Sammlung von Newsfeeds

Elektromobilität erfordert mehr Photovoltaik

Sonnenseite.com - 15. Februar 2020 - 2:00
Steigender Strombedarf erfordert zügigen Ausbau der Photovoltaik und Streichung von Marktbarrieren.
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Pinguin-Kolonien auf Antarktis-Insel sinken um bis zu 77 Prozent

Sonnenseite.com - 15. Februar 2020 - 2:00
Greenpeace-Expedition untersucht Folgen der Erderhitzung in der Antarktis.
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Solarparks kommen immer häufiger ohne EEG-Förderung aus

Sonnenseite.com - 15. Februar 2020 - 2:00
WES Green: Mit kostengünstiger und wirtschaftlicher Ökostromproduktion aus Solarkraftwerken könnte Deutschland seine Klimaziele erreichen.
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Luftqualität 2019: NO2-Rückgang setzt sich fort

Sonnenseite.com - 15. Februar 2020 - 2:00
Noch etliche Städte über dem NO2-Grenzwert – erstmals keine Überschreitung bei Feinstaub, hohe Ozon-Spitzen.
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Das Unwort der Rechten

Sonnenseite.com - 15. Februar 2020 - 2:00
Das "Unwort des Jahres" lautete diesmal "Klimahysterie". Eine rechte Gruppe hat als Gegenentwurf ihr eigenes Unwort gekürt.
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Länder: Regeln für die Sektorenkopplung vereinfachen

SolarServer - 14. Februar 2020 - 18:04
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Verordnung im Bundesrat: Dauerblinken bei Windkraftanlagen vor dem Ende

SolarServer - 14. Februar 2020 - 17:19
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Gebäude- und Raumaufmaß auf Knopfdruck

Enbausa - 14. Februar 2020 - 16:50

Mit der Software HottScan Raum-Modellierer visualisieren Sie Ihre Flächen, führen Aufmaßarbeiten durch und dokumentieren den Zustand der aufgenommenen Räume. Die erhobenen Daten werden in Ausgabeformaten wie z.B. DWG/DXF/IFC zur durchgängigen Weiterverarbeitung für Mengermittlungen oder Stücklisten bereitgestellt. Komplette Gebäude können mittels HottScan Projects generiert werden. mehr

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Neuer Leitfaden zum Smart-Meter-Rollout für Photovoltaik

SolarServer - 14. Februar 2020 - 16:06

Photovoltaik-Anlagen bleiben zwar vorerst von der Smart-Meter-Pflicht ausgenommen. Allerdings soll die Einbaupflicht gemäß Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits im Herbst diesen Jahres auch auf Erzeugungsanlagen ausgeweitet werden. Der Messtellenbetreiber Commetering und die Anwaltskanzlei Bredow Valentin Herz haben deshalb ihren Leitfaden zum Smart-Meter-Rollout für Photovoltaik-Betreiber überarbeitet.
 
Der Smart-Meter-Rollout kommt für Solarbetreiber also später, aber er kommt. Neu in dem Leitfaden ist vor allem die Differenzierung von Photovoltaikanlagen mit und ohne Steuerung. Entlang dieser beiden Kategorien wird sich der Starttermin für die PV voraussichtlich unterscheiden.

Noch viele Unwägbarkeiten

Dr. Bettina Hennig von der Kanzlei von Bredow Valentin Herz: „Der Smart Meter Rollout ist aus juristischer Perspektive leider noch immer von Unwägbarkeiten geprägt. Auch in den kommenden Monaten rechnen wir mit weiteren Änderungen und Anpassungen. Mit dem Leitfaden wollen wir daher PV-Betreibern eine Orientierung geben.“
 
Fabian Zuber, Mitinitiator von Commetering: „Wir gehen derzeit davon aus, dass nicht-steuerbare Anlagen ab Ende des Jahres zu Pflichteinbaufällen werden, sobald die juristischen Hürden genommen sind. Die Bundesregierung plant hierfür eine Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Wenn es so kommt, müssen Betreiber vor allem kleinerer PV-Anlagen dann mit dem potentiellen Einbau von Smart Metern rechnen. Bei steuerbaren Anlagen, die meist über 30 Kilowatt groß sind, könnte dies noch etwas länger dauern. Hier sind die technischen Grundlagen für die Marktfähigkeit der intelligenten Messsysteme bis auf Weiteres noch nicht geregelt.“

Geringe Akzeptanz bei PV-Betreibern

Für Betreiber von Photovoltaikanlagen ist die Verzögerung insofern eine gute Nachricht, als das sie den anstehenden Smart-Meter-Rollout überaus kritisch sehen. Das zeigt eine Umfrage, die das Photovoltaikforum im Januar 2019 gemeinsam mit ComMetering gemacht hat. Rund 1500 Betreiber von Photovoltaikanlagen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerten darin den anstehenden Smart-Meter-Rollout. Demnach ist die Akzeptanz des geplanten Pflichteinbaus von intelligenten Messsystemen unter PV-Anlagenbetreibern verheerend. Nicht einmal jeder Vierte sieht darin einen energiewirtschaftlichen Nutzen. 77 Prozent der Befragten haben hingegen eine ablehnende Haltung.

14.2.2020 | Quelle: Commeting GmbH | solarserver.de
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Hochrein übernimmt Padcon PID Float Controller

SolarServer - 14. Februar 2020 - 15:28

Die Padcon GmbH spezialisiert sich innerhalb der Hochrein-Gruppe auf die Entwicklung und Implementierung von Anti-PID Lösungen. Die Hochrein gewinnt Know-how mit der Float Controller-Technologie, die die Erträge von degradierten Solaranlagen wieder erhöht. Bereits seit 2011 war Padcon am Markt. Die Padcon GmbH ist mit dem ihren Float Controllern weltweit tätig.

Mit der Übernahme geht die Float-Controller-Technologie zurück zu ihrem Ursprung. Mitgründer der Hochrein GmbH, Bernhard Beck, war seinerzeit als Belectric-Chef der Treiber der Float-Controller-Technologie. „Diese Technologie gibt die Möglichkeit, PID auf PV Anlagen einfach wie wirkungsvoll zu stoppen und die betroffenen Module erfolgreich zu regenerieren“, erklärt Beck. Die Erträge von mit Float Controllern ausgerüsteten PV-Anlagen nähern sich bereits innerhalb der ersten 30 Tage wieder der Nennleistung.

Float Controller gegen PID

Mit dem Produkt Float Controller sowie weiteren Produkten will die Hochrein Gruppe die technischen Herausforderungen des zukünftigen PV-Marktes bedienen können. Die Zusammenführung mit der Hochrein Gruppe soll Padcon den Zugang zu einem internationalen Netzwerk und Experten der Branche sichern. „Unsere jahrzehntelange Erfahrung auf dem PV-Markt, unsere Expertise und unser Know-how ermöglichen den permanenten, technologischen Fortschritt um alle kunden- und länderspezifische Anforderungen zu erfüllen“, ergänzt Guido Gerlach, Geschäftsführer der Hochrein GmbH.

Seit 2011 wird die Float Controller Technologie fortlaufend entwickelt. Mit der Erfahrung von über 3000 installierten Anti-PID-Produkten zählt die Padcon GmbH nach eigenen Angaben zu den Marktführern in diesem Segment.

14.2.2020 | Quelle: Hochrein | solarserver.de
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Bundesrat: EEG-Fristen für Windenergieprojekte ändern!

SolarServer - 14. Februar 2020 - 14:56
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Fraunhofer ISE: Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem

SolarServer - 14. Februar 2020 - 14:55

Die Studie »Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen« des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade des deutschen Energiesystems, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 führen.

Verhalten der Gesellschaft in Szenarien

Für die Studie betrachteten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Verlauf, die technische Machbarkeit und die Kosten der Energiewende im Kontext verschiedener Entwicklungen gesellschaftlicher Verhaltensweisen und Einstellungen. Dafür berechneten sie vier Haupt-Szenarien: das Szenario Beharrung (starke Widerstände gegen den Einsatz neuer Techniken im Privatbereich), das Szenario Inakzeptanz (starker Widerstand gegen den Ausbau großer Infrastrukturen) und das Szenario Suffizienz (gesellschaftliche Verhaltensänderungen senken den Energieverbrauch deutlich) – diese verglichen sie mit einem Szenario, bei dem die Zielerreichung weder gefördert noch erschwert wird (Szenario Referenz). Für die Simulation und Optimierung der Szenarien wurde das am Fraunhofer ISE entwickelte Energiesystemmodell REMod (Regenerative Energien Modell) eingesetzt.

»Die stundenscharfe Betrachtung für die nächsten 30 Jahre zeigt, dass trotz eines sehr hohen Anteils fluktuierender erneuerbarer Energien für die Strombereitstellung in jeder Stunde und in allen Verbrauchssektoren eine sichere Versorgung erreicht werden kann«, erklärt Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Institutsleiter des Fraunhofer ISE und einer der Autoren der Studie. Zugleich zeigen die Ergebnisse, dass auf Basis erneuerbarer Energien hergestellter Strom zur wichtigsten Primärenergie wird und dass aufgrund der Sektorenkopplung mit einem stark steigenden Strombedarf zu rechnen ist – die Ergebnisse reichen vom 2- bis 2,5-fachen des heutigen Wertes. Dafür muss die installierte Leistung von Wind- und Photovoltaikanlagen um einen Faktor vier bis sieben im Vergleich zur heute installierten Gesamtleistung ansteigen.

Aufwand und Kosten variieren stark

Aufwand und Kosten zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele hängen maßgeblich von den Rahmenbedingungen ab, die von Verhalten und Einstellungen der Gesellschaft geprägt werden. So ist bei einem sparsameren Umgang mit Energie (Szenario Suffizienz) die notwendige Anzahl an Anlagen zur Wandlung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Energie substanziell niedriger als bei der weiteren Nutzung von Verbrennungstechniken für Wärmeversorgung und Mobilität (Szenario Beharrung), die zu deutlich höheren Ausbauraten für erneuerbare Energien und größeren Importmengen synthetischer chemischer Energieträger führt.

Dies verteuert zugleich den Umbau des Energiesystems erheblich. Der Widerstand gegen Windenergieanlagen und Netzausbau im Szenario Inakzeptanz lässt sich teilweise durch einen modifizierten Ausbaupfad mit einem stärkeren Zuwachs an PV-Anlagen und einer größeren Kapazität an Batteriespeichern kompensieren. Die Nettomehraufwendungen der untersuchten Szenarien über die nächsten dreißig Jahre im Vergleich mit einem Business-as-usual-Szenario liegen zwischen 440 Mrd. Euro für das Szenario Suffizienz und 2330 Mrd. Euro für das Szenario Beharrung. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands 2019 entspricht dies Werten von 0,4 Prozent (Szenario Suffizienz) über rund 1,5 Prozent (Szenarien Referenz und Inakzeptanz) bis hin zu rund 2 Prozent (Szenario Beharrung). Verschiedene Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem haben unterschiedliche Kosten.

Der Großteil der Mehraufwendungen (je nach Szenario zwischen 63 und 75 Prozent) fällt dabei für Investitionen an, so dass nach Abschluss des Systemumbaus im Jahr 2050 diese Kosten erheblich sinken. Eine wesentliche Voraussetzung für ein kostengünstiges Erreichen der Klimaschutzziele ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Markteinführung sämtlicher Technologien zur Wandlung, Speicherung, Verteilung, Nutzung und zur Systemintegration erneuerbarer Energien. »Trotz der Berücksichtigung der Importmöglichkeit erneuerbaren Stroms und erneuerbar hergestellter stofflicher Energieträger in unseren Untersuchungen erweist sich auch der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sowie die Nutzung von thermischen und elektrischen Speichern in Deutschland im Kontext der Entwicklung des Gesamtsystems als sinnvoll«, so Studienautor Dr. Christoph Kost, Gruppenleiter Energiesysteme und Energiewirtschaft am Fraunhofer ISE.

100-Prozent-Szenarien

Ergänzend hat das ISE-Team zwei Szenarien betrachtet, die eine Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen um 100 Prozent bis 2050 bezogen auf den Wert von 1990 vorsehen:

Das Szenario Referenz100 übernimmt die wesentlichen Trends aus dem Szenario Referenz und verstärkt sie, um die verbliebenen fossilen Energieträger zu verdrängen. Die Nettomehraufwendungen liegen hier in ähnlicher Größenordnung wie für das Szenario Beharrung.

Das Szenario Suffizienz2035 übernimmt die Annahmen zum Verbrauchsrückgang des Szenarios Suffizienz, sieht aber eine vollständige Reduktion der CO₂-Emissionen bereits bis 2035 vor. Die Nettomehraufwendungen liegen mit 3330 Mrd. Euro mehr als doppelt so hoch als im Szenario Referenz und deuten darauf hin, dass eine vollständige Reduktion energiebedingter CO₂- Emissionen bis 2035 auch aus Kostensicht sehr aufwändig ist. Größter Kostenblock in diesem Szenario ist die große Importmenge synthetischer Energieträger, die auf dem Weg bis 2050 notwendig ist, um alle Nachfragesektoren frühzeitig vollständig klimaneutral zu versorgen.

CO2-Vermeidungskosten

Die Modellergebnisse ermöglichen es, die zeitliche Entwicklung von CO2-Vermeidungskosten über die nächsten drei Jahrzehnte zu errechnen – also Kosten, die auf die Emission von CO2 erhoben werden müssten, um die Mehraufwendungen für verschiedene Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem gegenüber einer Business-as-usual-Entwicklung zu kompensieren. Für das Referenz-Szenario liegen die CO2-Vermeidungskosten im Mittel bei rund 150 €/t CO2 und steigen von rund 50 €/t im Zeitraum 2021-2030 über 142 €/t in den Jahren 2031-2040 auf knapp über 180 €/t im Zeitraum 2041-2050 an. Die mittleren Werte über den Gesamtzeitraum liegen beim Suffizienz-Szenario mit 50 €/t CO2 deutlich niedriger und mit mehr als 230 €/t beim Festhalten an heute verwendeten Techniken (Szenario Beharrung) am höchsten.

14.2.2020 | Quelle: Fraunhofer ISE | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Energy Storage Europe | 10.-12.3.2020

Enbausa - 14. Februar 2020 - 12:40

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Ohne Verhaltensänderungen wird die Energiewende sehr teuer

Enbausa - 14. Februar 2020 - 11:27

Für die Studie betrachteten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Verlauf, die technische Machbarkeit und die Kosten der Energiewende im Kontext verschiedener Entwicklungen gesellschaftlicher Verhaltensweisen und Einstellungen. Dafür berechneten sie vier Haupt-Szenarien: das Szenario Beharrung (starke Widerstände gegen den Einsatz neuer Techniken im Privatbereich), das Szenario Inakzeptanz (starker Widerstand gegen den Ausbau großer Infrastrukturen) und das Szenario Suffizienz (gesellschaftliche Verhaltensänderungen senken den Energieverbrauch deutlich) – diese verglichen sie mit einem Szenario, bei dem die Zielerreichung weder gefördert noch erschwert wird (Szenario Referenz). Für die Simulation und Optimierung der Szenarien wurde das am Fraunhofer ISE entwickelte Energiesystemmodell REMod (Regenerative Energien Modell) eingesetzt.

"Die stundenscharfe Betrachtung für die nächsten 30 Jahre zeigt, dass trotz eines sehr hohen Anteils fluktuierender erneuerbarer Energien für die Strombereitstellung in jeder Stunde und in allen Verbrauchssektoren eine sichere Versorgung erreicht werden kann", erklärt Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Institutsleiter des Fraunhofer ISE und einer der Autoren der Studie. Zugleich zeigen die Ergebnisse, dass auf Basis erneuerbarer Energien hergestellter Strom zur wichtigsten Primärenergie wird und dass aufgrund der Sektorenkopplung mit einem stark steigenden Strombedarf zu rechnen ist – die Ergebnisse reichen vom 2- bis 2,5-fachen des heutigen Wertes. Die installierte Leistung von Wind- und Photovoltaikanlagen muss dafür um einen Faktor vier bis sieben im Vergleich zur heute installierten Gesamtleistung ansteigen.

Aufwand und Kosten zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele hängen maßgeblich von den Rahmenbedingungen ab, die von Verhalten und Einstellungen der Gesellschaft geprägt werden. So ist bei einem sparsameren Umgang mit Energie (Szenario Suffizienz) die notwendige Anzahl an Anlagen zur Wandlung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Energie substanziell niedriger als bei der weiteren Nutzung von Verbrennungstechniken für Wärmeversorgung und Mobilität (Szenario Beharrung), die zu deutlich höheren Ausbauraten für erneuerbare Energien und größeren Importmengen synthetischer chemischer Energieträger führt. Dies verteuert zugleich den Umbau des Energiesystems erheblich.

Der Widerstand gegen Windenergieanlagen und Netzausbau im Szenario Inakzeptanz lässt sich teilweise durch einen modifizierten Ausbaupfad mit einem stärkeren Zuwachs an PV-Anlagen und einer größeren Kapazität an Batteriespeichern kompensieren. Die Nettomehraufwendungen der untersuchten Szenarien über die nächsten dreißig Jahre im Vergleich mit einem Business-as-usual-Szenario liegen zwischen 440 Milliarden Euro für das Szenario Suffizienz und 2330 Milliarden Euro für das Szenario BeharrungBezogen auf das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands 2019 entspricht dies Werten von 0,4 Prozent (Szenario Suffizienz) über rund 1,5 Prozent (Szenarien Referenz und Inakzeptanzbis hin zu rund 2 Prozent (Szenario Beharrung). Der Großteil der Mehraufwendungen (je nach Szenario zwischen 63 und 75 Prozent) fällt dabei für Investitionen an, so dass nach Abschluss des Systemumbaus im Jahr 2050 diese Kosten erheblich sinken.

Eine wesentliche Voraussetzung für ein kostengünstiges Erreichen der Klimaschutzziele ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Markteinführung sämtlicher Technologien zur Wandlung, Speicherung, Verteilung, Nutzung und zur Systemintegration erneuerbarer Energien. "Trotz der Berücksichtigung der Importmöglichkeit erneuerbaren Stroms und erneuerbar hergestellter stofflicher Energieträger in unseren Untersuchungen erweist sich auch der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sowie die Nutzung von thermischen und elektrischen Speichern in Deutschland im Kontext der Entwicklung des Gesamtsystems als sinnvoll", so Studienautor Dr. Christoph Kost, Gruppenleiter Energiesysteme und Energiewirtschaft am Fraunhofer ISE.

Szenarien für eine vollständige Reduktion der CO₂-Emissionen

Ergänzend wurden zwei Szenarien betrachtet, die eine Reduktion der energiebedingten CO₂-Emissionen um 100 Prozent bis 2050 bezogen auf den Wert von 1990 vorsehen:

Das Szenario Referenz100 übernimmt die wesentlichen Trends aus dem Szenario Referenz und verstärkt sie, um die verbliebenen fossilen Energieträger zu verdrängen. Die Nettomehraufwendungen liegen hier in ähnlicher Größenordnung wie für das Szenario Beharrung.

Das Szenario Suffizienz2035 übernimmt die Annahmen zum Verbrauchsrückgang des Szenarios Suffizienzsieht aber eine vollständige Reduktion der CO₂-Emissionen bereits bis 2035 vor. Die Nettomehraufwendungen liegen mit 3330 Mrd. Euro mehr als doppelt so hoch als im Szenario Referenz und deuten darauf hin, dass eine vollständige Reduktion energiebedingter CO₂- Emissionen bis 2035 auch aus Kostensicht sehr aufwändig ist. Größter Kostenblock in diesem Szenario ist die große Importmenge synthetischer Energieträger, die auf dem Weg bis 2050 notwendig ist, um alle Nachfragesektoren frühzeitig vollständig klimaneutral zu versorgen.

CO2-Vermeidungskosten

Die Modellergebnisse ermöglichen es, die zeitliche Entwicklung von CO2-Vermeidungskosten über die nächsten drei Jahrzehnte zu errechnen – also Kosten, die auf die Emission von CO2 erhoben werden müssten, um die Mehraufwendungen der Klimaschutzszenarien gegenüber einer Business-as-usual-Entwicklung zu kompensieren. Für das Referenz-Szenario liegen die CO2-Vermeidungskosten im Mittel bei rund 150 €/t CO2 und steigen von rund 50 €/t im Zeitraum 2021-2030 über 142 €/t in den Jahren 2031-2040 auf knapp über 180 €/t im Zeitraum 2041-2050 an. Die mittleren Werte über den Gesamtzeitraum liegen beim Suffizienz-Szenario mit 50 €/t CO2 deutlich niedriger und mit mehr als 230 €/t beim Festhalten an heute verwendeten Techniken (Szenario Beharrung) am höchsten. Quelle: Fraunhofer ISE / sth

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Kamerun## Boko Haram tötet Mitarbeiter von Caritas-Partnerorganisation

epo - 14. Februar 2020 - 11:21

Freiburg. - Ein Mitarbeiter einer Partnerorganisation von Caritas international ist in Nordkamerun von der Terrormiliz Boko Haram getötet worden. Der 27 Jahre alte Mahamat Mahamat wurde in der Gemeinde Waza bei einem bewaffneten Überfall von Kämpfern der Gruppe auf ein Geschäft erschossen. Der Sozialarbeiter der lokalen Partnerorganisation Aldepa hatte sich nur zufällig dort aufgehalten. Auch einer seiner Brüder kam bei dem Angriff ums Leben.

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Paola Navone: “Alles landet in meinem Kopf”

Pelletshome - 14. Februar 2020 - 9:00

Paola Navone Der italienische Hersteller MCZ hat bei den Entwürfen für seine aktuellen Pelletsöfen mit renommierten Gestaltern zusammengearbeitet. So hat Paola Navone die Wandverkleidung Sahara für Pelletsheizeinsätze entworfen. Die Designerin lebt in Mailand und Hongkong und steht für einen internationalen Stil. Sie arbeitet und lebt in Mailand. Im Interview erklärt Sie, was Sie inspiriert.

Frau Navone, das ist das erste Mal, dass Sie an einem Projekt mit einem Feuerkamin arbeiten. Was hat Sie daran am meisten interessiert?
Das Feuer ist ein Element mit einer stark metaphorischen Komponente – zutiefst menschlich. Es ist etwas, das alle Kulturen verbindet – wenn auch mit unterschiedlichen Deutungen. Am Feuer fasziniert mich dessen universelle Verbindung zu allen Menschen, aller Orte und aller Zeiten. Deshalb hat es mich interessiert, es nach meiner zeitgenössischen und ein wenig nomadenhaften Auffassung von Design zu verkleiden. Ich habe es mir nicht an einen bestimmten geographischen Ort gebunden vorgestellt. Für mich ist Design eine Alchimie, die über Orte und Grenzen hinausgeht.

Woher kommt das?
Meine Arbeit ist immer von meinen Reisen nach Afrika, Asien und in den Mittleren Osten inspiriert. Seit Jahrzehnten reise ich durch die ganze Welt und fühle mich in fremde Länder hinein. Alles, was ich erlebe, fließt in meinen Designarbeiten zusammen. Ich fühle mich ein wenig wie eine Schatzsucherin: Wenn ich etwas finde, was mich anzieht und meine Neugier weckt, dann nehme ich es spontan wie ein Schwamm in mir auf. Früher oder später taucht es dann in irgendeiner Form in meiner Arbeit wieder auf.

Wie gehen Sie bei Ihren Arbeiten vor?
Vorgehensweise kann man das nicht nennen. Es ist eher etwas, was instinktiv geschieht. Rund um die Uhr fängt mein Gehirn die Dinge ein, die ich sehe. Wenn etwas meine Aufmerksamkeit auf sich zieht, landet es in meinem Kopf wie in einem großen Behälter. Ich nehme all diese Informationen kontinuierlich auf. Aber es ist nie ein rationaler oder erzwungener Prozess. Es ist etwas, was spontan geschieht. Wenn ich dann ein neues Projekt beginne, steigen wie durch einen Zauber alle Informationen nach oben, die ich in meinem Kopf gespeichert habe.

Kaminverkleidung Sahara Und auf diese Weise haben Sie auch die Kaminverkleidung Sahara entworfen?
Bei Sahara haben wir die Magie des Feuers mit Hilfe eines unkonventionellen, poetischen und dekorativen Materials interpretiert – mit der traditionellen, handgefertigten, marokkanischen Naturkeramikfliese Zellije. Was die Zellije ganz besonders kennzeichnet, ist ihre Unregelmäßigkeit. Jede Fliese ist einzigartig – in ihrem Farbton, in ihrem Glanz und in der Transparenz des Lacks. Die schillernden Reflexe der emaillierten Oberfläche erzählen von der Poesie und nicht ganz perfekten Schönheit handgemachter Dinge.

Weitere Informationen: www.mcz.it

Das Interview hat die Presseagentur ERGO zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Der puren Steildach-Konfigurator ermittelt passende Aufbauten

Enbausa - 14. Februar 2020 - 8:45

Je nach Anforderung, Mindestanforderung nach EnEV 2014, 25 Prozent unter EnEV 2014 oder Mindestanforderung bei KfW-Förderung, entstehen unterschiedlich stark gedämmte Konstruktionen. Die vom Konfigurator ermittelten Baukonstruktionen zeigt das vom System erstellte PDF „puren Empfehlungen“. Die Tabelle „weitere Empfehlungen“ baut die ermittelten Mindestforderungen bis in den Bereich eines Passivhauses aus. mehr

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Öko-Fläche knackt 10 %, Kunden kaufen Bio für fast 12 Mrd. €

Sonnenseite.com - 14. Februar 2020 - 2:17
„Bio nutzen, um Wirtschaft und Ernährung enkeltauglich zu machen“.
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Überschuss auf EEG-Konto steigt weiter

Sonnenseite.com - 14. Februar 2020 - 2:17
Das Guthaben der Übertragungsnetzbetreiber stieg im ersten Monat des Jahres um knapp 225 Millionen Euro.
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Stromsteuer seit 2010 um 70 Prozent gestiegen

Sonnenseite.com - 14. Februar 2020 - 2:17
Belastungen durch den deutschen Staat machen mehr als die Hälfte der Rechnung aus.
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