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Aktualisiert: vor 52 Minuten

SFIH: Absatz von Pelletskesseln in der Schweiz gestiegen

2. April 2020 - 13:11

SFIH: Pelletskesselabsatz Schweiz Über ein Absatzplus von zehn Prozent in der Schweiz können sich die Pelletskesselhersteller freuen. Das zeigen Zahlen der Schweizer Vereinigung von Holzfeuerungsanlagen SFIH.

Zahlen des SFIH berücksichtigen 80 Prozent des Markts

Mit 995 verkauften Pelletsanlagen kann sich die Branche über das dritte Wachstumsjahr in Folge freuen. Laut den Zahlen des SFIH verkauften die Hersteller besonders gut im Leistungssegment zwischen 20 und 50 Kilowatt. “Es handelt sich um Anlagen, die im Sanierungsmarkt sehr häufig zum Einsatz kommen und sich bewährt haben”, erklärt Martina Caminada vom Schweizer Pelletsverband proPellets.ch, warum diese Anlagengröße schon immer zu den meistverkauften in der Schweiz gehörten. im Leistungsbereich zwischen fünf und 13 Kilowatt konnte die Branche 234 Anlagen verkaufen. Kessel mit Leistungen zwischen 13 und 20 Kilowatt fanden 235 Käuferinnen und Käufer. Der Großanlagenmarkt teilt sich wie folgt auf: 95 Anlagen zwischen 50 und 100 Kilowatt, 84 Anlagen über 100 Kilowatt. Der SFIH repräsentiert 80 Prozent des Schweizer Kesselmarkts.

Absatz Holzfeuerungen in der Schweiz Holzenergie deckt ein Zehntel des Schweizer Wärmebedarfs

Den Aufschwung der Pelletsheizungen begründet Konrad Imbach, Geschäftsleiter von GebäudeKlima Schweiz: “Pellets sind im Trend und bieten eine gute Alternative beim Ersatz von Anlagen mit fossilem Brennstoff, weil sie bedienungs- und wartungsfreundlich sind.” Im Gegensatz zu Pelletsheizungen geht der Verkauf handbeschickter Stückholzheizungen in der Schweiz seit Jahren zurück. “Der Grund ist der, dass die Leute heute automatisch heizen und nicht jeden Tag einfeuern wollen”, erklärt Andreas Keel, Geschäftsführer von Holzenergie Schweiz. Anders die Situation bei Hackschnitzelfeuerungen: Keel stellt seit 20 Jahren und seit dem Aufkommen der Pelletsheizungen eine Konzentration auf den größeren Leistungsbereich über 70 Kilowatt fest. Der Grund: “Mit Pellets braucht man gegenüber Hackschnitzeln viermal weniger Platz, um die gleiche Energiemenge zu lagern. Deshalb werden heute im kleinen Leistungsbereich nur noch wenige Hackschnitzelheizungen eingebaut.” Holzenergie deckt in der Schweiz inzwischen zehn Prozent des Wärmebedarfs. Imbach führt das unter anderem auf die großen Hackschnitzelanlagen zurück.

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Wissenschaft stellt 15 Fakten zum Klimawandel klar

1. April 2020 - 10:52

Protest für Fakten zum Klimawandel Wissenschaft statt Populismus: Mit 15 Fakten wenden sich vier wissenschaftliche Institutionen in einem gemeinsamen Hintergrundpapier gegen übliche Behauptungen von Leugnern des Klimawandels.

Wissenschaftliche Tatsachen zum Klimawandel

In der Fachwelt besteht Konsens darüber, dass der Mensch die Haupt-Ursache für die gegenwärtige Klimakrise ist. Verlässliche Informationen zum Klimawandel liegen vor, die Gegenstimmen sind nicht wissenschaftlich fundiert. Klima-Modellrechnungen geben uns verlässliche Aussagen über künftige Entwicklungen. So lauten die ersten drei von insgesamt 15 Fakten, die das Deutsche Klima-Konsortium, die Klima-Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, die Scientists for Future gemeinsam mit dem Internetportal Klimafakten.de in dem neunseitigen Hintergrundpapier “Klimafakten aus der Wissenschaft” zusammengetragen haben. Es fasst den aktuellen Stand der Forschung zu einigen wichtigen Fragen rund um Klimawandel und Klimaschutz zusammen.

Wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel Fakten gegen Mythen

“Auch wenn die Aufmerksamkeit von Poltiik, Öffentlichkeit und Medien derzeit großteils durch die Corona-Pandemie absorbiert ist – der Klimawandel bleibt Realität”, schreibt Klimafakten.de zur Veröffentlichung des Hintergrundpapiers. Mancherorts würden seit einiger Zeit wieder verstärkt Zweifel an der Realität der menschengemachten Erderhitzung lauter. Ein Motiv dafür könnte sein, dass die Klimagesetze der Bundesregierung – egal ob sie weit genug reichen oder nicht – gesellschaftliche Veränderungen nach sich ziehen, die bei einigen auf Abwehr stoßen. Die Fragen und Argumente, die von Klimawandelleugnern vorgebracht werden, klingen für viele Laien häufig auf den ersten Blick plausibel. Bei genauer Betrachtung aber wird schnell klar, dass sie in den allermeisten Fällen altbekannt sind und von der Wissenschaft schon vielfach beantwortet und widerlegt wurden – wie das Hintergrundpapier belegt.

 

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The smarter E Europe 2020 entfällt

31. März 2020 - 9:00

The smarter E Europe: So hätte es aussehen sollen The smarter E Europe 2020 in München ist abgesagt. Aufgrund der weltweit zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus haben die Veranstalter entschieden, Europas größte energiewirtschaftliche Innovationsplattform sowie die begleitenden Konferenzen nicht stattfinden zu lassen.

The smarter E Europe 2020 hätte vier Energiefachmessen präsentiert

“Die Gesundheit der Aussteller, Besucher und Mitarbeiter sowie der Bevölkerung hat für uns höchste Priorität”, begründet Daniel Strowitzki vom Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe, die Entscheidung. Eine störungsfreie Vorbereitung wie auch Durchführung einer international ausgerichteten Fachmesse sei unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht möglich. Bei The smarter E Europe 2020 hätte es sich um eine internationale Großveranstaltung mit rund 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern und 50.000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern aus über 160 Ländern gehandelt. Mit der Intersolar Europe, der Power2Drive Europe, der ees Europe und der EM-Power hätten vier Energiefachmessen parallel stattgefunden. Die nächste The smarter E Europe ist für den 9. bis 11. Juni 2021 angekündigt.

AWARD-Verleihung findet virtuell statt

Derzeit prüfen die Verantwortlichen noch, welche Veranstaltungen des Messe- und Konferenzprogramms von The smarter E Europe 2020 sich online durchführen lassen. Klar ist, dass die Verleihung der The smarter E AWARDs, Intersolar AWARDs und ees AWARDs virtuell stattfinden wird. “Um die Innovationen der Branche trotz der aktuellen Entwicklungen auf einer internationalen Bühne zu würdigen”, wie es in einer Presseinformation des Veranstalters Solar Promotion heißt. Über das Jahr hinweg werde es zudem verschiedene Formate geben, mit denen sich alle Interessierten über die Themen, Produkte und Technologien der erneuerbaren Energiewelt informieren und austauschen können.

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CO2-Preis verteuert das Heizen mit Öl und Gas

30. März 2020 - 11:56

CO2-Preis und Heizkosten Wer mit fossilen Energieträgern heizt, für den wird es ab dem kommenden Jahr mit dem CO2-Preis teurer. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin.

Pelletsheizungen nicht von CO2-Preis betroffen

Für eine durchschnittliche Wohnung ist ab dem nächsten Jahr durch den CO2-Preis mit Mehrkosten zwischen 25 und 125 Euro zu rechnen. Das hat co2online ausgerechnet. Verbraucherinnen und Verbraucher, die beispielsweise in einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem schlecht sanierten Mehrfamilienhaus mit Ölheizung leben, müssen demnach im Durchschnitt etwa 125 Euro mehr pro Jahr fürs Heizen ausgeben. Für Bewohnerinnen und Bewohner eines gut sanierten Hauses mit Fernwärme steigen die Kosten dagegen nur um rund 25 Euro. Bei dem von der Bundesregierung ab 2021 eingeführten CO2-Preis handelt es sich um eine Abgabe beim Handel mit fossilen Energieträgern. Deshalb muss, wer ausschließlich erneuerbare Energien wie Biomasse zum Heizen nutzt, keine höheren Heizkosten fürchten.

Abgabe steigt von Jahr zu Jahr

2021 wird die Kohlendioxidabgabe bei 25 Euro pro Tonne liegen. Im Jahr 2025 soll sie auf 55 Euro steigen. Entsprechend erhöhen sich die Heizkosten weiter. In der Beispielwohnung mit Erdgas-Heizung werden es 140 Euro mehr sein, bei Heizöl 185 Euro, bei Fernwärme 95 Euro. Bewohnerinnen und Bewohner von sanierten Häusern betrifft die Abgabe deutlich weniger. Denn bei ihnen sind der Heizenergieverbrauch und damit die CO2-Emissionen wesentlich geringer. “Schon jetzt sind die Heizkosten in einem energetisch schlechteren Haus im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in einem energetisch guten Haus. Mit dem CO2-Preis öffnet sich diese Schere noch weiter”, sagtco2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Mit einem kostenlosen Heizkostenrechner erfahren Mieter und Eigentümerinnen auf www.heizspiegel.de, wie ihre Wohnung oder ihr Haus bei Heizkosten und Heizenergieverbrauch abschneidet.

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Robert Mack: “Wir favorisieren integrierte automatische Verbrennungsregelungen”

27. März 2020 - 9:00

Robert Mack Wie sich falsches Verhalten auf die Emissionen von Holzöfen auswirkt, hat das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing untersucht. Im Interview mit Pelletshome.com erläutert Robert Mack die wichtigsten Fehler und wie sie sich vermeiden lassen.

Herr Mack, wer seinen Holzofen nicht richtig bedient, riskiert hohe Schadstoffemissionen. Wie lauten die häufigsten Fehler?
Fehlerhafte Lufteinstellungen, der Einsatz von feuchtem Brennstoff, zu spätes Nachlegen und zu viel oder zu wenig Brennstoff einlegen – das sind sicher die gängigsten Fehler.

Welchen Fehler sehen Sie als den schwerwiegendsten an?
Wenn man beim Anzünden des Brennholzes die Rostluft öffnet, damit sich das Feuer schnell entfacht, und anschließend vergisst, die Rostluft wieder zu schließen. Wer die Lufteinstellung nicht anpasst, kann die Emissionen um das bis zu 6,5-fache im Vergleich zum optimalen Betrieb erhöhen. Das stellt sozusagen den allerschlechtesten Fall dar.

Wie wirken sich andere Fehler auf die Emissionen aus?
Zu feuchter Brennstoff ist ebenfalls ein Problem. Damit kann man das vier- bis fünffache der Emissionen erreichen. Zu spätes Nachlegen erzeugt das bis zu fünffache der Emissionen, weil in diesem Fall das Holz wegen der zu geringen Gluttemperatur schlecht zündet. Die Auswirkungen der anderen Fehler, wie Luftmangel, das Verwenden zu langer Holzscheite oder Brennraumüberladung, die wir untersucht haben, fallen geringer aus.

Welche Schadstoffe haben Sie untersucht?
Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, organische Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Staub. Unser Hauptaugenmerk liegt auf den Staubemissionen, weil die derzeit am heftigsten diskutiert werden und für die Gesundheit am relevantesten sind.

Wie bewerten Sie den Feinstaubausstoß von Holzöfen im Normalbetrieb? Anders gefragt: Bewegt er sich im gesetzlichen Rahmen, wenn der Betreiber vernünftig mit seinem Holzofen umgeht?
Die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung erlaubt bei einem Scheitholz-Kaminofen Staubemissionen von 40 Milligramm pro Kubikmeter. Bei unseren Messungen lagen wir darunter. Wir haben mit unserem Ofen im ordnungsgemäßen Betrieb 22 Milligramm erreicht. Wir sind natürlich Profis und bei unserem Testgerät handelte es sich um einen qualitativ sehr hochwertigen Ofen. Aber das kann ein Betreiber, der weiß, worauf es ankommt, auch schaffen.

Wie lassen sie sich die Fehler am besten vermeiden beziehungsweise wie kommt ein Holzofenbesitzer an das entsprechende Wissen?
Unsere Berichte sind auf unserer Internetseite www.tfz.bayern.de öffentlich verfügbar. Dort findet sich auch unsere Broschüre “TFZ-Wissen 1: Richtig Heizen. Der Betrieb von Kaminöfen”, in der wir unsere Forschungsergebnisse für Laien zusammengefasst haben. Außerdem sollte der Kaminkehrer bei der Feuerstättenschau hilfreiche Anweisungen geben. Wir würden aber vor allem den Einbau einer automatisierten Verbrennungsluftsteuerung favorisieren.

Inwiefern würde sie helfen?
Die richtige Lufteinstellung nach dem Anzünden könnte nicht mehr vergessen werden. Eine gute automatische Verbrennungsluftsteuerung würde außerdem beim Nachlegen die Rostluft kurz öffnen, um ein möglich schnelles Zünden der Holzscheite zu erreichen, diese aber danach wieder unverzüglich schließen.

Werden solche Regelungen bereits bei den am Markt erhältlichen Geräten integriert oder sehen Sie Nachholbedarf?
Ja, es gibt sie schon von verschiedenen Herstellern. Man sollte allerdings Acht geben bei Steuerungen, die nachträglich installiert werden. Wir sehen das kritisch, weil die Steuerung nicht auf den Ofen angepasst ist. Wir empfehlen integrierte Steuerungen, die der Hersteller auf den Ofen optimiert hat. Man muss dann mit einem Mehrpreis von ungefähr 500 Euro rechnen. Dafür sparen sie aber auch Energie.

Zurück zur Information der Betreiber. Würden Sie in dieser Hinsicht auch die Hersteller noch mehr in der Pflicht sehen?
Ja. Die Bedienungsanleitungen der Geräte, die wir bisher getestet haben, sind teilweise so umfangreich, dass ein Betreiber nur schwer die wesentlichen Informationen herausfiltern kann.Wir haben auch fehlerhafte Angaben in Bedienungsanleitungen gefunden, weil sie teilweise für gesamte Geräteserien formuliert werden, aber für einzelne Modelle nicht zutreffen. Wir empfehlen eine einseitige Kurzanleitung für jedes Modell, am besten laminiert, die man aus der Bedienungsanleitung herausnehmen kann.

Einen Bericht des Bayerischen Rundfunks zum Thema finden Sie in der Mediathek.

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IFH Intherm 2020 abgesagt

25. März 2020 - 9:57

In Nürnberg bleiben die Messehallen im April leer: IFH Intherm 2020 Die Heizungsfachmesse IFH Intherm 2020 findet nicht statt. Das teilt der Veranstalter GHM mit.

Unsichere Gesundheitslage verhindert IFH Intherm 2020

Handwerker und Fachplaner werden sich in diesem Jahr in Nürnberg nicht über Branchenentwicklungen und Produktneuheiten aus der Heizungstechnik informieren können. Die IFH Intherm 2020 stellt nicht wie geplant aus. “Vor dem Hintergrund der steigenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der nicht abschätzbaren Entwicklungen sehen wir von einer Verschiebung und Durchführung der Messe in diesem Jahr ab”, begründet GHM-Geschäftsführer Klaus Plaschka die Entscheidung. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, dass das Geschehen hochdynamisch und im weiteren Verlauf nicht seriös vorherzusehen sei. Ausstellern, Besuchern und Veranstalter würde sich keine Grundlage für eine verlässliche Planung bieten. Den ursprünglich geplanten Termin hatte GHM wegen des vorläufigen Messeverbots der bayerischen Staatsregierung aufgeben müssen. Den Termin später ins Jahr zu verlegen, erschien GHM zu unsicher. “Aktuelle Aussagen von Seiten der Bundes-, sowie der Landesregierung zeigen, dass die angeordneten Maßnahmen mehrere Monate anhalten könnten und damit von einer Fortdauer oder Intensivierung der unsicheren Planungslage auszugehen ist”, erklärt Plaschka.

GHM-Geschäftsführer Klaus Plaschka Messetore öffnen in zwei Jahren wieder

Die IFH Intherm findet seit 1976 alle Jahre als Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik im Messezentrum Nürnberg statt. Die Fachverbände SHK Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen sowie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie tragen die Veranstaltung ideell. Der Fachverband SHK Sachsen-Anhalt fungiert als Kooperationspartner. Die nächste IFH Intherm soll vom 26. bis 29. April 2022 stattfinden. Sonderveranstaltungen könnten die Zeit bis dahin überbrücken. “Selbstverständlich beobachten wir die Lage und behalten uns vor, zwischenjährliche Sonderformate, die positive Impulse für die SHK-Branche setzen, anzubieten, wenn dies auch aus Sicht unserer Kunden sinnvoll und realisierbar erscheint“, sagt Plaschka. Wer bereits Besuchertickets für die abgesagte Messe 2020 gekauft hat, bekommt sie laut GHM rückerstattet.

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Kesseltausch-Bonus mit Landesgeldern erhöhen

24. März 2020 - 11:01

Kesseltausch-Bonus für Holzheizungen Auf 100 Millionen Euro aufgestockt hat das österreichische Klimaschutzministerium den Kesseltausch-Bonus. Er lässt sich mit Landesförderungen kombinieren. Darauf verweist der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV). 

Kesseltausch-Bonus mit Landesförderung aufstocken

Wer in Österreich seinen alten Ölkessel gegen eine moderne Holzheizung tauscht, wird auch künftig von der Raus aus dem Öl-Förderung profitieren. Er kann sich über einen Kesseltausch-Bonus von 5.000 Euro freuen. Bei einer Kombination mit einer thermischen Sanierung erhöht sich die Förderung auf bis zu 6.000 Euro. Noch mehr Freude dürfte bei denjenigen aufkommen, die zusätzlich einen Zuschuss der Bundesländer in Anspruch nehmen können. Um sich einen Überblick verschaffen zu können, informiert der ÖBV mit seiner Förderübersicht über alle Landesförderungen für den Einbau von Holzheizungen.

Kesseltausch-Förderranking Kärnten unterstützt Holzheizungen am stärksten

Außerdem hat der ÖBV ein Kesseltausch-Förderranking von Heizöl auf Pellets durchgeführt. Als Grundlage für die Berechnung hat er Kosten von 17.000 Euro für einen 15-Kilowatt-Pelletskessel samt Entsorgung der Altanlage und der Installation eines Pufferspeichers angenommen. Mit bis zu 6.000 Euro Landes- und 5.000 Euro Bundesförderung gewinnt Kärnten das Ranking 2020 mit einer Gesamt-Fördersumme von bis zu 11.000 Euro. Auf Platz 2 rangiert Salzburg mit 10.200 Euro gefolgt von Tirol und Vorarlberg mit 9.000 Euro. Im Mittelfeld befinden sich Oberösterreich (8.900 Euro), Niederösterreich (8.000) sowie das Burgenland (7.500 Euro). In der Steiermark ist die Förderung ausgelaufen. Eine neue wurde für spätestens Anfang Juni angekündigt. Wien fördert den Einbau von Holzheizungen nur im Rahmen einer thermischen Sanierung. Eine Direktförderung ist nicht vorgesehen. Im Ranking sind Gemeinde- und Sonderförderungen nicht berücksichtigt.

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Ecotop zero: sauberer, kleiner, bunter

23. März 2020 - 9:06

Ecotop Zero von Solarfocus Für seinen neuen Pelletskessel Ecotop zero wirbt Solarfocus mit drei Argumenten: Er heizt stark emissionsreduziert, er ist extra schlank gebaut und seine Vorderseite lässt sich individuell gestalten.

Ecotop zero heizt sauber mit Sturzbrandtechnik und Partikelabscheider

Der Ecotop zero arbeitet wie fast alle Kessel von Solarfocus mit der Sturzbrandtechnik. Dabei wird das gelöste Holzgas nach unten durch den Brennrost gesaugt und in der Brennkammer restlos verbrannt. “Die Sturzbrandtechnik ermöglicht eine saubere und fast rückstandslose Verbrennung”, erklärt Geschäftsführer Johann Kalkgruber. Um Emissionen weiter zu senken, bietet Solarfocus den Pelletskessel optional mit einem elektrostatischen Staubabscheider an. Er ionisiert die im Abgas verbliebenen Staubpartikel. Sie setzen sich an der Innenseite des Filters fest, von wo sie eine automatische Ascheaustragung entsorgt. “Dadurch sinken die Emissionen bis an die Messbarkeitsgrenze”, sagt Kalkgruber. Der Ecotop zero ist mit Leistungen von 15, 20 und 24 Kilowatt erhältlich.

Pelletskessel benötigt wenig Platz und heizt schön ein

Mit einer bereits integrierten Schnittstelle für Loxone lässt sich der Kessel ohne zusätzliche Erweiterungsmodule mit der Technik im restlichen Haus vernetzen und mit einer App von überall aus steuern. Ein besonderes Augenmerk hat Solarfocus nach eigenen Angaben auf einen platzsparenden Einbau gelegt. Der Ecotop zero misst nur 60 Zentimeter in der Breite und 65 Zentimeter in der Tiefe, sodass er wenig Standfläche benötigt und auch in kleine Heizräume passt. Das Abgasrohr lässt sich normalerweise an der Rückseite des Kessels anschließen. Solarfocus bietet aber auch eine Variante mit einem Rauchrohranschluss an der Geräteoberseite. Der Kessel lässt sich in diesem Fall bündig in eine Ecke stellen. Von dort kann er trotzdem Aufmerksamkeit erregen. Denn Solarfocus bietet an, seine Vorderseite nach Kundenwunsch zu gestalten.

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Österreich: Pelletspreis im März 2020 günstiger

20. März 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im März 2020 Der österreichische Pelletspreis im März 2020 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,6 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 243,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im März 2020 laut PPA um 2,6 Prozent unter dem im März vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 36,4 Prozent. Gas ist 62,2 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 254,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 241,40 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 243,70 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im März 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,14 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Februar 2020 um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 207,65 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Februar 2020 um ein Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,98 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl: 6,79 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,07 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,47 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Die erneuerbaren Energien stagnieren weiterhin im Wärmemarkt

18. März 2020 - 9:00

Anteile der erneuerbaren Energien Nur leicht um 0,2 Prozent ist der Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmesektor in Deutschland gestiegen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Umweltbundesamts (UBA).

Wärmewende braucht die erneuerbaren Energien

Im Wärmebereich stieg der Anteil der erneuerbaren Energien laut UBA im vergangenen Jahr von 14,3 auf 14,5 Prozent. Im Verkehrssektor verharren die erneuerbaren Energien bei 5,6 Prozent. Beim Strom stieg ihr Anteil dagegen auf den Rekordwert von 42,1 Prozent (2018: 37,8 Prozent). “Bislang wird die Energiewende vor allem durch den Stromsektor getrieben. Der Wärmesektor ist hier leider, ebenso wie der Verkehrssektor, noch nicht auf dem richtigen Pfad”, kommentiert UBA-Präsident Dirk Messner die Zahlen. Im vergangenen Jahr sei zwar etwas mehr erneuerbare Energie produziert worden, gleichzeitig sei aber auch der gesamte Energieverbrauch gestiegen. Sowohl im Wärme- las auch im Verkehrssektor kommt die Entwicklung kaum voran. Schon in den Vorjahren hatte es nur geringe Steigerungen des Erneuerbaren-Anteils gegeben.

Deutschland rennt EE-Zielen hinterher

Deutschland hat sich 2009 im Rahmen der europäischen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie das Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 18 Prozent zu steigern. Bis 2030 soll der Anteil bei 30 Prozent liegen. Setzt sich die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre jedoch fort, wird dieses Ziel laut UBA nicht erreicht. So sei der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch seit 2009 trotz des starken Wachstums im Stromsektor nur um rund sechs Prozentpunkte von 10,9 Prozent auf 17,1 Prozent gestiegen. Bis 2030 muss der Anteil damit noch um mehr als zwölf Prozentpunkte ansteigen.

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AK Klimadialog: Wärmewende muss sozialverträglich gestaltet werden

18. März 2020 - 9:00

AK Klimadialog: Heizen und Einkommen Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern kann nur gelingen, wenn auf die soziale Verträglichkeit geachtet wird. Zu diesem Schluss kommt ein Standpunkte-Papier, die der AK Klimadialog der Arbeiterkammer vorgestellt hat.

AK Klimadialog untersucht Verteilung von Heizsystemen und Energieträgern

Für armutsbetroffene Haushalte stellt die Wärmewende eine ziemliche Herausforderung dar. Soviel steht für Sandra Matzinger fest. Die derzeitigen gesetzlichen Regelungen und Maßnahmen wie etwa Sanierungsförderungen hält die Energieexpertin des AK Klimadialog für unzureichend. Ihre Einschätzung basiert auf der Studie “So heizt Österreich”, die sie zusammen mit Vanessa Lechinger von der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt hat. Um herauszufinden, welche Haushalte von den Regierungsplänen auf welche Art betroffen sind, haben sie die Verteilung von Heizsystemen und Energieträgern in Österreich nach unterschiedlichen sozioökonomischen Merkmalen und Regionen untersucht. Ein Ergebnis: Während reichere Haushalte eher Heizöl verwenden, benützen Haushalte mit den niedrigsten Einkommen Kohle, Brennholz und Strom.

Arbeiterkammer fordert Heizungsfonds

Für besorgniserregend halten die beiden Autorinnen, dass rund 16.500 Haushalte über kein fest installiertes Heizungssystem verfügen. Angesichts der Ergebnisse fordert die Arbeiterkammer eine kostenlose, leicht zugängliche und unabhängige Beratung über erneuerbare Heizungsmöglichkeiten sowie über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem spricht er sich für einen Heizungsfonds aus. Er soll armen Haushalten den Umstieg auf ein sauberes Heizungssystem finanzieren. Für die Fernwärmeversorgung drängt die Arbeiterkammer unter anderem auf transparente Vertragsbedingungen, effektive Preiskontrollen, eine unabhängige Beratung sowie einfachere Rechtsdurchsetzungsmöglichkeiten.

Heizungsarten und Energieträger AK Klimadialog: So heizt Österreich

Rund eine Million beziehungsweise 27 Prozent der Haushalte in Österreich verwenden Gas als häufigsten Energieträger zum Heizen, gefolgt von Fernwärme (25 Prozent), Brennholz und Heizöl (je 16 Prozent), Strom (sieben Prozent) und Holzpellets (fünf Prozent). Regionale Unterschiede gibt es vor allem bei den verwendeten Energieträgern: In Südösterreich wird neben Fernwärme und Heizöl besonders oft Brennholz verwendet, in Westösterreich hingegen Heizöl und in Ostösterreich Gas und Fernwärme. Kohle, die von 18.000 Haushalten genutzt wird, kommt überdurchschnittlich häufig im Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark sowie in den untersten zwei Einkommensdezilen vor. “Die Zusammenhänge zwischen dem Haushaltseinkommen, der Zusammensetzung des Haushalts und der Heizart müssen bei einem Phase-Out unbedingt beachtet werden”, sagt Studienautorin Lechinger.

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Deutschland: Pelletspreis im März 2020 gefallen

17. März 2020 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im März 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im März 2020 um 1,9 Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 256,66 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Grundlage für den gleichbleibend günstigen Preis ist ein funktionierender Markt, der auf einem bundesweit sehr hohen Restholzangebot und einer breiten Produzenten- sowie Handelsstruktur aufbaut”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Unberechenbare Preisschwankungen aufgrund von politischen Krisen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen wie bei den fossilen Brennstoffen Öl und Gas seien für den deutschen Pelletsmarkt kein Thema. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,13 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 5,1 Prozent, der zu Erdgas 17 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 266,38 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 268,53 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 266,91 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 255,51 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 256,54 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 256,53 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 240,04 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,83 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 237,45 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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