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Aktualisiert: vor 43 Minuten 47 Sekunden

Deutschland: Pelletspreis im Dezember 2017 zieht an

vor 8 Stunden 12 Minuten

Der Pelletspreis im Dezember 2017 ist gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 245,42 Euro pro Tonne. Das sind 2,7 Prozent mehr als im Vormonat und 4,4 Prozent mehr als im Dezember 2016.

“Bundesweit haben sich Heizungsbetreiber bereits mit Pellets bevorratet. Erfahrene Pelletheizer wissen, dass Pellets im Winter mehr kosten als im Sommer”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Einer Umfrage des DEPV zufolge sind die Lager des Handels gut gefüllt, sodass der Verband die Versorgung mit heimischen Pellets als gesichert ansieht. Wer jetzt Pellets bestellte müsse allerdings bedenken, dass kurzfristige Bestellungen oftmals durch die Winterwitterung erschwert würden und es Wartezeiten geben könne. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,91 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 17,5 Prozent, der zu Erdgas 18 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 255,49 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 257,94 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 257,60 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 244,90 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 244,79 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 244,26 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 227,08 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 226,46 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 225,58 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Verbände fordern mehr Bioenergie

15. Dezember 2017 - 9:00

Der weitere Ausbau der Bioenergie im Wärmesektor stockt. Die nächste Bundesregierung muss deshalb passende Rahmenbedingungen sowohl für effiziente dezentrale Heizungen als auch für Wärmenetze setzen. Das fordert ein Verbändebündnis.

Mit Bioenergie die Wärmewende anheizen

“Die nächste Bundesregierung muss passende Rahmenbedingungen setzen, um die Nutzung von Biomasse für die Erzeugung von Gebäudewärme und industrieller Prozesswärme weiter auszubauen. Darüber hinaus bietet auch der bestehende Anlagenpark biogener Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen großes Potenzial zum Ausbau der klimafreundlichen Wärmeerzeugung”, heißt es in einer Pressemitteilung von Bundesverband Bioenergie, Deutscher Bauernverband, Fachverband Biogas und Fachverband Holzenergie. Für wesentlich halten es die Verbände, dass sich die klimaschädlichen Emissionen fossiler Energieträger im Endkundenpreis widerspiegeln. Auch sollten Kommunen stärker als bisher ihre Aufgabe als Koordinator der Wärmewende wahrnehmen und durch eine vernünftige Wärmeplanung die Potenziale erneuerbarer Wärmequellen vor Ort ermitteln und erschließen. Darüber hinaus müssten wirksame Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien im Gebäudebestand ergriffen werden, zum Beispiel durch eine Pflicht zu ihrem Einsatz bei einem Heizungstausch, wie sie in Baden-Württemberg existiert.

Bioenergie für die industrielle Prozesswärmeerzeugung fördern

Für die Energiewende bei der industriellen Prozesswärme können laut der Verbändemitteilung oberhalb eines Temperaturniveaus von 150 bis 250 Grad Celsius keine anderen erneuerbaren Energieträger eingesetzt werden. Es würden deshalb biogene Brennstoffe benötigt. Allerdings würden Unternehmen aktuell kaum Anreize bekommen, erneuerbare Energien für ihre Prozesswärme einzusetzen. Als Maßnahme schlagen die Verbände vor, die bestehenden KfW-Förderprogramme auf Industrieanwendungen zu erweitern. 2016 stellten Biogasanlagen, Holzheizungen und Holzheiz(-kraft)werke 148 Terawattstunden Wärme bereit und deckten damit knapp zwölf Prozent des deutschen Endenergiebedarfs für die Wärme- und Kälteerzeugung.

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DEPV gründet Fachgruppe “pro Hackschnitzel”

14. Dezember 2017 - 9:00

Am 24. November 2017 hat der Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) die Facharbeitsgruppe “pro Hackschnitzel” ins Leben gerufen. Bei dem Treffen nahmen in Würzburg 15 Hackschnitzelproduzenten, Handelsunternehmen und Kesselhersteller teil.

Pelletsverband wird “pro Hackschnitzel” aktiv

Zu ihrem Vorsitzenden wählten die Branchenvertreter Rainer Mahrla von der Firma Dettendorfer Rohstoff. “Im DEPV-Arbeitskreis wollen wir Herausforderungen wie Qualitätssicherung, Marktdokumentation, Lobbying und Dachmarketing angehen und mittelfristig professionalisieren”, beschreibt er die Aufgaben von “pro Hackschnitzel”. Um die Branchenaktivitäten zu bündeln, solle der bislang aktive Verein pro Hackschnitzel zum Jahresende aufgelöst werden. Ein Großteil der Mitglieder werde in der gleichnamigen DEPV-Fachgruppe weiterarbeiten. Sie bekennen sich damit zum DEPV als Interessensvertretung für Hackgut.

Arbeitsgruppe will über Zertifizierung informieren

Als Grundlage für eine Qualitätssteigerung rund um das Heizen mit Hackschnitzeln sieht “pro Hackschnitzel”  das vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) in Kooperation mit dem Technologie- und Förderzentrum Straubing entwickelte Zertifizierungsprogramm ENplus-Hackschnitzel an. DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele nannte für 2018 das Ziel, 30 Lizenznehmer bundesweit gewinnen zu wollen. “Durch eine stärkere Bewerbung des Zeichens wollen auch wir Kesselhersteller dazu beitragen, Qualität auf die Fläche zu bringen”, sagt Andreas Eidt von der Firma Viessmann. Gemeinsames Ziel müsse es sein, Holzhackschnitzel vor allem bei kommunalen und gewerblichen Heizungsbetreibern als problemlos nutzbaren und regional breit verfügbaren Energieträger bekannt zu machen. Dafür sei ein abgestimmtes Zusammenspiel von Anlage, Betreiber und Brennstoff notwendig. Nur so könne ein positives Image von Hackschnitzelfeuerungen, zufriedene Kunden und ein daraus folgendes Marktwachstum erreicht werden.

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Schweiz: Pelletspreis im Dezember 2017 steigt etwas

13. Dezember 2017 - 16:33

Der Pelletspreis im Dezember 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 372,00 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Dezember 2017 liegt laut Pelletpreis.ch mehr oder weniger auf dem Niveau vor einem Jahr, als er 369,40 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,51 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,41) und Erdgas (9,34). Die Zahlen beziehen sich auf November 2017.

  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 385,69 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von fünf Tonnen: 370,49 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von acht Tonnen: 359,93 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Dezember 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen: 344,48 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

 

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Übergangsfrist für alte Kamin- und Kachelöfen endet

8. Dezember 2017 - 10:08

Für alte Kamin- und Kachelöfen endet am 31. Dezember 2017 die Übergangsfrist des Gesetzgebers. Stoßen die Feuerstellen zu hohe Emissionen aus, müssen sie nachgerüstet oder ausgemustert werden. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Übergangsfrist gilt für 32 Jahre alte Öfen

Von der Übergangsfrist betroffen sind Öfen mit einem Baujahr vor 1985. Weist die Feuerstätte zu hohe Staubemissionen auf, kann der Einbau eines Partikelfilters den Ausstoß unter die verlangte Schwelle senken. Stößt der Ofen zu viel Kohlenmonoxid aus, hilft dagegen nur noch, ihn stillzulegen – das unsichtbare, giftige Gas wird durch keinen Filter entfernt. Experten raten meist zu einem Ofentausch, da Messung und Nachrüstung meist teurer kommen als ein neuer, effizienterer Ofen. “Auch bei alten Öfen, die die Grenzwerte einhalten, und bei etwas jüngeren, die nicht unter die Gnadenfrist fallen, kann sich ein Austausch aufgrund des geringeren Brennstoffbedarfs lohnen”, sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau. Neutrale Informationen zur energetischen Sanierung gibt es kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000/123333 oder unter www.zukunftaltbau.de.

Welche Emissionswerte Öfen nicht überschreiten dürfen

Der Staubgrenzwert liegt bei 0,15 Gramm pro Kubikmeter Abgas, der Kohlenmonoxid-Grenzwert bei vier Gramm pro Kubikmeter. Stoßen die alten Feuerstätten mehr Emissionen aus, als die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung erlaubt, müssen sie bis Jahresende 2017 ausgemustert oder nachgerüstet sein. Ob ein Kamin- oder Kachelofen in die fragliche Altersklasse vor 1985 fällt, lässt sich anhand des Typenschilds ermitteln. Ist das Datum auf den Jahrzehnte alten Schildern nicht mehr feststellbar oder fehlt das Typenschild ganz, lohnt sich ein Blick in die Herstellerbescheinigung, auch Prüfstandsmessbescheinigung genannt. Fehlen die Unterlagen, können sich Hauseigentümerinnen und -eigentümer im Internet auf einer Datenbank des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik informieren. Hilft auch sie nicht weiter, empfiehlt es sich, einen Fachmann des Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerks zu kontaktieren. Für offene Kamine, handwerklich errichtete Grundöfen und Kochherde sowie geschlossene Kamine, die auch im offenen Zustand betrieben werden dürfen, gilt die Regelung nicht.

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Die BAFA-Zahlen im November 2017

7. Dezember 2017 - 20:04

2.701 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im November 2017 eingegangen – sechs Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat November

Der Monat November war der bislang beste für die Pelletsbranche mit den höchsten Antragszahlen im Marktanreizprogramm für eine Biomasseheizung in diesem Jahr. Gegenüber 2016 sind die Zahl der Förderanträge allerdings um sechs Prozent gesunken. Der November war nach Januar, September und Oktober der vierte Monat in diesem Jahr, in dem mehr Menschen einen Förderantrag für einen Biomassekessel als für eine Wärmepumpe gestellt haben. Dennoch kann sich die Wärmepumpenbranche über ein Plus von 14 gegenüber November 2016 freuen. Weniger gut lief es für die Solarthermieindustrie. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sie im November ein Minus von sieben Prozent hinnehmen müssen.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

 

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Annett Pollex: „Der Kaliumgehalt in Pellets darf nicht zu hoch sein“

5. Dezember 2017 - 11:54

Um die strengen Grenzwerte für Staubemissionen einhalten zu können, heizen Pelletskessel mit ausgeklügelter Verbrennungstechnik. Der Feinstaubausstoß hängt allerdings auch von dem Holzmaterial ab, aus dem die Hersteller den Brennstoff pressen. Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat deshalb in mehreren Pelletswerken die eingesetzten Rohstoffe geprüft. Im Interview erläutert Wissenschaftlerin Annett Pollex die Ergebnisse ihrer Untersuchungen.

Frau Pollex, Sie haben die Qualitätsparameter von Holzpellets untersucht. Dazu haben sie Proben von 22 der insgesamt 46 ENplus-zertifizierten Hersteller in Deutschland analysiert. Zu welchem Ergebnis sind Sie gekommen?
Schon seit einigen Jahren ist bekannt, dass bei der Biomasseverbrennung ein guter Zusammenhang zwischen dem Gehalt an aerosolbildenden Elementen im Holz – vor allem Kalium, Natrium, Blei und Zink – und der Höhe der Feinstaubemissionen beobachtet werden kann. Kalium bildet zumeist den mengenmäßig größten Anteil. Gleichzeitig legen Untersuchungsergebnisse von Feuerungsversuchen mit unterschiedlichen Biomassebrennstoffen nahe, dass es ab Kaliumgehalten von 500 bis 700 Milligramm pro Kilogramm Trockensubstanz schwerer wird, die Grenzwerte der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung einzuhalten. Die Produktnorm für Holzpellets legt bislang nur Maximalgehalte für Blei und Zink fest, für Kalium und Natrium jedoch nicht. Im Projekt haben wir untersucht, welche Gehalte an Aerosolbildnern in kommerziell verfügbaren Holzpellets typischerweise auftreten. Im Durchschnitt lag der Kaliumgehalt bei 416 Milligramm. Der höchste Wert bei den innerhalb des Projekts analysierten Holzpellets lag bei 736 Milligramm.

Wie haben die Hersteller auf Ihre Ergebnisse reagiert?
Insbesondere die Werke, die sich an einer detaillierten Beprobung beteiligt hatten, waren sehr interessiert an Möglichkeiten, mit denen sich die Qualität der Rohmaterialien genau beurteilen beziehungsweise mit denen sich der Produktionsprozess anpassen lässt. Vor allem im Hinblick auf die zunehmend angespannte Situation auf dem Rohmaterialmarkt – Rohmaterialien mit sehr guter Qualität sind immer schwerer erhältlich – könnten solche Möglichkeiten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gerade für kleine Hersteller ist es aber wichtig, dass der Aufwand für die Kaliumbestimmung möglichst gering ist, da häufig sowohl die personellen als auch die räumlichen Kapazitäten begrenzt sind. Allerdings gab es auch kritische Stimmen.

Inwiefern?
Das liegt zum einen daran, dass der Zusammenhang zwischen Kaliumgehalt und Emissionshöhe in dem für Holzpellets relevanten Bereich bis zumeist 1.000 Milligramm bislang noch recht wenig untersucht ist und die Abhängigkeit nicht mehr so klar linear ist wie bei höheren Gehalten an Aerosolbildnern. Es kann zu überlagernden Effekten und Wechselwirkungen mit anderen Parametern kommen. Andererseits kann es auch erhebliche feuerungsseitige Einflüsse geben.

Kann die Produktion die Aerosolbildung ebenfalls beeinflussen?
Wir haben untersucht, ob sich ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Kaliumgehalte in den Holzpellets und verschiedenen Produktionsfaktoren – eigene Spanproduktion versus Fremdlieferung, Anteil Holzhackschnitzel versus Sägespäne, vorwiegend verwendete Holzart, Werksgröße – feststellen lässt. In keinem Fall konnten wir einen klaren Zusammenhang erkennen. In den Werken werden zumeist Mischungen verschiedener Rohmaterialien eingesetzt. Die Analyse von je fünf verschiedenen Rohmaterialien bei drei unterschiedlichen Werken hat gezeigt, dass sich die Kaliumgehalte erheblich unterscheiden. Zum Teil haben wir Kaliumgehalte von mehr als 2.000 Milligramm bestimmt. Würden solche Rohmaterialien mit einem großen Anteil zur Produktion eingesetzt, würden Pellets erzeugt, mit denen sich die Emissionsgrenzwerte nur schwer einhalten ließen. Allerdings gibt es keine sofort ersichtlichen Kriterien wie Aschegehalt, Aufbereitungsform oder Baumart, um hohe Kaliumgehalte im Rohmaterial zu erkennen. Derzeit existieren auch noch keine einfachen und schnellen Bestimmungsmethoden, um hohe Kaliumgehalte vor Ort feststellen zu können.

Sie haben mehrere Pelletswerke detailliert untersucht. Wie haben Sie die Produktionsstätten ausgewählt und worin haben sie sich unterschieden?
Für die detaillierte Beprobung haben wir nach Werken gesucht, die wir in Bezug auf die Produktion von Pellets mit einem erhöhten Kaliumgehalt als besonders relevant erachtet haben. Kriterien dafür waren unter anderem ein hoher Kaliumgehalt bei den zuvor analysierten Pelletsproben, große Unterschiede zwischen den beiden pro Werk analysierten Proben sowie die Art der Rohmaterialbereitstellung. Wir haben insbesondere solche Werke betrachtet, die auf Fremdlieferungen angewiesen sind, weil die Rohmaterialqualität durch den Werksbetreiber schlechter beeinflussbar erschien. Unter den ausgewählten Werken befanden sich sowohl größere mit Produktionskapazitäten über 100.000 Tonnen pro Jahr als auch kleinere mit 25.000 bsi 50.000 Tonnen pro Jahr.

Haben Sie große Qualitätsunterschiede festgestellt?
Alle untersuchten Werke haben durchgängig normgerechte Pellets erzeugt. Allerdings haben wir Unterschiede in den Schwankungsbreiten der Asche- und Kaliumgehalte innerhalb der Produktion festgestellt. Sie ist bei einigen Werken vergleichsweise groß, bei anderen dagegen überraschend klein ausgefallen.

Sie haben auch einen internationalen Vergleich durchgeführt.
Für den europäischen Vergleich haben wir rund 200 Datensätze aus unterschiedlichen Quellen ausgewertet. Insgesamt lagen hier sowohl der mittlere Kaliumgehalt mit 550 Milligramm als auch die maximalen Kaliumgehalte mit 1.090 Milligramm bei in Deutschland hergestellten beziehungsweise mit 1.160 Milligramm bei in Europa hergestellten Pellets deutlich höher. Es waren jedoch keine nennenswerten Unterschiede zwischen Holzpellets aus deutscher und europäischer Produktion festzustellen.

Wo sehen Sie weiteren Forschungsbedarf?
Für die Einführung von brennstoffseitigen Minderungsmaßnahmen ist es notwendig, den Zusammenhang zwischen dem Kaliumgehalt des Brennstoffs und den Gesamtstaubemissionen, der beim Einsatz von Biomassebrennstoffen in automatisch beschickten Feuerungsanlagen beobachtet wurde, auch für die hochqualitativen Holzpellets-Sortimente eindeutig zu belegen. Darüber hinaus müssen die Wechselwirkungen mit anderen Parametern bestimmt werden, zum Beispiel der Einfluss von Feinanteil, Schüttdichte, Silizium/Kalium-Verhältnis oder Verbrennungsparameter. Wesentlich wäre die Entwicklung eines einfachen und kostengünstigen Schnelltests, um den Kaliumgehalt der Rohmaterialien mit wenig Aufwand bestimmen und entsprechende Maßnahmen in der Produktion ergreifen zu können. Parallel ist die Forschung an emissionsarmen Feuerungen voranzutreiben, da sowohl brennstoffseitige als auch feuerungsseitige Parameter die Höhe der Gesamtstaubemissionen beeinflussen.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

Weitere Informationen: www.dbfz.de

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Pellets – Markt und Trends erscheint zum letzten Mal

5. Dezember 2017 - 10:55

Mit seiner Dezemberausgabe stellt das Branchenmagazin Pellets – Markt und Trends sein Erscheinen ein. Der Verlag begründet den Schritt mit einem veränderten Leseverhalten, einem Überangebot an Informationen und einem sinkenden Anzeigenaufkommen.

14 Jahre lang berichtete Pellets – Markt und Trends

Zum ersten Mal mit vier Ausgaben erschienen ist Pellets – Markt und Trends im Jahr 2004. Damals als Ergänzung und zur Unterstützung der Messe Interpellets und der Pelletskonferenz. Solar Promotion hat in den 14 Jahren 83 Hefte herausgegeben und seiner Leserinnen und Leser auf insgesamt 5.260 Seiten über Wissenswertes zum Heizen mit Holzpellets informiert. Darunter waren 78 Marktübersichten und 14 Branchenreporte. Hinzu kamen unzählige Nachrichten, Neuheiten und Reportagen. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch nicht nur die Pelletsbranche entwickelt, auch auch die Medienwelt hat sich dramatisch verändert. “In der verdichteten und mit Informationen überfluteten Arbeitswelt haben viele kaum noch Zeit zum Lesen. Immer weniger sind bereit, ein Abonnement zu bezahlen, wenn es im Internet viele Informationen kostenlos gibt”, schreibt Chefredakteurin Simone Pabst im Editorial zur aktuellen Ausgabe. Auch sei die klassische Anzeigenschaltung in Printmedien ist seit ein paar Jahren rückläufig.

Pelletsjahr 2017 verlief besser als erwartet

In der aktuellen Ausgabe veröffentlicht Pellets – Markt und Trends seinen aktuellen Branchenreport. Für die meisten Firmen haben sich die Geschäfte im Vergleich zu 2016 demnach wesentlich verbessert. Besonders zufriedenstellend lief das Jahr 2017 für die Produzenten und Händler. Durch die vorübergehend geringere Konkurrenz nach der German-Pellets-Insolvenz und die hohe Brennstoffnachfrage im Winter, konnten laut Pelletsmagazin 73 Prozent von ihnen bis zu zehn Prozent Umsatzwachstum verzeichnen. Wer in Deutschland wie viel Pellets produziert und wo, das zeigt Pellets – Markt und Trends in seiner Marktübersicht Pelletsproduktion in Deutschland 2017. Der begleitende Artikel beschreibt die Entwicklungen in diesem Jahr und stellt neue Hersteller vor.

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Raiffeisen Bio-Brennstoffe erneuert Informationen auf seiner Internetseite

5. Dezember 2017 - 9:00

In frischer Optik und mit zusätzlichen Servicefunktionen präsentiert sich der Brennstoffhändler Raiffeisen Bio-Brennstoffe auf seiner neuen Internetseite. Neben der Partnersuche gibt es nun ein Warenanfragesystem zu allen Produkten des Unternehmens.

Raiffeisen Bio-Brennstoffe sieht Internetauftritt als zentralen Baustein der Online-Aktivitäten

Neu integriert auf www.rpellets.de ist ein Newsticker, der aktuelle Informationen rund um das Netzwerk von Raiffeisen Bio-Brennstoffe für die Nutzerinnen und Nutzer bereithält. “Die Seite ist zudem jetzt für mobile Endgeräte optimiert, sodass Kunden bequem von überall ihre R-Produkte wie Holzbriketts und Holzpellets beziehen können”, erklärt Benjamin Peters, Marketingexperte bei Raiffeisen Bio-Brennstoffe. Als Grund für den neuen Internetauftritt sagt er, dass eine informative, stets aktuelle und optisch ansprechende Webseite der zentrale Baustein der Online-Aktivitäten des Unternehmens sei. “Sie ist ein Instrument der Kundengewinnung und Kundenbindung. Daher legen wir großen Wert auf einen professionellen Netzauftritt.”

Pelletshändler gehört zu Agrarhandelskonzern

Bei Raiffeisen Bio-Brennstoffe handelt es sich um eine Konzerngesellschaft von Agravis Raiffeisen. Der Konzern handelt mit Agrarerzeugnissen, Agrartechnik, Pflanzenbau und Tierernährung. Er ist zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau tätig. Agravis Raiffeisen erwirtschaftet mit über 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach eigenen Angaben mehr als sechs Milliarden Euro Umsatz und ist mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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Energiewende-Weltmeisterschaft: Deutschland landet nur im Mittelfeld

4. Dezember 2017 - 19:04

Würde man die Länder der kommenden Fußballweltmeisterschaft in einem Energiewende-Wettbewerb antreten lassen, dann stünde Island ganz oben. Deutschland als selbst ernannter Vorreiter dagegen nähme nur einen Platz im Mittelfeld ein.

Im Atlantik und in Südamerika gelingt die Energiewende

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat auf Basis von Zahlen der Internationalen Energieagentur den aktuellen Spielstand der Fußball-WM-Teilnehmerstaaten analysiert. Erneuerbare-Energien-Weltmeister ist demnach Island, gefolgt von Uruguay und Costa Rica. Für das Energiewende-Ranking der WM-Matadoren hat die AEE die Anteile erneuerbarer Energien am Primärenergieangebot und an der Stromproduktion aller Teilnehmerländer für das Jahr 2015 herangezogen. In beiden Kategorien liegt Island vorn, da es seinen Strombedarf vollständig mit Wasserkraft und Erdwärme deckt. Gemeinsam auf Platz 2 im Erneuerbaren-Ranking der AEE liegen Costa Rica und Uruguay. Die Südamerikaner verfolgen seit 2008 eine Langzeitstrategie zum Ausbau erneuerbarer Energien. Mehr als die Hälfte des Primärenergieverbrauchs Uruguays stammt aus Ökoquellen.

Südkorea will nach vorn

Nicht nur kleine Staaten mit großen natürlichen Energiequellen führen bei der Energiewende-WM. Gleich hinter den drei Spitzenreitern rangiert mit Brasilien das bevölkerungsreichte Land der 32 WM-Teilnehmer. Zwischen Copa Cabana und den Anden setzt man nicht nur auf Energie aus Wasserkraft, sondern auch auf Strom und Kraftstoffe aus Biomasse. Ebenfalls stark in Sachen Bioenergie machen sich Dänemark und Schweden als europäische Top-Platzierte des Rankings. Nicht über die Vorrunde hinaus kommen dagegen Russland, Ägypten, der Iran, Südkorea und Schlusslicht Saudi-Arabien. In Zukunft könnte sich zumindest Südkorea verbessern. So hat sich das Land mit seinem bisherigen von Atomkraft und Kohle dominierten Energiemix erst kürzlich für eine Energiewende entschieden.

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Brennstoff am Pelletsautomaten holen

1. Dezember 2017 - 9:00

Die Eröffnung zweier Pelletsautomaten, an denen Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Brennstoff selbst tanken können, hat die Firma Pellets2go bekanntgegeben.

Neue Pelletsautomaten gehen in Baden-Württemberg und Hessen in Betrieb

Bald können Kundinnen und Kunden erstmals in Hessen und an einem zweiten Standort in Baden-Württemberg die Pelletsautomaten von Pellets2go nutzen und ihre Holzpellets selbst abfüllen. So baut die Firma die bereits bestehende Anlage in Königseggwald bei Ravensburg aus, wo sie zusammen mit dem Brennstoffhändler Anton Michel die Selbstbedienungsautomaten anbietet. Anton Michel ist schon in langer Familientradition im Holzgeschäft tätig und vertreibt neben Brennstoffen vor allem Holzstiele. “Am Standort existiert bereits ein Abhollager für verschiedenste Holzbrennstoffe, sodass die Kunden im ländlich geprägten Raum nördlich des Bodensees bereits mit den Gegebenheiten vertraut sind”, schreibt die Firma in einer Presseinformation.

Erster Standort in Hessen öffnet demnächst

In Ronshausen eröffnet Pellets2go seinen ersten Standort in Hessen. Der Ort liegt an der Grenze zu Thüringen unweit von Bebra und Bad Hersfeld. Die Anlage wird bei der Firma Fend aufgestellt, einem Familienbetrieb mit langjähriger Holzbautradition, der einen Holzhandel, ein Sägewerk und eine Zimmerei betreibt. Die Lage direkt an einer relativ gut frequentierten Durchgangsstraße zur Autobahn A4 steht laut Pellets2go für Verbrauchernähe und hohe Attraktivität für Werbekunden, die an den Pelletsautomaten für sich werben können. Weitere Selbstbedienungsanlagen stehen in Lahr, Langenbach und Wirges.

Den Aufbau eines Pelletsautomaten können Sie auf Vimeo ansehen.

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Klimawissenschaft fordert Kohleausstieg

30. November 2017 - 14:26

Nur ein rascher Kohleausstieg kann gewährleisten, dass Deutschland sein zugesagtes Volumen an Treibhausgasen innerhalb der vereinbarten Zeit einspart. Das schreiben die Klimaforscherinnen und Klimaforscher des Deutschen Klima Konsortiums (DKK) in einer Stellungnahme zur Klimakonferenz in Bonn.

Klimawissenschaft hält zügigen Kohleausstieg für erforderlich

Die  Kohleverstromung liefert den Löwenanteil der schädlichen Treibhausgasemissionen, weltweit wie in Deutschland. Der Kohleausstieg sollte nach Meinung des DKK durch weitere Maßnahmen wie die Verkehrs- und Agrarwende unterstützt werden, damit auch das noch ambitioniertere Ziel der Treibhausgasneutralität im deutschen Klimaschutzplan 2050 erreicht werden kann. Bislang ist von einem Kohleausstieg international nichts zu sehen. Weltweit existieren Pläne für mehr als tausend neue Kohlekraftwerke. “Wenn sie gebaut würden, wäre alles, was in Paris beschlossen wurde, zunichte”, schreibt das DKK in seiner Stellungnahme. Die meisten dieser Kraftwerke würden sich betriebswirtschaftlich nur rechnen, weil sie subventioniert würden. Würden ihnen auch noch die Gesundheits- und Umweltkosten zugerechnet, wäre sofort klar, dass Kohle keine kostengünstige Lösung für die Energieprobleme der Welt ist.

Kohleausstieg: Deutschland sollte vorangehen

“Die weltweiten Kohlendioxidemissionen stiegen in den vergangenen drei Jahren nur deshalb nicht, weil insbesondere die großen Emittenten China und die USA bei der Energieerzeugung Kohle durch Wind und Sonne sowie das klimafreundlichere Erdgas ersetzt haben”, heißt es in der Stellungnahme weiter. China werde nach derzeitigem Stand über 100 geplante Kohlekraftwerke nicht mehr bauen. Deshalb müsse es für Deutschland heißen: Wolle es in den Schwellenländern dafür werben, die Ausbaupläne für Kohlekraftwerke einzustellen, sollte es bereit sein, voranzugehen und die eigenen Kohlemeiler zügig abzuschalten.

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BMEL sucht technische Innovationen für Bioenergieanlagen

29. November 2017 - 12:00

Praxisnahe Ansätze, um die Effizienz von Bioenergieanlagen zu steigern, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Unternehmen können ihre technischen Innovationen bis 31. März 2018 einreichen.

BMEL fördert Vorhaben, die Anlagen effizienter machen

Ideen für technische Innovationen an Anlagen und Systemen zur energetischen Konversion nachwachsender Rohstoffe will das Ministerium mit seinem Förderaufruf einwerben – egal, ob es sich um Biogas- oder Feuerungsanlagen, Biomethanaufbereitungs- oder Kraft-Wärme-Kopplungssysteme handelt. “Besonders erwünscht sind marktnahe, anwendungsbezogene Vorschläge”, heißt es in einem BMEL-Schreiben. Projekte, die die vor- und nachgelagerten Bereiche, etwa die Substratbereitstellung, Speicherung oder Verteilung der Energie betreffen, werden nicht gefördert. Förderanträge können Sie beim Projektträger des BMEL, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), einreichen. Die Mittel für die ausgewählten Projekte stellt das Ministerium aus dem Sondervermögen “Energie- und Klimafonds” (EKF) der Bundesregierung bereit.

Energiewende braucht Energieeffizienz

Erneuerbare Energien – Energieeinsparung – Energieeffizienz – auf diesen drei E‘s ruht die Energiewende. Der neue Aufruf des BMEL widmet sich sowohl dem ersten, aber insbesondere dem dritten E. Die Steigerung der Energieeffizienz spiele im Bioenergiebereich eine wichtige Rolle. Bioenergie stelle zwar nach wie vor fast zwei Drittel der in Deutschland verbrauchten regenerativen Primärenergie. Begrenzte Biomassepotenziale und die Notwendigkeit eines nachhaltigen Ressourceneinsatzes würden die Branche jedoch vor große Herausforderungen stellen. Den vollständigen Text des Förderaufrufs “Technische Lösungen zur Steigerung der Effizienz von Bioenergie-Konversionsanlagen und -systemen” finden Sie auf den Internetseiten der FNR.

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Hargassner Energy World: Kesselhersteller baut aus

27. November 2017 - 12:46

Mit der Hargassner Energy World baut der österreichische Holzkesselhersteller ein neues Kunden- und Trainingscenter. Er investiert zehn Millionen Euro.

Hargassner Energy World bietet Raum für Ausbildung und Verkauf

Am 23. November 2017 startete Hargassner mit einem Spatenstich den Ausbau seiner Firmenzentrale in Weng im Innkreis. “Die Gebäudearchitektur wird geprägt durch großflächige Glasfassaden, gläserne Schauboxen, Metall-Wandpaneele und vertikale Beschattungslamellen der Ausstellungshalle, die je nach Sonnenstand automatisch gesteuert werden”, erklärt Firmenchef Anton Hargassner. Der U-förmige Baukörper schaffe eine lückenlose Verbindung zwischen dem Ausstellungsgebäude und dem derzeitigen Bürogebäude. Er bietet mit seinen neuen Praxis- und Seminarräumen genügend Platz, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Fachpartner schulen zu können. Ein hauseigenes Kino für Schulungen und Tagungen sowie eine Panorama-Bar mit Ausblick ergänzen das Konzept der Hargassner Energy World.

Hargassner Energy World präsentiert Produktpalette

Doch auch Besucherinnen und Besucher haben etwas von der Hargassner Energy World. So erhalten sie im Kunden- und Erlebniscenter einen Überblick über die verschiedensten Möglichkeiten der Energieversorgung mit Biomasse und die Produkte der Firma – von den Brennstoffen Hackgut, Holzpellets und Stückholz bis hin zu den Heizungskesseln in allen Leistungsbereichen. Auch neue Büroräume für die Verwaltung des Unternehmens werden in den Neubau geschaffen. Die Firma will 40 neue Arbeitsplätze schaffen. Hargassner stellt seit 1984 Holzheizkessel her. Anfangs in einer Werkstatt in Gunderding, die in den Folgejahren immer weiter ausgebaut wurde, seit 2002 auf dem Firmengelände in Weng. Hargassner fertigt nach eigenen Angaben mit 256 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 8.000 Heizungen im Jahr.

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Österreich: Pelletspreis im November steigt kaum

24. November 2017 - 10:52

Der Pelletspreis im November 2017 ist in Österreich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im September

Mit 232,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober laut PPA um 0,8 Prozent über dem im Vormonat und 3,4 Prozent über dem im November vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 50,4 Prozent. Gas ist 73,4 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im November bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 242,00 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 229,60 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 233,10 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im November bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 199,50 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Oktober 2017 um 0,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im November für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,97 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Oktober 2017 um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,75 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,15 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Tobias Paulun: “Marktteilnehmer können Preisänderungsrisiken absichern”

20. November 2017 - 17:20

Seit Mitte September lassen sich Holzpellets an der Energiebörse European Energy Exchange (EEX) handeln. Im Interview mit Pelletshome.com erklärt Strategievorstand Tobias Paulun, warum die EEX Holzpellet-Futures eingeführt hat. 

An der EEX werden Emissionen, Erdgas, Kohle und Strom gehandelt. Warum jetzt auch Holzpellets?
Holzpellets werden zur Energiegewinnung genutzt, sind ein Ersatzprodukt für Kohle und damit eng mit dem Energiemarkt verbunden. Besonders in Dänemark, Großbritannien, Schweden und den Benelux-Ländern werden Kohlekraftwerke zunehmend zur Teilbefeuerung mit Holzpellets umgerüstet oder komplett auf den Brennstoff umgestellt. Wir wollen dazu beitragen, für diese neue Produktklasse einen transparenten und liquiden Marktplatz zu entwickeln. Auch über Europa hinaus gewinnen Holzpellets an Bedeutung. So entstehen in Asien gerade viele Projekte zur Verstromung der Holzpresslinge. Deshalb passt das Produkt auch strategisch gut zur EEX, die sich zunehmend über Europa hinaus aufstellt und mittlerweile in drei Zeitzonen präsent ist.

Welche Vorteile bietet ein börslicher Handel?
Die neuen Kontrakte geben unseren Handelsteilnehmern die Möglichkeit, Preisänderungsrisiken über die Börse und ihr Clearinghaus abzusichern. Dabei ist für sie von Vorteil, dass bereits heute alle wichtigen Handelsteilnehmer für Energie und energienahe Produkte in Europa an den Märkten der EEX aktiv sind.

Ihr Angebot umfasst laut Ihrer Pressemitteilung finanziell abgerechnete Futures auf Holzpellets, die als Monatsfuture mit 36 Fälligkeiten verfügbar sind. Was ist darunter genau zu verstehen?
Bei einem Monats-Future vereinbaren Käufer und Verkäufer einen Preis für einen bestimmten Liefermonat. Entsprechend der handelbaren Fälligkeiten kann dieser bis zu 36 Monate in der Zukunft liegen. Da es sich um einen finanziellen Kontrakt handelt, wird zum vereinbarten Lieferzeitpunkt der vereinbarte Preis gegen den zugrundeliegenden Sportmarkt-Index abgerechnet. Man vergleicht also einfach ausgedrückt den gehandelten Preis mit dem zum Lieferzeitpunkt aktuellen Preis und es erfolgt ein Barausgleich. Wir verwenden als Index den Argus-Index cif ARA.

Warum ist die Kontraktgröße auf 100 metrische Tonnen festgelegt?
Das ist die Mindesthandelsgröße. Kleinere Mengen können nicht direkt über die EEX gehandelt werden, aber eventuell über einen Intermediär, welcher Volumen kleinerer Teilnehmer bündelt. Die Festlegung auf 100 Tonnen ergab sich in Abstimmung mit unseren Kunden, die wir im Vorfeld der Einführung konsultiert hatten. Aus dem Markt haben wir das Feedback erhalten, dass eine Kontraktgröße von 100 Tonnen für den Großhandel eine gute Ausgangsbasis darstellt. Handelsteilnehmer können jeweils das Vielfache der Kontraktgröße handeln.

Die Handelsteilnehmer können sich nicht nur gegen Preisrisiken absichern, sondern eine Transaktion in das börsliche Clearing überführen, wie es in einer Pressemitteilung von Ihnen heißt. Was bedeutet das konkret?
Jedes Börsengeschäft, das an der EEX getätigt wird, wird durch das Clearinghaus der Börse abgewickelt. Das bedeutet, unsere Tochtergesellschaft European Commodity Clearing (ECC) garantiert die Zahlung und Lieferung jeder Transaktion, auch im Falle des Ausfalls eines Handelsteilnehmers. Teilnehmer können auch außerbörslich geschlossene Geschäfte durch das Clearinghaus abwickeln lassen und auf diese Weise absichern. Über unser sogenanntes Trade Registration Angebot registrieren Handelsteilnehmer ihr außerbörslich geschlossenes Geschäft und überführen es damit in das börsliche Clearing. Infolgedessen übernimmt die ECC auch für diese Geschäfte Clearing und Abwicklung und garantiert die Erfüllung der Transaktion. Die Unternehmen profitieren bei diesem Service von der sicheren und etablierten Abwicklungsinfrastruktur der Börse.

Wie sichern Sie Risiken ab, wenn zum Beispiel eine Firma sich nicht an die Kontraktvereinbarungen hält?
Beim Ausfall eines Teilnehmers, das heißt Nichterfüllung seiner vertraglichen Pflichten, übernimmt unser Clearinghaus das Ausfallrisiko. In ihrer Rolle als zentraler Kontrahent tritt die ECC in die Vertragskette ein und gewährleistet die Zahlung und Lieferung des Handelsgeschäfts.

Welche Voraussetzungen müssen Firmen erfüllen, damit sie Holzpellets an der EEX handeln können?
Um Holzpellets an der EEX zu handeln, müssen Unternehmen als Handelsteilnehmer an der Börse zugelassen sein. Damit verbunden sind eine Reihe von Anforderungen: Die Firmen müssen beispielsweise einen zugelassenen Händler benennen und die technische Infrastruktur für den Handel vorhalten. Die Handelsteilnehmer müssen sich zudem bei der ECC zulassen und Sicherheiten gemäß ihrer eingegangenen Positionen hinterlegen. Alternativ zur direkten Zulassung an der Börse können Teilnehmer auch indirekt über einen Dienstleister am Handel teilnehmen.

Wie hat sich das Handelsvolumen mit Holzpellets-Futures seit September entwickelt?
Bislang gab es noch kein Handelsgeschäft. Viele Kunden haben uns ihr Interesse am Holzpellet-Future signalisiert. Allerdings benötigt es Zeit, um diesen jungen Markt zu entwickeln und es braucht Vorbereitungen seitens der Teilnehmer. Bevor sie handeln können, benötigen sie eine Zulassung für diesen Markt an der EEX und müssen die entsprechende technische Infrastruktur für den Handel vorhalten. Drei Teilnehmer haben diesen Prozess bereits erfolgreich durchlaufen und sind bereit, Holzpellets an der EEX zu handeln. Weitere befinden sich aktuell in der Vorbereitung.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Ökowärme schneidet bei Heizkostenvergleich bestens ab

20. November 2017 - 9:00

Ein Heizkostenvergleich der Technischen Universität Wien zeigt: Ökologisch heizen rechnet sich. Darauf weist der Österreichische Biomasseverband (ÖBV) hin.

Heizkostenvergleich: Holzheizungen führen in Bestandsgebäuden

Die Energiewende im Heizungskeller zahlt sich nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch aus. Zu diesem Schluss kommt eine Studie zum Heizkostenvergleich der TU Wien. Für praktisch jeden Gebäudetyp lässt sich ein kostengünstiges Heizsystem auf Basis erneuerbarer Energien finden. “Die Studie verdeutlicht eindrucksvoll, dass der Energiewende im Wärmebereich wirtschaftlich nichts im Wege steht und Heizungen auf der Basis von Scheitholz, Hackgut oder Pellets für die meisten Bestandsgebäude – egal ob saniert oder unsaniert – sehr konkurrenzfähig sind”, erklärt ÖBV-Geschäftsführer Christoph Pfemeter. Der Heizkostenvergleich beinhaltet auch eine Risikoabschätzung verschiedener Heiztechnologien. Heizöl und Erdgas schneiden aufgrund der stark schwankenden Preisentwicklung von Brennstoffen schlecht ab.

Die meisten Menschen in Österreich heizen mit Biomasse

Biomasse hat von 2003/04 auf 2015/16 Heizöl als wichtigsten Energieträger überholt und liege nun mit 54 Petajoule an der Spitze, teil der ÖBV mit. Werde der stark gestiegene Anteil der mit Biomasse erzeugten ebenfalls berücksichtigt, erhöhe sich der Einsatz um weitere elf auf 65 Petajoule. Der Heizölverbrauch sei dagegen um 25 auf 35 Petajoule gesunken. Ebenso sei der Marktanteil der fossilen Energien bei der Beheizung österreichischer Haushalte im betrachteten Zeitraum gefallen: von 55 auf 40 Prozent. Einen starken Rückgang hätten vor allem die mit Heizöl oder Flüssiggas beheizten Haushalte verzeichnet, deren Zahl sich im Vergleichszeitraum um fast 300.000 auf 613.000 reduziert habe. Nur mehr 7.400 Haushalte würden mit Kohle heizen. Die Zahl der primär mit Holz beheizten Haushalte sei dagegen um etwa 25.000 auf etwa 665.000 gestiegen.

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SenSTEF: Regelung soll Holzfeuerungen sauberer machen

18. November 2017 - 9:00

Das Verbundvorhaben SenSTEF hat ein intelligentes Feuerungsprozess-Regelungs- und Monitorsystem für automatisch beschickte Holzheizsysteme entwickelt. Mit ihm können die in der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung festgelegten Grenzwerte für schadhafte Emissionen weit unterschritten werden.

SenSTEF-Projekt entwickelt sensorgestützte Verbrennungsregelung

Bei dem Vorhaben SenSTEF – Sensorgestützte Verbrennungsluftregelung zur Minimierung der Emissionen von Biomasseheizkessel – haben die Partner unter anderem untersucht, welche Sensoren im Abgas von Biomassekesseln zur Datenaufnahme eignen. Außerdem haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), der Hochschule Karlsruhe sowie der Firma Sick einen sensorbasierten Monitor entwickelt, um Verbrennungsprozesse beschreiben können. Er berücksichtigt neben den gängigen Größen wie Verbrennungstemperatur und Restsauerstoffkonzentration auch den Gehalt der teilweise beziehungsweise nicht verbrannten Abgaskomponenten. “Das Regelungs- und Monitormodul verspricht dem nationalen Markt mit einer hohen Anzahl an kleinen Holzfeuerungen eine Nachrüstoption, sofern diese Anlagen bereits über eine Verbrennungsluftregelung verfügen”, schreibt das DBFZ in einer Pressemitteilung. Unabhängig vom Hersteller könnten auch die neu auf den Markt zu bringenden Verbrennungsanlagen mit dem neuartigen Regelungs- und Monitormodul ausgerüstet werden.

Partner wollen SenSTEF-Projekt fortführen

Künftig wollen die Projektpartner das SenSTEF-System für handbeschickte Scheitholz-Kleinfeuerungsanlagen einsetzbar machen. Durch kontinuierliches Monitoring des gesamten Verbrennungsprozesses wurden außerdem Möglichkeiten geschaffen, Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen rechtzeitig zu erkennen und einzuleiten sowie dem Anlagenbetreiber die Optimierung des gesamten Feuerungsprozesses zu ermöglichen. Ziel sei es, die begonnenen Forschungsarbeiten ab dem Frühjahr 2018 in einem Folgevorhaben fortzuführen und die mit dem Funktionsmuster erzielten Ergebnisse auf einen marktnahen Prototyp zu übertragen.

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Deutschland: Pelletspreis im November 2017 steigt kaum

17. November 2017 - 9:00

Der Pelletspreis im November 2017 ist leicht gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 239,02 Euro pro Tonne. Das ist ein Prozent mehr als im Vormonat und 3,8 Prozent mehr als im November 2016.

“Zu Beginn der Heizsaison steigt auch der Preis für Pellets. Das entspricht dem üblichen saisonalen Preisverlauf bei Holzbrennstoffen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Holzpresslinge seien selbst im Winter noch deutlich günstiger als Heizöl und Erdgas. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,78 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 17,8 Prozent, der zu Erdgas 19 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im November 2017bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 247,55 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 250,85 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 257,02 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,95 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 238,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 241,39 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 223,68 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 222,01 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 223,24 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Schweiz: Pelletspreis im November 2017 steigt marginal

16. November 2017 - 22:51

Der Pelletspreis im November 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 367,20 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat leicht um 0,5 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im November 2017 liegt laut Pelletpreis.ch mehr oder weniger auf dem Niveau vor einem Jahr, als er 367,10 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne mit durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 26 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,46 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,10) und Erdgas (9,34). Die Zahlen beziehen sich auf Oktober 2017.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 380,00 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2017bei Abnahme von fünf Tonnen: 365,52 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2017 bei Abnahme von acht Tonnen: 356,03 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2017bei Abnahme von 17 Tonnen: 3408,78 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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