Feeds from Premium Partners

Batterien gleichen Schwankungen aus

SolarServer - vor 6 Stunden 41 Minuten

Der Batteriespezialist Sonnen aus Wildpoldsried hat in Großbritannien als erster Hersteller von intelligenten Batteriespeichern mit einem Netzwerk aus Heimspeichern die Präqualifikation von National Grid ESO erhalten. Batterien gleichen Schwankungen aus: Als Teil des virtuellen Kraftwerks des Energieversorgers Centrica helfen ab sofort über 100 sonnenBatterien dabei, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.

Als Teil des virtuellen Kraftwerks von Centrica hat damit erstmals ein dezentrales Netzwerk aus intelligenten Batteriespeichern diese höchste Zertifizierung für das britische Stromnetz bekommen. Das Projekt mit Centrica hatte zuvor unter anderem aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung der Europäischen Union Finanzhilfen erhalten.

Das Virtuelle Kraftwerk dort ist ein Netzwerk aus Erzeugern und Verbrauchern wie Privathaushalten mit einer sonnenBatterie und über 125 lokalen Unternehmen in Cornwall. Diese können bei Bedarf Strom aufnehmen oder abgeben und so das Stromnetz entlasten.

Privathaushalte Teil des Energiesystems

„Die digitale Energiewende hin zu einem sauberen Energiesystem findet überall auf der Welt statt und unsere Technologie ist ein wichtiger Schlüssel für ihr Gelingen“, sagt Jean-Baptiste Cornefert, Geschäftsführer der Sonnen eServices.

Auch Pieter-Jan Mermans, Global Optimisation Director bei Centrica, zeigt sich zufrieden: „In der Vergangenheit war das automatisierte Lastenmanagement die Aufgabe von großen industriellen und gewerblichen Energieverbrauchern. Bereits 2019 haben wir gezeigt, dass auch Netzwerke aus einfachen Haushaltsgeräten wie Heim- und Warmwasserspeichern diese Leistung erbringen können. Dadurch können auch erstmals Privathaushalte Teil dieses Energiesystems werden und dabei gleichzeitig ihre Energiekosten senken.“

Weitere Batterien kommen dazu

Zu den bereits über 100 teilnehmenden sonnenBatterien werden künftig noch mehr Speicher für die Netzstabilisierung integriert. Die Haushalte profitieren somit über die Einbindung in das virtuelle Kraftwerk von einer Reduzierung ihrer Energiekosten.

2018 hatte Sonnen in Deutschland von dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Präqualifikation für sein virtuelles Kraftwerk erhalten. Erst im Sommer hatte Sonnen in den USA ein VPP in Utah bekannt gegeben. Darüber hinaus sind bereits weitere virtuelle Kraftwerke von Sonnen in Australien und Italien aktiv.

17.1.2020 | Quelle: Sonnen GmbH | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Photovoltaik: Netzbetreiber erwarten bis zu 128 Gigawatt

SolarServer - vor 7 Stunden 24 Minuten

Sie rechnen mit einem kräftigen Zuwachs der Photovoltaik: Netzbetreiber erwarten bis zu 128 Gigawatt. Das ist der oberste Wert ihrer Prognose für den Zeitraum bis 2035. Zu finden ist dieser im Entwurf des Szenariorahmens zum Netzentwicklungsplan Strom 2035. Diesen hat die Bundesnetzagentur am Freitag vorgelegt.

Der mittlere Wert für die Photovoltaik liegt darin bis 2035 bei 119 Gigawatt, der niedrigste Wert bei 112 Gigawatt. 2040 werden die Kapazitäten laut dem Entwurf 138 Gigawatt erreichen. Für die Windenergie offshore erwarten die Netzbetreiber eine Leistung zwischen 27 und 35 Gigawatt, bei der Windkraft an Land zwischen 84 und 98 Gigawatt.

Die Übertragungsnetzbetreiber erstellen alle zwei Jahre einen Szenariorahmen. Dieser beschreibt mit Hilfe von vier Szenarien die wahrscheinliche Entwicklung des Stromsektors. Der aktuelle Szenariorahmen reicht bis zu den Jahren 2035 und 2040.

Netzszenarien berücksichtigen neuen Klimaschutzplan

Die Übertragungsnetzbetreiber schlagen aktuell verschiedene Szenarien vor. Diese bewerten den Fortschritt der Energiewende unterschiedlich. Das betrifft die Sektorenkopplung und eine unterschiedliche Netzorientierung von Erzeuger- und Verbraucherverhalten. Die Szenarien orientieren sich dabei an den aktuell geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen und energiepolitischen Zielen der Bundesregierung. Dazu zählen die Ausbauziele des Bundes-Klimaschutzgesetzes und die CO2-Reduktionsziele des Klimaschutzprogramms 2030.

Im Vergleich zum letzten Szenariorahmen hat sich das Zieljahr fünf Jahre in die Zukunft verschoben. Daher sind die angenommenen installierten Kapazitäten der erneuerbaren Energien merklich angestiegen. Die Pläne berücksichtigen bereits den Kohleausstieg.

Sektorenkopplung lässt Stromverbrauch steigen

Angesichts zunehmender Sektorenkopplung gehen die Übertragungsnetzbetreiber insgesamt von einer Zunahme des Stromverbrauchs aus. Denn trotz umfassender Energieeffizienzmaßnahmen steigt der Verbrauch durch neue Stromanwendungen in allen Sektoren. Damit können CO2-Minderungen im privaten Bereich, im Verkehr sowie im gewerblichen und industriellen Sektor erreicht werden.

Bei der Erstellung des Szenariorahmens 2021-2035 haben die Netzbetreiber neue Entwicklungen bei der Flexibilisierung von Stromanwendungen und neue Speichertechniken berücksichtigt. Hierzu zählen die Steuerung des Verbrauchsverhaltens, die Flexibilisierung des Betriebs von KWK-Anlagen und Batteriespeicher unterschiedlichster Leistungsklassen.

Öffentliche Konsultation

Nächster Schritt in der Weiterentwicklung des Szenariorahmens ist die öffentliche Konsultation.“ Der Szenariorahmen ist die Planungsgrundlage, um zu ermitteln, wieviel Netzausbau notwendig ist. Er berücksichtigt die jüngst beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung.“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Bürger, Verbände, Unternehmen und Behörden können sich an der Konsultation in den nächsten vier Wochen beteiligen. Damit kann die Öffentlichkeit schon zu einem frühen Zeitpunkt Einfluss auf die Netzentwicklungsplanung nehmen„,

Während des Konsultationszeitraums veranstaltet die Bundesnetzagentur am 05. Februar 2020 in Berlin und am 06. Februar 2020 in Nürnberg Dialogveranstaltungen, um mit der Öffentlichkeit den Entwurf des Szenariorahmens zu diskutieren.

17.1.2020 | Quelle: Bundesnetzagentur | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Audi investiert 100 Millionen Euro in Ladeinfrastruktur

SolarServer - vor 8 Stunden 39 Minuten

Audi investiert 100 Millionen Euro in Ladeinfrastruktur. Bis Mitte 2022 stattet der Autobauer jeden zehnten Parkplatz mit einer Lademöglichkeit für Elektroautos aus. Die meisten davon sollen öffentlich zugänglich sein. Dieses Konzept ist nach Audi-Auskunft das größte Ladeinfrastruktur-Projekt eines deutschen Arbeitgebers. Die Investition bringe der Firma zugleich einen Know-how-Vorsprung bei Aufbau und Betrieb solcher Ladekonzepte. Audi hatte in der Vergangenheit angekündigt, auch eine Vernetzung mit dem Eigenheim zu ermöglichen.

Insgesamt will Audi mehr als 4.500 Ladepunkte für batteriebetriebene Fahrzeuge errichten. „Eine derart umfangreiche Ladeinfrastruktur aufzubauen ist eine vollkommen neue Herausforderung”, umschreibt Maximilian Huber seine Aufgabe. Der Projektleiter Standortladen ist Energiemanager und Softwareanbieter für die umfassende Ladelösung an den Standorten des Automobilherstellers.

3500 Ladepunkte für Ingolstadt

Allein im Stammwerk Ingolstadt werden im finalen Ausbau 3.500 Ladepunkte zur Verfügung stehen. In Neckarsulm werden es 1.000 sein, in Brüssel und Győr knapp 100. Ebenso entsteht im mexikanischen Werk in San José Chiapa eine Ladeinfrastruktur. Dazu kommen Ladekapazitäten an den Trainingszentren am Münchener Flughafen. Für das Gesamtprojekt stehen insgesamt bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Ein Ladekonzept in dieser Größenordnung sei in Deutschland bisher einzigartig. Ein eigenes Projektteam habe deshalb seit Mitte 2017 die Umsetzung konzipiert. Es verantwortet die gesamte Strategie und steuert Aufbau sowie Betrieb von Ladeinfrastruktur. Dabei werden Die Ladepunkte sollen bedarfsgerecht für Mitarbeiter und andere Parkende erweitert werden. Dazu zähle die Einrichtung von Hotlines und Support. Wichtig sei auch die eichrechtskonforme Erfassung und Abrechnung der Ladevorgänge.

Kein Ausbau der Stromanbindung nötig

An den Standorten Brüssel, Ingolstadt und Neckarsulm stehe bereits eine Ladeinfrastruktur mit einer Anschlussleistung von 21 Megawatt zur Verfügung. Darunter sind 600 Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt und 60 Gleichstrom-Ladepunkte mit einer Leistung zwischen 50 und bis zu 350 Kilowatt.

Bis Mitte 2022 werden es allein an den Werksstandorten 4.500 Ladepunkte mit je bis zu 22 Kilowatt Leistung und ca. 50 weitere mit je bis zu 350 Kilowatt sein. Die gesamte Anschlussleistung erfolgt standortübergreifend durch ein dynamisches und intelligentes Lastmanagement. Der Ausbau der Stromanbindung sei nicht erforderlich.

Solarstrom für Ladepark in München

Dazu komme die Ausstattung der drei Standorte des Audi Training Centers am Flughafen München. Dort sei der größte Einzel-Ladepark von Audi mit einer Anschlussleistung von 2,1 Megawatt am Netz. Dafür kommt Solarstrom in Kombination mit einem Batteriepufferspeicher zum Einsatz.

Das Projektteam habe auch eine eigene Navigations-Karte auf den Weg gebracht. Mitarbeiter könnten so in Echtzeit sehen, wo Ladesäulen frei sind. Eine weitere wichtige Dienstleistung sei die Abrechnung über Online-Systeme sowie die Integration in ein internes Verrechnungssystem.

Das aufgebaute Know-How könnte Audi mittelfristig auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen. Das wäre ein nächster Schritt vom reinen Autohersteller zum Mobilitätsdienstleister.

17.1.2020 | Quelle: Audi AG | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Stadtwerke Haßfurt Vorbild der Energiewende

SolarServer - vor 9 Stunden 16 Minuten

Für die IRENA sind die Stadtwerke Haßfurt Vorbild der Energiewende. Das geht aus einem Weißbuch der Organisation hervor, dass sie auf ihrer diesjährigen Generalversammlung in Abu Dhabi präsentiert hat. Dieses Papier betont die Bedeutung der Energieversorger beim weltweiten Fortschritt hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien.

In diesem Papier findet sich neben Energieversorgern aus den USA, Dänemark, Uruguay auch eine Fallstudie zu den Stadtwerken Haßfurt. Der fränkische Energiedienstleister setze seit Jahren auf klima- und umweltfreundliche ganzheitliche Lösungen auf dem Weg zu einer möglichst dezentralen und emissionsfreien Energieversorgung.

Die Fallstudie beleuchtet die Entwicklung des Unternehmens seit der Entscheidung im Jahr 2012, auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen. Das geschaf zuerst im Stromsektor und anschließend in den Bereichen Wärme und Industrie. Dazu haben sich die Haßfurter für die Errichtung von Ladestationen für E-Autos entschieden. Zusätzlich kamen, eine umfassenden Sektorenkopplung, der Ausbau der Speicherkapazitäten und von Wasserstoffkapazitäten dazu.

Fell: Auch Bürgernähe in Haßfurt vorbidlich

Die Arbeitsgruppe „Towards 100%RE“ hat das Papier herausgegeben. Sie setzt sich aus verschiedenen Nichtregierungsorganisationen (NGO), Verbänden und anderen Akteuren zusammen. Das Forschungsnetzwerk Energy Watch Group (EWG) hat die Stadtwerk Haßfurt als Vorbild der Energiewende ausgewählt. „Hier wurde frühzeitig erkannt, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien die Zukunft ist und unternehmerisch sinnvoll noch dazu. Darüber hinaus sticht das Unternehmen besonders durch seine Bürgernähe und sektorübergreifende Strategie auf dem Weg zu Null Emissionen heraus“, sagt EWG-Präsident Hans-Josef Fell.

„Es ist ein gutes Zeichen, dass auch kommunale Projekte international Beachtung finden. Denn nur so, mit Engagement und Bürgernähe, kann der Ausbau der Erneuerbaren vorangetrieben werden, um die Klimaziele zu erreichen“, sagte Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerk Haßfurt GmbH. Der Bürgermeister der Stadt Haßfurt, Günther Werner, fügte hinzu: „Ich bin stolz darauf, dass wir hier in Haßfurt mit gutem Beispiel vorangehen. Auch wenn wir noch lange nicht dort sind, wo wir hinwollen.“

17.1.2020 | Quelle: Energy Watch Group | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Deutschland: Pelletspreis im Januar 2020 erhöht sich

Pelletshome - vor 11 Stunden 11 Minuten

Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 In Deutschland ist der Pelletspreis im Januar 2020 um 1,8 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 262,03 Euro pro Tonne bei Abnahme von sechs Tonnen.

“Ein etwas höherer Preis für Holzpellets im Winter ist saisonüblich und ändert nichts daran, dass es sich bei den Holzpresslingen um einen verlässlichen, im Preisverlauf berechenbaren Energieträger handelt”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Preisstabilität der kleinen Presslinge falle in Zeiten von politischen Krisen wie derzeit im Iran besonders positiv auf. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,24 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 16,3 Prozent, der zu Erdgas 17 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 274,31 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 272,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 274,42 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 262,69 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 260,00 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 260,17 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 247,59 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 239,70 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 243,63 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

The post Deutschland: Pelletspreis im Januar 2020 erhöht sich appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Photovoltaik für Pepsi

SolarServer - 16. Januar 2020 - 14:33

Photovoltaik für Pepsi: der Getränkeriese aus den USA will noch im laufenden Jahr seinen Stromverbrauch komplett auf regenerative Energien umstellen. Das kündigte Pepsi-Chef Ramon Laguarta an. „PepsiCo strebt in den USA 100 Prozent erneuerbaren Strom an, weil die ernste Bedrohung, die der Klimawandel für die Welt darstellt, von uns allen ein schnelleres und mutigeres Handeln erfordert“, sagte er am Hauptsitz des Unternehmen in Purchase/New York.

Um 100 Prozent erneuerbaren Strom zu erreichen, plant PepsiCo einen Mix an Maßnahmen. Dazu gehören zum einen Stromabnahmeverträge mit Solar- und Windkraftwerken. Dabei handelt es sich laut Pepsi zum einen um klassische Beschaffung mit Power Purchase Agreements (PPAs). Zum anderen setzt der Cola-Produzent auf so genannte virtuelle PPAs. Dabei geht es um eine Konstruktion, bei der Solar- oder Windkraftwerke einen fixen Abnahmepreis garantiert bekommen. Der Abnehmer des Stroms erhält dann im Falle eines höheren Marktpreises die Differenz ausbezahlt. Ist der Marktpreis geringer, zahlt der Abnehmer im Rahmen des VPPAs die Differenz. Betreiber von Solar- oder Windkraftwerken können so mit einem stabilen Verkaufspreis kalkulieren.

Eine weitere Maßnahmen ist der Kauf von erneuerbare Energiezertifikaten (RECs), die von unabhängigen Dritten zertifiziert sind. Im Jahr 2020 werde das PepsiCo-Portfolio überwiegend RECs umfassen und sich dann bis 2025 schrittweise in Richtung PPAs und VPPAs entwickeln.

Parallel zu diesen Maßnahmen zählt auch eigene Photovoltaik für Pepsi. Die Firma will den Bau eigener Kraftwerke vor Ort ausbauen. Das Unternehmen hatte erst kürzlich neue Photovoltaikkapazitäten am Standort der Firmenhauptzentrale installiert. Diese ergänzen weitere Solaranlagen im ganzen Land.

Pepsi ist der zweite große Lebensmittelkonzern, der innerhalb eines Tages einen Ausbau der Solarstromerzeugung ankündigt. Auch der deutsche Discounter Lidl setzt auf die Photovoltaik.

16.1.2020 | Quelle: PepsiCo. | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Photovoltaik und Windkraft brauchen neue Netze

SolarServer - 16. Januar 2020 - 12:43

Photovoltaik und Windkraft brauchen neue Netze, um künftig Kohle und Atomkraft ablösen zu können. Das unterstreicht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer aktuellen Stellungnahme. Sie sieht den Netzausbau als zentralen Grundpfeiler der Energiewende. Um Wind- und Solarenergie effizient nutzen zu können, müsse das Stromnetz um- und ausgebaut werden. Ein gut ausgebautes Stromnetz könne aber die schwankende Erzeugung von Wind- und Solarstrom leichter mit dem Verbrauch in Einklang bringen. Der Bedarf an Speicher- und Flexibilitätsoptionen sinke.

Alternativen zum Netzausbau haben die DUH bisher nicht überzeugen können. Die überwiegende Mehrheit der Studien unterstreiche, dass der im Netzentwicklungsplan verankerte Netzausbau für die Energiewende notwendig sei. Eine rein regionale Energieversorgung benötige insgesamt mehr Erzeugungs- und Speicheranlagen. Dies verursache höhere Kosten. Zudem produzierten viele dezentrale Standorte nur geringere Stromerträge. Des Weiteren erhöhe sich der Flächenverbrauch, den eventuelle Einsparungen beim Netzausbau nicht ausgleichen.


Dazu Nadine Bethge, stellvertretende Bereichsleiterin Energie und Klimaschutz der DUH: „Die Stromnetzplanung muss Kosten, Flächenverbrauch und weitere Faktoren abwägen.“ Deshalb sei der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachleuten eine wesentliche Grundlage für einen zügigen Netzausbau. „Nur im Dialog mit den Betroffenen vor Ort kann es gelingen, Planungsentscheidungen nachvollziehbar zu machen“, so Bethge weiter. „Wir fordern Bundes- und Landespolitik auf, den Dialog zu Szenariorahmen und Netzentwicklungsplan zu unterstützen und die Notwendigkeit des Netzausbaus vor Ort zu erläutern.“

Dezentrale Solaranlagen wichtig für Klimaziele

Auch die Akademien der Wissenschaften mahnen einen zügigen Netzausbau an. Die Übertragungs- und Verteilnetze müssen ausgebaut werden – das gelte auch für ein Energiesystem, das stärker auf dezentrale Technologien setzt. „Ohne den Netzausbau wird die Energiewende definitiv scheitern“, stellt Jutta Hanson von der Technische Universität Darmstadt klar. Sie leitet eine Arbeitsgruppe beim von den Akademien initiierten Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ .

„Verzögert sich der Ausbau noch weiter, könnten dezentrale Solaranlagen zusammen mit Speichern und Power-to-Gas-Technologien allerdings dazu beitragen, die kurzfristigen Klimaziele trotzdem zu erreichen.“

16.1.2020 | Quelle: DUH / Akademie der Wissenschaften| solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Windkraft-Abstände: Bundesregierung verweigert Auskunft

SolarServer - 16. Januar 2020 - 11:50
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

Lidl setzt auf Photovoltaik

SolarServer - 16. Januar 2020 - 11:48

Das deutsche Handelsunternehmen Lidl setzt auf Photovoltaik, um seinen erste Filiale ausschließlich mit regenerativen Energien zu versorgen. Dafür ist die deutsche BayWa mit an Bord. Wie die Münchener mitteilten, befindet sich der Supermarkt am Standort Woerden in den Niederlanden. Das Konzept „Lidl Zero“ dort habe mehrere Komponenten. Es gehe dabei um den Einsatz innovativer Klimatechnik und Produktkühlung, der Stromerzeugung durch Photovoltaik sowie die Installation von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

„Zentrales Ziel von Lidl Zero war es, dass 100 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs der Pilot-Filiale in Woerden mit lokal erzeugter, erneuerbarer Energie gedeckt werden kann“, sagt Arnold Baas von Lidl Niederlande.. „Dieses Vorhaben haben wir in Zusammenarbeit mit BayWa r.e. realisiert, die für die Konzeption und Installation der Solarstromanlage mit 1.766 Hochleistungs-Photovoltaikmodulen verantwortlich waren.“

Christof Thannbichler, Geschäftsführer der BayWa r.e. Power Solutions GmbH, erklärt: „Um das ganze Jahr genügend Solarstrom zur Deckung des Energiebedarfs der Filiale zu erzeugen, haben wir zunächst eine umfangreiche Machbarkeitsstudie durchgeführt.“

Lidl setzt auf Photovoltaik mit zwei Anlagen

Unter Berücksichtigung aller standortspezifischen Gegebenheiten hat sich BayWa für den Bau von zwei Anlagen entschieden. Eine Photovoltaikanlage mit 290 Kilowatt Spitzenleistung steht auf dem Dach der Lidl-Filiale selbst zur Verfügung. Ein weiteres Solarkraftwerk mit 275 Kilowatt Spitzenleistung arbeitet auf einer Carport-Struktur zur Überdachung von 88 Fahrzeugstellplätzen. Bestandteil des Konzeptes war ebenfalls die Installation einer DC-Schnellladestation für Elektrofahrzeuge.

BayWa hat für beide Konstruktionen das hauseigene PV-Montagesystem „novotegra“ installiert. Die Firma blickt auf eine langjährige Partnerschaft mit Lidl zurück. Für das Handelsunternehmen habe es bereits zahlreiche Energieprojekte wie Batteriespeichersysteme, Carports und Ladeinfrastruktur für Elektroautos in mehr als zehn europäischen Ländern realisiert.

16.1.2020 | Quelle: BayWa re| solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Wirsol gründet Gesellschaft für Aufdachanlagen

SolarServer - 16. Januar 2020 - 10:46

Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung gründet die Firmengruppe Wirsol aus Waghäusel eine neue Gesellschaft für Aufdachanlagen. Sie soll das wachsende Geschäft mit Photovoltaik-Großdachanlagen in Deutschland in einer Gesellschaft bündeln. Die neue Wirsol Aufdach GmbH befindet sich zu einhundert Prozent im Besitz der Familie Wirth.

Unter der Marke „WIRSOL Roof Solutions“ biete die Firma künftig gewerbliche und private Aufdachanlagen an. Außerdem sind Dienstleistungen rund um den Betrieb dieser Anlagen und der mit ihnen verbundenen Immobilen im Angebot. Dazu zählen Mieterstrommodelle, intelligente Speicherlösungen, Direktvermarktung und Reststrom- und Cloudlösungen.

„Das Geschäft mit Aufdachanlagen hat sich zuletzt sehr gut entwickelt. Um in diesen Geschäftsbereichen weiter wachsen zu können, sind neue Strukturen notwendig, die unter anderem durch die Gründung der neuen Gesellschaft geschaffen wurden“, sagt Markus Wirth, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft für Aufdachanlagen.

„Für das laufende Jahr 2020 planen wir mit einer weiteren Umsatzsteigerung und Ausweitung des Dienstleistungsspektrums. Da trotz der sinkenden Einspeisevergütung der Ausbau der Photovoltaik auf Privat- und Gewerbedächern konstant ansteigt, wird sich Wirsol Roof Solutions auf diese Potenziale konzentrieren.“

Für die Kunden ändere sich durch die Ausgliederung in die neue Gesellschaft für Aufdachanlagen nichts, da die gleichen Ansprechpartner zur Verfügung stünden. Wirsol hat bisher über 12.500 Dachanlagen in Deutschland gebaut, unter anderem für die Fußballarena der TSG Hoffenheim in Sinsheim.

16.1.2020 | Quelle: Wirsol | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Neue Solarpolitik für Thüringen

SolarServer - 16. Januar 2020 - 10:00
Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit einem Solarthemen-Abo

Schweiz: Pelletspreis im Januar 2020 steigt leicht

Pelletshome - 16. Januar 2020 - 9:50

Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 Der Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 ist mit durchschnittlich 374,50 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetportal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Januar 2020 liegt laut Pelletpreis.ch über dem Niveau vor einem Jahr, als er 372,90 Franken betragen hat. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 27 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich schneiden Holzpellets am günstigsten ab. Sie liegen mit 7,61 Rappen pro Kilowattstunde vor Heizöl (8,92) und Erdgas (10,04). Diese Zahlen beziehen sich auf Dezember 2019.

  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von drei Tonnen: 389,14 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von fünf Tonnen: 372,87 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von acht Tonnen: 361,59 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Januar 2020 bei Abnahme von 17 Tonnen: 346,43 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

The post Schweiz: Pelletspreis im Januar 2020 steigt leicht appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Singulus liefert Anlagen für CIGS-Solarmodule

SolarServer - 15. Januar 2020 - 15:31

Die Singulus Technologies AG liefert Anlagen für CIGS-Solarmodule nach China. CIGS steht für Module, die die Materialien Kupfer, Indium, Galium und Arsenid enthalten. Wie die Firma aus Kahl am Main mitteilte, hat sie mit der Bengbu Design and Research Institute of Glass Industry Co Ltd, einer Tochtergesellschaft der China National Building Materials Group aus Peking einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Er sieht die Lieferung von Anlagen zur Produktion von CIGS-Solarmodulen ür den Standort Xuzhou vor.

Das Auftragsvolumen der Anlagen, die Singulus für CIGS-Solarmodule liefert, liegt in der ersten Ausbaustufe bei über 50 Millionen Euro. „Wir freuen uns über diesen Auftrag, der wiederum unsere führende Rolle in der CIGS-Dünnschicht-Solartechnik zeigt“, sagt Singulus-Vorstandsvorsitzender Stefan Rinck. „Unser Kunde CNBM setzt damit planmäßig den Ausbau der CIGS-Technik in China fort und ist mit Abstand der größte Hersteller von CIGS-Solarmodulen.“

Die geplante finale Ausbringungsmenge dieser Fabrik beträgt 300 MW. Dafür ist eine zweite Ausbaustufe am gleichen Standort vorgesehen.

15.1.2020 | Quelle: Singulus Technologies | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Förderung für solare Altanlagen nach dem EEG

SolarServer - 15. Januar 2020 - 12:56

Zur Förderung für Solaranlagen nach dem EEG will der Zertifizierer Grüner Strom Label e.V. und seine Trägerverbände beitragen. Sie haben beschlossen, den Weiterbetrieb ökologisch sinnvoller Erneuerbare-Energien-Anlagen nach Ende ihrer Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu unterstützen. Dazu hat der Verein ein Positionspapier veröffentlicht, das die Kernpunkte der geplanten Förderung beschreibt. Denn auch nach Ende der zwanzigjährigen EEG-Förderung produzierten diese ‚Post-EEG-Anlagen‘ sauberen Strom und leisteten so einen wichtigen Beitrag für die Energiewende.

„Es besteht die Gefahr, dass Ökokraftwerke abgebaut werden, die noch jahrelang sauberen Strom liefern könnten.“, warnt Daniel Craffonara, Geschäftsführer des Grüner Strom Label e.V. „Wir wollen Energieanbietern ermöglichen, Grüner Strom-Fördergelder für ökologisch sinnvolle Post-EEG-Anlagen einzusetzen.“

Ob eine Post-EEG-Anlage förderfähig ist, wollen die Initiatoren anhand verschiedener Kriterien prüfen. Dazu zählen die Anlagenart, die Größe, der Standort, die Wirtschaftlichkeit sowie Umweltauswirkungen. Das soll Fehlanreize ausschließen.

Windanlagen und Solaranlagen nach dem EEG könnten sich auf verschiedene Förderwege einstellen. Ein Möglichkeit sei, den Strombezug zu fördern, sofern der Strompreis über dem Marktpreis liege. Das soll jährlich überprüft werden. Eine andere Möglichkeit ist der Kauf solcher Post-EEG-Anlagen. Dafür soll es Zuschüsse geben. Außerdem kommt die Förderung von Betriebsmaßnahmen in Betracht, etwa um die Effizienz zu steigern. Attraktiv könnte für Solaranlagen nach dem EEG auch die Umstellung auf Eigenverbrauch sein. Repowering werde aber nicht unterstützt.

Energieanbieter, die das Label nutzen, müssen bisher schon für jede Kilowattstunde 0,5 Cent in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren. Mit den Post-EEG-Anlagen sollen sie nun eine neue Möglichkeit erhalten. Bisher hat der Verein 65 Millionen Euro für regenerative Energien bereitstellen können. So hätten mehr als 1.350 ökologisch wertvolle Projekte eine Förderung erhalten.

15.1.2020 | Quelle: Grüner Strom Label e.V.| solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Photovoltaik: Ausschreibung klar überzeichnet

SolarServer - 15. Januar 2020 - 11:41

Auch die letzte im Jahr 2019 durchgeführte Photovoltaik-Auschreibung war klar überzeichnet. Zum Termin 1. Dezember 2019 hatten Bieter 346 Gebote mit einem Leistungsumfang von 1.344 Megawatt (MW) abgegeben. Das bedeutet eine erhebliche Überzeichnung der ausgeschriebenen Menge von 500 MW.
Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 121 Geboten einen Zuschlag. Auf diese entfällt eine zu errichtende Solarleistung von 501 MW.

Mit Ausnahme der Stadtstaaten haben alle Bundesländer Zuschläge erhalten. Der größte Anteil der Zuschlagsmenge ging mit 148 MW an Bieter in Bayern. Mit deutlichem Abstand folgten Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte lagen zwischen 4,70 und 6,20 Cent je Kilowattstunde. In der Vorrunde hatten die Beträge zwischen 4,59 und 5,20 Cent gelegen. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert lag bei 5,68 Cent. Das war deutlich mehr als die 4,9 Cent beim letzten Termin am 1. Oktober.

In der jüngsten Ausschreibungsrunde hat die Bundesnetzagentur 76 Gebote mit 235 MW aufgrund von Formfehlern ausgeschlossen. Die Behörde spricht von mangelnder Sorgfalt der Bieter. Das betreffe vor allem vermeidbare Fehler in den ausgefüllten Formularen.

Der nächste Ausschreibungstermin für Solaranlagen findet am 1. Februar 2020 statt. Es geht um 100 MW. Wegen der geringen Menge ist zu erwarten, dass für die Photovoltaik auch diese Ausschreibung klar überzeichnet sein wird.

BSW: Förderdeckel umgehend abschaffen

Angesichts der starken Überzeichnung appelierte der Bundesverband der Solarwirtschaft an die Bundesregierung, die Beschlüsse zum beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien und zum Abbau von Marktbarrieren bei der Solarenergie unverzüglich gesetzgeberisch umzusetzen und diesen schnell weitere Schritte folgen zu lassen.

„Unsere Branche sowie private und gewerbliche Investoren stehen längst in den Startlöchern, um künftig einen deutlich größeren Anteil zur Energiewende und zum Klimaschutz beizutragen“, sagte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Dafür müsse der Förderdeckel für Solardächer umgehend fallen. Die Zielkorridore und Auktionsvolumen im EEG müssten deutlich heraufgesetzt werden, damit künftig die Ausschreibung nicht mehr klar überzeichnet ist.

15.1.2020 | Quelle: Bundesnetzagentur | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Kritik an Kahlschlag bei Energieforschung wächst

SolarServer - 15. Januar 2020 - 10:47

Die Kritik am Kahlschlag bei der Energieforschung weitet sich aus. Die Solarthemen hatten bereits im Dezember über den Beschluss des Bundestages berichtet, die Mittel deutlich zu reduzieren. Der Bundestag hatte für den Haushalt 2020 die Verpflichtungsermächtigungen für die Energieforschung des Wirtschaftsministeriums stark gekürzt. Nun hat sich der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) erneut zu Wort gemeldet.

„Dies wird bereits im laufenden Jahr zu massiven Problemen führen“, warnt Rolf Brendel vom niedersächsischen Institut für Solarenergieforschung und Sprecher des FVEE. „Wichtige neue Forschungsprojekte werden nicht starten können, und in den Folgejahren wird die deutsche Energieforschung substanziell geschwächt“.

Die Forschungsinstitute des FVEE fordern, die Projektforschung für die Energiewende nachhaltig zu sichern. Dafür muss im Bundeshaushalt 2021 die Kürzung der Verpflichtungsermächtigungen korrigiert werden.

Projekte sind gefährdet

„Die Reduktion der Verpflichtungsermächtigungen um 90 Prozent von 105 auf 10 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2021 führt dazu, dass die üblicherweise mehrjährigen Forschungsprojekte nicht bewilligt und nicht begonnen werden können“, so Brendel weiter zur Kritik am Kahlschlag bei der Energieforschung. „Ganz konkret bedeutet das für mein Institut, dass im Extremfall von den im letzten Jahr mit unseren Industriepartnern vorbereiteten Projekten zu emissionsärmerer Gebäudetechnik und zu neuen Prozessen für effizientere Photovoltaik keines bewilligt werden könnte.“

In anderen FVEE-Instituten seien Projekte zur Windenergie, zu Effizienzmaßnahmen, zur Batterieentwicklung und zur Quartiersentwicklung betroffen. „Ein Abreißen der Technologieentwicklungsketten behindert die Energiewende, die wir doch so dringend voran bringen wollen“, kritisiert Brendel.

Ohne die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen werde gerade die erfolgreiche anwendungsnahe Projektforschung schwer beschädigt. „Die Kontinuität unserer Forschungen ist damit gefährdet und langjährig ausgebildete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen der Energiewendeforschung verloren. Die Energiewende braucht aber verlässliche Rahmenbedingungen und einen kontinuierlichen Fluss von Innovationen“, mahmt Brendel.

Es geht um 1.000 Vorhaben

Das Bundeswirtschaftsministerium verantwortet den Großteil der öffentlich finanzierten angewandten Energieforschung in Deutschland. Dabei geht es um jährlich weit mehr als 1.000 neue Forschungsprojekte mit einem Volumen von über 600 Millionen Euro. Viele davon sind praxisorientierte Forschungsvorhaben. Damit beziehen sie sich auf konkrete, angewandte Fragestellungen der Energiewende. Zudem basieren sie auf Kooperationen mit Industrie, Energieversorgern, Stadtwerken, Immobilienwirtschaft und Handwerk. Deshalb sei auch mit starken Auswirkungen auf Akteure in der Wirtschaft und im öffentlichen Sektor zu rechnen.

Die Energieforschung in Deutschland sei im internationalen Vergleich außerordentlich breit und leistungsfähig aufgestellt. Also zähle sie in wesentlichen Themengebieten zur Weltspitze. Forschung und Entwicklung in Wissenschaft und Industrie haben darüber hinaus den Weg bereitet, weltweit die Kosten für zukunftsfähige Energiesysteme wie der Photovoltaik zu senken. Die Energieforschung habe entscheidend dazu beigetragen, dass deutsche Unternehmen heute in vielen Bereichen Technologieführer seien.

Negative Folgen für die deutsche Industrie

Auch der stellvertretende FVEE-Sprecher, Hans-Martin Henning vom Fraunhofer ISE, zeigt sich besorgt: „Deshalb haben die aktuellen Änderungen in der Energieforschung durchaus auch eine industriepolitische Dimension. Deutschland darf sich nicht aus der Technologieentwicklung für die globalen Märkte der Energiewende verabschieden. Wir können unsere Vorreiterrolle in der Energieforschung nur beibehalten, wenn die nötige Unterstützung aus der Politik verlässlich gewährleistet ist.“

15.1.2020 | Quelle: FVEE | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Europäische Pelletskonferenz erneuert Tagungsprogramm

Pelletshome - 15. Januar 2020 - 9:33

Europäische Pelletskonferenz “Wir machen Pellets zu Gewinnern der Energiewende!” Unter diesem Motto startet die Europäische Pelletskonferenz am 4. und 5. März 2020 in Wels. Eine Strategie-Session gehört zu den Neuerungen des Tagungsprogramms in diesem Jahr.

Europäische Pelletskonferenz 2020 steht im Zeichen der Wärmewende

“Die Positionierung von Pellets als eine wichtige Lösung der Klimapolitik ist jetzt entscheidend. Wir zeigen, wie das gehen kann”, beschreibt Konferenzleiterin Christiane Egger die Strategie-Session am ersten Konferenztag. Die Vorträge diskutieren unter anderem die Fragen, wie Bioenergie vom europäischen Green Deal profitieren kann, wie sich die europäischen Pelletsmärkte entwickeln und warum Initiativen wie der AdieuÖl-Wettbewerb in Oberösterreich die Wärmewende vorantreiben können. Wie sich die Marktanteile von Pellets ausbauen lassen, darüber werden anschließend internationale Experten bei einer Podiumsdiskussion debattieren. Nachmittags präsentiert die Europäische Pelletskonferenz  beim “Pellets in Action und Pellet Innovation Circle” innovative Technologien, Projekte und Finanzierungslösungen aus der ganzen Welt.

Europäische Pelletskonferenz vereint Theorie und Praxis

Am zweiten Konferenztag können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die internationalen Pelletsmärkte informieren. So sind neben Informationen zu den Entwicklungen in Europa unter anderem Vorträge zu den Absatzmöglichkeiten in China, Südafrika und Vietnam geplant. Die Europäische Pelletskonferenz gilt als größte jährliche Veranstaltung der Pelletsbranche weltweit. Sie findet im Rahmen der World Sustainable Energy Days statt. Organisiert wird die Europäische Pelletskonferenz vom Oberösterreichischen Energiesparverband. Einen Tag vor der Veranstaltung bietet er eine Fachexkursion zu Pellets- und Hackschnitzelanlagen an. Anlagenbetreiber und Technologielieferanten erläutern dabei ihre praktischen Erfahrungen mit den Systemen. Weitere Informationen und Angaben zu den Konferenzbeiträgen finden Sie auf der Internetseite www.pellets20.at

The post Europäische Pelletskonferenz erneuert Tagungsprogramm appeared first on Pellets News - Pelletöfen, Pelletkessel, Holzpellets.

Unsichtbare Photovoltaik für das Dach

SolarServer - 15. Januar 2020 - 8:30

Die Produkte, die die unsichtbare Photovoltaik für Dächer bieten, heißen Bender Sunwave. Sie sind nun erstmals auf einem Haus in der Nähe von Stockholm installiert worden. Wie der Solarmodulproduzent und Anlagenbauer Midsummer mitteilte, handelt es sich dabei um Dachziegel mit vollintegrierter Photovoltaik.

„Wenn man es nicht wüßte, würde man nicht glauben, dass auf dem Dach Solarmodule sind. Sie sehen einfach wie andere schöne Schindeldächer aus“, sagt der Chef des Dachspezialisten, Ove Bender.

Die unsichtbare Photovoltaik-Lösung für Dächer hat Midsummer für einen speziellen Dachziegel entwickelt, den Bender Palema. Seit Oktober liefert die neu eröffnete Produktionsstätte von Midsummer am Hauptsitz in Järfälla die maßgeschneiderten Solarmodule aus. Sie entsprechen genau der Form der Dachziegel. Die Solarmodule finden damit Einsatz sowohl auf bestehenden als auch neuen Dächern.

„Die schönsten Sonnenkollektoren sind unsichtbar“

„Für uns und unsere Kunden ist es wichtig, Solardächer zu entwickeln und zu liefern, die schön sind, was oft bedeutet, dass sie so unsichtbar wie möglich sind, um die natürliche Schönheit der Dächer zu betonen“, sagt Sven Lindström, CEO von Midsummer.

Bisher war Midsummer vor allem als Anlagenproduzent für die Solarzellenfertigung bekannt. So habe sich das DUO-System von Midsummer als ein weit verbreitetes Fertigungswerkzeug für flexible CIGS-Solarzellen etabliert. Die neue Strategie sieht nun vor, im eigenen Haus und über Lohnhersteller Solarmodule zu entwickeln und zu produzieren. Bereits jetzt bietet Midsummer eine Reihe von flexiblen Solarmodulen an.

15.1.2020 | Quelle: Midsummer SE | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

New Balance aktiv mit Photovoltaik

SolarServer - 14. Januar 2020 - 15:01

Der Sportartikelhersteller New Balance wird mit der Photovoltaik aktiv. Wie die Firma gemeinsam mit dem spanischen Projektentwickler Voltfer mitteilte, decken Solarmodule des deutschen Herstellers Solarwatt künftig 30 Prozent des Bedarfs der Verwaltung in Redondela. Insgesamt sind 146 Module der Dresdner im Einsatz. Die Anlage verfügt damit über eine Spitzenleistung von 42 Kilowatt und soll jährlich 49.500 Kilowattstunden Strom erzeugen.

New Balance Spanien will nicht nur mit diesem Schritt und der Photovoltaik aktiv werden. „Für uns als Unternehmen, das dem Sport und Wohlbefinden verbunden ist, ist es besonders wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, die dazu beitragen, unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren“, sagt Anna Scheidgen, CEO von New Balance Iberia. „Mit dieser Photovoltaikanlage machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung unseres Ziels, dass in fünf Jahren 100 Prozent der in unseren Büros verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen stammt. “

Eigenverbrauch in Spanien mit Photovoltaik wächst

Projektentwickler Voltfer betont, dass zudem immer mehr Unternehmen in Spanien auf Photovoltaikanlagen zum Eigenverbrauch setzen. Solarstromysteme seien „die beste Option, um die Möglichkeiten der Energieeinsparung in Bürogebäuden wie von New Balance zu optimieren“, erklärt Voltfer-Direktor José María Fariña.

„Photovoltaik ist die wirtschaftlichste und effizienteste Form der Energieerzeugung am Ort des Verbrauchs. Sie ist wettbewerbsfähiger als die Energieerzeugung mit traditionellen Energien. Außerdem will ich herausstreichen wie schnell die Technologie zu installieren ist und dass sie mit fast keinem Instandhaltungsaufwand auskommt.“

14.1.2020 | Quelle: New Balance Iberia / Voltfer | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

E-Bagger für die Baustelle

SolarServer - 14. Januar 2020 - 14:05

Der Schweizer Batteriespezialist Ecovolta rüstet E-Bagger für die Baustelle mit Lithium-Ionen-Traktionsbatterien aus. In diesem Zusammenhang hat die Firma im Auftrag der Avesco AG ein Fahrzeug auf Grundlage des Modells Cat 301.7 von Caterpillar mit Elektroantrieb ausgestattet. Die Batteriesysteme gehen für das Modell in Serie. Kunden können den E-Bagger für die Baustelle somit ab Frühjahr bestellen.

Laut Ecovolta sorge der elektrische Minibagger für weniger Einschränkungen bei den Bauarbeiten. Zudem profitierten die Nutzer von niedrigeren Betriebskosten. Nach Angaben von Avesco liegen diese bei etwa einem Drittel im Vergleich zu Maschinen mit Verbrennungsmotor. Ein Grund hierfür sei, dass Strom pro Betriebsstunde günstiger ist als Diesel. Dazu kommt, dass der E-Bagger sehr wartungsarm sei. Denn die wartungsintensiven Teile wie Keilriemen und Motorenölsystem erübrigen sich, und der Verschleiß im elektrischen Antrieb sei minimal.

Vier Stunden autonomer Einsatz

Das Grundmodell des E-Baggers für die Baustelle ist ein Minibagger aus der neuesten Baureihe von Caterpillar. Die Abmessungen, Ausstattung und andere Eigenschaften entsprechen der Originalmaschine, die einen Dieselverbrennungsmotor hat. Zum Einsatz kommt eine evoTractionBattery mit 96 Volt Spannung. Mit der eingesetzten Batteriekapazität könne die Maschine drei bis vier Stunden autonom arbeiten.

Wenn die gespeicherte Energie auf der Baustelle knapp wird, können die Akkus im laufenden Betrieb über ein Stromkabel an eine 400 oder 230 Volt-Leitung angeschlossen und geladen werden. Der Maschinenführer kann während des Ladens seine Arbeit fortsetzen.

Zweites Leben für Akkupack

„Der elektrifizierte Minibagger eignet sich besonders gut für Städte mit hoher Abgas- und Lärmbelastung, aber auch für Bauarbeiten in Wohngegenden, in der Nähe von Krankenhäusern oder wenn nachts gearbeitet werden muss“, sagt Pirmin Reichmuth, Geschäftsführer von Ecovolta.

Die Umrüstung von Baggern sei ein Schritt hin zur emissionsfreien Baustelle, an der die Industrie arbeitet. Wegen der einfachen Bauweise der Maschinen und des vergleichsweisen niedrigen Energiebedarfs ist die Umstellung von Minibaggern auf Elektroantrieb deutlich einfacher, als es bei grossen Fahrzeugen. Zudem testen die Hersteller hiermit die Akzeptanz elektrisch betriebener Baumaschinen.

Für die Akkupacks gibt es nach der Verwendung in den Baumaschinen ein zweites Leben. So können sie danach als Speichersysteme für regenerativ erzeugten Strom dienen. Die Antriebsbatterien von ecovolta kommen bereits in Lastkraftwagen, Transportern, Gabelstaplern und Booten zum Einsatz.

14.1.2020 | Quelle: Ecovolta | solarserver.de
© EEM Energy & Environment Media GmbH

Seiten

Ökoportal Aggregator – Feeds from Premium Partners abonnieren