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Flutkatastrophe## Vietnam braucht dringend Nothilfe

epo - 23. Oktober 2020 - 11:39

Freiburg. - Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hat 40.000 Euro für die Nothilfe aufgrund der schweren Flutkatastrophe in Vietnam bereitgestellt. Die langjährigen Projektpartner von Caritas international leisten Nothilfe für die betroffenen Menschen. Sie verteilen vor allem Lebensmittel und Wasser.

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Studie zum 5G-Ausbau## Weltzukunftsrat warnt vor steigendem Energieverbrauch

epo - 23. Oktober 2020 - 0:00

Hamburg. - Eine Studie der in Hamburg ansässigen Stiftung World Future Council kommt zu dem Schluss, dass durch die Einführung der 5G-Technik im Mobilfunk der Energieverbrauch weltweit drastisch steigen wird. Aufgrund des deutlich höheren Datenverkehrs sei zu befürchten, dass die 5G-Technik mit ihren vielen neuen energieintensiven Anwendungsmöglichkeiten zu einem weiteren Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs führen werde. Daher würde eine flächendeckende Einführung der neuen Technik die Erreichung der Pariser Klimaziele erschweren.

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Groupe PSA: Hunderte Ladestationen werden an den europäischen Standorten installiert

Grüne Autos - 22. Oktober 2020 - 15:28
Mit den zur Groupe PSA gehörenden Marken wie Peugeot, Citroën, DS oder Opel setzt das Unternehmen bereits seit längerer Zeit auf den Elektroantrieb als das Modell der Zukunft. Mit dem Peugeot iOn wurde bereits vor mehr als zehn Jahren eines der ersten Serien-Elektroautos auf den Markt gebracht, mittlerweile gehören verschiedendste Plug-In und E-Modelle zum Angebot ...
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Rohingya-Geberkonferenz## BMZ sagt weitere 30 Millionen Euro Soforthilfe zu

epo - 22. Oktober 2020 - 11:39

Berlin. - Angesichts der andauernden Rohingya-Flüchtlingskrise richten die EU, die USA, Großbritannien und das Flüchtlingskommissariat UNHCR am Donnerstag (22. Oktober) eine virtuelle internationale Geberkonferenz aus. Ziel ist es, den "Humanitarian Response Plan" der internationalen Gemeinschaft für die Rohingya zu finanzieren, für den bisher noch über 700 Millionen Euro fehlen. Das deutsche Entwicklungsministerium (BMZ) sagte weitere 30 Millionen Euro zu.

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Anlage spart jährlich rund 6.100 Tonnen CO2 ein

Enbausa - 22. Oktober 2020 - 10:10

Der Sonnenstrom wird über ein 8,5 Kilometer langes Erdkabel zum Umspannwerk in Dietfurt geleitet und dort in das Netz des Bayernwerks eingespeist. Rechnerisch kann der neue Solarpark etwa 4.400 Haushalte mit grünem Strom versorgen. Jährlich spart die Anlage rund 6.100 Tonnen CO2 ein.

„In Berching engagieren wir uns stark für erneuerbare Energien: Von Sonne bis Wasserkraft, von Wind bis Biomasse – im Gemeindegebiet von Berching wird die Energiewende gelebt und schon heute wird ein hoher Anteil der elektrischen Energie aus regenerativen Energiequellen gewonnen“, freut sich Ludwig Eisenreich, Erster Bürgermeister der Stadt Berching, über den Solarpark, den er als Aushängeschild der Region bezeichnet.

Noch im Herbst sollen die Bauarbeiten für einen weiteren Solarpark mit einer Leistung von zehn Megawatt im Ortsteil Weidenwang beginnen. Die Standortbedingungen für Solarparks seien in der Region unter anderem wegen der hohen Sonneneinstrahlung und dem großen Flächenpotenzial ausgezeichnet, heißt es von Seiten E.on. Quelle: E.on / al

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UN-Welttag## Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit stärken!

epo - 22. Oktober 2020 - 0:00

Wiesbaden. - Die Corona-Krise zeigt: Wir leben in einer vernetzten Welt und sie ist verletzlich. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vermittelt Menschen aller Altersgruppen, wie wir unseren Lebensraum erhalten und ein Leben in Gesundheit, ohne Hunger und in sozialer Gerechtigkeit ermöglichen können. Als Akteur im Feld der BNE in Deutschland informiert der World University Service (WUS) jährlich zu den Ausgaben der OECD-Länder für entwicklungspolitische Bildung. Das aktuelle Datenblatt hierzu liegt jetzt vor. Der UN-Welttag am 24. Oktober 2020 gibt Anlass, auf die Bedeutung von BNE als Vorsorge in und für Krisenzeiten hinzuweisen.

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Schimmel erhöht die Asthmagefahr

Enbausa - 21. Oktober 2020 - 12:44

„Wärmebrücken sind Teile der Gebäudehülle und miteinander kombinierte Bauteile unterschiedlichen Materials. Über sie entweicht während der Heizperiode besonders viel Wärme“, erklärt Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter von Isotec. Paradebeispiele seien Außenwandecken, auskragende Balkone, Fensterrahmen, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, vorspringende Stahlträger und ungedämmte Stahlbetonbauelemente. Diese Schwachstellen eines Gebäudes ließen sich mit einer Wärmebildkamera präzise aufspüren.

Wärmebrücken mindern zum Beispiel die Wohnqualität, da einzelne Wände oder ganze Räume als unbehaglich empfunden werden. „Wir haben das Gefühl, es kommt kalte Luft rein und es zieht. Dabei ist es genau umgekehrt: Die Wärme aus der Raummitte entweicht in Richtung der Wärmebrücken und löst bei uns Unbehaglichkeit aus“, sagt Molitor. Hinzukommen die energetischen Verluste über Wärmebrücken, die in der Heizperiode kostspielig für den Geldbeutel werden können.

Auch die hygienischen und gesundheitlichen Konsequenzen von Wärmebrücken sind nicht zu unterschätzen: Tauwasserbildung an kühlen Wänden führt zwangsläufig zu Schimmelpilzbildung und kann für die Bewohner zu gesundheitlichen Problemen wie Allergien bis hin zu Asthma führen. Die Wahrscheinlichkeit, an Asthma zu erkranken ist um 40 Prozent höher, wenn Menschen in einer von Schimmel befallenen Wohnung leben. Das haben europaweite Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP in diesem Zusammenhang festgestellt.

Innendämmung verringert Wärmebrücken

Eine Maßnahme ist in diesem Zusammenhang die Innendämmung. Bei schlechter Wandkonstruktion kann eine bis zu zehn Zentimeter dicke Innendämmung die innenseitige Außenwandoberflächentemperatur um zirka zehn Grad Celsius erhöhen. Raumluft und innere Wandoberflächen werden ohne großen Energieaufwand schnell aufgeheizt. Das zahlt sich vor allem bei nur temporär genutzten Räumen wie Versammlungssäle oder Kirchen aus. „In einem Haus aus dem Baujahr 1950 mit 100 Quadratmetern Wohnfläche beispielsweise bedeutet das nach unseren Berechnungen eine Reduzierung des Transmissionswärmeverlustes von 71 Prozent“, sagt Molitor.

Ein weiterer Vorteil: Vollmineralischen Innendämmplatten nehmen die Raumluftfeuchtigkeit auf und geben sie nach dem Absinken der Raumluftfeuchte durch Lüftung auch wieder ab. So entsteht in den Räumen ein ausgewogenes Wohnklima, Feuchteschäden und Schimmel wird dauerhaft Einhalt geboten. Die Innendämmung kann für einzelne Räume eines Gebäudes oder einzelne Wohnungen eines Mehrfamilienhauses ausgeführt werden. Quelle: Isotec /al

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HI-MACS sorgt im LG Science Park in Seoul für zeitlose Eleganz

Enbausa - 21. Oktober 2020 - 11:55

Der LG Science Park, im Magok-Distrikt von Seoul gelegen, soll die dort arbeitenden rund 24.000 Ingenieure und Wissenschaftler des Konzerns bei ihrer Arbeit an Produktinnovationen inspirieren. Der Entwurf von HOK ist so angelegt, dass er die Vision von LG aufgreift, Synergien zwischen Menschen und Orten mittels zahlreicher Interaktionsmöglichkeiten zu schaffen. So können sich Mitarbeiter innerhalb der Einzellabore, zwischen benachbarten Laboren oder – mittels transparenter Atrien – zwischen den Laboreinheiten treffen und austauschen. Zudem sind sämtliche Gebäude durch gezielt gestaltete Parkanlagen ebenfalls miteinander verbunden, die die Interaktion zwischen den Mitarbeitern fördern sollen. Diese Mischung aus Räumen für Austausch und Teamarbeit einerseits und konzentrierte, individuelle Arbeit andererseits unterstützen das Bestreben des Unternehmens, zukunftsweisende Technologie mit zeitlos-schönem Design zu schaffen. Die einzelnen Räume und Gebäude weisen dabei die gleiche Formsprache auf wie die Konsumgüter von LG – ein elegantes Äußeres, das sich um Spitzentechnologie hüllt. Trotzdem verfügt jedes Gebäude über eine eigene Identität. So sorgt das Flaggschiff von LG Hausys, der Mineralwerkstoff HI-MACS, bereits am Eingang des Gebäudekomplexes für eine Einstimmung auf das widerstandsfähige und witterungsunempfindliche Hightech-Material. Im makellosen „Alpine White“ weist es den Besuchern in Form von Gebäude-Beschilderung den Weg. In der Lobby von LG Hausys fällt der Blick des Besuchers sofort auf den beeindruckend geschwungenen Tresen des Informationsschalters und auf die kunstvoll gewundenen Sitzgelegenheiten. Hier strahlt ebenfalls HI-MACS® in „Alpine White“ eine diskrete Eleganz aus und offenbart zugleich eine der hochentwickelten Eigenschaften des Mineralwerkstoffs: Dank seiner Zusammensetzung aus Mineralien, natürlichen Pigmenten und Acryl, lässt er sich nicht nur fugenlos verarbeiten, sondern mittels thermischer Bearbeitung in nahezu jede beliebige Form bringen. In der weiteren Verwendung des Solid-Surface-Materials offenbart sich zudem die ganze Vielseitigkeit des Mineralwerkstoffs. So demonstrieren die glänzenden Innenwand-Verkleidungen aus HI-MACS®, dass das Material auch starken Beanspruchungen in besonders frequentierten Bereichen wie Empfangshallen und Wartezonen problemlos standhält – sogar in der klassischen Farbe „Alpine White“ wie sie hier zum Einsatz kommt. Die Wahl dieses edlen Farbtons setzt sich nahtlos bei der Verwendung für weitere Oberflächen fort. Denn auch die Arbeitsplatten von zahlreichen Teeküchen, Bistro-Tischen und offenen Arbeitsplätzen wurden ebenfalls mit der strahlenden Weiß-Variante umgesetzt. Diese sorgen für eine entspannte, hell-freundliche Atmosphäre und bieten zudem ein angenehmes, haptisches Erlebnis. Damit unterstreicht HI-MACS das Bestreben der Architekten, Zonen zu schaffen, in denen sich Mitarbeiter und Besucher gerne aufhalten und sich zum Austausch treffen. Dank seiner porenfreien Oberfläche ist HI-MACS geradezu der ideale Werkstoff für Anwendungen mit besonders hohem Publikumsverkehr wie etwa in Büros. Das Solid-Surface-Material bietet weder Bakterien noch Schimmel oder Schmutz einen Nährboden und erfüllt damit höchste Hygiene-standards. Mit seiner Strapazierfähigkeit und seiner herausragenden Pflege- und Reinigungs-eigenschaften lässt sich der Mineralwerkstoff aber auch bedenkenlos für Sanitäranlagen einsetzen. So wurden auch zahlreiche Toiletten-Waschtische bei LG Hausys in dezenten Farbtönen, wie etwa „Crystal Beige” gestaltet. Das klare Design des Mineralwerkstoffs, mal hell, mal dunkel oder mit dezenten Einsprengseln, betont einmal mehr den minimalistischen Ansatz des Gesamtkonzepts von LG und schafft ein Gefühl von zeitloser Eleganz. Der Mineralwerkstoff HI-MACS ist damit ein Hightech-Material, das hinsichtlich Qualität, Ästhetik, Funktionalität und Hygiene höchsten Ansprüchen genügt und damit die optimale Wahl, um LGs Idee von Spitzentechnologie in elegantem Erscheinungsbild stilvoll zu transportieren.

Quelle: Hi-Macs / wh

 

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UNO-Flüchtlingshilfe## Knapp 80 Millionen Menschen auf der Flucht

epo - 21. Oktober 2020 - 11:45

Bonn. - Knapp 80 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, doch die notwendigen Hilfsmaßnahmen sind dramatisch unterfinanziert. Das hat die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn kritisiert. Ein aktueller Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR) dokumentiert, dass lediglich rund 50% der benötigten finanziellen Mittel vorhanden sind.

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Kinderarbeit## Schokoladenindustrie bricht ihr Versprechen

epo - 21. Oktober 2020 - 0:00

Berlin. - Eine neue Studie im Auftrag des US-Arbeitsministeriums belegt: Die Schokoladenindustrie hat ihr Versprechen, die Kinderarbeit auf Kakaoplantagen bis 2020 um 70 Prozent zu reduzieren, klar gebrochen. Laut der Studie arbeiten noch immer rund 1,5 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika, wo rund 70 Prozent des in Deutschland verarbeiteten Kakaos angebaut werden. Die Verbreitungsrate von Kinderarbeit in Westafrika hat in den letzten zehn Jahren trotz Bemühungen von Regierungen und Unternehmen nicht abgenommen.

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Sahelkonferenz## Militärische Konzepte haben versagt

epo - 20. Oktober 2020 - 0:00

Friedrichsdorf. - Die Entwicklung der Sahelregion steht im Mittelpunkt einer Geberkonferenz am Dienstag in Kopenhagen. Die bisherigen Versuche, die fragile Region zu stabilisieren, sind jedoch weitgehend gescheitert. Statt weiter in militärische Konzepte zur Lösung der vielfältigen Probleme zu investieren, müssten friedliche Strategien gefördert werden, fordert die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision.

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MCC-Studie## Klimaschutz lässt sich sozialverträglich gestalten

epo - 20. Oktober 2020 - 0:00

Berlin. - Die Klima- und Energiepolitik war bisher oft nicht optimal, was die sozialen Folgen angeht – also etwa die Lebensqualität des Einzelnen, die Verteilung des Wohlstands und der lokale Zusammenhalt. Das liegt nicht in der Natur der Sache, sondern lässt sich vermeiden, wie jetzt eine aufwendige Metastudie unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) belegt. Demnach gibt es inzwischen soziale Erfolgsstories für alle wichtigen Politikinstrumente, sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern.

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Dacia Spring Electric: Erstes Elektroauto des günstigen Autoherstellers

Grüne Autos - 19. Oktober 2020 - 14:00
Vor rund 12 Jahren begann der zur Renault gehörende Autohersteller mit günstigen Autos ohne viel Schnickschnack erfolgreich aud den Markt zu drängen. Bei den Antrieben setzte man deshalb bisher auch ausschließlich auf klassische Verbrennungsmotoren – allerdings sind fast alle Dacia Modelle auch als Autogas-Varianten erhältlich – und nicht auf Elektrifizierung. Dies soll sich mit dem ...
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Nachhaltig bauen mit Leichtbeton-Mauerwerk

Enbausa - 19. Oktober 2020 - 12:09

Dies war auch Thema des Forums „Nach fünfzigjährigen Standzeiten liegen Wohngebäude aus Holz und Mauerwerk in Bezug auf die CO2-Bilanz gleichauf“, sagt Carl-Alexander Graubner der TU Darmstadt.  Im Ranking aller Massivbaustoffe erweist sich Leichtbeton zudem als besonders nachhaltig, unter anderem dank seiner energiearmen und ressourcenschonenden Produktion.

Energiebedarf, Ressourcennutzung und CO2-Emissionen stellen eine große Belastung für Umwelt und Klima dar. Gebäude haben daran jeweils einen Anteil von rund einem Drittel. Dies ergeben Berechnungen der Bundesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI, Berlin) sowie Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU, Bonn). Eine aktuelle Studie der Life Cycle Engineering Experts (LCEE, Darmstadt) zeigt jetzt, dass die Bauweise in Bezug auf die Ökobilanz nicht ausschlaggebend ist: „Hier schneidet Mauerwerk genauso gut ab wie Holz. Alles entscheidend ist jedoch die Nutzungsphase“, sagt Professor Carl-Alexander Graubner von der Technischen Universität Darmstadt auf dem diesjährigen Fachforum des Leichtbeton-Herstellers KLB Klimaleichtblock (Andernach). „Während Massiv- und Holzbauweise im CO2-Vergleich nach 50 Jahren noch gleichauf liegen, hat Mauerwerk nach einem Lebenszyklus von 80 Jahren sogar die Nase vorn.“ In der Langzeitbetrachtung punktet massives Mauerwerk zusätzlich mit Wärmespeichereffekten. So können Hausbewohner jährlich bis zu zehn Prozent Heizenergie einsparen.

Energie sparen

Umweltfreundliches Bauen beginnt bereits bei der Rohstoff-gewinnung. Die Leichtbeton-Herstellerwerke der KLB-Vertriebsgesellschaft tragen den benötigten Rohstoff Bims im nahegelegenen Neuwieder Becken nur an Stellen ab, wo eine Rekultivierung erfolgen kann. Kurze Transportwege ermöglichen zudem eine hohe CO2-Ersparnis. Um den Nachhaltigkeitsgedanken auch bei der Produktion weiterzuführen, wird in den Werkshallen für die richtigen Rahmenbedingungen gesorgt. Denn die Maschinen zur Waschung des Rohstoffes und Herstellung der Leichtbetonsteine benötigen eine weitere Ressource – Energie. Strom, der bisher mithilfe leistungsfähiger Photovoltaik-Anlagen auf den Werksdächern in erheblichen Anteilen selbst erzeugt wurde. Seit 2020 decken die Werke auch den restlichen Bedarf über Ökostrom. Nach ihrer Formung werden die Steine schließlich zur Trocknung im Hochregal gelagert – ganz ohne Energiezufuhr. „Unter den Massivbaustoffen haben Leichtbetonsteine eine sehr niedrige Umweltwirkung bei der Herstellung und erzeugen vergleichsweise geringe CO2-Emissionen“, sagtt Andreas Krechting, Geschäftsführer der KLB Klimaleichtblock. Mit einem Gesamt-Primärenergiebedarf von nur 663 Megajoule pro Kubikmeter Außenwand liegen gefüllte Leichtbetonsteine deutlich unter den Werten von Wettbewerbern anderer Steinarten. Damit erreichen KLB-Steine eine hervorragende Ökobilanz, die vom Institut für Bauen und Umwelt (IBU, Berlin) in Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) schriftlich fixiert ist. Diese setzen sich mit der Herstellung von je einem Kubikmeter des jeweiligen Mauersteins auseinander und geben einen Überblick über die gesamte Nutzungsphase – von der Wiege bis zur Bahre.

Recycling krönt nachhaltige Produktion

Der Lebenszyklus eines Baustoffs schließt neben Herstellung, Lagerung, Gebäudeerstellung und Nutzungsphase auch die Entsorgung mit ein. Diese sollte im Bauwesen zunehmend an Bedeutung gewinnen: Denn laut Bundesumweltministerium stammen etwa 54 Prozent des gesamten Abfallaufkommens aus dem Bausektor. Muss ein Gebäude nach jahrzehntelanger Nutzung erneuert oder abgerissen werden, sollte die möglichst vollständige Wiederverwertung des Abbruchmaterials das Ziel sein. Im Rahmen mehrerer Forschungsvorhaben wird derzeit sowohl vom Bundesverband Leichtbeton, als auch von KLB Klimaleichtblock die Rückführung und Wiederverwertung von Abbruchmaterial bewertet. Das Ziel besteht darin, nicht nur sortenreine Produktionsrückläufe, sondern insbesondere mechanisch aufbereitetes Abbruchmaterial und Reststoffe in den Kreislauf zurückzuführen und somit den Grundstein für nachhaltige Gebäude zu legen. Das spart auch Geld.

Quelle: KLB Klimaleichtblock / Wolfram Hülscher

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Zukunft Altbau rät zu Fenstern mit gutem Rahmen und Lüftungskonzept

Enbausa - 19. Oktober 2020 - 12:05

Für gute dreifach verglaste Fenster gibt es außerdem eine finanzielle Förderung. Bei einem Fenstertausch sollten auch die energetischen Eigenschaften des Fensterrahmens und die Qualität der Fassadendämmung bedacht werden. Wird ein Drittel der vorhandenen Fensterflächen erneuert, schreibt der Gesetzgeber die Erstellung eines Lüftungskonzepts vor. Hier helfen vor allem automatische Lüftungsanlagen, die die Temperatur und Frischluft in Räumen auf einem optimalen Niveau halten.

Neutrale Informationen zu Fragen rund um die energetische Sanierung gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an beratungstelefon@zukunftaltbau.de.

Fenster sorgen für Licht in der Wohnung, sie schützen vor Wind und Regen und im Idealfall halten sie Hitze, Kälte und Lärm draußen. Sind sie alt oder undicht, verursachen sie jedoch oft einen unangenehmen Luftzug und erhöhen die Heizkosten. Bis zu 20 Prozent der Raumwärme können hier verloren gehen. Moderne Fenster mit Mehrfachverglasungen verhindern das. Gegenüber Fenstern aus den 80er- und 90er-Jahren reduzieren sie den Energieverlust auf nur noch ein Drittel. „Lange galten Fenster mit zwei Verglasungen als Standard. Inzwischen hat sich jedoch ein Paradigmenwechsel hin zu dreifach verglasten Fenstern vollzogen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Die richtige Verglasung für neue Fenster

Bei der Wahl der richtigen Fenster ist der Uw-Wert entscheidend. Er steht für den Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters (w für Window) und gibt an, wie viel Wärme durch Glasscheiben, Fensterrahmen und an deren Übergang, am sogenannten Randverbund, entweichen kann. Je niedriger der Wert, umso besser. Der Uw-Wert neuer Fenster darf höchstens 1,3 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2K) betragen. Das regelt das Gebäudeenergiegesetz.

Bei zweifach verglasten Fenstern liegt der Uw-Wert bei rund 1,1 bis 1,3 W/m2K. Die besten U-Werte erreichen Fenster mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung. Dabei sind meist zwei der drei Scheiben beschichtet. „Die zusätzliche Isolierschicht hilft dabei, Heizwärme im Raum zu halten und Energie zu sparen“, sagt Waldemar Dörr vom Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg. Das soll erhöht auch den Komfort optimieren, die Oberflächentemperaturen sinken selbst bei Minustemperaturen raumseitig nicht unter 16 Grad Celsius. Der Uw-Wert von Dreifachfenstern ohne Isolierschicht beginnt bei 1,1 W/m2K, manchmal werden sogar Uw-Werte bis 0,6 W/m2K erreicht. Inzwischen haben die Fensterhersteller ihre Produktion größtenteils auf Dreifachfenster umgestellt. Dadurch sind die Preise für die qualitativ hochwertigere Verglasungen drastisch gesunken. „Da sich die Preise denen von Zweifachfenstern angeglichen haben, sollten Eigentümer in der Regel zu dreifach verglasten Fenstern greifen. Gleichzeitig spart der bessere Wärmeschutz mehr Energie und damit Kosten ein“, sagt Waldemar Dörr.

Ein weiterer Vorteil ist die Förderung: Im Gegensatz zu einer Doppelverglasung können Hauseigentümer für den Kauf von Dreifachfenstern Geld bei der staatlichen Kreditbank KfW beantragen. Im Rahmen der Sanierungsförderung von Einzelmaßnahmen übernimmt der Staat 20 Prozent der Kosten der neuen Fenster. Dafür dürfen die Werte für Standardfenster 0,95 W/m²K nicht überschreiten, Dachfenster und andere Spezialfenster können auch etwas schlechtere Werte aufweisen.

Fassadendämmung gegebenenfalls verstärken

Hellhörig sollten Eigentümer werden, wenn bei einem Verkaufsgespräch nur allgemein von einem U-Wert gesprochen wird. Damit kann auch etwas anderes als der Uw-Wert gemeint sein. Der Ug-Wert etwa (g für Glas) bezeichnet nur den Wärmedurchlass der Verglasung. Er ist meist deutlich besser als der Uw-Wert. Der Uf-Wert (f für Frame) steht dagegen für den Wert des Rahmens. Ein weiterer Wert, der Psi-Wert, steht für die Qualität des Randverbundes. Eine Scheibe mit einem sehr guten Wärmedurchgangskoeffizienten kommt daher nur auf einen mittelmäßigen Uw-Wert, wenn die Werte für den Rahmen und den Randverbund schlecht sind. Bauherren sollten daher auf den wichtigen Uw-Wert achten.

Im Zuge eines Fenstertauschs sollte man auch die Dämmung der Fassade prüfen. Ist die Wand deutlich schlechter gedämmt als die neuen Fenster, sammelt sich die feuchte Luft in der Wohnung an den Wänden und kann – je nach Situation und Lüftungsverhalten – Schimmelbildung verursachen. Das liegt daran, dass die Luftfeuchtigkeit sich immer an der kältesten Fläche im Raum niederschlägt. Hauseigentümer sollten in einem solchen Fall daran denken, den Fenstertausch gemeinsam mit der Dämmung der Fassade vorzunehmen. Die zeitgleiche Umsetzung der beiden Maßnahmen ist sinnvoll, da die Fenster dann bauphysikalisch günstig nach vorne, direkt in der Dämmebene, eingebaut werden können. Ist das etwa aus finanziellen Gründen nicht gleich möglich, sollte die Fassade später eine zusätzliche Dämmung erhalten. Dazu werden beim Tausch der Fenster die Anschlussdetails bereits vorgeplant. Damit umgeht man, dass sie im Nachhinein mühsam angepasst werden müssen.

Nur automatische Lüftungen garantieren optimale Raumluftqualität

Vor dem Einbau neuer Fenster müssen sich Hauseigentümer gemeinsam mit einem Experten Gedanken zum Thema Lüften machen und ein Lüftungskonzept erstellen. Denn alle korrekt eingebauten neuen Fenster verhindern ungewollte Luftströme, die hohe Lüftungswärmeverluste nach außen nach sich ziehen. Dadurch wird aber nicht nur die warme Luft im Haus gehalten; die dichten Anschlüsse verhindern auch, dass die verbrauchte, feuchte Raumluft wie bei alten Fenstern durch undichte Fugen und Ritzen unkontrolliert entweichen kann und frische, trockene Luft hereinströmt.

Den nötigen Luftaustausch übernehmen Lüftungsanlagen zuverlässig. Sie lüften automatisch und sind oft mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Das spart Heizenergie. Darüber hinaus können die Anlagen Feinstaub und Pollen aus der Außenluft filtern. Die Alternative zur automatischen Lüftung ist mehrminütiges, manuelles Querlüften mindestens zwei bis vier Mal am Tag in jedem Raum. So oft zu lüften schaffen jedoch auch die pflichtbewusstesten Hauseigentümer nicht immer. Und eine Wärmerückgewinnung sowie Luftfilterung sind hier auch nicht möglich.

Quelle: Zukunft Altbau / wh

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Gleichmäßige Temperatur für Lagerung erzielen

Enbausa - 19. Oktober 2020 - 11:44

Der technischen Gebäudeausrüstung zur Erweiterung des pharmazeutischen Logistikbereichs lagen hohe Anforderungen zugrunde. Die Temperaturabweichung vom Sollwert im Hochregallager soll im Jahresschnitt nur maximal plus/minus ein Grad Celsius betragen. Die relative Luftfeuchte muss sich zwischen 20 und 65 Prozent bewegen.

„Es sollten die gleichen Temperaturbedingungen herrschen wie in der Produktion“, berichtet André Sauerbrey, Leiter betriebliches Management, die hohen Anforderungen bei der Planung und Realisierung der neuen Lagerhallen. „Wenn es im Sommer warm ist, würde sich beispielsweise unsere Augensalbe ohne Kühlung verflüssigen und es gäbe keine Gewährleistung mehr, dass der Wirkstoff so wirkt, wie er wirken soll. Deswegen wird die bestmögliche Lagerungstemperatur im Vorfeld genau geprüft“, erklärt Nadine Ritz, Assistentin betriebliches Management.

Exakte Temperatur und Luftfeuchte

Die mittlere Montagehöhe der Deckenstrahlplatten liegt bei zirka acht Meter. Insgesamt wurden 1200 laufende Meter an Deckenstrahlplatten auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern verbaut. Eine planerische Herausforderung stellte die bauseitige Integration der LED-Beleuchtung dar. Diese konnten so eingebracht werden, dass die Unterkanten der Platten und die der Strahler bündig sind. Mit vier Monteuren wurde die Installation in knapp vier Wochen, parallel zu den anderen arbeitenden Gewerken, realisiert.

Mittels der Deckenstrahlplatten wird nicht nur eine gleichbleibende Temperaturverteilung in der gesamten Halle auf allen Ebenen erzielt, sondern auch die geforderte, hohe Temperaturkonstanz. Dies bestätigte die aufwendige Messtechnik: „Wir installierten insgesamt 61 Datenlogger für die Temperatur- und Feuchtemessung in verschiedenen Höhen im gesamten Hochregallager. In dem zwei Jahre andauernden Messzeitraum gab es von der unter allen Aspekten optimalen Temperatur von 22,5 Grad Celsius keine Abweichungen die höher als ± 1 Grad Celsius waren“, berichtet Nadine Ritz. Nach zwei Jahren intensiver Messung wurden 50 der Datenlogger entfernt, der Rest dient der Überwachung des Deckenstrahlplattenbetriebs. Die genaue Umschaltung zwischen Kühl- und Heizfunktion wird über die Raumtemperatur mit Berücksichtigung der aktuellen Wettervorhersage geregelt. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung durch die Deckenstrahlplatten entsteht unter der Hallendecke kein Wärmestau, erklärt Sauerbrey einen weiteren Vorteil. Dadurch sei keine aufwendige Brandmeldeanlage in den Lagerhallen nötig gewesen, was zudem Kosten gespart habe. Quelle: Zehnder / al

 

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Südamerika## Großfeuer in mehreren Staaten

epo - 19. Oktober 2020 - 11:26

Brasília. - Ein Großteil des brasilianischen Pantanal brennt. Es handelt sich um das größte Feuchtgebiet der Erde, das sich bis Bolivien und Paraguay erstreckt und eine immense Artenvielfalt beherbergt. In den ersten zwei Oktoberwochen gab es dort über 2.700 Brandherde. Aber auch Argentinien, Bolivien, Venezuela und Kolumbien sind von Feuersbrünsten betroffen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

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EU-Klimaziele## Germanwatch fordert rasche Einigung

epo - 16. Oktober 2020 - 11:45

Berlin. - Nach Chinas Ankündigung, das eigene Klimaziel zu verbessern und damit den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens zu folgen, haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs nur zu einer schwachen Antwort durchringen können. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch kritisierte die fehlende Einigung auf ein neues Klimaziel für 2030.

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Jahrbuch zum Recht auf Nahrung## Entfremdung von Mensch und Natur im Focus

epo - 16. Oktober 2020 - 0:00

Berlin. - Welternährung, Klimagerechtigkeit, Menschenrechte und der Schutz der Biodiversität gehören zusammen. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN haben zum Welternährungstag (16. Oktober) das "Jahrbuch zum Recht auf Nahrung" vorgelegt. Darin beleuchten sie die Ursachen von Umweltzerstörung, Hunger und Ausbeutung und stellen Handlungsalternativen vor. Gleichzeitig fordern sie von der Bundesregierung, ihre Anstrengungen bei der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung zu intensivieren.

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Nachhaltigkeitsstrategie## VENRO fordert entschlossenes Umsteuern

epo - 15. Oktober 2020 - 11:41

Berlin. - Anlässlich des Forums Nachhaltigkeit im Bundeskanzleramt am 15. Oktober hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die Bundesregierung appelliert, mehr Mut und Entschlossenheit bei der Überarbeitung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu zeigen. Erste Fortschritte in Richtung einer umfassenden Nachhaltigkeitspolitik seien im aktuellen Entwurf erkennbar. Damit die Strategie Wirkung entfalten kann, müsse sie jedoch für alle Ressorts verbindlich gelten.

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