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Aktualisiert: vor 19 Minuten 35 Sekunden

Mit diesen Stoffen kann deutsches Trinkwasser verunreinigt sein

18. Februar 2019 - 6:33

Denn selbstverständlich erfüllt das Trinkwasser in Deutschland regelmäßig die gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben. So ist die Presse sich einig, dass Probleme fast ausschließlich auf dem letzten Stück der Versorgung auftreten. Die großen Wasserleitungen werden regelmäßig kontrolliert, doch das letzte Stück auf dem Grundstück bis in das Haus hinein unterliegt nahezu keinen Kontrollen.

Doch diese Aussage ist selbstverständlich zu kurz gegriffen, da die Kontrollen natürlich nur Aussagen über die Stoffe treffen können, für die es überhaupt Grenzwerte gibt.

Bei einigen Stoffen wurden aber noch gar keine Grenzwerte festgelegt, während bei anderen Stoffen noch gar nicht ausreichend erforscht wurde, ob auch Dosierungen unterhalb der zulässigen Werte zu langfristigen Schäden führen können. Deshalb entschließen sich immer mehr Verbraucher für einen Wasserfilter, um das Wasser aus dem eigenen Wasserhahn von den verbleibenden schädlichen Stoffen zu befreien.

Warum besteht die Notwendigkeit das Trinkwasser zu reinigen?

Wir nehmen Trinkwasser und seine Inhaltsstoffe regelmäßig und in großen Mengen zu uns. Selbst wenn Mineralwasser aus dem Supermarkt zum Trinken gekauft wird, wird Leitungswasser weiterhin beispielsweise beim Kochen und beim Zähneputzen genutzt. So kann gar nicht ausgeschlossen werden, dass auch herkömmliches Leitungswasser auf die eine oder andere Art konsumiert wird.

Um zu verhindern, dass dem Körper hierbei unerwünschte Stoffe zugeführt werden, sollte man sich mit dem Thema Wasserfilter auseinandersetzen.

Vor welchen Stoffen soll ein Wasserfilter schützen?

Es existieren aktuell Grenzwerte für rund 40 Fremdstoffe im Leitungswasser. Dabei sind natürlich vor allem die Stoffe abgedeckt, die in den letzten Jahrzehnten bereits ausgiebig erforscht wurden. Doch gerade Medikamentenrückstände sind erst in den letzten Jahren zu einem echten Problem für die Sauberkeit des Trinkwassers in Deutschland geworden. So werden regelmäßig Rückstände der Antibabypille in so hohen Mengen im Wasser nachgewiesen, dass Wissenschaftler bereits Alarm schlagen. Zwar sind bis jetzt nur Auswirkungen auf Fische und andere Tiere nachgewiesen, doch das liegt nur an der fehlenden Forschung. Gewiss wird das Thema von Medikamentenrückständen im Trinkwasser schon seit einigen Jahren erforscht, doch belastbare Langzeitstudien gibt es noch nicht. Es können also noch gar keine Aussagen darüber getroffen werden, wie groß die Gefahr für Menschen tatsächlich ist.

Welcher Wasserfilter ist der richtige?

Es gibt viele verschiedene Systeme, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Daher sollten Sie beim Kauf einige Aspekte berücksichtigen, um den optimalen Wasserfilter für Ihre Wünsche zu erhalten.

Neben Aspekten des Komforts sollte in erster Linie die Filterleistung überzeugen. Hierzu macht es Sinn zahlreiche Testberichte, Gutachten und Prüfungen von angesehenen Unternehmen zu konsultieren. Klassische Tischkannenfilter sind z.B. überhaupt nicht geeignet um Schadstoffe zu entfernen. Sie zielen in erster Linie nur auf eine Verbesserung des Geschmacks ab und besitzen oftmals konstruktionsbedingte Nachteile durch hohe Verkeimungsgefahr. Daher sollten Sie nur professionelle Filtersysteme (Aktivkohle-Blockfilter oder Umkehrosmose) und eine gute Beratung in Betracht ziehen.

Mit diesen Stoffen kann deutsches Trinkwasser verunreinigt sein

18. Februar 2019 - 6:33
Das deutsche Trinkwasser gilt als eines der saubersten der Welt. Deshalb wird es viele Menschen überraschen, wenn sie von Verunreinigungen in deutschem Wasser hören. Das liegt vor allem an den verschiedenen Definitionen von sauber.

Energiebewusstes Bauen spart wertvolle Energie

29. Januar 2019 - 21:48
Vorausschauende Planung senkt Kosten und spart Energie

Es ist ratsam, sich vor der Planung der Innenausrichtung oder diverser Stromanschlüsse zu überlegen, welche energetisch wichtigen Faktoren beim Hausbau unverzichtbar sind. Ein entscheidender Vorteil beim energiebewussten Hausbau ist die Ausrichtung des Gebäudes. Diese Ausrichtung entscheidet später darüber, wie viel Schatten, Sonne und Wind das Haus ausgesetzt ist. Ein zusätzlicher Faktor ist die Bauweise und die damit verbundene Wärmedämmung.

Auch bei einem Fertighaus gibt es Potenzial, um das eigene Energiebewusstsein zu berücksichtigen. Große Fenster an der Südseite garantieren kostenlose Wärme, sofern sie eine Genehmigung erhalten. Grundsätzlich sollte der Standort des Hauses nach der Sonne ausgerichtet sein. Damit reduziert man Heizkosten, wenn beispielsweise Räume mit einem geringen Heizbedarf gen Süden angelegt werden. Die passive Nutzung der Sonnenenergie ist ideal für das Kinderzimmer oder das Wohnzimmer.

Effiziente Solarzellennutzung

Damit die zunehmend gefragten Solarzellenmodule optimal arbeiten, sollten auch diese wie das Haus nach Süden ausgerichtet sein. Entscheidend für eine optimale Nutzung von Photovoltaikmodulen sind der Winkel sowie die Neigung der Module. Experten raten zu einem Winkel von 30 Grad. Dieser entspricht damit der Dachneigung und sollte den größtmöglichen Stromgewinn erreichen. Allerdings arbeiten Solarzellen nur dann effizient, wenn keine Schatten durch die Häuser in der Nachbarschaft oder durch Bäume entstehen. Bei einer Reihenschaltung der Module reduziert jede einzelne Zelle gleichzeitig die Leistung der anderen Modulzellen.

Wärmeverluste und Wärmebrücken vermeiden

Auch wenn der Traum vom selbst geplanten Haus reizvoll ist, gibt es vor der Umsetzung der Baupläne einiges zu bedenken. Jeder Quadratmeter, ob Fertighaus oder Eigenbau, führt zu Wärmeverlusten. Insbesondere bei stark verwinkelten Gebäuden ist die Energiebilanz daher bedenklich. Ein kompaktes  Fertigteilhaus oder eine kastenähnliche Form des Hauses sind, energetisch betrachtet, perfekt zum Energiesparen.

Das Verhältnis der Wandfläche zur Wohnfläche ist entscheidend für die Energiebilanz. Die reduzierten Außenflächen versprechen nicht nur einen sinnvollen Beitrag zum Energiesparen. Sie verringern zudem die Ausgaben für eine langfristig optimierte Wärmedämmung und andere Maßnahmen zum Energiesparen. Risikostellen wie Fenster und Hausecken bilden sogenannte Wärmebrücken. Hier besteht Gefahr, dass ein Wärmeverlust entsteht und zudem die Schimmelgefahr erhöht ist. Mit einer gut durchdachten Dämmung kann man solche Wärmebrücken vermeiden.

Ökologische Dämmstoffe am Vormarsch

Bei vielen zukünftigen Hausbesitzern haben die klassischen Dämmstoffe wie Polystyrol-Hartschaum oder Mineralwolle ausgedient. Sie setzen auf ökologische Dämmstoffe wie Hanf, Flachs, Kork oder Schafwolle. Dämmstoffe aus unerschöpflichen Rohstoffen wie Holzfaserdämmplatten sind ideal für Wandverkleidungen und Dachdämmungen. 30 Prozent der energiebewussten Hausbauer setzen auf nachwachsende Dämmstoffe wie Zellulose. Die Zelluloseflocken werden aus Altpapier gewonnen und sind ein guter Wärmespeicher, der im Sommer einen effizienten Hitzeschutz gewährleistet.  

Rauschmittelarme Hanfsorten sind hautverträglich und werden als Schüttdämmstoff oder als Hanfmatte verarbeitet. Interessante Alternativen sind Perlite und Kalziumsilikatplatten. Besonders bei Fundamenten und Sockeln bewährt sich Perlite, ein vulkanisches Gestein mit hoher Wärmedämmung. Kalziumsilikatplatten sind durch ihren hohen pH-Wert relativ schimmelbeständig und eignen sich für eine Innendämmung ohne Dampfbremse.

Energiebewusstes Bauen spart wertvolle Energie

29. Januar 2019 - 21:48
Beim Entschluss, sein Eigenheim energiebewusst zu bauen, gibt es einiges zu beachten. Wer bei der Planung seines neuen Hauses auf bestimmte Aspekte berücksichtigt, spart optimal Energie und leistet zudem einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.