Enbausa

Enbausa

Energetisch Bauen und Sanieren

Newsfeed

Enbausa Feed abonnieren
Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 10 Minuten 9 Sekunden

Corona-Infektionsschutz und Energiesparen verbinden

2. Oktober 2020 - 10:36

Ab Mitte Oktober soll die Förderrichtlinie „Bundesförderung Coronagerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“ in Kraft treten. Die Förderung sieht Zuschüsse für die Um- und Aufrüstung stationärer raumlufttechnischer Anlagen vor, die dem Ziel dienen, den Infektionsschutz zu erhöhen. Insgesamt stehen hierfür 500 Millionen Euro bis 2024 zur Verfügung, davon 200 Millionen Euro im Jahr 2021. Die Förderung soll bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, die bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Gefördert werden RLT-Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. „Damit kann eine seit über zehn Jahren von uns als unabhängige Energieberater in allen Energiekonzepten für Schulen, Kitas, kommunale- und institutionelle Bürogebäude empfohlene Vorgehensweise endlich mit einer separaten Förderrichtlinie – über die bisherigen KFW Förderungen hinaus - in die Praxis umgesetzt“, sagt Dietmar Rieth.

Aus Sicht des DEN liege hier auch eine große Chance gleichzeitig energetische Sanierungen voranzutreiben sowie Energie und CO2 einzusparen. Effiziente Lüftungsgeräte wären im Hinblick auf die Klimaschutzziele für 2030 ein großes Energieeinsparpotenzial. Mit effizienter Wärmerückgewinnung bei einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent entstünden ökologische wie auch wirtschaftliche Vorteile gegenüber der Fensterlüftung, da keine Wärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird.

Während der Planungen zur Sanierung müssten das zu verwendende Lüftungskonzept sowie die eingesetzten Anlagenkomponenten hinsichtlich der hygienischen und in Bezug auf die energetischen Anforderungen geprüft und auf die jeweiligen Nutzungsbedingen abgestimmt werden, so Rieth und Neumann. Im Idealfall würden die Planungen in ein energetisches Gesamtkonzept eingebunden. Dass die zu sanierenden Anlagen die an sie gestellten Anforderungen erfüllen können, solle die Anlage regelmäßig gewartet und instandgehalten werden. Für diese Planungsaufgaben bedürfe es erfahrener Fachleute, so die beiden Ingenieure. Qualifizierte Beratungen für solche energiesparenden Maßnahmen werden über die KFW gefördert, wenn die Energieberater als Energieeffizienz-Experten für diese Gebäudetypen gelistet sind. Quelle: DEN / al

Kategorien: Feeds from Partners

Energie kompakt und enbausa.de – Leserumfrage 2020

2. Oktober 2020 - 9:20

Das sind die Features des TOPROCK Baustellenlautsprechers: Das neue Bandmitglied von Festool wurde geschickt in einen der neuen Systainer³ integriert und vereint somit alle Vorteile des Festool Systainer-Systems mit hervorragendem Hifi-Klang. Ganz gleich, ob auf der Baustelle, in der Werkstatt oder in der Freizeit. Wer größere Räume beschallen möchte, der kann einfach zwei TOPROCK Lautsprecher mit dem Smartphone koppeln und im Handumdrehen raumfüllenden Stereo-Sound genießen. Möglich macht das der fortschrittliche Bluetooth® 5.0 Standard mit TWS (true wireless stereo) Technologie.

Zur Umfrage

Kategorien: Feeds from Partners

Hofgut Erler im Altenburger Land in Thüringen erhält für Sonnenscheune in Plottendorf eine besondere Anerkennung beim Bundespreis Umwelt & Bauen 2020

1. Oktober 2020 - 12:09

Die Familien von Siegfried, Axel und Michael Erler verfolgen seit 2012 im ostthüringischen Plottendorf das Ziel, den ortsbildprägenden Vierseithof mit einem generationsübergreifenden Ansatz langfristig zu sichern und gleichzeitig durch moderne Umbrüche zukunftsfähig zu gestalten. Die Familiengesellschaft hat zur Schaffung von Wohnraum die alte brachliegende Scheune des Hofes in ein Sonnenhaus mit autarker Energie- und Wasserversorgung umgebaut. Erster Spatenstich für die Sonnenscheune war im Oktober 2016, nach drei Jahren Bauzeit wurde das innovative Projekt im September 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Der Bauherr Dr. Axel Erler freute sich über die besondere Anerkennung des Bundespreises Umwelt und Bauen.  „Die Bewertung durch eine unabhängige Jury ist eine Bestätigung dafür, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind und auch andere Bauherren dazu inspirieren können, ihre Ideen zu realisieren. Unser Dank gilt auch all unseren Projektpartnern, die uns bisher mit Rat und Tat zur Seite standen“, betont der promovierte Biologe, der nicht nur privat auf Nachhaltigkeit setzt, sondern sich auch ehrenamtlich im Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat engagiert, in den er im Juni für sechs Jahre berufen wurde.

Der 41-jährige Bauherr betont, wie wichtig Nachhaltigkeit beim Bauen ist: „Die historischen Altenburger Bauernhöfe entstanden zu einer Zeit in der man noch mit regional verfügbaren Ressourcen gebaut und in Kreisläufen gewirtschaftet hat. Wir müssen in Zukunft an diese Prinzipien wieder anknüpfen. Der Einsatz ökologischer Baustoffe in einem solchen Kulturdenkmal lag daher auf der Hand. Die Sonne ist die natürlichste Energiequelle der Erde. Diese nahezu überall verfügbare Energie direkt oder in Form von Wasser- und Windkraft am Ort des Bedarfes einzufangen, zu speichern und zu verbrauchen ist der Schlüssel zur Tür, die uns zu einer nachhaltigen und erneuerbaren Energieversorgung führt“.

So arbeitete die Familie Erler zum Beispiel mit dem Architekten-Team Claus Krüger und Andreas Wohlfarth zusammen. Architekt Claus Krüger ist ein Passivhaus-Pionier, Energieexperte und gemeinsam mit der Hofgut Erler GbR der Ideengeber für das vorliegende Projekt. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung im nachhaltigen und ökologischen Planen und Bauen und ist zusätzlich anerkannter Sachverständiger für energetische Fachplanungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

"Die Sonnenscheune in Plottendorf erzeugt mehr Energie, als sie selbst verbraucht. Das ist die Zukunft. Neubauten müssen inzwischen als Niedrigenergiegebäude errichtet werden. Für die Gebäude im Bestand gilt das nicht. Aber genau dort liegt das große Potenzial der Energieeinsparung in Deutschland. Deshalb ist es unsere Aufgabe, sich in unserem Berufsstand Gedanken zu machen und bauliche Lösungen anzubieten. Darin liegt unsere Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz“, betont Architekt Claus Krüger.

Darüber hinaus wurde das Projekt von Prof. Timo Leukefeld, Vorstandsmitglied im Sonnenhaus-Institut e.V., beratend unterstützt. Prof. Leukefeld ist ein deutschlandweit anerkannter Energieexperte für energetisches Wohnen, Energieautarkie und zusätzlich Energiebotschafter der Bundesregierung. Er berät Bauherren bei der Planung und Sanierung konkreter Bauprojekte in Fragen der Zukunftsgestaltung stets mit Blick auf Energie und Ressourcen.

Zum Thema Solarthermie erklärt er: „Solarthermie setzt dort an, wo die Energiewende verschlafen wurde: im Bereich der Wärme. Ein schlafender Riese, denn etwa 50 Prozent des deutschen Energieverbrauchs ist Wärme. Besonders im Gebäudebereich kann hier durch dezentrale solare Wärmeerzeugung ein großer Beitrag zur Klimaneutralität geleistet werden.“

Das Projekt „Sonnenscheune“ hat seither viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Und nun gut ein Jahr nach der Fertigstellung erhält das Projekt eine besondere Anerkennung im Rahmen des Bundespreises UMWELT & BAUEN. Diese Anerkennung zeichnet gelungene Projekte in unterschiedlichen Kategorien aus und macht diese für alle Interessierten online zugänglich. Vergeben wird der Bundespreis UMWELT & BAUEN durch eine interdisziplinär besetzte Jury aus Fachleuten für Architektur und Planung, Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Forschung mit dem Schwerpunkt Umwelt und Bauen sowie weiteren unabhängigen Expertinnen und Experten.

Diese unabhängige Jury hat aus 81 Einsendungen vier Preisträger ausgewählt und sieben weiteren Projekten Anerkennungen ausgesprochen, darunter auch der Sonnenscheune in Plottendorf. In Ihrer Begründung schreibt die Jury: „Das Projekt Sonnenscheune zeigt äußerst eindrücklich, wie mit einer hohen energetischen Zielsetzung historische und denkmalgeschützte Bauwerke saniert werden können. Das sich in Familienbesitz befindliche Objekt wurde im Passivhausstandard (inkl. KfW 40 Plus) saniert. Es erfüllt dabei die Anforderungen des Denkmalschutzes durch die Verwendung nicht nur lokaler, sondern auch nachwachsender Rohstoffe. Auch traditionelle Bauweisen konnten bei der Sanierung eingesetzt werden. Das Haus-in-Haus-Konzept ermöglichte die Realisierung des Passivhausstandards. Der noch benötigte Energiebedarf erfolgt zu 100 % erneuerbar. Die benötigte Wärme wird vor Ort über Solarthermie und über einen mit Stückholz betriebenen Naturzug-Holzvergaser gedeckt. Die Photovoltaikanlage erzeugt ca. 60 % des Strombedarfs. Das ökologische Konzept forderte neben dem minimierten Energieverbrauch auch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und die Verwendung schadstoffarmer Baustoffe. Der Ausbau erfolgte in Form von Holz, Holzwerkstoffen, Holzfaserdämmstoffen, Lehmbauplatten und Lehmputz sowie mineralischen Anstrichen.“

Quelle: Sonnenhaus / wh

 

Kategorien: Feeds from Partners

Italienisches Energieunternehmen Eni gas e luce setzt auf smarte Thermostate von Tado

1. Oktober 2020 - 11:53

Deshalb hat sich das italienische Energieunternehmen für tado° entschieden. tado° ist auf dem europäischen Markt für intelligentes Raumklima-Management bereits sehr bekannt und passt perfekt zu Eni gas e luces Strategie, einfache Lösungen für ein effizientes und nachhaltiges Zuhause anzubieten.

Die smarten tado° Thermostate helfen Haushalten mit vielfältigen, energiesparenden Funktionen bis zu 31% ihrer Heizkosten einzusparen. Bei dem Kauf eines energieeffizienten, förderfähigen Heizkessels in Kombination mit einem Thermostat Klasse 5, wie dem smarten Thermostat von tado°, ist es dank einer staatlichen Förderung in Italien, dem sogenannten Ecobonus, möglich 65% des Kaufpreises einzusparen. Eni gas e luce kümmert sich dabei um alle nötigen Förderanträge, während der Kunde lediglich 35% vom Listenpreis bezahlt, entweder mit einer Einmalzahlung oder in monatlichen Raten.

„Die Partnerschaft mit tado°, einer in Europa sehr anerkannten und umweltbewussten Marke, ist für uns von strategischer Bedeutung und folgt der Mission von Eni gas e luce. Wir wollen unseren italienischen Kunden innovative und technologische Lösungen anbieten, die ihnen Komfort und Sicherheit geben und dabei helfen, Energie besser zu nutzen“, sagt Alberto Chiarini, CEO von Eni gas e luce.

„Eni gas e luce trägt dazu bei, eine nachhaltige Gebäuderevolution in Italien voranzutreiben und wir freuen uns über die Partnerschaft, um italienischen Haushalten gemeinsam energieeffiziente Lösungen zu erschwinglichen Preisen anbieten zu können“, sagt Toon Bouten, CEO von tado°. „Kunden, die sich für Eni gas e luce und tado° entscheiden, profitieren von reduzierten Energierechnungen, sowie von mehr Komfort und Kontrolle über ihr Raumklima.“

tado° bietet eines der wenigen smarten Thermostate, das dank seiner einzigartigen Funktionalitäten in der höchsten Klasse der Ökodesignrichtlinie der Europäischen Union für energieverbrauchsrelevante Produkte (Energy Related Products, ErP) und der höchsten Energieeffizienzklasse rangiert. Die Geofencing-Funktion stellt sicher, dass die Heizung nur dann an ist, wenn tatsächlich jemand zu Hause ist und bei geöffneten Fenstern heruntergedreht wird, um Energie zu sparen. Für maximale Effizienz passt sich tado° außerdem an das Wetter an. Benutzer können auch von einer individuellen Einzelraumregelung für zusätzlichen Komfort und Einsparungen profitieren. Die tado° Smarten Heizkörper-Thermostate und die intelligente Klimaanlagensteuerung sind nur einige der Produkte, die mit einem speziellen Angebot über Eni gas e luces Einzelhändler, sowie Flagship Stores auf den italienischen Markt gebracht werden.

In Deutschland unterhält tado° starke Partnerschaften mit E.ON und darüber hinaus mit weiteren großen europäischen Energieversorgern wie Naturgy, Essent, SSE, und Ovo Energy. Zusammen können so bereits über 75 Millionen Haushalte ihre Heizung oder Klimaanlage intelligent steuern.

Quelle: Tado / wh

Kategorien: Feeds from Partners

Hoher Glasanteil lässt mehr Licht in die Räume

30. September 2020 - 9:54

Der German Design Award ist der internationale Preis des „Rat für Formgebung“ und zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind. „Das KF 520 vereint Design und Ästhetik nach höchsten Ansprüchen der modernen Architektur. Das ist die neue Fenstergeneration von Internorm“, sagt Internorm-Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christian Klinger.

Durch bis zu einem Drittel schmalere Ansichtshöhen von Rahmen und Flügel wird ein maximaler Glasanteil ermöglicht, der größtmöglichen Lichteinfall bietet, hebt der Hersteller hervor. Zusätzlich ist beim KF 520 die Glasbeschichtung ECLAZ® im Standard enthalten. Die Blauanteile des Lichtspektrums werden verstärkt durch das Glas transportiert und bringen bis zu zehn Prozent mehr Tageslicht. Die Glasbeschichtung ist als Dreifach-Verglasung besonders lichtdurchlässig und schafft eine helle Atmosphäre im Innenraum. Es gibt von innen weder eine sichtbare Glasleiste noch Beschlag und die Außenansicht gleicht einer Fixverglasung. Darüber hinaus wird das Fenster-Design durch eine einzigartige Verriegelung ergänzt: Anstelle von vorstehenden Verriegelungszapfen nutzt Internorm integrierte Verriegelungsklappen. Quelle: Internorm / al

Kategorien: Feeds from Partners

Tipps fürs Heizen und Lüften im Winter

29. September 2020 - 14:08

Fast zwei Drittel der Nebenkosten in Privathaushalten stammen vom Heizen in der kalten Jahreszeit. Mit ein paar Effizienz-Tipps können Hauseigentümer unnötig hohe Heizkosten um 150 bis 250 Euro im Jahr senken, teilt Zukunft Altbau mit. Das sind bis zu 20 Prozent der jährlichen Heizkosten. Er empfiehlt Hauseigentümer zudem, mehrmals täglich quer zu lüften.

Wichtig ist, die passende Raumtemperatur zu kennen. „Das Thermostat sollte deshalb auf Stufe zwei oder drei stehen“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Wohnräume wie Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer sollten eine Temperatur von 19 bis 21 Grad haben. Das entspricht Stufe drei auf dem Thermostat. Seltener, kürzer oder hauptsächlich zum Schlafen genutzte Räume kommen mit einer Temperatur von 16 bis 18 Grad aus. In Schlafzimmern, Fluren und der Küche sollte das Thermostat daher auf Stufe zwei stehen. Zusätzlich Kosten einsparen können Hauseigentümer, indem sie die Zimmertemperatur an die Tageszeit sowie an An- und Abwesenheiten anpassen. So empfiehlt es sich, die Heizung auf 15 bis 16 Grad herunter zu regeln, bevor man schlafen oder außer Haus geht. Das Thermostat sollte dann zwischen eins und zwei stehen. Das spart rund 25 Prozent der nächtlichen Kosten. Die Heizungsregelung im Keller ermöglicht es zudem, eine niedrigere Temperatur für die Nachtstunden einzustellen. So kann man die Vorlauftemperatur, mit der die Heizkörper versorgt werden, beispielsweise um 15 bis 20 Grad absenken.

Weder zu warm noch zu kalt

Übersteigt die Raumtemperatur den Bedarf um nur ein Grad, steigen die Heizkosten bereits um sechs Prozent, so Hettler. Vermeiden sollte man auch einen Wärmestau an den Heizkörpern durch zu nah platzierte Möbel oder überhängende Gardinen. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lohnt es sich zudem, die Heizkörper zu entlüften. Kälter als 15 Grad sollte es in normal genutzten Räumen im Winter nicht werden. Das lässt die Feuchtigkeit, die durch Menschen, Tiere aber auch Pflanzen entstehen, an kalten Stellen der Wände leichter kondensieren und erhöht die Schimmelgefahr. Eine eingeschaltete Heizung auf niedriger Stufe mindert das Schimmelrisiko.

Die Ursache für unnötig hohe Heizkosten liegt oft auch am falschen Lüftverhalten. „Viele denken, durch ein gekipptes Fenster ließe sich für frische Raumluft sorgen, ohne die wohlige Wärme zu verlieren. Doch das ist ein Trugschluss“, sagt Klaus Keßler von der KLiBA Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis. „Kippen zieht den Luftaustausch in die Länge. In dieser Zeit kühlen die Wände um die Fenster aus, die Räume werden kalt und müssen anschließend mit viel Heizenergie wieder aufgewärmt werden.“ Er empfiehlt mehrminütiges Stoß- oder Querlüften. Die verbrauchte Raumluft wird so schnell gegen frische Luft getauscht. Besonders Küche und Bad sollten mehrmals am Tag einen Durchzug erhalten.

Das Lüften vereinfachen können Hauseigentümer mit Lüftungsanlagen. Sie lüften automatisch und sorgen so durchgängig für den Abtransport verbrauchter, feuchter Luft und die Zufuhr frischer, sauerstoffreicher Luft mit weniger Luftfeuchte. Die Geräte sind häufig mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Das hält die Wärme im Raum und spart Heizenergie. Je nach Filterart schützt die Anlage auch vor Feinstaub und Pollen. 

Lüftungsanlage mindern Ansteckungsrisiko

Ein weiterer Vorteil einer mechanischen Lüftung: Automatische Lüftungen verringern die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus, sagt Zukunft Altbau. Die Lüftungsanlagen führen Frischluft in die Räume und saugen die verbrauchte Abluft aus der Wohnung. Das erhöht den Außenluftanteil in den eigenen vier Wänden und reduziert damit die Gefahr, dass sich Personen über Aerosole mit dem Virus infizieren.

Um die Gefahr konsequent zu minimieren, empfehlen Experten bei vorhandenen raumlufttechnischen Anlagen die Außenluftvolumenströme zu erhöhen und Umluftanteile, soweit in den Anlagen möglich, zu reduzieren. Auch sollte die Betriebszeit der Lüftungsanlage gegebenenfalls ausgeweitet werden und die Anlage vor und nach der üblichen Nutzungszeit laufen, um eine bessere Grundlüftung zu erzielen. Bedingung für eine erfolgreiche Reduzierung der Ansteckungsgefahr ist natürlich weiterhin, dass die Personen einen ausreichenden Abstand halten. Quelle: Zukunft Altbau / al

Kategorien: Feeds from Partners

Solarimo als "Success Story" ausgezeichnet

28. September 2020 - 11:11

Die Idee von Daniel Fürstenwerth, Malte Künzer und Frank Höpner, ein Start-up zu gründen und damit in ein neues Marktsegment zu gehen, war für die Jury ein Erfolg. In den rund drei Jahren seit der Idee im Jahr 2017 konnte sich Solarimo im deutschen Markt für Mieterstrom etablieren.

"Es freut uns sehr, dass die Grand Jury unsere Erfolgsgeschichte würdigt und uns mit der ENGIE Innovation Trophy 2020 auszeichnet. Unser gemeinsamer Weg von der Idee bis hin zu einem führenden Mieterstromanbieter Deutschlands macht mich stolz“, sagte Daniel Fürstenwerth, Geschäftsführer von Solarimo. Das Unternehmen plant, realisiert und betreibt Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbeimmobilien und verkauft den Strom an die Mieter. Ziel ist es, den gesamten Aufwand und die Investitionskosten vom Immobilieneigentümer fernzuhalten und die Mieter in die Energiewende einzubeziehen.

Der ENGIE Innovation Trophies werden seit mehr als 30 Jahren vergeben. Jedes Jahr nehmen 2.000 bis 3.000 Mitarbeiter des weltweit tätigen Energiekonzerns an der Ausschreibung teil. Die Grand Jury wählte in diesem Jahr aus den 165 besten Einreichungen 52 Finalisten verschiedener Kategorien aus. Quelle: Solarimo / al

Kategorien: Feeds from Partners

Norden ist stark vom Ende der EEG-Förderung betroffen

28. September 2020 - 10:47

Eine Alternative zur Abschaltung von Altanlagen bieten laut Alpiq langfristige Stromlieferverträge zwischen Anlagenbetreibern und Unternehmen. Auf diese Weise könnten bedrohte Windenergieanlagen in vielen Fällen förderfrei und wirtschaftlich weiter betrieben werden. Gleichzeitig könnten stromverbrauchende Unternehmen mit Hilfe derartiger Power Purchase Agreements (PPAs) ihre Stromkosten stabil halten oder senken und den Ausbau Erneuerbarer Energien unterstützen. Der Windstrom wird direkt an Abnehmer verkauft. Dabei entfällt eine zusätzliche Förderung, wie sie bisher das EEG bietet.

„Die Folgen der Abstandsregelungen sind von Region zu Region sehr unterschiedlich. Nördliche Bundesländer, in denen die Windenergie frühzeitig ausgebaut wurde, sind stärker vom Ende der EEG-Förderung betroffen als der Süden Deutschlands“, sagt Nefino-Mitgründer und Prokurist Jan-Hendrik Piel.

Laut der Studie sind mehr als 8700 Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 10400 Megawatt von der EEG-Befristung sowie Abstandsregelungen betroffen. Ihre Standorte sind höchst unterschiedlich verteilt: Insgesamt 52 Prozent befinden sich in Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Im Süden greifen Abstandsregelungen am stärksten

Im Süden und Südwesten Deutschlands sind im Vergleich zum Norden weniger Anlagen vom Ende der EEG-Förderung betroffen. Hingegen greifen die Abstandsregelungen in diesen Regionen stärker: In Baden-Württemberg können nur 16 Prozent der Standorte modernisiert werden, in Bayern noch weniger, so das Studienergebnis. Da dort eine hohe Industriedichte ist und damit ein hoher Stromverbrauch verzeichnet wird, wäre eine Abschaltung klimaneutraler Stromquellen energie- und klimapolitisch besonders schädlich.

Für die Studie wurden mit Hilfe eines auf Geoinformationen basierenden Analysesystems die Abstände aller betroffenen Windenergie-Standorte zum nächstgelegenen Siedlungs-, Gewerbe- oder Naturschutzgebiet sowie anderen relevanten Bauwerken ermittelt. Berücksichtigt wurden mehr als 12.000 Altanlagen, für die bis Ende 2025 die EEG-Förderung entfällt. Für die weiteren Berechnungen legte Nefino eine moderne Turbine mit einer Nabenhöhe von 120 Metern zugrunde. Anschließend wurde für jede Anlage anhand der regionalen Abstandsregelungen ermittelt, ob ein Repowering möglich ist. Quelle: Alpiq / al

Kategorien: Feeds from Partners

Holzbauteile filtern Raumluft

25. September 2020 - 12:22

Formaldehyd befindet sich in der Atemluft, aber auch in Holzwerkstoffen ist es vorhanden. Der Stoff steht im Verdacht krebserregend zu sein. Außerdem kann er zu Reizungen von Augen und Atemwegen, Übelkeit und Allergien führen. Um den Stoff im Wohnbereich zu vermeiden hat Remmers für die deckende Lackierung von Holzbauteilen im Innenbereich seinen Pigmentfüller mit einer zusätzlichen Funktion ausgestattet. Der Aqua PF-430- Pigmentfüller „Indoor Air Cleaning“ bindet Remmers zufolge Formaldehyd aus der Raumluft irreversibel und „filtert“ den Stoff quasi heraus. Gleiches gelte für Emissionen aus Holzwerkstoffplatten wie etwa MDF-Platten, die mit Aqua PF-430 lackiert werden.

Die üblichen Schlusslackierungen auf dem Pigmentfüller sollen die Wirkung nicht beeinträchtigen. Die raumluftverbessernde Wirkung wurde unabhängig durch ein Prüfinstitut bestätigt, teilt das Unternehmen mit. Die Dauer der Wirksamkeit bewegt sich zwischen mehreren Jahren und Jahrzehnten. Die Dauer sei insbesondere abhängig vom Verhältnis der lackierten Fläche zum Raumvolumen. Der schnell trocknende Pigmentfüller eignet sich unter anderem zur Vorbereitung von deckend pigmentierten Lackierungen, für die Bearbeitung von Massivholz, Möbeln und Holzwerkstoffen sowie im Laden- und Messebau. Quelle: Remmers / al

Kategorien: Feeds from Partners

Schallschutz für Holzbalkendecken

25. September 2020 - 11:42

Holzbalkendecken in hoher Schallschutzqualität auszuführen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit der Schweren Schüttung hat Knauf eine Lösung entwickelt, die einerseits die für den Schallschutz notwendige Masse liefert, anderseits einfach und problemlos einzubringen ist. Die Schüttung ist ein körniges Material aus Naturanhydrit mit Korngrößen von 0,5 bis 4 mm und einer Restfeuchte bis 0,3 Prozent. Dank der speziellen Beschaffenheit verkrallen sich die Gesteinskörner optimal ineinander und ergeben so einen hoch belastbaren Untergrund. Das Material ist nicht brennbar (nach DIN 4102).

Im System unter Knauf Fließestrichen, Knauf Brio Fertigteilestrich sowie dünnschichtiger Fußbodenheizung geprüft, ermöglicht die Schwere Schüttung eine deutliche Verbesserung des Trittschall- und Luftschallschutzes von Holzbalkendecken. Die Schüttung kann in variablen Schichtdicken von 15 bis 150 mm eingesetzt werden. So lassen sich Unebenheiten im Rohboden sowie im Bodenbereich laufende Rohrleitungen und andere Installationen perfekt ausgleichen.

Der Einbau erfolgt auf schnelle und einfache Weise in nur einem Arbeitsgang. Eine stabilisierende Einlage, etwa aus Karton, ist bei der Schweren Schüttung von Knauf ebenso wenig notwendig wie das anschließende Verdichten. Das Material wird einfach in der geforderten Endhöhe eingebracht und fertig. Dies ermöglicht einen schnellen Baufortschritt. Unter bestimmten Voraussetzungen muss der Fachunternehmer lediglich noch eine Schrenzlage, die der Bodenprofi ohnehin meist zur Hand hat, als Rieselschutz einbauen. Im Ergebnis steht ein stabiler und tragfähiger Unterbau, der komplett mit nur einem Produkt ausgeführt werden kann.

Knauf / wh

Kategorien: Feeds from Partners

Erste Anlage in Europa die kontinuierlich OME produzieren kann

24. September 2020 - 12:32

Die Demonstrationsanlage hat Professor Jakob Burger, Leiter der Professur für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik, errichtet. Er und sein Team forschen seit Längerem an der Umsetzung von synthetischen Kraftstoffen (sogenannte „SynFuels“) wie OME für das Transportwesen. Der Bau der Anlage ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2019 gestarteten Projekts „Nachhaltige Mobilität durch synthetische Kraftstoffe“. Ziel ist, synthetische, nachhaltig produzierte und nutzbare Kraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren zu entwickeln. Das beim Fahren ausgestoßene CO2 wird zuvor aus anderen Quellen extrahiert. So werden insgesamt deutlich weniger Treibhausgase freigesetzt.

OME unterscheidet sich in seiner chemischen Struktur von herkömmlichen erdölbasierten Kraftstoffen durch integrierten Sauerstoff. Es verbrennt laut TUM dadurch praktisch rußfrei und somit extrem schadstoffarm. Zudem ist OME biologisch abbaubar und lässt sich aus einer beliebigen Kohlenstoffquelle herstellen. Dazu zählen biogene Rohstoffe sowie CO2, das aus Industrieanlagen zur Reduzierung von Emissionen isoliert wird. Bei OME handelt es sich um eine Gruppe von Stoffen – etwa vergleichbar mit den Bestandteilen von Erdöl –, von denen nur ein bestimmter Teil für die Kraftstoffanwendung geeignet ist. Die neue Demonstrationsanlage am TUM Campus Straubing produziert genau diese Komponente.

Die Anlage ist die erste in Europa, die kontinuierlich OME produzieren kann. Wasser entsteht als einziges Nebenprodukt im Prozess. Aktuell werden noch letzte Testreihen an den Einzelmodulen durchgeführt, 2021 ist dann ein kontinuierlicher Dauerbetrieb der Gesamtanlage geplant. Quelle: TUM /al ©

Kategorien: Feeds from Partners

Graue Energie ist ein Thema fürs Handwerk

23. September 2020 - 9:40

Hintergrund für diesen Bedeutungsaufschwung ist das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), das ab 1. November 2020 in Kraft treten wird. Es fasst das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen mit dem Ziel, das Energieeinsparrecht für Gebäude insgesamt zu vereinfachen und den notwendigen ordnungsrechtlichen Rahmen für Niedrigstenergiegebäude-Standards zu bilden.

Was ist graue Energie

Grundsätzlich braucht man zur Errichtung oder Modernisierung eines Gebäudes Energie. Auch zur Herstellung der Wärmedämmung. Man nennt diese Energie auch „Graue Energie“. Sie steckt sozusagen fest im Gebäude. Unsichtbar und deshalb grau.

GEG mit Hinweis auf graue Energie

Graue Energie stand lange Zeit nicht auf der Agenda der für das neue GEG verantwortlichen Institutionen. Seit 2019 brachten verschiedene Umweltverbände und Interessengruppen diesen Aspekt immer intensiver ins Gespräch. Letztlich fand er dann doch Eingang in den Gesetzestext, wenn auch in etwas verklausulierter Form. In § 7 Abs. (5) des GEG heißt es nun: „Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat werden dem Deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2022 gemeinsam einen Bericht über die Ergebnisse von Forschungsprojekten zu Methodiken zur ökobilanziellen Bewertung von Wohn- und Nichtwohngebäuden vorlegen."

Eine seriöse ökobilanzielle Bewertung von Gebäuden muss auch den Faktor graue Energie berücksichtigen, darüber herrscht in der Fachwelt Einigkeit. Erfasst wird in diesem Begriff ganz allgemein die Energiemenge, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Bezogen auf energetische Modernisierungsmaßnahme am Gebäude resultiert daraus die Frage der Hausbesitzer: Benötigen Herstellung und die weiteren genannten Faktoren einer Wärmedämmung unterm Strich mehr Energie als sich damit nach dem Einbau einsparen lässt.

Fachhandwerk muss kompetent antworten

Modernisierungswillige Hausbesitzer, die schon Schwierigkeiten haben, sich durch den Dschungel möglicher Förderungsprogramme zu kämpfen, sind auf die fachliche Erläute-rung und Bewertung des Fachhandwerks zur grauen Energie bzw. zur so genannten energetischen Amortisation angewiesen. Nur so kann die in diesem Punkte vielfach herrschende Unsicherheit abgebaut und in reale Effizienzmaßnahmen überführt werden.

 

Das Institut für Energie- und Umweltforschung hat Dämmstoffe, die zur Wärmedämmung von Außenwänden geeignet sind, untersucht1. Dabei wurden deren graue Energie-Anteile ermittelt. Da Dämmstoffe eine lange Lebensdauer haben, kann nur schwer vorhergesagt werden, wie später Recycling und Wiederverwertung erfolgen. Dieser Beitrag gibt den für die üblichen Dämmstoffe günstigsten und ungünstigsten Fall an. Am konkreten Beispiel wird der Zusammenhang deutlich.

Beispiel durchschnittliches Einfamilienhaus

Die Außenwände (150 m²) eines freistehenden Einfamilienhauses sollen so gedämmt werden, dass sie danach einen U-Wert von 0,2 W/(m²·K) erreichen und steuerliche Förderung möglich wird. Je nach Dämmstoffart2 ergeben sich daraus Dämmstoffdicken zwischen 11 cm und 22 cm. Legt man die vom ifeu-Institut ermittelten Daten zugrunde, so werden je nach Dämmstoffart insgesamt zwischen 7.000 und 18.000 kWh an grauer Energie benötigt. Das entspricht umgerechnet ca. 700 bis 1.800 Litern Heizöl.

Damit liegt eine Größenordnung des Energieeinsatzes für die Dämmung des durchschnittlichen Einfamilienhauses vor. Zur Gegenrechnung der damit erzielbaren Energie-einsparung eignet sich die Untersuchung der Verbraucherzentralen (VZ)³: Gegenüber der ungedämmten Wand wird infolge der Dämmung weniger Heizenergie verbraucht4. Das macht das Beispielobjekt ungefähr 15.000 kWh (entspr. rd. 1.500 Liter Heizöl) pro Jahr aus. Die VZ rechnet mit 30 Jahren Lebensdauer einer Wärmedämmung (Außenwand). In dieser Zeitspanne beträgt die eingesparte Heizenergie für das Einfamilienhaus laut Berechnung der Verbraucherzentralen also etwa 450.000 kWh.

Energieeinsparung schlägt graue Energie

Dies alles sind zunächst  theoretische Werte, weil Faktoren wie Gebäudezustand, geografische Lage und Nutzerverhalten den tatsächlichen Energieverbrauch natürlich auch beeinflussen. Für das Beratungsgespräch mit dem Hausbesitzer kann der Fachunternehmer aber eine klare Aussage treffen: Das Einsparpotenzial liegt in den praxisrelevanten Fällen immer deutlich über dem Wert für die graue Energie. Da eine Fassadendämmung in der Regel noch länger funktioniert als die von der VZ zugrunde gelegten 30 Jahre, verbessert sich das Verhältnis zwischen grauer und eingesparter Energie nochmals. Damit lässt sich gut argumentieren.

Das Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW; München) hat die Zeitspanne berechnet, die es dauert, bis die Wärmedämmung den Graue-Energie-Anteil eingespart hat5: Diese energetische Amortisationszeit reicht je nach Material und Ausführung von wenigen Monaten bis zu knapp zwei Jahren. Zum Vergleich: Die energetische Amortisationszeit für eine Photovoltaikanlage beträgt 2,5 bis 2,8 Jahre.

Sonderfall erneuerbare Energien

Wenn ein Gebäude mit erneuerbarer Energie beheizt wird, forciert Wärmedämmung de-ren Einsatzmöglichkeiten. Die Wärmedämmung ist somit der Türöffner für den Einsatz erneuerbarer Energie im Gebäudebereich. Wärmepumpen beispielsweise die ohne Einsatz fossiler Energieträger auskommen, sind bei niedriger Vorlauftemperatur für die Behei-zung des Gebäudes am effektivsten. Ein ungedämmtes Gebäude mit dauerhaft hohen Vorlauftemperaturen im Winter lässt sich mit dieser Heiztechnologie in der Regel nicht effizient beheizen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Mit Wärmedämmung ist der Einsatz erneuerbarer Energien und moderner Heiztechnologie viel eher möglich. Das senkt die CO2-Belastung der Umwelt spürbar.

Die CO2-Freisetzung bei der Herstellung und Entsorgung von Dämmstoffen wurde ebenfalls vom ifeu-Institut untersucht1. Sie verhält sich ganz ähnlich wie der Energieeinsatz. Bei der Herstellung und Entsorgung des Dämmstoffs für das betrachtete Einfamilienhaus werden je nach Dämmstoffart und betrachtetem Szenario zwischen 2 und 5 Tonnen CO2-Äquivalent freigesetzt. In der Nutzungsphase (30 Jahre) aber spart die Dämmung zwischen 90 und 120 Tonnen CO2 ein (bei einer Heizung mit fossilen Energieträgern wie Gas oder Öl). Eine Studie des Umweltbundesamtes8 hat zudem ergeben, dass die Herstellung der Wärmedämmung nur einen Anteil von 6 bis 7 % an den CO2-Emissionen hat, die insgesamt beim Hausbau entstehen. Ein weiteres gewichtiges Argument für den Fachunter-nehmer in der Beratung von Bauherren und Immobilienbesitzern.

VDPM Factsheet

Auf der Homepage des VDPM steht ein zusammenfassendes Factsheet mit dem Titel „Verschlingt die Herstellung einer Wärmedämmung mehr Energie als man hinterher einspart?“ zum Download bereit. Diese Information eignet sich auch gut, um an Kunden, Bauherren und Immobilienbesitzer weitergegeben zu werden.

Quelle: VDPM / wh 

 

Kategorien: Feeds from Partners

Pflegeleichter Werkstoff mit Ausstrahlung

22. September 2020 - 10:13

Um dies zu erreichen, wurden die Wände mit OSB-Platten verkleidet. Die Ausführung SterlingOSB Zero hat sich besonders deshalb für diese Anwendung angeboten, weil sie formaldehydfrei verleimt wird.

Individuelle, kostengünstige Dekoration

Stephi Grayson, Operations Manager bei i-Jump, ist von der Vielseitigkeit von SterlingOSB Zero begeistert. Der Holzwerkstoff verleiht dem Raum eine warme Ausstrahlung, ist robust und passt perfekt zur sonstigen Einrichtung. Zusätzlich wurden die Platten mit bunten Bild- und Logofolien aufgepeppt – eine sehr individuelle Dekoration ohne großen Kostenaufwand. Dieses spezielle Interieur kommt auch bei den Besuchern sehr gut an. Stephi Grayson und ihre Kollegen freuen sich nun über das einladende Aussehen und darüber, dass sie sich bei dieser pflegeleichten Wandverkleidung kaum Gedanken über Instandhaltungsmaßnahmen machen müssen.

Nachhaltig und klimafreundlich

Norbord OSB-Platten kommen traditionell in Trennwänden, in Flach- und Schrägdächern sowie als Konstruktionselemente in Industrie- und Wohnbauten, aber auch als Verkleidungsplatte, Sichtschutz und Bauzaun sowie zunehmend auch im Möbel- und Innenausbau zum Einsatz. Die Platten sind astfrei und ohne Innenlagenfehler sowie je nach Produktreihe wasserfest verleimt (HWK 100). Das Sortiment umfasst die weltweit erste klimaneutrale OSB-Platte sowie die Produktreihe SterlingOSB-Zero. Aus europäischer Produktion stammt mit SterlingOSB-Spezial eine Platte, die dank einer speziellen Rezeptur ideal für den Einsatz als preisgünstigere Alternative zum Importsperrholz (aus Übersee) und obendrein noch klimaneutral ist. SterlingOSB-Conti, auf die Anforderungen der modernen Verpackungsindustrie ausgelegt, wird – genau wie alle anderen SterlingOSB-Platten – aus Durchforstungsholz hergestellt und ist recyclingfähig.

Quelle: Nordbord / wh

Kategorien: Feeds from Partners

Wartung und Check kombinieren spart Kosten

22. September 2020 - 10:07

Eine grundlegende Inspektion empfiehlt sich etwa alle zehn Jahre, wenn es bauliche Veränderungen gibt oder sich die Nutzung der Wohnräume ändert. Sie kann bis zu zehn Prozent der Betriebskosten einsparen. Bei dem Check überprüfen Experten das gesamte Heizsystem bis hin zum Zusammenspiel mit der Gebäudehülle.

Bei kleineren Gebäuden dauert der Heizungs-Check etwa eine Stunde. Die so optimierte Heizung spart Geld und ist gut fürs Klima. Frank Hettler von Zukunft Altbau empfiehlt grundsätzlich jedem Hauseigentümer einen regelmäßigen Check: „Schwachstellen und versteckte Mängel können sich bei allen Heizungen einschleichen. Besonders ratsam ist der Heizungs-Check jedoch bei älteren Modellen.“ Diese sind anfälliger für Probleme. Sie sollten daher sogar in vielen Fällen schon vor ihrem zwanzigsten Betriebsjahr ausgetauscht werden, rät Zukunft Altbau.

Ob ein Heizungstausch ratsam ist zeigt eine Inspektion durch den Heizungsbauer, Schornsteinfeger oder Energieberater. Hauseigentümer sollten den Heizungs-Check am besten dann machen lassen, wenn die jährliche Heizungswartung ansteht, da sich viele der auszuführenden Tätigkeiten überschneiden. Bei einer Wartung beschränkt sich der Sachverständige auf die Heizungsanlage im Keller. Dazu wird der Heizkessel, der Brenner und in vielen Fällen auch die Heizungspumpe sowie die Regelung getestet. „Düsen, Filtereinsätze und andere Bestandteile einer Heizungsanlage verschleißen oftmals unbemerkt. Sie zu reinigen oder zu ersetzen, ist deshalb auch Teil einer Heizungswartung“, sagt Ulrich König vom Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ).

Pumpe auf Effizienz überprüfen

Die Heizungspumpe ist wichtig für die Effizienz der Anlage. Sie sorgt dafür, dass die Wärme vom Kessel in die Heizkörper gelangt. Ist sie veraltet oder ungeregelt, kann das teuer werden. Denn dann laufen die Pumpen 24 Stunden am Tag, auch wenn die Heizung gar keine Wärme produziert. Das kann zwischen 80 bis 160 Euro zusätzlichen Stromkosten pro Jahr verursachen. Günstiger sind moderne Hocheffizienzpumpen, die rund 90 Prozent weniger Strom verbrauchen.

Auch die Heizungsregelung ist ein wichtiger Punkt, der regelmäßig überprüft werden sollte, wenn es um die Energieeffizienz einer Heizung geht. Neben dem Heizungs-Check erfolgt das oft auch bei einer Heizungswartung. Die Regelung ist dafür zuständig, dass die Räume während ihrer Nutzungsdauer auf die gewünschte Temperatur beheizt werden. Sie richtig einzustellen ist wichtig, um möglichst energiesparend zu heizen. Die Nachtabsenkung per Regelung erhöht die Energieeffizienz erheblich. Dabei wird die Vorlauftemperatur etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen um bis zu 20 Grad abgesenkt und vor dem Aufwachen wieder erhöht. Im Winterurlaub kann das reduzierte Temperaturniveau auch für mehrere Tage eingestellt werden. In der warmen Jahreszeit ist es sinnvoll, die Heizung ganz abzuschalten und nur Wasser für die Nutzung in Bad und Küche zu erhitzen. Durch die optimierte Regelung lassen sich bis zu zehn Prozent des CO2-Austoßes, des Energieverbrauchs und der Betriebskosten einsparen.

Der Heizungs-Check wiederum untersucht das gesamte Heizungssystem innerhalb eines Hauses, berücksichtigt die Gegebenheiten einzelner Räume und prüft, ob die Hydraulik des Systems passt. „Ohne hydraulischen Abgleich werden von der Heizungspumpe weiter entfernt liegende Heizkörper nicht ausreichend mit Warmwasser durchströmt“, erklärt König. „Die Folge sind ungleichmäßig beheizte Räume – auch wenn die Thermostate gleich eingestellt sind.“ Neben Temperaturunterschieden sind auch Pfeifen oder Rauschen in den Ventilen ein Anzeichen für einen fehlenden Abgleich. Für diesen ermittelt der Sachverständige mit einer Heizlastberechnung, wie viel Heizwasser jeder einzelne Heizkörper braucht, wie hoch der Druck der Heizpumpe sein muss und welche Einstellung das Thermostatventil benötigt, damit die Wärme im Haus gleichmäßig verteilt wird. Ein hydraulischer Abgleich muss im Anschluss gesondert beauftragt werden. Dadurch können CO2-Austoß, Energieverbrauch und Betriebskosten ebenfalls um bis zu zehn Prozent gesenkt werden. Quelle: Zukunft Altbau / al

Kategorien: Feeds from Partners

Schlankes System für Schallschutz

22. September 2020 - 9:28

Bei erhöhten Schallschutzanforderungen eignen sich besonders im Objektbau Schallschutztüren von Schörghuber mit einem Schalldämmwert (SD) von Rw,P= 47 dB, denn sie vereinen ästhetische Ansprüche mit funktionalen. Darüber hinaus bleiben Planungsaufwand, Transport und Montage moderat.

In Deutschland ist die DIN-Norm 4109 maßgebend für alle Schallschutz-Anforderungen beim Bauen und Sanieren. Der Standard von Innentüren sieht dabei den Schalldämmwert SD mit Rw,P= 42 dB vor. Dieser bezieht sich auf den Schalldruckpegel, der bei normalen Unterhaltungen auf etwa einem Meter Entfernung entsteht. Er bewegt sich zwischen 40 und 50 dB.

Es gibt zahlreiche Objekte, bei denen dieser Standard-Schallschutz nicht mehr genügt wie zum Beispiel im Büro- oder Hotelbau, wo Persönlichkeits- und Datenschutzrechte groß geschrieben werden. Entsprechend wird bei Neubau oder Sanierung eine hohe Schallschutzqualität eingefordert. 

Im Programm von Schörghuber gibt es für solche Fälle passende Tür-Elemente mit Schalldämmwerten von Rw,P= 45, 47, 48 und 50 dB. Sie alle eignen sich für den Objektbau und im Speziellen für Vorstandsbüros, Besprechungs- oder Konferenzräume, aber auch für Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, (Privat)Kliniken, Pflegeheime oder für den hochwertigen Wohnungsbau.

Insbesondere Schallschutztüren mit Rw,P= 47dB vereinen hier zwei entscheidende Vorteile: Sie erreichen einen erhöhten Schallschutzwert und können dabei gleichzeitig schlank ─ nämlich mit einer Türblattstärke von nur 70 mm ─ ausgeführt werden. Auch Gewicht und Materialverbrauch reduzieren sich deutlich z.B. das Hinterfüllmaterial für die Zarge. Für Architekten und Planer vereinfacht sich dadurch der Planungsaufwand, besonders im Hinblick auf die Statik. Verarbeiter profitieren von einfacherem Transport und Einbau der Türen vor Ort.

Schallschutztüren von Schörghuber mit Rw,P= 47dB können mit unterschiedlichen Funktionen geliefert werden: darunter T30 Brand-, Rauch- sowie Einbruchschutz mit RC 2 und RC 3. Weiter ist diese spezielle Schallschutztür SD 47 mit Strahlenschutz sowie in den Klimaklassen II und III erhältlich. In der Ausführung „Beanspruchungsklasse 4 nach DIN 1192“ hält sie extremen Beanspruchungen stand und gilt als außerordentlich widerstandsfähig.

Analog zur Funktionenvielfalt punktet die Schallschutztür mit Rw,P= 47 dB auch in Bezug auf die zahlreichen Variationsmöglichkeiten. Sie ist sowohl in ein- als auch in zweiflügeliger Ausführung erhältlich und erfüllt ebenso sturzhoch wie auch mit Seitenteil, Oberblende und -licht den gewünschten Schallschutz.

Passend dazu gibt es im Schörghuber Sortiment Standard-Holz- und Stahlzargen. In der Zargenvariante Holz gehören dazu beispielsweise die Umfassungszarge, die Blockzarge mit Schattennut, die Eckzarge, der Faltstock oder der Massivholzstock und vieles mehr. Umfassungs- und Blockzarge lassen sich auch in Stahl realisieren, ebenso die zweiteilige Laschenklemmzarge.

Quelle: Schörghuber / wh

Kategorien: Feeds from Partners

Verband fordert jährlichen Zubau von 15 Gigawatt

21. September 2020 - 14:02

„Um das ratifizierte Klimaabkommen von Paris einzuhalten, reichen die Klimaziele der Bundesregierung und die daraus abgeleiteten Zubauziele im EEG-Entwurf bei Weitem nicht aus“, heißt es in der Stellungnahme des Dachverbands der bayerischen Solarbranche. Notwendig ist seiner Meinung nach ein jährlicher Zubau von 15 Gigawatt.

Nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt wurden nach Auffassung des Verbandes in den Berechnungen bisher die deutlich schnellere Notwendigkeit der Sektorkopplung sowie die gewünschte Herstellung von grünem Wasserstoff mit entsprechend höherem Strombedarf. Es fehlen ihm Ausgleichmechanismen zwischen Sonne und Wind, die greifen, sobald eine der beiden Nutzungsarten ihren Zubau verfehlt. Zudem müsse die die Stromwende, deutlich früher als die Energiewende, nämlich vor 2040 erreicht werden.

Das Ziel bei der Energiewende sollte laut Verband sein, so viele PV-Anlagen wie möglich auf Dächern zu installieren. Auf diese Weise würden fast alle Konsumenten von Strom zu Prosumern werden und Strom kaufen, aber auch selbst erzeugen, diesen möglichst weitgehend selbst verbrauchen und den Rest einspeisen. Im jetzigen Entwurf werde der Eigenverbrauch weiter mit Abgaben belastet oder erschwert. Die EEG-Umlage auf Anlagen bis 30 kWp widerspreche der EE-Richtlinie, die bis Juni 2021 umzusetzen ist, und wäre damit sofort wieder zu ändern. Eine Abschaffung der EEG-Umlage für selbst-, im selben Haus beziehungsweise Quartier genutzten PV-Strom für alle PV-Anlagen wäre laut Verband sinnvoll. Damit würden alle zusätzlichen Regelungen im EEG für die Mieterstromförderung entfallen können - ein wichtiger Schritt das EEG deutlich zu vereinfachen.

Ausschreibungsgrenze auf 2 MWp anheben

Außerdem fordert der Solarverbands das Potenzial der PV-Dachanlagen (100 bis 750 kWp) für die Nutzung zu mobilisieren, statt die Ausschreibungsgrenze von derzeit 750 kWp auf 100 kWp für Dachanlagen abzusenken. Das ginge zu Lasten vieler Firmen und Landwirte. Wünschenswert wäre, dass im Neubaubereich eine Ausschreibungsbefreiung gelte, und somit eine Erhöhung der Ausschreibungsgrenze auf 2 MWp für Dach- und Freiflächenanlagen.

Im Entwurf sind erstmals zwei Regelungen für Ü20-Anlagen enthalten, wobei die Vergütung zu niedrig ausfalle. Ein Weiterbetrieb der Ü20-Anlagen könne durch eine geringfügig bessere Vergütung, etwa durch einen Bonus und den Verzicht auf eine Smartmeterpflicht für kleine Anlagen bei Eigenverbrauch sowie die Abschaffung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch erreicht werden.

Immerhin, auch Gutes findet der Solarverband Bayern im Entwurf, zum Beispiel die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen, dass Ü20-Anlagen grundsätzlich weiter betrieben werden können. Ebenso positiv bewertet der Verband die Erhöhung der 110 Meter Abstände auf 220 Meter bei BAB und Schienenwegen. Quelle: Solarverband Bayern /al

Kategorien: Feeds from Partners

Lehrgang Asbest

21. September 2020 - 10:59

Asbest- und Asbestzementprodukte gehören immer noch zu den häufigsten Schadstoffen, die bei Sanierungen aber auch bei Abbruch- und Instandsetzungsarbeiten in und an Gebäuden anzutreffen sind.

Auch zukünftig wird die Notwendigkeit der Asbestsanierung uneingeschränkt hoch bleiben, denn immer neue Fundstellen wie in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern belegen die vielfältige Verwendung dieses Baustoffes bis zu seinem Verbot im Jahr 1993.

Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestprodukten dürfen nur von Firmen ausgeführt werden, die über mindestens zwei ausgebildete und sachkundige Mitarbeiter verfügen.

Da der Bedarf an Asbestsanierung in Deutschland noch viele Jahre bestehen wird, kann sich ein Unternehmen, das über Sachkundige verfügt, Aufträge in einem interessanten Arbeitsbereich sichern.

Vom 09. bis 13. November 2020 bietet der BZB eine behördlich anerkannte Schulung an, die den Teilnehmenden die notwendige Sachkunde vermittelt.

Es sind noch einige Lehrgangsplätze verfügbar. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie mit Ihrer Anmeldung nicht zögern.

Quelle: BZB / wh

 

Kategorien: Feeds from Partners

Erweiterung eines denkmalgeschützten Wohnhauses

16. September 2020 - 11:28

So entschieden sich die Projektverantwortlichen für die Dämmstoffplatten Optim-R und Therma TT46 FM von Kingspan Insulation, die eine besonders hohe Dämmeigenschaft bei dünner Materialstärke aufweisen.  Platz für die Familie und die Bedürfnisse schaffen – das war das Ziel einer Wohnhauserweiterung in Hamburg. Das Gebäude aus dem Jahr 1914 bot nicht mehr genügend Fläche und wurde den Anforderungen der Bewohner somit nicht gerecht. Daher entschied sich der Eigentümer für einen neuen Anbau. Letzterer konnte nicht ohne Weiteres umgesetzt werden, da das Einfamilienhaus unter Denkmalschutz steht – hohe bau- und denkmalschutzrechtliche Auflagen mussten eingehalten werden. So war lediglich eine Bebauung südlich des Gebäudes möglich. Jedoch befand sich in diesem Bereich des Grundstücks bereits ein Anbau, der allerdings nicht die gewünschte Fläche bot und zudem die Bestandskubatur beeinträchtigte. Er wurde daher zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt.

Schlichte und rechteckige Gebäudekubatur

Der neue Gebäudeteil sollte nicht nur funktional sein, sondern auch optisch eine Einheit mit dem Bestand bilden. Vor allem letzterer sollte dabei nicht an Wirkung verlieren. So entschieden sich asdfg Architekten aus Hamburg, die für die Planung zuständig waren, für eine schlichte sowie zurückhaltende Kubatur und Optik des Neubaus. Die Wahl fiel auf einen rechteckigen Grundriss und dezente Farben. Der Anbau orientiert sich an der bereits vorhandenen Architektur und berücksichtig dabei Geometrien, Fluchten und Höhen. Die Traufe des Bestandsbaus endet jedoch zwei Meter oberhalb der Geländeoberfläche. Da die Mindestanforderungen der lichten Raumhöhen für Wohn- und Aufenthaltsräume in Hamburg bei mindestens 2,3 Meter liegt, wäre für die Errichtung des Neubaus ein deutlicher Eingriff in das gestaltgebende Bestandsdach notwendig gewesen. Um dies zu vermeiden, entschieden sich die Projektbeteiligten dafür, den Anbau in das Gelände einzulassen. Auf diese Weise konnte das bestehende Schleppdach in seiner bauzeitlichen Form erhalten und das Volumen des Neubaus optisch reduziert werden.

Hohe Dämmwirkung bei dünner Materialdicke

Um einen fließenden Übergang zwischen alt und neu zu schaffen, verläuft die Traufe des Neubaus unterhalb der des Bestandes. Eine baurechtliche Forderung war zudem die Ausführung eines Gründaches. Das erhöhte Dachpaket wird durch eine zurückgesetzte Attika verdeckt. Diese musste zudem möglichst niedrig ausgebildet werden, um optisch nicht aufzufallen. Dementsprechend war eine schlanke Dämmstofflösung gefordert – mit einer maximalen Aufbauhöhe von 25 Millimetern. Auch der Wärmedurchgangskoeffizient sollte einen Wert von 0,20 W/(m²·K) nicht überschreiten. Das Gelände, die Traufhöhe des Bestandes sowie die Anforderungen gestalteten das Projekt sehr anspruchsvoll. Eine Dämmstofflösung, die sich insbesondere für diese architektonische Herausforderung eignete, galt es hier zu finden. Zum Einsatz kamen daher die Vakuumdämmplatten Optim-R von Kingspan Insulation. Sie bestehen unter anderem aus einem mikroporösen Kernmaterial und einer mehrschichtigen Hochbarrierefolie. Dieser wird die Luft entzogen, sodass ein Vakuum entsteht. Dadurch wird die Wärmeleitung verhindert und eine besonders hohe Dämmwirkung erreicht. So weisen die Hochleistungsdämmplatten trotz dünner Materialstärke mit einem Lambda-Wert von 0,007 W/(m·K) eine fünf Mal geringere Wärmeleitfähigkeit als herkömmliche Dämmstoffe auf. Diese Eigenschaften prädestinieren die Produkte auch besonders für anspruchsvolle und planerische Problemstellungen.

Starke Kombination

Kombiniert wurde Optim-R mit den Gefälledämmplatten Therma TT46 FM, die ebenfalls von Kingspan Insulation stammen. Diese bestehen aus Polyurethan (PIR) Hartschaumstoff mit beidseitiger mehrlagiger Aluminiumverbundfolie. Sie verfügen nicht nur über eine dämmende Eigenschaft, sondern sorgen mit einem Gefälle von 0,83 Prozent für eine sichere Ableitung des anfallenden Wassers. Letzteres wird gezielt zu den Entwässerungspunkten, die in der Fläche liegen, geführt. Bereits vor der Verarbeitung beider Dämmstoffschichten wurden von Kingspan Insulation ein Verlege- sowie ein Gefälleplan angefertigt. Diese gaben die genaue Position jeder einzelnen Platte vor. Der hohe Vorfertigungsgrad der Produkte ermöglichte eine einfache Montage auf der Baustelle. Denn ein aufwendiges und zeitintensives Zuschneiden entfiel.

Offene Fassade und Raumaufteilung

Dank der schlanken Dachkonstruktion und der niedrigen Aufbauhöhen der einzelnen Komponenten liegt der Fokus des Anbaus auf der komplett verglasten Fassade, die sich oberhalb des Geländes befindet. Dieses schließt bündig mit den Fensterbänken ab, da hier ein gängiges Brüstungsmaß von einem Meter eingehalten werden konnte. Die großzügigen Fensterflächen schaffen einen freien Blick in die umliegende Natur – es entsteht ein besonderes Raumgefühl. Der hohe Lichteinfall lässt zudem die Räume visuell größer wirken. Auch das Wohnkonzept wurde entsprechend offen gestaltet – so konnte weitestgehend auf räumliche Unterteilungen verzichtet werden. Durch die zusätzlich gewonnene Fläche, die sich durch den Anbau ergibt, wurde die gesamte Raumaufteilung beider Gebäudeteile neu strukturiert. So befinden sich im Bestandsbau hauptsächlich die Schlafräume und Bäder. Der Neubau hingegen beherbergt Wohn- und Esszimmer sowie die Küche und ein kleines Bad.  Beide Gebäudeteile bilden innen wie auch außen eine Einheit. Mithilfe eines originellen Entwurfs und innovativen Baustofflösungen wurde ein stimmiges Gesamtkonzept geschaffen, das nun ausreichend Fläche für die Familie und Bedürfnisse zur Verfügung stellt.

Quelle: Kingspan / wh

Kategorien: Feeds from Partners

Kostenlose Broschüre zum Thema luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation

16. September 2020 - 9:37

Vor der Anbringung von Leuchten an der Gebäudehauswand und -decke gibt es jedoch ein paar wesentliche Punkte zu beachten. Denn eine unsachgemäße Befestigung beispielsweise von Leuchten, Kameras oder Bewegungsmeldern an der gedämmten Außenwand oder -decke kann die luftdichte Schicht beschädigen. Das kann wiederum zu erheblichen Wärmeverlusten sowie zu Bauschäden durch Kondenswasser oder Schimmelbildung führen. „Um sicherzugehen, dass bei der Elektroinstallation nichts schiefgeht, sollte man sich im Vorfeld ausreichend informieren“, sagt Stefan Born von der Initiative Elektro+. „In der neuen Broschüre finden Bauherren, Elektroinstallateure, Planer, Architekten sowie alle Interessierte wichtige Hinweise und wertvolle Tipps rund um das Thema normgerechte, luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation in Wohngebäuden“, sagt Born. Dabei handelt es sich um Wohngebäude mit Massiv-, Leicht- oder Hohlwandbauweise. Für die Planung, Ausschreibung und Ausführung allgemeiner  luftdichter sowie wärmebrückenfreier Installationen und Anschlüsse unter Berücksichtigung und Koordination weiterer Gewerke ist eine weiterführende Richtlinie für die Baubeteiligten verfügbar. Diese beschreibt bekannte und bewährte Verfahren zur Herstellung der Luftdichtheit unter Berücksichtigung der Vorgaben einschlägiger Normen und Richtlinien. Wichtig: Eigentümer sollten sich für die Planung und fachgerechte Installation unbedingt an eine qualifizierte Elektrofachkraft wenden. Die Broschüre „Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation“ steht zum kostenlosen Download auf der Website der Initiative Elektro+ bereit https://www.elektro-plus.com/downloads.. Ein wichtiger Schritt zu mehr Licht. 

Quelle: Elektroplus / wh 

 

Kategorien: Feeds from Partners

Bis zu 40.000 Euro werden erstattet

15. September 2020 - 9:48

Steuerlich abgesetzt werden können Aufwendungen für Einzelmaßnahmen, aber auch die Fachplanung und energetische Baubegleitung durch einen Fachbetrieb. Die Steuererstattung beträgt bis zu 40.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Fördermöglichkeit für die energetische Gebäudesanierung ist für die Dauer von zehn Jahren angelegt, bis Ende 2029.

Zur energetischen Sanierung einer selbst genutzten Immobilie kann eine KfW- oder BAFA-Förderung genutzt werden oder die steuerliche Förderung. Eine Kombination von steuerlicher Förderung mit den öffentlichen Förderungen ist nicht möglich. Die Steuerermäßigung ist laut der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik eine gute Lösung für diejenigen Hausbesitzer, die ihre KfW- oder BAFA-Förderung nicht oder nicht fristgerecht beantragt haben.

Energetische Baubegleitung und Fachplanung absetzbar

Um die Kosten der Sanierungsmaßnahmen von der Steuer absetzen zu können, muss ein Fachbetrieb die Arbeiten ausführen und das Haus muss mindestens zehn Jahre alt sein. Wer 2020 beim Heizen auf eine Wärmepumpe oder einen Pelletofen umsteigt oder die bestehende Gasbrennwertheizung um eine Solaranlage erweitert, kann sich im darauffolgenden Jahr 20 Prozent der Kosten über die Steuererklärung für das Jahr 2020 zurückholen. Für die energetische Baubegleitung und Fachplanung sind sogar 50 Prozent steuerlich absetzbar. Die maximale Steuererstattung pro Objekt beträgt 40.000 Euro.

Die Modernisierung wird über einen Zeitraum von drei Jahren stufenweise geltend gemacht: Je sieben Prozent (maximal 14.000 Euro) im ersten Kalenderjahr, in dem die Maßnahmen abgeschlossen wurden sowie im zweiten Kalenderjahr (maximal 12.000 Euro). Sechs Prozent gibt es im dritten Kalenderjahr.

Abzugsfähig sind seit Inkrafttreten des Gesetzes auch die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage sowie der Einbau digitaler Systeme, wie sie beispielsweise in Smart Homes zum Einsatz kommen. Wärmedämmung an Wänden, Decken und Dächern, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie Beratungsleistungen werden ebenfalls steuerlich begünstigt. Quelle: VdZ / al

Kategorien: Feeds from Partners

Seiten