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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Обновлено: 32 минуты 25 секунд назад

Agora zieht gemischte Energiewendebilanz

7. января 2020 - 7:00

"Die Energiewende kommt damit beim Zuwachs der erneuerbare Energien und beim Ausstieg aus der Atomenergie gut voran. Eine schlechte Bilanz war 2017 jedoch bei den Treibhausgasemissionen zu verzeichnen", teilt Agora Energiewende mit. Das dritte Jahr in Folge stagnierte der Ausstoß des klimaschädlichen CO2, statt wie geplant zu sinken. Denn während im Stromsektor die Emissionen infolge des Rückgangs der Steinkohleverstromung 2017 leicht zurückgingen, stiegen sie im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor aufgrund des höheren Mineralöl- und Erdgasverbrauchs.

"Der gegenwärtige Trend läuft darauf hinaus, dass Deutschland im Jahr 2020 seine Emissionen nur um 30 Prozent statt wie geplant um 40 Prozent gegenüber 1990 vermindert", sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Die Studie "Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2017" beschreibt in zehn Kapiteln mit zahlreichen Abbildungen die wesentlichen Trends. Sie basiert auf aktuell verfügbaren Daten aus zahlreichen öffentlichen Quellen.

Wesentliche Ursache für diesen Trend ist die Entwicklung beim Energieverbrauch: Im vergangenen Jahr wurde 0,8 Prozent mehr Energie verbraucht als 2016 – Strom, Diesel und Erdgas legten zu. Es wird damit nahezu unmöglich, die von der Bundesregierung im Energiekonzept 2010 beschlossenen Energieeffizienzziele für 2020 (minus 20 Prozent Primärenergie- und minus 10 Prozent Stromverbrauch gegenüber 2008) zu erreichen. "Die Energieeffizienz-Fortschritte sind zu gering, um zusätzliche Verbräuche aus Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum auszugleichen oder sogar zu überkompensieren", sagt Graichen. Quelle: Agora Energiewende / sue

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Graue Energie soll ins Gebäudeenergiegesetz einfließen

12 часов 55 минут назад

Graue Energie und graue Emissionen stecken in Baustoffen und bezeichnen den Energieverbrauch und die Emissionen von Treibhausgasen, die bei deren Herstellung, Transport, Verarbeitung und Entsorgung entstehen. Der aktuelle Referentenentwurf zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt die Anforderungen an den Energiebedarf in der Nutzungsphase, nicht aber den Aufwand für die Herstellung des  Gebäudes selbst. "Bei gut gedämmten Neubauten nach dem Standard Effizienzhaus 55 und besser bleibt damit die Hälfte der Umweltwirkungen gänzlich unberücksichtigt, betrachtet man einen Zeitraum von 50 Jahren", sagt  Uli Wischnath, Koordinator des Bauwende-Bündnisses. Die Initiative, die er zusammen mit dem Umweltlabel natureplus gegründet hat, fordert deshalb als ersten Schritt, ab dem 1. Januar 2021 die Pflicht zu einer vergleichenden Ökobilanz in das Gesetz aufzunehmen.

Der Hochbau ist für sechs Prozent des globalen Energieverbrauchs und elf Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. "Das Gebäudeenergiegesetz als zentrales Instrument zur Regelung des Energieverbrauchs und der Klimawirkungen von Gebäuden sollte neben der Nutzungsphase auch die Herstellungsphase adressieren. Andernfalls droht ein schlecht koordiniertes Nebeneinander verschiedener Regelungen ähnlich dem Zustand, der durch die geplante Zusammenlegung mehrerer Gesetze im GEG eigentlich behoben werden soll", betont Wischnath. In Deutschland sollen in den kommenden fünf Jahren 1,5 Millionen Wohnungen gebaut werden, somit sei jetzt die Gelegenheit günstig, einen relevanten Schritt zu einer nachhaltigeren Bauwirtschaft zu machen. Den kompletten Lebenszyklus des Gebäudes in Form einer Ökobilanz zu betrachten mache weitere Klimaschutzpotentiale zugänglich. Auf diese Weise werde eine am Klimaschutz orientierte Wahl von Baumaterialien und Bauweisen ermöglicht und befördert, heißt es in der Stellungnahme, die am 21. März 2019 an die zuständigen Ministerien ging.

Die Stellungnahme wird getragen von Bund Architektur & Umwelt (B.A.U.), Bauwende, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit (IBN), natureplus (Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen), Ökozentrum NRW GmbH, Verband Baubiologie (VB) und Berufsverband Deutscher Baubiologen (VDB). Quelle: Natureplus / al

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Mangelnde Fachkenntnisse können zum Rückbau führen

22. марта 2019 - 7:21

Fachliche Fehler beim Mauerwerk sieht Johannes Deeters auf rund 70 Prozent aller Ein- und Mehrfamilienhausbaustellen, die der Leiter des VPB-Büros Emsland im Auftrag privater Bauherren begutachtet: „Die vertikalen Stoßfugen zwischen den Steinen im Mauerwerk klaffen über ein zulässiges Maß hinaus auseinander. Oft kann man direkt zwischen den Steinen hindurchsehen“, kritisiert der Experte und führt das Problem auf mangelnde Fachkenntnisse zurück: „Viele auf dem Bau Beschäftigte haben das Maurerhandwerk nicht mehr richtig erlernt und wissen deshalb auch nicht, wie wichtig Stoßfugen, heute in der Regel als unvermörtelte Nut- und Federsysteme am Stein, für die Qualitätseigenschaften der Wand sind. Entsprechend sorglos gehen sie mit den klaffenden Lücken um – die werden später einfach überputzt.“

Das dürfe aber nicht passieren. "Breitere, offene Fugen sind ein technischer Fehler, der behoben werden muss“, konstatiert Bauingenieur Deeters. Geregelt wird die Bemessung und Ausführung von unbewehrtem Mauerwerk in der DIN EN 1996/NA. Steine mit Nut- und Federsystem ohne Stoßfugenvermörtelung sind knirsch zu verlegen - sie müssen ohne Mörtel so dicht aneinander verlegt werden, wie dies wegen der herstellungsbedingten Unebenheiten der Stoßfugenflächen möglich ist - beziehungsweise ineinander verzahnt zu versetzen. „Demnach sind allenfalls einzelne nicht geschlossene Fugen in einer Wand tolerabel.", sagt Deeters. "Stoßfugen, die breiter als fünf Millimeter sind, müssen vor dem Verputzen geschlossen werden. Werden diese Stoßfugen zwischen den Steinen dann nicht fachgerecht vermörtelt, kann das den Schallschutz zwischen den Räumen auf Dauer beeinträchtigen“, erklärt er weiter.

Zu Bedenken gibt Deeters, dass die Standsicherheit des Hauses beeinträchtigt werden könne, gerade wenn weitere Fehler hinzukämen, wie zu geringe Überbindemaße der Steine oder zu geringer Mörtelauftrag. „Das kann sich später unter anderem durch treppenförmige Risse im Putz abzeichnen.“

Räume werden hellhörig

Tatsächlich ist das Problem den meisten Bauherren und auch der Mehrzahl der Firmen nicht bewusst. Das Zuputzen der breiteren, offenen Stoßfugen ist deshalb gang und gäbe, wenn niemand die Baustelle kontrolliert. „Das reicht aber bei Wänden mit erhöhten Schallschutzanforderungen keinesfalls aus, denn der Putzmörtel dringt dabei in der Regel nur bis zum ersten Nut-und-Feder-Versatz des Steins in die offene Stoßfuge ein. Folglich bestehen bei einer normalen, 17,5 Zentimeter starken Wand aus Kalksandstein circa zwei Drittel des Wandquerschnitts in diesem Fugen-Bereich aus Luft und nicht aus massivem Stein und Mörtel“, erläutert Bauherrenberater Deeters. „Bei Häufungen sind Schalleinbußen programmiert.“

Aus statischen und schalltechnischen Gründen müsse aber vor allem bei sogenannten Stumpfstoßanschlüssen, dem Anschluss aussteifender Innenwände an die durchgehenden Außenwände, die Stoßfuge zwischen Längswand und stumpf gestoßener Querwand voll vermörtelt werden, präzisiert Johannes Deeters. „Statisch erforderliche Fugenvermörtelungen gibt es außerdem an vielen anderen Bauteilausbildungen, unter anderem über Flachstürzen und im Bereich der Kelleraußenwände, abhängig vom Lastabtrag.“ Schallschutz spielt zwar im Einfamilienhausbereich nicht so eine große Rolle wie im Geschosswohnungsbau, aber mangelnder Schallschutz macht den Bewohnern dennoch den Alltag schwer. Außerdem lassen sich bei schlecht schallgedämmten Häusern kaum noch nachträglich Einliegerwohnungen abtrennen, etwa zum Vermieten, wenn die Kinder aus dem Haus sind, oder für eine Pflegekraft später im Leben, da sie zu hellhörig sind. 

Was ist also zu tun, wenn während der Bauzeit erhebliche Lücken an den Stoßfugen im Mauerwerk klaffen? Der Sachverständige Johannes Deeters sagt: „Solche Fehler müssen fachgerecht nachgebessert werden. Im Extremfall bedeutet das Rückbau und Neubau der Mauerwerkswand.“ Quelle: VPB / al

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Das höchste Holzgebäude der Welt eröffnet

21. марта 2019 - 7:43

Mjøstårnet zeigt umweltfreundliche Trends im Bauwesen und, dass hohe Gebäude mithilfe regionaler Ressourcen und Lieferanten sowie nachhaltigen Holzprodukten gebaut werden können. Neben norwegischem Brettschichtholz und CLT kommen in dem Gebäude auch Kerto LVL-Furnierschichtholzprodukte aus Finnland zum Einsatz. Der Turm bietet mit seinen 18 Stockwerken Platz für Privatwohnungen, Büros und ein Hotel. 

„Wir wollen andere inspirieren, auf die gleiche Weise zu bauen“, sagt Øystein Elgsaas, Architekt und Partner bei Voll Arkitekter, dem Architekturbüro, das für das Design des Mjøstårnet verantwortlich zeichnet. Das Tragwerk ist ähnlich wie in herkömmlichen Gebäuden, jedoch sind die Abmessungen der Elemente größer als gewöhnlich. „Wir hatten ein enges Planlayout zu finden, das Platz für unterschiedliche Arten von Räumen bietet und gleichzeitig sicherstellt, dass die Säulen im Innenbereich nicht zu dominant sind. Aber wir haben es geschafft“, sagt Elgsaas.

Sowohl die Struktur als auch die Fassade des Mjøstårnet bestehen aus Holz. Die Struktur besteht aus Brettschichtholzsäulen, -balken und -diagonalbauteilen, die sich für hohe Gebäude eignen, weil die großen Querschnitte die Anforderungen an den Brandschutz erfüllen können. Die ersten zehn Stockwerke mit Büros und Hoteleinrichtungen sind vorgefertigte Holzelementen. Die Platten der oberen Stockwerke mit Apartments bestehen aus Beton, dessen Gewicht das Schwingen verringert. 

Das Haupttragwerk bilden groß mensionierte Brettschichtholzträgern entlang der Fassaden, sowie aus Säulen und Balken im Innern des Gebäudes. "Als Brettschichtholzhersteller wollen wir, wo immer es möglich ist, unser eigenes Material einsetzen. Kerto LVL-Furnierschichtholz ist jedoch ein hervorragendes Material für die Deckplatte und die Endbalken“, sagt Rune Abrahamsen, CEO bei Moelven Limtre. Um die Stabilität des Mjøstårnet zu gewährleisten, wurde die Versteifung mittels riesiger diagonaler Querbauteile über die Fassade sichergestellt. Das geringe Gewicht stellte in der Montagephase einen Vorteil dar. Da alle Elemente vorgefertigt und einfach zu handhaben waren, wuchs das Bauwerk um fast ein ganzes Stockwerk pro Woche.​

Mjøstårnet ist mit einem Sprinklersystem ausgestattet. Unbehandeltes Vollholz schafft seine eigene feuerbeständige Oberfläche, da die äußere Schicht bei Feuer verkohlt und damit das Holz vor weiterer Beschädigung durch Feuer gefeit ist. Außerdem wurde jedes Stockwerk als separate Brandtrennstruktur ausgelegt.  Quelle: Metsawood/ al

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Mit der Umstellung auf CO2-freie Energien beginnen

20. марта 2019 - 15:38

Wie heizen wir in Zukunft? Antworten auf diese Frage liefert das neue Positionspapier in dem Experten von KEA, der Hochschule Heilbronn, dem Öko-Institut, Fraunhofer Institut, Institut für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und Energiespeicherung (IGTE), Institut für energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu), Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES) sowie der Hochschule Biberach grundlegende Empfehlungen für die Sanierung und Erneuerung von Heizungsanlagen aussprechen. Dabei prüfen sie mit Blick auf die Klimaschutzziele, welche Empfehlungen für die Sanierung oder Erneuerung in Häusern gegeben werden können und welche Rahmenbedigungen für die einzelnen Technologien gelten. Im Vordergrund steht dabei das Ziel der Dekarbonisierung, also den Umsatz von Kohlenstoff so weit wie möglich zu reduzieren. Immerhin soll bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden, so der Klimaschutzplan der Bundesregierung. 

Dafür werden in dem Gutachten Heizungsanlagen und Wärmeerzeugungstechniken wie Brennwertkessel, Blockheizkraftwerke, Holzpelletskessel, Elektrowärmepumpe und solarthermische Anlagen genau untersucht. Gerade in Bezug auf Heizungsanlagen stellen die Forscher in ihrem Positionspapier fest, "dass neben dem Wärmeerzeuger auch Art und Betriebsweise des Raumheizungssystems sowie der Trinkwarmwasserbereitung einen sehr großen Einfluss auf die Effizienz der Heizungsanlage als Ganzes haben. Grundlegende Fehler bei der Wärmeverteilung, Wärmeübergabe und Regelung der Anlage können den Energieverbrauch – unabhängig von der Art der Wärmeerzeugung - im Extremfall verdoppeln."

Eine generelle Empfehlung für die Erneuerung oder Sanierung der Heiztechnik sprechen die Experten nicht aus. Jedoch raten sie zu einem Sanierungsfahrplan, sollte eine Lösung nicht in einem Schritt möglich sein. Generell empfehlen sie, das Gesamtsystem zu betrachten, also Erzeugung, Verteilung, Heizflächen, Regelung und Warmwasserbereitung, und auch dahingehend zu verbessern. "Die Optimierung von Anlagenhydraulik, Regelung, Heizungsumwälzpumpen und Heizflächen bringt wesentliche Effizienzverbesserungen, die im Einzelfall höher sein können als die eines neuen Wärmeerzeugers", heißt es im Fazit des Papiers.

Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden. Quelle: Zukunft Altbau / al

 

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Mieteinnahmen finanzieren energetische Sanierung

20. марта 2019 - 8:09

Es ist eine Herausforderung für viele ländliche Kommmunen: Weil die Nachfrage nach Wohnraum steigt, werden oft neue Bauflächen ausgewiesen. Dabei wäre noch viel Platz im Bestand. Doch die vorhandenen Häuser sind oft aus den 1960er und 1970er Jahren, nicht energieeffizient, sanierungsbedürftig und zudem schon bewohnt – häufig von älteren Eigentümern, die sich Gedanken darüber machen, wie sie ihr Haus im Alter nutzen wollen. Dieser vorhandene Wohnraum soll generationengerecht genutzt und energetisch saniert werden. Dafür entwickeln das Öko-Institut und ISOE (Institut für sozial-ökologische Forschung) in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „LebensRäume“ Lösungen.

In Kooperation mit dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen untersuchen Öko-Institut und ISOE, ob und wie der vorhandene Wohnraum bedarfsgerecht genutzt werden kann. Eine Möglichkeit: Eigentümer ziehen in eine kleinere, altersgerechte Wohnung und verkaufen ihr Haus. Die Einfamilienhäuser würden jungen Familien zu günstigen Bedingungen angeboten, zusammen mit Konzepten für die Sanierung. Oder aber: Sie vermieten nicht genutzte Teile des Hauses. Mit den Mieteinnahmen könnten die Eigentümer eine energetische und barrierefreie Sanierung mitfinanzieren. Für die Kommune würde sich der Flächenneuverbrauch reduzieren, durch die Sanierungen ebenso der Energieverbrauch, heißt es auf der dazugehörigen Internetseite des Forschungsprojektes. Das ISOE hat deshalb in sechs Modellkommunen ältere Hausbesitzer zu ihrer Wohnsituation und ihren Einstellungen gegenüber diesen Möglichkeiten befragt. 

Hohes Potenzial an ungenutzem Wohnraum

In Emsdetten, Ibbenbüren, Lengerich, Mettingen, Saerbeck und Wettringen gibt es einen erheblichen Anteil an kleinen Haushalten, die großzügig mit Wohnfläche versorgt sind. „Legt man als Grenze eine Wohnfläche von 80 Quadratmeter für einen Ein-Personen-Haushalt beziehungsweise 120 Quadratmeter für einen Zwei-Personen-Haushalt fest, so fallen 20 bis 25 Prozent der Haushalte in diese Gruppe“, sagt Immanuel Stieß vom ISOE. „Für uns ist aber vor allem der hohe Anteil unvermieteten Leerstands interessant.“ Knapp über die Hälfte der Befragten im Kreis Steinfurt im Alter ab 55 Jahren gab an, über ungenutzte Räume in ihrem Haus zu verfügen. Die Zahl solcher nicht vermieteter Wohnungen beläuft sich auf etwa 5 000 im gesamten Kreisgebiet. „Viele Eigentümer schließen eine Vermietung allerdings aus“, berichtet Stieß. 

Die Umfrage zeigte auch, dass Dreiviertel der Hauseigentümer sich grundsätzlich einen Umzug in eine altersgerechte Wohnung oder in ein kleineres Haus vorstellen können. „Aber nur 14 Prozent der Befragten haben vor, in den nächsten fünf Jahren etwas an ihrer Wohnsituation zu verändern“, sagt Projektleiterin Corinna Fischer vom Öko-Institut. Das Team erprobt deshalb mit dem Kreis Steinfurt und ausgewählten Kommunen in bis zu 300 Haushalten eine persönliche Beratung sowie Workshops zum Thema „Wohnen im Alter“. 

„Wir wollen Hauseigentümer über verschiedene Möglichkeiten informieren und bei der Meinungsbildung unterstützen“, so Fischer. In einem nächsten Schritt werden Kreise und Kommunen praktische Unterstützungsangebote aufbauen. Von Beratung zur Finanzierung eines Umbaus oder zu Vermieterrechten bis hin zu innovativen Wohnkonzepten für ältere Menschen sei vieles denkbar. Quelle: Öko-Institut / ISOE / al

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V-Line von Alpha Innotec bringt mehr Effizienz

19. марта 2019 - 11:06

Die Invertertechnologie, die in den Modellen der V-Line von Alpha Innotec zum Einsatz kommt, sorgt dafür, dass sich die Wärmepumpe automatisch und stufenlos am jeweils aktuellen Bedarf ausrichtet. So arbeitet das Gerät immer am optimalen Betriebspunkt, produziert stets genau so viel Wärmeenergie wie benötigt wird und geht dadurch effizient mit der eingesetzten elektrischen Energie um. Ihre hohen Jahresarbeitszahlen machen die Wärmepumpen der V-Line selbst bei monoenergetischem Betrieb förderfähig – bei allen Normaußentemperaturen, im Neubau wie in der Sanierung.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe alira LWDV erreicht im Verbund mit einem Regler die Energieeffizienzklasse A++. Außerdem ist sie mit dem CO2-neutralen Kältemittel R290 und mit der Invertertechnologie ausgestattet. R290, allgemein bekannt als Propan, trägt nicht zum Treibhauseffekt bei und bewirkt höhere Leistungszahlen.

Leise Wärmepumpe für Wohngebiete

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe alira LWAV zur Außenaufstellung ist die Lösung zum effizienten Heizen, Kühlen und Bereiten von Brauchwarmwasser. Auch hier sorgt die Invertertechnologie für energiesparenden Betrieb und gibt dem Installateur Planungssicherheit.

Das Gerät besitzt ein neuartiges Luftführungskonzept über beidseitig angebrachte Lamellengitter, was für einen effizienten Betrieb sorgt. Zusätzlich gibt es die schalloptimierte Variante LWAV+  – eine Lösung für alle Wohngebiete mit besonders hohen Anforderungen an die Schallemission. So liegen die Schallwerte der LWAV+ um 6dB(A) unter dem geforderten TA-Lärm Grenzwert. Damit ist das Gerät laut Hersteller bereits in sechs Metern Abstand kaum noch hörbar. Es ist besonders für die Installation im Neubau geeignet und erreicht im Verbund mit einem Regler die Energieeffizienzklasse A++.

Über ein neuartiges Luftkanalsystem-Konzept verfügt in der V-Line die Luft/Wasser-Wärmepumpe alira LWCV zur Innenaufstellung. Das auf Modulen basierende Transportkonzept erlaubt die Einbringung mit zwei Personen und vereinfacht so die Installation des Gerätes. Sie erreicht mit Regler die Energieeffizienzklasse A++.

Energieeffizient mit Erdwärme

Die invertergeführte Sole/Wasser-Wärmepumpe alterra SWCV ist kompakt, leistungsstark und leise. Die Maschinen decken einen Leistungsbereich von 1 bis 17 kW ab. Dank Erdwärmenutzung und Invertersteuerung erreichen sie einen COP von 4,86 beziehungsweise 4,87 und im Verbund mit einem Regler die Energieeffizienzklasse A+++.

Die invertergeführte Sole/Wasser-Wärmezentrale alterra WZSV zur Innenaufstellung, ist eine komplette Heizungsanlage mit integriertem 180-Liter-Brauchwarmwasserspeicher. Sie ist effizient bei minimalem Platzbedarf von nur einem halben Quadratmeter. Durch die Kombination von Invertertechnologie und Erdwärmenutzung kommt die WZSV auf Werte knapp unter einem COP von 5. Außerdem liegt die Energieeffizienzklasse im Verbund mit einem Regler bei A+++. Quelle: Alpha Innotec / al

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Finalisten für Effizienzpreis stehen fest

19. марта 2019 - 8:29

Ecoworks dämmt Mehrfamilienhäuser (Schwerpunkt Siedlungsbau) mit vorgefertigten Fassaden und versorgt die Gebäude und ihre Mieter dann mittels Photovoltaik, Batteriespeichern, Wärmepumpen und Wärmespeichern über die gesamte Jahresbilanz CO2-neutral. Das Unternehmen tritt mit seiner Net Zero Modernisierung sowohl als Totalunternehmer für das Bauprojekt als auch als Energiedienstleister für Contracting und Mieterstrom auf.

Nachhaltige solare Kühlung mit dem Hybridchiller hat sich die Fahrenheit GmbH auf die Fahnen geschrieben. Durch Adsorptionskühlung benötigt das Gerät keinen Strom, sondern nur warmes Wasser als Antrieb, das von der Sonne erzeugt wird. Sowohl Adsorptions- als auch Kompressionskühlung kommen ohne klimaschädliche F-Gase aus. Es handelt sich um eine Kombination von Adsorption und Kompression in einem komplett anschlussfertigen Gerät.

Das Medium Klimaluft kann bislang nicht nach dem Verbrauch abgerechnet werden. Mit dem Luftenergiezähler hat Luftmeister einen Lüftungsverbrauchzähler auf den Markt gebracht und unterscheidet dabei auch nach der Luftmengenlieferung, der Wärme- und der Kältelieferung über die Klimaluft.

Die Lumoview Building Analytics geht mit einem Panorama-Innenraumscanner ins Rennen, der Gebäudebesitzer durch ein einfaches, schnelles und preiswertes Messsystem Informationen und Visualisierung liefert, um energetisch zu sanieren und Energie einzusparen.

Qpinch stellt im Wettbewerb eine industrielle Wärmepumpe vor, die Abwärme nutzt, um Prozesswäreme zu generieren. In Projekten kann das Unternehmen Effizienzgewinne zwischen 10 und 30 Prozent nachweisen.

Die Signify GmbH hat mit Interact Industry eine LED-Lösung für bedarfsorientiertes Licht in Lager- und Produktionsflächen entwickelt. Energieverbräuche werden intuitiv dargestellt und dienen dem Monitoring nach ISO 50.001. Präsenzdaten, als Heatmap dargestellt, liefern wichtige Erkenntnisse zur Lagerorganisation. Das cloud-basierte, offene System ermöglicht über die Energieeffizienz einen Schritt in die Digitalisierung.

Uhrig Energie bietet eine Lösung zum Heizen und Kühlen mit Abwasser an. Abwasser ist im Winter zirka 10 bis 12°C warm, im Sommer zirka 17 bis 20°C. Diese Temperatur steht für Energie, mit der Gebäude beheizt und gekühlt werden können. 14 Prozent des Wärmebedarfs in Gebäuden könnte mit Abwasserwärme gedeckt werden, sagt Uhrig.

Die Veolia Deutschland geht mit Hubgrade ins Rennen um den Preis. Damit können Schlüsselkenngrößen zu Wasser-, Energie- und Materialflüssen in Echtzeit an unterschiedlichen Standorten dynamisch überwacht und effizienzsteigernde Maßnahmen abgeleitet werden. Dabei entspricht das Reporting immer den aktuellen Anforderungen relevanter Normen und Gesetze.

Herzstück des Systems von Vilisto sind selbstlernende Heizkörperthermostate mit integrierten Präsenz- und Raumklimasensoren. Die KI-basierte Technologie lernt das Nutzungsverhalten und die Gebäudeparameter raumindividuell, sodass die Heizkörper vollautomatisch, vorausschauend und bedarfsgerecht unter Berücksichtigung von Wetterdaten gesteuert werden - mit, so der Hersteller, nachgewiesenen Einsparungen von über 32 Prozent.

Xelera Technolgies bietet eine Lösung zur Beschleunigung von IT-Software und Erhöhung der Energieeffizienz. IT-Software in Datencentern und im Cloud Computing muss den stetig wachsenden Datenstrom immer schneller verarbeiten. Herkömmliche Prozessortechnologien stoßen dabei an ihre Grenzen. Quelle: Deneff / pgl

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Interesse an Sanierung war im Februar flauer

18. марта 2019 - 7:14

Bei Heizungen lag der DESAX-Wert im Januar auf einem Rekordhoch mit 298, im Februar lag der DESAX-Wert nur noch bei 216. 100 ist die Basis des DESAX und der Durchschnitt der Anfragen aus dem DESAX-Startjahr 2012. Auch im Vorjahr kam es nach einem furiosen Januar im Februar zu einem Knick im Februar. 

Ähnlich ist das Bild beim Bereich Dach & Dämmung. Der Februar-Wert ist mit 115 ebenfalls deutlich geringer als die Januar-Marke von 161. Auch das war im Vorjahr genauso.

Bei Fenster dagegen gab es im Vorjahr ein Plus im Februar, dieses Jahr folgte dieses Segment dem Trend und ging zurück, mit einem Wert von 98 sogar unter die 100er-Marke.

Der Deutsche Sanierungsindex DESAX wird von EnBauSa.de und "Dämmen und Sanieren" herausgegeben. Er soll für Transparenz im Sanierungsmarkt sorgen. Die Auswertung und Veröffentlichung erfolgt monatlich. pgl

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"Momentan ist es sinnvoll, auch auf etablierte Heiztechniken zu setzen"

18. марта 2019 - 6:43

Frau Vogt, das Kürzel VdZ bezieht sich auf den Ursprungsnamen „Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft“. Heute vertritt die VdZ als Dachverband aber ganz unterschiedliche Verbände von dem Zentralverband des Deutschen Handwerks bis hin zu Herstellerverbänden verschiedener Gebäudetechnik-Komponenten wie dem Wohnungslüftungsverband VFW. Da ist es für Sie als Geschäftsführerin sicher nicht einfach, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bekommen.

Das ist definitiv so. Wir haben im Gebäudebereich eine breit gefächerte Verbändelandschaft, die wir für den Gebäudetechnikbereich bei der VdZ vereinen. Um zu einem guten Konsens zu gelangen, muss man viel moderieren, die ganzen Interessen an einen Tisch bringen und schauen, wie man sich auf eine gemeinsame Position verständigt. Als Geschäftsführerin habe ich mir zum Ziel gesetzt, unseren Mitgliedsverbänden noch mehr Raum für Gespräche zu geben als das bislang der Fall war.

Viele Heizungen in Deutschland sind veraltet. Durch den Austausch könnte man in Sachen Energieeffizienz schon einiges erreichen. Trotzdem tut sich nichts. Was unternimmt die VdZ, um die Endverbraucher zur Energiewende im Heizungskeller zu motivieren?

Zum einen bieten wir Endverbrauchern auf unserem Internet-Portal „Intelligent heizen“ herstellerneutral und technologieoffen Informationen rund um die Themen „Heizung modernisieren“ und „Heizung optimieren“ an. Das ist eines unserer wichtigsten Standbeine. Außerdem informieren wir in Fachzeitschriften und über unsere Social-Media-Kanäle. In Zukunft wollen wir zudem verstärkt zielgruppengenaue Informationen anbieten, zum Beispiel für Familien, die gerade ihre erste Immobilie erstanden haben und diese modernisieren müssen, oder für ältere Menschen, die ihr Haus barrierefrei machen wollen.

Unsere zweite Aufgabe ist es, bei der Politik für das Thema zu trommeln. Bei der derzeitigen Regierung steht das Thema Gebäudeeffizienz leider nicht mehr besonders weit oben auf der Agenda. Da müssen wir gemeinsam mit den anderen Verbänden aus dem Gebäudebereich immer wieder daran erinnern, dass es zusätzliche Maßnahmen seitens der Politik erfordert, um die Klimaziele bei Gebäuden bis 2030 auch nur annähernd erreichen zu können.

Welche Maßnahmen sind das?

Dazu gehört aus meiner Sicht die Umsetzung einer steuerlichen Förderung, denn mit dem Einsparen von Steuern kann man hierzulande erfahrungsgemäß viele Menschen dazu bewegen, tatsächlich etwas zu tun.

Außerdem brauchen wir eine übersichtlichere Ausgestaltung der Förderprogramme, die es jetzt schon gibt. Wir haben ja eigentlich tolle Programme, aber die sind teilweise nicht strukturiert genug. Wir warten jetzt schon seit 2017 auf die Umsetzung der vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigten Förderstrategie. Wenn angekündigte Maßnahmen wie das Gebäudeenergiegesetz und die Einsetzung einer Gebäudekommission endlich umgesetzt würden, wäre das Thema Energieeffizienz von Gebäuden auch beim Endverbraucher wieder präsenter.

Als ein Instrument, Klimaschutz im Heizungskeller durchzusetzen, wird eine Besteuerung des CO2-Ausstosses diskutiert. Wie steht die VdZ dazu?

Im Verband gehen die Meinungen dazu bislang auseinander. Nach Aussagen von Bundesregierung und Wirtschaftsministerium soll das Thema in dieser Legislaturperiode nicht weiter verfolgt werden. Wir haben also noch Zeit. Richtig ist aber, dass wir uns damit beschäftigen müssen. Denn langfristig wird Förderung allein nicht ausreichen und wir müssen andere Hebel finden.

Sie sagen, Sie informieren auf intelligent-heizen.de technologieoffen. Gilt das auch für Technologien, die erneuerbare Energien nutzen? Die gelten ja als ein weiterer wichtiger Hebel.

Wir informieren auf der Plattform über alle Technologien und Energieträger, die momentan zur Verfügung stehen. Im Fokus sind dabei Wärmepumpen, Solarthermie und Hybridheizungen oder das Heizen mit Holz. Aus unserer Sicht – vor allem, wenn man sich die Investitionszyklen bei Heizungen anschaut – ist es momentan sinnvoll, auch noch auf etablierte Heiztechniken zu setzen und jetzt die veralteten Heizungen gegen moderne Brennwertgeräte zu tauschen. Diese werden bis Ende der 2030er, Anfang 40er Jahre effizient laufen – auch mit Erdgas. Und dann mit Fokus auf die 2050er Jahre noch einmal in eine erneuerbare Heizung zu investieren, die dann hoffentlich mit zu 100 Prozent erneuerbarem Strom läuft. Wenn wir das 2030-Ziel erreichen wollen, müssen wir vor allem die Austauschrate bei Heizgeräten drastisch erhöhen. Derzeit sind wir bei rund 700.000 Geräten im Jahr, das müssten über eine Million werden. Es ist utopisch zu glauben, dass wir das mit Wärmepumpen erreichen. Aus unserer Sicht werden außerdem die Themen „Power to Gas“, „Power to Liquid“ eine wachsende Rolle spielen. Das zu nutzen ist auch eine Option, die Wärme erneuerbar zu machen.

2013  hat sich die VdZ an der Spitze des Bündnis Energieausweis für eine Reformierung des Energieausweises eingesetzt. Was ist aus diesem Engagement geworden?

Das war ein breit aufgestelltes Bündnis und ich halte den Vorschlag von damals, dass es nur noch einen Energieausweis gibt und nicht mehr die Dualität von Bedarfs- und Verbrauchsausweis, nach wie vor für sinnvoll. Die Diskussion hat aber nicht gefruchtet. Es wurden zwar, wie von uns gefordert, bei der letzten EnEV-Debatte noch Hals über Kopf Energieklassen eingeführt, aber diese geben Verbrauchern nicht wirklich einen echten Überblick. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass es beim Energieausweis einen kompletten Neustart mit einem einzigen gültigen Berechnungsverfahren geben sollte. Die Kommunikation rund um das Bündnis Energieausweis ist aber in den vergangenen Jahren nicht fortgeführt worden – auch weil es unterschiedliche Ansichten unter unseren Mitgliedern gab, inwiefern das noch sinnvoll ist.

Das heißt, in diesem Punkt haben Sie beziehungsweise die Mitglieder des Bündnisses aufgegeben?

Ja. Wir haben es nie formell aufgelöst, aber es ist nicht mehr aktiv.

2015 haben Sie auf der ISH eine Plattform zur Erstellung von Verbundanlagenlabeln vorgestellt. Ziel war es damals Installateuren die Erstellung dieser Label zu erleichtern. Wie hat sich die Plattform entwickelt?

Seit Herbst 2015 gibt es die Energieverbrauchskennzeichnung für Wärmeerzeuger, seitdem sind auch einige neue Produktgruppen hinzugekommen. Sie haben bei enbausa.de gerade erst berichtet, dass es ab Herbst dieses Jahres noch einmal eine Veränderung gibt. All das spiegelt die Plattform wieder. Wir haben dort 150 Marken abgebildet mit über 20.000 Artikeln. Allerdings spielt das Thema Verbundlabel, nimmt man die Abrufzahlen auf der Plattform als Maßstab, am Markt keine große Rolle. Was sehr stark nachgefragt wird, sind die Energielabel für Einzelprodukte. Insofern ist die Plattform sehr erfolgreich und wird von uns auch up to date gehalten – auch vor dem Hintergrund der geplanten EU-Datenbank für energieverbrauchsrelevante Produkte EPREL. Die gibt es seit Anfang dieses Jahres. Allerdings ist die EU damit zeitlich sehr in Verzug. Zum Start gab es nur eine rudimentäre manuelle Eingabefunktion für die Unternehmen. Sobald es einen systematischen Upload gibt, werden wir unsere Mitglieder beim Upload in die EU-Datenbank unterstützen. Das Labeling ist nach wie vor ein relevantes Thema, das aber von der Öffentlichkeit nicht so wahrgenommen wird. Von Silke Thole

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Zahl der Baugenehmigungen ist rückläufig

17. марта 2019 - 6:27

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde von Januar bis Dezember 2018 in Deutschland der Bau von rund 347.300 Wohnungen genehmigt. Das ist ein Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

"Es muss jetzt an den wirksamen Stellschrauben gedreht werden, um den Wohnungsbau dauerhaft anzukurbeln. Ideologische Diskussionen um immer weitere Regulierungen der Wohnungsmärkte oder gar Enteignung wie in Berlin sind Augenwischerei und zementieren die Wohnungsnot auf Dauer", warnte Gedaschko. "Die Lösungen liegen auf dem Tisch: Das im Koalitionsvertrag verankerte Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz muss zügig kommen. Steuerliche Verbesserungen für den Wohnungsbau müssen dringend als dauerhafte Änderung statt nur für gerade einmal drei Jahre mit der Wirkung eines Strohfeuers umgesetzt werden. Die Genehmigungskapazitäten in den Ämtern sind zu erhöhen und die Ergebnisse der Baukostensenkungskommission aus der letzten Legislaturperiode dringend umzusetzen. Kommunen, Länder und die Bundesregierung müssen an einem Strang ziehen, denn nur wenn alle Maßnahmen zusammen wirken, lässt sich das notwendige Tempo beim Wohnungsbau erreichen."

Zudem müsse die serielle und standardisierte Bauweise gefördert und dazu eine bundesweit gültige bauliche Zulassung für diese Gebäude geschaffen werden, so der GdW-Chef. Nur so könne den derzeit auf einem Höchststand befindlichen Kapazitätsengpässen entgegenwirkt werden.

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes interpretiert die gleichen Zahlen anders. Er fokussiert auf die Bauanträge. Dort gibt es ein leichtes Plus. Es wurden Bauanträge für fast 303.000 neue Wohnungen in Wohngebäuden genehmigt. Das waren gut 2.000 mehr als im Vorjahr. Dabei wurden für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gut 180.000 Genehmigungen erteilt, gut 8.000 mehr als 2017. Bei den gepalnten Wohnungen gab es einen Rückgang, der auf ein Minus bei den Ein-und Zweifamilienhäusern (zirka 2.370), bei Umbaumaßnahmen (zirka 3.500) und die Errichtung von Wohnheimen (zirka 3.600) zurückzuführen ist. Die Anträge für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (zirka +8.000) und in Nichtwohngebäuden (zirka +640) konnten das nicht ganz ausgleichen. Quelle: GdW / ZDB / pgl

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Durchlauferhitzer können für Warmwasser effizient sein

16. марта 2019 - 7:22

Die Geräte erfassen über Sensoren die Zulauftemperatur, die Auslauftemperatur und die Durchflussmenge. Auf diese Weise wird das Wasser exakt auf die gewünschte Temperatur gebracht. „Strom wird nur verbraucht, wenn tatsächlich warmes Wasser fließt. Und da bei elektronischen Durchlauferhitzern die Beimischung von kaltem Wasser entfällt, lassen sich im Vergleich zu den hydraulischen Vorgängern bis zu 30 Prozent Energie einsparen“, ergänzt Jörg Gerdes.

Der Einsatz von Durchlauferhitzern birgt auch gegenüber der zentralen Warmwasser-bereitung über die Heizung große Effizienzvorteile. Wird das Wasser unmittelbar an der Zapfstelle erwärmt, entfallen sowohl die Speicherung von großen Wassermengen als auch lange Rohrleitungen, um das erwärmte Wasser zur Zapfstelle zu bringen. Bei zentralen Anlagen geht durch diese Speicherung und Verteilung des warmen Wassers viel Energie verloren. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus machen diese Verluste schnell bis zu 40 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Warmwasser aus. Zudem fließen häufig viele Liter ungenutzt in den Abfluss, bis das Wasser in der gewünschten Temperatur an der Zapfstelle ankommt.

Elektronische Durchlauferhitzer hingegen erwärmen nur so viel Wasser, wie gerade benötigt wird und stellen es ohne Wartezeit direkt an der Entnahmestelle zur Verfügung – das spart Wasser und Energie. „Wird das Gebäude mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas beheizt, ist eine Trennung der Warmwasserversorgung von der Heizung auch aus ökologischen Gründen sinnvoll“, so Jörg Gerdes. Da der Anteil von Strom aus regenerativen Quellen in Deutschland stetig wächst, lassen sich durch den Einsatz elektronischer Durchlauferhitzer die CO2-Emissionen kontinuierlich senken.

Auch in Sachen Komfort haben moderne Durchlauferhitzer viel zu bieten. So kann beispielsweise für jedes Familienmitglied die bevorzugte Duschtemperatur hinterlegt und einfach per Knopfdruck aktiviert werden. Viele Modelle sind außerdem mit umfangreichen Spezialeinstellungen ausgestattet oder verfügen über WLAN und Internetradio. Die Bedienung erfolgt über ein Display direkt am Gerät, per Fernbedienung oder via App per Smartphone oder Tablet. Und über die Monitoringfunktion behalten die Nutzer ihre Verbrauchsdaten und Kosten jederzeit im Blick.

Wer sich für den Austausch eines alten elektrischen Durchlauferhitzers gegen ein vollelektronisch geregeltes Gerät entscheidet, kann sich einen finanziellen Zuschuss von der Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) sichern. 100 Euro gibt es pauschal für jedes ausgetauschte Gerät, das den Förderrichtlinien entspricht. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Wer die Förderung in Anspruch nehmen möchte, muss sich auf der Website registrieren. Dort finden Interessierte auch einen Überblick über die förderfähigen Geräte sowie eine Handwerkersuche. Quelle: Wärme+ / pgl

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Internet der Dinge kommt am Bau voran

15. марта 2019 - 7:46

In einer Trendstudie des Düsseldorfer Marktforschungsinstitutes Bauinfoconsult wurden 51 Entscheider bei Herstellern von Bau- und Installationsmaterial online dazu befragt, inwiefern das Internet der Dinge in ihren Unternehmen bereits gelebt wird. Aber natürlich ist der Begriff „Internet der Dinge“ ein weites Feld. Damit können die unterschiedlichsten technischen Anwendungen gemeint sein – von der intelligenten Vernetzung von Maschinen bei Wartung und Austausch bis hin zum komplett automatisierten Energiesparmanagement. In der Untersuchung wurde daher genau nachgefragt, welche Anwendungen des Internets der Dinge in den Unternehmen in die Tat umgesetzt werden und in welchem Zeithorizont sich die Entwicklungen abspielen.

Viel Potenzial für die Zukunft dürfte zum Beispiel die Vorfertigung von Produkten bieten – mehr als jeder dritte Hersteller nutzt vernetzte Vorfertigungsprozesse bereits heute oder plant solche Prozesse innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre komplett im eigenen Unternehmen zu implementieren. Auch Anwendungen aus dem 3D-Druck – landläufig meist als Spinnerei abgetan – hat jedes fünfte befragten Unternehmen bereits eingeführt. Von jeder sechsten befragten Firma wird es für die nahe Zukunft geplant. Zum vollständigen Bild gehört aber auch: Jeweils ein Drittel der Unternehmen ignoriert beides weitgehend – die vernetzte Vorfertigung wie den 3D-Druck.

Auch Internet-Anwendungen, die mit dem Bauprozess selbst verknüpft sind, haben viele Hersteller auf dem Schirm. Dazu gehört bekanntlich das vernetzte Planen und Bauen über Building Information Modeling (BIM). Auf das Bauen mit BIM vorbereitet sind jetzt schon knapp zwei Drittel der Hersteller, die BIM entweder schon implementiert haben oder diesen Vorgang innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre abschließen möchten. Quelle: Bauinfoconsult / pgl

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Schleppende Wärmewende prägt Debatte auf der ISH

14. марта 2019 - 6:09

Einigkeit bestand darin, dass es für das Gelingen der Wärmewende notwendig ist, den Handwerkern die Inbetriebnahme und den Verkauf neuer Heizsysteme zu erleichtern und die Installation zu vereinfachen. Und dass für die Nachwuchsgewinnung in der Generation Y das Thema Digitalisierung ein entscheidender Schlüssel sein kann.

Nach wie vor ist die Sanierungsquote bei Heizungen aber zu gering, um die Klimaziele zu schaffen. Nur ein Prozent neue Heizungen werden jährlich installiert, die doppelte Zahl an Anlagen wäre notwendig. Aus Berlin sind die Signale eher zögerlich. Das Gebäudeenergiegesetz bringt keine wiriklichen Impulse, um im Neubau voranzukommen und ist immer noch in der Schwebe. Es komme aber im Sommer 2019, versprach Thorsten Herdan, Leiter der Abteilung „Energiepolitik – Wärme und Effizienz“ im Bundeswirtschaftsministerium. Es werde derzeit „in Sippenhaft gehalten für das Klimaschutzgesetz“ fand er gegenüber EnBauSa.de deutliche Worte in Richtung Umweltministerium. Dass es immer noch nicht über die Ressortabstimmung hinaus sei, sei „Poitikversagen“. Ähnliches gelte für die Steuerförderung. Er entschuldige sich dafür, dass man da nicht weiter sei.

Man wünsche sich die steuerliche Abschreibung, habe aber mitgenommen, dass es in dieser Legislaturperiode damit nichts mehr werde, so BDH-Präsident Uwe Glock. Auch die Gebäudekomission als Expertenforum zur Energiewende im Gebäudebereich ist endgültig gekippt, „da sind wir aus dem Zeitplan gekippt“ sagte Herdan. Man werde aber einen Diskussionsprozess aufsetzen, versprach er auf Forderung des BDH-Chefs nach Konsultation.

Bei der Frage nach dem Energieträger der Zukunft gibt es einen klaren Trend: Den einen Energieträger gibt es nicht, Kombisysteme werden sich durchsetzen. Die Lobbyisten fossiler Energien setzen dabei auf eine Kombination mit Wärmepumpen, die mit Strom vom Dach gespeist werden. Bei ganzheitlicher Betrachtung erreiche „ein Öl-PV-Hybridsystem mit solarstrombetriebener Warmwasser-Wärmepumpe die gleichen Treibhausgaseinsparungen bei der Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden wie zum Beispiel eine Erdgas-Brennstoffzelle und dies bei geringeren Kosten“ argumentiert etwa das Institut für Wirtschaftliche Ölheizung (IWO).

Dass dabei die noch sehr teure Brennstoffzellentechnologie als Vergleich herangezogen wird ergebe Sinn, erklärt Rainer Diederichs, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im IWO gegenüber EnBauSa.de: „Geht man von der Perspektive von Hauseigentümerinnen beziehungsweise Hauseigentümern aus, die modernisieren wollen, ergibt sich bereits aufgrund der Höhe der voraussichtlichen Investitionskosten eine Vergleichbarkeit. Diese bewegen sich für die genannten Systeme in gleicher Größenordnung. Zudem handele es sich beim Hybridsystem aus Öl-PV-WW-WP und Gas-Brennstoffzelle um Systeme, die sich für den Einsatz im Gebäudebestand (Ein- und Zweifamilienhaus) anbieten, die beide Strom erzeugen, der zum Teil selbst genutzt und zum Teil eingespeist wird, und die beide zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen, die bei der Energieversorgung von Gebäuden anfallen.

Für Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Erdgas, ist klar, dass die Wärmewende am besten mit Gas gelingt. Deshalb, so Kehler, dürfe es auch nicht zu einem Ende der Förderung für Brennwertheizungen kommen. Schließlich gebe es immer noch 7,5 Millionen Heizwert-Gaskessel, die Sanierungsquote liegt derzeit nur bei einem Prozent. Zum Heizungstausch zitierte Kehler eine Studie cder Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft. Demnach liefert das Heizungspaket, bei dem eine fossile Heizung durch eine bessere fossile Heizung ersetzt wird, pro Fördereuro die höchste CO2-Einsparung. Und ohnehin werde in Zukunft mehr Biomethan zur Verfügung stehen. Bereits heute könne man eine Stadt der Größe Frankfurts klimaneutral mit Biogas versorgen, erklärte Kehler. Als härtesten Konkurrenten sieht Anke Tuschek, Geschäftsbereichsleiterin Vertrieb beim  Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, nicht mehr länger die Öl-Lobby. Kehlers Argument für Gas ist der Strompreis, der sich in den vergangenen Jahren deutlich nach oben entwickelt hat, Gas konnte auf einem Niveau bleiben.

Die hohen Strompreise stören auch die Wärmepumpenbranche. Simone Peter, Geschäftsführerin des Bundesverbands Erneuerbare Energien spricht sich für eine CO2-Bepreisung aus, um zu einer gerechten Verteilung der Kosten auf die Energieträger zu kommen. In anderen Ländern wie der Schweiz oder Schweden habe man damit gute Erfahrung gemacht, erläuterte sie im Gespräch mit EnBauSa.de. Das sei notwendig, um für Wärmepumpen faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Es sei ein dickes Brett zu bohren, aber es sei notwendig, die Debatte dazu schon unter der derzeitigen Bundesregierung anzustoßen. Thorsten Herdan machte da wenig Hoffnung: Das werde es in der letzingen Legislatur nicht geben. Man müsse es gründlich durchdenken, sonst sei das Thema tot, wenn man es falsch angehe.

Die Konkurrenz um den richtigen Weg zur Energiewende führt auch dazu, dass sich Handwerker und Installateure gerne für den einfachsten Weg entscheiden. Darunter leiden derzeit die Hersteller von Pellet-Heizungen. „Wir hatten 2018 große Nachfrage, konnten die aber nicht bedienen da unsere Kunden keine Handwerker gefunden haben, die die Anlagen installieren konnten“, erklärt etwa Helmut Matschnig, Geschäftsführer von KWB. KWB erleichtert Installateuren die Arbeit durch modulare Systeme, die von Zweimann-Teams installiert werden können. Ökofen unterstützt die Handwerker mit einem eigenen Förderservice für Endkunden, den Handwerker mit vermarkten können und mit zahlreichen Services wie Hydraulikschemen-Konfigurator, virtuellem Kundendienst oder Kaminrechner. Uwe Glock mag das Argument Handwerkermangel nicht gelten lassen: Jeder Beschäftigte in der Heizungsbranche baue  derzeit zwei neue Heizungen pro Jahr ein. Da sei auch bei den bestehenden Kapazitäten noch Luft nach oben. von Pia Grund-Ludwig

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Große PV-Anlagen auf dem Dach sind am rentabelsten

13. марта 2019 - 7:57

Auf Basis einer statistischen Auswertung zeigte sich, dass bei der Kalkulation ein Ansatz von festen und variablen Betriebskostenanteilen empfehlenswert ist. Die Studie zeigt anhand von drei exemplarischen Haushalten, welche PV-Anlagenleistung für die Prosumer am wirtschaftlichsten ist. 

PV-Anlagen, die nur auf den Stromverbrauch des Gebäudes ausgelegt werden, erreichen nicht das wirtschaftliche Optimum. In den meisten Fällen erzielen möglichst große Anlagen die höchste Rendite und maximal mögliche finanzielle Einsparungen.  Die Belastung des Eigenverbrauchs mit anteiliger EEG-Umlage bei PV-Anlagen mit einer Leistung größer als 10 kW wirke sich geringer, als gemeinhin angenommen auf die Wirtschaftlichkeit aus, so die Studie. "Bereits mit einer geringen zusätzlichen Leistung kann die Belastung kompensiert werden", so das Ergebnis der Untersuchung.

Für die verschiedenen Haushaltsstromverbräuche werden in einem Referenzszenario bei 10 kW-Anlagen Renditen zwischen circa 2,8 bis 4,7 Prozent erzielt. Angesichts geringer Zinsen für Sparguthaben wäre das durchaus attraktiv. Der Spielraum für die Wirtschaftlichkeit ist bei kleinen PV-Anlagen vor allem bei niedrigem Stromverbrauch gering.

Die in Kürze umzusetzenden Smart Meter Pflichten schmälern die Wirtschaftlichkeit deutlich, ohne für die Betreiber einen Nutzen zu bieten.  Batteriespeicher verschlechtern das wirtschaftliche Ergebnis der PV-Anlage. Lediglich in der Kombination eines kleinen Speichers mit einer großen PV-Anlage lässt sich überhaupt eine schwach positive Rendite erzielen. Das gilt trotz deutlich gesunkener Speicherpreise. Nach  Erhebungen des Bundesverbands Solarwirtschaft sind die Preise für schlüsselfertig installierte Solarstromspeicher in den letzten fünf Jahren um rund 60 Prozent gesunken. Inzwischen seien rund 120.000 Solarstromspeicher in Deutschland in Betrieb, 2018 kamen nach einer ersten Einschätzung des Verbandes 35.000 bis 40.000 neue Speicher hinzu. Quelle: Verbraucherzentrale NRW / pgl

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Genutzte Flachdächer sind anspruchsvoll bei Dämmung

13. марта 2019 - 7:36

Der Flachdachaufbau besteht aus einer Dämmschicht aus Foamglas, die vollflächig und vollfugig verlegt wird. Zudem kommt eine hochwertige, zweilagige Abdichtung zum Einsatz. Für den thermo-mechanischen Oberflächenschutz sorgt beispielsweise die Begrünung. Die guten bauphysikalischen Eigenschaften des Kompaktdaches sind insbesondere dem eingesetzten Dämmstoff zu verdanken: Mit der hermetisch geschlossenen Zellstruktur verbindet Foamglas Eigenschaften wie Wasserundurchlässigkeit, Druckfestigkeit und Wärmebrückenfreiheit. Die vollflächige und -fugige Verlegung der Dämmung schließt eine Unterläufigkeit aus. Das Plattenmaterial ist formstabil und beständig. Es ist zudem nichtbrennbar und unempfindlich gegenüber Temperaturveränderungen.

Diese Charakteristika prädestinieren das Material für den Einsatz in der genutzten Dachfläche. Für Industrieleichtdächer aus Trapezblechschalen, die über Wartungswege zur Begehung genutzt werden, eignet sich das Material ebenfalls. Da Foamglas nicht brennbar ist, werden auch die brandschutztechnischen Anforderungen nach DIN 18234- 2 eingehalten.

Dass der Dämmstoff Foamglas seine positiven Merkmale auch über Jahrzehnte hinweg behält, zeigen auch Untersuchungen des FIW (Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München): In einer Fallstudie zur Haltbarkeit von Schaumglas bei Bauanwendungen wurden Materialstichproben des Dämmstoffs aus bis zu 45 Jahre alten Kompaktdächern entnommen. Lambdawerte und Druckfestigkeit wurden geprüft und mit den ursprünglichen Materialwerten aus den Herstellungsjahren verglichen. Die Ergebnisse bestätigen die gleichen mechanischen Eigenschaften und eine konstant hohe Wärmedämmleistung. Quelle:  Deutschen Foamglas  / pgl

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ISH: Neue Daikin-Wärmepumpe liefert über 70 Grad Celsius

12. марта 2019 - 7:20

Die Kürzel H HT im Produktnamen stünden für "Heizung Hochtemperatur" berichtete Rotex-Geschäftsführer Georg Blümel bei der Produktvorstellung. Die Hochtemperatur-fähige Wärmepumpe sei die erste im Markt, die von vornherein für Heizungsanwendungen entwickelt worden sei. "Alle anderen Produkte sind quasi Abwandlungen aus der Kältetechnik."

Den COP-Wert der Anlage, der das Verhältnis zwischen Wärmeleistung und Stromverbrauch beschreibt, gibt Daikin mit "über 5" an. Das wäre ein hervorragender Wert. Allerdings macht der Hersteller keine Angaben dazu, bei welchem Temperaturniveau der Außenluft und für welche Vorlauftemperatur dieser Wert erzielt wird. Vermutlich gilt er für eine Außentemperatur über 0 °C  und eine Vorlauftemperatur von 35 °C. Bei einer Vorlauftemperatur von 70 °C liegt der Wert sehr wahrscheinlich einiges tiefer, ein Experte sprach gegenüber EnBauSa.de von "unter 2".

Mit nur 35 dB(A) (in drei Metern Abstand) sei die Altherma 3 H HT besonders geräuscharm, so der Hersteller. Dieser Wert werde erreicht durch geräuschentkoppelte Verdichter, eigens entwickelte Ventilatoren mit optimierten Schwingen und 3-fache Schalldämpfung. Anstelle von zwei Ventilatoren nutzt die neue Wärmepumpe ein größeres Rotorblatt, das sich langsamer dreht und dadurch eine bessere Luftzirkulation erreicht.

Das System sei insbesondere für die Renovierung sowie den Gasgeräte- und Ölgeräteaustausch mit einer hohen Leistungsabgabe geeignet. Ein weiteres Einsatzgebiet ist der Neubau größerer Einfamilienhäuser mit hohen Heizungsanforderungen ebenso wie kleinere Wohnanlagen. "Wir empfehlen, die Energiewende im Heizungskeller zu starten, was natülich nicht heißt, dass auf die Dämmung der Gebäudehülle verzichtet werden kann. Ein sinnvolles Maß an Dämmung sollte auf jeden Fall hinzu kommen", so Blümel im Gespräch mit EnBauSa.de.

Die Installation der Wärmepumpe sei dank Hydrosplit-Konzept einfach – auch für Installateure ohne Kälteschein: Das Kältemittel zirkuliert ausschließlich in der Wärmepumpe, die lediglich durch wasserseitige Verbindungen mit dem Innengerät verbunden ist.  

Die Daikin Altherma 3 H HT ist mit allen bekannten Innengeräten kompatibel, ob Wand- oder Standgerät.  Das System ist einfach erweiterbar mit Solar, Kaminöfen oder anderen Wärmeerzeugern ohne zusätzlichen Wasserspeicher.

Schon vor der offiziellen Markteinführung erhielt die Altherma 3 H HT den IF Design Award 2019. Das elegante Gehäuse (990 x 1270 x 460 mm) in Silber mit einem horizontalen schwarzen Frontgitter verleihe dem Außengerät eine edle Optik, so der Hersteller. Dadurch sei der Ventilator kaum sichtbar und die Wärmepumpe füge sich harmonisch in eine moderne Gebäudeoptik ein. Quelle: Rotex/Daikin/sth

 

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Heizungsdigitalisierung: Einsparpotenzial ist überschaubar

12. марта 2019 - 7:16

Bei der Recherche stößt man schnell auf eine kleine Studie, erstellt vor zwei Jahren beim Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden unter Professor Bert Oschatz. Bezahlt hat sie eine Tochtergesellschaft des Branchenverbands BDH; es handelt sich also um Auftragsforschung. Für ausreichende Neutralität spricht aber – abgesehen von dem Ansehen, das Oschatz in der Fachwelt genießt,– dass die Studie sowohl von der halbstaatlichen Deutschen Energie-Agentur (Dena) als auch vom Bundesverband neue Energiewirtschaft (bne) als maßgeblich anerkannt wird.

Die Studie berücksichtigt sechs digitale Optimierungsmaßnahmen und schätzt anhand ausgewerteter Literatur und mit eigenen Berechnungen das Einsparpotenzial für ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmeter Wohnfläche ab, unterschieden nach Alt- und Neubau. Die Ergebnisse sollen auch für Zweifamilienhäuser gelten.

Verbrauchsvisualisierung hat größten Effekt

Als größter Einzelposten in einem Neubau mit fossilem Brennwertkessel oder Luftwärmepumpe stellt sich die Visualisierung von Verbrauchsdaten heraus. Werden den Bewohnern Wärme- und Warmwasserverbrauch gut sichtbar angezeigt, schränken sie sich um bis zu zehn Prozent ein. Ein zweiter wichtiger Posten ist die sogenannte selbstadaptierende Heizkurveneinstellung. Wenn die Heizung nur so viel Wärme bereitstellt, wie sich aus der laufenden Messung der Heizflächen ergibt, kann das bis zu acht Prozent Einsparung bringen. In der gleichen Größenordnung bewegt sich der Effekt, wenn man die Zirkulation im Trinkwarmwasser-Netz einschränkt, zum Beispiel abhängig von der Anwesenheit der Bewohner. Hier werden nicht nur Wärmeverluste am Rohrsystem eingespart, sondern auch elektrische Energie für die Pumpen.

Weitere „digital“ ermöglichte Einsparungen ergeben sich daraus, dass die Haustechnik nur die Räume beheizt, in denen sich gerade jemand aufhält und bei denen die Fenster geschlossen sind; aus einer Steuerung der Heizung nach einer Wetterprognose aus dem Internet; und aus einem vereinfachten hydraulischen Abgleich. Im Neubau bringen solche Maßnahmen einzeln jeweils bis zu vier Prozent. Da sich die Wirkungen zum Teil überschneiden, liegt die Einsparungssumme unterhalb der Addition aller Einzelposten – nämlich bei etwa 15 Prozent.

Im Altbau mit einem Niedertemperaturkessel bringt zum Beispiel die digital gesteuerte Heizkurveneinstellung im schlechtesten Fall nur rund 1,5 Prozent Einsparung. Auch die mögliche Einsparungssumme ist unter dem Strich mit etwa acht Prozent viel niedriger als im Neubau. Als mittleren Wert für das Einsparpotenzial nennen die Dresdener Forscher 11,5 Prozent. Die beiden entscheidenden Beiträge kommen auch bei einem solchen durchschnittlichen Gebäude mit je fünf Prozent von der Visualisierung der Verbrauchsdaten und von der selbstadaptierenden Heizkurveneinstellung.

Gesamteinsparpotenzial ist überschaubar

Die Dresdener heben bei ihrer Abschätzung vor allem auf den Zustand der Gebäudehülle ab – und darauf, wie alt der Heizkessel ist. Wieviel mit Digitaltechnik einzusparen ist, hängt aber noch von weiteren Faktoren ab, sagt Jörg Schmidt von Viessmann: „Man muss die sozioökonomischen Umstände betrachten: Wohnt im Haus ein Mensch, zwei, drei oder vier? Sind es vier Erwachsene oder zwei Erwachsene und zwei kleine Kinder? Sind sie oft in Urlaub? Sind beide Eltern berufstätig?“ Die Sache mit dem Urlaub schlägt sich denn auch eindrucksvoll in den Tabellen der Dresdener nieder, wobei hier die Wirkung gerade bei kaum gedämmten Häusern (Wärmeschutzverordnung 77) am stärksten ist. Um 3,1 Prozent kann sich der jährliche Endenergiebedarf allein dadurch verringern, dass die Heizung während eines einwöchigen Skiurlaubs abgeschaltet wird.

Bei den anderen Einsparposten zeigt die Tendenz allerdings klar in die andere Richtung: Je älter die Haustechnik, desto weniger lässt sich digital erreichen. Und so gibt sich Jörg Schmidt keinen Illusionen hin. Im Idealfall seien 15 Prozent zwar erreichbar, „wenn man aber überlegt, dass maximal 25 Prozent der Häuser solchen Bedingungen entsprechen, ist das Einparpotenzial überschaubar.“

Christian Müller von der Dena merkt an, es lägen bisher so wenig Daten aus der Praxis vor, dass man das Potenzial vor der Umsetzung der Maßnahmen nicht zuverlässig abschätzen könne. Müller vergleicht das mit der Umstellung auf einen Brennwertkessel: „Theoretisch habe ich da ein Einsparpotenzial von bis zu 30 Prozent. Ob der Kessel aber tatsächlich im Brennwertmodus läuft und diese Einsparung bringt, stellt sich vielleicht erst im Betrieb heraus.“ Häufig brauche es erst noch einen hydraulischen Abgleich, damit die Anlage optimal funktioniere.

Während es zu Einfamilienhäusern immerhin die Oschatz-Studie gibt, tappt man bei großen Mehrfamilienhäusern ziemlich im Dunklen. Wer sich vom „Proshape“-Projekt des Berliner Borderstep-Instituts zu dieser Frage belastbare Daten erhofft hatte, wurde enttäuscht. Bei dem Vorhaben wurden für 224 Wohnungen der Berliner Genossenschaft "Zentrum" Glasfaserkabel verlegt, und jeder Raum wurde mit Temperatursensoren und steuerbaren Heizungsventilen ausgerüstet. Bei einer Zwischenbilanz im Jahr 2016 hatte es zunächst geheißen, es lägen noch nicht genügend Messergebnisse vor.

Fast drei Jahre später ist aus der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – hier wurde das Projekt unter anderem messtechnisch betreut – zu hören, man könne nicht mit weiteren Informationen dienen.

Digitalisierung frisst auch Strom

Was beim Thema Digitalisierung oft vergessen wird: Die eingesetzten Geräte und deren Vernetzung benötigen selbst Energie, nämlich Strom. Allein für den zusätzlichen Strombedarf einer Vernetzung mit WLAN muss man bei einer normalen Wohnung mit jährlich 330 Kilowattstunden rechnen.

Das frisst bereits 15 Prozent der möglichen Einsparung aus digitaler Technik wieder auf – beziehungsweise verlagert diesen Anteil lediglich von Gas oder Öl auf Strom. In den Vorgesprächen für diesen Beitrag sprachen denn auch mehrere Experten von sich aus an, dass das Haupteinsparpotenzial nicht digital sei, sondern schlicht im Austausch des Heizkessels bestehe. Alena Müller vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft erinnert daran, dass das Durchschnittsaustauschalter einer Heizung in Deutschland bei 25 Jahren liege. Jörg Schmidt von Viessmann: „Wenn man richtig Energie sparen will, müssten zuallererst die 15 Millionen Heizungen in Deutschland, die uralt sind, ausgetauscht werden.“

Schmidts Vision – „wir bieten das heute schon an!“ – ist diese: In einem gut gedämmten Gebäude mit einer Wärmepumpe, einer Photovoltaikanlage, einem Wasserspeicher, einem Stromspeicher sowie einem intelligenten Energiemanagementsystem könne man einen Autarkiegrad bei Strom, Heizung und Warmwasser von 100 Prozent erreichen – vorausgesetzt, das Haus ist mit anderen verbunden, so dass Stromüberschüsse oder -bedarfe untereinander ausgeglichen werden können. „Und dann ist die Einsparung durch Digitalisierung bei 100 Prozent.“ Von Alexander Morhart 

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Nichtwohngebäude bergen Potenzial für 1,2 Millionen Wohnungen

11. марта 2019 - 7:37

Vorgestellt hat die Studie die Bundesingenieurkammer gemeinsam mit 15 weiteren Verbänden. "Um dieses Potential tatsächlich nutzen zu können, brauchen wir jedoch dringend bessere Rahmenbedingungen. Das heißt, es müssen zahlreiche bauordnungs- und bauplanungsrechtliche Vorgaben weiterentwickelt werden. Hier ist die Politik gefragt", so Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer.

Erforderliche Maßnahmen seien unter anderem die Erleichterung von Genehmigungsverfahren, ein Zulassen der Überschreitung der zulässigen Geschossflächenzahl (GFZ) für Aufstockungen ohne Ausgleichsmaßnahmen, das Reduzieren von Anforderungen zum Beispiel in den Bereichen Schall, Wärme und Barrierefreiheit, wenn die statischen und technischen Voraussetzungen nachgewiesen werden sowie die Anpassung von Trauf- oder Firsthöhen.

Neben der Tragwerkstruktur sind bei der Aufstockung von Nichtwohngebäuden weitere Aspekte aus der Bauphysik zu berücksichtigen. "Darüber hinaus sind energetische Richtlinien sowie Brandschutz- und Schallschutzanforderungen für die bestehenden Nichtwohngebäude und die neuen Wohnungen zu erfüllen. Hier müsste politisch schnellstmöglich nachjustiert werden", fasst der Präsident der Bundesingenieurkammer die Ergebnisse zusammen.  

Die von Prof. Karsten Tichelmann (TU Darmstadt) erstellte Studie zeigt anhand von 20 Best-Practice-Beispielen, wie durch Aufstockungen und Umnutzungen von Nichtwohngebäuden ein wesentlicher und qualitätsvoller Beitrag zum Wohnungsmarkt in urbanen Räumen geschaffen werden kann. Quelle: Bundesingenieurkammer / sth

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ZVSHK: Hausbesitzer unzufrieden mit der Energiewende

10. марта 2019 - 7:36

Der politisch gewählte Weg zur praktischen Umsetzung der Energiewende werde von der überwiegenden Mehrheit der Immobilienbesitzer negativ bewertet, berichtet der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). In seinem Auftrag hat Kantar Emnid im Februar eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Immobilienbesitzern durchgeführt. Die Ergebnisse werden auf der Messe ISH, die morgen in Frankfurt eröffnet wird der Öffentlichkeit präsentiert.

Während 65 Prozent die von der Politik beschlossene Energiewende grundsätzlich befürworten, stufen 68 Prozent der Immobilienbesitzer die politische Umsetzung als eher nicht gut bis gar nicht gut ein. Nur knapp jeder Dritte zeigt sich damit zufrieden. "Die Ergebnisse unserer Umfrage bestärken uns in der Kritik, dass die Politik im Rahmen der Energiewende insgesamt zu zögerlich agiert und zu geringe Impulse für den Wärmemarkt setzt", urteilt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Schließlich werde gut ein Drittel der in Deutschland verbrauchten Endenergie für Heizung und Warmwasserbereitung aufgewandt.

Einen Trend zu einer Wärmewende lassen die Umfrageergebnisse nicht erkennen. Zwar geben etwas mehr als ein Viertel der befragten Immobilienbesitzer (27 Prozent) an, in den nächsten fünf Jahren das Bad oder die Heizung renovieren zu wollen, doch ein starker Trend zur Heizungsmodernisierung lässt sich daraus nicht ablesen. Für die Heizung entscheiden sich nur 16 Prozent, für das Bad 15 Prozent. "In Anbetracht des nach wie vor großen Anteils an technisch veralteten Heizungen im Markt ist diese Quote sehr gering", sagt Bramann.

Werden die Immobilienbesitzer nach den beiden wichtigsten Beweggründen für eine Heizungsmodernisierung gefragt, dann stehen Kosteneinsparungen mit 49 Prozent an erster Stelle, gefolgt von CO2-Reduktion und Umweltschutz (45 Prozent), Einbindung erneuerbarer Energien (42 Prozent) und Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern (29 Prozent). Das Ziel einer Verbesserung des Bedienkomforts durch digitale Steuerung wird dagegen von nur 9 Prozent genannt.

Befragt man nur die Immobilienbesitzer, die eine Heizungsmodernisierung mittelfristig (nächste 5 Jahre) in Betracht ziehen (16 Prozent) nach den beiden wichtigsten Gründen, dann nimmt die Wichtigkeit nachfolgender Aspekte spürbar zu. Das Ziel Kosteneinsparungen steigt auf 58 Prozent, die Einbindung erneuerbarer Energien gelangt auf Platz 2 (48 Prozent), gefolgt von CO2-Reduktion und Umweltschutz (39 Prozent), sowie Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern (35 Prozent). Die Verbesserung des Bedienkomforts durch digitale Steuerung erreicht zehn Prozent Zuspruch.

Der ZVSHK fordert von der Politik ein Umdenken bei der Steuerung der Energiewende und neue Impulse für den Klimaschutz im Wärmemarkt. Einen einen solchen Impuls sieht der Verband wie auch Hersteller Stiebel Eltron in der steuerlichen Abschreibung auf energetische Sanierungsmaßnahmen. "Die bisherigen staatlichen Fördermittel als Modernisierungsanreize im Wärmemarkt, bringen nicht die notwendigen Anreize, sie werden von den Verbrauchern nicht wirklich signifikant genutzt. Alles in allem lässt sich bisher kein Befreiungsschlag für eine Wärmewende erkennen", betont Bramann.

Zudem überdeckt aus Sicht des ZVSHK eine viel zu einseitig geführte politische Diskussion rund um die Stromproblematik die Wahrnehmung anderer wichtiger Felder für die Steigerung von Klimaschutz und Energieeffizienz. So ergab die Kantar Emnid Umfrage, dass bei Hausbesitzern vor allem der Strom den Blick auf die Energiewende beherrscht. Die Hälfte der Befragten (50Prozent) denkt beim Wort Energiewende zunächst an Elektrizität. Jeweils nur ein Viertel gibt als Thema entweder Verkehr (25 Prozent) oder Wärme/Heizung (23 Prozent) an. Quelle: ZVSHK / sth

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