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Aktualisiert: vor 58 Minuten 58 Sekunden

Klimastudien: Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich

13. Dezember 2019 - 9:00

Studie zur Zukunft der Meeresspiegel Die Klimakrise lässt den Meeresspiegel immer schneller steigen und bedroht den Lebensraum Ozean. Das belegen zwei neue wissenschaftliche Studien.

Heutiges Handeln beeinflusst Meeresspiegel bis in die nächsten Jahrhunderte

“Der globale Meeresspiegelanstieg hat sich bereits beschleunigt. Das liegt auch daran, dass die Eisschilde in Grönland und der Antarktis immer schneller abschmelzen”, erklärt Professor Detlef Stammer, Direktor des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg. Wie sich der Anstieg in Zukunft entwickeln werde, hänge stark davon ab, wie viele Treibhausgase die Menschheit noch ausstoßen wird. Sammer hat mit 13 anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Broschüre “Zukunft der Meeresspiegel” erstellt, die das Deutsche Klima-Konsortium und das Konsortium Deutsche Meeresforschung veröffentlichten. Sie erklärt die wissenschaftlichen Grundlagen zum Anstieg des Meeresspiegels und hilft, die Risiken besser einzuschätzen. Manche Regionen werden künftig unbewohnbar sein, warnen darin die Forscherinnen und Forscher. Der Ankündigung von ambitionierteren Klimazielen und einem Grünen Deal für Europa sollten jetzt wirksame Maßnahmen folgen, damit die Kohlendioxidemissionen schnell sinken. “Im Moment sind wir auf dem Weg in eine Vier-Grad-Welt mit drastischen Folgen für die nächsten Generationen”, alarmiert Stammer.

Greenpeace fordert globale Maßnahmen zur Rettung der Weltmeere

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt in ihrem neuen Report “In hot water” davor, dass große Teile der Ozeane demnächst in ihren Funktionen als Ökosysteme und als Kohlendioxid-Speicher versagen könnten, wenn sich die Atmosphäre weiter ungebremst aufheizt. Die Studie fasst den derzeitigen Stand der Forschung zusammen. Schon heute zeigen demnach die Weltmeere mit ihrer Versauerung, dem Anstieg des Meeresspiegels und dem Aufheizen der Oberflächentemperatur deutliche Symptome der Erderhitzung. Damit sie nicht kollabieren, müssten Regierungen weltweit Treibhausgase drastischer reduzieren und mindestens 30 Prozent der Ozeane bis 2030 unter Schutz stellen. “Die Meere sind überlebenswichtig für die Menschheit. Sie liefern den Sauerstoff für jeden zweiten Atemzug auf unserem blauen Planeten und ernähren Millionen von Menschen”, sagt Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack. Er fordert die Regierungen zum dringenden Handeln auf.

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Förderservice Plus: Ökofen hilft bei Förderanträgen

12. Dezember 2019 - 11:09

Förderservice Plus: Anita Kempf unterschreibt Antrag Wer in eine umweltfreundliche Pelletsheizung investiert, kann von attraktiven Förderzuschüssen profitieren. Mit dem Förderservice Plus unterstützt der Pelletskesselhersteller Ökofen interessierte Baufrauen und -herren beim Ausfüllen ihrer Anträge.

Bei Förderservice Plus bereiten Fachleute die Förderanträge vor

Anita Kempf ist auf Holzpellets umgestiegen. Nach 30 Jahren hat sie ihre alte Heizung gegen einen modernen Holzkessel austauschen lassen – und daür zusammen 5.400 Euro als Förderung von Bund und Gemeinde bekommen. Bei den Formalitäten für die Zuschüsse hat sie Ökofen mit seinem Förderservice Plus unterstützt. Beim Förderservice Plus Prüfen Experten die Fördervoraussetzungen, fragen passende Programme ab – egal ob von Bund, Ländern, Kommunen oder Energieversorgern – und beurteilen sie auf Kombinierbarkeit. Sie erstellen die Anträge und kümmern sich um die eventuell nötige Dokumentationen, zum Beispiel mit dem KfW-Sachverständigennachweis. Am Ende müssen die Antragstellerinnen und Antragsteller nur noch unterschreiben. So wie Anita Kempf.

Anita Kempf heizt jetzt mit Holzpellets Bund macht Pelletsheizung noch attraktiver

Wer sein Haus klimafreundlich sanieren will, kann schon heute von staatlichen Geldern und zinsgünstigen Darlehen profitieren. Ab Januar 2020 zahlt sich die energetische Modernisierung noch mehr aus. Der Bund will die bestehende Bundesförderung um ein Sonderprogramm zum Austausch alter Ölkessel erweitern. Die Austauschprämie beim Umstieg auf eine saubere Alternative soll nach Regierungsplänen bis zu 45 Prozent der Kosten betragen.

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Feuerstätte richtig warten und pflegen

11. Dezember 2019 - 12:50

Sichtkontrolle bei Feuerstätte Von der Sichtscheibe bis zum Schornstein – spätestens zu Beginn der neuen Heizsaison empfiehlt sich bei jeder häuslichen Feuerstätte ein Blick ins Innere. Dazu rät der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI).

Bereits geringe Verunreinigungen können bei einer Feuerstätte wertvolle Energie kosten. Um gut gerüstet in die Heizsaison zu gehen, sollte der Ofen daher sauber und mängelfrei arbeiten können. Nur auf diese Weise lässt sich ein reibungsloser Betrieb gewährleisten. Besitzerinnen und Besitzer einer Feuerstätte können einen großen Teil der Wartung selbst übernehmen. Worauf es beim regelmäßigen Reinigen und den Funktions- sowie Sicherheitschecks ankommt, das haben Experten des HKI zusammengefasst.

Brennraum säubern

Bevor die Feuerstätte kontrolliert wird, ist der Brennraum zu reinigen. Befinden sich vom vergangenen Winter noch Asche und Ruß in der Brennkammer, diese am besten mit Schaufel und Feger beseitigen. Besonders bequem und gründlich lässt sich der Feuerraum mit einem sogenannten Aschesauger reinigen, dessen Filter speziell für den feinen Staub konzipiert ist.

Aschekasten leeren

Der Kasten muss regelmäßig geleert werden, damit ein kontrollierter und langsamer Abbrand gewährleistet ist. Zum einen verschließt die Asche die Luftwege, zum anderen kann sie auf Dauer den Rost durch die Hitze von unten verformen. Zur Sicherheit die Asche in einem Metallbehälter abkühlen lassen, bevor sie mit dem Hausmüll entsorgt werden kann.

Schamotte prüfen

Ist alles sauber, die Auskleidung ansehen. Durch die hohen Temperaturen kann es zu Rissen in den Platten und Steinen kommen, die den Ofen laut HKI aber nicht beeinträchtigen müssen. Erst wenn Stücke herausgebrochen sind, muss die Brennraumauskleidung erneuert werden.

Scheibe reinigen

Der Schmutz auf der Sichtscheibe lässt sich am besten mit einem feuchten Zeitungspapier und Holzasche säubern. Stark festgebrannter Ruß lässt kann leicht mit einem haushaltüblichen Fettreiniger entfernt werden: Einsprühen, einwirken lassen und mit einem weichen Lappen abreiben.

Dichtungen checken

Anschließend noch die Dichtungen an der Tür auf ihren Sitz prüfen und bei Bedarf durch einen Fachbetrieb wechseln lassen. Durch eine nicht mehr bündig schließende Feuerraumtür kann sogenannte Fehlluft in die Brennkammer gelangen und die Verbrennung stören. Folge: Die Emissionen steigen und der Wirkungsgrad sinkt.

Ofenrohr putzen

Auch das Ofenrohr muss von Ablagerungen und Verunreinigungen befreit werden, damit die Rauchgase gut abziehen können. Falls es keine Revisionsklappe besitzt, kann es je nach Bauart und Modell nötig sein, das Rohr zu demontieren. Nach dem Öffnen den Schmutz mit einer Kaminbürste heraus fegen oder ebenfalls absaugen.

Schornstein prüfen

Wurde die Feuerstätte eine Zeitlang nicht genutzt, sollte der Abzug vor der ersten Inbetriebnahme überprüft werden. Sind die Rauchgaswege frei und funktioniert die Drosselklappe, der Rauch zieht aber dennoch nicht ab, muss der Schornsteinfeger das Kaminsystem begutachten.

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Hamburg verbietet Ölheizungen

8. Dezember 2019 - 17:09

Hamburg beschließt Verbot von Ölheizungen Ein Verbot für Ölheizungen ab 2022 hat der Hamburger Senat beschlossen. Es ist Teil seines neuen Klimaschutzgesetzes.

Hamburger Senat will keine Ölheizungen mehr

Ab 2026 betrifft die Regelung auch Ölheizungen, die ausgetauscht oder ersetzt werden. Außer für Ölheizungen sieht das Gesetz auch das Aus für Stromdirektheizungen mit mehr als zwei Kilowatt Leistung vor. Außerdem hat der Hamburger Senat eine Nutzungsplicht für erneuerbare Energien bei der Wärmeversorgung beschlossen. Ab dem 30. Juni 20121 müssen Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden, die vor 2009 errichtet wurden, beim Austausch oder nachträglichen Einbau einer Heizungsanlage mindestens 15 Prozent des jährlichen thermischen Energiebedarfs mit Ökowärme decken. Wer eine Solarthermieanlage montieren lässt, kann die Bestimmung erfüllen. Dazu muss die Aperturfläche der Kollektoren bei Ein- oder Zweifamilienhäusern mindestens 0,04 Quadratmeter je Quadratmeter Nutzfläche betragen. Bei Mehrfamilienhäusern genügen 0,03 Quadratmeter. Als Ersatzmaßnahmen für die Nutzungspflicht lässt der Senat unter anderem den Anschluss an ein Wärmenetz gelten.

Hansestadt will CO2-Ausstoß bis 2030 mehr als halbieren

Bis 2030 soll der Kohlendioxidausstoß in Hamburg laut dem neuen Klimaplan um 55 Prozent sinken. Bis spätestens 2050 soll die Stadt klimaneutral werden. “Mit dem Klimaplan zeigen wir einen Weg auf, wie Hamburg seine Ziele konkret erreichen und seiner Verantwortung gerecht werden kann”, sagt Umweltsenator Jens Kerstan (Bündnis 90/Die Grünen). Der Senat werde dazu Milliarden investieren. So wolle die Stadt die Fernwärmeversorgung ausbauen und künftig auf den Einsatz von Kohle verzichten. Außerdem sind der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehrs, Energiestandards für Gebäude sowie Förderungen von Klimaschutzprojekten und Vor-Ort-Beratungen für Unternehmen vorgesehen. Die Ziele seines am 3. Dezember 2019  beschlossenen Klimaplans hat der Senat in einem Klimaschutzgesetz verankert.

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Kaminofen richtig bedienen und Emissionen vermeiden

4. Dezember 2019 - 9:00

Richtig Heizen mit dem Kaminofen Wer seinen Kaminofen richtig bedient, schützt die Umwelt vor zu hohen Emissionen. In einer Neuauflage seiner Broschüre “Richtig Heizen” erklärt das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing den richtigen Umgang mit Holz.

Kaminofen: Rostluftzufuhr schließen

“Einer der gravierendsten Heizfehler ist das dauerhafte Offenlassen der Luftzufuhr durch den Rost”, sagt Hans Hartmann, TFZ-Sachgebietsleiter Biogene Festbrennstoffe. Während beim Kaltstart noch alle Zuluftöffnungen offen sein sollten, müsse die Rostluft nach dem ersten Nachlegen geschlossen werden. Die Verbrennungsluft kann danach besser über einen anderen Weg – hinter der Ofentür entlang der Scheibe – zur Flamme gelangen. Wird die Rostluftzufuhr nicht geschlossen, stieg der Feinstaubausstoß bei den Messungen am TFZ auf das 6,5-fache. Ein weiterer Heizfehler ist das zu späte Nachlegen auf eine gerade noch zündfähige Glut. Damit wird riskiert, dass das neue Holz minutenlang ohne sichtbare Flamme schwelt. Das TFZ stellte für den gesamten Abbrand einen vierfach höheren Gesamtstaubausstoß fest.

Holz im Kaminofen richtig nachlegen und anzünden

Weitere Benutzerfehler: Ein einmaliges Auflegen von zu feuchtem Holz führte in den FTZ-Versuchen zum vierfachen Feinstaubausstoß, eine Überladung des Brennraums, 70 Prozent mehr Brennstoff, erhöhte die Kohlenwasserstoff-Freisetzung auf das dreifache. “Solche Heizfehler kann auch ein noch so guter moderner Kaminofen mit manueller Lufteinstellung nicht mehr ausgleichen”, erklärt Hartmann. Er und seine Kolleginnen und Kollegen haben verschiedene Varianten des Anzündens eines Scheitholz-Kaminofens untersucht. In den Messungen zeigte sich, dass bei einer Anzündvariante mit Zeitungspapier ohne Kleinholz gegenüber der favorisierten Variante mit Anzünderblöcken und einigen Anzündhölzchen eine etwa fünffach höhere Kohlenwasserstoff-Freisetzung und beim Feinstaub immerhin noch eine Verdoppelung des Schadstoffausstoßes eintritt.

Das TFZ hat deshalb die kostenlose Informationsbroschüre „Richtig Heizen – Der Betrieb von Kaminöfen“ (aus der Reihe TFZ Wissen) überarbeitet und neu aufgelegt. Außerdem hat es die Erfahrungen aus der durchgeführten Messkampagne in Videoclips festgehalten. Beides finden Sie unter der Internetadresse www.tfz.bayern.de/heizenmitholz

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Reimund Schwarze: “Der CO2-Handel zwischen Staaten braucht Kontrolle”

3. Dezember 2019 - 9:00

Reimund Schwarze Seit 2. und noch bis 13. Dezember verhandeln die Staaten bei der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid unter anderem darüber, wie sie untereinander mit Klimaschutz handeln können. Vor unheilvollen Kompromissen warnt Professor Reimund Schwarze im Interview. Der Umweltökonom arbeitet am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig und als Professor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Seit über 15 Jahren untersucht er internationale Klimaverhandlungen aus politisch-ökonomischer Perspektive und entwickelt Modelle zur Verbesserung der globalen Klimapolitik. Von den Klimaverhandlungen in Madrid berichtet er via Twitter (@RSchwarze).

Herr Schwarze, auf dem Weltklimagipfel in Madrid soll endlich der Prozess ins Rollen kommen, in dem die Länder ihre Klimazusagen für 2030 freiwillig erhöhen. Glauben Sie an einen Erfolg?
Leider wird es in Madrid in dieser Hinsicht wohl wieder keine großen Schritte geben. Die Verhandlungen starten schon durch ihre Verlagerung von Chile nach Spanien unter schwierigen Bedingungen und die klimapolitische Ambition ist kein offizieller Verhandlungsgegenstand. Natürlich ist es denkbar, dass einzelne Länder Ankündigungen machen, wie das schon im September auf dem New Yorker Sondergipfel der Fall war.

Den hatte UN-Generalsekretär António Guterres einberufen, um den Regierungen eine gute Plattform zum Präsentieren neuer Ideen und Ziele zu bieten – mit geringer Resonanz.
Was auf dem Tisch liegt, reicht nicht. Zu den Zielen des Pariser Klimavertrags gehört es, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Mit den bisherigen Versprechen der Staaten landen wir aber zwischen drei und vier Grad Celsius. Nichtsdestotrotz würde es mich überraschen, wenn wir schon in Madrid das Einlenken der Welt auf einen neuen Pfad erleben würden.

In den eigentlichen Verhandlungen wollen die Länder Regeln beschließen, wie sie untereinander mit Emissionsminderungen handeln können. Die Schweiz könnte dann beispielsweise für ein Klimaschutzprojekt in Brasilien bezahlen und sich die CO2-Einsparung selbst gutschreiben. Ist das sinnvoll?
Die grundlegende Idee ist es, Klimaschutz so günstig wie möglich zu machen, damit er wirtschafts- und sozialverträglich funktioniert. Das ist an sich natürlich wünschenswert. Im Paris-Abkommen könnten diese Handelsmechanismen noch eine weitere wichtige Funktion übernehmen: Sie sollen es Ländern erleichtern, sich hohe CO2-Einsparungen vorzunehmen, die sie allein nicht bewältigen könnten und deshalb bisher nicht zugesagt haben.

Große Teile der Klimabewegung warnen vor einem gefährlichen Ablasshandel…
Wichtig ist: Die Summe der CO2-Emissionen aus Brasilien und der Schweiz müssen durch den Handel fallen, nicht nur die Kosten. Es darf beim Handel nicht um Billigmaßnahmen gehen, um die low hanging fruits. Stattdessen müssen die high hanging fruits in Angriff genommen werden, etwa die Schaffung intelligenter Stromnetze und neuer Speichertechnologien. Das könnte den Prozess der Ambitionssteigerung anheizen, über den wir gerade geredet haben. Ganz zentral wäre es dafür, dass die Zusätzlichkeit sichergestellt ist. Die Schweiz darf natürlich nur Klimaschutzprojekte in Brasilien anstoßen, die dort ohne Geld von außen nicht möglich gewesen wären.

Aber es könnte doch genauso das Gegenteil eintreten: Dass Brasilien seine Klimaziele extra abschwächt, sein Potenzial also absichtlich kleiner darstellt, um sich Klimaprojekte von anderen Ländern finanzieren zu lassen. Und die Schweiz könnte die Umstellung ihrer Wirtschaft hinauszögern und trotzdem ihre Klimaziele auf dem Papier erreichen.
Solche Tricks könnten die gesamte Integrität des Paris-Abkommens unterlaufen, keine Frage. Deswegen kommt es ganz entscheidend darauf an, was nun in Madrid beschlossen wird. Das Kriterium der Zusätzlichkeit muss sowohl rechtlich festgehalten als auch mit praktischen Maßnahmen hinterlegt werden. Sinnvoll funktionieren kann der Handel nur mit einem umfassenden Kontrollsystem für Käufe und Verkäufe von CO2-Zertifikaten. Einfache Verhandlungen werden das sicher nicht. Das Thema hängt uns noch vom vorigen Jahr an. Damals hätte Brasilien fast den gesamten Klimagipfel in Katowice platzen lassen, um eine Regulierung des zwischenstaatlichen Emissionshandels zu verhindern.

Die reichen Industrieländer sind größtenteils verantwortlich für die Klimakrise, aber die Verluste und Schäden betreffen viele Länder im globalen Süden besonders stark. Die fordern deshalb Geld – zusätzlich zu sonstigen Zahlungen oder freiwilligen Spenden.
Bei der Überprüfung des Warschau-Mechanismus steht die Frage im Raum, wie er in das Paris-Abkommen integriert werden kann. Das ist auf die allerhöchste politische Ebene der Verhandlungen gehoben. Im Paris-Abkommen steht, dass es keine direkte Haftung für den Klimawandel geben darf. Internationale Ausgleichszahlungen für Schäden und Verluste sind aber möglich, zum Beispiel internationale Subventionen für staatliche Versicherungen. Es gibt den Vorschlag eines gesonderten Fonds dafür auf UN-Ebene. Die Diskussionen darum werden schwierig. Das Haftungsthema könnte wieder hochkochen. Ich bereite mich jedenfalls auf lange Nächte vor.

Es ist auch im Gespräch, das CO2-Handelssystem der Staaten mit dem der Luftfahrtbranche, Corsia, zu verknüpfen. Was würde das bedeuten?
Ein ganz wichtiger Punkt, dessen Bedeutung ich gar nicht genug hervorheben kann. Bei Corsia geht es darum, dass die Fluggesellschaften ihr beträchtliches Wachstum ab dem kommenden Jahrzehnt durch den Kauf von CO2-Zertifikaten kompensieren sollen. Da sind riesige Mengen an Treibhausgasen im Spiel, die dazu heftigste Wirkungen haben, weil sie so unmittelbar in der Atmosphäre ausgestoßen werden. Beide Systeme zusammen könnten zu einem unübersichtlichen Monstrum ohne ausreichende Qualitätssicherung werden. Ich hätte da wirklich Angst vor unheilvollen Kompromissen.

Weitere Informationen: www.ufz.de

Das Interview hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Stadtwerke entdecken die Solarthermie

2. Dezember 2019 - 13:51

In Ludwigsburg bauen die Stadtwerke auf Solar In Deutschland wurden in diesem Jahr unter anderem druch Stadtwerke Sonnenkollektoren mit einer Gesamtleistung von 26 Megawatt auf Freiflächen installiert. Die meisten dieser Kollektorfelder wurden an städtische Fernwärmenetze angeschlossen, meldet das Forschungsinstitut Solites.

Stadtwerke investieren in solare Wärmenetze

Derzeit entstehen fünf große Solarthermieprojekte der Stadtwerke in Ludwigsburg-Kornwestheim (zehn Megawatt), in Bernburg (sechs Megawatt), in Potsdam (3,5 Megawatt), in Halle (3,5 Megawatt) und in Ettenheim (1,2 Megawatt). Bereits im Frühjahr haben die Stadtwerke Erfurt eine Anlage mit 1,2 Megawatt in Betrieb genommen.”Während im vergangenen Jahr solarunterstützte Wärmenetze überwiegend in Form von neuen Solar-Bioenergiedörfern im ländlichen Raum an den Start gingen, ziehen 2019 etablierte Fernwärmeversorger in Ballungsräumen nach”, erklärt Thomas Pauschinger, Mitglied der Solites-Geschäftsleitung. Das Kollektorfeld auf der Stadtgrenze zwischen Ludwigsburg und Kornwestheim im Stuttgarter Ballungsraum wird die vorerst mit Abstand größte Solarwärmeanlage in Deutschland sein. Es soll in den Sommermonaten ein vorhandenes Biomasse-Heizkraftwerk und mehrere gasbetriebene Blockheizkraftwerke ersetzen.

Solarthermie bietet riesiges Potenzial

“Der aktuelle Wachstumstrend ist kein Zufall”, sagt Pauschinger, “denn die Solarwärmeanlagen können inzwischen zu wettbewerbsfähigen Kosten in die klassische Fernwärmeerzeugung integriert werden.” Deshalb würden Stadtwerke und Fernwärmeversorger sie als geeignetes Mittel sehen, um ihren Energiemix zu verbessern und den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht zu werden. Noch liegt der Anteil der Solarthermie am Fernwärmeverbrauch im Promillebereich. Pauschinger geht aber von einem großen Marktpotenzial im Gigawattmaßstab aus. Er erwartet ein anhaltendes Marktwachstum in den kommenden Jahren.

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Bayerisches Aktionsprogramm Energie fördert Holzenergie

29. November 2019 - 9:00

Aiwanger stellt Aktionsprogramm Energie vor Ein Aktionsprogramm Energie hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in einer Regierungserklärung am 27. November 2019 vorgestellt. Mit 73 Einzelmaßnahmen will er der Energiewende neuen Schwung verleihen.

FVH lobt Aktionsprogramm Energie

Mit seinem Aktionsprogramm Energie will Aiwanger unter anderem den Anteil der Bioenergie an der Wärmeerzeugung um ein auf 20 Prozent bis 2022 erhöhen. Die Stromerzeugung aus Bioenergie soll von 9,2 auf zehn Terawattstunden steigen. “Mit der Veröffentlichung zum Aktionsprogramm Energie hat sich das bayerische Wirtschaftsministerium heute ganz eindeutig für die Holzenergie stark gemacht”, freut sich Sebastian Henghuber, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Bioenergie und Leiter der Landesgruppe Bayern des Fachverbands Holzenergie (FVH). Er hebt hervor, dass insbesondere die Prozesswärmeerzeugung mit Holz unterstützt werde. Hierin sehe der FVH ein besonders großes Potenzial für Treibhausgaseinsparungen, da Prozesswärme in der Industrie derzeit fast ausschließlich über fossile Energieträger wie Öl, Kohle oder Erdgas gedeckt werde. Holzenergieanlagen dagegen seien eine bereits verfügbare und marktgängige Lösung für die Defossilisierung der industriellen Prozesswärme.

Viel Holz, wenig konkretes

Auch das Heizen mit Holz wird im Aktionsprogramm Energie erwähnt. So will Aiwanger ab dem kommenden Jahr die Haushaltsmittel für das Förderprogramm Bioklima erhöhen, das den Bau von Biomasseheizwerken unterstützt. Um wie viel die Fördermittel erhöht werden sollen, dazu finden sich bislang keine Angaben. Außerdem soll mit einem neuen Teil des 10.000-Häuser-Programms der Einsatz von Holz als Brennstoff in Bestandsbauten “gestärkt” werden. Der Ersatz von fossilen Heizanlagen durch Holzheizungen soll gefördert werden. Um den Zubau von Solarthermie in die Breite zu bringen, wird die Landesagentur für Energie und Klimaschutz eine Informationskampagne starten. Sie soll Fortbildungen für Energieberater und Fachhandwerker sowie Informationsmaterial für Bürgerinnen und Bürger über die verfügbaren Techniken und konkrete Fördermöglichkeiten von Solarthermieanlagen umfassen.

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Die Treibhausgaskonzentrationen steigen und steigen und steigen

27. November 2019 - 9:00

Treibhausgaskonzentrationen Die Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre haben ein weiteres Rekordhoch erreicht. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Greenhouse Gas Bulletin der Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization, WMO) hervor.

Treibhausgaskonzentrationen erhöhen sich immer schneller

Laut dem Bericht sind die weltweit gemittelten Kohlendioxidkonzentrationen im vergangenen Jahr weiter gestiegen – von 405,5 auf 407,8 parts per million (ppm). Der Anstieg lag über der durchschnittlichen Wachstumsrate der vergangenen zehn Jahre. Die durchschnittliche Wachstumsrate über die drei aufeinander folgende Jahrzehnte 1985-1995, 1995-2005 und 2005-2015 stieg von 1,42 auf 1,86  und auf 2,06 ppm/a. “Dieser anhaltende langfristige Trend bedeutet, dass zukünftige Generationen mit immer schwereren Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert werden, darunter steigende Temperaturen, extremere Wetterbedingungen und Meeresspiegelanstieg”, beschreibt WMO-Generalsekretär Petteri Taalas die Auswirkungen der hohen Treibhausgaskonzentrationen. Kohlendioxid bleibt jahrhundertelang in der Atmosphäre und noch länger in den Ozeanen. Auch die Konzentrationen der klimaschädlichen Gase Methan und Distickstoffoxid sind gestiegen.

Wirksamer Klimaschutz gefordert

Als Emissionen wird das bezeichnet, was an Treibhausgasen in die Atmosphäre gelangt. Konzentrationen stellen den Teil dar, der in der Atmosphäre verbleibt. Etwa ein Viertel der gesamten Emissionen wird von den Ozeanen und ein weiteres Viertel von der Biosphäre aufgenommen. Laut Taalas gibt es angesichts der im Greenhouse Gas Bulletin dokumentierten Zahlen keine Anzeichen für eine Verlangsamung, geschweige denn für einen Rückgang der Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre – trotz aller Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens. Angesichts dessen mahnt er zu wirksamen Klimaschutzmaßnahmen: “Wir müssen die Verpflichtungen in die Tat umsetzen und den Ehrgeiz im Interesse des zukünftigen Wohlergehens der Menschheit erhöhen.”

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Biomasseverband startet Infokampagne “Gegen die Klimakrise. Für bessere Luft.”

26. November 2019 - 9:00

Infokampagne "Gegen die Klimakrise. Für bessere Luft." Mit der Infokampagne “Gegen die Klimakrise. Für bessere Luft.” will der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) über den Beitrag von Holzheizungen zum Klimaschutz und Möglichkeiten zur Feinstaubreduktion aufklären.

Infokampagne “Gegen die Klimakrise. Für bessere Luft.” stellt CO2-Neutralität von Holzheizungen dar

Anlass für die Infokampagne “Gegen die Klimakrise. Für bessere Luft.” gegeben haben nach Aussagen des ÖBV in jüngster Vergangenheit vermehrt aufgekommene Meldungen gegen das Heizen mit Holz. Mit der Faktenoffensive will der Verband die positive Wirkung moderner Biomassetechnologien für die Feinstaubreduktion kommunizieren. “Wer mit Holz heizt, kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, da erstens klimaschädliche fossile Brennstoffe ersetzt werden, zweitens Holzbrennstoffe genutzt werden, die sonst ungenutzt verrotten würden, und drittens Nachfrage nach Biomasse aus Waldpflegemaßnahmen und Schadholzaufarbeitung generiert wird, was vor allem gut für die nachhaltige Waldbewirtschaftung ist”, erklärt ÖBV-Präsident Franz Titschenbacher. Um die Botschaft in die Öffentlichkeit zu bringen, stellt der Verband unter anderem Experteninterviews, Fact-Sheets, und Informationsfilme auf die Internetseite www.wärmeausholz.at und in die neu eingerichtete Facebook-Seite.

ÖBV: Feinstaub ist ein Argument für moderne Bioenergie

Biomasse gilt als CO2-neutraler Brennstoff, da das Kohlendioxid zuvor mittels Photosynthese aus der Atmosphäre in der Pflanzenmasse gebunden wurde, schreibt die Infokampagne “Gegen die Klimakrise. Für bessere Luft.”. Im Gegensatz dazu stamme der Kohlenstoff von fossilen Energien aus der Erdkruste und wird zusätzlich in die Atmosphäre verfrachtet. “Auch Feinstaub ist kein Argument gegen den Ausstieg aus fossilen Energien oder die Nutzung von Bioenergie. Im Gegenteil: Mit modernen Holzfeuerungen können trotz Ausstieg aus Heizöl und fossilem Gas die Feinstaubemissionen im Raumwärmebereich um 90 Prozent reduzieren”, sagt Titschenbacher. Das habe eine Studie der BEST-Forschungseinrichtung für Bioenergie ergeben, die den aktuellen Forschungsstandstand zu Holzheizungen und Feinstaub zusammenfasst. Demnach werden je vier Prozent der gesamten Feinstaubemissionen durch moderne  Biomassekessel sowie durch Öfen und Herde verursacht. Mit 16 Prozent machen den Löwenanteil der Feinstaubemissionen veraltete Allesbrenner aus.

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Verbände fordern mehr Tiefengeothermie in Wärmenetzen

25. November 2019 - 9:00

Impulspapier zur Tiefengeothermie Konkrete Handlungsempfehlungen für den Ausbau von Wärmenetzen, die mit Tiefengeothermie versorgt werden, haben mehrere Energieverbände vorgelegt. Das Impulspapier haben der der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), der Bundesverband Geothermie (BvG), der Energieeffizienzverband AGFW und Verband kommunaler Verbände unterzeichnet.

In Tiefengeothermie schlummert ein riesiges Potenzial

In Deutschland sind arbeiten aktuell 37 Tiefengeothermie-Anlagen. Sie erzeugen 1,2 Terawattstunden klimaneutrale Wärme pro Jahr. “Die Tiefengeothermie trägt damit bereits heute erheblich zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen und weiterer Luftschadstoffe bei”, sagt BEE-Präsidentin Simone Peter (Foto). Es könnte allerdings einiges mehr sein, denn die Wissenschaft beziffert das technische Potenzial der Tiefengeothermie auf etwa 100 Terawattstunden pro Jahr. Um die Emissionsminderungsziele des Klimaschutzgesetzes einzuhalten, bedarf es aus Sicht der Verbände zusätzlicher Impulse für die Bereitstellung von klimaneutraler Wärme und einer Reihe von Maßnahmen, um die Potenziale der Geothermie zu heben.

Verbände veröffentlichen Impulspapier

In ihrem gemeinsamen Impulspapier bekennen sich die vier Verbände zu der Zielsetzung, den Ausbau geothermisch gespeister Wärmenetze zu forcieren. Hierzu empfehlen die Verbände die Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen sowie eine verbesserte Absicherung geothermischer Projekte in der Anfangsphase. Dazu halten es die Verbände für geeignet, einen Wärmenetztransformationsfonds zu etablieren. Seine Mittel sollen helfen, das Fündigkeitsrisiko zu reduzieren oder seismische Messkampagnen durchzuführen. Darüber hinaus fordern die Verbände werden konkrete Vorschläge zum systematischen Ausbau der Tiefengeothermie sowie zur Behebung von Informationsdefiziten. “Die konstruktive Zusammenarbeit der vier Verbände unterstreicht die Bedeutung der Tiefengeothermie für die Wärmewende”, erklärt BvG-Präsident Erwin Knapek (Foto).

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Österreich: Pelletspreis im November 2019 erhöht sich

22. November 2019 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im November 2019 Der österreichische Pelletspreis im November 2019 ist gegenüber dem Vormonat  um 1,5 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 240,70 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im November 2019 laut PPA um ein Prozent unter dem im November vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 59,8 Prozent. Gas ist 65,2 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 254,50 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 238,70 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 240,10 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 205,87 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Oktober 2019 um 1,3 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im November 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,08 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Oktober 2019 um 0,8 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,91 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,85 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,11 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,66 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im November 2019 steigt etwas

20. November 2019 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im November 2019 In Deutschland ist der Pelletspreis im November 2019 leicht um 2,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 253,88 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Der Preisanstieg ist auch weiterhin im saisonüblichen Rahmen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der Preisvorteil von Pellets gegenüber fossilen Energieträgern falle deutlich aus. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,08 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 21,4 Prozent, der zu Erdgas 19,5 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 263,50 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 267,18 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 269,88 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 252,75 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 253,30 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 253,57 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,54 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 235,49 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 238,12 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Patricia Urquiola: „Ich stelle mir einen Ofen als architektonisches Element vor“

19. November 2019 - 9:00

DesignerinPatricia Urquiola Der italienische Hersteller MCZ hat bei den Entwürfen für seine aktuellen Pelletsöfen mit renommierten Gestaltern zusammengearbeitet. Patricia Urquiola beispielsweise hat den Pelletsofen Wall entworfen. Die Architektin und Designerin ist im spanischen Oviedo geboren. Sie arbeitet und lebt in Mailand. Im Interview erklärt Sie, was Sie zum Entwurf eines Pelletsofens angeregt hat.

Frau Urquiola, was hat sie zum Design des Pelletsofens Wall inspiriert?
Ich habe mir den Ofen als ein architektonisches Element vorgestellt, das zu den Innenräumen des Hauses passen muss, in das es integriert wird. Aus diesem Grund habe ich eine von der Geometrie her schlichte Form gewählt: einen Zylinder, bei dem die für den Betrieb dienenden Elemente, wie die Gitter oder die Griffe, nicht sichtbar sind. Der Zylinder steht auf einem Sockel auch als dekoratives Element, der passend zum Raum aus verschiedenen Materialien bestehen kann.

Pelletsofen Wall Was unterscheidet den Entwurf für den Ofen zur Gestaltung eines Einrichtungsgegenstands?
Es gefällt mir, dass Pelletsöfen stilvolle Objekte sind, denen die Interaktion mit uns bereits innewohnt. Als Designerin und Architektin habe ich jeden Tag mit unterschiedlichen und komplexen Projekten zu tun. Der wichtigste Aspekt bei einem Projekt ist für mich, dass ich es schaffe, innovative und zweckdienliche Lösungen zu finden, die von den Menschen geschätzt werden, die Gebrauch davon machen und damit leben. Im Fall des Ofens Wall musste ich eine Lösung suchen, um die Leitungen zu verdecken. Ich habe eine Form erschaffen, die einfach, aber zweckdienlich ist. Sie versteckt die technischen Elemente und integriert den Ofen mit seinem äußerst schlichten Design auf natürliche Art und Weise in die Architektur.

Was kann ein Ofen das Wohnambiente bereichern?
Es gibt zwei Aspekte. Der erste ist sehr wichtig und betrifft die Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit. Es ist für uns Designer mittlerweile zur Pflicht geworden – und ein Pelletsofen ist in dieser Hinsicht ein perfektes Gerät. Der zweite Aspekt ist eher romantisch. Es handelt sich um die Schönheit, die durch ein Feuer entstehen und jeden verzaubern kann.

Sie haben zum ersten Mal einen Pelletsofen entworfen. Was hat Sie dabei besonders interessiert?
Der hohe Wirkungsgrad eines Pelletsofen gewährleistet eine saubere Verbrennung mit einem der niedrigsten Emissionsniveaus. Der Gebrauch eines Pelletsofens ist kostengünstig und umweltfreundlich. Nachhaltigkeit und Forschung sind Themen, die meiner Auffassung vollkommen entsprechen. Designer können dazu beitragen, dass die neuen Heizgeräte nachhaltiger werden. Das ist ein Thema, das wir als Designer nicht nur in Bezug auf das Heizen vertiefen müssen, sondern auch all den Objekten gegenüber, die uns umgeben. Wir müssen die Art und Weise, wie wir mit der Energie umgehen, neu überdenken – ganz egal, ob es um Transport, Produktion oder Verbrauch geht.

Weitere Informationen: www.mcz.it

Das Interview hat die Presseagentur ERGO zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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NGOs unterstützen Klimastreik von Fridays for Future

18. November 2019 - 10:01

Ein breites Bündnis aus Sozial-, Umwelt- und Klimaverbänden unterstützt den weltweiten Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung am 29. November 2019. Es fordert mehr soziale Gerechtigkeit beim Klimaschutz.

Klimastreik gegen politisches Versagen

Am letzten Freitag im November finden in Deutschland in hunderten Städten große Klimastreik-Demonstrationen von Fridays for Future statt. Ein zivilgesellschaftliches Bündnis teilt die Empörung der Schülerinnen und Schüler über die Klimapolitik der Bundesregierung, die ein unwirksames und sozial ungerechtes Klima-Päckchen beschlossen habe. Die Bundesregierung begründe ihr klimapolitisches Versagen damit, den Menschen keinen konsequenten Klimaschutz zumuten zu können. “Billige Ausreden für schwache Maßnahmen lassen wir nicht gelten”, heißt es im Aufruf des Bündnisses. Klimaschutz und Sozialpolitik dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Konsequenter Klimaschutz erfordere eine grundlegende sozial-ökologische Wende.

Bündnis fordert sozial-ökologische Wende

Die Unterstützer für den Klimastreik sehen in einer solchen sozial-ökologischen Wende eine große Chance für eine gerechtere Gesellschaft. Sie stellen dafür sechs Forderungen. Dazu gehören unter anderem ein Klimaschutzgesetz, das das 1,5 Grad-Ziel einhält. Strom müsse naturverträglich und für alle bezahlbar sein. Außerdem verlangen sie möglichst kostenfreien öffentlichen Nahverkehr. Zugfahren soll deutlich günstiger als Fliegen sein. Schließlich müsse die Bundesregierung eine diskriminierungsfreie Grundsicherung gewährleisten, die vor Armut schützt und Teilhabe sichert. “Damit alle klimafreundlich leben können, muss soziale Sicherheit gewährleistet sein. Zukünftige Generationen müssen weltweit eine klimagerechte Zukunft haben”, schreibt das Bündnis.

Zum Koordinierungskreis des Bündnisses für den weltweiten Klimastreik am 29. November 2019 gehören 350.org, Attac, Avaaz.org, AWO, BUNDjugend, BUND, Campact, Greenpeace, Klima-Allianz Deutschland, Naturfreundejugend Deutschlands, NaturFreunde Deutschlands, Der Paritätische Gesamtverband, Together for Future, Umweltinstitut München, WWF Jugend, WWF.

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Schweiz: Pelletspreis im November 2019 geht aufwärts

16. November 2019 - 14:33

Schweizer Pelletspreis im November 2019 Der Schweizer Pelletspreis im November 2019 ist mit durchschnittlich 368,60 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 2,4 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im November 2019 liegt laut Pelletpreis.ch über dem Niveau vor einem Jahr, als er 367,60 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,35 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,02) und Erdgas (10,04). Diese Zahlen beziehen sich auf Oktober 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 384,79 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 365,67 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 355,48 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 340,19 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Gebäudereport 2019: Wärmewende kommt seit 2010 nicht voran

14. November 2019 - 12:49

Gebäudereport 2019 Der Befund im Gebäudereport 2019 ist nicht neu, aber Jahr für Jahr ändert sich nichts: Die Wärmewende kommt nicht voran. Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) zeigt das in ihrem aktuellen Report wieder auf.

Gebäudereport 2019 dokumentiert Energieverbrauch im Gebäudebestand

Der Energieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden betrug im Jahr 2017 deutschlandweit 870 Terawattstunden. Er liegt damit trotz politisch angestrebter Einsparungen sogar leicht über dem Niveau von 2010 mit 865 Terawattstunden. Den Stillstand beim Energiesparen dokumentiert der Gebäudereport 2019. Er enthält Analysen und Daten zum Gebäudebestand und seinem Energieverbrauch. Grund dafür sind laut Dena vor allem fehlende Anreize für Sanierungsmaßnahmen und den Einsatz von innovativen Technologien. “Die Sanierungsrate stagniert weiter bei etwa einem Prozent pro Jahr, obwohl zum Erreichen der Klimaziele mindestens 1,5 Prozent notwendig wären”, sagt Dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann. Immerhin bestünde durch das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung die Aussicht auf einen Kurswechsel und eine neue Dynamik im Markt.

Laut Gebäudereport 2019 werden Klimaziele nicht erreicht

“Es ist höchste Zeit, dass die Energiewende im Gebäudebereich wieder Fahrt aufnimmt”, erklärt Kuhlmann, “Im vergangenen Jahrzehnt ist wenig passiert.” Ohne zusätzliche Anstrengungen werden die Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich nach Schätzungen der Dena im Jahr 2030 um bis zu 28 Millionen Tonnen über dem angestrebten Wert von 70 bis 72 Millionen Tonnen liegen. Der Gebäudereport 2019 nennt verschiedene Maßnahmen und Technologien, mit denen die Klimaziellücke im Gebäudebereich geschlossen werden kann. Dazu gehören zum Beispiel innovative Geschäftsmodelle wie serielles Sanieren und Energiespar-Contracting, die schnelle Markteinführung von strombasierten, erneuerbaren Brennstoffen, digitale Lösungen und Künstliche Intelligenz für mehr Energieeffizienz.

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Förderung: BAFA-Zahlen im Oktober 2019

13. November 2019 - 9:00

BAFA-Zahlen im Oktober 2019 Die BAFA-Zahlen im Oktober 2019: Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung fiel mit 6.344 um fünf Prozent gegenüber September.

BAFA-Zahlen im Oktober 2019 im Detail

Im Oktober 2019 gingen 2.227 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Das sind vier Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 1.366 Anträge erhalten. Im September waren es 13 Prozent mehr. Außerdem hat es 2.751 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe bekommen – nur elf weniger mehr als im Monat zuvor.

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktentwicklung schließen

Da ein MAP-Förderantrag seit 2018 vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss und nicht wie davor nach der Inbetriebnahme, lassen sich die Zahlen der monatlichen BAFA-Statistik aus den verschiedenen Jahren nicht vergleichen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. So haben die veröffentlichten Zahlen von Januar und September 2018 neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen enthalten, für die bis September 2018 eine Übergangsfrist gegolten hat. Somit haben sich zum Teil doppelt so hohe Antragszahlen wie nach dem alten Verfahren ergeben. Auch ein Vergleich zwischen den einzelnen Monaten in den Jahren 2017 und 2019 ist durch die Verfahrensumstellung schwierig geworden. Vor zwei Jahren wurden die Anträge bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme gestellt, in diesem Jahr müssen sie vor Auftragsvergabe eingereicht werden. Wann die Anlage eingebaut wird, ist zu dem Zeitpunkt unbekannt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Biomasse-Verband veröffentlicht Basisdaten Bioenergie 2019

11. November 2019 - 10:45

Basisdaten Bioenergie 2019 Aktuelle Daten und Zahlen rund um Energieverbrauch, Klimawandel und erneuerbare Energien präsentieren die Basisdaten Bioenergie 2019. Veröffentlicht hat die Broschüre der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBMV).

Basisdaten Bioenergie 2019: Klimawandel macht Biomassenutzung unverzichtbar

Die in den Basisdaten Bioenergie 2019 enthaltenen Ergebnisse der Österreichischen Waldinventur 2018 zeigen laut ÖBMV, dass die Waldfläche und der Holzvorrat in Österreich trotz gesteigerter Holznutzung weiter zunehmen. Bedingt durch den Klimawandel sei in den Wäldern aber auch eine gravierende Zunahme des Schadholzanfalls zu beobachten. “Mit 5,2 Millionen Festmetern Käferholz in Österreich wurde 2018 der Rekordwert des Vorjahres um die Hälfte übertroffen”, sagt Forstassessor Peter Liptay. Der extrem heiße und trockene Sommer lasse für 2019 eine weitere Steigerung erwarten. “Für die gewaltigen Käfer- und Sturmholzmengen stellen die Biomassenanlagen auch künftig eine unverzichtbare Verwertungsschiene dar”, erklärt der Forstexperte. Auch wenn die Waldbesitzer bei der Waldverjüngung verstärkt auf Laubholz und andere Nadelhölzer setzen, stellt die vom Klimawandel besonders stark betroffenen Fichte immer noch 60 Prozent des Holzvorrates in Österreichs Wäldern.

Fast die Hälfte der Fernwärme stammt aus Biomasseheizwerken und Holzkraftwerken

Aus Schadholz und anderen niederwertigen Holzsortimenten erzeugen laut ÖBMV etwa 140 Holzkraftwerke in Österreich jährlich über zwei Milliarden Kilowattstunden Strom und mehr als vier Milliarden Kilowattstunden Wärme. Dazu kommen mehr als sechs Milliarden Kilowattstunden Nah- und Fernwärme aus etwa 2.400 Biomasseheizwerken, womit fast die Hälfte der österreichischen Fernwärme in Biomasseanlagen erzeugt wird. Die Basisdaten Bioenergie 2019 enthalten die wesentlichen Statistiken rund um die Energiewende. Über 80 Schaubilder und Tabellen zeigen Daten zu Energie allgemein, zu Wärme aus Biomasse, Ökostrom und Biotreibstoffen, sowie zur Preisentwicklung am Energiesektor. Die achte Auflage der Farbbroschüre im Format DIN A6 umfasst 72 Seiten. Kurze Texte erläutern die Abbildungen und tragen zum Verständnis bei.

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