Pelletshome

Pelletshome

  • Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Heizen mit Pellets.
    Produkt-News von Pelletofen- und Pelletkessel-Herstellern, Aktuelles zum
    Thema Umwelt und Klima, Technik und Entwicklung von Pelletheizungen,
    uvm.

Newsfeed

Pelletshome Feed abonnieren
Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Heizen mit Pellets. Produkt-News von Pelletofen- und Pelletkessel-Herstellern, Aktuelles zum Thema Umwelt und Klima, Technik und Entwicklung von Pelletheizungen, uvm.
Aktualisiert: vor 54 Minuten 39 Sekunden

Frühjahrsmessen 2019: Pelletsbranche präsentiert Brennwerttechnik

vor 8 Stunden 54 Minuten

Frühjahrsmessen 2019: Brennwerttechnik voll im Trend Bei den Frühjahrsmessen 2019 in Frankfurt und Wels gab es einige neue Pelletskessel zu entdecken. Voll im Trend liegt Brennwerttechnik.

Frühjahrsmessen 2019: Brennwerttechnik setzt sich immer mehr durch

Die Energiesparmesse in Wels und die ISH in Frankfurt gelten als wichtige Fachmessen für die Heizungsindustrie. Holzkesselhersteller präsentierten bei den Frühjahrsmessen 2019 ihr neuen Produkte. Immer mehr Firmen setzen auf Brennwerttechnik oder statten immer mehr Modelle mit ihr aus. So hat die österreichische Firma ETA Heiztechnik  neue Brennwertwärmetauscher für seine Kesselserien ETA PU und ETA PC vorgestellt. Seinen bereits im vergangenen Jahr vorgestellten Pellets-Brennwertkessel hat KWB nun auf den Markt gebracht. Das besondere: Das Modell CC4 lässt sich in drei Teile zerlegen und macht Heizungsmonteuren den Transport damit einfacher. Hargassner hat Brennwerttechnik für seinen Pellets-Großkessel vorgestellt.

Pellets-Brennwertkessel PE1c Frühjahrsmessen 2019: Abgaskondensation für Hackgutkessel

Ökofen erweitert die Modellereihe Pellematic Condens um ein Gerät mit 32 Kilowatt. Allerdings soll es erst im kommenden Jahr erhältlich sein. Bei der ISH präsentierte das Unternehmen die künftige Leistungsgröße. Sie ließ sich am Messestand nicht nur von außen betrachten, sondern über ein Virtual Reality Game auch von innen. Fröling präsentierte in Wels seinen neu entwickelten Pellets-Brennwertkessel PE1c. Das Unternehmen bietet ihn außer mit einem Abgaswärmetauscher optional mit einem integrierten Partikelabscheider an. Auf dem Messestand von Herz Energietechnik gab es dagegen den ersten Hackgutkessel mit Abgaskondensation zu sehen. Den Firematic Condensation 30/40 bietet die Firma in zwei Leistungsgrößen mit 30 und 40 Kilowatt an.

Die Frühjahrsmessen 2019 im Vergleich
  • Energiesparmesse in Wels: 800 Aussteller, 95.000 Besucher
  • ISH in Frankfurt: 2.532 Aussteller, 190.000 Besucher

The post Frühjahrsmessen 2019: Pelletsbranche präsentiert Brennwerttechnik appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

BAFA-Zahlen im Februar 2019

22. März 2019 - 9:00

BAFA-Zahlen im Februar 2019 Die BAFA-Zahlen im Februar 2019: Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung nahm gegenüber Januar mit 5.798 um 19 Prozent zu.

BAFA-Zahlen im Februar 2019 im Detail

Zwar haben sich die Antragszahlen gegenüber dem Vormonat erhöht, im Vergleich mit dem vergangenen Jahr fällt die Bilanz für die Biomassebranche allerdings ernüchternd aus. Gingen im Februar des Vorjahres 3.494 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein, so waren es im Februar diesen Jahres 2.052 – 41 Prozent weniger. Bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage fiel der Rückgang mit 39 Prozent ähnlich hoch aus: 1.988 waren es im Februar 2018, 1.210 im Februar 2019. Für Wärmepumpen gingen ein Prozent mehr Anträge ein (Februar 2018: 2.508 Förderanträge, Februar 2019: 2.536).

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

The post BAFA-Zahlen im Februar 2019 appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Österreich: Pelletspreis im März 2019 bleibt konstant

21. März 2019 - 9:00

Pelletspreis im März 2019 Der österreichische Pelletspreis im März 2019 ist gegenüber dem Vormonat  weder gestiegen noch gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 250 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im März 2019 laut PPA um 3,8 Prozent über dem im Februar vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 56,7 Prozent. Gas ist 56,8 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 270,30 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 246,20 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 249,30 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 213,86 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Februar 2019 um 0,3 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im März 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,19 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Februar 2019 um 0,3 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      5,11 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,01 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,02 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,20 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

The post Österreich: Pelletspreis im März 2019 bleibt konstant appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Deutschland: Pelletspreis im März 2019 fällt

20. März 2019 - 9:00

Pelletspreis im März 2019 In Deutschland ist der Pelletspreis im März 2019 leicht gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 267,73 Euro pro Tonne. Das sind 0,8 Prozent mehr als im Januar 2019.

“ach einem gemäßigten Winter sinkt zum Frühlingsbeginn erwartungsgemäß der Preis für Holzpellets”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Mit ihrem saisonalen Preisverlauf seien Pellets im Frühjahr und Sommer günstiger als in der kalten Jahreszeit. Bentele empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, nach der Heizperiode direkt das Lager aufzufüllen. In den kommenden Wochen würden viele Brennstoffhändler mit Einlagerungsaktionen zu besonders günstigen Preisen starten. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,35 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 18,9 Prozent, der zu Erdgas 13,8 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 278,55 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 276,52 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 279,99 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 269,27 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 263,72 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 264,62 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 254,22 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 245,10 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 246,68 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

The post Deutschland: Pelletspreis im März 2019 fällt appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

WUN Pellets macht Wunsiedel zur Pellets-Hochburg

19. März 2019 - 9:00

WUN Pellets feiert Einweihung Am 15. März 2019 hat WUN Pellets seine Produktion in Wunsiedel eingeweiht. Es ist bereits die zweite Pelletsfabrik in der oberfränkischen Kreisstadt.

Pelletshersteller kann 30.000 Haushalte versorgen

Seit acht Jahren stellt WUN Bioenergie mit einer Produktionskapazität von 35.000 Tonnen in Wunsiedel den umweltfreundlichen Brennstoff her. Nun startet das Tochterunternehmen WUN Pellets mit einer dreifach höheren Leistung. “Mit den 105.000 Tonnen Pellets lassen sich etwa 30.000 Einfamilienhäuser beheizen”, erläuterte Geschäftsführer Reinhold Kellner bei der Einweihung, zu der auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gereist war. Pro Jahr wird das neue Werk rund 9,5 Millionen Schüttraummeter Sägespäne verarbeiten, die aus der Region von Holzsägewerken und holzverarbeitenden Betrieben geliefert werden. Mit der Abwärme von drei Gas-Blockheizkraftwerken trocknet WUN Pellets die Holzspäne, bevor sie zu Pellets gepresst werden. “Die Blockheizkraftwerke erzeugen neben Wärme auch Strom, der ebenfalls für rund 40.000 Haushalte ausreicht“, erklärte Kellner.

Energieversorger beteiligen sich an Pelletswerk

An der WUN Pellets sind als Gesellschafter insgesamt vier Unternehmen beteiligt: der Mischkonzern Baywa, die Gasversorgung Wunsiedel, der Wärmeversorger GHD Bayernwerk Natur und WUN Bioenergie. Bei der Gasversorgung Wunsiedel und GHD Bayernwerk Natur handelt es sich um Tochterunternehmen des Energiekonzerns Bayernwerk. “Energie wird in Wunsiedel lokal erzeugt, in Strom und Wärme umgewandelt und vor Ort verbraucht. Das ist ein energetisches Mikrosystem, das den Grad der Eigenversorgung der Stadt erhöht, die lokale Wertschöpfung steigert und den Einsatz der Energie flexibler macht“, sagte Bayernwerk-Technikchef Egon Westphal. In einem dezentralen Energiesystem würden Bürgerinnen und Bürger zunehmend zu Gestaltern einer modernen Energiewelt. WUN Pellets bezeichnete er als Technologievorreiter.

The post WUN Pellets macht Wunsiedel zur Pellets-Hochburg appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Schweiz: Pelletspreis im März 2019 sinkt etwas

18. März 2019 - 9:00

Pelletspreis im März 2019 Der Pelletspreis im März 2019 ist sich in der Schweiz mit durchschnittlich 372,90 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gesunken. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im März 2019 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 376,30 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 26 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,63 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,14) und Erdgas (10,34). Diese Zahlen beziehen sich auf Februar 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 385,56 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 372,01 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 361,05 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 348,34 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

The post Schweiz: Pelletspreis im März 2019 sinkt etwas appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Heizung optimal einstellen bringt mehr als Smart Home-Technik kaufen

13. März 2019 - 9:00

Bester Spartipp: Heizung optimal einstellen Ist die Heizung optimal eingestellt, lässt sich der Energieverbrauch mit digitalen Systemen nur geringfügig senken. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Läuft die Heizung optimal, sinken die Verbrauchskosten

Als großen Vorteil von Hausautomation und Smartphone-Apps führen Hersteller immer wieder den Energieeinspareffekt an. Dem widerspricht Frank Hettler von Zukunft Altbau: “Ist die Heizung optimal eingestellt, können smarte Technologien nur wenige Prozentpunkte rausholen.” Hauseigentümer sollten daher Kosten und Nutzen genau abwägen und sich vor allem um eine reibungslos funktionierende Heizung kümmern. Wer seine Heizung von Fachpersonal optimal einstellen lasse, reize das Einsparpotenzial bereits weitgehend aus. “Über klassische Effizienzmaßnahmen hinausgehende Einsparungen sind mit einer Gebäudeautomatisierung nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich möglich”, sagt auch Meike Militz von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Es sollte zudem bedacht werden, dass Smart Home-Systeme im Dauerbetrieb arbeiten und Tag und Nacht Strom verbrauchen würden. Die Technologie habe außerdem ihren Preis. Die Kosten würden bei mehreren hundert bis über tausend Euro liegen.

Wie eine Heizung optimal eingestellt ist

Eine Nachtabsenkung auf einen Sollwert von zehn Grad beispielsweise fährt die Heizung kurz vor der Nachtruhe herunter und rechtzeitig vor dem Aufstehen wieder hoch. Während eines Urlaubs im Winter kann die Heizung zudem die gesamte Zeit, auch tagsüber, im nächtlichen Absenkmodus betrieben werden. Damit eine Heizung energiesparend läuft, gilt es, die Heizkurve richtig einzustellen. Sie regelt die Temperatur des Heizungswassers in Abhängigkeit zur Außentemperatur. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten außerdem einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage durchführen lassen und prüfen, ob eine neue Heizungspumpe nötig ist. Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper genau die erforderliche Wassermenge erhalten. Moderne Heizungspumpen benötigen nur ein Zehntel so viel Strom wie in die Jahre gekommene Umwälzpumpen.

The post Heizung optimal einstellen bringt mehr als Smart Home-Technik kaufen appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Martin Stock: “Anfang 2021 wollen wir grüne Wärme liefern”

12. März 2019 - 9:00

Martin Stock Holzhackschnitzel und Sonne ersetzen Erdgas: Bei ihrem Projekt zeozweifrei NAH.WÄRME wollen die Stadtwerke Bruchsal einen Teil der Südstadt in den kommenden Jahren mit Fernwärme aus erneuerbaren Energien versorgen. Hackschnitzel haben den Vorzug vor Pellets bekommen. Was es damit auf sich hat, erklärt Martin Stock, Projektbeauftragter für den Bereich Wärme bei den Stadtwerken Bruchsal.

Herr Stock, warum setzen die Stadtwerke bei dem Projekt auf erneuerbare Energien?
Das ist eine Vorgabe des Fördergebers. Wir haben zwischen 2013 und 2015 ein Quartierskonzept erstellt, mit dem wir uns als kommunales Klimaschutz-Modellprojekt beim Bundesumweltministerium beworben haben. Eine der Vorgaben lautete, dass erneuerbare Energien 90 Prozent der Wärme abdecken müssen.

Warum in der Südstadt?
Dort sind mit der Balthasar-Neumann-Schule und der Konrad-Adenauer-Schule zwei große Wärmeverbraucher vorhanden, außerdem viele mehrgeschossige Wohnbauten sowie Einfamilienhäuser. Das Konzept hat ergeben, dass die Fernwärme wirtschaftlich Sinn macht, wenn wir die beiden Schulen verbinden und auf dem Weg die anderen Wohnbauten mitnehmen. Eine Versorgung des gesamten Gebiets wäre wirtschaftlich nicht darstellbar.

Das Energiekonzept sieht die Installation unter anderem von zwei Holzhackschnitzelkesseln vor. Ein bereits bestehender Pelletskessel wird ebenfalls eingebunden. Warum haben Sie sich gegen die Montage weiterer neuer Pelletskessel entschieden?
Das Modellprojekt ist zustande gekommen, weil wir unter anderem die Stadt Bruchsal dafür gewinnen konnten. Die Stadt will ihren Teil zum Gelingen des Vorhabens beitragen und das Holz aus ihrem Forst liefern. Deshalb macht es keinen Sinn, noch Holzpellets zu importieren. Der bestehende Pelletskessel in der Konrad-Adenauer-Schule soll aber weiter betrieben werden.

Außerdem soll eine 1.000 Quadratmeter große Freiflächen-Solarthermieanlage installiert werden. Welchen Vorteil bringt die Solarenergie in einem Wärmenetz?
Im Sommer, wenn der Wärmebedarf recht gering ist, können wir mit der Solaranlage die Heizzentrale entlasten. Sie kann zu mindestens 80 Prozent die Warmwasserversorgung übernehmen. Es macht keinen Sinn, wenn die Kessel wegen ein paar Kilowattstunden in den sonnigen Monaten anfahren müssen. Deswegen bietet eine Solarwärmeanlage von Mai bis August/September eine optimale Ergänzung.

Wie stellt sie sich wirtschaftlich dar?
Wenn man die Investitionskosten auf den Wärmepreis herunterrechnet, dann ist die Solarenergie teurer als die Wärme aus den Hackschnitzeln. Aber die Biomasseanlagen sind im Betrieb sowie in der Instandhaltung und Wartung kostenintensiv. Die Ersparnis im Sommer gleicht das mehr oder weniger wieder aus.

Wie wollen Sie erreichen, dass sich die Gebäudeeigentümer an das Wärmenetz anschließen?
Es handelt sich überwiegend um mehrgeschossige Bauten von Wohnungsbaugesellschaften. Diese haben teilweise Heizungen, die noch nicht so alt sind. Die Stadtwerke wollen Anreize mit Bonusprogrammen und Gutschriften schaffen. Wir planen, in den ersten fünf Jahren ein Fünftel an die Fernwärme anschließen zu können und nach fünfzehn Jahren die Hälfte bis 60 Prozent. Wer seine Heizung saniert, muss außerdem das Erneuerbare-Wärme-Gesetz einhalten. Es schreibt einen Anteil erneuerbarer Energien von 15 Prozent vor. Mit unserer Fernwärme können die Wohnungsbaugesellschaften die Vorgaben mühelos erfüllen.

Die Leistung aller Wärmeerzeugungsanlagen ist auf einen bestimmten Bedarf ausgelegt. Was passiert, wenn gar nicht so viel Energie gebraucht wird, weil sich zum Beispiel manche Gebäudeeigentümer nicht anschließen wollen?
Wir haben die Anlagen so ausgelegt, dass wir die beiden Schulen plus 15 Prozent der auf dem Weg liegenden Gebäude versorgen können. Danach kann die Heizzentrale um einen weiteren Kessel erweitert werden.

Wann rechnen Sie mit der Fertigstellung des Modellprojekts?
Anfang 2021 wollen wir die grüne Wärme liefern können.

 

Daten zum Projekt zeozweifrei NAH.WÄRME der Stadtwerke Bruchsal
▪ Anteil erneuerbarer Energien: 90 %
▪ jährliche Einsparung Kohlendioxid: 1.639 t (ca. 92 %)
▪ zwei Holzhackschnitzelkessel: 1.700 kW und 1.100 kW
▪ ein bestehender Pelletskessel: 240 kW
▪ BHKW mit Biogas: 30 kWth, 15 kWel
▪ Gas-Spitzenlastkessel: 3.000 kW
▪ Solarthermieanlage: 1.000 m² Kollektorfläche (entspricht 0,7 MW)
▪ Wärmespeicher: 100 m3
▪ Trassenlänge: 1,4 km (mit Hausübergabestationen ca. 2 km Fernwärmenetz)

The post Martin Stock: “Anfang 2021 wollen wir grüne Wärme liefern” appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Österreich startet Raus aus Öl-Förderung

11. März 2019 - 9:00

Raus aus Öl-Bonus Seit März 2019 können Privatleute den Raus aus Öl-Bonus beantragen. Mit ihm fördert das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus den Ersatz eines fossilen Heizungssystems durch eine klimafreundliche Technologie.  

Raus aus Öl-Bonus fördert Pelletsheizungen

Der Raus aus Öl-Bonus für die Heizungsumstellung auf eine klimafreundliche Technologie beträgt bis zu 5.000 Euro. Bei einer Kombination des Raus aus Öl-Bonus mit einer thermischen Sanierung erhöht sich die Förderung für die Heizungsumstellung auf bis zu 6.000 Euro und wird zusätzlich zur Förderung für die thermische Sanierung ausbezahlt. Für die thermische Sanierung alleine beträgt die Förderung je nach Sanierungsart zwischen 4.000 Euro und 6.000 Euro. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen kann ein Zuschlag von bis zu 3.000 Euro gewährt werden. Maximal übernimmt der Staat 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten. Gefördert werden Leistungen, die ab diesem Jahr erbracht wurden. Anträge können solange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind – längstens jedoch bis Ende des Jahres. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online unter www.sanierungsscheck19.at.

Raus aus Öl-Bonus gibt es auch für thermische Sanierungen

Im Rahmen der Sanierungsoffensive unterstützt der österreichische Staat thermische Sanierungen, sofern das privat genutzte Wohngebäude älter als 20 Jahre ist. Förderungsfähig sind umfassende Sanierungen nach Klimaaktiv-Standard beziehungsweise gutem Standard sowie Teilsanierungen, die zu einer Reduktion des Heizwärmebedarfs von mindestens 40 Prozent führen. Sind die Maßnahmen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits umgesetzt, können im Zuge der Antragstellung sämtliche Rechnungen sowie das Formular Endabrechnung online übermittelt werden. Bei Förderungsfähigkeit eines Projektes kann die Förderung damit rascher ausbezahlt werden. In einem Informationsblatt sind die wesentlichen Inhalte des Förderprogramms zusammengefasst.

The post Österreich startet Raus aus Öl-Förderung appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

DEPI veröffentlicht überarbeitete Broschüre für Lagersysteme

10. März 2019 - 15:03

DEPI-Broschüre Lagersysteme Eine vollständig überarbeitete Version seiner Broschüre “Lagerung von Holzpellets – ENplus-konforme Lagersysteme” hat das Deutsche Pelletsinstitut (DEPI) herausgebracht. Sie erklärt detailliert die Planung von sicheren und die Brennstoffqualität schonenden Pelletslagern.

Broschüre informiert über ENplus-konforme Lagersysteme für Holzpellets

Die Empfehlungen für Lagersysteme richten sich an Fachleute und Privatpersonen, die Brennstofflager für Holzpellets planen, errichten und ausstatten wollen. Sowohl für Lagerräume als auch Fertiglagersysteme erläutert die Broschüre praxisnah anhand zahlreicher Bilder und Skizzen den aktuelle Stand der Technik und Normen zu Austrags- und Befüllsystemen, Belüftungsmöglichkeiten, Brandschutz- und Statikanforderungen sowie zu geeigneten Standorten der unterschiedlichen Typen für Lagersysteme.

Empfohlene Ausführungsvarianten orientieren sich an gültigen Normen

Die Inhalte der 2019 erschienenen DIN EN ISO 20023 greift die Broschüre ebenfalls auf. Laut DEPI existiert weltweit keine Publikation, die in dieser Ausführlichkeit den Bau und Betrieb von Pelletslagern beschreibt. Ihr Inhalt dient außerdem als Grundlage für Reklamationen beim Zertifizierungsprogramm ENplus. Eine Vorlage für ein Übergabeprotokoll des verantwortlichen Heizungsbetriebs an die Kundinnen und Kunden hat das DEPI ebenfalls aktualisiert. Neu aufgenommen hat es ein Glossar, das einen schnellen Überblick über die branchenrelevanten Fachbegriffe bietet.

Die Lagersysteme-Broschüre gibt es zum Herunterladen

Laut DEPI hat sich die Broschüre auch ohne bindenden Charakter zur wichtigsten Informationsquelle für die Lagerung von Holzpellets entwickelt. “Koordiniert vom Deutschen Pelletinstitut dokumentiert das aktuelle Werk die konsequente Arbeit der Branche für Qualitätssicherung”, zitiert das DEPI-Pelletmagazin Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands. Die vorliegenden Empfehlungen würden sowohl Anforderungen an die technische Ausführung als auch Hinweise zum sicheren und fachgerechten Betrieb von Lagersystemen enthalten. Sie können die neue Broschüre kostenlos als PDF einsehen oder im DEPI-Shop bestellen.

The post DEPI veröffentlicht überarbeitete Broschüre für Lagersysteme appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Das Solarthermie-Jahrbuch 2019 erscheint

6. März 2019 - 9:00

Das Solarthermie-Jahrbuch 2019 wird erstmals veröffentlicht. Das 164 Seiten dicke Magazin deckt alle Aspekte rund um die Solarwärmeerzeugung und -nutzung ab. Es wird von der Solar Promotion in Pforzheim herausgegeben.

Solarthermie-Jahrbuch zeigt Potenziale der Solarwärmenutzung

Die Redaktion des Magazins besteht aus den Journalisten Joachim Berner, Detlef Koenemann und Jens Peter Meyer, allesamt ausgewiesene Experten für erneuerbare Energien und Solarthermie. “Die Solarwärmenutzung ist einer der zentralen Bausteine der zukünftigen Energieversorgung. Das Potenzial wird derzeit aber bei weitem nicht ausgeschöpft”, begründet Koenemann die Entscheidung für die neue Publikation. “Mit dem Solarthermie-Jahrbuch wollen wir die Technologie wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken und die Vorteile wie die hohe Effizienz, die Langlebigkeit, die Nachhaltigkeit und die kostengünstige Wärmeerzeugung darstellen.” Inhaltlich schlägt das Solarthermie-Jahrbuch 2019 einen breiten Bogen: angefangen mit dem Beitrag der Solarthermie zur Energieversorgung 2050 über die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Anwenderkonzepte in Ein- und Mehrfamilienhäusern und Sonnenhäusern bis hin zur Prozesswärme und zu solaren Wärmenetzen.

Redaktionsteam besteht aus fachlich erfahrenen Journalisten

Das Solarthermie-Jahrbuch richtet sich an Architekten, Bauingenieure, Energieberater, Installateure und Planer. Aber auch Energieversorger  und Wohnungsbaugenossenschaften können sich hier über die Technik und Möglichkeiten der Solarthermie informieren und zu eigenen Projekten inspirieren lassen. “Wir möchten die Entscheider in den Kommunen, insbesondere in den Stadtwerken, wieder stärker auf diese Technologie aufmerksam machen. Der Fokus der Investitionen wurde in letzter Zeit sehr stark in Richtung Strom verschoben. Es gibt aber auch viele gute Gründe für die Nutzung der Solarthermie”, erklärt Koenemann. Der promovierte Physiker ist seit 30 Jahren als Fachjournalist tätig. Er arbeitete von 1992 bis 2008 als Chefredakteur der Fachzeitschrift Sonne Wind & Wärme. Der promovierte Chemiker Jens Peter Meyer hat viele Jahre das Ressort Solarthermie der Sonne Wind & Wärme geleitet. Der Physikingenieur Joachim Berner schreibt seit Mitte der 1990er-Jahre über erneuerbare Energien und regenerative Wärme. Er ist als Autor, Chefredakteur und Redakteur für Fachzeitschriften tätig, unter anderem für Pelletshome.com.

Nach einem erfolgreichen Auftakt in diesem Jahr soll das Solarthermie-Jahrbuch künftig jährlich erscheinen. In diesem Jahr wird es auf der Energiesparmesse vom 27. Februar bis 3. März in Wels, auf der ISH vom 11. bis 15. März in Frankfurt und auf der The Smarter E Europe vom 15. bis 17. Mai in München verteilt. Weitere Bestellmöglichkeiten finden Sie unter www.solarserver.de/stj

 

The post Das Solarthermie-Jahrbuch 2019 erscheint appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Rechtspopulisten ignorieren Klimawandel

4. März 2019 - 9:00

Studie: Rechtspopulisten und Klimapolitik Rechtspopulisten diffamieren europaweit Klimapolitik als wirtschaftsfeindliche Elitenpolitik. Das zeigt eine aktuelle Studie der Berliner Denkfabrik Adelphi.

Rechtspopulisten stimmen gegen Klimapolitik

In einer aktuellen Untersuchung analysieren Stella Schaller und Alexander Carius von Adelphi die 21 stärksten rechtspopulistischen Parteien Europas, deren Wahlprogramme und Statements sowie deren Abstimmungsverhalten. Demnach sind die Rechtspopulisten mehrheitlich der Meinung, dass Klimapolitik die Energiepreise erhöhe. Die Auswirkungen des Klimawandels in Europa durch klimabedingte Extremwetterereignisse ignorieren sie. Zwei von drei rechtspopulistischen Abgeordneten stimmen laut der Studie Convinient Truth regelmäßig gegen klima- und energiepolitische Maßnahmen. Im Europäischen Parlament kommt die Hälfte aller Gegenstimmen bei Resolutionen zu Klima- und Energiepolitik aus dem Lager der Rechtspopulisten.

Klimapolitik gegen Rechtspopulisten setzen

Insbesondere die britische UKIP, die deutsche AfD, die französische Nationale Sammlungsbewegung, die italienische Lega und die niederländische PVV stimmen konsequent gegen klimapolitische Politikvorlagen. Sieben von 21 rechtspopulistischen Parteien leugnen den Klimawandel, seine menschengemachten Ursachen oder negativen Folgen. “Die sozialen und ökonomischen Auswirkungen klimapolitischer Maßnahmen müssen stärker thematisiert werden, in der Art und Weise wie wir Klimapolitik konzipieren und kommunizieren”, rät Adelphi-Projektmanagerin Stella Schaller als Mittel gegen die rechte Rhetorik. Einseitige Klimapolitik sei Munition für rechtspopulistische Agitation. Es sei notwendig, eine europäische Erfolgsgeschichte der Klimapolitik zu erzählen, die eine gesunde Umwelt und saubere Luft, vernetzte und günstige Mobilität, Energiesicherheit und zukunftsfähige Arbeitsplätze garantiere und sozialen Zusammenhalt und Entwicklung in den Vordergrund stelle.

The post Rechtspopulisten ignorieren Klimawandel appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Buchtipp: Wörterbuch Klimadebatte

1. März 2019 - 9:00

Wörterbuch Klimadebatte Experten aus verschiedenen Disziplinen klären im Wörterbuch Klimadebatte über 40 Schlüsselbegriffe des Diskurses auf. Herausgegeben hat es die Geographie-Dozentin Sybille Bauriedl von der Universität Bonn.

Wörterbuch Klimadebatte hinterfragt grünes Wachstum

Grünes Wachstum, Energiewende, Nullemission – nicht allein die Klimaforschung, auch die jahrzehntelange Klimadebatte hat ihr eigenes Vokabular hervorgebracht. Im neuen Wörterbuch Klimadebatte untersuchen Vertreter aus Kultur-, Politik- und Sozialwissenschaften über 40 der etablierten Begriffe näher. Das Fazit der Herausgeberin: Die Begriffe transportieren in der öffentlichen Kommunikation eine Agenda, die bewahren wolle, nicht reformieren. Das bisher auf immer mehr Ressourcenverbrauch beruhende Wachstum der entwickelten Staaten soll auch über die vielen Klimagipfel hinaus anhalten, während gleichzeitig weniger Ressourcen verbraucht werden sollen. Tatsache sei laut Bauriedl aber, dass der Beweis für ein grünes Wachstum seit Jahrzehnten ausbleibe. Das Wörterbuch Klimadebatte zeigt mit seinen Begriffserklärungen, dass es in der Klimadebatte vor allem um die Bewahrung des gegenwärtigen Wirtschaftsmodells geht.

Klimadebatte bewahrt Leitbild der Industriegesellschaft

In Zeiten zunehmenden Reichtums – ein Phänomen, das durch den Raubbau an der Natur möglich wurde und so den Klimawandel mit befördert hat – spricht niemand von weltweiter Solidarität. Die Idee der Weltbürgergesellschaft kam erst auf, seit es um die Verteilung der Kosten für den Naturverbrauch geht. Sie sollen nun nicht allein die Wenigen, sondern alle gemeinsam tragen. “Das ist nicht allein ungerecht, sondern verstärkt auch eine Kollektivierungsrhetorik, welche die Annahme transportiert, alle Menschen hätten in der Klimadebatte dieselben Interessen und es ginge jetzt allein noch um adäquate Methoden, das gemeinsame Ziel zu erreichen”, sagt Bauriedl. Im Kern bewege sich der Diskurs rund um den Klimawandel gerade um eben jene Begriffe, die auch schon die Industriegesellschaft geprägt hatten. “Und nun sollen diese – mit definierten Bedeutungen und Assoziationen besetzten – Begriffe heute den Wandel aus dieser Industriegesellschaft hinaus kommunizieren helfen?”, fragt Bauriedl. Sie will mit dem Wörterbuch Klimadebatte verdeutlichen, dass die alten Begriffe ebenso Teil des Problems sind wie die alten Rezepte in Wissenschaft und Ökonomie.

The post Buchtipp: Wörterbuch Klimadebatte appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Nano-PK Plus: Hargassner präsentiert Brennwerttechnik für Großkessel

27. Februar 2019 - 9:00

Nano-PK Plus Seinen neuen Brennwertkessel Nano-PK Plus präsentiert Hargassner bei der Energiesparmesse. Durch einen zusätzlichen Niro-Wärmetauscher wird die Temperatur unterhalb des Kondensationspunktes gebracht.

Nano-PK Plus nutzt Kondensationswärme

Druch die gewonnene Kondensationswärme und die Reduktion der Abgastemperatur erreicht der Nano-PK Plus einen bis 106 Prozent hohen Wirkungsgrad. Er liefert 20 bis 32 Kilowatt Wärmeleistung. Der Niro-Wärmetauscher wird automatisch gereinigt und erzielt laut Firmenaussage als Nebeneffekt eine perfekte Abgasreinigung, wodurch er die Feinstaubemissionen stark reduziert. Bei einer Grundfläche von 0,69 Quadratmeter eignet sich der Nano-PK Plus auch für kleinste Aufstellräume. Der Pelletskessel spart auch deshalb Platz, weil er sich sowohl mit seinem Rücken als auch mit seinen beiden Seiten bündig an die Wand stellen lässt. Alle Anschlüsse – zum Beispiel für das Rauchrohr, die Brennstoffzufuhr oder die Heizungshydraulik – verlaufen oben aus dem Gerät. Eine Heizkreis-, eine Pufferlade- und eine Zirkulationspumpe sind mit ihrer Verrohrung bereits anschlussfertig im Kesselgehäuse montiert.

Brennwert bringt Mehrwert

Brennwertkessel heizen deshalb effizient, weil sie die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärme nutzen. Während sie bei Niedertemperaturkessel ungenutzt durch den Schornstein verschwindet, kann sie ein Brennwertgerät für die Heizung gewinnen. Dazu wird das Abgas über einen vom Heizungsrücklauf durchflossenen Wärmetauscher im Kessel geleitet, an dem der Wasserdampf kondensiert und dabei seine Wärme abgibt. Bei Hargassner hängt der Kondensationswärmeübertrager an der Seite des Nano-PK Plus. Das Kondensationsmodul lässt sich jederzeit nachrüsten. Die Komponenten des Kessels wurden so angeordnet, dass sie einfach von vorne erreicht werden können.

The post Nano-PK Plus: Hargassner präsentiert Brennwerttechnik für Großkessel appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Constantin Zerger: “Klimaschutz im Gebäudebereich braucht konkrete Maßnahmen”

26. Februar 2019 - 9:00

Constantin Zerger Laut Medienberichten möchte die Bundesregierung die Kommission „Zukunft der Gebäude“ absagen. Nach der langwierigen Diskussion über ihre Einsetzung kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) diese Entscheidung. Ein Maßnahmenpaket zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudebereich muss spätestens im Juni 2019 als Beitrag für das geplante Klimaschutzgesetz vorliegen. Warum die Zeit drängt, erläutert Bereichsleiter Constantin Zerger.

Wie bewerten Sie die Entscheidung der Bundesregierung, die Gebäudekommission abzusagen?
Uns kommt es auf wirksamen Klimaschutz im Gebäudebereich an. Die Bundesregierung hat Taten im Koalitionsvertrag angekündigt, geliefert hat sie bis heute nicht. Die Absage der Gebäudekommission ist ein weiterer Tiefpunkt für den Klimaschutz beim Bauen und Wohnen. Dabei drängt die Zeit: Die Bundesregierung und ihre Experten müssen jetzt ihre Hausaufgaben machen und ein konkretes Maßnahmenpaket zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudebereich vorlegen.

Wie könnte Ihrer Ansicht nach ein solches Maßnahmenpaket aussehen?
Ein Maßnahmenplan für den Gebäudebereich muss zu einer Kohlendioxideinsparung von mindestens 50 Millionen Tonnen bis 2030 führen. Zu dieser Einsparung hat sich die Bundesregierung in ihrem Klimaschutzplan verpflichtet. Notwendig ist dafür ein anspruchsvoller Niedrigstenergiestandard für Neubauten, eine deutliche Erhöhung der Sanierungsrate für Bestandsgebäude und eine Wärmeversorgung auf der Basis von erneuerbaren Energien. Da der bereits vorliegende Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes weit hinter diesen Forderungen zurückbleibt, muss er deutlich nachgebessert oder gar ganz zurückgezogen werden.

Was kritisieren Sie am Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz?
Der aktuelle Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes hilft nicht. Er rückt die Erreichung der Klimaziele in weitere Ferne. Im Entwurf möchte die Bundesregierung den Energiestandard auf dem heutigen Niveau festschreiben. Das ist Irrsinn: Um die Klimaziele zu erreichen, müssten damit auch die Neubauten von heute vor 2050 noch einmal saniert werden. Das kostet zusätzlich und belastet Eigentümer und Mieter.

Was konkret fordert Sie an Verbesserungen?
Im aktuellen Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes soll für Neubauten lediglich das geltende Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung 2016 fortgeschrieben werden. Dagegen fordert die DUH eine Anhebung auf den KfW-40-Standard. Zudem müssen Schlupflöcher und bürokratische Regelungen aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden. Doch nicht nur der Neubau braucht bessere energetische Standards. Um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen, bedarf es vor allem einer höheren Sanierungsrate von deutlich über zwei Prozent bei Bestandsgebäuden. Aktuell liegt sie bei unter einem Prozent. Entscheidend ist aber auch die Sanierungstiefe: Wenn saniert wird, dann richtig und auf einen guten Standard.

Die Fragen wurden per Email gestellt.

The post Constantin Zerger: “Klimaschutz im Gebäudebereich braucht konkrete Maßnahmen” appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Zahl an Solarwärmeanlagen in Deutschland wächst langsam

25. Februar 2019 - 9:00

Viel Neubau, aber wenig Solarwärmeanlagen Trotz reger Bautätigkeit und staatlicher Klimaziele wurden im vergangenen Jahr zu wenig neue Solarwärmeanlagen in Deutschland installiert. Das beklagt der  Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).

Keine Erfolgsstory: Solarwärmeanlagen in Deutschland

Die besseren Zeiten für die Solarthermie sind schon über zehn Jahr her. 2008, im bislang besten Jahr, hatte die Branche über 200.000 Solarwärmeanlagen in Deutschland abgesetzt. Seitdem ging die Installationszahl neuer Systeme stetig bergab. Für 2018 hat der BSW-Solar nun 71.000 neue Solarwärmeanlagen in Deutschland gemeldet – weniger als in den Jahren des Marktaufbruchs zu Beginn der 2000er Jahre. 2017 waren 78.000 Systeme installiert worden. Gemessen an der Kollektorfläche beträgt der Marktrückgang acht Prozent. Eine griffige Erklärung für den steten Rückgang hat der Branchenverband nicht parat. Nur so viel: “Staatliche Förderprogramme sind oft unbekannt und weisen Lücken auf”, erklärt Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) fordert er deshalb eine Verbesserung der Anreize. Zudem dürften erneuerbare Energien und Energieeffizienz von der Politik nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Förderung: Was es an Zuschüssen gibt

Insgesamt erzeugen etwa 2,4 Millionen Solarwärmeanlagen in Deutschland umweltfreundliche Heizenergie. Der staatliche Zuschuss für die solare Heizungsmodernisierung eines Eigenheims beträgt in der Regel 3.600 Euro, mindestens aber 2.000 Euro. Sanierer, die sich für eine Solaranlage ausschließlich zur reinen Warmwasserbereitstellung entscheiden, erhalten mindestens 500, maximal 2.000 Euro. Mit bis zu 2.000 Euro fördert der Staat die Erweiterung einer bereits existierenden Sonnenheizung. Dazu muss das bisherige Heizsystem eine Kollektorfläche von vier bis höchstens 40 Quadratmeter aufweisen und bereits zwei Jahre im Einsatz gewesen sein. Wird bei einem Haus mit mehr als drei Wohneinheiten nachgerüstet, so werden bis zu 100 Quadratmeter Kollektorfläche mit 200 Euro pro Quadratmeter durch die sogenannte Innovationsförderung begünstigt. Im Neubau werden Solarwärmeanlagen derzeit nicht staatlich gefördert.

The post Zahl an Solarwärmeanlagen in Deutschland wächst langsam appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Schweiz: Pelletspreis im Februar 2019 bleibt stabil

22. Februar 2019 - 9:00

Pelletspreis im Februar 2019 Der Pelletspreis im Februar 2019 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 373,70 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um lediglich 0,2 Prozent erhöht. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Februar 2019 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 375 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,61 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,60) und Erdgas (10,34). Diese Zahlen beziehen sich auf Januar 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 386,41 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 372,96 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 361,85 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 348,34 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

The post Schweiz: Pelletspreis im Februar 2019 bleibt stabil appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Österreich: Pelletspreis im Februar 2019 steigt leicht

21. Februar 2019 - 9:00

Pelletspreis im Februar 2019 Der österreichische Pelletspreis im Februar 2019 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,6 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 250 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Februar 2019 laut PPA um 4,3 Prozent über dem im Februar vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 51,3 Prozent. Gas ist 56,8 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 271,40 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 246,60 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 248,70 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 214,53 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Januar 2019 um 0,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um vier Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Februar 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,20 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Januar 2019 um 0,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,5 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      5,11 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,73 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,02 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,21 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

The post Österreich: Pelletspreis im Februar 2019 steigt leicht appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Deutschland: Pelletspreis im Februar 2019 steigt weiter

20. Februar 2019 - 9:00

In Deutschland ist der Pelletspreis im Februar 2019 wie im Vormonat gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 269,81 Euro pro Tonne. Das sind 1,7 Prozent mehr als im Januar 2019.

“Es ist üblich, dass es in den Wintermonaten jeweils zu einem kleinen Preisanstieg kommt”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Im Vergleich zu den Preisen für fossile Energieträger, die starken Schwankungen unterliegen würden, habe sich der Preis für Holzpellets in den vergangenen Jahren als stabil erwiesen. Er zeige im Jahresverlauf eine typische U-Form. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,40 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 19,4 Prozent, der zu Erdgas 13 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 281,72 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 281,02 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 280,21 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 271,81 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 266,94 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 266,56 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 257,14 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 248,42 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 248,74 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

The post Deutschland: Pelletspreis im Februar 2019 steigt weiter appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Verband unzufrieden mit Absatz von Pelletsfeuerungen 2018

18. Februar 2019 - 9:00

Absatz von Pelletsfeuerungen 2010-2018 Die Branche konnte im vergangenen Jahr zwar drei Prozent mehr Pelletsfeuerungen verkaufen als im Jahr zuvor. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) ist dennoch unzufrieden. Er hatte sich mehr erhofft.

Deutscher Markt für Pelletsfeuerungen wächst langsam

33.225 Pelletsfeuerungen hat die Branche im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft. Zugebaut wurden 18.000 Kaminöfen, 14.500 Kessel und wasserführende Kaminöfen mit Leistungen bis 50 Kilowatt sowie 725 Kessel und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Leistungen über 50 Kilowatt. “Damit sind wir nicht zufrieden”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmemarkt sei mit rund 14 Prozent generell zu niedrig. Die politischen Maßnahmen zur Energiewende im Gebäudebereich würden nicht greifen, denn vor Ort würden die Menschen mit diesem Thema nicht erreicht. “Die moderne Holzenergie in Form von Pellets, das heißt, automatische, effiziente Systeme, die einen hochwertigen und sauberen Energieträger komfortabel und emissionsarm nutzen, sind praxiserprobt und könnten einen deutlich höheren Anteil erzielen.”

Pelletsfeuerungen in Deutschland Verband erwartet bessere Zukunft

Der Zuwachs im vergangenen Jahr rührt von einem besseren Verkauf bei Pelletskaminöfen her. Der Absatz von Pelletsfeuerungen bis 50 Kilowatt Leistung (Kessel und wasserführende Öfen) dagegen ging um drei Prozent zurück. Ebenso mussten die Hersteller bei Anlagen mit Leistungen über 50 Kilowatt ein Minus von zehn Prozent hinnehmen. Dennoch zeigt sich Bentele hinsichtlich der mittelfristigen Entwicklung zuversichtlich: “Zur ökonomischen Umsetzung der Energiewende wird man an der breit verfügbaren, preiswerten und mit hoher Klimaschutzrelevanz verbundenen Pelletfeuerung nicht vorbeikommen.” Für das Jahr 2019 rechnet der DEPV mit einer Zunahme des Zubaus von Pelletsfeuerungen um 1.600 auf 34.800 Anlagen, davon jeweils etwa die Hälfte Kaminöfen.

The post Verband unzufrieden mit Absatz von Pelletsfeuerungen 2018 appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Seiten