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Aktualisiert: vor 37 Minuten 58 Sekunden

Wissenschaft stellt 15 Fakten zum Klimawandel klar

1. April 2020 - 10:52

Protest für Fakten zum Klimawandel Wissenschaft statt Populismus: Mit 15 Fakten wenden sich vier wissenschaftliche Institutionen in einem gemeinsamen Hintergrundpapier gegen übliche Behauptungen von Leugnern des Klimawandels.

Wissenschaftliche Tatsachen zum Klimawandel

In der Fachwelt besteht Konsens darüber, dass der Mensch die Haupt-Ursache für die gegenwärtige Klimakrise ist. Verlässliche Informationen zum Klimawandel liegen vor, die Gegenstimmen sind nicht wissenschaftlich fundiert. Klima-Modellrechnungen geben uns verlässliche Aussagen über künftige Entwicklungen. So lauten die ersten drei von insgesamt 15 Fakten, die das Deutsche Klima-Konsortium, die Klima-Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, die Scientists for Future gemeinsam mit dem Internetportal Klimafakten.de in dem neunseitigen Hintergrundpapier “Klimafakten aus der Wissenschaft” zusammengetragen haben. Es fasst den aktuellen Stand der Forschung zu einigen wichtigen Fragen rund um Klimawandel und Klimaschutz zusammen.

Wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel Fakten gegen Mythen

“Auch wenn die Aufmerksamkeit von Poltiik, Öffentlichkeit und Medien derzeit großteils durch die Corona-Pandemie absorbiert ist – der Klimawandel bleibt Realität”, schreibt Klimafakten.de zur Veröffentlichung des Hintergrundpapiers. Mancherorts würden seit einiger Zeit wieder verstärkt Zweifel an der Realität der menschengemachten Erderhitzung lauter. Ein Motiv dafür könnte sein, dass die Klimagesetze der Bundesregierung – egal ob sie weit genug reichen oder nicht – gesellschaftliche Veränderungen nach sich ziehen, die bei einigen auf Abwehr stoßen. Die Fragen und Argumente, die von Klimawandelleugnern vorgebracht werden, klingen für viele Laien häufig auf den ersten Blick plausibel. Bei genauer Betrachtung aber wird schnell klar, dass sie in den allermeisten Fällen altbekannt sind und von der Wissenschaft schon vielfach beantwortet und widerlegt wurden – wie das Hintergrundpapier belegt.

 

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The smarter E Europe 2020 entfällt

31. März 2020 - 9:00

The smarter E Europe: So hätte es aussehen sollen The smarter E Europe 2020 in München ist abgesagt. Aufgrund der weltweit zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus haben die Veranstalter entschieden, Europas größte energiewirtschaftliche Innovationsplattform sowie die begleitenden Konferenzen nicht stattfinden zu lassen.

The smarter E Europe 2020 hätte vier Energiefachmessen präsentiert

“Die Gesundheit der Aussteller, Besucher und Mitarbeiter sowie der Bevölkerung hat für uns höchste Priorität”, begründet Daniel Strowitzki vom Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe, die Entscheidung. Eine störungsfreie Vorbereitung wie auch Durchführung einer international ausgerichteten Fachmesse sei unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht möglich. Bei The smarter E Europe 2020 hätte es sich um eine internationale Großveranstaltung mit rund 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern und 50.000 erwarteten Besucherinnen und Besuchern aus über 160 Ländern gehandelt. Mit der Intersolar Europe, der Power2Drive Europe, der ees Europe und der EM-Power hätten vier Energiefachmessen parallel stattgefunden. Die nächste The smarter E Europe ist für den 9. bis 11. Juni 2021 angekündigt.

AWARD-Verleihung findet virtuell statt

Derzeit prüfen die Verantwortlichen noch, welche Veranstaltungen des Messe- und Konferenzprogramms von The smarter E Europe 2020 sich online durchführen lassen. Klar ist, dass die Verleihung der The smarter E AWARDs, Intersolar AWARDs und ees AWARDs virtuell stattfinden wird. “Um die Innovationen der Branche trotz der aktuellen Entwicklungen auf einer internationalen Bühne zu würdigen”, wie es in einer Presseinformation des Veranstalters Solar Promotion heißt. Über das Jahr hinweg werde es zudem verschiedene Formate geben, mit denen sich alle Interessierten über die Themen, Produkte und Technologien der erneuerbaren Energiewelt informieren und austauschen können.

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CO2-Preis verteuert das Heizen mit Öl und Gas

30. März 2020 - 11:56

CO2-Preis und Heizkosten Wer mit fossilen Energieträgern heizt, für den wird es ab dem kommenden Jahr mit dem CO2-Preis teurer. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hin.

Pelletsheizungen nicht von CO2-Preis betroffen

Für eine durchschnittliche Wohnung ist ab dem nächsten Jahr durch den CO2-Preis mit Mehrkosten zwischen 25 und 125 Euro zu rechnen. Das hat co2online ausgerechnet. Verbraucherinnen und Verbraucher, die beispielsweise in einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem schlecht sanierten Mehrfamilienhaus mit Ölheizung leben, müssen demnach im Durchschnitt etwa 125 Euro mehr pro Jahr fürs Heizen ausgeben. Für Bewohnerinnen und Bewohner eines gut sanierten Hauses mit Fernwärme steigen die Kosten dagegen nur um rund 25 Euro. Bei dem von der Bundesregierung ab 2021 eingeführten CO2-Preis handelt es sich um eine Abgabe beim Handel mit fossilen Energieträgern. Deshalb muss, wer ausschließlich erneuerbare Energien wie Biomasse zum Heizen nutzt, keine höheren Heizkosten fürchten.

Abgabe steigt von Jahr zu Jahr

2021 wird die Kohlendioxidabgabe bei 25 Euro pro Tonne liegen. Im Jahr 2025 soll sie auf 55 Euro steigen. Entsprechend erhöhen sich die Heizkosten weiter. In der Beispielwohnung mit Erdgas-Heizung werden es 140 Euro mehr sein, bei Heizöl 185 Euro, bei Fernwärme 95 Euro. Bewohnerinnen und Bewohner von sanierten Häusern betrifft die Abgabe deutlich weniger. Denn bei ihnen sind der Heizenergieverbrauch und damit die CO2-Emissionen wesentlich geringer. “Schon jetzt sind die Heizkosten in einem energetisch schlechteren Haus im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in einem energetisch guten Haus. Mit dem CO2-Preis öffnet sich diese Schere noch weiter”, sagtco2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Mit einem kostenlosen Heizkostenrechner erfahren Mieter und Eigentümerinnen auf www.heizspiegel.de, wie ihre Wohnung oder ihr Haus bei Heizkosten und Heizenergieverbrauch abschneidet.

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Robert Mack: “Wir favorisieren integrierte automatische Verbrennungsregelungen”

27. März 2020 - 9:00

Robert Mack Wie sich falsches Verhalten auf die Emissionen von Holzöfen auswirkt, hat das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing untersucht. Im Interview mit Pelletshome.com erläutert Robert Mack die wichtigsten Fehler und wie sie sich vermeiden lassen.

Herr Mack, wer seinen Holzofen nicht richtig bedient, riskiert hohe Schadstoffemissionen. Wie lauten die häufigsten Fehler?
Fehlerhafte Lufteinstellungen, der Einsatz von feuchtem Brennstoff, zu spätes Nachlegen und zu viel oder zu wenig Brennstoff einlegen – das sind sicher die gängigsten Fehler.

Welchen Fehler sehen Sie als den schwerwiegendsten an?
Wenn man beim Anzünden des Brennholzes die Rostluft öffnet, damit sich das Feuer schnell entfacht, und anschließend vergisst, die Rostluft wieder zu schließen. Wer die Lufteinstellung nicht anpasst, kann die Emissionen um das bis zu 6,5-fache im Vergleich zum optimalen Betrieb erhöhen. Das stellt sozusagen den allerschlechtesten Fall dar.

Wie wirken sich andere Fehler auf die Emissionen aus?
Zu feuchter Brennstoff ist ebenfalls ein Problem. Damit kann man das vier- bis fünffache der Emissionen erreichen. Zu spätes Nachlegen erzeugt das bis zu fünffache der Emissionen, weil in diesem Fall das Holz wegen der zu geringen Gluttemperatur schlecht zündet. Die Auswirkungen der anderen Fehler, wie Luftmangel, das Verwenden zu langer Holzscheite oder Brennraumüberladung, die wir untersucht haben, fallen geringer aus.

Welche Schadstoffe haben Sie untersucht?
Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, organische Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Staub. Unser Hauptaugenmerk liegt auf den Staubemissionen, weil die derzeit am heftigsten diskutiert werden und für die Gesundheit am relevantesten sind.

Wie bewerten Sie den Feinstaubausstoß von Holzöfen im Normalbetrieb? Anders gefragt: Bewegt er sich im gesetzlichen Rahmen, wenn der Betreiber vernünftig mit seinem Holzofen umgeht?
Die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung erlaubt bei einem Scheitholz-Kaminofen Staubemissionen von 40 Milligramm pro Kubikmeter. Bei unseren Messungen lagen wir darunter. Wir haben mit unserem Ofen im ordnungsgemäßen Betrieb 22 Milligramm erreicht. Wir sind natürlich Profis und bei unserem Testgerät handelte es sich um einen qualitativ sehr hochwertigen Ofen. Aber das kann ein Betreiber, der weiß, worauf es ankommt, auch schaffen.

Wie lassen sie sich die Fehler am besten vermeiden beziehungsweise wie kommt ein Holzofenbesitzer an das entsprechende Wissen?
Unsere Berichte sind auf unserer Internetseite www.tfz.bayern.de öffentlich verfügbar. Dort findet sich auch unsere Broschüre “TFZ-Wissen 1: Richtig Heizen. Der Betrieb von Kaminöfen”, in der wir unsere Forschungsergebnisse für Laien zusammengefasst haben. Außerdem sollte der Kaminkehrer bei der Feuerstättenschau hilfreiche Anweisungen geben. Wir würden aber vor allem den Einbau einer automatisierten Verbrennungsluftsteuerung favorisieren.

Inwiefern würde sie helfen?
Die richtige Lufteinstellung nach dem Anzünden könnte nicht mehr vergessen werden. Eine gute automatische Verbrennungsluftsteuerung würde außerdem beim Nachlegen die Rostluft kurz öffnen, um ein möglich schnelles Zünden der Holzscheite zu erreichen, diese aber danach wieder unverzüglich schließen.

Werden solche Regelungen bereits bei den am Markt erhältlichen Geräten integriert oder sehen Sie Nachholbedarf?
Ja, es gibt sie schon von verschiedenen Herstellern. Man sollte allerdings Acht geben bei Steuerungen, die nachträglich installiert werden. Wir sehen das kritisch, weil die Steuerung nicht auf den Ofen angepasst ist. Wir empfehlen integrierte Steuerungen, die der Hersteller auf den Ofen optimiert hat. Man muss dann mit einem Mehrpreis von ungefähr 500 Euro rechnen. Dafür sparen sie aber auch Energie.

Zurück zur Information der Betreiber. Würden Sie in dieser Hinsicht auch die Hersteller noch mehr in der Pflicht sehen?
Ja. Die Bedienungsanleitungen der Geräte, die wir bisher getestet haben, sind teilweise so umfangreich, dass ein Betreiber nur schwer die wesentlichen Informationen herausfiltern kann.Wir haben auch fehlerhafte Angaben in Bedienungsanleitungen gefunden, weil sie teilweise für gesamte Geräteserien formuliert werden, aber für einzelne Modelle nicht zutreffen. Wir empfehlen eine einseitige Kurzanleitung für jedes Modell, am besten laminiert, die man aus der Bedienungsanleitung herausnehmen kann.

Einen Bericht des Bayerischen Rundfunks zum Thema finden Sie in der Mediathek.

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IFH Intherm 2020 abgesagt

25. März 2020 - 9:57

In Nürnberg bleiben die Messehallen im April leer: IFH Intherm 2020 Die Heizungsfachmesse IFH Intherm 2020 findet nicht statt. Das teilt der Veranstalter GHM mit.

Unsichere Gesundheitslage verhindert IFH Intherm 2020

Handwerker und Fachplaner werden sich in diesem Jahr in Nürnberg nicht über Branchenentwicklungen und Produktneuheiten aus der Heizungstechnik informieren können. Die IFH Intherm 2020 stellt nicht wie geplant aus. “Vor dem Hintergrund der steigenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der nicht abschätzbaren Entwicklungen sehen wir von einer Verschiebung und Durchführung der Messe in diesem Jahr ab”, begründet GHM-Geschäftsführer Klaus Plaschka die Entscheidung. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, dass das Geschehen hochdynamisch und im weiteren Verlauf nicht seriös vorherzusehen sei. Ausstellern, Besuchern und Veranstalter würde sich keine Grundlage für eine verlässliche Planung bieten. Den ursprünglich geplanten Termin hatte GHM wegen des vorläufigen Messeverbots der bayerischen Staatsregierung aufgeben müssen. Den Termin später ins Jahr zu verlegen, erschien GHM zu unsicher. “Aktuelle Aussagen von Seiten der Bundes-, sowie der Landesregierung zeigen, dass die angeordneten Maßnahmen mehrere Monate anhalten könnten und damit von einer Fortdauer oder Intensivierung der unsicheren Planungslage auszugehen ist”, erklärt Plaschka.

GHM-Geschäftsführer Klaus Plaschka Messetore öffnen in zwei Jahren wieder

Die IFH Intherm findet seit 1976 alle Jahre als Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik im Messezentrum Nürnberg statt. Die Fachverbände SHK Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen sowie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie tragen die Veranstaltung ideell. Der Fachverband SHK Sachsen-Anhalt fungiert als Kooperationspartner. Die nächste IFH Intherm soll vom 26. bis 29. April 2022 stattfinden. Sonderveranstaltungen könnten die Zeit bis dahin überbrücken. “Selbstverständlich beobachten wir die Lage und behalten uns vor, zwischenjährliche Sonderformate, die positive Impulse für die SHK-Branche setzen, anzubieten, wenn dies auch aus Sicht unserer Kunden sinnvoll und realisierbar erscheint“, sagt Plaschka. Wer bereits Besuchertickets für die abgesagte Messe 2020 gekauft hat, bekommt sie laut GHM rückerstattet.

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Kesseltausch-Bonus mit Landesgeldern erhöhen

24. März 2020 - 11:01

Kesseltausch-Bonus für Holzheizungen Auf 100 Millionen Euro aufgestockt hat das österreichische Klimaschutzministerium den Kesseltausch-Bonus. Er lässt sich mit Landesförderungen kombinieren. Darauf verweist der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV). 

Kesseltausch-Bonus mit Landesförderung aufstocken

Wer in Österreich seinen alten Ölkessel gegen eine moderne Holzheizung tauscht, wird auch künftig von der Raus aus dem Öl-Förderung profitieren. Er kann sich über einen Kesseltausch-Bonus von 5.000 Euro freuen. Bei einer Kombination mit einer thermischen Sanierung erhöht sich die Förderung auf bis zu 6.000 Euro. Noch mehr Freude dürfte bei denjenigen aufkommen, die zusätzlich einen Zuschuss der Bundesländer in Anspruch nehmen können. Um sich einen Überblick verschaffen zu können, informiert der ÖBV mit seiner Förderübersicht über alle Landesförderungen für den Einbau von Holzheizungen.

Kesseltausch-Förderranking Kärnten unterstützt Holzheizungen am stärksten

Außerdem hat der ÖBV ein Kesseltausch-Förderranking von Heizöl auf Pellets durchgeführt. Als Grundlage für die Berechnung hat er Kosten von 17.000 Euro für einen 15-Kilowatt-Pelletskessel samt Entsorgung der Altanlage und der Installation eines Pufferspeichers angenommen. Mit bis zu 6.000 Euro Landes- und 5.000 Euro Bundesförderung gewinnt Kärnten das Ranking 2020 mit einer Gesamt-Fördersumme von bis zu 11.000 Euro. Auf Platz 2 rangiert Salzburg mit 10.200 Euro gefolgt von Tirol und Vorarlberg mit 9.000 Euro. Im Mittelfeld befinden sich Oberösterreich (8.900 Euro), Niederösterreich (8.000) sowie das Burgenland (7.500 Euro). In der Steiermark ist die Förderung ausgelaufen. Eine neue wurde für spätestens Anfang Juni angekündigt. Wien fördert den Einbau von Holzheizungen nur im Rahmen einer thermischen Sanierung. Eine Direktförderung ist nicht vorgesehen. Im Ranking sind Gemeinde- und Sonderförderungen nicht berücksichtigt.

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Ecotop zero: sauberer, kleiner, bunter

23. März 2020 - 9:06

Ecotop Zero von Solarfocus Für seinen neuen Pelletskessel Ecotop zero wirbt Solarfocus mit drei Argumenten: Er heizt stark emissionsreduziert, er ist extra schlank gebaut und seine Vorderseite lässt sich individuell gestalten.

Ecotop zero heizt sauber mit Sturzbrandtechnik und Partikelabscheider

Der Ecotop zero arbeitet wie fast alle Kessel von Solarfocus mit der Sturzbrandtechnik. Dabei wird das gelöste Holzgas nach unten durch den Brennrost gesaugt und in der Brennkammer restlos verbrannt. “Die Sturzbrandtechnik ermöglicht eine saubere und fast rückstandslose Verbrennung”, erklärt Geschäftsführer Johann Kalkgruber. Um Emissionen weiter zu senken, bietet Solarfocus den Pelletskessel optional mit einem elektrostatischen Staubabscheider an. Er ionisiert die im Abgas verbliebenen Staubpartikel. Sie setzen sich an der Innenseite des Filters fest, von wo sie eine automatische Ascheaustragung entsorgt. “Dadurch sinken die Emissionen bis an die Messbarkeitsgrenze”, sagt Kalkgruber. Der Ecotop zero ist mit Leistungen von 15, 20 und 24 Kilowatt erhältlich.

Pelletskessel benötigt wenig Platz und heizt schön ein

Mit einer bereits integrierten Schnittstelle für Loxone lässt sich der Kessel ohne zusätzliche Erweiterungsmodule mit der Technik im restlichen Haus vernetzen und mit einer App von überall aus steuern. Ein besonderes Augenmerk hat Solarfocus nach eigenen Angaben auf einen platzsparenden Einbau gelegt. Der Ecotop zero misst nur 60 Zentimeter in der Breite und 65 Zentimeter in der Tiefe, sodass er wenig Standfläche benötigt und auch in kleine Heizräume passt. Das Abgasrohr lässt sich normalerweise an der Rückseite des Kessels anschließen. Solarfocus bietet aber auch eine Variante mit einem Rauchrohranschluss an der Geräteoberseite. Der Kessel lässt sich in diesem Fall bündig in eine Ecke stellen. Von dort kann er trotzdem Aufmerksamkeit erregen. Denn Solarfocus bietet an, seine Vorderseite nach Kundenwunsch zu gestalten.

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Österreich: Pelletspreis im März 2020 günstiger

20. März 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im März 2020 Der österreichische Pelletspreis im März 2020 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,6 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 243,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im März 2020 laut PPA um 2,6 Prozent unter dem im März vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 36,4 Prozent. Gas ist 62,2 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 254,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 241,40 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 243,70 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im März 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,14 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Februar 2020 um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 207,65 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Februar 2020 um ein Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,98 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl: 6,79 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,07 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,47 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Die erneuerbaren Energien stagnieren weiterhin im Wärmemarkt

18. März 2020 - 9:00

Anteile der erneuerbaren Energien Nur leicht um 0,2 Prozent ist der Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmesektor in Deutschland gestiegen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Umweltbundesamts (UBA).

Wärmewende braucht die erneuerbaren Energien

Im Wärmebereich stieg der Anteil der erneuerbaren Energien laut UBA im vergangenen Jahr von 14,3 auf 14,5 Prozent. Im Verkehrssektor verharren die erneuerbaren Energien bei 5,6 Prozent. Beim Strom stieg ihr Anteil dagegen auf den Rekordwert von 42,1 Prozent (2018: 37,8 Prozent). “Bislang wird die Energiewende vor allem durch den Stromsektor getrieben. Der Wärmesektor ist hier leider, ebenso wie der Verkehrssektor, noch nicht auf dem richtigen Pfad”, kommentiert UBA-Präsident Dirk Messner die Zahlen. Im vergangenen Jahr sei zwar etwas mehr erneuerbare Energie produziert worden, gleichzeitig sei aber auch der gesamte Energieverbrauch gestiegen. Sowohl im Wärme- las auch im Verkehrssektor kommt die Entwicklung kaum voran. Schon in den Vorjahren hatte es nur geringe Steigerungen des Erneuerbaren-Anteils gegeben.

Deutschland rennt EE-Zielen hinterher

Deutschland hat sich 2009 im Rahmen der europäischen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie das Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 18 Prozent zu steigern. Bis 2030 soll der Anteil bei 30 Prozent liegen. Setzt sich die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre jedoch fort, wird dieses Ziel laut UBA nicht erreicht. So sei der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch seit 2009 trotz des starken Wachstums im Stromsektor nur um rund sechs Prozentpunkte von 10,9 Prozent auf 17,1 Prozent gestiegen. Bis 2030 muss der Anteil damit noch um mehr als zwölf Prozentpunkte ansteigen.

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AK Klimadialog: Wärmewende muss sozialverträglich gestaltet werden

18. März 2020 - 9:00

AK Klimadialog: Heizen und Einkommen Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern kann nur gelingen, wenn auf die soziale Verträglichkeit geachtet wird. Zu diesem Schluss kommt ein Standpunkte-Papier, die der AK Klimadialog der Arbeiterkammer vorgestellt hat.

AK Klimadialog untersucht Verteilung von Heizsystemen und Energieträgern

Für armutsbetroffene Haushalte stellt die Wärmewende eine ziemliche Herausforderung dar. Soviel steht für Sandra Matzinger fest. Die derzeitigen gesetzlichen Regelungen und Maßnahmen wie etwa Sanierungsförderungen hält die Energieexpertin des AK Klimadialog für unzureichend. Ihre Einschätzung basiert auf der Studie “So heizt Österreich”, die sie zusammen mit Vanessa Lechinger von der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt hat. Um herauszufinden, welche Haushalte von den Regierungsplänen auf welche Art betroffen sind, haben sie die Verteilung von Heizsystemen und Energieträgern in Österreich nach unterschiedlichen sozioökonomischen Merkmalen und Regionen untersucht. Ein Ergebnis: Während reichere Haushalte eher Heizöl verwenden, benützen Haushalte mit den niedrigsten Einkommen Kohle, Brennholz und Strom.

Arbeiterkammer fordert Heizungsfonds

Für besorgniserregend halten die beiden Autorinnen, dass rund 16.500 Haushalte über kein fest installiertes Heizungssystem verfügen. Angesichts der Ergebnisse fordert die Arbeiterkammer eine kostenlose, leicht zugängliche und unabhängige Beratung über erneuerbare Heizungsmöglichkeiten sowie über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem spricht er sich für einen Heizungsfonds aus. Er soll armen Haushalten den Umstieg auf ein sauberes Heizungssystem finanzieren. Für die Fernwärmeversorgung drängt die Arbeiterkammer unter anderem auf transparente Vertragsbedingungen, effektive Preiskontrollen, eine unabhängige Beratung sowie einfachere Rechtsdurchsetzungsmöglichkeiten.

Heizungsarten und Energieträger AK Klimadialog: So heizt Österreich

Rund eine Million beziehungsweise 27 Prozent der Haushalte in Österreich verwenden Gas als häufigsten Energieträger zum Heizen, gefolgt von Fernwärme (25 Prozent), Brennholz und Heizöl (je 16 Prozent), Strom (sieben Prozent) und Holzpellets (fünf Prozent). Regionale Unterschiede gibt es vor allem bei den verwendeten Energieträgern: In Südösterreich wird neben Fernwärme und Heizöl besonders oft Brennholz verwendet, in Westösterreich hingegen Heizöl und in Ostösterreich Gas und Fernwärme. Kohle, die von 18.000 Haushalten genutzt wird, kommt überdurchschnittlich häufig im Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark sowie in den untersten zwei Einkommensdezilen vor. “Die Zusammenhänge zwischen dem Haushaltseinkommen, der Zusammensetzung des Haushalts und der Heizart müssen bei einem Phase-Out unbedingt beachtet werden”, sagt Studienautorin Lechinger.

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Deutschland: Pelletspreis im März 2020 gefallen

17. März 2020 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im März 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im März 2020 um 1,9 Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 256,66 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Grundlage für den gleichbleibend günstigen Preis ist ein funktionierender Markt, der auf einem bundesweit sehr hohen Restholzangebot und einer breiten Produzenten- sowie Handelsstruktur aufbaut”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Unberechenbare Preisschwankungen aufgrund von politischen Krisen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen wie bei den fossilen Brennstoffen Öl und Gas seien für den deutschen Pelletsmarkt kein Thema. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,13 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 5,1 Prozent, der zu Erdgas 17 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 266,38 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 268,53 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 266,91 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 255,51 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 256,54 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 256,53 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 240,04 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,83 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 237,45 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Raus aus dem Öl-Förderung soll fortgeführt werden

16. März 2020 - 9:00

Ministerin Leonore Gewessler: Raus aus dem Öl Die österreichische Bundesregierung will das Förderprogramm “Raus aus dem Öl” wieder aufleben lassen. Das kündigte Umweltministerin Leonore Gewessler bei der WEBUILD Energiesparnmesse in Wels an.

Raus aus dem Öl-Programm soll unverändert bleiben

Die Bundesministerin betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass Klimaschutz keine Frage von Ideologie ist, sondern eine Aufgabe aller, die Zukunft gemeinsam zu gestalten. So habe die Europäische Union die Klimaneutralität bis 2050 im Programm festgeschrieben. Österreich wolle dieses Ziel bis 2040 erreichen. Gewessler sieht im Klimaschutz ein Programm der Chancen auf mehr regionale Wertschöpfung, für mehr Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit. Sie kündigte an, dass die Bundesregierung den Raus aus dem Öl-Bonus für eine ökologische Heizung mit unveränderten Förderbedingungen fortführen werde. Die Höhe des Gesamtfördervolumens wird am 18. März 2020 mit der Budgetrede veröffentlicht. Das Programm hatte Ende vergangenen Jahres geendet, da die Fördermittel ausgeschöpft waren.

Bonusprogramm fördert Pelletsheizungen

Der Raus aus dem Öl-Bonus für die Heizungsumstellung auf eine klimafreundliche Technologie beträgt bis zu 5.000 Euro. Bei einer Kombination mit einer thermischen Sanierung erhöht sich die Förderung auf bis zu 6.000 Euro und wird zusätzlich zur Förderung für die thermische Sanierung ausbezahlt. Für die thermische Sanierung alleine beträgt die Förderung je nach Sanierungsart zwischen 4.000 Euro und 6.000 Euro. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen kann ein Zuschlag von bis zu 3.000 Euro gewährt werden. Maximal übernimmt der Staat 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten. Wer in den ersten drei Monaten diesen Jahres seine Heizung umgestellt hat, soll nachträglich von der Förderung profitieren können.

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Michael Eder: „Wärmepumpen schneiden schlechter ab als wir dachten“

13. März 2020 - 14:53

Michael Eder Die ökologische Nachhaltigkeit von Heizsystemen hat die Technische Universität Graz untersucht. Beauftragt hat sie das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, um die Energieberatung im Bundesland quantitativ zu unterstützen. Im Interview mit Pelletshome.com erläutert Michael Eder die Ergebnisse der Berechnungen. Mit ehemaligen Arbeitskollegen vom Institut für Prozess- und Partikeltechnik hat er inzwischen die Firma Strateco gegründet. Sie führt Lebenszyklusanalysen und Nachhaltigkeitsbewertungen durch. Außerdem entwickelt sie Strategien zur optimalen Nutzung erneuerbarer Ressourcen in ländlichen Regionen und Stadtteilen.

Herr Eder, zu welchen Ergebnissen sind Sie bei der ökologischen Bewertung von Heizsystemen gekommen?
Die erste Kernaussage lautet wenig überraschend, dass fossile Heizungssysteme schlecht abschneiden. Das gilt auch für Gas-Brennwertsysteme. Die zweite: Bei Wärmepumpen muss man genau hinsehen, um eine klare Aussage machen zu können. Wenn man es allgemein formulieren will, dann entscheidet die Wahl des Energieträgers über den ökologischen Fußabdruck. Allerdings macht es im Detail einen Unterschied, in welchem Zustand sich das Gebäude befindet, in dem die Heizanlage arbeitet. Die Wahl der Wohnform spielt ebenfalls eine, wenn auch nicht große Rolle.

Welche Idee steht hinter dem ökologischen Fußabdruck?
Es existieren unterschiedliche Berechnungsmethoden zum ökologischen Fußabdruck. Wir haben mit dem sogenannten Sustainable Process Index bewertet. Er vergleicht menschliche Aktivitäten mit den Möglichkeiten der Natur, Ressourcen zur Verfügung zu stellen und Schadstoffe aufzunehmen. Man vergleicht anthropogene mit natürlichen Stoffströmen. Es zeigt sich, dass ein Ungleichgewicht herrscht. Die Menschen überbeanspruchen die Möglichkeiten der Natur, sich zu erneuern. Je stärker wir die natürlichen Erneuerungsraten übernutzen, desto größer fällt der ökologische Fußabdruck aus. Dabei betrachten wir immer den gesamten Lebenszyklus eines Produkts: von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung. Das ist ganz wesentlich. Betrachtet man nur den Betrieb, kommt man zum Teil zu ganz anderen Ergebnissen.

Worin unterscheidet sich der ökologische Fußabdruck von anderen Bewertungen?
Heutzutage werden häufig nur die Kohlendioxidemissionen betrachtet. Dabei werden aber beispielsweise die Umweltauswirkungen von Atomstrom nicht ausreichend berücksichtigt. Der CO2-Fußabdruck von Atomstrom ist nämlich relativ gering. Beim Sustainable Process Index schneidet Atomstrom dagegen extrem schlecht ab, weil der Index den natürlichen Kreislauf mit dem anthropogenen Input vergleicht. Das wird relevant bei den Heizungssystemen, die Strom verwenden. Der Anteil der Atomenergie am Strommix in Deutschland und Österreich ist ja nicht ganz gering. Wir haben in Österreich zwar keine Atomkraftwerke in Betrieb. Aber das heißt nicht, dass wir keinen Atomstrom verbrauchen. Wir importieren Strom mit einem gewissen Anteil Atomenergie hauptsächlich aus Deutschland und Tschechien. Der würde nicht berücksichtigt werden, würde man nur den CO2-Fußabdruck verwenden.

Auswahl von Heizungssystemen Lassen Sie uns über Holzheizungen reden. Was lässt sie gut abschneiden?
Die Natur, so wie wir einen Fußabdruck berechnen, besitzt eine gewisse Kapazität, fossilen Kohlenstoff aufzunehmen und wegzuspeichern. Wir Menschen bringen aber ungleich mehr fossilen Kohlenstoff in die Atmosphäre als über den Meeresboden gebunden werden kann. Das macht im Wesentlichen den großen Unterschied zwischen den fossilen und den erneuerbaren Energieträgern aus.

Warum kommen Stückholzvergaser auf einen niedrigeren ökologischen Fußabdruck als Pelletsheizungen?
Das liegt an der Verarbeitung des Rohstoffs. Pellets sind aufwändiger herzustellen als Stückholz. Die zur Pelletierung notwendigen Prozessketten fallen stärker ins Gewicht als die etwas erhöhten Emissionen bei Stückholz.

Häufig wird der Feinstaubausstoß von Holzheizungen kritisiert. Inwieweit berücksichtigt der ökologische Fußabdruck die Staubemissionen von Heizanlagen?
Sie werden berücksichtigt. Aber dadurch, dass er Natur – salopp gesagt – Feinstaub nicht unbekannt ist, schlägt der Wert nicht durch. Der ökologische Fußabdruck ist kein Indikator für Gesundheit. Das muss klar sein. Er ist ein Indikator für die Belastung der Natur.

Sie haben vorher das Thema Wärmepumpen angesprochen. Was gilt es bei ihrem ökologischen Fußabdruck zu beachten?
Wärmepumpen schneiden unterm Strich schlechter ab als wir dachten. Das liegt am österreichischen Strommix – trotz des relativ hohen Anteils an Wasserkraft. Eine Außenluft-Wärmepumpe schneidet nicht viel besser als ein Gaskessel ab. Wer seine Wärmepumpe allerdings mit zertifiziertem Ökostrom betreibt, der kommt auf einen guten Wert für den ökologischen Fußabdruck.

Zum Thema Stromheizung passt die Photovoltaik. Aufgrund stark sinkender Systempreise wird sie immer attraktiver – auch für das Heizen. Interessant wäre ein Vergleich mit der Solarthermie.
Wir haben die beiden Solartechnologien nicht im Detail miteinander verglichen. Wir hätten neben der Wärmeerzeugung auch die Stromproduktion betrachten müssen. Der Strom einer Photovoltaikanlage wird ja nicht ausschließlich zum Heizen eingesetzt. Sagen lässt sich aber, dass sich der ökologische Fußabdruck mit Photovoltaikstrom senken lässt – wenn er Netzstrom ersetzt. Grundsätzlich ist es aber so, dass eine Kilowattstunde Wärme aus Solarthermie zu einem geringeren Fußabdruck führt als eine Kilowattstunde Strom zur Wärmeerzeugung – auch, wenn der Strom aus einer Photovoltaikanlage stammt. Das hat damit zu tun, dass die Herstellung einer Solarthermieanlage weniger aufwändig ist.

Wie lautet Ihr Fazit zu den Untersuchungen?
Berücksichtigt man alle Faktoren – die Wahl des Energieträgers, den Gebäudezustand, die Wohnform – lässt sich der ökologischen Fußabdruck um über neunzig Prozent reduzieren. Als Beispiel hierfür haben wir einen Ölkessel in einem bestehenden Einfamilienhaus mit einer Pelletsheizung plus Solarthermieanlage in einem neu gebauten Mehrfamilienhaus verglichen. Das zeigt, dass Handlungsmöglichkeiten bestehen. Das ist die gute Nachricht. Es ist nicht so, dass wir nichts tun können, um die Umwelt zu entlasten und unser Klima zu schützen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse zum ökologischen Fußabdruck von Heizungen können Sie hier herunterladen.

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WEBUILD: Energiesparmesse Wels präsentiert sich mit neuer Marke

12. März 2020 - 9:00

WEBUILD Energiesparmesse 2020 Als WEBUILD will sich die Energiesparmesse zur führenden Plattform für die Herausforderungen der Energie- und Klimawende mausern. Wegen des Coronavirus muss die Welser Produktschau jedoch Federn lassen.

WEBUILD zieht positive Bilanz trotz negativer Besucherentwicklung

Tafeln mit Verhaltensregeln der Weltgesundheitsorganisation, Schilder mit Hinweisen, keine Hände zu schütteln, Flüssigkeitsspender mit Desinfektionsmittel – der Coronavirus hat auch in den Welser Messehallen seine Spuren hinterlassen. Deutlich weniger Menschen waren zu der oberösterreichischen Energiefachmesse gekommen. Mit 80.000 Besucherinnen und Besuchern musste sie ein Minus von 16 Prozent an den Fachtagen beziehungsweise von 18 Prozent über die gesamte Messedauer hinnehmen. Dennoch zieht Messechef Robert Schneider ein positives Fazit: “Insgesamt war die Qualität der Gespräche und an den Publikumstagen die Kauf- und Investitionsbereitschaft der überwiegend jungen Bauherren auf einem so hohen Niveau wie schon lange nicht mehr.” Die Rückmeldungen der ausstellenden Unternehmen und befragten Fachbesucher würden außerdem zeigen, dass die Energiesparmesse Wels mit dem neuen Konzept den richtigen Schritt in die Zukunft getan habe. “Heute reicht es nicht mehr aus, nur Energie zu sparen. Die Vernetzung der Gewerke steht im Haus der Zukunft im Zentrum”, erklärt Schneider. Als WEBUILD soll die Energiesparmesse Wels zum Dreh- und Angelpunkt für das Umdenken in der Energieversorgung werden.

WEBUILD Energiesparmesse 2020 WEBUILD will Messe für Fach- und Privatpublikum bleiben

Mit der neuen Positionierung will die Messe Wels kommende Generationen sowie die Fachbesucher von morgen ansprechen. “Sie ist ausgerichtet auf eine reflektierende Gesellschaft, für die ein digitales Umfeld State of the Art ist und der zukünftige Entwicklungen ebenso wichtig sind wie nachhaltige Konzepte”, sagt Messechef Schneider. Der internationale Anspruch sowie der Anspruch, über den Tellerrand zu blicken, werde mit der zukünftigen Ausrichtung und der neuen Namensgebung verstärkt. Doch auch mit dem neuen Markenzusatz WEBUILD bleibe der bisherige Branchenmix aus Bad, Bau und Energie bestehen. Ebenso will die Messe an der Kombination aus Fach- und Publikumsmesse festhalten. Österreich benötige gleichermaßen eine B2B-Plattform mit dem Fokus auf Architekten, Planer und Installateure sowie das Baunebengewerbe und eine innovative B2C-Messe als Trendveranstaltung für moderne Baufrauen und -herren. Im kommenden Jahr findet die WEBUILD Energiesparmesse Wels vom 24. bis 28. Februar statt. Hoffentlich benötigt sie dann keine Gesundheitshinweise mehr.

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Schweiz: Pelletspreis im März 2020 sinkt

11. März 2020 - 9:00

Schweizer Pelletspreis im März 2020 Der Schweizer Pelletspreis im März 2020 ist mit durchschnittlich 373 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gesunken. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im März 2020 liegt laut Pelletpreis.ch fast auf dem Niveau vor einem Jahr, als er 372,90 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 387,78 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 370,77 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von acht Tonnen: 360,42 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen: 343,88 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Komfort-Asche-Set: Holzasche staubfrei und bequem entleeren

9. März 2020 - 9:00

Komfort-Asche-Set Mit dem Komfort-Asche-Set lässt sich im Pelletskessel anfallende Asche mit wenigen Handgriffen entnehmen. Ökofen bietet es serienmäßig in seinen Geräten an.

Komfort-Asche-Set lässt sich auch nachträglich einrichten

Mit dem Komfort-Asche-Set für die Kesselreihen Pellematic Condens, Compact und Smart XS stellt Ökofen nun eine komfortable Ascheentleerung für seine gesamte Produktpalette zur Verfügung. Die Pellematic Condens-Modelle ab 2015 und die Pellematic Compact-Kessel ab Juli 2017 lassen sich mit ihr nachrüsten. Das Komfort-Asche-Set besteht aus einem Behälter mit einem speziell entwickelten Deckel. Ist die Box voll, kann sie mit nur wenigen Handgriffen geleert werden. Dazu muss die Betreiberin oder der Betreiber den Deckel auf die Aschebox setzen, diese umgekehrt auf einen Entleerungsbehälter stellen und mit einem Hebel öffnen. Die Verbrennungsrückstände können staubfrei in einen umweltfreundlichen Beutel aus Maisstärke fallen, der je nach regionalen Vorgaben im Hausmüll oder auf dem Kompost entsorgt wird. Anschließend wird die Box wieder an ihren Platz im Kessel zurückgestellt.

Wie die Ascheentleerung funktioniert

Moderne Pelletsanlagen entfernen Asche automatisch aus dem Brennraum. Bei den Pelletskesseln von Ökofen transportiert sie eine Austragung in eine im Gerät befindliche Box. In ihr werden die Verbrennungsrückstände gesammelt. Zusätzlich verdichtet sie die Asche, sodass die Aschebox nur noch ein- bis dreimal im Jahr geleert werden muss. Die Kesselsteuerung informiert, wenn die Box voll ist. Über einen großzügig dimensionierten Zugang lässt sie sich aus dem Kessel entnehmen. Die Betreiberin oder der Betreiber muss weder den Brennraum öffnen noch diesen reinigen, da alle Kessel mit einer automatischen Reinigungseinrichtung ausgestattet sind. Mit dem neuen Komfort-Asche-Set lässt sich nun auch die abschließende Entsorgung der Asche bequem und staubfrei erledigen.

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BAFA veröffentlicht Antragszahlen 2019

6. März 2020 - 9:00

Antragszahlen 2019 Die Antragszahlen 2019 für das Marktanreizprogramm hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach hat es im vergangenen Jahr Förderanträge für 72.675 Biomasseheizungen, Solarthermieanlagen und Wärmepumpen erhalten.

Antragszahlen 2019: Wärmepumpen vor Biomasseheizungen vor Solarthermieanlagen

Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) unterstützt das BAFA den Einbau ökologischer Heizanlagen. Um die staatlichen Zuschüsse zu erhalten, hat es im vergangenen Jahr Anträge für 30.083 Wärmepumpen (41 Prozent), 25.336 Biomasseheizungen (35 Prozent) und 17.256 Solarthermieanlagen (24 Prozent) bekommen. Das geht aus den Antragszahlen 2019 hervor, die das BAFA auf seinem Twitter-Kanal veröffentlicht hat. Vor 20 Jahren ist das Förderprogramm zum Heizen mit erneuerbaren Energien gestartet. Seitdem wurden 1,8 Millionen Anlagen mit drei Milliarden Euro bezuschusst (1.211.242 Solarthermieanlagen, 452.788 Biomasseheizungen, 141.734 Wärmepumpen).

Bund erhöht MAP-Förderung

In diesen Jahr haben sich die MAP-Richtlinien geändert. Höhere Zuschüsse lassen die Ökowärmebranche auf einen Nachfragesprung gegenüber den Antragszahlen 2019 hoffen. Das MAP belohnt jetzt zusätzlich diejenigen mit einer speziellen Prämie, die ihren alten Ölkessel austauschen. Das BAFA übernimmt bis zu 45 Prozent der Investitionskosten, wenn bei einem Kesseltausch eine Ökoheizung eingebaut wird. Wer seine alte Ölheizanlage durch eine Biomasseheizung oder eine Wärmepumpe ersetzt, erhält den Zuschuss in voller Höhe. Für eine Erdgas-Hybridheizung mit einem erneuerbaren Anteil von mindestens einem Viertel – beispielsweise durch den Einsatz von Solarthermie – gibt es einen Investitionszuschuss von 40 Prozent. Für effiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, gibt es 35 Prozent, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Für alle Maßnahmen braucht es einen hydraulischen Abgleich.

Preis für Kohlendioxidemissionen verteuert ab 2021 fossile Energie

Der Einbau einer ökologischen Heizung wird sich ab dem kommenden Jahr noch besser rechnen. Grund: Es wird ein Kohlendioxid-Preis eingeführt. Zum Einstieg soll er 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid für Brenn- und Kraftstoffe betragen. Die Emissionsabgabe steigt 2022 auf 30 Euro, 2023 auf 35 Euro, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro. “Bei Heizungen auf Basis fossiler Energien werden sich die Energiekosten durch den geplanten Kohlendioxidpreis künftig deutlich erhöhen”, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. In den ersten fünf Jahren betrage der Zuschlag für einen jährlichen Verbrauch von 2.000 Liter Heizöl beispielsweise rund 1.200 Euro.

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Solarthermie-Jahrbuch 2020 erschienen

4. März 2020 - 9:00

Solarthermie-Jahrbuch 2020 Über solare Wärmenetze, solare Prozesswärme sowie Solarthermie in Ein- und Mehrfamilienhäusern informiert das Solarthermie-Jahrbuch 2020. Das Wissensmagazin beschreibt auf 148 Seiten die vielfältigen Möglichkeiten der Solarwärmetechnologie und geht auf die Herausforderungen ein, die vor der Branche liegen.

Solarthermie-Jahrbuch 2020 rückt solare Wärme in den Mittelpunkt

Beim Solarthermie-Jahrbuch 2020 handelt es sich um eine Publikation der Journalisten Detlef Koenemann, Jens Peter Meyer und Joachim Berner, allesamt ausgewiesene Experten für erneuerbare Energien und Solarthermie. “Die Solarthermie ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende, was sich in der Berichterstattung leider nicht widerspiegelt – die solare Wärme kommt in den Medien zu kurz”, sagt Koenemann. “Deshalb haben wir das Jahrbuch Solare Wärme ins Leben gerufen.” Es solle für die Branche ebenso wie für private, gewerbliche und kommunale Investoren als Informationsquelle dienen und dazu anregen, eines der zahlreichen Anwendungsbeispiele aufzugreifen.

Markt für Solarthermie-Großanlagen wächst

In der Solarthermiebranche sind es derzeit vor allem Großanlagen, die ein Marktwachstum verzeichnen. Immer häufiger erzeugen große Kollektorfelder umweltfreundliche Energie für Nah- und Fernwärmenetze in Städten, Gemeinden und Energiedörfern. Das Solarthermie-Jahrbuch 2020 beschreibt auf 30 Seiten das aufstrebende Marktsegment. Ebenfalls im Kommen ist die solare Prozesswärme. Mit Hilfe der Solarthermie lassen sich Prozesse in der Industrie und im Gewerbe dekarbonisieren. Beispiele, die im Jahrbuch vorgestellt werden, sind das Wärme-Liefercontracting und ein Projekt in Frankreich, bei dem eine Papierfabrik solare Wärme für die Produktionsprozesse nutzt.

Privatleute profitieren von guter Förderung

Für Privatleute bleibt die Solarthermie attraktiv – seit Inkrafttreten der verbesserten Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Januar dieses Jahres mehr denn je. Das Solarthermie-Jahrbuch 2020 zeigt anhand von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Geschosswohnungsbauten, wie Solarthermieanlagen klimaschädliche Treibhausgase und Energiekosten reduzieren und fossile Ressourcen einsparen. Neben Neubauprojekten stellt es Sanierungsvorhaben vor.

Internetseite informiert über Aktuelles aus der Solarthermie-Welt

Das Solarthermie-Jahrbuch „Solare Wärme“ erscheint einmal im Jahr. Auf der Internetseite www.solarthermie-jahrbuch.de berichtet die Redaktion außerdem fortlaufend über Aktuelles aus der Solarthermiebranche. Der Preis für ein Heft beträgt zwölf Euro zuzüglich zwei Euro Versandkosten (in Deutschland). Bei größeren Bestellmengen sind Rabatte möglich. Eine Bestellung ist über die Internetseite oder die E-Mail-Adresse info@detlef-koenemann.de möglich. Das Jahrbuch wird außerdem auf führenden Messen verteilt, zum Beispiel auf der Energiesparmesse vom 4. bis 8. März 2020 in Wels (Österreich), auf den Photovoltaik- und Solarthermie-Symposien in Bad Staffelstein und der Messe The Smarter E Europe vom 17. bis 19. Juni 2020 in München.

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Kesselabsatz 2019: Pelletsbranche verkauft etwas mehr

3. März 2020 - 9:08

Kesselabsatz 2019 und Prognose 2020 Die Bilanz für den Kesselabsatz 2019 fällt mau aus. Mit 34.650 Pelletsfeuerungen stieg der Zubau nur um 4,3 Prozent.

Kesselabsatz 2019: Der Ein-Prozent-Markt

19.000 Kaminöfen, 15.000 Kessel und wasserführende Kaminöfen mit einer Leistung bis 50 Kilowatt sowie 650 KWK-Anlagen größer 50 Kilowatt – so lauten die vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlichten Zahlen für den Kesselabsatz 2019. Der Markt für Pelletsfeuerungen ist damit in den vergangenen sechs Jahren nicht vorangekommen. Insgesamt sind in Deutschland 193.500 Pelletsöfen, 286.500 Pelletsheizungen sowie 12.000 Großanlagen installiert. Sie haben im vergangenen Jahr etwa 6,5 Prozent der erneuerbaren Energie im Wärmesektor geliefert oder ein Prozent des gesamten Heizenergieverbrauchs. “Trotz des Produktionsrekords bei Holzpellets wurde das Klimapotenzial der Branche nicht ausgeschöpft”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. In den seit Jahresbeginn verbesserten Förderbedingungen sieht er einen wichtigen Schritt in Richtung einer Wärmewende. Seit Anfang des Jahres würden Verbraucherinnen und Verbraucher ein großes Interesse am Heizen mit Pellets zeigen.

DEPV erwartet Absatzsteigerung von 18 Prozent

Den verhaltenen Kesselabsatz 2019 begründet Bentele unter anderem mit fehlendem Fachwissen im Handwerk: “Leider gibt es noch zu wenige auf erneuerbare Energien spezialisierte Heizungsbauer.” Um das zu ändern, bietet der DEPV zusammen mit den SHK-Innungen spezielle Informationstage zur neuen Förderung an. Außerdem will er über 100 Schulungen zum Pelletfachbetrieb durchführen. Für das Jahr 2020 rechnet der Branchenverband mit einer Zunahme des Zubaus um 6.200 auf 40.850 Anlagen. Um die Versorgung mit Pellets macht er sich keine Sorgen. Sie sei aufgrund des nachhaltigen Rohstoffangebots gesichert. Entsprechend optimistisch äußert sich Bentele: “Wer in Zukunft klimafreundlich heizen will, kommt nicht an der Pelletheizung vorbei!”

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Biowin2 Hybrid: Windhager kombiniert Pelletskessel mit Wärmepumpe

2. März 2020 - 9:00

Kombisystem Biowin2 Hybrid Mit der Biowin2 Hybrid stellt Windhager eine neue Lösung für die Heizungssanierung vor. Sie besteht aus einem Pelletskessel und einer Wärmepumpe.

Biowin2 Hybrid besteht aus zwei Wärmeerzeugern

Viele Modernisierer möchten ihr Heizsystem laut Windhager gerne auf eine Wärmepumpe umstellen. Ältere Heizanlagen mit Radiatoren oder auch Fußbodenheizungen mit großen Rohrabständen würden jedoch hohe Vorlauftemperaturen benötigen, die von einer Wärmepumpe meist nicht effizient und wirtschaftlich bereitgestellt werden könnten. Für diese Fälle kombiniert Windhager seinen Pelletskessel Biowin2 Touch mit der Luftwärmepumpe Aerowin Klassik zur Biowin2 Hybrid-Anlage. Bei Außentemperaturen von bis zu null Grad Celsius erzeugt die Wärmepumpe die benötigte Wärme. An kälteren Tagen oder bei einem hohen Wärmebedarf übernimmt der Pelletskessel. “Da beide Einheiten auch unabhängig voneinander arbeiten, profitiert der Betreiber von doppelter Sicherheit und Unabhängigkeit bei der Wärmeversorgung”, schreibt Windhager in einer Presseinformation. Die Biowin2 Hybrid gibt es mit Leistungen zwischen zehn und 26 Kilowatt.

Kombiheizung lässt sich von der Ferne steuern

Die Biowin2 Hybrid wird mit einem 200 Kilogramm fassenden Pellets-Vorratsbehälter geliefert. Ein Brennstofflager braucht es daher laut Windhager nicht. Der Behälter müsse je nach Wärmebedarf und Komforteinstellung nur wenige Male nachgefüllt werden. Damit Pelletskessel und Wärmepumpe miteinander heizen können, baut Windhager einen Hydraulikblock in den Brennstoffbehälter. Er enthält die hydraulischen Komponenten beider Wärmeerzeuger, wie Pumpe, Rückschlagklappen und Umschaltventile. Ein Programm regelt, ob Pelletskessel und Wärmepumpe jeweils alleine oder gemeinsam heizen. Die Hydraulik ist in der Lage, die erforderliche Verbraucherleistung auf beide Wärmeerzeuger aufzuteilen. Beide Wärmeerzeuger können über den gesamten Leistungsbereich geregelt werden. Mit einer Bedieneinheit lässt sich die Pellets-Hybridheizung einstellen. Durch einen integrierten Webserver ist auch eine Steuerung der Heizung aus der Ferne möglich.

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