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FNR informiert Verbraucher über Biowärme

4. Juli 2018 - 15:17

Biowärme multimedial erklärt Biowärme lässt sich vielseitig nutzen. Verbraucherinnen und Verbrauchern stellt die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in einer Multimedia-Onlinereportage die Möglichkeiten vor.

Die Vielfalt der Biowärme multimedial erklärt

Ob in Alt- oder Neubau, in Ein- oder Mehrfamilienhäusern oder zur Quartiersversorgung über Nahwärmenetze – mit Biowärme lässt sich effizient, günstig und umweltfreundlich Warmwasser erzeugen und die Heizung betreiben. Dabei leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen. Die für die jeweiligen Versorgungsaufgaben passenden Varianten zur Nutzung von Biowärme und Bioenergie präsentiert die FNR in einer interaktiven Multimedia-Onlinereportage. Von modernen Holzöfen über Holzpellets- und Holzhackschnitzelheizungen bis hin zu Lösungen mit Bioerdgas oder Stroh werden für verschiedene Gebäude und Standorte – Dorf oder Großstadt – geeignete technische Lösungen und Praxisbeispiele vorgestellt.

FNR bietet breites Informationsangebot zur Biowärme

Dabei wird deutlich, dass sich Biowärme gut mit anderen erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel Solarthermie und Geothermie, kombinieren lässt. Die Multimedia-Onlinereportage zeigt Gebäudeeigentümern und Mietern, wie die Wärmeversorgung auf Bioenergie umgestellt werden kann. Weiterführende detaillierte Informationen der FNR – Broschüren, Leitfäden und umfangreiche Marktübersichten zu Biomasseheizungen – können in der FNR-Mediathek herunterladen.

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Jan Knaack: “Wir sehen das EU-Heizungslabel kritisch”

3. Juli 2018 - 19:05

Jan Knaack Bislang ist das EU-Heizungslabel kaum bekannt. Trotz Kritik am hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) zusammen mit Partnern nun Informationsfilme über das Effizienzsiegel erstellt. Projektmanager Jan Knaack erläutert Gründe und Erwartungen.

Herr Knaack, der BSW-Solar informiert derzeit verstärkt über das EU-Energieeffizienzlabel für Heizsysteme und Warmwasserbereiter. Ist es bei Verbraucherinnen und Verbrauchern immer noch nicht bekannt?
Wir denken nicht, dass das EU-Label schon vielen Verbrauchern bekannt ist. Umfragen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz haben Ende 2016 gezeigt, dass das Label nur in 50 Prozent der Fälle verstanden wird und häufig erst dann zur Kenntnis genommen wird, wenn die Entscheidung für das Heizsystem bereits gefallen ist. Als Vergleichsinstrument wird es kaum nachgefragt. Es ist auch erklärungsbedürftig, da zahlreiche Symbole und Icons nicht eindeutig sind. Der Verbraucher wird tendenziell überfordert.

Wie sieht es bei den Installationsbetrieben und den Handelshäusern aus? Ist das Thema dort angekommen?
Die Händler kommen ihrer Labelpflicht weitgehend nach. Bei den Installationsbetrieben gehen wir davon aus, dass die Label zwar mitgeliefert, aber nicht aktiv im Verkauf oder Marketing eingesetzt werden. Was das Verbundanlagenlabel angeht, bei dem es im LabelPack A+ Projekt im Wesentlichen geht, sehen wir seit der Einführung leider eine deutliche Reduktion der Anzahl der ausgestellten Labels, zumindest für die Plattform Heizungslabel. Die EU-Plattform von LabelPack A+ wird ebenfalls wenig nachgefragt, mit Ausnahme von Portugal, da hier das Label an das Fördersystem für Solarthermie angebunden ist.

Worauf führen Sie das zurück?
Das kann bedeuten, dass entweder Handwerker die gleichen Kombinationen anbieten und verbauen und somit das Label einfach kopieren, andere Plattformen der Hersteller oder die Kombinationen von Vollsortimentern eingesetzt werden oder einfach nicht gelabelt wird. Wir denken, dass in der Praxis bei Installateuren und Handwerkern noch viel Unkenntnis herrscht. Da die Überwachungsbehörden aber wenige Möglichkeiten haben, das Labelling jenseits der Hersteller zu kontrollieren, besteht auch von dieser Seite wenig Zwang, sich damit auseinanderzusetzen. Und da die Kunden selten nachfragen, besteht wenig Notwendigkeit für Installateure.

Das Label weist nach Ansicht vieler inhaltliche Defizite auf. Warum werben Sie dennoch dafür?
Wir sehen das Label kritisch, insbesondere im Hinblick auf die Komplexität und den Informationsgehalt sowie die fehlende Vergleichbarkeit unterschiedlicher Heizsysteme. Völlig zu Unrecht schneidet die Solarthermie bei den Berechnungen relativ schlecht ab. Andererseits wird die EU das Label nach unseren Kenntnissen nicht vor dem Jahr 2026 überarbeiten. Es bleibt uns also noch lange in dieser Form erhalten. Daher wollen wir im Rahmen des Projekts LabelPack A+ mit der EU-Kommission, die das Projekt finanziert, dem Label durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit mehr Aufmerksamkeit verschaffen und bei Endkunden und Handel ein Bewusstsein für das Label schaffen. Idealerweise können wir so die Nachfrage steigern.

Jan Knaack beim Labeln Was würden Sie am Label ändern?
Neben den genannten Aspekten müssen die Formeln angepasst werden, da derzeit die Solarwärme systematisch schlecht gerechnet wird. Die Solar Heat-Initiative hat bereits gute Vorschläge gemacht. Darüber hinaus ist mittlerweile der überwiegende Teil der Branche meiner Kenntnis nach für ein eigenes Kollektorlabel, damit auch hier die Wahrnehmung beim Kunden steigt. Ideal wäre die einfache Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Heizsysteme. Wenn Szenarien und Berechnungstools hinterlegt würden, damit die Kunden einschätzen können, wie viel Brennstoff sie durch mehr oder weniger Effizienz einsparen können, dann könnte das die effiziente Wärmetechnik deutlich voranbringen. Das verlangt eine intensive Abstimmung im Hinblick auf Szenarien und Grundannahmen. Der BSW-Solar hat bereits in zahlreichen Projekte und Aktivitäten derartige Renditerechner für Solarenergie entwickelt.

Sehen Sie Chancen, dass das Label in Zukunft verbessert wird?
Derzeit läuft ein Evaluierungsprozess durch die EU-Kommission, zu dem wir mit Erkenntnissen aus drei Jahren des Projekts LabelPack A+ beitragen. Die fehlerhafte Solcal-Berechnungsmethode, die für Warmwassergeräte fehl-dimensionierte Zapfprofile effizient rechnete, wird derzeit umgestellt, sodass zumindest hier Besserung zu erwarten ist. Die gröbsten Fehler können behoben werden. Ansonsten ist fraglich, ob bis Mitte der 20er Jahre viel passieren wird. Die Mühlen der EU-Kommission mahlen langsam.

LabelPack A+ nutzt Twitter, Facebook und Youtube für seine Aufklärungsarbeit. Wie kommt die Kampagne an?
Die Kampagne ist innovativ und vielseitig. Sie hat die Zugriffszahlen auf die Internetseite www.labelpackaplus.eu deutlich erhöht. Zudem haben wir Videos in mehreren Sprachen auf Youtube veröffentlicht und eine Twitter-Kampagne gestartet. Allerdings sind die Themen Energie und Energieeffizienz insgesamt nicht so ein starkes Zugpferd und erhalten nicht so viel Aufmerksamkeit.

Wer steht hinter dem Projekt LabelPack A+ und mit welchem Ziel?
Das Projekt wurde von der EU-Kommission im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon2020 gefördert. Es zielt darauf ab, Hersteller, Handel und Handwerk für die Einführung des Verbundanlagenlabels vorzubereiten, zu unterstützen sowie Öffentlichkeitsarbeit für das Verbundanlagenlabel zu machen. Die elf beteiligten Organisationen sind im Wesentlichen Solarverbände aus verschiedenen Ländern sowie zwei Verbraucher- und Umweltorganisationen. Koordiniert wird das Projekt von Solar Heat Europe. Der verantwortliche Ansprechpartner in Deutschland ist der BSW-Solar.

LabelPack A+ beendet seine Arbeit. Wird es ein Folgeprojekt geben oder braucht es weitere Aufklärung nicht?
Das Projekt endet im Juli 2018. Weitere Aufklärung wäre von Nöten, aber ein Folgeprojekt in dieser Form wird es erst einmal nicht geben. Die europäische Labelberechnungsplattform auf der Webseite www.labelpackaplus.eu wird wahrscheinlich vorläufig über das Solar Keymark Network SKN weiterbetrieben.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Pelletsproduktion: Pellet de Maule trocknet Holz mit der Sonne

2. Juli 2018 - 15:27

Besuch bei Pellet de Maule Der chilensiche Pelletsproduzent Pellet de Maule installiert eine solare Trocknungsanlage für seine Produktion. Liefern wird sie der deutsche Hersteller Grammer Solar aus Amberg.

Pellet de Maule braucht trockenes Rohmaterial

“Wesentliches Ziel des Projekts ist es, die Möglichkeiten von solaren Trocknungssystemen in Chile zu demonstrieren und deren Leistungsfähigkeit anschaulich unter Beweis zu stellen”, erklärt Siegfried Schröpf (in Bildmitte), Geschäftsführer des Kollektorherstellers Grammer Solar. Mit 220 Quadratmetern Kollektorfläche und zwei je vier Kilowatt starken Gebläsen soll die Anlage für Pellet de Maule eine Wärmeleistung von 135 Kilowatt und eine Luftleistung von 10.000 Kubikmetern pro Stunde erzielen. “Trockenes Rohmaterial zur Pelletsproduktion ist Mangelware”, erklärt Pellet de Maule-Firmenchef Thiago Fornaro Puchet (Dritter von links im Foto). Die Sonne könne für die Trocknung einen wertvollen Beitrag leisten, zumal sie kostenlos zur Verfügung stehe. Die Einführung von Pellets als sauberer, regionaler und günstiger Brennstoff sei in Chile von nationalem Interesse. Viele chilenische Städte leiden im Winter unter extremer Luftverschmutzung, die ihre Hauptursache in der Verbrennung von feuchtem Brennmaterial hat. Holzpellets und zertifiziertes getrocknetes Brennholz bieten eine bezahlbare und saubere Alternative.

Trocknung: Sonne ersetzt Pellets

Die Solaranlage wird in Constitución in der Holzverarbeitungsregion del Maule, 350 km südlich von Santiago de Chile installiert. Pellet de Maule stellt seine Pellets aus frischem Sägemehl und Sägespänen her, die als Abfallprodukte bei den umliegenden Sägereien anfallen. Im Produktionsprozess muss das feuchte Material getrocknet werden. Um einen ökologisch Gebläsetrockner beheizen zu können, verfeuert Pellet de Mauke derzeit etwa ein Fünftel seiner produzierten Pellets. Die Firma will nun ihre Produktionskapazität ausbauen und den prozentualen Verbrauch der Pellets reduzieren, indem sie dem Prozess eine solare Trocknung voranstellt.  “Nur wenn wir die Trocknung der Sägespäne in die Pelletsproduktion einbeziehen, können wir uns dynamisch am Markt entwickeln und die jährlich steigende Nachfrage nach Pellets bedienen”, erklärt Fornaro Puchet.

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Heat Changers: Crowdfunding-Projekt für Solarwärme gestartet

29. Juni 2018 - 16:38

Heat Changers: Stefan Abrecht Der Solarwärme wieder Gehör verschaffen wollen die Heat Changers. Das Projekt der Initiative Sonnenheizung sammelt derzeit Geld auf der Kickstarter-Internetseite, um eine Kommunikationskampagne finanzieren zu können.

Heat Changers will Verbraucher auf Solarwärme aufmerksam machen

Die Heat Changers-Kampagne will Inhalte, die in dieser frühen Phase des Entscheidungsprozesses relevant sind, über Online-Tools und soziale Medien international verbreiten. Sie wird Verbraucherinnen und Verbraucher aus drei verschiedenen Perspektiven ansprechen: Emotionen, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. “Als Heat Changers sind wir von der Sonnenwärme begeistert. Daher werden die Emotionen eine Schlüsselkomponente der Kampagne sein”, sagt Stefan Abrecht (Foto), verantwortlich für die technische Beratung und Lobbyarbeit der Initiative Sonnenheizung und unabhängiger Solarthermieexperte. Es reiche nicht, die technischen Aspekte einer Solaranlage zu erklären und sie mit anderen Heiztechnologien zu vergleichen. Entscheidungen würden emotional getroffen werden. “Außerdem sind die Menschen motivierter, mehr über die Solarthermie zu erfahren, wenn sie sehen, dass sie funktioniert und profitabel ist.”

Heat Changers: Marisol Oropeza Initiative sucht finfanzeielle Unterstützung über Crowdfunding

“Die Initiative Sonnenheizung konnte das Konzept und die Werbematerialien für das Projekt Heat Changers dank der Ressourcen mehrerer Mitglieder entwickeln”, erklärt Marisol Oropeza (Foto), Marketing- und PR-Verantwortliche für die Initiative Sonnenheizung und Koordinatorin des Projekts Heat Changers. Für die vollständige Umsetzung der Kampagne seien jedoch weitere Geldmittel erforderlich. Daher habe die Initiative bei Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. 35.000 Euro wollen die Verantwortlichen für die Solarwärme-Kampagne sammeln. Sie hoffen, Unternehmen und Menschen aus aller Welt für das Projekt Heat Changers begeistern zu können. Jede Unterstützerin und jeder Unterstützer erhält entsprechend seiner Beteiligung eine Belohnung. Darüber hinaus können Menschen die Kampagne unterstützen, indem sie die Information in ihrem Netzwerk verbreiten.

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94 Prozent der Pelletsverbraucher sind mit ihrer Heizung zufrieden

27. Juni 2018 - 9:51

Pelletsverbraucher sind zufrieden Die meisten Pelletsverbraucher haben nichts an ihrer Heizung auszusetzen. Sehr zufrieden sind 61,4 Prozent, zufrieden 32,8 Prozent. Das hat eine Umfrage des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) ergeben.

Fast 7.000 Pelletsverbraucher beteiligen sich an Online-Umfrage

Vor 20 Jahren wurden in Deutschland die ersten mit Holzpellets betriebenen Feuerungen installiert. Mittlerweile nutzen rund 440.000 Pelletsverbraucher die klimafreundliche Wärme. Grund genug für das DEPI, sich nach Beweggründen und Erfahrungen zu erkundigen. Von Januar bis Mai 2018 hat es die Meinung von mehr als 7.000 Pelletsverbrauchern online abgefragt. In die Auswertung gingen 6.642 vollständig ausgefüllte Fragebögen ein. “Mit dieser Resonanz hatten wir nicht gerechnet, als wir die Umfrage unter dem Motto ‚Hat es sich gelohnt?‘ gestartet haben”, sagt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Nun habe die Branche ein repräsentatives Ergebnis und sei stolz über die große Mehrheit sehr zufriedener Heizungsbetreiber. “Wir können nun guten Gewissens das Fragezeichen in ein Ausrufezeichen umwandeln und das Fazit ‚Es hat sich gelohnt!‘ aus der Befragung ziehen.”

Pelletsverbraucher honorieren Wirtschaftlichkeit Für neun von zehn gilt Wirtschaftlichkeit als zentrales Argument pro Pellets

Insgesamt 94,2 Prozent der Pelletsverbraucher sind sehr zufrieden mit ihrer Feuerung. Mit jeweils mehr als 70 Prozent gelten die niedrigen Heizkosten und der Klimaschutzaspekt von Holzpellets als wichtigsten Faktoren für die Entscheidung, auf die kleinen Presslinge zu setzen. Auch die kurzen Lieferwege des heimischen Brennstoffs sind für mehr als die Hälfte der Pelletsverbraucher ein zentrales Argument. 85,9 Prozent der Befragten würden sich wieder eine Pelletsheizung anschaffen. Ähnlich viele Nutzer (85,3 Prozent) würden Freunden oder Bekannten den Einbau des klimafreundlichen Heizsystems empfehlen. 91,8 Prozent sind mit den Umweltaspekten sehr oder eher zufrieden. Einen weiteren hohen Zufriedenheitswert erhält die Wirtschaftlichkeit mit 87,3 Prozent.

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Österreich: Pelletspreis im Juni 2018 steigt minimal

25. Juni 2018 - 17:09

Pelletspreis im Juni 2018 Der österreichische Pelletspreis im Juni 2018 ist gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 232,80 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juni 2018 laut PPA um 3,2 Prozent über dem im Juni vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 73,6 Prozent. Gas ist 68,9 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 241,90 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 229,70 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 234,00 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 199,96 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Mai 2018 um 0,05 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,96 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Mai 2018 um 1,8 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,75 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,02 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,25 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,03 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Schweiz: Pelletspreis im Juni 2018 stabil

20. Juni 2018 - 9:00

Pelletspreis im Juni 2018 Der Pelletspreis im Juni 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 356,80 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat nicht verändert. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juni 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 359,50 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,52) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf Mai 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 368,42 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 355,50 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 343,33 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 334,17 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Rainer Körner: “Stromspeicher sind für eine Wärmenutzung nicht interessant”

19. Juni 2018 - 12:24

Rainer Körner Die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe hat sich zu einem beliebten Heizsystem entwickelt. Doch um damit wirklich mit Solarstrom heizen zu können, gilt es einige Dinge zu beachten. Wo das Problem liegt, erklärt Rainer Körner, 2. Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts.

Herr Körner, Als umweltfreundliches Heizsystem beworben, gehen Hausbesitzer davon aus, dass sie mit Solarstrom heizen. Hält die Lösung, was sie verspricht?
In den meisten Fällen nicht. Aber der Reihe nach. Mit Wärmepumpen lassen sich relativ leicht die Vorgaben der Energieeinsparverordnung und kostengünstig die KfW-Förderrichtlinien erfüllen. Das hat dazu geführt, dass Wärmepumpen immer beliebter wurden und in vielen Gebäuden zum Einsatz kommen. Interessant wurde die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe aber erst 2012. Vorher war die Einspeisevergütung für Solarstrom noch so hoch, dass es nicht wirtschaftlich war, den eigenen Strom selbst zu verbrauchen.

Wo liegt das Problem?
Wenn die Sonne scheint, verbraucht ein gut gedämmtes Haus wenig bis gar keine Energie. Durch große, nach Süden ausgerichtete Fensterflächen, wie sie heute meistens eingebaut werden, erwärmen sich Wohnräume sogar. Die Wärmepumpe wird dann natürlich nicht benötigt – außer für ein bisschen Warmwasserbereitung –, obwohl eigener Strom vom Dach ausreichend zur Verfügung steht. Sie muss erst dann wieder Wärme produzieren, wenn die Sonne untergeht und es draußen kälter wird. Dann muss sie aber mit Kraftwerksstrom betrieben werden, was sich weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll darstellt. Ein weiterer Punkt ist, dass immer noch wenige Wärmepumpensysteme am Markt sind, die eine tatsächlich solarstromgeregelte Funktion sowie eine effiziente Wärmeverteilung und Wärmespeicherung ermöglichen.

Können Speicher eine Lösung sein, damit mehr Solarstrom verbraucht wird?
Es ist zwischen Wärme- und Stromspeicher zu unterscheiden. Stromspeicher sind für den Haushaltsstrom interessant, aber nicht für eine Wärmenutzung. Ein Wärmespeicher ist wesentlich günstiger, bietet unendlich viele Lade- und Entladezyklen. Er ist daher alternativlos. Die üblichen Stromspeichergrößen von sechs bis zehn Kilowattstunden reichen im Winter gerade mal, um den Haushaltsstrom vom Abend bis über die Nacht zu decken. An die Verwendung für eine Wärmepumpe ist somit nicht zu denken, wenn man bedenkt, dass eine Wärmepumpe bei einer Anforderung alleine schon zwei Kilowatt Strom pro Stunde benötigen würde. Die marktüblichen Wärmespeicher für PV-Wärmepumpen-Systeme sind allerdings bei Standard-Anlagen oft zu klein dimensioniert, zum Beispiel mit einem 100 Liter Pufferspeicher. Speichergrößen von 1.000 bis 2.900 Liter sind für ein Einfamilienhaus zu empfehlen. Sie lassen sich platzsparend in den meisten, auch nicht unterkellerten Häusern realisieren.

Auch Sonnenhäuser werden heute schon mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpe gebaut. Was ist das Besondere daran?
Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen haben in den vergangenen Jahren eine starke Effizienzverbesserung verbuchen können. Das macht es interessant, diese Komponenten zu kombinieren. Wir vom Sonnenhaus-Institut haben schon vor über fünf Jahren praxistaugliche PV-Wärmepumpen-Systeme mit hohen solaren Deckungsanteilen, also über 50 Prozent, entwickelt und eingebaut.

Creativ-Manager Wie sieht die technische Lösung dafür aus?
Herkömmliche Wärmepumpensysteme werden nach dem Heizenergiebedarf ausgelegt und haben so gar nicht die Möglichkeit, überschüssige Energie in Wärme umzuwandeln. Die Wärmepumpen bei unseren Sonnenhaus-Systemen werden daher größer dimensioniert. Und ganz wichtig: Sie werden solarstromgeregelt eingesetzt und können daher, ähnlich wie ein thermischer Solarkollektor, fast ausschließlich mit eigener Solarenergie betrieben werden. Des Weiteren muss ein Energie-Management-System eingesetzt werden, mit dem die Energieströme für Haushaltsstrom, Heizenergie und Elektromobilität gesteuert, geregelt und verteilt werden können. Ein weiteres Augenmerk ist das Wärmeverteilsystem, das die Heizenergie im Haus effizient auf die Heizkreise verteilt und überschüssige Energie optimiert in den Speicher schichtet.

Welche Rolle spielt der Wärmespeicher?
Da eine Wärmepumpe nur einen geringen Temperaturhub hat, muss viel Heizungswasser mit einer hohen Durchflussgeschwindigkeit gepumpt werden, was eine schichtenweise Speicherung nicht einfach macht. Hierfür sind spezielle Wärmespeicher und ein effizientes Verteilsystem notwendig. Da es auf dem Markt keine passende Lösung gab, haben Mitglieder des Sonnenhaus-Instituts selbst eine übergeordnete Regelung für die Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung entwickelt. Sie vereint alle oben beschriebenen Eigenschaften in einem Produkt. Dieser Creativ-Manager kommt schon seit mehreren Jahren in Sonnenhäusern mit Photovoltaik und Wärmepumpe zum Einsatz.

Es gibt Bauherren, die mit Solarthermie bauen wollen. Würden Sie ihnen raten, lieber mit Photovoltaik zu bauen oder wenigstens ein paar Solarstrommodule mit auf dem Dach zu installieren?
Ich rate, alle für eine Solarnutzung zur Verfügung stehenden Flächen zu nutzen. Wenn somit beim thermischen Sonnenhaus noch freie Flächen zur Verfügung stehen, sollten sie für Solarstrommodule genutzt werden. Bei der Auslegung einer Sonnenheizung muss zuerst geprüft werden, welche Flächen zum Beispiel auf dem Dach oder an der Fassade unter Berücksichtigung der Himmelsrichtung und Neigung für eine Solarnutzung zur Verfügung stehen und wie viele Kilowattstunden man zu welchem Zeitpunkt ernten kann. Dagegen stehen die Verbräuche für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und gegebenenfalls Elektromobilität. Danach versucht man, die Nachfrage so gut wie möglich mit den Erträgen zu decken. Das Schöne an der Auslegung einer Sonnenhaus-Heizung ist, dass die jeweiligen Möglichkeiten der solaren Energieerzeugung – Photovoltaik oder Solarthermie – und der gegebenenfalls gewünschten Zusatzheizung – Holz, Gas oder Wärmepumpe – mit den persönlichen Vorstellungen der Nutzer individuell abgestimmt und kombiniert werden können.

Das Interview hat das Sonnenhaus-Institut zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Die BAFA-Zahlen im Mai 2018

19. Juni 2018 - 10:14

BAFA-Zahlen im Mai 2018 Die BAFA-Zahlen im Mai 2018 zeichnen weiterhin ein positives Bild für die Ökowärmebranche. Die Zahl der Anträge ging gegenüber April zwar zurück, bleibt aber im Vergleich mit dem Vorjahresmonat weiterhin hoch.

BAFA-Zahlen im Mai 2018 um die Hälfte höher als im Vorjahr

Gingen im Mai des Vorjahres 2.037 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im Mai diesen Jahres 3.195. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.675 waren es im Mai 2017, 2.474 im Mai 2018 – eine Steigerung um 48 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im Mai 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (Mai 2017: 2.293 Förderanträge, Mai 2018: 2.591 Förderanträge). Insgesamt 8.260 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten im Mai 2018 einen Antrag auf Förderung einer Ökoheizung – sieben Prozent weniger als im April 2018.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Deutschland: Pelletspreis im Juni 2018 weiter günstig

19. Juni 2018 - 9:51

Pelletspreis im Juni 2016 In Deutschland ist der Pelletspreis im Juni 2018 leicht gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 237,82 Euro pro Tonne. Das sind 0,5 Prozent weniger als im Vormonat.

Holzpellets sind im Juni noch einmal günstiger. Für Juli rechnet der DEPV wegen der auf deutsche Bundesstraßen ausgeweiteten Maut jedoch mit einem Preisanstieg. Der Verband geht davon aus, dass der Handel die Mehrkosten an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergibt und Pellets um ein bis zwei Euro je Tonne teurer werden. “Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das Pelletlager für den Winter zu füllen”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,76 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 28 Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 246,45 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 248,28 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 250,47 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,43 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 237,10 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 238,16 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 221,92 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 220,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 217,00 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Ökoheizungen: Verbände veröffentlichen Übersichtskarte

17. Juni 2018 - 9:00

Übersichtskarte Eine neue Übersichtskarte zeigt die regionale Verteilung von Pelletsfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen in Deutschland. Herausgegeben haben sie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und Deutsche Energieholz- und Pellet Verband (DEPV).

Übersichtskarte macht klar: Es braucht mehr Heizungstausch

“Unsere neue, gemeinsame Übersichtskarte zeigt, dass bayerische Gebäude mit 30 Prozent den größten Anteil an klimafreundlichen Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen aufweisen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Doch selbst dieser Wert sei angesichts des Klimawandels und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu niedrig. “Rund 14 Millionen Heizungen gelten als vollkommen veraltet und sollten zügig ausgetauscht werden.” Der Sommer seit die ideale Jahreszeit, um alte, ineffiziente Heizkessel gegen eine moderne Heizung mit erneuerbaren Energien zu tauschen. “Wer sich mit Beginn der Heizperiode über zuverlässig, klimafreundlich und günstig beheizte Wohnräume freuen möchte, sollte eine Heizungsmodernisierung jetzt angehen”, sagt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Angesichts der in diesem Jahr noch gewährten aufgestockten Förderung und des noch niedrigen Zinsniveaus sei dafür jetzt der richtige Zeitpunkt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

Die Übersichtskarte können Sie unter https://bsw.li/2LJV12S herunterladen.

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Klimaschutzbericht: Deutschland erreicht Klimaziel nicht

16. Juni 2018 - 9:00

Der von der Bundesregierung vorgelegte Klimaschutzbericht verdeutlicht, wie weit Deutschland von seinem selbst gesteckten Klimaschutzziel entfernt ist. Statt einer CO2-Reduktion um 40 Prozent seit 1990 werden nur maximal 32 Prozent erreicht, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Klimaschutzbericht verdeutlicht Versagen der Politik

500 Millionen Tonnen weniger Kohlendioxid (CO2) sollte Deutschland im Vergleich zu 1990 bis 2020 ausstoßen. Von diesem Ziel ist das Land laut DUH noch mindestens 100 Millionen Tonnen entfernt. “Diese jetzt auch aus Regierungskreisen bestätigte Verfehlung des Klimaziels 2020 ist nicht überraschend und trotzdem erschreckend”, sagt DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Mit dem Klimaschutzbericht konstatiere die Bundesregierung ihren eigenen klimapolitischen Stillstand.

DUH fordert ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen

Das Nicht-Handeln der Bundesregierung zieht laut DUH dramatische Konsequenzen für die Klimapolitik im kommenden Jahrzehnt nach sich, da die überzähligen Treibhausgasemissionen im kommenden Jahrzehnt reduziert werden müssten. “Bis 2030 gilt es also 288 statt 188 Millionen Tonnen Treibhausgas einzusparen. Das erfordert weitaus ambitionierte Maßnahmen als bislang im Klimaschutzplan abgebildet”, erläutert Müller-Kraenner. Mittelfristig müsse ein Preis auf CO2 eingeführt, eine Steigerung der Energieeffizienz durch steuerliche Anreize erreicht, eine ambitioniertere Energieeinsparverordnung auf den Weg gebracht sowie der Ausbau der erneuerbaren Energien stärker gefördert werden.

DUH: Bundesregierung zeiht keine Konsequenten aus Klimaschutzbericht

“Wir sind mit dieser neuen Regierung an einem Tiefpunkt der Klimaschutzpolitik angelangt,” resümiert Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH. Die Regierung erstelle umfassende Berichte, ziehe aber keine Konsequenzen daraus. Er fordert die Bundesregierung auf, umgehend kurzfristig sowie mittelfristig wirksame Maßnahmen einzuleiten. An erster Stelle müsse der sofortige Einstieg in den Kohleausstieg stehen. Die Kohle-Kommission müsse ein Sofortprogramm für die Stilllegung ältester Kohlekraftwerke im Umfang von zehn Gigawatt auf den Weg bringen.

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Österreichischer Pelletsverband begrüßt Sanierungscheck NEU

15. Juni 2018 - 9:45

Sanierungscheck NEU Am 18. Juni 2018 ist der Sanierungscheck NEU gestartet. Das Programm fördert die energetische Sanierung von Wohnhäusern. Auch für den Einbau einer Pelletsheizung gibt es einen Zuschuss.

PPA fordert Kontinuität für Sanierungscheck NEU

Wer seine Ölheizung gegen einen Pelletskessel tauscht, bekommt  von Sanierungscheck NEU bis zu 5.000 Euro. Bei einer umfassenden Sanierung und Umstellung des fossilen Heizsystems wird sogar mit bis zu 11.000 Euro bezuschusst. Das Programm kommt beim Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) gut an. “Die Förderung Sanierungsscheck NEU ist ein toller Anreiz auf eine umweltfreundliche Pelletheizung umzusteigen. Dadurch sparen HeizerInnen nicht nur viel Geld beim Brennstoff, sondern schützen darüber hinaus das Klima und stärken die heimische Wirtschaft”, sagt PPA-Geschäftsführer Christian Rakos. Der Sanierungsscheck NEU sei ein wichtiger Förderimpuls, dessen Wirkung auf das Klima sich vor allem dann entfalten werde, wenn Kontinuität in der Förderung und ausreichende Budgetierung über die nächsten Jahre gegeben sei.

Sanierungscheck NEU: Wer die Förderung beantragen kann

Der Sanierungscheck NEU fördert thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Anspruch auf die Fördergelder haben ausschließlich natürliche Personen. Einen Förderantrag einreich können (Mit-)EigentümerInnen, Bauberechtigte oder MieterInnen eines Ein-/Zweifamilienhauses oder Reihenhauses. Förderfähig sind die Kosten für Material, Montage und Planung. Der “Raus aus Öl”-Bonus für die Umstellung des fossilen Heizungssystems wird vergeben, sofern das Gebäude/die Wohnung bereits den guten Standard einer umfassenden Sanierung aufweist oder gleichzeitig thermische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Umsetzung einer Einzelbaumaßnahme ist nur in Kombination mit dem Ersatz eines fossilen Heizungssystems möglich.

 

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Vitoflex 300-H: Viessmann präsentiert neuen Großkessel

8. Juni 2018 - 9:00

Vitoflex 300­-H Der Vitoflex 300­H von Viessmann kann mit Hackschnitzeln oder Holzpellets heizen. Der Heizungskonzern bietet den Kessel mit einer Leistung von 150 Kilowatt an.

Vitoflex 300-H heizt automatisch

Zu den zahlreichen automatischen Funktionen des Vitoflex 300-H gehören selbsttätige Brennstoffzuführung und Zündung sowie die zyklische Entaschung von Rost und Wärmetauscher. “Damit kann der Vitoflex 300­H eigenständig und nahezu so komfortabel betrieben werden wie ein Öl-­ oder Gas­heizkessel”, schreibt Viessmann in einer Produktinformation. Die Brennstoffzufuhr lässt sich wahlweise auf der rechten oder linken Kesselseite montieren. In Verbindung mit der optionalen Regelungserweiterung Vitotrol 350­C lassen sich bis zu vier der Biomassekessel miteinander schalten. Zusätzlich kann ein weiterer Öl­- oder Gas­heizkessel als Spitzenlastkessel freigegeben werden.

Vitoflex 300-H heizt effizient

Mit der witterungsgeführten Ecotronic Regelung und dem weiten Modulationsbereich von 1:3 kann der Kessel seine Leistung an den aktuellen Wärmebedarf anpassen. Auch die gestufte Verbrennung mit lambdaunterstützter Primär­- und Sekundärluftzufuhr unterstützt einen sauberen Betrieb der Anlage. Optional bietet Viessmann ein E-­Filtersystem an, mit dem sich die Staubemissionen deutlich senken lassen. Die Ecotronic Regelung verfügt über einen integrierten Inbetriebnahme-­Assistenten, ein beleuchtetes Display und eine Klartextanzeige. Sie kann bis zu drei Heizkreise mit Mischer, zwei Heizkreise mit Mischer und die Trinkwassererwärmung oder einen Heizkreis mit Mischer, einen Solarkreis und die Trinkwassererwärmung steuern. Auf Wunsch ist der Anschluss einer Internet­-Schnittstelle möglich, sodass sich die Heizkreise auch über eine App einstellen lassen. Schalten die Betreiber ihren Vitoflex 300-H frei, kann ein Fachbetrieb mit dem Softwartetool Vitoguide die Anlage aus der Ferne überwachen, gegebenenfalls Parameter ändern und Wartungseinsätze vorausschauend planen.

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