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Aktualisiert: vor 10 Minuten 34 Sekunden

Markus Mann: „Wir wringen die Späne vor dem Föhnen aus“

23. Januar 2018 - 9:00

Mit einer neuartigen Hackschnitzel-Vorentwässerung hat die Firma Westerwälder Holzpellets ihre Produktion in Langenbach ausgestattet. Sie spart Energie bei der anschließenden Trocknung des Holzrohstoffs. Welche Vorteile sie bringt und warum er außerdem in ein eigenes Sägewerk investiert hat, erklärt Geschäftsführer Markus Mann im Interview mit Pelletshome.com.

Herr Mann, wie funktioniert die Hackschnitzel-Vorentwässerung?
Im Prinzip werden die Hackschnitzel zwischen einen Koller und eine Lochmatrize gequetscht und das Wasser herausgedrückt.

Wie viel Energie lässt sich mit ihr sparen?
Im Winter können wir den Wärmeeinsatz fast halbieren und somit den Bandtrockner in den Zustand des Sommerbetriebs versetzen. Der Wassergehalt kann in der nassen Jahreszeit schon mal 55 bis 60 Prozent betragen. Wir reduzieren durch den Einsatz der Quetsche den Wassergehalt auf etwa 35 Prozent.

Inwieweit lassen sich dadurch die Produktionskosten senken?
Auch wenn es sich bei uns um Abwärme aus einem Biomasse-Heizkraftwerk handelt, so ist in der nassen Jahreszeit die Wärme der begrenzende Faktor. Bislang haben wir die Späne quasi trocken geföhnt. Nun wringen wir sie erst noch aus.

Handelt es sich um eine Eigenentwicklung?
Nein, wir wurden von einem Maschinenbauer aus dem Schwarzwald auf die neue Technik angesprochen. Ein Unternehmen aus der Nachbarschaft, die Firma Rudnick & Enners, war mit einer ähnlichen Idee vor zwei Jahren bereits auf der Ligna vertreten. Die Weiterentwicklung ihrer Technik läuft derzeit bei uns im Probebetrieb.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen?
Als ich die Technik erstmalig von der Firma Bohnert aus dem Schwarzwald präsentiert bekommen habe, war mir klar, dass das Konzept die erste wirklich große Innovation für den Pelletsmarkt seit 20 Jahren bedeutet. Es mag in der Vergangenheit bei vielen Pelletswerken nicht so wichtig gewesen sein, wie viel Wärme man einsetzen muss, da es sich um Abfallwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen handelte. Aber auch diese Wärme kostet Geld. Im Mittel braucht es eine Megawattstunde Niedertemperatur-Abwärme pro Tonne Holzpellets – im Sommer sind es 0,6 Megawattstunden, im Winter aber bis zu 1,2 Megawattstunden. Daher bedeutet die Hackschnitzel-Vorentwässerung einen großen Innovationsschub.

Sehen Sie weiteres Potenzial für Sparmaßnahmen in der Pelletsproduktion?
Wir haben in der Vergangenheit viel im Bereich der Stromverbräuche geleistet. Als wir 2001 mit der Produktion begonnen haben, haben wir fast 20 Prozent mehr Strom pro Tonne Pellets gebraucht als heute. Ich sehe heute das Hauptpotenzial in der Logistik zum Endkunden. Hier zählen kurze Wege und eine direkte Belieferung. Ist ein Pelletswerk zu groß, muss zu weit gefahren werden. Das hat unter anderem Herrn Leibold mit seinem Unternehmen German Pellets die Pleite gebracht.

Bislang haben Sie die Sägespäne von einem Sägewerk in unmittelbarer Nachbarschaft bezogen. Im September haben Sie Ihr eigenes Sägewerk eingeweiht und erzeugen von nun an bei der Herstellung von Brettern und Kanthölzern ihren eigenen Rohstoff. Warum haben Sie 8,5 Millionen Euro in ein eigenes Sägewerk investiert?
Unter anderem habe ich die Chance in einem neuen Rohstoffsegment gesehen, das von unseren Wettbewerbern derzeit noch nicht genutzt wird. Gleichzeitig haben wir uns damit diversifiziert und erzeugen weitere Produkte am Standort. Die Entwicklung bei den Sägewerken ist nicht immer stabil und nicht alle unsere Lieferanten sind für die langfristige Zukunft gewappnet. Zudem veredeln immer mehr große Säger ihren Rohstoff selbst zu Pellets. Somit ist weniger Material im Markt.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Pelletsmarkt 2017?
Im Prinzip können wir nicht klagen, denn in der Hochphase des vergangenen Winters hat sich so mancher Endverbraucher mit billigen Pellets versorgt, die am Ende zu Problemen geführt haben. Bei 80 Prozent unserer Kunden handelt es sich um Stammkunden. Der Anteil steigt in der Regel, wenn ein Kunde mal schlechte Erfahrung mit minderwertigeren Pellets gemacht hat. Außerdem merkt man, dass im Baltikum dieses Jahr auf Grund von Rohstoffengpässen weniger produziert und somit nach Deutschland geliefert wurde. Märkte wie Frankreich haben eine dynamische Entwicklung erlebt. Im vergangenen Winter gab es dort Stromknappheit durch die Abschaltung von Atomkraftwerken. Das hat einen Boom bei Pelletsöfen ausgelöst. Somit hatten die Produzenten aus Belgien ein gutes Ventil in Richtung Frankreich und haben den Westen von Deutschland etwas in Ruhe gelassen.

Was erwarten Sie für das kommende Jahr?
Leider liebt der Deutsche immer noch seinen neuen Diesel vor der Haustür und lässt den Oldtimer im Heizungskeller weiter bullern. Die Regierung müsste eine Kohlendioxid-Steuer von mindestens 50 Euro pro Tonne festlegen. Dann würden Pellets an vielen Orten gewinnen. Wenn ordnungspolitisch jedoch nichts geschieht, kommen wir nicht weiter und der Pelletsmarkts wächst weiterhin sehr langsam.

Weitere Informationen: www.ww-holzpellets.de

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Bester Monat: Die BAFA-Zahlen im Dezember 2017

22. Januar 2018 - 9:00

5.698 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Dezember 2017 eingegangen. Der mit Abstand meisten seit zwei Jahren.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat November

Der Dezember hat der Holzheizungsbranche einen Rekordwert bei den Antragszahlen beschert und das Verkaufsjahr 2017 versöhnlich enden lassen. Insgesamt 28.769 Anträge für eine Biomasseheizung im Marktanreizprogramm bedeuten eine Steigerung von 14 Prozent gegenüber 2016. Auch die Wärmepumpenindustrie verzeichnete im Dezember mit 2.822 Anträgen ihren besten Monat und kommt 2017 auf insgesamt 26.511 Förderanfragen – 20 Prozent mehr als Jahr zuvor. Für die Solarthermieanbieter lief es weniger gut. Mit 20.435 Förderanträgen musste sie ein Minus von elf Prozent hinnehmen. Dabei hat der Dezember mit 3.189 Förderanträgen schlimmeres verhindert.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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HDG Bavaria feiert 40-Jähriges

21. Januar 2018 - 9:00

Auf seine Gründung vor 40 Jahren blickt der Holzkesselhersteller HDG Bavaria zurück. Anstatt mit einer großen Veranstaltung feiert er mit mehreren Aktionen das ganze Jahr hindurch.

HDG Bavaria feiert 40 Jahre Heizen mit Holz

Die Geschichte von HDG Bavaria begann 1978 mit einem Patent für eine nahezu rauchfreie Verbrennungstechnik fester Brennstoffe. Um die klimafreundlichen Kessel fertigen zu können, lässt die Firmengründer Therese und Karl Ackermann in Massing eine 2.600 Quadratmeter große Produktionshalle errichten. 1990 steigt Eva Ackermann, die jüngste Tochter, in das Unternehmen ein. Die Betriebswirtin sorgt von Anfang an für frischen Wind, zum Beispiel im Personalwesen, und legt so den Grundstein zur Modernisierung des Unternehmens. 2005 findet der Spatenstich zum Bau des neuen Kunden- und Verwaltungszentrums sowie einer neuen Produktions- und Logistikhalle statt. 2014 entsteht ein neues Logistikzentrum. Ebenfalls im Jahr 2015 übernimmt HDG Bavaria mit Ligno Heizsysteme seinen bisherigen Vertriebspartner in Österreich.

HDG Bavaria verbessert Holzverbrennung

“Als vor 40 Jahren die ersten Holzheizkessel entwickelt wurden, steckte die Technik noch in den Kinderschuhen. Heute stehen die Kessel in Sachen Komfort, Bedienung und Emissionen anderen Heizsystemen in nichts nach und bietet nach wie vor die Vorteile, die Holzheizungen seit jeher auszeichnen – wie eine CO2-neutrale Verbrennung und einen preisstabilen und regional verfügbaren Brennstoff”, beschreibt Geschäftsführer Martin Ecker die technische Entwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte. Zuletzt hat das Unternehmen ein mit dem Fraunhofer Institut für Bauphysik entwickeltes Verbrennungskonzept vorgestellt, mit dem erstmals Vergaserkessel ohne nachgeschaltete Abgassysteme die zukünftigen gesetzlichen Anforderungen einhalten können. Wer das Firmenjubiläum mitfeiern will, kann sich auf der Internetseite 40.hdg-bavaria.com über die verschiedenen Aktionen informieren.

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Österreich: Pelletspreis im Januar 2018 steigt

20. Januar 2018 - 10:47

Der Pelletspreis im Januar 2018 ist in Österreich gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im Januar 2018

Mit 241,00 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Januar 2018 laut PPA um 4,8 Prozent über dem im Januar vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 52,4 Prozent. Gas ist 62,9 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 253,20 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 237,50 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 240,80 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 206,63 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Dezember 2017 um 2,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um fünf Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im Januar 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,07 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Dezember 2017 um 1,6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,2 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,92 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,50 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,01 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,03 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Schweiz: Pelletspreis im Januar 2018 steigt leicht

19. Januar 2018 - 9:00

Der Pelletspreis im Januar 2018 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 376 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Januar 2018 liegt laut Pelletpreis.ch auf dem Niveau vor einem Jahr, als er 375,10 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,59 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,56) und Erdgas (9,34). Die Zahlen beziehen sich auf Dezember 2017.

  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 389,78 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 374,66 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 363,61 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 347,29 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Pelletskaminöfen benötigen seit Januar das EU-Energieeffizienzlabel

18. Januar 2018 - 12:13

Seit diesem Jahr gilt das EU-Energieeffizienzlabel auch für Pelletskaminöfen. Darauf weist das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) hin. Pelletskaminöfen würden in der Regel in die Klassen A+ oder A++ eingestuft und damit eine bessere Bewertung als alle anderen Öfen erhalten.

Heizsysteme gleicher Art lassen sich mit EU-Energieeffizienzlabel nicht vergleichen

Hersteller müssen seit Januar für jedes Gerät ein EU-Energieeffizienzlabel bereitstellen, das Händler in der Verkaufsstelle deutlich sichtbar an den Geräten anbringen müssen. Außerdem müssen Ofenhersteller neben dem Siegel ein Produktdatenblatt und eine technische Dokumentation mit den Geräten ausliefern. Ab April müssen Hersteller und Händler dann auch bei jeder Art von Werbung auf die Energieeffizienz hinweisen. Das DEPI weist allerdings auf die Schwächen des Siegels hin: “Verbraucher können anhand des Labels jedoch nur Unterschiede in der Energieeffizienz verschiedener Arten von Einzelraumfeuerungsanlagen (z. B. Pelletkaminöfen, Scheitholzöfen, Ölöfen und Gasöfen), nicht aber zwischen Geräten derselben Art verschiedener Hersteller feststellen”, schreibt die Brancheneinrichtung in einer Presseinformation.

Von Fachfirmen beraten lassen

Auch zu Emissionen und Kohlendioxid-Einsparungen einer Heizanlage mache EU-Energieeffizienzlabel keine Angaben, genauso wenig wie über die zu erwartenden Kosten für den Betrieb der Anlage. Hausbesitzer sollten daher zur Frage, welche Einzelraumfeuerungsanlage für ihr Gebäude die geeignetste ist, auch zukünftig den Rat von Fachleuten einholen. Geschulte Ofenbauer für den Einbau eines Pelletskaminofens finden Sie unter www.fachstudio-pelletkaminofen.de. Das EU-Energieeffizienzlabel kennen Verbraucherinnen und Verbraucher schon seit langem von Elektrogeräten wie Kühlschränken und Staubsaugern. Holzzentralheizungen erhalten es Label bereits seit dem 1. April 2017 und Öl- und Gasheizungen seit September 2015.

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Deutschland: Pelletspreis im Januar 2018 steigt

17. Januar 2018 - 10:43

In Deutschland ist der Pelletspreis im Januar 2018 nach oben gegangen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 251,34 Euro pro Tonne. Das sind 2,4 Prozent mehr als im Vormonat und 3,8 Prozent mehr als im Januar 2017.

“Im Winter ist der Pelletpreis immer etwas höher als im Sommer”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Privatkunden sollten ihren Jahresbedarf daher außerhalb der Heizsaison ordern. Eine hohe Pelletsproduktion in Deutschland sichere auch im Winter die Versorgung. In der kalten Jahreszeit könne es jedoch durch witterungsbedingte Einschränkungen bei der Logistik zu längeren Lieferzeiten kommen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,80 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 15,9 Prozent, der zu Erdgas 18,9 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 261,66 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 263,29 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 2269,96 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 251,36 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 249,72 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 255,40 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 235,06 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 230,39 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 232,38 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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BAFA fördert über 60.000 Mal und stellt MAP um

16. Januar 2018 - 9:18

61.256 Einzelmaßnahmen zum ökologischen Heizen hat das Marktanreizprogramm (MAP) im vergangenen Jahr gefördert. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat es insgesamt 211 Millionen Euro dafür ausbezahlt. Dies sei der höchste Betrag seit 2011 gewesen.

Antrag für MAP online ausfüllen

Mit dem MAP bezuschusst das BAFA unter anderem den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Zum Jahresbeginn 2018 hat es die Förderung auf ein zweistufiges Verfahren umgestellt. Darauf weist das Deutsche Pelletinstitut hin. Die Anträge müssen nun vor Beginn der Maßnahme beim BAFA eingehen. Erst dann darf der Auftrag an den Heizungsbauer erteilt werden. Planungsleistungen dürfen schon vorher erbracht werden. Zudem müssen die Antragstellerinnen und Antragsteller die Formulare seit Jahresbeginn online ausfüllen und versenden. Im Anschluss muss der Antragsteller eine Bestätigung der wahrheitsgemäßen Angaben unterschreiben und per Post an das BAFA senden. Auch die Einreichung des Verwendungsnachweises nach Inbetriebnahme der Anlage erfolgt online. Sämtliche Unterlagen, zum Beispiel Rechnung und Fachunternehmererklärung, sollten Kundinnen und Kunden deshalb als PDF-Datei zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Weitere Informationen
  • Das Online-Antragsformular finden Sie auf den Informationsseiten zum MAP unter www.bafa.de.
  • Wie Sie einen Antrag für das MAP online stellen, erklärt das Merkblatt.
  • Sie können bei Fragen das BAFA telefonisch erreichen unter 06196 908-1625.
  • Nähere Informationen zur Förderung von Pelletsheizungen finden Sie außerdem beim DEPI.
Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Wilfried Pichler: „Virginiamalve bietet eine echte agrarische Alternative“

9. Januar 2018 - 9:00

In Deutschland und Österreich kennt kaum jemand die Virginiamalve: Sida hermaphrodita (L.) rusby. Das sollte sich ändern, findet Wilfried Pichler von Holzforschung Austria, denn die mehrjährige Energiepflanze bietet ein hohes Potenzial, um energetisch genutzte forstliche Biomasse zu ersetzen. Im Interview erläutert er, warum es sich bei Virginiamalve um einen vielversprechenden Rohstoff für die Brennstoffproduktion handelt.

Herr Pichler, was macht Virginiamalve zu einem Hoffnungsträger für den Pelletsrohstoffmarkt?
Die Energiepflanze ähnelt Holz und man benötigt im Gegensatz zu Kurzumtriebspflanzen kaum Energie, um sie für den Pelletierungsprozess zu trocknen. Als Brennmaterial verarbeitet sind kaum Probleme mit Emissionen und Verschlackung zu erwarten. Außerdem besteht keine Konkurrenzsituation zu anderen Nutzungsformen und sie ist sehr flexibel in der Flächennutzung. Stabile Bestände sind auch in sehr trockenen Gegenden zu erwarten.

Warum braucht es überhaupt neue Rohstoffe?
Die konventionellen Rohstoffressourcen in Mitteleuropa sind weitgehend ausgeschöpft. Für ein weiteres Wachstum des Pelletsmarkts – das zu erwarten ist – werden alternative Rohstoffquellen daher irgendwann notwendig. Das Wachstum des Pelletsmarkts zeichnet sich insbesondere bei gewerblichen Anlagen ab, die nicht immer Holzpellets in A1-Qualität benötigen. Virginiamalve bietet aber auch für kleine und mittlere Feuerungen eine echte agrarische Alternative, die ohne zusätzliche Maßnahmen gegen Emission oder Verschlackung genutzt werden kann.

Wie sind Sie auf die Energiepflanze gekommen?
Die Idee kam von der AGES. Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit forscht seit Jahren an alternativen Pflanzen für Zwischenkulturen, als Bienentracht und eben auch als Brennstoff oder Biogas-Rohstoff.

In welchen Regionen lässt sich Virginiamalve anbauen?
In ganz Europa auf fast allen Böden. Einzig und allein Staunässe ist weniger gut verträglich. Trockenheit durchtaucht sie ohne Schäden am Bestand.

Welche Eigenschaften zeichnet die Pflanze als Pelletsrohstoff besonders aus?
Bei der Verbrennung der Agrarpflanze fällt wenig Asche an – unter drei Prozent. Sie enthält wenig Chlor und Stickstoff und die Aschenerweichungspunkte liegen meist über 1.300 Grad Celsius.

Sie haben die Pflanze zu Pellets verarbeitet. Läuft der Produktionsprozess ähnlich wie mit Holz ab?
Ja, das Verhalten ist ähnlich. Allerdings liegt die Durchsatzleistung etwas höher. Dadurch braucht es weniger Energie zum Pelletieren.

Braucht es neue Fertigungsverfahren oder Verarbeitungsmaschinen?
Das im Feld anfallende Häckselgut besitzt eine sehr geringe Schüttdichte, weshalb man geeignete Logistik und Fördertechnik benötigt. Technologien, die das Häckselgut vorverdichten, haben sich in unseren Versuchen bewährt. Dazu gehört vor allem die Zerkleinerung mit einer Kollermühle. Der Rohstoff wird dadurch direkt pelletierfähig. Entmischungen der Gewebsteile werden verhindert. Interessant wären auch mobile Pelletiermaschinen, bei deren Entwicklung sich in letzter Zeit einiges getan hat.

Müssten sich die Pelletsproduzenten also umstellen, wenn sie Virginiamalve als Rohstoff einsetzen würden?
Wir haben Szenarien entwickelt, die für Lohnpelletierer interessant sein könnten, als Ergänzung zur Futtermittelpelletierung. Wichtig ist, dass die Transportstrecken für den Rohstoff gering bleiben. Für herkömmliche Holzpelletierer sind Rohstoffwechsel in der Regel schwierig durchzuführen, weil ihre Anlagen dafür nicht konzipiert sind. Virginiamalve ähnelt zwar Holz, ist aber keines. Daher kann das Produkt mit den derzeitigen Normen nicht als Holzpellet vermarktet werden.

In einer Veröffentlichung erwähnen Sie, dass die Pelletierung von Virginiamalve etwas mehr Fingerspitzengefühl braucht. Inwiefern?
Der Rohstoff besteht aus verschiedenen Gewebsteilen – Bast, Holz und Mark –, die sich in den Förderstrecken entmischen können, was zu einem unregelmäßigen Prozess führen kann. Man kann das jedoch in den Griff bekommen.

Bioenergy 2020+ hat Feuerungsversuche mit Pellets aus Virginiamalve durchgeführt. Mit welchen Ergebnissen?
Von der Verbrennungsqualität lässt sich Virginiamalve  ähnlich wie Kurzumtriebsholz einstufen, lediglich die Staubemissionen liegen höher. Die Werte liegen jedoch noch deutlich unter jenen von Stroh und Getreide, vergleichbar mit jenen von Miscanthus.

Das Projekt ist abgeschlossen. Was ist der Stand der praktischen Umsetzung?
Es geht jetzt um Projekte, bei denen Demonstrationsanlagen und Pilotmärkte aufgebaut werden. Wir haben dazu einige Pläne entwickelt, außerdem besteht Interesse seitens der Brennstoff- und der Landwirtschaft. Das Thema steht aber bei den Förderstellen noch weit unten auf ihren Listen, daher haben wir trotz sehr guter internationaler Forschungsanträge mit erstklassigen Konsortien bis jetzt noch keinen Zuschlag bekommen.

Wann erwarten Sie Pellets aus Virginiamalve auf dem Markt?
Nach 2020 ist es denkbar. Ich gehe vorerst aber nur von lokalen Märkten und genossenschaftsartiger Anwendung aus.

Weitere Informationen: www.ages.at/bioenergie/sida/

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In Wels die Pelletsneuheiten finden

8. Januar 2018 - 9:00

Ende Februar lohnt es sich doppelt, nach Wels zu reisen. Bei der Europäischen Pelletskonferenz und bei der Energiesparmesse lassen sich die Neuheiten und Trends der Pelletsheiztechnik entdecken.

Europäische Pelletskonferenz in Wels tagt zu aktuellen Entwicklungen

Über die Trends im internationalen Pelletsmarkt können Sie sich Ende Februar bei der Europäischen Pelletskonferenz in Wels informieren. Expertinnen und Experten aus aller Welt erläutern am 28. Februar 2018, wie sich die politischen Rahmenbedingungen auf die Branche auswirken, stellen neue Produkte der Pelletsheiztechnik vor und beschreiben, welche technischen und wissenschaftlichen Fortschritte die weitere Entwicklung vorantreiben. In der Vortragsreihe “Pellet Market News Worldwide” stellen Vertreterinnen und Vertreter nationaler Biomasseverbände am 1. März 2018 den aktuellen Stand und die Struktur der Märkte in ihren Ländern vor. An junge Forscherinnen und Forscher richten sich die Veranstalter vom Oberösterreichischen Energiesparverband (OÖESV) mit der Young Researchers Conference. Sie bietet den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre Arbeiten vor einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Die Europäische Pelletskonferenz ist Teil der World Sustainable Energy Days.

Energiesparmesse in Wels präsentiert Ökowärme

Die Energiesparmesse gilt als eine der europaweit bedeutendsten Produktausstellungen für Biomasse. Die wichtigsten Hersteller der Pelletsbranche werden ihre Neuheiten vom 28. Februar bis 4. März 2018 in Wels präsentieren. Pelletskessel finden Sie in Messehalle 20 und im Freigelände, Abgassysteme und Kaminöfen auch in Messehalle 10. Die Neuigkeiten bei Photovoltaik- und Solarthermiesystemen sowie der Wärmepumpentechnik können Sie ebenfalls bei der Energiesparmesse entdecken. Mit 821 Ausstellern aus 14 Nationen hat sie im vergangenen Jahr ihren Stellenwert als Österreichs Leitmesse für Bau, Bad und Energie bewiesen. 94.300 Gäste, darunter 32.100 Fachbesucherinnen und Fachbesucher, sind 2016 zur Energiesparmesse gereist.

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Vakuumspeicher Flexca bunkert haufenweise Sonne

5. Januar 2018 - 9:00

Den Pufferspeicher Flexca bietet Paradigma an, um möglichst viel Sonnenenergie über längere Zeit speichern zu können. Dazu ist er mit einer Vakuumdämmung ausgestattet.

Flexca lässt sich mit verschiedenen Heiztechnologien kombinieren

In Ein- und Zweifamilienhäusern lassen sich mit dem Flexca-Speicher solare Deckungsraten von bis zu 80 Prozent erreichen, teilt das Unternehmen mit. Selbst mit moderat dimensionierten Kollektorflächen von 20 bis 30 Quadratmetern seien solare Deckungsraten von mehr als 50 Prozent möglich. Paradigma bietet den Flexca mit Volumina zwischen 2.700 und 5.400 Litern an. Da er sich in Teilstücken einbringen lässt und damit durch enge Türen und Gänge passt, eignet er sich zum nachträglichen Einbau bei einem Sanierungsvorhaben. Der 2,17 Meter hohe Flexca-Speicher lässt sich mit den unterschiedlichsten Wärmeerzeugern kombinieren – ob Blockheizkraftwerke, Pelletskessel oder Wärmepumpen. Warmes Wasser für Bad und Küche erzeugt er mit einer externen Frischwasserstation.

Über Paradigma

Bei Paradigma handelt es sich um einer Marke der Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG. Sie ist Systemanbieter für nachhaltige Heizungslösungen und bietet Holzpelletsanlage, Solarthermietechnik und Gas-Brennwerttechnologie an. Paradigma verfolgt das Ziel, seinen Kundinnen und Kunden ein ganzheitliches System für ökologisch konsequentes Heizen zu bieten. Die Marke versteht sich dabei als Partner des SHK-Fachhandwerks und arbeitet deutschlandweit mit mehr als 700 ausgewählten Betrieben aus der Heiz- und Solartechnikbranche zusammen.

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Guntamatic realisiert Megaprojekt in Straßburg

3. Januar 2018 - 9:00

In Straßburg hat der österreichische Biomassekesselhersteller Guntamatic ein großes Wohnprojekt beliefert. 22 mal 250-Kilowatt-Pelletspower beheizen 90.000 Quadratmeter Wohnfläche.

Österreichischer Kesselhersteller liefert Modulblöcke nach Straßburg

Die Daten des Projekts überwältigen: 22 Pellets-Modulblocks mit 5,5 Megawatt Leistung, 26 Entnahmeschnecken und 1,3 Kilometer Schlauch, 27 Wärme-Übergabestationen und ein 25.000-Liter-Pufferspeicher als hydraulische Weiche. All die Technik braucht es, um 1.500 Wohnungen in einem Gebäudekomplex in Straßburg zu wärmen. Geliefert hat sie das österreichische Unternehmen Guntamatic. Während große Heizungsanlagen in der Regel nach Maß gefertigt werden, lassen sich die PRO-Modulanlagen aufgrund der einfachen und praktischen Serienbauweise vom Heizungsbauer planen, montieren und in Betrieb nehmen. Sie ersetzen in Straßburg bislang installierte Gas- und Ölkessel. Noch eine Zahl beeindruckt: Das Megaprojekt verheizt bis zu 25 Tonnen Pellets am Tag.

Die Daten zum Projekt in Straßburg
  • 1.500 Wohnungen
  • 90.000 Quadratmeter beheizte Fläche
  • 22 PRO 22 EC-Filter Pelletsanlagen
  • 26 Entnahmeschnecken für pneumatische Austragung
  • 25.000-Liter-Pufferspeicher als hydraulische Weiche
  • 27 Wärme-Übergabestationen
  • 1.300 Meter Fex-Box-Schlauch
  • bis zu 25.000 kg Pellets pro Tag

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Gemeinwohl fördern statt Gewinne maximieren

1. Januar 2018 - 9:00

Politische Anreize für eine am Gemeinwohl orientierte Form des Wirtschaftens fordert Greenpeace von der künftigen Bundesregierung. Die Gemeinwohl-Ökonomie schaffe Anreize für Unternehmen, mit ihrem Wirtschaften das Wohl der Gesellschaft zu mehren, statt wie zumeist alleine nach maximiertem Gewinn zu streben.

Gemeinwohl-Ökonomie will Umwelt und Wirtschaft in Einklang bringen

“Der Dieselskandal und die ökologischen Schäden durch das Pflanzengift Glyphosat sind nur zwei Belege dafür, wie unser heutiges Wirtschaftssystem Mensch und Umwelt schadet”, sagt Greenpeace-Geschäftsführerin Sweelin Heuss. Die nächste Bundesregierung müsse deshalb wirtschaftliche Entscheidungen belohnen, die das Gemeinwohl fördern und die ökologischen Grenzen des Planeten einhalten. Greenpeace hat Mitte Dezember als erste Umweltorganisation eine Gemeinwohl-Bilanz vorgelegt, wie sie die Sparda Bank München und Vaude bereits zuvor erstellt hatten. Die Bewertung richtet sich unter anderem danach, wie sehr Unternehmen und Organisationen auf Kooperation statt auf Konkurrenz setzen und ob ihr Handeln auf mehr Wohl oder höheren Gewinn abzielt. “Das derzeitige Wirtschaftssystem lässt diese wahren Kosten des Wirtschaftens meist unberücksichtigt und straft engagierte Unternehmen geradezu ab”, sagt Vaude-Geschäftsführerin Antje von Dewitz.

Mehr Firmen wollen mehr Gemeinwohl

Die Zahl der Unternehmen, die die noch junge Idee der Gemeinwohl-Ökonomie unterstützen, ist inzwischen auf mehr als 2.000 gewachsen. Das Modell schlägt variable, an ökologischen und sozialen Kriterien ausgerichtete Anreize und Abgaben vor. Dumpingpreise, Verstöße gegen Umwelt- und Sozialauflagen, Steuertricks oder feindliche Übernahmen verschlechtern die Gemeinwohl-Bilanz und führen zu höheren Steuern, Zöllen und Kreditzinsen. Unternehmen mit ethischer Verantwortung werden umgekehrt bei öffentlichen Aufträgen bevorzugt und zahlen geringere Steuern. “Statt Gewinnstreben und Konkurrenz müssen Gemeinwohlstreben und Kooperation belohnt werden”, sagt Gemeinwohl-Begründer Christian Felber. Die Wirtschaft müsse der Gesellschaft dienen, nicht umgekehrt. Finanzgewinn dürfe nicht Ziel, sondern nur Mittel des Wirtschaftens sein.

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