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Aktualisiert: vor 1 Stunde 30 Minuten

Tag der Landlosen## Bundesregierung soll UN-Erklärung umsetzen

16. April 2019 - 0:00

Köln. - Anlässlich des Internationalen Tags der Landlosen am 17. April hat die Menschenrechtsorganisation FIAN die Bundesregierung aufgefordert, die "UN-Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten" konsequent umzusetzen. Vertreibungen und Diskriminierungen ländlicher Gemeinden seien wesentliche Ursachen für den weltweit überdurchschnittlichen Hunger unter kleinbäuerlichen Familien. Die UN-Erklärung, die im Dezember 2018 von der UN-Vollversammlung angenommen wurde, ist eine Antwort auf diese anhaltenden Menschenrechtsverletzungen.

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Sudan## Menschenrechtler fordern Ablösung von Milizenchef

15. April 2019 - 11:16

Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem stellvertretenden Vorsitzenden der neuen Übergangsregierung im Sudan Kriegsverbrechen vorgeworfen und seine Ablösung gefordert. General Mohamed Hamdan war am Samstag zum stellvertretenden Vorsitzenden des regierenden Militärrates in dem ostafrikanischen Land ernannt worden.

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Nordafrika/Nahost## Weltbank und BMZ verstärken Zusammenarbeit

15. April 2019 - 11:08

Washington. - Die Weltbankgruppe und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, mit der sie ihre Zusammenarbeit im Bereich nachhaltige und breitenwirksame Entwicklung in der MENA-Region (Nordafrika/Nahost) verstärken wollen. Das hat das Entwicklungsministerium jetzt bekannt gegeben.

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Studie## Weltbank pumpt Milliarden in fossile Energieträger

15. April 2019 - 0:00

Washington. - Die Energieprojektfinanzierung der Weltbankgruppe für fossile Energieträger ist rund drei Mal so hoch wie die für klimaschonende erneuerbare Energieträger. Das zeigt eine von der Umweltschutzorganisation urgewald in Auftrag gegebene Studie. Rund 21 Milliarden US-Dollar fließen der Studie zufolge in die Sektoren Kohle, Öl und Gas – lediglich sieben Milliarden in Bereiche wie Solarenergie oder Windkraft.

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Zyklon Idai## BMZ startet Wiederaufbauprogramm für südliches Afrika

12. April 2019 - 11:35

Washington. - Im Zuge des Zyklons Idai und dessen Folgen sind über 1.000 Menschen im südlichen Afrika ums Leben gekommen. Rund 3,5 Millionen Menschen sind durch den Verlust ihrer Häuser, durch Krankheiten, zerstörte Infrastruktur und Ernteverluste von Hunger und Tod bedroht. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) wird den Wiederaufbau in Mosambik, Malawi und Simbabwe mit 50 Millionen Euro in den kommenden Jahren unterstützen und die Zusammenarbeit entsprechend ausrichten. Das kündigte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Rande der Frühjahrstagung der Weltbank in Washington, D.C. an.

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Sudan## GfbV begrüßt Sieg einer friedlichen Protestbewegung

12. April 2019 - 11:17

Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Sturz des sudanesischen Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir als "beeindruckenden Sieg einer oft unterschätzten, friedlichen Protestbewegung" bezeichnet. Die GfbV begrüßte die angekündigte Freilassung politischer Gefangener, kritisierte jedoch die Einsetzung einer Militärregierung.

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Argentinien## Wenige Großkonzerne kontrollieren den Medienmarkt

12. April 2019 - 0:00

Berlin. - Eine kleine Gruppe von Großkonzernen kontrolliert den Medienmarkt in Argentinien und bestimmt so, was die große Mehrheit der 44 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner liest, sieht und hört. Die vier größten Konzerne vereinen fast die Hälfte aller Publikumsanteile auf sich, wobei 25 Prozent allein auf die Grupo Clarin entfallen. Das geht aus dem Media Ownership Monitor (MOM) Argentinien hervor, den Reporter ohne Grenzen (ROG) zusammen mit der argentinischen Journalistenkooperative Tiempo Argentino veröffentlicht hat.

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Reise nach Washington## Entwicklungsminister Müller besucht Weltbank-Frühjahrstagung

11. April 2019 - 11:27

Berlin - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist am Donnerstag zur Weltbank-Frühjahrstagung nach Washington, D.C. gereist. Auf dem Programm des Bundesentwicklungsministers stehen unter anderem Gespräche mit dem neuen Weltbank-Präsidenten David Malpass und der Vorstandsvorsitzenden Kristalina Georgieva sowie mit Mark Green, dem Chef der amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID.

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OECD-Bericht## Mittel für Entwicklungszusammenarbeit sanken 2018 um 2,7 Prozent

11. April 2019 - 11:13

Berlin. - Die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent gesunken. Besonders stark war der Rückgang für die bedürftigsten Länder. Das geht aus vorläufigen Daten hervor, die die OECD jetzt veröffentlicht hat. Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass weniger Mittel für die Aufnahme von Flüchtlingen aufgewendet wurden.

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Weltbevölkerungsbericht 2019## Familienplanung noch längst nicht für alle Menschen möglich

11. April 2019 - 0:00

Hannover. - Eine zukunftsfähige, menschenrechtsbasierte Bevölkerungspolitik bedarf einer weltweiten Durchsetzung sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung sowie der Gleichstellung der Geschlechter. Doch davon sind wir trotz aller in der Vergangenheit erzielten Erfolge noch weit entfernt. Zu diesem Schluss kommt der diesjährige Weltbevölkerungsbericht, den der UN-Bevölkerungsfonds UNFPA unter dem Titel "Unfinished business – Reproduktive Rechte und Entscheidungsfreiheit FÜR ALLE" jetzt veröffentlicht hat.

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Zyklon Idai## Welthungerhilfe warnt vor Hunger, Cholera und Malaria

10. April 2019 - 11:26

Bonn. - Knapp vier Wochen nach dem verheerenden Zyklon Idai hat die Welthungerhilfe am Mittwoch vor der "Katastrophe nach der Katastrophe" im südöstlichen Afrika gewarnt. Auf die schweren Überschwemmungen in Mosambik, Malawi und Simbabwe folgten Hunger, Cholera und Malaria. Allein in Mosambik habe der Zyklon 1,8 Millionen Menschen die Existenzgrundlage genommen und die Kornkammer des Landes zerstört. Über 700.000 Hektar Ernte seien vernichtet. Laut UNO zerstörte der Zyklon eine Infrastruktur im Wert von einer Milliarde Dollar.

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Sudan## Behörden blockieren gezielt soziale Medien

10. April 2019 - 11:18

Göttingen. - Die Behörden des Sudan blockieren soziale Medien, um regierungskritische Demonstranten an weiteren Protesten zu hindern. Am letzten Wochenende seien 28 Millionen Nutzer von Mobiltelefonen und 13 Millionen Internetnutzer von der Sperrung der wichtigsten Internet-Provider im Land betroffen gewesen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Mit gezielten Stromsperren hätten die Behörden zudem 45 Prozent aller Kommunikationseinrichtungen lahm gelegt.

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Agrarministerkonferenz## BUND fordert von der Bundesregierung eine Ackerbaustrategie

10. April 2019 - 0:00

Berlin. - Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Agrarministerkonferenz hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bundesregierung aufgefordert, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Ackerbaustrategie der Regierung schnell vorzulegen. Eine repräsentative Emnid-Umfrage für den BUND zeigt zudem, dass eine Kernforderung des Umweltverbandes zum frühzeitigen Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat von der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger geteilt wird.

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Regenwald-Abholzung## Schwere Dürren nehmen in Lateinamerika künftig zu

9. April 2019 - 11:30

Montevideo. - Die UNESCO und das Wasserzentrum für Trockenzonen in Lateinamerika (CAZALAC) haben in einer Studie mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass zunehmende Dürren zu den größten sozialen und ökologischen Katastrophen gehören, von denen Lateinamerika in Zukunft bedroht sein wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

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"Shrinking Space"## VENRO unterzeichnet Belgrader Aufruf der Zivilgesellschaft

9. April 2019 - 11:06

Berlin. - Zivilgesellschaftliche Organisationen aus allen Teilen der Welt haben sich in der serbischen Hauptstadt Belgrad auf dem "Civil Society Summit" versammelt. Mit einem gemeinsamen "Aufruf zum Handeln" machten sie darauf aufmerksam, dass ihre politischen Handlungsspielräume immer stärker eingeschränkt werden – auch in Europa. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hat den "Belgrader Aufruf" mit unterzeichnet.

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Europawahl## Kandidierende sollen sich im Kampf gegen extreme Armut engagieren

9. April 2019 - 0:00

Berlin. - Vor der Wahl zum Europäischen Parlament (26. Mai) hat die Lobby-Organisation ONE in Deutschland die Kampagne "ONE Vote" gestartet. Ziel der Kampagne ist, dass im sich im nächsten EU-Parlament möglichst viele Abgeordnete für eine starke europäische Entwicklungszusammenarbeit einsetzen. Die Bekämpfung von extremer Armut und die Stärkung von Frauen und Mädchen sollen sie dabei in den Vordergrund stellen.

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Sudan## Menschenrechtler verurteilen Einsatz scharfer Munition

8. April 2019 - 11:10

Göttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod eines Arztes bei einer Demonstration hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Einsatz scharfer Munition bei der Niederschlagung von Massendemonstrationen im Sudan verurteilt. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine Bestrafung der Verantwortlichen für die Gewalt gegen friedliche Demonstranten.

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Weltgesundheitstag## Die Hälfte aller Menschen ohne Gesundheitsversorgung

8. April 2019 - 0:00

Hannover. - Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat anlässlich des Weltgesundheitstages darauf aufmerksam, dass das Ziel einer universellen Gesundheitsversorgung, wie es in den Nachhaltigen Entwicklungszielen festgehalten wurde, noch lange nicht erreicht ist. Laut einer Studie von Weltbank und Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat rund die Hälfte aller Menschen auf der Erde nur mangelhaften oder keinen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung.

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MISEREOR## Erzbischof Burger und Misereor-Chef Spiegel auf den Philippinen

5. April 2019 - 11:59

Aachen. - Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger und MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel haben am Freitag eine einwöchige Reise auf die Philippinen begonnen. Sie wollen unter anderem die wachsende Bedrohung des Landes durch die globale Erwärmung in den Blick nehmen und MISEREOR-Projekte besuchen, die den Einheimischen eine bessere Anpassung an den Klimawandel ermöglichen. Zweites großes Thema der Reise sind massive Menschenrechtsverletzungen und Tötungen, die in Zusammenhang mit der von Präsident Rodrigo Duterte angeordneten Anti-Drogenkampagne stehen.

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Ruanda## 25 Jahre nach dem Genozid ist die Welt nicht sicherer

5. April 2019 - 11:11

Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat anlässlich des Gedenkens an den Völkermord in Ruanda vor 25 Jahren mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor schwersten Menschenrechtsverletzungen gefordert. Das Schicksal von 1,5 Millionen Uiguren und Kasachen in chinesischen Umerziehungslagern, die gewaltsame Vertreibung von 770.000 Rohingya aus Burma im Jahr 2017 und die mehr als 60.000 Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Südsudan seit 2013 zeigten: Trotz zahlreicher Alarmsignale werde das Morden nicht gestoppt.

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