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Aktualisiert: vor 56 Minuten 9 Sekunden

Solarwärme als Gaspreisbremse ziehen

vor 2 Stunden 30 Minuten

Sonnenkollektoren als Gaspreisbremse Die Solarwirtschaft appelliert an den Bundestag, Solarwärme deutlich stärker für die Gaspreisbremse, die Energiesicherheit und den Klimaschutz zu nutzen.

Solarwärme mindert Brennstoffverbrauch

Die Bundesverbände der Solar- und Heizungsbranche haben Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, den Kauf von Solaranlagen von der Mehrwertsteuer zu befreien. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Anwendung einer entsprechenden EU-Empfehlung für den Erwerb von Solarstromanlagen zwar zu Recht geplant sei, jedoch nicht für Solarwärmesysteme. “Für das Erreichen des Regierungsziels, die Wärmeversorgung bis 2030 zu 50 Prozent klimaneutral zu gestalten, ist eine Verdreifachung der installierten solarthermischen Kraftwerksleistung auf Dächern und Freiflächen erforderlich”, erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW). Ergänzend zum Hochlauf der Wärmepumpe müsse daher die Solarthermie mittels besserer Anreize geboostert werden. Durch die Nachrüstung von Solarkollektoren lasse sich der Gasverbrauch von Heizungen um 30 bis 50 Prozent senken. In Kombination mit Wärmepumpen oder Pelletskesseln könne deren Strom- bzw. Holzbedarf entsprechend gesenkt werden.

BSW: Bundesregierung soll Solarwärme privilegieren

Auch in der aktuellen Novelle des Baugesetzbuches müsse die Solarthermie berücksichtigt werden, fordert der BSW. Durch eine baurechtliche Privilegierung der Errichtung solarer Heizkraftwerke im Außenbereich könnte die Energiewende auch im Fernwärmesektor um Jahre beschleunigt werden. Planungs- und Genehmigungsprozesse zur Errichtung von EE-Kraftwerken würden weiterhin viel zu lange dauern. “Was bei Flüssiggas-Terminals in wenigen Wochen gelingt, darf bei Solarkraftwerken nicht Jahre dauern”, kritisiert Körnig. Die Bundesregierung sucht händeringend nach Möglichkeiten, Erdgas einzusparen. Eine derart naheliegende und schnell anwendbare Lösung wie die Solarwärme darf jetzt nicht länger auf ihre Entfesselung warten.

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Hargassner übernimmt Pichler Metallbau

28. November 2022 - 7:00

Pichler Metallbau Das Heiztechnikunternehmen Hargassner aus dem oberösterreichischen Weng hat die Firma Pichler Metallbau aus Mondsee übernommen. Es bekommt mit ihr fundierte Kompetenz im Stahlbau.

Pichler Metallbau bleibt als Marke bestehen

Pichler Metallbau wird vollständig in die Hargassner-Gruppe integriert, soll als eigenständiges Unternehmen und als Marke aber bestehen bleiben. Die fünf Mitarbeiter der Firma fertigen unter anderem Beschattungssysteme, Carports und Wintergärten.”Die Mitarbeiter, die Produktionsstätte, der gute Ruf und die Kontakte des Unternehmens auf dem lokalen Markt kombiniert mit der Kraft und der Erfahrung von Hargassner bieten eine erstklassige Voraussetzung für eine weitere dynamische Entwicklung innerhalb der Hargassner Unternehmensgruppe”, ist sich Geschäftsführer Anton Hargassner sicher. Die Stahlbaufirma gegründet hat Hans Pichler 1930, als er eine Schlosserei seines Lehrherrn in der Mondseer Badgasse übernahm. Sein Sohn Hans hat das Unternehmen 1972 übernommen und die Geschäftstätigkeit international ausgebaut.

Geschäfte sollen normal weiterlaufen

Der Biomasse-Heizungsspezialist Hargassner beschäftigt rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie produzieren Pellets-, Hackgut- und Stückholzheizungen in einem Leistungsbereich von sechs bis 2.500 Kilowatt. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren international tätig. Es hat sich zu einem der führenden Anbieter für Biomasseheizkessel in Europa entwickelt. Die Übernahme von Pichler Metallbau sieht es als wichtiges Element der Geschäftsstrategie der Hargassner-Gruppe. “Wir sind sehr zufrieden, so einen Qualitätsbetrieb im Konzern integrieren zu dürfen und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit”, sagt Hargassner. Ziel sei es, Pichler Metallbau so friktionsfrei wie möglich in die Organisation von Hargassner einzugliedern und die aktuelle Auftragslage ohne Verzögerung für die Kunden weiter zu erfüllen.

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DEPV und VEH wollen Heizkostenentlastung für Heizöl und Holzpellets

25. November 2022 - 17:46

Heizkostenentlastung auch für Pellets? Mit dem Verband für Energiehandel Südwest-Mitte hat der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband seine Forderung nach einer Heizkostenentlastung für Holzpellets erneuert.

Pelletsbranche fordert, Holzpresslinge bei Heizkostenentlastung nicht zu benachteiligen

Die geplante Beschränkung der Gas- und Strompreisbremse auf leitungsgebundene Energieträger lässt rund 30 Prozent der Gebäude außen vor. Diejenigen nämlich, die mit Heizöl oder Holzpellets beheizt werden. Und das, obwohl Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihnen Preissteigerungen in ähnlicher Größenordnung wie Erdgas, Fernwärme oder Strom zu verkraften haben. Darauf weisen der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH) und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Sie fordern von der Bundesregierung eine Heizkostenentlastung für alle betroffenen Heizungsbetreiber im gleichen Umfang. Bereits im Oktober hatte die Pelletsbranche gemeinsam mit dem en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie auf die Benachteiligung durch die Gas- und Strompreisbremse hingewiesen.

Kritik: “Härtefallregelung reicht nicht”

“Die vorgesehene Härtefallregelung für Verbraucher mit Öl- und Pelletheizung über das Jobcenter ist kein gleichwertiger Ersatz”, erklärt VEH-Geschäftsführer Hans-Jürgen Funke. Besser wäre eine komplette Gleichbehandlung dieser Haushalte bei der sozialpolitisch begründeten Heizkostenentlastung. Außerdem sei die Härtefallregelung in den Gesetzentwürfen zur Gas- und Strompreisbremse noch nicht einmal im Detail enthalten, ergänzt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die konkrete Ausgestaltung bleibe unklar und scheine für die Betroffenen mit erheblichen Hürden verbunden zu sein.

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Wärmeszenario: 100 Prozent Erneuerbare bis 2045

24. November 2022 - 8:08

Wärmeszenario 2045: Erneuerbare stärken In seinem Wärmeszenario zeigt der Bundesverband Erneuerbare Energie, das erneuerbare Energien bis 2045 Deutschland vollständig mit Wärme versorgen können.

Wärmeszenario beschreibt einen Weg zu 100 Prozent erneuerbare Wärme

„Die Wärmewende gehört ganz oben auf die politische Prioritätenliste, sonst drohen weiter hohe Kosten und eine unsichere Versorgung“, sagt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Es sei nicht damit zu rechnen, dass die Gasspeicher im kommenden Winter wieder voll würden. Umso wichtiger sei es, dass erneuerbare Wärme fossile Energieträger vollständig ersetzen. In seinem Wärmeszenario 2045 zeichnet der Verband einen Weg dahin: Der erneuerbare Anteil an der Wärmeversorgung steigt demnach auf 54 Prozent im Jahr 2030. Ein mutiger Wärmepumpen-Hochlauf treibt die Anlagenzahl von derzeit 1,3 auf sechs Millionen bis zum Jahr 2030 und auf 14 bis 18 Millionen im Jahr 2045 hoch. Bei der Solarthermie ist bis zum Jahr 2030 ein vierfacher Zuwachs. Die Ausweitung nachhaltig erzeugter Bioenergie ist machbar. Die Tiefe Geothermie wird bis zum Jahr 2045 ebenfalls deutlich ausgebaut.

Für Wärmeszenario 2045 braucht es gesetzliche Regelungen

„Das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel von 50 Prozent Erneuerbarer Wärme bis 2030 ist ambitioniert, aber möglich und nötig“, sagt Peter. Erreichen lasse es sich aber nur, wenn der Rechtsrahmen schnell angepasst werde. Als wichtigste Forderungen des BEE nennt sie, erneuerbare Energien bei der kommunalen Wärmeplanung von vornherein in den Blick zu nehmen, im Gebäudeenergiegesetz eine Verankerung der Pflicht zur Nutzung von 65 Prozent erneuerbaren Energien ab 2024 vorzunehmen sowie eine dauerhafte Finanzierung und planbare Weiterentwicklung der Förderprogramme auf den Weg zu bringen. Außerdem brauche es eine Fachkräfteoffensive, um die Wärmewende in den Wohnungen und Häusern auch umzusetzen.

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Ofenführerschein: Ofenbesitzer:innen online schulen

22. November 2022 - 7:00

Ofenführerschein Weniger Schadstoffe durch bessere Bedienung – das ist das Ziel des Ofenführerscheins. Städte und Gemeinden können die Online-Trainings ab sofort anbieten.

Ofenführerschein virtuell bestehen

Beim Ofenführerschein handelt es sich um ein zweistündiges Online-Seminar auf der Trainingsplattform Ofenakademie.de. In mehreren Lektionen erklären Expert:innen, wie sich einen Holzofen richtig in Betrieb nehmen und betreiben lässt – von der Lagerung des Holzes über das Anzünden und Nachlegen bis hin zu Reinigung und Wartung. Am Ende steht ein kurzer Test. Wer ihn besteht, erhält den persönlichen Ofenführerschein per Email. Die Marketingagentur Kontext-Kontor in Halle (Westfalen) hat die Trainingsplattform Ofenakademie.de entwickelt und bietet Klimaschutzmanager:innen vor Ort ein umfassendes Media- und Servicepaket. “Die Trainingsplattform ermöglicht einen Schnellstart binnen weniger Tage sowie eine sichere Umsetzung der Aktion”, erklärt Geschäftsführer Max Kummrow. Mir ihr ließen sich viele tausend Teilnehmer:innen gleichzeitig schulen.

Richtiger Umgang mit Holzofen vermindert Emissionen

Ofenbesitzer:innen können mit der Schulung viel erreichen: zum einen gezielt Brennholz sparen, zum anderen die Umwelt entlasten. Denn die zwölf Millionen Holzöfen in den deutschen Haushalten sollen laut Umweltbundesamt für 20 Prozent der vom Menschen verursachten Schadstoffemissionen verantwortlich sein. Über die Menge der Schadstoffe entscheidet der falsche oder richtige Umgang mit Brennstoff und Ofen. So haben österreichische Forscher:innen laut Kummrow herausgefunden, dass es durch einen optimierten Betrieb möglich ist, die Feinstaubbelastung um 42 Prozent, den CO-Ausstoß um bis zu 53 Prozent und die Menge organischer Schadstoffe um bis zu 67 Prozent zu reduzieren.

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Bayerwald Pellets liefert jetzt ENplus-Qualität

21. November 2022 - 7:00

Bayerwald Pellets Brennstoffproduzent Bayerwald Pellets darf seine Holzpresslinge nun unter der Identifikationsnummer 500 als ENplus-Ware ausliefern. Das Siegel bürgt für Qualität.

Bayerwald Pellets produziert seit 2001

Die in der Unternehmensgruppe Holz Schiller in Regen in Niederbayern tätige Firma Bayerwald Pellets startete für über 20 Jahren als einer der ersten mit der Herstellung von Holzpellets in Bayern. Bayerwald Pellets produziert am Standort der Firma Holz Schiller in Regen, einem führenden Produzent von astreinem Leimholz. Im vergangenen Jahr waren es 38.000 Tonnen ENplus-A1-Pellets. “Vom zertifizierten und qualifizierten Handel gelieferte Pellets sind letztlich die Basis für den reibungslosen Heizungsbetrieb”, erklärt Betriebsleiter Josef Reith, warum sich das Unternehmen nun seine Produktion und Logistik nach den ENplus-Standards prüfen lässt. Einen Großteil der produzierten Menge vermarktet der Energiedienstleister Maier & Korduletsch.

Über ENplus

Das Zertifizierungsprogramm ENplus sorgt weltweit für höchste Qualität bei Holzpellets. In Deutschland prüft das Deutsche Pelletinstitut beim Hersteller nicht nur die Einhaltung der internationalen Qualitätsvorgaben, sondern kontrolliert auch, ob die strengen Anforderungen an Belieferung und Logistik eingehalten werden. Stand November 2022 umfasst das ENplus-Programm für Holzpellets 541 produzierende Werke, 540 Händler und zwei Dienstleistungsanbieter in 47 Ländern. Dabei übernimmt Deutschland mit 47 zertifizierten Produzenten an 58 Werksstandorten, 149 Händlern und einem Dienstleister eine führende Rolle. Deutschland zählt mit einer Produktionsmenge von über 3,3 Millionen Tonnen im Jahr 2021 zu den mit Abstand größten Produzenten von ENplus-zertifizierten Pellets. Die Menge entspricht knapp 25 Prozent der weltweiten ENplus-Jahresproduktion 2021.

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Österreich: Pelletspreis im November 2022 geht erstmals seit langem wieder runter

19. November 2022 - 13:12

Österreichischer Pelletspreis im November 2022 Der österreichische Pelletspreis im November 2022 ist gegenüber dem Vormonat um 4,4 Prozent gesunken. Erstmals seit März 2022. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 605,60 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im November 2022 laut PPA um 143,2 Prozent über dem vor einem Jahr. Heizöl extraleicht ist um 33,8 Prozent teurer

Österreicher Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West (Tirol und Vorarlberg): 622,60 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 602,50 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 602,30 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im November 2022 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 10,21 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Oktober 2022 um 8,1 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 145,90 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 518,04 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Oktober 2022 um 4,7 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 144,3 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 12,36 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas (Bestandstarife): 12,75 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl: 16,54 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom (Bestandstarife): 25,54 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Erdgas (Neutarife): 25,55 Eurocent pro Kilowattstunde
  6. Strom (Neutarife): 59,86 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im November 2022 sinkt wieder etwas

17. November 2022 - 7:00

Deutscher Pelletspreis im November 2022 In Deutschland ist der Pelletspreis im November 2022 um 9,2 Prozent gesunken. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 675,48 Euro pro Tonne.

“Die Lager der meisten privaten Pelletkunden sind voll. Nach der Einlagerungshektik im Sommer 2022 führt das aufgrund der nun ausbleibenden Nachfrage zu sinkenden Preisen”, erläutert DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Einige Händler würden Preise deutlich unter dem jetzt veröffentlichten Durchschnittswert melden. Der Pelletspreis im November 2022 liegt 152,9 Prozent über dem vor einem Jahr. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit pro Kilowattstunde 13,51 Eurocents.

Deutscher Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 677,56 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 687,85 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 723,26 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 661,31 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 674,35 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 703,60 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 642,42 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 653,69 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 679,52 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Baywa eröffnet neues Holzpelletslager

15. November 2022 - 7:00

Baywa-Holzpelletslager in Schlacht Ein neues Holzpelletslager mit angeschlossenem Vertriebsbüro hat der Bau-, Energie- und Landwirtschaftskonzern Baywa in Schacht im oberbayerischen Landkreis Ebersberg eröffnet.

Baywa betreibt 16 Holzpelletslager

Mit unserem neuen Lager in Glonn verdichten wir unser Logistiknetz weiter. So können wir die Versorgung unserer Kunden mit Holzpellets auch bei erhöhter Nachfrage schnell und flexibel sicherstellen”, erklärt sagt Emil Sopper, Leiter der Geschäftseinheit Holzpellets bei der Baywa. Dafür sei das neue Lager ideal gelegen: Die gute Anbindung an die A8, die Ostumgehung München und die B304 würden für den Standort sprechen, um kurze Transportwege im Sinne der Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Auf einer Lagerfläche von 680 Quadratmetern lagert das Unternehmen 2.500 bis 3.000 Tonnen Holzpellets. Produziert werden sie in einem Umkreis von 200 Kilometer – in Sägewerken mit einer angeschlossenen Pelletsproduktion. Mit dem neuen Standort in Glonn unterhält die Baywa inzwischen 16 eigene Lager mit einer Gesamtkapazität von 73.000 Tonnen.

Baywa zählt zu den marktführenden Pelletsanbietern in Deutschland

Baywa lässt in vier Werken jedes Jahr rund 300.000 Tonnen Holzpellets produzieren. Der Konzern liefert die notwendigen Sägenebenprodukte in die Werke und vermarktet die hergestellten Pellets. Mit einem jährlichen Handelsvolumen von 750.000 Holzpellets gehört er zu den größten Anbietern in Deutschland und bezeichnet sich als Marktführer in Süddeutschland. Bundesweit liegt das Volumen verkaufter und verbrauchter Holzpellets aktuell bei gut 2,9 Millionen Tonnen jährlich. Pellets bestehen zu 90 Prozent aus Schnittholzresten im Sägewerk und zu 10 Prozent aus nicht sägefähigem Waldholz, das bei der Holzernte anfällt. Sie sind damit immer ein Nebenprodukt. „Der Baum ist auch viel zu wertvoll, um ihn zu fällen und zu Pellets zu verarbeiten“, sagt Sopper.

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BAFA-Monatsstatistik Oktober 2022

14. November 2022 - 7:00

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2022 Die Antragszahlen bleiben auf niedrigem Niveau: Laut der BAFA-Monatsstatistik Oktober 2022 ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze mit 15.702 gegenüber dem Vormonat um 15 Prozent gesunken.

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2022

Im Oktober2022 gingen 847 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind elf Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 1.975 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 17 Prozent mehr. Außerdem sind 11.895 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 15 Prozent weniger als im September 2022.

Wie aktuell gefördert wird

Der Standardzuschuss für Holzfeuerungen ist von 35 auf zehn Prozent gesunken. Bei einem Heizungstausch erhöht er sich um zehn Prozent. Den Bonus gibt es künftig nicht nur beim Ersatz einer Ölheizung, sondern auch bei einer über 20 Jahren alten, mit Gas betriebenen Heizungsanlage. Weiterhin entfällt der Bonus von fünf Prozent für eine Gebäudeenergieberatung mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (sogenannter iSFP-Bonus). Statt einem maximalen Fördersatz von 55 Prozent gibt es somit für Biomasse-Ökoheizungen künftig nur noch höchstens 25 Prozent. Wärmepumpen dagegen können bis zu 40 Prozent gefördert werden (vorher: maximal 50 Prozent).

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Schweiz: Pelletspreis im November 2022 bleibt hoch

11. November 2022 - 7:00

Schweizer Pelletspreis im November 2022 Der Schweizer Pelletspreis im November 2022 ist mit durchschnittlich 666 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im November 2022 liegt laut Pelletpreis.ch 83,8 Prozent über dem vor einem Jahr, als er 362,30 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 25 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von drei Tonnen: 681,08 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von fünf Tonnen: 664,38 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von acht Tonnen: 652,57 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen: 636,75 Franken

Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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BAFA-Monatsstatistik September 2022

10. November 2022 - 7:00

D BAFA-Monatsstatistik September 2022 as war abzusehen: Die Änderungen bei der Förderung haben die Antragszahlen einbrechen lassen. Laut der BAFA-Monatsstatistik September 2022 betrug die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze lediglich 18.364.

BAFA-Monatsstatistik September 2022

Im September 2022 gingen 954 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 2.374 Anträge erhalten. Außerdem sind 13.970 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen. Für Wärmenetze gingen 1.070 Anträge ein. Die Zahlen zeigen die Auswirkungen der zum 15. August geänderten Förderbedingungen, die sich besonders für Pelletsheizungen verschlechtert haben.

Wie aktuell gefördert wird

Der Standardzuschuss für Holzfeuerungen ist von 35 auf zehn Prozent gesunken. Bei einem Heizungstausch erhöht er sich um zehn Prozent. Den Bonus gibt es künftig nicht nur beim Ersatz einer Ölheizung, sondern auch bei einer über 20 Jahren alten, mit Gas betriebenen Heizungsanlage. Weiterhin entfällt der Bonus von fünf Prozent für eine Gebäudeenergieberatung mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (sogenannter iSFP-Bonus). Statt einem maximalen Fördersatz von 55 Prozent gibt es somit für Biomasse-Ökoheizungen künftig nur noch höchstens 25 Prozent. Wärmepumpen dagegen können bis zu 40 Prozent gefördert werden (vorher: maximal 50 Prozent).

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Förderung sieht Solarpflicht für Holzkessel vor

3. November 2022 - 8:00

Solarpflicht bei Pelletsförderung geplant Ab dem kommenden Jahr soll es für Holzkessel nur noch eine Förderung durch die BEG geben, wenn gleichzeitig eine Solarthermieanlage installiert wird. Verbände kritisieren die Solarpflicht.

Solarpflicht schränkt Technologieoffenheit ein

Wer sich künftig gefördert einen Pelletskessel in seinen Keller hieven lassen will, muss die Monteure auch auf sein Dach beordern, um Sonnenkollektoren zu installieren. Ansonsten gibt es keinen staatlichen Zuschuss für die Heizung mehr. So sieht es die Novelle für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ab 2023 vor. Heizungsverbände sehen in der Bestimmung eine ungerechte Benachteiligung für Holzheizungen. Außerdem sieht der Entwurf weitere deutliche Fördersatzsenkungen und deutliche Verschärfungen der technischen Mindestanforderungen vor. “Die zusätzliche Verschärfung durch das Junktim der Förderung von Holz- und Pelletfeuerungen mit Solarthermieanlagen würden die bereits stark reduzierten Möglichkeiten für eine Förderung von Holzfeuerungen nahezu komplett beseitigen”, kritisieren Heizungsverbände in einer gemeinsamen Stellungnahme. Spätestens mit Ihrer aktuellen Änderung der BEG-Richtlinien wäre eine Technologieoffenheit innerhalb der Erneuerbaren obsolet. “Die Änderungen wären faktisch das Ende der Förderung moderner Holzenergiefeuerungen, mit sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die von der Bundesregierung nicht gewollt sein können”, heißt es in der Stellungnahme.

Verbände befürchten soziale Schieflage durch Solarpflicht

Unter der geplanten Änderung werden den Verbänden zufolge vor allem sozial schwächer gestellte Hausbesitzer leiden, deren Gebäude häufig in einem schlechten energetischen Zustand sind und einen hohen Wärmebedarf aufweisen. “Diese Gebäude sind zur Umrüstung auf moderne Holzenergie prädestiniert, da das meist mit wenig Aufwand und ohne teure Begleitinvestitionen möglich ist”, schreiben sie in ihrer Stellungnahme. Mit dem geplanten Kahlschlag bei der Förderung schließe der Bund viele dieser Gebäudebesitzer von der Energiewende aus. In den vergangenen Jahren seien viele alte Ölheizungen durch hochmoderne Holzfeuerungen ausgetauscht worden. Diese Entwicklung sehen die Verbände mit den geplanten neuen Förderbestimmungen in Gefahr: “Die Wahl der Hausbesitzer würde, für den Fall, dass sie sich für Holz- und Pelletkessel entscheiden, vor allem auf technisch rudimentäre Feuerungen fallen, die bei gesetzlichen Vor-gaben in Sachen Effizienz und Luftreinhaltung allenfalls den gesetzlichen Mindeststandard einhalten.” Zu den unterzeichnenden Verbänden gehören unter anderem der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband und der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik.

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CO2-Neutralität von Holz: Wissenschaftler:innen unterschreiben Brief an EU

2. November 2022 - 8:00

Statement für CO2-Neutralität von Holz Zahlreiche Wissenschaftler:innen aus Forschung und Lehre haben eine Petition unterzeichnet, in der sie auf die CO2-Neutralität von Holz hinweisen.

Wissenschaft streitet für CO2-Neutralität von Holz

Der ehemalige Hochschulprofessor für Forstwirtschaft Roland Irslinger hat unter seinen Aufruf zur Notwendigkeit einer klimafreundlichen Waldbewirtschaftung die Unterschriften von mehr als 600 internationalen Wissenschaftler:innen gesammelt. Darin betonen die Unterzeichnenden, dass Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern CO2-neutral ist, da der Wettbewerb zwischen den einzelnen Bäumen und Verluste aus Naturkatastrophen durch eine regulierte Bestandsdichte ersetzt werden. Weiterhin bekräftigen sie, dass eine nachhaltige Waldbewirtschaftung langfristig die biologische Vielfalt, die Produktivität und die Vitalität der Wälder erhält. Der öffentliche Brief richtet sich an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, und den Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel. Der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) sieht in ihm ein wichtiges Signal für eine wissensbasierte Klima-, Energie- und Forstpolitik und als Chance, die derzeit größte heimische Quelle nachwachsender Rohstoffe und Energieträger nicht zu verlieren.

CO2-Neutralität von Holz auch bei energetischer Nutzung gegeben

Ein Verbot der energetischen Holznutzung aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern sowie die Erhöhung des Anteils geschützter Wälder in der EU halten die Unterzeichnenden für nicht geeignet, die europäische Klimaschutzpolitik zu unterstützen. Brennholz falle bei der Waldpflege oder der Holzernte an. Dieses Holz eigne sich nicht für andere stoffliche Verwendungen. Zu Scheitholz und Hackschnitzel aufbereitet würden insbesondere dürre, krumme und von Fäulnis befallene Stammabschnitte oder solche mit morscher Basis, Äste und Kronenmaterial sowie minderwertiges Sturm- oder Käferholz. Aber auch aus den Reststoffen der Sägewerke ließen sich etliche Tonnen an Holzpellets gewinnen. Ein Teil dieser Biomasse verbleibe dabei aus Gründen des Artenschutzes im Wald und dient als Lebensraum für Organismen.

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Österreich: Pelletspreis im Oktober 2022 weiter gestiegen

1. November 2022 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im Oktober 2022 Der österreichische Pelletspreis im Oktober 2022 ist gegenüber dem Vormonat um 11,3 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 633,60 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2022 laut PPA um 168 Prozent über dem vor einem Jahr. Heizöl extraleicht ist um 31,1 Prozent teurer

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2022 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West (Tirol und Vorarlberg): 644,10 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 637,60 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 618,00 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Oktober 2022 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 11,11 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber September 2022 um 9,9 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 173,2 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 543,47 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber September 2022 um 11,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 167,8 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Erdgas (Bestandstarife): 12,12 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Pellets: 12,93 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl: 16,97 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom (Bestandstarife): 25,54 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Erdgas (Neutarife): 25,55 Eurocent pro Kilowattstunde
  6. Strom (Neutarife): 51,35 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Feuerstätte und Lüftungsanlage sicher und gemeinsam betreiben

31. Oktober 2022 - 8:00

Holzofen und Lüftungsanlage Damit sich der Festbrennstoffofen und die Lüftungsanlage in einem luftdichten Gebäuden nicht in die Quere kommen, braucht es Sicherheitseinrichtungen oder einen raumluftunabhängigen Betrieb. Ein Expertenkreis verschiedener Verbände hat dazu eine Übersicht erstellt.

Damit die Lüftungsanlage dem Ofen nicht die Luft wegnimmt

Omas Kohleofen konnte sich seine Verbrennungsluft noch aus der Stube holen. Ausgegangen ist sie ihm nie – wegen undichter Fenster und nicht gedämmter Gemäuer. Bei den gedämmten Wohnhäusern heutzutage ist das nicht mehr so ohne weiteres möglich. Dazu sind sie zu luftdicht gebaut, um Wärmeverluste zu mindern und die Energieeffizienz zu steigern. Stattdessen läuft eine Lüftungsanlage, die automatisch für den nötigen Luftaustausch sorgt. Wenn gleichzeitig der Ofen bollert, kann das zu gefährlichen Situationen führen. Sollte es zu einem Störfall bei der Lüftungsanlage kommen, weil zum Beispiel der Filter oder die Ansaugöffnung verstopft ist oder der Zuluftventilator ausfällt während der Abluftventilator weiterläuft, könnte im Gebäude ein Unterdruck entstehen. Rauchgas könnte aus dem Ofengerät in den Wohnraum gezogen werden. Die Gefahr, dass ein Unterdruck im Wohnhaus entsteht, besteht noch viel mehr bei den wesentlich leistungsstärkeren Dunstabzugshauben, wenn sie über ein Gebläse den Küchendunst ins Freie fördern.

Übersicht beschreibt mögliche Kombinationen von Feuerstätte und Lüftungsanlage

Deshalb erlauben die Feuerungsverordnungen den gleichzeitigen Betrieb eines Holzofens oder -kamins mit einer kontrollierten Wohnungslüftung oder einer luftabsaugenden Einrichtung nur unter der Vorgabe, dass eine Sicherheitseinrichtung vorhanden ist. Das Überwachungssystem kontrolliert die Differenz zwischen dem Druck im Gebäude und außerhalb. Mit Kontrollgeräten können der Holzofen und die Lüftungsanlage gleichzeitig laufen. Kommt es zu einer Störung, schalten sie eines der Geräte aus. Ohne die Kontrollgeräte dürfen in den meisten Fällen nur raumluftunabhängige Öfen heizen, die sich ihre Verbrennungsluft über einen an einem Stutzen montiertes Rohr von außerhalb des Gebäudes ansaugen. Um die Abstimmung zwischen den Gewerken zu vereinfachen und die praktische Umsetzung zu verbessern, hat ein Expertenkreis eine Übersicht zum gemeinsamen Betrieb von Festbrennstoff-Feuerstätten und Lüftungsanlagen sowie Lüftungsgeräten erarbeitet. Sie listet mehr als 30 Kombinationen und nennt die erforderlichen Dokumente, mit denen der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger den sicheren Betrieb nach den Regelwerken bestimmen kann.

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Solarluftkollektoren: Mit der Sonne lüften

27. Oktober 2022 - 8:00

Zwei Solarluftkollektoren für ein Wohnhaus Viel heiße Luft um nichts, heißt es normalerweise. Bei Solarluftkollektoren muss es heißen: Viel heiße Luft, die viel bringt.

Solarluftkollektoren funktionieren überall

Solarluftkollektoren können Gebäude effizient und günstig heizen, lüften und entfeuchten. Sie lassen sich vielseitig einsetzen – ob zum Heizen oder Kühlen, zum Lüften oder Trocknen, ob auf Dächern von Wohnhäusern und Berghütten oder als Fassade von Gewerbe- und Industriegebäuden. In den Alpen halten sie entlegene Berghütten über den Winter trocken, in Europa und Südamerika versorgen sie Ferien- und Wohnhäuser mit warmer Frischluft. Mit Solarluftkollektoren lassen sich außerdem land- und forstwirtschaftliche sowie industrielle Produkte günstig und ohne großen technischen Aufwand trocknen. Sie ähneln herkömmlichen Wasserkollektoren mit einem Absorber in einem wärmegedämmten und mit Glas abgedeckten Blechrahmen. Bei anderen Modellen handelt es sich um gelöcherte Absorberbleche, die sich vor Fassaden montiert lassen. Auf ihnen bilden sich bei Sonneneinstrahlung kleine Wärmepolster, die sich mit einem Lüfter durch die Löcher absaugen lassen.

So funktionieren die Solarluftkollektoren

Das Funktionsprinzip ist bei allen Typen das gleiche: Die Kollektoren ziehen Außenluft mit einem Ventilator an, erwärmen sie und blasen sie über ein isoliertes Rohr in das Gebäude. Dort nimmt der trockene Luftstrom die Feuchtigkeit auf und transportiert sie nach draußen. Gleichzeitig heizen die Sonnenfänger. Sie können die Außenlufttemperatur um bis zu 50 Grad Celsius erhöhen. Ist die gewünschte Raumtemperatur erreicht, schalten sie mit Hilfe eines Thermostats automatisch ab. Luft bietet als Wärmeträger einige Vorteile: Sie ist ungiftig und kostet nichts. Sie kann nicht einfrieren und unter normalen Druckverhältnissen nicht überhitzen. Deshalb muss man sich keine Gedanken über Maßnahmen zum Frost- oder Überhitzungsschutz machen. Lecke im Verteilsystem bleiben für die Bausubstanz folgenlos. Luft ist zwar kein optimaler Wärmespeicher, aber sie erwärmt sich schnell und lässt sich einfach verteilen.

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Westerwälder liefert Pellets mit E-Silo-Lkws aus

25. Oktober 2022 - 8:00

Neuer E-Silo-Lkw von Westerwälder Pelletsproduzent Westerwälder setzt auch beim Transport auf Umweltfreundlichkeit: Seit Ende August liefert er den Ökobrennstoff auch mit einem elektrisch angetriebenen Silo-Lkw. Weitere sollen folgen.

 Westerwälder senkt CO2-Fußabdruck mit E-Fahrzeugen

Westerwälder-Chef Markus Mann war schon länger auf der Suche nach eine umweltfreundlichen Alternative beim Pelletstransport. Denn der Weg der Lastwagen vom Werk bis zum Kunden hat bislang einen Teil des überaus geringen CO2-Fußabdrucks der Westerwälder Holzpellets verursacht. Bei der Schweizer Firma Designwerk, die zur Volvo-Gruppe gehört, ist er fündig geworden. Sie ist auf Spezialfahrzeuge und E-Lkw mit großen Reichweiten und Nutzlasten spezialisiert. Die Batteriekapazität ihres Modells Mid Cab Semi 4x2T von 450 Kilowattstunden ist so üppig dimensioniert, dass sie auch im Winter die höchstens 250 anfallenden Tageskilometer reicht – plus Reserve. Die Batterie liefert nicht nur den Strom für den Elektromotor, sondern auch für den Kompressor, um die Pellets in die Brennstofflager blasen zu können.

Pelletsproduzent produziert eigenen Ökostrom für die E-Silo-Lkws

Die ersten Erfahrungen mit dem neuen Gefährt sind so gut ausgefallen, dass Mann bereits die nächsten vier E-Silo-Lkws bestellt hat. Volvo liefert sie direkt aus dem schwedischen Göteborg in den Westerwald. Bis Ende Februar 2023 sollen insgesamt sieben der zwölf von Westerwälder zur Lieferung genutzten Lkws vollelektrisch unterwegs sein, denn auch den E-Actros von Mercedes will der Firmenchef “ausprobieren”. Den Strom für die Fahrzeuge erzeugt Westerwälder aus Biomasse, Sonne und Wind auf dem eigenen Firmengelände. Reicht er nicht aus, beschafft ihn der Pelletsproduzent über Verträge aus Wasserkraftwerken.

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PVT: Mit der Abwärme von Solarzellen heizen

24. Oktober 2022 - 8:00

PVT-Kollektoren PVT-Kollektoren, auch Hybridkollektoren genannt, erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Sie wandeln das Sonnenlicht effizienter als ein Photovoltikmodul oder ein Solarthermiekollektor alleine.

PVT gibt es in unterschiedlichen Bauformen

Bei den Hybridkollektoren lassen sich zwei Bauformen sich unterscheiden: Abgedeckte PVT ähnelt üblichen Thermiekollektoren, außer dass Solarzellen unter der Glasabdeckung oder direkt auf dem Absorber angebracht sind. Sie können übliche Warmwassertemperaturen erzeugen. Bei nicht abgedeckter PVT handelt es sich dagegen meist um Standard-Photovoltaikmodule, deren Abwärme ein an ihrer Rückseite montierter Wärmetauscher abführt. Bei ihnen steht die Stromerzeugung im Vordergrund, allerdings lässt sich auch die Zellen-Abwärme trotz niedriger Temperaturen nutzen. Zum Beispiel in der Kombination mit Wärmepumpen. Die Solarzwitter liefern erstens den Strom, den die Wärmepumpe für ihre Kompressoren benötigt. Und das besonders effizient, da die Hybride zweitens durch die Kühlwirkung mehr Stromertrag erzielen. Drittens können sie bei Sole/Wasser-Anlagen die Erdwärmekollektoren oder -sonden aufheizen. Die höhere Quellentemperatur lässt die Wärmepumpe effizienter arbeiten.

Hybridkollektoren funktionieren

Einen Schritt weiter ist die Firma Consolar gegangen. Die Firma hat einen PVT-Kollektor entwickelt, der einer Wärmepumpe direkt als Wärmequelle dient – ohne die Geräusche eines Außengeräts zu erzeugen oder eine Bohrung für eine Erdwärmesonde zu benötigen. Dazu hat Consolar den Wärmeübertrager auf der Rückseite des Photovoltaikmoduls für die Wärmeaufnahme von Umgebungsluft optimiert. Weil der Kollektor gleichzeitig Luft- und Strahlungsenergie nutzt, kann er höhere Temperaturen erzielen. Die meisten kommerziellen PVT-Lösungen haben laut der Arbeitsgruppe IEA SHC Task 60 der Internationalen Energieagentur ihre Funktionstüchtigkeit bewiesen. Für erforderlich hält sie jedoch eine Senkung der Kosten um den Faktor 1,5 bis zwei, entweder durch eine Erhöhung der Produktionsmengen oder durch Verbesserungen bei der Technologie beziehungsweise durch einen Mix aus beidem.

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proPellets Austria wehrt sich gegen den Vorwurf von Preisabsprachen

22. Oktober 2022 - 8:00

Argument gegen Preisabsprachen in Österreich Der österreichische Branchenverband proPellets Austria hat eine Hausdurchsuchung durch die Bundeswettbewerbsbehörde bestätigt, dementiert aber den Verdacht von Preisabsprachen unter den heimischen Pelletsproduzenten und -händlern.

Bundeswettbewerbsbehörde ermittelt zu Preisabsprachen in der Pelletsbranche

Die Bundeswettbewerbsbehörde hat zwischen dem 18. und 20. Oktober 2022 eine Reihe von Hausdurchsuchungen bei Pelletsproduzenten und -händlern sowie beim Branchenverband proPellets Austria (PPA) durchgeführt. “Es besteht der Verdacht, dass die Unternehmen die Preise abgesprochen, Kunden aufgeteilt sowie den Absatz gemeinsam eingeschränkt beziehungsweise kontrolliert haben”, teilt die Behörde mit. PPA-Geschäftsführer Christian Rakos zeigte sich anschließend überzeugt, dass die Bundeswettbewerbsbehörde keinerlei Fehlverhalten des Verbandes zutage fördern werde. Er nennt stattdessen drei Gründe für den massiven Preisanstieg bei Holzpellets: “Die Produktionskosten für Pellets sind gestiegen, die Nachfrage nach Pellets ist sehr hoch und es gibt in Europa kriegsbedingte Lieferausfälle.”

So argumentiert der österreichische Pelletsverband gegen den Vorwurf von Preisabsprachen
  1. Die Preisunterschiede zwischen den unterschiedlichen Anbietern waren noch nie so hoch wie im vergangenen Jahr. Die durchschnittliche Variation der Preise (die sogenannte Standardabweichung) lag im vergangenen August bei 60 Euro pro Tonne. Dem gegenüber lag die mittlere Abweichung der Preise vom Durchschnittspreis in den Jahren 2017 bis 2021 bei rund zehn Euro pro Tonne.
  2. Der internationale Preisvergleich zeigt, dass die Pelletspreise in Österreich signifikant niedriger sind als in Deutschland, Italien und der Schweiz. Preisabsprachen müsste zu dem gegenteiligen Effekt führen. Während im Oktober der durchschnittliche Pelletspreis in Österreich bei 633 Euro pro Tonne lag musste man in der Schweiz 673 Euro pro Tonne bezahlen, in Deutschland 743 Euro pro Tonne und in Italien wurden Pellets um über 800 Euro pro Tonne verkauft.
  3. Die österreichischen Pelletsexporte im laufenden Jahr bis Juli waren um elf Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Das bedeutet, dass heimische Hersteller trotz des vergleichsweise niedrigen Preisniveaus in Österreich der Versorgung des Heimmarkts Priorität eingeräumt haben und auf Gewinne aus dem Export in hochpreisigere Länder verzichtet haben. Die Verknappung am heimischen Markt gab sich aus einer Reduktion der heimischen Pelletsimporte, die aufgrund der allgemeinen Verknappung in Europa bei insgesamt 21 Prozent lag. Die Importe aus den Hauptimportländern Tschechien und Deutschland sanken fast auf die Hälfte der Menge des Vorjahrs.

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