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Öko-Branchenbuch, Öko-News und Öko-Jobs - alle Öko Unternehmen auf einen Blick

Feeds from Partners

Agora zieht gemischte Energiewendebilanz

Enbausa - 7. января 2020 - 7:00

"Die Energiewende kommt damit beim Zuwachs der erneuerbare Energien und beim Ausstieg aus der Atomenergie gut voran. Eine schlechte Bilanz war 2017 jedoch bei den Treibhausgasemissionen zu verzeichnen", teilt Agora Energiewende mit. Das dritte Jahr in Folge stagnierte der Ausstoß des klimaschädlichen CO2, statt wie geplant zu sinken. Denn während im Stromsektor die Emissionen infolge des Rückgangs der Steinkohleverstromung 2017 leicht zurückgingen, stiegen sie im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor aufgrund des höheren Mineralöl- und Erdgasverbrauchs.

"Der gegenwärtige Trend läuft darauf hinaus, dass Deutschland im Jahr 2020 seine Emissionen nur um 30 Prozent statt wie geplant um 40 Prozent gegenüber 1990 vermindert", sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Die Studie "Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2017" beschreibt in zehn Kapiteln mit zahlreichen Abbildungen die wesentlichen Trends. Sie basiert auf aktuell verfügbaren Daten aus zahlreichen öffentlichen Quellen.

Wesentliche Ursache für diesen Trend ist die Entwicklung beim Energieverbrauch: Im vergangenen Jahr wurde 0,8 Prozent mehr Energie verbraucht als 2016 – Strom, Diesel und Erdgas legten zu. Es wird damit nahezu unmöglich, die von der Bundesregierung im Energiekonzept 2010 beschlossenen Energieeffizienzziele für 2020 (minus 20 Prozent Primärenergie- und minus 10 Prozent Stromverbrauch gegenüber 2008) zu erreichen. "Die Energieeffizienz-Fortschritte sind zu gering, um zusätzliche Verbräuche aus Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum auszugleichen oder sogar zu überkompensieren", sagt Graichen. Quelle: Agora Energiewende / sue

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Preise für CO2 in nur wenigen Ländern hoch genug um Klimaziele zu erreichen

Sonnenseite.com - 1 час 6 минут назад
Regierungen müssen die Preise für CO2 deutlich schneller erhöhen, wenn sie ihren Verpflichtungen zur Senkung der CO2-Emissionen und zur Verlangsamung des Klimawandels im Rahmen des Pariser Abkommens nachkommen wollen.
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Sachverständige fordern zügigen Kohleausstieg

Sonnenseite.com - 1 час 6 минут назад
Bereits vor einem Jahr hatte der SRU detaillierte Vorschläge für die Einleitung des Kohleausstiegs in Deutschland vorgelegt. Nun forderten deren Mitglieder erneut, die ältesten und ineffizientesten Kohlekraftwerke möglichst rasch abzuschalten. HTW-Professor Volker Quaschning zeigt in einem neuen Video die Folgen hoher CO2-Emissionen sehr plastisch auf.
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Bewaffnete Konflikte## Über 10.000 Kinder wurden 2017 getötet oder verstümmelt

epo - 2 часа 25 минут назад

Osnabrück. - Anlässlich des Weltkindertages am 20. September hat das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes darauf aufmerksam gemacht, dass immer mehr Kinder in Kriegen und bewaffneten Konflikten getötet oder verstümmelt werden. Laut einem kürzlich veröffentlichten UN-Bericht ist ihre Zahl von 8.000 im Jahr 2016 auf über 10.000 in 2017 gestiegen. Allein in Afghanistan wurden knapp 3.200 Kinder zu Kriegsopfern.

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KfW ändert Konditionen beim Bauen und Sanieren

Enbausa - 19. сентября 2018 - 19:45

Die KfW verlängert zum 16. November 2018 die Frist, innerhalb derer Mittel aus der KfW-Förderung für das Bauen und Sanieren verwendet werden müssen, von sechs auf zwölf Monate. Die Frist für das Einreichen der Belege nach Verwendung wurde von 9 auf 15 Monate gestreckt. Die neuen Merkblätter gehen am 16. November online, im KfW-Partnerportal sind diese schon jetzt verfügbar.

Die Änderungen gelten für die Programme 153, Energieeffizient Bauen und sowie 151 und 152, Energieeffizient Sanieren. Für den Bau oder Kauf eines Niedrigenergiehauses, das den Standard eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus erfüllt, gibt es im Programm KfW Effizienzhaus 153 einen Tilgungszuschuss und ein zinsgünstiges Darlehen.

Das KfW-Programm 151 ist für komplette Sanierungspakete gedacht. Förderfähig sind Wohngebäude, für die der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 1.2.2002 gestellt wurde. Alle, die Wohnraum energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen, erhalten bis 100.000 Euro je Wohneinheit beim KfW-Effizienzhaus.

Neu gibt es bei der KfW außerdem das Baukindergeld. Anträge sind seit dem 18. September möglich. Das lohnt sich für Familien und Alleinerziehende mit Kindern, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen. Es gibt pro Kind einen Zuschuss von 1.200 Euro pro Jahr für zehn Jahre. Das Haushaltseinkommen darf bei maximal 90.000 Euro bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind liegen. Der Antrag kann nach Einzug gestellt werden. pgl

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Elektromobilitätsbericht 2018 für die Bundeskanzlerin

Sonnenseite.com - 19. сентября 2018 - 18:00
Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) überreicht heute Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Fortschrittsbericht 2018.
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Netzgipfel bei Bundeswirtschaftsminister Altmaier

Sonnenseite.com - 19. сентября 2018 - 18:00
Neun Landesministerinnen und -minister fordern mehr Tempo beim Netzausbau
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Photovoltaic Austria präsentiert Konzept zur Photovoltaikförderung

Sonnenseite.com - 19. сентября 2018 - 14:19
15 GWp installierte PV-Leistung im Jahr 2030 –  Photovoltaik liefert größten Zuwachs zur sauberen Energiezukunft Österreichs.
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Bauexperte Adler muss Hans-Georg Maaßen weichen

Enbausa - 19. сентября 2018 - 13:28

„Die Wohnungswirtschaft verliert mit Gunther Adler einen wichtigen und kompetenten Fachmann im Bereich des Wohnens und Bauens", monierte Axel Gedaschko, Chef des Verbands der Wohnungswirtschaft GdW.  Die Entscheidung sei nicht im geringsten nachvollziehbar, wird Gedaschko deutlich. Sie sei eine Hiobsbotschaft für die Branche und "ein Unding in einer Zeit, in der es darum geht, mit allen Kräften im Lande für deutlich mehr bezahlbares Bauen zu sorgen." 

Unklar ist, ob es einen Nachfolger für Adler (55) als Baustaatssekretär geben soll. "Wenn es ab sofort nicht einmal mehr einen eigenen Baustaatssekretär geben soll, sondern das Ressort einfach einem anderen Bereich innerhalb des Ministeriums zugeordnet wird, dann ist das ein fatales Zeichen für die Wahrnehmung der Zukunft des bezahlbaren Wohnens und Bauens durch Minister Seehofer."

Adler war Mitarbeiter von Hans-Jochen Vogel und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ministerpräsidenten Johannes Rau. Von 2008 bis 2012 arbeitete er als Referatsleiter im damaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, danach bis 2014 Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. 2014 bis 2018 war er beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, zuständig für die Bereiche Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung.

Die Zuständigkeit für Bauen und Wohnen ist erst seit dieser Legislaturperiode beim Innenministerium angesiedelt. Ein eigenes Bauministerium gibt es schon seit geraumer Zeit nicht mehr, die Verantwortung wurde mehrfach im Postenschacher von Ressort zu Ressort verschoben. Vor Innenminister Horst Seehofer lag sie bei der damaligen Umweltministerin Barbara Hendricks, davor bei Verkehrsminister Peter Ramsauer.

Der bislang einzige sichtbare Bauimpuls des neuen Amtsinhabers Seehofer war die Einführung des Baukindergelds. Zum energetischen Bauen und Sanieren oder einem Ankurbeln des Wohnungsneubaus war bislang wenig zu hören. Entsprechend gering sind die Erwartungen an den Wohnraumgipfel. pgl

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Philippinen## Taifun Mangkhut hat Häuser und Ernten zerstört

epo - 19. сентября 2018 - 12:05

Berlin. - Taifun Mangkhut hat auf den Philippinen vor allem Ernten und Häuser zerstört. Durch den Sturm wurden im wirtschaftlich schwachen Norden der Hauptinsel Luzon Felder teilweise komplett vernichtet, zehntausende Häuser sind unbewohnbar. Insgesamt sind bis zu einer Million Menschen schwer betroffen. "Taifun Mangkhut hat die Ärmsten der Armen getroffen und vielen Menschen alles genommen", berichtete Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, am Mittwoch in Berlin. "Im Norden der Philippinen leben die Familien häufig in einfachsten Hütten, die dem Sturm nicht standhalten konnten."

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Greenpeace:## Industrie-Lobby will strengere EU-Klimaziele verhindern

epo - 19. сентября 2018 - 11:36

Berlin. - Der europäische Industrie-Lobby-Verband Business Europe, zu dem auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gehört, will sich einem strengeren EU-Klimaziel offenbar widersetzen. In einem internen Papier vom 13. September, das Greenpeace zugespielt wurde, schlage Business Europe seinen Mitgliedern unterschiedliche Strategien vor, wie eine von der EU-Kommission diskutierte Anhebung des Klimaziels für das Jahr 2030 angegriffen werden könnte, berichtete die Umweltorganisation am Mittwoch in Berlin.

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Honda CR-V Hybrid ab Oktober 2018 bestellbar

Grüne Autos - 19. сентября 2018 - 11:28
Bisher waren die Hybridmodelle von Honda in Deutschland und Europa nicht von Erfolg gekrönt, weshalb sowohl der CR-Z, der eigens als Hybridauto entickelte Honda Insight oder im September 2015 auch der Honda Jazz Hybrid wieder vom Markt genommen wurden. Weltweit gesehen ist der japanische Autobauer mit der Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor allerdings erfolgreich und ...
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Industrie-Lobby will strengere EU-Klimaziele torpedieren

Sonnenseite.com - 19. сентября 2018 - 9:19
Greenpeace: Internes Papier skizziert Blockadestrategie des Industrieverbunds Business Europe
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Neue Studie: Grüner Wasserstoff hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie

Sonnenseite.com - 19. сентября 2018 - 8:00
Die Wasserelektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis von regenerativ erzeugtem Strom entwickelt sich immer mehr zu einer Kerntechnologie der Energiewende.
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Innovative Markise sorgt für Schatten im Denkmalschutz

Enbausa - 19. сентября 2018 - 7:50

Das Besondere an der Rundbogenmarkise: Sie hat ein ausgeklügeltes Seilführungssystem, von dem im eingefahrenen Zustand der Markise nichts zu sehen ist. Schmale Schienen umranden das Fenster, in ihnen laufen Gleitstücke mit Seilen parallel zur Markise - von außen nicht sichtbar.

Angefragt hatte das Kloster Tutzingen in München. Das denkmalgeschützte Gebäude hat jetzt die Markisen bekommen, bei denen im eingefahrenen Zustand keine Zugstrebe und kein Seil quer durch das Fenster verläuft. Aber weil da auch Hubertus Haking als Sondermarkisenhersteller zunächst nicht weiterhelfen konnte, er aber eine Idee hatte, für die er wissenschaftliche Expertise brauchte, wandte er sich an die Handwerkskammer Münster. Hans-Dieter Weniger stellte den Kontakt zu Professor Klaus Baalmann vom Fachbereich Maschinenbau der FH Münster her. "Für mich war das Thema vorher völlig fremd, aber die Idee der intelligenten Seilführung hat etwas. Sieht simpel aus, ist aber lange nicht so - das Anspruchsvolle ist verdeckt."

So starteten Baalmann und Haking mit der Kooperation, sammelten Ideen und entwickelten sie weiter, bauten Modell und Muster. 10.000 Mal fuhr die neue Muster-Markise hoch und runter. "Nur so lassen sich zum Beispiel Verschließteile beurteilen, deren Leistungsfähigkeit man vorher theoretisch mit Berechnungen nicht erfassen kann", erklärt Baalmann. Ebenfalls konnten sie so die Frage klären, wie stark Motor und Federn sein müssen, damit die Seile nicht durchhängen, nicht an Kraft verlieren, nicht aufreißen und gleichzeitig das Markisentuch stramm halten.

Auch bei der Bearbeitung der CE-Kennzeichnung hat Haking auf das Wissen von Baalmann zurückgegriffen, der bei diesem Schritt Studierende mit Abschlussarbeiten mit einbezog. "Wir haben uns zum Beispiel um Berechnungen zum Wärmedurchgang, zur Festigkeit oder zu Extrembelastungen bei hohen Windstärken gekümmert." Für die gelungene Zusammenarbeit und die entstandene Rundbogenmarkise haben Haking und Baalmann den Seifriz-Preis gewonnen, ein bundesweiter Transferpreis für besondere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Handwerksbetrieben. Die erfolgreiche Kooperation soll nun im Bereich der Terrassenüberdachung weitergehen. Quelle: FH Münster / pgl

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BIM kann Kosten für Bau und Gebäudebetrieb reduzieren

Enbausa - 19. сентября 2018 - 7:22

Eine funktionierende Digitalisierung im Allgemeinen und im Besonderen BIM als Gebäudemodell mit Datenverwaltungssystem böten allen an der Nutzung Beteiligten langfristig große Vorteile - da waren sich die Referenten weitgehend einig.

Sebastian Theopold, Geschäftsführer des Münchner Beratungsunternehmens Munich Strategy verwies auf Schätzungen in Großbritannien, wo BIM weiter verbreitet sei als hierzulande. Demnach gebe es ein Einsparpotenzial beim Bauen und Betreiben von größeren Wohn- oder Bürogebäuden, das über den gesamten Lebenszyklus hinweg bei 25 Prozent der Kosten liege. Theopold bekräftigte damit frühere Schätzungen zum Beispiel von Architekten, nach denen zwar nicht bei der Planung - die werde sogar eher aufwändiger -, aber allein durch Effizienz, Kosten- und Terminsicherheit im Bauablauf fünf bis zehn Prozent und durch vermiedene Instandsetzungskosten im Laufe des Gebäudebetriebs weitere Kosten eingespart werden könnten.

Deutschland ist bei BIM "Schwellenland"

Dem Berater aus München war die Begeisterung anzumerken, als er über BIM-"Vorreiter" wie Großbritannien sprach, gegen die Deutschland nur ein "Schwellenland" sei. Eine von seinem Unternehmen zusammen mit dem ZVSHK durchgeführte Befragung von gut 1200 Installateuren, dazu rund 120 Architekten und Gebäudetechnikplanern sowie den 50 Großen der deutschen SHK-Industrie ist die Grundlage für seine Einschätzung. Die Details werde Munich Strategy erst in den kommenden Tagen veröffentlichen; aber Theopold zeigte schon einmal eine Übersicht, nach der zwar 46 Prozent der SHK-Hersteller, aber lediglich 37 Prozent der Architekten und Planer sowie nur 5 Prozent der Handwerker "nach BIM arbeiten".

Was "nach BIM arbeiten" konkret bedeutet, erörterte später Professor Manfred Helmus von der Universität Wuppertal: "Handwerksunternehmen sind in der Regel, da bin ich relativ sicher, 'nur' BIM-Nutzer oder -Autoren. Sie werden - vor allem die kleineren Unternehmen - selten mal als BIM-Manager auftreten." Jedenfalls, so Sebastian Theopold, wisse man "aus anderen Bereichen der Technologie, dass ab einer Akzeptanzquote von etwa 40 Prozent die Innovationen sich durchsetzen."

Er leitete daraus ein Defizit bei Planern und Handwerkern ab. Die Branche laufe "Gefahr, den Anschluss zu verlieren." Theopold sagte in den Saal: "Wenn Sie als Branche es nicht machen, wird es jemand anderes machen." Er sprach vom Silicon Valley, und seine Überlegungen gipfelten in dem Satz: "Es liegt an Ihnen, dafür zu sorgen, dass der Angriff von außen erst gar nicht stattfindet."

Möglichkeiten von BIM sind charmant

Augenmaß behalten Manfred Helmus riet dagegen zu Augenmaß. Auch Helmus, der seit vielen Jahren BIM erforscht, Projekte damit durchführt und - zwar nicht die SHK-Branche, aber diverse kleinere und mittelständische Bauunternehmen - berät, nannte die Möglichkeiten von BIM allerdings "total charmant".

Vor allem zwei Vorteile stellte er heraus. Probleme, die heute ohne BIM bei praktisch jedem Bauvorhaben auftreten, hingen fast immer mit fehlenden Informationen zusammen: "Verantwortlichkeiten, Schnittstellen, Informationen haben gefehlt oder waren nicht zur rechten Zeit da." Bauprojekte brächten riesige Datenmengen, wenn man es über den Lebenszyklus denke, also über 50 Jahre oder vielleicht mehr.

Doch "viele dieser Daten gehen zurzeit verloren an ganz vielen Stellen: Wir haben Medienbrüche; die Daten werden gar nicht erst richtig erfasst, werden auch nicht richtig gesammelt und nicht den rechten Leuten zur richtigen Zeit zur Verfügung gestellt." Vor allem der Auftraggeber eines Vorhabens habe von dem verbesserten Daten-Management später große Vorteile. Er sei mit BIM derjenige, der nachher, wenn er seine Immobilie verkaufen wolle, genau sagen könne: "Wann ist was darin verbaut worden?"

Als Beispiel nannte Helmus die Asbestproblematik. Richtig ins Schwärmen kam er dann darüber, dass man digitale Daten auch nachträglich von bestehenden Gebäuden erfassen könne - beispielsweise mit Photogrammetrie durch Überfliegen mit einer Drohne oder in Innenräumen mit millimetergenauem 3-D-Laserscanning.

Er berichtete vom Beispiel eines großen, komplexen Gebäudes, von dem es keine Planunterlagen mehr gegeben habe. "Normalerweise hätte man da zig Mann-Monate reinstecken müssen und Jahre gebraucht. Wir haben das digital bis auf das Dach in der ersten Stufe mit insgesamt 22 Mann-Tagen erfassen können - mit 3-D-Laserscanning plus einem halben Hiwi von der Hochschule."

"Manchmal ist es vielleicht besser, der Zweite zu sein"

Dennoch warnte der Professor vor Aussagen wie: "'Wenn Sie nicht BIM einführen, gibt's Sie in drei Jahren nicht mehr'." Er sei da "ganz, ganz vorsichtig: Wir sollten aufpassen, dass wir nicht in falsche Richtungen rennen. Wir sollten es lieber besser machen als das Ausland." Dort habe man nämlich auch an einigen Stellen Probleme - Stichwort fehlende Standardisierung. Manchmal sei es vielleicht sogar besser, der Zweite zu sein.

Manfred Helmus machte darauf aufmerksam, dass "auch sehr viele wirtschaftliche Interessen hinter der Digitalisierung" steckten. Und: "Wenn ich nicht genau weiß, welche Daten ich wann erhebe und wie ich sie weiterverarbeite, dann nutzt es mir nichts, irgendwelche weitergehende Digitalisierung zu machen." Man könne in einem Unternehmen so viel Digitalisierung betreiben, wie man wolle, könne "1000 Softwareprodukte kaufen" - mit mangelhaften Prozessen "nützt ihnen das nichts!"

Über Probleme mit knirschenden Prozessen, unzureichender Datenqualität und fehlender Standardisierung berichteten denn auch Unternehmenspraktiker bei dem Kongress in Hülle und Fülle. Im Bereich Großhandel/Handwerk gebe es "wahnsinnig viel zu tun", sagte zum Beispiel Benedikt Mahr, Vorsitzender des Deutschen Großhandelsverbands Haustechnik, und sprach von einem "Kampf" um die Datenqualität: "Wenn ich überlege, dass von den 120 Branchenfürsten vielleicht 20 Prozent die Datenqualitätsrichtlinie - die wir gemeinsam aufgestellt haben - erfüllen (...), und der Rest eben nur teilweise, dann ist das ein Armutszeugnis."

Für BIM müssten erst Datenstandards entwickelt werden, "die es noch nicht gibt." Hans Schramm, der Vorsitzende des ZVSHK-IT-Ausschusses, beklagte, dass ein zentraler Standort für Dokumente zur Arbeitsvorbereitung fehle. Solche Daten würden heute auf verschiedenen Herstellerplattformen zur Verfügung gestellt. "Und da müssen sie sich stundenlang damit beschäftigen, in unterschiedlichen Plattformen mit unterschiedlichen Passwörtern diese Dokumente zusammenzusuchen." Von Alexander Morhart www.morhart.com (ca. 6500 Zeichen) Abbildungen:

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Digitale Heizungssteuerung spart 15 Prozent Energie

Enbausa - 19. сентября 2018 - 7:12

Demnach könnten alleine durch die digitale Ausstattung von 100.000 Heizanlagen pro Jahr rund 284.000 Megawattstunden Heizenergie gespart werden. Bei der Sanierung einer veralteten Heizungsanlage liegen die Einsparpotenziale bei bis zu 30 Prozent.

In Kombination mit einer digitalen Steuerung wird der Betrieb der Anlage weiter optimiert, das bedeutet, es wird nur so viel Wärme bereitgestellt, wie benötigt wird. Die intelligente Steuerung bindet dazu zum Beispiel die aktuelle Wetterlage sowie die Wetterprognosen ein. Viele Produkte bieten zusätzlich eine Anwesenheitserkennung, welche die Heizung automatisch hochfährt, bevor die Bewohner zuhause sind. Dabei passen sich die lernenden Systeme den Gewohnheiten der Bewohner an.

Inzwischen bieten fast alle Hersteller digitale Steuerungen an. Moderne Kessel sind heutzutage standardmäßig bereits ab Werk internetfähig und können mit einfachen Plug-and-Play-Lösungen mit dem Internet verbunden werden. Auch für ältere Modelle bieten die meisten Hersteller Nachrüst-Sets an. Bei allen Lösungen werd das Thema Datensicherheit von den deutschen Herstellern großgeschrieben, heißt es. Sie setzen deshalb auf neueste Verschlüsselungstechnologien sowie höchste Sicherheitsstandards bei der Netzinfrastruktur.

Eine digitale Heizung ermöglicht aber nicht nur Energieeinsparungen, sie erhöht vor allem auch den Komfort. Mit speziellen Apps der Hersteller für Tablet und Smartphone kann die Anlage von unterwegs oder bequem vom Sofa gesteuert werden.

Mit Blick auf die Zukunft kommt der digitalen Heiztechnik eine entscheidende Rolle zu. So soll künftig Strom aus erneuerbaren Energien über die Wärmepumpe verstärkt zum Heizen genutzt werden. Strom aus erneuerbaren Energien ist jedoch volatil, er unterliegt Schwankungen. Mittels digitaler Vernetzung erkennt die Wärmepumpe, wann besonders viel erneuerbarer Strom verfügbar und somit ein möglichst umweltfreundlicher und kosteneffizienter Betrieb möglich ist. Realisiert wird dies durch so genannte Home Energy Management Systems (HEMS). In ein solches HEMS können auch andere Erzeuger und Verbraucher wie eine PV-Anlage, eine Ladestation für das E-Auto, ein thermischer oder elektrischer Speicher sowie weitere Verbraucher eingebunden werden. Dadurch profitiert der Verbraucher von einem Höchstmaß an energetischer Unabhängigkeit. Quelle: BDH / pgl

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Solarstrom lohnt sich wieder

Sonnenseite.com - 19. сентября 2018 - 4:38
Modellrechnungen der Stiftung Warentest zeigen: Eine neue Solarstromanlage auf dem eigenen Dach lohnt sich wieder.
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Der Streit um den Hambacher Forst zeigt die gravierenden Mängel unseres Rechtstaates

Sonnenseite.com - 19. сентября 2018 - 0:57
Die Situation um den Hambacher Forst zeigt in aller Deutlichkeit die Mängel und falschen Prioritäten unserer Gesetzgebung und damit der rechtsstaatlichen Grundsätze auf.
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Keinen Euro mehr für den Öko-Landbau

biomarkt.Info - 19. сентября 2018 - 0:08

Die Bundesregierung lobt sich zwar gerne für ihre Zukunftsstrategie Ökolandbau, doch den Worten folgen keine Taten. Das zeigt der Bundeshaushalt 2019. Entsprechend kritisch äußerte sich der Bio-Dachverband BÖLW.

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