Sammlung von Newsfeeds

Osterpaket EEG samt Nachschlag vor der Sommerpause

SolarServer - 16. Juni 2022 - 9:30
Das energiepolitische Gesetzespaket der Bundesregierung geht in den parlamenta­rischen Schlussspurt. Mit den gestern vom Kabinett beschlossenen Vorlagen für das Windenergie-an-Land-Gesetz (WaLG) und der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes wird das Tempo dafür sogar angezogen. Foto: Guido Bröer

Elektromobilität: Neues DC-Lademodul von Huawei

SolarServer - 16. Juni 2022 - 9:00
Das neue Lademodul für Elektroautos von Huawei soll zuverlässig, effizient und vielseitig sein. Die jährliche Ausfallrate gibt das Unternehmen mit unter 0,2 % an. Foto: Huawei

Erneuerbaren-Wärme-Gesetz: Österreich will Gasheizungen im Neubau verbieten

Pelletshome - 16. Juni 2022 - 8:00

Ministerin für Erneuerbaren-Wärme-Gesetz Die österreichische Bundesregierung hat sich auf ein Erneuerbaren-Wärme-Gesetz (EWG) geeinigt. Es legt den Ausstieg aus fossilen Heizungen bis ins Jahr 2040 fest.

Erneuerbaren-Wärme-Gesetz soll rasch beschlossen werden

Bereits ab dem Jahr 2023 dürfen laut dem Erneuerbaren-Wärme-Gesetz in Neubauten keine Gasheizungen mehr verbaut werden. Ursprünglich war im Regierungsprogramm eine Frist bis 2025 vorgesehen. „Jede Gasheizung, die wir loswerden, ist ein Schritt raus aus der Abhängigkeit von russischem Gas. Jede Wohnung und jedes Haus das wir mit nachhaltigen Heizungen warm halten, macht uns freier und weniger erpressbar”, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Darum sei ab 2023 Schluss mit Gasheizungen im Neubau. Das Gesetz werde nun durch das Klimaschutzministerium in Begutachtung geschickt und soll rasch beschlossen werden. Der Bund unterstützt die Menschen beim Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme wie Pelletsheizungen oder Wärmepumpen mit 7.500 Euro. Zusätzlich gibt es Förderungen in den Bundesländern. “Und für Menschen mit wenig Geld zahlen wir den gesamten Tausch”, betont Gewessler.

Eckpunkte des Erneuerbaren-Wärme-Gesetz
  • Ab 2023 dürfen in Neubauten in Österreich keine Gasheizungen mehr errichtet werden. Für bereits genehmigte, fertig geplante und in Errichtung befindliche Gebäude gibt es Ausnahmen.
  • Ab 2023 dürfen kaputte Öl- und Kohleheizungen nur durch erneuerbare Heizsysteme ersetzt werden. Im Neubau sind Öl- und Kohleheizungen bereits seit 2020 verboten.
  • Ab 2025 beginnt der verbindliche Tausch von besonders alten Kohle- und Ölheizungen. Das betrifft alle Ölheizungen, die älter als Baujahr 1980 sind. Dazu gibt es umfangreiche Förderungen.
  • Bis 2035 müssen alle alten Kohle- und Ölheizungen in Österreich durch ein modernes, erneuerbares Heizsystem ersetzt werden.
  • Bis 2040 müssen alle Gasheizungen in Österreich durch ein modernes, erneuerbares Heizsystem ersetzt oder mit biogenem Gas betrieben werden.
  • Gasetagenheizungen in Gebieten mit ausgebauter Fernwärme sollen bis spätestens 2040 umgestellt werden. Eigentümer:innen der Wohnungen soll der Anschluss an ein klimafreundliches zentrales Wärmeversorgungssystem ermöglicht werden.

The post Erneuerbaren-Wärme-Gesetz: Österreich will Gasheizungen im Neubau verbieten appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Bundesregierung legt Bundesbericht Energieforschung 2022 vor

SolarServer - 16. Juni 2022 - 8:00
Das Bundeskabinett hat den Bundesbericht Energieforschung 2022 verabschiedet. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung und stellt die Fortschritte im 7. Energieforschungsprogramm vor. Grafik: BMWK

So sieht der ideale Kohleausstieg in Deutschland bis 2030 aus

Enbausa - 16. Juni 2022 - 6:52

„Die Bundesregierung darf den schnellen Kohleausstieg nicht verschleppen. Die neue Studie zeigt, wie wir auch angesichts des Ukraine-Krieges das nötige Tempo halten können – und den Klimaschutz sogar noch verstärken können“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Green Planet Energy. Deutschland kann trotz einer Abkehr von russischen Energierohstoffen bis zum Jahr 2030 komplett aus einer Kohleverstromung aussteigen – bei voller Versorgungssicherheit und gesenktem CO2-Ausstoß. Voraussetzung dafür ist, dass die Erneuerbaren Energien zugleich unter Hochdruck ausgebaut werden.

Im Sinne eines größtmöglichen Klimaschutzeffekts schlägt Energy Brainpool eine konkrete Abschaltreihenfolge für die deutschen Kohlekraftwerke vor:

Zuerst stillgelegt werden müssen demnach besonders ineffiziente, schmutzige Braunkohlemeiler, während am Ende der vorgeschlagenen Abschaltliste modernere Steinkohlekraftwerke mit hohem Wirkungsgrad stehen. Durch diese für den Klimaschutz optimierten Abschaltreihenfolge können laut Studie bis zu 310 Millionen Tonnen CO2-Emissionen zusätzlich eingespart werden. „Weil in diesem Fahrplan zuerst zahlreiche Braunkohlemeiler stillgelegt werden, lassen sich außerdem Tagebaue so beenden, dass dort keine weiteren Dörfer mehr abgebaggert werden müssen“, sagt Sönke Tangermann.

Die in der Politik diskutierte Idee, den Kohleausstieg zunächst zu verzögern, um russisches Erdgas in der Stromerzeugung zu ersetzen, führt laut Studie hingegen nur zu minimalen Effekten: „Durch den Ersatz von Gaskraftwerken bei der Stromproduktion durch Kohlekraftwerke kann nur rund ein Prozent der deutschen Erdgasnachfrage eingespart werden, maximal sechs Terawattstunden im Jahr“, erklärt Fabian Huneke von Energy Brainpool.

Schneller Umstieg auf Wärmepumpen

Zugleich, so Huneke, würden dadurch aber zusätzliche 55 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Nach Analyse des Energieexperten ist nicht ein späterer Kohleausstieg, sondern eine schnellere Wärmewende ein wichtiger Faktor für geringeren Gasverbrauch. Gas wird hauptsächlich im Wärmebereich genutzt, weshalb Maßnahmen zur Energieeinsparung im Wärmesektor wie der Einbau von Elektrodenkesseln in KWK-Anlagen, ein schneller Umstieg auf Wärmepumpen und effizientes Heizen besonders wirkungsvoll sind.

Um die zügige Abschaltung klimaschädlicher Kohlekraftwerke mit ihrer Gesamtkapazität von 29 Gigawatt kompensieren zu können, ist allerdings nicht nur ein entschlossener Ausbau Erneuerbarer Energien nötig. Darüber hinaus sinnvoll und hilfreich wären auch Produktionsanpassungen bei den Energieverbrauchern, vor allem bei der chemischen Industrie. So benötigt allein die Ammoniak-Herstellung hierzulande jährlich 28 Terawattstunden Erdgas. Die Verlagerung dieser Produktion in sonnenreiche Länder könnte gewaltige Mengen fossiles Erdgas hierzulande einsparen. Zugleich könnte die Ammoniak-Herstellung auch klimafreundlicher werden, indem der hierfür produzierte Wasserstoff mithilfe von Solarstrom erneuerbar produziert wird.

Auch als Erdgasersatz und als Flexibilitätsoption im deutschen Energiesystem spielen grüner Wasserstoff und dafür ausgelegte Gaskraftwerke laut Energy Brainpool eine tragende Rolle: Um diesen grünen Wasserstoff im Sinne der Energiewende vor allem mithilfe von Ökostrom-Überschüssen zu erzeugen, müssten bis 2030 hochflexible Elektrolyseure mit einer Leistung von bis zu 20 Gigawatt gebaut werden. Das ist doppelt so viel wie aktuell von der Bundesregierung vorgesehen. „Hier spielen vor allem kleinere, dezentral installierte Elektrolyseure eine wichtige Rolle“, erklärt Sönke Tangermann, „die deutsche Wasserstoffstrategie sollte dringend um diesen Punkt ergänzt werden.“

Über Green Planet Energy

Die Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy – vormals Greenpeace Energy – ist 1999 aus einer Stromwechselkampagne von Greenpeace Deutschland hervorgegangen und zählt mit rund 28.500 Genossenschaftsmitglieder*innen und mehr als 215.000 Strom- und Gaskund*innen zu den wichtigsten Ökoenergieanbietern in Deutschland.

Quelle: Green Planet Energy / Delia Roscher

Kategorien: Feeds from Partners

Bundesregierung will Windkraft-Ausbau beschleunigen

SolarServer - 15. Juni 2022 - 14:31
Um den Ausbau von Windenergieanlagen an Land zu beschleunigen und gleichzeitig naturverträglich zu gestalten, hat die Bundesregierung zwei Gesetzentwürfe vorgelegt. Foto: Wirestock / stock.adobe.com

Patentstreit: Longi erzielt Erfolg in Frankreich

SolarServer - 15. Juni 2022 - 13:39
Im weltweiten Patentstreit zwischen Hanwha Q Cells und Longi hat ein Pariser Gericht geurteit, dass in Frankreich durchgeführte Beschlagnahmungen rechtswidrig und damit ungültig waren. Das wirkt sich möglicherweise auch auf Verfahren in anderen Ländern aus. Foto: helmutvogler / stock.adobe.com

NREL: Neue Zusätze für Perowskit-Tandemsolarzelle erhöhen Effizienz und Stabilität

SolarServer - 15. Juni 2022 - 12:37
Wissenschaftler:innen des US-amerikanischen National Renewable Energy Laboratory (NREL) haben eine Zinn-Blei-Perowskit-Solarzelle hergestellt, die die Stabilitätsprobleme überwinden soll. Die neue Zelle, ein Tandem-Design mit zwei Perowskit-Schichten, erreicht einen Wirkungsgrad von 25,5 %. Foto: NREL

Clariant: Produktionsstart für Zellulose-Ethanol in Rumänien

SolarServer - 15. Juni 2022 - 12:04
Clariant, ein Hersteller von Spezialchemikalien, hat in sein erstes kommerzielle Zellulose-Ethanol produziert. Die Produktion ist in der Sunliquid-Anlage von Clariant im rumänischen Podari angesiedelt. Die gesamte Produktionsmenge nimmt Shell ab. Foto: Clariant

Flüchtlinge## Immer mehr Menschen werden wegen Hunger fliehen

epo - 15. Juni 2022 - 11:38

Köln. - Die weltweite Zahl der Menschen, die hungern, steigt rasant. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels, Kriege und Konflikte und explodierende Preise für Weizen, Speiseöl, Dünger und Benzin als Folge des Ukrainekriegs. "Wir befürchten, dass immer mehr Menschen ihre Heimat verlassen und dort hin flüchten, wo sie eine Chance sehen, ihre Familien zu ernähren", erklärte Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung von Malteser International.

Kategorien: Feeds from Partners

CO2-Effizienz und Schutz vor Klimaextremen mit nachhaltigen Bauelementen

Enbausa - 15. Juni 2022 - 11:34

Die Schäden des Klimawandels und die hieraus resultierenden Kosten steigen stetig, Vorgaben der deutschen und europäischen Klimapolitik sind nur noch durch radikale Einsparungen zu erreichen. Die notwendigen Maßnahmen müssen sich viel stärker als bisher auf den Gebäudesektor konzentrieren, weil hier ca. 40 Prozent der CO2-Emissionen entstehen, und die Erreichung der sektoralen Reduzierung der Emissionen noch in weiter Ferne liegt.

Das große Potenzial im Kampf gegen den Klimawandel liegt in der energetischen Sanierung des Gebäudebestands. Nach Analysen vom Verband Fenster + Fassade (VFF) und dem Bundesverband Flachglas (BF) warten über 250 Millionen alte Fenstereinheiten mit Gläsern ohne Low-E-Beschichtung auf einen Austausch. Damit könnten jährlich über 14 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Das wären 50 Prozent der 28 Mio. Tonnen, die nach Angaben der dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH) notwendig wären, um den Klimaschutzplan 2030 für den Gebäudesektor zu erreichen.

Hierfür braucht es von der Politik Instrumente wie eine Austauschverpflichtung, eine Verschärfung der energetischen Anforderungen und attraktive Förderprogramme. Dabei rückt aber auch der CO2-Fußabdruck von Bauprodukten stärker in den Fokus, denn die „Graue Energie“ für die Errichtung neuer Gebäude hat einen großen Anteil und darf nicht vernachlässigt werden. Das weiß auch die Politik, sodass Bauelemente und Baustoffe CO2-effizienter werden müssen und höhere Anteile aus nachwachsenden Rohstoffen und Recyclingmaterialien haben müssen. Zudem muss auch der Schutz vor Klimaextremen bedacht werden: Bauelemente müssen daher vor Hitzewellen, Überflutungen, Orkanen aber auch vor unerwarteten Kälteeinbrüchen mit großen Schneemassen schützen.

Auf der Sonderschau „Green Deal“ zeigt das ift Rosenheim mit elf weiteren Ausstellern die passenden Technologien für Klimaresilienz und Klimawandel. Die Sonderschau findet vom 12. bis 15. Juli 2022 in Nürnberg auf der Fensterbau Frontale in Halle 1, Stand 339 statt.

Quelle: ift Rosenheim / Delia Roscher

Kategorien: Feeds from Partners

EU-Ausschüsse für Umwelt und Wirtschaft lehnen EU-Taxonomie ab

SolarServer - 15. Juni 2022 - 11:23
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt die Entscheidung der Ausschüsse für Wirtschaft und für Umwelt des Europaparlaments, mit der der Kommissionsvorschlag zur EU-Taxonomie abgelehnt wurde. Foto: Aintschie / stock.adobe.com

Wiwin übernimmt Crowdinvesting-Kunden von insolventer Enyway

SolarServer - 15. Juni 2022 - 10:00
Die insolvente Enyway GmbH hat per Crowdinvesting knapp 2,5 Millionen Euro von Privatpersonen für nachhaltige Projekte eingesammelt. Wiwin übernimmt nun die Betreuung dieser Kund:innen. Foto: Wolfilser / stock.adobe.de

Petition Bayerische Solarinitiative fordert Photovoltaik-Ausbau auf Gebäuden des Freistaates

SolarServer - 15. Juni 2022 - 9:00
Die Landshuter Klima-Aktivistinnen Annette Theißen und Evi Hierlmeier haben die Petition Bayerische Solarinitiative gestartet und fordern den Photovoltaik-Ausbau auf Gebäuden des Freistaates Bayern, voranzubringen. Foto: Achim Banck / stock.adobe.com

Haushalte sparen bei der Wärmeversorgung

Pelletshome - 15. Juni 2022 - 8:00

Tipps für sparsame Wärmeversorgung Wegen der gestiegenen Energiepreise gehen die Deutschen bewusster mit Energie für die Wärmeversorgung um. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Umfrage zur Wärmeversorgung: Haushalte sparen wegen hoher Energiepreise

In der Umfrage gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, dass sie in den vergangenen Monaten ihr Verhalten geändert und versucht haben, beim Heizen oder beim Warmwasserverbrauch zu sparen. Nur jeder Fünfte hat demnach sein Verhalten nicht geändert. Als Hauptgrund für ihren sparsameren Umgang mit Energie nannten 67 Prozent die gestiegenen Energiekosten. 19 Prozent senken vor allem aus Gründen des Umweltschutzes ihren Energieverbrauch bei der Wärmeversorgung. Den Krieg in der Ukraine nannten fünf Prozent der Befragten als Hauptmotiv fürs Energiesparen.

Haushalte heizen weniger und lüften bewusster

Die meisten Befragten haben mehrere Maßnahmen ergriffen: 56 Prozent haben die Raumtemperatur gesenkt, 52 Prozent beim Verlassen des Hauses verstärkt auf eine herunter gedrehte Heizung geachtet und 48 Prozent weniger Räume beheizt. 45 Prozent der Befragten gaben an, kürzer oder seltener zu duschen, 41 Prozent bewusster zu lüften. 13 Prozent haben in programmierbare Thermostate für die Heizkörper investiert.

Tipps zum Energiesparen finden Sie auf dem BDEW-Portal www.ganz-einfach-energiesparen.de

The post Haushalte sparen bei der Wärmeversorgung appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

BVES schlägt Maßnahmen für industrielle Wärme ohne Erdgas vor

SolarServer - 15. Juni 2022 - 8:00
Der Energiespeicherverband BVES hat gemeinsam mit dem Deutschen Industrieverband Concentrated Solar Power Maßnahmenvorschläge für das geplante Sommerpaket mit Fokus auf die industrielle Wärmewende unterbreitet. Foto: Savosolar

Seiten

Ökoportal Aggregator abonnieren