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Aktualisiert: vor 56 Minuten 52 Sekunden

Heizen mit Holz: So funktioniert’s umweltfreundlich

28. Mai 2020 - 9:34

Heizen mit Holz Mit der Broschüre “Heizen mit Holz – so geht’s richtig” klärt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) zum emissionsarmen Heizen mit Holz auf. Die in aktualisierter Auflage veröffentlichte Broschüre bietet eine Hilfe für die Auswahl und Planung neuer moderner Holzfeuerstätten.

Richtig Heizen mit Holz entlastet die Umwelt

In über sechs Millionen deutschen Haushalten wärmen mit Holz befeuerte Öfen die Wohnung. Unter dem Sammelbegriff “Einzelraumfeuerstätte” findet sich eine Vielzahl unterschiedlicher Bauarten, unter anderem Heizkamine, Kaminöfen, Kachel- oder Lehmöfen zum Heizen, aber auch Badeöfen zur Warmwasserbereitstellung oder holzbefeuerte Küchenherde zum Kochen. Um ihre Auswirkungen auf die Umwelt – vor allem im Hinblick auf die Reduzierung von Feinstaubemissionen – gering zu halten, ist es wichtig, sie richtig zu bedienen. Untersuchungen durch Forschungseinrichtungen zeigen, dass die sachgerechte Bedienung von Holzöfen den Feinstaubausstoß und andere Umweltbelastungen deutlich reduziert.

Broschüre erklärt richtiges Heizen mit Holz

Die Broschüre “Heizen mit Holz” stellt die wesentlichen Informationen zusammen. Auch für den erfahrenen Holzheizer dürfte noch das eine oder andere Wissenswerte dabei sein. Zudem gibt sie einen Überblick über die gängigen Typen von Feuerstätten und bietet damit auch denen wichtige Informationen, die eine moderne Holzfeuerung neu anschaffen oder einen alten Ofen austauschen möchten. Neben strengeren Anforderungen an neue Holzheizungen regelt die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung den Austausch beziehungsweise die Nachrüstung von veralteten Holzfeuerungen mit erhöhten Emissionen. So müssen zum 31. Dezember 2020 Einzelraumfeuerstätten aus den Jahren 1985 bis 1994 die Einhaltung strengerer Grenzwerte nachweisen, anderenfalls sind sie stillzulegen, auszutauschen oder gegebenenfalls mit Feinstaubfiltern nachzurüsten.

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Deutsche Sägeindustrie fordert Klimawende im Gebäudebereich

27. Mai 2020 - 12:47

DeSH-Präsident Jörn Kimmich Mit einer Vielzahl von Maßnahmen soll die Bundesregierung die Klimawende im Gebäudebereich erreichen: Holzbau fördern, auf heimische und klimafreundliche Ressourcen setzen und Wärme aus Pellets unterstützen. Das fordert der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DeSH).

Konjunkturprogramme sollen Klimawende im Gebäudebereich anstoßen

In einem Positionspapier appelliert der DeSH vor den anstehenden Koalitionssitzungen am 2. Juni 2020, bei den angekündigten Maßnahmen zur Unterstützung von Wirtschaft und Gesellschaft den Klimaschutz miteinzubeziehen. “Ziel der angekündigten Konjunkturprogramme der Bundesregierung muss es nun sein, nachhaltige und klimafreundliche Investitionen und Maßnahmen zum Wohle der Gesellschaft und Wirtschaft zu fördern”, sagt DeSH-Präsident Jörn Kimmich. Sie müssten die Klimawende im Gebäudebereich einleiten. Die Sägeindustrie schlägt folgende Maßnahmen vor: ein Klimabonus für den Einsatz klimafreundlicher Baustoffe, eine Neubau- und Modernisierungsoffensive für öffentliche Gebäude, bessere Rahmenbedingungen für energetische Gebäudesanierungen sowie vereinfachte, digitale Planungs- und Genehmigungsverfahren.

DeSH: Rahmenbedingungen für energetische Gebäudesanierungen verbessern

Für die Klimawende im Gebäudebereich fordert der DeSH insbesondere eine steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen. Sie bilde bei selbstgenutztem Wohnraum im Innen- und Außenbereich einen wichtigen Anreiz für Investitionen. Angesichts der Auswirkungen der Coronakrise auf die gesamtwirtschaftliche Situation erscheint es dem Verband außerdem notwendig zu sein, entsprechende Förderprogramme in den nächsten vier Jahren anzuheben und auszuweiten. “Für den Mietwohnungsbau wären Verbesserungen bei Abschreibungsmöglichkeiten sowie Abschreibungszuschläge ebenso wichtige Instrumente”, erklärt Kimmich. Die Bauindustrie sei in den vergangenen Monaten eine wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft gewesen. Aktuelle Zahlen würden aber zeigen, dass auch sie nicht von den negativen Auswirkungen der Coronakrise verschont bleiben werde.

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Solarthermie lohnt sich doch

25. Mai 2020 - 12:01

Solarthermie an Fassade Solarthermie rentiert sich nicht. Das Vorurteil hält sich hartnäckig. Experte Jens-Peter Meyer rückt in einem aktuellen Beitrag die häufigsten Irrtümer zurecht.

Solarthermie heizt klimafreundlich – und effizient

Unter allen Möglichkeiten, Wärme für das Duschen und die Heizung zu gewinnen, bieten Solarwärmeanlagen die beste Klima- und Umweltfreundlichkeit. Sie stoßen kein Treibhausgas aus, denn sie nutzen die kostenlose Sonneneinstrahlung. Sie bestehen aus umweltfreundlichen, äußerst langlebigen Materialien, die sich problemlos recyceln lassen. Ihre Effizienz ist enorm. Das zeigt der Vergleich mit der Wärmepumpe. Eine Wärmepumpe hat eine Leistungszahl von drei bis fünf. Das heißt, sie produziert aus einem Teil hineingestecktem Strom drei bis fünf Teile Wärme. Solaranlagen haben hingegen eine Leistungszahl von bis zu 100.

Solarwärme schafft Platz für Solarstrom

Auch im Vergleich zur Photovoltaik liegt die Solarthermie vorn. Dank ihres drei- bis viermal größeren Wirkungsgrads benötigen Solarkollektoren auf dem Dach viel weniger Platz als Photovoltaikmodule, die Solarstrom erzeugen. Dieser geringe Platzbedarf ist auch ein Grund, warum sich Solarwärme- und Solarstromsysteme gut kombinieren lassen. Denn die Solarwärmeanlage nimmt nur so wenig Raum ein, dass immer noch genug Platz für den Solarstrom übrigbleibt.

Artikel klärt über Irrtümer auf

Doch diese unbestrittenen Vorteile sind in der Öffentlichkeit viel zu wenig bekannt. Stattdessen bestimmen oftmals Irrtümer die Diskussion über die Solarwärmeerzeugung. Solarthermie lohne sich nicht. Sie eigne sich nur für den Süden Deutschlands. Warmwassersolaranlagen würden sich besser rechnen als Solarheizungen. Und Solarwärmeanlagen würden nur viel in gut gedämmten Häusern sparen. Was wirklich stimmt, lesen Sie auf der Internetseite des Solarthermie-Jahrbuchs.

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Österreich: Pelletspreis im Mai 2020 geht weiter zurück

22. Mai 2020 - 9:09

Österreichischer Pelletspreis im Mai 2020 Der österreichische Pelletspreis im Mai 2020 ist gegenüber dem Vormonat  um 1,7 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 226 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Mai 2020 laut PPA um 1,3 Prozent unter dem im Mai vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 27,3 Prozent. Gas ist 75 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 236,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 222,80 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 237,90 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Mai 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,96 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber April 2020 um 1,3 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 195,48 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber April 2020 um 1,6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,69 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl: 6,25 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,07 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,65 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Weniger Winterfreuden: Schnee schmilzt wegen Erderwärmung schneller

20. Mai 2020 - 9:00

Veränderung der Schneedecke seit 20 Jahren Die Winterurlaube im Schnee dürften in Zukunft rar werden. Denn die Klimakrise wirkt sich auf Berggebiete besonders stark aus. Das haben Forscherinnen von Eurac  Research herausgefunden.

Schnee schmilzt schneller

Der Klimawandel macht auch vor den Bergen nicht Halt: Die Temperaturen steigen, die Ausdehnung der Schneedecke nimmt ab und der Schnee schmilzt früher. So lauten die Ergebnisse des Südtiroler Forschungsinstituts Eurac Research. Es hat die Daten zur globalen Schneebedeckung aus fast 20 Jahren analysiert und erstmals kartiert. Zusammen mit Bodenmessungen und Simulationsmodellen ergibt sich vor allem für das Hochgebirge ein besorgniserregendes Bild. “In 78 Prozent der beobachteten Gebiete fällt weniger Schnee”, erklärt die Physikerin Claudia Notarnicola. Zudem sei die Dauer der Schneebedeckung rückgängig. Dies sei vor allem auf die frühe Schneeschmelze im Frühjahr zurückzuführen, weniger auf den Umstand, dass der erste Schnee später falle. Die Wissenschaftlerin warnt vor den Langzeitfolgen: “Nach einem schneearmen Winter hat der Frühling dieses Jahr sehr früh begonnen. Kommt so etwas häufiger vor, dann kumulieren sich die Auswirkungen mit den Jahren und werden deutlich sichtbar.”

Veränderung der Schneedauer seit 20 Jahren Die Ostalpen sind besonders betroffen

Einige Regionen der Welt leiden laut Notarnicola besonders unter den klimatischen Veränderungen. So bezeichnet sie die Situation in den Alpen als gravierend. Die Ostalpen seien von den klimatischen Veränderungen noch stärker betroffen als die Westalpen. Die Eurac-Schneekarte zeigt, dass die Schneebedeckung in manchen Gebieten zugenommen hat, zum Beispiel in Russland. Auf den ersten Blick ein gutes Zeichen, auf den zweiten jedoch nicht. “In Wirklichkeit hängt dies jedoch mit den steigenden Temperaturen zusammen”, sagt Notarnicola. So blieben die Temperaturen zwar unter dem Gefrierpunkt, seien jedoch um einige Grad angestiegen. In Kombination mit feuchter Luft begünstige dies den Schneeniederschlag.

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Deutschland: Pelletspreis im Mai 2020 fällt stark

19. Mai 2020 - 9:00

Pelletspreis im Mai 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im Mai 2020 um 6,4 Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 230,22 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Erfahrene Pelletheizer nutzen die niedrigen Frühjahrspreise, um jetzt ihr Pelletlager aufzufüllen und für den Winter vorzusorgen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,60 Eurocents. Der Preis von Heizöl liegt erstmals seit April 2016 wieder unter dem von Pellets, auch
wenn der Preisnachteil mit 0,4 Prozent sehr gering ist. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt 22 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 238,88 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 243,23 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 236,10 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 243,41 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 246,15 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 245,68 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 217,21 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 214,73 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 206,64 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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CO2-Gehalt der Atmosphäre steigt trotz Coronakrise weiter

18. Mai 2020 - 9:00

CO2-Gehalt an der Zugsptze und in Mauna Loa Wegen des Corona-Shutdowns sinken die Treibhausgas-Emissionen zwar kurzfristig, der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt jedoch weiter. Darauf weist das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) hin. Es fordert eine konsequente Klimapolitik.

CO2-Gehalt: Kurzzeitige Reduktionen mindern Klimawandel nicht

Im März dieses Jahres ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre auf der Zugspitze im Monatsdurchschnitt zum ersten Mal auf fast 418 ppm (Teilchen pro Million Teilchen Luft) gestiegen. Er lag damit fast 3 ppm höher als 2019. Auch im April lag die Konzentration mit 415,779 ppm höher als im Vorjahr. Die Daten der ältesten Messstation für Kohlendioxid in Mauna Loa auf Hawaii bestätigen laut DKK diese Entwicklung. Die US-amerikanische Wetterbehörde NOAA habe als Durchschnittswert für April 416,21 ppm und damit einen Anstieg von 2,88 ppm im Vergleich zu 2019 gemeldet. Der Wert der atmosphärischen CO2-Konzentration ist hauptsächlich für den Temperaturanstieg ausschlaggebend.

Kohlendioxid verweilt ein Jahrhundert in der Luft

Nach ersten Schätzungen der Internationalen Energieagentur könnte der weltweite Shutdown den CO2-Ausstoß aus fossilen Energiequellen in diesem Jahr weltweit um etwa acht Prozent senken – der stärkste jährliche Rückgang nach Ende des Zweiten Weltkriegs. “Der Ausstoß ist aber immer noch so groß, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre auf neue Rekordwerte angestiegen ist”, sagt der Klimaforscher und DKK-Vorsitzende Mojib Latif. Der scheinbare Widerspruch hat mit der langen Verweildauer von Kohlendioxid in der Atmosphäre zu tun. Auch wenn die Ozeane und die Landregionen laut Global Carbon Project derzeit etwas mehr als die Hälfte des von der Menschheit ausgestoßenen Kohlendioxids aufnehmen, verweilt der Rest für ungefähr ein Jahrhundert in der Luft.

Gesellschaft muss jetzt umsteuern

Die Entwicklung verdeutlicht laut Latif, dass ein einzelnes Jahr mit Emissionsreduktionen keinen nachweisbaren Effekt auf die Klimaentwicklung hat. Nur durch eine kontinuierliche Verringerung des CO2-Ausstoßes lasse sich der Klimawandel bremsen. Dazu sei in den kommenden Jahrzehnten ein jährlicher Rückgang des CO2-Ausstoßes in der durch den Shutdown bedingten Größenordnung notwendig. “Die kurze Pause aufgrund des Shutdowns reicht bei weitem nicht, um die Klimaentwicklung auf einen Pfad zu lenken, der dem Klimaziel von Paris entspricht”, betont Latif. Um der Aufgabe gerecht zu werden, seien dauerhafte strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft nötig. Je später die Transformation beginne, desto schwieriger werde es.

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Bündnis setzt sich für grüne Wärmenetze ein

15. Mai 2020 - 9:00

EWS: Mehr grüne Wärmenetze Für mehr grüne Wärmenetze wirbt ein Bündnis aus Gewerkschaften, Klimaschutzorganisationen und Verbänden gemeinsam mit der Energiegenossenschaft EWS. In einem Papier haben sie ihre Forderungen formuliert.

Kritik: Förderprogramme für grüne Wärmenetze reichen nicht aus

In ihrem Papier schlagen die Bündnispartner ein Förderprogramm für grüne Wärmenetze vor. Es soll die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien und Abwärme erleichtern. “Eine erfolgreiche Wärmewende braucht dringend mehr Investitionen in grüne Wärmenetze, um eine Umstellung von fossilen Energien auf erneuerbare oder klimaneutrale Wärme voranzutreiben”, heißt es in dem Papier. Unterschrieben haben es 8KU als Kooperation acht großer kommunaler Energieversorger, die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die Elektrizitätswerke Schönau (EWS), die Klima-Allianz Deutschland und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Sie halten die bestehenden Förderungen, etwa im Programm Wärmenetze 4.0 oder im Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes, für zu zaghaft. Einige würden erneuerbare Technologien sogar ausschließen. Das Bündnis wirbt dafür, die Förderung grüner Wärmenetze zu verbessern und sie auf eine breitere Basis zu stellen.

Bündnis fordert Förderung der kommunalen Wärmeplanung

“Das Programm solle vor allem darauf abzielen, Wärmenetze in Stadt und Land um- und auszubauen, sie zu verdichten und sukzessive mit erneuerbarer Wärme zu befüllen”, erklärt der energiepolitische Sprecher der EWS, Peter Ugolini-Schmidt. Um diese nachhaltige Wärme den Menschen zur Verfügung stellen zu können, müssten insbesondere bestehende Wärmenetzsysteme in Ballungsräumen großflächig umgebaut werden, vor allem durch den Einsatz von Wärmespeichern und Power-to-Heat-Anlagen. Als wichtige Grundlage für eine nachhaltige Umstellung der Wärmenetze auf erneuerbare Wärme bezeichnet das Bündnis eine kommunale Wärmeplanung. “Sie muss die Schritte festlegen, die für eine Versorgung mit grüner Wärme notwendig sind”, sagt Ugolini-Schmidt. Das Bündnis fordere daher, kommunale Wärmeplanung zu fördern.

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Schweiz: Pelletspreis im Mai 2020 sinkt rapide

14. Mai 2020 - 11:31

Schweizer Pelletspreis im Mai 2020 Der Schweizer Pelletspreis im Mai 2020 ist mit durchschnittlich 344,10 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 4,9 Prozent gesunken. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Mai 2020 liegt laut Pelletpreis.ch um zwei Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 351,10 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 355,56 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 342,40 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 20200 bei Abnahme von acht Tonnen: 334,28 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen: 323,72 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Pelletswirtschaft begrüßt Raus aus Öl-Förderung

13. Mai 2020 - 9:00

Raus aus Öl Als wichtiges Instrument gegen die Klima- und Coronakrise bezeichnet der österreichische Pelletsverband die Raus aus Öl-Förderung. Sie ermögliche zahlreichen Haushalten mit einer Ölheizung, günstig auf einen nachhaltigen heimischen Energieträger umzusteigen.

Ministerium gibt Gelder für Raus aus Öl-Förderung frei

Christian Rakos, Geschäftsführer von Pro Pellets Austria, hält die Raus aus Öl-Förderung für einen wichtigen Schritt, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Am 11. Mai 2020 hat das Klimaschutzministerium bekannt gegeben, dass es 100 Millionen Euro für den Umstieg von umweltschädlichen fossilen Heizungen auf saubere Alternativen zur Verfügung stellt. Ursprünglich ist die Förderung als Maßnahme gegen die Klimakrise gedacht gewesen. Nun kommt ihr als Konjunkturmotor für Österreich eine weitere Rolle zu. “In Österreich wird vom Pelletsheizkessel über den Pelletskaminofen bis hin zur Produktion der Pellets fast die gesamte Wertschöpfung im Inland erzielt”, erklärt Rakos. Auf eine Pelletsheizung umzustellen, schaffe Arbeitsplätze im Land und sichere langfristig eine klimafreundliche und wirtschaftliche Wärmeversorgung.

Solarthermiebranche freut sich über Raus aus Öl-Förderung

Positiv reagiert hat auch die österreichische Solarthermieindustrie. “Die Förderaktion ist ein klares Signal an die Haushalte für Investitionen in die Heizungsumstellung”, sagt Austria Solar-Geschäftsführer Roger Hackstock. Die Erfahrung im vergangenen Jahr habe gezeigt, dass der Raus aus Öl-Bonus auch dem Verkauf von Solarwärmeanlagen einen Schub gebe. Laut Hackstock erfolgt die Wertschöpfung bei Solarwärmeanlagen zu drei Vierteln in Österreich. Die Branche sichere tausende Arbeitsplätze in Handel, Handwerk und Industrie.

Landesförderungen ergänzen Bundesprogramm

Es kommt noch besser. Da der Bundes-Bonus im vergangenen Jahr schnell vergriffen war, haben viele Länder im Alpenstaat ihre eigenen Förderungen ausgebaut. “Zurzeit herrscht ein idealer Sanierungsmoment, denn man kann Bundes- und Landesförderung kombinieren – da kann ein zeitweilig niedriger Ölpreis finanziell nicht mithalten”, beschreibt Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforum SHL, die derzeit üppige Fördersituation für umweltfreundliche Heizungsanlagen in Österreich. In einigen Bundesländern ließen sich für die Heizungserneuerung bis zu 11.000 Euro Fördermittel gewinnen.

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Klimavolksbegehren ruft zu Postkartenaktion auf

12. Mai 2020 - 9:00

Klimavolksbegehren startet Postkartenaktion Mit einer Postkartenaktion will das Klimavolksbegehren die österreichische Bundesregierung an die Dringlichkeit nachhaltiger Investitionen und einer mutigen Klimapolitik erinnern. Die Menschen sollen ihre entsprechenden Forderungen an den Bundeskanzler Sebastian Kurz schicken.

Klimavolksbegehren startet Postkartenaktion

Das Klimavolksbegehren hat am 8. Mai eine Postkartenaktion gestartet. Mit ihr will sie die österreichische Bundesregierung an das Versprechen ihres Regierungsprogramms erinnern, eine zukunftstaugliche Klimapolitik umzusetzen. “Ein erfolgreiches Krisenmanagement, auch in Anbetracht der sich anbahnenden Klimakrise, verlangt ein Neudenken von staatlichen Förderungen”, sagt Klimavolksbegehren-Sprecherin Katharina Rogenhofer. Österreich müsse sich zwischen Subventionen und Staatshilfen für fossile Konzerne und Ausbeutung der Erde oder mehr Geld für den Klimaschutz und nachhaltige Arbeitsplätze entscheiden. Die Investitionen, die jetzt getätigt würden, seien Investitionen in die Zukunft.

Jeder kann bei Postkartenaktion mitmachen

Mit rund 40 Milliarden Euro will die österreichische Bundesregierung die heimische Wirtschaft stützen. “Deshalb müssen wir jetzt Druck aufbauen, denn diese Zahlungen können uns langfristig hunderttausende Arbeitsplätze sichern, eine regionale und nachhaltige Wirtschaft schaffen und uns auf Klimakurs bringen”, erklärt Rogenhofer. Dabei soll die Postkartenaktion helfen. Bis 20. Mai können Österreicherinnen und Österreicher ihre Forderungen an die Regierung für den Klimaschutz auf eine an das Bundeskanzleramt adressierte Postkarte schreiben und in einem Kuvert an das Klimavolksbegehren senden. Es sammelt die Karten und übergibt sie am 22. Mai gemeinsam an Bundeskanzler Kurz.

  • Adresse Bundeskanzleramt: Ballhausplatz 2, 1010 Wien
  • Adresse Klimaschutzbegehren: Birkenstraße 30/1, 3032 Eichgraben

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Christian Rakos: Österreichischer Pellets-Chef wird weltweiter Bioenergie-Präsident

11. Mai 2020 - 9:00

Christian Rakos Zum Präsidenten des internationalen Bioenergieverbandes World Bioenergy Association ist Christian Rakos gewählt worden. Der Geschäftsführer von Pro Pellets Austria folgt Remigijus Lapinskas aus Litauen.

Rakos fordert Übergang zu einer nachhaltigen Bioenergienutzung

“Die nachhaltige Nutzung von Bioenergie spielt eine eminent wichtige Rolle in unserem Kampf gegen den Klimawandel”, erklärt Rakos. Die Bioenergienutzung auf Basis moderner Technologie und nachhaltiger Bewirtschaftung biete ein enormes Potenzial. Österreich wirke mit seinem Ansatz der nachhaltigen regionalen Nutzung von Holzbrennstoffen mit modernster Technologie für viele als Vorbild. Auf globaler Ebene könnte alleine die Nutzung von Ernterückständen – die vielfach noch auf den Feldern verbrannt werden – bis zu 14 Prozent des globalen Energieverbrauchs decken. So könnten Pellets aus Stroh oder anderen Ernterückständen Brennholz und Holzkohle in vielen Ländern des Südens ersetzen. “Den Übergang zu einer nachhaltigen Bioenergienutzung zu fördern, ist mein wichtigstes Ziel als neuer Vorsitzender des Weltbioenergieverbands“, sagt Rakos.

Ein Berufsleben für erneuerbare Energien

Rakos hat sich sein gesamtes Berufsleben mit erneuerbaren Energien befasst. Zunächst arbeitete er als studierter Physiker am Institut für Technologiefolgen Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und anschließend bei der Österreichischen Energie Agentur. Seit seiner Gründung 2005 leitet er die Geschäfte des österreichischen Branchenverbandes Pro Pellets Austria. Er engagierte sich außerdem als Gründungspräsident des Europäischen Pelletverbands sowie als Vorstandsmitglied im Forum österreichischer Wissenschaftler für den Umweltschutz und in der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik. Er ist im Vorstand des österreichischen Biomasseverbands und des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich aktiv.

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Astrid Kiendler-Scharr: “Wir messen die Luftverschmutzung vom Zeppelin aus”

8. Mai 2020 - 9:00

Astrid Kiendler-Scharr Wie sich der Corona-Shutdown auf die Luftqualität im Rheinland auswirkt, untersucht ein Jülicher Forschungsteam um Professorin Astrid Kiendler-Scharr mithilfe einer außergewöhnlichen Messkampagne. Vom Zeppelin NT aus messen sie Spurengase und Feinstaub. Im Interview erklärt die Direktorin des Instituts für Troposphärenforschung die Ziele des Vorhabens.

Frau Kiendler-Scharr, im vergangenen Jahr haben Sie und ihr Team bereits Passagierflüge mit dem Zeppelin für Messungen über dem Rheinland genutzt. Warum setzen Sie den Zeppelin für solche Messungen ein?
Der Zeppelin fliegt in einer Reisehöhe von wenigen hundert Metern über dem Grund. Diese Schicht der Atmosphäre ist für Fragen der Luftqualität insofern von besonderer Bedeutung, als ein Großteil der Emissionen am Boden stattfindet und luftchemisch umgesetzt wird. Direkte Beobachtungsdaten sind in dieser Schicht aber selten beziehungsweise auf lokale Messstellen begrenzt, zum Beispiel auf Messtürme. Der Zeppelin bietet durch seine Flugeigenschaften ideale Voraussetzungen, um ungestörte Luftproben zu analysieren. Passagierflüge für Messungen zu nutzen, wie wir das im Projekt IAGOS machen, hat natürlich den zusätzlichen Vorteil, dass wir eine größere Anzahl von Beobachtungen machen können.

Was sind die Ziele der neuen Kampagne?
In der jetzigen Kampagne wollen wir untersuchen, wie sich der aktuelle Shutdown auf die Zusammensetzung der Luft auswirkt. Insbesondere verkehrsbedingte Emissionen sowie Emissionen aus dem Industrie- und Energiesektor sind in den vergangenen Wochen gesunkent. Die aktuelle Lage bietet also die Möglichkeit, unter Realbedingungen Modelle zu testen, wie Luftschadstoffe konkret reduziert werden könnten.

Zeppelin NT Wie wirken sich die gegenwärtigen Veränderungen auf den Klimawandel aus?
Die Auswirkungen auf den Klimawandel werden sicher davon abhängen, wie lange die verringerten Emissionen anhalten. Für das Treibhausgas Kohlendioxid ist eine anhaltende Reduktion notwendig, um zur Erreichung der Klimaziele beitragen zu können. Auch für andere Klimaschadstoffe wie die kurzlebigen Treibhausgase und Aerosole wird ein positiver Effekt auf das Klima nur dann entstehen, wenn die Reduktionen langfristig anhaltend sind. Die internationale Dimension der Reduktion und auch die schon bisher vergleichsweise lange Dauer bieten in jedem Fall einmalige Beobachtungsmöglichkeiten, um bestehende Wissenslücken zu schließen.

Das Interview hat das Forschungszentrums Jülich zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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MAP 2020: Neue Förderung kommt gut an

6. Mai 2020 - 9:00

MAP 2020: BAFA hat viel zu tun Die zu Jahresbeginn erhöhte Förderung für Ökoheizungen im Marktanreizprogramm (MAP 2020) wird stark nachgefragt. Das meldet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

MAP 2020: Antragszahlen haben sich um die Hälfte erhöht

Seitdem die Förderanreize im MAP 2020 mit einem Ökobonus deutlich verstärkt wurden, sind Investitionen in klimafreundliche Heizungen stark gestiegen: Im ersten Quartal 2020 wurden 47.500 Förderanträge gestellt – 150 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere die neu eingeführte Austauschprämie für Ölheizungen wird laut BAFA nachgefragt. Sie werde bei fast der Hälfte der gestellten Anträge beantragt. “Wegen der Corona-Krise werden wir ganz besonders auf schnelle und unbürokratische Verfahren achten, denn jeder erfolgreiche Antrag bedeutet einen Auftrag für einen Handwerker vor Ort”, sagt BAFA-Präsident Torsten Safarik.

Bau- und Sanierungskredite werden ebenfalls nachgefragt

Neben dem MAP 2020 zahlen sich auch die verbesserten Konditionen in den Förderprogrammen für energieeffizientes Bauen und Sanieren aus. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Förderzahlen laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im ersten Quartal 2020 deutlich gesteigert. Für die Errichtung oder den Ersterwerb eines Effizienzhauses hat sie in den Monaten Januar bis März bereits 18.800 Anträge erhalten. Auch bei energieeffizienten Sanierungen – zum Beispiel durch den Einbau neuer Fenster, die Dämmung einzelner Gebäudeteile oder Komplettsanierungen– zeigen die verbesserten Konditionen demnach Wirkung. Über 26.500 Anträge wurden allein im ersten Quartal in diesem Segment gestellt.

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HDG Compact 40-95E wämt mit Pellets und Hackschnitzel

5. Mai 2020 - 9:00

HDG Compact 40-95E HDG Bavaria hat bei seiner HDG Compact 40-95E einiges erneuert: den Leistungsbereich auf 95 Kilowatt erhöht, die Bauhöhe reduziert und Filtertechnik integriert.

Niedrigere HDG Compact 40-95E bringt mehr Leistung

Um eine kompakte Bauweise realisieren zu können, hat der niederbayerische Holzkesselhersteller die Wärmetauscherfläche angepasst und das Abreinigungssystem des HDG Compact 40-95E überarbeitet. Bewegliche Turbulatoren reinigen nun die Wärmetauscher wie mit einer Spachtel ab. “Da die Mechanik jetzt von unten zusammen mit der serienmäßigen Entaschung angesteuert wird, konnte die Zugänglichkeit zum Wärmetauscherbereich erhöht und die Anlagenhöhe deutlich reduziert werden”, beschreibt Geschäftsführer Martin Ecker einen weiteren Vorteil der neuen Konstruktion. Durch die überarbeitete Abreinigung und die damit verbundene niedrigere Kesselhöhe lasse sich der mechanisch und elektrisch komplett montierte HDG Compact 40-95E nun durch gängige Türöffnungen einbringen, ohne das einzelne Kesselteile demontiert werden müssten.

Alles integriert – vom Filter bis zur Entaschung

Die wichtigsten Neuerungen aus Umweltsicht: Ein Feinstaubabscheider ist Platz sparend direkt am Heizkessel montiert. So kann er auch mit aschereichen Brennstoffen die verschärften Grenzwerte erfüllen. Ebenso integriert ist die Filterentaschung mit vollautomatischer Abreinigung der Elektroden. Der niedrige Rauchrohranschluss ist für bereits bestehende Kaminanschlüsse ausgelegt. Auch das Entaschungssystem ist nun ab Werk serienmäßig ohne Aufpreis im Kessel integriert. Optional bietet HDG Bavaria einen externen Aschenbehälter mit 230 Liter Füllvolumen an, der sich beispielsweise über einen Frontlader mit Euro-Aufnahme entleeren lässt. “Durch die schnelle Regelbarkeit des Kessels konnte die thermische Ablaufsicherung zusammen mit dem Sicherheitswärmetauscher entfallen”, nennt Ecker als weiteres Plus des Kessels. Dadurch sei für den Anschluss keine Wasserversorgung notwendig.

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Coronakrise: “Unsere Pelletsversorgung ist gesichert”

4. Mai 2020 - 9:00

Michael Lerpscher COVID-19-Pandemie und die Folgen für die Pelletsbranche – dazu haben wir vor Kurzem eine Gesprächsreihe gestartet. Im zwölften Interview gibt Michael Lerpscher vom Pelletslieferanten Präg eine Einschätzung zu den Folgen der Conorakrise.

Herr Lerpscher, hält die Pandemie Ihre Kundinnen und Kunden davon ab, Pellets zu bestellen?
Wir stellen bis dato keine großen Auswirkungen auf das Kundenverhalten fest. So sehen wir zum Beispiel keine Hamsterkäufe oder Auftragsstornierungen.

Unter welchen Sicherheitsvorkehrungen liefern Sie weiterhin Pellets?
Wir fragen die Kunden kurz vorher, ob wir sie beliefern dürfen. Wir fragen, ob sie oder Mitbewohner nicht unter Corona-Quarantäne stehen. Die Lkw-Fahrer tragen Masken und Handschuhe, haben Desinfektionsmittel und halten den Abstand von mindestens 1,5 Meter zum Kunden ein. Lieferscheine müssen nicht unterschrieben werden. Falls gewünscht, kann der Kunde mit einem unserer Kugelschreiber unterschreiben, den er behalten darf.

Wie gesichert ist der Brennstoffnachschub aus der Pelletsproduktion?
Unsere eigene Versorgung mit Pellets ist gesichert. Sie wurde bislang nicht beeinträchtigt. Wir verfügen zudem über ein eigenes großes Pelletslager. Was die Produzenten angeht, so können wir nur auf öffentliche Aussagen und Angaben der jeweiligen Verbände verweisen. So rechnet die Holzindustrie nach unserem Kenntnisstand generell nicht mit Versorgungsproblemen und auch der Großteil der Produzenten von Holzpellets sieht laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) keine negativen Auswirkungen. Wie Ihnen bekannt ist, wurden mit 2,8 Millionen Tonnen noch nie so viele Pellets hierzulande hergestellt wie im Jahr 2019. Seit Jahren ist Deutschland Nettoexporteur der Holzpresslinge.

Pelletslager von Präg in Augsburg Welche Auswirkungen auf die Marktentwicklung erwarten Sie durch die Pandemie?
Insgesamt erlebt die Pelletsheizung durch die neuen staatlichen Förderbedingungen einen guten Zuwachs. Was die Auswirkungen von Corona betrifft, ist es wohl noch zu früh, etwas konkret zu sagen. Durchaus denkbar sind hier natürlich auch negative Auswirkungen wie insbesondere eine Investitionszurückhaltung bei den Hausbesitzern.

Weitere Informationen: www.praeg.de

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Thermo Pel 30000: Mall präsentiert Pelletsspeicher in ovaler Form

30. April 2020 - 9:00

Thermo Pel 30000 Mit dem Thermo Pel 30000 bietet Mall einen fugenlosen Ovalbehälter als Pelletspeicher an. In ihn passen bis zu 19,5 Tonnen des umweltfreundlichen Brennstoffs.

Thermo Pel 30000 dient als Erdlager

Mall fertigt Betonspeicher für Holzpellets in verschiedenen Größen. Sie liefern Brennstoffnachschub für Heizungsanlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbeimmobilien, öffentlichen Einrichtungen oder Industriegebäuden. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich als Erdspeicher eignen. Der neue Thermo Pel 30000 füllt die Lücke im Produktprogramm von Mall zwischen den bis zu 14 Tonnen fassenden Rundbehältern und den zweiteiligen Großbehältern mit 30 bis 40 Tonnen Füllgewicht. Der Zusatz 30000 in der Modellbezeichnung rührt von seinem Nutzvolumen von 30 Kubikmetern her.

Thermo Pel 30000 Thermo Pel 30000 eignet sich für Pelletsanlagen bis 100 Kilowatt

Der neue monolithische Ovalbehälter bietet sich für Pelletsheizsysteme bis zu 100 Kilowatt Leistung an. Er arbeitet mit dem bewährten Entnahmesystem Maulwurf E3. Durch seine optimierte Geometrie lässt sich der 2,48 Meter breite und 2,60 Meter hohe Betontank mit gewöhnlichen Lkws ohne Überbreite transportieren und auch in schmalen Grundstücken eingraben. Mit Abdeckplatte und erforderlicher Überdeckung erreicht der Thermo Pel 30000 eine Gesamttiefe von 3,30 Meter.

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Nordpol wird in Sommern ohne Eis sein

29. April 2020 - 9:00

Eisbären am Nordpol Der Arktische Ozean am Nordpol wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein – mit schwerwiegenden Folgen für die Natur. Darauf weist das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg hin.

Ergebnis zu Klimasimulationen für Nordpol überrascht Forschungsteam

“Wenn wir die Emissionen weltweit schnell und deutlich reduzieren und so das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wird das Arktiseis trotzdem noch vor 2050 im Sommer immer wieder einmal weitestgehend abschmelzen”, beschreibt Professor Dirk Notz vom CEN das Ergebnis einer Studie, die er koordiniert hat. 21 Institute haben 40 verschiedene Klimamodelle analysiert und anschließend Simulationen durchgeführt. Wie erwartet, zeigten die Simulationen, dass das Meereis am Nordpol mit steigenden Kohlendioxidemissionen immer schneller verschwindet. Was die Forscherinnen und Forscher überrascht hat: Dass das Meereis auch verschwindet, wenn die Treibhausgasemissionen in Zukunft rasch sinken.

Meereis spielt eine wichtige Rolle in Klimasystem

Zurzeit ist der Nordpol das ganze Jahr über von Meereis bedeckt. Jeden Sommer schrumpft die Eisfläche, im Winter wächst sie wieder an. Im Zuge der globalen Erderwärmung hat das Meereis in den vergangenen Jahrzehnten laut Notz jedoch rapide an Fläche verloren. Für die Natur sind die Folgen problematisch: Die Eisdecke dient als Jagdrevier und unverzichtbarer Lebensraum zum Beispiel für Eisbären und Robben.

Eisfläche zum Sommerende 2019 Eisfläche zum Sommerende 1979 “Gleichzeitig spielt das Meereis eine wichtige Rolle im Klimasystem, weil seine helle Oberfläche das Sonnenlicht reflektiert und so die Arktis kühlt”, erklärt Notz. Wie viele Sommer in Zukunft eisfrei sein werden, hänge deshalb wesentlich von der Höhe der künftigen CO2-Emissionen ab. Während bei starkem Klimaschutz eisfreie Jahre nur gelegentlich auftreten würden, könnten sie bei höheren Emissionen normal werden. Die Menschheit habe es also selbst in der Hand, wie oft das Meereis am Nordpol im arktischen Sommer komplett verloren gehe.

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Vierteljahresbilanz 2020: Deutsche Pelletshersteller starten mit Rekord

28. April 2020 - 9:00

Vierteljahresbilanz 2020 Die Vierteljahresbilanz 2020 der deutschen Pelletsproduktion fällt positiv aus: Die deutschen Pelletwerke starten das Jahr mit einer erneuten Produktionssteigerung. Das meldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Vierteljahresbilanz 2020: Ein Rekord nach dem anderen

Einen erneuten Rekord hat die Pelletsproduktion in Deutschland im ersten Quartal 2020 verzeichnet. 14 Prozent mehr Holzpellets als im Vorjahreszeitraum haben die deutschen Hersteller mit 742.000 Tonnen in den ersten drei Monaten produziert. Auch während der Coronakrise sei somit die Versorgung gesichert, schreibt der DEPV auf seinen Internetseiten. Pellets aus Deutschland bestehen fast ausschließlich aus Nadelholz. Die Hersteller setzen bevorzugt auf Restholz von regionalen Sägewerken als Rohstoff. Sie produzieren fast ausschließlich Holzpellets der höchsten Qualitätsklasse ENplus A1. Jede sechste Tonne exportieren sie.

Das Potenzial der Pelletsproduktion in Deutschland

In Deutschland produzieren 39 ENplus-zertifizierte Hersteller an 50 Standorten. Deutschland hat in den vergangenen Jahren regelmäßig rein rechnerisch mehr Pellets produziert als inländisch verbraucht wurden. Je nach Witterung liegt die Jahresproduktion der deutschen Hersteller bei über zwei Millionen Tonnen im Jahr. Das Rohstoffpotenzial allein aus Sägenebenprodukten beträgt laut DEPV sechs bis sieben Millionen Tonnen – alternative Rohstoffe wie nicht-sägefähiges Rundholz nicht mitgerechnet.

Vierteljahresbilanz 2020 in Zahlen
  • Produktionsmenge
    742.000 t
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 97 %
    Industriepellets: 3 %
  • Handelsform
    Lose Ware: 80,3 %
    Sackware: 19,7 %
  • Rohstoffeinsatz Holzart
    Nadelholz: 97,3 %
    Laubholz: 2,7 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 85,9 %
  • Absatzmärkte
    Inland: 84,3 %
    Ausland: 15,7 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

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Robert Laabmayr: “Wir schicken kein Wasser unnötig im System herum”

27. April 2020 - 9:00

Robert Laabmayr Robert Laabmayr hat etwas gegen überbordende Technik und fehlende Effizienz im Heizungsraum. Deshalb hat der gelernte Werkzeugmacher mit seiner Firma LINK3 für Wärmespeicher eine besondere Schichttechnik entwickelt. Im Interview mit Pelletshome.com erklärt er sie.

Herr Laabmayr, worauf kommt es bei Wärmespeichern an?
Ich betrachte den Begriff Speicher als nicht mehr richtig. Denn es gibt bei thermischen Kombispeichern keine Speicherung, ohne dass man das Wasser bewegt. Wir nennen unsere Technologie deshalb Heizwassermanagement.

Das heißt?
Die Qualität eines Speichers ist von seiner Exergie, der nutzbaren Energie, abhängig. Wenn ich fünf Kilowattstunden Energie in einen 1.000-Liter-Speicher einbringe, kann ich das mit einer Temperaturerhöhung über den gesamten Speicher von etwa sechs Grad Celsius realisieren, indem ich den Speicher zum Beispiel von 30 auf 36 Grad Celsius aufheize. Dann werde ich aber keine Freude in der Badewanne haben. Ich kann aber auch nur die oberen 500 Liter von 30 auf 42 Grad Celsius erwärmen oder das obere Drittel auf 48 Grad Celsius. Nun wird schön sichtbar, dass mit der gleichen Energie sehr unterschiedlicher Nutzen erzielt werden kann.

Wie erreichen Sie das?
Damit ich die eingebrachte Energie maximal verwendbar wieder herausnehmen kann, muss der Speicher maximal schichten beziehungsweise über sehr leistungsstarke Wärmetauscher verfügen. Der Massenstrom einer Heizung darf den Speicher außerdem nicht aufmischen. Und der Frischwarmwassertauscher muss den Speicher möglichst tief entladen, um maximale Warmwasserenergie entnehmen zu können. Unsere Technologie bringt all diese Funktionen aufeinander abgestimmt so zusammen, dass sie das beste hydraulische Ergebnis erzielt. Mit ihr optimieren wir Heizungssysteme durch die Bank im zweistelligen Prozent-Bereich.

Systemkombinationen mit Ecolink Wie funktioniert Ihre Speichertechnologie?
Der Feind der Schichtung ist die Vermengung. Sie wird durch unnötige Bewegung im Heizungssystem und speziell im Speicher verursacht. Im Speicher kommen alle Massenströme zusammen. Dort müssen sie voneinander entkoppelt werden. Je besser die eingebrachten oder ausgeschichteten Massenströme in oder aus einer horizontalen Ebene kommen, umso mehr lässt sich Vermischung vermeiden. Zudem ist es die einzige Möglichkeit, Walzenbildung in einem Speicher zu verhindern. Wir haben ein Ein- und Ausschichtkonzept entwickelt, das mit horizontal expandierenden beziehungsweise ansaugenden Quellanschlüssen arbeitet. Damit verhindern wir punktuelle Einmischung und ermöglichen eine horizontale, auf den gesamten Querschnitt bezogene Ein- und Ausschichtung.

Wie schichten Ihre Speicher?
Mit einer neuartigen Schichttrennplatten-Technologie teilen wir das Speichervolumen in drei strömungsentkoppelte Grundtemperaturzonen. Das bedeutet für die Praxis, dass sich großvolumige Systeme für Wärmepumpen und Flächenheizungen komplett strömungstechnisch getrennt mit hochspreizenden Systemen wie Biomasseheizungen und Radiatoren über einen LINK3-Speicher kombinieren lassen – ohne dass sie sich gegenseitig in ihren Temperaturzonen auch nur im Geringsten beeinflussen. Bisher hätte in so einer Situation der Massenstrom der Wärmepumpe oder Fußbodenheizung eine Vermengung des Speichers verursacht und dabei die hohen Temperaturen der Biomasse aufgemischt. Weil das Temperaturniveau durch Vermischung innerhalb kurzer Zeit auf Biomasse-Niveau angehoben wäre, würde die Wärmepumpe deaktiviert. Wir erzeugen also im Speicher ausschließlich laminare, turbulenzfreie Bewegung und bewahren so stets eine perfekte Schichtung.

Welche Rolle spielen speicherintegrierte Wärmetauscher?
Integrierte Rohrbündel sind üblicherweise statische Wärmetauscher – sie liegen sozusagen frei im Sekundärmedium – und bringen nur einen Bruchteil der Leistung von zwangsdurchströmten Plattenwärmetauschern. Diese wiederum befinden sich aber leider außerhalb des Speichers und sind damit der Strömungsproblematik unterworfen. Sie haben außerdem den Nachteil, dass der Rücklauf des Primärmediums bei sinkender Vorlauftemperatur ansteigt. LINK3 hat deshalb den integrierten Gegenstrom-Wärmetauscher entwickelt. Er bietet enorme Leistungen und kehrt gleichzeitig das Entladeverhalten ins Positive um. Er kann durch Warmwasserbereitung den Speicher ausschließlich in Richtung Kaltwassertemperatur entladen. Darüber hinaus sinkt die Entladetemperatur sogar noch weiter nach unten je stärker der Tauscher beansprucht wird. So haben wir bei Spitzen-Warmwasserzapfungen schon Entladetemperaturen bis unter zehn Grad Celsius gemessen. Das heißt, dass die LINK3-Warmwasserbereitung zuerst maximal aus dem gespeicherten Energieinhalt bewerkstelligt werden kann, wodurch die erforderliche Nachladeleistung für die Warmwasserbereitung auf einen Bruchteil reduziert werden kann.

Eignen sich Ihre Speicher für Pelletsheizungen?
Absolut! Wegen folgender Vorteile: Mit gleichem Speichervolumen kann wesentlich mehr Speicherkapazität genutzt werden. Lässt sich beispielsweise ein auf 65 Grad Celsius geheizter Speicher anstatt auf 40 Grad Celsius auf 15 Grad Celsius entladen, dann sprechen wir von einer Verdoppelung der Speicherkapazität. Gleichzeitig lassen sich die Nachlade- und Beladeintervalle massiv verlängern. Versorgungsleitungen können kleiner dimensioniert werden. Dadurch lassen sich Pumpen oder Ventile wesentlich kleiner auslegen. Wir reduzieren Komponenten wie Pumpen, Schaltelemente oder Ventile und senken gleichzeitig den Regelungsaufwand um bis zu 80 Prozent, was sich in verringerten Instandhaltungskosten niederschlägt. LINK3 ermöglicht Hygienesicherheit bei niedrigsten Temperaturen, nämlich schon ab 61 Grad Celsius Speichertemperatur. Last, but not least sparen wir bis zu 30 Prozent Energie, weil sie gezielt zur Verfügung steht und nicht mehr Wasser unnötig auf die Reise geschickt wird.

Die Fragen wurden per Email gestellt.

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