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Aktualisiert: vor 37 Minuten 29 Sekunden

Solarwärmeanlage und Pelletsheizung passen gut zueinander

18. September 2019 - 9:06

Ideales Duo: Solarwärmeanlage und Pelletsheizung Langsam wird es Zeit, den Pelletskessel wieder einzuschalten – eine Solarwärmeanlage kann ihn auch im Herbst unterstützen. Worauf es dabei zu achten gilt.

Solarwärmeanlage funktioniert auch im Herbst

Auch in den kühlen Monaten muss man auf die Sonne im Haus nicht gänzlich verzichten. Selbst wenn sie nicht mehr so stark strahlt, kann die Solarwärmeanlage einen Großteil der Energie für das Warmwasser liefern und das zentrale Heizsystem entlasten. Wie groß die Solarwärmeanlage ausfällt, hängt von mehreren Kriterien ab, zum Beispiel, wie gut das Haus gedämmt ist, wie viel Fläche das Dach bietet oder wie viel man investieren will. Die meisten Pelletskesselanbieter bieten inzwischen Solarwärmekomponenten für Komplettsysteme an. Verbraucher können zwischen diversen Standardpaketen auswählen. Der Vorteil: Die einzelnen Komponenten der Heizsysteme wie Pelletskessel, Sonnenkollektoren und Wärmespeicher beziehungsweise Boiler sind in ihrer Leistung und Größe aufeinander abgestimmt.

Systemregler kontrollieren Solarwärmeanlage und Pelletskessel

Für ein abgestimmtes Zusammenspiel von Solarwärmeanlage und Pelletskessel haben die Hersteller intelligente Steuerungstechnik entwickelt. Einige bieten so genannte Systemregler an, die eine große Zahl von Steuerfunktionen für beide Wärmeerzeuger in einem Gerät vereinen. Vorteil der Systemeinheiten: Installateure und Endkunden können den Anlagenbetrieb von einer Oberfläche aus bedienen und dabei auf eine einheitliche Bedienstruktur zurückgreifen, müssen sich also nicht mit zwei Geräten auseinandersetzen.

Sonnenenergie möglichst lange speichern

Um die Sonnenwärme vom Dach in den strahlungsärmeren Monaten wie im Herbst möglichst effektiv und lange nutzen zu können, braucht es einen Schichtspeicher. Sollen Sonnenkollektoren nur Energie für die Warmwasserversorgung liefern, genügt ein Trinkwasserspeicher als Wärmereservoir. Bei ihm bringen die Sonnenkollektoren ihre Wärme über einen Wärmetauscher im Tankboden ein, der Heizkessel über eine Wärmespirale im Speicherkopf. Soll die von den Sonnenkollektoren gelieferte Wärme reichen, um damit auch heizen zu können, sollte entweder ein Pufferspeicher oder ein Kombispeicher im Keller stehen. Pufferspeicher lagern kein Trinkwasser, sondern das warme Wasser für die Heizung. Über einen Wärmetauscher können sie Trinkwasser erwärmen. Kombispeicher kombinieren die Funktion eines Warmwasserspeichers mit der eines Pufferspeichers.

Weitere Informationen zur Solarthermie: https://heat-changers.com/de/

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Deutschland: Pelletspreis im September 2019 steigt

17. September 2019 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im September 2019 In Deutschland ist der Pelletspreis im September 2019 leicht um 1,4 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 242,10 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Mit dem Herbst steht der Beginn der Heizsaison vor der Tür. Ein leichter Preisanstieg ist deshalb üblich”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Dennoch würden Holzpellets ihren stabilen Preisvorteil gegenüber Heizöl und Gas auch in der kalten Jahreszeit beibehalten. Erfahrene Besitzerinnen und Besitzer einer Pelletsheizung prüfen ihren Lagerbestand vor Beginn der Heizsaison, um zeitnah Brennstoff bestellen zu können. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,84 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 26,3 Prozent, der zu Erdgas 22,8 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im September 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 251,51 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 254,83 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 259,08 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 240,75 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 241,28 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 245,02 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 228,85 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 224,91 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 228,23 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Schweiz: Pelletspreis im September 2019 steigt etwas

16. September 2019 - 10:56

Schweizer Pelletspreis im September 2019 Der Schweizer Pelletspreis im September 2019 ist mit durchschnittlich 361 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im September 2019 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 361,70 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,31 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,92) und Erdgas (10,27). Diese Zahlen beziehen sich auf August 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im September 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 375,06 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 359,10 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 348,70 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 335,63 Franken

 

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Förderung: BAFA-Zahlen im August 2019

13. September 2019 - 9:57

BAFA-Zahlen im August 2019 Die BAFA-Zahlen im August 2019: Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung fiel mit 6.385 um sechs Prozent gegenüber Juli.

BAFA-Zahlen im August 2019 im Detail

Im August 2019 gingen 2.283 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Das sind vier Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 1.622 Anträge erhalten. Im Juli waren es 14 Prozent mehr. Außerdem hat es 2.480 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe bekommen. Drei Prozent weniger als im Monat zuvor.

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktentwicklung schließen

Da ein MAP-Förderantrag seit 2018 vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss und nicht wie davor nach der Inbetriebnahme, lassen sich die Zahlen der monatlichen BAFA-Statistik aus den verschiedenen Jahren nicht vergleichen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. So haben die veröffentlichten Zahlen von Januar und September 2018 neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen enthalten, für die bis September 2018 eine Übergangsfrist gegolten hat. Somit haben sich zum Teil doppelt so hohe Antragszahlen wie nach dem alten Verfahren ergeben. Auch ein Vergleich zwischen den einzelnen Monaten in den Jahren 2017 und 2019 ist durch die Verfahrensumstellung schwierig geworden. Vor zwei Jahren wurden die Anträge bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme gestellt, in diesem Jahr müssen sie vor Auftragsvergabe eingereicht werden. Wann die Anlage eingebaut wird, ist zu dem Zeitpunkt unbekannt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Emissionsminderung: Sauberes Feuer im Holzofen genießen

11. September 2019 - 18:02

Emissionsminderung mit Ringkörpern Die Hersteller von Holzöfen bieten ihre Geräte mit integrierten oder nachrüstbaren Maßnahmen zur Emissionsminderung in unterschiedlichen Varianten und Preisklassen an. Während in der günstigeren Preisklasse vorwiegend Katalysatoren beziehungsweise Schaumkeramik zum Einsatz kommen, werden Partikelabscheider aufgrund ihres höheren Preises eher in den Premiummodellen verbaut.

Unterschiedliche Arten der Emissionsminderung

Ob es sich lohnt, einen alten Ofen mit einem elektrostatischen Staubabscheider nachzurüsten, oder es nicht besser ist, einen neuen zu kaufen, sollte man im Einzelfall prüfen. “Aufgrund der bei Nachrüstungen erforderlichen Eingriffe in das sensible Strömungsverhalten von Feuerstätte und Schornstein sowie der zum Teil erheblichen Mehrkosten sollte insbesondere bei älteren Feuerstätten grundsätzlich abgewogen werden, ob ein Austausch gegen einen neuen, emissionsarmen Ofen nicht die günstigere Variante ür eine Emissionsminderung darstellt”, erklärt Daniel Jung vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik. Eine weitere Möglichkeit: Technisch nachrüstbare Einrichtungen wie Zugbegrenzer oder Rauchsauger helfen, die Emissionen vorhandener Feuerstätten zu senken, indem sie beispielsweise den Rauchgasabzug an die Verbrennung anpassen.

Moderne Holzöfen stoßen weit weniger Schadstoffe als alte Modelle

Der größte Fortschritt zur Emissionsminderung wurde nach Ansicht von Jung bei der Primärtechnik erreicht, also durch Entwicklungen an den Öfen selbst wie beispielsweise strömungstechnisch optimierte Feuerraumgeometrien, Nebenlufteinrichtungen oder verspiegelte Sichtscheiben. Hinzu kommen technische Lösungen, um das Abbrandverhalten zu verbessern. Die meisten Holzöfen verfügen heute über eine sekundäre, häufig über eine tertiäre Luftzufuhr. Als besonders wirkungsvoll gelten automatische Verbrennungsluftsteuerungen.  “Unterstützt durch neue Möglichkeiten der computergestützten Strömungsmodelle und entsprechender Brennraummodellierung konnten die Emissionswerte moderner Feuerstätten in den vergangenen Jahren erheblich verbessert werden”, sagt Daniel. Heutige Holzfeuerstätten würden um den Faktor zehn weniger Schadstoffe ausstoßen als ihre Vorgänger aus den 1980er und 1990er Jahren.

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Gregor Hagedorn: “Wir benötigen angemessenes Handeln”

10. September 2019 - 9:00

Gregor Hagedorn Der Berliner Wissenschaftler Gregor Hagedorn hat mit einer Gruppe befreundeter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Februar die Initiative Scientists for Future initiiert. Fast 27.000 Kolleginnen und Kollegen haben eine Stellungnahme unterzeichnet, mit der sie die fachliche Korrektheit der Annahmen hinter den Klimaprotesten von Fridays for Future bestätigen. Im Interview erklärt Hagedorn, warum er die Wissenschaftsinitiative angestoßen hat und wie es mit ihr weitergeht.

Herr Hagedorn, wie ist es zu dem öffentlichen Statement der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gekommen, in dem sie das Anliegen der Schülerinnenbewegung Fridays for Future als berechtigt und gut begründet bezeichnen?
Das Statement ist eine Reaktion auf die engagierten jungen Menschen und ihre Verunglimpfung in der öffentlichen Diskussion. Ihre Inhalte und faktenbasierten Forderungen wurden Anfang des Jahres in der öffentlichen Diskussion zur Seite gedrängt durch persönliche Angriffe oder weil die Diskussion sich darauf konzentrierte, ob es legitim ist, während der Schulzeit zu streiken. Das hat die von den Jugendlichen geführte Diskussion über die Klimakrise und die Handlungsnotwendigkeiten nach jahrzehntelangem Nichthandeln überdeckt. In meinem wissenschaftlichen Freundeskreis kamen wir zu dem Schluss, dass wir als Wissenschaftler eine Verantwortung dafür haben, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu bekräftigen – und damit den jungen Menschen den Rücken zu stärken. Für einzelne von uns kristallisierte sich dabei heraus, dass diese Verantwortung auch bedeutet, entsprechend Zeit zu investieren und sich letztlich gesellschaftlich zu exponieren.

Sehen sich die Scientists for Future vor allem als wissenschaftliche Unterstützer der jugendlichen Protestierer oder als eigenständige Initiative?
Scientists for Future ist eine eigenständige Initiative. Wir haben unsere Stellungnahme zunächst völlig unabhängig entwickelt. Wir haben sie ihnen dann aber vorab zugeschickt, da sich auch uns die Frage stellte: Wollt ihr das überhaupt oder ist das Einmischung? Sie wollten und so waren dann auch ihre Vertreter Luisa Neubauer und Jakob Blasel von Fridays for Future bei unserer Pressekonferenz dabei und haben Fragen beantwortet. Letztlich sehen wir sehen uns als ehrenamtliche wissenschaftliche Beratungsinitiative für verschiedene gesellschaftliche Bewegungen, die sich um Fragen der Generationengerechtigkeit kümmern.

Wie kann man sich Scientists for Future vorstellen? Handelt es sich um einen losen Zusammenschluss oder gibt es Gremien, die Inhalte und Ziele klären?
Scientists for Future war ursprünglich als einmalige Initiative geplant. Dann haben wir aber bei der Vorstellung der Stellungnahme einen großen Erfolg erzielt und ein riesiges Medienecho bekommen. Zunehmend wurde klar, dass es weiteren und breiteren Bedarf gibt. Im Moment sind wir aber weiter eine reine Graswurzelinitiative.

Wie geht es weiter?
Es haben sich viele Regionalgruppen gegründet. Außerdem gibt es Koordinationsgruppen und thematische Arbeitsgruppen. So erarbeitet eine Gruppe beispielsweise Vorträge, die den Stand der Wissenschaft zu Klima- und Energiethemen für verschiedene Zielgruppen darstellen. Eine andere Gruppe überprüft Fakten, Behauptungen oder Annahmen. Ich möchte auch hier gerne aufrufen: Wenn jemand eine Regionalgruppe gründen will oder andere Ideen hat, sind Sie herzlich willkommen. Wir arbeiten auch gerade daran, einen Beirat einzurichten. Aber es ist alles in der Entwicklung, es handelt sich noch nicht um festgezurrte Strukturen.

Fridays for Future hat einen Forderungskatalog veröffentlicht. Gibt es von Ihrer Seite festgeschriebene Ziele, mit der sie sich an die Öffentlichkeit richten?
Als Scientist for Future sehen wir die Aufgabe von Wissenschaft nicht darin, einen politischen Forderungskatalog aufzustellen. Wenn wir die Politik zum Handeln auffordern, wissenschaftliche Stimmen zu hören und die Herausforderung ernst zu nehmen, ist dies natürlich auch eine Forderung. Aber einen konkreten Forderungskatalog haben wir nicht. Wir können politische Kräfte in Bezug auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu bestimmten Forderungen beraten. Entscheidungen werden aber nicht in der Wissenschaft, sondern im politischen Raum getroffen – natürlich möglichst unter Berücksichtigung sowohl der wissenschaftlichen Erkenntnisse als auch der gesellschaftlicher Werte.

Wie schätzen Sie die gesellschaftspolitische Bedeutung von Fridays for Future ein?
Ich finde, dass die streikenden Schülerinnen und Schüler beziehungsweise die jungen Menschen – es sind ja auch viele Studierende dabei – in der öffentlichen Diskussion sehr viel bewegt haben. Sie haben einen Deckel von der wissenschaftlichen und medialen Debatte gelüftet. Der Rahmen der Diskussion hat sich dadurch verschoben. Wir reden nicht mehr über anonyme kommende Generationen, denen wir mit unserem derzeitigen Lebensstil ihren Existenzrahmen einengen, sondern über konkrete Gesichter. Und diese Gesichter sagen: „Das bin ich, auf dessen/deren Kosten ihr gerade verantwortungslos lebt.“ Dieser Wandel in der Rahmung der Zukunftsdiskussion und der Verantwortung für unser Handeln ist inzwischen relativ tief in die öffentliche Diskussion gedrungen. Das ist ein Riesenerfolg dieser Bewegung. Aber es muss mehr kommen. Es reicht nicht, zu diskutieren. Es reicht noch nicht einmal, einen Notfall auszurufen. Es gibt Aussagen von Politikern, dass die Schülerinnen und Schüler jetzt aufhören sollten zu streiken, weil sie schon so viel erreicht hätten und die Problematik jetzt ja diskutiert würde. Aber genau das ist nicht das Kriterium. Das Kriterium ist, ob gehandelt wird. Bisher handelt die Politik nicht.

Stattdessen werden die protestierenden Schülerinnen und Schülern von konservativer Seite als Schulschwänzer diffamiert. Was entgegnen Sie?
Ich finde die jungen Menschen sagen völlig logisch: Eigentlich sind nicht wir es, die streiken – es sind die Politiker, die streiken. Ich sehe das ähnlich. Es sind die Entscheidungsträger, die Wirtschaftsführer, die streiken und die sich vor ihrer Aufgabe drücken, das Nötige zur Zukunftssicherung zu tun. Greta Thunberg sagt, es bringe nichts, in der Schule wissenschaftliche Erkenntnisse zu lernen, wenn die Erwachsenengesellschaft genau diese Erkenntnisse komplett ignoriert. Auch dem kann ich nur zustimmen. Ich finde, Streiks sind eine legitime Form, für die eigene Zukunft zu kämpfen. Ebenso, wie es eine legitime Form ist, als Gewerkschafter für angemessene Löhne während der Arbeitszeit zu streiken und nicht nur eine Demonstration am Samstag zu machen.

Auf Ihrer Internetseite verweisen Sie auf Informationen, wie sich mit Klimawandelleugnern umgehen lässt. Was Sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Punkte?
Wir haben diese Informationen auf unserer Internetseite und das ist wichtig. Aber ich finde es gleichzeitig auch falsch, zu sehr auf diese Menschen einzugehen. Man sollte bei Diskussionen nicht auf diese Störer und auf ihre jenseits jeglichen wissenschaftlichen Konsensus stehenden Argumente eingehen. Wer über Geografie vorträgt, beginnt den Vortrag nicht damit, die Argumente der Flat-Earth-Anhänger zu widerlegen. Ja, es gibt Flat-Earther, die eine Heidenspaß haben, auf Youtube umfangreiche Beweise einzustellen, dass die Behauptung, die Erde sei eine Kugel, in Wirklichkeit ein ganz ausgefeiltes Betrugsmanöver sei. Auf genau derselben wissenschaftlichen Ebene agieren seit Langem die Klimawandelleugner. Man muss nach Jahrzehnten gezielter Desinformationskampagnen und enormer wissenschaftlicher Arbeit, diese zu widerlegen, ganz klar sagen, dass das keine legitime Diskussion ist. Das heißt nicht, dass man den IPCC-Report (das Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC, ist der wissenschaftliche Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen, die Red.) nicht im Detail wissenschaftlich hinterfragen und kritisieren kann. Wir müssen weiter wissenschaftlichen Fortschritt suchen, aber die Grundannahme, dass der Klimawandel menschengemacht ist und zu katastrophalen Auswirkungen führt, wenn wir weiter business as usual betrieben, ist so klar, wie die Erde eine Kugel ist.

Weitere Informationen: www.scientists4future.org

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Bündnis mobilisiert für Klimastreik von Fridays for Future

9. September 2019 - 9:00

Aufruf zum Klimastreik Rückenwind für den Klimastreik: Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis hat Unterstützung für die Demonstrationen von Fridays for Future am 20. September 2019 zugesichert.

Für Klimastreik formiert sich ein zivilgesellschaftliches Bündnis

“Wir rufen alle auf, am 20. September gemeinsam mit Fridays For Future auf die Straße zu gehen. Gemeinsam fordern wir: Klimaschutz jetzt!”, heißt es im Aufruf eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses, dem unter anderem der BUND, Greenpeace und die Naturfreunde angehören. In dem Bündnis engagieren sich Klimaschutzinitiativen, Kirchen, Umweltverbände, Vereine und soziale Bewegungen. Auch Unternehmen und Gewerkschaften mobilisieren zur Teilnahme. Sie alle rufen dazu auf, sich dem Klimastreik von Fridays For Future anzuschließen und die jungen Menschen bei ihrem Protest für eine Zukunft ohne Klimakrise zu unterstützen. Bundesweit sind Hunderte Klimastreik-Demonstrationen geplant, täglich kommen weitere hinzu.

Bündnis kritisiert Bundesregierung

Am Tag des Klimastreiks will das Klimakabinett der Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik entscheiden. Mit den Beschlüssen reist Bundeskanzlerin Merkel wenige Tage später zum UN-Sondergipfel nach New York, um sie der internationalen Gemeinschaft vorzustellen. “Bisher hat die Bundesregierung versagt und liefert statt einer ambitionierten Klimaschutzpolitik nur Worte, denen keine Taten folgen”, kritisiert das Bündnis. Tatsächlich würden die atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen nicht sinken, sondern steigen. Wenn es nicht gelänge, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, drohe eine nicht mehr aufzuhaltende Klimakatastrophe.

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Buderus präsentiert Verbrennungsregelung Logamatic TCA200

6. September 2019 - 9:00

Verbrennungsregelung Logamatic TCA200 Die digitale Verbrennungsregelung Logamatic TCA200 von Buderus steuert automatisch die Verbrennungsluftzufuhr im Feuerraum eines Kaminofens.

Logamatic TCA200 bringt ausreichend Verbrennungsluft in den Feuerraum

Die Logamatic TCA200 ist mit allen Logaflame-Heizeinsätzen und Logastyle-Kaminöfen von Buderus mit Verbrennungsluftstutzen kompatibel. Sie eignet sich vor allem für den Betrieb mit Scheitholz und bietet einen hohen Bedienkomfort, weil die manuelle Steuerung der Verbrennungsluftzufuhr entfällt. Die Logamatic TCA200 sorgt in jeder Abbrandphase für ausreichend Verbrennungsluft im Feuerraum. Das ermöglicht einen besonders effizienten und emissionsarmen Abbrand mit dem typischen gemütlichen Flammenbild und senkt zudem die benötigte Brennstoffmenge. Die Bedienung über das mehrfarbige Touch-Display zeichnet sich durch die intuitive Menüführung mit klarer Bild- und Textstruktur aus.

Regler meldet sich, wenn der Kaminofen wieder Holz braucht

Sobald das Feuer im Kaminofen oder Heizeinsatz entzündet ist, lässt sich die Regelung aktivieren. Das Gerät reguliert die Luftzufuhr über eine Drosselklappe mit Stellmotor. Ein Abgassensor überwacht die Abgastemperatur im Feuerraum. Wenn Brennmaterial nachgelegt werden muss, informiert der Regler wahlweise mit einem optischen oder akustischen Signal. Nach Verbrennungsende schließt er die Drosselklappe rechtzeitig und unterbindet so die
Luftzufuhr. So kühlt der Feuerraum nicht aus und die Glut lässt sich möglichst lang erhalten. Im Störungsfall öffnet er die Drosselklappe vollständig und ermöglicht so den
manuellen Betrieb der Verbrennungsluftschieber am Kaminofen oder Heizeinsatz.

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Ortstermin: Bundestagsabgeordnete besichtigen ökologische Heizungen

4. September 2019 - 10:25

Ortstermin mit Bundestagsabgeordneten Ortstermin: Die praktischen Möglichkeiten erneuerbarer Heizungstechnologien haben der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) gemeinsam Mitgliedern des Deutschen Bundestags vermittelt. Es gab je einen Ortstermin mit Timon Gremmels in Kassel und mit Georg Nüßlein in Neu-Ulm.

Ortstermin Kassel: Erneuerbare Wärme bietet Alternative für die Stadt

Bei einem Ortstermin am 27. August in Kassel-Wilhelmshöhe besichtigten BWP- und DEPV-Vertreter mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels zwei Mehrfamilienhaus-Komplexe in Kassel. Sie verdeutlichten, dass Pelletsheizungen und Wärmepumpen klimafreundliche und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für Innenstadt und Mehrgeschossbau sein können, wenn es darum geht, auf fossile Energieträger zu verzichten – sei es im Neubau ober bei Sanierungen. “Wir zeigen mit diesen Beispielen, dass im Gebäudebereich schon heute erneuerbare Heizungssysteme vorhanden sind, mit denen sich die Klimaziele erreichen lassen”, erklärt BWP-Geschäftsführer Martin Sabel (Foto rechts). Es sei jetzt Aufgabe der Politik, diese Klimaschutztechnologien zu unterstützen.

Ortstermin Neu-Ulm: Wohnungsbau und Industrie heizen klimafreundlich

In der Woche zuvor hat der für Umweltpolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Georg Nüßlein (Foto Mitte) in seinem bayerischen Wahlkreis Neu-Ulm ebenfalls mit Holzpellets oder Wärmepumpen beheizte Gebäude besichtigt. Verbandsvertreter erklärten ihm am Beispiel interessanter Heizungsprojekte, dass individuelle erneuerbare Systeme etabliert sind und deutlich mehr alte fossile Heizungen ersetzen können als bislang. Sie erläuterten die Missstände am Wärmemarkt, wo Heizöl und Erdgas trotz ihres hohen Kohlendioxidausstoßes weiterhin dominierten, und wiesen auf die Bedeutung einer wirksamen Kohlendioxidbepreisung hin. DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele (Foto links) betonte, dass im Wärmesektor zur Energiewende bewährte Technologien mit komplett heimischer Wertschöpfung verfügbar seien. “Eine finanzielle Förderung von Öl- und Gasheizungen, wie es sie in Deutschland nach wie vor gibt, ist für deren Marktwachstum kontraproduktiv und sollte schnell beendet werden”, forderte er.

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Bund fördert Entwicklung sauberer Holzfeuerungen

3. September 2019 - 9:30

Kleine Holzfeuerungen sollen sauberer werden Mit einem neuen Förderprogramm will das deutsche Bundeslandwirtschaftsministerium die Industrie motivieren, saubere Verbrennungstechnik für Holzfeuerungen zu entwickeln. Projektvorschläge lassen sich bis 31. März 2020 bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe einreichen.

Ministerium unterstützt Ideen für emissionsarme Holzfeuerungen

Die Schadstoffemissionen von kleinen, mit Holz beschickten Feuerungen wie Öfen oder Kamine stehen oft im Fokus der Kritik, weil sie trotz strenger Emissionsanforderungen häufig für lokale Umweltbelastungen verantwortlich gemacht werden. Das deutsche Landwirtschaftsministerium wirbt deshalb Projektvorschläge ein, die zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Grundlagen sowie zukunftsfähiger Konzepte und Verfahren für die emissionsarme Bereitstellung und Nutzung von Wärme aus Biomasse durch kleine Holzfeuerungen beitragen. Die Projekte sollen die Markterfordernisse im Blick haben und der systemdienlichen Nutzung von Wärme aus Biomasse eine Entwicklungsperspektive geben. Grundlagenforschung ohne direkten Anwendungsbezug unterstützt das Ministerium nicht. Vorschläge für den Förderaufruf “Saubere Verbrennung von festen Biobrennstoffen in Kleinfeuerungsanlagen mit sehr geringen Schadstoffemissionen” können bis zum 31. März 2020 bei der FNR eingereicht werden.

Zum Hintergrund des Förderaufrufs

Kurz- und mittelfristig werden neue, allgemein gültige EU-Emissionsrichtlinien für kleine Biomasseanlagen eingeführt, zum Beispiel die Ökodesign-Richtlinie für Kleinfeuerungen. Sie wird bei kleinen Holzfeuerungen unter anderem neue Grenzwerte für Stickoxide und organische gasförmige Verbindungen einführen, die in der Bundesimmissionsschutzverordnung bisher nicht limitiert sind. “Diese stellen zum Teil eine erhebliche Herausforderung für die Biomasseverbrennungstechnik im untersten Leistungsbereich dar”, heißt es im Förderaufruf des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Auch die bereits die limitierten Schadstoffemissionen wie zum Beispiel Staub und Kohlenmonoxid müssten weiter gesenkt werden, um Umweltvorgaben in Wohngebieten zu erfüllen. Laut FNR bieten sich verschiedene Optionen an, besonders emissionsarme Holzfeuerungen zu entwickeln. Weitere Verbesserungen gegenüber dem derzeitigen Stand der Technik können unter anderem durch optimierte Vergasungs- und Verbrennungsprozesse, den Einsatz von Sensor- und Informationstechnik zur Feuerungsregelung, einen optimierten Brennstoffeinsatz sowie den Gebrauch von Abscheidern und Katalysatoren erreicht werden.

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Marktanreizprogramm fördert seit 20 Jahren erneuerbare Wärme

2. September 2019 - 11:26

Antragszahlen Marktanreizprogramm Zwanzig Jahre ist es her, dass das Marktanreizprogramm startete. Seitdem hat es laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) viele Menschen ermutigt, erneuerbare Energien zum Heizen zu nutzen. Für die längst überfällige Wärmewende reiche seine Schubkraft aber nicht aus.

Es braucht mehr als ein Marktanreizprogramm

“Der Wärmesektor ist der Schlafende Riese des Klimaschutzes – das Marktanreizprogramm allein kann ihn unmöglich wachkitzeln”, sagt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Anders als das Erneuerbare-Energien-Gesetz hänge es am Bundeshaushalt und ermögliche damit in der Regel keine hinreichende Investitionssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit mit fossilen Wärmeträgern. “Wenn die Bundesregierung ihre Klimaziele erreichen möchte, muss sie endlich auch die Energiewende in den Heizungskellern starten.” Dabei stünde ihr ein breiter Werkzeugkasten aus Fördern und Fordern zur Verfügung, von der Einführung steuerlicher Anreize über die Kohlendioxidbepreisung bis zu einer Mindestquote für erneuerbare Energien im Falle einer Heizungssanierung oder bei der Fernwärmeversorgung.

Bafa veröffentlicht Informationsbroschüre

Das Marktanreizprogramm ist am 1. September 1999 in Kraft getreten. Seitdem hat es mehr 1,8 Millionen Anlagen mit einem Fördervolumen von rund drei Milliarden Euro finanziell unterstützt und laut des zuständigen Bundesamts für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (Bafa) Investitionen von mehr als 23,7 Milliarden Euro ausgelöst. Es fördert die Nutzung von Wärme aus Biomasseheizungen, Solaranlagen und Wärmepumpen. Außerdem gibt es Zuschüsse für innovative Technologien zur Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie für die nachträgliche Optimierung bereits geförderter Anlagen. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums hat das Bafa eine Informationsbroschüre “20 Jahre Marktanreizprogramm – Wärme aus erneuerbaren Energien” veröffentlicht.

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Marktstudie 2018: Ökowärme in Österreich stagniert

30. August 2019 - 9:00

Marktstudie 2018 Zögerlich bis rückläufig hat sich der Markt für erneuerbare Energien in Österreich im vergangenen Jahr präsentiert. Das geht aus der Marktstudie 2018 “Innovative Energietechnologien in Österreich” hervor, die fünf Forschungseinrichtungen für das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie erstellt haben.

Marktstudie 2018: Nur Wärmepumpen und Windkraft legen zu

Laut den Autorinnen und Autoren der Marktstudie haben 2018 gleichsam hemmende und fördernde Faktoren die Marktentwicklung der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien beeinflusst. So hätten die niedrigen bis moderaten Preise fossiler Energieträger, geringe Sanierungsraten, verhaltene Signale aus der Politik, der Wettbewerb unter den verschiedenen Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie und nicht zuletzt die warme Witterung die Marktentwicklung behindert. Auf der anderen Seite hätten das allgemeine Wirtschaftswachstum und die steigenden Privatausgaben förderlich gewirkt.

“Vor diesem Hintergrund konnte ein Wachstum des Inlandsmarktes nur in den Bereichen Wärmepumpen und Windkraft beobachtet werden”, lautet ein Fazit der Marktstudie 2018. Biomassebrennstoffe, Biomassekessel und -öfen, Photovoltaik und Solarthermie dagegen hätten jeweils prozentuell einstellige Marktrückgänge verbucht. Die Marktstudie 2018 kommt zu dem Schluss, dass die Anstrengungen in der Energie-, Forschungs- und Umweltpolitik deutlich gesteigert werden, wolle Österreich seine nationalen Energie- und Klimaziele erreichen.

Marktstudie 2018: Biomassekessel Absatz von Pelletskesseln stagniert

Nach einem leichten Anstieg 2017, sind die Verkaufszahlen für Holzheizungen aller Kesseltypen im Jahr 2018 wieder gesunken. Vor allem Hackgutkessel kleiner 100 Kilowatt (-17,4 Prozent) und Stückholzkessel (-10,7 Prozent) waren davon betroffen. Der Absatz von Pelletskessel kleiner 100 Kilowatt stagnierte (-0,2 Prozent). Im Jahr 2018 wurden auf dem österreichischen Markt 5.156 Pelletskessel, 2.456 typengeprüfte Stückholzkessel, 689 Stückholz-Pellets-Kombikessel sowie 1.925 Hackschnitzelkessel abgesetzt. Zusätzlich fanden 2.014 Pelletsöfen, 5.652 Herde und 7.320 Kaminöfen eine Käuferin oder einen Käufer. Durch die Wirtschaftstätigkeit im Biomassekessel- und -ofenmarkt konnte die Industrie laut der Marktstudie 2018 ein Umsatz von 820 Millionen Euro erwirtschaften, was einen Beschäftigungseffekt von 3.402 Arbeitsplätzen mit sich gebracht habe.

Marktstudie 2018: Solarthermie Solarthermie kommt nicht voran

Auch die Solarthermie tut sich schwer in Österreich. Bis vor zehn Jahren könnte sie sich über ein jährliches Wachstum freuen. Seitdem ist der Inlandsmarkt rückläufig. So auch im vergangenen Jahr. Der Rückgang hielt sich mit zwei Prozent allerdings in Grenzen. 99.390 Quadratmeter thermische Sonnenkollektoren mit einer Leistung von 69,6 Megawatt wurden neu installiert. Ende 2018 waren damit 5,1 Millionen Quadratmeter thermische Kollektoren in Österreich in Betrieb, was einer installierten Leistung von 3,5 Gigawatt entspricht. Die österreichischen Kollektorhersteller exportieren 81 Prozent ihrer Produktion. Den Umsatz der Solarthermiebranche schätzt die Marktstudie 2018 auf 164 Millionen Euro, die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze auf 1.400.

Marktstudie 2018: Wärmepumpen Wärmepumpenbranche wächst vor allem mit Export

Der Gesamtabsatz von Wärmepumpen – Inlandsmarkt plus Exportmarkt – hat sich von 36.837 Anlagen im Jahr 2017 auf 39.181 Anlagen im Jahr 2018 gesteigert. Das entspricht einem Wachstum von 6,4 Prozent. Dabei ist der Export mit 13,7 Prozent stärker gewachsen als der Inlandsabsatz mit drei Prozent. Ein starkes Wachstum war laut der Marktstudie 2018 vor allem bei Heizungswärmepumpen im kleinsten Leistungssegment bis zehn Kilowatt zu beobachten. Der Wirtschaftsbereich – Produktion, Handel, Installation und Wert der Umweltwärme – erzielte im Jahr 2018 einen Gesamtumsatz von 601 Millionen Euro und einen Beschäftigungseffekt von 1.469 Vollzeitarbeitsplätzen.

Die Studie “Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2018″ können Sie kostenlos im Internet herunterladen unter https://nachhaltigwirtschaften.at/

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Neue Prüfmethode für Holzheizkessel: Projekt gestartet

28. August 2019 - 11:11

Prüfmethode: Tageslastprofile einer Feuerung Eine neue Prüfmethode für Holzheizkessel entwerfen das Deutsche Pelletinstitut, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergy 2020+. Es soll im Gegensatz zur bisherigen Typprüfung die Heizpraxis besser abbilden.

Neue Prüfmethode soll Kesseleffizienz realistischer ermitteln

“Gegenstand des Verbundvorhabens ist es, die Prüfstandmethode so weiterzuentwickeln, dass der Lastverlauf eines Kessels beim Test mit deutlich besserem Praxisbezug abgebildet werden kann”, erläutert Hermann Hansen von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoff (FNR), die als Projektförderer das Vorhaben begleitet. Mit der neuen Prüfmethode solle das zukünftige Betriebs- und Emissionsverhalten automatisch beschickter Pellets- und Hackschnitzelkessel realistischer bewertet werden können. Sie solle außerdem eine Beurteilung verschiedener Effizienz- und Emissionskennwerte von Holzheizkesseln ermöglichen. Neben einem zu definierenden Lastzyklus wollen die Projektpartner eine einheitliche Mess- und Auswertungsmethodik sowie die Eigenschaften der Prüfbrennstoffe festlegen, um eine Vergleichbarkeit von Messungen gewährleisten zu können. Anschließend soll die neue Prüfmethode in einem Ringversuch durch mehrere erfahrene Prüfinstitute auf ihre Anwendbarkeit und Reproduzierbarkeit hin getestet und bewertet werden.

Wie bisher getestet wird

Das neue Prüfstands-Testverfahren kann als Grundlage für ein Zertifizierungsprogramm für Holzheizungen dienen. Bislang werden Holzheizungen in europaweit standardisierten, aufwendigen Prüfstandsmessungen auf Effizienz, Emissionen, Funktion und Sicherheit geprüft. Bei der aktuell in der DIN EN 303-5 festgelegten Methode für die Typenprüfung erfolgt das zu genau definierten Lastzuständen. “Da die Lastzustände den tatsächlichen Lastverlauf einer Heizung in der jeweiligen Einbausituation jedoch nur unzureichend abbilden, weichen die in der Typenprüfung ermittelten Wirkungsgrade und Emissionen zum Teil erheblich von den in häuslichen Einbausituationen gemessenen Praxiswerten ab”, erklärt Hansen. Aus den Ergebnissen der Typprüfung könne nur unzureichend auf die in der Praxis zu erreichenden Wirkungsgrade und Emissionen gefolgert werden, da diese vom tatsächlichen Lastverlauf und sonstigen Faktoren beeinflusst würden. Bei der neuen Prüfmethode simuliere der Lastzyklus dagegen den Jahreswärmebedarf in Form eines dynamischen Kesselbetriebes. Er wurde basierend auf den Tageslastprofilen entwickelt.

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Daniel Jung: “Holzöfen eignen sich zur Kombination mit Wärmepumpen”

27. August 2019 - 9:00

Daniel Jung In Deutschland werden jährlich etwa 300.000 Holzfeuerungen verkauft. Nach Branchenschätzungen handelt es sich bei drei von vier erworbenen Kamin- und Kachelöfen um Ersatzgeräte für veraltete Anlagen. Was es beim Kauf und bei der Modernisierung zu beachten gilt, erläutert Daniel Jung vom HKI Industrie-verband Haus, Heiz- und Küchentechnik.

Herr Jung, der Kauf einer modernen Feuerstätte bedeutet eine Investition in die Zukunft. Wo können sich Verbraucherinnen und Verbraucher am besten informieren?
In Deutschland bieten rund 50 Hersteller über 1.000 unterschiedliche Geräte und Varianten an. Es lohnt also, einen Blick auf die zahlreichen Internetauftritte der Hersteller zu werfen. Hier werden die Typen und Modelle ausführlich vorgestellt. Zudem werden Geräte in großer Auswahl in Kaminstudios und auch in Baumärkten angeboten.

Was ist bei der Wahl der neuen Feuerstätte zu beachten?
Beim Kauf sollte bewusst ein Ofen gewählt werden, der nicht nur zum Wohnstil passt, sondern auch die richtige Heizleistung für die Raumgröße hat. Hierfür ist der Fachhandwerker vor Ort der ideale Ansprechpartner. Er berechnet anhand bestimmter Parameter wie Raumgröße und Dämmstandard die optimale Heizleistung des Ofens. Ohne fachliche Beratung werden oft falsch dimensionierte Geräte gekauft, die den Raum überheizen oder nicht genügend Wärmeleistung erbringen.

Muss ich den Schornsteinfeger informieren, wenn ich mir eine Feuerstätte anschaffen will?
Ja, unbedingt. Er ist der erste Ansprechpartner und kann sagen, ob ein vorhandener Schornstein für den Anschluss einer Feuerstätte geeignet ist oder ob er saniert beziehungsweise erneuert werden muss. Er weiß auch darüber Bescheid, ob eine vorhandene Holzfeuerung veraltet ist und aufgrund der Gesetzeslage bis zum Jahr 2020 oder 2024 ausgetauscht oder nachgerüstet werden muss.

In Deutschland wird mittlerweile in jedem dritten Neubau eine Wärmepumpe zum Heizen verwendet. Lohnt sich die Kombination mit einem Kaminfeuer?
Ja, absolut. Am besten ist in diesem Fall ein wasserführender Holz- oder Pelletsofen. Er speist in den gleichen Warm-Heizkreislauf wie die Wärmepumpe ein und kann im Winter die Kosten niedrig halten. Während in den Sommermonaten und in der Übergangszeit die Wärmepumpe die Versorgung übernimmt, kann in der kalten Jahreszeit das Kaminfeuer einen Teil des Wärmebedarfs decken und dabei die Heizungsanlage merklich entlasten. So lässt sich ein Einfamilienhaus das ganze Jahr über mit regenerativen Energien wirtschaftlich beheizen.

Wer baut mir die neue Feuerstelle ein?
Der Einbau beziehungsweise die Installation einer Feuerstätte erfordert einige Kenntnisse. Daher sollte eine Feuerstätte von einem Fachbetrieb installiert werden. Er beachtet die Anleitungen der Hersteller zum Einbau und  die Bestimmungen zum Brandschutz. Ist die Feuerstätte an den Schornstein angeschlossen, überprüft der zuständige Schornsteinfeger die gesamte Anlage. Ist alles in Ordnung, erteilt er die offizielle Betriebserlaubnis.

Weitere Informationen: www.hki-online.de

Das Interview hat die Presseagentur Dr. Schulz Public Relations zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Vattenfall: Köpenicker Solarthermieanlage übertrifft die Erwartungen

26. August 2019 - 11:47

Vattenfall: Kollektoren zur Fernwärmeeinspeisung Seit Mai 2018 speist Vattenfall sein Ferbwärmenetz in Berlin-Köpenick mit Solarenergie. Mit der Solarwärmeanlage zeigt sich der Energiekonzern mehr als zufrieden.

Vattenfall zieht positive Bilanz nach einem Betriebsjahr

Mit über 1.058 Quadratmeter Kollektorfläche produziert Vattenfalls erste Solarthermieanlage am Energiestandort Wendenschloßstraße in Berlin-Köpenick umweltfreundliche Energie. Sie ergänzt dort Gaskessel und ein Biomethan-Blockheizkraftwerk, um Fernwärme für rund 10.000 Haushalte im lokalen Wärmenetz Köpenick zu erzeugen. Nach einem Jahr Betrieb haben die Fernwärmespezialisten von Vattenfall die Betriebsdaten der Solarthermieanlage analysiert. “Jahrhundertsommer 2018 hin oder her – die Köpenicker Anlage hat Erstaunliches geleistet”, sagt Pressesprecher Olaf Weidner zu den Ergebnissen. Erwartet worden sei im ersten Jahr eine Einspeisung von 440 Megawattstunden Wärme mit einer errechneten Kohlendioxideinsparung von 63 Tonnen bezogen auf den verdrängten Erdgaseinsatz. Tatsächlich habe die Solarthermieanlage eine Jahresmenge von 520 Megawattstunden mit einer Kohlendioxideinsparung von rund 115 Tonnen produziert.

Energiekonzern blickt optimistisch in Solarzukunft

Für ein Sonnen-Normaljahr haben die Hochrechnungen der Vattenfall-Experten bei der Wärme Berlin einen Mittelwert von 490 Megawattstunden pro Jahr ergeben. Interessant: Den bisherigen leistungsmäßigen Tageshöchstwert erreichte die Anlage nicht an einem Sommertag, sondern am 7. April 2019 um 15.30 Uhr mit 730 Kilowatt. Sie konnte somit mehr Leistung bringen als vom Hersteller mit 700 Kilowatt angegeben. “Auch darin liegt eine der Erklärungen, warum die Anlage insgesamt mehr produziert hat als geplant war”, erklärt Weidner. Auch in ihrem zweiten Betriebsjahr demonstriert die Anlage laut Vattenfall eine erstaunliche Performance. In der Zeit vom 13. Mai bis zum 25. Juni 2019 hat sie 97 Megawattstunden Wärme produziert. Bezogen auf ein Normaljahr hat sie damit bereits fast 20 Prozent der Jahresleistung erzeugt.

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Österreich: Pelletspreis im August 2019 ändert sich nicht

23. August 2019 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im August 2019 Der österreichische Pelletspreis im August 2019 ist gegenüber dem Vormonat  praktisch gleich geblieben. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 230,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im August 2019 laut PPA um 1,5 Prozent unter dem im August vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 67,3 Prozent. Gas ist 72,3 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 241,70 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 228,20 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 231,90 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 198,84 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juli 2019 um 0,5 Prozent gestigen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im August 2019 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,98 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juli 2019 gleich geblieben und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,71 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,88 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,12 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,47 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Schweiz: Pelletspreis im August 2019 steigt leicht

21. August 2019 - 9:00

Schweizer Pelletspreis im August 2019 Der Schweizer Pelletspreis im August 2019 ist mit durchschnittlich 358,40 pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juli 2019 liegt laut Pelletpreis.ch auf dem Niveau vor einem Jahr, als er 358,10 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,13) und Erdgas (10,27). Diese Zahlen beziehen sich auf Juli 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von drei Tonnen: 370,79 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von fünf Tonnen: 358,20 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von acht Tonnen: 346,19 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von 17 Tonnen: 332,89 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

 

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Raiffeisen Bio-Brennstoffe vermarktet Pellets von Danpower

20. August 2019 - 9:00

Danpower-Werk Heidegrund Der Brennstoffhändler Raiffeisen Bio-Brennstoffe (RBB) kooperiert ab 1. September 2019 mit dem Pelletsproduzenten Danpower. Beide Partner haben vereinbart, dass RBB künftig exklusiv die Pelletsproduktion des Danpower-Werks in Heidegrund in Sachsen-Anhalt vermarktet.

Danpower will von RBB-Netzwerk profitieren

Danpower produziert in Heidegrund rund 60.000 Tonnen ENplus-zertifizierte Holzpellets als lose Ware. Die Späne stammen überwiegend aus regionalen Sägewerken. Zum Standort gehört ein Biomasseheizkraftwerk, dessen Abwärme zur Trocknung der Späne genutzt wird. “Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Raiffeisen Bio-Brennstoffe”, sagt Geschäftsführer Burkhard Vogel. RBB verfüge über ein starkes Netzwerk an Verbundpartnern und verfolge genauso wie Danpower eine langfristige Unternehmensphilosophie. Danpower Pelletproduktion gehört zur Danpower-Gruppe. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Potsdam beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie gilt als einer der führenden Energiecontractoren in Deutschland. 670 Anlagen gehären derzeit zu ihrem Bestand. 80 Prozent der Wärme und 99 Prozent des Stroms erzeugen sie aus erneuerbaren Energien.

RBB sucht Kooperationen mit Pelletshändlern

Als bundesweiter Großhändler mit dezentraler Lagerstruktur sei es für RBB wichtig, auf dem wachsenden Pelletsmarkt in Deutschland die Versorgungssicherheit für Endverbraucher durch inländische Produktion abzusichern, begründet Geschäftsführer Oliver Korting die Zusammenarbeit. RBB lässt Premium-Pellets des Standards ENplus-A1 in verschiedenen nord- und westdeutschen Werken produzieren. Die Fertigung Heidegrund eröffnet dem Unternehmen weitere Optionen. “Sie liegt strategisch günstig und erlaubt es uns, von dort die Märkte in den östlichen Bundesländern sowie in Bayern und Baden-Württemberg zu bedienen”, erläutert Korting. Erst vor Kurzem ist RBB eine regionale Vertriebspartnerschaft mit dem Brennstofflieferant Ortlepp Heizöl-Diesel-Kohlen in Thüringen eingegangen. Weitere Kooperationen mit Pelletshändlern sollen folgen.

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Deutschland: Pelletspreis im August 2019 steigt etwas

19. August 2019 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im August 2019 In Deutschland ist der Pelletspreis im August 2019 leicht um 0,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 238,70 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Wenn die Bundesregierung eine Abwrackprämie für alte Ölheizungen einführen will, werden wir ihr das nicht ausreden”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Aber wer seine alte fossile Heizung gegen eine Pelletsheizung tausche, erhalte schon heute mindestens 4.200 Euro staatliche Förderung und spare zusätzlich bei jeder Brennstofflieferung. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,77 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 25,4 Prozent, der zu Erdgas 23,9 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 246,72 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 252,94 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 254,27 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,45 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 237,47 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 241,88 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2019 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 224,12 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 221,87 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 225,33 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Plattform Erneuerbare Energien BW fordert mehr Holzheizkraftwerke

16. August 2019 - 9:00

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg drängt die Landesregierung, bei der Wärmewende endlich richtig Gas zu geben. In jedem Landkreis sollte ein Holzheizkraftwerk Strom und Wärme produzieren.

Plattform Erneuerbare Energien BW: Genug Holz für Energie vorhanden

“Wir brauchen eine erneuerbare Wärmeoffensive der Landesregierung, die in ganz Baden-Württemberg für gute Rahmenbedingungen, Investitionssicherheit, Akzeptanz und Motivation sorgt”, fordert Jörg Dürr-Pucher, Vorsitzender der Plattform Erneuerbare Energien BW. In Baden-Württemberg, einem Bundesland mit hervorragend entwickelter Holzwirtschaft, müsse der Fokus daher wieder stärker auf die Realisierung von Holzenergieanlagen gelegt werden. Potenziale seien ohne Einschränkung der Ressourcen vorhanden. Aus diesen ökologisch hochwertigen Potenzialen sei eine sinnvolle Versorgung der Strom und Wärme produzierenden Holzheizkraftwerke möglich. “Es verbleibt ausreichend Material für den Ausbau der Bioökonomie und die stofflichen Nutzung von Holz“, ist sich Dürr-Pucher sicher.

Tiefengeothermie soll Kohle ersetzen

Große Hoffnungen setzt die Plattform Erneuerbare Energien BW bei der Wärmewende im Südwesten zudem auf die Tiefengeothermie. Insbesondere am Oberrheingraben würden sich bundesweit einmalige Potenziale bieten. “Hier ist die Landesregierung gefordert, die Nutzung durch hydrothermale Tiefengeothermie, die weit weniger Erdbeben gefährlich ist als das Hot-Dry-Rock-Verfahren, zu unterstützen”, sagt Dürr-Pucher. Die Unternehmen bräuchten bei der Entwicklung und Umsetzung der Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerke politische Rückendeckung und flankierende Begleitung. So sei eine Dekarbonisierung der großen Fernwärmenetze in Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg vorstellbar. “Bei einer klaren regenerativen Perspektive dieser Wärmenetze, ist auch eine sofortige Ausbauoffensive in den Wärmenetzen und der Aufbau einer regenerativen Wärmeschiene in der Region ökologisch vertretbar”, erklärt Dürr-Pucher.

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