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Aktualisiert: vor 4 Minuten 18 Sekunden

Opti Pa: Drosselklappe optimiert Druck für Holzfeuerungen

2. Februar 2021 - 8:00

Drosselklappe Opti Pa Die neue Drosselklappe OptiPa von Schräder erzeugt einen stabilen Förderdruck für Biomassekessel. Sie gleicht dazu permanent die aktuellen Druckverhältnisse in der Abgasanlage mit den Sollwerten des jeweiligen Kesseltyps ab.

Drosselklappe Opti Pa hält Unterdruck konstant

Eine saubere Verbrennung erfordert einen stabilen Förderdruck am Kesselstutzen. Einflüsse wie thermische Schwankungen durch wechselnde Außen- und Umgebungstemperaturen sowie sich verändernde Windströmungen an Gebäuden oder Schornsteinmündungen reduzieren den Wirkungsgrad einer Biomasseheizung.
Die Drosselklappe Opti Pa lässt mit einem patentierten Nachrüstsatz direkt in die vorhandene Verbindungsleitung installieren. Ein motorischer Stellantrieb, der sich per Fernzugriff überwachen lässt, stellt sie ein. Die Vorteile: Die Drosselklappe hält den Unterdruck im gesamten Abgassystem und in der Brennkammer konstant.

Drosselklappe ist rasch installiert

Die Steuerung kontrolliert den voreingestellten Sollwert permanent und passt den Druck gegebenenfalls an. Dadurch kühlt der Kessel laut Schräder langsamer aus und benötigt weniger Starts. “Das hat wiederum eine geringere Rußbildung zur Folge”, schreibt das Unternehmen. Andere Nebenlufteinrichtungen seien nicht erforderlich. Ferner seien an der Steuerung jederzeit alle Daten per Fernzugriff einzusehen sowie intuitiv per Touchpad abzurufen. Die Opti Pa lässt sich in jedem Durchmesser fertigen. Als Standard sind Innendurchmesser von 80, 130, 150, 180 und 200 Millimetern  erhältlich. Mit wenigen Arbeitsschritten ist das Bauteil in die Abgasleitung installiert. Den Zeitaufwand beziffert der Hersteller mit 15 Minuten.

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Stefan Gubi: Windhager stellt neuen Geschäftsführer vor

28. Januar 2021 - 8:00

Stefan Gubi Stefan Gubi hat die Geschäftsführung der Windhager Vertriebsgesellschaften Österreich und Deutschland übernommen. Der 56-jährige Niederösterreicher leitete zuletzt das operative Geschäft des Fahrzeughändlers Toyota Frey Retail in Wien.  

Stefan Gubi: Vom Autoverkauf zur Kesselherstellung

Windhager hat seine Führungsmannschaft wieder komplettiert. Nach dem Ausscheiden von Manfred Faustmann im Dezember vergangenen Jahres übernimmt Stefan Gubi die Geschäftsführung der beiden Windhager Vertriebsgesellschaften Österreich und Deutschland. Die vergangenen beiden Jahre hat er beim Autohaus Frey die operative Führung mehrerer großer Fahrzeugmarken verantwortet. Zu seinen Kernaufgaben zählten neben der Umsetzung innovativer Digitalisierungsstrategien der Aufbau neuer Vertriebs- und Geschäftsmodelle. Von 2012 bis 2018 hat Gubi bei der Deutschen Telekom Gruppe unter anderem als Senior Vice President das internationale Vertriebs- und Marketinggeschäft geführt. “Stefan Gubi ist ein erfahrener Marketing- und Vertriebsprofi. Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Wissen und seiner Begeisterung für unser Unternehmen und unsere Produkte die Entwicklung von Windhager entscheidend vorantreiben wird”, begründet Firmeneigentümer und Geschäftsführer Gernot Windhager die Entscheidung.

Neuer Geschäftsführer soll Markenposition stärken

Stefan Gubi sieht in der Weiterentwicklung der Windhager-Marke und in der Stärkung der Positionierung des Unternehmens als international führenden Heizungsspezialisten sein vorrangiges Ziel: „Das Unternehmen hat es in seiner 100-jährigen Geschichte immer wieder geschafft, Maßstäbe mit seinen Heiztechnologien und Leistungsportfolios zu setzen.” Sein Vorgänger Manfred Faustmann hat von 2005 bis 2010 und seit 2016 als Geschäftsführer für Windhager gearbeitet. Laut einer Presseinformation will er sich einem neuen Projekt zuwenden. Das 1921 in Seekirchen bei Salzburg gegründete Unternehmen Windhager zählt mit 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, drei ausländischen Niederlassungen und einem internationalen Partner-Netzwerk zu Österreichs führenden Heizkesselherstellern. Es produziert ausschließlich an seinem Firmenstammsitz in Seekirchen bei Salzburg.

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Österreich: Holzenergie sichert Strom- und Wärmeversorgung

27. Januar 2021 - 8:00

Holzenergie führt bei der häuslichen Wärme Mehr als die Hälfte der österreichischen Haushalte heizen mit Holzenergie. Sie ist damit vor Erdgas und Erdöl der wichtigste Energieträger für Wohnraumwärme. Diese Zahl sowie weitere Daten zur Bedeutung von Biomasse hat der Österreichische Biomasse-Verband zusammengetragen.

Holzenergie spielt eine zentrale Rolle für die Energiewende

“Biomasse nimmt in der Energiewende eine Schlüsselrolle ein”, schreibt der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) in einer Presseinformation. Die heimische Holzenergie würde gerade in der kalten Jahreszeit eine sichere und grüne Strom- und Wärmeversorgung unabhängig von der Wetterlage und von Rohstoffimporten gewährleisten. Das waldreiche Österreich könne dabei auf ein großes Reservoir an nachhaltig produzierter Biomasse zurückgreifen.

Die nutzbaren Potenziale seien bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Gemeinsam mit den anderen erneuerbaren Energieträgern stehe daher ausreichend Potenzial zur Verfügung, um aus den fossilen Energieträgern Erdgas und Erdöl in der Strom- und Wärmeerzeugung auszusteigen. Auch in der Wirtschaft hat die Holzenergie eine hohe Bedeutung erlangt: So gehören österreichische Holzkesselhersteller weltweit zu den Technologieführer.

Holzenergie in Österreich in Zahlen

In Österreich stellen Holzbrennstoffe – dazu zählen Brennholz, Briketts, Hackgut, Holzkohle, Pellets, Rinde und Sägenebenprodukte – 43 Prozent der erneuerbaren Energieträger. Sie decken 13 Prozent des gesamten österreichischen Energieverbrauchs. Holz hat sich in Österreich zum wichtigsten Brennstoff zur Beheizung von Wohnräumen entwickelt. Mehr als 30 Prozent des heimischen Raumwärmeverbrauchs erzeugen Hackgut-, Pellets- oder Scheitholzheizungen. Wird aus Biomasse erzeugte Fernwärme mitberücksichtigt beträgt der Anteil 37 Prozent.

Rund 725.000 Haushalte in Österreich nutzen Holzeinzelfeuerungen als Hauptheizsystem. Gegenüber 2003/04 bedeutet das einen Zuwachs von 24 Prozent. Zusätzlich stehen in österreichischen Haushalten rund 450.000 Kachelöfen. In Österreich wurde 2019 fast die Hälfte der Fernwärme von etwa 2.400 Biomasse-Heizwerken und rund 140 Holzkraftwerken erzeugt. 1,1 Millionen Haushalte in Österreich, davon 409.000 in Wien, sind an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Die Zahl der Fernwärmeanschlüsse hat sich seit 2003/04 fast verdoppelt.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Dezember 2020

26. Januar 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik Dezember 2020 Die BAFA-Monatsstatistik Dezember 2020 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um 265 Prozent auf 76.568 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik Dezember 2020

Im Dezember 2000 gingen 16.264 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein. Das sind 194 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 6.917 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 150 Prozent weniger. Außerdem sind 48.496 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 383 Prozent mehr als im November 2020.

Den immensen Anstieg der Anträge führt Katja Weinhold vom Bundesverband Wärmepumpe darauf zurück, dass sich die Förderbedingungen für Wärmepumpen im Neubau zu Beginn des Jahres verschlechtert haben. “Deshalb wurden im Dezember für Neubauprojekte kurz vor Schluss der alten Bedingungen noch jede Menge Anträge gestellt”, erklärt die Presssprecherin. Auch Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, sieht die hohen Antragszahlen für Dezember in Vorzieheffekte wegen der BEG-Umstellung begründet. Als weiteren Grund nennt Anna Katharina Sievers, Kommunikationsleiterin des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands, Gerüchte, 2021 könnten die Fördersätze gesenkt werden. Dabei seien sie zum Teil sogar erhöht worden.

Auch Gasheizungen unterstützt das Förderprogramm zum Heizen mit erneuerbaren Energien – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Dezember 2020 führt 4.891 solcher Anträge auf (plus 153 Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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Österreich: Holz ist der größte Energiespeicher für Erneuerbare

22. Januar 2021 - 8:00

Pelllets sind ein Energiespeicher Pellets sind ein riesiger Energiespeicher: Heimische Pelletheizerinnen und -heizer speichern die gleiche Energiemenge wie alle österreichischen Pumpspeicherwerke zusammen. Das hat der Verband Pro Pellets Austria (PPA) errechnet.

Holzbrennstoffe als Energiespeicher: So bedeutend wie Pumpspeicher

Alleine die Holzpellets in den den österreichischen Heizkellern speichern laut PPA eine Energiemenge von etwa vier Milliarden Kilowattstunden. “Das entspricht ziemlich genau der Kapazität sämtlicher österreichischer Pumpspeicher”, erklärt PPA-Geschäftsführer Christian Rakos. Wer mit Holzbrennstoffen heize, könne seinen Jahresenergievorrat bei sich zu Hause speichern. Sie oder er leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Rakos weist darauf hin, dass Europa vor ein paar Tagen knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt sei. Die Gefahr habe durch den abgestimmten Einsatz von Reservekapazitäten abgewendet werden können. Der Vorfall werfe aber einmal mehr die Frage auf, wie Österreich den Überschuss an Energie, der im Sommer erzeugt werde, in den Winter, wo mehr an Strom und Wärme benötigt werde.

Wärmebedarf übersteigt Stromverbrauch

“Bei Energiespeicher denken die meisten an Pumpspeicher, hochalpine Wasserkraftwerke. Wie viel Energie durch Holzbrennstoffe gespeichert wird, ist den meisten nicht bewusst”, stellt Rakos fest. Der Bedarf an Wärme müsse nicht die Stromnetze belasten. “Wie groß der Energiebedarf für Wärme ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen hält, dass für Raumwärme und Warmwasser rund 85 Milliarden Kilowattstunden an Energie pro Jahr notwendig sind. Das ist mehr, als der gesamte Stromverbrauch Österreichs, der bei rund 68 Milliarden Kilowattstunden liegt” erklärt Rakos. Es werde viel über Energiespeicher gesprochen. Häufig werde dabei vergessen, dass Holzbrennstoffe der mit Abstand größte Speicher erneuerbarer Energie seien, den es gebe.

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Österreich: Pelletspreis im Januar 2021 fast unverändert

21. Januar 2021 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im Januar 2021 Der österreichische Pelletspreis im Januar 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 231,40 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Januar 2021 laut PPA um 5,6 Prozent unter dem im Januar vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 27 Prozent. Gas ist 71,5 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 242,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 229,00 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 232,60 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Januar 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,04 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Dezember 2020 um 0,5 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 199,22 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Dezember 2020 nicht verändert und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,72 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  5,99 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,10 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,48 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Wärmepumpenabsatz 2020 um 37 Prozent gestiegen

20. Januar 2021 - 8:00

Über den Wärmepumpenabsatz 2020 kann sich die Branche freuen. Mit 140.500 Geräten hat sie 37 Prozent mehr verkauft als im Vorjahr. Ein Viertel ersetzt Ölheizungen.

Wärmepumpenabsatz 2020: Luft-Wasser-Systeme dominieren

Das Wachstum beim Wärmepumpenabsatz 2020 fiel für bei Luft-Wasser-Systeme gegenüber 2019 besonders hoch aus. 95.500 Geräte und damit 44 Prozent mehr als im Vorjahr wurden abgesetzt. Bei 56.500 Anlagen handelte es sich Monoblock-Geräte (plus 61 Prozent). Hinzu kamen 39.000 Split-Geräte (plus 26 Prozent). Sole-Wasser-Wärmepumpen legten um 18 Prozent auf 20.500 erdgekoppelte Anlagen zu. Bei Grundwasser-Wärmepumpen und sonstigen Wärmequellen liegt das Wachstum mit 4.000 installierten Anlagen bei 60 Prozent. Bei reinen Warmwasser-Wärmepumpen stieg die Zahl der installierten Geräte um 24 Prozent auf 20.500 Geräte. Die Gesamtzahl aller installierten Wärmepumpen lag damit bei 140.500. Mit insgesamt knapp über einer Million installierter Heizungswärmepumpen bei 21 Millionen Heizungssystemen ist der Weg zur Klimaneutralität im deutschen Gebäudesektor jedoch noch weit. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) zitiert aktuelle Klimastudien, denen zufolge die zweite Million Wärmepumpen bereits im kommenden Jahr installiert sein müsste, um die Klimaziele zu erreichen.

Wärmepumpenabsatz 2020 Heizungstausch mit Wärmepumpe nimmt Fahrt auf

Aus den vorliegenden Zahlen der BAFA-Förderanträge lässt sich laut BWP ableiten, dass ein Viertel der 2020 abgesetzten Wärmepumpen im Austausch für eine alte Ölheizung verbaut wurden. „Nach wie vor ist sowohl im Fachhandwerk als auch bei den Bauherren die Meinung verbreitet, dass Wärmepumpen im Bestand nicht effizient arbeiten können. Das stimmt jedoch nicht und viele Beispiele vom Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert bis zum 70er-Jahre-Einfamilienhaus mit Heizkörpern und Wärmepumpe beweisen das Gegenteil“, erklärt BWP-Geschäftsführer Martin Sabel. Die Dimensionierung und Auslegung einer Wärmepumpe möge zuweilen anspruchsvoller sein als der Einbau eines konventionellen Heizungssystems – sie sei aber sicher kein Hexenwerk.

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Deutschland: Pelletspreis im Januar 2021 steigt wegen Mehrwertsteuer

19. Januar 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im Januar 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im Januar 2021 um 2,1 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutsche Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 238,05 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Zu Jahresbeginn zeigt sich der Preis für Holzpellets auf gewohnt stabilem Niveau”, schreibt das DEPI. Durch die Rückkehr zum regulären Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent sei ein leichter Preisanstieg zu verzeichnen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,76 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl liegt bei zwölf Prozent, der zu Erdgas 22 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 246,46 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 250,15 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 254,62 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 235,70 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,63 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 244,77 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 221,29 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 220,19 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 229,48 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Lernspiel “Klima-Ausreden” macht fit für Diskussionen

15. Januar 2021 - 12:22

Lernspiel "Klima-Ausreden" Keine Klima-Ausreden mehr: Mit dem gleichnamigen Lernspiel rüsten sie sich spielend gegen die Behauptungen von Leugnerinnen und Leugnern der Klimakrise.

Lernspiel hilft Verhinderungsargumente durchschauen

Die Computeranimation “Klima-Ausreden” haben das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change MCC und das Wissenschaftsportal klimafakten.de entwickelt. “Mit der Festlegung auf Klimaneutralität 2050 und der Anschärfung der Klimaziele für 2030 gibt es in der EU zunehmende Dynamik beim Kampf gegen die Erderhitzung. Es ist damit zu rechnen, dass dies auch politische Gegenkräfte mobilisiert”, erklärt William Lamb, Forscher in der MCC-Arbeitsgruppe Angewandte Nachhaltigkeitsforschung. Es sei gut, wenn deren oft harmlos daherkommende Argumente von möglichst vielen Menschen als Instrument einer Verhinderungsstrategie erkannt würden. Das ungewöhnliche Kommunikationsprojekt solle dabei unterstützen.

Lernspiel “Klima-Ausreden” kurz erklärt

In dem Lernspiel „Klima-Ausreden“ geht es darum, Sprechblasen von Klimawandelleugerninnen und -leugnern mit insgesamt zwölf häufig gehörten Äußerungen zur Klimapolitik auf vier Figuren zu ziehen. Sie verkörpern jeweils ein grundlegendes Argumentationsmuster: zu schwache Maßnahmen propagieren, die Nachteile betonen, Verantwortung weitergeben oder vorschnell kapitulieren. “Das Vertrackte ist, dass in allen solchen Einlassungen immer auch ein Körnchen Wahrheit steckt”, sagt MCC-Forscher Lamb. “Aber diese durchaus relevanten Aspekte der Klimadebatte werden oft zu Instrumenten einer Verhinderungsstrategie, die darauf zielt, einschneidende Maßnahmen abzuwenden und materielle Besitzstände auf kurze Sicht zu schützen.” Deshalb brauche ambitionierter Klimaschutz eine klare Kommunikation. Am Ende des Spiels bietet eine Infografik im Posterformat alle Argumente auf einen Blick.

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Viessmann und Wodtke kooperieren

14. Januar 2021 - 12:38

Pelletsofen von Wodtke Der Heizungskonzern Viessmann verkauft künftig Pelletsöfen der Tübinger Firma Wodtke. Er will mit der Kooperation seine Position im Markt für Biomassekessel ausbauen.

Neue Allianz im Biomassemarkt: Viessmann und Wodtke schließen Vetriebspartnerschaft

“Dank der neuen Vertriebspartnerschaft mit Wodtke runden wir unser Angebot vollständiger Komplettlösungen ab und bieten unseren Marktpartnern als One-Stop-Shop alles aus einer Hand an”, begründet Viessmann Deutschland-Geschäftsführer Frank Voßloh die neue Allianz. Von ihr sollen die über 30.000 Handwerkspartner des Heizungskonzerns profitieren, indem sie besser aufeinander abgestimmte Heiztechniksysteme aus einer Hand beziehen können. Im Gegenzug baut Kooperationspartner Wodtke durch die strategische Partnerschaft seinen Marktzugang aus. “Viessmann als traditionsreiches Familienunternehmen mit seinem  starken Leitbild legt viel Wert auf langfristiges Handeln – ich schätze das persönlich sehr und freue mich daher auf eine gute und nachhaltige Zusammenarbeit”, sagt die geschäftsführende Gesellschafterin Christiane Wodtke.

Mit modernen Pelletsöfen den Wohnraum verschönern und ökologisch heizen

Viessmann ergänzt sein Angebot für Wohnräume mit den Pelletsöfen und rundet sein Portfolio im kleinen Leistungsbereich von zwei bis 13 Kilowatt ab. Wodtke stellt in diesem Segment Pelletsöfen und Kaminöfen für Scheitholz her. Das 1964 gegründete Unternehmen beschäftigt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es entwickelt, designt und konstruiert seine Pelletsöfen am Firmenstandort in Tübingen. Dort fertigt es auch die Prototypen und baut die Geräte in der Endmontage zusammen. Die Pelletsöfen verfügen über einen Wasserwärmetauscher. Sie lassen sich mit einem Gas-Brennwertkessel oder einer Luft/Wasser-Wärmepumpe zu einer Hybridlösung kombinieren. Der wahlweise raumluftunabhängige Betrieb und die kleinen Leistungsgrößen machen sie für den Neubau attraktiv.

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Schweiz: Pelletspreis im Januar 2021 ändert sich kaum

13. Januar 2021 - 10:38

Schweizer Pelletspreis im Januar 2021 Der Schweizer Pelletspreis im Januar 2021 ist mit durchschnittlich 359,30 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im Januar 2021 liegt laut Pelletpreis.ch um 4,1 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 374,50 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 373,86 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 357.38 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 346.60 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 331,77 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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A.B.S. lässt seit über zehn Jahren seine Gewebesilos zertifizieren

12. Januar 2021 - 9:45

Gewebesilo von A.B.S. Seit über einem Jahrzehnt bestätigt DIN CERTCO die Qualität der Gewebesilos von A.B.S. Silo- und Förderanlagen. Das Qualitätszeichen der Zertifizierungsstelle bescheinigt eine optimale Qualität bei der Lagerung von Holzpellets.

Gewebesilos müssen Pellets trocken halten

Seit 2008 überprüft DIN CERTCO die Qualität der A.B.S.-Gewebetanks. Um das Gütezeichen “DIN geprüft” zu bekommen, stellt A.B.S. zum Beispiel die Zugänglichkeit für Wartungs- und Reinigungsarbeiten sicher. In den Gewebesilos darf kein Kondenswasser auftreten, da Pellets durch Feuchtigkeit aufquellen und unbrauchbar werden. Zudem müssen die Lagerhersteller sicherstellen, dass bei der Befüllung keine Feuchtigkeit in das Lager eindringen kann. Hohe Anforderungen werden an das Gewebe gestellt. Sowohl der Silokorpus als auch der integrierte Prallschutz müssen antistatisch ausgeführt sein. A.B.S. stellt seine Gewebesilos deshalb aus dauerhaft elektrostatisch ableitfähigem Polyestergewebe her. Als Nachweis der Standsicherheit der Stahlgestelle, in welche die Sacksilos eingehängt werden, berechnet A.B.S. die Statik.

Was DIN CERTCO prüft

Als unabhängige Zertifizierungsstelle untersucht DIN CERTCO anhand von Prüfkriterien wie Brandschutz, Feuchteschutz oder Statik, ob sich ein Gewebesilo für die Lagerung von Holzpellets eignet. “Dabei steht die Sicherheit für den Kunden an erster Stelle”, sagt A.B.S.-Marketingleiterin Eshra Banschbach. Deshalb würden die Fachleute speziell die Anforderungen an die Lagersicherheit unter die Lupe nehmen. Die Fremdüberwachung stelle sicher, dass die Produktqualität auch während der laufenden Produktion immer erhalten bleibe. DIN CERTCO überprüft deshalb jährlich bei Werksbesichtigungen die Wirksamkeit der firmeneigenen Produktionskontrolle. A.B.S. ist bisher der einzige Hersteller von Fertiglagern, der die Auszeichnung trägt.

Technische Dokumentation informiert über Funktion und Aufbau

Mit seinen Gewebesilos liefert A.B.S. eine umfangreiche technische Dokumentation. Sie informiert über die Funktion und den Aufbau des Brennstofflagers, den richtigen Umgang mit ihm und die Anforderungen bestimmter Sicherheitsvorschriften bei der Lagerung von Holzpellets. Außerdem sind die Einhaltung des Brand- und Explosionsschutzes und die normgerechte Belüftungslösung des Aufstellraumes wichtige Inhalte der Dokumentation. Damit Brennstofflieferanten die Lager sachgemäß füllen können, liegen allen Silos Befüllanleitungen bei.

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Windhager feiert sich als Markensieger

8. Januar 2021 - 8:00

Als Markensieger ausgezeichnet Als Markensieger im Bereich Holzenergie wurde Windhager ausgezeichnet. Beim alljährlichen Markencheck des Linzer Marktforschungsinstituts Market holte sich der Salzburger Heizungsspezialist den Quality Award 2020.

Markensieger bekommt Market Quality Award 2020

Wenn es um das Heizen mit Hackgut, Pellets oder Scheitholz geht, dann liegt Windhager in der Gunst der Häuslbauer und Sanierer an oberster Stelle. Zu diesem Ergebnis kommt das Linzer Marktforschungsinstitut Market. Es hat wie jedes Jahr alle großen Heizungsmarken im Bereich Holzenergie unter die Lupe genommen. Geschäftsführer Professor Werner Beutelmeyer (rechts im Bild) gratulierte Windhager-Geschäftsführer Roman Seitweger (links) und Vertriebsleiter Gottfried Baumann-Leitner (Mitte) persönlich zum Ergebnis und überreichte den Market Quality Award 2020.

Market befragt Verbraucherinnen und Verbraucher zu Heizungsmarken

Der sogenannte Markttest ist wichtiger Bestandteil der Studie “Bauen, Wohnen und Garten”, die das Market-Institut regelmäßig durchführt. Mithilfe einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Hausbauern und Sanierern analysiert es die Bekanntheits- und Imagewerte der Anbieter. Ausgehend von der spontanen und gestützten Bekanntheit urteilen die Befragten in der Folge unter anderem über das Markenimage und die Qualität des jeweiligen Anbieters. Auch die Weiterempfehlungsrate sowie die nationale Bedeutung der bekannten Marken und Anbieter erhebt Market.

Windhager erzielt Topergebnisse bei Qualität und Innovation

Ähnlich wie 2018 konnte Windhager nach eigenen Aussagen in allen relevanten Kriterien überzeugen. Spitzenwerte erzielte das Unternehmen vor allem bei Bekanntheit, Einschätzung der Marke und bei der Wiederempfehlung. Das Unternehmen wird zudem als innovative Marke wahrgenommen, die für das Land Österreich von großer Bedeutung ist. Das 1921 in Seekirchen bei Salzburg gegründete Unternehmen zählt heute mit rund 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, drei ausländischen Niederlassungen und einem internationalen Partner-Netzwerk zu Österreichs führenden Heizkesselherstellern.

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Neue Feinstaubregeln: Worauf bei Kaminöfen zu achten ist

7. Januar 2021 - 8:00

Neue Feinstaubgrenzen für Kaminöfen Für Kaminöfen seit dem 1. Januar 2021 neue Regeln beim Emissionsschutz. Alte Modelle dürfen nicht mehr betrieben werden. Darüber informiert das Serviceportal Intelligent heizen.

Regelung gilt für über 26 Jahre alte Kaminöfen

Um Emissionen zu verringern, legt die Bundesimmissionsschutzverordnung gesetzlich Grenzwerte für den Ausstoß von Feinstaub und Kohlenmonoxid fest. Am 1. Januar 2021 ist die Schonfrist für Kaminöfen abgelaufen, die vor dem 31. Dezember 1994 eingebaut worden sind. Sie müssen nun entweder nachgerüstet oder stillgelegt werden. “Entscheidend ist dabei die Prüfung durch die Schornsteinfegerin oder den Schornsteinfeger, der zu den verschiedenen Optionen Auskunft erteilen kann”, informiert das Serviceportal Intelligent heizen.

Nicht alle Kaminöfen sind betroffen: die Ausnahmen

Für offene Kamine beispielsweise gelten die neuen Grenzwerte jedoch nicht, sofern sie nur gelegentlich genutzt werden. Auch bei historischen Kaminen und über 70 Jahre alten Kachelöfen drückt der Gesetzgeber ein Auge zu – allerdings nicht für antike Öfen, die neu in einem Haus errichtet werden. Auch für Kaminöfen beispielsweise in einem Gartenhaus oder wenn sie alleine eine Immobilie beheizen gilt die Regelung nicht.

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Systa Smart C regelt ökologische Heizungen

5. Januar 2021 - 8:00

Systa Smart C Die Regelung Systa Smart C hat Paradigma für Solarsysteme optimiert. Sie ist intelligent, leicht zu bedienen, bindet bis zu drei Stromzähler ein und optimiert den Betrieb der Heizungsanlage.

Systa Smart C hat das gesamte System im Blick

Eine für alle: Die neue Systa Smart C steuert sämtliche Komponenten eines Heiz- und Warmwassersystems von Paradigma. Sie lässt sich außerdem für die Verwaltung des Stromverbrauchs in Einfamilienhäusern einsetzen. Systa Smart C regelt bis zu zwei Heizkreise, Trinkwasser-, Kombi- oder Pufferspeicher und Solarthermieanlage. Sind eine Photovoltaik-Anlage – mit oder ohne Batteriespeicher – und Stromzähler eingebunden, kann sie zusätzlich den Haushaltsstrom anzeigen und überwachen. Im Falle von Wartungs- oder Reparaturarbeiten kann der Fernzugriff für den Handwerker freigeschaltet werden. Der Systemregler lässt sich mit dem Smartphone bedienen und über eine Modbus TCP-Schnittstelle mit gängigen Smart Home-Lösungen – zum Beispiel Loxone oder Wibutler – kombinieren.

Erst mit Solarenergie heizen

Die Funktionsweise des Systa Smart C-Reglers ist nach Angaben von Paradigma auf die Einbindung von Solarsystemen optimiert, um die umweltfreundlich und nachhaltig erzeugte Energie maximal zu nutzen. Sobald die Solarvorrang-Funktion eingestellt ist, wird die Wärmeeinspeisung durch Gasbrennwert- oder Pelletskessel zugunsten der Solarthermie pausiert. Das Nachheizen mit dem Kessel wird erst aktiviert, wenn keine zeitnahe oder ausreichende Versorgung mit Solarwärme mehr sichergestellt ist. Die Ansteuerung der einzelnen Kessel erfolgt über OT-Bus bei Gasbrennwertgeräten, Modbus-LAN-Schnittstelle bei Pelletskesseln und 0-10V-Schnittstelle bei Wärmepumpen oder Fremdkesseln.

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Wetterdienst schlägt Alarm: “2020 bestätigt den fortschreitenden Klimawandel”

4. Januar 2021 - 8:00

Wetterdienst-Vorstand Tobias Fuchs Der Deutsche Wetterdienst hat 2020 zum zweitwärmsten Jahr seit Beginn flächendeckender Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 erklärt. Geringfügig wärmer sei es nur 2018 gewesen.

 Wetterdienst fordert: “Wir müssen jetzt handeln.”

Die Klimakrise schreitet voran. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) hat die Jahresmitteltemperatur in Deutschland im vergangenen Jahr 10,4 Grad Celsius betragen. Das haben die ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen ergeben. Nur 2018 war es mit 10,5 Grad Celsius wärmer. Auf den folgenden Plätzen liegen mit knappem Abstand 2019 und 2014 mit jeweils 10,3 Grad Celsius. “Das sehr warme Jahr 2020 darf uns nicht kalt lassen”, sagt DWD-Klima-Vorstand Tobias Fuchs. Die wissenschaftlichen Klimafakten hält er für alarmierend. Dies unterstrichen weitere Daten des DWD: So seien hierzulande neun der zehn wärmsten Jahre im 21. Jahrhundert beobachtet worden, davon die vier wärmsten Jahre in der zurückliegenden Dekade 2011 bis 2020. Diese Dekade war zugleich die wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das Fazit von Wetterdienst-Mann Fuchs lautet: “Klimaschutz ist das Gebot der Stunde. Wir müssen jetzt handeln.”

Wetterdienst: Das vergangene Jahr war zu mild und zu trocken

Wetterdienst: Abweichung Jahresmitteltemperaturen Wetterdienst Abweichung Jahresmittelniederschläge 2020 war laut Wetterdienst DWD das dritte zu trockene Jahr in Folge. Bis auf den Mai fielen alle Monate zu warm aus. Januar, Februar, April und August zeigten mit einer Abweichung von über drei Grad Celsius die höchsten positiven Temperaturanomalien. Der Temperaturdurchschnitt lag um 2,2 Grad Celsius über der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung 1,5 Grad Celsius. Mit rund 710 Litern pro Quadratmeter erreichte 2020 nur gut 90 Prozent des Solls von 789 Litern pro Quadratmeter. Damit waren von den letzten zehn Jahren neun zu trocken. Nur 2017 war feuchter als normal.

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Europäische Pelletskonferenz: WSED 2021 findet erst im Frühsommer statt

31. Dezember 2020 - 8:00

Die World Sustainable Energy Days in Wels (WSED 2021) findet nicht wie geplant im Februar statt, sondern sind auf 21. bis 25. Juni verschoben. Damit ändert sich auch der Termin für die Europäische Pelletskonferenz auf 22. Juni. Das teilt der Oberösterreichische Energiesparverband mit.

WSED 2021 bieten virtuelle Teilnahme an

Normalerweise starteten die World Sustainable Energy Days (WSED) mit der Europäischen Pelletskonferenz immer kurz vor der Energiesparmesse. Doch die Messetore in Wels werden sich für Heizungs- und Sanitärhersteller erst wieder im Jahr 2022 öffnen. Die Messe Wels hat die Produktschau für 2021 wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die WSED-Veranstalter dagegen haben entschieden, die Tagung in den Frühsommer zu verlegen. Allerdings bieten sie ein hybrides Konzept an. So können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Vorträge vor Ort anhören oder über Internet verfolgen. Gleiches gilt für die Inhalte der Europäischen Pelletskonferenz. Sie wird anstatt vom 24. bis 25. Februar am 22. Juni stattfinden.

 

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Biowin2 Hybrid: Windhager bietet neue Komfort-Varianten

30. Dezember 2020 - 10:58

Kombisystem Biowin2 Hybrid Windhager liefert die Biowin2 Hybrid, eine Kombination aus Pelletskessel und Luft/Wasser-Wärmepumpe, mit einer Anbindung an ein automatisches Pellets-Saugsystem an.

Biowin2 Hybrid saugt jetzt Pellets an

Die Biowin2 Hybrid eignet sich für die Modernisierung von Heizsystemen, speziell für jene, die mit Radiatoren betrieben werden. Bislang hat sie Windhager mit einem angedockten 200-Kilogramm-Brennstoffbehälter angeboten. Wer sich mehr Heizkomfort wünscht, der kann die Biowin2 Hybrid nun mit einer Anbindung an ein vollautomatisches Pellets-Saugsystem bestellen. Die Lösung bietet sich laut Hersteller vor allem für Objekte mit einem größeren Wärmebedarf an, der einen höheren Pelletsverbrauch zur Folge hat. Je nach Anforderung stehen unterschiedliche Lagerraum-Varianten mit bis zu acht Entnahmesonden zur Auswahl.

Betriebsweise wählen

Ein intelligente Hybridmanager regelt das Zusammenspiel der beiden Wärmeerzeuger. Es lassen sich verschiedene optimierte Betriebsweisen einstellen. Beim Eco-Betrieb heizt die Anlage mit dem momentan effizienten und somit kostengünstigen System. Dazu sind die aktuellen Energiepreise hinterlegt. Beim Komfort-optimierten Betrieb wird ein auf den Gebäude-Wärmebedarf abgestimmter Umschaltpunkt voreingestellt. Dabei handelt es sich um eine definierte Außentemperatur, ab der der Pelletskessel zusätzlich aktiviert werden darf. Je nach Komfort-Anspruch lässt sich dieser Umschaltpunkt individuell anpassen. Eine farbige LED-Anzeige, der sogenannte Hybrid-Assistent, signalisiert, welche der beiden Wärmeerzeuger mit welcher Leistung gerade in Betrieb ist.

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WEBUILD Energiesparmesse 2021 in Wels findet nicht statt

29. Dezember 2020 - 9:00

WEBUILD Energiesparmesse Wels 2021 Die WEBUILD Energiesparmesse 2021 in Wels ist abgesagt worden. Als Grund gibt die Messe Wels die behördlichen Verschärfungen für Messen und Veranstaltungen an.

WEBUILD Energiesparmesse 2021 folgt ISH

“Vor allem firmeninterne Restriktionen, eingeschränkte Reisemöglichkeiten und sich laufend ändernde rechtliche Bestimmungen führen zu einer zunehmenden Verunsicherung der Aussteller und Besucher”, schreibt die Messe Wels in einer Presseinformation. Vor diesem Hintergrund seien Großmessen derzeit nicht erfolgreich realisierbar. Die WEBUILD Energiesparmesse 2021, die vom 24. bis 28. Februar 2021 hätte stattfinden sollen, werde daher auf 2022 verschoben. “Eine WEBUILD Energiesparmesse 2021 auf womöglich halbierter Fläche mit weniger Ausstellern und Besuchern ist nicht im Sinne unserer Kunden und der Erfolgsstory dieser Messe. Daher haben wir uns für die Absage entschieden”, erklärt Messedirektor Robert Schneider. Als ausschlaggebend für die Entscheidung nennt er die Absage der im März geplanten Weltleitmesse ISH 2021 in Frankfurt und der damit verbundenen Absagen der Marktführer – insbesondere aus dem Sanitärbereich – für die WEBUILD Energiesparmesse 2021.

Gastmessen in Wels sollen weiterhin stattfinden

Eine virtuelle Veranstaltung schließt Schneider aus: “Die WEBUILD Energiesparmesse Wels bleibt ein Live-Event und wird nach zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Verbänden 2021 keine digitale Messe anbieten.” Dennoch sieht er in Konzepten für Hybrid-Events sowie in digitalen Angeboten eine Herausforderungen für die Zukunft. Auf die sich verschärfende Situation angesichts der Corona-Pandemie reagiert die Messe Wels mit einer Neuplanung des Messekalenders für das Frühjahr 2021. Gastmessen und Gastveranstaltungen sollen zwar wie geplant stattfinden. Eigenmessen wird sie bis März 2021 jedoch keine veranstalten. “Wir gehen davon aus, dass sich die Lage in den kommenden Monaten beruhigt und wir im Frühsommer oder Herbst kommenden Jahres wieder sichere und uneingeschränkte Fach- und Publikumsmessen durchführen können“, sagt Schneider.

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