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Aktualisiert: vor 24 Minuten 36 Sekunden

Brasilien## 3 Jahre nach Brumadinho drohen weitere Dammbrüche

vor 11 Stunden 58 Minuten

Berlin. - Während sich der tödliche Dammbruch von Brumadinho in Brasilien zum dritten Mal jährt, drohen aktuell in den Bundesstaaten Minas Gerais und Bahia erneut Dämme zu brechen. Nach wochenlangen Regenfällen mussten hunderte Familien aus ihren Häusern fliehen, berichtete das katholische Hilfswerk MISEREOR. Mindestens 25 Menschen kamen ums Leben.

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ECW-Treuhandfonds## Deutschland kündigt 200 Millionen Euro neue Mittel an

24. Januar 2022 - 11:10

Genf. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat am Montag neue und zusätzliche Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro (228,3 Millionen US-Dollar) für "Education Cannot Wait" (ECW) angekündigt. ECW ist der globale Fonds der Vereinten Nationen für Bildung in Notsituationen und lang anhaltenden Krisen.

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Appell an Bundesregierung## Agrarwende muss global gedacht werden

21. Januar 2022 - 0:00

Berlin. - Bei einem Treffen der Spitzen der Landwirtschafts- und Ernährungsverbände mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (B90/Grüne) stand die Transformation von Ernährung und Landwirtschaft hin zu mehr Agrarökologie im Mittelpunkt. Auch Brot für die Welt fordert eine Agrarwende. Diese müsse aber in Nord und Süd stattfinden, ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Interessen der armen Länder ins Hintertreffen geraten.

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Vulkanausbruch Tonga## Caritas-Hilfe für Pazifik-Inseln angelaufen

20. Januar 2022 - 0:00

Freiburg. - Nach dem Vulkanausbruch vor Tonga ist die Hilfe der Caritas angelaufen. Caritas Australien und Caritas Neuseeland haben die in Vorratsdepots in Tongatapu, Ha'apai und Vava'u eingelagerten Hilfsgüter freigegeben, so dass schnell auf die unmittelbaren Erfordernisse reagiert werden kann. Zu diesen Vorräten gehören eine Wasseraufbereitungsanlage, 1.000 Erste-Hilfe-Sets und mehrere tausend Hygieneartikel.

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Soziale Ungleichheit## Über 100 Millionäre fordern Vermögenssteuer für die Reichsten

19. Januar 2022 - 1:01

Berlin. - Eine Gruppe von über 100 Millionärinnen und Millionären aus neun Ländern hat in einem offenen Brief von Regierungen eine dauerhafte jährliche Vermögenssteuer für die Reichsten gefordert. Dies würde helfen, die extreme Ungleichheit zu verringern und soziale Grunddienste, wie eine öffentliche Gesundheitsversorgung und Bildung zu finanzieren. Erste Analysen weisen auf ein Steuervolumen von mindestens 2,5 Billionen Dollar pro Jahr hin. Damit wären wesentliche Fortschritte bei Armutsbekämpfung, Covid-19-Impfstoffgerechtigkeit und allgemeiner Gesundheitsversorgung möglich.

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El Salvador## Spähsoftware Pegasus gegen Aktivisten und Journalisten eingesetzt

18. Januar 2022 - 11:15

San Salvador. - Eine Untersuchung der Organisationen Access Now und Citizen Lab hat den massiven Einsatz der Spionagesoftware Pegasus gegen Journalisten:innen und Mitglieder zivilgesellschaftlicher Organisationen in El Salvador festgestellt. Technische Experten des Sicherheitslabors von Amnesty International haben den Bericht einem Peer Review-Verfahren unterzogen und unabhängig forensische Beweise für den Missbrauch von Pegasus verifiziert. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

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Soziale Ungleichheit## Reichste verdoppeln ihr Vermögen – 160 Millionen zusätzlich in Armut

17. Januar 2022 - 10:34

Berlin. - Während der Covid-19-Pandemie konnten die zehn reichsten Milliardäre ihr Gesamtvermögen verdoppeln, auf insgesamt 1,5 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig leben über 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut. Ungleichheit ist zudem eine Frage von Leben und Tod: Jedes Jahr sterben Millionen Menschen, etwa weil sie keine adäquate medizinische Versorgung bekommen. Das zeigt der Bericht "Inequality kills", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der virtuellen "Davos Agenda" des Weltwirtschaftsforums veröffentlicht hat.

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CARE-Bericht## Zehn Krisen, die 2021 am wenigsten Schlagzeilen machten

13. Januar 2022 - 10:00

Bonn. - Im vergangenen Jahr berichteten internationale Online-Medien mehr als 240.000-mal über die Weltallflüge von Jeff Bezos und Elon Musk. Die humanitäre Krise in Sambia, die für über 1,2 Millionen Menschen Hunger bedeutete, fand hingegen nur ganze 512 Erwähnungen. Die Abenteuer der beiden Milliardäre wurden also fast 500-mal so häufig thematisiert wie das südafrikanische Land und seine Hungerkrise.

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Südwest-Somalia## Jedes zweite Kleinkind leidet an chronischer Unterernährung

12. Januar 2022 - 11:33

Baidoa. - Fast die Hälfte der Kinder unter fünf Jahren im Baidoa District in der Bay-Region in Südwestsomalia leidet an chronischer Unterernährung, was ihr körperliches und geistiges Wachstum einschränkt. Das zeigt eine Untersuchung des internationalen Kinderhilfswerks Save the Children. Die neuesten Zahlen demonstrieren, wie gravierend sich die langanhaltende und zunehmende Dürre in Somalia auswirkt und wie die Fähigkeit der Familien schwindet, ihre Kinder ausreichend zu ernähren. Save the Children rechnet damit, dass sich die lebensbedrohliche Dürre in den kommenden Monaten weiter verschlimmern wird.

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UN-Nachhaltigkeitsziele## DAAD fördert 15 Projekte

11. Januar 2022 - 9:09

Bonn. - Mit dem Programm "SDG-Partnerschaften" fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) internationale Hochschulpartnerschaften zu den 17 Sustainable Development Goals (SDG). Aktuell wurden dazu 15 Projekte an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausgewählt. Sie erhalten bis Ende 2025 rund 5,7 Millionen Euro. Insgesamt stehen für das Programm bis 2027 rund 20 Millionen Euro zur Verfügung.

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Kenia## Ausbildungsprojekt für Massai-Frauen

10. Januar 2022 - 11:20

Berlin. - Sechzig Frauen aus einer ländlichen Gemeinde in Kenia haben jetzt ihre ersten Schritte in Richtung finanzieller Eigenständigkeit unternommen: Sie nehmen an einem Ausbildungsprojekt des IFAW (International Fund for Animal Welfare) teil, das ihnen nachhaltige Einkommensmöglichkeiten verschaffen soll. Das Projekt Jenga Mama (Swahili für "Empower Women") bietet eine dreijährige Berufsausbildung in Bereichen wie Lebensmittelverarbeitung, Textil- und Friseurhandwerk.

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Kasachstan## Unruhen und Gewalt treffen auch Medienschaffende

7. Januar 2022 - 11:29

Berlin. - Angesichts der Proteste in Kasachstan hat Reporter ohne Grenzen (RSF) den kasachischen Präsidenten Tokajew aufgefordert, den Zugang zu Informationen und die freie Berichterstattung der Medienschaffenden vor Ort zu ermöglichen. Mehrfach war das Internet nahezu vollständig blockiert worden, auch Telefongespräche waren nicht möglich. Das mache es schwierig, unabhängig über die Vorgänge zu informieren. Zudem gebe es Berichte über Polizeigewalt, willkürliche Festnahmen und Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten.

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Kamerun## Friedens-Appell vor dem Afrika-Cup

5. Januar 2022 - 11:16

Berlin. - In wenigen Tagen, am 9. Januar, beginnt der Afrika-Cup 2022 in Kamerun, bei dem die afrikanischen Fußballnationalverbände ihren kontinentalen Meister ermitteln. Mit Blick auf das internationale Sportereignis machen die kirchlichen Werke für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und Brot für die Welt gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen aus der kamerunischen Zivilgesellschaft auf die schweren Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, die in den vergangenen Jahren sowohl von bewaffneten Gruppen als auch von staatlichen Sicherheitskräften in Kamerun begangen wurden.

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"Greenwashing"## Germanwatch kritisiert Kommissionsentwurf zur Taxonomie

4. Januar 2022 - 11:21

Berlin. - Die im Entwurf der EU-Kommission angekündigte Aufnahme von Atomenergie und Erdgas als "nachhaltige" Investitionen in die EU-Taxonomie ist aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein grober Fehler. "Es ist ein Etikettenschwindel, Atomkraft und Erdgas in der nun vorgeschlagenen Form als nachhaltige Aktivitäten zu kennzeichnen," erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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G7-Gipfel in Deutschland## Impfstoffgerechtigkeit ganz oben auf der Agenda

3. Januar 2022 - 11:51

Berlin. - Zum Jahresanfang hat die Entwicklungsorganisation ONE die Bundesregierung dazu aufgerufen, die diesjährige G7-Präsidentschaft Deutschlands dafür zu nutzen, dass die Weltgemeinschaft die UN-Nachhaltigkeitsziele bis 2030 (Agenda 2030) erreicht. Insbesondere bei den Themen Globale Gesundheit, Klimaschutz und Infrastrukturinvestitionen in Afrika müsse der deutsche G7-Gipfel auf Schloss Elmau liefern, so ONE.

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Brasilien## Caritas stellt Nothilfe für Flutopfer bereit

29. Dezember 2021 - 11:22

Freiburg. - Für die Opfer der Flutkatastrophe im Nordosten Brasiliens stellt Caritas international 50.000 Euro Katastrophenhilfe bereit. Damit reagiert das Hilfswerk der deutschen Caritas auf die schwersten Überschwemmungen in der Geschichte des Bundesstaates Bahia. Dort sind mittlerweile 58 Städte ganz oder teilweise in den Fluten versunken.

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Afghanistan## Taliban zerstören Medienpluralismus

24. Dezember 2021 - 11:47

Berlin. - Fast die Hälfte der Medien geschlossen, die meisten Journalistinnen ohne Arbeit: Die Machtübernahme der Taliban hat dramatische Auswirkungen auf die Medienlandschaft in Afghanistan. Das zeigt eine Untersuchung von Reporter ohne Grenzen (RSF) und der lokalen Partnerorganisation Afghan Independent Journalists Association (AIJA). So mussten seit dem 15. August 231 Medien schließen, und mehr als 6.400 Medienschaffende haben ihren Job verloren. Am stärksten betroffen sind Frauen im Journalismus: Vier von fünf Journalistinnen arbeiten nicht weiter in ihrem Beruf.

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Afghanistan## Caritas stellt 1,2 Millionen Euro Winterhilfe bereit

23. Dezember 2021 - 11:03

Freiburg. - Caritas international fordert, die Winterhilfe für die Menschen in Afghanistan mit vereinten Kräften aller Hilfswerke zu starten. Neun von zehn Menschen in Afghanistan werden in Kürze unterhalb der Armutsgrenze leben. Fast 23 Millionen Einwohner sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Besonders Leidtragende sind Kinder, wovon etwa 3,2 Millionen unter fünf Jahren bereits mangelernährt sind. Insgesamt stellt das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes über 1,2 Millionen Euro an Winterhilfe bereit.

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WFP## Deutschland unterstützt WFP mit 1,2 Milliarden Euro

22. Dezember 2021 - 10:41

Berlin. - Im Jahr 2021 hat Deutschland Mittel in noch nie dagewesener Höhe zur Verfügung gestellt, um gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) Hunger und Mangelernährung weltweit zu bekämpfen. Angesichts enormer humanitärer Bedarfe durch Konflikte, Klimawandel und die Auswirkungen der Pandemie, erhöhte die Bundesregierung ihre Unterstützung für das WFP im Jahr 2021 auf 1,2 Milliarden Euro. Als zweitgrößter Geber des WFP unterstützt Deutschland sowohl lebensrettende Programme zur Ernährungshilfe in über 80 Ländern als auch nachhaltige Maßnahmen, die Ursachen von Hunger bekämpfen.

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Landwirtschaft## Demo für einen "Neustart Agrarpolitik"

21. Dezember 2021 - 11:46

Berlin. - Rund 50 Organisationen rufen für den 22. Januar 2022 zu einem "Neustart" der Agrarpolitik in Deutschland auf. Unter dem Motto "Wir haben es satt!" wollen die Demonstrantinnen und Demonstranten mit bunten Schildern, kreativen Kostümen und starken Botschaften in das Berliner Regierungsviertel ziehen. Nach 15 Jahren Blockadepolitik müsse das Landwirtschaftsministerium 2022 die Agrar- und Ernährungswende voranbringen. Nur so könnten Bauernhöfe gerettet, die Klimakrise wirklich bekämpft sowie Artenvielfalt und Tierschutz gesichert werden.

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