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Handyaufsätze für Thermografie bringen nichts

Enbausa - 18. Januar 2018 - 7:00

"Hauseigentümer erhalten einerseits Hinweise, ob eine energetische Sanierung nötig ist", sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. "Andererseits geben die Spezialaufnahmen im Nachhinein Aufschluss über die Qualität der Arbeiten während der Sanierung und zeigen auf, ob nachgebessert werden muss." Das Erstellen der Bilder und die Interpretation sollte unbedingt Fachleuten überlassen werden. Billigangebote bringen meist nichts. Zudem muss es kalt, nicht sonnig und trocken sein und das Haus beheizt.

Thermografie-Experten empfehlen Hauseigentümern, vorher kräftig einzuheizen, am besten kontinuierlich auf 20 bis 22 Grad und das bereits 24 Stunden vorher. "Daher muss auch die Nachtabsenkung der Heizung am Abend vor der Thermografie-Untersuchung ausgeschaltet werden", rät Dannecker. Erforderlich ist auch, in den Stunden vor den Aufnahmen die Fenster und Außentüren geschlossen zu halten. Wer, wie empfohlen, tagsüber mehrmals mit offenen Fenstern und Balkontüren mehrere Minuten querlüftet, erwärmt die Fassade mit der herausströmenden Warmluft. "Das Foto zeigt in solch einem Fall überhöhte Wärmeverluste an", sagt Hermann Dannecker vom Deutschen Energieberaternetzwerk (DEN). Auch sollten Rollläden weder tagsüber noch nachts heruntergelassen werden, um die Werte bei den Fenstern nicht zu verfälschen.

Finger weg von Billigangeboten und Handyaufsätzen

Vor Billigangeboten aus Internet und Hauswurfsendungen raten Experten wie Dannecker generell ab. Die vermeintlichen Schnäppchen gibt es bereits für rund 100 Euro. "Solche Angebote sind in der Regel unseriös", sagt auch Frank Hettler. Bei einem solchen Preis kann keine Fachkraft die Kosten decken und gleichzeitig gute Arbeit abliefern. Die Vorbereitung, Prüfung der Bedingungen, Messung und Auswertung benötigt mehrere Stunden.

Regelmäßig kommt es vor, dass Billigthermografen die Farbwiedergabe falsch eingestellt haben. Dann wird beispielsweise aus einem Grün oder Blau ein Orange oder Rot, aus einer gut gedämmten Fassade eine schlecht gedämmte, auch Reflexionen von Gläsern können falsch interpretiert werden. Die Folge: Hauseigentümer werden bei dem Termin zu anschließenden Sanierungsmaßnahmen überredet, die wenig bringen oder im Extremfall sogar schaden. Seriöse Thermografen dagegen legen die Daten offen, dokumentieren die Untersuchungsergebnisse schriftlich und erläutern sie mündlich. Wichtig ist auch: eventuell folgende Sanierungsmaßnahmen werden von Thermografen empfohlen aber von qualifizierten Gebäudeenergieberatern mit den Sanierenden gemeinsam beschlossen. So wird Missbrauch verhindert.

Auch Handyaufsätze halten nicht das, was sie versprechen. Inzwischen gibt es Aufsätze für unter 250 Euro. Die Auflösung der Bilder ist jedoch meist viel zu gering, um für Gebäude belastbare Aussagen treffen zu können. Hinzu kommt: Professionell erstellen und interpretieren können Laien die Bilder sowieso nicht, geschweige denn entscheiden, welche Maßnahmen danach nötig sind. Das Geld sollte daher besser in qualifizierte Thermografen und eine Energieberatung investiert werden.

Thermografie mit dem eigenen Auge

Ist es im Winter kalt und fällt Schnee, werden die unsichtbaren Wärmeverluste am Dach sichtbar – zumindest indirekt. Bleibt der Schnee mehrere Tage auf den Ziegeln liegen, ist das Dach unter den Ziegeln gut gedämmt. Schmilzt der Schnee recht rasch oder nur an bestimmten Stellen, ist das Dach dort mangelhaft vor Wärmeverlust geschützt. Typische Schwachstellen sind die Stellen rund um Dachfenster, die Dachfenster selbst, Trennwände von Reihenhäusern unter dem Dach aber auch Sanitärentlüftungen oder Antennenmasten, bei denen die Dampfsperre nicht dicht angeklebt wurde.

Quelle: Zukunft Altbau / sue

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Beiträge für Bundespreis Ecodesign gesucht

Enbausa - 18. Januar 2018 - 7:00

2017 hatte in der Kategorie "Konzept" der Entwurfsansatz Baubotanik von Ferdinand Ludwig (TU München) und Daniel Schönle gewonnen. Er verknüpft biologische und konstruktive Prinzipien zu einem architektonischen Konzept, das Potenziale zur nachhaltigen Nutzung von Pflanzen in Architektur und Stadtplanung aufzeigt.

"Für die ökologische Umgestaltung unserer Wirtschaftsweise und Lebensstile brauchen wir Alltagsprodukte oder Dienstleistungen, die gut für die Umwelt sind und gleichzeitig durch Design und Handhabbarkeit überzeugen", wirbt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) für die Teilnahme.

Die Qualität der Einreichungen wird in einem mehrstufigen Verfahren von Fachleuten aus dem Umweltbundesamt, dem Projektbeirat sowie der interdisziplinären Jury bewertet. Marktführer oder Start-ups, lokale Anbieter oder Global Player sind genauso angesprochen wie Designbüros und Marketingagenturen, Architektur- oder Ingenieurbüros. In der Kategorie Nachwuchs steht der Wettbewerb auch Studierenden offen.

"Glaubwürdigkeit ist ein hohes Gut. Wir suchen daher grüne Designs, die Wert auf Transparenz und Ehrlichkeit legen. In der neuen Wettbewerbsrunde des Bundespreis Ecodesign hoffe ich wieder auf Einreichungen, die einen hohen Anspruch auf ökologische Nachhaltigkeit nicht nur auf der Fassade sondern in allen Aspekten der Produktentwicklung unter Beweis stellen", erklärt Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes.

Ende November 2018 werden die Gewinner bei einer Preisverleihung im Bundesumweltministerium bekannt gegeben. Sie erhalten eine Auszeichnung in der jeweiligen Kategorie sowie das Recht, damit zu werben. Die Nachwuchsarbeiten werden mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 1000 Euro prämiert. Nach der Preisverleihung werden die prämierten Beiträge öffentlichkeitswirksam in verschiedenen Medien und in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises vorgestellt. Es ist geplant, alle nominierten und prämierten Einreichungen in einer Wanderausstellung zu präsentieren.

Die Ausstellung "Neu gedacht" mit den prämierten und nominierten Beiträgen aus dem Jahr 2017 eröffnete am 15. Januar 2018 in Ludwigsburg. Weitere Stationen bei den Coburger Designtagen und im Grassi Museum in Leipzig sind in Planung. Begleitend zur Ausstellung finden Workshops und Veranstaltungen zum Thema Ecodesign statt.

Der Wettbewerb wird seit 2012 jährlich vom Bundesumweltministerium (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA) in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) ausgelobt. Quelle: BMUB / sue

 

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Solarthemen 499

Solarthemen - 18. Januar 2018 - 5:00
Themen dieser Ausgabe u.a.: Die Zukunft alter PV-ANlagen nach dem EEG +++ Interview: Prof. Volker Quaschning kritisiert Sondierungsbeschlüsse +++ Studie empfiehlt Abgabe von Windparks zugunsten von Standortgemeinden +++ Forum Solarpraxis/Neue Energiewelt wechselt den Besitzer +++ KACO verspricht, Mängel im Service zu beseitigen +++
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Solarfassade macht Kohlekraft überflüssig

Sonnenseite.com - 18. Januar 2018 - 3:48
Erstes energieautarkes Mehrfamilienhaus der Welt steht in der Schweiz
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Die vertikalen Gärten des Patric Blanc

Ökologisch Bauen - 18. Januar 2018 - 1:00
Wer sich aus Leidenschaft für Pflanzen die Haare grün färbt muss schon einen ganz besonderen Hang zur Natur haben. Patric Blanc, auch "Künstler der vertikalen Gärten" genannt - hat zahlreiche triste Mauer mit einem grünen Kleid umhüllt und etliche Preise dafür gewonnen. Der Botaniker mit den grünen Haaren möchte damit zeigen, dass Pflanzen auch ohne Erde gedeihen können. Seine weltweit angelegten, vertikalen Gärten sind legendär.
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Und morgen regieren wir uns selbst

Sonnenseite.com - 18. Januar 2018 - 0:46
Eine Streitschrift
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Aktualisierte Fördermittel-Ratgeber 2018 für Heizung und Solar veröffentlicht

Sonnenseite.com - 18. Januar 2018 - 0:46
Das Serviceportal Heizsparer.de – jetzt mit aktualisiertem Fördermittel-Ratgeber 2018.
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EU-Bio-Recht: Streitfragen direkt beim Europäischen Gerichtshof klären

biomarkt.Info - 18. Januar 2018 - 0:37

Der Luxemburger Gerichtshof der Europäischen Union erleichtert Unternehmen, die von Durchführungsverordnungen und delegierte Verordnungen in irgendeiner Weise betroffen sind, die direkte Nichtigkeitsklage in Luxemburg.

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Bioland: Notwendige Maßnahmen für eine Trendwende in der Agrarpolitik

biomarkt.Info - 18. Januar 2018 - 0:10

Der Anbauverband Bioland fordert CDU, CSU und SPD auf, bei Aufnahme von Koalitionsverhandlungen die Neuausrichtung der Agrarpolitik im Koalitionsvertrag zu verankern. Bioland-Präsident Jan Plagge nennt Punkte, die für eine Trendwende als notwendig ansieht.

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Philipp Lahm Holding übernimmt Mehrheit an Schneekoppe

biomarkt.Info - 18. Januar 2018 - 0:00

Die Unternehmensholding von Ex-Nationalspieler und Fußballweltmeister Philipp Lahm übernimmt die Mehrheit am Naturkosthersteller Schneekoppe.

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Grüne Woche## Entwicklungsministerium nimmt Kurs auf fairen Einkauf

epo - 18. Januar 2018 - 0:00

Berlin. - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zeigt auf der am Freitag (19. Januar) beginnenden Internationalen Grünen Woche Berlin 2018, dass jeder Mensch mit seinem täglichen Einkauf etwas gegen Hunger tun kann. Weltweit hungern mehr als 800 Millionen Menschen, zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt.

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Kann ein Discounter nachhaltig sein?

bionetz.ch - 17. Januar 2018 - 20:06

Die Nachricht, dass Lidl Schweiz neu Hauptsponsor des Bio Marchés wird, hat bei unseren LeserInnen eingeschlagen. Einige Kommentare und Reaktionen erreichten unsere Redaktion.

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Dicke Luft: Brüssel verliert Geduld

Sonnenseite.com - 17. Januar 2018 - 17:45
Die EU-Kommission hat der Bundesregierung eine letzte Frist gesetzt, um neue Maßnahmen zur Luftreinhaltung vorzulegen.
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Europaparlament macht Tempo bei Klimaschutz und Energiewende

Sonnenseite.com - 17. Januar 2018 - 17:45
Druck auf Koalitionsverhandler in Berlin - Union und SPD müssen nachlegen, damit Deutschland nicht zum Klimabremser in der EU wird.
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Innogy hat über 1 GW PV in der Pipeline

SolarServer - 17. Januar 2018 - 14:00
RWE-Tochter Innogy fokussiert neben Elektromobilität und dem Breitbandausbau massiv auf Photovoltaik.

In drei Tagen: „Wir haben es satt!“-Demo

naturkost.de - 17. Januar 2018 - 12:33

Drei Tage vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration am 20. Januar zeichnen Bauern, Experten und Unternehmer ein fatales Bild der deutschen Agrarpolitik. Die Konsequenzen des Einsatzes von Glyphosat für Menschen, Tiere und Umwelt sind verhängnisvoll: Artenschwund in unbekanntem Ausmaß und Krebsgefahr in unberechenbaren Dimensionen. Dafür gehen zig Tausende am Samstag auf die Straße.

Der Beitrag In drei Tagen: „Wir haben es satt!“-Demo erschien zuerst auf das Portal für Bio- und Naturkost, Gesundheit und Ernährung.

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E-Mobilität in KMUs

SolarServer - 17. Januar 2018 - 12:31
Die Studie „Erneuerbare Energien und Elektromobilität in KMU“ beleuchtet den Einsatz von erneuerbaren Energien und Elektromobilität zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mittels einer Business Case-Analyse.

Dürre in Äthiopien## Fünf Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe

epo - 17. Januar 2018 - 12:24

Friedrichsdorf. - Nach dem wiederholten Ausbleiben von Regenfällen in Äthiopien hat sich die Ernährungssituation in dem ostafrikanischen Land dramatisch verschlechtert. Nach Angaben der Kinderhilfsorganisation World Vision ist besonders das Leben und die Gesundheit von Kindern bedroht. Eine von FEWS-NET (Famine Early Warning System Network) veröffentlichte Frühwarnung und Analyse zur Nahrungsmittelunsicherheit deutet darauf hin, dass etwa 5,5 Millionen Menschen zwischen Februar und Mai 2018 dringend humanitäre Hilfe benötigen werden. Besonders betroffen sind die Bewohner in den südlichen und südöstlichen Regionen des Landes. Etwa 3,6 Millionen Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter sind stark unterernährt. 

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Jemenkonflikt## 17 Hilfsorganisationen fordern Öffnung des Hafens von Hudaydah

epo - 17. Januar 2018 - 11:45

Berlin. - 17 in Jemen tätige Hilfsorganisationen haben am Mittwoch die komplette und bedingungslose Öffnung des Hafens von Hudaydah gefordert, damit die Menschen endlich wieder uneingeschränkten Zugang zu Nahrung und Treibstoff erhalten. Im November 2017 hatte die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition alle jemenitischen Häfen im Roten Meer blockiert, was zu einem dramatischen Versorgungsnotstand führte. Am 20. Januar endet eine auf 30 Tage befristete Aussetzung der Blockade.

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CitrinSolar PV therm: Heizen mit überschüssigem Solarstrom

SolarServer - 17. Januar 2018 - 11:00
Mit PV therm bietet CitrinSolar jetzt eine günstige Lösung zur Nutzung des überschüssigen Stroms an.

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