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Aktualisiert: vor 39 Minuten 21 Sekunden

Klimakonferenz## Deutschland soll für 1,5 Grad-Ziel eintreten

12. Dezember 2018 - 11:18

Kattowitz. - Auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Kattowitz hat die abschließende und entscheidende Phase des sogenannten "Talanoa Dialoges" im Rahmen Konferenz begonnen. In dessen Rahmen verhandeln die 197 Vertragsparteien, wie sie den Klimaschutz in Zukunft ausgestalten wollen. MISEREOR hat die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine maximale Erderwärmung von 1,5 Grad einzusetzen.

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Klimaschutz## Wasser im Mekongdelta nachhaltig nutzen

12. Dezember 2018 - 0:00

Bochum. - Das Mekongdelta in Vietnam ist eine der vom Klimawandel am meisten betroffenen Regionen: Der Anstieg des Meereswassers, die Versalzung, ungereinigte Abwässer und die Übernutzung des Grundwassers gefährden die Lebensbedingungen von 17,5 Millionen Menschen. Strategien, das Wasser nachhaltig zu nutzen und mit den Folgen des Klimawandels besser zu leben, sind das Ziel des Projekts Viwat-Mekong-Planning der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

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Jemen## Welthungerhilfe warnt vor "zweitem Biafra"

11. Dezember 2018 - 11:23

Bonn. - Im Jemen herrscht nach Einschätzung der Welthungerhilfe eine der schlimmsten humanitären Katastrophen der letzten Jahrzehnte. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 22 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen und stehen täglich fast 16 Millionen Menschen hungrig auf.

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Migrationspakt## VENRO: Erfolg hängt von der Umsetzung ab

11. Dezember 2018 - 11:08

Berlin. - Die internationale Staatengemeinschaft hat in Marrakesch den Globalen Migrationspakt verabschiedet. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) sieht darin einen Meilenstein in der internationalen Migrationspolitik und begrüßt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich dafür nach Marokko gereist ist. Mit dem Pakt will die Staatengemeinschaft Migration nachhaltig und entwicklungsförderlich gestalten. Der Erfolg hänge nun von der Umsetzung des Pakts ab, so VENRO.

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WEITWINKEL## SODI startet neues Magazin zu entwicklungspolitischen Themen

11. Dezember 2018 - 0:00

Berlin. - Der Solidaritätsdienst International (SODI) hat ein neues Fachmagazin zu Themen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit gestartet. Das Thema der ersten Ausgabe des Magazins "WEITWINKEL" lautet "Zero Hunger". Die Zahl der Hungernden weltweit ist in diesem Jahr wieder angestiegen: 821 Millionen Menschen hungern, zwei Milliarden Menschen weltweit leiden an Mangelernährung.

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Klimaschutz-Index 2019## Deutschland fällt auf Rang 27 zurück

10. Dezember 2018 - 11:42

Katowice. - Im Rahmen der UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice ist am Montag der Klimaschutz-Index 2019 veröffentlicht worden. Der Index wird von den Organisationen Germanwatch und NewClimate Institute erstellt und umfasst ein Ranking der 56 größten CO2-Emittenten weltweit. Auf sie entfallen gut 90 Prozent der globalen energiebedingten Emissionen. Deutschland ist im neuen Klimaschutz-Index auf Rang 27 abgestiegen. Am besten schneiden Schweden und Marokko ab. Schlusslichter sind die USA und Saudi-Arabien.

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UN-Migrationspakt## Rechte von Migranten werden gestärkt

10. Dezember 2018 - 11:14

Berlin. - Der UN-Migrationspakt ist am Montag von der internationalen Staatengemeinschaft auf einer Konferenz in Marrakesch (Marokko) verabschiedet worden. Für Brot für die Welt ist der Pakt ein wichtiges Signal für die Rechte von Migrantinnen und Migranten. Er betone die Notwendigkeit von internationaler Zusammenarbeit in der Migrationspolitik, erklärte das evangelische Hilfswerk am Montag in Berlin.

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Umfrage## Berliner möchten mehr Globales Lernen in Schulen

10. Dezember 2018 - 10:59

Berlin. - Mehr als 90 Prozent der Berlinerinnen und Berliner möchten, dass die Welt fairer und gerechter wird als bisher, und dass in Schulen mehr über globale Zusammenhänge (Globales Lernen) informiert wird. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut infratestdimap im Auftrag des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) im November 2018 durchgeführt hat. Die entwicklungspolitischen Gruppen in Berlin fordern daher, dass das Budget für Schulprojekte vom Land Berlin auf eine Million Euro erhöht wird.

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Lieferkette## TransFair fordert verbindliche Gesetze zum Schutz von Kleinbauern

10. Dezember 2018 - 0:01

Köln. - Beim Schutz der Menschenrechte rücken vor allem Unternehmen immer stärker in den Fokus der Verantwortung. Darauf hat die Siegelinitiative TransFair in Köln hingewiesen. "Der Schutz der Menschenrechte hängt mittlerweile wesentlich vom Handeln multinationaler Unternehmen ab. Aber es fehlen rechtliche Sanktionen für Firmen, die Menschenrechtsverletzungen entlang ihrer Lieferkette zulassen. Deutschland ist Schlusslicht im internationalen Vergleich", sagte TransFair-Vorstandsvorsitzender Dieter Overath.

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70 Jahre Menschenrechte## MISEREOR sieht Grundlage der Arbeit von NGOs in Gefahr

10. Dezember 2018 - 0:00

Aachen. - Zum 70. Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat MISEREOR deren große Bedeutung und Aktualität für seine Aufgaben weltweit betont. "Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist für unsere Arbeit Richtschnur und Bezugspunkt. Gleichzeitig stehen wir aktuell immer stärker für den Schutz der Menschenrechte ein. Sie erleben derzeit eine fundamentale Krise, die sowohl die menschenrechtliche Infrastruktur als auch ihre Grundlagen selbst betrifft", erklärte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

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Jemen## 120.000 Kinder an der Schwelle zum Hungertod

7. Dezember 2018 - 12:18

Berlin. - Anlässlich der Friedensgespräche zwischen Vertretern der Regierung des Jemen und der Huthi-Rebellen in Stockholm hat Save the Children am Freitag die Dringlichkeit einer Lösung im Bürgerkrieg angemahnt. Bereits jetzt stünden 120.000 Kinder an der Schwelle zum Hungertod. "Der einzige Weg, das Leid zu beenden, ist, den Konflikt zu stoppen", erklärte Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen.

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Libanon## Medien in den Händen von Familienclans und Politik

7. Dezember 2018 - 11:35

Berlin. - Die Medienlandschaft des Libanon wirkt vielfältig, wird aber von einigen wenigen Eigentümern beherrscht, die eindeutige Interessen vertreten. Fast alle wichtigen Medien in Print, Hörfunk und Fernsehen gehören Eigentümern mit politischen Verbindungen. An einem Großteil der Medienunternehmen ist zudem mindestens ein Mitglied eines mächtigen Familienclans beteiligt. Das geht aus dem Media Ownership Monitor (MOM) Libanon hervor, den Reporter ohne Grenzen (ROG) und das SKeyes Center for Media and Cultural Freedom der Samir Kassir Foundation jetzt veröffentlicht haben.

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Zebras## Artenschützer kritisieren Konsum von exotischem Wildfleisch

7. Dezember 2018 - 0:00

München. - Der Verkauf von Zebrafleisch beim Discounter Netto hat eine Diskussion über den Verkauf von exotischem Wildfleisch entfacht. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife warnte Handel und Verbraucher vor solchen Angeboten. "Das Fleisch stammt in aller Regel von Tieren aus freier Natur, die meisten Wildtierbestände sind aufgrund von Wilderei und Lebensraumverlust bereits rückläufig. Der Trend zu exotischem Fleisch von Tieren aus weit entfernten Ländern ist sehr bedenklich", sagte Daniela Freyer von Pro Wildlife.

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ZDF-Spendengala## 2,6 Millionen Euro für Projekte von MISEREOR und Brot für die Welt

6. Dezember 2018 - 11:26

Berlin. - Die ZDF-Spendengala "Die schönsten Weihnachtshits" hat ein gutes Ergebnis erzielt: Carmen Nebel sammelte am Mittwochabend bis Mitternacht rund 2,6 Millionen Euro für die Arbeit von MISEREOR und Brot für die Welt. Mireille Mathieu, David Garrett, Maite Kelly, VoXXclub, Shakin' Stevens, Rolando Villazón und weitere Publikumslieblinge unterstützten die Moderatorin mit ihrem Auftritt. Auch die Spenden-Hotline war prominent besetzt. Regina Halmich, Alfons Schuhbeck und weitere bekannte Persönlichkeiten nahmen die Spendenzusagen entgegen.

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Venezuela## Regierung erhöht Mindestlohn und reguliert Preise neu

6. Dezember 2018 - 11:19

Caracas. - Nach 100 Tagen Konjunkturprogramm seiner Regierung hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro eine Reihe neuer Maßnahmen bekanntgegeben. In einer landesweiten Live-Übertragung erklärte er, dass die im August eingeleiteten Reformen, die eine Währungsumstellung, eine Wechselkursänderung, die Anbindung der Landeswährung an die Kryptowährung Petro und eine massive Gehaltserhöhung umfassten, eine "Korrektur" bräuchten. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

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Nürnberg## Deutscher Menschenrechts-Filmpreis wird zum 11. Mal verliehen

6. Dezember 2018 - 0:00

Nürnberg. - Am 8. Dezember wird in Nürnberg zum 11. Mal der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis verliehen. Damit findet die aktuelle Wettbewerbsrunde des 1998 ins Leben gerufenen Filmwettbewerbs ihren Höhepunkt und Abschluss. Die Preise, die in jeder Kategorie mit 2.500 Euro und einer individuell angefertigten Statue dotiert sind, werden am Samstagabend in der Nürnberger Tafelhalle an die sechs Preisträger überreicht.

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Westsahara## Verhandlungen sind "Mammut-Aufgabe" für Horst Köhler

5. Dezember 2018 - 18:40

Göttingen. - Anlässlich der Verhandlungen in Genf über die Zukunft der Westsahara unter dem Vorsitz des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, dass Menschenrechte im Zentrum der Gespräche stehen müssen. Köhler stehe vor der "Mammut-Aufgabe", als UN-Sonderbeauftragter für die Westsahara den immer stärker eskalierenden Streit um die Zukunft des von Marokko besetzten Gebietes zu lösen, sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.

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ROG-Bericht## Journalisten im Visier organisierter Kriminalität

5. Dezember 2018 - 0:00

Berlin. - Kritische Berichterstattung über organisierte Kriminalität bringt Journalisten weltweit in Lebensgefahr. Seit Anfang 2017 wurden mehr als 30 Medienschaffende von Verbrecherorganisationen getötet. Besonders gefährlich ist die Situation für Journalisten, die in Lateinamerika zu Drogenkartellen recherchieren. In Südostasien geraten Umweltjournalisten ins Visier der Sand-Mafia. In Europa stehen Zeitungsreporter zum Teil rund um die Uhr unter Polizeischutz. In einem ausführlichen Bericht hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die Bedrohungslage für Medienschaffende untersucht, die dem organisierten Verbrechen auf der Spur sind.

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Klima-Risiko-Index## 2017 war das bisher verheerendste Extremwetterjahr

4. Dezember 2018 - 11:13

Katowice. - Mit mehr als 11.500 Todesopfern und über 375 Milliarden US-Dollar (in Kaufkraftparitäten) Schäden geht das Jahr 2017 als das bisher verheerendste Extremwetterjahr weltweit in die jüngere Geschichte ein. Die wetterbedingten Sachschäden brechen damit alle bisherigen Rekorde. Tropische Wirbelstürme verheerenden Ausmaßes trafen vor allem die Inseln Puerto Rico und Dominica hart. Beide Inseln wurden schwer verwüstet, über 3.000 Menschen verloren ihr Leben. Das geht aus dem Klima-Risiko-Index hervor, den Germanwatch am Dienstag anlässlich der Weltklimakonferenz in Katowice veröffentlicht hat.

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Rohstoffe## Fairtrade erhöht Mindestpreis für Kakao um 20 Prozent

4. Dezember 2018 - 0:00

Köln. - Fairtrade International wird den Fairtrade-Mindestpreis für konventionellen Kakao von 2.000 auf 2.400 US-Dollar pro Tonne (FOB) erhöhen, eine Steigerung um 20 Prozent. Für Bio-Kakao wird der Fairtrade-Preis 300 US-Dollar über dem Weltmarktpreis oder dem Fairtrade-Mindestpreis liegen, je nachdem, welcher zur Zeit des Verkaufs höher ist. Das hat der Verein TransFair angekündigt.

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