Sammlung von Newsfeeds

Trump dankt ab

Sonnenseite.com - 7. November 2019 - 18:51
„Du sollst nicht lügen“ – das gehört zum Ur-Ethos aller Weisheitslehren, aller Religionen und aller Philosophie. Die „Washington Post“ prüft auf dieses Ethos hin die öffentlichen Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump und kommt zu diesem Schluss: Der Mann lügt im Schnitt etwa achtmal am Tag, seit er Präsident ist. Ein Kommentar von Franz Alt
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SMA: Umsatz wächst, Verlust sinkt

SolarServer - 7. November 2019 - 14:23

Die SMA Solar Technology AG verkaufte von Januar bis September 2019 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 7,5 Gigawatt (Vorjahreszeitraum zum Vergleich: 6,2 Gigawatt). Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,7 Prozent auf 630,8 Mio. Euro. Im Zeitraum Januar bis September 2018 waren es 575,1 Mio. Euro gewesen. Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal zurückzuführen. In diesem Zeitraum lagen die Umsatzerlöse laut SMA in allen Segmenten deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug von Januar bis September 2019 25,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum zum Vergleich: 50,5 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge lag bei 4,1 Prozent. Das ist weniger als die EBITDA-Marge von 8,8 Prozent im Vorjahr, die allerdings erhebliche positive Sondereffekte enthalten haben soll. .

Das Konzernergebnis belief sich von Januar bis September 2019 auf –10,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum zum Vergleich: 8,5 Mio. Euro). Mit einer Nettoliquidität von 259,1 Mio. Euro (31.12.2018: 305,5 Mio. Euro) und einer Eigenkapitalquote von 40,5 Prozent (31.12.2018: 42,9 Prozent) sieht sich SMA weiterhin mit einer soliden Bilanzstruktur aufgestellt. Das Kostensenkungsprogramm verläuft laut Konzernangaben planmäßig.

„Die Geschäftsentwicklung der SMA verlief in den ersten neun Monaten des Jahres wie vom Vorstand prognostiziert. Nach einer verhaltenen Entwicklung im ersten Halbjahr haben wir im dritten Quartal erwartungsgemäß ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum verzeichnet. Besonders erfreulich ist dabei, dass wir von Juli bis September erstmals seit dem zweiten Quartal 2018 wieder ein positives EBIT erzielt haben“, sagt SMA Vorstandssprecher Jürgen Reinert. „Auch der Auftragseingang entwickelt sich weiterhin positiv. Zum 30. September 2019 verfügt SMA über einen produktbezogenen Auftragsbestand von rund 429 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand davon aus, dass wir das oberste Viertel der Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2019 erreichen und sich die gute Entwicklung im ersten Quartal 2020 fortsetzen wird.“

Der SMA Vorstand bestätigt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019. Sie sieht einen Umsatz von 800 Mio. Euro bis 880 Mio. Euro vor. Der Vorstand geht davon aus, dass SMA das oberste Viertel der Umsatzprognose erreichen wird. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) wird sich nach Vorstandsschätzung auf 20 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro belaufen. Die Abschreibungen werden voraussichtlich bei ca. 50 Mio. Euro liegen.

Die Quartalsmitteilung Januar bis September 2019 steht auf der Internetseite von SMA zum Abruf bereit.

7.11.2019 | Quelle: SMA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Senec erreicht Verkauf von 10.000 Stromspeichern

SolarServer - 7. November 2019 - 14:18

Seit der erste Speicher der Baureihe Senec.Home V2.1 im August 2018 bei einem Hausbesitzer installiert wurde, hat der Leipziger Hersteller von Stromspeichern Senec nun bereits 10.000 dieser Systeme in Deutschland ausgeliefert. Laut Unternehmen können Hausbesitzer für den Batteriespeicher eine 10-Jahre lange Garantie über 100 Prozent der Speicherkapazität bekommen. Diese Garantie soll maßgeblich dafür verantwortlich sein, dass sich der in Deutschland produzierte Stromspeicher so gut verkauft. Nach Erhebungen des Marktforschungsunternehmens EuPD Research konnte Senec im ersten Halbjahr 2019 wieder in die Spitzengruppe der Hersteller auf dem deutschen Markt vorstoßen und seinen Marktanteil gegenüber 2018 von 9 auf 14 Prozent steigern.

Der Speicher Nummer 10.000 ging in eine Region, die gegenüber den süddeutschen Bundesländern noch etwas Nachholbedarf bei Photovoltaik-Anlagen und Stromspeichern hat: Die mesocon GmbH aus Rostock installierte den Speicher bei Familie Hagemeister in Behrenhoff bei Greifswald. Ganz im Nordosten der Republik gelegen, handelt es sich um eine der sonnenverwöhntesten Ecken des Landes. Der Spezialbetrieb für Photovoltaik und Wärmepumpen ist einer von mittlerweile 750 Senec-Fachpartnern. Auch die Zahl dieser Fachpartner hat seit der Einführung des Senec.Home V2.1 deutlich zugenommen. Allein im Jahr 2019 sind mehr als 180 Fachbetriebe aus allen Regionen des Landes zum Fachpartner-Netzwerk gestoßen.

Auslieferung der neuesten Baureihe angelaufen

Senec hat nun die nächste Speichergeneration in den Markt eingeführt. Fast zeitgleich mit dem 10.000sten V2.1 verließ der erste Heimspeicher aus der neuen Baureihe Senec.Home V3 hybrid die Hallen des Produktionspartners in Greifswald. Diese Speichergeneration zeichnet sich durch einen integrierten Hybridwechselrichter aus. Der Kunde erspart sich so Kauf und Einbau eines zusätzlichen Photovoltaik-Wechselrichters, und der Speicher kann DC-seitig direkt an die PV-Anlage gekoppelt werden. Das alte System wird weiterhin als AC-gekoppeltes Modell angeboten, beispielsweise für die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen.

7.11.2019 | Quelle: Senec | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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UBA stellt Konzept für umweltschonendes Fliegen vor

SolarServer - 7. November 2019 - 13:08

Das Umweltbundesamt (UBA) hat ein Konzept für einen nachhaltigen Luftverkehr vorgestellt, das die Belastungen für Klima, Umwelt und die Menschen soweit wie möglich reduziert. Zu den Vorschlägen gehören eine Angleichung der steuerlichen Beiträge an die der anderen Verkehrsträger, die Vergabe von Lärmkontingenten für Flughäfen, die Verlagerung von innerdeutschen Flügen auf die Schiene und die Förderung von klimaneutralen Kraftstoffen.

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Fliegen ist die umweltschädlichste Art, sich fortzubewegen. Wir wollen daher die Zahl der Flüge durch Verlagerung auf die Schiene reduzieren, aber auch die Umweltauswirkungen des Fliegens soweit wie möglich senken. Ein erster wichtiger Schritt ist es, die Steuerbeiträge beim Fliegen an Bahn und Auto anzupassen. Bislang zahlt der Luftverkehr nur etwa ein Zehntel dessen, was andere Verkehrsträger an Steuern leisten. Das Billig-Ticket für den Städtetrip ist massiv subventioniert.“ Allein 2017 verzichtete der Staat auf 8,1 Milliarden Euro durch eine fehlende Kerosinbesteuerung und 4,2 Milliarden Euro durch eine Mehrwertsteuerbefreiung für grenzüberschreitende Flüge.

Das Umweltbundesamt schlägt vor, die Luftverkehrsteuer kurzfristig mindestens zu verdoppeln und bis 2030 so weit zu erhöhen, dass die Steuerausfälle durch die Mehrwertsteuerbefreiung grenzüberschreitender Flüge ausgeglichen werden. Aktuell machen die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer rund 1,2 Milliarden Euro aus – der Vorschlag entspräche daher einer Erhöhung der Luftverkehrsteuer um etwa den Faktor 3,5. Für einen Fernflug müssten dann etwa 150 Euro Ticketsteuer statt bisher 41,49 Euro bezahlt werden. Gleichzeitig sollten im Rahmen einer Reform die Entfernungsklassen überarbeitet und verursachergerechter gestaltet werden. Würde die Ticketsteuer zudem danach gestaffelt, wieviel Lärm und Emissionen die eingesetzten Flugzeuge verursachen, würden sauberere und leisere Flugzeuge deutlich wirtschaftlicher. Zudem schlägt das UBA vor, eine nationale Kerosinsteuer einzuführen, die bis 2030 auch auf die EU ausgeweitet wird.

Die CO2-Bepreisung des Luftverkehrs sollte, so das Konzept „umweltschonendes Fliegen“, im europäischen Emissionshandel verankert sein. Allerdings sollten die Anforderungen bis 2030 verschärft werden, indem die Emissionsmengen entsprechend den Klimaschutzzielen reduziert und die freie Zuteilung von Emissionsberechtigungen an Fluggesellschaften aufgehoben werden. Weitere Klimaeffekte des Luftverkehrs, die durch Nicht-CO2-Emissionen in Reiseflughöhe entstehen, sind ebenfalls in das Handelssystem einzubeziehen.

Die direkten CO2-Emissionen der Flugzeuge können mit dem Kerosinersatz Power-to-Liquid (PtL), das aus erneuerbaren Strom und CO2 hergestellt wird, auf Null reduziert werden. Damit diese E-Fuels schnell in den Markt kommen, schlägt das UBA eine staatliche Förderung für die Entwicklung und Erprobung von Anlagen im In- und Ausland vor. Zudem sollte eine Beimischquote von nachhaltigem PtL in Europa dafür sorgen, dass die Kraftstoffe schneller in den Markt kommen. Um dies zu finanzieren sollte ein „Innovations- und Demonstrationsfond Luftverkehr“ aufgelegt werden. Maria Krautzberger: „Der Fond kann finanziert werden durch steigende Einnahmen aus Luftverkehr- und Kerosinsteuer sowie Emissionshandel. Der Fond sollte aber auch genutzt werden, um Alternativen zum Fliegen zu fördern – denn weniger fliegen, hilft der Umwelt und dem Klima am besten.“

Das Konzept „umweltschonendes Fliegen“ kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

7.11.2019 | Quelle: UBA | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Wandel der Mobilität: Normen und Standards fördern

SolarServer - 7. November 2019 - 13:03

Für den Wandel der Mobilität sind technische Rahmenbedingungen wie Standardisierung und Normung notwendig, damit diese in markttaugliche Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden können. Standards und Normen stellen Qualität, Sicherheit und Benutzbarkeit sicher und schützen getätigte Investitionen. Die Arbeitsgruppe AG 6 der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) hat dazu ein White Paper erarbeitet.

Emissionen im Verkehr können durch den Einsatz von nachhaltigen Energieträgern reduziert werden. Neue Formen der Mobilität ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Wohn- und Lebensräume in der Stadt und auf dem Land können aufgrund eines reduzierten und optimierten Verkehrs neu gestaltet und die Teilhabe im Alter verbessert werden. Für all dies bedarf es technischer Rahmenbedingungen. In der NPM befasst sich eine eigene Arbeitsgruppe mit den notwendigen Empfehlungen zu Standards und Normen, die Innovationen und Verbesserungen im Bereich der Mobilität ermöglichen.

„Bei allem Fortschritt und technologischen Entwicklungen ist es wichtig, dass neue Produkte und Dienstleistungen hochwertig, sicher und funktional sind. Die Basis dafür sind branchenübergreifend definierte Standards und Normen sowie anerkannte Prozesse für Zertifizierung und Typengenehmigung“, erläutert Roland Bent, Leiter der AG 6 der NPM.

Für das White Paper hat die Arbeitsgruppe sechs Themenfelder für den Wandel der Mobilität identifiziert und aus Sicht der Standardisierung, Normung, Zertifizierung und Typgenehmigung mit ihren Handlungsfeldern beschrieben:

1. Trends in der Mobilität: Bestehende und neue Mobilitätskonzepte sowie das automatisierte und vernetze Fahren müssen zu einem ganzheitlichen System kombiniert werden.

2. Antriebsenergie: Eine flächendeckende und bedarfsorientierte Infrastruktur für die Antriebsenergien der Zukunft ist notwendig.

3. Stromnetz: Der Markthochlauf und der anschließende Massenmarkt der Elektromobilität müssen erfolgreich in das Stromnetz der Zukunft integriert werden.

4. Vernetzung: Eine verkehrsträgerübergreifende, intermodale sowie automatisierte und vernetzte Mobilität braucht sichere Schnittstellen und offene Kooperationsplattenformen.

5. Daten: Die Zukunft der Mobilität ist datenbasiert. Die Erhebung, Verwendung, Verarbeitung und der Schutz der Daten müssen organisiert werden.

6. Lebenszyklus: Die Nachhaltigkeit der zukünftigen Mobilitätslösungen muss über den gesamten Lebenszyklus betrachtet und bewertet werden.

Ziel der AG 6 ist es, bis 2021 aus diesen Themenfeldern wichtige, über alle betroffenen Branchen abgestimmte Handlungsempfehlungen über Schwerpunkt-Roadmaps zu erarbeiten. Diese Empfehlungen bilden die deutsche Normungs- und Standardisierungsstrategie zur Zukunft der Mobilität. Das White Paper der AG 6 steht unter diesem Link zum Download zur Verfügung.

7.11.2019 | Quelle: NPM | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Umweltbundesamt stellt Konzept für umweltschonendes Fliegen vor

Sonnenseite.com - 7. November 2019 - 12:34
Steuerbeiträge angleichen, Lärm reduzieren, Bahn und klimaschonende Kraftstoffe fördern
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Polen: Bierbrauen mit Windenergie

SolarServer - 7. November 2019 - 12:08

Kompania Piwowarska SA, eine Tochtergesellschaft der Asahi Breweries Europe Group, hat einen Stromliefervertrag (Power Purchase Agreement – PPA) mit Innogy unterschrieben, um den Strombedarf der Produktion auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen: Kompania Piwowarska wird Ökostrom aus dem polnischen Innogy-Windpark Nowy Staw beziehen, um den Strombedarf ihrer drei polnischen Brauereien zu decken.

Die Vertragslaufzeit des PPA beträgt zehn Jahre – von 2020 bis 2029. Ab 2020 liefert Innogy 30 Gigawattstunden pro Jahr aus dem Onshore-Windpark Nowy Staw (73 Megawatt installierte Leistung) nahe der Stadt Danzig an die Kompania Piwowarska liefern. Ab 2021 soll der Windpark Nowy Staw den gesamten Energiebedarf aller drei Brauereien durch eine Erweiterung des Bestandswindparks um bis zu elf Megawatt decken. Innogy plant den Baustart zur Nowy Staw-Erweiterung für das Jahr 2020 und die Inbetriebnahme voraussichtlich für das Jahr 2021. Ab dann soll Nowy Staw bis zu 80 Gigawattstunden jährlich an die drei polnischen Brauereien liefern. Dies ist das erste Mal, dass in Polen ein PPA unterschrieben wird, bei dem der erzeugte Strom aus einem neuen, noch nicht in Betrieb befindlichen Windprojekt kommt, das keine staatliche Förderung für erneuerbare Energien erhält.

Holger Himmel, CFO Renewables bei Innogy SE erklärt: „Dieser Vertrag ist beispielhaft für eine moderne Energiewelt, in der sich die erneuerbaren Energien dem Wettbewerb stellen: Der Deal ermöglicht es Asahi, die polnischen Produktionsstätten klimafreundlich betreiben, indem der CO2-Ausstoß deutlich reduziert wird. Gleichzeitig können wir durch den PPA unseren Windpark ausbauen, ohne auf staatliche Förderung angewiesen zu sein. Gemeinsam zeigen wir, wie Klimaschutz zu Marktbedingungen funktioniert. Unser Ziel ist es, erneuerbare Energien weltweit mit Hilfe von PPAs und Partnerschaften auszubauen, so wie wir es bei diesem Projekt tun.“

Paolo Lanzarotti, CEO Asahi Breweries Europe Group: „Ich freue mich sehr, dass wir bereits ab 2021 ein Drittel unseres Produktionsvolumens in Mitteleuropa mit 100 Prozent Ökostrom brauen werden. Das entspricht etwa drei Milliarden Bierflaschen pro Jahr. Damit werden wir unsere CO2-Bilanz in Polen im Vergleich zu 2019 um 66 Prozent verringern.“ Der Vertrag ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Asahi, mit der Zielsetzung, entlang der gesamten Lieferkette bis 2050 klimaneutral zu sein.

7.11.2019 | Quelle: Innogy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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UN-Standort## Sekretariat für Wasserversorgung kommt nach Bonn

epo - 7. November 2019 - 11:13

Bonn. - Mit der Ansiedlung des Sekretariats der Global Water Operators' Partnerships Alliance (GWOPA) im kommenden Jahr wird Bonn als Standort der Vereinten Nationen weiter gestärkt. Im Auswahlkomitee der Vereinten Nationen setzte sich Bonn gegen mehrere Mitbewerber durch. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die Ansiedlung mit der Übernahme der operativen Kosten des Sekretariats.

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Digitalisierung verändert Installationsberuf

Pelletshome - 7. November 2019 - 9:00

Digitalisierung im Handwerk Die Sanitär- und Heizungsbranche bleibt von der Digitalisierung nicht unberührt. Internetfähige Kessel, Smartphones und Apps verändern den Installationsberuf. Teil 1 einer zweiteiligen Serie.

Digitalisierung macht nicht alles einfacher

Mit der Digitalisierung rücken Netzwerktechnologie und die Konfiguration unterschiedlicher Systeme der Haustechnik für Installateurinnen und Installateure in den Fokus. Meldete sich früher eine Kundin oder ein Kunde wegen einer Kesselstörung, blieb dem Installationsbetrieb meist wenig anderes übrig, als hinzufahren, in den Heizraum zu gehen und nach dem Rechten zu sehen. Heutzutage kann er die Meldung automatisch vom Kessel per SMS bekommen und manches Problem vom Schreibtisch aus lösen. Mit dem Computer kann er die Anlage kontrollieren, wenn der Online-Zugriff freigeschalten ist. Je mehr Kessel mit intelligenter Technik ausgestattet sind, desto anspruchsvoller wird der Umgang mit ihnen. “Ein Heizungsmonteur muss heute ganzheitlich und systemübergreifend denken und aufgrund der rasanten technischen Entwicklung ständig auf dem Laufenden bleiben”, sagt KWB-Geschäftsführer Helmut Matschnig.

Aus Heizungsinstallateuren werden keine Informatiker

Die Digitalisierung und der Umgang mit elektronisch gesteuerten Systemen werden das Berufsbild in der Heizungsmontage künftig stark prägen. Darin sind sich die meisten Hersteller einig. Auch darin, dass die Entwicklung nicht so weit führen wird, aus einem Installateur einen Informationsspezialisten zu machen. Für Ökofen-Geschäftsführerin Beate Schmidt-Menig ist es zwar wichtig, dem Fachhandwerk die Vorteile der neuen Technologien zu vermitteln, aber ein Informatikstudium dürfe dafür keine Voraussetzung sein. “Der Heizungsbauer sollte sich meiner Meinung nach weitgehend aus der Vernetzungsthematik raushalten können”, sagt auch Hargassner-Vertriebsleiter Herbert Schwarz. Die Anbindung der Netzwerktechnik sollte weiterhin Spezialisten überlassen bleiben, die Heizungsindustrie die Schnittstellen zur Verfügung stellen.

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Bundesumweltministerium zeichnet zehn Kommunen für Klimaengagement aus

Sonnenseite.com - 7. November 2019 - 8:51
Mit dem Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" unterstützt das Bundesumweltministerium Kommunen in ihrem Klima-Engagement strategisch und finanziell.
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Wärmepumpe kommt mit Mini-Erdgasbrenner

Enbausa - 7. November 2019 - 7:41

Das sei, so der Hersteller, auf jeden Fall preiswerter als klassisch getrennte Einheiten. Der Preis richte sich natürlich auch nach der gewünschten Größe des Solarkollektorfelds. Der Brennerhersteller mit der patentierten Duo-Hybrid-Unit adressiert ganz besonders Mehrfamilienhäuser im Bestand.

Dahinter verbirgt sich eine Solewärmepumpe in Verbindung mit einem Gas-Brennwertgerät und einem kombinierten Modul für Photovoltaik und Solarthermie (PVT) als Energiequelle für die Wärmepumpe. Luft als Energiequelle schied wegen der Geräuschentwicklung bei dem hohen Massenstrom für das Mehrfamilienhaus aus.

Für Wärmepumpen hat diese Lösung den Charme, nicht an eine hohe Absorbertemperatur gebunden zu sein. Es genügt ein Wärmeangebot oberhalb des Verdampfungspunkts des Kältemittels, um Umweltenergie mit in den Wärmekreislauf einzubinden. Da eine elektrische Wärmepumpe zudem Strombedarf hat, drängte es sich förmlich auf, den Kollektor als Hybridkollektor auszulegen, mit einem thermischen Wärmetauscher auf der Unterseite und einem photovoltaischen Generator zur Sonnenseite. Dem elektrischen Wirkungsgrad kommt dabei die Kühlung durch den Solekreislauf zugute, da sich Siliziumzellen mit der Temperatur ausdehnen, was einen Spannungsverlust zur Folge hat.

Für die Entwicklung des PVT-Kollektors ging Giersch CTC eine Partnerschaft mit der Sonnenstromfabrik in Wismar ein sowie mit dem Rohrhersteller Schmöle, Fröndenberg. Die Sonnenstromfabrik gilt als eine der führenden und richtungsweisenden Solarmodulhersteller in Europa. Die Wismarer liefern das PV-Modul und Schmöle die Rückseite, den kupfernen Warmwasserkollektor. Giersch baut beide Teile zum PVT-Modul zusammen. In Bezug auf die Größe, handelt es sich um eine Maßanfertigung für jedes Gebäude.

Jens Karter, Geschäftsführer von Giersch CTC, erklärt die Bedeutung des neuen Produkts des Hauses so: „Unser Konzept Duo-Hybrid zielt in erster Linie auf die Wohnungswirtschaft und auf die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern ab, und zwar mit erneuerbaren Energien. Dieses Thema ist in der Branche bisher keiner so richtig angegangen, weil die Meinung vorherrscht, die Sanierung des Bestands mit regenerativer Energie funktioniere nicht. Wir dagegen haben uns gesagt, es müssen ja nicht gleich 100 Prozent Erneuerbare sein. Wenn man die Regenerativen auf 80 Prozent deckelt und den Rest konventionell mit der Brennwerttechnik bereitstellt, spart man schon erhebliche Kosten und tut der Wärmewende Gutes.“ Die Sole-Wärmepumpe läuft bei der Standardschaltung bis minus 3 °C. Darunter schaltet sie ab und das Brennwertgerät ein. Quelle: Giersch / pgl

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Energieberater warnen vor Monopol der Verbraucherzentralen

Enbausa - 7. November 2019 - 7:23

Das von der Bundesregierung mit Kabinettsbeschluss vom 23. Oktober verabschiedete Gebäudeenergiegesetz GEG enthält einen deutlich vom Referentenentwurf abweichenden Passus, wonach bei der verpflichtend vorgeschriebenen Energieberatung für größere Sanierungen oder Eigentümerwechsel ausschließlich die rund 500 Energieberater der Verbraucherzentrale beauftragt werden dürfen. „Die mehr als 11.000 qualitätsgeprüften und für die Förderprogramme des Bundes zugelassenen freien Energieberater sind dadurch von diesem Markt ausgeschlossen“, kritisiert Jörg Thiele, Präsident des Verbands Beratender Ingenieure (VBI). „Das ist nicht nur gesetzlich verordnete Wettbewerbsverzerrung, sondern mit diesem Monopol sind auch Engpässe bei der Energieberatung geradezu vorprogrammiert.“ Ähnlich hatte bereits der Energieberaterverband GIH in einer Stellungnahme zum Gebäudeenergiegesetz argumentiert.

Der VBI-Präsident fordert nicht nur im Namen der zahlreichen Ingenieure unter den Verbandsmitgliedern, die als unabhängige Energieberater tätig sind, dass der Bundestag im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens hier noch einmal deutliche Korrekturen vornimmt. „Wir halten dies zugunsten eines fairen Wettbewerbs und im Interesse des Verbraucherschutzes für dringend geboten.“

Darüber hinaus kritisiert der VBI, dass das neue GEG in der jetzigen Form verpflichtende Beratungen bei anstehenden Sanierungen oder Verkauf nur für Ein- und Zweifamilienhäuser vorschreibt, nicht aber beim Verkauf von Mehrfamilienhäusern. Gibt es hier nicht die gleichen Gründe für eine neutrale Energieberatung?

Bereits Anfang Juli hatte der VBI in seiner Stellungnahme zum GEG-Referentenentwurf das Gesetzesvorhaben grundsätzlich begrüßt. Kritisiert hatte der Verband, dass der Entwurf deutlich hinter dem auch wirtschaftlich gebotenen Anforderungsniveau zurückbleibe. „Aus VBI-Sicht ist eine Verschärfung der energetischen Anforderungen für Neubauten, insbesondere aber bei Sanierungen im Bestand um 30 bis 40 Prozent vertretbar und zum Erreichen der Klimaschutzziele erforderlich“, wiederholt VBI-Präsident Thiele die Planerkritik. Quelle: VBI / pgl

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Grundwasserverbrauch bedroht Ökosysteme weltweit

Sonnenseite.com - 7. November 2019 - 3:51
Grundwasser ist die grösste Süsswasserquelle der Welt und damit überlebenswichtig. Nicht nur als Trinkwasser. Die Hälfte davon braucht die Landwirtschaft, die damit Felder bewässert. Doch die weltweiten Grundwasservorräte sind vielerorts bereits übernutzt. Ein nur kleiner Abfall des Grundwasserspiegels könnte zukünftig ganze Ökosysteme bedrohen. Auch die Schweiz ist betroffen. Von Daniela Gschweng
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Grüner Wasserstoff ist unverzichtbar für Klimaschutz und Energiewende

Sonnenseite.com - 7. November 2019 - 3:51
Grüner Wasserstoff ist ein wesentliches Standbein für Klimaschutz und Energiewende.  Die neue Wasserstoffstrategie der Bundesregierung wird dem nicht gerecht.  
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Hoffnung für die Meere

Sonnenseite.com - 7. November 2019 - 2:34
Greenpeace-Taucher finden paradiesische Artenvielfalt an atlantischem Seeberg Mount Vema/ Südostatlantik – Einen beeindruckenden Beweis für die Wirksamkeit von Meeresschutzgebieten fanden Greenpeace Aktivistinnen und Aktivisten an Bord der Arctic Sunrise am Tiefseeberg Vema im Südostatlantik.
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Deutsche Umwelthilfe zieht Halbzeit-Bilanz für die GroKo

Sonnenseite.com - 7. November 2019 - 1:17
Die Halbzeit-Bilanz der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für die Große Koalition fällt ernüchternd aus. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband wirft den Regierenden von CDU/CSU und SPD vor, keine Strategie für relevante Zukunftsthemen zu haben und sich weiterhin in den Fängen der Industrie-Lobbyisten zu befinden.
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Klimaschutz## MCC beziffert Wohlstandseffekte eines weltweit einheitlichen CO2-Preises

epo - 7. November 2019 - 0:00

Berlin. - Den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) rund um den Globus mit einem einheitlichen Preis zu belegen: Das wäre globaler Klimaschutz zu minimalen Kosten – denn bei offenen Grenzen für Güter und Investitionen würden die CO2-Emissionen dort eingespart, wo es günstigsten ist. Allerdings verändert dieses im Prinzip ideale Instrument die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften. Denn es ist da am teuersten, wo besonders CO2-intensiv oder auch ineffizient produziert wird. Mit beispielloser Genauigkeit zeigt sich dies in einer neuen Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

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Bundeskabinett beschließt Verbot von Plastiktüten

Sonnenseite.com - 6. November 2019 - 15:17
Schulze: Plastiktüten sind Inbegriff der Ressourcenverschwendung
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Globaler Energiebedarf steigt

SolarServer - 6. November 2019 - 14:30

Das Beratungsunternehmen Capgemini hat die 21. Ausgabe des jährlichen World Energy Markets Observatory (WEMO) veröffentlicht. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit De Pardieu Brocas Maffei und Vaasa ETT erstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass der globale Energiebedarf und die Treibhausgasemissionen im Jahr 2018 gestiegen sind und die Fortschritte zum Erreichen der Klimaschutzziele nicht ausreichen.

Trotz des anhaltenden Wachstums und sinkender Kosten im Bereich der erneuerbaren Energieträger bleiben Kohle, Öl und Gas die Eckpfeiler des steigenden Energieverbrauchs. Die Energiewende wird auch durch geopolitische und kommerzielle Spannungen sowie durch rückläufige Investitionen in saubere Energien gefährdet. Ohne mutigere Maßnahmen, die über die bestehende Politik zur Energiewende hinausgehen, wird die Welt die Ziele des Pariser Abkommens laut Capgemini höchstwahrscheinlich nicht erreichen.

Anstieg der Treibhausgase gefährdet Klimaschutzziele

Die Bemühungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sind mit einem Anstieg von 2 Prozent im Jahr 2018 ins Stocken geraten. 2017 waren sie um 1,6 Prozent angestiegen und von 2014 bis 2016 gab es in Europa keine Zunahme. Die Treibhausgasemissionen sind 2018 in China um 2,3 Prozent gestiegen, in den USA um 3,4 Prozent und in Indien um 6,4 Prozent. Diese Steigerungen hängen mit dem Energieverbrauch zusammen, der 2018 weltweit um 2,3 Prozent gewachsen ist – mit fast der doppelten Wachstumsrate wie durchschnittlich pro Jahr seit 2010. Fast 75 Prozent dieses Wachstums entstammen dem Öl-, Gas- und Kohleverbrauch – dem höchsten Anteil seit 2013. Weltweit stieg der Kohleverbrauch um 4 Prozent, mit einem deutlichen Wachstum bei der Kohleverstromung.

Erneuerbare Energien: Stärkstes Wachstum, Kostensenkung dank Technologie

Die am schnellsten wachsenden Energiequellen blieben im Jahr 2018 die erneuerbaren Energien mit einem Wachstum von 14,5 Prozent weltweit. In Deutschland haben im ersten Halbjahr 2019 erneuerbare Energiequellen erstmals mehr Strom produziert als Kohle- und Kernkraftwerke zusammen. Sie werden zudem stetig günstiger: Die Stromkosten für Solar-Photovoltaik und Onshore-Wind sanken um 13 Prozent, die Kosten für Offshore-Windenergie um 1 Prozent.

Die Investitionen in saubere Energie jedoch sind rückläufig. In der ersten Jahreshälfte 2019 beliefen sie sich global auf 217,6 Milliarden US-Dollar – 14 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2018. In China gingen die Investitionen stark zurück: um 39 Prozent; in den USA sanken sie moderater um 6 Prozent und in Europa um 4 Prozent. In Indien dagegen stiegen die Investitionen in die Erneuerbaren um 10 Prozent auf 5,9 Mrd. US-Dollar.

Bis 2040 wesentliche Disruptionen durch Digitaltechnologie

Zwar sinken die Erzeugungskosten für erneuerbare Energien weiterhin, doch es entstehen immer Zusatzkosten aufgrund der geringeren Grundlastfähigkeit. Sie verhindern derzeit, dass diese Technologien deutlich wettbewerbsfähiger sind als die meisten der planbaren Stromerzeugungsquellen.

Bis zum Jahr 2040 ist nicht zu erwarten, dass sich entscheidende technische Innovationen im Energiebereich branchenweit durchsetzen. Die Verbesserung bestehender Technologien allerdings wird weiterhin sinkende Kosten für erneuerbare Energien, elektrische Batterien und Fahrzeuge sowie für modulare Kernreaktoren ermöglichen. Darüber hinaus sollten gemäß der Studienergebnisse bis zum Jahr 2040 die Speicherung, Mobilität und Supraleitfähigkeit mit Wasserstoff reif sein für den Massenmarkt. Auch Hybrid-Farmen für erneuerbare Energien werden sich ausgeweitet haben.

Europa ist Vorreiter bei kohlenstoffarmen Technologien

Europa erweist sich bislang als die erfolgreichste Region im Energiewandel und bei der Bekämpfung des Klimawandels. Die Energie-Nachfrage ist hier deutlich geringer angestiegen als im Rest der Welt: im Jahr 2018 nur um 0,2 Prozent gegenüber dem globalen Anstieg um 2,3 Prozent. Deutschland geht voran mit einem Nachfrage-Rückgang um 2,2 Prozent.

Europa ist auf dem besten Weg, zwei der drei zentralen EU-Klimaziele für 2020 zu erreichen: sicherzustellen, dass erneuerbare Energien mindestens 20 Prozent des Energieverbrauchs ausmachen und die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um über 20 Prozent zu verringern, was bereits erreicht ist.

Geopolitische Spannungen und Energiebelange sind zunehmend verknüpft

Sowohl die USA als auch China haben ihre wachsende Dominanz auf dem Energiemarkt zu ihrem geopolitischen Vorteil genutzt. Die USA konnten durch das Wachstum der Schieferöl- und ‑gasförderung ihre Abhängigkeit vom Nahen Osten überwinden. Es wird erwartet, dass sie bis zum Jahr 2025 mehr als die Hälfte des globalen Wachstums der Öl- und Gasproduktion ausmacht (75 Prozent bzw. 40 Prozent). Die sich abzeichnende Öl-Unabhängigkeit hat ein scharfes Vorgehen der Regierung gegen OPEC-Nationen wie Iran und Venezuela ermöglicht.

China und Indien weiterhin große CO2-Emittenten

China hat seine Führungsposition gefestigt: Der gereifte Markt stellt Energie für alle Einwohner bereit – durch den Bau von Kohlekraftwerken mit einem weltweiten Marktanteil von 70 Prozent sowie über 61 Prozent der weltweiten Batteriekapazität. China ist führend im Angebot der meisten zugehörigen Technologien wie für fossile Brennstoffe, Erneuerbare und Speichertechnologien: 7 der 10 größten Anlagenbauer weltweit sind Chinesen. Während Chinas kostengünstige Solarmodule immer größere Verbreitung finden, könnte das Land gemäß der Studie bald auch in der Kerntechnik führend sein; bereits zwei EPRs sind erfolgreich ans Netz gegangen. China produziert zudem 95 Prozent der Seltenen Erden und Metalle, die in High-Tech-Geräten zum Einsatz kommen – ein strategischer Vorteil auch bei der Energiewende.

In Indien konzentriert sich die Frage stärker auf die Bereitstellung von Strom für alle (24/7 Power for all-Programm). Beide Länder werden noch mindestens zwei Jahrzehnte lang stark von kohlebefeuerten Anlagen abhängig sein, um den wachsenden Energiebedarf im Land zu decken – und damit weiterhin große CO2-Emittenten bleiben.

Zum Erreichen der Klimaziele muss mehr getan werden

Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass es angesichts der aktuellen Verbrauchstrends unrealistisch erscheint, die bestehenden Klimaschutzziele zu erreichen. Um deutliche Effekte zu erzielen, müssen die Regierungen über die bereits bestehenden Maßnahmen zur Energiewende hinausgehen. Dazu geben die Autoren in der WEMO-Studie eine Reihe von Empfehlungen ab. Die WEMO-Studie kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

6.11.2019 | Quelle: Capgemini | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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Power-to-Gas mit Hilfe von Mikroben

SolarServer - 6. November 2019 - 14:01

Der schweizerische Energieversorger Limeco baut mit den Viessmann Tochterunternehmen microbEnergy und Schmack Biogas die weltweit größte Power-to-Gas-Anlage, in der die mikrobiologische Umwandlung von Wasserstoff zu Methan zur Anwendung kommt. Die Technologie wurde von der Viessmann-Tochter microbEnergy entwickelt und zur technischen Reife gebracht. Technologielieferant für die Elektrolyse ist Siemens. Die beteiligten Unternehmen unterzeichneten gemeinsam den Werkvertrag für das zukunftsweisende Großprojekt.

Limeco startet das Projekt unter den Prämissen der schweizerischen „Energiestrategie 2050“, die auf Atomausstieg, die Reduktion von Treibhausgasen und den Ausbau von erneuerbarer Energie wie Solar- oder Windkraft setzt. Nach dem Spatenstich im Frühjahr 2020 soll die Inbetriebnahme in rund einem Jahr erfolgen. Für den Bau der Anlage ist Schmack Biogas verantwortlich. Durch die Verbrennung von erneuerbarem Gas anstelle von Heizöl werden dann jährlich 4.000 bis 5.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen entstehen, was dem Verbrauch von ungefähr 2.000 Haushalten entspricht.

Doris Schmack, Geschäftsführerin der microbEnergy, verfolgt mit der Sektorkopplung einen ganzheitlichen Ansatz und ist von den Voraussetzungen des Schweizer Standorts überzeugt: „Limeco ist mit seinen drei Geschäftsbereichen Abfall- und Abwasserentsorgung sowie Wärmeversorgung für ein Energiesystem mit Power-to-Gas prädestiniert.“ Der bei der Kehrichtverwertung erzeugte Überschussstrom wird zu Wasserstoff umgewandelt und mit Klärgas aus der Abwasserreinigungsanlage gemischt – so entsteht speicherbares erneuerbares Gas. Die Elektrolyseanlage von Siemens verfügt über eine Leistung von insgesamt 2,5 Megawatt kann damit bis zu 450 Kubikmeter pro Stunde Wasserstoff erzeugen. Dieser wird dann zusammen mit dem Kohlendioxid aus dem anfallenden Klärgas zu Biomethan umgewandelt.

Das Projekt ist durch die Kooperation der Limeco mit der Swisspower AG und regionalen Energieversorgungsunternehmen breit abgestützt. Sie alle sehen ein enormes Potenzial für Power-to-Gas in der Schweiz. Alleine mit PtG-Anlagen an den 100 größten Abwasserreinigungsanlagen der Schweiz könnte der Energiebedarf von über 250.000 Personen gedeckt werden.

6.11.2019 | Quelle: Viessmann | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Der Beitrag Power-to-Gas mit Hilfe von Mikroben erschien zuerst auf Solarserver.

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