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Bundesregierung tatenlos bei Energieeffizienz

Enbausa - 17. August 2022 - 15:06

Benjamin Weismann, Geschäftsführer des Energieberaterverbands GIH: „Mit Blick auf die teilweise drastisch gestiegenen Lebens-, Zins- und Energiekosten benötigen Verbraucherinnen und Verbraucher Investitionssicherheit. Die plötzliche, harte Konditionsverschlechterung bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und vorausgegangene Förderstopps beim Neubau haben die Akzeptanz für energetisches Bauen und Sanierung am Markt stark geschwächt. Es braucht eine eindeutige Zusage der Bundesregierung in Sachen Energieeffizienz und langfristig ausgelegte Förderung.“ Der GIH kritisiert zudem, dass die Bestimmungen zum Wärmeschutz bei Neubauten in der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) aufgeweicht wurden.

Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF: „Das Thema Energieeffizienz war nie wichtiger als heute. Aber die Bundesregierung ist tatenlos. Wir haben uns als DENEFF der Energiesparkampagne der Bundesregierung angeschlossen, erleben jedoch sogar das Gegenteil von dessen, was politisch notwendig wäre. Statt das bereits im Februar angekündigte Energieeffizienzgesetz auf den Weg zu bringen, wurden nun die Fördermittel für die Gebäudesanierung drastisch gekürzt. Im Industriebereich stockt die Förderung bereits seit Monaten. Dabei ist es wichtig, Investitionen in Maßnahmen anzustoßen, die Haushalte und Unternehmen dauerhaft aus der Energiekostenfalle befreien – und zwar ohne Frieren und Produktionseinschränkungen. Energieeffizienz muss ebenso wie der Ausbau der Erneuerbaren als übergeordnetes öffentliches Interesse vorangebracht werden“. Vorschläge für ein Energiesparpaket hatte die DENEFF bereits im März gemacht.

Im Juni hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in einem breiten Verbändebündnis die Kampagne „80 Millionen gemeinsam für den Energiewechsel“ ins Leben gerufen. Dr. Thomas Engelke, Teamleiter Energie und Bauen beim Verbraucherzentrale Bundesverband reicht das nicht: „Energiesparen muss gemeinschaftlich erfolgen: Industrie, Handel und Gewerbe, der öffentliche Sektor und die privaten Haushalte müssen jetzt alles tun, um Energie, insbesondere Gas zu sparen. Energiesparappelle allein reichen aber nicht aus, um private Haushalte mittel- und langfristig von hohen Gas- und Energiepreisen zu entlasten, denn sie führen nicht zu den notwendigen strukturellen Investitionen in mehr Energieeffizienz bei der Gebäudehülle und in den schnellen Austausch von fossilen Heizungen. Daher muss die Gebäudehülle der schlechtesten Gebäude jetzt angefasst und energetisch saniert werden. Die Bundesregierung darf nicht auf Brüssel warten, hier entsprechende Standards zu setzen. Es sind über 20 Mrd. Euro erforderlich, um eine ambitionierte Gebäudesanierung in Ein- und Mehrfamilienhäusern umzusetzen.“

„Die Energiewende ist durch Putins Angriff auf die Ukraine und auf Europas Energieversorgung umso wichtiger geworden. Von Anfang an fußt die Energiewende auf drei Säulen aus: Mehr Erneuerbare, mehr Einsparung, mehr Effizienz. Doch statt die Energiewende als Ganzes anzugehen, lässt auch die Ampel die Einsparungen und die Effizienz stiefmütterlich links liegen. Doch hier entscheidet sich die Versorgungssicherheit – und nicht an der Frage, ob einzelne Atomkraftwerke länger laufen sollten. Genau deshalb ist es mehr als fahrlässig, wenn einzelne Regierungsvertreter eine rechtlich absolut unsichere Laufzeitverlängerung ins Gespräch bringen, statt die wirklichen Probleme anzugehen. Wir brauchen endlich mehr Mut zum Ordnungsrecht. Vor allem dort, wo sich Maßnahmen ohnehin lohnen: Heizungsoptimierungen, Sanierung der schlechtesten Gebäude, Umsetzung von wirtschaftlichen Maßnahmen in der Industrie“, bekräftigt Prof. Dr. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR). „Je länger die Bundesregierung jetzt zögert, desto höhere Kosten kommen auf uns zu: auf jeden einzelnen und auf die Gesellschaft.“

Nach Schätzungen einer Studie des Exzellenzclusters ECONtribute muss Deutschland 20 bis 25 Prozent Erdgas in dieser Heizperiode einsparen.

Quelle: GIH / Delia Roscher

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Optimiertes Rührwerk senkt Energieverbrauch von Biogas-Anlagen

SolarServer - 17. August 2022 - 14:58
Die richtige Rührtechnik kann in einer Biogas-Anlage viel Energie sparen. Das zeigt eine nun ausgezeichnete Doktorarbeit an der FH Münster. Foto: FH Münster/Labor für Strömungstechnik

Wärmepumpen-Offensive unterstützt Fassadendämmung

Enbausa - 17. August 2022 - 14:35

Um hier sachgerecht argumentieren zu können ist es wichtig, den wechselseitigen Zusammenhang zwischen dem Einsatz einer Wärmepumpe und der Notwendigkeit einer Gebäudedämmung zu kennen, erklärt der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM). Dies gelte erst recht, nachdem gerade jetzt die geänderten Maßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht wurden und der bisherige Fördersatz für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle von 20 Prozent auf 15 Prozent sinkt. Immerhin wurde die Möglichkeit einer fünfprozentigen Erhöhung beibehalten, wenn die Maßnahme im Zuge eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) durchgeführt wird. Die BEG-Änderungen werfen bei Investoren und Hausbesitzer*innen neue Fragen auf und darauf sollten Planer*innen, Architekt*innen und Fachhandwerk mit den richtigen Antworten reagieren. Es muss vermieden werden, so der Verband, dass energetische Modernisierungsmaßnahmen auf die lange Bank geschoben oder ganz fallengelassen werden. Mit dem Blick auf Wärmepumpen als einzige Lösung sei es aber nicht getan.

Generell kann der Einsatz von Wärmepumpen eine sinnvolle Maßnahme sein – im Neubau sowieso, aber auch bei Modernisierungen. Hier ist der tatsächliche Nutzen allerdings von zuvor erfüllten Voraussetzungen abhängig. Die Formel „Alte Ölheizung ‘raus + neue Wärmepumpe ‘rein = klimaneutral“ funktioniert in ungedämmten Bestandsbauten nicht.

Wann ist der Wärmepumpeneinsatz sinnvoll?

Wichtigste Voraussetzung: Gebäude müssen mindestens „Niedertemperatur-ready“ sein. Das ifeu-Institut hat das in einer Studie so definiert: Niedertemperatur-ready ist ein Gebäude dann, wenn es am kältesten Tag des Jahres mit einer Vorlauftemperatur der Heizung von 55°C auskommt. Diese maximale Messgröße bedeutet, dass man an den anderen Tagen, an denen es nicht so kalt ist, mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen auskommt bzw. auskommen muss. Und dann kann eine Wärmepumpe effizient arbeiten.

In ungedämmten Häusern aber muss das Heizungswasser aufgrund der hohen Wärmeverluste über die Gebäudehülle sehr hoch erwärmt werden, um die gewünschten Raumtemperaturen zu erreichen. Dazu brauchen Wärmepumpen sehr viel Strom. Das ist nicht nur teuer, sondern es stellt sich auch die Frage, wo der Strom herkommen soll. Klimaneutral ist eine Wärmepumpe schließlich nur dann, wenn sie mit sogenanntem „grünen Strom“ betrieben wird.

Die meiste Heizleistung wird im Winter benötigt und zu Tageszeiten, an denen keine Sonne scheint. Dann kommt der Strom aus dem Netz. Und zwar nicht nur für das eine Gebäude, sondern für alle gleichzeitig. Daraus entstehen enorme Spitzen im Stromnetz –zu Tageszeiten, wo erneuerbare Energie in Form von grünem Strom nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Stromversorger behalten sich deshalb vor, in solchen Situationen die Wärmepumpen per Fernabschaltung vom Netz zu nehmen. Das ist in Gebäuden mit einer ausreichenden Wärmedämmung kein Problem, da kann man ein paar Stunden überbrücken, ohne dass die Räume auskühlen. In ungedämmten Häusern hingegen kann es je nach Temperaturgefälle von außen nach innen schnell unangenehm werden.

Stromkosten niedrig halten

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe bedeutet den Wechsel von Öl oder Gas zu Strom. Auf den ersten Blick klingt das bei den explodierenden Energiepreisen nicht nach Kostensenkung, argumentiert der Verband Die Wärmepumpe hat allerdings den Vorzug, dass sie Wärme aus der Umgebung gewinnt. Diese Umgebungswärme ist kostenlos. Man heizt sozusagen mit einem Mix aus kostenloser Umgebungswärme und teurem Strom. Hier schließt sich der Kreis: Niedrige Vorlauftemperaturen senken die Stromkosten, dafür müssen die Wärmeverluste über die Gebäudehülle (Fassade, Fenster, Dach) so gering wie möglich gehalten werden. Dazu gehört als eine entscheidende Grundvoraussetzung die Wärmedämmung der Außenwände.

Nach dem Willen der Politik in Deutschland und Europa müssen Gebäude klimaneutral werden. Wärmepumpen leisten dabei einen entscheidenden Beitrag; deshalb ist die der-zeitige Wärmepumpenoffensive grundsätzlich richtig, so der VDPM. Fachliche Ansprechpartner von Investoren und Hausbesitzer*innen müssten daher im Gespräch verdeutlichen, dass Gebäude zunächst Niedertemperatur-ready gemacht werden müssen, damit Wärmepumpen effizient arbeiten können. Hier liegt der argumentative Ansatz, warum die Wärmepumpenkampagne der ebenso notwendigen energetischen Ertüchtigung der Gebäudefassade nützen kann.

Quelle: VDPM / Delia Roscher

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Webseite Fluxlicon.de begleitet Modellkommunen mit Second-Life-Batterien

SolarServer - 17. August 2022 - 14:27
In einem stationären Stromspeicher finden Batterien aus Elektroautos ein zweites Leben. Zwei Kommunen sollen das System testen. Foto: Nischaporn / stock.adobe.com

Wasserstoff-Förderung jetzt auch in Datenbank der KEA-BW zu finden

SolarServer - 17. August 2022 - 12:23
Die Datenbank der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg hilft jetzt auch bei Wasserstoff-Projekten, die passende Förderung zu finden. Sie beinhaltet Programme von Bund und Land. Foto: malp / stock.adobe.com

Neue Planungsgrundlage: Im Schwarzwald ist Platz für Windenergie und Auerhuhn

SolarServer - 17. August 2022 - 11:51
Eine Karte zeigt, auf welchen Flächen im Schwarzwald Auerhühner leben - auf den übrigen sollen nun Windparks schneller geplant werden können. Foto: photocech / stock.adobe.com

Humanitäre Hilfe## Vergessene Krisen nicht aus dem Blick verlieren

epo - 17. August 2022 - 11:25

Berlin. - Infolge von Konflikten, der Corona-Pandemie, Naturkatastrophen und steigenden Lebensmittelpreisen sind inzwischen 303 Millionen Menschen weltweit auf humanitäre Unterstützung angewiesen - so viele wie nie zuvor. Zum Tag der Humanitären Hilfe (19. August) appelliert der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die Bundesregierung, die Menschen in den vielen "vergessenen Krisen" nicht aus dem Blick zu verlieren.

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ÖkoFen stellt neue Pelletsheizungen für Mehrfamilienhäuser vor

SolarServer - 17. August 2022 - 10:38
Auf der Messe SHK in Essen wird ÖkoFen neue Holzpellets-Heizungen für Mehrfamilienhäuser und Gewerbegebäude vorstellen, die auch für Sanierungen geeignet sind. Grafik: Ökofen

Deutschland: Pelletspreis im August 2022 weiterhin überhitzt

Pelletshome - 17. August 2022 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im August 2022 In Deutschland ist der Pelletspreis im August 2022 um 34,5 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 682,98 Euro pro Tonne.

“Innerhalb der Branche konnte sich bis vor kurzem niemand eine solche eine Situation vorstellen”, kommentiert DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele die Preisexplosion bei Holzpellets. Aber die kriegsbedingten Verwerfungen hätten die gewohnten Rahmenbedingungen ausgehebelt. Es sei verständlich, wenn Heizungsbetreiber sich jetzt mit Pellets für den Winter eindecken möchten. Zur Marktberuhigung sei es aber sinnvoll, nur bei tatsächlichem Bedarf Pellets zu bestellen. Ob das die Konsument:innen wirklich beruhigen kann? Seit Monaten ist der Pelletspreis stetig angestiegen. Aktuell liegt er 194,4 Prozent über dem vor einem Jahr. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 13,66 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt zehn Prozent, zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 689,88 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 696,82 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 732,45 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 675,58 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 679,97 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 714,38 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 662,59 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 663,74 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 690,49 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

Lesen Sie hier über die Gründe für die Preissteigerung.

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Umwandeln statt einspeisen

Enbausa - 16. August 2022 - 14:48

Liefert die Sonne mehr Strom als gerade im Haus verbraucht wird, entsteht ein Überschuss. Lagert man diesen für späteren Gebrauch in einer Batterie ein, lässt sich der Eigennutzungsanteil einer Fotovoltaikanlage um rund 30 Prozent erhöhen. Eine noch ökonomischere Alternative bietet jedoch die Technik „Power to Heat“. Hier wandelt eine Wärmepumpe oder ein E-Heizstab übrige Elektrizität in Wärmeenergie um. Sie wird im Heizungswasser gespeichert und bei Bedarf abgerufen. Diese Methode ist preiswert, wartungsarm und vermag den Eigennutzungsanteil enorm zu steigern – bei einem typischen Photovoltaik-System mit 5 kWp auf rund 80 Prozent.

Wann welches Modul die verfügbare Sonnenenergie abgreifen soll, wird von dem Elektro-Eigennutzungsregler EER gesteuert. Über eine Messeinheit am Stromzähler überwacht er Leistung und Verbrauch. Der Hutschienen-Regler enthält bereits optimierte Funktionsmodi für alle aktuellen Wärmepumpen von Brötje. Das Modell BLW NEO kann sogar via Modbus leistungsgeregelt betrieben werden. Auch die Einbindung von Bestandsanlagen ist möglich, außerdem der Anschluss des E-Heizstabs ZE-EER mit sieben Leistungsstufen zum Beladen eines gängigen Pufferspeichers.

Quelle: Brötje / Delia Roscher

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Deutsche WindGuard darf Standortgüte für Windenergie bestimmen

SolarServer - 16. August 2022 - 14:22
Betreiber von Windenergie-Anlagen sind laut EEG2017 verpflichtet, die Standortgüte nach fünf, zehn und 15 Jahren Betriebszeit zu überprüfen - noch in diesem Jahr sind also die ersten Untersuchungen fällig. Foto: engel.ac / stock.adobe.com

Fünf Jahre nach Komplett-Sanierung: Energiebedarf um 93 Prozent gesunken

SolarServer - 16. August 2022 - 14:00
In Esslingen ist aus einem unbewohnten, ehemaligen Studentenwohnheim aus dem Jahr 1960 ein modernes Mischgebäude zum Wohnen und Arbeiten entstanden – dank einer Komplettsanierung auf KfW55-Standard. Foto: Zukunft Altbau

Danfoss Praxisschein zum hydraulischen Abgleich

Enbausa - 16. August 2022 - 13:21

Der hydraulische Abgleich ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Heizungssanierung und oft auch kurzfristig umsetzbar. Das nötige Wissen können SHK-Fachhandwerker*innen jetzt noch rechtzeitig zum Beginn der nächsten Heizperiode erwerben – nach Feierabend sowie einfach und bequem vom heimischen PC aus. Die vier kostenlosen Live-Online-Abendschulungen des Danfoss Praxisscheins zum hydraulischen Abgleich vermitteln in rascher Abfolge alle Kenntnisse, die zur Durchführung des Abgleichs erforderlich sind: von Grundlagenwissen zu Vorgehensweise und BEG-Förderung über die Nutzung moderner Berechnungssoftware bis zur Berechnung konkreter Anlagen.

Teilnehmer*innen erhalten nicht nur ein Zertifikat und ein Geschenk, sondern können auch Fortbildungspunkte im Umfang von bis zu 24 Unterrichtseinheiten (UE) für die Verlängerung des Eintrags auf der dena Energieeffizienz-Expertenliste erwerben. Die 90-minütigen Schulungen finden am 13., 15., 20. und 22. September statt und können wahlweise komplett oder auch einzeln besucht werden. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Zur Anmeldung geht es hier.

Rechtzeitig zur Heizperiode wertvolles Fachwissen erwerben

Die vierteilige Praxisschein-Schulungsreihe beginnt mit der Vermittlung der Grundbausteine einer effizienten Wärmeverteilung sowie der Leitlinien einer strukturierten Vorgehensweise beim Abgleich von Radiatoren- und Flächenheizungen. Ein zweiter Basiskurs informiert dann darüber, welche Sanierungsschritte und Komponenten im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst werden und welche Nachweisverfahren jeweils zur Förderung von Einzelmaßnahmen in Wohn- und Nichtwohngebäuden erforderlich sind.

Den Einstieg in die Umsetzung vollzieht Kurs 3, der zeigt, wie sich mithilfe der Softwarelösung DanBasic 7 ein förderfähiger Abgleich nach Verfahren B gemäß VdZ-Bestätigungsformular berechnen lässt und die Wärmeverteilung auf die Anforderungen eines Wärmeerzeugers abgestimmt werden kann. Im vierten und letzten Kurs wird schließlich anhand eines realen Gebäudes (Doppelhaushälfte; Baujahr 1979) die Optimierung verschiedener Musteranlagen demonstriert. Der Schwerpunkt liegt auf der Temperaturoptimierung einer Bestandsanlage mit Heizkörpern, mit dem Ziel einer optimalen Funktion eines neuen Wärmeerzeugers. Die Teilnehmer*innen werden damit nicht zuletzt auf die Nachplanung von Heizanlagen vorbereitet, bei denen Öl- oder Gaskessel durch Wärmepumpen oder Biomassekessel ersetzt werden.

Kursplan Danfoss Praxisschein zum hydraulischen Abgleich (Dauer 90 Minuten, Beginn jeweils 17 Uhr):

  • 13. September 2022, Kurs 1: Hydraulischer Abgleich – endlich verständlich!
  • 15. September 2022, Kurs 2: Grundlagen der BEG
  • 20. September 2022, Kurs 3: Die Software DanBasic 7
  • 22. September 2022, Kurs 4: Berechnungsbeispiel Musteranlage

Quelle: Danfoss / Delia Roscher

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Forschungsprojekt untersucht Aluminium als Energiespeicher

SolarServer - 16. August 2022 - 12:46
Die Herstellung von Aluminium braucht viel Energie. Im Umkehrschluss heißt das, dass sie im Material gespeichert ist. Ein EU-weites Forschungsprojekt will das nun nutzen. Foto: fotomowo /stock.adobe.com

Hilfe unter Beschuss## Südsudan ist der tödlichste Ort der Welt für Helfer

epo - 16. August 2022 - 11:20

Berlin. - Laut einer aktuellen Analyse der Hilfsorganisation CARE ist der Südsudan in diesem Jahr erneut einer der tödlichsten Orte für humanitäre Helferinnen und Helfer. Seit Beginn dieses Jahres verloren weltweit 44 Frauen und Männer bei einem Hilfseinsatz ihr Leben, davon allein elf im Südsudan. Acht Helfer starben in Afghanistan, sieben in Myanmar, vier in Syrien und dem Sudan sowie drei in der Ukraine.

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Baubeginn für größten Solarpark in Baden-Württemberg

SolarServer - 16. August 2022 - 11:12
In Emmingen-Liptingen beginnt heute der Bau einer Photovoltaik-Freiflächen-Anlage mit einer Peakleistung von 17,3 MW. Foto: EnBW

70 Millionen für Mieterstrom-Finanzierung: Triodos und Einhundert gründen Joint Venture

SolarServer - 16. August 2022 - 10:43
Mit Geld von Triodos und Know-how von Einhundert wollen die Partnerfirmen das Mieterstrom-Modell im großen Stil ausrollen. Foto: Einhundert

Meyer Burger sichert sich Silizium-Wafer aus Europa

SolarServer - 16. August 2022 - 9:18
Mit Wafern aus Norwegen will Meyer Burger seine Lieferkette sichern und CO2-Emissionen senken. Foto: Meyer Burger

Gasbeschaffungsumlage: Kommentare aus der Energiebranche

SolarServer - 15. August 2022 - 15:18
Die Höhe der Gasbeschaffungsumlag steht fest - gut 2,4 Cent pro Kilowattstunde werden es sein, wie der Trading Hub Europe (THE) heute verkündete. Foto: 63ru78 / stock.adobe.com

Zertifizierung für 700-Watt-Modul von Risen mit Heterojunction-Solarzellen

SolarServer - 15. August 2022 - 12:35
Als nach eigenen Angaben erstes Unternehmen hat Risen eine TÜV-Süd-Zertifizierung für ein 700-Watt-Heterojunction-Modul erhalten. Foto: Wolfilser / stock.adobe.com

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