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Aktualisiert: vor 44 Minuten 34 Sekunden

Bayern: Verein will Klimaschutz in die Verfassung bringen

31. Juli 2018 - 10:08

Klimaschutz in die Verfassung Mit einem Volksbegehren will der Verein Klimaschutz – Bayerns Zukunft den Klimaschutz in die Verfassung verankern.

Volksbegehren “Klimaschutz in die Verfassung” angekündigt

Der Klimawandel ist in vollem Gange: Wetterextreme wie enorme Hitze, extreme Trockenheit und Stürme erleben wir seit Jahren. “All das zeigt, wir sind mitten drin im Klimawandel”, sagt der Würzburger Grünen-Stadtrat Patrick Friedl, Vorsitzender des Vereins Klimaschutz – Bayerns Zukunft. Der Verein hat sich 2008 gegründet, um den Klimaschutz in Bayern zu fördern. Nach zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit starten nun er und drei weitere Mitglieder im Auftrag des Vereins das Volksbegehren “Klimaschutz in die Verfassung”. Damit wollen sie außerdem erreichen, dass die vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien als Ziel in die Bayerische Verfassung aufgenommen wird.

Bayern zum Vorreiter in Sachen Energiewende machen

v.l. Patrick Friedl, Hans-Josef Fell, Hans Arpke “Es geht heute, jetzt und unverzüglich darum, alles zu tun, um eine drastische Klimaerhitzung noch zu stoppen und den Schaden zu begrenzen”, sagt Friedl. Frankreich oder das österreichische Bundesland Vorarlberg hätten bereits den Klimaschutz in die Verfassung aufgenommen oder seien gerade dabei. Die Bayerische Staatsregierung lehne das Ansinnen dagegen seit Jahren ab. Jede Gesetzesinitiative diesbezüglich habe die Regierungsfraktion niedergestimmt. “Deshalb brauchen wir jetzt die Bevölkerung als Gesetzgeber, um Klimaschutz auch rechtlich den nötigen Vorrang zu geben.” Bayern solle die Gunst der Stunde nutzen, die Zeichen der Zeit erkennen, die Ursache des Flüchtlingsstroms richtig deuten und sich bundesweit und global als Vorreiter einer weltweiten Energiewende positionieren.

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Verbändebündnis fordert hohe energetische Anforderungen im neuen Gebäudeenergiegesetz

30. Juli 2018 - 9:00

Gebäudeenergiegesetz Das geplante Gebäudeenergiegesetz darf die heute schon bestehenden energetischen Anforderungen nicht aufweichen, warnt ein Verbändebündnis.

Verbände schreiben zu Gebäudeenergiegesetz an Minister

In einem gemeinsamen Brief zum Gebäudeenergiegesetz an die zuständigen Bundesminister Peter Altmaier und Horst Seehofer fordern die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), der Deutsche Mieterbund (DMB), der Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) und der Naturschutzbund (NABU) mindestens an dem derzeitigen energetischen Anforderungsniveau für den Wohnungsneubau festzuhalten. Vorschläge und Forderungen aus der Wohnungswirtschaft nach so genannten Öffnungsklauseln, nach einer Umstellung von Anforderungsgrößen, Quartiersbilanzierungen und anderen Flexibilisierungsoptionen, die zu einem Zurückfallen hinter bestehende Energieeffizienzstandards führen, lehnen die Verbände als kontraproduktiv ab.

Verbände fordern mindestens Effizienzhaus 55-Standard im Gebäudeenergiegesetz

Das Gebäudeenergiegesetz soll die Energieeinsparverordnung, das Energieeinsparungsgesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammenführen. Vor dem Hintergrund der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung müsste laut den Verbänden in der Baupraxis mindestens der Effizienzhaus 55-Standard oder besser erreicht werden. Da jedoch im Koalitionsvertrag vereinbart ist, an den aktuellen energetischen Anforderungen für Bestand und Neubau festzuhalten, dürfe die Politik keinesfalls eine Reduzierung dieses Anforderungsniveaus durch die Hintertür zulassen. Die Energieeffizienz von Gebäuden darf nicht zur Nebenrolle degradiert werden, das im Koalitionsvertrag ausdrücklich genannte Efficiency First-Prinzip nicht über so genannte Öffnungsklauseln unterlaufen werden.

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Wohnungen in Mehrfamilien-Sonnenhäusern verkaufen sich gut

27. Juli 2018 - 9:00

Solar beheizte Wohnungen in Chemnitz Wohnungen in weitgehend solar beheizten Gebäuden sind bei Immobilienkäufern begehrt. Das zeigen zwei Sonnenhaus-Projekte, die in den vergangenen Monaten abgeschlossen wurden.

Sonnenhäuser: Beliebte Wohnungen in einer Stadt mit Leerstand

In Chemnitz hat das Bauunternehmen FASA das erste Gebäude des Solardomizils fertiggestellt (Foto oben). Die elf von insgesamt 30 Wohnungen waren in wenigen Monaten verkauft – und das in einer Stadt mit Leerstand. “Es ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Neubauwohnungen in Chemnitz so schnell verkauft werden”, sagt FASA-Vorstand Ullrich Hintzen. Die Perspektive, nachhaltig wohnen zu können, ebenso wie die zentrumsnahe Lage im Stadtteil Schlosschemnitz erachtet er als wesentliche Gründe für den schnellen Verkauf. Bei der zweiteiligen Wohnanlage handelt es sich um ein Sonnenhaus mit einer  futuristisch anmutenden Architektur. Sonnenkollektoren mit einer Fläche von 317 Quadratmetern liefern die Hälfte des Wärmebedarfs in den beiden Solardomizilen. Nicht verbrauchte Solarwärme lässt sich in einem 200 Kubikmeter großen Langzeitwärmespeicher bunkern.

Sonne liefert die Hälfte des Wärmebedarfs

Solar beheizte Wohnungen in Obersulm Auch in Obersulm in der Nähe von Heilbronn waren die sechs Wohnungen in dem Mehrfamilien-Sonnenhaus von KHB-Creativ Wohnbau schnell vergriffen. 75 Quadratmeter Solarkollektoren erzeugen die Hälfte des Wärmebedarfs für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung. Die Sonnenfänger sind auf dem Dach und an der Fassade montiert. Der Pufferspeicher fasst 10,5 Kubikmeter. “Die ökologische und zukunftsweisende Bauweise, die heute und in der Zukunft günstigste Nebenkosten garantiert und dadurch auch eine hohe Wertsteigerung erwarten lässt, war ein wichtiges Verkaufsargument”, sagt KHB-Creativ Wohnbau-Geschäftsführer Rainer Körner, der auch zweiter Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts ist. Für ihn steht fest: “Das nächste Mehrfamilienhaus würden wir wieder als Sonnenhaus bauen.” Die Abwicklung sei unproblematisch und die Mehrkosten seien so gering, dass es keine Überlegung wert sei, ein Standard-Heizsystem einzubauen.

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MAP: Verband kommentiert hohe Zahl an Förderanträgen

26. Juli 2018 - 19:00

Martin Bentele zu MAP-Zahlen Bei der Förderstatistik für das Marktanreizprogramm (MAP) handelt es sich noch nicht um eingebaute Anlage. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin.

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. “Gegenüber dem Vorjahr ist bisher keine Zunahme beim Einbau von Pellet- und Holzfeuerungen festzustellen”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. In der deutlichen Zunahme an MAP-Förderanträgen für Holzfeuerungen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in diesem Jahr kann er deshalb erst dann ein erfreuliches Signal erkennen, wenn sie sich in einem tatsächlichen Marktwachstum niederschlägt. Dies sei aber bislang nicht der Fall. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist gilt. “Leider unterscheidet das BAFA nicht nach Neu- und Altfällen”, erklärt Bentele.

BDH-Zahlen weisen auf Marktrückgang bei Pelletsheizungen

Die monatliche Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie zu den realen Heizungsverkäufen verzeichnet laut Bentele bei Pelletsanlagen bis Mai 2018 sogar einen zweistelligen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. “Die im DEPV organisierten Hersteller arbeiten natürlich mit Hochdruck daran, dass aus den Vorab-Anträgen schnell eingebaute Kessel und Öfen werden”, berichtet Bentele. Verunsicherung beim Kunden, wann genau er den Auftrag erteilen darf, um die mehrere Tausend Euro betragende MAP-Förderung zu bekommen, sowie die hohe Auslastung im SHK-Handwerk bremse die Wärmewende momentan leider. Laut BAFA darf der Heizungs-/Ofenbauer sofort nach Erhalt der Eingangsbestätigung beauftragt werden. Keinesfalls muss man bis zur Zustellung des Förderbescheides warten.

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Österreich: Pelletspreis im Juli 2018 steigt leicht

24. Juli 2018 - 9:38

Pelletspreis im Juli 2018 Der österreichische Pelletspreis im Juli 2018 ist gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 233,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juli 2018 laut PPA um 2,9 Prozent über dem im Juni vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 70,3 Prozent. Gas ist 68,6 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 242,90 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 230,50 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 235,20 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 201,22 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juni 2018 um 0,6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Juli 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,93 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juni 2018 um 0,7 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,77 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,13 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,11 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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proPellets.ch startet neue Internetseite

19. Juli 2018 - 21:43

proPellets.ch informiert auf www.propellets.ch Der Branchenverband proPellets.ch lädt Hausbesitzer und Fachleute mit seiner neuen Internetseite ein, sich aktuell und umfassend über das Heizen mit den umweltfreundlichen Holzstäbchen zu informieren.

proPellets.ch informiert in drei Sprachen

Wer sich eine neue Heizung anschafft, informiert sich heute zuerst im Internet – häufig auch per Smartphone oder Tablet. Der Verein proPellets.ch will deshalb mit seiner neuen Internetseite www.propellets.ch ein Online-Informationsportal anbieten und das Heizen mit Pellets einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Dazu hat er seine bestehende Seite inhaltlich überarbeitet, frisch gestaltet und technisch auf den neusten Stand gebracht. nun funktioniert sie auch auf mobilen Geräten einwandfrei. Die neue Internetseite informiert in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch umfassend über den umweltfreundlichen Brennstoff – vom Rohstoff über die Herstellung, die Lagerung und das Heizen bis zur Ascheentsorgung.

Verbraucher finden Unterstützung für die Heizungsplanung

Mit einem Einsparrechner lässt sich mit wenigen Klicks feststellen, wie viel Geld und Kohlendioxid man persönlich dank dem Ersatz einer Öl- oder Gasheizung einsparen kann. Preise verschiedener Energieträger können in einer interaktiven Grafik einfach verglichen werden. Praktische Informationen wie zum Beispiel Installationsbeispiele und ein detaillierter Vergleich verschiedener Heizungslösungen unterstützen Hausbesitzer bei der Wahl ihrer neuen Heizung. Wer einen Experten für Heizungen oder Brennstofflieferanten sucht, findet sie in übersichtlichen Verzeichnissen. Für unverbindliche Beratungen können sich Private und Firmen auch direkt an die Geschäftsstelle von proPellets.ch wenden.

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Schweiz: Pelletspreis im Juli 2018 fällt etwas

19. Juli 2018 - 9:13

Pelletspreis im Juli 2018 Der Pelletspreis im Juli 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 356 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat etwas nach unten verändert. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juni 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 358,90 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,53) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf Juni 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 367,39 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 354,54 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 346,12 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 332,80 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Deutschland: Pelletspreis im Juli 2018 sinkt weiter leicht

18. Juli 2018 - 10:05

Pelletspreis im Juni 2018 In Deutschland ist der Pelletspreis im Juli 2018 weiter leicht gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 236,36 Euro pro Tonne. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Vormonat.

“Da Pellets im Sommer erfahrungsgemäß am günstigsten sind, sollten Kunden jetzt ihren Brennstoffvorrat auffüllen”, empfiehlt  DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Auch wenn bei sommerlichen Temperaturen die meisten Besitzerinnen und Besitzer einer Pelletsheizung nicht an den nächsten Winter denken, lohne sich die Bestellung außerhalb der Heizsaison. Pellets seien in den vergangenen Jahren deutlich günstiger als Öl und Gas gewesen. In den Sommermonaten sinke der Preis weiter, was das Heizen mit Pellets wirtschaftlich noch attraktiver mache. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,73 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 28 Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 244,76 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 249,20 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 249,68 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 235,39 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,34 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 237,79 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 222,65 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 218,62 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 222,76 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Windhager blickt auf eine Milliarde Betriebsstunden zurück

17. Juli 2018 - 10:30

Winhager: eine Milliarde Betriebsstunden Seit zwei Jahrzehnten entwickelt und produziert Windhager innovative Heizlösungen für Holzpellets. In dieser Zeit hat das Unternehmen mehrere Kesselgenerationen auf den Markt gebracht und dabei über eine Milliarde Betriebsstunden Erfahrung gesammelt.

Eine Milliarde Betriebsstunden stehen für Erfahrung

“Wer sich für eine Pelletsheizung von Windhager entscheidet, erhält einen besonders hochwertigen und bewährten Wärmeerzeuger”, sagt Windhager-Geschäftsführer Manfred Faustmann. Denn in jedem Gerät würden die Erfahrung und das Know-how von mehreren Modellgenerationen und über eine Milliarde Betriebsstunden stecken. Damit zähle das Unternehmen zu den erfahrensten und gefragtesten Pelletsheizungsspezialisten. Als sich Firmenchef Werner Windhager in den 90er Jahren entschlossen hatte, Pelletskessel zu entwickeln, hielten viele sein Vorhaben für ein kostspieliges Wagnis. Galten doch zu dieser Zeit die komfortablen, vollautomatischen Öl- und Gasheizungen als das Nonplusultra in der Wärmeversorgung. Ende der 90er Jahre brachte Windhager den ersten, selbst entwickelten Pelletskessel mit der Bezeichnung PMX auf den Markt. Er zeichnete sich unter anderem durch ein patentiertes Saugsystem aus.

Windhager entwickelt Pelletsheiztechnik laufend weiter

Windhager: eine Milliarde Betriebsstunden Bestärkt durch den Erfolg des PMX und den wachsenden Trend zu erneuerbaren Energien konzentrierte sich Windhager in den folgenden Jahren auf die Entwicklung und Herstellung komfortabler Pellets-Heizlösungen. Seither haben die Firmeningenieure das Heizen mit Holzellets noch komfortabler, sauberer und sicherer gemacht. Wichtige Meilensteine ihrer Arbeiten sind die Entwicklung der Abwurffeuerung, die eine exakte und damit sparsame Dosierung des Brennstoffs erlaubt, oder der Lowdust-Brenner, der die Emissionen auf ein Minimum reduziert. Auch eine besonders robuste, lautlos arbeitende Zündung haben sie entwickelt. Der Salzburger Heizungsspezialist war zudem der erste, der ein Saugsystem mit bis zu acht Entnahmesonden angeboten hat.

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Die BAFA-Zahlen im Juni 2018

16. Juli 2018 - 13:10

BAFA-Zahlen im Juni 2018 Die BAFA-Zahlen im Juni 2018 zeichnen weiterhin ein positives Bild für die Ökowärmebranche. Die Zahl der Anträge ging gegenüber Mai kaum zurück.

BAFA-Zahlen im Juni 2018 um zwei Drittel höher als im Vorjahr

Gingen im Juni des Vorjahres 1.892 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im Juni diesen Jahres 3.169. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.743 waren es im Mai 2017, 2.291 im Juni 2018 – eine Steigerung um 31 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im Juni 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (Juni 2017: 2.308 Förderanträge, Juni 2018: 2.634 Förderanträge). Insgesamt 8.094 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten im Juni 2018 einen Antrag auf Förderung einer Ökoheizung – zwei Prozent weniger als im Mai 2018.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Holzöfen: Schräder bietet zertifizierte Rohrdurchführungen an

13. Juli 2018 - 14:47

Beispiel für Rohrdurchführungen: Decke Ob Rohrdurchführungen durch Dächer, Decken oder Wände – die Produkte von Schräder sind bautechnisch zugelassen. Das teilt das Unternehmen ais Kamen bei Dortmund mit.

Schräder dämmt seine Rohrdurchführungen

Um einen Ofen an den gewünschten Ort stellen zu können, müssen seine Abgasrohre zum Schornstein meist durch Decken und Wände geführt werden. Nach der Norm DIN V 18160-1 dürfen bei Bauteilen mit oder aus brennbaren Baustoffen keine höheren Temperaturen als 85 Grad Celsius auftreten, wenn die Feuerstätte heizt. Um die Anforderung gewährleisten zu können, muss der vorgeschriebene Abstand von 200 Millimeter umlaufend zu brennbaren Baustoffen aus nicht brennbarem aber formbeständigem Material erstellt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, Produkte zu verwenden, die nachweislich trotz verringerter Abstände die Anforderungen erfüllen. Seine Rohrdurchführungen stattet Schräder deshalb mit einem speziellen Glasfaserdämmstoff aus. Er dämmt besser als herkömmliche Materialien, sodass die Rohrdurchführungen brennbare Bauteile berühren dürfen. Durchbrüche können dadurch erheblich kleiner ausfallen. Außerdem ergeben sich mehr Möglichkeiten, einen Ofen zu platzieren.

Firma bietet drei Versionen an

Beispiel für Rohrdurchführungen: Dach Die Rohrdurchführungen lassen sich praktisch und schnell montieren: Die Decke oder Wand an der gewünschten Stelle aufbrechen, die Rohre entsprechend der erforderlichen Länge kürzen, einsetzen und fixieren. Schräder liefert die Rohrdurchführungen in allen drei Versionen mit Längen von 1.000 Millimetern. Großflächige Durchbrüche und aufwändige Putzarbeiten sind nicht notwendig. Eine Frontplatte aus Thermax-SL bildet den Abschluss. Sie dient gleichzeitig als Wärme- und Strahlungsschutz. Eine umschließende Blende aus Edelstahl rundet das Gesamtbild ab. Die Rohrdurchführungen sind in drei Dämmstärken mit jeweils unterschiedlichen Nennweiten erhältlich. Sie eignen sich auch luftdichte Abgasleitungsdurchführung bei Niedrigenergie- und Passivhäusern.

 

Beispiel für Rohrdurchführungen: Wand

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Buch “Der Tollhauseffekt” entlarvt Klimawandelleugner

12. Juli 2018 - 12:19

Der Tollhauseffekt Das neue Buch “Der Tollhauseffekt” enthüllt die Praktiken von Klimaleugnern. Es handelt sich um die deutsche Übersetzung eines Buchs des US-amerikanischen Klimaforschers Manfred E. Mann (The Madhouse Effect).

Tollhauseffekt: Wie die Leugnung des Klimawandels unseren Planeten bedroht

Der Tollhauseffekt beschäftigt sich mit den Manipulationen sogenannter Klimawandelskeptiker, deren Pseudo- und Antiwissenschaft, die seriös verkleidet anerkannte Erkenntnisse und physikalische Tatsachen leugnet und zu untergraben versucht. Michael E. Mann erläutert wie wissenschaftliche Methodik funktioniert und offenbart dadurch gleichzeitig die Tragik der politischen Debatte: “Leider wurde der Begriff “Skeptiker” gerade im Zuge der Klimadebatte verschleppt, um etwas ganz anderes zu auszusagen. Es wird benutzt, um Beweisen auszuweichen, die man einfach nicht mag.” In seinem Buch “Der Tollhauseffekt” analysiert er die Strategien der Klimawandelleugner und deckt ihre Verstrickungen mit mächtigen Wirtschaftskonzernen auf. Das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature urteilt: “Eine flotte und einnehmende Lektüre … Sie bietet viele exzellente Einblicke in den Kampf gegen die Diskreditierung der Klimawissenschaft.”

DGS Franken gibt Buch heraus

Mann gilt als profilierter Warner vor der globalen Erwärmung und der damit verbundenen Klimagefahren. Er ist einer der Hauptautoren des dritten Sachstandsberichtes des sogenannten Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Er war maßgeblich verantwortlich für den Abschnitt über erdgeschichtliche Klimaänderungen. Sein Buch “Der Tollhauseffekt” hat der Cartoonist Tom Toles mit zahlreichen bissigen Zeichnungen illustriert. Auch sie haben der Übersetzer Herbert Eppel und Matthias Hüttmann, der das Übersetzungsprojekt initiiert und koordiniert hat, ins Deutsche übertragen. Als Herausgeber der deutschen Übersetzung fungiert der Landesverband Franken der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, bei dem Hüttmann arbeitet. Erschienen ist “Der Tollhauseffekt” im Erlanger Verlag Solare Zukunft. Das Taschenbuch kostet 24,90 Euro.

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Spirotop entlüftet Pufferspeicher automatisch

9. Juli 2018 - 13:51

Speicherentlüfter Spirotop Mit dem Spirotop bietet das niederländische Unternehmen Spirotech einen automatischen Großlüfter für Pufferspeicher an. Er sorgt dafür, dass sich das Puffervolumen vollständig nutzen lässt.

Spirotop führt Gase ab

In vielen Heizungsanlagen wird ein Pufferspeicher integriert, um Wärme aus regenerativen Energien zu bevorraten. Ein kleines Bauteil sollte nach Ansicht von Spirotech eine solche Anlage ergänzen – ein automatischer Großentlüfter wie den Spirotop, der auf den Pufferspeicher gesetzt wird. Die automatische Entlüftung stelle sicher, dass Luft beziehungsweise Gase wie Sauerstoff, die sich womöglich im oberen Bereich eines Pufferspeichers gesammelt haben, kontinuierlich abgeführt werden könnten. Auf diese Weise lasse sich das komplette Volumen nutzen, sodass der Speicher erst effizient arbeiten kann. Gleichzeitig werde der Gefahr von Korrosionsschäden vorgebeugt, die durch die eingeschlossenen Gase entstehen könnten.

Entlüfter Verdankt Dichtigkeit seiner Konstruktion

“Eine manuelle Entlüftung, die beispielsweise durch eine Leitung mit einem KFE-Hahn ausgeführt werden kann, führt in der Regel nicht zum gewünschten Ergebnis”, teilt Spirotech in einer Presseinformation mit. In der Praxis beziehungsweise im laufenden Betrieb erfolge eine Entlüftung zudem selten oder gar nicht. Bei Standardprodukten muss darauf geachtet werden, dass es nicht zu Undichtigkeiten kommt. Ihnen könne man mit dem Spirotop entgegenwirken. Bei Bedarf lässt sich auf das Außengewinde eine Leckwasserleitung anschließen. Seine Funktion erfüllt das Bauteil aufgrund seiner besonderen Konstruktion: Der Entlüfter verfügt über eine große Luftkammer, daher können Verunreinigungen oder Systemwasser nicht bis zum Ventil gelangen. Spirotech verarbeitet hochwertige Materialien und gibt auf die Ausführungen aus Messing mit Betriebstemperaturen von bis zu 110 Grad Celsius eine Garantie von 20 Jahren.

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FNR informiert Verbraucher über Biowärme

4. Juli 2018 - 15:17

Biowärme multimedial erklärt Biowärme lässt sich vielseitig nutzen. Verbraucherinnen und Verbrauchern stellt die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in einer Multimedia-Onlinereportage die Möglichkeiten vor.

Die Vielfalt der Biowärme multimedial erklärt

Ob in Alt- oder Neubau, in Ein- oder Mehrfamilienhäusern oder zur Quartiersversorgung über Nahwärmenetze – mit Biowärme lässt sich effizient, günstig und umweltfreundlich Warmwasser erzeugen und die Heizung betreiben. Dabei leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen. Die für die jeweiligen Versorgungsaufgaben passenden Varianten zur Nutzung von Biowärme und Bioenergie präsentiert die FNR in einer interaktiven Multimedia-Onlinereportage. Von modernen Holzöfen über Holzpellets- und Holzhackschnitzelheizungen bis hin zu Lösungen mit Bioerdgas oder Stroh werden für verschiedene Gebäude und Standorte – Dorf oder Großstadt – geeignete technische Lösungen und Praxisbeispiele vorgestellt.

FNR bietet breites Informationsangebot zur Biowärme

Dabei wird deutlich, dass sich Biowärme gut mit anderen erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel Solarthermie und Geothermie, kombinieren lässt. Die Multimedia-Onlinereportage zeigt Gebäudeeigentümern und Mietern, wie die Wärmeversorgung auf Bioenergie umgestellt werden kann. Weiterführende detaillierte Informationen der FNR – Broschüren, Leitfäden und umfangreiche Marktübersichten zu Biomasseheizungen – können in der FNR-Mediathek herunterladen.

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Jan Knaack: “Wir sehen das EU-Heizungslabel kritisch”

3. Juli 2018 - 19:05

Jan Knaack Bislang ist das EU-Heizungslabel kaum bekannt. Trotz Kritik am hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) zusammen mit Partnern nun Informationsfilme über das Effizienzsiegel erstellt. Projektmanager Jan Knaack erläutert Gründe und Erwartungen.

Herr Knaack, der BSW-Solar informiert derzeit verstärkt über das EU-Energieeffizienzlabel für Heizsysteme und Warmwasserbereiter. Ist es bei Verbraucherinnen und Verbrauchern immer noch nicht bekannt?
Wir denken nicht, dass das EU-Label schon vielen Verbrauchern bekannt ist. Umfragen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz haben Ende 2016 gezeigt, dass das Label nur in 50 Prozent der Fälle verstanden wird und häufig erst dann zur Kenntnis genommen wird, wenn die Entscheidung für das Heizsystem bereits gefallen ist. Als Vergleichsinstrument wird es kaum nachgefragt. Es ist auch erklärungsbedürftig, da zahlreiche Symbole und Icons nicht eindeutig sind. Der Verbraucher wird tendenziell überfordert.

Wie sieht es bei den Installationsbetrieben und den Handelshäusern aus? Ist das Thema dort angekommen?
Die Händler kommen ihrer Labelpflicht weitgehend nach. Bei den Installationsbetrieben gehen wir davon aus, dass die Label zwar mitgeliefert, aber nicht aktiv im Verkauf oder Marketing eingesetzt werden. Was das Verbundanlagenlabel angeht, bei dem es im LabelPack A+ Projekt im Wesentlichen geht, sehen wir seit der Einführung leider eine deutliche Reduktion der Anzahl der ausgestellten Labels, zumindest für die Plattform Heizungslabel. Die EU-Plattform von LabelPack A+ wird ebenfalls wenig nachgefragt, mit Ausnahme von Portugal, da hier das Label an das Fördersystem für Solarthermie angebunden ist.

Worauf führen Sie das zurück?
Das kann bedeuten, dass entweder Handwerker die gleichen Kombinationen anbieten und verbauen und somit das Label einfach kopieren, andere Plattformen der Hersteller oder die Kombinationen von Vollsortimentern eingesetzt werden oder einfach nicht gelabelt wird. Wir denken, dass in der Praxis bei Installateuren und Handwerkern noch viel Unkenntnis herrscht. Da die Überwachungsbehörden aber wenige Möglichkeiten haben, das Labelling jenseits der Hersteller zu kontrollieren, besteht auch von dieser Seite wenig Zwang, sich damit auseinanderzusetzen. Und da die Kunden selten nachfragen, besteht wenig Notwendigkeit für Installateure.

Das Label weist nach Ansicht vieler inhaltliche Defizite auf. Warum werben Sie dennoch dafür?
Wir sehen das Label kritisch, insbesondere im Hinblick auf die Komplexität und den Informationsgehalt sowie die fehlende Vergleichbarkeit unterschiedlicher Heizsysteme. Völlig zu Unrecht schneidet die Solarthermie bei den Berechnungen relativ schlecht ab. Andererseits wird die EU das Label nach unseren Kenntnissen nicht vor dem Jahr 2026 überarbeiten. Es bleibt uns also noch lange in dieser Form erhalten. Daher wollen wir im Rahmen des Projekts LabelPack A+ mit der EU-Kommission, die das Projekt finanziert, dem Label durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit mehr Aufmerksamkeit verschaffen und bei Endkunden und Handel ein Bewusstsein für das Label schaffen. Idealerweise können wir so die Nachfrage steigern.

Jan Knaack beim Labeln Was würden Sie am Label ändern?
Neben den genannten Aspekten müssen die Formeln angepasst werden, da derzeit die Solarwärme systematisch schlecht gerechnet wird. Die Solar Heat-Initiative hat bereits gute Vorschläge gemacht. Darüber hinaus ist mittlerweile der überwiegende Teil der Branche meiner Kenntnis nach für ein eigenes Kollektorlabel, damit auch hier die Wahrnehmung beim Kunden steigt. Ideal wäre die einfache Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Heizsysteme. Wenn Szenarien und Berechnungstools hinterlegt würden, damit die Kunden einschätzen können, wie viel Brennstoff sie durch mehr oder weniger Effizienz einsparen können, dann könnte das die effiziente Wärmetechnik deutlich voranbringen. Das verlangt eine intensive Abstimmung im Hinblick auf Szenarien und Grundannahmen. Der BSW-Solar hat bereits in zahlreichen Projekte und Aktivitäten derartige Renditerechner für Solarenergie entwickelt.

Sehen Sie Chancen, dass das Label in Zukunft verbessert wird?
Derzeit läuft ein Evaluierungsprozess durch die EU-Kommission, zu dem wir mit Erkenntnissen aus drei Jahren des Projekts LabelPack A+ beitragen. Die fehlerhafte Solcal-Berechnungsmethode, die für Warmwassergeräte fehl-dimensionierte Zapfprofile effizient rechnete, wird derzeit umgestellt, sodass zumindest hier Besserung zu erwarten ist. Die gröbsten Fehler können behoben werden. Ansonsten ist fraglich, ob bis Mitte der 20er Jahre viel passieren wird. Die Mühlen der EU-Kommission mahlen langsam.

LabelPack A+ nutzt Twitter, Facebook und Youtube für seine Aufklärungsarbeit. Wie kommt die Kampagne an?
Die Kampagne ist innovativ und vielseitig. Sie hat die Zugriffszahlen auf die Internetseite www.labelpackaplus.eu deutlich erhöht. Zudem haben wir Videos in mehreren Sprachen auf Youtube veröffentlicht und eine Twitter-Kampagne gestartet. Allerdings sind die Themen Energie und Energieeffizienz insgesamt nicht so ein starkes Zugpferd und erhalten nicht so viel Aufmerksamkeit.

Wer steht hinter dem Projekt LabelPack A+ und mit welchem Ziel?
Das Projekt wurde von der EU-Kommission im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon2020 gefördert. Es zielt darauf ab, Hersteller, Handel und Handwerk für die Einführung des Verbundanlagenlabels vorzubereiten, zu unterstützen sowie Öffentlichkeitsarbeit für das Verbundanlagenlabel zu machen. Die elf beteiligten Organisationen sind im Wesentlichen Solarverbände aus verschiedenen Ländern sowie zwei Verbraucher- und Umweltorganisationen. Koordiniert wird das Projekt von Solar Heat Europe. Der verantwortliche Ansprechpartner in Deutschland ist der BSW-Solar.

LabelPack A+ beendet seine Arbeit. Wird es ein Folgeprojekt geben oder braucht es weitere Aufklärung nicht?
Das Projekt endet im Juli 2018. Weitere Aufklärung wäre von Nöten, aber ein Folgeprojekt in dieser Form wird es erst einmal nicht geben. Die europäische Labelberechnungsplattform auf der Webseite www.labelpackaplus.eu wird wahrscheinlich vorläufig über das Solar Keymark Network SKN weiterbetrieben.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Pelletsproduktion: Pellet de Maule trocknet Holz mit der Sonne

2. Juli 2018 - 15:27

Besuch bei Pellet de Maule Der chilensiche Pelletsproduzent Pellet de Maule installiert eine solare Trocknungsanlage für seine Produktion. Liefern wird sie der deutsche Hersteller Grammer Solar aus Amberg.

Pellet de Maule braucht trockenes Rohmaterial

“Wesentliches Ziel des Projekts ist es, die Möglichkeiten von solaren Trocknungssystemen in Chile zu demonstrieren und deren Leistungsfähigkeit anschaulich unter Beweis zu stellen”, erklärt Siegfried Schröpf (in Bildmitte), Geschäftsführer des Kollektorherstellers Grammer Solar. Mit 220 Quadratmetern Kollektorfläche und zwei je vier Kilowatt starken Gebläsen soll die Anlage für Pellet de Maule eine Wärmeleistung von 135 Kilowatt und eine Luftleistung von 10.000 Kubikmetern pro Stunde erzielen. “Trockenes Rohmaterial zur Pelletsproduktion ist Mangelware”, erklärt Pellet de Maule-Firmenchef Thiago Fornaro Puchet (Dritter von links im Foto). Die Sonne könne für die Trocknung einen wertvollen Beitrag leisten, zumal sie kostenlos zur Verfügung stehe. Die Einführung von Pellets als sauberer, regionaler und günstiger Brennstoff sei in Chile von nationalem Interesse. Viele chilenische Städte leiden im Winter unter extremer Luftverschmutzung, die ihre Hauptursache in der Verbrennung von feuchtem Brennmaterial hat. Holzpellets und zertifiziertes getrocknetes Brennholz bieten eine bezahlbare und saubere Alternative.

Trocknung: Sonne ersetzt Pellets

Die Solaranlage wird in Constitución in der Holzverarbeitungsregion del Maule, 350 km südlich von Santiago de Chile installiert. Pellet de Maule stellt seine Pellets aus frischem Sägemehl und Sägespänen her, die als Abfallprodukte bei den umliegenden Sägereien anfallen. Im Produktionsprozess muss das feuchte Material getrocknet werden. Um einen ökologisch Gebläsetrockner beheizen zu können, verfeuert Pellet de Mauke derzeit etwa ein Fünftel seiner produzierten Pellets. Die Firma will nun ihre Produktionskapazität ausbauen und den prozentualen Verbrauch der Pellets reduzieren, indem sie dem Prozess eine solare Trocknung voranstellt.  “Nur wenn wir die Trocknung der Sägespäne in die Pelletsproduktion einbeziehen, können wir uns dynamisch am Markt entwickeln und die jährlich steigende Nachfrage nach Pellets bedienen”, erklärt Fornaro Puchet.

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