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Aktualisiert: vor 33 Minuten 48 Sekunden

EE-Verbände unterstützen Klimavolksbegehren

1. November 2019 - 12:59

Fotoaktion für Klimavolksbegehren Mit einer ungewöhnlichen Fotoaktion setzen sich die österreichischen Ökoenergie-Verbände für das Klimavolksbegehren ein: Gemeinsam mit Sprecherin Katharina Rogenhofer gingen ihre Geschäftsführer baden, darunter Christian Rakos (hinten dritter von links) von Pro Pellets Austria.

Klimavolksbegehren fordert eine nachhaltige Energiewende

“Das Wasser steht uns bis zum Hals!” Mit dieser provokanten Aussage demonstrierten die Vertreter der erneuerbaren Energienverbände in Österreich in einer Fotoaktion die Notwendigkeit schnellen Handelns gegen den Klimawandel. “Wenn wir es nicht bald schaffen, die fossile Vergangenheit hinter uns zu lassen und den Ausbau von sauberer Energie zu fördern, dann wird uns das Wasser nicht mehr nur bis zum Hals stehen, dann wird die Klimakrise zur Klimakatastrophe”, erklärt Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens. Das Klimavolksbegehren fordert den Ausstieg aus Gas, Kohle und Öl bis 2040. Mit der Fotoaktion zeigen der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) und die zivilgesellschaftliche Klimabewegung ihren Schulterschluss für das gemeinsame Ziel: den Ausstieg aus den Klimakillern fossile Brennstoffe und eine nachhaltige Energiewende.

EEÖ-Präsident Peter Püspök: “Politik muss rasch handeln”

Bis 2030 könnte Österreich laut einer Pressemitteilung zur Fotoaktion zwei Drittel seines Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie gewinnen. Die Politik versäume es aber bis heute, die Energiewende voranzutreiben. Im aktuellen Tempo würde Österreich dieses Ziel deshalb frühestens 2050 erreichen. Es würden rechtliche und ökonomische Grundlagen fehlen, um den Weg bis 2030 angehen zu können. Investitions- und Planungssicherheit seien aufgrund mangelnder Gesetze und Ziele nicht gegeben. “Die drohende Klimakatastrophe rechtzeitig abzuwehren ist die dringendste Aufgabe der Menschheit. Österreich als eines der reichsten Länder der Erde hat die Pflicht, beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voranzugehen”, sagt EEÖ-Präsident Peter Püspök. Beim Klimavolksbegehren gehe es darum, der viel zu zögerlichen Politik eine deutliche Aufforderung für rasches Handeln zu geben.

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Gebäudeenergiegesetz: DUH und VDI kritisieren es, BDH begrüßt es

30. Oktober 2019 - 9:00

Gebäudeenergiegesetz erlaubt Öl bei Solarkombi Geteilte Meinung zum Gebäudeenergiegesetz: Während die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein konsequentes Verbot von Ölheizungen vermisst, freut sich der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), dass dies nicht enthalten ist.

DUH: Gebäudeenergiegesetz taugt nicht für Klimaschutz

Die DUH kritisiert den Referentenentwurf für das Gebäudeenergiegesetz als klimapolitische Luftnummer. Als wesentliche Neuerung zum letzten Entwurf von Mai 2019 sei zwar das im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung festgehaltene Einbauverbot von Ölheizungen ab 2026 aufgenommen worden, allerdings mit weitreichenden Einschränkungen. So seien Hybridlösungen möglich. “Wer eine neue Ölheizung einbauen möchte, muss diese zum Beispiel lediglich mit zusätzlicher Solarthermie kombinieren und braucht so auch künftig nicht auf ein klimafreundliches Heizungssystem wechseln”, kritisiert DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Er fordert ein ausnahmsloses Verbot neuer Ölheizungen ab 2020. Gasheizungen sollten nur noch bis 2025 eingebaut werden dürfen.

VDI: Neues Gebäudeenergiegesetz steht im Widerspruch zum Klimapaket

Auch der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) kritisiert: “Der Gesetzentwurf der Bundesregierung bedeutet einen bau- und energiepolitischen Stillstand.” Er enthalte keine verschärften Vorgaben hinsichtlich der Energieeffizienz für Neubauten und für die Sanierung von Bestandsbauten. “Das verhindert Innovationen und trägt nicht zur Erreichung der Klimaziele bei”, sagt VDI-Direktor Ralph Appel. Hinsichtlich der Gebäudeenergiebetrachtung zeigt der Gesetzentwurf laut VDI keine in der Praxis umsetzbaren Wege zur Bilanzierung auf. Ausführende, Bewohner, Energieberater und Planer müssten weiterhin mit Unklarheiten im Verfahren und zweifelhaften Ergebnissen leben. Appel fordert, über die Verpflichtung zur Ausstellung eines bedarfsorientierten Energieausweises hinaus die Verpflichtung einer regelmäßigen Überprüfung der tatsächlichen Energieverbräuche in das Gesetz aufzunehmen.

BDH begrüßt neues Gebäudeenergiegesetz

“Mit der Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes erhalten Fachleute am Bau Planungssicherheit”, urteilt dagegen BDH-Präsident Uwe Glock. BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke freut sich, dass das von Teilen der Politik geforderte rigorose Verbot von Ölheizungen nach 2026 vom Tisch sei. “Damit bleibt die Koalition weitgehend bei dem marktwirtschaftlichen Gebot der Technologieoffenheit und verzichtet auf den Ausschluss einer einzelnen Effizienztechnologie”, erklärt Lücke. Hinsichtlich der Konkretisierung der im Eckpunktepapier des Klimaschutzprogramms 2030 beschriebenen Förderinstrumente, fordert der BDH die Politik auf, eine Hängepartie zwischen Ankündigung und Inkrafttreten durch eine zügige Umsetzung zu vermeiden. Dies betreffe die steuerlichen Anreize für energetische Gebäudesanierungen sowie die Austauschprämie für Heizsysteme.

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Dreivierteljahresbilanz 2019: DEPV meldet Rekord für Pelletsproduktion

29. Oktober 2019 - 9:00

Dreivierteljahresbilanz 2019 Eine positive Dreivierteljahresbilanz 2019 für die deutsche Holzpelletsproduktion zieht der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). In den ersten drei Quartalen 2019 wurden mit über zwei Millionen Tonnen so viele Holzpellets wie noch nie in Deutschland hergestellt. 

Dreivierteljahresbilanz 2019: Hersteller produzieren mehr denn je

Deutschland ist seit Jahren schon europaweit das Land mit der höchsten Pelletsproduktion. Mit 740.000 Tonnen haben die deutschen Produzenten von Holzpellets im dritten Quartal 2019 einen Produktionsrekord aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (608.000 Tonnen) erzielte die Branche ein Plus von 21,7 Prozent. Damit wurden in diesem Jahr bereits über zwei Millionen Tonnen der kleinen Presslinge in Deutschland hergestellt, wie die Dreivierteljahresbilanz 2019 ergibt. Laut DEPV machen erweiterte Kapazitäten an vielen Standorten sowie das gute Rohstoffangebot diese Mengen möglich. “Dass viel trockenheitsbedingtes Schadholz im Markt ist, zeigt der deutlich erhöhte Anteil an nicht-sägefähigem Rundholz als Rohstoff für Pellets”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Fast 90 Prozent der Holzpellets würden dennoch weiterhin direkt aus Sägespänen gepresst.

DEPV erwartet höheren Pelletsverbrauch

“Die in diesem Jahr bislang geringe Zubaurate an Pelletheizungen führt dazu, dass in Deutschland nur rund 80 Prozent der inländisch produzierten Pelletmenge genutzt wird – und das, obwohl moderne Technik und qualifizierte Handwerker bereitstehen”, sagt Bentele. Heiztechnikhersteller aus Österreich und Deutschland seien bei den Innovationen für besonders effiziente und saubere Pelletszentralheizungen führend.  Durch das anstehende Ölheizungsverbot erwartet der DEPV bei Einzelheizungen und in Wärmenetzen eine Zunahme des Pelletsverbrauchs. Pelletsfeuerungen seien vielfältig im Neubau und Bestand einsetzbar, vom Kaminofen im Wohnzimmer über den Wohnungsbau bis hin zu Schulen, Schwimmbädern sowie zur Prozesswärmeversorgung von Lebensmittel- oder Pharmaindustrie.

Dreivierteljahresbilanz 2019 in Zahlen
  • Produktionsmenge
    1.329.000 t
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 97,5 %
    Industriepellets: 2,5 %
  • Handelsform
    Lose Ware: 74,5 %
    Sackware: 25,5 %
  • Rohstoffeinsatz Holzart
    Nadelholz: 98,1 %
    Laubholz: 1,9 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 87,8 %
    Rundholz: 12,2 %
  • Absatzmarkt
    Inland: 82,7 %
    Ausland: 17,3 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

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Förderung: BAFA-Zahlen im September 2019

28. Oktober 2019 - 9:00

BAFA-Zahlen im September 2019 Die BAFA-Zahlen im September 2019: Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung stieg mit 6.650 um vier Prozent gegenüber August.

BAFA-Zahlen im September 2019 im Detail

Im September 2019 gingen 2.325 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Das sind zwei Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 1.563 Anträge erhalten. Im August waren es vier Prozent mehr. Außerdem hat es 2.762 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe bekommen. Elf Prozent mehr als im Monat zuvor.

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktentwicklung schließen

Da ein MAP-Förderantrag seit 2018 vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss und nicht wie davor nach der Inbetriebnahme, lassen sich die Zahlen der monatlichen BAFA-Statistik aus den verschiedenen Jahren nicht vergleichen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. So haben die veröffentlichten Zahlen von Januar und September 2018 neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen enthalten, für die bis September 2018 eine Übergangsfrist gegolten hat. Somit haben sich zum Teil doppelt so hohe Antragszahlen wie nach dem alten Verfahren ergeben. Auch ein Vergleich zwischen den einzelnen Monaten in den Jahren 2017 und 2019 ist durch die Verfahrensumstellung schwierig geworden. Vor zwei Jahren wurden die Anträge bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme gestellt, in diesem Jahr müssen sie vor Auftragsvergabe eingereicht werden. Wann die Anlage eingebaut wird, ist zu dem Zeitpunkt unbekannt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Österreich: Pelletspreis im Oktober 2019 erhöht sich

25. Oktober 2019 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im Oktober 2019 Der österreichische Pelletspreis im Oktober 2019 ist gegenüber dem Vormonat  um 1,5 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 237,20 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2019 laut PPA um 1,1 Prozent unter dem im Oktober vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 70,6 Prozent. Gas ist 67,9 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 250,10 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 233,70 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 238,20 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 203,32 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber September 2019 um 1,3 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,05 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber September 2019 um 0,9 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,84 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,12 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,26 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,66 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Schweiz: Pelletspreis im Oktober 2019 fällt leicht

23. Oktober 2019 - 9:00

Schweizer Pelletspreis im Oktober 2019 Der Schweizer Pelletspreis im Oktober 2019 ist mit durchschnittlich 360,10 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gesunken. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Oktober 2019 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 374,74 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 26 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,37 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,13) und Erdgas (10,27). Diese Zahlen beziehen sich auf September 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 373,31 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 358,59 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 348,42 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 334,15 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Detlef Stammer: “Wir müssen unser Konsumverhalten ändern”

22. Oktober 2019 - 9:00

Professor Detlef Stammer Am Klima-Aktionsgipfel der Vereinten Nationen in New York hat Professor Detlef Stammer am vorletzten Septemberwochenende als Sprecher des Exzellenzclusters “Climate, Climatic Change, and Society (CliCCS)” teilgenommen. Im Interview erklärt der Leiter der Klimaforschung an der Universität Hamburg, warum ihn die Bewegung “Fridays for Future” überrascht, warum er mehr Forschung zur Rückholung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre fordert und gleichzeitig vor Eingriffen in das Klimasystem warnt.

Maximal zwei Grad Celsius lautet das Ziel des Pariser Abkommens. Können wir das noch erreichen?
Der Ausstoß von Treibhausgasen wurde seit 2015 nicht wirklich gesenkt. Deswegen steuern wir derzeit eher auf eine vier Grad wärmere Welt zu. Wenn wir einen so starken Anstieg der mittleren globalen Temperaturen noch verhindern wollen, müssen wir in wenigen Jahrzehnten zu einer Netto-Null-Emissionsgesellschaft werden – also zu einer Gesellschaft, die kontinuierlich ebenso viele Treibhausgase aus der Atmosphäre herauszieht wie sie produziert. Das ist eine Revolution, ebenso umfassend wie die Industrielle Revolution. Es ist es nicht damit getan, etwas weniger Fleisch zu essen oder mal auf eine Autofahrt zu verzichten. Wir müssen unser gesamtes Konsumverhalten ändern und zu einem ganz neuen Lebensstil kommen.

Seit gut einem Jahr demonstrieren Schülerinnen und Schüler weltweit jeden Freitag für den Klimaschutz. Hat Sie die Entstehung der Bewegung überrascht?
Ja. Die Fakten über den Klimawandel sind seit Jahrzehnten bekannt. Spätestens seit 1972, als die weltweit führenden Wissenschaftler im sogenannten Charney Report dokumentiert haben, dass sich mit erhöhtem Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre die Temperaturen erhöht haben. Wie das funktioniert, wissen wir sogar noch länger: Der schwedische Chemiker Svante Arrhenius hat schon vor 100 Jahren berechnet, wie ein steigender Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre die Wärmebilanz der Erde ändert. In meiner Ausbildung als Ozeanograf war die Erderwärmung immer ein Thema. Nur die Öffentlichkeit hat es bis jetzt nicht interessiert. Deswegen überrascht mich, dass nun so viele Schülerinnen und Schüler so kontinuierlich auf die Straße gehen.

Empfinden Sie Sympathie für Fridays for Future?
Absolut. Diese Generation wird stark vom Klimawandel betroffen sein. Deswegen ist es richtig, dass sie protestiert.

Würden Sie Ihren Kindern empfehlen, dort hinzugehen?
Ja, das würde ich. Allerdings sind sie nicht mehr in dem entsprechenden Alter.

Und Sie selbst?
Ich bin auf einer Demonstration gewesen, finde aber, das ist eher eine Sache für junge Leute. Anders verhält es sich mit der Aktion “Scientists for Future”. Da unterstützen Forschende die Forderungen der Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftlichen Argumenten. Sobald ich davon gehört habe, war vollkommen klar, dass ich unterschreibe – wie 26.000 Kolleginnen und Kollegen.

Welche Rolle spielt die Wissenschaft im Kampf gegen den Klimawandel?
Ich glaube, dass wir den Kampf gegen den Klimawandel nicht ohne sogenannte negative Emissionen führen können. Das bedeutet, dass wir das Kohlendioxid, das wir erzeugt haben, wieder aus der Atmosphäre rausziehen. Man kann es beispielsweise verflüssigen und in den Boden zurückpumpen. Oder sogar in den Energiehaushalt der Erde eingreifen. Das nennt man Geoengineering. Dazu müssen wir forschen, und zwar sehr, sehr schnell. Denn ich fürchte, dass wir nicht allein aus einer gesellschaftlichen Transformation heraus in naher Zukunft zu einer kohlenstoffneutralen Gesellschaft werden.

Für wie sicher halten Sie Geoengineering?
Es gibt beispielswiese Überlegungen, das biologische Wachstum in den Ozeanen anzuregen, damit sie zukünftig mehr Kohlendioxid aufnehmen können. Oder kleine Partikel in der Atmosphäre freizusetzen, die einen Teil der solaren Strahlung reflektieren und gar nicht erst zur Erde durchlassen. Das Problem ist aber, dass wir bislang nicht wissen, was die langfristigen Effekte wären oder wie sich solche Maßnahmen lokal auswirken würden. Wir können nicht abschätzen, ob wir das gesamte Klimasystem der Erde ins Kippen bringen könnten. Wir denken vielleicht, wir können mal eben die Sonnenstrahlung reduzieren und die Dynamik des Erdsystems kontrollieren wie aus einem Schaltraum. Aber wir haben kein Verständnis dafür, was wir da tun.

Jetzt drängt die Zeit. Woran liegt es, dass im Klimaschutz bis heute so wenig passiert ist?
Darauf habe ich keine Antwort. Wir forschen zu dieser Frage in unserem Exzellenzcluster “Climate, Climatic Chance, and Society (CliCCS)”. Ich vermute, dass es immer noch Klimaskeptiker gibt, weil sie Angst vor den andernfalls notwendigen Konsequenzen haben. In Deutschland sagen wir beispielsweise seit Jahren, dass Braunkohlekraftwerke wirklich das Schlimmste sind, was es gibt. Trotzdem wird erst jetzt überlegt, sie abzuschalten. Politiker betonen stets, wie viele Jobs da dran hängen. Sie verfolgen kurzfristige wirtschaftliche Ziele. Erst jetzt beginnen sie, den Klimawandel ernst zu nehmen.

Muss nur die Politik etwas tun? Oder liegt die Verantwortung auch bei jedem Einzelnen?
Der Klimawandel geht uns alle an und wir müssen alle etwas tun. Insofern sehe ich es auch positiv, dass im Moment auf der lokalen Ebene vielerorts mehr getan wird als auf der großen politischen Bühne. Wir sehen jetzt beispielsweise Städte, die ihre Braunkohlekraftwerke abschalten, die diese Energie nicht mehr wollen. Dazu brauche ich die Bundeskanzlerin nicht. Die notwendige Transformation der Gesellschaft wird nicht nur von oben nach unten gehen, sie muss auch von unten nach oben gehen.

Das Interview hat die Universität Hamburg zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Deutschland: Pelletspreis im Oktober 2019 erhöht sich

21. Oktober 2019 - 8:52

Deutscher Pelletspreis im Oktober 2019 In Deutschland ist der Pelletspreis im September 2019 leicht um 2,1 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 247,17 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Wie erwartet ist der Preis für Pellets im Oktober gestiegen. Das ist eine typische saisonale Entwicklung”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Wer seinen Vorrat an Pellets noch nicht geprüft habe, sollte dies bald nachholen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,94 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 25 Prozent, der zu Erdgas 21,7 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 256,91 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 260,02 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 263,09 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 246,26 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 246,20 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 249,85 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 230,98 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 230,03 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 232,95 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Brennstofflager: Holzpellets richtig lagern

18. Oktober 2019 - 9:00

Brennstofflager: Gewebesilo für Pellets Die kalte Jahreszeit steht bevor – das Brennstofflager für die Pelletsheizung sollte bald gefüllt sein. Wie sich Pellets lagern lassen, erklärt Pellethome.com.

Brennstofflager: Selber bauen oder fertig kaufen

In der Regel holen sich die Holzheizer ihren Brennstoff entweder aus einem Bunkerlager mit Schrägböden oder einem Gewebesilo. Wer etwas Geld sparen und selbst ein Bunkerlager bauen will, sich aber handwerklich nicht allzu viel zutraut, der kann auf einen Bausatz für Schrägböden zurückgreifen. Er wird maßgeschneidert angefertigt, wenn man die Maße des Lagerraums und den Pelletskesseltyp für die Schneckenanbindung nennt. Der Kunde muss kein Profi-Handwerker sein, um die Bauteile anschließend montieren zu können, zumal eine Montageanleitung Schritt für Schritt den Zusammenbau erklärt.

Gewebesilos sind die gebräuchlichsten vorgefertigten Brennstofflager

Bei Gewebesilos hängt in einem Holz- oder Metallgestell ein Stoffsack aus Polyestergewebe. Er ist so geschnitten, dass sich sein unteres Drittel mit einem Winkel von 45 Grad nach unten verjüngt. Die Holzpellets rutschen dadurch von selbst nach unten in den Auslauf- oder Absaugtopf. Gewebesilos lassen sich innerhalb weniger Stunden aufbauen. Bei manchen Anbietern hält ein konischer Boden aus Stahl die Auslaufform des Gewebesilos stabil. Er verhindert, dass abfließende Holzpellets den Sack ausbauchen. In durchgedrückten Flanken ungünstig geschnittener Sacksilos kann sich Holzstaub festsetzen, der die Entnahme der Holzpellets stört. Vollständig aus Stahlblech gefertigte Behälter werden ebenfalls angeboten.

Für niedrige Kellerräume bieten sich Hubsilos an

Eine spezielle Mechanik sorgt bei Hubsilos als Brennstofflager dafür, dass sich der untere Siloteil bei voller Belastung bis auf den Boden absenkt. Werden Pellets entnommen, hebt sich der Hubrahmen und bildet dabei den für ein restloses Auslaufen notwendigen Konus aus. Die Federkraft der Hubmechanik ist auf das jeweilige Volumen der verschiedenen Standardvarianten abgestimmt. Der Konusbereich des Hubsilos ist aus beschichtetem Gewebe gefertigt, damit keine Feuchte vom Boden eindringen kann.

Maulwurf-Austragungssystem Keine Platzprobleme kennt das Maulwurf-Austragungssystem

Weil das Maulwurf-Austragungssystem die Holzpellets von oben absaugt, können die Säcke des Gewebesilos bis zum Boden reichen. Der Maulwurf arbeitet sich in einem Lager von oben nach unten, wandert die Böschungen ab und entleert so den Speicher. Eingebaute Schrägen im Brennstofflager sind daher überflüssig.

Weitere Informationen zur Lagerung von Holzpellets finden Sie in der Broschüre “Lagerung von Holzpellets – ENplus-konforme Lagersysteme” des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands.

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Thermojekt-Wärmetauscher machen Biomassefeuerungen effizienter

16. Oktober 2019 - 9:00

Abgaswärmetauscher Thermojekt Der Thermojekt-Wärmetauscher von NET nutzt die Energie aus Abgasen. Er erfüllt die Anforderungen für die Innovationsförderung im Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Bafa fördert Thermojekt-Wärmetauscher zur Brennwertnutzung

Den Abgaswärmetauscher Thermojekt hat die Bafa für Biomasseanlagen bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung als förderfähig eingestuft. Die Förderstelle unterstützt den Einsatz erneuerbarer Energien mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Die Brennwertnutzung, um Energie aus Abgasen zu gewinnen, bezuschusst sie mit der Innovationsförderung. Systematische und konsequente Rückgewinnung von Wärme aus Abgasen senkt die Energiekosten und die Kohlendioxidemissionen. “Lohnenswert ist der Einbau von Wärmetauschern besonders für Unternehmen mit energieintensiven thermischen Prozessen, bei denen über einen längeren Zeitraum heiße Abgase entstehen”, schreibt NET in einer Produktinformation. Dazu würden vor allem die Back- und Lebensmittelindustrie zählen sowie Gießereien, Härtereien, Pulverbeschichtungsanlagen oder Metallverarbeiter.

Wärmetauscher sind aus Edelstahl gefertigt

Die Thermojekt-Wärmetauscher bieten laut NET vielseitige Möglichkeiten zur effizienten Wärmerückgewinnung bei Abgasen aus Biomasseanlagen. Der kompakte Schwadenkondensator SK gewährleiste durch ein Register aus glatten Rohren ein Maximum an Kondensation. Die Glattrohre würden sich sehr leicht reinigen lassen – ein Vorteil bei schwebeteilbelasteten Abgasen. Die hochwertige Verarbeitung und der Einsatz von Edelstahl zeichne die Thermojekt-Wärmetauscher aus. Sie lassen sich bei Neuanlagen und im Bestand einsetzen. Zubehör wie Regelungstechnik, Hydrauliksets oder Rauchsauger mit Regelung ergänzen das Portfolio. Die Standard-Produktreihe ist beim Deutschen Institut für Bautechnik mit der Nummer Z-43.31-458 zugelassen. NET bietet darüber hinaus spezielle Produktreihen mit besonderen Vorteilen an, etwa mit einem besonders geringen Druckverlust oder mit einem integrierten Bypass-System.

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Holz-Kombikessel wärmen doppelt gut

15. Oktober 2019 - 9:00

Kombikessel SP Dual compact Mit verschiedenen Brennstoffen zu heizen, liegt im Trend. Besonders harmonisch gelingt das Zusammenwirken von Holzpellets und Scheitholz in einem Kombikessel.

Fröling rüstet Scheizholzanlage mit Pelletseinheit zum Kombikessel auf

Zum Beispiel beim SP Dual compact von Fröling. Mit einem Flansch, über den sich eine Pelletseinheit anschließen lässt, hat der österreichische Hersteller dafür seinen Scheitholzkessel S1 Turbo ausgestattet. Die wärmeisolierte Pelletseinheit beherbergt eine wassergekühlte Brennkammer, einen Brennstoffbehälter mit Stokerschnecke, um die Holzpresslinge automatisch zuführen zu können, einen Schieberost, um die Verbrennungsrückstände automatischen entaschen und reinigen zu können, sowie eine Aschelade. Wer die Pelletseinheit anbaut, kann über ihren Brenner automatisch das Scheitholz zünden. Weil Presslinge und Scheite in getrennten Brennräumen verbrennen, können die Anlagenbesitzer flexibel zwischen den Brennstoffen wechseln. Ist das Scheitholz abgebrannt und wird nicht innerhalb von 24 Stunden nachgelegt, heizen die Pellets bei einem vorhandenen Wärmebedarf automatisch weiter. Wird die Füllraumtüre des Scheitholzkessels geöffnet und nachgelegt, unterbricht die Pelletseinheit ihren Betrieb und stellt automatisch auf die andere Anlage um.

Kombikessel schaltet Pellets automatisch zu

Ein weiteres Beispiel für einen Holz-Kombikessel: Hargassner hat seinen Stückholzkessel HV20 mit der kompakten Pelletsanlage Nano-PK zum Kombisystem aufgemotzt. Eine Zündautomatik unterstützt bei ihrem komfortablen Betrieb. So funktioniert es: Die Anlagenbesitzer füllen den Holzkessel mit Scheiten und legen ein Stück Papier in die Anzündautomatik. Der Kombikessel nimmt zuerst Wärme aus dem Pufferspeicher. Reicht die Energie nicht aus, zündet der Stückholzkessel automatisch und heizt den Pufferspeicher auf. Sind die Holzscheite verbrannt und wird nicht nachgelegt, schaltet sich die Pelletsanlage ein. Sie übernimmt das Heizen solange, bis wieder Scheitholz nachgelegt wird.

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Solnet 4.0: Broschüre präsentiert solare Wärmenetze für Wohnquartiere

14. Oktober 2019 - 9:00

Solare Wärmenetze bieten laut Solnet 4.0 eine interessante Möglichkeit für die Wohnungswirtschaft, Kohlendioxid und Kosten zu sparen. Das zeigt eine aktuelle Broschüre mit Praxisbeispielen, die die Marktinitiative herausgegeben hat.

Solnet 4.0 informiert über solare Wärmenetze

Obwohl das Potenzial hoch ist, hat die Energiewende im Wärmebereich laut Solnet 4.0 noch deutlichen Nachholbedarf. Die Beheizung von und die Warmwasserbereitung in Wohngebäuden mache fast ein Viertel des Endenergieverbrauchs in Deutschland aus – und etwa 15 Prozent der Kohlendioxidemissionen. “Wärmenetze bieten eine gut geeignete Infrastruktur für den Ausbau grüner Wärme, insbesondere in dicht bebauten Gebieten, wo die Umstellung auf erneuerbare Energien bei Gebäuden schnell an ihre Grenzen stößt”, schreibt die vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Marktinitiative. Es könnten hohe so­lare Deckungsgrade erreicht werden, zudem sei die Versorgung über zentrale Wärmenetze deutlich kostengünstiger im Vergleich zu dezentralen Anlagen. Doch auch wenn bereits viele Wärmenetze – unter anderem seitens der Wohnungswirtschaft – vorhanden sind, werden sie noch nicht in größerem Umfang für die Einbindung der Solarthermie genutzt.

Wohnungswirtschaft zeigt Interesse an Solarthermie

Damit sich das ändert, hat Solnet 4.0 das Informationsblatt  “Solare Wärmenetze in der Wohnungswirtschaf” herausgebracht. Es stellt einige Beispiele von solar gespeisten Wärmenetzen vor. Sie zeigen, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten zahlreiche Solaranlagen in Betrieb gegangen sind, die bis heute ihre Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit unter Beweis stellen. Die unterschiedlichen technologischen Konzepte basieren unter anderem auf der Kombination mit Speichern oder der Nutzung des Fernwärmenetzes als Saisonalspeicher. Ebenso wurden verschiedene Finanzierungs- und Vergütungsmodelle entwickelt. In der Solnet 4.0-Publikation betont Ingrid Vogler, Leiterin Energie und Technik beim Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die Bedeutung der Wärmewende für die Wohnungswirtschaft: “Entscheidend bei der Weiter­entwicklung ihrer Bestände und energetischen Sanierungen sind neben dem Faktor „grüne Wärme“ dabei immer auch die Kosten pro ge­lieferte Kilowattstunde. Es besteht großes Interesse, vor allem an konkreten Praxisergeb­nissen.” Die liefert nun das neue Infoblatt.

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Feinstaubabscheider Airjekt 1 erhält erweiterte Zulassung

11. Oktober 2019 - 9:00

Airjekt 1 Top Für ihre Feinstaubascheider-Modelle Airjekt 1 hat die Maisacher Firma Kutzner + Weber eine Zulassungserweiterung vom Deutschen Institut für Bautechnik erhalten. Sie lassen sich bei geschlossen betriebenen Holzfeuerstätten nun bis 100 Kilowatt Leistung  anschließen.

Feinstaubabscheider Airjekt 1 funktionieren elektrostatisch

Die Feinstaubabscheider Airjekt 1 funktionieren nach dem elektrostatischen Prinzip. Alle aufsteigenden Partikel im Rauchgas werden elektrisch aufgeladen und ballen sich zusammen. Schließlich entladen sie sich im weiteren Verlauf an der Schornsteininnenwand. Der Abscheidegrad von mindestens 50 Prozent kann laut Kutzner + Weber bereits in einem Abstand von 50 Zentimetern hinter dem Partikelabscheider erreicht werden. Die Staubmessung ist an dieser Stelle ebenfalls möglich beziehungsweise kann ab dort erfolgen.

Bund fördert Feinstaubabscheider

Kutzner + Weber bietet unterschiedliche Modelle seines Feinstaubabscheiders Airjekt 1 für unterschiedliche Einbaumöglichkeiten an. So lassen sie sich sowohl innerhalb und außerhalb von Gebäuden als auch an der Abgasmündung montieren. “Das bietet Flexibilität bei neuen Anlagen oder in der Nachrüstung”, schreibt das Unternehmen in einer Produktinformation. Unter anderem würden sich die Airjekt 1-Modelle durch niedrige Betriebskosten, Abscheidegrade bis 90 Prozent und leichte Wartung qualifizieren. Die korrekte Auswahl des Feinstaubabscheiders erfolgt je nach Einbausituation und Leistung der Feuerstätte. Erhältlich sind Feinstaubabscheider für die Durchmesser 130 bis 250 Millimeter für metallische oder keramische Abgasanlagen beziehungsweise als Mündungsvariante. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert ihren Einsatz.

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Biomasseheizungen und Feinstaub kurz erklärt

9. Oktober 2019 - 9:00

Feinstaub im Größenvergleich Biomasseheizungen stoßen immer weniger Feinstaub aus. Zum einen werden Holzbrennstoffe zertifiziert, zum anderen statten Hersteller ihre Geräte mit Partikelfiltern aus oder optimieren die Feuerungstechnik.

Wie Feinstaub entsteht

Biomasseheizanlagen stoßen sowohl große Flugaschen aus, so genannten Grobstaub mit Partikeln größer einem Mikrometer, als auch Feinstaub, dessen Partikel kleiner als ein Mikrometer sind. Zur Grobasche gehören Asche-, Brennstoff- und Holzkohlenpartikel, die vom Feuerrost aufwirbeln und mit dem Rauchgas in die Umwelt gelangen. Den Großteil der Emissionen machen organische und anorganische Feinstäube aus, sogenannte Aerosole. Organische Aerosole bilden sich, wenn das bei der Holzverbrennung entstehende Gasgemisch nicht vollständig ausbrennt. Besonders stark treten sie auf, wenn der Kessel mit seinem Heizbetrieb startet und wenn er auf Lastwechsel reagieren muss. Sie bestehen aus Rußpartikeln und kondensierten, nicht verbrannten Kohlenwasserstoffverbindungen.

Gut durchmischte Gase verbrennen besser

Vermindern lässt sich Feinstaub durch eine entsprechende Konstruktion der Ausbrand- beziehungsweise Sekundärverbrennungszone. Sie muss unter anderem dafür sorgen, dass sich die Verbrennungsluft mit den Abgasen gut durchmischt, dass hohe Feuerraumtemperaturen von über 800 Grad Celsius erreicht werden und dass die Abgase im heißen Feuerraum genügend lang verbleiben können. Anorganische Feinstäube entstehen aus leicht flüchtigen Aschebildnern wie Chlor, Schwefel und vor allem Kalium. Sie verdampfen aufgrund der hohen Temperaturen teilweise, reagieren anschließend im Rauchgas und formen dabei Minipartikel. Im Gegensatz zu groben Flugaschen und organischen Aerosolen lassen sich die Emissionen an anorganischen Aerosolen praktisch nicht vermeiden, sondern nur minimieren. Dazu gilt es die Brennstoffbetttemperatur so zu regeln, dass sich möglichst wenig Kalium freisetzt.

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Frank Hettler: “Fossile Energieträger müssten abgewertet werden”

8. Oktober 2019 - 9:00

Frank Hettler Die Anforderungen beim EU-Energielabel für neue Heizungen haben sich Ende September verschärft. Im Interview mit Pelletshome.com erläutert Frank Hettler, Leiter des Informationsprogramms Zukunft Altbau, den Unterschied zwischen dem EU-Energielabel und dem deutschen Effizienzlabel für alte Heizanlagen und worauf Verbraucherinnen und Verbraucher beim Heizungstausch achten sollten.

Herr Hettler, wie kommt das EU-Energielabel Ihrer Einschätzung nach bei Handwerk und Verbrauchern an?
In Handwerkerkreisen ist das EU-Energielabel inzwischen sehr gut bekannt. Händlern obliegt im Rahmen der Kennzeichnungspflicht die Verantwortung, ihre Kunden über die Bedeutung des Labels zu informieren und sicherzustellen, dass alle Heizgeräte korrekt gekennzeichnet sind. Bei den Verbrauchern muss sich das Label erst noch etablieren. Aktive Nachfragen zum Label gibt es nahezu nicht.

Die gleiche Frage stellt sich für das deutsche Label für alte Anlagen?
Beim deutschen Effizienzlabel für Altanlagen ist der Informationsbedarf auch auf Seiten des Handwerks trotz aktiver Informationsarbeit der Fachverbände und Innungen weiterhin groß. Das kann daran liegen, dass das Austauschgeschäft alter Heizungen ohnehin gut läuft und das Label als Austauschmotivation in vielen Fällen gar nicht nötig ist.

Inwiefern unterscheiden sich die beiden Label, was die Bewertungskriterien angeht?
Die Bewertungskriterien der beiden Label unterscheiden sich massiv voneinander. Ein wichtiger Unterschied zwischen dem EU-Label für neue Heizungsanlagen und dem Label für Heizungen älter 1996 ist, dass bei neuen Heizungen auch Verbundanlagen mit unterschiedlichen Energieträgern sowie die Heizungsregelung und eventuelle Speicher einberechnet werden. Das Label zeichnet somit die Anlage als Gesamtheit der einzelnen Bestandteile aus. Bei Altanlagen wird ausschließlich der Wirkungsgrad bei Voll- und Teillast von alten zentralen Öl- und Gaskesseln bewertet. Das bedeutet, dass weder die Heizungsregelung, noch eventuelle Speicher oder Solaranlagen einberechnet werden und somit auch keine Auswirkung auf die Effizienzklasse der Hauptheizung haben.

Wie bewerten Sie die Wirksamkeit der Label hinsichtlich der Installation neuer, ökologischer Heizung beziehungsweise dem Austausch alter, fossiler Systeme?
Die Labels spiegeln insbesondere die Effizienz der Heizungen wider, das heißt den Wirkungsgrad, der bei Verbrennung von zum Beispiel Heizöl erreicht wird. Gasheizungen schneiden unter diesem Aspekt vergleichsweise gut ab, da der Energieträger Gas relativ effizient verbrennt. Eigentlich müssten Heizungsanlagen auf Basis fossiler Energieträger jedoch schon alleine aufgrund der schlechten Zukunftsperspektiven – Stichwort endliche Ressourcen und Kohlendioxidemissionen – deutlich sichtbar abgewertet werden. Zudem sollten Zuschüsse für den Heizungstausch mit fossilen Energieträgern dringend gestrichen und auf Heizungen mit erneuerbaren Energieträgern umgelegt werden.

Energieberatung vor Heizungstausch Was bräuchte es, damit sich mehr Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer für eine effiziente, ökologische Heizung entscheiden?
Dazu bedarf es über die Labels hinaus strengerer gesetzlicher Rahmenbedingungen. Wichtig ist deutlich mehr Information und Aufklärung, um vor allem den Wechsel auf erneuerbare Energieträger voranzutreiben – oder zumindest vorzubereiten. Um Ökoheizungen optimal nutzen zu können, ist ein detaillierter hydraulischer Abgleich genauso nötig wie eine Absenkung des Temperaturniveaus hin zu niederen Heiztemperaturen, zum Beispiel mittels einer Fußbodenheizung.

Auf was sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Heizungstausch achten?
Vor dem Heizungstausch sollten sie in jedem Fall eine finanziell geförderte Gebäudeenergieberatung in Anspruch nehmen. Die Experten verschaffen sich einen Eindruck vom energetischen Zustand des Gebäudes als Ganzes und machen erst nach einer Prüfung der Gebäudehülle Vorschläge zur passenden Heiztechnik. Dabei lohnt es sich häufig, auch die Heizlast und die Auslegung der Anlage zu überprüfen. Wurden seit dem letzten Heizungstausch etwa Dämmmaßnahmen durchgeführt oder die Fenster getauscht, reicht häufig eine deutlich kleinere Heizleistung aus. Außerdem zeigen Energieberaterinnen und -berater auf, welche zusätzlichen Sanierungsschritte dabei helfen, weitere Energieeinsparpotenziale zu heben.

Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern finden Sie unter www.zukunftaltbau.de oder www.facebook.com/ZukunftAltbau

Die Fragen wurden per Email gestellt.

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Warum es einen hydraulischen Abgleich bei Brennwertgeräten braucht

7. Oktober 2019 - 9:00

Thermostat einstellen beim hydraulischen Abgleich Ohne einen hydraulischen Abgleich verliert die beste Brennwertheizung ihren Vorteil. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen mit Pellets oder mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kessel handelt.

Ohne hydraulischen Abgleich kann Rücklauftemperatur zu hoch sein

Bei hydraulisch nicht optimal eingestellten Heizungssystemen kann es sein, dass Heizkörper, die näher am Kessel stehen, besser vom Heizungswasser durchströmt werden als weiter entfernte. Während die Wohnung im Erdgeschoss in diesem Fall zu viel von der Wärme aus dem Heizungskeller bekommt, wird die Dachgeschosswohnung nicht richtig warm. Der Heizkessel reagiert und erhöht seine Vorlauftemperatur. Damit steigt aber die Rücklauftemperatur, was dazu führen kann, dass der Kessel nicht mehr im Brennwertbetrieb läuft. Denn der energieeinsparende Brennwerteffekt kann nur wirken, wenn das Rücklaufwasser unterhalb des Taupunktes des eingesetzten Brennstoffs abgekühlt ist. Bei Erdgas liegt der Wasserdampftaupunkt im Rauchgas bei 59 Grad Celsius, bei Heizöl bei 48 Grad Celsius und bei Holz je nach Wassergehalt zwischen 20 und 60 Grad Celsius.

Fachhandwerker stellen Heizung ein

Bei einem hydraulischen Abgleich werden die verschiedenen Komponenten der Heizanlage richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Der Fachmann stellt für jeden einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser so ein, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Auf diese Weise bleibt kein Heizkörper kalt, sodass der Brennwertkessel seine Vorlauftemperatur nicht unnötig erhöhen muss. Bei bereits installierten Kesseln kann der Fachhandwerker den hydraulischen Abgleich auch nachträglich vornehmen.

Staat fördert hydraulischen Abgleich

Der Gesetzgeber hat die Bedeutung einer funktionierenden Heizungshydraulik erkannt. Bei seinen Förderprogrammen zum Einsatz erneuerbarer Energien in Heizungsanlagen und zum Austausch alter fossiler Heizanlagen, dem Marktanreizprogramm und dem Anreizprogramm Energieeffizienz, fordert er einen hydraulischen Abgleich als Voraussetzung. Ohne ihn gibt es keinen staatlichen Zuschuss für eine Biomasseheizung.

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GETEC 2020 zeigt Bedeutung von energieeffizientem Bauen

4. Oktober 2019 - 9:00

GETEC 2020 Vom 14. bis 16. Februar 2020 steht die Gebäude.Energie.Technik (GETEC 2020) auf dem Freiburger Messegelände bevor. Sie will helfen, die zunehmend komplexeren Lösungsmöglichkeiten für energieeffizientes Bauen zu durchschauen.

GETEC 2020 bietet ein breites Rahmenprogramm

Knapp ein halbes Jahr vor Messestart sind bereits über 75 Prozent der Ausstellungsfläche der GETEC 2020 vergeben. Insgesamt erwarten die Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe und Solar Promotion auf den rund 10.000 Quadratmetern etwa 220 Aussteller aus der Bauwirtschaft, der Heizanlagentechnik und der regenerativen Energietechnik. Modernisierungs- und sanierungswilligen Bauherren und Hausbesitzern bietet die GETEC 2020 ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot. Zur Auswahl stehen neben dem Service auf dem zentral angesiedelten Marktplatz Energieberatung zahlreiche Fachvorträge, Fach- und Nutzerseminare sowie themenspezifische, geführte Messerundgänge mit qualifizierten Energieexperten. Weitere Veranstaltungen richten sich an Architektur- und Planungsbüros, Energieberatungsfirmen, Handwerksbetriebe, Kommunen und die Wohnungswirtschaft.

Sonderschauen liefern spezielle Information

Wie engagiert die GETEC 2020 sich Zukunftsthemen widmet, zeigen verschiedene Sonderschauen. So wird der Showroom “Lebensräume” Neuheiten im Smart Home zu Energieeinsparung, Entertainment und Sicherheit zeigen. Die Sonderfläche “Elektromobilität, Laden und Speichern” dokumentiert den engen Zusammenhang von Elektromobilität, Energiewende, intelligenten Stromnetzen und erneuerbaren Energien sowie deren Speicherung. Auf der Sonderfläche “BHKW, Solarstrom und Solarwärme” bietet die Stadt Freiburg eine kostenfreie und herstellerunabhängige Beratung zu effizienten Eigenversorgungslösungen für Gebäude an. Informationen für alle, die das eigene Wohn- und Lebensumfeld komfortabel barrierefrei und generationengerecht gestalten möchten, liefert die Sonderschau “Leben ohne Barrieren”.

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Geändertes EU-Energielabel für neue Heizungen ist eingeführt

2. Oktober 2019 - 9:00

EU-Energielabel Das EU-Energielabel für neue Heizkessel gibt auf einer Skala von grün bis rot an, wie effizient sie wärmen. Seit 26. September 2019 gibt es die neue Effizienzklasse A+++, die Stufen E bis G entfallen. Darauf weist Zukunft Altbau hin.

EU-Energielabel sagt nichts über Betriebskosten

“Hauseigentümer, die ihre Heizung erneuern lassen, sollten auf gute Effizienz und einen möglichst hohen Anteil erneuerbarer Energien achten”, rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. Am besten sei es, gleich auf Heizungen mit A+ oder besser umzusteigen. Die Verbraucher sollten aber auch bedenken, dass das EU-Energielabel keinen Rückschluss auf die Betriebskosten erlaubt, da diese von weiteren Faktoren wie dem verwendeten Energieträger und dem energetischen Zustand des Gebäudes abhängen. Pflicht ist das EU-Energielabel für neue Heizgeräte und Warmwasserbereiter bis 70 Kilowatt Leistung. Warmwasserspeicher bis einschließlich 500 Liter Speichervolumen sowie Produktkombinationen benötigen es ebenfalls. Für diese sogenannten Verbundanlagen gilt das erweiterte Etikett bereits. Die erweiterte Skala ist auch für neue Einzelraumheizgeräte bis 50 Kilowatt Leistung gültig, etwa Pelletsöfen und andere Holzheizungen. 2021 oder 2022 soll die nächste Verschärfung kommen.

Fossile Heizungen schneiden schlechter ab

Heizungen, die erneuerbare Energien nutzen, erhalten ein A+++, ein A++ oder ein A+. Das ist bei Solarkollektoren als Ergänzung zur Wärmeerzeugung der Fall, bei den meisten Holzheizungen und bei effizienten Wärmepumpen. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen können die Noten A+++ bis B erhalten. Gasheizungen und Ölheizungen mit Brennwerttechnik liegen auf der Skala bei A oder B – in seltenen Fällen auch A+. Eine bessere Einstufung ist möglich, wenn die Anlagen mit erneuerbaren Energien kombiniert werden. Weniger effiziente Niedertemperaturgeräte, die die im Abgas enthaltene Energie nicht nutzen, erreichen die Effizienzkategorie C. Sie dürfen nur noch in bestimmten Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden. Geräte der Klasse D kommen in Deutschland bereits jetzt nicht mehr in den Handel. Altgeräte im Heizungskeller benötigen das EU-Energielabel übrigens nicht. Für sie gibt es seit 2016 eine vergleichbare deutsche Kennzeichnung: das Effizienzlabel.

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Wärmemonitor 2018: Haushalte heizen wieder mehr

1. Oktober 2019 - 9:00

Wärmemonitor 2018 Zwei Prozent mehr Heizenergie verbraucht als im Vorjahr haben die deutschen Privathaushalte 2018. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in seinem Wärmemonitor 2018 ermittelt.

Wärmemonitor 2018 nutzt Daten von 300.000 Mehrfamilienhäusern

“Der seit 2015 steigende Bedarf ist ein alarmierendes Signal – vor allem für den Klimaschutz“, sagt Studienautorin Puja Singhal. Ihr Fazit: “Anstrengungen bei der energetischen Gebäudesanierung müssen politisch stärker gefördert werden.” Die DIW-Ökonomin und ihr Kollege Jan Stede haben errechnet, dass der Heizenergiebedarf pro Quadratmeter seit 2015 um rund sechs Prozent gestiegen ist und nun sogar wieder das Niveau des Jahres 2010 übersteigt. Die Berechnungen erstellt das DIW jährlich auf Grundlage von Daten des Energiedienstleisters Ista. Sie basieren auf den Heizkostenabrechnungen von 300.000 Mehrfamilienhäusern in Deutschland und erfolgten klima- und witterungsbereinigt.

Heizkosten für Öl steigen

Der Wärmemonitor 2018 zeigt, dass sich im vergangenen Jahr erstmals seit 2013 der steigende Bedarf auch in den Heizausgaben je Quadratmeter niedergeschlagen hat. Die in den vergangenen Jahren stetig gefallenen Preise für die fossilen Energieträger Öl und Gas hatten bisher dafür gesorgt, dass die Menschen trotz leicht gestiegenem Bedarf weniger für Heizenergie ausgegeben mussten. Im vergangenen Jahr stagnierten laut Wärmemonitor 2018 erstmals seit vielen Jahren die abgerechneten Heizenergiekosten. Für Heizöl mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher zwar neun Prozent mehr ausgeben, für Gas aber vier Prozent weniger als im Jahr 2017. Da rund die Hälfte der Mehrfamilienhäuser mit Gas heizt, nur ein Viertel mit Öl, erhöhten sich im Durchschnitt die Preise nicht. Wer jedoch mit Öl heizt, wird die stark gestiegenen Preise deutlich gespürt haben. Die Kosten werden laut DIW weiter zunehmen, da sich steigende Ölpreise erst mit Verzögerung in den Heizausgaben niederschlagen würden.

Der Westen heizt weiterhin stärker als der Osten

Im Westen lag der Energiebedarf pro Quadratmeter um gut sieben Prozent über dem im Osten. Der Unterschied im Heizverhalten zwischen den beiden Landesteilen hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr leicht ausgeweitet. Den höchsten Bedarf verzeichnete der Südwesten von Schleswig-Holstein, den niedrigsten die Region um Rostock. Nach Bundesländern hält das Saarland den Heizrekord. Am wenigsten wird in Mecklenburg-Vorpommern verbraucht. Dass in Ostdeutschland weniger geheizt wird als im Westen, liegt laut DIW auch daran, dass in den neuen Bundesländern in den Jahren nach der Wende viele Mehrfamilienhäuser energetisch saniert wurden.

Im Westen wird zu wenig saniert

Erstmals hat der Wärmemonitor 2018 für einen Teil der von Ista betreuten Gebäude auf Basis von Energieausweisen die langfristige Entwicklung bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden untersucht. Zwischen 1992 und 2000 lag demnach der Anteil der jährlich sanierten Gebäudehülle in Ostdeutschland zwischen ein und vier Prozent. Im Westen dagegen ist er seit 1992 von nur 0,3 Prozent auf knapp ein Prozent gestiegen, seit 2016 fällt die Quote allerdings wieder leicht. “Um den Energiebedarf bei Wohngebäuden im Durchschnitt signifikant zu reduzieren, müsste die jährliche Rate deutlich über ein Prozent liegen”, sagt Studienautor Stede. Die politischen Bemühungen und steuerlichen Anreize der vergangenen Jahre hätten offensichtlich nicht ausgereicht, um sie über diese Schwelle zu hieven. Die Rate von bis zu vier Prozent in Ostdeutschland in den neunziger Jahren zeige, was möglich wäre.

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Ökofen baut eine neue Produktionshalle

30. September 2019 - 9:00

Neue Produktionshalle erweitert Ökofen-Firmensitz Mit einer neuen Produktionshalle verdoppelt Ökofen nach eigenen Angaben seine Fertigungsfläche.  Der Neubau wird aus einer Holzkonstruktion bestehen.

Produktionshalle soll im Frühjahr 2020 stehen

Exporterfolge und die damit zusammenhängende Verdoppelung der Produktionsmengen innerhalb von nur zwei Jahren machen einen Ausbau des Produktionsstandorts von Ökofen im oberösterreichischen Niederkappel nach Firmenaussage notwendig. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von mehr als sieben Millionen Euro will das Unternehmen die bestehende Produktionshalle um 7.000 Quadratmeter erweitern und damit mehr als verdoppeln. Bei der Realisierung des Neubaus hat sich das Unternehmen für eine Holzkonstruktion entschieden, die von den Holzbau-Experten Brüder Resch aus Ulrichsberg errichtet wird. “Nachhaltigkeit, Regionalität und Kohlendioxid-Vermeidung sind für uns von besonderer Bedeutung. Daher haben wir uns wieder für die Holzbauweise entschieden”, sagt Geschäftsführer Stefan Ortner. Der bereits gestartete Bau soll im Frühjahr 2020 fertiggestellt sein.

Produktionshalle wird aus heimischem Holz gebaut

Mit der Entscheidung, auf die Bauweise mit Holz und regionale Unternehmen zu setzen, leistet das Bauprojekt laut Ökofen einen spürbaren Beitrag für die heimische Holzwirtschaft. Für die Betriebserweiterung werden rund 1.200 Kubikmeter Holzbaustoffe benötigt. Das entspricht insgesamt etwa 2.000 Festmeter Rundholz und rund 50 Lkw-Fuhren. “Mit der benötigten Holzmenge setzen wir neben der Stärkung der heimischen Wirtschaft auch für die Umwelt ein deutliches Zeichen”, sagt Ortner. Rund 2.400 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid würden durch den Zubau langfristig aus der Atmosphäre gebunden. Das entspricht der Menge, die 850 moderne Pkws jährlich ausstoßen. Durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Österreich wachse die für die neue Produktionshalle verwendete Holzmenge in den heimischen Wäldern in nur 20 Minuten nach. Ökofen hat im vergangenen Jahr mit 58 Millionen Euro einen Rekordumsatz erzielt und gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent gesteigert. In diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Zuwachs von 40 Prozent.

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