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Aktualisiert: vor 1 Stunde 9 Minuten

Europäische Pelletskonferenz erneuert Tagungsprogramm

15. Januar 2020 - 9:33

Europäische Pelletskonferenz “Wir machen Pellets zu Gewinnern der Energiewende!” Unter diesem Motto startet die Europäische Pelletskonferenz am 4. und 5. März 2020 in Wels. Eine Strategie-Session gehört zu den Neuerungen des Tagungsprogramms in diesem Jahr.

Europäische Pelletskonferenz 2020 steht im Zeichen der Wärmewende

“Die Positionierung von Pellets als eine wichtige Lösung der Klimapolitik ist jetzt entscheidend. Wir zeigen, wie das gehen kann”, beschreibt Konferenzleiterin Christiane Egger die Strategie-Session am ersten Konferenztag. Die Vorträge diskutieren unter anderem die Fragen, wie Bioenergie vom europäischen Green Deal profitieren kann, wie sich die europäischen Pelletsmärkte entwickeln und warum Initiativen wie der AdieuÖl-Wettbewerb in Oberösterreich die Wärmewende vorantreiben können. Wie sich die Marktanteile von Pellets ausbauen lassen, darüber werden anschließend internationale Experten bei einer Podiumsdiskussion debattieren. Nachmittags präsentiert die Europäische Pelletskonferenz  beim “Pellets in Action und Pellet Innovation Circle” innovative Technologien, Projekte und Finanzierungslösungen aus der ganzen Welt.

Europäische Pelletskonferenz vereint Theorie und Praxis

Am zweiten Konferenztag können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die internationalen Pelletsmärkte informieren. So sind neben Informationen zu den Entwicklungen in Europa unter anderem Vorträge zu den Absatzmöglichkeiten in China, Südafrika und Vietnam geplant. Die Europäische Pelletskonferenz gilt als größte jährliche Veranstaltung der Pelletsbranche weltweit. Sie findet im Rahmen der World Sustainable Energy Days statt. Organisiert wird die Europäische Pelletskonferenz vom Oberösterreichischen Energiesparverband. Einen Tag vor der Veranstaltung bietet er eine Fachexkursion zu Pellets- und Hackschnitzelanlagen an. Anlagenbetreiber und Technologielieferanten erläutern dabei ihre praktischen Erfahrungen mit den Systemen. Weitere Informationen und Angaben zu den Konferenzbeiträgen finden Sie auf der Internetseite www.pellets20.at

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Solarpionier kritisiert Solarverband wegen Solarförderung

14. Januar 2020 - 9:55

Hans-Josef Fell kritisiert Solarförderung Solarförderung für Erdgasheizungen? Hans-Josef Fell wirft dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) vor, sich für höhere Subventionen bei Erdgasheizungen eingesetzt zu haben.

Fell: Hybridheizungen erhalten Solarförderung

Der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete und EEG-Vorreiter Fell spricht harsche Worte: “Mit seiner Lobbyarbeit für die Subventionierung von fossilen Hybridheizungen hat sich der BSW klar auf die Seite der Klimazerstörer gestellt.” Der Solarverband habe dafür gestritten, dass im Klimapaket der Bundesregierung der Neubau von Erdgasheizungen in Verbindung mit Solarkollektoren als sogenannte Hybridheizungen hoch subventioniert werde. Damit habe sich der BSW deutlich gegen den Klimaschutz eingesetzt. “Denn gerade im Heizungssektor gibt es seit Jahren keinen nennenswerten Klimaschutzerfolg, weil der Neubau von Erdöl- und Erdgasheizungen immer noch den Heizungsmarkt dominiert”, begründet Fell. Diese Entwicklung habe der BSW mit seiner Lobbyarbeit im Vermittlungsausschuss nicht nur zementiert, sondern verstärkt. Gefördert werde nun eine Erdgasheizung sogar dann, wenn gar kein Solarkollektor angeschlossen sei. Es genüge, wenn ein dafür vorgesehener technischer Anschluss für eine spätere Installation des Solarkollektors “am St. Nimmerleinstag” bestehe.

BSW-Vorstand Jörg Ebel BSW: Solarförderung besser denn je

“Die Nachrüstung einer Solaranlage darf keinesfalls auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden, sondern muss spätestens nach 24 Monaten erfolgen”, entgegnet BSW-Vorstand Jörg Ebel auf der Internetseite des pv magazine Deutschland, wo auch die Kritik Fells erschienen war. Der BSW halte solare Hybridheizungen für förderwürdig, weil es besser sei, Hybridheizungen zu fördern als ausschließlich fossile Heizungen. Er habe gegen mächtige Interessengruppen seit vielen Jahren für eine stärkere Berücksichtigung der solaren Wärme gestritten, sich Jahr um Jahr eine blutige Nase geholt und trotzdem nicht locker gelassen. Das Ergebnis der Hartnäckigkeit sei ein guter Dreiklangbei der Solarförderung aus solarer Steuererleichterung, aus Abwrackprämie und Verboten und aus steigenden Kohlendioxidpreisen. “Wir erleben jetzt und heute den Beginn der Wärmewende”, schreibt Ebel. Der Solarverband rechnet mit einem spürbaren Anziehen der Solarwärme-Nachfrage

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Klimapaket: Das ändert sich für Hauseigentümer

10. Januar 2020 - 15:45

Energieberaterin informiert über Klimapaket Mit dem überarbeiteten Klimapaket der Bundesregierung ändern sich die Förderbestimmungen in Deutschland. Die neuen Regeln verbilligen gedämmte Häuser, die erneuerbare Energien nutzen, und verteuern die Energiekosten unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Klimapaket führt Kohlendioxidpreis bei Heizungen ein

“Bei Heizungen auf Basis fossiler Energien werden sich die Energiekosten durch den geplanten Kohlendioxidpreis künftig deutlich erhöhen”, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. In den ersten fünf Jahren betrage der Zuschlag für einen jährlichen Verbrauch von 2.000 Liter Heizöl beispielsweise rund 1.200 Euro. Für 2021 ist ein Einstieg mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid für Brenn- und Kraftstoffe vorgesehen. Die Emissionsabgabe steigt 2022 auf 30 Euro, 2023 auf 35 Euro, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro.

Energetische Sanierung rechnet sich steuerlich

Menschen, die dagegen Energie sparen oder auf umweltfreundliche Wärme setzen, profitieren vom Klimapaket. Wer ab diesem Jahr seine Heizungsanlage erneuert, Fenster modernisiert, die Gebäudehülle dämmt oder eine Lüftungsanlage einbaut, darf 20 Prozent von bis zu 200.000 Euro Kosten, maximal 40.000 Euro, über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer absetzen. Im ersten Jahr können sieben Prozent, bis zu 14.000 Euro, im zweiten Jahr der gleiche Betrag und im dritten Jahr sechs Prozent, maximal 12.000 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden. Die Regelung gilt zunächst von 2020 bis 2029. Auch Kosten für Energieberater sollen künftig als Aufwendungen für energetische Maßnahmen gelten. Sie können sogar zu 50 Prozent von der Steuerschuld abgezogen werden.

Von Öl auf Pellets umsteigen Den höchsten BAFA-Zuschuss gibt es für den Austausch einer Ölheizung

Seit 1. Januar 2020 gilt zudem die Austauschprämie für alte Ölheizungen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt bis zu 45 Prozent der Investitionskosten, wenn bei einem Kesseltausch eine Ökoheizung eingebaut wird. Wer seine Ölheizung etwa durch eine Biomasseanlage oder eine Wärmepumpe ersetzt, erhält den Zuschuss in voller Höhe. Für eine Erdgas-Hybridheizung mit einem erneuerbaren Anteil von mindestens einem Viertel – beispielsweise durch den Einsatz von Solarthermie – gibt es einen Investitionszuschuss von 40 Prozent. Auch für effiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, gibt es Investitionszuschüsse des BAFA: 35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, 30 Prozent für Gas-Hybridheizungen und 20 Prozent für Gas-Brennwertanlagen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind. Neue Ölheizungen werden nicht mehr gefördert. Für alle Maßnahmen braucht es einen hydraulischen Abgleich.

KfW verbessert Förderung für Effizienzhäuser

Geht es um Dämmungen, neue Fenster, die Heizungsoptimierung oder den Anschluss an Wärmenetze, können Hauseigentümerinnen und -eigentümer, die ihr selbstgenutztes Wohneigentum sanieren lassen wollen, auch auf die stark aufgewerteten Förderprogramme der Förderbank KfW zurückgreifen. Die förderfähigen Kosten zum KfW-Effizienzhaus steigen von 100.000 Euro auf 120.000 Euro. Ein Zuschuss ist je nach Effizienzhausstandard zwischen 30.000 und 48.000 Euro möglich. “In finanzieller Hinsicht sind die KfW- und BAFA-Gelder jetzt ähnlich attraktiv wie die neue steuerliche Abschreibung”, erklärt Hettler. Je nach individuellem Steuersatz könnten aber Unterschiede zu Tage treten. Eines sei auf alle Fälle sicher: “Die Zeit ist nun wirklich reif für klimafreundliche Heizungen.”

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HKI rät: Alter der Holzfeuerstätte prüfen

9. Januar 2020 - 12:44

Holzfeuerstätte Wer eine ältere Holzfeuerstätte betreibt, sollte bald handeln – sonst droht dem Kachel-, Kaminofen oder Heizkamin in diesem Jahr womöglich das Aus. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik hin.

Holzfeuerstätte nachrüsten, austauschen oder stilllegen

Eine häusliche Holzfeuerstätte, deren Typprüfung vor 1995 erfolgte, darf nur dann weiter betrieben werden, wenn sie die in der Bundesimmissionsschutzverordnung festgelegten Grenzwerte für Kohlenmonoxid und Feinstaub einhält. Ist das nicht der Fall, muss sie mit einer Minderungstechnik nachgerüstet, gegen ein neues Gerät ausgetauscht oder bis zum 31. Dezember 2020 stillgelegt werden. Der HKI rät daher zu einer rechtzeitigen Modernisierung der Holzfeuerstätte. Sie helfe nicht nur dem Klima, sondern senke auch die Heizkosten, da die Verbrennungstechnik in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt habe. Moderne Geräte würden die Emissionen um bis zu 85 Prozent und den Holzverbrauch um rund ein Drittel senken.

Holzfeuerstätte: Datenbank informiert über zugelassene Geräte

Die letzte Frist hat der Gesetzgeber zum 31. Dezember 2024 gesetzt. Von ihr sind alle Geräte betroffen, deren Prüfung zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010 erfolgt ist. Für alle später in Betrieb genommenen Geräte gelten die strengeren Grenzwerte der zweiten Stufe der Bundesimmissionsschutzverordnung. Das Jahr der Zulassung finden Sie auf dem Typenschild. Wenn sie sich nicht sicher sind, können Sie auch ihre Schornsteinfegerin oder ihren Schornsteinfeger fragen. Auf dem Verbraucher-Portal www.ratgeber-ofen.de hat der HKI zudem eine Datenbank veröffentlicht, in der über 6.500 Geräte aufgeführt sind. Sie gibt Auskunft darüber, ob eine Holzfeuerstätte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

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Klimavolksbegehren bewertet türkis-grünes Regierungsprogramm als Teilsieg

8. Januar 2020 - 10:49

Katharina Rogenhofer vom Klimavolksbegehren Einen Großteil seiner Forderungen sieht das Klimavolksbegehren im türkis-grünen Regierungsprogramm niedergeschrieben. Allerdings kritisiert das Klimabündnis, dass es an konkreten Maßnahmen und Zeitplänen zu ihrer Durchsetzung fehlt.

Klimavolksbegehren fehlen Maßnahmen für ökosoziale Steuerreform

“Für das Klimavolksbegehren ist das neue Regierungsprogramm ein erster Sieg”, sagt Sprecherin Katharina Rogenhofer. Nach einem Jahr Klimabewegung hätten sich ihre Forderungen merklich niedergeschlagen. Endlich werde wissenschaftlich basierte Klimapolitik gemacht und Klimaneutralität bis 2040 festgelegt. Mit dem schrittweisen Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas würde Österreich aus den fossilen Fesseln befreit. Allerdings nennt das Klimavolksbegehren auch Kritikpunkte. Die Verschleppung der ökosozialen Steuerreform auf 2022 bezeichnet es als unverantwortlich. Fraglich sei außerdem, wie die massiven Investitionen für eine Klimawende mit einem staatlichen Nulldefizit zu vereinbaren seien. Dennoch bewertet das Klimavolksbegehren das Klimaprogramm als Teilerfolg. “Wir sind das erste Volksbegehren, das schon vor seinem Abschluss viele Forderungen auf die politische Ebene gehoben hat”, erklärt Rogenhofer.

Österreichische Regierung plant das Aus für fossile Heizungen

“Um die Erreichung der Klimaschutzziele Österreichs bis 2040 zu gewährleisten, muss auf
die Verbrennung von Heizöl, Kohle und fossilem Gas für die Bereitstellung von Wärme und Kälte weitestgehend verzichtet werden”, heißt es im türkis-grünen Regierungsübereinkommen. Dazu will die neue Regierung den Ausbau der Nah- und Fernwärme beschleunigen. Außerdem soll ein Bundesgesetz in einem Stufenplan das Aus von Öl und Kohle im Gebäudesektor regeln. So sollen die fossilen Energieträger ab diesem Jahr im Neubau und ab dem kommenden Jahr bei Heizungswechseln nicht mehr zum Einsatz kommen dürfen. Gesetzlich geregelt werden soll ein verpflichtender Austausch aller mehr als 25 Jahre alter Ölkessel ab 2025. Die restlichen Anlagen sollen bis 2035 ausgetauscht sein. Im Neubau sollen ab 2025 keine Gaskessel mehr zulässig sein. In Zusammenarbeit mit den Bundesländern will die türkis-grüne Bundesregierung zudem eine Wärmestrategie erarbeiten, die zur vollständigen Dekarbonisierung des Wärmemarktes führt.

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Alexis Gula: Gute Noten für Pellets- und Hackschnitzelheizungen

7. Januar 2020 - 16:54

Alexis Gula Moderne Holzfeuerungen schneiden gut ab bei den Staub- und Kohlenmonoxid-(CO)-Messungen. Das zeigen die Ergebnisse, die der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) jedes Jahr in seinen “Erhebungen des Schornsteinfegerhandwerks” vorlegt. Im Interview bewertet Alexis Gula, ZIV-Vorstand Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Zahlen.

Herr Gula, müssen sich Besitzer einer neuen Holzheizungsanlage sorgen, dass sie die Grenzwerte für Staub und CO nicht einhalten?
Nein, das müssen sie in der Regel nicht. Die Beanstandungsquoten bei Pellets- und Hackschnitzelkesseln lagen in den vergangenen Jahren meistens unter fünf Prozent und damit auf einem niedrigen Niveau. Auch bei Scheitholzkesseln haben im Jahr 2018 nur rund sechs Prozent der neu errichteten Feuerungsanlagen die Grenzwerte bei der Erstmessung nicht eingehalten. Entspricht eine Feuerungsanlage den aktuellen technischen Standards und wird sie entsprechend gewartet, können wir davon ausgehen, dass sie die Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung – 1. BImSchV – einhält.

Warum gibt es bei den Erstmessungen weniger Beanstandungen als bei den wiederkehrenden Überprüfungen?
Hintergrund ist, dass schrittweise bestehende, bisher nicht überwachungspflichtige Feuerungsanlagen der Messpflicht zugeführt werden. Es handelt sich um Anlagen, die vor dem 22. März 2010 errichtet worden sind und deren Nennwärmeleistung weniger als 15 Kilowatt beträgt. Hinzu kommen Feuerungsanlagen, die nach einer Übergangsregelung jetzt Stufe 1 der 1. BImSchV einhalten müssen. Sie entsprechen teilweise nicht mehr dem Stand der Technik und verfügen weder über eine Lambdaregelung noch über ein Verbrennungsluftgebläse, die für die Einhaltung der Anforderungen der Stufe 1 und 2 der 1. BImSchV vorausgesetzt werden.

Was passiert, wenn ein Schornsteinfeger bei der wiederkehrenden Überprüfung eine Überschreitung der Grenzwerte feststellt?
Der Schornsteinfeger wird innerhalb einer angemessenen Frist eine Nachmessung vornehmen. Die 1. BImSchV gibt keine genaue zeitliche Regelung vor. Sie verweist stattdessen auf das Schornsteinfeger-Handwerksgesetz. Das heißt: Bis zum Ablauf der im Feuerstättenbescheid angegebenen Frist muss ein positives Ergebnis vorliegen. Die Zeit bis dahin sollte der Betreiber für eine Optimierung der Heizungsanlage nutzen und – falls noch nicht erfolgt – den Kessel warten lassen.

Was geschieht nach einer erneuten Überschreitung des Messwertes bei der Folgemessung?
Der Schornsteinfeger informiert die zuständige Aufsichtsbehörde, die einen weiteren Messtermin veranlasst. Werden die Emissionen auch nach dieser dritten Messung auf Anordnung der
Behörde nicht eingehalten, ist die Feuerungsanlage stillzulegen.

Was kann der Kunde dann noch unternehmen, um seinen Kessel weiterbetreiben zu können?
Er könnte einen Antrag auf Ausnahme nach Paragraph 22 der 1. BImSchV stellen. Mir sind
allerdings keine Fälle bekannt, bei denen ein Kunde seine Anlage hätte weiter betreiben dürfen,
obwohl die Grenzwerte nicht eingehalten worden sind. Es gibt maximal eine Fristverlängerung über eine Heizperiode hinaus, wenn wirtschaftliche Gründe dafür sprechen.

In welchen Fällen könnte die Nachrüstung eines Partikelfilters oder eines Abgaswärmetauschers eine Möglichkeit sein, um die Grenzwerte bei einer Messung einhalten zu können?
Grundsätzlich vertreten wir die Auffassung, dass ältere, häufig ineffiziente Kessel eher ausgetauscht als nachgerüstet werden sollten. Ein Partikelfilter kann außerdem nur dann eine Lösung sein, wenn der Staubgrenzwert überschritten wird. Bei einer Überschreitung des CO-Wertes hilft eine Staubminderungseinrichtung wenig. In diesem Fall können folgende Maßnahmen zur Verbesserung des Emissionsverhaltens beitragen: Optimierung des Heizkessels, Überprüfung der Einstellung des Heizkessels, Überprüfung der Lambdasonde und gegebenenfalls Überprüfung der Hydraulik des Heizungssystems und der Rücklaufanhebung, um eine Auskühlung des Kessels zu vermeiden. Kaltes Kesselwasser sorgt für geringere Feuerraumtemperaturen und führt zu erhöhten CO-Werten. In Zukunft wird es vielleicht weitere Lösungen geben. Derzeit beschäftigen sich Forschungsvorhaben mit Katalysatoren, die neben der Verringerung der Staubfraktion auch eine Reduzierung des CO-Gehalts erreichen sollen.

Zu welchem Zeitpunkt halten Sie den Einbau eines Partikelfilters für sinnvoll? Bereits nach der ersten Überschreitung oder erst nach einer erneuten Überschreitung bei der Nachmessung?
Eine Einrichtung zur Staubminderung kann grundsätzlich immer nachgerüstet werden. Sinnvoll ist dies aus unserer Sicht jedoch nur, wenn gleichzeitig der veraltete Kessel ausgetauscht wird.

Weitere Informationen zu den Feuerstättenmessungen: www.depv.de

Das Interview hat das Deutsche Pelletinstitut zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Nahwärmenetz in Moosach gewinnt Energiepreis

3. Januar 2020 - 9:00

Nahwärmenetz in Moosach Für vorbildlichen Klimaschutz hat der Landkreis Ebersberg das Naturstrom-Nahwärmenetz in Moosach mit dem Energiepreis prämiert. Holz und Sonne liefern die Energie.

Nahwärmenetz in Moosach heizt mit Holz und Sonne

Von konventioneller Wärmeversorgung verabschiedet hat sich die Gemeinde Moosach im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Sie hat fossilen Brennstoffen, dem damit einhergehenden hohen Treibhausgasausstoß sowie der starken Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten den Rücken gekehrt. Seit Ende 2018 fließt in Moosach erneuerbare Wärme, die rund 70 Haushalte regenerativ versorgt. Statt wie bisher zumeist über die eigene Ölheizung im Keller versorgt ein mit Holz und Sonne befeuertes Nahwärmenetz in Moosach einen großen Teil der Haushalte. “Die Kombination aus Sonne und Holz macht schon heute eine 100 Prozent erneuerbare Wärmeversorgung möglich –– und das zu jeder Jahreszeit”, erklärt Thilo Jungkunz, Geschäftsbereichsleiter Dezentrale Energieversorgung bei Naturstrom.

Innovatives Technikkonzept setzt auf regionale Rohstoffe

Als Erzeuger für die nachhaltige Wärme kommen im Nahwärmenetz in Moosach ein Biomassekessel mit 390 Kilowatt sowie zwei Kessel mit je 530 Kilowatt zum Einsatz. Durch Rahmenverträge mit lokalen Lieferanten stellt die Betreibergesellschaft sicher, dass der Brennstoff aus einer Entfernung von maximal 40 Kilometern kommt. An sonnigen Tagen leistet die 1.067 Quadratmeter große Freiflächen-Solarthermieanlage mit 750 Kilowatt Leistung einen wichtigen Beitrag zur Wärmeversorgung. Sie reduziert den Einsatz von Holz. Zwischengespeichert wird die erneuerbar erzeugte Wärme in einem 100 Kubikmeter großen Pufferspeicher. Das Nahwärmenetz in Mossach spart jährlich 840 Tonnen Kohlendioxid.

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Peter Püspök: Österreich erreicht seine Klimaziele 2020 nicht

31. Dezember 2019 - 9:00

Peter Püspök: "Wir brauchen rasche Maßnahmen" Österreich ist auf dem besten Weg, seine Energie- und Klimaziele zu verfehlen. Darauf weist der Verbandspräsident Peter Püspök von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) hin.

Klimaziele: Vorläufige Energiebilanz dokumentiert Rückgang bei erneuerbaren Energien

Ziele für den Energieverbrauch, die Erzeugung erneuerbarer Energien und die Reduktion von Treibhausgasemissionen bis 2020 hat sich Österreich vor zehn Jahren gesetzt. “Mit der Veröffentlichung der Energiestatistik durch die Statistik Austria für 2018 ist nun klar, dass alle drei Energie- und Klimaziele in weite Ferne rücken”, sagt EEÖ-Präsident Peter Püspök. So sei der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieversorgung von 2016 auf 2017 um 1,5 auf 32 Prozent gesunken. Püspök erwartet, dass es 2018 einen weiteren Rückgang gegeben hat. Der Energieverbrauch sei aufgrund relativ hoher Temperaturen im Winter und das Abschalten eines Hochofens zwar unter dem Durchschnitt gelegen, andererseits sei 2018 ein unterdurchschnittliches Jahr für die Produktion aus Wasserkraft und Windkraft gewesen. “Insgesamt muss aber gesagt werden, dass die große Gefahr besteht, dass das österreichische EU-Ziel 2020 von 34 Prozent erneuerbare Energien nicht erreicht wird und Strafzahlungen anfallen”, erklärt Püspök.

EEÖ fordert koordinierte Klimaschutzmaßnahmen

Laut dem EEÖ-Verbandspräsidenten zeigen aktuelle Prognosen des Wegener Centers in Graz, dass die Emissionen bis 2020 deutlich vom Zielkurs abzuweichen drohen. Deshalb seien koordinierte Aktivitäten zum Klimaschutz von Bund und Ländern notwendig. Warum man im Finanzministerium und den ebenfalls verantwortlichen Ländern bereits 2020 eher Strafzahlungen in Kauf nehme anstatt auf wertschöpfende Investitionen in Österreich zu setzen, sei ihm ein Rätsel. Vor allem technische Lösungen wie erneuerbare Energien würden sich rasch und effizient für die Volkswirtschaft umsetzen lassen. “Wir stehen bereit und gehen davon aus, dass die nächste Regierung den Kurs in Richtung einer ernst zu nehmenden Energie- und Klimapolitik setzt.”

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Pelletskesselhersteller unterstützt UNICEF

30. Dezember 2019 - 9:00

UNICEF sorgt sich um Trinkwasser Eine Kooperation mit UNICEF Österreich hat das Mühlviertler Unternehmen Ökofen gestartet. Der Pelletskesselhersteller will das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen bei seinen Projekten für sauberes Trinkwasser unterstützen.

Ökofen spendet Wasserreinigungstabletten an UNICEF Österreich

“In vielen Regionen der Welt sind die Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu spüren. Es leiden speziell Kinder unter dem fehlenden Zugang zu sauberem Wasser”, begründet Ökofen-Geschäftsführer Stefan Ortner, warum seine Firma künftig UNICEF bei seinen Projekten für sauberes Trinkwasser unterstützen will. UNICEF kümmert sich in Katastrophengebieten um die Versorgung mit sauberem Wasser. Damit mehr Kinder Zugang zu sauberem Wasser erhalten, spendet Ökofen für jedes verkaufte Pelletsgheizerät mit integrierter Warmwasserbereitung ein “Sauberes-Wasser-Paket” an UNICEF Österreich. Es enthält 5.000 Wasserreinigungstabletten sowie Gefäße zur Aufbereitung. Eine Tablette reicht, um vier bis fünf Liter Wasser zu reinigen.

Menschen benötigen Trinkwasser als Lebensgrundlage

Wasser ist eine elementare Voraussetzung für das Leben auf der Erde und für uns ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Umso gravierender ist es, dass weltweit mehr als zwei Milliarden Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser haben. 785 Millionen Menschen verfügen nicht einmal über eine Grundversorgung mit Wasser. Der Klimawandel verschärft die Situation durch lange Dürren und vermehrte Überflutungen. Das Fehlen von sauberem Trinkwasser ist eine große Bedrohung für die Gesundheit der Menschen. Ein Großteil der Infektionskrankheiten in Krisengebieten sind auf kontaminiertes Wasser und unzureichende sanitäre Grundversorgung zurückzuführen. Besonders Kinder sind betroffen.

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UBA führt Blauen Engel für Kaminöfen ein

27. Dezember 2019 - 9:00

Mit dem Blauen Engel kommen neue Tests Mit dem Blauen Engel sollen künftig besonders emissionsarme Scheitholzkaminöfen ausgezeichnet werden. Um das Umweltzeichen zu erhalten, müssen sie einen Partikelmassewert einhalten.

Grenzwerte für Blauen Engel fallen schärfer aus als staatliche Vorgaben

In Deutschland gelten bereits strenge Grenzwerte für den Schadstoffausstoß von Scheitholzkaminöfen. Mit dem Blauen Engel will das Umweltbundesamt die Emissionen der Geräte weiter senken. “Mit den nun beschlossenen Anforderungen des Blauen Engels schieben wir Innovationen in der Branche an und erleichtert den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Orientierung”, sagt Umweltbundesamt-Präsidentin Maria Krautzberger. Die Kaminöfen durchlaufen für die Zertifizierung mit dem Blauen Engel ein erweitertes Typprüfverfahren, mit dem das reale Emissionsverhalten beim Verbrennen des Holzes laut Umweltbundesamt besser abgebildet wird. Außerdem hat die Jury strenge Grenzwerte festgelegt. Geräte mit dem Blauen Engel müssen einen Partikelmassewert – wie der Grenzwert für Staub in der Fachsprache genannt wird – einhalten. Er liegt deutlich unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert: 15 statt 40 Milligramm pro Kubikmeter.

DUH lobt, HKI kritisiert

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt die Entscheidung und fordert von den für die Luftreinhaltung zuständigen Bundesländern und Städten, das Umweltzeichen für Scheitholzkaminöfen schnellstmöglich als Mindeststandard für alle neuen Anlagen anzuwenden. Der Berliner Senat hat nach DUH-Angaben in seinem im Juli 2019 vorgestellten Luftreinhalteplan den Blauen Engel als künftige Mindestforderung für Öfen bereits angekündigt. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik sieht das Umweltzeichen dagegen kritisch. Geschäftsführer Frank Kienle äußerte vor geraumer Zeit bei einer Presseveranstaltung in Maisach die Befürchtung, dass die strengen Anforderungen den Ersatz alter Geräte verhindere, die aufgrund der Bundesimmissionsschutzverordnung eigentlich ausgetauscht werden müssten. Die neuen Kaminöfen würden zwei- bis dreimal mehr kosten. Zudem würden aufwändige und teure Prüfstandsmessungen erforderlich.

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Bundesregierung erhöht Förderung durch Marktanreizprogramm

23. Dezember 2019 - 9:00

Mehr Förderung: Marktanreizprogramm 2020 Wer im neuen Jahr eine Pelletsheizung kauft, kann sie sich mit bis zu 45 Prozent durch das Marktanreizprogramm fördert lassen. Darauf weist das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) hin.

Marktanreizprogramm stellt auf prozentuale Förderung um

Zum 1. Januar 2020 plant die Bundesregierung deutlich attraktivere Förderkonditionen im BAFA-Teil des Marktanreizprogramms. Das DEPI hat die folgenden Informationen zusammengetragen. Sie gelten vorbehaltlich der zum 30. Dezember angekündigten Veröffentlichung der neuen Förderrichtlinie:

  • Der Förderbetrag, der bislang von Leistung der Pelletsheizung abhing, wird auf einen prozentualen Anteil der Investitionskosten umgestellt.
  • Den Zuschuss gibt es im Bestand und für Anlagen mit Brennwerttechnik oder Partikelabscheider im Neubau. Er beträgt 35 Prozent für Holzzentralheizung oder wasserführende Pelletskaminöfen. 45 Prozent bekommt, wer eine alte, nach der Energieeinsparverordnung nicht austauschpflichtige Ölheizung ersetzt.
  • Für Solarwärmeanlagen beträgt der Zuschuss 30 Prozent. Holzzentralheizungen oder wasserführende Pelletskaminöfen, die mit einer förderfähigen Solaranlage kombiniert werden, erhalten 35 Prozent beziehungsweise 45 Prozent beim Austausch einer Ölheizung.
  • Für Hybridanlagen, die aus einer Holzzentralheizung oder einem wasserführenden Pelletskaminofen und einer Gasbrennwertanlage bestehen, liegt der Zuschuss bei 25 Prozent. (Der regenerative Anteil der Hybridanlage muss 30 Prozent betragen.)
  • Das Marktanreizprogramm 2020 fördert höchstens mit 50.000 Euro brutto pro Wohneinheit bei Wohngebäuden und maximal 3,5 Millionen Euro brutto bei Nichtwohngebäuden.
  • Die Investitionssumme umfasst alle mit dem Heizungstausch verbundenen Maßnahmen und Anlagenkomponenten wie Pufferspeicher, Lager- und Transportsysteme.
  • Ab 2020 werden auch Anlagen mit mehr als 100 Kilowatt gefördert.
  • Der KfW-Teil des Förderprogramms für Anlagen größer 100 Kilowatt läuft 2020 weiter. Laut DEPI dürfte die BAFA-Förderung in der Regel finanziell attraktiver sein. Ausnahmen: Mit Holz befeuerte KWK-Anlagen und Neuanlagen größer 100 Kilowatt ohne Partikelabscheider oder Brennwerttechnik.
  • Der APEE-Zusatzbonus entfällt im BAFA-Teil, im KfW-Teil wird es ihn 2020 weiterhin geben.
Weitere Informationen des DEPI

Die geplante Steuerförderung in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten für Maßnahmen der energetischen Gebäudemodernisierung im Bestand wird ab 2021 auch für alle seit 2020 installierten und im Marktanreizprogramm förderfähigen Holzfeuerungen für selbstnutzende Gebäudeeigentümer gelten (Stand 19.12.2019). Hinweis vom DEPI: Die Steuerförderung wird für diejenigen Heizungsmodernisierer attraktiver als das Marktanreizprogramm sein, die es versäumt haben, ihren Förderantrag rechtzeitig vor der Auftragsvergabe für die neue Holzfeuerung beim BAFA einzureichen. Weitere Informationen zur neuen Förderung finden Sie beim DEPI.

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Österreich: Pelletspreis im Dezember 2019 erhöht sich etwas

20. Dezember 2019 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im Dezember 2019 Der österreichische Pelletspreis im Dezember 2019 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,9 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 242,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Dezember 2019 laut PPA um 0,9 Prozent unter dem im Dezember vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 58,5 Prozent. Gas ist 63,7 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 259,90 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 240,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 241,60 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 207,81 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber November 2019 um 0,9 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Dezember 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,11 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber November 2019 um 0,7 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,96 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,86 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,12 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,68 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im Dezember 2019 etwas gestiegen

18. Dezember 2019 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im Dezember 2019 In Deutschland ist der Pelletspreis im Dezember 2019 um 1,3 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 257,30 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Der Pelletmarkt verhält sich im Winter erwartungsgemäß, das heißt der Preis steigt bei niedrigen Temperaturen zusammen mit der Nachfrage leicht”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Erfreulich sei 2019 der stabil niedrige Preis der kleinen Presslinge gewesen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,15 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 20,3 Prozent, der zu Erdgas 18,5 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 267,13 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 268,25 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 268,30 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 256,73 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 255,25 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 257,29 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 241,61 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,20 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 243,42 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Hans Martin Behr: “Einen fossilen Backup braucht es nicht!”

17. Dezember 2019 - 9:00

Hans Martin Behr Pelletsanlagen bieten sich für kommunale Einrichtungen und Wohnbauten als umweltfreundliche Heizungen an. Worauf Kommunen dabei achten müssen, erklärt Hans Martin Behr im Interview. Er arbeitet als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Holzfeuerungsanlagen.

Herr Behr, aus welchen Gründen setzen Kommunen so schleppend auf Holzpellets als Heizbrennstoff?
Meiner Erfahrung nach setzen die ausführenden Ebenen einer kommunalen Verwaltung oder eines kommunalen Eigenbetrieben ungern auf Holzpellets oder Hackschnitzel, weil die Wärmeerzeugung mit Heizöl oder Gas bequemer ist und weniger Arbeit macht. Die oberen Ebenen hingegen nehmen ihre in kommunalen Agenden oder Klimazielen formulierten Verpflichtungen unterschiedlich ernst. Dort, wo man diese Ziele erreichen möchte, werden Pelletsheizanlagen geplant und umgesetzt. In diesen Fällen ist es wichtig, die Hausmeister und andere ausführende Personen der unteren Ebene auf dem Weg der Umstellung mitzunehmen. Ansonsten wird die Pelletsheizung schnell zu einer Frust-Heizung.

Wie bewerten Sie die Wirtschaftlichkeit von Pellets im Vergleich zu fossilen Energieträgern?
Kleine Anlagen mit Leistungen bis 20 Kilowatt sind aufgrund der höheren Investitionskosten teilweise schwierig zu rechnen. Im Leistungsbereich zwischen 20 und 200 Kilowatt ist eine Wirtschaftlichkeit in der Regel immer gegeben. Bei großen Anlagen über 200 Kilowatt kommt es auf den Rahmenvertrag mit dem Gasversorger und auf den zu betrachtenden Zeitraum an. Der momentane Gaspreis bei großen Abnahmemengen macht es für Pellets im großen Leistungsbereich schwierig, zu konkurrieren. Bei Öl hilft eine Beispielrechnung: Ein Heizölverbrauch von 10.000 Litern im Jahr entspricht einem Pelletsverbrauch von 20 Tonnen, die je Tonne etwa 225 Euro kosten. Das bedeutet, dass Pellets der wirtschaftlichere Brennstoff sind, wenn der Heizölpreis für die Beispielanlage mehr als 42 Cents pro Liter beträgt. Kalkuliert man mit einer realistischen Preissteigerung der fossilen Brennstoffe – entweder wegen ihrer Knappheit oder wegen der CO2-Besteuerung –, dann ist eine Wärmeversorgung mit Pellets immer wirtschaftlich. Hinzu kommt, dass sich der Pelletspreis in den vergangenen 20 Jahren als relativ stabil erwiesen hat. Geringe Preisausschläge zeigen sich in erster Linie zwischen Sommer und Winter.

Pellets-Kaskade in Schloss Langenselbold Auf was gilt es bei der Planung von Pelletsheizungen in kommunalen Einrichtungen oder Wohnbauten besonders zu achten?
Der Planer sollte sich mit Pelletsanlagen auskennen. Sowohl das Brennstofflager als auch die hydraulische Einbindung des Wärmeerzeugers unterscheiden sich erheblich von Heizöl- oder Gasanlagen. Suboptimale Ausschreibungsunterlagen stellen meist schon den Beginn von Problemen dar. Wenn der zu installierende Pelletskessel dann nur über den Preis gewählt wird, sind die Ausgangsbedingungen für seinen Betrieb nicht ideal. Eine gute Planung, ein guter Pelletskessel – der nicht der teuerste sein muss –, eine hydraulische Einbindung, die auf die Eigenarten von Feststoffheizungen eingeht, ein gut zu erreichendes Brennstofflager in ausreichender Größe sind der Schlüssel für eine langfristig gut funktionierende Pelletsheizanlage.

Welche typischen Schwierigkeiten treten bei der Planung auf?
Ein zu kleines Brennstofflager oder eine Achterbahn für die Befüll-Leitung sollten nicht geplant werden. Der Brennstoff Pellet erzeugt Bruch und Feinanteil beim Einblasen. Er sollte durch eine geeignete Leitungsführung minimiert werden. Die Reaktionsfähigkeit eines Pelletskessels hinsichtlich der Wärmeanforderung ist nicht so schnell wie bei einem Öl- oder Gaskessel. Deswegen sollte die Installation eines Pufferspeichers in Betracht gezogen werden.

Wie lassen sich Fehler im Betrieb vermeiden?
Wichtig ist, dass sich der Hausmeister zuständig fühlt. Er sollte den Aschekasten regelmäßig leeren und die Anlage zweiwöchentlich kontrollieren, um eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen. Das Nachfüllen des Lagers sollte erst erfolgen, wenn es beinahe geleert ist. Ein beliebter Fehler in kommunalen Gebäuden und Mehrfamilienhäusern ist es, das Lager aufzufüllen, wenn noch erhebliche Restmengen an Pellets vorhanden sind. Ein ständiges Drauftanken erhöht den Feinanteil im unteren Bereich des Lagers. Pellets können dann entweder nicht mehr nachrutschen oder die Austragungseinrichtung kann verstopfen.

In welchen Fällen würden Sie sich für einen fossilen Backup-Kessel entscheiden?
Bei Hackschnitzeln im kommunalen Bereich immer, bei Pellets kann über mehrere Kessel die Betriebssicherheit erhöht werden. Ein fossiler Backup ist nicht notwendig.

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband hat im vergangenen Jahr eine Broschüre zum Thema herausgebracht. Das 90-seitige, kostenfreie Heft “Pelletheizungen in kommunalen Einrichtungen, Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie” beantwortet Fragen rund um das Heizen mit Pellets. Über 50 Anlagenbeispiele zeigen, wie Pelletsheizungen effizient und wirtschaftlich betrieben werden.

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Schweiz: Pelletspreis im Dezember 2019 zeigt nach oben

16. Dezember 2019 - 9:00

Schweizer Pelletspreis im Dezember 2019 Der Schweizer Pelletspreis im Dezember 2019 ist mit durchschnittlich 373 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Dezember 2019 liegt laut Pelletpreis.ch über dem Niveau vor einem Jahr, als er 369,60 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,52 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,80) und Erdgas (10,04). Diese Zahlen beziehen sich auf November 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 387,70 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 370,99 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 360,45 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 347,06 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Klimastudien: Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich

13. Dezember 2019 - 9:00

Studie zur Zukunft der Meeresspiegel Die Klimakrise lässt den Meeresspiegel immer schneller steigen und bedroht den Lebensraum Ozean. Das belegen zwei neue wissenschaftliche Studien.

Heutiges Handeln beeinflusst Meeresspiegel bis in die nächsten Jahrhunderte

“Der globale Meeresspiegelanstieg hat sich bereits beschleunigt. Das liegt auch daran, dass die Eisschilde in Grönland und der Antarktis immer schneller abschmelzen”, erklärt Professor Detlef Stammer, Direktor des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg. Wie sich der Anstieg in Zukunft entwickeln werde, hänge stark davon ab, wie viele Treibhausgase die Menschheit noch ausstoßen wird. Sammer hat mit 13 anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Broschüre “Zukunft der Meeresspiegel” erstellt, die das Deutsche Klima-Konsortium und das Konsortium Deutsche Meeresforschung veröffentlichten. Sie erklärt die wissenschaftlichen Grundlagen zum Anstieg des Meeresspiegels und hilft, die Risiken besser einzuschätzen. Manche Regionen werden künftig unbewohnbar sein, warnen darin die Forscherinnen und Forscher. Der Ankündigung von ambitionierteren Klimazielen und einem Grünen Deal für Europa sollten jetzt wirksame Maßnahmen folgen, damit die Kohlendioxidemissionen schnell sinken. “Im Moment sind wir auf dem Weg in eine Vier-Grad-Welt mit drastischen Folgen für die nächsten Generationen”, alarmiert Stammer.

Greenpeace fordert globale Maßnahmen zur Rettung der Weltmeere

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt in ihrem neuen Report “In hot water” davor, dass große Teile der Ozeane demnächst in ihren Funktionen als Ökosysteme und als Kohlendioxid-Speicher versagen könnten, wenn sich die Atmosphäre weiter ungebremst aufheizt. Die Studie fasst den derzeitigen Stand der Forschung zusammen. Schon heute zeigen demnach die Weltmeere mit ihrer Versauerung, dem Anstieg des Meeresspiegels und dem Aufheizen der Oberflächentemperatur deutliche Symptome der Erderhitzung. Damit sie nicht kollabieren, müssten Regierungen weltweit Treibhausgase drastischer reduzieren und mindestens 30 Prozent der Ozeane bis 2030 unter Schutz stellen. “Die Meere sind überlebenswichtig für die Menschheit. Sie liefern den Sauerstoff für jeden zweiten Atemzug auf unserem blauen Planeten und ernähren Millionen von Menschen”, sagt Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack. Er fordert die Regierungen zum dringenden Handeln auf.

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Förderservice Plus: Ökofen hilft bei Förderanträgen

12. Dezember 2019 - 11:09

Förderservice Plus: Anita Kempf unterschreibt Antrag Wer in eine umweltfreundliche Pelletsheizung investiert, kann von attraktiven Förderzuschüssen profitieren. Mit dem Förderservice Plus unterstützt der Pelletskesselhersteller Ökofen interessierte Baufrauen und -herren beim Ausfüllen ihrer Anträge.

Bei Förderservice Plus bereiten Fachleute die Förderanträge vor

Anita Kempf ist auf Holzpellets umgestiegen. Nach 30 Jahren hat sie ihre alte Heizung gegen einen modernen Holzkessel austauschen lassen – und daür zusammen 5.400 Euro als Förderung von Bund und Gemeinde bekommen. Bei den Formalitäten für die Zuschüsse hat sie Ökofen mit seinem Förderservice Plus unterstützt. Beim Förderservice Plus Prüfen Experten die Fördervoraussetzungen, fragen passende Programme ab – egal ob von Bund, Ländern, Kommunen oder Energieversorgern – und beurteilen sie auf Kombinierbarkeit. Sie erstellen die Anträge und kümmern sich um die eventuell nötige Dokumentationen, zum Beispiel mit dem KfW-Sachverständigennachweis. Am Ende müssen die Antragstellerinnen und Antragsteller nur noch unterschreiben. So wie Anita Kempf.

Anita Kempf heizt jetzt mit Holzpellets Bund macht Pelletsheizung noch attraktiver

Wer sein Haus klimafreundlich sanieren will, kann schon heute von staatlichen Geldern und zinsgünstigen Darlehen profitieren. Ab Januar 2020 zahlt sich die energetische Modernisierung noch mehr aus. Der Bund will die bestehende Bundesförderung um ein Sonderprogramm zum Austausch alter Ölkessel erweitern. Die Austauschprämie beim Umstieg auf eine saubere Alternative soll nach Regierungsplänen bis zu 45 Prozent der Kosten betragen.

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Feuerstätte richtig warten und pflegen

11. Dezember 2019 - 12:50

Sichtkontrolle bei Feuerstätte Von der Sichtscheibe bis zum Schornstein – spätestens zu Beginn der neuen Heizsaison empfiehlt sich bei jeder häuslichen Feuerstätte ein Blick ins Innere. Dazu rät der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI).

Bereits geringe Verunreinigungen können bei einer Feuerstätte wertvolle Energie kosten. Um gut gerüstet in die Heizsaison zu gehen, sollte der Ofen daher sauber und mängelfrei arbeiten können. Nur auf diese Weise lässt sich ein reibungsloser Betrieb gewährleisten. Besitzerinnen und Besitzer einer Feuerstätte können einen großen Teil der Wartung selbst übernehmen. Worauf es beim regelmäßigen Reinigen und den Funktions- sowie Sicherheitschecks ankommt, das haben Experten des HKI zusammengefasst.

Brennraum säubern

Bevor die Feuerstätte kontrolliert wird, ist der Brennraum zu reinigen. Befinden sich vom vergangenen Winter noch Asche und Ruß in der Brennkammer, diese am besten mit Schaufel und Feger beseitigen. Besonders bequem und gründlich lässt sich der Feuerraum mit einem sogenannten Aschesauger reinigen, dessen Filter speziell für den feinen Staub konzipiert ist.

Aschekasten leeren

Der Kasten muss regelmäßig geleert werden, damit ein kontrollierter und langsamer Abbrand gewährleistet ist. Zum einen verschließt die Asche die Luftwege, zum anderen kann sie auf Dauer den Rost durch die Hitze von unten verformen. Zur Sicherheit die Asche in einem Metallbehälter abkühlen lassen, bevor sie mit dem Hausmüll entsorgt werden kann.

Schamotte prüfen

Ist alles sauber, die Auskleidung ansehen. Durch die hohen Temperaturen kann es zu Rissen in den Platten und Steinen kommen, die den Ofen laut HKI aber nicht beeinträchtigen müssen. Erst wenn Stücke herausgebrochen sind, muss die Brennraumauskleidung erneuert werden.

Scheibe reinigen

Der Schmutz auf der Sichtscheibe lässt sich am besten mit einem feuchten Zeitungspapier und Holzasche säubern. Stark festgebrannter Ruß lässt kann leicht mit einem haushaltüblichen Fettreiniger entfernt werden: Einsprühen, einwirken lassen und mit einem weichen Lappen abreiben.

Dichtungen checken

Anschließend noch die Dichtungen an der Tür auf ihren Sitz prüfen und bei Bedarf durch einen Fachbetrieb wechseln lassen. Durch eine nicht mehr bündig schließende Feuerraumtür kann sogenannte Fehlluft in die Brennkammer gelangen und die Verbrennung stören. Folge: Die Emissionen steigen und der Wirkungsgrad sinkt.

Ofenrohr putzen

Auch das Ofenrohr muss von Ablagerungen und Verunreinigungen befreit werden, damit die Rauchgase gut abziehen können. Falls es keine Revisionsklappe besitzt, kann es je nach Bauart und Modell nötig sein, das Rohr zu demontieren. Nach dem Öffnen den Schmutz mit einer Kaminbürste heraus fegen oder ebenfalls absaugen.

Schornstein prüfen

Wurde die Feuerstätte eine Zeitlang nicht genutzt, sollte der Abzug vor der ersten Inbetriebnahme überprüft werden. Sind die Rauchgaswege frei und funktioniert die Drosselklappe, der Rauch zieht aber dennoch nicht ab, muss der Schornsteinfeger das Kaminsystem begutachten.

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Hamburg verbietet Ölheizungen

8. Dezember 2019 - 17:09

Hamburg beschließt Verbot von Ölheizungen Ein Verbot für Ölheizungen ab 2022 hat der Hamburger Senat beschlossen. Es ist Teil seines neuen Klimaschutzgesetzes.

Hamburger Senat will keine Ölheizungen mehr

Ab 2026 betrifft die Regelung auch Ölheizungen, die ausgetauscht oder ersetzt werden. Außer für Ölheizungen sieht das Gesetz auch das Aus für Stromdirektheizungen mit mehr als zwei Kilowatt Leistung vor. Außerdem hat der Hamburger Senat eine Nutzungsplicht für erneuerbare Energien bei der Wärmeversorgung beschlossen. Ab dem 30. Juni 20121 müssen Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden, die vor 2009 errichtet wurden, beim Austausch oder nachträglichen Einbau einer Heizungsanlage mindestens 15 Prozent des jährlichen thermischen Energiebedarfs mit Ökowärme decken. Wer eine Solarthermieanlage montieren lässt, kann die Bestimmung erfüllen. Dazu muss die Aperturfläche der Kollektoren bei Ein- oder Zweifamilienhäusern mindestens 0,04 Quadratmeter je Quadratmeter Nutzfläche betragen. Bei Mehrfamilienhäusern genügen 0,03 Quadratmeter. Als Ersatzmaßnahmen für die Nutzungspflicht lässt der Senat unter anderem den Anschluss an ein Wärmenetz gelten.

Hansestadt will CO2-Ausstoß bis 2030 mehr als halbieren

Bis 2030 soll der Kohlendioxidausstoß in Hamburg laut dem neuen Klimaplan um 55 Prozent sinken. Bis spätestens 2050 soll die Stadt klimaneutral werden. “Mit dem Klimaplan zeigen wir einen Weg auf, wie Hamburg seine Ziele konkret erreichen und seiner Verantwortung gerecht werden kann”, sagt Umweltsenator Jens Kerstan (Bündnis 90/Die Grünen). Der Senat werde dazu Milliarden investieren. So wolle die Stadt die Fernwärmeversorgung ausbauen und künftig auf den Einsatz von Kohle verzichten. Außerdem sind der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehrs, Energiestandards für Gebäude sowie Förderungen von Klimaschutzprojekten und Vor-Ort-Beratungen für Unternehmen vorgesehen. Die Ziele seines am 3. Dezember 2019  beschlossenen Klimaplans hat der Senat in einem Klimaschutzgesetz verankert.

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Kaminofen richtig bedienen und Emissionen vermeiden

4. Dezember 2019 - 9:00

Richtig Heizen mit dem Kaminofen Wer seinen Kaminofen richtig bedient, schützt die Umwelt vor zu hohen Emissionen. In einer Neuauflage seiner Broschüre “Richtig Heizen” erklärt das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing den richtigen Umgang mit Holz.

Kaminofen: Rostluftzufuhr schließen

“Einer der gravierendsten Heizfehler ist das dauerhafte Offenlassen der Luftzufuhr durch den Rost”, sagt Hans Hartmann, TFZ-Sachgebietsleiter Biogene Festbrennstoffe. Während beim Kaltstart noch alle Zuluftöffnungen offen sein sollten, müsse die Rostluft nach dem ersten Nachlegen geschlossen werden. Die Verbrennungsluft kann danach besser über einen anderen Weg – hinter der Ofentür entlang der Scheibe – zur Flamme gelangen. Wird die Rostluftzufuhr nicht geschlossen, stieg der Feinstaubausstoß bei den Messungen am TFZ auf das 6,5-fache. Ein weiterer Heizfehler ist das zu späte Nachlegen auf eine gerade noch zündfähige Glut. Damit wird riskiert, dass das neue Holz minutenlang ohne sichtbare Flamme schwelt. Das TFZ stellte für den gesamten Abbrand einen vierfach höheren Gesamtstaubausstoß fest.

Holz im Kaminofen richtig nachlegen und anzünden

Weitere Benutzerfehler: Ein einmaliges Auflegen von zu feuchtem Holz führte in den FTZ-Versuchen zum vierfachen Feinstaubausstoß, eine Überladung des Brennraums, 70 Prozent mehr Brennstoff, erhöhte die Kohlenwasserstoff-Freisetzung auf das dreifache. “Solche Heizfehler kann auch ein noch so guter moderner Kaminofen mit manueller Lufteinstellung nicht mehr ausgleichen”, erklärt Hartmann. Er und seine Kolleginnen und Kollegen haben verschiedene Varianten des Anzündens eines Scheitholz-Kaminofens untersucht. In den Messungen zeigte sich, dass bei einer Anzündvariante mit Zeitungspapier ohne Kleinholz gegenüber der favorisierten Variante mit Anzünderblöcken und einigen Anzündhölzchen eine etwa fünffach höhere Kohlenwasserstoff-Freisetzung und beim Feinstaub immerhin noch eine Verdoppelung des Schadstoffausstoßes eintritt.

Das TFZ hat deshalb die kostenlose Informationsbroschüre „Richtig Heizen – Der Betrieb von Kaminöfen“ (aus der Reihe TFZ Wissen) überarbeitet und neu aufgelegt. Außerdem hat es die Erfahrungen aus der durchgeführten Messkampagne in Videoclips festgehalten. Beides finden Sie unter der Internetadresse www.tfz.bayern.de/heizenmitholz

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