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Aktualisiert: vor 12 Minuten 55 Sekunden

Neue Prüfmethode für Holzheizkessel: Projekt gestartet

28. August 2019 - 11:11

Prüfmethode: Tageslastprofile einer Feuerung Eine neue Prüfmethode für Holzheizkessel entwerfen das Deutsche Pelletinstitut, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergy 2020+. Es soll im Gegensatz zur bisherigen Typprüfung die Heizpraxis besser abbilden.

Neue Prüfmethode soll Kesseleffizienz realistischer ermitteln

“Gegenstand des Verbundvorhabens ist es, die Prüfstandmethode so weiterzuentwickeln, dass der Lastverlauf eines Kessels beim Test mit deutlich besserem Praxisbezug abgebildet werden kann”, erläutert Hermann Hansen von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoff (FNR), die als Projektförderer das Vorhaben begleitet. Mit der neuen Prüfmethode solle das zukünftige Betriebs- und Emissionsverhalten automatisch beschickter Pellets- und Hackschnitzelkessel realistischer bewertet werden können. Sie solle außerdem eine Beurteilung verschiedener Effizienz- und Emissionskennwerte von Holzheizkesseln ermöglichen. Neben einem zu definierenden Lastzyklus wollen die Projektpartner eine einheitliche Mess- und Auswertungsmethodik sowie die Eigenschaften der Prüfbrennstoffe festlegen, um eine Vergleichbarkeit von Messungen gewährleisten zu können. Anschließend soll die neue Prüfmethode in einem Ringversuch durch mehrere erfahrene Prüfinstitute auf ihre Anwendbarkeit und Reproduzierbarkeit hin getestet und bewertet werden.

Wie bisher getestet wird

Das neue Prüfstands-Testverfahren kann als Grundlage für ein Zertifizierungsprogramm für Holzheizungen dienen. Bislang werden Holzheizungen in europaweit standardisierten, aufwendigen Prüfstandsmessungen auf Effizienz, Emissionen, Funktion und Sicherheit geprüft. Bei der aktuell in der DIN EN 303-5 festgelegten Methode für die Typenprüfung erfolgt das zu genau definierten Lastzuständen. “Da die Lastzustände den tatsächlichen Lastverlauf einer Heizung in der jeweiligen Einbausituation jedoch nur unzureichend abbilden, weichen die in der Typenprüfung ermittelten Wirkungsgrade und Emissionen zum Teil erheblich von den in häuslichen Einbausituationen gemessenen Praxiswerten ab”, erklärt Hansen. Aus den Ergebnissen der Typprüfung könne nur unzureichend auf die in der Praxis zu erreichenden Wirkungsgrade und Emissionen gefolgert werden, da diese vom tatsächlichen Lastverlauf und sonstigen Faktoren beeinflusst würden. Bei der neuen Prüfmethode simuliere der Lastzyklus dagegen den Jahreswärmebedarf in Form eines dynamischen Kesselbetriebes. Er wurde basierend auf den Tageslastprofilen entwickelt.

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Daniel Jung: “Holzöfen eignen sich zur Kombination mit Wärmepumpen”

27. August 2019 - 9:00

Daniel Jung In Deutschland werden jährlich etwa 300.000 Holzfeuerungen verkauft. Nach Branchenschätzungen handelt es sich bei drei von vier erworbenen Kamin- und Kachelöfen um Ersatzgeräte für veraltete Anlagen. Was es beim Kauf und bei der Modernisierung zu beachten gilt, erläutert Daniel Jung vom HKI Industrie-verband Haus, Heiz- und Küchentechnik.

Herr Jung, der Kauf einer modernen Feuerstätte bedeutet eine Investition in die Zukunft. Wo können sich Verbraucherinnen und Verbraucher am besten informieren?
In Deutschland bieten rund 50 Hersteller über 1.000 unterschiedliche Geräte und Varianten an. Es lohnt also, einen Blick auf die zahlreichen Internetauftritte der Hersteller zu werfen. Hier werden die Typen und Modelle ausführlich vorgestellt. Zudem werden Geräte in großer Auswahl in Kaminstudios und auch in Baumärkten angeboten.

Was ist bei der Wahl der neuen Feuerstätte zu beachten?
Beim Kauf sollte bewusst ein Ofen gewählt werden, der nicht nur zum Wohnstil passt, sondern auch die richtige Heizleistung für die Raumgröße hat. Hierfür ist der Fachhandwerker vor Ort der ideale Ansprechpartner. Er berechnet anhand bestimmter Parameter wie Raumgröße und Dämmstandard die optimale Heizleistung des Ofens. Ohne fachliche Beratung werden oft falsch dimensionierte Geräte gekauft, die den Raum überheizen oder nicht genügend Wärmeleistung erbringen.

Muss ich den Schornsteinfeger informieren, wenn ich mir eine Feuerstätte anschaffen will?
Ja, unbedingt. Er ist der erste Ansprechpartner und kann sagen, ob ein vorhandener Schornstein für den Anschluss einer Feuerstätte geeignet ist oder ob er saniert beziehungsweise erneuert werden muss. Er weiß auch darüber Bescheid, ob eine vorhandene Holzfeuerung veraltet ist und aufgrund der Gesetzeslage bis zum Jahr 2020 oder 2024 ausgetauscht oder nachgerüstet werden muss.

In Deutschland wird mittlerweile in jedem dritten Neubau eine Wärmepumpe zum Heizen verwendet. Lohnt sich die Kombination mit einem Kaminfeuer?
Ja, absolut. Am besten ist in diesem Fall ein wasserführender Holz- oder Pelletsofen. Er speist in den gleichen Warm-Heizkreislauf wie die Wärmepumpe ein und kann im Winter die Kosten niedrig halten. Während in den Sommermonaten und in der Übergangszeit die Wärmepumpe die Versorgung übernimmt, kann in der kalten Jahreszeit das Kaminfeuer einen Teil des Wärmebedarfs decken und dabei die Heizungsanlage merklich entlasten. So lässt sich ein Einfamilienhaus das ganze Jahr über mit regenerativen Energien wirtschaftlich beheizen.

Wer baut mir die neue Feuerstelle ein?
Der Einbau beziehungsweise die Installation einer Feuerstätte erfordert einige Kenntnisse. Daher sollte eine Feuerstätte von einem Fachbetrieb installiert werden. Er beachtet die Anleitungen der Hersteller zum Einbau und  die Bestimmungen zum Brandschutz. Ist die Feuerstätte an den Schornstein angeschlossen, überprüft der zuständige Schornsteinfeger die gesamte Anlage. Ist alles in Ordnung, erteilt er die offizielle Betriebserlaubnis.

Weitere Informationen: www.hki-online.de

Das Interview hat die Presseagentur Dr. Schulz Public Relations zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Vattenfall: Köpenicker Solarthermieanlage übertrifft die Erwartungen

26. August 2019 - 11:47

Vattenfall: Kollektoren zur Fernwärmeeinspeisung Seit Mai 2018 speist Vattenfall sein Ferbwärmenetz in Berlin-Köpenick mit Solarenergie. Mit der Solarwärmeanlage zeigt sich der Energiekonzern mehr als zufrieden.

Vattenfall zieht positive Bilanz nach einem Betriebsjahr

Mit über 1.058 Quadratmeter Kollektorfläche produziert Vattenfalls erste Solarthermieanlage am Energiestandort Wendenschloßstraße in Berlin-Köpenick umweltfreundliche Energie. Sie ergänzt dort Gaskessel und ein Biomethan-Blockheizkraftwerk, um Fernwärme für rund 10.000 Haushalte im lokalen Wärmenetz Köpenick zu erzeugen. Nach einem Jahr Betrieb haben die Fernwärmespezialisten von Vattenfall die Betriebsdaten der Solarthermieanlage analysiert. “Jahrhundertsommer 2018 hin oder her – die Köpenicker Anlage hat Erstaunliches geleistet”, sagt Pressesprecher Olaf Weidner zu den Ergebnissen. Erwartet worden sei im ersten Jahr eine Einspeisung von 440 Megawattstunden Wärme mit einer errechneten Kohlendioxideinsparung von 63 Tonnen bezogen auf den verdrängten Erdgaseinsatz. Tatsächlich habe die Solarthermieanlage eine Jahresmenge von 520 Megawattstunden mit einer Kohlendioxideinsparung von rund 115 Tonnen produziert.

Energiekonzern blickt optimistisch in Solarzukunft

Für ein Sonnen-Normaljahr haben die Hochrechnungen der Vattenfall-Experten bei der Wärme Berlin einen Mittelwert von 490 Megawattstunden pro Jahr ergeben. Interessant: Den bisherigen leistungsmäßigen Tageshöchstwert erreichte die Anlage nicht an einem Sommertag, sondern am 7. April 2019 um 15.30 Uhr mit 730 Kilowatt. Sie konnte somit mehr Leistung bringen als vom Hersteller mit 700 Kilowatt angegeben. “Auch darin liegt eine der Erklärungen, warum die Anlage insgesamt mehr produziert hat als geplant war”, erklärt Weidner. Auch in ihrem zweiten Betriebsjahr demonstriert die Anlage laut Vattenfall eine erstaunliche Performance. In der Zeit vom 13. Mai bis zum 25. Juni 2019 hat sie 97 Megawattstunden Wärme produziert. Bezogen auf ein Normaljahr hat sie damit bereits fast 20 Prozent der Jahresleistung erzeugt.

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Österreich: Pelletspreis im August 2019 ändert sich nicht

23. August 2019 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im August 2019 Der österreichische Pelletspreis im August 2019 ist gegenüber dem Vormonat  praktisch gleich geblieben. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 230,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im August 2019 laut PPA um 1,5 Prozent unter dem im August vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 67,3 Prozent. Gas ist 72,3 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 241,70 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 228,20 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 231,90 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 198,84 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juli 2019 um 0,5 Prozent gestigen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im August 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,98 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juli 2019 gleich geblieben und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,71 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,88 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,12 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,47 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Schweiz: Pelletspreis im August 2019 steigt leicht

21. August 2019 - 9:00

Schweizer Pelletspreis im August 2019 Der Schweizer Pelletspreis im August 2019 ist mit durchschnittlich 358,40 pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juli 2019 liegt laut Pelletpreis.ch auf dem Niveau vor einem Jahr, als er 358,10 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,13) und Erdgas (10,27). Diese Zahlen beziehen sich auf Juli 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 370,79 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 358,20 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 346,19 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 332,89 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

 

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