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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 1 Stunde 44 Sekunden

FNR mit virtuellem Stand auf der Hannover Messe DIGITAL 2021

9. April 2021 - 15:07

Vom 12. bis 16. April 2021 findet die Messe unter dem Leitthema „Industrial Transformation“ statt. Auch in der Ausstellung der FNR geht es um industrielle Transformation: Die Bereiche Bioenergie und Bioökonomie werden auf dem digitalen Messestand vorgestellt. Konzepte und Ansätze zum Umbau fossilbasierter Industrie zu einer auf nachwachsenden Rohstoffen basierten Industrie stehen dabei im Fokus.

Auf der Hannover Messe stellt die FNR, die Projektträger dieses Programmes ist, anhand ausgewählter Forschungsvorhaben industrielle Handlungsbereiche vor, in denen nachwachsende Rohstoffe eine wichtige Rohstoffgrundlage bieten.

Hintergrundinformationen zu den vorgestellten Projekten:

Im Automobilbereich gehört beispielsweise der Leichtbau zur industriellen Transformation, welcher die Voraussetzung für antriebssparsame Fahrzeuge ist. Hier können naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) einen wichtigen Beitrag leisten.

Im Vorhaben „3D-Druck von Holzmöbeln“ geht es um die Transformation von Fertigungsprozessen für die Herstellung von Bauteilen aus Holzreststoffen. Bei additiven Verfahren wie dem 3D-Druck werden die Bauteile Schicht für Schicht aus Werkstoffen aufgebaut und weisen so eine bessere Materialeffizienz auf.

Die Nutzung von fossilbasierten Kunststoffen bringt eine hohe CO2-Belastung der Umwelt mit sich. Weitaus besser sieht die Bilanz aus, wenn im Sinn einer Rohstoff-Transformation Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe eingesetzt werden, die zudem noch recyclebar sind. Die SN-Maschinenbau GmbH, die Profol GmbH und die Technische Universität Clausthal arbeiten für die spezielle Verpackungsform der Standbodenbeutel (Pouch-Verpackungen) an einer Technologieentwicklung für biobasierte Kunststoffe.

Forscher*innen der Technischen Hochschule Aachen und der Universitätskliniken Aachen und Freiburg bewerten verschiedene technische Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffemission aus Holzfeuerung und entwickeln Kriterien zur öko- und humantoxikologischen Beurteilung von Feinstaubemissionen. Besonders Holzöfen und Holzheizkessel, die nicht dem Stand der Technik entsprechen, belasten die Umwelt mit Feinstaub und anderen gesundheitlich relevanten Luftschadstoffen.

Grüner Strom aus landwirtschaftlichen Biogasanlagen trägt bisher vor allem zur Abdeckung der Grundlast bei. Für die Transformation der Energiebereitstellung ist es wichtig, dass grüner Strom auch Schwankungen in der Stromversorgung ausgleichen kann. Wissenschaftler*innen der Universität Nürnberg-Erlangen, der regineering GmbH und der Technischen Hochschule Ingolstadt forschen an einem Flexibilisierungskonzept für kleine Biogasanlagen.

Den digitalen Messestand der FNR können Sie unter https://messe.fnr.de/industriemesse besuchen.

Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe / Delia Roscher

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Ungenutztes Potenzial: Industriepflanzen machen unproduktives Ackerland rentabel

7. April 2021 - 17:17

Rund 65 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Flächen in Europa sind für die konventionelle Landwirtschaft kaum oder gar nicht nutzbar. Das europäische Forschungsprojekt MAGIC – „Marginal lands for Growing Industrial Crops“ – will dieses enorme Potenzial erschließen. Forschende aus zwölf Ländern beschäftigen sich seit mehr als drei Jahren mit der Frage, wie Landwirte diese sogenannten marginalen landwirtschaftlichen Nutzflächen mit wenig Aufwand mit dem Anbau von Industriepflanzen wirtschaftlich rentabel nutzen können.

Das Fachgebiet Nachwachsende Rohstoffe in der Bioökonomie an der Universität Hohenheim in Stuttgart ist einer von 26 Kooperationspartnern in dem von der EU mit rund sechs Millionen Euro geförderten Bioökonomie-Vorhaben. Das Projekt gehört mit fast 400.000 Euro Fördergeld in Hohenheim zu den Schwergewichten der Forschung. Industriepflanzen liefern nicht nur reichlich erneuerbare Biomasse zur Energieerzeugung, sondern auch für die Produktion biobasierter Rohstoffe. Diese sind wiederum Ausgangsmaterial für die Herstellung von modernen, hochwertigen Materialien, wie beispielsweise biobasierte Kunststoffe oder Verbundmaterialien, Schmierstoffen, Chemikalien und Pharmazeutika.

„MAGIC ist ein breit angelegtes Projekt, mit dem wir europaweit Landwirten Möglichkeiten zum Anbau von Industriepflanzen aufzeigen wollen und ihnen Entscheidungshilfe geben möchten: Angefangen bei der Kartierung von Flächen über Züchtung und Auswahl geeigneter Pflanzen bis hin zur Entwicklung von Anbau- und Ernteverfahren. Nicht zuletzt wollen wir auch Handlungsempfehlungen für Politiker erstellen, um diese Form der landwirtschaftlichen Nutzung zu unterstützen“, erläutert die Leiterin des Fachgebietes Nachwachsende Rohstoffe in der Bioökonomie an der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Iris Lewandowski, den Grundgedanken von MAGIC. Einerseits können durch den Anbau von Industriepflanzen marginale landwirtschaftliche Nutzflächen dazu genutzt werden, wertvolle Rohstoffe für Produkte mit einer hohen Wertschöpfung sowie für die Erzeugung von Bioenergie zu liefern. Zur Nahrungsmittelproduktion entstehe dabei keine Konkurrenz. Andererseits werde auch die Einkommensgrundlage der Landwirte verbessert. „Indem stillgelegte Flächen wieder nutzbar gemacht und damit aufgewertet sowie neue Märkte für die Biomasse erschlossen werden, verbessert sich auch das Einkommen der Anbauer“, fährt Prof. Dr. Lewandowski fort.

Nachhaltigkeit als einer der wichtigsten Bewertungsfaktoren

Ihr Mitarbeiter und seit 2018 Leiter des Hohenheimer Arbeitspaketes Dr. Moritz von Cossel ergänzt: „Das Großgras Miscanthus beispielsweise wächst bis zu 20 Jahre lang auf derselben Fläche, ohne dass der Landwirt den Boden bearbeiten muss. Und da es im Frühjahr jeden Jahres geerntet wird, verhindert es nicht nur, dass bei heftigen Herbststürmen wertvoller Boden abgetragen wird, sondern trägt auch dazu bei, dass die Bodenfruchtbarkeit gefördert werden kann.“ Nachhaltigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewertung aller Maßnahmen. Denn der Nutzen des Anbaus von Industriepflanzen hängt sehr stark davon ab, ob es zu einer potenziellen Konkurrenz mit der Nahrungsmittelproduktion kommen kann, ob die Biodiversität und andere Ökosystemleistungen beeinträchtigt werden und welche Industriepflanzen und welche Bewirtschaftungsmethoden eingesetzt werden sollen.

Die Wissenschaftlicher wählten insgesamt 20 ein- und mehrjährige Pflanzenarten für weitere Anbauversuche aus, darunter auch wiederentdeckte alte Kulturarten wie Leindotter oder Färberdistel. Viele der Pflanzen sind mehrfach nutzbar. Aus den Samen des Nutzhanfs wird Öl und aus den Stängeln Fasern gewonnen. Darüber hinaus interessiert die Forschenden, welche Bewirtschaftungsmethoden sowohl mit dem geringsten Aufwand für den Landwirt als auch mit dem geringsten Eingriff in das Ökosystem verbunden sind. Dabei zeigte sich, dass vor allem die zum Standort passende Auswahl der Industriepflanzen ein entscheidender Faktor ist. Denn alle anderen notwendigen Maßnahmen, wie Bodenbearbeitung, Düngung, Unkrautbekämpfung, Bewässerung usw. hängen sehr stark davon ab, wie die Pflanze an den jeweiligen Standort angepasst ist. Ebenso muss die Ernte-Technologie auf die jeweilige Pflanzenart zugeschnitten sein. Für die Ernte von Industriepflanzen kommen oft andere Ernteverfahren zum Einsatz als für Nahrungspflanzen. Die Wissenschaftler passen daher die vorhandenen Ernteverfahren an die spezifischen Bedürfnisse an oder entwickeln auch neue Ernte-Methoden.

Europaweit wurden marginale landwirtschaftliche Nutzflächen erfasst und kartiert, auf denen Industriepflanzen, sozial-ökologisch und nachhaltigen Kriterien folgend, angebaut werden könnten. Alle Erkenntnisse aus den Kartierungsarbeiten fließen in eine auf der Projekt-Website öffentlich zugängliche Datenbank ein. Besucher können sich so über den Status von marginalen Landflächen in ihrer Region informieren. Sie können aber auch dabei helfen, die Qualität der Karte zu verbessern. Ergänzend gibt es auf der Website eine weitere Datenbank mit Informationen zu den 20 wichtigsten Industriepflanzen, die auf Marginalstandorten angebaut werden können. In Faktenblättern sind alle wesentlichen Informationen zu der jeweiligen Nutzpflanze zusammengefasst, angefangen bei ihren Boden- und Klimapräferenzen, über die Bodenvorbereitung und Aussaat, Wasser- und Düngebedarf, Krankheiten und Schädlingen, bis hin zu Erträgen und Verwendungszwecken sowie Besonderheiten zu Ernteverfahren und Lagerung. Ein zusätzliches Entscheidungssystem gibt einen schnellen und anschaulichen Überblick über die geeignetsten Industriepflanzen für die gegebenen klimatischen und geologischen Standortbedingungen und soll Landwirten bei der Entwicklung nachhaltiger Industriepflanzenanbausysteme auf marginalen landwirtschaftlichen Nutzflächen helfen.

Quelle: Universität Hohenheim / Delia Roscher

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Installationssystem alpex F50 PROFI: Verarbeiten ohne Kalibrieren

7. April 2021 - 16:44

Das alpex F50 PROFI System umfasst neben Mehrschichtverbundrohren auch hochwertige Fittings aus PPSU (Polyphenylsulfon) oder bleifreiem, entzinkungsbeständigem Messing. Die prägnanten Zähnchen der F-Pressbackenkontur geben dem System bereits seit 1993 eine klare Verpresskennzeichnung. Der Installateur benötigt keine zusätzlichen Hilfsmittel, um die Verpressung zu erkennen. Dadurch entstehen weder Mehraufwand noch zusätzlicher Abfall.

Neu ist ab sofort, dass das Kalibrieren während der Verarbeitung nicht mehr notwendig ist: Die O-Ringe sind durch ihre Größe und Lage in der Stützhülse standardmäßig geschützt. So geht die Rohrverbindung, vor allem bei den kleinen und häufig eingesetzten Nennweiten, wesentlich schneller, aber dennoch sicher von der Hand. Nach dem Ablängen mit der Rohrschere sparen Installateure einen Verarbeitungsschritt ein: Sie stecken den Fitting einfach auf und verpressen ihn wie gewohnt. Bei der Verpackung setzt FRÄNKISCHE auf die richtige Balance, um Anwenderfreundlichkeit sowie Hygiene zu gewährleisten. Optimal abgestimmte Verpackungseinheiten vermeiden unnötigen Abfall. Die wiederverwendbaren Universalboxen bewahren Fittings bis zur Montage sicher und staubfrei auf.

Quelle: FRÄNKISCHE / Delia Roscher

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Komfortlüftungsgeräte von Meltem mit Schalldämmung

6. April 2021 - 9:26

Die Schalldämmung gegen Lärmeintrag von außen beträgt bei wandintegriertem Einbau in der Installationsvariante U² bis zu 70 dB. Der Schallleistungspegel (Schallemission) der Geräte selbst (LWA) liegt bei LpA, 10 m² = 8,4dB(A). Das ist vergleichbar mit einem Atemgeräusch. Am Beispiel eines Schlafzimmers mit zwei Personen bei einer Luftleistung von von 30 m³/h ergibt sich ein äußerst geringes Eigengeräusch (Schalldruckpegel von 15,1 db(A)). Damit ist die fassadenintegrierte Komfortlüftung im Betrieb nahezu geräuschlos.

Quelle: Meltem / Delia Roscher

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Intelligente Steuerung von Netzanschlüssen energieintensiver Unternehmen

5. April 2021 - 7:52

Die neue Software regelt sämtliche Verbraucher und versorgt Elektrofahrzeuge, Heiz- und Kühlsysteme mit überschüssigem Sonnenstrom. Weil sie den Eigenverbrauch erhöht und die Lastspitzen kappt, können Unternehmen die Kosten für die EEG-Umlage und für die Bereitstellung der Netzanschlussleistung deutlich reduzieren. Geht man von einem Unternehmen mit Lastspitzen von 400 kW und einer durchgängig benötigten Last von 200 kW aus, würden zum Beispiel schon 20 Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit je 22 kW und einer Gesamtlast von 440 kW den Netzanschluss komplett überlasten. Die Steuerung von Schoenergie verhindert die zusätzlichen Netzgebühren in Höhe von durchschnittlich 100 Euro pro Kilowatt. So können bei dem Beispielfall mit 20 Ladesäulen Netzanschlussgebühren in Höhe von 4.400 Euro pro Jahr eingespart werden. Dabei kann man die Steuerung sowohl zur Vermeidung neuer Lastspitzen durch zusätzliche Elektrofahrzeuge als auch zur Senkung bereits vorhandener Lastspitzen einsetzen.

Über eine intuitive App kann man mit der Software weit über 100 Ladesäulen steuern. Für die Einrichtung der App, die Zuordnung der Fahrzeugprofile und die Kennzeichenerkennung verwendet Schoenergie eine vielfach erprobte Hardware, die auf einem Industriestandard basiert. Sie ist kompatibel mit Ladestationen von wallbe, Phoenix, KEBA und Schoenergie. Reicht der Netzanschluss trotz ökodynamischer Steuerung nicht aus, installiert Schoenergie zusätzliche Erzeugungsanlagen. Speicher und bei Bedarf auch Trafostationen und bindet sie in das Gesamtkonzept ein. „Die eigene Energieerzeugung ist die Grundlage, um die Energie im Unternehmen steuern zu können“, erklärt der technische Schoenergie-Geschäftsführer Volker Schöller.

„Schon bei kleinen Fuhrparks reicht der Netzanschluss oft nicht aus, um alle Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit voller Leistung zu laden“, ergänzt Schöller. Schoenergie hat daher ein ökodynamisches Ladekonzept entwickelt, das Solarstromanlagen und Batteriespeicher einbindet und die verfügbare Ladeleistung dynamisch an den aktuellen Stromverbrauch des Gebäudes anpasst. So kann man beispielsweise in der Frühstückspause die Elektrofahrzeuge laden, wenn die Produktion heruntergefahren ist. Bei einem großen Solarstromangebot in den Mittagsstunden lässt sich die Kühlung hochfahren. Das Ladeprofil und die Priorisierung der Elektrofahrzeuge können dagegen über die Nummernschilder oder eine Kartenautorisierung erkannt werden. Geschäftsführer-, Kunden- und Vertriebsfahrzeuge können beispielsweise tagsüber mit der maximal möglichen Leistung geladen werden, während man Service-Fahrzeuge nach Dienstschluss mit einer geringeren Leistung lädt und für Gabelstapler spezielle Bedarfe definiert.

Quelle: Schoenergie / Delia Roscher

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Neues BEMD Standardleistungsverzeichnis 2.0

1. April 2021 - 8:05

Das SLV 2.0 bietet einen aktualisierten Überblick zu allen drei Marktrollen (Netzbetreiber, Lieferant und Messstellenbetreiber) und Prozessen im Bereich der Energiemarktdienstleistungen. Zudem werden auch die Schnittstellen sowie Leistungen und Prozesse über das Standardleistungsverzeichnis hinaus dargestellt.

Der BEMD stellt allen Marktteilnehmern eine einheitliche, gleiche und faire Grundlage für Ausschreibungen, Angebote und Vergabeprozesse gemäß der derzeitigen Marktsituation zur Verfügung. In dem erneut eingerichteten und frei zugänglichen Webtool SLV 2.0 kann auf der Website des BEMD interaktiv in die Prozesse, deren Unterprozesse und dann bis auf die Einzelprozesse geklickt werden. Dabei werden nur die Hauptprozesse detailliert aufgeführt, Nebenprozesse wie Marketing nicht. Diese Darstellung erfolgt ähnlich wie bereits im ersten SLV, sie wurde jedoch aktualisiert.

Seit seiner Veröffentlichung 2017 hat sich das SLV zunehmend am Markt etabliert. Diverse Stadtwerke, Dienstleister und Berater, aber auch Softwareanbieter nutzen das SLV bereits für Ausschreibungen, Angebots- und Vergabeprozesse sowie für die Entwicklung von Lösungen. Das Standardleistungsverzeichnis 2.0 wurde im Januar 2021 fertiggestellt. Es kann ab sofort als Webtool unter https://www.bemd.de/services.php eingesehen und verwendet werden. Zudem wurde eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen rund um das SLV erstellt. In den kommenden Monaten wird das SLV 2.0 nun die Grundlage für die dritte Auflage der Transparenzinitiative Abrechnungssysteme (IT-Lösungen M2C) des BEMD e.V. darstellen, welche im November 2020 begonnen hat.

Quelle: BEMD / Delia Roscher

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CO2-Reduktion im Gebäudesektor noch zu langsam

1. April 2021 - 7:55

Die Mitte März veröffentlichten Zahlen des Umweltbundesamtes zeigen, dass der Gebäudesektor als einziger die Ziele aus dem Klimaschutzgesetz verfehlt. Etwa ein Drittel des deutschen Endenergieverbrauchs entfällt auf die Heizung- und Warmwasserbereitung. Während im Neubau bereits moderne und effiziente Heizungen verbaut werden, liegt die große Stellschraube im Gebäudebestand: Würde man veralteten Wärmeerzeuger in Deutschland gegen effiziente Gasheizungen austauschen, ließen sich jährlich mindestens 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Im Vergleich zum letzten Jahr wurden die CO2-Emissionen des Sektors nur um 3 Millionen Tonnen reduziert. „Um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen, dürfen wir uns keiner Technologie gegenüber verschließen“, sagte Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Gas. „Mit der Gasheizung haben wir eine bezahlbare und versorgungssichere Möglichkeit, die Dekarbonisierung deutlich zu beschleunigen. Wichtig dafür sind auch das Gasnetz und seine Weiterentwicklung. Die Pipeline bringt schon heute umweltschonendes Erdgas und morgen klimaneutrale Energie zu den Verbrauchern“, ergänzt Kehler.

Möglich wird das zum Beispiel durch Biogas, welches bereits heute in die Gasinfrastruktur eingespeist werden kann und dadurch klimaneutrales Heizen ermöglicht. Auch Wasserstoff spielt eine immer wichtigere Rolle im Heizungsmarkt. Dr. Andree Groos, Geschäftsführer der Vaillant Group erläuterte: „Die Heizgeräte sind schon heute darauf eingestellt, dass Wasserstoff und synthetische Gase beigemischt werden können. Insbesondere im Bestand, sehen wir großes Potenzial bei grünen Gasen.“

Dr. Thomas Engelke vom Verbraucherzentrale Bundesverband sah den Einsatz von Wasserstoff im Wärmemarkt eher kritisch, kontrovers diskutiert wurde aber vor allem die Frage nach der Finanzierung der energetischen Sanierung. Engelke forderte, die durch die CO2-Bepreisung entstehenden Kosten, zwischen Mietern und Vermietern aufzuteilen: „Mieterinnen und Mieter können nicht entscheiden, wann und wie die Heizung im Haus modernisiert wird.“ Für die Vermieter und Hauseigentümer entgegnete Gerold Happ, Geschäftsführer von Haus & Grund: „Insbesondere in Gegenden, in denen der Wohnungsmarkt nicht so angespannt ist, finden Vermieter künftig nur Mieter, wenn sie in klimaneutrale Heiztechnologien investieren. Die Kosten des CO2-Preises im Fall vermieteter Wohnungen müssen aber beim Verursacher – also dem Mieter – bleiben. Sie sind es, die über den Verbrauch entscheiden.“

Deutlich wurde aber auch, dass auf allen Seiten – bei Mietern, Vermietern, aber auch den Herstellern – der Wille da ist, die Dekarbonisierung des Gebäudesektors zu beschleunigen. Um die Wärmewende bezahlbar und sozial verträglich zu machen, setzt sich die Branche für den Einsatz einer Mischung verschiedener Energieträger ein. „Alle Karten auf einen rein elektrischen Einsatz zu setzen, führt in eine Sackgasse. Vielmehr müssen Technologieoffenheit und Marktkräfte gegeben sein“, ergänzt Kehler.

Quelle: Zukunft Gas / Delia Roscher

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Stationäre Brennstoffzelle von Bosch versorgt Bamberger Stadtquartier

31. März 2021 - 10:16

Am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) wurde ein Kleinkraftwerk auf Basis einer Festoxid-Brennstoffzelle (Solid Oxide Fuel Cell, kurz SOFC) in Betrieb genommen. Die zwei Meter hohe kühlschrankgroße Anlage erzeugt rund 10 Kilowatt Strom. Mit diesem kann der Strombedarf von mehr als 20 Vier-Personen-Haushalten im Stadtquartier um den Busbahnhof gedeckt werden. Diese stationäre Brennstoffzelle ist mit einem Wirkungsgrad von 60 Prozent für die Stromerzeugung und von mehr als 85 Prozent bei zusätzlicher Wärmenutzung anderen Energiewandlern gleicher Größe deutlich überlegen.

Die Stadtwerke Bamberg sehen in der Technologie eine nachhaltige Lösung für die Energieversorgung im Bestand und bei der Entwicklung neuer Quartiere: „Mit der Brennstoffzelle werden wir Erfahrungen sammeln, die künftig bei der Energieversorgung bestehender Gebäude und neuer Quartiere einen nachhaltigen Nutzen schaffen sollen“, sagt Dr. Michael Fiedeldey, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg. „Zugleich wollen wir die neue Technik für alle Bürger erlebbar machen. Deshalb stellen wir sie nicht in irgendeinen Keller, sondern mitten auf den ZOB als Verkehrsdrehscheibe für über 20.000 Menschen am Tag“. Auch Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke begrüßt die Kooperation und die bürgernahe Installation am Bamberger ZOB: „Wir sind stolz darauf, dass Bosch und die Stadtwerke Bamberg mit der stationären Brennstoffzelle eine klimafreundliche und gleichzeitig wirtschaftliche Technologie umsetzen. Diese innovative Energieversorgung ist ein wichtiger Baustein im Transformationsprozess des Wirtschaftsstandorts Bamberg, um für die Zukunft Arbeitsplätze zu sichern“. Sobald es die Situation wieder zulässt, wird das InnoLab am Busbahnhof regelmäßig für interessierte Gäste geöffnet sein. Experten der Unternehmen stehen dann Rede und Antwort. Einen virtuellen Blick in das Labor gibt es unter www.stadtwerke-bamberg.de/innolab.

Die produzierte Wärme nutzt eine Bäckerei am Busbahnhof zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung. „Der dezentralen Energieversorgung kommt mit der Energiewende eine große Bedeutung zu. Die stationäre Brennstoffzelle ist hervorragend für den Ausbau der lokalen Strom- und Wärmeversorgung in Stadtquartieren geeignet“, berichtet Dr. Wilfried Kölscheid, verantwortlich für die stationäre Brennstoffzelle bei Bosch. Die SOFC-Anlage wird von den Stadtwerken Bamberg mit Erdgas betrieben. Sie ist sehr leise und heute schon für Wasserstoff geeignet. Im Vergleich zum Strom-Mix in Deutschland spart ein SOFC-System selbst beim Betrieb mit Erdgas fast bis zu 40 Prozent an klimaschädlichen CO2-Emissionen. Wird die Brennstoffzelle mit Wasserstoff betrieben, fallen keine direkten CO2-Emissionen mehr an. Für Städte und Ballungszentren mit hohem Energiebedarf können die Anlagen daher die Energieversorgung nachhaltig sicherstellen, indem die Leistung der stationären Brennstoffzelle bedarfsgerecht geregelt werden kann. Außerdem kann die vorhandene Gas-Infrastruktur in Kombination mit vielen vernetzten Brennstoffzellen zur Entlastung des Stromnetzes genutzt werden.

Die SOFC-Anlage in Bamberg ist über die Bosch IoT-Cloud vernetzt: 20 Sensoren innerhalb der Brennstoffzelle liefern kontinuierlich Daten zu Stromproduktion und Betriebsstatus. Zukünftig können über die Cloud-Lösung verschiedene stationäre Brennstoffzellen miteinander zu virtuellen Kraftwerken vernetzt und durch intelligente, selbstlernende Software digital gesteuert werden. Dies schont Umwelt und Ressourcen.

Bis Ende 2024 will Bosch einen dreistelligen Millionenbetrag in die stationäre Brennstoffzelle investieren und SOFC-Anlage unter Real-Bedingungen erproben. Bereits heute betreibt Bosch mehr als 20 SOFC-Pilotanlagen an seinen Standorten in Bamberg, Homburg, Renningen, Schwieberdingen, Feuerbach und Wernau. Im Bosch-Werk Bamberg werden die besonders wichtigen Stacks für die Brennstoffzellen-Anlagen gefertigt.

Quelle: Bosch / Delia Roscher

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ICONIC AWARDS 2021: wodtke Pelletofen shogun erhält Auszeichnung

31. März 2021 - 7:55

Der Pelletofen zeichnet sich mit der neuen internetfähigen Q1 Regelung aus. Unterstützung bei der Bedienung erhält der Nutzer durch eine intuitive Menüführung über ein 4,2“ großes kapazitives Touch-Display. Einmal mit dem WLAN-Netzwerk verbunden ist eine Verbindung von überall per „my wodtke“ möglich.

Der serienmäßige Bluetooth Raumsensor, wodtke smart Home Controler „SHC01“, sorgt für einen effizienten, an die Gegebenheiten und Bedürfnisse angepassten Betrieb. Die Nennwärmeleistung beträgt 6 bzw. 8 KW mit einer stufenlosen Modelation auf 2 KW. Durch die Möglichkeit des raumluftunabhängigen Betriebs auch ideal geeignet für Häuser mit kontrollierter Wohnraumlüftung.

Formale Reduktion und Funktionalität treten beim Pelletofen shogun in den Vordergrund. Die Verkleidung mit dem Werkstoff Stahl hat eine starke puristische Ausstrahlung. Feuer und Stahl finden hier ihre Verbindung. Zusätzlich gibt es zwei Frontdekore in edler Sinterkeramik oder Speckstein zur Auswahl.

Quelle: wodtke / Delia Roscher

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Erstes Quartal 2021: Erneuerbare Energien deckten 40 Prozent des Stromverbrauchs

30. März 2021 - 15:01

Dies zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im Gesamtjahr 2020 hatten die Erneuerbaren Energien einen Anteil von 46 Prozent am Stromverbrauch. Zu Jahresbeginn 2020, der extrem windreich war, stammten sogar rund 52 Prozent. Dieses Jahr hingegen war es vor allem in den Monaten Januar und Februar in weiten Teilen Deutschlands ungewöhnlich windstill.

 „Die Stromerzeugung aus Wind und Sonnenenergie unterliegt wetterbedingten Schwankungen. Das ist normal“, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Die Zahlen führen uns aber vor Augen, wie wichtig die Entwicklung leistungsstarker Speichertechnologien ist, um Phasen mit ungünstigen Wetterverhältnissen ausgleichen zu können. Notwendig ist daher eine technologieoffene Förderung und eine nachhaltige Perspektive für Investitionen in Energiespeicher. Ein Hemmnis ist zudem die Doppelbelastung des gespeicherten Stroms, der aktuell zum einen bei der Einspeisung in den Speicher und ein zweites Mal bei der späteren Nutzung mit Gebühren belegt wird. Das ist weder nachvollziehbar noch zielführend.“ Auch beim Ausbau der Erneuerbaren brauche es mehr Tempo: „Insbesondere der Zubau der Windenergie an Land verläuft aktuell viel zu langsam. In den vergangenen drei Jahren ist er um fast drei Viertel eingebrochen. Um das Ruder herumzureißen, brauchen wir schnellere Genehmigungsverfahren, mehr Flächen für Windräder und eine Vereinfachung des Repowerings an bestehenden Standorten.“

 Dies bekräftigt auch Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW, zumal er davon ausgeht, dass der Stromverbrauch aufgrund einer wachsenden Nachfrage im Bereich der Elektromobilität und der Elektrifizierung von Industrieprozessen sowie durch die Verbreitung von Wärmepumpen in Zukunft deutlich steigen wird. „Umso wichtiger ist es daher, dass die Bundesregierung den bis 2030 geplanten Ausbaupfad für die Erneuerbaren Energien nach oben revidiert und die Voraussetzungen für eine neue Wachstumsdynamik der regenerativen Stromerzeugung schafft. Auch vor dem Hintergrund der zu erwartenden Anhebung des Klimaschutzziels für 2030 auf europäischer Ebene ist hier schnelles Handeln gefragt“, sagt der ZSW-Vorstand.

Die Zahlen im Einzelnen

Im ersten Quartal 2021 lag die Bruttostromerzeugung bei 152 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) – ein Rückgang von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 2020: 158 Mrd. kWh). Rund ein Prozentpunkt des Rückgangs ist auf den fehlenden Schalttag im Vergleich zu 2020 zurückzuführen. Dem stand ein Stromverbrauch von rund 145 Mrd. kWh gegenüber (Q1 2020: 147 Mrd. kWh).

Insgesamt wurden rund 58 Mrd. kWh Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt (Q1 2020: 77 kWh). Davon stammten gut 27 Mrd. kWh aus Wind an Land, gut 11 Mrd. kWh aus Biomasse, rund 7 Mrd. kWh aus Wind auf See, knapp 7 Mrd. kWh aus Photovoltaik und 4 Mrd. kWh aus Wasserkraft. Aus konventionellen Energieträgern wurden etwa 94 Mrd. kWh erzeugt. Im Vorjahreszeitraum waren es 81 Mrd. kWh.

Der Anteil Erneuerbarer Energien bezogen auf den Bruttostromverbrauch im ersten Quartal 2021 beträgt 40 Prozent. Den Ökostromanteil am Bruttostromverbrauch zu bemessen, ist die gängige Berechnungsgrundlage. Sie geht zurück auf europäische Vorgaben und steht im Einklang mit den Zieldefinitionen der Bundesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Bruttostromverbrauch bildet das gesamte Stromsystem eines Landes ab. Eine andere Möglichkeit ist, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung zu messen. Sie umfasst die gesamte in Deutschland erzeugte Strommenge, also auch die exportierten Strommengen. Der Anteil erneuerbarer Energien im ersten Quartal 2021 auf Basis der Bruttostromerzeugung beträgt 38 Prozent.

Quelle: ZSW / Delia Roscher

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Kostenlose Testgeräte von KRIEG-Luftreinigern in Schulen

30. März 2021 - 14:16

Um Hauptübertragungswege von Corona und die Ansteckung durch virenbehaftete Aerosole in Innenräumen zu minimieren, helfen professionelle Luftreinigungsgeräte. Der Arbeitsplatzspezialist KRIEG hat nun gemeinsam mit Experten der Filtrationstechnik und Strömungsphysik sowie vier Partnerschulen ein System entwickelt, das alle wissenschaftlichen und schulischen Anforderungen für die Filterung von Sars-Covid19 Viren erfüllt.

Untersuchungen zeigen: Die Kombination aus Lüften und dem Einsatz von professioneller Luftreiniger ist die effektivste Methode, ein so genanntes Superspreading-Event zu verhindern. Der Luftreiniger HEPASAFE aus dem Hause KRIEG besitzt einen nach der europäischen Norm EN 1822 geprüften HEPA H14 Hochleistungsfilter, der eine Filtereffizienz von mindestens 99,995 Prozent sicherstellt. Eine optimale Raumluft-Zirkulation ist durch den innovativen Luftauslasskanal möglich.

Die Geräte wurden bereits im Schulbetrieb getestet. Sowohl im normalen Unterricht als auch in Prüfungsstunden wurden die Raumluftreiniger als nicht störend und sehr gut bewertet. HEPASAFE wurde extra für die Anwendung in Schulen entwickelt und gewährleistet durch den flüsterleisen Betrieb, dass die Konzentration von Schülern und Lehrern nicht gestört wird. Durch ein einzigartiges Ansaug- und Ausblaskonzept wird dafür gesorgt, dass keine störenden Luftzug-Erscheinungen auftreten, ergänzt Andreas Krieg, Geschäftsführer von KRIEG.

Schulen, die Interesse an einem kostenlosen Testbetrieb haben, können sich über das Kontaktformular oder telefonisch unter 07033 9094681 melden. Für den Live-Betrieb vor Ort stellt das Unternehmen für eine Woche zwei Test-Luftreiniger zur Verfügung.

Quelle: KRIEG / Delia Roscher

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Zwischenbericht zur dena-Leitstudie

29. März 2021 - 14:41

Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben sich seit der ersten dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“ deutlich verändert. Deutschland hat ein Klimapaket mit ausgefeilten Regelungen auf den Weg gebracht und sich für Klimaneutralität im Jahr 2050 ausgesprochen. Auch die Zielsetzungen des European Green Deal und dessen mögliche Auswirkungen auf die europäischen und deutschen Klimaziele spielen eine wichtige Rolle.

Die Leitstudie gibt Einblick in die Arbeit auf der Suche nach Lösungen für ein klimaneutrales Leben und Wirtschaften bis zum Jahr 2050. Wissenschaftliche Institutionen und Gutachter begleiten die Studie. Dabei verfolgt sie einen systemisch integrierten Ansatz, der weit mehr als 100 Institutionen und Unternehmen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik sowie aus Zivilgesellschaft, Natur- und Umweltschutz einbezieht. Sie betrachtet die vier Sektoren Energiewirtschaft, Gebäude, Industrie und Verkehr. Drei Querschnittsmodule nehmen die Anforderungen einer Integrierten Energiewende in den Blick. Sie verbinden sektorenübergreifende Inhalte zu Energiemarktdesign, Transformation sowie Wirtschaft und Europa.

In der ersten Phase des Prozesses standen die Identifizierung von Kernthemen und offener Fragen sowie die Diskussion erster Ableitungen für die Sektoren im Vordergrund. Mit der Veröffentlichung des Zwischenberichts geht die Arbeit in die zweite Phase mit der Modellierung. Auf dem Weg zum Abschlussbericht im Herbst 2021 wird es öffentliche Formate zu einzelnen Fragestellungen geben.

Der Zwischenbericht zur dena-Leitstudie sowie weitere Informationen zum Arbeitsprozess, der Einbindung der Partner u. v. m. stehen Ihnen hier zur Verfügung: https://www.dena.de/dena-leitstudie-aufbruch-klimaneutralitaet/

Quelle: Deutsche Energie-Agentur / Delia Roscher

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„Sommertauglichkeit im Wohnbau“: Wissenschaftliche Fakten zur Sonnenschutztechnik

29. März 2021 - 10:02

Die Planung von transparenten Bauteilen wird durch den Klimawandel immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Dabei werden die Potenziale der Sonnenschutztechnik hinsichtlich Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, visuellen und thermischen Komfort sowie gesundes und leistungsförderndes Raumklima noch nicht vollständig ausgeschöpft. Denn Außen- und Innenbeschattungen, die sich an die klimatischen Gegebenheiten und individuellen Bedürfnissen anpassen lassen, können auf smarte Art und Weise den Energie- und Lichteintrag bedarfsgerecht regeln.

In der Broschüre „Sommertauglichkeit im Wohnbau“ steht der Mensch im Mittelpunkt: „Niemand baut ein Haus oder saniert seine Wohnung primär aufgrund der Energie- oder Umweltpolitik, vielmehr sind der Innenraumkomfort und das Wohlbefinden mit all seinen Aspekten ausschlaggebend!“, sagt Johann Gerstmann, der auch Sprecher des österreichischen Bundesverbandes Sonnenschutztechnik ist. Gute Luft, gutes Licht und eine angenehme Raumtemperatur sind die wesentlichen Komfortfaktoren. Und mindestens zwei davon stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sonnenschutztechnik. Die planerische Aufgabe von Solar- und Lichtmanagement transparenter Bauteile wird im ersten Teil der Broschüre diskutiert. Im zweiten Teil wird aus aktuellen nationalen und internationalen Studien renommierter Institute und Universitäten zitiert. Gerstmann sieht die Broschüre „als faktenbasierte Wissensplattform für alle interessierten Experten, Planer und Berater sowie für die gesamte Branche“.

„Während Gebäude immer weniger Energie fürs Heizen benötigen, steigt das Risiko der sommerlichen Überwärmung. Das gilt vor allem für den Bestandswohnbau im städtischen Bereich, der noch für ein kühleres Klima ausgelegt und kaum mit wirksamem Sonnenschutz ausgerüstet ist. Um dies in den Griff zu bekommen, gilt es – wie bei der Reduktion der Heizwärme – zuerst alle passiven Maßnahmen auszuschöpfen, bevor Klimageräte installiert werden“, ergänzt Wilhelm Hachtel, Vorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA). Variabler und vor der Verglasung angebrachter Sonnenschutz ist die effektivste grüne Technologie, hinsichtlich der Prävention gegen Überwärmung. Sie kann den Energieeintrag im Gebäude um bis zu 95 Prozent reduzieren – und das bei einer beeindruckend positiven CO2-Bilanz. Wirksamer Sonnenschutz kann damit den steigenden Energiebedarf für Gebäudekühlung in Grenzen halten und verhindert zudem das Aufheizen des Außenraums durch die Abwärme dieser Geräte, was vor allem im städtischen Bereich zum Tragen kommt.

Die Broschüre wird von den Verbänden auf ihren Webseiten zum Download angeboten. Liegen neue Erkenntnisse und Fakten vor, wird sie aktualisiert. Den Download finden Sie unter: www.ivrsa.de

Quelle: IVRSA / Delia Roscher

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Photovoltaik auf dem Norddach: Je flacher, desto besser

27. März 2021 - 8:52

Beim Bau des Einfamilienhauses von Familie Wehle in Horb am Neckar war eine Photovoltaikanlage erst nicht geplant, die alljährliche Stromrechnung änderte ihre Meinung: „Mit zwei Erwachsenen und einem Kind verbrauchen wir jedes Jahr konstant circa 3.500 Kilowattstunden Strom, und trotzdem steigt die Stromrechnung jedes Jahr deutlich an“, erklärt das Paar.

Für die Montage stand nur das Pultdach zur Verfügung. Pascal Bolsinger, Geschäftsführer des Fachbetriebes Adrex, Panasonic Solar Premium Installateur GOLD, beriet die Familie bei der Anlagenplanung. Bei Norddächern gilt: „Je flacher, desto besser.“ Bei steilen Dächern liegt die Nordseite zu lange im Schatten. Ein Neigungswinkel von sieben Grad sei die Grenze, noch flacher sollte das Dach nicht sein. Denn nur ab einer gewissen Neigung können Regen und geschmolzener Schnee abfließen, sodass ein Selbstreinigungseffekt gegeben ist. Das Pultdach von Familie Wehle erfüllt diese Anforderungen.

Bolsinger riet zu einer dachparallelen Anlage mit Panasonic-Modulen HIT® mit 7,3 Kilowattpeak Spitzenleistung, so könnten seine Kunden die Eigenversorgung mit Solarstrom optimieren. Dieses Mal wollte die Familie aber gleich für den Fall vorsorgen, dass sie ein Elektroauto anschafft. Deshalb entschieden sie sich, knapp unter 10 Kilowatt PV-Leistung installieren zu lassen. Mit exakt 9,92 Kilowatt Leistung konnten sie die anteilige EEG-Umlage umgehen. Diese künstliche Grenze besteht seit der jüngsten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht mehr. Seit Anfang Januar dieses Jahrs dürfen bis 30 Kilowatt Leistung ohne anteilige EEG-Umlage für den selbst verbrauchten Strom installiert werden, so dass der Ertrag in der Anlagenklasse nicht geschmälert wird. Adrex montierte 31 Module HIT® Kuro mit jeweils 320 Watt Leistung.

Das Norddach mit hohem Potenzial

Mitte Januar 2020 ging die Anlage in Betrieb. Die erste Jahresbilanz überrascht sogar den Photovoltaik-Fachmann Bolsinger: Zwischen dem 15. Januar und dem 31. Dezember 2020 erzeugte die 9,92-Kilowatt-Anlage 10.467,57 Kilowattstunden Solarstrom. Auf einem Norddach wohlgemerkt. „Wir rechnen normalerweise mit einem spezifischen Ertrag von etwa 1.000 bis 1.100 Kilowattstunden je Kilowattpeak“, sagt er. Den überdurchschnittlich hohen Ertrag führt Bolsinger auf die Heterojunction-Technologie von Panasonic zurück. Dabei werden Dünnschicht- und kristalline Solarzellen kombiniert. „Die Module arbeiten auch bei indirekter Einstrahlung und diffusem Licht immer noch sehr gut. In den warmen Sommermonaten zeigt zudem der äußerst geringe Temperaturkoeffizient der Panasonic-Module seine Wirkung.“ Die Bilanz von Familie Wehle im März 2021: „Wir hatten mit deutlich weniger gerechnet. Bis jetzt sind wir sehr zufrieden.“

Die Photovoltaik-Anlage ist an ein Stromspeichersystem mit 7,5 Kilowattstunden Speicherkapazität gekoppelt. Mit der Kombination Photovoltaik und Heimspeicher konnte die dreiköpfige Familie im ersten Betriebsjahr knapp 74 Prozent ihres Strombedarfs emissionsfrei solar decken. Da die Erzeugungskosten des PV-Stroms bei etwa 11 Cent je Kilowattstunde liegen, macht sich die Anschaffung auch auf der Stromrechnung bemerkbar. Außerdem freuen sie sich, dass sie mit dem Solarstrom jeden Tag CO2 einsparen.

Gründe für eine Installation auf dem Norddach gibt es also: Das Süddach ist schon mit einer Solarthermieanlage belegt, oder man entscheidet sich aus ästhetischen Gründen für eine Belegung von Süd- und Norddach. „Es gibt noch viel Potenzial auf der Nordseite“, sagt Pascal Bolsinger.

Quelle: Adrex / Delia Roscher

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„kontrovers – konstruktiv – klimafreundlich“: ENERGIETAGE 2021

26. März 2021 - 8:25

Zu den namhaften Mitveranstaltern zählen u.a. verschiedene Bundesministerien (BMWi, BMU, BMI), zahlreiche politische Verbände (GdW, VKU, DUH, BEE, BDH, ZIA, VDI etc.) sowie diverse wissenschaftliche Institutionen (Agora Energiewende, Fraunhofer Institute, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, Öko-Institut).

In über 60 Veranstaltungen mit mehr als 300 Referenten und Referentinnen decken die ENERGIETAGE 2021 ein vielfältiges und kontroverses Meinungsspektrum ab. Themen wie Gebäudesanierung, Wasserstoff, Emissionshandel, Wärmewende, Klimafolgeanpasssung und Populismus werden behandelt.

Ergänzt wird das umfangreiche Kongressprogramm der Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland durch digitale Netzwerkformate: So können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Gespräche und Diskussionen aus den Veranstaltungen fortsetzen und auch schon im Vorfeld der ENERGIETAGE neue Kontakte knüpfen und bestehende pflegen. Im Rahmenprogramm finden sich zahlreiche weitere Highlights wie Ausstellerpräsentationen, Pressekonferenzen und diverse Überraschungsformate wie das Yoga-Warm-up am Morgen.

Die ENERIETAGE 2021 finden vom 21.- 23. April, sowie vom 28.- 30. April statt. Die kostenfreie Anmeldung ist ab Mitte März unter www.energietage.de möglich.

Quelle: Berliner ENERGIETAGE / Delia Roscher

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„SOLARE WÄRME“ 2021: Solarthermie-Jahrbuch erscheint zum dritten Mal

25. März 2021 - 8:59

Die Solararchitektur spielt eine wichtige Rolle im diesjährigen Solarthermie-Jahrbuch. Dabei geht es vor allem um eine optisch ansprechende Integration der Solarkollektoren in die Gebäudehülle. Auch dieses Mal werden Leuchtturmprojekte vorgestellt, die sich sowohl durch eine durchdachte Energieversorgung als auch durch eine ansprechende Architektur auszeichnen. Ein Beispiel ist das Aquahotel in Radolfzell, das aus einem ehemaligen Wasserturm entstand. Oder das Studentenwohnheim in Dornbirn, in dessen Energiedach die solarthermischen und photovoltaischen Elemente so eingebaut sind, dass es wie eine homogene, geschlossene Fläche aussieht.

Aber Leuchtturmprojekte kann sich nicht jeder leisten. Wenn die Solarthermie möglichst viele Gebäude mit Wärme versorgen soll, muss die Architektur eine preisgünstige Bauweise ermöglichen, die sich an die örtlichen Gegebenheiten anpasst und auch auf bestehende Bebauungspläne Rücksicht nimmt. Im Jahrbuch findet man das Beispiel eines Einfamilienhauses in München, das sich in die Optik der Siedlung einfügen musste. Bauform und Dachausrichtung heben sich nicht von den Nachbarhäusern ab. Dennoch war ein Solardach möglich, das thermische und elektrische Energiegewinnung vereint.

„Um den Ausbau der Solarenergie zu forcieren, sind aber nicht nur die Architekten gefragt. Sondern wir brauchen auch Ideen und Konzepte für die Energieversorgung, damit umweltfreundliche Wärme- und Stromsysteme so kombiniert werden, dass sie die solare Energie möglichst effektiv ausnutzen“, sagt Detlef Koenemann, promovierter Physiker und Herausgeber des Solarthermie-Jahrbuchs. Deshalb arbeiten deutsche und österreichische Partner aus Forschung und Industrie gemeinsam am Projekt „Sol4City“, um integrierte solare Energieversorgungskonzepte für klimaneutrale Gebäude und Städte zu entwickeln. Am Beispiel zweier Projekte in Weinstadt und Ludwigsburg demonstriert die Arbeitsgruppe, wie diese Gebäude und Siedlungen aussehen könnten: Das solare Energieversorgungskonzept in Weinstadt basiert auf einer hydraulischen Verschaltung der zentralen Komponenten (Sole-Waser-Wärmepumpe, Eisspeicher, PVT-Kollektoren), die durch verschiedene Betriebsarten zu einer ganzjährigen effektiven Nutzung von Solarstrahlung und Umweltwärme führen sollen. Im Quartier in Ludwigsburg kommen dezentrale Sole-Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz, die über ein kaltes Nahwärmenetz Energie aus einem zentralen Eisspeicher und einem zentralen solarthermischen Luft-Sole-Wärmeübertrager beziehen.

Das Solarthermie-Jahrbuch SOLARE WÄRME ist für 12 Euro plus 2 Euro Porto erhältlich und kann gegen Rechnung über die Website www.solarthermie-jahrbuch.de bestellt werden. Bei größeren Bestellmengen sind Sonderkonditionen möglich.

Quelle: Solarthermie-Jahrbuch / Delia Roscher

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Brötje und EWE Baskets verlängern bestehende Partnerschaft

23. März 2021 - 11:49

„Stabile Partnerschaften sind die Wurzeln unseres Aufstiegs zum Spitzenclub der easyCredit BBL. Wir sind stolz, dass wir unseren Erfolgsweg auch zukünftig gemeinsam mit Brötje fortsetzen werden“, sagt Claus Andresen, Prokurist und Leiter Sponsoring /Vermarktung der EWE Baskets Oldenburg. Große Erfolge konnten in den letzten zehn Jahren der Partnerschaft gefeiert werden: Die Deutsche Meisterschaft 2009, der Pokalsieg 2015 und zuletzt der Einzug in das Pokalfinale 2020.

Brötje Geschäftsführer Heinz-Werner-Schmidt freut sich auf die nächsten Jahre als Exklusiv-Partner: „Wir drücken fest die Daumen und fiebern stets mit. Umso schöner ist der entstandene Erfolg. Davon ein Teil zu sein und den Aufstieg mitzugestalten ist großartig. Es werden sicherlich noch weitere Titel folgen.“

Quelle: Brötje / Delia Roscher

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Livestream zum Start der „Raustauschwochen 2021“

22. März 2021 - 11:20

Die Wärmewende verläuft weiterhin schleppend. Zwar sind die CO2-Emissionen des Gebäudesektors im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr weiter gesunken. Trotzdem ist der Wärmemarkt der einzige Sektor, der die Ziele aus dem Klimaschutzgesetz für 2020 verfehlt.   

Um die Modernisierungsquote weiter anzuheben, hat die Brancheninitiative Zukunft Gas die Aktion „Raustauschwochen“ ins Leben gerufen. Modernisierer, die sich während des achtmonatigen Aktionszeitraums für den Einbau einer modernen, effizienten Gasheizung entscheiden, werden von den teilnehmenden Energieversorgern mit großzügigen Zuschüssen belohnt – ob abgesenkter Preis für den Hausanschluss, Ölwechselprämie, Bonus für den Gasliefervertrag oder individueller Rabatt in Kombination mit der staatlichen Förderung. Mehr als 50 Energieversorger aus 12 Bundesländern sowie neun Heizgerätehersteller beteiligen sich gemeinsam mit dem Handwerk an der Aktion, die in diesem Jahr mit einem neuen Konzept startet. Bereits in den vergangenen Jahren ist es den Beteiligten gelungen, mehr als 19.000 veraltete Heizkessel gegen moderne Gasheiztechnologien auszutauschen, die über die gesamte Lebenszeit mehr als 1 Million Tonnen CO2 einsparen.  

Uwe Glock, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), Jens Langner, Geschäftsführer der BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH, John Werner, Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie bei Zukunft Gas und Charlie Grüneberg, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Zukunft Gas (Moderation) laden zum Livestream im Rahmen der digitalen ISH am 23. März 2021 von 13:00 bis 13:45 Uhr ein. Für die Teilnahme an der Veranstaltung können Sie sich hier online registrieren.  

Quelle: Zukunft Gas / Delia Roscher

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Ökostromanbieter rettet mit dem NABU acht Hektar Naturschutzgebiet

22. März 2021 - 9:50

„Wir haben diese Aktion ins Leben gerufen, um einerseits den NABU zu unterstützen und andererseits unsere Kundenkommunikation noch nachhaltiger zu gestalten. Und das hat sehr gut geklappt: Mit rund 21.000 Kundenportal-Registrierungen sparen wir künftig etwa 84.000 Seiten Papier im Jahr“, sagt Oliver Hummel, Vorstand der NATURSTROM AG.

Im Rahmen einer Aktion wurde für jeden Kunden/jede Kundin, die sich für eine Umstellung von Papierrechnungen auf digitale Kommunikation über das Kundenportal entschieden, ein Stück Land finanziert. Bis Ende Februar konnte so das angestrebte Teilgebiet von 83.000 qm vollständig erworben werden. Die Hügellandschaft bei Jena mit ihren blütenreichen Wiesen bietet wertvollen Lebensraum für gefährdete Wildbienen, Wiesenvögel und Schmetterlinge. Ab 2018 standen 195 Hektar dieses Naturschutzgebiets zum Verkauf. Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe konnte die Fläche u. a. durch die Kooperation mit NATURSTROM komplett erwerben. Der frühere Truppenübungsplatz bleibt nun eine sichere Heimat für seltene Vogel-, Insekten- und Pflanzenarten und wird zukünftig durch traditionelle Schafbeweidung besonders naturnah und nachhaltig gepflegt.

Quelle: NATURSTROM / Delia Roscher

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Smarter Heizkörperthermostat mit längerer Batterielaufzeit

22. März 2021 - 8:43

Über die App können auch konfigurierbare Heizprofile mit individuellen Temperaturverläufen eingestellt werden. Sie sorgen dafür, dass nur bei Bedarf geheizt wird. Homematic IP ist für seine Protokoll-, IT- und Datensicherheit vom VDE zertifiziert.

Neben der integrierten Fenster-auf-Erkennung kann das Gerät auch in Kombination mit einem Fensterkontakt eingesetzt werden: Beim Öffnen des Fensters wird die Temperatur automatisch herunter-, beim Schließen des Fensters wieder hochgeregelt. Das Gerät ist durch den Flüstermodus kaum hörbar und auch für den Einsatz in Schlafräumen geeignet.

Das Modell eTRV-C-2 mit der neuen Batterielaufzeit von fünf Jahren ragt nicht in den Raum hinein. Das geschlossene Gehäuse des für öffentlich zugängliche Räume konzipierte Modell verhindert zudem eine Bedienung oder Manipulation am Gerät und eignet sich so für Kleinbetriebe, Büros oder Arztpraxen.

Die Thermostate können jederzeit mit vielen weiteren Homematic IP Geräten verknüpft werden. Montage und Konfiguration erfolgen schnell und ohne Eingriff in die Heizungsanlage. Das baugleiche Vorgängermodell eTRV-C ist weiterhin mit einer Batterielaufzeit von typisch drei Jahren zu erhalten. 2019 ging das Produkt als Sieger im Test elektronischer Heizkörperthermostate der Stiftung Warentest hervor.

Quelle: Homematic IP / Delia Roscher

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