Sammlung von Newsfeeds

Lobbyoffensive## Arbeitgeberverbände verweigern gesetzliche Menschenrechts-Vorgaben für Unternehmen

epo - 12. November 2019 - 11:28

Berlin. - Elf Treffen in fünf Monaten: Arbeitgeberverbände und Unternehmen haben sich in zahlreichen nicht-öffentlichen Lobbytreffen mit dem Bundeswirtschaftsministerium gegen gesetzliche Menschenrechts-Vorgaben ausgesprochen. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie von Global Policy Forum, Brot für die Welt und Misereor. Aktivistinnen und Aktivisten der "Initiative Lieferkettengesetz" protestierten mit einer symbolischen Aktion vor dem Tagungszentrum des Deutschen Arbeitgebertags gegen den "Kuschelkurs" von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der zulasten der Menschenrechte gehe.

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Windkrafthersteller Enercon setzt 3.000 Jobs auf die Straße

Sonnenseite.com - 12. November 2019 - 9:34
Der Niedergang der deutschen Windbranche ist weiter in vollem Gange. Der Windkraftbetreiber Enercon hat nun angekündigt 3.000 Arbeitsplätzen abbauen zu müssen, nachdem er schon im letzten Jahr hunderte Jobs kürzte. Andere Unternehmen wie z.B. Senvion sind schon ganz insolvent gegangen. Von Hans-Josef Fell
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Bundesregierung verbaut Energiewende durch chaotische Energiepolitik

Sonnenseite.com - 12. November 2019 - 9:34
„Eine verlässliche Energieversorgung macht die Stärke des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland aus“, betont Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich der Meldungen zum dramatischen Stellenabbau beim Windkrafthersteller Enercon.
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KWK-Branche spürt lange vermissten Rückenwind

Enbausa - 12. November 2019 - 7:44

Auch Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) betonte auf dem Kongress, dass die Energiewende nur in Partnerschaft von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind oder Umweltwärme gelingen kann. Insgesamt spüre der B.KWK "einen Rückenwind, den die Branche seit vielen Jahren vermisst hat". Die politischen Vertreter in der Podiumsdiskussion zeigten trotz einzelner bundespolitischer Differenzen eine erstaunliche Einigkeit in Energiefragen. Teilnehmer waren Carsten Müller, MdB (CDU/CSU), Professor Martin Neumann, MdB (FDP), Timon Gremmels, MdB (SPD) und Ralph Lenkert, MdB (DIE LINKE) sowie Heinz Ullrich Brosziewski vom B.KWK.

Deutlich wurde auf dem Kongress auch, dass sich nach den umfangreichen technologischen Grabenkämpfen der gesamten 2000er Jahre nun der Wunsch nach Technologieoffenheit durchsetzt. Alle Vertreter von Politik und Wirtschaft haben diese Technologieoffenheit gepredigt. Nur mit der Nutzung der jeweils lokal am besten geeigneten Technologie oder Mix von Technologien werde eine maximale Menge an CO2 eingespart und so ein Erreichen der Klimaschutzziele ermöglicht, hieß es.

Das "Wie" konnte auch auf dem B.KWK-Kongress 2019 nicht im letzten Detail geklärt werden. Carsten Müller, MdB, brachte die Situation aber mit dem Satz "KWK ist die Technik der unbegrenzten Möglichkeiten" auf den Punkt. Ulrich Brosziewski ergänzte, dass man jetzt und heute die richtigen Schritte gehen müsse, um 2050 erfolgreich zu sein. Denn, einmal installiert "…halten die Biester (gemeint sind hier ausnahmsweise Frischdampfkessel) 50 bis 60 Jahre." Es wurde aber klar, dass die heute installierte Technik in der Lage sein müsse, zukünftige Beimischungen von zunächst 20 Prozent Wasserstoff problemlos zu verkraften.

Denn, so machte B.KWK-Präsident Claus-Heinrich Stahl schon in seiner Eröffnungsrede deutlich, ein großes Potenzial der KWK liegt in dem späteren Umschalten auf erneuerbare Rohstoffe, ohne dass Eingriffe an der installierten Technik nötig sind. Eine Beimischung von erneuerbaren Gasen wie Power-to-Gas-Wasserstoff und Biomethan in Höhe von 25 Prozent müsse Stahl dringend kommen, um das Gasnetz grüner zu machen.

In diesem Zusammenhang kündigte Frank Gröschl vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) ein neues Leuchtturmprojekt an: Ab 2020 sollen im Raum Magdeburg rund 400 Abnehmer vom Einfamilienhaus bis zum Gewerbebetrieb mit Erdgas mit bis zu 20 Prozent Wasserstoffanteil versorgt werden. Damit werde binnen zweier Jahre die Grundlage für die zukünftigen Grenzwerte in den einschlägigen DVGW-Arbeitsblättern geschaffen.

Bei einem "Blick in den Maschinenraum der Energiewende", so Jürgen Kukuk von der ASUE, der als Moderator durch den zweiten Tag des Kongresses führte, werde in Zukunft an immer mehr Orten eine KWK-Anlage gefunden werden. Ein schönes Beispiel dazu zeigte Hagen Fuhl, Vizepräsident des B.KWK, mit dem BHKW des Jahres 2018, das in einer "wahren Effizienzmaschinerie" unter Einsatz von BHKW, Absorptionskältemaschine und Strahlungswärmenutzung die Versorgung eines Krankenhauses mit Strom, Wärme und Kälte übernommen hat. Rund 7.000 Tonnen CO2 würden mit dieser Technik jährlich eingespart. Quelle: B.KWK / sth

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Zehn Kommunen mit Klimapreis ausgezeichnet

Enbausa - 12. November 2019 - 7:30

Zehn Kommunen sind beim bundesweiten Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2019“ ausgezeichnet worden. Ihre Projekte zeigen vielfältige Wege zu erfolgreichem Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die Prämierung fand im Rahmen der 12. Kommunalen Klimakonferenz „Kommunale Beschaffung – Klima und Ressourcen im Blick“ statt. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, übergab die Preise gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Umweltbundesamtes und des Deutschen Instituts für Urbanistik. Diplom-Meteorologe Sven Plöger moderierte die Veranstaltung.

Schwarzelühr-Sutter gratulierte den ausgezeichneten Kommunen: „Der Schlüssel zum Klimaschutz liegt in den Kommunen. Sie sind unverzichtbare Partner bei der Umsetzung der Energiewende und dem Erreichen der Klimaschutzziele. Deshalb ist das Engagement der Kommunen so wichtig. Unsere ausgezeichneten ‚Klimaaktiven Kommunen‘ sind Vorreiter und Vorbild zugleich. Wenn alle Kommunen in Deutschland so aktiv mitmachen, dann können wir unsere Klimaziele sicher erreichen. Kommunen, die im Klimaschutz vorangehen, motivieren ihre Bürgerinnen und Bürger und ortsansässige Unternehmen zu einem klimafreundlichen Verhalten und können auch andere Kommunen mitziehen. Die Gewinnerkommunen des Jahres 2019 zeigen, dass Klimaschutz Innovationen in der Wirtschaft ankurbelt und Lebensqualität für die Menschen schafft.“

Professor Carsten Kühl, Geschäftsführer und Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik, eröffnete die Konferenz und verwies auf die gemeinsame Verantwortung im Klimaschutz: „Das große Engagement vieler Kommunen im Klimaschutz, das wir am Difu auch in unserer täglichen Arbeit erleben, zeigt, dass es möglich ist, dem Klimawandel auch auf lokaler Ebene wirksam entgegenzutreten. Klimaschutz bleibt jedoch eine Gemeinschaftsaufgabe und erfordert eine gemeinsame Kraftanstrengung aller.“

Die erste Kategorie belohnt vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen- und Energieverbrauchs in Kommunen, zum Beispiel in den Bereichen Stadtplanung und -entwicklung, Mobilität und Fuhrpark oder Infrastruktur. Ebenso gefragt sind erfolgreich umgesetzte Projekte in der Abfall- und Abwasserwirtschaft, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie durch Kopplung verschiedener Sektoren. Die Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz kann dabei beispielsweise mit technischen, organisatorischen oder sozialen Maßnahmen verbunden sein.

Ausgezeichnet wurden die Stadt Eschweiler (Nordrhein-Westfalen), der Kreis Plön (Schleswig-Holstein)  und die Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog (Schleswig-Holstein). Die Stadt Eschweiler hat gemeinsam mit Partnern einen pragmatischen sowie übertragbaren Ansatz zum nachhaltigen Bauen entwickelt und in einer ersten Modellsiedlung erfolgreich umgesetzt. Damit kann der Verbrauch von natürlichen Ressourcen, von Energie sowie der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bei der Erschließung von Baugebieten, der Errichtung und Nutzung der Gebäude sowie deren Rückbau und Entsorgung um den Faktor X, mindestens jedoch um den Faktor 2, im Vergleich zu einem konventionellen Vorgehen reduziert werden.

Zur Unterstützung und Förderung einer klimafreundlichen Wärmeplanung hat der Kreis Plön ein kreisweites Wärmeplanungskataster erarbeitet, das unter anderem große Wärmeverbraucher und -quellen systematisch erfasst und darstellt. Damit wird das Potenzial zur klimafreundlichen Wärmeversorgung sichtbar gemacht, und der Kreis kann so motivierend und aktivierend auf die Städte, Ämter und Gemeinden sowie weitere Akteure im Kreisgebiet zugehen und daraus Projekte für eine konkrete Umsetzung anstoßen.

Die 160 Personen starke Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog macht erfolgreich vor, wie sonst abgeregelte Windkraft zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden kann. Dazu wurden in Haushalten der Gemeinde alte Heizkessel zu modernen, hocheffizienten Power-to-Heat-Anlagen umgebaut und mit einem virtuellen Kraftwerk verbunden. Das Projekt wurde gemeinsam mit Partnern entwickelt und umgesetzt. Eine solche Technik auf eine ganze Kommune anzuwenden, ist bislang technologisches Neuland.

In der Kategorie 2 war das Thema „Klimaanpassung in der Kommune“. Erfolgreiche kommunale Ansätze, die das Querschnittsthema der Anpassung an die Folgen des Klimawandels – wie stärkere und häufiger auftretende Starkregenereignisse, Stürme, Hitzewellen oder Trockenperioden – vor Ort voranbringen. Eingereicht werden können zum Beispiel konkrete Maßnahmen, handlungsfeldbezogene oder fachübergreifende Strategien, planerische Instrumente oder Modellprojekte, um den Schutz der Bevölkerung sowie die Robustheit von Gebäuden, Infrastrukturen, Natur- und Erholungsräumen gegen zukünftige Extremwetterereignisse zu stärken. Synergien von Klimaanpassung und Klimaschutz sind wünschenswert. Preisträger waren die Stadt Frankfurt am Main (Hessen), der Landkreis Friesland (Niedersachsen) und die Stadt Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg).

Um die in der Frankfurter Klimaanpassungsstrategie beschriebenen Ziele zu erreichen, müssen auch innerstädtische Flächen und Gebäude, die sich in privatem Besitz befinden, berücksichtigt werden. Mit ihrem Förderprogramm „Frankfurt frischt auf – 50% Klimabonus“ motiviert und berät die Stadt erfolgreich Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, Maßnahmen zur Klimaanpassung beim Neubau und im Bestand eigenverantwortlich umzusetzen, und unterstützt dies finanziell.

Das Engagement des Landkreises Friesland für den Erhalt, die Regeneration und die Entwicklung des Moorgebietes von Moorhausen ist ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie zum Klimaschutz. Um die Funktionen des Moores zu erhalten, setzt der Landkreis Friesland auf kooperativ erarbeitete Methoden des Wasserhaushaltsmanagements. Hervorzuheben ist die Einbindung der Bevölkerung, um das langfristige Projektziel verminderter Treibhausgasemissionen unter Beibehaltung und Ausgestaltung einer möglichst nachhaltigen und zukunftsfähigen (land-)wirtschaftlichen Nutzung des Gebiets zu erreichen.

Ein wichtiges Anliegen der Stadt Freiburg ist es, zukunftsfähige Wohnquartiere zu schaffen, die gesunde Lebensbedingungen ermöglichen. Mit Blick auf zunehmende Hitzebelastungen hat die Stadt daher ein Klimaanpassungskonzept entwickelt, das bei allen städtebaulichen Rahmenplanungen und Bauleitplanverfahren Anwendung findet. Neben einer detaillierten Analyse von lokalen Vulnerabilitäten enthält es Empfehlungen zu konkreten Anpassungsmaßnahmen. Zur wirkungsvollen Umsetzung des Konzeptes trägt bei, dass es gemeinschaftlich unter Beteiligung verschiedener Verwaltungsressorts entwickelt wurde.

In der Kategorie 3 ging es um „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“. Vorbildliche Aktionen, um Menschen zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und/oder Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu motivieren,zum Beispiel kommunale Kampagnen oder spezifische Angebote. Die Mitmach-Projekte können auch in Kooperation mit kommunalen Unternehmen oder anderen Dritten organisiert sein. Preisträger waren die Stadt Oldenburg (Niedersachsen), die Metropolregion Nürnberg (Bayern) und die Landeshauptstadt Hannover (Niedersachsen).

Mit der GeoTour „Klimaschätze in Oldenburg“ wird Klimaschutz zum Freizeitspaß und rückt auf ungewöhnliche Weise in den Fokus der Menschen. Die Stadt Oldenburg nutzt das beliebte Hobby Geocaching, um das Thema Klimaschutz in den Freizeit- und Tourismusbereich einzubringen und mit beispielhaften Stationen die Vielfalt der städtischen Klimaschutzprojekte sichtbar zu machen. Mit diesem kreativen und spielerischen Ansatz erreicht sie kontinuierlich unterschiedliche Zielgruppen.

Mit ihrer CO2-Fasten-Challenge, einem Online-Klimaschutzwettbewerb, hat die Metropolregion Nürnberg 2019 gezielt die Fastenzeit genutzt, um die Menschen in der Region erfolgreich zu niederschwelligen Klimaschutzaktivitäten im Alltag zu motivieren. Neben 40 verschiedenen Aufgaben flankierten zahlreiche Begleitveranstaltungen in den teilnehmenden Kommunen sowie eine Verlosung die Aktion.

Seit 25 Jahren setzt die Landeshauptstadt Hannover mit sogenannten „Nutzerprojekten“ erfolgreich auf das Einsparen von Energie in Schulen (GSE-Projekt, ab 1994), Kitas (Projekt KliK, ab 1999) und der Verwaltung (Tatort Büro, ab 2000). Gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden, Küchenteams, Hausmeisterinnen und Hausmeistern oder der Verwaltung werden praxisorientierte Energieeinsparkonzepte entwickelt, die von Energiesparteams vor Ort umgesetzt werden. Durch das systematische und komplexe Vorgehen konnten bislang rund 73.000 Tonnen CO2 und rund 18 Millionen Euro Haushaltsmittel eingespart werden.

Beim Sonderpreis „Klimafreundliche kommunale Beschaffung“ kann die Verankerung im öffentlichen Vergabeverfahren ebenso im Mittelpunkt stehen wie zum Beispiel klimagerechte Standards bei Neubau und Sanierung, beim Mobilitäts- und Fuhrparkmanagement, beim Ausbau der IT-Infrastruktur oder der Verpflegung. Gefragt sind auch interkommunale Einkaufsgemeinschaften oder solche zwischen Kommunen und anderen Einrichtungen. Gewinner war die Stadt Ludwigsburg (Baden-Württemberg)

Sie setzt konsequent und systematisch auf die Umstellung ihrer Beschaffungspraxis im Sinne der Nachhaltigkeit: Das Engagement einer ämterübergreifenden Initiative mündete erfolgreich in eine Dienstanweisung für die gesamte Ludwigsburger Verwaltung. Basis ist das Cradle-to-Cradle®-Konzept. Zudem arbeitet die Stadt am Aufbau einer übergeordneten Kompetenzstelle für Beschaffung, die auch Schulungen für die Stadtverwaltung anbietet. Der Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" wird im Rahmen des Projekts "Klimabühne" vom Deutschen Institut für Urbanistik durchgeführt. Das Projekt wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert und dient der Information, Motivation und Vernetzung von Kommunen im Thema Klimaschutz. Quelle: Deutsches Institut für Urbanistik / pgl

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Leitfaden für Steckerfertige-Solar-Module

Sonnenseite.com - 12. November 2019 - 3:34
Wer mit der Sonne Energie erzeugen möchte, braucht kein Eigenheim. Mit Mini-Solarmodulen können auch Mieter einen Teil ihres Strombedarfs selbst decken.
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Ursache für Hitzewellen

Sonnenseite.com - 12. November 2019 - 2:17
Klimaforscher des KIT sehen als Ursache extremer Hitzewellen nicht primär aus dem Süden heranströmende Heißluft, sondern das Absinken von Luftmassen aus großer Höhe.
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In Genf:## Globales Flüchtlingsforum tritt erstmals zusammen

epo - 12. November 2019 - 0:00

Berlin. - Sechs Wochen vor Beginn des ersten Globalen Flüchtlingsforums hat sich UNHCR, der Hohe Kommissar der Vereinten Nation für Flüchtlinge, zuversichtlich über die Möglichkeiten der ersten Konferenz dieser Art gezeigt. "Dieser internationale UN-Gipfel ist nicht nur die Möglichkeit, eine wichtige Debatte wieder zu versachlichen. Die Welt kann zugleich Solidarität mit denen zeigen, die die Hauptlast der Flüchtlingskrise tragen. Und das sind fast immer die direkten Nachbarländer", sagte der Repräsentant des Hohen Kommissars in Deutschland, Dominik Bartsch. "Es ist ein historischer Schritt, der zeigt, dass die Welt etwas gegen die humanitäre Katastrophe unserer Generation unternimmt."

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Effizienz-Weltrekord 12,6 % für organische Photovoltaik

SolarServer - 11. November 2019 - 15:18

Das Rekord-OPV-Modul erzielt auf einer Fläche von 26 Quadratzentimetern einen Wirkungsgrad von 12,6 Prozent. Der neue Weltrekord übertrifft den bisherigen Höchstwert, der bei 9,7 Prozent lag, um 30 Prozent. Erreicht wurde er von Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung (ZAE) und des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) in Zusammenarbeit mit der South China University of Technology (SCUT).

Dies ist der höchste, jemals für ein organisches Photovoltaikmodul gemeldete Wert. Er wurde durch eine zertifizierte kalibrierte Messung unter Standardprüfbedingungen im unabhängigen Zertifizierungslabor des Fraunhofer ISE (Freiburg) im September 2019 bestätigt. Das mehrzellige Modul entstand in der Solarfabrik der Zukunft am Energie Campus Nürnberg (EnCN) in einem Beschichtungslabor mit einer einzigartigen Megawatt-Pilotlinie für Dünnschicht-Photovoltaik. Diese wurde mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Wirtschaftsministeriums realisiert.

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PV- und Windpark-Betreiber Summiq AG will an die Börse

SolarServer - 11. November 2019 - 15:03

Mit der Platzierung von 7.500.000 – 10.000.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen beabsichtigt Summiq als eigenständige Gesellschaft einen Bruttoemissionserlös zwischen 75 Mio. EUR und 100 Mio. EUR zu generieren. Damit plant das Unternehmen hauptsächlich zum Erwerb von Erneuerbare-Energien-Projekten zu verwenden. Mit einem Portfolio aus Wind und Solarkraftwerken will Summiq sich als unabhängiger europäischer Ökostromerzeuger etablieren.

Ziel ist es, binnen rund fünf Jahren ein Gigawatt-Portfolio von Erneuerbaren-Energien-Anlagen aufzubauen und zu betreiben, das durch zusätzliche Investitionen in digitale Technologien und Speicherlösungen komplementiert wird. Durch die strategische Kooperation im Projektgeschäft mit der Green City AG erhält die Summiq einen Marktzugang zu einer Vielzahl von neuen Photovoltaik- und Onshore-Windkraftwerken.

Als unabhängiger Stromerzeuger will Summiq die gesamte Wertschöpfungskette von der Akquisition von Energieprojekten bis zur Vermarktung der erzeugten Energie abdecken.

Im Fokus der Summiq stehen der Erwerb und der Betrieb von Onshore-Wind- und -Solarparks mit einer jeweiligen Leistung von 5 bis 50 MW. Der geographische Fokus liegt insbesondere auf Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich. Weitere Informationen rund um den Börsengang finden sich unter www.summiq.com

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Photovoltaik-Maschinenbauer Singulus schließt Vorvertrag für CIGS-Anlagen

SolarServer - 11. November 2019 - 14:40

Am 9. November fand auf der China International Import Expo (CIIE) in Shanghai eine Unterschriftszeremonie zwischen Tochterunternehmen des chinesischen Staatskonzerns CNBM Group, Peking, und der Singulus Technologies AG statt. Ziel war die Bestätigung beider Parteien über die Einigung der maßgeblichen Parameter zur Lieferung von Produktionsanlagen der ersten Ausbaustufe mit 150 MW für die nächste Fabrik für CIGS-Solarmodule in der Stadt Xuzhou. Die rechtlich bindenden Verträge sollen nun in Kürze zwischen den beteiligten Unternehmen geschlossen werden.

Das erwartete Projektvolumen liegt derzeit bei rd. 57 Mio. €. Nach Abschluss der Verträge rechnet Singulus kurzfristig mit den vereinbarten Anzahlungen und dem Projektstart.

Nachdem in der ersten Fabrik für CIGS-Solarmodule in der Stadt Bengbu, China, die Produktion angelaufen ist, will CNBM seine Ausbaupläne weiterverfolgen und in Xuzhou nach den Städten Bengbu und Meishan den dritten Standort in China für eine 300 MW Produktion eröffnen. Singulus ist hierbei der wichtigste Technologielieferant. Stefan Rinck, Vorstandsvorsitzender von Singulus, sagt: „CNBM zeigt sich als absoluter Marktführer in China im Bereich der Modulproduktion für CIGS-Technologie. Der Erfolg beruht dabei auf der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen CNBM und den beteiligten Firmen sowie den innovativen Maschinen und Anlagen die Singulus Technologies geliefert und in Betrieb genommen hat.“

CNBM plant laut Singulus, an allen Standorten in weiteren Ausbauschritten die Kapazitäten noch deutlich zu erhöhen.

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Österreich sucht innovative Photovoltaik in der Gebäudehülle (BIPV)

SolarServer - 11. November 2019 - 14:21

Projekte können bis zum 10. Februar 2020 online unter www.pvaustria.at/bipv-award eingereicht werden. Beim ersten Awards 2018 wurden über 50 Projekte eingereicht. Darum will die TPPV diese Idee fortsetzen. „Mit der Auslobung des 2. Österreichischen Innovationsawards für Bauwerkintegrierte Photovoltaik möchten wir einen Impuls setzen, um Photovoltaik am Gebäude zu einem Standard zu entwickeln. Ziel ist es, zukünftig bei jedem Neubau und jeder Renovierung die auf das Gebäude einfallende Energie zu nutzen“, erklärt Hubert Fechner, Obmann der TPPV zum Start des Awards.

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des österreichischen Klima- und Energiefonds ergänzt: „Beim Innovationsaward für Bauwerkintegrierte Photovoltaik treffen Nachhaltigkeit, Innovation und Architektur perfekt aufeinander. Der Klima- und Energiefonds unterstützt den Award, um besonders interessante Lösungen mit Leuchtturmcharakter vor den Vorhang zu holen, die beweisen, dass auch architektonisch anspruchsvolle Bauwerke mit gebäudeintegrierter Photovoltaik möglich sind. Und um schlussendlich auch das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Energiewende weiter zu stärken.

Weitere Informationen zu dem Architekturpreis unter: http://tppv.at/

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Report zu Klimaschutz in G20-Staaten

Sonnenseite.com - 11. November 2019 - 12:34
Deutschland schneidet vor allem bei Verkehr und Gebäuden schlecht ab
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Klimaschutz in G20-Staaten## Deutschland schneidet vor allem bei Verkehr und Gebäuden schlecht ab

epo - 11. November 2019 - 11:27

Berlin. - Kein einziger der G20-Staaten befindet sich derzeit auf einem Kurs, der es ermöglicht, den globalen Temperaturanstieg - wie vom Pariser Klimaabkommen angestrebt - auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zusammengerechnet wachsen die Emissionen der 20 größten Volkswirtschaften der Welt weiterhin. Immerhin rund die Hälfte dieser Staaten ist aber auf gutem Weg, die selbst gesetzten nationalen Klimaziele zu erreichen oder gar zu überbieten. Sie wären somit in der Lage, ihre bislang für das Pariser Klimaabkommen gemachten und ausnahmslos zu schwachen Zusagen im kommenden Jahr zu erhöhen. Das sind einige Kernaussagen des am Montag im Vorfeld der UN-Klimakonferenz veröffentlichten Brown-to-Green-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency.

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Biomasse-Verband veröffentlicht Basisdaten Bioenergie 2019

Pelletshome - 11. November 2019 - 10:45

Basisdaten Bioenergie 2019 Aktuelle Daten und Zahlen rund um Energieverbrauch, Klimawandel und erneuerbare Energien präsentieren die Basisdaten Bioenergie 2019. Veröffentlicht hat die Broschüre der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBMV).

Basisdaten Bioenergie 2019: Klimawandel macht Biomassenutzung unverzichtbar

Die in den Basisdaten Bioenergie 2019 enthaltenen Ergebnisse der Österreichischen Waldinventur 2018 zeigen laut ÖBMV, dass die Waldfläche und der Holzvorrat in Österreich trotz gesteigerter Holznutzung weiter zunehmen. Bedingt durch den Klimawandel sei in den Wäldern aber auch eine gravierende Zunahme des Schadholzanfalls zu beobachten. “Mit 5,2 Millionen Festmetern Käferholz in Österreich wurde 2018 der Rekordwert des Vorjahres um die Hälfte übertroffen”, sagt Forstassessor Peter Liptay. Der extrem heiße und trockene Sommer lasse für 2019 eine weitere Steigerung erwarten. “Für die gewaltigen Käfer- und Sturmholzmengen stellen die Biomassenanlagen auch künftig eine unverzichtbare Verwertungsschiene dar”, erklärt der Forstexperte. Auch wenn die Waldbesitzer bei der Waldverjüngung verstärkt auf Laubholz und andere Nadelhölzer setzen, stellt die vom Klimawandel besonders stark betroffenen Fichte immer noch 60 Prozent des Holzvorrates in Österreichs Wäldern.

Fast die Hälfte der Fernwärme stammt aus Biomasseheizwerken und Holzkraftwerken

Aus Schadholz und anderen niederwertigen Holzsortimenten erzeugen laut ÖBMV etwa 140 Holzkraftwerke in Österreich jährlich über zwei Milliarden Kilowattstunden Strom und mehr als vier Milliarden Kilowattstunden Wärme. Dazu kommen mehr als sechs Milliarden Kilowattstunden Nah- und Fernwärme aus etwa 2.400 Biomasseheizwerken, womit fast die Hälfte der österreichischen Fernwärme in Biomasseanlagen erzeugt wird. Die Basisdaten Bioenergie 2019 enthalten die wesentlichen Statistiken rund um die Energiewende. Über 80 Schaubilder und Tabellen zeigen Daten zu Energie allgemein, zu Wärme aus Biomasse, Ökostrom und Biotreibstoffen, sowie zur Preisentwicklung am Energiesektor. Die achte Auflage der Farbbroschüre im Format DIN A6 umfasst 72 Seiten. Kurze Texte erläutern die Abbildungen und tragen zum Verständnis bei.

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Permafrostregion setzt mehr und mehr CO2 frei

Sonnenseite.com - 11. November 2019 - 8:51
In den arktischen Regionen wird seit Zehntausenden von Jahren Kohlenstoff von Pflanzen aufgenommen und gespeichert. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass die winterlichen Kohlenstoffemissionen der Arktis bereits jetzt schon mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre bringen, als die Pflanzen jedes Jahr aufnehmen.
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Italien macht Klimawandel zum Schulfach

Sonnenseite.com - 11. November 2019 - 8:51
Italiens neue Koalitionsregierung will nächstes Jahr ein neues Schulfach zum Klimawandel und seinen Folgen einführen – als erstes Land der Welt. Auch in anderen Fächern soll es künftig mehr um nachhaltige Entwicklung gehen.
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Förderung für vollelektronische Durchlauferhitzer geht in die zweite Runde

Enbausa - 11. November 2019 - 7:37

Wer bei der Trinkwassererwärmung Energie sparen möchte, sollte seinen veralteten Durchlauferhitzer vorzeitig gegen ein modernes Gerät austauschen. Zwar werden jährlich etwa 500.000 elektrische Durchlauferhitzer durch neue Geräte ersetzt, oft sind diese jedoch nur kostengünstige Standarderhitzer, die letztlich kaum Energie einsparen. Deutlich effizienter arbeiten moderne Komfortmodelle mit vollelektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung. Rund 20 Prozent Energie lassen sich so einsparen, ohne dass dafür das Nutzerverhalten unter der Dusche oder in der Küche geändert werden musss, argumentiert Wärme+. In dem Verband Wärme+ sind Hersteller von Druchlauferhitzern, der Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI) und die HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung  organisiert. 

Das Förderprogramm für den Austausch alter elektrischer Durchlauferhitzer gegvollelektronische Geräte ging Anfang November 2019 in die zweite Runde. Auf Grund der hohen Nachfrage im Rahmen der ersten Förderung unterstützt die Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin ab sofort Haushalte wieder mit einem Pauschalbetrag von 100 Euro bei der Optimierung ihrer dezentralen Warmwasserversorgung. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Förderung läuft bis die Gerätezahl erreicht ist, maximal bis Ende 2021. Insgesamt werden 4.000 Geräte bezuschusst.

Wer sich die Förderung für den Austausch eines Altgeräts sichern möchte, muss sich vor der Installation des Gerätes auf der Website www.foerderung-durchlauferhitzer.de registrieren. Wichtig: Der Antragsteller erhält nur dann eine Förderung, wenn sein neues Gerät die Förderkriterien erfüllt. Einen Überblick über passende Geräte finden Interessierte auf der Website, ebenso gibt es dort Unterstützung bei der Handwerkersuche. Denn die Prämie wird nur gewährt, wenn der Austausch von einem Fachbetrieb durchgeführt, eine Handwerkerrechnung eingereicht und die sachgemäße Entsorgung dokumentiert wird. Der Anschluss und die eventuell erforderliche Anmeldung des neuen Durchlauferhitzers beim Energieversorger dürfen nur durch eine eingetragene Elektrofachkraft erfolgen. Quelle: Wärme+ / pgl

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Natrium-Festkörperbatterie ist nicht brennbar

Enbausa - 11. November 2019 - 7:23

Festkörperbatterien vereinen gegenüber aktuellen Lithium-Ionen-Batterien mit flüssigem Elektrolyt mehrere Vorteile. Sie können weder auslaufen noch in Brand geraten, und gelten daher als naturgemäß sicher und unempfindlich. Auch wird weniger Technik benötigt, um die Zellen vor Stößen zu schützen und für stabile Temperaturen zu sorgen, was zusätzlich dabei hilft, Gewicht und Kosten einzusparen.

Da Festkörperbatterien zudem sehr hohe Energiedichten erreichen können, wird weltweit intensiv daran geforscht. Doch trotz aller Anstrengungen sind reine Festkörperbatterien, die keine flüssigen oder soften, polymerartigen Schichten mehr enthalten von der Marktreife noch weit entfernt. Insbesondere die Verbindung von Elektrode und Elektrolyt gilt als problematisch.

„In einer Batterie lagern sich beständig die transportierten Ionen in der Elektrode ein oder gehen von der Elektrode auf den Elektrolyten über – eine Batterie funktioniert nun einmal so“, erklärt Frank Tietz vom Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-1). „Dieses ständige Wachsen und Schrumpfen der Elektroden tolerieren Feststoffe deutlich schlechter als ein flüssiger Elektrolyt, der immer einen guten Kontakt gewährleistet“. Der Jülicher Chemiker arbeitet seit Jahren daran, neue Materialien für Festkörperbatterien und Brennstoffzellen zu erschließen.

Bei den Festkörperbatterien steht die Forschung noch ziemlich am Anfang. Reine Festkörperbatterien halten in der Regel nur einige wenige Ladezyklen durch, insbesondere ohne externen Druck. Dann beginnen die einzelnen Partikel oder Schichten, sich voneinander lösen, was praktisch einem Totalschaden der Batterie gleichkommt. Die Jülicher Forscher haben nun eine Lösung für dieses Problem gefunden. Sie belebten dazu eine Technik wieder, die noch aus der Brennstoffzellenforschung in den 1990er Jahren stammt. Um eine gute Kontaktierung zu erreichen, lösten sie die Bestandteile der Kathode in einer Flüssigkeit und brachten sie so in flüssiger Form in den Elektrolyten ein, wo sie im weiteren Produktionsprozess zur Elektrode umgewandelt wird.

„Das Verfahren ist aus mehreren Gründen vorteilhaft: Der Elektrolyt wird nicht nur oberflächlich beschichtet. Die Flüssigkeit dringt stattdessen weit in das poröse Material ein und lagert sich in dünnen Schichten an den Porenwänden an. So entsteht eine große Kontaktfläche und die restliche Porosität wirkt wie ein Puffer, indem sie hilft, Volumenschwankungen beim Laden und Entladen auf eine große Fläche zu verteilen“, erläutert Frank Tietz. Nicht verschwiegen werden sollte aber auch: „Die Synthese erfolgt bei über 700 Grad und die Methode ist insofern ungewöhnlich, weil die Herstellung des Kathodenmaterials von einem Pulverlieferanten in die Zellenherstellung verlagert wird“, so Tietz.

Für die Umsetzung wählten die Forscher eine Batterie auf der Basis von Natrium. Die möglichen Energiedichten liegen zwar klar unter denen von Lithium-Festkörperbatterien. Dafür besitzt Natrium einige andere Vorzüge: es ist leicht verfügbar und kostengünstiger als Lithium und ist damit vor allem für stationäre Anwendungen interessant, etwa als Zwischenspeicher für erneuerbare Energien. Zudem neigt Natrium anders als Lithium weniger zur Ausbildung metallischer Dendriten, die zu einem Kurzschluss führen können, der die Batterie zerstört. Darüber hinaus sind kobaltfreie Kathodenmaterialien möglich.

Die etwa fingernagelgroße Natrium-Feststoffbatteriezelle, die die Forscher im Labor getestet haben, besitzt eine Energiedichte von etwa 10 Wh/kg, was nur etwa 3 Prozent heutiger Lithium-Ionenakkus entspricht. Durch die Optimierung aller Komponenten – speziell durch die Reduzierung der Schichtdicken auf wenige Mikrometer – scheint eine Energiedichte von 160 Wh/kg bzw. 500 Wh/l möglich, womit Natrium-Festkörperbatterien dann für stationäre Anwendungen interessant sein könnten. Quelle: FZ Jülich / pgl

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Holztürme für Windräder

Sonnenseite.com - 11. November 2019 - 3:51
Die Bauweise mit Holz feiert durch neue Techniken ein Comeback
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