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Aktualisiert: vor 3 Minuten 19 Sekunden

Welthungerhilfe## "Coronavirus wird Hungerkrise verschärfen"

vor 2 Stunden 20 Minuten

Bonn. - Die Ausbreitung des Coronavirus in armen Ländern Afrikas und Asiens ist nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit. Nahrungsmittel können nicht mehr in ausreichendem Maße angebaut werden und Lieferketten werden unterbrochen. Es drohen Versorgungsengpässe und in der Folge Hunger, warnt die Welthungerhilfe. Aktuell leiden rund 820 Millionen Menschen weltweit an Hunger.

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Corona-Krise## MISEREOR stellt 3,6 Millionen Euro für Soforthilfe bereit

2. April 2020 - 11:28

Aachen. - Angesichts der sich immer stärker abzeichnenden Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise hat MISEREOR drei weltweite Soforthilfe-Fonds eingerichtet. Insgesamt 3,6 Millionen Euro stehen damit für Gesundheitsprojekte in Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens zur Verfügung. Mit dem Geld, das aus Spenden sowie Mitteln des Bundeministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) stammt, sollen Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und andere benötigte Materialien für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, aber auch Maßnahmen zur Qualifizierung, Beratung und Prävention finanziert werden.

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Studie## Wildtierhandel in der EU bedroht Artenvielfalt

2. April 2020 - 0:00

München. - Eine jetzt veröffentlichte zweijährige Studie von Pro Wildlife im Auftrag der Bundesregierung bestätigt, dass der Handel mit Wildtieren mit zum Artensterben beiträgt. Die Studie enthält einen umfassenden Empfehlungskatalog an die Bundesregierung, um die Nachfrage nach exotischen Haustieren, insbesondere nach Wildfängen, zu reduzieren und den Handel strenger zu regeln.

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Corona-Krise## Afrikanische Staaten erhöhen Druck auf Journalisten

1. April 2020 - 11:23

Berlin. - Journalistinnen und Journalisten, die über die Ausbreitung des Corona-Virus in Afrika berichten, sind in mehreren Ländern der Region zur Zielscheibe von Zensur, Einschüchterung und körperlicher Gewalt geworden. Reporter ohne Grenzen (RSF) ruft deshalb Afrikas Regierungen auf, im Kampf gegen die Pandemie nicht die darüber Berichtenden ins Visier zu nehmen, sondern vielmehr die Pressefreiheit zu garantieren.

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UN-Agenda 2030## WUS startet digitale Kampagne

1. April 2020 - 0:00

Wiesbaden. - Die weltweite Coronakrise zeigt die Dringlichkeit der UN-Agenda 2030 und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele. So sieht Ziel 3 internationale Maßnahmen für "Gesundheit und Wohlergehen" vor, Ziel 6 "Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen". Dabei setzt die Agenda 2030 auf gemeinsame Anstrengungen weltweit. Kein Mensch soll zurückbleiben – "leave no one behind", lautet die Leitidee. Um diese Idee stark zu machen, lädt der World University Service (WUS) in der aktuellen Krisensituation zu der digitalen Kampagne "Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück" ein.

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Chile## Soziale Bewegungen wollen Proteste fortsetzen

31. März 2020 - 11:28

Santiago. - Mitte März ist das Coronavirus noch ein Scherz bei den Protesten in Chile gewesen: "In Chile leiden wir unter dem Piñera-Virus" oder "Ich habe mehr Angst vor meiner Rente als vor dem Coronavirus" las man auf den Plakaten bei den Demonstrationen. Als die Zahl der Infizierten jedoch innerhalb weniger Tage rasant in die Höhe stieg und die Regierung keine Maßnahmen ergriff, waren es die Protestierenden, soziale Organisationen und Gewerkschaften, die dazu aufriefen, zu Hause zu bleiben. Jetzt ist "Vollständige Quarantäne mit Würde" (Cuarentena Total Con Dignidad) die vorrangige Forderung bei den Cacerolazos geworden, die nun an den Fenstern und Balkonen stattfinden, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

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Europäische Asylreform## 42 NGOs pochen auf Wahrung der Kinderrechte

31. März 2020 - 0:00

Berlin. - Vor der im Juli beginnenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat Save the Children gemeinsam mit mehr als 40 anderen Organisationen an die Bundesregierung appelliert, bei der Reform des europäischen Asylsystems auf die Wahrung der Kinderrechte zu achten. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen äußerten in einem offenen Brief ihre Befürchtung, dass die deutschen Reformpläne hinter den internationalen Verpflichtungen zurückbleiben.

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Corona-Krise## Oxfam fordert 160 Milliarden US-Dollar durch Schuldenerlasse und Finanzhilfen

30. März 2020 - 10:51

Berlin. - Die Corona-Pandemie bedroht das Leben von Millionen Menschen überall auf der Welt, vor allem aber in armen Ländern. Oxfam fordert zur Stärkung der dortigen öffentlichen Gesundheitsversorgung Schuldenerlasse und Hilfsgelder im Wert von rund 160 Milliarden US-Dollar. Das ist das Doppelte dessen, was die 85 ärmsten Länder derzeit für Gesundheit ausgeben. In einem am Montag veröffentlichten Fünf-Punkte-Plan skizziert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, was jetzt zu tun ist, um die weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden und sicherzustellen, dass Erkrankte angemessen behandelt werden können.

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Coronavirus## Infektionszahlen in armen Ländern steigen deutlich

27. März 2020 - 11:24

Friedrichsdorf. - Angesichts deutlich steigender Zahlen von mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Afrika und Teilen Südamerikas hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision gefordert, umgehend die schwachen Gesundheitssysteme in diesen Ländern zu stärken. Dazu gehöre auch, einen freien Zugang zu Medikamenten sicherzustellen.

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Krankheitserreger## Artenschützer fordern Importverbot für Wildtiere

27. März 2020 - 0:00

München. - Zwölf Tier- und Artenschutzverbände haben die Bundesregierung in einem gemeinsamen Brief aufgefordert, Einfuhren von lebenden Wildtieren zu verbieten, um die Ausbreitung ansteckender Krankheiten einzudämmen. Forscher gehen davon aus, dass die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Viruserkrankung Covid-19 auf einem Wildtiermarkt in China ausbrach.

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Coronavirus## UNO-Flüchtlingshilfe fordert weltweite Solidarität

26. März 2020 - 11:37

Bonn. - Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie hat die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), auf die ohnehin schon instabile Lage in vielen Ländern hingewiesen. Bürgerkriegsländer wie Syrien, Libyen oder der Jemen stünden vor einem Kollaps, sollte sich die Pandemie dort flächendeckend ausbreiten. Der Ausbruch des Corona-Virus sei eine globale Herausforderung, die nur durch weltweite Solidarität und Zusammenarbeit zu bewältigen ist.

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Digitaler Aktionstag## "War in Yemen - Made in Europe"

26. März 2020 - 0:00

Berlin. - In der Nacht zum 26. März 2015 begann die von Saudi-Arabien angeführte Militäroffensive im Jemen. Seitdem herrscht am Golf von Aden ein blutiger Krieg – mit Folgen, die von den Vereinten Nationen als "schlimmste menschengemachte humanitäre Katastrophe" bezeichnet werden. Fünf Jahre nach Kriegsbeginn ruft ein breites NGO-Bündnis aus zehn europäischen Ländern zu einem digitalen Protesttag auf. Die NGOs kritisieren den europäischen Beitrag zum Leid der Menschen im Jemen. Sie setzen sich für ein EU-weites Verbot von Waffenexporten an alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Kriegskoalition ein.

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COVID-19-Pandemie## Schuldenerlasse für Entwicklungsländer notwendig

25. März 2020 - 11:01

Düsseldorf. - Zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie fordern immer mehr Länder im Globalen Süden Schuldenerlasse. Ecuador widmet eigenständig für die Rückzahlung von Schulden vorgesehene Gelder für die Bewältigung der Pandemie um. Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de fordert von der Bundesregierung, zugunsten der Bewältigung der weltweiten Krise auf die Schuldenrückzahlung betroffener Länder zu verzichten.

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Coronavirus## Ausbreitung im Globalen Süden verhindern

25. März 2020 - 0:00

Berlin. - Aktion gegen den Hunger warnt, dass eine Ausbreitung des Coronavirus in Ländern des Globalen Südens ganze Gesundheitssysteme in kürzester Zeit zusammenbrechen lassen könnte. Vor allem dort, wo die gesundheitliche Infrastruktur schwach ist, könnten die Folgen verheerend sein. Besonders prekär ist die Lage dort, wo viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel in Flüchtlingslagern. Auch Menschen, deren Immunsystem aufgrund von Mangelernährung geschwächt ist, sind betroffen.

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Jemen## Durchschnittlich 50 Cholera-Verdachtsfälle pro Stunde

24. März 2020 - 11:29

Berlin. - Die humanitäre Notlage im Jemen macht die Bevölkerung des Landes in besonderem Maß anfällig für schwere oder tödliche Corona-Krankheitsverläufe. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des fünften Jahrestages der Eskalation des bewaffneten Konflikts hingewiesen. Im Jemen trifft die Corona-Pandemie auf eine von Krieg und Krankheit ohnehin geschwächte Bevölkerung. Die Grenzschließungen verhindern zudem, dass die Menschen notwendige Hilfe erhalten.

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MCC-Studie## Wie ein globaler Klimafonds funktionieren könnte

24. März 2020 - 0:00

Berlin. - Während die Staaten der Welt enorme Hilfspakete schnüren, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen, gibt es auch ein wichtiges Finanzprojekt für die internationale Klimapolitik: Für die Zeit ab 2020 hat sich eine große Zahl von Geberländern verpflichtet, den Klimaschutz in ärmeren Staaten mit jährlich 100 Milliarden Dollar zu unterstützen. Eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) befasst sich mit der Gestaltung solcher Transfers. Sie zeigt, wie man die Architektur der internationalen Klimafinanzierung, etwa im Rahmen des "Green Climate Fund", verbessern und so die Treibhausgasemissionen wirksamer senken könnte.

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Kolumbien## Tote bei Gefängnisaufständen wegen Coronavirus

23. März 2020 - 11:20

Cali. - Am Wochenende hat es Tote bei Protesten von Gefangenen in Kolumbien gegeben. Bisher sei eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse nicht möglich, da die Gefängnisverwaltung (INPEC) noch keine Informationen herausgebe, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag. Kolumbianischen Medien zufolge wurden mindestens 23 Menschen getötet und 83 verwundet, davon 32 schwer. Die INPEC sprach lediglich von sieben verletzten Wärtern.

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Coronavirus## Zeitfenster zum Schutz für arme Länder extrem klein

20. März 2020 - 11:24

Bonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE sieht sich angesichts der Coronavirus-Pandemie dazu verpflichtet, ihre Hilfsprogramme anzupassen sowie ihre Arbeit zu erweitern. Fokus der Nothilfe ist vor allem die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser sowie die Einrichtung von sanitären Anlagen in Ländern mit schwacher Infrastruktur.

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Weltwassertag## Klimakrise verschärft Wasserungerechtigkeit

20. März 2020 - 0:00

Köln. - Anlässlich des Weltwassertages am 22. März hat FIAN Deutschland vor den dramatischen Folgen der Erderhitzung auf die ohnehin unzureichende Wasserversorgung von Milliarden Menschen gewarnt. Während reiche Länder die steigenden Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser schultern können, stehen vor allem die Länder des globalen Südens den Folgen zurückgehender Wasserreserven schutzlos gegenüber.

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Eckwertebeschluss## VENRO fordert Aufstockung der EZ-Mittel

19. März 2020 - 11:20

Berlin. - Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und Humanitäre Hilfe im kommenden Jahr nicht erhöht werden. Der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) fordert eine Aufstockung. Die Bekämpfung extremer Armut und die Bewältigung humanitärer Krisen würden infolge der Corona-Pandemie weit mehr Anstrengungen erfordern, erklärte VENRO.

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