Sammlung von Newsfeeds

Heuschreckenplage## Welthungerhilfe stellt 500.000 Euro bereit

epo - vor 15 Stunden 40 Minuten

Bonn. - Ostafrika und Südasien werden derzeit von einer der schlimmsten Heuschreckenplagen seit 25 Jahren heimgesucht. In Kenia, Äthiopien, Somaliland und Uganda bedrohen die Heuschrecken das Überleben von Viehhirten und Kleinbauern in den betroffenen Gebieten. Nach Angaben der UN sind etwa 13 Millionen Menschen in Gefahr ihre Existenzgrundlage zu verlieren und damit von Hunger bedroht zu sein. Die Welthungerhilfe stellt in einem ersten Schritt 500.000 Euro Soforthilfe bereit.

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Autogas ohne Aufpreis: Neue DACIA Motoren für fast alle Pkw-Modelle

Grüne Autos - 18. Februar 2020 - 17:00
Wenn es um grüne Autos und umweltfreundliche Antriebe geht, dann ist aktuell vor allem von Elektrofahrzeugen die Rede, daneben gibt es aber eigentlich auch noch andere Technologien um Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen zu senken. Eine davon ist der bereits seit langer Zeit erfolgreiche Antrieb mittels Autogas (LPG), der neben ökologischen Vorteilen auch wirtschaftliche Vorteile bietet und ...
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Sonneneinstrahlung in Deutschland im Januar 2020

SolarServer - 18. Februar 2020 - 14:15

Im Norden, gerade an den Küsten von Schleswig-Holstein und Niedersachsen, war die Sonneneinstrahlung jedoch etwas niedriger als im Jahr zuvor.

Grüner Wasserstoff für das Allgäu

SolarServer - 18. Februar 2020 - 13:32

Grüner Wasserstoff für das Allgäu: Das planen das Allgäuer Überlandwerk (AÜW), die ZAK Kempten und die Allgäuer Kraftwerke Sonthofen. Wie die Unternehmen mitteilten, sei das Geneinschaftsunternehmen BioEnergieAllgäu (BEA) für das Vorhaben zuständig.

In einem ersten Schritt haben die Partnerunternehmen eine Potentialanalyse beim Institut für Energiespeicher (IFES) aus Regensburg erstellen lassen. Das habe die Erzeugung sowie die wirtschaftliche Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff im Allgäu untersucht.

Wasserstoff für hundert Busse

Das Ergebnis belege, dass sowohl an einem Müllheizkraftwerk in Kempten als auch an einem Wasserkraftwerk die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen für eine Wasserstofferzeugung durch Elektrolyse gegeben seien. Aus den Strommengen und den Lastverläufen an den beiden Standorten ergäbe sich somit ein Potential von bis zu 1.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr. Das entspreche in etwa dem Betrieb von 20 Zügen oder weit über 100 Bussen und Lastwagen.

Zusammen mit erfahrenen Planern, die ähnliche Projekte bereits umsetzten, arbeiteten die Gesellschafter an der Erstellung einer aktuellen Machbarkeitsstudie. Im ersten konkreten Schritt hätten die Partner für das Müllheizkraftwerk Kempten bereits den Auftrag zur Erarbeitung eines detaillierten technischen Konzeptes vergeben. Mit dem Ergebnis sei im Frühsommer 2020 zu rechnen.

„Das Potential schnellstmöglich nutzen“

„Das Potential, Wasserstoff zu erzeugen, ist in unserer Region grundsätzlich vorhanden und stellt somit einen wichtigen Schritt für die Erreichung unserer Klimaziele dar“, sagte Michael Lucke, Geschäftsführer von AÜW und BEA. „Wir sehen, dass die dafür erforderliche Technologie bereits reif ist. Somit sollten wir die Chance nutzen und schnellstmöglich schauen, dass wir das Potential für unsere Region nutzen können.“

Eine weitere Ausarbeitung im Zuge des Förderantrags „Hy Expert“ soll nun zeigen, ob eine Umsetzung auch wirtschaftlich abbildbar sei und welcher Betrag in einer Art Anschubfinanzierung, bereitstehen könne.

Auch die Politik wolle, dass grüner Wasserstoff für das Allgäu Realität werde. So hätten sich bei einem gemeinsamen Termin im Januar der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,Gerd Müller, der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, Oberbürgermeister Thomas Kiechle und Landrat Anton Klotz dafür ausgesprochen.

Wasserstoff für lokale Mobilität

Im Rahmen des Förderprogramms „HyExpert“, für das das Oberallgäu sowie die Stadt Kempten im Dezember den Zuschlag erhielten, werde nun eine weitere Untersuchung den potentiellen Absatzmarkt im Allgäu prüfen. Partner sei der Abwasserzweckverband Kempten, an dessen Standort, der Kläranlage Kempten, ebenfalls Möglichkeiten zur Wasserstoffproduktion untersucht würden.

„Die Erzeugung von Wasserstoff ist das Eine. Mindestens genauso wichtig ist es allerdings, Partner und Firmen zu finden, die den erzeugten Wasserstoff auch nutzen“, sagt Karl Heinz Lumer, Geschäftsführer der ZAK. „Ein Potential sehen wir unter anderem bei Unternehmen rund um den Öffentlichen Personennahverkehr, bei Speditionen und Baufirmen.“

Entlastung der Netze

Für die AÜW wäre grüner Wasserstoff für das Allgäu außerdem eine Option zur Entlastung der Netze. Denn in der Region Oberallgäu und Kempten seien sehr viele dezentralen Erzeugungsanlagen an die Netze angeschlossen. Dabei handelt es sich vor allem um Photovoltaikanlagen.

Das Verteilnetz sei durch sehr volatile Einspeise- und Lastverhältnisse netztechnisch besonderen Anforderungen ausgesetzt. Die Produktion von Wasserstoff könnte hierbei als Speichertechnologie eine potentielle Entlastung darstellen. Wichtig sei, dass die Wasserstofferzeugung auch energiewirtschaftlich integriert werde, etwa durch die Einbindung ins Virtuelle Kraftwerk der AÜW.

18.2.2020 | Quelle: AÜW | solarserver.de
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Photon Energy: Umsatz auf Rekordniveau

SolarServer - 18. Februar 2020 - 12:31

Die Photovoltaik-Gruppe Photon Energy erzielt Umsatz auf Rekordniveau im Geschäftsjahr 2019. Wie die Firma mitteilte, legte das Volumen an Solarstrom um mehr als die Hälfte gegenüber Vorjahr auf 44 Gigawattstunden zu. Der Konzernumsatz kletterte um 49 Prozent auf 30,2 Millionen Euro.

Grundlage des Wachstums war der Zubau an eigener Photovoltaikleistung um 20 auf 52 Megawatt, insbesondere in Ungarn. Zum Wachstum trugen die Segmente Engineering (EPC), Technologiegroßhandel sowie O&M maßgeblich bei. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern verringerte sich dagegen um sechs Prozent auf 7,6 Millionen Euro. Grund waren hohe Investitionen. Insgesamt habe sich das Gesamtergebnis, das auch Projektentwicklung für den Wiederverkauf umfasst, aber auf 6,5 Millionen Euro fast verdreifacht.

Im letzten Quartal des Jahres 2019 habe das Unternehmen zudem mehrere kommerzielle Meilensteine erreicht. Dazu zählten gewonnene Ausschreibungen in Australien und für ein PV-Kraftwerk in Polen.

„Da die Solarenergie in unseren Kernmärkten die Netzparität erreicht hat, freuen wir uns bereits darauf, das Wachstum in allen Geschäftsbereichen im Jahr 2020 und darüber hinaus zu beschleunigen“, erklärte Georg Hotar, Vorstandschef von Photon Energy zum Umsatz auf Rekordniveau.

18.2.2020 | Quelle: Photon Energy | solarserver.de
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Forderung nach Eilgesetz für Photovoltaik und Wind

SolarServer - 18. Februar 2020 - 11:44

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg hat eine Forderung nach einem Eilgesetz für Photovoltaik und Wind erhoben. Nur so könne der drohende Stopp beim Ausbau regenerativer Energien vermieden werden. Wie die Plattform mitteilte, sei die Situation der Windenergie aufgrund des geringsten Zubaus seit Jahren besorgniserregend. Auch bei der Solarstromerzeugung auf Dächern spitze sich die Lage dramatisch zu.

„Durch die unklare Rechtslage zum 52-Gigawatt-Ausbaudeckel für Photovoltaik sind in den letzten Monaten schon zahlreiche Projekte zurückgestellt oder abgesagt worden. Damit sind Ausbauziele und Arbeitsplätze in Gefahr. Es gibt schon lange einen großen politischen Konsens und Beschlüsse, dass der 52-Gigawatt Deckel sofort abgeschafft werden muss. Unverständlich, weshalb dies nicht längst umgesetzt ist“, erklärt Franz Pöter, Geschäftsführer der Plattform Erneuerbare Energien.

Über die Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetztes (EEG) könne das nicht erfolgen. Denn diese würde aufgrund der Vielzahl von notwendigen Anpassungen einige Monate brauchen. „Für einzelne Regelungen wie den 52-Gigawatt-Deckel, die Erhöhung des Zubaukorridors für Photovoltaik und die Vergabe von freien Kapazitäten für Offshore-Wind zur Abfederung der Ausbaulücke, muss man nicht auf die EEG-Novelle warten. Die Bundesregierung ist hier gefordert, dies in Abstimmung mit den Bundesländern in einem Artikelgesetz im Eilverfahren zu beschließen“, gibt Jörg Dürr-Pucher, Vorsitzender der Plattform, der Forderung nach einem Eilgesetz für Photovoltaik und Wind Ausdruck.

Er fordert dazu eine gemeinsame, partei- und länderübergreifende Koalition in der Sache. Die erneuerbaren Energien seien eine große Chance für Baden-Württemberg, für die Industrie, eigene Wertschöpfung und zukunftsfähige Energieversorgung.

18.2.2020 | Quelle: Plattform EE BW | solarserver.de
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NGOs fordern:## Trump muss Aufhebung des Landminenverbots rückgängig machen

epo - 18. Februar 2020 - 11:27

Berlin. - Mit einer Protestaktion vor der US-Botschaft in Berlin haben nichtstaatliche Organisationen am Dienstag die US-Regierung aufgefordert, die Aufhebung des Landminenverbots rückgängig zu machen. Die US-Administration unter Präsident Donald Trump hatte Ende Januar eine neue Landminenpolitik verkündet, die es US-Truppen wieder erlaubt, jederzeit und überall auf der Welt Antipersonenminen einzusetzen. Ebenso dürfen US-Unternehmen die Produktion von Antipersonenminen wieder aufzunehmen.

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Brandenburger Gericht bremst Tesla aus

Sonnenseite.com - 18. Februar 2020 - 10:34
Das Oberverwaltungsgericht hat am Wochenende die Rodungsarbeiten für das Tesla-Gelände in Grünheide vorläufig gestoppt. Die abschließende Entscheidung des Senats wird „zeitnah“ erwartet.
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Trauer um Öko-Pionier Karl Ludwig Schweisfurth

Sonnenseite.com - 18. Februar 2020 - 9:17
Laut der Süddeutschen Zeitung war sein Leitspruch: "Wir nehmen den Tieren das Leben, darum ist es uns eine ethische Pflicht, ihnen ein gutes Leben zu geben." Karl Ludwig Schweisfurth, der Gründer der Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn bei München, ist im Alter von 89 Jahren gestorben.
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Elektro-Fußbodenheizung ist fernsteuerbar

Enbausa - 18. Februar 2020 - 9:11

Die Bedienung der Elektro-Fußbodenheizung werde dank des neuen Wifi-fähigen Thermostats noch bequemer, so Gutjahr. Dazu brauchten Nutzer nur die kostenlose App "SWATT" herunterladen und könnten dann die Heizung von überall aus mit dem eigenen Smartphone bedienen. „Das Smartphone muss nur einmalig mit den Thermostaten verbunden werden“, erklärt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann.

Menü, Optik und die programmierbaren Heizfunktionen des Wifi-fähigen Thermostats IndorTec THERM-E TW entsprechen denen des bewährten Touch-Thermostats IndorTec THERM-E TD. Die WiFi-Bedienung über die neutrale App funktioniert für iPhones und Android-Smartphones. Dabei lassen sich auch mehrere Thermostate mit einer App steuern. Die Bedienung über das Display am Thermostat ist natürlich ebenfalls möglich.

Dem Hersteller zufolge reagiert das Heizungssystem schnell, kann bei Bedarf angeschaltet werden und ist ideal in Übergangszeiten. Mit dem Sprachassistenten Google Home ist IndorTec THERM-E TW zudem Smart-Home-fähig.

Heizung, Entkopplung und Abdichtung in einem

Das Elektro-Fußbodenheizungssystem IndorTec THERM-E basiert auf einer Trägermatte, die sich an den Entkopplungssystemen von Gutjahr orientiert. Dadurch ist das System nicht nur sehr dünnschichtig, sondern auch besonders energieeffizient und lässt sich schnell und einfach verlegen. Ein entscheidender Vorteil: IndorTec TERM-E ist als 3-in-1-System Heizung, Entkopplung und Abdichtung in einem. Denn bei Sanierungen haben die Verarbeiter es häufig mit kritischen Untergründen wie gerissenen Estrichen oder Holzuntergründen zu tun. Das System entkoppelt hier die Beläge vom Untergrund und gleicht Spannungen so aus – genauso effektiv wie eine klassische Entkopplungsmatte. Zudem kann das System in Bädern direkt als Verbundabdichtung eingesetzt werden – ein allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis dafür liegt vor. Quelle: Gutjahr /sth

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Deutschland: Pelletspreis im Februar 2020 leicht gesunken

Pelletshome - 18. Februar 2020 - 9:00

Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im Februar 2020 um 0,2 Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 261,61 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

Den sachten Preisrückgang erklärt der DEPV mit den jahreszeitlich zu milden Temperaturen. “Einerseits sind die Produktionsbedingungen sehr gut, andererseits ist die Nachfrage insbesondere von Großverbrauchern witterungsbedingt niedriger”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,23 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 12,7 Prozent, der zu Erdgas 17 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 272,98 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 271,49 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 273,16 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 261,69 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 258,57 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 260,65 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Februar 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 248,62 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 240,18 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 242,79 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Sanierungskosten: WEG-Darlehen bieten Vorteile

Enbausa - 18. Februar 2020 - 8:53

„Besonders umfangreiche Sanierungen etwa der Fassade oder des Daches können WEGs vor größere finanzielle Belastungen stellen“, erklärt Rudolf Naßl, Mitglied des Vorstands der Hausbank München eG, verantwortlich für das Ressort Immobilienwirtschaft. Das Problem: Instandhaltungsrücklagen oder Sonderumlagen der WEG reichen oft nicht aus, um die Maßnahmen zu finanzieren. Ist dies der Fall, sind WEG-Darlehen gegenüber Einzeldarlehen laut der Hausbank München meist die bessere Variante.

„Vom Prinzip kann jeder Eigentümer, der die Sanierungskosten nicht mit eigenen Mitteln abdecken kann, individuell einen Kredit aufnehmen“, erklärt Naßl.  Problematisch dabei sei, dass die Konditionen, Laufzeiten und Kosten unterschiedlich sind und die Auszahlungszeiten so aufeinander abgestimmt werden müssen, dass alle im Rahmen der Sanierung anfallenden Rechnungen zeitnah beglichen werden können. „Außerdem besteht das Risiko, dass einzelne Eigentümer kein Darlehen erhalten und so das Gesamtprojekt gefährden.“

Die Aufnahme eines WEG-Darlehens durch die Eigentümergemeinschaft bietet bei Fremdkapitalbedarf gegenüber Einzelmaßnahmen laut Naßl mehrere Vorteile: „Erstens entfällt die Abstimmung für mehrere Einzeldarlehen, womit sich der Verwaltungsaufwand verringert. Zweitens sind durch die größere Kredithöhe und die gemeinschaftliche Haftung bessere Konditionen möglich. Darüber hinaus werden in der Regel keine Bürgschaften oder sonstige Sicherheiten der einzelnen Eigentümer gefordert.“ Ein weiterer Vorteil von WEG-Darlehen: Dank solidarischer Haftung der WEG nehmen die Banken in der Regel keine Schufa-Prüfung der einzelnen Eigentümer vor. Die fehlenden Sicherheiten sind allerdings gleichzeitig der Grund, weswegen nur einige wenige spezialisierte Banken solche WEG-Darlehen anbieten. Naßl: „WEGs sollten sich entsprechend am Markt informieren und Angebote vergleichen.“

Laut Bundesgerichtshof kann die Aufnahme eines langfristigen, hohen Kredits durch die WEG zur Deckung ihres Finanzierungsbedarfes ordnungsmäßiger Verwaltung entsprechen. Der Verwalter muss jedoch die Risiken einer möglichen Nachschusspflicht der Wohnungseigentümer vor der Beschlussfassung ausführlich in der Eigentümerversammlung erörtert und im Versammlungsprotoll dokumentiert haben. Zudem müssen die konkreten Umstände des Einzelfalls unter Abwägung aller Interessen berücksichtigt werden. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, muss die Eigentümergemeinschaft einen Beschluss zur Aufnahme des WEG-Darlehens fassen – wobei die einfache Mehrheit genügt. Banken stellen dafür Musterbeschlüsse zur Verfügung. Die Finanzierung läuft in der Regel zehn Jahre. Sobald der Beschluss zur Kreditaufnahme unanfechtbar geworden ist, unterschreibt der Verwalter den Kreditvertrag. Zins und Tilgung des Gemeinschaftskredits werden über das Hausgeld eingezogen. Quelle: Hausbank München eG / sth

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Leitfaden gibt Tipps zum Energiemanagement

Enbausa - 18. Februar 2020 - 7:14

In rund 30 Jahren möchte Deutschland so gut wie frei von Treibhausgasen sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Bundesregierung Unternehmen, Organisationen und Kommunen motivieren, ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen.

Sie setzt dabei nicht nur auf Freiwilligkeit. Unternehmen, die laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mehr als 250 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigen beziehungsweise mehr als fünf Millionen Euro Jahresumsatz haben und mehr als 43 Millionen Euro Jahresbilanzsumme, zählen nicht mehr zu den kleinen und mittleren Unternehmen. Sie sind deshalb zu einem Energieaudit verpflichtet. Damit werden im Unternehmen Einsparpotenziale gesucht sowie Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt, um die Energieeffizienz zu steigern und Verbräuche zu senken.

Auf diese Energieaudits baut das Energiemanagementsystem nach ISO 50001 auf. Dieses kann freiwillig für das Unternehmen, die Kommune oder Organisation realisiert beziehungsweise in bereits genutzte Managementsysteme integriert werden. Es kann aber auch alternativ zum Energieaudit eingeführt werden. Wie sich dieses in das Unternehmen integrieren lässt und welche Schritte zu beachten sind, hat das Umweltbundesamt im Leitfaden „Energiemanagementsysteme in der Praxis – Vom Energieaudit zum Managementsystem nach ISO 50001“ festgehalten. Die ISO 50001 gilt inzwischen als internationaler Standard für das Energiemanagement. Der Leitfaden ist jetzt in zweiter Auflage erschienen.

Neuerungen der Norm bis 2021 umsetzen

Dies war notwendig, da die Norm, die seit dem Jahr 2011 gilt, überarbeitet wurde und seit 2018 gilt. Die dreijährige Übergangsfrist endet im August  kommenden Jahres. Bis dahin müssen Unternehmen, die das Energiemanagement nutzen, die Neuerungen umgesetzt haben, mittels eines Wiederholungs- oder planmäßigen Überwachungsaudits.

Ein weiterer Punkt ist, dass im Jahr 2015 rund 50 000 Unternehmen gesetzlich zu Energieaudits verpflichtet worden sind. Ausgangspunkt war die Umsetzung der europäischen Richtlinie 2012/27/EU im Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G). Diese Unternehmen können entscheiden, ob sie alternativ ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagement nach „Eco-Management und Audi Scheme“ (EMAS) durchführen. Wer zum ersten Mal sein Unternehmen nach ISO 50001 zertifizieren lassen möchte, muss sich bereits an die überarbeitete Fassung halten.

Generell folgt die überarbeitete Norm der High Level Structure (HLS). Auf diese Weise soll es Unternehmen leichter fallen, das Energiemanagementsystem in andere Managementsysteme, etwa im Bereich Qualität oder Arbeitssicherheit, zu integrieren. Es wurden in diesem Zuge Begriffe und Formulierungen angepasst, die im Leitfaden aufgelistet sind. Auch optisch hat sich der Leitfaden zur ersten Auflage verändert. Ein Navigationssystem führt durch die mehr als 100 Seiten und erleichtert beim Durchblättern die Übersicht. Symbole machen aufmerksam auf Tipps, Hinweise, weiterführende Informationen, markieren zusätzliche Anforderungen um das EMAS zu erlangen und Erfahrungsberichte. In der Neuauflage kommen Unternehmen zu Wort, die das Energiemanagement nutzen und Beispiele aus der Praxis geben.

Leitfaden nimmt Geschäftsleitung mehr in Pflicht

Der Leitfaden ist chronologisch aufgebaut und zeigt gleich zu Beginn, wo das Energiemanagement am Energieaudit anknüpft. Ein wichtiger Unterschied ist, dass die Zertifizierung darauf aus ist, die Prozesse im Unternehmen kontinuierlich und systematisch zu verbessern. Mit der Überarbeitung der Norm richtet sich der Leitfaden in erster Regel an die Geschäftsleitung und zeigt Möglichkeiten auf, wie sie das System dauerhaft effizient in die Abläufe des Unternehmens einbinden lässt. Etwa, in dem Zuständigkeiten klar festgelegt, Ziele formuliert und Kontrollsysteme genutzt werden. In dem Leitfaden sind QR-Codes integriert, die externe Informationen und zusätzliche Kapitel bieten: die Energiemanagement-Checkliste, ein Exkurs zum Thema  „Amortisationszeit als Bewertungsmaßstab für Energieeffizienzmaßnahmen ungeeignet“, eine beispielhafte Berechnung des Kapitalwertes einer Energieeffizienzmaßnahme sowie die Vorteile der HLS in Bezug auf die Einführung und den Betrieb eines Energiemanagementsystems (EnMS) gemäß DIN EN ISO50001:2018.

Unternehmen, sie sich bislang noch gar nicht mit Energieaudits oder Energiemanagementsystemen auseinandergesetzt haben, bietet der Leitfaden einen Probedurchlauf an. Auf diesem Weg kann geprüft werden, inwieweit sich die Zertifizierung lohnen würde. Dafür sucht das Unternehmen drei Projekte aus, bei denen untersucht wird, welches Potential sie haben, um den Energieverbrauch zu reduzieren, sie werden ökonomisch bewertet und bis zur Umsetzung begleitet.

Zertifizierung ermöglicht finanzielle Vorteile

Insgesamt handelt es sich bei dem Leitfaden um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung nach dem Prinzip folgt  „Plan-Do-Act-Check“. Er versucht den Unternehmen die Norm damit möglichst schmackhaft zu machen. Diese haben damit tatsächlich mehr Vorteile als effizientere Abläufe und geringere Verbräuche, was wiederum die Kosten senkt. „Richtig eingesetzt kann ein EnMS Beiträge dazu leisten, den Wert eines Unternehmens systematisch zu steigern“, heißt es im Leitfaden. Darüber hinaus wird das Engagement von Unternehmen finanziell gefördert. Etwa mit dem Spitzenausgleich nach dem Energie- und Stromsteuergesetz oder der besonderen Ausgleichsregelung (§ 63 ff EEG 2017), nach der stromkostenintensive Unternehmen nur eine reduzierte EEG-Umlage zahlen müssen. Unter bestimmten Bedingungen ist das auch bei zertifizierten Unternehmen möglich. von Anne Leipold

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Kat generiert Kunststoff aus Klimagas CO2

Sonnenseite.com - 18. Februar 2020 - 1:51
Kanadische Forscher der University of Toronto beschleunigen Produktion auf das Zehnfache.
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15 Prozent Windstromanteil in EU

Sonnenseite.com - 18. Februar 2020 - 1:51
Österreich fällt im Europavergleich weiter zurück.
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Risikofaktor Antarktis

Sonnenseite.com - 18. Februar 2020 - 1:51
Erstmals wurden in der Antarktis mehr als 20 Grad gemessen. Die schneller tauenden Eismassen bereiten Klimaforschern zunehmend Sorgen.
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Photovoltaik reduziert Kohlendioxidausstoß beträchtlich

Sonnenseite.com - 18. Februar 2020 - 1:51
Größere Solarstromanlage auf dem Dach vermeidet pro Jahr zehn Tonnen CO2 – so viel wie 800 Buchen in derselben Zeit binden.
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82 % der CDU/CSU-Wähler gegen Solardeckel

Sonnenseite.com - 18. Februar 2020 - 1:51
Vier von fünf CDU/CSU-Anhängern sprechen sich inzwischen für eine Weiterführung der Förderung von Solarstromanlagen auf Dächern aus.
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Klimawandel## Inselstaaten als Vorbild beim Klimaschutz

epo - 18. Februar 2020 - 0:00

Berlin. - Was wäre möglich beim Klimaschutz, wenn ihm die Regierung und die Bevölkerung allerhöchste Priorität einräumten? Wenn es keinen Widerstand von fossilen Industrien im Inland gäbe, und wenn man die Verkehrs- und Energie-Infrastruktur nicht mit dem Ausland koordinieren müsste? Solche Idealbedingungen gibt es tatsächlich: auf kleinen Inselstaaten wie Barbados in der Karibik, Mauritius im Indischen Ozean oder Fidschi im Südpazifik. Was dann möglich wird, zeigt eine neue Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

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Solar Decathlon: Startschuss für Wuppertal

SolarServer - 17. Februar 2020 - 14:12

Für den kommenden Solar Decathlon ist der Startschuss für Wuppertal gefallen. Wie das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie mitteilte, starten nun die ersten Workshops im April 2020. Der Wettbewerb um zukunftsweisende urbane Bauformen findet im August 2021 in Wuppertal statt. Zuletzt wählte eine Fachjury 18 internationale Teams aus, die dort um die besten Konzepte wetteifern werden. Neben Teams aus Europa und Asien konnten auch sechs deutsche Teams mit innovativen Konzepten überzeugen.

Der Zehnkampf für nachhaltiges Bauen und Leben, der 2002 in den USA ins Leben gerufen wurde, findet 2021 weltweit zum 21. Mal statt. Nach Austragungsorten wie Madrid und Versailles kommt die europäische Fassung des Wettbewerbs nun erstmals mit neuem urbanem Profil nach Deutschland.

Teams aus elf Nationen

„Wir sind überwältigt vom internationalen Interesse an unserem urbanen Solar Decathlon Europe 21. In einem Jahrhundert der Urbanisierung und des Klimawandels liegt die Zukunft der Menschheit auch und besonders in den Städten. Es ist notwendig, jetzt aktiv die urbane Energiewende umzusetzen. Wir sind dankbar, dies gemeinsam mit engagierten Menschen aus aller Welt tun zu dürfen“, sagt Projektleiter Dr. Daniel Lorberg von der Bergischen Universität Wuppertal. Die Teilnehmer-Teams stammen aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Rumänien, Schweden, Spanien, Taiwan, Thailand, Tschechien und Ungarn.

Europäische Städte der Zukunft

Innovative Ideen für eine nachhaltige, energieeffiziente und sozialverträgliche Architektur stehen beim Solar Decathlon Europe 21 im Mittelpunkt. Das Ziel ist es, damit vor dem Hintergrund des Klimawandels die Energiewende in urbanen Quartieren voranzubringen. Außerdem soll so gemeinschaftlich lebenswerte und zukunftsfähige Städte entstehen.

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geht das Projektteam der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Stadt Wuppertal, dem Wuppertal Institut, der Initiative Utopiastadt, den Wuppertaler Stadtwerken und der Neuen Effizienz GmbH dabei neue Wege. „Erstmals in seiner Geschichte findet der Wettbewerb in Deutschland statt. Ich bin stolz, dass es Wuppertal gelungen ist, mit seiner innovativen Idee eines urbanen Wettbewerbs die Jury zu überzeugen. Ich bin sicher, dass die Teams Ideen präsentieren werden, die als Musterlösungen für andere Städte und Länder gelten werden. Das ist real gelebte Energiewende“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

Ein Wettbewerb, zehn Disziplinen

Die 18 ausgewählten Teams haben nun rund eineinhalb Jahre Zeit, ihre Gebäude zu konzeptionieren und zu planen. Im August 2021 werden schließlich repräsentative Ausschnitte der Gesamtgebäude im Maßstab 1:1 auf dem Areal des Utopiastadt Campus‘ aufgebaut und betrieben. Während die voll funktionsfähigen Häuser für das Publikum offen und erlebbar sind, treten die Teams in zehn Wettbewerbsdisziplinen gegeneinander an.

Bewertungskriterien sind Architektur, die Nachhaltigkeit und die Innovation der Gebäude, aber auch die Passgenauigkeit auf soziale Fragen. „Die große Herausforderung ist es, für die dringende Aufgabe der Energiewende und des Klimaschutzes architektonisch und sozial angemessene Lösungen im Gebäudebestand zu entwickeln“, erläutert Wettbewerbsdirektor Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss.

Erster Team-Workshop in Wuppertal im April

Anfang April 2020 sind die 18 ausgewählten Hochschulteams zu Gast in Wuppertal und stellen erste Konzepte vor. Neben Arbeitsworkshops werden sich die Zehnkämpferinnen und Zehnkämpfer dabei auch mit lokalen Akteurinnen und Akteure aus dem Mirker Quartier vernetzen. Wuppertal war 2019 zum Austragungsort des kommenden Solar Decathlon gekürt worden.

17.2.2020 | Quelle: Wuppertal-Institut | solarserver.de
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