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Aktualisiert: vor 1 Stunde 7 Minuten

DR Kongo## Entwicklungsbanken versenken Geld in Palmöl-Firma

28. Januar 2021 - 11:36

Berlin. - In ihrem Bericht "Development Finance as Agro-Colonialism" haben elf NGOs jetzt das Scheitern europäischer Entwicklungsbanken im Rahmen der Finanzierung des Palmölunternehmens Feronia-PHC in der Demokratischen Republik Kongo aufgezeigt. Die Entwicklungsbanken haben demnach seit 2013 rund 150 Millionen US-Dollar in die Ölmühlen und Plantagen des Unternehmens gesteckt, ungeachtet der bestehenden Landkonflikte mit den umliegenden Gemeinden und der Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen, der Untergrabung von Arbeiterrechten und Gewalt gegen Gemeinden.

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Corona-Pandemie## Impfstoff-Nationalismus reicher Länder am Pranger

27. Januar 2021 - 0:00

Friedrichsdorf. - Die Hilfsorganisation World Vision hat eine schnelle und gerechte Verteilung von Covid19-Impfstoffen an arme Länder gefordert. Nach Angaben der Organisation kommen kaum Covid-19 Impfstoffe in Entwicklungsländern an, obwohl sie dort dringend gebraucht werden. Während sich reiche Länder den Löwenanteil an verfügbaren und künftigen Impfstoffen gesichert hätten, gingen ärmere Länder leer aus.

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Schuldenreport 2021## 132 Länder sind kritisch verschuldet

26. Januar 2021 - 10:52

Berlin. - 132 von 148 untersuchten Ländern sind kritisch verschuldet. Zu diesem Ergebnis kommt der Schuldenreport 2021, der am Dienstag vom Entschuldungsbündnis erlassjahr.de und MISEREOR, dem Werk für Entwicklungszusammenarbeit, vorgestellt wurde. Grund für die Verschärfung der Schuldenkrise ist die durch die Corona-Pandemie ausgelöste globale Rezession, die in vielen Ländern zu einem dramatischen Wirtschaftseinbruch geführt hat.

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Klima-Risiko-Index## 2019 war das Jahr verheerender Wirbelstürme

25. Januar 2021 - 11:04

Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat am Montag ihren neuen Globalen Klima-Risiko-Index präsentiert. Der Index zeigt, dass erneut besonders Menschen in Entwicklungsländern unter den Folgen von Wetterextremen zu leiden hatten, im Jahr 2019 insbesondere unter schweren Wirbelstürmen und darauffolgenden Überflutungen sowie Erdrutschen. Mosambik und Simbabwe stehen an der Spitze des Negativ-Rankings für 2019, schwer getroffen vom Zyklon Idai, dem bis dahin verheerendsten Wirbelsturm, der jemals im westlichen Indischen Ozean beobachtet wurde.

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Oxfam-Bericht## Milliardäre profitieren trotz Pandemie

25. Januar 2021 - 1:01

Berlin. - Die Covid-19-Pandemie verschärft weltweit die soziale Ungleichheit. Während die 1.000 reichsten Menschen ihre Verluste in der Corona-Krise in nur neun Monaten wettmachten, könnte es mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis sich die Ärmsten von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erholt haben. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht hin, der im Vorfeld der virtuellen Veranstaltung "Davos-Agenda" erscheint.

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MISEREOR warnt:## Corona-Gefahr in Afrika steigt

22. Januar 2021 - 11:27

Aachen. - Während in wohlhabenden Staaten der Welt die Impfungen gegen das Corona-Virus angelaufen sind, müssen die meisten Bürgerinnen und Bürger Afrikas darauf noch Monate oder gar Jahre warten. Außer auf den Seychellen und in Guinea werde auf dem Kontinent aktuell nirgendwo Impfstoff zur Vermeidung einer COVID-19-Infektion verabreicht, berichtete MISEREOR. Das Infektionsgeschehen nimmt unterdessen in Afrika nach vergleichsweise mildem Beginn stark zu. Zahlen der Afrikanischen Union zufolge wurden inzwischen 3,3 Millionen Infektionen erfasst, fast 82.000 Menschen starben an deren Folgen.

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Anpassung an Klimawandel## BMZ und Potsdam-Institut vertiefen Zusammenarbeit

21. Januar 2021 - 11:30

Berlin. - Entwicklungsländer stärker bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen – das ist das Ziel einer Kooperation des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Bei der Auftaktveranstaltung der "Berlin Insights Series on Climate Change and Development" unterzeichneten Staatssekretär Martin Jäger (BMZ) und Prof. Dr. Johan Rockström (PIK) am Donnerstag eine entsprechende Absichtserklärung.

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Corona-Hilfe in Afrika## Kinderrechtsbündnis erhält 10 Millionen Euro

20. Januar 2021 - 9:19

Berlin. - Gemeinsamer Einsatz für Kinderrechte in der Corona-Pandemie: Joining Forces, der Zusammenschluss der sechs größten Kinderhilfsorganisationen der Welt, erhält zehn Millionen Euro von der Europäischen Union, um Mädchen und Jungen in fünf afrikanischen Ländern vor Gewalt und Ausbeutung zu schützen.

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Brot für die Welt## EU-Klimafinanzierung braucht einheitliche Regeln

19. Januar 2021 - 0:00

Berlin. - Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens haben die Industriestaaten versprochen, ab dem Jahr 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar bereitzustellen, um die ärmsten Staaten in der Klimakrise zu unterstützen. Eine neue Studie im Auftrag von Brot für die Welt mit dem Bündnis ACT Alliance EU belegt, dass es signifikante Unterschiede in den Klimahilfen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten gibt.

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Forsa-Umfrage## Deutsche wollen Exportstopp für verbotene Pestizide

18. Januar 2021 - 11:19

Berlin. - Die Bundesregierung soll den Export von in der EU verbotenen Pestiziden aus Deutschland stoppen. Das wünscht sich eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt. Demnach sind 89 Prozent der Deutschen der Meinung, dass der Einsatz von in der EU verbotenen Pestiziden weltweit untersagt werden sollte.

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Studie## Hohes Risiko für Fischerei durch den Klimawandel

15. Januar 2021 - 0:00

Berlin. - Der Klimawandel stellt ein zunehmendes Risiko für die Lebensgrundlage vieler Fischerinnen und Fischer dar. Das geht aus dem Bericht "Fisheries at Risk: Vulnerability of Fisheries to Climate Change" hervor, der von The Nature Conservancy, Bündnis Entwicklung Hilft und der University of California Santa Cruz veröffentlicht worden ist. Kernstück des neuen Berichts ist ein Index, der klimabedingtes Risiko für die Küstenfischerei in 143 Ländern ermittelt.

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Bosnien und Herzegowina## Help, action medeor und NAK-karitativ verteilen Hilfsgüter

14. Januar 2021 - 11:39

Berlin. - Erstmals leisten die Hilfsorganisationen action medeor und Help – Hilfe zur Selbsthilfe gemeinsam Nothilfe für die geflüchteten Menschen in Bosnien und Herzegowina. Auch der langjährige Partner von Help, NAK-karitativ, das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirchen Deutschlands, unterstützt das Hilfsprojekt. Die Situation ist dramatisch: Bei Minusgraden harren die Menschen im Freien aus, ohne Winterkleidung, entsprechende Schuhe und medizinische Versorgung.

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EU-China Investitionsabkommen## Kein Erfolg für den Schutz der Menschenrechte

14. Januar 2021 - 0:00

Bonn. - Ende 2020 gelang der EU und China der Durchbruch bei den Verhandlungen über ein umfassendes Investitionsabkommen. Darin verpflichtet sich China, seine Märkte für Investitionen aus der EU weiter zu öffnen, Transparenzregeln für Subventionen einzuführen und auf die viel kritisierten erzwungenen Technologietransfers zu verzichten. Aus Sicht der europäischen Wirtschaft ist das Abkommen ein Erfolg. Aus Sicht des SÜDWIND-Instituts versagt die EU hingegen beim Schutz der Menschenrechte.

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"Suffering in Silence"## 10 humanitäre Krisen, die 2020 keine Schlagzeilen machten

13. Januar 2021 - 0:00

Berlin. - Armut, extreme Wetterbedingungen und politische Instabilität: Nirgendwo auf der Welt leiden laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen mehr Menschen unter chronischer Unterernährung als in Burundi. Im Bericht "Suffering in Silence" der internationalen Hilfsorganisation CARE führt das ostafrikanische Land die Rangliste von zehn Krisen an, die 2020 die wenigste mediale Aufmerksamkeit erhielten. Der jährlich erscheinende Bericht macht auf solche Krisen aufmerksam, die weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit stattfinden.

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Covid-19## Arme Länder von Impfschutz weit entfernt

12. Januar 2021 - 11:34

Köln. - Während in Ländern wie Deutschland, Großbritannien und den USA bereits Ende Dezember mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen wurde, ist die Mehrheit der Bevölkerung im globalen Süden von einem Impfstart weit entfernt. Es fehlten vor allem die finanziellen Mittel für arme Länder, berichtete die Hilfsorganisation Malteser International. Die Zahl der Hungernden nehme aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie weltweit stark zu.

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Klimaschutz## Regenwald ist der wichtigste Faktor

11. Januar 2021 - 11:27

Berlin. - In der Diskussion über Klimaschutz-Investitionen geht es viel um Technik. Etwa Windparks und Solarkraftwerke, riesige CO2-Staubsauger oder ein Pipeline-Netz, das mit Grünstrom produzierten Wasserstoff als Energieträger der Zukunft verfügbar macht. Doch so wichtig innovative Technologien sind – der bedeutsamste Schauplatz beim Kampf gegen die Erderhitzung ist der Tropische Regenwald: Jeder hier investierte Dollar spart 5,40 Dollar für sonstigen Klimaschutz. Das zeigt jetzt eine Studie unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) in Zusammenarbeit mit der US-Forschungseinrichtung Environmental Defense Fund.

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"Grüner Knopf"## Textillabel garantiert keinen Menschenrechtsschutz

8. Januar 2021 - 11:42

Zürich. - Public Eye und FEMNET haben die Berichterstattung von Modeunternehmen analysiert, deren Produkte mit dem "Grünen Knopf" des deutschen Entwicklungsministeriums zertifiziert sind. Das ernüchternde Resultat ein Jahr nach dessen Start: Wegen Mängeln beim Standard und Prüfprozess liefere der "Grüne Knopf" auch in der Schweiz nicht, was er verspricht, nämlich ohne Ausbeutung und Umweltverschmutzung hergestellte Kleider und Textilwaren. Siegelgeber und -nehmer müssten dringend nachbessern.

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Fleischatlas 2021## Politik muss Fleischwende jetzt einleiten

7. Januar 2021 - 0:00

Berlin. - Die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordern von der deutschen und europäischen Politik einen grundlegenden Umbau der Fleischproduktion und gezielte Strategien für einen Verbrauchsrückgang um mindestens die Hälfte. Der jetzt veröffentlichte "Fleischatlas 2021" zeige, dass die weltweite Fleischproduktion ohne Kurswechsel bis 2028 um 40 Millionen auf rund 360 Millionen Tonnen im Jahr steigen könnte. Eine derartige Zunahme bei einem weiterhin zu hohen Pro-Kopf-Konsum in den Industrieländern verschärfe die Auswirkungen der Klimakrise für viele Menschen und weltweit, denn schon jetzt verursache die Tierhaltung 14,5 Prozent der globalen Emissionen.

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Leitfaden veröffentlicht## Bundesregierung stärkt nachhaltige Textilbeschaffung

6. Januar 2021 - 0:00

Berlin. – Die Bundesregierung hat den "Leitfaden für eine nachhaltige Textilbeschaffung der Bundesverwaltung" veröffentlicht. Der Leitfaden definiere erstmals klare soziale und ökologische Nachhaltigkeitskriterien entlang der gesamten Textil-Lieferkette, so das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Damit erleichtere er Beschaffungsstellen des Bundes eine verantwortungsvolle Beschaffung.

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Krieg in Äthiopien## Mindestens 2.000 Tote in der Zivilbevölkerung

5. Januar 2021 - 11:18

Göttingen. - Zwei Monate nach Beginn der Militäroffensive Äthiopiens in der Provinz Tigray hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine kritische menschenrechtliche Bilanz der Kämpfe gezogen. Mindestens 2.000 Angehörige der Zivilbevölkerung seien getötet worden, wie Augenzeugenberichte nahelegten. Mehr als eine Million Menschen seien vor der Gewalt geflohen, berichtete die Menschenrechtsorganisation. Dringend müssten mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen von unabhängiger Seite untersucht werden. Manche Gewalttaten seien vermutlich Kriegsverbrechen.

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