Pelletshome

Pelletshome Feed abonnieren
Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Heizen mit Pellets. Produkt-News von Pelletofen- und Pelletkessel-Herstellern, Aktuelles zum Thema Umwelt und Klima, Technik und Entwicklung von Pelletheizungen, uvm.
Aktualisiert: vor 9 Minuten 10 Sekunden

Schweiz: Pelletspreis im Oktober 2022? Es nimmt kein Ende!

7. Oktober 2022 - 19:54

Schweizer Pelletspreis im Oktober 2022 Der Schweizer Pelletspreis im Oktober 2022 ist mit durchschnittlich 661,30 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 7,3 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im Oktober 2022 liegt laut Pelletpreis.ch 861 Prozent über dem vor einem Jahr, als er 355,60 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 25 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2022 bei Abnahme von drei Tonnen: 676,06 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2022 bei Abnahme von fünf Tonnen: 660,83 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2022 bei Abnahme von acht Tonnen: 647,15 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Oktober 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen: 630,06 Franken

Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

The post Schweiz: Pelletspreis im Oktober 2022? Es nimmt kein Ende! appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Österreichischer Pelletsverband startet Telefon-Hotline

5. Oktober 2022 - 13:39

Pellets-Hotline Unter der österreichischen Nummer 01-90 660 können sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Hotline ihre Fragen zu Holzpellets beantworten lassen.

Einfach die Hotline fragen

Wo bekomme ich rasch Holzpellets her? Wie komme ich zu einer neuen Pelletsheizung? Antworten auf Fragen aller Art rund um den nachhaltigen Energieträger aus Österreich beantworten ab sofort Expert:innen an der Pellet-Hotline. Unter der Nummer 01-90 660 gibt es von Montag bis Samstag 8.00 bis 18.00 Uhr Antworten, Unterstützung und Informationen auch für Menschen, die über einen Umstieg auf den ökologischen Brennstoff nachdenken.

“Mehr als 20.000 Haushalte sind zu unserem umweltfreundlichen Energieträger gewechselt. Die Menschen suchen nach einer Alternative zu Gas und Öl. Für sie, aber auch für alle Interessierten, bietet unsere Pellet-Hotline einfache, rasche und kompetente Unterstützung”, sagt Christian Rakos, Geschäftsführer von Pro Pellets Austria.

Neben Informationen für Menschen, die bereits mit Holzpellets heizen, ist die Hotline damit auch erste Anlaufstelle für Haushalte, die auf den nachhaltigen und umweltfreundlichen Energieträger umsteigen wollen. “Trotz aktuell hoher Preise sind Pellets nach wie vor deutlich günstiger als Heizöl extraleicht”, versichert Rakos. Der Umstieg von einer alten fossilen Heizung auf eine moderne Pellethseizung sei eine wesentliche Maßnahme gegen die Klimakrise.

The post Österreichischer Pelletsverband startet Telefon-Hotline appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

ENplus: Neue internationale Vorgaben für Pelletsqualität kommen

4. Oktober 2022 - 8:00

ENplus zertifiziert Pelletsqualität europaweit Um das Zertifizierungsprogramm ENplus für künftige Herausforderungen zu rüsten, haben das Deutsche Pelletinstitut und das European Pellet Council die Anforderungen an die Pelletsqualität überarbeitet.

Verbände verschärfen Anforderungen für ENplus

Ab dem 1. Januar 2023 gelten die aktualisierten Vorgaben von ENplus für neue Zertifikatnehmer. Das neue Handbuch für die Zertifizierung von Holzpellets verschärft die Anforderungen an die zertifizierten Betriebe und führt unter anderem eine zusätzliche Probenahme bei Produzenten ein. Für weitere Transparenz sollen fortlaufende Nummern auf Pelletsäcken sorgen. Eine neue Pflicht zur Massebilanzierung soll die Vermischung unterschiedlicher Qualitäten verhindern. Bereits zertifizierte Unternehmen haben ein Jahr Zeit, die neu festgelegten Pflichten zu erfüllen. “Vorrangiges Ziel der Überarbeitung war die Harmonisierung der Umsetzung in den beteiligten Ländern sowie die Anpassung an aktualisierte Normen, Richtlinien und rechtliche Vorgaben”, erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI).

Zertifizierung betrachtet gesamte Logistik

Das Institut hat das Zertifikat für ENplus vor fast 15 Jahren zusammen mit Partnern federführend entwickelt. Mittlerweile sind Weltweit mehr als 1.100 Branchenunternehmen zertifiziert: 557 Produzenten, 558 Händler und drei Dienstleistungsanbieter in 45 Ländern. Mit 47 Produzenten und 147 Händlern liegt Deutschland hierbei weltweit vorne. Deutschland zählt nach wie vor mit über 3,3 Millionen Tonnen im Jahr 2021 zu den mit Abstand größten Produzenten von ENplus-zertifizierten Pellets. Die Menge entspricht knapp einem Viertel der weltweiten ENplus-Jahresproduktion 2021. Im Vergleich zu anderen Zertifizierungsprogrammen bezieht ENplus die gesamte Logistik ein. Zertifizierte Unternehmen müssen ein umfassendes Qualitätsmanagement umsetzen, das regelmäßig geprüft wird. Auch stehen verpflichtende Weiterbildungen im Programm.

The post ENplus: Neue internationale Vorgaben für Pelletsqualität kommen appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Heizspiegel: Sparpotenzial kostenlos online ermitteln

29. September 2022 - 8:00

Heizspiegel 2022: Kostenprognose Schon im vergangenen Jahr, zu Beginn der Energiekrise, sind die Heizkosten gestiegen – und in diesem Jahr setzt sich der Trend verstärkt fort. Das geht aus dem neuen Heizspiegel von co2online hervor.

Heizspiegel: Heizen mit Gas innerhalb von zwei Jahren doppelt so teuer geworden

“Solch ein starker Anstieg der Heizkosten wurde seit der ersten Veröffentlichung des Heizspiegels im Jahr 2005 noch nie verzeichnet”, sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Besonders stark würden die Kosten für das Heizen mit Gas, Öl und Strom steigen. Als Gründe nennt Loitz höhere Energiepreise, bei fossilen Energieträgern zusätzlich der CO2-Preis. Wer in einer durchschnittlichen Wohnung mit 70 Quadratmetern in einem Mehrfamilienhaus mit Gasheizung wohnt, muss laut Heizspiegel für das vergangene Jahr mit zusätzlichen 135 Euro Heizkosten (plus 20 Prozent) rechnen. Für das laufende Jahr sind Mehrkosten von rund 550 Euro (plus 67 Prozent) zu erwarten. Bei einer Ölheizung wird es noch teurer: 320 Euro (plus 51 Prozent) zusätzlich für 2021 und voraussichtlich 495 Euro (plus 53 Prozent) für 2022. Mit Fernwärme, Wärmepumpe und Holzpellets kostet es ebenfalls mehr. Das gemeinnützige Beratungsunternehmen co2online haben seine Berechnungen auf Grundlage von mehr als 190.000 Abrechnungen für das Jahr 2021 sowie von aktuellen Preis- und Wetterdaten durchgeführt.

Sparpotenzial beim Heizen erkennen

Die Analyse von co2online zeigt auch, dass große Sparpotenziale nicht ausgeschöpft werden. “Die Bereitschaft zum Energiesparen ist in der Bevölkerung momentan so hoch wie nie. Gleichzeitig zeigt der Heizspiegel, dass 90 Prozent der Haushalte in Deutschland noch zu viel Heizenergie verbrauchen”, erklärt Loitz. Die meisten Menschen würden ihren Verbrauch und den Einfluss schon kleinster Maßnahmen auf die Kosten falsch einschätzen oder ihre Heizkostenabrechnung nicht verstehen. Durch effizientes Heizen und energetisches Sanieren wäre einiges mehr möglich. So könnten es In einer durchschnittlichen Wohnung 640 Euro weniger Heizkosten pro Jahr sein, bei einem Einfamilienhaus sogar 1.220 Euro. Wie groß das eigene Sparpotenzial ist und wie es sich erschließen lässt, zeigt der kostenlose Heizkosten-Rechner.

The post Heizspiegel: Sparpotenzial kostenlos online ermitteln appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Holzenergie: Bioenergiebranche kritisiert EU-Entscheidung

26. September 2022 - 8:00

Holzenergie in der Diskussion Holzenergie soll seinen Status als erneuerbare Energie bis 2030 verlieren. Das ha das EU-Parlament entschieden, was der Bundesverband Bioenergie (BBE) scharf kritisiert.

Holzenergie soll Förderfähigkeit verlieren

In der Abstimmung des EU-Parlaments zur Überarbeitung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) sieht BBE-Geschäftsführer Gerolf Bücheler ein fatales Signal: “Die Mehrheit des Parlamentes ignoriert die Sorgen und Nöte von Millionen Verbrauchern und Unternehmen über steigende Energiepreise und Energieknappheit.” Verlierer sei ebenfalls der Klimaschutz. Mit dem Beschluss, die Förderfähigkeit von Holzenergie zu streichen, solle an der Realität vorbei ideelle Positionen durchgesetzt werden, die zigtausende Arbeitsplätze vernichten würden. Er fragt sich, wie die in derselben Abstimmung angehobenen Ausbauziele für erneuerbare Energien ohne Holz zu erreichen sein sollen, und erinnert daran, dass Holz unter allen erneuerbaren Energieträgern mit 35 Prozent den größten Teil bereitstellt und im Wärmebereich für mehr als drei Viertel aller erneuerbaren Energien steht. “Wenn die Abstimmung in den weiteren Verhandlungen mit dem Rat und der Kommission Bestand hat, dann drohen weitere Steigerungen der Energiepreise und für viele Unternehmen und Verbraucher wird eine Möglichkeit für den Umstieg auf klimaschonende Energie verbaut”, befürchtet Bücheler. Er fordert die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission auf, den Beschluss dringend nachzubessern.

BBE kritisiert Bewirtschaftungsvorgaben

Das EU-Parlament hat in der Abstimmung am 14. September 2022 gefordert, dass „primäre holzige Biomasse“ als nicht förderfähig gelten soll und nach einer Folgenabschätzung ein Abschmelzen („Phase Down“) der Anrechenbarkeit auf erneuerbare Energien bis 2030 folgen soll. Aus Sicht des BBE-Geschäftsführers sind auch die Vorgaben zur verpflichtenden Nutzungskaskade für Holz und die Bewirtschaftungsvorgaben für den Wald kontraproduktiv. Die Verwertung von Holz für unterschiedliche Einsatzbereiche könne nicht gesetzlich vorgegeben werden, sondern ergebe sich am Markt in Abhängigkeit von Qualität, Verarbeitungskapazität und Preisen.

The post Holzenergie: Bioenergiebranche kritisiert EU-Entscheidung appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Österreich: Pelletspreis im September 2022? Raten Sie mal!

23. September 2022 - 10:00

Österreichischer Pelletspreis im September 2022 Der österreichische Pelletspreis im September 2022 ist gegenüber dem Vormonat um 5,8 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 569,10 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im September 2022 laut PPA um 148 Prozent über dem vor einem Jahr.

Österreicher Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 589,90 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 573,70 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 550,30 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im September 2022 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 10,11 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber August 2022 um 18,6 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 152,9 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 486,53 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber August 2022 um 6,9 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 146,7 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Erdgas (Bestandstarife): 11,29 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Pellets: 11,61 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl: 15,77 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom: 25,07 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Erdgas (Neutarife): 25,55 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

The post Österreich: Pelletspreis im September 2022? Raten Sie mal! appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Greifswald: Deutschlands größte Solarthermieanlage geht in Betrieb

21. September 2022 - 8:00

Solarheizwerk in Greifswald Die Stadtwerke Greifswald werden künftig jedes Jahr rund 8.000 Megawattstunden Sonnenenergie in ihr Fernwärmenetz speisen – mit einem Solarthermiekraftwerk.

Greifswald bekommt Wärme von der Sonne

Im Juni 2018 hatten die Stadtwerke Greifswald bei der ersten Ausschreibung für innovative KWK-Systeme den Zuschlag für ihr Projekt erhalten: die bisher größte Solarthermieanlage Deutschlands, bei der der geforderte 30-prozentige Anteil erneuerbarer Wärme von der Sonne kommt. Errichtet hat die Anlage mit rund 18.700 Quadratmeter Kollektorfläche, die rund 13 Megawatt Leistung liefern, die Firma Ritter XL Solar. Sie gibt eine Ertragsgarantie für ihr System. Bereichsleiter Christoph Bühler zeigt sich optimistisch, diese erfüllen zu können: „Wir sind davon überzeugt, nicht nur den garantierten Ertrag zu erreichen, sondern sogar noch zu überschreiten.“

Erstes innovatives KWK-Projekt mit Solarthermie

Die Stadtwerke Greifswald zählen zu den ersten Akteuren, die ein innovatives KWK-System mit Solarthermie als erneuerbarer Systemkomponente realisieren. Das KWK-Gesetz von 2017 hatte die neue Anlagenklasse auf den Weg gebracht, um die schrittweise Dekarbonisierung der deutschen Fernwärme anzustoßen. Ritter XL Solar hat die neue Rekordanlage als Generalunternehmer schlüsselfertig erstellt. Ihre Solarthermieanlagen bestehen aus Vakuumröhren und arbeiten mit Wasser als Wärmeträgermedium. Modular aufgebaut, bieten sie individuelle Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise für dörfliche Nah- oder städtische Fernwärmenetze. „Die Anlage in Greifswald zeigt eindrucksvoll, wie Sonnenenergie die Wärmeversorgung in Deutschland umweltfreundlicher und gleichzeitig unabhängiger gestalten kann“, sagt Bühler.

The post Greifswald: Deutschlands größte Solarthermieanlage geht in Betrieb appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Deutschland: Pelletspreis im September 2022 steigt immer noch, aber weniger steil

16. September 2022 - 16:17

Deutscher Pelletspreis im September 2022 In Deutschland ist der Pelletspreis im September 2022 um 11,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) beträgt der Durchschnittspreis 763,76 Euro pro Tonne.

Der Pelletspreis im September 2022 ist zwar nach wie vor gestiegen, aber weniger steil als zuletzt. Expert:innen sprechen dem DEPI zufolge bereits von einer sich abzeichnenden Trendwende. “Wir gehen davon aus, dass sich die Lage langsam wieder entspannt, auch weil die Lager von Bestandskunden bereits gefüllt sind”, erläutert DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Die ersten Anzeichen dafür biete die sinkende Nachfrage, die in den vergangenen Tagen nahezu Normalniveau erreicht habe. Handelsunternehmen würden bestätigen, dass sie Pellets inzwischen wieder deutlich unterhalb des für September ermittelten Durchschnittspreises anbieten. Aktuell liegt er 322,7 Prozent über dem vor einem Jahr. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit pro Kilowattstunde 15,28 Eurocents, Heizöl 15,22 Eurocents und Erdgas 17,62 Eurocents.

Deutscher Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 756,71 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 795,70 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 818,33 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 741,26 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 771,79 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 794,00 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 731,50 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 750,89 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 765,73 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

The post Deutschland: Pelletspreis im September 2022 steigt immer noch, aber weniger steil appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Antragswahnsinn: BAFA-Monatsstatistik August 2022

15. September 2022 - 8:00

BAFA-Monatsstatistik August 2022 Die Änderungen bei der Förderung haben die Antargszahlen durch die Decke schnellen lassen: Laut der BAFA-Monatsstatistik August 2022 ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze mit 277.159 gegenüber dem Vormonat um 230 Prozent gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik August 2022

Im August 2022 gingen 56.223 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 202 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 29.249 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 222 Prozent weniger. Außerdem sind 148.097 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 236 Prozent mehr als im Juli 2022.

Auch Gasheizungen hat das BEG bis 15. August – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik August 2022 führt 27.307 solcher Anträge auf (plus 262 Prozent). Für Wärmenetze gingen 16.283 Anträge ein (plus 270 Prozent).

The post Antragswahnsinn: BAFA-Monatsstatistik August 2022 appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Schweiz: Immer weiter – Pelletspreis im September 2022 steigt

14. September 2022 - 8:00

Schweizer Pelletspreis im September 2022 Der Schweizer Pelletspreis im September 2022 ist mit durchschnittlich 616,50 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 11,8 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Schweizer Pelletspreis im September 2022 liegt laut Pelletpreis.ch 81 Prozent über dem vor einem Jahr, als er 340,60 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 25 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von drei Tonnen: 631,30 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von fünf Tonnen: 615,70 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von acht Tonnen: 602,58 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im September 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen: 584,78 Franken

Die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden laut Pelletpreis.ch zu 80 Prozent in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

 

The post Schweiz: Immer weiter – Pelletspreis im September 2022 steigt appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Immer weniger heizen mit Gas

12. September 2022 - 8:00

Heizen mit Gas wird unattraktiver Das Heizen mit Gas verliert in neuen Gebäuden an Bedeutung. Der Anteil von Gasheizungen ist im ersten Halbjahr um neun Prozentpunkte gesunken. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Heizen mit Gas wird unattraktiver

Im ersten Halbjahr 2022 sollen laut Destatis nur noch 16,1 Prozent der genehmigten rund 60.200 Wohngebäude primär mit Gas geheizt werden. 2021 sei im ersten Halbjahr noch rund in einem ein Viertel der 68.000 genehmigten Wohngebäude eine Gasheizung vorgesehen gewesen, 2019 sogar noch in 39,9 Prozent der insgesamt 58.000 genehmigten Wohngebäude. “Mit der Abkehr vom Gas setzt sich somit ein seit Längerem andauernder Trend fort”, kommentiert Destatis. Wobei sich der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehende Gasknappheit sich bis dato noch nicht eindeutig in der Entwicklung niedergeschlagen hätten. Vor allem Eigenheimbesitzer wenden sich vom Heizen mit Gas ab. Bei den genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern sank der Anteil der Gasheizungen laut Destatis im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozentpunkte. In den ersten sechs Monaten 2022 wollten noch 15,3 Prozent auf den fossilen Energieträger setzen, 2021 waren es noch 24,8 Prozent, 2019 sogar 39,5 Prozent.

Interesse an Ökowärme wächst

Zugleich wird Destatis zufolge immer stärker auf die Nutzung erneuerbarer Energie gesetzt: In fast drei Viertel der im ersten Halbjahr 2022 genehmigten Wohngebäude soll primär mit Biomasseheizungen oder Wärmepumpen geheizt werden. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 64,7 Prozent und im ersten Halbjahr 2019 erst knapp die Hälfte. Als einen Grund für den Trend hin zu Erneuerbaren gibt das Bundesamt gesetzliche Regelungen sein wie das Gebäudeenergiegesetz (GEG) an. Es schreibt vor, dass der Wärme- und Kältebedarf eines Neubaus zumindest anteilig aus erneuerbaren Energien gespeist wird. Auch staatliche Förderprogramme für Energieberatung, Zuschüsse zu entsprechenden Bauvorhaben oder Darlehen würden Anreize setzen.

The post Immer weniger heizen mit Gas appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Feuchtemessgerät bestimmt Holzfeuchte normgerecht

8. September 2022 - 8:00

Feuchtemessgerät HF 550 für Holz Das Feuchtemessgerät HF 550 von Wöhler erkennt selbstständig, ob eine Sonde zur Feuchtemessung an Scheitholz oder an Schüttgütern angeschlossen ist.

Feuchtemessgerät führt durch Messung

Mit dem TÜV-geprüften Feuchtemessgerät HF 550 von Wöhler und einer angeschlossenen Feuchtewaage können Schornsteinfeger:innen die Feuchte von Hackschnitzeln nach den Vorgaben der Bundesimmissionsschutzverordnung bestimmen. Das ist wichtig, denn häufig gilt der Feuchtegehalt des Brennstoffs als Ursache für Beanstandungen bei Grenzwertüberwachungen von Feststofffeuerungen. Dabei kann der Einsatz eines Brennstoffs mit geeignetem Feuchtegehalt die Schadstoffemission deutlich verringern. Das Feuchtemessgerät HF 550 misst die Feuchte selbst an Hackschnitzeln normgerecht. Das Gerät erkennt selbstständig, ob eine Sonde zur Feuchtemessung an Scheitholz oder an Schüttgütern angeschlossen ist. Es wechselt automatisch in das entsprechende Menü und führt Sie mit klaren Hinweisen durch die Messung. So ist garantiert, dass die Messung ohne großen Aufwand den Vorgaben der VDI 4206-4 entspricht.

Verordnung legt zugelassenen Feuchtegehalt fest

Der Bundesimmissionsschutzverordnung zufolge darf naturbelassenes stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde – seien Hackschnitzel oder Stückholz – nur dann in Feuerungsanlagen eingesetzt werden, wenn der Feuchtegehalt unter 25 Prozent bezogen auf das Trockengewicht des Brennstoffs liegt. Als Ausnahme von dieser Bestimmung nennt § 3 automatisch beschickte Feuerungsanlagen, die nach Angaben des jeweiligen Herstellers für Brennstoffe mit einem höheren Feuchtegehalten geeignet sind. Die Ausnahmeregelung trifft in der Regel auf Hackschnitzelanlagen zu. Sie können den Brennstoff mit einem deutlich höheren Feuchtegehalt verbrennen. Dadurch ergeben sich laut Wöhler hohe Anforderungen an den Messbereich eines Feuchtemessgeräts. Eine TÜV-Prüfung bestätigte, dass das HF 550 bei Hackschnitzeln in einem Messbereich von fünf bis 65 Prozent Holzfeuchte präzise die Anforderungen der VDI 4206 – Blatt 4 erfüllt. Das Feuchtemessgerät funktioniert mit einem kapazitiven Verfahren.

The post Feuchtemessgerät bestimmt Holzfeuchte normgerecht appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Experten-Umfrage: Hauseigentümer fragen vor allem nach Wärmepumpen

7. September 2022 - 8:00

Experten-Umfrage: Menschen wollen Wärmepumpe Eine hohe Nachfrage nach einem großflächigen Einbau von Wärmepumpen bestätigt eine Experten-Umfrage der Deutsche Energie-Agentur. Pelletsheizungen landen demnach auf Platz zwei.

Experten-Umfrage

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat heute die Ergebnisse einer Experten-Umfrage veröffentlicht. Sie zeigt eine hohe Nachfrage nach einem großflächigen Einbau von Wärmepumpen: Knapp 90 Prozent der Energieberaterinnen und Energieberater, die an der Experten-Umfrage teilgenommen haben, gaben an, regelmäßig bis sehr häufig nach Wärmepumpen gefragt zu werden. 80 Prozent sagen aus, den Einsatz der energieeffizienten Stromheizungen regelmäßig bis sehr häufig zu empfehlen. Nach Gas- oder Ölbrennwertgeräten fragen dagegen regelmäßig bis häufig nur rund 17 Prozent der Kundinnen und Kunden. Nach Pelletsheizungen informierten sich 28 Prozent. Mit der Experten-Umfrage will die Dena einen Beitrag zur Unterstützung des von der Bundesregierung vorgegebenen Ziels leisten, bereits ab 2024 pro Jahr 500.000 Wärmepumpen einzubauen. Sie ist Teilnehmer des von Bundesminister Robert Habeck und Bundesministerin Klara Geywitz eingerichteten Wärmepumpen-Gipfels.

Wer eine Wärmepumpe will, muss lange warten

Die Experten-Umfrage gibt zudem Hinweise auf noch bestehende Informationsdefizite und Beratungsbedürfnisse – sowohl bei Baufamilien als auch bei Energieberatenden. Auch die Verfügbarkeit geeigneter Fachkräfte und aktuelle Lieferengpässe werden als Problemfelder genannt. Auf die Frage, wie viel Zeit gegenwärtig für den Einbau einer Wärmepumpe geplant werden sollte, antworten 45 Prozent mit zwölf Monaten oder gar 18 Monaten. Weitere neun Prozent gehen von mindestens neun Monaten aus. “Es gibt aktuell kein Nachfrage- sondern eindeutig ein Angebotsproblem”, sagt Dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann. Die Produktion und der Einbau von Wärmepumpen müssten ebenso beschleunigt werden wie die Anmeldung der Anlagen bei den zuständigen Netzbetreibern. Es sei erforderlich, dass Anbieter und Handwerker die Angebotsprobleme in den kommenden zwei bis drei Jahren in den Griff bekommen. Diese Zeit sollte genutzt werden, Unsicherheiten und Hemmnisse auf der Nachfrageseite zu identifizieren und mit gezielter Information und Beratung abzubauen. Es brauche zudem mehr Fachkräfte, damit der Einbau nicht am Mangel an gut ausgebildeten Handwerkerinnen und Handwerkern scheitere.

The post Experten-Umfrage: Hauseigentümer fragen vor allem nach Wärmepumpen appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Holz klimaneutral? Verbände kritisieren Umweltministerium

6. September 2022 - 8:00

Holzbrennstoffe sind klimaneutral Als nicht klimaneutral bezeichnet das deutsche Umweltministerium das Heizen mit Holz auf einer jüngst veröffentlichten Themenseite. Verbände der Forst- und Heizungswirtschaft kritisieren die Darstellung scharf.

Verbände: Holzenergie ist klimaneutral

“Holz ist eine vielseitige nachwachsende Ressource, die ganzheitlich und in Kreisläufen genutzt wird. Durch effiziente stoffliche und energetische Verwendung liefert sie einen unverzichtbaren Gesamtbeitrag zur Erreichung der Klimaziele. Eine einseitige Darstellung dieses Komplexes verkennt die Multifunktionalität des Waldes und des Holzes sowie die Leistung der Wertschöpfungskette”, schreiben das Verbändebündnis in einem Brief an Bundesumweltministerin Steffi Lemke. Verkürzte und missverständliche Bewertungen von staatlicher Seite würden Bürgerinnen und Bürger verunsichern. Mit der ministeriellen Aufgabe des Verbraucherschutzes sei die offizielle Darstellung der Klimaauswirkungen von Heizen mit Holz nicht zu vereinbaren. Zu den Verfassern des Briefes gehören die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, der Bundesverband Bioenergie,  der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband, der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband, der Fachverband Holzenergie, die Familienbetriebe Land und Forst und der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik.

Umweltministerium betrachtet den einzelnen Baum, die Verbände den Wald

Die Verbände widersprechen der Bilanzierungslogik des Ministeriums zur CO2-Neutralität, die sich auf einen einzelnen Baum bezieht. Vielmehr müsse der Kohlenstoffkreislauf nachhaltig bewirtschafteter Wälder als Ganzes analysiert werden. Studien würden belegen, dass die alleinige Erhöhung des Kohlenstoffspeichers im Wald keinesfalls zu einer besseren CO2-Bilanz führe. Stattdessen würden Produktspeicher sowie die Substitution energieintensiver Materialien oder fossiler Brennstoffe eine größere Wirkung erzielen. Als einseitig kritisieren die Verbände sowohl Aussagen, wie CO2-Emissionen von Holz seien höher als bei fossilen Energieträgern, als auch einen suggerierten Mangel an Biomasse-Potenzialen und eine unvermeidbare Feinstoffbelastung. Ebenfalls stoßen sich die Verbände daran, dass die Informationsseite des Ministeriums das Heizen mit Holz im ersten Satz pauschal als nicht klimaneutral bezeichnet, während sie erst gegen Ende des Textes einschränkt, dass Alt- und Resthölzer sowie Holzpellets durchaus anders bewertet werden könnten.

The post Holz klimaneutral? Verbände kritisieren Umweltministerium appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Pellematic: Ökofen präsentiert neue Pelletsgroßkessel

5. September 2022 - 8:00

Pellematic für Objekt- und Geschosswohnungsbau Neue Leistungsgrößen der Pelletskessel Pellematic Compact und Pellematic Condens sowie neue Funktionen seiner App stellt Ökofen den Besucher:innen der Heizungsfachmesse SHK Essen vom 6. bis 9. September vor.

Pellematic bietet neue Leistungsgrößen für den Objekt- und Geschosswohnungsbau

Für die beiden Pelletskessel Pellematic Compact und Pellematic Condens stellt Ökofen zusätzliche Leistungsgrößen von 22 bis 32 Kilowatt vor. Beide Systeme eignen sich damit für den Einsatz in gewerblichen und kommunalen Einrichtungen sowie in Mehrfamilienhäusern. Die Pellematic Compact-Baureihen sind als besonders kompakte Anlagen bekannt. Diesem Anspruch werden sie auch in den leistungsstärkeren Ausführungen mit Außenmaßen von 96,5 Zentimeter Breite, 92 Zentimeter Tiefe und 142,5 Zentimeter Höhe gerecht. Die Pellematic Condens-Kessel machen den Einsatz der Brennwerttechnik auch bei einem höheren Leistungsbedarf in jedem Wärmeverteilsystem möglich. Dank der Brennwerttechnik können sie problemlos bei höheren Rücklauftemperaturen flexibel eingebaut werden, wie es häufig in der Sanierung der Fall ist.

myPelletronic-App 2.0 erlaubt Ferndiagnose

Die aktuelle Version 2.0 der myPelletronic-App von Ökofen ermöglicht den Nutzer:innen mit nur einem Klick den Zugriff auf ihre Pelletsheizung. So können sie jederzeit und überall alle Einstellungen einsehen und falls notwendig Änderungen vornehmen. Neben einer einfachen Menüführung, die dem Heizungsbedienteil gleicht, lassen sich Push-Benachrichtigungen mit wichtigen Statusinformationen und ein Fernzugriff einrichten. Das ermöglicht dem Fachhandwerk eine schnelle Fehleranalyse aus der Ferne und erspart oft zeitintensive Kundendiensteinsätze. Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien hat die Heizungs-App mit dem App Award 2022 ausgezeichnet. Sie finden Ökofen bei der SHK Essen in Halle 3 auf Stand 3A03.

The post Pellematic: Ökofen präsentiert neue Pelletsgroßkessel appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Disput um CO2-Neutralität der Holzverbrennung

1. September 2022 - 8:00

CO2-Neutralität und Nachhaltigkeit Ein aktueller Plusminus-Beitrag der ARD stellt die CO2-Neutralität der Holzverbrennung infrage. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe weist die Darstellungen zurück.

CO2-Neutralität: Es werden überwiegend nicht mehr stofflich verwertbare Sortimente energetisch genutzt

“Für das Klima zählt nicht der einzelne Baum, sondern die Bilanz der CO2-Emissionen und der Kohlenstoffbindung im Wald insgesamt”, argumentiert die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Sie sieht die nachhaltige Waldbewirtschaftung, bei der das Waldökosystem mit allen seinen Leistungen dauerhaft erhalten bleibt, und die konsequente Kaskadennutzung von Holz als Garanten einer effizienten Holznutzung, zu der auch die bedarfsgerechte energetische Holzverwendung zähle. Holzenergie, der überwiegende Teil davon aus Alt- und Restholz aus Kaskadennutzung, trage etwa zu einem Drittel zu den erneuerbaren Energien in Deutschland bei. Lediglich ein Viertel des jährlichen Holzeinschlags im Wald, überwiegend Scheitholz beispielsweise aus Kronenrestholz, werde direkt energetisch genutzt.

CO2-Neutralität: Es muss mehr oder mindestens so viel Holz nachwachsen, wie entnommen wird

In der Fernsehsendung der ARD hatte ein Experte argumentiert, dass Biomasse in sehr langen Zeiträumen entstünde und durch die Verbrennung mehr CO2 in die Atmosphäre gelangen würde, als wenn sie nicht verbrannt wäre. Für das Klima ist laut der FNR jedoch nicht der einzelne entnommene und tatsächlich nur langsam wieder nachwachsende Baum entscheidend, sondern wie viel Kohlendioxid insgesamt aus der Atmosphäre aufgenommen und im gleichen Zeitraum wieder freigesetzt wird. Dies lasse sich waldbaulich steuern, da der Platz für Bäume auf der Waldfläche begrenzt sei. Im Streben nach Licht, Wasser und Nährstoffen würden die Bäume untereinander konkurrieren. Werde ein Baum entnommen, würden Nachbarbäume die frei gewordene Stelle nutzen und die Entnahme mit einem stärkeren Wachstum kompensieren. “Grundmaxime für klimaneutrales (oder klimapositives) Wirtschaften mit Holz ist, dass der Saldo positiv oder mindestens ausgeglichen sein muss: Es muss mehr oder mindestens so viel nachwachsen, wie entnommen wird”, stellt die FNR fest. Außerdem ersetze das entnommene Holz fossile Rohstoffe und fossile Energieträger und verstärke somit den Klimaschutzeffekt.

FNR kritisiert falsche Darstellung in ARD-Sendung

Der ARD-Beitrag zeigt kahlgeschlagene Waldflächen im rheinland-pfälzischen Montabaur und begründet den Kahlschlag unter anderem mit der Holzverbrennung in Deutschland. “Flächen wie hier (…) werden radikal abgeerntet und leergeräumt”, erklärt der Sprecher. Tatsächlich kam es laut FNR in Montabaur 2019/2020 jedoch zu einem großflächigen Fichtensterben aufgrund von Dürre und Borkenkäferbefall. Die Bäume hätten entnommen werden müssen, um den umliegenden Wald zu schützen. Generell seien großflächige Kahlschläge in Deutschland gesetzlich stark reglementiert und wären für den primären Zweck der Brennholzgewinnung gar nicht erlaubt.

CO2-Neutralität: Holz versus Gas, Kohle und Öl

Holz hat eine geringere Energiedichte als Kohle oder Öl, die über Jahrmillionen durch Einlagerung und unter hohem Druck entstand, was zu entsprechend höheren CO2-Emissionen während der Verbrennung führ. Das Kohlendioxid aus den fossilen Energieträgern belastet die Atmosphäre heute aber zusätzlich, weil es ihr schon vor Jahrmillionen entzogen wurde, ohne dass heute eine entsprechende Entnahme durch Neubildung fossiler Rohstoffe stattfindet.

The post Disput um CO2-Neutralität der Holzverbrennung appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Burkard Schulze Darup: “Wir heizen buchstäblich zum Fenster raus”

31. August 2022 - 8:00

Burkard Schulze Darup Der Architekt Burkard Schulze Darup spricht sich für mehr Energiesparen aus. Im Interview erläutert er die Bedeutung von Lüftungswärmeverlusten und das Einsparpotenzial durch Wohnraumlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung.

Herr Schulze Darup, Deutschland droht durch die gedrosselte Gasversorgung aus Russland ein kalter Winter. Sie haben sich als Architekt mit der energetischen Versorgung von Häusern beschäftigt und zahlreiche Effizienz- und Passivhaus-Projekte betreut. Wie bewerten Sie die aktuelle Strategie der Regierung?
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist extrem wichtig, um uns aus der Abhängigkeit von russischem Gas zu befreien. Aber wir müssen einen Schritt weitergehen und parallel deutlich mehr Energie sparen. Beides zusammen ist mit Blick auf das Klima alternativlos. Die aktuelle Debatte verengt sich viel zu sehr auf das Thema Energieerzeugung. Dabei ist die beste Energie doch diejenige, die gar nicht erst erzeugt werden muss.

Doch wie heizt man Gebäude, wenn nicht durch das Erzeugen von Energie?
Schauen wir uns die Heizlast eines Hauses an – also die Wärmezufuhr, die ich für ein Gebäude benötige. Sie wird im Wesentlichen durch zwei Faktoren beeinflusst: durch Transmissions- und Lüftungswärmeverluste. Bei der Transmissionswärme reden wir über die Energie, die durch die Außenhülle eines Gebäudes entweicht. Hier lässt sich Energie durch Wärmedämmung sparen. Das steht bereits auf der politischen Agenda, wird aber nicht konsequent genug umgesetzt. Einsparungen bei den Lüftungswärmeverlusten, also der Energie, die uns durch das Lüften abhandenkommt, sind ein weiteres äußerst lohnendes Feld. Modellrechnungen zeigen, dass gut 50 Prozent der Wärmeverluste, die bei energieeffizienten Neu- und hochwertig sanierten Altbauten entstehen, auf das Lüften zurückzuführen sind. Das bedeutet: Die Hälfte der Energie, die ich gerade aufgewendet habe, um meine Innenräume auf Wohlfühltemperatur zu bringen, lasse ich im nächsten Moment bereits wieder entweichen. Wir heizen buchstäblich zum Fenster raus! Darüber liest und hört man bisher selten etwas.

Was tun, wenn wir nicht auf frische Luft verzichten können, aber auch nicht ungebremst zum Fenster heizen wollen?
Der erste Schritt wäre, das Lüften nicht durch die klassische Fensterlüftung zu organisieren. Wer nach der Methode Fenster-auf-Fenster-zu vorgeht, muss alle zwei, drei Stunden für zehn Minuten querlüften – was zu erheblichen Wärmeverlusten führt und vor allem nachts nicht besonders angenehm ist. Besser ist es, wenn der Luftaustausch durch eine Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gesteuert wird. Sie führt die in der Abluft enthaltene Wärme über einen Wärmetauscher der Zuluft wieder zu und bringt damit kontinuierlich angenehm vorgewärmte Außenluft in die Wohn- und Schlafräume – natürlich ohne dass sich ein- und ausgeführte Luft dabei vermischen.

Wie viel Energie lässt sich auf diese Weise zurückgewinnen?
Wenn wir vorsichtig rechnen, können wir durch die Installation einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung fünf Watt pro Quadratmeter beheizter Fläche sparen. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland beträgt 47,4 Quadratmeter. So verringert sich also die benötigte Energie um 237 Watt pro Person. Gelingt es uns, in jedem zweiten Haushalt, in denen insgesamt 41,4 Millionen Menschen leben, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zu installieren, sind wir bei rund 10.000 Megawatt, die insbesondere an kalten und sonnenarmen Wintertagen nicht bereitgestellt werden müssen. Das entspricht der Leistung von etwa sieben Atomkraftwerken oder 2.000 Onshore-Windkraftanlagen.

Das Interview hat der Lüftungshersteller Pluggit zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

The post Burkard Schulze Darup: “Wir heizen buchstäblich zum Fenster raus” appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Ein Heizungscheck hilft beim Energiesparen

30. August 2022 - 8:00

Ohne Heizungscheck keine effiziente Wärme Die Bundesregierung will im kommenden Jahr einen verbindlichen Heizungscheck einführen. Mit ihm lässt sich der Betrieb von Heizungen optimieren.

Heizungscheck liefert Ansatzpunkte für Anlagenoptimierung

Reduzierte Gaslieferungen aus Russland, steigende Energiepreise: Die Versorgungskrise spitzt sich zu, Energiesparen das Gebot der Stunde. Um die Energieversorgung im kommenden Winter und darüber hinaus sicherzustellen, plant die Bundesregierung bereits eine Reihe neuer Regelungen. Dazu gehört ein Heizungscheck, den Vermietende nach aktueller Planung erstmals bis zum Jahreswechsel 2023/24 durchführen lassen müssen. Für mehr Energieeffizienz im Gebäude lohnt sich schon jetzt ein Blick in den Heizungskeller. Denn laut dem Energiedienstleister Techem sind knapp 80 Prozent aller Anlagen in Mehrfamilienhäusern zu hoch eingestellt. Die Folge: ein rund zehn Prozent höherer Energieverbrauch.

Beim Heizungscheck handelt es sich um ein normiertes Prüfverfahren

Ein Heizungscheck gibt Auskunft darüber, wie effizient eine Anlage läuft und ob energetische Verbesserungen möglich sind. Davon profitieren Vermietende und Mietende: Seit 2021 wird in Deutschland ein CO2-Preis für fossile Energieträger. Für die Abgabe wird ein Stufenmodell eingeführt, das die Kosten aufteilt. Je schlechter die Energiebilanz eines Wohngebäudes, desto höher fällt der von den Vermietenden zu tragende Kostenteil aus. Ein Heizungscheck überprüft die Wärmeerzeugung, die Wärmeverteilung sowie die Wärmeübergabe von Heizungsanlagen nach der DIN EN 15378 und liefert vergleichbare Ergebnisse. Die Ergebnisse der Überprüfung werden in einem Inspektionsbericht zusammengefasst, der die Basis für Optimierungsmaßnahmen bildet. Grundlage für die Prüfung sind die betreffende EU-Richtlinie sowie das Prüfverfahren der Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie.

The post Ein Heizungscheck hilft beim Energiesparen appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Satelliten zeigen Waldbrände in Europa

29. August 2022 - 8:00

Die Klimakrise schreitet voran und Europa brennt: Das Ausmaß und die Intensität der Waldbrände Waldbrände in Deutschland stellt täglich ein neuer Service des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt dar.

45 größere Waldbrände haben Satelliten in Deutschland seit Juli erkannt

Satellitendaten zeigen das ganze Ausmaß der Waldbrände, die aktuell in Europa lodern. Mit dem ZKI Fire Monitoring System des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) können Sie die Entwicklungen tagesaktuell und im zeitlichen Verlauf beobachten. Es wertet Satellitendaten automatisch aus und überträgt sie in eine Karte. “Wir können nicht nur sagen, wo es gebrannt hat, sondern auch, wie sehr die Vegetation betroffen ist. Dies ist unter anderem für die Abschätzung der entstandenen Emissionen wichtig”, sagt DLR-Gruppenleiter Torsten Riedlinger. Seit Anfang Juli gab es laut dem DLR-Monitoringsystem 45 größere Brände in Deutschland. Sie haben mehrere tausend Hektar Busch-, Wald- und Weideland zerstört. Die schwersten Brände ereigneten sich in Brandenburg bei Falkenberg, wo eine Fläche von 780 Hektar brannte, und in der Sächsischen Schweiz in der Grenzregion zu Tschechien. Dort verglühte eine Fläche von insgesamt 1.160 Hektar.

Brände zerstören vor allem Landwirtschaft

Die Daten stammen von den beiden Sentinel-3 Satelliten, die mit unterschiedlichen Instrumenten zur Beobachtung der Land- und Ozeanoberflächen ausgestattet sind. Das Satelliten-Duo gehört zum europäischen Copernicus-Programm. Über ihre optischen Systeme erfassen die Satelliten die Erdoberfläche mit einer Bodenauflösung von etwa 300 Metern. Sie überqueren Europa auf ihren polaren Umlaufbahnen jeden Tag in etwa 800 Kilometern Höhe. Auch mit den amerikanischen Satelliten Aqua und Terra lassen sich Waldbrände mehrmals am Tag beobachten, denn sie senden ihre Daten täglich, sobald sie die DLR-Empfangsstationen in Neustrelitz oder Oberpfaffenhofen überfliegen. Die DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben alle Brände in Europa seit 2016 analysiert. Die Karten zeigen, dass viele Brände – vor allem in Süd- und Osteuropa – auf landwirtschaftlich genutzten Flächen vorkommen.

The post Satelliten zeigen Waldbrände in Europa appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Österreich: Pelletspreis im August 2022 geht weiter nach oben

25. August 2022 - 8:00

Österreichischer Pelletspreis im August 2022 Der österreichische Pelletspreis im August 2022 ist gegenüber dem Vormonat um 22,1 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Mit 537,80 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im August 2022 laut PPA um 139,4 Prozent über dem vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 44,3 Prozent.

Österreicher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 563,90 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 533,10 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 523,80 Euro pro Tonne
Österreicher Pelletspreis im August 2022 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 8,53 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juli 2022 um 18,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 115,5 Prozent gestiegen.

Österreicher Pelletspreis im August 2022 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 455,23 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juli 2022 um 19,5 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 134,3 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Erdgas (Bestandstarife): 9,01 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Pellets: 10,98 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Heizöl: 15,84 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Erdgas (Neutarife): 18,66 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Strom: 22,67 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von mehr als 50 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 70 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

The post Österreich: Pelletspreis im August 2022 geht weiter nach oben appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Seiten