Sammlung von Newsfeeds

"GreenTech ist Modernisierungstreiber unserer Wirtschaft"

Sonnenseite.com - 19. April 2018 - 1:57
Umwelttechnik und Ressourceneffizienz treiben weltweit die nachhaltige Entwicklung an. Für SPD-Ministerien Svenja Schulze ist Greentech der Jobmotor für die Zukunft.
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Tragbarer Energiewürfel für Off-Grid Energiespeicherlösung

Sonnenseite.com - 19. April 2018 - 0:38
Innovative Technologie für zukunftsorientierte Off-Grid-Anwendungen: Stäubli und Power-Blox mit skalierbarer und intelligenter Energiespeicherlösung.
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Die Regionalen: Individualisierbare Einkaufstüte

biomarkt.Info - 19. April 2018 - 0:11

Die Regionalen, Zusammenschluss der regionalen Naturkostgroßhändler in Deutschland, bieten eine neue Echt Bio-Einkaufstüte aus Papier an, die mit einem individuellen Ladenlogo versehen werden kann.

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Alnatura Express in Leipzig eröffnet

biomarkt.Info - 19. April 2018 - 0:00

Bio-Großhändler und Supermarktbetreiber Alnatura hat heute seinen ersten Markt in Leipzig eröffnet. Die Filiale in den Promenaden Hauptbahnhof (Erdgeschoss, Westeingang) ist der erste Alnatura Express.

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Kita hat dreifach niedrigen Energieverbrauch

Enbausa - 19. April 2018 - 0:00

Möglich wird das zuallererst durch die Baustoffe: Die Trägerkonstruktion besteht aus Holz, die Wände sind aus Stroh und Lehmsteinen. Hinzu kommen eine aktive und passive Sonnenenergienutzung, eine Anlage für Raumlufttechnik (RLT) mit Wärmerückgewinnung, Erdwärmetauscher und ausgeklügelte Details. Insgesamt reduziert die Kita den Primärenergiebedarf gegenüber dem bisher genutzten Gebäude um 89 Prozent und die CO2-Emissionen um 85 Prozent.

Gebäudeform, Lüftungs-, Energie-, Material-, Abfall- und Wasserkonzept der Kita sind so optimiert, dass erneuerbare Energien ausgiebig genutzt werden können. Entwickelt hat das Objekt Professor Martin Wollensak mit dem Institut für Gebäude-, Energie und Lichtplanung, einem An-Institut der Hochschule Wismar. Die Hochschule begleitete das Projekt unter der Leitung von Wollensak und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Lucia Oberfrancová. Es wurde aus Mitteln der EU, des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Bundesfamilienministeriums gefördert.

Solarkamin nutzt die Wintersonne

Die ovale Form des Gebäudes sorgt für ein minimales Verhältnis von Oberfläche zum Volumen (A/V-Verhältnis). Eine geringer Außenfläche spart Energie, weil weniger Wärme nach außen übertragen wird. Im Inneren befindet sich ein ebenfalls ovaler, überdachter Innenhof, der sogenannte Klimahof. Dieser klimatisch abgetrennte Bereich wird nur solar geheizt. Hier wird die Zuluft vorkonditioniert, die dann in die übrigen Räume gelangt.

Über einen nach Süden zu öffnenden Solarkamin nutzt der Klimahof die Wintersonne. Der Kamin besteht aus einer Stahlkonstruktion mit einem Zweikammer-Folienkissen. Wird es aufgeblasen, lässt seine Bedruckung Sonnenstrahlen passieren. Liegen die zwei Lagen eng aufeinander, so verschattet die Bedruckung. Im Sommer zieht zudem über die mittige Öffnung des Kamins warme Luft ab.

Die über einen Erdwärmetauscher konditionierte Außenluft versorgt den Klimahof mit Frischluft. Eine RLT-Anlage mit Rotationswärmetauscher reduziert die Lüftungswärmeverluste. In jedem Gruppen- und Aufenthaltsraum gibt es Lüftungsampeln mit einer kurzen Anleitung für die Nutzer. Sie erklärt nutzer- und kinderfreundlich die Bedienung von Lüftung und Heizung im Sommer wie im Winter. Auf dem Dach ernten Photovoltaikelemente und Röhrenkollektoren aktiv Sonnenenergie. Die übrige Heizwärme erzeugt eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Über eine Niedertemperatur Fußbodenheizung wärmt sie die Räume.

Nutzeraufklärung mit Ampel

Bei so viel Technikeinsatz spielen das richtige Abstimmen und Ansteuern der Komponenten sowie das Verhalten der Nutzer eine erhebliche Rolle. Zu Anfang hatten die Nutzer noch Probleme mit der richtigen Bedienung der Elemente (Öffnen des Fensters, CO2-Ampel, Lichtabschalten). "Wir haben uns mehrmals mit Nutzern getroffen und alles erklärt", berichtet Lucia Oberfrancová. "Wir haben ein Handbuch erstellt, ein Kinderhandbuch, sowie eine kurze Anleitung, die in jedem Raum hängt. Das hat sich gelohnt. Die Nutzer sind jetzt für das spezielle Gebäudekonzept sensibilisiert und kommen damit sehr gut zurecht. Die Lüftungsampel ist eine sehr gute Maßnahme und wird gut angenommen."

Messtechnische Begleitung

Zur Bewertung des Nutzerkomforts und des Nutzerverhaltens wurden in einem Gruppenraum im Süden, im Kinderrestaurant im Norden und im Klimahof in der Mitte Klimadaten gemessen. Insgesamt wurden im Gebäude neun Zähler und 47 Messfühler eingebaut. Gemessen wurden unter anderem die Temperaturen vor und nach dem Erdwärmetauscher, Zuluft- und Ablufttemperatur in den Räumen, die Temperatur in der Luftschicht im Dach vor und nach dem Abluftfenster sowie vor und nach dem Solarkamin, die Öffnungszeiten der Türen, Fenster und Abluftklappen, die Luftgeschwindigkeit, die Luftströmung durch das Dach, den Solarkamin und die Fensteröffnungen, die Lüftungsenergieverluste sowie der Energieverbrauch.

Ausführliches Monitoring

In einem Monitoring wurden die Daten vom 1. März 2015 bis zum 29. Februar 2016 ausgewertet. Die realen Verbräuche wurden mit den Betriebswerten eines Bestandsgebäudes, eines Referenzgebäudes Neubau nach EnEV 2009 sowie der Planung der Kita (ebenfalls nach EnEV 2009) verglichen.

Das Monitoring zeigt, dass die gesetzten Ziele erreicht wurden. Im Vergleich zum Referenzgebäude nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) benötigt die Kita während ihres ganzen Lebenszyklus nahezu null Primärenergie und erzeugt nahezu null Emissionen sowie nahezu null Abfall. Laut Monitoring verbraucht die Kita Wildblume weniger als 25 Kilowattstunden Primärenergie pro Quadratmeter im Jahr. Ein Referenzgebäude nach EnEV 2009 braucht mehr als 110 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, das Bestandsgebäude verbrauchte mehr als 215 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

Beim Monitoring zeigt sich auch, dass die Innenraumluftqualität sehr gut ist. Im Durchschnitt lag die CO2-Konzentration unter 800 ppm. Die realen Energieverbräuche lagen im Vergleich zur Planung etwas höher, allerdings auch die Gewinne aus der Sonnenenergie und der Wärmerückgewinnung der RLT-Anlage. Zudem wurde festgestellt, dass die Nachtabkühlung im Sommer nicht ausreichend genutzt wurde. Denn die Lüftungsklappe im Klimahof wurde ab Windstärke 4 Meter pro Sekunde aus Sicherheitsgründen automatisch geschlossen. "Leider ist das auf Rügen sehr oft der Fall", erklärt Lucia Oberfrancová.

Sturmsichere Lüftungsklappe

Im Mai 2017 trafen sich die Architekten deshalb mit Nutzern und den Fachplanern, um die Hauptprobleme zu besprechen und Lösungen zu finden. Die Lüftungsklappe etwa sollte durch eine sturmsichere ersetzt werden, um die freie Nachtkühlung zu verbessern. Für eine bessere Versorgung mit Frischluft wurden Fensterflügel in der Festverglasung des Eingangsbereichs eingebaut. Zudem waren Reserven des Erdwärmetauschers bei der Vorkühlung der Zuluft im Sommerbetrieb entdeckt worden. Zuglufterscheinungen im Winter im Bereich der Eingangstür des Klimahofs wurden durch den Einbau eines Windschutzes verbessert. Auch die Lösungen für die Verbesserung der ineffizienten Warmwasserbereitung wurden gefunden.

Für ihr Dreifach-Null-Konzept wurde die Kita auch schon ausgezeichnet. 2017 erhielt sie das BNB-Gütesiegel in Gold. Im Februar 2018 wurden das Planungsteam sowie der Bauherr, das Deutsche Rote Kreuz, mit dem Fritz-Bender-Baupreis ausgezeichnet. Die Fritz-Bender-Stiftung würdigt dabei "besondere Leistungen auf dem Gebiet des ökologischen Bauens unter Verwendung regionaler, baubiologischer und nachhaltiger Baustoffe im Hinblick auf die Harmonisierung zwischen Mensch und bebauter Umwelt" mit 20.000 Euro. von Achim Pilz

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Deutsch-französischer Gipfel## Merkel und Macron sollten Bündnis für den Klimaschutz schließen

epo - 19. April 2018 - 0:00

Berlin. - Vor dem Gipfeltreffen von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel am Donnerstag hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine deutsch-französische Regierungsinitiative für die Umsetzung der Pariser Klimaziele gefordert. "Die Umweltminister Hulot und Schulze haben noch Ende März den Anspruch beider Länder betont, die Pariser Klimaziele konsequent umzusetzen. Nun muss es darum gehen, konkrete Schritte auf höchster Ebene abzustimmen", erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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Deutschland: Pelletspreis im April 2018 sinkt

Pelletshome - 18. April 2018 - 16:49

Pelletspreis im April 2018 In Deutschland ist der Pelletspreis im April 2018 gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 252,25 Euro pro Tonne. Das sind 1,2 Prozent weniger als im Vormonat.

“Aufgrund seiner typisch saisonalen Prägung sinkt der Pelletpreis, wenn die Temperaturen im Frühling steigen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Kein anderer Energieträger sei so stabil im Preisverlauf wie Holz. Verbraucherinnen und Verbrauchern rät der Verbandschef, nach der Heizperiode den Inhalt ihres Lagers zu überprüfen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 5,05 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 20 Prozent, der zu Erdgas 14 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im April 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 263,46 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 262,51 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 268,10 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im April 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 253,60 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 249,46 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 253,58 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im April 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,61 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 231,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 230,14 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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T*SOL 2018 mit aktualisierten Datenbanken

SolarServer - 18. April 2018 - 15:03
Nachdem in der Version T*SOL 2017 der Aufruf der Datenbanken für Kollektoren und Wärmeerzeuger schneller und komfortabler gemacht wurde, zeigt sich T*SOL 2018 mit weiteren Verbesserungen.

K2: Vertriebsbüro in Sao Paulo eröffnet

SolarServer - 18. April 2018 - 14:15
Das Vertriebsbüro in der brasilianischen Metropole ist nunmehr der siebte Außenstandort von K2 Systems. Die Zeichen stehen auf weiteres Wachstum.

Manz AG: Auftrag für Batterieproduktionslinie aus dem Bereich E-Mobility

SolarServer - 18. April 2018 - 13:35
Die Manz AG hat im Geschäftsbereich Energy Storage von einem europäischen Kunden einen Auftrag für eine Standard-Produktionslinie zur Herstellung von laminierten Li-Ion Pouch-Batteriezellen und deren Batteriemodule erhalten.

Nordsyrien## medico fordert humanitäre Hilfe für Afrin-Flüchtlinge

epo - 18. April 2018 - 12:39

Frankfurt. - Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international fordert von der Bundesregierung die Bereitstellung von Mitteln für humanitäre Nothilfe in Nordsyrien. Außerdem müsse die Bundesregierung Druck auf die Türkei ausüben, damit sich diese baldmöglichst aus Afrin zurückziehe und die Menschen wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen können. Die völkerrechtswidrige Besatzung dürfe nicht noch mit Waffenlieferungen unterstützt werden.

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Windeln in der gelben Tonne?

Sonnenseite.com - 18. April 2018 - 12:38
Recycling braucht verbesserte Mülltrennung: "Mülltrennung in den privaten Haushalten ist eine wichtige Stellschraube."
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Die SET-Award- Gewinner 2018 stehen fest

SolarServer - 18. April 2018 - 12:07
Start Up Energy Transition (SET) – eine Initiative der Deutschen Energie-Agentur (Dena) in Kooperation mit dem World Energy Council – hat die Gewinner des SET Award 2018 für die vielversprechendsten Beiträge zur Energiewende und zum Klimaschutz in sechs Kategorien bekannt gegeben.

Energiekontor und Hanwha Q Cells: Gemeinsames Solarkraftwerk am Netz

SolarServer - 18. April 2018 - 11:49
Die Energiekontor AG und die Hanwha Q Cells GmbH haben ein Solarkraftwerk mit einer Kapazität von 10 MW im brandenburgischen Garzau-Garzin in Betrieb genommen.

Altmaier erwartet Aus für EEG-Förderung

Sonnenseite.com - 18. April 2018 - 11:19
Die Energiewende werde noch sehr lange dauern, auf eine Förderung für erneuerbare Energien könne Deutschland aber wahrscheinlich bald verzichten, sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei der Eröffnung der internationalen Energiekonferenz in Berlin. Aus Berlin Susanne Schwarz
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Syrien## Lateinamerika reagiert uneins auf Militärschlag

epo - 18. April 2018 - 10:57

Caracas. - Der Militärschlag gegen Syrien hat in den Staaten Lateinamerikas politisch sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Offizielle Statements aus Kuba, Bolivien und Venezuela verurteilten die Aktion der Allianz um die USA scharf. Dagegen kam aus Argentinien und Kolumbien Unterstützung und Verständnis für den Einsatz. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

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Arbeitsweg für Pendler: Klarer Trend zu längeren Pendeldistanzen

Sonnenseite.com - 18. April 2018 - 10:00
In nahezu allen Industrieländern legen Beschäftigte immer längere Strecken zwischen Wohn- und Arbeitsort zurück.
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EU schaltet Level(s) frei

Enbausa - 18. April 2018 - 7:00

"Level(s) bietet einen einfachen Ausgangspunkt, um Nachhaltigkeit in den Bauprozess einzuführen", wirbt die EU auf der Website. Der Nutzer könne sich auf eine überschaubare Anzahl wesentlicher Konzepte und Indikatoren konzentrieren.

"Nachhaltige Gebäude verbrauchen weniger Energie und Materialien und sind gesünder und komfortabler für die Bewohner", erklärt die EU-Kommission weiter. Neben den geringeren Umweltauswirkungen hätten nachhaltige Gebäude relativ niedrige Betriebskosten und seien auf lange Sicht wertvoller.

Um von dem linearen ökonomischen Modell des "Nehmens, Machens und Verschwendens" hin zur Ressourceneffizienz zu kommen, brauche Europa eine nachhaltig gebaute Umwelt. Und der Gebäudesektor ist einer der ressourcenintensivsten Sektoren in Europa – er macht etwa die Hälfte aller aus der Erde geholten Materialien, die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs, ein Drittel des Wasserverbrauchs und ein Drittel des Abfallaufkommens aus.

Deshalb ist die gebaute Umwelt ein wichtiger Sektor für die EU in ihrem Bemühen, ein erneuerbares Wirtschaftssystem zu schaffen, in dem Ressourcen- und Energieverbrauch minimiert werden. "Level(s) fördert das Lebenszyklusdenken auf der Ebene von Gebäuden und unterstützt die Benutzer vom Design bis hin zum Betrieb und zur Nutzung eines Gebäudes", verspricht die Kommission. Quelle: EU-Kommission / sue

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Solare Fernwärmenetze wachsen um 35 Prozent

Enbausa - 18. April 2018 - 7:00

Sonnige Aussichten sehen die Wissenschaftler und Branchenvertreter auch für die kommenden Jahre. Werner Lutsch, Präsident des europäischen Fernwärmeverbandes Euroheat & Power, erwartet, dass die Solarthermie 2018 erstmals einen Beitrag von mehr als einer Terawattstunde zur Fernwärmeversorgung beitragen wird. Das entspricht einer Milliarde Kilowattstunden. Im Jahr 2050 soll der Anteil der leitungsgebundenen Solarwärme nach Einschätzung von Experten auf 240 Terawattstunden wachsen. Das würde dann 15 Prozent des gesamten europäischen Fernwärmebedarfs entsprechen.

Angesichts des durchschnittlichen Wachstums der vergangenen fünf Jahre von jeweils 35 Prozent, sieht Lutsch die Solar- und die Fernwärmebranche auf gutem Weg zu diesem Ziel. Zumal beide inzwischen gemeinsam an einem Strang zögen, so der Verbandspräsident: "Es ist eine nachhaltige Verbindung zwischen den Industriebranchen der Solarthermie und der Fernwärme geschaffen worden."

Gute Fortschritte macht dabei nicht mehr nur der Vorreiter Dänemark, wo bereits in weit über 100 Städten und Gemeinden Solarthermieanlagen einen Beitrag zur Fernwärmeversorgung leisten – meist zwischen 15 und 60 Prozent. Auch in Österreich, Deutschland, Frankreich, Schweden ist die netzgebundene Solarthermie stark im Kommen. Das Spektrum der Anlagen reicht von der Quartiersversorgung in städtischen Wohngebieten, über Solar-Bioenergiedörfer, in denen im Sommer die gesamte Wärmelast von der Sonne gedeckt wird, bis zu gigantischen Freilandanlagen mit bis zu 100 Megawatt Leistung wie im dänischen Silkeborg.

Gegenüber der Vorgängerveranstaltung 2016 im dänischen Billund hatte sich die Teilnehmerzahl der Solar District Heating (SDH) verdoppelt. Die Tagungsleiter Christian Fink vom AEE - Institut für Nachhaltige Technologien in Gleisdorf und Thomas Pauschinger vom Steinbeis Forschungsinstitut Solites in Stuttgart werten dies als positives Signal. Pauschinger betont, dass die EU-Kommission die internationale Zusammenarbeit zur Marktbereitung solarer Wärmenetze verlässlich fördere: "Diese Konferenz konnte auch dank der Unterstützung der EU, die 2009 begann und bis heute anhält, so erfolgreich entwickelt werden."

Besonders angeregt wurde während zweier Exkursionen gefachsimpelt, die zu solaren Wärmenetzen im Umfeld von Graz führten. Denn die Stadt wurde nicht zufällig Gastgeber der Konferenz. Die zweitgrößte Stadt Österreichs plant, ihr Fernwärmenetz vollständig zu dekarbonisieren.

Zur CO2-neutralen Versorgung sollen unter dem Stichwort "Big Solar" bis zu 450.000 Quadratmeter Solarthermie-Kollektoren beitragen. Vorstandssprecher Christian Purrer von der Energie Steiermark bekräftigte diese Absicht während der Konferenz: "Es ist unser erklärtes Ziel, den Anteil erneuerbarer Energie in der Wärmeversorgung in den kommenden Jahren deutlich zu steigern, um Versorgungssicherheit mit noch mehr Nachhaltigkeit zu kombinieren. Dabei nimmt die Solarthermie in Verbindung mit großen Wärmespeichern, wie etwa in unserem Konzept zum Großprojekt Big Solar Graz, eine wesentliche Rolle ein." Quelle: SDH / sue

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Unsere Wildtiere werden schleichend vergiftet

bionetz.ch - 18. April 2018 - 6:28

Es ist wieder Frühling! Die Giftspritze fährt wieder auf den Feldern und auch die Privatgärten rüsten auf. Bis 95% der eingesetzten Pestizide gelangen leider direkt in die Umwelt. Unsere Wildtiere werden dadurch schleichend vergiftet.

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