Sammlung von Newsfeeds

Italien: Anstatt Recycling – Solarmodule nach Syrien und Afrika geschmuggelt

Sonnenseite.com - 8. Februar 2020 - 2:00
Illegal umgelabelte Solarmodule sind in den Senegal, Burkina Faso, Nigeria, Marokko, Mauretanien, die Türkei und sogar nach Syrien verkauft worden.
Kategorien: Feeds from Partners

Die Treibhausgasemissionen der EU-Kraftwerke sanken 2019 so stark wie noch nie zuvor

Sonnenseite.com - 8. Februar 2020 - 2:00
Der EU-Stromsektor emittierte im vergangenen Jahr zwölf Prozent weniger CO2 als 2018.
Kategorien: Feeds from Partners

Schnellladepark von innogy besteht Belastungstests

Sonnenseite.com - 8. Februar 2020 - 2:00
An allen Chargern gleichzeitig mit maximaler Leistung netzverträglich laden.
Kategorien: Feeds from Partners

Aral eröffnet ultraschnelle E-Ladesäulen

SolarServer - 7. Februar 2020 - 19:29

Die Anlagen verfügen über eine Ladeleistung von bis zu 320 Kilowatt. Die Aufladung von E-Autos mit entsprechend geeigneten Akkus ist bis achtzig Prozent der Batteriekapazität innerhalb von 10 bis 15 Minuten möglich. Zusätzlich bietet Aral auch zwei Normalladepunkte mit 22 Kilowatt an. Seit etwa drei Jahren entstehen ultraschnelle E-Ladesäulen in Deutschland.

„Aral Vorstand Patrick Wendeler begründet die Investition in ultraschnelle Ladesäulen so: „Wir können als Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft eine ideale Anlaufstelle für Elektroautofahrer sein, vorausgesetzt das Laden geschieht ähnlich schnell wie das Tanken flüssiger Kraftstoffe.“

Aral hat bereits jeweils zwei ultraschnelle E-Ladesäulen in Bochum, Schkeuditz, Merklingen und Wittenburg eröffnet. Mit der fünften Station in Dettelbach hat das Unternehmen sein geplantes Vorhaben mit fünf Pilottankstellen uabgeschlossen.

An der Tankstelle bezahlen kann man den Fahrstrom nicht. Stattdessen funktioniert aus Kundensicht der Lade- und Bezahlvorgang an der Tankstelle so:

Anmelden/Autorisieren

Zunächst muss sich der Kunde entweder mit seiner Ladekarte bzw. App oder im Online-Portal über den QR-Code an der Ladesäule anmelden.

Ladevorgang starten

Der Kunde öffnet die Abdeckung an seinem Fahrzeug und verbindet es mit der Ladestation. Er startet den Ladevorgang an der Ladesäule, über die App oder das Online-Portal.

Ladevorgang beenden

Wenn der gewünschte Ladestand erreicht ist, kann der Kunde den Ladevorgang ebenso an der Ladesäule, über die App oder das Online-Portal beenden. Der Kunde meldet sich wieder ab und trennt die Verbindung zwischen Ladestation und Fahrzeug.

Bezahlen

Eine Bezahlung an der Tankstellenkasse ist nicht möglich. Stattdessen zwingt Aral den Kunden, zwischen drei Möglichkeiten zu wählen.

Erste Option: Er wird über den QR-Code an der Säule auf eine mobile Bezahl- Webseite geleitet und kann dort per Debitkarte, Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Diese Methode heißt „pay as you go“.

Der Kunde kann auch eine vorhandene Ladekarte eines Mobilitätsanbieters verwenden und bekommt eine entsprechende Abrechnung von seinem Anbieter zugeschickt und zahlt mit dem hinterlegten Zahlungsmittel.

Aral Flottenkunden können außerdem ihre „Aral Fuel & Charge Card“ einsetzen.

7.2.2020 | Quelle: Aral | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Energiesparpotentiale im ländlichen Raum

SolarServer - 7. Februar 2020 - 18:56

Zusammen mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA) verloste der Arbeitskreis Energiespar-Contracting im Verband für Wärmelieferung (VfW) im vergangenen Jahr drei Analysen für Energiesparpotentiale im ländlichen Raum. Das Amt Hürup zählte zu den Gewinnern. Zunächst lief die Erst-Analyse des Ist-Zustandes für das Amt Hürup und die dazugehörigen Ortschaften Freienwill, Maasbüll, Großsolt und Tastrup. Daraus haben die Energieberater vom Ingenieurbüro GES Torsten Waldmann Empfehlungen für sinnvolle Maßnahmen abgeleitet.

VfW-Geschäftsführer Tobias Dworschak sag dazu: „Die Energiewende darf sich nicht nur auf die Großstädte beschränken. Auch im ländlichen Raum gibt es große Einsparpotentiale. Mit innovativen Lösungen lassen sich diese Potentiale heben.“ Die Energiedienstleistung Contracting biete dafür eine effiziente, klimafreundliche und kostengünstige Chance.

Energiebudget-Contracting

Ein besonders zur Hebung der Energiesparpotentiale im ländlichen Raum geeignetes Modell ist das Energiebudget-Contracting. Dabei werden Energiespar-Contracting und Energieliefer-Contracting miteinander kombiniert. Integriert ist ein Vergütungsmechanismus für die gelieferte Energiemenge (Grundpreis und Arbeitspreis) mit gleitenden Energiepreisen. Das Eigentum an den Energieanlagen liegt dabei beim Contractor. Außerdem gibt es eine Garantie für die Obergrenze des Energieverbrauchs und einen Bonus bei besserem Einsparergebnis.

Torsten Waldmann: „Mischmodelle wie das Energiebudget-Contracting sind für kleinere Kommunen ideal geeignet. Der besondere Anreiz für Kommunen besteht darin, dass der Contractor einen maximalen Energieverbrauch garantiert.“

7.2.2020 | Quelle VfW | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Lexus UX 300e: Erstes Elektroauto der Marke wird in Genf gezeigt

Grüne Autos - 7. Februar 2020 - 12:29
Wenn es einen Automobilkonzern gibt, der wie kein zweiter für Pkw mit Hybridantrieb steht, dann zweiffelsfrei Toyota mit der zum Unternehmen gehörenden Premium-Marke Lexus. Von den elf in Deutschland erhältlichen Modellen sind schließlich stolze zehn Modele auch mit Hybridantrieb bestellbar. Ergänzt wird dieses große, elektrifizierte Angebot künftig auch um ein reines Elektroauto: Den Lexus UX ...
Kategorien: Feeds from Partners

China## Hilfsorganisation setzt auf Schutzausrüstung und Aufklärung

epo - 7. Februar 2020 - 11:29

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat in der Volksrepublik China zehntausende Notfall-Schutzausrüstungen verteilt - darunter auch Tausende von Masken an lokale Gesundheitsfachkräfte. Die Organisation bezeichnete den Ausbruch des neuartigen Coronavirus als größte Krise in der jüngeren Geschichte Chinas.

Kategorien: Feeds from Partners

"Wir wollen schnellstmöglich weg von den Ölheizungen"

Enbausa - 7. Februar 2020 - 8:58

Herr Scheinhardt, die Kreisbau Tübingen hat eine Änderung ihrer Sanierungsstrategie angekündigt. Was verbirgt sich dahinter?

Wir haben im vergangenen Jahr für unseren Gesamtbestand an Wohnungen eine relativ aufwändige CO2-Bilanz aufstellen lassen. Daraus haben wir eine Reihe von Erkenntnissen gewonnen, die uns dazu gebracht haben, unsere Sanierungsstrategie zu überdenken beziehungsweise zu ergänzen. Eine solche Erkenntnis ist: Da wir bereits in den 1990er Jahren und Anfang der 2000er einen Großteil unseres Bestands saniert haben, haben wir relativ viele Wohnanlagen, die zumindest nach unserer bisherigen Einschätzung als saniert gelten. Viele dieser Wohnungen werden jedoch noch mit alten Gasheizungen beheizt; etwa 150 Wohnungen werden sogar noch noch mit Ölheizungen beheizt. Im Zuge der CO2-Betrachtung rücken diese Wohnungen erneut in den Fokus. Wir wollen von den Ölheizungen so schnell wie möglich wegkommen. Bei den Gasheizungen sind wir uns da noch nicht so sicher. Da werden wir prüfen, welche anderen Möglichkeiten – etwa über Biogasnutzung – es gibt, die Wohnanlagen in Bezug auf den CO2-Ausstoß zu optimieren.

Komplettsanierung würde zu höheren Mieten führen

Hinzu kommt: Nicht alle Wohnanlagen, die bisher unsaniert sind und die wir nach unserer bisherigen Vorgehensweise in den nächsten Jahren saniert hätten, schreien nach einer energetischen Komplettsanierung. Wir haben einige Wohnanlagen, in denen die Mieten besonders günstig sind, die aber energetisch gar nicht so schlecht dastehen. Eine Komplettsanierung würde hier zu höheren Mieten führen.

Die Kreisbau hat die Betriebskosten ihrer Gebäude ja sehr genau im Blick. Wie haben sich denn die Komplettsanierungen der vergangenen Jahre auf die Betriebskosten ausgewirkt?

Das ist eine ganz spannende Frage. Tatsächlich ist es nicht so, dass wir mit einer umfassenden Sanierung deutlich Betriebskosten sparen. Natürlich sind die Energiekennwerte anschließend wesentlich besser und der Primärenergieverbrauch ist deutlich geringer als vor der Sanierung. Aber wenn wir heute eine alte Wohnanlage nach den neuesten Kriterien modernisieren, dann haben wir am Ende durch die vielen neuen Techniken und die damit verbundenen Wartungsverträge fast die gleichen Betriebskosten wie vorher. Das betrifft nicht nur Energieeffizienztechniken wie Lüftungsanlagen, sondern auch andere wie Aufzüge und ähnliches, die im Rahmen einer Modernisierung natürlich auch eingebaut werden. Daher ist es leider nicht so, dass wir sagen können: vorher 2,5 Euro Nebenkosten pro Quadratmeter und nach der Modernisierung nur noch 1,50 Euro. Vielmehr sind es auch nachher noch 2,5 Euro pro Quadratmeter, dafür hat das Gebäude aber einen Neubaustandard.

Welche Rolle spielt die neue Förderstrategie der Regierung bei Ihrer Entscheidung, sich jetzt stärker auf den Heizungsaustausch zu konzentrieren?

Keine. Als wir vorvergangenes Jahr in die Diskussion gingen und im letzten Jahr unsere relativ aufwändige CO2-Bilanz erstellt haben, war noch gar nicht klar, wie sich die Förderung entwickelt.

CO2-Emissionen sind großes Thema

Was hat Sie dazu bewogen, eine CO2-Bilanz aufstellen zu lassen?

Die CO2-Emissionen sind ein großes Thema in der Branche, wir sprechen darüber auch mit befreundeten Unternehmen. Zwar reden wir alle über den Autoverkehr, aber wir Wohnungsunternehmen wissen sehr wohl, dass ein erheblicher Anteil der CO2-Emissionen an den Gebäuden hängen und dass wir einen besonderen Fokus darauf legen müssen. Allerdings haben die wenigsten Wohnungsunternehmen wirklich eine Vorstellung davon, wie ihre CO2-Bilanz tatsächlich aussieht. Daher haben wir vor eineinhalb Jahren begonnen, uns ein Bild zu machen. Jetzt wissen wir genau, welche Heizanlage mit welchen Verbrauchskennwerten zu welchem CO2-Ausstoss führt und wie die Bilanz der einzelnen Gebäude aussieht. Das ist für uns eine wichtige Entscheidungsgrundlage und hat uns in der Entscheidung bestärkt, dass wir die Heizungen mit nicht regenerativen Energiequellen loswerden wollen.

Erstellen auch andere Wohnungsunternehmen CO2-Bilanzen?

Ich glaube, dass es im Moment nicht allzuviele Wohnungsunternehmen gibt, die wirklich sagen können, wo sie stehen. Viele haben das Thema auf dem Schirm, aber vermutlich nur wenige werden sagen können, dass sie jede einzelne Wohnanlage mit den entsprechenden Daten erfasst und ausgewertet haben.

Sie sagen, dass viele der noch nicht sanierten Gebäude in einem so guten Zustand sind, dass eine Komplettsanierung nicht unbedingt nötig ist. Ist das Thema Gebäudedämmung damit für Sie zunächst mal vom Tisch?

Nein, da habe ich mich vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt. Natürlich werden wir mit mindestens gleicher Intensität unser Sanierungsprogramm weiterführen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass wir der Klimaneutralität näher kommen.  – gerade hier in Tübingen, das dabei politisch eine Vorreiterrolle einnimmt. Wir geben jedes Jahr rund 4 bis 4,5 Millionen für Modernisierungen aus und das werden wir so fortführen. Aber: Es gibt ein paar Wohnanlagen, die wir vielleicht fünf oder zehn Jahre später sanieren, um die Mieten zunächst weiter gering halten zu können. Das schließt nicht aus, dass wir bei diesen Wohnanlagen aber schon vor der Sanierung die Heizungsanlagen austauschen.

Ist eine Sanierung zwangsläufig mit höheren Mieten nach Abschluss der Maßnahmen verbunden?

Tatsächlich ist es wirtschaftlich nicht darstellbar, umfassende Sanierungen durchzuführen, ohne dass die Mieten deutlich steigen. Die Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche liegen bei den Kernsanierungen  mittlerweile deutlich über 2000 Euro und damit nicht mehr weit weg von den Neubaukosten. Es gibt zwar Fördermöglichkeiten und die helfen auch, trotzdem geht die Rechnung mit den momentanen Baukosten ohne die Gegenfinanzierung durch höhere Mieten nicht auf.

"Serielle Sanierung überzeugt uns noch nicht"

Was halten Sie von Ansätzen wie der seriellen Sanierung, die darauf abzielen, die Sanierungskosten deutlich zu senken?

Das was wir hier bisher gesehen haben, hat uns nicht überzeugt. Wir haben mit Vertretern der Dena zusammengesessen, die den Energiesprong-Ansatz in den deutschen Markt tragen wollen. Das hört sich sehr gut an und ich möchte auch nicht die Gelegenheit verpassen, mir ein solches Projekt einmal live vor Ort anzuschauen. Aber die Modelle, die bei den Gesprächen vorgestellt wurden, haben sich für unseren Bestand als kaum umsetzbar dargestellt. Ich kann noch nicht so richtig ermessen, warum das so ist. Ich weiß nicht, welches Gebäude man haben muss, damit man tatsächlich relativ einfach die vorgefertigten Module verbauen kann, um dann in kürzester Zeit und deutlich günstiger seine Modernisierung durchzuführen. Im Moment sind wir davon noch nicht überzeugt. Das mag aber daran liegen mag, dass wir das Konzept  nicht in allen Details erfasst haben.

Interview: Silke Thole

 

 

Kategorien: Feeds from Partners

NABU: Europa braucht mehr wilde Wälder

Sonnenseite.com - 7. Februar 2020 - 2:17
EU muss Schutz von Klima und Artenvielfalt im Wald gemeinsam denken / Letzte Urwälder Europas retten.
Kategorien: Feeds from Partners

Studie: Beschluss des „Klimanotstands“ ist für viele Kommunen mehr als Symbolik

Sonnenseite.com - 7. Februar 2020 - 2:17
Über 70 Kommunen in Deutschland im „Klimanotstand“ – erste Studie zeigt: Vielen ist es ernst.
Kategorien: Feeds from Partners

Tiefere Einblicke in das Innenleben von Solarzellen

Sonnenseite.com - 7. Februar 2020 - 2:17
ZSW nimmt neues Rasterelektronenmikroskop in Betrieb.
Kategorien: Feeds from Partners

Das neue klimafreundliche und stromerzeugende Kraftwerk für Zuhause

Sonnenseite.com - 7. Februar 2020 - 2:17
Im Vergleich zu Ölheizungen, weisen Flüssig- oder Erdgasheizungen eine bessere Klimabilanz auf.
Kategorien: Feeds from Partners

DEVK reduziert E-Scooter-Beiträge um bis zu 40 Prozent

Sonnenseite.com - 7. Februar 2020 - 2:17
Tatsächlich kommen Unfälle mit E-Scootern seltener vor als gedacht – zumindest im Vergleich mit Mopeds.
Kategorien: Feeds from Partners

Kamerun## MISEREOR kritisiert Abhaltung von Wahlen

epo - 7. Februar 2020 - 0:00

Aachen. - Das katholische Hilfswerk MISEREOR sieht im Vorfeld der Parlaments- und Kommunalwahlen in Kamerun am Sonntag (9. Februar) die Demokratie in dem zentralafrikanischen Land gefährdet. Sowohl im anglophonen Teil Kameruns als auch im frankophonen Teil sei die politische Lage angespannt, warnte MISEREOR.

Kategorien: Feeds from Partners

Abwrackprämie für Ölheizungen schadet EE-Wärmenetzen

SolarServer - 6. Februar 2020 - 15:28
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

badenova testet Akkuwechselstation für E-Roller und Lastenräder

SolarServer - 6. Februar 2020 - 15:20

Das „Betanken“ stelle bei der Elektromobilität noch für viele Anwender ein Problem dar, sagt Peter Majer, Leiter Innovation von badenova. Die meisten Ladeprozesse dauerten außerdem noch zu lange . Abhilfe will badenova mit einer neuartigen Akkuwechselstation schaffen. in der Station lassen sich geladene Batterien gegen leere Batterien tauschen. badenova testet aktuell ein solches System, um die Eignung für E-Roller und E-Lastenräder zu erproben.

Förderung der Elektromobilität

Die handlichen grünen Wechselakkus für die Fahrzeuge stellt die Berliner Firma GreenPack her. Sie sind in 2,3 m hohen Stationen gelagert. Darin lassen sie sich nach einem Tausch laden. Die Freiburger Firma Roc-Ket erprobt das System der Wechselakkustation mit ihren E-Lastenrädern im Berufsalltag. Auch die Firma Carla Cargo, welche selbst Lastenanhänger mit E-Antrieb herstellt, nimmt am badenova-Test teil. Finanziert wird das innovative Projekt aus dem Bereich der „kleinen Mobilität“ von der Infrastruktur Trägergesellschaft mbH & Co. KG (ITG).
 
Majer sagt zu den Zielen, die der Energiedienstleister mit dem Projekt verfolgt. „Wir suchen nach Lösungen zur Reduzierung der Emissionen durch den täglichen Waren- und Pendlerverkehr in der Stadt. Batteriebetriebene Leichtkraftfahrzeuge wie E-Roller und E-Lastenräder sind eine mögliche Alternative. Wenn diese durch Wechselakkus, die bequem in einem System lagern, rasch zu „betanken“ sind, entstehen keine Wartezeiten.“ Damit habe diese umweltschonende „kleine“ Elektro-Mobilität auch eine größere Aussicht auf Erfolg bzw. Akzeptanz.

Betriebszeit maximieren

Thomas Duscha von der Firma GreenPack, die die Wechselakkus inklusive des Ladeinfrastrukturlösung „Swobbee“ für den Test liefern, ergänzt: „Wir setzen auf wechselbare Akkus, die in Akkustationen geladen werden können, so dass die Betriebszeit eines E-Kleinfahrzeuges maximiert wird. Zudem können wir durch smartes Monitoring und Laden der Batterien positiven Einfluss auf die Gesamtperformance des Systems nehmen. Da die Akkus in ganz unterschiedlichen Mobilitäts- und Transportlösungen einzusetzen sind, steht die Akkuwechselstation Gewerbetreibenden aus verschiedenen Bereichen zur Verfügung.“ Er und Christian Speidel, CEO von GreenPack, wollen Swobbe somit zu einem Treiber der Mikro- und Leichtmobilität machen. Beide haben außerdem ihre Jugend in Freiburg verbracht. „Der Schritt, einen Betrieb im innovativen Südbaden zusammen mit der badenova aufzunehmen, war für uns nicht nur logische Konsequenz, sondern eine Herzensangelegenheit, nachdem wir einen erfolgreichen Piloten in Berlin abgeschlossen haben.“
 
An zunächst drei Standorten läuft der Test mit der Akkuwechselstation: bei badenova, am Freiburger Solar-Info-Center und bei der Firma Roc-Ket. Sie ist mit Elektrofahrzeugen als Logistik-Dienstleister tätig.

Guter Zugang

Eine Wechselakkustation benötigt stets einen guten Zugang und eine Aufstellfläche von 3 mal 1 Meter, außerdem einen 220 Volt Anschluss. Stellplätze direkt bei einer Wechselstation sind außerdem wünschenswert, aber nicht zwingend. Die Station wird mit einem Benutzerterminal ausgestattet, über das Akkus somit gebucht und getauscht werden können. Eine Vorreservierung der Akkus ist über eine Handy-App möglich. 24 Stunden am Tag soll somit der Wechsel problemlos und unbürokratisch möglich sein.

Tom Ketterer, Inhaber von Roc-Ket, erklärt: „Wir sind gespannt, wie das System funktioniert und welche Erfahrungen wir damit in unseren Transportlösungen machen werden.“
 
Das gerade gestartete Projekt soll rund 24 Monate dauern. Anschließend ziehen die beteiligten Akteure Bilanz, was das Wechselakku-System leisten kann.

6.2.2020 | Quelle: badenova | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Herstellerverbände kritisieren Kürzung von Forschungsmitteln

SolarServer - 6. Februar 2020 - 15:03

Die Solarthemen berichteten bereits am 23. Dezember 2019 über den Kahlschlag bei der Energieforschung. Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien wies außerdem auf die bedrohliche Situation für die Institute durch die Kürzung von Forschungsmitteln hin. Jetzt fordern auch der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung (BTGA), der Fachverband Gebäude-Klima  (FGK) und der Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte (RLT) verlässliche Rahmenbedingungen ein. „Bei der Forschung darf nicht gekürzt werden.“  

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Verpflichtungsermächtigungen für die Energieforschung allein für das Haushaltsjahr 2021 um 90 Prozent von 105 Millionen Euro auf 10 Millionen Euro reduziert. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) musste wegen der Kürzung von Forschungsmitteln bereits sein Wissenschaftsprogramm für die kommenden Jahre deutlich absenken. Außerdem musste es Teile davon sogar ersatzlos streichen. 

Mertz: Mehr Energieforschung erforderlich

„Mit Blick auf die ambitionierten europäischen und nationalen Klimaschutz- und CO2-Einsparziele ist eine solide finanzierte Energieforschung unverzichtbar“. Das sagt Günther Mertz, Geschäftsführer der TGA-Repräsentanz Berlin. „Die Verbände der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) fordern den Bundestag deshalb auf, die Projektforschung für die Energiewende nachhaltig zu sichern und die Kürzung der Mittel im Bundeshaushalt 2021 umgehend zu korrigieren. Wir brauchen mehr und nicht weniger Energieforschung, um die energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Ziele zu erfüllen.“

Das BMWi habe zwar darauf hingewiesen, dass der Betrag nominell zur Unterstützung von so genannten Reallaboren verschoben wurde. Außerdem habe der Bundestag die Verpflichtungsermächtigungen zur Entwicklung digitaler Technologien  deutlich erhöht. „Das ist richtig“, sagt Mertz. „Es ist aber alles andere als zielführend, verschiedene wichtige Forschungsprogramme gegeneinander aufzurechnen. Zumal der Bund gerade über einen Rekordüberschuss an Steuereinnahmen verfügt. Reallabore und digitale Technologien können die nach wie vor notwendige Energieforschung nicht ersetzen.“ Jede Forschung brauche verlässliche Rahmenbedingungen. Durch die dramatischen Kürzungen sei die weitere Entwicklung der Energieforschung gefährdet. Gleichzeitig drohe jetzt auch die Abwanderung hochqualifizierter Forscherinnen und Forscher der Energiewende, so die Auffassung der Verbände.

6.2.2020 | Quelle: Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung, Fachverband Gebäude-Klima, | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH


2019 – starker Zuwachs bei solarer Fernwärme

Sonnenseite.com - 6. Februar 2020 - 13:51
In Deutschland wurden 2019 thermische Solarkollektorfelder mit einer Gesamtfläche von rund 35.000 Quadratmeter für Fernwärmenetze neu installiert. Die Leistung der Solarwärme in der deutschen Fernwärme wuchs um etwa 50 Prozent.
Kategorien: Feeds from Partners

Photovoltaik-Strom ohne EEG-Förderung für Haushaltskunden

SolarServer - 6. Februar 2020 - 13:31

Dafür schließt der Energieversorger Naturstrom mit den Betreibern der Solarparks langfristige Lieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPA). Möglichst ist dies, weil  die Erzeugung von Solarstrom in Deutschland in den vergangenen Jahren immer günstiger geworden ist. Entsprechend sind die Vergütungen für Solarstrom im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gesunken. Nach Aussage von Naturstrom schlägt sich das nun auch im Strommix für Endkundikunden nieder. Photovoltaik-Strom ohne EEG-Förderung ist nun möglich.

Dabei kommt der Photovoltaik-Strom ohne EEG-Forderung aus eigenen Anlagen von Naturstrom und aus einer Kooperation mit der deutschen Tochter des norwegischen Energieversorgers Statkraft.

„Ein neues Zeitalter im Strommarkt bricht an“, konstatiert Oliver Hummel, Vorstand bei der Naturstrom AG. „Ökostrom aus neuen, größeren Solarparks wird künftig vielfach direkt an Haushalte und Gewerbekunden fließen – ganz ohne EEG-Förderung.“ In einem knappen Jahr komme außerdem der Strom aus alten Windrädern hinzu, deren Förderung nach 20 Jahren EEG ausläuft. „Damit überholen die Erneuerbaren auch bei den Erzeugungspreisen schrittweise die konventionellen Energien; so Hummel: „Dieser deutliche Trend wird in den nächsten Jahren weiter anhalten und neue Chancen eröffnen.“

Power Purchase Agreements

Naturstrom hat für mehrere Photovoltaik-Freiflächenanlagen langfristige PPA abgeschlossen. Den Anfang bildet der in der Unternehmensgruppe projektierte und gebaute Solarpark Rottenbach. Die Freilandanlage im nordbayerischen Landkreis Coburg verfügt über eine installierte Leistung von 13 Megawatt (MW). Davon hat Naturstrom 3,2 MW errichtet, deren Stromerzeugung sich das Unternehmen nicht über das EEG vergüten lassen will. Der Energieversorger integriert den Sonnenstrom ins eigene Beschaffungsportfolio und beliefert daraus seine Haushaltskunden mit Photovoltaik-Strom ohne EEG-Förderung. 

Bei einem weiteren Solarpark von Naturstrom ist dies in Vorbereitung. In Uttenreuth nahe Erlangen kann eine Teilanlage mit 2,8 MW künftig Sonnenstrom direkt für die Kunden produzieren. „Mit Ökostrom aus eigenen Anlagen unsere Kundinnen und Kunden ohne EEG-Förderung direkt zu versorgen, ist schon seit Langem ein wichtiges strategisches Ziel beim Ausbau unseres Kraftwerksparks“, sagt Hummel. „Jetzt schließt sich endlich der Kreis. Was zeigt: Die Energiewende funktioniert.“

Kooperation mit Statkraft

Zusätzlich hat Naturstrom einen Stromliefervertrag über elfeinhalb Jahre mit dem Unternehmen Statkraft unterzeichnet. Dabei geht es um Strom aus dem bayerischen Solarpark Parsberg Eichensee, dessen Stromerzeugung Statkraft vermarktet. Die Anlage mit einer Leistung von 20 MW befindet sich derzeit im Bau. Künftig soll sie pro Jahr rund 20,3 Millionen Kilowattstunden erzeugen. Die physische Lieferung beginnt bereits im Mai 2020. Bis zum Ende der Laufzeit im Dezember 2031 wird Statkraft somit insgesamt etwa 237 Millionen Kilowattstunden Photovoltaik-Strom ohne EEG-Förderung an Naturstrom liefern.

„Dieser Vertrag zeigt, dass es in Deutschland möglich ist, Strom aus subventionsfreien Solarparks dieser Größenordnung für maßgeschneiderte Grünstromlieferungen in großem Maßstab zu verwenden“, erklärt Carsten Poppinga, Geschäftsführer von Statkraft in Deutschland. 

6.2.2020 | Quelle: Naturstrom AG| solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Smart Meter für Photovoltaik – Unklarheit bleibt

SolarServer - 6. Februar 2020 - 13:30
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

Seiten

Ökoportal Aggregator abonnieren