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Aktualisiert: vor 42 Minuten 54 Sekunden

Martin Betzold: „Die Wärmeerzeugung sollte weitgehend Kohlendioxid-neutral erfolgen“

vor 5 Stunden 39 Minuten

Im bayerischen Ichenhausen nahe Günzburg realisiert Green City Energy ein Mieterstromkonzept für drei Mehrfamilienhäuser und ein Geschäftshaus. Ziel ist eine gemeinschaftliche Wärme- und Stromversorgung durch eine Photovoltaikanlage und eine zentral betriebenen Pelletsheizung. Wie beides zusammenhängt, erläutert Unternehmenssprecher Martin Betzold.

Herr Betzold, bei seinem Mieterstromprojekt in Ichenhausen installiert Green City Energy eine Pelletsheizung, um drei Mehrfamilienhäuser zu wärmen. Welche anderen Alternativen haben Sie betrachtet?
Es wurden Kombinationen aus Photovoltaik mit einem Blockheizkraftwerk sowie aus Wärmepumpen mit Gaskesseln überlegt. Die Wärmeerzeugung sollte aber ähnlich wie die Stromerzeugung weitgehend Kohlendioxid-neutral erfolgen.

In der Kombination mit Photovoltaik werden heutzutage immer häufiger Wärmepumpen eingesetzt. Was hat gegen diese Lösung gesprochen?
Die Bauherren wollten bei dem für sie ersten Mehrfamilienprojekt die Baukosten im Griff halten. Das führte dazu, dass sie in Bezug auf die Heizung keine Experimente eingehen wollten. Eine Wärmepumpenheizung hätte erfordert, dass sie nach Passivhaus-Standard bauen, was nicht in Frage kam. Die Variante mit einer Wärmepumpe wurde auf dieser Grundlage von Bauherrenseite deshalb nicht bevorzugt.

Wer betreibt die Pelletsheizung?
Die Eigentümer.

Bedeutet das Mieterstromprojekt für die Firma Green City Energy, die bislang hauptsächlich Ökostromanlagen realisiert hat, den Einstieg in die ökologische Wärmeversorgung?
Nein, aber wenn es um eine Vor-Ort Versorgung mit regenativ erzeugter Energie geht, ist selbstverständlich die langjährige technische Expertise von Green City Energy bei der Projektierung unter anderem von Wärmepumpen, Biomethan-Blockheizkraftwerken und anderer dezentraler Erzeugungstechnologien sehr nützlich, um für unsere Kunden die beste Lösung zu finden.

Welche Rolle spielt eine ökologische Wärmeversorgung bei den Mieterstromkonzepten bislang?
Keine direkte. Klar ist, dass wir bei Mieterstrom in Quartieren und Mehrfamilienhäusern nie nur über Strom vom Dach sprechen. Der Clou von Mieterstrom ist ja, dass auf diese Weise mehr Dezentralität und mehr Sektorenkopplung auf die Agenda der Eigentümer gesetzt wird. Wir von Green City Energy haben in München genauso 1999 mit den ersten Bürgersolarparks angefangen. Damit die City grün wird, sprechen wir mit den Vermietern immer auch über Wärme und e-Mobilität. Mieterstrom ist also, wenn Sie so wollen, nur der erste Schritt.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Hersteller von Luftkollektoren feiert 40-jähriges Firmenjubiläum

25. September 2017 - 9:00

Seit vier Jahrzehnten produziert die Amberger Firma Grammer Solar mit Luftkollektoren ein Produkt für eine Marktnische. Einen großen Teil ihres Umsatzes macht sie mit Photovoltaik.

Grammer Solar liefert Luftkollektoren in alle Welt

Luftkollektoren mit einer Fläche von 250.000 Quadratmetern hat Grammer Solar seit Firmengründung produziert und in 43 Länder geliefert. Das Pionierunternehmen hat sich in Europa zum Marktführer entwickelt. In den Alpen halten die Systeme entlegene Berghütten über den Winter trocken, in Europa und Südamerika versorgen sie Ferien- und Wohnhäuser mit warmer Frischluft. Mit den Solarluftsystemen lassen sich außerdem land- und forstwirtschaftliche sowie industrielle Produkte günstig und ohne großen technischen Aufwand trocknen. In Rumänien beispielsweise entfeuchtet die Firma Hofgal ihre Heilkräuter mit Hilfe der Grammer Solar-Kollektoren. Im italienischen Salsomaggiore Terme entwässern sie Heu, in Sri Lanka  und Thailand trocknen sie Kautschuk.

Zum Jubiläum hat die Firma ein neues Modell entwickelt

Die Ausführung der solar betriebenen Lufttrockner reicht von einfachen und kostengünstigen Belüftungsanlagen mit vorgeschalteten Luftkollektoren bis zu technischen Trocknungsanlagen mit solarer Vorwärmstufe, konventioneller Nachheizung und vollautomatischer Regelung. Die dafür eingesetzten Jumbosolar-Luftkollektoren bestehen aus einem stabilen und langlebigen Stahlblechgehäuse. Unter der hagelfesten Scheibe aus Sicherheitsglas liegt ein Aluminium-Rippenabsorber. Durch ihn strömt die Luft und erwärmt sich dabei. Die Solaranlagen liefern eine thermische Spitzenleistung von 738 Watt pro Quadratmeter. Erst kürzlich hat Grammer Solar mit dem Twinsolar Duo ein neues Modell vorgestellt. Weil er die Luft an seiner Unterseite anstatt an der Rückwand ansaugt, hat er sich schmaler konstruieren lassen. Anstatt U-Profile aus Aluminium bildet ein Stahlvlies den Absorber.

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Rheinland-Pfalz startet Förderprogramm für effiziente Öfen

24. September 2017 - 9:00

1.000 effiziente Öfen für Rheinland-Pfalz lautet das neue Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. “Wir wollen zum Schutz der Umwelt und des Klimas für Bürgerinnen und Bürger Anreize setzen, alte Öfen durch effiziente Kaminöfen zu ersetzen”, sagt Umweltministerin Ulrike Höfken (Foto) zum Start der Förderung.

Rheinland-Pfalz fördert effiziente Öfen mit bis zu 800 Euro

In Rheinland-Pfalz werden nach Angaben des Umweltministeriums etwa 575.000 Einzelraumfeuerungsanlagen betrieben. Davon sind rund 40 Prozent älter als 20 Jahre. Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz, die ihren alten Ofen gegen einen modernen tauschen wollen, können ab sofort Förderanträge beim Umweltministerium stellen. In Abhängigkeit des verwendeten biogenen Brennstoffes und des Wirkungsgrades der installierten Öfen – der bei mindestens 82 Prozent liegen muss – bewegt sich die finanzielle Zuwendung durch das Land zwischen 300 und 800 Euro. “Ohne eine Wärmewende können wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen”, begründet Höfken den Zuschuss. Das 1.000 effiziente Öfen-Programm setze Anreize, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. “Moderne, effiziente Öfen benötigen weniger biogenen Brennstoff bei gleicher Wärmeleistung. Fossile Energieträger werden ersetzt. Gleichzeitig werden durch die Holznutzung die heimische Wirtschaft gestärkt und Arbeitsplätze im ländlichen Raum gesichert”, erklärt die Ministerin.

Land kooperiert mit Innungsverband

Das Umweltministerium setzt das Förderprogramm gemeinsam mit dem Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Rheinland-Pfalz um. “Die Politik in Rheinland-Pfalz hat erkannt, dass im Bereich der Einzelfeuerungsanlagen ein großes Potenzial für die dezentralen Wärmewende steckt und gleichzeitig Feinstaubemissionen reduziert werden”, sagt Landesinnungsmeister Michael Bauer. Insgesamt stehen Fördermittel von 500.000 Euro zur Verfügung. Die Bewilligung wird chronologisch nach dem Datum der vollständig beim Ministerium eingereichten Unterlagen erteilt. Spätestens bis zum 30. September 2018 muss der Antrag eingegangen sein. Das Antragsformular und den Verwendungsnachweis sowie weitere Informationen können Sie auf der Internetseite der Energieagentur Rheinland-Pfalz herunterladen. Bei weiteren Fragen zum Förderprogramm helfe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Energieagentur Rheinland-Pfalz unter der Telefonnummer 0631/31602311.

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Institut sucht Firmen für Pellets-Check

22. September 2017 - 9:00

Der Pellets-Check soll bei der Entscheidung für eine umweltfreundliche Pelletsheizung helfen. Derzeit läuft eine Feldversuch. Für die Auswertung des Testlaufs sucht das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) nach Fachbetrieben.

Checker für Pellets-Check gesucht

Noch bis November 2017 testen 40 Fachbetriebe den Pellets-Check in 300 Haushalten. Im Anschluss sollen andere die Ergebnisse prüfen. Dafür sucht das Fraunhofer IFAM in Bremen nach 100 Firmen, die mit  „Schornsteinfegerarbeiten“ oder als „Installateur/Heizungsbauer“ in die Handwerksrolle eingetragen sind. „Sie sollen sich genau anschauen, was die Testbetriebe durchführen, was an Material zur Verfügung steht, welche Erfahrungen gemacht wurden und was die Testkunden dazu meinen“, erklärt Projektleiter Klaus-Dieter Clausnitzer. Zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat er eine Checkliste entwickelt, um prüfen zu können, ob sich eine Pelletsheizung für ein Haus eignet. Wer beim Checken der Checker helfen will, bekommt eine Aufwandsentschädigung von 600 Euro.

Wie der Pellets-Check funktioniert

Mit dem Pellets-Check sollen Heizungsbauer und Schornsteinfeger beim Kunden kontrollieren können, ob eine Pelletsheizung Sinn macht. Ein positives Ergebnis sollen die Kunden dazu bewegen, die klimafreundlichen Kessel und Öfen bei ihrer Entscheidung zu berücksichtigen. Beim Pellets-Check wird zum Beispiel untersucht, ob ein Verbrennungsverbot vorliegt, ob ein geeigneter Lagerraum vorhanden ist oder geschaffen werden kann, ob ein geeigneter Abgasweg vorhanden ist und ob die Pellets in einem üblichen Laster angeliefert werden können. Der Zeitaufwand pro Pellets-Check beträgt ein bis zwei Stunden. Mit der Checkliste lässt sich ein zwei- bis dreiseitiger Ausdruck erzeugen, der die Ergebnisse aufbereitet.

Weitere Informationen: www.heicepece.de

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Schweiz: Pelletspreis im September 2017 steigt etwas

21. September 2017 - 9:00

Der Pelletspreis im September 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 360,50 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat leicht um 0,5 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im September 2017 liegt laut Pelletpreis.ch allerdings um 1,1 Prozent unter dem vor einem Jahr. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne mit durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 25 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,34 Rapen pro Kilowattstunde knapp hinter Heizöl (7,32), aber vor Erdgas (9,27). Die Zahlen beziehen sich auf Juni 2017.

  • Schweizer Pelletspreis im September 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 373,62 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2017 bei Abnahme von fünf Tonnen: 358,60 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2017 bei Abnahme von acht Tonnen: 349,41 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen: 335,11 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Die Schweiz könnte doppelt soviel Biomasse nutzen

20. September 2017 - 9:00

Biomasse bietet in der Schweiz ein großes Potenzial für die zukünftige Wärme-, Strom- und Treibstoffproduktion. Es sie bei weitem noch nicht ausgeschöpft, teilt die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) mit.

Forschungsanstalt beziffert Potenzial der Biomasse

Bisher war nicht bekannt, über wie viel von jeder Biomasse die Schweiz verfügt, in welcher Region mehr oder weniger anfällt und wie viel sich davon nachhaltig zur Energiegewinnung nutzen lässt. Das herauszufinden war ein Ziel eines Forschungsprojektes der Forschungsanstalt WSL. Demnach sind landesweit maximal 209 Petajoule Primärenergie aus Biomasse verfügbar, zum größten Teil Waldholz und Hofdünger. Davon lässt sich nicht ganz die Hälfte nachhaltig nutzen. Einzelne Biomassen wie Wald- und Flurholz lassen sich – zum Beispiel in unzugänglichen Gebirgstälern oder auch an Straßen- und Bahnböschungen – nur zu hohen Kosten bereitstellen. Auch Schutzgebiete schränken die Nutzung ein. Hofdünger lässt sich derzeit nicht überall wirtschaftlich in Energie umwandeln, vor allem, weil auf vielen Bauernhöfen nur sehr kleine Mengen anfallen.

Biomasse gleicht Fluktuation anderer Erneuerbarer aus

Derzeit erzeugt die Schweiz etwa 53 Petajoule Energie pro Jahr aus Biomasse. Den WSL-Ergebnissen zufolge ließen sich nachhaltig weitere 44 Petajoule für energetische Zwecke nutzen, vor allem Hofdünger (plus 24 Petajoule), aber auch vom derzeit bereits intensiv genutzten Waldenergieholz (plus neuen Petajoule). Alle Biomassen zusammengenommen ließe sich in der Schweiz ungefähr doppelt so viel Biomasse nutzen, wie derzeit vor allem zur Produktion von Wärme und Strom verwendet wird. Das würde umgerechnet zwar nur etwa neun Prozent des nationalen Energiebruttoverbrauchs entsprechen, “doch die Gewinnung von Energie aus Biomasse lässt sich zeitlich gezielter steuern als solche aus Wind und Sonne”, argumentiert die WSL. Damit könne die Biomasse die Fluktuation anderer erneuerbarer Energien wie der Photovoltaik ausgleichen und helfen, Energieengpässe zu vermeiden.

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Deutschland: Pelletspreis im September 2017 steigt

20. September 2017 - 4:10

Der Pelletspreis im September 2017 ist gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 232,69 Euro pro Tonne. Das ist ein Prozent mehr als im Vormonat und zwei Prozent mehr als im September 2016.

“Zum meteorologischen Herbstanfang zeigt sich ein saisonal üblicher Preisverlauf bei Holzpellets”, erläutert DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten prüfen, ob ihr Brennstofflager für den Winter noch ausreichend gefüllt ist. Besitzerinnen und Besitzer von Kaminöfen sollten sich am besten jetzt noch mit Sackware für die anstehende Heizsaison bevorraten, bevor der Brennstoff im Winter wieder etwas teurer wird. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,65 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 16 Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im September 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 239,64 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 244,84 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 247,95 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 231,85 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 232,28 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 233,70 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 218,31 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 215,70 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 217,38 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Heizungsmesse ISH baut um

18. September 2017 - 9:00

Besucherinnen und Besucher der ISH werden sich umorientieren müssen: Ab 2019 wird sich die Heizungsindustrie in Halle 11 und sowie in der neuen Halle 12 präsentieren. Außerdem wird sie an einem Montag starten und nicht wie bislang Dienstags.

ISH Energy erweitert Themenangebot

Die Heizungs- und Sanitärmesse ISH profitiert von einer neuen Messehalle in Frankfurt und stellt sich im Bereich Energie neu auf. “Durch den Neubau der Halle 12 im Westgelände können wir langjährige Kundenwünsche besser erfüllen. Wir haben nun die Möglichkeit, neue Themen zu integrieren, die bislang wenig Raum hatten”, sagt Messegeschäftsführer Wolfgang Marzin. Er meint die Ausstellung ISH Energy, die verstärkt Heizsysteme vorstellen soll, die eine hohe Effizienz mit der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien kombinieren. Dazu gehören neue Themen wie die Photovoltaik zur Eigenversorgung in Kombination mit einer Wärmepumpe, einem thermischen oder elektrischem Speicher sowie einem zentralen digitalen Energiemanager.

Fachmesse veröffentlicht neuen Geländeplan

Hersteller von hocheffizienten Pumpen sowie weiterer Komponenten eines zentralen Heizsystems wie Ausdehnungsgefäße, Heizungsarmaturen, Fittings und Stationen will die ISH unter dem Begriff Wärmeverteilung in den Hallen 9.0 und 9.1 zusammenführen. Einzelraumfeuerstätten verbleiben in Halle 9.2. Der ebenfalls wachsende Bereich Kälte-, Klima-, Lüftungstechnik zieht in Halle 8 und präsentiert sich gebündelt unter einem Dach. Haus- und Gebäudeautomation, Energiemanagement sowie Mess-, Steuer-, Regelungstechnik und Prüfgeräte sind weiterhin in den Hallen 10.2 und 10.3 und damit im Zentrum der ISH Energy zu finden. Die nächste ISH findet vom 11. bis 15. März 2019 statt. Sie startet anstatt wie bislang an einem Dienstag an einem Montag. “Mit der neuen Tagesfolge tragen wir dem Wunsch der Aussteller Rechnung. Durch die Verlegung wird den Fachbesuchern ein zusätzlicher Werktagsbesuch ermöglicht. Gleichzeitig wird den internationalen Besuchern die Anreise erleichtert”, erklärt Marzin.

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ÖBV fürchtet um Energiewende in Österreich

15. September 2017 - 9:00

Die Energiewende in Österreich tritt auf der Stelle. Das meint der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) und verweist auf Zahlen seines Almanachs “Basisdaten Bioenergie Österreich 2017″.

Energiewende in Österreich stockt

“Während weltweit die Transformation in Richtung nachhaltiges Energiesystem gestartet ist, steigt in Österreich die Abhängigkeit von fossiler Energie”, kritisiert ÖBV-Präsident Josef Plank. Das Land habe sich in den vergangenen Jahren von einem Stromexport- zu einem Stromimportland entwickelt. In kalten Wintermonaten stamme bereits mehr als die Hälfte des Stroms aus Importen oder fossiler Erzeugung. Zahlen aus den Basisdaten Bioenergie 2017 untermauern seine Aussage. So lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoinlandsverbrauch in den beiden vergangenen Jahren unter dem Höchstwert von 2014. “Damit droht Österreich ein Verfehlen seiner EU-Verpflichtungen von 34 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020″, sagt Plank. Die ÖBV-Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Bioenergie: Ohne sie würde der Ökoanteil nicht bei 30 Prozent, sondern nur bei zwölf Prozent liegen.

Energieabhängigkeit Österreichs steigt

Auch die Energieabhängigkeit Österreichs vom Ausland ist 2016 nach Angaben von Statistik Austria auf 63 Prozent gestiegen. Sie beträgt bei Erdgas 87 Prozent, bei Erdöl 94 Prozent, bei Kohle 100 Prozent. “Während wir fossile Energien fast zur Gänze importieren, werden erneuerbare Energien zu 98 Prozent im Land erzeugt”, verweist Plank auf einen Vorteil erneuerbarer Energien. Österreich verfüge im Ökoenergiemarkt über Unternehmen, die mit ihren innovativen Technologien teilweise Weltmarktführer sind, insbesondere bei der Bioenergie. “Wir müssen die Energiewende in Österreich endlich als wichtigen Jobmotor begreifen und umsetzen.” Die Basisdaten Bioenergie Österreich 2017 enthalten aktuelle Statistiken rund um die Energiewende in Österreich. Über 80 Schaubilder und Tabellen präsentieren Daten zu Wärme aus Biomasse, Ökostrom und Biotreibstoffen sowie zur Preisentwicklung am Energiesektor.

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Breklum bekommt ein umweltfeundliches Wärmenetz

14. September 2017 - 9:00

In der nordfriesischen Gemeinde Breklum entsteht ein regeneratives Nahwärmenetz, bei dem eine große solarthermische Anlage im Sommerhalbjahr die Hauptlast der Wärmeerzeugung übernimmt.

Breklum gründet Genossenschaft für Wärmenetz

Seit dem Jahr 2015 schließen sich Bürgerinnen und Bürger von Breklum zu der Genossenschaft BürgerGemeindeWerke Breklum zusammen. Ihr Ziel: Die Wärmeversorgung des Ortes auf eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Basis stellen. Beim Kernstück ihres Konzeptes handelt es sich um ein Nahwärmenetz. Es soll zunächst im Ortskern verlegt werden, künftig aber auch weitere Straßen und Ortsteile erschließen. Mit den Arbeiten haben die Genossinnen und Genossen die Firma Gottburg Energie- und Wärmetechnik, die in Schleswig-Holstein über die größten Erfahrungen mit solchen Projekten verfügt. Seit August sind die Leitungen des Wärmenetzes weitgehend verlegt. Im Herbst sollen die Arbeiten an der Heizzentrale und der Bau der Solaranlage beginnen. 2018 soll das Wärmenetz in Betrieb gehen.

Solaranlage übernimmt im Sommer

Wärhend der Heizperiode werden hauptsächlich mit zertifiziertem Kohlendioxid-freiem Erdgas betriebene Blockheizkraftwerke die Wärme liefern. Im Sommerhalbjahr übernimmt die Solaranlage. Sie kommt komplett von Ritter XL Solar, die schon zu einigen ähnlichen Projekten in Süddeutschland die solarthermische Anlage beisteuerte. 132 Vakuumröhrenkollektoren mit einer Kollektorfläche von 652 Quadratmetern werden dann die bis dato größte Solarthermieanlage in Schleswig-Holstein bilden und dafür sorgen, dass man an möglichst vielen Tagen auf einen Brennstoffeinsatz für die Wärmeerzeugung verzichten kann. So trägt die Solaranlage dazu bei, den Wärmepreis in Breklum niedrig zu halten.

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Volker Lenz: „Über Pellets aus Altholz muss man diskutieren“

12. September 2017 - 9:00

Wenn die Energieerzeugung aus Biomasse weiter wachsen soll, dann müssen alternative Rohstoffquellen genutzt werden. Was das für Holzpelletierer bedeutet , erklärt Volker Lenz im Interview mit Pelletshome.com. Er leitet den Bereich „Thermo-chemische Konversion“ am Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig.

Herr Lenz, in ihrem Forschungsschwerpunkt Biomass Smart Heat untersuchen Sie, welche Rolle die Biomasse künftig im Wärmemarkt spielen kann. Worum geht es?
Smart Biomass Heat basiert auf drei Säulen. Einmal geht es um die Frage, wie sich Brennstoffe mit hoher Qualität aus Abfällen, Nebenprodukten und Reststoffen herstellen lassen. Außerdem geht es darum, flexibel und emissionsarm betreibbare Feuerungs-und Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen zu entwickeln. Schließlich untersuchen wir, wie sich Biomasse intelligent und systemdienlich in den Verbund mit anderen erneuerbaren Wärme- und Stromoptionen einbinden lässt. Das Ganze mit dem Ziel, dass die Energiebereitstellung aus Biomasse hochflexibel und Stromnetz stabilisierend die Versorgungslücken im Wärmebereich schließt.

Die Punkte zwei und drei betreffen die Feuerungstechnik. Punkt eins die Rohstoffseite. Warum gehört sie ebenfalls zum Konzept? Warum muss sich auch bei der Rohstoffbereitstellung etwas ändern?
Einfach wegen der Nachfrage. Über kurz oder lang wird viel der Primärbiomasse in Nahrungsmittel, Futtermittel und stoffliche Nutzung gehen. Erstens, weil sie hierfür den höchsten Wert besitzt und diese Anwendungen zweitens Primärbiomasse oder wenig häufig im Kreislauf bewegte Biomasse benötigen. Für die Energiebereitstellung wird über bleiben, was aus diesen Fertigungsprozessen als Nebenprodukte oder Reststoffe herausfällt.

Was bedeutet das für die Pelletierer? Werden sie sich, was die Rohstoffversorgung angeht, umstellen müssen?
Innerhalb Deutschlands und unter der Rahmensetzung, dass wir die Vorgaben des Weltklimaabkommens einhalten wollen: ja. In Deutschland gibt es den gesellschaftlichen Konsens, dass wir Biomasseimporte nur auf einer nachhaltigen Basis und nur in begrenztem Umfang wollen. Wenn wir die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und die Strom- sowie die Wärme- und Mobilitätswende hinbekommen wollen, dann wird es aber auch bei der Biomasse die Nachfrage zunehmen. Und wenn Sie dann gleichzeitig aus der Rohölnutzung in der ganzen stofflichen Schiene aussteigen wollen, dann ist es leicht absehbar, dass es diesen Wandel geben wird.

Bei welchen Reststoffen sehen Sie dann das größte Potenzial für die Pelletsherstellung?
Es wird zunächst um das Altholz gehen. Wir lösen das Altholzproblem derzeit dadurch, dass wir vielfach über das Erneuerbare-Energien-Gesetz Altholzkraftwerke auf der grünen Wiese betreiben. Sie fallen jedoch nach zwanzigjähriger Laufzeit in absehbarer Zeit aus der Vergütung. Dann wird man sich wieder überlegen müssen, was aus dem Angebot an Altholz wird, das auf den Markt kommt. Bei einer Palette aus unbehandeltem Holz, also A1-Klasse, die maximal einen kleinen Öl- oder Farbfleck aufweist, gibt es rein emissionsseitig keinen Grund, daraus nicht Pellets für eine Kleinfeuerungsanlage herzustellen. Das ist eine rein rechtliche Fragestellung, über die man diskutieren muss. Es geht weiter: Sie können heutzutage A2-Altholz in Schreinereibetrieben in ganz normalen Stückholzfeuerungen einsetzen. Wenn wir künftig über sehr emissionsarme Feuerungstechniken verfügen, zum Beispiel mit einer Vorvergasung in einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, dann gibt es keinen fachlichen Grund, das nicht auszuweiten und ebenfalls aufbereitete A2-Hölzer in die breite Verwendung zu bringen.

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Windhager stellt neuen Vertriebsleiter vor

12. September 2017 - 7:32

Seit 1. September arbeitet Robert Baumann als neuer Vertriebsleiter für den österreichischen Kesselhersteller Windhager. Der 44-jährige gebürtige Salzburger verfügt über mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung.

Neuer Vertriebsleiter will Zusammenarbeit mit Installateuren intensivieren

In der Heizungsbranche kennt sich Baumann aus. Er hat bei namhaften Heiz- und Klimatechnik-Unternehmen wie Grundfos, Oventrop und Wilo  im Vertrieb und Management gearbeitet. Zuletzt war er als Geschäftsführer beim Klimageräteanbieter Systemair in Salzburg tätig, wo er maßgeblich an der Umstrukturierung und Expansion des Unternehmens mitgewirkt hat. In seiner neuen Funktion als Vertriebsleiter sieht Baumann seine zentrale Aufgabe darin, die Zusammenarbeit mit den Installateurspartnern zu intensivieren: “Ich lege besonderen Wert auf eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit unseren Installateuren. Wir sehen uns als Erfolgscoach für unsere Kompetenz-Partner und wollen sie in ihrer täglichen Arbeit mit dem Kunden aktiv unterstützen.” Wichtig sei ihm, die Biomasse als Energieträger der Zukunft in den Köpfen der Fachbetriebe stärker als bisher zu verankern. Zuletzt hatte der seit April las Geschäftsführer verantwortliche Manfred Faustmann den Vertrieb geleitet.

Windhager liefert seit über 90 Jahren

Das 1921 in einer kleinen Schlosserei in Seekirchen gegründete Unternehmen Windhager zählt heute mit einem europaweiten Partner-Netzwerk zu Österreichs großen Kesselherstellern. Windhager, das ausschließlich im Inland produziert, exportiert die Hälfte seiner Produkte vornehmlich nach Deutschland und in die Schweiz sowie nach Frankreich, Großbritannien und Italien. In der hauseigenen Forschungsabteilung entwickeln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter effiziente Zentralheizungstechnologien für Pellets und Holz, wie den 2011 kleinsten Pelletsbrenner der Welt oder die saubere Hackgutheizung Purowin.

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Seminar stellt Contracting und Mieterstrom mit erneuerbaren Energien vor

11. September 2017 - 9:00

Zu dem Seminar “Mit Contracting und Mieterstrom neue Wege gehen”, lädt der Solarsystemanbieter Hartmann Energietechnik ein. Es findet am 29. September 2017 im Sonnenzentrum Rottenburg-Oberndorf statt.

Contracting und Mieterstrom bieten einen Ausweg aus dem Energiewendestau

Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt derzeit immer schleppender voran. “Die vergleichsweise hohen Investitionskosten und die damit verbundenen geringen Erträge bremsen aktuell die Entwicklung”, sagt Thomas Hartmann, Geschäftsführer von Hartmann Energietechnik. Für Abhilfe können Contracting und Mieterstrom sorgen. Contracting bietet die Möglichkeit, erneuerbare Wärme an die Mieterinnen und Mieter zu verkaufen, die Investitionen auf die Laufzeit der Anlage umzulegen und mit den Erträgen in Einklang zu bringen. Das Seminar zeigt die einzelnen Formen von Contracting und den damit verbundenen Möglichkeiten auf. Es stellt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Varianten vor und beleuchtet sie mit Beispielen aus der Praxis.

Mieterinnen und Mieter können profitieren

So genannte Mieterstromprojekte beteiligen Mieterinnen und Mieter an der Energiewende, außerdem steigen die Erträge aus den Stromerzeugungsanlagen. Im Seminar stellen Referenten das neue Mieterstromgesetz vor und beleuchten die damit einhergehenden Rechte und Pflichten für Anlagenbetreiber. Sowohl beim Contracting als auch bei Mieterstrom ergibt sich eine vorteilhafte Situation für beide Seiten. Einerseits lohnen sich Investitionen in erneuerbare Energien, andererseits profitieren Mieterinnen und Mieter von gesicherten Energiepreisen. Das Seminar findet am am 29. September 2017 von 14 bis 17 Uhr im Sonnenzentrum in Rottenburg-Oberndorf statt. Es kostet 40 Euro. Auf den Internetseiten von Hartmann Energietechnik finden Sie das Anmeldeformular.

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Schweiz: Energieholz rettet Bilanz

10. September 2017 - 16:29

Der Absatz von Energieholz in der Schweiz ist 2016 leicht gestiegen. Das teilt der Verband Holzenergie Schweiz mit. Die Holzernte aus Schweizer Wäldern dagegen befinde sich auf einem Rekordtief.

Energieholz: Langfristige Verträge sichern Absatz

So wenig Bäume wie seit zehn Jahren nicht mehr wurde 2016 in den Schweizer Wäldern gefällt. Insbesondere beim Stammholz, dem mengenmäßig wichtigsten Sortiment, ging das Erntevolumen laut Holzenergie Schweiz fiel das Minus mit vier Prozent am stärksten aus. Abgefedert hat den rückläufigen Trend bei der Holzernte das zweitwichtigsten Sortiment: das Energieholz. Gegenüber 2015 hat die gesamte Energieholzmenge um ein Prozent zugenommen und befindet sich damit weiterhin im Aufwind. Anders als bei Stamm- und Industrieholz, das dem internationalen Markt ausgesetzt und von Wechselkursschwankungen betroffen sei, wäre die Nutzung von Energieholz aufgrund langfristiger Verträge wesentlich konstanter und der Absatz über Jahrzehnte gesichert. Da Energieholz vorwiegend aus Laubholz, Landschaftspflegeholz sowie Ast- und Kronenmaterial gewonnen wird, gehe seine erhöhte Nutzung nicht auf Kosten anderer Holzsortimente.

Verband: Holzenergie hat Zukunft

Nahezu 100 Prozent des genutzten Energieholzes stammt laut Holzenergie Schweiz aus dem Inland. “Weil Energieholz meist im Umkreis von wenigen Kilometern geerntet, verarbeitet und schließlich einer Holzheizung zugeführt wird, verbleibt der größte Teil der Wertschöpfung in der Region”, schreibt der Verband in einer Presseinformation. Der zunehmende Absatz von Energieholz liege nicht nur im Interesse von Waldbesitzern und Forstbetrieben, sondern sei darüber hinaus vielerorts ein wichtiger Baustein der kantonalen Energiepolitik. Ein Beispiel hierfür ist der Kanton Thurgau. Das kürzlich von Holzenergie Schweiz überarbeitete Thurgauer Energieholzkonzept zeigt, dass dank konsequenter Förderung bereits drei Viertel des nachhaltigen Potenzials ausgeschöpft ist.

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Pellets – Markt und Trends veröffentlicht Marktübersicht Pelletskessel

8. September 2017 - 9:00

I n der neuen Ausgabe von Pellets – Markt und Trends finden Sie eine Marktübersicht mit Pelletskesseln für Einfamilienhäuser. Außerdem im Heft: ein Beitrag zur Feinstaubbelastung durch Holzheizungen und ein Praxistipp zu Abgasanlagen.

Umweltbundesamt ermittelt weniger Emissionen aus Holzfeuerungen

Häuser werden immer besser gedämmt. Der Wärmebedarf sinkt. Trotzdem sind Pelletskessel mit Leistungen um die 15 kW kein Auslaufmodell. Vor allem in Altbauten sind sie beim Heizungstausch besser geeignet als Wärmepumpen. Für Niedrigenergie- und Passivhäuser haben die Hersteller Pelletsheizungen mit Leistungen ab fünf Kilowatt im Programm. Die Vielfalt der angebotenen Produkte zeigt die aktuelle Marktübersicht, die Pellets – Markt und Trends veröffentlicht. Neue Berechnungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass trotz wachsender Zahl an Holzfeuerungen deren Beitrag zum Feinstaubaufkommen sinkt. In einem Beitrag erläutert das Branchenmagazin, wie das Umweltbundesamt eigentlich zu seinen Daten kommt, und warum Holzheizungen mittlerweile besser sind als ihr Ruf. Die aktuelle Ausgabe erscheint am 11. September 2017.

Pellets – Markt und Trends informiert die Pelletsbranche

Als einzige deutschsprachige Fachzeitschrift beschäftigt sich Pellets – Markt und Trends ausschließlich mit dem modernen Brennstoff. In Interviews, Reportagen und Fachartikeln informiert sie über alles Wissenswerte einer wachsenden Branche des Wärmemarkts. Regelmäßige Marktübersichten bieten einen Überblick über das Produktangebot der Industrie. Als zusätzlichen Service veröffentlicht Pellets – Markt und Trends aktuelle Preisstatistiken sowie einen jährlichen Branchenreport, der die Stimmung im Markt widerspiegelt. Eine Serie mit Praxistipps liefert insbesondere Heizungsprofis wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit. Die einmal im Jahr erscheinende Sonderausgabe richtet sich mit Basisinformationen an Endverbraucher, um ihnen die Entscheidung für eine Pelletsheizung zu erleichtern.

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VfW sieht Contractingbranche im Aufwärtstrend

7. September 2017 - 9:00

Ein Plus bei Wärmelieferverträgen meldet der Verband für Wärmelieferung (VfW) für das Jahr 2016. Das hat eine Branchenumfrage unter den Mitgliedsunternehmen, die Contracting-Dienstleistungen anbieten und 60 Prozent der Marktteilnehmer repräsentieren, ergeben. Demnach sind sowohl der Umsatz als auch die Zahl der abgeschlossenen Verträge gestiegen.

VfW: Jahresumsatz der Contractingbranche stieg um zehn Prozent

“Es ist erfreulich zu sehen, dass die Contracting-Branche in 2016 den stärksten Zuwachs seit 2012 aufweisen kann”, sagt VfW-Präsident Norbert Krug. Der Zuwachs sei vor allem dem starken Wachstum des Contractings im Neubau zu verdanken. Erfreut berichtet er, dass auch das Einspar-Contracting an Bedeutung zugenommen hat. Für den Bestand muss er jedoch einen Rückgang vermelden. “Und das, obwohl gerade hier sehr viel Potenzial zur Einsparung von Kohlendioxid besteht.” Verantwortlich für diesen seit mehreren Jahren bestehenden Trend seien die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Contracting in Bestandsgebäuden. Bei den Vertragszahlen verzeichnet der VfW eine Steigerung um sechs Prozent auf 55.300 abgeschlossene Verträge. Der Jahresumsatz stieg von 2,52 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 2,77 Milliarden Euro im Jahr 2016. Das entspricht einem Zuwachs von zehn Prozent, der deutlich höher ausfällt als im Jahr zuvor.

Fast fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid gespart

Die Abfrage nach der Häufigkeit der realisierten Contracting-Varianten hat ergeben, dass es sich bei 80 Prozent der Projekte um Energieliefer-Contracting, bei acht Prozent um Einspar-Contracting, bei fünf Prozent um technisches Anlagenmanagement und bei weniger als einem Prozent um Finanzierungs-Contracting handelt. Die Kohlendioxid-Entlastung durch die Wärmelieferungen prognostiziert der VfW auf über 4,5 Millionen Tonnen. Das entspricht dem Kohlendioxid-Ausstoß von 2,7 Millionen modernen Mittelklassewagen. Der VfW erhebt die Marktdaten unter seinen Verbandsmitgliedern per Fragebogen. Als weitere Quellen nutzt er Presseveröffentlichungen, öffentlich zugängliche Geschäftsberichte und Bilanzen, Presseveröffentlichungen sowie Direktbefragungen.

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Die BAFA-Zahlen im August 2017

6. September 2017 - 21:47

2.137 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im August 2017 eingegangen – neun Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat August

Die Pelletsbranche kann sich weiterhin freuen: Der Monat August hat ihr gute Antragszahlen im Marktanreizprogramm des BAFA beschert. Gegenüber dem Vormonat gingen sechs Prozent mehr Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung ein, nachdem bereits der Juli mit einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Juni abgeschnitten hatte. Für Wärmepumpen gingen 27 Prozent mehr Anträge beim BAFA ein als im Vorjahresmonat. Die Solarthermie kommt aus ihrem Loch nicht heraus. Der Rückgang gegenüber dem Vormonat im Jahr 2016 beträgt 21 Prozent. Im Juli schien mit einem Minus von zehn Prozent die Talfahrt abgebremst.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Pelletslieferant Baywa beteiligt sich an Pelletshersteller WUN Energie

4. September 2017 - 9:00

Der Agrar-, Bau- und Energiehandelskonzern Baywa kauft Anteile von WUN Energie.Das Unternehmen plant den Bau eines Pelletswerks.

WUN Energie will Holzpellets produzieren

Das neu gegründete Unternehmen WUN Energie am Energiepark in Wunsiedel speist Strom aus drei Blockheizkraftwerken in das Netz ein. Künftig will es die dabei entstehende Wärme einsetzen, um Sägespäne für die Pelletsproduktion zu trocknen. WUN Energie plant den Bau eines Pelletwerks mit einer Produktionskapazität von über 100.000 Tonnen in Hohenbrunn bei Wunsiedel. Mit ihm werden die schon bestehenden Produktionskapazitäten der WUN Bioenergie in Wunsiedel nahezu verdreifacht. Baywa bezieht Pellets der WUN Bioenergie und wird einen Großteil des Brennstoffs der WUN Energie vermarkten. Der Konzern hat im vergangenen Jahr in Deutschland und Österreich 401.000 Tonnen der umweltfreundlichen Holzpresslinge abgesetzt. Zum Kundenkreis zählen sowohl der Handel als auch Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer und Großabnehmer wie Kindergärten und Krankenhäuser. Außer Baywa beteiligen sich WUN Bioenergie, Gasversorgung Wunsiedel und GHD Bayernwerk Natur an der WUN Energie.

Wundsiedel engagiert sich vielltäfltig für erneuerbare Energien

Unter anderem dank eines Pellets-Heizkraftwerks erreicht die oberfränkische Gemeinde Wunsiedel vorzeitig ihre Klimaziele. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat sie für ihr Engagement als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet. Wunsiedel hat bereits in diesem Jahr seine für 2020 gesteckten Energie- und Klimaziele erreicht. In der 9.300 Einwohner großen Gemeinde wird 20 Prozent mehr Strom aus regenerativen Quellen produziert als verbraucht. Erneuerbare Energien decken auch die Hälfte des städtischen Wärmebedarfs. Die Treibhausgasemissionen sind im Vergleich zum Basisjahr 2008 um die Hälfte gesunken. “Wunsiedel ist ein gutes Beispiel dafür, wie zahlreiche Städte und Gemeinden den Ausbau erneuerbarer Energien betreiben”, sagt der stellvertretende AEE-Geschäftsführer Nils Boenigk.

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Volker Lenz: „Biomasse ist der einzige per se speicherbare Energieträger“

29. August 2017 - 12:24

An Antworten, wie sich das Potenzial der Biomasse am besten nutzen lässt, arbeitet das DBFZ Deutsche Biomasseforschungszentrum in Leipzig. Zu welchen Ergebnissen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen, erläutert Volker Lenz im ersten Teil unseres Interviews. In zwei Wochen wird er über Rohstoffe der Zukunft berichten. Lenz leitet den Bereich „Thermo-chemische Konversion.

Herr Lenz, bei der Europäischen Pelletskonferenz haben Sie auf den Wandel in der Energieversorgung hingewiesen. Strom- und Wärmemarkt wachsen zusammen, die sogenannte Sektorenkopplung. Doch während die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt stagnieren, wächst ihr Anteil an der Stromversorgung immer weiter. Werden wir künftig vor allem mit Strom aus Photovoltaik-und Windkraftanlagen heizen?
Einzelne Studien sagen voraus, dass Photovoltaik und Windkraft letztendlich fast den gesamten Wärmebedarf abdecken werden und die Bioenergie keine Rolle mehr spielen wird. Davon bin ich nicht überzeugt. Was klar ist – und das sehen wir auch bei unseren Überlegungen –, dass die Stromversorgung definitiv in ihrem Schwerpunkt auf Photovoltaik und Windkraft umgestellt wird. Das ist gar keine Frage. Anders lässt sich die Stromwende in Deutschland auch nicht realisieren, denn Wasserkraft und Biomasse sind bei uns begrenzt.

Welche Rolle bleibt der Biomasse künftig in den Heizungskellern?
Seit gut zehn Jahren kann man beobachten, dass Wärmepumpen im Gebäudebereich eine immer größere Rolle spielen. Dadurch kommt es natürlich verstärkt zu einer Sektorenkopplung. Die Fluktuation der erneuerbaren Energien im Stromsektor und die Notwendigkeit, sie über Speicher auszugleichen, schwappen über in den Wärmebereich. An diesem Punkt setzt unsere Perspektive am DBFZ für die Zukunft an. Wir sagen, dass es sich bei der Biomasse um den einzigen per se speicherbaren Energieträger handelt. Ihn können wir gewinnbringend einsetzen, um empfindliche Lücken in der Wärme- und Stromversorgung zu schließen.

Einige Anbieter von Holzheizungen haben in der letzten Zeit neue Entwicklungen zur Kraft-Wärme-Kopplung vorgestellt. Sie reagieren damit auf die Sektorenkopplung. Wie schätzen Sie derzeit das Potenzial ein?
Grundsätzlich denken wir, dass es 2050 vor allem KWK-Anwendungen geben wird – auch im Festbrennstoffbereich. Es gilt natürlich zu differenzieren. Es wird sehr kleine Anwendungen geben, zum Beispiel ein Kaminofen mit einer Wassertasche. Er wird zwar keinen Strom generieren, aber, wenn er intelligent eingebunden ist, den Strombedarf einer Wärmepumpe mindern. Auch so kann die Sektorenkopplung funktionieren. Ansonsten gehen wir entwicklungstechnisch davon aus, dass sich die Heiztechnologie ab 2030 umstellen muss in eine Heiz-und Stromnetz stabilisierende Technologie. Wir sagen dazu Wärme-Kraft-Kopplungsanwendungen, weil der Wärmebedarf von der Menge her zunächst im Vordergrund steht. Wärme lässt sich mit einem Pufferspeicher recht gut über mehrere Tage speichern, der zeitliche Einsatz der WKK-Anlagen wird sich deshalb an den Stromnetzanforderungen orientieren. Diese Technologien müssen aus unserer Sicht kommen, um der Bioenergie eine Überlebenschance in der Breite zu garantieren. Das Schließen der Lücken im Strombereich wird angesichts kostenintensiver Batterien ökonomisch interessant werden.

Abgesehen von klassischen KWK-Anlagen mit Gasmotoren bietet die Pelletsbranche ganz neue Lösungen, Guntamatic beispielsweise die Pellets-Wärmepumpe und Ökofen den Pellets-Stirling, der sich mit einer Photovoltaikanlage kombinieren lässt. Weisen diese Entwicklungen aus Ihrer Sicht in die richtige Richtung?
Aus unserer Sicht sind es genau die richtigen Produktentwicklungen und die richtigen Ansätze.

Auf welchen Markt müssen sich die Kesselhersteller künftig einstellen?
Momentan herrschen im Kesselbereich zwei große Einsatzprinzipien vor: entweder monovalente Anlagen, die eine Wärmenachfrage komplett allein bereitstellen, oder größere, mit irgendeiner fossilen Technologie gekoppelte Anlagen zum Beispiel in Schulzentren oder für kleine Wärmenetze, die 60 bis 70 Prozent des Wärmebedarfs im Grundlastbetrieb decken. Das sind die zwei Hauptschienen und dafür werden Produkte auf dem Markt angeboten. Diese Anwendungen wird es künftig immer noch geben, es werden aber tendenziell immer mehr Kombilösungen mit anderen erneuerbaren Energien an Bedeutung gewinnen. Die Hersteller müssen also flexibel auf verschiedene Anforderungen in der Kombination reagieren können und dafür ihre Produktpalette anpassen, sowohl in der Leistung als auch in den Möglichkeiten der technischen Einbindung und dem gemeinsamen optimalen Betrieb.

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Österreich: Pelletspreis im August steigt kaum

29. August 2017 - 12:13

Der Pelletspreis im August 2017 ist in Österreich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im August

Mit 228,20 Euro pro Tonne liegt der durchschnittlich Pelletspreis im August laut PPA um 0,5 Prozent über dem im Vormonat und 2,6 Prozent über dem im August vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 41,1 Prozent. Gas ist 77 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im August bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 235,60 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 226,40 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 229,90 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im August bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 196,81 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juli 2017 um 1,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im August für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,83 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juli 2017 um 0,4 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,64 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       6,39 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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