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Aktualisiert: vor 15 Minuten 41 Sekunden

Schweiz: Pelletspreis im Juni 2018 stabil

20. Juni 2018 - 9:00

Pelletspreis im Juni 2018 Der Pelletspreis im Juni 2018 hat sich in der Schweiz mit durchschnittlich 356,80 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat nicht verändert. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juni 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 359,50 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,28 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,52) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf Mai 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 368,42 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 355,50 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 343,33 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 334,17 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Rainer Körner: “Stromspeicher sind für eine Wärmenutzung nicht interessant”

19. Juni 2018 - 12:24

Rainer Körner Die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe hat sich zu einem beliebten Heizsystem entwickelt. Doch um damit wirklich mit Solarstrom heizen zu können, gilt es einige Dinge zu beachten. Wo das Problem liegt, erklärt Rainer Körner, 2. Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts.

Herr Körner, Als umweltfreundliches Heizsystem beworben, gehen Hausbesitzer davon aus, dass sie mit Solarstrom heizen. Hält die Lösung, was sie verspricht?
In den meisten Fällen nicht. Aber der Reihe nach. Mit Wärmepumpen lassen sich relativ leicht die Vorgaben der Energieeinsparverordnung und kostengünstig die KfW-Förderrichtlinien erfüllen. Das hat dazu geführt, dass Wärmepumpen immer beliebter wurden und in vielen Gebäuden zum Einsatz kommen. Interessant wurde die Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe aber erst 2012. Vorher war die Einspeisevergütung für Solarstrom noch so hoch, dass es nicht wirtschaftlich war, den eigenen Strom selbst zu verbrauchen.

Wo liegt das Problem?
Wenn die Sonne scheint, verbraucht ein gut gedämmtes Haus wenig bis gar keine Energie. Durch große, nach Süden ausgerichtete Fensterflächen, wie sie heute meistens eingebaut werden, erwärmen sich Wohnräume sogar. Die Wärmepumpe wird dann natürlich nicht benötigt – außer für ein bisschen Warmwasserbereitung –, obwohl eigener Strom vom Dach ausreichend zur Verfügung steht. Sie muss erst dann wieder Wärme produzieren, wenn die Sonne untergeht und es draußen kälter wird. Dann muss sie aber mit Kraftwerksstrom betrieben werden, was sich weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll darstellt. Ein weiterer Punkt ist, dass immer noch wenige Wärmepumpensysteme am Markt sind, die eine tatsächlich solarstromgeregelte Funktion sowie eine effiziente Wärmeverteilung und Wärmespeicherung ermöglichen.

Können Speicher eine Lösung sein, damit mehr Solarstrom verbraucht wird?
Es ist zwischen Wärme- und Stromspeicher zu unterscheiden. Stromspeicher sind für den Haushaltsstrom interessant, aber nicht für eine Wärmenutzung. Ein Wärmespeicher ist wesentlich günstiger, bietet unendlich viele Lade- und Entladezyklen. Er ist daher alternativlos. Die üblichen Stromspeichergrößen von sechs bis zehn Kilowattstunden reichen im Winter gerade mal, um den Haushaltsstrom vom Abend bis über die Nacht zu decken. An die Verwendung für eine Wärmepumpe ist somit nicht zu denken, wenn man bedenkt, dass eine Wärmepumpe bei einer Anforderung alleine schon zwei Kilowatt Strom pro Stunde benötigen würde. Die marktüblichen Wärmespeicher für PV-Wärmepumpen-Systeme sind allerdings bei Standard-Anlagen oft zu klein dimensioniert, zum Beispiel mit einem 100 Liter Pufferspeicher. Speichergrößen von 1.000 bis 2.900 Liter sind für ein Einfamilienhaus zu empfehlen. Sie lassen sich platzsparend in den meisten, auch nicht unterkellerten Häusern realisieren.

Auch Sonnenhäuser werden heute schon mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpe gebaut. Was ist das Besondere daran?
Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen haben in den vergangenen Jahren eine starke Effizienzverbesserung verbuchen können. Das macht es interessant, diese Komponenten zu kombinieren. Wir vom Sonnenhaus-Institut haben schon vor über fünf Jahren praxistaugliche PV-Wärmepumpen-Systeme mit hohen solaren Deckungsanteilen, also über 50 Prozent, entwickelt und eingebaut.

Creativ-Manager Wie sieht die technische Lösung dafür aus?
Herkömmliche Wärmepumpensysteme werden nach dem Heizenergiebedarf ausgelegt und haben so gar nicht die Möglichkeit, überschüssige Energie in Wärme umzuwandeln. Die Wärmepumpen bei unseren Sonnenhaus-Systemen werden daher größer dimensioniert. Und ganz wichtig: Sie werden solarstromgeregelt eingesetzt und können daher, ähnlich wie ein thermischer Solarkollektor, fast ausschließlich mit eigener Solarenergie betrieben werden. Des Weiteren muss ein Energie-Management-System eingesetzt werden, mit dem die Energieströme für Haushaltsstrom, Heizenergie und Elektromobilität gesteuert, geregelt und verteilt werden können. Ein weiteres Augenmerk ist das Wärmeverteilsystem, das die Heizenergie im Haus effizient auf die Heizkreise verteilt und überschüssige Energie optimiert in den Speicher schichtet.

Welche Rolle spielt der Wärmespeicher?
Da eine Wärmepumpe nur einen geringen Temperaturhub hat, muss viel Heizungswasser mit einer hohen Durchflussgeschwindigkeit gepumpt werden, was eine schichtenweise Speicherung nicht einfach macht. Hierfür sind spezielle Wärmespeicher und ein effizientes Verteilsystem notwendig. Da es auf dem Markt keine passende Lösung gab, haben Mitglieder des Sonnenhaus-Instituts selbst eine übergeordnete Regelung für die Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung entwickelt. Sie vereint alle oben beschriebenen Eigenschaften in einem Produkt. Dieser Creativ-Manager kommt schon seit mehreren Jahren in Sonnenhäusern mit Photovoltaik und Wärmepumpe zum Einsatz.

Es gibt Bauherren, die mit Solarthermie bauen wollen. Würden Sie ihnen raten, lieber mit Photovoltaik zu bauen oder wenigstens ein paar Solarstrommodule mit auf dem Dach zu installieren?
Ich rate, alle für eine Solarnutzung zur Verfügung stehenden Flächen zu nutzen. Wenn somit beim thermischen Sonnenhaus noch freie Flächen zur Verfügung stehen, sollten sie für Solarstrommodule genutzt werden. Bei der Auslegung einer Sonnenheizung muss zuerst geprüft werden, welche Flächen zum Beispiel auf dem Dach oder an der Fassade unter Berücksichtigung der Himmelsrichtung und Neigung für eine Solarnutzung zur Verfügung stehen und wie viele Kilowattstunden man zu welchem Zeitpunkt ernten kann. Dagegen stehen die Verbräuche für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und gegebenenfalls Elektromobilität. Danach versucht man, die Nachfrage so gut wie möglich mit den Erträgen zu decken. Das Schöne an der Auslegung einer Sonnenhaus-Heizung ist, dass die jeweiligen Möglichkeiten der solaren Energieerzeugung – Photovoltaik oder Solarthermie – und der gegebenenfalls gewünschten Zusatzheizung – Holz, Gas oder Wärmepumpe – mit den persönlichen Vorstellungen der Nutzer individuell abgestimmt und kombiniert werden können.

Das Interview hat das Sonnenhaus-Institut zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Die BAFA-Zahlen im Mai 2018

19. Juni 2018 - 10:14

BAFA-Zahlen im Mai 2018 Die BAFA-Zahlen im Mai 2018 zeichnen weiterhin ein positives Bild für die Ökowärmebranche. Die Zahl der Anträge ging gegenüber April zwar zurück, bleibt aber im Vergleich mit dem Vorjahresmonat weiterhin hoch.

BAFA-Zahlen im Mai 2018 um die Hälfte höher als im Vorjahr

Gingen im Mai des Vorjahres 2.037 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im Mai diesen Jahres 3.195. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.675 waren es im Mai 2017, 2.474 im Mai 2018 – eine Steigerung um 48 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im Mai 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (Mai 2017: 2.293 Förderanträge, Mai 2018: 2.591 Förderanträge). Insgesamt 8.260 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten im Mai 2018 einen Antrag auf Förderung einer Ökoheizung – sieben Prozent weniger als im April 2018.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Deutschland: Pelletspreis im Juni 2018 weiter günstig

19. Juni 2018 - 9:51

Pelletspreis im Juni 2016 In Deutschland ist der Pelletspreis im Juni 2018 leicht gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 237,82 Euro pro Tonne. Das sind 0,5 Prozent weniger als im Vormonat.

Holzpellets sind im Juni noch einmal günstiger. Für Juli rechnet der DEPV wegen der auf deutsche Bundesstraßen ausgeweiteten Maut jedoch mit einem Preisanstieg. Der Verband geht davon aus, dass der Handel die Mehrkosten an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergibt und Pellets um ein bis zwei Euro je Tonne teurer werden. “Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das Pelletlager für den Winter zu füllen”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,76 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 28 Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 246,45 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 248,28 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 250,47 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 237,43 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 237,10 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 238,16 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 221,92 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 220,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 217,00 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Ökoheizungen: Verbände veröffentlichen Übersichtskarte

17. Juni 2018 - 9:00

Übersichtskarte Eine neue Übersichtskarte zeigt die regionale Verteilung von Pelletsfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen in Deutschland. Herausgegeben haben sie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und Deutsche Energieholz- und Pellet Verband (DEPV).

Übersichtskarte macht klar: Es braucht mehr Heizungstausch

“Unsere neue, gemeinsame Übersichtskarte zeigt, dass bayerische Gebäude mit 30 Prozent den größten Anteil an klimafreundlichen Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen aufweisen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Doch selbst dieser Wert sei angesichts des Klimawandels und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu niedrig. “Rund 14 Millionen Heizungen gelten als vollkommen veraltet und sollten zügig ausgetauscht werden.” Der Sommer seit die ideale Jahreszeit, um alte, ineffiziente Heizkessel gegen eine moderne Heizung mit erneuerbaren Energien zu tauschen. “Wer sich mit Beginn der Heizperiode über zuverlässig, klimafreundlich und günstig beheizte Wohnräume freuen möchte, sollte eine Heizungsmodernisierung jetzt angehen”, sagt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Angesichts der in diesem Jahr noch gewährten aufgestockten Förderung und des noch niedrigen Zinsniveaus sei dafür jetzt der richtige Zeitpunkt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

Die Übersichtskarte können Sie unter https://bsw.li/2LJV12S herunterladen.

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Klimaschutzbericht: Deutschland erreicht Klimaziel nicht

16. Juni 2018 - 9:00

Der von der Bundesregierung vorgelegte Klimaschutzbericht verdeutlicht, wie weit Deutschland von seinem selbst gesteckten Klimaschutzziel entfernt ist. Statt einer CO2-Reduktion um 40 Prozent seit 1990 werden nur maximal 32 Prozent erreicht, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Klimaschutzbericht verdeutlicht Versagen der Politik

500 Millionen Tonnen weniger Kohlendioxid (CO2) sollte Deutschland im Vergleich zu 1990 bis 2020 ausstoßen. Von diesem Ziel ist das Land laut DUH noch mindestens 100 Millionen Tonnen entfernt. “Diese jetzt auch aus Regierungskreisen bestätigte Verfehlung des Klimaziels 2020 ist nicht überraschend und trotzdem erschreckend”, sagt DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Mit dem Klimaschutzbericht konstatiere die Bundesregierung ihren eigenen klimapolitischen Stillstand.

DUH fordert ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen

Das Nicht-Handeln der Bundesregierung zieht laut DUH dramatische Konsequenzen für die Klimapolitik im kommenden Jahrzehnt nach sich, da die überzähligen Treibhausgasemissionen im kommenden Jahrzehnt reduziert werden müssten. “Bis 2030 gilt es also 288 statt 188 Millionen Tonnen Treibhausgas einzusparen. Das erfordert weitaus ambitionierte Maßnahmen als bislang im Klimaschutzplan abgebildet”, erläutert Müller-Kraenner. Mittelfristig müsse ein Preis auf CO2 eingeführt, eine Steigerung der Energieeffizienz durch steuerliche Anreize erreicht, eine ambitioniertere Energieeinsparverordnung auf den Weg gebracht sowie der Ausbau der erneuerbaren Energien stärker gefördert werden.

DUH: Bundesregierung zeiht keine Konsequenten aus Klimaschutzbericht

“Wir sind mit dieser neuen Regierung an einem Tiefpunkt der Klimaschutzpolitik angelangt,” resümiert Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz der DUH. Die Regierung erstelle umfassende Berichte, ziehe aber keine Konsequenzen daraus. Er fordert die Bundesregierung auf, umgehend kurzfristig sowie mittelfristig wirksame Maßnahmen einzuleiten. An erster Stelle müsse der sofortige Einstieg in den Kohleausstieg stehen. Die Kohle-Kommission müsse ein Sofortprogramm für die Stilllegung ältester Kohlekraftwerke im Umfang von zehn Gigawatt auf den Weg bringen.

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Österreichischer Pelletsverband begrüßt Sanierungscheck NEU

15. Juni 2018 - 9:45

Sanierungscheck NEU Am 18. Juni 2018 ist der Sanierungscheck NEU gestartet. Das Programm fördert die energetische Sanierung von Wohnhäusern. Auch für den Einbau einer Pelletsheizung gibt es einen Zuschuss.

PPA fordert Kontinuität für Sanierungscheck NEU

Wer seine Ölheizung gegen einen Pelletskessel tauscht, bekommt  von Sanierungscheck NEU bis zu 5.000 Euro. Bei einer umfassenden Sanierung und Umstellung des fossilen Heizsystems wird sogar mit bis zu 11.000 Euro bezuschusst. Das Programm kommt beim Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) gut an. “Die Förderung Sanierungsscheck NEU ist ein toller Anreiz auf eine umweltfreundliche Pelletheizung umzusteigen. Dadurch sparen HeizerInnen nicht nur viel Geld beim Brennstoff, sondern schützen darüber hinaus das Klima und stärken die heimische Wirtschaft”, sagt PPA-Geschäftsführer Christian Rakos. Der Sanierungsscheck NEU sei ein wichtiger Förderimpuls, dessen Wirkung auf das Klima sich vor allem dann entfalten werde, wenn Kontinuität in der Förderung und ausreichende Budgetierung über die nächsten Jahre gegeben sei.

Sanierungscheck NEU: Wer die Förderung beantragen kann

Der Sanierungscheck NEU fördert thermische Sanierungen im privaten Wohnbau für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind. Anspruch auf die Fördergelder haben ausschließlich natürliche Personen. Einen Förderantrag einreich können (Mit-)EigentümerInnen, Bauberechtigte oder MieterInnen eines Ein-/Zweifamilienhauses oder Reihenhauses. Förderfähig sind die Kosten für Material, Montage und Planung. Der “Raus aus Öl”-Bonus für die Umstellung des fossilen Heizungssystems wird vergeben, sofern das Gebäude/die Wohnung bereits den guten Standard einer umfassenden Sanierung aufweist oder gleichzeitig thermische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Umsetzung einer Einzelbaumaßnahme ist nur in Kombination mit dem Ersatz eines fossilen Heizungssystems möglich.

 

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Vitoflex 300-H: Viessmann präsentiert neuen Großkessel

8. Juni 2018 - 9:00

Vitoflex 300­-H Der Vitoflex 300­H von Viessmann kann mit Hackschnitzeln oder Holzpellets heizen. Der Heizungskonzern bietet den Kessel mit einer Leistung von 150 Kilowatt an.

Vitoflex 300-H heizt automatisch

Zu den zahlreichen automatischen Funktionen des Vitoflex 300-H gehören selbsttätige Brennstoffzuführung und Zündung sowie die zyklische Entaschung von Rost und Wärmetauscher. “Damit kann der Vitoflex 300­H eigenständig und nahezu so komfortabel betrieben werden wie ein Öl-­ oder Gas­heizkessel”, schreibt Viessmann in einer Produktinformation. Die Brennstoffzufuhr lässt sich wahlweise auf der rechten oder linken Kesselseite montieren. In Verbindung mit der optionalen Regelungserweiterung Vitotrol 350­C lassen sich bis zu vier der Biomassekessel miteinander schalten. Zusätzlich kann ein weiterer Öl­- oder Gas­heizkessel als Spitzenlastkessel freigegeben werden.

Vitoflex 300-H heizt effizient

Mit der witterungsgeführten Ecotronic Regelung und dem weiten Modulationsbereich von 1:3 kann der Kessel seine Leistung an den aktuellen Wärmebedarf anpassen. Auch die gestufte Verbrennung mit lambdaunterstützter Primär­- und Sekundärluftzufuhr unterstützt einen sauberen Betrieb der Anlage. Optional bietet Viessmann ein E-­Filtersystem an, mit dem sich die Staubemissionen deutlich senken lassen. Die Ecotronic Regelung verfügt über einen integrierten Inbetriebnahme-­Assistenten, ein beleuchtetes Display und eine Klartextanzeige. Sie kann bis zu drei Heizkreise mit Mischer, zwei Heizkreise mit Mischer und die Trinkwassererwärmung oder einen Heizkreis mit Mischer, einen Solarkreis und die Trinkwassererwärmung steuern. Auf Wunsch ist der Anschluss einer Internet­-Schnittstelle möglich, sodass sich die Heizkreise auch über eine App einstellen lassen. Schalten die Betreiber ihren Vitoflex 300-H frei, kann ein Fachbetrieb mit dem Softwartetool Vitoguide die Anlage aus der Ferne überwachen, gegebenenfalls Parameter ändern und Wartungseinsätze vorausschauend planen.

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Irmela Colaço: “Ein smartes Zuhause führt nicht automatisch dazu, dass der Energieverbrauch sinkt.”

5. Juni 2018 - 7:15

Irmela Colaço Eine Kurzstudie zu den ökologischen Folgen einer zunehmenden Vernetzung privater Haushaltsgeräte hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlicht. Sie benennt die ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung. Irmela Colaço, BUND-Projektleiterin Energiesparen und Energieeffizienz, erklärt, was es braucht, um die Digitalisierung in umweltfreundliche Bahnen zu lenken.

Frau Colaço, warum führt die Digitalisierung in den Haushhalten zu einem erhöhten Energieverbrauch? Sie soll doch alles smarter machen.
Vernetzte Geräte sind in der Regel rund um die Uhr empfangsbereit, um auf Sprachbefehle oder Signale von anderen Geräten reagieren zu können. Das kann Umwelt und Verbraucher teuer zu stehen kommen. Die Stromrechnung eines Haushalts kann um bis zu 100 Euro pro Jahr steigen. Europaweit könnte sich dieser Verbrauch langfristig auf 70 Terawattstunden summieren – das entspricht in etwa dem Stromverbrauch aller Haushalte Italiens in einem ganzen Jahr. Außerdem steigen der Datenverkehr und die dafür notwendigen Ressourcen in Übertragungsnetzen und Rechenzentren schon jetzt rasant an. Der Trend, immer mehr Haushaltsgeräte zu vernetzen, wird diese Entwicklung weiter anfeuern. Und schließlich steigt die Gefahr, dass der Verbrauch weiterer Rohstoffe enorm zunimmt, etwa wenn vernetzte Produkte schneller unbrauchbar werden, weil keine Sicherheitsupdates mehr verfügbar sind.

Smart homes wären demnach heutzutage vor allem stupid homes?
Ein smartes Zuhause führt jedenfalls nicht automatisch dazu, dass der Energieverbrauch von Haushalten sinkt, so wie es in der Werbung manchmal pauschal dargestellt wird. Jede einzelne Anwendung muss genau unter die Lupe genommen werden. Je geringer der Energieverbrauch für die Hauptfunktion eines Geräts, also zum Beispiel für die Beleuchtung der Wohnung oder die Kühlung von Lebensmitteln, desto schwerer wiegt der ökologische Rucksack der Vernetzung. Und desto weniger lohnt sich unter Umwelt-Gesichtspunkten die Smartness eines Geräts.

Wie ließe sich das ändern?
Die Politik muss dafür sorgen, dass der ökologische Rucksack der Vernetzung minimiert wird. Ein wichtiger Hebel ist dabei die europäische Ökodesign-Richtlinie. Sie begrenzt bereits den maximal zulässigen Energieverbrauch im vernetzten Standby-Betrieb. Dieser Grenzwert muss konsequent weiter abgesenkt werden. Auch muss gewährleistet werden, dass die Vernetzung nur dann aktiv ist, wenn die Nutzerinnen und Nutzer dies wünschen, und dass etwa die Waschmaschine auch dann noch in der Lage ist, schmutzige Wäsche zu waschen, wenn die Vernetzung deaktiviert ist. Darüber hinaus müssen Bürgerinnen und Bürger transparent und unabhängig über den Verbrauch von Energie und anderen Rohstoffen, der durch die Vernetzung in und außerhalb der eigenen vier Wände entsteht, informiert und beraten werden.

Sie kritisieren, dass die Politik die Chancen der Digitalisierung in den Heizungskellern bislang verschlafe. Worin sehen Sie die Chancen speziell bei vernetzten Heizungen?
Der größte Teil der Energie, die in Haushalten verbraucht wird, geht auf das Konto der Heizung. Durch Mängel im Betrieb der Heizungsanlage werden hier bisher Unmengen an Energie verschwendet. Verbraucherinnen und Verbraucher haben kaum eine Chance, einen fehlerhaften Betrieb zu erkennen und auch Fachleute stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn es darum geht, die Ursache des Fehlers zu finden. Durch digitale Messtechnik kann der Betrieb einer Heizungsanlage überwacht werden. Sie ermöglicht es, Fehler frühzeitig zu erkennen und wirksam zu beheben. Eine regelmäßige Analyse des Energieverbrauchs kann darüber hinaus wichtige Hinweise für notwendige Maßnahmen an der Gebäudehülle geben.

Für wie groß halten Sie das Einsparpotenzial?
Ich gehe von durchschnittlich rund 20 Prozent aus. Die Potenziale schwanken jedoch stark von Anlage zu Anlage.

Was fordern Sie von der Politik, damit die Chancen in der Heizungstechnik genutzt werden?
Zum einen muss dafür gesorgt werden, dass Heizungen mit digitaler Messtechnik ausgestattet sind. Doch Messtechnik allein bringt keine Einsparung. Damit sie tatsächlich dazu genutzt wird, den Heizungsbetrieb zu optimieren, müssen sich Förderprogramme stärker an nachgewiesenen Energieeinsparungen orientieren. Außerdem sollte es zur Pflicht werden, den Betrieb einer Anlage in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und einen energiesparenden Betrieb zu gewährleisten. Und zwar unabhängig vom Energieträger, denn auch erneuerbare Energie darf nicht verschwendet werden.

Was war der Anlass, die Kurzstudie zu beauftragen?
Immer mehr Geräte im Haushalt sind vernetzt, Tendenz steigend. Sie dienen bisher vor allem als Motor für weiteres Wirtschaftswachstum, die Folgen für die Umwelt und zukünftige Generationen werden dabei kaum berücksichtigt. Das ist unverantwortlich. Mit dieser Kurzstudie tragen wir dazu bei, die ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung zu benennen und Maßnahmen abzuleiten, um den Megatrend Digitalisierung in umweltfreundliche Bahnen zu lenken.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Gebäudereport: Wärmewende stagniert

5. Juni 2018 - 7:00

Quelle: Dena-Gebäudereport Deutschland kommt beim Energiesparen in Gebäuden nicht voran. Das geht aus dem neuen Gebäudereport 2018 der Deutschen Energie-Agentur (Dena) hervor.

Gebäudereport bietet Daten zum Energieverbrauch

Der Effizienztrend der Jahre 2002 bis 2010, in denen der Energieverbrauch in Gebäuden um 20 Prozent reduziert werden konnte, scheint vorbei zu sein. “Die derzeitigen Anstrengungen im Bereich Energieeffizienz sind nicht ausreichend, um die Klimaschutzziele und damit die anvisierte Treibhausgasreduzierung im Gebäudebereich zu erreichen”, sagt Dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann. Für eine umfassende Wärmewende sei sowohl der Einsatz energieeffizienter Heizungsanlagen, Fassaden und Fenster, als auch die Anwendung innovativer Techniken und Geschäftsmodelle wie das serielle Sanieren notwendig. Darüber hinaus handele es sich bei der Energiewende um ein gesellschaftspolitisches Projekt, bei dem es darum gehe, die Menschen für klimafreundliches Bauen und Sanieren zu begeistern. “Mit unserem Gebäudereport wollen wir eine solide Datenbasis schaffen und zu mutigen Entscheidungen anregen.”

Deutschland erreicht nicht seine Ziele

Neben aktuellen Trends zur Energieeffizienz im Gebäudebereich präsentiert der Gebäudereport eine Auswahl von Zahlen, Daten und Analysen zum Gebäudebestand, Energieverbrauch und klimapolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Dabei wird deutlich, dass zum Beispiel auch bei den Treibhausgasemissionen eine Stagnation zu beobachten ist. Sind sie über mehr als 20 Jahre kontinuierlich gesunken, verharren sie seit 2014 bei etwa minus 28 Prozent im Vergleich zu 1990. “Damit zeichnet sich ab, dass das für 2020 anvisierte Klimaschutzziel der Bundesregierung, eine Reduktion um 40 Prozent, nicht erreicht wird”, sagt Kuhlmann. Auch die Ziele für die Jahre 2030 und 2050 sind nach seiner Einschätzung in Gefahr.

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Holzheizungen: Mit E-Learning sich selbst weiterbilden

4. Juni 2018 - 9:00

E-Learning Mit einem neuen E-Learning-Programm lassen sich die Grundlagen moderner Holzfeuerungen online erlernen. Angeboten wird die Selbstschulung vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) und vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

E-Learning füllt Ausbildungslücken

Das Angebot richtet sich an angehende Anlagenmechaniker, Installateur- und Heizungsbauermeister sowie an Absolventen in diesem Bereich. Mit ihm können sie sich praxisnah und detailliert in zwei Modulen zur Heizungstechnik mit Holzpellets unterrichten. “Obwohl das Erreichen der Klimaziele nur mit gut ausgebildeten Experten gelingt, kommen erneuerbare Wärmetechniken in der Ausbildung des SHK-Handwerks oft noch zu kurz”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele, warum die beiden Verbände das E-Learning-Programm aufgelegt haben. Er begrüßt die Zusammenarbeit: “Wir freuen uns, dass wir mit dem ZVSHK die 2011 begonnene Kooperation zur Schulung von Heizungsbauern zu Pelletfachbetrieben nun mit zwei umfangreichen Online-Schulungen fortsetzen.”

Mit Selbstschulung zum Fachbetrieb qualifizieren

Teil 1 der E-Learning-Module erklärt den Brennstoff Pellets und die Lagerplanung. Er steht online exklusiv den Innungsmitgliedern zur Verfügung. Die Bearbeitung des Wissensteils dauert eine bis eineinhalb Stunden. Um sein Wissen vertiefen zu können, ist Fachliteratur direkt in die Plattform eingebunden. Nach dem Wissensteil folgt eine kurze Prüfung. Wer die Teilnahmebestätigung erhalten will, muss sie bestehen. Teil 2 zur Feuerungstechnik wird gegenwärtig ausgearbeitet. Sind beide Module bestanden, lässt sich das E-Learning als Neu- oder Nachschulung zum DEPI-Pelletfachbetrieb anrechnen. “Mit dieser Auszeichnung sehen potentielle Kunden direkt, dass das Unternehmen sich im Bereich moderner Pellet- und Holzheizungen weitergebildet hat”, erläutert Bentele. Über eine Postleitzahl-Suche beim DEPI können Verbraucherinnen und Verbraucher die Pelletfachbetriebe direkt kontaktieren.

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FNR lädt zur Tagung “Rohstoffmonitoring Holz” ein

1. Juni 2018 - 9:00

Bei der Tagung “Rohstoffmonitoring Holz” stellt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) am 28. Juni 208 in Berlin ein Datenerhebungsgsystem vor. Es Es erlaubt eine detaillierte Analyse der Holzstoffströme. 

Rohstoffmonitoring verbessert Datengrundlage

Die bekannten Untersuchungen zu Holz-Potenzialen der Forstwirtschaft beruhen im Wesentlichen auf den Auswertungen der Bundeswaldinventuren. Sie geben einen guten Überblick über die Bestände und lassen eine Abschätzung der Holzpotenziale zu. Durch weitere Untersuchungen und Modellierungen können auch Aussagen zum zukünftigen Holzaufkommen der einzelnen Holzarten getroffen werden. “Grundsätzlich fehlt es aber an einer einheitlichen Datenbasis, die eine objektive Bewertung von Holzaufkommen und -verwendung ermöglicht”, sagt FNR-Geschäftsführer Andreas Schütte. Die grundlegenden Daten zur Holzverfügbarkeit und Verwendung entlang der Wertschöpfungskette seien beschränkt, da aufgrund von Im- und Exporten, Lücken in der Holzmarktstatistik oder auch den unzureichend erfassten Altholznutzungen keine umfassenden Darstellungen der Stoffströme möglich seien. Mit dem Rohstoffmonitoring wollen die Verbundpartner INFRO – Informationssysteme für Holz, Thünen-Institut – Institut für internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie und Universität Hamburg – Zentrum Holzwirtschaft diesen Mangel beseitigen.

Tagung informiert über neues Holzmonitoring

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat mit dem Förderprogramm “Nachwachsende Rohstoffe” das Verbundvorhaben „Rohstoffmonitoring Holz – stoffliche und energetische Nachfrage nach Holz” gefördert. Die Verbundpartner haben ein Monitoringsystem für Holz aufgebaut, das eine heimische Rohstoffquelle und Wertschöpfungskette unterstützt, die von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung insbesondere für den ländlichen Raum ist. Zudem begleitet die Maßnahme die vom Bund durchgeführten statistischen Marktberichte, die Bundeswaldinventur sowie das Monitoring Bioökonomie und führt laut FNR zu einer besseren Bewertung der aktuellen Situation. Bei der Tagung “Rohstoffmonitoring Holz” stellen die Verbundpartner im Berliner Umweltforum ihre Ergebnisse vor, lassen die Branchenvertreter zu Wort kommen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Perspektiven diskutieren.

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AVIA Seifriedsberger erhält ENplus-Zertifikat

30. Mai 2018 - 9:00

ENplus-Zertifikat für AVIA Seifriedsberger Der Energieanbieter AVIA Seifriedsberger aus Ried im Innkreis hat das 200. ENplus-Zertifikat der Holzforschung Austria erhalten. Es bescheinigt ihm die Qualität seiner Holzpellets.

Pellets von AVIA Seifriedsberger stammen aus der Region

Bei AVIA Seifriedsberger handelt es sich um einen Familienbetrieb in der vierten Generation. Die Firma wurde 1949 gegründet und verfügt über ein Tankstellennetz mit über 40 Standorten. Holzpellets werden im Produktportfolio des Energieanbieters immer wichtiger. Seine Holzpresslinge entsprechen den höchsten Qualitätsanforderungen von ENplus A1 für den Endverbrauchermarkt. “Für die Zertifizierung haben wir uns einen verlässlichen und kompetenten Partner gesucht und ihn in der Holzforschung
Austria gefunden”, sagt Geschäftsführer Otmar Rainer. Das Prüfinstitut wird laufend Qualität der Pellets von AVIA Seifriedsberger überwachen.

Holzforschung Austria kontrolliert in 30 Ländern

Die Holzforschung Austria ist bereits seit der Markteinführung des ENplus-Zertifizierungssystems vor sieben Jahren in der Qualitätsprüfung von Holzpellets tätig. Seit 2013 bietet sie ein Komplettpaket aus Zertifizierung, Überwachung und Prüfung von Holzpellets als akkreditierte Leistung an. “Wir konnten bereits fast alle österreichischen Produktionswerke und Händler als Kunden gewinnen”, sagt Andreas Haider, der bei Holzforschung Austria für die Zertifizierung von Holzpellets verantwortlich ist. Darüber hinaus engagiert sich das Prüfinstitut am wachsenden internationalen ENplus-Markt. Aktuell zertifiziert es Produzenten und Händler in 30 Ländern auf vier Kontinenten.

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Fördermittelrechner hilft bei Zuschüssen

28. Mai 2018 - 9:00

Fördermittelrechner Mit einem neuen Fördermittelrechner lässt die staatliche Förderung für Pelletsheizungen und -öfen einfach online berechnen. Das Deutschen Pelletinstitut (DEPI) hat ihn auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Fördermittelrechner führt durch den Förderdschungel

Für Pelletsfeuerungen als klimaschonende Wärmequellen stellt der Staat attraktive Fördermittel zur Verfügung. So erhalten diejenigen, die ihre alte Heizung mit einer Pelletsanlage und einer Solaranlage modernisieren, mindestens 7.800 Euro, wenn sie die Zuschüsse des Marktanreizprogramms (MAP) und den Zusatzbonus aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) beantragen. Die Höhe der Förderung ist im Einzelfall jedoch auf den ersten Blick nicht immer leicht festzustellen. “Klimafreundliche Holzfeuerungen erhalten momentan so viel Fördergeld wie noch nie. Vielen Heizungsbetreiber ist aber gar nicht bewusst, dass sie mit der geschickten Kombination der zugegeben komplexen Programmteile mehrere Tausend Euro erhalten können”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele, warum der Fördermittelrechner erstellt wurde.

 Berechnungsprogramm berücksichtigt MAP- und APEE-Zuschüsse

Der Fördermittelrechner umfasst sämtliche Förderfälle im BAFA-Teil des MAP für Pelletsheizungen, Pelletskaminöfen, Holz- und Kombikessel inklusive des APEE-Zusatzbonus sowie einen Großteil der Fördermöglichkeiten für Solaranlagen. Nutzern zeigt er die mögliche Gesamtfördersumme nach Programmteilen an. Der Fördermittelrechner des DEPI berücksichtigt neben der Basisförderung auch viele weitere Möglichkeiten von MAP und APEE. “In diesem Umfang und mit dieser Detailtiefe gab es einen solchen Rechner bislang nicht”, sagt Bentele. Wichtig für Verbraucherinnen und Verbraucher sei zu wissen, dass Anträge auf Förderung nun vor Auftragsvergabe online gestellt werden müssen.

Informationen zu den Förderprogrammen für Pelletsheizungen bietet auch die DEPI-Förderfibel, die sie unter www.depi.de/de/foerderprogramme herunterladen können.

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Antragszahlen weiter hoch: Die BAFA-Zahlen im April 2018

25. Mai 2018 - 0:21

BAFA-Zahlen im April 2018 Die BAFA-Zahlen im April 2018 zeichnen weiterhin ein positives Bild für die Ökowärmebranche. Die Zahl der Anträge ging gegenüber März zwar zurück, bleibt aber im Vergleich mit dem Vorjahresmonat weiterhin hoch.

BAFA-Zahlen im April 2018 doppelt so hoch wie im Vorjahr

Gingen im April des Vorjahres 1.753 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im April diesen Jahres 3.588. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.300 waren es im April 2017, 2.593 im April 2018 – eine Steigerung um 99 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im April 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (April 2017: 2.099 Förderanträge, April 2018: 2.688 Förderanträge). Insgesamt 8.869 Verbraucherinnen und Verbraucher stellten im April 2018 einen Antrag auf Förderung einer Ökoheizung – sieben Prozent weniger als im März 2018.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Dagmar Fritz-Kramer: „Wir wollen Wohn-Traditionen mit Heimat 4.0 neu interpretieren“

22. Mai 2018 - 8:35

Dagmar Fritz-Kramer Mit dem Musterhaus Heimat 4.0 hat der Erkheimer Ökohaus-Pionier Baufritz ein Konzept vorgestellt, das frühere Wohntraditionen mit den Ansprüchen eines zukunftsorientierten Bio-Familienhauses vereinbaren soll. Mit Energie versorgt wird es von einer Pellets-Stirlinganlage. Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer erläutert, welcher Anspruch hinter dem Vorhaben steht.

Frau Fritz-Kramer, was unterscheidet das Musterhaus Heimat 4.0  es von herkömmlichen Wohngebäuden?
Es geht darum, scheinbar vergessene Wohn-Traditionen neu zu interpretieren und damit in das 21. Jahrhundert zu übersetzen. Ein Trend neben dem generationsübergreifenden Familienleben ist die regionale Verwurzelung als Teil der persönlichen Geschichte und Identität. Dank der klaren und modernen Designsprache wirkt Heimat 4.0 trotzdem weltoffen und passt in jede Region und in jedes Landschaftsbild.

Auf welche Tradition baulicher Art beziehen Sie sich?
Die Architektur spiegelt die Wohntraditionen von alten Bauernhöfen wieder, zum Beispiel durch Alkoven, Backhaus, Kachelofen, Nebenküche und Tierstall.

Was sind die modernen Elemente des Gebäudes?
Die modernen Elemente sind von außen die neue Holzverschalung und die Auflockerung durch Details aus biologischem Mineralputz und anthrazitfarbenen Akzenten. Im Innenbereich zählen zu den modernen Elemente die hochwertigen Einbaumöbel, die wabenförmige Fliesen im Erd- und Dachgeschoss sowie das Energie- und Heizkonzept.

Bei Energiekonzept haben Sie sich für eine Pelletsheizung mit Stirlingmotor entschieden. Warum?
Bei der Anlage handelt es sich um eine moderne Interpretation des Heizens im alten Bauernhof: um das Heizen mit regionalem Holz. Modernes Heizen mit Holz braucht sich auch in Sachen Bedienkomfort nicht mehr verstecken. Mit den kompakten Anlagen der Firma Ökofen gibt es nun auch Pelletsanlagen, die erstaunlich wenig Platz im Haus benötigen. Außerdem ermöglichen sie erstmalig eine funktionierende Stromerzeugung im Einfamilienhaus auf Basis eines nachwachsenden Rohstoffs. Mit ihnen lässt sich eine möglichst hohe regenerative Strom-Eigenversorgung mit einer zusätzlichen Blackout-Absicherung erreichen, die eine Basis-Stromversorgung bei Ausfall des Stromnetzes sicherstellt. Zudem wollten wir wieder einmal aufzeigen, dass es Alternativen zu Wärmepumpen gibt und auch bei nachwachenden, regionalen Rohstoffen neue und interessante Entwicklungen und Produkte zu finden sind.

Baufritz Musterhaus Heimat 4.0 Weshalb ist Ihnen die Selbstversorgung eines Hauses so wichtig?
Zum einen ergab sich das Thema aus der Neuinterpretation des Themas Bauernhof, der sich in der Vergangenheit ja auch weitgehend selbst versorgt hat. Zum anderen kommt auch aus dem Kundenkreis immer wieder die Frage nach Eigenversorgung, Absicherung bei Stromausfall beziehungsweise Unabhängigkeit vom Stromversorger.

Was wollen Sie mit dem Namen Heimat 4.0 ausdrücken?
Bei der Zahlenkombination 4.0 denkt jeder natürlich sofort an Digitalisierung. Auf den Hausbau übersetzt bedeutet das Smart Home. Doch mit Heimat 4.0 gehen wir bewusst einen Schritt zurück. Back to the roots quasi. Moderne Technik ja, aber ohne die Bewohner gesundheitlich zu belasten. Heimat 4.0 ist keine Wohnmaschine. Der Mensch soll in den Mittelpunkt gestellt werden.

Welche Kundengruppe wollen Sie mit dem Musterhaus ansprechen?
Ein bisschen so wie früher geht es heute wieder in Sachen Familienplanung zu. Immer häufiger entscheiden sich Familien bewusst für mehrere Kinder. Das spiegelt sich in der Raumaufteilung im Obergeschoss wieder. Es gibt es drei Kinderzimmer. Zwei davon mit platzsparenden  Schlafgalerien. Im dritten gibt es eine kuschelige Bettnische samt aufregender Spiellandschaft zum Toben.

Mit welcher Firmenphilosophie bauen Sie generell Häuser?
Gut für Mensch und Natur! Dafür leben wir, dafür stehen wir. Einen Trend verfolgen ist das eine. Doch aus der eigenen Geschichte ein Leitbild für ein ganzes Unternehmen zu generieren etwas ganz anderes. Unsere Philosophie bestimmt unser Handeln, unser Leben und unser Produkt. Häuser, die uns Menschen spürbar gut tun. Dabei geht es uns auch um die Verantwortung für Ressourcenschonung und wirklich nachhaltigen Klimaschutz. Ohne Wenn und Aber.

Was kostet ein Musterhaus Heimat 4.0?
Bezugsfertig erhält man das Musterhaus ab 642.100 Euro ab Oberkante Keller. Es gibt eine Basis-Variante mit einem bezugsfertigen Preis ab 457.600 Euro ab Oberkante Keller.

Die Fragen wurden per E-Mail gestellt.

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Österreich: Pelletspreis im Mai 2018 fällt

22. Mai 2018 - 7:42

Pelletspreis im Mai 2018 Der österreichische Pelletspreis im April 2018 ist gegenüber dem Vormonat um zwei Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 230,00 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Mai 2018 2018 laut PPA um 3,1 Prozent über dem im Mai vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 70,6 Prozent. Gas ist 69,5 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 241,20 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 229,40 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 233,20 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 200,06 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber April 2018 um 1,9 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Mai 2018 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,92 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber April 2018 um 3,3 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,73 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas:                     8,02 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:                       8,08 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     20,03 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Schweiz: Pelletspreis im Mai 2018 sinkt stark

18. Mai 2018 - 9:00

Pelletspreis im Mai 2018 Der Pelletspreis im Mai 2018 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 356,80 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 4,2 Prozent gesunken. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Mai 2018 liegt laut Pelletpreis.ch unter dem Niveau vor einem Jahr, als er 359,10 Franken betragen hat. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,60 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (9,21) und Erdgas (9,66). Die Zahlen beziehen sich auf April 2018.

  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von drei Tonnen: 368,53 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von fünf Tonnen: 355,97 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von acht Tonnen: 345,89 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von 17 Tonnen: 334,24 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Deutschland: Pelletspreis im Mai 2018 lässt deutlich nach

17. Mai 2018 - 9:00

Pelletspreis im Mai 2018 In Deutschland ist der Pelletspreis im Mai 2018 deutlich gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 239,05 Euro pro Tonne. Das sind 5,2 Prozent weniger als im Vormonat.

“Angesichts der aktuellen weltpolitischen Unsicherheiten wird wieder einmal deutlich, wie sehr die Preise für fossile Energieträger geopolitischen und spekulativen Einflüssen ausgesetzt sind”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der Preis für Holzpellets dagegen werd alleine von der Verfügbarkeit des heimischen Holzangebots bestimmt. Daher sei der umweltfreundliche Brennstoff zur jetzigen Jahreszeit sehr günstig. Viele Händler bieten im Frühsommer mit Einlagerungsaktionen attraktive Preise. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,78 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 30 Prozent, der zu Erdgas 15 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 245,95 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 251,67 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 255,50 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 238,44 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 238,67 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 241,88 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 223,60 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 220,50 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 221,11 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Deutsche Umwelthilfe fordert steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung

16. Mai 2018 - 9:00

DUH-Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner In dem von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgelegten Haushaltsentwurf taucht die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung entgegen der Vereinbarungen im Koalitionsvertrag nicht auf. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) spricht deshalb von einem besorgniserregenden Offenbarungseid.

Steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung hilft Klimaschutz

Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert die Bundesregierung auf, umgehend ein Programm für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung auf den Weg zu bringen und die Sanierungsrate im Bestand von derzeit 0,8 Prozent auf mindestens zwei Prozent jährlich zu erhöhen. “Wenn der Bundesfinanzminister diese im Koalitionsvertrag vereinbarte und für den Klimaschutz zentrale Maßnahme nicht in seinem Haushaltsentwurf verankert, dann zeigt er, dass er die klimapolitischen Versprechen der neuen Regierung schon nach wenigen Wochen im Amt entweder vergessen oder schon aufgegeben hat”, sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Die energetische Gebäudesanierung sei ein zentrales Element für die Energiewende und den Klimaschutz.

Bund muss handeln, weil Länder bremsen

Bereits die beiden Vorgängerregierungen sind daran gescheitert, rechtzeitig die Weichen für die steuerliche Förderung zu stellen und damit einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen des Klimaschutzziels 2020 zu stellen. “Die Vorbehalte der Länder, die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierungwürde bei ihnen ein Haushaltsloch entstehen lassen, sind lange bekannt. Es ist an der Zeit, akzeptable Lösungen zur Gegenfinanzierung auf den Tisch zu bringen”, fordert deshalb Müller-Kraenner. Die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung sei nicht nur für große Wohnungsbaugesellschaften, sondern auch für private Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer ein wichtiger Anreiz, um eigene Investitionsmittel in die Hand zu nehmen.

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