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Aktualisiert: vor 3 Minuten 55 Sekunden

Mobile Pelletswärme sichert Obsternte

17. Mai 2021 - 8:00

Mobile Pelletswärme gegen Frost Die Klimakrise stellt Landwirte und Obstbauer immer wieder vor eine Herausforderung. Dann nämlich, wenn Frost beispielsweise die Obstblüten zerstört. Der Strickhof im schweizerischen Lindau weiß sich zu helfen. Die Lösung: mobile Pelletswärme von Mobil in Time.

Mobile Pelletswärme: Warmluft aus dem Folientunnel schützt Obstbäume vor Frost

In der Schweiz gilt Mobil in Time als größter Mietwärme-Anbieter. Seine mobilen Heizungen kommen nicht nur auf Baustellen und bei Sanierungen zum Einsatz. Auch Landwirte haben die Vorteile erkannt. In Lindau bei Winterthur beispielsweise setzt der Obstbaubetrieb Strickhof seit zwei Jahren auf Warmluftanlagen, die mit Holzpellets heizen. In den vergangenen Jahren war es immer wieder dazu gekommen, dass die Aprikosen- und Kirschbäume aufgrund der warmen Temperaturen zu früh im Jahr blühten. Spontane Kälteeinbrüche zwischen März und Mai sind aber nicht selten, weswegen insbesondere den Aprikosenblüten der Frost-Tod droht. “Würde die Ernte des Jahres ausbleiben, würden wir auf den Investitionskosten sitzenbleiben und die Läden würden keine regionalen und frischen Früchte erhalten”, beschreibt Betriebsleiter Andreas Klöppel die Konsequenzen. Um das zu verhindern, helfen Pellfix-Warmluftanlagen von Mobil in Time über in einen installierten Folientunnel, ganzjährig eine konstante Temperatur für die Obstbäume zu halten.

Mobile Pelletswärme trocknet Heu

Warum er sich für mobile Pelletswärme entschieden hat, erklärt Klöppel so: “Wir Obstbauern sind stärker als viele andere von den Launen der Natur abhängig. Deshalb ist es mir wichtig, einen nachhaltigen Ansatz zu wählen, der das Klima nicht weiter belastet”. Nicht nur zum Frostschutz eignen sich die Anlagen. Mit ihnen lassen sich auch Getreide, Heu oder Mais trocknen. Je trockener das Heu ist, desto besser ist die Futterqualität. “So kann hochwertiges Eiweißfutter erzeugt und auf teures Kraftfutter fast gänzlich verzichtet werden”, erklärt Mobil in Time in einer Presseinformation. Zudem bringe die Trocknung mit mobiler Warmluft eine enorme Zeitersparnis und eine wichtige Wetterunabhängigkeit mit sich. Zu guter Letzt lässt sich das Heu besser lagern, da das Risiko von Feuchtenestern im Heustock minimiert ist.

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Schweiz: Pelletspreis im Mai 2021 sinkt weiter

13. Mai 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 Der Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 ist mit durchschnittlich 3331,20 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 4,9 Prozent gesunken. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 liegt laut Pelletpreis.ch um 3,7 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 344,10 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 29 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 342,88 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 329,56 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 321,20 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 309,01 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Pelletsproduktion in Österreich: Branche erzielt Rekord

11. Mai 2021 - 8:00

Pelletsproduktion in Österreich 2020 Die Pelletsproduktion in Österreich ist im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent gestiegen.Auch der Verbrauch zog kräftig an. Das meldet der Branchenverband Pro Pellets Austria.

Pelletsproduktion in Österreich hat sich in 15 Jahren verdreifacht

Österreichische Pelletshersteller haben im vergangenen Jahr mehr denn je produziert: Von 1,44 auf 1,54 Millionen Tonnen ist die Pelletsproduktion in Österreich gewachsen. „Blickt man auf die letzten 15 Jahre zurück, hat sich die heimische Pelletproduktion fast verdreifacht”, beschreibt Christian Rakos, Geschäftsführer von Pro Pellets Austria (PPA), die Entwicklung. Derzeit produziere Österreich um die Hälfte mehr als im Inland benötigt werde. Als Rohstoff für die Pelletsproduktion in Österreich würden nach wie vor ausschließlich Sägenebenprodukte dienen, die meist direkt in den Sägewerken zu Pellets verarbeitet würden. Laut Rakos ist auch der Pelletsverbrauch im vergangenen Jahr kräftig gestiegen: “Trotz der fehlenden Abnahme im Bereich der Hotellerie wuchs der Verbrauch um 9,1 Prozent auf eine Million Tonnen.”

Österreich profitiert von der gesamten Wertschöpfungskette der Branche

Rakos blickt optimistisch in die Zukunft: “Die Tatsache, dass die EU und auch die österreichische Regierung jetzt endlich ernst machen mit dem Klimaschutz, bedeutet auch für die heimischen Hersteller von Pelletsheizkesseln große Wachstumschancen und zahlreiche neue Arbeitsplätze.” Die österreichischen Hersteller von Pelletsheizungen erleben derzeit einen Boom und erhöhen ihre Produktionskapazitäten. Zu der guten Auftragslage tragen auch die Exportmärkte bei. Rakos weist darauf hin, dass sich von der Brennstoffherstellung über die Zustellung bis hin zur Produktion der Heizanlagen die gesamte Pellets-Wertschöpfungskette in Österreich finde.

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Mall erweitert Service für Pelletsspeicher

7. Mai 2021 - 8:00

Service für Pelletsspeicher Das Dienstleistungsangebot rund um seine Pelletsspeicher aus Stahlbeton hat Mall ausgebaut. Neben Planung, Einbau und Montage bietet der Hersteller aus Donaueschingen nun auch die Inbetriebnahme und regelmäßige Wartungen an.

Pelletsspeicher regelmäßig warten

Seit über 17 Jahren verkauft Mall seine Stahlbetonbehälter Lagerung von Holzpellets außerhalb von Gebäuden. Kundinnen und Kunden können verschiedene Größen und Formen mit Nutzvolumen von 6,5 bis 60 Kubikmetern wählen. “Damit bietet Mall für alle Heizkesselleistungen lückenlos das passende Speichervolumen an und arbeitet darüber hinaus mit allen gängigen Kesselherstellern zusammen”, erklärt Pressesprecher Markus Böll. Im Rahmen eines Wartungsvertrags übernimmt Mall künftig die Wartung von Speicher und Entnahmesystem. “So ist die Versorgungssicherheit des Austragungssystems zuverlässig gewährleistet”, sagt Böll.

Pelletsspeicher im Erdreich vergraben

Nach dem Einbau installieren die Mall-Monteure das Entnahmesystem Maulwurf, das die Pellets von oben entnimmt und zum Heizkessel transportiert. Über zwei klar definierte Schnittstellen zur Haustechnik wird der Speicher mit dem Heizkessel verbunden. Die Lagerung im Erdreich garantiert, dass bei der Befüllung des Speichers kein Staub ins Haus gelangt und wertvoller Platz im Keller für andere Zwecke genutzt werden kann. Filme zu den Versetzvorgängen sowie zur Montage des Maulwurfs gibt es unter www.mall.info. Weitergehende Informationen bietet das Planerhandbuch Neue Energien.

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Österreich startet Förderung für solare Großanlagen

6. Mai 2021 - 8:00

Klimafonds fördert solare Großanlagen Mit 45 Millionen Euro unterstützt der österreichische Klimafonds solare Großanlagen. Der Ausstieg aus fossiler Energie bei Fernwärme und Industrie werd dadurch beschleunigt, freut sich der Branchenverband Austria Solar.

Solare Großanlagen: Umweltfreundliche Fernwärme für alle

Mit seinem Programm Solare Großanlagen fördert der Klimafonds über 5.000 Quadratmeter Kollektorfläche große Solaranlagen. “Damit wird ein neues Zeitalter für die Solarenergie in Österreich eingeläutet”, sagt Austria Solar-Obmann Robert Kanduth zur Bedeutung der Förderung. Denn in dieser Größenordnung gebe es erst wenige Anlagen in Österreich. Mit der aktuellen Ausschreibung des Klima- und Energiefonds stünden für die kommenden zwei Jahre mehr Mittel zur Verfügung als in den vergangenen zehn Jahre zusammen bereitgestellt worden seien. Kanduth freut’s: “Diese Offensive für solare Großanlagen katapultiert Österreich an die Weltspitze der Solarländer.“

Förderung bringt Industrie auf Solarkurs

Mit dem Förderprogramm sind laut Kanduth solarthermische Megawattanlagen in der Fernwärme möglich, die den Ausstieg aus fossiler Energie beschleunigen. Derzeit heizen über eine Million österreichische Haushalte mit Fernwärme. Doch fast die Hälfte davon wird mit Erdgas erzeugt. Auch Unternehmen profitieren von der aktuellen Ausschreibung. Mit ihr können sie ihre Energieversorgung weitgehend auf Sonnenenergie umstellen, um Kosten und Emissionen zu sparen. Die betroffenen Industrien reichen von der Betonherstellung über metallverarbeitende Unternehmen bis zu Lebensmittelbetrieben. „Die Industrie wird mit der Offensive unterstützt, beim Hochfahren nach der Coronakrise in Klimaschutz zu investieren“, erklärt Kanduth. Die Solaroffensive des Förderprogramms helfe, die Wirtschaft rascher in eine nachhaltige Zukunft zu führen.

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Mathis Wackernagel: “Wir stecken in einem ökologischen Schneeballsystem fest”

5. Mai 2021 - 8:00

Mathis Wackernagel Was den Ressourcenverbrauch anbelangt leben die Deutschen ab 5. Mai auf Kredit. Was es mit dem Erdüberlastungstag auf sich hat und welche Wege aus der ökologischen Schuldenfalle führen, erläutert Mathis Wackernagel vom Global Footprint Network und Miterfinder des Ökologischen Fußabdrucks.

Herr Wackernagel, Ihr Institut hat berechnet, dass die Deutschen ab morgen auf Pump leben. Was bedeutet der Erdüberlastungstag?
Deutschland liegt mit seinem Pro-Kopf-Verbrauch und seinen Emissionen im obersten Viertel aller Länder. Hochgerechnet auf die Weltbevölkerung braucht jeder Deutsche vom 1. Januar bis zum 5. Mai so viel von unserem Planeten, wie die Erde im ganzen Jahr regenerieren kann. Würden die Menschen überall so leben wie in Deutschland, bräuchten wir drei Erden, um den Ressourcenverbrauch zu kompensieren. Auf Dauer kann das natürlich nicht funktionieren. Das ist ein Leben auf Kredit der künftigen Generationen.

Welche Ressourcen sind denn besonders übernutzt?
Das Problem ist nicht eine einzelne Ressource, sondern die Summe unseres ganzen Verbrauchs: Die Menschheit braucht mehr, als die Erde erneuern kann. Das nennt sich auf Englisch “Overshoot”. Wir wollen zu viel Fisch, zu viel Papier, zu viel Fossilenergie, zu viel Baumwolle etc. Das ist der Grund, warum all diese Umweltkrisen gleichzeitig auftreten. Diese Synchronizität ist kein Zufall. Das große Problem ist, dass die Menschen kaum etwas von Overshoot gehört haben, dass die meisten Sprachen, wie eben auch Deutsch, nicht einmal ein Wort dafür haben. Das ist, als hätte der Arzt keinen Namen für eine Krankheit und könnte diese deswegen auch nicht therapieren.

Die Folgen des Klimawandels dürften spätestens seit Fridays for Future jedem bekannt sein. Nur scheinen die Lösungen dafür nur sehr zäh und zögerlich voranzukommen.
Das mag sein, aber das größte Problem ist unser Missverständnis der Situation. Viele denken: Es kostet mich nur, mein Kohlendioxid zu reduzieren, daher warte ich mal. In Wirklichkeit steuern wir in einen Sturm von Ressourcenknappheit und Klimawandel. Warum warte ich, um mein Boot für den vorhersehbaren Sturm bereit zu machen? Kein Land, keine Stadt, kein Unternehmen kann seine Infrastruktur plötzlich umfunktionieren, umrüsten oder anpassen. Diejenigen, die vorausschauend planen, haben eindeutig eine viel bessere Zukunftschance. Mitzuhelfen, den Earth Overshoot Day zu verschieben, liegt im Eigeninteresse.

Nennen Sie konkrete Beispiele, wie wir reagieren könnten?
Eine 50-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen der fossilen Brennstoffe weltweit verschiebt den Overshoot Day um ganze 93 Tage. Als Beispiel dazu: Die Stadt Wuppertal hat eine stark befahrene städtische Radwegstrecke gebaut, die jährlich zwei bis drei Millionen Menschen benutzen. Es ist eine ehemalige Bahntrasse, die dank einer Bürgerbewegung zur Fahrradautobahn geworden ist. Oder nehmen wir das Rathaus in Freiburg, das im Jahr 2017 als erstes öffentliches Netto-Plusenergiegebäude der Welt fertiggestellt worden ist.

Wo liegt dabei die Verantwortung des Einzelnen?
Wir stecken zusammen in einem ökologischen Schneeballsystem fest. Wir benutzen die Ressourcen der Zukunft, um für die Gegenwart zu bezahlen. Und das sage ich nicht leichtfertig, denn es handelt sich nicht um eine Analogie. Es ist ein tatsächliches Schneeballsystem. Madoff, der berüchtigte Bankier aus New York, ist vor Kurzem im Gefängnis gestorben. Aber sein Betrug ist vom Umfang und Ausmaß her nichts im Vergleich zu unserem aktuellen ökologischen Schneeballsystem. Wer ist also schuld? Wer ist der ökologische Madoff? Diejenigen, die sich weigern, das Schneeballsystem zu erkennen? Diejenigen, die keine ehrliche Buchhaltung führen wollen? Diejenigen, die bei ökologischen Schneeballsystemen ein Auge zudrücken? Vielleicht ist es besser, die Frage anders zu stellen: Was bringt es, abzuwarten und mal zu weiterzusehen? Was tun Sie, um sich selbst, Ihre Stadt, Ihr Land, Ihr Unternehmen zu schützen? Daher setzen wir auf Menschen und Institutionen, die sich dem Problem annehmen.

Weitere Informationen: www.footprintnetwork.org

Das Interview hat das Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Solarthermiebranche erwartet weiteren Aufschwung – will aber mehr

3. Mai 2021 - 8:00

Solarthermiebranche: Kollektorproduktion Nach einem Absatzplus von 26 Prozent im vergangenen Jahr erwartet die deutsche Solarthermiebranche, dass die Nachfrage nach Solarthermie weiter anzieht. Die Geschäftserwartung hat sich laut Bundesverband Solarwirtschaft zuletzt weiter aufgehellt.

Solarthermiebranche braucht neue Geschäftsfelder

Der Aufschwung scheint sich fortzusetzen. Im ersten Quartal 2021 setzte die Solarthermiebranche gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum 23 Prozent mehr Solarkollektoren ab. “Ursache des anhaltend hohen Interesses innerhalb der Bevölkerung sei ein gewachsenes Klimabewusstsein, die Einführung eines CO2-Preises auf fossile Energieträger sowie verbesserte Förderangebote für die Solarwärme”, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW). Um die auf europäischer Ebene vereinbarten Klimaziele erreichen zu können, sind seiner Einschätzung nach deutlich stärkere Anstrengungen erforderlich: “Die Solarisierung des Wärmesektors muss bis zum Jahr 2030 mindestens verdreifacht werden, auf dann 45 Gigawatt.” Die dafür notwendige Versiebenfachung der jährlich installierten solaren Heizleistung könne nur erreicht werden, wenn der Einsatz von Solarkollektoren nicht nur im Eigenheimsektor verbreitet werde, sondern für die Erzeugung von Fern- und Prozesswärme.

Solarthermiebranche fordert Investitionsprogramme

Nach Auffassung der Solarthermiebranche braucht es dafür die Anhebung der CO2-Mindestpreise im Wärmesektor und die Einführung solartechnischer Mindeststandards im Falle der Heizungssanierung. Diese Maßnahmen müssten durch hinreichend und unterbrechungsfrei ausgestattete Förderprogramme flankiert und sozial abgefedert werden. Zur Skalierung der Solarwärmenutzung in der Fern- und Prozesswärme sowie zur Errichtung saisonaler Wärmespeicher müssten zudem schnell geeignete Investitionsprogramme aufgelegt werden. “Die bereits seit längerem in Aussicht gestellte Bundesförderung für effiziente Wärmenetze muss noch in diesem Frühjahr gestartet werden, kann aber nur der Einstieg in die Solarisierung deutscher Innenstädte sein”, erklärt Körnig.

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Ökofen erweitert Produktion und Logistik

30. April 2021 - 8:00

Stefan Ortner mit Vater beim Spatenstich Seinen Firmensitz im oberösterreichischen Niederkappel vergrößert Ökofen. Der Pelletskesselhersteller verdoppelt seine Produktionsfläche und errichtet ein Logistikzentrum.

Ökofen erweitert Unternehmenszentrale

Mit dem Bau eines Logistikzentrums hat Ökofen Ende April begonnen. 20 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Bau. “Nach dem erst im Jahr 2020 errichteten Erweiterungsbau schafft der neuerliche Zubau dringend benötigte Flächen für die Produktion der Pelletsheizungen”, erklärt Geschäftsführer Stefan Ortner. Sein Unternehmen schaffe 50 Arbeitsplätze in der Region und baue nachhaltig. Ökofen habe schon beim Neubau 2007 und bei der Erweiterung der Produktionshalle 2019 bewiesen, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sehr gut Hand in Hand gehen könnten. So setze das Unternehmen auch beim Bau des neuen Logistikzentrums auf regionales Holz als Baustoff, erneuerbare Energie und Maßnahmen für Biodiversität. Im Frühjahr 2022 soll die neue zweigeschossige Halle ihren Betrieb aufnehmen.

Wie Produktionsausbau mit Mitarbeiterpflege und Naturschutz einhergeht

So soll das neue Logistikzentrum aussehen Die Betriebserweiterung ermöglicht Ökofen, die Produktionskapazität deutlich zu erhöhen und so auf die stark wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Heizsystemen zu reagieren. “Mit der Erweiterung verdoppeln wir die Produktionskapazität auf bis zu 40.000 Pelletsheizsysteme pro Jahr”, erläutert Ortner. Um die Versiegelung durch Parkplatzflächen zu vermeiden, werden die Auto-Abstellplätze in das untere Geschoss des Erweiterungsbaus integriert. Auch rund um das neue Gebäude steht die Ökologie im Vordergrund: Bäume, ein Biotop, eine eigens angelegte Insektenwiese sowie Strauchhecken sollen Pflanzen und Tieren wertvollen Lebensraum bieten. Auch an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter denkt die Firma: Sie bietet ruhige, helle Arbeitsplätze ohne Fließband und verzichtet auf Schichtarbeit. Im Zuge des Neubaus will Ökofen außerdem eine bestehende Photovoltaikanlage um 130 Kilowatt ausbauen, zusätzliche Stromspeicher installieren sowie seinen Ladepark für Elektrofahrzeuge um 100 Stationen erweitern.

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Vierteljahresbilanz 2021: Deutsche Pelletshersteller starten mit Rekord

29. April 2021 - 8:00

Vierteljahresbilanz 2021 Die Vierteljahresbilanz 2021 der deutschen Pelletsproduktion fällt positiv aus. Das zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands.

Vierteljahresbilanz 2021: Deutsche Pelletwerke starten mit Produktionssteigerung

Einen erneuten Rekord hat laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) die Pelletsproduktion in Deutschland im ersten Quartal 2021 verzeichnet. Acht Prozent mehr Holzpellets als im Vorjahreszeitraum haben die deutschen Hersteller mit 802.000 Tonnen in den ersten drei Monaten produziert. Pellets aus Deutschland bestehen fast ausschließlich aus Nadelholz. Die Hersteller setzen bevorzugt auf Restholz von regionalen Sägewerken als Rohstoff. Sie produzieren fast ausschließlich Holzpellets der höchsten Qualitätsklasse ENplus A1.

Das Potenzial der Pelletsproduktion in Deutschland

In Deutschland produzieren 39 ENplus-zertifizierte Hersteller an 50 Standorten. Deutschland hat in den vergangenen Jahren regelmäßig rein rechnerisch mehr Pellets produziert als inländisch verbraucht wurden. Je nach Witterung liegt die Jahresproduktion der deutschen Hersteller bei über zwei Millionen Tonnen im Jahr. Das Rohstoffpotenzial allein aus Sägenebenprodukten beträgt laut DEPV sechs bis sieben Millionen Tonnen – alternative Rohstoffe wie nicht sägefähiges Rundholz nicht mitgerechnet.

Vierteljahresbilanz 2021 in Zahlen
  • Produktionsmenge
    802.000 t
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 99 %
    Industriepellets: 1 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 87,5 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

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Germanwatch äußert sich enttäuscht zum Klimagipfel

28. April 2021 - 8:00

Mit zum Teil ambitionierten neuen Zusagen zu mehr Klimaschutz hatte der Klimagipfel “Climate Leaders Summit” vielversprechend begonnen. Doch im Nachhinein fällt die Bilanz ernüchternd aus, meint die Klimaschutzorganisation Germanwatch.

Was der Klimagipfel nicht gebracht hat

“Die bisherigen Zusagen der Industrieländer zur internationalen Klimafinanzierung reichen bei weitem nicht aus”, sagt David Ryfisch, Leiter des Teams Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. Die Industrieländer würden die armen Länder des Globalen Südens bei der Bewältigung der durch die Corona-Pandemie noch verstärkten Krisen weitgehend allein lassen. Die USA hätten zwar eine Verdopplung ihrer Finanzhilfen für Klimaschutz und -anpassung im globalen Süden bis 2024 angekündigt. Die Summe reicher aber nicht aus, um wenigstens die US-Beiträge wettzumachen, die in den vier Jahren unter Trump ausgeblieben seien. Deutschland kann nach Meinung von Ryfisch eine Trendwende herbeiführen: “Die Bundeskanzlerin sollte beim Petersberger Klimadialog in zwei Wochen eine Verdopplung der internationalen Klimafinanzierung aus Deutschland bis 2025 ankündigen.”

Was der Klimagipfel gebracht hat

Als positive Ergebnisse des Gipfels hebt Germanwatch die angekündigten Energiepartnerschaften der USA mit Indien sowie mit Japan zur Unterstützung des Indo-Pazifikraums hervor. Zudem hätten nach Großbritannien nun auch die USA angekündigt, aus der Unterstützung für fossile Energieträger durch Entwicklungs- und Exportfinanzierung auszusteigen. Südkorea, einer der wichtigsten Finanzierer von Kohle international, sagte den Ausstieg aus der internationalen Kohleunterstützung zu. “Südkoreas Ankündigung ist ein riesiger Schritt”, erklärt Ryfisch. Internationaler Druck müsse nun die letzten Bastionen der Kohlefinanzierung, Japan und China, ins Visier nehmen.

Germanwatch fordert Schuldenschnitt für Klimamaßnahmen

Die wenigen zum Gipfel eingeladenen Entwicklungsländer forderten neben mehr Taten bei der Klimafinanzierung die Möglichkeit, zusätzliche Maßnahmen für Klimaschutz und -anpassung im Gegenzug für Schuldenschnitte leisten zu können. “Die Schuldenkrise droht ambitionierten Klimaschutz in den Entwicklungsländern immer mehr abzuwürgen”, kommentiert Rixa Schwarz, Co-Teamleiterin für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. Ein Schuldenschnitt für Klimaschutzmaßnahmen könnte helfen und müsse deshalb zügig geprüft werden.

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Kesseltausch: Österreich unterstützt einkommensschwache Haushalte

27. April 2021 - 8:00

Leonore Gewessler stockt Förderung auf Mit 100 Millionen Euro wollen das österreichische Klimaschutzministerium und die Bundesländer eine sozial-gerechte Energiewende unterstützen. Das Geld soll einkommensschwache Haushalte beim Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem entlasten.

Einkommensschwache Haushalte bekommen Unterstützung bei ökologischem Heizungstausch

Das Klimaschutzministerium hat gemeinsam mit den Bundesländern ein umfassendes Förderprogramm für den Heizkesseltausch an den Start gebracht, das einkommensschwache Haushalte unterstützt. Dazu wird die Sanierungsoffensive in diesem Jahr um 100 Millionen Euro aufgestockt. Für 2023 und 2024 sind weitere 100 Millionen vorgesehen. “Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen. Denn der Kampf gegen die Klimakrise wird uns nur gelingen, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen”, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. All jene, die sich den Tausch einer Heizung nicht einfach leisten könnten, würden in Zukunft gezielt unterstützt. Michael Landau, Präsident der Caritas Österreich, begrüßt die Initiative: „Gerade jetzt stehen viele vor der Frage, ob sie ihre Wohnung heizen oder etwas zu essen kaufen können. Da braucht es Lösungen, die sozial und ökologisch sinnvoll sind.“

Förderrichtlinien stehen noch aus

Einkommensschwache Haushalte in Österreich sollen laut Gewessler künftig einen neuen klimafreundlichen Heizkessels vollständig gefördert bekommen. Die konkreten Maßnahmen stehen noch nicht konkret fest, sollen aber auf bestehenden Förderungen der Länder auf. In Österreich heizen noch 600.000 Haushalte mit Erdöl und eine Million mit Erdgas. Laut dem Klimaschutzministerium sind 300.000 Haushalte mit geringem Einkommen auf fossile Energieträger angewiesen. Der Bund stellt in den kommenden beiden Jahren insgesamt 650 Millionen für den Raus aus Öl und Gas-Bonus sowie den Sanierungsscheck zur Verfügung. Das Fördervolumen stockt es nun auf 750 Millionen auf, wobei die zusätzlichen Mittel für die einkommensschwächsten 20 Prozent der Haushalte reserviert sind. Bezogen auf einen Einpersonenhaushalt entspricht das einem Monatseinkommen von netto bis zu etwa 1.450 Euro.

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EEÖ begrüßt Bund-Länder-Einigung für fossilen Ausstieg in Österreich

26. April 2021 - 8:00

Martina Prechtl-Grundnig begrüßt Ausstieg Vertreter des des Finanz- und des Klimaschutzministeriums sowie der Bundesländer haben sich auf den schrittweisen Ausstieg aus Kohle-, Öl und Gasheizungen geeinigt. Der Verband Erneuerbare Energie Österreich erwartet Investitionen von 4,5 Milliarden Euro durch das Klimaschutzpaket.

Staatshilfen sollen Ausstieg aus fossilen Heizungen unterstützen

“Wir sehen diese Einigung als Richtschnur für weitere Initiativen und Gesetze, die in nächster Zeit auf den Weg gebracht werden: die Wärmestrategie, das Energieeffizienzgesetz, das Gaspaket und das Klimaschutzgesetz”, sagt Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ). Mit der Bund-Länder-Einigung zum fossilen Ausstieg werde das bereits im Regierungsübereinkommen festgehaltene Ziel der Klimaneutralität bis 2040 verankert. Bis 2035 sollen demnach Kohle- und Ölheizungen durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Förderungen, Beratungen seitens der Länder und zusätzliche Unterstützungen für einkommensschwache Haushalte sollen helfen, das Ziel zu erreichen. Erdgas soll bis 2040 aus dem Raumwärmemarkt verdrängt werden.

Wärmewende schafft und sichert Arbeitsplätze

Der EEÖ erwartet Investitionen von 4,5 Milliarden Euro durch das Klimaschutzpaket. “Es ist damit ein wichtiger Baustein eines wirtschaftlichen Aufbauprogrammes”, erklärt Prechtl-Grundnig. Die Branche suche Fachkräfte für die Umsetzung der Wärmewende. Die Verbandschefin bewertet den Fakt als gutes und wichtiges Signal in Zeiten der Rekordarbeitslosigkeit. Österreichs Industrie und Gewerbe seif ür die Wärmewende bestens aufgestellt. Dass der Ausstieg aus fossiler Energie im Wärmebereich einen regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungsmotor darstellt, bestätigt eine Studie der Johannes-Kepler-Universität Linz. Zumindest 64.000 Arbeitsplätze werden demnach direkt durch die Wärmewende geschaffen und gesichert.

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Bis 2040 soll in Österreich niemand mehr mit fossilen Energien heizen

23. April 2021 - 8:00

Österreich: Förderübersicht Ökowärme Ab 2022 muss in Österreich beim Tausch einer Kohle- oder Ölheizung ein klimafreundliches Heizsystem eingebaut werden. Ab 2025 sind alte Kohle- und Ölkessel im Bestand auszutauschen und Gasheizungen im Neubau verboten. Ein kompletter Gas-Ausstieg soll bis 2040 vollzogen sein. Darauf einigten sich Bund und Länder.

Österreich macht ernst mit der Wärmewende

“Das ist ein Meilenstein für die Energiewende im Raumwärmebereich, weil neben dem lange angekündigten Erdöl- nun auch der Erdgasausstieg besiegelt wird”, kommentiert Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes (ÖBV). Alternativen stehen bereit: Für jede fossile Heizung werde ein passendes Bioenergiesystem angeboten – sei es Hackgut, Pellets, Scheitholz oder Fernwärme –, das oftmals die günstigste erneuerbare Lösung darstelle.Die Heizungsumstellung attraktiv macht eine attraktive Förderung erneuerbarer Energien in Österreich. Nicht nur der Bund unterstützt den Kesseltausch mit seinem “Raus aus Öl und Gas“-Bonus, auch die Länder fördern den Umstieg.So gibt es in Tirol insgesamt 13.000 Euro Zuschuss bei einer Investition von 20.000 Euro. In Kärnten sind es 11.000 Euro, in Niederösterreich als Förder-Schlusslicht immerhin noch 8.000 Euro. In einer Förderübersicht listet der ÖBV die einzelnen Programme samt Kontaktstellen in den Bundesländern auf.

Biomasse profitiert, besonders Pellets

Im Vorjahr haben über 15.000 Haushalte in Österreich den „Raus aus Öl und Gas“-Bonus beansprucht. Bei rund 60 Prozent der geförderten Heizungsumstellungen kamen Biomasseanlagen zum Zug. Sie ersetzen größtenteils Ölkessel (69 Prozent) und Kohle- oder Koksöfen (21 Prozent). Sieben Prozent der Haushalte wechselten von Gas, drei Prozent ließen ihre Stromheizung tauschen. In Österreich sind 1,5 Millionen Gasthermen und Ölheizungen im Einsatz. Ihr Absatz ist im Vorjahr gesunken. Ein großer Gewinner des Vorjahres waren Biomasseanlagen mit einem Plus von acht Prozent. Bei sieben von zehn Systemen handelte es sich um Pelletsanlagen.

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BAFA-Monatsstatistik März 2021: Heizen mit erneuerbaren Energien

21. April 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik März 2021 Die BAFA-Monatsstatistik März 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um 50 Prozent auf 18.540 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik März 2021

Im März 2021 gingen 6.448 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 53 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.289 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 58 Prozent weniger. Außerdem sind 4.467 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 43 Prozent mehr als im Februar 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik März 2021 führt 3.336 solcher Anträge auf (plus 47 Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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Österreich: Pelletspreis im April 2021 geht merklich zurück

20. April 2021 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im April 2021 Der österreichische Pelletspreis im April 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 219,80 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im April 2021 laut PPA um 4,4 Prozent unter dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 51,3 Prozent. Gas ist 79,4 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 228,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 217,90 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 221,20 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im April 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,92 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber März 2021 um 2,9 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 190,22 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber März 2021 um 4,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,49 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  6,79 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,49 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im April 2021 sinkt deutlich

19. April 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im April 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im April 2021 um 5,5 Prozent gesunken. Nach Angaben des Deutsche Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 226,74 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Wie gewohnt bieten viele Pellethändler nach der Heizsaison Einlagerungsaktionen an. Pelletheizer sollten das Frühjahr zum Auffüllen ihrer Lager nutzen”, empfiehlt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,53 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl liegt bei 23,8 Prozent, der zu Erdgas bei 24 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 233,42 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 246,99 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 250,40 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 219,36 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 233,42 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 233,37 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 207,20 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 216,19 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 222,83 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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100.000ste Pelletsheizung im Ländle ausgezeichnet

15. April 2021 - 8:00

BaWü: 100.000ste Pelletsheizung In Murrhardt im Schwäbisch-Fränkischen Wald heizt die 100.000ste Pelletsheizung Baden-Württembergs. Im Südwesten sind ein Fünftel aller Pelletsfeuerungen Deutschlands installiert. Darauf weist das Deutsche Pelletinstitut hin.

100.000ste Pelletsheizung heizt zusammen mit Hackschnitzelanlage und Solarthermie

Die Entscheidung für Pellets fiel Sonja Grün (im Bild) und ihrem Ehemann nicht schwer. “Passend zu unserem neu gekauften Waldstück in der Nähe wollten wir weitgehend Holz nutzen, sowohl am Bau wie auch bei der Heizung”, erzählt die 61-jährige Neurowissenschaftlerin. Nur mit selbst gemachtem Brennholz zu heizen, erschien ihr aber zu anstrengend. Deshalb entschied sich das Ehepaar für eine Kombination von Scheitholz und Pellets. Ihr Haus stammt aus den 60er-Jahren. Sie haben es 2019 als Alterswohnsitz gekauft. Eine Kombination aus einem 15-Kilowatt-Pelletskessel und einer 20-Kilowatt-Stückholzheizung werden es künftig wärmen. Die Holzheizer unterstützt eine 7-Kilowatt-Solarthermieanlage mit zehn Quadratmetern Kollektorfläche auf dem Dach. Von dort liefern zudem Photovoltaikmodule umweltfreundlichen Strom.

Installateur baut seit 23 Jahren Pelletsheizungen ein

Installiert hat die 100.000ste Pelletsheizung im Ländle der Fachbetrieb von Harald Moser (im Bild rechts) aus Backnang, einem nordöstlich von Stuttgart im Rems-Murr-Kreis gelegenen Städtchen. Der Handwerker ist dort für sein ausgesprochenes Faible für Holzpellets bekannt. In 23 Jahren hat er über 900 Anlagen installiert, die den nachhaltigen Brennstoff verfeuern. “Der Erfolg von Pellets im Südwesten ist neben den politischen Rahmenbedingen vor allem auf engagierte Heizungsbaubetriebe wie den von Harald Moser zurückzuführen”, erläutert Martin Bentele (im Bild links), Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Er überreichte Sonja Grün für die 100.000ste Pelletsheizung im Ländle eine kostenlose Lieferung mit Holzpellets.

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Schweiz: Pelletspreis im April 2021 fällt stark

14. April 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im April 2021 Der Schweizer Pelletspreis im April 2021 ist mit durchschnittlich 348,30 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent gesunken. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im April 2021 liegt laut Pelletpreis.ch um 3,7 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 361,80 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 361,75 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 346,25 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 336,93 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 322,51 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Lesetipp: Propagandaschlacht ums Klima

13. April 2021 - 8:00

Propagandaschlacht ums Klima In seinem Buch “Propagandaschlacht ums Klima” zeigt der renommierte Klimawissenschaftler Michael E. Mann, wie die fossile Brennstoffindustrie seit 30 Jahren eine Klimawandelleugner-Kampagne führt. Und er präsentiert einen Aktionsplan, um die Erde zu retten.

“Propagandaschlacht ums Klima” informiert über Blockierer beim Klimaschutz

Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie blockieren Bemühungen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu regulieren oder zu bepreisen. Sie führen PR-Kampagnen durch, die darauf abzielen, praktikable Alternativen zu diskreditieren. Und sie entziehen sich ihrer Verantwortung, das von ihnen geschaffene Problem zu lösen – mit verheerenden Folgen für das Klima. In seinem Buch “Propagandaschlacht ums Klima” vertritt der Klimaforscher Michael E. Mann dennoch die Ansicht, dass noch nicht alles verloren ist. Seine Vorschläge:

  • Kohlendioxid vernünftig und realistisch bepreisen.
  • Den gut gemeinten, aber fehlerhaften Green New Deal korrigieren.
  • Eine fairen Konkurrenz zwischen Erneuerbaren Energien und fossilen Energieträgern schaffen.
  • Falsche Narrative und Argumente entlarven, die sich in die Klimadebatte eingeschlichen haben.
  • Eine Stimmung des Untergangs und der Hoffnungslosigkeit bekämpfen.
Die Anstifter klimapolitischer Untätigkeit besiegen

Angesichts der mächtigen Interessen, die den Status quo der fossilen Brennstoffe verteidigen, wird der gesellschaftliche Wandel nach Ansicht des Autors nur mit der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gelingen. Er wendet sich mit seinem Buch deshalb an alle Menschen, die der Auseinandersetzung um unseren Planeten anschließen wollen. “Propagandaschlacht ums Klima” ist als deutsche Übersetzung des Originals “The New Climate War” im Verlag Solare Zukunft erschienen. Das 440-seitige Buch leitet ein Vorwort des Science4Future-Wissenschaftlers Professor Volker Quaschning ein. Das Nachwort stammt von dem Meteorologen Özden Terli. Es kostet 29 Euro.

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