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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 21 Minuten 6 Sekunden

Jede Energieberatung stößt fast drei Maßnahmen an

20. Februar 2020 - 9:51

In den fünf Jahren wurden pro Jahr zwischen 8000 und 9000 Förderanträge gestellt. Durchschnittlich lagen die Förderbeträge bei 750 Euro für Wohngebäude mit bis zu zwei Wohneinheiten und  1.075 Euro für Wohngebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten. Im Anschluss an die Beratung wurden im Schnitt 2,9 Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt.

Grundsätzlich werden durch die Energieberatung mehr Maßnahmen umgesetzt als vorher geplant; außerdem würden Maßnahmen vorgezogen oder besser aufeinander abgestimmt, so das Ergebnis der Analyse. In Bezug auf die Netto-Energieeinsparung konstatieren die Experten im Vergleich zu den vorherigen Zeiträumen deutliche Verbesserungen. 2005 lag diese pro Maßnahme bei einem Wert von 6360 Kilowattstunden (kWh), bei den jetzt durchgeführten Maßnahmen waren es 7.516 kWh in den Ein- und Zweifamilienhäusern und 10.717 kWh bei Mehrfamilienhäusern. 149,59 kg CO2 wurden vermieden sowie (Netto-) Investitionen von 41 Euro angeschoben, so die Experten. Insgesamt beziffern sie die Mehrinvestitionen nach einer Beratung mit 30.968 Euro.

Mehrinvestionen pro Energieberatung von gut 30.000 Euro

Die Fachleute haben jedoch nicht nur eine positive Bilanz gezogen, sondern auch Vorschläge für eine weitere Verbesserung der Förderprogramme zur Energieberatung erarbeitet. So schlagen sie eine Erhöhung der Anzahl förderfähiger Gebäude durch Änderung des jüngsten zulässigen Baujahrs von 2002 auf 2014. Das würde bedeuten, dass auch bei Gebäuden, die bis 2014 erbaut wurden eine geförderte Energieberatung möglich ist. Begründet wird dies mit dem technischen Fortschritt der vergangenen Jahre der eine Optimierung der Energiebilanz erlaube. In regionalen Programmen sei diese Änderung und Einbeziehung jüngerer Gebäude bereits vollzogen, so die Studie.

Als zweite Maßnahme schlagen die Fachleute eine Erhöhung des maximalen Förderanteils und der Förderhöhe sowie Anpassung der Förderkonditionen nach Anzahl der Wohneinheiten pro Wohngebäude vor. Bislang gibt es nur die Unterscheidung zwischen Ein- und Zweifamilienhäusern einerseits und Mehrfamilienhäusern andererseits. Durch eine Erhöhung des maximalen Förderanteils auf beispielsweise 80 Prozent der förderfähigen Kosten und eine Differenzierung könnte die Attraktivität gesteigert werden. Die Fachleute denken insbesondere an einen höheren Maximalbetrag bei Beratungen für viele Wohneinheiten. Derzeit ist die Beratung für die Energieberater nur zum Teil kostendeckend, für die Bauherren der Eigenanteil ein Hemmnis.

Digitale Technologien könnten Akzeptanz erhöhen

Die Experten kamen in ihrer Analyse außerdem zu demSchluss, dass  die Integration neuer Technologien in den Inhalt der Beratung für mehr Akzeptanz des Förderprogramms sorgen kann. Dazu zählen beispielsweise Technologien im Bereich Gebäudeintelligenz (Smart Home Systeme, intelligente Heizungssteuerung, Energiemanagementsysteme, Integration in Smart Grids und Smart City) und erneuerbare Energien.

Verbesserungspotential sehen die befragen Berater beim individuellen Sanierungsfahrplan. Dessen Nutzen „ sei zum Beispiel hinsichtlich Wirtschaftlichkeitsdarstellung und aufgezeigter Fördermittel noch ausbaufähig.“ Im Moment wird die Wirtschaftlichkeit der einzelnen nicht dargestellt. Ziel des Sanierungsfahrplans ist es, ganzheitlichen Sanierungen anzureizen Die Fachleute sind jedoch der Meinung, dass durch eine ergänzende Darstellung der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Sanierungsmaßnahmen die Motivation der Beratungsteilnehmer zur Umsetzung erhöht werden könnte. Sie schlagen auch eine ausführlichere Darstellung der Fördermöglichkeiten vor. Die neue Version des Sanierungsfahrplans soll hierzu bereits Verbesserungen bieten.

Die befragten Berater sprechen sich außerdem dafür aus, die Benutzerfreundlichkeit des von der Bafa betriebenen Online-Portals zu verbessern. So hätten Energieberater derzeit häufig Schwierigkeiten, den Login-Bereich zu finden, ihre Dokumente hochzuladen oder eine Übersicht über die hochgeladenen Dokumente zu erhalten. Neben einer vereinfachten Oberfläche raten die Fachleute zu einer App, die auch den Upload von Dokumenten über die Kamerafunktion von Tablets oder Smartphones ermöglichen könnte.

Auch bei der Öffentlichkeitsarbeit sehen die Analysten Luft nach oben. Viele Berater wüssten nicht, dass Bafa ihnen kostenlose Broschüren und Flyer zur Werbung für die Energieberatung zur Verfügung stellt. Auch hier könnte eine bessere Präsentation auf der Homepage des Bafa helfen. Die Analyse der Befragungsdaten zeigt, dass ein zentrales Hemmnis für die Inanspruchnahme des Programms seine ausbaufähige Bekanntheit ist. Die meistgenutzten Kanäle der Informationsbeschaffung sind laut Angaben der Beratungsteilnehmer das Internet sowie die Empfehlungen von anderen Kunden.

Zusätzlich ist die Öffentlichkeitsarbeit vom Engagement der Energieberater abhängig, welches eine weitere Informationsquelle für die potenziellen Beratungsteilnehmer darstellt. Die Analyse ergab jedoch, dass vielen Energieberatern nicht bewusst ist, dass ihnen Broschüren, Flyer und andere Werbematerialien vom BAFA bereitgestellt werden und on-line bestellt werden können. Am Schluss beschäftigen sich die Autoren der Untersuchung noch damit, wie die Zahl der umgesetzten Maßnahmen weiter erhöht werden kann. Als Option nennen sie eine stufenweise Auszahlung der Förderung und schlagen vor, diese teilweise Teil nach Vorlage eines Umsetzungsnachweises auszuzahlen um den Anreiz zu erhöhen, wirklich etwas zu tun. Von Pia Grund-Ludwig

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Erdgas war teuer, Heizöl günstiger

20. Februar 2020 - 8:09

Dies geht aus einer aktuellen Analyse des Energiedienstleisters Techem hervor. Insbesondere Mieter von gasbeheizten Wohnungen müssen voraussichtlich nachzahlen, denn hier stieg nicht nur der Verbrauch, sondern auch der Brennstoffpreis. Der durchschnittliche Erdgaspreis legte im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent zu – was eine Erhöhung der Raumheizkosten um durchschnittlich 6,2 Prozent bedeutet.

Erdgas teuer, Heizöl günstiger

Ob die Bewohner von ölbeheizten Häusern vom 2,2-prozentigen Rückgang des Heizölpreises profitieren werden, hängt unter anderem vom Einkaufszeitpunkt ab: Im Einzelfall wurden entweder im Vorjahr beschaffte Reserven verfeuert oder aber später und damit preiswerter eingekauftes Öl. Im Bundesdurchschnitt gleicht der Ölpreisrückgang den witterungsbedingten Mehrverbrauch weitgehend aus: Laut Techem-Prognose ist für ölbeheizte Liegenschaften nur mit einer minimalen Heizkostenerhöhung von 0,1 Prozent zu rechnen. Zum Vergleich: 2018 lag dieser Wert trotz der seinerzeit wärmeren Witterung aufgrund massiv gestiegener Heizölpreise bei 12,8 Prozent.

Küstenregionen in 2019 klimatisch günstiger

Während im Vorjahr vor allem im Norden Deutschlands Nachzahlungen für gestiegene Heizkosten zu leisten waren, können Mieter in diesen Regionen für 2019 sehr wahrscheinlich aufatmen: In Greifswald beispielsweise werden die Heizkosten für ölbeheizte Wohnungen voraussichtlich um 6,1 Prozent sinken; bei Gasheizungen beträgt der Rückgang immerhin 0,4 Prozent. Insbesondere in Cuxhaven, auf Helgoland und Norderney können sich Nutzer von Ölheizungen über verringerte Heizkosten freuen. Viele von ihnen mussten im Vorjahr eine mehr als 20-prozentige Kostensteigerung verkraften. Umgekehrt verhält es sich im Süden der Republik: Konstanz etwa gehörte 2018 noch zur Liga der Regionen mit dem größten Verbrauchsrückgang. 2019 hingegen steigen die Heizkosten für ölbeheizte Wohnhäuser dort temperaturbedingt um voraussichtlich 11,9 Prozent. Damit rangiert die Bodenseestadt nach Kempten im Allgäu 2019 an der Spitze der Regionen mit dem höchsten Mehrverbrauch.

„In Deutschland muss mehr für höhere Effizienz in der Wärmeerzeugung und Nutzung getan werden. Neben den Klimaaspekten müssen wir auch die finanziellen Aspekte des Heizwärmeverbrauchs im Auge behalten“, kommentiert Techem CEO Matthias Hartmann – und weiter: „Wir halten die Digitalisierung gerade für den Gebäudebereich für einen sehr wichtigen Hebel, um kostengünstig ein großes Potential an Energieeffizienz, Treibhausgasvermeidung und Heizkostenersparnis zu erreichen.“ Erfahrungsgemäß lasse sich der Wärmeverbrauch in vielen Fällen schon mit geringinvestiven Lösungen und Technologien reduzieren – zum Beispiel durch eine dynamische Optimierung der Anlageneinstellung. 

Grundlage der vorliegenden Verbrauchsprognose ist ein Vergleich von Gradtagszahlen, die auf Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes aus den Jahren 2018 bis 2019 sowie auf einer Auswertung der Erdgas- und Heizölpreise im betreffenden Zeitraum basieren. Wie hoch der tatsächliche Verbrauch und damit die Kosten im Einzelfall sind, lässt sich jedoch erst nach Erstellung der jeweiligen Abrechnung sagen.

Alle ausgewerteten Verbrauchsdaten wurden von Techem im Rahmen der Vorarbeiten zur Energiekennwertestudie 2020 anonym erhoben. Die jährlich durchgeführte Studie basiert auf Vorjahresdaten und bietet umfassende Informationen rund um den Wärmeverbrauch und die Heizkostenabrechnung. Sie gibt insbesondere auch einen Einblick in die energetische Situation von Wohngebäuden und lässt damit Ansatzpunkte für Einsparmaßnahmen erkennen. Quelle: Techem / pgl

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Nachfrage nach Sonnenhaus-Konzept steigt

19. Februar 2020 - 9:33

Mit dem klassischen Sonnenhaus-Konzept mit einer großen Solarthermie-Anlage oder mit einem Photovoltaik-Solarthermie-Kombisystem für hohe Autarkie bei Wärme, Strom und Mobilität wurden die Mehrfamilien-Sonnenhäuser gebaut. Aktuell sind laut dem Institut mehrere Mehrfamilienhäuser mit dem solaren Energiekonzept im Entstehen oder kurz vor der Fertigstellung, zum Beispiel in Regensburg und Berlin. In Nordrhein-Westfalen wird die Klimaschutzsiedlung Ibbenbühren mit Sonnenhäusern gebaut. Auch die Zahl der Gebäude mit mehr als 50 Prozent solarem Deckungsgrad in der Wärme- und in der Stromversorgung ist angestiegen.

Mitwirkung bei Forschungsprojekten

Im vergangenen Jahr hat das Sonnenhaus-Institut die Mitwirkung in politischen Gremien und Vernetzung mit anderen Verbänden und Hochschulen intensiviert. So ist der Verein Gründungsmitglied des Solarverbandes Bayern und hat über diesen im Bayerischen Energiegipfel mitgearbeitet. Außerdem ist er der OpenEMS Association beigetreten, einer Plattform für ein offenes Energiesteuerungssystem. Die Zusammenarbeit mit dem Passivhaus-Institut ist geplant. Außerdem will das Institut bei neuen Forschungsprojekten zusammen mit Forschungseinrichtungen mitwirken.

Für das laufende Jahr verspricht sich der Vorstand unter Leitung des Solararchitekten Georg Dasch vor allem von der neuen BAFA-Förderung viel. "Wer für ein neues Einfamilienhaus mit Solarwärmeanlage 30 Prozent BAFA-Förderung haben möchte, muss nach unserem Standard bauen", sagt Dasch. Das heißt, mindestens die Hälfte des Wärmebedarfs für die Raumheizung und das Warmwasser muss solar erzeugt werden. "Die Bauleute werden mit extrem niedrigen Energiekosten belohnt und produzieren kaum klimaschädliche Treibhausgase."

Für Mehrfamilienhäuser sind vor allem der höhere Kreditbetrag und Tilgungskostenzuschuss der Förderbank KfW lukrativ. Bei einem KfW-Effizienzhaus 40, das mit Sonnenhaus-Standard gebaut werden kann, sind bis zu 30.000 Euro Tilgungszuschuss je Wohneinheit möglich. Quelle: Sonnenhaus Institut/al

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Solarstrom vermeidet jährlich 627 Gramm CO2

19. Februar 2020 - 7:15

Eine größere Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus mit 16 Kilowatt installierter Leistung spart rund zehn Tonnen CO2 im Jahr ein. Bei einem Solarpark mit einer installierten Leistung von zehn Megawatt sind es bereits rund 6.300 Tonnen Treibhausgase jährlich: Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Allein in Baden-Württemberg habe die Photovoltaik im Jahr 2018 den Ausstoß von rund 3,6 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Deutschlandweit seien es insgesamt fast 29 Millionen Tonnen.

Der Branchenverband hat ermittelt, dass im Fall der Einfamilienhausanlage rund 800 Buchen nötig sind, um dieselbe Menge des Treibhausgases zu binden. Bei dem Solarpark sind es sogar eine halbe Million – ein Wald so groß wie rund 6.500 Fußballfelder. Die Daten zur Bindung des Kohlendioxids durch Buchen stammen vom Wald-Zentrum der Universität Münster: Der Laubbaum bindet pro Jahr im Schnitt 12,5 Kilogramm CO2 – als Setzling weniger, als ausgewachsener Baum mehr. Er muss rund 80 Jahre wachsen, damit er eine Tonne des Klimagases in Holz umwandeln kann. Für die Einlagerung einer Tonne CO2 pro Jahr braucht es folglich 80 Buchen. Dafür ist mehr als ein Hektar Buchenwald nötig, der aus etwa 80 ausgewachsenen Buchen, sowie einigen kleineren und mittelgroßen Bäumen besteht, die ebenfalls CO2 speichern.

Photovoltik vermeidet Großteil des CO2

"Den Löwenanteil der Kohlendioxid-Vermeidung bei der Stromerzeugung wird neben der Windenergie vor allem die Photovoltaik tragen“, sagt Franz Pöter, Geschäftsführer des Solar Clusters. Es brauche jeweils mehr Photovoltaikanlagen, um CO2 zu vermeiden sowie Bäume für die Speicherung von CO2.  Für den Solarausbau sollten Politik und Wirtschaft in Forschung und Produktion investieren, so Pöter.

Eine 16-Kilowatt-Anlage vermeidet laut dem Verband genau so viel CO2, wie ein Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr verursacht. Bei einer vierköpfigen Familie reduzieren sich die Emissionen bilanziell  um 25 Prozent. Auch Unternehmen oder die öffentliche Hand könnten mit Photovoltaik ihre Klimabilanz deutlich verbessern: Eine mittelgroße Solaranlage auf Gewerbeimmobilien oder kommunalen Gebäuden mit 350 Kilowatt installierter Leistung vermeide rund 220 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Größere Anlagen auf Industriedächern oder Verwaltungsgebäuden schafften bei einer Größe von 750 Kilowatt installierter Leistung 470 Tonnen.

Energieaufwand amortisiert sich nach bis zu drei Jahren

Die Bilanz von Photovoltaikanlagen setzt sich Solar Cluster nach aus der vermiedenen Menge an CO2-Emissionen und den neu entstandenen CO2-Emissionen aus der Herstellung der Anlage zusammen. Mit einberechnet ist der gesamte Produktionsprozess, vom Rohstoffabbau über die Zell- und Modulproduktion bis hin zur fertigen Anlage inklusive Rahmen und Aufständerung. Der zur Herstellung erforderliche energetische Aufwand bei Solaranlagen sei deutlich kleiner als die während der Lebensdauer der Anlage erzeugte Ökostrommenge. Je nach Solarzelltechnologie habe sich der Energieaufwand zur Herstellung in Deutschland innerhalb von ein bis drei Jahren amortisiert. Quelle: Solar Cluster/al

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Elektro-Fußbodenheizung ist fernsteuerbar

18. Februar 2020 - 9:11

Die Bedienung der Elektro-Fußbodenheizung werde dank des neuen Wifi-fähigen Thermostats noch bequemer, so Gutjahr. Dazu brauchten Nutzer nur die kostenlose App "SWATT" herunterladen und könnten dann die Heizung von überall aus mit dem eigenen Smartphone bedienen. „Das Smartphone muss nur einmalig mit den Thermostaten verbunden werden“, erklärt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann.

Menü, Optik und die programmierbaren Heizfunktionen des Wifi-fähigen Thermostats IndorTec THERM-E TW entsprechen denen des bewährten Touch-Thermostats IndorTec THERM-E TD. Die WiFi-Bedienung über die neutrale App funktioniert für iPhones und Android-Smartphones. Dabei lassen sich auch mehrere Thermostate mit einer App steuern. Die Bedienung über das Display am Thermostat ist natürlich ebenfalls möglich.

Dem Hersteller zufolge reagiert das Heizungssystem schnell, kann bei Bedarf angeschaltet werden und ist ideal in Übergangszeiten. Mit dem Sprachassistenten Google Home ist IndorTec THERM-E TW zudem Smart-Home-fähig.

Heizung, Entkopplung und Abdichtung in einem

Das Elektro-Fußbodenheizungssystem IndorTec THERM-E basiert auf einer Trägermatte, die sich an den Entkopplungssystemen von Gutjahr orientiert. Dadurch ist das System nicht nur sehr dünnschichtig, sondern auch besonders energieeffizient und lässt sich schnell und einfach verlegen. Ein entscheidender Vorteil: IndorTec TERM-E ist als 3-in-1-System Heizung, Entkopplung und Abdichtung in einem. Denn bei Sanierungen haben die Verarbeiter es häufig mit kritischen Untergründen wie gerissenen Estrichen oder Holzuntergründen zu tun. Das System entkoppelt hier die Beläge vom Untergrund und gleicht Spannungen so aus – genauso effektiv wie eine klassische Entkopplungsmatte. Zudem kann das System in Bädern direkt als Verbundabdichtung eingesetzt werden – ein allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis dafür liegt vor. Quelle: Gutjahr /sth

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Sanierungskosten: WEG-Darlehen bieten Vorteile

18. Februar 2020 - 8:53

„Besonders umfangreiche Sanierungen etwa der Fassade oder des Daches können WEGs vor größere finanzielle Belastungen stellen“, erklärt Rudolf Naßl, Mitglied des Vorstands der Hausbank München eG, verantwortlich für das Ressort Immobilienwirtschaft. Das Problem: Instandhaltungsrücklagen oder Sonderumlagen der WEG reichen oft nicht aus, um die Maßnahmen zu finanzieren. Ist dies der Fall, sind WEG-Darlehen gegenüber Einzeldarlehen laut der Hausbank München meist die bessere Variante.

„Vom Prinzip kann jeder Eigentümer, der die Sanierungskosten nicht mit eigenen Mitteln abdecken kann, individuell einen Kredit aufnehmen“, erklärt Naßl.  Problematisch dabei sei, dass die Konditionen, Laufzeiten und Kosten unterschiedlich sind und die Auszahlungszeiten so aufeinander abgestimmt werden müssen, dass alle im Rahmen der Sanierung anfallenden Rechnungen zeitnah beglichen werden können. „Außerdem besteht das Risiko, dass einzelne Eigentümer kein Darlehen erhalten und so das Gesamtprojekt gefährden.“

Die Aufnahme eines WEG-Darlehens durch die Eigentümergemeinschaft bietet bei Fremdkapitalbedarf gegenüber Einzelmaßnahmen laut Naßl mehrere Vorteile: „Erstens entfällt die Abstimmung für mehrere Einzeldarlehen, womit sich der Verwaltungsaufwand verringert. Zweitens sind durch die größere Kredithöhe und die gemeinschaftliche Haftung bessere Konditionen möglich. Darüber hinaus werden in der Regel keine Bürgschaften oder sonstige Sicherheiten der einzelnen Eigentümer gefordert.“ Ein weiterer Vorteil von WEG-Darlehen: Dank solidarischer Haftung der WEG nehmen die Banken in der Regel keine Schufa-Prüfung der einzelnen Eigentümer vor. Die fehlenden Sicherheiten sind allerdings gleichzeitig der Grund, weswegen nur einige wenige spezialisierte Banken solche WEG-Darlehen anbieten. Naßl: „WEGs sollten sich entsprechend am Markt informieren und Angebote vergleichen.“

Laut Bundesgerichtshof kann die Aufnahme eines langfristigen, hohen Kredits durch die WEG zur Deckung ihres Finanzierungsbedarfes ordnungsmäßiger Verwaltung entsprechen. Der Verwalter muss jedoch die Risiken einer möglichen Nachschusspflicht der Wohnungseigentümer vor der Beschlussfassung ausführlich in der Eigentümerversammlung erörtert und im Versammlungsprotoll dokumentiert haben. Zudem müssen die konkreten Umstände des Einzelfalls unter Abwägung aller Interessen berücksichtigt werden. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, muss die Eigentümergemeinschaft einen Beschluss zur Aufnahme des WEG-Darlehens fassen – wobei die einfache Mehrheit genügt. Banken stellen dafür Musterbeschlüsse zur Verfügung. Die Finanzierung läuft in der Regel zehn Jahre. Sobald der Beschluss zur Kreditaufnahme unanfechtbar geworden ist, unterschreibt der Verwalter den Kreditvertrag. Zins und Tilgung des Gemeinschaftskredits werden über das Hausgeld eingezogen. Quelle: Hausbank München eG / sth

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Leitfaden gibt Tipps zum Energiemanagement

18. Februar 2020 - 7:14

In rund 30 Jahren möchte Deutschland so gut wie frei von Treibhausgasen sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Bundesregierung Unternehmen, Organisationen und Kommunen motivieren, ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen.

Sie setzt dabei nicht nur auf Freiwilligkeit. Unternehmen, die laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mehr als 250 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigen beziehungsweise mehr als fünf Millionen Euro Jahresumsatz haben und mehr als 43 Millionen Euro Jahresbilanzsumme, zählen nicht mehr zu den kleinen und mittleren Unternehmen. Sie sind deshalb zu einem Energieaudit verpflichtet. Damit werden im Unternehmen Einsparpotenziale gesucht sowie Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt, um die Energieeffizienz zu steigern und Verbräuche zu senken.

Auf diese Energieaudits baut das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 auf. Dieses kann freiwillig für das Unternehmen, die Kommune oder Organisation realisiert beziehungsweise in bereits genutzte Managementsysteme integriert werden. Es kann aber auch alternativ zum Energieaudit eingeführt werden. Wie sich dieses in das Unternehmen integrieren lässt und welche Schritte zu beachten sind, hat das Umweltbundesamt im Leitfaden „Energiemanagementsysteme in der Praxis – Vom Energieaudit zum Managementsystem nach ISO 50001“ festgehalten. Die ISO 50001 gilt inzwischen als internationaler Standard für das Energiemanagement. Der Leitfaden ist jetzt in zweiter Auflage erschienen.

Neuerungen der Norm bis 2021 umsetzen

Dies war notwendig, da die Norm, die seit dem Jahr 2011 gilt, überarbeitet wurde und seit 2018 gilt. Die dreijährige Übergangsfrist endet im August  kommenden Jahres. Bis dahin müssen Unternehmen, die das Energiemanagement nutzen, die Neuerungen umgesetzt haben, mittels eines Wiederholungs- oder planmäßigen Überwachungsaudits.

Ein weiterer Punkt ist, dass im Jahr 2015 rund 50 000 Unternehmen gesetzlich zu Energieaudits verpflichtet worden sind. Ausgangspunkt war die Umsetzung der europäischen Richtlinie 2012/27/EU im Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G). Diese Unternehmen können entscheiden, ob sie alternativ ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagement nach „Eco-Management und Audi Scheme“ (EMAS) durchführen. Wer zum ersten Mal sein Unternehmen nach ISO 50001 zertifizieren lassen möchte, muss sich bereits an die überarbeitete Fassung halten.

Generell folgt die überarbeitete Norm der High Level Structure (HLS). Auf diese Weise soll es Unternehmen leichter fallen, das Energiemanagementsystem in andere Managementsysteme, etwa im Bereich Qualität oder Arbeitssicherheit, zu integrieren. Es wurden in diesem Zuge Begriffe und Formulierungen angepasst, die im Leitfaden aufgelistet sind. Auch optisch hat sich der Leitfaden zur ersten Auflage verändert. Ein Navigationssystem führt durch die mehr als 100 Seiten und erleichtert beim Durchblättern die Übersicht. Symbole machen aufmerksam auf Tipps, Hinweise, weiterführende Informationen, markieren zusätzliche Anforderungen um das EMAS zu erlangen und Erfahrungsberichte. In der Neuauflage kommen Unternehmen zu Wort, die das Energiemanagement nutzen und Beispiele aus der Praxis geben.

Leitfaden nimmt Geschäftsleitung mehr in Pflicht

Der Leitfaden ist chronologisch aufgebaut und zeigt gleich zu Beginn, wo das Energiemanagement am Energieaudit anknüpft. Ein wichtiger Unterschied ist, dass die Zertifizierung darauf aus ist, die Prozesse im Unternehmen kontinuierlich und systematisch zu verbessern. Mit der Überarbeitung der Norm richtet sich der Leitfaden in erster Regel an die Geschäftsleitung und zeigt Möglichkeiten auf, wie sie das System dauerhaft effizient in die Abläufe des Unternehmens einbinden lässt. Etwa, in dem Zuständigkeiten klar festgelegt, Ziele formuliert und Kontrollsysteme genutzt werden. In dem Leitfaden sind QR-Codes integriert, die externe Informationen und zusätzliche Kapitel bieten: die Energiemanagement-Checkliste, ein Exkurs zum Thema  „Amortisationszeit als Bewertungsmaßstab für Energieeffizienzmaßnahmen ungeeignet“, eine beispielhafte Berechnung des Kapitalwertes einer Energieeffizienzmaßnahme sowie die Vorteile der HLS in Bezug auf die Einführung und den Betrieb eines Energiemanagementsystems (EnMS) gemäß DIN EN ISO50001:2018.

Unternehmen, sie sich bislang noch gar nicht mit Energieaudits oder Energiemanagementsystemen auseinandergesetzt haben, bietet der Leitfaden einen Probedurchlauf an. Auf diesem Weg kann geprüft werden, inwieweit sich die Zertifizierung lohnen würde. Dafür sucht das Unternehmen drei Projekte aus, bei denen untersucht wird, welches Potential sie haben, um den Energieverbrauch zu reduzieren, sie werden ökonomisch bewertet und bis zur Umsetzung begleitet.

Zertifizierung ermöglicht finanzielle Vorteile

Insgesamt handelt es sich bei dem Leitfaden um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung nach dem Prinzip folgt  „Plan-Do-Act-Check“. Er versucht den Unternehmen die Norm damit möglichst schmackhaft zu machen. Diese haben damit tatsächlich mehr Vorteile als effizientere Abläufe und geringere Verbräuche, was wiederum die Kosten senkt. „Richtig eingesetzt kann ein EnMS Beiträge dazu leisten, den Wert eines Unternehmens systematisch zu steigern“, heißt es im Leitfaden. Darüber hinaus wird das Engagement von Unternehmen finanziell gefördert. Etwa mit dem Spitzenausgleich nach dem Energie- und Stromsteuergesetz oder der besonderen Ausgleichsregelung (§ 63 ff EEG 2017), nach der stromkostenintensive Unternehmen nur eine reduzierte EEG-Umlage zahlen müssen. Unter bestimmten Bedingungen ist das auch bei zertifizierten Unternehmen möglich. von Anne Leipold

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Investition in die Zukunft

17. Februar 2020 - 13:05

Die Firma METZ ist einer von wenigen Styropor-Konfektionären in Deutschland. Kernkompetenz von METZ sind nicht nur einfache Zuschnitte, sondern auch komplizierte Verpackungslösungen, Konturen- und Frästeile sowie Formteile. “Durch die Übernahme erweitern wir unsere Kompetenzen im Bereich Zuschnitte“, sagt Michael Küblbeck, Geschäftsführer der Karl Bachl GmbH & Co. KG. mehr

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Montageblock erleichtert Lüftungseinbau

17. Februar 2020 - 6:12

Der Montageblock mit integrierter Wandeinbauhülse und Gefälle wird in der Rohbauphase direkt ins Mauerwerk eingesetzt. Mit dem "Simplex" getauften Element entfallen so Kernlochbohrung und nachträgliche Installation der Wandeinbauhülse, verbunden mit einer 24h-Aushärtung des Bauschaums.

Simplex ist für alle Wandstärken und gängigen Inventer Lüftungssysteme geeignet. Der Montageblock besteht aus dem schwer entflammbaren Werkstoff Neopor, der dank seiner hervorragenden Dämmeigenschaften durch Graphitzusatz optimal für die energetische Bauweise geeignet ist. Das Simplex Montagesystem wird individuell auf das jeweilige Bauprojekt zugeschnitten. Aufwendiges Anpassen von Standard-Montageblöcken ist nicht mehr notwendig. Die Wandeinbauhülse ist RAL-konform, mit Gefälle integriert und fachgerecht vom Einbaublock schallentkoppelt. Mit diesem Arbeitsschritt übernimmt Inventer den sensibelsten Teil der Montage, wodurch Einbaufehler vermieden werden. Quelle: Inventer / sth

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Winfried Kretschmann informiert sich über preisgekrönte Innovation GUTEX Pyroresist

15. Februar 2020 - 13:00

Auf der Dach+Holz 2020 in Stuttgart besuchte der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, auch den GUTEX Messestand um sich über die jüngst mit dem Innovationspreis Baden-Württembergs ausgezeichnete GUTEX Pyroresist zu informieren. Zurecht: Denn GUTEX Dämmstoffe aus Schwarzwaldholz leisten einen wichtigen Beitrag im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele und die Wohngesundheit in Gebäuden. mehr

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Gebäude- und Raumaufmaß auf Knopfdruck

14. Februar 2020 - 16:50

Mit der Software HottScan Raum-Modellierer visualisieren Sie Ihre Flächen, führen Aufmaßarbeiten durch und dokumentieren den Zustand der aufgenommenen Räume. Die erhobenen Daten werden in Ausgabeformaten wie z.B. DWG/DXF/IFC zur durchgängigen Weiterverarbeitung für Mengermittlungen oder Stücklisten bereitgestellt. Komplette Gebäude können mittels HottScan Projects generiert werden. mehr

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Energy Storage Europe | 10.-12.3.2020

14. Februar 2020 - 12:40

Hier gehts zur Anmeldung.

 

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Ohne Verhaltensänderungen wird die Energiewende sehr teuer

14. Februar 2020 - 11:27

Für die Studie betrachteten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Verlauf, die technische Machbarkeit und die Kosten der Energiewende im Kontext verschiedener Entwicklungen gesellschaftlicher Verhaltensweisen und Einstellungen. Dafür berechneten sie vier Haupt-Szenarien: das Szenario Beharrung (starke Widerstände gegen den Einsatz neuer Techniken im Privatbereich), das Szenario Inakzeptanz (starker Widerstand gegen den Ausbau großer Infrastrukturen) und das Szenario Suffizienz (gesellschaftliche Verhaltensänderungen senken den Energieverbrauch deutlich) – diese verglichen sie mit einem Szenario, bei dem die Zielerreichung weder gefördert noch erschwert wird (Szenario Referenz). Für die Simulation und Optimierung der Szenarien wurde das am Fraunhofer ISE entwickelte Energiesystemmodell REMod (Regenerative Energien Modell) eingesetzt.

"Die stundenscharfe Betrachtung für die nächsten 30 Jahre zeigt, dass trotz eines sehr hohen Anteils fluktuierender erneuerbarer Energien für die Strombereitstellung in jeder Stunde und in allen Verbrauchssektoren eine sichere Versorgung erreicht werden kann", erklärt Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Institutsleiter des Fraunhofer ISE und einer der Autoren der Studie. Zugleich zeigen die Ergebnisse, dass auf Basis erneuerbarer Energien hergestellter Strom zur wichtigsten Primärenergie wird und dass aufgrund der Sektorenkopplung mit einem stark steigenden Strombedarf zu rechnen ist – die Ergebnisse reichen vom 2- bis 2,5-fachen des heutigen Wertes. Die installierte Leistung von Wind- und Photovoltaikanlagen muss dafür um einen Faktor vier bis sieben im Vergleich zur heute installierten Gesamtleistung ansteigen.

Aufwand und Kosten zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele hängen maßgeblich von den Rahmenbedingungen ab, die von Verhalten und Einstellungen der Gesellschaft geprägt werden. So ist bei einem sparsameren Umgang mit Energie (Szenario Suffizienz) die notwendige Anzahl an Anlagen zur Wandlung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Energie substanziell niedriger als bei der weiteren Nutzung von Verbrennungstechniken für Wärmeversorgung und Mobilität (Szenario Beharrung), die zu deutlich höheren Ausbauraten für erneuerbare Energien und größeren Importmengen synthetischer chemischer Energieträger führt. Dies verteuert zugleich den Umbau des Energiesystems erheblich.

Der Widerstand gegen Windenergieanlagen und Netzausbau im Szenario Inakzeptanz lässt sich teilweise durch einen modifizierten Ausbaupfad mit einem stärkeren Zuwachs an PV-Anlagen und einer größeren Kapazität an Batteriespeichern kompensieren. Die Nettomehraufwendungen der untersuchten Szenarien über die nächsten dreißig Jahre im Vergleich mit einem Business-as-usual-Szenario liegen zwischen 440 Milliarden Euro für das Szenario Suffizienz und 2330 Milliarden Euro für das Szenario BeharrungBezogen auf das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands 2019 entspricht dies Werten von 0,4 Prozent (Szenario Suffizienz) über rund 1,5 Prozent (Szenarien Referenz und Inakzeptanzbis hin zu rund 2 Prozent (Szenario Beharrung). Der Großteil der Mehraufwendungen (je nach Szenario zwischen 63 und 75 Prozent) fällt dabei für Investitionen an, so dass nach Abschluss des Systemumbaus im Jahr 2050 diese Kosten erheblich sinken.

Eine wesentliche Voraussetzung für ein kostengünstiges Erreichen der Klimaschutzziele ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Markteinführung sämtlicher Technologien zur Wandlung, Speicherung, Verteilung, Nutzung und zur Systemintegration erneuerbarer Energien. "Trotz der Berücksichtigung der Importmöglichkeit erneuerbaren Stroms und erneuerbar hergestellter stofflicher Energieträger in unseren Untersuchungen erweist sich auch der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sowie die Nutzung von thermischen und elektrischen Speichern in Deutschland im Kontext der Entwicklung des Gesamtsystems als sinnvoll", so Studienautor Dr. Christoph Kost, Gruppenleiter Energiesysteme und Energiewirtschaft am Fraunhofer ISE.

Szenarien für eine vollständige Reduktion der CO₂-Emissionen

Ergänzend wurden zwei Szenarien betrachtet, die eine Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen um 100 Prozent bis 2050 bezogen auf den Wert von 1990 vorsehen:

Das Szenario Referenz100 übernimmt die wesentlichen Trends aus dem Szenario Referenz und verstärkt sie, um die verbliebenen fossilen Energieträger zu verdrängen. Die Nettomehraufwendungen liegen hier in ähnlicher Größenordnung wie für das Szenario Beharrung.

Das Szenario Suffizienz2035 übernimmt die Annahmen zum Verbrauchsrückgang des Szenarios Suffizienzsieht aber eine vollständige Reduktion der CO₂-Emissionen bereits bis 2035 vor. Die Nettomehraufwendungen liegen mit 3330 Mrd. Euro mehr als doppelt so hoch als im Szenario Referenz und deuten darauf hin, dass eine vollständige Reduktion energiebedingter CO₂- Emissionen bis 2035 auch aus Kostensicht sehr aufwändig ist. Größter Kostenblock in diesem Szenario ist die große Importmenge synthetischer Energieträger, die auf dem Weg bis 2050 notwendig ist, um alle Nachfragesektoren frühzeitig vollständig klimaneutral zu versorgen.

CO2-Vermeidungskosten

Die Modellergebnisse ermöglichen es, die zeitliche Entwicklung von CO2-Vermeidungskosten über die nächsten drei Jahrzehnte zu errechnen – also Kosten, die auf die Emission von CO2 erhoben werden müssten, um die Mehraufwendungen der Klimaschutzszenarien gegenüber einer Business-as-usual-Entwicklung zu kompensieren. Für das Referenz-Szenario liegen die CO2-Vermeidungskosten im Mittel bei rund 150 €/t CO2 und steigen von rund 50 €/t im Zeitraum 2021-2030 über 142 €/t in den Jahren 2031-2040 auf knapp über 180 €/t im Zeitraum 2041-2050 an. Die mittleren Werte über den Gesamtzeitraum liegen beim Suffizienz-Szenario mit 50 €/t CO2 deutlich niedriger und mit mehr als 230 €/t beim Festhalten an heute verwendeten Techniken (Szenario Beharrung) am höchsten. Quelle: Fraunhofer ISE / sth

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Der puren Steildach-Konfigurator ermittelt passende Aufbauten

14. Februar 2020 - 8:45

Je nach Anforderung, Mindestanforderung nach EnEV 2014, 25 Prozent unter EnEV 2014 oder Mindestanforderung bei KfW-Förderung, entstehen unterschiedlich stark gedämmte Konstruktionen. Die vom Konfigurator ermittelten Baukonstruktionen zeigt das vom System erstellte PDF „puren Empfehlungen“. Die Tabelle „weitere Empfehlungen“ baut die ermittelten Mindestforderungen bis in den Bereich eines Passivhauses aus. mehr

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Optimale Organisation spart Zeit und Nerven

13. Februar 2020 - 12:32

Mit der WinWorker Software kann der Handwerksprofi seine Aufträge vom Angebot bis zur Schlussrechnung strukturiert abwickeln. Bei Bedarf kann das Programm durch intelligente Module und Anbindungen erweitert werden. Mobile Anwendungen wie die Zeiterfassung, die Baudoku und die Geräteverwaltung ergänzen das Portfolio. mehr

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Sturmschäden nach „Sabine“ schnell beheben

12. Februar 2020 - 14:06

Hausbesitzer sind in der Pflicht, erinnert der VPB und rät: Jetzt nach dem Sturm das Haus schnellstens auf Schäden prüfen und diese umgehend beheben lassen.

Stark beansprucht werden von schweren Stürmen nicht nur Ziegel, sondern auch Fassadenverkleidungen. Häufig lösen sich Schindeln oder sogar Bretter aus dem Giebelfeld. Rings um Dachgauben können sich Teile lockern. Auch dort wird dem Regen der Weg ins Hausinnere erleichtert, und natürlich können solche Bauteile beim Herunterfallen gefährlich werden.

Kommt zum Sturm schwerer Regen, wie bei „Sabine“ jetzt, dann können auch Dächer, in die es seit Jahren oder sogar noch nie hineingeregnet hat, durchnässt werden. Hässliche Flecken an blütenweißen Dachschrägen zeugen dann vom Malheur – manchmal erst nach Tagen oder Wochen. Grund dafür ist die Mischung aus extrem viel Regen und starken Windböen. Normalerweise läuft auf dem ordentlich gedeckten Dach das Regenwasser auf der lückenlos geschlossenen Oberseite ab. Wenn die Dachneigung stimmt, dann folgt es einfach der Schwerkraft. Auch große Wassermassen können so problemlos abfließen. Kommt aber starker, böiger Wind hinzu, oder auch viel Hagel, der den Wasserablauf kurz blockiert, dann kann das Regenwasser hoch und unter die geschlossene Ziegeldecke gedrückt werden. Dort bahnt es sich dann seinen Weg ins Innere, vorzugsweise an Ecken, Gauben und rings um Dachflächenfenster. Das ist an sich kein Grund zur Panik, denn solche Stellen bereiten nach dem Unwetter meist viele Jahre lang keine Probleme mehr, erst wieder beim nächsten Orkan, bei dem Wassermenge und Windrichtung erneut unglücklich zusammentreffen.

Trotzdem dürfen diese Wasserschäden keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, erinnert der VPB, denn oft durchnässt das eingedrungene Regenwasser die im Dach liegende Wärmedämmung. Das bringt zwei schwerwiegende Probleme mit sich: Zum einen isoliert nasser Dämmstoff nicht mehr, im Gegenteil, er wird sogar zum Wärmeleiter. An nassen Stellen geht also Energie verloren. Das zweite Problem ist noch gravierender: Die nasse, an Holzbauteilen anliegende Wärmedämmung behindert das Trocknen des Holzes. Bleibt das Holz aber länger nass, kann es faulen und wird zum Nährboden für Pilze. Auch bei undichter Dampfbremse und durchfeuchteter Dachkonstruktion kann sich Schimmel bilden und über Risse und Lücken in der inneren Wandbekleidung in die Raumluft gelangen. Damit ist nicht zu spaßen, warnt der VPB: Schimmel kann die Gesundheit gefährden.

Der VPB rät deshalb: Feuchte Stellen im Dach unbedingt schnell kontrollieren und reparieren lassen! Sonst werden aus kleinen Ursachen teure Bauschäden. Bester Partner für die Schadensanalyse, so der Verbraucherschutzverband, sind unabhängige Sachverständige, beste Partner für die Reparatur die Handwerksfirmen vor Ort. Am besten diejenige fragen, die das Dach gebaut, gedeckt und gedämmt hat. Aufgrund der Klimaänderungen werden auch die technischen Regeln für Anforderungen an die Windsicherung von Gebäudeteilen von Zeit zu Zeit erhöht. Diese gelten aber nur für neue Dächer. Alte Dächer, die noch nicht den aktuellen klimatischen Bedingungen entsprechend berechnet wurden, müssen umso sorgfältiger kontrolliert und instand gehalten werden, mahnt der VPB.

Starke Winde reißen auch Rollläden aus den Führungsschienen und drücken Fenster. Eine große Gefahr für Menschen und Gebäude sind auch umstürzende Bäume. Sie reißen mit, was ihnen im Weg steht: Dachrinnen, Fallrohre, Gerüste, Vordächer, Carports und Einfriedungen. Auch die Wurzel der umstürzenden Bäume können Leitungen und Kanäle beschädigen, ebenso Wege, Terrassen und Außentreppen.

Während die sichtbaren Schäden schnell behoben werden können, haben manche Hausbesitzer andere Probleme noch gar nicht entdeckt. Der Klassiker schlechthin ist der Baum, den der Sturm jetzt gelockert hat, der aber noch scheinbar unversehrt steht. Er kann irgendwann in den nächsten Monaten umkippen und dabei Menschen verletzen und Häuser beschädigen. Dann wird es schwer, den Schaden bei der Versicherung geltend zu machen. Viele Versicherungen prüfen dann die Windstärke zum Zeitpunkt des letzten Unwetters und stellen fest: Es war gar kein Sturm, ergo sind sie nicht verpflichtet, den Schaden zu regulieren. Dass der umgestürzte Baum tatsächlich eine Spätfolge von „Sabine“ oder einem anderen veritablen Sturm ist, muss der Hausbesitzer dann erst einmal beweisen. Quelle: VBP / pgl

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Das Multitalent - Der leichte VOGT Hammer

12. Februar 2020 - 12:40

Beim Entfernen von Putzen und spröden Materialien wird viel Staub freigesetzt, der das Bedienpersonal aber auch die Umgebung belastet. Die neue VOGT Staubabsaugung kann dem entgegentreten. Sie ist kombinierbar mit allen VOGT Hammer Typen. Die Absaugung kann mit allen gängigen Sanierungswerkzeugen angewendet werden. Die Installation erfolgt werkzeugfrei, die Absaugdüse wird über den Werkzeugschaft geschoben und der Schlauch per Klettschlaufen mit Schnellverschlüssen am Gerät entlang geführt. Durch die Verwendung von leichten Materialien ist kaum ein Mehrgewicht am Gerät zu spüren. Die Staubabsaugung ist von der BG-Bau geprüft und anerkannt und wird mit einer Arbeitsschutzprämie gefördert. mehr

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Berlin und NRW wollen Batteriespeicher fördern

12. Februar 2020 - 8:33

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin fördert netzdienliche, sekundäre Stromspeicher, die dauerhaft in Verbindung mit neu zu installierenden, an das Verteilnetz angeschlossenen Photovoltaikanlagen errichtet werden. Pro Photovoltaikanlage wird ein Stromspeicher gefördert. Geld gibt es für Speicheranlagen wie Batteriespeicher, Salzwasserbatterien, Redox-Flow-Systeme oder Wasserstoffspeichersysteme mit Elektrolyseur und Brennstoffzelle.

Der Zuschuss liegt bei 300 Euro je Kilowattstunde nutzbarer Kapazität des Stromspeichersystems, maximal jedoch bei 15.000 Euro pro System. Wenn Speicher oder das Energiemanagementsystem über eine prognosebasierte Betriebsstrategie verfügen gibt es 300 Euro extra.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, rechtsfähige Personengesellschaften, natürliche Personen sowie die Berliner

In Nordrhein-Westfalen sind wieder Anträge im Programm Progres NRW möglich. Ab März soll es auch Mittel für die Förderung von Batteriespeichern geben, so das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Auch Bayern und Thüringen haben Programm zur Förderung von Batteriespeichern für neue PV-Anlagen. pgl

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Forscher: Power-to-Gas-Technologien sind ausgereift

12. Februar 2020 - 7:31

Bis zum Jahr 2050 will Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent werden. Um dieses langfristige Ziel zu erreichen, reicht es nicht aus, die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen – auch die Mobilität, die Wärmeerzeugung sowie alle industriellen Prozesse müssen CO2-neutral organisiert werden. „Sogar in den optimistischsten Szenarien erreicht der Grad der Elektrifizierung maximal 60 Prozent des Energieverbrauchs. Einen großen Teil unseres Energiebedarfs werden wir also auch zukünftig nicht mit Strom, sondern mit Energieträgern wie Methan decken müssen. Allerdings werden wir diese klimaneutral produzieren“, sagt Professor Thomas Kolb, Leiter des Engler-Bunte-Instituts (EBI) am KIT. „In drei Demonstrationsanlagen haben wir im Projekt Store&Go nachgewiesen, dass die Technologien hierfür nun ausgereift sind und für einen großflächigen Einsatz bereitstehen.“

Unterschiedliche Reaktorkonzepte und Regulierungsansätze im Test

Im EU-Forschungsprojekt Store&Go wurden ab 2016 an den drei Standorten Falkenhagen (Deutschland), Solothurn (Schweiz) und Troia (Italien) PtG-Demonstrationsanlagen aufgebaut und betrieben, die jeweils SNG aus Wasserstoff produzierten. Dieser wurde zuvor mittels klassischer Elektrolyseverfahren aus erneuerbarem Strom gewonnen. Bei der Methanisierung kamen drei unterschiedliche Reaktorkonzepte zum Einsatz: Mikroorganismen, ein neuartiger Reaktor mit Mikrostrukturen und ein am KIT entwickelter Wabenreaktor für die skalierbare Anwendung in Serie.

Da für die Umwandlung von Wasserstoff in SNG eine CO2-Quelle benötigt wird, wurden auch hierfür unterschiedliche Konzepte demonstriert, beispielsweise direct air capture (DAC), bei dem CO2 direkt aus der Umgebungsluft gewonnen wird. Alle Standorte produzierten während des Projekts hochreines SNG, das ins lokale Erdgasnetz eingespeist oder zu Flüssiggas weiterverarbeitet wurde. Neben den unterschiedlichen Konversionskonzepten wurde damit auch das netzdienliche Potenzial der PtG-Technologien demonstriert: Mit der gigantischen Speicherkapazität des europäischen Gasnetzes können Schwankungen bei der Produktion von Wind- oder Solarenergie ausgeglichen werden.

Neben den Technologien wurden in Store&Go aber auch die unterschiedlichen regulatorischen Bedingungen in den drei Ländern sowie mögliche Marktmodelle betrachtet. „Es reicht nicht, der Öffentlichkeit einfach nur eine leistungsfähige neue Technologie zur Verfügung zu stellen“, sagt Dr. Frank Graf (EBI), der Projektkoordinator bei Store&Go. „Wir haben konkrete Kosten für die Produktion von Methan aus Ökostrom ermittelt und Empfehlungen erarbeitet, wie und wo wir diese Technologien nun einführen sollten. Fragen der Versorgungssicherheit wurden genauso erörtert wie Anreize für private Investitionen in die PtG-Infrastruktur.“ Um diese Fragestellungen zu bearbeiten, ist das Store&Go-Konsortium vielfältig aufgestellt und umfasst neben Forschungseinrichtungen und großen Industrieunternehmen auch innovative Kleinunternehmen.

Die Abschlusskonferenz Store&Go findet am 17. und 18. Februar 2020 im Engler-Bunte-Institut auf dem Campus Süd des KIT in Karlsruhe statt.

 

 

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Photovoltaik-Markt in Europa verdoppelt sich

12. Februar 2020 - 7:16

Auf den weiteren Plätzen folgen die Niederlande (2,5 GW), Frankreich (1,1 GW) und Polen (784 Megawatt). Laut dem „EU Market Outlook for Solar Power 2019-2023“ wird für 2020 ein Zubau von 21 GW (plus 26 Prozent) erwartet, mit einem weiteren Anstieg in den Folgejahren bis auf 26,8 GW in 2023.

Treibende Kräfte in Spanien sind staatliche Auktionen, langfristige Direktlieferverträge (PPAs) sowie der Eigenverbrauch. Laut einem mittleren Szenario wächst der spanische PV-Markt bis zum Jahr 2023 um jährlich 34 Prozent und erreicht dann eine installierte Leistung von beinahe 26 GW. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien 74 Prozent des Stromverbrauchs abdecken.

Wichtige Treiber für den Solarmarkt in Deutschland sind die Einspeisetarife für kleinere Anlagen, staatliche Ausschreibungen für Anlagen über 750 Kilowatt (kW), erste subventionsfreie große Solarparks sowie der Eigenverbrauch. Für dieses Jahr wird in einem mittleren Szenario ein PV-Wachstum in Höhe von 23 Prozent erwartet, für 2021 in Höhe von 10 Prozent. Um die Ausbauziele eines 65-prozentigen Erneuerbaren-Anteils im Strommix bis 2030 zu erreichen wäre ein jährlicher Zubau von rund 8 GW erforderlich.

Stark im Kommen ist die Photovoltaik in den Niederlanden. Für die kommenden 5 Jahre wird ein Zubau von 12,9 GW prognostiziert, das sind im Mittel 2,58 GW jährlich. Wesentliche Markttreiber sind für kleinere Anlagen das Net-Metering, für gewerbliche und Großanlagen Ausschreibungen im Rahmen des SDE+-Programms, erste PPAs (Public Private Agreements) und der Eigenverbrauch. Bis 2030 sollen mindestens 75 Prozent des Stroms erneuerbar sein.

Mit einem PV-Zubau von 1,6 GW in 2020 und mehr als 2 GW in 2021 wird in Frankreich gerechnet. Als wichtigster Markttreiber gelten Ausschreibungen für Anlagen mit mehr als 100 kW, Einspeisetarife für kleinere Anlagen sowie der Eigenverbrauch. Bis 2028 soll laut gesetzlichen Zielvorgaben eine installierte PV-Kapazität von 80 GW erreicht werden, derzeit sind rund 9 GW installiert.

Auch in Polen legt Photovoltaik kräftig zu. Für dieses Jahr wird erwartet, dass neue Anlagen mit 2,5 GW Leistung installiert werden. Staatlich unterstützt wird dies durch ein Programm zur Förderung des Eigenverbrauchs, Ausschreibungen, Steueranreize sowie zinsgünstige Kredite. Quelle: Solarpower Europe / sth

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