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Aktualisiert: vor 58 Minuten 52 Sekunden

Volker Lenz: “Hybridsysteme werden kommen”

7. November 2017 - 15:33

Die Digitalisierung wird Einzug in die Heizungskeller halten. Und Biomasseheizanlagen müssen künftig flexibel in Hybridsystemen arbeiten können. Das sind zwei Anforderungen für die Pelletsheiztechnik der Zukunft. Davon ist Volker Lenz vom DBFZ Deutschen Biomasseforschungszentrum überzeugt. Worauf sich die Branche vorbereiten muss, erklärt der Bereichsleiter “Thermo-chemische Konversion” im Interview.

Herr Lenz, die Energiewelt wandelt sich. Der Zuwachs an Photovoltaik- und Windkraftanlagen führt in Deutschland zu immer intensiveren Diskussionen darüber, wie Strom- und Wärmemarkt zusammenwachsen. Immer mehr Produkte kommen auf den Markt, mit denen sich Überschussstrom aus Photovoltaikanlagen zum Heizen nutzen lässt. Welchen Herausforderungen müssen sich Bioenergiebranche und Pelletsindustrie stellen, um den Wandel mitgestalten zu können?
Die größte Herausforderung wird aus meiner Sicht darin liegen, dass es immer schwerer wird, mit einer reinen Bioenergietechnologie gegen andere Erneuerbare bestehen zu können. Im Neubau zum Beispiel bringen Wärmepumpen oft einen ökonomischen Vorteil gegenüber vollversorgenden Bioenergielösungen, zumindest im kleinen Leistungsbereich. Das führt dazu, dass die Bioenergie auch im Wärmebereich letztlich immer häufiger als Teil einer Systemlösung zu sehen ist. Der Markt wird sich immer mehr hin zu Hybrid- und Multibrid-Wärmeversorgungssystemen entwickeln, bei denen die Biomasse immer dann ihre Stärke als speicherfähige Energie ausspielen kann, wenn die anderen Technologien mit großen Speichern einfach zu teuer würden.

Wie könnte solch ein Kombisystem der Zukunft aussehen: Ein Pelletsofen ergänzt zum Beispiel eine Wärmepumpe?
Genau. Es kommt heute relativ häufig vor, dass sich Hausbesitzer zu ihrer Wärmepumpe einen Scheitholz-Kaminofen einbauen. Angenehmer in der Bedienung und systemdienlicher im Betrieb wäre es, einen Pelletsofen mit Wassertasche zu installieren und ihn automatisiert an- und ausgehen zu lassen. Ihn also nicht nur am Abend anzuwerfen, um die behagliche Wärme zu spüren und das Feuer zu sehen, sondern ihn sich automatisch einschalten zu lassen, wenn es ökonomisch Sinn macht. Zum Beispiel in der Früh, wenn es kalt ist, die Wärmepumpe viel zu tun hat und es kein Stromangebot aus Photovoltaik gibt. Wir haben das für einen Scheitholz-Kaminofen durchgerechnet. Eine solche Kombination bietet bereits heute in einem nicht besonders gut wärmegedämmten Gebäude mit Radiatorheizkörpern einen ökonomischen Vorteil.

Gute Aussichten für Ofenhersteller. Was ist mit den Kesselherstellern?
Sie müssen mit den Kesselleistungen in Ein- und Zweifamilienhäusern auf jeden Fall nach unten kommen. Eine tragende Säule der Energiewende bildet die Energieeinsparung – auch im Wärmebereich. Der Trend wird deshalb häufig zum Drei-Kilowatt-Biomassekessel gehen, um eine Vollversorgung zu ermöglichen. Wenn dieser mit einer Wärmepumpe kombiniert wird, dann reden wir eher über noch niedrigere Leistungen. Da wird es aber für einen klassischen Pelletskessel schwierig. Dann wird die Wahl eher auf einen Pelletsofen mit Wassertasche fallen.

Das heißt, Biomassekessel werden künftig eher für größere Verbraucher interessant?
Die Hersteller müssen Mehrfamilienhäuser oder kleine Wärmeverbunde in den Blick nehmen, bei denen heute eher über eine Hackschnitzelanlage nachgedacht wird. Mit einem höheren Dämmstandard könnten künftig in diesen Objekten Pelletsanlagen mit 15 Kilowatt Leistung interessant werden, wie sie heute in Einfamilienhäusern eingesetzt werden. Sie könnten in Zukunft im Verbund mit anderen erneuerbaren Energien mehrere Häuser über einen Nahwärmeverbundversorgen.

Muss sich die Branche demnach neu aufstellen?
Es gibt aus mehreren Gründen mittelfristig den Bedarf, neue Technologien voranzubringen. Es wird auf jeden Fall, davon bin ich überzeugt, emissionsseitig vorangehen müssen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Firma Windhager, die einen Vorvergaser-Holzhackschnitzelkessel auf den Markt gebracht hat, der bei den Staubemissionen unter fünf Milligramm pro Kubikmeter liegt. Das ist eine Marke, die bei allen Technologien erreicht werden sollte. Aus unserer Sicht wird es zudem einen großen Bedarf geben, in Kombilösungen mit anderen erneuerbaren Wärmequellen integrierbar zu sein. Dabei ist es nicht damit getan, das hat man bei der Kombination aus Pelletskessel und solarthermischer Anlage gesehen, das System zusammenzubauen und zu denken, dass es schon irgendwie funktionieren wird. Stattdessen ist eine herstellerübergreifende Standardisierung von Bus-Systemen erforderlich, sodass die Systeme gut zusammengeschaltet werden können, dass sie gut miteinander kommunizieren können und dann mit einer hohen Effizienz arbeiten.

Technikum am DBFZ In Kombianlagen kann ein Pelletskessel nicht mehr permanent heizen, das heißt, er muss flexibel arbeiten können. Besteht in dieser Hinsicht noch Entwicklungsbedarf?
Die Anlagen müssen flexibler werden. Das ist aber auch eine Frage der Regelung. Bei einer Kombination aus Pelletsofen und Wärmepumpe zum Beispiel wird der Ofen typischerweise in der Frühe heizen, wenn die Bewohner noch zu Hause sind, und abends, wenn sie die angenehme Abstrahlung des Ofens genießen wollen. Dagegen macht es keinen Sinn, wenn er mitten in der Nacht angeht. Um die Starthäufigkeit zu begrenzen, wird es im System auf eine gute Auslegung des Pufferspeichers und seine vorausschauende Be- und Entladung ankommen. Eine intelligente Betriebsführung und die Vernetzung auf IT-Basis wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Im Strommarkt hat die Digitalisierung bereits Einzug gehalten. Werden sich im Wärmemarkt die Kesselanbieter künftig auch darum kümmern müssen?
Die Internetfähigkeit müssen sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren zwingend in ihre Technologien integrieren. Wir betreuen eine Promotion, bei der es um ein Autobus-System geht, das Kommunikationsschnittstellen in Gebäuden über WLAN oder Ähnliches anbietet, in die sich jeder beliebige Wärmebereitsteller und -verbraucher, auch ein Regelventil für einen Heizkreis usw., weitgehend automatisch einbinden lässt, sodass dann über eine Fernwartung zentral die Gesamtregelung angepasst werden kann. Die Hersteller sollten sich dafür sehr schnell auf einen gemeinsamen Standard einigen. Ansonsten werden sie Geräte anbieten, die kaum noch jemand einsetzen kann, weil sie nicht in das moderne Wohnkonzept passen.

Sehen Sie hierfür bereits Ansätze oder ist das ein Aufruf von Ihnen an die Hersteller?
Auf der Forschungsseite finden sich Ansätze. Aber bei dem, was die Hersteller derzeit anbieten, handelt es sich allenfalls um eine Internetanbindung zur Fernwartung und -kommunikation sowie etwas Vernetzung über Busstellen mit eigenen Komponenten. Die Systemoffenheit fehlt häufig noch gänzlich.

Können Sie genau beschreiben, was sich bei Kesseln ändern muss?
Sie müssen im Prinzip alle auf ein gemeinsames Bus-System festgelegt werden. Sie müssen eine Zugriffsfähigkeit auf eine gemeinsame Kommunikationssprache und technologisches System ermöglichen. Ich sage mal: Die Stecker und die Funkverbindung müssen einfach passen. Um das zu normieren und zu standardisieren, müssen sich die Hersteller zusammensetzen – auch mit Anbietern aus anderen Bereichen. Außerdem müssen die Kessel natürlich den Reglungszugriff zulassen.

Gilt das derzeit nicht?
Viele Hersteller lassen derzeit nicht einmal zu, den Kessel per Zwang auf Teillast zu drücken. Stattdessen misst das Gerät einfach eine Rücklauftemperatur und fährt hoch. Aber das wird es in der Zukunft immer seltener geben. Künftig wird ein Gesamtregler erkennen, in welcher Zeit noch Solareinstrahlung zu erwarten ist und wann es deshalb nur kurz eine gewisse Anhebung braucht. Deshalb braucht der Kessel eigentlich nicht das Gesamtsystem hochheizen. Diesen Zugriff müssen die Hersteller zulassen. Da gibt es aber noch erhebliche Probleme und Vorbehalte. Hinzu kommt, dass die Kessel in der Lage sein müssen eine kurzzeitige Temperaturanhebung zu bewerkstelligen. Die Hersteller können dann keinen extrem schweren Kessel mehr bauen, der allein eine halbe Stunde braucht, bis er auf Volllasttemperatur kommt. Stattdessen müssen sie leichte Geräte konstruieren, die schnell auf Temperatur kommen und ihre Wärme dann in einer definierten Zeit abgeben. Außerdem sollte das System die Auskühlverluste eines Kessels möglichst in einen Puffer speichern, indem der Kessel schon vorzeitig abgeregelt wird.

Weitere Informationen: www.dbfz.de

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Die BAFA-Zahlen im Oktober 2017

7. November 2017 - 10:09

2.186 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Oktober 2017 eingegangen – ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat September

Über den Monat mit den höchsten Antragszahlen im Marktanreizprogramm kann sich die Pelletsbranche freuen. Und mit November und Dezember stehen die erfahrungsgemäß stärksten Antragsmonate noch bevor. Der Oktober war nach Januar und September der dritte Monat in diesem Jahr, in dem mehr Menschen einen Förderantrag für einen Biomassekessel als für eine Wärmepumpe gestellt haben. Dennoch kann sich die Wärmepumpenbranche über ein Plus von 17 gegenüber Oktober 2016 freuen. Weniger gut lief es für die Solarthermieindustrie. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sie im Oktober ein Minus von sieben Prozent hinnehmen müssen.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Forstminister Helmut Brunner empfiehlt Holzpellets

6. November 2017 - 16:44

Als neuen Fürsprecher präsentiert das Deutsche Pelletinstitut den bayerischen Forstminister Helmut Brunner. Pelletbotschafter wurde der CSU-Politiker in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten.

Helmut Brunner plädiert für eine umfängliche Holznutzung

“Unser wichtigster nachwachsender Rohstoff in Bayern ist Holz. Optimal stofflich und energetisch genutzt wird er in einem Holzbau mit Pelletheizung”, beschreibt  Brunner sein Credo, wenn es um die Holznutzung geht. Als Forstminister liegt ihm der Baustoff und Energieträger qua Amt am Herzen. Die Nutzung von Holz sei modern, sowohl wegen der Optik als auch der wichtigen Rolle für den Klimaschutz. Moderne Holzenergie in Form von Pellets und Hackschnitzeln habe durch die Verwendung von Resthölzern zu einer höheren Wertschöpfung bei Forst- und Holzwirtschaft geführt und dazu, dass es beim Holzeinschnitt keinen Abfall mehr gebe. “Deshalb ist die Holzenergie eine höchst sinnvolle Ergänzung der stofflichen Holzverwendung. Beides kann auf Basis des reichhaltigen Rohstoffaufkommens in Deutschland mit gutem Gewissen weiter ausgebaut werden”, erläutert der Minister.

Helmut Brunner ist einer von über einem Dutzend Fürsprecher

Helmut Brunner gehört zu einer Reihe von 15 Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Sport und Wirtschaft, die als Fürsprecher für das Heizen mit Pellets stehen. DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele freut sich über den neuen prominenten Botschafter. Er überreichte ihm sechs Tonnen Pellets, die der Minister jeweils zur Hälfte den gemeinnützigen Einrichtungen der Lebenshilfe und der Caritas in Regen stiftete. “Durch die Nutzung von Holzpellets werden in Bayern in diesem Jahr erstmals rund eine Million Tonnen Kohlendioxid eingespart. Ich freue mich, dass auch diese Pelletlieferung dazu beiträgt”, sagt der DEPI-Geschäftsfüh­rer.

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Große Solaranlagen überzeugen im Langzeittest

5. November 2017 - 16:26

Große Solaranlagen sind technisch in der Lage, 20 Jahre und länger einen konstant hohen Ertrag zu liefern. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentrum für Innovative Energiesysteme (ZIES).

Langzeitstudie liefert gute Ergebnisse für große Solaranlagen

Die Hochschule Düsseldorf hat ein Jahr lang zehn große Solaranlagen vermessen, die mit dem Programm Solarthermie 2000 gefördert worden waren. Der Ertrag von sechs der zehn Systeme liegt seit Betriebsbeginn im Mittel über 90 Prozent des Solarertrags im ersten Betriebsjahr. Mit einem Mittelwert von 112 Prozent übertrifft ein System seit mehreren Jahren den Ertragswert des ersten Betriebsjahres. Zwei große Solaranlagen liefen während des Monitorings völlig fehlerfrei. Die anderen zeigten Schwächen – allerdings hauptsächlich bei nicht solarspezifischen Aspekten. “Gravierende Leistungseinbußen entstanden nur, wenn unsachgemäße Umbauten vorgenommen wurden, Lasten wegfielen oder nennenswerte Alterungserscheinungen und Betriebsfehler nicht erkannt oder nicht behoben wurden”, erklärt Projektleiter Mario Adam vom ZIES an der Hochschule Düsseldorf.

Eine professionelle Wartung beeinflusst den Solarertrag

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befragten außerdem Betreiber von 76 weiteren geförderten Solaranlagen. Sie erhielten Informationen zum Betrieb, den jährlichen Betriebsaufwendungen und der Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer. Rund Dreiviertel von ihnen lassen ihre Anlagen regelmäßig warten. Ein direkter Zusammenhang zum Anlagenzustand lässt sich laut Adam nicht herstellen, denn in nicht gewarteten Anlagen würden Störungen genauso häufig auf wie in gewarteten auftreten. “Das deutet darauf hin, dass die Wartungen zum Teil nur unzureichend durchgeführt wurden”, sagt Adam. Knapp 70 Prozent der Betreiber bewerten ihre Zufriedenheit mit dem Solarsystem mit gut bis sehr gut, allerdings würden nur 42 Prozent große Solaranlagen weiterempfehlen. Die Befragten begründen das unter anderem mit einer zu geringen Wirtschaftlichkeit.

Auf den Internetseiten des ZIES finden Sie den Abschlussbericht zum Projekt.

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BEE fordert Preis für CO2

4. November 2017 - 9:00

Mit einer CO2-Steuer soll die kommende Bundesregierung die Weichen hin zu einer sauberen Wärmeversorgung stellen. Dafür spricht sich der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) aus, dem auch der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband angehört.

BEE will CO2-Steuer

Die Wärmewende kommt seit mehreren Jahren nicht voran. Der BEE appelliert deshalb an die möglichen Jamaika-Koalitionäre, schon in den Sondierungsgesprächen mit klaren Leitplanken eine saubere Wärmeversorgung in die Wege zu leiten. “Insbesondere sind faire Wettbewerbsbedingungen durch eine CO2-Bepreisung im Wärmesektor, sowie höhere Anforderungen für Neubauten, den Gebäudebestand und für Wärmenetze notwendig, um der sauberen Wärmeerzeugung einen deutlichen Vorschub zu leisten”, sagt BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen (Foto). Zudem hält er den im Klimaschutzplan 2050 festgelegten Ausstieg aus der Förderung rein fossil befeuerter Heizungen für längst überfällig. Um die Klimaschutzziele bis 2040 zu erreichen, muss sich der Anteil erneuerbarer Energie im Wärmesektor laut Röttgen versiebenfachen.

Kohlendioxidausstoß soll kosten

Zentrales Element einer Strategie für den Wärmesektor ist aus Sicht des BEE ein Preis für CO2. Er würde als marktwirtschaftliches Instrument ökonomische Anreize zum Einsatz erneuerbarer Energien setzen. Der Verband schlägt vor, die bestehende Energiesteuer mit einer CO2-Komponente zu versehen und die Mehreinnahmen privaten Haushalten zurückzugeben. Mit einem Einstiegspreis von 25 Euro je Tonne Kohlendioxid würden Haushalte mit einem niedrigen oder mittleren Nettoeinkommen nach Berechnungen des BEE  mehr Geld zurückbekommen, als sie durch die Energiesteuer mit CO2-Komponente einbezahlt haben. “Neben den marktwirtschaftlichen Anreizen würde die CO2-Bepreisung im Wärmemarkt die Energiewende gerechter und fairer machen”, erklärt Röttgen. Bereits Anfang Oktober hatte sich ein Expertenbündnis für einen CO2-Mindestpreis ausgesprochen.

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Österreich: Pelletspreis im Oktober steigt

3. November 2017 - 16:56

Der Pelletspreis im Oktober 2017 ist in Österreich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im September

Mit 231,20 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober laut PPA um 1,1 Prozent über dem im Vormonat und 3,4 Prozent über dem im Oktober vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 49 Prozent. Gas ist 74,7 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Oktober bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 236,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 228,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 231,80 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Oktober bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 198,70 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber September 2017 um ein Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im Oktober für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,97 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber September 2017 um 1,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,72 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,03 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Projekt Wood Stoves 2020 entwickelt saubere Kaminöfen

30. Oktober 2017 - 7:35

Um kleine Holzöfen in punkto Abgas- und Feinstaubemissionen sowie Effizienz zu verbessern, haben Partner aus Dänemark, Deutschland, Österreich und Schweden im Projekt ‚Wood Stoves 2020‘ zusammengearbeitet. Im kommenden Jahr soll unter anderem ein hocheffizienter Low-Emission-Kaminofen mit integriertem Wärmespeicher auf den Markt kommen.

Wood Stoves 2020 verbessert Luftzufuhr

Geöffnete Lüftungsklappen können beispielsweise dazu führen, dass ein Ofen unnötig Wärme verliert. Schließt eine Betreiberin oder ein Betreiber  die Luftzufuhr während des Heizbetriebs hingegen zu früh, kann das zu hohen Emissionen führen. Das zeigen Arbeiten am Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing. Zusammen mit Kutzner + Weber hat die wissenschaftliche Einrichtung deshalb im Projekt Wood Stoves 2020 selbst schließende Klappen im Zuluftkanal entwickelt. Sie können jährlich bis zu einem halben Kubikmeter Holz sparen. Noch wirksamer ist es, wenn solche Luftklappen zudem die Luftsteuerung übernehmen. Der Ofenhersteller Rika und das Ingenieurbüro Bios aus Österreich entwarfen für Wood Stoves 2020 eine vollautomatische Steuerung der Luftzufuhr.

Wärmespeicher nutzt Phasenwechselmaterialien

Die Effizienz noch weiter steigern konnten Rika und Bios mit Hilfe eines neu entwickelten Wärmespeichers. Sie setzten dazu auf sogenannte Phasenwechselmaterialien, auch “phase change material” oder PCM genannt. PCM speichern mit der Änderung ihres Aggregatzustandes, zum Beispiel von fest zu flüssig, große Mengen Wärme und geben sie zeitverzögert wieder ab. Ihr Einsatz für  Einzelraumfeuerungen ist neu. Rika und BIOS konnten im Projekt Wood Stoves 2020 erfolgreich den Prototypen eines Low-Emission-Kaminofens mit einem integrierten PCM-Speicher bauen. Sein Wirkungsgrad liegt bei über 90 Prozent, während gute Anlagen derzeit im Schnitt nur 82 Prozent erreichen. Der Ofen soll 2018 in Serienproduktion gehen.

Der englischsprachige Abschlussbericht von Wood Stoves 2020 die Ergebnisse zusammenfassende Leitfäden stehen auf der Seite des Verbundprojektkoordinators TFZ unter www.tfz.bayern.de/en/162907/index.php zur Verfügung.

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Zweite Austauschfrist für alte Holzöfen läuft ab

27. Oktober 2017 - 16:10

Wer eine Feuerstätte besitzt, die älter als 32 Jahre ist, muss auf die nächste Austauschfrist achten. Sie läuft Ende des Jahres ab.

Zweite Austauschfrist endet am 31. Dezember 2017

Vom Gesetz her müssen Ende diesen Jahres alle alten Feuerstätten mit einer Zulassung vor dem 1. Januar 1985 stillgelegt, nachgerüstet oder ausgetauscht werden, wenn sie den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung nicht entsprechen. Die betroffenen Holzfeuerungen sind zum Stichtag über 32 Jahre alt. Viele dieser Holzfeuerungen sind technisch veraltet und werden den heutigen Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz nicht mehr gerecht. Darauf weisen die beiden Fachverbände HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik und die EFA – Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft hin. In den vergangenen Jahren wurden laut HKI rund 1,5 Millionen alte Feuerstätten ausgetauscht. Weitere vier Millionen würden bis zum Jahr 2024 dieser Maßnahme unterliegen.

Austauschfrist: Die Feuerstättenampel hilft

Moderne Einzelraumfeuerstätten sind erheblich effizienter und verursachen bis zu 80 Prozent weniger Emissionen als ihre Vorgänger aus den 1980er und 1990er Jahren.  Ob die eigene Feuerstätte von der Austauschfrist betroffen ist, können ihre Besitzerinnen und Besitzer mithilfe der Feuerstättenampel herausfinden. Anhand des Typenschildes am Ofen und den Ampelfarben lässt sich das technische Alter bestimmen. Rot steht für: “Das Gerät ist bereits überfällig”. Abgestufte Orangetöne zeigen, ob ein Geräte von der nächsten Austauschfrist Ende 2017, 2020 und 2024 betroffen ist, und weisen die Verbraucherinnen und Verbraucher darauf hin, bis wann sie die Vorgaben der Verordnung zu erfüllen hat. Wessen Ampel auf Grün steht, der kann sein Gerät auch in Zukunft mit gutem Gewissen befeuern. Die Feuerstättenampel bekommen Sie beim Bezirksschornsteinfeger. Sie steht zudem im Internet unter www.ratgeber-ofen.de als kostenloser Download zur Verfügung.

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Martin Ecker: „Wir erzeugen Strom und Wärme klimafreundlich aus Holz“

24. Oktober 2017 - 19:52

Die Firmen HDG Bavaria und Spanner Re² arbeiten bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zusammen. Gemeinsam bieten sie ein System an, das einen Hackschnitzelkessel mit einem Blockheizkraftwerk kombiniert. HDG Bavaria-Geschäftsführer Martin Ecker erklärt die Besonderheiten und Vorteile des Konzepts.

Herr Ecker, in einer Pressemitteilung Ihres Unternehmens schreiben Sie, dass viele Kunden schon seit Jahren HDG-Hackschnitzelheizungen mit Spanner Re²-Blockheizkraftwerken kombinieren. Was hat Sie veranlasst, jetzt gemeinsam das Konzept voranzubringen?
Die Stärken beider Anlagen ergänzen sich. Sie bieten eine optimale Lösung, klimafreundlich Strom und Wärme aus dem heimischen Rohstoff Holz zu erzeugen. Zudem kommen beide Unternehmen aus Niederbayern. Man kennt sich und spricht die gleichen Zielgruppen an. Es lag daher nahe, durch die Vertriebskooperation die Kräfte zu bündeln.

Die Holz-Blockheizkraftwerke von Spanner Re² erzeugen neben Strom auch Wärme. Warum braucht es noch eine Hackschnitzelanlage?
Die Kombination bietet Flexibilität und Sicherheit – gerade bei variierenden Energieanforderungen wie beispielsweise im Hotelgewerbe. Wird mehr Wärme benötigt – zum Beispiel in den Wintermonaten –, erzeugt sie der Zusatzkessel.

Auch andere Anbieter von Holzheizungen entwickeln Lösungen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Was macht das Thema derzeit so attraktiv?
In Zeiten kontinuierlich steigender Energiepreise nimmt der Wunsch nach Energie-Autarkie immer mehr zu. Die Kombination aus Holz-Kraft-Anlage und Hackschnitzelheizung ermöglicht die maximale Energieausbeute und somit eine effiziente Veredelung des regionalen Energieträgers Holz. Durch die nachhaltige Waldwirtschaft ist sichergestellt, dass die natürliche und recycelbare Sonnenbatterie Wald auch weiterhin vollgeladen zur Verfügung steht.

Worin unterscheiden Sie sich mit Ihrem Konzept von anderen?
Unsere Anlagen bieten ein breites Leistungsspektrum von 25 bis 400 kW. So kann das System je nach Einsatzbereich individuell auf die Anforderungen abgestimmt werden. Zudem sorgt die angepasste Regelungstechnik mit dem aufeinander abgestimmten Leistungs- und Wärmemanagement für ein wirtschaftliches Gesamtsystem. Neben der abgestimmten Technik sehen wir einen weiteren großen Vorteil darin, dass sich zwei Partner gefunden haben, die auf ihrem Gebiet führend sind: HDG mit 40-jähriger Erfahrung im Holzheizkesselmarkt und Spanner Re² als Weltmarktführer mit über 650 Anlagen im Feld.

Ließen sich bei Ihrem Konzept auch Pellets als Brennstoff einsetzen?
Unsere automatischen Holzheizsysteme können ebenso wie die Spanner Re²-Holz-Kraft-Anlagen mit nahezu jedem naturbelassenen Brennstoff aus Holz betrieben werden – auch mit Briketts und Pellets.

Was spricht für Holzhackschnitzel?
Grundsätzlich ist der Rohstoffpreis bei Hackgut günstiger als beispielsweise bei Pellets. Zudem können mit einer Siebanlage die Hackschnitzel für die Holz-Kraft-Anlage aufbereitet und dort verfeuert werden. Das HDG-Heizsystem kann das ausgesiebte Restmaterial problemlos nutzen. Mit dem Duo lässt sich der Brennstoff Holz also zu 100 % verwerten. Das macht das Duo besonders nachhaltig und ökonomisch attraktiv.

Unter welchen Rahmenbedingungen stellt die Kraft-Wärme-Kopplung mit Hackschnitzeln für welche Kunden ein attraktives System dar?
Für ein wirtschaftliches Gesamtsystem bietet sich die Kombination immer dann an, wenn kontinuierlich Strom und Wärme benötigt wird – auch in den Sommermonaten. Idealerweise hat der Kunde Zugang zum Brennstoff Holz und eine technische Affinität. Hotels und Gaststätten, land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie Nahwärmenetze sind ebenso wie Holz verarbeitende Betriebe prädestiniert für unser Energiekonzept.

Gibt es staatliche Förderung dafür?
Durch den Einsatz unserer Heizanlage zusammen mit einer Holz-Kraft-Anlage öffnet sich die volle Bandbreite staatlicher Förderprogramme – von den Anlagen bis zum Wärmenetz. Über die Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau sind nicht nur äußerst zinsgünstige Kredite zu bekommen, sondern auch hohe Tilgungszuschüsse möglich. Zusätzlich wird die Einspeisung in das Stromnetz zum Beispiel durch KWK- Zuschüsse oder laut dem EEG vergütet.

Sind Sie mit der Förderung zufrieden?
Das Thema Klimawandel ist im Moment aufgrund der internationalen politischen Situation besonders präsent. Deutschland hat sich hier ambitionierte und wichtige Ziele gesteckt. Um sie zu erreichen, bietet Biomasse ein großes Potenzial, das aktuell noch nicht voll ausgeschöpft wird. Ein noch konsequenteres Fördersystem wäre aus diesem Grund sicherlich wünschenswert. Wenn es um die Zukunft der Energieversorgung geht, dann wird derzeit viel über Sektorenkopplung diskutiert – also das Zusammenwachsen von Strom-und Wärmemarkt.

Was verstehen Sie darunter und wie fügt sich Ihr Konzept ein?
Die Sektorenkopplung gilt als Schlüsselkonzept für die Energiewende und den Aufbau von Energiesystemen mit 100 % erneuerbaren Energien. Eine Holz-Kraft-Anlage mit einem nachgeschalteten effizienten Wärmesystem – und hierzu gehört eben auch die CO2-neutrale Wärmeerzeugung mit einer Hackgutheizung für die Spitzenlast – ist ein Musterbeispiel für ein derartiges Hybridsystem.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Mit sechs Tipps energiesparend durch die Winterzeit

24. Oktober 2017 - 19:30

Sechs Tipps, wie Sie mit möglichst wenig Heizenergieverbrauch durch den Winter kommen, hat co2online zusammengetragen. In einem Durchschnittshaushalt entfallen laut Berechnungen von der Beratungsgesellschaft etwa 70 Prozent der Heizenergie auf die Winterzeit.

Tipp 1: Heizung auf Winterzeit umstellen

Nicht nur für Armbanduhren oder Radiowecker gilt bald die Winterzeit. Mieter und Hauseigentümer sollten auch daran denken, die Zeitschaltuhren ihrer programmierbaren Thermostate und Heizungen umzustellen. Denn nicht alle Geräte stellen automatisch auf Winterzeit um. Läuft die Heizung weiter im Sommerbetrieb, nimmt sie ihre Arbeit nach der Nachtabsenkung eine Stunde zu früh auf und verursacht unnötige Kosten.

Tipp 2: Heizung winterfit machen

Zum Start in die kalte Jahreszeit sollte überprüft werden, ob die Heizung richtig läuft. Jedes Gluckern, Rauschen und Tropfen ist ein
Zeichen dafür, dass es effizienter geht. Viele Probleme können Mieter und Hauseigentümer ganz einfach selbst lösen. Gängige Heizungsprobleme und Lösungen gibt es auf www.co2online.de/heizungsprobleme.

Tipp 3: Richtig heizen und lüften im Winter

Auch wenn es bei niedrigen Außentemperaturen schwerfällt: Gerade im Winter sollte regelmäßig gelüftet werden, um Schimmel vorzubeugen und für frische Luft zu sorgen. Anstatt aber die Fenster zu kippen, besser mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten weit öffnen. Wichtig ist auch, dass wenig genutzte Räume nicht zu sehr auskühlen. Weniger als 16 Grad Celsius sollten es nicht sein, um Schimmel zu vermeiden.

Tipp 4: Warmwasserverbrauch senken

Rund fünfzehn Prozent des Energieverbrauchs wird allein für das Erwärmen von Wasser aufgewendet. Auch wenn Wannenbäder in den kalten Monaten besonders beliebt sind, sollte die Dusche bevorzugt werden. Mit einem Sparduschkopf lässt sich der Wasserverbrauch um die Hälfte senken. So muss auch viel weniger Wasser erhitzt werden. Beim Wäschewaschen besser Kurzprogramme wählen und auf Vorwäsche verzichten.

Tipp 5: Mit Sparlampen durch die dunkle Jahreszeit

Wenn die Uhren wieder auf Winterzeit stehen, wird es noch früher dunkel. Die Lampen leuchten länger. Ein Wechsel auf energieeffiziente Beleuchtung lohnt sich deshalb jetzt besonders – auch wenn alte Glühlampen noch funktionieren. Energiesparlampen und LEDs verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen. Die Sparlampen sind zwar teurer in der Anschaffung, haben allerdings auch eine höhere Lebensdauer.

Tipp 6: Energieverbrauch kontrollieren und CO2-Emissionen dauerhaft senken

Wer seine Energiekosten langfristig überblicken und senken will, sollte ein Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de) anlegen. Mit dem kostenlosen Online-Werkzeug und der passenden App “EnergieCheck” für iOS und Android haben Mieter und Hauseigentümer ihren Energieverbrauch im Blick und das Sparen und Klimaschützen fällt leichter – auch in der Winterzeit.

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Produktionsmenge von Holzpellets in Deutschland gesteigert

24. Oktober 2017 - 18:19

Eine Produktionsmenge von 1,65 Millionen Tonnen haben die deutschen Pelletshersteller in den ersten neun Monaten erzeugt. Das meldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Produktionsmenge soll 2017 bei 2,3 Millionen Tonnen liegen

Von Januar bis September 2017 wurden insgesamt 1,645 Millionen Tonnen Holzpellets in Deutschland hergestellt – 18,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016.  “Nachdem der Markt im letzten Jahr aufgrund einiger Firmenübergänge wechselhaft war, hat sich die Produktionsmenge von Holzpellets 2017 auf erfreulich hohem Niveau stabilisiert”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Laut einer Umfrage des Verbandes schätzt die Branche auch die Bevorratung beim Energiehandel als gut ein. Der DEPV hat für 2017 eine Produktionsmenge von 2,3 Millionen Tonnen prognostiziert. Deutschland zählt seit Jahren mit den USA und Kanada und mittlerweile China zu den weltweit größten Pelletsproduzenten.

Hersteller verarbeiten hauptsächlich Sägereste

Mit 99,8 Prozent entsprechen laut dem DEPV nahezu alle im dritten Quartal in Deutschland hergestellten Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1. Industrieware mit einem Anteil von 0,2 Prozent an der Pelletsproduktion bezeichnet der Branchenverband als absolutes Randsortiment. Als Hauptrohstoff für die Pelletsproduktion setzen die deutschen Hersteller hauptsächlich Sägerestholz (97,6 Prozent) ein. Der Anteil an Sackware ist mit 22,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Er hat sich fast verdoppelt.

In Zahlen: Die Holzproduktion in Deutschland im dritten Quartal 2017
  • Produktionsmenge Holzpellets
    573.000
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 99,8 %
    ENplus A2: 0,0 %
    Industriepellets: 0,2 %
  • Handelsform
    Lose Ware: 77,9 %
    Sackware: 22,1 %
  • Rohstoffeinsatz Holzart
    Nadelholz: 99,7 %
    Laubholz: 0,3 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 97,6 %
    Rundholz: 2,4 %
  • Absatzmarkt
    Inland: 91 %
    Ausland: 9 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

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EU hat Effizienzvorgaben für Warmwasserspeicher verschärft

23. Oktober 2017 - 12:54

Seit 26. September 2017 gelten für Warmwasserspeicher neue Anforderungen, was ihre Energieeffizienz anbelangt. Die Ökodesign-Richtlinie der Europäischen Union (EU) sieht vor, dass Speichersysteme mit einem Inhalt von bis zu 2.000 Litern nicht mehr so viel Wärme verlieren dürfen wie bisher. Darauf weist das Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik (VdZ) hin.

Energielabel hilft bei Kaufentscheidung

Hersteller müssen ihre Warmwasserspeicher nach den EU-Vorgaben besser dämmen. Wer bereits einen Boiler besitzt, muss ihn allerdings nicht nachrüsten. Auch Händler dürfen Modelle aus ihrem Lager noch verkaufen, selbst wenn sie nicht den neuen Anforderungen entsprechen. Die Neuregelung wirkt sich laut VdZ auf das Energielabel aus, das europaweit Verbraucherinnen und Verbraucher über die Effizienz verschiedenster Geräte im Haushalt informiert. Durch die verschärften Vorgaben fällt beim Label für Warmwasserspeicher nun die schlechteste Klasse G weg, dafür kommt die Top-Klasse A+ hinzu. Modelle, die bislang die Klassen D und niedriger erreicht haben, dürfen nicht mehr verkauft werden. Sie weisen zu hohe Wärmeverluste auf.

Expertinnen und Experten um Rat fragen

Wie viel Wärme ein Warmwasserspeicher verliert, lässt sich auf dem Energielabel ablesen. Vor dem Kauf eines neuen Warmwasserspeichers sollten Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur auf das Energielabel achten. Der VdZ rät dazu, einen  Profi zurate zu ziehen, da die Energieeffizienz sei nur eines von vielen Kriterien sei, um ein passendes Modell zu finden. Wer den Einbau eines Pufferspeichers mit einem hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage kombiniert, erhält in Deutschland 30 Prozent der Nettokosten vom Staat zurück.

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Übergangsregelung für MAP-Anträge gefunden

20. Oktober 2017 - 8:44

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat eine Übergangsregelung für Förderanträge eingeführt. Sie gilt für Antragstellerinnen und Antragsteller, die noch in diesem Jahr die Installation beispielsweise einer Pelletsheizung beauftragen, die neue Heizung aber erst im kommenden Jahr in Betrieb geht. Für das Verfahren hatte sich unter anderem der Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband eingesetzt.

Übergangsregelung gilt bis Ende September 2018

Das BAFA stellt das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) zum 1. Januar 2018 auf ein zweistufiges Antragsverfahren um. Wer einen Auftrag für eine neue Holzfeuerung vergeben will, muss zuvor erst seinen Förderantrag beim BAFA einreichen. Die Übergangsregelung gilt in den Fällen, in denen ein Auftrag bereits im Jahr 2017 erteilt wurde, die Anlage aber erst im Jahr 2018 in Betrieb geht. Heizungskundinnen und -kunden müssen dann in der Regel bis zum 30. September 2018 das neue Antragsformular des zweistufigen Verfahrens, das ab Mitte Dezember auf der BAFA-Internetseite zu finden sein soll, zusammen mit der “Erklärung zur Inanspruchnahme der Übergangsregelung im Jahr 2018″ einreichen. Die geänderte Erklärung muss – anders als bei der bisherigen Fassung – nur noch die oder der Antragstellende, aber nicht mehr das Fachunternehmen unterschreiben.

 DEPV begrüßt vorübergehende Lösung

“Mit der neuen Übergangsregelung sind nun alle Löcher im Verfahren gestopft, sodass Aufträge für den Heizungstausch sicher vergeben werden können. Das begrüßen wir ausdrücklich”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Geht die Holzheizung noch im Jahr 2017 in Betrieb, ändert sich nichts: Der Förderantrag ist weiterhin bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme zu stellen. Freiberuflich Tätige, Genossenschaften und Unternehmen dagegen müssen den Antrag bereits heute vor der Auftragsvergabe stellen. Antragstellerinnen und -steller jedoch, die ihre Holzheizung im Jahr 2018 in Auftrag geben, müssen den Antrag durch die Verfahrensumstellung ausnahmslos vor der Beauftragung stellen.

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Deutschland: Pelletspreis im Dezember 2017 steigt etwas

18. Oktober 2017 - 17:27

Der Pelletspreis im Dezember 2017 ist leicht gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 236,64 Euro pro Tonne. Das ist 1,7 Prozent mehr als im Vormonat und 4,5 Prozent mehr als im Dezember 2016.

“Mit sinkenden Temperaturen steigt der Pelletpreis – auf diese Entwicklung können sich Verbraucher in der Regel verlassen, da sie die jahreszeitlichen Bedingungen für die Pelletproduktion und die Rohstoffverfügbarkeit gut abbildet”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Aus diesem Grund hätten die meisten Kundinnen und Kunden zum Start der Heizsaison ihr Lager gut gefüllt. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,73 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 15 Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 243,66 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 249,38 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 253,52 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 234,15 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,56 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 237,40 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 219,15 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 221,11 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 216,96 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Windhager eröffnet neue Deutschland-Zentrale in Gersthofen

16. Oktober 2017 - 9:00

Seinen neuen deutschen Firmensitz hat Windhager am 6. Oktober 2017 in Gersthofen gefeiert. Der österreichische Hersteller von Biomasseheizungen will damit die Weichen hin zu einem weiteren Wachstum am deutschen Heizungsmarkt stellen.

Windhager will mit Biomasse wachsen

“Der neue Standort ist für Windhager von großer strategischer Bedeutung”, erklärt Geschäftsführer Manfred Faustmann. Deutschland sei für das Unternehmen im Bereich Biomasseheizanlagen der Markt mit dem größten Zukunftspotenzial.” Während zum Beispiel in Österreich der Verbrauch an Pellets pro Einwohner bei 100 Kilogramm liegt, sind es in Deutschland erst 23 Kilogramm.”  Innovativ und modern – so präsentiert sich Windhager Deutschland in Gersthofen. “Nach 30 Jahren am alten Standort in Meitingen war es an der Zeit, unserem Anspruch an Qualität und Innovation auch mit einem modernen Firmensitz Rechnung zu tragen”, sagt Faustmann.

Firmensitz in Gersthofen gut zu erreichen

Das Firmengebäude in Gersthofen verfügt über helle, offene Räume, die im Stil eines Industrielofts gestaltet sind. Sitzelemente und Bodenbeläge aus Holz schaffen eine einladende Atmosphäre. Die großzügigen Seminar- und Schulungsräume sind mit modernster Technik ausgestattet. Im Trainingszentrum für Biomasse zeigt Windhager sein komplettes Sortiment an Heizkessseln. Eine Klimatisierungsanlage liefert auch an heißen Tagen angenehme Raumtemperaturen. Der neue Windhager-Standort in Gersthofen lässt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto über die A8-Ausfahrt Augsburg West erreichen.

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Schweiz: Pelletspreis im Oktober 2017 steigt kaum

13. Oktober 2017 - 13:46

Der Pelletspreis im Oktober 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 365,40 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat leicht um 1,3 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Oktober 2017 liegt laut Pelletpreis.ch fast auf dem Niveau vor einem Jahr, als er 365,20 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne mit durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 25 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,36 Rapen pro Kilowattstunde vor Heizöl (7,90) und Erdgas (9,27). Die Zahlen beziehen sich auf September 2017.

  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 379,31 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2017 bei Abnahme von fünf Tonnen: 363,68 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2017 bei Abnahme von acht Tonnen: 353,29 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen: 338,23 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Michael Pfeifer: “Wir hoffen auf einen kalten Winter”

11. Oktober 2017 - 9:15

Fünf Millionen Euro hat der Holzindustriekonzern Pfeifer in diesem Frühjahr in sein Pelletswerk in Kundl investiert. Geschäftsführer Michael Pfeifer begründet den Ausbau der Produktion und beurteilt aktuelle und künftige Märkte.

Herr Pfeifer, warum wurde die Investition in das Pelletswerk Kundl notwendig?
Wir haben an unserem Standort in Kundl in einen Bandtrockner investiert, um das gesamte Restholz – Sägespäne und Hackschnitzel – zu trocknen und es zu Pellets zu verarbeiten. Somit haben wir unsere Produktionskapazität um etwa 30.000 Tonnen auf eine Jahresleistung von 150.000 Tonnen erhöht. Die Pfeifer-Gruppe produziert 420.000 Tonnen Pellets pro Jahr an sechs Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien.

Die zusätzlichen Pellets sind für den italienischen Markt bestimmt. Wie hat sich der Absatz im südlichen Nachbarland entwickelt?
Italien hat im Jahr 2000 begonnen, Holzpellets zu verheizen. Seit diesem Zeitpunkt ist der Pelletsmarkt in Italien von Jahr zu Jahr gewachsen. Italien verbraucht in diesem Jahr circa drei Millionen Tonnen Pellets. Die Prognose für das Jahr 2020 liegt bei etwa fünf Millionen Tonnen. Der Verbrauch in Österreich dagegen liegt aktuell bei rund einer Million Tonnen, in Deutschland bei etwa drei Millionen Tonnen.

Worin sehen Sie die Gründe für die positive Entwicklung?
Sie ist durch den gegenüber Deutschland und Österreich höheren Ölpreis in Italien entstanden. Somit wurde in den vergangenen Jahren in Italien vermehrt auf Pelletsöfen umgestellt.

In Deutschland und Österreich stagnierte zuletzt der Absatz branchenweit. Wie beurteilen Sie die Marktentwicklung?
Deutschland und Österreich sind in den vergangenen zwei Jahren bei den Pelletsheizungen nicht so rasant gewachsen wie bis zum Jahr 2015. Seit heuer steigt der Absatz aber wieder.

Inwiefern unterscheiden sich die Märkte in Mittel- und Südeuropa?
In Deutschland, Österreich und Südtirol werden zum Großteil lose Pellets in Tankzügen für Zentralheizungen geliefert. In Italien – außer in Südtirol –, Frankreich und Spanien werden die Pellets in 15-kg-Säcken in den Öfen verheizt.

Sehen Sie weitere erfolgversprechende internationale Märkte für Ihr Unternehmen?
Die Märkte in Frankreich und Spanien werden in Zukunft für uns immer interessanter. Diese Märkte werden momentan noch von den Pelletsproduzenten im eigenen Land bedient. In den kommenden Jahren werden Frankreich und Spanien vermehrt Pellets aus Österreich und Deutschland zukaufen, da dort die Produktionen weiter wachsen werden.

Welche Erwartungen verbinden Sie mit den Märkten in Deutschland und Österreich in diesem Jahr?
Wir hoffen auf einen kalten Winter und somit auf einen guten Pelletsabsatz in den nächsten Monaten.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Heizungsoffensive 2020 in Salzburg läuft noch bis Ende November

10. Oktober 2017 - 15:46

Am 30. November 2017 endet die Heizungsoffensive 2020 im Bundesland Salzburg. Wer von dem Bonus profitieren will, sollte sich beeilen. Darauf weist Propellets Austria hin.

Heizungsoffensive 2020 unterstützt den Wechsel von Fossilen zu Biomasse

“Ölkessel raus, Biomasse rein!” – unter diesem Motto steht die vom Salzburger Energie-Landesrat Josef Schwaiger ins Leben gerufene Heizungsoffensive 2020. Die Förderaktion soll einen Anreiz bieten, von Heizöl oder Gas auf Biomasse umzusteigen. Wer seinen Hauptwohnsitz im Bundesland Salzburg hat und bis 30. November 2017 seine alte Heizung gegen eine moderne Pelletsanlage tauscht, bekommt zusätzlich zur bestehenden Förderung des Energieressorts von 3.000 Euro im Rahmen der Heizungsoffensive 2020 einen Bonus in Höhe von 2.020 Euro. “Zusammen mit der bundesweiten Förderung des Klima- und Energiefonds ist somit ein Investitionskostenzuschuss von bis zu 7.020 für eine umweltschonende Pelletsheizung möglich”, informiert der Branchenverband Propellets Austria (PPA).

Heizungsmodernisierung lohnt sich

Nach Erhebungen der E-Control entfallen mehr als zwei Drittel des Energieverbrauchs von heimischen Haushalten auf das Heizen, teilt PPA mit. Gleichzeitig würden viele Österreicherinnen und Österreicher mit Geräten heizen, die oft deutlich mehr als zwanzig Jahre alt sind und in Sachen Sauberkeit und Effizienz nicht mehr dem modernen Standard entsprechen. Da veraltete Heizungen häufig deutlich mehr Energie verbrauchen würden als moderne, könne das Heizen schnell zu einem teuren Vergnügen werden, das große Mengen an umweltschädlichen Emissionen freisetzt. Auf der Internetseite www.heizmitpellets.at informiert PPA über das Heizen mit dem umweltfreundlichen Brennstoff.

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Die BAFA-Zahlen im September 2017

9. Oktober 2017 - 12:11

2.100 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im September 2017 eingegangen – ein Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat September

Eine positive Bilanz der ersten drei Quartale kann die Pelletsbranche verzeichnen. Gegenüber dem Vorjahr sind im Marktanreizprogramm des BAFA acht Prozent mehr Förderanträge für einen Biomassekessel eingegangen. Der September war nach dem Januar der erste Monat in diesem Jahr, in dem mehr Menschen einen Förderantrag für einen Biomassekessel als für eine Wärmepumpe gestellt haben. Dennoch kann sich die Wärmepumpenbranche über ein Plus von 19 Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres gegenüber 2016 freuen. Allein die Solarthermieindustrie muss weiter darben. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sie im September ein Minus von 28 Prozent hinnehmen müssen. Für die ersten drei Quartale beträgt der Rückgang 19 Prozent.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Eigentümer und Mieter wünschen Wohnraumfeuerung mit Holz

8. Oktober 2017 - 9:00

Laut einer Schweizer Umfrage wäre die Mehrheit der Hauseigentümer und Mieter bereit, für eine Wohnraumfeuerung mit Holz gewisse Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Für die Hälfte der befragten Personen ist der Heizeffekt  mindestens so wichtig wie die wohlige Atmosphäre. Darauf weist der Verband Holzenergie Schweiz hin.

Eine Wohnraumfeuerung mit Holz bringt Ambiente …

Eine Wohnraumfeuerung wärmt sowohl die Stube als auch das Gemüt und macht Antidepressiva überflüssig. Moderne Baufrauen und -herren haben das längst erkannt. Das zeigt eine kürzlich durchgeführte repräsentative Umfrage von Feusuisse, dem Schweizer Verband der Wohnraumfeuerungen. Demnach ist das Cheminée bei Hauseigentümerinnen und -eigentümern der beliebteste Innenausbau. Neun von zehn, die bereits eine Wohnraumfeuerung besitzen, würden für ihr nächstes Zuhause ohne zu zögern wieder eine wählen. Fast zwei Drittel derjenigen ohne bereuen es laut der Umfrage.

… und Wärme

Bei Mieterinnen und Mietern wären über zwei Drittel sofort bereit, für eine Wohnraumfeuerung einen höheren Mietzins zu bezahlen, gibt Holzenergie Schweiz an. Für mehr als die Hälfte von ihnen sei der Heizeffekt mindestens ebenso wichtig wie die entspannte Atmosphäre. Gerade in Niedrigenergiehäusern könnten laut Holzenergie Schweiz die Vorteile einer Wohnraumfeuerung zum Tragen kommen. Nun seien Architektur- und Planungsbüros gefordert, die klaren Wünsche der Menschen künftig besser zu berücksichtigen.

Über Holzenergie Schweiz

Seit fast 40 Jahren fördert Holzenergie Schweiz eine effiziente und umweltgerechte energetische Verwendung von Holz, dem zweitwichtigsten erneuerbaren und einheimischen Energieträger der Schweiz. Mit einer Vielzahl von Dienstleistungen ist der Verband für Privat- und Fachleute ein wichtiger und kompetenter Ansprechpartner in Sachen Holzenergie.

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