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Aktualisiert: vor 56 Minuten 48 Sekunden

Kombikessel SP Dual gewinnt Plus X Award

12. März 2018 - 19:45

SP Dual Frölings Kombikessel SP Dual wurde beim Plus X Award ausgezeichnet. Er überzeugte die Jury in den Kategorien Bedienkomfort, Funktionalität und Ökologie.

Holzkombi SP Dual wärmt doppelt gut

Der SP Dual in den Leistungsgrößen 15 bis 40 Kilowatt kombiniert die Technik einer Scheitholzheizung mit dem Komfort eines Pelletskessels. Mit einem Flansch, über den sich eine Pelletseinheit anschließen lässt, hat der Fröling seinen Scheitholzkessel S1 Turbo ausgestattet. Damit kann die Pelletsfeuerung jederzeit nachgerüstet werden. Sie veredelt die Scheitholzkessel zum Kombikessel SP Dual. Die wärmeisolierte Pelletseinheit beherbergt eine wassergekühlte Brennkammer, einen Brennstoffbehälter mit Stokerschnecke, um die Holzpresslinge automatisch zuführen zu können, einen Schieberost, um die Verbrennungsrückstände automatischen entaschen und reinigen zu können, sowie eine Aschelade. Wegen der fallenden Anordnung des Flansches können nach Firmenangaben keine Verunreinigungen aus dem Füllraum des Scheitholzkessels auf den Verbrennungsrost des Pelletsanbaus gelangen.

Fröling bietet SP Dual jetzt mit Brennwerttechnik an

Für noch mehr Komfort sorgt jetzt eine optional erhältliche automatische Wärmetauscherreinigung in den SP Dual-Geräten. Wirbulatoren in den Wärmetauscherrrohren bewegen sich automatisch. Die Reinigung der Wärmetauscherrohre garantiert hohe Wirkungsgrade und einen sparsamen Betrieb. Das 28-Kilowatt-Modell bietet Fröling optional mit Brennwerttechnik an. Ein Brennwertwärmetauscher nutzt die Energie aus dem Rauchgas, die bei konventionellen Lösungen ungenutzt durch den Kamin entweicht, und ermöglicht so Kesselwirkungsgrade von über 100 Prozent. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) fördert Kombikessel mit Brennwertwärmetauscher und einem neu errichteten Pufferspeicher mit 8.750 Euro. Wer den den Brennwertwärmetauscher nachträglich in seinen Kessel einbauen lässt, erhält 750 Euro.

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Starker Monat: Die BAFA-Zahlen im Februar 2018

12. März 2018 - 13:41

Die Anbieter ökologischer Heizungssysteme können sich über gute BAFA-Zahlen im Februar 2018 freuen. Gegenüber Januar 2017 gingen ein Viertel mehr Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein.

BAFA-Zahlen im Februar 2018 steigen weiter

Ein weiterhin hohes Niveau bei den Antragszahlen zeichnet das Bild der BAFA-Zahlen im Februar 2018. Sowohl Biomasseanlagen, Solarwärmesysteme als auch Wärmepumpen konnten im Marktanreizprogramm zulegen. Besonders hoch fiel der Zuwachs mit 78 Prozent bei den Biomasseheizungen aus. So gingen für Biomasseheizungen 3.494. Förderanträge beim BAFA ein.  Für Wärmepumpen waren es 2.508 Anträge – und damit 25 Prozent mehr als im Februar 2017. Die Solarthermie hat mit 80 Prozent Zuwachs das größte Plus zu verzeichnen. Insgesamt 1.988 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten einen Antrag auf Förderung einer Solarheizung.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Der österreichische Heizungsmarkt erzielt 2017 ein leichtes Plus

10. März 2018 - 9:00

Österreichischer Heizungsmarkt Anteile Mit einem Zuwachs von vier Prozent hat der österreichische Heizungsmarkt das vergangene Jahr abgeschlossen. Die aktuellen Absatzzahlen hat die Vereinigung Österreichischer Kessellieferanten (VÖK) vor Kurzem veröffentlicht.

Der österreichische Heizungsmarkt legt 2017 nur wenig zu

Ein Plus konnten die Hersteller von Holzkesseln für das vergangene Jahr verbuchen. Holzkessel haben 2017 um neun Prozent gegenüber 2016 zugelegt. Allerdings fiel der Zuwachs innerhalb des Brennstoffsegments recht unterschiedlich aus. So stieg der Absatz von Pelletskesseln um 18 Prozent auf 5.600 Stück, der von Hackschnitzelkesseln um neun Prozent auf 2.400 Stück. 3.600 verkaufte Scheitholzkessel bedeuten dagegen ein Minus von drei Prozent gegenüber 2016. Weiterhin wird der österreichische Heizungsmarkt aber von Erdgas bestimmt. Den größten Marktanteil behaupteten trotz einem Minus von einem Prozent die Gasheizungen mit 48.500 Geräten. Auf Platz zwei folgen Heizungswärmepumpen mit 18.400 Stück und einem Zuwachs von 14 Prozent. Außerdem wurden 5.050 Heizölkessel verkauft – zwei Prozent mehr als 2016.

Österreichischer Heizungsmarkt 2017 Vorjahr VÖK kritisiert europäische Politik

In einer Stellungnahme zu seinen Zahlen kritisiert der VÖK die Politik der Europäische Union. Sie wolle Fernwärme und Strom in der Wärmeversorgung stärken. Dies würde für Österreich bedeuten, dass die rund zwei Millionen Einfamilienhäuser im ländlichen Raum mit strombasierten Wärmesystemen beheizt werden müssten, da Fernwärme dort oft nicht rentabel eingesetzt werden kann. In den Wintermonaten könne derzeit nur 20 bis 40 Prozent des heimischen Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. “Wir erwarten, dass ohne ideologische Scheuklappen zum Wohle der Bürger ein technologieoffener Ansatz gewählt wird, der auch Brückentechnologien entsprechend berücksichtigt und neben dem technisch machbaren und ökologisch notwendigen auch die ökonomisch zumutbare Seite berücksichtigt”, fordert der Verband.

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DEPI fragt nach Zufriedenheit mit Pelletsheizungen

9. März 2018 - 14:25

Zufriedenheit mit Pelletsheizungen Die Zufriedenheit mit Pelletsheizungen fragt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) ab. Noch bis 30. April 2018 können Kundinnen und Kunden an der Umfrage teilnehmen und Preise gewinnen.

Online seine Zufriedenheit mit Pelletsheizungen äußern

Unter dem Titel “Hat es sich gelohnt?” fragt das DEPI nach der Zufriedenheit mit Pelletsheizungen. In einer kurzen anonymen Onlineumfrage können Verbraucherinnen und Verbraucher, die eine Pelletsheizung oder einen Pelletskaminofen besitzen, verschiedene Teilbereiche beantworten, zum Beispiel die Marke ihrer Feuerung, die Leistungsklasse, den Gebäudetyp und ihr Bundesland. Die Zufriedenheit mit Pelletsheizungen bewertet das DEPI nach eigenen Angaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Beratung und dem Einbau der Heizgeräte über die Brennstoffqualität und -anlieferung, den Kessel- oder Ofenbetrieb bis zur Lagerung. Die Umfrage schließt mit den Fragen, ob man sich wieder für Pellets entscheiden und ob man eine solche Feuerung auch seinem Nachbarn empfehlen würde.

DEPI äußert sich zufrieden über Zufriedenheit mit Pelletsheizungen

Über die bisherige Resonanz zeigt sich das DEPI erfreut. Seit Januar haben sich nach seinen Angaben schon über 4.700 Pelletheizungs- und Kaminofenbetreiber beteiligt. DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele will die Zahl bis zum Ende der Aktion mindestens verdoppeln: “So hätten wir eine sehr gute Grundlage für ein repräsentatives Ergebnis und die Möglichkeit, den Zufriedenheitsgrad mit möglichst vielen Teilbereichen in Relation zu setzen.” Die hohe Teilnahmequote von rund einem Prozent aller Pelletsheizer in Deutschland dürfte nach seiner Ansicht an den breit gestreuten Mailingaktionen von DEPV-Mitgliedsunternehmen liegen genauso wie an den ausgelobten Preisen. Zu gewinnen gibt es bei der Umfrage ein Wochenende in einem mit Pellets beheizten Wellnesshotel sowie zehn Pelletslieferungen von je drei Tonnen. Bentele ist zuversichtlich, den Titel der Aktion nach Ende der Umfrage “Es hat sich gelohnt!” ändern zu können.

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BDH veröffentlicht Zahlen zum Heizungsmarkt 2017

28. Februar 2018 - 9:00

Heizungsmarkt 2017 Seine Jahresbilanz zum Heizungsmarkt 2017 hat der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) veröffentlicht. Mit 712.000 abgesetzten Wärmeerzeugern und einem Absatzplus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum blickt er auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Heizungsmarkt 2017: Wärmepumpe wird erstmals Zweiter

Der größte Anteil des Gesamtabsatzes am Heizungsmarkt 2017 entfiel auf die Gas-Brennwerttechnik mit 472.500 abgesetzten Geräten und einem Plus von vier Prozent. Erstmalig ist die Wärmepumpe mit 78.000 Anlagen und einem Plus von 17 Prozent zur am zweitstärksten nachgefragten Technologie aufgestiegen. Ölheizungen landeten mit auf Platz drei in der Gunst der Nachfrager. “Diese positive Entwicklung ist auf das dynamische Neubaugeschäft zurückzuführen”, erklärt BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. Im Bestand komme die Modernisierung dagegen nach wie vor im Schneckentempo voran. “Mit Blick auf die Klimaziele 2030 muss die Modernisierungsquote jetzt deutlich gesteigert werden”, fordert der Chef des Heizungsverbands.

Heizungsmarkt 2017: Erneuerbare schneiden nicht zufriedenstellend ab

Nicht zufriedenstellend verlief die Entwicklung bei den Technologien auf Basis erneuerbarer Energien. Holzkessel verbuchten laut BDH mit 26.500 Wärmeerzeugern insgesamt ein Minus von acht Prozent. Die Solarthermie schloss mit einem Minus von 16 Prozent ab. Dies entspricht rund 78.000 neu installierten Anlagen und einer Kollektorfläche von 625.500 Quadratmetern. Die 100 im BDH organisierten Unternehmen haben im Heizungsmarkt 2017 einen weltweiten Gesamtumsatz von 14,5 Milliarden Euro erwirtschaftet – vier Prozent mehr als im Vorjahr. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung lag mit 608 Millionen Euro leicht unter dem Rekordwert von 640 Millionen Euro des Vorjahres. Die Zahl der in den BDH-Mitgliedsunternehmen weltweit Beschäftigten lag bei 73.800 und stieg damit leicht um 2,6 Prozent.

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Guter Start: Die BAFA-Zahlen im Januar 2018

26. Februar 2018 - 22:22

BAFA-Zahlen im Januar 2018 Über gute BAFA-Zahlen im Januar 2018 kann sich die Biomassebranchen freuen. 3.011 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen. Ein plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

BAFA-Zahlen im Januar 2018 steigen

Gut ausgefallen sind die BAFA-Zahlen im Januar 2018. Sowohl Biomasseanlagen, Solarwärmesysteme als auch Wärmepumpen konnten im Marktanreizprogramm zulegen. Besonders hoch fiel der Zuwachs mit 40 Prozent bei den Biomasseheizungen aus. Für Wärmepumpen gingen 1.995 Anträge ein – und damit 35 Prozent mehr als im Januar 2017. Auch die Solarthermie hat mit zehn Prozent Zuwachs ein Plus zu verzeichnen. Insgesamt 1.459 Interessierte stellten einen Antrag auf Förderung einer Solarheizung.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Schweiz: Pelletspreis im Februar 2018 fällt kaum

23. Februar 2018 - 9:00

Pelletspreis im Februar 2018 Der Pelletspreis im Februar 2018 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 375 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gesunken. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Februar 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 381,60 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,67 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,12) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf Januar 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 389,93 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 372,86 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 362,14 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 345,54 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Österreich: Pelletspreis im Februar 2018 fällt kaum merklich

22. Februar 2018 - 9:00

Pelletspreis im Februar 2018 Der Pelletspreis im Februar 2018 ist in Österreich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im Februar 2018

Mit 240,10 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Januar 2018 laut PPA um 0,7 Prozent über dem im Februar vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 49,9 Prozent. Gas ist 63,5 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 253,10 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 237,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 239,30 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 206,21 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Januar 2018 um 0,2 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im Februar 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,06 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Januar 2018 um 0,4 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,90 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,35 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,01 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,03 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Martin Ecker: „Wir müssen für einen Imagewandel der Holzheiztechnik sorgen“

21. Februar 2018 - 10:47

Martin Ecker Sein vierzigstes Firmenjubiläum feiert der niederbayerische Holzkesselhersteller HDG Bavaria in diesem Jahr. Im Interview mit Pelletshome.com beschreibt Geschäftsführer Martin Ecker, wie sich die Holzheiztechnik in dieser Zeit entwickelt hat und welche technologischen Fortschritte künftig zu erwarten sind.

Herr Ecker, die Geschichte Ihres Unternehmens hat 1978 mit einem Patent für die rauchfreie Verbrennung fester Biomasse begonnen. Inwiefern hat sich das Heizen mit Holz seitdem verändert?
Als vor 40 Jahren die ersten Holzheizkessel entwickelt wurden, steckte Anlagentechnik und Brennstofflogistik noch in den Kinderschuhen. Seitdem hat sich viel getan. Heute stehen moderne Holzheizkessel in Sachen Komfort anderen Heizsystemen in nichts nach und bieten nach wie vor die Vorteile, die Holzheizsysteme seit jeher auszeichnen – wie eine Kohlendioxid-neutrale Energieerzeugung und einen preisstabilen, regional verfügbaren Brennstoff.

Sie feiern ihr Firmenjubiläum nicht mit einer großen Veranstaltung. Stattdessen organisieren Sie viele kleine Events. Warum?
Wir möchten gerade in unserem Jubiläumsjahr mit möglichst vielen Kunden und Interessenten ins Gespräch kommen. Mit einer zentralen Großveranstaltung wäre das nicht möglich gewesen. Auf vielen kleineren Veranstaltungen, wie unseren regelmäßigen Heizvorführungen, können wir viel besser auf die Anliegen der Interessenten eingehen. Zudem passt der kleinere Rahmen gut zur familiären Atmosphäre bei HDG.

Was macht den Erfolg des Unternehmens aus?
Wie in fast jedem Unternehmen sind es auch bei HDG viele Bausteine, die zum Erfolg beitragen: hochwertige und ausgereifte Produkte, ein schlagkräftiger Kundenservice, der Einsatz und Zusammenhalt der Mitarbeiter, die gelebte Verantwortung für Mensch, Umwelt und Klima sowie die Verbindung aus Erfahrung und Innovation.

Der Heizungsmarkt heute hat mit dem vor 40 Jahren nichts mehr viel zu tun. Heute können Verbraucherinnen und Verbraucher unter einer Vielzahl an Technologien auswählen. Sehen Sie die Biomassebranche für den härter werdenden Wettbewerb gut aufgestellt?
Grundsätzlich brauchen Biomasseheizsysteme den Vergleich mit anderen Heiztechnologien nicht zu scheuen. Gerade in Sachen Klimaschutz sind Holzheizungen anderen Systemen weit überlegen. Leider haben wir in der Wahrnehmung häufig mit Vorurteilen zu kämpfen. Beim Thema Emissionen aus Holzfeuerungen landen moderne, effiziente und emissionsarme Feuerungen meist in einem Topf mit alten, stinkenden Stückholzöfen und Kaminen. Eine Differenzierung findet selten statt. Dabei könnte mit dem vermehrten Einsatz von hochwertigen Holzheizungen noch viel beim Klimaschutz erreicht werden – wenn die Politik die Hebel an der richtigen Stelle ansetzt und beispielsweise endlich die Förderung nicht enkeltauglicher fossiler Heiztechnik stoppt.

Worin sehen Sie technologisch die größten Herausforderungen in Zukunft?
Schon heute ist die Holzheiztechnik der Hersteller aus den DACH-Ländern die hochwertigste der Welt. Gleichwohl sind die Hersteller bestrebt, die Emissionen aus Holzheizkesseln weiter zu senken, die Effizienz zu steigern und den Komfort zu verbessern. Darüber hinaus gibt es laufend neue Entwicklungen im digitalen Bereich – Stichwort: Smart Home. In diesem Feld waren die Holzkesselhersteller die Treiber im Heizungskesselmarkt.

Sie arbeiten an einem Low-Emission-Verbrennungssystem. Wie ist der Stand?
Nachdem das Forschungsprojekt jetzt abgeschlossen ist, muss sich das Low-Emission-Verbrennungssystem LEVS in der Praxis und damit im Dauereinsatz bewähren. Ein großer Vorteil ist der modulare Aufbau. Die drei Bausteine – Verbrennungsluftzufuhrsystem, Zyklon-Brennkammer und Nachbehandlungsstufe – können unabhängig voneinander zur Anwendung kommen. Das macht eine schrittweise Umsetzung der Technologien möglich. In den nächsten HDG-Produkten wird man den Einfluss der Ergebnisse des LEVS-Projekts bereits sehen können.

Was ist das Besondere daran?
Das LEVS zeigt, dass auch in der bewährten Technik der Holzvergaserkessel noch Raum für Entwicklungspotential steckt. Für Kunden bedeutet das eine Maximierung des Wirkungsgrads und eine Minimierung der Emissionen – über alle Betriebsphasen hinweg und unabhängig von der Beschaffenheit des eingesetzten Holzbrennstoffs. In Zukunft könnten die Forschungsergebnisse für das LEVS auch in der Entwicklung automatischer Anlagen zum Einsatz kommen, um hier die Nutzung biogener Reststoffe als Brennstoff zu ermöglichen. Der oben erwähnte modulare Aufbau ermöglicht zudem für HDG als Hersteller eine zielgerichtete Markteinführung.

Wie sieht das Heizen mit Holz in 20 Jahren aus?
In 20 Jahren wird das Heizen mit Holz noch komfortabler und emissionsärmer sein als heute. Es wird im Technologiemix der Heiztechnik eine wichtige Rolle als klimafreundliche Alternative einnehmen. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, in der Öffentlichkeit für einen Imagewandel der Holzheiztechnik zu sorgen. Dazu gehört es beispielsweise, Themen wie Brennstoffverfügbarkeit und Emissionen aus modernen Holzheizungen transparent und ehrlich zu kommunizieren. Hier sind sowohl wir als Hersteller als auch Politik und Verbände gefordert.

HDG Kesselproduktion Wie hat sich der Pelletsmarkt in Deutschland im vergangenen Jahr entwickelt?
Grundsätzlich hat sich der Pelletsmarkt leicht positiv entwickelt. Mit 2,25 Millionen Tonnen Holzpellets wurde 2017 mehr als je zuvor von dem heimischen Brennstoff in Deutschland hergestellt. Auch der Absatz von Pelletfeuerungen hat sich leicht positiv entwickelt. HDG konnte bei den Pelletsheizungen in einem umkämpften Umfeld Marktanteile hinzugewinnen. Insofern hat sich der Pelletsmarkt in Deutschland für uns durchaus positiv entwickelt.

Was erwarten Sie für 2018?
Für uns steht natürlich unser 40-jähriges Firmenjubiläum im Mittelpunkt. Gleichzeitig wollen wir uns auch weiter bewähren und die Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen vorantreiben. Wir haben also viel zu tun.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Katharina Scharnreitner startet als Vertriebsleiterin von Windhager

20. Februar 2018 - 9:37

Katharina Scharnreitner Zum 1. Februar 2018 hat Katharina Scharnreitner die Vertriebsleitung von Windhager Österreich übernommen. Sie tritt die Nachfolge von Robert Baumann an, der das Unternehmen verlässt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

Scharnreitner leitet zehnköpfiges Vertriebsteam

Katharina Scharnreitner (32) arbeitet seit 2014 als Assistentin der Geschäftsleitung bei Windhager. In dieser Zeit hat sie im Vertrieb sowie bei der Betreuung der Partnerbetriebe mitgearbeitet. Davor war die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin unter anderem als internationale Vertriebsleiterin bei der Firma Berger Confiserie sowie als Mitarbeiterin im internationalen Vertrieb bei Siemens und Robel Baumaschinen tätig. In ihrer neuen Position zeichnet Scharnreitner für sämtliche Vertriebsagenden der Österreich-Gesellschaft von Windhager verantwortlich. Dazu zählt neben der Betreuung und Akquisition der Partnerbetriebe auch die Leitung einer zehnköpfigen Vertriebsmannschaft.

Neue Vertriebsleiterin will Biomassekompetenz stärken

Ihre vorrangigen Ziele sieht die naturverbundene Salzburgerin Scharnreitner in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Installateuren sowie in der Stärkung der Biomassekompetenz. “Nachdem ich in einem Forsthaus aufgewachsen bin, war meine Bindung zu Holz und zur Natur schon immer sehr ausgeprägt. Es ist mir daher eine Freude, den Vertrieb der Biomasseheizlösungen in Österreich weiter auszubauen.” Gemeinsam mit ihrem Team wolle sie die Kompetenzpartner im Verkauf auch in Zukunft aktiv unterstützen. Das 1921 in Seekirchen bei Salzburg gegründete Unternehmen Windhager zählt heute mit 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, drei ausländischen Niederlassungen und einem internationalen Partnernetzwerk zu Österreichs führenden Kesselherstellern. Es produziert ausschließlich am Firmenstammsitz in Seekirchen bei Salzburg. Der Exportanteil beträgt nach Firmenangaben etwa 60 Prozent.

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Deutschland: Pelletspreis im Februar 2018 steigt geringfügig

19. Februar 2018 - 19:34

Pelletspreis im Januar 2018 In Deutschland ist der Pelletspreis im Februar 2018 leicht gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 253,03 Euro pro Tonne. Das sind 0,7 Prozent mehr als im Vormonat, aber 0,1 Prozent weniger als im Februar 2017.

Trotz einer höheren Nachfrage nach Pellets – insbesondere durch größere Anlagen – ist der Preis für Pellets nur leicht gestiegen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. “Wir liegen auf dem gleichen Preisniveau wie im Vorjahr, was wieder einmal die dauerhafte Preisstabilität der Holzpresslinge aufzeigt.” Leichte Verzögerungen bei der Anlieferung sind im Februar jahreszeit- und witterungsbedingt normal. Kundinnen und Kunden rät der DEPV daher, rechtzeitig neuen Brennstoff zu ordern. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 5,06 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt zehn Prozent, der zu Erdgas 15 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 263,25 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 262,88 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 269,32 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 253,63 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 250,95 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 254,85 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,79 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 232,66 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 233,87 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Sprachsteuerung: Kessel hört aufs Wort

16. Februar 2018 - 8:18

Pelletronic Touch mit Sprachsteuerung Mit einer Sprachsteuerung bietet Ökofen seine Regelung Pelletronic Touch an. Das kündigt der Pelletskesselhersteller zur Messe SHK Essen an.

Sprachsteuerung passt in Smart Home

Intelligent vernetzte Haushaltsgeräte sind der neue Trend im Eigenheim. “Die Sprachsteuerung soll die Flexibilität von Eigenheimbesitzern weiter erhöhen”, schreibt Ökofen in einer Presseinformation. In Kombination mit der neuen Software der Pelletronic Touch-Regelung sei ab Herbst die Kesselbedienung auch per Sprachsteuerung mit Smart Home-Lautsprechern wie beispielsweise Alexa möglich. Der Pelletskessel hört dann aufs Wort. Der Nutzer kann per Sprachbefehl die Raumtemperatur nach Belieben ändern oder erfragen, wie viel Pellets sich noch im Lagertank befinden. Eine Pelletsheizung von Ökofen lässt sich von überall, ob von der Couch oder unterwegs aus, per Smartphone oder Tablet steuern. Auch ein neues Bedienteil, das sich mit seinem modernen, aber schlichten Design in jede Wohnlandschaft fügt, ist dabei über WLAN mit dem Kessel verbunden und verfügt über eine selbstlernende Konfiguration. Es bietet zudem Schnittstellen zu Smart Home-Systemen wie Loxone oder Auto-Ladestationen wie Keba Wallbox.

Ökofen feiert Brennwerttechnik

Vor 15 Jahren hat Ökofen die nach eigenen Angaben weltweit erste Pelletsheizung mit Brennwerttechnik vorgestellt. Sie gehört seitdem zum festen Produktprogramm. Ökofen erweitert Schritt für Schritt das Angebot an Anlagen mit der effizienten Technik. Das Produktprogramm reicht von vier bis 512 Kilowatt. Dank der Condens-Technologie können die Brennwertgeräte unabhängig von der Rücklauftemperaturen installiert werden. Bei der SHK Essen informiert der Hersteller über seine Anlagentechnologie. Auch seine Klassiker ohne Brennwerttechnik hat Ökofen weiterentwickelt. So ist die Pellematic Compact jetzt mit zehn, zwölf, 14 und 16 Kilowatt erhältlich.

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Über zwei Millionen Solarwärmeanlagen heizen in Deutschland

13. Februar 2018 - 21:35

zwei Milllionen Solarwärmeanlagen Um 78.000 ist die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland im vergangenen Jahr gewachsen. Ende 2017 waren damit über zwei Millionen Systeme in Betrieb, teilen der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit.

Große Solarwärmeanlagen liefern Energie für wenige Eurocents

“Solarwärmeanlagen sind weiterhin populär”, sagt BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Das liege daran, dass sie mit nahezu allen anderen Heizsystemen kombiniert sowie unkompliziert nachgerüstet werden könnten. Wer beim Thema Wärme allein auf dauerhaft billiges Öl und Gas setze, liefere sich hohen Kostenrisiken aus. Solarkollektoren dagegen würden Heizungen bereits für kleines Geld zukunftstauglich machen. Wurden Solarkollektoren in den vergangenen Jahren hauptsächlich auf Eigenheimen errichtet, so registrierte die Branche 2017 ein wachsendes Interesse von Gewerbebetrieben, Kommunen und Stadtwerken am Bau solarthermischer Großanlagen zur Nah- und Fernwärmeversorgung. Großanlagen können nach BSW-Solar-Angaben inzwischen klimafreundliche Wärme für unter fünf Eurocents pro Kilowattstunde liefern.

Solarheizungen lassen sich mit Pelletskesseln kombinieren

Solarwärmeanlagen nutzen Sonnenenergie, um warmes Brauchwasser und Raumwärme zu erzeugen. Sie lassen sich mit beinahe jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinieren, etwa mit einem Holzheizungen, einer Wärmepumpe oder einem Gasbrennwertkessel. In den sonnenreichen Sommermonaten sorgen Solarwärmeanlagen dafür, dass der Heizkessel komplett außer Betrieb bleibt und keine Energiekosten verursacht. Mit dem passenden Speicher steht die Wärme einer Sonnenheizung auch nachts und an sonnenarmen Tagen zur Verfügung, je nach Größe auch in den Übergangszeiten und den Wintermonaten. BDH und BSW-Solar machen darauf aufmerksam, dass auch 2018 Verbraucherinnen und Verbrauchern attraktive staatliche Zuschüsse für den Umstieg auf Solarwärme winken. Für die solare Heizungsmodernisierung eines Eigenheims beträgt er in der Regel 3.600 Euro.

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Gemischte Gefühle: DEPV veröffentlicht Marktzahlen 2017

9. Februar 2018 - 16:06

Marktzahlen 2017: Pelletsfeuerungen Auf die Marktzahlen 2017 blickt die Pelletsbranche mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Laut des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) wurden so viele Presslinge wie noch nie produziert. Die Absatzzahlen bei den Heizgeräten blieben aber hinter den Erwartungen zurück.

Marktzahlen 2017: Kesselabsatz ok

Mit 32.300 verkauften Pelletsfeuerungen im vergangenen Jahr hat die Branche in Deutschland ihren Absatz gegenüber 2016 um 3,5 Prozent steigern können. Installiert wurden 16.500 Kaminöfen (plus drei Prozent)  15.000 Heizkessel und wasserführende Öfen bis 50 Kilowatt (plus sieben Prozent) sowie 800 Großanlagen über 50 Kilowatt (plus zwölf Prozent). Das moderate Wachstum begründet DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele folgendermaßen: “Die Austauschquote von alten, fossilen Heizungen ist trotz zaghafter Bemühungen der Politik mit Altanlagenlabel und EnEV-Austauschpflicht bei Eigentümerwechsel noch viel zu niedrig.” Dass die neue Bundesregierung, wie im Koalitionsvertrag verabschiedet, keine CO2-Bepreisung anstrebt und stattdessen über das Jahr 2020 hinaus Steuergelder für neue fossile Heizungen ausgeben will, hält er angesichts der Verfehlung der Klimaziele für kontraproduktiv. Für dieses Jahr geht der DEPV von einem Absatz von 33.900 Feuerungen aus.

Marktzahlen 2017: Produktion, Verbrauch Marktzahlen 2017: Rekord bei Brennstoffproduktion

Über die Marktzahlen 2017 freuen können sich die deutschen Brennstoffhersteller. Mit 2,25 Millionen Tonnen haben sie im vergangenen Jahr so viel Holzpellets produziert wie noch nie. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von 15,4 Prozent. Der Verbrauch belief sich 2017 bundesweit auf 2,1 Millionen Tonnen. “Deutschland kann sich rein rechnerisch vollständig mit Pellets aus eigener Produktion versorgen”, erklärt Bentele. An Rohstoff mangele es dank des hohen Holzeinschnitts und dem damit verbundenen großen Restholzanfall in deutschen Sägewerken nicht. Die Hersteller haben ihre Ware zu 95 Prozent aus Sägenebenprodukten gepresst, fast die gesamte Produktionsmenge nach den strengen Vorgaben der ENplus-Zertifizierung (98,5 Prozent). Der Verband rechnet für 2018 mit einer weiter leicht zunehmenden Produktion von 2,3 MillionenTonnen. Deutschland ist europaweit der größte Pelletsproduzent und erzeugt annähernd zehn Prozent der weltweit hergestellten Holzpresslinge.

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Nano-PK Plus: Hargassner führt Brennwerttechnik ein

8. Februar 2018 - 9:00

Hargassner Nano-PK Plus Als Nano PK Plus bietet Hargassner seinen Kleinkessel nun auch als Brennwertgerät an. Der österreichische Hersteller stellt das Modell erstmals bei der Energiesparmesse vor.

Nano-PK Plus arbeitet mit Kondenswärmetauscher

Sein neues Brennwertgerät hat Hargassner Nano-PK Plus getauft. Plus bedeutet “plus Brennwerttechnik“. Ein zusätzlicher Kondenswärmetauscher kühlt die Rauchgase, sodass sie kondensieren. Die dabei gewonnene Wärme erhöht den Wirkungsgrad  laut Hargassner um bis zu zehn Prozent. Der Nano-PK Plus erzeugt somit mehr Energie aus der gleichen Menge Holzpellets und spart damit Heizkosten. Er reinigt seinen Wärmetauscher automatisch in regelmäßigen Abständen. Außerdem bleibt Feinstaub im Wärmetauscher hängen, sodass der Nano-PK Plus mit weniger Emissionen heizt. Der Kondenswärmetauscher lässt sich jederzeit nachrüsten. Eine weitere Neuerung von Hargassner: Der Nano-PK6-15.3 besitzt jetzt zwei zusätzliche Rauchrohranschlüsse seitlich und hinten.

Kleinkessel kommt mit wenig Platz aus

Viel Platz braucht die Modellreihe Nano PK nicht, um ein Familienhaus zu wärmen. Eine Grundfläche von 0,45 Quadratmetern reicht aus. Er eignet sich damit für kleinste Aufstellräume. Der kompakte Pelletskessel spart auch deshalb Platz, weil er sich sowohl mit seinem Rücken als auch mit seinen beiden Seiten bündig an die Wand stellen lässt. Alle Anschlüsse – zum Beispiel für das Rauchrohr, die Brennstoffzufuhr oder die Heizungshydraulik – verlaufen nach oben aus dem Gerät. Eine Heizkreis-und Boilerpumpe sowie eine Pufferlade- und Zirkulationspumpe sind mit ihrer Verrohrung bereits anschlussfertig im Kesselgehäuse montiert. Die vier Modelle arbeiten in einem Leistungsbereich bis sechs, bis neun, bis zwölf und bis 15 Kilowatt. Hargassner bietet den Nano PK wahlweise mit einem 500 Kilogramm Pellets fassenden Wochenbehälter an.

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Manfred Faustmann: „Markt unabhängig von Politik gestalten“

5. Februar 2018 - 9:00

Manfred Faustmann Im Herbst 2017 hat der österreichische Heizkesselhersteller Windhager seine neue Deutschland-Zentrale in Gersthofen eröffnet. Geschäftsführer Manfred Faustmann erklärt im Interview mit Pelletshome.com die Bedeutung des deutschen Pelletsmarktes, die Zusammenarbeit mit Installationsbetrieben und welchen Herausforderungen sich die Branche in Zukunft stellen muss.

Herr Faustmann, mit A++ bis G bewertet: Wie schneidet das Verkaufsjahr 2017 für Pelletsheizungen bei Windhager ab?
Nicht nur in Deutschland haben wir 2017 ein deutliches Absatz- und Umsatzwachstum realisieren können. Besonders freut es mich, dass das Wachstum in allen Bereichen und Gesellschaften durchwegs von der Biomasse getragen war und wir gleichzeitig ein qualitatives Wachstum mit einer weiter verbesserten Ertragsgüte verzeichnen konnten. Um auf Ihren Wunsch der Klassifizierung zurückzukommen, halte ich A für eine sehr passende Bewertung des vergangen Geschäftsjahres, das Ziel A++ natürlich fest im Visier.

Seit April 2017 bekommen Holzheizungen das EU-Energieeffizienzlabel. Pelletsanlagen schneiden mit einer Bewertung von in der Regel A+ gut ab. Achten Verbraucherinnen und Verbraucher darauf?
Das Thema nimmt bis jetzt noch sehr wenig Einfluss auf die Kaufentscheidung, trotz Abbildung des Labels in allen Verkaufsunterlagen und auf Messe- und Ausstellungskesseln. Anders als bei Haushaltsgeräten lassen sich durch das Label keine Rückschlüsse auf die Verbrauchskosten ziehen. Bei einer Heizanlage spielen die Gegebenheiten beim Einbau eine sehr große Rolle für die Effizienz im Betrieb – und die kann das Label, das sich nur auf das Gerät selbst bezieht, nicht berücksichtigen. Diese Situation kann und wird sich ändern, sobald das Label beim Förderantrag und für das grundlegende Inverkehrbringen benötigt wird. Hier haben dann Pellets- beziehungsweise Biomasseanlagen mit Bewertungen bis A++ sehr gute Karten.

Mit Ihrer neuen Deutschland-Zentrale in Gersthofen haben Sie viel in den deutschen Absatz investiert. Warum?
Deutschland ist für uns als Premiumanbieter von hochwertigen Biomasseheizanlagen der Markt mit dem größten Zukunftspotenzial und somit von besonderer strategischer Bedeutung. Während nämlich in Österreich der Verbrauch von Holzpellets pro Einwohner zuletzt bei 100 Kilogramm lag, waren es in Deutschland erst 23 Kilogramm. Das Potenzial ist also vorhanden. Im neuen Unternehmensstandort in Gersthofen stellen wir mit moderner Architektur und großzügigen Beratungs- und Schulungsmöglichkeiten die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft und ein weiteres Wachstum am deutschen Heizungsmarkt.

Wovon hängt der Erfolg der Branche in einem sich technologisch stetig vielfältiger entwickelnden Wärmemarkt künftig ab?
Die Herausforderung besteht darin, den Markt weitgehend unabhängig von den Rahmenbedingungen zu gestalten. Unsere Devise lautet: Wir als Kesselhersteller selbst tragen die Verantwortung für die Nachfrage bei den Heizungsbauern. Es ist an der Zeit, Eigenverantwortung zu übernehmen und nicht reflexartig zu gestrigen und selbstschützenden Argumenten wie dem niedrigen Ölpreis, dem milden Winter, der schlechten Baukonjunktur oder der komplizierten Fördersituation zu greifen. In meinen Augen ist der Heizungsbauer als Kompetenzpartner das ausschlaggebende Erfolgskriterium für die Zukunft unserer Branche. In der Zusammenarbeit mit ihm verbindet uns die Zielsetzung, gemeinsam für eine möglichst hohe Begeisterung bei seinen Heizungsbetreibern in der Region zu sorgen. Ist er erfolgreich, sind wir es auch.

Beschreiben Sie Ihre Zusammenarbeit mit Installationsbetrieben.
Wir sehen den Heizungsbauer als eigenständigen, unabhängigen und von der Kesselindustrie weisungsfreien Fachpartner und Unternehmer, der mit Unterstützung von uns als Geschäftspartner aus der Industrie aktiv für den eigenen Erfolg sorgt. Viele unserer deutschen Partner liefern die besten Beispiele für diese erfreuliche Entwicklung. Wir sehen uns nicht nur als Partner, sondern auch als Erfolgscoach für den Heizungsbauer. Er nimmt sich aus unserem Unterstützungsangebot wie von einem Buffet genau das, was er für seine positive Geschäftsentwicklung benötigt. Ich sehe es als Vertreter der Kesselbranche nicht als unsere Aufgabe an, dem Heizungsbauer im Geschäftsalltag das Lenkrad aus der Hand zu nehmen oder ihn als reinen Franchisenehmer zu positionieren. So oder ähnlich lautenden Branchenmeinungen kann ich persönlich wenig abgewinnen.

Hackgutvergaser Puro Win Worin sehen Sie technologisch die größten Herausforderungen für die Branche?
Durch das wachsende Umweltbewusstsein wird sicher das Thema Emissionen die Biomasseheizungsbranche besonders beschäftigen. Die vom Gesetzgeber geforderten Grenzwerte werden immer strenger und können mit gängigen Verbrennungstechnologien oft nicht mehr erreicht werden. Windhager hat daher schon vor Jahren den Low-Dust-Brenner für Pellets entwickelt, der selbst die strengsten Emissionsvorgaben in der Praxis – also im Heizbetrieb beim Kunden – und nicht nur am Prüfstand erfüllt. Auch unser Zero-Emission-Hackgutvergaser Puro Win ermöglicht ein beinahe emissionsloses Heizen mit Holz – und das ganz ohne den Einsatz eines Staubabscheiders. Ein weiteres wichtiges Thema für die Heizungsbranche ist die Digitalisierung. Zum Beispiel werden moderne Immobilien immer öfter mit intelligenten Hausleitsystemen ausgestattet. Im Sinne von Plug & Play sollte die Heizung sowohl heizungs- als auch regelungstechnisch die Voraussetzungen für eine einfache Integration in ein bestehendes Heiz- und Hausleitsystem erfüllen.

Moderne Ein- und Zweifamilienhäuser benötigen wegen des hohen Dämmstandards immer weniger Heizleistung. Für Holzkessel wird es ökonomisch schwierig. Liegt die Zukunft bei Mehrfamilienhäusern und kleinen Wärmenetzen?
Die Flamme wird weiterhin Ihren Platz als emotionaler Mittelpunkt im Haus haben. Ich denke, es findet zumindest in der Sanierung wieder ein Umdenken statt, da zu viel Dämmung die „Atmung des Gebäudes“ verschlechtert, was sich negativ auf das Raumklima und teilweise auf die Bausubstanz auswirkt. Eine Automatisierung der Lüftung ist in der Sanierung nur sehr aufwändig zu realisieren und stellt daher meist keine Alternative dar. Ein System mit Verbrennung passt dagegen weiterhin in das Haus. Kleine Wärme- beziehungsweise Mikronetze runden das Angebot aufgrund der mittlerweile technischen Möglichkeiten gut ab. Weil sie sich nachträglich nur sehr aufwändig einfügen lassen, eignen sie sich eher für den Neubau als bei einer Sanierung. In der Modernisierung und Erneuerung der Bestandsanlagen sind noch Millionen von Wärmeerzeugern auf den Stand der Technik zu bringen.

Windhager Kesselproduktion Das Schlagwort, wenn es um die Zukunft ökologischen Heizens geht, heißt Sektorenkopplung. Kraft-Wärme-Kopplung und Kombilösungen werden nach Expertenmeinung immer wichtiger. Sehen Sie das auch so? Wie stellen Sie sich auf die Entwicklung ein?
Auch unserer Erfahrung nach wollen Heizungsbetreiber möglichst unabhängig heizen und sich nicht mehr auf nur einen Brennstoff festlegen. Umfragen haben zudem ergeben, dass die erneuerbaren Energieträger bei der Wärmeversorgung immer beliebter werden. Vor allem der Brennstoff Öl hat mittelfristig ein Ablaufdatum. Hybridsysteme mit erneuerbaren Energien sind daher immer mehr gefragt. Auch Windhager kommt diesem Trend entgegen und bietet mit dem Hybridkessel Duo Win einen besonders effizienten Kessel für die Brennstoffe Holz und Pellets. Auch zukünftig setzen wir bei der Entwicklung neuer Heizlösungen einen Schwerpunkt auf Kombilösungen für erneuerbare Energien.

Mit A++ bis G bewertet: Welche Erwartungen haben Sie für 2018?
Auf jeden Fall A++. Wir sehen in der Biomasseheizung einen großen Zukunftstrend. In unserer oberflächlichen und schnelllebigen Zeit wünschen sich immer mehr Heizungsbetreiber eine Wärmequelle, die ihnen Wohlbefinden und Behaglichkeit vermittelt. Heizungen, die mit Holzbrennstoffen feuern, bringen aus unserer Sicht einen großen emotionalen Vorteil gegenüber Lösungen mit einem eher gefühllosen Kühlschrank-Image mit sich.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Verband mahnt zu Trendwende im Wärmemarkt

5. Februar 2018 - 7:04

Eine Trendwende im Wärmemarkt ist trotz gestiegenen Interesses an der Förderung nicht zu erkennen. Darauf weist der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hin.

Erneuerbare Energien stagnieren im Wärmemarkt

Laut der Zahlen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist die Zahl der Förderanträge im Marktanreizprogramm für Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpe im vergangenen Jahr um sieben Prozent gestiegen. “Der leichte Anstieg der Förderanträge kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Marktanteil erneuerbarer Energien am Wärmemarkt seit Jahren kaum steigt”, sagt BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen. Bezogen auf den gesamten Wärme- und Kältebedarf in Deutschland habe ihr Anteil im dritten Jahr in Folge auf einem niedrigen Niveau von rund 13 Prozent stagniert. “Dabei muss sich das Ausbautempo Erneuerbarer Wärme versiebenfachen, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen”, erklärt Röttgen.

BEE fordert CO2-Steuer

Der BEE sieht einen Grund für das schwache Vorankommen in der nach wie vor bestehenden Förderung von rein fossil befeuerten Wärmeerzeugern. Daher müsse an den Beschlüssen zum Ausstieg aus dieser Förderung bis Ende 2019 festgehalten werden, wie es auch im Klimaschutzplan 2050 verankert sei. Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten müssten sich allein auf den Ausbau erneuerbarer Wärme und Energieeffizienz fokussieren. Bislang seien laut BEE die fehlenden politischen Weichenstellungen die Ursache für den schwachen Ausbau der Erneuerbaren im Wärmemarkt. “Die Energie- und Klimaziele im Gebäude- und Wärmesektor sind mit der bestehenden Förderphilosophie und besserer Energieberatung allein nicht zu erreichen”, kritisiert Röttgen. Um verstärkt wirtschaftliche Anreize für den Einsatz klimafreundlicher Energieträger zu setzen, bedürfe es eines CO2-Preissignals im bisher nicht in den europäischen Emissionshandel eingebundenen Wärmemarkt.

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Parkstadt Unterliederbach: Holzpellets machen Wohnen sozial

2. Februar 2018 - 7:37

In der Parkstadt Unterliederbach macht eine kommunale Wohnungsgesellschaft vor, dass sich umweltfreundliches und kostengünstiges Wohnen nicht ausschließen. Dank der Kombination von Holzpellets und Solarthermie in einem Wärmenetz genießen die Mieterinnen und Mieter dauerhaft niedrige Nebenkosten.

Parkstadt Unterliederbach: Sozialer Wohnungsbau heißt solarer Wohnungsbau

“Die Parkstadt Unterliederbach ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine regenerative Wärmeversorgung kostengünstig und klimaschonend gelingt”, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Mit dem Projekt habe die kommunale Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) als Vermieter das Ziel verwirklichen können, im sozialen Wohnungsbau mit erneuerbaren Energien die Nebenkosten für das Heizen und die Gebäudetechnik langfristig niedrig zu halten. Die Wärmenetzkundinnen und -kunden in dem Quartier zahlen für eine Kilowattstunde Wärme 5,5 bis sechs Eurocents. Der jährliche Grundpreis beträgt 350 Euro. “Die Wärmewende ist auch im sozialen Wohnungsbau zu schaffen. Mit Erneuerbaren Energien können Plusenergiehaus-Standard und kostengünstiges Bauen Hand in Hand gehen”, erklärt Vohrer.

Parkstadt Unterliederbach: Holzpellets und Solarthermie ergänzen sich

Das Wärmenetz des kommunalen Versorgers Mainova ist als Insellösung nicht an dessen flächendeckendes Frankfurter Fernwärmenetz angeschlossen. Als wichtigste Wärmequelle nutzen die Mieterinnen und Mieter der Parkstadt Unterliederbach Holz aus dem benachbarten Odenwald. Ein mit Holzpellets befeuerter Kessel speist Wärme für die Gebäude in das Wärmenetz ein. Die Plusenergiehäuser decken im Jahresmittel 110 Prozent des eigenen Bedarfs. Das darüber hinausgehende Angebot an Solarwärme darf in das Wärmenetz eingespeist werden, kann aber auch in den Sommermonaten im Erdreich gespeichert werden. In einer 140 Kubikmeter großen Wasserzisterne wird die Solarwärme in den Speicher geleitet. In den Wintermonaten wird die Wärme so lange entnommen, bis das Wasser um die Röhre zu gefrieren beginnt. Aus dem Wärme- wird dann ein Eisspeicher.

Ein ausführliches Portrait und Bilder aus der Parkstadt Frankfurt-Unterliederbach finden Sie auf Energie-update.de.

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Anzündautomatik startet Scheitholzkessel von der Ferne

1. Februar 2018 - 7:32

Mit seiner Anzündautomatik macht HDG Bavaria das Heizen mit Scheitholz komfortabel. Jetzt hat der niederbayerische Holzkesselhersteller sie mit der Funktion erweitert, Kessel über Internet zünden zu können.

HDG Bavaria erweitert Anzündautomatik

Den Kessel mit Scheitholz füllen und ihn automatisch zünden lassen, wenn Bedarf besteht – das ermöglicht die Anzündautomatik von HDG Bavaria. Die Komfortfunktion bietet der Hersteller für seine Scheitholzkessel HDG Euro, HDG F und HDG H. Nun lassen sich die Kessel über HDG Web Control auch von der Ferne zünden – entweder per Computer, Tablet oder Smartphone. Eine Unterdruckprüfung stellt sicher, dass die Heizgeräte erst starten, wenn Füllschacht- und Reinigungstür fest verschlossen sind. Die Kessel messen fortlaufend die Abgastemperatur. So können sie ermitteln, wann das Holz brennt, und verbrauchen für den Anheizvorgang nur so viel Energie, wie sie unbedingt benötigen. “Besonders interessant ist die Anzündautomatik für Holzheizer, die häufig unterwegs sind und daher keine Möglichkeit haben, ihren Scheitholzkessel vor Ort anzuheizen”, schreibt HDG Bavaria in einer Presseinformation.

HDG Bavaria feiert 40 Jahre Heizen mit Holz

HDG Bavaria produziert seit 1978 Holzheizkessel. Zuletzt hat das Unternehmen ein mit dem Fraunhofer Institut für Bauphysik entwickeltes Verbrennungskonzept vorgestellt, mit dem erstmals Vergaserkessel ohne nachgeschaltete Abgassysteme die zukünftigen gesetzlichen Anforderungen einhalten können. “Als vor 40 Jahren die ersten Holzheizkessel entwickelt wurden, steckte die Technik noch in den Kinderschuhen. Heute stehen die Kessel in Sachen Komfort, Bedienung und Emissionen anderen Heizsystemen in nichts nach und bietet nach wie vor die Vorteile, die Holzheizungen seit jeher auszeichnen – wie eine CO2-neutrale Verbrennung und einen preisstabilen und regional verfügbaren Brennstoff”, beschreibt Geschäftsführer Martin Ecker die technische Entwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte.

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TU Wien: Wärmeversorgung mit Erneuerbaren kostet weniger

31. Januar 2018 - 9:00

Eine Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien ist in Österreich nicht nur technisch möglich. Sie bringt auch wirtschaftliche Vorteile. Das zeigt die Studie “Wärmezukunft 2025″ der Technischen Universität Wien.

Ökologische Wärmeversorgung spart Milliarden

Das Fazit der von der Energy Economics Group erarbeiteten Studie “Wärmezukunft 2050″ lautet: Eine Energiewende hin zu einer umweltgerechten Wärmeversorgung spart den Österreicherinnen und Österreichern bis zu drei Milliarden Euro an Heizkosten. Der Umstieg würde laut der TU Wien zudem positive Effekte auf den Arbeitsmarkt mit sich bringen. Die zusätzlichen Investitionen in thermische Sanierungen und Heizsysteme mit erneuerbaren Energien führen demnach zu steigenden Beschäftigungszahlen. “In Summe sind die langfristigen Einsparungen höher als das nötige Investitionsvolumen”, erklärt Andreas Müller, einer der fünf Autorinnen und Autoren. Die Gefahr eines übermäßigen Holzverbrauchs sieht er nicht. Obwohl sich in der TU-Projektion die Verkaufszahlen von Biomassekesseln bis 2030 beinahe vervierfachen würden, sinke der Holzbedarf, da die Gebäude in Zukunft immer besser gedämmt seien und die Heizsysteme effizienter arbeiten würden.

Ökologische Wärmeversorgung bedingt energetische Modernisierung

Als Voraussetzung für eine Wärmewende nennt Müller eine umfassende Sanierung des Gebäudebestandes, sowohl hinsichtlich der Wärmedämmung wie der Heizanlagen. Nur auf diese Weise könne der Gesamtenergiebedarf halbiert, der Stromverbrauch gesenkt, der Biomassebedarf konstant gehalten und der Erdgasverbrauch auf Biogas und Power-to-Gas umgestellt werden. Allerdings erfordert der Umbau der Wärmeversorgung politische Maßnahmen. Zu den wichtigsten zählt die Studie das Ende der steuerlichen Bevorzugung von Heizöl. Auch eine verbesserte und verpflichtend wiederkehrende Überprüfung von Heizanlagen, die Entwicklung von Sanierungsplänen für Gebäude und Informationskampagnen, die die Bürger über die Chancen und Vorteile der Energiewende beim Heizen informieren, hält die TU Wien für wichtig.

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