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Öko-Branchenbuch, Öko-News und Öko-Jobs - alle Öko Unternehmen auf einen Blick

Uutisten kerääjä

Strom und Wärme ohne Verbrennung erzeugen

Enbausa - 1 tunti 30 min sitten

Nach Branchenangaben werden im Jahr 2017 insgesamt 1500 neue Brennstoffzellenheizungen installiert sein. In den Jahren zuvor war der Zuwachs noch deutlich geringer. "Hauseigentümer sollten bei einem Heizungstausch mit Experten wie Gebäudeenergieberatern oder Heizungsbauern prüfen, ob sie von der Technik profitieren können", rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. Das Programm wird vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördert. Mehr Informationen zu Brennstoffzellenheizungen und eine individuelle Beratung gibt es auf www.praxistest-brennstoffzelle.de.

Nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugen

BHKW nutzen das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die Anlagen gibt es bereits seit Jahrzehnten für Mehrfamilienhäuser. Erst seit kurzem werden sie auch für kleine Wohngebäude eingesetzt. Dort heißen sie Mikro-BHKW. "Ihr Vorteil ist bei fachgerechter Planung immens, aber meist noch wenig bekannt", sagt Jörg Knapp vom Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg. "Die Anlagen gehen einen bedeutenden Schritt weiter als konventionelle Heizungen und produzieren Strom und Wärme zugleich." Strom aus KWK-Anlagen ist deutlich günstiger, als ihn vom Energieversorger zu beziehen. Daher lohnt es sich, den Strom selbst zu erzeugen. Und die Abwärme der Elektrizitätserzeugung können die Bewohner zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nutzen.

Derzeitige Anlagen sind so konzipiert, dass sie den Grundbedarf an Strom und Wärme im Haushalt decken. Bei einem höheren Bedarf an Wärme schaltet sich ein Gasbrennwertgerät hinzu, in Zeiten mit höherem Stromverbrauch wird elektrische Energie aus dem Netz bezogen. Erzeugt die Heizung mehr Strom als die Bewohner im Haushalt verbrauchen, wird er in das Netz eingespeist.

KWK mit Verbrennungsmotor bald Auslaufmodell?

Kleine BHKW-Anlagen sind erprobt und erobern langsam mehr Marktanteile. Die Technik basiert auf Verbrennungsmotoren, die überwiegend mit Erdgas betrieben werden. Möglicherweise ist das jedoch bereits ein Auslaufmodell: Forschung und Industrie haben in den vergangenen zehn Jahren die nächste Generation auf der Basis von Brennstoffzellen vorangetrieben. "Brennstoffzellen-Heizgeräte haben häufig einen noch höheren Wirkungsgrad", bestätigt Frank Hettler von Zukunft Altbau. "Gegenüber BHKW mit Verbrennungsmotor steigt der elektrische Wirkungsgrad von rund 30 auf bis zu 60 Prozent."

Brennstoffzellen halten keine Mechanik in Bewegung. Aus diesem Grund verursachen sie keine Geräusche und Vibrationen und sind wartungsarm. Aufgrund der hohen Effizienz kann das eingesetzte Erdgas besser genutzt und Brennstoffkosten gegenüber konventionellen BHKW gesenkt werden. Gegenüber der getrennten Strom- und Wärmeerzeugung sinkt der CO2-Ausstoß um bis zu 40 Prozent. Durch die Vermeidung einer offenen Verbrennung wird außerdem die Bildung von Stickoxiden nahezu vollständig unterdrückt. Stickoxide verschmutzen in Deutschland die Luft und sind, wie Feinstaub, gesundheitsschädlich für den Menschen.

Gasanschluss notwendig

Brennstoffzellen-Heizgeräte sind etwa doppelt so groß wie ein Kühlschrank und können anstelle des vorhandenen Wärmeerzeugers im Haus installiert werden. Ein Reformer im Heizgerät spaltet das Erdgas in Wasserstoff und Kohlendioxid auf. Aus dem Wasserstoffgas entsteht dann bei einer elektrochemischen Reaktion in der Brennstoffzelle Strom und Wärme.

Prinzipiell kann eine Brennstoffzelle auch erneuerbare Energieträger nutzen: Regeneratives Methan oder aufbereitetes Biogas sind zukünftig eine klimafreundliche Brennstoffalternative für die Kleinkraftwerke im Keller.

Wer bei einem Heizungstausch ein BHKW in seinen Keller installieren lässt, profitiert auch aus einem anderen Grund: Er erfüllt das in Baden-Württemberg geltende Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG). Im grün-schwarz regierten Bundesland muss bei einem Austausch oder Einbau von Heizanlagen ein Anteil von 15 Prozent erneuerbarer Energien an der Gebäudewärmeversorgung nachgewiesen werden. Alternativen zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergien wie BHKW oder Dämmmaßnahmen gelten als gleichwertige Erfüllungsoptionen.

Kosten der Brennstoffzellen-Heizgeräte sinken

Ein Knackpunkt sind weiterhin die hohen Preise der Brennstoffzellen-Heizgeräte. Inzwischen gibt es jedoch die ersten Exemplare für Einfamilienhäuser ab 20.000 Euro – vor fünf Jahren mussten Käufer rund doppelt so viel auf den Tisch legen.

Zum Listenpreis kommen noch Kosten für Montage und Wartung sowie für die elektronische Regelung hinzu. Abzüglich der Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW liegen die Gesamtkosten rund 6.000 bis 9.000 Euro über denen von konventionellen Öl- oder Gasbrennwertkesseln. Durch Brennstoffzellen-Heizgeräte fallen jedoch geringere Stromkosten und außerdem ein Zusatzerlös durch den eingespeisten Strom an. Die Mehrkosten sinken daher in diesem Fall bei einer guten Planung innerhalb der 10-Jahres-Garantie auf nur noch wenige tausend Euro, versichert Zukunft Altbau.

Nicht jeder Hersteller könne freilich mit solchen Kosten aufwarten, viele Anlagen seien noch deutlich teurer als im beschriebenen Fall, räumt Zukunft Altbau ein. Insgesamt gehe der Trend aber zu sinkenden Kosten. "Steht in den nächsten Jahren ein Heizungstausch an, sollten Hauseigentümer daher mit Experten prüfen, ob sich die Technik bei ihnen wirtschaftlich betreiben lässt", empfiehlt Frank Hettler. "Dafür stehen Gebäudeenergieberater und Heizungsbauer bereit, die bei Bedarf auch weitere Sanierungsmaßnahmen vorschlagen", sagt er.

Seit August 2016 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Brennstoffzellenheizungen mit einem Zuschuss. Er beträgt maximal 40 Prozent der Kosten. Die von der elektrischen Leistung abhängige Zuschusshöhe liegt zwischen 7050 und 28.200 Euro. Im Fall einer Brennstoffzellenheizung für ein Ein- oder Zweifamilienhaus mit einer elektrischen Leistung von 800 Watt fallen 9300 Euro KfW-Zuschuss an: 5700 Euro Grundförderung sowie 450 Euro Zusatzförderung pro angefangene 100 Watt. Quelle: Zukunft Altbau / sue

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Feldtests bestätigen Potenzial von Wärmepumpen

Enbausa - 1 tunti 30 min sitten

Bisher galten Wärmepumpen vor allem als richtige Lösung für neue Gebäude mit guter Dämmung und einem Heizsystem, das nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigt. Das ist etwa bei Fußbodenheizungen der Fall. Doch nun zeigen die Ergebnisse des Langzeittests, dass die Effizienz von Luft/Wasser-Wärmepumpen im Bestand gegenüber einem früheren Projekt um rund 20 Prozent gestiegen ist.

Die Feldstudie beschäftigt sich mit Wärmepumpen in Gebäuden, die überwiegend zwischen 1950 und 1995 installiert wurden. Die Auswertungen zeigen, dass eine neue Generation von Anlagen im Schnitt knapp 20 Prozent effizienter ist als Wärmepumpen es vor zehn Jahren waren.

Die Effizienzgewinne liegen einerseits an den Geräten selbst, andererseits an verbesserten Installationen sowie Wärmeübergabesystemen, die geringere Heizkreistemperaturen ermöglichen. Die mittleren Jahresarbeitszahlen der Luft/Wasser-Wärmepumpen liegen bei den 15 gemessenen Anlagen zwischen 2,5 und 3,4. Ein umfassend saniertes Gebäude erreichte eine Jahresarbeitszahl von 4,1. Die Jahresarbeitszahl beschreibt das Verhältnis von erzeugter Heizungswärme zur eingesetzten Antriebsenergie.

"Künftig wichtigste Heiztechnik"

"Wärmepumpen werden sich zur künftig wichtigsten Heiztechnik in Deutschland entwickeln", schlussfolgert Marek Miara, Koordinator Wärmepumpen am ISE. Er präzisiert: "Wärmepumpen sollen 2050 65 bis 90 Prozent der Niedertemperaturwärme in Gebäuden bereitstellen." Miara stützt sich dabei auf Daten der Studie "Was kostet die Energiewende", die das ISE 2015 erstellte.

In seinem Labor für Wärmepumpen und Kühlgeräte entwickelt und verbessert das ISE in Zusammenarbeit mit der Industrie seit Jahren Wärmepumpen und deren Systemeinbindung. So arbeitet es auch an der VDI-Richtlinie 4645 zu Planung und Installation von Wärmepumpen mit und engagiert sich bei der Weiterbildung von Technikern und Handwerkern. Miara ist außerdem Leiter des Forschungsprojekts Annex 50 "Heat Pumps in Multi-Family Buildings for Space Heating and DHW" der Internationalen Energieagentur.

Angesichts der wachsenden Bedeutung von Wärmepumpen hat das Institut Laborflächen und Mitarbeiterzahl deutlich erhöht. Die Forscher untersuchen unter anderem die Anwendung von Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern. Anfang 2018 plant das Testlabor zur Vermessung von Wärmepumpen seine Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) und kann dann Zertifikate für die Leistungsdaten von Wärmepumpen ausstellen.

Wärmepumpen können Umweltenergie nutzbar machen

Heizung und Warmwasser benötigen in Deutschland rund 40 Prozent der Endenergie. Dieser heute weitgehend fossil gedeckte Bereich ist ideal für Solarthermie und Umweltwärme geeignet, meint das ISE. Wärmepumpen hätten dabei die Aufgabe, Umweltenergie, zum Beispiel aus Erdreich, Wasser oder Luft, für Heizzwecke nutzbar machen. Dazu benötigen Wärmepumpen Energie wie Strom oder Gas. Die Effizienz einer Wärmepumpe wird mit der Jahresarbeitszahl (JAZ) beschrieben. Bei einer JAZ von drei macht die Wärmepumpe aus einem Teil Antriebsenergie drei Teile Nutzenergie.

Für die Gesamtbilanz ist noch die Antriebsenergie wichtig. Für eine Kilowattstunde Strom werden heute im Mittel etwa das 1,8-fache an fossiler Primärenergie eingesetzt. Der Wert entsteht durch die Verluste bei der Erzeugung von Strom im Kraftwerk. Ist die JAZ einer elektrischen Wärmepumpe höher als dieser Wert, ist sie primärenergiemäßig positiv zu bewerten.

Agora Energiewende sieht Wärmepumpenlücke

In der Studie "Wärmewende 2030. Schlüsseltechnologien zur Erreichung der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele im Gebäudesektor" hatte die Denkfabrik Agora Energiewende der Wärmepumpe ebenfalls eine gute Entwicklung prognostiziert. Der Wärmesektor braucht den Ölausstieg: „Der klimagerechte und kosteneffiziente Gebäudewärmemix im Jahr 2030 enthält rund 40 Prozent Gas, 25 Prozent Wärmepumpen und 20 Prozent Wärmenetze – aber fast kein Öl.“ Aus Klimaschutzsicht sollten Ölheizungen bis 2030 weitestgehend durch Umweltwärme (Wärmepumpen) ersetzt werden.

Auf diesem Weg sieht Agora Energiewende eine Wärmepumpenlücke entstehen: "In Trendszenarien werden bis 2030 rund zwei Millionen Wärmepumpen installiert – gebraucht werden aber bis dahin fünf bis sechs Millionen. Um dies zu erreichen, sollten Wärmepumpen nicht nur in Neubauten, sondern auch in Altbauten frühzeitig installiert werden, zum Beispiel als bivalente Wärmepumpensysteme mit fossilen Spitzenlastkesseln."

Dena will noch 2050 mit Öl und Gas heizen

Einen ganz anderen Entwicklungspfad zeichnet eine Studie der Dena: Noch im Jahr 2050 sollen 31 Prozent des Wärmebedarfs aus Gas und 19 Prozent aus Öl erzeugt werden. Um trotzdem treibhausgasneutral zu sein, müssten die Brennstoffe in großem Stil in Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung synthetisch aus erneuerbaren Energien hergestellt werden. Für die Technologieneutralität, die ein solches Szenario ermöglichen würde, sprach sich jüngst beim Dena-Kongress in Berlin Viessmann-Chef Manfred Greis aus, der gleichzeitig Präsident des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik ist. Quelle: Fraunhofer ISE / sue

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„Chief Disruptor“ Tony Seba: Die 2020er Jahre werden die disruptivsten Jahre aller Zeiten

Sonnenseite.com - 1 tunti 33 min sitten
Sein Buch “Saubere Revolution 2030” ist nun auch auf Deutsch erschienen. Tony Seba erwartet, dass sich in naher Zukunft das Energie- und Verkehrssystem radikal verändern werden. Die Erneuerbaren und Speichertechnologien sind aus seiner Sicht nicht mehr aufzuhalten.
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Feldtests bestätigen Potenzial von Wärmepumpen als wichtigster Heiztechnik der Zukunft

Sonnenseite.com - 2 tuntia 52 min sitten
Wärmepumpen können auch im Gebäudebestand effizient arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE anhand von Feldtests der vergangenen zwölf Jahre.
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Jeder zehnte Mensch lebt von Fisch

Sonnenseite.com - 7 tuntia 33 min sitten
Überfischung und Klimawandel bedrohen Lebensgrundlage von 800 Millionen Menschen.
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Gewalt gegen Frauen## Politik soll sich stärker für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen

epo - 8 tuntia 30 min sitten

Köln. - Die Frauenrechtsorganisation medica mondiale hat Politikerinnen und Politiker weltweit aufgefordert, sich konsequent für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen. Anlass ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, der von den Vereinten Nationen am 25. November begangen wird.

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Bio-Bloggerin

bionetz.ch - 23. marraskuu 2017 - 21:15

Auch eine Bio-Bäuerin bloggt im neuen Blog der Schweizer Milchproduzenten, «StadtLand».

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Kommunaler Klimaschutzkongress Baden-Württemberg

SolarServer - 23. marraskuu 2017 - 18:33
Am 29. November 2017 treffen sich in Stuttgart rund 250 Vertreterinnen und Vertreter von Städten, Gemeinden und Landkreisen aus dem gesamten Südwesten auf dem Kommunalen Klimaschutzkongress Baden-Württemberg.

Bangladesch## MISEREOR stockt Nothilfe für Rohingyas auf

epo - 23. marraskuu 2017 - 13:29

Aachen. - Mindestens 700.000 Menschen der muslimischen Minderheit der Rohingyas sind seit Ende August vor Gewalt aus ihrem Heimatland Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen. Die ständig wachsenden Flüchtlingscamps drohen längerfristig zu einem der größten Slums der Welt zu werden. Hinzu kommt die Sorge, dass der anstehende Winter die Situation der Menschen verschlimmern könnte. MISEREOR stockt die Nothilfe für die Flüchtlinge deshalb um weitere 375.000 Euro auf.

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Maximale Sonnenenergie aus der Hausfassade

SolarServer - 23. marraskuu 2017 - 12:50
Wissenschaftler der HTWK Leipzig präsentieren eine besonders effiziente Design-Solarfassade.

Konferenz im BMZ## Gewalt gegen Frauen und Mädchen verhindern

epo - 23. marraskuu 2017 - 11:04

Berlin. - Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist weltweit ein ebenso altes wie erschreckend aktuelles Thema. Daran muss sich etwas ändern – und zwar international und mit ganz konkreten Projekten. Das haben Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Schauspielerin und Ärztin Maria Furtwängler, Ordensschwester Lea Ackermann sowie nationale und internationale Expertinnen und Experten am Donnerstag bei der Veranstaltung "Gewalt gegen Frauen und Mädchen erfolgreich verhindern: Prävention im internationalen Kontext" im BMZ in Berlin gefordert.

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Ecoligo und Soventix bauen Dienstleistungen in Schwellenländern aus

SolarServer - 23. marraskuu 2017 - 10:44
Ecoligo und Soventix haben eine Partnerschaft zur Finanzierung von Solarprojekten für Gewerbe- und Industriekunden in Chile, Südafrika und der Dominikanischen Republik bekannt gegeben.

Die gefrorenen Küsten der Arktis: Ein Lebensraum schmilzt davon

Sonnenseite.com - 23. marraskuu 2017 - 10:19
Permafrostböden prägen ein Viertel der Landmasse auf der Nordhalbkugel. Durch den Klimawandel tauen speziell die arktischen Küsten verstärkt ab und setzen zusätzliche Mengen an Treibhausgasen frei.
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Umweltrat empfiehlt Quote für Elektrofahrzeuge

SolarServer - 23. marraskuu 2017 - 10:16
In seinem heute in Berlin vorgestellten Sondergutachten schlägt der Sachverständigenrat für Umweltfragen eine Quote für Elektrofahrzeuge vor. Im Jahr 2025 sollten mindestens 25 % aller neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet sein.

Erneuerbare stagnieren im Verkehrssektor

SolarServer - 23. marraskuu 2017 - 9:53
Laut Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) ist die Energiewende in Deutschland noch nicht auf der Straße angekommen. Während der Autoverkehr immer stärker zunehme, stagniere andererseits der Ausbau Erneuerbarer Energien im Transportsektor.

Schwarz-grüne Luftschlösser

Sonnenseite.com - 23. marraskuu 2017 - 9:00
Union und Grüne konnten in den Sondierungen eine "Vertrauensbasis" schaffen – bis die FDP die Gespräche platzen ließ. Doch würde es mit einer schwarz-grünen Minderheitsregierung eine progressive Umwelt- und Klimapolitik geben? Die Jamaika-Dokumente deuten darauf hin.
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Solarthemen+plus vom 23.11.2017

Solarthemen - 23. marraskuu 2017 - 7:00
Themen dieser Ausgabe: Pinkwart als neuer Wirtschaftsminister stützt die Braunkohle +++ Scheitern der Jamaica-Koalition verunsichert Erneuerbare-Energien-Branche +++ dena will Finanzierung der EEG-Umlage radikal ändern
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NRW-Minister Andreas Pinkwart steht zur Braunkohle

Solarthemen - 23. marraskuu 2017 - 7:00
Solarthemen+plus. Auf dem Kommunalkongress „Klimaschutz in Kommu­nen“ hat Andreas Pinkwart, der Landesminister für Wirtschaft, Innovation, Digitali­sie­rung und Energie, am 22. November seine energie- und klimapolitischen Positio­nen skizziert und dabei die Bedeutung der Braunkohle bis 2045 unterstrichen. Text: Andreas Witt, Foto: MWIDE NRW/R. Pfeil
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Dena-Kongress rückt CO2-Einsparungen in den Fokus

Enbausa - 23. marraskuu 2017 - 7:00

"Dass wir das 2020-Ziel nicht erreichen werden, ist doch naheliegend. Viel wichtiger ist es doch, jetzt einen Pfad zu entwickeln für 2030 und 2050", sprach Dena-Chef Andreas Kuhlmann den fast 900 Kongressteilnehmern in seiner Eröffnungsansprache aus der Seele.

Sektorkopplung, so Kuhlmann weiter, beschreibe nicht ausreichend, was für die Energiewende nötig sei. "Das ist mehr, das ist viel komplexer." Statt von einer Kopplung der Sektoren spricht der Dena-Chef daher lieber von einer integrierten Energiewende. Und so lautete der Titel des Kongresses in diesem Jahr "Agenda für eine integrierte Energiewende".

Wichtigster Punkt auf dieser Agenda ist für Kuhlmann, einen stärkeren Fokus auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu setzen. Mit welchen Technologien die Kohlendioxid-Emissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden sollen, möchte die Dena allerdings offen lassen und beruft sich dabei auf die Dena-Leitstudie zur Energiewende. Deren erste Zwischenergebnisse waren im Oktober veröffentlicht worden, die endgültige Version soll im Mai/Juni 2018 fertig sein. Klar ist für Kuhlmann, dass sich heute noch gar nicht absehen lässt, welche Lösungen letztendlich zum Ziel führen werden. Nötig sei ein ökonomischer Rahmen, der den Markt konsequent auf die Vermeidung von Kohlendioxid ausrichtet.

Nationaler Alleingang contra europaweite Abstimmung

Auch in der Politiker-Runde – dem ersten parteiübergreifenden Podium nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen, wie Kuhlmann betonte – herrschte weitgehend Einigkeit darüber, dass eine politische Rahmensetzung in erster Linie darauf zielen sollte, Kohlendioxid zu bepreisen. Insbesondere der Vertreter der FDP, Henner Schmidt, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, sowie Oliver Krischer, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, waren sich hier einig.

Während Joachim Pfeiffer, Bundestagsabgeordneter der CDU/CSU-Fraktion, diesen für falsch hält, plädiert Krischer für einen nationalen Alleingang bei der Kohlendioxid-Bepreisung. "CO2 braucht endlich einen Preis in diesem Land. Das wird sich europäisch nicht regeln lassen, denn da sind die Entscheidungen für die nächsten Jahre längst gefallen."

Vattenfall-Chef redet Klartext

"Im Bereich der dezentralen Wärmelösungen gibt es ein paar Tabuthemen, die endlich auf den Tisch müssen. 30 Prozent der Heizungen in Deutschland sind Ölheizungen", sprach Tuomo Hatakka, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vattenfall GmbH, in der Diskussionsrunde der Wirtschaftsvertreter Klartext. Vattenfall verfolge das Ziel einer konsequenten Dekarbonisierung. In den Ballungsräumen werde Fernwärme weiterhin eine wichtige Rolle spielen, aber es gelte, auch sie zu dekarbonisieren. Dabei sei der Kohleausstieg der erste Schritt, sagte Hatakka.

Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbaugesellschaft Vonovia, mahnte ein vernünftiges Gebäudeenergiegesetz an. "Dieses sollte CO2-Einsparungen vorgeben und nicht mit irgendwelchen Primärenergiefaktoren hantieren", so Buch. Auch hier gelte es, das Kind direkt bei Namen zu nennen: Kohlendioxid.

"Nur nachhaltige Bauten sind energieeffizient"

Zum Thema "Energiewende im Gebäude" äußerte sich die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann, am zweiten Tag des Kongresses in einem Vortrag mit weitem Horizont. Die Energiewende im Gebäude bedürfe baukulturell angemessener Lösungen, sagte die Expertin. Gefragt seien außerdem Energieexpertise, gestalterische Kreativität und eine an Nachhaltigkeit orientierte Denkweise.

Ettinger-Brinckmann hat fünf Forderungen an das energieeffiziente Bauen: Erstens müsse es Identität stiften und die Ortsmitte stärken wie das neue Bürgerzentrum in Wettstetten vom Büro Bembé Dellinger. Denn: "Eine Stadt der kurzen Wege spart Energie."

Zweitens müssten Bauten langlebig sein wegen der grauen Energie, die in ihnen steckt. "Wir dürfen Gebäude erst aufgeben, wenn dieser Rucksack aufgebraucht ist." Erreicht werde dies durch Nutzungsoffenheit und Anpassungsfähigkeit wie im sogenannten Ausbauhaus des Büros Praeger Richter in Berlin-Neukölln.

Drittens forderte Ettinger-Brinckmann Maßhalten ohne Verzicht mit klugen Grundrissen. Noch steigen die Quadratmeterzahlen an Wohnfläche ja ständig an und mit ihnen der Energieverbrauch. Das Gegenbeispiel der Architektin war das Berliner Projekt R50 Cohousing des Instituts für angewandte Urbanistik und Jesko Fezer sowie Heide & von Beckerath. "Die kleine Wohnung ist nicht als Notbehelf zu denken: Sie ist ein nachhaltiges soziales Modell des Wohnens", schreiben die Architekten. Baulich findet dies seinen Ausdruck in einem hohen Anteil von gemeinschaftlich genutzten Flächen sowie den umlaufenden, der Begegnung dienenden Balkonen.

Viertens sollte das energetisch gute Bauen den Bestand viel stärker nutzen. Bezahlbares Bauen ließe sich außerdem ohne Qualitästeinbußen leisten wie im Mehrfamilienhaus in Ansbach vom Büro Deppisch. Es wurde im Modellvorhaben "e% - Energieeffizienter Wohnungsbau" gefördert und kommt auf außerordentlich niedrige 1400 Euro Baukosten pro Quadratmeter.

Fünftens sollte energieeffizientes Bauen teamfähig sein wie ein Projekt in Erfurt. Die denkmalgeschützten Gebäude der Schottenhöfe haben Osterwold Schmidt durch ein moderne Häuser ergänzt und zum kleinen Quartier geformt. Gemeinsam unterbieten sie im Ensemble die Vorgaben der Energieeinsparverordnung um 22 Prozent. "Nur nachhaltige Gebäude sind auch energieeffizient", fasste Ettinger-Brinckmann zusammen. von Silke Thole und Susanne Ehlerding

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Wärmnetze sollen mehr Erneuerbare aufnehmen

Enbausa - 23. marraskuu 2017 - 7:00

"Wir brauchen nicht nur die Strom- oder Verkehrswende, sondern auch die Wärmewende. Der Schlüssel dazu sind die Stadtwerke mit ihren Wärmenetzen", sagte VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche. Die Infrastrukturen der Kraft-Wärme-Kopplung seien die Basis für eine erfolgreiche Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. "Nur so wird es realistischer, die Klimaziele zu erreichen."

AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer sagte: "Bei der Wärmeerzeugung entstehen in Deutschland mehr als ein Drittel aller energiebedingten Klimagas-Emissionen. Wir müssen den Blick daher auf den Wärmesektor richten. Effiziente erneuerbare Technologien stehen bereit."

Das Ziel müsse sein, auch die Wärmeversorgung schrittweise auf erneuerbare und emissionsarme Quellen umzustellen, meint Reiche. "Konkret heißt das, in die bestehenden Wärmenetze in Zukunft mehr und mehr unterschiedliche Wärmequellen wie Solar-, Geothermie, Biomasse oder Abwärme aus Industrieanlagen aufzunehmen. Damit stehen wir vor einem gewaltigen Transformationsprozess."

Kommunale Unternehmenwürden bereits heute vielerorts die Wärmewende vor Ort gestalten: Indem sie mehr erneuerbare Wärme, etwa über Biomasse oder Solarthermie, und Abwärme aus Müllverbrennung oder Industrieanlagen einspeisen oder Wärmespeicher anlegen. Vohrer: "Dass die lokale Wärmewende gelingen kann, zeigen die Projekte engagierter Bürger und Unternehmen vor Ort, zum Beispiel die von der AEE ausgezeichneten Energie-Kommunen. Hier wird deutlich: Jede Gemeinde in Deutschland hat ungenutzte Potenziale. Anders als am Strommarkt stagniert jedoch im Wärmesektor der Anteil erneuerbarer Energien, obwohl effiziente Technologien bereitstehen. Es fehlen faire Wettbewerbsbedingungen für die Erneuerbaren im Wärmebereich."

Reiche sieht den Grund darin, dass die emissionsarme Wärmeplanung bislang zu wenig im Fokus der Politik stand: "Es gibt derzeit kein kongruentes Energiekonzept, um die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr zu verbinden und so erneuerbare Energie sektorübergreifend zu nutzen. Es wird Aufgabe der kommenden Bundesregierung sein, dafür intelligente Lösungen zu verankern. Hinzu kommt: Die Wärmeversorgung ist kleinteilig und muss auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt werden. Der Teufel liegt hier häufig im Detail. Das Planungsrecht ist bislang noch nicht darauf ausgerichtet, eine nachhaltige Wärmeversorgung zu ermöglichen."

Am praktischen Beispiel zeigen Wuppertal und Potsdam, wie eine intelligent gestaltete Wärmewende die Energiewende flankiert. So ermöglicht der vollständige Umbau des Wuppertaler Fernwärmenetzes die Schließung eines fast 120 Jahre alten Kohlekraftwerksstandortes. "Das Ende des Kohlekraftwerks Elberfeld vermeidet jährlich 450.000 Tonnen CO2", erläutert der Vorstandsvorsitzende der Wuppertaler Stadtwerke, Andreas Feicht. Zugleich erfüllten alle an das neue Fernwärmenetz angeschlossenen Gebäude auch ohne zusätzliche Dämmung die Vorgaben der Energieeinsparverordnung, was den Immobilienstandort Wuppertal deutlich aufwerte.

In Potsdam konnte durch die Kombination energieeffizienter Gebäudemodernisierung und dem Aufbau eines Wärmespeichers in Verknüpfung mit einem Elektrodenkessel ein Stadtteil komplett auf grüne Fernwärme umgestellt werden. Ulf Altmann, Technischer Geschäftsführer der Energie und Wasser Potsdam: "Die Maßnahmen sparen jährlich 10.000 Tonnen CO2 ein. Wesentliche Voraussetzung für das erfolgreche Gelingen war die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt, der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ProPotsdam und der Energie und Wasser Potsdam." Quelle: VKU / sue

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