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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 25 Minuten 34 Sekunden

Ultraleichte Panels mit erhöhtem Modulwirkungsgrad

1. Juni 2021 - 5:55

Beim glasfrei hergestellten Solarpanel sind die einzelnen PV-Zellen in Schindelform überlappend gefertigt. Dadurch können auf gleicher Fläche deutlich mehr Solarzellen untergebracht werden, wodurch sich der Wirkungsgrad des Solarmoduls erhöht. Sie sind auch für die Montage auf Balkonen prädestiniert. Beim Einsatz im Garten überzeugen die Module durch ihre leichte Handhabung.

Die Panels haben die gleiche Stabilität wie ein gerahmtes Glasmodul bei wesentlich geringerem Gewicht. Die Solarzellen sind durch eine solide ETFE-Beschichtung geschützt. Diese hat eine griffige Lupen-Struktur, die zusätzlich das Sonnenlicht bündelt. Das salzwasserbeständige ETFE-Material ist zudem optimal für den Marine-Bereich. Die hochwertige Verarbeitung der Solarmodule garantiert eine lange Lebensdauer.

Flächig auf das Fahrzeug verklebte flexible Standardmodule werden nicht hinterlüftet und verlieren Leistung, wenn durch Sonneneinstrahlung die Modultemperatur steigt. Dieser Nachteil flexibler Module wird bei den neuen LightAir Solarmodulen von GreenAkku durch den Rahmen und die damit verbundene bessere Belüftung behoben. Dabei verfügen sie je nach Größe über eine Nennleistung von 60 bis 160 Wp. Die LightAir Solarpanels können mit herkömmlichen Montagesets für gerahmte Module befestigt werden.

Die Panels sind ab sofort unter www.greenakku.de/lightair ab 119 Euro erhältlich.

Quelle: GreenAkku / Delia Roscher

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Umweltfreundliche Batteriezellen mittels KI

31. Mai 2021 - 5:55

Das Projekt unter dem Namen „KontElPro“ (Kontinuierliche Elektrodenproduktion) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil des Forschungsclusters „Intelligente Zellproduktion“ (InZePro) mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Weltweit steigt die Nachfrage nach Batterien. Sie sind eine Schlüsseltechnologie, beispielsweise für die Elektromobilität. Doch bisher kommen hierfür die meisten Batterien aus Asien, nur wenige werden in Deutschland produziert. Um das zu ändern, hat das Bundesforschungsministerium begonnen, die Förderung der Batterieforschung neu auszurichten.

Das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) arbeitet in einem Forschungsbund an einem Verfahren zur Produktion von Batterieelektroden. Diese sollen umweltfreundlich, wirtschaftlich und lösungsmittelfrei sein. Zu dem Verbund gehören neben dem ZSW das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM sowie das Fraunhofer-Institut für Werkstoff und Strahltechnik IWS.

Die Forschungsaktivitäten des ZSW mit seinen Verbundpartnern sind ein wichtiger Meilenstein für eine Batterieproduktion in Deutschland und Europa mit smarten, umweltschonenden sowie platz- und ressourcensparenden Elektrodenherstellungsverfahren. Das Herstellungsverfahren in Asien beinhaltet ein toxisches Lösungsmittel, welches als eine Elektrodenpaste auf eine dünne Metallfolie aufgetragen wird. Anschließend wird das Lösungsmittel der Paste in einem langen Trockenofen energieintensiv abgezogen. Im Projekt „KontEIPro“ steht dagegen die lösungsmittelfreie Elektrodenfertigung durch Extrusion und anschließendem Trockentransferverfahren im Mittelpunkt: Dabei kommen keine toxischen Substanzen zum Einsatz und energieintensive Trocknungsverfahren sind ebenfalls nicht Bestandteil der Prozesskette.

KI als Grundlage für Prozessoptimierung

Die Künstliche Intelligenz ist dabei die Grundlage für die Optimierung des neuen Herstellungsverfahrens. Durch die KI-gestützte Prozessleittechnik werden zusätzlich Zeit, Energie und Kosten eingespart. Das ZSW in Stuttgart wird dabei die selbstlernende KI zur Optimierung und Regelung der Einzelprozesse und des Gesamtfertigungsprozesses in der Elektrodenherstellung für Batteriezellen entwickeln. „Das ZSW forscht und arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Bereich KI und Maschinellem Lernen. Hier können wir unsere Methodenkompetenz und unser Know-how für noch mehr Nachhaltigkeit in der Energiewende einbringen“, erklärt Maike Schmidt, Leiterin des Fachgebiets Systemanalyse am ZSW. Das Fraunhofer IFAM arbeitet in diesem Projekt an der Überwachung und Steuerung der Extrusionsprozesse zur kontinuierlichen Produktion von Batteriekomponenten. Die Trockentransferverfahren für lösungsmittelfreie Batterieelektroden entwickelt das Fraunhofer IWS, das auch den Prozess mit Funktionen zur Überwachung und Steuerung ausrüstet. Das Fraunhofer ICT entwickelt und programmiert eine Datenbank zur Erfassung der Prozessdaten und stellt die Schnittstellen zur KI-Entwicklung bereit.

Gleichzeitig sollen die etablierten Prozesse um eine KI-basierte Inline-Prozesskontrolle und eine standortübergreifende, vernetzte Datenbank erweitert werden. Ziel ist es, Daten automatisiert auszuwerten und die Prozesse KI-gestützt zu modellieren, zu optimieren, zu steuern und zu überwachen. Bei Abweichungen greift die KI direkt in die Prozesssteuerung ein und regelt diese nach, um über den gesamten Prozessverlauf eine homogene und optimale Elektrodenqualität zu gewährleisten. „Mit neuesten KI-Methoden können wir alle wichtigen Einflussfaktoren auf die Qualität der Elektroden schon während der Fertigung erfassen, bewerten, regeln und damit eine gleichbleibende hohe Qualität der Elektroden über die gesamte Prozessdauer sicherstellen“ erläutert Anton Kaifel, Teamleiter des Bereichs KI und Maschinelles Lernen am ZSW.

Quelle: ZSW / Delia Roscher

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Dachfensterhersteller Velux garantiert Preisstabilität für 2021

28. Mai 2021 - 11:14

„Es ist uns bewusst, wie schwierig und herausfordernd die Planung von Projekten durch Preiserhöhungen in der gesamten Branche wird. Daher garantieren wir, dass der Velux Gesamtkatalog seine Gültigkeit behält und wir die darin angegebenen Preise im Jahr 2021 nicht erhöhen werden“, erklärt Jacob Madsen, Geschäftsführer von Velux Deutschland.

Eine möglichst hohe Zuverlässigkeit trotz der angespannten Liefersituation ermöglicht der Dachfensterhersteller mit einer fairen Verteilung der zur Verfügung stehenden Kontingente an alle Fachhändler*innen. Soweit dies im Rahmen der Kontingentierung möglich ist, werden die festen Lieferzeiten für die Standardprodukte eingehalten. So will Velux den notwendigen Bedarf für das bestehende Tagesgeschäft und Projekte bestmöglich abdecken.

„Wir freuen uns sehr über den beeindruckenden Absatz in diesem Jahr und bedanken uns bei allen, die sich täglich für den Erfolg der gesamten Bedachungsbranche so unermüdlich engagieren. Als verlässlicher Partner wollen wir auch in dieser Ausnahmesituation möglichst viel Planungssicherheit schaffen“, sagt Jacob Madsen. Eingeschlossen in die Preisgarantie sind sämtliche Ersatzteilpreise. Der eigenständige Geschäftsbereich Velux Commercial, der u.a. mit Modular Skylights und Jet mit eigenen Produkten und Preislisten agiert, ist davon ausgenommen.

Darüber hinaus hat das Unternehmen bereits umfangreiche Maßnahmen getroffen und hohe Investitionen getätigt, um die Produktion nochmals steigern und seine Rohstoffquellen sichern zu können.

Quelle: Velux / Delia Roscher

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BEE fordert Überarbeitung der Europäischen-Energien-Richtlinie

27. Mai 2021 - 10:07

„Um das neue EU-Ziel bis 2030 zu erreichen, müssen die bestehenden Richtlinien überarbeitet und um höhere Zielvorgaben und geeignete Rahmenbedingungen ergänzt werden. Alle Mitgliedstaaten müssen den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen und so den Anteil der Erneuerbaren-Energien am europäischen Energie-Mix deutlich erhöhen“, erklärt BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Mit dem neu festgelegten Ziel einer Treibhausgas-Minderung von mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 in der EU haben die europäischen Entscheidungsträger einen Pfad vorgegeben, der die Dekarbonisierung im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor schneller und stärker voranbringen muss.

Der Anteil der Erneuerbaren Energien müsse so festgelegt werden, dass er die Minderung der Treibhausgas-Emissionen effizient unterstützt. „Für das Jahr 2030 bedeutet das neue Minderungsziel einen EU-weiten Anteil von mindestens 45 Prozent Erneuerbaren Energien am Brutto-Endenergieverbrauch. Dafür braucht es verbindliche Ausbau-Ziele für Erneuerbare Energien auch auf der nationalen Ebene“, führt Peter weiter aus.

Außerdem müssten laut Peter bestehende administrative und regulatorische Hürden beseitigt werden: „Genehmigungsverfahren, Ausschreibungen, Finanzierungsinstrumente und Marktdesign müssen auf ein auf Erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem ausgerichtet werden. Bürgerenergiekonzepte wie Energy Sharing und Community Modelle haben dabei eine wichtige Rolle und steigern auch die öffentliche Unterstützung für die Energiewende. Auf keinen Fall dürfen in die Richtlinie Anreize für die Nutzung von fossiler oder atomarer Energie aufgenommen werden – auch nicht als „Brücke“. Es geht darum, die Transformation hin zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien beschleunigt voranzutreiben und so den Klimaschutz und regionale Wertschöpfung zu fördern“, erklärt Dr. Simone Peter abschließend.

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) / Delia Roscher

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Wie Betriebe Energiekosten senken können

26. Mai 2021 - 16:53

Die Möglichkeiten mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen zu schaffen, sind vielfältig. „Um Energie zu sparen, gibt es allerdings ein paar Stellschrauben, an denen fast jeder Betrieb drehen kann“, sagt Dr. Dominik Herrmann. Dies betrifft beispielsweise die Heizungsanlagen, die Beleuchtung, die Arbeitsplätze und Kühlräume, aber auch Druckluftanlagen sowie die gesamte IT. Zunächst gilt es, einen Überblick über den unternehmenseigenen Energieverbrauch zu bekommen und Lösungen für eine Reduzierung zu finden. „Es kann hilfreich sein, alternativ oder zusätzlich eine Energieeffizienz-Beratung aufzusuchen, die das Unternehmen auf mögliche Einsparpotentiale hin begutachtet“, empfiehlt der Experte der NÜRNBERGER Versicherung. Mögliche Maßnahmen zur Energiekostensenkung können beispielsweise eine Optimierung der Verdampfungs- und Kondensationstemperatur bei der Kühltechnik sein. Auch eine LED-Beleuchtung spart Energie. Mit dem richtigen Beleuchtungskonzept können in Handwerk, Gewerbe und Industrie die Energiekosten im Durchschnitt um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.

Wer für das Energiemanagement in seinem Unternehmen einen standardisierten Rahmen sucht, kann sich an einem Leitfaden, den das Umweltbundesamt zusammen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit entwickelt hat, orientieren. Hier finden Unternehmen aller Größen und aus jeder Branche Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung eines erfolgreichen Energiemanagements. Zudem zeigt der Leitfaden, wie der Zertifizierungsprozess zur Energiemanagementnorm ISO 50001 abläuft. „Auch wer keine ISO 50001-Zertifizierung plant, findet hier sinnvolle Tipps und Einsparpotenziale“, ergänzt Dr. Herrmann.

Die KfW unterstützt zudem Betriebe, die ihre Energiekosten reduzieren möchten. Die Förderangebote umfassen zum Beispiel Verbesserungen im laufenden Betrieb: Wer durch eine effizientere Technologie oder durch eine Sanierung des Firmengebäudes Kosten senken möchte, kann von der Förderung profitieren. „Aber auch der Austausch alter Heizungsanlagen und die Errichtung von Photovoltaikanlagen wird unterstützt“, erklärt der Experte. Abhängig vom konkreten Projekt erhalten Unternehmen entweder einen direkten Zuschuss oder einen Kredit ausgezahlt. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kfw.de/Energie-Umwelt/Förderprodukte.

Quelle: NÜRNBERGER Versicherung / Delia Roscher

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Individueller Sonnenschutz für angenehmes Raumklima

26. Mai 2021 - 16:30

Neben der Konstruktion eines Hauses spielt die individuelle Verschattung der Räume eine wichtige Rolle beim Sonnenschutz. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: außen- und innenliegender Sonnenschutz. Welcher der Richtige ist, lässt sich pauschal nicht sagen, die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen sind verschieden. Ob im Schlaf- oder Wohnzimmer, im Büro oder Bad – in keinem Raum sollte ein Sonnenschutz fehlen. Die Optionen einer Inneninstallation sind so facettenreich wie die Fenster selbst. Generell sind sie einfach zu montieren, günstig und frei wählbar in Bezug auf Farbe, Design, Material und Maße. Während Vorhänge und Gardinen im Wohnzimmer gerne etwas ausgefallener im Design sein dürfen, zählt im Bad vor allem die Funktionalität.

Ob Rollo, Plissee, Schiebegardine oder Vorhänge – La-Melle produziert für kleine und große Fensterfronten individuelle Sonnenschutz-Lösungen, die neben der Abdunkelung eines Raumes gleichzeitig Komfort und Designvielfalt bieten. „Generell werden an einen perfekten Sonnenschutz zwei Ansprüche gestellt. Er soll einen optimalen Lichteinfall zu jeder Tageszeit gewährleisten und vor unerwünschten Blicken schützen“, sagt Enrico Thurmann, Vertriebs- und Marketing-Leiter von La-Melle. Klassische Vorhänge und halb transparente Gardinen sind seit Jahrzehnten nicht nur ein schöner Hingucker, sondern dämpfen auch das Tageslicht. In ihren Farben und Mustern sind sie optisch häufig auf die restliche Einrichtung abgestimmt und können je nach Bedarf geöffnet und zugezogen werden.

„Wir empfehlen unseren Kunden gern einen 230 g schweren Dekostoff aus Polyester, der Tageslicht durchlässt, aber vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Er eignet sich hervorragend für den Wohn- und Essbereich, Kinderzimmer, Wintergärten sowie Büro- und Konferenzräume. Eine wasserabweisende Stoffqualität ist besonders in Feuchträumen, wie z. B. in der Küche, im Bad aber auch im Wellnessbereich und in Garten-, Sauna- und Poolhäusern, wichtig“, betont Enrico Thurmann. „Ein lichtundurchlässiger Stoff ist unverzichtbar in Schlafräumen.“

Klassischer Rollo oder flexible Plissees

Das Rollo hat sich dank moderner Fertigungstechniken und Materialentwicklungen in der Beliebtheit ganz oben gehalten. Nach Gardinen bieten Rollos einen flexiblen Sicht-, Blend- und Sonnenschutz. Mit wenigen Handgriffen sind sie vor bzw. in Fenstern montiert und können stufenlos vertikal von oben nach unten eingestellt werden. Doppelrollos gestatten sogar mit verstellbaren Lamellen im Stoff eine zusätzliche Feinjustierung des Lichteinfalls. Insbesondere in Fensterreihen erzeugen sie durch unterschiedlich hohen Aufzug und Einstellung der integrierten Streifen eine individuelle Helligkeit und Optik.

Plissees sind flexible Multitalente. Sie lassen sich stufenlos im Fenster bewegen und stellen eine echte Alternative zum Rollo dar. Plissees passen sehr gut in moderne Häuser, da sie oftmals über schlichte bzw. grafische Designs verfügen. Für das Bad oder die Küche sind ausgefallene Designs auf wasserabweisenden Stoffmaterialien gefragt.

Schiebegardinen werden gern vor großen Fensterfronten in Wohnzimmern bzw. Büroräumen eingesetzt. Die großen Stoffpaneele lassen sich individuell zur Seite verschieben und gewähren auf Wunsch einen freien Blick nach draußen. Lamellen-Vorhänge verfügen über viele schmale Stoffbahnen und lassen sich perfekt in eine moderne Raumgestaltung integrieren. Sie eignen sich im Vergleich zur Schiebegardine eher für kleine bis mittelgroße Fensterfronten.

Quelle: La-Melle / Delia Roscher

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Digitales Licht ermöglicht sinnvolles Lichtmanagement

26. Mai 2021 - 15:10

In den kommenden Jahren verbannt die EU nach der Glühlampe weitere Leuchtmittel mit zu hohem Stromverbrauch. Darunter auch der Klassiker: Die T8-Leuchtstofflampe ist heute noch in vielen Büros und Firmen im Einsatz. Ab 1. September 2023 wird sie in der EU nicht mehr in den Verkehr gebracht. Wer nur die Lampen austauscht, schöpft jedoch die Potenziale moderner Lichttechnik noch lange nicht aus: Der Gesetzgeber hat das erkannt und den Einsatz von Lichtmanagementsystemen in Bereichen, die nicht ständig genutzt werden, zur Referenztechnologie erklärt: Eine Lichtsteuerung wird als Mindeststandard vorausgesetzt. Unternehmen und Kommunen können Fördergelder zur Beleuchtungssanierung beantragen. Für mehr Barrierefreiheit gewährt die KfW privaten Haushalten Zuschüsse für Smarthome-Anwendungen, dazu gehört auch die Steuerung der Beleuchtung.

Mit sogenannten Mehrwertdiensten halten clevere Services Einzug in das moderne Gebäude. Dazu zählen etwa eine digitale Raumbelegung im Bürokomplex, die vorausschauende Wartung in der Industrie oder die Datenübertragung per Licht im Klassenzimmer. In Besprechungsräumen schaffen wählbare Lichtszenen wie „Diskussion“ oder „Präsentation“ die richtige Atmosphäre. Die Beleuchtung sammelt Nutzungsdaten, reagiert flexibel auf Veränderungen und versorgt den Menschen mit der jeweils optimalen Lichtqualität.

Um Räume nur so lange wie nötig und gewünscht zu beleuchten, kommen Sensoren für Tageslicht und Bewegung kombiniert mit Zeitschaltungen zum Einsatz. Ist gerade niemand im Zimmer, löscht die Steuerung automatisch das Licht. Wenn Wolken den Tageslichteinfall mindern, kann das Lichtmanagement das Beleuchtungsniveau erhöhen und danach wieder senken. Das ist komfortabel und effizient, denn LED-Leuchten mit Präsenzkontrolle und Tageslichtregelung sparen bis zu 80 Prozent Energie im Vergleich zu einer Altanlage mit Dreibanden-Leuchtstofflampen. Bei Neubauten funktioniert die Datenübertragung meist per Kabel. Funksysteme lassen sich unkompliziert im Bestand nachrüsten.

Lichtmanagement nach dem Konzept „Human Centric Lighting“ (HCL) unterstützt die natürlichen Phasen von Aktivität und Erholung und steigert dadurch auch das menschliche Wohlbefinden: Aktivierendes Licht am Morgen sorgt für einen guten Start in den Tag. Abends kommt der Mensch in entspannter Lichtstimmung zur Ruhe. Nach dem Vorbild der Natur gibt das Licht dem Körper wichtige Impulse, taktet die innere Uhr, fördert einen erholsamen Schlaf in der Nacht und mehr Vitalität am Tag.

Quelle: licht.de / Delia Roscher

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EU Green Week 2021: „Zero Pollution“

26. Mai 2021 - 14:34

Das Spektrum der Green Week umfasst alle relevanten Initiativen des europäischen „Green Deals“, beispielsweise die Klimainitiative, die Chemikalienstrategie sowie Initiativen in den Bereichen Energie, Industrie, Mobilität, Landwirtschaft, Fischerei, Gesundheit und Biodiversität. Die DEKRA ist als Partner der EU Green Week dabei. Für drei Partner-Events steuert DEKAR eigene Nachhaltigkeits-Expertise bei: klimaneutrale Logistik, Nachhaltigkeits-Beratung und Nachhaltigkeit beim Sport.

Im Rahmen der Green Week hält die DEKRA drei Webinare in englischer Sprache ab:

  • Klimaneutrale Logistik - Warum sich Organisationen um klimaneutrale Logistik kümmern müssen, 9. Juni 2021, Uhrzeit 14:00 - 15:00 Uhr https://www.dekra.com/en/webinar-climate-neutral-logistics/
  • Nachhaltiger Sport – Vermeidbare Emissionen langfristig reduzieren (gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg), 10. Juni 2021,14:00 bis 15:00 Uhr https://www.dekra.com/en/webinar-sustainable-sports/
  • Nachhaltigkeitsberatung für Anfänger – Ganzheitliche Einbindung von Lieferanten und Kunden (gemeinsam mit LIGANOVA), 11. Juni 2021, 14:00 bis 15:00 Uhr https://www.dekra.com/en/webinar-sustainability-for-beginners/

DEKRA rangiert schon heute mit dem Platinum-Rating von EcoVadis unter den Top-1- Prozent der nachhaltigen Unternehmen seiner Kategorie. Bis zum Jahr 2025 will das Unternehmen CO2-neutral sein und reduziert konsequent den eigenen ökologischen Fußabdruck. Zum anderen unterstützt DEKRA andere Unternehmen mit Expertenwissen und Services dabei, nachhaltiger zu wirtschaften, beispielsweise durch Nachhaltigkeits-Beratung, -Audits oder -Zertifizierungen nach anerkannten Standards.

Quelle: DEKRA / Delia Roscher

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Ästhetik trifft Elektro

25. Mai 2021 - 15:38

Flexible Wärme das ganze Jahr über und das unabhängig von der Zentralheizung: Die neue Elektro-Version lässt sich dank individuell einstellbarer Tages- und Wochenprogramme sowie integrierte Timer-Funktion einfach steuern.

Der Fina Lean Bar von Zehnder sorgt durch seine große Oberfläche für eine angenehme Strahlungswärme, die flache Bauform für ein besonders schnelles Aufheizen. Ein stufenlos höhenverstellbarer, verchromter Handtuchhalter ergänzt dabei die puristische Formensprache und sorgt für angenehm vorgewärmte Handtücher. Dank der glatten Oberfläche lässt sich der Design-Heizkörper besonders einfach und hygienisch reinigen. Der Elektrobetrieb ermöglicht das ganze Jahr über angenehm warme Handtücher, und zwar unabhängig von der Zentralheizung. Die neue Elektro-Version des Design-Heizkörpers mit eingebautem Heizstab RACY-C sorgt für höchste Flexibilität und noch mehr Komfort im Badezimmer. Die Fenster-offen-Erkennung sowie der niedrige Energieverbrauch im Stand-by-Modus (≤ 0,5 W) sorgen für energieeffizientes und komfortables Heizen. Die Steuerung erfolgt über ein separates, batteriebetriebenes Funksteuergerät, welches flexibel platziert werden kann. Auch eine Tastensperre ist bei Bedarf aktivierbar. Zehnder Fina Lean Bar entspricht außerdem der europäischen Ökodesign-Richtlinie und ist besonders energieeffizient.

Die rein elektrische Ausführung des Heizkörpers gibt es in fünf unterschiedlichen Modellgrößen: Bauhöhe 1300, 1500 und 1800 mm, sowie in der Baulänge 500, 600 und 700 mm. Damit erreicht er Leistungen von 350, 500 und 750 Watt. Verfügbar ist der Fina Lean Bar in nahezu allen Farben der Zehnder Farbkarte. Die Elektro-Version ist für einen Netzanschluss von 230 Volt geeignet und wird mit einem Anschlusskabel von 1,2 m mit Schukostecker geliefert. Die Lieferung erfolgt bereits montagefertig und enthält formschöne Wandkonsolen.

Quelle: Zehnder / Delia Roscher

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Smartes Dusch-WC

24. Mai 2021 - 8:50

Getreu dem Motto „Frische für den ganzen Tag“ begleitet PuraMotion bei der täglichen Intimwäsche. Neben der gängigen Bidet-Reinigung bietet das Dusch-WC auch eine sanfte Ladydusche an. Der sogenannte Extra-Modus dient zur vollständigen Reinigung. Dabei kann jeweils die Wassertemperatur und -menge oder Stärke des Wasserstrahls gewählt werden.

Extras wie die beheizbare WC-Brille, der Trocknen-Modus oder die Geruchsabsaugung sind fester Bestandteil bei PuraMotion, ebenso wie eine Sensorik-Sitzerkennung oder die Absenkautomatik des Deckels. Die Keramik ist randlos ausgeführt und gilt so als besonders hygienisch. Das Nachtlicht, das mit einem Sensor aktiviert wird, bietet eine gute Orientierung im Dunkeln. Steuern lässt sich das Dusch-WC entweder manuell am seitlichen Toilettenrand oder mit der Infrarot-Fernbedienung, die im Lieferprogramm enthalten ist. PuraMotion fügt sich durch sein dezentes Design in jedes Badezimmer ein. Die Qualität des Sanitärobjekts zeigt sich auch am DVGW-Prüfzeichen.

Quelle: Duschwelten / Delia Roscher

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Kleine Photovoltaikanlage mit großer Zukunft

21. Mai 2021 - 15:20

Die neue PV-Freiflächenanlage im interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet Vogelherd/Längenfeld in Straßberg misst gerade einmal 246 auf 21 Meter. 1.712 Module mit einer elektrischen Leistung von 720 Kilowatt peak produzieren mit Hilfe von Sonnenlicht rund 800.000 Kilowattstunden grünen Strom, die von Erdgas Südwest vollständig ins Stromnetz eingespeist werden.

Mit sogenannten PPA (Power Purchase Agreements) könnte die Anlage ein Zeichen für regionale Nachhaltigkeit setzen: PPA sind langfristige Verträge von Gewerbetreibenden mit Unternehmen, die Erneuerbare-Energie-Projekte auch ohne staatliche Förderung realisieren möchten. Unternehmen verpflichten sich langfristig zur Abnahme der regenerativen Energie und schaffen so auf Projektier- und Planungsseite die Sicherheit, dass die Kosten gedeckt werden, selbst wenn keine staatliche Förderung in Anspruch genommen werden kann. „In unserer Unternehmensstrategie sind Regionalität und Nachhaltigkeit tragende Säulen“, sagt Sandra Klingler, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Erdgas Südwest. „Deswegen sind Konzepte wie PPA für uns auch so interessant: Wir erzeugen direkt vor Ort erneuerbaren Strom und liefern ihn ressourcen- und kostenschonend in die Nachbarschaft. Das ist nachhaltig und für Unternehmen und deren Kundinnen und Kunden immer wichtiger.“

Für Straßberg bieten PPAs eine Möglichkeit, den erneuerbaren Strom direkt von der Anlage in die Unternehmen zu liefern. Markus Zeiser, Bürgermeister von Straßberg und Vorsitzender des verpachtenden Zweckverbandes Interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet Vogelherd/Längenfeld, ist von der Idee angetan: „Das Gewerbegebiet wächst seit vielen Jahren. Von Handwerksbetrieben über Küchenstudios bis zu Drogerieketten sind hier viele Firmen angesiedelt. Ich bin froh, dass wir mit der Verpachtung der Fläche dazu beitragen, dass vor Ort erneuerbare Energie erzeugt wird.“

Quelle: Erdgas Südwest / Delia Roscher

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Saubere Rohre halten Raumklima rein

20. Mai 2021 - 13:50

Kontrollierte Wohnraumlüftung trägt zu einem gesunden Raumklima bei, die Be- und Entlüftung schützt die Gebäudesubstanz und senkt den Heizbedarf. Bei richtiger Planung, Montage und Wartung, wie regelmäßigem Filtertausch, sind diese Systeme absolut sauber und hygienisch. Dazu tragen beim profi-air Rohrsystem von FRÄNKISCHE außerdem die glatten Innenschichten, die strömungsoptimierten Formteile und die antistatischen sowie antibakteriellen Rohrzusätze bei. Daher reicht es üblicherweise aus, das Kanalnetz nach fünf bis zehn Jahren zu überprüfen, ob eine Reinigung notwendig ist. Sollte diese erforderlich sein, ist sie durch die beim profi-air System gängige sternförmige Verteilung über Verteilerkästen mit Revisionsöffnungen einfacher möglich als bei stark verzweigten Anlagen.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Fielers & Danilov Dynamic Solutions bietet FRÄNKISCHE nun eine eigene Reinigungslösung an: Das profi-air-classic Reinigungsset SaWi. „Wir haben das erste System entwickelt, das auf einem intelligenten Saug- und Wischkonzept basiert. Dieses ist perfekt auf unsere profi-air Komponenten abgestimmt, einfach anzuwenden und absolut schonend“, erklärt Michael Hümpfner, Leiter Produktmanagement im Geschäftsbereich Haustechnik bei FRÄNKISCHE. In zwei Schritten lässt sich das System anwenden:

Schritt 1: lose und grobe Verschmutzungen wegsaugen

Erst Saugen, dann Wischen (SaWi). Zunächst wird die Zugeinheit an das Zug- und Sicherheitsseil montiert und die Revisionsöffnung am Verteiler oder am Luftdurchlass ins profi-air classic Rohr eingeführt. Am anderen Ende der Leitung schließen SHK-Handwerker*innen einen handelsüblichen Staubsauger mittels eines Adapters an, der die Zugeinheit ansaugt und langsam durch das Lüftungsrohr gleiten lässt. Durch die erhöhte Luftstromgeschwindigkeit zwischen Wandung und Zugeinheit werden lose und grobe Verschmutzungen nach vorne geblasen. Zusätzlich unterstützen die Vibrationen der Zugeinheit das Ablösen der Verschmutzungen von der Wandung. Die Kombination dieser Funktionen ist so effektiv, dass der Saugvorgang das Rohr schon zum größten Teil reinigt.

 

Schritt 2: feine Partikel herauswischen

Ist die Zugeinheit am anderen Ende des Rohrs angekommen, nehmen Installateure diese ab und montieren den Schaumstoffmolch, über den sie Reinigungstücher stülpen.

Diese lassen sich bei Bedarf zusätzlich mit Desinfektionsmittel befeuchten. Partikel, die

noch an der Wandung haften, wischt der Schaumstoffmolch heraus. Durch seine Profilierung entstehen Vertiefungen im Reinigungstuch, in denen sich der feine Schmutz sammelt. FRÄNKISCHE empfiehlt die Nutzung von zwei Zug- und Sicherheitsseilen. Somit kann

der Reinigungsprozess bei Bedarf wiederholt und die Wischeinheit vor- sowie zurückgeschoben werden. Das Zug- und Sicherheitsseil von FRÄNKISCHE ist so optimiert, dass nur eine geringe Reibung zwischen Seil und Lüftungsrohr entsteht. Dadurch lassen sich bis zu 15 Meter lange Strecken reinigen.

Das Reinigungsset ist für profi-air classic Rohre der Nennweite 63 und 75 erhältlich. Es umfasst in einem Koffer Stopfen und Adapter für profi-air classic Rohre, Tuch-Stülper, Adapter für Luftdurchlässe in 125 mm und 100 mm, Zugeinheiten, Reinigungstücher mit Aufbewahrungsboxen und Schaumstoffmolche. Außerdem sind im Set zwei 10 mm starke Zug- und Sicherheitsseile mit 30 m Länge inklusive Karabinerhaken und Führungskugel enthalten. Die Reinigungstücher und das Zug- sowie Sicherheitsseil sind auch einzeln erhältlich, ebenso andere Setvarianten. Außerdem entwickelt FRÄNKISCHE aktuell weitere Varianten und Nennweiten.

Weitere Informationen über das profi-air Reinigungsset SaWi finden Sie hier.

Quelle: FRÄNKISCHE / Delia Roscher

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Hybrid-Heizung als sanfte Lösung

20. Mai 2021 - 11:35

Alt und Neu kombinieren – das ist für viele Hausbesitzer der Start in die Umwelttechnologie. „Was bei Autos im Trend liegt, findet auch immer mehr im privaten Heizungskeller seinen Platz“, weiß tecalor-Geschäftsführer Karl Stuhlenmiller. Sein Unternehmen bietet mit dem Hybrid-Set mit Luft-Wasser-Wärmepumpe seinen Marktpartner*innen aus dem Fachhandwerk eine ausgereifte Lösung, die zudem einfach zu installieren und förderfähig ist. Damit lässt sich die Gesamteffizienz der bestehenden Anlage zur Bereitung von Heizwärme und Warmwasser deutlich steigern. Mit der Kombination zur Einbindung einer Wärmepumpe in ein bestehendes Heizsystem mittels eines speziellen Hydraulikmoduls wird eine energetische Teilsanierung möglich, ohne ins vorhandene Wärmeteilsystem einzugreifen.

Zur Unterstützung des Fachhandwerks legte tecalor kürzlich seine Broschüre „Zuhause im grünen Bereich“ vor, die sich an Endkund*innen richtet und neuen Installationen den Weg bereitet. Darin appelliert tecalor an die Hausbesitzer*inner, Verantwortung zu übernehmen: „Gerade im Bereich der Wärmeversorgung ist noch viel zu tun. Das heißt: neue Wege gehen. Wege, die grüner sind.“ In der Broschüre werden Produkte und Lösungen vorgestellt für Teil- und Vollsanierungen bei Warmwasser und Heizung sowie für Lüftung und Kühlung.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpen TTL von tecalor gibt es in den Hybrid-Sets für bis zu etwa 20 Kilowatt Gebäudeheizlast in verschiedenen Leistungsgrößen. Je nach Kombination lassen sich damit Leistungsanteile der Wärmepumpe von 20 bis 88 Prozent wirtschaftlich sinnvoll realisieren. Mit der Funktion „Eco Drive“ kann die Hybrid-Anlagen individuell zwischen vorrangig ökologischer oder eher ökonomischer Ausrichtung eingestellt werden. Die Sets bestehen jeweils aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe TTL und dem Hydraulikmodul Hybrid THMH. Damit sind Vorlauftemperaturen bis 65 Grad im reinen Wärmepumpenbetrieb möglich – und das bei leisem Betrieb auch bei enger Bebauung. Dank der Bundesförderung effizienter Gebäude (BEG) gibt es für derartige Einzelmaßnahmen Zuschüsse von bis zu 30 Prozent für die gesamten Anlagenkosten.

Quelle: tecalor / Delia Roscher

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„Smartes Zuhause, intelligentes Wohnen“

20. Mai 2021 - 4:55

Automatisierter Sicht- und Sonnenschutz, clevere Lichtsteuerung, programmierte Szenen, eine Vernetzung verschiedener Sicherheitskomponenten wie Bewegungs- und Warnmelder, eine individuelle Heizungssteuerung, die Integration der privaten Solartankstelle – diese Vorteile hat eine Smart-Home-Vernetzung. Der Gebäudeautomationsstandard KNX ist so flexibel, dass er sich auch später noch an jede Lebenssituation anpasst. Das Kinderzimmer steht leer und soll zum Homeoffice oder Yogaraum werden und mit den Jahren steigt eventuell der Wunsch nach mehr Sicherheit. Mit der flexiblen und schnellen Programmierung der KNX-Installation lassen sich die Funktionen einfach ändern und an neue Bedürfnisse der Bewohner*innen anpassen.

In der kabelgebundenen Variante ist die vernetzte Haustechnik mit KNX vor allem für den Neubau attraktiv. Doch auch das Nachrüsten im Bestandsbau ist möglich: Bei der Sanierung eines alten Hauses oder einer Altbauwohnung lassen Eigentümer*innen die KNX-Busleitungen gleich mit der neuen Stromverkabelung verlegen. Wer sein Zuhause ohne das Aufklopfen von Wänden digitalisieren möchte, nutzt die smarten KNX-Funklösungen. „Was nicht oft genug betont werden kann: KNX-Produkte sind unabhängig vom Hersteller untereinander kompatibel, so dass man sich auf größtmögliche Flexibilität und Planungssicherheit verlassen kann“, erklärt Jörg Schulte von KNX Deutschland. „Das Angebot ist riesengroß, so lässt sich eine modulare Gebäudesystemtechnik auf Basis von KNX auch noch nach Jahren oder Jahrzehnten erweitern.“

Über die Broschüre hinaus finden Interessierte unter www.knx.de weitere Hintergrundinformationen, zum Beispiel zu aktuellen Fördermöglichkeiten für das KNX Smart Home. Über eine Suchfunktion gelangen Sie mit einem Klick zu einem Fachpartner vor Ort.

Quelle: KNX / Delia Roscher

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Dorf Strüth im Taunus wird klimaneutral

19. Mai 2021 - 13:28

2015 begann die Entwicklung, heute zählt die Gemeinde Strüth im Taunus zu den Vorzeige-Kommunen im Land, was praktizierten Klimaschutz angeht. Vier Elektroautos werden als Carsharing-Angebot von dort aus betrieben, es gibt eine solar gespeiste Pkw-Ladestation und einen kostenlosen Bürger-Fahrdienst, Photovoltaik liefert Strom von kommunalen wie vielen privaten Dächern und aktuell geht es an die Verbesserung des Radwegenetzes.

Ausgangspunkt war die vom Gemeinderat gewünschte Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik. Man gründete einen Umwelt- und Energieausschuss. Im März 2016 gründete sich die Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal (EGOM).

Bis 2030 will das Dorf Strüth klimaneutral sein, berichtet Ortsbürgermeister Heiko Koch. „Energie da erzeugen, wo sie gebraucht wird“, war und ist ein Leitmotiv, das heute auch Teil des EGOM-Logos ist. In diesen Kontext gehört das aktuell diskutierte Projekt einer Freiflächen-Photovoltaik-Anlage, die gemeinsam mit PIONEXT (einer gemeinsamen Gesellschaft der Mainzer Stadtwerke, EWR AG und der Pfalzwerke AG) in der Gemarkung des Nachbardorfes Lipporn auf zehn Hektar Fläche entstehen soll.

Sonnenenergie steht weiterhin im Zentrum der Strüther Aktivitäten. Nachdem 2016/2017 die erste PV-Anlage aufs Dach vom Bürgerhaus kam – ergänzt um eine Ladesäule und finanziert über das „LEADER“-Programm – ging die Genossenschaft dazu über, Photovoltaik zu installieren auf Privathäusern, deren Eigentümer die Dächer selbst nicht nutzen wollen. EGOM übernimmt dann kostenfrei die Dachfläche, liefert im Gegenzug 20 und mehr Jahre lang Strom zum Festpreis von 25 Cent an die Eigentümer des Hauses.

Strüth war außerdem Gastgeber-Gemeinde zum Auftakt der „Wärme-Effizienz-Kampagne“, ein Modellprojekt der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Es soll Hauseigentümer motivieren, veraltete Heizungsanlagen zu modernisieren bzw. fossil gespeiste durch regenerativ betriebene zu ersetzen.

Weitere Informationen dazu gibt’s hier.

Quelle: Energieagentur Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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KATEK baut Marktanteil für Heimspeicher-Wechselrichter aus

19. Mai 2021 - 8:49

„Mit diesem Marktanteil sind wir einer der deutschlandweit führenden Wechselrichter-Anbieter für das Heimspeicher-Segment. Dieser Erfolg steht auch für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Entwicklung und Fertigung im Allgäu“, so Werner Gut, Bereichsleiter Solar und Energie bei KATEK. Das Unternehmen beliefert Speicheranbieter mit einphasigen und dreiphasigen Wechselrichtern für Hochvolt- und Niedervoltsysteme. Neben den OEM-Komponenten entwickelt und produziert KATEK am Standort Memmingen Wechselrichter der Marke „Steca – A KATEK Brand“.

„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor unserer Wechselrichter ist die zentrale Technologieplattform, die allen Geräten zugrunde liegt“, erläutert Werner Gut. Die Plattform erlaubt durch ihre besondere Topologie eine komplett gehäuseunabhängige Kühlung und damit besonders hohe Freiheitsgrade im Produktdesign. Zusätzlich erreichen Wechselrichter mit der Steca-Coolcept-Technologie konstante Spitzenwirkungsgrade im gesamten Temperaturbereich.

Weitere Vorteile ergeben sich durch die Nutzung gemeinsamer, erprobter Baugruppen für unterschiedliche Wechselrichter. Das ermöglicht ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis für Anwender, da Produktion und Qualitätskontrolle gezielt für diese Baugruppen optimiert werden können. Wird eine Baugruppe weiterentwickelt, kommen die Verbesserungen automatisch allen Geräten zugute. Zudem ist es durch das Plattformkonzept möglich, neue Gerätefunktionen besonders einfach zu ergänzen, sie werden nach Bedarf angedockt.

Bereits im Januar dieses Jahres hatte bei KATEK eine neue Entwicklungsabteilung für Hybridwechselrichter ihre Arbeit aufgenommen: Das Team entwickelt unter anderem Energiemanagement-Funktionen, Lösungen für Hochvolt-Stromspeicher sowie weitere Zukunftstechnologien für Wohngebäude. „Mit unserem Entwicklungsteam werden wir noch dieses Jahr neue Lösungen und Produkte auf den Markt bringen und so unsere Führungsposition stärken“, ergänzt Gut.

Quelle: KATEK / Delia Roscher

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„GridSage“ macht Verteilernetze transparent

18. Mai 2021 - 15:31

Um die Unternehmen bei den geforderten Einspeiseprognosen zu unterstützen, hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) jetzt das Werkzeug „GridSage“ entwickelt. Es prognostiziert mit Hilfe künstlicher Intelligenz präzise die Erzeugung der Ökostromanlagen im Verteilnetz für die nächsten 36 Stunden. Auch die Vorhersage der Last ist möglich.

Die bisher geltenden Regelungen zum Einspeisemanagement von Erneuerbare-Energien- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen werden durch das neue Redispatch-System ergänzt. Ab dem vierten Quartal müssen Ökostrom- und KWK-Anlagen ab 100 Kilowatt installierter Erzeugungsleistung in den Redispatch einbezogen werden. Verteilnetzbetreiber müssen dazu unter anderem Einspeiseprognosen erstellen und Redispatch-Potenziale ausweisen. Die Prognose von Erzeugungsleistung ist im Redispatch-2.0-Szenario von zentraler Bedeutung. Gute Prognosen sorgen dafür, dass Redispatch-Maßnahmen günstig und effizient ausfallen können. Vor allem kleine Verteilnetzbetreiber stellt das jedoch vor große Herausforderungen.

Das ZSW-Prognose-Werkzeug GridSage, englisch für „Netz-Weise*r“, unterstützt sie dabei. Die Nutzung von GridSage macht Verteilnetze transparent, rüstet sie für die Zukunft und hilft, Netzengpässe zu vermeiden. „GridSage prognostiziert die Stromerzeugung im Verteilnetz für die nächsten 36 Stunden in einer Auflösung von 15 Minuten“, erklärt Dr. Jann Binder vom ZSW. „Wir aktualisieren die Prognosen für die einzelnen EEG-Anlagen und Netzknoten stündlich und stellen sie dem Netzbetreiber automatisiert zur Verfügung.“ Auf Wunsch sind auch andere Zeitintervalle und Prognosehorizonte oder eine flexible Prognoselieferung möglich.

GridSage kann zudem mehr, als vom Redispatch 2.0 gefordert wird: „Neben der Erzeugung prognostiziert das Werkzeug die Last im Verteilnetz“, erläutert Binder. „Künftig wird das immer wichtiger. Je mehr sich die Elektromobilität durchsetzt und Wärmepumpen in Häusern installiert werden, desto größer wird die Bedeutung von präzisen Vorhersagen zum Verbrauch in Verteilnetzen. So können die Netze auch in Zukunft effizient betrieben und der Bedarf für Netzausbau verringert werden.“

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall setzen GridSage seit Oktober 2020 ein. Der kommunale Versorger steuert neben dem eigenen Stromnetz die Netze von zahlreichen weiteren Stadtwerken bundesweit. Mit der Nutzung von GridSage kann die Schwäbisch Haller Netzleitstelle jederzeit mit aktuellen und belastbaren Fahrplänen arbeiten – eine gute Entwicklung für die Netzstabilität und die Energiewende.

Quelle: ZSW / Delia Roscher

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Klassenräume in Stadtlohn erhalten saubere Luft

18. Mai 2021 - 7:47

„Die Gesundheit unserer Jüngsten liegt uns besonders am Herzen. Die mobilen Luftreiniger sehen wir als ein Element bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und zur Sicherung des Präsenzunterrichts an unseren städtischen Schulen“, sagt Bürgermeister Bertold Dittmann. Es bestehe seitens der Stadt die Hoffnung, dass in Zukunft Präsenzunterricht in Räumen mit solchen Lüftungskonzepten auch in der Pandemie möglich sei. Darüber hinaus müssten auch weiter die AHA-Regeln und Vorgaben zum Lüften eingehalten werden.

Bereits Anfang des Jahres orderte Stadtlohn 40 Luftreiniger für alle Klassenzimmer seiner Grundschulen, die zuerst in den Präsenzunterricht zurückgekehrt waren. Nach einer intensiven Prüfung hinsichtlich der Luftqualität, der Funktionalität und der Lärmemissionen entschied sich die Kommune für die Geräte von KEMPER. Die Verwaltung folgt mit dem Kauf einem Ratsentscheid die Verwaltung einem Ratsentscheid von Ende 2020 und investiert insgesamt 370.000 Euro.

Die AirCO2NTROL-Geräte reinigen die Luft in allen Klassenräumen sechsmal pro Zeitstunde – und das sehr geräuscharm. Der Einsatz von HEPA-H14-Filtern ermöglicht das Abscheiden von Aerosolen, Partikeln, Viren und Bakterien aus der Luft mit einem Wirkungsgrad von 99,995 Prozent. Dadurch wird die ganze Raumluft im Klassenzimmer alle zehn Minuten vollständig gereinigt.  Damit erfüllen die KEMPER-Luftreiniger die Anforderungen der maßgeblichen Studie „Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar?“ der Universität der Bundeswehr. Eine Anwesenheitserkennung mit automatischer Ein- und Ausschaltung, die Luftvolumenstromanpassung für eine konstante Leistung auch bei zunehmender Filtersättigung, ein ohnehin großes Filter mit einer Fläche von 20 Quadratmetern sowie die kosteneffiziente Trennung von Vor- und Hauptfilter zählen unter anderem zu den Ausstattungsdetails.

Auch nach der Pandemie sieht Stadtlohn die Anschaffung der Luftreiniger als Investition in die Zukunft der Schulen. Dies bestätigt auch Björn Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der KEMPER GmbH: „Die Luftreiniger sorgen grundsätzlich für ein besseres Raumklima, verbessern die Umgebungsluft zum Beispiel für Kinder mit Allergien und fördern damit motiviertes Lernen.“ Das erkennen derweil auch weitere Kommunen. Jüngst hat KEMPER zum Beispiel 60 AirCO2NTROL-Luftreiniger an die hessische Stadt Eschborn mit einer vergleichbaren Einwohnerzahl wie Stadtlohn geliefert. Dort kommen sie in Grundschulen und Kitas zum Einsatz.

Quelle: KEMPER GmbH / Delia Roscher

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Brücker Naschgarten erhält 250 Obstbäume

17. Mai 2021 - 11:55

„In Zukunft pflanzen wir für jedes im Quartier geborene Kind einen Obstbaum, so erhält auch der Naschgarten regelmäßig Zuwachs zum Wachsen und Gedeihen“, sagt Helmut Roling, der neben seinem Partner, Dr. Matthias Lenhardt, für die Umgestaltung der Plattenbau-Anlage verantwortlich ist. Am 11. Mai um 13 Uhr fand gemeinsam mit den Ehrengästen, wie dem Brücker Bürgermeister Matthias Schimanowski sowie den Bundestagsabgeordneten Dr. Saskia Ludwig und Dr. Dietlind Tiemann, die feierliche Pflanzung von 100 Obstbäumen statt. Die gepflanzten Apfelbäume bestehen aus 50 verschiedenen Sorten, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten Früchte tragen.

Seit 2017 wird die ehemalige Plattenbau-Siedlung von Dr. Matthias Lehnhardt und Helmut Roling umgesetzt. Das nun moderne und sozial durchmischte, generationenübergreifende Wohnquartier ist durch faire Mietpreise und hohe ökologische Standards vor allem für junge Familien attraktiv. Neben den Anpflanzungen steht auch noch der Ausbau des ehemaligen Konsums an, in dem ein neuer Kiezmarkt, ein Kindergarten sowie ein Café untergebracht werden sollen.

Die Baumpflanzaktion folgt dabei ganz dem ökologisch-nachhaltigen Konzept der Wohnanlage. In Zukunft sollen auch Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren für gesunde Naschereien während der Erntezeiten sorgen. Ein großzügiger Spielplatz ist bereits entstanden, der von den jüngsten Bewohnern gut angenommen wird. Durch die Bepflanzung versprechen sich Lenhardt und Roling zudem ein ertragreiches Biotop für die Tier- und Pflanzenwelt direkt vor der Haustür.

„So stetig wie die Obstbäume wachsen werden, so soll auch das Wohngebiet wachsen und sich entwickeln.", wünscht sich Bürgermeister Matthias Schimanowski. Auch MdB Dr. Saskia Ludwig freut sich über die Entwicklung des Vorzeigequartiers: „Originell, nachhaltig und metropolennah. In Brück entsteht ein Megabeispiel für zeitgemäßes Wohnen. Die Erweiterung des Naschgartens mit 100 neuen Obstbäumen rundet das Konzept der Anlage ‚Wohnen in Brück‘ ab und macht dieses Quartier zu einem besonderen Wohlfühlort für seine Bewohner. Die technische Ausstattung der Wohnungen und der Versorgungsanlagen setzt Maßstäbe und zeigt, dass es keine Utopie ist, Mietwohnungen für jeden Geldbeutel zu errichten, wenn man der Kreativität der Projektentwickler freien Lauf lässt. In Sachen Neubau können Potsdam und Berlin sehr gut von Brück lernen, dass Ökologie und Ökonomie auch beim Wohnungsbau einander nicht ausschließen.“

Im Inneren warten die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit praktischen Grundrissen und modernen Bädern auf, die über viel natürliches Licht in allen Räumen verfügen. Barrierefreie Apartments im Hochparterre ermöglichen zudem eine Mehrgenerationen-Nachbarschaft. Von den großzügigen Balkonen sowie den eigenen Gärten im Erdgeschoss eröffnet sich der Blick einerseits auf den grünen Innenhof, der mittlerweile neu bepflanzt wurde und dank der zahlreichen Obstbäume an eine Parkanlage erinnert. Andererseits liegt das nur 40 Minuten von Berlin entfernte Vorzeigequartier mitten im Brandenburger Fläming und bietet eine einzigartige Nähe zur Natur direkt vor der Tür.

Mehr Infos zum „Wohnen in Brück“ finden Sie hier.

Quelle: Wohnen im Brück / Delia Roscher

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Studie: So kann der Gebäudesektor seine Klimaziele doch noch erreichen

12. Mai 2021 - 15:14

Das Forschungsteam stellt darin Maßnahmen und politische Instrumente vor, mit denen die dezentrale Wärmeerzeugung kein CO2 mehr ausstößt, der Endenergieverbrauch gesenkt und die Wärmenetze ausgebaut werden können. Weil aus den Analysen und den Roadmaps hervorgeht, wie dringend die Politik handeln muss, sollten die meisten Instrumente vor 2025 eingeführt und umgesetzt werden. Die Forscher und Forscherinnen haben die Analyse und die Roadmaps in der vom Umweltbundesamt beauftragten Studie „Systemische Herausforderung der Wärmewende“ vorgelegt.

Im Bereich der Raumwärme und der Warmwasserbereitung schlummert großes Potenzial zur Reduktion energiebedingter Treibhausgasemissionen, da diese etwa 30 Prozent des Endenergieverbrauchs ausmachen und heute überwiegend fossile Energieträger nutzen. Um die Frage möglicher Pfade zur Erreichung der klimapolitischen Ziele zu untersuchen, analysierte das Projektteam 12 wissenschaftliche Studien. Dabei verglichen sie mögliche Entwicklungen des Endenergiebedarfs für Gebäudewärme, Strom, Umgebungswärme, Biomasse zur Gebäudeversorgung, Fernwärmeanteile sowie Sanierungsraten und resultierende Treibhausgasemissionen. Die Rollen der Akteurinnen und Akteure auf dem Wärmemarkt wurden hinsichtlich ihres Einflusses bei Investitionsentscheidungen für Sanierungsprojekte analysiert. Welche Rolle die Wärmenetze in der Wärmewende spielen, hat das Forschungsteam in Bezug auf Ausgangslage, Hemmnisse, Potenziale und Transformationspfade im Detail betrachtet.

Zwei zentrale Ansätze haben sich in der Szenarien-Analyse herauskristallisiert

Im ersten Ansatz maximiert man Effizienzmaßnahmen, um den Endenergiebedarf so weit wie möglich zu senken. Doch sorgen bei diesem Ansatz unter anderem technische oder denkmalschutzbedingte Dämmrestriktionen dafür, dass sich der Endenergiebedarf nur um maximal 60 Prozent reduzieren lässt. Die restlichen 40 Prozent müssen durch erneuerbare Energien bereitgestellt werden. Der zweite Ansatz setzt weniger aufs Dämmen, sondern vor allem auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, um mit den ausgestoßenen Treibhausgas (THG)-Emissionen auf null zu kommen. Hierfür sind deutlich größere Mengen erneuerbarer Energien für die Wärmebereitstellung nötig. Eins ist für beide Ansätze festzuhalten: Der Anteil der erneuerbaren Energien im Endenergieträgermix zur Wärmeversorgung steigt signifikant. Wesentliche Beiträge kommen aus der Nutzung von Umgebungswärme mit Wärmepumpen, grüner Fernwärme, Biomasse und Solarthermie.

Fünf Ziele für den Gebäudesektor

Im Fokus der Studie steht die Wärmebereitstellung für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden, die bis 2050 nahezu klimaneutral sein sollen. Betrachtet werden zwei Zielbereiche: Einerseits die Senkung des nicht-erneuerbaren Primärenergiebedarfs um 80 Prozent gegenüber 2008 und andererseits die Reduktion der gesamten Treibhausgasemissionen um 95 Prozent gegenüber 1990.

„Nahezu alle Szenarien sehen vor, dass die aktuelle energetische Sanierungsrate von derzeit einem Prozent dringend ansteigen muss“, sagt Dr. Peter Engelmann, Gruppenleiter Gebäudesystemtechnik am Fraunhofer ISE. Zudem leitete das Forschungsteam weitere vier Ziele ab: Die Entwicklung der Fernwärme-Infrastruktur muss Auswirkungen auf die Gas-Infrastruktur haben. Die Klima-Zwischenziele der THG-Emissionsminderung müssen eingehalten werden. Die Dekarbonisierung des Energiesektors, besonders der Stromerzeugung, muss zügig vonstattengehen; und zwar mit einem ambitionierten Ausbauplan für die erneuerbaren Energien und dem Ausstieg aus der Kohleverstromung. Eine Infrastruktur für den Import und die inländische Erzeugung von Power-to-Gas- und Power-to-Liquid-Produkten muss aufgebaut werden.

Aus den fünf Zielen leiten die Forscherinnen und Forscher Instrumentensets in Form von Roadmaps ab: „Die Analyse der Instrumente zeigt, dass viele Ordnungs- und Förder-Instrumente noch nicht auf das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands einzahlen“, erklärt Benjamin Köhler vom Öko-Institut. „Wir brauchen dringend ein klares Zielbild und ein darauf ausgerichtetes Set bestehend aus ordnungsrechtlichen, fördernden, planerisch-strategischen und kommunikativen Instrumenten.“ Dr. Matthias Sandrock, Geschäftsführer des Hamburg Instituts, ergänzt: „Zum Erreichen eines langfristig klimaneutralen Gebäudebestands muss zwischen den beiden Bereichen Gebäudeeffizienz und dem Einsatz erneuerbarer Energien und Abwärme zur Wärmeversorgung eine kostenoptimale Balance gefunden werden.“

Die Studie „Systemische Herausforderung der Wärmewende“ finden Sie hier.

Quelle: Öko-Institut e.V. / Delia Roscher

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