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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 52 Minuten 48 Sekunden

BEG ersetzt bisherige Effizienz-Förderung

22. Januar 2021 - 9:37

Viele Jahre unantastbar war die Regel: Ein Austausch von Anlagen kann nicht gefördert werden, wenn er ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist. Seit drei Wochen geht das. Wer der Vorschrift folgt, zum Beispiel eine 30 Jahre alte Ölheizung auszubauen, und sie durch ein System mit Solaranlage ersetzt – oder eine Wärmepumpe, Biomasseheizung und so weiter – kann jetzt eine Förderung beantragen.

Als geförderte Einzelmaßnahmen für Bestandsgebäude (fünf Jahre oder älter) hinzugekommen sind mit der BEG zum Beispiel

•             Ersatz oder erstmaliger Einbau von außen liegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung – die Fenster können dabei so bleiben, wie sie sind.

•             Lüftungsanlagen (in der BMWi-Richtlinie: „Einbau, Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen inklusive Wärme-/Kälterückgewinnung“).

•             In Nichtwohngebäuden Kältetechnik zur Raumkühlung und der Einbau von Beleuchtungssystemen.

•             Gebäudeautomatisierung in Wohngebäuden („Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung beziehungsweise zur Verbesserung der Netzdienlichkeit der technischen Anlagen des Gebäudes [„Efficiency Smart Home“] oder des angeschlossenen Gebäudenetzes“) und Nichtwohngebäuden („Einbau von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Realisierung eines Gebäudeautomatisierungsgrades mindestens der Klasse B nach DIN V 18599-11“). Voraussetzung ist freilich immer eine Erhöhung der Energieeffizienz – und dass die eingebauten Anlagen nicht gebraucht, sondern neu sind.

Neue und weggefallene Effizienzhaus-Standards

Bei den Effizienzhäusern beziehungsweise Effizienzgebäuden gibt es sowohl Neuzugänge als auch weggefallene Standards. Eva-Maria Kiefer von der als Verein organisierten saarländischen Energieberatungsagentur „Arge Solar“: „Es ist so, dass man jetzt auch im Bestand ein sogenanntes Effizienzhaus 40 erreichen kann.“ Dafür entfalle aber das Effizienzhaus 115. „Sie beginnen in der Sanierung jetzt mit einem Effizienzhaus 100. Was den Primärenergiebedarf angeht, müssen sie bei einer Sanierung mindestens das heutige Neubauniveau erreichen, um überhaupt in den Genuss einer möglichen Förderung zu kommen.“ Auch bei Nichtwohngebäuden gibt es die Tendenz, eher schärfere Standards zu fördern: „So hat man hier in der Sanierung das 55er- und 40er-Niveau eingeführt. Im Bereich des Neubaus hat man wiederum ein Effizienzgebäude 40 eingeführt. Dafür ist das Effizienzgebäude 70 im Neubau weggefallen.“

Weggefallen ist auch das „Effizienzhaus Denkmal“ (beziehungsweise im Nichtwohnbereich „Effizienzgebäude Denkmal“). Eva-Maria Kiefer: „Die ganze Zeit war es so, dass sie geringere energetische Anforderungen bei der Sanierung im Denkmalbereich hatten. Die sind komplett entfallen. Das heißt: Sie sanieren jetzt, wie wenn es kein Denkmal wäre.“

Ebenso entfallen ist die Heizungssanierung als Einzelmaßnahme im Neubau. Kiefer erinnert daran, dass es im Marktanreizprogramm die Möglichkeit der Förderung von Heizungsanlagen im Bereich von Neubauten gegeben habe. „Diese sind komplett weggefallen. Sie können Heizungsanlagen als Einzelmaßnahme im Neubau nicht mehr fördern lassen, sondern nur noch, wenn der gesamte Neubau ein Effizienzhausniveau erreicht.“

Von der Einzelmaßnahme hin zum Effizienzhaus-Standard

Eine Verschiebung also beim Fördermodus: weg von der Einzelmaßnahme hin zum Effizienzhaus-Standard. Mit Blick auf den Geldbeutel der Hausbesitzer beschreibt die Beraterin das auch in anderer Hinsicht als Chance. Bei Einzelmaßnahmen sind die Anforderungen an das zu sanierende Bauteil zum Teil recht hoch und damit teuer. Kiefer nennt als Beispiel Dachflächen, die auf einen U-Wert von 0,14 oder weniger saniert werden müssen. „Machen sie eine umfassende Sanierung an ihrem Gebäude und versuchen, ein Effizienzhausniveau zu erreichen, also Effizienzhaus 70, 55, 40 oder auch besser, dann haben sie keine Anforderung an das jeweils zu sanierende Bauteil; sondern sie machen eine Gesamtbilanzierung des Gebäudes, und in der Summe müssen sie die technischen Anforderungen eines Effizienzhausniveaus einhalten.“

Ein geschickter Energieberater kann damit mehr für den Sanierungswilligen herausholen. „Sie können durchaus etwas – ich will nicht unbedingt sagen ‚spielen’, aber – sie können zumindest mal die Maßnahmen versuchen miteinander sinnvoll zu kombinieren für ihren Kunden, um bei gegebenenfalls gleichem Invest eventuell eine höhere Förderung zu bekommen, weil sie einfach ein höheres Effizienzhausniveau erreichen und nicht nur das Ganze im Bereich der Einzelmaßnahmen machen.“

Zurück zu dem, was mit der BEG hinzugekommen oder weggefallen ist: Bei den Effizienzhäusern hat man zusätzliche Bonusverfahren eingeführt. Da gibt es nun zum einen das „Effizienzhaus EE“. Werden mindestens 55 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien bereitgestellt, gibt es einen Förderungsbonus von 2,5 bis fünf Prozent. Zum anderen wurde das „Effizienzhaus NH“ kreiert, „NH“ für „Nachhaltigkeit“: Wenn das Gebäude eine vom Bund anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung bekommt, liegt der Bonus bei 2,5 Prozent – bei Wohnhäusern aber nur im Neubau. Einer der Gesichtspunkte ist hier, welche Arten von Dämm-Materialien man verwendet hat. Knausriger als bisher geht es dagegen bei Optimierungsmaßnahmen wie einem Pumpentausch und einem hydraulischen Abgleich zu: Statt 30 Prozent gibt es nur noch 20 Prozent Förderung.

Sachverständiger oder nicht?

Bisher benötigte man bei allen Förderprogrammen der KfW einen Sachverständigen. Wie sieht es damit beim BEG aus? Eva-Maria Kiefer: „Sie brauchen im Bereich der Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Sachverständigen. Und sie brauchen ihn für Einzelmaßnahmen im Bereich der Anlagentechnik“. „Anlagentechnik“, so die Beraterin, bedeute bei den BEG-Einzelmaßnahmen „alles außer Heizung. Also sprich Lüftung, Klimatisierung, Automatisierung. Dafür brauchen sie bei der Antragstellung und auch nach Fertigstellung der Maßnahme einen Sachverständigen aus der Energieeffizienz-Expertenliste.“ Keinen Sachverständigen brauche man bei der Förderung „Einzelmaßnahme Heizungstechnik“; im Bereich der Heizungsoptimierung allerdings mindestens eine sogenannte Fachunternehmererklärung. Und bei den Effizienzstandards? „Für jegliche Art von Effizienzhaus oder von Effizienzgebäude brauchen sie einen Sachverständigen.“

Gleich geblieben sind beim BEG alle technischen Mindestanforderungen – sowohl was die Anforderungen an Einzelmaßnahmen, als auch was die an Effizienzhäuser respektive -gebäude angeht, sagt Kiefer. „Alle technischen Mindestanforderungen, die sie kannten aus dem Marktanreizprogramm, sind auch so in die Bundesförderung übergeführt werden.“

So viel zu den wichtigsten materiellen Änderungen. Was schließlich die Aufteilung zwischen BAFA und KfW betrifft, hat Eva-Maria Kiefer genau hingesehen. Oft hört man, die BEG-Einführung sei „zweistufig“. „Meiner Meinung nach ist es eher dreistufig.“ Seit 1. Januar liefen Einzelmaßnahmen komplett über das BAFA. Ab 1. Juli beginne die Kreditförderung für Einzelmaßnahmen bei der KfW; die Programme „Energieeffizient sanieren“ und „Energieeffizient bauen“ fielen komplett weg, und alles laufe dann über die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ bei der KfW. Es entstehe also keine Förderlücke.

Bis zum 30. Juni könnten noch wie gewohnt Anträge bei der KfW im Rahmen der Programme „Energieeffizient bauen“ und „Energieeffizient sanieren“ gestellt werden. „Zum 1. Juli wird dann quasi diese neue Bundesförderung insofern umgesetzt, dass die Zuschuss- und die Kreditvariante bei der KfW landen, aber diese zwei bekannten Programme mehr oder weniger wegfallen. Und ab dem 1. Januar 2023 kommt die Zuschussvariante komplett zum BAFA, so dass die KfW-Seite tatsächlich nur noch die Kreditvarianten abbildet.“

Alexander Morhart

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Baustart für Eisspeicher

21. Januar 2021 - 14:25

Das innerstädtische Quartier Hansapark in Nürnberg, das die te group in mehreren Bauabschnitten entwickelt, entsteht im Südwesten der Stadt. Der erste Bauabschnitt, ein Büro- und Verwaltungsgebäude, wurde im Mai 2020 fristgerecht übergeben.

Das energetische Konzept sieht vor, dass die Energie für Wärme und Kühlung vor Ort erzeugt, die Bedarfe miteinander kombiniert und durch ein innovatives Steuerungssystem geregelt werden. Herzstück ist ein unterirdischer Eisspeicher zum Heizen und Kühlen: Sonnen- und Umgebungswärme werden in den mit Wasser gefüllten Speicher geleitet. Eine Wärmepumpe entzieht die gespeicherte Wärme, die wiederum der Beheizung der angrenzenden Gebäudekomplexe dient. Durch den Wärmeentzug sinkt die Temperatur im Speicher zugleich auf den Gefrierpunkt. Die anschließend beim Gefrieren des Wassers freiwerdende Kristallisationsenergie in Form von Wärme wird ebenfalls genutzt. Pro Kilogramm Wasser sind das über 90 Wattstunden. Der Eisspeicher im Quartier mit seinen 300 Kubikmetern Wasservolumen kann also rein durch den einmaligen Gefriervorgang des Wassers die gleiche Energiemenge liefern, die bei der Verbrennung von ca. 2.900 Litern Heizöl entsteht. Allerdings ist Heizöl keine regenerierbare Ressource – ganz im Gegensatz zum Wasser im Eisspeicher. Das im Wärmepumpen-Heizbetrieb erzeugte Eis im Eisspeicher wird wiederum im Sommer zur Klimatisierung der Gebäude verwendet – ohne zusätzlichen Energieaufwand.

Die Anbindung des Bürogebäudes an den Eisspeicher erfolgt nach dessen Fertigstellung. Die Voraussetzungen dafür wurden mit der Fertigstellung des Bürogebäudes bereits geschaffen, sodass nur noch wenige elektrische und hydraulische Anbindearbeiten nötig sind. Der Anschluss erfolgt somit unkompliziert, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb des Bürogebäudes zu beeinträchtigen. Verantwortlich für den Bau des Eisspeichers sowie die nachhaltige Energieversorgung ist GETEC, Energieversorger und Contracting-Spezialist für Industrie und Wohnungswirtschaft in Deutschland und Europa und außerdem Partner für die Quartiere der Zukunft.

Die noch relativ junge Eisspeicher-Technologie wird seit 2010 eingesetzt und wurde seitdem mit mehr als 40 Umwelt- und Innovationspreisen ausgezeichnet. Bislang überwiegend in der Wohnungswirtschaft genutzt, bietet die Technologie auch in der gewerblichen Nutzung enormes CO2- Einsparpotenzial. Über ein Anlageneffizienzmonitoring werden die Leistungsdaten im realen Betrieb erfasst und interpretiert. So entsteht ein konkretes Bild über die tatsächlichen Einsparungen gegenüber anderen Systemen. Bei einem Wohnprojekt mit ca. 100 Wohnungen können beispielsweise mehr als 70 Prozent des früher angefallenen CO2 eingespart werden.

Das Gesamtprojekt hat ein Finanzierungsvolumen von mehr als 27,3 Millionen Euro. Davon wurden mehr als 10 Millionen Euro durch ein über die Finanzplattform SKAPA Invest an Privatanleger vermitteltes Wertpapier (Inhaberschuldverschreibungen) finanziert. Mit 6,0 Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von weniger als drei Jahren haben auch private Anleger die Chance, vom Bau des Quartiers zu profitieren. Die restliche Summe wurde über eine Finanzierung durch die Airbus Bank sichergestellt.

 

Quelle: te group / an

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Aus dem Inneren der Erde – Infoveranstaltung

20. Januar 2021 - 14:05

Die Tiefe Geothermie liefert Energie aus dem Inneren der Erde. So lassen sich erneuerbare Wärme und Strom gewinnen. Am 26. Januar 2021 berichten Referenten aus Wissenschaft, Energieversorgern und Unternehmen, wie die Technologie funktioniert, welche Potenziale in Baden-Württemberg bestehen und welche Chancen und Herausforderungen sich aus ihrer Nutzung ergeben. Die Referenten kommen vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), von der MVV Energie AG MVV, der Deutschen ErdWärme GmbH, von der Fridays for Future-Ortsgruppe sowie von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

Bislang spielt die Tiefe Geothermie im Südwesten noch keine Rolle. Energieversorger und Unternehmen wollen dies nun ändern. Besonders gut sind die geologischen Voraussetzungen in Baden-Württemberg zwischen Mannheim und Lörrach. Von ersten Planungen bis hin zur bald anstehenden Bohrung für eine Geothermieanlage: Verschiedene Unternehmen haben dort mit Erkundungen und Projekten begonnen. Die Plattform EE BW begleitet als Dachverband der Erneuerbaren-Branche im Südwesten den Ausbau der tiefen Geothermie.

Auf der Online-Informationsveranstaltung können sich Interessierte mit der Funktionsweise und den Möglichkeiten dieser Technologie auseinandersetzen und aktiv Nachfragen stellen. Die Vorträge werden auch beleuchten, welche Risiken mit ihrer Nutzung einhergehen können und wie die Unternehmen damit umgehen.

Veranstalter ist die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg, die eine sachliche Debatte voranbringen möchte. Denn die Technologie erhitzt auch die Gemüter und wird kritisiert. Die kostenfreie Informationsveranstaltung findet online statt, wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger und geht von 18:00 bis 19:30 Uhr. Programm und Anmeldung: https://erneuerbare-bw.de/de/termine.

Quelle: Plattform EE BW / an

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Für vielfältige Lichtaufgaben

18. Januar 2021 - 16:08

Das LED-Lichtband GU 6.0 wurde bewusst für den Einsatz in Neubauten entwickelt. Hintergrund der Produkteeinführung ist die schnelle, kostengünstige Fertigstellung neuer Produktions- und Logistikhallen.

Für sämtliche Anforderungen

Das sechs Meter lange LED-Band mit DALI-Steuerung besteht jeweils aus zwei Leuchten sowie einem Blindfeld und ist in verschiedenen Varianten erhältlich. So sind zum Beispiel breit- (160 Grad), mittel- (80 Grad) und tiefstrahlende (30 Grad) Austrittswinkel für verschiedenste Hallenformen möglich. Die Lichtfarben reichen von Neutral- (4.000 Kelvin) bis Tageslichtweiß (6.000 Kelvin). Bei einer standardmäßigen Energieeffizienz von 160 sowie optional 190 Lumen pro Watt (lm/W) erreicht die GU 6.0 dabei bis zu 25.000 Lumen pro Leuchte. Dank HACCP-Prüfzeichen ist sie auch zur Anwendung in lebensmittelverarbeitenden Gewerben geeignet – und mit optionalem D-Zeichen zudem für feuergefährdete Betriebsstätten.

Schneller Einbau, sichere Nutzung

Das Wasco-Stecksystems garantiert eine zügige Montage, für die meist nur zwei Mitarbeiter benötigt werden. Durch die Einkomponentenlösung müssen die einzelnen Lichtbandabschnitte lediglich hintereinander zusammengesteckt und die Aufhängeclips befestigt werden. Auch Präsenz- oder Tageslichtsensoren sowie Notlichter und andere Erweiterungsmodule lassen sich integrieren. Mit dem Lichtband GU 6.0 bietet Wasco somit eine umweltschonende und zugleich qualitativ hochwertige sowie sichere Beleuchtungslösung für Hallen aller Art an. Erhältlich sind die LED-Leuchten in 250er, 500er und 1.000er Paketen.

Quelle: Wasco / an

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Neue Regeln für Energieausweise ab Mai dieses Jahres

18. Januar 2021 - 14:22

Aussteller müssen die Angaben vor Ort oder anhand geeigneter Fotos prüfen. Die Änderungen sollen die Aussagekraft der Ausweise verbessern. Relevant werden die Änderungen in diesem Jahr für Energieausweise, die 2011 ausgestellt wurden. Da Energieausweise nur zehn Jahre gültig sind, müssen Eigentümer sie unter Umständen erneuern lassen. Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Der Ausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt nicht nur wie bisher für Gebäudeeigentümer, sondern künftig auch explizit für Makler. Wer sein Gebäude selbst bewohnt oder nicht neu vermietet, braucht keinen neuen Ausweis. Hauseigentümer haben in der Regel die Wahl zwischen einem Energieverbrauchsausweis und einem Energiebedarfsausweis. „Beim Bedarfsausweis zeigt eine Skala von grün bis rot den berechneten Energiebedarf des Gebäudes anhand des baulichen Zustandes und der Heiztechnik“, sagtt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Modernisierungsempfehlungen sind Bestandteil beider Energieausweise, Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Neue gesetzliche Grundlage ist das am 1. November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz. Davor waren die Vorschriften für Energieausweise in der Energieeinsparverordnung EnEV festgelegt. Bei den Neuerungen für bestehende Gebäude sieht das GEG eine Übergangsfrist bis 30. April 2021 vor. Erst danach kommen die zusätzlichen Regeln für Energieausweise zum Tragen.

Neuerungen für dieses Jahr

Folgende Regelungen kommen künftig hinzu, ab 1. Mai 2021 werden die Treibhausgas-Emissionen im Energieausweis aufgeführt. „In der EnEV war diese Ausweisung bisher nicht verpflichtend, mit der Umsetzung des GEG ist dies nun erforderlich“, sagt Meike Militz von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Eigentümer müssen die energetische Qualität des Gebäudes detailliert angeben, inklusive inspektionspflichtiger Klimaanlagen. Auch das Fälligkeitsdatum der nächsten Untersuchung muss festgehalten werden. Aussteller der Verbrauchsausweise müssen künftig die bestehenden Gebäude vor Ort in Augenschein nehmen oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. „So soll die Qualität der Sanierungsempfehlungen verbessert werden“, erklärt Militz. Stellen Eigentümer Daten für den Energieausweis bereit, sind sie für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich. Experten, die Energieausweise ausstellen, müssen die bereitgestellten Informationen sorgfältig prüfen und dürfen diese nur verwenden, wenn kein Zweifel an ihrer Richtigkeit besteht. Die Pflicht, bei der Vermietung, Verpachtung oder dem Verkauf eines Wohngebäudes einen Energieausweis vorzulegen, gilt in Zukunft auch explizit für Immobilienmakler, nicht nur für die Eigentümer. Die Pflichtangaben in Immobilienanzeigen bleiben unverändert erhalten.

Wie man das richtige Zertifikat kriegt

Vielen Eigentümern ist unklar, welchen Energieausweis sie beauftragen sollen. Für Käufer und Mieter von Ein- oder Zweifamilienhäusern ist der Bedarfsausweis teilweise Pflicht, in jedem Fall aber besser geeignet, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Das Verbrauchsprofil ist für die nachfolgenden Bewohner jedoch nicht immer aussagekräftig“, sagt Hettler. Bei Mehrfamilienhäusern mit zahlreichen Wohnungen ist das anders. Ein Durchschnitt der Verbrauchswerte unterschiedlicher Bewohner hat genügend Aussagekraft. Deshalb werden hier eher Verbrauchsausweise eingesetzt. Auf dem Bedarfsausweis stehen deutlich mehr Informationen. Er zeigt den bauphysikalisch berechneten Energiebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Steht die Effizienzampel auf dem Ausweis auf Grün, können die Eigentümer bei einer Veräußerung besser für ihr effizientes Haus werben. Immobilien mit einem Label im grünen Bereich verursachen rund 15 bis 20 Euro weniger Energiekosten pro Quadratmeter und Jahr als schlecht gedämmte Gebäude. Bei einer Wohnung mit 90 Quadratmetern Wohnfläche sind das jährlich immerhin rund 1.500 Euro. Für Kauf- oder Mietinteressenten sind diese Häuser deutlich attraktiver als solche, die hohe Betriebskosten verursachen. Sind viele energetische Schwachstellen vorhanden und leuchtet auf dem Label die Farbe Rot, sollte der Bedarfsausweis der Einstieg in eine mit bis zu 80 Prozent geförderte Gebäudeenergieberatung sein, rät Hettler.  Die Kosten des Bedarfsausweises sind für die Hauseigentümer zunächst höher, da eine Analyse des Gebäudes vor Ort durch einen Fachmann nötig ist. In der Regel fällt ein eher niedriger dreistelliger Betrag an. Die Alternative Verbrauchsausweis ist deutlich billiger, aber auch weniger aussagekräftig. Im Netz gibt es bereits Verbrauchsausweise für unter 50 Euro, die allerdings häufig ihr Papier nicht wert sind. Die Anbieter senden den Ausweis mit den ungeprüften Angaben per E-Mail zu, die Fehlerhäufigkeit ist daher hoch. Das kann auch juristisch heikel werden, da die Käufer für die Fehler rechtlich verantwortlich sind. Daher: Hände weg von Billigangeboten. Es empfiehlt sich, die Ausstellung des Energieausweises mit einer Energieberatung zu verknüpfen, aus der am Ende ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) hervorgeht. Die Beratung wird mit bis zu 80 Prozent gefördert und kostet am Ende wenige hundert Euro. Für jede Sanierungsmaßnahme, die aus dem iSFP hervorgeht, gibt es einen Zusatzbonus von fünf Prozent der Kosten. So macht sich die Energieberatung schnell bezahlt, außerdem sorgt sie für eine fachlich einwandfreie Sanierung.

Welche Informationen gegeben werden sollten

Auch in den Immobilienanzeigen ist ein Teil der Kenndaten aus dem Energieausweis Pflicht. Dazu zählen das Baujahr des Hauses und die Energieeffizienzklasse, der zur Wärmeversorgung genutzte Energieträger, die Angabe des Endenergiebedarfs oder des Endenergieverbrauchs und die Art des Energieausweises. Eine Veröffentlichungspflicht gilt übrigens für alle Inserate in Zeitungen oder kostenpflichtigen Internetseiten. Verstöße werden mit einem Bußgeld bis zu 15.000 Euro geahndet. Verfügt der Eigentümer über einen nach dem 1. Mai 2014 ausgestellten Energieausweis, entfallen die Angaben zum Energiebedarf oder -verbrauch und die zum Energieträger. Die seitdem genutzten Effizienzklassen A+ bis H ersetzen diese Daten im Inserat. Das sorgt für bessere Informationen für Eigentümer und Mieter.

Quelle: Zukunft Altbau / Wolfram Hülscher

 

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Handwerkersoftware OpenHandwerk gewinnt Preis

18. Januar 2021 - 14:20

Bosch Power Tools startete mit der ersten „Digital Breakthrough Challenge“ einen Innovationswettbewerb: Der Geschäftsbereich setzt damit auf strategische Partnerschaften mit Start-ups, um gemeinsam das Geschäft mit digitalen Produkten und Services auszubauen. Im Fokus des Wettbewerbs stehen Lösungen, die für Verwender einen Mehrwert schaffen, der über die Bereitstellung des richtigen Werkzeuges hinausgeht.  Im Mittelpunkt des Innovationswettbewerbs standen digitale Produkte und Services in denBereichen DIY und Garten, Handwerksbetriebe sowie große Baustellen. Im Bereich DIY und Garten standen digitale Lösungen im Fokus, die Heimwerker und Gartenliebhaber dabei unterstützen, ihre Projekte zu verwirklichen.  Die zweite Kategorie konzentrierte sich auf digitale Angebote, die typische Problemstellungen im Arbeitsalltag von Handwerksbetrieben lösen und damit zur Effizienzsteigerung der Betriebe beitragen sollen.  Im Bereich Großbaustellen suchte Bosch Power Tools nach Start-ups, die mit ihrem digitalen Service die Bauindustrie verändern wollen: Dabei stand im Vordergrund, wie Projekte auf einer Baustelle möglichst effizient und sicher realisiert werden können.  Im Verlauf der „Digital Breakthrough Challenge“ wurden erfahrene Business Mentoren den 30 vielversprechendsten Start-ups zur Seite gestellt, die sie begleiteten. Sechs ausgewählte Finalisten präsentierten ihre Lösungen vor Bosch-Experten und dem Management, aus dem drei Sieger gewählt wurden.

 Quelle: OpenHandwerk / Wolfram Hülscher

 

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Zusammenführung von Innendämmsystemen

18. Januar 2021 - 14:17

Die rein mineralischen und natürlichen Systeme sind diffusionsoffen und feuchteregulierend. In Kombination mit den guten energieeffizienten Eigenschaften des Dämmstoffs schaffen beide Lösungen beste Voraussetzungen für ein angenehmes und komfortables Wohnraumklima sowie einen wirksamen Wärmeschutz für Gebäude, die nicht von außen gedämmt werden können. Speziallösungen für die Schimmelprävention und die Sanierung von Fachwerkgebäuden bieten zusätzliche Möglichkeiten. Mit dem Jahreswechsel 2020/21 ist das komplette Innendämm-Sortiment künftig unter der gemeinsamen Bezeichnung Rotkalk in-System aus einer Hand über den Vertrieb der Knauf Gips KG erhältlich. Der bei Fachprofis bekannte Markenname TecTem bleibt in der Systembezeichnung der Komponenten erhalten. Die mineralische Dämmplatte aus Perlitgestein, Basis des Komplett-Systems, heißt jetzt Rotkalk in-Board 045 TecTem. Die hervorragenden Eigenschaften der Platte bleiben selbstverständlich erhalten. Sie wird in Dicken zwischen 50 und 160 mm angeboten, lässt sich einfach per Cutter oder Fuchsschwanz zuschneiden und ist nicht brennbar. Eine Dampfsperre ist nicht nötig. Für die Dämmung von Fenstern, Türen und flankierenden Bauteilen fungiert weiterhin die Rotkalk in-Laibungsplatte, die jetzt ebenfalls den Zusatz TecTem trägt. Ergänzt wird das System von den beiden Hochleistungsmörteln Rotkalk in-Klebemörtel TecTem und Rotkalk in-Füllmörtel TecTem.

Schimmelprävention und Fachwerksanierung inbegriffen

Mit dem auf die Innendämmung von Fachwerkfassaden abgestimmten Rotkalk in-System Historic beinhaltet das Sortiment eine komplette Systemlösung für die sichere Sanierung historischer Gebäude. Das bis Ende 2020 noch unter dem Namen TecTem Historic bekannte System ist diffusionsoffen, kapillaraktiv und besitzt eine hohe Dämmwirkung. Es besteht aus den aufeinander abgestimmten Systemkomponenten Rotkalk in-Board Historic 055, eine speziell für die Innendämmung von Fachwerkaußenwänden entwickelte Dämmplatte aus expandiertem Perliten, und den beiden mineralischen und lehmhaltigen Putzen Rotkalk in-Klebemörtel Historic und Rotkalk in-Grundputz Historic. Zum Schutz vor Schimmel sowie zur Schimmelsanierung hat sich das System TecTem Climaprotect bewährt. Die leistungsfähige Lösung ist jetzt ebenfalls ein Bestandteil des Rotkalk in-Systems. Die jetzt als Rotkalk in-Board Climaprotect erhältliche mineralische, diffusionsoffene und kapillaraktive Dämmplatte reguliert in hohem Maße den Feuchtegehalt der Luft und sorgt so für eine trockene Wandoberfläche. Mit dem pH-Wert 10 wirkt sie schimmelpilzhemmend. Die mit 25 sowie 30 mm besonders schlanke Platte beugt Schimmelpilzbildung aktiv vor. Sie bietet gute Dämmwerte und lässt sich einfach verarbeiten. Rotkalk in-Board Climaprotect kommt im System mit Rotkalk in-Klebemörtel TecTem und Rotkalk in-Füllmörtel TecTem zum Einsatz.

Quelle: Knauf / Wolfram Hülscher

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KfW fördert den Umbau zu barrierefreien Wohnungen seit Januar wieder mit Zuschüssen

18. Januar 2021 - 14:16

Das bringt echten Gewinn. „Die Verbindung von energetischen und barrierereduzierenden Sanierungsmaßnahmen spart Stress durch doppelte Baustellen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Bei einer ganzheitlichen Sanierung sollte man darüber hinaus auch auf die Auswahl der Baustoffe oder den Artenschutz achten, etwa mehr Holz anstelle von Beton nutzen, Kunststoffe wie PVC vermeiden und Nisthilfen für Tiere im Garten aufstellen“, sagt Hettler. Ein Beispiel für ganzheitliches Sanieren sind barrierereduzierende Maßnahmen. 18 Millionen Menschen in Deutschland sind 65 Jahre oder älter. Barrierefreie Wohnungen ermöglichen vielen, länger in den eigenen vier Wänden zu leben. Da die umgebauten Häuser und Wohnungen mehr Wohnkomfort bieten, lohnen sie sich auch für andere Altersgruppen. Eine Dusche mit schwellenlosem Einstieg etwa oder extrabreite Türen sind für alle von Vorteil.  Expertinnen und Experten empfehlen daher, zu prüfen, ob barrierereduzierende Maßnahmen in der eigenen Wohnung umgesetzt werden können. „Ein Haus oder eine Wohnung barrierearm umzubauen, kann einfach sein“, sagt Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-Württemberg. „Eigentümer sollten besonders Schwellen reduzieren“, sagt Mundorff.

Stolperfallen beseitigen wird wieder gefördert

Die KfW bietet seit Anfang Januar wieder attraktive Zuschüsse für barrierereduzierende Maßnahmen in Höhe von maximal 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten an. Die Zuschusshöhe beläuft sich auf 200 bis 6.250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten betragen pro Wohneinheit 2.000 Euro, maximal sind 50.000 Euro förderfähig. Insgesamt stehen deutschlandweit 130 Millionen Euro bereit, 30 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Alternativ kann auch – wie bislang schon möglich – die Kreditvariante in Anspruch genommen werden. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Interesse an Zuschüssen für barrierereduzierende Maßnahmen sehr hoch ist. Die Fördergelder gingen jedes Mal rasch zur Neige. Die im Januar 2020 zur Verfügung gestellten, aufgestockten 100 Millionen Euro waren im November bereits aufgebraucht. „Interessierte Eigentümer sollten daher rasch handeln, sonst gehen sie möglicherweise leer aus und müssen warten, bis der Fördertopf wieder gefüllt wird“, rät Mundorff. Beachten müssen sie auch, dass die KfW nur Vorhaben fördert, die zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht begonnen wurden.

Bei energetischer Sanierung auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit realisieren

Empfehlenswert ist, Maßnahmen zur Barrierefreiheit mit einer ohnehin geplanten energetischen Sanierung zusammenzulegen. „Arbeiten zur energetischen Verbesserung des Hauses und barrierereduzierende Umbauten in einem Zuge anzugehen, bietet sich an“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „So hat man Handwerker nur einmal im Haus.“ Für die Planung der energetischen Modernisierung sollte man sich an Architekten, Ingenieure und Gebäudeenergieberater wenden. Viele Architekten und Innenarchitekten haben sich auf das Thema Barrierefreiheit spezialisiert. Sie können etwa über die Architektenkammer Baden-Württemberg gefunden werden. Wer bei einer Sanierung darüber hinaus die Nutzung von ökologischen Materialien und Naturbaustoffen in Betracht zieht und mehr für den Artenschutz am und um das Haus tun will, trägt zum Schutz der Umwelt bei. Nisthilfen oder Insektenhotels beispielsweise können am Haus gut unter dem Dach angebracht werden oder am Baum im Garten. Das hilft den Lebensraum heimischer Vogel- und Insektenarten zu erhalten und fördert die biologische Vielfalt. Auch die Nutzung von Holz statt energieintensivem Beton und Zement sowie die Verwendung von Kalk statt Gips ist besser für die Umwelt und das Klima.

Quelle: Zukunft Altbau / wh

 

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Der Krise trotzen

16. Januar 2021 - 17:36

Trotz Corona ist es dem M-TEC-Gründer und Geschäftsführer Peter Huemer 2020 gelungen, den Umsatz seiner Firma um mehr als 30 Prozent zu steigern. „Der Motor für unser Wachstum ist unser Alleinstellungsmerkmal E-SMART, das von immer mehr Partnern und Endkunden aktiv nachgefragt wird“, erklärt er. Das Energiemanagementsystem E-SMART vernetzt Quellen und Verbraucher zu einer Gesamtenergielösung und wird von M-TEC in sämtliche Wärmepumpen integriert. Im vergangenen Jahr hat M-TEC rund 1.000 Luft- und Erdwärmepumpen mit integriertem Energiemanagementsystem produziert.

Im Februar bringt M-TEC eine neue Wärmepumpen-Produktserie für Unternehmen und Wohnhausanlagen mit bis zu 280 Kilowatt Leistung auf den Markt. Dann folgt eine neue Solewärmepumpe, die sich mit PVT-Kollektoren kombinieren lässt. Die hybriden Kollektoren können sowohl Strom als auch Wärme erzeugen. Auch die neuen Modelle sind mit E-SMART ausgestattet und lassen sich für die Sektorenkopplung nutzen.

Ab sofort stellt die M-TEC GmbH ihre Wärmepumpen zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energiequellen her. Den gesamten Bedarf von 200.000 kWh Stromverbrauch der Produktionsstätte in Pinsdorf (Oberösterreich) decken eine Photovoltaikanlage und ein eigenes Wasserkraftwerk. Überschüsse werden entweder für das Heizen/Kühlen mit Wärmepumpen oder das Laden der firmeneigenen Elektrofahrzeuge genutzt oder über die Schnellladestation externen Fahrzeughaltern zur Verfügung gestellt.

Quelle: M-TEC / an

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Wohneigentum gut und mit Struktur finanzieren

15. Januar 2021 - 9:40

Für viele Menschen ist es der große Traum, die eigenen vier Wände. Laut Kantar TNS Trendindikator streben rund 17 Prozent der Befragten den Bau oder Erwerb von Wohneigentum innerhalb der nächsten zehn Jahre an. Das ist ein Anstieg gegenüber 2019 um 4 Prozentpunkte. Unter den 30- bis 49-Jährigen plant sogar fast jeder Vierte, 23 Prozent, den Schritt in die eigenen vier Wände, 2019 waren es in dieser Altersgruppe nur rund 16 Prozent der Befragten.

 „Die Corona-Pandemie hat ganz deutlich gezeigt: Wohnbedürfnisse können sich ändern. Die Zinsen sind weiterhin historisch niedrig“, sagt LBS-Experte Sven Schüler. Die Rahmenbedingungen wären gut, um das Ziel von den eigenen vier Wänden ernsthaft zu verfolgen.

Bausparvertrag für Planungssicherheit

Wer sein Traumhaus oder Traumgrundstück gefunden hat, verschafft sich zunächst einen Überblick über die Gesamtkosten, das verfügbare Eigenkapital und seine tragbare monatliche Belastung. Rund 20 Prozent Eigenkapital sollten Häuslebauer und Kaufinteressierte idealerweise mitbringen. Dazu zählt übrigens auch das Guthaben auf Bausparverträgen. „Ein Finanzierungsmix aus Eigenkapital, Bausparvertrag und Annuitätendarlehen bildet ein solides Fundament für das Projekt Eigenheim. Der Bausparvertrag ist der wesentliche Baustein für Planungssicherheit. Er deckt idealerweise 20 bis 30 Prozent des Kauf- oder Baupreises ab“, sagt Sven Schüler. Denn beim Bausparen stehen die Zinsen für das spätere Darlehen bereits bei Vertragsabschluss fest, sie gelten für die gesamte Laufzeit, selbst wenn die letzte Rate erst in zwanzig Jahren fällig wird. Zudem bietet er Flexibilität. So sind Sondertilgungen auf das Bauspardarlehen jederzeit und in beliebiger Höhe kostenfrei möglich. „Ein weiteres Plus: Der Staat fördert den Sprung in die eigene Immobilie als Altersvorsorge mit dem Wohn-Riester. Der zertifizierte Bausparvertrag ist das einzige Produkt, bei dem Sparer sowohl in der Spar- als auch in der Darlehensphase Zulagen erhalten“, sagt Schüler. Dieses Extra sollten sich Förderberechtigte nicht entgehen lassen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Frist für die Beantragung des Baukindergeldes verlängert. Familien, die bis zum 31. März 2021 eine Immobilie kaufen oder eine Baugenehmigung erhalten, können noch in den Genuss des Baukindergeldes kommen. Der Antrag kann dann ab dem Tag des Einzugs innerhalb einer sechsmonatigen Antragsfrist gestellt werden. Möglich ist das bis zum 31. Dezember 2023. Je Kind und Jahr beläuft sich die Förderung auf 1.200 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Kreditbank für Wiederaufbau. Eine lohnende Investition der Eigentümer.

Quelle: LBS / Wolfram Hülscher

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Glasklarer Blick auf die Hafencity

15. Januar 2021 - 9:37

Im Herzen der Hafencity Hamburgs entsteht demnächst „Roots“. Ein 18 Etagen hohes Holzhaus mit 181 Wohnungen, 1.700 qm Büro- und 2.000 qm Ausstellungsfläche. Bauherr und Eigentümer ist die Garbe Immobilien-Projekte GmbH. Wer hier künftig wohnt, blickt auf Hafenbecken, Elbe, Schiffe und Elbphilharmonie. Damit die Wohnungseigentümer in spe das maritime Panorama zu allen Jahreszeiten uneingeschränkt genießen können, wird Lumon Balkone und Brüstungen mit rahmenlosen Verglasungssystemen ausstatten. Neben der optischen Harmonie mit dem natürlichen Baumaterial Holz bieten die Verglasungen der Außenfläche auch energetische und ökologische Vorteile. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2023 geplant. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als Fassadenlösung für dieses ökologisch effiziente Gebäude ausgewählt wurden“, sagt Antti Vänskä, CEE Business Director bei der Lumon Group. Und betont auch den ökonomischen Mehrwert.

Sparsame Nutzung

Das zahlt sich aus. „Studien haben ergeben, dass die Energieeinsparung durch Balkonverglasungen in Deutschland durchschnittlich 8,2% beträgt“, sagt Kimmo Hilliaho, Head of HR Operations bei Lumon Oy. „Balkonkonstruktionen in mehrstöckigen Gebäuden aus Holz werden durch extreme Wetterbedingungen stärker belastet als traditionelle aus Beton. Daher sollten sie mit Glasscheiben geschützt werden, um eine längere Lebensdauer zu erreichen.“ Generell beträgt diese bei einem verglasten Balkon je nach Wartung 60 bis 130 Jahre, bei einem offenen dagegen oft nur 35 Jahre.

Ein weiterer Vorteil der Lumon-Verglasungssysteme ist der geringe CO2-Abdruck: „Im Durchschnitt dauert es drei Jahre und vier Monate, um die bei Herstellung, Transport und Montage entstandenen Emissionen zu kompensieren, wenn man Energieeffizienz und den Schutz der Fassade gegenrechnet. Glas und Aluminium sind zudem wertvolle, wiederverwertbare Rohstoffe“, so Hilliaho.  

Allein aus ökologischer und energetischer Sicht ist die Ausstattung des Holzhochhauses Roots mit Lumon Verglasungen bereits ein gelungenes Match. Vor allem aber profitieren die künftigen Wohnungseigentümer: Sie können ihren Außenbereich nahezu ganzjährig als Wohnraumerweiterung nutzen, da die Verglasung vor Nässe, Kälte und starkem Wind schützt. Auch wenn sich nur kurz die Sonne zeigt, können die Bewohner ihre Balkonverglasung schnell öffnen - und einfach wieder schließen. So lässt sich das einzigartige Elbpanorama auch bei typischen Hamburger Wetterkapriolen uneingeschränkt genießen.

Quelle: Lumon / Wolfram Hülscher

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CO2-Bepreisung gilt seit diesem Jahr

15. Januar 2021 - 9:29

 Im Januar 2021 ist im Gebäudesektor die Bepreisung von Kohlendioxid gestartet. Für einen Liter Heizöl zahlen Hauseigentümerinnen und Eigentümer in diesem Jahr 7,9 Cent mehr. Dabei wird es nicht bleiben. In den nächsten Jahren werden die CO2-Kosten von Erdgas und Heizöl weiter steigen, um im Klimaschutz voranzukommen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Eine Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit Ölheizung und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Liter Heizöl zeigt dass je nach Entwicklung der CO2-Bepreisung die Zusatzkosten in den nächsten 20 Jahren zwischen 15.000 und 25.000 Euro werden. So lange ist eine Heizung mindestens in Betrieb. Die neue Bepreisung trifft die Eigentümer unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen und schlechtem energetischen Zustand am Stärksten. Gedämmte Häuser, die erneuerbare Energien nutzen, verursachen dagegen keine CO2-Zusatzkosten und werden daher deutlich attraktiver.

Die Bepreisung ist mit einem festen System gestartet. Seit 1. Januar sind 25 Euro pro Tonne CO2 für Kraft- und Brennstoffe im Verkehrs- und des Gebäudebereich fällig. Das entspricht in diesem Jahr einem Aufschlag von 79 Euro pro 1.000 Liter Heizöl. Der CO2-Preis steigt 2022 auf 30 Euro pro Tonne CO2, 2023 auf 35 Euro, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro. Danach sollen weitere Erhöhungen folgen; wie hoch sie ausfallen werden, ist aber noch unklar.

Szenarien veranschaulichen die mögliche Bandbreite der Zusatzkosten

Hauseigentümer, die in einem 150-Quadratmeter-Haus mit einem schlechten Energiestandard und rund 3.000 Liter Heizölverbrauch pro Jahr leben, müssen für den Zeitraum von 2021 bis 2025 Zusatzkosten von insgesamt rund 1.800 Euro einkalkulieren.

Welche Kosten ab 2026 hinzukommen können, zeigen beispielhafte Szenarien: Steigt der CO2-Preis pro Tonne bis 2030 auf 100 Euro und verläuft danach konstant, belaufen sich die Mehrkosten in 20 Jahren auf bereits gut 15.000 Euro. Steigt er dagegen auf den vom Umweltbundesamt empfohlenen Wert von 195 Euro, summieren sich die Zusatzkosten sogar auf gut 25.000 Euro. Selbst wenn man von keiner weiteren Erhöhung ab 2025 ausgeht, kommen in 20 Jahren rund 6.500 Euro Mehrkosten hinzu. Dass es nach 2025 bei den 55 Euro pro Tonne CO2 bleibt, halten Experten jedoch für sehr unwahrscheinlich.

Zum Vergleich: Bei den erneuerbaren Energieträgern fallen nach aktuellen Vorgaben keine Zusatzkosten an. Die CO2-Emissionen von Strom werden im Rahmen des europäischen Emissionshandels bereits seit 2005 in den Strompreis mit eingerechnet.

Ein Sanierungsgrund mehr

Heizungen auf Basis fossiler Energien werden künftig durch die CO2-Kosten im Betrieb deutlich teuer, vor allem in schlecht gedämmten Gebäuden. „Die neue CO2-Bepreisung ist ein Grund mehr für eine energetische Sanierung“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Wer saniert, erhält seit diesem Jahr, dank der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), außerdem deutlich mehr Fördergeld. Zudem ist die Antragstellung mit dem BEG einfacher als früher. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten diese Chance jetzt wahrnehmen, rät Hettler. Und damit in eine Zukunft investieren.

Quelle: Zukunft Altbau / Wolfram Hülscher

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IG Bau fordert bezahlten Sonderurlaub für Eltern

15. Januar 2021 - 9:24

Angesichts des bis Ende Januar verlängerten Lockdowns fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt eine stärkere Entlastung berufstätiger Eltern. „Bauarbeiter und Reinigungskräfte können weder Homeoffice machen noch sich zuhause um die Kinder kümmern. Die Politik darf die Beschäftigten beim Thema Kinderbetreuung jetzt nicht im Regen stehen lassen“, sagt IG BAU-Chef Robert Feiger. Die bisherigen Maßnahmen für Eltern reichten nicht aus. Es könne nicht sein, dass Arbeitgeber von den Beschäftigten bereits im Januar verlangten, ihren Jahresurlaub für die Kinderbetreuung aufzubrauchen.

„Nötig ist ein Anspruch auf bezahlten Sonderurlaub für berufstätige Eltern. Gerade in Branchen, in denen niedrige Löhne gezahlt werden, können Beschäftigte keine großen finanziellen Einbußen verkraften“, sagt Feiger mit Blick auf die bisherige Regelung zum Verdienstausfall von bis zu 67 Prozent des Nettogehalts. Wenn Schulen und Kitas noch viele Wochen geschlossen blieben, greife auch die von Bund und Ländern jüngst beschlossene Verdopplung der Kinderkrankentage zu kurz. Denn wer trotz Krise Wohnungen baut oder Krankenhäuser reinigt, solle sich nicht zusätzlich um das Wohl der Kinder sorgen müssen.

Quelle: IG Bau / Wolfram Hülscher

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Vaillant setzt auf Smart-Home-Technologie von Homematic IP

14. Januar 2021 - 10:06

Vaillant wird in seiner neuen Gateway-Generation und damit in seinen Smart-Home-Produkten künftig das Homematic IP Protokoll aus dem Hause eQ-3 als drahtlose Kommunikationstechnologie nutzen. Der Funkstandard wird sukzessive in den Produkten des Unternehmens zur Anwendung kommen.

Die Kooperation der beiden Unternehmen hatte bereits mit der Einzelraumregelung ambiSENSE von Vaillant begonnen, die ebenfalls auf Homematic IP basiert. Die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre mündet nun in einer Ausweitung der Kooperation. Vom Vaillant Gateway über die elektronischen Heizkörperthermostate bis hin zu noch folgenden Produkten werden die Vaillant Geräte über das Homematic IP Funkprotokoll untereinander kommunizieren können. Eine wechselseitige Integration der Endgeräte in die bestehenden Smart-Home-Systeme von eQ-3 und Vaillant ist vorerst nicht geplant.

„Wir haben mit eQ-3 als Partner in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gesammelt. Mit Homematic IP setzen wir auf eine energieeffiziente und reichweitenoptimierte Funktechnologie, insbesondere für batteriebetriebene Smart-Home-Produkte wie Wandthermostate, Klimasensoren und -aktuatoren“, sagt Dr. Jochen Wriske, R&D Manager Controls & Connectivity bei der Vaillant Group. Auch Bernd Grohmann, Vorstand eQ-3, freut sich über die Kooperation: „Die Kooperation beweist einmal mehr, dass das auf IPv6 basierende Homematic IP System bestens geeignet ist, um Produkte smart zu machen, und im Markt als eine überaus zukunftssichere Technologie wahrgenommen wird.“

Beide Unternehmen sind davon überzeugt, ihre Positionen im Markt durch die Zusammenarbeit weiter ausbauen zu können.

Quelle: eQ-3/an

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Wandel in der Branche widerspiegeln

12. Januar 2021 - 14:57

Effiziente Heiztechnologien, die Brennstoffzelle im Heizungskeller, Biogas, seine Verwendung und Speicherung im Gasnetz oder Innovationen zur klimaneutralen Gewinnung von Wasserstoff sind nur einige Themen, die die Gaswirtschaft inzwischen beschäftigen. „Mit dem neuen Namen unterstreicht die Gaswirtschaft ihre aktive Transformation in Richtung Klimaneutralität. Gas mit seiner breit ausgebauten Infrastruktur ist neben Strom die zweite Säule der zukünftigen Energieversorgung“, erklärt Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative.

Gas, ob Erdgas oder grünes Gas, sei wichtig für die Energiewende, da es für ein stabiles Stromnetz und für warme Wohnungen sorge, versichert Kehler. Im vergangenen Jahr lag der Anteil von Erdgas am Primärenergieverbrauch bei fast 27 Prozent. Im Zuge des Ausstieges aus Kohle- und Atomenergie wird dieser Anteil in den kommenden Jahren noch wachsen, ist sich die Initiative sicher. Sie sieht Kehler einen festen Platz für gasförmige Energieträger im deutschen Energiemix, auch weil viele Mitgliedsunternehmen seit mehr als zehn Jahren die Entwicklung von Power-to-Gas-Anlagen vorantrieben.

Die Umbenennung von Zukunft Erdgas zu Zukunft Gas ist das Resultat eines Positionierungsprozesses, an dem die Mitgliedsunternehmen beteiligt waren. Zukunft Gas spiegele den zwischenzeitlichen Wandel der Gaswirtschaft wider, die ihr Produkt von Erdgas hin zu klimaneutralen Gasen wie Biogas und Wasserstoff weiterentwickelt habe. Quelle: Zukunft Gas / al

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Fenster fügen sich nahtlos in die Fassade ein

12. Januar 2021 - 14:00

Das Aluminium-Holz-Fenster gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Im System AHF 95 schließt das Fenster innen flächenbündig ab. Im System AHF 105 S Modern ist es sowohl außen als auch innen flächenbündig. Für beide Varianten kann Kiefer, Meranti, Fichte, Lärche oder Eiche sowie Ahorn, Erle, Kirsch- oder Nussbaum ausgewählt werden.

Außen fügt sich die Aluminiumschale mit einer Feinstruktur-Oberfläche in flächenbündiger Optik nahtlos in die Fassade ein und verbindet Witterungsschutz mit modernem Design. Für ein stimmiges Fassadenbild lässt sich der passende Farbton aus der gesamten RAL-Farbpalette sowie zahlreichen Effektfarbtönen auswählen.

Kombinierbar sind die Fenster mit Hebe-Schiebe-Türen, Festverglasungen und Haustüren. Quelle: Kneer-Südfenster / al

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IG Bau fordert bezahlten Sonderurlaub für Eltern

12. Januar 2021 - 12:53

Angesichts des bis Ende Januar verlängerten Lockdowns fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt eine stärkere Entlastung berufstätiger Eltern. „Bauarbeiter und Reinigungskräfte können weder Homeoffice machen noch sich zuhause um die Kinder kümmern. Die Politik darf die Beschäftigten beim Thema Kinderbetreuung jetzt nicht im Regen stehen lassen“, sagt IG BAU-Chef Robert Feiger. Die bisherigen Maßnahmen für Eltern reichten nicht aus. Es könne nicht sein, dass Arbeitgeber von den Beschäftigten bereits im Januar verlangten, ihren Jahresurlaub für die Kinderbetreuung aufzubrauchen.

„Nötig ist ein Anspruch auf bezahlten Sonderurlaub für berufstätige Eltern. Gerade in Branchen, in denen niedrige Löhne gezahlt werden, können Beschäftigte keine großen finanziellen Einbußen verkraften“, sagt Feiger mit Blick auf die bisherige Regelung zum Verdienstausfall von bis zu 67 Prozent des Nettogehalts. Wenn Schulen und Kitas noch viele Wochen geschlossen blieben, greife auch die von Bund und Ländern jüngst beschlossene Verdopplung der Kinderkrankentage zu kurz. Denn wer trotz Krise Wohnungen baut oder Krankenhäuser reinigt, solle sich nicht zusätzlich um das Wohl der Kinder sorgen müssen.

Quelle: IG Bau / Wolfram Hülscher

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Fit für die Zukunft: Erweiterung Umspannwerk

11. Januar 2021 - 14:38

Die Erzeugung von erneuerbaren Energien aus Wasser, Wind, Biomasse und Sonnenlicht nimmt zu. Jahr für Jahr decken erneuerbare Energien einen immer größer werdenden Teil des Stromverbrauchs in Deutschland ab. Gleichzeitig ist die Energiewende aber auch die größte Herausforderung, vor der das deutsche Stromnetz jemals stand. Strom muss teilweise über weite Strecken transportiert werden. Gleichzeitig müssen die Kapazitäten in den Umspannwerken erweitert werden, um die erzeugte Energie ins Stromnetz einzuspeisen.


Zu den Erweiterungen der Schaltanlage im Umspannwerk Lubmin durch SPIE zählen unter anderem neue 220-kV- und 380-kV-Schaltfelder innerhalb der luftisolierten Anlage sowie die Verlegung und der Anschluss von 220-kV-Kabelverbindungen innerhalb des Umspannwerks. Die Erweiterung des Umspannwerks ermöglicht es, die erneuerbare Energie, die in den Windparks Baltic Eagle und Arcadis Ost 1 erzeugt wird, in das deutsche Stromnetz einzuspeisen. Der Auftrag umfasst den gesamten Prozess von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Übergabe an 50Hertz. Im Januar 2020 haben die Arbeiten vor Ort begonnen. In den kommenden Wochen wird mit der Inbetriebnahmeprüfung der 220-kV-Hochspannungskabel ein Projektmeilenstein frühzeitig erreicht.

Der Multitechnik-Dienstleister, der bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit 50Hertz zusammenarbeitet, modernisiert das Umspannwerk im laufenden Betrieb, damit es bei den angeschlossenen Haushalten und Unternehmen zu keinen Einschränkungen kommt.

Quelle: SPIE / an

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Reversible Klimadecken

10. Januar 2021 - 19:49

Der Bedarf an Wärme verursacht in den gemäßigten Klimazonen circa ein Drittel des gesamten Endenergiebedarfs. Gerade das kann durch Maßnahmen zur Wärmewende genutzt werden. Das heißt, dass die Gebäudemasse (insbesondere Geschossdecken) als Wärmespeicher genutzt werden kann. Damit die Räume unter der Geschossdecke nicht überhitzen, hat OWA eine reversible Klimadecke auf Basis einer wärmedämmenden und nachhaltigen Mineralplatte entwickelt. Das wurde im Versuchsaufbau vom Fraunhofer IPB in Holzkirchen (Windheizung 2.0) erfolgreich getestet.

Anstatt wie üblich Metallkassetten als Wärmetauscher zu verwenden und die statische Tragkonstruktion inaktiv zu lassen, hat OWA das Konzept auf den Kopf gestellt. Bei dem neuen System werden die die Decke tragenden Bänder thermisch aktiviert. Die 120 Zentimeter großen sehr leichten Füllplatten werden dagegen als reversible Elemente eingelegt. Dafür sollen unterschiedliche Designs aus dem Portfolio von OWA zur Verfügung stehen.  Die aktuellen Systeme werden voraussichtlich auch bei der Klimadecke zum Einsatz kommen.

Das System wirkt sich positiv auf Schallabsorption und Raumakustik aus, außerdem kann ein Beleuchtungskonzept in das Tragesystem integriert werden. Die Heiz-/Kühlleistung, bezogen auf den Raumgrund, dürfte der Leistung üblicher reversibler Heiz-/Kühldecken entsprechen.

Aufgrund der angespannten Liefersituation bei Klimadecken könnte der Ansatz von OWA zudem Entlastung bringen, da die modulare Bauweise in der Regel eine Lieferung ab Lager ermöglicht. Diese neue Rasterdecke könnte so die Umsetzung des Konzeptes “Energiewende durch Wärmewende” beschleunigen.

Quelle: OWA / an

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Lüftungssystem für Schulen

9. Januar 2021 - 20:47

Um Schüler und Lehrer wirkungsvoll vor Ansteckung zu schützen, müssen Klassenzimmer in Zeiten der Corona-Pandemie regelmäßig und umfassend gelüftet werden. Dimplex, eine Angebotsmarke von Glen Dimplex Deutschland, unterstützt Planer dabei, das neue Lüftungssystem M Flex Air für die Lüftung von Klassenzimmern optimal auszulegen.

M Flex Air tauscht verbrauchte Raumluft beständig und komplett gegen gefilterte, frische Außenluft aus. Das reduziert den Kohlendioxid-Gehalt im Raum und erhöht damit die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Gemäß Umweltbundesamt sollte die Raumluft drei Mal in der Stunde komplett ausgetauscht werden, um Lehrer und Schüler vor ansteckenden Viren zu schützen. Dann heißt es, entweder alle 20 Minuten den Unterricht zu unterbrechen und alle Fenster weit zu öffnen oder über eine Lüftungsanlage für permanenten Luftaustausch zu sorgen.

Dimplex empfiehlt für den schulischen Einsatz ein Lüftungssystem, dessen Be- und Entlüftungsrohre an der Decke des Klassenzimmers installiert werden. Die verbrauchte Luft wird direkt oberhalb der Schülerinnen und Schüler abgesaugt, sodass sie möglichst wenig Kontakt mit der belasteten Abluft haben. Sie wird über zwei Abluftstränge an der Zimmerdecke nach oben gesaugt und ins Freie geblasen. Im Gegenzug wird Frischluft an den beiden Seitenwänden zugeführt, sodass sich eine gerichtete, sanfte Luftströmung von den Seitenwänden zur Decke ergibt.

In Klassenräumen durchschnittlicher Größe ist dadurch eine Stoßlüftung über das Fenster nur noch einmal nach jeder Schulstunde nötig und nicht mehr alle 20 Minuten. Wenn man ganz auf das Fensteröffnen verzichten will oder die Fenster immer verschlossen bleiben müssen, dann kann ein Klassenzimmer je nach Größe auch mit zwei M Flex Air Anlagen belüftet werden.

Die Lüftungsanlage trägt nicht nur zur Reduzierung der Viren- und Kohlendioxid-Konzentrationen bei, sondern sie hat auch einen hohen Wärme-Rückgewinnungsgrad. Das spart Heizkosten und verbessert die CO2-Bilanz der Heizung, da M Flex Air die in der warmen Abluft enthaltene Energie für die Erwärmung der Zuluft nutzt. Das neue Lüftungssystem passt zudem automatisch den Volumenstrom beim Luftaustausch an die Luftqualität an. Sind nur wenige oder gar keine Schüler im Raum, dann muss auch weniger gelüftet werden. Im Sommer kühlt die Lüftungsanlage darüber hinaus überhitzte Klassenzimmer ohne zusätzlichen Energieaufwand mit kühler Nachtluft ab.

Neuartige EBM RadiCal Ventilatoren lassen die Luft reibungslos durch das Lüftungsgerät M Flex Air strömen. Durch die optimierte Luftführung arbeitet die Anlage trotz des hohen Luft-Volumenstroms von über 300m³/h sehr leise.

Das Lüftungssystem M Flex Air von Dimplex ist einfach zu installieren. Zusätzlich zum Lüftungsgerät werden nur die Be- und Entlüftungsrohre an der Decke, ein Stromanschluss und ein Kondensatablauf benötigt. Die Außen- und die Fortluft werden über jeweils eine kleine Wandöffnung angesaugt bzw. nach außen geführt. Das Lüftungsgerät mit dem kompakten Schrankmaß von 560 x 534 Millimetern kann stehend oder wandhängend aufgestellt oder auch „unsichtbar“ in einem Schrank eingebaut werden. Das System kann nicht nur in Schulen, sondern z. B. auch in Arztpraxen, Kindergärten und Büros eingesetzt werden.

Quelle: Glen Dimplex Deutschland / an

 

 

 

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