SolarServer

SolarServer

  • Das Internetportal zur Sonnenenergie

Newsfeed

SolarServer Feed abonnieren
Das Internetportal für erneuerbare Energien
Aktualisiert: vor 1 Stunde 7 Minuten

The smarter E Europe 2020: Verlängerte Bewerbungsfrist für Innovationspreise

23. April 2020 - 14:05

Trotz der Absage von The Smarter E Europe 2020 und der Verschiebung von The smarter E South America 2020 werden auch in diesem Jahr Marktführer, KMUs, Start-ups und Projekteigentümer für ihre zukunftsweisenden Lösungen und Projekte mit den bedeutendsten Innovationspreisen der Energiebranche ausgezeichnet: Die Preisträger des The smarter E AWARD, Intersolar AWARD und ees AWARD werden Ende Juni 2020 auf einer virtuellen Bühne gewürdigt. Durch die verlängerte Bewerbungsfrist sind Einreichungen noch bis zum 30. April möglich.

Für die Teilnahme an den internationalen Innovationspreisen sind neben den Ausstellern der global stattfindenden The smarter E Messen auch alle ursprünglich angemeldeten Aussteller der abgesagten The smarter E Europe 2020 berechtigt. Die Firmen haben noch bis zum 30. April 2020 die Möglichkeit, sich mit ihren innovativen Produkten und Projekten zu bewerben. „Die aktuellen, durch das Coronavirus verursachten Entwicklungen schränken Unternehmen der neuen Energiewelt extrem in der Vermarktung und Kommunikation ihrer Produkte und Lösungen ein. Die AWARD Teilnahme bietet Unternehmen – besonders in diesen ungewöhnlichen Zeiten – die einzigartige Möglichkeit, ihre Innovationen einem internationalen Fachpublikum und dem Markt zu präsentieren“, betont Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion. „Diese Innovationstreiber auf großer Bühne zu ehren, haben wir uns bereits vor über 10 Jahren zum Ziel gesetzt. Und auch in diesem Jahr werden wir wieder die Besten im Bereich erneuerbaren Energien auszeichnen.“

Virtuelle Preisverleihung

Um die versprochene Aufmerksamkeit zu garantieren und die Innovationen der Branche trotz der aktuellen Entwicklungen auf einer internationalen Bühne zu würdigen, findet die AWARD Verleihung des The smarter E AWARD, Intersolar AWARD und ees AWARD am 30. Juni 2020 virtuell statt. Neben der Reichweite und internationalen Medienwirksamkeit der Preisverleihung umfasst die Nominierung zum AWARD Finalisten und Gewinner zudem ein attraktives Marketingpaket inklusive neuer digitaler Formate.

Drei Awards in vier Kategorien

Der Veranstalter prämiert besonders innovative Lösungen und Projekte aus den Bereichen Solar, Speicher, E-Mobilität und Energiemanagement aus. Es gibt die vier Kategorien Outstanding Projects, Smart Renewable Energy, Photovoltaics und Electrical Energie Storage.

  • THE SMARTER E AWARD

The smarter E AWARD zeichnet Lösungen aus, die mit erneuerbaren Energien, Dezentralisierung und Digitalisierung alle Energiebereiche aus den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr intelligent miteinander verbinden. Prämiert werden mit dem Titel Outstanding Projects bereits realisierte Projekte in den Bereichen Solar, Speicher, nachhaltige Mobilität und Energiemanagement. Die Kategorie Smart Renewable Energy wiederum stellt Konzepte und Produkte im Bereich Sektorkopplung, Power-to-X, Digitalisierung und Netzinfrastruktur ins Rampenlicht.

  • INTERSOLAR AWARD

Als Flagship Award der Solarindustrie zeichnet der Intersolar AWARD in der Kategorie Photovoltaics Unternehmen aus. Diese haben mit Innovationen wie leistungsfähigen Solarmodulen, innovativen Zelltechnologien, verbesserten Wechselrichtern oder neuartigen Unterkonstruktionen die zukünftigen Trends der Branche gesetzt.

  • EES AWARD

Der ees AWARD prämiert all jene Produkte und Lösungen, die bereits heute zu einer intelligenten, nachhaltigen und kostengünstigen Energieversorgung beitragen. Sei es mit mobilen oder stationären Batterie- und Energiespeichertechnologien, Komponenten für Energiespeichersysteme oder Batterieproduktionstechniken.

23.4.2020 | Quelle: Solar Promotion | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik-Zubau in Frankreich stagniert

23. April 2020 - 13:24

Das Deutsch-französischen Büro für die Energiewende (DFBEW) hat in seinem Barometer die wichtigsten Kennzahlen für den Photovoltaik-Zubau in Frankreich zusammengestellt. Das Barometer umfasst wichtige Kernzahlen der Branche in Frankreich und geht auf den Zubau nach Anlagenklassen, die regionale Verteilung der installierten Anlagen, die Stromerzeugung sowie die letzten Ausschreibungen ein.

Entwicklung der installierten PV-Leistung in Frankreich

Im Jahr 2019 betrug die Stromerzeugung aus PV-Anlagen 11,6 TWh. PV-Anlagen decken somit in Frankreich 2.5 % des Nettostromverbrauchs. Ende 2017 standen 7.050 direkte Arbeitsplätze mit der französischen Photovoltaikbranche in Verbindung. Diese erwirtschaftete einem Umsatz von 4.688 Mio. Euro.

Der im Januar 2020 vorgelegte Entwurf zur Aktualisierung der französischen mehrjährigen Programmplanung für Energie (Programmation Pluriannuelle de l’Energie, PPE) sieht bis 2023 für PV-Anlagen ein Ausbauziel von 20,1 GW und bis 2028 einen Ausbaukorridor zwischen 35,1 GW und 44,0 GW vor.

Photovoltaik-Zubau in Frankreich seit 2014

Seit 2014 verlief der Zubau an neuen PV-Anlagen relativ konstant, lediglich im Jahr 2016 lag der Zubau bei unter 600 MW. Am 31. Dezember 2019 erreichte die installierte PV-Gesamtleistung in Frankreich 9,9 GW, wobei im Jahr 2019 28.683 neue PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 966 MW in Betrieb genommen wurden.

Insgesamt waren bei Ende Dezember 2019 in Frankreich 454.394 PV-Anlagen in Betrieb. Somit hat sich die Entwicklung der neu angeschlossenen Anlagen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt (876 MW im Jahr 2018 – Steigerung um 10 % im Vergleich zum Vorjahr). Ende Dezember 2019 befanden sich Projekte mit einer Gesamtleistung von 7,0 GW in der Warteschleife. Dies entspricht einem Anstieg um 56 % seit Anfang 2019. 55 % der neu angeschlossenen PV-Leistung entfällt auf Anlagen mit einer Leistung von 250 kW oder mehr, obwohl diese lediglich 1 % der im Jahr 2019 neu angeschlossenen Anlagen ausmachen. Kleinanlagen mit weniger als 9 kW machen zahlenmäßig rund 86 % der neu angeschlossenen Anlagen aus, aber nur rund 10 % der zugebauten Anlagenleistung.

Ergebnisse des letzten Gebotszeitraums der Ausschreibung für Aufdachanlagen

Bezuschlagte Photovoltaik-Aufdachanlagen mit einer Leistung von 100 kW bis 500 kW erhalten eine feste Einspeisevergütung. Bei einer Leistung von 500 kW bis 8 MW erhalten Photovoltaik-Aufdachanlagen eine Vergütung in Form einer Marktprämie.

Der durchschnittliche Zuschlagswert für die insgesamt 306 erfolgreichen Projekte des neunten Gebotszeitraums beläuft sich auf 8,62 ct/kWh für große Anlagen (500 kW bis 8 MW). Bei Anlagen zwischen 100 und 500 kW waren es 9,65 ct/kWh. 23 % der erfolgreichen Gebote sind Projekte, die das Instrument der finanziellen Bürgerbeteiligung nutzen. Hierfür bekommen diese Projekte eine Prämie in Höhe von 0,3 ct/kWh.

Ergebnisse des letzten Gebotszeitraums der Ausschreibung für Freiflächenanlagen

Der durchschnittliche Zuschlagswert für die Solarpark-Projekte des vergangenen Gebotszeitraums beläuft sich auf 6,4 ct/kWh. Bei den Freiflächenanlagen erhalten 58 % der bezuschlagten Projekte den Aufschlag für die finanzielle Bürgerbeteiligung in Höhe von 0,3 ct/kWh. Zudem werden 63,5 % der Projekte auf Konversionsflächen wie Mülldeponien, Industriebrachen, kontaminierten Flächen und stillgelegten Steinbrüchen errichtet.

Das vollständige Photovoltaik-Barometer zum Photovoltaik-Zubau in Frankreich des DFBEW steht unter dem nebenstehenden Link zum Herunterladen bereit.

23.4.2020 | Quelle: DFBEW | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik-Trackingsystem von Trina Solar geprüft

23. April 2020 - 12:29

Der Technology Assessment Report (auch als „Bankability Report“ bezeichnet) von DNV GL, einem Qualitätssicherungs- und Risikomanagementunternehmen mit globaler Bedeutung, hebt für das Photovoltaik-Trackingsystem von Trina Solar hervor, dass der Hauptvorteil von TrinaPro in der Integration von Modulen, Wechselrichtern, Trackern, Steuerungsalgorithmen und cloudbasierter Überwachung zu einer schlüsselfertigen Lösung besteht.

Die Kernkomponenten der TrinaPro-Lösung umfassen Module von Trina Solar, Tracker von Nclave, einer Tochtergesellschaft von Trina Solar, sowie Wechselrichter von ausgewählten Herstellern. Diese Kernkomponenten werden mittels eines Tracking-Algorithmus und einer cloudbasierten Betriebs- und Wartungsplattform integriert.

Der Bericht belegt den potenziellen Energiegewinn vom Photovoltaik-Trackingsystem von Trina Solar und ihres Tracking-Algorithmus, basierend auf unabhängigen Energiesimulationen und einer Auswertung von Feldtests. Während der Energieertrag je nach Standort und Wetterbedingungen variiert, beziffert DNV GL den zusätzlichen Energieertrag durch den intelligenten Tracking-Algorithmus von TrinaPro für ein Testgelände in Viana, Spanien, auf 0,6 bis 1 %. An bewölkten Tagen sind es 0,4 bis 1,9 % und unter bestimmten Bedingungen sogar auf bis zu 5 %.

Gutachten auf der Basis von Unterlagen und Testberichten

DNV GL hat ein detailliertes und effizientes Verfahren zur Bewertung technischer Unterlagen entwickelt. Damit stellt das Unternehmen Investoren die Informationen und Gutachten zur Verfügung, die sie benötigen, um sich mit einem neuartigen Produkt vertraut zu machen. Das Evaluierungsteam hat vom Photovoltaik-Trackingsystem von Trina Solar technische Zeichnungen, Strukturanalysen, Testberichte, Installationsverfahren, Qualitätspläne, Betriebs- und Wartungsunterlagen sowie Leistungsanalysen geprüft. Trina Solar hatte diese zur Verfügung gestellt. DNV GL hat auch die Produktionsstätten für Module und Tracker in China und Spanien besucht, um die Fertigungs- und Qualitätsprozesse zu bewerten.

MinWah Leung, Projektleiterin bei DNV GL, sagt: „TrinaPro ist ein integriertes System aus Modulen, Wechselrichtern und Trackern, das durch einen intelligenten Tracking-Algorithmus, ein Steuerungsnetzwerk und eine cloudbasierte O&M-Plattform mit Mobile-App-Funktionen verbunden ist. Der Hauptvorteil von TrinaPro ist die Systemintegration zu einer schlüsselfertigen Lösung. Projekte werden in Megawattblöcken konzipiert, und TrinaPro ermöglicht die Integration von Projektmanagement, Installation, Komponenten und Überwachung. Während die Steuerungssoftware und die cloudbasierte O&M-Plattform von TrinaPro neu sind, nutzt Trina Solar die in der Branche vorhandenen Modul-, Wechselrichter- und Tracker-Produkte. DNV GL ist der Ansicht, dass Trina Solar in der Lage ist, ein Produkt zu liefern, das keine atypischen Risiken birgt“.

Laut Yin Rongfang, Vice General Manager und Executive Vice President bei Trina Solar, ist TrinaPro die erste intelligente Photovoltaik-Lösung der Branche und derzeit die einzige PV-Lösung, die ein internationalen Drittanbieter geprüft hat.

23.4.2020 | Quelle: Trina Solar | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik: Mietanlagen in Coronazeiten beliebt.

23. April 2020 - 12:14

Photovoltaik-Mietanlagen sind in Coronazeiten beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Recherche der Solarthemen. So beobachtet der Berliner Anbieter von Solaranlagen zur Pacht, Enpal, eine vermehrte Nachfrage von Privatkunden. „Bei uns haben die Anfragen in der Coronakrise zugenommen“, sagt Enapal-Marketingchef Frank Köhler.

Hauseigentümer hätten auf der einen Seite jetzt mehr Zeit, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Anderseits mache sich mancher in diesen Tagen Gedanken um seine Liquidität. Die Miete eines Solaranlage sei mittelfristig aber günstiger als Strom zu einhundert Prozent aus dem Netz zu beziehen. Für den Anbieter sei es zugleich aber wichtig, die Kostenstruktur schmal zu halten.

Auch beim Wettbewerber DZ-4 brummt nach Solarthemen-Recherche das Geschäft. Zurückhaltender beurteilen hingegen Deutschlands Stadtwerke den Markt. Sie fokussierten sich immer weniger auf Privatkunden wie der Stadtwerke-Verbund ASEW gegenüber den Solarthemen deutlich macht.

Nach einer Studie der Verbraucherzentrale NRW von 2017 ist die Miete allerdings in den meisten Fällen teurer als der Kauf einer Photovoltaikanlage. Auch der Energiekonzern E.ON beurteilt das Segment gegenüber den Solarthemen zurückhaltend. Enpal-Marketingchef Köhler sieht demgegenüber für den Mietmarkt eine aussichtsreiche Zukunft. „90 Prozent der Dächer in Deutschland sind noch unbebaut“, sagt er. „Das ist für die Miete von Solaranlagen ein großes Potenzial.“ Zumindest, wenn in Deutschland Hemmnisse wie der 52 GW-Solardeckel endlich aufgehoben werden.

22.4.2020 | Quelle: Solarthemen | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik: Größtes Mieterstromprojekt in Brandenburg gestartet

23. April 2020 - 11:52

Als erste Kommune in Brandenburg ist Rheinsberg mit seiner langjährigen Nachhaltigkeitsstrategie auf dem Weg, zu einer klimaneutralen Kommune zu werden: Das solare Mieterstromprojekt der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH (REWOGE) wird pro Jahr über 200 Tonnen CO2 einsparen. Die gesamte Umsetzung erfolgt zusammen mit dem Mieterstromanbieter Solarimo GmbH. Es ist laut REWOGE das größte Mieterstromprojekt in Brandenburg und konnte trotz Corona-Krise Mitte März pünktlich in den Bau starten.

Auf insgesamt neun Gebäuden lässt die REWOGE aktuell Solaranlagen installieren, die 350 Wohnungen mit direktem und sauberem Solarstrom versorgen werden. Die mehr als 1500 Solarmodule produzieren im ersten Jahr voraussichtlich über 450 MWh Energie. Der Solarstrom deckt über 60 Prozent des Strombedarfs der Gebäude ab. Für die REWOGE entstehen keine Kosten. Denn der Mieterstromanbieter Solarimo übernimmt die Finanzierung, Bau und Installation der Solaranlage.

Mieterstrom 15 Prozent günstiger als der Grundversorger

Das Mieterstromprojekt ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die eigenen Mieter, sagt Stephan Greiner-Petter, Geschäftsführer der REWOGE: „Durch das Mieterstromprojekt mit Solarimo können wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wir senken die CO2 Emissionen unserer Gebäude und somit unserer gesamten Kommune. Gleichzeitig können wir unseren BewohnerInnen einen günstigeren Strompreis anbieten, was unser Ziel des bezahlbaren Wohnens unterstreicht.“

Der Solarstrom vom Dach kommt direkt ins Wohnzimmer der Mieter. Dadurch entfallen Netzentgelte und Stromsteuer, der Strom ist daher mindestens 10 Prozent günstiger als der des lokalen Grundversorgers – gesetzlich garantiert durch das Mieterstromgesetz. In Rheinsberg wird sogar eine Preisminderung von aktuell 15 Prozent im Gegensatz zum Grundversorger erreicht. Wenn die Sonne nicht scheint, liefert der Mieterstromanbieter Ökostrom aus Wasserkraft. Denn er übernimmt nicht nur Installation und Bau der Solaranlagen, sondern auch den Stromverkauf an die Mieter. Das Konzept gefällt Stephan Greiner-Petter so gut, dass bereits weitere Projekte für das nächste Jahr geplant sind. Konkret sollen nach einer Dachsanierung etwa 250 kW Solaranlagen auf weiteren Dächern errichtet werden.

Mieterstromgesetz als Strompreisbremse

Daniel Fürstenwerth, Geschäftsführer der Solarimo GmbH, sagt: „Das Mieterstromprojekt Rheinsberg ist ein Paradebeispiel dafür, wie Kommunen nachhaltig agieren können, damit auf das Erfordernis von mehr Klimaschutz einzahlen und gleichzeitig ihrer sozialen Verantwortung nachkommen, günstigen und lebenswerten Wohnraum anzubieten.”

Insbesondere im Segment des bezahlbaren Wohnens fallen die Nebenkosten als eine Art „zweite Miete” stark ins Gewicht. Ein günstiger Strompreis im Sinne des Mieterstromgesetzes wirkt hier langfristig als Strompreisbremse und wird gern von den Mietern angenommen. Auch für kommunale Kindergärten, Feuerwehrgebäude und Schulen ist dieses Konzept interessant. Und das alles geht für den Vermieter oder die Kommune umsonst: Bei einem Contracting-Modell, wie das des Rheinsberger Mieterstromprojektes, stellt der Eigentümer dem Mieterstromanbieter das Dach gegen eine Dachpacht zur Verfügung. Hier fallen keinerlei Aufwand und Kosten für Wohnungsgesellschaft oder Kommune an: Der Mieterstromanbieter übernimmt alle Aufgaben, vom Bau und der Installation der Solaranlage über die Kommunikation mit den Bewohnern bis hin zur Wartung und dem Stromverkauf. Ein positiver Nebeneffekt ist hier sicherlich, dass eine Solaranlage die Immobilie nachhaltig aufwertet und somit die Attraktivität der Wohnungen erhöht.

23.4.2020 | Quelle: Solarimo | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Agrarroboter mit Photovoltaik ersetzt Traktoristen

23. April 2020 - 11:00
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

Aufgabenliste Windenergie des BMWi parkt auf Wiedervorlage

23. April 2020 - 10:00
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

Interview: Corona Solar GmbH – Normalität in Pandemie-Zeiten

23. April 2020 - 9:00
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

Photovoltaik-Anlagen zur Miete

23. April 2020 - 8:00
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

Erstmals unabhängiger Photovoltaik-Stromerzeuger an der EEX zugelassen

22. April 2020 - 15:32

Die Energiebörse European Energy Exchange (EEX) begrüßt den unabhängigen Photovoltaik-Stromerzeuger Sonnedix als neuen Handelsteilnehmer. Das weltweit tätige Unternehmen verwaltet derzeit über 1 GW Photovoltaikleistung in acht Ländern. Es wurde zum Handel in allen EEX-Stromterminprodukten zugelassen.

Axel Thiemann, CEO von Sonnedix, sagt: „Dies ist ein aufregender Meilenstein für Sonnedix, da wir nun in der Lage sind, uns auf transparente Weise gegen das Risiko zukünftiger Preisänderungen abzusichern. Gleichzeitig ermöglicht es uns eine kurz- bis langfristige Portfoliooptimierung weltweit mit verkürzten Verhandlungszeiten und die Reduzierung von Kontrahentenrisiken.“

Sonnedix, mit starker Präsenz in Spanien und Italien, ist der erste unabhängige Photovoltaik-Stromerzeuger an der EEX. Dies stellt eine große Chance für beide Unternehmen dar. Sonnedix betreibt, entwickelt und baut weltweit Solarkraftwerke für die langfristige Nutzung. Die Zulassung als Handelsteilnehmer der EEX ermöglicht es Sonnedix, sich operativer noch stärker aufzustellen. Zudem eröffnet es dem Unternehmen Zugang zu einem großen Netzwerk von Handelsteilnehmern. Aktuell sind 274 Teilnehmer zum Handel am EEX-Stromterminmarkt zugelassen.

Steffen Köhler, Chief Operating Officer der EEX, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, Sonnedix als ersten unabhängigen Photovoltaik-Stromerzeuger in der Handelsgemeinschaft der EEX begrüßen zu dürfen. Der Handel am Strom-Terminmarkt ermöglicht es ihnen, kurz- und langfristige Risiken für ihre Solarparks abzusichern. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Stromprodukte wirksame Risikomanagement-Instrumente auch für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien sind, die den Marktpreisen für Strom ausgesetzt sind.“

Die Zulassung von Sonnedix erweitert die Teilnehmerstruktur der EEX und stärkt die Rolle der Börse als Marktplattform für erneuerbare Energien als Teil des Energie-Gesamtmix.

22.4.2020 | Quelle: EEX | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

First Solar schließt PPAs für Photovoltaik-Solarpark ab

22. April 2020 - 14:23

Das US-amerikanische Solarunternehmen First Solar hat bekanntgegeben, zwei Stromabnahmeverträge (PPAs) mit einer 15-jährigem Laufzeit abgeschlossen zu haben. Das Unternehmen liefert den Strom an Monterey Bay Community Power (MBCP) und Silicon Valley Clean Energy (SVCE). Es handelt sich um so genannte Community Choice Aggregations (CCAs). Das sind kommunale Stromversorger, bei denen die Kunden Einfluss auf die Stromerzeugungsquelle nehmen können.

Im Rahmen der PPAs werden beide Stromanbieter Strom aus dem Rabbitbrush Solar-Projekt im kalifornischen Kern County kaufen. Der 100-Megawatt-Photovoltaik-Solarpark soll im zweiten Quartal 2022 fertiggestellt werden. Er verfügt außerdem über eine Batteriespeicherleistung von 20 MW, die 2,5 Stunden lang Strom liefern kann. Das Projekt wird mit Dünnschichtmodulen von First Solar bestückt.

„Wir freuen uns sehr, mit First Solar zusammenzuarbeiten, um unser wachsendes Portfolio an Solarenergieerzeugung und Batteriespeicherung zu erweitern“, sagt Tom Habashi, Chief Executive Officer von MBCP.

Die PPAs sind die neuesten, die von First Solar mit CCAs in Kalifornien unterzeichnet wurden. Sie ermöglichen die Lieferung von sauberem Solarstrom in mehrere Gemeinden im ganzen Bundesstaat. Während SVCE 13 Gemeinden im Santa Clara County mit erneuerbarem, kohlenstofffreiem Strom versorgt, bezieht MBCP sauberen Strom für die Grafschaften Monterey, San Benito und Santa Cruz sowie Teile des Landkreises San Luis Obispo.

CCA-Segment wächst schnell

„Das schnell wachsende CCA-Segment mit seiner Basis umweltbewusster Verbraucher passt gut zu unserer unserer Mission, die nachhaltige Energiezukunft der Welt zu führen“, sagte Georges Antoun, Chief Commercial Officer von First Solar. „Als amerikanisches Solarunternehmen freuen wir uns, MBCP und SVCE bei der Stromversorgung von Gemeinden mit Solarenergie zu unterstützen, die nicht nur kostengünstig, zuverlässig und effizient ist, sondern auch ein überlegenes Umweltprofil aufweist.“

Wenn die Anlage fertiggestellt ist, wird sie genug Strom erzeugen, um 45.000 durchschnittliche Haushalte mit Strom zu versorgen. Damit spart das Projekt jährlich 62.000 Tonnen CO2 ein. Laut dem Modulhersteller verbessert das Projekt die Luftqualität und vermeidet jährlich mehr als 10 Millionen US-Dollar an Gesundheitskosten.

22.4.2020 | Quelle: First Solar | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Photovoltaik-Solarpark Rottenbach am Netz

22. April 2020 - 13:16

Im oberfränkischen Rottenbach hat die Naturstrom AG ihr neuestes Ökostrom-Projekt in Betrieb genommen. Nahe der bayerisch-thüringischen Landesgrenze erzeugen nun fast 35.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von gut 13 MW klimafreundlichen Ökostrom. Der beidseitig der Autobahn A73 erbaute Photovoltaik-Solarpark Rottenbach ist damit das bislang größte Solarprojekt unter den über 300 Öko-Kraftwerken, deren Realisierung Naturstrom inzwischen unterstützt oder umgesetzt hat. Die jährlich erzeugten 14,2 Millionen Kilowattstunden Solarstrom entsprechen dem Jahresverbrauch von fast 4.500 durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalten. „Bei Naturstrom treiben wir die Energiewende nicht nur mit der Lieferung von Ökostrom voran, sondern auch mit dem Bau von Erneuerbare-Energien-Anlagen. In Rottenbach haben wir erstmals mehr als 10 MW installiert und damit unseren bis dato größten Solarpark aufgebaut“, sagt Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG.

Besonders ist aber nicht nur der Umfang des Projektes, sondern auch die in mehrere Teile untergliederte Vermarktung des erzeugten Solarstroms: Naturstrom hat 3,2 MW Solarleistung errichtet, die keine EEG-Vergütung erhalten. Deren Bau und Betrieb sich direkt über den Verkauf des produzierten Stroms an die eigenen Kundinnen und Kunden refinanziert. Der Öko-Energieversorger integriert diesen Sonnenstrom ins eigene Beschaffungsportfolio.

Solarparks sind günstigste Stromerzeugung

„Photovoltaik in großen Parks ist inzwischen zur günstigsten Stromerzeugungsform geworden – nicht nur rund um den Äquator, sondern auch hier in Deutschland. Die Anfangsinvestitionen der Energiewende haben zu enormen Kostensenkungen bei Solar- und auch Windenergie geführt. Die weitere klimaschonende Umgestaltung der Energieversorgung ist damit nicht nur aus Nachhaltigkeitsgründen geboten, sondern auch die ökonomisch vernünftige Variante“, ordnet Banning die Marktentwicklung der letzten Jahre ein. Weitere gut 9 MW des Solarparks hat Naturstrom nach einem Zuschlag in den EEG-Ausschreibungen errichtert. Diese erhalten eine Marktprämien-Vergütung abhängig vom Börsenpreis. Der Teilbereich befindet sich in einem Korridor mit einem Abstand von 110 Metern von der Autobahn. Bereits 2018 hatte das Unternehmen in einem ersten Bauabschnitt 0,7 MW errichtet, die eine feste Einspeisevergütung über das EEG erhalten.

Mit dem marktbasierten Vertrieb des Solarstroms und der Lieferung an die eigenen Kundinnen und Kunden ist der Photovoltaik-Solarpark Rottenbach beispielgebend – nicht nur für die Entwicklung bei Naturstrom selbst, wie Vorstandschef Banning erläutert: „Das EEG, das gerade Anfang des Monats Jubiläum gefeiert hat, war die Grundlage für die Entwicklung der Energiewende und wird in reformierter Form auch weiter ein entscheidender Treiber für den Erneuerbaren-Ausbau bleiben müssen. Dass sich wie bei unserem Solarpark Rottenbach inzwischen aber die ersten Projekte ganz ohne EEG-Vergütung rechnen, ist für uns wie für die ganze Energiewende ein Meilenstein. Wir können nun endlich unsere Kundinnen und Kunden direkt mit Ökostrom aus eigenen Anlagen beliefern.“

Sichere und bezahlbare Belieferung mit Ökostrom

Bereits ab 2007 war Naturstom mit der echten Direktbelieferung von Ökostrom aus Windenergieanlagen an Endkunden am Start. Vor drei Jahren begann das Unternehmen mit der Belieferung von Kunden aus Photovoltaikanlagen auf dem Dach der jeweiligen Liegenschaft, bekannt geworden als Mieterstrom. „Nun sind wir mit großen neuerrichteten Photovoltaikanlagen dabei und ab 2021 werden wir Strom aus Windenergieanlagen vermarkten, die keine EEG-Vergütung mehr erhalten. Die negative Stimmungsmache in den letzten 20 Jahren, dass man mit Ökostrom keine sichere und bezahlbare Belieferung vornehmen könne, lehren wir damit zum wiederholten Male Lügen,“ so Banning.

22.4.2020 | Quelle: Naturstrom AG | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Online-Tool für die BAFA-Förderung

22. April 2020 - 12:39

Seit Anfang 2020 unterstützt der Staat den Einbau von energieeffizienter und klimaschonender Heiztechnik in noch größerem Maße als bisher. Wer modernisiert, spart also nicht nur Geld durch sinkende Heizkosten, sondern bekommt auch einen großen Teil der Investitionssumme geschenkt. Welche Förderung in welcher Höhe möglich ist, können Verbraucher mit dem neuen Online-Tool für die BAFA-Förderung des Serviceportals „Intelligent heizen“ schnell und einfach herausfinden. Das Serviceportal betreibt der Branchenverband der Heizungs- und Gebäudetechnik: VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.

Mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt gehen im Durchschnitt auf das Konto von Heizung und Warmwasser. Eigentümer können also ihre Energiekosten erheblich senken, indem sie genau dort ansetzen. Der Einbau moderner Heiztechnik und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien reduzieren Kosten und entlasten zugleich das Klima. Die Bundesregierung hat deshalb im Klimapaket von Ende 2019 deutlich höhere Zuschüsse für die Heizungsmodernisierung beschlossen.

Beispielsweise können Immobilienbesitzer, die derzeit mit Öl heizen, für den Umstieg auf eine Wärmepumpe oder Pelletheizung seit Januar 2020 einen Zuschuss von 45 Prozent erhalten. Der Staat übernimmt also knapp die Hälfte der Investitionskosten. „Mit den verbesserten Fördermöglichkeiten lohnt sich der Schritt hin zur klimafreundlichen Heizung jetzt noch mehr“, betont VdZ-Geschäftsführerin Kerstin Vogt.

„Intelligent fördern“: Online-Tool ermöglicht schnelle Kostenkalkulation

Die Fördermittel für eine neue Heizung auf Basis erneuerbarer Energien beantragen Verbraucher über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dabei gilt: Je klimaschonender das neue Heizsystem, desto mehr Förderung gibt es. Wie hoch der Zuschuss je nach System und Höhe der Investitionskosten voraussichtlich ausfällt, können Verbraucher ab sofort mit dem kostenlosen Online-Tool für die BAFA-Förderung ermitteln. „Wir haben gemeinsam mit unseren Verbandsmitgliedern ein einfach zu bedienendes Tool entwickelt. Damit lässt sich die Höhe der BAFA-Förderung sowohl bei einer Sanierung als auch im Neubau schnell errechnen“, erklärt VdZ-Geschäftsführerin Kerstin Vogt.

Nach Eingabe der aktuellen Heizungsart und des gewünschten neuen Systems gibt das Tool die verbleibenden Investitionskosten abzüglich des Zuschusses aus. Je nach Heizsystem sind bereits Durchschnittspreise für Anschaffung und Einbau einer neuen Heizung im Einfamilienhaus vorgegeben. Die Investitionssumme lässt sich aber auch individuell anpassen. Neben dem Online-Tool für die BAFA-Förderung bietet die VdZ die App „Intelligent fördern“ an, die sich insbesondere an Fachhandwerker und Berater richtet.

Beide Angebote sind auf dem Serviceportal der VdZ intelligent-heizen.info zu finden. Dort können sich Interessierte zudem umfassend über die Konditionen der BAFA-Heizungsförderung sowie weitere aktuelle Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen informieren.

22.4.2020 | Quelle: VdZ | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

E-Auto-Ladepark Hilden: Tesvolt liefert Photovoltaik-Speicher

22. April 2020 - 11:53

Für einen neuen Ladepark für Elektrofahrzeuge am Autobahnkreuz Hilden liefert der deutsche Hersteller Tesvolt Stromspeicher-Container mit einer Gesamtkapazität von 2 Megawattstunden. 114 Ladeplätze verschiedener Betreiber stehen künftig bereit, darunter 40 Supercharger der neuen V3-Generation von Tesla und 22 Schnellladeplätze des holländischen Anbieters Fastned. Alle Ladeplätze vom E-Auto-Ladepark Hilden werden zu 100 Prozent mit grünem Strom versorgt, den zum Teil eine große Photovoltaikanlage auf den Carports des Ladeparks liefert. Am Standort entstehen zudem Bürogebäude und Gastronomie mit Vertical Farming. Betreiber vom Ladepark „Seed & Greet“ ist der Bio-Bäcker Roland Schüren aus Hilden.

Rund 235.000 Fahrzeuge passieren den Autobahnknotenpunkt Kreuz Hilden zwischen A3 und A46 in Nordrhein-Westfalen täglich. Hier entsteht auf 12.000 Quadratmetern Fläche eines der größten Ladepark-Projekte Europas. An 62 Schnellladeplätzen von Tesla und Fastned können Elektrofahrzeuge ihren Akku mit einer Ladeleistung von bis zu 350 Kilowatt aufladen. Dazu kommen weitere acht öffentliche Ladeplätze mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt und 44 Ladeplätze für Mitarbeiter und Mieter, die Roland Schüren selbst betreibt.

Während des Ladevorgangs können Autofahrer das Bäckerei-Cafe-Bistro mit eigener Bio-Backstube nutzen oder das vertikale Gewächshaus besuchen, das sich auf 1.000 Quadratmeter über vier Stockwerke erstreckt. Hier werden Salat, Erdbeeren und Blaubeeren für den Bedarf der Bäckerei kultiviert. Die Abwärme der Backstube wird für Heizung, Warmwasser und das Vertical Farming genutzt. Im August soll der erste Bauabschnitt vom E-Auto-Ladepark Hilden mit etwa der Hälfte der Ladesäulen eingeweiht werden.

Amortisation in wenigen Jahren

Die Batteriespeicher des Wittenberger Herstellers Tesvolt werden einerseits Strom aus der über 700 Kilowatt großen Photovoltaikanlage und zwei kleinen Windkraftanlagen zwischenspeichern, um teure Lastspitzen zu kappen. Sie sollen aber auch grünen Strom aus dem Netz speichern, wenn er besonders günstig ist und das Stromnetz entlasten, wenn mehr Strom im Netz ist als abgenommen wird. Gregor Hinz, Energieberater und technischer Generalplaner des Projektes, geht davon aus, dass sich die beiden Speicher bereits nach wenigen Jahren amortisiert haben werden. Im Rahmen des Förderprogramms progres.nrw wird das Land Nordrhein-Westfalen zudem einen Teil der Investitionskosten übernehmen.

„Natürlich ist für einen Ladepark besonders wichtig, dass die Speicher jederzeit und schnell be- und entladen werden können, das schaffen aktuell nur wenige Speicherprodukte“, berichtet Hinz. Drei Gewerbespeicher-Hersteller hatte Hinz in der engeren Auswahl für den Ladepark Hilden. Tesvolt habe sich am Ende durchgesetzt, weil der Speichercontainer TPS flex sehr viel Leistung auf verhältnismäßig kleinem Raum biete und als einer der wenigen auf dem Markt die hohen technischen Anforderungen erfüllen konnte. Für das optimale Be- und Entladen der Zellen sorgt eine intelligente Batteriesteuerung, die Ingenieure von Tesvolt entwickelt haben und die auch für die hohe Speicher-Lebenserwartung von rund 30 Jahren verantwortlich sein soll.

Klimaschutz soll sich rechnen

„Den Klimawandel bekommen auch wir Bäcker ganz konkret zu spüren. Die Trockenheit der letzten Jahre führt dazu, dass das Mehl unserer Biolandwirte sich viel schwerer verarbeiten lässt. Mit dem Ladepark Seed and Greet will ich zeigen, dass Klimaschutz nicht nur ein ökologisches Muss ist, sondern dass er sich auch ökonomisch rechnet“, erklärt Roland Schüren. Der Unternehmer hat bereits vor zwölf Jahren seine Backstube am Standort Hilden auf ein ausgeklügeltes Energiekonzept umgestellt und dafür mehrere Auszeichnungen erhalten. Mit Erdgas- und Elektroautos beliefert er 20 Filialen mit seinen Bio-Backwaren und beschäftigt insgesamt 260 Mitarbeiter. Nun hat er mit dem Ladepark Hilden ein weiteres Projekt in Angriff genommen.

22.4.2020 | Quelle: Tesvolt | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Seiten