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Aktualisiert: vor 18 Minuten

Deutschland: Pelletspreis im September 2021 weist nach oben

17. September 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im September 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im September 2021 um zwei Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 236,67 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Wie gewohnt zeigen sich die Pellets unbeeindruckt von den schwankenden Kurven der Fossilen oder dem hohen Schnittholzpreis“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Der steigende Preis zu Beginn der Heizsaison sei üblich. Wer jetzt sein Lager noch nicht aufgefüllt habe, solle zeitnah neue Presslinge bestellen.

Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,73 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 35 Prozent, der zu Erdgas 27 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 254,98 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 246,32 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 251,56 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 236,49 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 232,84 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 238,37 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 227,36 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 220,19 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 225,34 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik August 2021

15. September 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik August 2021 Die BAFA-Monatsstatistik August 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat um fünf Prozent auf 19.396 gesunken.

BAFA-Monatsstatistik August 2021

Im August 2021 gingen 5.150 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 14 Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 3.603 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 13 Prozent mehr. Außerdem sind 5.833 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – neun Prozent weniger als im Juni 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik August 2021 führt 4.018 solcher Anträge auf (plus 40 Prozent). Für Wärmenetze gingen 792 Anträge ein (minus 18 Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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Schweiz: Pelletspreis im September 2021 steigt weiter

14. September 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im September 2021 Der Schweizer Pelletspreis im September 2021 ist mit durchschnittlich 340,60 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 2,3 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im September 2021 liegt laut Pelletpreis.ch aber 2,9 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 350,80 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 354,75 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 338,39 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 328,79 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 315,29 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Umweltbundesamt: Normen berücksichtigen Klimafolgen nicht

13. September 2021 - 8:00

Studie: Normen berücksichtigen Klimafolgen nicht Inwieweit die Klimafolgen in den Normen in Deutschland vorkommen bzw. bei welchen Regelwerken Handlungsbedarf besteht, hat das Umweltbundesamt untersucht.

Deutsche Normen kennen Klimafolgen nicht

Deutsche Normen und technische Regeln berücksichtigen die Folgen der Klimakrise bislang so gut wie gar nicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt erschienene Auswertung des Umweltbundesamts (UBA). So greifen nur elf von 34.000 DIN-Normen die Thematik auf. Etwas häufiger taucht sie bei den Regelwerken des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) auf, allerdings vor allem wenn es um Meteorologie geht. Wenn Klimafolgen in Normen auftauchen, dann häufig unverbindlich. So stellt beispielsweise die VDI 6004 Blatt 1 zwar Maßnahmen zum Schutz der technischen Gebäudeausrüstung vor Hochwasser dar, laut UBA aber nicht, inwieweit sich die Einwirkung wegen des Klimawandels künftig ändern könnte. „Der Klimawandel wird als wichtiges Thema benannt, teilweise auch mit Hinweisen zu Folgen für den Normungsgegenstand, aber konkrete Implikationen für die Anwendung der Norm gibt es kaum“, schreibt das UBA. Um das zu ändern, schlägt es vor, die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen als Standard der Technik zu etablieren. Darüber hinaus müssten normierende Organisationen dem Thema mehr strategische Priorität einräumen. Welche Anforderungen dafür notwendig sind, erläutert die Studie Adaption Standard.

Baunormen bezüglich Klimafolgen unterbelichtet

Das UBA hat zahlreiche Normen mit Berührungspunkten zum Thema gefunden, die den Klimawandel noch nicht berücksichtigen. Darunter einige aus dem Baubereich, die mit Klimadaten arbeiten. Das UBA stellt fest, dass es keine offizielle Gruppierung, Kennzeichnung oder Definition für diese Arten von Normen gibt. So sieht es beispielsweise bei der DIN 4108-2 “Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz” einen Bedarf, die klimatischen Zonen Deutschlands im Licht des Klimawandels zu aktualisieren. Als Bereiche, in denen Normung die Anpassung an den Klimawandel konkret unterstützt und Beiträge zur Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels liefern kann, nennt die UBA-Analyse unter anderem den Schutz von Personen und Gütern durch klimaangepasstes Bauen, die Reduzierung der Auswirkung von Hitzewellen durch angepasste Gebäudetechnik und eine klimaangepasste Stadtentwicklung.

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Kamintür 2.0: Feinstaubabscheider Airjekt 1 Ceramic

10. September 2021 - 8:00

Feinstaubabscheider Airjekt 1 Ceramic Mit dem Airjekt 1 Ceramic stellt Kutzner + Weber einen Feinstaubabscheider vor, der sich in mehrschalige, mineralische Schornsteine mit Innenrohren aus Keramik oder Edelstahl einbauen lässt. Eine Nachrüstung ist schnell und einfach durchführbar.

Airjekt 1 Ceramic eignet sich für Holzfeuerstätten bis 50 Kilowatt

Der Feinstaubabscheider Airjekt 1 Ceramic wird einfach in eine bereits vorhandene oder nachträglich hergestellte Reinigungsöffnung des Schornsteins im Dachboden oder in einem Zwischengeschoss eingesetzt – egal, ob bei Kachelöfen, Kaminen oder Kesseln. Der Abscheider kann nach Herstellerangabe bis zu 90 Prozent des Feinstaubs abscheiden. Fest eingebaute Kamin- und Kachelofeneinsätze dürfen mit dem Airjekt 1 entsprechend Bundesimmissionsschutzverordnung nachgerüstet werden. Kaminöfen können bei zusätzlich nachgewiesener Einhaltung des CO-Wertes über eine Typprüfung oder eine Messung vor Ort ebenfalls weiter genutzt werden.

Feinstaubfilter lädt Partikel elektrostatisch auf

Alle Modelle der Airjekt 1-Serie arbeiten mit elektrostatischer Abscheidung. Das Rauchgas durchläuft eine Aufladestrecke, die eine Elektrode im Partikelabscheider erzeugt. Die Partikel laden sich elektrostatisch auf, sie verbinden und verdichten sich und lagern sich anschließend an der Innenseite des Rauchrohrs oder des Schornsteins ab. Dadurch bildet sich eine Staubschicht aus gröberen Partikeln, die Schornsteinfeger*innen entfernen können. Um flexibel auf die Situation vor Ort reagieren zu können, ist der Airjekt 1 Ceramic als Bausatz inklusive Edelstahltür und Rahmen mit oder ohne Kastenverlängerung erhältlich. Er ist für keramische und Innenrohre aus Edelstahl zugelassen. Neben dem bereits seit 2020 erhältlichen Modell für Türen mit den Maßen 200 Millimeter mal 300 Millimeter bietet Kutzner + Weber den Feinstaubabscheider nun ebenfalls in der Türgröße 140 Millimeter mal 200 Millimeter an.

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Andreas Keel: “Ohne Holzenergie gibt es keine Energiewende”

8. September 2021 - 8:00

Andreas Keel Im Juni hat das Schweizer Volk das Bundesgesetz über die Verminderung von Treibhausgasemissionen mit einer geringen Mehrheit von 51,6 Prozent abgelehnt. Andreas Keel, Geschäftsführer von Holzenergie Schweiz, hat sich für das CO2-Gesetz engagiert. Was die Entscheidung für die Schweizer Energiepolitik bedeutet, erläutert er im Interview mit Pelletshome.com.

Herr Keel, wie fühlen Sie sich nach der hauchdünnen Niederlage?
Wir mussten schon recht früh damit rechnen, denn die terminliche Verknüpfung mit den Abstimmungen über die Agrarinitiativen war für das CO2-Gesetz sehr ungeschickt. Da war insgesamt für viele Leute wohl zu viel Grün drin. Es wäre aber falsch, den Entscheid als Verdikt gegen die einheimischen und erneuerbaren Energien zu interpretieren. Gerade im ländlichen Raum genießt zum Beispiel die Holzenergie einen sehr hohen Stellenwert. Die Leute wissen ganz genau, dass sie mit der nachhaltigen Nutzung des Waldes große Mengen fossiler Energie ersetzen können und damit regional verankerte Arbeitsplätze in verschiedensten Branchen schaffen.

Woher nehmen Sie diese Gewissheit?
Ganz einfach: In den vergangenen Jahren entstanden auch im ländlichen Raum zahlreiche Holzenergieprojekte. Heizzentralen, die mit Holzhackschnitzeln direkt aus dem lokalen und regionalen Wald betrieben werden und via Wärmenetze ganze Quartiere und Gemeinden mit Wärme versorgen. Die Anlagen haben sich bewährt, sind robust und zuverlässig. Solche Projekte basieren meistens auf Volksentscheiden in den Gemeinden. Sie sind sozusagen basisdemokratisch legitimiert und deshalb in der Bevölkerung sehr gut verankert. Die Leute wollen erneuerbare Energien nutzen, wenn sie derart gut funktionieren wie die Holzenergie.

Muss man angesichts der Entwicklung nicht langsam Angst haben, dass dem Wald das Holz ausgeht?
Es ist schön, dass sich die Leute Sorgen um den Wald machen. Die Sorgen sollten sich aber nicht um die Frage seiner Übernutzung drehen, denn auch heute noch wächst im Schweizer Wald viel mehr Holz nach als wir nutzen. Sehr strenge gesetzliche Rahmenbedingungen verunmöglichen in der Schweiz eine Übernutzung des Waldes. Die Sorgen sollten sich vielmehr mit den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf den Wald befassen. Beispielsweise mit der Tatsache, dass unsere wichtigsten Baumarten im Mittelland, das sind die Buche, Rot- und Weißtanne, in den nächsten Jahrzehnten den Hitze- und Dürreperioden nicht werden standhalten können und durch klimaresistente Baumarten zu ersetzen sind. Der Umbau des Waldes ist eine gigantische Herausforderung. Er wird die anfallenden Holzmengen noch deutlich erhöhen. Und je höher künftig der Anteil an Laubbaumarten wird, desto höher wird der Anteil an Energieholz. Dabei werden wir immer darauf achten, dass die Nutzung im Kreislauf der Natur stattfindet, dies im Gegensatz zum Raubbau, der für die fossilen Energien oder für das Uran betrieben werden muss.

Wie hoch schätzen Sie das brachliegende Energieholzpotenzial ein?
Wir haben soeben die aktuellsten Zahlen der Schweizerischen Holzenergiestatistik 2020 des Bundesamts für Energie erhalten. Aktuell liegt die Jahresnutzung bei knapp 5,6 Millionen Kubikmetern. Diese Holzmenge ersetzt umgerechnet mehr als eine Million Tonnen Heizöl und erspart der Atmosphäre rund 3,3 Millionen Tonnen zusätzliches Kohlendioxid. Das relativ einfach nutzbare, zusätzliche Potenzial liegt zwischen zwei und 2,5 Millionen Kubikmeter. Davon stammt gut eine Million Kubikmeter direkt aus dem Wald. Landschaftspflegeholz, Restholz aus der Holzindustrie sowie Altholz liefern den Rest. Grob gesagt könnten wir die heutige Nutzung also problemlos um über 40 Prozent erhöhen und damit etwa eine halbe Million Tonnen klimaschädliches Heizöl bei den Ölscheichs und Oligarchen lassen. Besonders reizvoll finde ich die damit verbundenen ökonomischen Aspekte. Eine halbe Million Tonnen Heizöl kosten derzeit mehr als 50 Millionen Franken. Dieses Geld würde man doch lieber dem einheimischen Gewerbe geben als dem Multimilliardär in Saudi-Arabien.

Der Anteil der Holzenergie zum Heizen ließe sich in der Schweiz nach Studien auf 16 bis 18 Prozent steigern – ohne Übernutzung des Waldes. Doch was ist mit den Feinstaubemissionen?
Seit 1990 hat die Menge des genutzten Energieholzes von 3,25 auf knapp 5,6 Millionen zugenommen. Gleichzeitig nahmen die Feinstaubemissionen aus allen Holzfeuerungen um zwei Drittel ab, von fast 7.000 auf 2.000 Tonnen pro Jahr. Mehr Holzenergie bedeutet also weniger Feinstaub. Gemessen an ihrer quantitativen Bedeutung stoßen die kleinen, von Hand beschickten Feuerungen etwas mehr Feinstaub pro produzierte Kilowattstunde Energie aus. Aber auch bei ihnen hat der technische Fortschritt – wie bei allen anderen Holzfeuerungsarten – eine außerordentliche Reduktion der Emissionen ermöglicht.

Welche Hürden müssen Ihrer Ansicht nach fallen, damit das heute noch brachliegende Energieholzpotential möglichst schnell und vollständig verwertet wird?
Die größte Hürde sind die Scheuklappen in unseren Köpfen. Sie hindern viele Menschen daran, nach links und rechts zu schauen und einen Überblick über das Ganze zu erhalten. Stattdessen richten wir unseren Blick starr auf einen einzelnen Teilaspekt, blenden alles andere aus und finden so natürlich problemlos einen Vorwand, um das Ganze abzutun. Der Feinstaub oder der verklärte Wunsch nach einem unberührten, CO2-speichernden Märchenwald sind schöne Beispiele für diese Art von Luxusproblemen.

Das Interview hat Holzenergie Schweiz zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Greenpeace: Mit CO2-Preis alleine lassen sich Klimaziele nicht erreichen

7. September 2021 - 8:00

Greenpeace-Studie zu CO2-Preis Der CO2-Preis kann nur gemeinsam mit anderen Maßnahmen die deutschen Klimaziele erreichen – für sich allein wirkt der Preis zu schwach. Das zeigt eine Studie der Umweltorganisation Greenpeace.

CO2-Preis alleine reicht nicht

Die Studien-Autor*innen um Professorin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung eine Reihe von Hemmnissen nach, die einen CO2-Preis weitgehend wirkungslos machen. “Der CO2-Preis wird in der politischen Debatte gefährlich überschätzt und als Ausrede für Nichtstun missbraucht”, sagt Martin Kaiser, geschäftsführender Vorstand von Greenpeace. Die Studie zeige die engen Grenzen einer CO2-Bepreisung. Wirksam werde das Instrument etwa im Verkehr erst ab einem Preis, der von heute 50 Euro auf mindestens 130 Euro pro Tonne Kohlendioxid im Jahr 2030 steigen müsste. Dies sei politisch derzeit kaum durchsetzbar. Weiter biete ein CO2-Preis keine Antwort auf Herausforderungen im Klimaschutz wie fehlende Flächen für den Ausbau der Windkraft an Land oder einem zu langsamen Ausbau von Ladesäulen.

Klarer politischer Rahmen beschleunigt Klimaschutz und Innovationen

Damit der CO2-Preis den Klimaschutz voranbringt, muss er laut der Studie von ordnungsrechtlichen Maßnahmen flankiert werden. Klimaschädliche Subventionen wie Privilegien für Dienstwagen oder eine niedrigere Energiesteuer für Diesel gehörten demnach rasch abgebaut. So könne eine Zulassungsquote für Elektroautos die Zahl klimaschädlicher Verbrenner schrittweise auf Null senken. “Eine Reform der Regeln für den Zubau erneuerbarer Energien kann ihren nötigen Ausbau deutlich beschleunigen”, erklärt Studienautorin Kemfert. Weil diese ordnungsrechtlichen Maßnahmen verlässlich und wirksam seien, würden sie für Unternehmen die Sicherheit schaffen, sich ganz auf die Entwicklung passender Lösungen zu konzentrieren.

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Pelletsofen Carus 2.0 lässt sich mit einer App bedienen

6. September 2021 - 8:00

Pelletsofen Carus 2.0 Der Pelletsofen Carus 2.0, den es auch als wasserführende Variante gibt, ist ein hochwertiges Heizgerät auf Basis erneuerbarer Energie. Eine interessante Investition vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise, sowie der CO2-Abgabe von derzeit 25 Euro pro Tonne auf fossile Brennstoffe.

Carus 2.0 von der Ferne bedienen

Ein technisches Highlight des Pelletsofens Carus 2.0 ist die neue smartCon-App von Oranier. Anschalten, ausschalten, Temperatur auf den Punkt regeln oder Schaltzeiten programmieren – alles lässt sich mit einem Fingerwisch per Smartphone oder Tablet-PC erledigen. Die App-Steuerung kann nicht nur zuhause, sondern auch jederzeit von unterwegs bedient werden. Damit ist der Ofen schon an und die Wohnung gemütlich warm, wenn man zur Tür reinkommt. Um den Komfort abzurunden, verfügt der Carus über einen extragroßen Brennstoffbehälter, der eine Betriebszeit von bis zu 53 Stunden erlaubt.

Schönes Design kommt an

Laut Hersteller Oranier kauften die meisten Menschen einen Pelletsofen meist aus rein wirtschaftlichen Gründen. Ein apartes Äußeres habe eher nicht im Vordergrund gestanden. Doch das habe sich geändert, vor allem wenn modernste Technik und ein attraktives Design Hand in Hand gehen würden. Beim Carus 2.0 fällt die große Sichtscheibe auf , die sich in den 1,2 Meter hohen Korpus harmonisch einfügt und den Blick auf das Flammenspiel im Brennraum freigibt. Für die persönliche Note bietet Oranier unterschiedliche Seitenverkleidungen: Ton in Ton aus schwarzem Stahl oder kontrastreich wahlweise aus grauem Speckstein und cremefarbenem Kalkstein.

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Biberach erhält Förderung für Pellets-Nahwärme

3. September 2021 - 8:00

Fliegen bald auch in Biberachs Innenstadt: Pellets Um ihr mit klimafreundlicher Wärme versorgen zu können, plant die Stadt Biberach den Bau eines Nahwärmenetzes. Für den ersten Bauabschnitt hat Biberach aus dem Programm „Klimaschutz mit System“ des Landes Baden-Württemberg rund 1,6 Millionen Euro an Förderung bekommen.

Biberach: Pellets- und Umweltwärme ersetzen Gas

Mit den Landesgeldern will Biberach eine bestehende Gas-Heizanlage zur regenerativen Energiezentrale umbauen. Sie sollen eine Pelletsheizung mit 650 Kilowatt Leistung, eine Grundwasser-Wärmepumpe mit einer Leistung von 300 Kilowatt und ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk mit 100 Kilowatt elektrischer Leistung bilden. Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage soll den Strom für die Wärmepumpe erzeugen. An die Energiezentrale, die bisher eine Schule, eine Sporthalle und einen Kindergarten mit Wärme versorgt hat, sollen weitere Nutzer wie die Gymnasien der Stadt sowie drei Gebäude des Landratsamtes angeschlossen werden. Dazu soll eine eine Wärmeleitung verlegt werden. Mit der neuen Energiezentrale spart die Stadt nach eigenen Angaben 83 Prozent der Kohlendioxidemissionen des alten Systems. Die CO2-Einsparung aus der regenerativen Wärmeerzeugung sowie einer Photovoltaikanlage will sie an der Gebäudefassade der Energiezentrale und in einer angrenzenden, überregional genutzten Sporthalle sichtbar machen.

Baden-Württemberg fördert mit EU-Geldern

Die baden-württembergische Landesregierung unterstützt Gemeinden und Landkreise, die systematisch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten., mit dem Förderprogramm “Klimaschutz mit System”. Es fördert Maßnahmen des kommunalen Klimaschutzes, die auf vorhandenen, in den Gemeinden und Landkreisen erarbeiteten Klimaschutzkonzepten oder auf der Teilnahme der Kommune am European Energy Award beruhen. Das Förderprogramm stockt die Landesregierung mit Mitteln aus dem europäischen Fonds REACT-EU auf.

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Abwärme nutzen: Schräder präsentiert neue Turbu Flex S-Wärmeübertrager

2. September 2021 - 8:00

Wärmeübertrager Turbu Flex S Mit den drei neuen Varianten des Wärmeübertragers Turbu Flex S lässt sich die Wärme aus Rauchgasen rückgewinnen. Die Modelle Condens, Parallelbox und Therm Tube bieten Handwerk und Industrie und Handwerk die passende Lösung für Biomasseheizungen.

Turbu Flex S eignet sich für Anlagenleistungen zwischen zehn Kilowatt und einem Megawatt

Die Turbu Flex S-Wärmeübertrager nutzen die hohen Temperaturen in der Mitte des Abgasrohres. Leitbleche lenken die Rauchgase aus dem Innenrohr um die umliegenden Rohrschlangen des Wärmeübertragers. “Sie eignen sich für schmutzbehaftete Abgase und überzeugen mit niedrigen Druckverlusten sowie geringer Störanfälligkeit dank hoher Verschmutzungstoleranz”, schreibt Hersteller Schräder aus Kamen bei Dortmund.Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW-Bank fördern die Produkte.

Die drei neuen Turbu Flex S-Typen

Für Anlagenleistungen zwischen 33 bis 200 Kilowatt bietet sich die Parallelbox. Sie kommt beispielsweise bei Feuerungsanlagen mit höheren Abgastemperaturen zum Einsatz, die phasenweise mit einem Bypass ohne Wärmetauscher arbeiten. Dazu zählen beispielsweise Bäckereien, Destillationsanlagen und Röstereien. Die Modelle des Condens nutzen die latente Wärme von Feuerungsanlagen bis 60 Kilowatt. Das Kondensat bildet sich auf der Rohrschlangenoberfläche und reinigt das Abgas von unerwünschten Schadstoffen. Feinstaub und Rußpartikel führt ein Siphon ab. Auf Leistungen zwischen 500 und 1.000 Kilowatt zielt das Modell Therm Tube ab. Die kompakte Rohr-in-Rohr-Ausführung ist Bestandteil des Abgasrohres.

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Österreich: Pelletspreis im August 2021 erhöht sich

1. September 2021 - 8:00

Österreicher Pelletspreis im August 2021 Der österreichische Pelletspreis im August 2021 ist gegenüber dem Vormonat um ein Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 224,70 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im August 2021 laut PPA aber um 0,6 Prozent unter dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 61,7 Prozent. Gas ist 75 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im August 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 231,00 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 222,80 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 224,50 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im August 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,94 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juli 2021 um 0,9 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im August 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 194,30 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juli 2021 um 0,9 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,59 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  7,42 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,06 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,59 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschlands Treibhausgasemissionen werden steigen wie seit 30 Jahren nicht

31. August 2021 - 8:00

Deutsche Treibhausgasemissionen Deutschland bläst in diesem Jahr voraussichtlich mehr Treibhausgasemissionen in die Luft als 2020. Es würde sein Klimaziel wieder verfehlen.

Treibhausgasemissionen: Der größte Anstieg seit drei Jahrzehnten

Der vermeintliche Erfolg von 40 Prozent Emissionsminderung im vergangenen Jahr war kein wirksamer Klimaschutz, sondern eine Eintagsfliege, bedingt durch Corona und Sondereffekte“, kommentiert Agora Energiewende-Direktor Patrick Graichen die Berechnungen seines Thinktanks. Demnach steht Deutschland in diesem Jahr mit dem voraussichtlichen Anstieg seiner Treibhausgasemissionen um rund 47 Millionen Tonnen Kohlendioxid gegenüber 2020 vor dem größten Anstieg von Treibhausgasemissionen seit 1990 – dem Referenzjahr, an dem internationale Klimabemühungen gemessen werden. Die Berechnungen von Agora Energiewende basieren auf einer Analyse der Emissionsdaten von Energiewirtschaft, Gebäudesektor, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft im ersten Halbjahr 2021. Laut Graichen werden die Emissionen durch den Anstieg in diesem Jahr 2021 nur noch um 37 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen. Demnach würde Deutschland hinter das Klimaziel 2020 von 40 Prozent Emissionsminderung zurückfallen.

Treibhausgasemissionen mit erneuerbaren Energien senken

Ihre Minderungsziele für dieses Jahr verfehlen werden der Gebäudesektor, der Verkehr und die Industrie. Agora Energiewende rechnet im Gebäudebereich nach einem langen und kalten Winter mit steigenden Emissionen. Im vergangenen Jahr waren Gebäude der einzige Sektor, der sein Klimaziel trotz Corona verfehlt hatte. Aufgrund des angestiegenen Heizbedarfs Anfang des Jahres rechnet Agora mit einer erneuten Zielverfehlung um rund sieben Millionen Tonnen CO2, was einen unverändert hohen Ausstoß gegenüber 2020 bedeuten würde. „2021 stehen wir damit wieder an der Startlinie. Daher braucht es jetzt das größte Klimaschutz-Sofortprogramm, das es in der Bundesrepublik je gegeben hat“, fordert Graichen. Mit einem Sofortprogramm müsse die nächste Regierung in den ersten 100 Tagen die entscheidenden Weichen für Klimaneutralität stellen. Dazu würden ein vorgezogener Kohleausstieg sowie die Verdreifachung des Ausbaus von Photovoltaik und Windkraft gehören.

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Ökofen Pelletakademie 2021 startet

27. August 2021 - 8:00

Ökofen Pelletakademie 2021 Ab September bietet Pelletskesselhersteller Ökofen mit der Pelletakademie 2021 wieder eine Reihe von Präsenzveranstaltungen an. Auch die Online-Schulungen starten nach der Sommerpause.

Pelletakademie 2021 bietet Seminare vor Ort

Nach dem Pandemie bedingten Verzicht auf Präsenzveranstaltungen bietet Ökofen ab September mit der Pelletakademie 2021 wieder eine Reihe von Seminaren in der Firmenzentrale in Mickhausen an. So ist es FachhandwerkerInnen wieder möglich, sich auch vor Ort praktisch zur Pelletsheiztechnik weiterzubilden und die Möglichkeit zum regen Fachaustausch mit KollegInnen zu nutzen – unter Einhaltung des erforderlichen Hygienekonzepts. Die Seminare vermitteln einen fundierten Überblick zu den Grundlagen der Anlagenplanung, Regelung und Brennstofflagerung sowie technische Hintergründe zu Heiz- und Brennwertkesseln.

Pelletakademie 2021 richtet sich an Architektur-, Energieberatungs- und Planungsbüros

Die Veranstaltungen leiten langjährig erfahrene Schulungsexperten geleitet. Sie vermitteln am konkreten Gerät fundierte Einblicke unter anderem in die Einbringung und Montage, die richtige Einstellung von Regelung und Hydraulik sowie die Wartung. Ein weiteres Seminar richtet sich an ArchitektInnen, EnergieberaterInnen und PlanerInnen. Der Schwerpunkt liegt auf der Planung von Pelletsheizsystemen. Hinzu kommt ein Schornsteinfeger-Experten-Tag.

Das aktuelle Schulungsprogramm finden Sie unter www.oekofen.de/de/pelletakademie

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Immer mehr Schadholz kommt aus dem Wald

26. August 2021 - 8:00

Schadholz im Wald Die Hitze und Trockenheit der vergangenen Sommer macht dem heimischen Wald immer mehr zu schaffen. Schädlinge wie der Borkenkäfer breiten sich in den geschwächten Bäumen besonders schnell aus – mit gravierenden Folgen für den Waldbestand. Das meldet das Statistische Bundesamt.

Wald: Der Schadholzeinschlag durch Insektenbefall hat sich binnen fünf Jahren mehr als verzehnfacht

Der Insektenbefall in den deutschen Wäldern ist laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) inzwischen die Hauptursache für den Einschlag von Schadholz. Fast drei Viertel der insgesamt eingeschlagenen Schadholzmenge von 60,1 Millionen Kubikmetern ließ sich im Jahr 2020 darauf zurückführen. 2015 hatte der Anteil noch bei einem Viertel gelegen. Damals waren Wind und Sturm – darunter insbesondere Orkan Niklas im März 2015 – die Hauptursache für den Einschlag des Schadholzes. Heute leiden unter dem Borkenkäferbefall insbesondere Nadelbäume, allen voran die Fichten. Die Klimakrise begünstigt die Entwicklung. Die eingeschlagene Schadholzmenge fiel 2020 insgesamt fast fünfmal so hoch wie 2015.

Anteil von Schadholz am Gesamteinschlag erreicht Rekordhoch

Die fortschreitende Schädigung des Waldbestands zeigt sich auch im wachsenden Anteil des Schadholzes am Holzeinschlag insgesamt. Im vergangenen Jahr stammten drei Viertel des eingeschlagenen Holzes von geschädigten Bäumen. Im Jahr 2015 lag der Anteil des Schadholzes am Gesamtholzeinschlag bei knapp einem Viertel. Insektenbefall und längere Trockenperioden können bei Bäumen zu Nadel- und Blattverlusten führen. Verlichtete Kronen sind daher ein nach außen sichtbares Zeichen für Waldschäden. Der Anteil an Bäumen mit deutlichen Kronenverlichtungen stieg laut der Waldzustandserhebung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf 37 Prozent im Jahr 2020. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1984.

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Beate Schmidt-Menig: “Wir sind gegen subventionierte Pellets in Kraftwerken”"

25. August 2021 - 8:00

Beate Schmidt-Menig Holzenergie ist Teil der Lösung im Kampf gegen die Klimakrise. Im Interview erklärt Beate Schmidt-Wenig, Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands, warum. Außerdem geht sie auf die Kritik, Wärmenetze und Pelletsverbrennung in Kraftwerken ein.

Frau Schmidt-Menig, das Thema Klimaschutz hat durch die Überschwemmungskatastrophe im Juli erstmals seit langem Corona von Platz 1 der Nachrichten verdrängt.
Zurecht. Wenn das Klima auf der Erde menschliches Leben immer schwieriger macht und bedroht, werden Pandemien wohl unwichtiger. Andererseits gibt es doch Ähnlichkeiten. Bei beidem handelt es sich um Herausforderungen, die sich nur mit gesellschaftlicher Solidarität und im internationalen Kontext bewältigen lassen.

Was bedeutet das für Ihre Branche?
Prinzipiell steht die Politik bei der Energiewende vor der enormen Aufgabe, den Dreiklang zwischen Elektrizität, Mobilität und Wärme zügig und ausgeglichen hinzubekommen. Das ist schon schwierig genug. Moderne Holzenergie ist nur ein Teil der Energiewende, auch wenn sie im latent unterschätzten Wärmesektor den Löwenanteil der erneuerbaren Energien erbringt. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei automatischen Holzfeuerungen um moderne, heimische Technik handelt, die – anders als die täglich neu diskutierten Lösungsphantome – breit verfügbar, bewährt und sofort nutzbar ist. Zusammen mit den regionalen Energieträgern Pellets, Hackschnitzel und Briketts belässt Holzenergie die Wirtschaftskraft nahezu komplett bei uns.

Warum wird Holzenergie dann von manchen so kritisch gesehen?
Zum einen liegt es an der generell negativen Einstellung zu jeglicher Art von Verbrennung, wie man bei der Diskussion um die Mobilität der Zukunft sieht. Zum anderen – und das ist der Hauptgrund – vermeiden die Kritiker bewusst jegliche Differenzierung. So werfen sie Feuerholznutzung in afrikanischen Kochstellen und den Ersatz von Kohle in Kraftwerken mit der hierzulande betriebenen emissionsarmen und effizienten Holzenergie in einen Topf. Das ist kein seriöses Vorgehen.

Was wäre aus Ihrer Sicht seriös?
Dass Umweltverbände die Holzenergie kritisch bewerten, ist vollkommen legitim. Von konstruktiver Kritik erwarte ich aber, dass man – gerne auch strenge – Anforderungen an die Sache stellt. Wenn diese strengen Kriterien dann erfüllt werden, wie es beispielsweise hinsichtlich der Wirkungsgrade und Emissionen bei modernen Holz- und Pelletfeuerungen der Fall ist, dann muss man aber auch so konsequent sein, diese Form der Holzenergie zu tolerieren.

Wenn man andere Experten für erneuerbare Energien hört, handelt es sich bei der erneuerbaren Einzelheizung nur noch um eine Übergangslösung, bis Wärmenetze das gesamte Land versorgen.
Ja, und diese Netze sollen dann mit erneuerbarem Strom gespeist werden. Diese Meinung trifft man oft oder sogar hauptsächlich in sich mit erneuerbaren Energien beschäftigenden Einrichtungen an. Ich halte diese Einschätzung für nicht umsetzbar, da sie sehr theoretisch und meist auch von eigenen wirtschaftlichen Interessen geleitet ist. Daher braucht es hier auch fast immer ordnungspolitische Zwänge zur Umsetzung. Praxistauglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Kosten kommen bei diesen Gedankenspielen meist nicht vor. Aber gerade da punktet dafür die Holzenergie eindeutig.

Lässt sich das beziffern?
Ganz leicht sogar. Ich muss mir nur die Evaluierung der staatlichen Förderung erneuerbarer Wärme hinsichtlich Klimarelevanz und Kosten anschauen, wie sie für das bis 2020 laufende Marktanreizprogramm vorliegt. Sowohl bei der Gesamtmenge an eingespartem CO2 als auch bei den je Tonne dafür notwendigen Kosten liegen Holz und Pellets klar vorne. Das rechtfertigt dann auch die attraktiven staatlichen Zuschüsse zur Umstellung von fossiler Energie auf Holzpellets. So kosteneffizient und klimarelevant werden öffentliche Gelder sonst kaum eingesetzt. Insofern tut der Bund gut daran, die durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude seit 2021 bereitgestellten Fördermittel für die kommenden Jahre sicherzustellen.

Was erwarten Sie von der Politik?
Die durch die Bundesförderung gesetzten Anreize wirken, wie die dynamische Marktentwicklung bei Pellet, Wärmepumpe und Solar zeigt. Wenn man Klimaschutz international voranbringen will, muss CO2 eine international gültige Währung werden, nach der Güter und Aktivitäten bewertet und monetarisiert werden. Hier eine gerechte Lösung zu finden und Wettbewerbsverzerrung zu verhindern, wird mit Sicherheit eine Mammutaufgabe alleine innerhalb der EU werden.

Für den Stromsektor gibt es den CO2-Zertifikatehandel schon. Sie freuen sich doch sicherlich darüber, dass Pellets künftig in Deutschland in Kraftwerken Kohle ersetzen sollen.
Derartige Überlegungen und Bemühungen überraschen mich nicht. Wenn die Politik Kernkraft und Kohle streicht und der Strompreis in Deutschland ohnehin schon international an der Spitze liegt, muss sie sich nicht wundern, dass die Stromversorger alle möglichen erneuerbaren Varianten durchrechnen und auch Pellets als Kohleersatz in Erwägung ziehen. Das wird anderswo ja bereits gemacht. Beim DEPV sind wir grundsätzlich dagegen, subventionierte Pellets in Kraftwerken einzusetzen. Holz ist ein so hochwertiger Rohstoff, dass man ihn zur Wärmeerzeugung nur in Form von Resthölzern und auf hocheffiziente Weise in regionalen Kreisläufen verwenden sollte. Genau das passiert in Deutschland im privaten Wohnungsbau, im Gewerbe und in kommunalen Einrichtungen erfolgreich.

Das Interview hat der Deutsche Energieholz und Pellet-Verband zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Wärmekostenrechner vergleicht Heizkosten und Kohlendioxidausstoß

24. August 2021 - 8:00

Wärmekostenrechner Wer seine Heizung auf nachhaltige, erneuerbare Energie umstellen will, der kann mit dem Wärmekostenrechner der Agentur für Erneuerbare Energien die Heizkosten und die Treibhausgaseinsparung berechnen.

Wärmekostenrechner erstellt Vollkostenanalyse

Ob privater Gebäudeeigentümer, gewerblicher Immobilienverwalter oder Beschaffer für kommunale Liegenschaften – mit dem Wärmekostenrechner lassen sich Wirtschaftlichkeit und Klimabilanz verschiedener erneuerbarer Wärmeerzeuger und Hybridlösungen online vergleichen. Aus den individuellen Daten unter anderem zum Gebäudetyp und Heizbedarf beziehungsweise zum bisherigen Heizölverbrauch erstellt er eine Vollkostenanalyse. Die Heizkostenberechnung berücksichtigt Anschaffungs- und Betriebskosten sowie den Kohlendioxidausstoß durch Brennstoffeinsatz, Vorketten und Betrieb von Heizungsanlagen. Die zugrunde liegenden Daten für die Berechnungen stammen vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung an der Universität Stuttgart.

Leitfäden ergänzen Wärmekostenrechner

Der auch als Wärmekompass bezeichnete Wärmekostenrechner der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) gibt einen Überblick über die nutzbaren Technologien und Brennstoffe sowie einen Einblick in die Vollkosten des Heizens und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen. Auf diese Weise bietet er eine Orientierung, welche Optionen zum Heizen mit erneuerbaren Energien in die engere Wahl kommen können. Aus stadtplanerischer und energietechnischer Sicht kann es sinnvoll sein, die Planung für Gebäudekomplexe oder Quartiere vorzunehmen. Dazu ergänzt der der AEE-Leitfaden “Wärmewende für Quartiere” den Rechner. Mit den Leitfäden “Wärmewende für landwirtschaftliche Betriebe” und “Wärmewende in kommunalen Liegenschaften” zeigt die AEE zudem, wie sich die Wärmewende auch in Landwirtschaftsbetrieben und für kommunale Liegenschaften wirtschaftlich umsetzen lässt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat den Wärmekostenrechner über die FNR gefördert.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Juli 2021

20. August 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik Juli 2021 Die BAFA-Monatsstatistik Juli 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat um zehn Prozent auf 20.412 gesunken.

BAFA-Monatsstatistik Juli 2021

Im Juli 2021 gingen 5.987 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind elf Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.163 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es elf Prozent mehr. Außerdem sind 6.415 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – ein Prozent weniger als im Juni 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Juli 2021 führt 2.879 solcher Anträge auf (minus 24 Prozent). Für Wärmenetze gingen 968 Anträge ein (minus vier Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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IPCC-Bericht: Forum Nachhaltige Holzenergie ruft zu raschem Handeln auf

19. August 2021 - 8:00

IPCC-Bericht verdeutlicht Klimaerwärmung Der aktuelle IPCC-Bericht zum Weltlima ist erschienen. Das Forum für Nachhaltige Holzenergie fordert, stärker auf den Einsatz nachhaltiger Bioenergie zu setzen. 

IPCC-Bericht beunruhigt Forum Nachhaltige Holzenergie

Aus Sicht des Forums Nachhaltige Holzenergie besteht dringender Handlungsbedarf, weltweit die CO2-Emissionen zu senken. Dies verdeutliche der kürzlich veröffentlichte erste Band des sechsten IPCC-Berichts zum Weltklima. “Da weder der Einsatz von Photovoltaik noch Windenergie ausreichen wird, um schnelle CO2-Reduktionen zu erzielen, stellt die komplementäre Nutzung von nachhaltig gewonnener Holzenergie, die in der Bilanz eine deutliche Reduktion des CO2-Ausstoßes gegenüber den fossilen Energieträgern erbringt, einen Beitrag zur Lösung dar”, erklärt Geschäftsführer Frank Schauff. Nachhaltige Holzenergie sei jederzeit abrufbar, grundlastfähig und in Kraftwerksgröße einsetzbar. So würden sich beispielsweise bestehende Steinkohlekraftwerke innerhalb kürzester Zeit umrüsten lassen.

Ver­än­de­run­gen der glo­ba­len Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur Was im IPCC-Bericht steht

Die veröffentlichten Fakten des Weltklimarates zeichnen ein düsteres Bild der Klimakrise: Die Atmosphäre und der Ozean haben sich im vergangenen Jahrzehnt weiter erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind weiter zurückgegangen, der globale Meeresspiegel ist weiter angestiegen und die Konzentrationen der Treibhausgase haben weiter zugenommen. Als wesentlichen Treiber der Klimakrise nennt der den menschlichen Einfluss. Laut dem Deutschen Klima-Konsortium (DKK), das die wesentlichen Akteure der nationalen Klimaforschung bündelt, legt der neue Bericht wissenschaftlich fundiert dar, dass die Weltgemeinschaft sehr schnell und mit vereinten Kräften die Emissionen von Treibhausgasen in der Gesamtbilanz auf Null bringen muss, um die Klimaziele von Paris noch erreichen zu können.

Wie der IPCC-Bericht entsteht

Beim Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) handelt es sich um eine Einrichtung der Vereinten Nationen. Er beauftragt in regelmäßigen Abständen führende Fachleute, den Wissensstand zur Klimaforschung zusammenzutragen und in Berichten aus wissenschaftlicher Sicht zu bewerten. Die Sachstandsberichte bieten laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt eine Basis für wissensbasierte Entscheidungen, ohne politische Handlungsempfehlungen zu geben. 2013/2014 war der letzte Sachstandsbericht erschienen. Am 9. August 2021 hat der Weltklimarat den ersten von drei Bänden des aktuellen Sechsten Sachstandsberichts veröffentlicht. Er befasst sich mit den naturwissenschaftlichen Ursachen des Klimawandels. Mehr als 230 Autorinnen und Autoren aus 66 Ländern haben dazu gemeinsam über 14.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Klimaforschung bewertet und zusammengefasst.

Auf der DKK-Internetseite https://klimasimulationen.de/weltklimarat.html berichten drei der am IPCC-Bericht beteiligten Expertinnen und Experten kurz und verständlich über die Erkenntnisse.

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Hargassner übernimmt polnischen Hersteller von Pelletsheizungen

18. August 2021 - 8:00

Gehört Hargassner: Firmengebäude Rakoczy Stal Der oberösterreichische Holzkesselhersteller Hargassner hat Rakoczy Stal gekauft. Die polnische Firma verkauft ihre Pelletsheizungen hauptsächlich nach Osteuropa.

Hargassner will sein Geschäft nach Osteuropa ausweiten

Nach Firmenangaben wird Rakoczy Stal zu hundert Prozent in die österreichische Unternehmensgruppe integriert. Zu Beginn des Jahres hatte der Branchenprimus mit Gilles bereits einen Hersteller von Biomasse-Großkessel und -Indusrieanlagen übernommen und in Hargassner Industry umbenannt. Rakoczy Stal dagegen soll weiterhin unter seiner bisherigen Marke auftreten und bleibt als eigenständiges Unternehmen bestehen. “Die rund 75 qualifizierten Mitarbeiter, die moderne Produktionsstätte in Stalowa Wola sowie der gute Ruf und die Kontakte des Unternehmens auf dem lokalen Markt, kombiniert mit dem Wissen und der Erfahrung von Hargassner, bieten eine große Chance für eine weitere dynamische Entwicklung unserer Unternehmensgruppe”, erklärt Geschäftsführer Anton Hargassner. Er sieht die Übernahme als Teil der Entwicklungspläne in den Märkten Osteuropas.

Über die Unternehemnsgruppe

Das Familienunternehmen Hargassner aus Weng im Innviertel produziert Pellets-, Hackgut- und Stückholzheizungen in einem Leistungsbereich zwischen sechs und 2.500 Kilowatt. Es beschäftigt rund 630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren hat es sich zu einem europaweit führenden Anbieter von Biomasseheizungen entwickelt. Mit den Übernahmen von Gilles und Rakoczy Stal stärkt es seine Position. Außerdem hat es sich in diesem Jahr an dem deutschen Solarthermiehersteller Thermosolar beteiligt.

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Deutschland: Pelletspreis im August 2021 erhöht sich

17. August 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im August 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im August 2021 um drei Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 231,97 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Auch wenn man bei sommerlichen Temperaturen gerade nicht an seine Heizung denkt, ist es sinnvoll, einen Blick ins Pelletlager zu werfen und es gegebenenfalls aufzufüllen“, empfiehlt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Zu Beginn der Heizsaison rechnet der Branchenexperte mit den saisonüblichen Preiserhöhungen. Sie würden sich bereits abzeichnen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,64 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 31 Prozent, der zu Erdgas 28 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im August 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 245,02 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 239,49 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 248,89 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 229,98 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 226,69 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 233,20 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 219,99 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 214,02 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 221,72 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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