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Öko-Branchenbuch, Öko-News und Öko-Jobs - alle Öko Unternehmen auf einen Blick

Agrégateur de flux

Agora zieht gemischte Energiewendebilanz

Enbausa - 7. Janvier 2020 - 7:00

"Die Energiewende kommt damit beim Zuwachs der erneuerbare Energien und beim Ausstieg aus der Atomenergie gut voran. Eine schlechte Bilanz war 2017 jedoch bei den Treibhausgasemissionen zu verzeichnen", teilt Agora Energiewende mit. Das dritte Jahr in Folge stagnierte der Ausstoß des klimaschädlichen CO2, statt wie geplant zu sinken. Denn während im Stromsektor die Emissionen infolge des Rückgangs der Steinkohleverstromung 2017 leicht zurückgingen, stiegen sie im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor aufgrund des höheren Mineralöl- und Erdgasverbrauchs.

"Der gegenwärtige Trend läuft darauf hinaus, dass Deutschland im Jahr 2020 seine Emissionen nur um 30 Prozent statt wie geplant um 40 Prozent gegenüber 1990 vermindert", sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Die Studie "Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2017" beschreibt in zehn Kapiteln mit zahlreichen Abbildungen die wesentlichen Trends. Sie basiert auf aktuell verfügbaren Daten aus zahlreichen öffentlichen Quellen.

Wesentliche Ursache für diesen Trend ist die Entwicklung beim Energieverbrauch: Im vergangenen Jahr wurde 0,8 Prozent mehr Energie verbraucht als 2016 – Strom, Diesel und Erdgas legten zu. Es wird damit nahezu unmöglich, die von der Bundesregierung im Energiekonzept 2010 beschlossenen Energieeffizienzziele für 2020 (minus 20 Prozent Primärenergie- und minus 10 Prozent Stromverbrauch gegenüber 2008) zu erreichen. "Die Energieeffizienz-Fortschritte sind zu gering, um zusätzliche Verbräuche aus Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum auszugleichen oder sogar zu überkompensieren", sagt Graichen. Quelle: Agora Energiewende / sue

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Forscher erwarten, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen wichtiger wird

Sonnenseite.com - il y a 4 heures 8 min
Gemäß dem Motto „Hauptsache die Zahlen stimmen“ stand für viele Unternehmen in der Vergangenheit vor allem das operative finanzielle Ergebnis im Mittelpunkt. Dieser einseitige Fokus ändert sich.
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Neue Arbeitshilfe## Leben und Überleben in der Stadt

epo - il y a 5 heures 27 min

Aachen. - Die Verstädterung der Welt schreitet unaufhaltsam voran. Bis 2050 werden voraussichtlich zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten wohnen. Wie aber können Stadt und Land lebenswert bleiben, zuträglich für Mensch und Umwelt? Zu diesem Thema haben das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR, die Stiftung Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung  der KAB und die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland mit der Broschüre "ÜberLebensRaum Stadt" eine umfangreiche Arbeitshilfe zum Einsatz in der Bildungsarbeit veröffentlicht. 

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«Ich komme irgendwann vollständig ohne Pestizide aus»

bionetz.ch - 22. Mai 2018 - 20:31

Im Obstgarten und in der kleinen Baumschule von Helmut Müller und Monika Bühler fühlt man sich wie im Paradies. Hier gedeihen mehr als 380 Apfelsorten, mehr als 120 Birnensorten, mehr als 60 Zwetschgen- und Pflaumensorten sowie Kirschen und Trauben. Helmut und Monika kultivieren viele, auch sehr seltene Sorten. Die Früchte werden direkt ab Hof verkauft: Als Tafelobst oder in Form von Most und Cidre, der auch von Bioläden vertrieben wird. Cidre aus ihren Äpfeln hat es sogar zu Weltberühmtheit gebracht.

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Trina Solar übernimmt Nclave

SolarServer - 22. Mai 2018 - 18:19
Trina Solar Limited übernimmt mehrheitlich die spanische Nclave Renewable S.L, den weltweit führenden Hersteller von Solar-Tracker-Systemen.

Swissolar: 40 Jahre organisierte Solarwirtschaft

SolarServer - 22. Mai 2018 - 17:45
An der diesjährigen Generalversammlung würdigten die Swissolar-Mitglieder den Einsatz jener Personen, die vor 40 Jahren den Grundstein für den heutigen Verband legten. Swissolar und seine Mitglieder wollen sich als wichtiger Akteur für die Umsetzung der Energiestrategie und des Pariser Klimaprotokolls engagieren. Zudem wurden erstmals zwei Frauen in den Vorstand des Fachverbandes gewählt und Maßnahmen zur Stärkung des Qualitätslabels „Die Solarprofis“ beschlossen.

Deutschland kann noch klimaneutral werden

Sonnenseite.com - 22. Mai 2018 - 17:00
Bundespräsident ehrt Felix Finkbeiner (20) mit Bundesverdienstkreuz - Felix Finkbeiner fordert Deutschland auf, klimaneutral zu werden.
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Volker Kauder – ein Waffenexport-Lobbyist?

Sonnenseite.com - 22. Mai 2018 - 15:57
Prozess gegen Heckler & Koch - Hat die Waffenschmiede CDU- und FDP-Politiker bestochen? 
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Solarprojekt Dar al-Kalima ist in Betrieb

SolarServer - 22. Mai 2018 - 13:34
Die zweite Solaranlage auf dem Dach der Universitätsbibliothek des Dar al-Kalima University College of Arts & Culture in Bethlehem ist nun in Betrieb. Die Anlage wurde mit Unterstützung der Landesregierung Baden-Württemberg und Wirsol realisiert.

Aufruf## Prominente fordern Stärkung von Frauen und Mädchen weltweit

epo - 22. Mai 2018 - 11:46

Berlin. - In einem offenen Brief an die politisch Verantwortlichen der Welt hat die Entwicklungsorganisation ONE ein Ende der Benachteiligung von Frauen und Mädchen weltweit gefordert. Den Aufruf zur Stärkung von Frauen und Mädchen haben bisher mehr als 140.000 Menschen unterstützt. Dazu zählen internationale Prominente wie U2-Sänger und ONE-Mitbegründer Bono, US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, Hollywood-Größen wie Meryl Streep, Natalie Portman, Reese Witherspoon, Lena Dunham und Ryan Reynolds sowie weitere bekannte Namen, darunter die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright. 

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Aufruf## Prominente fordern Stärkung von Frauen und Mädchen weltweit

epo - 22. Mai 2018 - 11:46

Berlin. - In einem offenen Brief an die politisch Verantwortlichen der Welt hat die Entwicklungsorganisation ONE ein Ende der Benachteiligung von Frauen und Mädchen weltweit gefordert. Den Aufruf zur Stärkung von Frauen und Mädchen haben bisher mehr als 140.000 Menschen unterstützt. Dazu zählen internationale Prominente wie U2-Sänger und ONE-Mitbegründer Bono, US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, Hollywood-Größen wie Meryl Streep, Natalie Portman, Reese Witherspoon, Lena Dunham, und Ryan Reynolds sowie weitere bekannte Namen, darunter die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright. 

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Solarstrom selbst erzeugen – für wen kommt das in Frage?

SolarServer - 22. Mai 2018 - 11:45
Eine Solarstromanlage auf dem Eigenheim ist nicht nur etwas für Top-Verdiener mit besonders großem Umweltbewusstsein. Das betont die Verbraucherzentrale NRW. Antworten auf häufige erste Fragen zum Thema Strom vom eigenen Dach hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt:

Venezuela## Maduro gewinnt Präsidentschaftswahl

epo - 22. Mai 2018 - 11:20

Caracas. - Trotz einer schweren sozialen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro am Sonntag nach Angaben des Nationalen Wahlrates (Consejo Nacional Electoral, CNE) die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der linksgerichtete Politiker setzte sich nach dem vorläufigen Endergebnis mit 67,7 Prozent gegen seinen Widersacher Henri Falcón durch, auf den 21,2 Prozent der Stimmen entfielen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 berichtet. 

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Venezuela## Maduro gewinnt Präsidentschaftswahl

epo - 22. Mai 2018 - 11:20

Caracas. - Trotz einer schweren sozialen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro am Sonntag nach Angaben des Nationalen Wahlrates (Consejo Nacional Electoral, CNE) die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der linksgerichtete Politiker setzte sich nach dem vorläufigen Endergebnis mit 67,7 Prozent gegen seinen Widersacher Henri Falcón durch, auf den 21,2 Prozent der Stimmen entfielen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 berichtet. 

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Greenpeace-Städteranking: Mehr Radverkehr macht Straßen sicherer

Sonnenseite.com - 22. Mai 2018 - 9:57
Ein höherer Radanteil kann städtischen Verkehr sicherer machen, braucht aber gut ausgebaute Radwege. Berlin rangiert im europäischen Vergleich nur im unteren Drittel
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EU plant CO2-Obergrenzen für den Schwerlastverkehr

Sonnenseite.com - 22. Mai 2018 - 9:57
Grenzwerte für Lkws und Busse - Lkws und Busse sind für mehr als 5 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes in der Europäischen Union verantwortlich. Dem will die EU-Kommission entgegensteuern und plant mit verschiedenen Maßnahmen deren CO2-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent zu verringern.
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Dagmar Fritz-Kramer: „Wir wollen Wohn-Traditionen mit Heimat 4.0 neu interpretieren“

Pelletshome - 22. Mai 2018 - 8:35

Dagmar Fritz-Kramer Mit dem Musterhaus Heimat 4.0 hat der Erkheimer Ökohaus-Pionier Baufritz ein Konzept vorgestellt, das frühere Wohntraditionen mit den Ansprüchen eines zukunftsorientierten Bio-Familienhauses vereinbaren soll. Mit Energie versorgt wird es von einer Pellets-Stirlinganlage. Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer erläutert, welcher Anspruch hinter dem Vorhaben steht.

Frau Fritz-Kramer, was unterscheidet das Musterhaus Heimat 4.0  es von herkömmlichen Wohngebäuden?
Es geht darum, scheinbar vergessene Wohn-Traditionen neu zu interpretieren und damit in das 21. Jahrhundert zu übersetzen. Ein Trend neben dem generationsübergreifenden Familienleben ist die regionale Verwurzelung als Teil der persönlichen Geschichte und Identität. Dank der klaren und modernen Designsprache wirkt Heimat 4.0 trotzdem weltoffen und passt in jede Region und in jedes Landschaftsbild.

Auf welche Tradition baulicher Art beziehen Sie sich?
Die Architektur spiegelt die Wohntraditionen von alten Bauernhöfen wieder, zum Beispiel durch Alkoven, Backhaus, Kachelofen, Nebenküche und Tierstall.

Was sind die modernen Elemente des Gebäudes?
Die modernen Elemente sind von außen die neue Holzverschalung und die Auflockerung durch Details aus biologischem Mineralputz und anthrazitfarbenen Akzenten. Im Innenbereich zählen zu den modernen Elemente die hochwertigen Einbaumöbel, die wabenförmige Fliesen im Erd- und Dachgeschoss sowie das Energie- und Heizkonzept.

Bei Energiekonzept haben Sie sich für eine Pelletsheizung mit Stirlingmotor entschieden. Warum?
Bei der Anlage handelt es sich um eine moderne Interpretation des Heizens im alten Bauernhof: um das Heizen mit regionalem Holz. Modernes Heizen mit Holz braucht sich auch in Sachen Bedienkomfort nicht mehr verstecken. Mit den kompakten Anlagen der Firma Ökofen gibt es nun auch Pelletsanlagen, die erstaunlich wenig Platz im Haus benötigen. Außerdem ermöglichen sie erstmalig eine funktionierende Stromerzeugung im Einfamilienhaus auf Basis eines nachwachsenden Rohstoffs. Mit ihnen lässt sich eine möglichst hohe regenerative Strom-Eigenversorgung mit einer zusätzlichen Blackout-Absicherung erreichen, die eine Basis-Stromversorgung bei Ausfall des Stromnetzes sicherstellt. Zudem wollten wir wieder einmal aufzeigen, dass es Alternativen zu Wärmepumpen gibt und auch bei nachwachenden, regionalen Rohstoffen neue und interessante Entwicklungen und Produkte zu finden sind.

Baufritz Musterhaus Heimat 4.0 Weshalb ist Ihnen die Selbstversorgung eines Hauses so wichtig?
Zum einen ergab sich das Thema aus der Neuinterpretation des Themas Bauernhof, der sich in der Vergangenheit ja auch weitgehend selbst versorgt hat. Zum anderen kommt auch aus dem Kundenkreis immer wieder die Frage nach Eigenversorgung, Absicherung bei Stromausfall beziehungsweise Unabhängigkeit vom Stromversorger.

Was wollen Sie mit dem Namen Heimat 4.0 ausdrücken?
Bei der Zahlenkombination 4.0 denkt jeder natürlich sofort an Digitalisierung. Auf den Hausbau übersetzt bedeutet das Smart Home. Doch mit Heimat 4.0 gehen wir bewusst einen Schritt zurück. Back to the roots quasi. Moderne Technik ja, aber ohne die Bewohner gesundheitlich zu belasten. Heimat 4.0 ist keine Wohnmaschine. Der Mensch soll in den Mittelpunkt gestellt werden.

Welche Kundengruppe wollen Sie mit dem Musterhaus ansprechen?
Ein bisschen so wie früher geht es heute wieder in Sachen Familienplanung zu. Immer häufiger entscheiden sich Familien bewusst für mehrere Kinder. Das spiegelt sich in der Raumaufteilung im Obergeschoss wieder. Es gibt es drei Kinderzimmer. Zwei davon mit platzsparenden  Schlafgalerien. Im dritten gibt es eine kuschelige Bettnische samt aufregender Spiellandschaft zum Toben.

Mit welcher Firmenphilosophie bauen Sie generell Häuser?
Gut für Mensch und Natur! Dafür leben wir, dafür stehen wir. Einen Trend verfolgen ist das eine. Doch aus der eigenen Geschichte ein Leitbild für ein ganzes Unternehmen zu generieren etwas ganz anderes. Unsere Philosophie bestimmt unser Handeln, unser Leben und unser Produkt. Häuser, die uns Menschen spürbar gut tun. Dabei geht es uns auch um die Verantwortung für Ressourcenschonung und wirklich nachhaltigen Klimaschutz. Ohne Wenn und Aber.

Was kostet ein Musterhaus Heimat 4.0?
Bezugsfertig erhält man das Musterhaus ab 642.100 Euro ab Oberkante Keller. Es gibt eine Basis-Variante mit einem bezugsfertigen Preis ab 457.600 Euro ab Oberkante Keller.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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KfW zeichnet Schwarzwaldhof aus

Enbausa - 22. Mai 2018 - 8:00

Jeweils drei Nominierte in den Kategorien Bestands- und Neubau gab es. Außerdem wurde zum zweiten Mal in der Geschichte des Preises ein internationales Projekt ausgezeichnet. Auch die Jury unter der Leitung des Architekten Hans Kollhoff vergab einen eigenen Preis.

Zunächst aber schilderte der Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer, die Ziele der Wohnungspolitik der neuen Bundesregierung. Breit ging er auf das Baukindergeld ein und kündigte einen Wohngipfel für den Frühherbst an. Kein Wort jedoch zur steuerlichen Förderung der energetischen Sanierung, die im aktuellen Haushaltsentwurf für 2018 nicht zu finden ist. Mit Sicherheit soll laut Mayer aber eine andere Vereinbarung des Koalitionsvertrags umgesetzt werden: Die Modernisierungsumlage soll auf acht Prozent der anrechenbaren Baukosten beschränkt werden. Aktuell sind es elf Prozent. Außerdem soll die Umlage nur sechs Jahren lang erhoben werden und auf drei Euro pro Quadratmeter gedeckelt sein.

Ein Landhaus mitten in München

Dann gehörte die Bühne den Preisträgern. Den ersten Preis in der Kategorie Neubau erhielt das Erzbistum Köln. Das Architektenbüro LK Architekten verwandelte einen Rückzugsort von Nonnen in Köln-Kalk zum Ensemble aus Alt- und Neubauten. 43 preisgünstige Wohnungen entstanden, dazu Büros und ein Bildungs- und Begegnungszentrum für Einheimische, Flüchtlinge, Familien und Singles.

Den zweiten Preis erhielt ein ländlich anmutendes Holzhaus, das in einen Münchner Hinterhof in der Zieblandstraße gestellt wurde. Drei Seiten des Gebäudes fallen mit den Grundstückgrenzen überein. Deshalb entschied sich das Büro Heim Kuntscher Architekten mit den Bauherren Sabine und Jürgen Krieger, drei Außenmauern aus Stein herzustellen. Diese sollten möglichst wenig Pflege brauchen, weil sie eventuell von den anderen Grundstücken aus nicht mehr zugänglich gewesen wären. In diese Hülle wurde eine dreistöckige Innenkonstruktion ganz aus Holz gestellt. Der Bau ist nicht nur unkonventionell, sondern auch energetisch hocheffizient: Er erfüllt den KfW-40-Standard.

Der dritte Neubaupreis ging an eine Wohnstätte der Lebenshilfe in Berlin. Das Gebäude vom Büro Urbane Prozesse bietet 40 Behinderten ein Zuhause.

Bach treibt Wärmepumpe an

Den ersten Preis in der Kategorie Bestandsbau erhielt ein Mittelreihenhaus im fränkischen Pappenheim. In einer Altstadtgasse setzte der Bauherr und Architekt Michael Aurel Pichler ein nur vier Meter schmales Haus instand. Da der Baugrund zur Nässe neigte, wurde das Erdgeschoss im Baujahr 1740 aus Kalksteinen gefügt, die keine Feuchte aufsteigen lassen. Das platzsparende Fachwerk folgt erst darüber und schmiegt sich eng an die Nachbarhäuser. Das Haus lässt sich so ziemlich mühelos heizen. Historische Bauteile wie die Dielenböden, die originalen Hoffenster und die Steinlamellen aus Pappenheimer Jura in den Fensterlaibungen wurden abgeschliffen und restauriert. Verwendet wurden haltbare, denkmalgerechte Materialien wie Kalkputz, Standöl und Hanfdichtung. Allein die Fenster zur Straße, die original nicht mehr auffindbar waren, ersetzte Pichler durch sprossenlose, den Rahmen nicht zeigende moderne Dreifachfenster.

Den zweiten Preis erhielten Iris und Christian Müller für die Sanierung eines Altstadthauses aus dem 16. Jahrhundert in Weiden. Dank der Arbeit des Architekten Karl-Heinz Beer ist es jetzt hell und vielfältig nutzbar.

Der dritte Preis ging an ein barockes Amtshaus in Bayern. Besitzer Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach und der Architekt Josef Anglhuber von Aris Architekten sehen es als Startprojekt für die Neubelebung des Ortes Jettenbach. Nach einer denkmalgerechten Sanierung bietet das Haus vier Wohnungen, darunter ein 200 Quadratmeter-Loft im früheren Getreidespeicher sowie Platz für Gewerbe. Der Clou der Sanierung: Das Wasser des nahen Baches wird zur Stromerzeugung für die Wärmepumpe genutzt. Architekt Anglhuber sieht die Erhaltung eines alten Gebäudes auch unter dem Gesichtspunkt, dass graue Energie weiter genutzt wird: "Das ist im Endeffekt sehr wirtschaftlich."

Energieautark dank Geothermie

Den Sonderpreis der Jury bekamen die Architekten Anja Kluge und Ingolf Gössel. Sie bauten mit viel Liebe den mehr als 400 Jahre alten Kienzlerhansenhof im Schwarzwald mit dem typischen, weit herab gezogenen Vollwalmdach aus. Die Gemeinde hatte sich eine Bewirtschaftung von den Käufern gewünscht, was die beiden Architekten mit ihrem Büro in Stuttgart dank der Mithilfe ihrer Familie leisten können. Heute ist der Hof ein modernes Effizienzhaus und dank einer 130 Meter tiefen Erdsondenbohrung weitgehend energieautark. Dabei hatten die Bauherren Glück: Aufgrund von geologischen Karten schätzten sie, dass sie in der Tiefe 12 bis 15 Grad heißes Wasser finden würden. Gestoßen sind sie auf 21 Grad heißes Wasser. Die daran angeschlossene Wärmepumpe kommt so auf eine Jahresarbeitszahl von 5 bis 6, berichtet Ingolf Gössel.

Das Wärmekonzept arbeitet außerdem mit den schweren Speichermassen des Hauses, die durch die Dämmung aus Holzfaserplatten noch verstärkt wurden. Statt einer Dreifachverglasung gibt es Kastenfenster mit einer 14 Zentimeter breit stehenden Luftschicht.

Ein Haus aus dem 3D-Drucker

Den Preis für ein internationales Projekt gewann das Gebäude "Alizari" für soziales Wohnen im Passivhaus-Standard in der Normandie, finanziert von der französischen Förderbank Caisse des Dépôts. Das Gebäude ist nach dem französischen Standard zur Energieeinsparung und Minderung der CO2-Emissionen (E+C) klassifiziert.

Bauherr ist Habitat 76, mit 38.000 Wohneinheiten die größte Sozialwohnungsgesellschaft in der Normandie. Die Mieter teilen sich Waschküche und Trockenraum, Lese- und Spielzimmer, Fahrradgarage, Bastelraum und ein Elektromobil. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert doppelt so viel Strom wie für den Betrieb der Gemeinschaftseinrichtungen benötigt wird. Die Isolierung des Gebäudes mit 30 Zentimeter Polystyrol, die Dreifachverglasung und ein aufwändiges Lüftungssystem, über das die Wohnungen auch beheizt werden, tragen zur Erfüllung des Passivhausstandards bei. Im Keller steht eine Pelletheizung für sehr kalte Tage. Temperatur und Licht lassen sich per Fernbedienung einstellen, denn Alizari ist auch ein Smart Home.

66 Prozent der Baukosten in Höhe von fünf Millionen Euro stellte die Caisse des Dépôts, Frankreichs Hauptfinanzierer des sozialen Wohnungsbaus, als Langfristdarlehen zur Verfügung. 25 Prozent investierte die Wohnungsbaugesellschaft, die restlichen neun Prozent kamen in Form von staatlichen Zuschüssen und Darlehen privater Geber zustande.

Die Mehrkosten von rund 30 Prozent für den Passivstandard kann der Bauherr wegen der gedeckelten Sozialmieten nicht wieder hereinholen. Doch Habitat 76 sei schon immer "so etwas wie die Spitze der Bewegung" unter den Sozialbauträgern gewesen und wolle diese Stellung auch halten, sagte Habitat 76-Direktor Sébastien Métayer. Zum Beispiel mit einem der ersten kleinen Häuser, das in Frankreich auf einem 3D-Drucker hergestellt wird und das Habitat 76 im Juni der Öffentlichkeit vorstellen will. von Susanne Ehlerding

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Österreich: Pelletspreis im Mai 2018 fällt

Pelletshome - 22. Mai 2018 - 7:42

Pelletspreis im Mai 2018 Der österreichische Pelletspreis im April 2018 ist gegenüber dem Vormonat um zwei Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 230,00 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Mai 2018 2018 laut PPA um 3,1 Prozent über dem im Mai vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 70,6 Prozent. Gas ist 69,5 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 241,20 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 229,40 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 233,20 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 200,06 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber April 2018 um 1,9 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,92 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber April 2018 um 3,3 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,73 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,02 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,08 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,03 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Naturparadiese in Gefahr

Sonnenseite.com - 22. Mai 2018 - 4:57
Zum Tag der Biologischen Vielfalt: WWF benennt die Top 5 der gefährdeten Weltnaturerbestätten.
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