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Wichtiger erster Schritt für grüne Wärmenetze

Enbausa - 18. August 2022 - 11:48

Als eine „gute Nachricht“ kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) die Genehmigung: „Klimaneutrale Nah- und Fernwärme nimmt bei der Transformation der Wärmeversorgung eine wachsende Rolle ein. Ihre Bedeutung steigt besonders im urbanen Raum, aber auch im ländlichen Raum haben sich Nahwärmenetze auf Basis von Bioenergie und Solarthermie bereits vielfach bewährt. Die Nutzung von Erd- und Umweltwärme durch Großwärmepumpen kommt wachsend hinzu. Zahlreiche Projekt haben auf die Bewilligung der BEW gewartet und können nun endlich in die Umsetzung gehen. All das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Dekarbonisierung des deutschen Wärmesektors auf Basis heimischer Erneuerbarer Energieträger und somit zur weiteren Unabhängigkeit von fossilen und immer teurer werdenden Energieimporten, allen voran Erdgas.“

Start Mitte September

Mit der erfolgten Bewilligung durch die EU-Kommission kann die BEW-Förderung nun ab Mitte September starten. Gefördert wird der Neubau von Wärmenetzen, bei denen mindestens 75 Prozent der Wärme aus Erneuerbaren Energien und Abwärme eingespeist werden, sowie Projekte zur Erweiterung und Dekarbonisierung bestehender Wärmenetze. Die BEW hat ein Fördervolumen von insgesamt fast drei Milliarden Euro, welches bis 2026 zur Verfügung steht.

Die vergleichsweise kurze Befristung der Förderung ist aus der Sicht des BEE kritisch zu sehen, so Peter. Um Investitions- und Planungssicherheit herzustellen, wäre eine Laufzeit bis mindestens zum Jahr 2030 wünschenswert gewesen. Dies würde auch besser zur durch die Bundesregierung angekündigten flächendeckenden Einführung der Kommunalen Wärmeplanung passen.

„Auch das bewilligte Fördervolumen von rund drei Milliarden Euro halten wir nicht für ausreichend. Zu einer tatsächlichen Dekarbonisierung der Wärmenetze sollten die Fördermittel der BEW deutlich aufgestockt werden“ fordert Simone Peter. „Bei der aktuellen Höhe der Fördermittel besteht schon jetzt die Gefahr, dass der Topf schnell aufgebraucht ist und die BEW damit bereits nach kurzer Zeit verpufft. Ähnliches haben wir zuletzt schon bei der Förderung für die energetische Renovierung von Gebäuden erlebt. Das darf sich nicht wiederholen. Zusätzliche Mittel von mindestens einer Milliarde Euro jährlich, mittelfristig 2,5 Milliarden pro Jahr sind nötig, um der Transformation der Wärmeversorgung den einen nachhaltigen Schub zu verleihen, Versorgung nachhaltig zu sichern und mehr soziale Verträglichkeit zu gewährleisten“, sagt Dr. Simone Peter abschließend.

Quelle: BEE / Delia Roscher

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Türkei## Nationalisten attackieren die Presse

epo - 18. August 2022 - 11:34

Berlin. - Attacken, Drohungen und Einschüchterungsversuche von nationalistischen Politikern gegen Medienschaffende in der Türkei nehmen knapp ein Jahr vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen rasant zu. Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die Einschüchterungsversuche auf das Schärfste.

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BayWa soll Photovoltaik-Anlage für Wasserstoff-Erzeugung in Frankreich bauen

SolarServer - 18. August 2022 - 11:16
Im Gemeindeverband Haute-Saintonge zwischen Bordeaux und La Rochelle soll ein Ökoenergieprojekt entstehen, das mit Hilfe von Solarenergie auch grünen Wasserstoff erzeugt. Foto: BayWa r.e.

Chinesische Hochschulen entwickeln farbige Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad

SolarServer - 18. August 2022 - 10:38
Dank einer Entwicklung eines chinesischen Hochschulteams könnte es in Zukunft bunte Solarzellen für die Integration in Gebäude geben, die trotzdem einen hohen Wirkungsgrad haben. Foto: Oleksii / stock.adobe.com

Synhelion demonstriert Solar-Treibstoff-Produktion im industriellen Maßstab

SolarServer - 18. August 2022 - 9:54
Auf dem Multifokus-Solarturm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich hat das Schweizer Unternehmen Synhelion erstmals Synthesegas ausschließlich mit Solarwärme erzeugt. Foto: Synhelion

Mieterstrom-Novelle ist noch nicht der große Wurf

SolarServer - 18. August 2022 - 9:10
Mit der jüngsten Energierechtsnovelle haben sich die Rahmenbedingungen für Photo­vol­taik im Mietwohnungsbau geändert. Doch der Gesetzgeber laboriert beim Mieterstrom weiterhin nur an Details. Die Branche erwartet nicht, dass dadurch jetzt Millionen Dächer von Mietshäusern blau würden. Grafik: Kolb Ribke Gesellschaft von Architekten mbH / Naturstrom

Neue Solarthemen-Ausgabe 554 – heute erschienen!

SolarServer - 18. August 2022 - 8:30
+++ Mieterstromnovelle laboriert an Details +++ Bundeshaushalt 2023: Bei Energie tut sich was +++ Im Interview: Martin Pehnt (IFEU) +++ EnFG: Wie die Umlagen entfallen +++ Warten auf die BEW-Richtlinie +++

1. Halbjahr: Gasheizungen führen weiterhin mit Abstand

Pelletshome - 18. August 2022 - 8:00

Gasheizungen sind immer noch beliebt Energiekrise? Gasmangel? Den ungünstigen Rahmenbedingungen zum Trotz machen Gasheizungen das Gros des deutschen Absatzes aus.

Gasheizungen mit Solartechnik modernisieren

Trotz gestiegener Nachfrage und teilweise noch immer gestörter globaler Lieferketten blickt die deutsche Heizungsindustrie auf ein solides erstes Halbjahr im deutschen Markt zurück. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) weist in seiner Bilanz für das erste Halbjahr 2022 ein Plus von einem Prozent im deutschen Markt gegenüber dem Vorjahr aus. Zwar wurden sechs Prozent weniger Gasheizungen verkauft. Doch machen sie immer noch 65 Prozent des Marktes aus. Den größten Zuwachs verzeichneten Wärmepumpen mit einem Plus von 25 Prozent (Marktanteil: 21 Prozent) sowie Pelletsheizungen mit einem Plus von sechs Prozent (Marktanteil: neun Prozent). Laut BDH gelte es, die rund 6,4 Millionen veraltete Gasheizungen schnellstmöglich im Sinne des Klimaschutzes zu modernisieren. In Kombination mit einer solarthermischen Anlage würden sich sehr wirtschaftlich bis zu 30 Prozent an Energie- und CO2-Einsparung realisieren lassen. Zwar steigerte sich auch der Absatz von Ölkesseln um 14 Prozent. Doch kommen sie nur auf einen Marktanteil von fünf Prozent.

Warten auf Wasserstoff?

„Um dem heterogenen Gebäudebestand Rechnung zu tragen und um die Wärmewende für die Menschen bezahlbar zu halten, brauchen wir sämtliche verfügbaren Effizienztechnologien”, erklärt BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt. Er meint damit neben Brennstoffzellen- und Holzheizungen sowie Gas-Solarkombinationen auch Systeme, die mit sogenannten grünen Gasen und Ölen heizen. Bereits heute sei es mit Biomethan möglich, jedes gasbasierte Heizsystem CO2-neutral zu betreiben. Ab 2025 werde es zudem Heizsysteme geben, die zu 100 Prozent wasserstofffähig seien. Ob bis dahin genügend umweltfreundlich hergestellter Wasserstoff für den Betrieb zur Verfügung steht? Laut Professor Hans-Martin Henning, Leiter des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, wird Wasserstoff zum Heizen bis 2030 keine Rolle spielen, weil die Produktion bis dahin nicht so stark wachsen kann, wie von anderen Branchen nachgefragt.

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Bundesregierung tatenlos bei Energieeffizienz

Enbausa - 17. August 2022 - 15:06

Benjamin Weismann, Geschäftsführer des Energieberaterverbands GIH: „Mit Blick auf die teilweise drastisch gestiegenen Lebens-, Zins- und Energiekosten benötigen Verbraucherinnen und Verbraucher Investitionssicherheit. Die plötzliche, harte Konditionsverschlechterung bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und vorausgegangene Förderstopps beim Neubau haben die Akzeptanz für energetisches Bauen und Sanierung am Markt stark geschwächt. Es braucht eine eindeutige Zusage der Bundesregierung in Sachen Energieeffizienz und langfristig ausgelegte Förderung.“ Der GIH kritisiert zudem, dass die Bestimmungen zum Wärmeschutz bei Neubauten in der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) aufgeweicht wurden.

Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF: „Das Thema Energieeffizienz war nie wichtiger als heute. Aber die Bundesregierung ist tatenlos. Wir haben uns als DENEFF der Energiesparkampagne der Bundesregierung angeschlossen, erleben jedoch sogar das Gegenteil von dessen, was politisch notwendig wäre. Statt das bereits im Februar angekündigte Energieeffizienzgesetz auf den Weg zu bringen, wurden nun die Fördermittel für die Gebäudesanierung drastisch gekürzt. Im Industriebereich stockt die Förderung bereits seit Monaten. Dabei ist es wichtig, Investitionen in Maßnahmen anzustoßen, die Haushalte und Unternehmen dauerhaft aus der Energiekostenfalle befreien – und zwar ohne Frieren und Produktionseinschränkungen. Energieeffizienz muss ebenso wie der Ausbau der Erneuerbaren als übergeordnetes öffentliches Interesse vorangebracht werden“. Vorschläge für ein Energiesparpaket hatte die DENEFF bereits im März gemacht.

Im Juni hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in einem breiten Verbändebündnis die Kampagne „80 Millionen gemeinsam für den Energiewechsel“ ins Leben gerufen. Dr. Thomas Engelke, Teamleiter Energie und Bauen beim Verbraucherzentrale Bundesverband reicht das nicht: „Energiesparen muss gemeinschaftlich erfolgen: Industrie, Handel und Gewerbe, der öffentliche Sektor und die privaten Haushalte müssen jetzt alles tun, um Energie, insbesondere Gas zu sparen. Energiesparappelle allein reichen aber nicht aus, um private Haushalte mittel- und langfristig von hohen Gas- und Energiepreisen zu entlasten, denn sie führen nicht zu den notwendigen strukturellen Investitionen in mehr Energieeffizienz bei der Gebäudehülle und in den schnellen Austausch von fossilen Heizungen. Daher muss die Gebäudehülle der schlechtesten Gebäude jetzt angefasst und energetisch saniert werden. Die Bundesregierung darf nicht auf Brüssel warten, hier entsprechende Standards zu setzen. Es sind über 20 Mrd. Euro erforderlich, um eine ambitionierte Gebäudesanierung in Ein- und Mehrfamilienhäusern umzusetzen.“

„Die Energiewende ist durch Putins Angriff auf die Ukraine und auf Europas Energieversorgung umso wichtiger geworden. Von Anfang an fußt die Energiewende auf drei Säulen aus: Mehr Erneuerbare, mehr Einsparung, mehr Effizienz. Doch statt die Energiewende als Ganzes anzugehen, lässt auch die Ampel die Einsparungen und die Effizienz stiefmütterlich links liegen. Doch hier entscheidet sich die Versorgungssicherheit – und nicht an der Frage, ob einzelne Atomkraftwerke länger laufen sollten. Genau deshalb ist es mehr als fahrlässig, wenn einzelne Regierungsvertreter eine rechtlich absolut unsichere Laufzeitverlängerung ins Gespräch bringen, statt die wirklichen Probleme anzugehen. Wir brauchen endlich mehr Mut zum Ordnungsrecht. Vor allem dort, wo sich Maßnahmen ohnehin lohnen: Heizungsoptimierungen, Sanierung der schlechtesten Gebäude, Umsetzung von wirtschaftlichen Maßnahmen in der Industrie“, bekräftigt Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR). „Je länger die Bundesregierung jetzt zögert, desto höhere Kosten kommen auf uns zu: auf jeden einzelnen und auf die Gesellschaft.“

Nach Schätzungen einer Studie des Exzellenzclusters ECONtribute muss Deutschland 20 bis 25 Prozent Erdgas in dieser Heizperiode einsparen.

Quelle: GIH / Delia Roscher

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Optimiertes Rührwerk senkt Energieverbrauch von Biogas-Anlagen

SolarServer - 17. August 2022 - 14:58
Die richtige Rührtechnik kann in einer Biogas-Anlage viel Energie sparen. Das zeigt eine nun ausgezeichnete Doktorarbeit an der FH Münster. Foto: FH Münster/Labor für Strömungstechnik

Wärmepumpen-Offensive unterstützt Fassadendämmung

Enbausa - 17. August 2022 - 14:35

Um hier sachgerecht argumentieren zu können ist es wichtig, den wechselseitigen Zusammenhang zwischen dem Einsatz einer Wärmepumpe und der Notwendigkeit einer Gebäudedämmung zu kennen, erklärt der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM). Dies gelte erst recht, nachdem gerade jetzt die geänderten Maßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht wurden und der bisherige Fördersatz für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle von 20 Prozent auf 15 Prozent sinkt. Immerhin wurde die Möglichkeit einer fünfprozentigen Erhöhung beibehalten, wenn die Maßnahme im Zuge eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) durchgeführt wird. Die BEG-Änderungen werfen bei Investoren und Hausbesitzer*innen neue Fragen auf und darauf sollten Planer*innen, Architekt*innen und Fachhandwerk mit den richtigen Antworten reagieren. Es muss vermieden werden, so der Verband, dass energetische Modernisierungsmaßnahmen auf die lange Bank geschoben oder ganz fallengelassen werden. Mit dem Blick auf Wärmepumpen als einzige Lösung sei es aber nicht getan.

Generell kann der Einsatz von Wärmepumpen eine sinnvolle Maßnahme sein – im Neubau sowieso, aber auch bei Modernisierungen. Hier ist der tatsächliche Nutzen allerdings von zuvor erfüllten Voraussetzungen abhängig. Die Formel „Alte Ölheizung ‘raus + neue Wärmepumpe ‘rein = klimaneutral“ funktioniert in ungedämmten Bestandsbauten nicht.

Wann ist der Wärmepumpeneinsatz sinnvoll?

Wichtigste Voraussetzung: Gebäude müssen mindestens „Niedertemperatur-ready“ sein. Das ifeu-Institut hat das in einer Studie so definiert: Niedertemperatur-ready ist ein Gebäude dann, wenn es am kältesten Tag des Jahres mit einer Vorlauftemperatur der Heizung von 55°C auskommt. Diese maximale Messgröße bedeutet, dass man an den anderen Tagen, an denen es nicht so kalt ist, mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen auskommt bzw. auskommen muss. Und dann kann eine Wärmepumpe effizient arbeiten.

In ungedämmten Häusern aber muss das Heizungswasser aufgrund der hohen Wärmeverluste über die Gebäudehülle sehr hoch erwärmt werden, um die gewünschten Raumtemperaturen zu erreichen. Dazu brauchen Wärmepumpen sehr viel Strom. Das ist nicht nur teuer, sondern es stellt sich auch die Frage, wo der Strom herkommen soll. Klimaneutral ist eine Wärmepumpe schließlich nur dann, wenn sie mit sogenanntem „grünen Strom“ betrieben wird.

Die meiste Heizleistung wird im Winter benötigt und zu Tageszeiten, an denen keine Sonne scheint. Dann kommt der Strom aus dem Netz. Und zwar nicht nur für das eine Gebäude, sondern für alle gleichzeitig. Daraus entstehen enorme Spitzen im Stromnetz –zu Tageszeiten, wo erneuerbare Energie in Form von grünem Strom nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Stromversorger behalten sich deshalb vor, in solchen Situationen die Wärmepumpen per Fernabschaltung vom Netz zu nehmen. Das ist in Gebäuden mit einer ausreichenden Wärmedämmung kein Problem, da kann man ein paar Stunden überbrücken, ohne dass die Räume auskühlen. In ungedämmten Häusern hingegen kann es je nach Temperaturgefälle von außen nach innen schnell unangenehm werden.

Stromkosten niedrig halten

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe bedeutet den Wechsel von Öl oder Gas zu Strom. Auf den ersten Blick klingt das bei den explodierenden Energiepreisen nicht nach Kostensenkung, argumentiert der Verband Die Wärmepumpe hat allerdings den Vorzug, dass sie Wärme aus der Umgebung gewinnt. Diese Umgebungswärme ist kostenlos. Man heizt sozusagen mit einem Mix aus kostenloser Umgebungswärme und teurem Strom. Hier schließt sich der Kreis: Niedrige Vorlauftemperaturen senken die Stromkosten, dafür müssen die Wärmeverluste über die Gebäudehülle (Fassade, Fenster, Dach) so gering wie möglich gehalten werden. Dazu gehört als eine entscheidende Grundvoraussetzung die Wärmedämmung der Außenwände.

Nach dem Willen der Politik in Deutschland und Europa müssen Gebäude klimaneutral werden. Wärmepumpen leisten dabei einen entscheidenden Beitrag; deshalb ist die der-zeitige Wärmepumpenoffensive grundsätzlich richtig, so der VDPM. Fachliche Ansprechpartner von Investoren und Hausbesitzer*innen müssten daher im Gespräch verdeutlichen, dass Gebäude zunächst Niedertemperatur-ready gemacht werden müssen, damit Wärmepumpen effizient arbeiten können. Hier liegt der argumentative Ansatz, warum die Wärmepumpenkampagne der ebenso notwendigen energetischen Ertüchtigung der Gebäudefassade nützen kann.

Quelle: VDPM / Delia Roscher

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Webseite Fluxlicon.de begleitet Modellkommunen mit Second-Life-Batterien

SolarServer - 17. August 2022 - 14:27
In einem stationären Stromspeicher finden Batterien aus Elektroautos ein zweites Leben. Zwei Kommunen sollen das System testen. Foto: Nischaporn / stock.adobe.com

Wasserstoff-Förderung jetzt auch in Datenbank der KEA-BW zu finden

SolarServer - 17. August 2022 - 12:23
Die Datenbank der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg hilft jetzt auch bei Wasserstoff-Projekten, die passende Förderung zu finden. Sie beinhaltet Programme von Bund und Land. Foto: malp / stock.adobe.com

Neue Planungsgrundlage: Im Schwarzwald ist Platz für Windenergie und Auerhuhn

SolarServer - 17. August 2022 - 11:51
Eine Karte zeigt, auf welchen Flächen im Schwarzwald Auerhühner leben - auf den übrigen sollen nun Windparks schneller geplant werden können. Foto: photocech / stock.adobe.com

Humanitäre Hilfe## Vergessene Krisen nicht aus dem Blick verlieren

epo - 17. August 2022 - 11:25

Berlin. - Infolge von Konflikten, der Corona-Pandemie, Naturkatastrophen und steigenden Lebensmittelpreisen sind inzwischen 303 Millionen Menschen weltweit auf humanitäre Unterstützung angewiesen - so viele wie nie zuvor. Zum Tag der Humanitären Hilfe (19. August) appelliert der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die Bundesregierung, die Menschen in den vielen "vergessenen Krisen" nicht aus dem Blick zu verlieren.

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ÖkoFen stellt neue Pelletsheizungen für Mehrfamilienhäuser vor

SolarServer - 17. August 2022 - 10:38
Auf der Messe SHK in Essen wird ÖkoFen neue Holzpellets-Heizungen für Mehrfamilienhäuser und Gewerbegebäude vorstellen, die auch für Sanierungen geeignet sind. Grafik: Ökofen

Deutschland: Pelletspreis im August 2022 weiterhin überhitzt

Pelletshome - 17. August 2022 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im August 2022 In Deutschland ist der Pelletspreis im August 2022 um 34,5 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 682,98 Euro pro Tonne.

“Innerhalb der Branche konnte sich bis vor kurzem niemand eine solche eine Situation vorstellen”, kommentiert DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele die Preisexplosion bei Holzpellets. Aber die kriegsbedingten Verwerfungen hätten die gewohnten Rahmenbedingungen ausgehebelt. Es sei verständlich, wenn Heizungsbetreiber sich jetzt mit Pellets für den Winter eindecken möchten. Zur Marktberuhigung sei es aber sinnvoll, nur bei tatsächlichem Bedarf Pellets zu bestellen. Ob das die Konsument:innen wirklich beruhigen kann? Seit Monaten ist der Pelletspreis stetig angestiegen. Aktuell liegt er 194,4 Prozent über dem vor einem Jahr. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 13,66 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt zehn Prozent, zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 689,88 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 696,82 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 732,45 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 675,58 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 679,97 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 714,38 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 662,59 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 663,74 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 690,49 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

Lesen Sie hier über die Gründe für die Preissteigerung.

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