Sammlung von Newsfeeds

Zwei Grad Ozean-Erwärmung waren in der Erdvergangenheit bereits genug, um die Antarktis zu destabilisieren

Sonnenseite.com - 14. Februar 2020 - 2:17
Ein steigender Meeresspiegel durch das Abschmelzen der gewaltigen Eismassen der Antarktis hätte weitreichende Konsequenzen für die Küstenregionen der Welt.
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Bonner Think Tank## Entwicklungssoziologin Hornidge übernimmt Leitung des DIE

epo - 14. Februar 2020 - 0:00

Bonn. - Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge hat den Ruf auf die Professur für Globale Nachhaltige Entwicklung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Bestellung zur Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) angenommen. Frau Hornidge wird die Ämter zum 1. März 2020 antreten.

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Photovoltaik: Neues Förderprogramm für den Süden

SolarServer - 13. Februar 2020 - 14:49

Das Bundesumweltministerium hat ein neues Förderprogramm für den Süden aufgelegt. Es ist Teil der Internationalen Klimaschutz-Initiative (IKI). Diese hat das Ziel, die Nord-Süd-Zusammenarbeit für den globalen Klima- und Biodiversitätsschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen. Antragsteller können ab sofort beim neuen Vorhaben „IKI Medium Grants“ Gelder beantragen. Auch die Photovoltaik kann in dem neuen Förderprogramm für den Süden zum Zuge kommen.

Die Schwerpunkte des ersten Aufrufs liegen in der Minderung von Treibhausgasemissionen und dem Schutz der Biodiversität. Im Förderbereich Minderungen können interessierte Akteure der Zivilgesellschaft wie Nichtregierungsorganisationen Projektskizzen für die Bereiche Energie, Mobilität und Stadt einreichen. Dabei können Ideen mit erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Windenergie und Bioenergie eine zentrale Rolle einnehmen. Im Weiteren greift der Förderbereich Biodiversität die im kommenden Jahr startende UN-Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen auf. Dabei geht es unter anderem um die nachhaltige Nutzung von Schutzgebieten.

Ministerium stellt 30 Millionen Euro bereit

Im Rahmen des neuen Förderprogramms für den Süden veröffentlicht das Ministerium in regelmäßigen Abständen Aufrufe mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Es ist geplant, circa zehn bis 15 Projekte pro Jahr zu beauftragen. Dabei kommen Projekte mit einem Finanzierungsvolumen zwischen 300.000 und 800.000 Euro und einer Laufzeit von zwei bis drei Jahren in die Auswahl. Insgesamt stellt das Umweltministerium über das Programm für fünf Jahre 30 Millionen Euro zur Verfügung. Verantwortlich für die Umsetzung ist die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft gGmbH.

Das Programm richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteure mit Sitz in Deutschland. Diese können bis zum 12. Mai 2010 ihre Projektideen einreichen. Die besten Ideen werden dann ausgewählt und aufgefordert, einen Antrag einzureichen.

„IKI Medium Grants“ richtet sich an kleinere Organisationen, die Regionen und Akteure in den Entwicklungsländern erreichen, die nicht im Fokus nationalstaatlicher Maßnahmen stehen. Ihr Potenzial für wichtige Impulse im Klima- und Biodiversitätsschutz soll so gehoben werden.

13.2.2020 | Quelle: Bundesumweltministerium | solarserver.de
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Goldbeck baut in Großbritannien subventionsfreien Solarpark

SolarServer - 13. Februar 2020 - 14:23

Die Firma Goldbeck Solar baut in Großbritannien einen subventionsfreien Solarpark. Wie das Unternehmen aus Hirschberg an der Bergstraße mitteilte, handelt es sich um sein erstes subventionsfreies Solarprojekt im Vereinigten Königreich. Das Vorhaben heißt Creacombe + Marlands Solar Farm und befindet sich auf Ackerland in Yealmpton bei Plymouth. Die Anlage sei nach vier Monaten Bauzeit mittlerweile offiziell eröffnet und erzeuge 7.640 Megawattstunden Strom pro Jahr.

Die neue Solarfarm gehöre neben Investoren auch der Gemeinschaft in der Umgebung von Newton & Noss, Holbeton, Yealmpton, Wembury und Brixton. Dadurch sei die Akzeptanz des Projekts besonders hoch. Das Weideland, auf dem sich die Anlage befinde, unterliege durch artenreiche Gräser und Wildpflanzen auch weiterhin der landwirtschaftlichen Nutzung.

13.2.2020 | Quelle: Goldbeck Solar | solarserver.de
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Optimale Organisation spart Zeit und Nerven

Enbausa - 13. Februar 2020 - 12:32

Mit der WinWorker Software kann der Handwerksprofi seine Aufträge vom Angebot bis zur Schlussrechnung strukturiert abwickeln. Bei Bedarf kann das Programm durch intelligente Module und Anbindungen erweitert werden. Mobile Anwendungen wie die Zeiterfassung, die Baudoku und die Geräteverwaltung ergänzen das Portfolio. mehr

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Photovoltaik: Solarstrom für RB Leipzig

SolarServer - 13. Februar 2020 - 11:53

Solarstrom für RB Leipzig: der Fußball-Bundesliga hat auf dem Verwaltungsgebäude seines Stadions eine Flachdach-Photovoltaikanlage installieren lassen. Sie ist mit Solarmodulen der Herstellers Q-Cells ausgerüstet und verfügt über eine Spitzenleistung von 71,5 Kilowatt (kW).

Wie der Modulproduzent aus Thalheim mitteilte, fließe die Energie unter anderem in die regelmäßige UV-Lichtbestrahlung des Spielfeldes. Auch sonst diene der Strom ausschließlich dem Eigenverbrauch der Sportstätte.

Auch die Fußballakademie des Klubs nutze künftig die Sonnenenergie. Dazu sei eine 30 Kilowatt starke Anlage auf der Tribüne am Spielfeld der U19 Mannschaft installiert. Der Grünstrom fließe zu 100 Prozent in den Betrieb des Trainingszentrums am Cottaweg in Leipzig.

13.2.2020 | Quelle: Q-Cells | solarserver.de
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Afrika## BMZ startet Initiative zur Förderung der Kreativwirtschaft

epo - 13. Februar 2020 - 11:25

Berlin. - Mit der Initiative "Kultur für Entwicklung" fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) künftig die afrikanische Kreativwirtschaft. Afrikanische Start-ups zum Beispiel in der Film- und Modebranche würden mit Beratung und Weiterbildung zu Management, Produktentwicklung und Vertrieb unterstützt, teilte das BMZ in Berlin mit. Die neue Initiative hat ein Volumen von 15 Millionen Euro.

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Meyer Burger: Umsatz bricht ein

SolarServer - 13. Februar 2020 - 11:19

Beim Maschinenbauer Meyer Burger ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 eingebrochen. Wie die Firma auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, ermäßigte sich der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr von 407 Millionen Schweizer Franken auf 262 Millionen Schweizer Franken. Der Auftragseingang fiel von 327 Millionen auf 188 Millionen Franken. Die flüssigen Mittel betrugen zum Ende des Jahres 62 Millionen Franken, davon 26 Millionen mit eingeschränkter Verfügbarkeit.

Auch was den angekündigten nordamerikanischen Rahmenvertrag für Heterojunction-Schlüsselequipment betreffe, konnte die Firma noch keinen Auftragsabschluss vermelden.

Die strategische Zusammenarbeit mit REC Solar entwickle sich „in Richtung einer engen strategischen Kooperation“, so Meyer Burger. Die Partnerschaft werde es beiden Unternehmen in den kommenden Jahren ermöglichen, einerseits den kommerziellen Wert der Technologie auszuschöpfen und andererseits das geistige Eigentum zu schützen.

Der Verwaltungsrat prüfe weiterhin alle strategischen, kommerziellen und Kapitalmarkt relevanten Optionen für Meyer Burger. Dafür hat er die Credit Suisse als Financial Advisor beauftragt.

13.2.2020 | Quelle: Meyer Burger | solarserver.de
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Potsdam setzt auf solare Fernwärme (Video-Interview)

SolarServer - 13. Februar 2020 - 11:00

Die Potsdamer Stadtwerke haben eine der größten Solarthermieanlagen Deutschlands in Betrieb genommen. Realisiert hat die Anlage für die solare Fernwärme in Potsdam der Solarthermiehersteller Ritter XL Solar. Die Anlage leistet einen wesentlichen Beitrag zum „Masterplan 100 % Klimaschutz bis 2050“ der Landeshauptstadt Potsdam. Ziel ist es dabei, die Treibhausgasemissionen in Potsdam für Fernwärme und Strom in 30 Jahren um 95 Prozent zu reduzieren.

Die CPC-Vakuumröhrenkollektoren von Ritter mit mehr als 5.000 Quadratmeter Bruttokollektorfläche sollen pro Jahr 2,3 Gigawattstunden solare Fernwärme für Potsdam erzeugen und dabei 488 Tonnen Kohlenstoffdioxid vermeiden.

Die hocheffiziente Großanlagentechnik ist auf eine Solarvorlauftemperatur von 88° C im Sommer und 108° C im Winter ausgelegt.

12.2.2020 | Quelle: Ritter XL, Energiekommune | solarserver.de
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Photovoltaik trotzt Sabine

SolarServer - 13. Februar 2020 - 9:38

Die Photovoltaik trotzt dem Sturmtief Sabine. Vor allem im Süden Deutschlands kam es am 9. und 10. Februar während des Sturms örtlich zu zahlreichen Stromausfällen. Wie E3/DC mitteilte, registrierte das Unternehmen vom 9. Februar mittags bis zum 10. Februar um 14 Uhr bei etwas mehr als 1.000 so genannten Hauskraftwerken den Notstrombetrieb. Dabei trennen sich die Einheiten vollständig vom Netz. Sie bleiben aber mit der Batterie und der PV-Anlage verbunden.

Betroffen vom Sturmtief waren alle Bundesländer, insbesondere aber Süddeutschland und Bayern. Bei der Betrachtung der Notstromeinsätze zeigte sich, dass die am stärksten betroffenen Region der Raum Augsburg, Dachau und Ingolstadt gewesen sei. Auch in Passau und dem Bayrischen Wald fuhren viele Systeme an. In Summe trat annähernd die Hälfte aller von E3/DC registrierten Notstromfälle in ländlichen Gebieten Bayerns auf. In Westdeutschland gab es nur zwei Regionen mit etwas größerer Häufung: die Umgebung von Aachen und das Saarland. In Einzelfällen blieb die Notstromversorgung über etwa acht Stunden in Betrieb, in einem Fall fast elf Stunden.

„Die Notstromfunktion des Hauskraftwerks bietet bei Unwetterereignissen, wie wir sie gerade erlebt haben, die höchste Sicherheit“, sagt E3/DC-Geschäftsführer Andreas Piepenbrink. Breche die Netzversorgung zusammen, werde das Hausnetz nach kurzer Unterbrechung vom Verteilnetz getrennt. In der Folge baue das Hauskraftwerk ein eigenes dreiphasiges Netz zur Versorgung des gesamten Hauses auf. Die Ersatzstromversorgung finde dann im Rahmen der Batterieentladeleistung und der verfügbaren Batteriekapazität statt. Die Kunden könnten für ihr System eine Notstromreserve programmieren. Mit verfügbarer Energie aus der PV-Anlage könne der Speicher auch im Notstrombetrieb dauerhaft nachgeladen werden. Sobald das Stromnetz wieder verfügbar sei, kehre das Hauskraftwerk automatisch in den netzgekoppelten Normalbetrieb zurück.

13.2.2020 | Quelle: E3/DC | solarserver.de
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Im Jahr 2019 wurden weltweit 6 Atomreaktoren gestartet und 13 stillgelegt

Sonnenseite.com - 13. Februar 2020 - 2:51
Ohne öffentliche Hinweise hat jetzt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO oder IAEA) die Zahlen für das Jahr 2019 massiv korrigiert.
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Innovative Power-to-Gas-Technologien für die Energiewende

Sonnenseite.com - 13. Februar 2020 - 1:34
Bis zum Jahr 2050 will Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent werden. Um dieses langfristige Ziel zu erreichen, reicht es nicht aus, die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen.
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So dämmen Hauseigentümer ihr Dach richtig

Sonnenseite.com - 13. Februar 2020 - 1:34
Gedämmte Dächer steigern den Wohnkomfort, verbessern die CO2-Bilanz und senken die Heizkosten.
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Sonnenhaus-Institut verzeichnet steigendes Interesse

Sonnenseite.com - 13. Februar 2020 - 1:34
Mehrfamilien-Sonnenhäuser werden Standard.
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Diese Umlagen, Abgaben und Steuern verändern sich 2020

Sonnenseite.com - 13. Februar 2020 - 1:34
Neue Infobroschüre fasst wichtigste Änderungen kompakt zusammen.
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Digital CO2 sparen

Sonnenseite.com - 13. Februar 2020 - 1:34
Zehn Verbrauchertipps für den Alltag.
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Der Bill-Gates-Reaktor

Sonnenseite.com - 13. Februar 2020 - 1:34
Der Milliardär Bill Gates will das Klima mit einer neuen Generation angeblich sicherer Atomkraft retten und investiert viel Geld dafür. Doch die technischen Hürden sind hoch – und die erneuerbaren Energien schneller.
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Heuschreckenplage## Malteser International verteilt in Kenia Futter für Nutztiere

epo - 13. Februar 2020 - 0:00

Köln. - Riesige Heuschreckenschwärme, die teilweise ein Gebiet von fast 250 Quadratkilometern abdecken, fressen im Nordosten Kenias Weiden und Felder kahl. Es ist die größte Heuschreckenplage in dem ostafrikanischen Land seit über 70 Jahren. Malteser International verteilt jetzt Futter für die Nutztiere an die Landbevölkerung in Kenia.

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Unabhängig mit Photovoltaik und Infrarotheizung

SolarServer - 12. Februar 2020 - 14:24

Die Sol Aid GmbH aus der Oberpfalz macht sich von netzgebundenen Energien weitgehend unabhängig mit Photovoltaik und Infrarotheizung. Von diesem Praxisbeispiel berichtet der japanische PV-Anbieter Panasonic. Demnach kombiniere der Unternehmer Stefan Findeiß eine Photovoltaikanlage von Panasonic mit einem Speichersystem und einer Infrarotheizung. Die Anlage sei auf dem Dach des Firmengebäudes installiert. Die Firma erreiche damit eine Autarkiequote in der Wärme- und Stromversorgung von mehr als 90 Prozent.

Der Neubau der Firma in Auerbach beherberge auf rund 100 Quadratmetern Büroräume und auf 300 Quadratmetern das Lager und die Werkstatt des Solarunternehmens. Mittelpunkt des Energiekonzeptes sei die Photovoltaikanlage mit Panasonic-Modulen und 50 Kilowatt Leistung auf dem Ost-West-Dach des Gebäudes. „Mit nur 1,67 Quadratmeter Fläche passen die Hochleistungsmodule optimal auf unser Dach“, findet Findeiß. Die Anlage erzeuge somit rund 48.000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr.

Infrarotheizungen Alternative zu Wärmepumpe

Infrarotheizungen seien neben Wärmepumpen und Heizstäben eine Möglichkeit, elektrisch zu heizen. Sie würden beispielsweise dort installiert, wo es nicht ständig warm sein müsse. Mit seiner Infrarotheizung kann Findeiß laut Panasonic den Solarstrom-Eigenverbrauch steigern und Energiekosten sparen. Wenn er von den angenommenen 8.000 Kilowattstunden Stromverbrauch im Jahr rund 7.000 Kilowattstunden mit dem eigenen Strom decken könne, spare er durch die PV-Anlage und den Akku jedes Jahr etwa 1.680 Euro Energiekosten ein.

Aber es gebe noch mehr Gründe für die Elektroheizung. „Die Investitionskosten sind deutlich niedriger als bei einer Gasheizung. Es müssen keine Leitungen verlegt werden und wir verbrauchen nur minimal fossile Ressourcen“, sagt Findeiß.

„Außerdem sind wir nur tagsüber da. Das heißt, wir brauchen abends und nachts keine Wärme.“ Entsprechend sei die Infrarotheizung nur am Tag in Betrieb. Wenn Solarstrom erzeugt werde, könne er direkt verbraucht werden. Zur Speicherung will Findeiß noch ein Solarstromspeichersystem mit 27,5 Kilowattstunden Kapazität installieren.

Neben der Elektroheizung und anderen Verbrauchern wie Beleuchtung, Bürogeräten, Computerserver und Werkzeugen nutze er den Solarstrom auch für das Laden der Akkus seiner Elektroautos.

Ästhetische Integration

Die Wärme spendenden Paneele seien im Gebäude kaum zu erkennen. Im Besprechungsraum seien es die Bilder von Wolkenkratzern. Im WC strahle der Spiegel Wärme aus. Im Eingangsbereich und auf dem Flur seien es schlichte weiße Platten, die sich kaum von den Leuchten in der Decke abhöben.

Ein Vorteil von Infrarotheizungen sei die Strahlungswärme, die von Menschen als angenehm empfunden wird. So träfen die Infrarotstrahlen auf Menschen und Gegenstände. Dabei gäben sie die Wärme gleichmäßig an den Raum ab. Auf diese Weise entstehe ein konstantes Temperaturniveau im Raum. Zugleich gebe es keine Luftzirkulation und damit auch keine Aufwirbelung von Staub.

Einen Markt für Infrarotheizungen sieht Findeiß in der Sanierung, und zwar dort, wo alte Nachtspeicheröfen nicht mehr betriebsfähig seien oder einen zu hohen Stromverbrauch haben. „Die Elektroheizungen sollten aber möglichst mit erneuerbarem Strom betrieben werden.“ Nur so seien sie auch ökologisch und es gebe bei den Stromkosten keine bösen Überraschungen, sagt der Unternehmer.

12.2.2020 | Quelle: Panasonic | solarserver.de
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Sturmschäden nach „Sabine“ schnell beheben

Enbausa - 12. Februar 2020 - 14:06

Hausbesitzer sind in der Pflicht, erinnert der VPB und rät: Jetzt nach dem Sturm das Haus schnellstens auf Schäden prüfen und diese umgehend beheben lassen.

Stark beansprucht werden von schweren Stürmen nicht nur Ziegel, sondern auch Fassadenverkleidungen. Häufig lösen sich Schindeln oder sogar Bretter aus dem Giebelfeld. Rings um Dachgauben können sich Teile lockern. Auch dort wird dem Regen der Weg ins Hausinnere erleichtert, und natürlich können solche Bauteile beim Herunterfallen gefährlich werden.

Kommt zum Sturm schwerer Regen, wie bei „Sabine“ jetzt, dann können auch Dächer, in die es seit Jahren oder sogar noch nie hineingeregnet hat, durchnässt werden. Hässliche Flecken an blütenweißen Dachschrägen zeugen dann vom Malheur – manchmal erst nach Tagen oder Wochen. Grund dafür ist die Mischung aus extrem viel Regen und starken Windböen. Normalerweise läuft auf dem ordentlich gedeckten Dach das Regenwasser auf der lückenlos geschlossenen Oberseite ab. Wenn die Dachneigung stimmt, dann folgt es einfach der Schwerkraft. Auch große Wassermassen können so problemlos abfließen. Kommt aber starker, böiger Wind hinzu, oder auch viel Hagel, der den Wasserablauf kurz blockiert, dann kann das Regenwasser hoch und unter die geschlossene Ziegeldecke gedrückt werden. Dort bahnt es sich dann seinen Weg ins Innere, vorzugsweise an Ecken, Gauben und rings um Dachflächenfenster. Das ist an sich kein Grund zur Panik, denn solche Stellen bereiten nach dem Unwetter meist viele Jahre lang keine Probleme mehr, erst wieder beim nächsten Orkan, bei dem Wassermenge und Windrichtung erneut unglücklich zusammentreffen.

Trotzdem dürfen diese Wasserschäden keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden, erinnert der VPB, denn oft durchnässt das eingedrungene Regenwasser die im Dach liegende Wärmedämmung. Das bringt zwei schwerwiegende Probleme mit sich: Zum einen isoliert nasser Dämmstoff nicht mehr, im Gegenteil, er wird sogar zum Wärmeleiter. An nassen Stellen geht also Energie verloren. Das zweite Problem ist noch gravierender: Die nasse, an Holzbauteilen anliegende Wärmedämmung behindert das Trocknen des Holzes. Bleibt das Holz aber länger nass, kann es faulen und wird zum Nährboden für Pilze. Auch bei undichter Dampfbremse und durchfeuchteter Dachkonstruktion kann sich Schimmel bilden und über Risse und Lücken in der inneren Wandbekleidung in die Raumluft gelangen. Damit ist nicht zu spaßen, warnt der VPB: Schimmel kann die Gesundheit gefährden.

Der VPB rät deshalb: Feuchte Stellen im Dach unbedingt schnell kontrollieren und reparieren lassen! Sonst werden aus kleinen Ursachen teure Bauschäden. Bester Partner für die Schadensanalyse, so der Verbraucherschutzverband, sind unabhängige Sachverständige, beste Partner für die Reparatur die Handwerksfirmen vor Ort. Am besten diejenige fragen, die das Dach gebaut, gedeckt und gedämmt hat. Aufgrund der Klimaänderungen werden auch die technischen Regeln für Anforderungen an die Windsicherung von Gebäudeteilen von Zeit zu Zeit erhöht. Diese gelten aber nur für neue Dächer. Alte Dächer, die noch nicht den aktuellen klimatischen Bedingungen entsprechend berechnet wurden, müssen umso sorgfältiger kontrolliert und instand gehalten werden, mahnt der VPB.

Starke Winde reißen auch Rollläden aus den Führungsschienen und drücken Fenster. Eine große Gefahr für Menschen und Gebäude sind auch umstürzende Bäume. Sie reißen mit, was ihnen im Weg steht: Dachrinnen, Fallrohre, Gerüste, Vordächer, Carports und Einfriedungen. Auch die Wurzel der umstürzenden Bäume können Leitungen und Kanäle beschädigen, ebenso Wege, Terrassen und Außentreppen.

Während die sichtbaren Schäden schnell behoben werden können, haben manche Hausbesitzer andere Probleme noch gar nicht entdeckt. Der Klassiker schlechthin ist der Baum, den der Sturm jetzt gelockert hat, der aber noch scheinbar unversehrt steht. Er kann irgendwann in den nächsten Monaten umkippen und dabei Menschen verletzen und Häuser beschädigen. Dann wird es schwer, den Schaden bei der Versicherung geltend zu machen. Viele Versicherungen prüfen dann die Windstärke zum Zeitpunkt des letzten Unwetters und stellen fest: Es war gar kein Sturm, ergo sind sie nicht verpflichtet, den Schaden zu regulieren. Dass der umgestürzte Baum tatsächlich eine Spätfolge von „Sabine“ oder einem anderen veritablen Sturm ist, muss der Hausbesitzer dann erst einmal beweisen. Quelle: VBP / pgl

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