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DR Kongo## Entwicklungsbanken versenken Geld in Palmöl-Firma

epo - vor 3 Stunden 49 Minuten

Berlin. - In ihrem Bericht "Development Finance as Agro-Colonialism" haben elf NGOs jetzt das Scheitern europäischer Entwicklungsbanken im Rahmen der Finanzierung des Palmölunternehmens Feronia-PHC in der Demokratischen Republik Kongo aufgezeigt. Die Entwicklungsbanken haben demnach seit 2013 rund 150 Millionen US-Dollar in die Ölmühlen und Plantagen des Unternehmens gesteckt, ungeachtet der bestehenden Landkonflikte mit den umliegenden Gemeinden und der Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen, der Untergrabung von Arbeiterrechten und Gewalt gegen Gemeinden.

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Corona-Pandemie## Impfstoff-Nationalismus reicher Länder am Pranger

epo - 27. Januar 2021 - 0:00

Friedrichsdorf. - Die Hilfsorganisation World Vision hat eine schnelle und gerechte Verteilung von Covid19-Impfstoffen an arme Länder gefordert. Nach Angaben der Organisation kommen kaum Covid-19 Impfstoffe in Entwicklungsländern an, obwohl sie dort dringend gebraucht werden. Während sich reiche Länder den Löwenanteil an verfügbaren und künftigen Impfstoffen gesichert hätten, gingen ärmere Länder leer aus.

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Schuldenreport 2021## 132 Länder sind kritisch verschuldet

epo - 26. Januar 2021 - 10:52

Berlin. - 132 von 148 untersuchten Ländern sind kritisch verschuldet. Zu diesem Ergebnis kommt der Schuldenreport 2021, der am Dienstag vom Entschuldungsbündnis erlassjahr.de und MISEREOR, dem Werk für Entwicklungszusammenarbeit, vorgestellt wurde. Grund für die Verschärfung der Schuldenkrise ist die durch die Corona-Pandemie ausgelöste globale Rezession, die in vielen Ländern zu einem dramatischen Wirtschaftseinbruch geführt hat.

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Klima-Risiko-Index## 2019 war das Jahr verheerender Wirbelstürme

epo - 25. Januar 2021 - 11:04

Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat am Montag ihren neuen Globalen Klima-Risiko-Index präsentiert. Der Index zeigt, dass erneut besonders Menschen in Entwicklungsländern unter den Folgen von Wetterextremen zu leiden hatten, im Jahr 2019 insbesondere unter schweren Wirbelstürmen und darauffolgenden Überflutungen sowie Erdrutschen. Mosambik und Simbabwe stehen an der Spitze des Negativ-Rankings für 2019, schwer getroffen vom Zyklon Idai, dem bis dahin verheerendsten Wirbelsturm, der jemals im westlichen Indischen Ozean beobachtet wurde.

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Oxfam-Bericht## Milliardäre profitieren trotz Pandemie

epo - 25. Januar 2021 - 1:01

Berlin. - Die Covid-19-Pandemie verschärft weltweit die soziale Ungleichheit. Während die 1.000 reichsten Menschen ihre Verluste in der Corona-Krise in nur neun Monaten wettmachten, könnte es mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis sich die Ärmsten von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erholt haben. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht hin, der im Vorfeld der virtuellen Veranstaltung "Davos-Agenda" erscheint.

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"Leuchtendes" Raumklima

Enbausa - 24. Januar 2021 - 12:39

Das Plug & Play Prinzip der neuen Zehnder LED-Einbauleuchten ermöglicht eine einfache und schnelle Installation. Außerdem können Zehnder Deckenstrahlplatten so auch nachträglich mit den Beleuchtungselementen ausgestattet werden. Die Komplett-Lösung aus Heiz-, Kühl- sowie Beleuchtungselement in einem System reduziert insgesamt den Installationsaufwand für ein Projekt und sorgt somit für mehr Planungssicherheit in der Bauphase. Das geringe Gewicht der Einbauleuchten Zehnder LED 2.0 stellt ein einfaches und schnelles Handling sicher. Dank Ballwurfsicherheit gemäß DIN 18032 ist eine Verwendung in Sporthallen uneingeschränkt möglich. Die lange Lebensdauer von mindestens 60.000 Betriebsstunden, eine hohe Schaltfestigkeit und die niedrigen Betriebskosten gewährleisten eine effiziente Nutzung der Zehnder LED-Einbauleuchten. Zehnder LED 2.0 sind in vier Längen und drei verschiedenen Ausstrahlungswinkeln erhältlich.

Die Einbauleuchten Zehnder LED 2.0 für Zehnder Deckenstrahlplatten qualifizieren sich für die KfW-Förderung im Rahmen einer Beleuchtungsoptimierung. Denn das Zehnder Beleuchtungssystem erfüllt bei den Qualitätsmerkmalen Systemlichtausbeute, Farbwiedergabeindex und Lichtstromerhalt die hohen Anforderungen der Kreditanstalt. Für einen erfolgreich bewilligten Förderantrag wird neben einem Herstellernachweis über die genannten Charakteristika auch ein Beleuchtungskonzept von einem entsprechend qualifizierten Planer benötigt. Fachplaner können außerdem ab sofort auf umfassende BIM-Daten zu Zehnder LED 2.0, den Deckenstrahlplatten Zehnder ZFP und Zehnder ZIP sowie der Volumenstromregler-Kombination für Zehnder Deckenstrahlplatten zugreifen.

Aufgrund der hohen Energieeffizienz sparen die neuen LED-Einbauleuchten im Vergleich zu alternativen Beleuchtungssystemen bis zu 90 % der Energiekosten ein.

Quelle: Zehnder Group Deutschland GmbH / an

 

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Baugewerkschaft warnt vor verschärfter Wohnungsnot für Azubis

Enbausa - 22. Januar 2021 - 17:54

In vier von fünf Städten sind die Mieten im vergangenen Jahr trotz Corona weiter gestiegen. Für Azubis ist die Mietbelastung vielerorts nicht mehr zu stemmen. Wenn Berufsstarter selbst in Städten wie Konstanz oder Ingolstadt die Hälfte ihres Einkommens für ein WG-Zimmer ausgeben müssen, dann läuft etwas schief“, sagt Gewerkschaftsvorsitzender Robert Feiger. Einer wachsenden Zahl von Auszubildenden bleibe häufig keine andere Alternative als das „Hotel Mama“. Die Misere am Wohnungsmarkt schränke Berufsstarter damit nicht nur in ihrer Selbstständigkeit ein, sondern führe gerade in den Ballungszentren zu einem verschärften Fachkräftemangel.

Abhilfe könne ein von Bund und Ländern getragenes Programm zum „Azubi-Wohnen“ schaffen, schlägt die IG BAU vor. „Während die Studentenwerke durch ihr Angebot zumindest einen Teil der Wohnungsnot für Studierende lindern, gibt es kaum geförderte Wohnungen für Azubis.“ Jenseits örtlicher Initiativen von Handwerks- oder Handelskammern fehlten koordinierte Anstrengungen der Politik. Ein 2015 von der damaligen Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) initiiertes Modellprojekt zur Schaffung sogenannter „Vario-Wohnungen“ für Auszubildende und Studierende sei mit 37 Millionen Euro Fördergeld lediglich „ein Tropfen auf den heißen Stein“. Auch im jüngsten DGB-Ausbildungsreport sei bei Befragungen von Azubis deutlich geworden, dass bei der Wohnungssuche vieles im Argen liege.

Feiger schlägt vor, das Azubi-Wohnen in die Förderung des sozialen Wohnungsbaus zu integrieren und zu verstetigen. Allerdings müssten die dafür vorgesehen Kompensationszahlungen des Bundes an die Länder von derzeit einer Milliarde Euro pro Jahr massiv aufgestockt werden. Nach Einschätzung der IG BAU sind insgesamt Investitionen von jährlich sechs Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau nötig, um den Schwund an Sozialwohnungen zu stoppen. In Zeiten niedriger Zinsen sollten Bund und Länder das Problem rasch angehen.

Die Corona-Pandemie verschärfe die Lage vieler Azubis zusätzlich, unterstreicht Feiger: „Wenn Firmen in der Krise Ausbildungsverträge kündigen, dann kommen Berufsanfänger schnell in große finanzielle Probleme und können sich die Miete nicht mehr leisten. Und anders als Studierenden ist es ihnen nur selten möglich, von der Ferne aus zu lernen. In der dualen Ausbildung ist die Praxis im Betrieb unverzichtbar.“

Nach Angaben des Portals „WG-Gesucht“ wurden für WG-Zimmer in Hamburg, Berlin, Stuttgart und Frankfurt zuletzt im Schnitt zwischen 470 und 530 Euro pro Monat abgerufen. Auch in Universitätsstädten wie Freiburg oder Bonn sind demnach deutlich mehr als 400 Euro für ein Zimmer fällig. Spitzenreiter München kommt auf 650 Euro. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Azubi-Vergütung beläuft sich nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung auf derzeit 939 Euro im Monat. Laut „Immowelt“ sind die Mieten im vergangenen Jahr trotz Pandemie in 67 von 80 untersuchten Städten teils stark gestiegen.

Quelle: IG BAU / an

 

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MISEREOR warnt:## Corona-Gefahr in Afrika steigt

epo - 22. Januar 2021 - 11:27

Aachen. - Während in wohlhabenden Staaten der Welt die Impfungen gegen das Corona-Virus angelaufen sind, müssen die meisten Bürgerinnen und Bürger Afrikas darauf noch Monate oder gar Jahre warten. Außer auf den Seychellen und in Guinea werde auf dem Kontinent aktuell nirgendwo Impfstoff zur Vermeidung einer COVID-19-Infektion verabreicht, berichtete MISEREOR. Das Infektionsgeschehen nimmt unterdessen in Afrika nach vergleichsweise mildem Beginn stark zu. Zahlen der Afrikanischen Union zufolge wurden inzwischen 3,3 Millionen Infektionen erfasst, fast 82.000 Menschen starben an deren Folgen.

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BEG ersetzt bisherige Effizienz-Förderung

Enbausa - 22. Januar 2021 - 9:37

Viele Jahre unantastbar war die Regel: Ein Austausch von Anlagen kann nicht gefördert werden, wenn er ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist. Seit drei Wochen geht das. Wer der Vorschrift folgt, zum Beispiel eine 30 Jahre alte Ölheizung auszubauen, und sie durch ein System mit Solaranlage ersetzt – oder eine Wärmepumpe, Biomasseheizung und so weiter – kann jetzt eine Förderung beantragen.

Als geförderte Einzelmaßnahmen für Bestandsgebäude (fünf Jahre oder älter) hinzugekommen sind mit der BEG zum Beispiel

•             Ersatz oder erstmaliger Einbau von außen liegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung – die Fenster können dabei so bleiben, wie sie sind.

•             Lüftungsanlagen (in der BMWi-Richtlinie: „Einbau, Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen inklusive Wärme-/Kälterückgewinnung“).

•             In Nichtwohngebäuden Kältetechnik zur Raumkühlung und der Einbau von Beleuchtungssystemen.

•             Gebäudeautomatisierung in Wohngebäuden („Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung beziehungsweise zur Verbesserung der Netzdienlichkeit der technischen Anlagen des Gebäudes [„Efficiency Smart Home“] oder des angeschlossenen Gebäudenetzes“) und Nichtwohngebäuden („Einbau von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Realisierung eines Gebäudeautomatisierungsgrades mindestens der Klasse B nach DIN V 18599-11“). Voraussetzung ist freilich immer eine Erhöhung der Energieeffizienz – und dass die eingebauten Anlagen nicht gebraucht, sondern neu sind.

Neue und weggefallene Effizienzhaus-Standards

Bei den Effizienzhäusern beziehungsweise Effizienzgebäuden gibt es sowohl Neuzugänge als auch weggefallene Standards. Eva-Maria Kiefer von der als Verein organisierten saarländischen Energieberatungsagentur „Arge Solar“: „Es ist so, dass man jetzt auch im Bestand ein sogenanntes Effizienzhaus 40 erreichen kann.“ Dafür entfalle aber das Effizienzhaus 115. „Sie beginnen in der Sanierung jetzt mit einem Effizienzhaus 100. Was den Primärenergiebedarf angeht, müssen sie bei einer Sanierung mindestens das heutige Neubauniveau erreichen, um überhaupt in den Genuss einer möglichen Förderung zu kommen.“ Auch bei Nichtwohngebäuden gibt es die Tendenz, eher schärfere Standards zu fördern: „So hat man hier in der Sanierung das 55er- und 40er-Niveau eingeführt. Im Bereich des Neubaus hat man wiederum ein Effizienzgebäude 40 eingeführt. Dafür ist das Effizienzgebäude 70 im Neubau weggefallen.“

Weggefallen ist auch das „Effizienzhaus Denkmal“ (beziehungsweise im Nichtwohnbereich „Effizienzgebäude Denkmal“). Eva-Maria Kiefer: „Die ganze Zeit war es so, dass sie geringere energetische Anforderungen bei der Sanierung im Denkmalbereich hatten. Die sind komplett entfallen. Das heißt: Sie sanieren jetzt, wie wenn es kein Denkmal wäre.“

Ebenso entfallen ist die Heizungssanierung als Einzelmaßnahme im Neubau. Kiefer erinnert daran, dass es im Marktanreizprogramm die Möglichkeit der Förderung von Heizungsanlagen im Bereich von Neubauten gegeben habe. „Diese sind komplett weggefallen. Sie können Heizungsanlagen als Einzelmaßnahme im Neubau nicht mehr fördern lassen, sondern nur noch, wenn der gesamte Neubau ein Effizienzhausniveau erreicht.“

Von der Einzelmaßnahme hin zum Effizienzhaus-Standard

Eine Verschiebung also beim Fördermodus: weg von der Einzelmaßnahme hin zum Effizienzhaus-Standard. Mit Blick auf den Geldbeutel der Hausbesitzer beschreibt die Beraterin das auch in anderer Hinsicht als Chance. Bei Einzelmaßnahmen sind die Anforderungen an das zu sanierende Bauteil zum Teil recht hoch und damit teuer. Kiefer nennt als Beispiel Dachflächen, die auf einen U-Wert von 0,14 oder weniger saniert werden müssen. „Machen sie eine umfassende Sanierung an ihrem Gebäude und versuchen, ein Effizienzhausniveau zu erreichen, also Effizienzhaus 70, 55, 40 oder auch besser, dann haben sie keine Anforderung an das jeweils zu sanierende Bauteil; sondern sie machen eine Gesamtbilanzierung des Gebäudes, und in der Summe müssen sie die technischen Anforderungen eines Effizienzhausniveaus einhalten.“

Ein geschickter Energieberater kann damit mehr für den Sanierungswilligen herausholen. „Sie können durchaus etwas – ich will nicht unbedingt sagen ‚spielen’, aber – sie können zumindest mal die Maßnahmen versuchen miteinander sinnvoll zu kombinieren für ihren Kunden, um bei gegebenenfalls gleichem Invest eventuell eine höhere Förderung zu bekommen, weil sie einfach ein höheres Effizienzhausniveau erreichen und nicht nur das Ganze im Bereich der Einzelmaßnahmen machen.“

Zurück zu dem, was mit der BEG hinzugekommen oder weggefallen ist: Bei den Effizienzhäusern hat man zusätzliche Bonusverfahren eingeführt. Da gibt es nun zum einen das „Effizienzhaus EE“. Werden mindestens 55 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien bereitgestellt, gibt es einen Förderungsbonus von 2,5 bis fünf Prozent. Zum anderen wurde das „Effizienzhaus NH“ kreiert, „NH“ für „Nachhaltigkeit“: Wenn das Gebäude eine vom Bund anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung bekommt, liegt der Bonus bei 2,5 Prozent – bei Wohnhäusern aber nur im Neubau. Einer der Gesichtspunkte ist hier, welche Arten von Dämm-Materialien man verwendet hat. Knausriger als bisher geht es dagegen bei Optimierungsmaßnahmen wie einem Pumpentausch und einem hydraulischen Abgleich zu: Statt 30 Prozent gibt es nur noch 20 Prozent Förderung.

Sachverständiger oder nicht?

Bisher benötigte man bei allen Förderprogrammen der KfW einen Sachverständigen. Wie sieht es damit beim BEG aus? Eva-Maria Kiefer: „Sie brauchen im Bereich der Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Sachverständigen. Und sie brauchen ihn für Einzelmaßnahmen im Bereich der Anlagentechnik“. „Anlagentechnik“, so die Beraterin, bedeute bei den BEG-Einzelmaßnahmen „alles außer Heizung. Also sprich Lüftung, Klimatisierung, Automatisierung. Dafür brauchen sie bei der Antragstellung und auch nach Fertigstellung der Maßnahme einen Sachverständigen aus der Energieeffizienz-Expertenliste.“ Keinen Sachverständigen brauche man bei der Förderung „Einzelmaßnahme Heizungstechnik“; im Bereich der Heizungsoptimierung allerdings mindestens eine sogenannte Fachunternehmererklärung. Und bei den Effizienzstandards? „Für jegliche Art von Effizienzhaus oder von Effizienzgebäude brauchen sie einen Sachverständigen.“

Gleich geblieben sind beim BEG alle technischen Mindestanforderungen – sowohl was die Anforderungen an Einzelmaßnahmen, als auch was die an Effizienzhäuser respektive -gebäude angeht, sagt Kiefer. „Alle technischen Mindestanforderungen, die sie kannten aus dem Marktanreizprogramm, sind auch so in die Bundesförderung übergeführt werden.“

So viel zu den wichtigsten materiellen Änderungen. Was schließlich die Aufteilung zwischen BAFA und KfW betrifft, hat Eva-Maria Kiefer genau hingesehen. Oft hört man, die BEG-Einführung sei „zweistufig“. „Meiner Meinung nach ist es eher dreistufig.“ Seit 1. Januar liefen Einzelmaßnahmen komplett über das BAFA. Ab 1. Juli beginne die Kreditförderung für Einzelmaßnahmen bei der KfW; die Programme „Energieeffizient sanieren“ und „Energieeffizient bauen“ fielen komplett weg, und alles laufe dann über die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ bei der KfW. Es entstehe also keine Förderlücke.

Bis zum 30. Juni könnten noch wie gewohnt Anträge bei der KfW im Rahmen der Programme „Energieeffizient bauen“ und „Energieeffizient sanieren“ gestellt werden. „Zum 1. Juli wird dann quasi diese neue Bundesförderung insofern umgesetzt, dass die Zuschuss- und die Kreditvariante bei der KfW landen, aber diese zwei bekannten Programme mehr oder weniger wegfallen. Und ab dem 1. Januar 2023 kommt die Zuschussvariante komplett zum BAFA, so dass die KfW-Seite tatsächlich nur noch die Kreditvarianten abbildet.“

Alexander Morhart

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Baustart für Eisspeicher

Enbausa - 21. Januar 2021 - 14:25

Das innerstädtische Quartier Hansapark in Nürnberg, das die te group in mehreren Bauabschnitten entwickelt, entsteht im Südwesten der Stadt. Der erste Bauabschnitt, ein Büro- und Verwaltungsgebäude, wurde im Mai 2020 fristgerecht übergeben.

Das energetische Konzept sieht vor, dass die Energie für Wärme und Kühlung vor Ort erzeugt, die Bedarfe miteinander kombiniert und durch ein innovatives Steuerungssystem geregelt werden. Herzstück ist ein unterirdischer Eisspeicher zum Heizen und Kühlen: Sonnen- und Umgebungswärme werden in den mit Wasser gefüllten Speicher geleitet. Eine Wärmepumpe entzieht die gespeicherte Wärme, die wiederum der Beheizung der angrenzenden Gebäudekomplexe dient. Durch den Wärmeentzug sinkt die Temperatur im Speicher zugleich auf den Gefrierpunkt. Die anschließend beim Gefrieren des Wassers freiwerdende Kristallisationsenergie in Form von Wärme wird ebenfalls genutzt. Pro Kilogramm Wasser sind das über 90 Wattstunden. Der Eisspeicher im Quartier mit seinen 300 Kubikmetern Wasservolumen kann also rein durch den einmaligen Gefriervorgang des Wassers die gleiche Energiemenge liefern, die bei der Verbrennung von ca. 2.900 Litern Heizöl entsteht. Allerdings ist Heizöl keine regenerierbare Ressource – ganz im Gegensatz zum Wasser im Eisspeicher. Das im Wärmepumpen-Heizbetrieb erzeugte Eis im Eisspeicher wird wiederum im Sommer zur Klimatisierung der Gebäude verwendet – ohne zusätzlichen Energieaufwand.

Die Anbindung des Bürogebäudes an den Eisspeicher erfolgt nach dessen Fertigstellung. Die Voraussetzungen dafür wurden mit der Fertigstellung des Bürogebäudes bereits geschaffen, sodass nur noch wenige elektrische und hydraulische Anbindearbeiten nötig sind. Der Anschluss erfolgt somit unkompliziert, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb des Bürogebäudes zu beeinträchtigen. Verantwortlich für den Bau des Eisspeichers sowie die nachhaltige Energieversorgung ist GETEC, Energieversorger und Contracting-Spezialist für Industrie und Wohnungswirtschaft in Deutschland und Europa und außerdem Partner für die Quartiere der Zukunft.

Die noch relativ junge Eisspeicher-Technologie wird seit 2010 eingesetzt und wurde seitdem mit mehr als 40 Umwelt- und Innovationspreisen ausgezeichnet. Bislang überwiegend in der Wohnungswirtschaft genutzt, bietet die Technologie auch in der gewerblichen Nutzung enormes CO2- Einsparpotenzial. Über ein Anlageneffizienzmonitoring werden die Leistungsdaten im realen Betrieb erfasst und interpretiert. So entsteht ein konkretes Bild über die tatsächlichen Einsparungen gegenüber anderen Systemen. Bei einem Wohnprojekt mit ca. 100 Wohnungen können beispielsweise mehr als 70 Prozent des früher angefallenen CO2 eingespart werden.

Das Gesamtprojekt hat ein Finanzierungsvolumen von mehr als 27,3 Millionen Euro. Davon wurden mehr als 10 Millionen Euro durch ein über die Finanzplattform SKAPA Invest an Privatanleger vermitteltes Wertpapier (Inhaberschuldverschreibungen) finanziert. Mit 6,0 Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von weniger als drei Jahren haben auch private Anleger die Chance, vom Bau des Quartiers zu profitieren. Die restliche Summe wurde über eine Finanzierung durch die Airbus Bank sichergestellt.

 

Quelle: te group / an

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Anpassung an Klimawandel## BMZ und Potsdam-Institut vertiefen Zusammenarbeit

epo - 21. Januar 2021 - 11:30

Berlin. - Entwicklungsländer stärker bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen – das ist das Ziel einer Kooperation des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Bei der Auftaktveranstaltung der "Berlin Insights Series on Climate Change and Development" unterzeichneten Staatssekretär Martin Jäger (BMZ) und Prof. Dr. Johan Rockström (PIK) am Donnerstag eine entsprechende Absichtserklärung.

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Aus dem Inneren der Erde – Infoveranstaltung

Enbausa - 20. Januar 2021 - 14:05

Die Tiefe Geothermie liefert Energie aus dem Inneren der Erde. So lassen sich erneuerbare Wärme und Strom gewinnen. Am 26. Januar 2021 berichten Referenten aus Wissenschaft, Energieversorgern und Unternehmen, wie die Technologie funktioniert, welche Potenziale in Baden-Württemberg bestehen und welche Chancen und Herausforderungen sich aus ihrer Nutzung ergeben. Die Referenten kommen vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), von der MVV Energie AG MVV, der Deutschen ErdWärme GmbH, von der Fridays for Future-Ortsgruppe sowie von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

Bislang spielt die Tiefe Geothermie im Südwesten noch keine Rolle. Energieversorger und Unternehmen wollen dies nun ändern. Besonders gut sind die geologischen Voraussetzungen in Baden-Württemberg zwischen Mannheim und Lörrach. Von ersten Planungen bis hin zur bald anstehenden Bohrung für eine Geothermieanlage: Verschiedene Unternehmen haben dort mit Erkundungen und Projekten begonnen. Die Plattform EE BW begleitet als Dachverband der Erneuerbaren-Branche im Südwesten den Ausbau der tiefen Geothermie.

Auf der Online-Informationsveranstaltung können sich Interessierte mit der Funktionsweise und den Möglichkeiten dieser Technologie auseinandersetzen und aktiv Nachfragen stellen. Die Vorträge werden auch beleuchten, welche Risiken mit ihrer Nutzung einhergehen können und wie die Unternehmen damit umgehen.

Veranstalter ist die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg, die eine sachliche Debatte voranbringen möchte. Denn die Technologie erhitzt auch die Gemüter und wird kritisiert. Die kostenfreie Informationsveranstaltung findet online statt, wendet sich an alle Bürgerinnen und Bürger und geht von 18:00 bis 19:30 Uhr. Programm und Anmeldung: https://erneuerbare-bw.de/de/termine.

Quelle: Plattform EE BW / an

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Corona-Hilfe in Afrika## Kinderrechtsbündnis erhält 10 Millionen Euro

epo - 20. Januar 2021 - 9:19

Berlin. - Gemeinsamer Einsatz für Kinderrechte in der Corona-Pandemie: Joining Forces, der Zusammenschluss der sechs größten Kinderhilfsorganisationen der Welt, erhält zehn Millionen Euro von der Europäischen Union, um Mädchen und Jungen in fünf afrikanischen Ländern vor Gewalt und Ausbeutung zu schützen.

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Brot für die Welt## EU-Klimafinanzierung braucht einheitliche Regeln

epo - 19. Januar 2021 - 0:00

Berlin. - Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens haben die Industriestaaten versprochen, ab dem Jahr 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar bereitzustellen, um die ärmsten Staaten in der Klimakrise zu unterstützen. Eine neue Studie im Auftrag von Brot für die Welt mit dem Bündnis ACT Alliance EU belegt, dass es signifikante Unterschiede in den Klimahilfen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten gibt.

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Für vielfältige Lichtaufgaben

Enbausa - 18. Januar 2021 - 16:08

Das LED-Lichtband GU 6.0 wurde bewusst für den Einsatz in Neubauten entwickelt. Hintergrund der Produkteeinführung ist die schnelle, kostengünstige Fertigstellung neuer Produktions- und Logistikhallen.

Für sämtliche Anforderungen

Das sechs Meter lange LED-Band mit DALI-Steuerung besteht jeweils aus zwei Leuchten sowie einem Blindfeld und ist in verschiedenen Varianten erhältlich. So sind zum Beispiel breit- (160 Grad), mittel- (80 Grad) und tiefstrahlende (30 Grad) Austrittswinkel für verschiedenste Hallenformen möglich. Die Lichtfarben reichen von Neutral- (4.000 Kelvin) bis Tageslichtweiß (6.000 Kelvin). Bei einer standardmäßigen Energieeffizienz von 160 sowie optional 190 Lumen pro Watt (lm/W) erreicht die GU 6.0 dabei bis zu 25.000 Lumen pro Leuchte. Dank HACCP-Prüfzeichen ist sie auch zur Anwendung in lebensmittelverarbeitenden Gewerben geeignet – und mit optionalem D-Zeichen zudem für feuergefährdete Betriebsstätten.

Schneller Einbau, sichere Nutzung

Das Wasco-Stecksystems garantiert eine zügige Montage, für die meist nur zwei Mitarbeiter benötigt werden. Durch die Einkomponentenlösung müssen die einzelnen Lichtbandabschnitte lediglich hintereinander zusammengesteckt und die Aufhängeclips befestigt werden. Auch Präsenz- oder Tageslichtsensoren sowie Notlichter und andere Erweiterungsmodule lassen sich integrieren. Mit dem Lichtband GU 6.0 bietet Wasco somit eine umweltschonende und zugleich qualitativ hochwertige sowie sichere Beleuchtungslösung für Hallen aller Art an. Erhältlich sind die LED-Leuchten in 250er, 500er und 1.000er Paketen.

Quelle: Wasco / an

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Neue Regeln für Energieausweise ab Mai dieses Jahres

Enbausa - 18. Januar 2021 - 14:22

Aussteller müssen die Angaben vor Ort oder anhand geeigneter Fotos prüfen. Die Änderungen sollen die Aussagekraft der Ausweise verbessern. Relevant werden die Änderungen in diesem Jahr für Energieausweise, die 2011 ausgestellt wurden. Da Energieausweise nur zehn Jahre gültig sind, müssen Eigentümer sie unter Umständen erneuern lassen. Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Der Ausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt nicht nur wie bisher für Gebäudeeigentümer, sondern künftig auch explizit für Makler. Wer sein Gebäude selbst bewohnt oder nicht neu vermietet, braucht keinen neuen Ausweis. Hauseigentümer haben in der Regel die Wahl zwischen einem Energieverbrauchsausweis und einem Energiebedarfsausweis. „Beim Bedarfsausweis zeigt eine Skala von grün bis rot den berechneten Energiebedarf des Gebäudes anhand des baulichen Zustandes und der Heiztechnik“, sagtt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Modernisierungsempfehlungen sind Bestandteil beider Energieausweise, Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Neue gesetzliche Grundlage ist das am 1. November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz. Davor waren die Vorschriften für Energieausweise in der Energieeinsparverordnung EnEV festgelegt. Bei den Neuerungen für bestehende Gebäude sieht das GEG eine Übergangsfrist bis 30. April 2021 vor. Erst danach kommen die zusätzlichen Regeln für Energieausweise zum Tragen.

Neuerungen für dieses Jahr

Folgende Regelungen kommen künftig hinzu, ab 1. Mai 2021 werden die Treibhausgas-Emissionen im Energieausweis aufgeführt. „In der EnEV war diese Ausweisung bisher nicht verpflichtend, mit der Umsetzung des GEG ist dies nun erforderlich“, sagt Meike Militz von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Eigentümer müssen die energetische Qualität des Gebäudes detailliert angeben, inklusive inspektionspflichtiger Klimaanlagen. Auch das Fälligkeitsdatum der nächsten Untersuchung muss festgehalten werden. Aussteller der Verbrauchsausweise müssen künftig die bestehenden Gebäude vor Ort in Augenschein nehmen oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. „So soll die Qualität der Sanierungsempfehlungen verbessert werden“, erklärt Militz. Stellen Eigentümer Daten für den Energieausweis bereit, sind sie für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich. Experten, die Energieausweise ausstellen, müssen die bereitgestellten Informationen sorgfältig prüfen und dürfen diese nur verwenden, wenn kein Zweifel an ihrer Richtigkeit besteht. Die Pflicht, bei der Vermietung, Verpachtung oder dem Verkauf eines Wohngebäudes einen Energieausweis vorzulegen, gilt in Zukunft auch explizit für Immobilienmakler, nicht nur für die Eigentümer. Die Pflichtangaben in Immobilienanzeigen bleiben unverändert erhalten.

Wie man das richtige Zertifikat kriegt

Vielen Eigentümern ist unklar, welchen Energieausweis sie beauftragen sollen. Für Käufer und Mieter von Ein- oder Zweifamilienhäusern ist der Bedarfsausweis teilweise Pflicht, in jedem Fall aber besser geeignet, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Das Verbrauchsprofil ist für die nachfolgenden Bewohner jedoch nicht immer aussagekräftig“, sagt Hettler. Bei Mehrfamilienhäusern mit zahlreichen Wohnungen ist das anders. Ein Durchschnitt der Verbrauchswerte unterschiedlicher Bewohner hat genügend Aussagekraft. Deshalb werden hier eher Verbrauchsausweise eingesetzt. Auf dem Bedarfsausweis stehen deutlich mehr Informationen. Er zeigt den bauphysikalisch berechneten Energiebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Steht die Effizienzampel auf dem Ausweis auf Grün, können die Eigentümer bei einer Veräußerung besser für ihr effizientes Haus werben. Immobilien mit einem Label im grünen Bereich verursachen rund 15 bis 20 Euro weniger Energiekosten pro Quadratmeter und Jahr als schlecht gedämmte Gebäude. Bei einer Wohnung mit 90 Quadratmetern Wohnfläche sind das jährlich immerhin rund 1.500 Euro. Für Kauf- oder Mietinteressenten sind diese Häuser deutlich attraktiver als solche, die hohe Betriebskosten verursachen. Sind viele energetische Schwachstellen vorhanden und leuchtet auf dem Label die Farbe Rot, sollte der Bedarfsausweis der Einstieg in eine mit bis zu 80 Prozent geförderte Gebäudeenergieberatung sein, rät Hettler.  Die Kosten des Bedarfsausweises sind für die Hauseigentümer zunächst höher, da eine Analyse des Gebäudes vor Ort durch einen Fachmann nötig ist. In der Regel fällt ein eher niedriger dreistelliger Betrag an. Die Alternative Verbrauchsausweis ist deutlich billiger, aber auch weniger aussagekräftig. Im Netz gibt es bereits Verbrauchsausweise für unter 50 Euro, die allerdings häufig ihr Papier nicht wert sind. Die Anbieter senden den Ausweis mit den ungeprüften Angaben per E-Mail zu, die Fehlerhäufigkeit ist daher hoch. Das kann auch juristisch heikel werden, da die Käufer für die Fehler rechtlich verantwortlich sind. Daher: Hände weg von Billigangeboten. Es empfiehlt sich, die Ausstellung des Energieausweises mit einer Energieberatung zu verknüpfen, aus der am Ende ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) hervorgeht. Die Beratung wird mit bis zu 80 Prozent gefördert und kostet am Ende wenige hundert Euro. Für jede Sanierungsmaßnahme, die aus dem iSFP hervorgeht, gibt es einen Zusatzbonus von fünf Prozent der Kosten. So macht sich die Energieberatung schnell bezahlt, außerdem sorgt sie für eine fachlich einwandfreie Sanierung.

Welche Informationen gegeben werden sollten

Auch in den Immobilienanzeigen ist ein Teil der Kenndaten aus dem Energieausweis Pflicht. Dazu zählen das Baujahr des Hauses und die Energieeffizienzklasse, der zur Wärmeversorgung genutzte Energieträger, die Angabe des Endenergiebedarfs oder des Endenergieverbrauchs und die Art des Energieausweises. Eine Veröffentlichungspflicht gilt übrigens für alle Inserate in Zeitungen oder kostenpflichtigen Internetseiten. Verstöße werden mit einem Bußgeld bis zu 15.000 Euro geahndet. Verfügt der Eigentümer über einen nach dem 1. Mai 2014 ausgestellten Energieausweis, entfallen die Angaben zum Energiebedarf oder -verbrauch und die zum Energieträger. Die seitdem genutzten Effizienzklassen A+ bis H ersetzen diese Daten im Inserat. Das sorgt für bessere Informationen für Eigentümer und Mieter.

Quelle: Zukunft Altbau / Wolfram Hülscher

 

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Handwerkersoftware OpenHandwerk gewinnt Preis

Enbausa - 18. Januar 2021 - 14:20

Bosch Power Tools startete mit der ersten „Digital Breakthrough Challenge“ einen Innovationswettbewerb: Der Geschäftsbereich setzt damit auf strategische Partnerschaften mit Start-ups, um gemeinsam das Geschäft mit digitalen Produkten und Services auszubauen. Im Fokus des Wettbewerbs stehen Lösungen, die für Verwender einen Mehrwert schaffen, der über die Bereitstellung des richtigen Werkzeuges hinausgeht.  Im Mittelpunkt des Innovationswettbewerbs standen digitale Produkte und Services in denBereichen DIY und Garten, Handwerksbetriebe sowie große Baustellen. Im Bereich DIY und Garten standen digitale Lösungen im Fokus, die Heimwerker und Gartenliebhaber dabei unterstützen, ihre Projekte zu verwirklichen.  Die zweite Kategorie konzentrierte sich auf digitale Angebote, die typische Problemstellungen im Arbeitsalltag von Handwerksbetrieben lösen und damit zur Effizienzsteigerung der Betriebe beitragen sollen.  Im Bereich Großbaustellen suchte Bosch Power Tools nach Start-ups, die mit ihrem digitalen Service die Bauindustrie verändern wollen: Dabei stand im Vordergrund, wie Projekte auf einer Baustelle möglichst effizient und sicher realisiert werden können.  Im Verlauf der „Digital Breakthrough Challenge“ wurden erfahrene Business Mentoren den 30 vielversprechendsten Start-ups zur Seite gestellt, die sie begleiteten. Sechs ausgewählte Finalisten präsentierten ihre Lösungen vor Bosch-Experten und dem Management, aus dem drei Sieger gewählt wurden.

 Quelle: OpenHandwerk / Wolfram Hülscher

 

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Zusammenführung von Innendämmsystemen

Enbausa - 18. Januar 2021 - 14:17

Die rein mineralischen und natürlichen Systeme sind diffusionsoffen und feuchteregulierend. In Kombination mit den guten energieeffizienten Eigenschaften des Dämmstoffs schaffen beide Lösungen beste Voraussetzungen für ein angenehmes und komfortables Wohnraumklima sowie einen wirksamen Wärmeschutz für Gebäude, die nicht von außen gedämmt werden können. Speziallösungen für die Schimmelprävention und die Sanierung von Fachwerkgebäuden bieten zusätzliche Möglichkeiten. Mit dem Jahreswechsel 2020/21 ist das komplette Innendämm-Sortiment künftig unter der gemeinsamen Bezeichnung Rotkalk in-System aus einer Hand über den Vertrieb der Knauf Gips KG erhältlich. Der bei Fachprofis bekannte Markenname TecTem bleibt in der Systembezeichnung der Komponenten erhalten. Die mineralische Dämmplatte aus Perlitgestein, Basis des Komplett-Systems, heißt jetzt Rotkalk in-Board 045 TecTem. Die hervorragenden Eigenschaften der Platte bleiben selbstverständlich erhalten. Sie wird in Dicken zwischen 50 und 160 mm angeboten, lässt sich einfach per Cutter oder Fuchsschwanz zuschneiden und ist nicht brennbar. Eine Dampfsperre ist nicht nötig. Für die Dämmung von Fenstern, Türen und flankierenden Bauteilen fungiert weiterhin die Rotkalk in-Laibungsplatte, die jetzt ebenfalls den Zusatz TecTem trägt. Ergänzt wird das System von den beiden Hochleistungsmörteln Rotkalk in-Klebemörtel TecTem und Rotkalk in-Füllmörtel TecTem.

Schimmelprävention und Fachwerksanierung inbegriffen

Mit dem auf die Innendämmung von Fachwerkfassaden abgestimmten Rotkalk in-System Historic beinhaltet das Sortiment eine komplette Systemlösung für die sichere Sanierung historischer Gebäude. Das bis Ende 2020 noch unter dem Namen TecTem Historic bekannte System ist diffusionsoffen, kapillaraktiv und besitzt eine hohe Dämmwirkung. Es besteht aus den aufeinander abgestimmten Systemkomponenten Rotkalk in-Board Historic 055, eine speziell für die Innendämmung von Fachwerkaußenwänden entwickelte Dämmplatte aus expandiertem Perliten, und den beiden mineralischen und lehmhaltigen Putzen Rotkalk in-Klebemörtel Historic und Rotkalk in-Grundputz Historic. Zum Schutz vor Schimmel sowie zur Schimmelsanierung hat sich das System TecTem Climaprotect bewährt. Die leistungsfähige Lösung ist jetzt ebenfalls ein Bestandteil des Rotkalk in-Systems. Die jetzt als Rotkalk in-Board Climaprotect erhältliche mineralische, diffusionsoffene und kapillaraktive Dämmplatte reguliert in hohem Maße den Feuchtegehalt der Luft und sorgt so für eine trockene Wandoberfläche. Mit dem pH-Wert 10 wirkt sie schimmelpilzhemmend. Die mit 25 sowie 30 mm besonders schlanke Platte beugt Schimmelpilzbildung aktiv vor. Sie bietet gute Dämmwerte und lässt sich einfach verarbeiten. Rotkalk in-Board Climaprotect kommt im System mit Rotkalk in-Klebemörtel TecTem und Rotkalk in-Füllmörtel TecTem zum Einsatz.

Quelle: Knauf / Wolfram Hülscher

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KfW fördert den Umbau zu barrierefreien Wohnungen seit Januar wieder mit Zuschüssen

Enbausa - 18. Januar 2021 - 14:16

Das bringt echten Gewinn. „Die Verbindung von energetischen und barrierereduzierenden Sanierungsmaßnahmen spart Stress durch doppelte Baustellen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Bei einer ganzheitlichen Sanierung sollte man darüber hinaus auch auf die Auswahl der Baustoffe oder den Artenschutz achten, etwa mehr Holz anstelle von Beton nutzen, Kunststoffe wie PVC vermeiden und Nisthilfen für Tiere im Garten aufstellen“, sagt Hettler. Ein Beispiel für ganzheitliches Sanieren sind barrierereduzierende Maßnahmen. 18 Millionen Menschen in Deutschland sind 65 Jahre oder älter. Barrierefreie Wohnungen ermöglichen vielen, länger in den eigenen vier Wänden zu leben. Da die umgebauten Häuser und Wohnungen mehr Wohnkomfort bieten, lohnen sie sich auch für andere Altersgruppen. Eine Dusche mit schwellenlosem Einstieg etwa oder extrabreite Türen sind für alle von Vorteil.  Expertinnen und Experten empfehlen daher, zu prüfen, ob barrierereduzierende Maßnahmen in der eigenen Wohnung umgesetzt werden können. „Ein Haus oder eine Wohnung barrierearm umzubauen, kann einfach sein“, sagt Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-Württemberg. „Eigentümer sollten besonders Schwellen reduzieren“, sagt Mundorff.

Stolperfallen beseitigen wird wieder gefördert

Die KfW bietet seit Anfang Januar wieder attraktive Zuschüsse für barrierereduzierende Maßnahmen in Höhe von maximal 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten an. Die Zuschusshöhe beläuft sich auf 200 bis 6.250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten betragen pro Wohneinheit 2.000 Euro, maximal sind 50.000 Euro förderfähig. Insgesamt stehen deutschlandweit 130 Millionen Euro bereit, 30 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Alternativ kann auch – wie bislang schon möglich – die Kreditvariante in Anspruch genommen werden. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Interesse an Zuschüssen für barrierereduzierende Maßnahmen sehr hoch ist. Die Fördergelder gingen jedes Mal rasch zur Neige. Die im Januar 2020 zur Verfügung gestellten, aufgestockten 100 Millionen Euro waren im November bereits aufgebraucht. „Interessierte Eigentümer sollten daher rasch handeln, sonst gehen sie möglicherweise leer aus und müssen warten, bis der Fördertopf wieder gefüllt wird“, rät Mundorff. Beachten müssen sie auch, dass die KfW nur Vorhaben fördert, die zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht begonnen wurden.

Bei energetischer Sanierung auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit realisieren

Empfehlenswert ist, Maßnahmen zur Barrierefreiheit mit einer ohnehin geplanten energetischen Sanierung zusammenzulegen. „Arbeiten zur energetischen Verbesserung des Hauses und barrierereduzierende Umbauten in einem Zuge anzugehen, bietet sich an“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „So hat man Handwerker nur einmal im Haus.“ Für die Planung der energetischen Modernisierung sollte man sich an Architekten, Ingenieure und Gebäudeenergieberater wenden. Viele Architekten und Innenarchitekten haben sich auf das Thema Barrierefreiheit spezialisiert. Sie können etwa über die Architektenkammer Baden-Württemberg gefunden werden. Wer bei einer Sanierung darüber hinaus die Nutzung von ökologischen Materialien und Naturbaustoffen in Betracht zieht und mehr für den Artenschutz am und um das Haus tun will, trägt zum Schutz der Umwelt bei. Nisthilfen oder Insektenhotels beispielsweise können am Haus gut unter dem Dach angebracht werden oder am Baum im Garten. Das hilft den Lebensraum heimischer Vogel- und Insektenarten zu erhalten und fördert die biologische Vielfalt. Auch die Nutzung von Holz statt energieintensivem Beton und Zement sowie die Verwendung von Kalk statt Gips ist besser für die Umwelt und das Klima.

Quelle: Zukunft Altbau / wh

 

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Forsa-Umfrage## Deutsche wollen Exportstopp für verbotene Pestizide

epo - 18. Januar 2021 - 11:19

Berlin. - Die Bundesregierung soll den Export von in der EU verbotenen Pestiziden aus Deutschland stoppen. Das wünscht sich eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt. Demnach sind 89 Prozent der Deutschen der Meinung, dass der Einsatz von in der EU verbotenen Pestiziden weltweit untersagt werden sollte.

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