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Österreich sucht innovative Photovoltaik in der Gebäudehülle (BIPV)

11. November 2019 - 14:21

Projekte können bis zum 10. Februar 2020 online unter www.pvaustria.at/bipv-award eingereicht werden. Beim ersten Awards 2018 wurden über 50 Projekte eingereicht. Darum will die TPPV diese Idee fortsetzen. „Mit der Auslobung des 2. Österreichischen Innovationsawards für Bauwerkintegrierte Photovoltaik möchten wir einen Impuls setzen, um Photovoltaik am Gebäude zu einem Standard zu entwickeln. Ziel ist es, zukünftig bei jedem Neubau und jeder Renovierung die auf das Gebäude einfallende Energie zu nutzen“, erklärt Hubert Fechner, Obmann der TPPV zum Start des Awards.

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des österreichischen Klima- und Energiefonds ergänzt: „Beim Innovationsaward für Bauwerkintegrierte Photovoltaik treffen Nachhaltigkeit, Innovation und Architektur perfekt aufeinander. Der Klima- und Energiefonds unterstützt den Award, um besonders interessante Lösungen mit Leuchtturmcharakter vor den Vorhang zu holen, die beweisen, dass auch architektonisch anspruchsvolle Bauwerke mit gebäudeintegrierter Photovoltaik möglich sind. Und um schlussendlich auch das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Energiewende weiter zu stärken.

Weitere Informationen zu dem Architekturpreis unter: http://tppv.at/

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Zalando liefert mit Elektrofahrzeugen

8. November 2019 - 14:03

Der Online-Modehändler Zalando liefert im Rahmen eines Pilotprojekts Bestellungen in Hamburg jetzt auch mit E-Fahrzeugen aus. Um zu gewährleisten, dass alle 23 mit Ökostrom betriebenen Fahrzeuge trotz des begrenzten Netzanschlusses zuverlässig geladen werden können, hat das Münchner Technologieunternehmen The Mobility House zehn Ladestationen in Kombination mit dem intelligenten Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot in einem lokalen Sortierstandort installiert.

Das System steuert die Stromzufuhr in Abhängigkeit von den Einsatzplänen der Fahrzeuge und berücksichtigt dabei auch die verfügbare Netzanschlussleistung: Da nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig starten, werden sie zeitlich versetzt und mit reduzierter Leistung geladen – automatisiert und über Nacht. Damit stehen dem Online-Anbieter jederzeit Fahrzeuge mit ausreichender Reichweite zur Verfügung, und es kommt nicht zu teuren Lastspitzen. Je nach Flottengröße lassen sich bis zu 30 bis 70 Prozent der Ladekosten reduzieren. Das ChargePilot Web-Portal bietet dem Flottenverantwortlichen zudem einen detaillierten Überblick über die Ladezustände und -vorgänge der einzelnen Fahrzeuge.

„Wir freuen uns sehr über dieses Pilotprojekt“, sagt Daniel Heydenreich, Geschäftsführer von The Mobility House. „Die Logistikbranche ist geradezu prädestiniert für den Einsatz von E-Autos und intelligenten Ladesystemen. Da die Routen und Standzeiten der Fahrzeuge planbar sind, lassen sich auch die Ladevorgänge gezielt steuern. Unsere intelligente Ladeinfrastruktur sorgt dafür, dass Zalando das Maximum aus der bestehenden Leitung für das Laden seiner Elektrofahrzeuge herausholen kann.“

ChargePilot von The Mobility House erfüllt die Technische Anschlussrichtlinie (TAR) und ist mit verschiedenen Ladestationen und allen E-Fahrzeugmodellen kompatibel. Die modulare Ladeinfrastruktur lässt sich flexibel um neue Ladestationen und Module erweitern und sowohl mobil als auch stationär – etwa in einer Tiefgarage – installieren.

8.11.2019 | Quelle: The Mobility House | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Photovoltaik-Ertragsrechner auf dem Solarserver

8. November 2019 - 13:56

Das beliebte Servicetool „Photovoltaik-Ertragsrechner“ des Solarservers ermöglicht es, mit nur wenigen Eingaben eine Ertragsprognose für Standorte in ganz Europa vorzunehmen. Dabei gibt man den Standort über einen Klick auf die Landkarte an. Das geht ganz genau für bestimmte Straßen oder sogar definierte Gebäude. Hinzu kommen die Eingaben für den Neigungswinkel und die Abweichung von der Südausrichtung des Daches bzw. der geplanten Photovoltaik-Anlage. Dann fehlt nur noch der Eintrag für die geplante Leistung der Photovoltaik-Anlage und los geht es.

Der Photovoltaik-Ertragsrechner bestimmt nun auf der Basis von Wetterdaten den Solarstromertrag für jeden einzelnen Monat. Für eine maximale Genauigkeit werden die Daten von zahlreichen Wettermodellen mit Echtzeitdaten aus Satellitenbildern kombiniert. Das Berechnungstool kommt von dem Schweizer Spezialisten für Wetterinformationen meteoblue.

Mit Hilfe der Solarstrom-Ertragsprognose vom Photovoltaik-Ertragsrechner kann man abschätzen, welchen Beitrag eine PV-Anlage zur Stromversorgung leisten kann. Egal ob man eine Netzeinspeisung oder eine Photovoltaik-Anlage für den Solarstrom-Eigenverbrauch plant.

8.11.2019 | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Windkraft in der Krise

8. November 2019 - 12:52

Seit dem Jahr 2016 ist die Zahl der erteilten Genehmigungen für Windkraftanlagen an Land regelrecht zusammengebrochen. Wurden vor drei Jahren im Zeitraum Januar bis September noch 1.228 Genehmigungen erteilt, waren es in den ersten drei Quartalen dieses Jahres nur noch 351. Die zusätzlich genehmigte Leistung sank damit von 3,6 Gigawatt auf 1,3 Gigawatt.

Damit ist die Zahl der Genehmigungen bereits das dritte Jahr in Folge nach Einschätzung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf einem besorgniserregend niedrigen Niveau. Im gesamten Jahr 2018 wurden nur 432 Genehmigungen für Windkraftanlagen an Land erteilt – dies entsprach 1,5 Gigawatt. Nach Berechnungen des BDEW müssten jedoch jährlich zwischen 2,9 und 4,3 Gigawatt Windkraft an Land zugebaut werden, um die Klimaziele zu erreichen. Das Problem macht sich auch in den Ausschreibungen für Windkraftanlagen an Land bemerkbar. Nur noch für rund 30 Prozent der ausgeschriebenen Zubaumengen gab es im Oktober 2019 überhaupt Gebote.

Der BDEW hat deshalb eine gemeinsame Initiative mit führenden Verbänden des Klima-, Natur- und Artenschutzes sowie der Windbranche und weiteren Wirtschaftsverbänden gestartet und bereits im September einen 10-Punkte-Plan zur Windenergie vorgestellt, um bei der Beseitigung der wichtigsten Hemmnisse für die Windenergie voranzukommen und die Krise der Windkraft zu beenden. Ziele sind insbesondere die Gewährleistung der Flächenverfügbarkeit, die Handhabbarkeit naturschutzrechtlicher Vorgaben sowie die Stärkung der Kommunen und Behörden vor Ort.

Daneben sollte die Bundesregierung die Vorschläge zur Steigerung der Akzeptanz zügig umsetzen. Völlig kontraproduktiv im Sinne der Krise der Windkraft ist der Plan der Bundesregierung, künftig einen Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen Windenergieanlagen und der nächsten Wohnbebauung pauschal festzuschreiben. Das wird die Situation noch einmal erheblich verschärfen. Die für die Windenergieerzeugung zur Verfügung stehende Fläche wird so drastisch eingeschränkt. Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Das Ziel von 65-Prozent Erneuerbaren Energien bis 2030 ist nur zu erreichen, wenn der Ausbau der Windenergie an Land wieder deutlich an Tempo gewinnt.“

8.11.2019 | Quelle: BDEW | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Klimapaket: Kritik an Wärmewende im Gebäudesektor

8. November 2019 - 12:43

Der Gebäudesektor ist einer der größten Endenergieverbraucher und Emittenten von Kohlenstoffdioxid in Deutschland. Ein Preis für CO2-Emissionen ist das wirksamste Instrument, um den hohen Schadstoffausstoß in diesem Sektor zu senken. Im Gegenzug könnten Subventionen und ordnungspolitische Vorgaben größtenteils wegfallen. Das derzeitige Klimapaket der Bundesregierung trägt in seiner Verteilungswirkung zur gesellschaftlichen Ungleichheit bei. Dem könnte mit einer Pro-Kopf-Entlastung bei Steuern oder Sozialabgaben begegnet werden, von der vor allem ärmere Haushalte profitieren würden. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler des ZEW Mannheim und des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Dresden in einem aktuellen ZEW policy brief zur Wärmewende im Gebäudesektor im Klimapaket der Bundesregierung.

Aus Sicht der Umwelt- und Ressourcenökonom ist die Einführung eines nationalen Emissionshandelssystems auf dem Heizmittelmarkt in Deutschland die eigentliche Neuerung des Klimaschutzprogramms für den Gebäudesektor. Einen Preis für klimaschädliche Emissionen zahlen zu müssen, führt dazu, dass Verbraucher die gesellschaftlichen Kosten ihres Heizverhaltens am eigenen Geldbeutel spüren. Es lohnt sich für sie somit, Einsparmaßnahmen zu ergreifen. Das kann bedeuten, dass die Menschen ihre Wohnungen sparsamer beheizen oder ihre Heizung umrüsten. Wenn die Nachfrage nach klimafreundlichen Technologien steigt, entstehen auch Anreize für Unternehmen, eben in diese Technologien zu investieren.

Vorschriften und Subventionen machen den Klimaschutz teuer

Ein weiterer Vorteil des Emissionshandels besteht darin, dass die Politik vorgeben kann, wie viel CO2 insgesamt in einem bestimmten Zeitraum ausgestoßen werden darf. Die Preise bilden sich dann auf dem Markt über den Handel mit den für Emissionen erforderlichen CO2-Zertifikaten. Allerdings soll eine solche Mengensteuerung nach den Plänen der Bundesregierung frühestens im Jahr 2026 zum Tragen kommen. Zuvor soll ein Festpreis gelten, der schrittweise angehoben wird. Damit entspricht die Wirkung des Emissionshandels für Heizmittel zunächst eher der einer Steuer.

Anstelle einer echten Preisbildung am Markt verfolgt die Bundesregierung mit dem Klimapaket weiterhin hauptsächlich eine Mischung aus Ordnungsrecht und Subventionierung. Nach Ansicht der ZEW- und IÖR-Wissenschaftler macht dies den Klimaschutz unnötig teuer. Fördermittel für umweltfreundliche Technologien sind oft verschwendet, weil viele Eigentümer auch ohne Zuschuss zum Beispiel in ein neues Heizsystem investieren würden. Solche Mitnahmeeffekte belasten den Bundeshaushalt, ohne zu mehr Klimaschutz zu führen.

Auch höhere Standards für die Energieeffizienz von Gebäuden verringern den CO2-Ausstoß nicht immer im gewünschten Umfang: Der sogenannte Rebound-Effekt beschreibt das Phänomen, dass Haushalte energieeffizientere Wohnungen stärker beheizen. Weil Wärme durch Dämmung und moderne Heiztechnik günstiger wird, steigt der Verbrauch. Ein CO2-Preis hat die entgegengesetzte Wirkung: Höhere Heizkosten machen eine energetische Sanierung für die Eigentümer lukrativ.

Das Klimapaket verstärkt die soziale Ungleichheit

Die von der Bundesregierung geplante Verringerung der EEG-Umlage entlastet Haushalte je nach ihrem Stromverbrauch. Da Haushalte, die mehr verbrauchen, auch mehr entlastet werden, fehlt dabei allerdings der Anreiz zum Energiesparen. „Aus ökonomischer Sicht wäre eine Pro-Kopf-Entlastung über die Steuer sinnvoller, wie es sie zum Beispiel in Dänemark gibt. Auch eine Entlastung über Sozialbeträge nach dem Schweizer Modell ist denkbar“, empfiehlt ZEW-Ökonomin Kathrine von Graevenitz. Die vorgesehene Förderung für Investitionen in Immobilien sieht sie kritisch: „Immobilienbesitz ist in Deutschland sehr ungleich über die Einkommensklassen verteilt. Von der Förderung für Eigentümer profitieren hauptsächlich wohlhabende Haushalte. Die überwiegende Mehrheit der einkommensschwächeren Haushalte wohnt zur Miete und bleibt hier außen vor.“

Das Klimapaket bewirkt bezüglich der Wärmewende im Gebäudesektor also eine gesellschaftliche Umverteilung von unten nach oben. Da ärmere Haushalte einen höheren Anteil ihres Einkommens fürs Heizen ausgeben, sind sie in zweifacher Hinsicht benachteiligt: Einerseits steigen ihre Energiekosten überproportional an, andererseits können sie als Mieter keine Fördermittel beantragen. Zwar erwägt die Bundesregierung eine Aufteilung der CO2-Kosten zwischen Mietern und Vermietern. Allerdings bedeutet das nicht unbedingt eine Entlastung der Mieterhaushalte, da Immobilienbesitzer Möglichkeiten haben, die Kosten an anderer Stelle wieder aufzuschlagen. Zudem könnte die Anreizwirkung der CO2-Bepreisung unter einer solchen Maßnahme leiden: Wenn sowohl Mieter als auch Vermieter jeweils nur die Hälfte der Kosten tragen, könnte die gewünschte Lenkungswirkung in Richtung Energieeinsparung ausbleiben.

Die Stellungnahme des ZEW zur Wärmewende im Gebäudesektor ist unter diesem Link abrufbar.

8.11.2019 | Quelle: ZEW | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Photovoltaik-Anlage, Batterie und Elektroauto als Mietpaket

8. November 2019 - 11:56

Mit sonnenNow erweitert sonnen sein Angebot als Energieanbieter und steigt mit sonnenDrive in die Elektromobilität ein. Damit erhalten Haushalte ein Paket für ihre komplette Energiewende zu günstigen monatlichen Kosten. Mit sonnenNow erhalten Haushalte eine einfache Möglichkeit, um sich ohne die bisherigen Investitionskosten mit sauberer und selbst erzeugter Energie zu versorgen. Zusätzlich können sie ein Elektroauto bei sonnen abonnieren und damit ohne langfristige Verpflichtungen auf saubere Mobilität umsteigen.

Bei sonnenNow mieten die Kunden eine Photovoltaik-Anlage und eine sonnenBatterie für einen monatlichen Betrag, statt sie zu kaufen. Der monatliche Betrag liegt laut Anbieter inklusive der übrigen Stromkosten auf dem gleichen Niveau wie die bisherige Stromrechnung. Es entstehen den den Haushalten also keine höheren Kosten. Das ist laut sonnen möglich, weil die Stromspeicher für ein virtuelles Kraftwerk genutzt werden und somit Einnahmen an den Energiemärkten für die Kunden erzielt werden.

Ein Haushalt kann sich so zu einem großen Teil mit eigener, sauberer Energie versorgen. Energie, die nicht selbst erzeugt werden kann, kommt aus der sonnenCommunity und ermöglicht damit 100 Prozent sauberen Strom und Unabhängigkeit von konventionellen Energieversorgern. Der dafür notwendige Stromvertrag sonnenFlat ist ebenfalls in dem Paket enthalten.

Elektroauto mieten

Im zweiten Schritt können Kunden mit sonnenDrive ein fabrikneues Elektroauto bei sonnen abonnieren. Das Besondere daran: Die kurzen Laufzeiten ab nur 6 Monaten sind ein idealer Zeitraum, um ohne langfristige Verpflichtungen auszuprobieren, wie die Elektromobilität in den Alltag passt. Im Gegensatz zu klassischen Leasing-Verträgen, sind Kosten für Versicherung, Wartung oder auch Reifen bereits transparent im Abo enthalten. Eine Anzahlung oder Abschlusszahlung fällt nicht an. Das herstellerübergreifende Angebot bietet außerdem für jeden Kunden ein passendes Fahrzeug.

Die monatlichen Kosten für das Elektroauto bewegen sich auf dem gleichen Niveau wie bei konventionellen Autos. So können Kunden bereits mit einer Abo-Rate von 250 Euro pro Monat ein Elektroauto nutzen. Und auch unterwegs haben die Nutzer mit der Ladekarte von sonnen Zugriff auf ein Netzwerk von über 125.000 Ladestationen in Europa.

„Mit unserem neuen Angebot setzen wir unsere Ausrichtung als Energieversorger der Zukunft konsequent fort. Deshalb möchten wir unseren Kunden alle Technologien und Services an die Hand geben, mit denen sie ihre selbst erzeugte Energie maximal nutzen und davon profitieren können“, sagt Christoph Ostermann, CEO und Gründer von sonnen und ergänzt: „Die Energiewende muss einfach und bezahlbar sein. Deshalb beseitigen wir bisherige Einstiegsbarrieren genau dort, wo die Energiewende stattfindet, nämlich bei den Menschen zu Hause“.

Neben dem Wegfall der Investitionskosten für PV-Anlage und Speicher gehören zu sonnenNow auch der Service sowie mögliche Reparaturen der Technik. Lediglich für die Energiedienstleistungen fällt eine einmalige Gebühr an. Wer sich zu einem späteren Zeitpunkt dazu entscheidet die Anlage selbst zu kaufen, kann das jederzeit zum aktuellen Zeitwert machen. Die Obergrenze der Größe der Photovoltaikanlage bei sonnenNow beträgt 29,99 kWp.

Beide Angebote können unabhängig voneinander oder als Komplettpaket wahrgenommen werden. Somit können alle Kunden mit einer sonnenBatterie oder einem Stromvertrag von sonnen das Elektroauto-Abo nutzen. Interessenten können ab sofort sonnenDrive reservieren, ab Anfang 2020 werden die ersten Autos ausgeliefert.

8.11.2019 | Quelle: sonnen | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Energetische Gebäudesanierung: Kritik am Gesetzentwurf

8. November 2019 - 11:50

„Die Bundesregierung erwartet durch die Einführung der steuerlichen Förderung von Maßnahmen der energetischen Gebäudemodernisierung große CO2-Einsparungen im Wärmebereich. Daher ist es besonders wichtig, dass diese zielführend und wirksam auf den Ausbau der erneuerbaren Energien ausgerichtet wird“, sagt BEE-Präsidentin Simone Peter anlässlich der Befassung des Bundesrates mit steuerlichen Aspekten zum Klimaschutz. „Zwar bestehen noch Optimierungsmöglichkeiten in der geplanten Ausgestaltung, doch der grundsätzliche Ausschluss von ausschließlich fossil befeuerten Heizsystemen ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

Die Bundesregierung hat mit dem Diskussionsentwurf zur Verordnung zur Bestimmung von Mindestanforderungen für energetischen Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden (§ 35 Einkommenssteuergesetz) die steuerliche Förderung weiter konkretisiert. „Der Gesetzgeber macht mit dem Diskussionsentwurf deutlich, dass ausschließlich fossil befeuerte Heizsystemen der Vergangenheit angehören“, so Peter. Dies sei eine gute Nachricht für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Gebäudesektor und ein erster Schritt zur Umsetzung der Klimaziele im Gebäudesektor.

„Aus Sicht des BEE sei es nun absolut notwendig, möglichst hohe und vor allem verbindliche Anforderungen an die vorgesehene „renewable ready“-Vorgabe zu stellen, die bei der Förderung der fossilen Gasbrennwerttechnologie gilt. „Ohne die tatsächliche Umstellung der Heizsysteme auf erneuerbare Energie wird ein klimaneutraler Gebäudesektor nicht realisiert werden können. Die erneuerbaren Optionen im Wärmebereich stehen längst bereit, um für jeden Anwendungsfall eine passende Lösung zu bieten“, so Peter. In seiner Stellungnahme zum erwähnten Diskussionsentwurf weist der BEE daraufhin, dass der steuerliche Fördersatz von 20 Prozent möglicherweise nicht ausreicht, um spürbare Investitionsimpulse für erneuerbare Energien zu setzen.“

8.11.2019 | Quelle: BEE | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Eine Regierungs-Strategie für grünen Wasserstoff?

8. November 2019 - 0:00
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KfW Bank legt Bilanz zu Krediten für Erneuerbare vor

8. November 2019 - 0:00
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Der sehr lange Weg zur solaren Automobilität

8. November 2019 - 0:00
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SMA: Umsatz wächst, Verlust sinkt

7. November 2019 - 14:23

Die SMA Solar Technology AG verkaufte von Januar bis September 2019 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 7,5 Gigawatt (Vorjahreszeitraum zum Vergleich: 6,2 Gigawatt). Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,7 Prozent auf 630,8 Mio. Euro. Im Zeitraum Januar bis September 2018 waren es 575,1 Mio. Euro gewesen. Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal zurückzuführen. In diesem Zeitraum lagen die Umsatzerlöse laut SMA in allen Segmenten deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug von Januar bis September 2019 25,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum zum Vergleich: 50,5 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge lag bei 4,1 Prozent. Das ist weniger als die EBITDA-Marge von 8,8 Prozent im Vorjahr, die allerdings erhebliche positive Sondereffekte enthalten haben soll. .

Das Konzernergebnis belief sich von Januar bis September 2019 auf –10,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum zum Vergleich: 8,5 Mio. Euro). Mit einer Nettoliquidität von 259,1 Mio. Euro (31.12.2018: 305,5 Mio. Euro) und einer Eigenkapitalquote von 40,5 Prozent (31.12.2018: 42,9 Prozent) sieht sich SMA weiterhin mit einer soliden Bilanzstruktur aufgestellt. Das Kostensenkungsprogramm verläuft laut Konzernangaben planmäßig.

„Die Geschäftsentwicklung der SMA verlief in den ersten neun Monaten des Jahres wie vom Vorstand prognostiziert. Nach einer verhaltenen Entwicklung im ersten Halbjahr haben wir im dritten Quartal erwartungsgemäß ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum verzeichnet. Besonders erfreulich ist dabei, dass wir von Juli bis September erstmals seit dem zweiten Quartal 2018 wieder ein positives EBIT erzielt haben“, sagt SMA Vorstandssprecher Jürgen Reinert. „Auch der Auftragseingang entwickelt sich weiterhin positiv. Zum 30. September 2019 verfügt SMA über einen produktbezogenen Auftragsbestand von rund 429 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand davon aus, dass wir das oberste Viertel der Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2019 erreichen und sich die gute Entwicklung im ersten Quartal 2020 fortsetzen wird.“

Der SMA Vorstand bestätigt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019. Sie sieht einen Umsatz von 800 Mio. Euro bis 880 Mio. Euro vor. Der Vorstand geht davon aus, dass SMA das oberste Viertel der Umsatzprognose erreichen wird. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) wird sich nach Vorstandsschätzung auf 20 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro belaufen. Die Abschreibungen werden voraussichtlich bei ca. 50 Mio. Euro liegen.

Die Quartalsmitteilung Januar bis September 2019 steht auf der Internetseite von SMA zum Abruf bereit.

7.11.2019 | Quelle: SMA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Senec erreicht Verkauf von 10.000 Stromspeichern

7. November 2019 - 14:18

Seit der erste Speicher der Baureihe Senec.Home V2.1 im August 2018 bei einem Hausbesitzer installiert wurde, hat der Leipziger Hersteller von Stromspeichern Senec nun bereits 10.000 dieser Systeme in Deutschland ausgeliefert. Laut Unternehmen können Hausbesitzer für den Batteriespeicher eine 10-Jahre lange Garantie über 100 Prozent der Speicherkapazität bekommen. Diese Garantie soll maßgeblich dafür verantwortlich sein, dass sich der in Deutschland produzierte Stromspeicher so gut verkauft. Nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens EuPD Research konnte Senec im ersten Halbjahr 2019 wieder in die Spitzengruppe der Hersteller auf dem deutschen Markt vorstoßen und seinen Marktanteil gegenüber 2018 von 9 auf 14 Prozent steigern.

Der Speicher Nummer 10.000 ging in eine Region, die gegenüber den süddeutschen Bundesländern noch etwas Nachholbedarf bei Photovoltaik-Anlagen und Stromspeichern hat: Die mesocon GmbH aus Rostock installierte den Speicher bei Familie Hagemeister in Behrenhoff bei Greifswald. Ganz im Nordosten der Republik gelegen, handelt es sich um eine der sonnenverwöhntesten Ecken des Landes. Der Spezialbetrieb für Photovoltaik und Wärmepumpen ist einer von mittlerweile 750 Senec-Fachpartnern. Auch die Zahl dieser Fachpartner hat seit der Einführung des Senec.Home V2.1 deutlich zugenommen. Allein im Jahr 2019 sind mehr als 180 Fachbetriebe aus allen Regionen des Landes zum Fachpartner-Netzwerk gestoßen.

Auslieferung der neuesten Baureihe angelaufen

Senec hat nun die nächste Speichergeneration in den Markt eingeführt. Fast zeitgleich mit dem 10.000sten V2.1 verließ der erste Heimspeicher aus der neuen Baureihe Senec.Home V3 hybrid die Hallen des Produktionspartners in Greifswald. Diese Speichergeneration zeichnet sich durch einen integrierten Hybridwechselrichter aus. Der Kunde erspart sich so Kauf und Einbau eines zusätzlichen Photovoltaik-Wechselrichters, und der Speicher kann DC-seitig direkt an die PV-Anlage gekoppelt werden. Das alte System wird weiterhin als AC-gekoppeltes Modell angeboten, beispielsweise für die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen.

7.11.2019 | Quelle: Senec | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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UBA stellt Konzept für umweltschonendes Fliegen vor

7. November 2019 - 13:08

Das Umweltbundesamt (UBA) hat ein Konzept für einen nachhaltigen Luftverkehr vorgestellt, das die Belastungen für Klima, Umwelt und die Menschen soweit wie möglich reduziert. Zu den Vorschlägen gehören eine Angleichung der steuerlichen Beiträge an die der anderen Verkehrsträger, die Vergabe von Lärmkontingenten für Flughäfen, die Verlagerung von innerdeutschen Flügen auf die Schiene und die Förderung von klimaneutralen Kraftstoffen.

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Fliegen ist die umweltschädlichste Art, sich fortzubewegen. Wir wollen daher die Zahl der Flüge durch Verlagerung auf die Schiene reduzieren, aber auch die Umweltauswirkungen des Fliegens soweit wie möglich senken. Ein erster wichtiger Schritt ist es, die Steuerbeiträge beim Fliegen an Bahn und Auto anzupassen. Bislang zahlt der Luftverkehr nur etwa ein Zehntel dessen, was andere Verkehrsträger an Steuern leisten. Das Billig-Ticket für den Städtetrip ist massiv subventioniert.“ Allein 2017 verzichtete der Staat auf 8,1 Milliarden Euro durch eine fehlende Kerosinbesteuerung und 4,2 Milliarden Euro durch eine Mehrwertsteuerbefreiung für grenzüberschreitende Flüge.

Das Umweltbundesamt schlägt vor, die Luftverkehrsteuer kurzfristig mindestens zu verdoppeln und bis 2030 so weit zu erhöhen, dass die Steuerausfälle durch die Mehrwertsteuerbefreiung grenzüberschreitender Flüge ausgeglichen werden. Aktuell machen die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer rund 1,2 Milliarden Euro aus – der Vorschlag entspräche daher einer Erhöhung der Luftverkehrsteuer um etwa den Faktor 3,5. Für einen Fernflug müssten dann etwa 150 Euro Ticketsteuer statt bisher 41,49 Euro bezahlt werden. Gleichzeitig sollten im Rahmen einer Reform die Entfernungsklassen überarbeitet und verursachergerechter gestaltet werden. Würde die Ticketsteuer zudem danach gestaffelt, wieviel Lärm und Emissionen die eingesetzten Flugzeuge verursachen, würden sauberere und leisere Flugzeuge deutlich wirtschaftlicher. Zudem schlägt das UBA vor, eine nationale Kerosinsteuer einzuführen, die bis 2030 auch auf die EU ausgeweitet wird.

Die CO2-Bepreisung des Luftverkehrs sollte, so das Konzept „umweltschonendes Fliegen“, im europäischen Emissionshandel verankert sein. Allerdings sollten die Anforderungen bis 2030 verschärft werden, indem die Emissionsmengen entsprechend den Klimaschutzzielen reduziert und die freie Zuteilung von Emissionsberechtigungen an Fluggesellschaften aufgehoben werden. Weitere Klimaeffekte des Luftverkehrs, die durch Nicht-CO2-Emissionen in Reiseflughöhe entstehen, sind ebenfalls in das Handelssystem einzubeziehen.

Die direkten CO2-Emissionen der Flugzeuge können mit dem Kerosinersatz Power-to-Liquid (PtL), das aus erneuerbaren Strom und CO2 hergestellt wird, auf Null reduziert werden. Damit diese E-Fuels schnell in den Markt kommen, schlägt das UBA eine staatliche Förderung für die Entwicklung und Erprobung von Anlagen im In- und Ausland vor. Zudem sollte eine Beimischquote von nachhaltigem PtL in Europa dafür sorgen, dass die Kraftstoffe schneller in den Markt kommen. Um dies zu finanzieren sollte ein „Innovations- und Demonstrationsfond Luftverkehr“ aufgelegt werden. Maria Krautzberger: „Der Fond kann finanziert werden durch steigende Einnahmen aus Luftverkehr- und Kerosinsteuer sowie Emissionshandel. Der Fond sollte aber auch genutzt werden, um Alternativen zum Fliegen zu fördern – denn weniger fliegen, hilft der Umwelt und dem Klima am besten.“

Das Konzept „umweltschonendes Fliegen“ kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

7.11.2019 | Quelle: UBA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Wandel der Mobilität: Normen und Standards fördern

7. November 2019 - 13:03

Für den Wandel der Mobilität sind technische Rahmenbedingungen wie Standardisierung und Normung notwendig, damit diese in markttaugliche Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden können. Standards und Normen stellen Qualität, Sicherheit und Benutzbarkeit sicher und schützen getätigte Investitionen. Die Arbeitsgruppe AG 6 der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) hat dazu ein White Paper erarbeitet.

Emissionen im Verkehr können durch den Einsatz von nachhaltigen Energieträgern reduziert werden. Neue Formen der Mobilität ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Wohn- und Lebensräume in der Stadt und auf dem Land können aufgrund eines reduzierten und optimierten Verkehrs neu gestaltet und die Teilhabe im Alter verbessert werden. Für all dies bedarf es technischer Rahmenbedingungen. In der NPM befasst sich eine eigene Arbeitsgruppe mit den notwendigen Empfehlungen zu Standards und Normen, die Innovationen und Verbesserungen im Bereich der Mobilität ermöglichen.

„Bei allem Fortschritt und technologischen Entwicklungen ist es wichtig, dass neue Produkte und Dienstleistungen hochwertig, sicher und funktional sind. Die Basis dafür sind branchenübergreifend definierte Standards und Normen sowie anerkannte Prozesse für Zertifizierung und Typengenehmigung“, erläutert Roland Bent, Leiter der AG 6 der NPM.

Für das White Paper hat die Arbeitsgruppe sechs Themenfelder für den Wandel der Mobilität identifiziert und aus Sicht der Standardisierung, Normung, Zertifizierung und Typgenehmigung mit ihren Handlungsfeldern beschrieben:

1. Trends in der Mobilität: Bestehende und neue Mobilitätskonzepte sowie das automatisierte und vernetze Fahren müssen zu einem ganzheitlichen System kombiniert werden.

2. Antriebsenergie: Eine flächendeckende und bedarfsorientierte Infrastruktur für die Antriebsenergien der Zukunft ist notwendig.

3. Stromnetz: Der Markthochlauf und der anschließende Massenmarkt der Elektromobilität müssen erfolgreich in das Stromnetz der Zukunft integriert werden.

4. Vernetzung: Eine verkehrsträgerübergreifende, intermodale sowie automatisierte und vernetzte Mobilität braucht sichere Schnittstellen und offene Kooperationsplattenformen.

5. Daten: Die Zukunft der Mobilität ist datenbasiert. Die Erhebung, Verwendung, Verarbeitung und der Schutz der Daten müssen organisiert werden.

6. Lebenszyklus: Die Nachhaltigkeit der zukünftigen Mobilitätslösungen muss über den gesamten Lebenszyklus betrachtet und bewertet werden.

Ziel der AG 6 ist es, bis 2021 aus diesen Themenfeldern wichtige, über alle betroffenen Branchen abgestimmte Handlungsempfehlungen über Schwerpunkt-Roadmaps zu erarbeiten. Diese Empfehlungen bilden die deutsche Normungs- und Standardisierungsstrategie zur Zukunft der Mobilität. Das White Paper der AG 6 steht unter diesem Link zum Download zur Verfügung.

7.11.2019 | Quelle: NPM | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Polen: Bierbrauen mit Windenergie

7. November 2019 - 12:08

Kompania Piwowarska SA, eine Tochtergesellschaft der Asahi Breweries Europe Group, hat einen Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement – PPA) mit Innogy unterschrieben, um den Strombedarf der Produktion auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen: Kompania Piwowarska wird Ökostrom aus dem polnischen Innogy-Windpark Nowy Staw beziehen, um den Strombedarf ihrer drei polnischen Brauereien zu decken.

Die Vertragslaufzeit des PPA beträgt zehn Jahre – von 2020 bis 2029. Ab 2020 liefert Innogy 30 Gigawattstunden pro Jahr aus dem Onshore-Windpark Nowy Staw (73 Megawatt installierte Leistung) nahe der Stadt Danzig an die Kompania Piwowarska liefern. Ab 2021 soll der Windpark Nowy Staw den gesamten Energiebedarf aller drei Brauereien durch eine Erweiterung des Bestandswindparks um bis zu elf Megawatt decken. Innogy plant den Baustart zur Nowy Staw-Erweiterung für das Jahr 2020 und die Inbetriebnahme voraussichtlich für das Jahr 2021. Ab dann soll Nowy Staw bis zu 80 Gigawattstunden jährlich an die drei polnischen Brauereien liefern. Dies ist das erste Mal, dass in Polen ein PPA unterschrieben wird, bei dem der erzeugte Strom aus einem neuen, noch nicht in Betrieb befindlichen Windprojekt kommt, das keine staatliche Förderung für erneuerbare Energien erhält.

Holger Himmel, CFO Renewables bei Innogy SE erklärt: „Dieser Vertrag ist beispielhaft für eine moderne Energiewelt, in der sich die erneuerbaren Energien dem Wettbewerb stellen: Der Deal ermöglicht es Asahi, die polnischen Produktionsstätten klimafreundlich betreiben, indem der CO2-Ausstoß deutlich reduziert wird. Gleichzeitig können wir durch den PPA unseren Windpark ausbauen, ohne auf staatliche Förderung angewiesen zu sein. Gemeinsam zeigen wir, wie Klimaschutz zu Marktbedingungen funktioniert. Unser Ziel ist es, erneuerbare Energien weltweit mit Hilfe von PPAs und Partnerschaften auszubauen, so wie wir es bei diesem Projekt tun.“

Paolo Lanzarotti, CEO Asahi Breweries Europe Group: „Ich freue mich sehr, dass wir bereits ab 2021 ein Drittel unseres Produktionsvolumens in Mitteleuropa mit 100 Prozent Ökostrom brauen werden. Das entspricht etwa drei Milliarden Bierflaschen pro Jahr. Damit werden wir unsere CO2-Bilanz in Polen im Vergleich zu 2019 um 66 Prozent verringern.“ Der Vertrag ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Asahi, mit der Zielsetzung, entlang der gesamten Lieferkette bis 2050 klimaneutral zu sein.

7.11.2019 | Quelle: Innogy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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