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Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Heizen mit Pellets. Produkt-News von Pelletofen- und Pelletkessel-Herstellern, Aktuelles zum Thema Umwelt und Klima, Technik und Entwicklung von Pelletheizungen, uvm.
Aktualisiert: vor 11 Minuten 36 Sekunden

Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik August 2020

23. September 2020 - 9:00

BAFA-Monatsstatistik August 2020 Die BAFA-Monatsstatistik August 2020 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um 17,5 Prozent auf 21.735 gesunken.

BAFA-Monatsstatistik August 2020

Im August 200 gingen 6.004 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein. Das sind 20,7 Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 4.534 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 17,9 Prozent mehr. Außerdem sind 8.103 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 16 Prozent weniger als im Juli 2020. Auch Gasheizungen unterstützt das Förderprogramm zum Heizen mit erneuerbaren Energien – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik August 2020 führt 3.094 solcher Anträge auf (minus 14,3 Prozent).

Besonderer Ökobonus honoriert Umstieg von Öl auf Pellets

Seit 1. Januar 2020 gelten neue, deutlich attraktivere Förderkonditionen im Marktanreizprogramm. Für die Installation von Holzfeuerungen ab fünf Kilowatt gibt es entweder einen Ökobonus als Regelförderung in Höhe von 35 Prozent oder die Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von 45 Prozent. Der Staat fördert im Neubau alle Arten von Holzkesseln und wasserführende Pelletskaminöfen mit Partikelabscheider oder Brennwerttechnik, im Gebäudebestand außerdem Anlagen ohne Partikelabscheider oder Brennwerttechnik. Neben dem Kessel oder dem Kaminofen gibt es den Ökobonus unter anderem für Brennstofflager, Pufferspeicher und Transportsystem sowie für die Entsorgung des alten Öltanks.

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Österreich: Pelletspreis im September 2020 steigt kaum

18. September 2020 - 9:43

Österreichischer Pelletspreis im September 2020 Der österreichische Pelletspreis im September 2020 ist gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 227 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im September 2020 laut PPA um 2,9 Prozent unter dem im September vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 21,6 Prozent. Gas ist 74,6 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 237,30 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 225,20 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 229,20 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im September 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,93 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber August 2020 um 0,1 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 195,96 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Juli 2020 um 0,4 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,63 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl: 5,63 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,09 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,76 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im September 2020 bleibt stabil

16. September 2020 - 14:58

Deutscher Pelletspreis im September 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im September 2020 um 0,2 Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 223,37 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

Die Tendenz zeigt sich in den Regionen allerdings uneinheitlich: Anders als in Süddeutschland hat der Preis im Norden und Osten sowie in der Mitte der Republik angezogen. Der Bundespreis für Pellets liegt 7,7 Prozent unter dem von September 2019. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,47 Eurocents. Der Preisnachteil zu Heizöl liegt bei 19,8 Prozent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt 27 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 231,626 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 236,88 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 240,39 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 221,29 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 223,88 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 226,31 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 208,94 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 209,01 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 213,60 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Schweiz: Pelletspreis im September 2020 stabil günstig

14. September 2020 - 17:13

Schweizer Pelletspreis im September 2020 Der Schweizer Pelletspreis im September 2020 ist mit durchschnittlich 350,80 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um lediglich 0,1 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im September 2020 liegt laut Pelletpreis.ch um 2,8 Prozent unter dem vor einem Jahr, als er 361 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 26 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 364,22 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 349,15 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von acht Tonnen: 339,15 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen: 325,14 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

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Video veranschaulicht Rebound-Effekt

11. September 2020 - 9:00

IÖW erklärt Rebound-Effekt Ein neues Video erklärt unterschiedliche Arten für den Rebound-Effekt. Es verdeutlicht, warum Deutschland in den vergangenen Jahren trotz Energiesparmaßnahmen seine Treibhausgasemissionen nicht ausreichend reduziert hat.

Rebound-Effekt kurz erklärt

Obwohl wir in Deutschland in vielen Bereichen die Energie effizienter nutzen, haben wir unseren Energieverbrauch nicht dementsprechend gesenkt. Teilweise steigt er sogar an. Wie kann das sein? Ein neues Video macht deutlich, dass Effizienzsteigerung als alleinige Strategie nicht ausreicht. Um insgesamt Energie zu sparen, sind weitere politische Maßnahmen wie etwa ein Preis für den Kohlendioxidausstoß notwendig. “Nur mit der richtigen Maßnahmenkombination kann Energieeffizienz wirksam zum Klimaschutz beitragen.” Darauf weist das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hin. Es hat das Video im Projekt “ReCap – Makro-Rebounds begrenzen” in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung und der Universität Göttingen erstellt.

Den Rebound-Effekt gibt es auf verschiedenen Ebenen

Manche Verbraucherinnen und Verbraucher, die effizientere Produkte benutzen, verändern gleichzeitig ihr Verhalten. Ein Benzin sparendes Auto wird dann beispielsweise öfter und weiter gefahren. Oder die sparsame Heizung wird Zuhause noch etwas höher gedreht. Auch in der Industrie findet sich der Rebound-Effekt: Wird ein Produkt energieeffizienter hergestellt, kann das Unternehmen den Preis senken, um mehr zu verkaufen. Die stärkere Nachfrage erhöht dann jedoch die Produktion, der Energieverbrauch steigt.

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Herbstforum Altbau wird digital

9. September 2020 - 9:00

Herbstforum Altbau Aktuelle Entwicklungen in der energetischen Gebäudesanierung sind auch in diesem Jahr Schwerpunkt des Herbstforums Altbau. Neu ist das hybride Veranstaltungskonzept am 25. November 2020, teilt Zukunft Altbau als Organisator mit.

Herbstforum Altbau bietet drei Möglichkeiten der Teilnahme

“Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens haben wir uns entschlossen, die Teilnahme am Herbstforum Altbau flexibler zu gestalten”, erklärt Frank Hettler (im Bild). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bau- und Energiebranche könnten vor Ort, virtuell als Einzelperson oder als regionale Gruppe mit Livestream-Zugang teilnehmen. Wer das Herbstforum Altbau live in der Sparkassenakademie in Stuttgart erleben will, der muss sich bis 13. November 2020 anmelden. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens ist der Zugang zu den Tagungsräumen auf 100 Personen beschränkt. Die freien Plätze vergibt der Veranstalter nach Eingang der Anmeldungen. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro. Den digitalen Zugang gibt es für 30 Euro und ohne Zugangsbeschränkung. Die Anmeldefrist ist auf den 23. November 2020 festgelegt. Als dritte Möglichkeit für eine Teilnahme, hat sich das Team von Zukunft Altbau ein regionales Livestream-Format ausgedacht. Mehrere Interessierte aus einer Region können sich treffen – egal, ob in der regionalen Energieagentur, im Verband oder Energieberaterbüro – und sind von dort aus virtuell beim Herbstforum Altbau dabei. Jede Gruppe mit mindestens zehn Teilnehmern bezahlt pro digitalen Zugangscode insgesamt 100 Euro. Der Anmeldeschluss dafür ist der 25. Oktober 2020.

Herbstforum Altbau: die Themen

Themen des Herbstforums sind die neuesten energiepolitischen Entwicklungen, gesetzlichen Neuerungen und bestehenden Herausforderungen auf dem Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand. Franz Untersteller wird die Veranstaltung zum letzten Mal als Landesumweltminister besuchen, dort ein Resümee seiner Amtszeit ziehen und einen Ausblick geben, was noch erreicht werden muss. Welche aktuellen Entwicklungen und Neuerungen es beim Gebäudeenergiegesetz und bei der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude gibt, erklärt Alexander Renner. Er ist Leiter des Referates Energiepolitische Grundsatzfragen im Gebäudebereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und hat einen Einblick in die Materie wie nur wenige Fachleute in Deutschland. Wie ein CO2-neutraler Gebäudebestand bis 2050 erreicht werden kann, zeigt der Architekt Roland Matzig. Er ist Pionier in der seriellen Sanierung und beleuchtet die Entwicklung von vorgefertigten Bauteilen zur energetischen Sanierung.

Die Deutsche Energie-Agentur, die Architektenkammer Baden-Württemberg und die Ingenieurkammer des Landes wollen Fachmenschen die Teilnahme als Fortbildungsveranstaltung anrechnen. Sie können sich anmelden unter www.zukunftaltbau.de/herbstforum

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So sieht das typische Mehrfamilienhaus in Deutschland aus

8. September 2020 - 9:00

Das typische deutsche Mehrfamilienhaus Ein typisches Mehrfamilienhaus in Deutschland ist über 40 Jahre alt, wird mit Erdgas geheizt und hat Nachholbedarf bei der Energieeffizienz. Das zeigt eine bundesweite Studie der TU Dortmund und des Energiedienstleisters Ista.

Im typischen Mehrfamilienhaus lässt sich noch viel Energie sparen

“Das typische Mehrfamilienhaus kann in Sachen Energieeffizienz eine Renovierung vertragen – im Westen noch mehr als im Osten”, sagt Professor Walter Krämer von der TU Dortmund zu den Ergebnissen der Studie. Im Bundesdurchschnitt ist das typische Mehrfamilienhaus im Jahr 1978 gebaut worden und damit 42 Jahre alt. Es hat sieben Wohnungen, die im Durchschnitt circa 65 Quadratmeter groß sind. Geheizt wird es mit dem fossilen Energieträger Erdgas, die Heizungsanlage wurde 1997 eingebaut und ist damit 23 Jahre alt. Wenn energetisch saniert wurde, dann am häufigsten die Heizanlage (48 Prozent). Der Energiekennwert des Gebäudes liegt bei 118, was der mittleren Kategorie D auf dem Energieausweis entspricht. Fast die Hälfte der über 40 Millionen Wohnungen in Deutschland befindet sich in Mehrfamilienhäusern.

Osten liegt bei Sanierung und Energieeffizienz vorn

Als verbreitetste Heizenergieart hat sich Erdgas über alle 16 Bundesländer hinweg etabliert. Bei den Sanierungen liegt das typische Mehrfamilienhaus in Brandenburg im Ländervergleich klar vorn. Die einzige Ausnahme bildet die Sanierung der Heizungsanlage, hier nimmt das Haus in Schleswig-Holstein mit 58 Prozent den Spitzenplatz ein. Den mit Abstand geringsten Energiekennwert haben die Mehrfamilienhäuser in Mecklenburg-Vorpommern (96), Sachsen (101) und Thüringen (101). Die höchsten Energiekennwerte weisen die Gebäude in Berlin (128) und Hamburg (128) sowie Bremen (126) und Schleswig-Holstein (126) auf. Für die Studie haben die TU Dortmund und Ista die Gebäudedaten von bundesweit 74.260 Mehrfamilienhäusern analysiert.

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Raiffeisen Bio-Brennstoffe und Team Energie weiten Zusammenarbeit aus

7. September 2020 - 9:00

RBB und Team Energie vertreiben gemeinsam Beim Vertrieb von Holzpellets bündeln Raiffeisen Bio-Brennstoffe (RBB) und Team Energie ihre Kräfte.

Team Energie steigt bei RBB ein, RBB übernimmt Pelletsgeschäft

Zum 1. Oktober 2020 übernimmt RBB das Pelletgeschäft von Team Energie, das seit 2005 vor allem Kundinnen und Kunden in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit ENplus-zertifizierten Holzpellets beliefert. Im Gegenzug steigt das Baustoff- und Energiehandelsunternehmen als Gesellschafter bei dem Biomassselieferanten ein. “Durch die Bündelung des operativen Geschäfts profitieren die Kunden im Norden, denn die leistungsfähige und dezentrale Lagerstruktur sowie eine Ausfuhrlogistik mit modernen Silofahrzeugen gewährleisten eine flexible Belieferung und eine hohe Versorgungssicherheit”, erklärt RBB-Geschäftsführer Oliver Korting (im Bild rechts). Team Energie-Chef Dirk Albertsen (im Bild links) weist darauf hin, dass die Kundschaft ihre bekannten Ansprechpartner behalten wird. Die beiden Unternehmen haben bereits in den vergangenen Jahren gemeinsam Brennstofflager und Frachtdienstleistungen genutzt.

RBB bekommt sechsten Gesellschafter

Zwei kaufmännische Mitarbeiter und vier Auslieferungsfahrer samt ihrer Lkw wechseln von Team Energie zur RBB. Unter der Leitung von Knud Kielmann wird das norddeutsche Pelletsgeschäft von Kiel aus gesteuert. In der Fördestadt hatte Kielmann bereits für RBB ein Büro geführt, das nun an den Standort von Team Energie verlegt wird. Laut Firmenmitteilung lassen sich dadurch Synergien beim Einkauf und Transport nutzen. Durch die Übernahmen verfügt RBB nun über insgesamt elf Brennstofflager sowie über sieben eigene Pellet-Lkws für die Versorgung in Norddeutschland. Mit Team Energie hat das Unternehmen nun seinen sechsten Gesellschafter bekommen. Die anderen fünf: AGRAVIS Raiffeisen, Agri V Raiffeisen, Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe, Raiffeisenagrar in Ankum sowie Raiffeisen Handel Service Bioenergie.

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Klimakrise: Baumschulen fürchten um heimische Baumarten

4. September 2020 - 10:45

Baumschulen sorgen sich um Arten Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) schlägt Alarm: Viele Baumarten können dem Klimawandel nicht trotzen. Angesichts absterbender Baumbestände fordert er eine nationale Plattform für Zukunftsbäume.

Baumschulen suchen nach klimafesten Arten

Drastische Worte wählt BdB-Geschäftsführer Markus Guhl: “Was wir gerade erleben, ist eine Katastrophe.” An vielen Standorten würden heimischen Baumarten verloren gehen. Buchen und Birken würden der Hitze und der Trockenheit zum Opfer fallen, Eichen und Kiefern vielfach absterben. Andere Baumarten wie Ahorn würden von Schädlingen heimgesucht, die der Klimawandel begünstige. “Wenn man bedenkt, dass es Jahre und Jahrzehnte dauert, bis ein neuer Baumbestand ausgewachsen ist, müssen wir heute genau überlegen, welche Baumarten und -sorten den Klimawandel überstehen”, mahnt der Baumexperte. Zwar seien die Baumschulen zusammen mit einigen gartenbaulichen Versuchsanstalten und kommunalen Experten dabei, Praxistests zu absolvieren. Doch das genüge nicht. Guhl fordert eine nationale Forschungsplattform, “um jene Bäume zu finden, die morgen und übermorgen in unseren Städten, der freien Natur und den Wäldern wachsen und ihre Funktion erfüllen.”

Verband fordert Geld für Gehölzforschung

Guhl sieht die Politik in der Pflicht, die finanziellen Mittel für die Gehölzforschung bereitzustellen. Ihm geht es aber nicht nur ums Geld. “Viel zu lange haben wir darüber diskutiert, ob man in Deutschland nur heimische oder gar die noch weiter ausdifferenzierten gebietsheimischen Gehölze pflanzen darf. Heute müssen wir sagen: Wir müssen die gesamte Sortimentsbreite der Baumschulen nutzen, um zu zukunftsgerechten Lösungen zu kommen.” In Deutschland kultivieren Baumschulen auf 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von einer Milliarde Euro. Die Betriebe des BdB haben sich das Leitmotiv “Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben” gegeben.

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Pelletskessel Biowin Alpha überzeugt mit günstigem Preis

3. September 2020 - 17:09

Biowin Alpha Mit dem Biowin Alpha bietet Hersteller Windhager einen preiswerten Pelletskessel an. Mit Leistungsgrößen von zehn bis 26 Kilowatt eignet er sich für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

Was den Biowin Alpha günstig macht

Der Biowin Alpha ergänzt als günstiges Einsteigermodell die Kesselserie Biowin2 Touch. Während sich die Biowin2 Touch-Modelle über ein hochwertiges Touchelement aus Glas bedienen lassen, ist dafür beim Biowin Alpha ein einfaches Bedienelement mit Drucktasten angebracht. Während seine Aschebox die Verbrennungsreste von 1.500 Kilogramm Holzpellets fasst, ist die des Biowin2 Touch mit 3.500 Kilogramm Fassungsvermögen wesentlich größer. “Dadurch muss die Aschebox vom Biowin2 Touch nur ein bis zwei Mal jährlich entleert werden”, erklärt Pressesprecherin Gabriele Engels. Auch die Wartungsintervalle unterscheiden sich: “Der Biowin2 Touch muss nur alle zwei Jahre gewartet werden, während beim Biowin Alpha eine jährliche Wartung vorgesehen ist.” Windhager bietet  den neuen Kessel ab Oktober in Österreich an. Ab Februar 2021 soll er in weiteren Ländern, zum Beispiel in Deutschland, erhältlich sein.

Kessel bietet robuste und sichere Technik

Der Biowin Alpha arbeitet mit einem robusten Low Dust-Brenner aus Edelstahl – und das selbst im Teillastbetrieb so sauber und effizient, dass nur wenig Asche anfällt. Ein gegenläufiger Ascheschieberost hält den Brenner sauber und stellt auch bei schwankender Brennstoffqualität einen zuverlässigen Heizbetrieb sicher. Zu den Besonderheiten des Kessels zählt ein selbst entwickeltes, verschleißfreies Zündelement. Durch die patentierte Konstruktion aus zwei U-förmigen Heizkörpern wird die Wärme laut Firmenaussage besonders rasch und effizient übertragen. Anders als bei vielen herkömmlichen Pelletskesseln ist das Zündelement daher außerhalb des Brennraums angebracht. Dadurch werde die thermische Belastung minimiert und die Lebensdauer verlängert. Durch seine kompakte Bauweise bietet sich der Biowin Alpha für den Heizkesseltausch an. Inklusive aller Mindestabstände benötigt der Kessel nur 1,5 Quadratmeter Platz.

 

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Übernahme: Hargassner kauft Gilles

2. September 2020 - 12:27

Firmenchefs unterschreiben Übernahmevertrag Die Nachricht lässt die Holzheizungsbranche aufhorchen: Der oberösterreichische Holzkesselhersteller Hargassner hat mit Gilles einen direkten Konkurrenten übernommen. Das gaben die Unternehmen gestern bekannt.

Hargassner erweitert Kesselportfolio

“Die Übernahme stärkt unsere Position auf unseren Märkten”, begründet Firmenchef Anton Hargassner (zweiter von rechts im Foto) die Übernahme. Er spricht von einem Meilenstein für die Weiterentwicklung seines Unternehmens. Die Gilles-Kessel würden perfekt in das eigene Modell-Portfolio passen. Damit meint er vor allem die Großkessel und Industrieanlagen, auf deren Produktion sich Gilles in den vergangenen Jahren konzentriert hat. Zufrieden äußert sich auch Gilles-Geschäftsführer Wolfgang Krämer (rechts): “Ich sehe die Vorteile für unsere Produkte durch die schlagkräftige Organisationsstruktur und das internationale Händlernetz von Hargassner.” Sein Unternehmen beschäftigt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat seinen Sitz in Gmunden. Hargassner aus Weng im Innkreis hat 450 Beschäftigte. Das Unternehmen gilt als einer der führenden Anbieter von Biomasseheizungen in Europa.

Hargassner beteiligt sich außerdem an Solarthermiehersteller

Laut der Übernahmevereinbarung werden die Gilles-Kessel künftig über die Hargassner-Vertriebsstruktur verkauft. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gilles sollen in die neue Firmenstruktur integriert werden. Außerdem soll ein neues Kompetenzzentrum für Industrieanlagen im Raum Gmunden entstehen. Zum Kaufpreis sagten die beiden Unternehmensleiter nichts. Gleiches gilt für eine zweite Unternehmensbeteiligung von Hargassner, die ebenfalls gestern bekannt gemacht wurde. So hat sich das Unternehmen an dem deutschen Solarthermiehersteller Thermosolar beteiligt.

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Mobiheat baut eine mobile Pellets-Notheizung

1. September 2020 - 18:00

Pellets-Notheizung von Mobiheat Eine fahrbare Pellets-Notheizung hat Mobiheat realisiert. Der Anbieter mobiler Heizzentralen hat sie für den Installationsbetrieb Schnitzer aus Mössingen im Landkreis Tübingen gebaut.

Mobile Pellets-Notheizung hält Gebäude bei Heizungstausch warm

Wenn der Installationsbetrieb Schnitzer im Winter bei Kundinnen und Kunden eine defekte Heizung auswechseln muss, dann fuhr er meist mit einer mobilen Gas- oder Ölheizung an. Mit ihr konnte er sicherstellen, dass es während der Umbauarbeiten warm in Haus blieb. Doch nun setzt die Firma auf eine ökologische Alternative: eine mobile Pellets-Notheizung. “Wir sind in der Region Klimacoach und möchten dies auch dem Kunden auf diese Weise nahebringen”, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Schnitzer den Grund für die Investition. Er führt den Installationsbetrieb in dritter Generation und hat die Pelletsheiztechnik in die Firma eingeführt. So heizt er seine Firmenzentrale in Mössingen mit Holz und Pellets.

Mobiheat hat Erfahrung im Bau mobiler Pellets-Heizzentralen

Gebaut hat die mobile Pellets-Notheizung die Firma Mobiheat aus Friedberg-Derching bei Augsburg. Sie setzte die mobile Pelletsheizzentrale mit einer Leistung von 33 Kilowatt in einem zweiachsigen Anhänger zusammen. In dem einem Imbisswagen nicht unähnlichen Gefährt finden sich ein Pelletskessel des Herstellers Windhager mit einer Heizleistung von 33 Kilowatt, ein Brennstoffvorratsbehälter mit 200 Kilogramm Fassungsvermögen und ein Pufferspeicher mit 800 Liter Heizwasserinhalt. Sicherheitstechnische Einrichtungen wie Sicherheitsventil und Ausdehnungsgefäß sind ebenfalls verbaut. Für den Fall, dass die mobile Pellets-Notheizung ein Zelt beheizen soll, steht ein Heizlüfter mit Heizwasseranschluss bereit. Eine mobile Frischwasserstation kann 45 Liter Warmwasser pro Minute erzeugen. Die Anlage verfügt außerdem über ein GSM-Modul, sodass sie sich online überwachen lässt.

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Christine Wenzl: “Wir müssen uns vom Wirtschaftswachstum verabschieden”

28. August 2020 - 15:50

Christine Wenzel Seit 22. August leben wir auf Pump. Das Global Footprint Network hat berechnet, dass die Menschheit seitdem alle Ressourcen aufgebraucht hat, die unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren. Was das bedeutet, erläutert Christine Wenzl vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Interview.

Frau Wenzl, was bedeutet der Erdüberlastung konkret?
Erdüberlastung bedeutet, dass wir die Ressourcen, die uns für ein Jahr zur Verfügung stünden, die sich innerhalb eines Jahres erneuern lassen, viel zu schnell verbrauchen. Das betrifft vor allem Acker- und Weideland, das betrifft Wälder, Fischgründe und das betrifft vor allen Dingen das Kohlendioxid, das wir in die Luft blasen und das die Atmosphäre in diesem Maße gar nicht aufnehmen kann. Das macht in den Industrieländern den größten Teil aus, nämlich 60 Prozent des Ganzen.

Was genehmigen wir uns, obwohl wir es uns eigentlich nicht leisten können?
Was wir uns in Deutschland definitiv nicht leisten können, ist unser viel zu hoher Energieverbrauch. Dazu zählt der Energie- und Stromverbrauch selbst, dazu zählt maßgeblich der Verkehr, der einzige Bereich, in dem die CO2-Emissionen seit 1990 nicht zurückgegangen sind. Das ist zudem unsere industrielle Landwirtschaft und unser Umgang mit den Böden.

Welche Konsequenzen hat unser überzogener Lebensstil?
Die Konsequenzen sind weltweit zu beobachten: Dürren, Überschwemmungen, verschwindende Ökosystemen wie dem Great Barrier-Riff, das uns für immer verloren zu gehen droht, brennende Wälder in Sibirien, die sich gar nicht mehr löschen ließen. Die Folgen zeigen sich auch in Deutschland, wo etwa die Dürre in Brandenburg dazu führt, dass Flüsse nicht mehr den erforderlichen Pegelstand haben, dass Seen wie in den Bergbaufolgelandschaften nicht mehr wie vorgesehen geflutet werden können und dass die Landwirtschaft ernsthafte Einbußen in ihren Erträgen hat. Wir müssen dringend gegensteuern.

Wie?
Damit unser Konto nicht ins Minus rutscht, müssen wir uns vor allem vom Wirtschaftswachstum verabschieden beziehungsweise davon, das Wirtschaftswachstum als oberste Priorität in der Politik zu behandeln. Die oberste Priorität muss vielmehr sein, dass wir weniger Ressourcen verbrauchen, und zwar deutlich weniger: Weniger Energie, weniger Fläche, weniger Material. Und, dass wir es zur politischen obersten Priorität machen, dass wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten. Und zwar hier und weltweit.”

Was kann jeder Einzelne in Deutschland beitragen?
Umsteigen vom Pkw in der Stadt aufs Fahrrad, auf Bus und Bahn. Umsteigen auf regionale und saisonale und Bio-Lebensmittel. Und umsteigen auch in puncto verreisen, mit Reisen in der Region anstatt in die Ferne. Die Politik kann dafür ganz Wesentliches beitragen, indem sie die Rahmenbedingungen schafft.

Der Erdüberlastungstag wird jedes Jahr neu berechnet. Lässt sich eine Entwicklung ablesen?
Der Erdüberlastungstag ist jedes Jahr wieder ein paar Tage nach vorne gerutscht. Das ist eine Entwicklung, die wir mit großer Sorge betrachten. Das ist, wie wenn ich eine Vorratskammer für ein ganzes Jahr fülle und dann sind die Vorräte einfach Mitte August schon aufgebraucht. Sie sollten aber ja bis Ende des Jahres reichen. Dieses Jahr haben wir eine besondere Situation aufgrund der Corona-Krise. Die drei Monate nahezu Stillstand weltweit haben zu deutlich weniger Ressourcenverbrauch geführt. Das macht sich bei den Berechnungen zum Erdüberlastungstag bemerkbar. Der ist dieses Jahr gut drei Wochen später als noch vergangenes Jahr. Vom BUND sind wir aber überzeugt: Wir wollen und können die Erde nicht aus einer Krise heraus retten, sondern es geht um einen positiven Politikansatz, der ganz klar in Richtung weg vom Wirtschaftswachstum, hin zum Erhalt unserer natürlichen Ressourcen geht. Es ist auch wirklich wichtig, dass wir diesen Weg nun mutig voranschreiten. Denn sonst wird der Erdüberlastungstag nächstes Jahr schon wieder weit, weit nach vorne rutschen und diese Tendenz der vergangenen Jahre wird fortgesetzt.

Weitere Informationen: www.footprintnetwork.org

Das Interview hat der BUND zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

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Pellematic Compact: Ökofen erweitert Leistungsspektrum

24. August 2020 - 11:54

Pellematic Compact Seinen Pelletskessel Pellematic Compact bietet Ökofen nun auch mit 18 Kilowatt Leistung an. Die bisherigen Modelle bringen zehn, zwölf, 14 und 16 Kilowatt Wärmepower.

Pellematic Compact: Pelletskessel benötigt wenig Platz für viel Leistung

Auf einer Grundfläche von 0,5 Quadratmetern findet der Pellematic Compact im kleinsten Heiz- oder Technikraum noch einen Platz. Mit 73 Zentimetern Breite, 72 Zentimetern Tiefe und 143 Zentimetern Höhe kann der Pellematic Compact als einer der kompaktesten Pelletskessel gelten. Dank günstig angeordneter Zu- und Ableitungen lässt er sich an Wände und in Ecken stellen. So verlaufen die Anschlüsse für Vor- und Rücklauf nach oben, sodass die passenden Pumpengruppen mit Verteilbalken direkt montiert werden können. Ökofen liefert den Kessel vollständig montiert. Wegen seiner Rahmenbauweise lässt er sich auch durch lediglich 70 Zentimeter breite Türe mit einer Sackkarre transportieren. Bei kleineren Durchgängen ist der Kessel rasch demontiert.

Abgastemperatureinstellung mindert Wärmeverluste

Beim Pellematic Compact lässt sich die Abgastemperatur einstellen. Er ermöglicht den Betrieb mit Abgastemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius. Das senkt Wärmeverluste über das Abgassystem und steigert die Effizienz des Systems. Reinigung, Entaschung und Zündung funktionieren automatisch. Eine Online-Funktion erhöht den Bedienkomfort. Die Regelung kann online Wetterdaten verarbeiten. Ökofen hat weltweit über 100.000 Anlagen installiert und Vertriebstöchter in 21 Ländern etabliert.

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Solarheizungen boomen

21. August 2020 - 9:00

Förderung für Solarheizungen Solarheizungen werden dank der erhöhten Zuschüsse im Marktanreizprogramm immer beliebter. Der Absatz von Sonnenkollektoren ist um elf Prozent gestiegen, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW).

Solarheizungen bekommen einen Zuschuss von bis zu 45 Prozent

Laut Zahlen des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind im ersten Halbjahr 2020 dreimal so viele Förderanträge für eine Solarthermieanlage eingegangen als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2020 waren es insgesamt 26.991, im Vorjahreszeitraum 8.700. Das Förderprogramm “Heizen mit Erneuerbaren Energien” bezuschusst Solarheizungen seit Anfang des Jahres mit bis zu 35 Prozent – beim Austausch einer Ölheizung sogar mit bis zu 45 Prozent. Nach Angaben des Solarverbands nutzen bereits 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland die Sonnenwärme, um damit zu heizen oder ihr Trinkwasser zu erwärmen.

Solarthermiebranche befindet sich im Aufschwung

Die Geschäftslage für die Hersteller von Sonnenkollektoren und Anbieter von Solarwärmesystemen hellte sich in den vergangenen Monaten deutlich auf. Der vom BSW seit 2005 vierteljährlich erhobene Geschäftsklimaindex kletterte auf den höchsten Stand seit über zehn Jahren. “Statt einer Corona-Delle erleben wir eine Investitionswelle”, erklärt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Die verstärkte Klimadebatte der vergangenen Jahre, deutlich verbesserte Fördersätze und die im kommenden Jahr erwartete Einführung eines jährlich steigenden CO2-Preises auf fossile Brennstoffe zeige Wirkung.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Juli 2020

20. August 2020 - 9:00

BAFA-Monatsstatistik Juli 2020 Die BAFA-Monatsstatistik Juli 2020 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um 8,6 Prozent auf 26.352 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik Juli 2020

Im Juli 200 gingen 7.574 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein. Das sind 8,4 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 5.524 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 4,6 Prozent weniger. Außerdem sind 9.644 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 11,9 Prozent mehr mehr als im Juni 2020. Auch Gasheizungen unterstützt das Förderprogramm zum Heizen mit erneuerbaren Energien – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Juli 2020 führt 3.610 solcher Anträge auf (plus 7,2 Prozent).

Besonderer Ökobonus honoriert Umstieg von Öl auf Pellets

Seit 1. Januar 2020 gelten neue, deutlich attraktivere Förderkonditionen im Marktanreizprogramm. Für die Installation von Holzfeuerungen ab fünf Kilowatt gibt es entweder einen Ökobonus als Regelförderung in Höhe von 35 Prozent oder die Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von 45 Prozent. Der Staat fördert im Neubau alle Arten von Holzkesseln und wasserführende Pelletskaminöfen mit Partikelabscheider oder Brennwerttechnik, im Gebäudebestand außerdem Anlagen ohne Partikelabscheider oder Brennwerttechnik. Neben dem Kessel oder dem Kaminofen gibt es den Ökobonus unter anderem für Brennstofflager, Pufferspeicher und Transportsystem sowie für die Entsorgung des alten Öltanks.

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Österreich: Pelletspreis im August 2020 stabil

19. August 2020 - 9:00

Österreichischer Pelletspreis im August 2020 Der österreichische Pelletspreis im August 2020 ist gegenüber dem Vormonat lediglich um 0,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 226,10 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im August 2020 laut PPA um 2,1 Prozent unter dem im August vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 24,6 Prozent. Gas ist 75,3 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im August 2020 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 234,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 226,10 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 228,10 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im August 2020 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,92 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juli 2020 um 0,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent gesunken.

Österreicher Pelletspreis im August 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 195,14 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis hat sich gegenüber Juli 2020 um 0,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,61 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl: 5,75 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,09 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 21,79 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im August 2020 sinkt weiter

18. August 2020 - 9:49

Deutscher Pelletspreis im August 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im August 2020 um 0,7 Prozent gefallen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 223,72 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Im Sommer sind Pellets am günstigsten”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Er empfiehlt, jetzt das Brennstofflager für den Winter zu füllen. Im Herbst werde der Preis wieder anziehen, wie im Verlauf der Jahreszeiten üblich. Erste Anzeichen dafür gebe es bereits im Süden, wo der Preis für einige Abnahmemengen bereits leicht gestiegen sei. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,47 Eurocents. Der Preisnachteil zu Heizöl liegt bei 11,4 Prozent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt 29 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im August 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 232,03 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 237,58 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 232,54 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 224,45 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 222,11 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 222,25 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 208,36 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 209,29 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 209,60 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Studienteam erhebt Marktdaten und fordert: “Raus aus dem Erdgas”

14. August 2020 - 9:00

Raus aus dem Erdgas, rein ins Holz Raus aus dem Erdgas – das fordern die Autorinnen und Autoren der Marktstudie “Innovative Energietechnologien in Österreich: Marktentwicklung 2019″. In ihrer Erhebung haben sie Daten zur Entwicklung erneuerbarer Energien gesammelt.

Raus aus dem Erdgas bis 2050 möglich

“Angesichts der aus dem bestehenden Macht- und Interessensgefüge resultierenden Handlungsträgheiten wird einerseits empfohlen, die weitere Marktdiffusion von Ölkesseln so rasch wie möglich auslaufen zu lassen und in Anlehnung an den Erfolg der “Raus aus dem Öl” Kampagne eine Strategie in Richtung “Raus aus dem Erdgas” zu entwickeln und zu etablieren”, schreiben die Autorinnen und Autoren in ihrer Marktstatistik. In vielerlei Hinsicht sei eine solche Strategie wesentlich anspruchsvoller als die Raus aus dem Öl-Kampagne, da es sich um einen massiven Eingriff in bestehende kapitalintensive Infrastrukturen, Unternehmensstrukturen und große Marktanteile handele. Vorlaufzeiten würden in diesem Bereich auch durch die erforderliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten entstehen, welche prompt durchgeführt werden sollten. Aus rein technischer und ökonomischer Sicht hält es das Autorinnenteam für möglich, den Energieträger Erdgas im nationalen Energiemix bis 2050 auf ein Minimum reduzieren zu können.

Marktdaten 2019: Kosten für Holzkessel müssen sinken

Stattdessen könnten die Menschen beispielsweise mit Biomasse anstatt mit Erdgas heizen. Dazu müssten die Absatzzahlen aber weiter steigen. Im Jahr 2019 wurden auf dem österreichischen Markt laut der Marktstatistik 6.750 Pelletskessel, 2.088 typengeprüfte Stückholzkessel, 837 Stückholz-Pellets-Kombikessel sowie 1.920 Hackschnitzelkessel abgesetzt. Zusätzlich konnten 1.838 Pelletsöfen, 5.494 Herde und 6.368 Kaminöfen verkauft werden. Durch die Wirtschaftstätigkeit im Biomassekessel- und -ofenmarkt konnte 2019 ein Umsatz von 942 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Österreichische Biomassekesselhersteller setzen üblicherweise etwa vier Fünftel ihrer Produktion im Ausland ab. Um weiterhin Erfolge auf internationalen Märkten erzielen zu können, hält das Studienteam eine weitere Kostensenkung der Anlagentechnik unter Beibehaltung der hohen technischen Qualität für erforderlich.

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Forscher dokumentieren dramatischen Rückgang der Alpen-Gletscher

12. August 2020 - 9:00

Gletscherrückgang in den Schweizer Alpen Fast ein Fünftel des gesamten Gletscher-Volumens der Alpen ging in den Jahren 2000 bis 2014 verloren. Das hat ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) herausgefunden.

Großer Aletsch-Gletscher schmilzt jährlich um bis zu fünf Meter

Mehr als das Siebenfache des Wasservolumens des Starnberger Sees – so viel haben die Alpen-Gletscher an Eisvolumen in den ersten vierzehn Jahren des Jahrtausends verloren. Die stärksten Verluste traten in den Gebirgsmassiven der Schweizer Alpen auf. Die Eisdicke ging im Durchschnitt um 0,72 Meter pro Jahr zurück. Lokal waren die Schmelzraten in den unteren Gletscherbereichen sogar um ein Vielfaches höher. Der Große Aletsch-Gletscher, die größten Eismasse in den Alpen, schrumpft nahe der Gletscherfront durch Abschmelzen jährlich um bis zu fünf Meter und mehr. Außer den niedrigen Erhebungen der Zentralalpen erreicht die Eisschmelze laut der FAU-Forschungsgruppe bereits höher gelegene Gletscherregionen.

Satellitendaten helfen bei Auswertung

Für seine Untersuchungen hat das Forschungsteam auf Daten von Radarsatelliten zurückgreifen können. So konnte es die dreidimensionalen Geländemodelle der deutschen Radarsatellitenmission TanDEM-X und der deutsch-amerikanischen Shuttle-Radar Topography Mission (SRTM) aus der Zeit zwischen 2000 und 2014 vergleichen. Die Höhenmodelle kombinierte die Wissenschaftsgruppe mit optischen Aufnahmen der Landsat-Satelliten der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Ähnliche Studien aus anderen Gebirgsregionen der Erde gehen in der Regel von einer konstanten vergletscherten Fläche während eines Beobachtungszeitraums aus. Besonders in hochdynamischen Gletscherregionen wie den europäischen Alpen kann diese Annahme laut FAU aber zu einer deutlichen Unterschätzung der tatsächlichen Massenbilanz führen.

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