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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 21 Minuten 28 Sekunden

Infoangebot der FEBS über gängige Fehler bei KfW-Förderung und Bilanzierung

12. April 2022 - 13:59

Die Übersicht geht auf spezifische Herausforderungen und Fehlerquellen bei der Bilanzierung von Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599 sowie von Wohngebäuden nach DIN 4108 und DIN 4701-10 oder alternativ nach DIN V 18599 ein. In Bezug auf die Bilanzierung von Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599 werden z. B. die Vereinfachungsregelungen für das Mehrzonenmodell erklärt, Hinweise zu U-Werten opaker und transparenter Bauteile gegeben, Anforderungen an Wärmebrücken und für die Luftdichtheit erläutert sowie auf die korrekte Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik) eingegangen.

Auch für die Bilanzierung von Wohngebäuden nach DIN 4108 und DIN 4701-10 oder alternativ nach DIN V 1599, werden detaillierte Informationen bereitgestellt, u. a. zur Ermittlung der Systemgrenzen oder zu Wärmebrückenzuschlägen und Wärmebrückennachweisen. Es wird verdeutlicht, welche Wärmeleitfähigkeit beim Effizienzhaus-Nachweis anzusetzen ist, wie ein hydraulischer Abgleich korrekt durchgeführt wird und wie Deckungsanteile einer Solaranlage korrekt ermittelt werden.

Die Zusammenstellung basiert auf den Auswertungen von Vor-Ort-Kontrollen bei KfW-geförderten Bauvorhaben. Diese werden seit 2013 genutzt, um zu überprüfen, ob das errichtete oder sanierte Gebäude tatsächlich den gewünschten und beantragten KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht. Die Objekte werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und durch eine qualifizierte Fachkraft auf Einhaltung der technischen Mindestanforderungen der KfW geprüft.

Quelle: Fachportal Energieeffizientes Bauen und Sanieren (FEBS) / Delia Roscher

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Umfrage: Sauberer Strom muss deutlich günstiger werden

15. September 2021 - 15:02

Aus Sicht der Befragten sind die Stromkosten und die fehlende Markttransparenz die größte Barriere zu stärkerer Nutzung von Ökostrom. Knapp 60 Prozent geben an, ihren Stromverbrauch wegen hoher Strompreise schon einmal eingeschränkt zu haben.

Andrew Mack, Geschäftsführer von Octopus Energy Germany, zeigt sich vor der energiepolitischen Richtungsentscheidung der Bundestagswahl besorgt: „Sauberer Strom muss in Summe deutlich günstiger werden, damit ihn sich jeder leisten kann. Wir haben festgestellt, dass gerade die Befragten mit sehr niedriger und mittlerer Kaufkraft angeben, aufgrund hoher Stromrechnungen ihren Stromverbrauch zu reduzieren. Die Energiewende muss gelingen, aber Strom darf nicht zu sozialen Sprengstoff zwischen Arm und Reich oder Ost- und West werden.“

Die vom Umfrageinstitut Civey für Octopus Energy erhobenen Ergebnisse zeigen deutlich, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nach wie vor das meistgenannte Auswahlkriterium für den Stromanbieter ist:

  • 77 Prozent der Befragten geben an, bei der Auswahl auf den Preis und die Leistung zu achten
  • Für fast 22 Prozent ist der Kundenservice wichtig und mehr als 12 Prozent legen Wert auf kurze Vertragslaufzeiten
  • 28,6 Prozent der Befragten nennen Ökostrom als wichtiges Kriterium

In Bezug auf Preissensitivität und Präferenz für Ökostrom zeigen sich Abweichungen zwischen Ost und West:

Befragten in Ostdeutschland ist das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Stromanbieter wichtiger (84,1 Prozent vs. 74,9 Prozent).

Besonders deutlich bei Ökostrom: in Westdeutschland zeigt sich eine mehr als doppelt so hohe Nennung von Ökostrom als ein entscheidender Auswahlfaktor (32,7 Prozent vs. 14,9 Prozent).

Dieses Bild zeigt sich auch bei der regionalen Kaufkraft: Befragte mit niedriger oder sehr niedriger Kaufkraft zeigen überdurchschnittliches Preisbewusstsein und eine unterdurchschnittliche Präferenz für Ökostrom. Die Präferenz für Ökostrom ist in der Gruppe der Befragten mit der höchsten Kaufkraft am ausgeprägtesten. Auch nimmt die Präferenz für Ökostrom mit zunehmender Bevölkerungsdichte und Bildungsgrad zu.

Die größten Hürden für Ökostrom

40,6 Prozent der Befragten halten Ökostrom für zu teuer. Weitere 21,3 Prozent legen keinen Wert auf die Form der Erzeugung. 31,5 Prozent der Befragten halten den Wechsel zu einem entsprechenden Anbieter für zu kompliziert oder die Angebote für zu undurchsichtig.

„Jeweils die Hälfte der Befragten gibt an, dass ihnen bei der Wahl des Stromanbieters die soziale Verantwortung, z. B. in Bezug auf Ökologie oder Verbraucherschutz, und Flexibilität, wie in Form einer kurzen Vertragslaufzeit, wichtig ist“, erklärt Andrew Mack. „Preis und Intransparenz behindern den Wechsel zu sauberem Strom. Die nächste Bundesregierung sollte daher den Regulierungsrahmen für den Endverbraucher-Strommarkt untersuchen, Potential für Strompreissenkungen, wie z. B. die Abschaffung der Stromsteuer, heben und den Verbraucherschutz in diesem Bereich stärken. Preise müssen transparenter auf Vergleichsportalen dargestellt und Anreize für kurze Vertragslaufzeiten gesetzt werden. Preisersparnisse im Ökostrombereich könnten so schneller an die Stromkunden weitergegeben werden. Es muss dem Endkunden so leicht wie möglich gemacht werden, den Stromanbieter zu wechseln, bzw. sich für sonstige nachhaltige Produkte zu entscheiden.“

Die repräsentative Umfrage wurde Anfang August vom Umfrageinstitut Civey durchgeführt.

Quelle: Octopus Energy / Delia Roscher

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Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) lädt zum Mitmachen ein

15. September 2021 - 14:25

Je nach Blickwinkel steht „drin“ für „Innenraumbegrünung“ und „dabei sein im Netzwerk der Gebäudebegrüner“, „dran“ für „Fassadenbegrünung“ und „eng am Geschehen sein“ und „drauf“ für „Dachbegrünung“.

Der Bundesverband GebäudeGrün ist der Fachverband für Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung und die Interessensvertretung für das Thema und die BuGG-Mitglieder. Er ist im Mai 2018 aus der Fusion der schon Jahrzehnte etablierten Verbände Deutscher Dachgärtner Verband e.V. (DDV) und Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) hervorgegangen und hat am eigenen Beispiel gezeigt, wie sinnvoll und effektiv es ist, Kräfte zu bündeln und gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Der BuGG hat sich für die kommenden Monate folgendes vorgenommen:

  • Broschüren und Fachinformationen, z. B. Solar-Gründach
  • Marktreport Gebäudegrün 2021
  • Städtedialog Gebäudegrün
  • Fort- und Weiterbildungsseminare
  • Bundeskongress Gebäudegrün 23.-24. November 2021
  • Weltkongress Gebäudegrün 10.-12. Mai 2022
  • Aktionswoche Gebäudegrün Mai 2022
  • Dienst- und Serviceleistungen (Beratung, Machbarkeitsstudien, Studien)

Der BuGG hat derzeit 378 Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen, u. a. Systemanbietende, Planende, Städte, Hochschulen, Private. Allein 2021 sind bis heute über 30 neue Mitglieder dazu gekommen.

Das BuGG-Team lädt alle Interessierten ein, sich für Gebäudebegrünung einzusetzen und sich dem Netzwerk des BuGG anzuschließen.

Quelle: BuGG / Delia Roscher

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Bestandsgebäude: Mit zwei Förderprogrammen Geld vom Staat sichern und Energie sparen

14. September 2021 - 13:50
Elektronische Durchlauferhitzer

Noch bis Ende 2021 können Sie 100 Euro Zuschuss für einen modernen vollelektronischen Durchlauferhitzer bekommen. Wichtig ist, sich vor der Installation des neuen Durchlauferhitzers auf www.foerderung-durchlauferhitzer.de zu registrieren. Dort gibt es auch einen Überblick über die förderfähigen Gerätemodelle sowie eine Handwerkersuche. Denn die Prämie gibt es nur, wenn ein Fachbetrieb den Austausch vornimmt und der Auftraggebende die Handwerkerrechnung einreicht sowie die Entsorgung dokumentiert.

Der Austausch macht sich auch langfristig bezahlt: Mit einem effizienten Komfort-Durchlauferhitzer mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung lassen sich rund 20 Prozent Energie einsparen.

Elektrische Speicherheizung

Die kühlen Tage rücken langsam näher. Wer seine Heizungsanlage überprüft und für die kommende Heizperiode fit und energieeffizent machen will, kann einen Zuschuss von 200 bis 300 Euro erhalten. „Rund 50 Prozent der elektrischen Speicherheizungen in deutschen Haushalten arbeiten ungeregelt und verbrauchen dadurch zu viel Energie“, sagt Michael Conradi von der Initiative Wärme+. Effizienter arbeiten ältere Elektroheizungen, wenn sie mit einer modernen Aufladesteuerung, ergänzt entweder durch einen Witterungsfühler oder ein Gateway zur Online-Wetterprognose ausgestattet werden.

Diese Aufrüstung unterstützt die Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin je nach gewählter Konfiguration mit einem Zuschuss von 200 beziehungsweise 300 Euro pro Maßnahme und Wohneinheit. Informationen und den Förderantrag gibt es unter www.foerderung-waermespeicher.de. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms „STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Nahezu alle Bestandsgeräte können mit dieser Aufladesteuerung nachgerüstet und so wesentlich effizienter betrieben werden. Speicherheizungen werden häufig in der Nacht geladen, wenn die Nachfrage nach Strom gering ist. Ausgestattet mit einer modernen Aufladesteuerung, erkennen sie über Wetterdaten, wie viel Strom sie tatsächlich speichern müssen, damit sie tagsüber ausreichend Heizenergie liefern können.

Quelle: Initiative Wärme+ / Delia Roscher

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Merkblatt schafft Klarheit über Lüften im Wohnungsbau

14. September 2021 - 0:00

Welche Lüftungssysteme bzw. welches Lüftungsverhalten sind für den Wohnungsbau geeignet? Die Frage beschäftigt Bauherr*innen, Planer*innen, Bauausführende ebenso wie Vermieter*innen und Mieter*innen. Streitigkeiten betreffen häufig die Frage, ob die DIN 1946-6 „Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, Übergabe/Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung“ anzuwenden ist oder ein Wohngebäude unabhängig davon mit Fensterlüftung konzipiert werden kann.

Fast 20 Branchenverbände haben sich zusammengetan, um diese Fragen zu klären und aus haben aus einer Studie ein praxistaugliches Merkblatt erarbeitet. Ziele sind, den Dissens zwischen Fensterlüftung und ventilatorgestützter Lüftung aufzulösen, die Entscheidungsfähigkeit der Beteiligten zu stärken und somit für Planungs- und Rechtssicherheit zu sorgen. Neben der Bundesarchitektenkammer sind neun Landes-Architektenkammern beteiligt, sowie die Bundesingenieurkammer, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, der Verband Beratender Ingenieure, das Deutsche Baugewerbe und Interessenverbände der Lüftungsindustrie.

Eine automatisierte Lüftung ist nicht zwingend notwendig

Die vom Büro für Bauphysik, Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler, Hannover, vom Ingenieurbüro für Wärmetechnik, Dipl.-Ing. (FH) Oliver Solcher, Berlin, und von der Kanzlei Schmitz, Rechtsanwältin Elke Schmitz, Bremen, erstellte Studie sowie das dazugehörige Merkblatt zum Lüften im Wohnungsbau stehen online zur Verfügung. Beleuchtet werden die Grundlagen zum Lüften, das Bauordnungsrecht und weitere technische Regeln, die Auslegung der Luftvolumenströme und geeignete Lüftungssystem sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und haftungsrelevanten Aspekte bei Erstellung von Lüftungskonzepten. Zentrale Elemente der Studie und des Merkblattes sind eine Checkliste mit Bewertungskriterien für Wohnungslüftungssysteme und ein Schema zu den Vertragspflichten im Planungsablauf.

Die Studie zeigt: Sämtliche betrachtete Lüftungssysteme – von der manuellen Fensterlüftung bis zur ventilatorgestützten Lüftung – können zur Anwendung kommen. Die Entscheidung für oder gegen ein System obliegt dem Bestellenden. Ein geeignetes Lüftungskonzept sollte hierfür als Entscheidungsgrundlage in jedem Fall herangezogen werden.

Quelle: Bundesarchitektenkammer / Schlagmann Poroton / Delia Roscher

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Flachdach-Sanierung mit KfW-Zuschuss: effektiv und zeitsparend

13. September 2021 - 15:37

Das schmucke Architektenhaus in Bielefeld, stadtnah und doch mitten im Grünen gelegen, begeisterte die Interessenten auf den ersten Blick. Unverkennbar war aber auch der Handlungsbedarf in Sachen Wärmeschutz: Das Haus aus dem Jahr 1965 musste vor dem Einzug der vierköpfigen Familie umfassend saniert werden. Einen besonderen Schwerpunkt legten die Dannenbergs dabei auf eine effiziente Wärmedämmung des Flachdachs.

Kaltdach komplett ersetzt

Im Ist-Zustand präsentierte sich das Flachdach aus einer massiven Betondecke und einer aufgeständerten Holzkonstruktion als belüftetes Kaltdach. Die dort ständig frei zirkulierende Luft kann den heutigen Ansprüchen an energetische Effizienz naturgemäß nicht mehr gerecht werden. Bei entsprechenden Flachdachkonstruktionen bieten sich daher grundsätzlich zwei Wege an: Sanierung zum Warmdach, indem der vorhandene Luftraum mit Einblasdämmung versehen wird und alle Belüftungsöffnungen luftdicht verschlossen werden. Bei dieser Variante müssen jedoch viele Rahmenbedingungen eingehalten werden, damit es nicht zu einer Tauwasseransammlung kommt. Der andere Weg führt über den Neuaufbau ab der massiven Betondecke, da diese sich ideal als Untergrund für ein Umkehrdach eignet. Die Eheleute Dannenberg entschieden sich angesichts des Zustands des vorhandenen Kaltdachs für die zweite Lösung: Die alte Dachkonstruktion aus Holzbalken wurde komplett entsorgt und durch ein zukunftssicheres Umkehrdach ersetzt. Dies ermöglichte zugleich den Erhalt von KfW-Zuschüssen für die Einzelmaßnahme am Flachdach.

Was sich nach einem aufwendigen Vorhaben anhört, erwies sich in der Umsetzung als unkompliziert. Das JACKODUR® Umkehrdach von JACKON Insulation ermöglichte eine schnelle und sichere Realisierung der Dachkonstruktion. Die 150 Quadratmeter große Fläche wurde als 0°-Dach komplett neu ausgeführt. Das Entwässerungssystem ist mit zwei Dacheinläufen und einer Notentwässerung über die Attika gelöst worden. Auch der Attikabereich selbst wurde mit 120 mm druckfester Dämmung auf der Betondecke und darauf liegenden Holzbohlen komplett neu aufgebaut. Damit entstand ein wärmebrückenfreier Übergang vom Dachrand zur Fassade.

Schnelle Verlegung überzeugt

Auf die massive Betondecke von 160 mm kam eine hochwertige zweilagige Polymerbitumen-Abdichtung auf Voranstrich. Anschließend verlegte das Team von Dachdeckermeister Mario Kralemann aus Herford die 260 mm starke Wärmedämmung vom Typ JACKODUR® KF 300 aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS). Als Abschluss folgten das JACKODUR® Dachvlies WA und eine 50 mm starke Kiesschicht mit der Körnung 16/32. „Die schnelle und unglaublich einfache Verlegung des Umkehrdachsystems hat mich auf Anhieb überzeugt“, sagt Mario Kralemann.

Effektive Dachdämmung mit Zuschuss

Ein entscheidender Vorteil der Umkehrdach-Bauweise: Die Abdichtung wird von der Wärmedämmung aus langlebigem, unverrottbarem XPS zuverlässig vor Witterungseinflüssen und mechanischen Einflüssen geschützt. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Abdichtung um etwa das doppelte. „An dieses Dach müssen wir so schnell nicht wieder ran“, erklärt Mario Kralemann weiter. Angesichts dieser Vorteile fiel den neuen Hausbesitzern die Entscheidung für die Flachdachsanierung denkbar leicht. Ein zusätzliches Argument stellten die staatlichen Zuschüsse dar: Seit Anfang 2020 hat sich der Investitionszuschuss durch die KfW-Bank auf 20 Prozent verdoppelt. Bei Beteiligung eines zertifizierten und eingetragenen Energieberaters sind sogar bis zu 50 Prozent drin.

Um die Förderung zu erhalten, muss mit der Flachdachsanierung ein U-Wert nach KfW-Standard von 0,14 W/(m²K) erreicht werden. Das Resultat: Ein neues Zuhause, das sparsam mit Energie haushaltet und dabei Behaglichkeit und Wohnkomfort bietet. Die Eheleute fiebern gemeinsam mit ihren beiden Kindern im Grundschulalter dem Einzug bereits entgegen.

Quelle: Jackon Insulation / Delia Roscher

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„Passive House Awards“: Passivhaus Institut zeichnet sechs Gebäude aus

13. September 2021 - 13:18

Bei dem 16-stöckigen Massivbau kam man mit Dreifachverglasung plus vorgelagertem Verbund-Sicherheitsglas auf einen Heizwärmebedarf von 19 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Die Lüftungsanlage mit Feuchterückgewinnung wird durch fernwärmeversorgte Heiz- und Kühldecken unterstützt. Der Kühlungsbedarf von nur zwei Kilowattstunden lässt sogar die meisten Büro-Neubauten ziemlich alt aussehen. Er wurde mit einer nächtlichen Schwerkraftlüftung der Gebäudekerne und einer sehr stromeffizienten Ausstattung zum Beispiel mit LED-Stehleuchten erzielt. Die Architekten Chaix & Morel (Paris) und Christian Pichler (Wien) haben dem Gebäude bei der Sanierung 2019 außerdem eine 148-Kilowatt-Photovoltaikanlage spendiert. Ein siebenstöckiges Nebengebäude wurde durch einen Neubau ersetzt.

Holzhybridgebäude mit Laubengängen

Der Preis in der Rubrik „Geschosswohnungsbau“ ging an ein dreigeschossiges Holzhybridgebäude mit 35 Wohnungen einer Baugemeinschaft in München. Dessen Heizwärmebedarf liegt bei 14 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, die neben der Lüftungsanlage aus einer thermischen Solaranlage und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe über Heizkörper eingebracht werden. Der mehrschichtige Außenwandaufbau birgt außer Holz, Zellulose und sechs Zentimeter Mineralwolle auch eine 1,5 Zentimeter dünne Schicht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Alles zusammen erlaubt einen U-Wert von 0,148 Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Beim Dach kommen zu zehn Zentimeter Mineralwolle noch 30 Zentimeter EPS-Hartschaum hinzu, so dass der U-Wert nur 0,06 Watt erreicht. Das Münchner Büro Vallentin hat eine der Fassaden terrassiert, die andere mit Laubengängen versehen und bei dem 2019 errichteten Haus „Flex- und Schalträume“ für flexible Wohnungsgrundrisse vorgesehen. – Sonderpreise gingen bei der Verleihung im Rahmen 25. Internationalen Passivhaustagung in Wuppertal an acht weitere Preisträger; beworben hatten sich 87 Projekte.

Quelle: Passivhaus Institut / Alexander Morhart

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Zahlreiche Giftstoffe lauern auf Altbau-Baustellen

10. September 2021 - 14:21

„Es geht nicht nur Zementstaub, Kalk-, Gips- oder Betonstaub, die für die Atemwege gefährliche Quarze enthalten, die in der Lunge irreparablen Schaden anrichten können. Insbesondere in der Altbausanierung kommt eine ganze Reihe an Giftstoffen hinzu, die die Atemwege reizen und zum Teil nachweislich krebserregend sind“, warnt Team-Direkt-Geschäftsführer Jan Binder.

Besonders gefährlich in diesem Zusammenhang sind Häuser, die vor 1970 errichtet wurden. Hier wurde in der Regel nicht nur reichlich Formaldehyd, über Span- und Presskorkplatten, Versiegelungen, über Mineralfaserdämmstoffe oder Fertigparkett, in die Häuser eingebracht. Auch die Holzschutzmittel PCP und Lindan, Flammschutzmittel oder Weichmacher sind noch in großen Mengen in Gebäuden der 1950er und 1960-Jahre zu finden. „Diese schwerflüchtigen, organischen Verbindungen können in einer ganzen Reihe von Bauteilen verborgen sein. Weichmacher findet sich beispielsweise in PVC-Böden oder als Bestandteil von Wandfarben, Lacken, Klebstoffen oder in Türdichtungen. Flammschutzmittel stecken häufig in alten Wärmedämmungen und auch dunkel gestrichene Dachbalken aus diesen Baujahren sind mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Lindan oder PCP belastet“, informiert Binder.

Asbest ist immer noch eine Gefahrenquelle

Den meisten bekannt ist der Baustoff Asbest, der noch bis Anfang der 1990er Jahre hergestellt und vorzugsweise in Dach- und Fassadenplatten verbaut wurde. Gefährlich, weil hochgradig krebserregend, sind die Fasern, wenn sie durch Beschädigung oder Abriss freigesetzt und eingeatmet werden. „Das Problem ist, dass Asbest aufgrund seiner Eigenschaften wie hoher Hitze- und Korrosionsbeständigkeit und hoher Isolierfähigkeit vielfach am Bau verwendet wurde und auch in Dichtungen, Fliesenkitt, in Nachtspeicheröfen oder in Lüftungskanälen verbaut oder verarbeitet wurde. Zudem ist Asbest nicht mit bloßem Auge zu erkennen, man braucht schon einen Rasterelektonenmikroskop“, erklärt Jan Binder.

Problematisch ist auch eine weitere Faser, die teilweise noch bis ins Jahr 2000 hinein verbaut wurde: künstliche Mineralfaserplatten (KMF). Die älteren Platten, die bis Mitte der 90er Jahre als Lärm- und Wärmedämmung eingebaut wurden, gelten ebenfalls als krebserregend, die neueren Sorten mussten immerhin bestimmte, hohe gesetzliche Anforderungen erfüllen, werden aber inzwischen auch nicht mehr verbaut. „Zur Vorsicht rate ich auch beim Abbeizen von Farben sowie bei Schleif- uns Sägearbeiten in Altbauen“, warnt Binder und erklärt: „Farbpigmente oder ältere Holzschutzmittel können Schwermetalle beinhalten. So können dabei zum Beispiel Quecksilber, Arsen, Blei und Zinn an Staubpartikeln adsorbiert werden und zur Gesundheitsgefahr werden.“

Mithilfe technischer Vorrichtungen, baulicher Maßnahmen und persönlicher Schutzmaßnahmen können Giftstoffe und Stäube entschärft werden: Dazu gehört der Einsatz von Schleusen sowie die Abschattung des Arbeitsbereichs zu nicht kontaminierten Bereichen, die Installation von Entstaubern direkt am Arbeitsgerät oder der Maschine und von Luftreinigern, das Tragen von Einwegschutzhandschuhen und -Kleidung, Atemschutzmasken des Typs FFP3 und Sicherheitsschuhe. Ein modulares Schleusensystem sollte idealerweise über eine integrierte Luftabsaugung verfügen, das den Austrag von Staub und Giftstoffen in angrenzende Räume fast vollständig unterbindet. Auch bei der Wahl des Entstaubers muss auf ein geeignetes Gerät der Staubklasse H mit zusätzlicher Kennzeichnung, beispielsweise für Asbest, geachtet werden. Aber auch die sichere Entsorgung des Bauschutts darf nicht vergessen werden. Diese muss in gesicherten Containern oder speziell gekennzeichneten Abfallsäcken, sogenannten Big-Bags, erfolgen.

Über Team Direkt


Das Unternehmen Team Direkt beschäftigt sich seit 1996 sehr erfolgreich mit der Entwicklung von Ideen und Produkten für das Handwerk. Team Direkt ist für Handwerker*innen und Gewerbetreibende der fachkundige Ansprechpartner für den professionellen Schutz vor Schmutz und Schäden. Das Vermeiden von Regressansprüchen während der Bauphase ist so wichtig wie die Pflege des eigenen Werkzeuges.

Quelle: Team Direkt / Delia Roscher

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Appell an die Politik

10. September 2021 - 11:11

Kurz vor der Bundestagswahl Ende September 2021 haben die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) an die Politik appelliert, das Fördervolumen für altersgerechte Umbaumaßnahmen von Wohnungen und Gebäuden im KfW-Programm 455-B dauerhaft auf 150 Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. Im Rahmen der von beiden Verbänden getragenen Aktion Barrierefreies Bad (ABB) fordern sie eine langfristige Verstetigung der Fördermaßnahme, um Investitionssicherheit zu schaffen. In den letzten Jahren waren die finanziellen Mittel für barrierereduzierende Maßnahmen aufgrund der hohen Nachfrage bereits zur Jahresmitte nicht mehr verfügbar. In diesem Jahr war der ausnahmsweise auf 130 Millionen Euro aufgestockte Fördermitteltopf sogar schon Anfang Juni aufgebraucht. „Die Folgen der demografischen Entwicklung werden uns in den nächsten Jahren eine stetig wachsende Versorgungslücke bei altersgerechten Wohnungen bescheren“, sagt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Das Sanitärhandwerk habe im letzten Jahr 1,2 Millionen Bäder gebaut oder saniert, von denen über die Hälfte barrierefrei ausgelegt sind. „Das reicht zur Bedarfsdeckung aber längst nicht aus“, folgert Bramann. „Da das Bad die Schlüsselrolle spielt für eine möglichst lange selbstständige Alltagsbewältigung in den eigenen vier Wänden, muss eine verantwortungsvoll handelnde Politik auf lange Sicht in die Bauprophylaxe investieren.“ ZVSHK und VDS wollen daher die bauliche Vorsorge für die spätere ambulante Pflege in den Fokus der zukünftigen KfW-Förderung rücken, um langfristig die Sozialsysteme finanziell zu entlasten. Denn die ambulante Pflege im eigenen Bad erspart die hohen Pflegekosten in Heimen. Jens Wischmann, Geschäftsführer VDS, betont: „Aktuell gibt es Fördermittel von der KfW-Bankengruppe für Renovierungen mit dem Fokus auf altersgerechtes Wohnen. Diese Förderungen sind an die Durchführung vollständiger Maßnahmen, aufgeteilt in Modulen, gekoppelt.“ Die Vorbereitung von Maßnahmen für eine spätere, schnellere Auf- und Umrüstung seien bisher nicht förderwürdig. VDS und ZVSHK fordern daher, ein Vorbereitungsmodul „Pflegegerechtes Bad“ in die Fördermaßnahmen aufzunehmen. Für die Erstausstattung oder Sanierung von Bädern wird in der Regel viel Geld ausgegeben. Nach Überzeugung von Sanitärwirtschaft und Sanitärhandwerk sollte zukünftig jede finanzielle Anstrengung präventive Umbaumaßnahmen für den möglichen Eintritts eines Pflegefalls einbeziehen.

Quelle: ZVSHK / Wolfram Hülscher

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Wie Wohneigentümer ihren CO2-Fußabdruck verringern können

7. September 2021 - 16:00

Es sind keine guten Nachrichten, die der Weltklimarat eigentlich erst Anfang 2022 verbreiten wollte, nun aber schon früher durchgesickert sind: Wenn die Treibhausgas-Emissionen weiter steigen, wird das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens nicht nur nicht erreicht, sondern auch die Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur um zwei Grad erscheint wahrscheinlich. Die Folgen für das weltweite Klima und damit für alle Menschen auf dem Globus wären fatal. Insbesondere die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke tragen dem Bericht zufolge zum Anstieg des CO2 -Ausstoßes bei. Der Klimawandel erfolgt schneller als befürchtet – mit Folgen, die für alle spürbar werden.

„Angesichts dieses näher rückenden Szenarios sollte sich gerade in den hochindustrialisierten Ländern jeder fragen, was er durch eigenes Handeln dazu beitragen kann, um den Klimawandel zumindest abzubremsen. Vor allem mit dem Einsparen von Energie, die allzu oft noch aus Kohle, Öl und Gas erzeugt werden. Gerade die privaten Haushalte haben Einfluss darauf, ob sich die durch Energieerzeugung, Produktion von Waren und Dienstleistungen sowie im Verkehr entstehenden CO2-Emissionen in Deutschland im erforderlichen Umfang verringern“, so Reimund Stewen, Bauherrenberater im Verband Privater Bauherren.

Viele Tipps des Experten sind einfach auch im Altbau umsetzbar: „Am und im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung hilft es, Türen und Fenster auf Dichtigkeit zu prüfen, um Wärmeverluste zu vermeiden. Drehen Sie abends die Heizung etwas ab und lassen Sie sie am Tage nicht voll aufgedreht – hierdurch können Sie erheblich Heizkosten sparen, ohne dass man frieren muss. Eine gut, das heißt auch regelmäßig, gewartete Heizungsanlage ist das A und O.“ Wichtig, so Stewen, sei auch der ungehinderte Wärmefluss in den Räumen – zugestellte Heizkörper und Vorhänge behinderten diesen. Auch die dichtesten Fenster können in ihrer Dämmwirkung durch nachts verschlossene Rolläden noch verstärkt werden. Viel Heizenergie wird durch das gekippte Fenster gejagt. Besser, so Stewen, sei ein kräftiges Durchlüften der Räume für einige Minuten – am besten zweimal am Tag. Dazwischen sollten die Fenster geschlossen bleiben. Für angenehme Temperaturen sorgen heute am besten programmierbare elektronische Thermostatventile, mit denen man die Heizung auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen kann.

Tipps und Hinweise rund um das Thema Energiesparen und Klimaschutz bietet der Verband Privater Bauherren online.

Ob und wie darüber hinaus eine umfangreichere energetische Sanierung angegangen werden sollte und in welchen Schritten dies zum persönlichen Budget passt, auch dazu können und sollten sich alle privaten Bauherren firmen- und produktneutralen Rat holen. Im Netzwerk der VPB-Regionalbüros finden sich unabhängige Fachleute.

Wer jenseits des Bauens und Wohnens seinen ökologischen Fußabdruck näher unter die Lupe nehmen und Einsparungen prüfen will, der findet beim Umweltbundesamt einen guten CO2-Rechner.

Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren (VPB) e.V.

Quelle: VPB / Alexandra Nyseth

 

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Nachhaltig und sauber mit Holz heizen

6. September 2021 - 20:31

Ein Beispiel für ein besonders gelungenes Heizkonzept zeigt die Installation des Hackschnitzel-Vergasers PuroWIN von Windhager zur Beheizung zweier Einfamilienhäuser im fränkischen Rentweinsdorf.

Der bei Wolfgang Elflein installierte Scheitholzkessel war überaltert und sollte durch ein modernes Gerät ersetzt werden. Überzeugt vom Brennstoff Holz wollte der Forstfachmann i.R. mit Blick auf die Zukunft jedoch die aufwändige Arbeit mit dem Scheitholz vermeiden. In den Fokus rückte daher das Thema Hackgut. Diese Variante bot sich an, da das örtliche Forstunternehmen Holzschnitzel liefert. Bald war mit dem Hackgutvergaser PuroWIN von Windhager der Wärmeerzeuger gefunden.

Der Hackgut-Vergaser PuroWIN besitzt einen speziellen Zero-Emissions-Vergaser mit patentierter Gegenstromvergasung, der eine besonders saubere Verbrennung und niedrigste Emissionswerte erlaubt: Im untersten Bereich des Brennraums entsteht ein Glutbett. Darüber verkohlt das Hackgut und bildet eine Art Aktivkohleschicht. Die aus dem Glutbett aufsteigenden Holzgase werden von der Kohleschicht und dem darüber liegenden, frischen Hackgut gefiltert, bevor sie verbrannt werden. Die Verbrennung erfolgt dadurch so sauber, dass der PuroWIN kaum noch messbare Staubwerte erreicht.

Zur Lagerung des Hackguts errichtete Wolfgang Elflein einen Lagerraum mit rund 60 m³ Fassungsvermögen, den er in den Garten integrierte. Hier lagert er Hackgut verschiedener Holzarten, deren unterschiedliches Heizverhalten er der Reihe nach testet. Der Brennstoff wird über eine Distanz von 20 Metern sowie zwei Meter Höhe vollautomatisch zum Kessel befördert. Der Transport erfolgt über ein Saugsystem, das von Windhager speziell für den PuroWIN entwickelt wurde. Der Vorteil dieser Fördertechnik: Das Brennstofflager muss nicht mehr zwangsläufig direkt neben dem Heizraum liegen. Daraus ergeben sich bessere Möglichkeiten für den Installationsort der Heizung und ein Komfortgewinn für den Betreiber.

Neben dem Domizil der Eheleute Elflein beheizt der PuroWIN auch das Haus des Sohnes, das ebenfalls auf dem Grundstück steht. Es wurde durch eine Nahwärmeleitung angeschlossen. So ergibt sich eine bestmögliche Nutzung der heimischen Brennstoffressourcen als Rohstoff, der immer wieder nachwächst.

Quelle: Windhager / Alexandra Nyseth

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Zehnder gewinnt Red Dot Award

6. September 2021 - 19:35

Der Red Dot Design Award zählt zu den größten Designwettbewerben der Welt. Die begehrte Auszeichnung ist bereits seit 1955 das international hochgeachtete Siegel für hervorragende Gestaltungsqualität. Eine der drei Disziplinen, in die sich der Red Dot Design Award unterteilt, ist der Red Dot Award: Brands & Communication Design.

Auch 2021 meldeten Gestalter, Agenturen und Unternehmen aus aller Welt kreative Projekte und Marken zum Red Dot Award: Brands & Communication Design an. Die Jury legte, dem diesjährigen Leitmotiv „In search of good design and creativity“ folgend, besonderen Wert auf die kreative Idee, die gestalterische Form sowie die kommunikative Wirkung der eingereichten Kommunikationsarbeiten und Marken.

Als herausragendes Kreativprojekt wurde die neue, digitale Erlebnis-Plattform vom Raumklimaspezialisten Zehnder „Pure Living – Gesundes Wohnen mit Zehnder“ in der Kategorie „Digital Solutions“ mit dem Red Dot Award prämiert. Auf der Markenerlebnis-Plattform können die virtuellen Besucher wohngesundes Raumklima kennenlernen, sich über Produktneuheiten und Highlights informieren oder spannende Hintergrundinformationen zur Thematik „Gesundes Raumklima“ erfahren. Das Raumklima wird dabei in einzelnen virtuellen Räumen mit entsprechenden Endkunden- Charakteren dargestellt, Behaglichkeitsfaktoren (z. B. Wärme, Kühle, frische Luft, Feuchtigkeit) visualisiert und zugleich erläutert, wie man mit Zehnder Produkt- und Systemlösungen ein gesundes Raumklima schaffen kann. Dabei führt ein symbolischer Fachhandwerker, der Raumklima-Held, durch die verschiedenen Räume und gibt Hinweise auf den jeweils passenden Einsatz von Zehnder Produkten und Systemen. Zugleich können die Inhalte von „Pure Living“ als wertvolle Argumentationshilfe im Beratungsgespräch mit dem Endkunden genutzt werden.

Mit dem innovativen, digitalen Kommunikationsangebot „Pure Living – Gesundes Wohnen mit Zehnder“ lässt Zehnder die Thematik „Wohngesundes Raumklima“ zu einem virtuell- emotionalen Erlebnis werden. Zudem gibt es auch einen kurzen, informativen Projektfilm zur neuen Zehnder Markerlebnis-Plattform.

Quelle: Zehnder / Alexandra Nyseth

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ZIA verstärkt sich personell

6. September 2021 - 9:29

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), erweitert seinen Stab. Ab dem 1. September leiten Tine Fuchs und Wolfgang Saam die entsprechenden Abteilungen. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere Innenstädte wird uns noch Jahre beschäftigen. Daher freuen wir uns, dass mit Tine Fuchs eine profunde Kennerin der Themen Stadtentwicklung, Planungsrecht, Bauleitplanung die Abteilungsleitung „Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen“ übernimmt“, sagte ZIA-Hauptgeschäftsführer Oliver Wittke. Die Volljuristin hatte zuletzt als Referatsleiterin zu den Themen bei der DIHK gearbeitet. „Mit Wolfgang Saam haben wir zudem ab heute nun auch einen ausgewiesenen Fachmann für die immer drängenderen Themen des Klimaschutzes gewinnen können“, fuhr Wittke fort. Saam wird die Abteilung „Klimaschutz-, Energiepolitik und Nachhaltigkeit“ beim ZIA leiten. „Die verantwortungsvolle Immobilienwirtschaft weiß um ihren Beitrag zum Klimaschutz und wir beim ZIA bringen uns aktiv in die Debatte zur Erreichung der Klimaschutzziele ein. Wolfgang Saam, der zuletzt Geschäftsführer beim Verband „Klimaschutz-Unternehmen. Die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft“ war, wird diese wichtigen Themen noch stärker bearbeiten“, so Wittke weiter. Er zeigte sich zuversichtlich: „Damit ist die ZIA-Geschäftsstelle insgesamt mit 40 Mitarbeitern eine inhaltlich und personell starke Verbandsgeschäftsstelle, die als gutes Team den Verband weiter voranbringt.“ Damit will der Ausschuss einen Beitrag zur Klimawende leisten.

Quelle: ZIA / Wolfram Hülscher

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Heizen im Tiny House

5. September 2021 - 18:07

Ein Tiny House ist ein Haus in einer Größe von rund 15 oder bis zu 30 Quadratmetern, mal fest verankert, mal auf Rädern, mal aus dem Baukasten, mal maximal individuell. Über eine Heizung sollte das Tiny House schon verfügen – aber welches Modell eignet sich für diese besondere Wohn- und Lebensform?

Wichtige Voraussetzungen für die Heizung im Tiny House

Es gibt verschiedene Varianten eines Tiny Houses: ein Haus auf Rädern mit wechselnden Standorten, völlig autark und ohne die Möglichkeit eines Strom- oder Gasanschlusses. Ein Tiny House kann aber auch fest verankert und an eine Infrastruktur angeschlossen in einer Siedlung, beispielsweise einem Campingplatz, stehen. Diese Varianten ermöglichen eine Vielzahl an Heizungsmodellen – oder schränken die Auswahl ein.

Gemeinsam ist den Häusern, dass sie in der Regel nur Außenwände haben und weniger gut gedämmt sind als herkömmliche Häuser. Bei der flexiblen Bauweise auf Rädern kommt hinzu, dass die Luft von unten Fußkälte mit sich bringt. Auch das Gewicht der Heizung ist ein Faktor, den es für diese Variante zu bedenken gilt.

Weitere Faktoren, die die Auswahl einer Heizung für ein Tiny House beeinflussen, sind die verschiedenen baulichen Voraussetzungen, das Vorhandensein von Anschlüssen für Gas oder Strom, die Kosten für Anschaffung und Betrieb, die persönlichen Ansprüche an die Nachhaltigkeit und der Komfort, beispielsweise die Möglichkeit, die Wärme zu regulieren zu können.

Für Nostalgiker: Kaminofen

Ist der Aufenthalt im Tiny House nicht Alltag, sondern Alltagsflucht, ist das Feuer, das im Kaminofen knistert, eine romantische Vorstellung. Holz ist zudem ein nachwachsender Brennstoff, mit dem man klimaneutral heizen kann. Holzöfen sind günstig in der Anschaffung, ebenso der Brennstoff selbst. Nachteilig ist die fehlende Regulierungsmöglichkeit, d. h. ohne Feuer ist es im Haus zu kalt und mit lodernden Flammen schnell zu warm. Der notwendige Außenluftanschluss ist besonders bei der mobilen Variante ein Mehr an Montageaufwand und Gewicht. Außerdem müssen Kaminöfen regelmäßig gereinigt werden, und es sind besondere Regeln in Hinblick auf Sicherheit und Rußentwicklung zu beachten.

Der Kompromiss: Pelletofen

Ein Pelletofen hat dem Kamin den nachwachsenden Brennstoff, einen geringen CO2- Fußabdruck und die angenehme Wärme gemeinsam. Der Pelletofen kann vollautomatisch laufen und lässt sich sogar mit dem Smartphone steuern. Eine Regulierung der Wärme ist möglich, und Arbeiten wie die Beseitigung von Asche und anderen Rückständen fallen geringer aus. Dieser Luxus macht den Pelletofen allerdings teurer in der Anschaffung. Platz zur Lagerung des Brennstoffes muss ebenso eingeplant werden wie bei einem Kaminofen. Das Tiny House muss für den Betrieb eines Pelletofens über einen Stromanschluss verfügen.

Die Etablierte: Gasheizung

Eine Gasheizung ist effizient, wärmt Räume und Brauchwasser und hat einen hohen Wirkungsgrad. Der Brennstoff selbst kommt aus der Flasche, dem Tank oder – sofern vorhanden – aus der Leitung. Anders als bei Holz fällt seine Ökobilanz allerdings schlechter aus. Mit Gas lässt sich beispielsweise eine kompakte Gastherme betreiben. Als Wärmeüberträger kommt eine Fußbodenheizung infrage oder ein in die Therme integrierter Luftheizer. Eine weitere Möglichkeit ist der Gas-Außenwandheizer, einen direkt befeuerten Brenner, der die Luft im Tiny House erwärmt. Die Abgase strömen direkt nach außen, ohne dass dazu ein Abgasrohr über dem Dach angebracht sein muss.

Die Unauffällige: Infrarotheizung

Infrarotheizungen laufen mit Strom und geben eine als angenehm empfundene Strahlungswärme ab. Sie können als Paneele direkt an der Wand oder der Decke montiert werden. Der Bedarf an Platz, Installation und Wartung ist gering. Nachteile sind die oft geringe Effizienz und die verhältnismäßig hohen Betriebskosten. Um ein Zimmer mit Strom auf Temperatur zu bekommen, ist mehr Energie nötig als bei jeder anderen Heizung. Die Umweltbilanz lässt sich verbessern, wenn der für den Betrieb nötige Strom aus regenerativen Quellen kommt. Eine Photovoltaikanlage als Energiequelle ist möglich, hat aber ihre Tücken, wie z. B. die benötigte Fläche auf dem kleinen Dach und die Notwendigkeit eines Stromspeichers, um auch an wolkigen Tagen eine Infrarotheizung mit erneuerbarem Strom betreiben zu können.

Die Flexible: elektrische Flächenheizung

Eine elektrische Flächenheizung, bei der Heizkabel, Heizmatten, Carbonfolien oder Heizgewebe in Boden, Wand oder Decke verlegt werden, ist praktisch unsichtbar. Darüber hinaus ist das geringe Gewicht ein Plus für die Mobilität des Tiny House. Die von der elektrischen Flächenheizung abgegebene Wärme steht unmittelbar zur Verfügung, lange Aufheizphasen sind nicht notwendig. Die von Infrarotheizungen bekannte Strahlungswärme ist behaglich und lässt sich gut regulieren. Hierbei kommt digitale Regelungstechnik zum Einsatz, die per App gesteuert werden kann. Die Heizungen brauchen einen Anschluss ans Stromnetz oder eine ausreichend große Photovoltaikanlage mit Speicher. Auch die Energiekosten fallen etwas höher aus als bei anderen Lösungen – wobei es natürlich immer auf Dauer und Intensität der Nutzung ankommt.

Es gibt viele Möglichkeiten, um auch in der kalten Jahreszeit in einem Tiny House zu leben ohne zu frieren. Die Entscheidung, welches System das richtige ist, muss jeder Tiny House Besitzer selbst treffen und genau abwägen.

Quelle: Intelligent Heizen / Alexandra Nyseth

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Besser leben unterm Dach

4. September 2021 - 18:52
Eine Investition, die sich auszahlt

Die Dachdämmung gehört zu den energetischen Sanierungsmaßnahmen mit dem besten Kosten- und Nutzenverhältnis. Das gilt insbesondere, wenn diese als Zwischensparrendämmung in Kombination mit einer Untersparrendämmung ausgeführt werden kann oder eine Neueindeckung des Daches ohnehin ansteht und mit einer Aufsparrendämmung kombiniert wird. Wer zum Beispiel das Spitzdach eines Einfamilienhauses saniert, der kann sich als Einzelmaßnahme 20 Prozent und bei einer umfassenderen Modernisierung – abhängig von der erreichten Effizienzhaus-Stufe – bis zu 50 Prozent der Kosten im Rahmen der BEG bezuschussen lassen.

Wird ein Dach nicht genutzt und kommt damit eine Dämmung des Schrägdaches nicht in Frage, bewirkt eine Dämmung der obersten Geschossdecke z. B. mit Mineralwolle ebenfalls eine sehr gute Energiekostenersparnis. Für die Dämmung der obersten Geschossdecke gibt es ebenfalls attraktive Zuschüsse, sodass sich die ohnehin erschwingliche Maßnahme noch schneller amortisiert. 

„Mineralwolle, also Glas- oder Steinwolle, ist ein förderfähiger, weil optimaler und nachhaltiger Dämmstoff für sämtliche Sanierungsvorhaben. Mit einer Mineralwolldämmung verbessert sich langfristig die Energieeffizienz eines Hauses. Mineralwolle trägt zudem zum sicheren Brandschutz sowie Schallschutz bei – und das bei einfacher, kostengünstiger Montage unter dem Dach“, sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI).

Gutes Klima 

Auch der Wohnkomfort und der Wert des Hauses steigen dank einer Dachdämmung. Ein mit Mineralwolle gedämmtes Dach schützt die darunterliegenden Räume vor Hitze und Kälte, denn sie sorgt dafür, dass die Wandoberflächen im Innern weder extrem auskühlen noch sich schnell aufheizen. Die Dämmung reduziert unerwünschte Temperaturschwankungen im Gebäude und steigert so das Wohlbefinden, auch in exponierten Dachstudios. Auch für die Umwelt bedeutet die Dachdämmung einen großen Gewinn: Während das Raumklima immer angenehm bleibt, wird gleichzeitig das Erdklima entlastet.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sowie praktische Tipps zur Steildachdämmung mit Mineralwolle gibt es hier.

Quelle: FMI / Alexandra Nyseth

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Gebäudeenergieberater kritisieren die Bundesregierung

3. September 2021 - 9:31

Durchgeführt wurde die Umfrage vom Deutschen Energieberater Netzwerk (DEN) e.V., dem führenden Berufsverband deutscher Energieberaterinnen und Energieberater. An der Umfrage nahmen 219 Energieberater teil. Dem Netzwerk sind 700 zertifizierte Büros angeschlossen. Initiator der Umfrage war der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG).

Gebäudehülle ist entscheidend

Dabei herrscht bei den Gebäudeenergieberatern eine Meinung. „Die überwiegende Mehrheit der unabhängigen Energieberater (90,6%) ist der Meinung, dass der große Engpass zur Erreichung der Einsparziele die ineffizienten Gebäudehüllen sind“, sagt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG. „Gebäude sind in Deutschland nach wie vor gigantische CO2-Emittenten, der Sektor hat jüngst seine Einsparziele verfehlt.“ Mehrheitlich bewerten die Energieberater Maßnahmen und Fortschritte der Bundesregierung bei der effizienten Modernisierung des Gebäudebestands als schlecht oder sehr schlecht (85,3%). Dass Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 wirklich erreicht werden könne, vermögen sich knapp 60% der Befragten nicht mehr vorzustellen.

Sanierungsfahrpläne zeigen die Schritte zu effizientem Gebäudestandard

Ziel soll eine ganzheitliche Modernisierung sein. „In der Umfrage unter den Energieberatern als unabhängigen Experten wurde ein eindeutiges Urteil gesprochen: Modernisierungen von Gebäudehüllen müssen jetzt in den Fokus gerückt werden. Jeder Sanierung sollte eine fundierte Energieberatung vorangestellt werden, die in Sanierungsfahrplänen alle Schritte zu einem zukunftsfähigen und klimaresilienten Gebäudestandard aufzeigt”, sagt Dipl.-Ing. Marita Klempnow, Vorständin des DEN. „Was vielfach vergessen wird: Unsanierte Gebäude schaden nicht nur dem Klima. Sie tragen durch hohe Betriebskosten auch erheblich zu sozialer Ungerechtigkeit bei.“ Dabei wird betont, dass Gebäude nicht nur in Einzelaspekten gesehen werden sollen. „Alle reden von Wärmepumpen, nur: Das tatsächliche Problem bei Deutschlands Gebäudebestand liegt in den ineffizienten Gebäudehüllen. Konkret heißt das: Die Energie muss im Gebäude bleiben und der Energiebedarf muss insgesamt massiv reduziert werden. Nur so lassen sich Energiekosten ökologisch und ökonomisch sinnvoll vermindern“, ergänzt Jan Peter Hinrichs. Dabei bleibt dennoch der Optimismus, die Kosten sinnvoll senken zu können.

Quelle: DEN e.V. / Wolfram Hülscher

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Zwei aktuelle Förderprogramme für Bestandsgebäude

2. September 2021 - 9:33

Beide Förderungen können bei der Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) in Berlin beantragt werden. Sie sind Teil des groß angelegten Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Noch bis Ende 2021 bis zu 100 Euro Zuschuss erhalten

Energie und damit Kosten im Bad oder an der Küchenspülesparen und sich noch dazu Geld vom Staat sichern, das kann jeder, der seinen veralteten elektronischen Durchlauferhitzer gegen ein modernes vollelektronisches Gerät austauscht. Aber Achtung: Das Förderprogramm läuft nur noch bis Ende dieses Jahres. Wer sich die 100 Euro Zuschuss holen will, sollte sich also beeilen. Wichtig ist, sich vor der Installation des neuen Durchlauferhitzers auf der Website www.foerderung-durchlauferhitzer.de zu registrieren. Dort gibt es auch einen Überblick über die förderfähigen Gerätemodelle sowie eine Handwerkersuche. Denn die Prämie gibt es nur, wenn ein Fachbetrieb den Austausch vornimmt und der Auftraggebende die Handwerkerrechnung einreicht sowie die Entsorgung dokumentiert. Der Austausch macht sich auch langfristig bezahlt: Mit einem effizienten Komfort-Durchlauferhitzer mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung lassen sich rund 20 Prozent Energie einsparen.

Speicherheizung effizient aufrüsten und Fördergelder sichern

Die Heizung hat sicherlich in den kommenden Wochen noch Pause, doch die kühlen Tage rücken so langsam näher. Deshalb ist gut beraten, wer jetzt noch einmal die Heizungsanlage überprüft und sie gegebenenfalls für die kommende Heizperiode fit und vor allem energieeffizient macht. Interessant ist das vor allem auch für Wohnungseigentümer/innen und Mieter/innen, die mit Elektro-Speicherheizungen heizen. „Sie können von einer staatlichen Förderung profitieren, wenn sie diese Wärmespeicher effizient aufrüsten“, sagt Michael Conradi von der Initiative Wärme+. „Rund 50 Prozent der elektrischen Speicherheizungen in deutschen Haushalten arbeiten ungeregelt und verbrauchen dadurch zu viel Energie.“ Effizienter arbeiten ältere Elektroheizungen, wenn sie mit einer modernen Aufladesteuerung, ergänzt entweder durch einen Witterungsfühler oder ein Gateway zur Online-Wetterprognose, ausgestattet werden.  Diese Aufrüstung unterstützt die Gesellschaft für Energiedienstleistungen aus Berlin je nach gewählter Konfiguration mit einem Zuschuss von 200 beziehungsweise 300 Euro pro Maßnahme und Wohneinheit. Informationen und den Förderantrag gibt es unter www.foerderung-waermespeicher.de. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Nahezu alle Bestandsgeräte können mit dieser Aufladesteuerung nachgerüstet und so wesentlich effizienter betrieben werden. Speicherheizungen werden häufig in der Nacht geladen, wenn die Nachfrage nach Strom gering ist. Ausgestattet mit einer modernen Aufladesteuerung, erkennen sie über Wetterdaten, wie viel Strom sie tatsächlich speichern müssen, damit sie tagsüber ausreichend Heizenergie liefern können. Weitere Informationen zur elektrischen Heizsystemen und zur zeitgemäßen Warmwasserversorgung mit elektronischen Durchlauferhitzern finden Interessierte bei der Initiative WÄRME+, denn auch diese bietet eine Beratung an. Eine nützliche Hilfe für Menschen, welche nachhaltig investieren.

Quelle: Wärme+ / Wolfram Hülscher

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Wie Nachhaltigkeit Ressourcen erhält

1. September 2021 - 14:08

Für Bautätigkeiten werden pro Jahr in Deutschland unter anderem etwa fünf Millionen Kubikmeter Dämmstoffe und 100 Millionen Tonnen Sand verbraucht. Immobilien sind eine langfristige Investition, aber sie durchlaufen immer wieder Veränderungen wie An- oder Umbauten. Die Baustoffe werden in diesen Fällen oder beim Rückbau gemischt entsorgt und sind damit für eine weitere Nutzung im Hochbau verloren. Dieses teure und ökologisch unbefriedigende Verfahren kann sich unsere Gesellschaft nicht länger leisten. Die mangelnde Recyclierbarkeit von Wärmedämm-Verbundsystemen war von Anfang an ein großer Kritikpunkt an dieser und anderen Verbundbauweisen. Denn wie „Verbund“ schon ausdrückt, haften die einzelnen Materialien untrennbar aneinander, sodass sie nur gemischt entsorgt werden können. Saint-Gobain Weber hat jetzt eine Lösung entwickelt: Bei dem neuartigen Zero Waste Wärmedämm-Verbundsystem weber.therm circle können alle Bestandteile nach dem Rückbau sortenrein getrennt und wiederverwertet werden. Von einer Einmalnutzung wertvoller Ressourcen entwickelt das Bauen sich so zu einem Rohstoffkreislauf. Dieses zukunftsfähige Premium- System ermöglicht es, in höchster Qualität und gleichzeitig an der Spitze des ökologischen Fortschritts zu planen und zu bauen. Mit einer soliden, bis zu 25 mm dicken Putzschicht eignet sich weber.therm circle auch für hoch beanspruchte Fassaden. Das solide Putzsystem ist wartungsarm und seine Lebensdauer deutlich länger als die eines dünnschichtigen Systems.

Langfristiger Schutz für ein Gebäude

Mit mineralischen AquaBalance-Oberputzen und -Farben bleibt die Fassade auch langfristig gegen Algen- und Pilzbewuchs geschützt. Die umweltschonende AquaBalance-Technologie beruht auf einem physikalischen Prinzip und kommt ohne biozide Zusätze aus. Das schont die Fassade und die Umwelt. Zusätzlich zu diesen Vorteilen verfolgt weber.therm circle als erstes Wärmedämm-Verbundsystem konsequent den Ansatz der Recyclierbarkeit. Das System wird mechanisch an der Wand befestigt. Ein in den speziell entwickelten Grundputz eingebettetes Separationsgewebe und der Verzicht auf Kleber sorgen dafür, dass es vollständig rückgebaut und sortenrein getrennt werden kann. Während der gesamten Nutzungsphase erfüllt weber.therm circle die gleichen Anforderungen an Dauerhaftigkeit und Sicherheit wie jedes andere bauaufsichtlich zugelassene Wärmedämm-Verbundsystem. Durch seinen Aufbau ermöglicht es eine Wiederverwertung der Bestandteile und erleichtert An-und Umbauten sowie das Einbeziehen zukünftiger Technologiesprünge.

Schnell in den Rohstoffkreislauf

Irgendwann erreicht jedes Bauteil das Ende seines Lebens. Für die Elemente aus weber.therm circle geht es dann erst richtig los. Sauber voneinander getrennt, werden sie zu wertvollen Rohstoffen und bekommen ein neues Leben. Die Baggerschaufel zieht die in kleine Felder unterteilte Putzschicht samt Separationsgewebe sauber von der Mineralwolle ab. Stahlschrauben werden aus der Wand geschraubt und die Dübelköpfe mit einer Fräse vom Dübel geschnitten. Die Mineralwolle kann dann im Ganzen von der Wand genommen werden. Da sich alle Bauteile leicht voneinander trennen lassen, ist der Rückbau zügig erledigt. Die demontierten Bauteile werden separat gesammelt und als sortenreine Rohstoffe einer neuen Nutzung zugeführt.

Praxisnah recyceln

Pro WDVS-Baustelle fallennach Angaben von Heck Wall-Systems im Schnitt ca. 3 – 5 % Dämmstoff-Abschnitte an. HECKCYCLE ist eine Lösung für die Rücknahme und das Recycling von Steinwolle-Verschnitt. Es ist geplant und umgesetzt als ganzheitliches, bundesweites Recyclingkonzept. Dabei wird Steinwolle-Verschnitt von Baustellen, zurückgenommen, in den Produktionsprozess eines ROCKWOOL-Steinwolle-Produktionswerkes zurückgeführt und zu neuem Steinwolle-Dämmstoff verarbeitet. Die Rücknahme besteht daraus HECKCYCLE BigBags zu bestellen, HECKCYCLE BigBags mit Steinwolle-Abschnitten zu befüllen und volle HECKCYCLE BigBags abholenzu  lassen oder zurückbringen. Anstatt den Dämmstoff-Verschnitt als Abfall zu entsorgen, wird er auf diese Weise umweltgerecht und ressourcenschonend recycelt.

Ganzheitliche Baustellenplanung

Planung ist wichtig, auch für den Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM). Die Hersteller wichtiger Rohstoffe haben Lieferschwierigkeiten angekündigt. Das betrifft Rohstoffe für die Herstellung von Putzen und Mörtel, aber auch für den Bereich der Dämmstoffe. Nach einer Mitteilung des europäischen Verbandes CEPE hat die aktuelle Situation ihren Ursprung insbesondere aus der unerwartet schnellen V-förmigen Erholung in China, die die Nachfrage nach wichtigen Rohstoffen anheizt. „Wir sind keine Experten, die den weltweiten Rohstoffmarkt analysieren können, aber wir sehen die aktuellen Auswirkungen in unserer Branche und natürlich für das Handwerk“, sagt VDPM Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers. „Hersteller von WDVS, Putzen und Mörtel berichten seit geraumer Zeit nicht nur über Lieferschwierigkeiten bei wichtigen Rohstoffen, sondern auch über die kräftigen Preissteigerungen, die damit verbunden sind.“  Die Abhängigkeit von internationalen Rohstoffmärkten zeige aber auch, wie wichtig eine Grundversorgung aus Europa sei. Denn nur das schafft Unabhängigkeit, sagt der VDPM. Auch hier kann Recycling nützen.

Quelle: Saint-Gobain Weber / Heck / VDPM / Wolfram Hülscher

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Photovoltaik effizient fördern

1. September 2021 - 9:32

Wer eine Solaranlage mit dem Zolar Online-Konfigurator plant und individuell konfiguriert, erhält bereits in der Planungsphase basierend auf dem Bundesland und der Auswahl der Komponenten wie beispielsweise einem Batteriespeicher oder einer Wallbox automatisch passende Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Solarinteressierte sehen die Summe der zu erwartenden Förderungen und können eine Beratung von Zolar hinzubuchen. Dies ermöglicht Eigenheimbesitzern eine Photovoltaikanlage so kosteneffizient wie möglich zu planen und im Bestfall von finanziellen Fördermitteln zu profitieren. Je nach Komplexität des Förderprogramms erhalten Kunden einen Leitfaden zur eigenständigen Antragstellung und auf Wunsch ein persönliches Gespräch mit den Förderberaterinnen von Zolar. Diese helfen beim Ausfüllen der teils komplexen Anträge. In beiden Fällen stellt Zolar seinen Kunden wichtige Kennzahlen der individuellen Photovoltaikanlage bereit, um Fehler in der Antragsstellung zu vermeiden und den Aufwand für Kunden so gering wie möglich zu halten. Dabei gilt es stets den Durchblick zu wahren: Die unterschiedlichen Förderprogramme sind oft zeitlich beschränkt und werden regelmäßig angepasst. Bereitgestellte Gelder sind meist begrenzt. Der neue Förderservice von Zolar hat diese Änderungen stets im Blick und macht den Weg zur eigenen Solaranlage jetzt noch ökonomischer. Der Service ist für Kunden von Zolar kostenfrei.

Individuelle Fördermöglichkeiten zu unterscheiden lohnt

Mit anfänglich hohen Investitionen in die eigene Solarlösung, lohnt der Blick in die diversen Förderangebote. Aktuell können Eigenheimbesitzer von der bundesweiten KfW Wallboxförderung profitieren sowie einer Speicherförderung in Berlin, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz (Stand 31.08.2021). Zu Förderprogrammen einzelner Kommunen und Städte gibt der Zolar Förderservice detaillierte Einblicke. Wie hoch Förderungen ausfallen, ist regional unterschiedlich: Private Wallboxen beispielsweise werden von der KfW deutschlandweit mit bis zu 900 € pro Ladepunkt bezuschusst. In Bayern werden Stromspeicher in Kombination mit einer neu installierten Solaranlage mit 500 € bis 3.200 €, je nach Speicherkapazität, gefördert. Batteriespeicher in Kombination mit einer neu installierten PV-Anlage werden in Berlin mit 300 € pro nutzbarer kWh Speicherkapazität bezuschusst, in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit 100 € pro nutzbarer kWh Speicherkapazität. In Niedersachsen sind 40 % der Kosten des Batteriespeichersystems förderfähig. So kann sich die Förderung schnell auf mehrere tausend Euro belaufen. Alle Förderungen sind an spezielle Bedingungen geknüpft. „Unser Ziel ist es, die Nutzung erneuerbarer Energien für alle so einfach wie möglich zu machen. Dazu bauen wir bürokratische Hürden ab und machen das komplizierte Thema Förderung verständlich und unkompliziert“, sagt Alex Melzer, Gründer und CEO von Zolar. „Mit unserem neuen Förderservice bieten wir alles aus einer Hand: Transparente Information, kompetente Beratung und Planung, eine fachgerechte Installation. So treiben wir gemeinsam mit unseren Kunden die Energiewende mit 100 % erneuerbarer Energie voran.“ Zolar hat sich zum Ziel gesetzt, auf jedes Dach dieser Welt eine Solaranlage zu bauen und es allen Menschen zu ermöglichen, erneuerbare Energie im eigenen Haus zu nutzen. Eigenheimbesitzern bietet es einen besonders einfachen und digitalen Zugang zur eigenen PV-Anlage. Mit dem eigens entwickelten Zolar Online-Konfigurator können Hausbesitzer ihre Photovoltaikanlage individuell planen, konfigurieren und kaufen oder wahlweise mieten. Zeitgleich erhalten sie eine persönliche Beratung von Solarexperten. Für die Installation vor Ort kooperiert Zolar deutschlandweit mit zertifizierten lokalen Handwerksbetrieben.

Quelle: Zolar / Wolfram Hülscher

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