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Erlöse des Off-Grid Sale an Archemed übergeben

SolarServer - 11. Februar 2020 - 15:45

Die Hersteller German Offgrid Power und Studer Innotec haben ebenso wie Phaesun Produkte gespendet und so zusammen mit dem Veranstalter des Off-Grid Sale, der Messe Augsburg, die Spende erwirtschaftet. Die Produkte haben die Unternehmen im vergangenen Jahr im Rahmen des Off-Grid Experts Workshops in Augsburg verkauft. „Wir freuen uns, dass wir mit den Erlösen die humanitäre Hilfe von Archemed in Eritrea unterstützen können“, erklärt Phaesun-Geschäftsführer Tobias Zwirner. Insgesamt kamen bei dem Sale 1.000 Euro zusammen.

Ärzte für Kinder in Not

Der gemeinnützige Verein Archemed – Ärzte für Kinder in Not e.V. wurde 2010 von Dr. Peter Schwidtal in Soest gegründet. Das Ziel ist es, das Leben der Kinder in Eritrea durch medizinische und humanitäre Hilfe entscheidend zu verbessern. Die zahlreichen Projekte sowie die finanzierten Klinikbauten sorgen dafür, dass den eritreischen Kindern (und damit ihren Familien) nachhaltig geholfen wird. Dafür arbeiten ehrenamtlichen Ärzte-, Schwestern- und Technikerteams direkt vor Ort: nicht nur in der Hauptstadt Asmara, sondern inzwischen bereits in vier weiteren Provinzkliniken. Neben der breiten operativen wie konservativen Palette besteht die Kernkompetenz in einer sicheren Geburtsbegleitung sowie der Versorgung der Neugeborenen. Darüber hinaus versteht Archemed seine Mission darin, einheimische Ärzte und Schwestern nachhaltig und konsequent am Patienten zu schulen. Sie wollen sich selbst langfristig durch den Wissenstransfer überflüssig machen.

OFF-GRID Expo + Conference

In diesem Jahr findet das internationale Event für die autarke Stromversorgung unter dem neuen Namen OFF-GRID Expo + Conference am 5. und 6. November statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteure der autarken Stromversorgung – egal, ob Industrie, Handwerker, Installateur, Händler oder Projektplaner, ob Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, einer Universität oder der öffentlichen Verwaltung.

Auch in diesem Jahr soll es wieder einen Off-Grid Sale geben.

11.2.2020 | Quelle: Messe Augsburg | solarserver.de
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Netzbetreiber: erneuerbare Stromversorgung für Bayern ist möglich

SolarServer - 11. Februar 2020 - 15:18

Die von der ffe jetzt veröffentlichte Studie „EE-Prognose Bayern“, die bereits im November erstmals von den Versorgern der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, untersucht in vier Szenarien eine mögliche erneuerbare Stromversorgung für Bayern. Bei Weiterführung des aktuellen Zubaus an Erneuerbaren wird das Ziel einer CO2-neutralen Stromversorgung verfehlt.

Die Bayerischen Stromnetzbetreiber haben analysiert, welche Entwicklungspfade hinsichtlich der regenerativen Stromerzeugung für Bayern möglich sind.

Studie beschreibt vier Szenarien

Die aktuelle Untersuchung knüpft an die Vorgängerstudie aus dem Jahr 2015 an und beschreibt die zukünftige Entwicklung der regenerativen Stromerzeugung in Bayern. In vier Szenarien liegen in hoher regionaler Auflösung die Prognosen für Wind und Photovoltaikanlagen auf Gebäuden sowie Freiflächen vor. Die beiden Szenarien „Vernetzung“ und „Regionale Erzeugung“ richten den Blick bis in das Jahr 2060 und gehen von einer vollständigen Klimaneutralität der Stromerzeugung in Bayern aus.

Eine solche erneuerbare Stromversorgung für Bayern erfordert einen erheblichen Zubau an Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Eine CO2-neutrale Stromversorgung lässt sich hingegen nicht erreichen, wenn sich Zubautrend der letzten drei Jahre lediglich fortsetzt (Szenario Trend) oder der aktuelle bundespolitische Rahmen (Szenario Politik) der Maßstab ist.

Verteilnetze als Rückgrat einer dezentralen Energieversorgung

„Wir brauchen noch mehr Dynamik beim Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, wenn wir die Idee einer klimaneutralen Energieversorgung erreichen wollen“, so die drei Verteilnetzbetreiber in einem gemeinsamen Statement. „Den Verteilnetzen kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Sie werden auch in Zukunft das stabile Rückgrat einer dezentralen Energieversorgung sein. Darauf können sich die Menschen in Bayern verlassen“, so die bayerischen Verteilnetzbetreiber.

Neben der Integration der erneuerbaren Anlagen in das Stromnetz bleibt auch die zunehmende Beanspruchung der Stromnetze durch Elektromobilität eine Aufgabe.

Durch Netzausbau, den Einsatz innovativer Technologien sowie der Digitalisierung und Flexibilisierung sehen die Verteilnetzbetreiber sich für diese Aufgaben gerüstet. „Wir können den notwendigen Netzausbau zusätzlich optimieren, wenn wir auf Flexibilitätsoptionen in Erzeugung, Vertrieb und Speicherung netzdienlich zugreifen können“, so die Verteilnetzbetreiber.

2060 kann in Bayern Ökostromerzeugung den Verbrauch übersteigen

Einen besonderen Stellenwert mit Blick auf die klimapolitischen Ziele haben die beiden Szenarien „Vernetzung“ und „Regionale Erzeugung“. Das Vernetzungsszenario setzt dabei einen starken bundesweiten Stromaustausch über Leitungen voraus. Im Hinblick auf Kostenoptimierung sei dies unter heutigen Bedingungen das ökonomischste Szenario.

Im Szenario „Regionale Erzeugung“ wird hingegen Ökostrom bevorzugt vor Ort in Bayern erzeugt. In beiden Szenarien stehen 2030 bereits rund 60 TWh grüner Strom aus regionaler Erzeugung zur Verfügung, 2060 sind es rund 85 TWh. Schreibt man den aktuellen Stromverbrauch fort, ließe sich mit dieser Menge 2030 rechnerisch rund 80 Prozent des Stromverbrauchs decken.

2060 produzieren die bayerischen Ökostromanlagen dann deutlich mehr Strom als Bayern verbraucht. Perspektivisch steht damit genügend regenerativer Strom für die Elektrifizierung neuer Anwendungen wie Elektromobilität, Ausbau von Wärmepumpen oder Power-to-X Maßnahmen zur Verfügung.

Starker Zuwachs von Photovoltaik

Ein wichtiger Baustein ist in beiden Szenarien der starke Zubau von Photovoltaikanlagen: Die installierte PV-Leistung auf Gebäuden erhöht sich von aktuell 9.500 MW auf 21.100 MW im Jahr 2030 bzw. 32.400 MW im Jahr 2060. Im Vernetzungsszenario verzeichnen zudem die Freiflächenanlagen einen deutlichen Zuwachs von aktuell 3.000 MW auf 10.000 MW (2030) bzw. 25.200 MW (2060).

Während im Regionalszenario der Zubau an Freiflächenanlagen etwas verhaltener ausfällt, kommt hier der Windkraft eine wichtigere Rolle zu. Das Szenario beschreibt einen Zubau der Windkraft von aktuell 2.800 MW auf 5.700 MW (2030) bzw. 9.300 MW (2060).

Windkraft mit regionalen Schwerpunkten

Im Regionalszenario erfolgt der stärkste Zubau von Windkraftanlagen mit plus 1500 MW in Unterfranken. Es müssen aber auch Standorte in den südlichen Regierungsbezirken (Niederbayern: plus 1200 MW und Schwaben: plus 1100 MW) erschlossen werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

In den anderen Regierungsbezirken beträgt der Zubau zwischen 550 und 650 MW. Im Gegensatz zur Windkraft verteilt sich der Zubau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen gleichmäßiger auf alle Regierungsbezirke. Der mit 2300 MW größte Zubau entfällt auf den größten Regierungsbezirk, Oberbayern.

11.2.2020 | Quelle: Forschungsstelle für Energiewirtschaft | solarserver.de
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»SONAR« sucht Material für Redox-Flow-Batterien

SolarServer - 11. Februar 2020 - 14:53

RFBs sind chemische Energiespeicher, die die gesammelte Energie mit einem hohen Wirkungsgrad auch wieder abgeben, indem Elektronen zwischen den chemischen Reaktanten über einen elektrischen Leiter ausgetauscht werden. Die große Bandbreite an elektroaktiven Substanzen – von denen viele in der Natur vorkommen – bedeutet, dass noch eine Vielzahl an potenziellen Systemen als Material für Redox-Flow-Batterien zu erforschen ist.

Die größte Herausforderung besteht darin, die Tauglichkeit auf allen Ebenen sicherzustellen. Eine Substanz kann zwar – für sich betrachtet – hervorragende Eigenschaften haben. Aber das Zusammenwirken zwischen den Materialien, dem Batteriedesign und der Funktionsweise ist sehr komplex. Auch wirtschaftliche Überlegungen können dazu führen, dass elektroaktive Substanzen für industrielle Anwendungen ungeeignet sind.

SONAR soll Modelle auf mehreren Skalen integrieren, von der atomistischen Skala bis hin zum Batteriesystem. Um die großen Datenmengen zu verarbeiten, nutzt das Projekt statistische Methoden, Datenanalyse und maschinelle Lern-Verfahren. Die berechneten Ergebnisse vergleichen die Forscher in jeder Phase mit experimentellen Messungen.

Mehrstufiges Screening

Das Endergebnis soll ein neuartiger mehrstufiger Screening-Service für organische Redox-Flow-Batterien sein. Er soll Vergleiche zwischen konkurrierenden organischen RFB-Systemen in Bezug auf Kosten, Lebensdauer und Leistung ermöglichen. So kann man neues Material für Redox-Flow-Batterien klassifizieren.

Die Projektpartner sind Experten für die Modellierung elektrochemischer Zellen auf allen Skalen. Dazu gehören das Fraunhofer-Institut ICT mit dem Standort der größten Redox-Flow-Batterie Europas, das Fraunhofer-Institut SCAI, die Abteilung für Energiewandlung und -speicherung der DTU in Dänemark, die LCRS der Universität de Picardie Jules Verne und des CNRS in Frankreich, die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, das Karlsruher Institut für Technologie und die australische Universität von New South Wales als Erfinder der heute am häufigsten verwendeten Vanadium-RFB. Die Partner arbeiten eng mit fünf assoziierten Industrieunternehmen zusammen. Das von der EU geförderte Projekt läuft vier Jahre. Redox-Flow-Konzepte gelten als relativ umweltfreundlich. Dazu laufen auch in Deutschland weitere Forschungsarbeiten.

11.2.2020 | Quelle: Fraunhofer ICT | solarserver.de
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Europäisches Batterieforschungsprojekt SeNSE startet

SolarServer - 11. Februar 2020 - 14:32

Startschuss für das Batterieforschungsprojekt SeNSE war Anfang dieser Woche. Das Forschungsprojekt wird von der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in der Schweiz geleitet. Empa-Forscher Corsin Battaglia und seinem Team koordiniert. Die EU fördert SeNSE mit 10 Millionen Euro. Als Partner an Bord ist auch die schwedische Firma Northvolt. Sie will in den nächsten Jahren zwei Gigafactories für Fahrzeugbatterien in Europa errichten.

Der Bedarf an Antriebsbatterien für Elektroautos wird in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Gegenwärtig kommen mehr als 90 Prozent dieser Akkus aus Asien. Die EU-Kommission hat daher 2017 die „European Battery Alliance“ ins Leben gerufen, um Kompetenz und Fertigungskapazitäten dieser Schlüsseltechnologie in Europa aufzubauen. Alleine die europäische Nachfrage nach Lithium-Ionen Batterien wird 10 bis 20 sogenannte „Gigafactories“ – Grossproduktionsanlagen für Batterien – notwendig machen, so schätzen Experten.

Lithium-Ionen-Batterien der Generation 3b

Die Forschung im Rahmen des Projekts SeNSE ist Teil dieser Initiative „European Battery Alliance“ und wird vom EU-Forschungsförderprogramm Horizon 2020 getragen. Die elf Forschungspartner von SeNSE – fünf Forschungsinstitute und sechs Industrieunternehmen – forschen in ihren Arbei-ten an Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation – der sogenannten „Generation 3b“. Im Unterschied zu aktuellen Antriebsbatterien wird diese nächste Generation eine höhere Energiedichte, sowie eine verbesserte Zellchemie und ein verbessertes Batteriemanagement besitzen: Statt Anoden aus reinem Graphit werden solche aus Silizium-Graphit-Composites angestrebt. In der Kathode wird der Anteil an kritischem Kobalt weiter gesenkt. Neue Additive in der Elektrolytflüssigkeit sowie Schutzschichten sollen die Batterie langsamer altern lassen und mehr Ladezyklen möglich machen. Zu einer längeren Lebensdauer und besseren Schnelladefähigkeit werden auch neue Sensoren beitragen, die vom Inneren der Batteriezellen her Daten ans Batteriemanagement liefern. Diese Daten sollen ein deutlich verfeinertes Temperaturmanagement im Vergleich zu heutigen Lithium-Ionen-Zellen erlauben.

Serienproduktion und Recycling

Die Nachhaltigkeit der Generation 3b-Zellen soll die heutige Generation ebenfalls übertreffen: Die Kathode soll ohne den Einsatz von brennbaren und toxischen Lösungsmitteln entstehen, was die Serienproduktion der Zellen stark vereinfacht und verbilligt. Alle Aspekte der SeNSE-Forschung sind darauf ausgerichtet, die Zellen der nächsten Generation in europäischen Gigafactories herzustellen. Um im Wettbewerb der Zukunft zu bestehen, sind deshalb besonders kostengünstige und Rohstoff sparende Produktionsmethoden entscheidend. Auch die Weiterverwendung gealterter Fahrzeugbatterien als stationäre Speicher und schliesslich das Recycling der Batterien ist im Projekt SeNSE berücksichtigt.

Forschungspartner unter Federführung der schweizerischen Empa, die das Projekt leitet, sind die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (D), das Forschungszentrum Jülich (D), die Coventry University (UK), das Austrian Institute of Technology (A) sowie die Firmen Solvionic (F), FPT Motorenforschung (CH), Lithops (I), Northvolt (S), Enwires (F) und Huntsman Advanced Materials (CH).

Auf dem Weg zur Gigafactory

Eine entscheidende Rolle in dem Batterieforschungsprojekt SeNSE spielt die schwedische Firma Northvolt. Zwei ehemalige Tesla-Mitarbeiter haben das Unternehmen 2016 mitgegründet. Sie waren am Bau der Tesla-Gigafactory in Nevada (USA) beteiligt waren. Northvolt plant derzeit die erste europäische Gigafactory mit einer Fertigungskapazität von 32 GWh pro Jahr in Schweden. Eine weitere Gigafactory mit 16 GWh Jahresproduktion soll als Joint-Venture mit Volkswagen in Salzgitter entstehen. Zum Vergleich: die Tesla Gigafactory in Nevada produziert nach Angaben des Managements derzeit rund 30 GWh Batterien pro Jahr.

Experten von Northvolt werden die Forschenden im Batterieforschungsprojekt SeNSE mit regelmässigen Briefings begleiten. Am Ende des Projekts soll eine Reihe von Batteriezell-Prototypen entstanden sein. Die Fähigkeiten der Batteriezellen-Generation 3b wird ein Demonstrator mit 1 kWh Speicherkapazität beweisen. Am Schluss soll die entwickelte Fertigungstechnologie in Form von Patenten den Weg in die Industrie finden. Das Forschungsprojekt SeNSE endet nach 48 Monaten im Frühjahr 2024. Gefördert von der EU im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung Nr. 875548.

Ausblick: Festkörperbatterien – Generation 4b

Das Team von Corsin Battaglia an der Empa ist an einem weiteren europäischen Forschungsprojekt beteiligt: Das Projekt namens SOLiDIFY blickt noch weiter in die Zukunft und entwickelt Batterien der übernächsten Generation – sogenannte Festkörper-Lithium-Metall-Batterien. Im Unterschied zu heutigen Lithium-Ionen Batterien und denen der Generation 3b werden diese Festkörperbatterien keine flüssigen, feuergefährlichen Bestandteile mehr enthalten. Daher sind sie sicherer und resistenter gegen Hitze. Sie können also höhere Leistung abgeben, schneller geladen und entladen werden.

Diese Batterien – genannt Generation 4b – könnte nach Meinung der Experten in etwa zehn Jahren marktreif sein. Sie sollen bei halbem Gewicht und der Hälfte der Baugrösse die gleiche Speicherkapazität liefern wie heutige Lithium-Ionen-Batterien. Auch die Produktionskosten sollen auf die Hälfte sinken. Neue Elektrodenarchitekturen sind notwendig, ebenso wie kostengünstige innovative Flüssig-Produktionsmethoden für die Kathode dieser Batterien. Die Anode wird aus metallischem Lithium bestehen. Das Forschungsprojekt SOLiDIFY begann am 1. Januar 2020 und läuft ebenfalls 48 Monate lang gefördert von der EU.

11.2.2020 | Quelle: Empa | solarserver.de
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Paris-Abkommen: Die Länder liefern nicht

Sonnenseite.com - 11. Februar 2020 - 12:17
Bis spätestens Sonntag hätten die 184 Staaten, die das Paris-Abkommen unterzeichnet haben, ihre verbesserten Klimaziele einreichen müssen. Nur drei haben sich an die Frist gehalten.
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El Salvador## Präsident lässt Parlament von Militär und Polizei besetzen

epo - 11. Februar 2020 - 11:28

San Salvador. - Auf Befehl des Präsidenten Nayib Bukele habem dutzende Soldaten am vergangen Sonntag das Parlamentsgebäude in San Salvador, der Hauptstadt El Salvadors, besetzt. Hintergrund ist ein Streit um die Genehmigung von 109 Millionen US-Dollar zur Finanzierung der Sicherheitspolitik. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag berichtet.

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Fassadenschäden durch Spechte mehren sich im Frühjahr

Enbausa - 11. Februar 2020 - 10:29

Dass sich die Spechtschäden vor allem im Frühjahr häufen spricht dafür, dass es sich bei den schadenverursachenden Spechten um Jungtiere handelt, die ein eigenes Revier suchen. Gerade in besiedelten Gebieten werden die traditionellen Bleiben in Form morscher Bäume rar. Auf der Suche verwechseln die Vögel vor allem gedämmte, grob verputzte Hauswände mit Bäumen. „Die raue Struktur des Putzes gleicht der Baumrinde, das Dämmmaterial hat in etwa die gleiche Konsistenz wie weiches, vermodertes Holz“, schreibt der Bayrische Landesbund für Vogelschutz (LBV), der eine Broschüre zum Thema herausgegeben hat.

Hinzu kommt: Gerade im Frühjahr, wenn die Nächte noch kalt, die Fassaden jedoch von der täglichen Sonneneinstrahlung erwärmt sind, lassen sich viele Insekten auf der Fassade nieder. Wird es dann nachts kalt, erstarren sie oder kriechen nur sehr langsam herum. Mit kleinen Hack-Attacken sorgt der Specht zunächst dafür, dass Nischen entstehen, in denen die kleinen Krabbeltiere in kühlen Nächten eine warme Unterkunft finden. Kommt er dann wieder, findet er den Tisch reich gedeckt und fühlt sich wie zu Hause. Dann beginnt die eigentliche Zerstörung: mit bis zu 20 Hieben pro Sekunde hämmern die Tiere auf die Fassaden ein.

Hausbesitzer sollten Spechtschäden umgehend beseitigen, denn durch die Verletzungen am Putz dringt Feuchtigkeit in die Dämmschicht ein. Das gilt insbesondere für witterungsbelastete, wenig geschützte Fassaden. Allerdings ist zu beachten: die Reparatur ist nur erlaubt, wenn sichergestellt ist, dass keine Vögel in der Spechthöhle brüten. Spechte brüten zwischen April und August, danach können aber auch andere Vogelarten wie Meisen, Sperlinge oder Mauersegler die Höhle nutzen. Am besten sollten die Schäden daher außerhalb der Brutzeiten beseitigt werden. Noch besser ist es freilich, den Schäden vorzubeugen. Schließlich kostet die Reparatur je nach Aufwand und Fassade zwischen 150 und 700 Euro. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass Spechte bereits verschlossene Löcher wieder öffnen oder daneben neue hacken. Ein Patentrezept, Spechthöhlen zu vermeiden gibt es nicht.

Experten empfehlen dicken Putz

Weitgehend einig sind sich die Experten darüber, dass eine dicke Putzschicht hilft, die der Specht nicht durchdringen kann. Empfohlen werden etwa sieben Millimeter starke Gewebespachtelungen. Zusammen mit drei Millimetern Oberputz entsteht so eine ein Zentimeter starke Putzschicht, die sowohl Schnabelhieben als auch anderen mechanischen Verletzungen gut standhält, dafür aber auch ihren Preis hat. Geeignet seien aber auch Platten, die als Verkleidung vor die Dämmung montiert werden. Wird die Dämmung jedoch mit Bauelementen aus Holz, Metall oder Kunststoff verkleidet oder mit Klinker, Ziegeln oder Natursteinen verblendet, muss die Fassade hinterlüftet werden. In diesem Fall so rät der Verband Privater Bauherren VPB, müssen die Zu- und Abluftöffnungen mit Vogelschutzgittern versehen werden, sonst nisten sich die Vögel hinter der Fassade ein. Gleiches gilt für Dachvorsprünge und Pfettenüberstände.

Als weitere wirkungsvolle Methode gilt es, die Fassaden zu begrünen. „Spechte halten sich an Bäumen meist in Stammnähe oder an dickeren Ästen auf. Dichtes Strauchwerk meiden sie“, schreibt dazu der LBV. Schon die unbegrünten Rankhilfen könnten Spechte am Anflug der Fassade hindern – sie müssten dazu möglichst engmaschig sein. Von engmaschigen Drahtnetzen an Hauswänden rät allerdings der Naturschutzbund ab, denn hängen diese Netze schlaff durch, können sie zur Todesfalle für die geschützten Spechte werden.

Buntspechte lieben Mauerkanten

Eine weitere bauliche Maßnahme zur Spechtabwehr sind dünne Metallbleche an den Hauskanten. Denn aufgrund der Anatomie seiner Zehen fliegt vor allem der weit verbreitete Buntspecht mit Vorliebe Gebäudekanten an, berichtet der österreichische Gutachter Michael Hladik in einem Fachbeitrag zu Spechtschäden. Deshalb finden sich die Löcher des Buntspechts oft an Bauteilkanten entlang aufgereiht. Die etwas andere Zehenanatomie des Schwarzsprechts dagegen erlaube diesem, sich auch an ebenen Flächen niederzulassen und festzuhalten. Finden sich die Löcher also auf Flächen, treibt eher ein Schwarzspecht sein Unwesen.

Abhilfe schaffen könnte hier bei Neubauten oder Sanierungen, eine besonders glatte Putzschicht aufzutragen, die den Vögeln keinen Halt bietet. Ist eine ältere Fassade Gegenstand der Attacken, raten Vogelschützer dazu, die Spechte zu vertreiben. Lärm und Flatterbänder haben sich als erfolgreich erwiesen. Allerdings mahnt der VPB zur Mäßigung: Der Specht ist geschützt und darf nicht gejagt werden, ebenso wie Schwalben oder Fledermäuse. Wenn sie am Haus brüten, darf dort nicht gebaut werden.

Manche Experten schlagen vor, CDs an die Hauswand zu hängen. Sowohl für Flatterbänder als auch für CDs gilt: Es genügt nicht, sie einmalig aufzuhängen. Sie müssen regelmäßig umgehängt und anders platziert werden. Andernfalls gewöhnen sich die Vögel daran und klopfen schon bald wieder an der Hausfassade. Als wirkungsvoll hat sich laut Hladik in vielen Fällen auch erwiesen, Greifvogel-Silhouetten aufzumalen oder entsprechend ausgeschnittene Folien auf die Fassade zu kleben. Allerdings müssten diese Silhouetten auch wirklich die Umrisse eines Greifvolgels zeigen, sonst lassen sie den Specht kalt.

Etwas aufwändiger, aber nach Ansicht vieler Experten ebenfalls wirkungsvoll ist das Anbringen von Greifvogel-Attrappen. Geeignet sind Uhu-, Eulen-, Habicht- oder auch Storchen-Attrappen. Allerdings gilt auch für diese, dass sich ihre Position regelmäßig ändern sollte. „Ein Plastik-Uhu, der tagelang am selben Fleck sitzt, verliert schnell seinen Schrecken“, so der LBV. Wird der Specht auf frischer Tat ertappt, gilt es, ihn von Beginn an zu stören: Lautes Klatschen, Trommeln, Pfiffe oder das Wedeln mit Tüchern – alles ist erlaubt. von Silke Thole

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Handwerk zeigt sich auf Fachmesse Dach und Holz optimistisch

Enbausa - 11. Februar 2020 - 7:41

Mit mehr Möglichkeiten zum Austausch, jeder Menge Erlebnischarakter und einem einmaligen, branchenübergreifenden Angebot war die Dach+Holz International 2020 ein zentrales Branchen-Event für Dachdecker, Zimmerer und Klempner.

Der Bereich Holzbau bot in der neuen Halle 10 das komplette Angebot auch für die Holzbaubranche erstmals gebündelt zu einer Zeit an einem Ort. „Die Dach+Holz International ist eine Plattform, die junge Talente, Influencer und etablierte Profis gleichermaßen nutzten, um sich zu treffen und auszutauschen. In allen Hallen war zu spüren, wieviel Herzblut sie in ihr Handwerk stecken“, sagt Robert Schuster, Projektleiter der DACH+HOLZ International.

Die gute Stimmung in den Hallen und bei den vorwiegend aus dem Handwerk stammenden Fachbesuchern spiegelte sich in der allgemeinen Bewertung der Branchenentwicklung wider. 89,7 Prozent der befragten Besucher gehen von einer anhaltenden bis steigenden konjunkturellen Entwicklung aus. Basierend auf den Herausforderungen, die der Boom mit sich bringt, gab ein Drittel aller Besucher an, dass die Suche nach Neuheiten im Vordergrund ihres Messebesuchs stand. Wissenstransfer und Austausch auf Augenhöhe zeichneten die DACH+HOLZ International 2020 ebenfalls aus.

Der Vor-Ort-Austausch mit den jungen Influencern und ihren Communities lieferte wertvolle, generationenübergreifende Gespräche mit vielen Aha-Momenten. Direkt daran anknüpfend zog das zweite Schwerpunktthema, die Digitalisierung von Kommunikations- und Geschäftsprozessen, großes Interesse auf sich – wie zum Beispiel die Sonderschau Digitalisierung zeigte: An elf Stationen stand das hautnahe Erleben neuer Technologien im Vordergrund, Experten zeigten auf, wie ein Einstieg in das Thema gelingt, weshalb es zukünftig so wichtig ist und welche Entwicklungen die Branche dabei in den kommenden Jahren bewegen werden. Quelle: Dach + Holz / pgl

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Erste Lösungsschritte zur Rettung von Post-EEG Anlagen

Sonnenseite.com - 11. Februar 2020 - 2:17
Händeringend wird überall nach Wegen gesucht, wie die Anlagen weiter betrieben werden können, die nach 20-jähriger Vergütungszahlung ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen (Post-EEG Anlagen).
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Viele Pflanzenarten wohl stärker gefährdet als bisher angenommen

Sonnenseite.com - 11. Februar 2020 - 2:17
Der Klimawandel verändert die Umweltbedingungen und das Feuerregime in der südafrikanischen Kapregion – und das könnte viele Pflanzenarten stärker in Bedrängnis bringen als bisher angenommen.
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Billigbananen kommen uns teuer zu stehen

Sonnenseite.com - 11. Februar 2020 - 2:17
Bananen: Tiefstpreise trotz steigender Produktionskosten.
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Recycling-Kampagne gibt Plastik "Ablaufdatum"

Sonnenseite.com - 11. Februar 2020 - 2:17
Londoner Aktivisten kleben Sticker auf Supermarkt-Produkte - Aufruf zu mehr Umweltbewusstsein.
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Sharing-App MOQO unterstützt smarte, umweltfreundliche Mobilität auf dem Land

Sonnenseite.com - 11. Februar 2020 - 2:17
Im Schleswig-Holstein starten engagierte Bürgerinnen und Bürger ein smartes und umweltfreundliches Carsharing-Projekt, das inzwischen landesweit als Modellprojekt propagiert wird.
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Soziale Gerechtigkeit## "Ungleichheit ist immer noch immens"

epo - 11. Februar 2020 - 0:00

Konstanz. - Mit dem Internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar weisen die Vereinten Nationen auf die Notwendigkeit hin, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und die globale soziale Ungerechtigkeit zu überwinden. Trotz Verbesserungen in den letzten Jahren sei die Ungleichheit der Lebensverhältnisse weltweit immer noch immens, erklärte die Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen e.V. | Sign of Hope.

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Holzheizkessel heizen sauberer als Gasbrennwertheizungen

Pelletshome - 10. Februar 2020 - 17:20

Holzheizkessel klimafreundlicher als Gasbrennwert Moderne Holzheizkessel zeichnen sich durch besonders niedrige Treibhausgasemissionen aus. Darauf weist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hin.

Holzheizkessel halten gesetzliche Emissionsvorgaben ein

Mit nur rund 25 Gramm Kohlendioxid je erzeugter Kilowattstunde Wärme fällt die Klimabilanz von modernen Biomassekesseln zehnfach besser aus als die von Erdgas-Brennwertheizungen. Die Zahl hat die FNR ermittelt. “Mit der Umstellung von alten Öl- und Gasheizungen auf klimafreundliche Holzheizkessel können Bürgerinnen und Bürger ihren Kohlendioxid-Fußabdruck deshalb ganz wesentlich verringern”, sagt Hermann Hansen, Pressesprecher der Fachinformationsstelle. Auch Staubemissionen würden für Holzheizkessel dank deutlichem technischem Fortschritt nicht mehr als Problem gelten. Scheitholzvergaserkessel und Pelletsanlagen würden die in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegten Grenzwerte für Staub von 20 Milligramm pro Normkubikmeter einhalten. Mit Feinstaubfiltern ließen sich die Staubemissionen zudem weiter mindern, um zum Beispiel die Förderanforderungen für Biomasseanlagen im Neubau zu erfüllen.

FNR veröffentlicht Fachinformationen zum Heizen mit Holz

Laut FNR verfügt Deutschland über große Mengen an Restholz, dem wichtigsten erneuerbaren Energieträger. Er lässt sich in Biomasseheizkesseln perfekt für die Wärmebereitstellung nutzen. So stünden Holzpellets, Holzhackschnitzel und Scheitholz – meist aus regionaler Herkunft  – zu vergleichsweise stabilen Marktpreisen zur Verfügung. Entsprechende moderne Holzheizkessel heizen effizient, emissionsarm und erreichen Wirkungsgrade von oft über 90 Prozent, Pellets- und Hackschnitzelheizungen mit Brennwerttechnik sogar von über 100 Prozent. Die Fachagentur betreut Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Holzenergie als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und veröffentlicht Fachinformationen zum Heizen mit Holz. Broschüren, Marktübersichten und Informationsgrafiken stehen auf https://heizen.fnr.de sowie mediathek.fnr.de zur Verfügung.

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Dach und Holz zeigt Sonderschau Digitalisierung

Enbausa - 10. Februar 2020 - 16:27

Messebesucher konten dort verschiedene Werkzeuge und Tools aus dem „Innovationspfad Digitales Bauen“ live. An elf Stationen zeigt die Sonderschau praxisnah, wie Tablet oder Drohne Einzug in den klassischen Werkzeugkoffer halten. Vorgestellt werden zudem vollautomatisierte Entfernungsmessgeräte und Software, die das Erstellen von Plänen und Modellen zum Kinderspiel machen. Experten stehen vor Ort Rede und Antwort.

Mit dabei war zum Beispiel der Drohnenanbieter Fairfleet, die Palette CAD GmbH mit einer 3D-Planungssoftware für das Handwerk, Materialrest24.de mit einem gemeinsamen virtuellen Lager für Handwerker und weitere Experten mit ihren Software-Lösungen für Projektmanagement und Prozessoptimierung. Kooperationspartner der Sonderschau waren die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) und das Kompetenzzentrum digitales Handwerk (KDH).

Auch ein Forum befasste sich mit dem Thema. Der Vortrag „Digitales Handwerk - Einfach Machen“ von Christoph Krause zum Beispiel zeigte an erfolgreichen Praxisbeispielen, wie der Wandel zur echten Chance wird. In weiteren Vorträgen und Talkrunden berichteten Handwerksunternehmen von ihren Erfahrungen aus der Praxis, ihre anfänglichen Bedenken und die positiven Erfahrungen nach der Umsetzung. Zudem geben Fachleute einen Überblick der relevantesten BiM-Software-Tools.

Eine weitere Anlaufstelle zum Thema Digitalisierung war das gemeinsame Programm von BG BAU, ZVDH und Holzbau Deutschland. Dort wurden IT-Lösungen vorgestellt, um Bauprozesse erfolgreicher, aber auch sicherer zu machen. Drohnen-Hersteller zeigen, was die Geräte mittlerweile alles können. Die BG Bau hatte das Thema Arbeitssicherheit auf der Agenda. Mit Hilfe einer VR-Brille konnten die Besucherinnen und Besucher brenzlige Situationen auf Baustellen nachempfinden, Aufgaben virtuell erledigen und dabei mögliche Gefahren beseitigen. Zudem stellt die BG BAU ihre neue App zur Gefährdungsanalyse vor. Quelle: Dach und Holz/ pgl

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ZSW startet KI-Lab für Erneuerbare Energien

SolarServer - 10. Februar 2020 - 15:43

Die Unternehmen erhalten die Möglichkeit, mit KI-Methoden neue Produktionsprozesse, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Das KI-Lab für Erneuerbare Energien startet im April 2020 und wird vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium finanziell gefördert. Mehrere Unternehmen sind bereits dabei.

Künstliche Intelligenz (KI) kommt in der Energiewendebranche immer häufiger zum Einsatz. Selbstlernende Verfahren helfen, die Wind- und Solareinspeisung besser vorherzusagen oder Produktionsprozesse von Photovoltaikmodulen zu optimieren. Besonders kleine und mittlere Unternehmen nutzen die Technologie aber noch selten.

Künstliche Intelligenz bezeichnet die Automatisierung intelligenten Verhaltens und das maschinelle Lernen. Computerprogramme sollen so relativ eigenständig komplexe Probleme und Aufgaben lösen. Sprachassistenten auf Smartphones oder Bilderkennungssoftware nutzen die Technologie bereits erfolgreich. Doch auch in der Energiebranche hält die Technologie Einzug: Netzbetreiber etwa setzen auf KI, um Stromnetze mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien zu steuern. Das bringt Erzeugung und Verbrauch besser in Einklang.

Mehr Unternehmen sollen von KI profitieren

Der Großteil der Unternehmen der deutschen Energiewirtschaft nutzt die technologischen Möglichkeiten der KI jedoch noch nicht. Das ergab eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Jahr 2019. Zwar sieht eine Mehrheit positive Auswirkungen für die Energiewende, doch nur sieben Prozent der Unternehmen haben bereits Investitionen in dem Bereich getätigt.

Diesen Anteil für die in der Energiewende aktiven Firmen in Baden-Württemberg zu erhöhen, ist deshalb Ziel des neuen Vorhabens KILEE. Zu diesem Zweck richtet das ZSW ein regionales KI-Labor ein. Es will damit vor allem kleine und mittlere Unternehmen unterstützen. Mehrere Firmen haben bereits zugesagt, unter anderem der Wetter- und Energieprognosedienstleister WEPROG GmbH aus Böblingen, der Ingenieursdienstleister MesH Engineering GmbH aus Stuttgart sowie der Dünnschichtmodulhersteller NICE aus Schwäbisch Hall.

Gemeinsame Entwicklung

In einem ersten Schritt veranstalten die ZSW-Mitarbeiter Workshops für interessierte Firmen und entwickeln gemeinsam mit ihnen exemplarische Anwendungen mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Danach stehen Besuche von KI-Experten des ZSW bei den Unternehmen und die Erstellung von individuellen Umsetzungskonzepten auf dem Programm. Ziel ist die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Firmen: Durch systematische Integration von KI sollen neue Wertschöpfungspotentiale frühzeitig erkannt und erschlossen werden.

ZSW verfügt über Kompetenz

Das ZSW forscht und arbeitet seit mehr als 20 Jahren im Bereich KI, maschinellem Lernen und neuronalen Netzen. In vielen Forschungsprojekten und Industriekooperationen haben die Wissenschaftler ihre Erfahrung unter Beweis gestellt. Zu diesen Erfahrungen gehören unter anderem Leistungsprognosen für Windenergie- und Solaranlagen mit Hilfe von KI-Methoden, die Rolle von Power-to-Gas in der zukünftigen Stromversorgung oder der Einsatz von maschinellen Lernverfahren zur Optimierung der Produktionsprozesse für Batterien, Brennstoffzellen und Photovoltaikmodule. Auch die effizientere Erzeugung von regenerativem Wasserstoff und Methan mithilfe von KI ist Bestandteil der Forschungsarbeiten.

10.2.2020 | Quelle: ZSW | solarserver.de
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Crowdfunding für Agro-Photovoltaik von Next2Sun

SolarServer - 10. Februar 2020 - 14:52

Mit dem neuartiges Anlagenkonzept will Next2Sun Photovoltaik und Landwirtschaft auf einer Fläche ermöglichen. Möglicherweise handelt es sich um das erste Crowdfunding für Agro-Photovoltaik. Zugleich verstetigt sich das Stromangebot aus Photovoltaik.

Das Grundprinzip sieht eine senkrechte Anordnung von Solarmodulen vor, die Sonnenlicht sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite nutzen können („bifaziale“ Solarmodule).

Die Kampagne zur Schwarmfinanzierung startet am 11. Februar auf der Plattform Econeers für die Next2Sun Mounting Systems GmbH. Die Firma bietet qualifizierte Nachrangdarlehen mit einem Zins von 5,0 Prozent pro Jahr über eine Laufzeit von fünf Jahren.

Start am 11. Februar

Fundingstart ist Dienstag, 11. Februar 2020, 12 Uhr. Besonders schnell entschlossene Investoren können sich bei einem Investment bis zum 24. Februar 2020, 23.59 Uhr überdies einen Early-Bird-Zinsbonus von weiteren 0,5 % p. a. über die gesamte Laufzeit sichern. Eine Beteiligung ist ab 250 Euro und bis zu 25.000 Euro pro Investor möglich. Über das Funding möchte die Next2Sun Mounting Systems GmbH bis zu eine Million Euro Kapital aufnehmen und in den weiteren Geschäftsaufbau sowie eine Ausweitung des Lagerbestands investieren. Alle Informationen zum Funding sind bereits jetzt unter www.econeers.de/next2sun abrufbar.

„Das innovative Gestellsystem zur Montage bifazialer Solarmodule wurde von der Next2Sun GmbH entwickelt und zur Marktreife gebracht“, erklärt der Geschäftsführer der Next2Sun Mounting Systems GmbH, Sascha Krause-Tünker. „Das Besondere ist, dass die beidseitig lichtempfindlichen Module nahezu verschattungsfrei senkrecht montiert werden. Durch die senkrechte Ausrichtung der Modulseiten nach Osten und Westen wird der Energiewende ein komplett neues Erzeugungsprofil hinzugefügt: Solarstrom mit Erzeugungsspitzen vormittags und abends.

Landwirtschaft zwischen Modulen

Neben dem netzdienlichen Stromerzeugungsprofil kann das Konzept mit einem geringen Flächenverbrauch punkten. In den etwa 10 Meter breiten Reihenzwischenräumen können Landwirte ihrem klassischen Geschäft nachgehen und dieses mit solarer Stromproduktion kombinieren. Im direkten Umfeld der Module können zusätzlich Altgras- und/oder Blühstreifen wachsen, um auch dem Naturschutz Rechnung zu tragen und die Artenvielfalt von Flora und Fauna zu fördern.“

Um dieses vielseitige System besser am Markt etablieren zu können, hat die Next2Sun GmbH mit der Next2Sun Mounting Systems GmbH eine Tochtergesellschaft gegründet, die auf den Vertrieb des Next2Sun-Gestellsystems spezialisiert ist. Der Hauptstandort der Next2Sun Mounting Systems GmbH liegt im saarländischen Merzig an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg.

10.2.2020 | Quelle: econeers | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

German Design Award für Solarwatt

SolarServer - 10. Februar 2020 - 14:26

Der EnergyManager X von Solarwatt erhält den German Design Award 2020 in der Kategorie „Excellent Product Design – Energy“.

Die Schaltzentrale der Photovoltaik-Anlage ermöglicht die Steuerung der Energieflüsse im Haushalt. Die international besetzte Jury hat den German Design Award für Solarwatt wegen der klaren und modernen Optik des Energiemanagers verliehen.

Für Geschäftsführer Detlef Neuhaus gehören Design und Funktionalität bei der Entwicklung neuer Solarwatt-Produkte untrennbar zusammen: „Wenn wir Produkte entwerfen, spielt nicht nur der reine Nutzwert eine Rolle, sondern auch die Ästhetik und besonders die Handhabung. Der EnergyManager X hilft den Nutzern bares Geld zu sparen, ist einfach zu steuern und sieht sogar noch richtig sexy aus – eine echte Win-win-win-Situation.“

Smarte Kommandozentrale des Photovoltaik-Systems

Der EnergyManager X von Solarwatt erfasst die Stromflüsse im Haushalt und sorgt dafür, dass der Haushalt möglichst viel des per Solaranlage erzeugten Stroms in den eigenen vier Wänden verbraucht. Er schaltet Haushaltsgeräte bevorzugt dann ein, wenn Sonnenstrom zur Verfügung steht. Auch das effiziente Laden eines Elektrofahrzeugs kann der EnergyManager X übernehmen. Seine Besitzer können ihn per Smartphone, Tablet oder Computer steuern.

Kooperation mit Stadtwerken

Auch bei Kooperationen von Solarwatt mit Stadtwerken nimmt der EnergyManager eine Schlüsselrolle ein. Über das Software-Portal des EnergyManagers haben die Energieversorger die Möglichkeit, den Kontakt zum Kunden zu halten. Sie können ihm beispielsweise gezielte Service-Tips geben oder Marketing-Maßnahmen über den enthaltenen Newsfeed einspielen. „Wir passen das Look and Feel des EnergyManagers auf Wunsch gerne exakt an die Bedürfnisse unserer Kooperationspartner an“, sagt Solarwatt-Vertriebsleiter Felix Bräuer. Die Möglichkeiten, die der EnergyManager für Energieversorger bietet, zeigt Solarwatt in dieser Woche auf der E-world 2020 in Essen.

10.2.2020 | Quelle: Solarwatt | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

TO DO Award## Projekte aus Iran und Kambodscha werden geehrt

epo - 10. Februar 2020 - 11:28

Seefeld. - Zwei Tourismusprojekte aus Iran und Kambodscha sind die Preisträger im internationalen Wettbewerb TO DO Award 2020 und werden als herausragende Beispiele für sozialverantwortlichen Tourismus geehrt. Die Übergabe des Preises, der seit 1995 jährlich durch den Studienkreis für Tourismus und Entwicklung ausgelobt wird, findet im Rahmen der ITB Berlin am 5. März 2020 ab 16:30 Uhr im Palais am Funkturm statt.

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