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Aktualisiert: vor 52 Minuten 45 Sekunden

Pellets und Sonne: Projekt vernetzt Sonnenhäuser mit Altbau

vor 15 Stunden 9 Minuten

Sonnenhäuser in Echenzell In Echenzell im oberbayerischen Landkreis Eichstätt versorgen sich zwei Sonnenhäuser und ein Altbau mit Pelletsheizung gegenseitig mit umweltfreundlicher Wärme.

Sonnenhäuser produzieren Solarwärme und bekommen Pelletswärme

Das Projekt realisiert hat die Firma Ludwig Stein Baulogistik. Sie hat die beiden Sonnenhäuser gebaut und mit einem fast 60 Jahre alten Bestandsgebäude vernetzt. Das Besondere: Die zwei Neubauten nutzen die Sonnenkraft und liefern sie über eine Nahwärmeleitung in den Altbau. Umgekehrt versorgt der Altbau mit seiner Pelletsheizung die beiden anderen Gebäude in winterlichen Phasen, wenn die Speicher leer werden und zu wenig Sonne scheint. Die Sonnenhäuser produzieren außerdem mit Photovoltaik umweltfreundlichen Strom.

Schimmelvermeidung: Überschüssige Solarenergie wärmt Kellerräume

Wie bei jedem Sonnenhaus ist eine gute Gebäudehülle die Voraussetzung für möglichst effiziente Eigenversorgung. Deshalb plant Ludwig Stein seine Sonnenhäuser mit einer massiv gebauten, monolithischen Außenwandkonstruktion aus hoch wärmedämmenden, 42,5 Zentimeter dicken Porenbeton-Steinen. “Durch die Kombination von niedriger Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit bietet die Konstruktion eine wirtschaftliche Lösung, weil auf einen Vollwärmeschutz verzichtet werden kann”, erklärt Ludwig Stein. Weiter bemerkenswert: Eine Fußbodenheizung temperiert nahezu den gesamten Keller im Sommer und in den Übergangsmonaten mit überschüssiger Sonnenenergie auf über 18 Grad Celsius und verhindert damit, dass sich Schimmel bildet. “Wir heizen den Keller völlig kostenlos. Welches Haus kann das schon außer ein Sonnenhaus”, sagt Stein.

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Bonusprogramm: Paradigma startet Aktion Wintersonne

26. November 2021 - 8:00

Aktion Wintersonne Modernisierer honoriert Paradigma mit der Aktion Wintersonne vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. März 2022 mit einem lukrativen Umweltbonus.

Aktion Wintersonne: Bis zu 500 Euro für neuen Pelletskessel sparen

Wie hoch der Umweltbonus der Aktion Wintersonne ausfällt, hängt davon ab, für welchen Solarkollektor und welche weiteren Produkte des Herstellers ökologischer Heizsysteme sich die Kundinnen und Kunden entscheiden. So gibt es beispielsweise für den Vakuumröhrenkollektor Aqua Plasma einen Nachlass von 331,20 Euro pro fünf Quadratmeter Fläche. Darüber hinaus fördert Paradigma mit der Aktion Wintersonne den Kauf ergänzender Komponenten. Bis zu 500 Euro gibt es für einen Pellets- oder Scheitholzkessel und 200 Euro für ein Gasbrennwertgerät, einen Speicher oder eine Wärmezentrale.

Über Paradigma

Seit über 30 Jahren steht Paradigma für umweltbewusste Lösungen. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung setzt das Unternehmen auf die kostenfreie Energiequelle Sonne sowie auf regenerative Brennstoffe, mit denen die Energiewende gelingt. Als Marke der Ritter Energie- und Umwelttechnik empfiehlt sich das Unternehmen als kompetenter Systemanbieter für nachhaltige Heizungslösungen. Paradigma versteht sich als Partner des SHK-Fachhandwerks und arbeitet deutschlandweit mit mehr als 850 ausgewählten Betrieben der Heiz- und Solartechnik zusammen.

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Ökofen baut aus

25. November 2021 - 8:00

Ökofen: neues Logistikzentrum in Deutschland Der Pelletsmarkt boomt und der Kesselhersteller Ökofen erweitert nicht nur seine Europazentrale im oberösterreichischen Niederkappel. Auch seine beiden Niederlassungen in Deutschland und Frankreich bekommen neue Betriebsgebäude.

Ökofen steigert Produktionskapazität auf 50.000 Pelletsheizgeräte

44 Millionen Euro investiert Ökofen nach eigenen Angaben, um seine Produktions- und Logistikflächen zu erweitern. Mit 32 Millionen Euro entfällt der Großteil der Investitionen auf den Ausbau der Produktionshalle in Niederkappel. Er soll nun größer ausfallen: Ursprünglich hatte das Unternehmen geplant, seine Standortfläche zu verdoppeln. Nun plant es einen darüber hinausgehenden Ausbau auf 40.000 Quadratmeter. Im April 2021 startete der Neubau. Die Fertigstellung der Gebäudehülle der zweigeschossigen Halle ist bis Weihnachten 2021 geplant, auf Sommer 2022 ist der Start des Produktionsbetriebs datiert. Mit dem Ausbau erhöht Ökofen seine jährliche Produktionskapazität auf 50.000 Pelletsheizsysteme. Außerdem erweitert die Firma ihre Niederlassungen in Deutschland und Frankreich.

Ökofen: neues Firmengebäude in Frankreich Unternehmen erzielte erstmals über 100 Millionen Umsatz

Für das Jahr 2020 zieht Ökofen eine äußerst positive Bilanz: Insgesamt lieferten die Mühlviertler im Vorjahr weltweit rund 15.000 Heizsysteme aus. Den Konzernumsatz steigerte Ökofen dadurch um rund 50 Prozent auf 115 Millionen Euro. Im Zuge der Expansion erweitert das Unternehmen seine Teams an den Produktionsstandorten in Niederkappel und Lembach im Bezirk Rohrbach und bietet in verschiedenen Produktionsbereichen – vorwiegend in der Montage – sowie in der Kommissionierung und Lagerlogistik 50 neue Jobs. Ökofen verspricht ein angenehmes Arbeitsklima: Neben dem Verzicht auf Schichtarbeit legt die Firma viel Wert auf helle und saubere Arbeitsplätze sowie ruhiges Arbeiten ohne Lärm. Zudem wird an Einzelmontageplätzen ohne Fließband und Akkord gearbeitet.

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Asche aus Biomassefeuerungen lässt sich als Düngemittel verwerten

23. November 2021 - 8:00

Aschecontainer einer Strohheizungsanlage Wesentliche Grundlagen für die Verwertung von Asche als Düngemittel hat das Verbundprojekt Biomasse-Asche-Monitoring geklärt.

Asche aus Biomassefeuerungen eignet sich als Dünger

Düngeversuche am Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum und am Institut für Pflanzenbau der Universität Rostock belegen eine gute, mit Mineraldüngern vergleichbare Wirkung von Asche aus Biomassefeuerungen als Dünger. Mehr als die Hälfte der aus verschiedenen Holz- und Strohfeuerungsanlagen entnommenen Proben von Brennraum-Asche ließen als Phosphor-, Kalium- und Kalkdüngemittel gemäß Düngemittelverordnung nutzen. Für die Deklaration und die Einordnung von Aschen in die verschiedenen Düngemitteltypen liegen laut der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) laborübergreifende Messergebnisse aus Ringversuchen mit 27 Laboren vor.

Asche sollte für Düngeeinsatz zu Granulat aufbereitet sein

Die Bestimmung der Eignung von Asche als Düngemittel könne über Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalten und sonstige Analyseinstitute erfolgen. Um Asche als Düngemittel nutzen zu können, empfehlen die Projektpartner, sie zu Granulat aufzubereiten. Das würde es vereinfachen, sie als Düngemittel ausbringen zu können. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat das Verbundprojekt Biomasse-Asche-Monitoring gefördert. Die Forschungsberichte mit den ausführlichen Versuchs- und Monitoring-Ergebnissen finden Sie in der Projektdatenbank der FNR unter den Förderkennzeichen 22034211 und 22003216.

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Pellog: Wärmedienstleister bietet Lieferservice

22. November 2021 - 12:02

Silo-Lkw von Pellog Der Wärmedienstleister Pellog bietet Handelsunternehmen an, deren Kundinnen und Kunden unter neutraler Marke ENplus A1-zertifizierten Holzpellets zu liefern.

Pellog liefert nachhaltige Energie und Wärme

Dass ressourcenschonende Holzpellets CO2-neutral in die schönsten Winkel Deutschlands kommen – aus der Region und auf kurzen Wegen – das bietet der Wärmedienstleister Pellog anderen Handelsunternehmen an. Seine geschulten Fahrer liefern deutschlandweit regional hergestellte Holzpellets. Dazu verfügt das Unternehmen über eine aus modernen Silo-Lkws bestehenden Fahrzeugflotte mit Onboard-Verwiegung und innovativer Absaugtechnik. Letztere ermöglicht es den Fahrern, einen Lagerraum vor der Neubefüllung auf Kundenwunsch zu reinigen. Für gewerbliche Objekte bietet die Firma eine Ascheentsorgung an.

Pellog versteht sich als Full-Service-Dienstleister

Pellog steht nach eigenen Angaben für Versorgungssicherheit, Vertraulichkeit der Daten und eine kostenoptimierte Zustellung. Seinen Partnern bietet es einen Komplettservice in Sachen Bezug, Transport und Logistik von Holzpellets. Bei Pellog handelt es sich um eine Marke von Baywa. Der Münchner Agrar- und Energiemischkonzern handelt seit 2000 mit Holzpellets.

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Österreich: Pelletspreis im November 2021 weist aufwärts

19. November 2021 - 14:27

Österreichischer Pelletspreis im November 2021 Der österreichische Pelletspreis im November 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 249 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im November 2021 laut PPA um 8,5 Prozent über dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 76,4 Prozent. Gas ist 58,2 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 262,40 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 246,60 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 246,70 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im November 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,15 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Oktober 2021 um zwei Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,9 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 212,09 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Oktober 2021 um 4,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,1 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 5,08 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas: 8,04 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:  8,96 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,59 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Martin Ecker: “Holzheizungen verbinden Ökologie und Ökonomie”

18. November 2021 - 9:48

Martin Ecker, Geschäftsführer HDG Bavaria. Zur Emissionsminderung bei Holzkesseln und ihre Erwartungen an die neue Bundesregierung haben wir Pelletskesselhersteller befragt. Hier die Antworten von Martin Ecker, Geschäftsführer der Firma HDG Bavaria.

Herr Ecker, der Klimawandel ist neben der Corona-Pandemie das bestimmende Thema in Politik und Gesellschaft. Wie stark profitiert die Pelletsbranche davon?
Natürlich profitiert die ganze Branche und damit auch HDG als Hersteller von modernen Holzheizsystemen davon, dass das Thema Klimaschutz eine immer größere Rolle spielt. Moderne Holzzentralheizungen können ein entscheidender Baustein für eine erfolgreiche Wärmewende sein. Die CO2-neutrale Verbrennung ist aber nicht der einzige Vorteil, der Holzbrennstoffe auszeichnet, denn Pellets müssen beispielsweise auch nicht über tausende Kilometer transportiert werden, sondern schaffen Wertschöpfung in der Region und machen unabhängig von Rohstoffimporten. Holzheizungen verbinden Ökologie und Ökonomie so auf vielfältige Weise.

Holzheizungen stehen wegen Feinstaubemissionen immer wieder in der Kritik. Dabei wird häufig nicht zwischen modernen Pelletsfeuerungen und altersschwachen Kaminöfen unterschieden. Inwieweit stellt das ein Problem dar?
Es ist in der Tat so, dass in der Berichterstattung alle Holzheiztechnologien über einen Kamm geschoren werden. Holzzentralheizungen erzielen jedoch sowohl durch Primärmaßnahmen, beispielsweise die messgrößengesteuerte Luftregelung während der Verbrennung, als auch durch Sekundärmaßnahmen wie Feinstaubabscheider niedrigste Emissionen. Aus diesem Grund werden unsere Zentralheizsysteme als saubere und klimafreundliche Alternative zu Recht auch staatlich gefördert.

Welches Potenzial für weitere Feinstaubemissionsminderungen bei Pelletsfeuerungen besteht aus Ihrer Sicht noch?
Aufgrund des genormten Brennstoffs, ausgereifter Verbrennungstechnik und bewährten Sekundärmaßnahmen müssen sich Pelletheizungen schon heute in Sachen Emissionen vor keinem anderen Heizsystem verstecken. Doch natürlich arbeiten wir an der stetigen Weiterentwicklung von Primär- und Sekundärmaßnahmen. Ergänzend muss man erwähnen, dass die verfügbare Technik aus den DACH-Ländern schon heute weltweit die Maßstäbe hinsichtlich Umweltfreundlichkeit und Effizienz setzt.

Innovationsbonus für Holzheizsysteme Zunehmend geraten auch die Kohlenmonoxid- und Stickoxidemissionen in den Blick. Kommt da eine neue Herausforderung auf die Branche zu?
Im Bereich der Stickoxidemissionen ist dies durchaus zu erwarten, wobei die mengenmäßig bedeutendsten Emissionsquellen für reaktive Stickstoffverbindungen der Verkehr beziehungsweise die Verbrennung fossiler Energieträger und die Landwirtschaft sind. In diesen Fällen werden neue reaktive Stickstoffverbindungen in den Kreislauf eingebracht. Im Fall der Biomasseverbrennung ist die Situation etwas anders. Ähnlich wie beim CO2 wird während des Wachstums des Baums Stickstoff über den Boden, ausgewaschen aus der Atmosphäre, aufgenommen. Bei der Verbrennung werden aus dem im Brennstoff gespeichertem Stickstoff zum Teil Stickoxide, zum Teil molekularer Stickstoff gebildet. Eine Oxidation von Luftsauerstoff findet aufgrund der zu niedrigen Brennraumtemperaturen nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß statt. Insgesamt kommt es also durch die Biomasseverbrennung nicht zu einem Eintrag von zusätzlichen reaktiven Stickstoffverbindungen in den Kreislauf. Auch hier sehen wir noch dringend Aufklärungsbedarf in der Öffentlichkeit.

Die Klimakrise bestimmt schon länger die öffentliche Diskussion. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr dennoch hauptsächlich fossile Heizungen verkauft. Nur bei jeder fünften Anlage handelte es sich um eine Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung. Was läuft falsch?
Einerseits wurden und werden fossile Heizsysteme unter dem Stichwort “Renewable Ready” staatlich sogar noch gefördert, was dem eigentlichen Gedanken einer klimafreundlichen Wärmewende im Heizungskeller natürlich nicht zwingend gerecht wird. Andererseits ist es sicher so, dass viele Kunden den kompletten Brennstoffwechsel – etwa von Öl hin zu Pellets – scheuen und aus diesem Grund lieber nur den alten Kessel tauschen und die Peripherie weiter nutzen. Hier liegt es an uns als Hersteller, aber auch an Politik und Verbänden Aufklärungsarbeit zu betreiben und mit Vorurteilen aufzuräumen.

Was erwarten Sie von der neuen Regierungskoalition in Deutschland?
Eine Ampelkoalition gab es bisher noch nicht. Wir erwarten schon, dass der Klimaschutzgedanke in der nächsten Legislaturperiode noch mehr in den Vordergrund gerückt wird. Gerade im Wärmesektor sehen wir weiterhin großes und auch kurz- bis mittelfristig nutzbares Einsparpotenzial in Sachen CO2-Emissionen. Dabei wird es wichtig sein, die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen und nicht zu überfordern. Das ist die Herausforderung vor der die neue Regierung steht.

Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben der Pelletsbranche in den kommenden Monaten?
Mit dem Klimaschutz rücken auch Holzheizungen immer mehr in den Blickpunkt. Das führt dazu, dass natürlich auch in diesem Bereich immer mehr Fehlinformationen gestreut werden, Stichwort “Massenabholzung der Wälder”. Die Branche muss Fakten diesen Mythen entgegenstellen und den Menschen so vermitteln, dass ein entscheidender Baustein für eine erfolgreiche, CO2-neutrale Wärmewende sind.

Weitere Informationen: www.hdg-bavaria.com

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Deutschland: Pelletspreis im November 2021 erhöht sich weiter

17. November 2021 - 12:16

Deutscher Pelletspreis im November 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im November 2021 um 7,6 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 267,05 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Anders als fossile Brennstoffe wird der Pelletmarkt nicht durch spekulative Elemente beeinflusst. Der Preis richtet sich marktkonform an Angebot und Nachfrage aus”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele den Preisanstieg. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,34 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 38 Prozent, der zu Erdgas 25 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 285,62 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 277,93 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 280,80 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 267,85 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 263,49 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 265,86 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 255,11 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 245,65 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 249,97 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021

15. November 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021 Die BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat mit 17.888 fast gleich geblieben.

BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021

Im Oktober 2021 gingen 5.713 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind zehn Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 3.023 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es zehn Prozent mehr. Außerdem sind 5.776 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – zwei Prozent mehr als im September 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Oktober 2021 führt 2.718 solcher Anträge auf (minus neun Prozent). Für Wärmenetze gingen 658 Anträge ein (minus sieben Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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Schweiz: Pelletspreis im November 2021 steigt

12. November 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im November 2021 Der Schweizer Pelletspreis im November 2021 ist mit durchschnittlich 362,30 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im November 2021 liegt laut Pelletpreis.ch zwei Prozent über dem vor einem Jahr, als er 355,20 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 375,76 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 361,29 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 349,81 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 336,96 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Joachim Kalkgruber: “Man gelangt bereits an die Grenzen der Messbarkeit”

11. November 2021 - 8:00

Joachim Kalkgruber, Entwicklung Solarfocus Zur Emissionsminderung bei Holzkesseln und ihre Erwartungen an die neue Bundesregierung haben wir Pelletskesselhersteller befragt. Hier die Antworten von Joachim Kalkgruber, Entwicklungsingenieur bei der Firma Solarfocus.

Herr Kalkgruber, der Klimawandel ist neben der Corona-Pandemie das bestimmende Thema in Politik und Gesellschaft. Wie stark profitiert die Pelletsbranche davon?
Bereits vergangenes Jahr konnten wir eine äußerst starke Nachfrage nach Pelletskesseln feststellen. 2021 aber ist die Nachfrage nach Pelletskessel regelrecht explodiert. Die Ursachen für den Boom dürften sowohl attraktiven Fördersätze als auch die zukünftige CO2-Bepreisung von Heizöl sein.

Holzheizungen stehen wegen Feinstaubemissionen immer wieder in der Kritik. Dabei wird häufig nicht zwischen modernen Pelletsfeuerungen und altersschwachen Kaminöfen unterschieden. Inwieweit stellt das ein Problem dar?
Generell werden alte Holzheizungen und moderne Pelletskessel in der öffentlichen Wahrnehmung gerne in einen Topf geworfen – was nicht verwunderlich ist, wenn man das Budget in Betracht zieht, das die Anti-Pelletskessel-Lobby zur Verfügung hat. Um diese Missverständnisse zu entkräften, ist mehr Aufklärungsarbeit notwendig. Im Gespräch mit Endkunden kann man den Vorwurf der hohen Feinstaubemissionen leicht entkräften, vor allem wenn man Technologien wie den integrierten elektrostatischen Feinstaubfilter erklärt, wie wir ihn bei unserem neuesten Pelletskessel Ecotop Zero verwenden.

Emissionswerte Ecotop Zero Welches Potenzial für weitere Feinstaubemissionsminderungen bei Pelletsfeuerungen besteht aus Ihrer Sicht noch?
Mit Einführung der integrierten elektrostatischen Partikelfilter ist das Thema Feinstaubemissionen bei Pelletsfeuerungen erledigt. Entscheidend ist, dass der Elektrofilter eine automatische Reinigung hat und dadurch auch durchgehend den hohen Abscheidegrad erreicht – beim Ecotop Zero ist das natürlich der Fall. Er erreicht im Volllastbetrieb einen rekordverdächtigen niedrigen Staubanteil von 0,6 Milligramm pro Kubikmeter Luft bei 13 Prozent Sauerstoffgehalt. Bei so niedrigen Staubwerten gelangt man bereits an die Grenzen der Messbarkeit. Der Grenzwert für die Förderung liegt bei 15 Milligramm. Ihn unterbieten wir um Faktor 25.

Zunehmend geraten auch die Kohlenmonoxid- und Stickoxidemissionen in den Blick. Kommt da eine neue Herausforderung auf die Branche zu?
Kohlenmonoxidemissionen sind kein Thema. Sie sind Grundvoraussetzung für einen sauberen Abbrand und bei allen Produkten sehr niedrig. Stickoxidemissionen sind hauptsächlich vom Brennstoff getrieben. Aber wie die Vergangenheit lehrt, wird wieder versucht werden, die Pelletsbranche durch neue schärfere Emissionsvorgaben auszubremsen.

Die Klimakrise bestimmt schon länger die öffentliche Diskussion. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr dennoch hauptsächlich fossile Heizungen verkauft. Nur bei jeder fünften Anlage handelte es sich um eine Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung. Was läuft falsch?
Ich würde nicht sagen, dass etwas falsch läuft. Um eine Änderung herbeizuführen, bedarf es langjähriger Arbeit und konstanter Förderbedingungen. Sie wurden unserer Meinung nach nun geschaffen. Ich denke schon, dass in den nächsten fünf Jahren der Trend Richtung Biomasseheizung oder Wärmepumpe weiter zunimmt. Manchmal braucht es eben Zeit und Geduld.

Schnittbild Ecotop Zero Was erwarten Sie von der neuen Regierungskoalition in Deutschland?
Von der neuen Regierungskoalition in Deutschland erwarte ich mir stabile Rahmenbedingungen in Bezug auf Förderungen, Vorschriften und Richtlinien.

Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben der Pelletsbranche in den kommenden Monaten?
Die wichtigsten Aufgaben der Pelletsbranche in den nächsten Monaten liegen auf Grund der Corona-Pandemie ganz sicher in der Beschaffung von Produktionsteilen. Hier gab es im Jahr 2021 riesige Herausforderungen, die durch Chipmangel und erhöhte Rohstoffpreise in allen Bereichen hervorgerufen wurden. 2022 werden wir wohl weiterhin damit zu kämpfen haben.

Weitere Informationen: www.solarfocus.com

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My Cli-Mate: Palazzetti präsentiert Temperatursensor für Pelletsöfen

10. November 2021 - 8:00

Temperatursensor My Cli-Mate Der Temperatursensor My Cli-Mate kann sich über Bluetooth mit den Pelletsöfen von Palazzetti verbinden. Der italienische Hersteller bietet ihn als Zubehör an.

My Cli-Mate überwacht Raumtemperatur

Mit einem Durchmesser von acht Zentimeter braucht er kaum Platz, außerdem sieht er stylisch aus. Doch noch wichtiger ist die Funktion des Temperatursensors My Cli-Mate: Er registriert die Temperatur im Raum und zeigt den Wert auf der Anzeige eines mit ihm verbundenen Pelletsofens von Palazzetti an – und am wichtigsten: Sollte die Raumtemperatur vom eingegebenen Wert abweichen, sendet der Sensor ein Signal an den Ofen, damit er ein Leistung oder den Warmluftausstoß im Raum an den Bedarf anpassen kann. My Cli-Mate funktioniert mit einer Batterie. Das Gerät ist klein und leicht und lässt sich auf ein Möbel stellen oder an die Wand hängen. Besitzt der Ofen einen Luftkanalanschluss, lässt sich der Temperatursensor bei der Air Pro 2-Serie mit zwei und bei den Air Pro 3-Modellen mit drei Geräten verbinden.

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DEPI stellt Pellet-Führerschein aus

5. November 2021 - 8:00

Start zum Pellet-Führerschein Mit dem neuen Pellet-Führerschein des Deutschen Pelletinstituts können SHK-Azubis ihr Fachwissen rund um Pelletsheizungen und Brennstofflager unter Beweis stellen.

Für den Pellet-Führerschein büffeln

Mit den kostenlosen E-Learning-Modulen Grüne Wärme richtet sich das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) an Auszubildende des SHK-Handwerks, aber auch an Lehrer:innen und Trainer:innen, die ihren Unterricht anders gestalten wollen oder an abwechslungsreichem Material rund um Erneuerbare Wärme interessiert sind. Neu ist, dass die Azubis ihr Fachwissen jetzt mit einem Pellet-Führerschein für die Berufsschule oder Bewerbungsunterlagen dokumentieren können. Dafür sollten sie zunächst das Einführungsmodul zum Thema Klimaschutz und Energiewende durchlaufen. Danach folgen drei weiterführende technische Module zum Heizen mit Pellets. Jedes Kapitel der Module stellt Übungsaufgaben bereit, von denen einige später erneut zum Erlangen der Führerscheine beantwortet werden müssen.

Wie Azubis den Pellet-Führerschein bekommen

Für die Prüfung müssen sich die Azubis registrieren, damit die Teilnahmebestätigung persönlich ausgestellt werden kann. Die Testfragen, von denen jeweils zehn aus jedem Modul stammen, sind bereits aus Übungsquizzen bekannt. Für den Pellet-Führerschein folgen 40 Fragen, von denen 75 Prozent korrekt beantwortet werden müssen, um den Test zu bestehen. Meistern sie diese Hürde, können sie ihren personalisierten Führerschein als PDF abrufen und speichern. Die Prüfung kostet 29,90 Euro. Wer Mitglied beim Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband beziehungsweise Pelletfachbetrieb des DEPI ist, kann Rabattcodes anfragen.

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iQ-Technologie senkt Emissionen von Kaminofen

4. November 2021 - 8:00

Kaminofen mit iQ-Technologie Die iQ-Technologie regelt mit einer intelligenten Software, einem Sensor im Brennraums und automatisierter Sauerstoffzufuhr die Verbrennungsluft und die Temperatur im Feuerraum – und senkt dadurch die Emissionen von Kaminöfen.

So funktioniert die iQ-Technologie

Ein Feuer im Kaminofen so sauber abbrennen zu lassen, dass kaum Emissionen entstehen – das war die Vision des Herstellers Hase und des Fraunhofer-Institut für Bauphysik. Gemeinsam haben sie die iQ-Technologie entwickelt. Mit einer intelligenten Software und automatisierten Lüftungsklappen schafft sie in jeder Verbrennungsphase die idealen Bedingungen. Dazu analysiert sie über einen Sensor sekundengenau die Temperatur im Brennraum. Ein Mikrocontroller wertet die Daten aus und regelt über vollautomatisierte Lüftungsklappen die verschiedenen Luftströme im Ofen. So versorgt das ausgeklügelte Zusammenspiel von Scheiben-, Rost- und Rückwandluft das Feuer bedarfsgerecht mit Sauerstoff. Während des Anzündevorgangs wird beispielsweise mehr Luft gebraucht als in der Glutphase nach dem Abbrand. Die iQ-Technologie öffnet und drosselt die Luftschieber automatisch über Stellmotoren – von Hand wären über 200 Einstellungen pro Abbrand nötig, um die Präzision der Technik nachzuahmen.

Wie die Luft durch den Kaminofen strömt

Über ein sauberes Feuer entscheidet eine schnelle Anheizphase: Je schneller die Temperatur beim Anheizen im Feuerraum steigt, desto weniger Emissionen entstehen. Die iQ-Technologie regelt die Klappen für die Scheibenluft, die Rückwandluft und die Rostluft sekündlich, sodass die richtige Menge Sauerstoff in den Brennraum strömt, um das Holz schnell zu entzünden und gleichzeitig eine schöne Flamme entstehen zu lassen. Die Scheibenluft wird über Seitenkanäle vorgewärmt und entlang der Scheibe in den Feuerraum eingeblasen. Ein Teil strömt zudem in das Glutbett und sorgt für das Ausgasen des Holzes. Sollten nicht alle Holzgase verbrannt worden sein, wird in der Mitte des Feuerraums von den Seiten zusätzlich Rückwandluft geführt. Rostluft wird immer dann in den Feuerraum geleitet, wenn ein noch schnelleres Aufheizen nötig ist. wenn beispielsweise der Brennstoff nicht optimal gewählt wurde oder der Ofen während des Anzündens noch kalt ist. Scheibenluft und Rostluft regeln die Brenntemperatur. Unterhalb der optimalen Temperatur führt die iQ-Technologie kontrolliert Luftströme zu. Oberhalb der Optimal-Temperatur werden sie gedrosselt.

Eine App informiert die Betreiber:innen

Eine zugehörige App informiert sekundengenau über die Brennqualität des Ofens. Sie weist auf den perfekten Zeitpunkt zum Holznachlegen hin, gibt Tipps zum Anfeuern und hält die Bedienungs- und Montageanleitung sowie die Seriennummer des Ofens bereit. Hase iQ+ ergänzt die iQ Technologie um eine katalytische Technik. Diese Kombination sorgt dafür, dass die strengen Prüfkriterien des Umweltzeichens Blauer Engel in jeder Phase der Verbrennung erfüllt werden. Die gesamte iQ+ Technik steckt bei Hase Kaminöfen im Ofenkörper. Es sind demnach keine zusätzlich zu installierenden Komponenten erforderlich, wie etwa Staubabscheider in der Abgasleitung.

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Emmissionsminderung: “Hier ist gute Aufklärungsarbeit gefragt”

3. November 2021 - 8:00

Anton Hofer, Produktmanager Hargassner Zur Emissionsminderung bei Holzkesseln und ihre Erwartungen an die neue Bundesregierung haben wir Pelletskesselhersteller befragt. Hier die Antworten von Anton Hofer, Produktmanager der Firma Hargassner.

Herr Hofer, der Klimawandel ist neben der Corona-Pandemie das bestimmende Thema in Politik und Gesellschaft. Wie stark profitiert die Pelletsbranche davon?
Natürlich ist es für die Pelletsbranche von Vorteil, wenn das Thema in aller Munde ist. Dadurch wird eine gewisse Awareness beim Kunden geschaffen. Weiter zuträglich für die Steigerung des Umsatzes sind die hohen Förderungen, die der Staat für die Umstellung von Öl auf Pellets ausschüttet sowie die CO2-Bepreisung, die in Deutschland 2021 begonnen hat. Der steigende Öl- und Gaspreis trägt auch seinen Teil zum Hype um Biomasse bei.

Holzheizungen stehen wegen Feinstaubemissionen immer wieder in der Kritik. Dabei wird häufig nicht zwischen modernen Pellets Feuerungen und altersschwachen Kaminöfen unterschieden. Inwieweit stellt das ein Problem dar?
Hier ist gute Aufklärungsarbeit gefragt. Wie sie bereits sagen, gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen alten und modernen Biomasseheizungen. Allen gleich bleibt aber, dass das Heizen mit Holz CO2-neutral ist, da nur so viel Kohlendioxid beim Heizen in die Atmosphäre entlassen wird, wie der Baum zeit seines Lebens bindet. Moderne Holzheizungen mit höchsten Wirkungsgraden kommen im Vergleich zu alten Heizungen mit weniger als der Hälfte des Brennstoffs aus. Auch die Feinstaubemissionen konnten durch Optimierungen der Brennraumergonomie und Regelungstechnik um über 90 Prozent gesenkt werden. Hinzu kommt die Entwicklung neuer Feinstaubfilter, die zusätzlich die Emissionen reduzieren und  jederzeit auch nachgerüstet werden können.

Welches Potenzial für weitere Feinstaubemissionsminderungen bei Pelletsfeuerungen besteht aus Ihrer Sicht noch?
Wir erreichen bei unseren Produkten durch die oben beschriebenen Maßnahmen schon sehr niedrige Feinstaubwerte bei Pellets, welche sich teilweise schon unterhalb der Nachweisgrenze befinden. Natürlich arbeitet unsere Entwicklungsabteilung ständig an der Reduktion der gesamten Emissionen, wobei die Auswirkungen natürlich immer geringer werden.

Zunehmend geraten auch die Kohlenmonoxid- und Stickoxidemissionen in den Blick. Kommt da eine neue Herausforderung auf die Branche zu?
Kohlenmonoxid haben wir in den vergangen Jahren bereits stark reduziert, sodass strengere  Anforderungen für uns kein Problem darstellen. Bei den Stickoxidemissionen ist eine Reduktion immer brennstoffabhängig und daher in diesem Bereich eher schwer möglich.

Die Klimakrise bestimmt schon länger die öffentliche Diskussion. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr dennoch hauptsächlich fossile Heizungen verkauft. Nur bei jeder fünften Anlage handelte es sich um eine Wärmepumpe oder eine Biomasseheizung. Was läuft falsch?
Ich würde es nicht direkt als falsch bezeichnen. Der Ausspruch “Der Mensch ist ein Gewohnheitstier” trifft in diesem Fall aber auch zu. Bisher ist in den Köpfen der Menschen drin, dass man weiter mit dem heizt, was man bereits aus der Vergangenheit oder aus der eigenen Erfahrung kennt. Hinzu kommt eine starke Lobby, die hinter fossilen Brennstoffen steht. Wir sind uns jedoch sicher, dass sich die Zahlen in den kommenden Jahren massiv ändern werden. Mit unserer stetigen Aufklärung und einer starken Unterstützung seitens des Staates durch einerseits entsprechende Fördermaßnahmen und andererseits Verbote von fossilen Heizformen werden wir hier sicher unseren Teil zur Erhaltung der Umwelt beitragen.

Was erwarten Sie von der neuen Regierungskoalition in Deutschland?
Eine starke Unterstützung im Kampf für eine umweltfreundliche Zukunft. Das bedeutet die Entwicklung langfristiger Strategien bei den Fördermaßnahmen vom Umstieg auf alternative Heizsysteme und entsprechende Verbote von fossilen Heizsystemen in den nächsten Jahren.

Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben der Pelletsbranche in den kommenden Monaten?
Einer der wichtigsten Aufgaben ist die Versorgungssicherheit und die damit verbundene Steigerung der Kapazitäten. Da die Pelletsbranche natürlich in direkter Verbindung mit der Nutzholzerzeugung steht, ist ein wichtiger Punkt die Sicherstellung einer nachhaltigen und damit umweltfreundlichen Waldbewirtschaftung. Nur so kann der Klimawandel sinnvoll umgesetzt werden.

Weitere Informationen: www.hargassner.at

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Solarverband verlangt mehr solare Fernwärme

2. November 2021 - 9:38

Solare Fernwärme in Senftenberg Solare Fernwärme nicht länger kaltstellen! Das fordert der Bundesverband Solarwirtschaft. Er moniert, die geplante Bundesförderung für effiziente Wärmenetze lasse auf sich warten.

Solare Fernwärme kann günstig umweltfreundliche Energie liefern

Als Antwort auf die Kostenexplosion der Heiz- und Klimafolgekosten empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) Auktionen für die solare Fernwärme. “Während die Photovoltaik inzwischen rund zehn Prozent des Stromverbrauchs deckt, wird hierzulande bislang nicht einmal ein Prozent der Fernwärme aus Solarkraftwerken gespeist”, kritisiert Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Und das, obwohl Solarwärme inzwischen im großtechnischen Maßstab bereits für unter fünf Eurocent je Kilowattstunde produziert werden könne.

BSW schlägt Auktionsprogramm vor

Um die solare Fernwärme voranzubringen, empfiehlt er in einem ersten Schritt ein auf mindestens fünf Jahre angelegtes Ausschreibungsprogramm für große Solarthermieanlagen nach dem Vorbild der seit Jahren erfolgreichen Auktionen für Photovoltaikparks. Flankierend soll der CO2-Preis im Wärmesektor schneller angehoben und ein Bürgergeld zum Ausgleich sozialer Härten eingeführt werden. Zudem sei eine Privilegierung der Solarthermie im Baurecht geboten. Gemeinden täten sich schwer, Areale für solarthermische Kraftwerke bereitzustellen. Absagen oder jahrelange Verzögerungen seien bislang die Regel.

Wo die solare Fernwärme in Deutschland steht

Zwar registriert die Solarbranche in jüngster Zeit ein wachsendes Interesse bei Wärmeversorgern, bislang sind in Deutschland jedoch nur ein paar Dutzend Solarkraftwerke zur Fernwärmeeinspeisung im Megawatt-Maßstab in Betrieb. “Ursache dafür ist, dass die Nutzer fossiler Energieträger deren Gesundheits- und Klimafolgekosten nur zu einem Bruchteil selbst tragen müssen”, erklärt Körnig. Die damit verbundene Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten von Solarpark-Betreibern werde im Wärmesektor weder durch angemessene CO2-Preise noch mittels angemessener Förderangebote ausgeglichen. Anders als in Österreich, wo die Regierung ein Förderung für solare Großanlagen gestartet hat. IN Deutschland liegt die bereits vor Jahren geplante Bundesförderung für effiziente Wärmenetze schon länger auf Eis. Der BSW hält sie zudem mit einem zu kleinen Fördertopf ausgestattet.

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Green Tech Valley: Boom grüner Technologien hält an

29. Oktober 2021 - 8:00

Pressekonferenz Green Tech Valley Umwelttechnikunternehmen und Forschungseinrichtungen im österreichischen Green Tech Valley zeigen, dass Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum einhergeht. Unterstützung kommt nun auch vom Bund.

Green Tech Valley: Grüne Technologien im Vormarsch

Wenn es nach den österreichischen Kärnten und der Steiermark geht, lautet die Zukunft grüner Technologien “Made in Green Tech Valley”. 250 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten im Süden Österreichs an Lösungen für die grüne Transformation. Jetzt kooperiert auch das Bundesklimaschutzministerium mit dem Firmencluster. “Mit dem Klimaschutzministerium, dem Land Steiermark und Kärnten wächst das Green Tech Valley als Technologie-Hotspot für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft weiter und nimmt auch international eine immer gewichtigere Rolle ein”, erklärt Ministerin Leonore Gewessler. Dass der Boom grüner Technologien ungebrochen ist, zeigt exemplarisch das starke Wachstum der beiden Unternehmen KWB und Kioto Solar. Sowohl der steirische Biomassekesselhersteller als auch der Kärtner Photovoltaikmodulproduzent konnten ihre Produktionskapazitäten verdoppeln. Beide Unternehmen sichern mit vollen Auftragsbüchern die grünen Jobs der Zukunft.

Klimaschutz bringt die Wirtschaft in Schwung

Die Energie- und Umwelttechnikbranche in den beiden Bundesländern ist mit 24.400 Mitarbeiter:innen und 5,6 Milliarden Euro Umsatz besser durch die Krise gekommen als die Gesamtwirtschaft. Für heuer erwarten die Unternehmen durchschnittlich ein zweistelliges Plus, jedes zehnte Unternehmen plant eine Verdoppelung. Der Exportschlager aus dem Green Tech Valley: erneuerbare Energietechnologien. Auch die Zahl der Forscher:innen und Forscher wächst kontinuierlich: Im Vorjahr waren erstmals mehr als 2.000 Forschende zu verzeichnen, ein Plus von 6,7 Prozent innerhalb eines Jahres. “Die Steiermark ist seit vielen Jahren Vorreiterin bei der Entwicklung von grünen Technologien. Dies verdanken wir der intensiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen unseres Green Tech Clusters”, sagt Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Die neue Kooperation mit dem Bundesklimaschutzministerium werde das Cluster stärken.

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Austausch alter Holzöfen gesetzlich vorgeschrieben

28. Oktober 2021 - 8:00

Moderne Holzöfen heizen effizienter Es sind zwar noch gut drei Jahre Zeit, bis die letzten veralteten Holzöfen zu modernisieren sind. Doch wer vorausschauend handelt, der tauscht in naher Zukunft seine in die Jahre gekommene Feuerstätte aus. Dazu rät der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik.

Um welche Holzöfen es geht

Ende 2024 endet die letzte Frist der Bundesimmissionsschutzverordnung für alte Holzöfen. Betroffen sind alle Holzfeuerungen mit einer Typprüfung zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 21. März 2010. Rein rechnerisch umfasst dies laut HKI rund vier Millionen Geräte. “Die Hersteller haben frühzeitig reagiert und dank beständiger Forschung sowie technischer Innovationen bereits vorher die Öfen schrittweise optimiert”, erklärt Politikreferent Thomas Schnabel. So sei etwa die Hälfte der Geräte aus diesem Zeitraum von der Sanierungspflicht ausgenommen, da sie der ersten Stufe der Verordnung bereits entsprechen und somit Bestandsschutz genießen würden. Der Verband schätzt deshalb, dass bis zum Ablauf der Frist bis zu zwei Millionen alte Feuerstätten stillgelegt, nachgerüstet oder erneuert werden müssen.

Schornsteinfeger:innen kontrollieren

Wer herausfinden will, ob der eigene Kaminofen, Kachelofen, Heizkamin oder Pelletsofen die geforderten Emissionsgrenzwerte erfüllt, der kann entweder seinen Schornsteinfeger oder seine Schornsteinfegerin fragen oder in der Datenbank des HKI nachsehen. Die Internetseite www.cert.hki-online.de listet mehr als 7.000 Geräte nach Hersteller und mit allen wesentlichen Eigenschaften auf. Die zuständigen Bezirksschornsteinfeger:innen kontrollieren nach Ablauf der Frist, ob die geforderten Maßnahmen umgesetzt wurden. Sollte das nicht geschehen sein, sind sie verpflichtet, den Ofen stillzulegen und die zuständige Umweltbehörde zu informieren. Gleiches gilt bereits jetzt für alle Geräte mit einer Typprüfung bis Ende 1994, deren Stichtag bereits am 31. Dezember 2020 abgelaufen ist. “Haushalte, die eine solche Feuerstätte bis jetzt noch nicht ausgetauscht oder nachgerüstet haben, sollten umgehend handeln”, rät Schnabel. Sonst steh der Ofen vor dem Aus.

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3. Quartal 2021: Pelletsproduktion in Deutschland

27. Oktober 2021 - 8:00

Pelletsproduktion in Deutschland Einen Rekordwert hat die Pelletsproduktion in Deutschland im dritten Quartal erzielt. Das zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Pelletinstituts.

Pelletsproduktion in Deutschland mit neuem Rekord

Mit 861.000 Tonnen wurde im dritten Quartal 2021 erneut eine bis dato noch nie innerhalb von drei Monaten erzeugte Menge an Holzpellets in Deutschland hergestellt. Der Wert bedeutet eine Steigerung von 1,3 Prozent zum letzten Quartal und von 8,7 Prozent zum Zeitraum Juli bis September 2020. Mit 93,5 Prozent blieb Sägerestholz der wichtigste Rohstoff für die Pelletsproduktion in Deutschland. Sein Anteil ist gegenüber sogenanntem nicht sägefähigen Rundholz im Vergleich zu den vergangenen Quartalen deutlich angestiegen. Der Exportanteil ist gegenüber dem vorherigen Quartal von 16,4 auf 15,2 Prozent gesunken. Der Anteil der Sackware hat sich von 23,3 auf 26,1 Prozent erhöht. Als Jahresproduktionsmenge prognostiziert der DEPV 3,3 Millionen Tonnen.

Das Potenzial der Pelletsproduktion in Deutschland

In Deutschland produzieren 39 ENplus-zertifizierte Hersteller an 50 Standorten. Deutschland hat in den vergangenen Jahren regelmäßig rein rechnerisch mehr Pellets produziert als inländisch verbraucht wurden. Je nach Witterung liegt die Jahresproduktion der deutschen Hersteller bei über zwei Millionen Tonnen im Jahr. Das Rohstoffpotenzial allein aus Sägenebenprodukten beträgt laut DEPV sechs bis sieben Millionen Tonnen – alternative Rohstoffe wie nicht sägefähiges Rundholz nicht mitgerechnet.

Pelletsproduktion in Deutschland: 3. Quartal 2021 in Zahlen
  • Produktionsmenge
    861.000 Tonnen
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 93,5 %
  • Export
    15,2 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

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Hargassner gewinnt den österreichischen Staatspreis

26. Oktober 2021 - 14:42

Hargassner-Chefs erhalten Staatspreis Für die Emissionsminderungen bei seinen Biomasseheizungen hat der Kesselhersteller Hargassner die bedeutendste österreichische Umweltauszeichung bekommen: den Staatspreis für Umwelt und Klima.

Den Staatspreis für Umwelt und Klima gibt es nur alle drei Jahre

“Wir arbeiten jeden Tag mit Herzblut am Thema Biomasseheizungen und deren Weiterentwicklung sowie an der Reduktion der Emissionswerte. Ein Preis wie dieser zeigt, dass sich all die Mühen lohnen und es wert sind, jeden Tag aufs Neue weiterzumachen”, sagt Geschäftsführer Anton Hargassner (im Bild links). Überreicht bekam er den Staatspreis zusammen mit seinem Bruder Markus (im Bild in der Mitte) von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (im Bild rechts). Der Staatspreis stellt eine besondere Auszeichnung dar: Sie wird nur alle drei Jahre vergeben. Mit ihr honoriert das Klimaschutzministerium herausragende Beiträge für den Klima- und Umweltschutz zu leisten.

Hargassner entwickelt Verbrennungstechnik weiter

Hargassner hat in den vergangenen Jahren unter anderem mit der Technischen Universität Graz und dem TÜV Süd in München die Verbrennung seiner Biomassefeuerungen verbessert. So hat das Unternehmen bei den Pellets- und Hackgutheizungen die Brennkammerform, die Glutbetthöhe und die Luftführung optimiert. Um Emissionen zu senken, baut es bei seinen Pelletskesseln einen Edelstahl-Kondens-Wärmetauscher ein und bei seinen Hackgutheizanlagen einen elektrostatischen Filter. “Mit den neuen und bereits zum Großteil umgesetzten Maßnahmen werden einerseits die Wirkungsgrade um fünf bis zehn Prozent erhöht, andererseits die Feinstaubpartikel auf ein Minimum reduziert”, erklärt Hargassner.

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