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Aktualisiert: vor 1 Stunde 18 Minuten

SUNfarming: Photovoltaik-Anlagen krisenfester als Großkraftwerke

6. Juli 2020 - 13:15

Die SUNfarming leistet auch zu Covid19-Krisenzeiten einen Beitrag zur Energiewende und Dezentralisierung der Energieversorgung. „Am 22 Juni haben wir die Photovoltaik-Anlage Lindenberg ans Netz gebracht. Die Anlage mit einer Leistung von 721 kW wurde als Dachanlage der Lindenberger Agrargenossenschaft in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich installiert“, sagt SUNfarming-Geschäftsführer Martin Tauschke. „Der Lockdown in der Corona Pandemie hat gezeigt, dass regenerative Energien krisenfester sind als Kohle und Öl.“ Der weltweite Ausbau der erneuerbaren Energien sei immer noch im Plus und die Internationale Energieagentur erwartet einen Zuwachs um 5 Prozent.

„Durch den sinkenden Stromverbrauch während der Krise wurden viele klassische Kraftwerke nicht hochgefahren, weil es sich schlicht nicht lohnt, da die Betriebskosten zu hoch sind. Die Erneuerbaren sind stabiler und krisenresistenter und haben durch die Dezentralität einen weiteren Krisenvorteil gegenüber Großkraftwerken. Ich denke hier an Angriffe auf die kritische Infrastruktur, dezentrale Anlagen sind hier viel weniger im Fokus“, so Tauschke. „Außerdem brauchen Kraftwerke für den Betrieb Mitarbeiter und wenn diese nicht zur Arbeit können, da zum Beispiel der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, stehen die Werke still. Photovoltaik-Anlagen speisen unabhängig davon immer weiter ein.“

Zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Polen

Im ersten Quartal 2020 konnten zwei weitere SUNfarming Freilandanlagen in Polen erfolgreich fertiggestellt werden. Realisiert wurden das Projekt Zarnowiec und Czarnocin mit je 1 Megawatt Anlagenleistung.

Das polnische Auktionssystems der Auftragsvergabe und eine Innenpolitik, die auf erneuerbare Energien setzt, ermöglichen es einem mittelständischen Unternehmen wie SUNfarming den Ausbau erneuerbarer Energien zu unterstützten und rentable Investitionen in Polen zu tätigen. SUNfarming startete Ende Dezember 2018 mit dem Bau der ersten 4 Megawatt Solarparks in Polen. Durch den Zuschlag in der Ausschreibung profitieren alle PV-Parks von einem 15-jährigen „contract for differences“ mit der polnischen Energiebehörde URE, der durch die Zahlung der Differenz zum Marktpreis eine feste Einspeisevergütung für jede produzierte kWh garantiert.

Die Photovoltaik gewinnt unter den erneuerbaren Energiequellen in Polen immer mehr an Bedeutung, da sie die günstigste Energie ist, die vorhandene Technologien gewinnen können. Die Nutzung von Brachflächen und Böden mit geringer Bodenqualität schont zudem landwirtschaftliche Ackerflächen.

6.7.2020 | Quelle: SUNfarming | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

BMWi: Förderaufruf zur Elektromobilität

6. Juli 2020 - 12:44

In seinem vierten Förderaufruf adressiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die die Energie- und Klimapotenziale der Elektromobilität erschließen und gleichzeitig die Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen stärken. Aus dem Konjunkturpaket stehen hierfür insgesamt rund 180 Mio. Euro bereit. Es geht insbesondere um die Erschließung des Klima- und Umweltvorteils von Elektrofahrzeugen sowie Verfahren zur Verbesserung von Ladekomfort, Verfügbarkeit und Auslastung von Ladeinfrastruktur. Außerdem sollen die Wertschöpfungsketten der Elektromobilität im Bereich der Produktion verbessert werden.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Wir wollen den Automobilsektor zukunftsfähig machen. Dafür müssen wir ihn erfolgreich transformieren und elektrifizieren. Mit unserem Aufruf fördern wir Projekte, die uns bei unseren Energie- und Klimazielen voranbringen und gleichzeitig unsere industrielle Wettbewerbsposition stärken.“

Unternehmen, Gebietskörperschaften, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Universitäten oder sonstige Forschungseinrichtungen können Projektskizzen bis zum 30.09.2020 einreichen. Grundlage ist die gemeinsame Förderrichtlinie des BMWi und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität vom 8. Dezember 2017.

Integration von Elektromobilität in das Energiesystem

Fokus bei diesem Förderaufruf zur Elektromobilität ist die Integration von Elektromobilität in das Energiesystem mit den Schwerpunkten:

  • Hersteller- und Länderübergreifende Interoperabilität von Ladeinfrastrukturen und Fahrzeugen,
  • Schnell- und Hochleistungsladesysteme u.a. für den gewerblichen Verkehr und Schwerlastverkehr,
  • Automatische oder induktive Ladesysteme für automatisiertes Fahren und Demonstration praxistauglicher Geschäftsmodelle zum Betrieb von Ladeinfrastrukturen und Strommarktintegration,
  • Ladeinfrastruktur 4.0: Intelligentes, sicheres und Strommarkt- und Netzorientiertes Laden für die Energiewende über Smart Meter Gateways,
  • Innovationen zur deutlichen Kostensenkung, wesentlichen Funktionserweiterungen und der Fahrzeug- oder Flottenübergreifenden Optimierung.

Das BMWi begrüßt die Beteiligung von mittelständischen Unternehmen, Zulieferindustrie, Anbietern innovativer digitaler Lösungen und Herstellern von Fahrzeug- und Energietechnik sowie von Institutionen an der Schnittstelle zwischen Verkehr und Energiesektor. Weitere Informationen zum Gegenstand der Förderung, zur Antragsberechtigung und zum Verfahren kann man dem Text des Förderaufrufes entnehmen.

Die Projektskizzen für diesen Förderaufruf zur Elektromobilität können bis zum 30.09.2020 über den nebenstehenden Link eingereicht werden.

6.7.2020 | Quelle: BMWi | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

KIT: Maßgeschneiderte Power-to-X-Katalysatoren

6. Juli 2020 - 12:14

Die Fischer-Tropsch-Synthese (FTS), bei der aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff die langkettigen Kohlenwasserstoffe für die Produktion von Benzin oder Diesel gewonnen werden, ist ein etabliertes Verfahren der chemischen Industrie. Allerdings hat die Wissenschaft die dabei ablaufenden Prozesse auch über hundert Jahre nach der Entdeckung nicht vollständig verstanden: „Das betrifft vor allem die strukturellen Veränderungen der für den Prozess notwendigen Katalysatoren unter industriellen Bedingungen“, sagt Jan-Dierk Grunwaldt vom Institut für Technische Chemie und Polymerchemie (ITCP) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) „Während der Reaktion können sich unerwünschte Nebenprodukte bilden oder es kann zu störenden strukturellen Änderungen des Katalysators kommen. In welcher Form das während der Reaktion genau geschieht und welche Auswirkungen das auf den Gesamtprozess hat, hat die Wissenschaft bislang nicht ausreichend erklärt.“ Dabei ist dieses Wissen für die Entwicklung von Power-to-X-Katalysatoren notwendig.

Verständnis der Fischer-Tropsch-Synthese auf atomarer Ebene

In einem transdisziplinären Projekt ist dem Team nun ein Durchbruch beim Verständnis der Fischer-Tropsch-Synthese auf atomarer Ebene gelungen. „Bei der Untersuchung nutzen wir Methoden der Synchrotronforschung, nämlich die Röntgenabsorptionsspektroskopie und die Röntgenbeugung“, sagt Marc-Andrée Serrer (IKFT), einer der Autoren der Studie. „Damit konnten wir erstmals einem FTS-Katalysator quasi auf atomarer Ebene unter realen Prozessbedingungen bei der Arbeit zusehen.“

Zwar hat man katalytische Reaktionen bereits zuvor mit einem Synchrotron untersucht. Aber Reaktionen, die wie im Realbetrieb einer PtX-Anlage über einen längeren Zeitraum sowie unter hohen Temperaturen und Drücken stattfinden, stellten bislang eine Hürde dar. Für das Experiment am KIT haben die Forscher nun eine neuartige Hochdruck-Infrastruktur an der für Katalysatorstudien designierten CAT-ACT-Messlinie am Synchrotron des KIT aufgebaut. Mit dieser Infrastruktur, die als Teil der Kopernikus-Projekte der Bundesregierung zur Energiewende entstanden ist, konnten sie die Arbeitsweise eines kommerziellen Kobalt-Nickel-Katalysators bei realitätsnahen Reaktionsbedingungen von 250 Grad Celsius bei 30 bar Druck für mehr als 300 Stunden bei der Fischer-Tropsch-Synthese bestimmen.

Maßgeschneiderte Power-to-X-Katalysatoren mit dem Computer

Mit dem Experiment konnten die Forscher Kohlenwasserstoffablagerungen identifizieren. Diese erschweren eine Diffusion der reaktiven Gase zu den aktiven Katalysatorpartikeln. „Im nächsten Schritt kann man dieses Wissen dazu verwenden, den Katalysator speziell gegen diese Deaktivierungsmechanismen zu schützen“, sagt Grunwaldt. „Das geschieht etwa durch die Modifikation mit Promotoren, also Stoffen, welche die Eigenschaften des Katalysators verbessern.“ Perspektivisch soll das neuartige atomare Verständnis von katalytischen Reaktionen auch Computersimulationen zur schnellen, ressourcenschonenden und kostengünstigen Entwicklung für maßgeschneiderte Power-to-X-Katalysatoren ermöglichen.

6.7.2020 | Quelle: KIT | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Batteriefertigung: Microvast feiert Richtfest der neuen Europazentrale

6. Juli 2020 - 11:37

Sascha Kelterborn, Vorstandsmitglied der Microvast, Inc. und Geschäftsführer Microvast GmbH: „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten sind wir mit dem Baufortschritt sehr zufrieden. Wir werden im März 2021 die erste Produktionsstraße einweihen können und planmäßig die Lieferung von Batteriemodulen und Batteriepacks für unsere Kunden in Europa aufnehmen.“

Das Unternehmen wurde 2006 in Stafford, Texas, gegründet. Das Unternehmen, ist in den Bereichen Design, Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien für elektronische Fahrzeuge und Antriebe aktiv. Die Batterie-Produkte werden im Bereich der E‑Mobilität für PKWs, Busse und Nutzfahrzeuge genutzt. Darüber hinaus auch bei Spezialanwendungen wie in stationären Energiespeichersystemen für Stromnetze, Schwerlastmaschinen in Häfen und Bergwerken eingesetzt.

Erst kürzlich hat das Mircovast eine umfangreiche Absichtserklärung mit dem zum CNH Industrial Konzern gehörenden Unternehmen FPT unterzeichnet. Diese beinhaltet eine umfangreiche Lieferung von Batteriemodulen. Mit den am neuen Standort in Ludwigsfelde gefertigten Modulen wird FPT Batteriepacks für den gesamten CNHI-Konzern und Drittkunden anbieten können. Zum Produktionsstart werden auf dem 36.000 qm großen Grundstück Batteriemodule mit einer Speicherkapazität von bis zu 1,5 GWh produziert. Im Endausbau werden bis zu 250 Mitarbeiter Batterien von bis zu 6 GWh produzieren können.

Eine besondere Rolle für die Errichtung der neuen Europazentrale am Standort Ludwigsfelde spielt die Verkehrsanbindung an Fernstraßen und das ÖPNV-Netz im Großraum Berlin-Brandenburg. Dadurch besteht der Zugang zur Metropolregion und damit zu Kooperationen und dem Know-how-Austausch mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen in der gesamten Region. Gleichzeitig profitiert Microvast von der Nähe zu zahlreichen branchennahen Unternehmen am Standort. Eine ideale Voraussetzung für die weitere Unternehmensentwicklung am neuen Microvast Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort in Ludwigsfelde.

6.7.2020 | Quelle: Microvast | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Tag der Beschlüsse zur Energiezukunft in Bundestag und Bundesrat

3. Juli 2020 - 20:29
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Wasserstoffherstellung nicht ohne weitere Windkraft im Norden

3. Juli 2020 - 20:14
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Empower Refugees: Vom Flüchtling zum Windkraft-Techniker

3. Juli 2020 - 19:59
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Bundesrat besiegelt Abschaffung des Solardeckels

3. Juli 2020 - 14:04

Der Bundesrat hat heute die Abschaffung des Solardeckels beschlossen. Für über 96 Prozent der Marktteilnehmer war die Abschaffung der zuvor bei 52 Gigawatt fixierten und in wenigen Wochen erreichten Photovoltaik-Fördergrenze von großer Bedeutung. 31 Prozent der Solarunternehmen sicherte die zuvor bereits von einer Dreiviertelmehrheit des Bundestages verabschiedete Maßnahme sogar das Überleben, so die Ergebnisse einer Blitzbefragung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW) und der Messe Intersolar Europe.

Der Branchenverband BSW hatte seit Jahren gegenüber der Politik für eine Abschaffung des Solardeckels geworben und reagierte entsprechend erleichtert. „Wir sind froh, dass ein dramatischer Rollback in letzter Minute abgewendet werden konnte und danken allen Unterstützern“, erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Das Ausbautempo der Photovoltaik müsse sich nun kurzfristig verdreifachen, um die Klimaziele zu erreichen. Gemeinsam mit deutlich mehr Speichern und grünem Wasserstoff könne das den beschlossene Atom- und Kohleausstieg kompensieren, so der BSW. „Die niedrigen gesetzlichen Ausbaukorridore für die Solartechnik wurden seit zehn Jahren nicht angepasst und sind nicht mehr zeitgemäß. Sie müssen schnellstmöglich angehoben werden und einem absehbar deutlich wachsenden Strombedarf, verschärften Klimazielen und dem Atom- und Kohleausstieg Rechnung tragen“, so Körnig.

Solarstrom im Kraftwerksmaßstab nahezu wettbewerbsfähig

Die Erzeugung von Solarstrom steht im Kraftwerksmaßstab bei durchschnittlichen Erzeugungskosten von nur fünf Cent je Kilowattstunde inzwischen auf der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit, belegt unterdessen ein Gutachten von Marktforschern der enervis energy advisors, das der BSW gemeinsam mit der Innovationsplattform The smarter E Europe initiiert hat. Demnach könnten in den 20er Jahren bereits 8,5 Gigawatt an neuen Kraftwerkskapazitäten in Deutschland förderfrei errichten. Durch Einführung eines CO2-Mindestpreises in Höhe von 40 Euro je Tonne ließen sich die förderfrei zu errichtenden Kraftwerkskapazitäten mehr als verdoppeln, so die Marktforscher. Insbesondere in der zweiten Hälfte der 20er Jahre werde die Förderabhängigkeit spürbar sinken.

Neue Solardächer können Strom inzwischen für weniger als 10 Cent je Kilowattstunde erzeugen. „Eine klare Erwartungshaltung in der Bevölkerung und die große Zustimmung in Bundestag und Bundesrat zur Fortsetzung der Solarförderung stimmen uns zuversichtlich, dass die Bundesregierung jetzt weitere Marktbarrieren beseitigt“, erklärte Körnig. Der Verband hat der Politik dazu inzwischen einen 7 Punkte-Fahrplan vorgelegt. Neben der Einführung von CO2-Mindestpreisen steht die Abschaffung der „Sonnensteuer“, der Belastung selbst genutzten Solarstroms mit der EEG-Umlage, weit oben auf der Wunschliste. „Unfaire Investitionsbedingungen wie eine viel zu niedrige Bepreisung von CO2-Verschmutzungsrechten bei einer gleichzeitigen Belastung von Solaranlagenbetreibern mit der ‚Sonnensteuer‘ verlängern künstlich die Förderabhängigkeit der Photovoltaik.“

Der 7-Punkte-Fahrplan ist unter dem nebenstehen Link zu finden.

3.7.2020 | Quelle: BSW | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

DUH und Robin Wood fordern Aus für Agro-Kraftstoffe

3. Juli 2020 - 13:42

Europaweit erschrecken laut DUH und Robin Wood vor allem die Zahlen beim Palmöl: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) des in die EU importierten Nahrungsmittels gelangt nicht auf die Teller, sondern fließt in Autotanks. Das geht aus der gemeinsamen Untersuchung von DUH und Transport & Environment hervor. Eine gleich mehrfach schlechte Nachricht für die Umwelt. Denn insgesamt sind Agro-Kraftstoffe laut DUH meist klimaschädlicher als fossiler Diesel. Im Durchschnitt emittiert Agrodiesel auf der Basis von Lebens- und Futtermitteln mindestens 80 Prozent mehr Treibhausgase als fossiler Diesel. Und für die Gewinnung gerade von Palmöl werden massenhaft Wälder gerodet.

Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Wertvolle Speiseöle haben in den Tanks der EU-Bürgerinnen und -Bürger nichts zu suchen. Das gilt vor allem für Palm- und Sojaöl, die die weltweite Entwaldung anheizen. Deutschland sollte dem Beispiel Frankreichs folgen und diese Rohstoffe schnellstmöglich aus den Autotanks verbannen.“

In Deutschland zeigt sich ein besonderer Trend: Während der Verbrauch von Palmöl im Diesel rund um die 200.000-Tonnen-Marke schwankt und der Anteil von Rapsöl seit 2009 abnimmt, ist die Verwendung von Altspeiseöl rapide von 80.000 Tonnen auf mehr als eine Million Tonnen gestiegen. Altspeiseöl kann auf die Klimabilanz doppelt angerechnet werden. Das macht die Verwendung für Unternehmen besonders attraktiv. Eine Nachhaltigkeitszertifizierung ist nicht nötig. Doch genau da liegt das Problem. Der Markt für Altspeiseöl in Kraftstoffen ist so lukrativ geworden, dass es sich finanziell lohnt, neues Palmöl fälschlich als Altspeiseöl zu deklarieren und zu verkaufen.

Lieferketten transparent machen

„Lieferketten von Altspeiseölen müssen transparent und gesichert entwaldungsfrei sein, ansonsten ist ihre zweifache Anrechnung auf die Klimabilanz eine reine Farce“, sagt Fenna Otten, Tropenwaldreferentin bei Robin Wood.

So kann Palmöl aus Regenwaldrodungen – eigentlich aus der Agrodieselförderung ausgeschlossen – auf Umwegen wieder den EU-Markt erreichen. 2018 ermittelten Großbritannien und die Niederlande gegen Unternehmen, die mutmaßlich in diesen Handel involviert sind. Mehr als ein Drittel des importierten Altspeiseöls stammt aus China. Weitere Herkunftsländer sind die USA, Malaysia und Indonesien, letztere sind Hauptproduzenten von Palmöl. Einen Überblick, aus genau welchen Quellen die mehr als eine Million Tonnen angebliches Altspeiseöl stammen, hat die EU-Kommission laut eigenen Angaben nicht.

Die Studie über Agro-Kraftstoffe ist unter dem nebenstehenden Link verfügbar.

3.7.2020 | Quelle: DUH | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Milk the Sun: Leitfaden für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht

3. Juli 2020 - 13:17

Der Online-Photovoltaik-Marktplatz Milk the Sun GmbH hat einen Leitfaden für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht. Als Betreiber einer oder sogar mehrerer gewerblicher PV-Anlagen ist es laut Herausgeber oftmals eine echte Herausforderung das eigene System effizient zu managen, bei allen anfallenden Aufgaben sowie rechtlichen und steuerrechtlichen Fragen stets auf dem aktuellen Stand zu sein und bei all den Serviceangeboten auf den Markt nicht den Überblick zu verlieren.

In Zusammenarbeit mit 13 erfahrenen Partnern hat Milk the Sun auf 60 Seiten in 20 Fachartikeln alles zusammengetragen, was man für den erfolgreichen Betrieb einer gewerblichen PV-Anlagen wissen sollte. Dabei lag der Fokus auf Praxisnähe und einen einfachen verständlichen Aufbau. Anhand von vielen Beispielen und Experten-Tipps möchte das Unternehmen den Leserinnen und Lesern helfen, dass die Investition in Photovoltaik in jeder Hinsicht erfolgreich wird.

Unter anderem folgende Themen werden in dem Leitfaden für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen behandelt:

  • Wie Sie Ihre PV-Anlage effizient managen
  • Welche gesetzlichen Betreiberpflichten es gibt
  • Welche steuerlichen Themen zu beachten sind
  • Worauf es bei der richtigen Wartung Ihrer Anlage ankommt
  • Wie Sie mit der richtigen Auswahl von Dienstleistern Ihre Rendite optimieren
  • Wie Sie Ihre Anlage optimal weiterverkaufen können

Bei Kritik, Fragen oder Anregungen zu den Inhalten des Leitfadens sind die Autoren an einem Feedback interessiert. Denn Milk the Sun möchte auch das Wissen und die Erfahrungen der Leserinnen und Leser zukünftig in den Leitfaden für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen mit einfließen lassen. Der Leitfaden von Milk the Sun ist unter dem nebenstehenden Link kostenlos verfügbar. Zudem erhält man mit dem Download den Newsletter des Unternehmens.

3.7.2020 | Quelle: Milk the Sun GmbH | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Globale Expansion von REC: Neuer Photovoltaik-Technologiepartner gesucht

3. Juli 2020 - 12:36

Die REC Group versichert ihren Kunden und Partnern, dass die jüngste Erklärung des Photovoltaik-Zulieferers Meyer Burger Technology AG keine Auswirkungen auf die bereits bestehende Produktion von 600 MW jährlich für HJT-Zellen und -Modulen haben wird. Diesbezüglich wird die Zusammenarbeit von REC mit Meyer Burger als Zulieferer fortgeführt. Die globale Expansion von REC ist auch nicht gefährdet.

Das REC Alpha Solarmodul erhielt erst diese Woche den begehrten Intersolar Award 2020 in der Kategorie „Photovoltaik“. Die kürzlich angekündigte ProTrust-Garantie sowie der Produktionsstart der 72-Zellen-Variante unterstreichen laut REC ebenfalls die vielseitigen Vorteile, sich für REC Alpha zu entscheiden. Das Unternehmen hat zwischenzeitlich den Meilenstein von 10 GW installierter Photovoltaik-Leistung übertroffen und wurde in der jährlich erscheinenden DNV-GL PV Module Reliability Scorecard zum fünften Mal in Folge als Top-Performer anerkannt. All dies bestätigt, dass REC für eine kompromisslose Qualität und langfristige Modulzuverlässigkeit steht.

Neue Lieferanten gesucht

Für die zukünftige globale Expansion von REC, wie die potenzielle Produktionsstätte in Frankreich, über die kürzlich in der Presse berichtet wurde, ist REC nicht auf die Zulieferung von Meyer Burger angewiesen. Entsprechend befindet sich REC in intensiven Gesprächen mit mehreren anderen Technologiepartnern, welche die langfristigen Anforderungen von REC in Bezug auf Kostenstruktur und Leistung besser erfüllen können. Neue Spitzenlieferanten sind der Schlüssel, um die innovative Produktlinie REC Alpha weiterzuentwickeln, neue Maßstäbe in der Solartechnologie zu setzen und die zukünftige Expansionsstrategie des Unternehmens voranzutreiben.

Mit Blick auf die Zukunft erklärt Steve O’Neil, CEO von REC Group: „Die Technologie in der Solarbranche verändert sich sehr schnell. Dabei können Innovationen viele Ursprünge haben. In unserer 24-jährigen Geschichte hat REC immer wieder die einzigartige Fähigkeit unter Beweis gestellt, wichtige PV-Entwicklungen früh zu erkennen und diese Konzepte vom Labor bis zur Massenproduktion zu entwickeln. Mit unserem starken und beständigen globalen Netzwerk von Kunden und Vertriebspartnern können wir solche Fortschritte in kurzer Zeit kommerzialisieren. Diese Innovationsstärke von REC trägt dazu bei, den Markt voranzutreiben, Verbraucher in ihrer Energieunabhängigkeit zu stärken, neue Industriestandards zu setzen und so eine Energiewende zu unterstützen.“

3.7.2020 | Quelle: REC | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Roadmap Gas: BDEW skizziert Transformation zum Wasserstoff

3. Juli 2020 - 11:57

„Gase und die Gasinfrastruktur sind eine tragende Säule der Energieversorgung – heute und in Zukunft. Denn Gas kann auch grün!“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Die Roadmap Gas präsentiert zum ersten Mal einen umfassenden und sektorübergreifenden Plan für den Umbau der Gasversorgung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Energiebranche liefert damit einen Vorausblick, in dem Wasserstoff eine wichtige Rolle spielt, aber auch andere klimaneutrale Gase und die Zukunft der Gasinfrastruktur Berücksichtigung finden.“

Die Roadmap Gas skizziert für diesen Transformationspfad drei Phasen: Eine erste Phase des Markthochlaufs von erneuerbaren und dekarbonisiertem Wasserstoff im größeren Maßstab bis 2030, eine zweite Phase bis 2040 mit der optimalen Nutzung von heimischen klimaneutralen Gasen und zunehmendem Import. Und schließlich eine dritte Phase, in der erneuerbare Gase dominieren und klimaneutrale Gase bis 2050 die Verbrennung von Erdgas vollständig ersetzen

„Die Roadmap zeigt: Damit wir im Jahr 2050 die Gasversorgung vollständig klimaneutral gestalten können, muss die Politik schon jetzt die richtigen Weichen stellen. Dazu zählt auch der konsequente und zügige Ausbau der Erzeugung erneuerbarer Energien. Denn Hindernisse für Wind und Photovoltaik sind immer auch Hindernisse für die Erzeugung erneuerbarer Gase,“ so Andreae. „Sonst wird es immer schwieriger, die Potenziale klimaneutraler Gase und der damit verbundenen Technologien, Geschäftsmodelle und Märkte wirksam zu erschließen.“ Wichtig sei es unter anderem, die deutschen Gasinfrastrukturen für klimaneutrale Gase zu ertüchtigen und diese für alle Sektoren – vom Hochofen bis zum Heizkessel – nutzbar zu machen, insbesondere auch für den Wärmesektor.

Die Roadmap nennt darüber hinaus folgende grundlegenden Eckpunkte:
  • Das Ziel der Klimaneutralität sollte mit wachsenden Anteilen erneuerbarer Gase erreicht werden. Bis 2050 werden diese den weit überwiegenden Anteil der eingesetzten Gase ausmachen.
  • Für erneuerbaren Wasserstoff aus dem Power-to-Gas-Verfahren ist ein Einstieg in die Produktion im größeren Maßstab bis 2030 notwendig.
  • Der konsequente und zügige Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung ist auch Grundlage für die Herstellung klimaneutraler Gase.
  • Dekarbonisierter Wasserstoff bietet die Möglichkeit, erneuerbaren Wasserstoff gerade in der Phase des Markthochlaufs zu unterstützen und schnell größere Mengen verfügbar zu machen, die für eine Umstellung der Infrastruktur und von Anwendungstechnologien, insbesondere in der Industrie, notwendig sind.
  • Der Import klimaneutraler Gase sollte bereits heute vorbereitet werden, so dass mittel- und langfristig ausreichende Mengen verfügbar sind, wenn die Nachfrage die heimischen Erzeugungspotenziale übersteigt.
  • Das vorhandene nachhaltige Biomethanpotenzial sollte man entsprechend der deutschen CO2 Minderungsziele ausnutzen. Das dabei entstehende CO2 kann man in vielfältiger Weise einsetzen, wodurch Synergieeffekte hervorgerufen werden können.

Auch auf europäischer Ebene müsse die die Politik die Rolle klimaneutraler Gase stärken, sagt Andreae. „Deutschland sollte seine EU-Ratspräsidentschaft nutzen, im Rahmen einer integrierten europäischen Wasserstoffstrategie die erforderlichen Weichen für die Entwicklung eines europäischen Marktes für klimaneutrale Gase zu stellen.“

Die Roadmap des BDEW ist unter dem nebenstehenden Link zu finden.

3.7.2020 | Quelle: BDEW | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Bosch: Wasserstofffähige Brennstoffzellen-Pilotanlage

3. Juli 2020 - 11:38

An seinem Trainingszentrum in Wernau hat Bosch eine Brennstoffzellen-Pilotanlage auf SOFC-Basis in Betrieb genommen. SOFC steht für Solid Oxide Fuel Cell oder Festoxid-Brennstoffzelle. Die Anlage besteht aus drei Brennstoffzellen-Geräten für stationäre Anwendungen, die die bestehende Stromversorgung des Werks in Wernau CO2-sparend ergänzen und die weitere Entwicklung dieser dezentralen Energiesysteme vorantreiben.

Zur offiziellen Inbetriebnahme sind unter anderem Franz Untersteller, baden-württembergischer Landesminister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Andreas Schwarz, MdL, und Andreas Elbl, Bürgermeister von Wernau, der Einladung von Bosch Thermotechnik gefolgt.

Brennstoffzellen-Pilotanlage von Bosch mit breitem Anwendungsspektrum

Erst die enge Zusammenarbeit der Bosch-Bereiche Corporate Research, Powertrain Solutions und Thermotechnology hat die Entwicklung dieser neuartigen Brennstoffzellensysteme möglich gemacht. Weitere SOFC-Pilotanlagen zur Erprobung und Validierung befinden sich an den Bosch-Standorten Bamberg, Homburg, Renningen und Schwieberdingen. In Stuttgart-Feuerbach und Salzgitter ist ebenfalls der Aufbau von Demonstratoranlagen geplant.

Die Weiterentwicklung der Festoxid-Brennstoffzelle als effizientes und nachhaltiges Energiesystem spielt eine wichtige Rolle, berichtet der Vorsitzende der Geschäftsführung von Bosch Thermotechnik, Uwe Glock: „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir langfristig in zukunftsfähige, regenerative Energien investieren. Für Bosch ist daher die hocheffiziente Brennstoffzelle ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und Flexibilität des Energiesystems der Zukunft.“

Fokus CO2-Reduktion: Betrieb mit Wasserstoff, Biogas oder Erdgas

Mit der jüngst beschlossenen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung wird Wasserstoff ein wichtiger Energieträger der Zukunft. Die SOFC-Brennstoffzelle kann flexibel mit Wasserstoff, Biogas oder Erdgas betrieben werden: „Durch die schrittweise Umstellung auf Wasserstoff als Energieträger in den nächsten Jahren ist die stationäre Brennstoffzelle mit Blick auf die Erreichung der Klimaziele besonders zukunftssicher“, erklärt Wilfried Kölscheid, Leiter des Projektes Solid Oxide Fuel Cell bei Bosch.

Im Vergleich zum Strom-Mix in Deutschland spart ein SOFC-Brennstoffzellensystem selbst beim Betrieb mit Erdgas bis zu 40 Prozent an CO2-Emissionen. Wird die Brennstoffzelle mit Wasserstoff oder Ökogas betrieben, fallen gar keine direkten CO2-Emissionen mehr an. Eine SOFC-Einheit mit einer Leistung von 10 kW kann den Jahresstrombedarf von mehr als 20 Vier-Personen-Haushalten decken. Im Werk Wernau bedeutet dies, dass der Energiebedarf eines Gebäudes innerhalb des Werkes fast komplett durch die Brennstoffzellen-Pilotanlage abgedeckt werden kann.

SOFC-Geräte mit einem Gesamtwirkungsgrad von mehr als 85 Prozent

In einem rein elektrochemischen Prozess gelangen in der SOFC-Brennstoffzelle Sauerstoff-Ionen durch einen dünnen Elektrolyten aus Keramik von einer Anode zur Kathode. Dort reagieren sie mit Wasserstoff zu Wasser. Es entsteht Strom mit einer Effizienz von über 60 Prozent. Die zusätzlich entstehende Wärme kann über einen Wärmetauscher Heiz- und Warmwassersysteme versorgen. Mit dieser Doppelnutzung wird für SOFC-Geräte ein Gesamtwirkungsgrad von mehr als 85 Prozent erreicht.

3.7.2020 | Quelle: Bosch | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik-Speicher: sonnen steigt in den belgischen Markt ein

2. Juli 2020 - 14:22

In Belgien sind bereits mehr als 420.000 Photovoltaik-Anlagen auf Privathaushalten installiert. Diese werden zum großen Teil über das so genannte „Net-Metering“ vergütet. Dabei wird einem Haushalt mit PV-Anlage nur die Differenz zwischen dem eingespeisten Solarstrom und dem bezogenen Netzstrom berechnet. Diese Regulierung wird aktuell von der Regierung in Belgien auf die künftige Eigenverbrauchsnutzung von selbst produziertem Solarstrom umgestellt. Die Anfang 2020 gestarteten Förderung für Heimspeicher wie der sonnenBatterie 10 bietet Haushalten einen Zuschuss von bis zu 3.200 Euro.

„Belgien ist in Europa, neben unseren Kernmärkten wie der DACH-Region, Italien und Großbritannien, bereits der zwölfte Markt, in dem wir die sonnenBatterie anbieten“, sagt Christoph Ostermann, CEO und Gründer von sonnen. „Wir freuen uns sehr mit Opteco einen exklusiven Partner an unserer Seite zu haben, der zu den führenden Installateuren im belgischen Solarmarkt zählt und mit dem wir gemeinsam den aktuellen Wandel von Net-Metering hin zum Eigenverbrauch umsetzen können.“

„Opteco ist im belgischen Markt für die Installation von hochwertigen Qualitätsprodukten bekannt. Mit Blick auf die Energiewende haben wir nach einem zuverlässigen Partner für ein vollständiges Energieversorgungssystem im Eigenheim gesucht. Mit der sonnenBatterie 10 haben wir diese perfekte Ergänzung gefunden, die unsere Kunden noch unabhängiger vom konventionellen Energieversorgern macht und mit der sie selbst produzierten Solarstrom auch optimal selbst nutzen können“, sagt Ben Kunnen, CEO von Opteco.

Die sonnenBatterie 10 ist ein modular aufgebautes Heimspeichersystem mit einer Leistung bis 4,6 kW. Die kleinste Variante beginnt bei 5,5 kWh, die größte Variante liegt bei 27,5 kWh. Für gewerbliche Anwendungen ist die sonnenBatterie 10 auf bis zu 247,5 kWh kaskadierbar.

2.7.2020 | Quelle: sonnen | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

OKAL und E3/DC: Fünf Jahre Partnerschaft für klimafreundliches Wohnen

2. Juli 2020 - 13:45

In den Musterhäusern der OKAL Haus GmbH ist die dezentrale Energiewende bereits Standard: Bei vier von fünf neuen Wohnhäusern entscheiden die Kunden sich vor dem Bau für eine Photovoltaik-Anlage mit Hauskraftwerk. Die passende Speichertechnologie liefert das Osnabrücker Unternehmen E3/DC. Die Partner OKAL und E3/DC blicken inzwischen auf fünf Jahre erfolgreicher Kooperation zurück und wollen künftig noch intensiver zusammenarbeiten.

In den vergangenen fünf Jahren wurden mehrere tausend OKAL-Häuser mit den Speichersystemen von E3/DC ausgestattet, wobei das vergangene Jahr 2019 mit gut 500 Hauskraftwerken das erfolgreichste der Kooperation war. Aufbauend auf diesen Erfolgen ist das gemeinsame Ziel klar: Ausgezeichnete Häuser mit wegweisender Energietechnik als Benchmark zu definieren. Die so ausgestatteten OKAL-Häuser gewinnen die Energie für den Haushalt, die Wärme und die kontrollierte Lüftung zu einem großen Teil vom eigenen Dach. Die Sektorenkopplung wird so im Premium-Fertighaus zum Standard, und in vielen Fällen schaffen die Bauherren mit einer kommunikationsfähigen E3/DC-Wallbox zugleich die Basis für die solare E-Mobilität. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Mit dem Hauskraftwerk erhalten OKAL-Kunden eine einzigartige dreiphasige Notstromfunktion, mit der das Hauskraftwerk das gesamte Gebäude mit der gespeicherten Energie und aus der PV-Anlage weiter versorgt, wenn das Stromnetz ausfällt.

Passende Konzepte für jedes Bauprojekt

Anders als bei individuellen Neubauten lassen sich bei den OKAL-Musterhäusern vom kleinen Bungalow bis zur repräsentativen Stadtvilla alle Energiebedarfe recht präzise prognostizieren. OKAL und E3/DC entwickeln für jeden Haustyp das passende Eigenerzeugungskonzept, mit dem sich unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten eine optimale Autarkie erreichen lässt. Dabei legt der Haushersteller großen Wert darauf, dass die Kunden mit einer kleinen Speicherkapazität einsteigen und später, beispielsweise mit der Anschaffung eines Elektroautos, noch weitere Batteriemodule nachrüsten können. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist so groß wie bei den Hauskonzepten selbst: Von einer kleinen PV-Speicherlösung für den Haushaltsstrom bis hin zur vollen Sektorenkopplung mit Wärme und Mobilität ist alles möglich. Derzeit arbeiten die Partner an einem Konzept für eine Stadtvilla, bei der das leistungsstarke Hauskraftwerk S10 E PRO mit Speicherkapazitäten von 13 bis 39 kWh zum Standard werden soll.

Was für das Hauskraftwerk spricht

OKAL und E3/DC verbindet der Anspruch, mit zukunftsorientierten und durchdachten Produkten Maßstäbe zu setzen. OKAL-Geschäftsführer Stephan Klee: „Wir wollen unseren Kunden die umfassendste Lösung anbieten. Mit dem Hauskraftwerk ist eine maximale Autarkie möglich, weil es an individuelle Anforderungen angepasst wird. Es ist zudem einfach zu installieren, wird von E3/DC ferngewartet und bietet mit der 10-jährigen vollen Systemgarantie ein Höchstmaß an Sicherheit.“

2.7.2020 | Quelle: E3/DC | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik-Produktion in Europa ohne Subventionen machbar

2. Juli 2020 - 13:12

Argumente, dass sich Photovoltaik Produkte „Made in Europe“ ökonomisch nicht rechnen, sind keineswegs in Stein gemeißelte Fakten. Im Gegenteil: die gemeinsame Studie von VDMA Photovoltaik Produktionsmittel und Fraunhofer ISE zeigt, dass eine Photovoltaik-Produktion in Europa ökologisch und vor allem ökonomisch machbar ist, ohne Subventionen. Die Studie hat dazu den Fall der Wiederansiedlung einer vollintegrierten PV-Produktion in Europa betrachtet.

Attraktives Marktvolumen in Europa

Die Photovoltaik kann vom drastisch steigenden Bedarf an Energie aus erneuerbaren Quellen profitieren. Sei es für Strom, Transport oder Wärme sowie den dafür auch benötigten Speichern, wie beispielsweise Wasserstoff. Allein in Europa ist hierzu ein jährlicher Zubau an Photovoltaik-Leistung von etwa 100 GW pro Jahr notwendig. Das Marktvolumen für die dafür notwendigen Module, die für Großanwendungen pro Watt Modulleistung zwischen 0,20 bis 0,24 Euro kosten, liegt im Viertel Milliarden Euro Bereich. Es wird momentan fast ausschließlich von Asien bedient. Diese Marktgröße, das noch immer in Europa vorhandene Know-how im Bereich Forschung und Maschinenbau sowie die Erkenntnis der Lieferketten Problematik, die gerade in der aktuellen Corona Krise sichtbar wurde, macht eine Photovoltaik-Produktion in Europa attraktiv.

Wiederansiedlung von PV-Produktion in Europa unterstützen

Vor diesem Hintergrund lassen sich derzeit zahlreiche Initiativen und Zusammenschlüsse in Europa beobachten. Die Aktivitäten zielen darauf ab, eine Wiederansiedlung einer Photovoltaik Produktion in Europa und dessen Weiterentwicklung zu realisieren. Hier sind unter anderem die Aktion „Solar act now“ vom IPVF-Institut in Frankreich und auch die „Solar Manufacturing Accelerator“ Initiative zu nennen. Eine weitere Initiative, die aus der VDMA Studie hervorgegangen ist und eine „5GW+ Green Fab“ beschreibt, beteiligt sich an dieser „Solar Manufacturing Accelerator“ Initiative. Der VDMA unterstützt hierzu mit seinen Mitgliedern eine Wiederansiedlung einer Photovoltaik-Produktion in Europa, wenn diese grundsätzlich ohne Subventionen wettbewerbsfähig ist. Um dieses Ziel zu erreichen, sind aus Sicht des VDMA drei strategische Achsen erforderlich:

  • Der Erfolg eines ambitionierten europäischen F&E-Programms, das sich auf die Märkte konzentriert.
  • Die Entwicklung von kollaborativen Technologieplattformen.
  • Die Entwicklung von Rahmenbedingungen, die faire Wettbewerbsbedingungen, finanzielle Stabilität und Nachhaltigkeit des entstehenden Ökosystems, integriert in die europäische Kreislaufwirtschaft, gewährleisten.
Zur Einordnung

Die Kosten pro kWh erzeugtem Strom mit Photovoltaik liegen bei Ausschreibungen in Deutschland bereits bei deutlich unter 4 Euro-Cent/kWh, in sonnenreichen Ländern sogar im 1,5 Dollar-Cent/kWh Bereich. Damit ist Photovoltaik die weltweit günstigste Form, um Strom zu erzeugen.

2.7.2020 | Quelle: VDMA | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

„Future Living Berlin“: smartes Mehrgenerationen-Wohnquartier

2. Juli 2020 - 12:37

In Berlin entsteht mit dem „Future Living Berlin“ ein smartes Wohnquartier mit 90 Wohnungen und 10 Gewerbeeinheiten auf 8.000 Quadratmeter Fläche. Die Wohnanlage in Berlin kombiniert sowohl nachhaltiges als auch digital-vernetztes Leben. Komponenten für die Energieversorgung stammen von Panasonic: Luft-Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaik-Module sowie von Solarstromspeicher, die in ein effizientes Energiemanagement-System integriert sind.

Junichi Suzuki, CEO von Panasonic Europe B.V., kommentiert: „Wir bringen in dieses Projekt mehr als 60 Jahre Erfahrung im Bereich Heizen und Kühlen sowie jahrzehntelange Erfahrung mit Photovoltaik-und Batterielösungen ein sowie eine Leidenschaft für Innovationen, die die Zukunft für kommende Generationen gestalten werden.“

Effizientes Energiemanagement

Die Energie-Experten und Software-Ingenieure des europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums von Panasonic haben eine intelligente Steuerungssoftware entwickelt, um die Nutzung lokal generierter, erneuerbarer Energien im Heizungssektor zu optimieren. Die Steuerung kombiniert Wärmepumpen mit anderen effizienten, umweltfreundlichen Technologien wie zum Beispiel Photovoltaik-Modulen und optional Speicherbatteriesystemen. Die Technologien werden zu einem hocheffizienten Energiesparsystem kombiniert, das durch die Energiemanagement-Lösung von Panasonic nicht nur gesteuert, sondern auch ständig optimiert wird.

Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Leben

Ein wichtiger Baustein des Energiekonzepts von Future Living Berlin sind die Luft-Wasser-Wärmepumpen aus der Produktreihe Aquarea von Panasonic. Mit Solarstrom betrieben, werden die Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Raumheizung und Warmwasser-Erzeugung genutzt. Die Wärmepumpen können an die Aquarea Service Cloud angebunden werden. Damit können Installateure Wartungsbesuche deutlich effizienter organisieren und sogar aus der Ferne durchführen.

Auch für Endverbraucher bieten die Luft-Wasser-Wärmepumpen mehr Komfort bei gleichzeitiger Transparenz des Verbrauchs: Die Energielösungen sind in der Aquarea Smart Cloud zusammengefasst, die es den Endnutzern ermöglicht, ihren Stromverbrauch ständig zu überwachen und die Temperatur-Einstellungen entsprechend zu verwalten.

Darüber hinaus: Das Projekt „Future Living Berlin“ bietet Bewohnern die Einbindung in ein größeres ökologisches Umfeld, das neben den Energielösungen von Panasonic auch einen hauseigenen Carsharing-Service sowie gemeinsam genutzte Waschmaschinen beinhaltet.

Vernetzter Komfort

Die Digitalisierung und Vernetzung im Quartier „Future Living Berlin“ beginnt in den Wohnungen. Die Ausstattung orientiert sich an der Idee der intelligenten Vernetzung mit Panasonic-Fernsehern und -Lautsprechern, die Teil einer Internet of Things (IoT)-Gesamtinfrastruktur sind, zu der ein Apartment-Manager als zentraler Knotenpunkt gehört. Digitale und vernetzte Lösungen werden weiter ausgebaut, um die Sicherheit zu erhöhen und intelligente Gebäudelösungen anzubieten, welche den Gesamtkomfort der Bewohner verbessern.

Panasonic kooperiert im Rahmen des Smart City-Projektes mit GSW Sigmaringen, dem Bauherrn des Quartiers Future Living Berlin.

2.7.2020 | Quelle: Panasonic | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Baden-Württemberg: Kompetenzzentrum Wärmewende gegründet

2. Juli 2020 - 11:53

Bis zum Jahr 2050 sollen alle Gebäude in Baden-Württemberg klimaneutral mit Wärme versorgt werden. Um Kommunen bei der dazu erforderlichen Planung und Realisierung besser unterstützen zu können, gründet die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) zum 1. Juli 2020 das neue Kompetenzzentrum Wärmewende. In diesem bündelt die Landesenergieagentur die Expertise der bisherigen Kompetenzzentren Wärmenetze und Kraft-Wärme-Kopplung und erweitert diese um die Beratung zur Kommunalen Wärmeplanung. Derart neu aufgestellt, unterstützt die KEA-BW alle kommunalen Akteure, Verwaltungen, öffentliche Träger, Planer, Berater, Verbände, Ministerien sowie Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung der Wärmewende.

„Mit dem neuen Kompetenzzentrum Wärmewende verstärken wir unser Angebot. So können wir neben der Beratung zur Kommunalen Wärmeplanung die stetig steigenden Anfragen von Kommunen und Stadtwerken zur Verknüpfung von Wärme und Strom und zu Wärmenetzen umfassend bedienen“, beschreibt der Leiter des neuen Zentrums Max Peters das Beratungsangebot der KEA-BW. Er betont: „Wir wollen die Anlaufstelle für die zur Wärmeplanung verpflichteten Kommunen in Baden-Württemberg sein. Und darüber hinaus natürlich für alle Kommunen, die Wärmeplanung freiwillig betreiben wollen.“

Der bisherige Leiter des Kompetenzzentrums Kraft-Wärme-Kopplung, Florian Anders, wird Peters Stellvertreter. Helmut Böhnisch, der zwölf Jahre lang als Leiter des Kompetenzzentrums Wärmenetze agierte, tritt in den Ruhestand.

Verpflichtende Kommunale Wärmeplanung

Bis zum Herbst 2020 planen Peters und sein Team, einen Leitfaden für die Kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Im Oktober wird voraussichtlich die Novellierung des baden-württembergischen Klimaschutzgesetzes verabschiedet. Die verpflichtende Kommunale Wärmeplanung ist einer von acht Eckpunkten darin. Die Novelle des Klimaschutzgesetzes verpflichtet die 103 größten Kommunen im Land zur Wärmeleitplanung. Alle anderen der insgesamt 1.100 Städte und Gemeinden sollen Fördermittel für eine Kommunale Wärmeleitplanung beantragen können.

Am 7. Juli von 10:45 bis 11:45 Uhr zeigen Max Peters und sein Team, wie es „Gut vorbereitet in die kommunale Wärmeplanung“ geht. Das kostenlose Web-Seminar gehört zur Reihe klimaschutz_konkret online der KEA-BW.

2.7.2020 | Quelle: KEA-BW | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

hep: Zehn Photovoltaik-Solarparks in Japan am Netz

2. Juli 2020 - 11:36

Seit Januar 2019 ermöglicht hep Privat-Anlegern die Investition in den Alternativen Investmentfonds „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“, der mittels länderspezifischer Spezial-AIF weltweit in den Betrieb von Solarparks investiert. Nach erfolgreicher Projektentwicklung, die ebenfalls durch hep erfolgte, konnten Mitte 2019 die ersten beiden Photovoltaik-Solarparks in Japan „Ayabe“ und „Kamigori“ erworben werden.

„Kamigori“ liegt westlich von Kobe und hat eine installierte Leistung von 11,7 MW auf einer Fläche von zehn Hektar. Der Bau wurde auch über die Corona-Krise hinweg von hep-eigenen Bauleitern betreut. Nach mechanischer Fertigstellung des Parks folgte eine Testphase, die nun mit der gewerblichen Inbetriebnahme abgeschlossen wird.

Die Finanzierung

Mit „HEP – Solar Portfolio 1“ investieren Privatanleger in ertragreiche Solarprojekte weltweit. Zum 25. Juni waren rund 87 Prozent des Anlagevolumens von 30 Millionen Euro eingeworben. Bis dato investiert der Alternative Investmentfonds mittelbar in die zwei Photovoltaik-Solarparks in Japan sowie vier weitere Solarprojekte in den USA.

Der Alternative Investmentfonds erfreut sich einer hohen Nachfrage. Solarinvestments profitieren von der Tatsache, dass die Solarenergie zur systemrelevanten Infrastruktur gehört. Damit sind sie auch in Krisenzeiten ein verlässliches Anlageprodukt.

Solarmarkt Japan

Als Unterzeichner des Pariser Klimaabkommens nimmt Japan den Klimaschutz ernst und verfolgt das Ziel, bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix auf 24 Prozent zu steigern. Laut dem „Institute for Sustainable Energy Policies“ in Tokio lag der Anteil 2018 bei rund 17,4 Prozent und damit einen Prozentpunkt über dem Vorjahreswert.

In ihrer Energie-Strategie hat die japanische Regierung die Photovoltaik 2018 zur Hauptenergiequelle für die Stromerzeugung erklärt. Bislang liegt Japan im weltweiten Vergleich der installierten Gesamtkapazität hinter China und den USA auf dem dritten Platz. Die Reformierung der 2012 nach deutschem Vorbild eingeführten Einspeisevergütung soll dazu dienen, den effizienten Ausbau der Photovoltaik auch in der Zukunft fortzuführen.

2.7.2020 | Quelle: hep | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik-Zubau im Mai 2020 gestiegen

1. Juli 2020 - 14:44

446 MW erreichte der Photovoltaik-Zubau im Mai 2020. Das entspricht einem neuen Höchststand im laufenden Jahr und einem deutlich höherem Zubau als im Mai des Vorjahres. In den Monaten zuvor lag dieser konstant zwischen 360 und 380 MW. Der kumulierte Photovoltaik-Zubau im Mai 2020 über den Gesamtzeitraum dieses Jahres betrug 1,9 GW. Damit ist der von der Bundesregierung angestrebte Förderkorridor für das Gesamtjahr bereits erschöpft.

Der bis vor kurzem im EEG festgeschriebene Förderdeckel von 52 GW ist mit nunmehr 50,9 GW so gut wie erreicht. Die Aufhebung des Photovoltaik-Deckels durch den Bundestag im Juni geschah also gerade noch rechtzeitig.

Die Fördersätze unterliegen weiterhin einer Degression von 1,4 Prozent. Wer in diesem Juli eine Photovoltaik-Anlage bis 10 kW Leistung installiert, erhält nun noch 9,03 Cent pro Kilowattstunde. Bis 40 kW Leistung gibt es 8,78 Cent je Kilowattstunde. Über 40 Kilowatt bis 100 Kilowatt sind es 6,89 Cent/kWh. Die Werte im Marktprämienmodell legen jeweils 0,4 Cent/kWh darüber.

Wenig Neues bei den Mieterstromanlagen: 7,1 MW sind bisher im Jahr 2020 zugebaut worden. 1,8 MW waren es im Monat Mai. Freiflächenanlagen im Rahmen der EEG-Ausschreibungen machen mit etwas mehr als 120 MW weniger als ein Drittel der Gesamtleistung aus. Hinzu kommen Freiflächenanlagen mit 34,8 MW außerhalb der EEG-Ausschreibungen.

Windenergie-Zubau sinkt weiter ab

Anders als der Photovoltaik-Zubau im Mai 2020 war der Zubau bei der Windenergie sehr niedrig. An Land wurden im Mai nur 71 MW neu installiert. Das war der geringste Zubau im bisherigen Jahresverlauf, denn der Windenergiezubau an Land hat 2020 von Monat zu Monat abgenommen. Offshore lag der Zubau im Mai 2020 bei ganzen 19 MW.

Der Gesamtzubau der Windenergie im Jahr 2020 erreicht mit 600 MW an Land und 200 MW auf See nach wie vor ein nur sehr tiefes, den Klimazielen widersprechendes Niveau.

Biomasse-Anlagen wurden im Mai 2020 mit einer Leistung von 0,9 MW neu installiert. Insgesamt lag der Zubau bei der Biomasse bisher im Jahr 2020 bei 23 MW.

1.7.2020 | Quelle: Bundesnetzagentur | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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