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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 28 Minuten 4 Sekunden

Monoblock-Geräte mit umweltfreundlichem Kältemittel

19. März 2021 - 16:35

Das verwendete Kältemittel hat einen Global-Warming-Potential-Wert von unter 150. Somit können diese neuen stationären Gewerbekälteanlagen die seit 2020 in Europa verbotenen Produkte mit Kältemittel R-404A ersetzen. Die kompakten Monoblock-Anlagen für Kühlräume zur Wandmontage sind eine einfach zu installierende und leistungsstarke Alternative, die die Vorschriften der F-Gase-Verordnung auch in den kommenden Jahren erfüllen wird. Die Produktlinie umfasst derzeit fünf unterschiedliche Monoblock-Modelle für die häufigsten Anwendungserfordernisse, davon drei für die Normalkühlung und zwei für die Tieftemperaturkühlung.

Die neue Produktlinie für Gewerbekälte umfasst fünf Monoblock-Anlagen für die Wandmontage. Die Gehäusemaße der neuen Monoblocks sind baugleich zu den Vorgängerversionen auf Basis von Kältemittel R-404A, was den Austausch alter Geräte erleichtert. Trotz ihrer kompakten Größe erweisen sich die Monoblock-Geräte, bei denen der gesamte Kühlprozess innerhalb einer Einheit stattfindet, als vielseitig und energieeffizient, selbst in kleinen Räumen. Bei allen Gewerbekälteanforderungen bieten sie eine im Vergleich zu den Vorgängermodellen höhere Leistung. Da der komplette Kältekreis in dem Gerät integriert ist, benötigt der Installateur keinen Kälteschein für den Einbau. Da R-455A zur Kategorie schwer entflammbarer Kältemittel (Klasse A2L) gehört, bietet es hohe Sicherheit beim Einsatz in der neuen Monoblock-Produktlinie. Die Kälteleistung und das mögliche Kühlraumvolumen entspricht in etwa dem herkömmlicher Kältemittel.

Im Inneren des Monoblocks ersetzt ein hermetischer Rotationsverdichter gekoppelt mit einer Flüssigkeitseinspritzung die Hubkolbenverdichter früherer Generationen. Dieser Verdichter-Typ ist mechanisch robuster, verbessert die Leistung und Zuverlässigkeit und gewährleistet geringere betriebliche Austrittstemperaturen sowie einen leiseren Betrieb. Das TXV (Thermostatisches Expansionsventil), das anstelle einer Kapillare verwendet wird, hält die Oberflächentemperatur in der gesamten Betriebsumgebung und über die Temperaturkurve hinweg stabil, was zu einer insgesamt verbesserten Leistung und Zuverlässigkeit führt. Durch die elektronische Steuereinheit mit einer Benutzeroberfläche an der Vorderseite der Geräte ist ein hoher Bedienungskomfort sichergestellt. Eventuelle Störungen werden durch Alarme signalisiert, die individuell programmiert werden können.

Quelle: Zanotti / Daikin / Delia Roscher

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Mieterstrom: Novelle des EEG verbessert Voraussetzungen

19. März 2021 - 16:18

Vor allem Eigenheimbesitzer beteiligen sich derzeit mit ihren Photovoltaikanlagen an der Energiewende. Dabei gibt es mit bis zu 3,8 Millionen Wohnungen ein sehr großes Erschließungspotenzial für Mieterstromprojekte, wie die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellte Studie „Mieterstrom – Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen" zeigt. Um dieses Potential zu heben und Mieter stärker am Ausbau der erneuerbaren Energien zu beteiligten, wurde bereits im EEG 2017 der sogenannte Mieterstromzuschlag eingeführt. Er fördert den Strom, der in einer Solaranlage auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und beispielsweise an Mieter innerhalb des Gebäudes weitergleitet wird. Diese Förderung ist notwendig, da der Anlagenbetreiber die Betriebskosten, die Kosten der Abrechnung, umfangreiche Mess- und Zählerkonzepte sowie die Kosten der EEG-Umlage bezahlen muss. Das führt dazu, dass die Belieferung von Mietern mit Strom wirtschaftlich oft nicht attraktiv genug ist, obwohl der Anlagenbetreiber keine Netzentgelte oder Konzessionsabgaben für den gelieferten Strom zahlen muss.

Trotz dieser Förderung blieben die Zubauzahlen von Mieterstromanlagen weit hinter den Erwartungen zurück. Durch den im Herbst 2019 erschienene Mieterstrombericht der Bundesregierung wurde deutlich, dass die bestehenden Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um die vorhandenen Potenziale auch nur ansatzweise zu erschließen. Der Gesetzgeber hat mit der EEG Novelle 2021 jetzt nachgebessert:

  • Der bisher geltende unmittelbare räumliche Zusammenhang zwischen Erzeugung und Verbrauch des Stroms wird erweitert. Künftig ist auch eine Versorgung innerhalb eines Quartieres möglich. Das soll dazu führen, dass Anlagen künftig größer dimensioniert werden und mehr Mieter an die PV-Anlage angeschlossen werden, was sich wiederrum positiv auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt.
     
  • Eine weitere Änderung erfährt die sogenannte Anlagenzusammenfassung. Bisher wurden getrennte PV-Mieterstromanlagen, die beispielsweise auf baulich verbundenen Gebäuden innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen wurden, als eine Anlage zusammengefasst. Dies hatte negative Auswirkungen auf die Vergütung der Anlagen. Künftig erfolgt für die Ermittlung der Höhe des Vergütungssatzes keine Anlagenzusammenfassung mehr. Dies gilt jedoch nur für Anlagen, die nicht am selben Anschlusspunkt betrieben werden.  
  • Lieferkettenmodelle sind förderfähig. Das bedeutet, dass die Stromlieferung nicht direkt durch den Anlagenbetreiber an den Mieter erfolgen muss, sondern auch durch einen Dritten, beispielsweise einen Energiedienstleister erfolgen kann. Diese Klarstellung ist zu begrüßen, da für viele Anlagenbetreiber der Aufwand eines Mieterstrommodells als zu hoch galt.  
     
  • Auch die Förderung an sich auf neue Beine gestellt. Künftig wird der anzulegende Wert für den Mieterstromzuschlag in Abhängigkeit der installierten Leistung zwischen 3,79 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und 2,37 ct/kWh liegen. Die genannten Werte unterliegen, wie bisher auch, der Degression – der Degressionsmechanismus wurde ebenfalls angepasst.

Wer mehr über das Thema Mieterstrom erfahren möchte, kann an dem kostenlosen Online Seminar „Geschäftsmodell Mieterstrom im Lichte des EEG 2021“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz am 15.04.2021 von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr teilnehmen. In dieser Veranstaltung wird neben dem rechtlichen Rahmen des EEG 2021 auch ein Blick auf die Wirtschaftlichkeit und die Vertragsgestaltung bei Mieterstrommodellen geworfen. Das Online Seminar ist Teil einer Mini-Serie zum EEG 2021, die unter anderem auch die Änderungen für Solaranlagen und den Weiterbetrieb von ausgeförderten Anlagen beleuchtet. 

Quelle: Energieagentur Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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Kita aus Hybridmodulen bietet Flexibilität

19. März 2021 - 15:47

Das Grundstück bietet ausreichend Platz für das 40 m lange und 15 m breite modulare Gebäude und ein großes Spielgelände. In der temporären Kindertagesstätte aus Hybridmodulen werden in den kommenden 36 Monaten Kinder im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren betreut.

Der Bauträger hat sich gezielt für das energieeffiziente Hybridmodulsystem entschieden. Anstelle der klassischen Stahlrahmencontainer wurden Hybridmodule bestellt, die aus Stahl und Holz konstruiert sind. Die temporäre Kindertagesstätte sieht aus wie ein Festgebäude. In der Modulbaueinrichtung müssen Kinder auf nichts verzichten, was zu einem modernen Kindergarten gehört: Gruppenräume, Spielräume, Schlafräume, Büro, sanitäre Anlagen, Küche, Wasch- und Trockenraum. Breite Flure laden zum Spielen ein. Die Anlage verfügt über eine sehr gute Schalldämmung. Dadurch herrscht eine ruhige Raumatmosphäre an der belebten Straße. „Eine gute Schallisolierung in einer Kindertagesstätte ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig“, sagt Kitaleiterin Katja Wedekind.

Die Hybridmodulanlage erfüllt die EnEV und ist besonders energieeffizient. Die Rauminnenhöhe in den Hybridmodulen beträgt 2,75 m und trägt zu einem großzügigen Raumempfinden bei. Es wurden durchgängig LED-Lampen verbaut, die mit Human Centric Lighting ausgestattet über eine App steuerbar sind. Bewegungsmelder in den Fluren und Gruppenräumen helfen Energie zu sparen. Die Module sind so konzipiert, dass sie nach Ablauf der Mietzeit für weitere Projekte zur Verfügung stehen. Zukünftige Anwendungsmöglichkeiten wurden bei der Konstruktion berücksichtigt. Dadurch werden Ressourcen geschont, Energiekosten reduziert und ein Beitrag zum nachhaltigen Bauen geleistet.

Quelle: Adapteo / Delia Roscher

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Mit Balkonverglasungen die Umwelt schützen

19. März 2021 - 15:23

Als belüfteter Raum bildet der verglaste Balkon eine Pufferzone zwischen Außen- und Innenbereich, die besonders gut vor Wind schützt. Der Winddruck auf die Balkonaußenwände wird verringert – und dadurch sinken auch die Heizkosten. Zudem wird der Balkon zu einem behaglichen Raum, den die Bewohner auch bei kühlerem Wetter nutzen können. Optimal für die Energiebilanz ist es, wenn die Verglasung im Winter weitgehend geschlossen bleibt, die Belüftung der angrenzenden Räume aber über den Balkon erfolgt. Dadurch ist die frische Luft bereits angewärmt, was ein unnötiges Abkühlen der Räume vermeidet und ebenfalls dazu beiträgt, Heizenergie zu sparen.

Rahmenlose Lumon-Balkonverglasungen werden jeweils individuell angefertigt. Da nichts auf Lager produziert wird, muss auch später nichts entsorgt werden. Sie bestehen zu 95 Prozent aus Glas und Aluminium, die nahezu vollständig recyclebar sind. Abfälle, die während der Produktion entstehen, werden fast komplett wiederverwertet. Auch das Verpackungsmaterial wird intern nach Verwendung erneut genutzt. Die durch Herstellung, Transport und Monate entstehenden Umweltbelastungen werden dank der hohen Energieeinsparungen durch die Balkonverglasung innerhalt von etwas mehr als drei Jahren ausgeglichen. Weitere Vorteile für die Umwelt ergeben sich aus dem geringeren Sanierungsaufwand der dahinterliegenden Fassade und der Langlebigkeit der Balkonverglasung. So beträgt die Lebensdauer bei einem verglasten Balkon je nach Wartung 60 bis 130 Jahre, bei einem offenen dagegen oft nur 35 Jahre. Dadurch werden auch auf lange Sicht weniger Materialien verbraucht.

Quelle: Lumon / Delia Roscher

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Kommunale Wärmeplanung nun Pflicht für viele Städte in Baden-Württemberg

19. März 2021 - 15:07

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das eine solche Regelung eingeführt hat. Die kommunale Wärmeplanung muss drei Monate nach Erstellung den zuständigen Regierungspräsidien vorlegt werden. Spätestens alle sieben Jahre wird der Plan fortgeschrieben, die Umsetzung überprüft und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Konkret gilt die Pflicht für Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern. Betroffene Kommunen sollten frühzeitig in die Planung einsteigen, rät Tobias Nusser von EGS-plan: „Von einem energetisch sanierten Gebäudebestand und erneuerbarer Wärme profitieren das Klima, die lokale Wertschöpfung und die Lebensqualität. Kostengünstiger ist es außerdem.“

Das Land stellt gemäß dem Konnexitätsprinzip jährliche Finanzierungsmittel zur Verfügung. Bleiben der Kommune nach Erstellung der Wärmeplanung Gelder übrig, können diese für andere Zwecke verwendet werden. Für sie ist das eine Chance, sich ohne Mehrkosten für den Klimaschutz in der Region und eine zukunftsträchtige Wärmeversorgung zu engagieren. Für kleinere Kommunen gilt die neue Pflicht nicht, doch auch für sie lohnt sich die systematische Wärmeplanung. Die Landesregierung will künftig für sie ein eigenes Klimaförderprogramm auflegen.

„Die Planung enthält eine systematische Analyse des Wärmebedarfs vor Ort und Maßnahmen, wie dieser komplett mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann“, erklärt Tobias Nusser. Die Erstellung der Analyse dauert ca. zwölf Monate umfasst vier Schritte: Schritt eins besteht aus der Analyse des aktuellen Wärmeverbrauchs und -bedarfs in der Gemeinde, sowie der daraus resultierenden Treibhausgasemissionen. Schritt zwei besteht in einer Potenzialanalyse zur Senkung des Wärmebedarfs und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Inklusive der lokal verfügbaren Abwärme. Schritt drei ist im Südwesten nun erstmals verpflichtend: Die Ausarbeitung eines klimaneutralen Versorgungsszenarios bis 2050 mit Zwischenschritt 2030. Hier rät EGS-plan zur Erstellung eines umfassenden Maßnahmenkatalogs, der Maßnahmen für das gesamte kommunale Gebiet enthält.

50 Prozent des Endenergieverbrauchs hierzulande entfallen auf die Wärmeversorgung im Gebäudesektor. Der Wärmebedarf in Wohnhäusern und Nichtwohngebäuden muss daher drastisch sinken und der Restbedarf auf klimaneutrale Weise gedeckt werden, will Deutschland bis 2050 keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Um hier Fortschritte zu erzielen und die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, ist die kommunale Wärmeplanung ein unabdingbares Planungsinstrument für Städte und Gemeinden.

Quelle: EGS-plan / Delia Roscher

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Deutscher Wohnbau Verbund bietet Lösungen von SENEC für Mitglieder an

18. März 2021 - 15:18

„Das Thema erneuerbare Energien spielt auch im privaten Bausektor eine große Rolle. Ziel ist es, unsere Mitgliedsunternehmen mit kompetenten und innovativen Leistungen und Services sicher in die Zukunft zu begleiten“, sagt Alexander Schroeder, Geschäftsführer des Deutschen Wohnbau Verbunds zur Partnerschaft mit SENEC. Als Tochter der MHK Group, eine der europaweit führenden Einkaufs- und Dienstleistungsverbände in Europa, bietet der Deutsche Wohnbau Verbund seinen Mitgliedern nun das passende Angebot, um Solarmodule und Stromspeicher von SENEC zu besonders guten Konditionen beziehen. Das Leipziger Unternehmen zählt zu den führenden Experten für die Eigenversorgung mit Solarstrom und bietet Hausbesitzern entsprechende Komplettlösungen unter dem Label SENEC.360°. Aurélie Alemany, CEO von SENEC betont: „Uns geht es darum, die Menschen auf dem Weg zu einer unabhängigen und nachhaltigen Energieversorgung zu begleiten. Wir freuen uns, dass wir das nun auch für die Kunden der Mitglieder des Deutschen Wohnbau Verbunds tun können. Mit dem Verbund als starkem Partner werden wir die Eigenversorgung mit Solarstrom zum Standard bei Neubauten machen.“

Quelle: SENEC / Delia Roscher

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interdomus Haustechnik und Pluggit besiegeln Partnerschaft

18. März 2021 - 11:48

„Als Partner des Handwerks ist es uns wichtig, unseren Mitgliedern immer neue Impulse zu bieten. Mit Pluggit öffnen wir ihnen die Tür in ein stark wachsendes und lukratives Marktsegment“, begründete Stefan Ehrhard, Geschäftsführer von interdomus Haustechnik, die Zusammenarbeit. Die Einkaufs- und Dienstleistungskooperation interdomus Haustechnik mit über 1.000 Mitgliedern wurde 2010 in Dreieich gegründet und zählt zu den führenden Partnern der SHK-Branche. Mit dem Lüftungsspezialisten Pluggit strebt die Verbundgruppe nun eine aktive Kooperation an, um das wachsende Marktsegment der Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung erfolgreich bei bzw. mit den Mitgliedern zu bearbeiten.

Zu diesem Zweck sind gemeinsame Veranstaltungen und Weiterbildungsprogramme geplant. Zudem werden die vorhandenen Vertriebsstrukturen zur Unterstützung der SHK-Fachbetriebe genutzt. Otto Greipel, Gesamtvertriebsleiter von Pluggit, sieht ebenfalls gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit durch das umfangreiche Pluggit-Produktportfolio gegeben: „In der Kooperation mit den qualifizierten Fachhandwerkspartnern von interdomus Haustechnik sehen wir eine hervorragende Chance, das Thema Wohnraumlüftung und die Marke Pluggit noch stärker im Markt zu etablieren.“ Es vereint einheitszentrale, dezentrale Lüftungssysteme und mit PluggPlan, ein speziell für kleinere und mittlere Wohneinheiten im preissensiblen Wohnungsbau entwickeltes System, in einem Programm. Darüber hinaus bietet Pluggit dem Fachhandwerk mit seinem Service für Verlegeskizzen, dem Vor-Ort-Service durch Servicetechniker und dem webbasierten Informationstool „PlugGuide“ erstklassige Unterstützung.

Quelle: interdomus Haustechnk / Pluggit GmbH / Delia Roscher

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Kesseltauschaktion 2021 von Brötje

18. März 2021 - 11:28

Mit Unterstützung der gesamten Heizungsbranche startet auch dieses Jahr wieder die Brötje Kesselaustauschaktion. 200 Euro (inkl. MwSt.)  gibt es für den Auftraggeber, wenn das alte durch ein neues Gas-Brennwertgerät von Brötje über einen SHK-Innungsfachbetrieb ausgetauscht wird. Teilnehmen können Sie über das Online-Formular. Nach Bestätigung des Teilnahme-Antrags durch den Fachverband SHK informiert dieser den Handwerker sowie den Auftragssteller zur weiteren Vorgehensweise. Die 200 Euro brutto werden dem Betreiber nach erfolgtem Kesseltausch auf der Rechnung des Fachhandwerkers gutgeschrieben.

 

Mehr Informationen zum Unternehmen Brötje finden Sie unter www.broetje.de.

Quelle: Brötje / Delia Roscher

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Höchster Wärmeschutz mit 160 mm

18. März 2021 - 11:14

Ob Dach, Wand oder Keller, Dämmstoffe schützen unsere Häuser vor Wärmeverlusten, vor Feuchte oder bei älteren Immobilien schlichtweg vor Wertverlusten. Dabei erweisen sich insbesondere die Hochleistungsdämmungen aus Polyurethan als überaus praktisch. Ein altes Mauerwerk wird beispielsweise bereits mit einer 100 mm dicken PU-Dämmung auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Bei Dächern ist es oft ähnlich. In Kellern bedeutet jeder Zentimeter durch PU-Hartschaum gespartem Decken-Dämmstoff ein Mehr an Deckenhöhe.

In der Dachsanierung werden bei einer U-Wert-Anforderung von 0,24 W/(m²∙K) (Steildach) und 0,20 W/(m²∙K) (Flachdach) nur 100 mm PU-Aufsparrendämmung benötigt, um der gesetzlichen Anforderung zu genügen. Im Neubau wird die Entscheidung für einen U-Wert von 0,14 W/(m²∙K) oder darunter durch die Förderrichtlinien der KfW erleichtert, die den alternativen Nachweis eines KfW-Effizienshauses 55 nach Einzelwerten erlauben. Für Dachflächen ist dabei ein U-Wert ≤ 0,14 W/(m²∙K) einzuhalten. Um einen so anspruchsvollen Dämmwert zu erzielen, sind 160 mm PU-Dämmung erforderlich. Für eine solche Neubau-Konstruktion gibt es 20 Prozent Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), welche durch das BAFA vermittelt werden.

Der U-Wert von max. 0,14 W/(m²∙K) stellt auch die Mindestanforderung an geförderte Steildach-Sanierungen dar. Alternativ können hier auch steuerliche Erleichterungen nach ESanMV (Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung) in gleicher Höhe beantragt werden. Unabhängig, ob Neubau oder Sanierung, gilt: Für Bauherren ermöglichen die Förderungen wesentlich höherwertigere Dächer zu insgesamt geringeren Kosten. Dämmungen unterhalb eines U-Wertes von 0,14 W/(m²∙K) erfordern vielfach mehrere, dicke und schwere Dämmschichten und gelten zumindest als schwierig in der Umsetzung. Mit einlagigen und leichten PU-Dämmstoffen von puren sind sogar Dämmdicken bis 220 mm möglich. Damit werden dann U-Werte um 0,1 W/(m²∙K) spielend leicht erreichbar.

Quelle: puren / Delia Roscher

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Freiheit im Dachgeschoss

17. März 2021 - 14:22

Wer im Dachgeschoss lebt und arbeitet, kann durch den Einbau von Dachfenster für mehr Lebensqualität sorgen. „Wer bisher noch gar kein Dachfenster hatte oder nur eine kleine Fensteröffnung, der gewinnt mit der Vergrößerung der Fensterfläche schon deutlich an Lebensqualität hinzu. Dachflächenfenster gibt es von den meisten Herstellern mindestens bis zu einer Größe von 1,30 auf 1,60 Meter – oft sind auch noch größere Größen machbar“, erklärt Dr. Claus-Peter Fritz, Geschäftsführer von TLS-Dachfenster. Außerdem lassen sich mehrere Dachfenster miteinander kombinieren. So können zum Beispiel zwei oder drei Fenster nebeneinander eingebaut werden. Auch übereinander lassen sich mehrere Fenster realisieren, so dass vom Kniestock bis zum Dachfirst eine Fensterfläche entsteht. Dann spricht man vom so genannten Lichtband. Eine Kassette hingegen entsteht, wenn man mehrere Dachfenster sowohl neben- als auch übereinander einbaut.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hierbei fast grenzenlos. Da es aber einige Besonderheiten wie Statik, Genehmigungsverfahren, den luft- und wasserdichten Einbau oder auch Fördermöglichkeiten zu beachten gilt, sind Eigentümer oder Planer gut beraten, sich einen Spezialisten zur Unterstützung hinzuzuziehen. Besonders viel Platz unterm Dach erhält man, wenn das Dachfenster – oder gleich mehrere – mit einem Rahmen etwas aus der Dachfläche herausgehoben wird. Mit dem sogenannten „Aufkeilrahmen“ wird der Einbauwinkel des Fensters steiler, der Raum unterm Fenster gewinnt an Höhe. „Gerade wer den bürokratischen Aufwand scheut, eine Gaube beim Bauamt genehmigen zu lassen, kann damit seinen Traum vom geräumigen Dachgeschoss verwirklichen“, erklärt Dr. Fritz. Der Aufkeilrahmen sei im Gegensatz zur Gaube in Deutschland grundsätzlich nicht genehmigungspflichtig und sei zudem die günstigere Variante. Die Bedienung der Dachfenster sollte je nach Einsatzort bestimmt werden. Die einfachste Variante – die Bedienung von Hand – ist nicht überall möglich oder sinnvoll. Für fast alle Dachfenster gibt es eine elektrische oder per Funk bedienbare Version. Wer es etwas extravaganter mag, kann durch Dachfenster sogar kleine Balkone oder ganze Dachterrassen erschaffen.

Quelle: TLS-Dachfenster / Delia Roscher

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Die Zukunft der Fernwärmetechnologie

17. März 2021 - 14:01

Schon heute ist unumstritten, dass die Energieffizienz von Fernwärmenetzen umso mehr steigt, je weiter die Netztemperatur reduziert werden kann. Um den Primärverbrauch sowie transportbedingte Wärmeverlustig deutlich zu verringern, müsse die Vorlauftemperaturen auf durchschnittlich 55°C gesenkt werden. So sieht es zumindest Danfoss, einer der Weltmarktführer im Bereich der Wärmetechnik. „Wir sehen hier sehr großes Potenzial“, unterstreicht Anton Koller, Danfoss Divisional President District Energy. Bei reduzierten Vorlauftemperaturen könnten zusätzliche Wärmequellen wie Erd- oder Abwärme wirksam integriert werden. Verbraucher hätten von einer Temperaturabsenkung keine Nachteile zu befürchten: Die verbesserte Wärmedämmung zahlreicher Gebäude, erreicht durch moderne Isolierungen und mehrfachverglaste Fenster, mache es heute in aller Regel möglich, Wohn- und Zweckbauten auch mit niedrigen Temperaturen effektiv zu beheizen.

Eine Digitalisierung des Netzbetriebs ermögliche es, auch Bestandsnetze schnell und mit moderatem Investitionsaufwand in Niedrigtemperaturnetze zu verwandeln. Digitale Tools hülfen, den aktuellen Wärmebedarf von Gebäuden exakt festzustellen und die Vorlauftemperatur entsprechend anzupassen. Anhand von SCADA-Echtzeitdaten, Wetterprognosen und historischen Daten ließe sich eine Lastabschätzung errechnen. Dies kompensiere die Reaktionsträgheit von Fernwärmenetzen und stelle eine bedarfsgerechte Wärmeversorgung sicher, priorisiere Energieträger und maximiere die Nutzung erneuerbarer Energien. „Die Digitalisierung bedeutet für die Fernwärme einen Quantensprung“, erklärt Anton Koller. „Sie verwandelt Fernwärmenetze in Smart Networks, und das bringt enorme Kostenvorteile. Am Ende stehen Primärenergieeinsparungen von 25 bis 30 Prozent – und diese Zahl stammt nicht von Danfoss, sondern von den Netzbetreibern. Die Anfangsinvestitionen amortisieren sich so meist innerhalb von zwei bis drei Jahren“.

Ein voll funktionsfähiges Niedrigtemperaturnetz setze jedoch eine effizienzoptimierte Heizanlage auf Verbraucherseite voraus. Dies mache in vielen Fällen eine Sanierung notwendig, zu der ein Versorger den Verbraucher nicht verpflichten kann. Danfoss schlägt daher einen motivierenden Abrechnungstarif nach dänischem Vorbild vor: Wird eine vorgesehene Rücklauftemperatur unterschritten, wird bei diesem Abrechnungsmodell ein Bonus ausgeschüttet. Bei Überschreitung werden im Gegenzug Tarifzuschläge erhoben. „Solche Belohnungssysteme haben in der Praxis tatsächlich zu einem Erfolg geführt, weil sich das Verbraucherverhalten verändert hat“, betont Koller die Vorteile des Modells.

Ein Live-Interview mit Anton Koller zum Thema digitalisierte Niedrigtemperaturnetze finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=sLQOrcO9Lpg

Quelle: Danfoss / Delia Roscher

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Raumlüftung optimal planen

17. März 2021 - 11:59

Feuchte Raumluft muss durch Lüften abtransportiert werden, um Schimmelbildung vorzubeugen. GEALAN bietet digitale Lösungen an, um die Raumlüftung zu planen. Mit dem Lüftungsbedarfrechner erkennt der Nutzer, ob ein zusätzlicher Luftaustausch notwendig ist. Mit dem „Lüftungskonzept“ wird geklärt, welche Lüftung in welchen Raum kommt und welches Lüftungssystem in welches Fenster eingesetzt wird. Den Lüftungsbedarfrechner finden Sie unter https://bit.ly/3qCh0fS.

Mit der GEALAN-Planersoftware 2.0 können FensterherstellerInnen und ArchitektInnen gewünschte Fensterprofil auswählen. So können unterschiedlichste Fensterformen mit den gewünschten Profilsystemen erstellt werden. Gleichzeitig können Zusatzprofile, sowie Fensterbankanschlüsse oder Blendrahmenverbreiterungen zugefügt werden. Die Software überprüft die Konstruktion auf Ihre Machbarkeit in Bezug auf U-Werte, Statik und Maximalgrößen.

Für das aktive Lüftungssystem GEALAN-CAIRE® smart sind die Planerdaten auch auf der Plattform BIMobject verfügbar. Dort kann die gewünschte GEALAN-Lösung ausgewählt und heruntergeladen werden. Das System erzeugt mit Ventilatoren einen dauerhaften Luftstrom, um schlechte Luft nach draußen und frische Luft nach innen zu transportieren. Sobald die von Sensoren gemessenen Wohnklima-Werte (Temperatur und Feuchte) vom Ideal abweichen, wird der Luftstrom angepasst. Das System arbeitet energieffizient mit einer rekuperativen Wärmerückgewinnung.

Weitere Infos zur GEALAN-Planersoftware 2.0 finden Sie unter http://bit.ly/2N7g1a5.

Quelle: GEALAN / Delia Roscher

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Selbst „kleiner Solarstrom“ rechnet sich

17. März 2021 - 10:16

Mithilfe von zwei Erfassungsbögen der persönlichen Situation ermitteln EnergieberaterInnen der Verbraucherzentrale, welche Erträge mit einer PV-Anlage auf dem Dach zu erzielen und welche Einsparungen möglich sind. Bei Miet- oder Eigentumswohnungen ist der „kleine Solarstrom“ vom Balkon eine interessante Option. Bedacht wird dabei auch, ob eine Kombination mit Wärmepumpenheizung, Batteriespeicher oder privater Ladestation für Elektrofahrzeuge sinnvoll ist.

Das Ergebnis wird schriftlich mitgeteilt. Detailfragen können anschließend in einer telefonischen Beratung geklärt werden. Terminvereinbarung ist unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/onlinetermine-rlp oder telefonisch unter 0800 60 75 600 möglich.

Die Erfassungsbögen finden Sie unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/solarstrom-zuhause.

Quelle: Verbraucherberatung Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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„Leitfaden Infrarotheizungen“: Wissensquelle und Entscheidungshilfe

15. März 2021 - 17:11

Bekannt sind Heizstrahler im Bad, aber Infrarotheizungen könnten auch ganze Gebäude beheizen, sagt Lars-Henric Voß, erster Vorsitzender der IG Infrarot Deutschland e.V. Viele Bauherren sei dieser Umstand nicht bekannt. Zudem kann für elektrische Heizungen regenerative Energie aus Photovoltaik- und Windenergieanlagen genutzt werden. Um über die Technologie zu informieren und widersprüchliche Aussagen richtigzustellen, hat die IG Infrarot zusammen mit dem BVIR - Bundesverband Infrarot-Heizung e.V. den „Leitfaden Infrarotheizungen“ herausgegeben.

Der Inhalt reicht von den physikalischen Grundlagen von Infrarotstrahlung und -heizungen über die Funktionsweise und Anwendung als Zusatz- und Hauptheizung bis hin zur Schritt-für Schritt-Anleitung für Fachleute. Weitere Themen sind gesetzliche Vorgaben und Normen. Abgerundet wird der Leitfaden durch häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQs). Autor des Leitfadens ist Dr.-Ing. Peter Kosack, Leiter des Arbeitskreises Infrarot (AKI) an der Technischen Universität Kaiserslautern. Die 50-seitige Publikation bietet Endverbrauchern Orientierung und vermittelt Fachleuten wie Energieberatern, Architekten, Planern und Ingenieuren aktuelles Wissen über Infrarotheizungen. „Sachliche und neutrale Information ist unsere Motivation“, betont Kosack. Die Informationen in der „kurzgefassten Einführung in das Wissensgebiet Infrarotheizung“ - so der Untertitel - sind verständlich aufbereitet und werden mit zahlreichen Abbildungen und Grafiken veranschaulicht.

Infrarotheizungen erzeugen Strahlungswärme, die von den Infrarot-Paneelen an Raumoberflächen wie Wände, Decken und Fußböden abgegeben werden. An diesen erwärmten Oberflächen erwärmt sich die Luft. Die langwelligen Infrarotstrahlen werden, ähnlich wie die Wärme vom Kachelofen, von Menschen als sehr angenehm empfunden. Gleichzeitig stellen die elektrischen Heizungen schnell und effizient Wärme bereit. Wichtig zur Einordnung von Infrarotheizungen ist der Strahlungswirkungsgrad. Erst wenn der Strahlungswirkungsgrad über bestimmten Grenzen liegt, handelt es sich um eine Infrarotheizung. „Viele Heizungen, die in der Werbung als Infrarotheizung bezeichnet werden, dürften streng genommen nicht als solche bezeichnet werden“, sagt Kosack. „Auch darüber klären wir auf.“

Die IG Infrarot Deutschland und der BVIR gehen davon aus, dass der Anteil an Infrarotheizungen im Heizungsmarkt aufgrund der besseren Gebäudehülle zunehmen wird. „Anlagenkonzepte mit Infrarot-Technologie werden für bestimmte Bauvorhaben die Lösung sein, sei es im Neubau oder in der Sanierung, für Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, kleine Mehrfamilienhäuser, aber auch Gewerbebetriebe“, sagt Voß. Der Leitfaden informiert auch darüber, unter welchen Bedingungen Infrarotheizungen nach dem neuen Gebäudeenergiegesetz genehmigungsfähig sind.

Der „Leitfaden Infrarotheizungen“ kann kostenfrei auf den Websites der Verbände heruntergeladen werden: ig-infrarot.de und https://www.bundesverband-infrarotheizung.de/.

Quelle: IG Infrarot Deutschland / BVIR - Bundesverband Infrarot-Heizung / Delia Roscher

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Bessere Förderbedingungen für alte Heizkessel

15. März 2021 - 10:44

Rund zwei bis drei Millionen Heizungen in Deutschland dürften laut Schätzung von Experten älter als 30 Jahre alt sein. Sie sind in der Regel ineffizient und belasten neben dem Klima auch den Geldbeutel. Daher gilt ein Betriebsverbot für Ü-30-Heizungen. In diesem Jahr müssen also alle vor 1991 eingebauten Heizungen ausgetauscht werden. Ausnahmen gelten für Niedertemperatur-Heizkessel und Brennwertkessel sowie für Heizungen mit einer Nennleistung von weniger als vier oder mehr als 400 Kilowatt. Auch wer seine Wohnung in einem Gebäude mit weniger als drei Wohneinheiten seit dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt, darf die Heizung weiter betreiben.

„Der Umstieg auf nachhaltiges Heizen wird so stark gefördert wie nie“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau und rät gleichzeitig davon ab, mit dem Kesseltausch bis zum Betriebsverbot zu warten: „Bereits ab einem Alter von 20 Jahren kann sich der Wechsel zu einem modernen Wärmeerzeuger lohnen. Der Heizungswechsel sollte gut geplant und passend zum Gebäude sein. Unterstützung dabei bieten Gebäudeenergieberater.“

Wie hoch der BAFA-Zuschuss ausfällt, hängt von der Art der neuen Heizung ab. Eine Gasheizung, die für die Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet ist, wird mit 20 Prozent gefördert. Bei Gas-Hybridheizungen und Solarthermie-Anlagen sind es 30 Prozent der Investitionssumme. Wer auf eine Wärmepumpe, eine Biomassenanlage oder eine Erneuerbare-Energien-Hybridheizung setzt, kann mit einer Förderhöhe von 35 Prozent rechnen. Zusätzlich zu den Fördersätzen für die Heizung gewährt das BAFA eine Austauschprämie in Höhe von zehn Prozentpunkten, wenn Hauseigentümer ihre Ölheizung ersetzen. Außerdem gibt es noch eine Energieberatungsprämie von fünf Prozentpunkten, der sogenannte iSFP-Bonus. Maximal sind also 50 Prozent Förderung möglich.

Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern gibt es auf www.zukunftaltbau.de oder unter https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Anlagen_zur_Waermeerzeugung/anlagen_zur_waermeerzeugung_node.html.

Quelle: Zukunft Altbau / Delia Roscher

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Superflache Klettlösung von REHAU

12. März 2021 - 15:57

Die Klett-Systemmatte lässt sich jetzt auf verschiedene Dämmungen wie Stein- oder Glaswolle, aber auch auf Beton- oder Holzfußboden verlegen. Nach Abziehen der Schutzfolie von der Unterseite der Platte oder Rolle wird sie einfach auf den Untergrund geklebt. Wichtig ist nur, dass das Material mit der vorgesehenen Überlappung verlegt wird. Dadurch entsteht eine flüssigkeitsdichte Schutzschicht gegen Estrichanmachwasser. Als Niedrigaufbausystem ist die Lösung auch für die Sanierung hervorragend geeignet. In der Kombination mit dem RAUTHERM SPEED K Rohr 10,1 x 1,1 mm und dem Nivellierestrich KNAUF N440 ist eine Aufbauhöhe ab lediglich 33 mm möglich.

Auf der Oberseite der Matte ist ein Klettgewebe aufkaschiert, welches genau auf das mit Hakenband vorkonfektionierte RAUTHERM SPEED K Rohr abgestimmt ist. Bei Montage kann das Heizungsrohr im Alleingang von der Abrollvorrichtung abgewickelt, mit dem Fuß auf die Matte gedrückt und so die Bahn sicher verlegt werden. Korrekturen können jederzeit vorgenommen werden, da sich das Rohr beliebig oft von der Matte lösen und wieder aufbringen lässt. Die Arbeit erfolgt im aufrechten Gang und ist deswegen kräfteschonend, komfortabel und ergonomisch vorteilhaft: Der Rücken des Monteurs/der Monteurin wird geschont, Fehlzeiten langfristig reduziert.

Da die Matten lediglich 1, mm dünn sind können bei Lagerung und Transport bis zu 90 Prozent Volumen eingespart werden. Der Hersteller bietet neben einer Abrollvorrichtung mit Führungsauge, durch die das Rohr für eine drallfreie Verlegung geführt wird, spezielle Schutzhandschuhe, Fixierband und einen Türspreizer an. Für die schnelle Weiterverarbeitung hat REHAU RAUTHERM SPEED K Verbindungstechnik für einzelne Rohrsegmente wie Schiebehülsen, Klemmringverschraubungen und Kupplungen inklusive Montagewerkzeug im Programm.

Weitere Informationen zum Verlegesystem finden Sie unter www.rehau.de/flaechenheizung.

Quelle: REHAU / Delia Roscher

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Wärmewende auch mit Holzenergie voranbringen

12. März 2021 - 15:27

Städte mit über 20.000 Einwohnern müssen seit 2021 die ihnen zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energiepotenziale analysieren. Kommunen könnten mit Holz die verpflichtende kommunale Wärmeplanung vorantreiben und die Wirtschaft vor Ort stärken. Die nachwachsende Ressource lässt sich in Holzheizkraftwerken effizient in Heiz- und Prozesswärme wandeln und über Wärmenetze klimafreundlich zum Verbraucher transportieren. Für die Wärmeerzeugung werden keine hochwertigen Hölzer, sondern Reststoffe aus der Waldpflege verwendet, wie z. B. Ernterückstände oder minderwertiges Sturm- und Käferholz. Das Energieholz kann meist direkt in der Region genutzt werden und verhindert so lange Anfahrtswege und hohe CO2- Emissionen. „Das zeigen regelmäßig erhobene Statistiken“, bekräftigt Prof. Dr. Harald Thorwarth, Vorsitzender des HEF.

„Immer lauter werdende Kritiker der Waldwirtschaft und insbesondere der Holzenergiebranche ignorieren die Existenz einer nachhaltigen Wirtschaftsweise, wie sie in unseren heimischen Wäldern praktiziert wird. Heimisches Energieholz wird auf verantwortungsvolle und nachhaltige Art und Weise produziert und genutzt“, sagt Franz Pöter. Dabei könnten die heimischen Wälder und Landschaften einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Versorgung leisten, da sie einerseits Rohstoffquelle, Naturraum und Erholungsgebiet und anderseits die Grundlage für eine regionale Wertschöpfung seien, erläutert der Geschäftsführer der Plattform EE BW.

Quelle: HEF / Plattform EE BW / Delia Roscher

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Energiesparen mit Wabenplissees

9. März 2021 - 16:01

Eine doppelte Lichtfilterung sorgt an blendend hellen Sonnentagen für einen besonders sanften Lichteinfall. Zudem lässt sich die Raumakustik hör- und spürbar verbessern. Für nahezu jeden Fenstertyp gibt es das passende Modell auf Maß. Silent Gliss bietet auch Modelle zum Kleben für eine einfachere Montage an. Einen weiteren Vorteil bieten schmutz- und feuchtigkeitsabweisende Stoffe, welche unempfindlich gegen Insektenspuren und alkalische Substanzen sind.

Im Frühjahr 2021 ist die neue Plissee-Kollektion im Fachhandel erhältlich.

Quelle: Silent Gliss / Delia Roscher

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Neues Bürogebäude mit Innovationscharakter

9. März 2021 - 14:52

Beim siebengeschossigen Kubus des Technikums wurde vom Bauherr und vom Architektur Atelier Christ Schüco Profile mit dem selbsttönendem Sonnenschutzglas SageGlass®, sowie der Gewebefassade FACID eingesetzt. In Verbindung mit einem Tageslichtmanagementsystem mit Sensoren, die anhand Messergebnissen die Scheiben automatisch einfärben, gewährleistet die Glasfassade auch ohne weitere Beschattungsvorrichtungen einen ausreichenden Blendschutz und sommerlichen Wärmeschutz. Zudem sollte der Sonnenschutz auch bei Wind funktionieren, zumal das Gebäude sehr exponiert liegt. „Selbst bei starker Sonneneinstrahlung kann man uneingeschränkt nach außen blicken. Außerdem spart OTTO FUCHS durch den Verzicht auf außenliegenden Sonnenschutz wertvolle Grundfläche, rund 15 Zentimeter pro Fassade. Und nicht zuletzt unterstreicht unser Bauherr durch die Anwendung dieser zukunftsgewandten Fassadentechnologie die Innovationskraft seines eigenen Unternehmens“, sagt Architekt Jürgen T. Christ.

Das elektrochrome SageGlass® von Saint-Gobain findet sich an allen vier Fassaden und auf dem Dach des nach Nordwesten geöffneten Eingangsatriums. Dieses erstreckt sich über sechs der sieben Etagen; Tageslicht gelangt so bis in die unteren Geschosse. Lichtdurchflutete Großraumbüros, kleine Büro- und Besprechungseinheiten, Think Tanks, Kommunikationszonen sowie Servicebereiche wechseln sich in den um das Atrium angeordneten, offenen Ebenen ab.

Die rund 3.000 Quadratmeter große, langgestreckte Produktionshalle für den Werkzeug- und Anlagenbau dockt unmittelbar an das Bürogebäude an. Die der Innenstadt zugewandten Giebel- und Längsseiten der Halle wurden mit der Schüco Textilfassade FACID 65 verkleidet. Auf dieser ließ der Bauherr eine verlaufende Grauschattierung und die im Betrieb verwendeten Materialien im Digitalverfahren drucken: Al für Aluminium, Ti für Titan, Mg für Magnesium und Cu für Kupfer. Auch auf das Gewebe appliziert wurde ein stilisierter Fuchskopf, das Logo des Unternehmens, sowie ein Netz aus hellen feinen Linien und Punkten, die an Molekülketten erinnern. Insofern verbildlicht die Textilfassade die DNA von OTTO FUCHS.

Quelle: Schüco / Delia Roscher

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Detaillierte Planung für neue Westarkaden Heidelberg

8. März 2021 - 15:27

Entwickelt und errichtet wurden die Westarkaden von der Firma Unmüssig aus Freiburg, gemeinsam mit dem Projektsteuerungsbüro mdbm aus Karlsruhe. Um die energetischen Vorgaben eines Passivhaus-Standards bei einer Mischnutzung aus Wohnen, Gewerbe und Gastronomie zu erfüllen, war eine detaillierte Planung jeder einzelnen Wärmebrücken notwendig. Hinter einem Passivhaus steht das Baukonzept, Energie zu sparen. Durch besonders energieeffiziente Bauteile und Lüftungstechnik braucht ein Passivhaus 90 Prozent weniger Heizwärme als ein Haus im Baubestand. Passivhäuser stellen somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit dar.

„Die Herausforderung bei diesem Konzept der Mischnutzung war es, privaten Wohnraum zu gestalten und sicherzustellen und gleichzeitig Zugang zum öffentlichen Leben zu schaffen“, sagt Projektleiter Björn Fenske von WWA Architekten. Gelöst haben das die Architekten über die Divergenz in den Fassaden sowie der Balkone und Loggien. Die unterschiedliche Gestaltung der Balkone und Loggien erforderte eine sehr detaillierte Planung aller möglichen Wärmebrücken, um – wie für die Bahnstadt vorgegeben – den Passivhaus-Standard zu erfüllen. „Bauphysikalisch waren die geometrisch sehr unterschiedlich gestalteten Balkone und Loggien energetisch schwer in den Griff zu bekommen. Beispielsweise sind durch den Energieverbrauch die Vorgaben für Passivhäuser im Bereich Wohnen ganz anders als beim Gewerbe“, berichtet Marcel Schütze, Projektleiter bei Schreiber Ingenieure aus Stuttgart. Auch die angrenzenden Gebäudeteile, wie Tiefgarage und Treppenhäuser, mussten energetisch präzise berechnet werden, ebenso wie die Statik der dicken, massiven Bauteile.

Vorteil Glasfaserverbundwerkstoff: energetisch wärmebrückenfrei

Die Lösung, um die Balkone und Loggien wärmebrückenfrei anzuschließen, fanden die Baubeteiligten im Schöck Isokorb CXT: das „C“ steht bei diesem Bauteil für Combar, einem Glasfaserverbundwerkstoff, aus dem die Zugstäbe bestehen. „Der Glasfaserverbundwerkstoff zeichnet sich durch eine so geringe Wärmeleitfähigkeit aus, dass diese rein rechnerisch nicht ins Gewicht fällt“, erklärt Markus Heck, Produktingenieur bei Schöck. Neben vielen weiteren Eigenschaften, zeichnet sich Combar durch höchste Wärmedämmleistung aus, denn seine Wärmeleitfähigkeit ist im Vergleich zu Edelstahl um das 15-Fache niedriger. Mit dem Isokorb CXT lassen sich Wärmebrücken somit auf ein Minimum reduzieren. Darüber hinaus ist der Isokorb CXT auch durch das Passivhaus Institut zertifiziert. Somit entscheidend für das Projekt Westarkaden.

Rund 5.000 Menschen leben und arbeiten bereits in der Bahnstadt. Mit den Westarkaden soll die Zahl auf über 6.000 wachsen. Ein dreiteiliges Gebäudeensemble bildet zukünftig das neue Eingangstor zur Bahnstadt und soll die Rolle des traditionellen Marktplatzes übernehmen. Aufgesetzt auf einer zweigeschossigen Tiefgarage entstanden im Erdgeschoss circa 11.700 m² Einzelhandels-, Gastronomie- und Gewerbeflächen. In den oberen Stockwerken befinden sich 300 familienfreundliche und barrierefreien Mietwohnungen, sowie Büros und eine Kita. Die ersten Mieter wohnen bereits seit Dezember 2019 im Bauteil 1.

Quelle: Schöck / Delia Roscher

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