Sammlung von Newsfeeds

Gas- und Stromabschläge immer überprüfen

Enbausa - 30. September 2022 - 18:46

Die massiven Preiserhöhungen beim Gas und teilweise auch beim Strom schlagen sich auf den neuen Abschlagsrechnungen der Versorger nieder. Bei der Verbraucherzentrale mehren sich derzeit Hinweise auf überhöhte Abschlagsrechnungen. In manchen Fällen stellen die Versorger mehrere Hundert Euro mehr im Monat in Rechnung als ihnen zustehen würde. Laut Gesetz dürfen Versorger nur Abschläge verlangen, die sich an den tatsächlichen Umständen – also am durchschnittlichen Verbrauch des Haushalts und am aktuellen Preis – orientieren.

Fehler und zu hohe Abschläge reklamieren

Gasversorger müssen derzeit das Gas für den Winter zu hohen Preisen vorfinanzieren und rechnen offensichtlich mit großen Zahlungsausfällen im kommenden Winter. Allerdings könnte der eine oder andere Versorger bereits in ernster wirtschaftlicher Schieflage sein. Im Falle einer Insolvenz wäre das vorausgezahlte Geld verloren, ohne dass Gas fließt. Die Verbraucherzentrale rät daher, die Abschläge genau zu prüfen. Sind diese zu hoch, kann vom Versorger verlangt werden, dass er die Abschläge auf ein angemessenes Niveau senkt. Wird diesem Verlangen binnen vier Wochen nicht abgeholfen, kann ein Antrag auf Schlichtung bei der Schlichtungsstelle Energie in Berlin helfen.

Welches Niveau angemessen ist, kann aus dem Vorjahresverbrauch errechnet werden. Dazu werden die Kilowattstunden des Vorjahres mit dem aktuellen Strom- oder Gaspreis multipliziert und die Grundgebühr hinzugerechnet. Dieser Betrag wird dann durch elf Monate geteilt. Im zwölften Monat verlangen die meisten Anbieter keinen Abschlag, da dann die Rechnung erstellt wird.

Abschlagsrechner macht Überprüfung einfach

Der Abschlagsrechner der Verbraucherzentrale macht die Berechnung ganz einfach. Er ist auf der Website der Verbraucherzentrale zu finden.

Die Verbraucherzentrale rät, den Abschlagsbetrag keinesfalls eigenmächtig zu kürzen und nur einen Teil zu bezahlen, denn dann kann schnell eine Vertragskündigung drohen oder bei einem Rückstand in Höhe von zwei Monatsabschlägen bereits eine Versorgungssperre verhängt werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Energiepreise bietet die Verbraucherzentrale hier.

Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz / Delia Roscher

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Best-Practice-Projekte zeigen Zukunft des klimaneutralen Bauens und Sanierens

Enbausa - 30. September 2022 - 17:55

Fachakteur*innen des Gebäudebereichs sollen in ihrer Rolle als treibende Kraft für Klimaschutz und Energiewende unterstützt werden. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena, sagt dazu: „Wir müssen beim Klimaschutz in Gebäuden schneller vorankommen. Dabei brauchen wir exemplarische Projekte, die zeigen, welche Möglichkeiten es beim klimafreundlichen Bauen und Sanieren gibt. Dies schafft Motivation und Engagement für die Umsetzung in der Breite. Das neue Portal bietet dafür beste Voraussetzungen.“

Die kontinuierlich wachsende Auswahl an Projekten im Portal umfasst Wohn- und- Nichtwohngebäude, die nach Kategorien wie Gebäudetechnik, Baustoffe oder Energieeffizienz sortiert sind. Interessierte erhalten zu jedem Projekt praxisrelevante Informationen u. a. zu verwendetem Material, Herausforderungen, Lösungen sowie dem Beitrag zur Klimaneutralität. Für spezifische Fragestellungen stehen projektbeteiligte Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Schaufenster ist Teil des Gebäudeforums klimaneutral. Mit dem Gebäudeforum hat die dena eine zentrale Anlaufstelle zum klimaneutralen Bauen und Sanieren initiiert. Die Plattform stellt qualitätsgesichertes Fachwissen rund um klimaneutrale Gebäude und Quartiere bereit. Ein E-Mail-Service und eine Telefonhotline für spezifische Projektfragen von Fachakteur*innen ermöglichen ein passgenaues und individuelles Angebot. Gemeinsam mit dem wachsenden Netzwerk aus Partnern von Branchenverbänden, regionalen Energieagenturen und Wissenschaft werden inhaltliche Impulse gesetzt und Wissen multipliziert.

Quelle: dena / Delia Roscher

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Bundestag beschließt Mehrwertsteuer-Senkung für Fernwärme

SolarServer - 30. September 2022 - 14:26
Der Bundestag hat die Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas und Fernwärme von 19 auf 7 Prozent ab Oktober 2022 bis März 2024 beschlossen. Foto: Jogerken / stock.adobe.com

Photovoltaik-Zubau im August stabil, Wind weiter schwach

SolarServer - 30. September 2022 - 14:02
561 MW an neuer Photovoltaik-Leistung sind im August 2022 hinzugekommen. Beim Wind liegt der Zubau aktuell bei 152 MW. Das geht aus den Zahlen der Bundesnetzagentur hervor. Grafik: Solarserver, Quelle: Bundesnetzagentur

Wärmewende in der Industrie: Agora schlägt Maßnahmen zur Gaseinsparung vor

SolarServer - 30. September 2022 - 13:11
Wärmepumpen und Elektrodenkessel erzeugen CO2-arm industrielle Prozesswärme und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gaseinsparung und zu den Klimazielen. Um die Wärmewende in der Industrie zu unterstützen, muss die Politik zügig regulatorische Hemmnisse beseitigen. Grafik: Agora Industrie

SENS LSG bringt 66-MW-Photovoltaik-Solarpark in Bulgarien ans Netz

SolarServer - 30. September 2022 - 12:40
Das Solarkraftwerk steht in der Gemeinde Dalgo Pole, 120 Kilometer südöstlich der bulgarischen Hauptstadt Sofia. 122.300 Photovoltaik-Module sind auf Trackern installiert. Foto: SENS LSG

Erster Bauabschnitt von Deutschlands größter Photovoltaik-Parkplatzüberdachung in Betrieb

SolarServer - 30. September 2022 - 11:58
Im sächsischen Rackwitz entsteht derzeit Deutschlands größte Photovoltaik-Parkplatzüberdachung. Das Logistikunternehmen Glovis nutzt die Parkplätze, um Autos von Hyundai Motor Deutschland zu lagern. Foto: Mosolf Group / Hyundai Motor Deutschland

Studie: Erneuerbare Energien senken den Strompreis

SolarServer - 30. September 2022 - 11:24
Erneuerbare Energien wirken klar preisdämpfend. Das zeigt eine Studie, die die Energiemarktexperten von Energy Brainpool im Auftrag von GP Joule erstellt haben. Wären 20 Gigawatt (GW) Windenergie an Land und 30 GW Photovoltaik mehr installiert gewesen, hätte im August 2022 der Preis pro Kilowattstunde um mehr als 8 Cent niedriger gelegen. Foto: sima / stock.adobe.com

DAFI-Programm## 30 Jahre Hochschulstipendien für Flüchtlinge

epo - 30. September 2022 - 11:21

Bonn. - Die Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative (DAFI) hat laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und UNO-Flüchtlingshilfe weltweit Impulse für bessere Bildungschancen von Flüchtlingen gesetzt. Durch das am 1. Oktober vor 30 Jahren gestartete DAFI-Programm hätten nicht nur mehr als 22.500 Flüchtlinge in ihren Aufnahmeländern studieren können, erklärten das UNHCR und sein deutscher Partner, die UNO-Flüchtlingshilfe. DAFI sei auch ein Modell und wichtiger Beitrag dafür, dass in den vergangenen Jahren die Quote der Flüchtlinge mit einem Hochschulstudium auf sechs Prozent steigen konnte.

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Neues Solar-Start-up Deinland: Entwicklung von Photovoltaik-Projekten beschleunigen

SolarServer - 30. September 2022 - 8:00
Das Solar-Start-up Deinland Solar Development GmbH will die Entwicklung von PV-Projekten durch Digitalisierung, den Einsatz von KI und auf Basis neuer Investmentansätze beschleunigen. Foto: Achim Banck / stock.adobe.com

Die Gaspreisbremse kommt

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - 29. September 2022 - 15:18
Die Ampel-Regierung hat heute mit Robert Habeck als federführendem Minister die Gaspreisbremse beschlossen. Mit einem Abwehrschirm von zusätzlichen 200 Milliarden Euro dämpfen wir den Anstieg der Strom- und Gaspreise im kommenden Herbst und Winter spürbar. Lies hier nach, welche Maßnahmen die Bundesregierung mit dem Abwehrschirm ergreifen wird.
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Fachtagung Nahwärme Kompakt am 20. Oktober

Enbausa - 29. September 2022 - 15:14

Wärmenetze in Städten und Gemeinden nutzen noch häufig fossile Energieträger, etwa Erdgas oder Kohle. In der Energiekrise steigt der Druck, die Wärmeerzeugungsstruktur umzubauen. Gründe sind der aktuelle Gasengpass, steigende Energiekosten der fossilen Energieträger sowie ambitionierte Klimaziele. Zusätzlich liegen gesetzliche Rahmenbedingungen vor, die der Transformation Nachdruck verleihen.

Kommunale Wärmeplanung bis 2023

Wärmenetze gespeist aus erneuerbaren Quellen und Abwärme sind auch aus einem anderen Grund wichtig: Bis Ende 2023 müssen alle 104 großen Kreisstädte und Stadtkreise Baden-Württembergs einen kommunalen Wärmeplan aufstellen. Kleinere Gemeinden werden bei der freiwilligen kommunale Wärmeplanung vom Land gefördert. Die dort entwickelten Maßnahmen soll dafür sorgen, dass die Wärmeversorgung im Gebäudebestand spätestens bis zum Jahr 2040 klimaneutral wird. Grüne Wärmenetze sind ein möglicher Baustein der kommunalen Wärmeplanung.

Tagung als Präsenzveranstaltung und als Live-Stream

Die diesjährige Fachtagung Nahwärme Kompakt steht ganz unter dem Motto: Wärmewende – Zeitenwende: Transformation von Wärmenetzen – Wo geht der Weg hin? Eingeladen sind insbesondere Wärmenetzbetreiber*innen, Vertreter*innen von Stadtwerken sowie aus den kommunalen Verwaltungen und Verbänden, außerdem Mitarbeitende der entsprechenden Planungsbüros, Energiedienstleistende und alle Interessierten. Veranstaltungsort ist das Design Offices Karlsruhe, direkt am Bahnhofsvorplatz. Hier ist viel Zeit für direkten Austauschs und Vernetzung während der Tagung. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro. Die Anmeldung ist bis zum 13. Oktober auf der Website der KEA-BW möglich.

Quelle: KEA BW / Delia Roscher

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BEE legt Forderungen zum EU-Strompreisdeckel vor

SolarServer - 29. September 2022 - 14:54
Der Branchenverband BEE fordert, dass die EU die Strompreisbegrenzung und den Ausbau der erneuerbaren Energien zusammenbringen muss und formuliert dafür Eckpunkte. Foto: Wolfilser / stock.adobe.de

LEAG-GigawattFactory: 7 Gigawatt Windenergie und Photovoltaik geplant

SolarServer - 29. September 2022 - 14:21
Bis zum Jahr 2030 will die LEAG in der geplanten GigawattFactory 7 GW Windenergie und Photovoltaik aufbauen. Das Projekt in der Lausitz soll Deutschlands größtes Erneuerbare-Energien-Zentrum werden. Foto: LEAG

MakeItMatter-Award 2022: Preise für Solarzellen, Lademanagement und Balkon-Solar

SolarServer - 29. September 2022 - 13:29
Gemeinsam mit der Freiburger Gründerplattform Smart Green Accelerator haben die EWS zum vierten Mal den Startup-Preis MakeItMatter-Award verliehen. Preisträger sind in diesem Jahr die Neugründungen PV2+ aus Freiburg, WeDoSolar aus Berlin und Rabot Charge aus Hamburg. Foto: Nils Theurer / EWS

Photovoltaik-Mieterstrom und E-Mobilität: Coneva und NWG Charging kooperieren

SolarServer - 29. September 2022 - 13:05
Das SMA-Corporate Start-up Coneva und NWG Charging haben eine Kooperation vereinbart, die E-Mobilität und Energiemanagement in Wohnquartieren voranbringen soll. Foto: joyfotoliakid / stock.adobe.com

Longi: Trend zu größeren Solarzellen und Photovoltaik-Modulen ebbt ab

SolarServer - 29. September 2022 - 12:33
Der chinesische Photovoltaikhersteller Longi erwartet, dass Solarzellen des Formats M10 in den kommenden Jahren zum Mainstream werden und die Photovoltaikindustrie zur Standardisierung zurückkehren könnte. Quelle: PV InfoLink / Longi

Nahezu ohne Feinstaub und Mikroplastik: DLR entwickelt emissionsfreies E-Auto

SolarServer - 29. September 2022 - 11:51
Das E-Auto ZEDU-1 reduziert weitestgehend den Ausstoß von Feinstaub und Mikroplastik, der durch den Abrieb von Bremsen und Reifen entsteht. Foto: DLR

Bangladesch## Vertreibung weiterer Rohingya befürchtet

epo - 29. September 2022 - 11:30

Berlin. - Aktuell nähren Meldungen über aufflammende Kämpfe zwischen Armee und Rebellengruppen in Myanmar die Befürchtung neuer Vertreibungen. Nach einer Welle der Gewalt im Jahr 2017 waren rund 800.000 Angehörige der verfolgten muslimischen Minderheit Rohingya in das Nachbarland Bangladesch geflüchtet. Seitdem harren dort mehr als eine Million Geflüchtete ohne Aussicht auf eine gesicherte Rückkehr aus.

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Vattenfall baut 980-MW-Offshore-Windpark vor Borkum

SolarServer - 29. September 2022 - 11:25
Vattenfall hat sein Eintrittsrecht für den Offshore-Windpark N-7.2 ausgeübt. Das Unternehmen will 85 Kilometer nördlich von Borkum knapp 1 Gigawatt Windstromleistung installieren. Foto: Vattenfall

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