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Aktualisiert: vor 40 Minuten 7 Sekunden

BAFA-Zahlen im November 2018

7. Dezember 2018 - 16:49

BAFA-Zahlen im November 2018 Die BAFA-Zahlen im November 2018 sind weiter gesunken. Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung nahm gegenüber Oktober um neun Prozent auf 6.289 ab.

BAFA-Zahlen im November 2018 im Detail

Gingen im November des Vorjahres 2.701 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein, so waren es im Oktober diesen Jahres 2.480 – acht Prozent weniger. Bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage fil der Rückgang mit 34 Prozent wesentlich höher aus: 1.915 waren es im November 2017, 1.260 im November 2018. Ganz anders dagegen das Ergebnis für die  Wärmepumpenbranche. Sie kann sich über eine Steigerung um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (November 2017: 2.283 Förderanträge, November 2018: 2.549 Förderanträge).

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da in diesem seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag jedoch schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist galt. Das zeigt sich nun: Die Gesamtzahl der Förderanträge ist im Oktober und November gesunken.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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CO2-Zertifikate: Steuerzahler löhnen künftig für Versäumnisse bei Energiewende

5. Dezember 2018 - 9:00

Müller-Kraenner kritisiert CO2-Zertifikate-Kauf Weil es seine Minderungszusagen nicht einhält, muss Deutschland im Dezember 2018 etwa 660 Millionen Euro für CO2-Zertifikate ausgeben. Das teilt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit.

Deutschland kauft CO2-Zertifikate anstatt Kohlendioxidemissionen zu senken

Im Dezember 2018 muss die Bundesregierung erstmals CO2-Zertifikate kaufen, weil sie ihre versprochenen EU-Reduktionsziele nicht erreicht. Für jede Tonne zu viel ausgestoßenes Kohlendioxid muss Deutschland nun CO2-Zertifikate von anderen EU-Ländern kaufen. Die DUH fordert die Bundesregierung auf, wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, statt den Bundeshaushalt mit unnötigen Ausgaben zu belasten. “Bleibt der bisherige Kohlendioxidausstoß unverändert, müssen Deutschlands Steuerzahler jährlich draufzahlen”, erklärt DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Bis Ende 2020 entstünden Mehrkosten von etwa zwei Milliarden Euro für die verfehlte Klimapolitik. Bis Ende 2030 könnten es weitere 30 bis 60 Milliarden Euro sein, da die Preise für CO2-Zertifikate voraussichtlich stark ansteigen würden. Das Geld fehle für nachhaltigen Klimaschutz.

Hohe Einsparpotenziale in Gebäuden und beim verkehr

“Ein besonderer Skandal ist, dass der Steuerzahler einerseits für Privilegien wie Dienstwagen aufkommen muss, diese aber andererseits so klimaschädlich sind, dass sie sich negativ auf Deutschlands Kohlendioxidbilanz auswirken”, kritisiert Müller-Kraenner. Ein Tempolimit auf Autobahnen, die Besteuerung von Kraftstoffen nach Kohlendioxidgehalt und eine Änderung der Dienstwagenbesteuerung können laut dem DUH-Geschäftsführer kurzfristig zur Senkung der Kohlendioxidemissionen im Verkehrssektor führen. Auch bei Gebäuden sei das Einsparpotenzial enorm. “Hier sollte künftig jede ohnehin anfallende Instandhaltung der Fassade mit einer energetischen Modernisierung gekoppelt werden, um die Gebäudehülle für mehr Effizienz auf Vordermann zu bringen.” Anstehende Heizungswechsel sollten für den Umstieg auf erneuerbare Wärme genutzt werden.

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Pelletshändler Energie 360° verdoppelt Lagerkapazität

3. Dezember 2018 - 17:24

Pelletslager von Energie 360° in Schlieren Auf 9.000 Tonnen erhöht hat der Schweizer Pelletshändler Energie 360° die Kapazität seines Brennstofflagers in Schlieren bei Zürich. Dazu hat er ein viertes Silo gebaut.

Energie 360° baut viertes Brennstoffsilo

Seit 2015 befindet sich auf dem Gaswerkareal in Schlieren das Pelletslager von Energie 360°. Zu den drei bestehenden, silbergrauen Silos ist nun ein weiteres mit einem größeren Durchmesser dazugekommen. Mit ihm verdoppelt das Unternehmen seine Lagerkapazität in Schlieren von 4.500 auf 9.000 Tonnen. “Die Erweiterung des Lagers hält die Transportwege im Raum Zürich kurz und verhindert Lieferengpässe auch während langer Kälteperioden”, erklärt Geschäftsführer Peter Dietiker. Außerdem sorge eine weitere Verladestation dafür, dass zwei Lieferwagen gleichzeitig befüllt werden können. Mit dem Bau des über 20 Meter hohen Silos hat die Firma im Juni begonnen. Die Inbetriebnahme erfolgt pünktlich vor den kalten Wintermonaten.

Schweizer Firma liefert unterschiedliche Energie auf verschiedenen Wegen

Außerdem hat Energie 360° auf dem Areal den Lagerplatz für mobile Pelletsilos und -boxen erweitert. Sie lassen sich zum Beispiel bei der Bauaustrocknung oder zum Heizen von Festzelten oder Hallen einsetzen. Die Holzpellets des Unternehmens werden aus Restholz hergestellt, das in der Holzindustrie anfällt. Sie sind mit dem Qualitätssiegel ENplus zertifiziert. Bei Energie 360° handelt es sich um ein Energiedienstleistungsunternehmen. Es bietet Energielösungen für Gemeinden, Industrieunternehmen und Privathaushalte an. Außerdem betreibt es Elektroladestationen und Gastankstellen. Das Unternehmen versorgt 40 Gemeinden mit Bio- oder Erdgas. Seit Herbst 2017 unterhält es ein weiteres Pelletslager im bündnerischen Untervaz.

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Umweltverbände: EU-Klimaziel 2050 reicht nicht – deutsches erst recht nicht

30. November 2018 - 9:00

EU-Klimaziel 2050 Umweltverbände kritisieren das kürzlich verkündete EU-Klimaziel 2050. Es sei nicht ambitioniert genug. Außerdem bemängeln sie die zögerliche Haltung der deutschen Bundesregierung.

EU-Klimaziel 2050: Erst in über 30 Jahren keine Emissionen mehr

Bis zur Mitte des Jahrhunderts soll der Ausstoß an Treibhausgasen in der Europäischen Union nach dem Willen der EU-Kommission auf netto null sinken. Das hat EU-Klimakommissar Miguel Cañete am 28. November 2019 bekannt gegeben, als er langfristige Klimastrategie der EU vorstellte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das EU-Klimaziel 2050 als nicht ambitioniert genug. “Um das 1,5°C-Ziel zu erreichen, bräuchte die EU ein Null-Emissionsziel bis 2040″, erklärt Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Ebenso würden klare und verbindliche Meilensteine bereits für 2030 fehlen, um Klimaschutz bereits jetzt umzusetzen. Klimaschutzmaßnahmen seien keine Aufgabe der 30 Jahre entfernten Zukunft, sondern sie müssten jetzt angestoßen werden.

Deutschland hinkt EU-Klimaziel 2050 hinterher

Greenpeace fokussiert seine Kritik auf die Haltung der deutschen Bundesregierung. Frankreich, Italien, Spanien und weitere EU-Staaten hätten bereits ihre Unterstützung für das EU-Klimaziel 2050 signalisiert, Deutschland dagegen nicht. “Während die EU beim Klimaschutz draufsattelt, droht Deutschland sogar am seit Jahren gesetzten Kohlendioxid-Ziel für 2020 deutlich zu scheitern”, kommentiert Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace. Die Bundesregierung habe ihre Ziele im Klimaschutz bisher noch nicht aktualisiert, sodass Deutschland das vor Paris gesetzte Klimaziel für 2020 ohne zusätzliche Maßnahmen deutlich verpassen werde. Unklar sei auch, wie die für 2030 festgelegten Zwischenziele für einzelne Wirtschaftsbereiche erreicht werden sollten.

Tatsächlich verschlechtert sich die Situation vor allem beim Verkehr: Wie das Statistische Bundesamt am 26. November 2018 verkündete, nehmen die durch Pkw in Deutschland verursachten Kohlendioxidemissionen kontinuierlich zu.

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Team Wittus gewinnt internationalen Ofenwettbewerb

29. November 2018 - 8:10

Team Wittus mit E Stove-Modell Über gleich zwei Preise bei der Wood Stove Design Challenge in Washington kann sich Team Wittus freuen: den für die sauberste Holzofenfeuerung und den in der neuen Kategorie Thermoelektrik.

Team Wittus präsentiert Ofenentwicklung aus Deutschland in den USA

“Hervorragende Werte bei Feinstaub, Kohlenmonoxid, Effizienz und Sicherheit”, lautete das Urteil. Nach fünf Prüfungstagen mit zehn konkurrierenden Ofenmodellen hatte es die fünfzehnköpfige Jury der Wood Stove Design Challenge in Washington im November verkündet. Gegolten hat es dem mit Katalysatoren der Firma Blue Fire ausgerüsteten Ofenmodell E-Stove, einer überarbeite Version des SeebeckOfens von Thermoselect. Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), der Ingenieursdienstleister ETE Em Tech Engineering und der Ofenhersteller Wittus – Fire by Design haben den Ofen präsentiert und als Team Witttus bei dem Wettbewerb teilgenommen. “Der Gewinn ermöglicht es uns, die Arbeit fortzuführen und gemeinsam mit unseren Partnern die technischen Details weiter zu entwickeln, sodass weitere Verbesserungen bei der Nutzung von emissionsarmen und intelligenten Biomasseheiztechnologien möglich werden”, sagt DBFZ-Arbeitsgruppenleiter Ingo Hartmann. Mit dem Gewinn konnte Team Wittus an den deutschen Erfolg mit dem Pellwood-Ofen vor zwei Jahren anknüpfen.

E-Stove-Modell punktet mit nicht messbaren Emissionswerten

Das beim Wettbewerb von Team Wittus präsentierte Holzfeuerungssystem arbeitet mit einem dreistufigen Verbrennungssystem. In der ersten Stufe zersetzt es das Scheitholz pyrolytisch und überführt es in Brenngas. Anschließend oxidieren die brennbaren Gase in einer Sturzbrandflamme. Ein nachgeschalteter Katalysator reinigt die Abgase. In der dritten Stufe wird die mit bis zu 20 Kilowatt Leistung erzeugte Wärme ausgekoppelt. Außerdem erzeugt der Ofen Strom mit thermoelektrischen Generatoren. Laut DBFZ können die integrierten Katalysatoren das Kohlenstoffmonoxid, flüchtige organische Verbindungen und Rußvollständig oxidieren. “Die Emissionswerte sind daher äußerst gering und lagen beim Wettbewerb in weiteren Teilen der Verbrennungsphase unterhalb der Nachweisgrenze der eingesetzten Messverfahren”, erklärt Team Wittus-Mitglied Hartmann. Die Wood Stove Design Challenge vergleicht seit 2013 die weltweit innovativsten Emissionsminimierungs- und Feuerungsoptimierungskonzepte.

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Heizen mit Holzenergie lohnt sich

27. November 2018 - 9:00

Holzenergie ist günstiger als Heizöl Wer in diesem Jahr mit Holzenergie geheizt hat, konnte seinen Brennstoff zu besseren Konditionen einkaufen als Besitzerinnen und Besitzer einer Ölheizung. Das ergibt ein Vergleich der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

Der Preisvorteil der Holzenergie: AEE präsentiert Musterrechnung

“Blickt man auf die langfristige Preisentwicklung, zeigt sich, dass das klimafreundliche Heizen mit Holzenergie deutlich günstiger und preisstabiler ist”, erklärt AEE-Geschäftsführer Nils Boenigk. So beliefen sich die Brennstoffkosten für ein 150 Quadratmeter großes Einfamilienhaus mit einem Wärmebedarf von 142 Kilowattstunden pro Quadratmeter bei Holzpellets auf durchschnittlich 1.360 Euro. Für Ölheizer beliefen sie sich auf 1.660 Euro. Wer mit Scheitholz heizte, musste 1.570 Euro zahlen. Am günstigen waren die Brennstoffkosten für Hackschnitzel: durchschnittlich 690 Euro.

Mit welcher Energie in Deutschland heizt wird

Laut AEE heizt rund einem Viertel aller deutschen Privathaushalte mit Holzenergie, in erster Linie in Einfamilienhäusern. Allerdings kommen die elf Millionen Einzelraumfeuerstätten wie Kamine und Kachelöfen im Normallfall nur wegen des gemütlichen Feuers zum Einsatz. Den Hauptteil des Wärmebedarfs übernimmt meist eine Zentralheizungsanlage. Einen größeren Beitrag zur Wärmeversorgung können Einzelraumfeuerungen leisten, wenn sie als wasserführende Geräte in das Zentralheizungssystem eingebunden werden. Zunehmend würden aber Privathaushalte und kleinere Gewerbebetriebe auf Zentralheizungen auf Basis von Holzenergie setzen. Bislang wird in deutschen Wohnungen aber überwiegend mit Erdgas geheizt (49,4 Prozent). Danach folgen Heizöl (26,1 Prozent) und Fernwärme (13,8 Prozent).

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Umweltkosten: Eine Tonne Kohlendioxid verursacht Schäden von 180 Euro

26. November 2018 - 9:46

Umweltkosten berechnen Seine Empfehlungen, wie sich Umweltkosten ermitteln lassen, hat das Umweltbundesamt (UBA) aktualisiert. Danach verursacht zum Beispiel die Emission einer Tonne Kohlendioxid Schäden von rund 180 Euro.

Wenig Umweltschutz führt zu hohen Umweltkosten

Treibhausgase und Luftschadstoffe schädigen nicht nur die Gesundheit oder zerstören Ökosysteme – sie führen auch zu wirtschaftlichen Einbußen beispielsweise durch Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das UBA hat dazu gerade seine aktualisierte Methodenkonvention 3.0 veröffentlicht. Mit Umweltkosten von 180 Euro pro Tonne ausgestoßener Tonne Kohlendioxid, errechnet sich zum Beispiel für Deutschland ein Gesamtschaden von 164 Milliarden Euro durch das Treibhausgas. “Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz sparen uns und kommenden Generationen viele Milliarden Euro durch geringere Umwelt- und Gesundheitsschäden”, sagt deshalb UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Wie sich Umweltkosten berechnen lassen

In seiner “Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten” zieht das UBA zahlreiche Parameter heran, um die Umweltkosten von Belastungen zu berechnen. Dazu gehören die Kosten zur Wiederherstellung beschädigter Gebäude und Infrastrukturen, der Marktwert von Ernteverlusten und Produktionsausfällen und der Betrag, den Menschen bereit wären für die Vermeidung von Gesundheitsschäden zu bezahlen. “Die Methodenkonvention 3.0 hilft dabei, die Schäden durch Umweltbelastungen deutlich zu machen und den Kosten des Umweltschutzes gegenüber zu stellen”, erklärt Krautzberger.

Was Feinstaub kostet

Mit den Kostensätzen lässt sich unter anderem ermitteln, welche Umweltkosten bei der Strom- und Wärmeerzeugung oder beim Personen- und Güterverkehr entstehen. Eine Kilowattstunde Braunkohlestrom verursacht zum Beispiel Umweltschadenskosten von durchschnittlich 20,81 Eurocents. Der im Jahr 2016 in Deutschland erzeugte Braunkohlestrom führte danach zu Umweltschadenskosten von 31,2 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Eine Kilowattstunde Strom aus Windenergie führt lediglich zu Umweltschäden in Höhe von 0,28 Eurocents. Die Emission einer Tonne Feinstaub (PM2.5) im Verkehr ruft durchschnittliche Umweltschäden in Höhe von 59.700 Euro hervor, die Emission einer Tonne Stickoxide 15.000 Euro. Hochgerechnet auf die Gesamtemissionen des Verkehrs in Deutschland im Jahr 2016 ergibt das Umweltschäden von 1,49 Milliarden Euro für Feinstaub und 7,29 Milliarden Euro für Stickoxide.

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Andreas Villwock: “Wir unterschätzen die Klimasituation”

23. November 2018 - 16:01

Andreas Villwock Die Meere haben sich in den vergangenen 25 Jahren stärker erwärmt als bisher vermutet. Die Klimaerwärmung ist demnach schneller vorangeschritten als befürchtet. Das hat das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel zusammen mit Wissenschaftseinrichtungen aus China, Frankreich und den USA herausgefunden. Was die Ergebnisse für die Bewertung des Klimawandels bedeuten, erklärt GEOMAR-Pressesprecher Andreas Villwock.

Herr Villwock, worum geht es in Ihrer Studie zur Meereserwärmung?
Bei der Studie geht es darum, abzuschätzen, wie viel von der durch den anthropogenen Treibhauseffekt in der Atmosphäre zurückgehaltenen Energie vom Ozean aufgenommen wurde. Mit Hilfe der Analyse wird deutlich, dass mehr Wärme vom Ozean aufgenommen wurde, als bisher angenommen. Das ist schwer zu messen, weil es nicht damit getan ist, die Oberflächentemperatur zu ermitteln, sondern den Wärmeinhalt des gesamten Ozeans abschätzen muss. Bisher wurde schon davon ausgegangen, dass im Ozean etwa 90 Prozent der Wärme gespeichert sind. Sie ist für die langfristige Entwicklung der Temperaturen auf unserem Planeten maßgeblich. Das heißt, wenn mehr Wärme gespeichert ist, dauert es länger, bis sie wieder in den Weltraum abgestrahlt ist. Ergo fällt die zu erwartende Klimaerwärmung dann höher und auch länger aus.

Findet sich diese Einschätzung auch im Sonderbericht des Weltklimarats?
Der Sonderbericht des IPCC geht im Kern darauf ein, welche Maßnahmen notwendig sind, um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Dazu wurden möglichst viele wissenschaftliche Ergebnisse der vergangenen Jahre zusammengetragen und bewertet. Unsere Studie konnte nicht explizit darin einfließen, da sie erst nach dem Erscheinen des Sonderberichtes erschienen ist.

Die Anstrengungen gegen die Klimaveränderung müssten angesichts der Situation verstärkt werden?
Es ist auf jeden Fall ein Signal, dass wir die gegenwärtige Situation nicht überschätzt, sondern eher unterschätzt haben. Um ein Ziel, ob 1,5 oder 2°C zu erreichen, müssen wir uns eher mehr als weniger anstrengen.

Bei der Diskussion um die Klimaerhöhung wird über die 1,5°C- beziehungsweise 2°C-Grenze gesprochen. Können Sie kurz erklären, woher dieser Wert rührt.
Die Grenzen sind etwas willkürlich gesetzt. Aber der Konsens in der Wissenschaft ist, dass wir vor unangenehmen, zum Teil auch irreversiblen “Nebenwirkungen” der Erwärmung nur relativ sicher sein können, wenn wir es schaffen, die Klimaerwärmung unter 2°C, besser unter 1,5°C zu halten.

Welche Konsequenzen würde ein Überschreiten der Grenze nach sich ziehen?
Dazu zählt zum Beispiel das Verschwinden des grönländischen Inlandeises, das den globalen Meeresspiegel um bis zu sieben Meter in einigen Tausend Jahren heben könnte oder das saisonale Verschwinden des arktischen Meereises. Da die Unsicherheiten bei der Entwicklung einiger dieser Prozesse sehr groß sind, hat man sich das sehr ambitionierte 1,5°C-Ziel gesetzt.

Immer häufiger wird über großtechnische Verfahren diskutiert, mit denen sich Kohlendioxid der Atmosphäre entziehen ließe. Was ist von solchen Methoden des Climate Engineerings oder Geoengineerings zu halten?
Es gibt Vorschläge für eine Vielzahl von Verfahren, um aktiv Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. Wenn man das 1,5°C-Ziel erreichen will, sind sehr ambitionierte Reduktionen der globalen Kohlendioxidemissionen notwendig, die man mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ohne solche Verfahren mit „negativen Emissionen“ erreichen wird. Viele der vorgeschlagenen Verfahren sind technisch sehr ambitioniert, wenn es darum geht, mit ihnen eine globale und substantielle Wirkung zu erzeugen. Viele bergen ein erhebliches Risiko an Nebenwirkungen. So beeinflusst Eisendüngung beispielsweise großskalig das marine Ökosystem. Andere sind auch rechtlich problematisch, zum Beispiel das “Abdunkeln” der Sonne durch Aerosole in der höheren Atmosphäre, oder sind zumindest hierzulande nicht durchsetzbar, wie die Speicherung von Kohlendioxid im Untergrund.

Wie bewerten Sie als Klimawissenschaftler die staatlichen Maßnahmen in Deutschland gegen den Klimawandel?
Wir alle müssten deutlich mehr tun – ob mit staatlichen Maßnahmen oder ohne. Natürlich muss die Politik die Rahmenbedingungen schaffen, um eine rasche und substantielle Reduktion der Treibhausgasemissionen hinzubekommen. Da bin ich gegenwärtig leider nicht sehr zuversichtlich, dass uns das im erforderlichen Rahmen gelingen wird.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

Mehr Informationen: www.geomar.de

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Energie-Kommune des Monats: Hallerndorf heizt mit Pellets und Sonne

22. November 2018 - 9:42

Energie-Kommune des Monats: Hallerndorf Zur Energie-Kommune des Monats wurde Hallerndorf für den Bau eines ökologischen Nahwärmenetzes ausgezeichnet. Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) anerkennt damit das Engagement der Kommune für einer nachhaltige Wärmewende.

Energie-Kommune des Monats: Hallerndorf setzt auf die Wärmewende

Geheizt wird in der oberfränkischen Gemeinde Hallerndorf mit erneuerbarer Wärme, die direkt vor Ort erzeugt wird. Das Nahwärmenetz versorgt 130 Gebäude mit Wärme. Die benötigte Energie von drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr liefern zu zwei Dritteln vier modular schaltbare Biomassekessel in einer Energiezentrale. Das andere Drittel produziert eine vor der Heizzentrale montierte Solarwärmeanlage – die größte ihrer Art in Bayern. Je nach Wärmebedarf kann die Energiezentrale die Leistung zurückfahren oder Biomassekessel befeuern und somit die Versorgungssicherheit der hundert Prozent erneuerbaren Wärmeversorgung garantieren. “Die Wärmewende in Deutschland hat Luft nach oben. Hallerndorf zeigt uns, dass es anders geht”, erklärt AEE-Geschäftsführer Nils Boenigk, warum Hallerndorf zur Energie-Kommune des Monats auserkoren wurde.

Energie-Kommune des Monats: Bürgerverein hat Projekt angestoßen

Entstanden ist das Nahwärmenetz in Hallerndorf auf Initiative des Vereins Generation Erde, der sich für eine lokale Energiewende engagiert. Er stellte das Wärmekonzept gemeinsam mit Unternehmen auf verschiedenen Informationsveranstaltungen vor. Ein positiver Nebeneffekt für die Bürgerinnen und Bürger war die zeitgleiche Verlegung einer Leerrohrinfrastruktur in die Leitungsgräben des Nahwärmenetzes, um zukünftig eine schnelle Internetverbindung durch Glasfaserkabel zu ermöglichen. Es zeigte sich, dass die Verbindung zweier moderner Technologien und Transparenz in Planung, Bau und Umsetzung solcher Maßnahmen die Akzeptanz für erneuerbare Energien fördert. Nahwärme ist nichts Neues für die Energie-Kommune des Monats: 2012 hat die Bürgerschaft bereits eine Energie-Genossenschaft gegründet, um die Abwärme von lokalen Biogasanlagen zu nutzen.

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Österreich: Pelletspreis im November 2018 höher

21. November 2018 - 9:00

Pelletspreis im November 2018 Der österreichische Pelletspreis im November 2018 ist gegenüber dem Vormonat  um 1,4 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 243,10 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2018 laut PPA um 4,4 Prozent über dem im November vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 85,4 Prozent. Gas ist 63,4 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 256,30 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 239,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 243,70 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 208,36 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Oktober 2018 um 1,6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im November 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,11 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Oktober 2018 um 1,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,96 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,11 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       9,20 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,34 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Klimawandel vermindert Pflanzenwachstum

20. November 2018 - 10:00

Pflanzenwachstum und Klima Pflanzenwachstum und Klima: Die Klimaerwärmung lässt Pflanzen im Frühjahr immer früher wachsen. Dadurch binden sie im Jahresverlauf jedoch nicht mehr, sondern weniger Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Das zeigt eine internationale Studie.

Folgen des Klimawandels auf das Pflanzenwachstum: Pflanzen binden weniger Kohlendioxid

Bisher dachte man, dass das Phänomen, wenn Pflanzen früher im Jahr wachsen, den Klimawandel verlangsamt. Dadurch würde mehr Biomasse produziert und Kohlenstoff aus der Atmosphäre gebunden, ging der Gedankengang. Nun haben internationale Klimaforscherinnen und Klimaforscher mit Hilfe von Satellitendaten herausgefunden, dass gerade der gegenteilige Effekt zu beobachten ist. In vielen Gegenden führt ein vorverlegter Frühling zu einer verringerten Biomasseproduktion im folgenden Sommer und Herbst. Die Pflanzen binden deshalb weniger anstatt wie bislang angenommen mehr Kohlendioxid. “Die Klimamodelle müssen angepasst werden”, fordert Professor Wolfgang Buermann von der Universität Augsburg angesichts der Ergebnisse. Die Lage des Weltklimas sei noch angespannter als bisher gedacht. Buermann war an der Universität Leeds an den Forschungsarbeiten beteiligt, bevor er am 1. Oktober 2018 ins Schwabenland gewechselt ist.

Professor Wolfgang Buermann Wie die Klimaerwärmung das Pflanzenwachstum beeinflusst

Die Winter werden kürzer, die Pflanzen werden früher grün. Das wusste die Klimawissenschaft bereits. Die Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum und den Kohlendioxid-Kreislauf waren bislang aber unklar. Klimaforscherinnen und Klimaforscher der Universität Leeds, der TU Wien sowie Forschungsgruppen aus den USA und mehreren anderen Ländern haben deshalb Satellitenbilder für den gesamten Globus nördlich des 30. Breitengrades aus den vergangenen dreißig Jahren analysiert. Die Daten zeigen zwar, dass die Nordhalbkugel im Frühling tatsächlich grüner wird, wenn es besonders warm ist. Doch der Effekt kann sich im Sommer und im Herbst umkehren, sodass insgesamt durch die Erwärmung sogar weniger Biomasse entsteht. Das kann unterschiedliche Gründe haben. “Das verstärkte Pflanzenwachstum im Frühling kann den Wasserbedarf und die Verdunstung erhöhen, sodass die Bodenfeuchte sinkt und die Pflanzen dann später im Jahr nicht mehr genügend Wasser zur Verfügung haben. Möglicherweise haben bestimmte Pflanzen auch eine natürlich vorgegebene Wachstumsdauer, die sich auch durch früheren Wachstumsbeginn nicht verlängern lässt”, erklärt Buermann. Die Mechanismen seien zwar kompliziert und würden sich regional unterschiedlich auswirken, eindeutig sei jedoch, dass die Folgen der Klimaerwärmung dadurch noch dramatischer ausfallen würden als bisher berechnet.

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Deutschland: Pelletspreis im November 2018 wie üblich gestiegen

19. November 2018 - 14:21

In Deutschland hat sich der Pelletspreis im November 2018 wie zur kalten Jahreszeit üblich erhöht. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 254,36 Euro pro Tonne. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vormonat.

“Dieser geringe Preisanstieg ist normal”, sagt  DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der Preis von Holzpellets folge über das Jahr hinweg einer U-Form – niedrig im Sommer und etwas höher im Winter. Zum momentan hohen Ölpreis bestehe keinerlei Verbindung. “Wer als Verbraucher noch Pellets nachfüllen muss, sollte die weiterhin schneefreien Verhältnisse zur problemlosen Vorratsauffrischung nutzen und nicht warten, bis der Winter den Straßenverkehr und auch den Energietransport erschwert”, rät Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,09 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 37,7 Prozent, der zu Erdgas 14 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 266,55 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 263,12 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 266,17 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 256,87 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 248,83 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 250,53 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 242,07 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 231,51 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 230,96 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Besser Heizen: In NRW muss jeder zweite Heizkessel raus

16. November 2018 - 9:00

Verbraucherzentrale NRW: Besser Heizen Reif für den Austausch: Allein in den  Ein- und Zweifamilienhäusern in Nordrhein-Westfalen gehören 1,33 Millionen von insgesamt zwei Millionen Öl- und Gasheizkesseln aufgrund ihrer schlechten Energiebilanz modernisiert. Darauf macht die Verbraucherzentrale NRW mit ihrer Aktion “Besser Heizen” aufmerksam.

Mit Holzpellets lässt sich besser heizen

Akuten Modernisierungsbedarf sieht die Verbraucherzentrale NRW in vielen Heizkellern Nordrhein-Westfalens. 6,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid ließen sich ihrer Einschätzung nach in den Eigenheimen vermeiden, würde flächendeckend Brennwerttechnik eingeführt und die Heizungen von Heizöl auf Holzpellets umgestellt. “Das würde die Emissionen der betroffenen Gebäude beinahe halbieren und in vielen Fällen finanzielle Vorteile bringen”, sagt Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie der Verbraucherzentrale NRW. In ihrer aktuellen Aktion “Besser heizen” ruft die Verbraucherzentrale NRW alle Eigenheimbesitzer auf, die eigene Heizung unter die Lupe zu nehmen.

Besser Heizen: Rechtzeitig um Kesseltausch kümmern

Wichtig: Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich rechtzeitig mit ihrer Heizung beschäftigen. “Das bedeutet: nicht erst dann, wenn die Wohnung kalt bleibt, weil die Anlage defekt ist”, erklärt Sieverding. Zum einen werde für die neue Heizung sonst in Zeiten voller Auftragsbücher oft ein Expresszuschlag fällig. Zum anderen bleibe unter Zeitdruck zu wenig Ruhe für die Auswahl des richtigen Systems. Öl und Gas seien schließlich nicht alternativlos. So eigne sich für manche der Umstieg auf erneuerbare Energien – auf Wärmepumpen etwa oder Holzpellets und Solarwärme –, weil er am meisten Kohlendioxid spare. Doch nicht für alle Haushalte sei dieser Schritt machbar. Entscheidend sei deshalb die rechtzeitige Information über technische Möglichkeiten und Fördermittel von Land und Bund. Mit der Aktion “Besser heizen” hilft die Verbraucherzentrale NRW, die passende Lösung zu finden.

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Vorarlberg: Biomasse überholt Heizöl beim Heizen

14. November 2018 - 9:00

Energieverbrauch in Vorarlberg In Vorarlberg hat Bioenergie kürzlich Öl als bedeutendsten Heizbrennstoff abgelöst. Das zeigt ein vom Österreichischen Biomasse-Verband (ÖBV) durchgeführter Energiewende-Check.

Vorarlberg heizt mehrheitlich mit Holz

Vier von zehn Haushalten in Vorarlberg heizen mit Biomasse. Holzenergie hat laut dem Energiewende-Check Vorarlberg des ÖBV in Einzelfeuerungen einen Anteil von 34 Prozent am Raumwärmemarkt. Fernwärme aus Biomasse hinzugerechnet, kommt die Holzenergie auf 41 Prozent. Die Zahl der Haushalte, die Scheitholz-, Pellets- oder Hackgutkessel als primäres Heizsystem nutzen, erhöhte sich seit 2003 um 5.000 Stück auf etwa 34.000. Bei der Rangliste der wichtigsten biogenen Brennstoffe führt Scheitholz (43 Prozent) vor Hackschnitzeln, Sägenebenprodukten und Rinde.

Zahl an Ölheizungen sinkt

Heizöl dagegen deckt laut ÖBV nur noch 29 Prozent des Raumwärmebedarfs. 2003 wärmte der fossile Brennstoff noch die Hälfte der Vorarlberger Wohnungen. Die Zahl der Ölheizungen hat sich seitdem von 63.000 auf 41.000 verringert. Aufgrund der Reduzierung des Heizölverbrauchs und milder Heizperioden verzeichnet der Gebäudesektor im Land seit 1990 einen Rückgang der Treibhausgasemissionen um 28 Prozent. Gas- und Stromheizungen konnten über die vergangenen Jahre ihre Anteile von zwölf beziehungsweise neun Prozent halten.

Biomasse-Heizwerk in Lech am Arlberg Fernwärme stammt fast ausschließlich aus Biomasse

Die in Vorarlberger Wohnräumen eingesetzte Fernwärme hat sich seit 2003 etwa verdoppelt. Rund 18.000 Haushalte sind an ein Fernwärmenetz angeschlossen. 125 Biomasse-Heizwerke und fünf Biomasse-Kraftwärmekopplungen sorgen für einen biogenen Anteil von 92 Prozent an der Fernwärmeproduktion – doppelt so viel wie im Bundesschnitt. Einzig das Burgenland erzielt mit 99 Prozent einen höheren Biomasse-Anteil bei der Fernwärme.

Solar muss noch aufholen

Wärmepumpen und Solarwärmeanlagen steuern 6,5 und 2,5 Prozent zur Raumwärmemenge bei. In Vorarlberg wurde 2016 mehr Solarwärme erzeugt als in Kärnten, Salzburg, Wien oder dem Burgenland. Bei der 2017 in Österreich installierten Kollektorfläche liegt das Bundesland auf Rang vier.

Trotz Erneuerbarer erreicht Vorarlberg sein Sparziel nicht

Trotz der Bedeutung erneuerbarer Energien am Raumwärmemarkt fällt das Fazit des ÖBV für Vorarlberg zwiespältig aus. Die laut Energiestrategie Vorarlbergs für 2020 geplante Reduktion des Raumwärmeverbrauchs um 20 Prozent gegenüber 2005 habe bisher nicht realisiert werden können. Eine Hürde auf dem Weg zur Energieersparnis: der Anstieg der Bruttogeschossfläche der Wohngebäude um 14 Prozent seit 2005.

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Schweiz: Pelletspreis im November 2018 steigt

13. November 2018 - 9:15

Pelletspreis im November 2018 Der Pelletspreis im November 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 367,60 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent erhöht. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im November 2018 liegt laut Pelletpreis.ch leicht über dem Niveau vor einem Jahr, als er 367,20 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,42 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (10,21) und Erdgas (10,68). Die Zahlen beziehen sich auf Oktober 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 380,54 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 366,44 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 355,78 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 342,74 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Christiane Wodtke: “Energielabel zeigt Leistung und Effizienz auf den ersten Blick”

13. November 2018 - 9:00

Christiane Wodtke Seit diesem Jahr muss jede industriell gefertigte Feuerstätte mit dem Energielabel ausgezeichnet sein. Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik, erläutert, was aus ihm abzullsen ist.

Frau Wodtke, welche Geräte müssen das Energielabel haben?
Unter die Verordnung fallen alle Wohnraumfeuerstätten mit einer Nennwärmeleistung unter 50 Kilowatt, die feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe in Wärme umwandeln. Hierzu zählen Heizkamine, Kachelöfen mit Heizeinsätzen, Kaminöfen und Pelletsöfen.

Was kann man am Energielabel erkennen?
Wir alle kennen das Label von Elektrogeräten, Kühlschränken und Waschmaschinen. Es zeigt auf einen Blick, was ein Haushaltsgerät leistet, welchen Energieverbrauch es hat und ob es die Umwelt entlastet. Unterhalb der Farb-Skala – absteigend von Grün über Gelb und Orange bis Rot – ist zudem die Nennwärmeleistung angeben. Das Energielabel verdeutlicht also Leistung und Effizienz einer Feuerstätte auf den ersten Blick.

Energielabel Wie schneiden Holzöfen bei der Bewertung ab?
Die wesentliche Berechnungsgrundlage ist der Wirkungsgrad auf Basis des bevorzugt verwendeten Brennstoffes. Je höher der Wirkungsgrad eines Gerätes ist, desto besser fällt seine Gesamtbewertung aus. Heizeinsätze und Kaminöfen erreichen die Maximalnote A+. Pelletsöfen können technisch bedingt sogar bis A++ eingestuft werden. Dabei werden Brennstoffe wie Holz und Pellets besonders positiv bewertet, da es sich um nachwachsende, biologische Brennstoffe handelt.

Reicht das Label also als alleinige Entscheidungsgrundlage für den Kauf einer Feuerstätte?
Bei der Auswahl ist nicht unbedingt die beste Energieklasse entscheidend, sondern dass die Wohnraumfeuerstätte optimal zu den individuellen Ansprüchen passt. Besonders wichtig ist es, dass die Wärmeleistung mit den räumlichen und baulichen Rahmenbedingungen harmonisiert. Zu groß dimensionierte Geräte können den Aufstellraum überheizen, bei zu geringer Wärmeleistung muss die Zentralheizung angeschaltet bleiben. Für den gelegentlichen Betrieb, um hin und wieder das schöne Flammenbild zu genießen, ist der Wirkungsgrad auch nicht das einzig maßgebliche Kaufkriterium. Technisch hochwertige und ästhetisch anspruchsvolle Wohnraumfeuerstätten finden sich in allen Energieklassen von C bis A.

Das Interview hat der HKI zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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GETEC 2019 präsentiert das digitalisierte Zuhause

12. November 2018 - 9:00

GETEC 2019: Showroom Lebensräume Wie sich die Digitalisierung auf das Wohnen auswirkt, können Sie bei der Gebäude.Energie.Technik (GETEC 2019) erleben. Die Fachmesse findet vom 8. bis 10. Februar 2019 in Freiburg statt.

GETEC 2019: Eigener Ausstellungsbereich für Smart Homes

Eine vom Marktforschungsinstitut Splendid Research im Juni 2017 durchgeführte Umfrage unter 1.021 Deutschen hat ergeben, dass bereits jeder Dritte Smart Home-Anwendungen nutzt. Weitere 40 Prozent interessieren sich für die Möglichkeiten im digitalisierten Zuhause. Um der wachsenden Bedeutung des Themas gerecht zu werden, bekommen digitale Anwendungen im Smart Home einen eigenen Ausstellungsbereich bei der GETE 2019. So präsentiert die Firma Alexander Bürkle den Showroom “Lebensräume”. Baufamilien und Renovierer können das intelligente Wohnen erleben, indem sie virtuell Neuheiten ausprobieren. Vertiefen können die Besucherinnen und Besucher der GETEC 2019 das Thema außerdem bei Vorträgen und bei einem Messerundgang.

GETEC 2019: Pellets im Smart Home GETEC 2019 konzentriert weitere Zukunftsthemen in Sonderbereichen

Mit ihren Sonderschauen engagiert sich die GETEC 2019 wieder für Zukunftsthemen. Auf einer der drei Sonderflächen dreht sich im kommenden Jahr alles um Elektromobilität. Die von Cluster Green City Freiburg organisierte und betreute Sonderschau stellt Batterietechnik, Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur und neue Verkehrskonzepte vor. Auf der Sonderfläche “BHKW, Solarstrom und Solarwärme” bietet die Stadt Freiburg eine kostenfreie und herstellerunabhängige Beratung zu effizienten Eigenversorgungslösungen für Gebäude an. Die Sonderschau Leben ohne Barrieren informiert, wie sich das eigene Wohn- und Lebensumfeld barrierefrei – sprich generationengerecht – gestalten lässt.

Rahmenprogramm verbindet Vielfalt mit Mehrwert

Zum Konzept der GETEC gehört ein breit aufgestelltes und auf den jeweiligen Informationsbedarf der Messebesucher abgestimmtes Rahmenprogramm. Wer zur Messe kommt, kann die diversen Veranstaltungen kostenfrei besuchen. Organisiert und betreut von der Energieagentur Regio Freiburg bieten außerdem rund 30 zertifizierte Energieberater auf dem Marktplatz Energieberatung fachlich kompetente und unabhängige Impulsberatungen an. Themenspezifische, geführte Messerundgänge mit qualifizierten Energieexperten, die an ausgesuchten Ständen die Themen der Fachvorträge anschaulich erläutern und vertiefen, runden das Angebot an Fachvorträgen ab. Weitere Veranstaltungen richten sich an Fachbesucherinnen und Fachbesucher von Architektur- und Planungsbüros, Handwerksbetrieben, Kommunen und der Wohnungswirtschaft.

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Grünes Kursbuch zum ökologischen Bauen und Renovieren erschienen

11. November 2018 - 14:01

Ökologisch Bauen und Sanieren Wertvolle Tipps zum ökologischen Bauen und Renovieren bietet ein neues Jahrbuch, das der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) herausgegeben hat.

BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren erklärt Grundlagen

Nahezu jährlich veränderte Regulierungen und Förderprogramme machen das Bauen und Renovieren zu einer komplexen Angelegenheit. Sie sind ebenso schwer zu überblicken wie die wachsende Vielfalt an Baustoffen und technischen Anlagen. Erst recht, wenn sich die Baufrauen und -herren nicht mit Mindeststandards zufrieden geben wollen, sondern ihr Haus ökologisch optimiert zu errichten wünschen. Das BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und  Renovieren unterstützt: Der Ratgeber hilft, die für das eigene Vorhaben am besten geeigneten Maßnahmen, Baustoffe und Technologien herauszufinden. Er erklärt Grundlagen und verknüpft Aspekte der Suffizienz mit praktischen Tipps für alle Bauphasen. Auf diese Weise macht er Eigentümerinnen und Eigentümer fit für die Gespräche mit Architekturbüros, Handwerksbetrieben und Hausbanken.

Auch Informationen zu Pelletsheizungen finden sich im BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren

Verständlich geschrieben und anschaulich aufbereitet, mit vielen Beispielen und Anregungen, bietet das 244 Seiten starke BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren einen Rund-um-Service. Durchgehende Literatur- und Internetverweise erleichtern es, sich in einen der sechs Themenbereiche Grundlagen/Planung, Musterhäuser, Grün ums Haus, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenraum-Gestaltung zu vertiefen. Besonders hervorzuheben: der umfassende Überblick zu staatlichen Förderprogrammen und die Tabellen zum Vergleich der Heizkosten für unterschiedliche Haustypen und Anlagenkonstellationen. Einen Schwerpunkt des Hefts bilden Quartierkonzepte für weniger Flächenverbrauch und mehr Miteinander. Außerdem finden Sie Informationen zu Langzeiterfahrungen mit Solarwärmeanlagen und zum Betrieb von Pelletsheizungen. Das BUND-Jahrbuch 2019 Ökologisch Bauen und Sanieren kostet 8,90 Euro. Sie finden es in größeren Kiosken, beim Bahnhofsbuchhandel und in den BUND-Geschäftsstellen oder Sie laden es sich unter www.ziel-marketing.de herunter.

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Buchtipp: Entwertung – Eine Geschichte der Welt in sieben billigen Dingen

7. November 2018 - 9:00

Entwertung Wir müssen die Welt der billigen Dinge hinter uns lassen – so lautet die Botschaft des Buches “Entwertung”. Ansonsten kommt es uns teuer zu stehen.

Entwertung bedeutet Zerstörung

Wenn heute billige Arbeitskräfte billige Chlorhühnchen zu billigen Chickenwings verarbeiten, dann steht dahinter ein zerstörerisches Wirtschaftsprinzip, das sich über Jahrhunderte herausgebildet hat. Inzwischen sind wir damit in einem Zeitalter angekommen, in dem der Mensch verschwinden könnte – und mit ihm die Welt, die er so gnadenlos ausbeutet. Wir ruinieren unsere Erde, wenn wir nicht kooperative Wege des Zusammenlebens und Wirtschaftens finden und den westlichen Raubtierkapitalismus bändigen. Das ist die Botschaft des Ökonomen Raj Patel und des Historikers Jason W. Moore. In sieben Kapiteln widmen sie sich in ihrem Buch “Entwertung” jeweils einem Aspekt dieser Entwertung der Welt: Natur wird ebenso entwertet wie Geld, Arbeit, Pflege, Nahrung, Energie und Leben. So eindrücklich wie umfassend schildern sie, dass die Krisen unserer Zeit in Wirklichkeit eine einzige Krise sind und dass diese einen langen Vorlauf in der Geschichte hat.

Für sozialen Ausgleich streiten

Patel und Moore führen vor Augen, dass es an der Zeit ist, diese Entwicklung zu durchbrechen und unser Wirtschafts- und Sozialsystem anders zu denken, wenn wir unsere Welt bewahren wollen. Wir sind im 21. Jahrhundert mit abrupten und irreversiblen Veränderungen im Netz des Lebens konfrontiert, die sich fatal auswirken können, falls wir unsere Zivilisation nicht in Richtung fairer Handel, sozialer Ausgleich, Weltökologie und Frieden drängen. Die aufrüttelnde Studie von Raj Patel und Jason W. Moore endet mit den Sätzen: “Das also sind unsere Vorstellungen davon, wie wir die Welt der billigen Dinge hinter uns lassen könnten, um ohne die realen Abstraktionen Natur und Gesellschaft zu leben und ohne die Strategien, die die kapitalistische Ökologie hervorgebracht hat. Sollten sie revolutionär klingen – umso besser.”

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Pelletshändler RBB gleicht CO2-Emissionen mit Waldschutzprojekt aus

6. November 2018 - 14:04

Klimaneutralität durch Waldschutzprojekt Mit einem Waldschutzprojekt in Brasilien kompensiert Raiffeisen Bio-Brennstoffe (RBB) seine Kohlendioxidemissionen aus Vertrieb und Transport. Kunden können klimaneutrale Pellets für einen Mehrbetrag von einem Euro pro Tonne bestellen.

Aufpreis für klimaneutrale Pellets geht in Waldschutzprojekt

Bei Pellets an sich handelt es sich um einen umweltfreundlichen Brennstoff, mit dem sich weitgehend klimaneutral heizen lässt. Aber durch den Vertrieb und den Transport entstehen Kohlendioxidemissionen. “Die wollen wir ausgleichen”, begründet RBB-Händler Benjamin Peters das neue Angebot . Kunden können die klimaneutralen Pellets gegen eine geringe Mehrzahlung von maximal einem Euro pro Tonne kaufen. Mit dem Geld unterstützt RBB ein Waldschutzprojekt im brasilianischen Santa Maria, das eine Fläche von mehr als 71.000 Hektar des Amazonas-Regenwaldes vor Abholzung und Brandrodung bewahrt. Zusätzlich werde in Bildung investiert, um eine nachhaltige Waldwirtschaft dauerhaft sicherzustellen. Die Projektwaldfläche ist FSC-zertifiziert.

RBB analysiert eigene Kohlendioxidemissionen

Bei dem Waldschutzprojekt arbeitet RBB mit Climate Partner zusammen. “Über die klimaneutralen Pellets hinaus werden wir kontinuierlich daran arbeiten, um unsere gesamten Emissionen weiter zu reduzieren”, sagt Peters. Durch die Analyse und jährliche Aktualisierung der eigenen Kohlendioxid-Bilanz könne RBB konkrete Maßnahmen umsetzen, um die Treibhausgasemissionen zu senken. Als klimaneutral gelten Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren Kohlendioxidmissionen berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Climate Partner verfügt dank eines weltweiten Netzwerks über ein Portfolio von rund 30 laufenden Klimaschutzprojekten.

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