Sammlung von Newsfeeds

Verband fordert Raumluftfeuchte von mindestens 40 Prozent

Enbausa - vor 53 Minuten 14 Sekunden

Die Kampagne "Mindestfeuchte 40 %" wird von der Homepage https://mindestfeuchte40.de begleitet, auf der informative Fakten zur Raumluftfeuchte dargestellt sind. Dort wird auch über Möglichkeiten der Raumluftbefeuchtung informiert.

Ziel der Kampagne ist es, Bewusstsein für die Luftbefeuchtung als integralem Bestandteil der Indoor Air Quality (IAQ) zu schaffen. Bei der Veranstaltung zum Kampagnenauftakt referierte Dr. med. Walter J. Hugentobler, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Experte für Raumluftfeuchte, über die Raumluftfeuchte als wichtigen Parameter der Raumluftqualität: "Trockene Luft wirkt sich nicht nur auf die Haut, Augen und Schleimhäute aus, sondern erhöht auch die Übertragungseffizienz von Grippeviren."

Speziell in öffentlichen Gebäuden mit einem hohen Besucheraufkommen sei eine ausreichende Luftfeuchtigkeit elementar wichtig. „Eine Mindestfeuchtigkeit von 40 Prozent trägt somit dazu bei, die Ansteckungsgefahr deutlich zu verringern und das gesundheitliche Wohlbefinden zu steigern“, so Hugentobler weiter.

„Mit der Kampagne ‘Mindestfeuchte 40 %‘ will der FGK in Zukunft Bauherren, Planer, gewerbliche Nutzer und Arbeitnehmervertreter erreichen, die in ihren Gebäuden eine optimale und gesundheitsfördernde Raumluftqualität anstreben“, erklärt Claus Händel, Technischer Referent des FGK. „Der Grenzwert von 40 Prozent soll sich langfristig als Mindestmaß für die Raumluftfeuchtigkeit in Gebäuden etablieren“, so Händel weiter. Quelle: FGK / sth

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Vorfahrt für minimale bis null Energiekosten

Sonnenseite.com - vor 6 Stunden 41 Minuten
Mehrkosten für Klima schonende Sonnenhaus-Technik werden teilweise komplett gefördert.
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Nord-CDU plant mit längeren AKW-Laufzeiten „Betrug“ am Steuerzahler

Sonnenseite.com - vor 6 Stunden 41 Minuten
Zu sich häufenden Meldungen aus den Reihen der CDU, die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Energie- und Umweltpolitikerin:
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Endlich bewegt sich auch der ADAC beim Tempolimit

Sonnenseite.com - vor 6 Stunden 41 Minuten
Die Abkehr des Automobilclubs von seiner Blockadehaltung beim Tempolimit auf Autobahnen und der Ruf nach einer Versachlichung der Diskussion sind überfällig.
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Problem Plastik

Sonnenseite.com - vor 6 Stunden 41 Minuten
Kunststoffabfälle sind überall zu finden: im Boden, in Flüssen und Ozeanen – sogar in uns Menschen.
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Frischfleisch in Supermärkten kommt überwiegend aus schlechter Tierhaltung

Sonnenseite.com - vor 6 Stunden 41 Minuten
Rund 88 Prozent des Frischfleischs der großen Supermärkte stammt von Tieren, die unter qualvollen und häufig gesetzeswidrigen Bedingungen gehalten wurden.
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Kohleausstieg: Geothermie als Ersatz für fossile Energie

Sonnenseite.com - 25. Januar 2020 - 13:51
Um Bürgerinnen und Bürger weiterhin mit Wärme zu versorgen, kann die Erdwärme einen maßgeblichen Anteil der Wärmeversorgung übernehmen.
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Trotz Trump gibt es in den USA große Bewegungen für den Klimaschutz

Sonnenseite.com - 25. Januar 2020 - 11:17
Die globale Erwärmung muss umgehend und umfassend angegangen, vermindert und letztendlich gestoppt werden, dabei reicht das Ziel der Klimaneutralität in Industriestaaten bis 2050 bei Weitem nicht aus.
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Influencer fahren Hybrid

Sonnenseite.com - 25. Januar 2020 - 2:51
Toyota mit erfolgreicher Marketing-Kampagne „#IamHybrid“.
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NABU: Solarpflicht nicht nur für Neubauten

Sonnenseite.com - 25. Januar 2020 - 1:34
Der Umweltminister hat Recht, wenn er sagt, dass die Potenziale, insbesondere bei der Solarenergie, noch viel besser ausgeschöpft werden müssen.
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Besonders Ältere sehen Windräder als Störfaktor an

Sonnenseite.com - 25. Januar 2020 - 1:34
Eine aktuelle YouGov-Umfrage offenbart die Einstellung der Deutschen zu Windrädern.
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KIT-Experten zu aktuellen Themen: Wissenschaftsjahr 2020 – Bioökonomie

Sonnenseite.com - 25. Januar 2020 - 1:34
Die wachsenden Bevölkerungszahlen und der steigende Lebensstandard stellen unsere Gesellschaft vor große ökologische Herausforderungen.
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Erneuerbare-Energien-Verbände unter einem Dach

SolarServer - 24. Januar 2020 - 15:00

Die Agentur für Erneuerbare Energien, der Bundesverband Erneuerbare Energie, der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke, der Bundesverband Solare Mobilität, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Bundesverband WindEnergie, die Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V. sowie der Fachverband Biogas und die im Hauptstadtbüro Bioenergie zusammengeschlossenen Erneuerbare-Energien-Verbände beabsichtigen über den Jahreswechsel 2020/2021 unter einem Dach auf den EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg zusammen zu ziehen.

„Von einem gemeinsamen Ort aus wollen wir künftig für die Energiewende arbeiten. Im neugeschaffenen Haus der Erneuerbaren Energien werden wir kreative Konzepte und Ideen für die Erneuerbare Energiewirtschaft erarbeiten, die politische Verbandsarbeit in Bund und Ländern koordinieren und eine informative Öffentlichkeitsarbeit bereitstellen. Wir unterstreichen so, dass die im BEE zusammenwirkenden Verbände mit gebündelter Kompetenz den vollständigen Umstieg auf Erneuerbare Energie in allen Sektoren vorantreiben und damit wichtiger Ansprechpartner von Politik, Wirtschaft, Presse und Gesellschaft in allen Fragen der modernen Energieversorgung sind. Die Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien müssen sich deutlich verbessern: vom Weiterbetrieb nach 20 Jahren EEG über den Green Deal für Europa bis hin zur Wärme- und Mobilitätswende werden sich der BEE und seine Mitglieder mit konkreten Lösungsvorschlägen in die politische und öffentliche Debatte einbringen. Gemeinsam sind wir die starke Stimme der Zukunft“, so Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie. Sie freut sich über die Arbeit der Erneuerbare-Energien-Verbände unter einem Dach.

Euref Campus

Der EUREF-Campus sei geradezu prädestiniert für diesen neuen Auftritt der Erneuerbaren-Branche. Die Innovationskraft der modernen Energiewirtschaft werde an diesem Ort inmitten der Hauptstadt täglich erlebbar. Vom großen Versorgungsunternehmen über das Forschungsinstitut bis zum Start-up versammle sich auf dem EUREF-Campus das kreative Know-how der Energiebranche. Peter: „Wir freuen uns auf ein hochinnovatives Umfeld und die neue Nachbarschaft mit Energieunternehmen und renommierten Forschungseinrichtungen. Den Erneuerbaren gehört die Zukunft!“

„Passgenauer als die Verbände der Erneuerbaren Energien könnte ein neuer Mieter auf unserem EUREF-Campus gar nicht sein“, so Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG. „Bereits seit über zehn Jahren entstehen auf unserem Campus neue Ideen, Projekte und Produkte rund um die Mobilitäts- und Energiewende und den Klimaschutz. Hier geht es um den Einsatz regenerativer Energieträger, neue Energiespeicher, die konsequente Vernetzung modernster Technik sowie den Bau intelligenter Gebäuden. Schon heute arbeiten auf dem EUREF-Campus Berlin über 3.500 Menschen in mehr als 150 Unternehmen, Institutionen und Start-ups – kooperativ, offen und gemeinsam. Die EUREF-Community freut sich sehr auf die Zusammenarbeit!“

24.1.2020 | Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. | solarserver.de
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Regenerative Energiesysteme für ländliche Regionen

SolarServer - 24. Januar 2020 - 14:43

Wenn der Strom daheim, die Heizung und die Mobilität komplett über erneuerbare Energien laufen würden – dann wäre ein großer Schritt in eine grünere Zukunft getan. Aber wie ist dieses Szenario umsetzbar? Was ist wirklich machbar, auch wirtschaftlich gesehen? Welche Technologien bräuchte man dafür und wie sorgt man dafür, dass das Stromnetz nicht überlastet? Genau diesen Fragen stellt sich das Team des neuen Projekts „EnerRegio“, das maßgeschneiderte Lösungen für Quartiere liefern will. Speziell geht’s um regenerative Energiesysteme für ländliche Regionen. Beteiligt sind die FH Münster, das Gas- und Wärmeinstitut Essen e.V. (gwi) und b&r energie.

„Die Idee dahinter ist, dass wir uns Quartiere in der ländlichen Region ganz konkret ansehen – idealerweise mit Echtzeitdaten zu Strom, Wärme, Mobilität“, sagt FH-Projektingenieur Christian Heinrich. Es geht also zunächst darum, den Ist-Zustand zu beschreiben. Das ist nicht so leicht, weil es kaum Möglichkeiten zur Datenerhebung gibt. „Die Netze sind sozusagen blind“, erklärt Janina Senner vom gwi. Aber der Ist-Zustand ist essenziell, um den zukünftigen Ausbau und die Entwicklung des Energiesystems zu betrachten. Damit kommt der zweite Projektschritt: Nämlich die Frage, was in der ländlichen Region technisch möglich ist, um fossilen Kohlenstoff zu verdrängen.

Verschiedene Schlüsseltechnologien

„Gerade in diesem Punkt bauen wir auf unser Projekt ,EnerPrax‘ auf, bei dem wir verschiedene Energiespeichertechnologien in der Praxis untersucht haben“, erklärt Projektkoordinator Dr. Elmar Brügging vom Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt. Schlüsseltechnologien seien unter anderem die biogene Methanisierung und die biologische Wasserstoffproduktion. Denn sowohl Methan als auch Wasserstoff können gut gespeichert und bei Bedarf als „grüner Treibstoff“ genutzt werden. Sei es für Gebäudeheizung oder als Kraftstoff für Fahrzeuge.

Zuguterletzt will das rund zehnköpfige Projektteam ganz konkret ausarbeiten, was man im Quartier ausbauen sollte, um Strom, Wärme und Mobilität komplett über die erneuerbaren Energien zu regeln. So ließe sich die Energiewende ganz praktisch und dezentral umsetzen.

Jetzt zum Projektstart geht es für das Team erst einmal darum, geeignete Strukturen und Quartiere zu ermitteln. Die sollten repräsentativ sein, um regenerative Energiesysteme für ländliche Regionen beispielhaft zu demonstrieren.

Typische Quartiere gesucht

Gesucht ist ein Mix aus Ein- und Mehrfamilienhäusern, in denen sowohl Rentner als auch Familien mit Kindern oder Singles leben, zur Miete oder im Eigentum. Ein paar haben Photovoltaik-Module auf dem Dach, andere nicht. Gern darf auch ein Supermarkt mit dabei sein oder öffentliche Einrichtungen wie eine Schule. „Die repräsentative Auswahl der ländlichen Quartiere ist wichtig, damit sich die Ergebnisse auch auf andere Kommunen übertragen lassen“, erklärt Heinrich.

Das Projekt „EnerRegio“ läuft bis zum 31. Oktober 2022. Es wird mit 1,74 Millionen Euro aus den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

24.1.2020 | Quelle: FH Münster | solarserver.de
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Ab sofort 6000 Euro Elektrobonus für alle Renault Elektrofahrzeuge

Grüne Autos - 24. Januar 2020 - 14:08
Die Bunderegierung hatte sich darauf geeinigt, dass die E-Auto-Prämie für die Anschaffung eines Elektroautos oder Pkw mit Plug-In-Hybridantrieb erhöht werden soll. So soll die Fahrzeugflotte auf Deutschlands Strassen schnelle elektrifiziert werden, doch nach dem Beschluß scheint die tatsächliche Durchführung der Erhöhung noch auf sich warten zu lassen. Der französische Autohersteller Renault macht daher Nägel mit ...
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Kommunal: Albersrieth steckt voller Holzenergie

Pelletshome - 24. Januar 2020 - 11:30

Andreas Bodensteiner In den vergangenen elf Jahren sind im oberpfälzischen Albersrieth drei Nahwärmeversorgungen mit Bioenergie entstanden. Angestoßen von den Bürgerinnen und Bürgern. Ein Ortsporträt.

Bereits über zehn Jahre umweltfreundlich geheizt hatte Andreas Bodensteiner sein Zuhause in Albersrieth im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Doch als 2006 ein Landwirt beginnen wollte, die Wärme seiner Biogasanlage über Leitungen an die direkten Nachbarn zu liefern, hat er sich beteiligt und seinen Pelletskessel verkauft. Nun wird er gemeinsam mit einem weiteren Familienhaus, einer KfZ-Werkstatt mit Autohaus, einer Werkstatt mit Maschinenhalle und dem Dorftreff versorgt.

Seitdem sind zwei weitere Biomasse-Wärmenetze in dem 200-Seelen-Ort realisiert worden. Das Besondere: Die Bürgerinnen und Bürger haben die Projekte selbst angestoßen und zusammen umgesetzt. Im Norden von Albersrieth liefert ein Hackschnitzelkessel seit Dezember 2008 die Wärme für vier Ein- und Mehrfamilienhäuser. Ein Jahr später ging weiter entfernt östlich davon in einem Siedlungsgebiet ebenfalls ein Hackschnitzelkessel für sieben Wohngebäude sowie eine Gewerbehalle in Betrieb. Weitere Gebäude anzuschließen hätte keinen Sinn gemacht, weil sich die Haushalte bereits regenerativ mit Holzheizungen versorgt haben. Warum es mehrere kleine Wärmenetze im Ort gibt, erklärt Bodensteiner mit den geringeren Energieverlusten: “Hier boten die dezentralen Netze  einen Vorteil gegenüber einem zentralen Netz.”

Pflanzenkläranlage Ländliche Entwicklung selbst in die Hand nehmen

Der gute Zusammenhalt der Albersriether basiert auf ihren Erfahrungen, die sie während der mittlerweile abgeschlossenen Dorferneuerung gemacht haben. Seit 2004 ist das zur Marktgemeinde Waldthurn gehörende Dorf als eingetragener Verein Dorfgemeinschaft Albersrieth e.V. organisiert, dem Bodensteiner vorsitzt. In ihm sind fast alle Haushalte vertreten. Gemeinsam entschieden sich die Albersriether zum Bau eines Dorftreffs, um das Zusammenleben in der Ortschaft zu stärken. Mit viel Eigenleistung entstand das Gemeinschaftshaus. Sie gestalteten den Dorfplatz neu und reparierten die Dorfstraße. “Die Dorferneuerung hat das Leben im Ort nachhaltig bereichert”, sagt Bodensteiner. Von den Kosten hat das Amt für Ländliche Entwicklung die Hälfte übernommen.

Engagiert sind die Dorfbewohner auch an die gemeinsame Wärmeversorgung mit Biomasse herangegangen. Als Privatinitiativen planten und realisierten sie die beiden Nahwärmenetze. Mit einem örtlichen Planungsbüro haben sie die Verträge für die Betreibergemeinschaften gestaltet und die Heizhäuser selbst gebaut. Mit Hilfsarbeiten unterstützten sie zudem die beiden beauftragten Heizungsfirmen aus dem Ort bei den Anlageninstallationen. Alle Nutzer der Anlagen sind gleichzeitig Gesellschafter der für ihren Betrieb gegründeten GbRs. Sie haben anteilsmäßig die Anlagen finanziert. Die Betriebskosten werden eins zu eins auf die Beteiligten umgelegt. Bodensteiner versichert, bei den Gesellschaften sei ausdrücklich keine Gewinnerzielung beabsichtigt.

Als Keimzelle für das große gemeinschaftliche Engagement bezeichnet er den gemeinsamen Bau einer Pflanzenkläranlage in den Jahren 1993/1994. Die Ausweisung eines Baugebiets hatte die Investition nötig gemacht. Doch anstatt auf eine konventionelle Anlage zu setzen, entschieden sich die Dorfbewohner für eine neuartige Lösung. Um die Baukosten zu senken, haben sie die Anlage selbst errichtet. Über 7.000 Stunden haben sie auf der Baustelle zugebracht. “Zwei Jahre lang ist keiner richtig in Urlaub gefahren”, erinnert sich Bodensteiner. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Die Albersriether profitieren bis heute von den günstigsten Abwassergebühren in der Gegend. Etwas weiteres hat die gemeinsame Arbeit gebracht: “Das hat die Dorfgemeinschaft ungemein zusammengeschweißt”, sagt der Dorfvereinsvorsitzende.

Bioenergiedorf Albersrieth Regionale Wirtschaftskraft steigern mit erneuerbaren Energien

Ihr gemeinschaftliches Engagement hat den Albersriethern einige Preise eingebracht. Seit 2012 dürfen sie sich unter anderem als Bioenergiedorf bezeichnen, als erster und bisher einziger Ort im Landkreis. Weil nicht nur etwas mehr als die Hälfte der 41 Haushalte an die drei Biomasse-Nahwärmenetze angeschlossen sind, sondern auch eine Reihe weiterer mit Wärme aus Hackschnitzeln, Pellets oder Scheitholz heizen, kann Bodensteiner von einer Versorgungsquote mit Bioenergie von 80 Prozent sprechen. Und davon, dass sich durch die Nutzung der Biomasse die regionale Wertschöpfung steigern lässt.

So produziert die Hackschnitzel ein ortsansässiger landwirtschaftlicher Lohnunternehmer. Gelagert werden sie ortsnah in einer großen Halle eines aufgelassenen Sägewerks. Anstatt den Brennstoff wie beim Heizöl über Tausende von Kilometern aus dem Nahen Osten transportieren zu müssen, beträgt die Entfernung des Hackschnitzel-Lagers zu den Verbrauchern keine zwei Kilometer. Die Vorratsbunker an den Heizanlagen der Nahwärmenetze füllt ebenfalls der Lohnunternehmer sowie Landwirte, die sich zum Teil selbst als Gesellschafter an den Projekten beteiligen.

Auch das Biogasprojekt belebt die regionale Wirtschaft. So füttert der Landwirt die Anlage für das Nahwärmenetz nicht nur mit Gras, Getreideschrot, Grünroggen und Mais von den eigenen Ackerflächen. Er bekommt zusätzlich Biomasse von benachbarten Betrieben geliefert. Gerade für Zuerwerbslandwirte hat er  eine interessante Einnahmenalternative zum konventionellen Marktfruchtanbau geschaffen. Außerdem konnten die Betriebe dadurch ihre Fruchtfolgen ohne Futteranbau auflockern.

Das nächste Projekt steht schon an

Die Energieprojekte haben zu einer Sensibilisierung für den Klimawandel geführt. Darin ist sich Bodensteiner sicher. “Jeder Einzelne beschäftigt sich mit Alternativen und anderen Möglichkeiten.” Dabei spiele auch der Gedankengang eine Rolle, dass man selbst etwas gegen die Klimaerwärmung unternehmen müsse. In Albersrieth habe sich die Ansicht durchgesetzt, dass man nicht immer auf andere warten könne, bis etwas geschehe, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen müsse – egal, ob es das dörfliche Leben an sich betreffe, kulturelle Veranstaltungen oder Energieprojekte. Die Albersriether jedenfalls planen bereits ihr nächstes Gemeinschaftsprojekt: einen Generationengarten direkt neben dem Dorftreff.

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VENRO## Bildung ist ein Schlüssel für nachhaltige Entwicklung

epo - 24. Januar 2020 - 11:24

Berlin. - Bildung ist ein Schlüssel, um Armut zu überwinden, den Klimawandel zu stoppen und eine gerechtere Gesellschaft zu verwirklichen. Zum internationalen Tag der Bildung (24. Januar) hat der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) deren Bedeutung für die Erreichung der Agenda 2030 betont. Im Mai lädt der Verband zu einem internationalen Kongress, um das neue UNESCO-Bildungsprogramm "ESD for 2030" aus zivilgesellschaftlicher Sicht zu diskutieren.

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Förderung von erneuerbaren Energien und Effizienz bei KfW steigt ab heute

SolarServer - 24. Januar 2020 - 10:47

Beispielsweise steigt jetzt der Tilgungszuschuss für die Sanierung eines Wohngebäudes zu einem „KfW Effizienzhaus 55“ auf 40 Prozent. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 120.000 Euro. Das heißt, bis zu 48.000 Euro des Kredites müssen Bauherren nicht zurückzahlen. Bei Projekten mit einer geringeren Effizienz sinkt der Tilgungszuschuss. Die KfW unterstützt so die gewünschte Förderung von erneuerbaren Energien durch die Bundesregierung.

Ziel des Programms ist es, Gebäude so zu sanieren, dass sie möglichst weit unter den Anforderungen der Energieeinsparvervordnung – künftig des Gebäudeenergiegesetzes –liegen. Bauherren können dabei sowohl auf eine gute Dämmung als auch auf den Einsatz erneuerbarer Energien setzen. Holzheizungen, Solarthermie oder Wärmepumpen die Wärme liefern, lassen sich die Anforderungen an ein Effizienzhaus leichter erfüllen. So betreibt die KfW die Förderung von Erneuerbaren auf indirekte Weise. Alternativ zur verbesserten Effizienzhausförderung der KfW gibt es bereits seit dem Januar geänderte Zuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für eine Heizungssanierung mit erneuerbaren Energien.

Einzelmaßnahmen sind weiterhin förderfähig

Dafür ist die Förderung von Heizungssanierungen durch die KfW zwar entfallen. Weggefallen ist auch das „Heizungspaket“ und das „Lüftungspaket“. Aber auch bei der KfW werden weiterhin sogenannte Einzelmaßnahmen an Gebäuden wie Fassadendämmung oder Fenstersanierung gefördert. Und das sogar mit einem höheren Tilgungszuschuss. Er steigt auf 20 Prozent bei einem maximalen Kreditbetrag von 50.000 Euro.

Ölheizungen sind out

Seit dem 1. Januar 2020 fördert die KfW auch bei der Sanierung zum KfW-Effizienz­haus keine Wärmeerzeuger auf Basis des Energie­trägers Heizöl mehr (z. B. Öl-Brennwert­kessel, ölbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage). Die Kosten hierfür können daher bei den förderfähigen Kosten nicht mehr berücksichtigt werden. Für die energetische Berechnung zum KfW-Effizienzhaus kann laut KfW ein nicht förderfähiger Wärme­erzeuger aber weiterhin berücksichtigt werden.

Öl ist generell out bei der KfW. Auch kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien, die aber auch Öl verwenden, sind nicht mehr förderfähig.

Ausdrücklich weiterhin bezuschusst die KfW im Rahmen der Effizienzhausförderung Solarthermie- und Pelletsanlagen sowie Holzvergaser und Wärmepumpen. Eine Förderung kann es weiterhin auch bei Gas-Brennwertheizungen geben, die mit erneuerbaren Energien kombiniert werden.

Tilgungszuschuss oder direkterZuschuss

Alternativ stehen bei den förderfähigen Maßnahmen und den kompletten Sanierungen auch reine Investitionszuschüsse zur Verfügung, wenn Bauherren keinen Kredit der KfW in Anspruch nehmen wollen. Die Höhe des reinen Zuschusses ist jetzt mit dem Tilgungszuschuss identisch.

Tilgungszuschüsse gibt es ebenso, wenn ein Haus neu gebaut wird. Auch hier gibt es eine Förderung erneuerbarer Energien. Eine besondere Rolle kommt dabei der Photovoltaik zu. Bei einem „KfW Effizienzhaus 40 Plus“, das in der Regel eine Photovoltaikanlage erfordert, steigt die Förderung auf 25 Prozent. Beim „KfW Effizienzhaus 40“ beträgt die Förderung 20 und bei einem neuen „KfW Effiizienzhaus 55“ 15 Prozent. Die KfW steuert hier maximal einen Kreditbetrag von bis zu 120.000 Euro bei.

Förderung von Nichtwohngebäuden

Die KfW fördert auch Sanierungsfälle bei Nichtwohngebäuden. Hier richtet sich der maximale Tilgungszuschuss nach den Quadratmetern. Je Quadratmeter gewährt die Förderbank bis zu 275 Euro. Der Tilgungszuschuss bei einem „Effizienzhaus 70“ liegt bei 27,5 Prozent, bei einem „Effizienzhaus 100“ bei 20 Prozent. Einzelmaßnahmen bezuschusst die KfW auch im Nichtwohngebäudebereich mit 20 Prozent bei einem maximalen Zuschuss von 200 Euro je Quadratmeter.

Nähere Informationen zu ihren Sanierungsangeboten präsentiert die KfW auf ihren Internetseiten. Seit heute gilt deren neues Merkblatt.

24.1.2020 | Andreas Witt / gb | solarserver.de
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Solarthermie neue Wärmequelle für Dettenhausen

SolarServer - 24. Januar 2020 - 10:00
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Coqon begrüßt Smarthome-Allianz von Google, Amazon und Apple

Enbausa - 24. Januar 2020 - 9:42

Im Dezember 2019 haben sie angekündigt, gemeinsam mit der Zigbee-Allianz, der Schwergewichte wie IKEA, Legrand, NXP Semiconductors, Resideo, Samsung SmartThings, Schneider Electric, Signify (früher Philips Lighting), Silicon Labs, Somfy und der chinesische Anbieter Wulian angehören, einen neuen einheitlichen Verbindungsstandard für Smarthome-Geräte zu entwickeln. Der deutsch Anbieter Coqon begrüsst die Entwicklung.

„Connected Home Over IP“, kurz CHIP, haben die Unternehmen ihr gemeinsames Entwicklungsprojekt getauft. Ziel ist es, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller sicher genutzt werden und miteinander kompatibel sind. Sicherheit sei ein grundlegender Gestaltungsgrundsatz, heißt es auf der Webseite des Projekts.

Coqon berichtet, ersten Informationen nach solle das Projekt auf dem weit verbreiteten Internet Protocol (IP) basieren. Laut Geschäftsführer Robert Daumoser begrüßt Coqon den Einstieg des ambitionierten Trios ohne Wenn und Aber.

„Wir sind schon heute für unsere Kunden bestens vorbereitet – und somit eine sichere Investition in die Zukunft. Bereits 2014 haben wir die Voraussetzung geschaffen für ein offenes Ökosystem, das höchsten Sicherheitsstandards entspricht. Wer Coqon sein Vertrauen schenkt, bekommt die modernsten Verfahren und Industriestandards, einschließlich Server in Deutschland. Dank der 256-Bit-Verschlüsselung ist das System so sicher wie ein Bankautomat und vor Zugriffen durch Unbefugte geschützt – und falls gewünscht unabhängig vom Internet nutzbar.“ Coqon passe sich den Bedürfnissen und Prioritäten der Anwender beliebig an, weil sich Hardund Software nach dem Baukastenprinzip erweitern lassen.

Einerseits zählen mehr als 80 eigene Produkte von der schlauen Steckdose bis zum Rauchwarnmelder zum Portfolio. Andererseits ist Coqon bereits heute offen für und kompatibel mit anderen beliebten Angeboten – ob LED-Licht von Philips Hue oder IKEA, der Netatmo-Wetterstation, dem Sound von Sonos, der Heizungsintegration mit Brötje oder Sprachsteuerungen via Amazon Alexa, Siri oder Google. Die Coqon-Schaltzentrale Qbox ist ein vielfältiges und vielsprachiges System, das WLAN in den Frequenzbereichen 2,4 und 5 GHz nutzt oder durch ein fest eingebautes Mobilfunkmodul einen im Markt einzigartig sicheren Zugriff per App aus der Ferne ermöglicht. Zudem beherrscht Coqon weitere Funkstandards. Wie Bluetooth LE, Z-Wave oder das systemeigene Q-Wave – womit sich der Kreis mit Google, Apple, Amazon und der sogenannten Zigbee-Allianz schließt: Auch Zigbee gehört dazu. Quelle: Coqon / sth

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