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Aktualisiert: vor 1 Stunde 4 Minuten

Corona-Krise## Oxfam fordert 160 Milliarden US-Dollar durch Schuldenerlasse und Finanzhilfen

vor 10 Stunden 30 Minuten

Berlin. - Die Corona-Pandemie bedroht das Leben von Millionen Menschen überall auf der Welt, vor allem aber in armen Ländern. Oxfam fordert zur Stärkung der dortigen öffentlichen Gesundheitsversorgung Schuldenerlasse und Hilfsgelder im Wert von rund 160 Milliarden US-Dollar. Das ist das Doppelte dessen, was die 85 ärmsten Länder derzeit für Gesundheit ausgeben. In einem am Montag veröffentlichten Fünf-Punkte-Plan skizziert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, was jetzt zu tun ist, um die weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden und sicherzustellen, dass Erkrankte angemessen behandelt werden können.

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Coronavirus## Infektionszahlen in armen Ländern steigen deutlich

27. März 2020 - 11:24

Friedrichsdorf. - Angesichts deutlich steigender Zahlen von mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Afrika und Teilen Südamerikas hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision gefordert, umgehend die schwachen Gesundheitssysteme in diesen Ländern zu stärken. Dazu gehöre auch, einen freien Zugang zu Medikamenten sicherzustellen.

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Krankheitserreger## Artenschützer fordern Importverbot für Wildtiere

27. März 2020 - 0:00

München. - Zwölf Tier- und Artenschutzverbände haben die Bundesregierung in einem gemeinsamen Brief aufgefordert, Einfuhren von lebenden Wildtieren zu verbieten, um die Ausbreitung ansteckender Krankheiten einzudämmen. Forscher gehen davon aus, dass die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Viruserkrankung Covid-19 auf einem Wildtiermarkt in China ausbrach.

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Coronavirus## UNO-Flüchtlingshilfe fordert weltweite Solidarität

26. März 2020 - 11:37

Bonn. - Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie hat die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), auf die ohnehin schon instabile Lage in vielen Ländern hingewiesen. Bürgerkriegsländer wie Syrien, Libyen oder der Jemen stünden vor einem Kollaps, sollte sich die Pandemie dort flächendeckend ausbreiten. Der Ausbruch des Corona-Virus sei eine globale Herausforderung, die nur durch weltweite Solidarität und Zusammenarbeit zu bewältigen ist.

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Digitaler Aktionstag## "War in Yemen - Made in Europe"

26. März 2020 - 0:00

Berlin. - In der Nacht zum 26. März 2015 begann die von Saudi-Arabien angeführte Militäroffensive im Jemen. Seitdem herrscht am Golf von Aden ein blutiger Krieg – mit Folgen, die von den Vereinten Nationen als "schlimmste menschengemachte humanitäre Katastrophe" bezeichnet werden. Fünf Jahre nach Kriegsbeginn ruft ein breites NGO-Bündnis aus zehn europäischen Ländern zu einem digitalen Protesttag auf. Die NGOs kritisieren den europäischen Beitrag zum Leid der Menschen im Jemen. Sie setzen sich für ein EU-weites Verbot von Waffenexporten an alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Kriegskoalition ein.

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COVID-19-Pandemie## Schuldenerlasse für Entwicklungsländer notwendig

25. März 2020 - 11:01

Düsseldorf. - Zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie fordern immer mehr Länder im Globalen Süden Schuldenerlasse. Ecuador widmet eigenständig für die Rückzahlung von Schulden vorgesehene Gelder für die Bewältigung der Pandemie um. Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de fordert von der Bundesregierung, zugunsten der Bewältigung der weltweiten Krise auf die Schuldenrückzahlung betroffener Länder zu verzichten.

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Coronavirus## Ausbreitung im Globalen Süden verhindern

25. März 2020 - 0:00

Berlin. - Aktion gegen den Hunger warnt, dass eine Ausbreitung des Coronavirus in Ländern des Globalen Südens ganze Gesundheitssysteme in kürzester Zeit zusammenbrechen lassen könnte. Vor allem dort, wo die gesundheitliche Infrastruktur schwach ist, könnten die Folgen verheerend sein. Besonders prekär ist die Lage dort, wo viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel in Flüchtlingslagern. Auch Menschen, deren Immunsystem aufgrund von Mangelernährung geschwächt ist, sind betroffen.

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Jemen## Durchschnittlich 50 Cholera-Verdachtsfälle pro Stunde

24. März 2020 - 11:29

Berlin. - Die humanitäre Notlage im Jemen macht die Bevölkerung des Landes in besonderem Maß anfällig für schwere oder tödliche Corona-Krankheitsverläufe. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des fünften Jahrestages der Eskalation des bewaffneten Konflikts hingewiesen. Im Jemen trifft die Corona-Pandemie auf eine von Krieg und Krankheit ohnehin geschwächte Bevölkerung. Die Grenzschließungen verhindern zudem, dass die Menschen notwendige Hilfe erhalten.

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MCC-Studie## Wie ein globaler Klimafonds funktionieren könnte

24. März 2020 - 0:00

Berlin. - Während die Staaten der Welt enorme Hilfspakete schnüren, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen, gibt es auch ein wichtiges Finanzprojekt für die internationale Klimapolitik: Für die Zeit ab 2020 hat sich eine große Zahl von Geberländern verpflichtet, den Klimaschutz in ärmeren Staaten mit jährlich 100 Milliarden Dollar zu unterstützen. Eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) befasst sich mit der Gestaltung solcher Transfers. Sie zeigt, wie man die Architektur der internationalen Klimafinanzierung, etwa im Rahmen des "Green Climate Fund", verbessern und so die Treibhausgasemissionen wirksamer senken könnte.

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Kolumbien## Tote bei Gefängnisaufständen wegen Coronavirus

23. März 2020 - 11:20

Cali. - Am Wochenende hat es Tote bei Protesten von Gefangenen in Kolumbien gegeben. Bisher sei eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse nicht möglich, da die Gefängnisverwaltung (INPEC) noch keine Informationen herausgebe, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag. Kolumbianischen Medien zufolge wurden mindestens 23 Menschen getötet und 83 verwundet, davon 32 schwer. Die INPEC sprach lediglich von sieben verletzten Wärtern.

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Coronavirus## Zeitfenster zum Schutz für arme Länder extrem klein

20. März 2020 - 11:24

Bonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE sieht sich angesichts der Coronavirus-Pandemie dazu verpflichtet, ihre Hilfsprogramme anzupassen sowie ihre Arbeit zu erweitern. Fokus der Nothilfe ist vor allem die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser sowie die Einrichtung von sanitären Anlagen in Ländern mit schwacher Infrastruktur.

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Weltwassertag## Klimakrise verschärft Wasserungerechtigkeit

20. März 2020 - 0:00

Köln. - Anlässlich des Weltwassertages am 22. März hat FIAN Deutschland vor den dramatischen Folgen der Erderhitzung auf die ohnehin unzureichende Wasserversorgung von Milliarden Menschen gewarnt. Während reiche Länder die steigenden Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser schultern können, stehen vor allem die Länder des globalen Südens den Folgen zurückgehender Wasserreserven schutzlos gegenüber.

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Eckwertebeschluss## VENRO fordert Aufstockung der EZ-Mittel

19. März 2020 - 11:20

Berlin. - Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und Humanitäre Hilfe im kommenden Jahr nicht erhöht werden. Der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) fordert eine Aufstockung. Die Bekämpfung extremer Armut und die Bewältigung humanitärer Krisen würden infolge der Corona-Pandemie weit mehr Anstrengungen erfordern, erklärte VENRO.

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Oxfam-Bericht## Humanitäre Katastrophe auf den griechischen Inseln beenden

19. März 2020 - 0:00

Berlin. - Die auf den griechischen Inseln festsitzenden Geflüchteten brauchen dringend Nothilfe und Unterstützung. Gerade angesichts der Corona-Krise darf die griechische Regierung den Asylsuchenden weder den Schutz verweigern, noch sie dorthin zurückschicken, wo ihr Leben und ihre Freiheit bedroht sind. Das fordern die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam und der Griechische Flüchtlingsrat (GCR) in einem neuen Bericht über die Situation im Camp Moria auf der Insel Lesbos. Zudem warnen die beiden Organisationen, dass der jüngste Streit der Europäischen Union mit der Türkei die Situation auf den griechischen Inseln weiter verschärfen wird.

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Coronavirus## World Vision unterstützt 17 Länder im Kampf gegen die Pandemie

18. März 2020 - 11:27

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision verstärkt ihren Einsatz gegen die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) zunächst in 17 besonders gefährdeten Ländern. Zu diesen Ländern zählen unter anderem krisengeschüttelte Staaten wie Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, Syrien und Haiti. Die Schwerpunkte der Maßnahmen liegen in den Bereichen Prävention (Hygiene, Aufklärung), Unterstützung der Gesundheitssysteme und Kinderschutz.

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Kapitalanlage## Pensionskassen scheitern bei Nachhaltigkeitscheck deutlich

18. März 2020 - 0:00

Berlin. - Für die Vereinten Nationen spielt die Versicherungswirtschaft bei der Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung weltweit eine wichtige Rolle. Doch dass die deutschen Anbieter betrieblicher Altersversorgung dieser Rolle nicht gerecht werden, zeigt eine neue Studie der NGO Facing Finance. Sie attestiert den größten deutschen Pensionskassen, die insgesamt rund 100 Milliarden Euro verwalten bzw. investieren, teils signifikante Defizite in Bezug auf Nachhaltigkeitsrichtlinien für Anlageentscheidungen bezüglich der Beiträge der Versicherten.

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Eckwertebeschluss## NGOs warnen vor Kürzungen im Entwicklungsetat

17. März 2020 - 11:38

Berlin. - Das Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz (SPD) veröffentlicht am Mittwoch den Eckwertebeschluss der Bundesregierung. In einem gemeinsamen Appell warnen sechs deutsche Entwicklungsorganisationen Scholz davor, die Mittel zur Bekämpfung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten zu kürzen. Die UN-Nachhaltigkeitsziele könnten so nicht erreicht werden. Eine Kürzung stünde auch in starkem Widerspruch zum Koalitionsvertrag.

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Stuttgart## Messe Fair Handeln findet nicht statt

17. März 2020 - 11:13

Stuttgart. - Aufgrund der Ausbreitung des Coronovirus findet die diesjährige Messe Fair Handeln nicht wie geplant statt. Das hat die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) jetzt mitgeteilt. Die Messe sollte ursprünglich im Rahmen der Stuttgarter Frühjahrsmessen vom 16. bis 19. April stattfinden.

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Protestbewegungen## "Coronavirus tötet Menschen und Ideen"

16. März 2020 - 11:08

Göttingen. - Das Coronavirus droht Bürgerrechtsbewegungen in aller Welt zu ersticken, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. "Was repressiven Regierungen in Algerien und Indien mit monatelanger Einschüchterung und Verfolgung nicht gelungen ist, scheint nun das Virus zu schaffen. Bürgerrechtsbewegungen in beiden Ländern droht das Aus, weil Menschen aus Angst vor Ansteckung nicht mehr an Massenprotesten teilnehmen", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius.

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50 Jahre Fairer Handel## MISEREOR ruft nach gerechter und ökologischer Wirtschaft

13. März 2020 - 11:25

Aachen. - Zum 50. Geburtstag des Fairen Handels in Deutschland hat MISEREOR von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zu einer Marktwirtschaft gefordert, die konsequent gerecht und ökologisch verantwortungsvoll agiert. "Dazu gehören insbesondere ehrliche Preise, die auch die ökologischen, sozialen und kulturellen Kosten berücksichtigen, die durch unsere gegenwärtige Wirtschaftsweise entstehen", sagte MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak.

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