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Österreich: Pelletspreis im Oktober 2021 geht weiter nach oben

vor 1 Stunde 44 Minuten

Österreichischer Pelletspreis im Oktober 2021 Der österreichische Pelletspreis im Oktober 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 3,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 236,50 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2021 laut PPA um 3,8 Prozent über dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 80,2 Prozent. Gas ist 66,5 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 232,7 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 234,10 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 235,10 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im Oktober 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,07 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber September 2021 um 2,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 202,94 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber September 2021 um 2,9 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um drei Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,83 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Erdgas: 8,04 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl:  8,70 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,59 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Paradigma präsentiert Speicherzentrale Pelcompact

21. Oktober 2021 - 8:00

Speicherzentrale Pelcompact Kompakt und mit zahlreichen Vorinstallationen ermöglicht die Speicherzentrale von Paradigma Pelcompact die schnelle Einrichtung einer Pelletsheizzentrale auf kleiner Fläche. Sie bietet die perfekte Voraussetzung für eine CO2-neutrale Wärmeversorgung von Eigenheimen.

Bund fördert Pelcompact

Pelcompact verknüpft in ihrer schlanken Bauform einen 360 Liter fassenden Pufferspeicher mit einer Frischwasserstation, die Heizkreisregelung für bis zu zwei Heizkreise sowie die Anschlüsse für einen Pelletskessel und eine Solaranlage. Den Pufferspeicher hat Paradigma so ausgelegt, dass sich mit ihm alle Förderbedingungen für Pelletskessel bis zwölf Kilowatt Leistung erfüllen lassen. Damit stehen den Hauseigentümer:innen sowohl die Investitionskostenzuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als auch die zinsgünstigen Kredite der KfW-Bank zur Verfügung. Zwischen 35 und 50 Prozent der Investitionskosten übernimmt der Staat.

Jederzeit ausreichend hygienisch erzeugtes Warmwasser

Die einzelnen Systemkomponenten von Paradigma sind aufeinander abgestimmt. Ebenfalls vorinstalliert sind die Anschlüsse, die die Pelcompact mit dem Wärmeverteilsystem des Hauses verbindet. Dadurch lässt sie sich in kürzester Zeit installieren. Der Pufferspeicher, in den Pelletskessel und Solaranlage ihre Wärme einspeisen, ist effektiv gedämmt. Er liefert nicht nur die Wärme für die Raumheizung, sondern auch für die Warmwasserbereitung. Die leistungsstarke Frischwasserstation kann nach dem Durchlaufprinzip bis zu 25 Liter warmes Wasser pro Minute erzeugen. Da das warme Wasser nicht gelagert, sondern immer frisch aufgewärmt wird, garantiert die Speicherzentrale jederzeit bestmögliche Hygiene.

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Deutschland: Pelletspreis im Oktober 2021 erhöht sich saiesonbedingt

19. Oktober 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im Oktober 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im Oktober 2021 um 4,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 248,08 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Wieder einmal zeigt sich, dass der heimische Markt für Sägenebenprodukte nicht vom globalen Handel mit fossilen Brennstoffen beeinflusst wird – außer mittelbar durch zum Beispiel den Dieselpreis.“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Den aktuell festzustellende Anstieg bezeichnet er als normal für den Beginn der kalten Jahreszeit.

Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,96 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 45 Prozent, der zu Erdgas 24 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 265,50 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 257,54 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 262,14 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 249,02 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 243,55 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 248,96 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 236,86 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 226,16 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 233,60 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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AEE animiert für eine kommunale Wärmewende

18. Oktober 2021 - 8:00

Film erklärt kommunale Wärmewende Wie sich ökologische Heizprojekte in Gemeinden umsetzen lassen, zeigt die neue Animation “Geschäftsmodelle für die kommunale Wärmewende”.

Kommunale Wärmewende anschaulich beschrieben

Der von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) herausgegebene Film erklärt verschiedene praktisch erprobte Geschäftsmodelle für die Umsetzung von Wärmeprojekten. Außerdem erläutert er, wie sich die kommunale Verwaltung, lokale Unternehmen, private Eigentümer*innen oder interessierte Einwohner*innen in die Planung, Umsetzung und den Betrieb von Anlagen oder Wärmenetzen einbinden lassen. Abschließend nennt er Förderprogramme, mit der sich eine kommunale Wärmewende finanzieren lässt. “Obwohl die Wärmewende mit einer finanziellen Anstrengung für die Kommunen verbunden ist, gibt es Geschäftsmodelle, die nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Projekte, sondern auch die Wertschöpfung in der Region steigern”, erläutert AEE-Geschäftsführer Robert Brandt.

Warum es eine kommunale Wärmewende braucht

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die nationale Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen. Mit einem Anteil von 40 Prozent der energiebedingten Emissionen, ist es essentiell, den Wärmesektor zu dekarbonisieren. Da die Wärmeversorgung der Zukunft dezentral umgesetzt werden muss, werden Kommunen bei der Erstellung von Wärmeplänen zur koordinierenden, fördernden und fordernden Instanz. Wie eine im Rahmen des Projektes durchgeführte Befragung gezeigt hat, erschweren derzeitig etwa ein zu geringer Etat, die Ölpreisentwicklung und die mangelnde CO2-Bepreisung sowie hohe Förderanforderungen die Durchführung von Wärmeprojekten in Kommunen.

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Climate Transparency-Report: Deutschland ist kein Klima-Vorreiter

15. Oktober 2021 - 8:00

CO2-Emssionen pro Kopf in Deutschland Der neue Climate Transparency-Report sieht wenig Fortschritte beim Klimaschutz in den G20-Staaten. Auch Deutschland schneidet schlecht ab.

Climate Transparency-Report: 1,5-Grad-Ziel wird mit bisheriger Politik nicht erreicht

Der neue Climate Transparency-Report zeichnet ein besorgniserregendes Bild beim Klimaschutz der größten Industrie- und Schwellenländer. Der Bericht der internationalen Partnerschaft Climate Transparency kommt zu dem Schluss, dass die bisherigen Fortschritte aller G20-Staaten deutlich zu klein sind, um das 1,5 Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Die Lage habe sich mit Abflauen der Corona-Pandemie sogar noch verschlimmert. So würden die Emissionen weltweit ansteigen und drohen, zum Teil die Werte von 2019 zu übertreffen. Außerdem sei mit 300 Milliarden US-Dollar bisher nur ein Bruchteil der Corona-Wiederaufbauhilfen von ingesamt 1,8 Billionen US-Dollar in nachhaltige Bereiche investiert worden. “Wenn die G20-Staaten jetzt nicht sehr zügig gegensteuern und Maßnahmen umsetzen, die deutliche Emissionsminderungen noch vor 2030 erreichen, droht das 1,5 Grad-Limit unerreichbar zu werden”, sagt Jan Burck von Germanwatch.

Report analysiert Klimaschutzmaßnahmen der G20-Staaten

Zwar steigt laut Burck der Anteil der erneuerbaren Energien an der Versorgung zügig, aber auch der Verbrauch von Kohle und Gas nimmt wieder zu. Überdies reicht keines der Klimaziele der G20-Mitglieder aus, um das 1,5 Grad-Limit einzuhalten. So lautet eines der Kernergebnisse im Climate Transparency-Report. Er gilt als weltweit umfassendste jährliche Analyse der Klimaschutzmaßnahmen der G20-Staaten. Auffällig: Deutschland sticht in fast keinem Bereich als Vorreiter hervor. Während Großbritannien zum Beispiel bei einem Vergleich der Klimaschutzmaßnahmen in den verschiedenen Sektoren in fünf von neun Bereichen zur Spitze gehört, schafft es Deutschland kein einziges Mal in die höchste Kategorie. Beim Ausstieg aus den fossilen Verbrennermotoren erhält Deutschland sogar gemeinsam mit Australien und Russland die schlechteste Bewertung. “Viele andere G20-Staaten haben in den vergangenen Jahren größere Schritte gemacht als Deutschland”, erläutert Burck.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik September 2021

13. Oktober 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik September 2021 Die BAFA-Monatsstatistik September 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat um acht Prozent auf 17.922 gesunken.

BAFA-Monatsstatistik September 2021

Im September 2021 gingen 5.180 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das ist ein Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 3.374 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es sechs Prozent mehr. Außerdem sind 5.684 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – drei Prozent weniger als im August 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik September 2021 führt 2.980 solcher Anträge auf (minus 26 Prozent). Für Wärmenetze gingen 704 Anträge ein (minus elf Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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Schweiz: Pelletspreis im Oktober 2021 steigt kräftig

12. Oktober 2021 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im Oktober 2021 Der Schweizer Pelletspreis im Oktober 2021 ist mit durchschnittlich 355,60 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 4,4 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im Oktober 2021 liegt laut Pelletpreis.ch 1,1 Prozent über dem vor einem Jahr, als er 351,90 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 28 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von drei Tonnen: 369,46 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von fünf Tonnen: 354,21 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von acht Tonnen: 343,03 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen: 328,45 Franken
Pellets sind in der Schweiz deutlich günstiger als Öl und Gas

Seit 2008 hält sich der Pelletspreis pro Kilowattstunde gerechnet zwischen 7,02 bis 8,58 Rappen recht stabil. Seit Mai 2015 lag er immer deutlich unter acht Rappen. Im Gegensatz dazu reichte die Preisspanne bei Heizöl im gleichen Zeitraum von 6,18 bis 13,38 Rappen pro Kilowattstunde. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8,66 und 11,19 Rappen. “Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste”, erklärt Pelletpreis.ch-Herausgeberin Anita Niederhäusern. Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

 

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Tipps für den Winter: Heizenergie sparen

7. Oktober 2021 - 8:00

Heizenergie sparen und wohl fühlen Wer in der kalten Jahreszeit wohldosiert heizt und richtig lüftet, spart Heizenergie, schont das Klima und entlastet den Geldbeutel. Rund 150 bis 250 Euro Ersparnis sind jährlich drin. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Heizenergie lässt sich einfach sparen

Bis zu zwei Drittel der Nebenkosten entfallen auf die Heizenergie. Dennoch gehen viele sorglos beim Beheizen der Wohnung vor. Sie drehen Thermostate unnötig hoch und lassen einzelne Fenster stundenlang gekippt. Kurzum: Sie heizen Wärme direkt zum Fenster hinaus. Hohe Heizkosten und CO2-Emissionen sowie ausgekühlte Wände mit Schimmel sind die Folge. Wichtig ist es deshalb laut Zukunft Altbau, zuerst die passende Raumtemperatur einzustellen. Beim Lüften ist regelmäßiges Querlüften angesagt. Wer das wenige Minuten aber regelmäßig macht, tauscht die feuchte, verbrauchte Raumluft aus, verhindert das Auskühlen der Räume und verringert das Schimmelrisiko. “Das trägt enorm zur Wohngesundheit bei”, erklärt Zukunft Altbau-Geschäftsführer Frank Hettler.

Heizen: Zu warm und zu kalt vermeiden

Mit wenigen Maßnahmen lassen sich dem Energieexperten zufolge solche negativen Folgen verhindern: “Je nach Zimmer reichen die Stufen zwei und drei des Thermostats aus.” Weitere Kosten für Heizenergie können Hauseigentümer:innen sparen, wenn sie die Zimmertemperatur an die Tageszeit sowie an ihren Tagesablauf anpassen. “Es empfiehlt sich, etwa eine Stunde bevor man außer Haus oder abends ins Bett geht, die Heizung auf 15 bis 16 Grad zurückzudrehen”, erläutert Hettler. Also das Thermostat auf Stufe eins oder zwei stellt. Noch besser: Die meisten Heizungsanlagen lassen sich so einstellen, dass die Regelung für die Nachtstunden niedrigere Temperaturen einstellt. Morgens sollte die Nachtabsenkung eine Stunde vor dem Aufstehen enden.

Wie man richtig heizt und lüftet
  • In Wohnräumen und Bad das Thermostat auf Stufe drei stellen. Eine Stunde vor Zubettgehen die Temperatur auf Stufe eins bis zwei runter regeln. Besser: An der Heizungsregelung eine Nachtabsenkung der Heizungsvorlauftemperatur um 15 bis 20 Grad Celsius einstellen.
  • In Nutzräumen wie Flur und Küche reicht eine niedrige Temperatur. Das gilt auch für das Schlafzimmer. Das Thermostat sollte hier auf Stufe zwei stehen.
  • Thermostatstufe fünf vermeiden. Sie heizt Räume auf bis zu 28 Grad Celsius auf. Auch Stufe vier ist zu hoch.
  • Heizungsregelung prüfen, um die Temperatur so niedrig wie möglich zu halten und in der Nacht abzusenken.
  • Beim Lüften gilt: Mehrmals am Tag einige Minuten quer lüften. Kippen während der Heizperiode vermeiden.
  • Lüftungsanlagen installieren. Sie lüften automatisch und helfen, Energiekosten zu senken. Auch eine Wärmerückgewinnung ist sinnvoll.

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Solarheizung schützt vor steigenden Energiepreisen

6. Oktober 2021 - 8:00

Fördersätze für eine Solarheizung Die Gas- und Ölpreise befinden sich mal wieder auf dem Höhenflug und Verbraucher:innen droht aufs Neue eine teure Heizsaison. Abhilfe kann eine Solarheizung schaffen – zumal die Förderung so hoch ausfällt wie nie.

Solarheizung erhält hohe Zuschüsse

Lieferengpässe und jährlich steigende CO2-Preise beflügeln laut dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) die Preise für fossile Energieträger. ”Immer mehr Eigenheimbesitzer in Deutschland nehmen erwartbare Heizkostensteigerungen von mehreren hundert Euro jährlich zum Anlass dafür, in eine Solarheizung zu investieren”, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Unterstützt werden sie dabei von derzeit besonders attraktiven Förderkonditionen, die auch eine Nachrüstung bestehender Heizsysteme mit klimafreundlichen Solarkollektoren ermöglichen. Wird beispielsweise eine bestehende Heizungsanlage mit einer Solarthermieanlage nachgerüstet, erhält der Betreiber vom BAFA einen Zuschuss von 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Wird ein alter Ölkessel gegen eine effiziente Gas-Solar-Heizung getauscht, winkt eine Förderung von 40 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten.

Solarheizung kann’s mit allen

Solarthermische Anlagen lassen sich mit beinahe jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinieren, etwa mit einem Pelletskessel, einer Wärmepumpe oder einem Gasbrennwertkessel. Bei einer üblichen Kollektorfläche von zehn bis 15 Quadratmetern und guter Dämmung des Hauses können sie bis zu 30 Prozent des Wärmebedarfs decken. Bei einer entsprechenden Größe erzielen sie aber auch eine Deckung von 50 Prozent und mehr. Bereits 2,5 Millionen deutsche Haushalte nutzen Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung. Nach einer jüngsten Umfrage des Potsdamer Nachhaltigkeitsinstituts IASS unter rund 4.000 Haushalten hat mehr als jeder dritte von ihnen angegeben, sich die Investition in eine Solarheizung gut vorstellen zu können.

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Wärmeübertrager: Turbuflex S-1200 Condens nutzt Brennwert

5. Oktober 2021 - 8:00

Wärmeübertrager Turbuflex S-1200 Condens Der Wärmeübertrager Turbuflex S-1200 Condens nutzt die latente Wärme im Abgas von Biomasseanlagen. Das anfallende Kondensat bindet außerdem Ruß und Staub.

Energie bis ins Letzte verwerten: Turbuflex S-1200 Condens

Der Turbuflex S-1200 Condens empfiehlt sich für Biomasse-Wärmeerzeuger bis zu 60 Kilowatt Leistung und ist herstellerunabhängig einsetzbar. Er kondensiert den Restwassergehalt des Brennstoffs sowie die latente Wärme im Abgas. Dazu führen Leitbleche die heißen Abgase auf die umliegenden Rohrschlangen des Wärmeübertragers. Das durch sie fließende Wasser erwärmt sich und lässt sich zum beispielsweise Heizen nutzen. steht für weitere Anwendungen zur Verfügung. Mit einer Höhe von 155,5 Zentimetern, einer Breite von 54 Zentimetern und einer Tiefe von 24 Zentimetern lässt er sich kompakt einbauen. Nahezu alle seiner Komponenten bestehen aus Edelstahl. Der wartungsarme Wärmeübertrager ist für Eintrittstemperaturen von bis zu 550 Grad Celsius  konstruiert und für den Dauerbetrieb geeignet.

Kondensat bindet Ruß und Staub

Dass Prinzip des Wärmeübertragers bringt einen zusätzlichen Nutzen: Die Abgase kühlen unter den Taupunkt und bilden Kondensat auf der Rohrschlangenoberfläche. Es reinigt einerseits diese Oberflächen und bindet gleichzeitig unerwünschte Schadstoffe wie Feinstaub und Rußpartikel. Sie werden automatisch mit dem Kondensat über den Siphon abgeführt. Im Turbuflex S-1200 Condens sind zwei Wärmeübertrager in Reihe hintereinandergeschaltet, die im unteren Bereich durch ein Edelstahlrohr U-förmig verbunden sind. Am tiefsten Punkt ist der Siphon mit einem Spülventil integriert. Die Konstruktion ist mit einer Mineralwärmedämmung umgeben. Von außen schützt sie eine robuste rechteckige Verkleidung aus langlebigem Edelstahl.

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Heizkosten steigen deutlich – außer mit Pellets

1. Oktober 2021 - 8:00

Heizspiegel: Kostenprognose für 2021 Verbraucher:innen müssen mit stark steigenden Heizkosten für konventionelle Brennstoffe rechnen. Das geht aus dem neuen Heizspiegel von co2online hervor.

Heizkosten: Heizen mit Öl wird um 40 Prozent teurer

Die umfangreiche Datenanalyse zeigt, dass die Heizkosten zwar im vergangenen Jahr gesunken sind. Für das laufende Jahr sind laut co2online allerdings deutliche Mehrkosten zu erwarten, vor allem bei Heizöl mit 44 Prozent. Als Gründe nennt die Beratungsgesellschaft steigende Energiepreise, kühleres Wetter und den CO2-Preis. Besitzer:innen von Pelletsheizungen können sich dagegen freuen. Für sie prognostiziert co2online nur eine Kostensteigerung um drei Prozent. Hauptgrund für die unterschiedlichen Heizkosten sind Schwankungen bei den Energiepreisen. Vor allem der Preis für Heizöl ist erst gefallen und nun wieder kräftig angestiegen. Das wirkt sich auf die Heizkosten mit Heizöl aus, wie der Heizspiegel zeigt.

CO2-Preis macht Heizen mit fossilen Brennstoffen teurer

Wer mit Erdgas heizt, muss mit 13 Prozent mehr Kosten rechnen, Das Heizen mit Fernwärme wird um neuen Prozent teurer, das mit einer Wärmepumpe um neun Prozent. “Seit diesem Jahr fällt für das Heizen ein CO2-Preis an. Der steigt von Jahr zu Jahr. Dadurch werden vor allem Heizöl und Erdgas immer teurer”, erklärt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Grundlage für den Heizspiegel sind über 123.000 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland aus dem Jahr 2020. Als durchschnittliche Wohnung wird für den Heizspiegel eine Wohnung in einem typischen Mehrfamilienhaus mit 70 Quadratmetern Wohnfläche und Erdgas-Zentralheizung angenommen.

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Windhager startet neuen Werbeauftritt

30. September 2021 - 8:00

Neuer Werbeauftritt von Windhager Zum 100-jährigen Firmenjubiläum präsentiert der Salzburger Heizungsspezialist Windhager einen neuen Werbeauftritt. “Mit der Energie von Morgen” lautet der neue Slogan.

Werbeauftritt betont Nachhaltigkeit und innovative Heiztechnik

Vor 100 Jahren hat der Heizungshersteller Windhager mit der Produktion von Holzherden begonnen. Nun rüstet sich das Unternehmen für den Aufbruch in das nächste Jahrhundert und schlägt dazu bei seinem Werbeauftritt ein neues Kapitel auf. Anders als bisher stehen nicht mehr die oft kühl anmutenden Heiztechniken im Vordergrund, sondern eindrucksvolle Natur-Sujets, die die Eigenschaften der jeweiligen Heizlösungen bildhaft widerspiegeln. “Qualität, Innovation, Kundenbegeisterung und ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, darin sehen wir unsere Ziele und unsere klare Mission für die Zukunft”, erklärt Geschäftsführer Stefan Gubi. Mit dem neuen Markenauftritt wolle die Firma diese Ansprüche nach sichtbar machen.

Neuer Kernbotschaft, neue Bildwelten

“Mit der Energie von Morgen” lautet das neue Markenversprechen, das „Die Heizung. Seit 1921.” ergänzt. Rund um diesen Slogan hat Windhager gemeinsam mit der Wiener Kreativagentur W1 eine neue Kommunikation erarbeitet, bei der die Themen Natur und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielen. So steht nun zum Beispiel eine zarte Pflanze, die aus einer kleinen Ritze wächst, für die Kompaktheit seiner Pelletskessel. Der neue Werbeauftritt findet sich seit kurzem in unterschiedlichen Endverbraucher- und Fachmedien des Heizkesselherstellers.

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Wärmespeicher in Quartieren: Dena veröffentlicht Studie

29. September 2021 - 8:00

Dena-Studie Wärmespeicher Schon heute können Wärmespeicher in Quartiersprojekten wirtschaftlich zu einer klimaneutralen Energieversorgung beitragen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Energie-Agentur.

Warum es Wärmespeicher braucht

Mit der Studie richtet sich die Deutsche Energie-Agentur (Dena) an Kommunen, Planungsbüros und Stadtwerke. Die Analyse soll ihre Kenntnisse zu Effizienzpotenzialen und Synergien bei der Betrachtungsweise von Gebäuden im räumlichen Zusammenhang ausbauen. Gleichzeitig kann sie helfen, den passenden Wärmespeicher zu finden. “Speicher haben bei der Dekarbonisierung des Wärmesektors und bei der Kopplung von Strom, Wärme und Verkehr eine Schlüsselfunktion inne. Beides sind zentrale Elemente klimaneutraler Quartiere”, sagt Dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann, So könnten beispielsweise Effizienzmaßnahmen an einem Gebäude, die Integration von Anlagen mit erneuerbaren Energien, insbesondere in Wärmenetze oder Power-to-Heat-Anlagen, mit Speichern kombiniert und netzdienlich betrieben werden.

Welche Wärmespeicher es gibt

Die Studie vergleicht unterschiedliche Speichertechnologien anhand von Planungsparametern und Best-Practice-Beispielen. Die dargestellten Wärmespeicher decken alle Anwendungsbereiche ab: Bestands- und Neubauten genauso wie Wohn- und Betriebsgebäude. Sie geht außerdem auf die einzelnen Materialkomponenten und Recyclingmöglichkeiten ein. Zusammen mit Informationen zu aktuellen technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bietet die Studie einen umfassenden Überblick. Grundsätzlich gibt es bislang keine Einbauverpflichtung für thermische Speicher bei Quartiersprojekten. Jedoch stellt die BAFA-Förderung Wärmenetzsysteme 4.0 einen Anreiz dar.

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Ökofen erweitert sein Logistikzentrum in Deutschland

28. September 2021 - 8:00

Spatenstich für neues Logistikzentrum Die steigende Nachfrage nach Pelletsheizungen erfordert den Ausbau der Deutschlandzentrale von Ökofen. Das teilt der Pelletskesselhersteller mit.

Logistikzentrum: Wachstum braucht Platz

Im bayerisch-schwäbischen Mickhausen haben Bürgermeister Mirko Kujath, Markus Knöpfle, Ökofen-Geschäftsführerin Beate Schmidt-Menig, Landrat Martin Sailer und Ökofen-Geschäftsführer Lothar Tomaschko (Foto von links) den ersten Spatenstich für die Erweiterung des Logistikzentrums um eine dritte Halle gesetzt. “Es sind die längst überfälligen politischen Weichenstellungen, mit denen die klimafreundliche Energieversorgung gerade in Deutschlands Heizungskellern vorangetrieben werden soll”, sagt Schmidt-Menig. “Raus aus dem Öl, rein in klimafreundliche Technologien” laute die Devise beim Heizen. Sie beschert Ökofen eine enorme Nachfrage. Das Wachstum braucht Platz: Ein Erweiterungsbau des Logistikzentrums wurde nun dringend erforderlich.

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein bestimmen Neubau

Ökofen baut sein Logistikzentrum wie zuletzt eine neue Produktionshalle im oberösterreichischen Niederkappel in Holzbauweise nach den Entwürfen des Schwabmünchner Architekturbüros Birkle in Zusammenarbeit mit den Müllerblaustein Holzbauwerken. Rund 680 Kubikmeter Holzbaustoffe aus der Region werden in der in der 80 Meter mal 34 Meter großen freitragenden Halle mit einem halbrunden Tonnendach als Außenfassade, Dämmstoff, Streben oder Träger genutzt. “Rund 460 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid werden dadurch langfristig aus der Atmosphäre gebunden und eingespart”, erklärt Schmidt-Menig. Durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland wachse die für den Neubau verwendete Holzmenge in den heimischen Wäldern in nur fünf Minuten nach.

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Förderanträge: Schweizer Gebäudeprogramm verzeichnet Rekord

24. September 2021 - 8:00

Gebäudeprogramm Schweiz Mit dem Gebäudeprogramm fördert die Schweiz unter anderem Heizungsmodernisierungen. Im vergangenen Jahr haben die Kantone so viel ausgezahlt wie noch nie.

Gebäudeprogramm: Zahl an Heizungsmodernisierungen stieg um 75 Prozent

Die Schweizer:innen haben im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie fleißig saniert und gebaut. Das zeigen die Jahreszahlen aus dem Jahresbericht zum Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen: 299 Millionen Schweizer Franken (273 Millionen Euro) haben die regionalen Verwaltungen an Sanierungs- und Neubauprojekte ausgezahlt – 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem an ihre alte Heizungen haben die Schweizer:innen gedacht. Das Fördervolumen für die Heizungsmodernisierung stieg um 75 Prozent auf 62 Millionen Franken. Heizsysteme mit erneuerbarer Energie ersetzten 7.155 fossile Anlagen. Am häufigsten überzeugte eine Wärmepumpe (78 Prozent, Wärmenetzanschluss: zwölf Prozent, Holzfeuerung: neun Prozent).

Kantone entscheiden selbständig über Förderhöhe

Vor Heizungssanierungen machten den größten Anteil am Gebäudeprogramm Wärmedämmprojekte mit 119 Millionen Franken aus. An zweiter Stelle folgten mit 72 Millionen Franken Systemsanierungen, wobei eine umfassende Sanierung der Gebäudehülle laut dem Bundesamt für Energie häufig mit einem Heizsystemwechsel einhergeht. Haustechnikprojekte, darunter fallen Heizungswechsel, Solar- und Lüftungsanlagen, wurden mit 62 Millionen Franken gefördert. Das Gebäudeprogramm wird über Mittel aus der CO2-Abgabe und aus Fördergeldern der Kantone finanziert und läuft unbefristet. Die Kantone legen selbst fest, welche Maßnahmen sie zu welchen Bedingungen fördern.

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Online-Veranstaltung: Holzasche richtig entsorgen

23. September 2021 - 8:00

Holzasche entsorgen Für Betreiber von größeren Holzfeuerungen findet am 5. Oktober 2021 eine Online-Informationsveranstaltung zur richtigen Entsorgung von Holzasche statt. Veranstalter sind das Deutsche Pelletinstitut und die Bundesgütegemeinschaft Holzasche.

Holzasche: Tipps von Anlagenbetreiber:innen

Betreiber von Holzfeuerungsanlagen, bei denen größere Mengen an Holzasche anfallen, erhalten praxisnahe Tipps und Handlungsanweisungen zur Einstufung und Entsorgung. Kommunale Energie- und Wärmelieferunternehmen erfahren aus erster Hand von anderen Anlagenbetreiber:innen, welche Lösungen sich bewährt haben. Auch gesetzliche und chemischen Aspekte sowie die richtige Brennstofflagerung beleuchtet die Online-Veranstaltung. Interessierte können schon bei der Anmeldung oder bei der Veranstaltung in einer abschließenden Diskussionsrunde ihre Fragen an die Referenten stellen.

Die Online-Veranstaltung “Holzasche richtig entsorgen” beginnt am 5. Oktober um neun Uhr. Sie dauert drei Stunden. Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Für ENplus-Zertifikatnehmer, Mitgliedsunternehmen des deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands und der Bundesgütegemeinschaft Holzasche zahlen nicht für eine Teilnahme.

Das Programm der Veranstaltung findet Sie unter www.depi.de/termine. Dort können Sie sich auch anmelden.

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Österreich: Pelletspreis im September 2021 geht nach oben

22. September 2021 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im September 2021 Der österreichische Pelletspreis im September 2021 ist gegenüber dem Vormonat um 2,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 229,50 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im September 2021 laut PPA um 1,1 Prozent über dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 60 Prozent. Gas ist 71,6 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreicher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 239,00 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 226,10 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 229,10 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im September 2021 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,00 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber August 2021 um 1,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 197,23 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber August 2021 um 1,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets: 4,68 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:  7,49 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas: 8,04 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 22,59 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Fridays for Future ruft zu globalem Klimastreik auf

21. September 2021 - 8:00

Fridays for Future-Aktion Am 26. September wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Zwei Tage davor am 24. September will die Klimaschutzbewegung Fridays for Future Deutschland beim globalen Klimastreik auf ihre Forderungen aufmerksam machen. 

Fridays for Future: Globaler Klimastreik in Deutschland im Zeichen der Bundestagswahl

“Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können”, schreibt die Klimaschutzbewegung Fridays for Future in ihrem bundesdeutschen Aufruf zum globalen Klimastreik am 24. September. Bisher habe die Große Koalition auf den Protest von Millionen Menschen auf den Straßen nur halbherzig reagiert. Doch mit der Bundestagswahl lasse das ändern und das Klima zum zentralen Thema der Wahl machen.

Fridays for Future fordert von der zukünftigen Regierung, dass sie

  • spätestens 2030 aus der Kohle aussteigt und dafür sorgt, dass Menschen für Kohle nicht ihr Zuhause verlieren.
  • die Erneuerbaren auf mindestens 80 Prozent Anteil am Bruttostromverbrauch bis 2030 natur- und sozialverträglich ausbaut. Sie muss Maßnahmen zur Energieeinsparung ergreifen und in Alternativen zu fossilem Gas, wie zum Beispiel grünen Wasserstoff, investieren.
  • in attraktiven öffentlichen Nahverkehr und in die Fahrradinfrastruktur investiert, alle neuen Autobahnprojekte stoppt und ein festes Datum für ein sozialverträgliches Ende der Neuzulassung von Verbrennungsmotoren bei Pkws festlegt. Unser Vorschlag ist ein Ausstieg vor 2030.
  • sich für eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft mit fairen Preisen für Erzeuger*innen sowie eine artgerechte und flächengebundene Tierhaltung einsetzt. Sie muss zudem die Agrarsubventionen überwiegend an ökologische Leistungen knüpfen.
  • jetzt eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft einleitet und in klimafreundliche Technologien und Prozesse investiert, statt weiter klimaschädliche Wirtschaftszweige zu subventionieren.
  • für gute Löhne sorgt und einen solidarischen Sozialstaat schafft, damit Strom, Wohnen, Lebensmittel und Mobilität klimafreundlich und gleichzeitig für alle bezahlbar sind.
  • für Klimagerechtigkeit im Globalen Süden einsteht und die deutsche Klimafinanzierung bis 2025 mindestens verdoppelt.
  • sich gegen klimaschädliche Abkommen wie CETA und das EU-Mercosur-Abkommen einsetzt, private Schiedsgerichte ablehnt und gemeinsam mit möglichst vielen EU-Staaten aus dem Energiecharta-Vertrag aussteigt, durch den Konzerne vor geheimen Schiedsgerichten gegen die Stilllegung fossiler Kraftwerke klagen können.

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Deutschland: Pelletspreis im September 2021 weist nach oben

17. September 2021 - 8:00

Deutscher Pelletspreis im September 2021 In Deutschland ist der Pelletspreis im September 2021 um zwei Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 236,67 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Wie gewohnt zeigen sich die Pellets unbeeindruckt von den schwankenden Kurven der Fossilen oder dem hohen Schnittholzpreis“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Der steigende Preis zu Beginn der Heizsaison sei üblich. Wer jetzt sein Lager noch nicht aufgefüllt habe, solle zeitnah neue Presslinge bestellen.

Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 4,73 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 35 Prozent, der zu Erdgas 27 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 254,98 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 246,32 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 251,56 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 236,49 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 232,84 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 238,37 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2021 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 227,36 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 220,19 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 225,34 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik August 2021

15. September 2021 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik August 2021 Die BAFA-Monatsstatistik August 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze gegenüber dem Vormonat um fünf Prozent auf 19.396 gesunken.

BAFA-Monatsstatistik August 2021

Im August 2021 gingen 5.150 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 14 Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 3.603 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 13 Prozent mehr. Außerdem sind 5.833 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – neun Prozent weniger als im Juni 2021.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik August 2021 führt 4.018 solcher Anträge auf (plus 40 Prozent). Für Wärmenetze gingen 792 Anträge ein (minus 18 Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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