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Armenien## BMZ zahlt für EU-Annäherung

epo - 1. Juli 2022 - 11:36

Eriwan. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat am Freitag in Eriwan mit der armenischen Regierung vereinbart, "die deutsch-armenische entwicklungspolitische Zusammenarbeit zu einer bilateralen Partnerschaft aufzuwerten". Das bedeutet, dass künftig in regelmäßigen Regierungsverhandlungen gemeinsame Schwerpunkte für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit vereinbart und entsprechende Mittel dafür zugesagt werden. Neben Armenien wurde Bolivien, Laos, Nepal und der Mongolei die Aufnahme in die BMZ-Länderliste angeboten. Damit erweitert sich diese Liste von 61 auf 65 Länder.

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Ecuador## Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Lasso scheitert

epo - 30. Juni 2022 - 11:47

Quito. - Der Versuch einiger Abgeordneter, Ecuadors Präsident Guillermo Lasso seines Amtes zu entheben, hat die nötige Zweidrittelmehrheit in der Nationalversammlung verfehlt. 80 Mitglieder stimmten am Mittwoch dafür, 48 dagegen und 9 enthielten sich. Der Antrag war von Parlamentariern der Partei Union für Hoffnung (Unes) gestellt worden, die dem ehemaligen Präsidenten Rafael Correa nahesteht. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

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GRÜN wirkt – neue Landesregierungen in NRW und SH

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - 29. Juni 2022 - 11:46
In Nordrhein-Westfalen haben die GRÜNEN für eine Koalition mit der CDU gestimmt. Und auch in Schleswig-Holstein startet eine neue Regierung mit starker grüner Beteiligung. Gemeinsam mit unseren grünen Minister*innen zeigen wir ganz konkret: GRÜN wirkt. Hier findest Du eine Auswahl der wichtigsten Punkte, die in den Landesregierungen umgesetzt werden.
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Oxfam zu G7## "Gipfel-Beschlüsse sind Blendwerk"

epo - 29. Juni 2022 - 11:43

Berlin. - Trotz neuer Hilfszusagen sind die G7 ihrer Verantwortung angesichts multipler Krisen nicht gerecht geworden. Um die aktuellen Hungerkrisen zu bekämpfen, brauche es deutlich mehr Geld, erklärte Oxfam Deutschland. Gegen die Klimakrise hätten sich die G7 auf stärkere Minderungsziele und Unterstützung einkommensschwacher Länder verständigen müssen. Zudem sei der Kampf gegen die COVID-19-Pandemie auf dem Gipfel nur ein Randthema gewesen.

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Solarpflicht für bestehende Gebäude tritt 2023 in Kraft

Enbausa - 28. Juni 2022 - 14:34

In rund einem halben Jahr weitet das Land Baden-Württemberg die Solarpflicht auf bestehende Gebäude aus. Ab 1. Januar 2023 müssen bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude bei einer grundlegenden Dachsanierung mit einer Photovoltaikanlage versehen werden. Damit tritt nach der Anforderung für neue Nichtwohngebäude, Parkplätze und Wohngebäude die letzte Stufe der Solarpflicht des Landes in Kraft. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Wer ab 2023 sein Dach saniert, muss 60 Prozent der solargeeigneten Dachfläche mit Photovoltaikmodulen belegen. Zur Erfüllung des Gesetzes kann auch eine solarthermische Anlage errichtet werden. Im Südwesten gibt es pro Jahr rund 50.000 grundlegende Dachsanierungen. Die Zahl neuer Solaranlagen wird daher vermutlich deutlich zunehmen.

Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an beratungstelefon@zukunftaltbau.de.

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer günstigen Solarstrom. Das macht sie unabhängiger vom Stromversorger, reduziert die Stromrechnung und trägt zu einem grüneren Strommix bei. Ein Teil des Ökostroms wird für die Beleuchtung, elektrische Geräte, das Elektroauto oder die Wärmepumpe verbraucht. Den Teil, der nicht selbst genutzt werden kann, speisen die Eigentümer gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz ein.

Wer künftig sein Dach grundlegend saniert, muss 60 Prozent der solargeeigneten Dachfläche mit Photovoltaikmodulen belegen. Diese Regel gilt seit Januar bereits für neue Büro- und Verwaltungsgebäude und Dächer von Parkplätzen mit mehr als 35 Stellflächen. Im Mai trat die Pflicht auch für neue Wohngebäude in Kraft. Zwar muss gemäß der neuen Pflicht nur gut die Hälfte des Dachs mit Photovoltaikmodulen belegt werden, doch auch eine größere Solaranlage kann sinnvoll sein: gerade für all diejenigen, die bereits eine Wärmepumpe betreiben und E-Autos nutzen oder entsprechende Anschaffungen planen. Zudem sinken bei größeren Anlagen die relativen Kosten. Darüber hinaus ist mehr Solarstrom vom eigenen Dach gut für das Klima und trägt zum dringend benötigten, höheren Ökostromanteil bei.

Was ist eine grundlegende Dachsanierung?

Eine grundlegende Dachsanierung liegt dann vor, wenn die Eindeckung eines Daches mit Dachziegeln oder die Abdichtung eines Flachdaches vollständig erneuert wird. Ausgenommen sind Baumaßnahmen, die ausschließlich zur Behebung kurzfristig eingetretener Schäden vorgenommen werden wie zum Beispiel Sturmschäden oder kleinflächige Reparaturen.

Das Potenzial der Solarpflicht ist hoch. Jährlich gibt es im Südwesten laut Umweltministerium rund 11.000 Wohnungsneubauten, bei denen die Solarpflicht zum Tragen kommt. Pro Jahr werden zudem rund 3.500 neue Nichtwohngebäude errichtet – bei im Schnitt deutlich größeren Dachflächen. Die Zahlen bei Dachsanierungen sind noch höher. Jährlich werden knapp 40.000 grundlegende Dachsanierungen von Wohngebäuden vorgenommen und rund 10.000 von Nichtwohngebäuden. Zum Vergleich: 2021 wurden insgesamt knapp 40.000 Photovoltaikanlagen in Baden-Württemberg errichtet, die meisten auf Dächern. Es ist daher davon auszugehen, dass sich die Anzahl der Solaranlagen im Südwesten deutlich erhöhen wird, da auch viele Dächer ohne vorherige Dachsanierung zur Eigenstromnutzung belegt werden.

Wann greift die Solarpflicht?

Die Pflicht greift, wenn eine zur Solarnutzung geeignete Dach- oder Stellplatzfläche vorhanden ist. Dies ist bei den meisten Häusern der Fall. Als solargeeignet gelten Dachflächen, die ausreichend von der Sonne beschienen werden. Damit sind unverschattete oder nur geringfügig verschattete Dachflächen gemeint, die nach Süden, Osten oder Westen ausgerichtet sind. Zudem muss zumindest eine ihrer Einzeldachflächen eine zusammenhängende Mindestfläche von 20 Quadratmetern aufweisen. Dächer mit einer Dachneigung von mehr als 20 Grad, die nach Norden zeigen, werden als nicht geeignet eingestuft. Für eine Solarnutzung generell als ungeeignet gelten Gebäude mit einer Raumnutzfläche von weniger als 50 Quadratmetern. Denkmalgeschützte Gebäude sind nicht per se von der Solarpflicht ausgenommen. Dies wird im Einzelfall geprüft.

Ein Beispiel zeigt, was die Solarpflicht konkret bedeutet. Ein freistehendes Einfamilienhaus verfügt etwa über rund 80 Quadratmeter Dachfläche. Um die Pflicht zu erfüllen, sind knapp 50 Quadratmeter des Dachs zu belegen. Das ergibt eine installierte Leistung der Solaranlage von rund zehn Kilowatt. Eine Photovoltaikanlage kostet derzeit pro Kilowatt Leistung rund 1.400 bis 1.600 Euro, die gesamte Beispielanlage also rund 15.000 Euro. Mit ihr können je nach Ausrichtung der Anlage rund 10.000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugt werden, rund dreimal so viel, wie ein Durchschnittshaushalt ohne E-Auto und Wärmepumpe verbraucht.

Wie kann das Gesetz auch erfüllt werden?

Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können die Anlagen statt aufs Hausdach auch in unmittelbarer räumlicher Umgebung aufbauen, beispielsweise auf dem Carport vor dem Haus oder im Garten. Die Verpachtung der Dachfläche an Dritte, die dort eine Solaranlage installieren und betreiben, ist ebenfalls möglich. Eine weitere Option ist eine solarthermische Anlage, die das Brauchwasser erwärmt oder die Heizung unterstützt. 

Die Photovoltaikpflicht in Baden-Württemberg im Überblick
  • Seit 1. Januar 2022: Neubau von Nichtwohngebäuden, Neubau von offenen Parkplätzen mit mehr als 35 Stellplätzen
  • Seit 1. Mai 2022: Neubau von Wohngebäuden
  • Ab 1. Januar 2023: bei grundlegender Dachsanierung – Wohngebäude und Nichtwohngebäude

Die Details sind in der Photovoltaik-Pflicht-Verordnung des Umweltministeriums Baden-Württemberg geregelt.

Quelle: Zukunft Altbau / Wolfram Hülscher

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Platzsparende Heizungslösung

Enbausa - 28. Juni 2022 - 14:22

Das FORTYSEVEN ist laut Geschäftsführerin Nina Suma die erste „Wellness-Therme“ der Schweiz. „Wir bieten dem Besucher einzigartige, optisch-architektonische Eindrücke in Kombination mit einem Wellness-Angebot auf modernstem Technik- und Ausstattungsstandard“, erläutert Suma. Bei diesem Highlevel-Anspruch des FORTYSEVEN sollten auch für die Innenraumgestaltung ausschließlich Top-Marken verwendet wurden. So hat sich auch Zehnder, einer der weltweit führenden Raumklimaspezialisten und Erfinder des so genannten Badheizkörpers, mit seinem exklusiven Wärmekomfortgerät Zehnder Zenia, im FORTYSEVEN verewigt.

Baden als Standort des neuen Wellness-Tempels passt perfekt, kann dieser doch auf eine über 2000 Jahre alte Tradition zurückblicken. Hier badeten schon die alten Römer und wussten das warme Thermalwasser – übrigens das mineralreichste Thermalwasser in der Schweiz – zu schätzen. Mit 47 Grad (daher auch der Name FORTYSEVEN) fließt es aus ausnahmslos natürlichen Quellen. 1847 fuhren die ersten Gäste aus Zürich mit der damaligen Spanischbrötli-Bahn nach Baden zur Kur. Die Stadt Baden entwickelte sich zu dieser Zeit zu einem bedeutenden Kurort. Das alte Thermalbad wurde 2012 geschlossen, woraufhin 2018 der Bau der heutigen Wellness-Therme FORTYSEVEN begann.

Ziel war es, bei der Außenansicht und der Innenraumgestaltung auf qualitative und nachhaltige Werkstoffe zu setzen. Entsprechend diesem Highlevel-Anspruch des Managements wurde seinerzeit für die   kosmetischen Behandlungsräume im Spa-Bereich ein Produkt gesucht, welches sowohl Handtücher vorwärmen und trocknen konnte, sehr wenig Platz im Raum benötigt und welches auch nach dem Rohbau noch problemlos zu installieren war. Schließlich wurde man beim Raumklimaspezialisten Zehnder, u.a. Erfinder des heute so beliebten Badheizkörpers, mit seinem Innovationsprodukt Zehnder Zenia fündig.

„Der Bau war schon weit fortgeschritten, als wir uns für dieses „Wärmekomfortgerät“ entschieden haben. Denn im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbsprodukten gab es Zehnder Zenia auch in einer Aufputzvariante für eine harmonische Integration in moderne Badmöbel-Ensembles. Und auch in dieser Einbauvariante beansprucht Zehnder Zenia dank seiner sehr geringen Maße wenig Raum- und Stellfläche. Gerade dieser Punkt war uns sehr wichtig, da wir in unseren Spa-Räumen relativ viel Mobiliar einzustellen hatten. Als weiteren Pluspunkt empfinde ich die Leistungsfähigkeit und die einfache Bedienbarkeit des Gerätes. Es lässt sich einfach einschalten und zaubert innerhalb kürzester Zeit wohlig warme Hand- bzw. Badetücher hervor“, erklärt Nina Suma.

„Zehnder Zenia ist viel mehr als nur ein Design-Heizkörper“, erläutert Oliver Geithe, verantwortlich für das Produktmanagement bei Zehnder. „Ich würde ihn eher als multifunktionalen Alleskönner bezeichnen. So kann man beispielsweise mit dem Einschalten eines leistungsfähigen Heizlüfters einen Raum innerhalb kürzester Zeit um ein paar Grad erwärmen. Zudem können bis zu drei Bad- und Duschtücher hinter einer Infrarot-Glasheizfläche aufgehängt, schnell aufgewärmt und getrocknet werden. So sorgt Zehnder Zenia immer für einen aufgeräumten Zustand im Badezimmer, da die Bad- und Duschtücher hinter einer eleganten Glastür verstaut werden können“, erläutert Oliver Geithe weiter.

Zehnder Zenia wirft einen Blick in die Zukunft, in der beim Endverbraucher der Bedarf an multifunktionalen Produkten sich noch erheblich steigern wird. Und das FORTYSEVEN bietet genau den richtigen Rahmen, um solchen Zukunftsvisionen ganz nah zu sein.

Quelle: Zehnder / Wolfram Hülscher

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Georgien und Armenien## Entwicklungsministerin Schulze auf EU-Mission

epo - 28. Juni 2022 - 11:36

Berlin. - Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ist am Dienstag für vier Tage nach Georgien und Armenien gereist, um "Deutschlands Verbindung zu den reformorientierten Länder in der östlichen EU-Nachbarschaft zu stärken". Im Zentrum der Reise stehen die Folgen der Zeitenwende für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Georgien und Armenien.

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Brot für die Welt und Misereor:## G7 vor historischem Rückschritt

epo - 27. Juni 2022 - 11:30

Berlin. - Beim G7-Gipfel in Elmau wird ein historischer Klima-Rückschritt diskutiert. Bundeskanzler Olaf Scholz und Italiens Ministerpräsident Mario Draghi drängten darauf, im Abschlussdokument zu verankern, dass die G7 doch weiter international in fossile Infrastruktur investieren werden. Diese Investitionen sollten sogar als Entwicklungshilfe deklariert werden, kritisieren Misereor und Brot für die Welt.

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G7-Gipfel in Elmau## Grundlagen für gerechten Wandel schaffen

epo - 24. Juni 2022 - 11:18

Berlin. - Anlässlich des G7-Gipfeltreffens vom 26. bis 28. Juni hat die als Civil7 organisierte internationale Zivilgesellschaft die Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen, nicht nur den aktuellen Krisen entschiedenen entgegenzuwirken, sondern die Weichen für einen grundlegenden gerechten Wandel zu stellen. Notwendig seien insbesondere langfristige Investitionen in die nachhaltige Umgestaltung der Ernährungssysteme in den Ländern des Südens, erklärte der Verband Entwicklungspolitik (VENRO).

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So bleiben Brummer und Biene draußen

Enbausa - 24. Juni 2022 - 9:55

Wie das Zuhause vor Tieren und Pollen bewahrt wird, weiß Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), der praktische Tipps zum häuslichen Insekten- und Pollenschutz gibt. Je nach Gebäudetyp, Wohnraum und Vorlieben gibt es für jede Fassadenöffnung passende Lösungen zum Schutz vor Insekten. Eine beliebte Option sind mit Fiberglasgewebe bespannte Rahmen. Diese eignen sich besonders für Drehkipp-Fenster. Sie lassen sich mit entsprechenden Halterungen bequem direkt am Fenster befestigen und können dann direkt ein- und wieder ausgehängt werden.  Eine andere Lösung zum Schutz vor den ungebetenen Gästen aus dem Freien sind Insektenschutz-Rollos. „Solche Rollos können geklemmt oder auch geschraubt werden. Sie kommen nicht nur für Fenster, sondern auch für Türen infrage“, erläutert VFF-Fachmann Lange. In den Rollos wird das Gewebe möglichst platzsparend in einer Kassette aufgerollt.

Beweglicher Schutz sorgt für hohen Komfort

Durch hohen Bedienkomfort zeichnen sich auch Schiebeanlagen aus, die sich ebenfalls für Terrassen- oder Wintergartentüren anbieten. Türen sind ein Haupt-Einfallstor für Wespen, Stechmücken, Spinnen und Vielfüßler. Um sie zu stoppen, empfiehlt sich je nach Lage auch ein beweglicher Schutz, für den die Fensterwirtschaft mit Innovationen aufwartet: Bei Dreh- und Pendelrahmen sorgen im Profil eingearbeitete Magnete und Federsysteme dafür, dass die Türen selbstständig schließen. „Das hilft enorm, wenn man gerade keine Hand frei hat, denn die Türen sollen ja nicht lange offen stehen bleiben“, erläutert VFF-Experte Lange. Solche selbstständig schließenden Lösungen gibt es auch für Flügeltüren. „Hier lassen sich die Pendel- oder Schwingtüren beim Durchgehen in beide Richtungen öffnen und schließen und sind auch deshalb sehr komfortabel“, erklärt Lange.

Funktionsgewebe für Allergiker

Ein schnelles Schließen von Fenstern und Türen ist besonders für Allergiker wichtig. Millionen Menschen in Deutschland sind vom Heuschnupfen betroffen. Als Pollenschutz sind hier besondere Funktionsgewebe das Mittel der Wahl. Sie sind extrem eng gewoben, besitzen eine spezielle Beschichtung, welche die anfliegenden Pollen quasi anzieht und festhält. Derartige Schutzgewebe halten den Schlafraum nahezu pollenfrei und lassen einen befreit durchatmen. Teilt man das Heim indes mit Katze oder anderem Vierbeiner, kann sich auch eine robustere Gewebe-Ausführung anbieten.

Maßanfertigungen als das Mittel der Wahl

Wer sich zuverlässig davor schützen möchte, dass Krabbler und Brummer ins Innere gelangen, sollte sich professionelle Unterstützung holen. „Maßanfertigungen vom Fachbetrieb sorgen dafür, dass die kleinen Störenfriede auch wirklich draußen bleiben“, betont der VFF-Geschäftsführer. Wählt man für den Insekten- und Pollenschutz eine Komplettlösung vom Kellerfenster bis zur Dachluke oder konzentriert sich auf einzelne Maßnahmen: „Der Kontakt zu Montagebetrieben in der Nähe lässt sich problemlos über die VFF-Webseite herstellen“, erläutert Lange.

Quelle: Verband Fenster + Fassade / Wolfram Hülscher

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Erweitertes Wärmepumpenangebot für Eigenheime

Enbausa - 24. Juni 2022 - 9:23

Sechs verschiedene Modellvarianten mit Leistungsspektren von 4 bis 16 kW decken nach Herstellerangaben nahezu jeden Anwendungsfall ab. Für Mehrfamilienhäuser können bis zu fünf Anlagen in Kaskade geschaltet werden. Gut für das Handwerk: Als Monoblock-Variante ist die Tensio C schnell und einfach installiert – auch ohne Kälteschein. Als Inneneinheit fungiert eine Regelung.

Die Tensio C von Remeha punktet beim Verbraucher zuallererst mit einem perfekten Preis-Leistungs-Verhältnis. Zusätzlich wartet sie mit einer edlen Optik, sehr leisen Ventilatorblättern im sogenannten Eulenflügeldesign (einflutig bis 16 kW) sowie mit zwei verschiedenen Silent-Modi für die Nacht auf.

Die invertergesteuerte Wärmepumpe erzielt Vorlauftemperaturen von bis zu 65 Grad und verfügt über einen großen Modulationsbereich. COP-Werte oberhalb von 5 (A7/W35) unterstreichen die hohe Effizienz der Wärmepumpe. Auch bei kalten Außentemperaturen arbeitet die Tensio C sehr effizient. Als Kältemittel kommt das zukunftssichere Difluormethan (R32) zum Einsatz. Es hat einen niedrigen GWP-Wert und ist zudem schwer entflammbar.

In Neubauten deckt die Tensio C den gesamten Wärme- und Warmwasserbedarf des Hauses ab. Im Bestand kann die Wärmepumpe auch als Hybrid-Lösung in Kombination mit einem Gas- oder Öl-Spitzenlastkessel eingesetzt werden. Die intelligente Regelung Remeha Ace Control sorgt dafür, dass stets die günstigste Wärme erzeugt wird und bietet neben einer intuitiven Eingabemaske über Touch Screen Display sämtliche Funktionen einer witterungsgeführten Heizkreisregelung sowie einer Inbetriebnahme-Unterstützung, die dem Heizungsbauer die notwendige Konfiguration der Anlage erleichtert. Für heiße Sommertage verfügt die Tensio C zudem über eine Kühlfunktion.

Quelle: Remeha / Wolfram Hülscher

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Ökostrom vom Biomassehof

Enbausa - 24. Juni 2022 - 6:55

Über die Bürgerwerke, einem Zusammenschluss von 104 Energiegenossenschaften aus ganz Deutschland, kann man beim Biomassehof Allgäu nun ab sofort auch 100 Prozent Ökostrom und in Kürze auch Ökogas zu attraktiven Konditionen beziehen.

„Wir tragen den Genossenschaftsgedanken ja seit der eigenen Umwandlung in eine Genossenschaft im Jahr 2008 in der DNA des Biomassehofes. Unsere über 600 Mitglieder profitieren von der Stärke der Gemeinschaft und finanziellen Vorteilen wie einer jährlichen Dividende sowie einem Rabatt beim Einkauf von unseren Holzpellets. Der Eintritt in die Bürgerwerke ist nur ein konsequenter nächster Schritt und ist für uns sozusagen der Sprung in die Champions-League des Genossenschaftswesens. Toll, dass wir damit unseren Mitgliedern, aber auch anderen Privat- und Gewerbehaushalten jetzt auch ökologischen Strom und Gas zu sehr attraktiven Preisen anbieten können“, sagt Peter Schweinberg, der Vorstandsvorsitzende der Biomassehof Allgäu eG mit Sitz in Kempten.

Bedeutendster Anbieter in Schwaben

Mit ihrer Beteiligung an den Bürgerwerken hat die Biomassehof Allgäu eG eine Alleinstellung und Vorreiterrolle in ganz Schwaben.  Die regional nächstgelegenen Mitglieder sind die Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG mit Sitz in Herrsching am Ammersee und die Bürger-Energie Mietingen eG mit Sitz im baden-württembergischen Mietingen (zwischen Biberach und Ulm). Die Bürgerwerke wurden 2013 gegründet und sind mittlerweile der größte Zusammenschluss von Energiegenossenschaften in Deutschland. Über die 104 Mitgliedsgenossenschaften sind mehr als 40.000 Energiebürger*innen beteiligt. Als unabhängiger Ökostromversorger liefert das Sozialunternehmen deutschlandweit Bürgerstrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sowie Bürger-Ökogas aus pflanzlichen Reststoffen. Dafür werden 1.400 dezentrale Kraftwerke der einzelnen Genossenschaften genutzt.

Das Kerngeschäft des Biomassehofs ist und bleibt aber die Produktion und der Verkauf von Pellets. Zusammen mit der Firma Dorr aus Kempten betreibt man seit 2012 eine Pelletsproduktionsanlage bei Landsberg. Hier werden 70.000 Tonnen so genannter ENplus-Pellets für über 15.000 Haushalte produziert und Kund*innen im Allgäu und in Oberbayern beliefert. Grundsoff für die Pelletsproduktion sind Sägespäne, die aus Sägewerken in der Region bezogen werden. Die Forstzusammenschlüsse WBV Kempten, FBG Oberallgäu, WBV Westallgäu und FBG Memmingen beliefern als Mitglieder wiederum die Sägewerke mit Rundholz.

Versorgungssicherheit wichtig

Gerade die Versorgungssicherheit ist es, die derzeit beim Biomassehof Allgäu einen Run bei Mitglieder*innen ausgelöst hat. „Wir gewinnen täglich neue Mitglieder, die regional investieren und sich nicht nur ihre Energieversorgung, sondern auch eine solide Rendite sichern wollen“, erklärt Schweinberg. Die Mitglieder*innen der Biomassehof Allgäu eG profitieren von einer jährlichen Rendite, die bei 3 Prozent liegt, sowie von einem Einkaufsrabatt von 5 Prozent beim Kauf von Holzpellets. Wer als Mitglied pro Jahr für 1.600 Euro Pellets kauft, kommt damit auf eine Rendite von über 8 Prozent. „Kein Wunder, dass unsere Mitgliederzahl stetig wächst, denn an diesem Beispiel zeigt sich, dass man sich aktiv an der Energiewende beteiligen kann und auch noch finanziell davon profitiert“, sagt Schweinberg.

Über die Biomassehof Allgäu eG

Der Biomassehof Allgäu wurde 1997 auf Initiative der „Waldbesitzervereinigung Kempten Land und Stadt e.V.“ gegründet. Seit 2008 ist er eine Genossenschaft. Als Mitglieder sind beteiligt: Die Firma Dorr aus Kempten, der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK), die Raiffeisenbank im Allgäuer Land, die Stadt Kempten sowie mittelständische Firmen aus der Holzbranche und anderen Branchen. Weitere Mitglieder sind die vier Waldbesitzerzusammenschlüsse WBV Kempten, FBG Oberallgäu, WBV Westallgäu und FBG Memmingen, die das Holz von über 8.000 Privat- und Kleinwaldbesitzern vermarkten. Auch mehr als 600 Privatpersonen, die das Thema „100 % neue Energie für die Region“ vorantreiben sind Mitglied der Biomassehof Allgäu eG.

Quelle: Biomassehof Allgäu eG / Delia Roscher

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Preise und Anerkennungen für die DGNB

Enbausa - 23. Juni 2022 - 14:02

Darüber hinaus wurde die DGNB von der Bundesregierung als Ständige Beobachterin in den Sustainable Finance-Beirat gewählt. „Dass die DGNB so viel Wertschätzung und Anerkennung innerhalb weniger Wochen auf so vielen Ebenen parallel erhielt, freut uns natürlich sehr“, sagt Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB. „Es zeigt, dass unser Engagement für eine nachhaltigere Bau- und Immobilienwirtschaft nicht nur in der Branche, sondern auch auf politischer und internationaler Ebene erkannt und unterstützt wird.“

Preise für Aufklärungsarbeit und Wissensvermittlung

Die Deutschen Awards für Nachhaltigkeitsprojekte wurden in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam vom Deutschen Institut für Service-Qualität, dem Nachrichtensender ntv und dem DUP Unternehmer-Magazin vergeben. Der Wettbewerb zeichnet besonders gute Nachhaltigkeitsprojekte aus, um das nachhaltige Engagement von Unternehmen sowie Organisationen sichtbar zu machen. Die DGNB überzeugte mit ihren beiden Projekten durch ihren Bildungsbeitrag. Den ersten Platz belegte sie in der Kategorie „Aufklärungsarbeit/Weiterbildung“ mit ihrem Report „Bauen für eine bessere Welt“. Darin zeigt sie die unmittelbare Verknüpfung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit einer nachhaltigen Bauweise in leicht verständlicher Sprache. Die Jury lobte den Report als „sehr anschauliches und in die Tiefe gehendes Instrument zur Aufklärung und zugleich Promotion für nachhaltiges Bauen.“ Der Report ist in deutscher und englischer Sprache auf der Website der DGNB erhältlich.     

In der Kategorie „Onlineplattform“ konnte sich die DGNB mit der Plattform www.norocketscience.earth der gemeinnützigen Organisation „Wissensstiftung“ als eine von zwei Preisträgerinnen durchsetzen. Ziel der Stiftung ist es, schnell anwendbares Wissen für nachhaltiges Bauen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Laut Jury vermittelt die Plattform Wissen „klar und verständlich ohne viele Hürden, auch für Menschen ohne großes Vorwissen“. Mehr zu den Hintergründen der Wissensstiftung gibt es auf der Homepage.

Der unter der Schirmherrschaft von Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D. verliehene Award orientiert sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Prämiert wurden 64 Unternehmen aus 268 Nominierungen von einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unter Vorsitz von Yvonne Zwick, Vorsitzende des B.A.U.M. e.V.

DGNB als innovatives Unternehmen und attraktive Arbeitgeberin

Darüber hinaus wurde die DGNB in den vergangenen Wochen von einigen weiteren Medienhäusern und Verlagen weltweit prämiert. Die Nachrichtenmagazine Focus und Focus Money gaben der Non-Profit-Organisation zum wiederholten Mal als deutschlandweit einzige Institution das Deutschlandtest-Siegel „Top-Karrierechancen für Frauen“ – und das mit der maximal erreichbaren Punktzahl.

Als „Most Innovative Building & Construction Business Western Europe“ wurde sie von den in England ansässigen Build Architecture Awards ausgezeichnet. Zwei amerikanische Wirtschafts- und Technologiezeitschriften setzten die DGNB ebenfalls auf ihre Toplisten. Als eine der „50 Best Companies to work in 2022“ wurde die DGNB von CIO Bulletin, einem Medienunternehmen in Kalifornien, benannt. Das Global Business Leaders Magazine sieht die DGNB als eine von „30 Innovative Companies which everyone should know in 2022“.

Dass die DGNB auch ein interessantes Umfeld für talentierte Nachwuchskräfte ist, zeigt die Auszeichnung einer Mitarbeiterin. So konnte Seema Issar, Leiterin für das Thema Sustainable Finance und die Zertifizierung von Gebäuden im Betrieb bei der DGNB, die Jury bei den bii Awards „Forty under forty“ in der Kategorie „ESG“ überzeugen.

Wertschätzung auch auf politischer Ebene

Auch im politischen Umfeld nimmt die Relevanz und Anerkennung der DGNB weiter zu. So wurde sie von der Bundesregierung unter nahezu 300 Bewerbungen zu einer von 19 ständigen Beobachterinnen des Sustainable Finance-Beirats ernannt. Das Expertengremium hat zum Ziel, die Transformation des Finanzsystems zu beschleunigen, um die globalen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. „Dass die Bunderegierung für den Sustainable Finance-Beirat auf die Expertise der DGNB zurückgreift, freut und ehrt uns sehr“, sagt Lemaitre. „Wir nehmen die neue Aufgabe voller Tatendrang an.“

Ebenfalls gefragt ist das Know-how der DGNB beim Strategiedialog „Bezahlbares Wohnen und Innovatives Bauen“ in Baden-Württemberg, der in den kommenden Wochen offiziell startet. Zusammen mit der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Bauwirtschaft Baden-Württemberg bildet sie die externe Geschäftsstelle des von der Landesregierung initiierten Strategiedialogs, um Akteure zu vernetzen und inhaltlich sowie administrativ zu unterstützen. Quelle: DGNB / Wolfram Hülscher

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G7-Gipfel## Klimaziele, Ernährungssicherheit und Schutz der Menschenrechte miteinander verzahnen

epo - 23. Juni 2022 - 11:49

Berlin. - Mit Blick auf den am Sonntag beginnenden G7-Gipfel auf Schloss Elmau fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch von den Staats- und Regierungschefs, die Antwort auf die Herausforderungen der Energie- und Ernährungssicherheit als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wirkungsvoll mit den Antworten auf die sich zuspitzenden Klima- und Biodiversitätskrisen zu verzahnen. "Die größten demokratischen Industrienationen haben sich klar gegen den Angriffskrieg positioniert, nun müssen sie konkrete Schritte einleiten, um dessen Folgen abzufedern", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch.

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„In diese alten Dächer zu investieren lohnt sich“

Enbausa - 23. Juni 2022 - 11:13

Eine Vorgabe des Bauherrn „Klinikum am Weissenhof“ für das denkmalgeschützte Haus war es, für die Sanierung einen Zuschuss aus der Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) zu bekommen. Dafür musste am Dach nach der Sanierung ein U-Wert von kleiner oder gleich 0,14 Watt pro Quadratmeter und Kelvin erreicht werden. Zudem sollten die Innenverkleidungen der Räume – bestehend aus Gipskartonplatten – belassen werden. Man wollte „das Ganze quasi von außen lösen“, so Fritz.

Aber warum gerade das Dach – was ist mit den Außenwänden? Da ist der Denkmalschutz vor. Edgar Müßigmann, Bereichsleiter Bauinstandhaltung beim Klinikum am Weissenhof: „Die Außendämmung fällt flach, weil wir hier überall Klinkerfassaden haben. Wir haben gesagt: Mit einer guten Dachdämmung kann man viele Schwachstellen im denkmalgeschützten Bereich ein bisschen ausgleichen.“ Doch auch am Dach war und ist von Amts wegen nicht alles erlaubt: „Sehr viel, was die Konstruktion hergibt, dürfen wir nicht – zum Beispiel, dass der Sparren abgeschnitten wird, die Außendämmung hochgezogen und auf dem Dach weitergeführt und mit Kontersparren der Dachvorsprung wiederhergestellt wird. Wir hatten im denkmalgeschützten Bereich vor 20 Jahren die Auflage, maximal fünf Zentimeter auf die Sparren zu bringen. Seit gut zehn Jahren haben wir die Freigabe für acht Zentimeter Sparrenaufdämmung. Denn die Ansicht darf laut Denkmalamt gar nicht oder nur minimal verändert werden.“

Zwar war eine Dachdämmung vorhanden, bestehend hauptsächlich aus Klemmfilz; doch war diese zum Teil durchfeuchtet, zum Teil auch vom Marder zerstört. Sie musste also ersetzt werden. Das Dach wurde abgedeckt, die Dachlattung entfernt, und die alte, beschädigte Zwischensparrendämmung ausgebaut und fachgerecht entsorgt. Für die neue Dämmung aus Steinwolle mit einer Dicke von insgesamt 14 Zentimetern musste die volle Sparrenhöhe genutzt werden.

Luftdichte Schicht von außen verlegt

Darüber kam eine luftdichte, dampfbremsende Schicht. Die Handwerker verlegten diese von außen über das komplette Dach über alle Wände hinweg. Der luftdichte Anschluss musste so lediglich an der Traufe, im Giebelbereich und an den Details bewerkstelligt werden. Bei den mehr als 500 Quadratmetern Dachfläche kam hier dennoch einiges an Arbeit zusammen.

Über die luftdichte Schicht montierte man die Aufsparrendämmung mit einer Dicke von 8 Zentimetern. Die Handwerker steckten die Dämmelemente mit Nut-und-Feder-System ineinander und verklebten die Überlappung, also die zweite wasserführende Ebene, die auf den Elementen oberseitig aufgebracht ist. Kehlen, Firste, Grate und Schornsteine fassten sie mit kalt selbstklebenden Bahnen ein. Die Konterlatten befestigten sie – wie inzwischen üblich – mit langen Schrauben. Das sei nicht nur erschütterungsfrei, sagte Ekkehard Fritz, sondern gehe auch schneller als mit Nägeln. Eingedeckt wurde mit engobierten Doppelmuldenfalzziegeln.

70 Prozent wiederverwertete Rohstoffe

Als Besonderheit der gewählten Aufsparrendämmung erwähnte Fritz, dass das Material zu fast 70 Prozent aus wiederverwerteten Rohstoffen besteht. Den größten Anteil macht mit 60 Prozent die „Biomasse“ aus, also Abfälle aus der Landwirtschaft: Pflanzenstängel,  Pflanzenblätter, ausgedroschene Maiskolben und so weiter. Weitere vier Prozent sind Holzabfälle, genauer: in der Produktion bei Bauder anfallende Säge- und Fräsabfälle. Und noch einmal vier Prozent bestehen aus dem Kalk von Muschelschalen, die als Abfall in großen Mengen in der Lebensmittelindustrie anfallen. Fritz: „Wir mahlen diese Muscheln ganz fein und stellen daraus zusammen mit einem Glasvlies eine Deckschicht her, die wir für unsere Produkte oben und unten brauchen.“

Unter anderem damit hat Fritz den Bereichsleiter überzeugt. Edgar Müßigmann: „Mit Bauder Öko haben wir jetzt zusätzlich noch den ökologischen Ansatz, dass man Recyclingmaterial verarbeitet. Die sind preislich fast gleichauf mit der Holzfaserplatte, haben aber einen wesentlich besseren Dämmwert.“

Der U-Wert am Dach habe vor der Sanierung bei rund 0,45 Watt pro Quadratmeter und Kelvin gelegen; danach bei 0,13 Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Somit sei das Vorhaben förderfähig nach der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) gewesen, bei der der Hausbesitzer zwischen einem Zuschuss von bis zu 12.000 Euro und steuerlichen Vorteilen wählen könne.

Zwar wurde das Mitarbeiter-Wohngebäude mit seinen drei Stockwerken komplett saniert. Ekkehard Fritz hat aber aufgedröselt, was allein die Dachsanierung in energetischer Hinsicht gebracht hat. Der auf die Wärmeverluste des Dachs entfallende Jahresbedarf an Heizöl, der vor der Sanierung bei 675 Litern gelegen habe, sei auf 210 Liter verringert worden. Daraus lasse sich errechnen, dass der dadurch verursachte jährliche CO₂-Ausstoß nun statt bei 1,95 Tonnen nur noch bei 0,63 Tonnen liege.

Das Flächengewicht der Dämmung liege bei nur 30 Kilogramm pro Quadratmeter, sagte Fritz. Den Preisunterschied zu einer konventionellen Lösung gab der Produktmanager mit „maximal zehn Prozent“ an. Er dürfte sich damit auf eine normale Hartschaumdämmung bezogen haben. Sein Fazit: „Es lohnt sich auf jeden Fall, in diese alten Dächer zu investieren.“

Das sieht auch Bereichsleiter Müßigmann so, der nach der Sanierung sagt: „Wir würden es wieder so machen.“ Auch auf der Baustelle hat ihn das Material im direkten Vergleich überzeugt: „Wir haben schon fünf, sechs Dächer mit Wettbewerberprodukten gemachten und konnten keinen Unterschied beim Verarbeiten gegenüber dem Bauder-Material feststellen. Auch vom Zimmermann habe ich keine Verarbeitungsschwierigkeiten gehört. Es ist halt nur ein anderer Rohstoff. Aber ansonsten genauso mit der Kreissäge zu bearbeiten; Fugen werden ausgeschäumt, um einen dichten Anschluss zu bekommen.“

Nicht nur Müßigmanns eigene Leute kamen gut damit klar, sondern ebenso beteiligte Dritte. „Bei der Bauder-Konstruktion haben wir auch keine Einschränkung bei den Firmen – in der Art, dass jemand sagen würde: Das dürfen nur der oder die machen, weil die eine Schulung haben.“

Das kennt der erfahrene Bereichsleiter auch anders: „Ein Gegenbeispiel: Wir haben mit einem anderen Hersteller die Entwicklung einer neuen Innendämmung begleitet. Die hatten eine Verarbeitungsrichtlinie: Es dürfen keine Bohrungen gemacht werden. Ich habe gesagt: ‚Wie mache ich jetzt meinen Heizkörper fest?’ Dann sind die wieder gegangen, haben mit ihrem Computermodell die vier Stanzlöcher für die Heizkörper untersucht und nach 14 Tagen gesagt: ‚Ok, das geht.’ Und so gab es noch zwei, drei andere Punkte.“

Während seiner Präsentation zeigte Ekkehard Fritz auch gleich, wie man mit dem Steildach-Navigator seines Unternehmens über acht Klicks die Planung der Dachsanierung vorbereiten kann. Am Ende werden hier erwartungsgemäß Prospekte zum Herunterladen angeboten, aber zum Beispiel auch U-Wert-Tabellen. Fehlerfrei ist das System jedoch noch nicht: Klickt man nach dem Steildach-Dialogablauf auf „Ausschreibungstext“, wird ein Text für Rasengittersteine für eine Flachdachbegrünung angeboten.

Von Alexander Morhart

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Studie zur Grauer Energie von EPS-Dämmstoffen

Enbausa - 23. Juni 2022 - 5:55

Für die Studie wurden bei EPS-Dämmstoffen sowohl die Herstellungsenergie als auch die Emissionen bei der Herstellung mit den Einsparungen während der Nutzung verglichen. Dabei fanden die Forscher heraus, dass sich die Graue Energie von EPS-Dämmstoffen bereits zwischen fünf und acht Monaten amortisiert. Dämmstoffe aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS) eignen sich somit sehr gut für den ökologischen Bau, denn ihre Nutzungsphase beträgt 40 und mehr Jahre.

Die Untersuchung des FIW ergab außerdem, dass sowohl EPS-Hartschaum als auch Neopor Plus und Neopor Plus BMB bereits in kürzester Zeit ihre Herstellungsenergie kompensiert hatten und alle Förderkriterien der Öko-Effizienz erfüllen. Im Vergleich zu anderen Dämmstoffen ist die Einsparung bei der Nutzung enorm.

Viele Bauleute wollen mittlerweile den ökologischen Fußabdruck ihrer Gebäude geringhalten. Auch die staatliche KfW-Förderung richtet ihre Baubedingungen immer mehr auf dem Wert Nachhaltigkeit aus. Für Anfang 2023 ist deshalb ein neues, umfangreiches Förderprogramm für „klimafreundliches Bauen“ geplant. Dabei wird der Lebenszyklus der zukünftigen Neubauten im Zusammenhang mit Treibhausgasemissionen (Grauen Emissionen) im Vordergrund stehen.

Quelle: Forum für sicheres Dämmen mit EPS (FSDE) / Delia Roscher

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Ostafrika## Hilfswerke warnen vor akuter Hungersnot

epo - 22. Juni 2022 - 11:19

Berlin. - Ostafrika ist bereits inmitten einer Hungersnot, warnen Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe. "Schon jetzt sterben Menschen in Somalia und Kenia an Hunger. Die Folgen des Krieges in der Ukraine erschweren die Nothilfe, weil unter anderem die Nahrungsmittelpreise stark angezogen haben", erklärte Oliver Müller, Leiter von Caritas international.

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BSS Schimmelkonvent in Coburg

Enbausa - 22. Juni 2022 - 6:55

Wer beruflich mit Schimmel in Gebäuden in Berührung kommt, sollte über die wesentlichen Inhalte der aktuellen Leitfäden und Richtlinien informiert sein. In hochaktuellen Vorträgen vermittelt der BSS Schimmelkonvent Praxistipps zur erfolgreichen Sanierung von Schimmelschäden. Die Teilnehmer*innen werden über den Schimmelleitfaden des Umweltbundesamtes informiert. Das Konsenspapier ist die maßgebende Richtlinie für die Beurteilung von Schimmel in Wohngebäuden.

Auch das Thema Gefährdungsbeurteilung bei der Schimmelsanierung wird besprochen sowie Fragen zu Schimmelschäden im Versicherungsrecht, Werkvertragsrecht und Mietrecht. Auf der begleitenden Ausstellung werden Produkte zur Schadensprävention und zur wirtschaftlichen Sanierung von Schimmelschäden präsentiert.

„Mit dem Programm des BSS Schimmelkonvent sind wir ganz nah an der Praxis. Im Vortrag „Der Schimmel muss weg“ bündelt das BSS Expertenteam seine Sachkompetenz. Hier möchten wir den Teilnehmern wertvolle Tipps für die Sanierung und die Einordnung von Gutachten mitgeben“, sagt Dr. Wolfgang Lorenz, stellv. Vorsitzender des BSS e.V.

Das Kongresshaus Rosengarten in Coburg bietet Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Der Ticketpreis (Frühbucherrabatt) beträgt bei einer Onlinebuchung bis zum 31. August 2022 170,00 Euro. BSS-Mitglieder*innen zahlen 100,00 Euro. Im Preis sind Getränke und das Mittagsbuffet enthalten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Personen, die als Betroffene mit Schimmel konfrontiert werden, wie Mitarbeitende von Immobilienverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften, Planer*innen und Architekt*innen, Arbeitssicherheitsbeauftragte und Hygienebeauftragte oder Handwerksbetriebe, Mitarbeiter*innen von Städtischen Verwaltungen und Gebäudemanagement. Weitere Informationen zum Tagungsprogramm und zur Onlinebuchung sind auf www.schimmelkonvent.de erhältlich. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben zur Corona-Prävention statt; ein entsprechendes Hygienekonzept wird umgesetzt.

Quelle: Bundesverband Schimmelpilzsanierung / Delia Roscher

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Angriff auf unsere IT-Systeme

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - 21. Juni 2022 - 16:49
In den folgenden FAQ antworten wir auf die zentralen Fragen rund um den Angriff auf unsere IT-Systeme.
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Ungleichheit, Klimakrise, Hunger## Mehrheit der Deutschen sieht G7 in der Pflicht

epo - 21. Juni 2022 - 11:34

Berlin. - Neun von zehn Menschen in Deutschland wünschen sich von den G7-Staaten konkrete Maßnahmen zur Eindämmung von Armut, Hunger und Ungleichheit. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam erstellt hat.

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