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Agora zieht gemischte Energiewendebilanz

Enbausa - 7. Januar 2020 - 7:00

"Die Energiewende kommt damit beim Zuwachs der erneuerbare Energien und beim Ausstieg aus der Atomenergie gut voran. Eine schlechte Bilanz war 2017 jedoch bei den Treibhausgasemissionen zu verzeichnen", teilt Agora Energiewende mit. Das dritte Jahr in Folge stagnierte der Ausstoß des klimaschädlichen CO2, statt wie geplant zu sinken. Denn während im Stromsektor die Emissionen infolge des Rückgangs der Steinkohleverstromung 2017 leicht zurückgingen, stiegen sie im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor aufgrund des höheren Mineralöl- und Erdgasverbrauchs.

"Der gegenwärtige Trend läuft darauf hinaus, dass Deutschland im Jahr 2020 seine Emissionen nur um 30 Prozent statt wie geplant um 40 Prozent gegenüber 1990 vermindert", sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Die Studie "Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2017" beschreibt in zehn Kapiteln mit zahlreichen Abbildungen die wesentlichen Trends. Sie basiert auf aktuell verfügbaren Daten aus zahlreichen öffentlichen Quellen.

Wesentliche Ursache für diesen Trend ist die Entwicklung beim Energieverbrauch: Im vergangenen Jahr wurde 0,8 Prozent mehr Energie verbraucht als 2016 – Strom, Diesel und Erdgas legten zu. Es wird damit nahezu unmöglich, die von der Bundesregierung im Energiekonzept 2010 beschlossenen Energieeffizienzziele für 2020 (minus 20 Prozent Primärenergie- und minus 10 Prozent Stromverbrauch gegenüber 2008) zu erreichen. "Die Energieeffizienz-Fortschritte sind zu gering, um zusätzliche Verbräuche aus Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum auszugleichen oder sogar zu überkompensieren", sagt Graichen. Quelle: Agora Energiewende / sue

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KIT erprobt Sektorenkopplung im Reallabor

Enbausa - 21. April 2019 - 7:04

Der klimafreundliche Umbau des Energiesystems ist eine der großen technologischen Herausforderungen: Das schwankende Energieangebot aus dezentralen Wind- oder Solaranlagen muss genauso beherrscht werden, wie plötzliche Verbrauchsspitzen, die etwa beim gleichzeitigen Beladen von Millionen von Elektrofahrzeugen zu erwarten sind. Helfen könnte hier das intelligente Verschränken von unterschiedlichen Sektoren wie Elektrizität, Wärme, Mobilität oder stofflichen Energieträgern. So könnte überschüssige Wärme aus Industrieprozessen in Strom für die Elektromobilität gewandelt werden oder ein Überschuss an Windenergie zur Produktion von Synthetic Natural Gas (SNG) genutzt werden, das dann für einen späteren Verbrauch ins Erdgasnetz eingespeist wird.

"Das Ziel von Sektorenkopplung ist es, Energie je nach Bedarf und Angebot möglichst effizient zwischen den unterschiedlichen Sektoren zu verschieben und dabei Treibhausemissionen und Kosten einzusparen“, erklärt Professor Joachim Knebel, der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Koordinator das neue Forschungsprojekt Sektorenkopplung (SEKO) leitet. "In den vergangenen Jahren haben wir am KIT eine ganze Reihe von Technologien zur Energiespeicherung und Energiekonversion sowie Strategien zur Steuerung solcher Prozesse entwickelt. Im Forschungsprojekt SEKO wollen wir diese nun praxisnah in einem großskaligen Reallabor erproben." Im Forschungsprojekt SEKO erproben die Wissenschaftler das Konzept der Sektorenkopplung sowie das Zusammenspiel unterschiedlicher Energietechnologien im MegawattMaßstab.

Technologieplattform wird errichtet

An SEKO beteiligen sich insgesamt sieben Institute des KIT, die innerhalb des Projektes in unterschiedlichen Konstellationen transdisziplinär zusammenarbeiten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ihre Forschung für vier Jahre mit mehr als 6,5 Millionen Euro. Mit den beiden Forschungsinfrastrukturen Energy Lab 2.0 und dem Living Lab Energy Campus werde am Campus Nord des KIT im Rahmen der HelmholtzGemeinschaft bereits eine Technologieplattform errichtet, die Sektorenkopplung sowohl physisch als auch mithilfe der Informations- und Kommunikationstechnologie ermöglicht, sagt Projektmanagerin Isabelle Südmeyer. Bis Ende 2019 soll der Aufbau der wesentlichen Komponenten abgeschlossen sein. "Dadurch werden wir dann die Möglichkeit haben, die Systemintegration unterschiedlichster Technologien zu untersuchen und Methoden für die dynamische Kopplung der einzelnen Sektoren zu entwickeln und zu validieren", so Südmeyer.  

Das Forschungsprojekt SEKO besteht aus vier Teilprojekten. Im Teilprojekt Strom unter Leitung von Professor Mathias Noe vom Institut für Technische Physik (ITEP) steht die Kopplung von Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen mit Photovoltaikanlagen unter Einbindung von Stromspeichern im Fokus. Das Teilprojekt Gas unter Leitung von Professor Thomas Kolb vom Institut für Technische Chemie (ITC) erforscht das Zusammenspiel zwischen Gas- und Wärmenetz – dabei sollen auch ein energieintensiver Industrieprozess sowie die Dynamik von Power-to-Gas-Prozessen berücksichtigt werden.

Im Teilprojekt Wärme/Kälte unter Leitung von Professor Veit Hagenmeyer vom Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI) werden Methoden zur automatischen Erzeugung von Wärmelastkurven für Gebäude entwickelt sowie die effiziente Umwandlung von Strom in Wärme (Power-to-Heat) für die häusliche Anwendung experimentell erforscht. In einem übergreifenden Teilprojekt zur Sektorenkopplung schließlich, ebenfalls von Hagenmeyer geleitet, wird die übergreifende Vernetzung der unterschiedlichen Anlagen auf der Ebene der Informations- und Kommunikationstechnik zur flexiblen Betriebsführung untersucht. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die IT-Sicherheit, um Störungen, Angriffe und Manipulationen zu vermeiden. 

Vor dem Hintergrund der Debatte um die Klimaziele habe SEKO auch einen globalen Signalcharakter: "Wir demonstrieren Handlungsfähigkeit. Indem wir Forschungsergebnisse zeitnah in einem Reallabor zur Anwendung bringen, können wir diese auch schneller in der Praxis umsetzen", sagt Projektkoordinator Knebel. Quelle: kit / al

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Heute würde Jesus für die Umwelt kämpfen

Sonnenseite.com - vor 20 Minuten 31 Sekunden
Im zweiten Teil des Gesprächs, das stadtgottes-Autor Thomas Pfundtner mit dem früheren Fernsehmoderator und engagierten Friedenskämpfer führte, geht es um Kanzlerin Angela Merkel, um Jesus, den Dalai Lama und den Papst.
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Europa-Wahl für ein gutes Klima

Sonnenseite.com - vor 5 Stunden 17 Minuten
Analyse offenbart Klimaschutz-Gefälle im EU-Parlament/ WWF: Gute Klimapolitik darf keine Nische bleiben.
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Globale Wasserkrise – kooperative Wasserpolitik

Sonnenseite.com - vor 11 Stunden 17 Minuten
Der Welt steht, verstärkt durch beschleunigten Klimawandel und anhaltende Bevölkerungszunahme, eine akute Wasserkrise bevor. Ein neues Buch beschreibt die Ursachen im Detail und formuliert die Ansatzpunkte einer kooperativen internationalen Wasserpolitik. Eine Einschätzung dazu von Professor Udo E. Simonis
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Antibiotika-resistente Erreger in mehr als jeder zweiten Fleischprobe

Sonnenseite.com - vor 12 Stunden 17 Minuten
Untersuchung im Auftrag von Germanwatch: 56 Prozent der getesteten Hähnchen mit resistenten Erregern / Bei jedem dritten Hähnchen sogar Resistenzen gegen Antibiotika der höchsten Priorität für Menschen.
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Neue Batterie lässt sich blitzschnell aufladen

Sonnenseite.com - vor 13 Stunden 20 Minuten
Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute haben eine neue Elektrode entwickelt, die eine Schnellladung von Batterien für beispielsweise E-Autos ermöglicht.
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Effizienzleitfaden 2.0: Weiterentwicklung zur Steigerung von Transparenz und Qualität im Hausspeichermarkt

Sonnenseite.com - vor 16 Stunden 58 Minuten
Der Bundesverband Energiespeicher und der Bundesverband Solarwirtschaft haben soeben die neue, überarbeitete Fassung des Effizienzleitfadens für Hausspeicher vorgestellt, durch den sich Photovoltaik-Speichersysteme mit ihren spezifischen technischen Möglichkeiten leichter beurteilen lassen.
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Eltern und Großeltern plädieren international für eine sichere, gerechte und saubere Zukunft

Sonnenseite.com - vor 16 Stunden 58 Minuten
34 Elterninitiativen aus 16 Ländern erklären sich solidarisch mit den weltweiten Klimastreiks der Jugend und rufen alle Erwachsenen dazu auf, selbst aktiv zu werden, um die Klimakatastrophe abzuwenden.
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Europa größter Importeur und Konsument globaler pflanzlicher Rohstoffe

Sonnenseite.com - vor 16 Stunden 58 Minuten
Egal ob Kosmetik, Treibstoff oder die künftigen Bioplastik-Strohhalme – für alle diese Güter wird heute auf Palmöl, Soja, Ethanol und andere Rohstoffe zurückgegriffen. 
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Hetze gegen Medienschaffende

Sonnenseite.com - 19. April 2019 - 9:38
Rangliste der Pressefreiheit 2019
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Umfrage: Automatisches Lüften ist kaum bekannt

Enbausa - 19. April 2019 - 7:01

Wer ein Wohnhaus sanieren oder bauen will und dabei nicht an eine automatische Lüftung denkt, der vertue die Chance auf weniger Energieverbrauch und CO2-Emissionen sowie mehr Komfort. Das ist zumindest das Ergebnis einer Umfrage und eines Praxistests der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert werden.

Demnach ist 70 Prozent der befragten Hauseigentümer die kontrollierte Wohnraumlüftung gar nicht bekannt. Fast 50 Prozent befürchten zu hohe Kosten. Rund 30 Prozent wissen nicht, wo sie verlässliche Informationen zum automatischen Lüften finden. An der bundesweiten Umfrage haben sich mehr als 500 Eigenheimbesitzer beteiligt.

Erfahrungsberichte aus dem Praxistest in Berlin, Bayern, Hessen, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bestätigen die Ergebnisse der Umfrage – und zeigen, worauf beim Planen, Einbauen und Nutzen zu achten ist. So verbessert eine kontrollierte Wohnraumlüftung die Luftqualität, weil so weniger Staub und Pollen in die Wohnräume gelangen als beim Lüften per Hand. Außerdem kann das automatische Lüften Schimmel verhindern. Mit einer Wärmerückgewinnung sorgt es zudem für einen geringeren Energieverbrauch und weniger CO2-Emissionen.

Sechs Haushalt werden im Praxistest begleitet

Um die Potenziale der kontrollierten Wohnraumlüftung besser zu nutzen, haben CO2online und DBU erste Empfehlungen für Politik, Wirtschaft und Verbände zusammengestellt. So fordern sie, für mehr neutrale und verlässliche Informationen zu sorgen, den Zugang zu unabhängiger Beratung zu erleichtern, tatsächliche Kosten und Fördermittel stärker zu kommunizieren und über Vorurteile zum automatischen Lüften aufzuklären.

Für den Praxistest Wohnraumlüftung hatten sich innerhalb von sechs Wochen fast 300 Haushalte beworben. Sechs davon werden ein Jahr lang beim Planen, Einbauen und Nutzen ihrer Lüftungsanlage begleitet. Dabei geht es vor allem um Komfort und Alltagstauglichkeit. Aus den Erfahrungen der Teilnehmer entwickelt CO2online einen Leitfaden mit Tipps zur automatischen Lüftung, der im Sommer erscheinen soll. 

Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und von Blumartin, NIBE und Vaillant unterstützt. Fachlich wird der Praxistest von der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung, dem Passivhaus Institut und der Verbraucherzentrale NRW begleitet. Quelle: CO2online / al

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Judas liebte Jesus

Sonnenseite.com - 19. April 2019 - 7:00
Judas und Jesus waren keine Feinde. Sie liebten sich. Judas hat Jesus nicht verraten. Die Tragik dieser Fehlübersetzung aus dem Aramäischen belastet das Christentum seit jeher und hat zum fatalen Antisemitismus geführt. Von Franz Alt
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Die Mitmach-Energiewende: Macht Euch unabhängig!

Sonnenseite.com - 19. April 2019 - 5:57
Immer noch abhängig von fossilem und klimaschädlichen Strom der Energiekonzerne und das obwohl die junge Generation für wirksamen Klimaschutz auf die Straße geht? Das muss nicht sein.
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VW ID. ROOMZZ feiert in Schanghai seine Weltpremiere

Grüne Autos - 18. April 2019 - 17:36
Unter seiner Submarke „ID“ und mit zumeist sehr ausgefallenen Namen präsentiert Volkswagen seit einigen Jahren seine teilweise sehr spektakulären Elektroautos. Darunter waren etwa der ID. CROZZ in 2017, der ID. VIZZION in 2018 oder der ID. BUGGY in diesem Frühjahr. Leider hat es bisher allerdings noch keines wirklich auf die Strasse geschafft, in naher Zukunft ...
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Sono Motors produziert Sion in ehemaligem SAAB-Werk in Schweden

Grüne Autos - 18. April 2019 - 12:52
Bereits vor einigen Jahren wurde der Sion von Sono Motors mit Elektroantrieb und in die Karosserie integrierten Solarzellen erstmals vorgestellt. Im März diesen Jahres wurde nun die Serienversion des Sion E-Autos präsentiert und am 17. April 2019 wurde nun auch der Produktionsort bekannt gegeben. Gefertigt werden wird der innovative Pkw im ehemaligen SAAB-Werk in Trollhättan ...
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Zyklon Idai## MISEREOR verdoppelt Hilfszusagen

epo - 18. April 2019 - 11:35

Aachen. - Angesichts der weiterhin verheerenden Situation infolge des Zyklons Idai in Mosambik, Simbabwe und Malawi hat MISEREOR seine Hilfe verdoppelt und weitere 50.000 Euro für die betroffenen Menschen zur Verfügung gestellt. Das Werk für Entwicklungszusammenarbeit stellt sich auf langfristige Aufbau- und Versorgungshilfe ein.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019## Hetze gegen Medienschaffende führt zu Angst und Gewalt

epo - 18. April 2019 - 11:28

Berlin. - Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten – vor allem in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2019 hervor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am Donnerstag veröffentlicht hat.

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Strompreise unterscheiden sich regional um bis zu mehrere Hundert Euro im Jahr

Sonnenseite.com - 18. April 2019 - 8:19
Das Vermittlungsportal „Stromauskunft“ hat die Strompreise in 6400 deutschen Städten ausgewertet. In Thüringen ist Strom tendenziell am teuersten, in Bremen am günstigsten. Zahlen des BDEW zeigen allerdings, dass unter Berücksichtigung der Inflationsrate die Preise auf dem gleichen Niveau wie 2013 liegen.
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Hannover bezuschusst Dach plus Solar

Enbausa - 18. April 2019 - 7:36

Die Stadt Hannover möchte gemeinsam mit dem Fonds Enercity Hemmnisse abbauen und motivieren, das Dach zukunftsfähig energetisch zu ertüchtigen und gleichzeitig eine erneuerbare Energieerzeugung vorzusehen. Das neue Förderprogramm "Dach plus Solar" für die Dachsanierung gilt für den gleichzeitigen Einbau von Solarstrom- und Solarwärmeanlagen und bezieht sich auf alle Gebäude in Hannover, die geheizt oder gekühlt werden, egal ob etwa Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus.

„Durch Erfahrung unserer langjährigen Klimaschutzaktivitäten wissen wir, dass im verdichteten Stadtraum die Solarenergie den besten Ansatz zum Ausbau der erneuerbaren Energien bietet. Durch die Kombination mit der Dachdämmung können wir hervorragende Synergien schaffen", erläutert Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Bei Proklima wiederum hat man festgestellt, dass ein altes Hausdach oft einen Hinderungsgrund für die Installation einer Solaranlage darstellt.

Die Gelder für "Dach plus Solar" stammen aus dem Haushaltsbudget von Proklima, das Hannover in den Jahren 2019 und 2020 zusätzlich zur Stärkung des Fonds aufgestockt hat. Für das aktuelle Jahr sind zusätzlich 150.000 Euro Fördermittel vorgesehen. Für den Einbau einer  Dämmung und der Solaranlage gibt es von Proklima einen Zuschuss von 20 Euro pro Quadratmeter Dämmfläche bis maximal 40.000 Euro pro Gebäude. Quelle: Proklima / al

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