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Aktualisiert: vor 10 Minuten 5 Sekunden

Österreich: Pelletspreis im Juni 2021 steigt etwas

18. Juni 2021 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im Juni 2021 Der österreichische Pelletspreis im Juni 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 221 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juni 2021 laut PPA um 2,3 Prozent unter dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 57,8 Prozent. Gas ist 78,5 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 228,40 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 219,70 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 220,50 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Juni 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,87 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Mai 2021 um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 190,06 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Mai 2021 um 1,1 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,51 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  7,12 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,35 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im Juni 2021 weiterhin günstig

17. Juni 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im Juni 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im Juni 2021 um zwei Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 221,35 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Wie erwartet hat die aktuelle Preisrallye beim Schnittholz keinen Einfluss auf den Pelletpreis”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Da sehr viel Holz in deutschen Sägewerken verarbeitet werde, sei die Rohstofflage entspannt und die Presslinge seien im Sommer gewohnt günstig. Bentele empfiehlt, schon jetzt an den kommenden Winter zu denken. Das Brennstofflager sollte geprüft und gereinigt werden, damit es dann kostengünstig befüllt werden könne. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,43 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 34 Prozent, der zu Erdgas 32 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 230,98 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 232,93 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 235,80 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 218,19 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 220,65 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 223,39 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 205,45 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 205,68 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 212,93 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

 

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Mai 2021

15. Juni 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik Mai 2021 Die BAFA-Monatsstatistik Mai 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um ein Prozent auf 20.419 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik Mai 2021

Im Mai 2021 gingen 6.613 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind acht Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.285 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es fünf Prozent mehr. Außerdem sind 5.061 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – ein Prozent weniger als im April 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Mai 2021 führt 3.428 solcher Anträge auf (minus ein Prozent). Für Wärmenetze gingen 1.032 Anträge ein (plus acht Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

 

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Schweiz: Pelletspreis im Juni 2021 sinkt leicht

14. Juni 2021 - 8:43

Schweizer Pelletspreis im Juni 2021 Der Schweizer Pelletspreis im Juni 2021 ist mit durchschnittlich 330,60 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gesunken. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im Juni 2021 liegt laut Pelletpreis.ch um 4,8 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 347,20 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 342,08 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 329,00 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 320,73 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 308,49 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Infoportal informiert über solare Prozesswärme

11. Juni 2021 - 8:00

Solare Prozesswärme im Internet Solare Prozesswärme bietet sich an, um die Wärmeversorgung von Industriebetrieben erneuerbar und klimafreundlich zu sichern. Das Infoportal von Austria Solar zeigt, welche Betriebe sie schon nutzen, was sie kostet und welche Vorteile sie bringt.

Solare Prozesswärme senkt Emissionen in Industriebetrieben

Die Treibhausgasemissionen in Österreich steigen kontinuierlich, trotz aller Maßnahmen die bisher getroffen wurden. Den größten Anteil mit 44 Prozent haben Industrie und Energieerzeugung. Solare Prozesswärme bietet der Industrie eine Möglichkeit, ihren Anteil am Klimaschutz zu leisten, um die Emissionen zu verringern und gleichzeitig ihre Wärmeversorgung langfristig wirtschaftlich und nachhaltig zu gestalten. “Mit der geplanten CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe werden solche Lösungen auch wirtschaftlich unschlagbar”, erklärt Austria Solar-Geschäftsführer Roger Hackstock. Eine Solaranlage diene darüber hinaus dem Image. Sie eigne sich, um die Stellung des Unternehmens als klimabewusst zu verdeutlichen.

Infoportal informiert Industriebetriebe

Hat ihr Unternehmen einen hohen Wärmebedarf im Sommerhalbjahr? Im Temperaturbereich bis 150 Grad Celsius? Ist ausreichend Fläche für Kollektoren und Wärmespeicher in der Umgebung oder am Gebäude vorhanden? Dann könnte eine solare Prozesswärmeanlage sinnvoll sein. Die durchschnittlichen Kosten einer solchen Anlage liegen in Österreich bei 712 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Solare Prozesswärme wird immer günstiger. Berechnungen der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien zeigen, dass die Investitionskosten in Europa seit 2014 um 43 Prozent gesunken sind. Auch die Betriebs- und Wartungskosten über die gesamte Lebensdauer sind extrem gering. Das Infoportal Solare Prozesswärme bietet zudem eine Übersicht von Unternehmen, die in Österreich im Bereich Solare Prozesswärme tätig sind. Einige Webinare und eine Datenbank mit hunderten Projekten in aller Welt runden das Informationsangebot ab.

 

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Wärmepumpen dominieren im Neubau

9. Juni 2021 - 8:00

Wärmepumpen im Neubau Jeder zweite Neubau in Deutschland heizt mit einer Wärmepumpe. Das teilt der Bundesverband Wärmepumpe mit.

Förderung pusht Wärmepumpen im Neubau

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts insgesamt 124.596 Wohngebäude für den Bau genehmigt worden. Davon heizen 55.544 mit Umweltwärme und 10.257 mit Erdwärme. Insgesamt sind das 52,8 Prozent der genehmigten Wohngebäude. Mit fossilem Erdgas betriebene Heizanlagen finden sich 32,3 Prozent der neu genehmigten Wohngebäude. “Der Staat bietet attraktive Anreize, damit im Neubau mindestens das KfW Effizienzhausniveau 55 realisiert wird. Mit einem schlechteren Standard sollte man sich als Häuslebauer auch nicht zufriedengeben. Dieses Niveau ist mit einer Wärmepumpe als erneuerbare Heizungstechnik leicht zu erreichen”, erklärt sich Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) die Entwicklung. Um im Bestand noch mehr Schwung in den Markt zu bekommen, fordert er eine Entlastung des Strompreises von der EEG-Umlage.

Auch mehr Nichtwohngebäude werden mit Wärmepumpen beheizt

Laut BWP stieg der Wärmepumpenanteil auch im Neubau von Nichtwohngebäuden – von 11,7 auf 12,8 Prozent. “Damit ist seit 2015 ein durchgehend steigender Anteil von Wärmepumpen auch bei Nichtwohngebäuden zu verzeichnen, während der Anteil von Gasheizungen kontinuierlich sinkt”, sagt Sabel. Im vergangenen Jahr sind Wärmepumpen zum ersten Mal bei über der Hälfte aller Bauvorhaben – Wohn- und Nichtwohngebäude – eingeplant worden. Der Anteil der Wärmepumpe an allen Baugenehmigungen 2020 beläuft sich dabei auf 45,7 Prozent, was einem Anstieg um 6,2 Prozentpunkte entspricht.

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Österreich: Holzenergie deckt über 40 Prozent des Raumwärmebedarfs

8. Juni 2021 - 8:00

Holzenergie für Raumwärme In Österreich hat Holzenergie ihren Vorsprung gegenüber Heizöl und Erdgas ausgebaut. Laut einer aktuellen Erhebung von Statistik Austria ist sie wichtigster Energieträger zur Beheizung von Wohnräumen. Das teilt der Österreichische Biomasse-Verband mit.

Holzenergie steht an erster Stelle

Ein Drittel des österreichischen Raumwärmeeinsatzes entfielen im vergangenen Jahr auf Hackgut-, Pellets- oder Scheitholzheizungen. Zählt man aus Biomasse erzeugte Fernwärme dazu, wächst der Anteil von Holzenergie auf 41 Prozent. Dahinter folgen Erdgas (23 Prozent), Heizöl und Fernwärme (je 16 Prozent). “Der Raus aus Öl und Gas-Bonus der Bundesregierung zeigt in Kombination mit den Kesseltauschprogrammen der Bundesländer Wirkung”, sagt Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbands (ÖBV). 667.000 Haushalte nutzen Holzenergie für ihr primäres Heizsystem (76 Prozent Brennholz, zwölf Prozent Hackschnitzel, zehn Prozent Pellets, zwei Prozent Holzbriketts). Dazu kommen 1,2 Millionen Fernwärmeanschlüsse, die fast zur Hälfte mit biogener Energie gespeist werden. “Holz stellt klimafreundliche und krisensichere Energie aus der Region zu stabilen Preisen bereit”, erklärt Titschenbacher. Die thermische Verwertung von Schadholz und anderen minderwertigen Holzsortimenten komme der heimischen Forstwirtschaft zugute.

Wo Holzenergie besonders beliebt ist

In Kärnten, der Steiermark und Salzburg erfreut sich das Heizen mit Holz großer Beliebtheit. In Kärnten liefert Holz inklusive Fernwärme 62 Prozent der Raumwärme, in der Steiermark und Salzburg beträgt dieser Anteil je 49 Prozent. Deutlich unter dem Bundesschnitt liegt einzig Wien mit neun Prozent. “Die Marktanteile von Bioenergie für die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser können laut Studie der TU Wien bis 2050 auf über 50 Prozent gesteigert werden”, betont Titschenbacher. Aufgrund von Gebäudesanierung und immer effizienterer Holzheizungen führe dies jedoch zu keinem erhöhten Verbrauch an Holzbrennstoffen. Die Zahl der Ölheizungen als Hauptheizsystem ging 2019/20 auf 509.000 Stück zurück. Die meisten Ölheizungen sind noch in der Steiermark (92.000), Tirol (87.000), Niederösterreich (86.000) und Oberösterreich (82.000) installiert. Prozentual sind Ölkessel in Tirol (26 Prozent der Haushalte), Vorarlberg (24 Prozent) und Kärnten (21 Prozent) am weitesten verbreitet. Die Zahl der Gasheizungen liegt seit zehn Jahren bei etwas mehr als 900.000 Exemplaren. In Wien heizt fast die Hälfte der Haushalte mit dem fossilen Brennstoff, in Niederösterreich 28 Prozent und im Burgenland ein Viertel.

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Smarthome: Ökofen und Loxone kooperieren

7. Juni 2021 - 8:00

Intelligent heizen mit Loxone Zusammen mit dem Gebäudeautomationsspezialisten Loxone will Ökofen seine Pelletskessel in die Gebäudesteuerung einbinden. Auf diese Weise sollen die umweltfreundlichen Heizanlagen mehr Komfort und Effizienz bieten.

Pelletskessel in die Haus- und Gebäudesteuerung von Loxone integrieren

“Schon seit über 30 Jahren ist es der Anspruch von Ökofen neben der Umweltfreundlichkeit das Heizen für die Kunden so komfortabel wie möglich zu gestalten”, erklärt Geschäftsführer Stefan Ortner. Das Pelletronic Energiemanagement regele das Heizsystem mittlerweile vollautomatisch, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich seien. Meldungen über den Zustand der Heizung erfolgen am Bedienteil oder der Fernbedienung im Wohnraum, per Email oder Push-Mitteilung auf PC und Smartphone. Über eine App lässt sich der Zustand der Heizung jederzeit überprüfen und falls notwendig Einstellungen vornehmen. Damit die Pelletsheizung noch intelligenter wird, realisierten die beiden Mühlviertler Unternehmen Loxone und Ökofen eine Lösung für die einfache Integration der Heizung in das Smarthome-System.

Smarte Heizungssteuerung bietet zahlreiche Vorteile

Über eine vorbereitete Schnittstelle lassen sich alle Ökofen-Heizungen einfach und schnell in die Loxone Haus- und Gebäudeautomation einfügen. Mithilfe vieler praktischer Funktionen bietet die Integration der Heizungsteuerung in ein Smarthome-System von Loxone entscheidende Vorteile: vom Komfort bis hin zu einem optimalen Raumklima. Die Automation lernt das Verhalten der NutzerInnen kennen und stellt das Heizsystem darauf ein. “Somit wird einerseits der Wohnkomfort weiter erhöht, die Effizienz steigt und die Energiekosten sinken merklich”, erläutert Ortner. Zentraler Bestandteil sei die Abstimmung mit Lüftung, Kühlung und Beschattung. Die App von Loxone ermöglicht den Zugriff auch von unterwegs, etwa auf die Alarmanlage, die Heizung oder die Musik.

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DEPI veröffentlicht neues Handbuch für ENplus-Briketts

4. Juni 2021 - 8:00

ENplus-Briketts Für das Zertifizierungssystem ENplus-Briketts hat das Deutsche Pelletinstitut zusammen mit Branchenvertretern ein vollständig überarbeitetes Handbuch veröffentlicht. Eine neu eingeführte Differenzierung zwischen Produzenten und Händlern sowie eine Marktüberwachung versprechen neben einer optimierten Qualitätssicherung auch Praxistauglichkeit.

Handbuch für ENplus-Briketts soll Qualität sichern

“Die verschärften Klimaziele der Bundesregierung verlangen von moderner Holzenergie hohe Effizienz und emissionsarmen Abbrand“, betont Geschäftsführer Martin Bentele vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI). Das Potenzial von Holzbriketts zum Einsatz in den bundesweit rund elf Millionen mit Festbrennstoffen betriebenen Einzelraumfeuerstätten sei noch lange nicht ausgeschöpft. Zukunftsfähig und Teil der Wärmewende könne nur ein Brennstoff sein, der nachweislich strenge Grenzwerte einhalte sowie sehr sauber verbrenne. “Mit dem neuen Handbuch für ENplus-Briketts wurden durch die Weiterentwicklung der Standards die Grundlagen hierfür geschaffen“, betont Bentele. Seinen Angaben zufolge ersetzen derzeit schätzungsweise 700.000 Tonnen Holzbriketts im Jahr Scheitholz. Dazu käme ein weiteres Potenzial von 700.000 Tonnen noch in deutschen Kleinfeuerungsanlagen verheizten Kohlebriketts.

ENplus-Briketts verbrennen sauber

Pünktlich zum Erscheinen der aktualisierten Version der internationalen Norm DIN EN ISO 17225-3 zur Klassifikation von Holzbriketts im Juni 2021 veröffentlicht das DEPI nun das neue Handbuch. Dabei gehen die Vorgaben von ENplus-Briketts bei wichtigen Parametern wie Wasser- und Aschegehalt über die ISO-Norm hinaus und sorgen damit für einen wirtschaftlichen Einsatz und sauberen Abbrand. “Mit dem Kauf von zertifiziertem Brennstoff kann sichergestellt werden, dass bei der Prüfung durch den Schornsteinfeger alle Vorgaben zu Abgaswerten eingehalten werden”, erläutert Bentele. Zertifizierte Unternehmen können durch das ENplus-Zeichen auf Ihrer Verpackung und in der Werbung die hohe Qualität ihres Brennstoffs nachweisen. Für bereits zertifizierte Unternehmen gilt eine Übergangsfrist bis zum 31. Mai 2022.

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Umfrage zur Heizungssanierung: Österreicher*innen wünschen Steueranreize

1. Juni 2021 - 8:00

Umfrage zu Heizungssanierung Österreicher*innen wollen klimaschonend heizen, finden die Förderungen aber zu unübersichtlich. Das zeigt eine Umfrage zur Heizungssanierung. Nun macht das Zukunftsforum SHL neue Vorschläge.

Umfrage zur Heizungssanierung: Kosten sparen und Umwelt schützen

Die stärkste Motivation, Haus und Heizung sanieren, liefern Kostenersparnis und eine klimaschonende Energienutzung. So lautet das Ergebnis Umfrage zur Heizungssanierung der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. Immerhin 37 Prozent der Österreicher*innen überlegen in den nächsten drei Jahren irgendeine Form der thermischen Sanierung. Die Motivation steigern – und somit den Schritt zur Umsetzung veranlassen – könnten steuerliche Vorteile, die sich 28 Prozent der Befragten wünschen. Das ist der Grund, warum sich das Zukunftsforum SHL für eine steuerliche Vergünstigung im Rahmen der Einkommenssteuer beziehungsweise für eine abzugsfähige Sonderausgabe bei der Arbeitnehmerveranlagung einsetzt. “Die kommende Steuerreform bietet eine ausgezeichnete Chance, um zusätzliche Anreize zu schaffen und so die Sanierungsrate langfristig zu erhöhen sowie unsere Klimaziele zu erreichen”, erklärt Obmann Martin Hagleitner.

Information über Förderungen: Installateure beraten

Klimafreundliches Heizen ist für 80 Prozent der Österreicher*innen ein wichtiges Thema, hat Umfrage zur Heizungssanierung ergeben. Doch zwei Drittel fühlen sich schlecht über Fördermöglichkeiten informiert. Und das, wo die zur Verfügung stehenden Fördermittel sind hoch wie nie ausfallen. Allein vom Bund stehen 2021/22 für Raus aus Öl und Gas und Sanierungsoffensive insgesamt 750 Millionen Euro zur Verfügung. In Kombination mit Förderungen der Bundesländer sind pro Haushalt maximal zwischen 8.000 und 13.000 Euro an Unterstützung für den Heizungstausch möglich. Hagleitners Rat: “Am besten lassen sich die Fördermöglichkeiten nutzen, wenn Sie eine Heizungsmodernisierung längerfristig planen und nicht erst, wenn die alte Heizung den Geist aufgibt.” Einen ersten Überblick und Kostenvergleich biete der Quick-Check Heizung.

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DEPV: Pelletsverband öffnet sich

31. Mai 2021 - 8:00

Planer können DEPV-Mitglied werden Sein Mitgliederspektrum erweitert der Pellets-Branchenverband DEPV. Architektur-, Energieberatungs- und Planungsbüros können nun als Fördermitglieder beitreten.

DEPV bietet Fördermitgliedschaft an

DienstleisterInnen rund um die Planung von Pelletsfeuerungen bietet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) ab sofort eine Mitgliedschaft an. Die Branchenvereinigung reagiert damit nach eigenen Aussagen auf das steigende Interesse und vermehrte Anfragen. Für die Fördermitgliedschaft erhebt sie einen Jahresbeitrag von 250 Euro. “Wir freuen uns sehr, dass wir uns als Wirtschaftsverband mit den neuen Fördermitgliedern noch enger an die Praxis binden und den Verband als Kommunikationsplattform für die ganze Pelletbranche weiterentwickeln”, sagt Geschäftsführer Martin Bentele.

Was der DEPV seinen Mitgliedern bietet

Insbesondere zur Förderung und zur Planung von Brennstofflagern stellt der DEPV exklusive Inhalte zur Verfügung. Zudem werden die Fördermitglieder von einem wöchentlichen Newsletter mit aktuellen Erläuterungen und Materialien profitieren. “Weitere Vorteile für Unternehmen sind der interne Bereich auf der Webseite, Fachgruppen, Veranstaltungen und der persönliche Kontakt zu den Fachreferenten in der Geschäftsstelle”, sagt Bentele. Vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) geschulte Pelletfachbetriebe können bereits seit 2015 eine Fördermitgliedsschaft beantragen. Sie stellen rund 20 Prozent der Mitgliedsunternehmen. Den Aufnahmeantrag für Fördermitglieder können Interessierte unter www.depv.de/mitglied-werden herunterladen.

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Fernwärmenetze liefern immer mehr Sonne

27. Mai 2021 - 8:00

Solare Fernwärmenetze: Marktentwicklung Um 41 Prozent gewachsen ist im vergangenen Jahr die Leistung großer Solarkollektorfelder, die in deutsche Fernwärmenetze einspeisen. Mit der Inbetriebnahme von 21,7 Megawatt war 2020 das bislang erfolgreichste Jahr für den Markt der solaren Wärmenetze in Deutschland. Das teilt nach das Steinbeis-Forschungsinstitut Solites mit.

Sonne liefert zu wettbewerbsfähigen Preisen in Fernwärmenetze

Ende 2020 haben in Deutschland 44 solarthermische Großanlagen mit einer einer Leistung von rund 75 Megawatt ihre Energie in Fernwärmenetze gespeist. Solites prognostiziert eine Verdopplung der Anlagenzahl bis 2025. “Wir erleben bei den solaren Wärmenetzen in Deutschland seit etwa fünf Jahren ein dynamisches Wachstum, das sich nach unseren Prognosen auch in Zukunft fortsetzen wird”, sagt Mitarbeiter Patrick Geiger. Als wesentlichen Treiber für die positive Marktentwicklung nennt Geiger die langfristig berechenbaren günstigen Wärmegestehungskosten der solaren Fernwärme: “Sie sind bei großen Freiflächenanlagen – nicht zuletzt dank einer attraktiven Förderung des Bundes – mit 40 bis 70 Euro netto pro Megawattstunde bereits heute wettbewerbsfähig zu fossiler Wärmeerzeugung.” Steigende CO2-Preise und europäische Vorgaben zur schrittweisen Dekarbonisierung der Fernwärme dürften diesen Trend seiner Ansicht nach in den kommenden Jahren verstärken.

Solare Fernwärmenetze: Standorte Solarthermie in puncto Flächenausnutzung effizienter als Photovoltaik

“Für schnelle Fortschritte beim Klimaschutz im Gebäudesektor ist der Ausbau von Wärmenetzen auf Basis von erneuerbaren Energien und Abwärme ein Schlüsselfaktor. Solarthermie hat dabei neben Großwärmepumpen und Geothermie die größten Potenziale”, erklärt Solites-Leiter Dirk Mangold. Um das Potenzial der solaren Fernwärmenetze zu heben, bedarf es seiner Meinung nach einer systematischen kommunalen Wärmeplanung. Denn die zunehmende Konkurrenz um Flächen bezeichnet er als eine der größten Herausforderungen der Energiewende – auch im Wärmebereich. Die Sicherung potenzieller Flächen für Solarthermie stehe bislang aber zu wenig im Fokus der Planungsbehörden. Dabei könne sie vor allem in puncto Flächeneffizienz punkten: “Die Flächeneffizienz der Solarthermie liegt um den Faktor 3 bis 4 über der Photovoltaik und um den Faktor 30 bis 50 über dem Energiepflanzenanbau und ermöglicht einen Wärmeertrag von rund zwei Gigawattstunden pro Hektar Landfläche und Jahr.”

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Clean Box mindert Feinstaub aus Kaminfeuer

26. Mai 2021 - 8:00

Clean Box senkt Feinstaubemisionen Die Clean Box von Kutzner + Weber optimiert den Abbrand von Kachel- und Kaminöfen. Außerdem reinigt sie das Rauchgas. Beides trägt zu einer Emissionsminderung bei.

Erster Schritt: Clean Box verbessert Verbrennung

“Die Basis zur Reduzierung von Emissionen beim Biomasseabbrand besteht aus einer sauberen Verbrennung und der Reinigung des Rauchgases”, erklärt Kutzner + Weber-Prokurist Alexander Root, warum das Entwicklungsteam die Clean Box so konzipiert hat, dass sie beide Voraussetzungen erfüllt. Im ersten Schritt unterstützt sie einen sauberen Verbrennungsprozess: Über einen Temperatursensor erkennt die Clean Box, wenn der Ofen angezündet wird. Um das Anbrennen zu verbessern, erzeugt ein Saugzuggebläse automatisch einen hohen Unterdruck beim Start. Dadurch wird die Zeit der Anheizphase, in der besonders viele Emissionen freigesetzt werden, auf ein Minimum reduziert. Sobald die Abbrandphase erreicht ist, reduziert das Saugzuggebläse den Druck automatisch auf einen optimierten Unterdruck in der Abgasleitung. “Dies sorgt einerseits dafür, dass die eingesetzte Biomasse bis zu 21 Prozent effizienter verbrennt und somit weniger Emissionen in den Schornstein gelangen. Andererseits wird der Holzbedarf um bis zu 45 Prozent in der Spitze reduziert”, sagt Root.

Zweiter Schritt: Abluft reinigen

Zweitens säubert die Clean Box die Abluft. Ein Saugzuggebläses saugt sie in das Reinigungsgerät. Dort wird die Abluft zunächst in ein CO-Modul gezogen. Der Katalysator filtert je nach Abgastemperatur zwischen 30 und 80 Prozent des Kohlenstoffmonoxids heraus. Im nächsten Schritt werden die Feinstaubpartikel über einen elektrostatischen Partikelabscheider elektrisch aufgeladen und zu Grobstaub agglomeriert. Mithilfe eines Zyklonabscheiders wird dieser schließlich in einen Sammelbehälter am unteren Teil der Clean Box aufgefangen. Von dort lässt sich der Staub problemlos absaugen.

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Sonnenhöfe heizen mit Pellets

25. Mai 2021 - 8:00

Wohnanlage Sonnenhöfe in Freiburg Wie sich Holzpellets im kommunalen Wohnungsbauten lagern lassen, zeigen die Sonnenhöfe in Freiburg. Der Hersteller A.B.S. Silo- und Förderanlagen aus Osterburken hat für die vier Gebäude mehrere Siloanlagen gebaut und installiert.

Sechs Pelletsanlagen heizen die Sonnenhöfe

Die Sonnenhöfe bestehen aus vier Mehrfamilienhäusern mit 120 Wohnungen. Umweltfreundliche Energie für Heizung und Warmwasser liefern Pelletsanlagen. In zwei Gebäuden steht dafür ein Pelletskessel mit 120 Kilowatt Leistung im Heizraum, bei den anderen beiden eine Kaskadenanlage aus zwei Geräten mit je 70 Kilowatt. Den Brennstoff bekommen sie aus Gewebespeichern, sogenannten Siloanlagen. Sie fassen je nach Gebäude zwischen 19 und 33 Tonnen. Die Siloanlagen hat A.B.S. in Abstimmung mit dem zuständigen Ingenieurbüro geplant. Der Hersteller hat dazu vor Ort die Maße aufgenommen und damit 3D-Modelle der Anlagen erstellt. „Die Sonnenhöfe sind ein Beispiel für die Umsetzbarkeit von großen Wärmeversorgungskonzepten, die auf Holzpellets basieren“, sagt A.B.S.-Geschäftsführer Matthias Petzl.

Zwischenbehälter verbindet vier Gewebesilos

Im Haus D + E steht die größte der vier Siloanlagen. Die Lagerkapazität von 33 Tonnen verteilt sich auf vier Flexilo-Gewebesilos. „Das Ziel war, bei einer optimalen Raumausnutzung ein maximales Lagervolumen zu erreichen. Dadurch kann die Zahl der Brennstoff-Anlieferungen auf ein Minimum reduziert werden“, erklärt Petzl die Aufteilung. Das Besondere an der Lagerstätte: Ein Zwischenbehälter macht er möglich, dass die beiden Pelletskessel von allen vier Gewebesilos versorgt werden können. Förderspiralen transportieren die Pellets aus den Silos in den Zwischenbehälter. Jedes Gewebesilo ist mit einem Leermelder ausgestattet. Liegen nicht mehr genügen Holzpellets im Silo, schaltet die Steuerung auf den nächsten Gewebespeicher um. Das Steuergerät zeigt die vier Leermelder an, sodass sich der Hausverwalter schnell einen Überblick über den Pelletsbestand verschaffen kann.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik April 2021

21. Mai 2021 - 16:42

BAFA-Monatsstatistik April 2021 Die BAFA-Monatsstatistik April 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um neun Prozent auf 20.256 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik April 2021

Im April 2021 gingen 7.164 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind elf Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.528 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es sechs Prozent weniger. Außerdem sind 5.087 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 14 Prozent mehr als im Februar 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik April 2021 führt 3.477 solcher Anträge auf (plus vier Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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Österreich: Pelletspreis im Mai 2021 geht weiter runter

19. Mai 2021 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im Mai 2021 Der österreichische Pelletspreis im Mai 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 218,60 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Mai 2021 laut PPA um 3,3 Prozent unter dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 55,2 Prozent. Gas ist 80,3 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 228,40 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 216,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 219,70 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Mai 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,87 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber April 2021 um 1,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 188,04 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber April 2021 um 1,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,46 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  6,92 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,49 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im Mai 2021 sinkt saisonüblich

18. Mai 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im Mai 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im Mai 2021 um 4,3 Prozent gesunken. Nach Angaben des Deutsche Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 217,04 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

Im Gegensatz zu dem durch Export stark angestiegenen Preis für Bau- und Schnittholz präsentiert sich der Pelletspreis stabil und verlässlich. “Das liegt an der breiten Verfügbarkeit heimischer Resthölzer. Deren Angebot ist besonders im Frühjahr hoch”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,34 Eurocents. Der Preisvorteil sowohl zu Heizöl als auch zu Erdgas liegt bei 32 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 226,73 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 233,12 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 239,93 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 213,68 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 218,44 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 228,03 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 202,82 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 204,55 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 216,21 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Mobile Pelletswärme sichert Obsternte

17. Mai 2021 - 8:00

Mobile Pelletswärme gegen Frost Die Klimakrise stellt Landwirte und Obstbauer immer wieder vor eine Herausforderung. Dann nämlich, wenn Frost beispielsweise die Obstblüten zerstört. Der Strickhof im schweizerischen Lindau weiß sich zu helfen. Die Lösung: mobile Pelletswärme von Mobil in Time.

Mobile Pelletswärme: Warmluft aus dem Folientunnel schützt Obstbäume vor Frost

In der Schweiz gilt Mobil in Time als größter Mietwärme-Anbieter. Seine mobilen Heizungen kommen nicht nur auf Baustellen und bei Sanierungen zum Einsatz. Auch Landwirte haben die Vorteile erkannt. In Lindau bei Winterthur beispielsweise setzt der Obstbaubetrieb Strickhof seit zwei Jahren auf Warmluftanlagen, die mit Holzpellets heizen. In den vergangenen Jahren war es immer wieder dazu gekommen, dass die Aprikosen- und Kirschbäume aufgrund der warmen Temperaturen zu früh im Jahr blühten. Spontane Kälteeinbrüche zwischen März und Mai sind aber nicht selten, weswegen insbesondere den Aprikosenblüten der Frost-Tod droht. “Würde die Ernte des Jahres ausbleiben, würden wir auf den Investitionskosten sitzenbleiben und die Läden würden keine regionalen und frischen Früchte erhalten”, beschreibt Betriebsleiter Andreas Klöppel die Konsequenzen. Um das zu verhindern, helfen Pellfix-Warmluftanlagen von Mobil in Time über in einen installierten Folientunnel, ganzjährig eine konstante Temperatur für die Obstbäume zu halten.

Mobile Pelletswärme trocknet Heu

Warum er sich für mobile Pelletswärme entschieden hat, erklärt Klöppel so: “Wir Obstbauern sind stärker als viele andere von den Launen der Natur abhängig. Deshalb ist es mir wichtig, einen nachhaltigen Ansatz zu wählen, der das Klima nicht weiter belastet”. Nicht nur zum Frostschutz eignen sich die Anlagen. Mit ihnen lassen sich auch Getreide, Heu oder Mais trocknen. Je trockener das Heu ist, desto besser ist die Futterqualität. “So kann hochwertiges Eiweißfutter erzeugt und auf teures Kraftfutter fast gänzlich verzichtet werden”, erklärt Mobil in Time in einer Presseinformation. Zudem bringe die Trocknung mit mobiler Warmluft eine enorme Zeitersparnis und eine wichtige Wetterunabhängigkeit mit sich. Zu guter Letzt lässt sich das Heu besser lagern, da das Risiko von Feuchtenestern im Heustock minimiert ist.

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Schweiz: Pelletspreis im Mai 2021 sinkt weiter

13. Mai 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 Der Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 ist mit durchschnittlich 3331,20 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 4,9 Prozent gesunken. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 liegt laut Pelletpreis.ch um 3,7 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 344,10 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 29 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 342,88 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 329,56 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 321,20 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 309,01 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Pelletsproduktion in Österreich: Branche erzielt Rekord

11. Mai 2021 - 8:00

Pelletsproduktion in Österreich 2020 Die Pelletsproduktion in Österreich ist im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent gestiegen.Auch der Verbrauch zog kräftig an. Das meldet der Branchenverband Pro Pellets Austria.

Pelletsproduktion in Österreich hat sich in 15 Jahren verdreifacht

Österreichische Pelletshersteller haben im vergangenen Jahr mehr denn je produziert: Von 1,44 auf 1,54 Millionen Tonnen ist die Pelletsproduktion in Österreich gewachsen. „Blickt man auf die letzten 15 Jahre zurück, hat sich die heimische Pelletproduktion fast verdreifacht”, beschreibt Christian Rakos, Geschäftsführer von Pro Pellets Austria (PPA), die Entwicklung. Derzeit produziere Österreich um die Hälfte mehr als im Inland benötigt werde. Als Rohstoff für die Pelletsproduktion in Österreich würden nach wie vor ausschließlich Sägenebenprodukte dienen, die meist direkt in den Sägewerken zu Pellets verarbeitet würden. Laut Rakos ist auch der Pelletsverbrauch im vergangenen Jahr kräftig gestiegen: “Trotz der fehlenden Abnahme im Bereich der Hotellerie wuchs der Verbrauch um 9,1 Prozent auf eine Million Tonnen.”

Österreich profitiert von der gesamten Wertschöpfungskette der Branche

Rakos blickt optimistisch in die Zukunft: “Die Tatsache, dass die EU und auch die österreichische Regierung jetzt endlich ernst machen mit dem Klimaschutz, bedeutet auch für die heimischen Hersteller von Pelletsheizkesseln große Wachstumschancen und zahlreiche neue Arbeitsplätze.” Die österreichischen Hersteller von Pelletsheizungen erleben derzeit einen Boom und erhöhen ihre Produktionskapazitäten. Zu der guten Auftragslage tragen auch die Exportmärkte bei. Rakos weist darauf hin, dass sich von der Brennstoffherstellung über die Zustellung bis hin zur Produktion der Heizanlagen die gesamte Pellets-Wertschöpfungskette in Österreich finde.

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