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Aktualisiert: vor 3 Minuten 37 Sekunden

Stefan Ortner: „Pellets stehen für modernes und klimaschonendes Heizen“

vor 27 Minuten 26 Sekunden

Stefan Ortner Ökofen feiert 30 Jahre Firmenbestehen. In dieser Zeit hat der österreichische Hersteller etwa 90.000 Pelletsheizungen produziert. Geschäftsführer Stefan Ortner spricht im Interview mit Pelletshome.com über den Pioniergeist seines Vaters und gibt eine Einschätzung zum aktuellen Pelletsmarkt.

Herr Ortner, vor 30 Jahren hat ihr Vater die Firma Ökofen gegründet. Wir haben Sie die Zeit erlebt?
Die Anfangsjahre nach der Firmengründung waren nicht einfach. Sie waren geprägt von einem unglaublichen Arbeitspensum meiner Eltern und oftmals von angespannten Situationen. Vor allem in der Anfangszeit mussten sie viel Zeit und Geld in das Unternehmen stecken. Auch wenn das Einkommen für eine 6-köpfige Familie nicht immer gesichert war, glaubten alle stets an den Erfolg von erneuerbarer Energie und kämpften dafür. Zudem war es überaus positiv, die beständige Weiterentwicklung des Unternehmens zu verfolgen, wie die Zahl der Kunden und Vertriebspartner sich immer weiter vergrößerte.

Inzwischen arbeiten Sie in der Geschäftsführung der Firma. War es für Sie schon immer klar, in das väterliche Unternehmen einsteigen zu wollen?
Mein Einstieg in das Unternehmen war nicht immer klar. Zuerst habe ich einen handwerklichen Beruf erlernt, mich dann nach Abschluss meines Studiums aber relativ rasch dafür entschieden, bei Ökofen einzusteigen und die Nachfolge meiner Eltern anzutreten. Es war vor allem die Chance, in unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag für die Energiewende zu leisten, die mich besonders motivierte.

Wie feiern Sie das Firmenjubiläum?
Zum einen haben wir die Internetseite oekofen-30.com erstellt. Darauf bieten wir unseren Kunden und Heizungsbauern ein Gewinnspiel an, bei dem sie hochwertige Preise gewinnen können. Es soll in erster Linie ein Dank für die langjährige Partnerschaft und das Vertrauen in die Marke Ökofen sein. Neben dem Gewinnspiel lassen wir in einem Video unsere 30-jährige Geschichte nochmal Revue passieren. Wir geben einen Einblick in unsere Anfangszeit und bieten einen Ausblick in die Zukunft. Nicht nur digital wollen wir das Jubiläum aufgreifen. Auch vor Ort wollen wir mit unseren MitarbeiterInnen, Partnern und Kunden feiern. Dafür veranstalten wir im Juni 2020 ein großes Event. Stattfinden wird es in unserer Zentrale in Niederkappel. Nachdem wir in den nächsten Wochen mit der Erweiterung unserer Produktionshalle starten, werden wir das das Event in der neuen Halle feiern.

Ökofen ist der einzige Holzkesselhersteller, der sich auf Pellets spezialisiert hat. Warum?
Holzpellets ermöglichen als einziger Energieträger, Wärme zu 100 Prozent erneuerbar und komfortabel zu erzeugen. Der Brennstoff bietet unschlagbare Vorteile wie Nachhaltigkeit, Preisstabilität und Ressourcenschonung. Daher stellt eine Pelletsheizung den bestmöglichen Ersatz für die Millionen Ölheizungen in Europa und Nordamerika dar, da bei einem Wechsel auf keinerlei Komfort verzichtet werden muss. Das unglaubliche Potenzial hat mein Vater Anfang der 90-er Jahre als Erster in Mitteleuropa entdeckt und die passende Heizung entwickelt. Kurz darauf hat er 1997 die erste typengeprüfte Pelletsheizung präsentiert. Um weiterhin Vorreiter in der Branche zu bleiben, nutzte mein Vater diesen Vorsprung und setzte sich selbst den Anspruch der Technologieführerschaft. In einem dynamischen Marktumfeld schafft man das nicht, wenn man sich nicht konsequent auf ein Thema spezialisiert. Die erfolgreichen Produktinnovationen der vergangenen Jahre bestärken uns auf diesem Weg, den wir fokussiert weitergehen werden.

Firmenzentrale in Niederkappel Ökofen hat eine Reihe von Innovationen auf den Pelletsmarkt gebracht: die Integration von Kessel und Solarspeicher, die Brennwerttechnik und zuletzt die stromerzeugende Heizung. Welche sehen Sie als besonders wichtig für die Firmenentwicklung an?
Jede Innovation war auf ihre Weise wichtig. Besonders positiv gestaltete sich der Erfolg der Pellets-Brennwerttechnik. Die Entwicklung bedeutete nicht nur für uns einen wichtigen Schritt, sondern verhalf der gesamten Branche zu einer neuen Ausrichtung, denn Pellets erreichen nun die gleiche Effizienz wie fossile Brennstoffe. Langfristig glauben wir an unsere Innovation der stromerzeugenden Pelletsheizung Pellematic Smart. In Kombination mit einem Stromspeicher und einer Photovoltaikanlage bietet sie die weltweit einzige Möglichkeit, sich an 365 Tagen im Jahr – egal ob Sommer oder Winter – mit 100 Prozent ökologischer Energie aus Pellets und Sonne zu versorgen. Wir sind stolz darauf, dass Kunden das Gesamtsystem bei uns als Serienprodukt kaufen und es in der Praxis zuverlässig funktioniert.

Wie schätzen Sie die Situation der Pelletsbranche derzeit ein?
Wir sind sehr positiv gestimmt. Aufgrund der aktuellen Klimadebatte in der Politik und der Präsenz in den Medien, scheint sich in Sachen Energiewende nun wirklich etwas zu bewegen. Es gibt derzeit keine andere Maßnahme, als Öl gegen Pellets zu tauschen, die so ein enormes Einsparpotential für Kohlendioxid bietet, ohne dass dabei Nutzergewohnheiten geändert werden müssten. Pellets stehen für modernes und klimaschonendes Heizen. Mit einer Ökofen-Pelletsheizung können im Jahr durchschnittlich 8,5 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Das entspricht den Emissionen von drei Diesel-Autos mit 15.000 Jahreskilometern.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung der Zukunft für die Branche?
Die größte Herausforderung sehen wir im Fachkräftemangel im Handwerk. Die Handwerksbetriebe sind oft extrem ausgelastet. Das bedingt lange Wartezeiten für die Kunden. In diesem Bereich gilt es neue Lösungsansätze zu entwickeln, weil sonst kein echter Fortschritt möglich sein wird.

Was sehen Sie derzeit als größtes Hindernis, den stagnierenden Pelletsheizungsmarkt wieder anzutreiben?
Von elementarer Bedeutung für die Zukunft ist es, den Menschen die Vorteile einer Pelletsheizung und die Notwendigkeit der Energiewende beim Heizen zu verdeutlichen. Beispielsweise werden in Deutschland noch immer fünf Mal mehr Ölheizungen als Pelletsheizungen verkauft. Wir sind überzeugt, dass viele Kunden die Option, auf Pellets umzustellen, nicht einmal angeboten bekommen. Wir als Branche müssen gemeinsam mit den Handwerkern die potenziellen Kunden noch besser von den vielfältigen Vorteilen einer Pelletsheizung überzeugen.

Die Digitalisierung verändert unser Leben – im Privaten wie im Geschäftlichen. Wie äußert sich das bei Ihnen als Pelletskesselhersteller?
Wir setzen uns intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinander. Wir sehen sie als unabdingbare Weiterentwicklung. Unsere Produkte verfügen bereits seit Jahren über eine Online-Anbindung. Damit inbegriffen ist beispielsweise die serienmäßige Verarbeitung von Wetterdaten. Digitalisierung unterliegt einem ständigen Wandel. Daher denken und arbeiten wir kontinuierlich an der Optimierung bestehender und der Entwicklung neuer Servicedienstleistungen, um das Heizen mit Pellets noch innovativer zu gestalten.

Herbert Ortner Existiert der Kuhstall noch, in dem Ihr Vater Herbert Ortner seine ersten Kessel entwickelt hat?
Ja, das Gebäude gibt es immer noch. Mittlerweile haben wir dort eine kleine Schlosserei eingerichtet. Unsere Konstrukteure haben die Möglichkeit, neue Prototypen zu bauen und zu testen. Der Zweck des Gebäudes ist demnach immer noch der gleiche wie vor 30 Jahren: Neue Ideen für das Heizen mit Pellets zum Leben zu erwecken.

Die Fragen wurden per Email gestellt.

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Schweiz: Pelletspreis im Juli 2019 steigt leicht

16. Juli 2019 - 9:00

Schweiz: Pelletspreis im Juli 2019 Der Schweizer Pelletspreis im Juli 2019 ist mit durchschnittlich 356,80 pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juli 2019 liegt laut Pelletpreis.ch etwas über dem Niveau vor einem Jahr, als er 356 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,24 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,79) und Erdgas (10,29). Diese Zahlen beziehen sich auf Juni 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 368,31 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 357,00 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 345,02 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 332,21 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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VREM: Frühwarnsystem erkennt Bedienungsfehler bei Holzheizkesseln

15. Juli 2019 - 9:00

Emissionsmonitoring mit VREM Forscher am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) haben ein System entwickelt, mit dem sich Bedienungsfehler durch die Betreiber von Heizkesselanlagen frühzeitig erkennen lassen. Es reduziert nicht nur schädliche Emissionen, sondern erhöht auch den Wirkungsgrad.

VREM-System überwacht Verbrennung

“Neben den konstruktiven Gegebenheiten der Verbrennungstechnik ist vor allem das Verhalten des Betreibers von entscheidender Bedeutung für die Verbrennungsqualität und somit die Feinstaubemissionen“, erklärt IBP-Projektleiter Mohammad Aleysa den Grund für die Entwicklung. Nur durch eine gute Auswahl des Brennstoffs und die richtige Bedienung der Verbrennungstechnik könne bei Holzkesseln ein effizienter und schadstoffarmer Betrieb gewährleistet werden. Das von den IBP-Forschern entwickelte VREM-System (Verbrennungsregelungs- und Emissionsmonitoringsystem) optimiert die Verbrennung regelungstechnisch und überwacht sie gleichzeitig. Auf diese Weise soll es eine Fehlbedienung der Biomasseheizkessel vermeiden.

Wie das VREM-System funktioniert

Beim VREM-System regeln O2/COe-sondengestützte Analysen und intelligente Überwachungsalgorithmen die Verbrennung, sodass sie bei einem niedrigen Sauerstoffüberschuss abläuft und hohe Wärmeverluste vermieden werden. Letztere können über nicht verbrannte Bestandteile oder über die freie Wärme im Abgas entstehen. Die Regelung des Verbrennungsprozesses ermöglicht eine präzise Luftzufuhr, welche wiederum eine optimale Verbrennung gewährleistet – ganz unabhängig vom eingesetzten Brennstoff. Treten Betriebsstörungen auf, die sich regelungstechnisch nicht beheben lassen – wie beispielsweise beim Einsatz ungeeigneter Brennstoffe –, wird der Betreiber per Email und SMS informiert.

Bis zum Praxiseinsatz braucht es noch weitere Arbeiten

Das IBP hat sein VREM-System an einem Scheitholz- und an einem Pelletskessel der Firma HDG Bavaria getestet. Die Überwachungsalgorithmen haben sich laut IBP bei den Prüfstandmessungen über ein Jahr bewährt. “Sowohl die O2/COe-Sonde, als auch die Überwachungsalgorithmen haben eine sehr gute Eignung für den Dauereinsatz in der Praxis gezeigt”, sagt Aleysa. Entscheidend für die Umsetzung der Projektergebnisse sei nun die Entwicklung einer kompakten und für den Einsatz in Biomasseheizkesseln angepassten Sondenelektronik. In einem weiteren Projekt will Aleysa eine hard- und softwaremäßig praxistaugliche O2/COe-Regelung entwickeln.

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proPellets.ch feiert Jubiläum

12. Juli 2019 - 9:00

Vorstand proPellets.ch Seit zehn Jahren informiert proPellets.ch über Holzpellets. 2009 hat sich der Verband der Schweizer Holzpelletsbranche gegründet.

proPellets.ch informiert und bildet aus

proPellets.ch setzt sich dafür ein, dass die Bekanntheit von Pellets als erneuerbare Heizenergie zunimmt und sich die Branche professionell entwickelt. “Vieles wurde in den vergangenen Jahren erreicht”, sagt Geschäftsleiterin Martina Caminada. So seien im Gründungsjahr erst 143.000 Tonnen Pellets in der Schweiz verkauft worden, im vergangenen Jahr bereits 305.000 Tonnen. Für Kunden und Fachleute hat der Verein kürzlich seinen neuen Internetauftritt gestartet. Mit der Weiterbildung PelletsExperte bietet er Schulungen für Installateure, Kaminfeger und Planer an. Außerdem setzt er sich für gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die den Einsatz von Holzpellets unterstützen. Caminada vergleicht den Branchenverband mit einem Orchester: “Nur mit einem engagierten Zusammenspiel ergeben die vielen verschiedenen Stimmen eine harmonische Melodie.”

Verband trifft sich zu Jubiläumsversammlung

Sein Jubiläum hat proPellets.ch am 24. und 25. Mai 2019 mit einer zweitägigen Versammlung gefeiert. Der Spoken-Word Künstler Simon Chen brachte die Gäste mit seinen überraschenden Texten zum Lachen, zum Schmunzeln und zum Nachdenken. So war spätestens nach Simon Chens Ausführungen zum Thema Holz allen klar, dass ohne Holz bereits die Geschichte mit Adam und Eva im Paradies einen ganz anderen Ausgang genommen hätte, und die Welt heute eine gänzlich andere wäre. “In einer Welt ohne Holz würde auch ein wichtiger erneuerbarer Energieträger fehlen. Ein Energieträger, der in den letzten Jahren an Beliebtheit zugenommen hat”, sagt Caminada. Der Verband werde sich weiterhin dafür einsetzen, das mit Holz noch mehr fossile Energieträger ersetzt würden. Der Vorstand von proPellets.ch besteht aus (Foto von links): Peter Lehmann, Pius Schwarzentruber, Jürg Schneeberger, Gisela Keller, Patrick Schmutz und Paolo Bosshard.

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RBB stärkt mit neuem Gesellschafter sein Pelletsgeschäft

10. Juli 2019 - 9:00

RBB liefert Holzpellets Mit Raiffeisenagrar hat Raiffeisen Bio-Brennstoffe (RBB) seit 1. Juli 2019 einen neuen Gesellschafter. Der Brennstoffhändler festigt damit seine Marktposition beim Pelletshandel im nordwestlichen Niedersachsen.

Raiffeisenagrar tritt RBB bei

RBB arbeitet beim Vertrieb ihrer Eigenmarke RPellets bereits seit einigen Jahren mit Raiffeisenagrar zusammen. “Der Beitritt in die Gesellschaft ist nun der nächste Schritt”, sagt RBB-Geschäftsführer Oliver Korting. Er diene der Stärkung des genossenschaftlichen Pelletsgeschäfts. Die Raiffeisenagrar-Geschäftsführer Günter Lonnemann und Frank Neuenfeld freuen sich, als neuer Gesellschafter Teil des Unternehmens zu sein. “Wir können uns noch besser im Markt positionieren, denn gemeinsam sind wir stark”, erklärt Lonnemann. Bei Raiffeisenagrar handelt es sich um ein Zweigbetrieb der VR-Bank Osnabrücker Nordland.

Dezentrale Lager verbessern Pelletslogistik

Raiffeisenagrar bringt zusätzliche Logistikkapazitäten. Durch den Eintritt des neuen Gesellschafters kann die RBB somit ihre Logistik verbessern. Mit einem Auslieferungs-Lkw und einem Lagerstandort in Bawinkel erhöht sie ihre Infrastruktur auf jeweils zehn Fahrzeuge und dezentrale Lagerflächen. In Uetersen war jüngst eine weitere Lagerstätte für Holzpellets hinzugekommen. “Die dezentrale Lagerstruktur und ein engmaschiges Vertriebsnetz mit zahlreichen Kooperationspartnern sichern eine schnelle und verlässliche Belieferung der Kunden mit RPellets”, sagt Korting. RBB ist eine Beteiligungsgesellschaft von AGRAVIS Raiffeisen. Neben der AGRAVIS gehören AGRI V Raiffeisen, Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe sowie die Genossenschaften Emscher-Lippe, Hohe Mark Hamaland und Haltern zu ihrem Gesellschafterkreis.

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Raus aus dem Öl-Bonus wird aufgestockt

9. Juli 2019 - 19:05

Raus aus dem Öl-Bonus: weg von Fossilen Der Fördertopf für den Raus aus dem Öl-Bonus in Österreich wird neu aufgefüllt. Das hat der Nationalrat am 3. Juli 2019 beschlossen.

Raus aus dem Öl-Bonus beträgt 5.000 Euro

Seit März 2019 förderte das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus mit dem Raus aus dem Öl-Bonus den Ersatz eines fossilen Heizungssystems durch eine klimafreundliche Technologie. 42,6 Millionen Euro hat es dafür bereitgestellt. Vier Monate später ist der Fördertopf leer. Anfang Juli hat der Nationalrat deshalb entschieden, zusätzliche 20 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. “Damit kann die Erfolgsgeschichte der Förderaktion fortgesetzt werden”, meldet der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV). Mit zusätzlichen Landesförderungen werde der Umstieg noch interessanter. Beispielsweise würde man in Kärnten bis zu 11.000 Euro bei einem Umstieg auf Pellets erhalten. Das zeigt eine Förderübersicht, die der ÖBV auf seiner Internetseite veröffentlicht hat.

ÖBV fordert Verbot von Ölheizungen

Laut ÖBV pusht aber nicht nur die Investitionsförderung die Nachfrage. Auch die Brennstoffkosten würden sich zugunsten des erneuerbaren Energieträgers Holz entwickeln. Vergleiche man zum Beispiel Hackgut und Pellets mit Heizöl, so ergebe sich ein Preisvorteil von 58 beziehungsweise 41 Prozent. Die Aufstockung des Raus aus dem Öl-Bonus bezeichnet ÖBV-Präsident Franz Titschenbacher als ein wichtiges Signal in Richtung Energiewende. Aber es sei noch viel zu tun. “Es gilt nunmehr ein generelles Ölheizungsverbot  bundesweit durchzusetzen, die enorme Warteschlange bei den Anträgen für Holz-KWK-Anlagen abzubauen sowie Steuererleichterungen für die Einspeisung erneuerbarer Gase umzusetzen.”

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Förderung: BAFA-Zahlen im Juni 2019

8. Juli 2019 - 9:00

BAFA-Zahlen im Juni 2019 Die BAFA-Zahlen im Juni 2019: Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung stieg mit 5.573 um zwölf Prozent gegenüber Mai.

BAFA-Zahlen im Juni 2019 im Detail

Im Juni 2019 gingen 1.916 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Das sind 13 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 1.552 Anträge erhalten. Im Mai waren es 13 Prozent mehr. Außerdem hat es 2.105 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe bekommen. Zwölf Prozent weniger als im Monat zuvor.

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktentwicklung schließen

Da ein MAP-Förderantrag seit 2018 vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss und nicht wie davor nach der Inbetriebnahme, lassen sich die Zahlen der monatlichen BAFA-Statistik aus den verschiedenen Jahren nicht vergleichen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. So haben die veröffentlichten Zahlen von Januar und September 2018 neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen enthalten, für die bis September 2018 eine Übergangsfrist gegolten hat. Somit haben sich zum Teil doppelt so hohe Antragszahlen wie nach dem alten Verfahren ergeben. Auch ein Vergleich zwischen den einzelnen Monaten in den Jahren 2017 und 2019 ist durch die Verfahrensumstellung schwierig geworden. Vor zwei Jahren wurden die Anträge bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme gestellt, in diesem Jahr müssen sie vor Auftragsvergabe eingereicht werden. Wann die Anlage eingebaut wird, ist zu dem Zeitpunkt unbekannt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Solar Heat Worldwide 2019 bringt Zahlen zum globalen Solarthermiemarkt

5. Juli 2019 - 9:00

Solar Heat Worldwide 2019 Laut der Studie Solar Heat Worldwide 2019 ist die Nachfrage nach Solarthermie in den meisten der größten Märkte außerhalb Chinas erstmals seit 2015 wieder angestiegen. Veröffentlicht hat die internationale Statistik das Solar Heating and Cooling Programme der Internationalen Energieagentur (IEA SHC).

Solar Heat Worldwide 2019 globale Bedeutung der Solarthermie

“Diese Trendwende ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: eine verbesserte Kostenwettbewerbsfähigkeit von Solarthermieanlagen, ein steigendes Interesse bei Gewerbe- und Industriekunden und Luftreinhaltepolitik”, erläutert IEA SHC-Vorsitzender Daniel Mugnier. Setze sich der positive Trend fort, sei für 2019 wieder mit einem globalen Marktwachstum zu rechnen. Weltweit waren 2018 solarthermische Systeme mit einer Gesamtleistung von 480 Gigawatt in Betrieb (686 Millionen Quadratmeter). Sie sparten 43 Millionen Tonnen Öläquivalent und vermieden 138 Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen. Die Solarthermiebranche beschäftigte weltweit 672.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von rund 16,9 Milliarden US-Dollar.

Jährlich installierte Kollektorfläche Hybridkollektoren im Kommen

Solar Heat Worldwide 2019 liefert auf 84 Seiten Marktdaten über installierte Kapazitäten, Kosten und Anwendungsanteile aus 68 Ländern. Während der chinesische Markt im vergangenen Jahr demnach weiter schrumpfte, verzeichneten zehn der 20 wichtigsten Länder steigende Umsätze. Polen hat mit einem Anstieg der solarthermischen Anlagen um 179 Prozent alle Rekorde gebrochen, was auf die Politik der Luftreinhaltung in vielen Städten zurückzuführen ist. Dänemark ist nach wie vor das führende Land für solare Fernwärme und verzeichnete einen deutlichen Anstieg der installierten Leistung (plus 128 Prozent). An dritter Stelle lag Indien mit einer Wachstumsrate von 17 Prozent. Ein weiteres Ergebnis von Solar Heat Worldwide 2019: Die kombinierte Erzeugung von Solarwärme und Solarstrom mit sogenannten Hybdrid- oder PVT-Kollektoren wird immer beliebter. Erstmals beschreibt Solar Heat Worldwide 2019 die Technologie und listet Daten von 26 Herstellern aus elf Ländern. Sie installierten mehr als eine Million Quadratmeter PVT-Kollektorfläche, vor allem in Frankreich, Südkorea, China und Deutschland.

Top-5-Länder 2017
  • Neu installierte Kapazität: China, Türkei, Indien, Brasilien, USA
  • Gesamtkapazität in Betrieb: China, USA, Türkei, Deutschland, Brasilien
  • Gesamtkapazität pro Kopf: Barbados, Zypern, Österreich, Israel, Griechenland

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Hackgutkessel T4e als bestes Produkt ausgezeichnet

3. Juli 2019 - 9:00

Hackgutkessel T4e Zum besten Produkt des Jahres 2019 hat die Jury des Plus X Award den Kombikessle T4e von Fröling gewählt. Der Innovationspreis wird für Lifestyle-, Sport- und Technologieprodukte verliehen.

T4e heizt effizient und komfortabel

“Der Hackschnitzelkessel T4e liefert höchsten Standard im Bereich Technik, Umwelt, Bedienung und Sparsamkeit”, schreibt der österreichische Hersteller Fröling. So mindern effiziente Antriebe, wie ein Stirnradgetriebe und ein EC-Saugzuggebläse, sowie ein energiesparender Glühzünder den Stromverbrauch des Geräts mindern. Eine Brennkammer aus Siliziumkarbid garantiert hohe Wirkungsgrade bei minimalen Emissionen und langer Lebensdauer. Die kompakt im Kessel verbaute Rücklaufanhebung vermeidet zudem unnötige Abstrahlverluste und senkt den Montageaufwand. Die wesentlichen Teile der Rücklaufanhebung sind von außen sichtbar und einfach zugänglich. Eine Zellradschleuse mit zwei großvolumigen Kammern sorgt für einen kontinuierlichen Materialtransport und maximale Rückbrandsicherheit. Ihre robusten und austauschbaren Schneidekanten kürzen eventuelle Überlängen im Hackgut und ermöglichen somit eine reibungslose Brennstoffzuführung.

Hackgutkessel reinigt automatisch Wärmetauscherzüge

Der T4e reinigt die Wärmetauscherrohre automatisch mit hochtemperaturbeständigen Wirbulatoren. Ihr Antrieb befindet sich im “kalten”, unteren Bereich des Kessels, sodass er weniger beansprucht wird. Außerdem minimiert ein nachrüstbarer Elektrofilter die Staubemissionen. Er lagert die Staubpartikel an der Kesselinnenwand ab und reinigt sie selbständig in den Aschebehälter ab. Durch seine modulare Bauweise lässt sich der T4e einfach einbringen und installieren. Er wird fertig montiert und verkabelt ausgeliefert. Mit einer App lässt er sich rund um die Uhr von überall überwachen und steuern. Die wichtigsten Zustandswerte und Einstellungen können online abgelesen oder geändert werden. Zudem können die Kundinnen und Kunden festlegen, über welche Zustandsmeldungen sie via Email, Push-Nachricht oder SMS informiert werden wollen.

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Helmut Matschnig: “Mit einer Pelletsheizung unterstützt man die regionale Wirtschaft.”

2. Juli 2019 - 9:00

Helmut Matschnig Der österreichische Kesselhersteller KWB gehört zu den Vorreitern des ökologischen Heizens mit Holz. Seit einem Vierteljahrhundert entwickelt er innovative Verbrennungstechnik. Im Interview mit Pelletshome.com beschreibt Geschäftsführer Helmut Matschnig den Werdegang der Firma.

1994 startete KWB als kleines Vier-Mann-Unternehmen. Heute besitzt es Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien und Frankreich und Vertriebspartner bis nach Asien und Südamerika. Welches Ereignis würden Sie als das wichtigste in der Firmengeschichte bezeichnen?
Ein einziges Ereignis herauszupicken ist schwierig, denn Innovationskraft steckt schon in den Genen der KWB. Unsere Mission ist es, das Heizen mit Holz noch einfacher und sauberer zu machen. Mit unseren Lösungen sind wir seit 25 Jahren unserer Zeit immer ein Stück voraus und setzen Standards bei Biomasseheizungen. Als Meilensteine möchte ich die Einführung der ersten automatischen selbstreinigenden Pelletsheizung und den Raupenbrenner anführen.

Welchen Anteil trägt die Pelletsheiztechnologie zu Ihrem Umsatz bei?
Wir erwirtschaften mehr als die Hälfte unseres Umsatzes in diesem Produktsegment.

Das Unternehmen hat seit 2016 einen neuen Besitzer, die Peter Daniel Porsche-Holding aus Salzburg. Was hat sich dadurch im Unternehmen geändert?
Mit dem Einstieg der PDP Holding hat die KWB einen langfristig orientierten und verlässlichen Mehrheitsgesellschafter gewonnen. Die PDP Holding ist von den Produkten und dem Zukunftspotential der KWB absolut überzeugt. Wir profitieren von gut abgestimmter und professioneller Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Gesellschafter. Klare Ziele und kurze Entscheidungswege lassen die KWB flexibel agieren und effizient arbeiten. Wir nutzen diese Qualität und die daraus entstehenden Chancen am Markt.

Teilbar-Tragbar-System Sie fertigen sowohl Hackgut- als auch Pellets- und Stückholzkessel. Mit welcher Technologie hat das Unternehmen begonnen und wann kamen die anderen hinzu?
KWB hat mit dem KWB Multifire als Hackgutheizung gestartet und damit die vollautomatische Reinigung für Holzheizungen erfunden. Seit damals sind wir Vorreiter in der Technologie einfacher und sauberer Pelletsheizungen. Mit der Einführung des Raupenbrenners für Hackgut- und Pelletskessel sowie des ersten 3-fach geteilten Scheitholzkessels mit Erweiterung zum Kombikessel ging es weiter. Eine revolutionierte Heizungssteuerung und intuitive Regelungseinheit runden die Technik ab. Heute sind wir Lösungsanbieter für erneuerbare Wärme. Dazu gehören Kaminsysteme, Solaranlagen, Speichertechnik und Wärmepumpen.

Warum haben Sie die anderen Wärmeerzeuger in Ihr Programm aufgenommen?
Wir haben uns in den vergangenen Jahren bewusst vom reinen Kesselhersteller zum Anbieter für erneuerbare Wärmelösungen entwickelt. Wärmepumpen und Solarthermie spielen für uns als Systemkomponenten mit. Die einzelnen Bausteine sind heute technisch so ausgereift, dass eine Effizienzsteigerung eher im Bereich eines durchdachten Regelungssystems zu erzielen ist. Es kümmert sich darum, dass alles optimal aufeinander abgestimmt ist und bestmöglich zusammenarbeitet.

Worin liegen aus Ihrer Sicht die technologischen Herausforderungen der Zukunft?
Es geht darum, den Energiebedarf eines Hauses optimal zu organisieren. Die Frage ist: Zu welchen Tages- und Nachtzeiten werden welche Energiemengen produziert beziehungsweise verwendet? In Zukunft wird es intelligente Regelungen geben, die bauliche Gegebenheiten und Nutzerverhalten zur optimalen elektrischen und wärmetechnischen Energieversorgung berücksichtigen. Strom und Biomasse werden intelligent kombiniert. Wenn die Sonne über die Photovoltaikanlage zu wenig Energie liefert, übernimmt die Holzheizung.

Wie schätzen Sie die Situation der Pelletsbranche derzeit ein?
Pellets sind mittlerweile ein fester Bestandteil im Energiemix und als Brennstoff nicht mehr wegzudenken. Sie sind international genormt, in ausreichender Menge verfügbar und überzeugen aufgrund ihres stabil niedrigen Preises. Gerade in Zeiten der Klimaveränderung bieten Pellets die Chance, sich aus der steigenden Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu lösen. Den Feinstaub haben wir mit unserer Technologie inzwischen besiegt. Generell muss das Image aufpoliert werden. Viele wissen nicht, dass Pellets aus Sägemehl bestehen, für dessen Entsorgung Sägewerke noch vor 20 Jahren bezahlen mussten. Heute ist dieser Reststoff ein wertvoller Grundstoff geworden. Das Geld geht an lokale Sägewerke und über sie an die Forstwirte. Mit einer Pelletsheizung unterstützt man also die regionale Wirtschaft. Für Rückenwind sorgt aber auch eine an Tempo zulegende globale Klimadebatte.

Firmenzentrale in St. Margarethen an der Raab Was sehen Sie derzeit als größtes Hindernis, den stagnierenden Pelletsheizungsmarkt wieder anzutreiben?
Unserer Branche muss es noch besser gelingen, die zahlreichen Vorteile einer Pelletsheizung zu kommunizieren und die Menschen für erneuerbare Energien zu begeistern. Zusätzlich muss die Politik entsprechende Rahmenbedingungen für ihren Einsatz schaffen. Stichwort: ökologische Steuerreform. Wir leisten unseren einen Beitrag: eine noch einfachere Bedienung, eine noch sauberer Verbrennung. Daran arbeiten unsere Produktentwickler Tag für Tag.

Weitere Informationen: www.kwb.net

Die Fragen wurden per Email gestellt.

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Gregor Schober managt Export von Windhager

1. Juli 2019 - 9:00

Gregor Schober Seit 1. Juni 2019 arbeitet Gregor Schober als Exportmanager für die Windhager Firmengruppe. Er soll den internationalen Vertrieb des österreichischen Heizkesselherstellers stärken.

Gregor Schober bringt Branchenerfahrung mit

Gregor Schober (44) wirkt seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Heizungs- und Installationsbranche. Zuletzt war er in führender Position mit der kaufmännischen und technischen Betreuung internationaler Kunden bei dem Heiztechnikhersteller Lohberger betraut. Das Heizen mit Holz begleitet den Oberösterreicher seit seiner Kindheit: “Wenn man am Land aufwächst, ist die Arbeit und das Heizen mit Holz aus den umliegenden Wäldern ein Teil fester Bestandteil des ländlichen Jahreszyklus.”In seiner neuen Funktion ist der gelernte Maschinenbauer für sämtliche operativen Vertriebsaufgaben im Export verantwortlich. Dazu zählen neben der Betreuung der Bestandskunden der Ausbau der Exportaktivitäten in den bestehenden Märkten sowie die Erschließung neuer Märkte und Partner. “Ich sehe meinen Aufgabenschwerpunkt in der Pflege und Optimierung der bestehenden Strukturen zu unseren Partnern”, sagt Gregor Schober. Dazu zähle es, die Partner von Windhager zu begleiten und unterstützen, damit sie ihre Geschäftsfelder weiterentwickeln können, sowie die Analyse und Beobachtung internationaler Märkte

Über Windhager

Das 1921 in Seekirchen bei Salzburg gegründete Unternehmen zählt heute mit 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, drei ausländischen Niederlassungen und ein internationales Partnernetzwerk zu Österreichs führenden Kesselherstellern. Es produziert ausschließlich am Firmenstammsitz in Seekirchen bei Salzburg. Der Exportanteil liegt bei 60 Prozent. Die hauseigene, dreißigköpfige Forschungs- und Entwicklungsabteilung entwickelt effiziente Zentralheizungstechnologien für Pellets, Hackgut und Holz.

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Verbände mahnen zur Modernisierung alter Heizungsanlagen

28. Juni 2019 - 9:00

Großteil der Heizungsanlagen arbeiten nicht effizient Zwölf Millionen der 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungsanlagen arbeiten nicht effizient. Das ist das Ergebnis einer Erhebung, die der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) jährlich durchführen.

Heizungsanlagen gelten nach 15 Jahren als veraltet

“Die Hälfte der Heizungsanlagen in Deutschland ist älter als 20 Jahre. Ab einem Alter von 15 Jahren gilt ein Heizkessel als energetisch ineffizient”, sagt ZIV-Präsident Oswald Wilhelm. Demgegenüber stünden 4,7 Millionen Brennwertanlagen, die dem Stand der Technik entsprechen würden (23 Prozent des Gesamtbestands an Heizungsanlagen). Weitere 20 Prozent der Heizungsanlagen könnten als effizient betrachtet werden und zugleich erneuerbare Energien einkoppeln. Dazu zählen die Verbände 0,8 Millionen Biomassekessel und eine Million Wärmepumpen, aber auch 2,3 Millionen Gas- und Ölbrennwertgeräte, die kombiniert mit einer Solaranlage heizen. “Der Blick auf den Bestand der deutschen Heizungsanlagen zeigt, dass die deutlichen Effizienzpotentiale der Wärmewende noch nicht ausgeschöpft sind”, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock.

Verbände fordern, die Weichen für Klimaziele 2030 jetzt zu stellen

“Die Politik muss jetzt handeln und den Wärmemarkt stärker adressieren, um die Bürgen zu mobilisieren, sich aktiv an der Kohlendioxidminderung und dem Klimaschutz zu beteiligen”, fordert Glock. Ansonsten werde Deutschland die Klimaziele 2020 für den Gebäudesektor deutlich verfehlen. Die Ziele für 2030 seien nur durch verstärkte Kraftanstrengungen zu erreichen. Laut Klimaschutzplan der Bundesregierung müssen die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor in den kommenden elf Jahren von 119 auf 72 Millionen Tonnen sinken. “Technisch ist das möglich, es fehlt jedoch an geeigneten Rahmenbedingungen”, sagt Glock. Gemeinsam mit anderen Verbänden plädiere der BDH seit langem ergänzend zum Marktanreizprogramm und zu den KfW-Programmen für eine technologieoffene steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung.

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Pellets von EC Bioenergie kommen in neue Recyclingfolie

27. Juni 2019 - 9:00

wohl und warm-Pellets kommen in Recyclingfolie Pelletshersteller EC Bioenergie verwendet beim Absacken der wohl und warm-Holzpellets ab sofort nur noch eine spezielle Recyclingfolie von Papier Mettler aus Morbach. Sie besteht zu 30 Prozent aus Folienabfällen.

Recyclingfolie spart Kohlendioxidemissionen

“Es war nicht einfach, eine ökologischere Verpackungslösung für unsere Holzpresslinge zu finden, die zwingend vor Nässe und Sonneneinstrahlung geschützt werden müssen”, sagt Vertriebsleiter Uli Schuler. Bisher sei das nur mit den üblichen Verpackungsfolien möglich gewesen, die die Umwelt belasten. Mit der neuen I’mEco-Folie von Papier Mettler sei es endlich gelungen, eine geeignete Verpackungslösung für Pellets zu finden, die sicher und gleichzeitig klimafreundlicher als herkömmliche Folien sei. Für die Herstellung der Recyclingfolie werden weniger fossile Rohstoffe verbraucht und dadurch die Kohlendioxidbilanz verbessert. “Gegenüber herkömmlichen Pelletsackfolien sparen wir derzeit über 350.000 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr ein, da ausgediente Folien wiederverwendet werden”, erläutert Schuler.

So funktioniert das Recycling im Pelletswerk Morbach

Papier Mettler liefert EC Bioenergie die neue Recyclingfolie und nimmt gleichzeitig die gebrauchten Altfolien mit, wie zum Beispiel Stretchfolien, Verpackungsfolien und Umverpackungen. Anschließend werden sie im Recyclingwerk vorsortiert, zerkleinert, gewaschen und gefiltert. Das dabei eingesetzte Wasser wird im Werk wiederaufbereitet. Zum Schluss wird das Material getrocknet, eingeschmolzen und anschließend zu kleinen Granulatkörnern verarbeitet, die als Rohstoff für die neue Recyclingfiolie dienen. EC Bioenergie nimmt ausgediente Sackfolien an seinem Pelletswerk im Morbach zurück. Die Firma bietet dafür einen kostenlosen Zurück-Bring-Service an. Verbraucherinnen und Verbraucher können beim Zurückbringen sogenannte Klimaschutz-Punkte sammeln und als Dankeschön-Geschenk einen 15-Kilogramm-Sack wohl und warm-Pellets gratis mit nach Hause nehmen.

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Österreich: Pelletspreis im Juni 2019 bleibt stabil

25. Juni 2019 - 9:00

Pelletspreis im Juni 2019 Der österreichische Pelletspreis im Juni 2019 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,2 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 229,60 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juni 2019 laut PPA um 1,4 Prozent unter dem im Mai vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 71 Prozent. Gas ist 71,3 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 240,90 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 226,80 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 230,70 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Juni 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 197,59 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Mai 2019 um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Juni 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,97 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Mai 2019 um 0,3 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls um 0,3 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,69 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       8,01 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,02 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,20 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Schornsteintechnik Neumarkt verhindert Falschluft be Brennwertkesseln

17. Juni 2019 - 9:00

Verbindungstechnik von Schornsteintechnik Neumarkt Ein neues Mündungsrohr von Schornsteintechnik Neumarkt bietet Schutz vor Falschluftansaugung bei Brennwertanlagen. Es kompensiert mit einem thermischen Einpressverfahren die häufig unterschätzten unterschiedlichen Längenausdehnungen von Edelstahl und Kunststoff.

Schornsteintechnik Neumarkt bietet Lösung gegen Undichtigkeit

Mündungen von raumluftunabhängigen Kunststoff-Abgasanlagen werden häufig aus nicht brennbaren Materialien wie etwa Edelstahl ausgeführt. Die patentierte Verbindungstechnik von Schornsteintechnik Neumarkt kompensiert die unterschiedlichen thermischen Längenausdehnungen der beiden Werkstoffe. So sichert das Bauteil die Dichtigkeit der Steckverbindung und schützt vor Störungen, die durch Ansaugung von Abgas in die Frischluft entstehen. Kunststoff dehnt sich laut Schornsteintechnik Neumarkt während des Betriebs eines Brennwertgeräts bis zu zehn Mal mehr aus als Edelstahl. Dadurch kann sich die Steckverbindung des Innenrohres trotz fachgerechten Einbaus lösen. Mögliche Folge: Abgas kann in die Zuluftleitung strömen. An dieser Stelle hilft das patentierte Element von Schornsteintechnik Neumarkt.

Mündungsrohre mit drei Nennweiten erhältlich

Im Edelstahl-Mündungsrohr ist ein Kunststoffrohr integriert. Ein spezielles thermisches Einpressverfahren kompensiert die Dehnungen und gewährleistet dauerhafte Dichtigkeit. Daher eignet sich das Bauteil besonders bei zweizügigen Schächten, wenn sich Brennwerttechnik und Festbrennstoff direkt nebeneinander befinden. Durch die metallisch ausgeführten Mündungen darf der Abstand zueinander gering sein. Die Mündungsrohre sind UV-beständig und erfüllen durch den hochglänzenden Werkstoff V4a den Anspruch an eine moderne Optik. Erhältlich sind zwei Varianten in den Nennweiten 60, 80 und 110 Millimetern.

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Pelletskessel-Kaskade wärmt Autohaus

14. Juni 2019 - 9:00

Pelletskessel-Kaskade wärmt Autohaus Seine alte Ölheizung gegen eine Pelletskessel-Kaskade ausgetauscht hat das Autohaus Schlager aus Pöggstall in Niederösterreich. Das Unternehmen spart mit der Maßnahme jährlich rund 70 Tonnen Kohlendioxid und halbiert seine Heizkosten.

Pelletskessel-Kaskade bietet sicheren Betrieb

Der alte Ölkessel hatte nach 30 Jahren ausgedient. Firmenchef Ernst Schlager (links im Bild) und sein Nachfolger Daniel Fersterer (rechts) waren sich zunächst unsicher, ob sie wieder eine Ölheizung einbauen oder auf Pellets umstiegen sollen. Windhager Kompetenz-Partner Rene Kausl aus Weiten rechnete deshalb die Vollkosten beider Heizsysteme über 20 Jahre vor. Die niedrigen Heizkosten der Pelletskessel-Kaskade gaben den Ausschlag für die umweltfreundliche Lösung. So wärmen seit Oktober 2018 drei Biowin XL-Pelletskessel mit jeweils 60 Kilowatt Nennwärmeleistung das 1.000 Quadratmeter große Firmengebäude. “Die drei Kessel garantieren uns eine hohe Betriebssicherheit”, erklärt Schlager, warum er sich für eine Pelletskessel-Kaskade entschieden hat. Mit ihr lassen sich beispielsweise Service- oder Wartungsarbeiten ohne Heizunterbrechung durchführen und der schwankende Wärmebedarf wirtschaftlich abdecken.

Kaskadenmodul regelt Zusammenspiel

Ein von Windhager entwickeltes Kaskadenmodul regelt das bedarfsgerechte Zusammenspiel der drei Wärmeerzeuger. Um das Warmwasser zu bereiten, braucht es beispielsweise nur einen Kessel. Die Lackierbox dagegen lässt sich dagegen nur mit der vollen Leistung von 180 Kilowatt aufheizen. Die Kaskadenregelung stimmt laufend ab, wie viele und welche Kessel für die angeforderte Wärmemenge in Betrieb gehen müssen. Energieoptimiert lässt sie nur so viele Kessel arbeiten, wie unbedingt erforderlich sind. Sie berücksichtigt sowohl die Leistungen als auch die Betriebszeiten der einzelnen Geräte, sodass die Anlage immer gleichmäßig ausgelastet ist. Zudem regelt sie in Verbindung mit den Rücklauf-Hochhaltegruppen und der modulierenden Hocheffizienzpumpe den Kessel-Volumenstrom, sodass die Pelletskessel über den gesamten Modulationsbereich laufen – von 30 bis 100 Prozent. Hat der Pufferspeicher im obersten Bereich die Solltemperatur erreicht, geht die Pelletskessel-Kaskade in den Modulationsbetrieb. Das sorgt für lange Kessellaufzeiten im Teillastbereich und damit für einen effizienten Heizbetrieb.

Rasch umgestiegen

Vor dem Umbau hat das Autohaus zum Heizen bis zu 22.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht und dafür rund 18.200 Euro ausgegeben. Die Dreier-Pelletskaskade verbraucht etwa 40 Tonnen Brennstoff und spart rund die Hälfte der bisherigen Heizkosten. Die Investition hat sich laut Windhager in sieben bis zehn Jahren amortisiert. Der Umbau war in einer knappen Woche erledigt: Der Ölkessel wurde entsorgt, das Brennstofflager umgebaut, die drei Kessel und ein 3.000 Liter fassender Wärmespeicher installiert und der Kamin saniert. Im Autohaus liegt der Geschäftsbetrieb währenddessen normal weiter.

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Pelletsofen soleo.nrg heizt effizient und stilvoll

12. Juni 2019 - 9:00

soleo.nrg Mit dem Pelletsofen soleo.nrg erweitert Wodtke seine designorientierte  Produktfamilie wodtke.nrg. Das luftgeführte Gerät wärmt effizient und stilvoll.

soleo.nrg heizt emissionsarm

“Durch die runde, harmonische Form, sowie die exklusiven Frontdekors in  verschiedenen Farben und Materialien fügt sich soleo.nrg optimal in jede Wohnumgebung ein”, schreibt Wodtke über seinen neuen luftgeführten Pelletsofen. Die große geschwungene Sichtscheibe ermögliche einen außerordentlichen Blick auf das Flammenbild. Auch technisch weiß er zu überzeugen. Er ist mit einer Verbrennungstechnik mit mehrfacher elektronischer Überwachung ausgestattet. Ein Mikroprozessor sorgt für einen effektiven Abbrand, indem er Brennstoff- und Verbrennungsluftmenge aufeinander abstimmt. Bei den Frontdekors können sich Kundinnen und Kunden zwischen schwarzem Stahlblech, graphitfarbiger oder seidenweißer Keramik entscheiden.

Wodtke bietet zwei Modelle

Den Pelletsofen gibt es in Varianten: Der soleo.nrg H10 ist mit einem horizontalem Rauchrohranschluss ausgestattet, der soleo.nrg V12 mit integriertem vertikalem Abgassystem, das einen senkrechten Rauchrohranschluss mit verschiedenen Rauchrohrdurchmessern ermöglicht. Dadurch lässt sich das Modell nahe an die Wand stellen und auf aufwändige Rauchrohrführungen verzichten. Beide Gerätevarianten liefert Wodtke mit Nennwärmeleistungen von sechs und acht Kilowatt. Die Mindestleistung beträgt zwei Kilowatt. Um den Pelletsofen in Passiv- und Niedrigenergiehäusern mit kontrollierter Wohnraumlüftung auch raumluftunabhängig betreiben zu können, hat Wodtke beim Deutschen Institut für Bautechnik die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung beantragt.

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Zukunft Altbau drängt auf zukunftsfähige Energiestandards für Gebäude

11. Juni 2019 - 9:00

Höhere Energiestandards im Altbau gefordert Wegen der niedrig angesetzten Energiestandards ist der Entwurf für ein neues Gebäudeenergiegesetz mit den Klimaschutzzielen nicht vereinbar. Diese Ansicht äußert das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau.

Zukunft Altbau vermisst effiziente Energiestandards

Der Entwurf Ende Mai 2019 vorgelegte Entwurf für ein Gebäudeenergiegesetz führt Energieeinsparverordnung, Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und Energieeinspargesetz zusammen. Für Hauseigentümer soll sich an den Energiestandards kaum etwas ändern. “Wir können unsere Klimaschutzziele nur erreichen, wenn deutlich mehr Bestandsbauten umfassend saniert werden. Kleinere Verschärfungen für Neubauten reichen bei weitem nicht”, kritisiert Frank Hettler von Zukunft Altbau. So sei der von der EU geforderte Standard für Neubauten als Niedrigstenergiegebäude, der ursprünglich Anlass für das neue Gesetz war, im vorliegenden Entwurf auf dem Niveau der bisherigen Vorgaben nach der Energieeinsparverordnung definiert. Stattdessen bedürfe es zukunftsorientierte Energiestandards für die Sanierung von Bestandsgebäuden. In Deutschland stagniere die Gesetzgebung dazu seit über zehn Jahren.

Deutschland hinkt hinterher

Hettler bemängelt außerdem Fortschritte bei der Gebäudeenergiebilanzierung. Die bisherigen Vorgaben, etwa aus der Energieeinsparverordnung seien im Detail selbst für ausgewiesene Fachleute nicht komplett verständlich und würden in der Baupraxis genauso wie bei der Förderung immer wieder für Verwirrung sorgen. Ein Blick auf andere europäische Nachbarländer zeigt: Dänemark, Frankreich, oder Österreich fördern einfachere Verfahren und ambitioniertere Energiestandards. “In Deutschland gab es im Sektor Gebäude seit der Einführung der Energieeinsparverordnung 2006 dagegen keinen nennenswerten Fortschritt mehr. Und das, obwohl sich Bautechnik – beispielsweise bei effizienten Verglasungen – und Gebäudestandards erheblich weiterentwickelt haben”, sagt Hettler. Der Referentenentwurf wurde bislang lediglich von den Bundesministerien für Wirtschaft und Bau veröffentlicht. Die Zustimmung des Bundesumweltministeriums fehlt nach wie vor. Der Referentenentwurf geht nun in die Verbändeabstimmung, die bis Ende Juni 2019 abgeschlossen sein soll.

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Immer mehr Fernwärmenetze nutzen Sonnenenergie

10. Juni 2019 - 9:00

Marktentwicklung: Solare Fernwärmenetze Solarthermie für Fernwärmenetze ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Darauf weist das Steinbeis Forschungsinstitut Solites hin.

Zahl solarer Fernwärmenetze steigt

Deutschlands Fernwärmeversorger haben die Sonne entdeckt. 34 solarthermische Großanlagen mit einer Gesamtleistung von 44 Megawatt sind laut Solites derzeit in Deutschland in Fernwärmenetze eingebunden. In diesem Jahr werden voraussichtlich weitere 19 Megawatt  hinzukommen. Zu der Entwicklung tragen vor allem die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim bei. Sie bauen derzeit die größte deutsche Solarthermieanlage mit einer Leistung von etwa zehn Megawatt (14.000 Quadratmeter Kollektorfläche). Ihre Energie wird sie in das städtische Wärmenetz speisen. Bislang halten die Stadtwerke Senftenberg den deutschen Rekord. Sie haben im vergangenen Jahr mit ihrer 5,8 Megawatt starken und 8.300 Quadratmetern großen Anlage 4.720 Megawattstunden für ihr Fernwärmenetz geerntet. Ein Infoblatt mit vielen weiteren Informationen zum aktuellen Marktstatus solarer Wärmenetze finden Sie unter www.solar-district-heating.eu/documents/infoblatt-solare-warmenetze-nr-2/

Standorte: Solare Fernwärmenetze Starkes Wachstum erwartet

Für die kommenden fünf Jahre erwartet Solites-Leiter Dirk Mangold eine Verdopplung der Anlagenzahl für Fernwärmenetze auf 70 große Solarsysteme mit einer Verdreifachung der Leistung auf dann 140 Megawatt. Die Zahl errechnet sich aus bereits laufenden Projekten und konkreten Machbarkeitsstudien, wobei Solites die jeweilige Realisierungswahrscheinlichkeit als Faktor einkalkuliert hat. “Gemessen an den offiziellen Ausbauzielen wie sie in der Energieeffizienzstrategie Gebäude der Bundesregierung dargelegt sind, kann die derzeitige, sehr positive Marktentwicklung freilich nur als ein Anfang betrachtet werden”, sagt Mangold. Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung den Beitrag der Solarthermie zur Fernwärmeversorgung massiv steigern. Bei einem Anteil von 15 Prozent entspricht das 12 Terawattstunden pro Jahr. Dafür wird eine installierte Leistung von rund 21 Gigawatt benötigt und somit eine Kollektorfläche von rund 30 Millionen Quadratmetern. “Wir brauchen somit einen Zubau von 1 Million Quadratmetern pro Jahr. Das bedeutet einen Faktor 50 gegenüber dem heutigen Markt”, stellt Mangold klar.

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Holzbrennstoff bleibt Nummer eins in Österreichs Haushalten

7. Juni 2019 - 12:22

Holzbrennstoff liegt vorne Jeder dritte Haushalt in Österreich heizt mit einem Holzbrennstoff. Der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) verweist auf eine aktuelle Erhebung von Statistik Austria.

Holzbrennstoff rangiert vor Erdgas und Heizöl

Mehr als 30 Prozent der österreichischen Raumwärme entfielen 2017/18 laut dem Biomasseverband auf Hackgut-, Pellets- oder Scheitholzheizungen. Zählt man aus Holzbrennstoff erzeugte Fernwärme dazu, kommt die Biomasse auf einen Anteil von 37 Prozent. Danach folgen Erdgas (28 Prozent) und Heizöl (18  Prozent). “Holz wächst bei uns vor der Haustür und liefert klimafreundliche und krisensichere Energie zu stabilen Preisen”, kommentiert ÖBV-Präsident Franz Titschenbacher. 725.000 Haushalte nutzen Holzfeuerungen als primäres Heizsystem, 24 Prozent mehr als 2003/04.

Ausstieg aus Öl zum Erliegen gekommen

Während der Einsatz von Holzbrennstoff und Erdgas in den vergangenen 15 Jahren relativ konstant geblieben ist, ist der Verbrauch von Heizöl in diesem Zeitraum um etwa ein Drittel gesunken. Auch die Anzahl der Ölkessel als primäres Heizsystem ging seit 2003/04 von 910.000 um nahezu 300.000 Stück zurück. Allerdings kam dieser Trend laut ÖBV mit dem Verfall der Ölpreise 2014 zum Erliegen. Seitdem sind sowohl die Anzahl der Ölheizungen wieder gestiegen. “Leider ist der Ausstieg aus der Ölheizung in den vergangenen Jahren weitgehend zum Stillstand gekommen”, bedauert Titschenbacher. Umso wichtiger sind die kontinuierliche Fortführung des kürzlich eingeführten Raus aus dem Öl-Bonus des Bundes und der Kesseltauschaktionen der Bundesländer.

Fernwärme und Wärmepumpe legen zu

Aufwärtstrends verzeichneten in den vergangenen Jahren vor allem die Energieträger Fernwärme und Wärmepumpen. Das gilt vor allem bezogen auf die Anzahl der Haushalte, wo Fernwärme mit 1,1 Millionen Anschlüssen – davon alleine 409.000 in Wien – den ersten Platz belegt. Auf Wärmepumpen setzen 295.000 Haushalte. Damit kommen sie beim Energieeinsatz auf einen Anteil von drei Prozent. Die Solarthermie fristet mit 0,7 Prozent Beitrag zum Raumwärmeverbrauch ein Schattendasein. Sehr konstant halten sich in den letzten 15 Jahren Stromheizungen, die noch in über 200.000 Haushalten als Primärheizsystem im Einsatz sind. Kohleheizungen sind bei 7.640 Haushalten in Betrieb.

Kärnten und Steiermark führen bei Holzbrennstoff

In Kärnten, der Steiermark und im Burgenland erfreut sich das Heizen mit Holz der größten Beliebtheit. In Kärnten liefert Biomasse inklusive Fernwärme 54 Prozent der Raumwärme, in der Steiermark 48 Prozent und im Burgenland 45 Prozent. Der Bundesschnitt beträgt 37 Prozent. Heizöl hat seine größte Bedeutung in Tirol, wo 35 Prozent der Bevölkerung es als primäre Wärmequelle verwenden, gefolgt von Vorarlberg (31 Prozent) und Kärnten (25 Prozent). Erdgas wird hauptsächlich in Wien (56 Prozent) und Niederösterreich (39 Prozent) verheizt.

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