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Aktualisiert: vor 29 Minuten 39 Sekunden

KEA-BW gründet Kompetenzzentrum Wärmewende

6. Juli 2020 - 9:00

Max Peters leitet das Kompetenzzentrum Das neue Kompetenzzentrum Wärmewende soll Kommunen bei der Planung und Realisierung klimaneutraler Gebäude unterstützen. Gegründet hat es die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW).

Kompetenzzentrum Wärmewende vereint zwei Kompetenzzentren

“Wir wollen die Anlaufstelle für die zur Wärmeplanung verpflichteten Kommunen in Baden-Württemberg sein – und darüber hinaus natürlich für alle Kommunen, die Wärmeplanung freiwillig betreiben wollen”, beschreibt Leiter Max Peters die Aufgabe, die er sich mit dem Kompetenzzentrum Wärmewende vorgenommen hat. Der 33-Jährige hat seit April 2019 als Projektmanager im Kompetenzzentrum Wärmenetze kommunale Akteure beraten. Zuvor hat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie und als beratender Ingenieur in einem Planungsbüro gearbeitet. Mit der neuen Organisation bündelt die Landesenergieagentur die Expertise der bisherigen Kompetenzzentren Wärmenetze und Kraft-Wärme-Kopplung Florian Anders, bisheriger Leiter des Kompetenzzentrums Kraft-Wärme-Kopplung, wird Peters als Stellvertreter unterstützen. Helmut Böhnisch, der zwölf Jahre das Kompetenzzentrum Wärmenetze geleitet hat, geht in den Ruhestand.

Leitfaden für Kommunale Wärmeplanung geplant

Bis zum Herbst 2020 planen Peters und sein Team vom Kompetenzzentrum Wärmewende, einen Leitfaden für die Kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Im Oktober wird voraussichtlich die Novellierung des baden-württembergischen Klimaschutzgesetzes verabschiedet. Die verpflichtende Kommunale Wärmeplanung ist einer von acht Eckpunkten darin. Mit der Novelle des Klimaschutzgesetzes werden die 103 größten Kommunen im Land zur Wärmeleitplanung verpflichtet. Alle anderen der insgesamt 1.100 Städte und Gemeinden sollen Fördermittel für eine Kommunale Wärmeleitplanung beantragen können. Bis zum Jahr 2050 sollen alle Gebäude in Baden-Württemberg klimaneutral mit Wärme versorgt werden.

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Klimakrise lässt Wälder in Mitteleuropa austrocknen

3. Juli 2020 - 9:00

Leidende Wälder: Sterben einer Buche Mitteleuropas Wälder sterben den Hitzetod. Als Ursache nennt ein Forscherteam der Würzburger Julius-Maximilians-Universität (JMU) die Klimaextreme.

Wie Klimaextreme die Wälder schädigen

So heiß und trocken wie 2018 war kein Jahr seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur lag von April bis Oktober 2018 im Mittel um 3,3 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel. Die Wälder in Mitteleuropa sind davon nachhaltig geschädigt. Das damals ausgelöste Baumsterben wird noch Jahre andauern. Das prophezeit Professor Bernhard Schuldt von der JMU: “Bei solchen Temperaturen kommt unsere mitteleuropäische Vegetation an ihre Grenzen.” Zusammen mit weiteren Forscherinnen und Forschern aus Deutschland und der Schweiz hat er mit physiologischen Messungen gezeigt, dass Bäume bei zu großer Hitze zu viel Wasser über ihre Oberfläche verlieren. “Dadurch wird die Saugspannung in den Leitungsbahnen des Holzes zu groß, und das führt letztendlich zum Versagen des Wasserleitsystems”, erklärt der Pflanzenökologe. Schon im Verlauf des Sommers traten deshalb bei vielen forstwirtschaftlich wichtigen Baumarten schwere dürrebedingte Stress-Symptome auf. Das Laub welkte, alterte und wurde frühzeitig abgeworfen. Die wahren Ausmaße zeigten sich dann 2019: Viele Bäume trieben nicht mehr aus – sie waren abgestorben. Andere hatten den Trocken- und Hitzestress des Vorjahres überlebt, aber nicht verkraftet. Sie wurden zunehmend anfälliger für einen Befall mit Borkenkäfern oder Pilzen.

Abgestorbene Buchen im Steigerwald Forscherinnenteam fordert Umbau des Forsts zu Mischwäldern

“Fichten sind am stärksten betroffen, denn ihr natürlicher Lebensraum in Mitteleuropa liegt in feuchten und kühlen Bergwäldern, nicht in Tieflagen”, erklärt Schuldt. Viele Expertinnen und Experten habe überrascht, dass auch Buchen betroffen seien. Ihn eingeschlossen: “Hier in Unterfranken habe ich mehrere Bestände gesehen, die komplett eingegangen sind.” Dennoch würden Buchen zum Teil noch als Zukunftsbäume eingestuft. Und das, obwohl ihre Toleranz gegenüber Trockenheit schon seit dem Hitzejahr 2003 kontrovers diskutiert wird. Auch das Frühjahr 2020 fing zu warm und zu trocken an. Der Regen im Juni hat die Lage laut Schuldt zwar abgemildert, aber das Wasserdefizit in den tieferen Bodenschichten sei mit Sicherheit nicht behoben. Darum geht er davon aus, dass in den Folgejahren betroffene Bäume vermehrt absterben werden. Zumindest lokal werde es darum zu einem Umbau der Wälder kommen müssen. Nötig seien Mischwälder mit möglichst trockenresistenten Baumarten.

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Innogy steigt aus Pelletsproduktion aus

2. Juli 2020 - 9:00

ehemals Innogy: Pelletswerk Georgia BIomass Innogy hat sein nordamerikanisches Pelletswerk Georgia Biomass an Enviva verkauft. Das deutsche Energieunternehmen und der US-amerikanische Bioenergieanbieter einigten sich auf einen Kaufpreis von 175 Millionen US-Dollar.

Mit Georgia Biomass hat Innogy alle seine Biomasseunternehmen verkauft

“Der Verkauf ist das Ergebnis einer vor einigen Jahren beschlossenen strategischen Neuausrichtung”, erklärt Innogy-Vorstand Christoph Radke. Damals sei die Entscheidung getroffen worden, den Bereich Biomasse nicht länger zu den zentralen Geschäftsaktivitäten zu zählen. In der Folge hatte das Unternehmen bereits drei Biomassekraftwerke und ein Pelletswerk in Deutschland sowie eine Biomasseanlage in Italien veräußert. Das Werk in Waycross im Bundesstaat Georgia war übrig geblieben. Innogy hatte es 2011 als damals weltweit größte Pelletsproduktion in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hat Georgia Biomass nach eigenen Angaben die Kapazität von 800.000 Tonnen Jahresproduktion überschritten, vornehmlich Industriepellets für europäische Kraftwerke.

Kartellbehörden müssen Verkauf noch genehmigen

“Wir sind überzeugt, dass Georgia Biomass besser in einem Unternehmen aufgehoben ist, in dem die Pelletsherstellung zu den Eckpfeilern der Unternehmensstrategie zählt”, sagt Radke. Der neue Besitzer Enviva betreibt als weltweit größter Hersteller von Holzpellets mehrere Werke und Häfen in Alabama, Florida, Mississippi, North Carolina, South Carolina und Virginia. Den Abschluss der Transaktion müssen die Kartellbehörden in Großbritannien und den USA noch genehmigen. Die Übertragung der Anteile an Georgia Biomass wird laut Innogy mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion stattfinden, der für das dritte Quartal 2020 geplant ist.

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Zahl der MAP-Förderanträge hat sich mehr als verdoppelt

1. Juli 2020 - 12:27

MAP-Förderanträge für Pelletsanlagen steigen Über 50.000 MAP-Förderanträge für eine Ökoheizung wurden bis 15. Mai 2020 bewilligt. Bei fast der Hälfte ging es um eine Holzfeuerung, meldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Über 20.000 MAP-Förderanträge für eine Holzfeuerung

Positive Zahlen für die Wärmewende: Die Antragszahlen für die KfW-Programme und das Marktanreizprogramm (MAP) haben sich 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 150 Prozent gesteigert. Bis 15. Mai 2020 hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 22.179 MAP-Förderanträge für eine Holzheizung bewilligt, außerdem für 18.851 Wärmepumpen und 9.074 Solaranlagen staatliche Zuschüsse gewährt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hervor. Moderne Holzenergie nimmt demnach nicht nur bei den bewilligten Anträgen eine Spitzenposition ein, sondern auch beim Klimaschutzpotenzial mit knapp 245.000 Tonnen eingespartem Kohlendioxid.

DEPV freut sich über gestiegene Zahl der MAP-Förderanträge

Die neue DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt-Menig erkennt in den Zahlen die Bestätigung, dass die politische Weichenstellung “Weg vom Öl” bei den Menschen Zuspruch finde. Tatsächlich basiert fast die Hälfte aller Förderzusagen in diesem Jahr auf dem Austausch einer Ölheizung. Die seit Jahresbeginn erheblich verbesserten Förderbedingungen des Bundes für den Einbau von modernen Holzfeuerungen seien ein wichtiger Schritt in Richtung einer Energiewende am Wärmemarkt. “Um diesen Weg weiterzugehen, braucht es noch mehr Heizungsbaubetriebe, die sich zum Pelletfachbetrieb fortbilden lassen”, sagt Schmidt-Menig. Als Experten für moderne Holzfeuerungen stünden vom Deutschen Pelletinstitut geschulte Handwerker den Kunden mit Fachkompetenz zur Seite.

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Ökofen spendet 100.000ste Pelletsheizung an UNICEF Österreich

29. Juni 2020 - 9:00

100.000ste Pelletsheizung für UNICEF 23 Jahre nach der ersten hat Ökofen im Juni 2020 seine 100.000ste Pelletsheizung produziert. Zum Jubiläum hat sich das Mühlviertler Unternehmen etwas Besonderes einfallen: Es fertigte den Kessel als UNICEF Österreich-Sonderedition und spendet den Verkaufserlös an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

100.000ste Pelletsheizung finanziert Hilfsprojekte

Bereits seit dem Vorjahr finanziert der Pelletskesselhersteller mehrere Trinkwasseraufbereitungsprojekte des internationalen Kinderhilfswerks. “Mit diesem Schritt wird die 2019 gestartete Kooperation mit UNICEF Österreich weiter verstärkt”, erklärt Ökofen-Geschäftsführer Stefan Ortner (Foto). Mit der Spende würde die Arbeit für Kinder in Krisenregionen unterstützt. “Dank Ökofen können wir bei den Wasser- und Klimaschutzprojekten viel Gutes erreichen”, sagt UNICEF Österreich-Vertreterin Anna Gudra (Foto). Weil die Coronakrise Länder mit schwachen Infrastrukturen besonders betrifft, freut sie sich. mit der Unterstützung Projekte zum Klimaschutz und zur Trinkwasserversorgung realisieren zu können.

Ökofen definiert Gemeinwohl und Nachhaltigkeit als Unternehmensziele

Der Pelletspionier Herbert Ortner hat Ökofen 1989 gegründet. Heute führt es sein Sohn Stefan Ortner. Die Firma hat sich mittlerweile zu einem international agierenden Unternehmen mit mehr als 90 Prozent Exportanteil entwickelt. “Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt in der nachhaltigen Ausrichtung”, sagt Sefan Ortner. Neben den Produktionsstätten in Europa setze Ökofen zu 100 Prozent auf Innovationen für das Heizen mit Pellets. Deshalb investiere das Unternehmen sämtliche Gewinne ausschließlich in den Marktaufbau und die Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen.

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Wärmeumpe bleibt beliebteste Heizung im Neubau

26. Juni 2020 - 9:00

Anteil Wärmepumpe im Neubau Über die Hälfte der Neubauten n in Deutschland heizen mit einer Wärmepumpe. Darauf verweist der Bundesverband Wärmepumpe (BWP).

Wärmepumpe verteidigt Spitzenposition

Wie schon im Vorjahr hat sich die Wärmepumpe als beliebtestes Heizsystem im Neubau erwiesen. Mit einem Anteil von rund 46 Prozent vergrößerte sie bei genehmigten Wohngebäuden nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ihren Vorsprung vor dem fossilen Energieträger Gas. Demnach wurden 2019 insgesamt 119.457 Wohngebäude genehmigt. 54.768 heizen mit einer Wärmepumpe. Ebenso erreichte die Wärmepumpe in der Gesamtbetrachtung aller genehmigten Gebäude wieder den ersten Platz. Von den 2019 genehmigten 146.493 Wohn- und Nichtwohngebäuden werden 57.922 mit ihr beheizt, dies entspricht einem Anteil von 39,5 Prozent. Zum Vergleich: 52.159 Gebäude nutzen Gasheizungen (35,6 Prozent). Wie umweltfreundlich die energieeffiziente Stromheizung arbeitet, hängt davon ab, woher der Strom für ihren Betrieb stammt.

BWP fordert niedrigere Strompreise

“Es ist erfreulich und wichtig, dass sich der Trend im Neubau kontinuierlich in Richtung erneuerbarer Heizungssysteme entwickelt”, kommentiert BWP-Geschäftsführer Martin Sabel die Zahlen. Damit die Klimaziele im Gebäudebereich erreicht werden könnten, müsste die Bundesregierung diesen Trend jedoch weiter forcieren – insbesondere in der Modernisierung. Ein wirklicher Technologiewechsel und eine echte Energiewende im Heizungskeller habe bislang noch nicht stattgefunden. Das derzeitige Energiepreisgefüge mit teurem Strom und billigem Gas und Öl halte nach wie vor viele Modernisierer davon ab, zu einem erneuerbaren System zu wechseln. “Die deutliche Senkung des Strompreises muss fester Bestandteil des geplanten nachhaltigen Konjunkturprogramms gegen die Corona-Rezession sein”, fordert deshalb Sabel.

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Design-Brennstoffe: Additive mindern Emisisonen

24. Juni 2020 - 9:00

TFZ untersucht Design-Brennstoffe Die Zugabe des Tonminerals Kaolin verringert die Schadstoffemissionen sogenannter Design-Brennstoffe deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) bei seinen Untersuchungen schwieriger landwirtschaftlicher Brennstoffe.

Design-Brennstoffe konkurrieren nicht mit Nahrungsmittelproduktion

Im Projekt BIOFLEX hat das TFZ das Verbrennungsverhalten von Gras, Pappelholz aus Kurzumtriebsplantagen, Sonnenblumenspelzen und Stroh untersucht. “Diese Design-Brennstoffe bieten den Vorteil, dass sie nicht mit der Nahrungsmittelproduktion in Konkurrenz stehen”, erklärt Abteilungsleiter Hans Hartmann. Mit seinem Team hat er die Rohmaterialien für die Untersuchungen zerkleinert, analysiert und jeweils mit und ohne Zugabe von Kaolin pelletiert. Als Referenzbrennstoff dienten handelsübliche Holzpellets. Die gewonnenen Design-Brennstoffe verheizte das Forscherteam in einem dafür geeigneten 30-Kilowatt-Hackgutkessel mit Vorschubrost. Über einen Zeitraum von acht Stunden haben sie im Vollastbetrieb die Staub- und Gasemissionen gemessen. “Wir haben festgestellt, dass durch die Zugabe von Kaolin die Gesamtstaubemission deutlich um 53 bis 77 Prozent abgesenkt werden kann. Auch die Kohlenmonoxidemissionen fallen stark ab um 69 bis 95 Prozent”, beschreibt Hartmann die Ergebnisse der Verbrennungsversuche.

Aluminium im Kaolin unterbindet Feinstaubbildung

Laut Hartmann entschärft das Additiv zudem das Problem von Verschlackung beziehungsweise Versinterung. Die positiven Effekte beruhen seiner Erklärung nach auf der chemischen Wirkung des mit dem Kaolin hinzugefügten Aluminiums. Es unterbindet in weiteren Reaktionen die Entstehung von Feinstaub und Schlacke. Allerdings zeigte sich für halmgutartige Design-Brennstoffe ein Anstieg der gasförmigen Schwefel- und Chloremissionen, wenn Kaolin zugemischt wurde. Die Reaktion will das TFZ in weiteren Forschungsvorhaben untersuchen. Das Fazit des bisherigen Projekts formuliert Hartmann: “Die Zugabe von Kaolin biete die Chance, künftig Pappel- und Weidenholz-Brennstoffe auch in häuslichen Feuerungen einsetzen zu können.” Die Ergebnisse sind im TFZ-Bericht 65 veröffentlicht.

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DEPV wählt Beate Schmidt-Menig zur Vorsitzenden

23. Juni 2020 - 9:00

Digital gewählt: Beate Schmidt-Menig Beate Schmidt-Menig heißt die neue Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV). Mit großer Mehrheit haben sie die Mitgliedsunternehmen bei einer Videokonferenz gewählt. Die Geschäftsleiterin von Ökofen Deutschland hat bereits von 2005 bis 2011 den Verband geführt.

Schmidt-Menig: Potenziale moderner Holzenergie nutzen

“Die politische Weichenstellung “Weg vom Öl” findet Zuspruch bei den Menschen”, sagte Schmidt-Menig in ihrer Ansprache. Nun gehe es darum, den Fokus auf den Wärmemarkt zu legen und die Chancen und Potenziale moderner Holzenergie nachhaltig zu nutzen. Der Pelletsmarkt hat sich laut DEPV trotz der Coronakrise dynamisch entwickelt. Das vom Verband zum Jahresbeginn prognostizierte Wachstum von 20 Prozent werde heute schon von den meisten Unternehmen übertroffen. “Wir freuen uns, dass die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen wie dem Heizungstausch hin zu einer Pelletheizung auch als Wirtschaftsmotor funktioniert”, sagte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Verkaufszahlen stünden im positiven Kontrast zum Trend der Gesamtwirtschaft. “Die Verbraucher investierten in die Modernisierung des eigenen Heims, weil das Geld hier sicher angelegt ist und Brennstoffkosten reduziert werden können”, erläuterte Bentele. Zudem hätten Regionalität sowie Klima- und Umweltschutz einen höheren Stellenwert erlangt.

DEPV will Wachstum mit Fortbildung verstetigen

Die neue DEPV-Vorsitzende Schmidt-Menig erläuterte, dass die Branche darauf hierzulande seit Jahren hingewirkt habe. Die positive Dynamik sei auch durch aktive Verbandsarbeit beeinflusst worden. Neben dem hervorragenden Förderprogramm nannte sie verschiedene Gründe als Voraussetzungen für die aktuelle Entwicklung. Die von Kessel- und Kaminofenherstellern angebotene hochwertige Technik zähle genauso dazu wie die umfassende Qualitätssicherung durch das ENplus-Zertifizierungssystem sowie Kompetenz und Qualifikation der geschulten Pelletfachbetriebe. Schmidt-Menig und Bentele waren sich einig, dass es nun gelte, das Wachstum nachhaltig auszubauen und zu verstetigen. Auf der Fortbildung möglichst vieler Heizungsbauer liege dabei die Priorität. Bei diesen Schulungsmaßnahmen setze der DEPV auf eine strategische Partnerschaft mit dem Bundesverband Wärmepumpe.

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Klimavolksbegehren: Österreichische Unternehmen wollen mehr Klimaschutz

22. Juni 2020 - 9:00

Klimavolksbegehren-Sprecherin Rogenhofer Die österreichische Wirtschaft unterstützt das Klimavolksbegehren. Über 200 Unternehmen haben einen offenen Brief der Initiative an die Bundesregierung unterschrieben.

Klimavolksbegehren fordert Kurswechsel in der Energiepolitik

In dem Schreiben warnt das Klimavolksbegehren, infolge der Corona-Krise die zweite große Krise – die Klimakrise – nicht hintenan zu stellen. “Wir müssen diesen entscheidenden Moment nutzen, um unsere Wirtschaft zukunftsfähig und krisensicher zu gestalten: sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig”, erklärt Sprecherin Katharina Rogenhofer. Es gelte Chancen zu nutzen und einen Kurswechsel in Richtung klima- und lebensfreundlicher Zukunft einzuschlagen. Dafür fordert das Klimavolksbegehren zusammen mit 200 Unternehmen konkrete Maßnahmen der Politik in der Eintragungswoche von 22. bis 29. Juni 2020. Zu den Unterzeichnern des offenen Briefes gehören unter anderem Billa, ÖBB und die VBV-Vorsorgekasse. “Wir unterstützen das Klimavolksbegehren, weil die Klimakrise das zentrale – und dramatischste – Thema der Gegenwart und Zukunft ist”, erklärt VBV-Geschäftsführer Andreas Zakostelsky.

Energiewende schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze

In dem Schreiben fordern die Unternehmen, mit Investitionen die Energie- und Mobilitätswende voranzutreiben. Dadurch würde nicht nur der Klimakrise entgegengewirkt, sondern gleichzeitig hunderttausende zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen. Allein die Photovoltaikbranche biete das Potenzial für bis zu 200.000 Beschäftigungsstellen. Investitionen in die Bahninfrastruktur und das Nah- und Fernverkehrsangebot würden den Wirtschaftsstandort stärken. Von der Bundesregierung fordern die Unternehmen eine klare Richtungsentscheidung. Eine kluge Steuer- und Abgabereformen, die die Förderung fossiler Energie beseitige und klimafreundliches Handeln belohne, würde kaum zu Mehrausgaben führen. Das würde mit einer sozialen Rückvergütung in der Krise gerade den Haushalten helfen, die am meisten belastet sind.

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Thomas Metzler: “Das Energie-Potenzial von Holz sollte stärker thematisiert werden”

19. Juni 2020 - 15:53

Thomas Metzler Der Schweizer Architekt Thomas Metzler setzt auf Holzfeuerungen. Im Interview erklärt er, warum und wie sie zur Energiewende beitragen. 2003 hat er zusammen mit seiner Frau Caroline Nyffeler Metzler das Architekturbüro Bauatelier Metzler gegründet.

Herr Metzler, Sie realisieren in Ihren Gebäuden meistens eine Holzfeuerung. Warum?
Ich bin in einem Haus mit einer Kachelofenheizung aufgewachsen und habe dadurch eine große Affinität zu Holzheizungen. Ein Kachelofen ist nicht nur ein schönes Objekt, die langwellige Wärmestrahlung entspannt und ist sehr angenehm. Außerdem hat eine Wärmeinsel im Raum etwas sehr Gemütliches. Es ist aber nicht so, dass wir in jedem Haus eine Holzheizung einbauen. Vorwiegend setzen wir Holzheizungen bei Renovierungen und privaten Neubauten ein. Eine Holzheizung – wir bevorzugen Speicheröfen – kann dabei das ganze Haus heizen oder zum Beispiel eine Wärmepumpenheizung optimal ergänzen. In meinem Minergie-P-Haus verwende ich den Speicherofen in den Übergangszeiten oder zur Entlastung der minimal dimensionierten Wärmepumpe.

Wer installiert eine Holzheizung in seinem Haus?
Ich kann da nur für unser Büro sprechen. Dazu muss ich erwähnen, dass wir zu einem großen Teil im ländlichen oder kleinstädtischen Raum tätig sind. Wir verbauen Holzheizungen bei privaten Wohnungsbauten und Umbauten, aber auch bei Ferienhäusern. Unseren Kunden ist neben der Wohnqualität ein ökologisches Heizsystem wichtig. Ein Vorteil sehe ich neben der oben angesprochenen Gemütlichkeit in der Kraft einer Holzfeuerung. Sie kann sehr schnell die gewünschte Temperatur erreichen oder die Grundtemperatur einfach und rasch erhöhen.

Wie beurteilen Sie das Bedürfnis nach einer Holzfeuerung im Haus?
Wenn wir Speicheröfen als Heizsystem oder als Ergänzung zum Heizsystem vorschlagen, kommt das bei den meisten Baufamilien sehr gut an. Mit Holzspeicheröfen ist man unabhängig vom Stromnetz, bekommt die Vorteile der erwähnten langwelligen Strahlung und Gemütlichkeit. Außerdem können schöne Objekte mit starker Ausstrahlung im Raum geschaffen werden.

Das Raumklima und gesundes Bauen stehen heute im Vordergrund. Wie passt die Wohnraumfeuerung dazu?
Das passt. Wir haben schon vor über 15 Jahren Holzfeuerungen als Ergänzung in Minergie-P-Häusern verbaut. Wichtig ist, dass Systeme verbaut werden, welche ihre Wärme langsam abgeben und eine unabhängige Luftzufuhr haben. In einem sehr gut gedämmten Haus einen kleinen leichten Baumarktofen zu verbauen, ist hingegen keine gute Idee. Da überhitzt das Gebäude schnell.

Was braucht es, um mehr Architekten zu überzeugen, Holzfeuerungen in ihren Projekten zu realisieren?
Das große Energie-Potenzial unseres genutzten aber vor allem auch ungenutzten Schweizer Holzes sollte stärker thematisiert werden. Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, sollten wir nicht nur auf einen Energieträger setzen. Gerade mit der aufkommenden Elektromobilität wird der Stromverbrauch in der Schweiz stark steigen. Holz als Heizenergie kann einen großen Beitrag leisten, den Stromverbrauch nicht unverhältnismäßig stark ansteigen zu lassen. Ich hoffe, dass das Potenzial erkannt wird und Holzfeuerungen dadurch einen gewichtigen Beitrag leisten können.

Weitere Informationen: www.bauatelier-metzler.ch

Das Interview hat Holzenergie Schweiz zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Österreich: Pelletspreis im Juni 2020 bleibt stabil

18. Juni 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im Juni 2020 Der österreichische Pelletspreis im Juni 2020 ist gegenüber dem Vormonat  um lediglich 0,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 226,30 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juni 2020 laut PPA um 1,34Prozent unter dem im Juni vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 27,4 Prozent. Gas ist 75 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 236,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 222,20 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 227,90 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Juni 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,94 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Mai 2020 um 0,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 195,67 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Mai 2020 um 0,1 gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,62 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl: 5,88 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,08 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,69 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im Juni 2020 fällt weiter

17. Juni 2020 - 8:59

Deutscher Pelletspreis im Juni 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im Juni 2020 um ein Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 228,02 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Zwar denkt bei warmen Temperaturen kaum jemand an seine Heizung, aber Pellets sind im Sommer üblicherweise günstiger als im Winter, sodass sich die Bevorratung jetzt lohnt”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der DEPV empfiehlt, bei der Bestellung auf zertifizierten Brennstoff zu achten. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,56 Eurocents. Der Preisnachteil zu Heizöl liegt bei 4,8 Prozent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt 22 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 236,07 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 241,87 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 242,49 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 225,73 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 227,63 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 229,01 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 214,48 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 213,21 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 215,12 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Schweiz: Pelletspreis im Juni 2020 steigt leicht

15. Juni 2020 - 9:17

Schweizer Pelletspreis im Juni 2020 Der Schweizer Pelletspreis im Juni 2020 ist mit durchschnittlich 347,20 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juni 2020 liegt laut Pelletpreis.ch um 2,1 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 354,50 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 26 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 359,10 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 345,36 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von acht Tonnen: 337,08 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen: 324,96 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,14 bis 8,56 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Pelletsqualität: Verband meldet über 1.000 ENplus-zertifizierte Unternehmen

12. Juni 2020 - 9:00

ENplus feiert 1.000 Zertifikate Seit Juni 2020 sind weltweit mehr als 1.000 Unternehmen der Pelletsbranche mit dem Qualitätssiegel ENplus zertifiziert. Das meldet der Schweizer Verband proPellets.ch.

ENplus wächst weltweit

In nur zehn Jahren seit seiner Einführung hat sich ENplus zum führenden Zertifizierungssystem im Pelletsmarkt etabliert. Weltweit setzen 526 Brennstoffproduzenten, 471 Pelletshändler und drei Dienstleistungsanbieter in 46 Ländern auf das Qualitätslabel. “Die Gesamtproduktion von zertifizierten Pellets beträgt über zwölf Millionen Tonnen, was nach Schätzung des Bioenergy Europe Pellet Reports etwa 77 Prozent des europäischen Heizungsmarktes ausmacht”, beschreibt proPellets.ch-Geschäftsführerin Martina Caminada die Bedeutung des Qualitätssiegels. Am meisten zertifizierte Pellets werden mit über 2,7 Millionen Tonnen in Deutschland produziert. Danach folgen Österreich, Russland, Frankreich und Polen als weitere wichtige Produktionsländer.

ENplus-Produktion weltweit Überarbeitete Zertifizierung angekündigt

“Der Markt verlangt Qualität von der Produktion bis zur Lieferung. Daher werden die ENplus-Standards und -Verfahren sehr geschätzt”, erklärt Programmdirektorin Catalina-Elena Dumitru den Erfolg. Die Zertifizierung basiert auf der Norm ISO 17225-2, geht aber mit zusätzlichen Anforderungen darüber hinaus. Produzenten, Händler und Dienstleistungsanbieter können sich für drei verschiedene Qualitätsklassen zertifizieren lassen. Doch manche Firmen setzen auf das Siegel, ohne es zu besitzen. Bis Juni 2020 haben die Programmverantwortlichen weltweit mehr als 680 Betrugsfälle identifiziert – und gelöst. Das European Pellet Council (EPC) nimmt weltweit Fälle von Zeichenmissbrauch in einer Datenbank auf. Es listet Unternehmen, die Verbraucherinnen und Verbraucher durch eine fälschliche Nutzung des ENplus-Zeichens täuschen. Für Sommer hat das EPC eine Überarbeitung der Zertifizierung angekündigt.

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BEE kritisiert Konjunkturpaket der Bundesregierung

10. Juni 2020 - 10:07

BEE-Vize Stawiarski kritisiert Konjunkturpaket Das Konjunkturpaket lässt Potenzial für wirtschaftliche Impulse durch die Wärmewende ungenutzt, kritisiert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).

Konjunkturpaket lässt Impulse für Gebäudemodernisierung vermissen

“Es ist unverständlich, dass die Bundesregierung die Chancen der Wärmewende ungenutzt lässt”, bemängelt BEE-Vizepräsident Karl-Heinz Stawiarski. Klimaschutz hätte sich gerade im Bereich der Wärme mit dem wirtschaftlichen Aufschwung verbinden lassen Im Gebäudebereich müsse insbesondere die Austauschrate fossiler Heizungen durch erneuerbare Heizsysteme beschleunigt werden. “Eine Ausweitung der Austauschprämie auf alte Kohlekessel und Nachtspeicherheizungen wäre deshalb ein wichtiges Signal”, sagt Stawiarski. Für kommunale Wärmenetze, die bisher fast ausschließlich durch fossile Brennstoffe erzeugte Energie verteilen, fordert der BEE-Vertreter eine öffentliche Investitionsoffensive für Biomasseheizkraftwerke, Großwärmepumpen, Solarthermie und Tiefen-Geothermie.

Großtechnische Ökowärme kommt überhaupt nicht vor

Als positiv am Konjunkturpaket bezeichnet Stawiarski die Einführung eines Programms zur Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen in sozialen Einrichtungen und die Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Allerdings vermisst er eine deutliche Aussage, das Marktanreizprogramm finanziell zu stärken. Außerdem bemängelt er, dass die degressive Abschreibung des Förderprogramms pauschal für alle Heizungen gelte. Weil es nicht zwischen fossilen und erneuerbaren Wärmetechnologien differenziere, könne es keine ökologische Lenkung entfalten. Das Potenzial von großtechnischer Erneuerbarer Wärme bleibe im Konjunkturpaket unerwähnt. Zumindest stelle es ein aufgestocktes CO2-Gebäudesanierungsprogramm in Aussicht, sodass zusätzliche Fördermittel in den Heizungstausch bei öffentlichen Liegenschaften fließen könnten.

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Scheitholz vorne: INFRO legt Analyse des deutschen Brennholzverbrauchs vor

9. Juni 2020 - 15:25

INFRO: Deutscher Brennholzverbrauch Deutsche Haushalte nutzen hauptsächlich Scheitholz, wenn sie mit dem natürlichen Brennstoff heizen. Das geht aus eine Befragung des Beratungsunternehmens INFRO hervor.

INFRO-Analyse: Brennholzverbrauch geht zurück

10.000 Haushalte hat INFRO nach ihrem Brennholzverbrauch befragt und Hochrechnungen analysiert. Das Ergebnis: In Deutschland wird vor allem mit Scheitholz geheizt. Allerdings legen Pelletsheizungen in der Verbrauchergunst zu. Ein weiteres Resultat: Viele der rund zehn Millionen Holzfeuerstätten in Deutschland werden der Befragung zufolge nicht mehr betrieben. Die aktuelle INFRO-Studie weist den Verbrauch privater Haushalte an Waldscheitholz für 2018 mit 18,2 Millionen Festmetern aus. Die Anzahl der Haushalte, die Scheitholz verfeuern, ging mit 4,3 Millionen gegenüber 2014 allerdings um rund 15 Prozent zurück. Als Ursache hierfür nennen die Experten die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung. Sie verpflichtet die Betreiber von Altanlagen, strengere Grenzwerte unter anderem für Feinstaubemissionen einzuhalten.

Pelletsheizungen legen zu

Der emissionsarme Betrieb von Pelletsanlagen dürfte ein Grund sein, warum sich immer mehr Menschen in Deutschland für diese Art der Holzheizung entscheiden. “Austauschpflichten und eine attraktive Förderung des Bundes für Biomasseanlagen machen das Heizen mit Holz in modernen Holzheizkesseln und Pelletöfen zu einer vorzüglichen Lösung für erneuerbare Wärme”, erklärt Andreas Schütte, Geschäftsführer der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Das lässt sich an der INFRO-Analyse ablesen: Der Pelletsverbrauch stieg zwischen 2014 und 2018 von 2,3 auf 2,9 Millionen Festmeter. Insgesamt hat sich der Energieholzverbrauch in privaten Haushalten in der Zweit jedoch nicht wesentlich verändert. Er lag 2018 mit 28,2 Millionen Festmetern deutlich unter dem im kalten Winter 2010 verzeichneten Spitzenwert von 33,9 Millionen Festmetern. INFRO beleuchtet zudem die soziale Struktur der Brennholznutzer. Demnach ist Heizen mit Holz keine Frage des Einkommens: Egal, ob das Haushalts-Nettoeinkommen bei 1.000 oder 4.000 Euro liegt, der durchschnittliche Brennholzverbrauch unterscheidet sich kaum.

Sie können die Studie “Energieholzverwendung in privaten Haushalten 2018 – Marktvolumen und verwendete Sortimente” unter www.fnr.de/fileadmin/heizenmitholz/HH_2018_Teilbericht.pdf kostenlos herunterladen.

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Ellen Matthies: “Die Bedingungen unterstützen einen ökologischen Lebenswandel nur wenig”

5. Juni 2020 - 9:00

Prof. Dr. Ellen Matthies Viele Menschen wollen mehr Klimaschutz, verhalten sich aber oft nicht konsequent. Im Interview erklärt Professorin Ellen Matthies, wie die Diskrepanz zustande kommt und was sich beispielsweise auch am Arbeitsplatz tun lässt, um den Klimaschutz voranzubringen. Matthies forscht am Institut für Psychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zu Mensch-Umwelt-Interaktionen.

Frau Matthies, warum ist es manchen Leuten wichtig, Umwelt und das Klima zu schützen, anderen dagegen weniger?
Die Ergebnisse der Forschung zeigen deutlich: Den meisten Menschen ist die Umwelt wichtig. Sie halten Klimaschutz für bedeutsam. Das bestätigt zum Beispiel eine Studie des Umweltbundesamtes, die im Mai 2019 herausgegeben wurde. Eine hohe Anzahl der Befragten ist bereit, ihren Lebensstil dementsprechend umzustellen, wenn die Bedingungen dafür stimmen.

Warum handeln dennoch viele Menschen anders und pflegen keinen ökologisch vertretbaren Lebenswandel?
Viele Menschen möchten umweltfreundlich und dem Klimaschutz gemäß handeln. Doch die vorgefundenen Bedingungen in unserer Gesellschaft unterstützen einen ökologischen Lebenswandel nur wenig. Tatsächlich wird das eigene Verhalten im Alltag von vielen weiteren Faktoren beeinflusst als das vorgestellte, ideale Handeln. Das konkrete Handeln im Alltag ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, ist in Kontexte eingebettet, die den ökologischen Lebenswandel meist nicht begünstigen, beispielsweise fehlender Öffentlicher Verkehr im urbanen Raum. Einige Dinge werden dann schwierig oder unbewältigbar, wie zum Beispiel, einen großen Einkauf zu erledigen oder sperrige Gegenstände zu transportieren. Dafür gibt es oftmals keine guten Alternativen zum eigenen Auto. Das liegt aber nicht daran, dass es nicht möglich ist, Lösungen dafür zu entwickeln und anzubieten. Sie werden aber viel zu wenig eingefordert und auch politisch blockiert, wie zum Beispiel im Fall von Uber. Daran wird klar: Ein starkes Umweltbewusstsein kann sich in vielen Bereichen nicht in einer positiven Umweltbilanz ausdrücken. Umso bemerkenswerter ist es, dass es trotz fehlender Voraussetzungen Menschen gibt, die sehr konsequent eine große Bereitschaft zeigen, etwas zu ändern, trotz schwieriger Verhältnisse für umweltfreundliches Handeln.

Warum ist das so, dass die Bedingungen ein dem Klimaschutz zuträgliches Verhalten so schwierig machen?
Die Normalität ist heute meist das klimaschädliche Handeln, wie zum Beispiel das Fahren großer Autos. SUV zu fahren ist anerkannt, derzeit zumindest noch, und wird wenig hinterfragt. Das wandelt sich aktuell. Doch es ist wichtiger als wir zugeben, was die anderen von uns denken, also was in der Gesellschaft als normal und angemessen gilt. Die individuelle Mobilität wird aktuell sehr hoch bewertet. Sie ist meist anerkannter als die nicht-individuelle Mobilität, also das Mitfahren oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Noch leben wir in einer Kultur der Bevorzugung von umweltschädlicher Mobilität. Dagegen ist als Einzelne nur schwer anzukommen.

Wie lässt sich dennoch etwas ändern?
Um daran etwas zu ändern, müssen wir neue, bessere Rahmenbedingungen schaffen. Klimaschutz muss als übergeordnetes Ziel angesehen werden. Und es gilt dann, die damit verbundenen Veränderungen und Neuerungen als etwas Positives zu begreifen. Wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, dann lässt sich als Einzelne wenig ausrichten. Das kann schnell demoralisieren. Daher bin ich glücklich darüber, dass die Rahmenbedingungen sich nun endlich ändern werden, zum Beispiel der Ausbau der Bahn, niedrigere Preise im Fernverkehr, bessere Bedingungen für Fahrradmobilität und so weiter. Wenn die Rahmenbedingungen sich nun ändern, dann können wir optimistisch sein, dass sich auch viel mehr Menschen klimafreundlich verhalten.

Wie ist es mit dem Arbeitsplatz? Auch dort sind Klimaschutz und das Einsparen von Energie gefordert.
Wichtig für das Einsparen von Energie im Alltag ist: Es sollte zugleich an vielen Orten meines Alltagslebens stattfinden, also bei Freunden, bei Verwandten und auch am Arbeitsplatz. Wenn ich beispielsweise sehe, dass sich an meinem Arbeitsplatz etwas grundlegend ändert und das Unternehmen, in dem ich arbeite, treibt das Energiesparen sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus wertgebundenen Gründen voran, dann ist das gut. Die meisten Menschen ziehen eine Befriedigung daraus, an etwas Sinnvollem wie Klimaschutz mitzuwirken. Das wirkt sich auch positiv auf das Betriebsklima insgesamt aus. Es kann darüber hinaus dazu motivieren, Veränderungen auch zu Hause und bei Freunden in Gang zu bringen oder zu unterstützen.

Wie lässt sich am Arbeitsplatz das Verhalten hin zu mehr Klimaschutz und Energieeffizienz ändern?
Da ist vieles möglich. Bei der Gebäudenutzung sind das zum Beispiel Optimierungen beim Thema Heizen und Lüften, ebenso bei der Anschaffung und der Nutzung der Ausstattung. Es empfiehlt sich zum Beispiel, die Kühlschränke in den Küchen und Pausenräumen der Abteilungen zu überprüfen und alte Geräte austauschen. Es lohnt sich, die Alltagsabläufe zu checken und mit kleinen Dingen anzufangen, wie die Bildschirme abzuschalten, wenn sie nicht benötigt werden, Stoßlüftung vorzunehmen und das Licht auszumachen, wenn der Raum nicht mehr genutzt wird. Es kommt darauf an, eine generelle Sensibilität zu entwickeln. Wichtig ist dazu auch der Austausch im Kollegenkreis. Der bewirkt viel. Dann ist das Thema viel stärker und präsenter. Zugleich muss das Vorhaben weit oben im Unternehmen, also auf der Leitungsebene vertreten werden. Denn auf die Vorbildfunktion kommt es an. Wichtig ist, dass Menschen, die Meinungsträger sind, deutlich zeigen, dass sie sich dafür engagieren und damit die Idee stärken.
Um sich nicht zu demoralisieren, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass eine Verhaltensänderung zu Beginn auch anstrengend sein kann. Gerade am Arbeitsplatz handeln wir oft in Routinen. Und bei der Umsetzung von neuem Verhalten können wir auch scheitern, zum Beispiel  können wir vergessen, dass wir eigentlich beim Verlassen des Büros das Licht ausmachen wollten. Da müssen wir uns selbst durch Tricks daran erinnern, bis wir eine neue Routine entwickelt haben. Hier können Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen helfen, vorausgesetzt, dass sie uns unterstützen und freundlich erinnern, nicht ermahnen oder es besser wissen.

Wie verankert man im Betrieb dauerhaft klimafreundliches Verhalten?
Um das zu schaffen, muss man Unterstützung für die Veränderung zur Verfügung stellen. Ein internes Team sollte mit dem Projekt beauftragt werden und über das Thema informieren, konkrete Handlungsvorschläge machen und Erinnerungsstützen einrichten. Denn wenn ein Verhalten nicht eingeübt ist, fällt es sehr schwer, immer daran zu denken und es jederzeit umzusetzen. Und man darf den Mitarbeitern nicht mit Vorwürfen begegnen, wenn sie sich nicht an die Empfehlungen halten. Das kann das Gegenteil bewirken. Damit so ein Team im Unternehmen zusammenkommt und erfolgreich agiert, dafür gibt es zum Beispiel das Projekt “mission E” der EnergieAgentur.NRW. Im Rahmen dieses Projektes werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen angeleitet, wie sie dauerhaft eine Fülle von Maßnahmen zum Energiesparen umsetzen und auch die Kollegen dafür gewinnen können, durch Aktionswochen, Beratungsangebote und so weiter. Das ist der richtige Weg.

Was macht man, wenn es trotz guten Willens nicht klappt mit der Verhaltensänderung?
Dann muss man nochmal gemeinsam überlegen: Warum klappt es nicht, was hindert uns oder was können wir besser machen, damit es besser gelingen kann? Also nicht das Ziel vorschnell aufgeben. Es kommt darauf an, eine fehlerfreundliche Kultur aufzubauen. Ein Schulddiskurs hilft nicht. Dass es zu Beginn unbequem ist, sein Verhalten zu ändern, ist ja normal. Veränderung und Scheitern macht uns oft Angst. Diese Angst kann man aber auflösen. Man denke an das Rauchverbot in Restaurants und Kneipen. Das ist ein Wandel, der seinerzeit stark diskutiert wurde. Große Bedenken wurden lautstark formuliert und dann wurde es doch recht schnell und problemlos umgesetzt. Heute hinterfragt es keiner mehr ernsthaft. Man muss das Thema Klimaschutz als etwas Notwendiges und Positives kommunizieren. An so einer sinnvollen Sache mitzumachen, fördert letztlich unsere Zufriedenheit und das nützt auch dem Zusammenhalt im Unternehmen und in der Gesellschaft.

Das Interview hat die EnergieAgentur.NRW zur Verfügung gestellt (Autorin: Meike Nordmeyer). Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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DEPI bietet Webinar zum Pelletfachbetrieb an

4. Juni 2020 - 9:00

DEPI startet Webinar zum Pelletfachbetrieb Heizungsbetriebe können sich mit einem Webinar zum Pelletfachbetrieb qualifizieren. Eine entsprechende Online-Weiterbildung bietet das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) seit Kurzem.

Webinar zum Pelletfachbetrieb

“Webinare sind in Zeiten von Corona eine gute Möglichkeit für Handwerker, sich einfach und flexibel von zu Hause weiterzubilden”, beschreibt Projektleiterin Anna Katharina Sievers den Vorteil des Online-Angebots. Das Webinar zum Pelletfachbetrieb umfasst zwei einstündige und kostenlose Online-Einheiten. Experten des DEPI vermitteln Fakten rund um die kleinen Presslinge und geben Tipps zur neuen MAP-Förderung sowie zur sicheren Planung eines Brennstofflagers. Das DEPI bietet bis Juli insgesamt 24 Termine an. “Wir haben unsere Webinare bewusst an verschiedenen Wochentagen und zu ganz unterschiedlichen Uhrzeiten angesetzt, damit Heizungsbauer einen für sie passenden Termin finden können”, erklärt Sievers.

Pelletfachbetriebe müssen sich regelmäßig schulen

Mit dem Webinar zum Pelletfachbetrieb bietet das DEPI neben den Vor-Ort-Schulungen der Kesselhersteller und dem E-Learning-Angebot des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima für Heizungsbetriebe eine dritte Möglichkeit, sich zum Pelletfachbetrieb weiterzubilden. Die geschulten Betriebe werden zentral in einer beim Endkunden beworbenen Online-Datenbank gelistet, wo sie per Postleitzahl-Suche zu finden sind. Sie müssen alle drei Jahre die Qualifizierung erneuern. In dieser Zeit müssen sie mindestens eine Pelletsheizung pro Jahr verkauft haben. Wer zum ersten Mal die Weiterbildung besuchen will, muss mindestens fünf Pelletsheizungen installiert haben.

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Speicher Oskar 08 schichtet und puffert

3. Juni 2020 - 9:00

Puffer-Schichtenspeicher Oskar 08 Mit dem Oskar 08 präsentiert Ratiotherm eine Weiterentwicklung seines Schichtspeichers Oskar. Der mit einer patentierten Schichttechnik ausgestattete Pufferspeicher lässt sich mit allen möglichen Wärmeerzeuger kombinieren – auch mit Pelletskesseln.

Oskar 08 ist dank Plug-and-play schnell installiert

Die Kombinationsvielfalt verdankt der Oskar 08 seinen acht Anschlüssen. Je vier Anschlusspaare für Vor- und Rücklauf finden sich an seinem Speicherboden. Sie werden mit einem vor dem Speicher stehenden Hydraulikmodul verbunden, an das sich die Wärmeerzeuger anschließen lassen. “Das Hydraulikmodul ist immer gleich. Je nach Erzeuger- oder Verbraucherstruktur werden die acht Anschlüsse an diesem Modul entsprechend der Sinnhaftigkeit belegt beziehungsweise genutzt”, erklärt Vertriebsleiter Michael Westermaier. Der Schichtspeicher besteht aus drei Bauteilen: dem Speicher, dem vormontiertem Hydraulikmodul und einem Zentralregler. Das verkürzt die Montage. Die Installationsbetriebe müssen lediglich den Speicher aufstellen, das Hydraulikmodul mit dem Speicher verbinden, den Regler einhängen und und die Stecker in den farblich kodierten Buchsen einstecken.

Thermischer Fahrstuhl: Wie der Schichteinsatz funktioniert

Oskar 08 nutzt ein patentiertes Schichtsystem. “Das Prinzip basiert auf der Beruhigung von Wasser, also der deutlichen Reduktion der Fließgeschwindigkeit beim Eintritt in den Speicher”, erläutert Westermaier. Dafür sorgt ein Schichteinsatz. Er beruhigt das zuströmende Wasser, sodass es sich ohne Verwirbelungen einlagert. Der schneckenförmiger Turm im Inneren des Speichers fungiert sozusagen als thermischer Fahrstuhl. Das Warmwasser kann erst austreten, wenn es die richtige Temperaturschicht erreicht hat. Aus den verschiedenen Wärmeschichten kann die Heizung und Warmwasserversorgung bedarfsgerecht bedient werden. Der Schichteinsatz funktioniert ohne Klappen oder motorische Antriebe. Ratiotherm liefert den Oskar 08 mit Volumen von 500, 750 und 1.000 Litern.

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Pelletpreis.ch meldet niedrigsten Preis für Pellets seit zwölf Jahren

2. Juni 2020 - 9:00

Pelletpreis.ch: Schweizer Pelletspreise seit 2008 Seit 2008 erhebt das Internetportal Pelletpreis.ch, die Preise für Holzpellets in der Schweiz. Doch so günstig wie in diesem Monat waren sie noch nie.

Pelletpreis.ch erhebt Schweizer Pelletspreise seit 2008

Die unabhängige Erhebung von Pelletpreis.ch hat für Mai 2020 einen Tiefstwert von durchschnittlich 344,10 Franken pro Tonne für den Schweizer Pelletspreis ergeben. “Das ist der tiefste monatliche Durchschnittspreis, den wir je erhoben haben”, sagt Anita Niederhäusern, Gründerin und Herausgeberin von Pelletpreis.ch. Unter 350 Franken kosteten Pellets lediglich im Juli 2008 und im August 2008. Den durchschnittlichen Höchstpreis pro Tonne hat Pelletpreis.ch im Januar 2014 mit 420,30 Franken verzeichnet. Damit betrug der Unterschied vom höchsten zum tiefsten Durchschnittspreis über die vergangenen zwölf Jahre rund 18 Prozent.

Niedriger Preis drückt Stimmung und heizt Wettbewerb an

Doch die seit etwa drei Jahren leicht sinkenden Preise stellen die Lieferanten hart auf die Probe. “Die Konkurrenz ist zur Zeit aufgrund der Wirtschaftskrise, milden Temperaturen im Winter und vollen Lägern groß”, sagt Pelletsproduzent Josef Bürli-Zettel. Einzelne Energieanbieter würden versuchen, mit Sonderaktionen an neue Kunden zu gelangen. Insbesondere in den grenznahen Regionen nach Deutschland und Österreich wird laut Niederhäusern mit harten Bandagen um Marktanteile gekämpft. „Auf dem Schweizer Markt herrscht aufgrund der vielen in- und ausländischen Marktteilnehmer seit jeher intensiver Wettbewerb”, berichtet Stefan Kitzmann, Bereichsleiter Holzpellets von Ley Mineralöl. Das deutsche Familienunternehmen will dennoch seinen Marktanteil in der Schweiz ausbauen.

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