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Aktualisiert: vor 52 Minuten 55 Sekunden

Alexander Root: “Das sollten Hausbesitzer beim Heizen mit Biomasse beachten”

14. Juli 2022 - 15:30

Alexander Root Angesichts explodierender Energiepreise denken viele Verbraucher:innen über Alternativen zu Gas und Öl nach. Warum der Wechsel auf Biomasse einfach und günstig ist – ohne die Umwelt durch Feinstaub und CO2-Emissionen zu belasten, erklärt Prokurist Alexander Root von der Raab-Gruppe im Interview.

Herr Root, immer mehr Hausbesitzer:innen denken aufgrund der explodierenden Preise bei fossilen Brennstoffen über einen Umstieg auf Wärmepumpen nach. Wie schätzen Sie diese Alternative ein?
Wärmepumpen sind vor allem im Neubau eine sehr gute Alternative. Sie können problemlos eingeplant werden, das Gebäude lässt sich entsprechend ausrüsten. Bei Bestandsgebäuden sind Wärmepumpen allerdings meist nicht die beste Wahl. Hier müssen Hausbesitzer zuerst prüfen: Ist ein Umrüsten überhaupt möglich – oder wirtschaftlich? Geprüft werden müssen unter anderem die Gebäudedämmung, die Art der bestehenden Heizung, also Flächenheizung oder normale Heizkörper, die bestehenden Rohrquerschnitte, die Vorlauftemperatur im Heizkreis und vieles mehr. Daraus lässt sich der Aufwand, also auch die Kosten, für eine Umrüstung ermitteln. Diese sind meist sehr hoch. Deshalb ist eine Biomasseheizung für Bestandsbauten im Normalfall die deutlich bessere Alternative.

Warum ist das Umrüsten auf Biomasse einfacher?
Der Umstieg von einer Öl- auf eine Biomasseheizung ist vergleichsweise unkompliziert: Es müssen meist nur der alte Ölkessel und die Öltanks demontiert werden. Den frei gewordenen Raum kann man dann für das Pelletslager und den neuen Pelletskessel nutzen. Alles andere kann nahtlos weitergenutzt werden, also beispielsweise die Verrohrung und die bestehenden Heizkörper. Das spart viel Arbeitszeit und Planungsaufwand. Im Schnitt sind  die Umrüstungskosten auf Biomasse im Vergleich zur Wärmepumpe um den Faktor 2,5 niedriger. Außerdem gibt es deutlich mehr qualifizierte Fachbetriebe, die Biomasseheizungen installieren können, als dies bei Wärmepumpen der Fall ist. Dadurch müssen Hausbesitzer nicht so lange auf den passenden Handwerker warten.

Welche Vorteile bieten diese gegenüber fossilen Brennstoffen?
Es gibt drei Aspekte, die beim Heizen mit Biomasse vorteilhaft für Verbraucher sind. Erstens bieten Biomassebrennstoffe eine sehr hohe Versorgungssicherheit. Laut aktuellen Zahlen entfallen gut fünf Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs auf Holz aus deutschen Wäldern. Der Großteil der Biomasse stammt aus Resthölzern, die beim Holzeinschlag und Sägevorgang für Bauholz anfallen. Zweitens sind Biomassebrennstoffe in der Regel günstiger als fossile Brennstoffe. Im Juni 2022 kostete eine Kilowattstunde Leistung aus Holz im Schnitt 8,63 Cent. Bei Gas musste man 14,50 Cent und bei Heizöl sogar 14,76 Cent zahlen. Bei Gas und Öl werden die Preise eher noch weiter steigen. Und drittens sind Biomasseheizungen dank des CO2-neutralen Abbrands umweltschonend.

Sie sagen, Biomasseheizungen seien umweltschonend. Gleichzeitig hört man immer wieder, dass Biomasseheizungen zwar CO2-neutral seien, aber sehr viel Feinstaub in die Umgebung abgeben. Wie passt das zusammen?
Die Emissionen durch Feinstaub beim Abbrand von Biomasse wie Holz und Pellets sind ohne Frage ein Problem, vor allem bei alten Kesseln – sofern sie ungefiltert in die Umgebungsluft abgegeben werden. Allerdings sind neue Kessel von Haus aus sehr effizient und durch den sauberen Abbrand entstehen vergleichsweise wenig Feinstaubemissionen. Mithilfe von Schornsteinkomponenten, beispielsweise Partikelabscheider, können die Feinstaubwerte noch weiter reduziert werden. Komponenten wie Nebenluftvorrichtungen und Rauchgasventilatoren sind ebenfalls eine Überlegung wert. Diese Komponenten lassen sich auch problemlos im Bestand nachrüsten. Die Kombination mehrerer Lösungen zur Feinstaubreduzierung im Schornstein nennen wir gerne den “intelligenten Schornstein”. Dieser reduziert die Luftbelastung massiv – fürs Heizen ohne schlechtes Gewissen.

Wie funktioniert das genau?
Zwei Schritte sind für einen emissionsarmen Biomasseabbrand entscheidend: Die Verbrennung muss sauber erfolgen und das Rauchgas gereinigt werden. In modernen Kesseln ist der Abbrand ohne hin schon sehr gut. Zugbegrenzer und Rauchsauger sorgen durch optimalen Schornsteinzug dafür, dass das Brennmaterial noch sauberer abbrennt. Im Schornstein selbst reduzieren dann Feinstaubabscheider den Ausstoß weiter. Die Feinstaubpartikel werden elektrostatisch aufgeladen und verbinden sich zu gröberen Partikeln, die nicht mehr lungengängig sind. Diese lagern sich im Schornsteinschacht ab und können problemlos entfernen werden. Dadurch sinkt die Feinstaubbelastung für die Umgebungsluft spürbar. Zudem verbraucht ein sauberer Abbrand weniger Brennmaterial. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Was würden Sie Hausbesitzern raten, die auf Biomasse umstellen wollen?
Natürlich muss man sich umfänglich beraten lassen. Heizungsinstallateure und Schornsteinfeger verfügen über das notwendige Wissen und können die Situation vor Ort optimal einschätzen. Dabei geht es nicht nur um die Neuinstallation oder Umrüstung: Auch bestehende Heizungen sollten geprüft werden. Oft ist es durch Nachrüstung von Schornsteinkomponenten möglich, die Emissionswerte zu senken und den Abbrand zu optimieren. Wer umrüsten will, bekommt dabei übrigens Unterstützung vom Staat. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude den Heizungstausch in Bestandsbauten. Da sind für Hausbesitzer einige Tausend Euro drin.

Weitere Informationen: www.raab-gruppe.de

Das Interview hat die Presseagentur Schwartz Public Relations zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Deutschlands größte Dachanlage versorgt Dettenhausen mit Fernwärme

12. Juli 2022 - 8:00

Solarthermie auf Lagergebäude in Dettenhausen Mit Solarthermie und einer neuen Energiezentrale in Dettenhausen steigern die Stadtwerke Tübingen den Anteil erneuerbarer Energie in ihrem Fernwärmeangebot. Geholfen hat dabei die Zusammenarbeit mit dem Schokoladenfabrikanten Alfred Ritter und dem Solarwärmeunternehmen Ritter Energie- und Umwelttechnik.

In Dettenhausen Speist die Sonne das Fernwärmenetz

Auf der neu erbauten Lagerhalle des Lebensmittelherstellers Alfred Ritter ist Deutschlands größte solarthermische Dachanlage installiert worden. Das Solarwärmeunternehmen Ritter Energie- und Umwelttechnik hat die Solaranlage projektiert und realisiert. Die Solaranlage ist Bestandteil eines ganzheitlichen Energie- und Nachhaltigkeitskonzepts in Dettenhausen im Landkreis Tübingen. Sie liefert klimafreundliche Energie an eine von den Stadtwerken Tübingen neben der Lagerhalle neu erbaute Energiezentrale. Mit der neu erbauten Infrastruktur kann der städtische Energieversorger den geplanten Ausbau seines Fernwärmenetzes in Dettenhausen in den kommenden Jahren vorantreiben.

Energiezentrale Ein Fünftel der Fernwärme kommt von der Sonne

Deutschlands größte Solarthermie-Dachanlage besteht aus 468 Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 2.312 Quadratmetern. Sie liefern 1,6 Megawatt Solarpower und können bis zu 1.125 Megawattstunden pro Jahr für das Wärmenetz liefern. In der neuen Energiezentrale erzeugen ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk und eine Wärmepumpe die Fernwärme. Die Solarthermie-Dachanlage steuert rund 20 Prozent bei. Das System ergänzt ein Spitzenlastkessel sowie zwei große Wärmespeicher, die mit der BTD Behälter- und Speichertechnik eine Firma aus Dettenhausen gebaut hat.

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Schweiz: Pelletspreis im Juli 2022 immer noch am steigen

11. Juli 2022 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im Juli 2022 Der Schweizer Pelletspreis im Juli 2022 ist mit durchschnittlich 508,50 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im Juli 2022 liegt laut Pelletpreis.ch 54,6 Prozent über dem vor einem Jahr, als er 329,00 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 24 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2022 bei Abnahme von drei Tonnen: 522,78 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2022 bei Abnahme von fünf Tonnen: 507,87 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2022 bei Abnahme von acht Tonnen: 494,74 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen: 474,89 Franken

Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Gletscher: Hintereisferner schmilzt immer schneller

8. Juli 2022 - 8:00

Hintereisferner am 23. Juni 2022 So früh wie noch nie hat der Hintereisferner im Tiroler Ötztal den Glacier Loss Day erreicht: Der Innsbrucker Gletscherforscher Rainer Prinz erwartet heuer einen noch nie dagewesenen Massenverlust für den Gletscher.

Hintereisferner: Glacier Loss Day erstmals zum Sommerbeginn erreicht

Der Hintereisferner in den hinteren Ötztaler Alpen zählt zu den größten Gletschern Tirols. Seit dem 22. Juni 2022 steuert er auf eine negative Jahresbilanz zu, das heißt seit diesem Tag verliert er bis zum Beginn der kälteren Jahreszeit nur noch an Masse verliert – und das, obwohl die Sommermonate erst noch bevorstehen. Laut Berechnungen wird der Hintereisferner bereits in den nächsten zehn bis 15 Jahren die Hälfte seines Eises verlieren. Rainer Prinz vom Institut für Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften der Universität Innsbruck untersucht mit seiner Arbeitsgruppe “Eis und Klima” den Hintereisferner seit 2016. Sie messen, wie viel Masse der Gletscher im Winter gewinnt und im Sommer verliert. Prinz beschreibt die Entwicklung: “In den vergangenen zwei Jahren war der Glacier Loss Day erst etwa Ende August. Selbst in den Jahren mit negativen Bilanzextremen – wie zum Beispiel 2003 und 2018 – wurde dieser Tag erst Ende Juli erreicht.”

Hintereisferner am 23. Juni 2018 Klimawandel verursacht Gletscherschwund

Der Gletscherforscher rechnet mit einer extrem negativen Massenbilanz für den Hintereisferner: “Selbst wenn der Sommer 2022 ein normal warmer Sommer werden sollte, wird sehr viel Gletschereis schmelzen.” Es sei bereits jetzt mehr als die Hälfte des Gletschers nicht mehr mit Schnee bedeckt und somit der Sonnenenergie schutzlos ausgeliefert. Als Ursache für den Gletscherschwund nennt Prinz den Klimawandel: “Diese Entwicklung liegt außerhalb von bisher bekannten Schwankungsbreiten – sowohl der Massenbilanz als auch des Klimas. Es handelt sich um eindeutige Klimawandel-Signale, die auf die menschengemachte Klimaerwärmung zurückzuführen sind. Das sind Folgen unserer Treibhausgasemissionen, die uns heute bereits voll treffen.”

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Heizen mit Erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Juni 2022

7. Juli 2022 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik Juni 2022 Die BAFA-Monatsstatistik Juni 2022 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze mit 44.166 gegenüber dem Vormonat um vier Prozent gesunken.

BAFA-Monatsstatistik Juni 2022

Im Juni 2022 gingen 9.586 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 17 Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 5.357 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es neun Prozent mehr. Außerdem sind 22.826 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – vier Prozent mehr als im Mai 2022.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Juni 2022 führt 4.312 solcher Anträge auf (plus fünf Prozent). Für Wärmenetze gingen 2.085 Anträge ein (minus 14 Prozent).

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Brennstoffqualität entscheidet über Schadstoffemissionen von Pelletsöfen

5. Juli 2022 - 8:00

Schadstoffemissionen von Pellets untersucht Bei der Verbrennung von Pellets beeinflussen die im Holz enthaltenen Minerale Kalium und Silizium die Schadstoffemissionen erheblich. Das ist eines der Hauptergebnisse des Projekts Future Pellet Spec des Technologie- und Förderzentrums (TFZ).

Welche Parameter die Schadstoffemissionen beeinflussen

Das TFZ-Team hat das Verbrennungsverhalten von 28 auf dem Markt verfügbaren Holzpelletsortimenten untersucht und stellten zusätzlich über 30 Versuchsbrennstoffe mit definierten Eigenschaften selbst hergestellt.

  • Ergebnis: “Es stellte sich heraus, dass Nadelholzpellets meist deutlich geringere Emissionen verursachen als Pellets aus Laubholz”, resümiert Robert Mack, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Biogene Festbrennstoffe.
  • Wie das Forschungsteam außerdem herausfand, können Additive wie beispielsweise Kaolin die Gesamtstaubemissionen senken. Kaolin ist ein Tonmineral und bindet die staubbildenden Elemente Kalium und Natrium in die Asche ein.
  • Weitere Parameter wie der Wassergehalt der Pellets sowie der Feinanteil wirken sich ebenfalls auf die Schadstoffemissionen aus. “Hohe Feinanteile können die gasförmigen Emissionen um den Faktor fünf bis zehn und die Staubemissionen um den Faktor 1,5 erhöhen”, sagt Mack.
  • Auch die Länge der Pellets hat einen Einfluss: Sehr kurze oder sehr lange Pellets können die Schadstoffemissionen beeinträchtigen.
Wie Öfen gebaut sein müssen, damit sie Pellets emissionsarm verbrennen

Normen und Zertifikate wie ENplus bieten Orientierung zum Qualitätsstandard des Brennstoffes, dennoch sind Schwankungen in der Zusammensetzung der Chargen natürlich. Umso wichtiger ist es, dass die eingesetzte Pelletofentechnik die Schwankungen flexibel auffangen und hin zu einer emissionsarmen Verbrennung anpassen kann. Deshalb formulierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einige Empfehlungen:

  • So sollte die Förderschnecke in der Feuerung eines Pelletsofens möglichst wenig Abrieb bei den Brennstoffen erzeugen, da dadurch Feinanteil vermindert wird.
  • Außerdem sollte ein Temperatursensor im Feuerraum vorhanden sein, weil die Ofensteuerung mit ihm auch die häufig wechselnden Schüttdichten besser ausgleichen kann.
  • Auch die zeitlich optimale Zufuhr des Brennstoffes ist ein entscheidender Faktor für eine möglichst emissionsarme Verbrennung.
  • Außerdem sind die Isolierung des Feuerraums, die Geometrie der Brennerschale sowie die Anordnung und Dimensionierung der Luftdüsen entscheidend.

Bei den ebenfalls untersuchten Zentralheizungskesseln wirkte sich der Einfluss der analysierten Brennstoffparameter im Vergleich zu den Pelletsöfen kaum aus. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten hat das TFZ jetzt im TFZ-Bericht Nr. 74 veröffentlicht.

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Solarthermie als Solarbooster schützt vor Energiepreisexplosion

4. Juli 2022 - 8:00

Solarbooster aufs Dach Als Solarbooster bezeichnet der deutsche Branchenverband die Solarthermie. Die solare Nachrüstung von Gas- und Ölheizungen ermögliche es, zwischen 25 und 50 Prozent der fossilen Brennstoffe einzusparen.

Solarbooster spart Betriebskosten

Angesichts explodierender Energiepreise appelliert die Solarwirtschaft an die Bevölkerung, die Bundesregierung und an Energieversorger, Solarenergie im Wärmesektor deutlich stärker zu nutzen. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) liegt der weitaus überwiegende Teil des Potenzials brach. Als Schutz vor explodierenden Heizkosten würde häufig ein Tausch bestehender Gas- oder Ölkessel gegen Wärmepumpen oder Pelletsheizungen empfohlen. Wirklich effizient sei er jedoch nur in Kombination mit einer Solaranlage. “Solaranlagen können den Bedarf an Pumpenstrom oder Holzpellets deutlich reduzieren, deren Kosten in den vergangenen Monaten ebenfalls deutlich gestiegen sind”, erklärt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Sollte ein kompletter Tausch der Heizung nicht infrage kommen, so biete sich die Nachrüstung bestehender Gas- und Ölheizungen mit thermischen Solarkollektoren an.

Mit Solarthermie bleibt die Heizung im Somner ausgeschalten

In Deutschland sind rund fünf Millionen Heizkessel jünger als zehn Jahre. Sie werden in den kommenden Jahren kaum ausgetauscht werden. Umso mehr wirkt der Solarbooster. „Eine Nachrüstung mit Solarkollektoren wirkt hier als Effizienzbooster”, sagt Körnig. So könne im Sommer über Monate hinweg die fossile Heizung ganz ausgeschaltet bleiben, denn dann komme das warme Wasser für die Dusche gratis von der Sonne. Und in den kühlen Übergangsjahreszeiten sei eine deutliche Drosselung des Heizkessels ohne Komfortverlust möglich. Von der Bundesregierung erhofft sich Körnig eine deutlich stärkere Aufklärung der Bevölkerung zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Politik solle zudem ein stärkeres Augenmerk darauf richten, mit ihrer Hilfe auch Mieterinnen und Mieter vor steigenden Energiekosten zu schützen.

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FNR lehnt CO2-Steuer auf Brennholz ab

30. Juni 2022 - 8:00

FNR Aktuelle Medienberichte zur Novelle des Brennstoffemissionshandelsgesetzes, in denen von einer möglichen CO2-Steuer auf klimaneutrales Brennholz die Rede ist, stoßen bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) auf Unverständnis.

FNR: Energieholzressourcen bestmöglich erschließen

Die FNR vertritt die Auffassung, dass die Diskussion fachlich in keiner Weise gerechtfertigt ist. Um den aktuellen Preis- und Versorgungsrisiken bei Erdgas begegnen zu können, erachtet es der Projektträger als dringend erforderlich, effiziente und emissionsarme Holzheizwerke zu errichten und insbesondere in den kalten Wintermonaten, wenn andere erneuerbare Wärmeerzeuger nicht ausreichend zur Verfügung stehen, kostengünstige Holzenergie in die Wärmenetze einzuspeisen. “Deutschland verfügt über erhebliche ungenutzte Biomasse- bzw. Restholzpotenziale”, schreibt die FNR in einer Stellungnahme. Jetzt gelte es, nachhaltig verfügbare Energieholzressourcen bestmöglich zu erschließen und in Kombination mit Solarthermie und Wärmepumpen für eine schnelle Substitution der auf fossilen Energieträgern basierenden Wärmeversorgung in Städten und Quartieren einzusetzen. Holzenergie und andere Bioenergie könnten damit spürbar zur Minderung von Preis- und Versorgungsrisiken im Gasmarkt beitragen.

Zum Hintergrund

Über die Hälfte Endenergieverbrauchs in Deutschland entfallen auf die Wärmenutzung. Insgesamt 1.283 Terawattstunden. 800 Terawattstunden entfallen auf Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung. Die Wärmeversorgung basiert überwiegend auf Erdgas. Erneuerbare Energien tragen bislang lediglich 15 Prozent bei. Ohne Holzenergie wäre es noch bedeutend weniger, denn von ihr stammen zwei Drittel der Ökowärme: 134 Terawattstunden. Die FNR verweist darauf, dass es sich bei der überwiegenden Menge an Energieholz, das in Deutschland in Heizungen und Heizkraftwerken zum Einsatz kommt, nicht um Holz aus dem Wald, sondern um Restholz aus industriellen Produktionsprozessen und um Abfallholz mit positiver Emissionsbilanz handelt.

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Pellettracker: Fernsehstar wirbt für Lager-App

29. Juni 2022 - 8:00

Christian Tramitz stellt den Pellettracker vor Christian Tramitz kennt man als Polizist aus der bayerischen Vorabendserie “Hubert ohne Staller”. Nun wirbt er in dieser Funktion für den Pellettracker von Baywa.

Polizist sitzt mit Pellettracker im Wirtshaus

Drei kurze Spots mit Christian Tramitz hat Baywa auf seiner Internetseite www.pellettracker.de veröffentlicht. Darin stellt der Schauspieler das Füllstandsmessgerät für Pelletslager in witzigen Dialogen vor. “Für uns ist Christian Tramitz der perfekte Mann für diese Rolle. Wie unsere Dachmarke Baywa ist Herr Tramitz heimatverbunden und authentisch, und er ist immer am Zahn der Zeit. Ein echtes bayerisches Original eben”, begründet der Hersteller auf der Internetseite die Zusammenarbeit mit dem unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Michael Herbig bekannten Schauspieler.

Füllstandsmessung funktioniert mit Radar

Die Szenen der Spots spielen in einer bayerischen Wirtschaft, wo Tramitz seinen Freunden erklärt, wie der Pellettracker funktioniert. Mit Radartechnologie erkennt er den Füllstand des Lagerraums und sendet die Daten auf ein Smartphone. Mit der zugehörigen App informiert er jederzeit über den aktuellen Lagerstand. Liegen nicht mehr viele Holzpellets im Brennstoffspeicher erhalten die Kundinnen und Kunden eine Nachricht und können mit einem Klick nachbestellen. Um das Lagervolumen berechnen zu können, benötigt die App folgende Angaben: Gesamtkapazität des Pelletslagers, Länge, Breite und Höhe sowie die Position des Pellettrackers im Raum.

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Sachverständige empfehlen regenerative Heizsysteme

28. Juni 2022 - 8:44

Regenerative Heizsysteme gehen immer Sachverständige sehen keinen Grund mehr, Öl- oder Gasheizungen einzubauen. Ihr Bundesverband BVS plädiert für regenerative Heizsysteme sowohl im Neubau als auch im Immobilienbestand.

Sachverständigenverband fordert regenerative Heizsysteme

“Ein gut geplantes Gebäude kann ohne Gasanschluss auskommen”, sagt Ralf Masuch, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Installateur- und Heizungsbauerhandwerk. Er wünscht sich von der Politik, sie solle massiv in die Förderung gehen und auch die Immobilienwirtschaft in die Pflicht nehmen. “Wer im Neubau noch auf Gasheizungen setzen will, sollte genau belegen müssen, warum ihm regenerative Systeme vermeintlich nicht möglich sind”, formuliert er die Forderung des Sachverständigenverbands BVS. Angesichts der hohen Nachfrage nach Handwerksbetrieben und der teilweise komplexen Planung und Errichtung einer neuen Heizungsanlage empfiehlt der BVS, einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen hinzuzuziehen. Die passende Expertin oder den geeigneten Experten finden Sie  unter www.bvs-ev.de/sachverstaendige-suchen.

Regenerative Heizsysteme bieten sich auch im Altbau an

Laut dem BVS sollte der Fokus auf dezentraler, regionaler Energieerzeugung in Kombination verschiedener Energiesysteme liegen. Im Neubau hätten Baufamilien eine gute Auswahl unter verschiedenen Systemen zur regenerativen Energieversorgung. Je nach Region und Grundstückslage würden sich die Versorgung mit Fernwärme oder Wärmepumpen anbieten. Besonders zu empfehlen sei eine Kombination mit Photovoltaikanlagen oder thermischen Solaranlagen. Im Altbau sei der Umstieg auf regenerative Heizsysteme ebenfalls möglich. Wärmepumpen seien in einigen Fällen zwar nicht ohne weiteres nachrüstbar, aber eine moderne Kombination aus Pelletsheizung mit Solaranlagen könnte Öl und Gas auch im Altbau ersetzen.

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Heizen mit Erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Mai 2022

27. Juni 2022 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik Mai 2022 Die BAFA-Monatsstatistik Mai 2022 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat mit 45.911 um acht Prozent gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik Mai 2022

Im Mai 2022 gingen 11.527 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind vier Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 5.880 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es fünf Prozent weniger. Außerdem sind 21.999 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 16 Prozent mehr als im April 2022.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Mai 2022 führt 4.090 solcher Anträge auf (plus acht Prozent). Für Wärmenetze gingen 2.415 Anträge ein (plus 13 Prozent).

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Österreich: Pelletspreis im Juni 2022 steigt unaufhörlich

24. Juni 2022 - 7:59

Der österreichische Pelletspreis im Juni 2022 ist gegenüber dem Vormonat um 9,3 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 367,10 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juni 2022 laut PPA um 66 Prozent über dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 82,7 Prozent. Gas ist 18,3 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2022 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 369,30 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 370,40 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 361,10 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Juni 2022 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 5,95 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Maiz 2022 um 11,6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 53,8 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 310,16 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Mai 2022 um 7,8 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 63,2 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 7,49 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas: 8,86 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl: 13,69 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,00 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Solarenergieförderverein Bayern zeichnet gebäudeintegrierte Solartechnik aus

22. Juni 2022 - 8:00

Solarenergieförderverein Bayern Die Solarenergienutzung an Gebäuden ist ein zentrales Thema auf dem Weg zur Klimaneutralität. Deshalb vergibt der Solarenergieförderverein Bayern einen Architekturpreis für Gebäudeintegration.

Solarenergieförderverein Bayern will schöne Solaranlagen

Solartechnische Systeme sollten dem Solarenergieförderverein Bayern zufolge selbstverständliche Bestandteile innovativer Gebäudehüllen wie auch Bausteine energetischer Sanierung sein. Um die Entwicklung voranzutreiben, lobt er zum neunten Mal den „Architekturpreis Gebäudeintegrierte Solartechnik 2022“ aus. Mit ihm will er Architekt:innen dazu anregen, durch eine architektonische und technische vorbildliche Integration von Solaranlagen in Dach und Fassade, die Sensibilität für die Verbindung von Gebäude und Solartechnik zu steigern und somit regenerativen Energien zu einer weiteren Verbreitung zu verhelfen.

Wer den Architekturpreis gewinnen kann

Teilnahmeberechtigt sind Architekt:innenen, Betreiber:innen und Eigentümer:innen sowie Solartechnikunternehmen von mindestens einer Solaranlage – Photovoltaik oder Solarthermie –, die einen wesentlichen Bestandteil des Gebäudes bildet. Die erste nachweisbare Energielieferung der Anlage muss im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. Juni 2022 erfolgt sein. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 31. Juli 2022. Der 1. Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, weitere 10.000 Euro sind für Anerkennungspreise vorgesehen, außerdem zusätzlich 2.000 Euro für eine studentische Arbeit. Ausgewählte Projekte präsentiert der Solarenergieförderverein Bayern in einer Wanderausstellung sowie in verschiedenen Publikationen. Die Teilnahmeunterlagen können Sie unter www.sev-bayern.de herunterladen.

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Deutschland: Pelletspreis im Juni 2022 auf Sommerhoch

21. Juni 2022 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im Juni 2022 In Deutschland ist der Pelletspreis im Juni 2022 um 9,7 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 431,56 Euro pro Tonne.

Eine große Nachfrage gepaart mit hohen Produktionskosten lassen den Preis für Pellets weiter steigen. “Auch am Pelletmarkt zeigen sich die Verwerfungen der Energiemärkte deutlich”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Allerdings bestehe kein direkter Zusammenhang zwischen den Kosten für fossile Energieträger und Pellets. Indirekt hätten steigende Strom- und Spritkosten jedoch einen Effekt auf Herstellung und Transport. Als weiteren Grund für den Anstieg des Pelletspreises nennt Bentele die Verunsicherung der Verbraucher:innen und die damit einhergehende sehr hohe Nachfrage. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 8,63 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl und Erdgas beträgt über 40 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juni 2022 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 435,30 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 454,75 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 467,92 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2022 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 420,96 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 435,01 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 452,60 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2022 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 405,10 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 416,83 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 427,88 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Bewirtschaftete Wälder tragen zum Klimaschutz bei

20. Juni 2022 - 8:00

Bewirtschaftete Wälder helfen dem Klima Nachhaltig bewirtschaftete Wälder sind besser für das Klima als jene, die sich selbst überlassen bleiben. Diese Ansicht vertritt der Fachverband Holzenergie (FVH).

Bewirtschaftete Wälder ersetzen fossile Brennstoffe

“Den größten Klimaschutzeffekt erzielt ein Wald dann, wenn das Holz nicht im Wald verrottet, sondern fossile Rohstoffe ersetzt und der Wald nachhaltig im Wachstum gehalten wird”, erklärt FVH-Vorstand Bernd Heinrich. Vorhaben der Bundesregierung und der EU, die Waldbewirtschaftung einzuschränken, erteilt er deshalb eine klare Absage. Eine Begrenzung der größten heimischen erneuerbaren Energie- und Rohstoffquelle hält er angesichts der aktuellen Lage auf den Energie- und Rohstoffmärkten und der Suche nach Alternativen zu russischem Öl und Gas für absurd. Die CO2-Bilanz bei der energetischen Holznutzung sei durch die Substitution von Erdöl, Erdgas und Kohle unschlagbar. Allein im vergangenen Jahr konnte ihm zufolge durch die energetische Nutzung von Holz 38 Millionen Tonnen CO2 fossilen Ursprungs eingespart werden: 29,8 Millionen Tonnen für die Wärmegewinnung aus Holz sowie 8,5 Millionen Tonnen für erneuerbaren Strom.

Bewirtschaftete Wälder liefern Energieholz

Bei Energieholz handelt es sich um ein Koppelprodukt, welches bei der Holzernte und Waldpflege ohnehin anfällt. Auch bei der Verarbeitung höherwertiger Sortimente, die für die Bau- oder Möbelindustrie bestimmt sind, fällt Energieholz als Nebenprodukt an. Für Erhalt, Pflege und den klimastabilen Umbau der Wälder sind Durchforstungs- und Waldpflegemaßnahmen eine unabdingbare Voraussetzung. Die energetische Verwertung des dabei anfallenden Holzes trägt zur Finanzierung der Maßnahmen bei. Laut der letzten Bundeswaldinventur vergrößert sich in Deutschland der jährliche Holzvorrat um 122 Millionen Festmeter, die Waldfläche wächst laut Statistischem Bundesamt zudem kontinuierlich, im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 um durchschnittlich rund 12.400 Hektar jährlich. “Hierzulande wird nur so viel geerntet, wie nachwächst. Eine Erhaltung des Waldes trotz Ernte ist somit gesichert”, sagt Heinrich.

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Energiespar-Kampagne gestartet

17. Juni 2022 - 8:00

Robert Habeck stellt Energiespar-Kampagne vor Am 10. Juni hat das Bundeswirtschaftsministerium die Energiespar-Kampagne „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“ vorgestellt. 

Energiespar-Kampagne: Tipps für Privathaushalte und Firmen

Zusammen mit mehreren Umweltschutz-, Verbraucherschutz- und Wirtschaftsverbänden ruft Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck zum Energiesparen auf. Gemeinsam starteten sie die Kampagne „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“. Mit ihr wollen sie Industrie, Mittelstand sowie Verbraucherinnen und Verbraucher ansprechen und Energiespartipps vermitteln. Als zentrale Plattform steht www.energiewechsel.de mit interaktiven Ratgebern, Erklärfilmen und Praxisbeispielen bereit. Beratungsangebote und Förderprogramme sollen die Kampagne ergänzen. „Nur zusammen schaffen einen schnellen Wechsel weg von fossilen Energieträgern hin zu den Erneuerbaren. Das heißt aber auch: weg vom Intensiv-Verbrauch, hin zu Energieeinsparung und Energieeffizienz“, sagte Habeck zum Kampagnenstart.

Verbände kritisieren Energiespar-Kampagne

Mit Unverständnis reagiert der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle, weil er das Potenzial einer energetischen Sanierung der Hülle vernachlässigt sieht. „Es ist enttäuschend, dass dieses Potenzial zu dem Start der Kampagne überhaupt nicht adressiert wurde“, erklärt Geschäftsführer Jan Peter Hinrichs. Ohne eine Reduzierung des Heizwärmebedarfs bei den bereits bestehenden Gebäuden werde Deutschland die gewünschten Ziele nicht erreichen. Harsche Kritik formuliert die Deutsche Umwelthilfe: „Die Energiespar-Kampagne von Robert Habeck ist eine Nebelkerze: Anstatt dass er selbst tätig wird, verschiebt er die Verantwortung vor allem auf die Verbraucherinnen und Verbraucher und gibt Duschkopf-Tipps.“ Statt Appellen benötige die Wärmewende staatliche Vorgaben, zum Beispiel ein sofortiges Einbauverbot für Gasheizungen im Neubau und ab 2024 im Bestand, sowie mehr Förderung.

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Erneuerbaren-Wärme-Gesetz: Österreich will Gasheizungen im Neubau verbieten

16. Juni 2022 - 8:00

Ministerin für Erneuerbaren-Wärme-Gesetz Die österreichische Bundesregierung hat sich auf ein Erneuerbaren-Wärme-Gesetz (EWG) geeinigt. Es legt den Ausstieg aus fossilen Heizungen bis ins Jahr 2040 fest.

Erneuerbaren-Wärme-Gesetz soll rasch beschlossen werden

Bereits ab dem Jahr 2023 dürfen laut dem Erneuerbaren-Wärme-Gesetz in Neubauten keine Gasheizungen mehr verbaut werden. Ursprünglich war im Regierungsprogramm eine Frist bis 2025 vorgesehen. „Jede Gasheizung, die wir loswerden, ist ein Schritt raus aus der Abhängigkeit von russischem Gas. Jede Wohnung und jedes Haus das wir mit nachhaltigen Heizungen warm halten, macht uns freier und weniger erpressbar”, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Darum sei ab 2023 Schluss mit Gasheizungen im Neubau. Das Gesetz werde nun durch das Klimaschutzministerium in Begutachtung geschickt und soll rasch beschlossen werden. Der Bund unterstützt die Menschen beim Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme wie Pelletsheizungen oder Wärmepumpen mit 7.500 Euro. Zusätzlich gibt es Förderungen in den Bundesländern. “Und für Menschen mit wenig Geld zahlen wir den gesamten Tausch”, betont Gewessler.

Eckpunkte des Erneuerbaren-Wärme-Gesetz
  • Ab 2023 dürfen in Neubauten in Österreich keine Gasheizungen mehr errichtet werden. Für bereits genehmigte, fertig geplante und in Errichtung befindliche Gebäude gibt es Ausnahmen.
  • Ab 2023 dürfen kaputte Öl- und Kohleheizungen nur durch erneuerbare Heizsysteme ersetzt werden. Im Neubau sind Öl- und Kohleheizungen bereits seit 2020 verboten.
  • Ab 2025 beginnt der verbindliche Tausch von besonders alten Kohle- und Ölheizungen. Das betrifft alle Ölheizungen, die älter als Baujahr 1980 sind. Dazu gibt es umfangreiche Förderungen.
  • Bis 2035 müssen alle alten Kohle- und Ölheizungen in Österreich durch ein modernes, erneuerbares Heizsystem ersetzt werden.
  • Bis 2040 müssen alle Gasheizungen in Österreich durch ein modernes, erneuerbares Heizsystem ersetzt oder mit biogenem Gas betrieben werden.
  • Gasetagenheizungen in Gebieten mit ausgebauter Fernwärme sollen bis spätestens 2040 umgestellt werden. Eigentümer:innen der Wohnungen soll der Anschluss an ein klimafreundliches zentrales Wärmeversorgungssystem ermöglicht werden.

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Haushalte sparen bei der Wärmeversorgung

15. Juni 2022 - 8:00

Tipps für sparsame Wärmeversorgung Wegen der gestiegenen Energiepreise gehen die Deutschen bewusster mit Energie für die Wärmeversorgung um. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Umfrage zur Wärmeversorgung: Haushalte sparen wegen hoher Energiepreise

In der Umfrage gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, dass sie in den vergangenen Monaten ihr Verhalten geändert und versucht haben, beim Heizen oder beim Warmwasserverbrauch zu sparen. Nur jeder Fünfte hat demnach sein Verhalten nicht geändert. Als Hauptgrund für ihren sparsameren Umgang mit Energie nannten 67 Prozent die gestiegenen Energiekosten. 19 Prozent senken vor allem aus Gründen des Umweltschutzes ihren Energieverbrauch bei der Wärmeversorgung. Den Krieg in der Ukraine nannten fünf Prozent der Befragten als Hauptmotiv fürs Energiesparen.

Haushalte heizen weniger und lüften bewusster

Die meisten Befragten haben mehrere Maßnahmen ergriffen: 56 Prozent haben die Raumtemperatur gesenkt, 52 Prozent beim Verlassen des Hauses verstärkt auf eine herunter gedrehte Heizung geachtet und 48 Prozent weniger Räume beheizt. 45 Prozent der Befragten gaben an, kürzer oder seltener zu duschen, 41 Prozent bewusster zu lüften. 13 Prozent haben in programmierbare Thermostate für die Heizkörper investiert.

Tipps zum Energiesparen finden Sie auf dem BDEW-Portal www.ganz-einfach-energiesparen.de

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