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Aktualisiert: vor 1 Stunde 3 Minuten

Kinderehen## TERRE DES FEMMES zählt 229 gemeldete Fälle und acht Urteile

vor 3 Stunden 3 Minuten

Berlin. - Vor knapp einem Jahr, am 22. Juli 2017, trat das Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen in Kraft. Das Mindestheiratsalter liegt seitdem bei 18 Jahren - ohne Ausnahmen. Zudem werden Ehen, die im Ausland mit Minderjährigen geschlossen werden, in Deutschland nicht mehr anerkannt. Nach einer Untersuchung von TERRE DES FEMMES wuden bisher deutschlandweit mindestens 229 Fälle von minderjährig Verheirateten an die zuständigen Behörden gemeldet. Mindestens 47 Anträge auf Eheaufhebung wurden gestellt, acht Urteile wurden bereits gefällt (dreimal Aufhebung der Ehe, fünfmal Bestätigung).

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UN-Nachhaltigkeitsforum## Deutschland lenkt Blick auf nachhaltige öffentliche Beschaffung

17. Juli 2018 - 11:29

Berlin. - Beim Ministersegment des UN-Nachhaltigkeitsforums lenkt Deutschland in diesem Jahr den Fokus auf die nachhaltige öffentliche Beschaffung. Mit einer Veranstaltung am 18. Juli verdeutlicht die Bundesregierung, dass der Staat eine Vorbildrolle für nachhaltigen Konsum hat. Das Ministersegment überprüft jedes Jahr die Fortschritte bei der Umsetzung der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung der UN und ihrer 17 globalen Nachhaltigkeitsziele. Es findet derzeit in New York statt. Die Bundesregierung wird durch das Bundesumweltministerium und das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) vertreten.

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Afghanistan## Die Zahl der zivilen Todesopfer steigt

17. Juli 2018 - 11:18

Berlin. - Fast 1.700 Zivilisten sind durch den Konflikt in Afghanistan in der ersten Hälfte des Jahres 2018 getötet worden. Das sei die höchste Zahl für diesen Zeitraum in den vergangenen zehn Jahren, berichtete das internationale Kinderhilfswerk Save the Children am Dienstag unter Berufung auf Berechnungen der Vereinten Nationen.

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Klima-Studie## Erderwärmung könnte doppelt so hoch ausfallen wie vorhergesagt

17. Juli 2018 - 0:00

Berlin. - In einer neuen Klima-Studie kommt ein internationales Forscherteam, unter anderem von der University of New South Wales in Sydney, anhand der Untersuchung vergangener Wärmeperioden zu dem Ergebnis, dass die Erderwärmung unter Umständen doppelt so hoch sein könnte wie bisher vorhergesagt. Die Wissenschaftler kritisieren, dass in aktuellen Klimamodellen die Langzeitfolgen für unseren Planeten nicht ausreichend betrachtet würden. Sofortiges Handeln sei unerläßlich, um tiefgreifende Veränderungen unserer Welt zu verhindern.

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Trump-Putin-Gipfel## IPPNW fordert Dialog und Deeskalation

16. Juli 2018 - 11:44

Berlin. - Anlässlich des Trump-Putin-Gipfels in Helsinki hat die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine gemeinsame Sicherheitspolitik durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung einzusetzen. Die Bundesregierung müsse Brücken bauen für einen fairen Interessensausgleich mit Russland im Dienste des Friedens.

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Meilenstein für Afrika## Ghana besiegt die Augenkrankheit Trachom

16. Juli 2018 - 11:22

Bensheim. - Es ist ein großer Erfolg bei der Bekämpfung vermeidbarer Blindheit: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in diesen Tagen die Eliminierung der Augeninfektion Trachom im westafrikanischen Staat Ghana bestätigt. Das hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) am Montag berichtet, die von Anfang an zur Bekämpfung der Krankheit beigetragen hat. 

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Venezuela## Immer mehr Menschen verlassen das Land

16. Juli 2018 - 0:00

Bonn. - Aufgrund der prekären wirtschaftlichen und politischen Lage haben bislang mehr als 1,5 Millionen Venezolaner das Land verlassen. Der Exodus aus Venezuela ist damit die größte Fluchtbewegung in der modernen Geschichte Lateinamerikas. Derzeit kommen allein in Brasilien, im nördlichen Bundesstaat Roraima, täglich etwa 800 Menschen an. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) unterstützt in Brasilien rund 68.000 Asylsuchende aus Venezuela.

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Argentinien## Juristen kritisieren "Polizeistaat" in der Provinz Jujuy

13. Juli 2018 - 11:20

Salta. - Knapp zweieinhalb Jahre nach der Verhaftung der argentinischen Aktivistin und Anführerin der sozialen Basisorgansiation Tupac Amaru, Milagro Sala, in Jujuy hat eine Delegation internationaler Menschenrechtsexperten die Region aufgesucht und Gespräche mit Betroffenen geführt. Nach Besuchen in den Gefängnissen Alto Comedero und Gorriti, in denen Mitglieder der Organisation inhaftiert sind, sowie einem Treffen mit Sala in ihrem Hausarrest prangerten die Delegierten die Menschenrechtssituation in der nördlichsten argentinischen Provinz scharf an. Das hat das das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

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Textilindustrie## Weniger Chemikalien in der Kleidung

13. Juli 2018 - 0:00

Hamburg. - Textilunternehmen und ihre Zulieferer setzen in ihrer Produktion weniger giftige Chemikalien ein. Das zeigt der neue Greenpeace-Report "Destination Zero", der die Fortschritte der Textilindustrie seit Beginn der Greenpeace Detox-Kampagne im Jahr 2011 zusammenfasst. Demnach sorgen die Unternehmen mit ihren bisherigen und zugesagten Maßnahmen dafür, dass sie bis 2020 ohne giftige Chemikalien produzieren. 

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EU-Innenministertreffen## NGOs kritisieren "Behinderung der Seenotrettung"

12. Juli 2018 - 11:37

Berlin. - Angesichts von mehr als 600 Todesfällen im Mittelmeer in den vergangenen vier Wochen haben die Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen die "Behinderung der Seenotrettung durch europäischen Regierungen" kritisiert. Anlass ist das Treffen der EU-Innenminister zu Beratungen über die Flüchtlingspolitik am Donnerstag in Innsbruck.

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Syrien## Tausende Menschen von Hilfslieferungen abgeschnitten

12. Juli 2018 - 2:01

Berlin. - In Syrien sind Tausende Menschen, die vor den Kämpfen um Daraa geflohen sind, von Hilfslieferungen abgeschnitten. Das hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam berichtet. Insbesondere in den heißen Sommermonaten benötigen geflüchtete Familien dringend Unterkünfte, Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Der Zugang von Hilfsorganisationen zu vielen Flüchtlingen ist allerdings eingeschränkt, und über die jordanisch-syrische Grenze gelangen nicht genug Lieferungen ins Land.

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Caritas international## Mehr Hilfe für Menschen in Not als je zuvor

11. Juli 2018 - 16:14

Freiburg. - So viel Geld wie nie zuvor in der Geschichte des Hilfswerkes hat Caritas international im Jahr 2017 weltweit für Menschen in Not einsetzen können: 79,5 Millionen Euro standen für 681 Hilfsprojekte in 82 Ländern zur Verfügung. "Mit dem deutlichen Plus an Hilfe versuchen wir auf die wachsende Zahl an Kriegen, Krisen und Katastrophen zu antworten", sagte Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, bei der Vorstellung des Jahresberichtes von Caritas international am Mittwoch in Freiburg. 

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FAO-Bericht## Überfischung der Weltmeere nimmt weiter zu und beschleunigt sich

11. Juli 2018 - 12:16

Rom. - Alle zwei Jahre, anlässlich der Sitzung des Ausschusses für Fischerei, veröffentlicht die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ihren Bericht über den Zustand der Weltfischbestände und der Aquakultur. "State of World Fisheries and Aquaculture" (SOFIA) basiert auf den offiziellen Daten der Staaten, die zusammengetragen und detailliert ausgewertet werden. Die Ergebnisse und die von SOFIA aufgezeigten Entwicklungstendenzen sind weltweit ein Gradmesser für die Probleme in der Fischereiwirtschaft. Fair Oceans nimmt zum mittlerweile vierten Mal an der Sitzung teil, die noch bis 13. Juli in Rom stattfindet. Die vorgelegten Zahlen aus dem aktuellen SOFIA-Bericht von 2018 machen deutlich, dass die Überfischung der Ozeane und Meere weiterhin ungebremst zunimmt.

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Weltbevölkerungstag## 7.635.250.000 Menschen leben auf der Erde

11. Juli 2018 - 0:00

Hannover. - Derzeit leben 7.635.250.000 Menschen auf der Erde. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als vor einem Jahr. Und die Menschheit wächst weiter. Jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger hinzu. Besonders stark wächst die Bevölkerung in Afrika, wo sie sich von heute rund 1,3 Milliarden Menschen auf voraussichtlich rund 2,5 Milliarden im Jahr 2050 fast verdoppeln wird. Diese Zahlen hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli bekannt gegeben.

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Nach Greenpeace-Kampagne## Krillfischerei zieht sich aus Teilen der Antarktis zurück

10. Juli 2018 - 10:07

Hamburg. - Die Krillindustrie wird ihre Fischerei in großen Teilen des ökologisch sensiblen Gebiets rund um die antarktische Halbinsel einstellen und sich für ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten in der Antarktis einsetzen. Das hat der Branchenverband der Krillindustrie ARK anlässlich einer Tagung der Antarktis-Kommission CCAMLR im britischen Cambridge verkündet. Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Ankündigung am Dienstag begrüßt.

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Irak## Blindgänger bedrohen Menschen in Mossul

10. Juli 2018 - 0:01

München. - Acht Millionen Tonnen explosiver Kriegsreste bedrohen auch ein Jahr nach der Befreiung die Stadt Mossul im Nordirak. Während Tausende von Verletzten versuchen, medizinische Versorgung zu bekommen und mehr als 300.000 Binnenvertriebene in Flüchtlingslagern ausharren und auf ihre Rückkehr warten, gleicht die Stadt einer Zeitbombe. Die Hilfsorganisation Handicap International fordert dringend dazu auf, die Opfer zu versorgen und die explosiven Überreste zu räumen.

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Versicherer-Tagung## Munich Re unter Handlungsdruck bei Kohle

10. Juli 2018 - 0:00

Berlin. - Das Spitzenpersonal führender globaler Versicherungskonzerne diskutiert bis Mittwoch auf dem Global Insurance Forum in Berlin aktuelle Entwicklungen der Branche. Thema dürfte dabei auch die jüngst veröffentlichte Entscheidung des Schweizer Rückversicherers Swiss Re zu Kohle sein: Der Konzern will keine Versicherungen mehr für Firmen anbieten, die mehr als 30 Prozent ihres Geschäfts mit der klimaschädlichen Kohle machen. Auch Munich Re sollte umsteuern, fordert die Umweltorganisation urgewald.

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Irak## Auch ein Jahr nach der Befreiung ist Mossul kein Ort zum Leben

9. Juli 2018 - 2:01

Berlin. - Auch ein Jahr nach der Befreiung von der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staates (IS) scheuen sich Tausende ehemalige Einwohner der irakischen Stadt Mossul, dorthin zurückzukehren. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Montag hingewiesen. Viele Häuser seien vollständig zerstört, in einigen Gegenden mangele es weiter an Elektrizität und fließendem Wasser.

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Südsudan## Nach sieben Jahren Unabhängigkeit am Rande des Staatsversagens

9. Juli 2018 - 0:00

Konstanz. - Der Südsudan feiert am 9. Juli seine siebenjährige Unabhängigkeit vom Sudan. Als Beobachter der Vereinten Nationen hält die Konstanzer Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen fest: "Eine drohende Hungersnot, anhaltende Kämpfe und eine durch die Ölindustrie verursachte Umweltkatastrophe haben den Südsudan an den Rand des Staatsversagens gebracht."

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Haushaltsentwurf 2019## VENRO: BMZ erhält zu wenig Mittel für nachhaltige Entwicklung

6. Juli 2018 - 15:35

Berlin. - Die Bundesregierung hat am Freitag den Entwurf für den Bundeshaushalt 2019 veröffentlicht. Demnach soll sich der Etat des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) um 284 Millionen Euro auf 9,7 Milliarden Euro erhöhen. "Der Bedarf ist jedoch viel größer", kritisierte der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO). "Auch die Mittel für die Zivilgesellschaft stagnieren."

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