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Aktualisiert: vor 38 Minuten 29 Sekunden

Besser Heizen: In NRW muss jeder zweite Heizkessel raus

16. November 2018 - 9:00

Verbraucherzentrale NRW: Besser Heizen Reif für den Austausch: Allein in den  Ein- und Zweifamilienhäusern in Nordrhein-Westfalen gehören 1,33 Millionen von insgesamt zwei Millionen Öl- und Gasheizkesseln aufgrund ihrer schlechten Energiebilanz modernisiert. Darauf macht die Verbraucherzentrale NRW mit ihrer Aktion “Besser Heizen” aufmerksam.

Mit Holzpellets lässt sich besser heizen

Akuten Modernisierungsbedarf sieht die Verbraucherzentrale NRW in vielen Heizkellern Nordrhein-Westfalens. 6,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid ließen sich ihrer Einschätzung nach in den Eigenheimen vermeiden, würde flächendeckend Brennwerttechnik eingeführt und die Heizungen von Heizöl auf Holzpellets umgestellt. “Das würde die Emissionen der betroffenen Gebäude beinahe halbieren und in vielen Fällen finanzielle Vorteile bringen”, sagt Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW. In ihrer aktuellen Aktion “Besser heizen” ruft die Verbraucherzentrale NRW alle Eigenheimbesitzer auf, die eigene Heizung unter die Lupe zu nehmen.

Besser Heizen: Rechtzeitig um Kesseltausch kümmern

Wichtig: Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich rechtzeitig mit ihrer Heizung beschäftigen. “Das bedeutet: nicht erst dann, wenn die Wohnung kalt bleibt, weil die Anlage defekt ist”, erklärt Sieverding. Zum einen werde für die neue Heizung sonst in Zeiten voller Auftragsbücher oft ein Expresszuschlag fällig. Zum anderen bleibe unter Zeitdruck zu wenig Ruhe für die Auswahl des richtigen Systems. Öl und Gas seien schließlich nicht alternativlos. So eigne sich für manche der Umstieg auf erneuerbare Energien – auf Wärmepumpen etwa oder Holzpellets und Solarwärme –, weil er am meisten Kohlendioxid spare. Doch nicht für alle Haushalte sei dieser Schritt machbar. Entscheidend sei deshalb die rechtzeitige Information über technische Möglichkeiten und Fördermittel von Land und Bund. Mit der Aktion “Besser heizen” hilft die Verbraucherzentrale NRW, die passende Lösung zu finden.

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Vorarlberg: Biomasse überholt Heizöl beim Heizen

14. November 2018 - 9:00

Energieverbrauch in Vorarlberg In Vorarlberg hat Bioenergie kürzlich Öl als bedeutendsten Heizbrennstoff abgelöst. Das zeigt ein vom Österreichischen Biomasse-Verband (ÖBV) durchgeführter Energiewende-Check.

Vorarlberg heizt mehrheitlich mit Holz

Vier von zehn Haushalten in Vorarlberg heizen mit Biomasse. Holzenergie hat laut dem Energiewende-Check Vorarlberg des ÖBV in Einzelfeuerungen einen Anteil von 34 Prozent am Raumwärmemarkt. Fernwärme aus Biomasse hinzugerechnet, kommt die Holzenergie auf 41 Prozent. Die Zahl der Haushalte, die Scheitholz-, Pellets- oder Hackgutkessel als primäres Heizsystem nutzen, erhöhte sich seit 2003 um 5.000 Stück auf etwa 34.000. Bei der Rangliste der wichtigsten biogenen Brennstoffe führt Scheitholz (43 Prozent) vor Hackschnitzeln, Sägenebenprodukten und Rinde.

Zahl an Ölheizungen sinkt

Heizöl dagegen deckt laut ÖBV nur noch 29 Prozent des Raumwärmebedarfs. 2003 wärmte der fossile Brennstoff noch die Hälfte der Vorarlberger Wohnungen. Die Zahl der Ölheizungen hat sich seitdem von 63.000 auf 41.000 verringert. Aufgrund der Reduzierung des Heizölverbrauchs und milder Heizperioden verzeichnet der Gebäudesektor im Land seit 1990 einen Rückgang der Treibhausgasemissionen um 28 Prozent. Gas- und Stromheizungen konnten über die vergangenen Jahre ihre Anteile von zwölf beziehungsweise neun Prozent halten.

Biomasse-Heizwerk in Lech am Arlberg Fernwärme stammt fast ausschließlich aus Biomasse

Die in Vorarlberger Wohnräumen eingesetzte Fernwärme hat sich seit 2003 etwa verdoppelt. Rund 18.000 Haushalte sind an ein Fernwärmenetz angeschlossen. 125 Biomasse-Heizwerke und fünf Biomasse-Kraftwärmekopplungen sorgen für einen biogenen Anteil von 92 Prozent an der Fernwärmeproduktion – doppelt so viel wie im Bundesschnitt. Einzig das Burgenland erzielt mit 99 Prozent einen höheren Biomasse-Anteil bei der Fernwärme.

Solar muss noch aufholen

Wärmepumpen und Solarwärmeanlagen steuern 6,5 und 2,5 Prozent zur Raumwärmemenge bei. In Vorarlberg wurde 2016 mehr Solarwärme erzeugt als in Kärnten, Salzburg, Wien oder dem Burgenland. Bei der 2017 in Österreich installierten Kollektorfläche liegt das Bundesland auf Rang vier.

Trotz Erneuerbarer erreicht Vorarlberg sein Sparziel nicht

Trotz der Bedeutung erneuerbarer Energien am Raumwärmemarkt fällt das Fazit des ÖBV für Vorarlberg zwiespältig aus. Die laut Energiestrategie Vorarlbergs für 2020 geplante Reduktion des Raumwärmeverbrauchs um 20 Prozent gegenüber 2005 habe bisher nicht realisiert werden können. Eine Hürde auf dem Weg zur Energieersparnis: der Anstieg der Bruttogeschossfläche der Wohngebäude um 14 Prozent seit 2005.

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Schweiz: Pelletspreis im November 2018 steigt

13. November 2018 - 9:15

Pelletspreis im November 2018 Der Pelletspreis im November 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 367,60 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent erhöht. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im November 2018 liegt laut Pelletpreis.ch leicht über dem Niveau vor einem Jahr, als er 367,20 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,42 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (10,21) und Erdgas (10,68). Die Zahlen beziehen sich auf Oktober 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 380,54 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 366,44 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 355,78 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 342,74 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Christiane Wodtke: “Energielabel zeigt Leistung und Effizienz auf den ersten Blick”

13. November 2018 - 9:00

Christiane Wodtke Seit diesem Jahr muss jede industriell gefertigte Feuerstätte mit dem Energielabel ausgezeichnet sein. Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik, erläutert, was aus ihm abzullsen ist.

Frau Wodtke, welche Geräte müssen das Energielabel haben?
Unter die Verordnung fallen alle Wohnraumfeuerstätten mit einer Nennwärmeleistung unter 50 Kilowatt, die feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe in Wärme umwandeln. Hierzu zählen Heizkamine, Kachelöfen mit Heizeinsätzen, Kaminöfen und Pelletsöfen.

Was kann man am Energielabel erkennen?
Wir alle kennen das Label von Elektrogeräten, Kühlschränken und Waschmaschinen. Es zeigt auf einen Blick, was ein Haushaltsgerät leistet, welchen Energieverbrauch es hat und ob es die Umwelt entlastet. Unterhalb der Farb-Skala – absteigend von Grün über Gelb und Orange bis Rot – ist zudem die Nennwärmeleistung angeben. Das Energielabel verdeutlicht also Leistung und Effizienz einer Feuerstätte auf den ersten Blick.

Energielabel Wie schneiden Holzöfen bei der Bewertung ab?
Die wesentliche Berechnungsgrundlage ist der Wirkungsgrad auf Basis des bevorzugt verwendeten Brennstoffes. Je höher der Wirkungsgrad eines Gerätes ist, desto besser fällt seine Gesamtbewertung aus. Heizeinsätze und Kaminöfen erreichen die Maximalnote A+. Pelletsöfen können technisch bedingt sogar bis A++ eingestuft werden. Dabei werden Brennstoffe wie Holz und Pellets besonders positiv bewertet, da es sich um nachwachsende, biologische Brennstoffe handelt.

Reicht das Label also als alleinige Entscheidungsgrundlage für den Kauf einer Feuerstätte?
Bei der Auswahl ist nicht unbedingt die beste Energieklasse entscheidend, sondern dass die Wohnraumfeuerstätte optimal zu den individuellen Ansprüchen passt. Besonders wichtig ist es, dass die Wärmeleistung mit den räumlichen und baulichen Rahmenbedingungen harmonisiert. Zu groß dimensionierte Geräte können den Aufstellraum überheizen, bei zu geringer Wärmeleistung muss die Zentralheizung angeschaltet bleiben. Für den gelegentlichen Betrieb, um hin und wieder das schöne Flammenbild zu genießen, ist der Wirkungsgrad auch nicht das einzig maßgebliche Kaufkriterium. Technisch hochwertige und ästhetisch anspruchsvolle Wohnraumfeuerstätten finden sich in allen Energieklassen von C bis A.

Das Interview hat der HKI zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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GETEC 2019 präsentiert das digitalisierte Zuhause

12. November 2018 - 9:00

GETEC 2019: Showroom Lebensräume Wie sich die Digitalisierung auf das Wohnen auswirkt, können Sie bei der Gebäude.Energie.Technik (GETEC 2019) erleben. Die Fachmesse findet vom 8. bis 10. Februar 2019 in Freiburg statt.

GETEC 2019: Eigener Ausstellungsbereich für Smart Homes

Eine vom Marktforschungsinstitut Splendid Research im Juni 2017 durchgeführte Umfrage unter 1.021 Deutschen hat ergeben, dass bereits jeder Dritte Smart Home-Anwendungen nutzt. Weitere 40 Prozent interessieren sich für die Möglichkeiten im digitalisierten Zuhause. Um der wachsenden Bedeutung des Themas gerecht zu werden, bekommen digitale Anwendungen im Smart Home einen eigenen Ausstellungsbereich bei der GETE 2019. So präsentiert die Firma Alexander Bürkle den Showroom “Lebensräume”. Baufamilien und Renovierer können das intelligente Wohnen erleben, indem sie virtuell Neuheiten ausprobieren. Vertiefen können die Besucherinnen und Besucher der GETEC 2019 das Thema außerdem bei Vorträgen und bei einem Messerundgang.

GETEC 2019: Pellets im Smart Home GETEC 2019 konzentriert weitere Zukunftsthemen in Sonderbereichen

Mit ihren Sonderschauen engagiert sich die GETEC 2019 wieder für Zukunftsthemen. Auf einer der drei Sonderflächen dreht sich im kommenden Jahr alles um Elektromobilität. Die von Cluster Green City Freiburg organisierte und betreute Sonderschau stellt Batterietechnik, Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur und neue Verkehrskonzepte vor. Auf der Sonderfläche “BHKW, Solarstrom und Solarwärme” bietet die Stadt Freiburg eine kostenfreie und herstellerunabhängige Beratung zu effizienten Eigenversorgungslösungen für Gebäude an. Die Sonderschau Leben ohne Barrieren informiert, wie sich das eigene Wohn- und Lebensumfeld barrierefrei – sprich generationengerecht – gestalten lässt.

Rahmenprogramm verbindet Vielfalt mit Mehrwert

Zum Konzept der GETEC gehört ein breit aufgestelltes und auf den jeweiligen Informationsbedarf der Messebesucher abgestimmtes Rahmenprogramm. Wer zur Messe kommt, kann die diversen Veranstaltungen kostenfrei besuchen. Organisiert und betreut von der Energieagentur Regio Freiburg bieten außerdem rund 30 zertifizierte Energieberater auf dem Marktplatz Energieberatung fachlich kompetente und unabhängige Impulsberatungen an. Themenspezifische, geführte Messerundgänge mit qualifizierten Energieexperten, die an ausgesuchten Ständen die Themen der Fachvorträge anschaulich erläutern und vertiefen, runden das Angebot an Fachvorträgen ab. Weitere Veranstaltungen richten sich an Fachbesucherinnen und Fachbesucher von Architektur- und Planungsbüros, Handwerksbetrieben, Kommunen und der Wohnungswirtschaft.

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Grünes Kursbuch zum ökologischen Bauen und Renovieren erschienen

11. November 2018 - 14:01

Ökologisch Bauen und Sanieren Wertvolle Tipps zum ökologischen Bauen und Renovieren bietet ein neues Jahrbuch, das der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) herausgegeben hat.

BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren erklärt Grundlagen

Nahezu jährlich veränderte Regulierungen und Förderprogramme machen das Bauen und Renovieren zu einer komplexen Angelegenheit. Sie sind ebenso schwer zu überblicken wie die wachsende Vielfalt an Baustoffen und technischen Anlagen. Erst recht, wenn sich die Baufrauen und -herren nicht mit Mindeststandards zufrieden geben wollen, sondern ihr Haus ökologisch optimiert zu errichten wünschen. Das BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und  Renovieren unterstützt: Der Ratgeber hilft, die für das eigene Vorhaben am besten geeigneten Maßnahmen, Baustoffe und Technologien herauszufinden. Er erklärt Grundlagen und verknüpft Aspekte der Suffizienz mit praktischen Tipps für alle Bauphasen. Auf diese Weise macht er Eigentümerinnen und Eigentümer fit für die Gespräche mit Architekturbüros, Handwerksbetrieben und Hausbanken.

Auch Informationen zu Pelletsheizungen finden sich im BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren

Verständlich geschrieben und anschaulich aufbereitet, mit vielen Beispielen und Anregungen, bietet das 244 Seiten starke BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren einen Rund-um-Service. Durchgehende Literatur- und Internetverweise erleichtern es, sich in einen der sechs Themenbereiche Grundlagen/Planung, Musterhäuser, Grün ums Haus, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenraum-Gestaltung zu vertiefen. Besonders hervorzuheben: der umfassende Überblick zu staatlichen Förderprogrammen und die Tabellen zum Vergleich der Heizkosten für unterschiedliche Haustypen und Anlagenkonstellationen. Einen Schwerpunkt des Hefts bilden Quartierkonzepte für weniger Flächenverbrauch und mehr Miteinander. Außerdem finden Sie Informationen zu Langzeiterfahrungen mit Solarwärmeanlagen und zum Betrieb von Pelletsheizungen. Das BUND-Jahrbuch 2019 Ökologisch Bauen und Sanieren kostet 8,90 Euro. Sie finden es in größeren Kiosken, beim Bahnhofsbuchhandel und in den BUND-Geschäftsstellen oder Sie laden es sich unter www.ziel-marketing.de herunter.

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Buchtipp: Entwertung – Eine Geschichte der Welt in sieben billigen Dingen

7. November 2018 - 9:00

Entwertung Wir müssen die Welt der billigen Dinge hinter uns lassen – so lautet die Botschaft des Buches “Entwertung”. Ansonsten kommt es uns teuer zu stehen.

Entwertung bedeutet Zerstörung

Wenn heute billige Arbeitskräfte billige Chlorhühnchen zu billigen Chickenwings verarbeiten, dann steht dahinter ein zerstörerisches Wirtschaftsprinzip, das sich über Jahrhunderte herausgebildet hat. Inzwischen sind wir damit in einem Zeitalter angekommen, in dem der Mensch verschwinden könnte – und mit ihm die Welt, die er so gnadenlos ausbeutet. Wir ruinieren unsere Erde, wenn wir nicht kooperative Wege des Zusammenlebens und Wirtschaftens finden und den westlichen Raubtierkapitalismus bändigen. Das ist die Botschaft des Ökonomen Raj Patel und des Historikers Jason W. Moore. In sieben Kapiteln widmen sie sich in ihrem Buch “Entwertung” jeweils einem Aspekt dieser Entwertung der Welt: Natur wird ebenso entwertet wie Geld, Arbeit, Pflege, Nahrung, Energie und Leben. So eindrücklich wie umfassend schildern sie, dass die Krisen unserer Zeit in Wirklichkeit eine einzige Krise sind und dass diese einen langen Vorlauf in der Geschichte hat.

Für sozialen Ausgleich streiten

Patel und Moore führen vor Augen, dass es an der Zeit ist, diese Entwicklung zu durchbrechen und unser Wirtschafts- und Sozialsystem anders zu denken, wenn wir unsere Welt bewahren wollen. Wir sind im 21. Jahrhundert mit abrupten und irreversiblen Veränderungen im Netz des Lebens konfrontiert, die sich fatal auswirken können, falls wir unsere Zivilisation nicht in Richtung fairer Handel, sozialer Ausgleich, Weltökologie und Frieden drängen. Die aufrüttelnde Studie von Raj Patel und Jason W. Moore endet mit den Sätzen: “Das also sind unsere Vorstellungen davon, wie wir die Welt der billigen Dinge hinter uns lassen könnten, um ohne die realen Abstraktionen Natur und Gesellschaft zu leben und ohne die Strategien, die die kapitalistische Ökologie hervorgebracht hat. Sollten sie revolutionär klingen – umso besser.”

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Pelletshändler RBB gleicht CO2-Emissionen mit Waldschutzprojekt aus

6. November 2018 - 14:04

Klimaneutralität durch Waldschutzprojekt Mit einem Waldschutzprojekt in Brasilien kompensiert Raiffeisen Bio-Brennstoffe (RBB) seine Kohlendioxidemissionen aus Vertrieb und Transport. Kunden können klimaneutrale Pellets für einen Mehrbetrag von einem Euro pro Tonne bestellen.

Aufpreis für klimaneutrale Pellets geht in Waldschutzprojekt

Bei Pellets an sich handelt es sich um einen umweltfreundlichen Brennstoff, mit dem sich weitgehend klimaneutral heizen lässt. Aber durch den Vertrieb und den Transport entstehen Kohlendioxidemissionen. “Die wollen wir ausgleichen”, begründet RBB-Händler Benjamin Peters das neue Angebot . Kunden können die klimaneutralen Pellets gegen eine geringe Mehrzahlung von maximal einem Euro pro Tonne kaufen. Mit dem Geld unterstützt RBB ein Waldschutzprojekt im brasilianischen Santa Maria, das eine Fläche von mehr als 71.000 Hektar des Amazonas-Regenwaldes vor Abholzung und Brandrodung bewahrt. Zusätzlich werde in Bildung investiert, um eine nachhaltige Waldwirtschaft dauerhaft sicherzustellen. Die Projektwaldfläche ist FSC-zertifiziert.

RBB analysiert eigene Kohlendioxidemissionen

Bei dem Waldschutzprojekt arbeitet RBB mit Climate Partner zusammen. “Über die klimaneutralen Pellets hinaus werden wir kontinuierlich daran arbeiten, um unsere gesamten Emissionen weiter zu reduzieren”, sagt Peters. Durch die Analyse und jährliche Aktualisierung der eigenen Kohlendioxid-Bilanz könne RBB konkrete Maßnahmen umsetzen, um die Treibhausgasemissionen zu senken. Als klimaneutral gelten Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren Kohlendioxidmissionen berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Climate Partner verfügt dank eines weltweiten Netzwerks über ein Portfolio von rund 30 laufenden Klimaschutzprojekten.

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BAFA-Zahlen im Oktober 2018

5. November 2018 - 9:00

BAFA-Zahlen im Oktober 2018 Die BAFA-Zahlen im Oktober 2018 sind stark gesunken. Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung nahm gegenüber September um 20 Prozent auf 6.911 ab. Grund: Das Antragsverfahren wurde umgestellt.

BAFA-Zahlen im Oktober 2018 im Detail

Gingen im Oktober des Vorjahres 2.186 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein, so waren es im Oktober diesen Jahres 2.735 – 25 Prozent mehr. Bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage hat sich nicht viel getan: 1.658 waren es im Oktober 2017, 1.664 im Oktober 2018. Die Wärmepumpenbranche kann sich über eine Steigerung um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (September 2017: 2.106 Förderanträge, September 2018: 2.512 Förderanträge).

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag jedoch schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist galt. Das zeigt sich nun: Die Gesamtzahl der Förderanträge ist im Oktober stark gesunken.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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EUA-Bericht: Luftverschmutzung in Europa nach wie vor zu hoch

2. November 2018 - 9:00

Quellen der Luftverschmutzung in Europa Trotz allmählicher Verbesserungen liegt die Luftverschmutzung in Europa immer noch über den Grenzwerten und Leitlinien der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation. Das belegen aktuelle Daten der Europäischen Umweltagentur (EUA).

Verkehr hauptsächlich für Luftverschmutzung in Europa verantwortlich

Der Straßenverkehr zählt laut einem Bericht der EUA zur europäischen Luftqualität 2018 (Air quality in Europe -2018 report) zu den Hauptverursachern der Luftverschmutzung in Europa, insbesondere bei gefährlichen Schadstoffen wie Stickstoffdioxid und Feinstaub. Der Bericht enthält die neuesten amtlichen Daten zur Luftqualität, die mehr als 2.500 Überwachungsstationen in ganz Europa im Jahr 2016 gemeldet haben. “Die Luftverschmutzung in Europa ist unsichtbar, aber tödlich. Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, um die Ursachen zu bekämpfen”, sagt EUA-Direktor Hans Bruyninckx. Straßenverkehrsemissionen seien oft besonders schädlich, weil sie in Bodennähe und überwiegend in Städten in unmittelbarer Nähe zu den Menschen ausgestoßen würden. Deshalb sei es wichtig, dass Europa sich noch stärker bemühe, die Emissionen aus Verkehr, Energieerzeugung und Landwirtschaft zu senken und diese Bereiche sauberer und nachhaltiger zu gestalten.

Auswirkungen auf Gesundheit Luftverschmutzung gefährdet Gesundheit und Umwelt

Die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung in Europa sind vielfältig und reichen von Lungenentzündungen bis zu vorzeitigen Todesfällen. Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon schaden der menschlichen Gesundheit am meisten. Die Europäer, vor allem diejenigen, die in Städten leben, leiden laut EUA weiterhin unter der starken Luftverschmutzung. Darüber hinaus hat die Luftverschmutzung massive wirtschaftliche Auswirkungen, wie eine kürzere Lebenserwartung, steigende Kosten für medizinische Versorgung sowie eine geringere wirtschaftliche Produktivität durch Krankheitstage. Außerdem beeinträchtigt sie die Ökosysteme, indem sie Böden, Flüsse, Seen und Wälder schädigt und die landwirtschaftlichen Erträge reduziert.

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Wolfgang Kramer: “Der Regler stellt die Heizkurve automatisch ein”

31. Oktober 2018 - 19:55

Wolfgang Kramer Ein selbst lernendes neuronales Netz zur Regelung von Heizungsanlagen hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) entwickelt. Es kann Handlungsstrategien anhand von Trainingsdaten ersinnen. Wie es funktioniert, erklärt Abteilungsleiter Wolfgang Kramer.

Herr Kramer, wie kann man sich technisch ein neuronales Netz in einem Heizungsregler vorstellen?
Es handelt sich um eine Software-Lösung. Das neuronale Netz prognostiziert die zukünftige Raumtemperaturentwicklung und den Speicherladezustand. Die Informationen werden einem konventionellen Regler weitergegeben.

Wie funktioniert die Prognose?
Das neuronale Netz bekommt laufend Informationen aus dem realen Gebäude über Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, Heizungsvorlauftemperatur, Uhrzeit, Datum. Diese Daten werden ständig ausgewertet und mit der tatsächlichen Raumtemperatur abgeglichen. Das System generiert mit diesen Daten eine Korrelation () zwischen diesen ganzen Eingabedaten und der Raumtemperatur. So weiß es nach einer gewissen Zeit, wie sich die Raumtemperatur bei bestimmten Randbedingungen entwickelt. Entsprechend kann der Regler die Heizung hoch- oder runterfahren.

Die Software merkt sich also bestimmte Korrelationen und kann darauf basierend künftige vorhersagen?
Genau. Sie bekommt zudem regelmäßig Daten aus der Wettervorhersage im Internet. Ein anderer wichtiger Punkt: Für die Frage, ob und wie sich ein Gebäude aufheizt, spielt der Sonnenstand eine große Rolle. Das wird über Uhrzeit und Datum abgebildet. Das System erkennt zum Beispiel, wenn es einen Baum gibt, der verschattet. Es merkt, wenn sich das Gebäude beispielsweise morgens um zehn Uhr nicht aufheizt, obwohl die Sonne scheint, es aber um zwölf Uhr im Gebäude plötzlich wärmer wird. Solche Dinge erkennt das System automatisch und kann dadurch die lokalen Bedingungen abbilden. Man muss nichts an der Regelung einstellen, weil das System selbständig lernt.

Die Regelung ermittelt laut Ihrer Pressemitteilung automatisch die individuell optimierte Heizkurve. Optimiert auf die Bewohner oder das Gebäude?
Es kommt darauf an, ob das System Informationen über Nutzer bekommt. Beispiel: Schalten sich regelmäßig mittags um zwölf Uhr der Herd und der Backofen ein und erhöht sich dadurch die Raumtemperatur, dann erkennt das System den Zusammenhang. Es weiß zwar nicht, warum, aber es sieht immer mittags um zwölf Uhr wird es wärmer. Das System ließe sich erweitern, indem man zum Beispiel Anwesenheitssensoren einbaut oder den Strombedarf misst. Dann könnte man tatsächlich die reale Anwesenheit von Personen berücksichtigen.

Neuronales Netz als mathematisches Modell Die Software optimiert die Regelung der Heizungsanlage auf den Verbrauch hin?
Auf den Bedarf hin. Die normale Heizkurve ist im einfachsten Fall so eingestellt, dass sie die Vorlauftemperatur in der Heizungsanlage entsprechend der Außentemperatur regelt. Unser System macht an dieser Stelle noch viel mehr. Wenn zum Beispiel die Sonne scheint, weiß es, dass es bei einer bestimmten Außentemperatur eine geringere Vorlauftemperatur braucht und optimiert entsprechend. Der wesentliche Unterschied: Niemand muss die Heizkurve optimal einstellen, was in der Regel durch zeitaufwändiges Ausprobieren erfolgt. Das System macht das automatisch.

Wo und wie lange haben Sie die Software erprobt?
Das ganze System haben wir eineinhalb Jahre lang in einem realen Gebäude getestet. Damit haben wir den Nachweis erbracht, dass es unter realen Bedingungen funktioniert. Das ist noch kein Feldtest oder ein Validierungsnachweis für eine Kommerzialisierung, aber ein ganz guter Beleg für die prinzipielle Funktionstüchtigkeit.

Worin lag die besondere Herausforderung bei den Entwicklungsarbeiten?
Es gab viele Hürden und Herausforderungen. Wir sind an das Projekt gegangen, ohne sicher zu wissen, ob es unter realen Bedingungen funktioniert und Vorteile bringt. Ein wesentlicher Punkt ist natürlich, dass man bei so einem System mit Situationen rechnen muss, die nicht planbar sind. Heißt zum Beispiel, dass jemand ein Fenster öffnet. Das kann der Regler natürlich nicht prognostizieren. Von daher macht er natürlich Fehler. Die wesentliche Frage ist, ob er dennoch regeln kann oder Unsinn macht. In unserer Anwendung hat das plötzliche Öffnen eines Fensters jedoch kein Problem dargestellt.

Der Regler kann auf solche abrupten Zustandsänderungen reagieren?
Er reagiert. Er misst ja ständig nach, was in der Realität passiert und kann entsprechend korrigieren.

Wie marktreif ist der Regler?
Wir müssen sicher noch einen Feldtest mit mehr Anwendungen durchführen. Deswegen lässt sich ein Termin für die Markteinführung noch nicht nennen. Es gibt aber mehrere Industriefirmen, die Interesse am Produkt angemeldet haben.

Lässt sich dennoch schon sagen, um wie viel teurer ein Regler mit neuronalem Netz würde?
Zusätzliche Hardware benötigen wir nicht. Das heißt die Kosten entstehen lediglich durch die Implementierung in den Softwarecode eines Reglers. Das ist aber eine schwer abschätzbare Größe, die sich sicher je nach Hersteller unterscheidet. Am Ende hängen die Mehrkosten pro Regler aber im Wesentlichen davon ab, wie viel Regler abgesetzt werden. Die eigentlichen Herstellungskosten steigen nicht. Es stecken halt weitere Entwicklungskosten drin.

Wie geht es mit dem Projekt weiter?
Wir haben drei Industriepartner im Projekt beteiligt: Prozeda, Sorel und Steca. Mit ihnen werden wir sicher weiterarbeiten. Es gibt aber bereits weitere Anfragen. Jedes Unternehmen, das Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden.

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Roman Seitweger: Windhager stellt neuen Geschäftsführer vor

31. Oktober 2018 - 10:17

Roman Seitweger Roman Seitweger hat zum 1. Oktober 2018 die Geschäftsführung der Windhager Zentralheizung Technik übernommen. Er zeichnet für Entwicklung, Produktion und Qualitätsmanagement sowie für den Einkauf und die Logistik verantwortlich.

Roman Seitweger will technische Innovationen vorantreiben

“Windhager gilt als Premium-Anbieter in der Heizungsbranche. Ich sehe es deshalb als mein vorrangiges Ziel, den hohen Qualitätsstandard im Unternehmen weiter auszubauen und gleichzeitig die technischen Innovationen voranzutreiben”, sagt Roman Seitweger zu seiner neuen Aufgabe. Mit ihm hat sich der Salzburger Heizungsspezialist Windhager eine erfahrene Führungskraft an Bord geholt. Der 41-jährige, gebürtige Steirer hat die vergangenen dreieinhalb Jahre die Geschäfte des Metallbaubetriebs FMV Roschker geleitet, wo er federführend zur Weiterentwicklung des Unternehmens beigetragen hat. In den Jahren zuvor hat Seitweger unter anderem als Betriebsleiter bei Palfinger sowie als Projektmanager bei Andritz in weltweit agierenden Anlagen- und Maschinenbauunternehmen seine Berufserfahrungen gesammelt.

Seitweger berichtet an Leitung der Windhager-Gruppe

Nach Abschluss einer technischen Lehre hat Roman Seitweger berufsbegleitend die Höhere Technische Lehranstalt für Maschinenbau besucht. Anschließend hat er seinen Bildungsweg mit einem Diplomstudium für Automatisierungstechnik mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und Elektrotechnik an der FH Oberösterreich in Wels fortgesetzt. Es folgte ein berufsbegleitendes wirtschaftliches Studium an der FH Oberösterreich in Steyr. Als Geschäftsführer der Technik-GmbH berichtet Roman Seitweger an Gernot Windhager und Manfred Faustmann, die gemeinsam die Windhager-Gruppe leiten. Faustmann ist außerdem Geschäftsführer der Windhager Vertriebsgesellschaften in Österreich und Deutschland.

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4-Sterne-Hotel Donauschlinge heizt mit Holzpellets

30. Oktober 2018 - 14:16

Hotel Donauschlinge Das Seminar- und Wellnesshotel Donauschlinge in Schlögen setzt rechtzeitig zu Beginn der Heizsaison auf 100 Prozent erneuerbare Energie. Die Umstellung auf eine moderne Pelletsheizung hat Hotel-Eigentümerin Eva Gugler fast ohne Investition realisiert.

Hotel Donauschlinge spart jährlich 350 Tonnen Kohlendioxid

Das Hotel Donauschlinge liegt an einer Donauschleife am Rande einer der größten Naturschönheiten Oberösterreichs. “Daher war es für uns bei der Entscheidung über das neue Heizsystem ganz wichtig, auf Nachhaltigkeit und den Umweltschutz zu achten”, sagt Hotel-Inhaberin Eva Gugler. Sie plante die Modernisierung der Heizanlage schon länger und war von Pellets als Brennstoff überzeugt. Nachdem auch der Energieberater des Oberösterreichischen Energiesparverbandes die Holzpresslinge empfahl, war die Entscheidung getroffen. Bislang hatte das Hotel Donauschlinge seine 90 Zimmer mit zwei Ölkesseln beheizt. Um den Wärmebedarf zu decken, mussten sie jährlich 100.000 Liter des fossilen Brennstoffs verbrennen und bliesen dabei 350 Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre.

Energybox im Hotel Donauschlinge Wärmeliefervertrag statt eigener Investition

Der österreichische Kesselhersteller hat dem Hotel Donauschlinge in Zusammenarbeit mit dem Installateur Miesbauer aus Neustift einen Wärmeliefervertrag für die Modernisierung angeboten. “Ein großer Vorteil des Contracting ist die langfristige Planbarkeit durch fix kalkulierte Kosten. Wir bezahlen nur mehr die Wärme, die tatsächlich verbraucht wird”, erklärt Gugler, warum sie sich für das Angebot entschieden hat. Der Vertrag umfasst auch die Brennstoffbestellung und die Kesselwartung. Die Kessel mit einer Gesamtleistung von 400 Kilowatt sind mit dem Brennstofflager in einer Energybox neben dem Hotel untergebracht. Eine Leitung bringt die Wärme aus der Heizzentrale zum Hotel. Die Mehrkesselanlage arbeitet ausfallsicher: Fällt ein Kessel aus, übernimmt ein anderer dessen Funktion.

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Blaue Engel wird 40 – ohne Pelletsbranche

29. Oktober 2018 - 9:00

Umweltzeichen Blaue Engel Der Blaue Engel – das Umweltzeichen der Bundesregierung – feiert seinen 40. Geburtstag. Seit 1978 setzt er unabhängig von wirtschaftlichen Interessen anspruchsvolle Umweltkriterien für Produkte und Dienstleistungen.

Blaue Engel hilft beim umweltbewussten Einkaufen

Mit dem Blauen Engel wollte die Politik seinerzeit ein verlässliches Gütezeichen zu schaffen, das eine klare Orientierung beim umweltfreundlichen Einkauf bietet. Heute zählt es zu den bekanntesten Labeln. Mehr als 12.000 Produkte tragen es – ob Smartphone, Staubsauger oder Streumittel. Bald soll es einen Blauen Engel für klimafreundliche Logistikdienste und Mehrwegbechersysteme geben. Das Umweltbundesamt (UBA) nimmt Neuanträge entgegen und legt sie nach Prüfung und Bewertung der Jury Umweltzeichen vor. “Der Blaue Engel ist eine freiwillige Kennzeichnung. Unternehmen profitieren von der klaren Signalwirkung: Was hier drin steckt, ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Menschen”, sagt UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Gleichzeitig setzte er Maßstäbe, indem er der Gesetzgebung vorausgehe sowie schneller und flexibler Kriterien für umwelt- und gesundheitsverträgliche Produkte festlegen könne.

Blaue Engel: Produktgruppen Pelletsbranche macht nicht mehr mit

Noch bevor Umweltprobleme gesetzlich geregelt werden, setzt das Umweltzeichen freiwillige Standards. “Der Blaue Engel garantiert, dass mit ihm ausgezeichnete Produkte und Dienstleistungen die Umwelt nachweislich weniger belasten als vergleichbare konventionelle Produkte und Dienstleistungen – bei gleicher Gebrauchstauglichkeit und Qualität”, erklärt Krautzberger. Dennoch hat sich die Pelletsbranche 2016 von dem Umweltzeichen verabschiedet. Vor dem Hintergrund der geltenden ordnungsrechtlichen Anforderungen, die sich am Rande des technisch Möglichen bewegen würden, sei eine darüber hinausgehende Zertifizierung durch den Blauen Engel für Pellets- und Hackschnitzelfeuerungen nicht mehr aussagekräftig, begründeten der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband und 18 Kesselhersteller ihre Abkehr. So listet das UBA keinen Hersteller von Pelletsheizkesseln oder Holzpelletsöfen in seiner Datenbank. Das Umweltzeichen für Holzpellets führen lediglich die Firmen Gregor Ziegler und I. van Roje & Sohn.

Umweltzeichen berücksichtigt inzwischen auch soziale Aspekte

Beim Blauen Engel handelt es sich im Kern um ein Umweltzeichen. Mittlerweile ergänzen aber auch soziale Aspekte die Anforderungen, beispielsweise bei Smartphones, Spielzeug und Schuhen. Bei Textilien zählen zum Beispiel das Verbot der Zwangsarbeit und die Einhaltung des Mindestalters in den Kleidungsfabriken dazu. Das Zeichen reagiert damit auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen in einer globalisierten Welt. Das Umweltbundesamt erarbeitet die strengen Vergabekriterien basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen. Für jede der aktuell 113 Produktgruppen werden spezielle Anforderungen entwickelt, geprüft und weiterentwickelt. Bei Staubsaugern beispielsweise müssen mehr als 25 Anforderungen, bei Druckern sogar rund 100 verschiedene Kriterien erfüllt werden, bevor ein Hersteller das Label verliehen bekommt.

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Salzburg: ÖBV bangt um Biomasseheizkraftwerke

26. Oktober 2018 - 9:00

Energieverbrauch in Salzburg Salzburg weist beim Anteil von Bioenergie am Energieverbrauch mit 26 Prozent den dritthöchsten Wert unter allen Bundesländern in Österreich auf. Das zeigt ein vom Österreichischen Biomasse-Verband (ÖBV) durchgeführter Energiewende-Check.

Salzburg deckt mehr als ein Viertel seines Energiebedarf mit Bioenergie

Der Biomasseeinsatz in Salzburg hat sich laut dem Energiewende-Check Salzburg des ÖBV seit 1988 mehr als verdoppelt. Zu 44 Prozent stammt sie aus Hackgut, Rinde und Sägenebenprodukten, was den 8.000 Salzburger Waldbesitzern und 115 Betrieben der Säge- und Holzindustrie zu verdanken ist. Brennholz stellt 20 Prozent der Biomasse, gefolgt von Ablaugen der Zellstoffproduktion in Hallein (14 Prozent), Biotreibstoffen (acht Prozent) und Pellets (sechs Prozent). Der Bau zahlreicher Biomasseheizwerke und -heizkraftwerke hat seit 2005 zu einer Verdreifachung der biogenen Fernwärmeproduktion und einer Steigerung des Anteils erneuerbarer Fernwärme auf 60 Prozent geführt.

Holz ersetzt Heizöl

Fast ein Drittel der Haushalte in Salzburg sind an das Fernwärmenetz angeschlossen (70.000). Hackgut-, Pellets- und Scheitholzeinzelfeuerungen (46.700 Haushalte) haben seit kurzem Ölheizungen (46.500 Haushalte) überholt. “Dies liegt vor allem daran, dass die Anzahl der Ölkessel innerhalb von zwölf Jahren um fast 40.000 Stück zurückgegangen ist”, schreibt der ÖBV. Parallel dazu fiel der Anteil von Heizöl am Raumwärmebedarf von 43 auf 27 Prozent. Holzeinzelfeuerungen decken 34 Prozent des Wärmebedarfs, zusammen mit der biogenen Fernwärme kommt Bioenergie auf 44 Prozent. Konstant gehalten haben sich in den letzten Jahren Strom- und Gasheizungen, die jeweils bei etwa zehn Prozent der Haushalte im Einsatz sind.

ÖBV: Erhalt effizienter Holzkraftwerke für Klimaziele unumgänglich

Das gute Salzburger Ergebnis wird aber überschattet vom drohenden Aus für seine Holzkraftwerke. Aufgrund des Auslaufens der für 13 Jahre gewährten Ökostromtarife mussten die Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Großarl, Lofer und Tamsweg in den vergangenen Monaten ihre Stromproduktion einstellen beziehungsweise senken. Innerhalb des nächsten Jahres laufen die Tarife für vier weitere Werke aus, sodass Ende 2019 möglicherweise nur noch wenige Heizkraftwerke in Betrieb sein werden. “Der Erhalt effizienter Bestandsanlagen ist wesentlicher Teil der Energiestrategie der Bundesregierung zur Erreichung des 100 % erneuerbaren Stromzieles für Österreich”, stellt der ÖBV fest. Es bleibe zu hoffen, dass rasch eine Lösung zum Fortbestehen der Bestandsanlagen gefunden werde.

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Pelletsproduktion in Deutschland erreicht 1,8 Millionen Tonnen

25. Oktober 2018 - 20:20

Pelletsproduktion in Deutschland Aktuelle Zahlen zur Pelletsproduktion in Deutschland im dritten Quartal hat der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht. Demnach beläuft sich die bisherige Jahresproduktion auf 1.787.000 Tonnen.

Pelletsproduktion in Deutschland: die Zahlen für das dritte Quartal

Die deutschen Pelletshersteller haben in den Monaten Juli bis September diesen Jahres insgesamt 608.000 Tonnen des umweltfreundlichen Brennstoffs produziert. Nach Angaben des DEPV wurden auch im dritten Quartal 2018 die Pellets fast ausschließlich in der Qualitätsklasse ENplus A1 hergestellt (99,3 Prozent). Der Anteil von Sackware an der Gesamtproduktion lag wie im Vorquartal bei 24 Prozent. Die Exportquote der Produzenten ist mit 13,4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2018 um drei Prozentpunkte gesunken, liegt aber zwei Prozentpunkte über dem Vorjahresquartal. An Rohstoffen setzten die Hersteller laut DEPV fast ausschließlich Nadelholz (97,7 Prozent) in Form von Sägenebenprodukten (94,6 Prozent) ein.

Pelletsproduktion in Deutschland: das Potenzial

In Deutschland produzieren nach Angaben des DEPV 39 ENplus-zertifizierte Hersteller an 50 Standorten die Holzpresslinge. Deutschland hat in den vergangenen Jahren regelmäßig rein rechnerisch mehr Pellets produziert als inländisch verbraucht wurden. Je nach Witterung liegt die Jahresproduktion der deutschen Hersteller bei über zwei Millionen Tonnen im Jahr. Das Rohstoffpotenzial allein aus Sägenebenprodukten beträgt laut DEPV sechs bis sieben Millionen Tonnen – alternative Rohstoffe wie nicht-sägefähiges Rundholz nicht mitgerechnet.

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Herstellerkennwerte: Energiebedarf von Pelletsheizungen korrekt berechnen

24. Oktober 2018 - 10:51

Energiebedarf von Pelletsheizungen berechnen Seine Listen mit Herstellerkennwerten, mit denen sich der Energiebedarf von Pelletsheizungen richtig ermitteln lässt, hat der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) aktualisiert. Sie bieten Energieberatern, Heizungsbauern und Planern eine praktische Hilfe bei der Auslegung der umweltfreundlichen Wärmeerzeuger.

Energiebedarf von Pelletsheizungen korrekt berechnen

Wer den Energiebedarf von Pelletsheizungen mit der DIN V 4701-10 oder der DIN V 18599 ermitteln will, rechnet nicht korrekt. Grund: Die zum Teil veralteten Normen benachteiligen Holzheizungen mit nicht mehr aktuellen Standardangaben. Richtig rechnet, wer auf die DEPV-Listen mit Herstellerkennwerten zurückgreift. In den aktualisierten Versionen hat der DEPV die Kessel der Hersteller ETA, Fröling, Hargassner, Paradigma und Windhager neu aufgenommen und Werte des Herstellers Ökofen ergänzt. Damit enthalten die Listen nun Angaben von etwa 400 Pelletskesseln und wasserführenden Pelletskaminöfen 17 verschiedener Hersteller.

Mit Herstellerkennwerten den Energiebedarf von Pelletsheizungen rechnen

“Besonders bei Berechnungen nach der veralteten DIN V 4701-10 empfiehlt sich für eine realistische Abschätzung des Heizenergiebedarfs die Berechnung mit Herstellerkennwerten“, schreibt der DEPV in einer aktuellen Presseinformation. Das Rechnen mit Standardkennwerten der Norm können zu einer erheblichen Überschätzung des Energiebedarfs von Pelletsfeuerungen führen. So sehe der Standardwert einen Wirkungsgrad von 80 Prozent vor, während moderne Kessel mit mehr als 90 Prozent Wirkungsgrad heizen. Außerdem werde besonders bei großen Kesseln der leistungsabhängige elektrische Hilfsenergiebedarf deutlich zu hoch angesetzt. “Standardwerte sollten daher nur verwendet werden, wenn keine Herstellerwerte vorliegen”, empfiehlt der DEPV.

DEPI informiert über Energiebedarf von Pelletsheizungen

Das Deutsche Pelletinstitut hat sein Informationsblatt, wie sich der Energiebedarf von Pelletsheizungen berechnen lässt, ebenfalls aktualisiert. Es erläutert den Hintergrund der Arbeit mit den Energiekennwerten und zeigt die starke Abweichung der Standardwerte nach DIN V 4701-10. Außerdem beschreibt es, wie vorzugehen ist, wenn im konkreten Anwendungsfall nicht mit Werten einer bestimmten Anlage gerechnet werden kann. Zudem weist es auf die im September 2018 neu in die DIN V 18599 aufgenommenen Standardwerte für den Wirkungsgrad von Pelletsbrennwertkesseln hin. Das Infoblatt können Sie hier herunterladen. Zudem stellt das DEPI eine Übersicht bereit, welche Programme für Energiebedarfsrechnungen nach DIN V 4701-10 verfügbar sind. Sie informiert über Programme, die die Eingabe der Herstellerkennwerte ermöglichen beziehungsweise ob Herstellerkennwerte bereitgestellt werden und auf ihren Nutzen hingewiesen wird.

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Österreich: Pelletspreis im Oktober 2018 steigt

19. Oktober 2018 - 10:02

Pelletspreis im Oktober 2018 Der österreichische Pelletspreis im Oktober 2018 ist gegenüber dem Vormonat  um 1,4 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 239,70 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2018 laut PPA um 3,7 Prozent über dem im Oktober vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 85 Prozent. Gas ist 65,6 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 249,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 236,50 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 240,50 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Oktober 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 205,12 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber September 2018 um ein Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,06 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber September2018 um 0,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,89 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,10 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       9,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,34 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im Oktober 2018 teurer

17. Oktober 2018 - 10:08

In Deutschland hat sich der Pelletspreis im Oktober 2018 verteuert. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 249,94 Euro pro Tonne. Das sind 3,7 Prozent mehr als im Vormonat.

Der Branchenverband führt den gestiegenen Preis auf eine höhere Nachfrage zurück, da die Verbraucherinnen und Verbraucher während des heißen Sommers nicht wie im gewohnten Umfang eingelagert hätten. “„Die heißen Temperaturen haben wohl viele Verbraucher vom Gedanken an das Heizen abgehalten”, erklärt  DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. In den ersten kühleren Nächten würden sie nun feststellen, dass sie besser vor der Heizperiode noch einmal nachtanken hätten sollen. “Das hat die Nachfrage spürbar angeheizt.” Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit fünf Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 37,2 Prozent, der zu Erdgas 15,4 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Oktober 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 259,88 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 260,27 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 260,54 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 251,07 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 247,55 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 248,30 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 235,33 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 229,66 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 230,90 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Jacob Fahrenkrug: „Smart Home-Lösungen werden zum alltäglichen Bestandteil des Lebens“

16. Oktober 2018 - 9:00

Jacob Fahrenkrug Im Mai hat Viessmann, weltweit agierender Hersteller von Energiesystemen, den Smart Home-Hersteller Wibutler übernommen. Inwieweit die Digitalisierung den Pelletsmarkt betrifft und welche Rolle Biomassekessel in einem Smart Home spielen, erklärt Jacob Fahrenkrug, der Technische Direktor der Viessmann Group VC/O GmbH.

Herr Fahrenkrug, was versteht Ihr Unternehmen unter einem Smart Home?
Viessmann versteht unter Smart Home ein im weitesten Sinne intelligentes Haus. Darin kommunizieren intelligente Komponenten untereinander, beispielsweise der Wärmeerzeuger mit den Raumthermostaten, der Lüftungsanlage oder auch mit der gegebenenfalls vorhandenen Photovoltaikanlage. Zugleich lassen sich diese Komponenten vom Nutzer mit internetfähigen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Sprachassistenten kontrollieren und steuern.

Wie lassen sich Pelletsheizungen in ein Smart Home einbinden?
Mit Vitoconnect 100 bietet Viessmann eine Schnittstelle an, mit der nahezu alle unsere Heizkessel an das Internet und damit auch in moderne Smart Home-Lösungen eingebunden werden können. Das gilt übrigens nicht nur für Neuanlagen, sondern auch für bestehende Anlagen. Die kleine Vitoconnect 100-Box wird dazu einfach per Plug & Play mit der Regelung des Pelletskessels verbunden. Die Verbindung zum Internet über den DSL-Router im Haus ist so in wenigen Minuten hergestellt. Der Betreiber kann dann seine Heizung sehr komfortabel per ViCare-App und Smartphone bedienen. Auf seinen Wunsch hin kann über Vitoconnect 100 die Heizungsanlage von einem Fachbetrieb mit Hilfe des Servicetools Vitoguide für Fernwartung und Serviceeinsätze freigeschaltet werden. Der Heizungsfachmann kann beispielsweise Parameteränderungen zur Optimierung des Heizbetriebs von seinem Schreibtisch aus durchführen und mögliche Störungen frühzeitig erkennen – noch bevor der Anlagenbetreiber es merkt. Das verschafft dem Betreiber ein Höchstmaß an Sicherheit.

Welchen Nutzen haben die Kunden von der fortschreitenden Digitalisierung in der Heizungstechnik?
Wie bereits erwähnt, profitieren die Anlagenbetreiber von Energieeinsparungen, höherem Komfort und einem deutlichen Plus an Sicherheit. So können sie beispielsweise mit der ViCare-App mit wenigen Klicks für jeden Tag der Woche die Schaltzeiten ihrer Heizung individuell einstellen und die Raumtemperaturen an ihren Bedarf anpassen. Das sorgt für deutlich niedrigere Heizkosten bei zugleich höherem Komfort in den eigenen vier Wänden.

Welchen Aufwand betreibt ihr Unternehmen für Datenmanagement und -sicherheit?
Unsere Internet-Schnittstelle Vitoconnect 100 basiert auf einem umfassenden Sicherheitskonzept, das die VDE-Prüfung zu Smart Home-Informationssicherheit erfolgreich bestanden hat. Die Firmware von Vitoconnect 100 wird gemäß den Nutzungsbedingungen regelmäßig aktualisiert, selbstverständlich auch im Falle einer Sicherheitslücke. Das Update wird automatisch eingespielt.
Die Cloud-Server befinden sich bei großen europäischen Rechenzentren, die besonders stark abgesichert sind und deshalb höchste Sicherheitsanforderung erfüllen, zum Beispiel nach ISO 27001.

Inwieweit beeinflussen die Digitalisierung und der Trend zu Kombiheizungen aus Ihrer Sicht die Zukunft des Marktes für Pelletsheizungen?
Pelletsheizungen werden häufig von überzeugten Holzheizern angeschafft, für die eine andere Art der Wärmeerzeugung nicht in Frage kommt. Daher beeinflussen Digitalisierung und das Angebot an Kombi- oder Hybridheizungen den Pelletsmarkt kaum, zumal moderne Kessel problemlos mit dem Internet verbunden und in Smart Home-Systeme eingebunden werden können. Sehr viel stärker beeinflussen die Preisentwicklung bei den Brennstoffen sowie die Attraktivität der staatlichen Förderung den Markt.

Wie sieht ein Smart Home heute aus, wie in Zukunft?
Bereits heute sind viele Haushalte smart und mit einer Reihe von intelligenten Geräten ausgestattet. Im Fokus stehen dabei intelligente Assistenten mit Sprachsteuerung wie zum Beispiel Amazon Alexa und Apple Homekit. Die Möglichkeiten dieser Geräte gehen weit über einfache Funktionen wie etwa das Abspielen von Musik hinaus. Sie können mit einer Vielzahl von Geräten im Haus verbunden werden und diese steuern. In der Zukunft wird Hardware und intelligente Software noch nahtloser miteinander verschmelzen. Die Intelligenz wird nahezu unsichtbar in das Umfeld des Hausbesitzers integriert und Sprach- und Bewegungssteuerung werden physische Interaktionen vollständig ersetzen.

Inwieweit spielt die Verbindung von Strom- und Wärmeerzeugung eine Rolle in einem Smart Home?
Nach dem Willen der Politik muss die Welt bis 2050 ohne fossile Brennstoffe auskommen. Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen wird zum dominierenden Energieträger. Das führt zu einem zunehmend schwankenden Angebot, an das sich der Energieverbrauch anpassen muss. Das kann nur gelingen, wenn die Energieeffizienz erhöht wird und die Verbrauchssektoren Strom, Wärme und Mobilität gekoppelt werden. Strom und Wärme wachsen daher immer mehr zusammen. Aus heutiger Sicht betrifft diese Entwicklung im Wärmesektor vor allem Gas- und Wärmepumpenheizungen. Stromüberschuss lässt sich in Power-to-Gasanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff oder synthetischem Methan nutzbar machen, mit dem Gasheizungen betrieben werden. Kommunikationsfähige Wärmepumpen können einen Beitrag zur kurzfristigen Speicherung des Überschussstroms leisten, indem sie ihn in Wärme umwandeln, die in Pufferspeichern bevorratet wird. Aber auch Festbrennstoffkessel können in diesem Szenario eine wichtige Rolle spielen. Zur Wärmeerzeugung benötigen sie nur sehr wenig Strom. Ihr Einsatz kann in Zeiten, in denen der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, dazu beitragen, die Stromnetze zu entlasten.

Kann man den Bereich Smart Home bereits als Geschäftsfeld bezeichnen?
Innerhalb weniger Jahre wird der Smart Home-Markt ein Volumen von über 50 Milliarden US-Dollar erreichen und Wachstumsraten von 15 Prozent und mehr aufweisen. Es gibt viele Akteure in diesem Markt: von etablierten Branchengrößen wie Apple und Google bis hin zu einer Vielzahl von Start-ups, die versuchen, Nischenanwendungen zu besetzen. Smart Home kann deshalb schon jetzt als Geschäftsfeld bezeichnet werden. Wenn sich einzelne Smart Home-Lösungen erst einmal bei den Nutzern etabliert haben, werden wir erleben, dass sich digitale Ökosysteme bilden, die miteinander verbunden sind und zum alltäglichen Bestandteil des Lebens werden.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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