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Aktualisiert: vor 1 Minute 21 Sekunden

Schweiz: Pelletspreis im Januar 2019 liegt höher

vor 2 Stunden 39 Minuten

Pelletspreis im Januar 2019 Der Pelletspreis im Januar 2019 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 372,90 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent erhöht. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Januar 2019 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 376 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,54 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,44) und Erdgas (10,21). Die Zahlen beziehen sich auf Dezember 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 385,32 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 372,02 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 361,24 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 347,88 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

 

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Deutschland: Pelletspreis im Januar 2019 steigt

18. Januar 2019 - 9:00

Pelletspreis im Januar 2019 In Deutschland ist der Pelletspreis im Januar 2019wie im Winter üblich gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 265,25 Euro pro Tonne. Das sind 1,7 Prozent mehr als im Vormonat.

“Besitzer einer Pelletheizung können zufrieden auf das vergangene Jahr schauen”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Gegenüber fossilen Heizsystemen hätten sie Brennstoffkosten sparen können. So habe 2018 eine typische Pelletsheizung mit sechs Tonnen Jahresverbrauch gegenüber 3.000 Litern Heizöl rund 620 Euro weniger Brennstoffkosten verursacht. Die gleiche Energiemenge Erdgas wäre 500 Euro teurer gewesen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,31 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 32 Prozent, der zu Erdgas 29 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Januar 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 277,69 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 276,38 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 281,15 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 267,22 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 261,23 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 265,10 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 252,32 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 242,67 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 246,31 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Faktencheck Energiewende: Energiewende braucht Wärmewende

15. Januar 2019 - 15:44

Faktencheck Energiewende Ein nachhaltiges Energiesystem stärkt die heimische Wirtschaft, reduziert die Preisrisiken und schützt die Gesundheit, wie der Faktencheck Energiewende 2018/2019 zeigt, wie der Faktencheck Energiewende 2018/2019 zeigt. Herausgegeben haben ihn der Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ).

Faktencheck Energiewende 2018/2019 setzt Schwerpunkt auf Wärmewende

“Allen ist klar: Die Klimaveränderung hat schon jetzt dramatische Folgen. Nur durch rasches Handeln können wir die Klimakatastrophe verhindern”, sagt Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds. “Unser Faktencheck Energiewende beweist: Eine tragende Rolle kommt dabei dem Wärmesektor zu.” Wärme sei für mehr als die Hälfte des österreichischen Endenergieverbrauchs verantwortlich und werde zu knapp 60 Prozent von fossiler Energie abgedeckt. Im Faktencheck Energiewende haben die Herausgeber aktuelle Argumente, Daten und Fakten zur klima- und energiepolitischen Diskussion aufbereitet. Er zeigt auf Basis internationaler Studien in zehn Kapiteln wirtschaftliche und ökologische Trends und entkräftet mit Fakten die gängigsten Mythen rund um die Energiewende. Ob in der Print- oder der Onlineversion dient er als Argumentationsleitfaden, Nachschlagewerk und Wegweiser für die notwendigen Weichenstellungen.

Wärmewende schafft Arbeitsplätze

Der Faktencheck Energiewende belegt anhand zahlreicher Studien, dass der klimafreundliche Umbau des österreichischen Energiesystems eine der größten wirtschaftlichen Chancen bietet. “Durch die Wärmewende könnten wir in Österreich jährlich bis zu drei Milliarden Euro an Heizkosten sparen”, erläutert EEÖ-Präsident Peter Püspök. Zusätzliche Investitionen in thermische Sanierung sowie der Umstieg von fossilen Heizsystemen auf erneuerbare Energien würden der heimischen Wirtschaft einen jährlichen Beschäftigungszuwachs von 2,5 Prozent im Zeitraum von 2020 bis 2030 und von 2,4 Prozent zwischen 2030 und 2040 bringen. Die Zahl der Arbeitsplätze würde allein durch den österreichischen Heimmarkt von 27.000 vor 2020 auf über 40.000 in den Jahren 2030 bis 2040 steigen.

 

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Volker Kienzlen: „Klimaschutz macht Kommunen grüner und lebenswerter“

15. Januar 2019 - 13:01

Volker Kienzlen Kreise, Städte und Gemeinden spielen eine wichtige Rolle beim Kampf gegen den Klimawandel.  Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) lädt deshalb am 22. Mai 2019 zum Kommunalen Klimaschutzkongress nach Heidelberg ein. Im Interview erläutert KEA-Geschäftsführer Volker Kienzlen, wie Gemeinden und Städte den Klimaschutz voranbringen können.

Herr Kienzlen, bei den Klimagipfeln legt die internationale Staatengemeinschaft ihre Klimaschutzziele fest und Maßnahmen, wie sie sich erreichen lassen. Warum sollten Landes- und Kommunalpolitiker auch ohne internationale Beschlüsse handeln?
Klimaschutz geht uns alle an. Wir im Südwesten verursachen zwar nur 0,2 Prozent des globalen Kohlendioxidausstoßes. Pro Kopf ist er jedoch überproportional hoch. Und wir dienen als Blaupause für andere Länder. Wenn wir es nicht schaffen, werden sie es nicht einmal versuchen, steht zu befürchten. Daher müssen Land und Kommunen und jeder einzelne jetzt und sofort etwas gegen die Klimaerwärmung tun. Der vergangene Sommer mit monatelanger Dürre und Hitzephasen hat gezeigt, dass der Klimawandel auch hier angekommen ist.

Was bringt Klimaschutz den Kommunen?
Städte, Gemeinden und Landkreise, die aktiv Klimaschutz betreiben, senken ihre Energiekosten und verbessern die Wirtschaftlichkeit ihrer Liegenschaften. Sie treiben die Erneuerung der Infrastruktur bei Stromversorgung, Gebäuden und Verkehr voran. Sie reduzieren die Belastung durch Lärm und Emissionen, machen sich unabhängiger von Energieimporten und halten Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region. Parks, Stadtwälder oder begrünte Dächer übernehmen wichtige Aufgaben bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und beim Erhalt der natürlichen Vielfalt. So werden die Kommunen grüner und lebenswerter. Das macht sich in der Außenwirkung bemerkbar: Eine positives Image der Kommune lockt Investoren und damit Neubürger an.

Kommunen können mit der ökologischen Versorgung kommunaler Liegenschaften eine wichtige Vorbildrolle übernehmen. Können Sie ein Beispiel nennen?
Vorbildhafte Beispiele in Baden-Württemberg gibt es inzwischen genug. Die 14.000 Einwohner zählende Stadt Plochingen hat mit unserer Hilfe ein wegweisendes Element des kommunalen Klimaschutzes –  das kommunale Energiemanagement – erfolgreich eingeführt. Wichtigstes Instrument ist dabei die zentrale Überwachung des Energie- und Wasserverbrauchs aller Liegenschaften. Auch Schulungen kommunaler Mitarbeiter und Verbesserungen der Gebäudetechnik haben dazu beigetragen, Energie im Rathaus, in der Bücherei und auf dem Friedhof sowie in Schulen oder Sport- und Stadthallen zu sparen.

Woher kam das Geld für die notwendigen Investitionen?
Die Stadt hat mit Energie-Einspar-Contracting in mehrere Effizienzmaßnahmen investiert. Ein Energiedienstleister hat die Finanzierung der Vorhaben übernommen und erhält im Gegenzug die eingesparten Energiekosten während der Projektlaufzeit. Damit spart die Kleinstadt am Neckar in ihren Liegenschaften ohne eigene Kostenbelastung und beweist, dass auch kleine und mittlere Kommunen wichtige Schritte zu mehr Klimaschutz umsetzen können.

Wie lassen sich die Einwohnerinnen und Einwohner einbinden?
Bei der Stadtplanung in Ludwigsburg beispielsweise kommt die Bevölkerung zu Wort. Alle drei Jahre sammeln Bürgerschaft und Fachleute gemeinsam Ideen, um die Stadt nachhaltiger zu machen. Die Ziele werden anschließend offiziell festgehalten und sukzessive umgesetzt. Ludwigsburg verwirklicht bereits seit 2004 mit seinem Stadtentwicklungskonzept zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen. Dazu gehören der Bau von Grünanlagen mitten im Gewerbegebiet der Weststadt sowie ein zentrales Konzept zum Ausbau von Rad- und Radschnellwegen. Auch die gezielte Förderung erneuerbarer Energien ist Teil des Ludwigsburger Entwicklungsplans, beispielsweise durch das Energie-Projekt SolarHeat-Grid. Mit ihm soll eine der größten Solarthermieanlagen in Deutschland entstehen.

Was empfehlen Sie einer Kommune, die klimafreundliche Wärme anbieten möchte?
Zu den wichtigen Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland gehört der Ausbau von Wärmenetzen. Bereits 5,7 Millionen Haushalte beziehen Heizwärme und Warmwasser über Nah- oder Fernwärme. Durch den Bau eines Wärmenetzes oder den Anschluss daran erhöhen Kommunen die Versorgungssicherheit und halten die Wertschöpfung im Ort. Bürgerinnen und Bürger profitieren von in der Regel niedrigen und stabilen Wärmepreisen.

Haben Sie dafür ein Beispiel parat?
Der Gottmadinger Ortsteil Randegg im Süden Baden-Württembergs hat den Umstieg auf ein Wärmenetz bereits 2009 vollzogen. Ein 6,6 Kilometer langes Nahwärmenetz versorgt seitdem einen Großteil der Gebäude im Ort mit regenerativer Wärme. Zusätzlich ist seit Juli 2018 eine große Solarthermieanlage angeschlossen. Deren Kollektorfläche umfasst rund 2.400 Quadratmeter und befindet sich direkt neben der Heizzentrale. Mithilfe des Wärmenetzes deckt Randegg rund 20 Prozent seines jährlichen Heizwärmebedarfs und spart 1.500 Tonnen Kohlendioxidemissionen pro Jahr ein.

Weitere Informationen zum Kommunalen Klimaschutzkongress: www.kea-bw.de/veranstaltungen/kea-veranstaltungen/kommunaler-klimaschutzkongress-anmeldung/

Das Interview hat KEA zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Erdspeicherhersteller Mall meldet Umsatzwachstum

14. Januar 2019 - 9:00

Mall-Zentrale in Donaueschingen Die Unternehmensgruppe Mall hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr um acht Prozent auf insgesamt 80 Millionen Euro gesteigert. Sie stellt unter anderem Pellets-Erdtanks und Wärmespeicher aus fugenlosem Stahlbeton her.

Mall freut sich über Umsatz im In- und Ausland

Der Umweltspezialist Mall hat im vergangenen Jahr mit seinen 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach eigenen Angaben eine sehr gute Geschäftsentwicklung in den Unternehmensbereichen Abscheider, Neue Energien (Pellets-Brennstoffspeicher, Thermosol-Speicher), Pumpen- und Anlagentechnik sowie Regenwasserbewirtschaftung verzeichnet. “In allen deutschen Werken konnten 2018 Umsatzzuwächse realisiert werden”, erklärt Geschäftsführer Markus Grimm. Auch die Auslandsmärkte hätten zu dem guten Ergebnis beigetragen. So habe das österreichische Werk in Asten bereits im zweiten vollständigen Produktionsjahr einen Umsatz von fünf Millionen Euro erreicht. Der Geschäftsbereich Lagerung von Holzpellets hat sich 2018 laut Grimm stabil entwickelt. Eine verstärkte Nachfrage habe es bei Pelletspeichern mit Lagervolumen von 20 bis 60 Kubikmetern insbesondere aus der Wohnungswirtschaft gegeben. Aufgrund der derzeit vielen Anfragen starte der Unternehmensbereich positiv in das neue Jahr.

Mall stärkt Partnerschaft mit Fachhandel

Die Gründe für das Wachstum sieht Grimm zum einen im konsequenten Ausbau des technischen Vorverkaufs, bei dem Mall gezielt die ausschreibenden Stellen wie Planungsbüros und kommunale Entscheidungsträger anspreche. Zum anderen trage der Fokus auf den qualifizierten Baustofffachhandel und die ausführenden Bauunternehmen zum Erfolg des Unternehmens bei. Wichtig ist dem Geschäftsführer, dass das Unternehmen weiter aus eigener Kraft in die Zukunft investieren kann. “Für die nächsten drei Jahre sind Investitionen in einer Gesamthöhe von 16 bis 17 Millionen Euro geplant.” Größte Einzelinvestition sei der Bau eines neuen Produktionsstandorts im westfälischen Coesfeld. Als weiteren Schwerpunkt nennt Grimm den Ausbau der Außendienstorganisation durch Ingenieure und Techniker, um den technischen Vorverkauf zu fördern.

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Pelletswerk in Ettenheim eröffnet Werksverkauf

11. Januar 2019 - 16:13

EC Bioenergie eröffnet Werksverkauf Einen Werksverkauf startet die EC Bioenergie am 19. Januar 2019 in ihrer Pelletsproduktion im südbadischen Balingen. Kundinnen und Kunden können ihren Brennstoff direkt beim Produzenten abholen.

Werksverkauf: Pellets direkt beim Hersteller kaufen

Wer jetzt oder in Zukunft auf nachhaltige Holzwärme setzt, kann ab 19. Januar 2019 seine Pellets direkt von dem Hersteller EC Bioenergie mit seiner Marke wohl und warm beziehen oder selbst abholen. An diesem Tag eröffnet das Pelletswerk in der Georges-Imbert-Straße 1 in Ettenheim seinen Werksverkauf. Zur Eröffnung können Interessierte von 10 bis 16 Uhr einen Blick hinter die Kulissen werfen, sich über das Heizen mit Holzpellets und Biobriketts informieren und bei Werksführungen um 12 und 14 Uhr live erleben, wie aus Sägeresthölzern ein moderner Biobrennstoff entsteht. Das Pelletswerk Ettenheim produziert seit 2006 jährlich rund 100.000 Tonnen Holzpellets. Die notwendigen Rohstoffe bezieht EC Bioenergie aus dem umliegenden Schwarzwald und den nahegelegenen Vogesen bezogen. In seinem Pelletswerk in Dotternausen hat die Firma bereits Ende 2016 einen Werksverkauf eingeführt.

Firma produziert mit Kreislaufkonzept

Die in Heidelberg ansässige EC Bioenergie ist seit 17 Jahren auf dem deutschen Pelletsmarkt tätig. Pionierarbeit hat das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2002 geleistet, als es mit einem ganzheitlichen Kreislaufkonzept begonnen hat. So erzeugt es Strom und Wärme aus Biomasse, verwendet die Abwärme zur Trocknung von Biomasse und stellt damit umweltfreundliche Energieträger her. EC Bioenergie versteht sich als Bioenergieexperte, Dienstleister und Problemlöser rund um das Heizen mit nachwachsenden Energieträgern. Er bietet für alle Anlagengrößen regionale Pelletswärme, Beratungsleistungen und Energiecontractinglösungen an. Seit 2014 gehört das Unternehmen zum Mischkonzern Josef Rettenmaier. Im Sommer 2015 hat es die Pelletswerke in Dotternausen und Morbach von der Juwi-Gruppe übernommen.

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Hauseigentümer müssen über 30 Jahre alte Heizkessel erneuern

8. Januar 2019 - 11:13

Rat holen: 30 Jahre alte Heizkessel müssen raus Über 30 Jahre alte Heizkessel müssen erneuert werden. Das schreibt die Energieeinsparverordnung vor. Zukunft Altbau rät, auf Ökoheizungen umzusteigen.

30 Jahre alte Heizkessel müssen raus

Mehr als eine Million alte öl- und Gasheizungen müssen laut Zukunft Altbau in diesem Jahr ausgetauscht werden, weil sie vor 1989 installiert worden sind. Hauseigentümer können in den Bauunterlagen, im Schornsteinfegerprotokoll oder auf dem Typenschild prüfen, ob ihre Heizung die gesetzliche Frist überschreitet. Das Schild ist normalerweise direkt auf dem Heizungskessel unter der Wärmedämmung montiert oder aufgedruckt. Es verrät den Hersteller, die Leistung und das Baujahr. Zukunft Altbau rät, im Falle eines Austauschs Heizkessel zu kaufen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, etwa Holzheizungen, Solarthermieanlage oder Wärmepumpen. Ein finanziell geförderter Sanierungsfahrplan oder eine vor-Ort-Beratung durch einen qualifizierten Gebäudeenergieberater aus der Region zeigt, welche Heiztechnologie sich für welches Haus eignet, was zu tun ist und welche Förderprogramme Unterstützung bieten. Informationen zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern bietet das Informationsprogramm unter www.zukunftaltbau.de.

Wer über 30 Jahre alte Heizkessel nicht tauschen muss

Nicht für alle alten Heizungsanlagen ist Schluss nach drei Jahrzehnten: Niedertemperatur- und Brennwertkessel dürfen weiter betrieben werden. Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung von vier bis 400 Kilowatt fallen dagegen unter die Austauschpflicht. Wer länger in seinem Haus wohnt, den betrifft die Pflicht nicht – egal, welche Heizung er nutzt. Wohngebäude mit weniger als drei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung zum 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, fallen ebenfalls unter die Ausnahmeregelung. Bei einem Eigentümerwechsel nach dem 1. Februar 2002 beträgt die Frist zur Erfüllung für den neuen Eigentümer zwei Jahre. Die Einhaltung dieser Frist überprüfen Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger.

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Niederösterreich: Ölheizungen in Neubauten sind verboten

8. Januar 2019 - 10:35

Ölheizungen in Neubauten sind verboten Seit Januar 2019 dürfen in Niederösterreich keine Ölheizungen in Neubauten installiert werden. Der Bund fördert zudem den Austausch alter Ölkessel.

Kampagne informiert über Verbot von Ölheizungen in Neubauten

In Niederösterreich heizen 15 Prozent der Haushalte mit Öl. Ihr Anteil wird in den kommenden Jahrne sinken, denn seit diesem Jahr dürfen Ölheizungen in Neubauten nicht mehr zum Einsatz kommen. “Wenn jemand neu baut, hat ein Ölkessel darin nichts mehr verloren. Sie sind die größten Klimakiller”, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP). Auch Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, ist mit dem Verbot von Ölheizungen in Neubauten zufrieden. Öl schade nicht nur dem Klima, sondern sie auch teuer. “Wenn man ein typisches Einfamilienhaus in Niederösterreich mit Öl beheizt, kostet das pro Heizsaison rund 2.390 Euro. Mit einer Pelletsheizung wären das nur 1.400 Euro, mit Erdwärme 1.050 Euro.” Die Energieagentur informiert auf der Internetseite www.enu.at/energiebewegung über die Kampagne “Raus aus dem Öl”.

Ölheizungen in Neubauten: Heizungstausch rechnet sich

Neben ökologischen nennt eine Pressemitteilung der Niederösterreichischen Landesregierung auch ökonomische Gründe für einen Umstieg: “Jahr für Jahr zahlen wir mehr als zwei Milliarden Euro netto für den Import von Öl, Kohle und Gas.” Dieses Geld könnte in Zukunft in Österreich bleiben. Im Gegensatz zum Heizöl komme der Energieträger Holz zum Großteil aus der Region. Er wird im Falle der Pellets sogar exportiert und sichere Beschäftigung und Einkommen hierzulande. Wer seine Ölheizung in Österreich gegen einen Pelletskessel tauscht, bekommt  von der Förderung Sanierungsscheck NEU bis zu 5.000 Euro. Bei einer umfassenden Sanierung und Umstellung des fossilen Heizsystems wird sogar mit bis zu 11.000 Euro bezuschusst.

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Fünf neue Solarenergiedörfer heizen mit Holz und Sonne

4. Januar 2019 - 9:00

Solarenergiedörfer: Beispiel Mengsberg Dörfliche Wärmenetze mit Sonne und Holz zu beheizen, sogenannte Solarenergiedörfer, wird zum Erfolgsmodell. Das teilt das Steinbeis Forschungsinstitut Solites mit.

Zahl an Solarenergiedörfer steigt von fünf auf acht

“Während bundesweit der Wärmesektor das Sorgenkind der Energiewende ist, machen zahlreiche Dörfer vor, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien auf einen Schlag zu meistern ist”, sagt Solites-Geschäftsführer Thomas Pauschinger. Immer häufiger würden Dorfgemeinschaften auf die Kombination Sonne und Holz setzen. Im Sommer übernimmt eine große Solarthermieanlage die Wärmeversorgung vollständig. Ging in den vergangenen zwei Jahren jeweils ein solches Netz an den Start, so wird im Jahr 2018 bis zum Jahresende die Zahl der deutschen Solarenergiedörfer um fünf auf insgesamt acht wachsen. Solites ist für das Projekt Solnet 4.0 zur Förderung solarer Wärmenetze zuständig.

Im SOmmer bleiben die Holzkessel ausgeschalten

Als Solarenergiedörfer neu bezeichnen können sich Liggeringen und Randegg in Baden-Württemberg, Mengsberg in Hessen, Ellern in Rheinland-Pfalz und Breklum in Schleswig-Holstein. Während Breklum und Randegg ihre Einweihungsfeiern schon hinter sich haben, laufen in Liggeringen, Mengsberg und Ellern die letzten Vorbereitungen zur vollständigen Inbetriebnahme von Wärmenetz und Solar-Heizzentrale. In all diesen Dörfern wird übers Jahr zu rund 80 Prozent Kohlendioxid-neutral mit Holzhackschnitzeln geheizt. Ein Fünftel der Energie für Heizung und Warmwasser kommt von der Sonne. Die Holzkessel bleiben in den Sommermonaten ausgeschalten. Dann übernimmt die Solarthermieanlage die Wärmeversorgung der Solarenergiedörfer.

Sonne hilft Holzkesseln

Die Kesselstopps bringen für die Wärmenetzbetreiber gleich mehrere Vorteile. Zum einen sparen sie Holz. Solarwärme bietet sich heute schon als wirtschaftliche Alternative an, zumal der Bund und einige Bundesländer attraktive Förderungen anbieten. Zum anderen bringt die Kombination mit der Solaranlage für die Holzkessel den Vorteil, dass sie im Sommerhalbjahr nicht mehr so oft im Teillastbetrieb und dadurch mit einem schlechten Wirkungsgrad und einem vergleichsweise hohen Brennstoffverbrauch arbeiten müssen. “Betreiber überzeugt außerdem, dass sie die jährliche Wartung der Kesselanlage viel entspannter planen können, wenn sie im Sommer über Monate still steht”, erklärt Pauschinger.

Weitere Informationen, wie sich Solarenergiedörfer realisieren lassen finden Sie unter www.solare-waermenetze.de.

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Land Salzburg startet Ölkessel raus-Aktion

2. Januar 2019 - 9:00

Ölkessel raus-Aktion: Heinrich Schellhorn Wer im Land Salzburg seine alte fossile Heizung gegen einen modernen Ökokessel tauscht, bekommt seit Dezember 2018 bei der Ölkessel raus-Aktion einen Bonus gewährt. Der kann bis zu 7.520 Euro betragen.

Ölkessel raus-Aktion fördert den Heizungstausch

“Mit der Ölkessel raus-Aktion setzen wir einen Schritt zur Energiewende”, sagt der für Klimaschutz zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Fossile Heizsysteme sollten durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Eine wesentliche Maßnahme sei es daher, alte Ölkessel durch ein Kohlendioxid-neutrales System auszutauschen. Wer sich dazu entschließe, werde finanziell unterstützt.

Bonus der Ölkessel raus-Aktion kann mehrere Tausend Euro betragen

So erhält, wer seinen alten Öl- gegen einen modernen Pelletskessel tauscht, 5.020 Euro Förderung, bei Anschluss an die Biomasse-Nahwärme bis zu 7.520 Euro. “Pellets statt Öl, das heißt unter dem Strich für einen Einfamilienhaushalt um bis zu 1.000 Euro weniger Heizkosten pro Jahr”, schreibt die Salzburger Landeskorrespondenz in einer Pressemitteilung. Neu bei der Energieförderung ist, dass die Beschränkung auf Hauptwohnsitze und Gebäude bis maximal fünf Wohnungen entfällt. Damit können nun auch Mehrparteiengebäude und Nebenwohnsitze unterstützt werden.

Salzburg formuliert ehrgeizige Ziele für Energieversorgung

Bis 2050 soll das Bundesland Salzburg klimaneutral und energieautark sein. Bereits 2040 soll Raumwärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern oder Fernwärme kommen. Und schon 2030 soll das gesamte benötigte Warmwasser mit Sonnenenergie aufbereitet werden. “Um diese Herausforderungen anzugehen, dafür haben wir die Förderungen geschaffen”, erklärt Schellhorn. Die Förderung der Ölkessel raus-Aktion, die auch Hackgutheizungen und Scheitholzkessel mit Pufferspeicher sowie Solarwärme- und Photovoltaikanlagen umfasst, können Sie über den Fördermanager unter www.energieaktiv.at beantragen.

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Kongress Energieautonome Kommunen informiert über klimagerechte Stadtentwicklung

31. Dezember 2018 - 9:00

Kongress Energieautonome Kommunen Wie die Energiewende in Gemeinden und Städten funktioniert, zeigt der 8. Kongress Energieautonome Kommunen am 7. und 8. Februar 2019 in Freiburg. Als Programmschwerpunkt nennen die Organisatoren das Thema klimagerechte Stadtentwicklung.

50 Referenten sprechen beim Kongress Energieautonome Kommunen

Vertrocknete Felder, wasserlose Flüsse, steigende Benzin- und Lebensmittelpreise: Die Klimakrise ist kein Szenario für eine entfernte Zukunft, sondern trifft uns bereits heute. Umso mehr stehen die Politikerinnen und Politiker in der Verantwortung, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren und mehr erneuerbare Energien zu nutzen. “Vorgaben der Stadtplanung beeinflussen dabei maßgeblich, welche Emissionen in den nächsten 40 bis 50 Jahren entstehen werden”, schreiben die Organisatoren des Kongresses Energieautonome Kommunen in einer Presseerklärung. Deshalb hätten sie für 2019 die klimagerechte Stadtentwicklung als Programmschwerpunkt gewählt. So geht es in den zwölf Praxisforen unter anderem um den Ausbau der Photovoltaik per Kommunalsatzung, die Kohlendioxid-freie Wärmeversorgung mit kalter Nahwärme, Flatrate- und Community-Modelle mit Bürgerbeteiligung, die Elektrifizierung von Dieselflotten sowie die Einbindung von kommunalen Akteuren in den Klimaschutz.

Kongress Energieautonome Kommunen  findet zum achten Mal statt

Vertiefungsworkshops sowie individuelle Beratungsgespräche ergänzen die Praxisforen. Die Themen reichen über KfW-Förderprogramme für Quartierskonzepte und Quartiersmanager über Strategien für den Ladeinfrastrukturausbau in Kommunen und Gewerbebetrieben hin zu innovativen Investitions- und Betreibermodellen für Strom- und Wärmenetze. Ebenso kündigen die Organisatoren an, dass Praxisbeispiele vorgestellt werden, wie sich Gebäude und Wohnquartiere sektorengekoppelt planen und betreiben lassen. Den Kongress Energieautonome Kommunen hat die Freiburger Energieinitiative Fesa 2011 initiiert. Er findet parallel zur Fachmesse Gebäude.Energie.Technik statt und wird von den Partnern Solar Promotion, Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe, Fesa sowie Schäffler Sinnogy veranstaltet. Sie erwarten 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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Statistik: Deutsche Privathaushalte haben 2017 erneut mehr Energie verbraucht

28. Dezember 2018 - 9:00

Energieverbrauch deutscher Privathaushalte 2017 Die deutschen Privathaushalte haben 2017 rund 1,5 Prozent mehr Energie für Wohnen (ohne Kraftstoffe) verbraucht als 2016. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Privathaushalte verbrauchten mehr Gas, weniger Biomasse

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nutzten deutsche Privathaushalte temperaturbereinigt 679 Milliarden Kilowattstunden Beleuchtung, Elektrogeräte, Raumwärme und Warmwasser. Mit diesem Zuwachs verfestigte sich der ansteigende Trend: Während der Energieverbrauch zwischen 2000 und 2014 deutlich zurückgegangen war, hat er seither wieder stetig zugenommen. Besonders stark hat sich laut Destatis mit 5,7 Prozent der Gasverbrauch erhöht. Um 3,6 Prozent gesunken sei dagegen der Mineralölverbrauch. Erstmals habe es auch bei den erneuerbaren Energien einen leichten Rückgang um 1,3 Prozent gegeben. Das sei vor allem auf die Entwicklung bei der Biomasse zurückzuführen, die den größten Anteil ausmache. Ihr Verbrauch sei um 3,5 Prozent zurückgegangen. Die Nutzung von Solarthermie und Umweltwärme sei hingegen um 7,1 Prozent deutlich angestiegen.

Spezifischer Verbrauch sinkt, absoluter steigt

Privathaushalte nutzen mit einem Anteil von mehr als zwei Drittel die Energie hauptsächlich zum Heizen. Seit 2010 hat sich der Heizenergieverbrauch laut Destatis um 2,1 Prozent erhöht – obwohl der Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche in diesem Zeitraum gesunken sei. Allerdings sei die Bevölkerung um drei Prozent gewachsen. Zudem sei gleichzeitig der Anteil von Ein- und Zwei-Personen-Haushalten gestiegen, die im Vergleich zu Mehrpersonen-Haushalten einen höheren Energiebedarf pro Kopf besitzen. “Diese Faktoren haben dazu geführt, dass der Heizenergie-Verbrauch trotz Effizienzsteigerungen zugenommen hat”, schreibt Destatis. Das Bundesamt nennt einen weiteren Grund, warum die Energieintensität seit 2014 wieder steigt: Die Privathaushalte verbrauchen wieder mehr Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche.

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Österreich: Pelletspreis im Dezember 2018 geht hoch

21. Dezember 2018 - 7:12

Pelletspreis im Dezember 2018 Der österreichische Pelletspreis im Dezember 2018 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,9 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 245,20 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Dezember 2018 laut PPA um 4,4 Prozent über dem im Dezember vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 61,4 Prozent. Gas ist 62,6 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 261,50 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 241,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 245,40 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 209,81 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber November 2018 um 0,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,2 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Dezember 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,13 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber November 2018 um 0,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um drei Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      5,00 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       8,08 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,14 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,34 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im Dezember 2018 teurer

17. Dezember 2018 - 16:11

Pelletspreis im Dezember 2018 In Deutschland ist der Pelletspreis im Dezember 2018 gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 260,81 Euro pro Tonne. Das sind 2,5 Prozent mehr als im Vormonat.

“Auch in diesem Jahr zeigt sich der Preis für Holzpellets stabil und zuverlässig”, sagt  DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Von dem langjährigen Preisvorteil zu Heizöl von über 30 Prozent hätten Pelletheizer auch in diesem Jahr wieder profitieren können. “Dass der Pelletpreis dabei dem typischen Jahresverlauf folgt – niedrig im Sommer, etwas höher im Winter – macht für Kunden die Planung der Brennstoffbestellung sehr viel einfacher.” Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,22 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 24,4 Prozent, der zu Erdgas zwölf Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 272,67 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 271,22 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 272,16 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 262,24 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 257,33 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 258,29 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 247,71 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 239,92 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 239,26 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Schweiz: Pelletspreis im Dezember 2018 gestiegen

14. Dezember 2018 - 13:38

Pelletspreis im Dezember 2018 Der Pelletspreis im Dezember 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 369,60 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent erhöht. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Dezember 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 372 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,50 Rappen pro Kilowattstunde vor Erdgas (10,21) und Heizöl (10,82). Die Zahlen beziehen sich auf November 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 382,20 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 368,51 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 358,03 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 344,43 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Warming Stripes: Strichcode veranschaulicht Temperaturanstieg

12. Dezember 2018 - 15:44

Warming Stripes für Baden-Württemberg Die Erderwärmung bildlich darstellen – das ist das Ziel der Warming Stripes. Seit Mai 2018 sorgt der Strichcode des englischen Klimaforschers Ed Hawkins international für Aufsehen. Jetzt gibt es die Grafik auch mit den Temperaturwerten von Baden-Württemberg.

Warming Stripes bilden für jedes Jahr ein Temperaturstreifen ab

Auf einer Skala von blau bis rot zeigt die Infografik Warming Stripes mit den Erwärmungsstreifen den Temperaturanstieg über mehr als 130 Jahre an. Die Grafik bildet für jedes Jahr einen Längsstreifen ab. Sofort erkennbar ist ein Übergang von blauen Streifen für Jahre mit kühleren Temperaturen zu Beginn der Wetteraufzeichnung 1881 zu roten Streifen mit für Jahre mit wärmeren Temperaturen. “Die Temperaturstreifen für Baden-Württemberg gleichen denen anderer Regionen und führen uns den allgegenwärtigen Klimawandel vor Augen, den wir dringend eindämmen müssen”, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Warming Stripes für Wien (1775-2017) Hinter Warming Stripes stehen Wetterdaten

Das Informationsprogramm Zukunft Altbau hat die Warming Stipes für Baden-Württemberg von dem Hamburger Klimaforscher Christian Franzke vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit erstellen lassen. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Programm will damit auf den Klimawandel im Südwesten aufmerksam machen. Grundlage für den Strichcode sind Wetterdaten des Bundeslandes von 1881 bis 2017.Weitere Farbstreifen finden auf der Internetseite der Warming Stripes, unter anderem für Deutschland, die Schweiz und Wien.

Wie Hauseigentümer zum Klimaschutz beitragen können

“Klimaschutz fängt im Kleinen an”, sagt Hettler. Hauseigentümer könnten aus vielfältigen Möglichkeiten auswählen, klimaschädliche Emissionen zu senken. Gebäude sind in Deutschland zu einem Drittel für den Kohlendioxidausstoß verantwortlich und stehen damit für einen entsprechend großen Anteil bei der persönlichen Klimabilanz. Bereits das richtige Heiz- und Lüftungsverhalten mindert laut Hettler die Emissionen. Bauliche Maßnahmen wie eine effektive Wärmedämmung oder neue Fenster und Türen sowie der Tausch des alten Kessels würden den Heizenergieverbrauch senken.

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Lena Donat: “Bisher versagt die deutsche Politik beim Klimaschutz”

11. Dezember 2018 - 9:00

Lena Donat In dem internationalen Brown to Green-Report kommen internationale Umweltinitiativen zu dem Schluss, dass die meisten G20-Länder zu wenig für den Klimaschutz tun. Wie es um den Klimaschutz in Deutschland steht und was es zu verbessern gilt, erklärt Germanwatch- Referentin Lena Donat.

Frau Donat, wo rangiert Deutschland mit seinen Klimaschutzmaßnahmen?
Im Brown to Green-Report analysieren und bewerten wir den Fortschritt der G20-Staaten im Klimaschutz anhand von ca. 80 verschiedenen Indikatoren. Verglichen mit den anderen G20-Staaten rangiert Deutschland nur im Mittelfeld, obwohl sich die deutsche Regierung international gerne als Vorreiter darstellt.

Weshalb schneidet das Land so schlecht ab?
Die deutschen Treibhausgasemissionen haben sich in den vergangenen Jahren zwar immer mal wieder ein wenig hoch und runter bewegt, aber tatsächlich liegen die Kohlendioxidemissionen heute sogar leicht höher als vor zehn Jahren. Das liegt unter anderem daran, dass Deutschland noch immer 81 Prozent seiner Energie aus Kohle, Öl und Gas bezieht, also aus klimaschädlichen Energiequellen. Wenn man sich die verschiedenen Sektoren anschaut, schneidet Deutschland insbesondere bei der Stromproduktion und beim Verkehr nicht gut ab. Zwar ist Deutschland immer noch recht weit vorne bei den erneuerbaren Energien, aber der hohe Anteil von Kohle am Strommix fällt schwer ins Gewicht. Im Verkehrssektor liegen die Pro-Kopf-Emissionen fast doppelt so hoch wie im G20-Durchschnitt. Die Regierung zeigt bisher nicht genug Mut, um diese Schwachstellen entschlossen anzugehen – eher im Gegenteil: Deutschland gibt immer noch um die fünf Milliarden Euro jährlich für die Subventionierung fossiler Energien aus.

Gibt es Staaten, die auf einem besseren Wege sind?
Ja. Es gibt zwar noch keinen G20-Staat, der über alle Sektoren hinweg genug Anstrengungen zeigt, um einen angemessenen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels auf 1,5°C zu leisten – Indiens nationales Klimaziel kommt dem noch am nächsten –, aber wir sehen einige Vorreiter. Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada haben zum Beispiel einen schnellen Kohleausstieg beschlossen. Gleichzeitig pushen einige Schwellenländer massiv den Ausbau von erneuerbaren Energien. Indien hat seine Stromerzeugungskapazität aus Erneuerbaren in den vergangenen drei Jahren verdoppelt und plant sie bis 2022 noch einmal mehr als zu verdreifachen. Frankreich, Großbritannien und Japan wollen in den nächsten 20 bis 30 Jahren aus dem fossilen Verbrennungsmotor aussteigen. Das müsste zwar ein bisschen schneller geschehen, aber diese Ziele bedeuten einen Schritt in die richtige Richtung. Schließlich sehen wir auch positive Beispiele für die Kohlendioxid-Bepreisung. Argentinien hat zum Beispiel gerade eine Kohlendioxid-Steuer eingeführt. Südafrika wird eine im Januar starten.

Brown to Green-Report Deutschland nennt sich gerne Weltmeister im Umweltschutz. Tatsächlich kommt es nicht über die Vorrunde hinaus. Was müsste zuerst für einen Umbruch hin zum Besseren geschehen?
Erstens muss die Regierung einen sehr schnellen Kohleausstieg beschließen. Immer wieder wird versucht, mit “Fairness-Argumenten” den Ausstieg zu bremsen. Ich halte es für sehr wichtig, alternative Jobs für Beschäftigte der Kohleindustrie zu schaffen und Strukturhilfen für die Regionen zu leisten. Aber es muss um die Menschen gehen und nicht darum, Kohlekraftwerke zu vergolden. Wenn wir das Wort Fairness beim Thema Klimawandel in den Mund nehmen, müssen wir auch an die Millionen von Menschen denken, die schon jetzt überall auf der Welt die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Zweites muss Deutschland endlich wagen, eine echte Verkehrswende einzuleiten. Wir müssen weg vom “Ich und mein Auto” und hin zu Verkehrsvermeidung durch bessere Stadtplanung, hin zu Bahn, Bus und Fahrrad als erste Wahl, hin zu Car-Sharing von Elektroautos. Bisher setzt Deutschland vollkommen irreführende finanzielle Anreize – siehe Dieselprivileg und Steuerbefreiungen im Flugverkehr. Statt fossile Energien zu subventionieren, sollten Energiepreise die externalen Kosten durch Kohlendioxid-Bepreisung reflektieren.

Immer häufiger wird über großtechnische Verfahren diskutiert, mit denen sich Kohlendioxid der Atmosphäre entziehen ließe. Was ist von solchen Methoden des Climate Engineerings oder Geoengineerings zu halten?
Geoengineering-Methoden sind grundsätzlich mit sehr großer Vorsicht zu genießen. Man muss sich jede Methode genau ansehen. Das große Problem ist, dass viele der Methoden mit gewaltigen Risiken verbunden sind, die wir bisher nicht annähernd verstehen. Das ist insbesondere bei Eingriffen in den Strahlungshaushalt der Sonne der Fall. Ich plädiere für stringente Klimaschutzmaßnahmen jetzt, anstatt sich in hochriskante Methoden zu flüchten.

aus Brown to Green-Report In deutschen Parlamenten sitzt inzwischen mit der AfD eine Partei der Klimawandelleugner. Ist es verglichen mit vergangenen Jahren aus Ihrer Sicht in der öffentlichen Diskussion schwieriger geworden, über die Klimaerwärmung zu diskutieren und eine strikte Klimapolitik zu fordern?
Nein, ich sehe eher, dass die Klimaerwärmung mittlerweile in aller Munde ist. Der Hitzesommer hat den Klimawandel fühlbar gemacht und der 1,5°C-Sonderbericht des Weltklimarats hat auch in Deutschland viele aufgerüttelt. Umfragen aus den vergangenen zwei Monaten zeigen: 95 Prozent der Deutschen sind von der Existenz des menschengemachten Klimawandels überzeugt. 85 Prozent der Menschen in Deutschland sind dabei, ihr persönliches Verhalten zu ändern, um zum Klimaschutz beizutragen. Knapp zwei Drittel wollen einen schnellen Kohleausstieg. Der Rückhalt in der Bevölkerung für eine strikte Klimapolitik ist also höher denn je. Das heißt aber leider noch nicht, dass damit Klimapolitik von alleine läuft. Bisher versagt die Politik schlicht und einfach – sei es aus Bequemlichkeit, Festhalten an altbekannten Mustern und Kontakten oder Klientelpolitik.

Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?
Erstens sollten die Menschen in Deutschland jede Chance nutzen, um den Entscheidungsträgern immer wieder klar zu machen, dass Klimaschutz gewollt ist – sei es an der Wahlurne, auf einer Demo oder mit dem Wechsel des Stromanbieters. Zweitens müssen Regierung und Parlament endlich die Signale verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen – nicht nur im Sinne der Bevölkerung in Deutschland, sondern auch im Sinne der Menschen weltweit und zukünftiger Generationen. Das verlangt ein visionäres Denken jenseits von Wahlzyklen.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Pellets in der Stadt: DEPI präsentiert drei Beispiele

10. Dezember 2018 - 9:00

Pellets in der Stadt: Baugemeinschaft Pellets in der Stadt: Das breite Einsatzspektrum von modernen Holzheizungen befeuert die Wärmewende in der Großstadt. Das zeigen die drei Beispiele, die das Deutsche Pelletinstitut in Berlin gesammelt hat.

Pellets in der Stadt: Baugemeinschaft setzt auf Kombi mit Sonne

Energieeffizient und klimafreundlich sollte ihr neues Heim sein. Darin war sich die 17 Parteien große Baugemeinschaft in Pankow schnell einig. Die fossilen Energieträger Gas und Öl schieden also aus. Per Ausschlussverfahren landete sie bei einer Pelletsheizung, die sie mit einer Solarwärmeanlage auf dem Dach kombinierten. “Wirtschaftlich war die Entscheidung für Pellets vor fünf Jahren auf jeden Fall, konnten wir doch dank des niedrigen Primärenergiefaktors den KfW-Standard 55 erreichen und eine teure Überdämmung und damit komplizierte Bauausführung vermeiden”, erklärt Günter Rose, Architekt und Miteigentümer. “Die Pellets haben uns unter dem Strich rund 10.000 Euro gespart.” Miteigentümer Heinz Lepold, der die Pelletsheizung technisch betreut, ist ebenfalls begeistert: “Die Anlieferung der Pellets klappt auch mitten in der Stadt, die Verbrennung ist sauber und es fällt nur wenig Asche an.”

Pellets in der Stadt: Kulturbrauerei Pellets in der Stadt: Musikbrauerei heizt mit Pellets ein

Lepolds Aussage stimmt Jens Reule Dantas zu. Er hat ab 2008 die historischen Gemäuer der denkmalgeschützten Musikbrauerei in Prenzlauer Berg renoviert. Für ihn kam eine Ölheizung nicht in Frage, ein Gasanschluss wäre zu teuer gewesen. “Die Idee einer Hackschnitzelheizung mitten in der Großstadt habe ich als unpraktisch verworfen, aber Pellets als moderne klimafreundliche Lösung haben mich überzeugt”, sagt er. Seit 2012 heizt eine 100-Kilowatt-Pelletsanlage 1.500 Quadratmeter des Backsteingebäudes, in dem neben einem großen Veranstaltungssaal moderne Tonstudios, ein Kopfhörervertrieb und ein kleines Museum untergebracht sind. Letzteres lässt die Geschichte der ehemaligen Schneiderbrauerei und des Vergnügungsparks “Märchengarten” lebendig werden. Die Musikbrauerei gilt mit ihrem morbiden Charme als ein Kleinod inmitten von gesichtslosen Town-Houses und der vielbefahrenen Greifswalder Straße. Wer hätte gedacht, dass im historischen Keller moderne Heiztechnik steht.

Pellets in der Stadt: Möbelhaus Pellets in der Stadt: Pellets halten Möbelhaus warm

Mit 530 Kilowatt mehrere Nummern größer ist die Pelletsheizung in einem 2017 neu errichteten Möbelhaus an der Landsberger Allee ausgefallen. Auch hier können die Vorgaben der Energieeinsparverordnung mit Pellets einfach und wirtschaftlich erfüllt werden. Ungewöhnlich ist der Standort von Pelletsheizung, vier riesigen Pufferspeichern und Brennstofflager: Sie befinden sich alle im ersten Stock. Die Statik ist entsprechend ausgelegt und auch das Einblasen der kleinen Presslinge funktioniert reibungslos. Dank des großen Speichervolumens läuft die Pelletsheizung in Volllast sehr effizient und erwärmt Verkaufs- und Büroräume des Möbelhändlers. Ein kleiner Gasbrennwertkessel wird vor allem im Sommer und in der Übergangszeit eingesetzt, wenn der Wärmebedarf gering ist, sowie für Spitzenlast an sehr kalten Tagen.

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BAFA-Zahlen im November 2018

7. Dezember 2018 - 16:49

BAFA-Zahlen im November 2018 Die BAFA-Zahlen im November 2018 sind weiter gesunken. Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung nahm gegenüber Oktober um neun Prozent auf 6.289 ab.

BAFA-Zahlen im November 2018 im Detail

Gingen im November des Vorjahres 2.701 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein, so waren es im Oktober diesen Jahres 2.480 – acht Prozent weniger. Bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage fil der Rückgang mit 34 Prozent wesentlich höher aus: 1.915 waren es im November 2017, 1.260 im November 2018. Ganz anders dagegen das Ergebnis für die  Wärmepumpenbranche. Sie kann sich über eine Steigerung um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (November 2017: 2.283 Förderanträge, November 2018: 2.549 Förderanträge).

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da in diesem seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag jedoch schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist galt. Das zeigt sich nun: Die Gesamtzahl der Förderanträge ist im Oktober und November gesunken.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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CO2-Zertifikate: Steuerzahler löhnen künftig für Versäumnisse bei Energiewende

5. Dezember 2018 - 9:00

Müller-Kraenner kritisiert CO2-Zertifikate-Kauf Weil es seine Minderungszusagen nicht einhält, muss Deutschland im Dezember 2018 etwa 660 Millionen Euro für CO2-Zertifikate ausgeben. Das teilt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit.

Deutschland kauft CO2-Zertifikate anstatt Kohlendioxidemissionen zu senken

Im Dezember 2018 muss die Bundesregierung erstmals CO2-Zertifikate kaufen, weil sie ihre versprochenen EU-Reduktionsziele nicht erreicht. Für jede Tonne zu viel ausgestoßenes Kohlendioxid muss Deutschland nun CO2-Zertifikate von anderen EU-Ländern kaufen. Die DUH fordert die Bundesregierung auf, wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, statt den Bundeshaushalt mit unnötigen Ausgaben zu belasten. “Bleibt der bisherige Kohlendioxidausstoß unverändert, müssen Deutschlands Steuerzahler jährlich draufzahlen”, erklärt DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Bis Ende 2020 entstünden Mehrkosten von etwa zwei Milliarden Euro für die verfehlte Klimapolitik. Bis Ende 2030 könnten es weitere 30 bis 60 Milliarden Euro sein, da die Preise für CO2-Zertifikate voraussichtlich stark ansteigen würden. Das Geld fehle für nachhaltigen Klimaschutz.

Hohe Einsparpotenziale in Gebäuden und beim verkehr

“Ein besonderer Skandal ist, dass der Steuerzahler einerseits für Privilegien wie Dienstwagen aufkommen muss, diese aber andererseits so klimaschädlich sind, dass sie sich negativ auf Deutschlands Kohlendioxidbilanz auswirken”, kritisiert Müller-Kraenner. Ein Tempolimit auf Autobahnen, die Besteuerung von Kraftstoffen nach Kohlendioxidgehalt und eine Änderung der Dienstwagenbesteuerung können laut dem DUH-Geschäftsführer kurzfristig zur Senkung der Kohlendioxidemissionen im Verkehrssektor führen. Auch bei Gebäuden sei das Einsparpotenzial enorm. “Hier sollte künftig jede ohnehin anfallende Instandhaltung der Fassade mit einer energetischen Modernisierung gekoppelt werden, um die Gebäudehülle für mehr Effizienz auf Vordermann zu bringen.” Anstehende Heizungswechsel sollten für den Umstieg auf erneuerbare Wärme genutzt werden.

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