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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 7 Minuten 47 Sekunden

Graue Energie ist ein Thema fürs Handwerk

23. September 2020 - 9:40

Hintergrund für diesen Bedeutungsaufschwung ist das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), das ab 1. November 2020 in Kraft treten wird. Es fasst das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen mit dem Ziel, das Energieeinsparrecht für Gebäude insgesamt zu vereinfachen und den notwendigen ordnungsrechtlichen Rahmen für Niedrigstenergiegebäude-Standards zu bilden.

Was ist graue Energie

Grundsätzlich braucht man zur Errichtung oder Modernisierung eines Gebäudes Energie. Auch zur Herstellung der Wärmedämmung. Man nennt diese Energie auch „Graue Energie“. Sie steckt sozusagen fest im Gebäude. Unsichtbar und deshalb grau.

GEG mit Hinweis auf graue Energie

Graue Energie stand lange Zeit nicht auf der Agenda der für das neue GEG verantwortlichen Institutionen. Seit 2019 brachten verschiedene Umweltverbände und Interessengruppen diesen Aspekt immer intensiver ins Gespräch. Letztlich fand er dann doch Eingang in den Gesetzestext, wenn auch in etwas verklausulierter Form. In § 7 Abs. (5) des GEG heißt es nun: „Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat werden dem Deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2022 gemeinsam einen Bericht über die Ergebnisse von Forschungsprojekten zu Methodiken zur ökobilanziellen Bewertung von Wohn- und Nichtwohngebäuden vorlegen."

Eine seriöse ökobilanzielle Bewertung von Gebäuden muss auch den Faktor graue Energie berücksichtigen, darüber herrscht in der Fachwelt Einigkeit. Erfasst wird in diesem Begriff ganz allgemein die Energiemenge, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Bezogen auf energetische Modernisierungsmaßnahme am Gebäude resultiert daraus die Frage der Hausbesitzer: Benötigen Herstellung und die weiteren genannten Faktoren einer Wärmedämmung unterm Strich mehr Energie als sich damit nach dem Einbau einsparen lässt.

Fachhandwerk muss kompetent antworten

Modernisierungswillige Hausbesitzer, die schon Schwierigkeiten haben, sich durch den Dschungel möglicher Förderungsprogramme zu kämpfen, sind auf die fachliche Erläute-rung und Bewertung des Fachhandwerks zur grauen Energie bzw. zur so genannten energetischen Amortisation angewiesen. Nur so kann die in diesem Punkte vielfach herrschende Unsicherheit abgebaut und in reale Effizienzmaßnahmen überführt werden.

 

Das Institut für Energie- und Umweltforschung hat Dämmstoffe, die zur Wärmedämmung von Außenwänden geeignet sind, untersucht1. Dabei wurden deren graue Energie-Anteile ermittelt. Da Dämmstoffe eine lange Lebensdauer haben, kann nur schwer vorhergesagt werden, wie später Recycling und Wiederverwertung erfolgen. Dieser Beitrag gibt den für die üblichen Dämmstoffe günstigsten und ungünstigsten Fall an. Am konkreten Beispiel wird der Zusammenhang deutlich.

Beispiel durchschnittliches Einfamilienhaus

Die Außenwände (150 m²) eines freistehenden Einfamilienhauses sollen so gedämmt werden, dass sie danach einen U-Wert von 0,2 W/(m²·K) erreichen und steuerliche Förderung möglich wird. Je nach Dämmstoffart2 ergeben sich daraus Dämmstoffdicken zwischen 11 cm und 22 cm. Legt man die vom ifeu-Institut ermittelten Daten zugrunde, so werden je nach Dämmstoffart insgesamt zwischen 7.000 und 18.000 kWh an grauer Energie benötigt. Das entspricht umgerechnet ca. 700 bis 1.800 Litern Heizöl.

Damit liegt eine Größenordnung des Energieeinsatzes für die Dämmung des durchschnittlichen Einfamilienhauses vor. Zur Gegenrechnung der damit erzielbaren Energie-einsparung eignet sich die Untersuchung der Verbraucherzentralen (VZ)³: Gegenüber der ungedämmten Wand wird infolge der Dämmung weniger Heizenergie verbraucht4. Das macht das Beispielobjekt ungefähr 15.000 kWh (entspr. rd. 1.500 Liter Heizöl) pro Jahr aus. Die VZ rechnet mit 30 Jahren Lebensdauer einer Wärmedämmung (Außenwand). In dieser Zeitspanne beträgt die eingesparte Heizenergie für das Einfamilienhaus laut Berechnung der Verbraucherzentralen also etwa 450.000 kWh.

Energieeinsparung schlägt graue Energie

Dies alles sind zunächst  theoretische Werte, weil Faktoren wie Gebäudezustand, geografische Lage und Nutzerverhalten den tatsächlichen Energieverbrauch natürlich auch beeinflussen. Für das Beratungsgespräch mit dem Hausbesitzer kann der Fachunternehmer aber eine klare Aussage treffen: Das Einsparpotenzial liegt in den praxisrelevanten Fällen immer deutlich über dem Wert für die graue Energie. Da eine Fassadendämmung in der Regel noch länger funktioniert als die von der VZ zugrunde gelegten 30 Jahre, verbessert sich das Verhältnis zwischen grauer und eingesparter Energie nochmals. Damit lässt sich gut argumentieren.

Das Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW; München) hat die Zeitspanne berechnet, die es dauert, bis die Wärmedämmung den Graue-Energie-Anteil eingespart hat5: Diese energetische Amortisationszeit reicht je nach Material und Ausführung von wenigen Monaten bis zu knapp zwei Jahren. Zum Vergleich: Die energetische Amortisationszeit für eine Photovoltaikanlage beträgt 2,5 bis 2,8 Jahre.

Sonderfall erneuerbare Energien

Wenn ein Gebäude mit erneuerbarer Energie beheizt wird, forciert Wärmedämmung de-ren Einsatzmöglichkeiten. Die Wärmedämmung ist somit der Türöffner für den Einsatz erneuerbarer Energie im Gebäudebereich. Wärmepumpen beispielsweise die ohne Einsatz fossiler Energieträger auskommen, sind bei niedriger Vorlauftemperatur für die Behei-zung des Gebäudes am effektivsten. Ein ungedämmtes Gebäude mit dauerhaft hohen Vorlauftemperaturen im Winter lässt sich mit dieser Heiztechnologie in der Regel nicht effizient beheizen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Mit Wärmedämmung ist der Einsatz erneuerbarer Energien und moderner Heiztechnologie viel eher möglich. Das senkt die CO2-Belastung der Umwelt spürbar.

Die CO2-Freisetzung bei der Herstellung und Entsorgung von Dämmstoffen wurde ebenfalls vom ifeu-Institut untersucht1. Sie verhält sich ganz ähnlich wie der Energieeinsatz. Bei der Herstellung und Entsorgung des Dämmstoffs für das betrachtete Einfamilienhaus werden je nach Dämmstoffart und betrachtetem Szenario zwischen 2 und 5 Tonnen CO2-Äquivalent freigesetzt. In der Nutzungsphase (30 Jahre) aber spart die Dämmung zwischen 90 und 120 Tonnen CO2 ein (bei einer Heizung mit fossilen Energieträgern wie Gas oder Öl). Eine Studie des Umweltbundesamtes8 hat zudem ergeben, dass die Herstellung der Wärmedämmung nur einen Anteil von 6 bis 7 % an den CO2-Emissionen hat, die insgesamt beim Hausbau entstehen. Ein weiteres gewichtiges Argument für den Fachunter-nehmer in der Beratung von Bauherren und Immobilienbesitzern.

VDPM Factsheet

Auf der Homepage des VDPM steht ein zusammenfassendes Factsheet mit dem Titel „Verschlingt die Herstellung einer Wärmedämmung mehr Energie als man hinterher einspart?“ zum Download bereit. Diese Information eignet sich auch gut, um an Kunden, Bauherren und Immobilienbesitzer weitergegeben zu werden.

Quelle: VDPM / wh 

 

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Pflegeleichter Werkstoff mit Ausstrahlung

22. September 2020 - 10:13

Um dies zu erreichen, wurden die Wände mit OSB-Platten verkleidet. Die Ausführung SterlingOSB Zero hat sich besonders deshalb für diese Anwendung angeboten, weil sie formaldehydfrei verleimt wird.

Individuelle, kostengünstige Dekoration

Stephi Grayson, Operations Manager bei i-Jump, ist von der Vielseitigkeit von SterlingOSB Zero begeistert. Der Holzwerkstoff verleiht dem Raum eine warme Ausstrahlung, ist robust und passt perfekt zur sonstigen Einrichtung. Zusätzlich wurden die Platten mit bunten Bild- und Logofolien aufgepeppt – eine sehr individuelle Dekoration ohne großen Kostenaufwand. Dieses spezielle Interieur kommt auch bei den Besuchern sehr gut an. Stephi Grayson und ihre Kollegen freuen sich nun über das einladende Aussehen und darüber, dass sie sich bei dieser pflegeleichten Wandverkleidung kaum Gedanken über Instandhaltungsmaßnahmen machen müssen.

Nachhaltig und klimafreundlich

Norbord OSB-Platten kommen traditionell in Trennwänden, in Flach- und Schrägdächern sowie als Konstruktionselemente in Industrie- und Wohnbauten, aber auch als Verkleidungsplatte, Sichtschutz und Bauzaun sowie zunehmend auch im Möbel- und Innenausbau zum Einsatz. Die Platten sind astfrei und ohne Innenlagenfehler sowie je nach Produktreihe wasserfest verleimt (HWK 100). Das Sortiment umfasst die weltweit erste klimaneutrale OSB-Platte sowie die Produktreihe SterlingOSB-Zero. Aus europäischer Produktion stammt mit SterlingOSB-Spezial eine Platte, die dank einer speziellen Rezeptur ideal für den Einsatz als preisgünstigere Alternative zum Importsperrholz (aus Übersee) und obendrein noch klimaneutral ist. SterlingOSB-Conti, auf die Anforderungen der modernen Verpackungsindustrie ausgelegt, wird – genau wie alle anderen SterlingOSB-Platten – aus Durchforstungsholz hergestellt und ist recyclingfähig.

Quelle: Nordbord / wh

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Wartung und Check kombinieren spart Kosten

22. September 2020 - 10:07

Eine grundlegende Inspektion empfiehlt sich etwa alle zehn Jahre, wenn es bauliche Veränderungen gibt oder sich die Nutzung der Wohnräume ändert. Sie kann bis zu zehn Prozent der Betriebskosten einsparen. Bei dem Check überprüfen Experten das gesamte Heizsystem bis hin zum Zusammenspiel mit der Gebäudehülle.

Bei kleineren Gebäuden dauert der Heizungs-Check etwa eine Stunde. Die so optimierte Heizung spart Geld und ist gut fürs Klima. Frank Hettler von Zukunft Altbau empfiehlt grundsätzlich jedem Hauseigentümer einen regelmäßigen Check: „Schwachstellen und versteckte Mängel können sich bei allen Heizungen einschleichen. Besonders ratsam ist der Heizungs-Check jedoch bei älteren Modellen.“ Diese sind anfälliger für Probleme. Sie sollten daher sogar in vielen Fällen schon vor ihrem zwanzigsten Betriebsjahr ausgetauscht werden, rät Zukunft Altbau.

Ob ein Heizungstausch ratsam ist zeigt eine Inspektion durch den Heizungsbauer, Schornsteinfeger oder Energieberater. Hauseigentümer sollten den Heizungs-Check am besten dann machen lassen, wenn die jährliche Heizungswartung ansteht, da sich viele der auszuführenden Tätigkeiten überschneiden. Bei einer Wartung beschränkt sich der Sachverständige auf die Heizungsanlage im Keller. Dazu wird der Heizkessel, der Brenner und in vielen Fällen auch die Heizungspumpe sowie die Regelung getestet. „Düsen, Filtereinsätze und andere Bestandteile einer Heizungsanlage verschleißen oftmals unbemerkt. Sie zu reinigen oder zu ersetzen, ist deshalb auch Teil einer Heizungswartung“, sagt Ulrich König vom Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ).

Pumpe auf Effizienz überprüfen

Die Heizungspumpe ist wichtig für die Effizienz der Anlage. Sie sorgt dafür, dass die Wärme vom Kessel in die Heizkörper gelangt. Ist sie veraltet oder ungeregelt, kann das teuer werden. Denn dann laufen die Pumpen 24 Stunden am Tag, auch wenn die Heizung gar keine Wärme produziert. Das kann zwischen 80 bis 160 Euro zusätzlichen Stromkosten pro Jahr verursachen. Günstiger sind moderne Hocheffizienzpumpen, die rund 90 Prozent weniger Strom verbrauchen.

Auch die Heizungsregelung ist ein wichtiger Punkt, der regelmäßig überprüft werden sollte, wenn es um die Energieeffizienz einer Heizung geht. Neben dem Heizungs-Check erfolgt das oft auch bei einer Heizungswartung. Die Regelung ist dafür zuständig, dass die Räume während ihrer Nutzungsdauer auf die gewünschte Temperatur beheizt werden. Sie richtig einzustellen ist wichtig, um möglichst energiesparend zu heizen. Die Nachtabsenkung per Regelung erhöht die Energieeffizienz erheblich. Dabei wird die Vorlauftemperatur etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen um bis zu 20 Grad abgesenkt und vor dem Aufwachen wieder erhöht. Im Winterurlaub kann das reduzierte Temperaturniveau auch für mehrere Tage eingestellt werden. In der warmen Jahreszeit ist es sinnvoll, die Heizung ganz abzuschalten und nur Wasser für die Nutzung in Bad und Küche zu erhitzen. Durch die optimierte Regelung lassen sich bis zu zehn Prozent des CO2-Austoßes, des Energieverbrauchs und der Betriebskosten einsparen.

Der Heizungs-Check wiederum untersucht das gesamte Heizungssystem innerhalb eines Hauses, berücksichtigt die Gegebenheiten einzelner Räume und prüft, ob die Hydraulik des Systems passt. „Ohne hydraulischen Abgleich werden von der Heizungspumpe weiter entfernt liegende Heizkörper nicht ausreichend mit Warmwasser durchströmt“, erklärt König. „Die Folge sind ungleichmäßig beheizte Räume – auch wenn die Thermostate gleich eingestellt sind.“ Neben Temperaturunterschieden sind auch Pfeifen oder Rauschen in den Ventilen ein Anzeichen für einen fehlenden Abgleich. Für diesen ermittelt der Sachverständige mit einer Heizlastberechnung, wie viel Heizwasser jeder einzelne Heizkörper braucht, wie hoch der Druck der Heizpumpe sein muss und welche Einstellung das Thermostatventil benötigt, damit die Wärme im Haus gleichmäßig verteilt wird. Ein hydraulischer Abgleich muss im Anschluss gesondert beauftragt werden. Dadurch können CO2-Austoß, Energieverbrauch und Betriebskosten ebenfalls um bis zu zehn Prozent gesenkt werden. Quelle: Zukunft Altbau / al

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Schlankes System für Schallschutz

22. September 2020 - 9:28

Bei erhöhten Schallschutzanforderungen eignen sich besonders im Objektbau Schallschutztüren von Schörghuber mit einem Schalldämmwert (SD) von Rw,P= 47 dB, denn sie vereinen ästhetische Ansprüche mit funktionalen. Darüber hinaus bleiben Planungsaufwand, Transport und Montage moderat.

In Deutschland ist die DIN-Norm 4109 maßgebend für alle Schallschutz-Anforderungen beim Bauen und Sanieren. Der Standard von Innentüren sieht dabei den Schalldämmwert SD mit Rw,P= 42 dB vor. Dieser bezieht sich auf den Schalldruckpegel, der bei normalen Unterhaltungen auf etwa einem Meter Entfernung entsteht. Er bewegt sich zwischen 40 und 50 dB.

Es gibt zahlreiche Objekte, bei denen dieser Standard-Schallschutz nicht mehr genügt wie zum Beispiel im Büro- oder Hotelbau, wo Persönlichkeits- und Datenschutzrechte groß geschrieben werden. Entsprechend wird bei Neubau oder Sanierung eine hohe Schallschutzqualität eingefordert. 

Im Programm von Schörghuber gibt es für solche Fälle passende Tür-Elemente mit Schalldämmwerten von Rw,P= 45, 47, 48 und 50 dB. Sie alle eignen sich für den Objektbau und im Speziellen für Vorstandsbüros, Besprechungs- oder Konferenzräume, aber auch für Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, (Privat)Kliniken, Pflegeheime oder für den hochwertigen Wohnungsbau.

Insbesondere Schallschutztüren mit Rw,P= 47dB vereinen hier zwei entscheidende Vorteile: Sie erreichen einen erhöhten Schallschutzwert und können dabei gleichzeitig schlank ─ nämlich mit einer Türblattstärke von nur 70 mm ─ ausgeführt werden. Auch Gewicht und Materialverbrauch reduzieren sich deutlich z.B. das Hinterfüllmaterial für die Zarge. Für Architekten und Planer vereinfacht sich dadurch der Planungsaufwand, besonders im Hinblick auf die Statik. Verarbeiter profitieren von einfacherem Transport und Einbau der Türen vor Ort.

Schallschutztüren von Schörghuber mit Rw,P= 47dB können mit unterschiedlichen Funktionen geliefert werden: darunter T30 Brand-, Rauch- sowie Einbruchschutz mit RC 2 und RC 3. Weiter ist diese spezielle Schallschutztür SD 47 mit Strahlenschutz sowie in den Klimaklassen II und III erhältlich. In der Ausführung „Beanspruchungsklasse 4 nach DIN 1192“ hält sie extremen Beanspruchungen stand und gilt als außerordentlich widerstandsfähig.

Analog zur Funktionenvielfalt punktet die Schallschutztür mit Rw,P= 47 dB auch in Bezug auf die zahlreichen Variationsmöglichkeiten. Sie ist sowohl in ein- als auch in zweiflügeliger Ausführung erhältlich und erfüllt ebenso sturzhoch wie auch mit Seitenteil, Oberblende und -licht den gewünschten Schallschutz.

Passend dazu gibt es im Schörghuber Sortiment Standard-Holz- und Stahlzargen. In der Zargenvariante Holz gehören dazu beispielsweise die Umfassungszarge, die Blockzarge mit Schattennut, die Eckzarge, der Faltstock oder der Massivholzstock und vieles mehr. Umfassungs- und Blockzarge lassen sich auch in Stahl realisieren, ebenso die zweiteilige Laschenklemmzarge.

Quelle: Schörghuber / wh

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Verband fordert jährlichen Zubau von 15 Gigawatt

21. September 2020 - 14:02

„Um das ratifizierte Klimaabkommen von Paris einzuhalten, reichen die Klimaziele der Bundesregierung und die daraus abgeleiteten Zubauziele im EEG-Entwurf bei Weitem nicht aus“, heißt es in der Stellungnahme des Dachverbands der bayerischen Solarbranche. Notwendig ist seiner Meinung nach ein jährlicher Zubau von 15 Gigawatt.

Nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt wurden nach Auffassung des Verbandes in den Berechnungen bisher die deutlich schnellere Notwendigkeit der Sektorkopplung sowie die gewünschte Herstellung von grünem Wasserstoff mit entsprechend höherem Strombedarf. Es fehlen ihm Ausgleichmechanismen zwischen Sonne und Wind, die greifen, sobald eine der beiden Nutzungsarten ihren Zubau verfehlt. Zudem müsse die die Stromwende, deutlich früher als die Energiewende, nämlich vor 2040 erreicht werden.

Das Ziel bei der Energiewende sollte laut Verband sein, so viele PV-Anlagen wie möglich auf Dächern zu installieren. Auf diese Weise würden fast alle Konsumenten von Strom zu Prosumern werden und Strom kaufen, aber auch selbst erzeugen, diesen möglichst weitgehend selbst verbrauchen und den Rest einspeisen. Im jetzigen Entwurf werde der Eigenverbrauch weiter mit Abgaben belastet oder erschwert. Die EEG-Umlage auf Anlagen bis 30 kWp widerspreche der EE-Richtlinie, die bis Juni 2021 umzusetzen ist, und wäre damit sofort wieder zu ändern. Eine Abschaffung der EEG-Umlage für selbst-, im selben Haus beziehungsweise Quartier genutzten PV-Strom für alle PV-Anlagen wäre laut Verband sinnvoll. Damit würden alle zusätzlichen Regelungen im EEG für die Mieterstromförderung entfallen können - ein wichtiger Schritt das EEG deutlich zu vereinfachen.

Ausschreibungsgrenze auf 2 MWp anheben

Außerdem fordert der Solarverbands das Potenzial der PV-Dachanlagen (100 bis 750 kWp) für die Nutzung zu mobilisieren, statt die Ausschreibungsgrenze von derzeit 750 kWp auf 100 kWp für Dachanlagen abzusenken. Das ginge zu Lasten vieler Firmen und Landwirte. Wünschenswert wäre, dass im Neubaubereich eine Ausschreibungsbefreiung gelte, und somit eine Erhöhung der Ausschreibungsgrenze auf 2 MWp für Dach- und Freiflächenanlagen.

Im Entwurf sind erstmals zwei Regelungen für Ü20-Anlagen enthalten, wobei die Vergütung zu niedrig ausfalle. Ein Weiterbetrieb der Ü20-Anlagen könne durch eine geringfügig bessere Vergütung, etwa durch einen Bonus und den Verzicht auf eine Smartmeterpflicht für kleine Anlagen bei Eigenverbrauch sowie die Abschaffung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch erreicht werden.

Immerhin, auch Gutes findet der Solarverband Bayern im Entwurf, zum Beispiel die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen, dass Ü20-Anlagen grundsätzlich weiter betrieben werden können. Ebenso positiv bewertet der Verband die Erhöhung der 110 Meter Abstände auf 220 Meter bei BAB und Schienenwegen. Quelle: Solarverband Bayern /al

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Lehrgang Asbest

21. September 2020 - 10:59

Asbest- und Asbestzementprodukte gehören immer noch zu den häufigsten Schadstoffen, die bei Sanierungen aber auch bei Abbruch- und Instandsetzungsarbeiten in und an Gebäuden anzutreffen sind.

Auch zukünftig wird die Notwendigkeit der Asbestsanierung uneingeschränkt hoch bleiben, denn immer neue Fundstellen wie in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern belegen die vielfältige Verwendung dieses Baustoffes bis zu seinem Verbot im Jahr 1993.

Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an Asbestprodukten dürfen nur von Firmen ausgeführt werden, die über mindestens zwei ausgebildete und sachkundige Mitarbeiter verfügen.

Da der Bedarf an Asbestsanierung in Deutschland noch viele Jahre bestehen wird, kann sich ein Unternehmen, das über Sachkundige verfügt, Aufträge in einem interessanten Arbeitsbereich sichern.

Vom 09. bis 13. November 2020 bietet der BZB eine behördlich anerkannte Schulung an, die den Teilnehmenden die notwendige Sachkunde vermittelt.

Es sind noch einige Lehrgangsplätze verfügbar. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie mit Ihrer Anmeldung nicht zögern.

Quelle: BZB / wh

 

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Erweiterung eines denkmalgeschützten Wohnhauses

16. September 2020 - 11:28

So entschieden sich die Projektverantwortlichen für die Dämmstoffplatten Optim-R und Therma TT46 FM von Kingspan Insulation, die eine besonders hohe Dämmeigenschaft bei dünner Materialstärke aufweisen.  Platz für die Familie und die Bedürfnisse schaffen – das war das Ziel einer Wohnhauserweiterung in Hamburg. Das Gebäude aus dem Jahr 1914 bot nicht mehr genügend Fläche und wurde den Anforderungen der Bewohner somit nicht gerecht. Daher entschied sich der Eigentümer für einen neuen Anbau. Letzterer konnte nicht ohne Weiteres umgesetzt werden, da das Einfamilienhaus unter Denkmalschutz steht – hohe bau- und denkmalschutzrechtliche Auflagen mussten eingehalten werden. So war lediglich eine Bebauung südlich des Gebäudes möglich. Jedoch befand sich in diesem Bereich des Grundstücks bereits ein Anbau, der allerdings nicht die gewünschte Fläche bot und zudem die Bestandskubatur beeinträchtigte. Er wurde daher zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt.

Schlichte und rechteckige Gebäudekubatur

Der neue Gebäudeteil sollte nicht nur funktional sein, sondern auch optisch eine Einheit mit dem Bestand bilden. Vor allem letzterer sollte dabei nicht an Wirkung verlieren. So entschieden sich asdfg Architekten aus Hamburg, die für die Planung zuständig waren, für eine schlichte sowie zurückhaltende Kubatur und Optik des Neubaus. Die Wahl fiel auf einen rechteckigen Grundriss und dezente Farben. Der Anbau orientiert sich an der bereits vorhandenen Architektur und berücksichtig dabei Geometrien, Fluchten und Höhen. Die Traufe des Bestandsbaus endet jedoch zwei Meter oberhalb der Geländeoberfläche. Da die Mindestanforderungen der lichten Raumhöhen für Wohn- und Aufenthaltsräume in Hamburg bei mindestens 2,3 Meter liegt, wäre für die Errichtung des Neubaus ein deutlicher Eingriff in das gestaltgebende Bestandsdach notwendig gewesen. Um dies zu vermeiden, entschieden sich die Projektbeteiligten dafür, den Anbau in das Gelände einzulassen. Auf diese Weise konnte das bestehende Schleppdach in seiner bauzeitlichen Form erhalten und das Volumen des Neubaus optisch reduziert werden.

Hohe Dämmwirkung bei dünner Materialdicke

Um einen fließenden Übergang zwischen alt und neu zu schaffen, verläuft die Traufe des Neubaus unterhalb der des Bestandes. Eine baurechtliche Forderung war zudem die Ausführung eines Gründaches. Das erhöhte Dachpaket wird durch eine zurückgesetzte Attika verdeckt. Diese musste zudem möglichst niedrig ausgebildet werden, um optisch nicht aufzufallen. Dementsprechend war eine schlanke Dämmstofflösung gefordert – mit einer maximalen Aufbauhöhe von 25 Millimetern. Auch der Wärmedurchgangskoeffizient sollte einen Wert von 0,20 W/(m²·K) nicht überschreiten. Das Gelände, die Traufhöhe des Bestandes sowie die Anforderungen gestalteten das Projekt sehr anspruchsvoll. Eine Dämmstofflösung, die sich insbesondere für diese architektonische Herausforderung eignete, galt es hier zu finden. Zum Einsatz kamen daher die Vakuumdämmplatten Optim-R von Kingspan Insulation. Sie bestehen unter anderem aus einem mikroporösen Kernmaterial und einer mehrschichtigen Hochbarrierefolie. Dieser wird die Luft entzogen, sodass ein Vakuum entsteht. Dadurch wird die Wärmeleitung verhindert und eine besonders hohe Dämmwirkung erreicht. So weisen die Hochleistungsdämmplatten trotz dünner Materialstärke mit einem Lambda-Wert von 0,007 W/(m·K) eine fünf Mal geringere Wärmeleitfähigkeit als herkömmliche Dämmstoffe auf. Diese Eigenschaften prädestinieren die Produkte auch besonders für anspruchsvolle und planerische Problemstellungen.

Starke Kombination

Kombiniert wurde Optim-R mit den Gefälledämmplatten Therma TT46 FM, die ebenfalls von Kingspan Insulation stammen. Diese bestehen aus Polyurethan (PIR) Hartschaumstoff mit beidseitiger mehrlagiger Aluminiumverbundfolie. Sie verfügen nicht nur über eine dämmende Eigenschaft, sondern sorgen mit einem Gefälle von 0,83 Prozent für eine sichere Ableitung des anfallenden Wassers. Letzteres wird gezielt zu den Entwässerungspunkten, die in der Fläche liegen, geführt. Bereits vor der Verarbeitung beider Dämmstoffschichten wurden von Kingspan Insulation ein Verlege- sowie ein Gefälleplan angefertigt. Diese gaben die genaue Position jeder einzelnen Platte vor. Der hohe Vorfertigungsgrad der Produkte ermöglichte eine einfache Montage auf der Baustelle. Denn ein aufwendiges und zeitintensives Zuschneiden entfiel.

Offene Fassade und Raumaufteilung

Dank der schlanken Dachkonstruktion und der niedrigen Aufbauhöhen der einzelnen Komponenten liegt der Fokus des Anbaus auf der komplett verglasten Fassade, die sich oberhalb des Geländes befindet. Dieses schließt bündig mit den Fensterbänken ab, da hier ein gängiges Brüstungsmaß von einem Meter eingehalten werden konnte. Die großzügigen Fensterflächen schaffen einen freien Blick in die umliegende Natur – es entsteht ein besonderes Raumgefühl. Der hohe Lichteinfall lässt zudem die Räume visuell größer wirken. Auch das Wohnkonzept wurde entsprechend offen gestaltet – so konnte weitestgehend auf räumliche Unterteilungen verzichtet werden. Durch die zusätzlich gewonnene Fläche, die sich durch den Anbau ergibt, wurde die gesamte Raumaufteilung beider Gebäudeteile neu strukturiert. So befinden sich im Bestandsbau hauptsächlich die Schlafräume und Bäder. Der Neubau hingegen beherbergt Wohn- und Esszimmer sowie die Küche und ein kleines Bad.  Beide Gebäudeteile bilden innen wie auch außen eine Einheit. Mithilfe eines originellen Entwurfs und innovativen Baustofflösungen wurde ein stimmiges Gesamtkonzept geschaffen, das nun ausreichend Fläche für die Familie und Bedürfnisse zur Verfügung stellt.

Quelle: Kingspan / wh

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Kostenlose Broschüre zum Thema luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation

16. September 2020 - 9:37

Vor der Anbringung von Leuchten an der Gebäudehauswand und -decke gibt es jedoch ein paar wesentliche Punkte zu beachten. Denn eine unsachgemäße Befestigung beispielsweise von Leuchten, Kameras oder Bewegungsmeldern an der gedämmten Außenwand oder -decke kann die luftdichte Schicht beschädigen. Das kann wiederum zu erheblichen Wärmeverlusten sowie zu Bauschäden durch Kondenswasser oder Schimmelbildung führen. „Um sicherzugehen, dass bei der Elektroinstallation nichts schiefgeht, sollte man sich im Vorfeld ausreichend informieren“, sagt Stefan Born von der Initiative Elektro+. „In der neuen Broschüre finden Bauherren, Elektroinstallateure, Planer, Architekten sowie alle Interessierte wichtige Hinweise und wertvolle Tipps rund um das Thema normgerechte, luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation in Wohngebäuden“, sagt Born. Dabei handelt es sich um Wohngebäude mit Massiv-, Leicht- oder Hohlwandbauweise. Für die Planung, Ausschreibung und Ausführung allgemeiner  luftdichter sowie wärmebrückenfreier Installationen und Anschlüsse unter Berücksichtigung und Koordination weiterer Gewerke ist eine weiterführende Richtlinie für die Baubeteiligten verfügbar. Diese beschreibt bekannte und bewährte Verfahren zur Herstellung der Luftdichtheit unter Berücksichtigung der Vorgaben einschlägiger Normen und Richtlinien. Wichtig: Eigentümer sollten sich für die Planung und fachgerechte Installation unbedingt an eine qualifizierte Elektrofachkraft wenden. Die Broschüre „Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation“ steht zum kostenlosen Download auf der Website der Initiative Elektro+ bereit https://www.elektro-plus.com/downloads.. Ein wichtiger Schritt zu mehr Licht. 

Quelle: Elektroplus / wh 

 

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Bis zu 40.000 Euro werden erstattet

15. September 2020 - 9:48

Steuerlich abgesetzt werden können Aufwendungen für Einzelmaßnahmen, aber auch die Fachplanung und energetische Baubegleitung durch einen Fachbetrieb. Die Steuererstattung beträgt bis zu 40.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Fördermöglichkeit für die energetische Gebäudesanierung ist für die Dauer von zehn Jahren angelegt, bis Ende 2029.

Zur energetischen Sanierung einer selbst genutzten Immobilie kann eine KfW- oder BAFA-Förderung genutzt werden oder die steuerliche Förderung. Eine Kombination von steuerlicher Förderung mit den öffentlichen Förderungen ist nicht möglich. Die Steuerermäßigung ist laut der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik eine gute Lösung für diejenigen Hausbesitzer, die ihre KfW- oder BAFA-Förderung nicht oder nicht fristgerecht beantragt haben.

Energetische Baubegleitung und Fachplanung absetzbar

Um die Kosten der Sanierungsmaßnahmen von der Steuer absetzen zu können, muss ein Fachbetrieb die Arbeiten ausführen und das Haus muss mindestens zehn Jahre alt sein. Wer 2020 beim Heizen auf eine Wärmepumpe oder einen Pelletofen umsteigt oder die bestehende Gasbrennwertheizung um eine Solaranlage erweitert, kann sich im darauffolgenden Jahr 20 Prozent der Kosten über die Steuererklärung für das Jahr 2020 zurückholen. Für die energetische Baubegleitung und Fachplanung sind sogar 50 Prozent steuerlich absetzbar. Die maximale Steuererstattung pro Objekt beträgt 40.000 Euro.

Die Modernisierung wird über einen Zeitraum von drei Jahren stufenweise geltend gemacht: Je sieben Prozent (maximal 14.000 Euro) im ersten Kalenderjahr, in dem die Maßnahmen abgeschlossen wurden sowie im zweiten Kalenderjahr (maximal 12.000 Euro). Sechs Prozent gibt es im dritten Kalenderjahr.

Abzugsfähig sind seit Inkrafttreten des Gesetzes auch die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage sowie der Einbau digitaler Systeme, wie sie beispielsweise in Smart Homes zum Einsatz kommen. Wärmedämmung an Wänden, Decken und Dächern, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie Beratungsleistungen werden ebenfalls steuerlich begünstigt. Quelle: VdZ / al

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Studie: Powerfuels sparen 140 Gigatonnen CO2 ein

14. September 2020 - 11:27

Ein weiteres Ergebnis der Studie, das im Rahmen der Global Alliance Powerfuels-Conference diskutiert wird: Der globale Handel wird für Europa eine Kostenreduktion für Powerfuels von bis zu 30 Prozent ermöglichen. Powerfuels sind synthetische, gasförmige oder flüssige Kraft-, Brenn- und Rohstoffe, die mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugt werden. Die Studie wird einen Transformationspfad des weltweiten Energiesystems auf Basis von erneuerbaren Energien, der mit dem Pariser Klimaabkommen kompatibel ist, beschreiben, heißt es in der Mitteilung der dena.

Die Konferenz in Kooperation mit dem Energy Cluster Denmark zeigt laut dena, dass der weltweite Aufbau von Powerfuels-Kapazitäten zunehme. Um die langfristigen Klimaziele zu erreichen, müsse jedoch das Investitionsumfeld verstetigt werden. Eine wesentliche Voraussetzung zur Entfaltung des vollen Klimaschutz-Potenzials sei die Weiterentwicklung von Direct-Air-Capture-Technologien, die die direkte Nutzbarmachung von CO2 als Rohstoff für Powerfuels aus der Luft ermöglichen.

Powerfuels verbinden Sektoren

„Die multinationalen und nationalen Wasserstoffstrategien, wie aktuell in Europa und Deutschland implementiert, werden wichtige Impulse für den Aufbau eines grenzüberschreitenden, zukunftsfähigen Energiesystems mit Powerfuels als Verbindungsglied zwischen den Sektoren liefern“, sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena und Sprecher der Global Alliance Powerfuels. Es müsse der Markthochlauf erreicht werden. Er hänge vor allem davon ab, wie die Abnahme von Powerfuels-Produkten gesichert werde, um die Substitution von emissionsreichen gasförmigen und flüssigen Energieträgern zu ermöglichen. Langfristige Abnahmeverträge, sind für Kuhlmann ein guter Ansatz. „Sie machen erneuerbare Energien weltweit handelbar und tragen zur Dekarbonisierung vieler Anwendungen und Bereiche bei, die auf absehbare Zeit nicht wirtschaftlich mit erneuerbarem Strom betrieben werden können“, führte er aus.

Kooperation als Schlüssel für den Markthochlauf, sieht auch Glenda Napier, CEO des Konferenzpartners Energy Cluster Denmark. „Die kommenden fünf Jahre werden für die Industrialisierung und Skalierung der innovativen Projekte, die in den vergangenen Jahren begonnen wurden, entscheidend sein“, sagt Napier. Derzeit befinden sich rund 50 größere Projekte für Wasserstoff und Powerfuels in der Entwicklung mit geplanten Produktionskapazität von vier Millionen Tonnen pro Jahr. Quelle: dena / al

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Was man vor der Anschaffung beachten sollte

11. September 2020 - 10:00

Generell kann man sagen, dass der Preis für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage je nach Größe der Anlage variiert. Der Preis beinhaltet zum Beispiel die Kosten für den Wechselrichter, die Verkabelung und das Montagesystem. Auch die Installationskosten, welche sich auf 200 Euro pro Kilowatt peak belaufen, sollten vor der Anschaffung berücksichtigt werden. Den größten Kostenanteil verursachen die Solarmodule. Hierfür zahlt man zwischen 0,45 Euro und 0,90 Euro pro Watt-Peak. Als Faustregel gelte nach Angaben der Profis von Hausfrage pro Kilowatt peak muss man circa 1.500 Euro bezahlen. Unter Kilowatt peak versteht man die Spitzenleistung der Photovoltaikanlage.

Nicht im Preis mit inbegriffen ist ein Solarspeicher in Form eines Akkus oder einer Batterie. Die Kosten für den Stromspeicher belaufen sich zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Auch wenn die Summe der Kosten auf den ersten Blick sehr hoch erscheint, so sollte man doch im Hinterkopf behalten, dass sich die Anschaffungskosten bereits nach neun bis 15 Jahren amortisiert haben werden. Zudem beträgt die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage heutzutage bis zu 40 Jahre.

Im Durchschnitt kann man für die Betriebskosten circa 1–1,5 Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr als Richtwert nehmen. Diese setzen sich aus den Kosten für die Wartung, den Wechselrichter, Stromverbrauch und die Reinigung zusammen. Auch für eine eventuell abgeschlossene Haftpflichtversicherung oder Photovoltaikversicherung werden jährlich Beiträge fällig. Des Weiteren sollte man berücksichtigen, dass der Wechselrichter ca. alle zehn Jahre ausgetauscht werden muss. Der Gesamtpreis beträgt hierfür etwa zehn Prozent der Investitionssumme. Generell ist es durchaus interessant zu wissen, dass Wartungs- und Reparaturkosten, sowie die Beiträge für Photovoltaik- und Haftpflichtversicherung steuerlich absetzbar sind.

Verschiedenen Solaranlagentypen

Wurde die Entscheidung getroffen, sich eine Solaranlage zuzulegen, muss noch geklärt werden, welche Anlagengröße für den individuellen Strombedarf am sinnvollsten ist. Auf dem Dach eines Einfamilienhauses eignet sich zum Beispiel eine Anlage mit einer Leistung von etwa drei bis fünf Kilowatt peak. Auch ein zusätzlicher Stromspeicher wäre zu empfehlen, wenn sich die Bewohner des Hauses vorwiegend abends in den eigenen vier Wänden aufhalten.

Für Eigentümer eines Mehrfamilienhauses eignet sich ebenfalls eine Komplettanlage inklusive Stromspeicher. Die zu empfehlende Leistung beträgt hier 15 bis 30 Kilowatt peak. Damit wird eine Energieversorgung zukunftsfähig.

Quelle: Hausfrage / wh

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Warme Räume in kürzester Zeit

9. September 2020 - 13:37

Infrarotheizungen übertragen Strahlungswärme auf feste Körper im Raum und wärmen diese auf – ähnlich, wie es Sonnenstrahlen tun. Im Vergleich zur klassischen Konvektionsheizung verursachen sie keine Warmluft-Umwälzung, was vor allem Allergikern nutzt. Die Strahlungswärme ist direkt auf der Haut spürbar, viele Menschen empfinden diese Wärme daher als angenehm. Die Temperatur lässt sich bei gleichem Wärmekomfort absenken, das spart Energie.

Es gibt sie als platzsparende, flache Paneele, die sowohl im oberen Wandbereich als auch an der Zimmerdecke angebracht werden können. Die Designvarianten sind vielfältig, es gibt zum Beispiel Modelle aus Naturstein oder Glas, oder die Heizung tarnt sich als Bild, Spiegel oder Magnetwand. Dadurch fügt sie sich nahezu unsichtbar in das Wohnumfeld ein.

Wärme individuell regeln

Die gewünschte Temperatur lässt sich für jeden Raum individuell über ein Funkthermostat mit Funkempfänger am Heizungspanel oder über einen kabelgebunden Raumthermostaten individuell regeln. Erweiterungsmodule erlauben auch die smarte Steuerung über eine App oder sind mit Sprachassistenten kompatibel.

Vor allem im Gebäudebestand sind Infrarotheizungen flexible Zusatzheizung. Sie schaffen als zusätzliche Wärmequelle schnell Wohlfühlwärme, wo nur temporär Wärme benötigt wird. „Bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern, die aufgrund ihrer Bauweise gut gedämmt sind, kommen Infrarotheizungen sogar als Vollheizungssystem in Frage. Besonders energieeffizient sind sie, wenn eine Photovoltaikanlage und ein Stromspeicher vorhanden sind“, erklärt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative Wärme Plus, der für die Anschaffung eine Beratung durch einen Fachhandwerker empfiehlt. Quelle: Wärme Plus / al

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Kita St. Konrad in Neuss in neuem Glanz

8. September 2020 - 13:36

In der Tat haben Bauherr, Architekt, die ausführenden Handwerker und die beteiligten Partner aus der Industrie eine Besonderheit geschaffen: Denn erstmals überhaupt wurde bei einem Hochbauprojekt das Konzept der gebundenen Systembauweise aus dem Garten- und Landschaftsbau angewandt. Allerdings nicht im Garten oder auf der Zuwegung, sondern ganz woanders – auf dem Dach. Dort sind keine Dachziegel verbaut, sondern klassische Klinkersteine, die im halben Steinformat als so genannte Sparverblender im Mörtelbett verlegt wurden. Die insgesamt sieben Gebäude wirken dadurch wie monolithische Baukörper, denn es gibt keine sichtbaren Dachrinnen und an der Fassade wurde derselbe Klinker wie auf dem Dach verwendet. Beides in Anlehnung an die Kirche St. Konrad, die vor über 70 Jahren von Gottfried Böhm, dem Vater von Paul Böhm, erbaut wurde, längst ein Denkmal ist und schon von weitem die Umgebung prägt.

Ein Dorf im Dorf

„Unser Ziel war es, direkt neben der Kirche ein kleines Dorf im Dorf entstehen zu lassen. Denn das Ensemble ist ja eingebettet in eine Einfamilienhaussiedlung. Die neuen Gebäude sollten sich nicht von der städtebaulichen Körnung her von der umliegenden Bebauung abheben und dennoch der Kirche zugehörig sein. Es sollte sichtbar werden, dass Kirche und Dorf nicht aus der gleichen Zeit stammen und trotzdem eine gewachsene Einheit ergeben“, sagt Paul Böhm. Mit dieser Idee hatte sich der Architekt aus Köln bereits 2012 in einem Architektenwettbewerb durchgesetzt.

Für die besondere architektonische Gestaltung mit Dach-und-Wand-Einheit standen Bauwerke Pate, die in ähnlicher Konstruktion bereits realisiert wurden, wie zum Beispiel der Speicherturm des Landesarchivs NRW in Duisburg. „Den haben wir uns gemeinsam angeschaut und diese harmonische Optik konnten wir uns durchaus auch für unser neues Kita- und Pfarrzentrum vorstellen“, erklärt stellvertretend für die Bauherrenseite Norbert Reuber, der geschäftsführende Vorsitzende des Kirchenvorstandes der katholischen Pfarrgemeinde St. Konrad.

Keine Fertigteile

Es gab verschiedene Gedankenansätze, um den monolithischen Gestaltungswunsch der Architekten und die Anforderung einer innenliegenden Entwässerung in die Praxis umzusetzen: „Ursprünglich hatten wir Betonfertigteile im Sinn, bei denen die Klinker bereits werksseitig eingegossen sind. Alternativ war auch eine Lösung mit Pflasterklinker aus dem Gala-Bau in Frage gekommen, die erste Variante war bei genauerer Betrachtung zu teuer. Am Schluss wurden die Dachflächen wie Platzflächen gesehen, vergleichbar mit dem Aufbau einer Tiefgarage“, erklärt Paul Böhm. Genauso wurde es dann auch umgesetzt: Mit herkömmlicher Stahlbetondecke plus EPS-Dämmung, Bitumenabdichtung – und eben mit Pflaster-Klinkersteinen, die auf einer hochbelastbaren Drainagematte in Systembauweise im Mörtelbett verlegt wurden.

Besondere Projekte benötigen besonders engagierte Partner. Diese fand das Architekturbüro Böhm in den Verarbeitern André Hamacher (Dachdecker), Jerzy Wagner und Michael Korczynski (Klinkerer Dach) sowie den Projektverantwortlichen von Wienerberger (Tonbaustoffe für die gesamte Gebäudehülle), tubag (Bettungs- und Fugenmörtel sowie Haftschlämme), Gutjahr (Drainagematte) und Jordahl (Befestigungstechnik).

Rezepturen angepasst

Speziell für das Neubauprojekt St. Konrad in Neuss änderte Wienerberger den Farbton des Dachklinkers KKF ½-DF im Werk Bramsche-Pente von rot auf „leicht bunt“, um ihn genau an die Farbe des Fassadenklinkers anzupassen. Und bei tubag in Kruft wurde die Rezeptur der Trass-Fugenmörtel TKF (Fassade) und TWM-s (für Lagerfugen, Gratfugen und Stoßfugen) exakt auf die Fugenfarbe der benachbarten Kirche eingestellt.  

„Für uns ist es natürlich toll, dass unser im Garten- und Landschaftsbau bewährtes System aus dem wasserdurchlässigen Trass-Drainagemörtel und Trass-Naturstein-Haftschlämme gemeinsam mit den Komponenten aus unserem Restaurationssortiment wie dem Trass-Werksteinmörtel Spezial und den diversen Fugenmörteln auch im Hochbau ein absolut stimmiges System abgegeben haben“, erklärt Christian Stoltze, der verantwortliche Projektleiter bei tubag, der Premiummarke der Sievert SE für den Garten-, Landschafts- und Straßenbau sowie die Restaurierung von historischen Gebäuden. Durch die Verlegung in Systembauweise und den Einsatz der Trass-Naturstein-Haftschlämme wird ein besonders starker Haftverbund erzeugt, der die Dachfläche auch bei starken Umwelt- und Witterungseinflüssen zuverlässig schützt. Der hohe Trassanteil der Tubag-Fugenmörtel schützt zudem nachhaltig vor Kalkausblühungen und hält sowohl die Wand- also auch die Dachflächen lange schön.

Zweite Entwässerungsebene

Zusätzlich zur innenliegenden Dachrinne wurde bei der besonderen Dachkonstruktion als zweite Entwässerungsebene die Drainagematte AquaDrain HU-EK von Gutjahr verwendet, eine 16 mm hohe hochbelastbare kapillarpassive Flächendrainage. „Die Matte lässt sich sehr gut schneiden und das kam den Handwerkern natürlich sehr entgegen. So konnte die Drainage exakt an die jeweiligen Dachformate angepasst werden“, erklärt Pier Petzinger, Leiter Anwendungstechnik von Gutjahr. In Kombination mit dem Trass-Drainagemörtel von tubag wurde hier ein bewährtes wasserdurchlässiges System aus dem Garten- und Landschaftsbau quasi zweckentfremdet. Als Dehnfugen fungieren jeweils die 14 Meter langen Gratfugen. Um die Sparverblender bei einer Dachneigung von 45 Grad im Mörtelbett verlegen zu können, wurden auf den Dächern Konsolen von Jordahl montiert.

„Alle Beteiligten haben sich wirklich hervorragend ins Zeug gelegt und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagt Norbert Reuber. In der Kirchengemeinde gibt es viele positive Stimmen zum neuen Pfarrzentrum mit Kindertagesstätte. „Ein Mitglied hat es so passend formuliert: Die Kirche hat jetzt in den Nachbargebäuden ihre Entsprechung gefunden“‘.

Das findet auch Wilfried Dettmer, Key Account Manager von Wienerberger Project Sales. „Das Beispiel St. Konrad in Neuss zeigt, was möglich ist, wenn alle Beteiligten das Beste geben und über den Tellerrand hinausblicken. Klinker auf dem Dach – ab jetzt ist das ein Thema“.

Über das Neubauprojekt Kindertagesstätte und Pfarrzentrum St. Konrad in Neus

Im Jahr 2010 hatte die Pfarrgemeinde St. Konrad grob mit den Planungen begonnen. Ausschlaggebend war das Projekt „Zukunft jetzt“ des Erzbistums Köln gewesen. Ziel war es, die Räume der Gemeinden so zu gestalten, dass sie zum veränderten Gemeindeleben passen: Weniger Mitglieder brauchen weniger Platz, durch weniger Platz und gemeinsame Gebäudestrukturen sinken Heiz- und Stromkosten. So liegen Bücherei, Pfarrbüro und Gemeindesaal sowie die Kita in einem Gebäudekomplex. Dieser ist multifunktional ausgestaltet, so dass der große Multifunktionsraum für die Kita als Turn- und Bewegungsraum genutzt werden kann, aber auch für Veranstaltungen wie zum Beispiel den beliebten Karnevalssitzungen der Pfarrgemeinde oder auch für den jährlichen Trödelmarkt.Für den Neubau waren das alte Pfarrhaus, die alte Bücherei und Kaplanei abgerissen worden. „Wir haben es mit dem Neubau geschafft, uns auf der einen Seite zu reduzieren, und trotzdem alle Funktionalitäten wie bisher zu erhalten. An diesem Beispiel sieht man eindeutig, dass weniger wirklich mehr sein kann. Das ist uns gelungen“, sagt Norbert Reuber.

Auszeichnung mit dem KITA-Preis 2020

Die Jury des Kita-Preises 2020, den das Land Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer NRW gemeinsam ausgelobt haben, hat das Neubauprojekt St. Konrad in Neuss zu den zehn Preisträgern erkoren und begründet diese Auszeichnung so: Der Neubau der Kita und des Pfarrheims verfolgt ein eindeutiges städtebauliches Konzept. Durch seine klare Grundrissgeometrie und die ruhige Gestaltung des in einzelne Häuser aufgelösten Neubaus entsteht ein feinkörniger „Ortskern“, der eine kompositorische Einheit mit der vorhandenen Kirche aus den frühen sechziger Jahren eingeht und einen ruhigen, der Nutzung angemessenen Hof mit dem Kirchturm als Mittelpunkt schafft.

In der klaren innenräumlichen Orientierung des Neubaus wird das Entwurfskonzept konsequent fortgeführt. Die subtil umgesetzte Zonierung der Funktionsbereiche durch verschiedene Bodenbeläge und Wandmaterialien wird positiv gesehen. Mit wenigen elementaren Materialien und einer disziplinierten Entwurfshaltung sind hier ein überzeugendes städtebauliches Ensemble und ein Bauwerk von hochwertiger Anmutung entstanden.

Quelle: Sievert / wh

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Mit Geothermie Klimaziele sichern

8. September 2020 - 13:28

In dem Referentenentwurf wird die Degression für Geothermie in § 45 EEG 2021 angepasst. Auf der einen Seite beginnt die Degression erst 2022, auf der anderen Seite wird die Degression von fünf auf zwei Prozent gesenkt. Beide Regelungen führen auch aus Sicht des BVG zu einer leichten Verbesserung der Planungssicherheit.

Darüber hinaus erfolgt zukünftig die Finanzierung der EEG-Umlage teilweise aus dem Bundeshaushalt. Im Klimapaket wurde beschlossen, die Mehreinnahmen aus der ab 2021 für die Sektoren Wärme und Verkehr geltenden CO2-Bepreisung für die Entlastung der EEG-Umlage zu verwenden. Diese Zuschüsse zur EEG-Finanzierung in Höhe von 11 Mrd. Euro sollen die EEG-Umlage zunächst stabilisieren und in den nächsten Jahren senken. Der BVG erhofft sich davon ein wichtiges Preissignal für die Nutzung der Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpen.

BVG-Präsident Dr. Erwin Knapek betont. „Das EEG ist ein wichtiges Instrument für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Mit den nun vorgeschlagenen Anpassungen werden die Rahmenbedingungen für neue Geothermie-Projekte im Strom- und Wärmemarkt verbessert. Dies reicht aber noch nicht aus, das immense Potential der Geothermie auszuschöpfen: Unabhängig von Wetter- und Jahreszeiten können Strom, Wärme und Kälte produziert werden. Dennoch ist sie in Deutschland noch immer die bisher am wenigsten genutzte Erneuerbare Energie“, erläutert Dr. Knapek. Als einzige Erneuerbare Energie bietet Geothermie die Möglichkeit, Strom- und Wärmeproduktion sowie die im Rahmen der Klimaerwärmung immer wichtiger werdende Kälteproduktion zu koppeln. Eine vollständige Aussetzung der Degressionsregelung bis zu einem flächendeckenden Ausbau der Tiefen Geothermie sowie eine umfassende Befreiung des Pumpenstroms von der EEG-Umlage wären die richtigen Signale.

Bereits vorab erarbeitete die Branche im Rahmen des EEG-Erfahrungsberichts einen Maßnahmenkatalog, um einen umfassenden und nachhaltigen Ausbau der Geothermie voranzutreiben. Zentral dafür ist die Anpassung des Degressionsmechanismus, die Beibehaltung der aktuellen Höhe der Einspeisevergütung sowie die Befreiung des Pumpenstroms von der EEG-Umlage. Die Degression sollte zunächst ausgesetzt werden und dann an ein konkretes Ausbauziel gekoppelt sein. Derzeit ist die Geothermie die in absoluten Zahlen am wenigsten geförderte Nutzungsform der Erneuerbaren Energie mit dem größten Ausbaupotential. Eine Förderung von Projekten, die gleichzeitig Strom und Wärme oder Kälte produzieren, trägt zusätzlich zur Wärmewende bei.

Quelle: Bundesverband Geothermie / wh

 

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Kita wird als Passivhaus gebaut

8. September 2020 - 12:54

Tragende Brettsperrholzwände bilden die Außenwände des Gebäudes. Die Wandelemente werden mit integrierten Fenstern im Werk vorgefertigt und in einem Stück auf die Baustelle geliefert. Der Aufbau der insgesamt 49 Zentimeter dicken Außenwände besteht von innen nach außen aus einer GK-Beplankung, einer Installationsebene, einer Wärmedämmung, der Brettsperrholzwände, einer Ebene aus WLG 032 Dämmung und Fassadenriegeln sowie einer diffusionsoffenen Fassadenfolie. Eine Lattung nebst Konterlattung bildet die Unterkonstruktion für die Holzverschalung aus sibirischer Lärche.

Die Innenwände bestehen aus Kalksandstein sowie Ortbeton und sind mit Innenputz sowie Wandbelägen versehen. Die Geschossdecken werden in Ortbeton ausgeführt und unterseitig mit einer Abhangdecke versehen, die Teile der Haustechnik aufnimmt. Oberhalb wurden Estrich und ein Bodenbelag aus Linoleum auf Elastikmatte aufgebracht. Das Dach besteht aus einer monolithischen Stahlbetondecke nebst Gefälledämmung und extensiver Begrünung. Das Gebäude ist auf einer Zerrplatte gegründet, die unter- und oberseitig gedämmt ist.

88 PV-Module auf dem Dach

Für die Haustechnik wird eine dezentrale reine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verbaut. Die Geräte sind in der Abhangdecke der jeweiligen Räume untergebracht. Sie gewährleisten einen Mindestluftwechsel, der ein gutes Raumklima in der Kita sicherstellt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Fensterflügel nachts zu öffnen und eine Querlüftung über vorgelagerte, einbruchgesicherte Lüftungsgitter in der Fassade zu gewährleisten. Somit kann die Raumtemperatur in den Sommermonaten heruntergekühlt werden. Mit einer Photovoltaikanlage wird zudem auf die Nutzung erneuerbarer Energien gesetzt. 88 Photovoltaik-Module auf dem Dach erzielen hier eine Leistung von 30 Kilowatt-Peak. Die Heizungsanlage konnte aufgrund der gedämmten und dichten Bauweise niedrig dimensioniert werden. Der Jahresheizenergiebedarf der Kita beläuft sich auf knapp 14 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

Um dem Brandschutz gerecht zu werden, wurde ein dreiseitiger Laubengang als umlaufender zweiter Flucht- und Rettungsweg geplant. Die Fenster verfügen über bestimmte Sperreinrichtungen und hoch angesetzte Griffe. Die Türen und Fenster sind mit einem Fingerklemmschutz ausgestattet. Die Verglasung besteht aus bruchsicherem Verbundsicherheitsglas.

Stadt kauft Kita von Bauherr

Brüninghoff ist bei dem Projekt Bauherr und übernimmt die schnittstellenübergreifende Gesamtkoordination der einzelnen Gewerke. Die Landeshauptstadt ist der Auftraggeber, der den Passivhausstandard vorgegeben hat. Ist das Gebäude nach der geplanten Bauzeit von anderthalb Jahren fertig, wird die Stadt Hannover das Gebäude vom Bauherren kaufen, der für Planung, Bau und Finanzierung zuständig ist sowie für die Wartungsarbeiten im Zuge der verlängerten Gewährleistung. Quelle: Brüninghoff / al

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Mobil mit dem eigenen Solarstrom

8. September 2020 - 12:40

Die Cloud to go ist ein Zusatzpaket zur SENEC.Cloud. Dank dieser Stromlösung zur Eigenversorgung mit PV-Anlage und Stromspeicher können sich Hausbesitzer vollständig mit dem eigenen Solarstrom versorgen. Überschüssiger Solarstrom, der an sonnigen Tagen ins Netz eingespeist wird, wird über die Cloud virtuell gespeichert und dem Kunden im Rahmen eines Cloud-Pakets zurückgeliefert. Über die Cloud to go kann der eigene Strom dann auch genutzt werden, um das Elektroauto im öffentlichen Ladenetz aufzuladen.

Hypernetz der EnBW als Grundlage der SENEC.Cloud to go wächst weiter

Die SENEC-Kunden nutzen dafür das Ladenetz der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, zu der SENEC gehört. Dieses Hypernetz, das Ladepunkte der EnBW und vieler anderer Betreiber von Ladestationen umfasst, ist bereits seit Längerem das dichteste Netz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit dem 01. September 2020 umfasst es auch Zehntausende von Ladepunkten in Frankreich, Italien und den Niederlanden und ist damit auf mehr als 100.000 Ladepunkte angewachsen. Besonders wichtig für die E-Auto-Fahrer: Sie müssen sich nicht mit dem Tarifwirrwarr auseinandersetzen, das im europäischen Maßstab noch unübersichtlicher wird. Sie können mit ihrer Cloud to go-Ladekarte an allen Ladepunkten zum einheitlichen, günstigen Preis laden, und die Abrechnung erfolgt über die Cloud.

„Wer unterwegs ist, möchte sich keine Gedanken machen über Preis und Herkunft des Stroms, mit dem er sein Elektroauto belädt“, so Jaron Schächter, Geschäftsführer von SENEC. Ziel ist mehr Zukunftsfähigkeit.    

Quelle: Senec / wh

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Vernetzte Heizung unterstützt Energiewende

7. September 2020 - 13:33

Eine digitale Schnittstelle, über die die Heizung mit anderen Geräten kommunizieren kann, ist bei neueren Geräten bereits fest integriert. Ansonsten kann die Verbindung mit dem Internetrouter auch über ein zusätzliches Modul hergestellt werden. Durch die Vernetzung der Heizung mit dem Smartphone, dem Tablet oder der Haussteuerung können Betriebseinstellungen bequem von überall her reguliert werden. Smart-Home-Lösungen bieten nicht nur mehr Komfort und bedeuten eine Kostenersparnis, sie spielen nach Ansicht des Portals auch im Rahmen der Energiewende eine wichtige Rolle. Wie die Vernetzung über Lösungen wie das Home Management System (HEMS) funktioniert, wird im Whitepaper anhand konkreter Anwendungsfälle erläutert.

Grundlage hierfür ist die Blogserie „Digitale Heizungswelt“ mit Beiträgen von Dieter Kehren, Abteilungsleiter Forum Digitale Heizung beim Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). „Mit dem Whitepaper, das auf der Blogserie basiert, wollen wir Fachleuten wie auch allen anderen Interessierten Orientierung geben und die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, die die digitale Heizung bietet“, erläutert Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ, Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik.

Der Smart Meter, der seit Beginn des Jahre eingebaut wird, ist ein Schritt im Rahmen der Energiewende. Die intelligenten elektronischen Zähler ermöglichen es, dass erneuerbare Energien besser in das Stromnetz integriert werden können. Das Zusammenspiel von heimischen Energiemanagementsystemen und dem Stromnetz soll künftig so gestaltet werden, dass die digitale Heizung reagieren kann, wenn gerade viel „grüner“ Strom im Netz zur Verfügung steht. Es wird also immer wichtiger werden, Gebäude mit intelligenten Energiemanagementsystemen auszustatten. Das Whitepaper zeigt die komplexen Abläufe auf, die notwendig sind, um die verschiedenen Energieflüsse zu steuern und gibt einen Ausblick, wie diese durch intelligente, lernfähige Energiemanagementsysteme automatisch optimiert werden können. Quelle: VdZ / al

 

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Tüv Süd zeigt Lösungen für Wasserstoffwirtschaft auf

3. September 2020 - 11:21

Die englischsprachige Seite gliedert sich in die Kapitel „Production of hydrogen“, „Transmission, distribution and storage of hydrogen“ und „Consumption or usage of hydrogen“. „Für die Umsetzung der Energiewende und die Erfüllung der Klimaziele wird Wasserstoff als Energieträger eine entscheidende Rolle spielen“, sagt Reiner Block, Leiter der Division Industry Service von TÜV SÜD.

Als Speichermedium ermöglicht Wasserstoff den Ausgleich der schwankenden Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Zudem schafft Wasserstoff eine Verbindung zwischen Strom-, Wärme- und Gasnetzen sowie dem Verkehrsbereich und der Industrie. „Mit unseren Aktivitäten begleiten wir die komplette Wertschöpfungskette – von der Erzeugung über die Speicherung und Verteilung bis zur Anwendung in verschiedensten Bereichen beispielsweise in der industriellen Produktion oder im Verkehrssektor“, erklärt Block. Die interdisziplinären Expertenteams von TÜV SÜD betrachten ganzheitlich komplexe Wasserstoffprojekte und bieten individuelle Lösungen für verschiedenste Aufgabenstellungen. Sie arbeiten daran die Zukunftschance Wasserstoff zu entwickeln, den Ausbau von Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben und die angestrebte Dekarbonisierung zu fördern. Quelle: Tüv Süd / al

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L-Bank erhöht KfW-Förderung für energetische Gebäudesanierung

3. September 2020 - 10:02

So erhöht sie den Zuschuss für gute KfW-Effizienzhausstandards um weitere 2,5 Prozentpunkte auf bis zu 42,5 Prozent. Fast die Hälfte eines Sanierungskredites muss künftig in diesem Fall nicht mehr zurückgezahlt werden. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Einzigartige Darlehenskonditionen für Haussanierer im Südwesten

Im Januar 2020 ist im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung der maximale Kreditbetrag der bundeseigenen Förderbank KfW für eine energetische Sanierung auf 120.000 Euro und der Tilgungszuschuss auf bis zu 48.000 Euro gestiegen. Baden-Württemberg vergünstigt nun die attraktiven KfW-Konditionen mit einem eigenen Tilgungszuschuss des Landes. „Wer ein Gebäude energetisch fit für die Zukunft macht, erhält künftig bis zu 3.000 Euro Tilgungszuschuss mehr. Insgesamt maximal 51.000 Euro pro Wohneinheit werden im Land nun gewährt“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Die einzigartigen Darlehenskonditionen erhöhen die finanzielle Attraktivität der Gebäudesanierung und auch die Wirtschaftlichkeit der energetischen Sanierungsmaßnahmen.“  Die verbesserten Konditionen gelten für ambitionierte Sanierungen auf die beiden KfW-Effizienzhausstandards KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhaus 70. Im ersten Fall gibt es den Höchstbetrag von 51.000 Euro. Beim Effizienzhaus 70 steigt der Tilgungszuschuss von 42.000 auf immerhin 43.800 Euro. Das ist ein Anstieg von 35 auf 36,5 Prozent. Die Grundregel bei der KfW-Sanierungsförderung lautet: je effizienter die Sanierung, desto mehr Geld gibt es hinzu.  Die Gebäude müssen zumindest teilweise selbst bewohnt werden und dürfen nicht mehr als drei Wohnungen beinhalten. Der Bauantrag muss zudem vor dem 1. Februar 2002 gestellt worden sein. Sanierungswillige können die Anträge ausschließlich über Banken oder Sparkassen bei der L-Bank einreichen. Die Landesbank kombiniert dann die KfW-Förderung mit ihrer ergänzenden Förderung. Der höhere Tilgungszuschuss wird vom Land Baden-Württemberg finanziert und baut auf den bundesweiten KfW-Kredit „Energieeffizient sanieren – Kredit (151)“ auf. Die KfW fördert die Dämmung von Dach, Außenwänden und der Kellerdecke genauso wie neue Wärmeschutzfenster, die Heizungsoptimierung oder den Anschluss an Wärmenetze. Um mit einer Sanierung ein KfW-Effizienzhausstandard 70 oder 55 zu erreichen, muss in vielen Fällen auch ein Heizungstausch erfolgen. Umfangreiche Zuschüsse hierfür gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).  Zur Antragstellung bei der KfW muss eine qualifizierte Gebäudeenergieberaterin oder ein qualifizierter Gebäudeenergieberater eingebunden werden, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Eine individuelle Gebäudeenergieberatung vor Ort umfasst eine Prüfung des energetischen Gebäudezustandes, die Erstellung eines Sanierungskonzeptes samt Wirtschaftlichkeitsberechnung und eine Übersicht über Fördermöglichkeiten. Sie wird mit 80 Prozent der Kosten ebenfalls massiv gefördert. Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz im Gebäudesektor leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Vor allem die Sanierung von Wohnimmobilien bietet ein hohes Potenzial. Ziel des Landes ist es, mit den verbesserten Konditionen einen noch stärkeren Anreiz für mehr Klimaschutz zu bieten.

Quelle: Zukunft Altbau / wh

 

 

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Mieter erhalten Pauschalmiete und Energieflat

2. September 2020 - 14:12

Die beiden Mehrfamilienhäuser in Lübben werden jeweils sieben Wohnungen auf 575 Quadratmeter Wohnfläche haben. Infrarotheizungen werden die Räume erwärmen. Wie schon bei den früheren energieautarken Mehrfamilienhäusern, die beispielsweise in Cottbus, Wilhelmshaven und Aalen gebaut wurden, wird auch in Lübben ein Großteil des Energiebedarfs für Wärme und Strom solar gedeckt.

Durch einen Vortrag des Energieexperten Professor Timo Leukefeld ist Frank Freyer, Geschäftsführer der LWG auf dessen Baukonzept der enttechnisierten, energieautarken Mehrfamilienhäuser aufmerksam geworden. Das Anliegen und die Vision von Leukefeld und seinem Autarkie-Team ist die radikale Vereinfachung der Haustechnik. „Es geht nicht nur um das Grundbedürfnis des Wohnens“, erklärt Leukefeld weiter. Eine regenerative Energieversorgung und Mobilität seien genauso zu berücksichtigen wie die Auswirkungen auf die Umwelt. Und nicht zuletzt müsse die Mietrendite attraktiv sein, damit Investoren sich zu innovativen Bauvorhaben entschließen. Die Lösung liegt laut Leukefeld in der „doppelten Disruption“, die bei energieautarken enttechnisierten Mehrfamilienhäusern zum Einsatz kommt. „Wir praktizieren die radikale Vereinfachung auf zwei Ebenen: bei der Technik einerseits und den Verträgen und Abrechnungen andererseits.“

Heizen mit Infrarot

„Wir brauchen eine einfache, solide und wartungsarme Technik, die den Bewohnern Kosten spart und CO2 auf ein Minimum reduziert“, fasst Leukefeld die Eckpunkte zusammen. „Der Schlüssel dazu ist eine hohe Autarkie durch Solarenergie für Wärme, Strom und Mobilität.“ Er setzt auf Photovoltaik und Infrarotheizung anstelle der herkömmlichen hydraulischen Heizung. „Wenn wir über die Hälfte des Strombedarfs mit Photovoltaik erzeugen, gehen die Energiekosten stark nach unten“, erklärt er die Kombination mit PV statt Solarthermie.

Infrarotheizungen haben eine Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren, sind wartungsfrei und reduzieren die Investitionskosten der Heizung drastisch. Zudem sorgen sie für eine angenehme Strahlungswärme. Und Solarstrom, der in dieser Anlagengröße für circa acht bis zehn Cent je Kilowattstunde erzeugt werden kann - mit Tendenz zu weiter sinkenden Erzeugungskosten -, macht die Pauschalmiete möglich. Dadurch können Vermieter ihre Mietrendite steigern und bis zu drei Euro je Quadratmeter mehr Mieteinnahme generieren. „Das ist ein Anreiz, konsequent energieautarke Häuser mit Pauschalmiete zu bauen“, ist Leukefeld überzeugt.

Solarstrom für Wärme, Strom und Elektromobilität

Die baugleichen Mehrfamilienhäuser in Lübben werden jeweils mit PV-Anlagen mit 37,7 Kilowatt PV-Leistung ausgestattet. Solarstrom, der gerade nicht im Gebäude verbraucht werden kann, wird in Photovoltaik-Akkus mit 73 kWh Speicherkapazität zwischengespeichert. Der PV-Strom wird für die Haushalte, die Infrarotheizung und Warmwasserbereitung genutzt. Der verbleibende Strombedarf wird mit Ökostrom von den Stadtwerken Lübben gedeckt. „Dadurch, dass wir die Energie für Wärme und Strom weitgehend selbst produzieren, sind wir kaum noch von anderen abhängig“, sagt Freyer zufrieden. „Und wir verursachen kein CO2 im Betrieb der Häuser, so wie es für den Klimaschutz sein sollte.“ Im Sinne der sogenannten Sektorenkopplung will die LWG den klimafreundlichen Solarstrom nicht nur für Wärme und Strom, sondern auch für die Mobilität nutzen. „Laut Berechnungen wird noch so viel Solarstrom übrig bleiben, dass 50.000 Kilometer elektrisch damit gefahren werden kann“, weiß Freyer aus dem Energetischen Kompass des Autarkie-Teams. Sein Unternehmen werde deshalb prüfen, ob sie Elektroautos zum Car Sharing anbieten oder eine öffentliche Ladesäule aufstellen.

Die künftigen Mieter erhalten eine Pauschalmiete inklusive Energieflat für Wärme und Strom, die zunächst für einen begrenzten Zeitraum festgesetzt wird. Die Pauschalmiete wird die Nettokaltmiete, Energie für Heizung und Warmwasser, den Haushaltsstrom und anteiligen Gemeinschaftsstrom beinhalten. Leukefeld geht es bei dem neuen Konzept mehr noch um die Kosten für die Wartung und Instandhaltung. Und die würden sich wegen des Handwerkermangels noch verschärfen, ist er überzeugt. Der Wartungsaufwand für die sonst übliche komplexe Heizungstechnik führe zu erheblichen zusätzlichen Kosten für Mieter und Vermieter. Auf die Erfahrungen mit dem neuen Baukonzept und vor allem der Pauschalmiete ist er schon jetzt gespannt. „Das könnte sich langfristig durchsetzen“, prognostiziert er. Quelle: LWG / al

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