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Öko-Branchenbuch, Öko-News und Öko-Jobs - alle Öko Unternehmen auf einen Blick

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Crowdinvestment für faire Schokolade

biomarkt.Info - 10. January 2018 - 0:50

Das deutsch-ghanaische Schokoladen-Start-Up fairafric hat eine Investmentrunde auf der Crowdinvestment-Plattform Seedrs gestartet. Bis in Februar sollen 100.000 Euro esammelt werden.

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Klage soll Bau eines Rewe-Logistikzentrums verhindern

biomarkt.Info - 10. January 2018 - 0:25

Der Landesverband Hessen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat vor dem Verwaltungsgericht Gießen Verbandsklage eingelegt. Grund ist der geplante Bau eines Rewe-Logistikzentrums.

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Bildung trifft Entwicklung## Zwei neue Regionale Bildungsstellen in Bayern und Schleswig-Holstein eingerichtet

epo - 10. January 2018 - 0:00

Bonn. - Zwei weitere Regionale Bildungsstellen unterstützen zukünftig die entwicklungspolitische Bildungsarbeit des Programms Bildung trifft Entwicklung (BtE). Träger der neuen Regionalen Bildungsstellen sind zum einen das Eine Welt Netzwerk Bayern mit Sitz in Augsburg, zum anderen das BEI - Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein in Kiel. Sie ergänzen das BtE-Konsortium, das nun insgesamt acht Bildungsstellen umfasst.

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Solarstromspeicher werden auch 2018 finanziell unterstützt

SolarServer - 9. January 2018 - 18:18
Der Bund fördert Solarstromspeicher auch im Jahr 2018. Privatpersonen und Unternehmen können von der staatlichen KfW Bankengruppe einen zinsverbilligten Kredit mit hohem Tilgungszuschuss in Anspruch nehmen. Die Konditionen sind zum 1. Januar jedoch etwas schlechter geworden.

BNetzA: 90 Prozent der bezuschlagten PV-Projekte wurden verwirklicht

SolarServer - 9. January 2018 - 17:47
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat bekannt gegeben, dass gut 90 Prozent der in der dritten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-(PV)-Freiflächenanlagen bezuschlagten Projekte errichtet wurden und für diese Projekte rechtzeitig Anträge auf Förderberechtigung gestellt wurden.

Sondierungsgespräche## Union und SPD sollen Zusagen für mehr Entwicklungsgelder einhalten

epo - 9. January 2018 - 15:46

Berlin. - Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat an Union und SPD appelliert, bei den Sondierungsgesprächen die Zusage, die Mittel für Entwicklungsfinanzierung zu steigern, nicht aufzugeben. Alle Bundesregierungen haben seit Jahrzehnten beteuert, die Entwicklungsfinanzierung auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Erreicht wurde dieses Ziel 2016 nur unter Anrechnung der Kosten für die in Deutschland untergebrachten Flüchtlinge.

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Klimaschutzziel 2020 – Potenzial Erneuerbarer Energie nutzen

Sonnenseite.com - 9. January 2018 - 15:38
„Noch im Wahlkampf haben sich die verhandelnden Parteien klar für die Einhaltung der Klimaschutzziele ausgesprochen. Nun haben sie ihre eigenen Positionen schon am ersten Tag der Sondierungsgespräche aufgegeben“, sagt Dr. Peter Röttgen, Geschäftsführer Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE).
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Sudan## GfbV hält Berufsschul-Projekt in Darfur für "nicht nachhaltig"

epo - 9. January 2018 - 14:15

Göttingen. - Das neue Entwicklungsengagement Deutschlands in der Krisenregion Darfur im Westen des Sudan hält die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für "irreführend" und "nicht nachhaltig". "Entwicklungshilfe macht nur Sinn, wenn es Frieden und Rechtsstaatlichkeit gibt. Davon kann in Darfur keine Rede sein. Entwicklungsprojekte sind dort sogar gefährlich, weil sie den Eindruck der Normalität vermitteln, die es in Darfur 15 Jahre nach Beginn des Genozids noch immer nicht gibt", kritisierte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. 

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Georg Salvamoser Preis zum fünften Mal ausgelobt

SolarServer - 9. January 2018 - 13:49
Die Georg-Salvamoser-Stiftung lobt gemeinsam mit der Stadt Freiburg zum nunmehr fünften Mal den renommierten Georg Salvamoser Preis aus.

„Sondierer“ sollen endlich über Landwirtschaft und Ernährung reden

naturkost.de - 9. January 2018 - 13:48

„Wir erwarten von Union und SPD, dass Landwirtschaft und Ernährung bei ihren Sondierungsgesprächen als Top-Themen behandelt werden. Das ist wichtig, denn Essen und der Schutz unserer Ressourcen wie Trinkwasser, Boden und Klima geht alle an“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Der Beitrag „Sondierer“ sollen endlich über Landwirtschaft und Ernährung reden erschien zuerst auf das Portal für Bio- und Naturkost, Gesundheit und Ernährung.

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Groko-Sondierungen: Wirksamen Klimaschutz soll es nicht geben

Sonnenseite.com - 9. January 2018 - 13:19
Union und SPD wollen den hohen Beitrag Deutschlands zur Aufheizung der Erde weiter erhöhen.
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GASAG führt E-Produkte in Berlin ein

SolarServer - 9. January 2018 - 11:31
Die GASAG bietet ab sofort in Zusammenarbeit mit Ubitricity, einem Lade- und Abrechnungsexperten für E-Mobilität, Mobilstrom und eine Ladeinfrastruktur für E-Autos an.

Bündnis gegen Marktmacht der Megakonzerne

naturkost.de - 9. January 2018 - 11:06

Wichtige Märkte sind in den Händen von immer weniger Mega-Konzernen. Dagegen stellt sich anlässlich des 60. Geburtstags des Bundeskartellamtes ein breites Bündnis von 24 Umwelt-, Landwirtschafts-, und Entwicklungsorganisationen. Ihre Forderung an die nächste Bundesregierung: Das Kartellrecht verschärfen, um die Marktmacht von Konzernen zu begrenzen.

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Fire and Fury: Zirkus mit Clowns im Weissen Haus?

Sonnenseite.com - 9. January 2018 - 10:57
Das Buch zeichnet das Bild eines kindischen, eitlen Präsidenten. Was es nicht anspricht: Trump setzt seine Ziele konsequent durch.
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Einstiegsberatung wird seit Januar wieder gefördert

SolarServer - 9. January 2018 - 10:35
Wie Städte und Gemeinden Klimaschutz einfach und systematisch angehen können, zeigt das Programm „klimaimPuls BW“. Es basiert auf der Förderung des BMU für Einstiegsberatungen und flankiert diese durch weitere Maßnahmen.

Für diese zwei FIBL-Kurse können sich Kurzentschlossene noch anmelden

biomarkt.Info - 9. January 2018 - 10:13

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat die Anmeldefrist für die Seminare "Handwerkliche Verarbeitung von Lebensmitteln“ am 15. Januar, und „Herstellung von Bio-Essig und Anregungen zu Bio-Senf“ am 16. Januar, verlängert.

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Passivhäuser: komfortabel, zukunftssicher und sparsam

Sonnenseite.com - 9. January 2018 - 9:38
Passivhaus Kompendium 2018 erschienen
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Künftige Aufgaben der Erneuerbaren Energien für internationales Publikum veranschaulicht

Sonnenseite.com - 9. January 2018 - 9:38
Nach dem großen Erfolg der Online-Version liegt der englischsprachige Energiewende-Atlas der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) jetzt auch als Buch vor.
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Wilfried Pichler: „Virginiamalve bietet eine echte agrarische Alternative“

Pelletshome - 9. January 2018 - 9:00

In Deutschland und Österreich kennt kaum jemand die Virginiamalve: Sida hermaphrodita (L.) rusby. Das sollte sich ändern, findet Wilfried Pichler von Holzforschung Austria, denn die mehrjährige Energiepflanze bietet ein hohes Potenzial, um energetisch genutzte forstliche Biomasse zu ersetzen. Im Interview erläutert er, warum es sich bei Virginiamalve um einen vielversprechenden Rohstoff für die Brennstoffproduktion handelt.

Herr Pichler, was macht Virginiamalve zu einem Hoffnungsträger für den Pelletsrohstoffmarkt?
Die Energiepflanze ähnelt Holz und man benötigt im Gegensatz zu Kurzumtriebspflanzen kaum Energie, um sie für den Pelletierungsprozess zu trocknen. Als Brennmaterial verarbeitet sind kaum Probleme mit Emissionen und Verschlackung zu erwarten. Außerdem besteht keine Konkurrenzsituation zu anderen Nutzungsformen und sie ist sehr flexibel in der Flächennutzung. Stabile Bestände sind auch in sehr trockenen Gegenden zu erwarten.

Warum braucht es überhaupt neue Rohstoffe?
Die konventionellen Rohstoffressourcen in Mitteleuropa sind weitgehend ausgeschöpft. Für ein weiteres Wachstum des Pelletsmarkts – das zu erwarten ist – werden alternative Rohstoffquellen daher irgendwann notwendig. Das Wachstum des Pelletsmarkts zeichnet sich insbesondere bei gewerblichen Anlagen ab, die nicht immer Holzpellets in A1-Qualität benötigen. Virginiamalve bietet aber auch für kleine und mittlere Feuerungen eine echte agrarische Alternative, die ohne zusätzliche Maßnahmen gegen Emission oder Verschlackung genutzt werden kann.

Wie sind Sie auf die Energiepflanze gekommen?
Die Idee kam von der AGES. Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit forscht seit Jahren an alternativen Pflanzen für Zwischenkulturen, als Bienentracht und eben auch als Brennstoff oder Biogas-Rohstoff.

In welchen Regionen lässt sich Virginiamalve anbauen?
In ganz Europa auf fast allen Böden. Einzig und allein Staunässe ist weniger gut verträglich. Trockenheit durchtaucht sie ohne Schäden am Bestand.

Welche Eigenschaften zeichnet die Pflanze als Pelletsrohstoff besonders aus?
Bei der Verbrennung der Agrarpflanze fällt wenig Asche an – unter drei Prozent. Sie enthält wenig Chlor und Stickstoff und die Aschenerweichungspunkte liegen meist über 1.300 Grad Celsius.

Sie haben die Pflanze zu Pellets verarbeitet. Läuft der Produktionsprozess ähnlich wie mit Holz ab?
Ja, das Verhalten ist ähnlich. Allerdings liegt die Durchsatzleistung etwas höher. Dadurch braucht es weniger Energie zum Pelletieren.

Braucht es neue Fertigungsverfahren oder Verarbeitungsmaschinen?
Das im Feld anfallende Häckselgut besitzt eine sehr geringe Schüttdichte, weshalb man geeignete Logistik und Fördertechnik benötigt. Technologien, die das Häckselgut vorverdichten, haben sich in unseren Versuchen bewährt. Dazu gehört vor allem die Zerkleinerung mit einer Kollermühle. Der Rohstoff wird dadurch direkt pelletierfähig. Entmischungen der Gewebsteile werden verhindert. Interessant wären auch mobile Pelletiermaschinen, bei deren Entwicklung sich in letzter Zeit einiges getan hat.

Müssten sich die Pelletsproduzenten also umstellen, wenn sie Virginiamalve als Rohstoff einsetzen würden?
Wir haben Szenarien entwickelt, die für Lohnpelletierer interessant sein könnten, als Ergänzung zur Futtermittelpelletierung. Wichtig ist, dass die Transportstrecken für den Rohstoff gering bleiben. Für herkömmliche Holzpelletierer sind Rohstoffwechsel in der Regel schwierig durchzuführen, weil ihre Anlagen dafür nicht konzipiert sind. Virginiamalve ähnelt zwar Holz, ist aber keines. Daher kann das Produkt mit den derzeitigen Normen nicht als Holzpellet vermarktet werden.

In einer Veröffentlichung erwähnen Sie, dass die Pelletierung von Virginiamalve etwas mehr Fingerspitzengefühl braucht. Inwiefern?
Der Rohstoff besteht aus verschiedenen Gewebsteilen – Bast, Holz und Mark –, die sich in den Förderstrecken entmischen können, was zu einem unregelmäßigen Prozess führen kann. Man kann das jedoch in den Griff bekommen.

Bioenergy 2020+ hat Feuerungsversuche mit Pellets aus Virginiamalve durchgeführt. Mit welchen Ergebnissen?
Von der Verbrennungsqualität lässt sich Virginiamalve  ähnlich wie Kurzumtriebsholz einstufen, lediglich die Staubemissionen liegen höher. Die Werte liegen jedoch noch deutlich unter jenen von Stroh und Getreide, vergleichbar mit jenen von Miscanthus.

Das Projekt ist abgeschlossen. Was ist der Stand der praktischen Umsetzung?
Es geht jetzt um Projekte, bei denen Demonstrationsanlagen und Pilotmärkte aufgebaut werden. Wir haben dazu einige Pläne entwickelt, außerdem besteht Interesse seitens der Brennstoff- und der Landwirtschaft. Das Thema steht aber bei den Förderstellen noch weit unten auf ihren Listen, daher haben wir trotz sehr guter internationaler Forschungsanträge mit erstklassigen Konsortien bis jetzt noch keinen Zuschlag bekommen.

Wann erwarten Sie Pellets aus Virginiamalve auf dem Markt?
Nach 2020 ist es denkbar. Ich gehe vorerst aber nur von lokalen Märkten und genossenschaftsartiger Anwendung aus.

Weitere Informationen: www.ages.at/bioenergie/sida/

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Dämmverband setzt auf Freiwilligkeit

Enbausa - 9. January 2018 - 7:00

Die deutsche Verbändelandschaft ist vielfältig. Man könnte auch sagen: unübersichtlich. Im Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme aber ist mit dem VDPM eine klarere Struktur geschaffen worden. "Vorher kam es immer wieder zu Überschneidungen und – bei zwei Verbänden liegt es ja in der Natur der Sache – häufig haben wir dann nicht mit einer Stimme gesprochen, obwohl wir praktisch die gleichen Unternehmen vertreten haben", blickt Riechers zurück. "Ich denke, mit der Fusion haben wir ein richtiges Zeichen gesetzt", meint er.

Riechers will mit guten Argumenten davon überzeugen, dass gedämmte Außenwände das "A und O" für ein energieeffizientes Gebäude mit gesundem Raumklima seien. Denn mit der Begründung "Klimaschutz!" würden gesetzliche Rahmenbedingungen gefordert, die überall dort greifen sollen, wo Bauherren und Hausbesitzer nicht anders zu überzeugen wären. "Von dieser Art Lobbyarbeit möchten wir uns bewusst absetzen. Unsere Mitgliedsunternehmen können zahlreiche intelligente Lösungen – für den Neubau genauso wie für die energetische Modernisierung – anbieten, die alle dafür sorgen, dass die Wärme im Gebäude bleibt und nicht sinnlos durch die Außenwände entweicht. Das ist unser Beitrag zum Klimaschutz", sagt er.

Für Riechers heißt das in der Konsequenz: "Wir wollen keine Verschärfung der Energieeinsparverordnung, auch nicht auf dem Umweg über das Gebäudeenergiegesetz. Aber wir sind sehr dafür, dass es steuerliche Anreize für die Wärmedämmung gibt, speziell für die energetische Modernisierung." Die Diskussion darüber werde schon viel zu lange geführt und habe bei Bauherren und Modernisierern zu einer abwartenden Haltung geführt.

Von der neuen Bundesregierung erwartet Riechers, dass sie das Thema "Bauen und Wohnen" stärker priorisiert. "Dazu gehört selbstverständlich auch ein eigenes Ministerium." Bei den energetischen Anforderungen an Gebäude müsse Ruhe einkehren. Der Status quo solle nicht schon wieder verändert werden – nicht in die eine und nicht in die andere Richtung.

Eine klare Abfuhr müsse allen Ansätzen erteilt werden, bei denen ein schlecht gedämmtes Gebäude "schön gerechnet" werden könne, indem man es mit vermeintlich "grüner" Energie beheize. Bestrebungen dazu gab es bei der Formulierung der neuen EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie. "Energie, ob erneuerbar oder konventionell, wird immer ein kostbares Gut bleiben. Den effizientesten Beitrag zum Klimaschutz leistet immer noch die Energie, die erst gar nicht verbraucht wird", sagt Riechers.

Mitarbeit an der europäischen Normung

Der VDPM vertritt mehr als 100 Hersteller von Fassadendämmsystemen, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Auch die Zuliefererindustrie ist vertreten, unter anderem sind Anlagenhersteller, Bindemittel- und Rohstoffhersteller, Dämmstoffhersteller sowie Hersteller von Zubehör und Verpackungsmaterialien dabei.

Das gemeinsame Auftreten bringe nicht nur inhaltliche Synergien, sondern auch Sympathien bei den Zielgruppen und Branchenpartnern, berichtet Ralf Pasker, vormals Geschäftsführer des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme, von seinen Erfahrungen seit der Fusion im Umgang mit Institutionen in Berlin und Brüssel. Dort hat er auch als Geschäftsführer der European Association for External Thermal Insulation Composite Systems zu tun.

Pasker ist nun als Geschäftsführer beim VDPM für den Arbeitskreis Fassadendämmung verantwortlich und damit für einen der Kernbereiche des Verbandes. Mit der konstituierenden Sitzung in Duisburg nahm der Arbeitskreis im Dezember seine Arbeit auf. Schwerpunkt war das Thema europäische Normung von Wärmedämmverbundsystemen. "Wir begleiten diesen Prozess sehr eng, nehmen zu allen Entwürfen Stellung, machen Formulierungsvorschläge und haben in einigen europäischen Gremien sogar die Federführung", sagt Arbeitskreisleiter Kay Beyen. Und Ralf Pasker ergänzt: "Am Ende werden die auf europäischer Ebene getroffenen Regelungen auch in Deutschland gelten und die Zulassungen ablösen. Der Einsatz ist also in jeder Hinsicht gerechtfertigt."

Kooperation mit Stuckateuren und dem Verband Gebäudehülle

Im Arbeitskreis Fassadendämmung sind auch Vertreter von außerordentlichen Mitgliedern aktiv. So entsteht gemeinsam mit den Handwerksverbänden der Stuckateure und Maler ein Flyer zum Entsorgen von Polystyrol, in dem die neue Rechtslage erläutert wird. Eine Broschüre zur Information von Hauseigentümern und Mietern steht ebenfalls kurz vor der Veröffentlichung.

Der VDPM kooperiert auch mit dem 2016 gegründeten Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG). Dieser vertritt als Dachverband Unternehmen der gesamten Gebäudehülle mit Wänden, Dach, Türen und Fenstern. Der BuVEG ersetzte den 2015 aufgelösten Gesamtverband Dämmstoffindustrie. Dieser hatte nach massiver öffentlicher Kritik an industriellen Dämmstoffen die Notwendigkeit eines Neuanfangs gesehen.

Das nächste Mal wird sich der Arbeitskreis Fassadendämmung dann am neuen Verbandssitz in Berlin treffen. "Der Standortwechsel von Duisburg und Baden-Baden in die Hauptstadt war unseren Mitgliedern wichtig, denn so haben wir zu allen technischen und politischen Institutionen kurze Wege und dort eine stärkere Wahrnehmung", sagt Riechers. Neue Büroräume in Berlin-Mitte habe man bereits gefunden. von Susanne Ehlerding

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