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Aktualisiert: vor 45 Minuten 33 Sekunden

Photovoltaik: Intersolar 2020 abgesagt

vor 3 Stunden 18 Minuten

The smarter E Europe und ihre vier parallel stattfindenden Energiefachmessen Intersolar Europe, Power2Drive Europe, ees Europe und EM-Power werden dieses Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der weltweit zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und auf Basis der Empfehlung der Bundesregierung sowie der Bayerischen Staatsregierung haben die Veranstalter entschieden, die Fachmessen sowie die begleitenden Konferenzen vom 16. bis 19. Juni 2020 abzusagen. Damit ist auch die Intersolar 2020 abgesagt. Die nächste The smarter E Europe findet vom 09. bis 11. Juni 2021 statt.

Die Veranstalter Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) haben sich dazu entschieden, die Veranstaltungen 2020 auszusetzen und im Juni 2021 wieder durchzuführen. Die Entscheidung fiel in enger Abstimmung mit den angemeldeten Ausstellern und den internationalen Fachverbänden der Branche.

„Die Gesundheit der Aussteller, Besucher und Mitarbeiter sowie der Bevölkerung hat für uns höchste Priorität. The smarter E Europe ist eine internationale Großveranstaltung mit rund 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern und 50.000 Besuchern aus über 160 Ländern. Eine störungsfreie Vorbereitung wie auch Durchführung einer international ausgerichteten Fachmesse ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht möglich. Uns war wichtig, dass alle Beteiligten frühzeitig Planungssicherheit haben“, fasst Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der FWTM, den Grund für die Entscheidung zusammen.

AWARD Verleihung findet virtuell statt

Zurzeit prüfen die Verantwortlichen, welche Teile des Messe- und Konferenzprogramms online abgebildet werden können: So wird die Verleihung der The smarter E AWARDs, Intersolar AWARDs und ees AWARDs virtuell stattfinden, um die Innovationen der Branche trotz der aktuellen Entwicklungen auf einer internationalen Bühne zu würdigen. Über das Jahr hinweg wird es zudem verschiedene Formate geben, mit denen sich alle Interessierten über die Themen, Produkte und Technologien der erneuerbaren Energiewelt informieren und austauschen können.

„Für uns alle, ob Aussteller, Besucher, Kongressteilnehmer, Referenten, Sponsoren oder Veranstalter, ist die aktuelle Situation herausfordernd. In Zeiten wie diesen gilt es, zusammenzuhalten und die Zukunft aller beteiligten Branchen und Akteure sowie das gemeinsame Ziel einer zukunftsfähigen Energieversorgung im Blick zu behalten“, kommentiert Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, dass die The smarter E Europe mit ihrer Teilmesse Intersolar 2020 abgesagt ist.

30.3.2020 | Quelle: Solar Promotion | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Corona: SHK-Branche reklamiert sich als systemrelevant

vor 8 Stunden 2 Minuten

Fachbetriebe, herstellende Unternehmen und Großhändler im Bereich Sanitär-Heizung-Klima (SHK) seien in der Corona-Krise für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung mit Wasser, Wärme und Strom in Gebäuden zuständig, argumentiert der VDZ. Aktuell würden die Betriebe der SHK-Branche nicht eindeutig dem Bereich der „kritischen Infrastrukturen“ (KRITIS) zugerechnet.

„Nach aktuellem Stand ist nicht klar, in welchem Umfang die SHK-Branche der Kritischen Infrastruktur zugerechnet wird. Eine entsprechende Zurechnung der gesamten Lieferkette ist jedoch zwingend notwendig, damit wir unsere Leistungen – von der Produktion über den Großhandel bis zu handwerklichen Dienstleistungen – auch in einer sich zuspitzenden Gesamtsituation sicherstellen können“, sagt Dr. Michael Pietsch, Präsident der VdZ, Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik, Geschäftsführender Gesellschafter der Pietsch Unternehmensgruppe.

Kritische Infrastrukturen

Zu Kritischen Infrastrukturen zählen laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen einträten.

Die SHK-Branche mit ihren Produkten und Dienstleistungen hat habe eine sehr große Schnittmenge zu den Bereichen der Kritischen Infrastruktur, argumentiert der VdZ. Virulent sei das im Fall der Versorgung mit Energie oder Wasser. In Krisenzeiten müsse die Versorgung von Wasser, Wärme und reiner Luft vor allem in Krankenhäusern und Altenheimen sichergestellt sein.

Nicht nur Handwerker sind wichtig

Zwar seien SHK-Handwerksbetriebe einschließlich der Solarteure zur Bekämpfung der Corona-Pandemie als systemrelevant eingestuft worden. Sie zählen zu den benötigten Dienstleistungen der Kritischen Infrastruktur, die die Aufrechterhaltung der jeweiligen kritischen Dienstleistung (wie z.B. Wasser- und Energieversorgung) sichern. Für Großhandel und Industrie gelte diese Einstufung jedoch nicht automatisch. Allerdings seien Industrie, Großhandel und Handwerk als die drei Säulen der SHK-Branche seien nur im Zusammenspiel funktionsfähig, argumentiert der VdZ. Zur SHK-Branche zählen über 50.000 Unternehmen mit etwa 475.000 Beschäftigten.

„Wir appellieren an das Bundesinnenministerium und die Zuständigen in den Bundesländern, die gesamte Lieferkette der SHK-Branche in den Blick zu nehmen und den SHK-Großhandel und die herstellenden Unternehmen als systemrelevante Einrichtungen zu definieren“, sagt Uwe Glock, Vizepräsident der VdZ, Vorsitzender der Geschäftsführung Bosch Thermotechnik.

Lesen sie dazu auch den Solarthemen-Beitrag: Solarunternehmen arrangieren sich mit Corona.

30.3.2020 | Quelle: VdZ | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Mit Photovoltaik gegen das Corona-Virus

vor 8 Stunden 33 Minuten

Der Container ist eine gemeinsame Entwicklung der Peter Kenkel GmbH und der meeco AG. sun2MobiDes lasse sich in der Corona-Krise vor Krankenhäusern, Pflegeheimen, sonstigen sozialen Einrichtungen und Unternehmen schnell aufbauen und dank Photovoltaik und Stromspeicher autark betreiben, so die Unternehmen.

Der transportable Großbehälter, bestehend aus zwei separaten Desinfektionsbereichen sowie einer Hygieneschleuse wird mit Hilfe von Solarmodulen, dem Energiemanagementsystem sun2safe sowie integriertem Energiespeicher zur unterbrechungsfreien Funktion, betrieben. Dank der Photovoltaik und des Energiemanagements kann der Desinfektionscontainer autark betrieben und auch in Gegenden ohne Stromnetz oder bei einem Totalausfall der Infrastruktur gegen Corona und andere Krankheiten eingesetzt werden.

Ganzkörperdesinfektion

Der mobile Container sun2MobiDes ermöglicht acht Personen gleichzeitig eine Ganzkörperdesinfektion. Das Raumsystem besteht aus zwei separaten Desinfektionsbereichen, für jeweils vier Personen, sowie einer Hygieneschleuse. sun2MobiDes ist zudem variabel. Fünf verschiedene Containervarianten ermöglichen unter anderem eine kontaktlose Untersuchung via Handschuhsystem zur Probenentnahme (z.B. Speichel), eine Durchgangslösung zur Ganzkörperdesinfektion in Form einer Desinfektionsschleuse sowie eine Desinfektion von Paket- oder anderen Gütern auf einem durchlaufenden Förderband.

Nach Betreten des Containers erreichen die sun2MobiDes Nutzer die Hygieneschleuse und können von dort den Desinfektionsbereich aufsuchen. Auf Knopfdruck oder automatisiert, startet in diesem Raum dann die Sprühnebeldesinfektion, die innerhalb von 30 bis 40 Sekunden die Nutzer desinfiziert. Das verarbeitet fast jedes wassergelöste Desinfektionsmittel. Bei Personenkontakt ist darauf zu achten, ausschließlich zugelassene Mittel verwenden. Die Variante zur kontaktlosen Untersuchung nutzt einen der zwei Desinfektionsbereiche zur Entnahme von Proben. Eine Glastrennwand mit integriertem Handschuhsystem sowie eine entsprechende Probenschleuse dienen der kontaktlosen Übergabe.

30-60 Sekunden in der Schleuse

Eine weitere spezielle Variante von sun2MobiDes ermöglicht die Desinfektion von Paketen und Gegenständen. Auch hier ist der Desinfektionsraum als Schleuse aufgebaut. Mittels eines umlaufenden Förderbandes werden Pakete und Gegenstände durch die Desinfektionsschleuse transportiert und innerhalb von 30 – 60 Sekunden desinfiziert.

Die Anwendungsbereiche für sun2MobiDes sind vielfältig. Der mobile Desinfektionscontainer kann eine Vielzahl von Personen in kurzer Zeit äußerlich desinfizieren. Er könnte an Orten gefragt sein, wo kranke, immungeschwächte oder anderweitig gefährdete Menschen aufeinandertreffen und somit ein hohes Ansteckungsrisiko vorherrscht.

Solarenergie wird direkt auf dem Dach des sun2MobiDes erzeugt über die Photovoltaik-Speicherlösung sun2safe der meeco Gruppe zur Verfügung gestellt.

30.3.2020 | Quelle: meeco Gruppe | solarserver.de
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100.000 neue Photovoltaik-Prosumer in Deutschland

vor 9 Stunden 47 Minuten

Die Zahl der Photovoltaik-Prosumer – Bürger, die eine Solarstromanlage betreiben und einen Teil des Solarstroms vor Ort selbst verbrauchen – stieg in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) von Februar 2019 bis Januar 2020 um fast 100.000. Der BSW koordiniert das EU-geförderte Forschungsprojekt PVP4Grid, das Prosumer-Modelle seit 2017 in acht europäischen Ländern untersucht hat.

„Das nun zu Ende gehende Projekt trägt dazu bei, Prosumentenmodelle im europäischen Energiesystem als feste Größe zu etablieren und mit ihrer Hilfe den Erneuerbare-Energien-Anteil an der Energieversorgung weiter zu steigern“, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Der Vor-Ort-Verbrauch von Solarstrom als Einzelperson, Familie, Gewerbebetrieb oder Energiegemeinschaft gilt als einer der Megatrends des künftigen Energiesystems. „Jede vor Ort genutzte Kilowattstunde vermeidet die Erzeugung, den Transport und die dazugehörigen Verluste von zentral und oftmals noch fossil erzeugtem Strom“, sagt Körnig. „Dezentrale Erzeugung und dezentraler Verbrauch lassen sich in vielen Konstellationen realisieren. Sie sorgen dafür, dass die Energiekosten aller Beteiligten sinken und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.“

Das vom BSW initiierte Projekt PVP4Grid zeigt, wie Prosuming schon heute in verschiedenen europäischen Ländern funktioniert, welche Barrieren noch bestehen und wie diese überwunden werden können. Das Potenzial der bislang noch nicht für die Solarstromerzeugung genutzten Dächer ist nach Einschätzung von Experten dabei gewaltig.

Netzdienlicher Photovoltaik-Speicher

Besonders hohe Eigenverbrauchsquoten erreicht, wer neben der Solarstromanlage ein Solarstromspeicher und Ladesäulen für Elektrofahrzeuge installiert. Bei intelligenter Steuerung lasse sich dadurch auch ein Nutzen für das gesamte Energiesystem erzielen: Mit einem netzdienlichen Verhalten können Prosumenten zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen – indem sie Verbrauch und Erzeugung flexibel ausgleichen, die Mittagsspitzen der Solarstromproduktion glätten und Blindleistung zur Stabilisierung der Netzspannung liefern. Verteilnetzbetreiber können zudem direkt am Netzanschlusspunkt der Photovoltaik-Prosumer für den Netzbetrieb wertvolle Informationen über die Erzeugungsanlage und lokale Netzzustandsdaten abrufen.

Die technischen Voraussetzungen dafür existierten bereits, so der BSW, und sie würden teilweise auch schon in den Netzanschlussbedingungen gefordert. Im Zuge der Digitalisierung in der Energieversorgung müsse man aber auch Möglichkeiten und Anreize schaffen, Anlagenflexibilität anzubieten beziehungsweise abzurufen.

Die an dem Projekt beteiligten Forschungseinrichtungen und Verbände haben auf ihre jeweiligen Länder zugeschnittene Leitfäden und Hinweispapiere in insgesamt sieben Sprachen erstellt. Außerdem haben sie politische und technische Empfehlungen für eine bessere Integration von Prosumentenmodellen entwickelt sowie sozioökonomische Auswirkungen und mögliche Minderungen des CO2-Ausstoßes untersucht.

In Deutschland erarbeitete der Bundesverband Solarwirtschaft für PVP4GRID unter anderem einen Leitfaden zum Thema Photovoltaik und Elektromobilität für Gewerbebetriebe. Außerdem ist im Projekt ein Hinweispapier über die künftige Rolle von Prosumenten im Netzbetrieb entstanden.

Veröffentlichungen kostenlos

Sämtliche Veröffentlichungen sind kostenlos verfügbar auf der Website www.pvp4grid.eu unter dem Menüpunkt Information for Prosumers. Wie man sich als Prosument mit der dezentralen Solarstromerzeugung unabhängiger macht, zeigt ein Youtube-Video auf www.youtube.com/watch?v=3SKlM4g5GeI   
 
PV-Prosumers4Grid (PVP4Grid) ist ein EU-gefördertes Projekt mit zwölf Partnern aus verschiedenen europäischen Ländern. Ein Hauptziel ist es, den Marktwert von Photovoltaik zu erhöhen, indem Verbraucher sich auf netzdienliche Art zum Photovoltaik-Prosumer machen. PVP4Grid bewertet neue Management- und Geschäftsmodelle, die PV, Speicher, flexible Nachfrage und andere Techniken zu einem kommerziell tragfähigen Produkt vereinen.

Ein eigenes Prosumer-Modell hat kürzlich auch die Bundesnetzagentur vorgelegt.

30.3.2020 | Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft | solarserver.de
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Nina Scheer (SPD): Wind- und Photovoltaik-Ausbau forcieren!

vor 10 Stunden 27 Minuten

Scheer sagte, es bedürfe eines deutlich stärkeren Ausbaus von Wind- und Photovoltaik-Kraftwerken. Die Energie- und Umweltpolitikerin appellierte an ihre Kollegen in der großen Koalition: „Erneuerbare Energien bieten zahlreiche Arbeitsplätze in Zukunftstechnologien. 35.000 Arbeitsplätze sind allerdings akut allein aufgrund verfehlter gesetzlicher Rahmenbedingungen und den hierdurch stockenden Ausbau von Wind- und auch Solarenergieanlagen in Gefahr. Hier muss dringend gegengesteuert werden. Bestehende Hemmnisse sind zu beseitigen, statt weitere zu schaffen. Insofern geht die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verfolgte 1000-Meter-Abstandsregelung in die falsche Richtung, wird dem Energiebedarf Deutschlands nicht gerecht und gefährdet Arbeit mit Zukunft. Zudem muss endlich der Solardeckel abgeschafft werden.“

Letzterer stoppt den Ausbau von Photovoltaikanlagen nach dem ErneuerbareEnergien-Gesetz beim Erreichen von 52 Gigawatt installierter Leistung. Nach Schätzungen ist dies in den nächsten Monaten erreicht.

Erneuerbare ausbauen – um Sozialstaaten nicht zu überlasten

Scheer mahnt zudem: „Die Corona-Pandemie zeigt anhand von massiven Preissteigerungen etwa bei Atemschutzmasken, was bei Verknappungen auf Weltmärkten passieren kann. Von wenigen Cent ist der Preis der Masken in kürzester Zeit allein durch die Reaktion der Märkte auf 10 Euro und mehr gestiegen. Anders als Atemschutzmasken können aber Öl- und Gasförderungen nicht überall hergestellt werden. Die Corona-Pandemie sollte uns deswegen eine Warnung sein: Bevor es zur Verknappung von Energieressourcen kommt, muss der vollständige Umstieg auf erneuerbare Energien erreicht sein. Andernfalls wird dies zwangsläufig zur Überlastung von Sozialstaaten und zu ungeahnten Verteilungskämpfen führen. Deswegen müssen auch in Deutschland insbesondere Wind- und Solarenergie, aber auch die weiteren regenerativen Energieträger beschleunigt ausgebaut werden.“

Pauschale Abstandsregelungen von 1000 Metern stellten dabei ein massives Hemmnis dar, sagte die Politikerin und wiederholte ihre Kritik an den vor drei Jahren eingeführten Ausschreibungen im EEG: „Wie zu beobachten haben die Ausschreibungen für Windenergie auch nicht die angekündigten Preisreduktionen erbracht. Das muss gründlich evaluiert werden. Im Übrigen sollte wieder verstärkt auf das bewährte Einspeisevergütungssystem zurückgegriffen werden – kombiniert mit Anreizen für mehr Flexibilität. So kann auch die Mobilität vom Ausbau erneuerbarer Energien profitieren.“

30.3.2020 | Quelle: Nina Scheer (MdB) | solarserver.de
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Photovoltaik: Solardach zum Mieten in Aachen

27. März 2020 - 13:46

Die STAWAG, Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, hat die Trianel GmbH als den ersten gewerblichen Partner für ein Photovoltaik-Pachtmodell im Stadtgebiet Aachen gewonnen. Das Unternehmen an der Krefelder Straße hat sich für das Solardach zum Mieten der STAWAG entschieden und ist nach vielen Privatkunden der erste Gewerbekunde für das Solardach. Anfang März wurde die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Trianel-Bürogebäudes fertiggestellt und in Betrieb genommen. „Schon seit 25 Jahren engagieren wir uns für Klima- und Umweltschutz. Während wir in den Anfangsjahren vor allem auf Energieberatung und Förderprogramme gesetzt haben, stand in den letzten Jahren der Ausbau von Wind- und Solarparks im Mittelpunkt“, sagt Wilfried Ullrich, Vorstand der STAWAG. „Die Solarenergie spielt in Aachen eine besondere Rolle, wurde hier doch das Aachener Modell zur Einspeisung von Solarstrom erfunden. Nun möchten wir die Nutzung der Sonnenenergie noch weiter voranbringen.“ 

Solarmodule in Ost-West-Richtung

Mit einer Leistung von rund 100 Kilowatt Peak und im Schnitt 840 Sonnenstunden, mit denen in Aachen im Laufe eines Jahres gerechnet werden kann, produziert das Solardach zum Mieten auf dem Trianel-Gebäude neben dem Tivoli rund 84.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom pro Jahr. Diesen nutzt das Unternehmen zu 100 Prozent zur Eigenversorgung nutzt und deckt rund sieben Prozent des gesamten Stromverbrauchs im Gebäude. Die Solarmodule zieren die Nord- und Südseite der rund 1.800 Quadratmeter großen Dachfläche des Bürogebäudes und sind in Ost-West-Richtung mit einer Neigung von 15 Grad ausgerichtet. Bereits beim Bau der Trianel-Zentrale an der Krefelder Straße setzte der Bauherr auf hohe Umweltstandards, wie zum Beispiel umweltfreundliche Geothermie für die Klimatisierung der Büroräume oder eine Regenwasseranlage.    

Für den Ausbau der erneuerbaren Energien auch in dichtbesiedelten städtischen Infrastrukturen haben insbesondere Dachflächen von Gewerbe- und Industrieimmobilien ein hohes Potenzial.  Bereits seit 2013 bietet die STAWAG die Photovoltaik-Anlage für das Dach zum Mieten an. „Wir bauen und finanzieren die Anlage, der Kunde kann den erzeugten Strom selbst nutzen oder ins Netz speisen. Ergänzend bieten wir auch einen Batteriespeicher an, damit der Kunde einen noch größeren Anteil des selbsterzeugten Stroms selbst verbrauchen kann. Das Solardach möchten wir nun verstärkt den Aachener Bürgern und jetzt auch Gewerbekunden anbieten und so einen wichtigen Beitrag für einen effektiven Klimaschutz leisten“, erklärt Andreas Maul, Leiter des Vertriebs der STAWAG.

27.3.2020 | Quelle: STAWAG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Windkraft an Land: Massive Unterzeichnung der Ausschreibung

27. März 2020 - 12:21

„Die erneute deutliche Unterzeichnung einer Ausschreibung für die Windkraft an Land ist ein Alarmläuten in Richtung Bundesregierung. Seit 2018 wird intensiv über die Probleme, die den Zubau der Windenergie als Eckpfeiler der Energieversorgung der Zukunft blockieren, diskutiert. Im Frühsommer legte der Bundesverband WindEnergie sehr sachbezogen strukturierte Lösungsvorschläge vor. Seit Oktober 2019 liegt eine Aufgabenliste des Bundeswirtschaftsministeriums auf dem Tisch. Trotzdem erleben wir einen beachtlichen Stillstand zur Problemlösung. Die Aufgabenliste des Bundeswirtschaftsministeriums verstaubt Zusehens. Dabei wachsen die Probleme“, kritisiert Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Die Bundesnetzagentur hat mitgeteilt, dass in der letzten Ausschreibungsrunde (Gebotstermin: 1. März 2020) von ausgeschriebenen 300 MW lediglich 151 MW (56 MW davon befinden sich im Netzausbaugebiet) bezuschlagt wurden. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert betrug 6,07 ct/kWh. Die Ergebnisse werden wegen der Corona-Krise den Bietern individuell mitgeteilt.

„Die Corona-Krise darf nicht über den politischen Stillstand, mit dem sich die Branche seit langem herumschlägt und die industrie-, beschäftigungs- und klimapolitisch immer tiefer in die Sackgasse führt, hinwegtäuschen. Es braucht jetzt einen Ausbruch nach vorn, um wieder Tritt fassen zu können. Gerade lassen sich durch den Abbau administrativer Hemmnisse in der Windbranche schnell wichtige Investitionen mobilisieren, die Wertschöpfung vor Ort sichern, Wertschöpfungsnetzwerke in Deutschland und Europa stabilisieren und den geordneter Umbau unserer Energieversorgung gewährleisten,“ so Hermann Albers.

Auch die produzierende Industrie wartet dringend auf ein klares Signal, für einen Wiederanstieg des Zubaus der Windkraft an Land im unerlässlichen deutschen Markt. „Unsere Branche braucht für einen neuen Aufbruch kein Geld, sondern lediglich administrative Unterstützung. Es ist zunehmend unverständlich, dass hier nicht endlich gehandelt wird. Jede neu installierte Windenergieanlage sichert Arbeit und Beschäftigung in dieser schwierigen Zeit. Die Politik muss jetzt aktiv werden“,.

27.3.2020 | Quelle: Bundesverband WindEnergie | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Photovoltaik-Maschinenbau: Kurzarbeit bei Singulus Technologies

27. März 2020 - 11:54

Vor dem Hintergrund der Verbreitung des SARS-COV-2 Erregers und der einhergehenden Einschränkungen im Privat- und Geschäftsleben sind die Arbeitsabläufe an den deutschen Standorten der Singulus Technologies derzeit nicht mehr in vollem Umfang wirtschaftlich sinnvoll. Um weiterhin den durch die deutsche Bundesregierung sowie der Europäischen Kommission verordneten und empfohlenen Maßnahmen der COVID-19 Prävention Folge zu leisten, haben Unternehmensleitung und Betriebsrat vereinbart, an den beiden deutschen Standorten in Kahl am Main und in Fürstenfeldbruck ab dem 1. April 2020 für weite Teile der Belegschaft Kurzarbeit anzumelden.

Die Arbeiten an den wichtigsten Kundenprojekten, im Vertrieb und im Kundenservice werden, unter anderem durch das Engagement sowie den umfangreichen, mobilen Arbeitseinsatz der zuständigen Mitarbeiter von zuhause, weiter fortgeführt.

Mit der Kurzarbeit bei Singulus Technologies und den weiteren Maßnahmen leistet das Unternehmen seinen Beitrag, um die Belegschaft zu schützen, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung dieser Pandemie einzudämmen.

Stefan Rinck Vorstandsvorsitzender der Singulus Technologies AG: „Oberste Priorität hat für uns die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schutz unserer Geschäftspartner. Die schnelle Umsetzung von Vorsichtsmaßnahmen, um hohe hygienische Standards zu gewährleisten und nicht notwendige soziale Kontakte zu vermeiden, wurde zügig im Unternehmen umgesetzt. Gleichzeitig werden wir unsere Kunden auch in dieser schwierigen Zeit begleiten und betreuen.“

Rinck fährt fort: „Vorstand und Führungskräfte haben aus Solidarität mit der gesamten Belegschaft beschlossen, für drei Monate auf zwanzig Prozent ihrer monatlichen Festgehälter zu verzichten. Auch der Aufsichtsrat hat für sich einen gleichlautenden Beschluss gefasst.“

Die Abwicklung der bestehenden Großaufträge und die Prognose der finanziellen Entwicklung des Unternehmens für das laufende Geschäftsjahr bleiben trotz der Kurzarbeit bei Singulus Technologies aus heutiger Sicht von diesen Entscheidungen unberührt.

27.3.2020 | Quelle: Singulus Technologies | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Wärmemanagement für Solarthermische Kraftwerke

27. März 2020 - 11:28

Solarthermische Kraftwerke sind häufig mit Salzschmelzen als Wärmespeicher ausgestattet. Damit kann der Betreiber die schwankende Produktion von Strom aufgrund der wechselnden Sonneneinstrahlung ausgleichen.

Salzschmelzen als Standard-Energiespeicher

Salzschmelzen werden häufig für Solarthermische Kraftwerke als Wärmeträgermedium eingesetzt, weil sie gegenüber Thermoöl bessere Eigenschaften aufweisen: Während das Öl nur bis circa 400 °C verwendet werden kann, sind Salzschmelzen bis circa 565 °C stabil. Auf diese Weise kann Dampf mit höherer Temperatur generiert werden, der sich positiv auf den Wirkungsgrad der Dampfturbine und damit auf die erzeugte Energie im Stromgenerator auswirkt.

Daher haben sich seit geraumer Zeit chemische Verbindungen aus beispielsweise NaNO3 und KNO3 bewährt, die erst auf eine Temperatur von circa 265 °C vorgeheizt werden müssen, um zirkulieren zu können. Nachdem die Schmelze durch die Sonnenwärme im zentralen Absorber auf circa 565 °C weiter erhitzt wurde, fließt das Salz zunächst in einen Speichertank, wo es auf einer konstanten Temperatur gehalten wird. Dort kann es je nach Anlage mehrere Stunden verbleiben, um auch nachts oder bei Bewölkung Wärme bzw. Energie bereitstellen zu können. Anschließend pumpt die Anlage das Salz zu einem Dampfgenerator weiter, in dem durch die Wärme des Salzes aus Wasser Dampf entsteht. Bei diesem Vorgang kühlt das Salz ab und wird danach in den Kreislauf zurückgespeist. Der entstandene Wasserdampf wiederum betreibt eine Dampfturbine und einen Stromgenerator, der schließlich Energie erzeugt.

„Freezing“ und Leckagen als Hauptrisiken bei Salzschmelzen

Bei diesem komplexen und von sehr großen Temperaturunterschieden geprägten Prozess entstehen für Solarthermische Kraftwerke jedoch Schwierigkeiten, die sich einerseits auf die Effizienz und andererseits auf den Zustand der Anlage auswirken können. Auf dem Weg der Schmelze vom Dampfgenerator zurück in den zentralen Turm besteht die Gefahr, dass die Temperatur des Salzes unter einen spezifischen Grenzwert von circa 228 °C fällt und das Salz erstarrt („Freezing“).

Dies bedeutet ein großes Risiko für die Anlage, da das Salz Rohre verstopfen kann und damit den Gesamtprozess stilllegt. Gleichzeitig bedarf es eines signifikanten Einsatzes von Energie, um das festgewordene Salz wieder zu verflüssigen. Dies resultiert in einer schlechteren Energiebilanz und gefährdet die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass an den eingesetzten Ventilen in den Leitungen Leckagen auftreten können. Dadurch verringert sich wiederum die Temperatur der Schmelze und die Wahrscheinlichkeit des Einfrierens steigt. Der Salzverlust wirkt sich außerdem negativ auf die Effizienz der Anlage aus und es entstehen gleichzeitig Stillstandszeiten, weil die Ventile gegebenenfalls repariert werden müssen. Ebenfalls kritisch ist eine zu starke Erhitzung des Salzes: Wird eine je nach Salzschmelze variierende Grenztemperatur von circa 585° C überschritten, löst sich das Salz auf und ist nicht mehr nutzbar.

Temperaturmanagement sorgt für stabile Zirkulation der Salzschmelze

Um diesen Problemen zu begegnen, wird durch ein Beheizungssystem die Temperatur ständig überwacht und reguliert. Dafür sind empfindliche Temperatursensoren nötig, die sowohl in den Speichertanks als auch in den Ein- und Auslass-Tanks des zentralen Turms eingesetzt werden. Außerdem werden für eine konstante Temperatur der Schmelze in den Speichertanks leistungsfähige Heizelemente benötigt: Diese Aufgabe übernehmen in der Regel zwischen sechs und acht Eintauchheizelemente, die in einem zusätzlichen Hüllrohr montiert sind und eine Länge von jeweils circa 5 m haben.

Bei den verwendeten Materialien in den Tanks muss außerdem auf Korrosionsbeständigkeit und die Eignung für hohe Temperaturen geachtet werden. Für die Hüllen der Heizelemente bietet sich hier beispielsweise die austenitische Eisen-Nickel-Chrom-Legierung Alloy 800 an. Damit stellen Temperaturen bis 600 °C keine Schwierigkeit dar, das Material ist korrosionsbeständig und auch bei tiefen Temperaturen stabil. Alternativ können medienbehaftete Teile auch mit dem Chrom-Nickel-Edelstahl AISI 347 H ausgeführt werden, der ebenfalls hohe Temperaturen toleriert und gegenüber interkristalliner Korrosion beständig ist.

Doch nicht nur in den Speichertanks ist ein umfassendes Temperaturmanagement erforderlich: Auch im Absorber-Turm müssen zahlreiche Temperatursensoren und Regler verbaut sein, um einen gleichmäßigen Fluss der Schmelze zu sichern. Damit die Temperatur auch dort konstant bleibt, werden sämtliche medienführenden Leitungen mit Hochtemperatur-Rohrheizkörpern versehen, die sich durch eine besonders kurze Erhitzungszeit auszeichnen und dank der Verwendung von Alloy 600 selbst hitzebeständig sind bis 982 °C. Gleichzeitig kann mit Hilfe der Regelungstechnik die Temperatur der Schmelze so gesteuert werden, dass keine lokal begrenzten Kaltzonen auftreten. Wahlweise bieten sich auch mineralisolierte Kabel an, um die Leitungen zu beheizen. Insgesamt gewährleistet das Wärmemanagement für Solarthermische Kraftwerke eine lückenlose Überwachung der Temperatur und somit einen reibungslosen Einsatz der Salzschmelze ohne kostspielige Stillstandszeiten und Einbußen bei der Effizienz.

27.3.2020 | Quelle: Watlow Electric Manufacturing Co. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Infobroschüre zur Photovoltaik-Förderung von Panasonic

27. März 2020 - 11:05

Im Zuge der goGreen! Kampagne informiert der Photovoltaik- und Wärmepumpenspezialist Panasonic Fachhandwerker und Planer darüber, wie Fachbetriebe dazu beitragen können, den CO2-Ausstoß von Gebäuden zu reduzieren und daraus resultierende Marktchancen zu nutzen. Dazu hat der Technik-Spezialist unter anderem auch eine Infobroschüre zur Photovoltaik-Förderung mit dem Titel „Herausforderung Klimawandel: Aktuelle Richtlinien zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen“ herausgegeben.

Im 9-seitigen PDF, das man kostenlos von der Panasonic-Webseite heruntergeladen kann, sind alle Förderungen aufgelistet, die Investitionen in Photovoltaik-Anlagen in Deutschland zurzeit unterstützen. Dabei wird der aktuelle Stand der EEG-Einspeisevergütung genauso informativ zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, wie die Förderungsinstrumente der KfW. Zudem informiert das PDF auch über spezielle Programme von Privatbanken.

Alle erwähnten Förderungen sind mit Links hinterlegt, über die weiteres Infomaterial und die Antragsunterlagen angefordert werden können.

Interessenten können die Infobroschüre zur Photovoltaik-Förderung hier herunterladen.

27.3.2020 | Quelle: Panasonic | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Litauen: Anteile an Photovoltaik-Solarparks zum Eigenbedarf erwerben

26. März 2020 - 17:08

In Litauen hat die Sun Investment Group die Online-Verbraucherplattform „Sauls Bendruomen“ (litauisch für Solar Community) gestartet. Laut Betreiber handelt es sich um die erste weltweit, auf der Verbraucher Anteile an Photovoltaik-Solarparks zum Eigenbedarf erwerben können. Diese neue Möglichkeit für Bewohner von Wohnungen ergab sich, als das litauische Energieministerium am 1. Oktober 2019 ein neues Gesetz zur Installation von Solaranlagen einführte. Danach können die Bewohner nun an geografisch unterschiedlichen Orten Strom für ihren eigenen Gebrauch produzieren und verbrauchen. Es besteht die Möglichkeit zwischen 1 kW bis 10 kW eines Photovoltaik-Solarparks zum Eigenbedarf zu kaufen.

Andrius Terskovas, Managing Partner und Chief Business Development Officer der Sun Investment Group, erklärt, dass dies Litauen nicht nur dabei hilft, sich in Richtung Klimaneutralität zu bewegen, sondern auch eine praktische Möglichkeit für die Bürger ist, Geld zu sparen: „Ein durchschnittlicher litauischer Haushalt benötigt ein Solarmodul mit 2 bis 3 kW Leistung. Innerhalb eines Jahres spart ein Haushalt durch die Verwendung eines 2-kW-Solarmoduls ungefähr 190 Euro ein.“

Förderung für remote-Photovoltaikmodule

Haushaltsinhaber können zudem auch eine finanzielle Förderung für den Kauf eines räumlich entfernten Solarmoduls beantragen. Das litauische Energieministerium hat kürzlich ein Unterstützungsprogramm veröffentlicht, mit dem Verbraucher eine einmalige Fördersumme von 323 Euro pro installierter kW beantragen können. Dies wird voraussichtlich die derzeitige Zahl der produzierenden Photovoltaik-Verbraucher von derzeit 3.400 in Litauen um ein Vielfaches erhöhen.

Laut Terskovas ist derzeit ein großes Hindernis für die Photovoltaik in Litauen, dass die Installation zu teuer ist und die Erteilung von Baugenehmigungen lange dauert. Nur wenige Unternehmen und Privatleute hätten genügend Ressourcen, um Solarmodule aufzubauen. Die neue Plattform würde jedoch die Tür zur Solarenergie für Menschen öffnen, die in Geschosswohnungen leben, und für Unternehmen mit weniger Ressourcen. Denn auch Unternehmen können das neue Remote-Modell nutzen und Anteile an Photovoltaik-Solarparks zum Eigenbedarf erwerben.

„Die Solar Community ist ein Beispiel dafür, wie Regierungen und Organisationen mehr individuelle und private Verbraucher einbeziehen können, um zur Umstellung auf saubere Energie beizutragen“, sagt Terskovas. Er erwartet, dass die Popularität der Solarenergie in Litauen zunimmt und andere Länder dazu ermutigt werden, dem Beispiel Litauens zu folgen.

26.3.2020 | Quelle: Sun Investment Group | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Solarstrom vom Stausee

26. März 2020 - 14:40
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Förderkompass der Bayerischen Energieagenturen

26. März 2020 - 14:33

Selbst Experten fällt es schwer, im Gestrüpp des deutschen Förderdschungels den Überblick zu behalten. BAFA oder KfW? Bundesförderung oder Ländermittel? Hinzu kommen Förderprogramme von Energieversorgern. Positiv: Wer finanzielle Unterstützung bei Energiewende-Projekte braucht, kann sich unterstützen lassen. Doch inzwischen gibt es so viele verschiedene Förderungen mit so unterschiedlichen Zielgruppen und Voraussetzungen, dass es für viele schwierig ist, die passende Förderung zu identifizieren.

In Bayern finden Bürger nun Hilfe. Denn die Bayerischen Energieagenturen haben einen übersichtlichen Förderkompass veröffentlicht. Egal ob Kommunen, Unternehmen oder Privatpersonen: In der aktualisierten Fassung mit Stand von Februar 2020 findet jeder die notwendigen Informationen.

Der Förderkompass der Bayerischen Energieagenturen erfasst Fördermöglichkeiten für Photovoltaik und Stromspeicher. Auch die Elektromobilität bietet Förderchancen. Den Kern des Förderkompasses machen aber die vielfältigen Programme für die Heizung aus: Von der Solarwärme, über Biomasse und Wärmepumpen bis hin zu KWK-Anlagen.

Förderung für Heizen mit Erneuerbarer Energie umgekrempelt

Schon seit Jahresbeginn 2020 hat der Bund seine Förderung für das Heizen mit Erneuerbarer Energie komplett umgekrempelt und gewährt nun keine fixen Zuschüsse mehr, sondern zahlt anteilig bis zu 45 Prozent der Investitionskosten – brutto wohlgemerkt.

Diesen Höchstsatz erhält allerdings nur, wer eine Ölheizung in Rente schickt. Wird ein anderes Heizungssystem erneuert, liegt die maximale Förderung immerhin bei 35 Prozent. Neu ist, dass die Förderung auch auf alle Arbeiten gewährt wird, die unmittelbar zur Vorbereitung und Umsetzung einer förderfähigen Maßnahme notwendig sind, also von der Sanierung des Heizraumes bis zur Entsorgung des alten Öltanks. Darunter fallen künftig auch die Aufwendungen für Beratung, Planung und Baubegleitung. Und zum ersten Mal überhaupt bezuschusst der Bund nun sogar Anlagen im Neubau, auch hier mit einem Höchstsatz von 35 Prozent.

Deutlich aufgestockt wurden auch alle wichtigen KfW-Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Nun sind Tilgungszuschüsse bis zu 48.000 Euro pro Wohneinheit möglich, selbst Einzelmaßnahmen werden mit 20% und bis zu 10.000 Euro gefördert.

Lange erwartet wurde auch die Möglichkeit, Sanierungskosten von der Steuer abzusetzen. Auch dies hat die Bundesregierung nun ermöglicht. Allerdings ist zu bedenken, dass nicht alles gleichzeitig genutzt werden kann. Der Sanierer muss sich also zwischen BAFA-Zuschuss, KfW oder Steuervorteil entscheiden.

Der Förderkompass der Bayerischen Energieagenturen kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

26.3.2020 | Quelle: Energieagentur Ebersberg-München| solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Mehrfamilienhäuser mit Energieflat dank Photovoltaik und Solarthermie

26. März 2020 - 13:17

Für Bernd Jarczewski, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg (WOBA), war es ein Moment der Erleichterung. Trotz der aktuellen Einschränkungen und Grenzsperrungen wurden am 25. März 2020 die Wärmespeicher für die beiden Mehrfamilienhäuser mit Energieflat aus der Schweiz angeliefert und aufgestellt. Die WOBA wird den Mietern von 14 neuen Wohnungen in Oranienburg eine Pauschalmiete inklusive Energieflat anbieten. Möglich machen dies die großen Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen, die mit Wärme- und Stromspeichern in den Gebäuden gekoppelt sind. Die etwa acht Meter hohen Solarwärmespeicher sind das Herzstück des Energiekonzeptes. „Auf die geplante feierliche Speichertaufe haben wir verzichtet, aber wir sind sehr froh, dass es mit dem Bau wie geplant weitergehen kann“, sagt Jarczewski.

„Als Wohnungswirtschaftler beschäftigen wir uns schon seit langem damit, wie Häuser künftig mit Strom und Wärme versorgt werden können. Besser, als die Sonne zu nutzen, geht es ja kaum.“ So erklärt Jarczewski die Entscheidung für das innovative Bauprojekt, bei dem die klimafreundliche und kostengünstige Solarenergie im Mittelpunkt steht.

Hohe Selbstversorgung bei Wärme und Strom dank Solarenergie

Die Mehrfamilienhäuser mit Energieflat in Oranienburg haben das Ziel, sowohl in der Wärme- als auch in der Stromversorgung einen hohen Anteil an Solarenergie zu erreichen. Auch die Elektromobilität ist Teil des Gesamtkonzeptes. „Das macht das Konzept höchst ökologisch“, betont Timo Leukefeld, Energieexperte aus Freiberg, der das Energiekonzept für die Mehrfamilienhäuser mit Energieflat geplant hat.

Zu dem umweltfreundlichen Energiekonzept trägt auch die monolithische Bauweise bei. Die Außenwände werden einschalig gemauert und von innen und außen verputzt. Durch die hohe Dämmfunktion der Ziegel ist keine zusätzliche Dämmung wie Styropor nötig. Damit ein Großteil der benötigten Energie solar gedeckt werden kann, muss erst einmal der Wärmebedarf im Gebäude reduziert werden.

Wärmeversorgung zu 60 Prozent, Stromversorgung zu 70 Prozent solar

Die Energie für die Wärmeversorgung in den Mehrfamilienhäusern wird zu rund 60 Prozent solar erzeugt. Auf dem nach Süden orientierten Dach wird eine Solarthermie-Anlage mit 48 kW Leistung Solarkollektoren installiert. Solarwärme, die nicht direkt für die Warmwasserbereitung oder Raumheizung benötigt wird, kann in einem Langzeit-Wärmespeicher mit 18 Kubikmeter Fassungsvermögen zwischengespeichert werden. Wenn im Winter nicht genügend Solarwärme erzeugt wird, springt eine Gasbrennwerttherme ein. Für die geschätzten 15.600 kWh Erdgas pro Jahr fallen Kosten von rund 900 Euro an. Auf acht Wohnungen gerechnet ist das minimal.

Die Stromversorgung soll zu rund 70 Prozent solar erfolgen. Hierfür werden auf dem Dach und an der Fassade Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 36,4 kW installiert. Für die Zwischenspeicherung werden Lithium-Ionen-Akkus mit 42 kWh Speicherkapazität eingebaut. Das zweite Mehrfamilienhaus mit Energieflat hat das gleiche technische Konzept. Da es mit sechs Wohnungen kleiner ist, sind die Anlagen entsprechend kleiner dimensioniert.

Durch die hohen Anteile an Solarenergie sind die Strom- und Wärmekosten langfristig niedrig, stabil und planbar. „Das macht es uns möglich, eine Pauschalmiete anzubieten“, sagt WOBA-Geschäftsführer Jarczewski. In dem Mietpreis werden die Kosten für Wärme und Strom enthalten sein. „Unsere Mieter brauchen keine Angst vor den Nebenkosten und den aller Wahrscheinlichkeit steigenden Energiekosten zu haben.“ Als Extra können sie die Akkus von Elektroautos an Ladepunkten auf dem Gelände mit Solarstrom laden.

26.3.2020 | Quelle: Sonnenhaus-Institut | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

SMA Geschäftsjahr 2019: Marktanteile zurückgewonnen

26. März 2020 - 12:36

Die SMA Solar Technology AG verkaufte im Geschäftsjahr 2019 Wechselrichter mit einer kumulierten Leistung von rund 11,4 GW. Das geht aus den Zahlen für das SMA Geschäftsjahr 2019 hervor, die der Photovoltaik-Wechselrichterhersteller veröffentlicht hat. Der Absatz lag rund 35 Prozent über dem Vorjahresniveau (2018: 8,5 GW). Der Umsatz der SMA Gruppe stieg um rund 20 Prozent auf 915,1 Mio. Euro (2018: 760,9 Mio. Euro). Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf die sehr gute Geschäftsentwicklung in den Segmenten Home Solutions sowie Large Scale & Project Solutions zurückzuführen. Hier konnte SMA Marktanteile zurückgewinnen und insbesondere in den Zielmärkten Deutschland und USA, aber auch in neuen Märkten, mehr Umsatz generieren als im Vorjahr. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) verbesserte sich deutlich auf 34,2 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 3,7 Prozent; 2018: –69,1 Mio. Euro, –9,1 Prozent).

Das Konzernergebnis betrug –8,6 Mio. Euro (2018: –175,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei –0,25 Euro (2018: –5,06 Euro). Die Nettoliquidität blieb mit 303,0 Mio. Euro nahezu unverändert (31.12.2018: 305,5 Mio. Euro) und bewegt sich damit weiter auf hohem Niveau. Mit einer Eigenkapitalquote von 37,6 Prozent (31.12.2018: 42,9 Prozent) zum Jahresende 2019 weist SMA eine solide Bilanzstruktur auf. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine Kreditlinie bei inländischen Banken von 100 Mio. Euro.

„Mit erfolgreich umgesetzten Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen, einer erhöhten Kundenfokussierung und gezielten Vertriebsaktivitäten hat SMA Absatz, Umsatz und Ergebnis im vergangenen Jahr deutlich verbessert“, erklärt Vorstandssprecher Jürgen Reinert. „Sowohl im Kerngeschäft als auch in Zukunftsfeldern haben wir wichtige Meilensteine erreicht. Dazu gehören der größte Auftrag in unserer Unternehmensgeschichte zur Lieferung von 595 Medium Voltage Power Stations mit einer Nominalleistung von insgesamt 2,2 GW an einen großen US-amerikanischen Versorger, der Ausbau unserer Marktführerschaft bei Speichersystemen und das Wachstum unseres betreuten Portfolios im Bereich der Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen für PV-Großanlagen um rund 30 Prozent.“

Für 2020 Umsatzwachstum erwartet

Trotz der aktuellen Coronakrise bestätigt der SMA Vorstand die am 7. Februar 2020 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020. Diese sieht ein Umsatzwachstum auf 1,0 Mrd. Euro bis 1,1 Mrd. Euro vor. SMA ist gut positioniert, um auch unter den aktuellen Umständen Marktanteile hinzuzugewinnen. Darüber hinaus implementiert der Vorstand weitere Maßnahmen zur Kostensenkung. Vor diesem Hintergrund geht der SMA Vorstand auch beim EBITDA weiterhin von einem Wachstum auf 50 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro aus. „Das Coronavirus hat bisher nur geringe negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von SMA. Auftragseingang und Umsatz entwickeln sich seit Jahresbeginn weiterhin positiv, und wir konnten Lieferengpässe durch aktives Management gering halten“, so Jürgen Reinert. „SMA hat sich schon frühzeitig auf die Prävention fokussiert und entsprechende Maßnahmen wie Reiseverbote, mobiles Arbeiten wo möglich und Anpassungen in den Produktionsabläufen vorgenommen. So gewährleisten wir einen weitestgehend normalen Geschäftsablauf und schützen gleichzeitig die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Natürlich müssen wir die weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus genau beobachten und jederzeit schnell und flexibel reagieren. Wir sehen SMA aber gut gewappnet, auf alle möglichen Entwicklungen angemessen reagieren zu können.“

Der Geschäftsbericht für das SMA Geschäftsjahr 2019 steht auf der SMA-Internetseite zum Abruf bereit.

26.3.2020 | Quelle: SMA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Photovoltaik für die Trinkwasserversorgung in Hanoi

26. März 2020 - 12:11

IBC SOLAR Energy, die internationale Projektdivision der IBC SOLAR AG, hat die Verträge für die Realisierung eines solaren Großprojektes in Hanoi unterzeichnet und fasst damit Fuß im vietnamesischen Markt. Die Photovoltaik für die Trinkwasserversorgung soll auf den Dächern der Song Duong Wasseraufbereitungsanlage entstehen. Auftraggeber und Betreiber des Projektes ist die Aone Deutschland AG.

Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen IBC SOLAR Energy und Aone Deutschland ist der Startschuss für den Bau einer Photovoltaikanlage auf den Dächern der Song Duong Wasseraufbereitungsanlage in Hanoi gefallen. Der umweltfreundliche Sonnenstrom wird dazu beitragen, die Versorgung von 1,5 Mio. Einwohnern Hanois mit sauberem Trinkwasser sicherzustellen.

Ost-West-Ausrichtung für maximale Sonnennutzung

Im ersten Bauabschnitt plant und liefert IBC SOLAR Energy eine 2,7-MW-Anlage und richtet außerdem eine webbasierte Fernüberwachung ein. Die Anlagenmontage in Ost-West-Ausrichtung garantiert eine maximale Sonnennutzung. Zudem kommen das aerodynamische Montagesystem IBC AeroFix und das bewährte IBC TopFix von IBC SOLAR zum Einsatz. Beide eigenentwickelten Montagesysteme ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Montage und hohe Standsicherheit.

“Die Nutzung sauberer Energie zur Erzeugung von Trinkwasser ist eine zukunftsweisende Kombination für nachhaltige Anlagenkonzepte. IBC SOLAR sieht einen steigenden Bedarf an industriebasierten Photovoltaik-Anlagen. Gewerbliche und industrielle Einrichtungen in der ganzen Welt müssen nicht nur technologisch „state of the art“ sein, sondern auch nachhaltig werden, um langfristig attraktive Vermögenswerte darzustellen“, so Harald Bultmann, Director Commercial Management der IBC SOLAR Energy. Die Photovoltaik für die Trinkwasserversorgung in der Song Duong Wasseraufbereitungsanlage der AquaOne Gruppe sei in dieser Hinsicht ein Leuchtturm-Projekt, das auch über Vietnam hinaus Beachtung findet.”

Alexander Redeker, CEO Aone Deutschland AG ergänzt: “Die Implementierung deutscher Ingenieurskonzepte und führender Photovoltaik-Technologie durch IBC SOLAR ist ein zentrales Element der Werthaltigkeit unserer Investition. Zukünftig ist ein Kapazitätsausbau auf insgesamt bis zu 10 MW vorgesehen und wir setzen auf international erfahrene und bewährte Partner wie IBC SOLAR, um dieses umzusetzen”.

26.3.2020 | Quelle: IBC SOLAR | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

HySnow: Photovoltaik im Wintersport

26. März 2020 - 11:33

Mehrere Projektpartner, darunter Fronius, bündelten ihr Know-How im Projekt HySnow. Ziel des Projektes ist es, Photovoltaik im Wintersport für wasserstoffgetriebene Schneemobile einzusetzen. Die Projektpartner haben eine Wasserstoffbetankungsanlage und das dazugehörenden Schneemobil Lynx HySnow entwickelt und wollen damit die Dekarbonisierung des Wintertourismus vorantreiben will. Der emissionsfreie, geräuscharme und kraftvolle Wasserstoffantrieb stellt laut Projektpartner sein hohes Potential beim Ersatz herkömmlicher Verbrennungsmotoren in unterschiedlichen Fahrzeugtypen unter Beweis.

Auch in Wintersportgebieten ist Lärm- und Schadstoffreduktion sowie die Nutzung erneuerbarer Energiequellen ein großes Thema. Photovoltaik im Wintersport kann hier zur Lösung beitragen. Das erklärte Ziel des, aus Mitteln der Österreichischen Forschungsgesellschaft (FFG) und des Klima- und Energiefonds geförderten, HySnow Projektes ist, einen emissionsfreien Energiekreislauf in alpinen Tourismusregionen zu schaffen. Dafür wurde die gesamte Kette von der der Photovoltaik-Anlage über die Wasserstoffproduktion und die Betankungsanlage bis hin zu den Fahrzeug-Prototypen entwickelt, aufgebaut und unter realen Betriebsbedingungen im Skigebiet Hinterstoder-Wurzeralm getestet. Die Projektpräsentation erfolgte im Rahmen des FIS Ski Weltcups 2020.

Viel Leistung, wenig Eigengewicht

Bei Schneemobilen ist entscheidend, dass sie möglichst viel Leistung bei wenig Eigengewicht bereitstellen und zuverlässig bei tiefen Temperaturen funktionieren. Kurze Betankungszeiten und vergleichsweise hohe Reichweiten stellen hohe Fahrzeugverfügbarkeit für Mitarbeiter der Bergrettung oder des Wartungsdienstes sicher. Der benötigte Treibstoff – hier grüner Wasserstoff – wird mit einer 34,5 kW-PV-Anlage erzeugt. Diese wird direkt mit einem Elektrolysemodul mit nachgeschaltetem Verdichter gekoppelt und so eine 350 bar Tankinfrastruktur aufgebaut. Fronius stellt dem Projekt wichtige Komponenten für die Infrastruktur der Betankungslage bei und die beiden Fronius Symo Wechselrichter bilden die Energiequelle für die Wasserstoffproduktion aus Sonnenstrom.

Insgesamt bündelten mehrere Projektpartner für die Photovoltaik im Wintersport im Projekt HySnow ihr Know-How. Konsortionalführer des vierjährigen Projektes ist BRP-Rotax GmbH & Co KG. Als Projektpartner unterstützen Fronius International GmbH, HyCentA Research GmbH, Institut für Elektrische Messtechnik und Messsignalverarbeitung (EMT) der TU Graz, Elring Klinger AG, ECuSoL GmbH und die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG.

26.3.2020 | Quelle: Fronius | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Solarunternehmen arrangieren sich mit Corona

26. März 2020 - 7:27
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Sungrow liefert Wechselrichter für Wright-Photovoltaik-Solarpark

25. März 2020 - 14:41

Der chinesische Wechselrichterhersteller Sungrow stattet den Wright-Photovoltaik-Solarpark im kalifornischen Central Valley mit Wechselrichtern aus. Dafür liefert das Unternehmen seine schlüsselfertige 1500-VDC-Wechselrichterlösung Sungrow SG2500U-MV. Das Projekt mit 200 MW Leistung ist Kaliforniens größte Solaranlage, die exklusiv für eine Community Choice Aggregation (CCA) -Agentur gebaut wurde. Die Anlage wird voraussichtlich mehr als 100.000 Haushalte in San Mateo County pro Jahr versorgen. Der Strom geht an den Stromversorger Peninsula Clean Energy (PCE). „Dies ist ein großer Schritt für PCE und unsere Kunden. Der Wright-Photovoltaik-Solarpark bringt uns näher zu unserem Ziel, alle Kunden bis 2025 zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie zu versorgen “, sagt CEO Jan Pepper.

Der Wright-Photovoltaik-Solarpark wird von Clēnera entwickelt und von Swinerton Renewable Energy gebaut. „Sungrow hat bei einer Reihe bedeutender und erfolgreicher Projekte im ganzen Land leistungsstarke Produkte und zuverlässigen Service geliefert. Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit. Denn wir arbeiten auf eine nachhaltigere Zukunft durch Solarenergie hin“, sagt George Hershman, Präsident von Swinerton Renewable Energy.

Für hohe Temperaturen ausgelegt

Durch die Integration des 2,5-MW-Zentralwechselrichters, des MV-Transformators und der Niederspannungshilfsleistung in einen 20-Fuß-Container ermöglicht die Lösung einen vereinfachten Transport und Installation sowie eine schnelle Wartung und Instandhaltung. Dank der Zwangsluftkühlungstechnologie kann der Zentralwechselrichter auch bei bis zu 50 Grad Celsius stabil und ohne Leistungsreduzierung arbeiten. Dies ist angesichts der hohen Temperaturen in den Sommermonaten eine ideale Ergänzung. Die Lösung wurde für großflächige Flachbodenanlagen entwickelt und zeichnet sich laut Sungrow auch durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Sie ist mit Bifacial-Modulen und Tracking-Systemen kompatibel.

Seit dem Eintritt in den US-Markt lieferte Sungrow bereits Wechselrichter für große Photovoltaik-Solarparks in den US-Bundesstaaten Washington und Wyoming sowie für das 200-MW-Solarprojekt Techren in Nevada. Das Unternehmen lieferte im Jahr 2019 insgesamt über 3 GW nach Amerika.

25.3.2020 | Quelle: Sungrow | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

ISO-Standard 15118: Elektroautos ohne Ladekarte laden

25. März 2020 - 13:52

Strom laden noch bequemer und verlässlicher machen: Darauf zielt „plug&charge“ nach dem ISO-Standard 15118 ab. Die Software im Fahrzeug authentifiziert das Fahrzeug, registriert den Preis und stößt in Echtzeit den Abrechnungsprozess an, all dies ohne Interaktion des Fahrers und ohne Ladekarte. Denn diese ist jetzt im Fahrzeug integriert. Der ISO-Standard 15118 stellt sicher, dass die Kommunikationsprozesse zwischen der Infrastruktur und dem Fahrzeug vor Zugriffen von außen und vor Manipulation geschützt sind.

Die BayWa Mobility Solutions (BMS) und die Hubject GmbH, die maßgeblich in die Entwicklung des ISO-Standard involviert war, haben ein Projekt gestartet, das plug&charge gemeinsam mit weiteren Partnern zur Serienreife bringen soll. „Die Integration der Ladekarten-Funktion in das Fahrzeug ist zukunftsweisend“, so Christian Krüger, Geschäftsführer der BMS. „Sie macht das Laden einfacher und trägt dazu bei, E-Mobilität noch populärer zu machen. Mit dem Einstieg in das Projekt wollen wir als Ladekartenanbieter den Prozess von Anfang an begleiten und die Entwicklung mit vorantreiben.“ Erste ISO-Standard 15118-fähige Fahrzeuge gibt es bereits, etwa den Smart EQ von Daimler oder den Audi e-tron.

Neben der Integration der Ladekarte ins Fahrzeug sollen mit plug&charge weitere Mehrwertdienste geschaffen werden, wie zum Beispiel die Vorab-Reservierung eines  Ladepunktes oder Routeninformationen zur Ladeinfrastruktur – zusätzliche Erleichterungen also für den Fahrer eine E-Fahrzeugs.

25.3.2020 | Quelle: BMS | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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