Pelletshome

Pelletshome

  • Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Heizen mit Pellets.
    Produkt-News von Pelletofen- und Pelletkessel-Herstellern, Aktuelles zum
    Thema Umwelt und Klima, Technik und Entwicklung von Pelletheizungen,
    uvm.

Newsfeed

Pelletshome Feed abonnieren
Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Heizen mit Pellets. Produkt-News von Pelletofen- und Pelletkessel-Herstellern, Aktuelles zum Thema Umwelt und Klima, Technik und Entwicklung von Pelletheizungen, uvm.
Aktualisiert: vor 5 Minuten 35 Sekunden

Udo Mantau: “Wir nutzen den Rohstoff Holz 1,5-mal”

11. September 2018 - 21:33

Udo Mantau INFRO, die Universität Hamburg und das Thünen-Institut haben die Stoffströme von Holz in Deutschland analysiert. INFRO-Geschäftsführer Udo Mantau erklärt, was mit dem Waldholz in Deutschland passiert.

Herr Mantau, Sie haben dreieinhalb Jahre lang mit ihrem Team daran gearbeitet, die in Deutschland genutzten Holzmengen detailliert zu bilanzieren. Dabei haben Sie Daten zur energetischen Holznutzung erfasst, die die amtliche Statistik noch nicht berücksichtigt. Welches sind die wichtigsten Ergebnisse Ihrer Rohstoffbilanz?
Wichtige Erkenntnisse sind die gesamte Nutzungsmenge von 127 Millionen Kubikmeter Holz und die Aufteilung nach Aufkommens- und Verwendungsbereichen. Wir nutzen alle Holzrohstoffe zwar etwa zur Hälfte stofflich und energetisch, Waldholz – Derbholz – aber zu ca. drei Viertel stofflich und einem Viertel energetisch. Letzteres vor allem als Scheitholz. Der Vorteil der Holzrohstoffbilanz ist, dass sie nicht einzelne Schlussfolgerungen anstrebt, sondern ein neutrales Gesamtbild des Wirtschaftssektors für vielfältige Schlussfolgerungen bietet. Was davon wichtig ist, ergibt sich aus dem Blickwinkel des Betrachters.

Auf welche Art haben Sie die Daten ermittelt?
Damit wollen Sie Ihre Leser sicher nicht langweilen. Ein Versuch, es kurz zu machen: Wir befragen meist in zwei schriftlichen und zwei telefonischen Wellen. Entscheidend ist nicht die Vielfalt der Fragen, sondern die vollständige Erfassung existierender Betriebe und ihrer mengenmäßigen Bedeutung. Dankenswerterweise antworten uns die meisten. Aber es bleiben Restmengen, die wir vielfältig recherchieren. Wichtig ist mir der Hinweis, dass alle Daten der Geheimhaltung unterliegen und nur anonymisierte Auswertungen veröffentlicht werden.

Welcher Anteil wird zur Produktion von Pellets gebraucht und welcher zum Heizen mit den Holzpresslingen?
Stand 2016 haben Energieholzprodukte an der Gesamtnutzung einen Anteil von 3,3 Prozent und an der Derbholznutzung von 0,3 Prozent. Das sind im Wesentlichen Pellets.

Viele Menschen denken, für Pellets würden Bäume gefällt. Stimmt das?
Wie Sie wissen, werden Pellets zum überwiegenden Teil aus Sägespänen erzeugt. Ich warne aber davor, damit das Bäume Fällen negativ zu werten. Die Holzwirtschaft ist ein vernetztes Ganzes. Ohne den Stammholzeinschlag für die Sägeindustrie gäbe es keine Späne für die Pelletsindustrie. Aber es ist ein großer Vorteil dieser Branche, dass sie effizient mit ihren Reststoffen umgeht und in dem Zusammenhang ist die Pelletsindustrie ein wichtiger Teil des Ganzen.

Die holzverarbeitende Industrie hat immer wieder eine Kaskadennutzung des Rohstoffs Holz angemahnt, um einen nachhaltigen Gebrauch zu garantieren. Wie weit ist man in Deutschland dahingehend gekommen?
Kaskadennutzung ist ein Konzept für die Effizienzerhöhung eines Primärrohstoffes wie zum Beispiel Rohholz. Insgesamt nutzen wir den Rohstoff Holz etwa 1,5-mal, das heißt aus einem Kubikmeter Waldholz wird durch die Nutzung von Rest- und Recyclingholz der 1,5-fache Produktnutzen erzielt. Auch die energetische Nutzung von Rest- und Recyclinghölzern ist eine einfache Kaskade. Im stofflichen Bereich können aber vielfache Kaskadennutzungen erzielt werden.

Aufkommen der verwendeten Holzrohstoffe Braucht es eine effizientere Holznutzung und in welchen Bereichen wäre sie hauptsächlich vonnöten?
Danke, dass Sie auch Fragen stellen, die man kurz beantworten kann: Ja, überall. Man kann dazu sagen, dass gerade der Holzwirtschaftssektor der Europäischen Kommission in einer Beispielstudie für die Darstellung und Bewertung bestehender Kaskadennutzungen diente. Manchmal ist es eben der Holzweg, der in die richtige Richtung zeigt.

Welche Beispiele für Kaskadennutzung gibt es in Deutschland beziehungsweise sind die bedeutendsten?
Das ist nun wieder eine komplizierte Frage, denn dabei sollte man zwischen der Gesamtmenge, der Anzahl der Nutzungskaskaden und der Dauer der Nutzung unterschieden. Die Holzwerkstoff- und die Zellstoffindustrie sind bedeutende und vielfältige Bereiche mit Kaskadennutzung. Aber richtig ist auch: Ohne Biomasseanlagen als energetische Verwerter hätte der Werkstoff Holz ein Altholzentsorgungsproblem. Ausschlaggebend sind hier die Entwicklungen in der Prozess- und Wertschöpfungstechnologie, sowie im Produktdesign, das durch die Produktbeschaffenheit die Recyclingfähigkeit beeinflusst.

Die stofflichen und energetischen Nutzungen von Holz liegen derzeit mengenmäßig etwa gleichauf. Während die stoffliche Holzverwendung seit 1990 um etwa 50 Prozent gestiegen ist, wuchs die energetische Nutzung ungefähr um das Dreifache. Worin liegt der Anstieg begründet?
Der Auslöser der stärkeren energetischen Holznutzung war die staatliche Förderung, insbesondere von Biomasseanlagen zur Altholzverwendung. Etwa ab 2003 kam in starkem Maße der Einfluss der steigenden Ölpreise hinzu. Inzwischen ist die Branche der energetischen Nutzung auch institutionell so gut etabliert, dass sie sich ihre Märkte selber schafft.

Verwendung der Holzrohstoffe nach Nutzergruppen Tragen also gar nicht vor allem Holzfeuerungen zum gestiegenen Holzverbrauch bei, wie oft zu hören ist?
Sie wissen, dass suggestive Fragen Widerspruch herausfordern? Den Anteil der Pelletsheizungen habe ich ja schon genannt. Die Biomassekraftwerke erfüllen auch eine Entsorgungsfunktion und produzieren Strom und Wärme. Wenn man etwas für sein schlechtes Image tun möchte, sollte man dafür plädieren den heimischen Kamin zu verbieten. Emissionen sind per Gesetz zu regeln und welche Holzheizung verwendet wird, soll der Wettbewerb entschieden. Viel Erfolg dabei!

Wie viel mehr Holzfeuerungen könnten installiert werden, bis sie einen kritischen Punkt bei der Holzverwendung erreicht sehen würden?
Jetzt haben Sie auch noch eine Frage gefunden, die man nicht wirklich beantworten kann. Ich müsste ja eine irgendwie geartete Reserve definieren. Sind es die ca. 20 Millionen Kubikmeter die die Nutzung derzeit unter dem Potenzial liegt? Sind es nur die Sägespäne? Wie viel von der Reserve bekommt dann die Sägeindustrie? Usw. Derzeit gibt es Möglichkeiten der erweiterten Nutzung. Wenn wir alles realisieren, was der Alleskönner Holz noch leisten soll – CO2-Speicherung im Bau, CO2-neutrale Energie, biologisch abbaubare Kunststoffe u.v.a.m. – wird es nicht reichen. Dann stellt sich wieder verstärkt die Frage, wer bekommt wie viel von was? Das werden wir dann analysieren. Bewerkstelligen müssen es die Pelletsindustrie und die anderen Holzverwender im fairen Wettbewerb.

Bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe gibt es das Rohstoffmonitoring Holz zum Herunterladen. In der Broschüre “Rohstoffmonitoring Holz: Erwartungen und Möglichkeiten” wird auf die Holzverwendung in Deutschland auf Basis der Studien zum Rohstoffmonitoring Holz eingegangen. Außerdem gibt es ein Handout mit Daten und Botschaften zum Rohstoffmonitoring Holz. 

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

The post Udo Mantau: “Wir nutzen den Rohstoff Holz 1,5-mal” appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Wien heizt hauptsächlich mit Erdgas

11. September 2018 - 13:08

Energieverbrauch in Wien Wien ist österreichischer Meister im Energiesparen. Seit 2005 ist der Energieverbrauch in der Bundeshauptstadt pro Kopf um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. An erneuerbaren Energien mangelt es aber.

Wien verbraucht am wenigsten Energie

Pro Kopf verbrauchen die Menschen in Wien mit Abstand am wenigsten Energie unter allen Bundesländern: 22.500 Kilowattstunden sind nur die Hälfte des durchschnittlichen Energieverbrauchs in Österreich. “Als Großstadt profitiert Wien davon, dass dichte Siedlungsformen generell weniger Energiebedarf für Mobilität oder Raumwärme bedingen”, erklärt der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) in einer Presseerklärung zu seinem Datenblatt zu Bioenergie in Wien. Im stark industrialisierten Oberösterreich zum Beispiel sei der Pro-Kopf-Verbrauch rechnerisch fast dreimal so hoch. Dennoch rangiert Wien, wenn es um den Einsatz erneuerbarer Energien geht,  als Schlusslicht. Mit einem Anteil von nur 9,1 Prozent erneuerbarer Energien landet die Stadt im Bundesländervergleich weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 33,5 Prozent.

Stadt will Erneuerbaren-Anteil bis 2020 mehr als verdoppeln

Wien will den Einsatz erneuerbarer Energien forcieren. Die Stadt plant in seiner Rahmenstrategie, ihren Anteil am Endenergieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Bis 2050 soll die Hälfte des Energieverbrauchs mit ihnen gedeckt werden. Eine neue Bauordnung, die in Neubauten den Einbau von Ölkesseln verbietet und für Sanierungen die Dämmung der obersten Geschoßdecke vorschreibt, soll im Herbst beschlossen werden. Denn bislang dominiert Erdgas zu über der Hälfte den Raumwärmeverbrauch. 409.000 Wohneinheiten werden von Erdgasheizungen versorgt. Etwas weniger mit ebenfalls überwiegend aus Erdgas erzeugter Fernwärme (392.000 Haushalte). Die Zahl der Wohnungen mit Biomassekesseln hat sich in den vergangenen zwölf Jahren um rund 2.000 auf etwa 12.000 erhöht. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Ölheizungen von 57.000 auf 31.000 gesunken. Jedoch haben die niedrigen Ölpreise in den vergangenen zwei Jahren laut ÖBV wieder für eine Zunahme gesorgt. Solaranlagen oder Wärmepumpen sind erst bei 8.600 Haushalten installiert.

The post Wien heizt hauptsächlich mit Erdgas appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Förderprogramm Heizungsoptimierung: BAFA zieht positive Bilanz

7. September 2018 - 9:26

Förderprogramm Heizungsoptimierung Seit zwei Jahren fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Heizungsoptimierung mit Zuschüssen. In diser Zeit sei es gelungen, das Förderprogramm am Markt zu etablieren.

Heizungsoptimierung spart Geld und Emissionen

Seit dem Programmstart im August 2016 hat das BAFA 170.000 hocheffiziente Pumpen und 90.000 Maßnahmen rund um den hydraulischen Abgleich mit 50 Millionen Euro gefördert. BAFA-Präsident Andreas Obersteller freut sich über die Zahlen: “Sie belegen, dass das Thema Heizungsoptimierung zunehmend in den Fokus von Heizungsfachunternehmen und Hausbesitzern rückt.” Neue Heizungspumpen würden bis zu 80 Prozent weniger Strombenötigen. Der Austausch lohne sich nicht nur wirtschaftlich, jeder Einzelne könne auf diese Weise zu einer klimaschonenden Wärmeversorgung beitragen. Obersteller geht aufgrund zahlreicher Anfragen von gewerblichen Immobilienbesitzern, Wohnungsbaugesellschaften sowie von Heizungsbauern von einer weiteren Steigerung der Nachfrage aus. Das Förderprogramm Heizungsoptimierung werde zunehmend in die Kundenakquise integriert.

BAFA fördert Heizungsoptimierung mit 30 Prozent

In Deutschland sind noch immer Millionen von alten Heizungsumwälzpumpen mit einem hohen Stromverbrauch im Einsatz. Durch den Austausch gegen hocheffiziente Pumpen lassen sich laut BAFA ohne großen Aufwand erhebliche Effizienzgewinne erzielen. Darüber hinaus könnten durch einen sogenannten hydraulischen Abgleich des bestehenden Heizungssystems beachtliche Mengen an Energie und Brennstoff eingespart werden. Aus diesem Grund fördert das BAFA den Austausch von Umwälzpumpen und Warmwasserzirkulationspumpen sowie die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs inklusive begleitender Maßnahmen, zum Beispiel Einzelraumtemperaturregler, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Pufferspeicher und Thermostatventile. Der Zuschuss beträgt 30 Prozent des Nettorechnungsbetrages.

The post Förderprogramm Heizungsoptimierung: BAFA zieht positive Bilanz appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

EC Bioenergie packt Pellets in Recyclingfolie

5. September 2018 - 17:42

Pellets in Recyclingfolie Seine Holzpellets liefert EC Bioenergie seit neuestem nachhaltig in Recyclingfolie abgepackt. Die neue Verpackung spare Kosten und Kohlendioxidemissionen.

Recyclingfolie schont die Umwelt

Pelletshersteller nutzen üblicherweise Plastiksäcke aus Polyethylen, um ihre Pellets als Sackware anzubieten. Die Folien gelten als strapazierbar, leicht zu lagern und unkompliziert beim Absacken. Letzteres ist besonders wichtig, schließlich müssen die Hersteller so effizient wie möglich die Holzpresslinge in Foliensäcke packen, damit sie ihre Kundinnen und Kunden schnell bedienen können. Um seine Holzpellets noch nachhaltiger zu machen, setzt EC Bioenergie bei seinen wohl und warm-Pellets ab sofort auf eine umweltfreundliche Lösung: eine speziellen Recyclingfolie, die laut Firmenangabe im Vergleich zu anderen Verpackungslösungen einen wiederverwerteten Anteil von 30 Prozent aufweist.

Folie wird zu Granulat wird zu Recyclingfolie verarbeitet

Bei der Recyclingfolie handelt es sich um wiederaufbereitete Altfolien, die beispielsweise als besonders elastische Stretchfolie oder für Tray-Verpackungen zum Einsatz gekommen waren. Die Gebrauchtfolien werden in einem speziellen Verfahren zu einem Granulat aufbereitet, aus dem sich anschließend neue Recyclingfolien herstellen lassen. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus von gebrauchten Folien verlängert und das Klima geschont. Beim Absacken und Verpacken von Holzpellets handelt es sich nicht um einen komplizierten Vorgang, aber um einen sehr wichtigen. Um die kleinen Holzpresslinge vor Nässe und dem UV-Licht der Sonne zu schützen, werden sie nach dem Pressen abgesackt und sicher gelagert. Nur so können die Hersteller sicherstellen, dass eine hohe Qualität erhalten bleibt. Hochwertige Holzpellets zeichnen sich durch einen sehr geringen Feinanteil, einen niedrigen Wassergehalt und einen überdurchscnittlich hohen Heizwert aus.

The post EC Bioenergie packt Pellets in Recyclingfolie appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Verband rät: Luftwärmepumpe mit Kaminofen kombinieren

4. September 2018 - 15:55

Weil eine Luftwärmepumpe am besten bei Außentemperaturen zwischen zwei und 15 Grad Celsius arbeiten, lohnt sich die Kombination mit einer modernen Holzfeuerung. Darauf macht der Fachverband HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik aufmerksam.

In jedem dritten Neubau heizt eine Luftwärmepumpe

In Deutschland wird laut HKI mittlerweile in jedem dritten Neubau eine Luftwärmepumpe eingebaut. Mit einem Kilowatt elektrischen Strom erzeugen sie im Jahresmittel bis zum Vierfachen an Wärme. Über ihre Umweltfreundlichkeit entscheidet, woher der Strom zu ihrem Betrieb stammt. Die Effizienz einer Luftwärmepumpe hängt von der Umgebungs- und der gewünschten Heiztemperatur ab. Bei starkem Frost kann eine Luftwärmepumpe nicht mehr effizient arbeiten. In diesem Fall schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, um das Wasser für Bad und Heizung zu erwärmen, was aber zu höheren Stromkosten führt.

Kaminfeuer unterstützt Wärmepumpe

Bei kalten Außentemperaturen ist es ökologisch und wirtschaftlich deshalb laut HKI besonders sinnvoll, mit einem holzbefeuerten Kaminofen, Heizkamin oder Pelletsofen das Heizsystem zu unterstützen. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der installiert ein sogenanntes wasserführendes Festbrennstoffgerät mit Wärmetauscher. Sobald das Kaminfeuer den Aufstellraum erwärmt hat, wird ein Großteil der erzeugten Energie dem Heizungskreislauf zugeführt und steht als Raumheizung sowie Warmwasser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Anschaffung, Einbau und Betrieb moderner Feuerstätten finden Sie unter www.ratgeber-ofen.de.

The post Verband rät: Luftwärmepumpe mit Kaminofen kombinieren appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Mit dem SUV volle Fahrt ins Klimaverderben

31. August 2018 - 9:00

SUV Nie zuvor wurden so viele Geländelimousinen (Sport Utility Vehicle, SUV) in Deutschland verkauft wie 2017. Der Trend hält an und damit eine für das Klima fatale Entwicklung.

Klima: Mit SUVs in die falsche Richtung fahren

Autohersteller lassen ihre neuen Modelle in der Werbung gerne durch intakte Naturlandschaften rauschen. Den Schaden, den sie dabei anrichten, zeigen sie natürlich nicht. Mit den schweren Geländelimousinen haben sie ein lukratives neues Autosegment ersonnen, das bei deutschen Autofahrern besonders beliebt geworden ist  – aber der Natur auch besonders schadet. Mit 820.552 zugelassenen Fahrzeugen hat sich der SUV-Markt im vergangenen Jahr zum stärksten Autosegment in Deutschland entwickelt. Die Branche konnte 105.000 Fahrbahnpanzer mehr absetzen als im Jahr zuvor und ihren Absatz um 15 Prozent steigern. Zum Vergleich: Gerade einmal 25.056 Elektrofahrzeuge sind auf Deutschlands Straßen im vergangenen Jahr hinzugekommen. Der Boom bei den SUV-Kampffahrzeugen hält an und ist ein Grund, warum der durchschnittliche Kohlendioxidausstoß der neu zugelassenen Pkw erstmals wieder angestiegen ist.

Pkw-Zulassungen in Deutschland 2017 Umweltbundesamt sieht EU-Minderungsziel in Gefahr

SUVs sind groß und schwer. Sie emittieren im Durchschnitt 133,2 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Bei Sportautos (196,7), Oberklassefahrzeugen (162,5) und Geländewägen (159,2) liegen die Schadstoffwerte zwar höher. Doch werden die bei weitem nicht so häufig gekauft wie Geländelimousinen. Nur fünf Prozent aller Neuwagen stoßen weniger als 100 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Auch sie erreichen nicht das EU-Ziel für 2021. In drei Jahren sollen neu zugelassene Pkw im Durchschnitt nur noch 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausblasen. Angesichts der aktuellen Entwicklung eine ambitionierte Marke. Hat sich der durchschnittliche Schadstoffausstoß der Neuwagen in Deutschland doch nicht zuletzt durch den SUV-Boom im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent auf 127,9 Gramm pro Kilometer erhöht. Bei einer linearen Fortschreibung der jährlichen CO2-Minderung aus den vergangenen fünf Jahren von durchschnittlich 2,03 Prozent würden die deutschen Neuwagen-Flottenemissionen im Jahre 2021 bei 117,8 Gramm liegen, hat die Deutsche Energie-Agentur (Dena) errechnet. Das Fazit des Umweltbundesamtes fällt eindeutig aus: “Der Trend zu durchschnittlich mehr CO2-Emissionen ist mit Blick auf den Umweltschutz sehr kritisch zu bewerten, denn er konterkariert maßgeblich die Klimaschutzziele des Verkehrssektors der Europäischen Union.”

Die Dena hat einen Monitoringbericht zu den Pkw-Zulassungen 2017 veröffentlicht.

The post Mit dem SUV volle Fahrt ins Klimaverderben appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Klimawandel führt zu Dürresommer

30. August 2018 - 9:00

Dürresommer 2018 Der Dürresommer in diesem Jahr brachte katastrophale Folgen für Natur und Landwirtschaft. Studien legen nahe, dass wir uns aufgrund des Klimawandels auf weitere trockenheiße Sommermonate in den kommenden Jahren einstellen müssen.

Dürresommer werden im Norden gemacht

Eine Blockadewetterlage nennen Meteorologen als Ursache für die extreme Trockenheit und Wärme in diesem Dürresommer. “Ein stabiles Hoch über Skandinavien lässt Tiefs abprallen und führt immer wieder warme und trockene Luft vom osteuropäischen Festland zu uns”, sagt Wetteronline-Experte Matthias Habel. Laut verschiedener Studien steige die Wahrscheinlichkeit für eine solche Wetterlage mit dem Klimawandel. Durch die Klimaerwärmung in den nördlichen Breiten schwinden Schnee und Eis in der Arktis. Fehlen sie, wird die Sonnenstrahlung nicht mehr reflektiert, sondern auf der Erdoberfläche in Wärme umgewandelt. Die Erwärmung der Arktis verstärkt sich dadurch und schreitet deutlich schneller voran als in den mittleren Breiten. Die Folge: Der Temperaturunterschied zwischen der Arktis und Mitteleuropa wird immer geringer, was die Blockadewetterlage zur Folge hat. Denn Tiefs entwickeln sich, um die Temperaturen auszugleichen. Auf ihrer Vorderseite schaufeln sie warme Luft nach Norden und auf ihrer Rückseite kalte Luft nach Süden. “Ist der Temperaturkontrast geringer, werden auch die Tiefdruckgebiete schwächer, sodass ein kräftiges Hoch sie leicht abblocken kann”, erklärt Habel.

Die Veränderung des Jetstreams lässt Hochdruckgebiete länger verweilen

Mit der Temperatur ändert sich auch der Jetstream, das Starkwindband, das die Tiefdruckgebiete wie auf einer Autobahn steuert. Er zieht sich in Wellen in den mittleren Breiten rund um den Globus. “Liegen wir im Wellental des Jetstreams, haben wir es mit vielen Tiefs zu tun, liegen wir im Wellenberg, dominiert der Hochdruckeinfluss”, erklärt Habel. Nach Prognosen verschiedener Klimamodelle wird der Jetstream aufgrund geringerer Temperaturgegensätze schwächer, Wellenberge und Wellentäler verlagern sich langsamer. Entsprechend seltener wechseln sie sich auch über Europa ab, so dass Hochs und Tiefs in Zukunft immer länger das gleiche Gebiet beeinflussen. “Positioniert sich der Wellenberg dauerhafter über uns, so hält er die Tiefdruckgebiete über einen größeren Zeitraum von uns fern”, sagt Wetterexperte Hebel – wie in diesem Dürresommer.

The post Klimawandel führt zu Dürresommer appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Kärnten verteidigt Spitzenplatz bei erneuerbaren Energien

29. August 2018 - 13:40

Energieverbrauch in Kärnten In Kärnten deckt Biomasse fast ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs. Der Raumwärmebedarf wird zur Hälfte mit Holzbrennstoffen gedeckt.

Biomasse führt Öko-Ranking in Kärnten an

Kärnten setzt laut dem Österreichischen Biomasse-Verband (ÖBV) seit vielen Jahren die meisten erneuerbaren Energien unter allen Bundesländern ein. Zwar liege der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie über dem Bundesschnitt, aufgrund des hohen Öko-Anteils verursachten die Kärntnerinnen und Kärntner mit 8,3 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf dennoch weniger Treibhausgasemissionen als der Durchschnittseinwohner im Alpenland (9,1 Tonnen). Zu dem umweltfreundlichen Energiemix trägt laut einem aktuellen ÖBV-Datenblatt zur Wärmewende hauptsächlich Biomasse bei. Sie war 2016 mit einem Anteil von 62 Prozent klar die Nummer eins unter den erneuerbaren Energien. Biomasse deckt in Kärnten ein Drittel des Energieverbrauchs, mehr als in jedem anderen Bundesland. Hackgut und Sägenebenprodukte stellen mit 44 Prozent die größte Biomassefraktion. Ablauge der Papierindustrie rangiert als zweitwichtigster biogener Brennstoff (22 Prozent) vor Brennholz (16 Prozent).

Holzfeuer hält viele Wohnungen warm

Ohne Holzbrennstoffe blieben viele Wohnungen in Kärnten kalt. Sie tragen zur Beheizung von Wohnräumen zur Hälfte bei. Bis 2008 lieferte noch Heizöl die größte Wärmemenge in die Haushalte. In den vergangenen 15 Jahren ist der der Heizölverbrauch um 34 Prozent zurückgegangen, die Zahl der mit Öl beheizten Haushalte um 24.000 auf 61.500 gesunken. Ebenso viele heizen mit Holz, 70.000 sind an die größtenteils aus Biomasse erzeugte Fernwärme angeschlossen. Erneuerbare Energien decken den Raumwärmebedarf zu 59 Prozent. Bis 2025 soll ihr Anteil laut dem Energiemasterplan 100 Prozent betragen. Dazu braucht es noch einige Anstrengung, denn der niedrige Heizölpreis der vergangenen Jahre hat laut ÖBV den Umstieg von fossilen Heizsystemen auf Biomasse deutlich gebremst. “2015 erfolgte nur in 143 Gebäuden ein Heizungstausch; zur Zielerreichung wären jährlich etwa 5.500 Heizungen nötig”, schreibt der Verband. Die in diesem Jahr in Kraft getretene Kärntner Wohnbauförderung könnte neuen Schub bringen. Sie fördert Sanierungsmaßnahmen nur, wenn keine fossilen Heizungssysteme verwendet werden.

The post Kärnten verteidigt Spitzenplatz bei erneuerbaren Energien appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Neues Wissensportal informiert über solare Wärmenetze

27. August 2018 - 9:00

Informationen über solare Wärmenetze Ein neu gestaltetes Informationsangebot über solare Wärmenetze stellt Solites bereit. Die Internetplattform überzeugt mit einer Datenbank solarthermischer Großanlagen und einer Wissensdatenbank angefüllt mit Broschüren, Datenblättern und Leitfäden.

Infos über solare Wärmenetze mobil abrufen

“Wir machen unter der Adresse www.solare-waermenetze.de geballtes Wissen und zahlreiche Veröffentlichungen über solare Wärmenetze zugänglich, die wir zusammen mit nationalen und internationalen Partnern in über zwei Jahrzehnten erarbeitet haben”, sagt Thomas Pauschinger, Geschäftsführer des Steinbeis Forschungsinstituts Solites. Auf der Internetseite finden Sie Informationsbroschüren und wissenschaftliche Publikationen zum Thema genauso wie ein kostenfreies Auslegungstool für große Solarthermiefelder und Technik-Leitfäden für Profis. Alle Inhalte sind nicht nur über die Volltextsuche erreichbar, sondern wurden von Solites gründlich verschlagwortet und kategorisiert. Ein weiteres Plus: Die Internetseite ist nicht nur für Desktop-Computer optimiert, sondern lässt sich auf jeder Art von mobilem Endgerät leicht nutzen.

Wärmewende braucht solare Wärmenetze

Bei der Internetseite handelt es sich um ein internationales und mehrsprachiges Projekt, an dem unter Federführung von Solites rund 25 Partner aus 13 verschiedenen Ländern beteiligt waren. Hervorgegangen ist sie aus dem Portal www.solar-district-heating.eu, das sich in den vergangenen zehn Jahren als zentrale Anlaufstelle zum Thema solare Wärmenetze für die Fernwärme- und Solarbranche entwickelt hat. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Seite mit 75.000 Zugriffen ihren Höchststand. “Der Besucherrekord ist ein Beleg, dass solare Nah- und Fernwärme stark im Kommen sind”, sagt Pauschinger. „Die endlich steigende Aufmerksamkeit für die Wärmewende, diesen bislang sträflich vernachlässigten Teil der Energiewende, lenkt den Fokus jetzt auf den Einsatz von Solarthermie in Wärmenetzen.” Solarwärme sei im großen Maßstab kostengünstig, flächeneffizient und technisch ausgereift.

The post Neues Wissensportal informiert über solare Wärmenetze appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Burgenland führt beim Heizen mit Holz

25. August 2018 - 12:02

Energieverbrauch im Burgenland Heizen mit Brennholz hat im Burgenland lange Tradition. Mehr als 38.000 Haushalte – fast ein Drittel – wärmen ihre Wohnungen mit Holzbrennstoffen. Das sind etwa 5.000 Haushalte mehr als vor zwölf Jahren.

Das Burgenland heizt zur Hälfte mit Holz

Während Österreich insgesamt zu zwei Dritteln von fossilen Energieträgern abhängt, hat sich laut dem Österreichischen Biomasse-Verband (ÖBV) im Burgenland die Energiewende bereits vollzogen. Annähernd die Hälfte seines Endenergieverbrauchs deckt das Bundesland mit erneuerbaren Energien. Nur Kärnten weist mit 53 Prozent eine noch höhere Öko-Quote auf. Im Burgenland dominiert Biomasse  vor allem den Raumwärmesektor. Der Anteil von Hackgut, Pellets und Scheitzholz am Raumwärmebedarf liegt bei 50 Prozent – der höchste Wert in Österreich. In einem aktuellen Datenblatt zur Wärmewende informiert der ÖBV über den Stand der Bioenergie in dem Bundesland. Mit dem Anteil von 99 Prozent erneuerbarer Fernwärme belegt das Burgenland unter allen Bundesländern den ersten Platz und übertrifft den Bundesschnitt von 46 Prozent um mehr als das Doppelte.

Energiestrategie Burgenland 2020 geht auf

Das Burgenland ist das Bundesland mit dem niedrigsten Treibhausgasausstoß in Österreich. Die Pro-Kopf-Emissionen lagen 2015 mit 5,9 Tonnen CO2-Äquivalent deutlich unter dem österreichischen Schnitt von 9,1 Tonnen. “Hauptursache für den insgesamt geringen Ausstoß an Treibhausgasemissionen ist die wirtschaftliche Struktur mit vergleichsweise geringen industriellen Emissionen”, erklärt der ÖBV. Bezüglich seiner Energiestrategie 2020 liege das Bundesland gut im Rennen: Das Ziel der Autonomie bei Strom habe es seit 2013 jedes Jahr erreicht. Mit den Potenzialen an Biomasse und Ökostrom sei man im Land der Überzeugung, die vollständige Energieautarkie bis 2050 erreichen zu können. Bis dorthin will das Burgenland die Stromerzeugung aus Photovoltaik und Windkraft verdoppeln, um damit vor allem den erhöhten Strombedarf für Mobilität zu decken.

The post Burgenland führt beim Heizen mit Holz appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Österreich: Pelletspreis im August 2018 bleibt annähernd konstant

22. August 2018 - 9:00

Pelletspreis im August 2018 Der österreichische Pelletspreis im August 2018 hat sich gegenüber dem Vormonat kaum geändert und ist um lediglich 0,2 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 234,40 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im August 2018 laut PPA um 2,7 Prozent über dem im August vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 68,8 Prozent. Gas ist 68,2 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 241,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 231,10 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 236,10 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 201,65 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juli 2018 um 0,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im August 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,96 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juli 2018 um 0,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,78 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,07 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,11 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

The post Österreich: Pelletspreis im August 2018 bleibt annähernd konstant appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Deutschland: Pelletspreis im August 2018 steigt leicht

20. August 2018 - 12:59

Pelletspreis im August 2018 In Deutschland hat sich der Pelletspreis im August 2018 kaum verändert. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 237,49 Euro pro Tonne. Das sind 0,5 Prozent mehr als im Vormonat.

“Der Pelletpreis verharrt im Bundesdurchschnitt noch auf seinem niedrigen Sommerniveau”, sagt  DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. “Erste Anzeichen, dass es damit bald vorbei sein könnte, zeigen sich allerdings schon im Norden und Süden, wo Preise für einige Abnahmemengen bereits leicht angezogen haben.” Heizungsbetreiber sollten deshalb jetzt aktiv werden und ihr Brennstofflager füllen. Für den Winter rechnet der DEPV mit der saisonüblichen Preissteigerung, deren Höhe vom Witterungsverlauf abhängt. Dazu könnten Verzögerungen in der Auslieferung kommen, wenn das Winterwetter den Transport erschwere oder bei vielen Kunden gleichzeitig das Lager gefüllt werden müsse. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,75 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 31 Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 247,85 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 246,63 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 251,42 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,99 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 234,87 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 238,54 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 224,30 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 217,89 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 219,85 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

The post Deutschland: Pelletspreis im August 2018 steigt leicht appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Viele Solarthermiebesitzer verschenken ungewollt Energie

15. August 2018 - 9:00

Solarthermiebesitzer Manfred Kuhlemann 1,4 Milliarden Kilowattstunden Sonnenenergie verschenken Solarthermiebesitzer jedes Jahr, weil ihre Anlagen nicht optimal funktionieren. Das entspricht der Energie, die zum Heizen von Wohngebäuden in einer rund 200.000 Einwohner großen Stadt wie Kassel benötigt wird.

Solarthermiebesitzer sollten ihre Anlagen überwachen

“Mit optimierten Solarthermieanlagen könnten die Hausbesitzer allein in Deutschland jährlich etwa 66 Millionen Euro sparen”, sagt co2online-GeschäftsführerinTanja Loitz. Ihre Zahlen hat sie aus dem Praxistest Solarthermie gewonnen, bei dem die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online zwei Jahre lang Solarthermiebesitzer bei Planung, Installation und Alltagsbetrieb begleitet hat. Demzufolge laufen etwa zwei Drittel der rund 2,3 Millionen Solarthermieanlagen in Deutschland nicht optimal. Der Befund deckt sich mit den Auswertungen der Verbraucherzentrale Energieberatung zum Beratungsangebot Solarwärme-Check. “Hausbesitzer sollten deshalb ihre Solarthermieanlage mit dem Energiesparkonto überwachen und das Beratungsangebot Solarwärme-Check der Verbraucherzentrale nutzen”, rät Loitz. Unter www.co2online.de/solarthermie finden sich Tipps, um Solarthermieanlagen zu optimieren.

Solarthermiebesitzer Carsten Mönkemeyer Verbraucherzentrale: Solarwärme-Checks verdeutlichen Optimierungsbedarf

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hat mehr als 1.800 Solarthermiebesitzer beraten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Effizienz von über 65 Prozent der thermischen Solaranlagen nicht überprüft werden kann, weil kein Wärmemengenzähler eingebaut wurde. „Der Einbau von Wärmemengenzählern bei thermischen Solaranlagen sollte Pflicht für eine öffentliche Förderung der Anlagen werden“, fordert deshalb Stefan Materne, Referent Versorgungstechnik bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Untersuchung zeigt außerdem, dass sieben Prozent der Anlagen gar nicht funktionieren. Für 58 Prozent der Anlagen lagen keine Dokumentationsunterlagen vor, wodurch eine nachträgliche Optimierung selbst für einen Fachmann schwierig wird. Ein weiteres Problem: Fast zwei Drittel der Anlagenbesitzer haben keinen Wartungsvertrag abgeschlossen, sodass Störungen oder Totalausfälle lange unbemerkt bleiben.

The post Viele Solarthermiebesitzer verschenken ungewollt Energie appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Ann-Kathrin Schneider: “Wir haben es mit Politikversagen zu tun”

14. August 2018 - 9:00

Klimaexpertin Ann-Kathrin Schneider Die Hitze erreicht in diesem Sommer neue Rekordwerte. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen über Ernteeinbußen, Fischsterben und Waldbrände. Warum das Anzeichen für den Klimawandel sind, erklärt Ann-Kathrin Schneider, Klimaexpertin des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Frau Schneider, manifestiert sich in der  aktuellen Hitzewelle schon der Klimawandel?
Die Hitze und die Dürre, die wir jetzt gerade hier in Deutschland erleben, sind Folgen des Klimawandels. Die vergangen drei Jahre waren die wärmsten, die je gemessen worden sind. Wir müssen davon ausgehen, dass mit dem heißen Sommer auch 2018 wieder das wärmste Jahr wird, das je gemessen worden ist. Klimawissenschaftler haben gesagt, dass sich die extremen Wetterereignisse wie Hitze und Dürren in Zeiten des Klimawandels viel öfter wiederholen werden. Von daher müssen wir von einem Klimawandelfolgen-Sommer ausgehen.

Worin unterscheidet sich der heiße Sommer in diesem Jahr?
Das Besondere ist, dass er sehr früh begonnen hat. Schon im April hatten wir beispielsweise in Pakistan Temperaturen von 50 Grad Celsius. So hohe Temperaturen wurden noch nie auf der Welt in einem April gemessen. Auch in skandinavischen Ländern hat der Sommer sehr früh begonnen. Dort wurden schon im Mai 30 Grad Celsius gemessen. Wir haben es mit einem sehr langen Sommer zu tun. Wir haben es aber nicht nur mit der Hitze zu tun, sondern auch mit Dürre. Es hat insgesamt auf der Nordhalbkugel sehr wenig geregnet. In Litauen zum Beispiel seit April gar nicht mehr. Auch in anderen europäischen Ländern oder wie hier bei uns in Nord- oder Ostdeutschland hat es sehr wenig geregnet. Das Besondere ist also, dass der Sommer sehr lang und die Hitze mit einer Dürre gekoppelt ist.

Wer ist von der extremen Hitze am meisten betroffen?
Wir alle sind von dieser extremen Hitze betroffen. Es fällt uns schwerer zu arbeiten, wenn es so heiß ist, es ist schwieriger zu schlafen, wenn es so heiß ist. Aber Menschen mit gesundheitlichen Problemen, ältere Menschen oder auch Kinder sind besonders stark betroffen. Es werden mehr Menschen in Krankenhäuser eingeliefert, wenn es so heiß ist. Während des letzten vergleichbaren heißen Sommers, den wir im Jahr 2003 in Europa hatten, gab es 70.000 Tote aufgrund der Hitze.

Und die Natur?
Besonders stark betroffen sind Flüsse und Wälder. In Deutschland hatten wir auch schon Waldbrände in diesem Sommer. Besonders stark gebrannt hat es jedoch in Schweden. Jedoch auch in Griechenland und in Portugal gab es schlimme, starke Waldbrände. Neben den Wäldern sind Flüsse betroffen. Wir können in Deutschland jetzt ein Fischsterben beobachten. Tonnenweise tote Fische werden aus der Alster, der Elbe und dem Rhein gefischt. Die Flüsse werden einfach zu warm und haben nicht mehr genug Sauerstoff, sodass die Fische sterben.

Wie bewerten Sie den Umgang der Bundesregierung mit dem Klimawandel?
Sie tut zu wenig. Wir haben es hier mit Politikversagen zu tun. In allen gesellschaftlichen Bereichen reden die Menschen darüber, wie die Hitze ihr Leben beeinträchtigt, ihr Wirtschaften beeinträchtigt, ihre Arbeit beeinträchtigt und von der Bundesregierung hören wir nichts zu dem Thema. Das einzige, das wir hören ist, dass das Landwirtschaftsministerium plant, unter Umständen Dürrehilfen an die bäuerlichen Betriebe zu geben, die am stärksten von Hitze und Dürre betroffen sind.

Was könnte die Bundesregierung tun?
Sie könnte sehr viel tun, um den Klimawandel zu begrenzen. Leider hat sie in den vergangenen zehn Jahren viel zu wenig getan. Die klimaschädlichen Emissionen in Deutschland sind in den letzten neun Jahren nicht gesunken. Im Verkehr sind sie sogar noch angestiegen. Wir müssen im Verkehr die Emissionen mit einem generellen Tempolimit und einer hohen Besteuerung von spritschluckenden Autos senken. Außerdem muss die Bundesregierung sehr schnell die dreckigsten und ältesten Kohlekraftwerke vom Netz nehmen. Und in der Landwirtschaft müssen wir von der intensiven Tierhaltung wegkommen. Wir halten zu viele Tiere. Wenn man zu viele Tiere hält, gibt es Methan-Emissionen, und die sind klimaschädlich.

Der BUND hat deshalb einen Klima-Nothilfeplan entworfen. Darin fordert er Maßnahmen, die die Bundesregierung sofort ergreifen kann, um die Auswirkungen der Klimakrise zu begrenzen. Sie können ihn herunterladen unter www.bund.net/hitzepapier

Das Interview hat der BUND zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

The post Ann-Kathrin Schneider: “Wir haben es mit Politikversagen zu tun” appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Niederösterreich schreitet bei Wärmewende voran

13. August 2018 - 9:00

Energieverbrauch in Niederösterreich Vor einem Jahr hat der Landtag in Niederösterreich ein Ölkesselverbot erlassen. Im kommenden Jahr tritt es in Kraft. Der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) nennt das Bundesland deshalb einen Vorreiter in Sachen Wärmewende.

Niederösterreich: Zahl an Ölheizungen stark gesunken

In einem aktuellen Datenblatt zur Wärmewende informiert der ÖBV über den Stand der Bioenergie in Niederösterreich. Demnach sind Holzbrennstoffe mengenmäßig der wichtigste Energieträger zum Heizen (43,2 Prozent), vor Erdgas (30,2 Prozent) und Heizöl (16,6 Prozent). Insbesondere Heizöl hat an Bedeutung verloren. Die Zahl der Haushalte, die mit dem fossilen Energieträger heizen, ist in den vergangen zwölf Jahren um ein Drittel von 140.000 auf 92.000 gesunken. Den größten Anstieg bei den Heiztechnologien verzeichneten die Solarthermie und Wärmepumpen von 7.000 auf 75.000 Haushalte und die Fernwärme von 35.000 auf 91.000 Haushalte. Der Anstieg der Fernwärme ist laut ÖBV vor allem dem Bau neuer Biomasse-Heizkwerke zu verdanken. 234.000 Haushalte in Niederösterreich besitzen eine Gasheizung.

Erdölraffinerie erzeugt 15 Prozent der Treibhausgasemissionen in Niederösterreich

Niederösterreich weist den höchsten Bruttoinlandsverbrauch an Energie im Land auf und verbraucht über ein Viertel der Energie der Republik. Seit 1988 ist sein Energieverbrauch um fast 60 Prozent angestiegen. Erdöl dominiert mit einem Anteil von 50 Prozent. Mit der Raffinerie in Schwechat versorgt sich das Land zu 16 Prozent aus eigener Erdölproduktion. Die Erdölraffinerie ist für 15 Prozent der Treibhausgasemissionen des Bundeslandes verantwortlich. Der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch liegt mit 34,3 Prozent etwas über dem Österreichschnitt. Mit 59 Prozent ist Biomasse die wichtigste erneuerbare Energie, der vierthöchste Wert unter allen Bundesländern. Zwischen dem Jahren 1988 und 2016 hat sich der Einsatz von Bioenergie fast verdreifacht. Während der Brennholzverbrauch in der Zeit etwas gesunken ist, verzwanzigfachte sich die Nutzung biogener Brenn- und Treibstoffe. Wichtigste Sortimente sind Hackgut und Sägenebenprodukte mit 41 Prozent, gefolgt von Brennholz (24 Prozent), Biotreibstoffen (9,1 Prozent) und Biogas (neun Prozent).

The post Niederösterreich schreitet bei Wärmewende voran appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

HMS-Holz erhält 50. ENplus-Zertifikat

9. August 2018 - 20:29

ENplus-Zertifikat für HMS-Holz-Chef Heinrich Seuffert Mit der HMS Holzindustrie Hagenow (HMS-Holz) hat das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) das 50. Pelletswerk ausgezeichnet, das ENplus-Qualität produziert. Mehr als 98 Prozent der in Deutschland hergestellten Pellets werden bereits nach strengen ENplus-Vorgaben hergestellt. 

HMS-Holz gehört zu 39 zertifizierten Pelletsherstellern

“Wir freuen uns, mit HMS-Holz ein Unternehmen aus dem Norden mit dem 50. ENplus-Zertifikat für Pelletproduzenten zu begrüßen”, sagt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele (Foto rechts). Damit hochwertige Pellets auch als solche beim Kunden ankommen, muss bei ENplus die komplette Bereitstellungskette – von der Produktion über die Zwischenlagerung bis zur Auslieferung – überwacht werden. “ENplus ist damit Verbraucherschutz und Kundenservice in einem”, erklärt Bentele. Kundinnen und Kunden finden das Gütezeichen beim Brennstoffkauf entweder auf dem Lieferschein oder auf den Pelletssäcken. In Deutschland wurden 39 Produzenten an 50 Standorten seit Einführung des Siegels im Oktober 2009 zertifiziert.

HMS-Holz startet Pelletsproduktion im September

Bei HMS-Holz handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen, das seine Anfänge1898 in Süddeutschland genommen hat. Sein Sägewerk in Hagenow bei Schwerin hat 1992 gegründet und vor zehn Jahren mit einem Kraftwerk ergänzt. Mit der im September 2018 startenden Pelletsproduktion in drei Schichten bricht ein neuer Abschnitt für die Firma an. Im Augenblick beschäftigt das Sägewerk 53 Mitarbeiter. Im verbleibenden Jahr will HMS-Holz-Geschäftsführer Heinrich Seuffert (Foto links) noch eine fünfstellige Tonnenmenge des umweltfreundlichen Brennstoffs produzieren. “Für uns war es keine Frage, uns nach ENplus zertifizieren zu lassen. ENplus ist die Messlatte für Pelletqualität in Deutschland und mittlerweile auch international”, sagt er.

The post HMS-Holz erhält 50. ENplus-Zertifikat appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Die BAFA-Zahlen im Juli 2018

8. August 2018 - 9:00

BAFA-Zahlen im Juli 2018 Die BAFA-Zahlen im Juli 2018 bleiben weiterhin hoch. Die Zahl der Förderanträge für eine Ökoheizung stieg gegenüber Juni um vier Prozent auf 8.436.

BAFA-Zahlen im Juli 2018 um zwei Drittel höher als im Vorjahr

Gingen im Juli des Vorjahres 2.016 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im Juli diesen Jahres 3.320 – 65 Prozent mehr. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.932 waren es im Juli 2017, 2.440 im Juli 2018 – eine Steigerung um 26 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im Juli 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (Juli 2017: 2.398 Förderanträge, Juni 2018: 2.676 Förderanträge).

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag jedoch schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist gilt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

The post Die BAFA-Zahlen im Juli 2018 appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Gottfried Baumann-Leitner: Windhager stärkt internationales Geschäft

6. August 2018 - 11:31

Gottfried Baumann-Leitner Gottfried Baumann-Leitner hat die Exportleitung in der Windhager Firmengruppe übernommen. Mit der Besetzung will der österreichische Heizungshersteller seinen internationalen Vertrieb stärken.

Baumann-Leitner kommt aus der Heizungsbranche

Baumann-Leitner sieht in der neuen Position seine zentrale Aufgabe in den Vertriebsagenden für Windhager im Export. Dazu zählt neben der Betreuung und dem Ausbau der Vertriebsstrukturen der Exportpartner, die Führung des Exportteams. “Mein Ziel ist es, neben der Festigung der bestehenden Strukturen, eine intensive Durchdringung von Exportmärkten zu erreichen. Sie sollen unabhängig von lokalen Rahmenbedingungen und Förderprogrammen positiv wachsen können.” Der gelernte Elektrotechniker hat zuvor neun Jahre lang bei anderen Heiztechnikherstellern als Vertriebsleiter und Prokurist gearbeitet.

Mit Holzheizungen aufgewachsen

Von klein auf begleitet den gebürtigen Salzburger das Thema Heizen mit Holz. Am elterlichen Bauernhof ist Holz der zentrale Brennstoff, um Wärme zu erzeugen. “Mein Großvater und ich verbrachten viel Zeit im Wald. Für ihn stand bis zuletzt Holz und die resultierende Wärme für Behaglichkeit und Wohlbefinden”, erzählt Baumann-Leitner. Genügend Holz lagern zu können, sei eine Form von Sicherheit und Eigenständigkeit gewesen. Diese Werte und Einstellungen prägten ihn noch heute. “Als Vater von drei Kindern möchte ich diese auch an die nächste Generation weitergeben.”

The post Gottfried Baumann-Leitner: Windhager stärkt internationales Geschäft appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Schweiz: Pelletspreis im August 2018 steigt leicht

3. August 2018 - 10:08

Pelletspreis im August 2018 Der Pelletspreis im August 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 358,10 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat leicht nach oben verändert. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im August 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 358,80 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,53) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf Juni 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 369,80 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 356,91 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 347,60 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 334,36 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

The post Schweiz: Pelletspreis im August 2018 steigt leicht appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Pelletsproduktion: DEPV veröffentlicht Halbjahresbilanz 2018

1. August 2018 - 10:39

Halbjahresbilanz 2018: Deutsche Pelletsproduktion Die Halbjahresbilanz 2018 fällt für die deutschen Pelletshersteller positiv aus: Sie haben zehn Prozent mehr des umweltfreundlichen Brennstoffs produziert. Das meldet der Deutsche Energieholz- und Pellets-Verband (DEPV).

Halbjahresbilanz 2018: Zehn Prozent mehr

“Aufgrund seiner reichhaltigen Ausstattung mit Roh- und Resthölzern ist Deutschland europaweit bei der Herstellung von Holzpellets führend”, schreibt der DEPV in seiner Presseinformation. Das belege die Halbjahresbilanz 2018. Demnach haben die Pelletshersteller bundesweit mit 1,18 Millionen Tonnen so viele Holzpellets wie noch nie in den ersten sechs Monaten hergestellt. Das entspricht einem Plus von 107.000 Tonnen beziehungsweise zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

“Die deutsche Pelletbranche nimmt die Energiewende am Wärmemarkt weiterhin sehr ernst. Auch wenn die Marktentwicklung bei den Heizungen stockt, sorgen die Pelletwerke kontinuierlich für eine über die Versorgungssicherheit hinausgehende Produktionsmenge”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Rohstofflage sei gut und die Qualität durchgängig hochwertig. “Wir könnten deutlich mehr Pelletfeuerungen auf nachhaltiger Basis versorgen.”

Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 12,8 Prozent bislang mehr Pellets exportiert. Der Anteil an Sackware liegt mit 21 Prozent auf Vorjahresniveau. Für das zweite Halbjahr rechnet der Branchenverband weiterhin mit einer Produktion in dieser Größenordnung, sodass die im Februar vom DEPV prognostizierte Jahresproduktionsmenge von 2,3 Millionen Tonnen Pellets erreicht wird.

Halbjahresbilanz 2018 in Zahlen
  • Produktionsmenge
    1.179.000 t
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 97,9 %
    Industriepellets: 2,1 %
  • Handelsform
    Lose Ware: 79 %
    Sackware: 21 %
  • Rohstoffeinsatz Holzart
    Nadelholz: 96,8 %
    Laubholz: 3,2 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 94,7 %
    Rundholz: 5,3 %
  • Absatzmarkt
    Inland: 87,2 %
    Ausland: 12,8 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

The post Pelletsproduktion: DEPV veröffentlicht Halbjahresbilanz 2018 appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Seiten