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Aktualisiert: vor 28 Minuten 56 Sekunden

Agenda 2030## Deutscher Nachhaltigkeitsalmanach 2018 veröffentlicht

19. Oktober 2018 - 12:01

Berlin. - Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat nach 2017 zum zweiten Mal einen Deutschen Nachhaltigkeitsalmanach herausgegeben. Der Nachhaltigkeitsalmanach 2018 präsentiert in zwölf Beiträgen und auf 120 Seiten Ideen und Taten für eine zukunftsfähige, gerechte und weltoffene Gesellschaft im Jahr 2030. Der RNE möchte damit das gesellschaftliche Engagement für die Umsetzung der Agenda 2030 sichtbarer machen und verbreitern. Inhaltliche Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Themen nachhaltige Finanzwirtschaft, Bildung, Kultur und Kommunen.

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Flüchtlinge## MISEREOR fordert Abschiebestopp nach Afghanistan

19. Oktober 2018 - 11:16

Aachen. - Anlässlich der Wahlen in Afghanistan am 20. Oktober hat MISEREOR einen kategorischen Abschiebestopp von geflüchteten Afghanen gefordert. "Die Sicherheitslage und die Armutssituation in Afghanistan sind seit Jahren katastrophal und verschlimmern sich täglich. Abschiebungen in das bürgerkriegsgeschüttelte Land, wo die Taliban wiedererstarkt sind und es immer wieder zu Gewalt und fürchterlichen Bombenanschlägen kommt, sind aus menschenrechtlicher Perspektive höchst problematisch", erklärte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

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Berlin## Studie belegt Mängel bei sozial verantwortlicher Beschaffung

19. Oktober 2018 - 0:00

Berlin. - Während bei der öffentlichen Beschaffung von Lebensmitteln für Kantinen, das Schulessen oder den nächsten Rathausempfang in Berlin immer häufiger auf Biosiegel geachtet wird, ist bei der Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten noch viel zu tun. Zu diesem Fazit kommt die Studie "Blick über den Tellerrand - Sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung von Lebensmitteln". Durchgeführt wurde sie von der unabhängigen Nichtregierungsorganisation Christliche Initiative Romero im Rahmen des Projekts "Berlin handel! Fair!".

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UN-Bericht## Menschenrechtsstandards für Unternehmen zu unverbindlich

18. Oktober 2018 - 11:36

Berlin. - Diese Woche hat der Sozialausschuss der Vereinten Nationen (UN) seinen Abschlussbericht über die Einhaltung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte durch die Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Der Ausschuss kritisiert darin die "ausschließlich freiwillige Natur der menschenrechtlichen Sorgfalt", wie sie im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte beschrieben wird. Deutsche NGOs erwarten jetzt Konsequenzen seitens der Bundesregierung.

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Irak und Syrien## Bundesregierung unterstützt Stabilisierung mit 100 Mio. Euro

18. Oktober 2018 - 11:27

Berlin. - Die Bundesregierung will auch in diesem Jahr einen substanziellen Beitrag leisten, um die aus der Herrschaft der Terrororganisation IS befreiten Gebiete im Irak und in Syrien zu stabilisieren. Bei dem Treffen der Arbeitsgruppe Stabilisierung der Anti-IS-Koalition am Mittwoch in Washington hat Deutschland deshalb über die Vereinten Nationen Fördermittel in Höhe von 90 Millionen Euro für den Irak zur Verfügung gestellt. Für die syrischen Provinzen Rakka und Deir ez Zor hat die Bundesregierung weitere zehn Millionen Euro zugesagt.

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Europäische Union## Mittel für Entwicklungszusammenarbeit gehen zurück

18. Oktober 2018 - 0:00

Brüssel. - Zum ersten Mal seit fünf Jahren gehen die Ausgaben der Europäischen Union für die Entwicklungszusammenarbeit zurück. Das zeigt der AidWatch-Bericht 2018 des Europäischen Dachverbandes entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen CONCORD. Der Bericht wird am Donnerstag in Brüssel vorgestellt.

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Weltbevölkerungsbericht## Zahl der Kinder pro Frau weltweit seit 1960er-Jahren halbiert

17. Oktober 2018 - 11:34

Hannover. - Eine Frau bekommt heute im weltweiten Durchschnitt 2,5 Kinder – das sind halb so viele wie noch Mitte der 1960er-Jahre. In Industrieländern bringt eine Frau heute durchschnittlich 1,7 Kinder zur Welt – und damit oftmals weniger als gewünscht. In den ärmsten Ländern der Welt hingegen bekommt eine Frau im Durchschnitt vier Kinder – oftmals mehr, als sie sich wünscht. Der unerfüllte Kinderwunsch, der in allen Ländern der Welt vorkommt, geht auf eine mangelnde Verwirklichung der reproduktiven Rechte zurück. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten UNFPA-Weltbevölkerungsbericht "Die Macht der freien Entscheidung – reproduktive Rechte und der demografische Wandel" hervor.

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Äthiopien## Neue Regierung setzt auf Frauen und Frieden

17. Oktober 2018 - 11:23

Göttingen. - Als "beispielhaft" und "wegweisend" hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die neue Regierung Äthiopiens bezeichnet. Die Menschenrechtsorganisation lobte am Mittwoch die Verkleinerung des Kabinetts und die Tatsache, dass künftig die Hälfte aller Regierungsämter mit Frauen besetzt sein werden. Auch die Friedenspolitik gegenüber dem früheren Erzfeind Eritrea zeige, dass ein Paradigmenwechsel stattgefunden habe.

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Thema Klimagerechtigkeit## 6. Stuttgarter Forum für Entwicklung am 19. Oktober

17. Oktober 2018 - 0:00

Stuttgart. - Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global veranstalten am Freitag (19. Oktober) das sechste Stuttgarter Forum für Entwicklung. Es steht unter dem Titel "Für weltweit gute Aussichten: Klimagerechtigkeit für alle!"

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Nahrungsmittelpreise## Konfliktländer erleben rasanten Anstieg

16. Oktober 2018 - 11:13

Rom. - Am Welternährungstag (16. Oktober) hat das UN World Food Programme (WFP) eine neue Studie veröffentlicht. Sie zeigt: Nahrungsmittel in Konfliktgebieten oder politisch instabilen Ländern werden immer unerschwinglicher. Die anhaltend hohen Nahrungsmittelpreise zerstören in dutzenden weiteren Ländern die Hoffnung auf eine nahrhafte Mahlzeit für Millionen Menschen.

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Welternährungstag## Wende im Kampf gegen Hunger notwendig

16. Oktober 2018 - 0:00

Berlin. - Anlässlich des Welternährungstages (16. Oktober) hat der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) darauf hingewiesen, dass eine wachsende Zahl von Menschen aufgrund von Flucht und erzwungener Migration hungert. Die Bundesregierung müsse ressortübergreifend die Ursachen angehen und gegensteuern. Waffenexporte müssten unterbunden, ambitionierter Klimaschutz umgesetzt und Handelsabkommen so gestaltet werden, dass bäuerliche Landwirtschaft nicht blockiert, sondern gefördert wird, erklärte VENRO.

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Klimaschutz## CLARA-Bericht zeigt Wege zum 1,5 Grad-Ziel auf

15. Oktober 2018 - 11:10

Berlin. - Die Climate, Land, Ambition & Rights Alliance (CLARA) hat am Montag ihren neuen Bericht "Fehlende Pfade zum 1,5°C-Ziel: Die Bedeutung des Landsektors für ambitionierte Klimapolitik" veröffentlicht. Der auf neuesten Forschungsergebnissen beruhende Bericht zeigt, dass der Schutz von Landrechten, die Wiederherstellung von natürlichen Ökosystemen und nachhaltigere Ernährungssysteme einen zentralen Beitrag zu einer ambitionierteren Klimaschutzpolitik leisten können.

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UN-Verhandlungen## Verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten notwendig

15. Oktober 2018 - 0:01

Bonn. - Vom 15. bis 19. Oktober verhandelt eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen in Genf über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Das Bonner SÜDWIND-Institut, das sich in der Treaty Alliance für ein solches Abkommen engagiert, hält verbindliche internationale Regeln für unabdingbar, um die Menschen, die mit der Herstellung unserer Alltagsprodukte in Verbindung stehen, wirksam zu schützen.

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World Health Summit## Bundesregierung soll Einsatz von Antibiotika im Stall reduzieren

15. Oktober 2018 - 0:00

Berlin. - Anlässlich der Weltgesundheitskonferenz (World Health Summit) in Berlin hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf eklatante Widersprüche in der Politik der Bundesregierung bei Antibiotikaresistenzen hingewiesen. "Auf der einen Seite setzt sich die Bundesregierung für dringend nötige globale Initiativen gegen Antibiotikaresistenzen ein", sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin bei Germanwatch. "Auf der anderen Seite aber tragen in Deutschland ein hoher Antibiotikaverbrauch und zugleich sehr schwache Regeln bei Antibiotika im Stall sowie die Fixierung auf Agrarexporte dazu bei, dass sich Antibiotikaresistenzen verbreiten; mit kontaminierten Fleischexporten sogar weltweit."

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MISEREOR-Studie## Agrarökologische Methoden verbessern Einkommen und Umweltschutz

12. Oktober 2018 - 11:37

Aachen. - Zunehmende Wetterextreme wie Stürme, Überschwemmungen und lange Trockenzeiten machen nach Ansicht MISEREORs die Wende der weltweiten Agrar- und Ernährungspolitik immer dringlicher. Eine aktuelle Umfrage unter Landwirtinnen und Landwirten in Deutschland zeigt: Auch 63 Prozent der befragten Bauern hierzulande halten ein Umdenken angesichts des Klimawandels für nötig. Dass agrarökologische Anbaumethoden hierzu einen konkreten Beitrag leisten können, zeigt eine am Freitag veröffentlichte Studie des Werks für Entwicklungszusammenarbeit.

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Welternährung## Digitalisierung löst das Hungerproblem nicht

12. Oktober 2018 - 0:00

Berlin. - Politik und Agrarindustrie versprechen, dass neue Technologien wie die Digitalisierung den Hunger besiegen können. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN legen in ihrem aktuellen "Jahrbuch zum Recht auf Nahrung" dar, wie die Digitalisierung die Auseinandersetzung um Ressourcen sogar verschärfen und eine dezentrale Nahrungsmittel-Versorgung gefährden kann.

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Weltmädchentag## Rund 17 Millionen Mädchen weltweit auf der Flucht

11. Oktober 2018 - 11:27

Bonn. - Weltweit leiden Mädchen am stärksten unter Flüchtlingskrisen. Das geht aus einem neuen Bericht hervor, den die Hilfsorganisation CARE anlässlich des Weltmädchentags veröffentlicht hat. Der Bericht "Far from Home: The 13 Worst Refugee Crises for Girls" zeigt, welchen Bedrohungen rund 17 Millionen vertriebene Mädchen tagtäglich ausgesetzt sind. Am gefährlichsten ist es für Mädchen in Syrien, am Horn von Afrika, in Afghanistan, im Südsudan und in der Tschadsee-Region.

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Welthunger-Index 2018## Erfolge in der Hungerbekämpfung gefährdet

11. Oktober 2018 - 11:14

Berlin. - Weltweit wurden bei der Bekämpfung des Hungers seit der Jahrtausendwende große Fortschritte erzielt. Dies zeigt der neue Welthunger-Index, der die Ernährungslage in 119 Ländern berechnet. Die Index-Werte zur Hungersituation sind weltweit seit dem Jahr 2000 um 28 Prozent gefallen und auch die Kindersterblichkeit hat sich im gleichen Zeitraum halbiert. Die jüngst gestiegene Zahl der Hungernden von 821 Millionen Menschen zeigt jedoch, dass der Trend aktuell in die falsche Richtung geht, so die Welthungerhilfe. Wenn das Tempo bei der Bekämpfung des Hungers gleich bleibt, wird es 50 Ländern nicht gelingen, den Hunger bis 2030 abzuschaffen.

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Kamerun## Europa muss sich mehr für Frieden und Menschenrechte einsetzen

11. Oktober 2018 - 0:00

Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein stärkeres Engagement Deutschlands für Frieden in Kamerun gefordert. Der Deutsche Bundestag berät am Donnerstag auf Antrag der FDP und von Bündnis 90/Die Grünen über die Lage in dem westafrikanischen Land. "Wer Flucht und Migration aus Afrika wirksam bekämpfen will, darf nicht tatenlos zusehen, wie der Kamerun im Bürgerkrieg versinkt", sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

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Kindersoldaten## terre des hommes fordert Verbot von Kleinwaffenexporten

10. Oktober 2018 - 12:02

Osnabrück. - Anlässlich einer Anhörung des Bundestagsausschusses für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ) zur Lage von Kindersoldaten hat das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes kritisiert, dass Deutschland nach wie vor den Export von Kleinwaffen erlaubt. "Weltweit gibt es rund 250.000 Kindersoldaten. Sie werden ausgerüstet mit leichten Waffen wie dem deutschen G3. Wenn wir heute über die Demobilisierung von Kindersoldaten diskutieren, sollten wir bedenken, dass deutsche Waffen in Kriegen und Konflikten eingesetzt werden, in denen auch Kinder als Soldaten kämpfen müssen", erklärte terre des hommes-Kinderrechtsexperte Ralf Willinger.

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