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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 10 Minuten 10 Sekunden

Höchstes Holzhaus entsteht in Norwegen

11. Dezember 2017 - 7:00

Errichtet wird das Gebäude vom Konzern Moelven, der Wohnungen und Büros, ein Hotel und einen Swimmingpool in dem Gebäude plant. Projektentwickler ist die Firma Hent, die nach Plänen des Architekturbüros Voll arbeitet. Die Fertigstellung des Hochhauses für Dezember 2018 angepeilt. Bisher sind 33 Meter erreicht. Das benötigte Holz soll aus lokalen Fichtenbeständen kommen.

"Die Konstruktion von Mjøstårnet ist eine Ingenieursleistung von Weltklasse", rühmt sich Moelven. Das Gebäude werde ohne Gerüste errichtet, trotz der Komplexität, die das Bauen in großer Höhe mit sich bringe. "Wir nutzen vor allem Kräne und ergänzen sie mit Aufzügen", sagt Investor Arthur Buchardt.

Er betont, wie klimafreundlich das Gebäude sein wird: "Studien einer Projektgruppe der Norwegischen Straßenverkehrsbehörde zeigen, dass das Gebäude 30 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht als ein Gebäude aus Beton."

Buchardt glaubt, dass der Gebäudesektor sich ähnlich wie die Autoindustrie entwickeln wird: "In 15 Jahren wird es nicht mehr erlaubt sein, Autos zu bauen und zu verkaufen, die mit fossilen Brennstoffen fahren. In ähnlicher Weise erwarte ich, dass klimafreundliche Materialien ein gesetzlich vorgeschriebener internationaler Standrad werden." Das Gebäude in Brumunddal solle andere inspirieren und zeigen, dass es möglich sei, große, komplexe Gebäude aus Holz zu bauen.

Mjøstårnet steht in Konkurrenz zum Projekt HoHo in Wien. Es wird mit 83 Metern geplanter Höhe eigentlich etwas höher sein als das norwegische Hochhaus. "Aber das HoHo ist kein reines Holzgebäude, sondern ein Holz-Beton-Hybrid", sagt Rune Abrahamsen vom Unternehmensteil Moelven Limtre. Limtre ist die norwegische Bezeichnung für Glulam, zu deutsch Brettschichtholz. Außerdem werde Mjøstårnet einen Monat eher fertig werden als das HoHo, sagt Abrahamsen.

Wie genau ein Holzhaus definiert wird, entscheidet das Council On Tall Buildings And Urban Habitats voraussichtlich diesen Winter. Möglicherweise werden das HoHo oder das Brock Commons in Vancouver mit ihrem Kern aus Beton nicht darunter fallen. Allerdings sollte Holz in so vielen Gebäuden wie möglich eingesetzt werden, egal, wie die Definition ausfalle, sagt Abrahamsen vermittelnd: "Wien und Vancouver sind herausragende Beispiele dafür, wie man hohe Einsparungen von Klimagasen durch die Kombination von Materialien erreichen kann." Quelle: Moelven / sue

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Interesse an Sanierungen bleibt hoch

10. Dezember 2017 - 7:00

Der Indexwert für den Austausch oder die Modernierung von Heizungen lag im November bei 252 Punkten. Im Oktober waren es noch 245 gewesen. Es ist das erste Mal seit Bestehen des Index', dass die Werte im November anstiegen.

Gewachsen sind auch die beiden anderen vom Index erfassten Bereiche "Dach & Dämmung" sowie "Fenster". Der Wert für Dächer und Dämmungen stieg von 128 auf 152 Punkte. Der Wert für die Anfragen zur Fenstersanierung stieg 146 auf 161 Punkte. Im Vorjahr waren die Werte für beide Segmente im November stark gefallen.

Der Deutsche Sanierungsindex DESAX wird von EnBauSa.de und "Dämmen und Sanieren" herausgegeben. Er soll für Transparenz im Sanierungsmarkt sorgen. Ein Indexwert von 100 bedeutet, dass im Durchschnitt genauso viele Anfragen eingegangen sind wie bei der Gründung des Index' im Jahr 2012. Die Auswertung und Veröffentlichung erfolgt monatlich. Quelle: DESAX / Effizienzhaus Online / sue

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Contractingpreis geht nach Blaustein

8. Dezember 2017 - 7:00

Das Kompetenzzentrum Contracting der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) und der Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg (BFW) haben die Auszeichnung dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Auf Platz zwei und drei kamen Projekte aus Stuttgart und Mannheim.

Die Wohnanlage unter dem Namen "Hofgut Blaustein" mit 89 Eigentumswohnungen kombiniere gekonnt innovative und bezahlbare Maßnahmen, so die Jury. "Die sieben Gebäude mit EnEV-Neubau-Standard sind unter anderem mit einem Blockheizkraftwerk ausgestattet und bieten ihren Bewohnern Mieterstrom an", berichtet Rüdiger Lohse, Leiter des Kompetenzzentrums Contracting der KEA und Jurymitglied. "Die Aufgabenteilung zwischen Bauträger und Stadtwerk ist darüber hinaus sehr gut auf andere Projekte übertragbar." In dem Projekt in Blaustein fungiert die Munk Immobilien als Bauträger, die Stadtwerke Ulm haben als Contractor das Projekt finanziert.

Nachhaltig wohnen auch in Stuttgart und Mannheim

Zweiter Gewinner ist die KWA Contracting für das Wohngebiet "Seepark" in Stuttgart-Möhringen. Die 33 Geschosswohngebäude auf einem ehemaligen Industriegelände verbrauchen ebenfalls sehr wenig Energie und sind an ein eigenes, neu verlegtes Wärmenetz angeschlossen. Die Wärme stammt aus einem Blockheizkraftwerk und einem Holzpelletkessel. Auf den dritten Rang kam umBAU² Turley aus Mannheim: Das Projekt des Mietshäuser Syndikats, einem Mietprojekt in Selbstorganisation, setzt auf eine gute Dämmung, Dreifach-Energiesparfenster, Photovoltaik und Solarthermie. Contractor ist die Heidelberger Energiegenossenschaft.

"Positive Beispiele innovativer und wirtschaftlich erfolgreicher Contracting-Projekte regen Bauträger und Projektentwickler zur Nachahmung an", beschreibt Gerald Lipka, Geschäftsführer des BFW Baden-Württemberg und Jurymitglied, den Zweck des Contracting-Preises. "Da die im BFW organisierten Unternehmen für 50 Prozent des Wohnungsneubaus in Deutschland verantwortlich sind, ist es wichtig, die Innovationskraft dieser Unternehmen anzuregen. Denn nur wenn im Wohnungsneubau mehr energetisch optimierte Lösungen umgesetzt werden, sind die Klimaschutzziele des Landes zu erreichen."

Sonderauszeichnungen gingen an vier innovative Projekte in Heilbronn (ZEAG Energie sowie DSG Invest), Emmendingen (Städtische Wohnbaugesellschaft Emmendingen) und Freiburg (EVB Energieversorgungsgesellschaft Bauverein Breisgau).

Die Jury bestand – neben Rüdiger Lohse von der KEA und Gerald Lipka vom Landesverband des BFW – aus Bernhard Hedrich, Abteilungsleiter der Kreissparkasse Ludwigsburg, Thomas Giel, Professor für Technisches Gebäudemanagement an der Hochschule Mainz und Dirk Schröder, Referat Energieeffizienz in Haushalten und Unternehmen des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg.

Den Energieverbrauch in Gebäuden senken

Das KEA-Kompetenzzentrum und der BFW wollen den Contracting-Preis BW künftig alle zwei Jahre vergeben. Er prämiert neu errichtete Gebäude oder Quartiere im Südwesten mit überdurchschnittlichen Energie-, Umwelt- oder Nachhaltigkeitsstandards, die mit Contracting-Unternehmen, Stadtwerken oder Energiedienstleistern umgesetzt wurden. Ziel des Preises ist es, die Dienstleistung Contracting bekannter zu machen und Innovationen zu fördern.

Energie-Contracting vermindert den Investitionsbedarf der Wohnungswirtschaft, entlastet sie von der fachlichen Planung und ermöglicht Gebäude mit hohen energetischen Standards. Von den mit Hilfe von Contracting realisierten intelligenten Energiekonzepten können auch bestehende Gebäude profitieren. So könnte Contracting verstärkt dazu beizutragen, den Energieverbrauch von Gebäuden im Südwesten zu senken.

Was ist Energie-Contracting?

Fehlendes Geld für die Investition, aber auch unzureichende technische Erfahrung bilden entscheidende Hemmnisse, vorhandene Energieeffizienzpotenziale auszuschöpfen. In dieser Situation ist Contracting ein wirkungsvolles Instrument. Contracting funktioniert so: Contractoren installieren mit eigenem Kapital die Energieversorgung in Gebäuden und garantieren den Eigentümern einen effizienten Betrieb.

Entlohnt werden die Wärme-, Kälte- und Stromdienstleistungen über einen festgelegten Zeitraum. Der Auftraggeber erhält Gebäude mit effizienter Anlagentechnik und hat einen "Kümmerer" an seiner Seite. Das finanzielle Risiko trägt das private Contracting-Unternehmen. Quelle: Kompetenzzentrums Contracting der KEA / sue

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Förderung für Stadtsanierung wirkt

8. Dezember 2017 - 7:00

63 Pilotquartiere wurden von 2012 bis 2017 begleitet und aufbereitet. Die Studie analysiert sowohl die Vielfalt der technischen Lösungen und deren Umsetzungen als auch die neuen Dialog- und Kooperationsformen, die die Förderung von integrierten energetischen Quartierskonzepten und Sanierungsmanagements durch das KfW-Programm 432 "Energetische Stadtsanierung" ausgelöst hat.

Baustaatssekretär Gunther Adler vom Umweltministerium sagt dazu: "Wir möchten mit der KfW-Förderung Akteure im Quartier unterstützen, die sich für eine sozialverträgliche Gebäudesanierung in Verbindung mit energieeffizienten Versorgungslösungen und klimafreundlichem Verbraucherverhalten einsetzen. Der Bericht unterstreicht, dass wir mit diesem innovativen Förderprogramm auf einem guten Weg sind. Dabei stärken wir nicht nur den Klimaschutz, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in den geförderten Quartieren."

Die Verfasser loben den integrierten Handlungsansatz der energetischen Stadtsanierung, der in den Konzepten im Mittelpunkt steht. Die entwickelten Maßnahmen beziehen sich auf die Gebäudesanierung, die Wärme- und Stromversorgung, die Nutzung Erneuerbarer Energien bis hin zur Mobilität und Verbraucherverhalten.

Handlungsbedarf sieht das Forschungskonsortium vor allem bei der Ansprache von ländlichen Kommunen, bei der Entwicklung von Maßnahmen für eine klimafreundliche Mobilität und bei der Verknüpfung des Sanierungsmanagements mit anderen Stadtentwicklungsprozessen. "Diese Anregungen werden wir aufgreifen und prüfen, an welchen Stellen wir in diesen Bereichen Unterstützung leisten können", so Adler.

Das Förderprogramm KfW 432 "Energetische Stadtsanierung" setzt sich zusammen aus den Förderbausteinen "Konzepterstellung" und "Sanierungsmanagement". Der vorliegende Bericht untersucht vor allem die Konzeptförderung. Seit 2011 wurden rund 760 Konzepte mit einem Zusagevolumen von rund 35 Mio. Euro gefördert.

Das Konsortium für die Begleitforschung wurde von den Stadtplanerbüros "Urbanizers" und "Plan zwei", sowie der KEEA - Klima- und Energieeffizienzagentur gebildet. Die Forschungsarbeit wurde durch das Institut für Bau-, Stadt- und Raumforschung wissenschaftlich begleitet. Quelle: BMUB / sue

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Energieversorger tricksen bei Solarpacht

7. Dezember 2017 - 7:00

Beim Schlusslicht Stadtwerke Hilden etwa machte der angenommene Fünf-Personen-Beispielhaushalt über eine Pachtzeit von 18 Jahren satte 8734 Euro Verlust. In anderen Orten hingegen konnte derselbe Beispielhaushalt ein Plus verbuchen – bis zu 869 Euro bei den Wuppertaler Stadtwerken.

"Pachtmodelle für Photovoltaikanlagen können finanziell attraktiv sein, das zeigen unsere Ergebnisse. Trotzdem ist es der Großteil nicht, und manch ein Pachtangebot der örtlichen Energieversorger ist schlicht inakzeptabel", sagt Udo Sieverding, Leiter des Bereichs Energie der Verbraucherzentrale NRW.

Die wirtschaftlichsten Modelle schnitten in der Untersuchung günstiger ab als die Finanzierung über einen Förderkredit und teils sogar als der Barkauf. "Dass das Pachten in manchen anderen Orten ein Verlustgeschäft von mehreren Tausend Euro ist, wird im Gesamtkonzert der lauten Werbebotschaften nicht immer deutlich genug, sondern kann darin schnell untergehen", sagt Sieverding. Die Verbraucherzentrale NRW prüfe daher rechtliche Schritte gegen die Darstellung finanzieller Vorteile in einzelnen Angebotsbewerbungen.

In ihren eigenen Angebotsrechnern legen manche der Energieversorger der Untersuchung zufolge zudem teils unrealistische Werte zugrunde. Dies gilt vor allem für den Anteil des Solarstroms, der im Haushalt selbst verbraucht werden kann. Dieser sogenannte Eigenverbrauch lohnt sich mehr als die Einspeisung in das Netz und ist deshalb mit entscheidend für die Wirtschaftlichkeit.

"Acht von neun Versorgern, die ihr Pachtmodell in Kooperation mit der Vattenfall Smarter Living GmbH umsetzen, rechnen ihre Angebote mit zu hohen Eigenverbrauchsquoten schön", berichtet Sieverding. Auch das am besten abschneidende Unternehmen in der Untersuchung zählt zu dieser Achter-Gruppe, überzeugt aber auch unter den realistischen Annahmen der Verbraucherzentrale NRW. Die anderen vier Energieversorger in der Stichprobe – darunter sowohl das Schlusslicht als auch eines der drei Unternehmen mit wirtschaftlichem Pachtangebot – kooperieren mit dem Dienstleister Greenergetic.

Für Verbraucher sei es ohnehin schwierig, die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen zu beurteilen, sagt Sieverding. "Bei Pachtmodellen kommt hinzu, dass sie als Rundum-sorglos-Pakete erscheinen können, das aber gar nicht immer sind", erklärt der Experte. So umfasst nur ein Teil der Pachtangebote auch Wartung, Instandhaltung und Versicherung der Anlage – bei den anderen kommen dafür noch Zusatzkosten auf die Haushalte zu. Für den Wirtschaftlichkeitsvergleich der Verbraucherzentrale NRW wurden diese deshalb ergänzt. Quelle: Verbraucherzentrale NRW / sue

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Dorf ist stolz auf den Photovoltaik-Hof

7. Dezember 2017 - 7:00

Der ehemals landwirtschaftlich genutzte Hof im Taubertal stand zum Verkauf. Wie vielen anderen Objekten in schrumpfenden Dörfern drohte ihm der Abriss. Die Bauherrin Martina Klärle wohnt in der direkten Nachbarschaft. Als Professorin für Landmanagement ist sie bekannt für ihre Arbeiten zu Standortfragen im Bereich der erneuerbaren Energien. Wie ihr Bruder, der Architekt des Projektes Rolf Klärle, ist sie in der Nähe aufgewachsen. "Unser gemeinsames Ziel war es, den Hof behutsam und ressourcenschonend umzunutzen und wieder mit Leben zu füllen", sagt Rolf Klärle.

Ein besonderes Augenmerk bei der Sanierung lag auf dem Energiekonzept. Die bestehenden Gebäude wurden grundlegend saniert und die Gebäudehüllen wärmegedämmt, um den Energiebedarf so niedrig wie möglich zu halten.

Die Grundversorgung mit Wärme erfolgt über eine zentrale Grundwasserwärmepumpe, für die der ehemalige Wasserbrunnen des Hofes wieder aktiviert werden konnte und der jetzt, wie früher, eine zentrale Rolle auf dem Hof einnimmt. Über ein Nahwärmenetz werden die einzelnen Gebäudeteile mit der Wärme versorgt. Eine intelligente Regelungstechnik bewirkt eine um etwa15 bis 20 Prozent günstigere Ausnutzung der Heizenergie gegenüber einer konventionellen Regelung. Das Bürogebäude ist mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die Büroräume können im Sommer auch gekühlt werden.

Konventionelle Module ästhetisch verbaut

Auf den großen Dachflächen der Scheune, Remise und des Bauernhauses wurden vollflächig 550 Quadratmeter PV-Module angebracht. Damit habe man zeigen wollen, dass gerade die in kleinen Ortschaften oft brach liegenden großen Dachflächen von Scheunen sinnvoll zur Energiegewinnung genutzt werden können, so die Bauherren.

Zum Einsatz kamen konventionelle Aufdach-Module, die aber nach besonderen Kriterien verbaut wurden. "Wir haben lange recherchiert, um mit kosteneffizienten verfügbaren Materialien eine schöne Ästhetik zu erzielen", sagt Architekt Rolf Klärle. Die Lackierung der Modulrahmen erzielt eine besondere Wirkung. Die beim Übergang der unterschiedlichen Dächer partiell entstehenden Restflächen sind mit farblich angepassten Blechen harmonisch ergänzt.

Die Solarflächen erzeugen den gesamten Strombedarf des Hofes und darüber hinaus noch einen deutlichen Überschuss, der ins Stromnetz eingespeist wird. Zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge stehen den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung.

Viele Materialien wurden wiederverwertet

Um den Anteil der grauen Energie möglichst niedrig zu halten und die Authentizität des Hofes zu bewahren, wurden viele vorhandenen Materialien wiederverwendet, darunter Kopfsteinpflaster, Altholz für Holzreparaturen, Natursteine, Treppenstufen, alte Rahmen und Türen. Die Dämmung aus Zellulose wurden außen auf die Fassaden aufgebracht. Die vorhandenen Natursteinfüllungen des Fachwerkes, Lehmfüllungen der Decken und die Kellergewölbe fungieren als wärme- und feuchteregulierende Massenspeicher.

Beim Projekt "Hof 8" sei eine selbstbewusste Sanierungsmaßnahme mit einem integralen Energiekonzept für den Plusenergie-Gebäudekomplex gelungen, heißt es in der Würdigung des Solarenergieförderverein Bayern. Die Arbeit setze für eine nachhaltige Weiterentwicklung des ländlichen Raums wertvolle Impulse und zeige, dass Photovoltaik zu einem ganz selbstverständlichen Baumaterial einer Gebäudesanierung werden könne. Die Kombination mit bestehendem Bruchsteinmauerwerk und neuen Holzfassaden verdeutliche die gestalterischen Potenziale marktüblicher Solartechnik.

Rolf Klärle freut sich über diese Anerkennung, mehr jedoch noch über die Resonanz der Bevölkerung vor Ort: "Es gab zu Baubeginn sehr viel Skepsis. Das hat sich seit der Fertigstellung sehr gewandelt. Der Ort identifiziert sich mit dem Projekt, er ist ein beliebtes Ausflugsziel und wird Besuchern stolz vorgeführt."

Zwei Anerkennungspreise für Hamburg und Kopenhagen

Die Jury des Solarenergieförderverein Bayern vergab beim diesjährigen Wettbewerb zudem zwei Anerkennungspreise, dotiert mit jeweils 5000 Euro. Sie gingen an das Aktiv-Stadthaus in Frankfurt am Main der HHS Architekten + Planer und EGS-plan. Das Aktiv-Haus sei ein herausragendes Projekt mit Pilotcharakter im verdichteten, innerstädtischen Umfeld mit einem ambitionierten Energiekonzept, so die Jury.

Die Copenhagen International School der Planungsgemeinschaft C. F. Møller Architects und ECIS), ein ein Neubau im Hafengebiet von Kopenhagen, wurde aufgrund seiner neuartigen farbigen Solarfassade geehrt.

Die besten Beiträge zur Gestaltung gebäudeintegrierter Solaranlagen und qualitativ anspruchsvoller Solararchitektur der über hundert Einreichungen aus aller Welt hat der Solarenergieförderverein Bayern zu einer Wanderausstellung zusammengestellt, die bei der Organisation kostenfrei ausleihbar ist. von Daniela Becker

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Klimaanpassung richtig geplant

6. Dezember 2017 - 7:00

"Bei der Entwicklung von neuen Siedlungs- und Gewerbegebieten oder beim Stadtumbau ist der Klimawandel zwingend zu berücksichtigen, daher spielen hier Stadtplanung und -entwicklung eine besonders wichtige Rolle", hießt es in dem Zeitschriftenbeitrag. Doch obwohl Anpassungskonzepte, Handlungsleitfäden oder Internet-Tools wie der "Klimalotse" vorliegen, scheitere eine Umsetzung oft in der Praxis des Planungsalltags.

Das Forschungsprojekt "Plan4Change – Neue Wege zu einer klimaangepassten Stadtplanung am Beispiel des Modellgebiets Quartier Feldmark" widmete sich daher dem Übergang von der Theorie eines Klimaanpassungskonzepts in die Praxis eines realen Planungsprozesses. Das Planungsverfahren der Stadt Bochum wurde vom Difu über drei Jahre wissenschaftlich begleitet.

Um die Erfahrungen aus Plan4Change auch anderen Kommunen zur Verfügung zu stellen und das Themenfeld Klimaanpassung in der Stadtentwicklung weiter zu stärken, wurde der Leitfaden "Klimaangepasste Planung im Quartier am Beispiel des Ostparks in Bochum" entwickelt. Er enthält Aussagen zur Ausgestaltung der Rahmenplanung, der Gestaltungsvorgaben, der Erschließungs- und Freiraumplanung, der Bauleitplanung und zur Kommunikation. Eine Besonderheit liegt – neben der intensiven Beschäftigung mit der Bauleitplanung – vor allem in der Darstellung von Ergebnissen eines realen Planungsprozesses.

Auftretende Hemmnisse im Planungsverfahren werden ebenso wie mögliche Lösungen aufgezeigt. "Damit steht Verwaltung und Politik der Kommunen praxisnahe Hilfe zur Verfügung, um Belange der Klimaanpassung in künftige Planungsprozesse zu integrieren", teilt das Difu mit. Quelle: Difu / sue

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Freiwillige für natürliches Dämmen gesucht

6. Dezember 2017 - 7:00

Der Praxistest ist Teil der Kampagne "Natürlich Dämmen – Klimaschutz zieht ein", die co2online gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe organisiert. "Eine fachgerechte Dämmung senkt die Heizkosten um 30 bis 40 Prozent. Und gut für den Klimaschutz ist Dämmen ohnehin", sagt Kampagnenleiterin Kristin Fromholz. "In unserem Praxistest geht es darum, Erfahrungen mit verschiedenen Dämmmaßnahmen allen zugänglich zu machen und weitere Hausbesitzer zum Dämmen zu motivieren." Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern können sich bis zum 31. Januar auf der Website des Projekts bewerben.

500 Euro weniger Heizkosten durch Dämmung

Die fachgerechte Dämmung von Fassade, Dach und Kellerdecke spart in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus rund 500 Euro Heizkosten im Jahr. Wie sich dieses Sparpotenzial erschließen lässt, zeigt der Praxistest Dämmung. Alle teilnehmenden Haushalte werden dazu eng betreut und vom Anfang bis zum Ende der Dämmmaßnahme begleitet: Nach der persönlichen Energieberatung zu Beginn folgen weitere Vor-Ort-Termine, in denen der Fortschritt in Interviews und auf Fotos dokumentiert und auch Hemmnisse und Probleme beleuchtet werden.

Alle Teilnehmer werden mit ihren modernisierten Gebäuden auf www.natuerlich-daemmen.info vorgestellt. Aus den Erfahrungen der Teilnehmer und Experten entwickeln co2online und die Deutsche Umwelthilfe eine Anleitung mit Tipps für eine gelungene Gebäudedämmung und stellen diese ebenfalls auf der Website allen Verbrauchern kostenlos zur Verfügung. Quelle: co2online / sue

Die beigefügte Infografik kann mit Quellenangabe ("www.co2online.de") honorarfrei zur redaktionellen Berichterstattung verwendet werden. Weiteres druckfähiges Bildmaterial gibt es auf www.co2online.de/presse.

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Erdtank versöhnt Solarthermie und Wärmepumpe

5. Dezember 2017 - 7:00

Während beim Forum neue Energiewelt Mitte November in Berlin und beim Forum Wärmepumpe vergangene Woche die optimistische Sicht der Ingenieure dominierte, waren beim HEA-Kongress, ebenfalls in Berlin, auch andere Töne zu hören. In der HEA-Fachgemeinschaft sind sowohl der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW vertreten als auch das Elektrohandwerk und die Geräteindustrie.

BDEW-Chef Stefan Kapferer durfte gleich als erster nach der HEA-Vorsitzenden Ute Römer reden und hielt mit seiner Skepsis gegenüber einer baldigen Umrüstung in Richtung von strombasierten Heizungssystemen nicht hinter dem Berg. Wärmepumpe oder Brennstoffzelle seien im Neubau in vielen Fällen "möglicherweise" ein attraktives Angebot – "aber im Bestand? In einer Großstadt wie Berlin, in einer Großstadt wie Hannover, Düsseldorf, Stuttgart?" Da glaube er nicht an groß angelegte Initiativen in den nächsten Jahren.

Eine neue Bundesregierung, sagte Kapferer, solle sich von der Hoffnung, es ließe sich alles über Ordnungsrecht regeln, verabschieden, und warnte vor "einer Art diktatorischem System". Notwendig seien kleinteilige Maßnahmen wie das Förderprogramm für elektronisch gesteuerte elektrische Durchlauferhitzer. Auch den geförderten Austausch von alten gegen moderne Gasheizungen hält Kapferer für sinnvoll. Im Wärmemarkt seien schon "große Fortschritte" erzielt worden. Dass Deutschland das 40-Prozent-Ziel der CO2-Minderung bis 2020 nicht schaffen werde, liege nicht am Wärmemarkt und auch nicht an der Energiewirtschaft: "Es liegt am Verkehrssektor."

BHKW-Strom speist Wärmepumpe

Matthias Goebel, Leiter Objektmanagement Deutschland bei Stiebel Eltron, sieht dagegen mit neuen planerischen Ansätzen durchaus weiteres Potenzial auch im Gebäudebestand von großen Städten. Als er seine Beispielprojekte vorstellte, hatte Stefan Kapferer den Kongress allerdings schon verlassen. Goebels nach eigenem Bekunden wichtigstes Vorzeigebeispiel ist eine einfache Wärmerückgewinnung aus Abluft mit Wärmepumpen. Beim Hamburger Wohnungsriesen SAGA ist das bereits verwirklicht, und Planungen in Frankfurt und München laufen.

Wie bei einem klassischen Abluftsystem wird Wohnraumluft aus innenliegenden Bädern abgesaugt. Bevor die Luft jedoch ins Freie geht, entzieht man ihr mit Wärmepumpen eine Energiemenge für den Warmwasserspeicher, die laut Goebel sieben bis zehn Prozent der gesamten Heizenergie des Gebäudes entspricht. Wenn die Anlage im Keller Platz habe, lägen die Mehrkosten zu einem klassischen System bei nur zehn Prozent. Als weiteren Ansatz nannte Matthias Goebel, den Strom aus Blockheizkraftwerken (BHKW) nicht ins Netz zu schicken, sondern eine Wärmepumpe damit zu betreiben. Das ist zwar nicht neu, könnte aber nach der großmaßstäblichen Verwirklichung im rekonstruierten Berliner Schloss mit einer 600-Kilowatt-Wärmepumpe mehr Nachahmer finden als bisher.

"Wir machen die Erde warm"

Der Star des HEA-Kongresses war jedoch Axel Popp, Geschäftsführer von Deematrix Energiesysteme. Sein nach unten offener Erdwärmespeicher mit der irreführenden Bezeichnung "eTank" ist das Herzstück eines Systems, das die Wärmepumpe mit der Solarenergie versöhnt. Das Beispiel einer energetischen Sanierung der Wohnungsbaugenossenschaft Märkische Scholle in Berlin-Lichterfelde fand auch beim Forum Wärmepumpe mit einem Vortrag Beachtung.

"Wir machen die Erde warm, sorgen dafür, dass sie warm bleibt, und holen uns die Wärme später wieder, wenn wir sie brauchen", beschrieb Popp das Konzept. "Erde" ist hier ein mit Kunststoffrohren durchzogener, nach oben und zu den Seiten hin gedämmter Bereich von 1,50 Metern Tiefe, für den neben vorhandenen Gebäuden Platz sein muss. Popp: "Wenn Grundstücksgrenze gleich Gebäudegrenze, können wir leider nicht weiterhelfen. Dann muss man halt ein anderes System nehmen." Im Neubau kommt der Erdspeicher direkt unter die Bodenplatte.

Jahresarbeitszahl bis zu 7

Die Quelltemperatur für die Solewärmepumpe, die dem Erdspeicher die Wärme fürs Beheizen und die Trinkwassererwärmung des Hauses entzieht, werde im Jahresschnitt um sieben bis zehn Kelvin angehoben, sagte Popp. "Und dann ist eben auch eine gemessene Jahresarbeitszahl zwischen 5 und 7 tatsächlich machbar."

Taco Holthuizen, der verantwortliche Planer für "Märkische Scholle", nannte beim Forum Wärmepumpe für dieses Projekt eine Jahresarbeitszahl von 6 und einen Primärenergiebedarf von knapp 13 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr – und das bei einem KfW-85-Dämmstandard. Die Wärmequelle fürs Regenerieren des Erdspeichers könne Solarthermie sein, aber auch Prozesswärme aus einem BHKW oder Industriebetrieb, aus einem Fernwärme-Rücklauf oder aus der Abluft.

Die monatlichen Wärmeversorgungskosten, sagte Popp, würden beim Beispielprojekt Märkische Scholle von 1,50 Euro auf 31 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche gesenkt. Hier sei auch eine Photovoltaikanlage und eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft Teil des Systems. Weitere Daten sind nach der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts im kommenden Jahr zu erwarten. von Alexander Morhart

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Für alte Öfen endet eine Übergangsfrist

5. Dezember 2017 - 7:00

Grundlage ist die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen, auch Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes genannt. Sie enthält eine langfristig angelegte Regelung, um den Anlagenbestand in Deutschland zu ertüchtigen und die gesundheitsschädlichen Emissionen von Staub und Kohlenmonoxid zu verringern. Die Regelung wurde bereits 2009 beschlossen. Für Anlagen, die vor 1975 errichtet wurden, lief die Übergangsfrist schon Ende 2014 ab.

Am 31. Dezember 2017 ist der Zeitpunkt zur Nachrüstung oder Außerbetriebnahme für Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kamin- und Kachelöfen gekommen, die zwischen dem 1. Januar 1975 und dem 31. Dezember 1984 errichtet und in Betrieb genommen wurden. Wenn durch eine Bescheinigung des Herstellers der Anlage oder durch eine Messung des Schornsteinfegers nachgewiesen werden kann, dass der Ofen die Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid einhält, darf der Betreiber sie weiterhin zur Beheizung des Aufstellraumes benutzen, ohne eine Nachrüstung vornehmen zu müssen.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Nicht unter die Regelung fallen:

  • nicht gewerblich genutzte Herde und Backöfen mit einer Nennwärmeleistung unter 15 Kilowatt
  • offene Kamine
  • Badeöfen
  • Grundöfen, also Einzelraumfeuerungsanlagen als Wärmespeicheröfen (Kachelöfen) aus mineralischen Speichermaterialien, die an Ort und Stelle handwerklich gesetzt wurden
  • Einzelraumfeuerungsanlagen in Wohneinheiten, deren Wärmeversorgung ausschließlich über diese Anlagen erfolgt
  • Kamine und Öfen, die vor 1950 errichtet wurden (historische Öfen)

Bei Fragen zur eigenen Einzelraumfeuerungsanlage kann der Schornsteinfeger oder die zuständige Behörde vor Ort weiterhelfen, empfiehlt das Bundesumweltministerium (BMUB). Außerdem finden sich alle Informationen zur eigenen Feuerstätte und den entsprechenden Fristen im Feuerstättenbescheid, der vom Bezirksschornsteinfeger nach einer Feuerstättenschau ausgestellt wird.

Neben dem technisch einwandfreien Zustand einer Feuerungsanlage für feste Brennstoffe wie Scheitholz spielt der ordnungsgemäße Umgang mit einer solchen Anlage eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Luftschadstoffemissionen. "Rauch und Geruch sowie gesundheitsgefährdende Schadstoffe als Folge einer schlechten Holzverbrennung haben negative Auswirkungen auf die Umgebung und sind nicht selten Anlass für Nachbarschaftsbeschwerden", teilt das BMUB mit.

Die Beratung durch das Schornsteinfegerhandwerk sowie umfangreiche Informationsangebote bei den zuständigen Behörden und im Internet böten viele einfache Hinweise und Tipps, wie man Kaminöfen und andere Holzfeuerungen ordnungsgemäß und somit emissionsarm betreibt. So spielt neben der Verwendung des richtigen Brennstoffes auch dessen Feuchtegehalt eine wesentliche Rolle. Außerdem muss immer eine ausreichend große Luftzufuhr gewährleistet sein, um ein optimales Verbrennungsergebnis zu erzielen. Quelle: BMUB / sue

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Discovergy installiert erste intelligente Gaszähler

4. Dezember 2017 - 7:00

"Obwohl es im Wärmesektor keine Pflicht zu intelligenten Gaszählern gibt, spüren wir gerade in diesem Sektor eine stark wachsende Nachfrage", sagt Joachim Lang, Vertriebsleiter der Aachener Discovergy. Im Strombereich hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren mehr als 24.000 intelligente Zähler verbaut. Sie verfügen über eine Kommunikationsschnittstelle, die eine Echtzeit-Visualisierung ermöglicht.

Jedoch: "Im Gassektor sind die Einsparpotenziale unserer Kunden wesentlich größer – umso wichtiger ist es, auch hier eine sinnvolle Visualisierung des Verbrauchs zu schaffen", sagt Lang.

Beim Blick auf andere europäische Länder fällt auf: Das Angebot für Gas Smart Meter in Deutschland ist stark ausbaufähig. Einer aktuellen Studie zufolge sind Italien und die Niederlande ähnlich wie im Strombereich die Vorreiter. Bis 2022 sollen insgesamt 62 Millionen Gas Smart Meter in Europa installiert sein. Der weltweite Markt wächst um voraussichtlich sieben Prozent pro Jahr auf ein Volumen von 2,27 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021, teilt Discovergy mit.

Seit Sommer ist das Unternehmen mit seinem Gas Smart Meter für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden auf dem Markt. Als Basis dient ein sogenannter mechanischer Balgengaszähler, der den Gasvolumenstrom per Verdrängungsmessung ermittelt – nach einem Patent aus dem Jahr 1878 von Emil Haas. Durch ein spezielles Zählwerk, das über einen Encoder verfügt wird der Zählerstand digitalisiert. Dieser Gaszähler wird mit dem Discovergy-Gateway Meteroit kombiniert – damit können Daten sicher ausgelesen und über das Web-Portal von Discovergy sowie die Smartphone-App visualisiert werden.

"Gerade Kunden wie etwa BHKW-Betreiber, Kliniken, Hotels oder Anbieter von Mieterstromlösungen, aber auch Privatkunden, die bereits Smart Meter für Strom einsetzen, haben uns immer wieder gefragt, wann der Gas Smart Meter von Discovergy kommt", sagt Vertriebsleiter Lang. "Heute sind diejenigen die Pioniere, die ihren kompletten Energieverbrauch transparent dargestellt bekommen. Und damit gezielt Kostensenkungspotenziale erschließen." Quelle: Discovergy / sue

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Verband stellt Forderungen zu Speichern

4. Dezember 2017 - 7:00

Die Nachfrage nach Solarstromspeichern steigt nach Informationen des BSW Jahr für Jahr kräftig. Gleichzeitig haben sich die Preise solarer Heim- und Gewerbespeicher nach aktuellen Erhebungen des Verbandes in den letzten vier Jahren halbiert. Führende Anbieter von Solarstromspeichern stammen aus Deutschland und exportieren ihre Produkte in alle Welt.

"Jetzt kommt es darauf an, den Markt für Solarstromspeicher weiter zu öffnen und zu beleben", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. "Ein starker Heimatmarkt für Speicher beschleunigt die Energiewende und ist Voraussetzung für den weiteren Erfolg und die Technologieführerschaft hiesiger Anbieter."

Als Einstieg in eine Speicherstrategie schlägt der BSW in seinem Papier eine Reihe von Sofortmaßnahmen vor, mit denen sich Speicher aus eigener Kraft am Markt behaupten könnten und die heimische Hightech-Branche ihre Spitzenposition ausbauen könne. Nicht hohe Zuschüsse seien dabei entscheidend, sondern der Abbau von Marktbarrieren. "Speicher sollten neben Erzeugung, Netz und Verbrauch endlich als eigenständiges Element des Energiesystems definiert und anerkannt werden", so Körnig. "Belastungen mit Steuern und Umlagen müssen abgebaut, netzdienliche Wirkungen dagegen honoriert werden."

Längst überfällig sei etwa die Abschaffung der EEG-Umlage auf die solare Eigen- und Direktversorgung, von der gespeicherte Solarenergie sogar teils doppelt betroffen sei – beim Einspeichern und beim Ausspeichern, wenn der Strom ins öffentliche Netz fließt. Außerdem sollten Speicher künftig gleichzeitig an allen Strommärkten teilnehmen dürfen, so die politische Forderung des Solar- und Speicherverbandes BSW.

Der BSW ist zuversichtlich, dass seine Wünsche in der Politik auf offene Ohren stoßen werden. Der Verband verweist dabei auf eine bereits zwischen Union, FDP und Grünen in den Sondierungsgesprächen erzielte Übereinkunft, Speichertechnologien "durch den Abbau von bürokratischen Hemmnissen sowie Umlagen und Abgaben voranzubringen und weiter zu fördern".

Körnig: "Wir erwarten, dass eine neue Bundesregierung diese Aufgabe sehr ernst nehmen wird. Jetzt entscheidet sich, wer bei dieser globalen Schlüsseltechnologie langfristig technologisch und industriell die Nase vorne hat."

Der Bundesverband Solarwirtschaft veranstaltet aktuell mit Unterstützung der Messe EES Europe eine Umfrage zur Lage und Entwicklung des Solarstromspeichermarktes, an der sich Branchenvertreter aller Wertschöpfungsstufen beteiligen können. Quelle: BSW / sue

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Schlaue Planung macht Effizienz preiswert

3. Dezember 2017 - 7:00

Das Architekturbüro Schneider+Schumacher hat zusammen mit der Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding einen standardisierten Wohnbautypus entwickelt, der nun zum ersten Mal im Frankfurter Stadtteil Oberrad realisiert wird. Die Architekten setzten zwei parallele, volumenoptimierte Wohnriegel mit Satteldach in die Mainauen – ganz im Kontext der umliegenden Bebauung.

Das Verhältnis von Gebäudehülle zum umbauten Raum ist energetisch günstig. Doch auch anderweitig haben die Architekten das Gebäude energetisch komprimiert: In dem Modellkonzept verzichteten sie auf einen Keller und setzten die gesamte Gebäudeerschließung mit Treppenhäusern vor die Fassade. Hierdurch reduzierten Sie das beheizte Gebäudevolumen auf die bewohnten Flächen. Der stete Wechsel zwischen Treppenläufen und den dazwischen gesetzten Balkonen rhythmisiert die Fassade und nimmt ihr die Monotonie der Länge. Für einen barrierefreien Ausbau ist es möglich, den Treppenläufen nachträglich eine Liftanlage beizustellen.

Modulares Prinzip für Kosteneffizienz

Den Wohneinheiten liegen einfache Konstruktionsprinzipien zu Grunde: kurze Technikleitungen, eine optimierte Haustechnik sowie ein systematischer Aufbau und sich wiederholende Bauelemente. Je zwei Wohnungen sind zu einer modularen Einheit zusammengeschlossen und werden über die außenliegende Treppe zugänglich. Beidseitig der Treppen sitzen geräumige Balkone. Man tritt ein und steht im Wohnzimmer oder der Küche. Unnötige Energiefresser wie eine Eingangsdiele oder lange Erschließungskorridore gibt es nicht.

Die Spiegelung des Wohnungsgrundrisses ermöglicht eine Konzentration der haustechnischen Versorgung. Alle Küchen und Bäder werden über zentral angeordnete Schächte versorgt. Die einzelnen Wohnungen sind in einem Vier-Raum-System angelegt. Es ermöglicht eine flexible Wohnungsgröße, indem jeweils ein Raum aus der benachbarten Wohnung hinzugeschaltet oder abgetrennt werden kann. Somit entstehen also Zwei-, Drei- oder Vier-Zimmerwohnungen. Das Untergeschoss dient als Tiefgarage. Mit diesem Konzept kommt das Projekt auf sehr schlanke 1090 Euro pro Quadratmeter in den wichtigsten Kostengruppen 300 und 400, also für den Bau und die technische Ausstattung.

Ziegelmauerwerk für erhöhte Energieeffizienz

Auch die Statik ist konsequent optimiert: Die gesamte Lastabtragung des Gebäudes findet über seitlich der Wohnungen liegende, querlaufende Stahlbetonschotten und längslaufende Stahlbetondecken statt. Die Wohnungswände selbst sind variabel konzipiert und in Trockenbauweise ausgeführt.

Die Außenfassade ist aller statischen Funktionen enthoben. Sie ist ganz der energetischen Optimierung der Gebäudehülle zugeordnet. Beim Mauerwerk aus Ziegeln setzen Bauherr und Planer auf den wärmedämmenden Hochlochziegel "Unipor W07 Coriso". Die Ziegel mit einer Stärke von 36,5 Zentimetern wurden im Dünnbettmörtel versetzt und außen mit einem mineralischen Putz versehen. Gleichzeitig passten die Architekten ihre Planung exakt auf das Format des Steins an. Alle Mauerwerksabschnitte sind so angelegt, dass man den Ziegel nicht schneiden muss und keine Sonderteile benötigt. In Summe erreichen die Architekten auf diese Weise mit einem monolithischen Wandaufbau einen U-Wert der Außenwand von 0,18 Watt Kelvin pro Quadratmeter.

Technische Gebäudeausstattung stark reduziert

Außerdem wurde eine Wärmerückgewinnung realisiert, die für Heizung und Warmwasser nutzbar ist. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt einen Großteil des benötigten Stroms ab, eine Frischwasserstation ermöglicht niedrige Systemtemperaturen. Die technische Gebäudeausstattung in den 46 Wohnungen ist auf das Notwendige reduziert und wird über zentrale Schächte kosteneffizient in den Wohnungen verteilt. Eine Fensterfalzlüftung verringert die energetischen Lüftungsverluste kontrolliert auf das erforderliche Maß.

Zugunsten geringerer Baukosten werden in Sachen Komfort und Energieeffizienz nicht ganz die Werte eines Passivhauses erreicht. Das energetische Konzept, zu dem auch Fenster mit 3-fach-Verglasung gehören, erreicht aber den Standard eines KfW-Effizienzhaus 55. Der errechnete Jahresheizwärmebedarf liegt bei 27 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die Miete betrage rund ein Drittel weniger als die üblichen Preise auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt, teilt die ABG Frankfurt Holding mit. Quelle: ABG Frankfurt Holding / sue

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Wenn Fenster aufklappen wie Zapfen

1. Dezember 2017 - 7:00

Zwar kann durch Jalousien und andere bewegliche Fassadenelemente die Licht- und Wärmedurchlässigkeit der Gebäudehülle optimiert werden, doch verbrauchen deren Elektromotoren ihrerseits Energie, um diese Systeme zu bewegen.

"Eine nachhaltige Architektur braucht dringend neue Werkstoffe, wenn sie künftig den hohen Anforderungen von Energieeffizienz und Klimaschutz gerecht werden will", sagt der Chemiker, Forstwissenschaftler und Materialforscher Cordt Zollfrank. Am Lehrstuhl für Biogene Polymere am Campus Straubing für Biotechnolgie und Nachhaltigkeit der Technischen Universität München (TUM) erforscht er die Grundlagen dafür. Sein Ziel ist es, Antriebselemente und Aktuatoren zu entwickeln, die ohne Energieverbrauch Signale in mechanische Bewegung umwandeln.

Gemeinsam mit Architekten, Bauingenieuren und Botanikern hat er zukunftsweisende Wege gefunden, wie sich mithilfe natürlicher Mechanismen die Energiebilanz von Gebäuden verbessern lässt. In einem gemeinsamen Artikel im Fachmagazin "Advanced Materials" berichtet das Team über den Stand der Forschung auf diesem Gebiet und zeigt die Möglichkeiten der Modelle aus der Pflanzenwelt auf.

Das Material ersetzt den Motor

Reife Kiefern- und Tannenzapfen schließen bei Regen ihre Schuppen, um den Samen zu schützen. Ist es dagegen trocken, öffnen sie sich und geben ihn frei. Bei dieser Bewegung spielt die Zusammensetzung der Zellwände eine wichtige Rolle. Sie setzen sich vor allem aus dem wenig quellfähigen Lignin und der gut quellenden Cellulose zusammen. Wegen der unterschiedlichen Ausrichtung der Cellulosefibrillen in den Geweben der Schuppen, krümmen sich diese Schuppen bei hoher Luftfeuchtigkeit nach innen und bei Trockenheit nach außen.

"Das Spannende daran ist, dass die Energie für diese Bewegungen nicht aus Stoffwechselvorgängen stammt, sondern allein auf physikalischen Mechanismen und Materialeigenschaften beruht", sagt Professor Zollfrank. Durch die Kombination von Materialien mit unterschiedlichem Quellvermögen ist es ihm bereits gelungen, solche biomimetischen Antriebselemente, genannt Aktuatoren zu entwickeln. Auch diese bestehen aus zwei Schichten von Materialien, die unterschiedlich viel Flüssigkeit aufnehmen und verhalten sich ähnlich wie das Vorbild aus der Natur.

Physikalische Grenzen überwinden

Bevor die Architektur sie in großem Stil einsetzen kann, müssen die Materialforscher und -forscherinnen noch ein Problem lösen, das mit der Vergrößerung zusammenhängt: Je größer die Zelle oder das Gewebe, desto länger braucht das Wasser, um durch ihre Poren nach innen zu dringen. Was bei einem Kiefernzapfen in zwei Stunden geht, würde bei einem Gebäude mehrere Jahre dauern. Um die Hydraulik von Kiefernzapfen für Anwendungen in der Architektur zu übertragen, muss folglich eine physikalische Grenze überwunden werden.

Alles eine Frage der richtigen Verbindung

Dazu schlägt Zollfrank eine Art Umstrukturierungsverfahren auf Materialebene vor. "Wir entkoppeln die Gewebegröße und bringen das Ganze auf Größe der einzelnen Zelle", erklärt er. Durch geschickte Querverbindungen entsteht so ein lockerer Zellverband, dessen einzelne Bestandteile sich dennoch wie einzelne Zellen verhalten und sehr schnell Wasser aufnehmen.

"Die Frage ist nun, wie solche Querverbindungen möglichst effizient gestalten und wie in beliebiger Größe hinbekommen", sagt Zollfrank. Für spätere praktische Anwendungen kann er sich aber auch poröse Polymermaterialien vorstellen, deren Poren mit einer extrem wasseranziehenden Flüssigkeit (Hydrogel) gefüllt sind. Daran arbeiten die Materialforscher bereits. Welche Lösung letztlich ihren Weg in die Architektur der Zukunft finden wird, ist damit nur noch eine Zeitfrage. Quelle: TUM /sue

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Dena öffnet jeden Tag ein Türchen

1. Dezember 2017 - 7:00

An anderen Tagen gibt es Angebote der Expertenliste und der KfW zu entdecken und kleine Sachpreise zu gewinnen. Hinter einem anderen Türchen wartet das neue Onlinetool des Dena-Expertenservice: Damit kann man kostenfrei die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen von Ein- und Zweifamilienhäusern berechnen. Eine weiteres Fenster enthält ein kostenfreies Webinar zum individuellen Sanierungsfahrplan für Wohngebäude.

In der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes finden Bauherren und Immobilienbesitzer 13.000 nachweislich qualifizierte Fachleute für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Initiiert haben die Datenbank das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, die KfW und die Dena. Sie betreut die Expertenliste seither.

Der Dena-Expertenservice bündelt Fachinformationen, Arbeitshilfen und Marketinginstrumente für Architekten, Energieberater und Handwerker. Experten finden zentral und themenspezifisch aufbereitet jederzeit Zugang zu verschiedenen fachlichen Inhalten, die ihnen die tägliche Arbeit vereinfachen. Quelle: Dena / sue

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Kongress blickt positiv auf die Fassade der Zukunft

30. November 2017 - 7:00

Innovative Bauweisen, die Digitalisierung und neue Wettbewerbssituationen sind Entwicklungen, die das Bauen von Morgen prägen werden. Aber was wird sich alles verändern am Bau? Auf diese Frage gingen die Referenten der Veranstaltung "Fassade der Zukunft" konkret und mit großem Fachwissen ein. Es wurden zahlreiche Informationen bereitgestellt, aktuelle Prognosen geliefert und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Besucher und Referenten hatten überdies zwischen den Vorträgen Gelegenheit für einen lebendigen Austausch. Moderiert wurde der Kongress von Prof. Dr. Andreas Kaapke, der kritisch, aber stets souverän und humorvoll durch das anspruchsvolle Programm führte.

Hoher Praxisbezug

Für besondere Praxisnähe sorgten die Vorträge, die unter dem Motto "Für Praktiker von Praktikern" standen. Drei Unternehmer aus dem Stuckateurhandwerk zeigten auf, wie sie ihren Markt entwickeln wollen.

Josef Steidle geht davon aus, dass die Fassade zukünftig mit noch mehr Technik ausgestattet sein wird, zum Beispiel mit Photovoltaikelementen für die Energiegewinnung. Längst gang und gäbe ist auch die Verwendung vieler neuer Materialien. Der Stuckateur ist allerdings zu oft auf die klassische Putzfassade fixiert und hat gegenüber Holz oder Alu-Verbundplatten seine Vorbehalte. Dabei verfügt der Stuckateur über ein großes Fachwissen und Detailkenntnisse, um auch mit diesem Materialmix richtig umgehen zu können. Steidle, der selbst das Stuckateurunternehmen Sauter in Singen führt und mit dem Branchenpreis "Stuckateur des Jahres 2018" ausgezeichnet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, in Zukunft die Fassade mit all ihren unterschiedlichen Komponenten komplett aus einer Hand anzubieten.

Frank Maurer, Stuckateur aus Wangen im Allgäu, geht sogar noch einen Schritt weiter. Er sieht in dem Bau von Häusern oder in der Aufstockung im Stahlleichtbau seine Marktchance. Ein Objekt hat er schon realisiert. Beim "Tag der offenen Tür" zeigten sich die Kunden vor allem vom Schallschutz begeistert. In Kombination mit einem WDVS bietet diese Bauweise auch unter energetischen Gesichtspunkten Vorteile. Die große Resonanz und das rege Interesse spornen ihn an, diesen Weg in Kooperation mit anderen Gewerken weiterzuverfolgen.

Stuckateur Jürgen Schmid aus Ebersbach macht sich für die energetische Sanierung stark. Darin sieht er einen "riesigen Markt", den es zu bearbeiten gilt. Damit dies gelingt, ist jeder Fachunternehmer aufgerufen, bei seinen Kunden die vorhandenen Vorurteile zurechtzurücken. Er selbst hat das bei einem Auftritt bei dem Privatsender RegioTV getan. Das Magazin "Bauen und Wohnen" bat ihn als Experte um eine sachliche Darstellung zur Dämmung aus Polystyrol.

Innovation: Trockenbau für die Fassade

Einen neuen Aufgabenbereich für den Stuckateur sieht Prof. Dr. Jochen Pfau von der Hochschule Rosenheim bei Fassaden in Trockenbauweise. Einen relativ einfachen Einstieg für ein Stuckateur-Unternehmen mit ihrer Trockenbaukompetenz stellt der Bereich "nichttragende Außenwand/Fassade" dar. Im Prinzip wird hierbei die heute im Wandbereich übliche Trockenbauweise um die Außenwände erweitert. Der Leichtbau bringt dafür viele Vorteile mit wie guten Wärmeschutz, gute bauakustische Eigenschaften, kurze Bauzeiten und Nachhaltigkeit.

Das Anforderungsprofil an eine Fassade ist sehr weitgespannt. Es reicht von Schallschutz über den Feuchteschutz bis hin zur Gestaltung. Um diesen Funktionen gerecht zu werden, bedarf es eines Qualitätsmanagements, das viele Aufgaben und Bereiche abdeckt. Dies machte Harry Luik deutlich und stellte auch Beispiele vor, wo dies nicht funktioniert hat. Der Architekt und Stuckateurmeister unterstrich, wie wichtig die Weitergabe von Informationen von der Geschäftsführung bis zum Mitarbeiter an der Baustelle ist.

Mit der Digitalisierung auseinandersetzen

Prof. Dr.-Ing. Christof Gipperich von der Hochschule Biberach legte den Zuhörern dringend nahe, sich schon jetzt mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Auch wenn der Anfang schwer ist, so schadet das Nichtstun. Schon heute ist der Einsatz von 3D-Visualsierungen und VR-Brillen (Virtual Reality) in der Praxis möglich. Damit wird sich auch der Zugang zum Kunden ändern. Zum Beispiel wird die Bemusterung auf virtuellen Bildern aufgebaut sein und Ausschreibungen nur noch digital erfolgen. Darauf muss der Unternehmer schon heute achten und einen Plan entwickeln.

Berufsstolz prägt das Image

Die Zukunftsfähigkeit eines Berufes hängt auch davon ab, wie die Mitarbeiter und Auszubildenden ihre Tätigkeit empfinden. Auf diesen Faktor der "Sinnstiftung" wies Dr. Roland Falk vom Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade hin. Der Berufsstolz prägt auch das Image einer Branche. Unter diesem Gesichtspunkt sind die Aktivitäten und Projekte des Bundesverbandes Ausbau und Fassade zu verstehen. Falk hob hier das Nationalteam der Stuckateure, den Wettbewerb "Stuckateur des Jahres", den Ausbildungsgang Ausbau-Manager oder das Kooperationsmodell von Meisterschülern und Architekturstudenten "Design und Funktion" hervor.

Wie die Zusammenarbeit zwischen Energieberatung und Fachhandwerkern funktionieren kann, zeigte Jürgen Leppig, Vorsitzender des GIH Bundesverbandes, auf. Gebäudeenergieberater sind Antragsteller für KfW-Förderungen und sorgen somit für die Aufträge für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Ein regionales Netzwerk mit Partnern aus dem Handwerk bietet wirtschaftliche Vorteile, sichert regionale Wertschöpfung und qualitätsvolle Ausführung. Voraussetzung dafür ist, dass der Kunde immer im Mittelpunkt steht.

Neue Produkte

Die WDVS Brandlisten der Feuerwehren unterzog Petra Kuhn vom Dämmstoffspezialisten IsoBouw einer kritischen Betrachtung. Sie zitierte dabei die Untersuchung von Werner Eicke-Hennig vom Energieinstitut Hessen. Das Fazit: Das WDVS mit Polystyrol ist ein extrem sicheres Fassadendämmsystem. Im zweiten Teil ihres Vortrags stellte die Produktmanagerin zwei Produktinnovationen vor: Die zweischichtige Fassadendämmplatte Duopor sowie die Dämmplatte Slim Fort für die vorgehängte hinterlüftete Fassade.

Biozide werden an der Fassade eingesetzt, um das Wachstum von Algen und Pilzen zu verhindern. Der Einsatz dieser Gifte gilt als nicht unproblematisch und soll durch Vorschriften eingeschränkt werden. Der Putzhersteller Saint Gobain Weber will bis zum Jahr 2019 auf Produkte mit Bioziden vollkommen verzichten. Das erfuhren die Kongressteilnehmer von Vertriebsleiter Udo Böhm. Mit der Aqua Balance Technologie verfügt das Unternehmen bereits über eine giftfreie Alternative, die sich in der Praxis bewährt hat.

Der Kongress wurde unterstützt von den Industriepartnern Gutex, IsoBouw und Saint-Gobain Weber sowie dem Bundesverband Ausbau und Fassade (BAF) und den Verband Gebäudeenergieberater Handwerker Ingenieure (GIH). Von Paul Dolt

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Sonnenenergie wird sichtbar

30. November 2017 - 7:00

Entwickelt wurde der Solar-Tower von HKW-Solar-Energiesysteme aus Höxter. "Es gibt aktuell noch keine vergleichbare Lösung auf dem Markt", erklärt Vertriebsleiter Arndt Peters. Der Solar-Tower passe in jeden Garten und biete auf kleiner Fläche genügend Raum, um Solarenergie zu gewinnen und einzuspeisen."Wir haben das NQR256A PV-Modul von Sharp aufgrund der kompakten Größe und hohen Leistung auf kleiner Fläche ausgewählt. Damit erzielen wir über alle vier Seiten des Towers gute Erträge für den Kunden", sagt Peters.

Das NQ-R256A ist ein monokristallines PV-Modul mit einer Effizienz von 19,8 Prozent. In der kompakten Größe von 1318 x 980 x 46 Millimeter bietet die Back-Contact-Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Solarzellen mehr Power bei geringerer Fläche. Denn bei herkömmlichen Solarzellen befinden sich die elektrischen Kontakte auf der Vorderseite, sodass es dort zu einer Abschattung durch die Metallbahnen kommt und ein Teil des Sonnenlichts ungenutzt bleibt. Bei der Back-Contact-Technologie von Sharp werden sie auf die Rückseite verlegt, was die Reflexionsverluste maßgeblich reduziert.

Bis zu fünf Kilowatt Leistung liefert der größte der drei verschiedenen Solar-Tower. Bei einem acht Meter hohen Mast erbringen 20 NQR256A-Module von Sharp eine Leistung von je 250 Watt, insgesamt also fünf Kilowatt. Der Solar-Tower ist optional bei gleicher Höhe mit 16 Modulen oder mit einer Höhe von sechs Metern und zwölf Modulen erhältlich.

Aufgrund der vertikalen Ausrichtung sinkt die Belastung der Solarzellen durch Schmutz, Staub oder Schnee. Zudem lassen sich die Module anwinkeln und damit besser zur Sonne ausrichten. Höhere Erträge können durch eine bessere Wärmeabfuhr (Belüftung) gewonnen werden. Der Tower ist mit anderen Stromerzeugern kombinier- und erweiterbar.

Auch bestehende Photovoltaikanlagen auf dem Dach lassen sich durch den Tower ergänzen. "Der Solar-Tower ist nicht als Konkurrenz zu einer Dachinstallation zu verstehen, sondern vielmehr ergänzend oder auch als Lösung für alle Fälle, in denen eine Dachinstallation beispielsweise nicht möglich ist", erklärt Arndt Peters.

Mehr als nur Stromerzeugung

Bei freistehenden Einrichtungen – von Wetter-, Fernmelde- oder E-Bike-Ladestationen bis zu abseits gelegenen Almhütten – lässt sich mit dem Tower ebenfalls Strom erzeugen. "Solarinstallateure profitieren mit dem Solar-Tower vor ihrem Geschäft von einer Direktwerbe- und Veranschaulichungsmöglichkeit für Kunden", wirbt HKW. Und Firmen könnten ihre umweltfreundliche Unternehmensausrichtung sichtbar machen. Denn Solarzellen auf dem Dach, seien für Besucher von Installationsbetrieben und Unternehmen nicht offensichtlich. Der Solar-Tower vor dem Haus zeige jedoch klar und deutlich: Hier wird Sonne mit Photovoltaik getankt. Quelle: HKW Solar Energiesysteme / sue

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Typhaplatte entwickelt sich weiter

29. November 2017 - 7:00

Bereits vor einigen Jahren hatten das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und das Unternehmen Typha Technik eine Bauplatte aus Rohrkolben entwickelt. "Das mit Magnesit gebundene Typhaboard bietet bei einer niedrigen Wärmeleitfähigkeit eine gute Festigkeit und Biegesteifigkeit. Es wird beispielsweise bei der Fachwerksanierung erfolgreich eingesetzt", berichtet Martin Krus vom Fraunhofer IBP in Holzkirchen.

Ausgehend von diesen Erfahrungen arbeitet das IBP jetzt an einem vergleichbaren Produkt für die Aufdachdämmung. "Für diese Anwendung muss die Rohdichte gesenkt und die Dämmwirkung weiter erhöht werden", sagt Krus. Mit an Bord bei dem gerade gestarteten Forschungsprojekt ist der Industriepartner Saint Gobain Isover, der im Anschluss die Markteinführung plant.

Die Typhaplatte punktet neben ihrer Dämmwirkung und Druckfestigkeit mit einem guten sommerlichen Wärmeschutz und gutem Schallschutz. Sie ist verhältnismäßig diffusionsoffen und kapillaraktiv. In ihrem Brandschutzverhalten ist sie einer Holzfaserplatte deutlich überlegen: Ähnlich wie das magnesitgebundene Typhaboard wird sie, wenn auch in etwas geringerem Maße, aufgrund ihrer Bestandteile Typha und Magnesit einen hohen Feuerwiderstand aufweisen und im Gegensatz zur Holzfaserplatte nicht glimmen.

Einen weiteren großen Pluspunkt bietet die Möglichkeit, sie am Ende ihrer Lebensdauer problemlos in den Stoffkreislauf zurückführen, also kompostieren zu können (cradle to cradle Prinzip).

Nachwachsender Rohstoff

Die unempfindliche Sumpfpflanze Typha wächst in natürlichen Reinbeständen und ist weltweit verbreitet. Ihre Blätter haben ein faserverstärktes Stützgewebe, ausgefüllt mit weichem, offenzelligen Schwammgewebe. Durch die Herstellung aus Blattpartikeln werden diese positiven Eigenschaften der Pflanze in das Produkt überführt und verleihen ihm Stabilität und eine gute Dämmwirkung.

Der hohe Inhalt von Polyphenolen in der Typhapflanze macht sie beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Der für die Herstellung der Typhaboards verwendete schmalblättrige Rohrkolben (Typha angustifolia) bildet äußerst dichte bis zu 3 Meter hohe Bestände. Pro Hektar ergibt das 15 bis 20 Tonnen Trockenrohstoff. Das ist vier- bis fünfmal so viel, wie hiesige Nadelwälder liefern. Daraus ließen sich jährlich circa 150 – 250 Kubikmeter des nachwachsneden Baustoffs herstellen.

Energiesparende Dämmplattenproduktion

Als Aufdachdämmsysteme aus nachwachsenden Rohstoffen sind Holzfaserdämmplatten gängig. Deren Herstellung benötigt viel Energie für das Trocknen beziehungsweise Härten. Magnesitgebundene Typhaplatten können dagegen nach dem Abbindevorgang einfach an der Luft trocknen. Herstellen und Verarbeiten lassen sie sich mit üblichen Werkzeugen und Verfahren. Rohrkolben und daraus hergestellte Produkte können leicht geschnitten werden, weil sie im Gegensatz zu anderen nachwachsenden Rohstoffen frei von Siliziumdioxid sind und dadurch die Messer nicht abstumpfen.

Von der Laboranlage zur Serienproduktion

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekts will das Forscherteam nun in einer Laboranlage kleine mineralisch gebundene Typhaplatten für eine Aufdachdämmung herstellten. Diese werden dann an einem Versuchstand unter Freilandbedingungen erprobt. Anschließend ist die Bewährung in der Praxis an einem realen Wohngebäude geplant. Im Zuge der Arbeiten wollen die Wissenschaftler das Produkt weiter optimieren sowie noch ausstehende technische Fragestellungen für eine industrielle Produktion klären, wie beispielsweise Qualitätssicherungsprozesse. Es wird eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,045 W/mK angestrebt.

Rohrkolben lassen sich in Niedermooren gut anbauen

Dass man Typha auf geeigneten Flächen gut anbauen kann, hat ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördertes Projekt bereits gezeigt. Ein Rohrkolbenbestand lässt sich innerhalb von zwei Jahren etablieren. Der Anbau von Rohrkolben ermöglicht eine standortgerechte, stabilisierende Nutzung von Niedermooren. Dadurch können trotz rentabel bewirtschaftbarer Flächen die natürlichen Moorfunktionen wie Nährstoff- und Wasserrückhalt gewährleistet sowie das Moor als wichtige Kohlenstoffsenke im Landschaftshaushalt wiederhergestellt werden. Außerdem eignet sich Typha dazu, nährstoffbelastetes Oberflächenwasser zu reinigen.

Bisher wird Typha allerdings nicht kommerziell angepflanzt, für die Produktion wird auf natürliche Vorkommen im weit entfernten Donaudelta (Rumänien) zurückgegriffen. Mittelfristig ist deshalb schon aus Umweltschutzgründen ein Anbau von Typha nahe dem zukünftigen Fertigungsstandort wünschenswert, teiltdas Netzwerk Energiewendebauen mit. Quelle: Energiewendebauen / sue

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EU-Ausschuss stimmt für mehr Bürgerenergie

29. November 2017 - 7:00

Für die Bürgerenergie relevant sind die Zusätze zur Erneuerbaren-Energien-Richtlinie in Artikel 21, der sich mit Prosumern beschäftigt. Dort wurde folgendes ergänzt: "Eigenverbraucher von erneuerbaren Energien dürfen selbst erzeugten Strom, der innerhalb ihres Gebäudes bleibt, ohne irgendwelche Gebühren, Entgelte oder Steuern verbrauchen". Das soll auch für gespeicherten Strom gelten.

Als Mengenbegrenzung werden wohl zehn Megawattstunden pro Jahr gelten, schätzt Sebastian Mang, Greenpeace EU-Energiereferent. Diese Grenze wird jedenfalls im nächsten, schon von der Kommission vorgeschlagen Absatz, genannt. Bis zu dieser Menge dürfen Prosumer nicht als Energieversorger mit dem damit verbundenen bürokratischen Aufwand eingestuft werden.

Weiter hat der Ausschuss in die Richtlinie geschrieben, dass Prosumer leichteren Zugang zu Finanzierung bekommen sollen und es Anreize für Gebäudebesitzer geben soll, ihren Mietern den Eigenverbrauch zu ermöglichen. Bei der Einspeisevergütung soll die Entlastung des Stromnetzes durch Eigenverbrauch berücksichtigt werden, hat der ITRE beschlossen.

Über die Richtlinie wird nun im Januar noch einmal im Parlament abgestimmt. Mang glaubt, dass die Änderungen zur Bürgerenergie durchgehen werden. Im März wird der Trilog sich dann abschließend mit der Richtlinie befassen. sue

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Speicher gehen in den Untergrund

29. November 2017 - 7:00

Anlass für das Symposium die Fortführung des Projekts ANGUS (Auswirkungen der Nutzung des geologischen Untergrundes als thermischer, elektrischer oder stofflicher Speicher). Das Wirtschaftsministerium fördert das Projekt bis Ende 2020 mit 6,6 Millionen Euro. Es wird vom Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) koordiniert. Die Verbundpartner kommen von der Hochschule Flensburg, von der Europa-Universität Flensburg, von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig.

Erste Beispiele und Konzepte für die Einbindung saisonaler Wärmespeicher wurden von Kai Radmann (Consulaqua Hamburg) für Hamburg, von Gregor Bussmann (Bochum) für Nordrhein-Westfalen und von Bas Godschalk (Arnheim) für die Niederlande präsentiert, wo diese bereits im größeren Maßstab eingesetzt werden.

Ein Schwerpunkt des Symposiums waren Wärmeversorgungskonzepte für Städte. Andreas Dahmke von der CAU stellte fest: "Die regenerative Wärme- und Kälteversorgung von Städten ist auch international einer der bedeutendsten Hebel für die Energiewende und einer der Schlüssel für den Kohleausstieg. Die Nutzung saisonaler unterirdischer Wärmespeicher eröffnet dabei die Möglichkeit, Wärmekraftwerke basierend auf fossilen Brennstoffen sogar schon mittelfristig teilweise ersetzen zu können".

Professor Sebastian Bauer, ebenfalls CAU, ergänzte: "Es existieren in Städten gerade in den Sommermonaten eine Reihe potenzieller Wärmequellen, deren Einbindung in die städtische Wärmeversorgung möglich wird, wenn saisonale Wärmespeicher verfügbar sind. Heute sind wir soweit, dass wir bei relativ geringer Raumbeanspruchung von weniger als zehn Prozent der oberen 200 Meter des geologischen Untergrunds Wärme- und Kältespeicher mit den entsprechend großen Kapazitäten errichten und deren Umweltauswirkungen, wenn auch mit gewissen Unsicherheiten behaftet, prognostizieren können."

Große Kapazitäten mit breiten Be- und Entladeraten

Grundvoraussetzung dafür sei jedoch ein großräumiges und nachhaltiges Wärmemanagement des Untergrundes, ist sich Bauer sicher. Wie die Projektarbeiten zeigten, könnten unterirdische Energiespeicher sehr große Speicherkapazitäten und ein breites Spektrum an Be- und Entladeraten bieten. Damit könnten diese Speicher auf unterschiedliche Arten in die Energiesysteme integriert werden und dort sowohl lang- als auch kurzfristige Speicherdienste erbringen.

Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg erklärte dazu: "Unterirdische Energie- und Wärmespeicher stellen bei der Energiesystemtransformation wesentliche Bausteine für eine 100-prozentige regenerative Energieversorgung dar. Sie können auch bei der Kopplung des Wärme- und Stromsektors einen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energiequellen leisten."

Joachim Wege von der Kanzlei Heiermann Franke Knipp unterstrich in der anschließenden Diskussionsrunde, dass nach seiner Meinung saisonale Wärmespeicher wie Dämmmaßnahmen betrachtet werden müssten, die Wohnungswirtschaft jedoch verbindliche gesetzliche Rahmenbedingungen bräuchte, um hier aktiv werden zu können.

CAU gründet Geo-Energie Kompetenzzentrum

"Der Einsatz unterirdischer Energiespeicher setzt einen nachhaltigen, geplanten und ressourcenschonenden Umgang mit dem geologischen Untergrund und damit die entsprechenden Planungsinstrumente voraus, um ungewollte Auswirkungen und Nutzungskonkurrenzen auszuschließen", sagte Professor Sebastian Bauer. Christiane Lohse und Bernd Kirschbaumer (beide Umweltbundesamt) betonten, dass bei einer verstärkten geothermischen Nutzung des urbanen Untergrundes zum Klimaschutz in der Stadt der Nachhaltigkeitsgedanke sowohl gegenüber dem Klima als auch den untertägigen Grundwasserressourcen gewahrt werden müsse.

"Da die Errichtung von urbanen Wärmespeichern kurzfristig möglich und aufgrund des Klimawandels auch gefordert ist, müssen die vorhandenen Kenntnisse und entwickelten Konzepte auch in die Anwendung gebracht werden", fasste Professor Andreas Dahmke die Diskussion zusammen. "Hierzu wird an der Universität Kiel derzeit das Geo-Energie Kompetenzzentrum gegründet, das als Ansprechpartner dafür dienen soll." Quelle: CAU / sue

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