Sammlung von Newsfeeds

Naomi Klein: Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann

Sonnenseite.com - 16. November 2019 - 2:51
Deepwater Horizon, das Abschmelzen des Polareis oder Fracking – nur ein paar Beispiele aus jüngster Vergangenheit, die belegen, welchen Raubbau der Mensch an seiner Lebensgrundlage der Erde betreibt. Hinzu kommen jedes Jahre verheerendere Waldbrände, längere Dürreperioden und heftigere Regenfälle, die Häuser, Ernten und den Lebensraum von Tieren vernichten. 
Kategorien: Feeds from Partners

DLR "People Mover" - Das Stadtauto von morgen

Sonnenseite.com - 16. November 2019 - 2:51
Das DLR hat das Stadtauto von morgen von Grund auf neu gedacht: Mit dem Urban Modular Vehicle, kurz UMV, haben unsere Verkehrsforscher ein intelligentes, modular aufgebautes Elektro-Stadtauto konzipiert, das Komfort mit hohen Sicherheitsstandards verbindet – und gleichzeitig eine flexible und kosteneffiziente Fertigung ermöglicht.
Kategorien: Feeds from Partners

CO2-freier Wasserstoff kann günstiger als bislang angenommen

Sonnenseite.com - 16. November 2019 - 1:34
Bei der Suche nach Alternativen zu CO2-intensiven fossilen Brennstoffen besitzt Wasserstoff ein erhebliches Potenzial. Nach Aussage von Wissenschaftlern der Universität Mannheim habe Wasserstoff damit das Potenzial, zu einem wichtigen Baustein bei der Abkehr von fossilen Brennstoffen in der Industrie und Mobilität zu werden.
Kategorien: Feeds from Partners

Umweltminister gegen pauschale Abstandsregelung

Sonnenseite.com - 15. November 2019 - 15:34
Der Bundestag hat große Teile des Klimapakets der Bundesregierung beschlossen. Beim noch ausstehenden Gesetz zum Kohleausstieg stehen die Zeichen auf Konflikt. Die Umweltminister der Länder haben sich am Freitag einstimmig gegen bundesweite Vorgaben für Mindestabstände von Windrädern zur Wohnbebauung ausgesprochen.
Kategorien: Feeds from Partners

World Energy Outlook ernüchtert

SolarServer - 15. November 2019 - 14:13

Die IEA stellt in der jüngsten Ausgabe ihres jährlichen Report World Energy Outlook ein massives Ungleichgewicht zwischen der wachsenden Menge der produzierten Treibhausgase und den ungenügenden politischen Aktivitäten zur Reduktion der CO2-Ausstöße fest. Gleichzeitig bestehe eine Diskrepanz zwischen dem Versprechen von Elektrizität für alle und der Zahl von 850 Millionen Menschen, die weltweit keinen Zugang zur Elektrizität haben, so der Report.

Zumindest im Stromsektor konstatiert die IEA eine deutliche Veränderung würden Sonnen- und Windenergie samt Speichern den Elektrizitätssektor inzwischen Umwandeln. Allerdings fehle bislang eine Veränderung der Rahmenbedingungen für die bestehende Infrastruktur.

Heute stellt der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Dr. Fatih Birol, den World Energy Outlook 2019 beim Bundesverband der Deutschen Industrie in Verbindung mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vor.

BMWI-Staatssekretär Andreas Feicht sagte bei der Veranstaltung: „Global gesehen besteht die zentrale Herausforderung darin, trotz des stark wachsenden Energiebedarfs in den Ländern des Globalen Südens die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen drastisch zu senken. Der World Energy Outlook betont die weltweiten Potenziale von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, insbesondere Wind auf See, die es zu heben gilt.“

Der jährlich erscheinende World Energy Outlook der IEA gilt als internationale Leitpublikation zur zukünftigen Entwicklung der globalen Energieversorgung.

Der Beitrag World Energy Outlook ernüchtert erschien zuerst auf Solarserver.

Hoffnung auf Silicium-Solarzellen mit deutlich höheren Wirkungsgraden

Sonnenseite.com - 15. November 2019 - 13:00
Theoretische Rechnungen zeigen, dass Silicium-Solarzellen unter bestimmten Bedingungen einen wesentlich höheren Wirkungsgrad haben könnten. Ein Zugang zu entsprechend modifiziertem Silicium könnten kleine Silicium-Cluster sein. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen einfachen Syntheseweg dafür entdeckt.
Kategorien: Feeds from Partners

Europäische Investitionsbank setzt mit Ausstieg aus Finanzierung fossiler Energieprojekte wichtiges Signal

Sonnenseite.com - 15. November 2019 - 13:00
Als "wichtiges Signal für den gesamten Finanzmarkt" begrüßt Germanwatch die Verabschiedung der neuen Energierichtlinie der Europäischen Investitionsbank. Bundesregierung gibt in letzter Minute Widerstand auf und unterstützt ambitionierten Klimaschutz.
Kategorien: Feeds from Partners

Klimaschutzgesetz vom Bundestag beschlossen

SolarServer - 15. November 2019 - 12:52

Sollte ein Bereich vom Kurs abkommen, greift durch das Klimaschutzgesetz ein verbindlicher Nachsteuerungsmechanismus als Sicherheitsnetz. Auch das Ziel der Treibhausgasneutralität 2050 wird nun erstmals gesetzlich verankert. Das Gesetz muss nun noch den Bundesrat passieren.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze kommentiert den Beschluss des Bundestages so: „Das Herzstück des Klimaschutzprogramms wird jetzt Gesetz. Deutschland bekommt damit einen verbindlichen Klimaschutz-Fahrplan und klare Regeln. Klimaschutz wird endlich für alle verbindlich. Denn das Gesetz schreibt fest, wie viel CO2 in den Bereichen Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft, Energie und Industrie jedes Jahr ausgestoßen werden darf.“

Künftig wird regelmäßig kontrolliert, ob die Emissionen wie erwartet sinken. Wenn nicht, muss das jeweils verantwortliche Ministerium mit einem Sofortprogramm reagieren.

Das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 für Deutschland wird erstmals gesetzlich verankert. Bislang lag das 2050-Ziel der Bundesregierung noch bei 80 bis 95 Prozent CO2-Reduktion.

Mit dem Beschluss zum Klimaschutzgesetz folgte der Bundestag den Empfehlungen seiner Ausschüsse. Außerdem haben die Abgeordneten heute das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) mit dem Einstieg in die CO2-Bepreisung sowie die steuerrechtlichen Änderungen zum Klimaschutzprogramm 2030 beschlossen.

Der Beitrag Klimaschutzgesetz vom Bundestag beschlossen erschien zuerst auf Solarserver.

In Regensburg entsteht ein Mehrfamilien-Sonnenhaus

SolarServer - 15. November 2019 - 12:41

Der Wärmespeicher mit 9400 Liter Fassungsvermögen ist das Herzstück des Gebäudes und wird künftig die Wärme der Solarkollektoren speichern. Dank des ausgeklügelten solaren Heizsystems kann etwa die Hälfte des Energiebedarfs für die Raumheizung und das Warmwasser solar gedeckt werden.

Jürgen Huber, dritter Bürgermeister der Stadt Regensburg, sagte beim Einbringen des Speichers: „Ich begrüße es sehr, wenn wir uns alle zusammen den Klimaschutz auf die Fahnen schreiben. Das Sonnenhaus ist ein guter privater Beitrag dazu.“ In diesem Sommer ist die Stadt Regensburg dem „Konvent der Bürgermeister für Energie und Klima“ beigetreten.

„Jede und jeder einzelne von uns ist gefordert, zum Klimaschutz beizutragen“, sagt auch Martin Bauer, der das Haus mit fünf Mietwohnungen zusammen mit seiner Tante Ursula Bauer errichtet. Der 50-Jährige nutzt seit vielen Jahren auf seinem Eigenheim eine Solarwärme- und eine Solarstromanlage. Deshalb war für ihn sofort klar, dass bei ihrem gemeinsamen Bauprojekt auch umweltfreundliche Solarenergie erzeugt werden soll.

In der Siedlung auf dem ehemaligen fürstlichen Hofgartengelände wird das Sonnenhaus kaum auffallen. Nur die Solarkollektoren, die auf dem Süddach und der Gaube installiert werden, deuten darauf hin, dass hier etwas anders ist. Über 2000 solcher weitgehend solar beheizter Wohnhäuser und gewerblich genutzter Gebäude stehen nach der laufenden Statistik des Sonnenhaus-Instituts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der Beitrag In Regensburg entsteht ein Mehrfamilien-Sonnenhaus erschien zuerst auf Solarserver.

Siemens und Juwi werden Partner für Bergbau-Microgrids

SolarServer - 15. November 2019 - 12:28

Siemens und der zum MVV-Konzern gehörende Projektentwickler Juwi haben eine Technologiepartnerschaft vereinbart, um Microgrids auf Basis erneuerbarer Energien künftig für die Bergbauindustrie gemeinsam anzubieten. Hierzu unterzeichneten Vertreter beider Unternehmen gestern eine Vereinbarung. Gemeinsam wollen sie eine auf Siemens Sicam basierende Kontrollplattform für Microgrids weiterentwickeln, die eine nahtlose Integration von Strom aus erneuerbaren Energien in netzunabhängige Stromnetze, zum Beispiel einer Mine, ermöglicht.

Sicam bildet die Grundlage für den Hybrid IQ Microgrid Controller von juwi. Zu dessen Entwicklung steuert das Unternehmen neben branchenspezifischem Know-how seine Erfolgsbilanz bei der Planung und der Realisierung von Erneuerbaren Energie-Projekten für Minen bei.

„Microgrids können eine hohe Zuverlässigkeit und eine verbesserte Versorgungssicherheit für energieintensive Industrien wie etwa Minen bieten. Gleichzeitig sind sie eine attraktive Alternative, wenn eine autarke Stromversorgung benötigt wird,“ sagte Robert Klaffus, CEO Digital Grid bei Siemens Smart Infrastructure.

Stephan Hansen, Mitglied des Vorstands und COO der juwi Gruppe, fügt hinzu: „Erneuerbare Energien werden nicht nur den Betrieb von Minen zukunftsfähiger machen, sondern auch heute schon deren Betriebskosten senken. Herzstück hierfür ist das juwi Hybrid IQ System. Es kann Hybrid Power in einem Maße bereitstellen, das weit über die derzeitige Anwendungspraxis in der Industrie hinaus reicht. Ich freue mich auf die Technologiepartnerschaft mit Siemens.“

Die Zusammenarbeit mit Siemens hat bereits zu der Realisierung eines Solarparks für die Goldmine Agnew Gold in Australien geführt. Darüber hinaus haben die Partner auch eine Hybrid-Anlage für die größte und älteste australische Meeresforschungsstation am Great Barrier Reef realisiert. Heron Island nutzt nun die juwi hybrid IQ Lösung, die anstelle von Diesel Photovoltaik-Strom mit einer Redox-Flow-Batterie kombiniert.

Der Beitrag Siemens und Juwi werden Partner für Bergbau-Microgrids erschien zuerst auf Solarserver.

Vorstellung des Elektro-Crossovers Nissan Ariya Concept

Grüne Autos - 15. November 2019 - 12:28
Im Video wird der Nissan Ariya Concept vorgestellt, ein rein elektrisches Konzeptfahrzeug, das erstmals auf der Tokyo Motor Show, die vom 24. Oktober bis 4. November 2019 stattfand, vorgestellt wurde. Der Autohersteller konzentriert sich dabei aber vor allem auf das Hervorheben des markanten Designs, zum Antrieb gibt es deutlich weniger Informationen. Angetrieben wird der Crossover ...
Kategorien: Feeds from Partners

IRENA erwartet bis 2050 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 200 Gigawatt in Deutschland

Sonnenseite.com - 15. November 2019 - 11:51
Auch die Kostensenkung wird sich fortsetzen. So geht die Vereinigung von Stromgestehungskosten zwischen 2 und 8 US-Dollarcent pro Kilowattstunde bis 2030 und zwischen 1 und 5 US-Dollarcent pro Kilowattstunde bis 2050 aus.
Kategorien: Feeds from Partners

Entwicklungsfinanzierung## BMZ-Etat um rund 600 Mio. Euro erhöht

epo - 15. November 2019 - 11:15

Berlin. - Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat eine Erhöhung des Etats des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) um rund 600 Millionen Euro beschlossen. Aus Sicht des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) kann dies nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklungsfinanzierung sein.

Kategorien: Feeds from Partners

Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert Umsetzung der CO2-Bepreisung

Enbausa - 15. November 2019 - 9:57

Viele Verbraucher wollen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, so der vzbv. Im Juni 2019 sprachen sich in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Verbandes 66 Prozent der Befragten für einen CO2-Preis aus. Voraussetzung ist allerdings, dass die Beträge vollständig an die privaten Verbraucher zurückgegeben werden und nicht im Staatshaushalt verbleiben. Dagegen würden 61 Prozent der Befragten die CO2-Bepreisung nicht unterstützen, wenn die Erträge in den Staatshaushalt fließen.

Die Einführung einer CO2-Bepreisung sei der richtige Ansatz. Nur so lasse sich CO2 nach dem Verursacherprinzip einsparen, so der Verbraucherverband in jetzt in einer Stellungnahme. Der vzbv fordert aber gleichzeitig, dass Einnahmen aus einer CO2-Bepreisung vollständig an die Verbraucher zurückfließen müssen. Ansonsten fehlten Anreize für einen klimafreundlichen Konsum und finanzielle Spielräume für Eigeninitiative der Verbraucher. Diese vollständige Rückführung sei aufgrund der aktuellen Gesetzesentwürfe der Bundesregierung noch nicht gegeben.

Positiv bewertet der Verband, dass es Härtefallregelungen bei der CO2-Bepreisung geben soll. Vor diesem Hintergrund begrüßt der vzbv die Erhöhung des Wohngeldes ab 2021 zur Vermeidung sozialer Härten bei steigenden Heizkosten. Allerdings fehlt aufgrund der pauschalen Erhöhung nur nach Haushaltsgröße die nötige Differenzierung, um die unterschiedlichen Realitäten der Wohngeldempfänger realistisch abzubilden. Der vzbv fordert daher, eine dynamische Heiz- und Stromkostenkomponente inklusive CO2-Kompontente einzuführen. 

Zur Vermeidung sozialer Härten bei steigenden Heizkosten sollen die Wohngeldbezieher durch eine Erhöhung des Wohngeldes unterstützt werden. Die Entlastung soll in Form einer CO2-Komponente erfolgen und nach der Haushaltsgröße gestaffelt werden. Im Durchschnitt aller Wohngeldhaushalte würde die Entlastungspauschale im Jahr 2021 laut BMI voraussichtlich zu einem um rund 15 Euro erhöhten Wohngeld pro Monat führen. Die CO2-Komponente soll als Zuschlag zur Miete in die Wohngeldberechnung eingehen. Zwar sei es begrüßenswert, dass Wohngeldempfänger durch einen pauschalen Zuschuss bei steigenden Heizkosten unterstützt werden. Der im Referentenentwurf enthaltene Zuschlag zur pauschalen Berücksichtigung der CO2-Komponente bei den Heizkosten greife aber zu kurz, da die Energiekosten insgesamt nicht ausreichend berücksichtigt werden, so der Verbraucherverband. Darum gehe es aber für Wohngeldempfänger prioritär. 

Im Gesetzesentwurf wird auf die Notwendigkeit der Pauschalisierung verwiesen, da keine Informationen über die Heizungsart und den Energieverbrauch der Wohngeldempfängerinnen und -empfänger vorliegen. Der vzbv verweist hier auf andere Sicherungssysteme, wie zum Beispiel Hartz IV, in denen eine solche Berücksichtigung möglich ist. Diese Pauschalisierung ist aus Sicht des vzbv unzureichend, da die Höhe der Energiekosten neben der CO2-Bepreisung auch wesentlich vom energetischen Energieeffizienzniveau des Gebäudes sowie vom Preis des jeweiligen Energieträgers abhängt. Zum Beispiel sind die Heizkosten 2017 bei einer Versorgung mit Heizöl gestiegen, während es bei Versorgung mit Fernwärme- und Erdgas zu Preisreduzierungen gekommen ist.

Außerdem fällt die CO2-Bepreisung bei unterschiedlichen Energieträgern unterschiedlich hoch aus, bei Heizöl ist sie zum Beispiel höher als bei Erdgas. All diese Parameter werden letztlich in den Heiz- und mittelbar auch im Strompreis abgebildet. Daher sollte die individuelle Höhe der Heiz- und Stromkosten berücksichtigt werden. Der vzbv plädiert daher dafür, im Rahmen der Anpassung des Wohngeldes eine dynamische Komponente für Heiz- und Stromkosten einzuführen, die die Komponente der CO2-Bepreisung einschließt. Diese Parameter könnten beispielsweise in Form eines Index abgebildet werden, der sich an den jährlichen Entwicklungen der Heiz- und Stromkosten orientiert. Darüber hinaus sollten im Rahmen des Index den verschiedenen Energieträgern Rechnung getragen werden. Quelle: vzbv / sth

Kategorien: Feeds from Partners

Forscher testen Einsatz von geringwertigem Laubholz für Holzfaserplatten

Enbausa - 15. November 2019 - 9:55

Extreme Trockenheit, Waldbrände, Stürme und Schädlinge haben den deutschen Wäldern in den vergangenen Jahren stark zugesetzt. Um die Wälder in Zeiten des Klimawandels widerstandsfähiger zu machen, werden mehr Laubbäume als Nadelbäume angepflanzt. Dadurch verstärkt sich in Zukunft die Verknappung von Nadelholz, während die Menge an Laubholz zunimmt.

Für die holzverarbeitende Industrie stellt eine lückenhafte Versorgung mit Nadelholz ein Problem dar. Daher ist es naheliegend, die Verwendung von geringwertigen Laubholzarten in der Produktion zu testen, um so Versorgungsengpässen entgegenzuwirken. Geringwertige Laubholzsortimente wurden bisher hauptsächlich thermisch verwertet. Die Forschenden des Fraunhofer WKI fanden eine Lösung für eine stoffliche Nutzung.

"Geringwertige Laubhölzer sind in Zukunft sicher verfügbar. Die Nutzung als Basis für Holzwerkstoffe ist außerdem nachhaltiger als die als Heizmittel", beschreibt Projektleiter Dr. Dirk Berthold die Ausgangslage. Berthold und sein Team untersuchten im Projekt "GerLau" die Optimierung der Zerfaserungstechnologie und die Herstellung von Faserplattenwerkstoffen. Die Projektpartner, die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt (NW-FVA) und die Georg-August-Universität Göttingen, befassten sich mit der Potenzialanalyse und der Wertschöpfungskette von geringwertigem Laubholz.

Im Technikum des Fraunhofer WKI fanden zunächst Versuche zur Zerfaserung statt, um die Fasern mittels unterschiedlicher Methoden zu fraktionieren und die Qualitäten einzuschätzen. Die Fasern aus den Laubhölzern Buche, Esche und Birke wurden dann in einer Mischung mit Fichtenfasern zu MDF- und HDF-Platten weiterverarbeitet. So fanden die Forschenden heraus, dass eine Substitution des Nadelholzes durch Laubholz von bis zu 50 Prozent möglich ist.

"Wir konnten zeigen, dass bereits marktübliche Mahlscheiben-Garnituren gute Ergebnisse hinsichtlich der Faserausbeute und Größenverteilung erzielen. Die Faserqualitäten entsprechen denen reiner Nadelholzfasern und sind zur Herstellung von MDF- und HDF-Platten geeignet", fasst Berthold zusammen. Außerdem konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anhand der Plattenproduktion und Prüfung feststellen, dass die MDF- und HDF-Platten die Qualitätsanforderungen an die mechanischen Eigenschaften erfüllen.

Das Projekt "GerLau" wurde mit den Partnern Georg-August-Universität Göttingen, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt durchgeführt und durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert. Quelle: Fraunhofer WKI / sth

Kategorien: Feeds from Partners

Das Klimapaket ist eine Mogelpackung

Sonnenseite.com - 15. November 2019 - 3:00
Das sogenannte Klimaschutzpaket der Bundesregierung entpuppt sich mehr und mehr als echte Mogelpackung. Überschriften täuschen Scheinaktivitäten vor, die am Ende zur Manifestierung der viel zu hohen Treibhausgasemissionen Deutschlands führen. Von Hans-Josef Fell
Kategorien: Feeds from Partners

Warum Klimaschutz in Schwellenländern schwer in Gang kommt

Sonnenseite.com - 15. November 2019 - 3:00
Ein MCC-Beitrag für die Fachzeitschrift Nature Energy beleuchtet die Schlüsselrolle der Kohlewirtschaft für das Entstehen von Wohlstand – und skizziert einen alternativen Entwicklungspfad.
Kategorien: Feeds from Partners

Neue Perowskit-Solarzelle ohne giftiges Blei

Sonnenseite.com - 15. November 2019 - 1:51
US-Wissenschaftler sehen darin bereits einen Durchbruch für den Silizium-Konkurrenten
Kategorien: Feeds from Partners

Killer Roboter## Mehrheit der Europäer lehnt autonome Waffen ab

epo - 15. November 2019 - 0:00

Berlin. - Anlässlich der derzeit stattfindenden Jahresversammlung der UN-Waffenkonvention in Genf hat die internationale Kampagne STOP KILLER ROBOTS eine Meinungsumfrage zu einem potentiellen Verbot von autonomen Waffen veröffentlicht. Demnach befürwortet eine große Mehrheit (73%) der Befragten in 10 europäischen Staaten ein verbindliches Verbot von autonomen Waffen, sogenannten Killer Robotern.

Kategorien: Feeds from Partners

Solarer Wasserstoff billiger als gedacht

SolarServer - 14. November 2019 - 15:36

Prof. Stefan Reichelstein von der Universität Mannheim, erklärt, mit Hilfe von kombinierten Systemen aus einer Wind- oder Solar-Anlage mit einer modernen Power-to-Gas-Anlage könne CO2-freier auch solarer Wasserstoff viel günstiger hergestellt werden als bislang angenommen. „Unsere Ergebnisse lassen mich die Vorhersage bekräftigen, dass die Entwicklung für Wasserstoff im kommenden Jahrzehnt ähnlich rasant ablaufen mag wie für Wind- und Solarenergie in den Neunziger Jahren.“, so Reichelstein.

Bei der Suche nach Alternativen zu CO2-intensiven fossilen Brennstoffen besitzt Wasserstoff nach Meinung der Wissenschaftler ein erhebliches Potenzial. Das Gas biete eine Energieplattform für viele Anwendungen, darunter als Kraftstoff für den Verkehr und Eals nergiespeicher für die Stromerzeugung. Während Wasserstoff durch verschiedene Prozesse gewonnen werden kann, hat eine Erzeugung aus erneuerbarem Strom über ein Power-to-Gas-Verfahren den Vorteil, dass der Wasserstoff frei von Kohlendioxidemissionen ist. Bislang wurde eine solche Erzeugung von solarem Wasserstoff jedoch als zu teuer angesehen.
 
Mit dem jüngsten Kostenrückgang von alternativen Antrieben wie Wasserstoff-Brennstoffzellen befassten sich Wissenschaftler, Unternehmer und Poltiker auch während einer Nürnberger Konferenz Mitte Oktober. Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sagte, die bayerische Regierung sei bestrebt, alternative Antriebe einschließlich Wasserstoff-Brennstoffzellen zu unterstützen und plane den massiven Netzausbau von Wasserstoff-Tankstellen. 

Gunther Glenk, Assistenzprofessor am Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES), erklärt, Stromerzeugung aus Wasserstoff werde als zu teuer angesehen. Doch reversible Brennstoffzellen könnten Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen liefern. Reversible Anlagen könnten dann beispielsweise in Zeiten Strom erzeugen, in denen die Erzeugung bei Wind- und Solaranlagen nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. So werde auch solarer Wasserstoff wirtschaftlich.

14.11.2019 | Quelle: Universität Mannheim | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Der Beitrag Solarer Wasserstoff billiger als gedacht erschien zuerst auf Solarserver.

Seiten

Ökoportal Aggregator abonnieren