Sammlung von Newsfeeds

Energy Storage Europe kooperiert mit Handelsmesse

SolarServer - 13. November 2019 - 14:52

So sollen Handelsunternehmen darüber informiert werden, wie sie mit dem Einsatz von Speichersystemen Energie sparen und damit Wettbewerbsvorteile erzielen können. Auf diese Weise will die ESE die im Vorjahr gestartete Anwender-Initiative ausbauen, welche auch die Zusammenarbeit mit den Weltleitmessen für Metallurgie und Gießereitechnik, GNTM, und der Weltleitmesse für Wein und Spirituosen, ProWein, umfasst. Die kommende Energy Storage Europe (www.eseexpo.de) findet vom 10. bis zum 12. März 2020 in Düsseldorf statt.

„Unsere Analysen haben gezeigt, dass viele gewerbliche Anwender aus Handel, Metallindustrie und Weinbau Speicher bisher noch nicht als integrierten Teil ihres Energiesystems sehen und damit Potentiale für Energieeffizienz und Klimaschutz ungenutzt lassen“, so Dr. Andreas Moerke, der seit Mitte 2019 die Energy Storage Europe leitet. Auf der ESE soll es für Vertreter aus dem Handel, der Metallindustrie und der Weinbranche spezielle Informationsangebote geben, die über die Funktionen von Speichern im Rahmen von Klimaschutz- und Dekarbonisierungs-Strategien informieren.

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Tesla will bis Ende 2021 nahe Berlin seine erste Gigawatt-Fabrik in Europa bauen

Sonnenseite.com - 13. November 2019 - 11:51
Bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze für die Region versprach der Gründer des kalifornischen Elektroauto-Herstellers. Tesla will seine neue Fabrik nahe der Großbaustelle für den neuen Berliner Flughafens BER bauen.
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Weltbevölkerungsgipfel## Deutschland steigert internationales Engagement für Familienplanung

epo - 13. November 2019 - 11:28

Berlin. - Anlässlich des Weltbevölkerungsgipfels in Nairobi (Kenia) hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Ausbau von Maßnahmen zur Familienplanung und neuen Geburtsstationen in Kamerun, Malawi und Niger ‎angekündigt.

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Effizienz-Weltrekord für organische Solarmodule aufgestellt

Sonnenseite.com - 13. November 2019 - 9:17
Wirkungsgrad liegt um 30 Prozent höher als bei bisherigen Modulen
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Förderung: BAFA-Zahlen im Oktober 2019

Pelletshome - 13. November 2019 - 9:00

BAFA-Zahlen im Oktober 2019 Die BAFA-Zahlen im Oktober 2019: Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung fiel mit 6.344 um fünf Prozent gegenüber September.

BAFA-Zahlen im Oktober 2019 im Detail

Im Oktober 2019 gingen 2.227 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Das sind vier Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 1.366 Anträge erhalten. Im September waren es 13 Prozent mehr. Außerdem hat es 2.751 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe bekommen – nur elf weniger mehr als im Monat zuvor.

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktentwicklung schließen

Da ein MAP-Förderantrag seit 2018 vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss und nicht wie davor nach der Inbetriebnahme, lassen sich die Zahlen der monatlichen BAFA-Statistik aus den verschiedenen Jahren nicht vergleichen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. So haben die veröffentlichten Zahlen von Januar und September 2018 neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen enthalten, für die bis September 2018 eine Übergangsfrist gegolten hat. Somit haben sich zum Teil doppelt so hohe Antragszahlen wie nach dem alten Verfahren ergeben. Auch ein Vergleich zwischen den einzelnen Monaten in den Jahren 2017 und 2019 ist durch die Verfahrensumstellung schwierig geworden. Vor zwei Jahren wurden die Anträge bis zu neun Monate nach Inbetriebnahme gestellt, in diesem Jahr müssen sie vor Auftragsvergabe eingereicht werden. Wann die Anlage eingebaut wird, ist zu dem Zeitpunkt unbekannt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Gesetzesentwurf der Bundesregierung zu Kohleausstieg und Erneuerbaren sägt die Energiewende ab

Sonnenseite.com - 13. November 2019 - 8:00
„Mit seinem Gesetzentwurf zum Kohleausstieg und zu Baubeschränkungen für Windkraftanlagen schwingt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Abrissbirne gegen die Energiewende. Damit Windenergie und Klimaziele in Deutschland eine Zukunft haben, darf diese Teilnovelle des EEG keinesfalls vom Bundestag verabschiedet werden," so Sascha Müller-Kraenner von der DUH.
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Gegen Fake News in der Klima-Debatte

Sonnenseite.com - 13. November 2019 - 1:51
Ob wir die Treibhausgas-Emissionen drastisch senken können, hängt auch von der Qualität des demokratischen Diskurses ab. Eine MCC-Studie geht diesem Zusammenhang auf den Grund.
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Beitrag der Küsten zum Klimawandel womöglich unterschätzt

Sonnenseite.com - 13. November 2019 - 1:51
Permafrostküsten machen etwa ein Drittel der gesamten Küstenlinie der Erde aus. Infolge des beschleunigten Klimawandels tauen weitläufige Küstenabschnitte auf und erodieren in den Arktischen Ozean.
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Sonnen: Elektroautos, Photovoltaik-Anlagen, sonnenBatterie im Abo

Sonnenseite.com - 13. November 2019 - 1:51
Mit sonnenNow erweitert sonnen sein Angebot als Energieanbieter und steigt mit sonnenDrive in die Elektromobilität ein. Damit erhalten Haushalte ein Paket für ihre komplette Energiewende zu günstigen, monatlichen Kosten. sonnen beseitigt so bisherige Einstiegshürden bei der Nutzung von erneuerbaren Energien und macht sie noch mehr Menschen zugänglich.
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MCC-Untersuchung## Warum Klimaschutz in Schwellenländern schwer in Gang kommt

epo - 13. November 2019 - 0:00

Berlin. - Das im Weltklimaabkommen von Paris 2015 verabredete Ziel, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, stellt viele ärmere Länder vor ein Dilemma: Treibhausgas-Emissionen begrenzen oder Armut verringern? Denn bisher lieferte in der Regel der Ausbau der Kohlewirtschaft einen entscheidenden Impuls für Industrialisierung und Wohlstand. Die Vorstellung, man müsse im Süden der Erdhalbkugel jetzt einfach nur überall Windräder und Solarzellen aufstellen, "ignoriert die historische Bedeutung und die einzigartigen Spillover-Efekte von kohlebasierten Technologien". Zu diesem Schluss kommt ein Team von Wissenschaftlern, überwiegend vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Institute on Global Commons and Climate Change).

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Wärmewende kommt laut dena nicht voran

SolarServer - 12. November 2019 - 16:18

Den deutschlandweiten Verbrauch beziffert die dena im Bezugsjahr 2017 auf insgesamt 870 Terawattstunden. Den Grund dafür, dass die Wärmewende nicht voran kommt, sieht die dena vor allem in fehlenden Anreizen für Sanierungsmaßnahmen und den Einsatz von innovativen Technologien.

Die Sanierungsrate stagniert weiter bei etwa einem Prozent pro Jahr, obwohl zum Erreichen der Klimaziele und für eine wenigstens schrittweise Wärmewende mindestens 1,5 Prozent notwendig wären.

„Es ist höchste Zeit, dass die Energiewende im Gebäudebereich wieder 
Fahrt aufnimmt“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der 
dena-Geschäftsführung: „Im vergangenen Jahrzehnt ist wenig passiert. 
Ohne zusätzliche Anstrengungen werden die Treibhausgasemissionen im 
Gebäudebereich nach unseren Schätzungen im Jahr 2030 um bis zu 28 
Millionen Tonnen über dem angestrebten Wert von 70 bis 72 Millionen 
Tonnen liegen. Immerhin: Das Klimapaket der Bundesregierung enthält 
viele gute Ansätze, um den Stillstand zu beenden. Wichtig ist, dass die Maßnahmen jetzt rasch umgesetzt werden.“

Energieeffizienzmaßnahmen hätten dagegen, anders als häufig 
angenommen, kaum Auswirkungen auf die Miet- und Immobilienpreise. 
Hohe energetische Standards und niedrige Energieverbräuche führten 
vielmehr langfristig zu einer Kostenentlastung.

2018 stiegen die Energiekosten privater Haushalte deutlich an, vor 
allem wegen höherer Preise für Heizöl. Hinzu kommt der zunehmende 
Absatz von Klimaanlagen, der sich bislang noch auf Nichtwohngebäude 
konzentriert. Die Zahl der verkauften Geräte ist von 120.000 im Jahr 
2009 auf 200.000 im Jahr 2018 angewachsen.

Der Report nennt verschiedene Maßnahmen und Technologien, mit denen 
die Klimaziellücke im Gebäudebereich geschlossen werden kann. Dazu 
gehören zum Beispiel innovative Geschäftsmodelle wie serielles 
Sanieren und Energiespar-Contracting, die schnelle Markteinführung 
von strombasierten, erneuerbaren Brennstoffen, digitale Lösungen und 
Künstliche Intelligenz für mehr Energieeffizienz sowie ökologische 
Stadterneuerung und neue Ansätze auf der Quartiersebene.

Der Gebäudereport 2019 enthält Zahlen, Daten und Analysen zu Gebäudebestand, Energieverbrauch, Energieeffizienz und Klimapolitik. Er steht kostenlos zu Download bereit.

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Militär setzt auf Erneuerbare

SolarServer - 12. November 2019 - 15:21

Die Studie „Clean Energy for Defense Market and Technology Forecast to 2026″ vertritt dabei die These, dass militärische Entscheidungsträger vor allem die Rolle der erneuerbaren Energien zur Steigerung der nationalen Sicherheit sähen. Das sei für sie die größere Motivation im Vergleich zum Klimaschutz.

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Tesvolt Stromspeicher senkt Energiekosten in Fischzuchtanlage

SolarServer - 12. November 2019 - 15:05

Auf der schwimmenden Arbeitsplattform reduzieren die Lithium-Akkus mit einer Gesamtspeicherkapazität von 158 Kilowattstunden (kW) die Betriebszeit der Dieselgeneratoren von 24 auf nur drei Stunden am Tag. Bei der Aufzucht einer Lachsgeneration, die etwa 18 Monate dauert, spart das Unternehmen so zwischen 150.000 und 200.000 Euro ein und reduziert den CO2-Ausstoß. Das Batteriesystem hat der deutsche Gewerbespeicher-Hersteller Tesvolt zusammen mit seinem norwegischen Partnerunternehmen Kverneland Energi individuell für die Anforderungen auf der Fischfarm entwickelt.

Kvarøy, ein Familienunternehmen in dritter Generation, hat sich eine nachhaltige Fischzucht auf die Fahnen geschrieben. Dabei ist der hohe Dieselverbrauch beim Betrieb der Fischfarm und der Fütterungsanlagen eine wesentliche Stellschraube. Auf der verankerten Beton-Plattform sind zwei große und ein kleiner Dieselgenerator in Betrieb. Mindestens einer muss ständig laufen, da es an Bord keinen Stromanschluss gibt. Gleichzeitig schwankt der Strombedarf im Laufe eines Tages stark: Zu Fütterungszeiten benötigen die Anlagen viel Energie, in anderen Zeiten brennt nur das Licht auf dem etwa 20 mal 20 Meter großen antrieblosen Schiff. Durch die langen Laufzeiten und die schlechte Verbrennung des Diesels in den Generatoren war jede Kilowattstunde Strom mit erheblichen Kosten verbunden. Zudem hielt ein Großteil des Diesels den Motor nur warm, während ein geringer Anteil für den Antrieb der Anlage verwendet wurde. Dazu kommt, dass der Brennstoff mit Booten zur Lachsfarm transportiert werden muss, was zusätzliche Energie benötigt und Kosten verursacht.

Fehlt also nur noch eine schwimmende Photovoltaik-Anlage. Zumindest im Polarsommer hätte sie in den relativ geschützen Gewässern vor der norwegischen Küste vermutlich günstige Einsatzbedingungen.

Für den außergewöhnlichen Einsatzort entwickelten Tesvolt und Kverneland Energi eine Speziallösung. Das Batteriesystem mit 120 kW Spitzenleistung kann per Internet von Land aus überwacht und gesteuert werden. Die Leistungselektronik von Siemens steuert alle Energieflüsse auf der Arbeitsplattform vollautomatisch und versorgt alle Verbraucher mit Strom. Ein Dieselgenerator erzeugt im Volllastbetrieb Strom für die Akkus. Mit dem Batteriestrom werden die elektrischen Verbraucher versorgt. Erst wenn der Ladezustand niedrig ist, wird der Generator zugeschaltet und die Akkus wieder aufgeladen. Durch das Batteriesystem kann der Gesamtdieselverbrauch auf der Fischfarm um bis zu 60 Prozent reduziert werden.

Zu der Kostenersparnis trägt auch bei, dass das Team von Kvarøy das Öl für die Dieselgeneratoren nicht mehr monatlich, sondern nur noch zwei Mal im Jahr wechseln muss. Ein Ölwechsel dauert einen Tag und kostet bis zu 1.000 Euro. Das heißt, das Unternehmen spart nun zehn Arbeitstage und 10.000 Euro pro Jahr beim Ölwechsel ein. „Der stark gesunkene Verbrauch von Diesel ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zu möglichst sauberen Gewässern“, sagt Jonas A Kverneland.

Weitere Informationen:
Tesvolt: www.tesvolt.com/de
Kverneland Energi: www.kvernelandenergi.no
Kvarøya: www.kvaroyfiskeoppdrett.no/en.html

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»KaSiLi«: Neue Dünnschicht-Elektroden aus Silizium und Lithium

SolarServer - 12. November 2019 - 14:47

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kompetenzclusters für Batteriematerialien »ExcellBattMat«1 steuert das Dresdner »ExcellBattMat-Zentrum« (Projekt KaSiLi: Strukturmechanische Kathodenadaption für Silizium- und Lithiumwerkstoffe) Schlüsselkomponenten für diese neue Batterie-Generation bei. Die Forscher von Fraunhofer, TU-Dresden und Leibniz arbeiten seit dem 1. November 2019 gemeinsam an innovativen Batterie-Elektroden, die aus hauchdünnen Silizium- oder Lithiumschichten bestehen, um hohe Energiedichten zu erreichen.

Elektrofahrzeuge sollen mit einer Batterieladung bis zu 700 Kilometer weit fahren, Smartphones deutlich seltener aufgeladen werden. Dafür soll »KaSiLi« stehen, das von Dresden aus unter der Federführung des Fraunhofer Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Verbund drei Jahre lang an neuen Elektroden-Technologien forschen soll. »Dadurch bahnt sich ein Quantensprung für die Batterietechnik an«, hofft Prof. Christoph Leyens, Institutsleiter des Fraunhofer IWS und Direktor des Instituts für Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden.

Um dies zu erreichen, entwickeln die Dresdner neue Materialien, Designprinzipien und Verarbeitungstechnologien für die Elektroden in den kleinsten Energiespeicher-Einheiten eines Akkumulators, die heute meist als Batteriezellen bezeichnet werden. Wichtige Bauteile in solch einer Zelle sind Anode und Kathode. Zwischen diesen beiden Polen wandern die elektrischen Ladungsträger hin und her, wenn eine Batterie geladen wird oder wenn sie gerade Strom für den Elektromotor in einem E-Auto liefert. Heute besteht die Anode in einer Lithium-Ionen-Batterie meist aus einem wenige Mikrometer (Tausendstel Millimeter) dünnen Kupfer-Stromleiter, der mit einer etwa 100 Mikrometer dicken Grafitschicht bedeckt ist.

Diese Graphit-Schicht wollen die Dresdner Chemiker durch weit dünnere Schichten aus Silizium oder Lithium ersetzen. Diese sollen dann nur noch rund zehn bis 20 bis 30 Mikrometer messen. Im Labor funktioniert das auch schon recht gut und sorgt bereits für mehr Energiespeicher-Vermögen. »Heutige Lithium-Ionen-Akkus kommen auf eine Energiedichte von etwa 240 Wattstunden pro Kilogramm bzw. bis 670 Wattstunden pro Liter«, erklärt Stefan Kaskel. »Mit unseren Elektroden wollen wir auf deutlich über 1 000 Wattstunden pro Liter kommen«.
Auf dem Weg dahin müssen die Entwickler allerdings nicht nur die Chemie und die Beschichtungsprozesse für ihre Zellen weiter verbessern, sondern auch ein mechanisches Problem lösen: Unter dem Mikroskop hat sich gezeigt, dass die mit Silizium oder Lithium dünn beschichteten Elektroden immer wieder schrumpfen und sich ausdehnen, wenn die Batterien aufgeladen oder entladen werden – als ob die Zelle atmen würde. Dies ist allerdings ein Problem, da die mechanische Belastung die Elektroden durch diese »Atmung« rasch zerstören kann. Daher experimentieren die Kooperationspartner nun auch mit winzig kleinen Federn. Dafür arbeiten sie an speziellen Schichten für die Kathode: »Durch eine spezielle Anpassung ihrer mikroskopischen Eigenschaften soll diese abfedernde Eigenschaften erhalten und damit ebenfalls wesentlich zu einer höheren Energiedichte der neuen Batteriegeneration beitragen«, so Dr. Kristian Nikolowski vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologen und Systeme IKTS.

Bis zum Jahr 2022 wollen die KaSiLi-Partner funktionsfähige Demonstratoren fertig haben. Danach fließt das neue Batterie-Design in eine »Forschungsfertigung Batteriezelle« in Münster ein.

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Daimler bietet Ladesystem für E-Lkw-Flotten an

SolarServer - 12. November 2019 - 14:34

Das modular aufgebaute Angebot für Lkw-Betreiber umfasst neben der individuellen Beratung auch digitale Anwendungen, die den Einstieg in die E-Mobilität erleichtern.

Gesa Reimelt, Leiterin E-Mobility Group Daimler Trucks & Buses: „Dank des engen Austauschs mit unseren Kunden haben wir früh verstanden, dass wir weit über das E-Fahrzeug hinausdenken müssen. Deshalb bieten wir zu unseren Fahrzeugen ein auf das Einsatzprofil und die Bedarfe der Kunden maßgeschneidertes Ökosystem an, inklusive Beratung und Ladeinfrastruktur-Lösungen.“

Zum Start in das Nutzfahrzeug-IAA-Jahr 2020 bietet Daimler Trucks mit der „eTruck Ready“-App eine kostenlose Anwendung, mit der Kunden prüfen können, welche Einsatzprofile und Routen für einen E-Lkw geeignet sind. Die Smartphone-App zeichnet die realen Fahrtstrecken eines konventionellen Fahrzeugs auf: Sie erfasst Geschwindigkeit, Beschleunigung und Höhenprofil entlang der Route. Wichtige Parameter wie der Beladungszustand und die Außentemperatur können Flottenmanager nachträglich in einem individuellen Webportal ergänzen. Aus diesen Daten ermittelt das Programm die jeweilige Reichweite und den voraussichtlichen Stromverbrauch eines geeigneten E-Lkw. So entsteht ein realistisches Nutzungsprofil für Kunden.

Durch den Einsatz intelligenter Software zur Steuerung der Ladeinfrastruktur sollen auch Investitions- und Betriebskosten weiter verringert werden. Ein entscheidender Kosten­faktor der Elektromobilität bei Lkw-Flotten sind zum einen Infrastrukturkosten. Diese können deutlich niedriger ausfallen, wenn die Ladeeinrichtung auf dem Betriebshof des Kunden für eine vergleichsweise geringe Stromauslastung ausgelegt wird. Dabei könnte auch die Eigenerzeugung beispielsweise einer Photovoltaikanlage unterstützend integriert werden. Die Fahrzeuge werden unter Berücksichtigung insbesondere ihrer geplanten Ankunft und Abfahrt genau dann geladen, wenn sie verfügbar sind.

Der schwere Lkw Mercedes-Benz eActros mit einer Reichweite von rund 200 km ist im Rahmen der eActros „Innovationsflotte“ im Testeinsatz bei Daimler-Kunden in Deutschland und der Schweiz. In den USA absolvieren derzeit der mittel­schwere Freightliner eM2 und der schwere Freightliner eCascadia ebenfalls Praxistests bei Kunden. Über 140 leichte Lkw vom Typ FUSO eCanter befinden sich laut Daimler derzeit im Kundeneinsatz in Städten wie New York City, Tokio, Berlin, London, Amsterdam, Paris und Lissabon.

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Regionaler Schüler-Klimagipfel in Herford

SolarServer - 12. November 2019 - 14:09

Der Klimagipfel wird von der Agentur GetPeople, der EnergieAgentur.NRW und der Stadt Herford veranstaltet. Er soll die weitere Vernetzung der Schüler stärken, die sich für den Klimaschutz engagieren.
 
Der regionale Schüler-Klimagipfel liefert Denkanstöße und Fakten als Argumentationshilfe. Lothar Schneider, Geschäftsführer der Energieagentur NRW sagt: „Es ist das selbstverständliche Recht der heutigen Jugend, von den aktuellen Entscheidungsträgern erwarten zu dürfen, dass mit den Ressourcen, die von den Menschen auch künftig noch zum Leben benötigt werden, verantwortungsvoll umgegangen wird.“
 
In diesem Jahr ging dem Klimagipfel erstmals eine Veranstaltungskampagne an ausgewählten Schulen voraus, um durch Klima-Schulkonferenzen „Von Schülern – für Schüler“ mehr Schüler für eine aktive Beteiligung zu gewinnen, sei es als Schülermoderator, Vortragende oder als Teilnehmer der Schüler-Talkrunde. So wurden insgesamt weitere 450 Schüler in die Diskussion zum Klimaschutz eingebunden.
 
Ein Teil des Konzeptes ist die Einbindung der Lehrkräfte, die die Schülerkonferenzen didaktisch begleiten, sowie die Unterstützung durch Kompetenzpartner wie das Alfred-Wegner-Institut (AWI), das Klimahaus Bremerhaven, das Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) und die Technische Hochschule OWL. An allen Veranstaltungen sind renommierte Wissenschaftler mit ihren aktuellen Beiträgen beteiligt.

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Bundesrat will Änderungen am Klimaschutzgesetz

Enbausa - 12. November 2019 - 13:56

Die Länder bitten die Bundesregierung darum, zu prüfen, wie das derzeitige System von Steuern, Gebühren, Umlagen und Abgaben im Energiebereich konsolidiert und reformiert werden könne. Das bestehende System werde den heutigen Anforderungen durch Energiewende und Klimaschutz nicht mehr gerecht. Weiter unterstreichen sie, dass im Verkehrssektor ein größerer Anteil an erneuerbaren Energien erreicht werden müsse. Dafür müsse die "Entwicklung marktreifer Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb weiter forciert" werden und eine Infrastruktur für Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland durch ein Bundesprogramm gefördert werden. Kurzfristig könne Biogas als Treibstoff dazu beitragen, den Treibhausgasausstoß zu reduzieren.

Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen der geplanten Klimaschutzmaßnahmen kritisiert der Bundesrat, dass Mehreinnahmen für den Bund mit geringeren Steuereinnahmen von Ländern und Gemeinden korrespondieren könnten, und fordert daher eine "faire, sachgerechte und verhältnismäßige Verteilung".

Laut Stellungnahme soll zudem der Expertenrat für Klimafragen, der Bundesregierung und Bundestag beraten soll, nicht aus fünf, sondern aus sieben sachverständigen Personen aus den Bereichen Klima, Verkehr, Umwelt, Wirtschaft, Verkehr und Soziales bestehen.

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung soll am Mittwoch ohne Debatte zur federführenden Beratung an den Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit überwiesen werden und steht am Freitag zur Abstimmung. Ein wortgleicher Entwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD befindet sich bereits im parlamentarischen Verfahren. Quelle: HIB / pgl

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"World Nuclear Waste Report – Focus Europe“ veröffentlicht

Sonnenseite.com - 12. November 2019 - 13:17
Die Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll stellt Regierungen weltweit vor große, bisher nicht ansatzweise gemeisterte Herausforderungen und birgt unkalkulierbare technische, logistische und finanzielle Risiken. Das stellt der erste „World Nuclear Waste Report – Focus Europe“ fest.
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Bauwirtschaft ist für 2020 zuversichtlich

Enbausa - 12. November 2019 - 13:09

Wachstumstreiber in der Bauwirtschaft bleibt vorerst noch die Neubautätigkeit. In dieser Sparte wird mit 845.000 Beschäftigten ein Umsatz von 125 Milliarden Euro erwirtschaftet. „Für 2020 rechnen wir mit einem weiteren Anstieg um 4,8 Prozent auf knapp 131 Milliarden Euro,“ so Nachbauer. Hier wirkt sich die hohe Nachfrage nach Wohnraum in den Ballungsgebieten weiter positiv aus. „Daher rechnen wir mit der Fertigstellung von ca. 300.000 bis 310.000 neuen Wohnungen in 2019 beziehungsweise in 2020. Allerdings fehlen weiterhin Sozialwohnungen. Obwohl in den letzten 10 Jahren durchschnittlich 81.100 Wohneinheiten pro Jahr aus der Sozialbindung gefallen sind, erreicht das Fertigstellungsniveau nur gut ein Drittel des Bedarfes. Nachdem der Bund den Bund den sozialen Wohnungsbau im kommenden Jahr mit 1 Milliarde Euro fördert, sind nun Länder und Kommunen in der Pflicht, entsprechende Wohnungsbauprojekte auf den Markt zu bringen.

Während das Neubaugeschäft boomt, fällt die Umsatzentwicklung in der Sparte Ausbau mit Plus 3,8 Prozent etwas schwächer aus. „Für 2020 gehen wir von einem Wachstum von 3,6 Prozent auf zirka 96,8 Milliarden Euro aus,“ so Nachbauer.

Die Sparte Gebäudetechnik in der Bundesvereinigung Bauwirtschaft ist mit ca. 1,6 Mio. Beschäftigten und über 136 Milliarden Euro Umsatz in 2019 (+4,8 %) die beschäftigungs- und umsatzstärkste Sparte. Im Jahr 2020 wird der Umsatz auf. 141 Milliarden Euro zulegen.

In den Sparten Gebäudetechnik und Ausbau werden sich die im Klimaschutzpaket der Bundesregierung enthaltenen Maßnahmen langfristig positiv auswirken, allen voran die Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Nachbauer warnte in diesem Zusammenhang vor einer erneuten Hängepartie im Bundesrat: „Die beiden gescheiterten Anläufe für eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung haben zu einem gewissen Attentismus der Eigenheimbesitzer geführt. Daher muss der jetzige Vorschlag dazu möglichst zügig umgesetzt werden. Das Gesetzgebungsverfahren wie auch die Verabschiedung im Bundesrat darf nicht lange dauern.“

Nachbauer ging in seinem Statement auch auf die Forderung nach einer Ausweitung der Kapazitäten ein und erklärte: „Dazu ist es aber notwendig, dass langfristig Planungssicherheit besteht.“ Nachbauer erwartet von dem neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz keine Entlastung. „Denn dieses Gesetz bietet Arbeitskräften aus der Baubranche mit berufspraktischen Erfahrungen keine Möglichkeiten, einen Aufenthaltstitel in Deutschland zu erhalten.“ Quelle: ZDB / pgl

Derzeit können Arbeitnehmer zwar noch über die sog. Westbalkan-Regelung in deutschen Baubetrieben arbeiten. Diese Regelung läuft jedoch Ende 2020 aus. Gerade einfache, von heimischen Arbeitnehmern nicht mehr ausgeübte Tätigkeiten (Stichwort: Eisenbiegen), werden von angelernten, aber sehr erfahrenen Arbeitnehmern aus den Westbalkan-Staaten ausgeführt.  Nachbauer forderte daher, die Westbalkan-Regelung über das Jahresende hinaus zu verlängern.

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Gebäudereport: Wärmewende kommt seit 2010 nicht voran

Enbausa - 12. November 2019 - 11:56

Grund für den Stillstand sind der Dena zufolge vor allem fehlende Anreize für Sanierungsmaßnahmen und den Einsatz von innovativen Technologien. Die Sanierungsrate stagniere weiter bei etwa einem Prozent pro Jahr, obwohl zum Erreichen der Klimaziele mindestens 1,5 Prozent notwendig seien. Immerhin bestehe durch das Klimapaket der Bundesregierung Aussicht auf einen Kurswechsel und neue Dynamik im Markt.

"Es ist höchste Zeit, dass die Energiewende im Gebäudebereich wieder Fahrt aufnimmt", sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung. "Im vergangenen Jahrzehnt ist wenig passiert. Ohne zusätzliche Anstrengungen werden die Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich nach unseren Schätzungen im Jahr 2030 um bis zu 28 Millionen Tonnen über dem angestrebten Wert von 70 bis 72 Millionen Tonnen liegen. Immerhin: Das Klimapaket der Bundesregierung enthält viele gute Ansätze, um den Stillstand zu beenden. Zusammen mit Innovationen wie der seriellen Gebäudesanierung und smarten Technologien kann die Energiewende im Gebäudesektor sogar zu einem Erfolgsmodell werden. Wichtig ist, dass die Maßnahmen jetzt rasch umgesetzt werden. Dann lässt sich die Unsicherheit im Markt und die abwartende Haltung der Eigentümer überwinden."

Zahlen, Daten und Analysen zur Energieeffizienz in Gebäuden

Der Gebäudereport enthält Zahlen, Daten und Analysen zu den Aspekten Gebäudebestand, Energieverbrauch, Energieeffizienz und Klimapolitik. Die Herausforderungen beim Bau von bezahlbarem Wohnraum in Großstädten führt der Report insbesondere auf hohe Grundstückspreise zurück. Seit dem Jahr 2000 sei etwa der Durchschnittspreis pro Quadratmeter Bauland um 46 Prozent gestiegen. Energieeffizienzmaßnahmen hätten dagegen, anders als häufig angenommen, kaum Auswirkungen auf die Miet- und Immobilienpreise. Hohe energetische Standards und niedrige Energieverbräuche führten vielmehr langfristig zu einer Kostenentlastung.

2018 stiegen die Energiekosten privater Haushalte deutlich an, vor allem wegen höherer Preise für Heizöl. Hinzu kommt der zunehmende Absatz von Klimaanlagen, der sich bislang noch auf Nichtwohngebäude konzentriert. Die Zahl der verkauften Geräte ist von 120.000 im Jahr 2009 auf 200.000 im Jahr 2018 angewachsen.

Der Report nennt verschiedene Maßnahmen und Technologien, mit denen die Klimaziellücke im Gebäudebereich geschlossen werden kann. Dazu gehören zum Beispiel innovative Geschäftsmodelle wie serielles Sanieren und Energiespar-Contracting, die schnelle Markteinführung von strombasierten, erneuerbaren Brennstoffen, digitale Lösungen und Künstliche Intelligenz für mehr Energieeffizienz sowie ökologische Stadterneuerung und neue Ansätze auf der Quartiersebene. In all diesen Bereichen ist die Dena mit Initiativen und Projekten aktiv.

Der "dena-Gebäudereport kompakt 2019: Statistiken und Analysen zur Energieeffizienz im Gebäudebestand" steht kostenlos zum Download bereit unter https://www.dena.de/gebaeudereport. Quelle: Dena / sth

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