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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 2 Minuten 11 Sekunden

Bauministerium beschließt Corona-Vorbehalt bei der Vergabe

vor 13 Stunden 53 Minuten

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat heute neue Hinweise zur Vergabe während der Coronakrise veröffentlicht. Demnach soll bei den Baumaßnahmen des Bundes weiter ausgeschrieben und geplant werden. Zudem soll eine Klausel zum Umgang mit Bauablaufstörungen durch die Corona-Pandemie aufgenommen werden, die Fristverlängerungen für die Fertigstellung der Bauleistungen ermöglicht. Auch sollen schon heute bei Ausschreibungen großzügige Angebots- und Ausführungsfristen vorgesehen werden. Dazu erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB):

„Die neuen Regelungen des Bundesbauministeriums sind ein zukunftsgewandtes Zeichen für die Baubranche. Es ist gut, dass weiterhin ausgeschrieben und geplant werden soll und Ausnahmeregelungen für Verzögerungen durch die Corona-Pandemie geschaffen werden. Damit ebnet die Bundesregierung schon jetzt den Weg für einen Re-Start, um die Volkswirtschaft konjunkturell wieder anzukurbeln. Die vielen mittelständischen Bauunternehmen in Deutschland, die mit ihrer regionalen Verankerung hierzu einen wichtigen Beitrag leisten können, erhalten so Planungs- und Rechtssicherheit.“

Dem Erlass vorausgegangen waren intensive Beratungen zwischen dem Bauministerium und den Spitzenverbänden der Branche. Pakleppa: „Wir stehen seit Beginn der Coronakrise in engem Kontakt mit der Bundesregierung, um über die richtigen Maßnahmen für die Branche in dieser Ausnahmesituation zu beraten. Einmal mehr beweist sich die soziale Marktwirtschaft als Erfolgsgeschichte mit den mittelständischen Unternehmen als deren Rückgrat. Daher begrüßen wir ausdrücklich, dass wir bereits heute für die Zeit nach der Corona-Pandemie vorsorgen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“ Quelle: ZDB/Pia Grund-Ludwig 

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Heizungsoptimierer erlaubt Anpassung der Raumtemperatur an den Bedarf

vor 14 Stunden 40 Minuten

Üblicherweise befinden sich Raumthermostate immer im Einstellungsbereich 3-4, dies entspricht einer Raumsolltemperatur von 20 bis 24 °C, je nach Nutzerempfinden. Diese feste Einstellung der Raumthermostate hat zur Folge, dass sie bei Eintritt des Absenkbetriebes und der damit reduzierten Vorlauftemperatur gegen die Leistungsreduktion arbeiten. Wechselt die Zentralheizung in den Absenkbetrieb, erhöhen die Thermostate den Durchfluss durch die Heizkörperventile, um den eingestellten Raumsollwert weiter zu erreichen. Dies hat den Effekt, dass die Raumtemperatur nicht so weit reduziert wird wie eigentlich vorgesehen. Dank des neu entwickelten Heizungsoptimierers EcoHeat Control tritt dieses Problem nicht mehr auf. Die intelligente Steuerung erlaubt eine genaue Raumtemperaturregelung auch beim Einsatz von einfachen Raumthermostaten. Das flexible, selbstlernende System senkt damit den Energiebedarf um 15 bis 25 Prozent. Es eignet sich für die Nachrüstung bestehender Anlagen, aber auch für den Einsatz im Neubau.

Ein Ziel einer effizienten Temperierungsstrategie muss stets sein, die Räume im Gebäude während der Nutzungszeit präzise auf der gewünschten Temperatur zu halten und die Werte außerhalb dieses Zeitfensters abzusenken, um Energie zu sparen. Zu diesem Zweck werden nachts sowie am Wochenende die Heizungen meist automatisch heruntergeregelt; sie schalten in einen abgesenkten Betrieb um, aus dem sie morgens wieder in den Normalbetrieb wechseln.

Neue Regelungsstrategie kombiniert Wetterdaten und Referenzraumsensoren

Der Gebäudeautomations- und -managementexperte Sauter hat eine intelligente Steuerung entwickelt, die den Heizbetrieb signifikant verbessert. Der Heizungsoptimierer ecoHeat Control erlaubt die direkte Einstellung der gewünschten Raumtemperatur und sorgt durch eine präzise Modulierung der Wärmeversorgung für eine Reduktion von Über- aber auch Untertemperaturen im Raum. Dank der selbstadaptierenden Start-/Stopp-Automatik steht die Solltemperatur zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung. ecoHeat führt damit zu einer deutlichen Verbesserung des Komforts, vereinfacht die Bedienung der Heizung und sorgt zudem für eine Energieeinsparung von 15 bis 25 Prozent. Erreicht wird dies mit einer ausgefeilten Regelungsstrategie kombiniert mit Referenzraumsensoren und Wetterdaten. In ausgewählten Räumen werden kabellose Temperatursensoren installiert. Deren Messwerte werden von der Automationsstation der Heizungsregelung, zum Beispiel einer Sauter modulo 6, verarbeitet. EcoHeat Control errechnet automatisch die optimale Vorlauftemperatur und steuert Mischventil und Umwälzpumpe anhand der Messwerte sowie der Informationen aus dem Belegungsplan.

Mit dem neuen Regelungsbaustein erhalten Heizkörper die passgenaue Wärmemenge, das klassische „Überheizen“ wird verhindert, ohne dass dafür ein Nutzereingriff an den Thermostatventilen notwendig ist. Sobald die Raumtemperatur über den Sollwert ansteigt, werden Heizungsvorlauf und auch Wassermassenstrom reduziert oder ganz abgeschaltet. Durch die Referenzmessung der Raumtemperaturen können zudem Phasen, in denen keine Nutzer im Gebäude anwesend sind, solare Einstrahlung auftritt oder interne Wärmelasten vorhanden sind, optimal zur Energieeinsparung genutzt werden. Die zentrale Nacht- und Wochenendabsenkung der Raumtemperatur lässt sich außerdem bequem über die Gebäudeleittechnik definieren. Um dies zu erleichtern, ist der Kalender, inklusive Wochenenden und Feiertagen sowie Ferien bei Schulgebäuden, bereits im System hinterlegt. Ein weiterer Vorteil: Das System lernt anhand von vergangenen Aufheizphasen, wie lange es benötigt, um die Soll-Raumtemperatur zu erreichen. Aus diesen Aufheizphasen wird errechnet, um wie viel früher die Heizung starten muss, damit die Komforttemperatur zur angegebenen Zeit – beispielsweise rechtzeitig zum morgendlichen Büro- oder Schulbeginn – erreicht wird. Somit muss die auftretende Aufheizphase bei der Angabe der Nutzungszeiten nicht berücksichtigt werden, was die Bedienung deutlich erleichtert.

Optimierung der Heizkurve bei Neu- und Altanlagen

Damit erlaubt die  EcoHeat Control eine neue Regelstrategie, die die Heizkurve optimiert, die Verteilverluste minimiert und exakt die Wärmeenergie zur Verfügung stellt, die tatsächlich benötigt wird.

Die Einbindung von EcoHeat in eine bestehende Sauter-Anlage ist technisch einfach möglich und erfordert lediglich die Nachrüstung von funkbasierten Raumtemperatursensoren sowie eine Anpassung der Software in der Automationsstation. Der Heizungsoptimierer ist nicht nur mit Sauter-Systemen kombinierbar, sondern eignet sich ebenso für die Nachrüstung von Heizungssteuerungen in Gebäuden mit Komponenten von anderen Anbietern.

Quelle: Sauter/wh 

 

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Heizungsbranche bleibt trotz Corona optimistisch

29. März 2020 - 7:33

Anfang des Jahres wurde die Förderung für neue und optimierte Heizungen ausgebaut. Das hätte für einen Nachfrfageschub sorgen können. Im Moment sind die Unternehmen optimistisch, dass das klappen kann: „Das zweite Quartal ist in unserem Segment eher ein schwaches Quartal. Derzeit läuft es ordentlich, es besteht noch die Chance, dass wir ein gutes Jahr hinbekommen. Investitionen in unserem Bereich werden in der Regel nicht ausgesetzt, sondern verschoben", betont Frederic Leers, Pressesprecher des BDH gegenüber EnBauSa.de. Es komme zu keinen Problemen in der Produktion: „Stand heute funktionieren die Lieferketten, auch aus China. Das müssen wir aber tagesaktuell betrachten. So lange das der Fall ist, können wir gut aus der Krise kommen.“ Auch in Richtung der Handwerker funktionierten die Lieferketten. Wichtig sind hier auch zur Vermeidung von wirtschaftlichen Problemen für die Betriebe die Hilfspakete von Bund und Ländern, sagt Leers.

Man habe an die Politik adressiert, dass die Unternehmen arbeitsfähig bleiben müssen. „Wir haben es bei der Gebäudetechnik mit kritischer Infrastruktur zu tun, in öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern, aber auch in Wohnhäusern. Das muss die Politik bei ihren Entscheidungen beachten.“ Das gelte auch für die Zeit nach den derzeitgen Einschränkungen bei Leben und Arbeit: „Heizungsoptimierung kann ein Konjunkturpaket sein", sagt Leers.

 „Vor allem für Wärmepumpen, Holzpelletheizungen und Gasbrennwerttechnik in Kombination mit Solarthermie erwarten wir für dieses Jahr ein deutliches Plus“, sagt  Uwe Glock, Präsident des BDH. „Das Potenzial des Wärmemarktes ist enorm. Die neue Förderung ist ein positives Signal für mehr Klimaschutz“, ergänzt BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. Rund 32 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr könnten eingespart werden, würden die rund 12 Millionen veralteten Anlagen modernisiert. Das entspricht zwei Dritteln der Klimaschutzziele für den Wärmemarkt bis 2030. Das übrige Drittel könnte über die Gebäudehülle realisiert werden. „Um die Ziele zu erreichen, bedarf es einer Verdopplung der Modernisierungsquote von derzeit rund 580.000 auf rund eine Million Anlagen pro Jahr“, rechnet Uwe Glock vor.

Im vergangenen Jahr jedoch legte der Heizungsmarkt mit plus 2 Prozent nur schwach zu. Fast 80 Prozent der 2019 verkauften Heizungen sind erdgasbasiert. Mit großem Abstand am stärksten nachgefragte Technologie war mit 518.000 abgesetzten Geräten und einem Plus von 5 Prozent moderne Gas-Brennwerttechnik. Platz 2 der Absatzstatistik belegte, wie schon in 2018, mit 86.000 verkauften Geräten die Wärmepumpe – allerdings bei gedrosseltem Wachstum von 2 Prozent (2018: plus 8 Prozent). Der Absatz von Ölheizungen ging um 17 Prozent zurück. Die Nachfrage nach Biomassekesseln schwächte sich ebenfalls leicht ab (minus 1 Prozent).

Technologisch sieht sich die deutsche Heizungsindustrie bestens aufgestellt: „Wir können die Klimaziele der Bundesregierung mit unseren hocheffizienten Technologien umsetzen“, erklärt Glock. 695 Millionen Euro investierten die Hersteller in Forschung und Entwicklung. Glock sieht dies als Beleg für die hohe Innovationskraft der Heizungsindustrie, die ihre internationale Spitzenstellung weiter ausbaute. Der weltweite Umsatz wuchs auf 15,7 Milliarden Euro. Die 105 im BDH organisierten Unternehmen beschäftigten 2019 rund 76.800 Mitarbeiter – 36.800 davon im Inland. Pia Grund-Ludwig

 

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Charta-Arbeitsgruppe bringt Empfehlungen ein

28. März 2020 - 8:59

Hintergrund für die Empfehlungen zum Holzbau ist ein Ende September 2019 von den Bauministern der Länder gefasster Beschluss, das umwelt- und klimafreundliche Bauen mit Holz in allen Gebäudeklassen und damit bis zu einer Höhe von 21 (statt bisher 13) Metern zu ermöglichen. Die Arbeitsgruppe „Bauen mit Holz in Stadt und Land“ hat dazu Empfehlungen zur Änderung der Musterbauverordnung und zu deren Umsetzung im Landesbaurecht vorgelegt. Bislang wurden Planung und Bau mehrgeschossiger Wohngebäude aus Holz im Vergleich zu konventionellen Bauten oftmals aufgrund nicht mehr zeitgemäßer Brandschutzanforderungen erschwert. Eine Reihe von Bundesländern hat diese Hemmnisse bereits erkannt und Anpassungen im Landesbaurecht vorgenommen, andere sind dabei, die Beschlüsse der Bauministerkonferenz aufzugreifen. Mit den Empfehlungen stellt die Arbeitsgruppe ein dem aktuellen Stand von Wissen und Technik entsprechendes Muster für die angestrebte Harmonisierung des Bauordnungsrechts zur Verfügung, um das klimafreundliche Bauen mit Holz den konventionellen Bauweisen gleichzustellen.

Holzbau soll leichter werden 

Die Arbeitsgruppe „Material- und Ressourceneffizienz“ befasste sich mit zunehmenden Engpässen im Transport von Rundhölzern aufgrund von Fachkräftemangel und vermehrtem Holzaufkommen nach Schadensereignissen wie Stürmen, Dürre oder Borkenkäferbefall. In ihren Empfehlungen zur „Verbesserung der Effizienz beim Transport von Rundholz“ rät sie unter anderem, die Nutzlasten der Rundholztransporter bei großen Schadholzmengen zu erhöhen und die Transportzeiten auf Sonn-und Feiertage auszudehnen. Außerdem empfiehlt sie die flächendeckende Übermittlung der Lieferscheine in digitaler Form. Durch geschickte Auftragskombinationen können Leerfahrten vermieden und mit vermehrtem Holztransport auf der Schiene nach Einrichten öffentlicher Verladestellen in der Nähe großer Waldgebiete die CO2-Emissionen beim Transport gesenkt werden. Mit reduzierten Fahrzeiten bei angemessener Entlohnung sollen zudem mehr Berufskraftfahrer*innen als Fachkräfte für den Rundholztransport gewonnen werden.

Quelle: Fachverband nachwachsende Rohstoffe/wh 

 

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Energieberater rechnen mit schweren Zeiten

27. März 2020 - 16:13

Knapp die Hälfte der Befragten schätzt ihre derzeitige Auftragslage im Vergleich zu den letzten zwölf Monaten als besser oder gleich ein, etwas mehr als die Hälfte hält sie für schlechter oder gar existenzbedrohend. Die Erwartungshaltung für die nahe Zukunft hingegen fällt deutlich kritischer aus: Während die Zahl der positiv gestimmten Berater um mehr als die Hälfte schrumpft, gehen rund 37 Prozent von einer Verschlechterung aus. Weitere 30 Prozent erwarten eine viel schlechtere Auftragslage und mehr als 11 Prozent rechnen sogar mit einer existenzbedrohenden Situation. In der Summe blicken also 78 Prozent der Befragten mindestens skeptisch in die Zukunft. „Dass sich derzeitige Einschätzung noch im Rahmen hält, dürfte daran liegen, dass viele Energieberater nach Aufträge abarbeiten. Sollte es jedoch nötig werden, die aktuellen Einschränkungen bis weit über Ostern hinaus aufrecht zu erhalten, werden viele unserer Mitglieder massive Probleme bekommen“, so Leppig.

An der Frage, ob die Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Soloselbständige ausreichen, scheiden sich die Geister. Während rund 22 Prozent die Unterstützung für zu gering halten, äußern sich knapp 34 Prozent zufrieden. Etwas weniger als 44 Prozent wollen sich derzeit noch kein Urteil erlauben. Vergleicht man die Antworten der Einzelunternehmer mit denen der Betriebe mit drei oder mehr Mitarbeitern, fällt jedoch auf, dass der Anteil derer, die die Hilfen nicht für ausreichend halten, deutlich zunimmt: Bei den Soloselbständigen liegt er bei knapp unter 20 Prozent, bei den Arbeitgebern jedoch bei 30 Prozent. „Dies legt den Schluss nahe, dass man als sparsam aufgestellter Einzelkämpfer weitaus besser klar kommt als ein Betriebsinhaber, der zwangsläufig mit höheren laufenden Kosten operiert“, erläutert Leppig.

Außerdem habe die Umfrage gezeigt, dass sich viele Energieberater eine Aufschiebung von Sozialversicherungsabgaben und Steuervorauszahlungen wünschen.

Da derzeit viele Tätigkeiten auf Eis liegen, plagen die Energieberater aber auch noch andere Sorgen: „Viele geförderte Sanierungsprojekte sind mit klaren Fristen versehen. Bei Beratern und Hausbesitzern herrscht daher eine hohe Unsicherheit, wie sich der Stillstand auswirkt. Aus unserer Sicht sind hier automatische Fristverlängerungen unabdingbar“, so Leppig in Richtung KfW-Bank und BAFA.

Außerdem gehe sein Verband davon aus, dass der Gesetzgeber trotz immenser Krisenbewältigungskosten an den jüngst erhöhten Fördersätzen festhalten wird: „Wir hoffen schwer, dass die Corona-Krise nicht dafür sorgen wird, dass die Energiewende zum Erliegen kommt. Es ist uns völlig klar, dass viele Menschen nach dem hoffentlich baldigen Ende der Krise nicht sofort an die Modernisierung ihres Eigenheims denken. Springt der Motor jedoch wieder an, sollten Sanierungswillige nach wie vor attraktive Bedingungen vorfinden.“ Quelle: GIH / pgl

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"Sonar" sucht neue Substanzen für organische Redox-Flow-Batterien

27. März 2020 - 9:45

Das von der EU geförderte Projekt Sonar (www.sonar-redox.eu), das vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal koordiniert wird, will mit Hilfe von physikalischen- sowie datenbasierten Modellen gezielt vielversprechende Substanzen identifizieren.

Die grösste Herausforderung besteht darin, die Tauglichkeit auf allen Ebenen sicherzustellen. Eine Substanz kann zwar hervorragende individuelle Eigenschaften haben, aber das Zusammenwirken zwischen den Materialien, dem Batteriedesign und der Funktionsweise ist sehr komplex. Auch wirtschaftliche Überlegungen können dazu führen, dass elektroaktive Substanzen für industrielle Anwendungen ungeeignet sind. Sonar wird Modelle auf mehreren Skalen integrieren, von der atomistischen Skala bis hin zum Batteriestapel und -system. Um die große Datenmenge, die sich aus der Computersimulation von Materialien und Redox-Flow-Zellen ergibt, zu verarbeiten, wird das Projekt statistische Methoden, Datenanalyse und maschinelle Lern-Verfahren anwenden und die berechneten Ergebnisse in jeder Phase mit experimentellen Messungen vergleichen.

Das Endergebnis wird ein einzigartiger, mehrstufiger Screening-Service für organische Redox-Flow-Batterien sein, der aussagekräftige Vergleiche zwischen konkurrierenden organischen RFB-Systemen in Bezug auf Kosten, Lebensdauer und Leistung (so genannte „levelized cost of storage“) ermöglicht.

Die Projektpartner sind  Experten für die Modellierung von elektrochemischen Zellen auf allen Skalen. Dazu gehören das Fraunhofer ICT  mit dem Standort der größten Redox-Flow-Batterie Europas, das Fraunhofer SCAI, die Abteilung für Energiewandlung und -speicherung der DTU in Dänemark, die LCRS der Universität de Picardie Jules Verne und des CNRS in Frankreich, die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, das Karlsruher Institut für Technologie und die australische Universität von New South Wales als Erfinder der heute am häufigsten verwendeten Vanadium-RFB. Die Partner werden eng mit fünf verbundenen Industrieunternehmen zusammenarbeiten, um die Entwicklung von Redox-Flow-Batterien zu beschleunigen und den wachsenden Bedarf des Ökostromsektors zu decken. Das von der EU im Rahmen des Horizon 2020 Programmes unter Grant Agreement Nr. 875489 geförderte Projekt startete am 1. Januar 2020 und läuft vier Jahre. Quelle: Fraunhofer/wh

 

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Lastenzuschuss kann Immobilienbesitzer bei Corona absichern

27. März 2020 - 8:05

Der Zuschuss wird in der Regel für ein Jahr bewilligt, danach ist ein neuer Antrag erforderlich. Antragsformulare gibt es bei der zuständigen örtlichen Wohngeldstelle bei Kreis oder Kommune. Ob jemand im Falle eines Falles zum Kreis der Berechtigten gehört und wie viel Geld er bekommt, das hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der Belastung vor allem durch den Baukredit.

Bei der Belastung mit berücksichtigt werden auch eine Bewirtschaftungspauschale für Instandhaltungs- und Betriebskosten in Höhe von 36 Euro je Quadratmeter und Jahr, die zu zahlende Grundsteuer und auch Verwaltungskosten. Keine Rolle spielt dagegen die Größe des Wohnraums; selbstgenutztes Wohneigentum wird beim Wohngeld nicht als Vermögen betrachtet. Die Größe des Wohnraums kann sogar über die Bewirtschaftungspauschale die Förderung erhöhen.

Antragsberechtigt sind nicht nur private Bauherren, sondern unter anderem auch Inhaber von Genossenschafts- oder Stiftswohnungen, ebenso Eigentümer von Eigentumswohnungen, auch Erbbauberechtigte oder Menschen mit Wohn- und Nießbrauchrechten. Beziehen die Eigentümer allerdings bereits andere staatliche Leistungen, in denen die Kosten einer angemessenen Unterkunft bereits enthalten sind, wie Sozialhilfe oder Grundsicherung, können sie keinen Lastenzuschuss erhalten. Das gilt aber nur für die Eigentümer selbst. Beziehen im Haushalt lebende Angehörige solche staatlichen Zuschüsse, können die Eigentümer dennoch den Lastenzuschuss beantragen. 

Hilfreich für Bauherren in der Krise ist auch das Baukindergeld. Vorausgesetzt, es wird sinnvoll eingesetzt. Da sich das Baukindergeld nach der Anzahl der Kinder berechnet und nicht nach der Wohnfläche, sollten junge Familien, die jetzt in der Planungsphase sind, versuchen, möglichst flächensparend zu planen. Je kleiner die zukünftige Wohnfläche, umso preiswerter werden Hausbau und spätere Unterhaltung. Dabei geht der Verzicht auf Wohnfläche bei guter Planung nicht zu Lasten des Komforts. Angehende Bauherren sollten sich bei der Entscheidung für Grundrisse, Baustoffe und Ausstattung von ihrem VPB-Sachverständigen beraten lassen. Firmen- und produktneutrale Beratung hilft auch beim Sparen. Quelle: VBP / pgl

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Bis zu 45 Prozent der Investitionen für Wärmepumpen können erstattet werden

26. März 2020 - 8:42

Die Wärmepumpe gilt als das Heizsystem der Zukunft. Das meinen nicht nur die Experten des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme – auch der Staat trägt der Bedeutung der Wärmepumpe Rechnung: Wer eine alte Heizung gegen ein solches umweltfreundliches Heizsystem tauscht, bekommt seit Januar 2020 bis zu 45 Prozent seiner Investitionen zurück.

Hohe Fördersummen von KfW, BAFA und aus anderen Programmen

Nach wie vor gültig sind die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie sind im Wesentlichen an die energetische Bilanz des Gebäudes gebunden und gelten sowohl für Neubauten als auch in der Sanierung. Darüber hinaus belohnt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Einbau einer modernen Wärmepum­pe mit erhöhten Fördersummen. Zusätzlich gibt es in Deutschland rund 6.000 weitere Förderprogramme auf kommunaler, regionaler und Landesebene.

Die Fördergrenzen sind denkbar weit gesteckt. So sind in der Sanierung nicht nur die Anschaffungskosten der Anlage förderfähig, sondern auch die Ausgaben für Ins­tallation und Inbetriebnahme. Und wer Experten für die Fachplanung und Baubegleitung einbindet oder notwendige Maßnahmen im Umfeld der neuen Anlage vornimmt, kann die Kosten dafür ebenfalls für die Förderung geltend machen.

Solche Maß­nahmen sind beispielsweise die Deinstallation und Entsorgung von Altanlagen, Erdwär­mebohrungen, Optimierungen des Heizungs-Verteilsystems, der Austausch von Heizkörpern beziehungsweise der Einbau von Flächenheizungen oder die In­stallation eines Speichers. Je Wohn­einheit können bis zu 50.000 Euro als förderfähige Kosten angerechnet werden.

Ölheizung ersetzen lohnt sich besonders

Für die Installation einer Wärmepumpe in Neubauten gibt es generell 35 Prozent. Wer in einem bestehenden Gebäude eine Nachtspeicher-, Gas- oder sonstige Heizung austauscht, kann ebenfalls 35 Prozent seiner Kosten zurückbekommen. Wird hingegen eine Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, zeigt sich der Staat besonders großzügig und schüttet 45 Prozent der anfallenden Kosten aus. Das summiert sich schnell auf viele tausend Euro. Heizen mit Umweltwärme schützt das Klima und schont das Heizungsbudget. Denn eine moderne Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier oder mehr Kilowattstunden Heizenergie. Den Löwenanteil ihrer dafür benötigten Energie bezieht sie komplett kostenfrei und ohne jegliche CO2-Emission aus der Umwelt, also aus Erde, Wasser oder der Umgebungsluft.

Hinzu kommt, dass schon jetzt mehr als 40 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Tendenz steigend. Damit wird der Betrieb einer Wärmepumpe immer umweltfreundlicher.

Nicht zu vergessen: Wärmepumpen können im Sommer auch für die Kühlung von Räumen und ganzen Wohnungen genutzt werden. Und sie lassen sich ganz einfach mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. In diesem Fall kommt der Strom für den Betrieb der Wärmepumpe ganz oder zumindest zum größten Teil vom eigenen Dach – ganz ohne CO2-Ausstoß und ohne zusätzliche Kosten.

Mit der seit Januar 2020 angepassten Förderung sind die Förderanträge, ihre Vorbereitung und abschließende Endabrechnung etwas umfangreicher geworden. Für Verbraucher und Installateure, die den neuen alpha innotec Förderservice Pkus nutzen, kein Problem. Denn dieser Service verbindet beste Beratung und individuelle Recherche für ein maximales Ergebnis.

Der Endverbraucher füllt lediglich zusammen mit seinem Fachpartner eine kurze Checkliste aus. Diese sendet der Fachpartner zusammen mit seinem Angebot an den Förderservice Plus. Die Experten prüfen alle verfügbaren Förderprogramme auf bundes-, landes-, kommunaler und lokaler Ebene tagesaktuell und gleichen deren Anforderungen mit dem vorliegenden Angebot ab. Besonders erfreulich für den Verbraucher: Die Kosten für den alpha innotec Förderservice Plus gehören zu den förderfähigen Kosten und können entsprechend geltend gemacht werden.

Quelle: Alpha Innotec/wh 

 

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Tool gibt Tipps zum Eigenverbrauch von PV-Anlagen

26. März 2020 - 7:40

Schnell und bequem bestimmt man zunächst den Ist-Zustand, indem man den Standort, den Anlagentyp, die Einspeise- und Bezugstarife sowie die PV-Anlagen- und gegebenenfalls die Speichergröße eingibt. Zusätzlich zum Stromverbrauch können optional auch die benötigte Energie für die Warmwasseraufbereitung, die Raumwärme, Elektrofahrzeuge und die Kapazität der Energiespeicher berücksichtigt werden. Dabei lassen sich die verschiedensten Szenarien durchspielen. So können Anwender beispielsweise auch überprüfen, wie sich die Einbindung von Elektrofahrzeugen oder die Warmwasseraufbereitung mit überschüssigem Solarstrom auf den Eigenverbrauch auswirken würde.

Der Power-Coach berechnet anhand der Angaben die Höhe des Eigenverbrauchs, den Autarkiegrad und die jährlichen Betriebskosten.  „Mit dem Power-Coach haben wir ein einfaches und kostenfreies Werkzeug entwickelt, mit dem Jedermann bequem am PC oder Handy den Eigenverbrauch optimieren kann“, erklärt my-PV-Geschäftsführer  Gerhard Rimpler. Quelle: MyPV / pgl

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Energieberater werden durch Corona ausgebremst

26. März 2020 - 7:37

Wichtig sind derzeit für viele Selbstständige Soforthilfen, die die Liquidität für das tägliche Leben sichern. Vom Bund gibt es deshalb für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler mit bis zu 5 Beschäftigten eine Einmalzahlung von bis zu 9.000 Euro für 3 Monate. Dieser Zuschuss muss nicht zurückbezahlt werden, eine Beantragung ist in den nächsten Tagen möglich.

In den Ländern sind die Hilftsprogramme bereits online oder werden in den nächsten Tagen verfügbar sein. Baden-Württemberg hat ein eigenes Sofortprogramm aufgelegt. Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sind antragsberechtigt, wenn sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten. Es gibt dort 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige.

Auch in Bayern können  Solo-Selbstständige eine Soforthilfe beantragen, sie beträgt 5000 Euro. Die Soforthilfe ist eine finanzielle Überbrückung für kleinere Betriebe und Freiberufler, die aufgrund der Corona-Krise in eine existenzielle Notlage geraten sind. Anspruchsberechtigt ist, wer aktuellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

Auch in Berlin erhalten Solo-Selbstständige  5000 Euro  über die so genannte Soforthilfe II. Anträge sind ab 27. März möglich. In Brandenburg gibt es ebenfalls Soforthilfe in Höhe von 9000 Euro, Anträge sind ab 25. März möglich.

In Bremen vergibt die Förderbank IAB Zuschüsse. Aufgrund der starken Nachfrage der Betroffenen können konkrete Anfragen neben der telefonischen Hotline über die 0421-9600 – 333 auch direkt an task-force@bab-bremen.de gestellt werden. Gefördert werden laufende Belastungen wie zum Beispiel Mieten und Pachten für gewerbliche Immobilien, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht genutzt werden können oder Finanzierungskosten, zum Beispiel Zinsaufwendungen, für fremdfinanzierte Wirtschaftsgüter wie Maschinen, Anlagen oder Einrichtungen. Ab 30. März können Anträge für die Zuschüsse von den betroffenen Unternehmen bei der Task Force der BAB gestellt werden.

In Hamburg gibt es für Solo-Selbstständige einen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro. Zusätzlich wird voraussichtlich auch die Corona-Soforthilfe des Bundes in Hamburg über die IFB Hamburg abgewickelt.

Für Hessen soll es ein  entsprechendes Programm geben, genaue Informationen liegen derzeit noch nicht vor. Nordrhein-Westfalen wird die Corona-Soforthilfen des Bundes für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige schnellstmöglich weiterreichen.  Außerdem soll  Kreis der angesprochenen Unternehmen  um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erweitert werden. In Niedersachsen gibt es seit dem 25. März ebenfalls Soforthilfen für Solo-Selbstständige. Sachsen vergibt derzeit Darlehen, aber keine Soforthilfe.

Aufgrund der Absagen von Präsenzveranstaltungen kann es auch passieren, dass  Energieberater die für die Verlängerung des Eintrags in der EEE-Liste erforderlichen Weiterbildungs-Unterrichtseinheiten (UE) nicht fristgerecht nachweisen können. Eine Lösung sind „Joker“-Codes, die die Energieberater einsetzen können. Nähere Informationen hat die Dena bereitgestellt.

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk hat seine Seminare auf Online-Kanäle umgestellt. Die DEN-Akademie stelle ihre Lernplattform für alle Beteiligten zur Verfügung, so der Verband. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mittels der Live-Übertragung den Präsentationen folgen und zudem über den Chat und die Sprachfunktion miteinander kommunizieren. Zeit und Raum für Fragen und Diskussion bleiben bestehen. Nötig sind Internetzugang, Headset und eine Kamera. DEN-Vorsitzender Hermann Dannecker sieht auch Vorteile für die Teilnehmer. Sie könnten durch die Online-Seminare Reisezeit und Reisekosten sparen und von zu Hause oder von ihrem Büro aus teilnehmen.

Der GIH hat eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet, die derzeit geprüft werden. Dazu gehören unter anderem eine kostenfreie Verlängerung der tilgungsfreien Zeit oder Verschiebung der Kreditrückzahlungen bei Investitionskrediten der KfW  sowie kostenlose Qualifizierung von Meistern und Ingenieure zum Energieberater sowie eine Infokampagne: „Was macht ein Energieberater?“ von Pia Grund-Ludwig

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VDI: Kommunen zahlen Rechnungen am Bau zögerlich

25. März 2020 - 8:56

Dieses Vorgehen gefährdet ohne Not die Existenz vieler Unternehmen und damit auch die Zukunft der Beschäftigten. Die Hilfsprogramme sind für diejenigen Branchen gedacht, die nun keine Kunden oder Aufträge mehr haben. Dies ist bei den Bau- und Ingenieurunternehmen aber anders. Es ist daher zentral, dass insbesondere öffentliche Auftraggeber ihrer Verantwortung gegenüber den Unternehmen gerecht werden und für einen Liquiditätsfluss bei bestehenden Bauvorhaben und eine weitergehende Auftragsperspektive bei Neuvergaben sorgen. Die Kerndienstleistungen der öffentlichen Verwaltung müssen weiterhin garantiert werden, dazu gehört auch das begleichen fälliger Rechnungen.

Dazu erklären Jörg Thiele, Präsident des Verbands Beratender Ingenieure, und Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie: „Es kann nicht sein, dass Unternehmen von öffentlichen Auftraggebern bewusst in die Insolvenz befördert werden. Kreditprogramme sollen schwerste Härten von Betrieben abfedern, die keine Aufträge mehr erhalten, sie sind aber kein genereller Ersatz für vertraglich vereinbarte Honorare. Wir fordern insbesondere die öffentliche Hand auf, eingehende Rechnungen umgehend zu begleichen, damit die Liquidität der Unternehmen nicht fahrlässig in Gefahr gebracht wird. Es gibt keinen Grund, Rechnungen nicht zu begleichen, im Zweifelsfall auch unter Vorbehalt. Nur so können wir als Unternehmer auch unserer Verantwortung für unsere Mitarbeiter gerecht werden und Massenentlassungen vermeiden.“ Quelle: VBI / pgl

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WEGs können Beitrag zum Klimaschutz leisten

25. März 2020 - 7:19

Fast ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland ist Teil von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Das Sparpotenzial liegt laut Studie bei den meisten untersuchten Gebäuden mit Eigentumswohnungen zwischen 16 und 30 Prozent, wenn sie gedämmt und neue Fenster eingebaut würden. In jedem fünften Gebäude könnte der Energieverbrauch auf diesem Wege sogar um mehr als 30 Prozent sinken. Ein erheblicher Sanierungsstau besteht demnach vor allem bei der Dämmung von Außenwand, Fußboden und Kellerdecke. Noch mehr könnten Wohnungseigentümergemeinschaften sparen, wenn sie auch die Heizung optimieren oder austauschen.

Wohnungseigentümer haben verschiedene Möglichkeiten, um dieses Sparpotenzial zu nutzen: von geringinvestiven Maßnahmen wie dem Pumpentausch über eine neue Heizung bis hin zum Dämmen. Entsprechend unterschiedlich fallen die Kosten aus; von wenigen hundert bis mehreren zehntausend Euro. Je nach Maßnahme kann sich das Sanieren schon innerhalb weniger Jahre rechnen, zum Beispiel mit einem Pumpentausch.

Bei etwa 40 Prozent der Gebäude sind die Heizungen laut der Studie mit dem Titel „Energetische Sanierungen in Wohnungseigentümergemeinschaften“ schon älter als 20 Jahre; bei mehr als 10 Prozent sogar älter als 30 Jahre. Für viele Wohnungseigentümer besteht daher die Gefahr, dass die Heizung kurzfristig ausfällt und eine schnelle Reparatur an fehlenden Ersatzteilen scheitert. Außerdem gibt es ein großes Potenzial für den Klimaschutz; vor allem wenn bei neuen Heizungen erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Das ist allerdings bei Wohnungseigentümergemeinschaften bisher nur selten der Fall.

Wohnungseigentümer wünschen sich mehr Beratung und Förderung

Fast die Hälfte der für die Studie Befragten fühlt sich nicht gut beraten, wenn es um das Sanieren von Eigentumswohnungen geht. Es gibt ein großes Interesse der Eigentümer an Angeboten zur Beratung und eine große Bereitschaft, diese in Anspruch zu nehmen. Bei vielen Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es zudem Schwierigkeiten bei der Finanzierung.

In beiden Fällen kann eine von Handwerkern und Herstellern unabhängige Energieberatung weiter helfen. Energieberater können auch Fördermittel suchen und an Eigentümerversammlungen teilnehmen, um Pläne fürs Sanieren vorzustellen – und sie können die Sanierung von Anfang bis Ende begleiten. Damit lassen sich die Qualität der Sanierung und der Erfolg beim Energiesparen sicherstellen.

In der Region Freiburg, in Hannover und Bremen/Bremerhaven sowie in der Metropolregion Rhein-Neckar werden neue Angebote zur Beratung für Wohnungseigentümergemeinschaften entwickelt und erprobt.

Höhere Zuschüsse für Energieberatung und neue Heizung

Mit dem Klimapaket gibt es seit vergangenem Monat auch mehr Fördermittel für eine unabhängige Energieberatung: einen Zuschuss von 80 Prozent, maximal 1.700 Euro für Wohnungseigentümergemeinschaften. Für die Teilnahme des Energieberaters an der Eigentümerversammlung gibt es einen Extra-Zuschuss von 500 Euro. Beim Austausch der Heizung übernimmt der Staat jetzt bis zu 45 Prozent der Kosten. Für geringinvestive Maßnahmen wie den Pumpentausch gibt es 30 Prozent vom Staat. Quelle: CO2 Online / pgl

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Ausschreibung für Nachhaltigkeitspreis läuft an

24. März 2020 - 11:51

„Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur zeichnet sich seit vielen Jahren durch eine hohe Qualität der Einreichungen aus“, sagt DGNB Präsident Professor Alexander Rudolphi. „Es gelingt uns immer wieder aufs Neue, eindrucksvolle architektonische Vorbilder zu finden, die zeigen, was heute schon möglich ist in Sachen Klima- und Ressourcenschutz. Dies ist ein wichtiges Signal an öffentliche und private Bauherren, an Investoren, die Politik sowie alle Architekten und Planer, die dem Thema Nachhaltigkeit nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit schenken.“

2019 gewann die von haascookzemmrich – STUDIO 2050 geplante Alnatura Arbeitswelt in Darmstadt mit ihrer prägnanten, einzigartigen Stampflehmfassade. „Unser letztjähriger Sieger zeigt, wie die deutsche Baubranche Maßstäbe nachhaltiger Architektur setzt“, sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des DNP. „Der Bausektor leistet so entscheidende Beiträge zur Transformation zu nachhaltigem Leben und Wirtschaften. Wir suchen die besten Beispiele.“

Am Wettbewerb teilnehmen können Architekt/innen, Bauherr/innen oder Nutzer/innen mit ihren Bestandgebäuden oder Neubauten, die bereits in Betrieb genommen wurden. Bewerbungen können bis zum 5. Juni 2020 eingereicht werden.

Im inhaltlichen Fokus der Bewerbung stehen vor allem die Gestaltungsqualität, die Innovationskraft sowie der nachhaltige Beitrag der Projekte. Die Nominierten und Gewinner werden in einem zweistufigen Bewertungsprozess ermittelt: Im ersten Schritt bestimmt die DGNB Jury, bestehend aus namhaften Architekten und anderen Vertretern der Baubranche, die nominierten Projekte. Die DNP Jurymitglieder aus Unternehmen, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik bestimmen in einer zweiten Runde die Finalisten und den Sieger.

Zur neu formierten DGNB Jury zählen unter dem Vorsitz von DGNB Präsidiumsmitglied Amandus Samsøe Sattler (Allmann Sattler Wappner Architekten) noch Stefan Behnisch (Behnisch Architekten), Martin Hoffmann (Arcadis Deutschland), Jasna Moritz (kadawittfeldarchitektur), Markus Müller (Architektenkammer Baden-Württemberg), Elke Reichel (Reichel Schlaier Architekten), Eike Roswag-Klinge (ZRS Architekten und Technische Universität Berlin), Matthias Rudolph (Transsolar und Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) sowie Till Schneider (schneider+schumacher). Quelle: DGNB / pgl

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Wenn aus Stromlieferanten Skulpturen werden

23. März 2020 - 10:53

Solarpaneele leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, doch selten freut man sich sie zu sehen. Anders ist das bei den Skulpturen von „Innoventum Schweden“. Das Unternehmen hat es sich als Ziel gesetzt nicht nur energetisch sinnvolle, sondern auch äußerlich attraktive Möglichkeiten zu Energiegewinnung zu schaffen, dieses Projekt gelingt inzwischen am mehreren Standorten. Denn die Skulpturen sehen nicht bloß gut aus, sie sind auch energieeffizient.

Denn die Skulpturen des Unternehmens können bis zu 15.000 kwh  liefern. Dass der Gedanke für eine Koppelung aus Wind- und Solarenergie gerade in Schweden entstand ist kein Zufall. Die Vision ist beide Energien zu kombinieren. „Wir machen das weil in Schweden die Winter sehr lange sind. Wir haben sechs Monate lang bloß fünf bis sechs Sonnenstunden“, sagt Torge Kügele, Business Development bei Innoventum Schweden. So könnten am Meer fehlende Sonnenstunden durch Windenergie ausgeglichen werden.

So wie in Karlskrona, in der schwedischen Hafenstadt werden Touristen direkt von einer Giraffe 2.0 empfangen. Attraktiv sollte das Objekt sein und wird von der Bevölkerung sowie Touristen gern angenommen. Doch nicht nur die Optik soll überzeugen. Die Giraffe 2.0 ist ein Hybridkraftwerk, welches entwickelt wurde um alle Arten von Elektrofahrzeugen mit Energie aus Wind und Sonne zu laden.

Die Konstruktion besteht aus einer Holzstruktur, welche mit 24 Solarmodulen und einer Windturbine bestückt ist. In der Giraffe in Karlskrona werden E-Bikes geladen. Ihre Gesamthöhe beträgt 12 Meter. Das Design wurde während der „Business Week“ in Hongkong vorgestellt. Insgesamt finden 40 Quadratmeter Solarmodule auf 24,6 Quadratmetern ihren Raum. Bei steigenden Grundstückpreisen macht es Sinn maximale Energie auf kleinem Raum gewinnen zu können.

„Wir sind die Ersten die bei erneuerbaren Energien auf Design setzen“, sagt Kügele. Ein wichtiger Faktor sei Holz, denn es absobiere Schall. Denn durch die besonderen Eigenschaften von Holz würde der Schall minimiert, sodass die Anlage auch bei Windbetrieb leise bleiben.

Die Idee Solarenergie mit Designobjekten kombiniert werden kann, stammt von Professor Sigvald Harryson. Harryson unterrichtet in Zürich, London und in den USA und gründete 2009 Innoventum Schweden. Photovoltaik würde oft als langweilig und hässlich empfunden, sagt Kügele. Der immer grösser werdende Markt - erneuerbare Energien - gab Anlass zur steigender Nachfrage und Produktdiversifikation. Die Frage ob es auch optisch attraktive Energieerzeuger gibt würde steigen. Innoventum erkannte diesen Trend sehr früh. Dabei zeigen sich die Objekte vielfältig. Das in Malmö ansässige Unternehmen bietet diverse Modelle, welche sich an Tieren orientieren. Dazu zählen der „Dalifant“, „Dali Performance“, der „Dali Power Tower“ und die „Giraffe 2.0“.

Energien koppeln

Denn die Installationen sollen auch Energie weitergeben. So können E-Bikes und E-Autos dort aufgeladen werden.  „Die kleinste Installation Dali Performance und der Innoventum Carport liefern ca. 6-8000 kwh. Die Giraffe liegt bei ca. 13.000 bis 15.000 kwh“, sagt Kügele. „Der Dalifant produziert bei stetigen und starken Wind bis zu 60.000 kwh“, sagt Kügele.

Eine  Installation dauert bis zu zehn Tage. Die Objekte werden mit Kränen auf einem Betonfundament mit Schrauben im Boden eingebaut. Denn auch wenn es Prototypen gibt ist jede Installation einmalig. Aufgestellt wurden Anlagen an vier Kontinenten. In Schweden, auf den Philippinnen, in Marokko, den USA, in Frankreich, Deutschland, Österreich und Brasilien.

Unterstützt wurde Innoventum von der „Swedish Energy Agency“, heute ist das Unternehmen preisgekrönt, auch die Giraffe konnte einiges gewinnen – 2016 einen Award der „Wind Energy Association of Sweden“ sowie das „Gütesiegel der Europäischen Kommission“. Innoventum gewann dank der Giraffe auch den Preis der Swedish Windpower Assosiation.

 Die Objekte sind vielseitig. Die Giraffe wurde als alleiniger Stromversorger ausgewählt um den Energiebedarf des Informationszentrums in Lund zu decken, einem Forschungszentrum. Denn so kann Energiewende auch gestalterisch umgesetzt sein. Die Objekte können individuell angepasst werden. Und individuelle Lösungen liefern, abgestimmt auf die Anforderungen bei diversen Projekten auf der ganzen Welt. Und gleichzeitig zeigen, dass eine Energiewende wenn man sie wirklich ernst nimmt auch Spaß machen kann.

Redaktion: Wolfram Hülscher

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Wärmepumpe für enge Bebauung

23. März 2020 - 8:04

Für den Wärmepumpenmarkt hat Alpha Innotec die V-Line entwickelt und verbessert. Das Ergebnis ist die alira LWAV Plus. Sie arbeitet durch eine schalleffizienterer Bauweise und aerodynamischer Luftumlenkhauben fast lautlos, verspricht der Hersteller. Daher eigne sie sich besonders für den Einsatz in eng bebauten Neubaugebieten. Sechs Meter Abstand seien ausreichend, um die Wärmepumpe trotz hoher Leistung so gut wie nicht mehr zu hören. Damit unterschreite sie die Vorgaben der gesetzlichen Schallvorschriften in Deutschland.

Für die Nacht wurde der Silent-Mode entwickelt. Die Wärmepumpe arbeite in dem Modus bei 70 Prozent Heizleistung leiser und sparsamer. Mit 35 Dezibel (A) in drei Metern Abstand ist die Wärmepumpe laut Hersteller konform mit der Vorschrift zur „Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm“ und eigne sich für die wandnahe Aufstellung in reinen Wohngebieten.

Die Wärmepumpe richtet sich durch die integrierte Invertertechnologie automatisch und stufenlos am jeweiligen Bedarf aus. Dadurch erzeugt sie so viel Wärmeenergie wie im Gebäude benötigt wird. Sie ist sparsam im Betrieb, da sie in einem System heizt und Brauchwarmwasser bereitet. In das Modell ist eine aktive Kühlung integriert, weshalb sie kühle Temperaturen an Sommertagen schafft. Da die Monoblock Wärmepumpe außen aufgestellt wird, ist der Platzbedarf im Inneren des Gebäudes gering. Quelle: Alpha Innotec / al

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Corona-Pandemie gefährdet Fertigstellung von Solarparks

20. März 2020 - 8:47

Ihre Ursache haben diese Verzögerungen häufig in längeren Lieferzeiten für Solarkomponenten, aber auch in Personalengpässen im Handwerk und bei Bauämtern sowie bei Satzungsbeschlüssen von Bebauungsplänen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) appelliert deshalb an die Bundesregierung, die Realisierungsfristen bei Solarparks im Rahmen der EEG-Auktionen zu verlängern und Strafzahlungen erst bei längeren Verzögerungen zu verhängen. „Derartige Umstände Höherer Gewalt dürfen nicht dazu führen, dass wertvolle Klimaschutzprojekte platzen und Projektierer in ihrer Existenz bedroht werden. Wir hoffen, dass der Gesetzgeber hier schnell für Abhilfe sorgen wird“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW.

Der BSW stellte darüber hinaus klar, dass das Investoreninteresse an der Photovoltaik unbenommen von vorübergehenden Projektverzögerungen ungebrochen hoch sei. Die PV-Ausschreibungen der Bundesnetzagentur seien mehrfach überzeichnet. Der BSW erwartet, dass sich das auch bei künftigen Solarauktionen nicht ändern wird.

Der BSW forderte die Bundesregierung auf, die Photovoltaik-Ausbauziele von derzeit rund 2,5 Gigawatt im Jahr auf 10 Gigawatt zu erhöhen. „Eine stärkere Solarisierung der Energieversorgung ist nicht nur klimapolitisch überfällig. Sie wäre auch ein willkommener Konjunkturmotor für Mittelstand und Handwerk – im zweistelligen Milliardenbereich allein in den kommenden drei Jahren“, so Körnig.

Höchste Akzeptanzwerte in der Bevölkerung und Erzeugungskosten im solaren Kraftwerksmaßstab bereits ab 4 Cent je Kilowattstunde würden eine deutliche Beschleunigung der Energiewende ermöglichen. Es gebe keinen Grund mehr, den PV-Ausbau weiterhin so stark zu deckeln. Vielmehr drohe andernfalls infolge des Atom- und Kohleausstiegs eine Stromerzeugungslücke und die Klimaziele seien nicht einlösbar, so die Warnungen des BSW. Dies hatten zuletzt übereinstimmend unter anderem Wissenschaftler des Fraunhofer ISE, Marktforscher von EuPD Research und des Think-Tank Agora festgestellt..

Dazu kommt der Ausbaudeckel von 52 Gigawatt. Die Branche vermutt,d ass dieser im Sommer erreicht wird. Dann gibt es keine Förderung mehr. Das Kabinett müsste sich dazu einigen. Das fordern Solaruntenehmen schon seit Monaten. Quelle: BSW Solar / pgl

 

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Entscheidung fördert Mieterstromprojekte

20. März 2020 - 8:01

Die Einstufung von Stromleitungsanlagen als Kundenanlage ist entscheidend. Gelten Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke als Kundenanlage, fallen keine Netzentgelte an. Von der Entscheidung hängt auch ab, ob Fördermittel nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) sowie dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) in Anspruch genommen werden können, heißt es von der Kanzlei Rödl & Partner. Sie hat die Bürgerenergiegesellschaft vor Gericht vertreten. Der Status als Kundenanlage sei häufig entscheidend, ob die Anlage wirtschaftlich ist und klimaschützende Energieversorgungskonzepte realisiert werden. Die im Rahmen dieser Versorgungskonzepte angebotene Strombelieferung von Letztverbrauchern, den sogenannten „Mieterstrom“-Produkten, belebe als neues Geschäftsmodell für Stadtwerke und Energieversorger den Wettbewerb, heißt es in der Mitteilung der Kanzlei.

„Mit über 200 Letztverbrauchern in einem kleinen Wohnquartier hat das Oberlandesgericht die quantitativen Vorgaben der neuen BGH-Formel voll ausgeschöpft. Damit wurde eine wirtschaftliche Grundlage für zahlreiche innovative Projekte der Wärmewende geschaffen“, kommentiert Energierechtsexperte Joachim Held von Rödl & Partner die Entscheidung. Das OLG hat zudem die Refinanzierung durch verbrauchsunabhängige Entgelte anerkannt. „Damit ermöglicht das Urteil Betreiber- und Bürgerbeteiligungsmodelle für Arealversorgungsanlagen.“

Das Verfahren zu der zentralen Rechtsfrage der wettbewerblichen Unbedeutendheit von Kundenanlagenarealen ordne sich größenmäßig etwa in der Mitte zwischen den vom Bundesgerichtshof erst vor kurzem als Kundenanlage anerkannten 20 Wohneinheiten und den als Kundenanlage zurückgewiesenen 550 Wohneinheiten ein. Mit dem Beschluss sei daher eine weitere Klärung des Begriffs der Kundenanlage, insbesondere im Hinblick auf zulässige Größenverhältnisse zukünftiger Mieterstromprojekte, verbunden.

Die Praxis zeigt laut Kanzlei, dass in Wohnhochhäusern des sozialen Wohnungsbaus und anderer Immobilienobjekte bereits vielfach Kundenanlagen mit wesentlich mehr Wohneinheiten anzutreffen seien. Deshalb sei die Entscheidung auch von weitgehender wirtschaftlicher Bedeutung für den Bestand. Zu große Bestands-Kundenanlagen müssten mit hohen Nachforderungen von Netzentgelten und Rückzahlung von KWKG- und EEG-Förderung rechnen, soweit das Versorgungskonzept nicht an die neue Rechtslage angepasst wird. al

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Eine Messstation reicht für mehrere Wohnungen

19. März 2020 - 7:59

Mit nur einer Wetterstation auf dem Dach soll der Security Transmitter io alle Sonnenschutzanlagen eines Gebäudes sichern. Die Anbringung von einzelnen Sensoren je Fassade und Etage sind laut Hersteller nicht mehr notwendig. Zieht beispielsweise ein Sturm auf, fährt der außen liegende Sonnenschutz in die obere Endlage und ist somit sicher vor Schäden. Auch weitere Wettereinflüsse wie Regen, Schnee, Eis oder auch Hagel werden vom Sicherheitssignal-Sender berücksichtigt. Darüber hinaus können Sicherheitsfunktionen wie der Feueralarm eingebunden werden.

Das Signal eines einzigen Messgebers auf dem Dach wird dabei an beliebig viele Wohnungen verteilt. Kommt es zu einer Überschreitung der in der Wetterstation eingestellten Parameter, werden diese Signale per Kabel bis zur jeweiligen Fassade weitergeleitet. Von dort aus wird das verdrahtete Sicherheitssignal in ein io-Funksignal umgewandelt und an die Sonnenschutzanlage der jeweiligen Wohnung übertragen, eignet sich dementsprechend auch für den Geschosswohnugbau. Somfy wirbt außerdem mit der einfachen Installation. Der Security Transmitter io werde in einer Unterputzdose möglichst nah an der Fassade angebracht. Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit Smart-Home-Komponenten des TaHoma-Ökosystems von Somfy einzubinden. Quelle: Somfy / al

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Verband will aktuellen Strompreis behalten

19. März 2020 - 7:57

„Das naturverträgliche Ausbaupotenzial der Geothermie in Deutschland wird aktuell bei weitem nicht gehoben“, sagt Erwin Knapek, Präsident des BVG. Die Tiefe Geothermie biete die Möglichkeit, Strom- und Wärmeproduktion sowie die immer wichtiger werdende Kälteproduktion zu koppeln. Eine fünfprozentige Degression ab 2021 entzöge der Tiefen Geothermie die verlässliche Entwicklungsgrundlage. Deswegen sei eine weitere Förderung durch das EEG wichtig.

Die Branche hat nun aufgrund der Novellierung der Ereuerbare-Energien-Gesetz Vorschläge für den Ausbau der Erneuerbaren Energie erarbeitet. Der Bundesverband sieht die wichtigste Maßnahme darin, den Degressionsmechanismus anzupassen und den aktuellen Strompreis von 25,2 Cent pro Kilowattstunde beizubehalten. Im aktuellen EEG ist eine kalendergesteuerte Degression von fünf Prozent ab 2021 vorgesehen. Dies mache Geothermie-Projekte für Unternehmen wirtschaftlich unkalkulierbar, aufgrund der gegebenen langen Realisierungszeiten. Daher schlägt der BVG eine Degression gekoppelt an das Ausbauziel von 100 Megawatt Strom vor.

Gezielte Förderung

Durch gezielte Fördermechanismen, beispielsweise ein Flexibilitätszuschlag wie bei Biogas, könnten gleichzeitig EEG-Zuwendungen eingespart werden, heißt es von Seiten des Verbandes. Eine Förderung von Projekten, die gleichzeitig Strom und Wärme oder Kälte produzieren, würde zusätzlich zur Wärmewende beigetragen. Ein Programm zur Kreditrisikoabsicherung, ähnlich des KfW-Programmes „Fündigkeitsrisiko Tiefe Geothermie“, verkürzt aus Sicht des BVG die Projektentwicklungszeiten und senkt die Stromgestehungskosten. Auch der Abbau bürokratischer Hürden, etwa bei Genehmigungsverfahren, sowie zusätzliche Anreize im Bereich Forschung und Technik könnten zur Verbesserung der Situation der Tiefen Geothermie in Deutschland beitragen. Quelle: BVG / al

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App berechnet Kosten für Heizungstausch

19. März 2020 - 7:44

Die App ist für Michael Pietsch, Präsident der VdZ, ein digitales Werkzeug für Fachhandwerker, mit sie prüfen können, ob der vom Kunden vorgesehene Heizungstausch förderfähig ist. "Als Ergebnis erhalten sie nicht nur die Aussage, ob und zu wie viel Prozent die neue Heizung staatlich bezuschusst wird", sagt Pietsch. Es würden außerdem die Investitionskosten abzüglich Förderprämie und Einbaukosten angezeigt. "Mit diesen "Restkosten" vor Augen wird dem Kunden transparent aufgeschlüsselt, welche finanziellen Mittel er zur Verfügung stellen muss und wie viel er vom Staat geschenkt bekommt", führt Pietsch aus. Zusätzlich steigere die App durch die passgenau aufbereiteten Informationen die Bekanntheit der neuen Fördermöglichkeiten im Handwerk und mache den Fachhandwerker fit für Beratungsgespräche über Förderhöhen beim Einbau von Heizungen mit erneuerbaren Energien.

Die Berechnung der tatsächlichen Investitionskosten ist laut VdZ einfach und bedürfe nicht mehr als vier Klicks. Zunächst wird das aktuelle Heizgerät angegeben. Hierbei hilft die hinterlegte Vorauswahl. Anschließend wird das neue Heizgerät ausgewählt. In Schritt drei werden die Investitionskosten eingetragen. Diese beinhalten den Gerätepreis und die Installationskosten. Zur weiteren Berechnung kann der Fachmann die hinterlegten Beispielkosten nutzen. Diese setzen sich zusammen aus einem Durchschnittspreis für den jeweiligen Gerätetyp sowie einem Durchschnittspreis für die Installation. Alternativ kann ein konkreter Wert angegeben werden. Die Durchschnittspreise basieren auf der Heiztechnik für ein Einfamilienhaus. Auch hier kann über das freie Eingabefeld für ein größeres Projekt kalkuliert werden. Im letzten Schritt wird die Förderung geprüft. Als Ergebnis wird eine Kostenaufstellung mit Angabe des Restbetrags für den Endkunden ausgespielt.

Hinweise für Antragsverfahren

Zudem biete die App weiterführende Informationen und Tipps für Fachhandwerker und (Energie-) Berater zum Thema Heizungsförderung und Heizungstausch, so der VdZ. Der Nutzer erhalte beispielsweise Hinweise zum Meistern des BAFA-Antragsverfahrens. Ein Überblick über weitere Fördermöglichkeiten wie etwa der steuerlichen Förderung oder über die Förderprogramme der KfW sowie zentrale Marketingargumente für den Heizungstausch gibt es zudem. Entwickelt wurde die App von der VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik und ihren Mitgliedern entwickelt. Die Applikation ist ein Angebot der Verbraucherplattform "Intelligent heizen". Entwickelt wurde die VdZ-App zusammen mit Hottgenroth Software. Quelle: VdZ / al

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