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Aktualisiert: vor 12 Minuten 34 Sekunden

Baufamilien setzen auf Pellets-Nahwärme

23. November 2020 - 11:27

Pellets-Nahwärme selbst verlegt Pellets-Nahwärme: In Walkertshofen bei Augsburg sollen zwei Pelletskessel ein Wohngebiet mit 13 Häusern versorgen. Angestoßen habe das Projekt acht Baufamilien gemeinsam mit der Gemeinde.

Pellets-Nahwärme: Gemeinsam umweltfreundlich heizen

Zu einer Wärmegemeinschaft haben sich in der schwäbischen Gemeinde Walkertshofen im Landkreis Augsburg acht Baufamilien und die Gemeinde zusammengeschlossen. Ein Nahwärmenetz versorgt die Ein- und Mehrfamilienhäuser des Neubaugebiets Röstergraben mit ökologischer Wärme. Erzeugt wird sie von zwei Ökofen-Pelletskesseln mit je 64 Kilowatt Leistung. Sie stehen in einem 50 Quadratmeter großen Heizhaus, das außerdem das Brennstofflager sowie einen 2.000 Liter fassenden Pufferspeicher beherbergt. Den Strom zum Betrieb der Heizung liefert eine Photovoltaikanlage. Die Anlage soll im September 2021 fertig sein, rechtzeitig zum Bezug der ersten Wärmegemeinschaft: gemeinsam

Walkertshofen: Baufamilien verlegen gemeinsam Nahwärmeleitung

Die Vorteile einer gemeinschaftlichen Wärmeversorgung für die Baufamilien: Die Häuser benötigen keine eigene Heizung und sparen damit Platz. Eine Übergabestation für die Pellets-Nahwärme genügt. Wärmemengenzähler erfassen, wie viel umweltfreundliche Wärme die Häuser verbrauchen. Wartungs- und Betriebskosten fallen für jeden Hausbesitzer nur anteilig an. “In Summe ist davon auszugehen, dass jeder der Bauherren etwa 40 Prozent der Investitionskosten einspart im Vergleich zum Einsatz eigener Pellet-Heizanlagen”, schreibt Kesselhersteller Ökofen in einer Presseinformation. Der Staat bezuschusst ein Drittel der Investition in die Heiztechnik im Heizhaus von etwa 140.000 Euro. Die Gesellschafter der Wärmegemeinschaft Walkertshofen und die künftigen Bauherren sind von der Idee Pellets-Nahwärme jedenfalls derart begeistert, dass sie die über 350 Meter Fernwärmerohre selbst verlegt haben.

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Schweiz: Pelletspreis im November 2020 steigt sachte

20. November 2020 - 9:00

Schweizer Pelletspreis im November 2020 Der Schweizer Pelletspreis im November 2020 ist mit durchschnittlich 355,20 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im November 2020 liegt laut Pelletpreis.ch um 3,6 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 368,60 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 370,36 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 352,58 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von acht Tonnen: 342,56 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen: 326,41 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Österreich: Pelletspreis im November 2020 erhöht sich kaum

19. November 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im November 2020 Der österreichische Pelletspreis im November 2020 ist gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 229,60 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im November 2020 laut PPA um 4,6 Prozent unter dem im November vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 12,1 Prozent. Gas ist 72,8 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 243,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 227,20 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 230,40 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im November 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,99 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Oktober 2020 gleich geblieben und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 198,07 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Oktober 2020 um 0,5 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,68 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  5,25 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,10 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,76 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im November 2020 steigt etwas

18. November 2020 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im November 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im November 2020 um 1,1 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 229,82 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Die Lager sind gut gefüllt und die Lagerkapazitäten werden laufend ausgebaut. So können auch die zahlreichen neuen Pelletheizungen problemlos versorgt werden”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Das habe eine Umfrage des Deutschen Pelletinstituts unter Handelsunternehmen in ganz Deutschland ergeben. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,60 Eurocents. Der Preisnachteil zu Heizöl liegt bei 15 Prozent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt 25 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 236,88 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 244,55 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 247,55 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 225,91 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 231,24 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 235,18 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 212,86 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 215,00 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 220,93 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Mobile Pelletsheizungen: Mobil in Time erweitert AngebotMobile Pelletsheizungen

16. November 2020 - 11:44

Mobile Pelletsheizungen Ihren Anlagenpark für mobile Pelletsheizungen hat die Firma Mobil  in Time erweitert. Sie kann mit ihren Pellmobilen nun umweltfreundliche Wärme mit 120, 170, 220 und 330 Kilowatt liefern.

Mobile Pelletsheizungen bringen umweltfreundliche Wärme

Die Nachfrage nach alternativen Energieträgern steigt kontinuierlich an, auch im Bereich mobiler Heizzentralen”, erklärt Mobil in Time-Geschäftsführer Michael Thiess, warum das Unternehmen im vergangenen Jahr begonnen hat, mobile Pelletsheizungen in sein Angebot aufzunehmen. Jetzt hat das Unternehmen aus Aach bei Singen seinen Anlagenpark erweitert, um zukünftig Leistungen zwischen 120 und 330 Kilowatt abdecken oder kombiniert noch größere Leistungen anbieten zu können. “Damit setzt Mobil in Time seinen Weg fort, seinen Kunden fortschrittliche und umweltbewusste Lösungen anzubieten”, sagt Thiess.

Mobil in Time setzt auf Pellets aus regionalem Energieholz

Da kein fossiler Energieträger wie Heizöl zum Einsatz kommt, lassen sich mobile Pelletsheizungen auch in Gewässerschutzgebieten und bei Gebäudesanierungen mit strengen Klimaschutzauflagen einsetzen. Auch bei seinen Partnern achtet Mobil in Time auf Nachhaltigkeit. So werden die verwendeten Pellets ausschließlich aus regionalem Energieholz hergestellt. Die Pellets erfüllen nicht nur die europaweit etablierten Gütekriterien und sind FSC-zertifiziert, sie weisen laut Thiess auch einen deutlich höheren Brennwert auf, produzieren weniger Staub und verbrennen mit weniger Rückständen als herkömmliche Pellets. “In der Zukunft werden klimafreundliche Energielösungen eine immer wichtigere Rolle spielen und wir als Mobil in Time-Gruppe freuen uns, den Markt in diese Richtung mitzuprägen.”

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Oktober 2020

13. November 2020 - 9:00

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2020 Die BAFA-Monatsstatistik Oktober 2020 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent auf 23.786 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2020

Im August 200 gingen 6.847 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein. Das sind 9,9 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.268 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 8,3 Prozent mehr. Außerdem sind 9.649 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 3,6 Prozent mehr als im September 2020. Auch Gasheizungen unterstützt das Förderprogramm zum Heizen mit erneuerbaren Energien – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Oktober 2020 führt 3.022 solcher Anträge auf (minus 6,8 Prozent).

Besonderer Ökobonus honoriert Umstieg von Öl auf Pellets

Seit 1. Januar 2020 gelten neue, deutlich attraktivere Förderkonditionen im Marktanreizprogramm. Für die Installation von Holzfeuerungen ab fünf Kilowatt gibt es entweder einen Ökobonus als Regelförderung in Höhe von 35 Prozent oder die Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von 45 Prozent. Der Staat fördert im Neubau alle Arten von Holzkesseln und wasserführende Pelletskaminöfen mit Partikelabscheider oder Brennwerttechnik, im Gebäudebestand außerdem Anlagen ohne Partikelabscheider oder Brennwerttechnik. Neben dem Kessel oder dem Kaminofen gibt es den Ökobonus unter anderem für Brennstofflager, Pufferspeicher und Transportsystem sowie für die Entsorgung des alten Öltanks.

 

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Faktensammlung: Was die Wissenschaft über die Klimakrise weiß

12. November 2020 - 11:34

Faktensammlung zur Klimakrise Eine Faktensammlung zum heute in der Klimaforschung unumstrittenen Wissen haben sechs namhafte Organisationen veröffentlicht. Sie soll bei der Debatte über die Klimakrise als fundierte Faktenlage zur globalen Erwärmung dienen.

Klimawissenschaft arbeitet gemeinsam an Faktensammlung

Sechs Organisationen aus der Klimaforschung und der wissenschaftsbasierten Klimakommunikation haben die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel zusammengefasst. Die Faktensammlung mit vier Kapiteln belegt, dass die gegenwärtige globale Erwärmung von circa ein Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit eine Tatsache und menschliches Handeln der Hauptgrund ist. Die Klimakrise richte bereits große Schäden an. Wirksamen Klimaschutz halten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für dringlicher denn je. Die Menschheit habe es noch in der Hand, die globale Erwärmung wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart auf deutlich unter zwei Grad oder gar 1,5 Grad zu begrenzen und damit das Risiko unkalkulierbarer Folgen erheblich zu verringern. Die Faktensammlung zusammengetragen haben das Deutsches Klima-Konsortium (DKK), die Deutsche Meteorologische Gesellschaft, der Deutsche Wetterdienst, der Extremwetterkongress Hamburg die Helmholtz-Klima-Initiative und Klimafakten.de.

Klimawissenschaft fordert strukturelle Veränderungen

Trotz 30 Jahren internationaler Klimapolitik sammeln sich weiterhin immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre an und verstärken den Klimawandel”, schreibt das DKK in einer Presseinformation. Auch der Corona-Lockdown habe daran nichts geändert. Als notwendig erachte die Klimawissenschaft dauerhafte und tiefgreifende strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft – vom Energiesystem über Landnutzung bis hin zur Infrastruktur, wie im Sonderbericht des Weltklimarats dargelegt. Je später diese Veränderungen beginnen würden, desto schwieriger werde es, den Klimawandel zu bremsen und unumkehrbare Veränderungen zu vermeiden.

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IWB setzt auf Holzpellets in der Basler Fernwärmeproduktion

11. November 2020 - 15:00

Heizwerk Bahnhof von IWB in Basel Der Basler Energieversorger IWB investiert in den Umbau seines Heizwerks Bahnhof. Er will die bisher fossile Fernwärmeproduktion teilweise von Erdgas auf Holzpellets umstellen und damit ab 2023 pro Jahr 10.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen.

IWB ersetzt Erdgas mit Holzpellets

Die Basler Fernwärme soll künftig mindestens zu 80 Prozent aus CO2-neutraler Energie stammen. Das hat die Stadt beschlossen. Derzeit erreicht sie durch die nachhaltige Wärmeproduktion in der Abfallverwertungsanlage und in zwei Holzkraftwerken etwa 75 Prozent. Die restlichen fünf Prozent sollen nun Holzpellets liefern. IWB will den Einsatz von Erdgas in seinem Heizwerk Bahnhof kontinuierlich senken. Ursprünglich standen in dem markanten Gebäude fünf Erdgaskessel. Zwei davon hat Idas Unternehmen bereits vor drei Jahren zurückgebaut, um Platz für eine Fernkältezentrale zu schaffen. Jetzt folgt der weitere Umbau auf eine klimafreundliche Fernwärmeproduktion mit Holzpellets.

Pellets für Heizwerk stammen aus der Waldwirtschaft und der Holzindustrie

Der Umbau findet größtenteils im Inneren des bestehenden Heizwerks statt. Die Arbeiten an den technischen Anlagen und am Gebäude dauern bis Ende 2022. IWB wird ein Brennstofflager mit Fördertechnik bauen, einen Brenner von Erdgas- auf Pelletsfeuerung mit 20 Megawatt Leistung umrüsten sowie die Rauchgasfilterung anpassen. Der Energieversorger schätzt den künftigen Tagesbedarf an Holzpellets auf 156 Kubikmeter. Das entspricht etwa 100 Tonnen. Die Pellets würden aus Restholz aus der Waldwirtschaft und der holzverarbeitenden Industrie hergestellt. “So profitieren die regionalen Wälder und die holzverarbeitende Industrie von einem gesicherten Absatzkanal für ein Restprodukt, das sonst nicht verwendet werden kann”, schreibt der IWB auf seinen Internetseiten.

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BUND-Jahrbuch 2021 beim ökologischen Bauen

9. November 2020 - 9:00

BUND-Jahrbuch 2021 Das soeben erschienene BUND-Jahrbuch 2021 hilft, die für das eigene ökologische Bauvorhaben am besten geeigneten Baustoffe und Technologien zu finden. Es verknüpft die Grundlagen für Klimaschutz im Eigenheim mit praktischen Tipps für alle Phasen des Bauens oder Renovierens.

BUND-Jahrbuch 21 gibt Tipps fürs ökologische Bauen und Renovieren

Der Ratgeber macht fit für Gespräche mit Architektur- und Energieberaterbüro, Handwerksbetrieb und Hausbank. Herausgegeben wird er vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Von der Planung und Finanzierung über die Umsetzung bis hin zur Gestaltung im und ums Haus bietet er Hinweise, wie sich das Eigenheim ökologisch gestalten lässt. Dach- und Fassadenbegrünungen beispielsweise können die Folgen des Flächenverbrauchs und den Verlust von Lebensraum für bedrohte Arten – insbesondere von Insekten und Vögeln – lindern. Aber auch, welche Technologien zum umweltfreundlichen Heizen bereitstehen, erläutert das BUND-Jahrbuch 2021 verständlich. So bietet es auf 244 Seiten einen Rund-um-Service mit vielen Beispielen und Anregungen.

Viel Infos für wenig Geld bietet das BUND-Jahrbuch 2021

Durchgehende Literatur- und Internet-Verweise erleichtern es den Leserinnen und Lesern, sich in die sechs Themenbereiche zu vertiefen: Grundlagen/Planung, Musterhäuser, Grün ums Haus, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenraumgestaltung. Hervorheben lassen sich der umfassende Überblick zur erhöhten staatlichen Förderung und die Tabellen zum Vergleich der Heizkosten verschiedener Haustypen und Anlagenkonstellationen, die das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung an der Universität Stuttgart errechnet. Das BUND-Jahrbuch 2021 kostet 8,90 Euro. Sie erhalten es an größeren Kiosken, beim Bahnhofsbuchhandel und in den BUND-Geschäftsstellen. Bestellen können Sie es per E-Mail an die Adresse bestellungen@ziel-marketing.de. Als E-Paper können Sie es sich von der Internetseite www.ziel-marketing.de herunterladen.

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Zukunft Altbau rät zu Heizungs-Check

6. November 2020 - 9:00

Heizungs-Check deckt Schwachstellen auf Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten prüfen, ob ein Heizungs-Check sinnvoll ist. Denn viele Heizungen in deutschen Haushalten verursachen unnötig hohe Betriebskosten. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Heizungs-Check kann bis zu zehn Prozent der Betriebskosten einsparen

Für unnötigen Heizenergieverbrauch verantwortlich können unter anderem alte und verdreckte Komponenten sein oder eine nicht optimal eingestellte Heizungsregelung. “Schwachstellen und versteckte Mängel können sich bei allen Heizungen einschleichen. Besonders ratsam ist der Heizungs-Check jedoch bei älteren Modellen”, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Eine grundlegende Inspektion empfiehlt er etwa alle zehn Jahre oder wenn es bauliche Veränderungen gibt beziehungsweise sich die Nutzung der Wohnräume ändert. Bei dem Check überprüfen Experten das gesamte Heizsystem bis hin zum Zusammenspiel mit der Gebäudehülle. Sinnvoll ist es, den Heizungs-Check und die regelmäßige Heizungswartung auf den gleichen Termin zu legen. “Das verhindert Doppelarbeiten und Mehrkosten”, sagt Hettler.

Was zu einem Heizungs-Check gehört

Der Heizungs-Check geht über die reine Untersuchung der Heizungsanlage im Heizungskeller hinaus. Bei der Kontrolle wird das gesamte Heizungssystem innerhalb eines Hauses untersucht, die individuellen Gegebenheiten einzelner Räume berücksichtigt und beispielsweise geprüft, ob die Hydraulik des Systems passt. Erster Ansprechpartner ist meist der Heizungsbauer, der in der Regel auch die Wartung übernimmt. Aber auch Schornsteinfeger und Energieberater sind befugt, den Check durchzuführen. Für die Optimierung der bestehenden Anlage können staatliche Fördergelder im Umfang von rund 30 Prozent beantragt werden. Steht ein Heizungstausch an, empfiehlt sich eine ganzheitliche Betrachtung des Gebäudes zum Beispiel durch die Erstellung eines Sanierungsfahrplans. Auch dieser wird vom Bund gefördert – sogar mit 80 Prozent.

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Green Factory mit Pelletsheizung gewinnt Bayerischen Energiepreis

5. November 2020 - 11:26

Green Factory in Ungerhausen Für ihre Green Factory hat die Alois Müller-Gruppe den Bayerischen Energiepreis bekommen. Das 18.000 Quadratmeter große und nahezu energieautarke Produktions- und Bürogebäude in Ungerhausen im Unterallgäu versorgt sich mit einem Blockheizkraftwerk, einer Pelletsheizung und einer Photovoltaikanlage mit Strom und Wärme.

Green Factory zeichnet sich durch besonders nachhaltiges Konzept aus

“Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, denn Ideen für einen intelligenten und verantwortungsvollen Umgang mit Energie sind wichtiger denn je”, sagt Geschäftsführer Andreas Müller. Die Umstellung auf eine ressourcen- und kosteneffiziente Produktion bezeichnet er als gar nicht so umständlich, wie viele vermuten. Das Konzept der Green Factory – die Erzeugung von Solarstrom, die Laststeuerung, die Kopplung von Strom und Wärme und das interne intelligente Stromnetz – hält er bei nahezu allen Unternehmen in Deutschland angepasst für einsetzbar. Mit unterschiedlichen Speichermedien gleicht die Green Factory mögliche Schwankungen in der Erzeugung aus.

Alois Müller stimmt Fertigungsprozesse und Solarstromproduktion aufeinander ab

In der Green Factory bietet Alois Müller umfassende Fertigungs- und Produktionsleistungen für mobile Energiezentralen in Containerbauweise sowie Energiemodulsysteme. Außerdem fertigt die Firmengruppe dort Lüftungskanäle und versorgungstechnische Komponenten des Anlagenbaus wie zum Beispiel Rohrleitungssysteme aus Stahl und Edelstahl. Als wichtige Voraussetzung für eine klimaneutrale Produktion bezeichnet Müller die Analyse aller Stoff- und Energieströme, die für die Fertigungsschritte notwendig sind. Über ein ERP-System (Enterprise Resource Planning, deutsch: Planung von Unternehmensressourcen) gleicht die Firma ihre Auftragslage und die Produktionsda­ten mit den regenerativen Energiedaten ab. Auf diese Weise passt sie Produktionsschritte an die Verfügbarkeit des Solarstroms an. Mit dem Bayerischen Energiepreis zeichnet der Freistaat Bayern alle zwei Jahre herausragende Leistungen rund um das Thema Energie aus.

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EPH verpackt Pellets in Papiersäcke

4. November 2020 - 10:08

EPH füllt Pellets in Papiersäcke Ökologische Alternative: Energie Pellets Hosenfeld (EPH) füllt seinen Brennstoff in Papiersäcke statt in Plastikbeutel. Das Pelletswerk hat dazu eine neue Absackanlage in Betrieb genommen.

Papiersäcke passen zu Firmenphilosophie

“Wir sind der Meinung, dass ein nachhaltig produzierter und CO2-neutraler Brennstoff nicht in eine Plastiktüte gehört. Deshalb verpacken wir konsequenterweise unsere Holzpellets in Papiersäcke”, erklärt EPH-Geschäftsführer Gangolf Hosenfeld. Bei EPH handele es sich deutschlandweit um den ersten und bisher einzigen Hersteller, der das in diesem Umfang tue. Pellets in Papier zu verpacken, stelle eine zeitgemäße Alternative zu Plastikverpackung und Importware dar. EPH verarbeitet ausschließlich regionales Holz, bezieht die Späne zur Pelletsherstellung aus seinem eigenen Sägewerk und produziert den Strom für den Produktionsprozess mit einem eigenen Biomassekraftwerk und einer eigenen Photovoltaikanlage. “Daher ist unser CO2-Fußabdruck – unser Carbon Footprint – außergewöhnlich niedrig”, sagt Hosenfeld.

Warum Papierverpackung teurer ist – aber umweltfreundlicher

Papiersäcke bestehen aus Holzfasern und schonen somit die begrenzten fossilen Ressourcen. Ihre Entsorgung ist unproblematisch, da sie sich vollständig wiederverwerten lassen. “Dass Holzpellets seither in Plastik verpackt werden, hat sowohl wirtschaftliche als auch technische Gründe”, erklärt Hosenfeld. Zum einen würden Plastiksäcke wesentlich weniger kosten, da sich die Folie von einer Endlosrolle abrollen lasse und die Handhabung des Prozesses einfacher funktioniere. Zum anderen würden solche Maschinen eine hohe Absackleistung pro Stunde liefern. Papiersäcke dagegen können nicht von einer Rolle genommen werden, sondern müssen einzeln gefaltet und der Maschine zugeführt werden. Nach dem Befüllen werden die Säcke nicht zugeschweißt, sondern am oberen Ende mit einem Faden zugenäht. “Das ist wesentlich aufwändiger und teurer als die Folienverpackung”, sagt Hosenfeld. Dennoch habe sich EPH für den Papiersack entschieden.

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Heizspiegel 2020 berücksichtigt estmals Pelletskosten

2. November 2020 - 9:00

Heizspiegel 2020 Der Heizspiegel 2020 ist erschienen. Mit dem jährlichen Report lassen sich die persönlichen Heizkosten bewerten. Pellets schneiden am besten ab.

Heizspiegel 2020: Heizen mit Pellets kostet am wenigsten

Bisher ist es nur ein Punkt unter lauter Linien im Kostenvergleich, den der Heizspiegel 2020 veranschaulicht. Die Betonung liegt auf “unter”, denn mit 590 Euro waren die durchschnittlichen Heizkosten für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Holzpellets am günstigsten. Erstmals macht der Heizspiegel 2020 Angaben zu den Heizkosten mit Pellets. Das Heizen mit anderen Brennstoffen fiel im vergangenen Jahr deutlich teurer aus. 720 Euro zahlten demnach Bewohnerinnen und Bewohner für die Wärme aus einer Erdgasheizung, 735 Euro bei einer Wärmepumpe und 855 Euro bei einer Ölheizung. Am teuersten war mit 890 Euro die Fernwärme.

Heizkosten für fossile Brennstoffe gestiegen

Den Heizspiegel 2020 hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund und dem Verband kommunaler Unternehmen erarbeitet. Als Basis des Vergleichs dienten Daten von über 147.000 zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland. Die Auswertung zeigt, dass die Heizkosten für Heizöl um ein Prozent, für Erdgas um 2,9 Prozent, für Fernwärme um 3,5 Prozent und für Wärmepumpen um 7,3 Prozent gestiegen sind. Als Grund für die Steigerung gibt der Heizspiegel 2020 neben dem kühleren Wetter auch die höheren Preise für Fernwärme (plus 2,2 Prozent) und Strom für Wärmepumpen (plus 3,8 Prozent) an. Der Preis für Heizöl war leicht gesunken (minus 2 Prozent).

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myHDG-App vereinfacht Anlagenbetreuung

30. Oktober 2020 - 15:00

myHDG-App Mit der neuen myHDG-App lässt sich einfacher als sonst auf die Holzheizsysteme von HDG Bavaria zugreifen. Die Smartphone- und Tablet-Anwendung komplettiert das Angebot an digitalen Dienstleistungen des deutschen Holzkesselherstellers.

Mit der myHDG-App steckt die Heizungssteuerung in der Hosentasche

Das Programm gibt es sowohl für Google- als auch für Apple-Geräte. Man kann es kostenlos bei Google Play oder im iOS App Store herunterladen. “Mit der myHDG-App haben HDG Holzheizer jederzeit komfortabel und einfach Zugriff auf Ihr Heizsystem mit HDG WebControl”, informiert HDG Bavaria in einer Presseinformation. Rund um die Uhr würden sich Informationen abrufen und Heizungseinstellungen verändern lassen – von den Tages- und Wochenprogrammen bis zur Heizkreisregelung. Außerdem verschickt myHDG-App auf Wunsch wichtige Mitteilungen per E-Mail. So wissen Besitzerinnen und Besitzer einer HDG-Holzheizung jederzeit Bescheid über den Status ihres Systems.

Fachhandwerksbetriebe bekommen einen erweiterten Zugang

myHDG-App ist für alle HDG-Holzheizungen bis 400 Kilowatt Leistung mit HDG Control XL oder HDG Control Pro verfügbar. Voraussetzung ist ein kostenloser myHDG-Account. Ist die Internetverbindung zum Kessels hergestellt und die App aktiviert kann via Smartphone und Tablet rund um die Uhr auf das System zugegriffen werden. Die kostenlose App lässt sich über eine übersichtliche und moderne Oberfläche kinderleicht bedienen. Auch die Verwaltung mehrerer HDG-Heizsysteme mit einem App-Account ist möglich. Fachhandwerksbetriebe können sich auch mit ihrem bestehenden Experten-Net-Zugang anmelden und bekommen so einen erweiterten Zugriff auf die Heizsysteme ihrer Kundinnen und Kunden. Auf diese Weise können sie die Anlagen von der Ferne aus warten oder nach Fehlern im Anlagenbetrieb suchen.

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Zukunftsforum SHL: Es stehen noch Fördermittel für Heizungsmodernisierung in Österreich bereit

28. Oktober 2020 - 11:15

Obmänner Zukunftsforum SHL Die Raus aus Öl-Förderung, Öko-Investitionsprämie und unterschiedliche Landesprogramme schaffen in Österreich einen idealen Moment zur Heizungsmodernisierung. Darauf weist das Zukunftsforum SHL hin.

Zukunftsforum SHL: Langfristig bis zu 45 Prozent Energiekosten sparen

“Aktuell heißt es zugreifen, solange das Förderfenster offen ist”, rät der Salzburger Installateur-Innungsmeister Andreas Rotter (Foto links), Obmann beim Zukunftsforum SHL. Noch zehn Wochen ist der Fördertopf “Raus aus Öl” für 2020 geöffnet. Wer sich bis zum 31. Dezember 2020 auf www.raus-aus-öl.at registriert, hat sogar noch bis Mitte Mai 2021 Zeit, den eigentlichen Antrag zu stellen. Mit 62,4 Millionen Euro sind für dieses Jahr noch Gelder übrig. 511 Millionen Euro Investitionsvolumen haben Österreicherinnen und Österreicher in den vergangenen sechs Monaten im Rahmen der Sanierungsoffensive investiert. “Angesichts steigender Treibhausgasemissionen und Negativzinsen am Sparbuch macht es einfach Sinn, in die eigenen vier Wände zu investieren und langfristig Energie zu sparen”, erklärt Martin Hagleitner (Foto rechts), stellvertretender Obmann beim Zukunftsforum SHL und Vorstand von Austria Email. So könne eine neue Heizanlage bis zu 90 Prozent der Kohlendioxidemissionen und bis zu 45 Prozent der Energiekosten sparen.

Bis zu 50 Prozent der Investitionskosten fördern lassen

Bis zu 11.000 Euro lassen sich kombiniert mit Landesförderungen beantragen. Mit dem Investitionsprämiengesetz gibt es für Unternehmer aktuell noch ein Zuckerl obendrauf: Es fördert Investitionen, die im Sinne des Klimaschutzes getätigt werden, noch einmal extra. In Kombination mit bestehenden Umweltförderungen von Land und Bund ergibt sich ein Zuschussbetrag von insgesamt bis zu 50 Prozent der Investitionskosten. Unter www.meineheizung.at finden sich österreichische Installateursbetriebe, die sich auf die nachhaltige Heizungsmodernisierung spezialisiert haben und bei den Förderanträgen helfen. Beim Zukunftsforum SHL handelt es sich um einen Zusammenschluss der Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker sowie der neun Landesinnungen in der Wirtschaftskammer, der Österreichischen Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgroßhandels und den renommierten Unternehmen der Branche. Es versteht sich als unabhängige Informationsplattform zum Thema Heizungsmodernisierung.

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Verbände bieten digitale Lernmodule zu ökologischem Heizen an

23. Oktober 2020 - 9:00

Digitale Lernmodule für Azubis “Klimaschutz und grüne Wärme” – unter der Überschrift können SHK-Azubis und Berufsschullehrer digitale Lernmodule zur Fortbildung einsetzen. Sie informieren über das Heizen mit Holzpellets und Umweltwärme. Entwickelt haben es der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und Deutschen Pelletinstitut (DEPI).

Digitale Lernmodule wendet sich an junge SHK-Fachhandwerker

“Wir möchten mit unserem gemeinsamen Online-Training einen Beitrag dazu leisten, Wissenslücken zu schließen und insbesondere die neue Generation von Fachhandwerkern für klimaschonende Heizungssysteme zu sensibilisieren”, erklärt BWP-Geschäftsführer Martin Sabel. So könnten Auszubildende der SHK-Branche sich beispielsweise außerhalb der Berufsschule mit den aufeinander aufbauenden Modulen selbst von zu Hause oder im Ausbildungsbetrieb am Computer, Tablet oder Handy weiterbilden. Doch auch Berufsschullehrer können ihren Unterricht damit gestalten. “Unser E-Learning ist ein Baustein für eine neue Generation von SHK-Fachhandwerkern, ohne die die Energiewende nicht funktionieren wird”, sagt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele.

E-Learning ist modular aufgebaut

Beginnend mit einer übergreifenden Einheit zum Klimawandel und den Rahmenbedingungen für die Energiewende geht es zu technischen Themen. Sie erklären die digitalen Lernmodule anhand von Animationen, Grafiken und Videos. Zudem bietet “Klimaschutz und grüne Wärme” vertiefende Exkurse und Zusatzmaterial für Lehrer und Trainer sowie Links zu weiteren Informationsangeboten. Nach jeder Lerneinheit folgt ein Quiz, um die Inhalte vertiefen zu können. Das notwendige Fach- und Praxiswissen haben der BWP und das DEPI zusammengestellt. Ecolearn aus Düsseldorf und seine Spezialisten für Online-Didaktik haben es spannend und abwechslungsreich für junge Handwerkerinnen und Handwerker aufbereitet. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima unterstützt das Projekt als Partner.

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Zero Flame: Ökofen kündigt flammlose Verbrennungstechnik an

21. Oktober 2020 - 9:00

Zero Flame mindert Emisisonen Mit der Zero Flame-Technologie kann Ökofen eigenen Angaben zufolge Pellets ohne Flammen verbrennen – und dadurch die Feinstaubemissionen drastisch senken.

Zero Flame arbeitet mit Luftanreicherung

“Wir sind stolz, mit dieser innovativen Technologie einen großen Schritt in Richtung emissionsfreie Energieumwandlung aus Holzpellets zu machen”, sagt Ökofen-Geschäftsführer Stefan Ortner. Der Pelletskesselhersteller aus dem oberösterreichischen Niederkappel habe damit das Feuer neu erfunden. Nach jahrelanger intensiver Arbeit in der eigenen Forschungsabteilung und bei einem europaweit durchgeführten Praxisfeldtest sei es dem Unternehmen gelungen, einen weiteren großen Schritt in Richtung absolut sauberer Energieumwandlung aus Holzpellets zu machen. Bei der Zero Flame-Technologie verschwinden die Flammen aufgrund einer ausgeklügelten Luftstromführung beziehungsweise -anreicherung kombiniert mit einer besonderen Brennkammerkonstruktion fast vollständig. Dadurch reduzieren sich die Feinstaub-Partikelemissionen laut Ortner auf ein Minimum.

TÜV Austria hat flammlose Feuerung getestet

“Ziel war es, eine Lösung zu entwickeln, die in den Bereichen Komfort und Zuverlässigkeit für den Endverbraucher absolut keine Einschränkungen zur bisherigen Technologie bringt”, erläutert Ortner. Da die in der Branche aktuell verwendeten elektrischen Hochvolt-Partikelfilter kostenintensiv und selten wartungsfrei seien, habe Ökofen beschlossen, an einer Verbesserung der Feuerung zu arbeiten. Dass die Lösung funktioniert, beweise ein von TÜV-Austria durchgeführter 9-Stunden-Lastzyklustest, der den typischen Betrieb einer Pelletsheizung über ein Jahr abbildet. Ortner vergleicht die Ergebnisse mit denen einer Studie des deutschen Umweltbundesamtes. Demnach weist eine Ölheizung im Bestand eine höhere Staubbelastung auf als die Zero Flame-Technik, wenn auch der Aufwand für Energiegewinnung, Energieumwandlung, Transport, etc. berücksichtigt werde. “Damit ist die Pelletsheizung mit Zero Flame-Technologie auch in Bezug auf die Luftreinhaltung eine Spitzenlösung”, betont Ortner. Die neue flammenlose Technologie soll ab Frühjahr/Sommer 2021 verfügbar sein.

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Österreich: Pelletspreis im Oktober 2020 steigt leicht

20. Oktober 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im Oktober 2020 Der österreichische Pelletspreis im Oktober 2020 ist gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 227,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2020 laut PPA um 3,9 Prozent unter dem im Oktober vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 14,4 Prozent. Gas ist 74 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 240,50 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 225,50 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 229,10 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Oktober 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,99 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber September 2020 um 1,4 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 197,01 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber September 2020 um 0,5 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,65 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  5,32 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,09 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,76 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im Oktober 2020 zieht an

19. Oktober 2020 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im Oktober 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im Oktober 2020 um 1,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 227,36 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Der Pelletpreis ist für die beginnende kalte Jahreszeit untypisch niedrig. Da bietet es sich an, das Lager noch einmal zeitnah aufzufüllen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Mit vollen Lagern sei der Brennstoffhandel für den Winter gerüstet. Der Bundespreis für Pellets liegt acht Prozent unter dem von Oktober 2019. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,55 Eurocents. Der Preisnachteil zu Heizöl liegt bei 17 Prozent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt 27 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Oktober 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 235,32 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 240,77 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 245,84 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 225,17 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 226,97 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 231,88 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 210,56 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 212,49 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 217,31 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik September 2020

16. Oktober 2020 - 9:00

BAFA-Monatsstatistik September 2020 Die BAFA-Monatsstatistik September 2020 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um 7,8 Prozent auf 23.434 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik September 2020

Im August 200 gingen 6.228 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein. Das sind 3,7 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.654 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 2,6 Prozent weniger. Außerdem sind 9.310 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 14,9 Prozent mehr als im Juli 2020. Auch Gasheizungen unterstützt das Förderprogramm zum Heizen mit erneuerbaren Energien – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik August 2020 führt 3.242 solcher Anträge auf (plus 4,8 Prozent).

Besonderer Ökobonus honoriert Umstieg von Öl auf Pellets

Seit 1. Januar 2020 gelten neue, deutlich attraktivere Förderkonditionen im Marktanreizprogramm. Für die Installation von Holzfeuerungen ab fünf Kilowatt gibt es entweder einen Ökobonus als Regelförderung in Höhe von 35 Prozent oder die Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von 45 Prozent. Der Staat fördert im Neubau alle Arten von Holzkesseln und wasserführende Pelletskaminöfen mit Partikelabscheider oder Brennwerttechnik, im Gebäudebestand außerdem Anlagen ohne Partikelabscheider oder Brennwerttechnik. Neben dem Kessel oder dem Kaminofen gibt es den Ökobonus unter anderem für Brennstofflager, Pufferspeicher und Transportsystem sowie für die Entsorgung des alten Öltanks.

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