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Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Heizen mit Pellets. Produkt-News von Pelletofen- und Pelletkessel-Herstellern, Aktuelles zum Thema Umwelt und Klima, Technik und Entwicklung von Pelletheizungen, uvm.
Updated: 53 min 55 sec ago

Viele Solarthermiebesitzer verschenken ungewollt Energie

15. August 2018 - 9:00

Solarthermiebesitzer Manfred Kuhlemann 1,4 Milliarden Kilowattstunden Sonnenenergie verschenken Solarthermiebesitzer jedes Jahr, weil ihre Anlagen nicht optimal funktionieren. Das entspricht der Energie, die zum Heizen von Wohngebäuden in einer rund 200.000 Einwohner großen Stadt wie Kassel benötigt wird.

Solarthermiebesitzer sollten ihre Anlagen überwachen

“Mit optimierten Solarthermieanlagen könnten die Hausbesitzer allein in Deutschland jährlich etwa 66 Millionen Euro sparen”, sagt co2online-GeschäftsführerinTanja Loitz. Ihre Zahlen hat sie aus dem Praxistest Solarthermie gewonnen, bei dem die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online zwei Jahre lang Solarthermiebesitzer bei Planung, Installation und Alltagsbetrieb begleitet hat. Demzufolge laufen etwa zwei Drittel der rund 2,3 Millionen Solarthermieanlagen in Deutschland nicht optimal. Der Befund deckt sich mit den Auswertungen der Verbraucherzentrale Energieberatung zum Beratungsangebot Solarwärme-Check. “Hausbesitzer sollten deshalb ihre Solarthermieanlage mit dem Energiesparkonto überwachen und das Beratungsangebot Solarwärme-Check der Verbraucherzentrale nutzen”, rät Loitz. Unter www.co2online.de/solarthermie finden sich Tipps, um Solarthermieanlagen zu optimieren.

Solarthermiebesitzer Carsten Mönkemeyer Verbraucherzentrale: Solarwärme-Checks verdeutlichen Optimierungsbedarf

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hat mehr als 1.800 Solarthermiebesitzer beraten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Effizienz von über 65 Prozent der thermischen Solaranlagen nicht überprüft werden kann, weil kein Wärmemengenzähler eingebaut wurde. „Der Einbau von Wärmemengenzählern bei thermischen Solaranlagen sollte Pflicht für eine öffentliche Förderung der Anlagen werden“, fordert deshalb Stefan Materne, Referent Versorgungstechnik bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Untersuchung zeigt außerdem, dass sieben Prozent der Anlagen gar nicht funktionieren. Für 58 Prozent der Anlagen lagen keine Dokumentationsunterlagen vor, wodurch eine nachträgliche Optimierung selbst für einen Fachmann schwierig wird. Ein weiteres Problem: Fast zwei Drittel der Anlagenbesitzer haben keinen Wartungsvertrag abgeschlossen, sodass Störungen oder Totalausfälle lange unbemerkt bleiben.

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Ann-Kathrin Schneider: “Wir haben es mit Politikversagen zu tun”

14. August 2018 - 9:00

Klimaexpertin Ann-Kathrin Schneider Die Hitze erreicht in diesem Sommer neue Rekordwerte. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen über Ernteeinbußen, Fischsterben und Waldbrände. Warum das Anzeichen für den Klimawandel sind, erklärt Ann-Kathrin Schneider, Klimaexpertin des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Frau Schneider, manifestiert sich in der  aktuellen Hitzewelle schon der Klimawandel?
Die Hitze und die Dürre, die wir jetzt gerade hier in Deutschland erleben, sind Folgen des Klimawandels. Die vergangen drei Jahre waren die wärmsten, die je gemessen worden sind. Wir müssen davon ausgehen, dass mit dem heißen Sommer auch 2018 wieder das wärmste Jahr wird, das je gemessen worden ist. Klimawissenschaftler haben gesagt, dass sich die extremen Wetterereignisse wie Hitze und Dürren in Zeiten des Klimawandels viel öfter wiederholen werden. Von daher müssen wir von einem Klimawandelfolgen-Sommer ausgehen.

Worin unterscheidet sich der heiße Sommer in diesem Jahr?
Das Besondere ist, dass er sehr früh begonnen hat. Schon im April hatten wir beispielsweise in Pakistan Temperaturen von 50 Grad Celsius. So hohe Temperaturen wurden noch nie auf der Welt in einem April gemessen. Auch in skandinavischen Ländern hat der Sommer sehr früh begonnen. Dort wurden schon im Mai 30 Grad Celsius gemessen. Wir haben es mit einem sehr langen Sommer zu tun. Wir haben es aber nicht nur mit der Hitze zu tun, sondern auch mit Dürre. Es hat insgesamt auf der Nordhalbkugel sehr wenig geregnet. In Litauen zum Beispiel seit April gar nicht mehr. Auch in anderen europäischen Ländern oder wie hier bei uns in Nord- oder Ostdeutschland hat es sehr wenig geregnet. Das Besondere ist also, dass der Sommer sehr lang und die Hitze mit einer Dürre gekoppelt ist.

Wer ist von der extremen Hitze am meisten betroffen?
Wir alle sind von dieser extremen Hitze betroffen. Es fällt uns schwerer zu arbeiten, wenn es so heiß ist, es ist schwieriger zu schlafen, wenn es so heiß ist. Aber Menschen mit gesundheitlichen Problemen, ältere Menschen oder auch Kinder sind besonders stark betroffen. Es werden mehr Menschen in Krankenhäuser eingeliefert, wenn es so heiß ist. Während des letzten vergleichbaren heißen Sommers, den wir im Jahr 2003 in Europa hatten, gab es 70.000 Tote aufgrund der Hitze.

Und die Natur?
Besonders stark betroffen sind Flüsse und Wälder. In Deutschland hatten wir auch schon Waldbrände in diesem Sommer. Besonders stark gebrannt hat es jedoch in Schweden. Jedoch auch in Griechenland und in Portugal gab es schlimme, starke Waldbrände. Neben den Wäldern sind Flüsse betroffen. Wir können in Deutschland jetzt ein Fischsterben beobachten. Tonnenweise tote Fische werden aus der Alster, der Elbe und dem Rhein gefischt. Die Flüsse werden einfach zu warm und haben nicht mehr genug Sauerstoff, sodass die Fische sterben.

Wie bewerten Sie den Umgang der Bundesregierung mit dem Klimawandel?
Sie tut zu wenig. Wir haben es hier mit Politikversagen zu tun. In allen gesellschaftlichen Bereichen reden die Menschen darüber, wie die Hitze ihr Leben beeinträchtigt, ihr Wirtschaften beeinträchtigt, ihre Arbeit beeinträchtigt und von der Bundesregierung hören wir nichts zu dem Thema. Das einzige, das wir hören ist, dass das Landwirtschaftsministerium plant, unter Umständen Dürrehilfen an die bäuerlichen Betriebe zu geben, die am stärksten von Hitze und Dürre betroffen sind.

Was könnte die Bundesregierung tun?
Sie könnte sehr viel tun, um den Klimawandel zu begrenzen. Leider hat sie in den vergangenen zehn Jahren viel zu wenig getan. Die klimaschädlichen Emissionen in Deutschland sind in den letzten neun Jahren nicht gesunken. Im Verkehr sind sie sogar noch angestiegen. Wir müssen im Verkehr die Emissionen mit einem generellen Tempolimit und einer hohen Besteuerung von spritschluckenden Autos senken. Außerdem muss die Bundesregierung sehr schnell die dreckigsten und ältesten Kohlekraftwerke vom Netz nehmen. Und in der Landwirtschaft müssen wir von der intensiven Tierhaltung wegkommen. Wir halten zu viele Tiere. Wenn man zu viele Tiere hält, gibt es Methan-Emissionen, und die sind klimaschädlich.

Der BUND hat deshalb einen Klima-Nothilfeplan entworfen. Darin fordert er Maßnahmen, die die Bundesregierung sofort ergreifen kann, um die Auswirkungen der Klimakrise zu begrenzen. Sie können ihn herunterladen unter www.bund.net/hitzepapier

Das Interview hat der BUND zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Niederösterreich schreitet bei Wärmewende voran

13. August 2018 - 9:00

Energieverbrauch in Niederösterreich Vor einem Jahr hat der Landtag in Niederösterreich ein Ölkesselverbot erlassen. Im kommenden Jahr tritt es in Kraft. Der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) nennt das Bundesland deshalb einen Vorreiter in Sachen Wärmewende.

Niederösterreich: Zahl an Ölheizungen stark gesunken

In einem aktuellen Datenblatt zur Wärmewende informiert der ÖBV über den Stand der Bioenergie in Niederösterreich. Demnach sind Holzbrennstoffe mengenmäßig der wichtigste Energieträger zum Heizen (43,2 Prozent), vor Erdgas (30,2 Prozent) und Heizöl (16,6 Prozent). Insbesondere Heizöl hat an Bedeutung verloren. Die Zahl der Haushalte, die mit dem fossilen Energieträger heizen, ist in den vergangen zwölf Jahren um ein Drittel von 140.000 auf 92.000 gesunken. Den größten Anstieg bei den Heiztechnologien verzeichneten die Solarthermie und Wärmepumpen von 7.000 auf 75.000 Haushalte und die Fernwärme von 35.000 auf 91.000 Haushalte. Der Anstieg der Fernwärme ist laut ÖBV vor allem dem Bau neuer Biomasse-Heizkwerke zu verdanken. 234.000 Haushalte in Niederösterreich besitzen eine Gasheizung.

Erdölraffinerie erzeugt 15 Prozent der Treibhausgasemissionen in Niederösterreich

Niederösterreich weist den höchsten Bruttoinlandsverbrauch an Energie im Land auf und verbraucht über ein Viertel der Energie der Republik. Seit 1988 ist sein Energieverbrauch um fast 60 Prozent angestiegen. Erdöl dominiert mit einem Anteil von 50 Prozent. Mit der Raffinerie in Schwechat versorgt sich das Land zu 16 Prozent aus eigener Erdölproduktion. Die Erdölraffinerie ist für 15 Prozent der Treibhausgasemissionen des Bundeslandes verantwortlich. Der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch liegt mit 34,3 Prozent etwas über dem Österreichschnitt. Mit 59 Prozent ist Biomasse die wichtigste erneuerbare Energie, der vierthöchste Wert unter allen Bundesländern. Zwischen dem Jahren 1988 und 2016 hat sich der Einsatz von Bioenergie fast verdreifacht. Während der Brennholzverbrauch in der Zeit etwas gesunken ist, verzwanzigfachte sich die Nutzung biogener Brenn- und Treibstoffe. Wichtigste Sortimente sind Hackgut und Sägenebenprodukte mit 41 Prozent, gefolgt von Brennholz (24 Prozent), Biotreibstoffen (9,1 Prozent) und Biogas (neun Prozent).

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HMS-Holz erhält 50. ENplus-Zertifikat

9. August 2018 - 20:29

ENplus-Zertifikat für HMS-Holz-Chef Heinrich Seuffert Mit der HMS Holzindustrie Hagenow (HMS-Holz) hat das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) das 50. Pelletswerk ausgezeichnet, das ENplus-Qualität produziert. Mehr als 98 Prozent der in Deutschland hergestellten Pellets werden bereits nach strengen ENplus-Vorgaben hergestellt. 

HMS-Holz gehört zu 39 zertifizierten Pelletsherstellern

“Wir freuen uns, mit HMS-Holz ein Unternehmen aus dem Norden mit dem 50. ENplus-Zertifikat für Pelletproduzenten zu begrüßen”, sagt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele (Foto rechts). Damit hochwertige Pellets auch als solche beim Kunden ankommen, muss bei ENplus die komplette Bereitstellungskette – von der Produktion über die Zwischenlagerung bis zur Auslieferung – überwacht werden. “ENplus ist damit Verbraucherschutz und Kundenservice in einem”, erklärt Bentele. Kundinnen und Kunden finden das Gütezeichen beim Brennstoffkauf entweder auf dem Lieferschein oder auf den Pelletssäcken. In Deutschland wurden 39 Produzenten an 50 Standorten seit Einführung des Siegels im Oktober 2009 zertifiziert.

HMS-Holz startet Pelletsproduktion im September

Bei HMS-Holz handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen, das seine Anfänge1898 in Süddeutschland genommen hat. Sein Sägewerk in Hagenow bei Schwerin hat 1992 gegründet und vor zehn Jahren mit einem Kraftwerk ergänzt. Mit der im September 2018 startenden Pelletsproduktion in drei Schichten bricht ein neuer Abschnitt für die Firma an. Im Augenblick beschäftigt das Sägewerk 53 Mitarbeiter. Im verbleibenden Jahr will HMS-Holz-Geschäftsführer Heinrich Seuffert (Foto links) noch eine fünfstellige Tonnenmenge des umweltfreundlichen Brennstoffs produzieren. “Für uns war es keine Frage, uns nach ENplus zertifizieren zu lassen. ENplus ist die Messlatte für Pelletqualität in Deutschland und mittlerweile auch international”, sagt er.

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Die BAFA-Zahlen im Juli 2018

8. August 2018 - 9:00

BAFA-Zahlen im Juli 2018 Die BAFA-Zahlen im Juli 2018 bleiben weiterhin hoch. Die Zahl der Förderanträge für eine Ökoheizung stieg gegenüber Juni um vier Prozent auf 8.436.

BAFA-Zahlen im Juli 2018 um zwei Drittel höher als im Vorjahr

Gingen im Juli des Vorjahres 2.016 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im Juli diesen Jahres 3.320 – 65 Prozent mehr. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.932 waren es im Juli 2017, 2.440 im Juli 2018 – eine Steigerung um 26 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im Juli 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (Juli 2017: 2.398 Förderanträge, Juni 2018: 2.676 Förderanträge).

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag jedoch schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist gilt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Gottfried Baumann-Leitner: Windhager stärkt internationales Geschäft

6. August 2018 - 11:31

Gottfried Baumann-Leitner Gottfried Baumann-Leitner hat die Exportleitung in der Windhager Firmengruppe übernommen. Mit der Besetzung will der österreichische Heizungshersteller seinen internationalen Vertrieb stärken.

Baumann-Leitner kommt aus der Heizungsbranche

Baumann-Leitner sieht in der neuen Position seine zentrale Aufgabe in den Vertriebsagenden für Windhager im Export. Dazu zählt neben der Betreuung und dem Ausbau der Vertriebsstrukturen der Exportpartner, die Führung des Exportteams. “Mein Ziel ist es, neben der Festigung der bestehenden Strukturen, eine intensive Durchdringung von Exportmärkten zu erreichen. Sie sollen unabhängig von lokalen Rahmenbedingungen und Förderprogrammen positiv wachsen können.” Der gelernte Elektrotechniker hat zuvor neun Jahre lang bei anderen Heiztechnikherstellern als Vertriebsleiter und Prokurist gearbeitet.

Mit Holzheizungen aufgewachsen

Von klein auf begleitet den gebürtigen Salzburger das Thema Heizen mit Holz. Am elterlichen Bauernhof ist Holz der zentrale Brennstoff, um Wärme zu erzeugen. “Mein Großvater und ich verbrachten viel Zeit im Wald. Für ihn stand bis zuletzt Holz und die resultierende Wärme für Behaglichkeit und Wohlbefinden”, erzählt Baumann-Leitner. Genügend Holz lagern zu können, sei eine Form von Sicherheit und Eigenständigkeit gewesen. Diese Werte und Einstellungen prägten ihn noch heute. “Als Vater von drei Kindern möchte ich diese auch an die nächste Generation weitergeben.”

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Schweiz: Pelletspreis im August 2018 steigt leicht

3. August 2018 - 10:08

Pelletspreis im August 2018 Der Pelletspreis im August 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 358,10 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat leicht nach oben verändert. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im August 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 358,80 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,53) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf Juni 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 369,80 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 356,91 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 347,60 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im August 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 334,36 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Pelletsproduktion: DEPV veröffentlicht Halbjahresbilanz 2018

1. August 2018 - 10:39

Halbjahresbilanz 2018: Deutsche Pelletsproduktion Die Halbjahresbilanz 2018 fällt für die deutschen Pelletshersteller positiv aus: Sie haben zehn Prozent mehr des umweltfreundlichen Brennstoffs produziert. Das meldet der Deutsche Energieholz- und Pellets-Verband (DEPV).

Halbjahresbilanz 2018: Zehn Prozent mehr

“Aufgrund seiner reichhaltigen Ausstattung mit Roh- und Resthölzern ist Deutschland europaweit bei der Herstellung von Holzpellets führend”, schreibt der DEPV in seiner Presseinformation. Das belege die Halbjahresbilanz 2018. Demnach haben die Pelletshersteller bundesweit mit 1,18 Millionen Tonnen so viele Holzpellets wie noch nie in den ersten sechs Monaten hergestellt. Das entspricht einem Plus von 107.000 Tonnen beziehungsweise zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

“Die deutsche Pelletbranche nimmt die Energiewende am Wärmemarkt weiterhin sehr ernst. Auch wenn die Marktentwicklung bei den Heizungen stockt, sorgen die Pelletwerke kontinuierlich für eine über die Versorgungssicherheit hinausgehende Produktionsmenge”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Rohstofflage sei gut und die Qualität durchgängig hochwertig. “Wir könnten deutlich mehr Pelletfeuerungen auf nachhaltiger Basis versorgen.”

Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 12,8 Prozent bislang mehr Pellets exportiert. Der Anteil an Sackware liegt mit 21 Prozent auf Vorjahresniveau. Für das zweite Halbjahr rechnet der Branchenverband weiterhin mit einer Produktion in dieser Größenordnung, sodass die im Februar vom DEPV prognostizierte Jahresproduktionsmenge von 2,3 Millionen Tonnen Pellets erreicht wird.

Halbjahresbilanz 2018 in Zahlen
  • Produktionsmenge
    1.179.000 t
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 97,9 %
    Industriepellets: 2,1 %
  • Handelsform
    Lose Ware: 79 %
    Sackware: 21 %
  • Rohstoffeinsatz Holzart
    Nadelholz: 96,8 %
    Laubholz: 3,2 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 94,7 %
    Rundholz: 5,3 %
  • Absatzmarkt
    Inland: 87,2 %
    Ausland: 12,8 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

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Bayern: Verein will Klimaschutz in die Verfassung bringen

31. July 2018 - 10:08

Klimaschutz in die Verfassung Mit einem Volksbegehren will der Verein Klimaschutz – Bayerns Zukunft den Klimaschutz in die Verfassung verankern.

Volksbegehren “Klimaschutz in die Verfassung” angekündigt

Der Klimawandel ist in vollem Gange: Wetterextreme wie enorme Hitze, extreme Trockenheit und Stürme erleben wir seit Jahren. “All das zeigt, wir sind mitten drin im Klimawandel”, sagt der Würzburger Grünen-Stadtrat Patrick Friedl, Vorsitzender des Vereins Klimaschutz – Bayerns Zukunft. Der Verein hat sich 2008 gegründet, um den Klimaschutz in Bayern zu fördern. Nach zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit starten nun er und drei weitere Mitglieder im Auftrag des Vereins das Volksbegehren “Klimaschutz in die Verfassung”. Damit wollen sie außerdem erreichen, dass die vollständige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien als Ziel in die Bayerische Verfassung aufgenommen wird.

Bayern zum Vorreiter in Sachen Energiewende machen

v.l. Patrick Friedl, Hans-Josef Fell, Hans Arpke “Es geht heute, jetzt und unverzüglich darum, alles zu tun, um eine drastische Klimaerhitzung noch zu stoppen und den Schaden zu begrenzen”, sagt Friedl. Frankreich oder das österreichische Bundesland Vorarlberg hätten bereits den Klimaschutz in die Verfassung aufgenommen oder seien gerade dabei. Die Bayerische Staatsregierung lehne das Ansinnen dagegen seit Jahren ab. Jede Gesetzesinitiative diesbezüglich habe die Regierungsfraktion niedergestimmt. “Deshalb brauchen wir jetzt die Bevölkerung als Gesetzgeber, um Klimaschutz auch rechtlich den nötigen Vorrang zu geben.” Bayern solle die Gunst der Stunde nutzen, die Zeichen der Zeit erkennen, die Ursache des Flüchtlingsstroms richtig deuten und sich bundesweit und global als Vorreiter einer weltweiten Energiewende positionieren.

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Verbändebündnis fordert hohe energetische Anforderungen im neuen Gebäudeenergiegesetz

30. July 2018 - 9:00

Gebäudeenergiegesetz Das geplante Gebäudeenergiegesetz darf die heute schon bestehenden energetischen Anforderungen nicht aufweichen, warnt ein Verbändebündnis.

Verbände schreiben zu Gebäudeenergiegesetz an Minister

In einem gemeinsamen Brief zum Gebäudeenergiegesetz an die zuständigen Bundesminister Peter Altmaier und Horst Seehofer fordern die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), der Deutsche Mieterbund (DMB), der Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) und der Naturschutzbund (NABU) mindestens an dem derzeitigen energetischen Anforderungsniveau für den Wohnungsneubau festzuhalten. Vorschläge und Forderungen aus der Wohnungswirtschaft nach so genannten Öffnungsklauseln, nach einer Umstellung von Anforderungsgrößen, Quartiersbilanzierungen und anderen Flexibilisierungsoptionen, die zu einem Zurückfallen hinter bestehende Energieeffizienzstandards führen, lehnen die Verbände als kontraproduktiv ab.

Verbände fordern mindestens Effizienzhaus 55-Standard im Gebäudeenergiegesetz

Das Gebäudeenergiegesetz soll die Energieeinsparverordnung, das Energieeinsparungsgesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammenführen. Vor dem Hintergrund der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung müsste laut den Verbänden in der Baupraxis mindestens der Effizienzhaus 55-Standard oder besser erreicht werden. Da jedoch im Koalitionsvertrag vereinbart ist, an den aktuellen energetischen Anforderungen für Bestand und Neubau festzuhalten, dürfe die Politik keinesfalls eine Reduzierung dieses Anforderungsniveaus durch die Hintertür zulassen. Die Energieeffizienz von Gebäuden darf nicht zur Nebenrolle degradiert werden, das im Koalitionsvertrag ausdrücklich genannte Efficiency First-Prinzip nicht über so genannte Öffnungsklauseln unterlaufen werden.

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Wohnungen in Mehrfamilien-Sonnenhäusern verkaufen sich gut

27. July 2018 - 9:00

Solar beheizte Wohnungen in Chemnitz Wohnungen in weitgehend solar beheizten Gebäuden sind bei Immobilienkäufern begehrt. Das zeigen zwei Sonnenhaus-Projekte, die in den vergangenen Monaten abgeschlossen wurden.

Sonnenhäuser: Beliebte Wohnungen in einer Stadt mit Leerstand

In Chemnitz hat das Bauunternehmen FASA das erste Gebäude des Solardomizils fertiggestellt (Foto oben). Die elf von insgesamt 30 Wohnungen waren in wenigen Monaten verkauft – und das in einer Stadt mit Leerstand. “Es ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Neubauwohnungen in Chemnitz so schnell verkauft werden”, sagt FASA-Vorstand Ullrich Hintzen. Die Perspektive, nachhaltig wohnen zu können, ebenso wie die zentrumsnahe Lage im Stadtteil Schlosschemnitz erachtet er als wesentliche Gründe für den schnellen Verkauf. Bei der zweiteiligen Wohnanlage handelt es sich um ein Sonnenhaus mit einer  futuristisch anmutenden Architektur. Sonnenkollektoren mit einer Fläche von 317 Quadratmetern liefern die Hälfte des Wärmebedarfs in den beiden Solardomizilen. Nicht verbrauchte Solarwärme lässt sich in einem 200 Kubikmeter großen Langzeitwärmespeicher bunkern.

Sonne liefert die Hälfte des Wärmebedarfs

Solar beheizte Wohnungen in Obersulm Auch in Obersulm in der Nähe von Heilbronn waren die sechs Wohnungen in dem Mehrfamilien-Sonnenhaus von KHB-Creativ Wohnbau schnell vergriffen. 75 Quadratmeter Solarkollektoren erzeugen die Hälfte des Wärmebedarfs für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung. Die Sonnenfänger sind auf dem Dach und an der Fassade montiert. Der Pufferspeicher fasst 10,5 Kubikmeter. “Die ökologische und zukunftsweisende Bauweise, die heute und in der Zukunft günstigste Nebenkosten garantiert und dadurch auch eine hohe Wertsteigerung erwarten lässt, war ein wichtiges Verkaufsargument”, sagt KHB-Creativ Wohnbau-Geschäftsführer Rainer Körner, der auch zweiter Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts ist. Für ihn steht fest: “Das nächste Mehrfamilienhaus würden wir wieder als Sonnenhaus bauen.” Die Abwicklung sei unproblematisch und die Mehrkosten seien so gering, dass es keine Überlegung wert sei, ein Standard-Heizsystem einzubauen.

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MAP: Verband kommentiert hohe Zahl an Förderanträgen

26. July 2018 - 19:00

Martin Bentele zu MAP-Zahlen Bei der Förderstatistik für das Marktanreizprogramm (MAP) handelt es sich noch nicht um eingebaute Anlage. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin.

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. “Gegenüber dem Vorjahr ist bisher keine Zunahme beim Einbau von Pellet- und Holzfeuerungen festzustellen”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. In der deutlichen Zunahme an MAP-Förderanträgen für Holzfeuerungen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in diesem Jahr kann er deshalb erst dann ein erfreuliches Signal erkennen, wenn sie sich in einem tatsächlichen Marktwachstum niederschlägt. Dies sei aber bislang nicht der Fall. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist gilt. “Leider unterscheidet das BAFA nicht nach Neu- und Altfällen”, erklärt Bentele.

BDH-Zahlen weisen auf Marktrückgang bei Pelletsheizungen

Die monatliche Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie zu den realen Heizungsverkäufen verzeichnet laut Bentele bei Pelletsanlagen bis Mai 2018 sogar einen zweistelligen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. “Die im DEPV organisierten Hersteller arbeiten natürlich mit Hochdruck daran, dass aus den Vorab-Anträgen schnell eingebaute Kessel und Öfen werden”, berichtet Bentele. Verunsicherung beim Kunden, wann genau er den Auftrag erteilen darf, um die mehrere Tausend Euro betragende MAP-Förderung zu bekommen, sowie die hohe Auslastung im SHK-Handwerk bremse die Wärmewende momentan leider. Laut BAFA darf der Heizungs-/Ofenbauer sofort nach Erhalt der Eingangsbestätigung beauftragt werden. Keinesfalls muss man bis zur Zustellung des Förderbescheides warten.

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Österreich: Pelletspreis im Juli 2018 steigt leicht

24. July 2018 - 9:38

Pelletspreis im Juli 2018 Der österreichische Pelletspreis im Juli 2018 ist gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 233,90 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juli 2018 laut PPA um 2,9 Prozent über dem im Juni vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 70,3 Prozent. Gas ist 68,6 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 242,90 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 230,50 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 235,20 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 201,22 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juni 2018 um 0,6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Juli 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,93 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juni 2018 um 0,7 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,77 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,13 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,11 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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proPellets.ch startet neue Internetseite

19. July 2018 - 21:43

proPellets.ch informiert auf www.propellets.ch Der Branchenverband proPellets.ch lädt Hausbesitzer und Fachleute mit seiner neuen Internetseite ein, sich aktuell und umfassend über das Heizen mit den umweltfreundlichen Holzstäbchen zu informieren.

proPellets.ch informiert in drei Sprachen

Wer sich eine neue Heizung anschafft, informiert sich heute zuerst im Internet – häufig auch per Smartphone oder Tablet. Der Verein proPellets.ch will deshalb mit seiner neuen Internetseite www.propellets.ch ein Online-Informationsportal anbieten und das Heizen mit Pellets einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Dazu hat er seine bestehende Seite inhaltlich überarbeitet, frisch gestaltet und technisch auf den neusten Stand gebracht. nun funktioniert sie auch auf mobilen Geräten einwandfrei. Die neue Internetseite informiert in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch umfassend über den umweltfreundlichen Brennstoff – vom Rohstoff über die Herstellung, die Lagerung und das Heizen bis zur Ascheentsorgung.

Verbraucher finden Unterstützung für die Heizungsplanung

Mit einem Einsparrechner lässt sich mit wenigen Klicks feststellen, wie viel Geld und Kohlendioxid man persönlich dank dem Ersatz einer Öl- oder Gasheizung einsparen kann. Preise verschiedener Energieträger können in einer interaktiven Grafik einfach verglichen werden. Praktische Informationen wie zum Beispiel Installationsbeispiele und ein detaillierter Vergleich verschiedener Heizungslösungen unterstützen Hausbesitzer bei der Wahl ihrer neuen Heizung. Wer einen Experten für Heizungen oder Brennstofflieferanten sucht, findet sie in übersichtlichen Verzeichnissen. Für unverbindliche Beratungen können sich Private und Firmen auch direkt an die Geschäftsstelle von proPellets.ch wenden.

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Schweiz: Pelletspreis im Juli 2018 fällt etwas

19. July 2018 - 9:13

Pelletspreis im Juli 2018 Der Pelletspreis im Juli 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 356 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat etwas nach unten verändert. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juni 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 358,90 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,53) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf Juni 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 367,39 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 354,54 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 346,12 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 332,80 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Deutschland: Pelletspreis im Juli 2018 sinkt weiter leicht

18. July 2018 - 10:05

Pelletspreis im Juni 2018 In Deutschland ist der Pelletspreis im Juli 2018 weiter leicht gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 236,36 Euro pro Tonne. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Vormonat.

“Da Pellets im Sommer erfahrungsgemäß am günstigsten sind, sollten Kunden jetzt ihren Brennstoffvorrat auffüllen”, empfiehlt  DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Auch wenn bei sommerlichen Temperaturen die meisten Besitzerinnen und Besitzer einer Pelletsheizung nicht an den nächsten Winter denken, lohne sich die Bestellung außerhalb der Heizsaison. Pellets seien in den vergangenen Jahren deutlich günstiger als Öl und Gas gewesen. In den Sommermonaten sinke der Preis weiter, was das Heizen mit Pellets wirtschaftlich noch attraktiver mache. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,73 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 28 Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 244,76 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 249,20 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 249,68 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 235,39 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,34 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 237,79 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juli 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 222,65 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 218,62 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 222,76 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Windhager blickt auf eine Milliarde Betriebsstunden zurück

17. July 2018 - 10:30

Winhager: eine Milliarde Betriebsstunden Seit zwei Jahrzehnten entwickelt und produziert Windhager innovative Heizlösungen für Holzpellets. In dieser Zeit hat das Unternehmen mehrere Kesselgenerationen auf den Markt gebracht und dabei über eine Milliarde Betriebsstunden Erfahrung gesammelt.

Eine Milliarde Betriebsstunden stehen für Erfahrung

“Wer sich für eine Pelletsheizung von Windhager entscheidet, erhält einen besonders hochwertigen und bewährten Wärmeerzeuger”, sagt Windhager-Geschäftsführer Manfred Faustmann. Denn in jedem Gerät würden die Erfahrung und das Know-how von mehreren Modellgenerationen und über eine Milliarde Betriebsstunden stecken. Damit zähle das Unternehmen zu den erfahrensten und gefragtesten Pelletsheizungsspezialisten. Als sich Firmenchef Werner Windhager in den 90er Jahren entschlossen hatte, Pelletskessel zu entwickeln, hielten viele sein Vorhaben für ein kostspieliges Wagnis. Galten doch zu dieser Zeit die komfortablen, vollautomatischen Öl- und Gasheizungen als das Nonplusultra in der Wärmeversorgung. Ende der 90er Jahre brachte Windhager den ersten, selbst entwickelten Pelletskessel mit der Bezeichnung PMX auf den Markt. Er zeichnete sich unter anderem durch ein patentiertes Saugsystem aus.

Windhager entwickelt Pelletsheiztechnik laufend weiter

Windhager: eine Milliarde Betriebsstunden Bestärkt durch den Erfolg des PMX und den wachsenden Trend zu erneuerbaren Energien konzentrierte sich Windhager in den folgenden Jahren auf die Entwicklung und Herstellung komfortabler Pellets-Heizlösungen. Seither haben die Firmeningenieure das Heizen mit Holzellets noch komfortabler, sauberer und sicherer gemacht. Wichtige Meilensteine ihrer Arbeiten sind die Entwicklung der Abwurffeuerung, die eine exakte und damit sparsame Dosierung des Brennstoffs erlaubt, oder der Lowdust-Brenner, der die Emissionen auf ein Minimum reduziert. Auch eine besonders robuste, lautlos arbeitende Zündung haben sie entwickelt. Der Salzburger Heizungsspezialist war zudem der erste, der ein Saugsystem mit bis zu acht Entnahmesonden angeboten hat.

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Die BAFA-Zahlen im Juni 2018

16. July 2018 - 13:10

BAFA-Zahlen im Juni 2018 Die BAFA-Zahlen im Juni 2018 zeichnen weiterhin ein positives Bild für die Ökowärmebranche. Die Zahl der Anträge ging gegenüber Mai kaum zurück.

BAFA-Zahlen im Juni 2018 um zwei Drittel höher als im Vorjahr

Gingen im Juni des Vorjahres 1.892 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im Juni diesen Jahres 3.169. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.743 waren es im Mai 2017, 2.291 im Juni 2018 – eine Steigerung um 31 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im Juni 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (Juni 2017: 2.308 Förderanträge, Juni 2018: 2.634 Förderanträge). Insgesamt 8.094 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten im Juni 2018 einen Antrag auf Förderung einer Ökoheizung – zwei Prozent weniger als im Mai 2018.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Holzöfen: Schräder bietet zertifizierte Rohrdurchführungen an

13. July 2018 - 14:47

Beispiel für Rohrdurchführungen: Decke Ob Rohrdurchführungen durch Dächer, Decken oder Wände – die Produkte von Schräder sind bautechnisch zugelassen. Das teilt das Unternehmen ais Kamen bei Dortmund mit.

Schräder dämmt seine Rohrdurchführungen

Um einen Ofen an den gewünschten Ort stellen zu können, müssen seine Abgasrohre zum Schornstein meist durch Decken und Wände geführt werden. Nach der Norm DIN V 18160-1 dürfen bei Bauteilen mit oder aus brennbaren Baustoffen keine höheren Temperaturen als 85 Grad Celsius auftreten, wenn die Feuerstätte heizt. Um die Anforderung gewährleisten zu können, muss der vorgeschriebene Abstand von 200 Millimeter umlaufend zu brennbaren Baustoffen aus nicht brennbarem aber formbeständigem Material erstellt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, Produkte zu verwenden, die nachweislich trotz verringerter Abstände die Anforderungen erfüllen. Seine Rohrdurchführungen stattet Schräder deshalb mit einem speziellen Glasfaserdämmstoff aus. Er dämmt besser als herkömmliche Materialien, sodass die Rohrdurchführungen brennbare Bauteile berühren dürfen. Durchbrüche können dadurch erheblich kleiner ausfallen. Außerdem ergeben sich mehr Möglichkeiten, einen Ofen zu platzieren.

Firma bietet drei Versionen an

Beispiel für Rohrdurchführungen: Dach Die Rohrdurchführungen lassen sich praktisch und schnell montieren: Die Decke oder Wand an der gewünschten Stelle aufbrechen, die Rohre entsprechend der erforderlichen Länge kürzen, einsetzen und fixieren. Schräder liefert die Rohrdurchführungen in allen drei Versionen mit Längen von 1.000 Millimetern. Großflächige Durchbrüche und aufwändige Putzarbeiten sind nicht notwendig. Eine Frontplatte aus Thermax-SL bildet den Abschluss. Sie dient gleichzeitig als Wärme- und Strahlungsschutz. Eine umschließende Blende aus Edelstahl rundet das Gesamtbild ab. Die Rohrdurchführungen sind in drei Dämmstärken mit jeweils unterschiedlichen Nennweiten erhältlich. Sie eignen sich auch luftdichte Abgasleitungsdurchführung bei Niedrigenergie- und Passivhäusern.

 

Beispiel für Rohrdurchführungen: Wand

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Buch “Der Tollhauseffekt” entlarvt Klimawandelleugner

12. July 2018 - 12:19

Der Tollhauseffekt Das neue Buch “Der Tollhauseffekt” enthüllt die Praktiken von Klimaleugnern. Es handelt sich um die deutsche Übersetzung eines Buchs des US-amerikanischen Klimaforschers Manfred E. Mann (The Madhouse Effect).

Tollhauseffekt: Wie die Leugnung des Klimawandels unseren Planeten bedroht

Der Tollhauseffekt beschäftigt sich mit den Manipulationen sogenannter Klimawandelskeptiker, deren Pseudo- und Antiwissenschaft, die seriös verkleidet anerkannte Erkenntnisse und physikalische Tatsachen leugnet und zu untergraben versucht. Michael E. Mann erläutert wie wissenschaftliche Methodik funktioniert und offenbart dadurch gleichzeitig die Tragik der politischen Debatte: “Leider wurde der Begriff “Skeptiker” gerade im Zuge der Klimadebatte verschleppt, um etwas ganz anderes zu auszusagen. Es wird benutzt, um Beweisen auszuweichen, die man einfach nicht mag.” In seinem Buch “Der Tollhauseffekt” analysiert er die Strategien der Klimawandelleugner und deckt ihre Verstrickungen mit mächtigen Wirtschaftskonzernen auf. Das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature urteilt: “Eine flotte und einnehmende Lektüre … Sie bietet viele exzellente Einblicke in den Kampf gegen die Diskreditierung der Klimawissenschaft.”

DGS Franken gibt Buch heraus

Mann gilt als profilierter Warner vor der globalen Erwärmung und der damit verbundenen Klimagefahren. Er ist einer der Hauptautoren des dritten Sachstandsberichtes des sogenannten Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Er war maßgeblich verantwortlich für den Abschnitt über erdgeschichtliche Klimaänderungen. Sein Buch “Der Tollhauseffekt” hat der Cartoonist Tom Toles mit zahlreichen bissigen Zeichnungen illustriert. Auch sie haben der Übersetzer Herbert Eppel und Matthias Hüttmann, der das Übersetzungsprojekt initiiert und koordiniert hat, ins Deutsche übertragen. Als Herausgeber der deutschen Übersetzung fungiert der Landesverband Franken der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, bei dem Hüttmann arbeitet. Erschienen ist “Der Tollhauseffekt” im Erlanger Verlag Solare Zukunft. Das Taschenbuch kostet 24,90 Euro.

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