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Aktualisiert: vor 20 Minuten 59 Sekunden

100.000ste Pelletsheizung im Ländle ausgezeichnet

vor 12 Stunden 37 Minuten

BaWü: 100.000ste Pelletsheizung In Murrhardt im Schwäbisch-Fränkischen Wald heizt die 100.000ste Pelletsheizung Baden-Württembergs. Im Südwesten sind ein Fünftel aller Pelletsfeuerungen Deutschlands installiert. Darauf weist das Deutsche Pelletinstitut hin.

100.000ste Pelletsheizung heizt zusammen mit Hackschnitzelanlage und Solarthermie

Die Entscheidung für Pellets fiel Sonja Grün (im Bild) und ihrem Ehemann nicht schwer. “Passend zu unserem neu gekauften Waldstück in der Nähe wollten wir weitgehend Holz nutzen, sowohl am Bau wie auch bei der Heizung”, erzählt die 61-jährige Neurowissenschaftlerin. Nur mit selbst gemachtem Brennholz zu heizen, erschien ihr aber zu anstrengend. Deshalb entschied sich das Ehepaar für eine Kombination von Scheitholz und Pellets. Ihr Haus stammt aus den 60er-Jahren. Sie haben es 2019 als Alterswohnsitz gekauft. Eine Kombination aus einem 15-Kilowatt-Pelletskessel und einer 20-Kilowatt-Stückholzheizung werden es künftig wärmen. Die Holzheizer unterstützt eine 7-Kilowatt-Solarthermieanlage mit zehn Quadratmetern Kollektorfläche auf dem Dach. Von dort liefern zudem Photovoltaikmodule umweltfreundlichen Strom.

Installateur baut seit 23 Jahren Pelletsheizungen ein

Installiert hat die 100.000ste Pelletsheizung im Ländle der Fachbetrieb von Harald Moser (im Bild rechts) aus Backnang, einem nordöstlich von Stuttgart im Rems-Murr-Kreis gelegenen Städtchen. Der Handwerker ist dort für sein ausgesprochenes Faible für Holzpellets bekannt. In 23 Jahren hat er über 900 Anlagen installiert, die den nachhaltigen Brennstoff verfeuern. “Der Erfolg von Pellets im Südwesten ist neben den politischen Rahmenbedingen vor allem auf engagierte Heizungsbaubetriebe wie den von Harald Moser zurückzuführen”, erläutert Martin Bentele (im Bild links), Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Er überreichte Sonja Grün für die 100.000ste Pelletsheizung im Ländle eine kostenlose Lieferung mit Holzpellets.

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Schweiz: Pelletspreis im April 2021 fällt stark

14. April 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im April 2021 Der Schweizer Pelletspreis im April 2021 ist mit durchschnittlich 348,30 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent gesunken. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im April 2021 liegt laut Pelletpreis.ch um 3,7 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 361,80 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 361,75 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 346,25 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 336,93 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im April 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 322,51 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Lesetipp: Propagandaschlacht ums Klima

13. April 2021 - 8:00

Propagandaschlacht ums Klima In seinem Buch “Propagandaschlacht ums Klima” zeigt der renommierte Klimawissenschaftler Michael E. Mann, wie die fossile Brennstoffindustrie seit 30 Jahren eine Klimawandelleugner-Kampagne führt. Und er präsentiert einen Aktionsplan, um die Erde zu retten.

“Propagandaschlacht ums Klima” informiert über Blockierer beim Klimaschutz

Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie blockieren Bemühungen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu regulieren oder zu bepreisen. Sie führen PR-Kampagnen durch, die darauf abzielen, praktikable Alternativen zu diskreditieren. Und sie entziehen sich ihrer Verantwortung, das von ihnen geschaffene Problem zu lösen – mit verheerenden Folgen für das Klima. In seinem Buch “Propagandaschlacht ums Klima” vertritt der Klimaforscher Michael E. Mann dennoch die Ansicht, dass noch nicht alles verloren ist. Seine Vorschläge:

  • Kohlendioxid vernünftig und realistisch bepreisen.
  • Den gut gemeinten, aber fehlerhaften Green New Deal korrigieren.
  • Eine fairen Konkurrenz zwischen Erneuerbaren Energien und fossilen Energieträgern schaffen.
  • Falsche Narrative und Argumente entlarven, die sich in die Klimadebatte eingeschlichen haben.
  • Eine Stimmung des Untergangs und der Hoffnungslosigkeit bekämpfen.
Die Anstifter klimapolitischer Untätigkeit besiegen

Angesichts der mächtigen Interessen, die den Status quo der fossilen Brennstoffe verteidigen, wird der gesellschaftliche Wandel nach Ansicht des Autors nur mit der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gelingen. Er wendet sich mit seinem Buch deshalb an alle Menschen, die der Auseinandersetzung um unseren Planeten anschließen wollen. “Propagandaschlacht ums Klima” ist als deutsche Übersetzung des Originals “The New Climate War” im Verlag Solare Zukunft erschienen. Das 440-seitige Buch leitet ein Vorwort des Science4Future-Wissenschaftlers Professor Volker Quaschning ein. Das Nachwort stammt von dem Meteorologen Özden Terli. Es kostet 29 Euro.

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ÖkoFEN Pelletakademie weitet Schulungsangebot für Fachhandwerk aus

12. April 2021 - 8:00

Ökofen Pelletakademie Neue Online-Schulungen zur Wartung sowie zur Montage von Pelletsheizungen bietet die Ökofen Pelletakademie. Sie vermitteln praxisnahe Tipps.

Ökofen Pelletakademie: Pelletskessel warten

Bedingt durch die aktuelle Pandemie-Situation hat die Ökofen Pelletakademie ihr Angebot an Online-Schulungen für Fachhandwerker um zwei zusätzliche Seminare erweitert. Am 13. April sowie 20. Mai 2021 steht jeweils von 7.30 bis neun Uhr das Thema Wartung auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen aktuelles Basiswissen zur Wartung von Heiz- und Brennwertkesseln vermittelt und werden in die Anlagendokumentation eingeführt.

Pelletskessel einbringen und montieren

Am 11. Mai 2021 dreht sich von 7.30 bis neun Uhr alles um das Einbringung und Montieren von Pelletsheizungen. Die Pelletakademie stellt Grundlagen von der Anlieferung über die Einbringung bis zur Installation vor. Dabei beleuchtet sie alle relevanten Bauteile einer Anlage und verdeutlicht den Umgang mit technischen Dokumentationen, dem Ersatzteilkatalog und dem Supportcenter.

So funktioniert eine Online-Schulung

Die Online-Schulungen der Ökofen Pelletakademie bringen die jeweiligen Seminarinhalte per Videostream an den eigenen Schreibtisch. Kurz vor Beginn loggen sich die Teilnehmer am Computer ein und verfolgen den Vortrag am Bildschirm. Wie einfach eine Online-Schulung abläuft, zeigt das kurze Erklärvideo auf www.oekofen.com/de-de/online_schulungen. Auf dieser Seite finden Sie auch das gesamte Schulungsprogramm samt Anmeldemöglichkeit übersichtlich zusammengefasst.

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Heizen mit Holz: FNR erklärt Kohlenstoffkreislauf

9. April 2021 - 8:00

Kohlenstoffkreislauf beim Heizen mit Holz Weil zeitgleich heranwachsende Bäume das freigesetzte Kohlendioxid wieder aufnehmen, funktioniert das Heizen mit Holz treibhausgasneutral. Beim Heizen mit fossilen Brennstoffen gibt es einen solchen geschlossenen Kohlenstoffkreislauf nicht, erklärt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe.

Kohlenstoffkreislauf: Von der Atmosphäre ins Holz und zurück

Eine neue Grafik der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) verdeutlicht den klimafreundlichen Kohlenstoffkreislauf: Bäume benötigen zum Wachsen unter anderem Sonnenenergie und Kohlendioxid und speichern Kohlenstoff und Energie im Holz. Beim Heizen mit Holz wird die gespeicherte Sonnenenergie als Wärme wieder frei. Der Kohlenstoff geht als Kohlendioxid zurück in die Atmosphäre. Es wird nur so viel Kohlendioxid frei, wie der Baum im Wachstum als Kohlenstoff im Holz gespeichert hat. Zeitgleich heranwachsende Bäume gleichen die Emissionen wieder aus, denn sie binden Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Der Kohlenstoffkreislauf ist geschlossen.

Kohlenstoffkreislauf: Es braucht eine nachhaltige Waldbewirtschaftung

Bei einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung halten sich, obwohl Holz für Produkte und Energie genutzt wird und auch wenn Waldschäden berücksichtigt werden – die Aufnahme und die Abgabe von Kohlendioxid die Waage. Heranwachsende Bäume binden je Hektar Waldfläche eine größere Menge Kohlendioxid als alte. Mit Blick auf die CO2-Bindung ist ein ungenutzter Wald also nicht von Vorteil. Verrottet das Holz im Wald, wandelt sich der Kohlenstoff ebenfalls wieder in Kohlendioxid um. Doch die langjährige Kohlenstoffspeicherfähigkeit von Holzprodukten – etwa in Möbeln oder Dachstühlen – und auch die im Holz gespeicherte Energie bleibt dann ungenutzt.

Zahlen zum Waldbestand in Deutschland
  • Erhebungen des Thünen-Institutes zu den Bundeswaldinventuren belegen, dass in deutschen Wäldern die Holzvorräte seit Jahrzehnten wachsen. In der 2017 erhobenen Kohlenstoffinventur weist das Thünen-Institut den Holzvorrat in Deutschlands Wäldern mit 3,9 Milliarden Kubikmetern aus.
  • Im Schnitt lag der jährliche Holzzuwachs in Deutschland in der Periode zwischen 2012 und 2017 bei 117 Millionen Kubikmetern, während der jährliche Holzabgang bei 89 Millionen Kubikmetern lag.
  • Im gleichen Zeitraum betrug die Abschöpfung – also das Verhältnis aus Zuwachs und Abgang durch Holznutzung und natürliches Absterben von Bäumen – 76 Prozent des zugewachsenen Holzes. 24 Prozent des Zuwachses trugen zum Vorratsaufbau bei.
  • Zudem nimmt in Deutschland die Waldfläche durch Aufforstung vormals landwirtschaftlich genutzter Flächen zu. In den zurückliegenden 50 Jahren vergrößerte sich die Waldfläche um mehr als 1,5 Millionen Hektar.
  • Mit 11,4 Millionen Hektar sind 32 Prozent der Fläche Deutschlands bewaldet.

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Merzenich: Energieagentur NRW kürt Fernwärme-Projekt mit Pellets

8. April 2021 - 8:00

Pellets-Heizzentrale in Merzenich In der Gemeinde Merzenich bei Düren versorgen zwei Pelletskessel 100 Wohnhäuser mit umweltfreundlicher Wärme. Die Energieagentur NRW hat die Fernwärmeversorgung nun als Projekt des Monats ausgezeichnet.

Gemeinde Merzenich setzt seit fünf Jahren auf Holzpellets

“Das Projekt zeigt, dass der Einsatz von Großfeuerungen auf Holzpelletbasis sehr förderlich für den Klimaschutz ist”, erklärt die Leiterin des Themenfelds Bioenergie, Heike Frinken, warum die Energieagentur NRW die vor fünf Jahren gestartete Fernwärmeversorgung in Merzenich ausgewählt hat. Rund 480 Tonnen Holzpellets würden jährlich für die 88 Ein- sowie sieben Mehrfamilienhäuser und drei Nicht-Wohngebäude verfeuert. Pro Jahr würden dadurch rund 2,1 Gigawattstunden klimafreundliche Wärme in das Fernleitungsnetz gespeist und im Vergleich zu einer konventionellen Wärmeversorgung mit reiner Erdgas 380 Tonnen Kohlendioxid gespart. Die 300 und 500 Kilowatt starken Pelletskessel stehen in einer Heizzentrale, wo sie abwechselnd oder gemeinsam einen 30.000 Liter fassenden Wärmespeicher aufheizen. Über eine 4,6 Kilometer lange Rohrleitung gelangt die Wärme von dort in die einzelnen Gebäuden.

Bürgerinnen und Bürger stimmten für Pelletswärme

Die Stadtwerke Düren (SWD) betreiben die Fernwärmeversorgung in Merzenich. Die Pelletswärme und die Wärmeübergabestationen in den Gebäuden bietet mehrere Vorteile: “Beispielsweise werden hierdurch die Anforderungen an die Qualität der Wärmeversorgung für Neubauten erfüllt. Zudem sind die Wärmeübergabestationen durch einen geringen Platzbedarf und eine ruhige Betriebsweise im Vergleich zu dezentralen Versorgungsvarianten gekennzeichnet”, erläutert SWD-Vertriebsleiter Ingo Vosen. So würden in den Häusern keine Brennstofflagerräume benötigt. Dies sei einer der Gründe gewesen, warum die Menschen im Neubaugebiet in einer Bürgerbefragung mehrheitlich für das Fernwärmekonzept gestimmt hätten. Ein weiterer Vorteil: In den Gebäuden braucht es wegen der Übergabestationen keine Abgaskamine, die jährlichen Schornsteinfegerkosten entfallen.

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Forum Nachhaltige Holzenergie gegründet

7. April 2021 - 8:00

Forum Nachhaltige Holzenergie Energie- und Forstwirtschaft in Deutschland haben das Forum Nachhaltige Holzenergie ins Leben gerufen. Es soll die Förderung nachhaltig erzeugter Holzenergie und den Aufbau der notwendigen Infrastruktur und Wertschöpfungskette vorantreiben.

Forum Nachhaltige Holzenergie setzt sich für Kraftwerksumrüstung von Kohle auf Biomasse ein

“Mit dem Zusammenschluss von Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette der nachhaltigen Holzenergiewirtschaft ist es gelungen, ein in Deutschland einzigartiges Format für den politischen sowie fachlichen Dialog zu etablieren”, sagt Frank Schauff, Geschäftsführer beim Forum Nachhaltige Holzenergie. Ziel sei es, den Diskurs über den Einsatz des klimaverträglichen, nachwachsenden und nachhaltigen Rohstoffs Holz zur Erzeugung von grüner Wärme sowie grünem Strom voranzutreiben. Strom und Wärme aus auf Biomasse umgerüsteten Steinkohlekraftwerken könnten die Energiegewinnung aus Sonne und Wind sinnvoll ergänzen. Als Brückentechnologie könnten die Kraftwerke einen skalierbaren und effektiven Beitrag leisten, um die die gesetzlich festgelegten Ausbauziele für erneuerbare Energien zu erreichen sowie zur Netzstabilität beizutragen.

Wer hinter dem Forum Nachhaltige Holzenergie steht

Das Forum Nachhaltige Holzenergie vereint Anlagenbaufirmen, Forst- und Holzwirtschaft sowie Kraftwerksbetreiber. Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem die Anlagenhersteller Amandus Kahl und Stela Laxhuber, die Energieversorger EnBW und Onyx Power, das Planungsbüro eta Energieberatung sowie die Pelletshersteller Enviva, Schwaiger Holzindustrie und Wismar Pellets. Zum Vorstand wählten die Firmenvertreter Den Vorsitz des Vorstands übernimmt den Wismar Pellets-Vertriebsleiter Philipp Hübler. Ihn unterstützen Amandus Kahl-Verkaufsleiter Andreas Schultz und Enviva Deutschland-Geschäftsführer Marius Hachenberg. Gemeinsam wollen sie sich im fachlichen und politischen Dialog engagieren und Lösungsansätze erarbeiten, um die Vorteile thermischer Energie- und Wärmegewinnung durch Holzpellets aufzuzeigen.

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DBFZ beschreibt Systemlösungen im Wärmesektor

31. März 2021 - 8:00

Systemlösungen im Wärmesektor Sei es die Kombination eines Scheitholzofens mit einer Solaranlage, eines Pelletsvergaser mit einem Kleinst-BHKW oder einer Sole-Wärmepumpe mit Photovoltaik – in einer neuen Publikation “Systemlösungen im Wärmesektor” erklärt das Deutsche Biomasseforschungszentrum kurz und übersichtlich das Zusammenspiel unterschiedlicher erneuerbarer Energien beim Heizen.

Systemlösungen im Wärmesektor in 52 Steckbriefen erklärt

Die Eigentümerin eines Gebäudes möchte sanieren, weiß aber nicht, ob sie sich für einen Pelletsbrenner mit Solarthermie, eine Wärmepumpen-Kombination mit Pelletkessel und Photovoltaik oder einen Scheitholzvergaserkessel in Kombination mit einer solarthermischen Anlage entscheiden soll. Mit der Steckbrief-Sammlung “Systemlösungen im Wärmesektor” hat die Eigentümerin nun die Möglichkeit, die Unterscheidungsmerkmale der drei Systeme zur Wärmebereitstellung anhand konkreter Zahlen zu vergleichen. Skizzen veranschaulichen in der Publikation des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) die insgesamt 52 Technologiekombinationen.

Steckbrief: Pelletbrenner mit Solarthermie Publikation richtet sich an alle Baubeteiligten

Die Steckbriefe machen Angaben zum Einsatzgebiet, zur Anlagengröße, zur typischen Wärmebereitstellung sowie zu den Kosten und Betriebsausgaben. Auch Kennzahlen zum Brennstoff- und Strombedarf sowie zu den berechneten THG-Emissionen ermöglichen es, die vorgestellten Technologien zu vergleichen. Informationen zu den jeweiligen Vor- und Nachteilen des Wärmeversorgungsszenarios erleichtern eine individuelle und bedarfsorientierte Bewertung. Mit der Publikation “Systemlösungen im Wärmesektor” wendet sich das DBFZ vor allem an Akteurskreise, die den Um- oder Neubau einzelner Gebäude oder ganzer Quartiere planen und umsetzen. Die Broschüre ist für sie eine praktische Handreichung, die technisch in die Praxis umsetzbare Lösungsansätze mit detaillierten Informationen und Grafiken aufzeigt.

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PTInside: Partikelabscheider mindert Feinstaub

30. März 2021 - 8:00

Feinstaubfilter PTInside Der neu entwickelten Future-Refine PTInside von Schräder bindet Feinstaub wirkungsvoll. Der Partikelfilter eignet sich für Holzfeuerungsanlagen bis zu einer Nennwärmeleistung von 50 Kilowatt.

PTInside wird an eine Wand montiert

Der Partikelabscheider PTInside lässt sich in Neu- und Bestandsanlagen nutzen. Das Bauteil wird im Kesselraum in der Abgasstrecke installiert. Durch die steckerfertige Vorbereitung funktioniert das laut Hersteller schnell, selbst bei einer schrägen Montage. Die Steuerung des Partikelabscheiders kommt an die Wand, in der Nähe wird lediglich eine 230/240-Volt-Schutzkontakt-Steckdose benötigt. Ein integrierter Temperaturfühler schaltet den PTInside bei Feuerungsbetrieb automatisch ein und wieder aus. Seine Leistungsaufnahme liegt bei etwa 30 Watt, im Stand-by-Modus bei weniger als einem Watt. Ein Betriebsstundenzähler informiert über die Laufzeit des Geräts.

Wie der PTInside funktioniert

Der PTInside nutzt das elektrostatische Prinzip: Rußpartikel lagern sich duch die Aufladung an der Innenwandung der Abgasstrecke ab. Nach Angaben des Herstellers erreicht er einen Abscheidungsgrad von bis zu 95 Prozent. Denkbar einfach gestaltet sich die Abreinigung: Nach dem Lösen von drei Halteklammern lässt sich der gesamte Partikelfilter aus dem Abgasrohr schwenken, um ihn mithilfe von Pinsel und/oder Aschesauger zu säubern. Alle das Abgas berührenden Teile bestehen aus hochwertigem Edelstahl 1.4404. Weitere Einzelkomponenten sowie die Steuerung entstammen der bewährten Schräder-Filtertechnik. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Einsatz des Partikelabscheiders.

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Mit- oder nacheinander: Holz heizen in Kaskade

29. März 2021 - 8:00

Bei HDG besteht eine Kaskade aus zwei Kesseln. Flexibel mit Holz heizen – dafür bietet HDG Bavaria seine Compact Kaskade und die K Kaskade an. Die Doppelkesselsysteme bestehen aus zwei Hackschnitzelheizungen Compact 30-95E oder zwei Pelletskesseln K35-60 und liefern bis zu 190 Kilowatt.

Kaskade: Zwei Holzkessel heizen zusammen

Heizanlagen von HDG Bavaria lassen sich bei einem erhöhten Wärmebedarf miteinander zu einer Doppelanlage kombinieren. In diesem Fall laden sie gemeinsam einen Pufferspeicher. Die Compact Kaskade besteht aus zwei Hackschnitzelheizungen vom Typ Compact 30-95(E), die K Kaskade aus zwei Pelletskesseln vom Typ K35-60. Die Vorteile der Zusammenarbeit: ein hoher Leistungsbereich, Betriebssicherheit und eine bedarfsgerechte und flexible Wärmelieferung bei einem schwankenden Energiebedarf. “Die Anschaffungskosten für ein solches System entsprechen dem von Einzelkesselanlagen, was sich vorteilhaft auf die Wirtschaftlichkeitsberechnung der gesamten Heizanlage auswirkt”, sagt Geschäftsführer Martin Ecker.

Holzfeuerung an Wärmebedarf anpassen

Die HDG Kaskaden passen sich an den Wärmebedarf an: Bei einer hohen Anforderung arbeiten beide Kessel gleichzeitig, bei einem niedrigem Bedarf schalten sie sich im Wechsel einzeln ein. Die Grundversorgung der angeschlossenen Verbraucher sowie eine ununterbrochene Wärmeversorgung sind so stets gewährleistet. Auch eine notwendige Wartung kann im laufenden Betrieb stattfinden. Ein weiterer Vorteil: Die Kessel der Zweieranlage besitzen im Vergleich zu einer Einkesselanlage eine niedrigere Masse und benötigen deshalb eine geringere Aufheizzeit. “Das System läuft so auch in Teillast im optimalen Wirkungsbereich”, erklärt Ecker. Durch den wechselweisen Betrieb würden sich zudem die Betriebsstunden pro Kessel reduzieren und die thermische Last abnehmen. Das erhöhe die Lebensdauer der installierten Komponenten.

Flexibel installieren und intelligent regeln

Die beiden Kessel lassen sich entweder an einen gemeinsamen oder an getrennte Kamine anschließen. “Das Optimum an Ausfallsicherheit erreicht man mit zwei getrennten Austragungssystemen”, erläutert Ecker. Sei das nicht möglich, könne mit der Vario-Doppelfederkern-Raumaustragung ein Lagerraum mit zwei Kesseln flexibel genutzt werden. Der Platzbedarf sei bei geschickter Anordnung in der Regel mit dem einer Einkesselanlage gleicher Leistung zu vergleichen. Damit beide Kessel miteinander auskommen, übernimmt das Kaskadenmanagement der HDG Control die Regelung. Verbraucher wie Heizkreise, Nahwärmenetze oder Brauchwasser lassen sich über die Steuerung ebenfalls dirigieren, auch über eine App.

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Solarthermie-Jahrbuch 2021 stellt Leuchtturmprojekte vor

25. März 2021 - 8:00

Solarthermie-Jahrbuch 2021 Das Solarthermie-Jahrbuch 2021 fasst die aktuelle Entwicklung zusammen, stellt Leuchtturmprojekte vor und skizziert zukünftige Energieversorgungskonzepte für klimaneutrale Quartiere. Es erscheint zum dritten Mal.

Solarthermie-Jahrbuch beleuchtet Chancen der thermischen Sonnenenergienutzung

Im Solarthermie-Jahrbuch spielt unter anderem die Solararchitektur eine wichtige Rolle. Eine optisch ansprechende Integration von Solarkollektoren in die Gebäudehülle sollte zwar inzwischen selbstverständlich sein, aber noch immer werden zu viele Solaranlagen lieblos auf das Dach geschraubt. „Nur wenn die Solararchitektur den Anspruch einer ganzheitlichen Betrachtungsweise erfüllt, dann kann sich die Solarthermie durchsetzen“, sagt Jahrbuch-Herausgeber Detlef Koenemann. Das Solarthermie-Jahrbuch stellt deshalb Leuchtturmprojekte vor, die sich sowohl durch eine durchdachte Energieversorgung als auch durch eine ansprechende Architektur auszeichnen. Zum Beispiel das Studentenwohnheim in Dornbirn, in dessen Energiedach die solarthermischen und photovoltaischen Elemente so eingebaut sind, dass sie eine homogene Fläche bilden, die nur durch die Dachfenster unterbrochen wird.

Anlagenbeispiele verdeutlichen Möglichkeiten

„Wenn die Solarthermie möglichst viele Gebäude mit Wärme versorgen soll, dann muss die Architektur eine preisgünstige Bauweise ermöglichen, die sich an die örtlichen Gegebenheiten anpasst und auch auf bestehende Bebauungspläne Rücksicht nimmt“, erklärt Koenemann. Hemmnisse, die normalerweise dafür sorgen, dass die Entscheidung doch wieder auf eine konventionelle Bauweise fällt, gelte es zu überwinden. Im Solarthermie-Jahrbuch findet sich das Beispiel eines Münchner Einfamilienhauses mit Solardach in München, das sich in die Optik der Siedlung einfügt. Ein anderes Beispiel für eine Bauweise, die den praktischen Nutzen betont, findet man in Wilhelmshaven. Weil ein Mehrfamilienhaus in der Regel nicht genügend Dachfläche hat, um genügend Strom und Wärme für die Bewohner zu erzeugen, wurden zusätzlich Solarkollektoren an den Balkonbrüstungen und an der Fassade installiert, die das Erscheinungsbild aufwerten.

Solarthermie versorgt klimaneutrale Gebäude und Städte

„Um den Ausbau der Solarenergie zu forcieren, sind aber nicht nur die Architekten gefragt. Sondern wir brauchen auch Ideen und Konzepte für die Energieversorgung, damit umweltfreundliche Wärme- und Stromsysteme so kombiniert werden, dass sie die solare Energie möglichst effektiv ausnutzen“, betont Koenemann. Deshalb arbeiten deutsche und österreichische Partnerinnen und Partner aus Forschung und Industrie gemeinsam an dem Projekt Sol4City, um integrierte solare Energieversorgungskonzepte für klimaneutrale Gebäude und Städte zu entwickeln, wie im Solarthermie-Jahrbuch zu lesen ist. Am Beispiel zweier Projekte in Weinstadt und Ludwigsburg demonstriert die Arbeitsgruppe, wie solche Gebäude und Siedlungen aussehen könnten. Das solare Energieversorgungskonzept in Weinstadt basiert auf einer hydraulischen Verschaltung von Sole-Wasser-Wärmepumpe, Eisspeicher und PVT-Kollektoren. Ein anderes Beispiel aus dem Solarthermie-Jahrbuch: In einem Quartier in Ludwigsburg kommen dezentrale Sole-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz, die Energie über ein kaltes Nahwärmenetz aus einem zentralen Eisspeicher und einem zentralen solarthermischen Luft-Sole-Wärmeübertrager beziehen.

Das Solarthermie-Jahrbuch SOLARE WÄRME kostet zwölf 12 Euro plus Porto. Sie können es über die Internetseite www.solarthermie-jahrbuch.de bestellen.

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Blue Fire: Projekt mindert Staub bei Holzfeuerungen

24. März 2021 - 8:00

Katalysator von Blue Fire Wenn bei einem Holzofen eine spezielle Glaskeramik den Effekt von Katalysatoren steigert, dann sinken seine Staubemissionen. Das zeigt ein Entwicklungsprojekt der Firmen Blue Fire und Schott.

Blue Fire und Schott kooperieren bei Staubminderung von Holzfeuerungen

Katalysatoren besitzen eine spezifische Reaktionstemperatur. Ab der setzen die katalytischen Reaktionen ein, die Emissionen senken. Damit die katalytischen Effekte und damit die Emissionsminderungen bei Holzfeuerungen möglichst schnell nach dem Anzünden des Holzes einsetzen, sollte die Reaktionstemperatur so niedrig wie möglich sein. Je mehr Wärme also im Brennraum eines Holzofens verbleibt, desto mehr Energie steht zur Verfügung und zügiger, um einen Katalysator zu erwärmen. Das war die Aufgabe, die sich der Katalysatorhersteller Blue Fire und der Glaskonzern Schott gestellt haben. Mit modernster Beschichtungstechnologie hat es Schott geschafft, die Feuersichtscheibe eines Holzofens einen großen Teil der von Feuer und Glut ausgehenden Wärmestrahlung strahlt – “16 Mal mehr als eine unbeschichtete Sichtscheibe”, versichert das Unternehmen.

Wärmereflektierende Glaskeramik lässt Katalysatoren schneller funktionieren

Diesen Effekt nutzen die beiden Firmen in ihrem Forschungsprojekt, um die deutlich höhere Wärme im Brennraum für eine schnelle und gezielte Erwärmung der Blue Fire-Katalysatoren zu nutzen. Die Untersuchungen haben sie unter anderem an einem dreiseitig verglasten Kaminofen durchgeführt. Ergebnis: Die beschichteten Schott-Gläser verringerten die Zeit erheblich, bis die Reaktionstemperatur erreicht war. Folge: Die CO- und Staubemissionen der mit den Gläsern ausgestatteten Feuerstätten sinken laut Firmenmitteilung nahezu um die Hälfte. “Die Ergebnisse sind vielversprechend und bieten sehr gute Kombinationsmöglichkeiten für die Hersteller von Holzfeuerungen, um innovative und emissionsarme Produkte entwickeln und auf den Markt bringen zu können”, lautet das Fazit der Projektpartner.

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Quick-Check: Neuer Rechner vergleicht Heizungssysteme

23. März 2021 - 8:00

Quick-Check hilft bei Heizungssuche Quick-Check auf meineheizung.at berechnet die Betriebs- und Investitionskosten sowie die Umweltbilanz von Heizungsanlagen – und das angepasst auf die individuelle Wohnsituation.

Mehrere Verbände unterstützen Quick-Check

Was kostet die neue Heizung, wenn neben der Anschaffung auch die nächsten 20 Jahre betrachtet werden? Ein Quick-Check verschafft Klarheit: Der Rechner vergleicht die bestehende mit verschiedenen neuen Heizungen über die gesamte Betriebsdauer hinweg. Neben den Kosten ermittelt er auch den CO2-Ausstoß unterschiedlicher Heizungssysteme. “Unser Quick-Check zeigt auf einen Blick für meinen Haushalt, welche Kosten und wie viel CO2-Emissionen mit welcher Heizung anfallen, sagt Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforums SHL und Innungsmeister der Salzburger Installateure. Der Heiz- und Investitionskostenrechner wurde vom Energieinstitut Vorarlberg auf Initiative des Zukunftsforum SHL entwickelt. Der Dachverband Energie-Klima, die österreichischen Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgroßhandels, Pro Pellets Austria, der Verband der Installations-Zulieferindustrie und Wärmepumpe Austria unterstützen ihn.

Rechner berücksichtigt alle Kosten

“Im Vergleich zu anderen Rechnern ist der Quick-Check genauer, da individualisierbar bezüglich Quadratmeter, Art der Wärmeabgabe oder Alter der bestehenden Heizung, und transparenter, weil er alle Energieformen miteinander vergleichen kann”, beschreibt Rotter die Vorteile. Einen wesentlichen Bestandteil der Berechnung stellt der wirtschaftliche Vollkostenvergleich über 20 Jahre dar. Dabei fließen neben den Anschaffungskosten alle erforderlichen laufenden Kosten, beispielsweise für Brennstoff, Reparaturen und Service, unter Berücksichtigung von Inflation und Energiepreissteigerungen in die Berechnung ein. Auch Förderungen in Österreich von Bund und Bundesland berücksichtigt der Quick-Check.

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Förderung von Heizungstausch verbessert

22. März 2021 - 8:00

Über Heizungstausch informieren Zuschüsse sind beim Heizungstausch auch für austauschpflichtige Ü-30-Kessel möglich. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Die Förderbedingung hat sich mit der Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude geändert.

Heizungstausch alter Anlagen wird nur mit erneuerbaren Energien gefördert

Heizkessel müssen laut dem Gebäudeenergiegesetz nach 30 Jahren Betrieb ausgetauscht werden. Wurde diese Frist bislang überschritten, gab es bislang keine Bundesfördermittel für den Einbau einer neuen Heizung. Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hat sich die Regelung geändert. Zuschüsse sind nun auch für austauschpflichtige Ü-30-Kessel möglich. Den Heizungstausch gegen ein klimafreundliches Modell bezuschusst das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 20 bis 50 Prozent. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt von der Art der neuen Heizung ab. „Wer vom Betriebsverbot betroffen ist, hat durch die Neuregelung Glück gehabt. Mit der Förderung wird der Tausch der alten Heizung jetzt finanziell viel attraktiver“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Das gelte allerdings nur für den Einbau von Ökoheizungen.

Förderung so hoch wie nie bei Heizungstausch

Für austauschpflichtige Heizungen gelten die gleichen Fördersätze wie für Heizungen, die nicht von der Austauschpflicht betroffen sind. Eine Gasheizung, die für die Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet ist, fördert das BAFA mit 20 Prozent gefördert. Bei Gas-Hybridheizungen und Solarthermieanlagen sind es 30 Prozent der Investitionssumme. Wer auf eine Biomasseanlage, eine Wärmepumpe oder eine Erneuerbare-Energien-Hybridheizung setzt, kann mit einer Förderhöhe von 35 Prozent rechnen. Zusätzlich zu den Fördersätzen für die Heizung gewährt das BAFA eine Austauschprämie in Höhe von zehn Prozentpunkten, wenn Hauseigentümerinnen und -eigentümer ihre Ölheizung ersetzen. Außerdem gibt es eine Energieberatungsprämie von fünf Prozentpunkten, der sogenannte iSFP-Bonus. Maximal sind somit 50 Prozent Förderung möglich.

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Österreich: Pelletspreis im März 2021 sinkt etwas

18. März 2021 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im März 2021 Der österreichische Pelletspreis im März 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 232,00 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im März 2021 laut PPA um 4,9 Prozent unter dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 44,7 Prozent. Gas ist 71 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 244,20 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 229,60 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 232,50 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im März 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,03 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Februar 2021 um 0,1 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 199,87 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Februar 2021 nicht verändert und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,9 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,74 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  6,85 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,10 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,49 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im März 2021 steigt leicht

17. März 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im März 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im März 2021 um 1,4 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutsche Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 239,83 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

Die anhaltend kalte Witterung mit einem erneuten Wintereinbruch im Süden wirkt sich auf den Pelletpreis aus. „Anders als sonst steigt er mit Blick auf den kalendarischen Frühlingsanfang noch einmal an”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen bekomme man beim Heizen mit Pellets aber weiterhin eine preisgünstige Wärme. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,80 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl liegt bei 23,8 Prozent, der zu Erdgas bei 24 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 249,03 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 253,02 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 252,90 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,14 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 240,89 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 237,44 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 222,46 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 223,64 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 223,91 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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ECB: Langjähriger Geschäftsführer verlässt Pelletsproduzenten

16. März 2021 - 8:00

Gründete ECB: Thomas Bischof Mit Thomas Bischof geht der Gründungsgesellschafter und langjährige Geschäftsführer des Pelletsproduzenten und -lieferanten EC Bioenergie (ECB). Laut Firmenmitteilung verabschiedet er sich auf eigenen Wunsch.

ECB will Marktposition ausbauen

Bischof will eigenen Angaben zufolge nach 20-jähriger intensiver Tätigkeit im Pelletsmarkt und angesichts des herannahenden 60. Geburtstags einen Neustart wagen. Nach einer Erholungsphase plant er den Schritt zur Selbstständigkeit. ECB sieht er für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt: “Auch in dem europaweit zuletzt wieder stark wachsenden Pelletsmarkt konnten wir die erreichte Führungsposition behaupten und ausbauen.” Die Unternehmensgruppe wird fortan Friedrich Blank als Alleingeschäftsführer leiten. Blank verfügt ebenfalls über jahrzehntelange Erfahrungen im Energiemarkt. Er führte die Gruppe in den vergangenen Jahren zusammen mit Bischof.

Firmengruppe plant Ausbau der Produktion

Die 2001 gegründete EC Bioenergie-Gruppe zählt zu den führenden Pelletsproduzenten in Deutschland. Das Unternehmen betreibt diverse Produktionswerke in Deutschland und vermarktet sie unter der Marke wohl und warm. Seit 2014 hat die mittlerweile zum Rettenmaier-Konzern gehörende Firmengruppe ihre jährliche Verkaufsmenge europaweit auf etwa eine halbe Million Tonnen gesteigert. Zuletzt erwirtschaftete sie einen Umsatz von 70 Millionen Euro. Um den Wachstumskurs aufrecht zu erhalten, sucht die Gruppe insbesondere im benachbarten Ausland nach geeigneten Investitionsmöglichkeiten in neue Produktionskapazitäten. Im Inland legt ECB ihren Schwerpunkt auf den Ausbau von Infrastruktur und Logistik.

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Schweiz: Pelletspreis im März 2021 ändert sich nicht

15. März 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im März 2021 Der Schweizer Pelletspreis im März 2021 hat sich mit durchschnittlich 360 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat praktisch nicht verändert. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im März 2021 liegt laut Pelletpreis.ch um 3,5 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 373 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 375,18 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 357,69 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 347,16 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 330,55 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Oranier stellt Pelletsofen Boreas vor

12. März 2021 - 8:00

Pelletsofen Boreas Elegant und funktional – so präsentiert sich der neue Pelletsofen Boreas von Oranier. Die Jury des German Design Award 2021 hat ihn dafür ausgezeichnet.

Boreas arbeitet luftgeführt

Die elegante Frontpartie des Boreas besteht aus einer dezent schwarzen Tür mit großer Sichtscheibe. Sie ist von drei Seiten von einer Rahmung umschlossen. Zur Auswahl stehen vier Farben: dunkelbraunes Korten, Marmor, Schiefer oder Seidenweiß. Bei Korten handelt es sich um einen Verbund aus Harz und Stein. Oranier bezeichnet ihn als extrem kratzfest, hygienisch und leicht zu reinigen. Boreas besitzt eine geringe Bautiefe. Mit seiner eckigen Form erinnert er an einen Schrank. Heizen kann der luftführende Pelletsofen mit einer Leistung von zwei bis acht Kilowatt. Ein integrierter Brennstofftank kann die das Feuer bis zu 51 Stunden mit Nachschub versorgen. Der Pelletsofen verfügt über eine automatische Brennertopfreinigung, ein elektronisch gesteuertes Konvektionsgebläse und eine temperaturabhängige Leistungsregelung. Außerdem lassen sich eine Nachtabsenkung einstellen und Schaltzeiten programmieren. Wie alle Pelletsgeräte von Oranier lässt sich der Boreas über eine WiFi-App steuern.

Oranier zeigt sich überzeugt von Pellets

Vor rund fünf Jahren war bei Oranier Heiztechnik die Entscheidung gefallen, Pelletsöfen in das Produktsortiment aufzunehmen. Seitdem hat das Unternehmen seine Palette ausgebaut. “Kostengünstig, hoher Wirkungsgrad, niedrigste Emissionen und modernster Bedienkomfort”, nennt Geschäftsführer Nikolaus Fleischhacker als Gründe, warum die Pelletsöfen im Verkauf zünden. Er nennt zwei Zielgruppen: Zum einen jene, die ein Kaminfeuer bereits schätzen und sich von einem Pelletsofen ein bequemes Handling erwarten. Zum anderen handele es sich um junge Familien, die sich zum ersten Mal eine Immobilie anschaffen. “Diese technikaffine Generation möchte zeitgemäße Wärme, die regenerative Brennstoffe nutzt und am besten auf Knopfdruck steuerbar ist”, erklärt Fleischhacker.

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BaWü: Verbände fordern mehr Holzwärme

11. März 2021 - 8:00

Holzwärme aus Hackschnitzeln In Baden-Württemberg stammen erst 16 Prozent der Heizwärme aus erneuerbaren Quellen. Der Anteil lässt sich durch Holzwärme deutlich steigern. Darauf weisen der Holzenergie-Fachverband Baden-Württemberg (HEF) und die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (Plattform EE BW) hin.

Holzwärme stärkt Wirtschaft vor Ort

“Die Potenziale von Holz werden häufig unterschätzt und nicht genutzt”, sagt HEF-Vorsitzender Harald Thorwarth. Für eine klimafreundliche Wärmeversorgung spiele Holzwärme jedoch eine wichtige Rolle. Die nachwachsende Ressource lasse sich in Holzheizkraftwerken effizient in Heiz- und Prozesswärme wandeln und über Wärmenetze klimafreundlich zum Verbraucher transportieren. “Für die Wärmeerzeugung werden keine hochwertigen Hölzer, sondern Reststoffe aus der Waldpflege verwendet”, betont Thorwarth. Energieholz beeinträchtige damit weder wichtigen Lebensraum noch die Verwendung des Rohstoffs für Holzprodukte. Kommunen könnten mit Holz die verpflichtende kommunale Wärmeplanung vorantreiben und die Wirtschaft vor Ort stärken.

Kommunen profitieren von erneuerbarer Wärme aus Holz

So stammt das Energieholz für die Holzwärme typischerweise aus Abfallstoffen wie Ernterückständen oder minderwertigem Sturm- und Käferholz. “Daraus ist keine höherwertige Verwendung möglich”, erklärt Professor Thorwarth. Restholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern für die Wärmeversorgung zu nutzen, habe zudem weitere Vorteile: Das Energieholz kann meist direkt in der Region genutzt werden, was lange Anfahrtswege und hohe CO2-Emissionen verhindert. Pflege und Erhalt der Wälder sowie die Nutzung von Holz als Baustoff und Brennstoff gehen Hand in Hand. Besonders im ländlichen Raum sind Forst- und Holzwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zusätzlich werden Kosten für Energieimporte in Form von Öl und Gas umgewandelt in regionale Wertschöpfung.

Energieholz stammt meist aus nachhaltiger Bewirtschaftung

Heimisches Energieholz wird auf verantwortungsvolle und nachhaltige Art und Weise produziert und genutzt. Darauf weist Franz Pöter, Geschäftsführer der Plattform EE BW, hin. Immer lauter werdende Kritiker der Waldwirtschaft und insbesondere der Holzenergiebranche würden dagegen die Existenz einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ignorieren. “Unsere heimischen Wälder und Landschaften können hier einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Versorgung leisten”, entgegnet Pöter. Sie seien Erholungsgebiet, Naturraum und Rohstoffquelle zugleich.

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