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UN-Abkommen## Globale Regeln zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt

epo - vor 6 Stunden 13 Minuten

Berlin. - Im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ist ein neuer Entwurf für ein internationales Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Treaty) vorgelegt worden - knapp vier Wochen nach der Ankündigung eines deutschen Lieferkettengesetzes durch Arbeitsminister Heil und Entwicklungsminister Müller. Das UN-Abkommen würde bei erfolgreicher Ratifizierung Staaten weltweit verpflichten, ihre international tätigen Unternehmen zu regulieren und sie dafür haftbar machen, weltweit Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten.

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United4Rescue## Sea-Watch 4 soll Leben im Mittelmeer retten

epo - 10. August 2020 - 11:42

Berlin. - Das vom Bündnis United4Rescue zur Verfügung gestellte Rettungsschiff Sea-Watch 4 soll in Kürze zu seinem ersten Rettungseinsatz im Mittelmeer aufbrechen. Der Einsatz wird von der Organisation Sea-Watch operativ geleitet und durch Ärzte ohne Grenzen medizinisch unterstützt. Durch das Bündnis United4Rescue wird das Rettungsschiff von einer breiten Zivilgesellschaft mitgetragen. Mehr als 550 Organisationen stehen als Bündnispartnerinnen hinter der Sea-Watch 4.

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Covid-19## Afrika knackt Eine-Million-Marke

epo - 7. August 2020 - 11:29

Berlin. - Der afrikanische Kontinent hat die Marke von einer Million registrierter Covid-19-Fälle überschritten. Angesichts der weiten Verbreitung der Pandemie in Afrika hat die Entwicklungsorganisation ONE Alarm geschlagen. Sie forderte die Regierungen der Welt auf, im Kampf gegen das Coronavirus an einem Strang zu ziehen.

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Belarus## Behörden unterdrücken freie Berichterstattung

epo - 7. August 2020 - 0:00

Berlin. - Reporter ohne Grenzen (RSF) hat die Behörden in Belarus aufgerufen, eine freie Berichterstattung über die Präsidentenwahl am Sonntag (9. August) zuzulassen und die zahlreichen Übergriffe der Polizei gegen Journalistinnen und Journalisten in den vergangenen Wochen zu verfolgen. Während des Wahlkampfs seien mehr als 40 Medienschaffende festgenommen worden, die über Demonstrationen und Kundgebungen von Kandidatinnen und Kandidaten der Opposition berichteten. Auch die Arbeit ausländischer Medien werde auf Anweisung von Präsident Alexander Lukaschenko behindert.

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So werden heiße Sommertage erträglich

Enbausa - 6. August 2020 - 12:55

Eine gute Möglichkeit für die vier Wände und unklimatisierte Räume ist, die Hitze auszusperren. Um das Aufheizen der Räume durch die Fenster zu vermeiden, sollten tagsüber die Rollos oder Jalousien unten bleiben. Zumindest, wenn keine dichter Laubbaum vor dem Fenster steht. In den seltensten Fällen wird es eine Robinie sein, doch die meistert das zunehmend trockene Stadtklima und ist Baum des Jahres 2020.

Auf die richtige Lüftung kommt es zudem an. Nachts oder am frühen Morgen sorgt die abgekühlte Luft über offene Fenster für angenehme Frische. Tagsüber sollten die Fenster am besten ganz geschlossen und verschattet bleiben. Maximiert wird der Luftaustausch, wenn nachts über gegenüberliegende Fenster gelüftet wird.

Wasser kühlt bei Verdunstung und ist daher eine schnelle Alltagshilfe: Die Unterarme kurz unter laues Wasser halten und diese an der Luft trocknen lassen. Das gleiche Prinzip hilft auch im Raum. Wasserflächen, -wände und -speier kühlen die Luft der Umgebung um mehrere Grad herunter. Manche Landschaftsplanende setzen sogar auf künstlich erzeugte Nebelfelder für einen kühlen Stadtraum. Und natürlich gilt: Viel, aber nicht zu kalt trinken. Eiskalte Getränke und Wasserbäder verengen die Blutgefäße und regen die Wärmeproduktion im Körper an.

Doppelt geschützt ist das Eigenheim mit einer Außendämmung an Dach und Fassade. Während eine Dämmung, zum Beispiel aus Mineralwolle (Glaswolle oder Steinwolle), im Winter die Kälte aussperrt, reduziert sie im Sommer den Wärmeeintrag über das Dach oder das Mauerwerk ins Haus wirksam. „An den Außenbauteilen angebrachte Dämmstoffe, etwa aus Mineralwolle, reduzieren den Wärmetransport in den Innenraum und können selbst hohe Temperaturunterschiede ausgleichen. Massive Bauteile innerhalb der gedämmten Gebäudehülle helfen als thermischer Puffer, die Aufheizung der Räume zu verzögern“, erklärt FMI-Geschäftsführer Thomas Tenzler. Damit herrsche auch an heißen Tagen ein angenehmes Raumklima in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz. Quelle: FMI / al

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Beirut## "Hilfe muss Zivilgesellschaft stärken"

epo - 6. August 2020 - 11:40

Frankfurt. - Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international hat die Explosion in Beirut als "Katastrophe mit Ansage" bezeichnet. Die Verantwortungslosigkeit der politischen Eliten sei seit langem Gegenstand von Kritik und Protest. Vor den Massenprotesten im Herbst 2019 hätten Brände das Land erschüttert und massive Versäumnisse bei der Ausstattung von Feuerwehr und Katastrophenschutz offengelegt. Das einstige Bankenzentrum des Nahen Ostens sei zu einem politischen Albtraum geworden, in dem die Bevölkerung den Machtinteressen der herrschenden Eliten schutzlos ausgeliefert sei.

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Explosion in Beirut## Ein Desaster für die Entwicklung des Libanon

epo - 5. August 2020 - 11:28

Beirut. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision ist mit Mitarbeitern in Beirut vor Ort, um den Bedarf an Hilfe nach der schweren Explosion in der libanesischen Hauptstadt zu erkunden. Die Organisation ist seit Jahrzehnten im Libanon tätig. Lokale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bezeichnen die Katastrophe als eines der "schwierigsten Ereignisse, mit denen das Land je zu kämpfen hatte".

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Komfortabel und sicher im Bad entspannen

Enbausa - 5. August 2020 - 10:47

Rund 40 Minuten täglich verbringen die Deutschen durchschnittlich im Badezimmer, das heutzutage im Schnitt 9,1 Quadratmeter groß ist, wie eine Umfrage der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zeigt. „Das Badezimmer wird nicht mehr nur als reiner Waschraum genutzt“, erklärt Stefan Pirkl, Experte der Initiative Elektro Plus. „Es ist heute vielmehr ein wichtiger Rückzugsort, der Zeit zum Entspannen bietet und dank individueller Gestaltungsmöglichkeiten die eigene Persönlichkeit unterstreicht.“

Das Thema Elektroinstallation ist daher wichtig. Elektrische Geräte wie Zahnbürste, Rasierer, Föhn oder Radio bis hin zu der Beleuchtung oder dem beheizten Handtuchhalter erfordern für einen sicheren Betrieb ausreichend viele Anschlüsse und Steckdosen. „Um sicherzugehen, dass alle Wünsche professionell umgesetzt werden, sollten Bauherren sich unbedingt an einen Elektrofachmann wenden“, rät Pirkl. Der Fachmann kenne die gesetzlichen Vorschriften und Schutzbestimmungen und wisse worauf bei der Planung und Installation geachtet werden müsse.

Sicherheit steht bei der Planung im Vordergrund

Ihm dient die Richtlinie RAL-RG 678 als Orientierung bei der Badplanung. Sie gibt Aufschluss über die Mindestanforderungen an eine moderne und sichere Elektroinstallation und definiert Standards in drei Ausstattungsstufen. Drei sogenannte „plus“-Ausstattungsstufen ergänzen die jeweilige Basisausstattung. Sie legen die technischen Voraussetzungen fest, die gegeben sein müssen, um die einzelnen elektrischen Funktionen miteinander zu vernetzen. Damit wird es beispielsweise möglich, Heizung, Licht und Jalousien per Knopfdruck aufeinander abzustimmen. Um einen Stromschlag zu vermeiden, rät die Initiative zur Installation von Fehlerstromschutzschaltern (FI) sowie FI-Schutzsteckdosen, die über Klappdeckel verfügen.

Um ausreichend Licht, etwa zum Schminken oder Rasieren zu haben, empfiehlt die Initiative blendfreie Leuchten am Wandspiegel sowie Deckenstrahler, um bestimmte Bereiche punktuell auszuleuchten. Da 63 Prozent der Deutschen laut der Umfrage ein zu grelles Licht im Badezimmer vom Entspannen abhalte, sei außerdem der Einsatz von Dimmern ratsam. LED-Leuchten lassen sich etwa in ihrer Helligkeit regulieren und können das Bad in unterschiedlichen Farben beleuchten. Bei fensterlosen Bädern sind zudem Bewegungs- oder Präsenzmelder praktisch, da das Licht beim Betreten des Raumes automatisch angeht.

Die kleinen Extras, die für Komfort sorgen, können mit ihrer hohen Wattzahl den eigentlichen Badstromkreis auslasten. Dafür sollte laut Initiative ein eigener Stromkreis vorgesehen werden. Bei Infrarotkabine, Dampfdusche oder eine Badewanne mit Whirlfunktion und Unterwasserbeleuchtung können eigene Stromkreise ebenfalls nötig sein. Um das Badezimmer zu einem späteren Zeitpunkt unkompliziert nachrüsten oder Geräte auswechseln zu können, rät die Initiative dazu, von Anfang an Elektroinstallationsrohre einzuplanen. Quelle: Elektro Plus / al

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Bosch baut Versorgung mit regenerativen Energien aus

Enbausa - 5. August 2020 - 10:14

Erneuerbare Energien sind eine der zentralen Stellschrauben auf dem Weg zur Klimaneutralität. Bosch baut deshalb die Eigenstromerzeugung an seinen Standorten aus und wird langfristiger Abnehmer von regenerativem Strom aus neu errichteten Wind-und Solarparks. Dazu schließt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen drei exklusive Langzeitverträge für Photovoltaikstrom mit den Anbietern RWE, Statkraft und Vattenfall ab. Trotz der aktuell herausfordernden Situation aufgrund der Corona-Pandemie verfolgt Bosch damit weiterhin konsequent seine ehrgeizigen Klimaschutzpläne: „Der Klimawandel macht keine Pause – und wir auch nicht. Wir werden unser anspruchsvolles Ziel realisieren, bis Ende des Jahres keinen CO₂-Fußabdruck mehr zu hinterlassen“, sagte Volkmar Denner, CEO der Bosch-Gruppe. Alle 400 Bosch-Standorte weltweit werden dann klimaneutral sein – die deutschen Standorte sind es bereits seit Ende 2019. „Unsere Anstrengungen für die Energiewende werden auch nach 2020 fortgesetzt. Die Investition in regenerative Energien ist ein wichtiger Beleg dafür“, fügte Denner hinzu und erklärte, dass Klimaschutz zwar koste, Nichtstun jedoch teurer wäre – zumal die Investitionen in Energieeffizienz auch zu Kosteneinsparungen führen.

Bosch verbessert ökologische Qualität der CO₂-Neutralstellung weiter

Um die CO₂-Neutralität zu ermöglichen, investiert Bosch neben der regenerativen Energieversorgung vor allem in die Energieeffizienz der eigenen Standorte. Das Unternehmen will bis 2030 die ökologische Qualität der CO₂-Neutralstellung durch die Steigerung dieser beiden Maßnahmen weiter sukzessive verbessern. Als kurzfristige wirksame Hebel kauft Bosch zudem Ökostrom aus bestehenden Anlagen zu und kompensiert unvermeidbaren CO₂-Ausstoß durch ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen in vollem Umfang. „Der Anteil der CO₂-Kompensationen wird 2020 deutlich niedriger sein als geplant. Wir kommen damit bei der weiteren Verbesserung der Qualität unserer Maßnahmen schneller voran als erwartet“, sagte Denner. Den Anteil an regenerativen Energien am Verbrauch will Bosch noch deutlich steigern. Die drei neuen Langzeitverträge für Photovoltaikstrom zahlen auf die Erreichung dieses Vorhabens ein und treiben die Energiewende voran. Insgesamt hat Bosch 2019 weltweit rund 1,94 Millionen Tonnen CO₂ ausgestoßen (Scope 1+2) – bereits rund ein Drittel weniger als im Jahr zuvor.

100 000 Megawattstunden aus neuen Photovoltaik-Parks

Aus neu errichteten Anlagen beliefern die Vertragspartner RWE, Statkraft und Vattenfall Bosch jeweils exklusiv. Der Strom aus den subventionsfreien Photovoltaik-Parks der drei Anbieter wird durch das öffentliche Stromnetz zu Bosch-Standorten in Deutschland transportiert und dort verbraucht. Insgesamt wird dies ab 2021 einen jährlichen Umfang von mehr als 100 000 Megawattstunden umfassen – das entspricht dem Jahresstromverbrauch von bis zu 30 000 privaten Haushalten oder 70 Prozent des Stromverbrauchs des Bosch-Standortes Feuerbach. Bei optimalen Photovoltaik-Bedingungen reicht die maximale Erzeugungsleistung aus, um zumindest stundenweise den gesamten Strombedarf der Werke Feuerbach, Homburg und Bamberg gleichzeitig zu decken. Die Langzeitverträge lösen einen Teil des Ökostrombezugs von Bosch aus bestehenden regenerativen Anlagen ab und haben eine Dauer zwischen zwölf und 16 Jahren. Mit der Belieferung durch Statkraft wurde bereits im Mai begonnen.

Die Bosch-Gruppe strebt solche Langzeitverträge auch über Deutschland hinaus an. In Mexiko deckt das Unternehmen beispielsweise mit „New Clean Power“ schon jetzt bis zu 80 Prozent seines Strombedarfs. Viele der dortigen Bosch Standorte erhalten Strom aus einem neu errichteten Windpark des Energiekonzerns Enel, der rund 105 000 Megawattstunden pro Jahr produziert. Die Kooperation mit Enel wurde für 15 Jahre abgeschlossen.

Energiebedarf mit Eigenstromerzeugung decken

Neben der exklusiven Abnahme von erneuerbaren Energiequellen erhöht Bosch auch die Eigenstromversorgung: Aus knapp 50 Photovoltaikanlagen an den eigenen Standorten gewinnt das Unternehmen derzeit rund 60 000 Megawattstunden pro Jahr. Am Bosch-Standort Nashik in Indien ist die größte Anlage dieser Art in der indischen Automobilindustrie entstanden. Insgesamt soll das Erzeugungsvolumen der regenerativen Eigenversorgung bis 2030 auf 400 000 Megawattstunden wachsen. Eine Photovoltaik-Anlage im thailändischen Bosch-Werk Hemaraj mit einer jährlichen Stromerzeugung von 1 300 Megawattstunden soll 2020 fertiggestellt werden.

Bosch betreibt außerdem Projekte zur Energieerzeugung im Bereich Wasserkraft und Biomasse. Auch neue Ansätze wie Wärme und Strom aus Wasserstoff sind Teil der Energieversorgung. So wurde im vergangenen Jahr an den Standorten Homburg und Bamberg der Prototyp einer von Bosch entwickelten stationären Brennstoffzelle in Betrieb genommen. Die Brennstoffzelle deckt nun Bedarfsspitzen an elektrischer Energie ab. In Salzgitter arbeitet Bosch gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut und weiteren ansässigen Unternehmen daran, ein von der Stadt und dem Land Niedersachsen gefördertes Zentrum für Wasserstoff zu errichten, den sogenannten Wasserstoff-Campus. Am Bosch-Trainingszentrum in Wernau wurde Ende Juni eine Brennstoffzellen-Pilotanlage auf SOFC-Basis (Solid Oxide Fuel Cell oder Festoxid-Brennstoffzelle) in Betrieb genommen. Ein Leuchtturmprojekt entsteht in Thüringen: Das Bosch-Werk in Eisenach will bis 2022 den Strombedarf über Eigenstromversorgung durch Photovoltaikanlagen und den Exklusivbezug von Strom aus Windkraft decken sowie durch ein ausgeklügeltes Energiemanagement basierend auf künstlicher Intelligenz minimieren.

Quelle: Bosch/wh

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CO2-Emissionen in Baden-Württemberg sanken stärker als deutschlandweit

Enbausa - 5. August 2020 - 9:38

Baden-Württemberg hat seine CO2-Emissionen bei stationären Anlagen im Jahr 2019 um knapp 20 Prozent reduziert. Das geht aus dem aktuellen Bericht über die Treibhausgasemissionen der emissionshandelspflichtigen stationären Anlagen und im Luftverkehr für Deutschland im Jahr 2019 (VET-Bericht) hervor, den die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) jährlich herausbringt. Die 150 im Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfassten stationären Anlagen in Baden-Württemberg haben 2019 etwa 20 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Seit dem Start der aktuellen Handelsperiode des EU-ETS im Jahr 2013 konnten die Gesamtemissionen somit um 29 Prozent gesenkt werden. 2013 stießen Anlagen in Baden-Württemberg noch knapp 29 Millionen Tonnen CO2 aus.

Reform des Emissionshandels zeigt Nutzen

Die rund 1.900 im Europäischen Emissionshandelssystem erfassten stationären Anlagen in Deutschland haben laut Angaben der DEHSt 2019 etwa 363 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Anteil Baden-Württembergs an den deutschen Gesamtemissionen im Jahr 2019 betrug 5,6 Prozent.

Die Emissionen aller am EU-ETS teilnehmenden Anlagen in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie Island, Liechtenstein und Norwegen sanken 2019 ebenfalls, jedoch in geringerem Maße als in Deutschland. Nach Angaben der Europäischen Kommission gingen sie um neun Prozent zurück und beliefen sich auf rund 1,53 Milliarden Tonnen CO2.

Der starke Rückgang der Emissionen in Deutschland und Europa ist auch auf die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels zurückzuführen. Diese zeigt jetzt Wirkung. Der stark gestiegene Preis für CO2-Zertifikate hat insbesondere in der Energiewirtschaft zu einem deutlichen Rückgang der Emissionen geführt.

Der Europäische Emissionshandel (EU ETS) ist das zentrale Klimaschutzinstrument zur Reduktion der CO2-Emissionen (genau genommen der CO2-Äquivalente) in der Europäischen Union. Der EU ETS wurde 2005 eingeführt und umfasst Energieanlagen, Anlagen in der energieintensiven Industrie sowie seit 2012 auch den innereuropäischen Luftverkehr.

Quelle: CO2-Online/wh

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Abrüstung## Streubomben-Konvention seit 10 Jahren in Kraft

epo - 5. August 2020 - 0:00

Berlin. - Vor zehn Jahren, Anfang August 2010, ist das Übereinkommen über Streumunition in Kraft getreten. Die Streubomben-Konvention untersagt den teilnehmenden Staaten den Einsatz, die Produktion, den Handel und die Lagerung von Streumunition. Zudem beinhaltet sie Zusagen zur Unterstützung von Überlebenden und die Verpflichtung, kontaminierte Gebiete wieder nutzbar zu machen. Zwar wurden bisher Millionen Streubomben zerstört, doch es liegen auch noch Millionen nicht explodierter Submunitionen in ehemaligen Kriegsgebieten und verhindern ein sicheres Leben der Zivilbevökerung. Außerdem werden sie in aktuellen Konfliktgebieten weiterhin eingesetzt.

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Entwicklungsminister Müller:## Genozid an Jesiden darf nicht vergessen werden

epo - 4. August 2020 - 11:29

Berlin. - Vor sechs Jahren begannen die Gräueltaten des sogenannten Islamischen Staates gegen die jesidische Bevölkerung im Irak. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat jetzt gemahnt, dieser Genozid dürfe nicht einfach vergessen werden. Müller verwies darauf, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) habe sein Engagement im Irak und für Jesiden verstärkt.

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Atomwaffen## 75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen

epo - 4. August 2020 - 0:00

Berlin. - Auch 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki leiden viele Opfer noch an den Folgen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten am 6. und 9. August 1945 auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres 1945 starben mehr als 200.000 Menschen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat die Bundesregierung aufgefordert, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen anzuerkennen und endlich den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen.

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Staat unterstützt beim Heizen und Kühlen

Enbausa - 3. August 2020 - 14:42

Deckenstrahlplatten und Heiz- und Kühldecken können bei Sanierungsprojekten, die erneuerbare Energien als Energiequelle einsetzen, durch das seit Anfang 2020 geltende Programm "Heizen mit erneuerbaren Energien" gefördert werden. Hierbei werden bis zu 45 Prozent der Kosten für Investition, Montage und Installation vom Staat bezuschusst. Die förderfähigen Investitionskosten bei Nichtwohngebäuden sind auf 3,5 Millionen Euro (brutto) begrenzt.

Mit den Heiz- und Kühldecken-Systemen ist zudem eine Energieeinsparung von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu gewöhnlichen Wärmeverteilsystemen möglich. Von warmem Wasser durchströmt, geben sie ihre Energie überwiegend in Form von Infrarotstrahlung ab, die sich erst beim Auftreffen auf den menschlichen Körper oder Gegenstände in behagliche Wärme umwandelt. Da für dieses Wärmegefühl nicht zuerst die gesamte Raumluft erwärmt werden muss, wird ein deutlich niedriger Energieeinsatz benötigt.

Deckenstrahlplatten erfüllen in zahlreichen Ausführungen die hohen Effizienzanforderungen des Programms "Energieeffizient Bauen und Sanieren" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Dies qualifiziert die Deckenstrahlplatten von Zehnder und auch die optional verfügbaren LED-Einbauleuchten für die KfW-Förderung.

Bei der Beantragung der BAFA-Förderung müssen Bauherren darauf achten, dass der Antrag noch vor der Umsetzung der Baumaßnahmen beim Bundesamt eingereicht wird, um die Förderung zu erhalten. Quelle: Zehnder / al

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Einbau einer Ölheizung auch nach 2025 möglich

Enbausa - 3. August 2020 - 14:19

Dazu zählt, dass bestehende Ölheizungen weiter betrieben und modernisiert werden dürfen. „Es gibt kein Ölheizungsverbot, lediglich eine Zusammenführung bestehender und neuer Auflagen, die Eigentümer zu berücksichtigen haben“, sagt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Bis einschließlich 2025 könnten bestehende Heizkessel auch ohne weitere Maßnahmen gegen moderne Öl-Brennwertgeräte ausgetauscht werden. Lediglich für Hausbesitzer in Baden-Württemberg gelten andere Regeln. Dort seien bereits heute die Vorgaben des landesspezifischen Erneuerbare Wärme-Gesetzes (EWärmeG) zu beachten. In Hamburg ist die Gültigkeit landeseigener Bestimmungen derzeit noch unklar.

Somit dürfen nach dem Jahr 2025 Ölheizungen weiterhin eingebaut werden, vorausgesetzt sie binden erneuerbare Energien mit ein. Dabei könnte es sich etwa um Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen handeln. Der Einbau einer Ölheizung allein ist auch erlaubt, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können. Hat ein Eigentümer bereits eine Ölheizung mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, so kann er jederzeit einen Kesseltausch durchführen, da das Gebäude bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

Regelung zur Austauschpflicht gilt weiterhin

Was die maximalen Betriebszeiten älterer Öl- und Gasheizungsanlagen angeht, gelten auch künftig die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), also eine maximale Laufzeit von 30 Jahren. Die Ausnahmeregelungen bestehen weiterhin für Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat. In solchen Fällen greift die Austauschverpflichtung für 30 Jahre alte Heizkessel nur im Falle eines Eigentümerwechsels. Auch Heizgeräte mit Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik sind von der Pflicht ausgenommen.

Eigentümer, deren Heizung in die Jahre gekommen ist, sollten jedoch über eine Modernisierung nachdenken. „Für Gebäude mit einer Ölheizung ist dabei der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts oftmals die günstigste Option“, so Willig. „Der Heizölbedarf kann so gegenüber einem alten Kessel deutlich reduziert werden.“ Die direkte Einbindung erneuerbarer Energien, etwa in Form einer Solaranlage, helfe dabei, die CO2-Emissionen des Eigenheims weiter zu verringern.

Förderung für Hybridanlagen

„Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Fördergelder“, erklärt Willig. Finanziell unterstützt wird der Einbau der erneuerbaren Komponenten, wie zum Beispiel eine Solaranlage, mit 30 Prozent der Investitionskosten. Zusätzlich gibt es auch immer wieder nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern. Erneuerbare Energien, wie Solaranlagen, können auch unabhängig von der eigentlichen Heizungsmodernisierung in einem zweiten Schritt integriert werden.

Zudem wird an alternativen CO2-armen beziehungsweise CO2-neutralen flüssigen Brennstoffen gearbeitet. „Durch mehr Effizienz, Hybridtechnologie und solche neuen Future Fuels können auch Gebäude mit einer Ölheizung die Klimaziele erreichen“, unterstreicht Willig. Quelle: IWO / al

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Brasilien## Caritas warnt vor Genozid an indigener Bevölkerung

epo - 3. August 2020 - 11:18

Freiburg. - Die brasilianische Regierung muss ihre menschenverachtende Untätigkeit in der Pandemiebekämpfung aufgeben und marginalisierte Bevölkerungsgruppen, besonders Indigene, schützen. Das hat das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, Caritas international, gefordert. "Mit der Politik der Regierung Bolsonaro, die sich dezidiert gegen die Indigenen und ihren Lebensraum richtet und aktuell ihren Genozid riskiert, muss endlich Schluss sein", sagte Oliver Müller, Leiter von Caritas international.

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Neu für WDVS-Verarbeiter: HECKcycle Rücknahmeservice

Enbausa - 1. August 2020 - 5:00
Rund 10 Millionen Quadratmeter Steinwolle-Dämmstoffe werden allein in Deutschland pro Jahr verarbeitet.
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Smart Home unterstützt beim selbstbestimmten Wohnen

Enbausa - 31. Juli 2020 - 15:57

Mithilfe unterschiedlicher – meist technischer – Systeme, Produkte oder Dienstleistungen soll das alltägliche Leben älterer oder kranker Personen oder Menschen mit Behinderung unterstützt werden. „Wer plant, in der aktuellen Wohnung oder dem eigenen Haus auch im Alter zu wohnen, dem bringen die Systeme für Sicherheit und Barrierefreiheit schon in jungen Jahren mehr Komfort“, so Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Dafür sollten sich frühzeitig über ein altersgerechtes Wohnkonzept, das die Barrierefreiheit mit einschließt, gemacht werden.

Neben rein baulichen Voraussetzungen kommen dabei maßgeblich auch elektronische Systeme und Anwendungen zum Tragen. Beleuchtete Steckdosen und Lichtschalter etwa sind im Dunkeln besonders leicht zu finden sind. Leuchten mit integrierten Bewegungs- und Präsenzmeldern machen Stolperfallen im Treppenhaus oder einem dunklen Flur deutlich, Bodenleuchten sorgen für zusätzliche Sicherheit und helfen bei der Orientierung. Für die Planung der altersgerechten Elektroinstallation sollte ein qualifizierter Elektrofachbetrieb hinzugezogen werden, der zu Maßnahmen berät, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen.

Automatisierte Systeme für Komfort und Sicherheit nutzen

Automatisierte Systeme, die aufeinander abgestimmt sind, bieten für den ZVEH den höchsten Grad an Komfort und Sicherheit. Das schaffe ein Smart-Home-System, bei dem verschiedene Funktionen miteinander vernetzt werden. So fahren im Brandfall automatisch die Rollläden hoch und öffnen lebenswichtige Fluchtwege. Bei zu starker Sonneneinstrahlung fahren die Rollläden oder Jalousien automatisch herunter. Die Heizung regelt sich selbsttätig. Die Technologie kann per Fernbedienung, Wanddisplay, Tablet oder Smartphone, Sprach- oder Gestensteuerung gesteuert werden.

Statt Tonsignalen können bei Problemen mit dem Gehör Lichtsignale angewendet werden, um im Gefahrenfall zu warnen. Rauchwarnmelder können mit einem visuellen Alarmsystem verbunden werden, das intensive Lichtblitze abgibt, die selbst bei geschlossenen Augen wahrgenommen werden. Ist auch das Sehvermögen vermindert, machen spezielle Vibrationskissen auf Gefahrensituationen aufmerksam. Insbesondere bei allein lebenden Menschen ist ein umfassender Schutz vor Einbrechern wichtig. Eine elektronische Alarmanlage sorgt zusammen mit einer mechanischen Absicherung von Fenstern und Türen mit modernen elektronischen Zylindern für Sicherheit. Per PIN oder Fingerabdruck-Scan oder Gesichtserkennung kann die Tür nur personalisiert geöffnet werden. Eine Alarmzentrale mit extra großen Tasten erleichtert eine seniorengerechte Bedienung. Zum Einsatz kommen können auch Sensorfußböden und ein „Inaktivitätsmonitoring“ das einen Hilferuf sendet, wenn sich eine Person untypisch lange ohne Bewegung an einem Ort in der Wohnung aufhält.

KfW fördert Investitionen

Das Bundesbauministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördern Investitionen in Einbruchsschutz und Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden. Über das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ unterstützt zum Beispiel die KfW sowohl Eigentümer als auch Mieter mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Der Elektroinnungsfachbetrieb berät zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten und hilft, eine individuelle Lösung für den jeweiligen Bedarf zu finden. Quelle: ZVEH / al

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Klimageräte unbesorgt betreiben

Enbausa - 31. Juli 2020 - 14:46

Dezentrale Klimageräte, die nur einzelne Räume in einer Wohnung kühlen und entfeuchten, übertragen keine Viren von einem Raum in andere Bereiche des Gebäudes, gibt der Fachverband Gebäude-Klima die Einschätzung wieder. Auch eine Vermehrung von Coronaviren im Klimagerät schließt das UBA aus, da Viren zu ihrer Vermehrung Wirtszellen brauchen, beispielsweise menschliche Zellen. Betreiber könnten unbesorgt mithilfe der Raumklimageräte die Raumluft kühlen und entfeuchten, beruhigt der Fachverband.

Wichtig ist jedoch, gleichzeitig eine effektive Lüftung sicherzustellen, um die Virenlast im Raum möglichst gering zu halten. Hierzu bieten sich laut Verband idealerweise Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung an. Zugleich empfiehlt er, diese unbedingt mit einem hohen Außenluftanteil zu betreiben. Ist keine mechanische Lüftung vorhanden, sollte ausgiebig über die Fenster gelüftet werden. Quelle: FGK / al
 

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Jemen## Schwere Überschwemmungen spitzen die Lage weiter zu

epo - 31. Juli 2020 - 11:27

Bonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE ist alarmiert über die sich weiter zuspitzende Lage im Jemen. In der letzten Woche haben schwere Regenfälle und Sturzfluten zu großen Schäden an Häusern, Infrastruktur und in der Landwirtschaft geführt. Rund 5.000 Hektar Ackerland sind unbrauchbar. 30 Menschen verloren in Folge der Unwetter ihr Leben. Vor allem die Distrikte Al Hodeidah, Marib, Hajjah, Sana‘a, Hadramawt und Ibb sind schwer betroffen.

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