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Infoangebot der FEBS über gängige Fehler bei KfW-Förderung und Bilanzierung

Enbausa - 12. April 2022 - 13:59

Die Übersicht geht auf spezifische Herausforderungen und Fehlerquellen bei der Bilanzierung von Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599 sowie von Wohngebäuden nach DIN 4108 und DIN 4701-10 oder alternativ nach DIN V 18599 ein. In Bezug auf die Bilanzierung von Nichtwohngebäuden nach DIN V 18599 werden z. B. die Vereinfachungsregelungen für das Mehrzonenmodell erklärt, Hinweise zu U-Werten opaker und transparenter Bauteile gegeben, Anforderungen an Wärmebrücken und für die Luftdichtheit erläutert sowie auf die korrekte Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik) eingegangen.

Auch für die Bilanzierung von Wohngebäuden nach DIN 4108 und DIN 4701-10 oder alternativ nach DIN V 1599, werden detaillierte Informationen bereitgestellt, u. a. zur Ermittlung der Systemgrenzen oder zu Wärmebrückenzuschlägen und Wärmebrückennachweisen. Es wird verdeutlicht, welche Wärmeleitfähigkeit beim Effizienzhaus-Nachweis anzusetzen ist, wie ein hydraulischer Abgleich korrekt durchgeführt wird und wie Deckungsanteile einer Solaranlage korrekt ermittelt werden.

Die Zusammenstellung basiert auf den Auswertungen von Vor-Ort-Kontrollen bei KfW-geförderten Bauvorhaben. Diese werden seit 2013 genutzt, um zu überprüfen, ob das errichtete oder sanierte Gebäude tatsächlich den gewünschten und beantragten KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht. Die Objekte werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und durch eine qualifizierte Fachkraft auf Einhaltung der technischen Mindestanforderungen der KfW geprüft.

Quelle: Fachportal Energieeffizientes Bauen und Sanieren (FEBS) / Delia Roscher

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Global Humanitarian Overview## 274 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

epo - 2. Dezember 2021 - 11:30

Bonn. - Nach Angaben des UN-Berichts "Global Humanitarian Overview" wird der Bedarf an humanitärer Hilfe weltweit im Jahr 2022 um 17 Prozent steigen. Die Hilfsorganisation CARE warnt, dass vor allem die Klimakrise, andauernde Konflikte sowie die Corona-Pandemie weltweit den größten Druck auf ärmere Länder ausüben. Vor allem Frauen und Mädchen seien besonders stark betroffen, erhielten aber deutlich zu wenig Unterstützung. Insgesamt benötigen im kommenden Jahr schätzungsweise 274 Millionen Menschen weltweit lebensrettende Hilfe.

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Wärmepumpe via App steuern

Enbausa - 1. Dezember 2021 - 14:01

Wenn die gewünschte Temperatur an der Wärmepumpe nicht mehr den Bedürfnissen entspricht, muss nicht mehr manuelle Vorkehrungen treffen: mit der tecalor-App kann die Steuerung der Wärmepumpe reguliert werden.

Einzige Voraussetzung: Die Anlage ist über das tecalor-ISG („Internet Service Gateway“) mit dem Internet verbunden und der Softwarestand aktuell. Die App funktioniert sowohl mit dem tecalor-Wärmepumpenmanager und Anlagen der neuesten Generation als auch mit vielen älteren.

Grüne Wärme komfortabel per Smartphone steuern

Mit der App stellt man die gewünschte Raumtemperatur auf der übersichtlichen Bedienoberfläche im Smartphone ein. Auch die Warmwassertemperatur lässt sich so komfortabel steuern. Wer über den Moment hinaus planen möchte, kann entsprechende Zeitprogramme aufrufen, um beispielsweise Energie zu sparen, unterschiedliche Temperaturen zu unterschiedlichen Zeiten an Wochentagen und Wochenenden einzustellen oder einen Urlaubsmodus zu fahren. Verschiedene „Szenen“ bieten weiteren Komfort. So kann man definierbare ECO- und Komfortszenarien auswählen, um schnell zur gewünschten Raumtemperatur zu gelangen. Auf diese Weise arbeitet die Wärmepumpe genau dann und nur in dem Maße, wie ihre Leistung auch gebraucht wird.

Zudem haben Nutzer*innen die Möglichkeit, Statusmeldungen zum Heizsystem einzusehen und sind damit bestens informiert, ob die Wärmepumpe im grünen Bereich arbeitet. Für den Ernstfall lassen sich auch die Kontaktdaten des Fachhandwerkers oder der Fachhandwerkerin in der tecalor-App hinterlegen.

Quelle: tecalor / Delia Roscher

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23. Herbstforum Altbau: Wege zum klimaneutralen Gebäudebestand

Enbausa - 1. Dezember 2021 - 13:42

Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden, das Bundesland Baden-Württemberg sogar schon fünf Jahre früher. Wie das im Gebäudebestand gehen kann, zeigten Expert*innen am 24. November 2021 auf dem Herbstforum Altbau in Stuttgart.

Bei dem deutschlandweit bekannten Expert*innenaustausch präsentierten sie klimaneutrale Sanierungskonzepte und gelungene energetische Modernisierungen von bestehenden Wohnhäusern. Auch die politischen Rahmenbedingungen, minimalistische Raumkonzepte und die Bedeutung der Kommunikation standen auf dem Programm. Virtuell dabei waren rund 600 Expert*innen aus Energieberatung, Handwerk, Architektur und Planung, Politik und Verwaltung sowie Kammern und Verbänden. Veranstalter der Fachtagung ist Zukunft Altbau, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm.

Die Fachtagung bot einen Mix aus klassischen Live-Vorträgen, interaktiven, digitalen Elementen und dem „Markt der Möglichkeiten“, einer begleitenden virtuellen Ausstellung. Zudem gab es verschiedene Angebote für den Austausch untereinander. Zu Beginn sprach Dr. Michael Münter, ab Ende November der neue Amtschef des Umweltministeriums. Münter gab eine Übersicht über die aktuelle Energie- und Klimapolitik des Landes und wies auf die Weichenstellungen hin, die die neue Ampelkoalition im Bund rasch vornehmen müsse. So dürfe die neue Bundesregierung künftig nicht nur auf die finanzielle Förderung setzen, sondern sollte auch die energetischen Standards anheben. Kritisch sah Münter den Beschluss der Bauministerkonferenz am 18. und 19. November, die „einseitige Ausrichtung auf die Gebäudedämmung“ aufzugeben. Dämmung sei unverzichtbar, um die Energiewende zu stemmen. In den gesetzlichen Regelungen könne auch niemand ernsthaft eine einseitige Ausrichtung auf Dämmstoffe herauslesen.

Dämmung und Erneuerbare erforderlich

Dr.-Ing. Nikolaus Diefenbach vom Institut für Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) sprach nach einem Überblick zum Klimaschutz im Gebäudebestand die immensen Herausforderungen für Wärmeschutz und Wärmeversorgung an. Beim Wärmeschutz liege die energetische Modernisierungsrate aktuell bei nur einem Prozent. Bei der Heizungserneuerung sei es dreimal so viel, wobei immer noch über 80 Prozent der bestehenden Wärmeerzeuger fossil betrieben würden. Wer die Klimaschutzziele erreichen wollte, müsse man doppelt so viele Gebäude konsequent dämmen. Eine deutliche Reduzierung des Wärmebedarfs sei nötig, da alle Energieträger begrenzte Potenziale aufwiesen. Zudem müsste die Heizungserneuerung weitgehend auf erneuerbare Quellen umgestellt werden. Elektrische Wärmepumpen würden hier eine große Rolle spielen. Erneuerbare Brennstoffe wie Wasserstoff aus Photovoltaik und Windenergie sind zwar nötig, sollten aber nur in begrenztem Umfang zum Einsatz kommen, beispielweise, um Spitzenlasten in Wärmenetzen abzufedern.

Weniger Platz und mehr Gewinn: Minimalistische Raumkonzepte

Die Veranstaltung widmete sich nach Politik und Wissenschaft der Umsetzung: Die freie Architektin Dipl.-Ing. Franziska Harms aus Heidelberg berichtete über minimalistische Raumkonzepte. Neben Effizienz und Erneuerbaren brauche es auch Suffizienz. Nötig sei eine absolute Energieverbrauchsreduktion, nicht nur eine relative pro Quadratmeter Wohnraum. Ein Beispiel zeigt, warum: Aktuell nutzt jede Person in Deutschland im Schnitt 47 Quadratmeter Wohnraum; in den siebziger Jahren war es noch die Hälfte. Dies müsse im Zuge der Energiewende wieder abnehmen. Hier gebe es viele Konzepte, um das zu erreichen. Der Wohnkomfort sinke dadurch bei guter Planung nicht. Beispiele seien die Schaffung von individuellen Lieblingsorten der Bewohner wie Lesefenster, große Ess- und Gemeinschaftsräume, zentrale Stauräume und deutlich verkleinerte Schlafgelegenheiten. Ihr Fazit: Suffizienz ermögliche eine hohe Wohnqualität – auch mit deutlich weniger Fläche.

Zwei Impulsvorträge lieferten erste Einblicke in den über Mittag angebotenen virtuellen Markt der Möglichkeiten. Anselm Laube von der Ludwigsburger Energieagentur LEA stellte klar, dass für einen klimaneutralen Gebäudebestand die energetische Modernisierung von Häusern und die Nutzung erneuerbarer Wärme nötig ist. Als Erneuerbare-Energien-Quellen, etwa für ein Wärmenetz, stünden vor allem Solarthermie und Wärmepumpen zur Verfügung. Hier schließt sich der Kreis zur Niedertemperatur, denn für einen ressourcenschonenden und wirtschaftlichen Betrieb dieser erneuerbaren Systeme ist eine Absenkung der Heizkreistemperaturen auf höchstens 55 Grad Celsius erforderlich.

Anne Svendsen von der dänischen Energieagentur erklärte, warum die Wärmewende in Dänemark so erfolgreich ist: Das Land hat ambitionierte Zwischenziele beim Klimaschutz und will bis 2030 die Menge an freigesetzten Treibhausgasen um 70 Prozent gegenüber 1990 absenken. Nachhaltiges Bauen ist ein Mittel, um die Ziele zu erreichen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei verbrauchsbasierte Energieausweise, die Nutzung erneuerbarer Energien und der Ausbau von Wärmenetzen. Zudem hat das Land strenge Anforderungen an in Baumaterialien eingebettete Kohlenstoffemissionen bei Bau und Betrieb von Gebäuden formuliert.

Gelungene energetische Sanierungen als Vorbild

Wie die Energiewende im Gebäudebestand praktisch umsetzbar ist, zeigte Dipl.-Ing. Architekt Guido Schuler. Er stellte drei klimafreundliche Bestandssanierungen aus Baden-Württemberg vor, die zugleich einfach und kostengünstig umgesetzt wurden. Ein Beispiel ist das 1973 errichtete Wohnhaus Schmieder in Schenkenzell. Es wurde altersgerecht umgebaut, in zwei Wohnungen geteilt, die Gebäudehülle vorbildhaft gedämmt und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Als Wärmeerzeugung dient nun eine Wärmepumpe. Das energetische Resultat kann sich sehen lassen: Der Endenergiebedarf liegt nun bei zwölf Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Man kann also mit üblichen Mitteln klimafreundlich sanieren. Kosteneffizient war dies auch: Die Gesamtkosten betrugen rund 320.000 Euro. Einen guten Teil davon finanzierte der Staat über die finanzielle Förderung.

Die Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Maren Urner von der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln sprach in ihrem Vortrag ein immer noch stark unterschätztes Thema an; die Bedeutung positiver und lösungsorientierter Kommunikation. Nach einer entwicklungsgeschichtlichen und psychologischen Herleitung wies Urner auf Faktoren hin, wie Menschen und die gesamte Gesellschaft aus Blockadedilemmata wie der stockenden Gebäudesanierung kommen können. Ein Stichwort lautet „neue Erfahrungen“. Wer neugierig sei, erfahre etwas Neues. Das versetze das Gehirn in einen Zustand, der offen mache für Veränderungen. Das Reden über Probleme schaffe Probleme, das Reden über Lösungen schaffe Lösungen, so ihr Credo. Wer dies mehr bedenke, könne Veränderungsimpulse anstoßen. Dazu brauche es neue Geschichten, die alte, schlechte Gewohnheiten brechen. Dies gelte auch für die Akteure im Gebäudesektor, denen beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zukommt. Fazit von Zukunft Altbau: Auch bei Gebäudesanierungen kommt es auf lösungsorientierte überzeugende Kommunikation und gute Beispiele an, die zum Nachmachen ermuntern: Sanierungen werden gefördert, sind gut für das Klima und steigern den Komfort.

Wege zum GEG 2.0

Ministerialrat Tilo Kurtz, Referatsleiter für Energieeffizienz von Gebäuden im Umweltministerium des Landes, skizzierte, warum ein erneuertes Gebäudeenergiegesetz (GEG) nötig ist und welche Eckpunkte es beinhalten muss. Der Jurist forderte unter anderem eine grundlegende Überarbeitung der Gesetzessystematik. Treibhausgasemissionen und Heizwärmebedarf sollten künftig die zentralen Anforderungsgrößen sein, statt Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust. Anstelle von Effizienzklassen kämen dann die Klimaklassen A+++ bis H. Mit ihnen ist der Treibhausgasausstoß von Gebäuden direkt ablesbar. Auch seien höhere energetische Anforderungen für Neubauten und Bestandsgebäude mit vorgegebenen Klimaklassen unabdingbar, die stufenweise erreicht werden müssen. Darüber hinaus seien weitergehende und schnellere Einschränkungen für die Nutzung fossiler Heizkessel, bessere Effizienzmaßstäbe im Betrieb sowie eine Neufassung der Energieausweise erforderlich. Ein besserer Vollzug mit schärferen Kontrollen findet sich ebenfalls in dem Vorschlag zum GEG 2.0 sowie ein höherer CO2-Preis. 2030 sollte er bei 125 Euro pro Tonne liegen und bis 2040 auf 275 Euro steigen. Durch die Aufnahme solcher Eckpunkte in das Gebäudeenergiegesetz könnten die ambitionierten Klimavorgaben im Gebäudebereich erreicht werden.

Dipl.-Ing. Architekt Martin Ploß vom Energieinstitut Vorarlberg erläuterte das Vorarlberger Forschungsprojekt KliNaWo. Zielvorgabe war, ein möglichst kostengünstiges Gebäudekonzept für neue Mehrfamilienhäuser zu erarbeiten, das trotzdem ambitionierte Klimaschutzziele erreicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrkosten hocheffizienter Gebäude so gering sein können, dass sie durch die Betriebskosteneinsparungen im Lebenszyklus mehr als ausgeglichen werden. Die Methodik des Projektes könne auf Sanierungen übertragen werden, auch in Deutschland, so Ploß. In diesem Kontext präsentierte er mehrere Bestandssanierungen aus Österreich und Deutschland. Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit können also auch bei energetischen Modernisierungen Hand in Hand gehen.

Boris Mahler von der EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik informierte die anwesenden Baufachleute darüber, wie klimaneutrales Bauen und Sanieren real möglich ist. Mahler ist Geschäftsführer eines der führenden deutschen Ingenieurbüros für Energie- und Gebäudetechnik und kennt sich in der Praxis, aber auch bei aktuellen Forschungsergebnissen bestens aus. Grundlage der Berechnung von klimafreundlichen Gebäuden müsse die Lebenszyklusbetrachtung von der Errichtung über die Nutzung bis hin zum Rückbau und Recycling sein. Der gesamte CO2-Ausstoß von Gebäuden müsse von heute 30 Kilogramm pro Quadratmeter auf 4 Kilogramm 2040 sinken. Bei größeren Liegenschaftsbeständen brauche es, um dieses Ziel zu erreichen, eine richtige Projekt- und Maßnahmenreihenfolge: Nach Analyse und Auswertung der Daten erfolge die Auswahl der passenden Maßnahmenpakete. Dies zeige einen zeitlich sinnvollen Pfad in Richtung klimaneutralen Gebäudebestand auf.

Das nächste Herbstforum Altbau findet am 23. November 2022 ebenfalls in Stuttgart statt.

Quelle: Zukunft Altbau / Delia Roscher

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Scheidender Entwicklungsminister## Müller wird Generaldirektor der UNIDO

epo - 1. Dezember 2021 - 11:21

Wien. - Der geschäftsführende deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wird neuer Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO). Die Ernennung von Minister Müller für eine vierjährige Amtszeit wurde jetzt im Rahmen der Generalversammlung der UNIDO in Wien bestätigt. Im Laufe des Dezember wird Müller Li Yong nachfolgen, der die Sonderorganisation der Vereinten Nationen seit 2013 leitete und während seiner Amtszeit das Mandat der UNIDO an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ausrichtete.

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Digitale Plattform für Fensterbauer*innen

Enbausa - 30. November 2021 - 13:24

Fensterinteressierte und Fensterbauer*innen kommen im auf der Plattform im Verkaufsprozess zusammen. Fachbetriebe haben so die Chance, neue Kund*innen zu gewinnen. Zusätzlicher Pluspunkt: Die Kund*innenkontakte lassen sich bequem online verwalten.

Schneller zu neuen Kund*innen

Auf der REHAU Connect Plattform hinterlässt der potenzielle Kunde oder die potenzielle Kundin Details zum geplanten Fensterprojekt. Expert*innen von REHAU Window Solutions kontaktieren die Person im Anschluss telefonisch. Geschulte Mitarbeiter*innen beraten und erfassen den konkreten Bedarf. Diese qualifizierte Anfrage geht an teilnehmende, regional ausgewählte Fachbetriebe. Sie nehmen dann direkt Kontakt auf. Die Zeitersparnis für den Betrieb ist erheblich, da ihn nur qualifizierte Anfragen erreichen.

Fensterbauer*innen profitieren von digitalisierten Prozessen

REHAU Connect ist überall erreichbar. Fachbetriebe können so immer und überall auf die Daten zugreifen. Die digitale Plattform ermöglicht Fensterbauer*innen den Einstieg in die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Sie ist anwenderfreundlich konzipiert und lässt sich als einfaches Kund*innenmanagement-System nutzen – nicht nur zur professionellen und zügigen Bearbeitung der Kontakte, sondern auch für die Organisation von entstehenden Projekten. Das Angebot steht von nun an zur Verfügung.

Quelle: REHAU Window Solutions / Delia Roscher

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Düstere Bilanz:## 452 Millionen Kinder wachsen in Konflikten auf

epo - 30. November 2021 - 11:24

Berlin. - Kriege und Konflikte zerstören weltweit immer mehr Kinderleben. Das belegt der 6. Bericht "Krieg gegen Kinder: Rekrutierung im Fokus" von Save the Children. Diese bisher umfassendste Datenhochrechnung, die gemeinsam mit dem Peace Research Institute Oslo (PRIO) erarbeitet wurde, zeigt, dass im Jahr 2020 weltweit rund 452 Millionen Mädchen und Jungen (eines von sechs Kindern) in einem Konfliktgebiet lebten und 193 Millionen Kinder unter gefährlichsten Lebensumständen aufwuchsen.

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Klimaschutz## Selbst die Besten machen zu wenig

epo - 29. November 2021 - 11:25

Berlin. - Von den 197 Staaten, die sich im Klimaabkommen von Paris auf die Begrenzung der Erderhitzung verständigt haben, bekamen bisher nur 24 Länder eine "dauerhafte" Senkung ihrer Treibhausgas-Emissionen hin, darunter 22 in Europa. Die Erfolge konzentrieren sich auf den Energiesektor – und selbst das Tempo der Besten, in der günstigsten Zeitspanne, ist gerade mal innerhalb dessen, was für die nächsten Jahrzehnte weltweit erforderlich ist. Das sind die Kernergebnisse einer Studie unter Führung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change), die am Montag veröffentlicht wurde.

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Mit Flüssiggas den Wechsel weg von Öl wagen

Enbausa - 29. November 2021 - 9:59

Die Öl-Alternative lagert in ober- oder unterirdischen Tanks vor Ort und kann dort eingesetzt werden, wo kein Anschluss an das öffentliche Erdgasnetz besteht. Anders als bei Öl entstehen bei der Verbrennung von Flüssiggas weniger CO2 und außerdem kaum Ruß, Asche oder Feinstaub. Weil Flüssiggas nahezu rückstandslos verdampft, ist es auch für Wasserschutzgebiete und Hochwasser-Regionen zugelassen. Modernisierer*innen, die Abschied von Öl nehmen wollen, können ihre Energiekosten zudem um bis zu 30 Prozent reduzieren, wenn sie die alte Heizung durch eine mit Flüssiggas betriebene, moderne Gasbrennwerttherme ersetzen.

BioLPG mit noch besserer Klimabilanz

Seit 2018 ist mit BioLPG auch eine biogene Flüssiggas-Variante auf dem Markt, die verglichen mit herkömmlichem Flüssiggas bis zu 90 Prozent weniger CO2 ausstößt. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) erkennt sie seit dem 1. November 2020 als nachhaltige Energie-Alternative an: Mit einer Gasbrennwerttherme kombiniert erfüllt biogenes Flüssiggas bereits die im Neubau vorgeschriebenen Nutzungspflichten für erneuerbare Energien. Deshalb bietet es sich vor allem für Bauherr*innen an. Sie können die Energieeffizienzhausstandards leichter erreichen und auf zusätzliche, teure Technik verzichten.

BEG-Fördermittel unterstützen finanziell

Ob biogenes oder konventionelles Flüssiggas: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) greift Modernisierer*innen und Bauherr*innen, die sich für Flüssiggas entscheiden, finanziell unter die Arme. Erst im September wurden die Fördergelder von 5,8 Milliarden Euro nochmal auf 11,5 Milliarden Euro aufgestockt. Angesichts dessen, dass noch immer nicht absehbar ist, ob die neue Bundesregierung die Förderung im gleichen Rahmen fortsetzen wird, sollte man das Thema Heizung zügig angehen.

Quelle: Primagas / Delia Roscher

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Sonnenhauskonzept: Wohnanlage mit privatem Nahwärmenetz

Enbausa - 26. November 2021 - 15:51

Ludwig Stein plant Häuser und ist dem Sonnenhaus-Konzept schon seit vielen Jahren verbunden. Er hat eine lange Reihe von bemerkenswerten Objekten in die Realität umgesetzt. Für die Familie Nadler hat er nochmal Eins draufgesetzt: Auf einem Grundstück nahe Ingolstadt entstanden zwei Sonnenhaus-Neubauten im Effizienzhaus40-Standard neben einem Bestandsgebäude aus dem Jahr 1964.

Alle drei Häuser sind energetisch vernetzt. Die zwei Neubauten nutzen die Sonnenkraft und liefern diese per Nahwärme-Leitung in den Altbau. Umgekehrt versorgt der Altbau mit seiner Pelletheizung die beiden anderen Gebäude in winterlichen Phasen, wenn die Speicher leer werden und zu wenig Sonne scheint.

Privates Nahwärmenetz für 40 Bewohner*innen

Mitten im oberbayerischen Dörfchen Echenzell (Landkreis Eichstätt) entstand so auf einem 3200 Quadratmeter-Grundstück ein privates Nahwärmenetz mit hohem regenerativem Anteil, das fast 40 Bewohner*innen versorgt. Eine echte Blaupause für die Zukunft des Heizens und Wohnens, denn eines ist klar: während viel über CO2-Reduktion im Individualverkehr und Stromverbrauch debattiert wird, liegt die klimaneutrale Wärmeversorgung der Zukunft weitgehend im Dunkeln. Die vielen Luftwärmepumpen, die derzeit verkauft und verbaut werden, sind in der Summe absolut keine nachhaltige Lösung. Der rasant steigende Strombedarf, den diese Anlagen in der Heizperiode verursachen, kann regenerativ nicht effizient erzeugt und bereitgestellt werden. Neue Kraftwerkskapazitäten für Spitzenzeiten werden erforderlich und die Netze werden zudem übergebührlich belastet.

Heizen mit der regenerativen Energiequelle Holz ist allemal besser für das Klima als mit fossilen Brennstoffen. Aber auch keine Patentlösung, denn Holz steht nur begrenzt zur Verfügung und verursacht bei der Verbrennung mehr Feinstaub als bei Gas oder Öl. Primär sollte also die Sonne per Solarthermie so gut als möglich genutzt werden. Den Restenergiebedarf mit Holzfeuerung zu decken ist dann aber eine ausgesprochen klimaschonende Lösung.

Genau so läuft es bei einem klassischen Sonnenhaus und auch bei den Nadlers in Echenzell. Nebenbei produzieren diese Häuser über die großzügig dimensionierte PV-Anlage eine Menge Strom zum Eigenverbrauch, zum Laden von E-Autos oder zur Abgabe ins Netz. Auch wenn diese Wohnanlage in ihrem Erscheinungsbild eigentlich konventionell daherkommt und mitten im Dorf liegt: nachhaltiger ist Wohnen heute und morgen kaum darstellbar, insbesondere, wenn man bezahlbares Bauen ohne kostentreibendes High-Tech zugrunde legt.

Baubeschreibung Mehrfamilienhaus

Entstanden ist ein zweigeschossiger Bau von 26,5 x 13 Metern und insgesamt 750 Quadratmetern Wohnfläche verteilt auf acht Wohneinheiten. Baubeginn war im März 2018, der Bezug erfolgte im Frühjahr 2019. Insgesamt sechs Wohnungen mit Größen zwischen 70 und 100 m² – drei auf jeder Etage - sind im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss angeordnet. Zwei weitere Wohnungen befinden sich im ausgebauten Dachgeschoss. Im Mittel bewohnen 24 Personen das Gebäude, so Eigentümer Robert Nadler, der mit seiner Familie nach Fertigstellung hier ebenfalls eingezogen ist.

Die Ausstattung entspricht einem gehobenen Standard. Sämtliche Wohnungen sind mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar. Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über geräumige Terrassen, in der ersten Etage freuen sich die Bewohner über großzügige Balkone und im Obergeschoss über Loggien. Alle Wohnungen bieten einen gut durchdachten, großzügig dimensionierten Wohn-/Ess-/ Küchenbereich, einen Schlafraum mit Ankleide sowie Kinderzimmer. Zur Sonnenseite hin sind große Fenster angeordnet, die für ein helles und freundliches Ambiente im Inneren sorgen.

Wie bei jedem Sonnenhaus ist eine gute Gebäudehülle Voraussetzung für möglichst effiziente Eigenversorgung. Deshalb plant Ludwig Stein seine Sonnenhäuser mit einer massiv gebauten, monolithischen Außenwandkonstruktion aus hochwärmedämmenden 42,5 cm dicken Porenbeton-Steinen mit einem Lambda-Wert von λ = 0,08. Durch die Kombination von niedriger Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit bietet die Konstruktion sehr gute Voraussetzungen für die Realisierung eines Sonnenhauses. Zugleich eine wirtschaftliche Lösung, weil auf einen Vollwärmeschutz verzichtet werden konnte.

Maximale Einsparung bis zu 38 Tonnen CO2 im Jahr

Das im Mehrfamilienhaus ausgeführte Hausbaukonzept hat einen Primärenergieausstoß von nur 1,9 kWh/m²a bezogen auf Warmwasser und Heizwärme unter Anrechnung der PV-Erträge. Die Erträge aus der PV-Anlage betragen simuliert (nach Potsdam gemäß EnEV) 26.129 kWh/a, also 2.613 kWh/a rechnerisch für jede versorgte Einheit. Nach Vorgaben der Energieeinsparverordnung kann die Ersparnis für die Wärme- und Warmwasserproduktion nach Angaben von Ludwig Stein bis zu 38.000 kg CO2 im Jahr betragen. „Pro Mieter“, rechnet Stein vor, „sind dies etwa 1.600 kg CO2-Ersparnis jährlich, oder 4.790 kg CO2 pro Wohneinheit und Jahr.“

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass nahezu der gesamte Keller mit Fußbodenheizung ausgelegt wurde und im Sommer und den Übergangszeiten mit überschüssiger Sonnenenergie temperiert wird. Damit werden die Kellerräume immer über 18° gehalten, um Schwitzwasser-Kondensat zu vermeiden. Eine Schimmelbildung ist damit praktisch unmöglich. Ludwig Stein: „Wir heizen den Keller völlig kostenlos! Welches Haus kann das schon außer ein Sonnenhaus?“ Der Baustandard des Doppelhauses (Fertigstellung 2017) entspricht in allen wesentlichen Punkten dem Mehrfamilienhaus, allerdings ohne Keller.

Pelletsheizung für Restwärmebedarf

2017 wurde im Altbau (Baujahr 1964, 2 Wohneinheiten mit insgesamt 180 Quadratmetern) eine altgediente Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzt, die wie eingangs erwähnt den Restwärmebedarf für alle drei Gebäude erfüllt. Im Normalfall, so berichtet Robert Nadler von seinen bisherigen Erfahrungen, steht die Heizungsanlage von Mitte April bis Mitte Oktober komplett. Im aktuellen Sommer, der von der Einstrahlung eher suboptimal verlief, standen von April bis Anfang September überschaubare 100 Betriebsstunden auf der Uhr. Das sind Werte, mit denen der Bauherr sehr zufrieden ist.

PV-Anlage und E-Mobilität

Der PV-Strom wird über eine 18 Kwh Batterieanlage für den Eigenbedarf gepuffert. Zur Abrechnung des Haushaltsstroms mit seinen Mieter*innen hat sich Robert Nadler für den Dienstleister Polarstern entschieden. Angesichts der komplizierten Gesetzeslage ist er mit diesem Modell momentan zufrieden, weil der persönliche Aufwand damit minimiert wird. Die Gesamtbilanz ist ziemlich ausgeglichen was die Entnahmen aus dem Netz beziehungsweise die Einspeisungen betrifft.

Beim Doppelhaus gibt es zwei komplett getrennte PV-Anlagen. Die beiden Haushälften (je 147 Quadratmeter) werden aktuell von jeweils drei Personen bewohnt. Jedem Haushalt steht hier ein sechs kwh Stromspeicher zur Verfügung. Robert Nadler hat diese Konfiguration bewusst gewählt für die Option, dass später eine Haushälfte mit eigenständiger PV-Anlage verkauft werden kann.

Auch der Altbau wurde nun vor kurzem mit einer PV-Anlage ausgerüstet, die demnächst in Betrieb gehen wird: 22,4 kwP mit 11 kwh Stromspeicher sind hier die Eckdaten. Robert Nadler entschied sich hier für ein Modell der Allgäuer Firma sonnen.de, welche die Batterien lieferte und gleichzeitig die kompletten Verbräuche be- und abrechnet.

Robert Nadler beschreibt das Konzept so: „Unsere Stromkosten liegen bei 0 Euro ohne Grundgebühr. Die Stromüberschüsse speisen wir in das Sonnen-Netz ein. Dadurch bekommen wir eine bestimmte Stromfreimenge gutgeschrieben, die wir entweder zu einem späteren Zeitpunkt verbrauchen oder vergütet bekommen.“

Auch die Elektromobilität wurde bei diesem Projekt angemessen berücksichtigt. Insgesamt stehen acht Ladestationen zur Verfügung: fünf für das MFH, zwei für das Doppelhaus und eins für den Altbau.

Genehmigungsprobleme

Aus Sorge, mit den modernen Gebäuden das dörfliche Ortsbild zu zerstören, genehmigte die Gemeinde auf der ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche, die bereits seit mehr als 20 Jahren brachlag, nach einem langwierigen Planungsprozess nur ein Doppelhaus und ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten. Die behördlichen Vorgaben bezogen sich ausdrücklich auf das äußere Erscheinungsbild und die Größe der Häuser.

Aber auch in Bezug auf die optimale Umsetzung des Energiekonzeptes wurden Einschränkungen gemacht. Statt der von der Behörde geforderten 35 Grad Dachneigung wäre eine Ausrichtung der Solarkollektoren von 55 Grad bis 70 Grad optimal gewesen. „Damit hätten wir nochmal deutlich bessere Einsparwerte erzielt“, bedauert Ludwig Stein noch immer.

Quelle: Sonnenhaus-Institut e.V. / Delia Roscher

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Globale Impfgerechtigkeit## Eine Frage der Vernunft und der Menschlichkeit

epo - 26. November 2021 - 0:00

Berlin. - Vor der Sondersitzung der Weltgesundheitsversammlung (WHA) und der 12. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die Notwendigkeit einer stärkeren solidarischen Gesundheitspolitik unterstrichen. Deutschland sollte sich stark machen für einen gerechten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen für alle Menschen, fordert der Dachverband.

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Urabstimmung über Koalitionsvertrag

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - 25. November 2021 - 19:04
Einen Tag nach Vorstellung des Koalitionsvertrags zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP wurde der Vertrag auf einem Bund-Länder-Forum diskutiert. Am 26. November beginnt die Urabstimmung: Bis zum 6. Dezember sind dann die 125.000 Mitglieder der GRÜNEN aufgerufen, in einer digitalen Urabstimmung über den Vertrag und das von grüner Seite vorgesehene Personaltableau abzustimmen. Am selben Tag wird auch das Ergebnis vorgestellt.
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NWG-Energieberichte passend zur neuen Bundesförderung (BEG)

Enbausa - 25. November 2021 - 15:29

Alle benötigten Nachweise lassen sich mit dem an die Bundesförderung angepassten Modul „Energiebericht“ des SOLAR-COMPUTER-Berechnungsprogramms „Energieeffizienz Gebäude DIN V 18599 / GEG“ führen und dokumentieren.

Die Bundesförderung gilt für Neubauten ebenso wie für Bestandsbauten. In jedem Fall muss die BEG-Effizienzgebäude-Stufe anhand bestimmter Parameter nachgewiesen werden. Im Sanierungsfall entweder durch Nachweis eines „Schritt für Schritt“-Konzeptes mit Maßnahmen, die über einen längeren Zeitraum abgestimmt sein müssen, oder eines Konzepts „Sanierung in einem Zug“. NGF-abhängig beträgt die Förderhöhe bis zu 80 Prozent des förderfähigen Beratungs-Honorars, maximal jedoch 8.000 Euro.

Zum Generieren des Energieberichts müssen Anwendende zunächst die Daten seines Projektes im Berechnungsprogramm erfassen und bearbeiten, bevor daraus zum Schluss der Energiebericht mit den relevanten Nachweisen im Word-Format abgeleitet wird. Zum Nutzen schon vorhandener Projektdaten stehen verschiedene Import-Schnittstellen zur Verfügung: U-Wert, Heizlast DIN 12831-1, Kühllast VDI 2078/6007, Thermische Gebäudesimulation, IFC und CAD.

Für die NWG-Beratung/Planung stehen für Neubau, schrittweiser Sanierung bzw. Sanierung in einem Zug drei entsprechende Energieberichts-Vorlagen zur Verfügung, die die Anforderungen des Moduls 2 „Energieberatung DIN V 18599“ des BAFA erfüllen. Zusätzlich stehen auch Energieberichts-Vorlagen für die WG-Sanierung zur Verfügung. Sämtliche Vorlagen können Anwendende im Verantwortungsbereich frei verwalten, wie kopieren, erweitern oder anpassen.

Optional lässt sich die Energiebericht-Erstellung mit dem SOLAR-COMPUTER-Modul „Wirtschaftlichkeitsberechnung VDI 6025 / VDI 2067-1“ kombinieren. Passend zum BAFA können für Investitionen die Anteile für Instandhaltung und energetisch bedingte Mehrkosten angegeben und „Einnahmen“ als Förderungen markiert werden. Die Software inklusive der oben genannten Module ist sofort lieferbar.

Quelle: SOLAR-COMPUTER / Delia Roscher

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Oxfam-Bericht## Häusliche Gewalt nimmt zu, doch Regierungen handeln kaum

epo - 25. November 2021 - 11:45

Berlin. - Im Schatten der COVID-19-Krise eskaliert eine Pandemie, die es schon sehr viel länger gibt: geschlechtsspezifische Gewalt. Anrufe bei Hotlines in zehn untersuchten Ländern haben zwischen 25 und 111 Prozent zugenommen, wie ein neuer Oxfam-Bericht zeigt. Zugleich versäumen es Regierungen, dagegen aktiv zu werden oder kürzen gar Finanzmittel für Frauenrechtsorganisationen.

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Koalitionsvertrag: Mehr Fortschritt wagen

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - 24. November 2021 - 14:28
Nach rund einmonatigen Verhandlungen haben sich die Verhandler*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit SPD und der FDP auf einen Koalitionsvertrag verständigt, der die Grundlage für eine gemeinsame Regierung bilden wird. Dieser Koalitionsvertrag wurde heute öffentlich vorgestellt.
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Jetzt schon an den Sommer denken und hohe Förderungen sichern

Enbausa - 24. November 2021 - 14:20

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst aktuell den Einbau qualifizierter Luft-/Luft-Wärmepumpen in Wohngebäuden mit bis zu 35 Prozent, in Nichtwohngebäuden mit bis zu 20 Prozent. Liegt ein Energiefahrplan vor oder wird eine Ölheizung ersetzt, winken bis zu 15 Prozent zusätzlich. Auch Kosten aus Fachplanung und Baubegleitung, wie Entsorgung, bauliche Umfeldmaßnahmen und Installationsarbeiten, können zur Hälfte erstatten werden.

Für die Raumkühlung in einem Nichtwohngebäude käme beispielsweise das Kaltwasser-Klimasystem REMKO KWE 640 Eco in der Ausführung Super-Low-Noise in Frage. Die Investitionskosten für Anlage, Zubehör, Installation und Energieberater belaufen sich hier auf rund 59.000 Euro. Bei einem Fördersatz von 20 Prozent lassen sich davon fast 12.000 Euro einsparen.

Eine kompakte Zusammenfassung des Prozedere sowie eine Übersicht mit förderfähigen Modellen liefert der Förderwegweiser des Haustechnik-Experten Remko. Über die wichtigsten Punkte zur Abwicklung informiert auch ein Kurzfilm des BMWi: So muss der Fördermittelantrag vor Auftragsvergabe beim BAFA eingehen. Oft ist eine technische Projektbeschreibung durch einen zugelassenen Energieeffizienz-Experten verpflichtend, außerdem dürfen nur Fachunternehmen für die Umsetzung herangezogen werden.

Wer detaillierte Informationen nebst aktueller FAQ-Liste sucht, wird auf machts-effizient.de fündig, dem Energieeffizienz-Ratgeber des BMWi. Individuelle Auskünfte erteilen die zuständige BAFA-Hotline (06196 908-1625) und das BMWi-Infotelefon (0800 0115 000).

Quelle: Remko / Delia Roscher

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KfW-Förderung für Effizienzhaus 55 wird eingestellt

Enbausa - 24. November 2021 - 13:31

Die Bundesförderung konzentriert sich in Zukunft stärker auf die energetische Sanierung von Altbauten und noch effizientere Neubauten. Bei der Sanierung von Altbauten ist eine Förderung für den Umbau nach Effizienzhausstandard 55 daher weiterhin möglich.

Welche Möglichkeiten Neubau-interessierte jetzt haben, um ihre Anträge noch vor Ablauf der Frist zu stellen, und welche alternativen Fördermöglichkeiten es gibt, hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt:

Neubau eines Effizienzhauses 55: Zügig handeln. Der Antrag muss vor Vorhabenbeginn bei der KfW und spätestens bis zum 31. Januar 2022 gestellt werden. Grundsätzlich gilt, dass der KfW-Antrag vor Abschluss von Lieferungs-/Leistungsverträgen gestellt werden muss. Nur in der Kreditvariante kann hiervon abgewichen werden, wenn ein dokumentiertes Beratungsgespräch mit der Bank vorliegt. Bauherr*innen und Käufer*innen, die diese Lösung bevorzugen, sollten sich jetzt zügig um sämtliche Antragsunterlagen und den Abschluss der Planungen bemühen.

Alternative Fördermöglichkeiten beim Neubau: Die Einstellung der Förderung für das Effizienzhaus 55 bedeutet nicht, dass Neubauten ab 2022 überhaupt keine Zuschüsse mehr erhalten. Die Gebäude müssen für die Bundesförderung zukünftig mindestens den höheren Standard Effizienzhaus 40 erreichen. Wie beim Effizienzhaus 55 gibt es zusätzlich die Erneuerbare-Energien-Klasse (EE-Klasse) und Nachhaltigkeits-Klasse (NH-Klasse). Bauherr*innen, die die entsprechenden Anforderungen erfüllen, können bis zu 25 Prozent Tilgungszuschuss oder einen Investitionszuschuss in Höhe von bis zu 37.500 Euro erhalten.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW / Delia Roscher

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Botswana## Pilotprojekt soll Löwen schützen

epo - 24. November 2021 - 11:34

München. - Afrikas Löwenpopulation ist in zwei Jahrzehnten um 43 Prozent eingebrochen. Experten gehen davon aus, dass heute weniger als 20.000 Löwen auf dem Kontinent leben. Das möchte der SAVE Wildlife Conservation Fund gemeinsam mit Pro Wildlife nun in einem neuen Projekt zum Schutz von Löwen in Botswana nah des Okavango-Deltas ändern. "SAVE Lions – Leben mit Löwen" hat als Projektgebiet eine der ökologisch wertvollsten, wildtierreichsten aber damit auch konfliktträchtigsten Regionen der Erde gewählt.

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Eine neue Denkweise für nachhaltige Gebäude und Gemeinschaften

Enbausa - 23. November 2021 - 14:06

Was wäre, wenn wir nachhaltiger, vernetzter und gesünder leben könnten? Dies ist eine von vielen grundlegenden Fragen, mit denen sich das neue Build for Life-Konzept befasst, das von VELUX entwickelt und auf der Build for Life-Konferenz (15. - 17. November 2021) vorgestellt wurde. Dabei soll aufgezeigt werden, wie nachhaltiges Bauen und das Schaffen von glücklicheren und gesünderen Lebensräumen ermöglicht werden kann. „Build for Life“ basiert auf der Erkenntnis, dass die Art und Weise, wie wir heute bauen, enorme Auswirkungen auf Menschen und Ökosysteme hat. Es dient als Richtungsweiser für Designer*innen, Stadtplaner*innen sowie Baufachleute und umfasst Vorschläge zur Bewältigung einiger der dringendsten Probleme, mit denen wir konfrontiert sind:

  • Umwelt: Gebäude allein sind für rund 39 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und 40 Prozent der Weltbevölkerung benötigen ein neues Zuhause (UNEP, 2015). Um die Klimakrise einzudämmen, müssen wir noch vor 2050 Netto-Null-Emissionen erreichen. Durch die Verwendung von Materialien mit geringen Auswirkungen auf die Umwelt und die Konzentration auf die Ökobilanz eines Gebäudes könnten wir die Nachfrage nach mehr Wohnraum decken, ohne die Ressourcen der Erde zu erschöpfen.
  • Gesundheit: Wir verbringen bis zu 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen. Indem wir unsere Gebäude nach einer One-Size-Fits-All-Logik gestalten und bei der Qualität der Baumaterialien Kompromisse eingehen, versäumen wir es, ein gesundes Raumklima zu schaffen. Werden die Prinzipien für ein gesundes und komfortables Raumklima eingehalten und hochwertige Materialien eingesetzt, können wir Gebäude schaffen, die tatsächlich auch für uns Menschen gesünder sind.
  • Erschwinglichkeit: Bis 2050 werden voraussichtlich 2,5 Milliarden Menschen mehr in Städten leben. Gleichzeitig sind weltweit an vielen Orten die Wohnungspreise erheblich und stetig gestiegen, sodass der Wohnraum gerade für all jene, die ihn am dringendsten benötigen, nicht mehr bezahlbar ist. Durch die Gestaltung von Gebäudeflächen, die sich durch Design, gemeinschaftliches Wohnen und neue Geschäftsmodelle auf Erschwinglichkeit konzentrieren, könnten wir Wohnraum für die Menschen schaffen, die am meisten davon profitieren.
  • Gemeinschaft: Obwohl wir näher beieinander leben und mehr denn je miteinander verbunden sind, fühlen wir uns immer einsamer, ängstlicher und gestresster. Durch die Gestaltung einer baulichen Umgebung, die Gemeinschaft durch Teilen, Partizipation, Identität und Sicherheit ermöglicht, könnten wir das Wohlbefinden steigern, die allgemeine Gesundheit verbessern und gleichzeitig Angst, Einsamkeit und Stress verringern.

„Häuser und Gemeinden sollten auf gesunde und regenerative Designprinzipien ausgerichtet sein und sowohl für Menschen als auch für den Planeten entworfen werden. ‚Build for Life‘ ist mehr als ein Designkonzept, es ist eine Art zu denken und zu leben", erklärt Lone Feifer, Direktorin für nachhaltige Gebäude bei der VELUX Gruppe.

VELUX führt Build for Life als Teil seiner umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie und als Beitrag zum SDG11 (Sustainable Cities and Communities) der Vereinten Nationen ein und hebt damit seine seit 18 Jahren bewährten Verfahren für nachhaltige Gebäude auf die nächste Stufe.

Kompassmodell für die Steuerung des Bau- und Entwicklungsprozesses

Das Konzept wird durch ein Kompassmodell erweitert, das sieben, strategische Leitlinien umfasst: Flexibilität, Qualität, Umwelt, Gesundheit, Gemeinschaft, Lokalität und Erschwinglichkeit. Mit diesen Leitlinien sollen Bau- und Entwicklungsprozesse gesteuert und branchenübergreifende Zusammenarbeit in einem einfachen, offenen Rahmen für die Entwicklung und Umgestaltung von Gebäuden für die Zukunft ermöglicht werden.

„Build for Life“ geht über die Designebene hinaus, indem es eine neue gemeinsame Sprache und Denkweise für die gesamte Branche entwickelt und von der festen Überzeugung getragen wird, dass wir nur durch branchenübergreifende Kollaboration gesündere und nachhaltigere Lebensräume für alle schaffen können. Das Kompassmodell wurde von der VELUX Gruppe in Zusammenarbeit mit EFFEKT architects, MOE engineers und LeaderLab entwickelt. Der Kompass ist als Plattform gedacht und lädt weitere Partner mit ähnlichen Visionen ein, den Wandel in der bebauten Umwelt anzuführen.

Mit gutem Beispiel vorangehen: Prinzipien für lebendige Orte

Um zu zeigen, wie man nachhaltig bauen kann, hat die VELUX Gruppe zudem zusammen mit den Partnern EFFEKT architects und MOE engineers fünf Prinzipien für Praxisbeispiele entwickelt. Die Prinzipien gehen von einem marktüblichen Standard aus und beschreiben die verschiedenen Verbesserungen und Reduzierungen im Vergleich dazu. Die Grundsätze lauten: gesund, skalierbar, gemeinsam genutzt, einfach und anpassungsfähig.

Praxisbeispiel 2023: Living Places Copenhagen

Kopenhagen ist ganz unter dem Motto „Copenhagen in Common“ Welthauptstadt der Architektur 2023. Als Partnerprojekt für 2023 wird der erste Prototyp von Living Places in einer Partnerschaft zwischen EFFEKT architects, MOE engineers, Enemaerke & Petersen contractors und der VELUX Gruppe gebaut.

Der Prototyp ist im Zentrum Kopenhagens geplant, in „Jernbanebyen“, einem ehemaligen Werkstattgelände der Eisenbahn. Living Places Kopenhagen wird das erste Praxisbeispiel dafür, wie das „Build for Life“- Konzept zum Leben erweckt werden kann, um Inspiration und Impulse für neue Lösungen für zukünftiges Bauen und Wohnen zu geben.

„Dies ist unser Beitrag zu einem starken Engagement für nachhaltigere Gebäude, Gemeinden und Städte für die Menschen und den Planeten. Durch die Kombination von Design- und Bauprinzipien können wir Häuser und Gemeinden gestalten und umgestalten, die gut für das Klima, aber auch für uns Menschen sind. Zudem werden wir in der Lage sein, kostengünstiger zu bauen", erläutert Lone Feifer, Direktorin für nachhaltige Gebäude bei der VELUX Gruppe.

Durch die Gestaltung einer baulichen Umgebung, die auch unsere emotionalen Bedürfnisse berücksichtigt und eine Verbundenheit zu Orten schafft, verändert sich die Denkweise über das eigene Zuhause. Es geht dabei nicht nur um den Standort, sondern auch um den lokalen Kontext und das Leben, das die Menschen dort führen können.

Einführung auf der Build for Life-Konferenz vom 15. bis 17. November 2021

Der Entwurf wurde auf der globalen Konferenz Build for Life vorgestellt, an der Architekt*innen, Bauunternehmer*innen, Ingenieur*innen, Designer*innen, Planer*innen und andere Fachleute aus der Branche teilnehmen konnten. Mehr als 90 Expert*innen aus der ganzen Welt sprachen auf den beiden Hauptbühnen in Kopenhagen, Dänemark, sowie auf Bühnen in Nordamerika und China.

Quelle: VELUX / Delia Roscher

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WDVS: Weniger Prüfung und mehr Wissen

Enbausa - 23. November 2021 - 11:47

WDVS, die der thermischen Isolierung von Außenwänden an Gebäuden dienen, werden schon vielfach im Bau eingesetzt. Ein WDVS besteht aus mehreren, aufeinander abgestimmten Komponenten. Die Prüfung und Zulassung des Gesamtsystems ist aufwändig. Für den Einsatz ist ein baurechtlicher Verwendungsnachweis notwendig. Wenn ein WDVS zugelassen ist, dürfen die Komponenten nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden, sonst verliert die Zulassung ihre Gültigkeit.

„WDVS sind komplexe Systeme, bei denen das Zusammenwirken der Systemkomponenten bisher nicht ausreichend erforscht war. Wir haben das Zusammenwirken aller Systemkomponenten in Kombination mit Öko-Dämmstoffen und dem Holzbau als Untergrund ganzheitlich betrachtet. Die grundlegenden Daten, die wir erhoben haben, ermöglichen es einzelne Komponenten von WDVS auszutauschen und die Zulassung zu vereinfachen. Darüber hinaus werden die Bauteile durch unsere Berechnungen sicherer und verlässlicher“, erläutert Norbert Rüther, Projektleiter am Fraunhofer WKI.

Gemeinsam mit dem Projektpartner, dem Institut für Baukonstruktion und Holzbau iBHolz der TU Braunschweig haben die Forschenden die einzelnen Systemkomponenten betrachtet: Oberputz, Unterputz, Gewebe, Dämmplatte, Befestigungsmittel und Untergrund. Untersucht wurden Systeme mit Holzfaserdämmstoffen auf hölzernen Untergründen wie der Holztafelbauweise und massiven Holzuntergründen. An der TU Braunschweig haben die Forschenden theoretische und numerische Untersuchungen an Ein- und Mehrkomponentensystemen vorgenommen sowie die Modelle erstellt. Am Fraunhofer WKI führten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Versuche an Materialien und Zweikomponentensystemen durch, sowie numerische Untersuchungen zum Wärme- und Feuchtetransport.

„Wir sind bei unserer Arbeit davon ausgegangen, dass das gesamte WDVS auf physikalische Eigenschaften und Vorgänge reduziert werden kann. Zwar gibt es beispielswiese zahlreiche Putzvarianten, allerdings können wir sie mit physikalischen Eigenschaften wie E-Modul und Festigkeit, Streckgrenze und Bruchdehnung, Wasseraufnahme und -leitung, Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit sowie Dicke ausreichend genau beschreiben. Das gilt genauso für den Dämmstoff oder den Holzuntergrund“, erklärt Rüther.

Die Forschenden gingen dabei in drei Schritten vor. Zunächst wurden die einzelnen technischen Eigenschaften jeder Komponente ermittelt und dann eine Auswahl der relevanten technischen Eigenschaften getroffen. Daraufhin haben die Forschenden die Einflüsse der Komponenten auf das Gesamtsystem ermittelt und ein Modell zur Vorhersage des Systemverhaltens und der Ableitung der Systemgrenzen erstellt. Die Ergebnisse führen schließlich zur Erstellung eines Leitfadens, der derzeit noch erarbeitet wird.

Mit den Ergebnissen des Forschungsprojekts wären Innovationen auch für kleine Unternehmen möglich, die aus Kostengründen aufwendige Untersuchungen bisher nicht durchführen lassen können. Insgesamt würde also der Zeit- und Kostenaufwand für Unternehmen deutlich sinken und Neuheiten könnten schneller in den Markt finden. Beispielsweise könnte ein neuentwickelter Putz ohne Prüfung des Gesamtsystems etabliert werden. Aus den Ergebnissen leiten sich aber auch bessere Prognosemöglichkeit für die Gebrauchstauglichkeit von Holzkonstruktionen ab. Damit wird der Weg frei für die vermehrte stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen und ihrer sicheren und dauerhaften Nutzung. Der vermehrte Einsatz von Holzwerkstoffen im Bau führt zu einer längerfristigen Speicherung von CO2 und leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourceneffizienz und der Bioökonomie.

Förderung

Das IGF-Vorhaben 19906 N der Forschungsvereinigung Internationaler Verein für Technische Holzfragen e. V. wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Zum Hintergrund des Fraunhofer WKI

Nachhaltigkeit durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe steht seit 75 Jahren im Fokus des Fraunhofer WKI. Das Institut mit Standorten in Braunschweig, Hannover und Wolfsburg ist spezialisiert auf Verfahrenstechnik, Naturfaser-Verbundkunststoffe, Bindemittel und Beschichtungen, Holz- und Emissionsschutz, Qualitätssicherung von Holzprodukten, Werkstoff- und Produktprüfungen, Recyclingverfahren sowie den Einsatz von organischen Baustoffen und Holz im Bau. Nahezu alle Verfahren und Werkstoffe, die aus der Forschungstätigkeit hervorgehen, werden industriell genutzt.

Quelle: Fraunhofer WKI / Delia Roscher

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