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Aktualisiert: vor 17 Minuten 33 Sekunden

Österreich: Pelletspreis im Februar 2020 steigt kaum

20. Februar 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im Februar 2020 Der österreichische Pelletspreis im Februar 20200 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 245,50 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Februar 20200 laut PPA aber um zwei Prozent unter dem im Februar vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 45,1 Prozent. Gas ist 67,1 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 261,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 242,50 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 245,40 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Februar 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,14 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Januar 2020 um 0,4 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 209,79 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Januar 2020 nicht geändert, ist gegenüber dem Vorjahresmonat aber um 2,2 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      5,01 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       7,27 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,10 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     21,53 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Hauseigentümer müssen 30 Jahre alte Heizkessel erneuern

19. Februar 2020 - 9:00

30 Jahre alte Heizkessel müssen raus Über zwei Millionen Öl- und Gasheizungen in Deutschland sind seit diesem Jahr mehr als 30 Jahre in Betrieb. Damit überschreiten sie in vielen Fällen die erlaubte Nutzungsdauer und müssen 2020 erneuert werden.

30 Jahre alte Heizkessel erneuern

Hauseigentümer sollten prüfen, ob ihr Heizkessel vor 1990 eingebaut wurde und zu den austauschpflichtigen Geräten zählt. Dazu rät Zukunft Altbau, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm. In der Energieeinsparverordnung ist die Regelung festgelegt – künftig wird sie in das Gebäudeenergiegesetz übernommen. Das Alter der Heizung findet sich auf dem Typenschild, im Schornsteinfegerprotokoll oder in den Bauunterlagen. Von der Austauschpflicht sind vor allem Konstanttemperaturkessel betroffen. Niedertemperatur- und Brennwertkessel hingegen dürfen weiter laufen. Prüfen sollte man jedoch, ob es sich lohnt, sie schon früher auszutauschen. “Beim Heizungstausch sollten Hauseigentümer möglichst ein Modell wählen, das mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Sie sind wirtschaftlich und schonen die Umwelt”, empfiehlt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Welche über 30 Jahre alten Heizkessel raus müssen

Unter die Austauschpflicht fallen alle Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung zwischen vier und 400 Kilowatt. Brennwert- und Niedertemperaturanlagen entsprechen rechtlichen Vorgaben. Sie dürfen vorläufig weiterlaufen. Auch die Eigentumsverhältnisse in Wohngebäuden spielen bei der Regelung eine Rolle: Haben Eigentümer eine Wohnung in einem Gebäude mit weniger als drei Wohneinheiten zum 1. Februar 2002 selbst bewohnt, dürfen sie ihre Heizung unabhängig von der Technik weiter betreiben. Kam es nach diesem Stichtag zu einem Eigentümerwechsel, gilt die Austauschpflicht. Die neuen Eigentümer haben dann zwei Jahre Zeit, um die Heizung zu tauschen. Schornsteinfeger überprüfen die Einhaltung der Frist.

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Deutschland: Pelletspreis im Februar 2020 leicht gesunken

18. Februar 2020 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im Februar 2020 um 0,2 Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 261,61 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

Den sachten Preisrückgang erklärt der DEPV mit den jahreszeitlich zu milden Temperaturen. “Einerseits sind die Produktionsbedingungen sehr gut, andererseits ist die Nachfrage insbesondere von Großverbrauchern witterungsbedingt niedriger”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,23 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 12,7 Prozent, der zu Erdgas 17 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 272,98 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 271,49 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 273,16 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 261,69 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 258,57 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 260,65 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 248,62 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 240,18 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 242,79 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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CEBC 2020: Konferenz betont Bedeutung von Bioenergie

17. Februar 2020 - 9:54

CEBC 2020 Die Mitteleuropäische Biomassekonferenz CEBC 2020 in Graz hat sich zu einer der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen der Branche entwickelt. 260 Vortragende aus allen Kontinenten und über 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sie vom 22. bis 24. Januar besucht.

Bei CEBC 2020 treffen sich Marktführer

“Bioenergie ist nicht nur ein wertvoller Beitrag bei der Bewältigung von Schadereignissen wie Windwürfen, Borkenkäferschäden sowie Klimawandelanpassungen im Wald, sondern auch der bedeutendste erneuerbare Energieträger und damit der wichtigste Baustein beim Ausstieg aus der fossilen Energie“, sagte Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes (ÖBV), zur Eröffnung der CEBC 2020. Die nachhaltige und regionale Nutzung des vielseitig verwendbaren Rohstoffes Holz bezeichnete er als internationales Erfolgsmodell, das Österreich in der Bioenergie zum Weltmarktführer gemacht habe.

CEBC 2020 CEBC 2020 vernetzt Forschung, Politik und Wirtschaft

“Greening the Strategies” hieß das Leitthema der im Dreijahresrhythmus stattfindenden Konferenz. Die CEBC 2020 vernetzt Entscheiderinnen und Entscheider aus Forschung, Politik und Wirtschaft. Für Titschenbacher nimmt diese Vernetzung positive Formen an. “Das vorliegende Regierungsprogramm, das wir außerordentlich positiv bewerten, ist ein sehr guter Start in das Energiewende-Jahrzehnt bis 2030.” Allerdings mahnte er zu einer besseren Förderung erneuerbarer Energien: “Was wir jetzt brauchen, sind stabile gesetzliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren im Wärme-, Strom-, Gas- und Treibstoffbereich und einen konsistenten Ausstiegsplan für fossile Energien.”

Mit Biomasse günstig Kohlendioxid sparen

Mit einer zu den Kosten von CO2-Einsparungsmaßnahmen hob das Grazer Forschungsunternehmen BEST die Bedeutung der Biomasse hervor. Darin kommt sie zum Schluss, dass Bioenergietechnologien die günstigste Lösung zur Energiewende im Raumwärme- und Verkehrsbereich darstellen. Für besonders vielversprechend hält BEST-Geschäftsführer Walter Haslinger eine in Österreich entwickelte Vergasungstechnologie zur Produktion von Diesel, Kerosin, synthetischem Erdgas und Wasserstoff. BEST hat die CEBC 2020 gemeinsam mit dem Österreichischen Biomasse-Verband und der Landwirtschaftskammer Steiermark veranstaltet.

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Paola Navone: “Alles landet in meinem Kopf”

14. Februar 2020 - 9:00

Paola Navone Der italienische Hersteller MCZ hat bei den Entwürfen für seine aktuellen Pelletsöfen mit renommierten Gestaltern zusammengearbeitet. So hat Paola Navone die Wandverkleidung Sahara für Pelletsheizeinsätze entworfen. Die Designerin lebt in Mailand und Hongkong und steht für einen internationalen Stil. Sie arbeitet und lebt in Mailand. Im Interview erklärt Sie, was Sie inspiriert.

Frau Navone, das ist das erste Mal, dass Sie an einem Projekt mit einem Feuerkamin arbeiten. Was hat Sie daran am meisten interessiert?
Das Feuer ist ein Element mit einer stark metaphorischen Komponente – zutiefst menschlich. Es ist etwas, das alle Kulturen verbindet – wenn auch mit unterschiedlichen Deutungen. Am Feuer fasziniert mich dessen universelle Verbindung zu allen Menschen, aller Orte und aller Zeiten. Deshalb hat es mich interessiert, es nach meiner zeitgenössischen und ein wenig nomadenhaften Auffassung von Design zu verkleiden. Ich habe es mir nicht an einen bestimmten geographischen Ort gebunden vorgestellt. Für mich ist Design eine Alchimie, die über Orte und Grenzen hinausgeht.

Woher kommt das?
Meine Arbeit ist immer von meinen Reisen nach Afrika, Asien und in den Mittleren Osten inspiriert. Seit Jahrzehnten reise ich durch die ganze Welt und fühle mich in fremde Länder hinein. Alles, was ich erlebe, fließt in meinen Designarbeiten zusammen. Ich fühle mich ein wenig wie eine Schatzsucherin: Wenn ich etwas finde, was mich anzieht und meine Neugier weckt, dann nehme ich es spontan wie ein Schwamm in mir auf. Früher oder später taucht es dann in irgendeiner Form in meiner Arbeit wieder auf.

Wie gehen Sie bei Ihren Arbeiten vor?
Vorgehensweise kann man das nicht nennen. Es ist eher etwas, was instinktiv geschieht. Rund um die Uhr fängt mein Gehirn die Dinge ein, die ich sehe. Wenn etwas meine Aufmerksamkeit auf sich zieht, landet es in meinem Kopf wie in einem großen Behälter. Ich nehme all diese Informationen kontinuierlich auf. Aber es ist nie ein rationaler oder erzwungener Prozess. Es ist etwas, was spontan geschieht. Wenn ich dann ein neues Projekt beginne, steigen wie durch einen Zauber alle Informationen nach oben, die ich in meinem Kopf gespeichert habe.

Kaminverkleidung Sahara Und auf diese Weise haben Sie auch die Kaminverkleidung Sahara entworfen?
Bei Sahara haben wir die Magie des Feuers mit Hilfe eines unkonventionellen, poetischen und dekorativen Materials interpretiert – mit der traditionellen, handgefertigten, marokkanischen Naturkeramikfliese Zellije. Was die Zellije ganz besonders kennzeichnet, ist ihre Unregelmäßigkeit. Jede Fliese ist einzigartig – in ihrem Farbton, in ihrem Glanz und in der Transparenz des Lacks. Die schillernden Reflexe der emaillierten Oberfläche erzählen von der Poesie und nicht ganz perfekten Schönheit handgemachter Dinge.

Weitere Informationen: www.mcz.it

Das Interview hat die Presseagentur ERGO zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Jahresbilanz 2019: Pelletsproduktion auf Rekordhoch

12. Februar 2020 - 10:11

Pelletsproduktion Jahresbilanz 2019 Über eine positive Jahresbilanz 2019 können sich die Pelletshersteller freuen. Mit 2,8 Millionen Tonnen haben sie nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) so viel produziert wie nie zuvor.

Jahresbilanz 2019: Produktion steigt auf fast drei Millionen Tonnen

Mit 752.000 Tonnen Holzpellets haben die deutschen Produzenten im vierten Quartal 2019 laut DEPV einen erneuten Rekordwert erzielt. Er liegt um 1,6 Prozent über der Produktionsmenge des dritten Quartals und um 19,7 Prozent über der Menge des vierten Quartals 2018. “Seit dem dritten Quartal 2018 wurde der bisherige Spitzenwert jedes Quartals eingestellt”, berichtet DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Wegen bereits angekündigter Kapazitätsausweitungen rechnet er für 2020 mit einer Jahresproduktion von drei Millionen Tonnen.

Jahresbilanz 2019: Nicht sägefähiges Rundholz gewinnt an Bedeutung

Der Anteil von nicht sägefähigem Rundholz ist zum Jahresende auf 18,9 Prozent gestiegen. Im dritten Quartal 2019 lag der Wert noch bei 12,2 Prozent, in den Vorjahren bei fünf bis sechs Prozent. Seit dem zweiten Quartal 2019 liegt der Anteil von Sackware stabil bei etwa 25 Prozent, drei Viertel wird lose gehandelt. 14,7 Prozent der in Deutschland hergestellten Pellets werden exportiert. 97,4 Prozent entsprachen der Qualitätsklasse ENplus A1.

Jahresbilanz 2019: Pelletsproduktion im 4. Quartal 2019
  • Produktionsmenge
    752.000 Tonnen
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 97,4 %
    Industriepellets: 2,6 %
  • Handelsform
    Lose Ware: 74,1 %
    Sackware: 25,9 %
  • Rohstoffeinsatz Holzart
    Nadelholz: 97,5 %
    Laubholz: 2,5 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 81,1 %
    Rundholz: 19,9 %
  • Absatzmarkt
    Inland: 85,3 %
    Ausland: 14,7 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

 

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Holzheizkessel heizen sauberer als Gasbrennwertheizungen

10. Februar 2020 - 17:20

Holzheizkessel klimafreundlicher als Gasbrennwert Moderne Holzheizkessel zeichnen sich durch besonders niedrige Treibhausgasemissionen aus. Darauf weist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hin.

Holzheizkessel halten gesetzliche Emissionsvorgaben ein

Mit nur rund 25 Gramm Kohlendioxid je erzeugter Kilowattstunde Wärme fällt die Klimabilanz von modernen Biomassekesseln zehnfach besser aus als die von Erdgas-Brennwertheizungen. Die Zahl hat die FNR ermittelt. “Mit der Umstellung von alten Öl- und Gasheizungen auf klimafreundliche Holzheizkessel können Bürgerinnen und Bürger ihren Kohlendioxid-Fußabdruck deshalb ganz wesentlich verringern”, sagt Hermann Hansen, Pressesprecher der Fachinformationsstelle. Auch Staubemissionen würden für Holzheizkessel dank deutlichem technischem Fortschritt nicht mehr als Problem gelten. Scheitholzvergaserkessel und Pelletsanlagen würden die in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegten Grenzwerte für Staub von 20 Milligramm pro Normkubikmeter einhalten. Mit Feinstaubfiltern ließen sich die Staubemissionen zudem weiter mindern, um zum Beispiel die Förderanforderungen für Biomasseanlagen im Neubau zu erfüllen.

FNR veröffentlicht Fachinformationen zum Heizen mit Holz

Laut FNR verfügt Deutschland über große Mengen an Restholz, dem wichtigsten erneuerbaren Energieträger. Er lässt sich in Biomasseheizkesseln perfekt für die Wärmebereitstellung nutzen. So stünden Holzpellets, Holzhackschnitzel und Scheitholz – meist aus regionaler Herkunft  – zu vergleichsweise stabilen Marktpreisen zur Verfügung. Entsprechende moderne Holzheizkessel heizen effizient, emissionsarm und erreichen Wirkungsgrade von oft über 90 Prozent, Pellets- und Hackschnitzelheizungen mit Brennwerttechnik sogar von über 100 Prozent. Die Fachagentur betreut Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Holzenergie als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und veröffentlicht Fachinformationen zum Heizen mit Holz. Broschüren, Marktübersichten und Informationsgrafiken stehen auf https://heizen.fnr.de sowie mediathek.fnr.de zur Verfügung.

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Schweiz: Pelletspreis im Februar 2020 geht sachte aufwärts

10. Februar 2020 - 9:00

Schweizer Pelletspreis im Februar 2020 Der Schweizer Pelletspreis im Februar 2020 ist mit durchschnittlich 375,40 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Februar 2020 liegt laut Pelletpreis.ch über dem Niveau vor einem Jahr, als er 373,70 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 389,88 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 373,77 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 20200 bei Abnahme von acht Tonnen: 362,57 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Februar 20200 bei Abnahme von 17 Tonnen: 345,96 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Wärmepumpenabsatz 2019: Könnte besser sein

5. Februar 2020 - 9:00

Heizungs-Wärmepumpenabsatz 2019 Nur mittelmäßig zufrieden zeigt sich der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) mit dem Wärmepumpenabsatz 2019. Nach einem schwungvollem Start habe sich der Markt im vergangenen Jahr zurückhaltend entwickelt.

Verband hofft auf besseren Wärmepumpenabsatz in diesem Jahr

Der Wärmepumpenabsatz hat sich 2019 gegenüber dem Vorjahr nur um zwei Prozent gesteigert. Der Markt wächst zwar langsam, aber stetig. So lautet das Fazit von BWP-Vorstandsvorsitzenden Paul Waning zum Wärmepumpenabsatz 2019. Er hofft auf ein besseres Ergebnis in diesem Jahr: “Wir gehen davon aus, dass die Wachstumskurve aufgrund der attraktiven Förderbedingungen steiler ausfallen wird.” Wärmepumpen bekommen seit Januar einen Investitionszuschuss von bis zu 35 Prozent im Neubau und in der Modernisierung. Ersetzen sie eine Ölheizung, gibt es 45 Prozent aus dem Marktanreizprogramm. Die neuen Förderrichtlinien können nach Ansicht von Waning einen Impuls zum Einbau umweltschonender Heizungssysteme werden – insbesondere bei der Modernisierung. Bislang geschehe im Gebäudebestand in Sachen Heizungstausch zu wenig: “Teurer Strom und billige fossile Brennstoffe sind nach wie vor das größte Hindernis für den Erfolg der Wärmewende.”

gesamter Wärmepumpenabsatz 2019 Der Wärmepumpenabsatz 2019 in Zahlen

Es verkaufen sich nach wie vor vor allem die gegenüber Erdwärmepumpen günstigeren, aber ineffizienteren Luftwärmepumpen. 2019 wurden in diesem Segment insgesamt 66.000 Geräte verkauft, neun Prozent mehr als 2018. Splitgeräte konnten mit einem Plus von elf Prozent (31.000 verkaufte Geräte) besonders zulegen. Bei den Monoblockgeräten fiel das Wachstum mit sechs Prozent genauso aus wie im Vorjahr. Die energetisch besseren erdgekoppelten Systeme mussten hingegen Einbußen hinnehmen. Mit 20.000 Geräten sank der Absatz gegenüber dem Vorjahr um rund 15 Prozent. Luftwärmepumpen machten somit 77 Prozent des Gesamtabsatzes aus (72 Prozent in 2018), Erdwärmepumpen und sonstige liegen bei 23 Prozent (28 Prozent in 2018). Insgesamt sind in Deutschland 966.000 Heizungswärmepumpen installiert.

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Staatliche Förderung für wasserführende Pelletsöfen deutlich ausgeweitet

4. Februar 2020 - 9:14

Hohe Zuschüsse für wasserführende Pelletsöfen 35 Prozent beträgt seit dem 1. Januar 2020 die Mindestförderung für wasserführende Pelletsöfen. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik hin, der die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt.

Für wasserführende Pelletsöfen gibt es bei Ölkesseltausch 45 Prozent

Erfolgt der Einbau bei einem Bestandsgebäude im Austausch mit einer Ölheizung, steigt der Zuschuss aus dem Marktanreizprogramm auf bis zu 45 Prozent der anfallenden Kosten. Zudem ist die Kombination mit anderen Fördermitteln möglich. Die Maßnahme gilt für wasserführende Pelletsöfen ab einer Nennwärmeleistung von fünf Kilowatt für die thermische Nutzung. Förderfähig sind nicht nur der wasserführende Pelletöfen und deren Installation, sondern auch die damit verbundenen Kosten für notwendige Umbaumaßnahmen und den Einbau eines Partikelabscheiders.Neben Privatleuten können auch Freiberufler, Kommunen und Unternehmer sowie Eigentümergemeinschaften und andere juristische Personen die Förderung erhalten. Antragsteller, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, können die Kosten einschließlich der Umsatzsteuer geltend machen.

Wasserführende Pelletsöfen bieten Heizkomfort und Heißwasser auf Knopfdruck

Bei Pelletsöfen mit Wassertasche verbindet sich die Faszination des Kaminfeuers mit dem Komfort einer Zentralheizung. Die ebenso kostengünstigen wie energiereichen Holzpellets gelangen von einem integrierten Vorratstank über eine Förderschnecke in den Brennraum mit Sichtscheibe. Wasserführende Pelletsöfen erwärmen nicht nur den Aufstellraum. Sie liefern außerdem heißes Wasser, das die übrige Wohnung über ein zentrales Speichersystem beheizt sowie für Küche und Bad. Im Gegensatz zu fossilen Energien wie Öl und Gas gelten Brennholz und Pellets als klimaneutral. Bei ihrer Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wie der Baum zuvor beim Wachstum gebunden hat. Bei einer nachhaltigen Forstwirtschaft, die seit 300 Jahren in Deutschland betrieben wird, wachsen laut HKI gleichzeitig mindestens ebenso viele Bäume nach, wie aus den Wäldern entnommen werden.

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Carlo Kallen: “Wärmelieferverträge ergeben eine hohe Kundenbindung”

31. Januar 2020 - 9:00

Carlo Kallen Das Geschäftsfeld Contracting gehört als zentrales Element zur Firmenstrategie des Kommunalversorgers Enercity. Mit seinen Contracting-Unternehmen gehört der Konzern zu den großen Anbietern in Deutschland. Welche Rolle Holzbrennstoffe für Wärmeliefervereinbarungen spielen, erläutert Pressesprecher Carlo Kallen im Interview.

Herr Kallen, in welchen Fällen rechnet es sich, Holz für Wärmecontracting einzusetzen?
Wärmecontracting mit Holz macht Sinn, um einen niedrigen Primärenergiefaktor zu erreichen und somit umweltbewusst zu heizen. Besteht ein konstanter Bedarf – eine Grundlast –, dann kann Holz wirtschaftlicher als Erdgas sein.

Worauf kommt es vor allem an, um Wärmecontracting mit Holz erfolgreich umzusetzen?
Es muss wettbewerbsfähig mit anderen regenerativen und fossilen Energieträgern sein. Ist Wärmecontracting aus Holz die für den jeweiligen Kunden sinnvollste Lösung hinsichtlich Primärenergiefaktor, Kosten, Technik und Betrieb, entscheidet er sich dafür. Speziell bei Holz ist ein störungsfreier Betrieb wichtig und dass ausreichend Lieferanten zur Verfügung stehen, die das Holz in einer guten Qualität liefern.

Inwiefern unterscheiden Sie zwischen Holzpellets und Hackschnitzel?
Holzpellets werden industriell hergestellt. Daher ist der Brennstoff sehr homogen und in gleichbleibender Qualität verwendbar. Mit Holzpellets betriebene Anlagen sind gut regelbar und wenig störungsanfällig. Holzhackschnitzel werden direkt aus Bäumen hergestellt. Hier gibt es stark unterschiedliche Qualitäten, was den Betrieb einer Wärmeanlage erschwert. Auch der Silobetrieb und das Lager sind aufwändiger zu betreiben. Dafür sind Holzhackschnitzel im Einkaufpreis günstiger. In der Regel werden Pellets bei Anlagen bis 500 Kilowatt und Holzhackschnitzel ab 500 Kilowatt eingesetzt.

Welche Gründe sprechen gegen Holz?
Bei der Holzversorgung muss der Bezug sichergestellt sein. Je nach Region gibt es mehr oder weniger Lieferanten. Außerdem ist der Betrieb aufwändiger. Es wird Lagerfläche für das Holz benötigt und die Lieferungen müssen koordiniert und entgegengenommen werden. Zudem benötigt die Wärmeanlage eine Transportvorrichtung, die das Holz automatisch zum Kessel transportiert. Die Abgasreinigung ist relativ teuer. Insbesondere bei Holzhackschnitzel benötigt man aufgrund des größeren Betriebsaufwandes und der höheren Störanfälligkeit Personal vor Ort.

Sehen Sie Unterschiede zwischen Biomasse und fossilen Energieträgern?
Die Abläufe bei der Vertragsverhandlungen und der Planung sind gleich. Unterschiede kommen durch die gewählte Technologie und den hiermit einhergehenden Betrieb zustande. So ist der Lieferant für Holz ein anderer als der für Erdgas.

Für welche Kundengruppe eignet sich Wärmecontracting mit Holz?
Wir bieten Wärmecontracting für Anlagen ab 200 Kilowatt an. Contracting eignet sich für alle Arten der Gebäudenutzung, zum Beispiel im Wohnungsbau oder für Büros, Pflegeheime und öffentliche Einrichtungen. Grundsätzlich beliefern wir daher jede Kundengruppe. Privathaushalte versorgen wir beispielsweise in Form von Einfamilienhaussiedlungen mit Nahwärmenetzen. Für jedes Projekt suchen wir die individuell passende Lösung. Abhängig von den Rahmenbedingungen kann Wärmecontracting mit Holz daher für jede Kundengruppe sinnvoll sein.

Gibt es dabei Unterschiede bei der Vorgehensweise?
Es gibt Unterschiede bei der Art der Vertragsanbahnung. Kommunen schreiben ihre Wärmeversorgung aus. Hier sind oft die Einsatzenergie und der Primärenergiefaktor vorgegeben. Die anderen Kundengruppen schreiben ebenfalls aus oder verhandeln ihre Versorgung direkt mit einem oder mehreren Anbietern. Bei der Umsetzung ergeben sich die Unterscheide aus dem jeweiligen Objekt und der Art der Wärmeversorgung.

Welche Vorteile bietet Wärmecontracting mit Holz für Kunden?
Grundsätzlich übernimmt der Contractor die ganze Abwicklung und den Betrieb. Bei Holz ist der Betrieb sehr aufwändig. Ein weiter wesentlicher Vorteil für Bauträger oder Immobiliengesellschaften ist der geringe Primärenergiefaktor. Ein niedriger Primärenergiefaktor ist wichtig, um gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Holz hat einen Primärenergiefaktor von 0,2, Erdgas dagegen von 1,1.

Welche Vorteile haben Sie als Energieversorger von Wärmecontracting?
Es ist ein neues Geschäftsfeld. Hat ein Energieversorger noch keine Erfahrung mit Wärmecontracting, dann bietet sich eine Kooperation mit einem Contractinganbieter an. Durch eine Kooperation lassen sich neue Kunden gewinnen. Der lokale Energieversorger kennt seine Kunden und deren individuelle Bedürfnisse. Außerdem hat er Erfahrungen bei der Strom- und Gasbelieferung sowie der Betreuung technischer Anlagen. Wir liefern das technische Knowhow und planen die Contracting-Projekte. Im Gegensatz zu Strom- und Gasabsatz sind Wärmelieferverträge langfristiger. Hieraus ergibt sich eine hohe Kundenbindung.

Weitere Informationen: www.enercity-contracting.de

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Nachgefragt: Marktanreizprogramm fördert Gaskessel

30. Januar 2020 - 9:00

DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele Die neuen Richtlinien des Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien sehen eine 30-prozentige Förderung für Gaskessel vor, wenn sie mit einer bestehenden Solarkollektor-, Biomasse- oder Wärmepumpenanlage kombiniert werden. Es muss also nicht in eine neue Anlage, die erneuerbare Energien nutzt, investiert werden. Für wie sinnvoll sie die Maßnahme halten, hat Pelletshome.com bei Pellets- und Solarverband nachgefragt.

DEPV: Auf Fortbildung konzentrieren

Da es sich eher um Ausnahmefälle handelt, erachtet Martin Bentele die Förderung für ergänzende Gaskessel nicht als einen wichtigen Bestandteil des Marktanreizprogramms. “Die generelle Förderung der Gastherme als fossiler Wärmeerzeuger stört uns eher”, erklärt der Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV). Ihm wäre ein höherer Abstand der prozentualen Förderung zu erneuerbaren Wärmequellen lieber sowie eine höhere Förderung des erneuerbaren Hybridanteils. Derzeit konzentriere sich der Verband auf seine Hausaufgaben: “Dafür zu arbeiten, dass die sich abzeichnende hohe Nachfrage nach Pelletfeuerungen mit einer ausreichenden Anzahl geschulter Handwerker qualifiziert bedient werden kann.” Dazu werde der DEPV zusammen mit den SHK-Verbänden und dem Wärmepumpenverband BWP im ersten Halbjahr intensive Fortbildungsanstrengungen unternehmen.

BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig BSW: Verbraucherfreundliche geregelt

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßt, dass ausschließlich fossil befeuerte Heizungen nicht mehr gefördert werden. Die Branchenvertretung hat sich nach den Worten von Carsten Körnig dafür in den vergangenen Jahren wiederholt eingesetzt. “Gleichzeitig halten wir es für richtig, dass die Förderanreize für den Einbau deutlich klimafreundlicherer solarer Hybridsysteme in Kombination mit Gas-Brennwertkesseln verbessert wurden, um die Modernisierungsrate und die erneuerbare Energien-Quote beim Heizungstausch endlich zu erhöhen”, sagt der BSW-Geschäftsführer. Ursprünglich habe der Solarverband in diesem Zusammenhang gegenüber der Politik einen Fördersatz für die Solarthermie-Komponenten in Höhe von rund 40 Prozent angeregt. Außerdem habe er gemeinsam mit dem Dachverband BEE eine Position mitgetragen, dass fossil befeuerte Kessel in dieser Kombination nicht gefördert werden. Nun habe die Politik einen Fördersatz von 30 Prozent für solar unterstützte Brennwertheizungen verabschiedet, differenziere dabei aber nicht zwischen den Komponenten Kessel und Kollektoren. Körnig hält die Regelung für handwerker- und verbraucherfreundlicher. Sie komm in Bezug auf die Förderquote des Gesamtsystems im Ergebnis der ursprünglichen BSW-Forderung nahe.

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Schweiz: “erneuerbar heizen” unterstützt Heizungstausch

29. Januar 2020 - 9:22

erneuerbar heizen In der Schweiz ist das Programm “erneuerbar heizen” gestartet. Es fördert den Heizungstausch zwar nicht finanziell, informiert aber zum Umstieg von einem fossilen auf ein erneuerbares Heizsystem.

“erneuerbar heizen” informiert

Das mehrjährige Programm “erneuerbar heizen” soll Energieberaterbüros und Installationsbetriebe mit Fakten und Hilfsmitteln beim Heizungstausch unterstützen. Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer will es frühzeitig dafür sensibilisieren. Untersuchungen hätten gezeigt, dass weniger als die Hälfte beim Heizungsersatz erneuerbare Alternativen prüft. “Mit der Impulsberatung wurde eine neutrale und professionelle Beratungsdienstleistung für Einfamilienhäuser und kleinere Mehrfamilienhäuser geschaffen”, schreibt das Bundesamt für Energie (BfE). So zeige ein Heizkostenrechner auf www.erneuerbarheizen.ch, dass sich mit erneuerbaren Lösungen langfristig die Heizkosten senken und damit Kosten sparen ließen. Der Betrieb einer erneuerbaren Heizung sei in den meisten Fällen günstiger als der einer fossilen.

Klimaschutz braucht Wärmewende

Der Gebäudesektor verursacht in der Schweiz rund ein Drittel der gesamten Kohlendioxidemissionen. So stehen in sechs von zehn Wohngebäuden noch Öl- oder Gasheizungen. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen laut BfE 900.000 fossile Heizungen bis 2050 ersetzt werden. Mit dem Programm “erneuerbar heizen” leiste der Bund einen wirkungsvollen Beitrag dazu. Das Programm ist mit einer Kommunikationsoffensive und einem Werbespot gestartet. Branchenorganisationen wie Minergie oder Suissetec, Gemeinden, Städte und Kantone sowie Partner aus der Wirtschaft tragen es mit.

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Kommunal: Albersrieth steckt voller Holzenergie

24. Januar 2020 - 11:30

Andreas Bodensteiner In den vergangenen elf Jahren sind im oberpfälzischen Albersrieth drei Nahwärmeversorgungen mit Bioenergie entstanden. Angestoßen von den Bürgerinnen und Bürgern. Ein Ortsporträt.

Bereits über zehn Jahre umweltfreundlich geheizt hatte Andreas Bodensteiner sein Zuhause in Albersrieth im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Doch als 2006 ein Landwirt beginnen wollte, die Wärme seiner Biogasanlage über Leitungen an die direkten Nachbarn zu liefern, hat er sich beteiligt und seinen Pelletskessel verkauft. Nun wird er gemeinsam mit einem weiteren Familienhaus, einer KfZ-Werkstatt mit Autohaus, einer Werkstatt mit Maschinenhalle und dem Dorftreff versorgt.

Seitdem sind zwei weitere Biomasse-Wärmenetze in dem 200-Seelen-Ort realisiert worden. Das Besondere: Die Bürgerinnen und Bürger haben die Projekte selbst angestoßen und zusammen umgesetzt. Im Norden von Albersrieth liefert ein Hackschnitzelkessel seit Dezember 2008 die Wärme für vier Ein- und Mehrfamilienhäuser. Ein Jahr später ging weiter entfernt östlich davon in einem Siedlungsgebiet ebenfalls ein Hackschnitzelkessel für sieben Wohngebäude sowie eine Gewerbehalle in Betrieb. Weitere Gebäude anzuschließen hätte keinen Sinn gemacht, weil sich die Haushalte bereits regenerativ mit Holzheizungen versorgt haben. Warum es mehrere kleine Wärmenetze im Ort gibt, erklärt Bodensteiner mit den geringeren Energieverlusten: “Hier boten die dezentralen Netze  einen Vorteil gegenüber einem zentralen Netz.”

Pflanzenkläranlage Ländliche Entwicklung selbst in die Hand nehmen

Der gute Zusammenhalt der Albersriether basiert auf ihren Erfahrungen, die sie während der mittlerweile abgeschlossenen Dorferneuerung gemacht haben. Seit 2004 ist das zur Marktgemeinde Waldthurn gehörende Dorf als eingetragener Verein Dorfgemeinschaft Albersrieth e.V. organisiert, dem Bodensteiner vorsitzt. In ihm sind fast alle Haushalte vertreten. Gemeinsam entschieden sich die Albersriether zum Bau eines Dorftreffs, um das Zusammenleben in der Ortschaft zu stärken. Mit viel Eigenleistung entstand das Gemeinschaftshaus. Sie gestalteten den Dorfplatz neu und reparierten die Dorfstraße. “Die Dorferneuerung hat das Leben im Ort nachhaltig bereichert”, sagt Bodensteiner. Von den Kosten hat das Amt für Ländliche Entwicklung die Hälfte übernommen.

Engagiert sind die Dorfbewohner auch an die gemeinsame Wärmeversorgung mit Biomasse herangegangen. Als Privatinitiativen planten und realisierten sie die beiden Nahwärmenetze. Mit einem örtlichen Planungsbüro haben sie die Verträge für die Betreibergemeinschaften gestaltet und die Heizhäuser selbst gebaut. Mit Hilfsarbeiten unterstützten sie zudem die beiden beauftragten Heizungsfirmen aus dem Ort bei den Anlageninstallationen. Alle Nutzer der Anlagen sind gleichzeitig Gesellschafter der für ihren Betrieb gegründeten GbRs. Sie haben anteilsmäßig die Anlagen finanziert. Die Betriebskosten werden eins zu eins auf die Beteiligten umgelegt. Bodensteiner versichert, bei den Gesellschaften sei ausdrücklich keine Gewinnerzielung beabsichtigt.

Als Keimzelle für das große gemeinschaftliche Engagement bezeichnet er den gemeinsamen Bau einer Pflanzenkläranlage in den Jahren 1993/1994. Die Ausweisung eines Baugebiets hatte die Investition nötig gemacht. Doch anstatt auf eine konventionelle Anlage zu setzen, entschieden sich die Dorfbewohner für eine neuartige Lösung. Um die Baukosten zu senken, haben sie die Anlage selbst errichtet. Über 7.000 Stunden haben sie auf der Baustelle zugebracht. “Zwei Jahre lang ist keiner richtig in Urlaub gefahren”, erinnert sich Bodensteiner. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Die Albersriether profitieren bis heute von den günstigsten Abwassergebühren in der Gegend. Etwas weiteres hat die gemeinsame Arbeit gebracht: “Das hat die Dorfgemeinschaft ungemein zusammengeschweißt”, sagt der Dorfvereinsvorsitzende.

Bioenergiedorf Albersrieth Regionale Wirtschaftskraft steigern mit erneuerbaren Energien

Ihr gemeinschaftliches Engagement hat den Albersriethern einige Preise eingebracht. Seit 2012 dürfen sie sich unter anderem als Bioenergiedorf bezeichnen, als erster und bisher einziger Ort im Landkreis. Weil nicht nur etwas mehr als die Hälfte der 41 Haushalte an die drei Biomasse-Nahwärmenetze angeschlossen sind, sondern auch eine Reihe weiterer mit Wärme aus Hackschnitzeln, Pellets oder Scheitholz heizen, kann Bodensteiner von einer Versorgungsquote mit Bioenergie von 80 Prozent sprechen. Und davon, dass sich durch die Nutzung der Biomasse die regionale Wertschöpfung steigern lässt.

So produziert die Hackschnitzel ein ortsansässiger landwirtschaftlicher Lohnunternehmer. Gelagert werden sie ortsnah in einer großen Halle eines aufgelassenen Sägewerks. Anstatt den Brennstoff wie beim Heizöl über Tausende von Kilometern aus dem Nahen Osten transportieren zu müssen, beträgt die Entfernung des Hackschnitzel-Lagers zu den Verbrauchern keine zwei Kilometer. Die Vorratsbunker an den Heizanlagen der Nahwärmenetze füllt ebenfalls der Lohnunternehmer sowie Landwirte, die sich zum Teil selbst als Gesellschafter an den Projekten beteiligen.

Auch das Biogasprojekt belebt die regionale Wirtschaft. So füttert der Landwirt die Anlage für das Nahwärmenetz nicht nur mit Gras, Getreideschrot, Grünroggen und Mais von den eigenen Ackerflächen. Er bekommt zusätzlich Biomasse von benachbarten Betrieben geliefert. Gerade für Zuerwerbslandwirte hat er  eine interessante Einnahmenalternative zum konventionellen Marktfruchtanbau geschaffen. Außerdem konnten die Betriebe dadurch ihre Fruchtfolgen ohne Futteranbau auflockern.

Das nächste Projekt steht schon an

Die Energieprojekte haben zu einer Sensibilisierung für den Klimawandel geführt. Darin ist sich Bodensteiner sicher. “Jeder Einzelne beschäftigt sich mit Alternativen und anderen Möglichkeiten.” Dabei spiele auch der Gedankengang eine Rolle, dass man selbst etwas gegen die Klimaerwärmung unternehmen müsse. In Albersrieth habe sich die Ansicht durchgesetzt, dass man nicht immer auf andere warten könne, bis etwas geschehe, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen müsse – egal, ob es das dörfliche Leben an sich betreffe, kulturelle Veranstaltungen oder Energieprojekte. Die Albersriether jedenfalls planen bereits ihr nächstes Gemeinschaftsprojekt: einen Generationengarten direkt neben dem Dorftreff.

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Flachbodensilo von A.B.S. patentiert

23. Januar 2020 - 10:47

Flachbodensilo Für ihr Flachbodensilo hat A.B.S. Silo- und Förderanlagen aus Osterburken ein Patent erhalten. Die flexible Silotechnologie nutzt mit seiner Würfelform bis zu 90 Prozent des Lagerraums.

Flachbodensilo spart Platz

“Ein Patent ist für ein Unternehmen immer etwas Tolles. Damit bescheinigt uns das Deutsche Patentamt, eine technische Erfindung und eine Neuheit auf den Markt gebracht zu haben”, sagt Firmensprecherin Eshra Banschbach. In dem Flachbodensilo Flexilo lassen sich Holzpellets selbst bei geringen Raumhöhen Platz sparend in fast jeder Räumlichkeit lagern. Seine Besonderheit: Der Gewebespeicher ist mit einem in seiner Form veränderbaren Deckenelement ausgestattet, sodass er über die Gestellgröße hinaus Holzpellets aufnehmen und auf diese Weise die gesamte Raumhöhe ausnutzen kann. Das Befüllrohr lässt sich dazu höhenverstellbar an der Tragkonstruktion befestigen. Entnommen werden die Pellets über fünf am Siloboden zu montierende Saugsonden.

A.B.S. liefert Standardgrößen und Sonderanfertigungen

Die Flexilos kommen bei einem Großteil der renommierten Kesselhersteller zum Einsatz. “A.B.S. hat das Fachbodensilo auf den Markt gebracht, um ein preisattraktives Lagersystem anzubieten, dass ein hohes Volumen von dem umweltfreundlichen Brennstoff auf kleinstem Raum fasst, sich einfach bedienen lässt und mit seit Langem bewährten Saugsonden funktioniert”, erklärt Banschbach. Im Unterschied zu Flachlagern könne das Flachbodensilo von A.B.S. ohne Berücksichtigung der Gebäudestatik montiert werden. Es besteht aus einem hochfesten Hightech-Gewebe, das in ein Stecksystem aus verzinktem Stahl gehängt wird. Die Holzpellets werden waagerecht oberhalb des Tragriegels eingeblasen, sodass sich  beim Befüllen kein Schüttkegel ausbilden kann. A.B.S. liefert das Flexilo in Standardgrößen sowie in nach Maß angefertigten Sonderausführungen.

App hilft bei der Suche nach dem richtigen Lager

Das Flexilo eignet sich vor allem für Heizungsbesitzer, die sich gerne um ihre Kesselanlage und ihr Lagersystem kümmern, da die Saugsonden von Hand umgeschaltet werden. Ein Arbeitsschritt, der sich jedoch lohnt: Durch die größere Lagerkapazität lässt sich Geld bei der Anlieferung des Brennstoffs sparen. Ein Montageeinstieg macht es Anlagenbesitzern und Brennstofflieferanten leicht, den Gewebetank von innen zu reinigen oder übrig gebliebene Holzpellets vor die Saugsonden zu schieben. Gewebesilos bieten gegenüber Bunkerlager den Vorteil, dass sie sich schnell aufbauen lassen. A.B.S. liefert alle notwendigen Bauteile und Komponenten. Die App A.B.S. Silo-Finder hilft bei der Auswahl des passenden Brennstofflagers.

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Beistellwärmespeicher spart Zeit bei Installation

22. Januar 2020 - 11:11

Beistellwärmespeicher Der neue Beistellwärmespeicher von Ökofen benötigt wenig Platz und ist schnell aufgestellt. Außerdem präsentiert der Pelletskesselhersteller ein neues Brennwertgerät für Mehrfamilienhäuser.

Beistellwärmespeicher erzeugt warmes Wasser über Frischwassermodul

Als platzsparende Alternative zu einem großen Pufferspeicher hat Ökofen seinen neuen Beistellwärmespeicher entworfen. Mit 420 Liter bietet er genügend Volumen für den Warmwasserbedarf eine vierköpfigen Familie. Dafür benötigt er mit seinen geringen Abmessungen von 51 Zentimeter Breite, 199 Zentimeter Höhe und 73 Zentimeter Tiefe nur wenig Platz. Optisch auf den Kessel abgestimmt passt er mit seiner eckigen Bauform direkt an das Heizgerät. Zudem sind eine Heizkreisgruppe, eine Pufferladegruppe sowie ein Frischwassermodul bereits integriert, sodass sich der Beistellwärmespeicher samt Systemtechnik schnell installieren lässt. Laut Ökofen spart sich ein Fachhandwerksbetrieb bis zu einem Tag Montagezeit. Aufgrund der guten Dämmung erreicht der Beistellwärmespeicher die Effizienzklasse B.

Brennwertkessel Pellematic Condens Ökofen erhöht Leistung seines Brennwertkessels

Neben dem Wärmespeicher präsentiert der Pelletskesselhersteller ein neues Brennwertgerät auf den Fachmessen SHK Essen und ifh/Intherm Nürnberg. Die Pellematic Condens bietet er ab September 2020 mit einer Leistungsgröße von 22 bis 32 Kilowatt an. Damit bringt der Pellets-Brennwertkessel genügend Power, um Mehrfamilienhäuser oder Gewerbegebäude warm zu halten. Bislang hatte Ökofen den Pellematic Condens mit einer maximalen Nennleistung von 18 Kilowatt angeboten. Brennwertkessel heizen effizient, weil sie die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärme nutzen. Während sie bei Niedertemperaturkessel ungenutzt durch den Schornstein verschwindet, kann sie ein Brennwertgerät für die Heizung gewinnen. Dazu wird das Abgas über einen vom Heizungsrücklauf durchflossenen Wärmetauscher im Kessel geleitet, an dem der Wasserdampf kondensiert und dabei seine Wärme abgibt. Nach Angaben von Ökofen erzielt der Pellematic Condens einen Wirkungsgrad von bis zu 107,3 Prozent.

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Österreich: Pelletspreis im Januar 2020 geht etwas aufwärts

21. Januar 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im Januar 2020 Der österreichische Pelletspreis im Januar 2020 ist gegenüber dem Vormonat  um 0,9 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 245,10 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Januar 2020 laut PPA aber um 1,6 Prozent unter dem im Januar vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 62 Prozent. Gas ist 61,9 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Januar 20209 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 262,6 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 242,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 244,30 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 209,85 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Dezember 2019 um ein Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im Januar 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,12 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Dezember 2019 um 0,4 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      5,00 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       8,10 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,10 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     21,53 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Für Pelletsheizungen gibt es einen Ökobonus von bis zu 45 Prozent

20. Januar 2020 - 9:00

Ökobonus für Pelletsheizungen Von einem üppigen Ökobonus profitiert, wer jetzt in Deutschland eine Pelletsheizung kauft. Der Bund übernimmt fast die Hälfte der Kosten. Das neue Marktanreizprogramm macht es mit der Austauschprämie für Ölkessel möglich.

Umstieg von Öl auf Pellets wird mit einem besonderen Ökobonus honoriert

Seit 1. Januar 2020 gelten neue, deutlich attraktivere Förderkonditionen im Marktanreizprogramm. Für die Installation von Holzfeuerungen ab fünf Kilowatt gibt es entweder einen Ökobonus als Regelförderung in Höhe von 35 Prozent oder die Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von 45 Prozent. Der Staat fördert im Neubau alle Arten von Holzkesseln und wasserführende Pelletskaminöfen mit Partikelabscheider oder Brennwerttechnik, im Gebäudebestand außerdem Anlagen ohne Partikelabscheider oder Brennwerttechnik. Neben dem Kessel oder dem Kaminofen gibt es den Ökobonus unter anderem für Brennstofflager, Pufferspeicher und Transportsystem sowie für die Entsorgung des alten Öltanks.

Kombination mit anderen Technologien wird ebenfalls gefördert

Moderne Holzheizungen und wassergeführte Pelletskaminöfen kombiniert mit einer weiteren erneuerbaren Technologie werden ebenfalls bezuschusst. Bei der Kombination einer Holzfeuerung mit einer Solaranlage gibt es als Ökobonus 35 beziehungsweise 45 Prozent im Falle des Austauschs einer Ölheizung. Neue Solaranlagen werden mit 30 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Bei der Kombination einer Holzfeuerung mit einer Wärmepumpe erhalten alle Anlagenteile 35 beziehungsweise 45 Prozent Förderung. Wer einen neuen Gas-Brennwertkessel zum Beispiel mit einem wasserführenden Pelletskaminofen ergänzt, erhält 30 Prozent Zuschuss – wenn erneuerbare Energien mindestens ein Viertel des Wärmebedarfs abdecken. Experten für den Einbau von Pelletsheizungen und Pelletskaminöfen finden Sie unter www.pelletfachbetrieb.de

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Deutschland: Pelletspreis im Januar 2020 erhöht sich

17. Januar 2020 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im Januar 2020 um 1,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 262,03 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Ein etwas höherer Preis für Holzpellets im Winter ist saisonüblich und ändert nichts daran, dass es sich bei den Holzpresslingen um einen verlässlichen, im Preisverlauf berechenbaren Energieträger handelt”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Preisstabilität der kleinen Presslinge falle in Zeiten von politischen Krisen wie derzeit im Iran besonders positiv auf. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,24 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 16,3 Prozent, der zu Erdgas 17 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 274,31 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 272,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 274,42 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 262,69 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 260,00 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 260,17 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 247,59 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 239,70 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 243,63 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Schweiz: Pelletspreis im Januar 2020 steigt leicht

16. Januar 2020 - 9:50

Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 Der Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 ist mit durchschnittlich 374,50 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Januar 2020 liegt laut Pelletpreis.ch über dem Niveau vor einem Jahr, als er 372,90 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,61 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,92) und Erdgas (10,04). Diese Zahlen beziehen sich auf Dezember 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 389,14 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 372,87 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von acht Tonnen: 361,59 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen: 346,43 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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