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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 32 Minuten 47 Sekunden

Warum sich Strom erzeugen beim Heizen jetzt lohnt

vor 2 Stunden 15 Minuten

2020 wurden für KWK-Anlagen bis zu 50 kW elektrischer Leistung die Zuschläge für Strom, der ins allgemeine Versorgungsnetz eingespeist wird, verdoppelt. Gleichzeitig wurde der Förderzeitraum halbiert: Betreiber von Mini-KWK-Anlagen, wie den Dachs von SenerTec, bekommen ihr Geld selbst bei geringen jährlichen Laufzeiten deutlich schneller zurück.

An der Strombörse werden die Preise durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Bei einer Überversorgung können die Strompreise sogar auf Null oder ins Negative fallen. In solchen Zeiträumen bestand für KWK-Anlagen, die durch das „KWK-Gesetzt 2016“ gefördert wurden, kein Anspruch auf Förderung. Deshalb waren die Betreiber bislang dazu verpflichtet, dem Netzbetreiber die erzeugte Strommenge jährlich mitzuteilen. Von dieser Meldepflicht wurden mit dem KWK-Gesetz 2020 Anlagen bis 50 kW befreit, vorerst allerdings nur Neuanlagen, die ab dem 14. August 2020 in Betrieb genommen wurden.

„Das neue KWK-Gesetz inklusive all seiner Verbesserungen ist in Deutschland bereits in Kraft getreten – jetzt steht nur noch die beihilferechtliche Genehmigung der EU aus, mit der wir täglich rechnen“, so Hagen Fuhl, Leiter Public Affairs bei SenerTec. „Desweiteren reduziert es den administrativen Aufwand erheblich. Zudem führt der Wegfall der Kürzung von KWK-Zuschlägen bei negativen Strompreisen zu mehr Sicherheit und Planbarkeit in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit.“

Finanzielle Vorteile gibt es seit 2021 auch für KWK-Anlagen, die mit biogenen Brennstoffen – wie Biomethan oder Biogas – betrieben werden. Möglich macht dies die Änderung bei der EEG-Umlage. Sie dient zur Finanzierung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und muss von allen Stromverbrauchern über ihre Stromkosten, aber auch von einem Großteil der Strom-Eigenversorger gezahlt werden. Durch die Neuregelung der Bagatellgrenze bei der EEG-Umlage auf selbstgenutzten Strom, werden in Zukunft KWK-Anlagen bis 30 kWel und für 30.000 kWh/a eigenverbrauchten Strom von der EEG-Umlage befreit – und das zeitlich unbefristet. Davon profitierten auch Bestandsanlagen bis 30 kW, so Hagen Fuhl. Für fossil befeuerte KWK-Anlagen gelte aber weiterhin die Freigrenze von 10 kWel. bis maximal 10.000 Kilowattstunden im Jahr.

Quelle: SenerTec / Delia Roscher

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Europas größter Windpark steht zukünftig in Schweden

3. März 2021 - 11:11

Der Windpark mit einer Gesamtleistung von 372 MW wird mit modernsten Komponenten gebaut. Er wird 60 Windräder mit 6,2 MW Turbinen umfassen, die den größten Rotor auf dem Onshore-Windmarkt besitzen und damit die niedrigsten Energiekosten bieten. Zudem wird der Windpark mit der neuen Siemens Gamesa 5.X Plattform ausgestattet. Auf dem Gelände werden etwa 64 km Straßen gebaut und 130 km Kabel verlegt. In der Hochphase der Bauarbeiten werden rund 200 Menschen auf der Baustelle im Einsatz sein.

Für das Projekt verantwortlich ist das internationale Erneuerbare-Energien-Unternehmen RES. Der Windpark ist so groß, dass RES zwei Auftraggeber für die Realisierung benötigt. Peab wird als ein führendes skandinavisches Hoch- und Tiefbauunternehmen für die Fundamente von 35 Windturbinen verantwortlich sein. Weitere 25 Fundamente wird das Unternehmen SIC bauen, welches jahrzehntelange Erfahrung mit Turbinenfundamenten mitbringt. Der Windpark Björnberget befindet sich im gemeinsamen Besitz von Enlight Renewable Energy und dem Prime Green Energy Infrastructure Fund (PGEIF) von Prime Capital, einem unabhängigen Finanzdienstleister.

Quelle: RES Group / Delia Roscher

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Bauteilschutz mit Trittschalldämmung

3. März 2021 - 10:43

Das elastische Balkonbeschichtungssystem StoFloor Balcony Elastic EB 200 (StoCretec) schützt Balkonböden dauerhaft. Es verhindert das Eindringen von schädigenden Stoffen in den Beton und hilft, die Anforderungen an die Trittschalldämmung zu erfüllen.

Außenbauteile werden durch Feuchtigkeit beansprucht. Wasser verursacht die meisten Bauschäden, indem es durch Risse in die Bausubstanz eindringt. Durch Frost oder wasserlösliche, korrosionsfördernde Stoffe kommt der Schädigungsprozess in Gang. Um dies zu verhindern, muss ein Beschichtungssystem den mechanischen Belastungen sowie der Sommerhitze standhalten, aber auch eine hohe Rissüberbrückungsfähigkeit bei tiefen Temperaturen aufweisen.

Das ist ein Fall für das System StoFloor Balcony Elastic EB 200. Seine Balkonbeschichtung StoPur EB 200 vereint UV- und Witterungsbeständigkeit mit Kälteelastizität durch Verwendung einer mehrphasigen Polymermatrix (Hybrid). Das Polyurethanharz sorgt im Sommer für dauerhaften Schutz vor mechanischer Belastung und überbrückt im Winter die sich bei Abkühlung öffnenden Risse.

Das zweikomponentige Dickschichtsystem eignet sich hervorragend für Balkone, Laubengänge und Loggien. Es reduziert den Trittschall nachweislich um 12 dB. Damit leistet es einen Beitrag zur Einhaltung der DIN 4109-1 Schallschutz im Hochbau. Zusätzlich bietet das System dekorative Oberflächengestaltung mit einer großen Farbpalette und der Einstreuung von farbigen Acrylat-Chips. Die Versiegelungen StoPur DL 520 oder StoPur VR 100 sorgen für gute Reinigungseigenschaften und sicheres Begehen auch bei Nässe.

Quelle: Sto / Wolfram Hülscher

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Symposium Baudichtstoffe 2021 findet statt

2. März 2021 - 15:44

Obmann des Gremiums, Ralf Heinzmann (Sika Deutschland GmbH) sagt: „Wir setzen alles daran, das Symposium am gewohnten Tagungsort in Frankfurt-Höchst als Präsenzveranstaltung durchführen zu können und planen auch entsprechend. Sollte die Corona-Pandemie diese Variante verhindern, wird es ersatzweise ein Webinar geben.“

Mit dem Symposium Baudichtstoffe wendet sich die Deutsche Bauchemie an Planer, Architekten, Vertreter von Behörden, Hochschulen und Investoren sowie Bauausführende. Präsentiert werden Fachthemen rund um Baudichtstoffe in Theorie und Praxis sowie ein juristischer Schwerpunkt. Das detaillierte Programm wird zusammen mit den Anmeldeoptionen veröffentlicht.

Weitere Infos zur Deutschen Bauchemie finden Sie hier.

Quelle: Deutsche Bauchemie e.V. / Delia Roscher

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LAMILUX baut Konfigurator-Tool erheblich aus

2. März 2021 - 13:06
Konfigurator für Flachdach Fenster, Lichtkuppeln und Flachdach Ausstiege
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R+T digital 2021: Weltleitmesse vergibt Innovationspreise

1. März 2021 - 13:50

Der R+T Innovationspreis wird vom Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V., vom BVT – Verband Tore, vom Industrieverband Technische Textilien – Rollladen – Sonnenschutz e. V. und von der Messe Stuttgart ausgelobt. Beispielhafte Innovationen der Branche, die erstmals im Jahr 2019 im Markt eingeführt oder bis zur Marktreife entwickelt wurden, werden so in den Fokus der Fachwelt gebracht.

38 Nominierungen aus zehn Ländern gingen aus rund 100 Einreichungen hervor. Aus diesen wurden die R+T Innovationspreise in jeweils Gold, Silber und Bronze in elf Kategorien vergeben. Zusätzlich verliehen wurden Sonderpreise im Bereich Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Design. Die unabhängige Jury bestand aus 18 Vertretern der Branchenverbände, Fachredakteuren und Sachverständigen. Vorsitz hatte Dr. Christoph Meyer, Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Bauklimatik Hausladen + Meyer. Geprüft und bewertet wurden die Eigenschaften der eingereichten Produkte bis ins Detail. Relevant für die Entscheidung der Jury waren neben der Innovationsqualität und dem Marktpotenzial der Entwicklungen unter anderem auch die Nutzerfreundlichkeit sowie die Produktsicherheit.

Die Plattform der R+T digital steht bis zur nächsten Messe 2022 zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Siegern und zur Messe finden Sie unter https://www.messe-stuttgart.de/r-t/r-t-digital-2021/.

Quelle: R+T digital 2021 / Delia Roscher

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Auch Rollläden und Markisen brauchen Frühjahrsputz

26. Februar 2021 - 17:46

Der Frühling ist da – verlockende Temperaturen herrschen in Deutschland schon im Februar. Schnell noch den Balkon und die Terrasse frühlingsfit machen und schon können die ersten Sonnenstrahlen genossen werden.

„Mithilfe von etwas warmen Wasser, milder Seifenlauge und einem weichen Schwamm strahlen bunte Markisenstoffe bald wieder mit den Blumen um die Wette“, sagt Marcus Baumeister vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS). Von konzentrierten Reinigungsmitteln rät er ebenso ab wie vom Einsatz eines Hochdruckreinigers.

Hartnäckige Flecken sollte man dem Fachmann überlassen, rät der Bundesverband. Die Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe reinigen und reparieren nicht nur. Ältere Anlagen können auch mit elektrischen Antrieben, Sensoren und einer Steuerung nachgerüstet werden: „Die Technik erspart die Betätigung der Sonnenschutzprodukte von Hand und macht den kommenden Sommer auf Balkon und Terrasse besonders komfortabel“, so Wilhlem Hachtel, Vorstandsvorsitzender der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA).

 Quelle: BVRS/IVRSA / Delia Roscher

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Neuer Energielabel-Kompass sorgt für Überblick

26. Februar 2021 - 16:13

Die neue Energieeffizienzskala gilt ab März vorerst für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner, Fernseher und Monitore. Ab September 2021 folgen Lampen. Die Europäische Kommission hat die Klassengrenzen so definiert, dass die beste Klasse A zur Einführung möglichst nicht erreicht wird, damit Platz für technischen Fortschritt bleibt.

Der Energielabel-Kompass informiert über alle deklarierten Produktgruppen bis hin zu Heizungs- und Lüftungstechnik. Nutzern werden alte sowie neue Energielabel einfach erklärt.

Quelle: HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. / Delia Roscher

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Nachhaltig luftreinigen

26. Februar 2021 - 11:52

Der OneLife X wird aus erneuerbaren Materialien wie Bambus und recyceltem Kunststoff hergestellt. Er besitzt eine besonders hohe Reinigungsleistung bei geringstem Energieaufwand mit akustisch und strömungstechnisch optimierten Lüfter. So kann der OneLife X Tag und Nacht genutzt werden. Zur Reinigung kann der Filter einfach abgespült oder in der Spülmaschine gewaschen werden.

Gesundheitsgefährdende Schadstoffe, Reizstoffe und Partikel in der Luft waren schon vor COVID-19 ein Problem. Gegen schlechte Luftqualität in immer stärker isolierten Innenräumen und steigender Schadstoffbelastung in Städten und hilft ein Luftreiniger.

Auf der digitalen ISH 2021 wird der OneLife X Luftreiniger vorgestellt und ist ab dem 1. April auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo vorbestellbar. Eine Auslieferung erfolgt im Sommer 2021.

Quelle: OneLife GmbH / Delia Roscher

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Leistungsstarke Wärmepumpenserie von M-TEC

25. Februar 2021 - 14:31

Der neu entwickelte M-TEC Power Inverter passt die eingesetzte Energie an den tatsächlichen Bedarf des Wohnhauses an. Dies erhöht den Wirkungsgrad um 20 Prozent und verlängert die Lebensdauer des Kompressors. Eine größere Verdampferfläche, größere Ventilatoren und eine innovative Einspritztechnologie steigern den Wirkungsgrad der Wärmepumpen. Und nicht nur das: Genannte Maßnahmen steigern den Jahreswirkungsgrad der neuen Luftwärmepumpen auf 5,2. Der Wert von herkömmlichen Pumpen liege unter 5, so Peter Huemer, M-TEC Geschäftführer.

Ab Juli 2021 sind Luftwärmepumpen der Serie mit Leistungen von 8 bis 31 Kilowatt erhältlich. M-TEC bietet die Sole/Grundwasserpumpen ab April mit Leistungen zwischen 10 und 70 Kilowatt an. Bei allen Modellen lassen sich bis zu vier Geräte kaskadieren. So lässt sich ein Bereich von 8 bis 280 Kilowatt abdecken. Je nach Größe der Wohnungen, der benötigten Heizleistung und dem Energieverbrauch kann man mit den Pumpen bis zu 100 Wohnungen beheizen und kühlen.

Das integrierte Quellenmanagement ermöglicht, dass die Pumpen unterschiedliche Wärmequellen gleichzeitig nutzen können. Zudem wählt das System stets die Quelle mit dem höchsten Ertrag aus. Die neuen Pumpen erhalten zudem standardmäßig das integrierte Energiemanagementsystem E-SMART Basic. Es maximiert den Eigenverbrauch und steuert sämtliche Erzeuger und Verbraucher. M-TEC bietet optional Fernwartungen und Garantieverlängerungen für bis zu zehn Jahre an.

Quelle: M-TEC / Delia Roscher

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Urbane Energiewende: Effizient und günstig

24. Februar 2021 - 14:09

Weltweit leben über die Hälfte aller Menschen in urbanen Ballungsräumen und Städten. Rund 80 Prozent der Treibhausgasemissionen stammen von dort. Es ist also naheliegend, dass die Energiewende gerade dort verwirklicht werden muss. Denn der zunehmende Ökostromanteil, Elektroautos und Wärmepumpen fordern auf kommunaler Ebene vor allem die Verteilnetze heraus. Die müssen vom Wetter abhängigen erneuerbaren Strom aufnehmen und sollen gleichzeitig Leistungsspitzen auf Verbraucherseite vermeiden.

Acht Hochschulen, zwei Universitäten, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erarbeiteten im Projekt „Urbane Energiesysteme und Ressourceneffizienz“ (ENsource) neuartige Verfahren und Planungswerkzeuge, mit denen Kommunen die Energieversorgung für einzelne Quartiere nun berechnen können.

Planungswerkzeuge für Quartiere

Neue Softwaretools ermöglichen den Vergleich verschiedener Energieversorgungszenarien für Quartiere mit Privathaushalten, Gewerbe und Industrie. Beispielquartiere in Mannheim, Stuttgart, Mainau, Rainau und Schwieberdingen wiesen eine große Vielfalt an Bausubstanz, Flächenausdehnung und vorhandener Infrastruktur auf. So konnten die Forschenden ihre Planungswerkzeuge unter ganz unterschiedlichen Rahmenbedingungen testen.

Die ZSW entwickelte dabei eine Quartierssteuerung, die auf zentrale Steuerungsbefehle verzichten kann und einzig über finanzielle Anreize und abgestimmte Fahrpläne funktioniert. Die Steuerung von Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerken übernimmt der Anlagenbetreiber vollständig.

Dienstleistungen dieser Art sind für Planer und Betreiber von Anlagen, Netzen und Quartieren von großem Interesse. Der Anlagenpark zur Energieerzeugung, Energiewandlung und Speicherung wird dann dem Bedarf entsprechend modular und flexibel gestaltet und der Betrieb laufend optimiert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf www.ensource.de

Quelle: ZSW / Delia Roscher

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Photovoltaikanlagen für Unternehmen weiterhin lukrativ

23. Februar 2021 - 16:54

Dabei gilt: Nutzen Handel, Gewerbe und Industrie so viel von dem günstigen Solarstrom wie möglich, steigt der Gesamtgewinn an. Neben dem Gewinn der Anlage steige zudem die Unabhängigkeit von der Strompreisentwicklung, sagt Franz Pöter, Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg. Firmeneigentümer könnten so ihre Kosten besser kalkulieren.

Aktuell liegt die staatliche Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom bei mittelgroßen Dachanlagen bei rund 6 Cent pro Kilowattstunde. Rechnet man den Gewinn des Anteils des selbst verbrauchten Solarstroms dazu, kann man dennoch auf eine jährliche Rendite von über fünf Prozent kommen.

Baden-Württemberg bietet mit 440.000 Unternehmen ein großes Potenzial: Zu den meist großen Flächen auf dem Dach kommen unzählige Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten hinzu. Die Kosten für Solarstromanlagen sind in den letzten zehn Jahren rund um die Hälfte gesunken. Für eine gewerbliche Aufdachanlage fallen aktuell je nach Größe 800 bis 1.000 Euro pro Kilowatt installierte Leistung an. Der Solarstrom vom Dach kostet somit rund 6 bis 7 Cent pro Kilowattstunde bei einem Betrieb über 20 Jahre. Inklusive Wartung und mögliche Reparaturen.

Eine Einspeisevergütung ist nicht die einzige Einnahme. Da die Firmen im Regelfall einen Teil des Solarstroms selbst verbrauchen, kommen geringere Stromkosten hinzu. Zudem deckt sich der Strombedarf eines Unternehmens mit dem Solarstromangebot vom Dach: Die Module liefern vor allem von 8 bis 18 Uhr Strom. So können Firmen Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent ohne Solarstromspeicher erreichen und eine attraktive Rendite erzielen.

Kombinieren Unternehmen die Photovoltaikanlage mit einer Batterie, kann diese für das Lastmanagement genutzt werden. Zudem werden Solarstromspeicher in letzter Zeit günstiger, größere Batteriesysteme sind von rund 1.00 Euro auf 850 Euro gesunken. Ab März 2021 fördert die baden-württembergische Landesregierung den Einbau von größeren Speichern. Auch andere Bundesländer haben Förderprogramme.

Franz Pöter betont: „Vernachlässigen sollte man auch nicht den Imagegewinn.“ Unternehmen stellten mit einer Solarstromanlage unter Beweis, dass sie sich um ein klimaneutrales Wirtschaften kümmerten. Eine mittelgroße Solaranlage auf Gewerbeimmobilien mit 350 Kilowatt installierter Leistung vermeide rund 220 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Quelle: Solar Cluster Baden-Württemberg / Delia Roscher

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Tipps für effizientes Heizen

23. Februar 2021 - 13:41

Grundsätzlich überzeugt eine Elektro-Flächenheizung durch ihre extreme Langlebigkeit. Es ist daher auch bei Jahrzehnte alten Systemen sinnvoll, erst die Optimierungsmaßnahmen zu prüfen, ehe man komplett austauscht. Denn durch den Einsatz von modernen Regelungstechniken lassen sich ebenfalls Heizkosten einsparen. Der BVF weist in seinem Infoblatt auch auf Fördermöglichkeiten hin.

Wie Sie bei 20-40 Jahre alten Ein- oder Mehrfamilienhäuser mit sinnvollen Maßnahmen und Optimierungsmöglichkeiten zukünftig Heizkosten senken können, lesen Sie hier. Das Infoblatt steht auch zum Download zur Verfügung.

Quelle: BVF e.V. / Delia Roscher

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Bestenwettbewerb der Sto-Stiftung

22. Februar 2021 - 14:49

„Unsere Unterstützung gilt jungen Menschen aus prekären Verhältnissen, das heißt, aus schwierigem finanziellen, sozialen, wirtschaftlichen oder familiären Umfeld, die trotzdem hervorragende Ausbildungsergebnisse vorzuweisen haben. Die Auszubildenden sollen damit für ihre schulischen Leistungen belohnt werden. Gleichzeitig soll ihnen mithilfe des Werkzeugs die Möglichkeit gegeben werden, im Sommer 2021 eine gute Gesellenprüfung abzulegen“, so Gregor Botzet vom Stiftungsrat Handwerk. 

Unter dem Motto „Du hast es drauf – zeig’s uns!“ unterstützt die gemeinnützige Sto-Stiftung seit Jahren talentierte und förderbedürftige Nachwuchs-Stuckateure. Lehrer aller deutschen Berufsschulen können ihre Schüler ab sofort unter www.stostiftung.de/de/faq_bestenwettbewerb_stuckateure.html anmelden. Anmeldeschluss ist der 22. März 2021. Zu gewinnen gibt es einen hochwertig bestückten Werkzeugkoffer. Bereits im April soll dieser an die Gewinnerin oder den Gewinner übergeben werden.

Quelle: Sto-Stifung / Delia Roscher

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Schiefer der neusten Art: Einfamilienhaus setzt Akzente

19. Februar 2021 - 16:27

Der untere Kubus mit Haupteingang und Garage ist mit großformatigen Schieferplatten von Schieferproduzent Rathscheck Schiefer bekleidet. Die 120 x 50 cm großen und zwei Zentimeter dicken Platten wirken – von relativ wenigen Fugen unterbrochen – wie aus einem Fels geschlagen.

Wegen der schwierigen Topografie entstand das Gebäude von Architekt Ivan Marty auf dem knapp 1000 m² großen Grundstück komplett aus Beton. Eine aufwendige Hangsicherung über Erdpfähle war zudem zwingend notwendig. Unter den Schieferfassaden befinden sich jeweils 20 cm dicke Steinwolle-Dämmungen. Passend zu den kupferfarbenen Fensterlaibungen aus Aluminiumblech wurden die Fenster in einem speziellen Farbton einbrennlackiert. Die bruchrauen Schieferoberflächen schaffen je nach Sonnenstand und Wetterlage veränderndes Spiel von Licht und Schatten. So sind moderne Deckarten aus Schiefer interessante Fassadenbekleidungen für besonders reizvolle Bauten.

Quelle: Rathscheck Schiefer / Delia Roscher

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Erdgas Südwest erhält Gütesiegel

19. Februar 2021 - 13:30

„Das Gütesiegel ist eine tolle Bestätigung für unser Handeln, das unserem Motto ‚Energie von hier zu Dir‘ folgt“, sagt Ralf Biehl, Geschäftsführer von Erdgas Südwest. Vertrauen, Seriosität, Weiterempfehlung und Ansehen waren die vier Leitthemen der Reputationsanalyse von ZfK und FOCUS Money. Die Analyse erfolgte über ein Social Listening, bei der die Anzahl und Tonalität der Erwähnungen im Internet, in Online-Dokumenten sowie auf Social-Media-Plattformen ausgewertet wurden. Die Erdgas Südwest GmbH erreichte in der Kategorie „Regionale Gasversorger“ Rang 1.

Neben konventionellen Gas- und Stromlieferung sind auch Biogas-Aufbereitungs- und Einspeiseanlagen, Brennstoffzellenheizungen, Photovoltaik-Anlagen auf Baggerseen, kommunalen Gebäuden oder privaten Eigenheimen oder Stromladesäulen für E-Autos fester Bestandteil des regionalen Portfolios der Erdgas Südwest. „Nachhaltigkeit ist das Fundament unseres Handelns. Es freut uns, dass unsere Kundinnen und Kunden unser Engagement gutheißen und uns ihr Vertrauen schenken“, so Ralf Biehl.

Quelle: Erdgas Südwest GmbH / Delia Roscher

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EEG 2021 kein Problemlöser

18. Februar 2021 - 17:28

Das EEG 2021 setze einzelne positive Signale, biete aber keine ausreichende Perspektive für den Weiterbetrieb bestehender Anlagen oder gar den Zubau von neuen Biogasanlagen, so Otto Körner, Regionalreferent des Fachverbands Biogas und Mitglied im Vorstand der Plattform EE BW. Der im EEG 2017 für alle Biogasanlagen zugesagte Flexibilitätszuschlag wurde kurzerhand gestrichen. Dies bedeute einen immensen Vertrauensverlust für die Branche.

Im EEG-Ausschreibungsverfahren 2022 gibt es immerhin eine weitere Neuerung: Mindestens 50 Prozent der bezuschlagten Leistungen an Geboten aus der Südregion – also auch Baden-Württemberg – sollen von der sogenannten Süd-Quote sichergestellt werden. Körner sieht in dieser Quote eine verbesserte Planungssicherheit für Betreiber aus dem Südwesten. Da der Gebotshöchstwert für Biogasanlagen jedoch nur leicht angehoben wurde, stelle dies für kleine und daher teurere Biogasanlagen einen Nachteil dar.

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (EE BW) sieht im Anschluss an neu zu errichtende Wärmenetze und einzelne Mobilitätsanwendungen große Potenziale für bestehende Biogasanlagen. Zahlreiche Projekte im Südwesten, wie die Energiegenossenschaften in Ebenweiler oder Pfalzgrafenweiler, die Stadtwerke Schwäbisch Hall oder die Energiestadt Isny zeigen, beweisen, wie Biogas erfolgreich für die örtliche Wärmeversorgung eingesetzt werden kann. Die Biogasnutzung im Strom- und Wärmebereich zu steigern sei für die Energiewende wichtig, denn Biogas könne flexibel und an die aktuelle Nachfrage angepasst Sonnen- und Windstrom ergänzen, so Otto Körner.

Quelle: Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg / Delia Roscher

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SPIE unterstützt Stadt Schwedt bei Breitbandausbau

18. Februar 2021 - 10:03

Ziel ist es, ländliche Bereiche mit schnellem Internet zu versorgen und deren digitalen Anschluss zu verbessern. SPIE realisiert die Infrastruktur der Verlegung, aktuell wurden bereits 25 Kilometer Kabelgräben und 33 Kilometer Leerrohre verlegt. Anschließend folgen die Glasfaserkabel. Als erste öffentliche Einrichtung konnte im Dezember 2020 das Schwedter Gauß-Gymnasium ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

Gefördert wird das Projekt von Bund, Land und Landkreis. Bereits seit Mitte der 90er Jahre ist SPIE für das Strom- Gasversorgungsnetz in Schwedt tätig. Die Versorgung mit Internet und TV-Kabelnetz folgte.

Quelle: SPIE / Delia Roscher

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GEG 2020: Schlanke Linie erfüllt Forderungen

17. Februar 2021 - 15:46

Das GEG 2020 setzt voraus, dass alle Neubauten als sogenannte Niedrigstenergiegebäude geplant und gebaut werden. Seit November 2020 gilt dieses Gesetz in Deutschland. Es löst das Energieeinsparungsgesetz EnEG 2013, die Energieeinsparverordnung EnEV 2014 mit erhöhtem Neubau-Standard ab 2016 und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz EEWärmeG 2011 ab. Die Dämmstandards entsprechen weitgehend der Energieeinsparverordnung EnEV ab 2016.

Mit einem U-Wert von 0,24 W/(m²K) sind die Anforderungen an den Wärmeschutz von Dächern bei einer Sanierung durch eine 100 mm dicke Polyurethan (PU)-Dämmung erfüllbar. Beim Einsatz einer Aufsparrendämmung wird die Luftdichtheitsebene und die Dämmung über den Sparren angeordnet. Ist im Altbau bereits eine solide Zwischensparrendämmung vorhanden, kann diese in die Wärmeschutzberechnung einbezogen werden: liegt eine funktionstüchtige 80 mm dicke Mineralwolle-Zwischensparrendämmung in den Gefachen der Dachkonstruktion, genügt eine 60 mm dicke PU-Aufsparrendämmung, um den geforderten U-Wert von 0,24 W/(m²K) zu erreichen. Eine Förderung von 20 Prozent durch die KfW für eine Dachsanierung ist durch eine Steildachkonstruktion mit einem U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K) möglich. Auch eine steuerliche Erleichterung nach ESanMV (Energetische Sanierungsmaßnahmen) kann in Betracht gezogen werden.

Weitere Infos zur puren Wärmedämmung finden Sie auf der Website.

Quelle: puren / Delia Roscher

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ASUE veröffentlicht neue Broschüre über Wasserstoff

17. Februar 2021 - 14:03

Er gilt als Energieträger der Zukunft: Wasserstoff hinterlässt keine Abgase und gilt daher als sauber. Je nach Herstellung wird er als grauer, blauer, türkiser, grüner und – wenn auch selten vorhanden – weißer Wasserstoff bezeichnet. Im Fokus des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) steht der grüne Wasserstoff, der ausschließlich mit erneuerbaren Energien gewonnen wird.

Studierende und Auszubildende können die Broschüre kostenlos als PDF zugesendet bekommen. Die Vollversion der Broschüre kann auf der Website der ASUE bestellt werden.

Quelle: ASUE / Delia Roscher

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