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Aktualisiert: vor 36 Minuten 50 Sekunden

vita holz: Baywa Energie führt neue Pelletsmarke ein

27. März 2017 - 9:00

Ab sofort vertreibt Baywa seine neuen vita holz-Holzpellets. Bei der Frankfurter Heizungsmesse ISH hat der Münchner Agrar- und Energiemischkonzern die Produktmarke Mitte März erstmals vorgestellt.

Baywa bietet vita holz-Pellets mit besonderen Leistungen

“Wir verbinden mit der Marke Qualitätsmerkmale wie höchste Verfügbarkeit, Transparenz in der Produktion, deutschlandweite Expresslieferung innerhalb von zwei Tagen sowie beste Heizwerte”, beschreibt Emil Sopper, Leiter der Geschäftseinheit Holzpellets in München, die Besonderheit des Angebots. vita holz ist im Premiumsegment angesiedelt. In Österreich hat die Baywa über die Konzernbeteiligung WAV Wärme Austria Vertrieb bereits seit Längerem entsprechende Holzpellets im Programm, in Deutschland ist sie nun exklusiver Anbieter.

Baywa sortiert sein Holzpellets-Sortiment

Die Produkte vita holz und vita holz plus bietet Baywa sowohl lose als auch in Säcken verpackt an. Die Pellets sind aus naturbelassenem Nadelholz hergestellt und kommen ohne chemische Bindemittel aus. Sie sind ENplus A1-zertifiziert und zusätzlich PEFC-zertifiziert, das heißt das verwertete Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Als drittes Produkt führt Baywa außerdem pellini-Holzpellets im Programm, die ebenfalls nach ENplus A1-zertifiziert sind und alle gesetzlichen Grenzwerte einhalten. Mit pellini spricht Baywa vor allem preisbewusste Kundinnen und Kunden an.

Seit 17 Jahren im Geschäft

Baywa handelt seit 2000 mit Holzpellets. 2014 hat der Brennstoffhändler seinen Vertrieb für Holzpellets auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt. Für den neuen Service hatte er eine Kooperation mit dem Speditionspartner Horbacher Mühle Pellettransport beschlossen. Im vergangenen Jahr erreichte der Absatz im Konzern 400.000 Tonnen.

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Schweiz: Pelletspreis im März 2017 sinkt kaum

24. März 2017 - 9:00

Der Pelletspreis im März 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 380,50 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Günstiger als vor einem Jahr

Verglichen mit 2017 machen die Schweizer Käuferinnen und Käufer in diesem Jahr einen besseren Einkauf. Der Pelletspreis im März 2017 liegt laut Pelletpreis.ch um 1,2 Prozent unter dem von vor einem Jahr. der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 24 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 392,95 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von fünf Tonnen:   378,10 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von acht Tonnen:  370,42 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen:      353,77 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Österreich: Pelletspreis im März 2017 steigt nur wenig

22. März 2017 - 9:00

Der Pelletspreis im März 2017 ist im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im März 2017

Mit 240,10 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im März 2017 laut PPA um 0,7 Prozent über dem im Vorjahresmonat und zwei Prozent über dem im März vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 45,5 Prozent. Gas ist 68,2 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 254,20 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 235,90 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 238,30 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 205,67 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Februar 2017 um 0,8 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um zwei Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im März 2017 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,08 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Februar 2017 um ein Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,90 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl extraleicht:    7,13 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Flüssiggas:              8,61 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im März 2017 ändert sich kaum

20. März 2017 - 12:41

Der Pelletspreis im März 2017 ist in Deutschland auf bundesweit durchschnittlich 255,18 Euro pro Tonne gestiegen. Das sind lediglich 0,7 Prozent mehr als im Vormonat und 6,5 Prozent mehr als im März 2016, berichtet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

“Trotz anhaltend hoher Nachfrage haben sich der Pelletspreis im März 2017 kaum verändert, was an der stabilen Versorgungslage liegt”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der Preis verändere sich im Jahresverlauf je nach Nachfrage und Rohstoffaufkommen nur leicht und befinde sich seit mehreren Jahren auf konstant niedrigem Niveau. In den vergangenen zehn Jahren lag der Pelletspreis laut DEPV durchschnittlich mehr als 30 Prozent unter dem Ölpreis. Ein Kilogramm Holzpellets erhält man im März für 25,52 Cent und eine Kilowattstunde Pelletswärme für 5,10 Cent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt 17 Prozent, zu Heizöl sechs Prozent.

Deutscher Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 269,10 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 263,62 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 263,53 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 259,34 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 251,90 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 249,75 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im März 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 245,09 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 234,46 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 230,59 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Feinstaub aus kleinen Holzöfen: Partikelabscheider senken Emissionen

18. März 2017 - 9:00

In den vergangenen Jahren hat es bei den Feinstaubemissionen aus kleinen Holzöfen große Fortschritte gegeben. So lautet das Fazit des Fachgesprächs „Partikelabscheider in Biomassefeuerungen“, zu dem das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) und das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) am 14. März 2017 nach Straubing eingeladen hatten.

Weniger Schadstoffe aus kleinen Holzöfen

Über kleine Holzöfen als Mitverursacher von Feinstaubemissionen wird derzeit aufgeregt diskutiert. Auch in der Branche. So müsste die derzeit in Europa gesetzlich erlaubte Feinstaubkonzentration nach Vorgabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch deutlich niedriger liegen, sagte Patrik Huth von der Deutschen Umwelthilfe. Für Holzöfen und -kessel können elektrostatische Abscheider einen Ausweg bieten. „Mit ihnen lassen sich auch die teilweise noch zu großen Diskrepanzen zwischen Staubmessungen aus der Zulassungsprüfung und den Praxismessungen vermindern“, erläuterte Hans Hartmann (Foto), Leiter des Sachgebiets Biogene Festbrennstoffe am TFZ.

Feinstaubreduzierung: Markttaugliche Lösungen existieren

Das Fachgespräch machte deutlich, dass technologische Ansätze für reduzierte Staubemissionen aus Holzöfen bereits existieren, sie in der Praxis aber noch weiter ausgeschöpft werden können. Wie Firmenvertreter bekräftigten, bieten sie Partikelabscheider schon seit mehreren Jahren mit ausgereiften technologischen Standards an. Auch von Seiten der Forschung gibt es Unterstützung. Einen Einblick in die Entwicklung von elektrostatischen Abscheidern gab BIOS Bioenergiesysteme aus Österreich. Mit rechnergestützten Entwicklungstools können Gas- und Ladungsströme schon vor dem Bau eines Prototyps simuliert werden, um Entwicklungszeit zu sparen. Der Einladung zum Fachgespräch waren 90 Fachvertreter aus dem In- und Ausland gefolgt.

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Deutschland heizt mit Erdgas

16. März 2017 - 9:00

Erdgas bleibt in Deutschland der wichtigste Energieträger im Neubau. Holzheizungen kommen auf  einen Anteil von etwas über fünf Prozent. Das teilt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit.


Baufamilien entscheiden sich für Erdgas

Im vergangenen Jahr haben sich 44,4 Prozent der Baufamilien für Erdgas entschieden und damit für einen fossilen Energieträger. Danach folgen nahezu gleichauf Fernwärme mit 23,8 Prozent und Wärmepumpen mit 23,4 Prozent. Mit Holz oder Pellets wollen 5,3 Prozent heizen, mit Strom 0,9 Prozent. Heizöl erzeugt nur in 0,9 Prozent der neuen Wohnungen die Wärme. Die Anzahl der neu genehmigten Wohnungen ist laut BDEW gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 329.000 gestiegen – angesichts eines Bestandes von 41,5 Millionen Wohnungen ein vergleichsweise kleiner Markt.

Auch im Altbau führt Erdgas

Auch im Gebäudebestand steht Erdgas als Heizenergieträger an erster Stelle (49,4 Prozent). 26,3 Prozent der Bestandswohnungen werden mit Heizöl gewärmt. Fernwärme kommt auf einen Marktanteil von 13,7 Prozent. Danach folgen sonstige Energieträgermit 6,1 Prozent, worunter der BDEW unter anderem Holzpellets listet, Direktstromheizungen mit 2,7 Prozent und Elektro-Wärmepumpen mit 1,8 Prozent.

Warum es eine Heizungsmodernisierung braucht

Mehr als ein Drittel der klimaschädlichen CO2-Emissionen entsteht in Wohngebäuden. Jede dritte Heizung ist 20 Jahre oder älter. Die Geräte entsprechen nicht dem Stand der Technik und belasten die Umwelt durch höhere Emissionen. „Im Heizungskeller stecken Riesenpotentiale für die Energiewende“, sagt BDEW-Geschäftsführer Stefan Kapferer. Die nächste Bundesregierung sollte deshalb zügig einen neuen Anlauf starten und steuerliche Anreize zur Gebäudesanierung einführen.

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Christian Rakos: „Dieses Jahr wird für die Pelletsbranche besser“

14. März 2017 - 16:00

Die österreichische Pelletskesselbranche hatte im vergangenen Jahr mit einem Rückgang der Verkaufszahlen zu kämpfen. Im Interview mit Pelletshome.com erläutert Christian Rakos vom Branchenverband Pro Pellets Austria die Gründe für die negative Marktentwicklung und bietet einen Ausblick auf dieses Jahr.

Herr Rakos, in den vergangenen fünf Jahren ist der Pelletskesselmarkt in Österreich auf ein Drittel geschrumpft. Lässt sich diese Entwicklung allein durch die warmen Winter und den niedrigen Ölpreis erklären?
Diese beiden Faktoren haben sicher einen Einfluss. Aber eine wichtige Rolle spielt die Konkurrenz durch die Wärmepumpe. Sie hat die Pelletsheizungen im Neubau weitgehend verdrängt. Außerdem glaube ich, dass es in den Jahren 2008 bis 2012 aufgrund des damals hohen Ölpreises zu Vorzieheffekten beim Tausch von Heizungen gekommen ist. Das heißt, manche haben ihre Heizungen etwas früher getauscht.

Wärmepumpen sind beliebt. Liegt das am Preis?
Ich glaube nicht, weil sie weder in den Investitionskosten noch in den Betriebskosten günstiger sind. Im Neubau haben sie den Vorteil, dass sie kein Brennstofflager und keinen Schornstein benötigen. Nutzer haben weniger Aufwand, weil sie nicht nach dem Brennstoff schauen oder die Asche wegbringen müssen. Es ist ein ähnlich geringer Wartungsaufwand wie bei einem Kühlschrank. Entsprechend attraktiv sind Wärmepumpen für Endkunden. Dazu kommt, dass wir viel negative Public Relations über uns haben ergehen lassen müssen. Es ist von vielen Seiten, insbesondere von der fossilen Energieindustrie, negative Öffentlichkeitsarbeit gegenüber Pelletsheizungen gelaufen – und auch Desinformation beispielsweise zu ihren Emissionen. Man hat sich schon sehr bemüht, das Image von Pellets  zu schädigen. Das ist gelungen.

Wenn man sich die aktuellen Installationszahlen des Kesselabsatzes ansieht, dann schneidet nicht nur die Wärmepumpe gut ab, sondern vor allem die Gasheizung. Über die Hälfte der neuen Heizanlagen werden immer noch mit dem fossilen Energieträger betrieben. Welche Schlüsse ziehen Sie daraus für die Pelletsbranche?
Bei Gasheizungen handelt es sich um ein urbanes Phänomen. Pelletsheizungen gibt es dagegen vor allem in ländlichen Regionen. So gesehen ist Erdgas für uns nicht direkt eine Konkurrenz. Was die meisten Unternehmen machen ist, dass sie Wärmepumpen in ihr Programm aufnehmen, sodass sie, wenn sich der Markt wirklich hauptsächlich zur Wärmepumpe entwickelt, mit dabei sind. Diese Entwicklung ist sehr deutlich zu beobachten.

Mit Erdöl wollen dagegen immer weniger heizen. Der Anteil bei den Neuinstallationen lag im vergangenen Jahr nur knapp über fünf Prozent. Dennoch wird in Österreich auf Bundes- und Länderebene darüber diskutiert, Ölheizungen im Neubau zu verbieten. Würde ein Verbot angesichts der Marktzahlen denn überhaupt etwas für die Pelletsbranche bringen?
Nein. Ich würde sagen, das ist eher unter dem Begriff der symbolischen Politik zu verstehen. Aber die symbolische Wirkung ist nicht zu unterschätzen. Es führt schon zu einem Nachdenken, wenn die Politik klar kommuniziert, dass es sich bei einer Ölheizung nicht um die Zukunft des Heizens handelt. So gesehen, ist die Politik wertvoll, auch wenn sie keine unmittelbar große Auswirkung auf den Markt haben wird.

Im Neubau tun sich Pelletsheizungen aktuell schwer. Wie sieht es bei der Modernisierung bestehender Heizungsanlagen aus?
Wir haben in Österreich, so wie auch in Deutschland, mit einem großen Modernisierungsstau zu kämpfen. Pro Pellets Austria kooperiert deshalb mit den Rauchfangkehrern, um sie zu motivieren, Kunden, die besonders alte Heizanlagen besitzen, in Richtung einer Erneuerung zu beraten. Eine andere Möglichkeit, die ich für relevant halte, ist, ein Maximalalter von Heizkesseln zu definieren. Ich meine, es wird so viel über Feinstaub gejammert, aber keiner redet über die vielen Uraltkessel, die eigentlich ausgetauscht gehören. Das müsste natürlich mit sozialen Abfederungsmaßnahmen verbunden sein. Außerdem versuchen wir die Besteuerung fossiler Energieträger zu forcieren. Wir haben gesehen, wie sensibel die Verkäufe auf den Ölpreis reagieren. Wenn es uns gelingt, im Zuge einer zukunftsorientierten Energiepolitik eine Energiesteuer einzuführen, würde das der Pelletsbranche enorm helfen.

Im Gegensatz zum Privatmarkt scheint das Geschäft mit Großanlagen besser zu laufen.
Die Situation ist im gewerblichen Bereich aus rein wirtschaftlichen Gründen günstiger als im privaten Haushaltsbereich. Bei Großanlagen profitieren wir von sehr markanten economies of scale – im Unterschied zur Wärmepumpe. Bei der Wärmepumpentechnik ist ein doppelt so großes Gerät auch doppelt so teuer. Bei einer Pelletsheizung ist eine doppelt so große Anlage unter Umständen gleich teuer oder nur zehn Prozent teurer. Deswegen sehe ich langfristig – auch wegen der geforderten Temperaturniveaus – bei Großanlagen einen vielversprechenden Markt. Ihn gilt es noch stärker zu erschließen. Das ist von unserer Branche bis jetzt noch nicht viel passiert. Sie konzentriert sich bis jetzt im Marketing sehr stark auf Endkunden, weil es viele sind und weil man halt Stückzahlen machen will. Beim Gewerbe sieht das anders aus und es ist ein anderer Vertriebsweg. Die Branche müsste noch engagierter an diesen Markt herangehen.

Wie sehen Sie die Perspektiven für den Pelletskesselmarkt in Österreich in diesem Jahr?
Sie sind deutlich besser. Alle Firmen sagen, dass sie sehr viele Anfragen bekommen haben. Das merken wir auch an den Zugriffszahlen bei unserer Internetseite. Es gibt offensichtlich ein neues Interesse bei Endkunden. Wenn die Branche das in Verkäufe umsetzen kann, dann wird dieses Jahr besser als das vergangene.

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Wie Energieeffizienzpolitik gegen Energiearmut helfen könnte

13. März 2017 - 13:04

Um Energiearmut in einkommensschwachen Haushalten zu bekämpfen, wäre neben der klassischen Sozialpolitik eine stärkere Berücksichtigung dieser Zielgruppe in der Energieeffizienzpolitik sinnvoll. Darauf weisen das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, SQ Consult und die Universitat Politècnica de Catalunya hin.

Positive Auswirkungen von Energieeffizienzpolitik auf Energiearmut kommunizieren

Vorschläge, wie einkommensschwache Haushalte besser in die derzeitige Energieeffizienzpolitik integriert werden können, haben die drei Institutionen in der Studie “Energy Efficiency for Low-Income Households” für das Europäische Parlament erarbeitet. Um beispielsweise das Eigentümer-Mieter-Dilemma zu überwinden, haben sich mit finanziellen Instrumenten kombinierte Energieaudits als sehr effizient erwiesen, die Kredite und Zuschüsse für Gebäudesanierungen bereitstellen. Jose Antonio Ordonez vom Fraunhofer ISI betont, wie wichtig es ist, die positiven Effekte der Energieeffizienzpolitik gegen Energiearmut aktiv zu kommunizieren. “Es lohnt sich, nicht nur die Akteure besser zu informieren, die Geld zur Verfügung stellen müssen, sondern auch jene, die indirekt von den positiven Effekten profitieren.” Ein Beispiel seien Krankenkassen, da sie durch den verbesserten Gesundheitszustand geringere Ausgaben hätten. Sie könnten dann als Multiplikatoren wirken, um die Informationen über die positiven Effekte von mehr Energieeffizienz auch in einkommensschwachen Haushalten zu verbreiten.

Einkommensschwache Haushalte leiden unter Energiearmut

Hohe Energiekosten sind vor allem für einkommensschwache Haushalte ein Armutsrisiko – weil ein zu großer Teil des Einkommens für Energiekosten aufgewendet werden muss oder weil diese Kosten gar nicht mehr zu bezahlen sind. Um diese sogenannte Energiearmut zu bekämpfen und dabei übergeordnete Ziele der Energie- und Klimapolitik nicht aus dem Blick zu verlieren, ist die richtige Balance zwischen Energieeffizienz- und sozialpolitischen Maßnahmen notwendig. Eine besondere Herausforderung ist, dass Energieeffizienz- und Sozialpolitik unterschiedliche Zeithorizonte und Reichweiten besitzen. Während sozialpolitische Maßnahmen primär auf eine kurzfristige Linderung der finanziellen Notlage zielen, bringt Energieeffizienzpolitik auch mittel- und langfristig positive ökologische, soziale und wirtschaftliche Effekte mit sich.

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Pellets-Branchenverband fordert mehr staatliche Unterstützung

13. März 2017 - 11:32

M ehr staatliches Engagement zugunsten erneuerbarer Energien verlangt Andreas Lingner (links im Bild) vom Pellets-Branchenverband. Alleine mit Kommunikationskampagnen werde die Energiewende nicht gelingen, sagt der Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands.


Branchenverband erwartet mehr staatliches Engagement für Energiewende

Der DEPV hat am 24. Februar 2017 die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (im Bild) aus dem Bundesumweltministerium eingeladen, die Pelletsproduktion der Holzwerke Dold in Buchenbach bei Freiburg zu besuchen. Lingner nutzte den Besuch, um darauf hinzuweisen, dass es sich beim Heizen mit Pellets um eine ausgereifte Technologie handele. “Wenn der Staat die Energiewende ernst nimmt, muss er hier mehr tun, auch angesichts des gegenwärtigen Rückenwindes für fossile Energien“, erklärte er. Gerade in Baden-Württemberg sei zu sehen, wie mit ausgewogenen ordnungspolitischen Maßnahmen ein überdurchschnittliches Wachstum erneuerbarer Energien zu erreichen sei. Die SPD-Politikerin Schwarzelühr-Sutter verwies darauf, dass ihr Haus im Klimaschutzplan 2050 ein deutlich schnelleres Ende für Öl- und Gasheizungen vorgesehen hatte, was im Kabinett jedoch nicht mehrheitsfähig gewesen sei.

Pelletsproduktion oftmals einzige Abnehmer von Holzspänen im Südwesten

Außer dem Vorsitzenden vom Branchenverband sprach sich auch Sägewerksleiter Herbert Dold für den verstärkten Einsatz von Holzpellets aus. Neben der Wirtschaftlichkeit und dem hohen Klimaschutzpotential von Holzpellets wies er auf die breite Verfügbarkeit der Presslinge hin. Die vor Jahren in die Welt gesetzte Mär von der Restholzknappheit sehe heute in der Realität so aus, dass Sägewerke in Baden-Württemberg die beim Einschnitt anfallenden Hackschnitzel kaum mehr absetzen könnten und sie exportieren müssten. Nachdem immer mehr Papier- und Plattenproduktionen geschlossen hätten, seien Pelletsproduktionen im Südwesten fast noch die einzig verbliebenen Abnehmer für Sägerestholz. Auch deshalb müssten die Presslinge eine größere Rolle bei der Energiewende spielen.

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Woche der Sonne startet im Juni

13. März 2017 - 9:00

Die Informationskampagne Woche der Sonne wird in diesem Jahr vom 17. bis 25. Juni stattfinden. Das gaben der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) und der Bundesverband Wärmepumpe bekannt.

Woche der Sonne beginnt mit neuem Motto

Die drei Branchenverbände werden die bundesweite Kampagne in diesem Jahr erstmals unter dem Motto “Woche der Sonne – Strom & Wärme im grünen Bereich” gemeinsam ausrichten. Mit jährlich hunderten lokalen Veranstaltungen ermöglicht die Woche der Sonne interessierten Bürgerinnen und Bürgern den unmittelbaren Austausch mit Bau- und Energiefachleuten. “Ob Alt- oder Neubau, Ein- oder Mehrfamilienhaus – wer auf erneuerbare Energien umsteigen möchte, findet bei der Woche der Sonne alle wichtigen Informationen, auch zu den hervorragenden Fördermöglichkeiten”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. “Mit Holzpellets, Solarstrom, Solarwärme, Speichern und Wärmepumpen vereint die Woche der Sonne alle wichtigen Technologien für die persönliche Energiewende”, sagt BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig.

Zahlreiche Verbände unterstützen Informationskampagne

Während der Woche der Sonne finden bundesweit hunderte Informationsveranstaltungen zum Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden statt, organisiert und durchgeführt unter anderem von Gemeinden, Handwerksbetrieben und örtlichen Initiativen. Die Initiatoren aktualisieren derzeit die Internetseite, auf der die Veranstaltungen kostenlos eingestellt werden können. Ein ebenfalls kostenloser Newsletter, eine eigene Kampagnenzeitung sowie weiteres Aktions- und Werbematerial können Sie ab Mitte März auch über die Internetseite beziehen. Seit ihrem Start im Jahr 2007 haben sich mehr als drei Millionen Menschen im Rahmen der Informations- und Marketingkampagne über Solartechnik und andere Klimaschutztechnologien informiert. Die Woche der Sonne wird von zahlreichen Handwerksverbänden, Verbraucherinitiativen und der Messe Intersolar Europe unterstützt.

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BAFA fördert große Kollektorflächen

12. März 2017 - 9:00

Auch 2017 können Sonnenhäuser von einer attraktiven Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) profitieren. Darauf weist das Sonnenhaus-Institut (SHI) hin.

BAFA bezuschusst große Solarwärmeanlagen

Seit der Novelle des Marktanreizprogramms zum 1. April 2015 vergibt das BAFA eine besonders hohe Förderung für große solarthermische Anlagen. Für heizungsunterstützende Solarwärmeanlagen mit 15 bis 40 Quadratmeter Kollektorfläche in bestehenden Gebäuden gibt es einen Zuschuss von 140 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Für Anlagen bis 14 Quadratmeter Fläche, die Wärme für das Trinkwasser und die Heizung erzeugen, zahlt das BAFA eine Pauschale von 2.000 Euro. “Solarwärmeanlagen können einen Großteil des Wärmebedarfs bis hin zu 100 Prozent solar decken”, erklärt SHI-Vorsitzender Georg Dasch. Das wirtschaftliche Optimum von großen Solarwärmeheizungen auf Sonnenhäusern liege bei einem solaren Deckungsgrad zwischen 50 und 70 Prozent.

Für große Kollektorflächen gibt es mehr Förderung

Für attraktiver hält das Sonnenhaus-Institut die MAP-Innovationsförderung für Solarwärmeanlagen in Gebäuden mit drei und mehr Wohneinheiten sowie in Ein- und Zweifamilienhäusern. Bei letzteren muss der solare Deckungsgrad mindestens 50 Prozent betragen und die Dämmung dem KfW-Effizienzhaus-Standard 55 entsprechen. Bei Neubauten vergibt das BAFA für heizungsunterstützende Solarwärmeanlagen mit 20 bis 100 Quadratmeter Kollektorfläche einen Zuschuss von 150 Euro pro Quadratmeter. Im Gebäudebestand gibt es 200 Euro. Einen zusätzlichen Anreiz für die energetische Sanierung im Bestand hat der Gesetzgeber mit dem Gebäudeeffizienzbonus geschaffen. Erreicht das Gebäude KfW-Standard 55, so kann noch ein Bonus von 50 Prozent des Betrages aus der Basis- oder der Innovationsförderung beantragt werden.

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BAFA gibt Förderzahlen für Februar 2017 bekannt

10. März 2017 - 17:18

1.961 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Februar 2017 eingegangen – sieben Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Pelletsbranche hofft auf besseres 2017

Auf den ersten Messen und Tagungen des Jahres klagte die Pelletsbranche über ein schwaches 2016 und hoffte angesichts kalter Temperaturen und eines relativ hohen Ölpreises auf ein besseres 2017. Zumindest in Deutschland scheint sich die Hoffnung am Jahresbeginn zu erfüllen. Nachdem die Antragszahlen für das Marktanreizprogramm im Januar bereits 17 Prozent über denen vor zwölf Monaten lagen, konnte die Branche auch im Februar 2017 mit einem Plus gegenüber 2016 abschließen. Besser lief es für die Wärmepumpenindustrie. Sie kann sich über Steigerungen von 34 Prozent im Januar und 23 Prozent im Februar 2017 gegenüber den Vorjahresmonaten freuen. Allein die Solarthermie kommt nicht vom Fleck. Die Förderanträge sanken im Januar um 15 Prozent, im Februar 2017 sogar um 22 Prozent.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Kärnten führt im Kesseltausch-Förderranking

8. März 2017 - 18:13

Förderranking: Am meisten Zuschuss für eine Holzheizung gibt es in Kärnten. Das ergibt ein Vergleich der Bundes- und Länderförderungen, den der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) durchgeführt hat.

Förderranking listet Zuschüsse auf

Über eine Förderung mit 5.250 Euro kann sich freuen, wer in Kärtnen seinen alten Ölkessel gegen eine moderne Pelletsanlage mit 15 Kilowatt Leistung tauscht. Wer in Kärtnen außerdem die Bundesförderung des Klima- und Energiefonds beantragt, kann seinen Förderbonus auf satte 7.250 Euro erhöhen. Mehr gibt es sonst in keinem anderen Bundesland in Österreich. Das zeigt das Kesseltausch-Förderranking des ÖBV. Auf Kärnten folgt Vorarlberg, das zusätzlich zur Basisförderung Altbau in Höhe von 1.500 Euro einen Förderbonus Altbau mit 2.500 Euro für die fachgerechte Entsorgung des Ölkessels zur Verfügung stellt wird. Samt der Bundesförderung erhöht sich die Summe somit auf 6.000 Euro. Tirol belegt mit einer Förderung von 3.750 Euro beziehungsweise inklusive des Bundeszuschusses von 5.750 Euro den dritten Platz.

ÖBV fordert Ölxit

Gemeindeförderungen berücksichtigt das Kesseltausch-Förderranking nicht. Auch mit Sanierungsmaßnahmen lassen sich die Zuschüsse laut ÖBV noch deutlich erhöhen. Niederösterreich folgt im Förderranking zwar erst auf dem vierten Rang, hat aber in anderer Hinsicht die Nase vorn. Ab 2019 dürfen in dem Bundesland keine neuen Ölkessel in Neubauten installiert werden. “Das ist ein wichtiger erster Schritt, der intensiviert werden muss”, fordert ÖBV-Präsident Josef Plank. Detaillierte Ausführungen für alle Holzheizungssysteme zu den einzelnen Bundesländern sowie Kontaktinformationen der Förderstellen finden Sie im Internet unter www.biomasseverband.at/service/foerderuebersicht/

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Österreichische Heizungsbranche gibt Kesselabsatz 2016 bekannt

6. März 2017 - 9:00

Einen Rückgang von 20 Prozent beim Kesselabsatz hat die österreichische Heizungsbranche im vergangenen Jahr hinnehmen müssen. Das teilt die Vereinigung Österreichischer Kessellieferanten (VÖK) mit. Gasgeräte dominieren den Markt.

Der Kesselabsatz 2016 im Detail

“2015 gab es bedingt durch das Brennwertgebot der Ökodesign-Richtlinie viele vorgezogene Investitionen. Deshalb kam das Minus nicht überraschend”, sagte VÖK-Vorstand Christian Rubin bei der Präsentation der Kesselabsatz-Zahlen auf der Energiesparmesse in Wels. Demnach wurden im Vorjahr 83.017 Heizungen abgesetzt.

  1. Mit 44.790 Geräten hat sich mehr als die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher für eine Gasheizung entschieden, was dennoch ein Minus von 27 Prozent gegenüber 2015 bedeutet.
  2. Der Markt für Nah- und Fernwärme belief sich nach VÖK-Schätzungen mit 20.000 Neuanschlüssen auf dem Niveau der Vorjahre.
  3. Halten konnte sich der Absatz von Heizungswärmepumpen mit 17.304 Stück. Hinzu kommen 5.560 Brauchwasserwärmepumpen.
  4. Der Verkauf von Biomasseanlagen ging um 17 Prozent auf 9.989 Stück zurück.
  5. Bei Heizöl betrug der Rückgang neun Prozent auf 5.187 Stück.
  6. Negativ entwickelt hat sich auch der Absatz von Sonnenkollektoren. Die Branche konnte 130.000 Quadratmeter verkaufen – ein Minus von elf Prozent.
Energiesparoffensive soll Kesselabsatz antreiben

Mit einer Energiesparoffensive wollen Installations- und Servicebetriebe gemeinsam mit Rauchfangkehrern den Kesselabsatz in diesem Jahr steigern. Seit dem 6. März 2017 können sich Kundinnen und Kunden, deren Heizungen 15 Jahre und älter sind, unter www.heizungs.org über moderne Heizungslösungen informieren beziehungsweise Anbieter kontaktieren. “Wir unterstützen die Aktion und wollen das Bewusstsein stärken und Kunden zum Nachdenken anregen, welche Vorteile sie aus dem Tausch einer alten Heizungsanlage ziehen können“, erklärt Peter Engelbrechtsmüller. Der Bundesinnungsmeister der Rauchfangkehrer schätzt, dass in Österreich über 60 Prozent der Heizungen älter als 25 Jahre sind – und von diesen rund 70 Prozent sogar älter als 30 Jahre.

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Kai Borgstädt: „Pellets in HD-Qualität verbrennen sauberer“

28. Februar 2017 - 9:00

Ein neues Ablängverfahren in der Pelletsproduktion hat die Firma HD Pelletstechnologie vor drei Jahren  eingeführt. Es verspricht eine bessere Brennstoffqualität. Im Interview mit Pelletshome.com erklärt Prokurist Kai Borgstädt die Vorteile des Verfahrens.

Herr Borgstädt, wie viele Pellets werden in HD-Qualität inzwischen hergestellt?
Die HD-Technologie wird bisher in 14 Produktionsstätten eingesetzt. Im Jahr 2016 wurden etwa 600.000 Tonnen Pellets in HD-Qualität hergestellt. In diesem Jahr wird es eine deutliche Mengensteigerung geben, da sechs Produktionsstätten erst im Laufe des vergangenen Jahres auf unsere Technologie umgerüstet haben. Außerdem werden noch weitere HD-Partner hinzukommen.

Nur in Deutschland oder auch in anderen Ländern?
In Deutschland gibt es derzeit neun HD-Standorte. In Österreich sind es drei Produktionen. Eine befindet sich in der Schweiz und eine in Dänemark.

Warum lassen sich bessere Pellets herstellen, wenn sie schonend abgelängt werden?
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Holzpellets ist die Oberflächenbeschaffenheit. Nach Möglichkeit sollte sie glatt und frei von Beschädigungen und Rissen sein. Bei dem Ablängvorgang mit der HD-Technologie wirkt im Vergleich zu der herkömmlichen Methode nur ein Bruchteil der mechanischen Belastung auf den frischen Pelletstrang, also weniger Kollisionen, Schläge und Stauchungen usw. Das führt dazu, dass Pellets in HD-Qualität einfach in einem besseren Gesamtzustand sind. Ein weiterer, entscheidender Vorteil des HD-Systems ist die Kontrolle über die Pelletslängen. Pellets in HD-Qualität weisen einen sehr hohen Anteil mit idealen Längen auf, den wir im Bereich von 14 bis 32 Millimeter definiert haben. Der Anteil kurzer Pellets und von Bruch wird drastisch reduziert, die eingestellte Maximallänge nicht überschritten. Mit der HD-Technologie ist es uns also möglich, die Durchschnittslänge deutlich zu erhöhen und gleichzeitig ungewünscht lange Pellets auszuschließen.

Warum sind lange Pellets problematisch?
Die langen Pellets wollen wir nicht, da sie sich genau wie die ganz kurzen und der Bruch negativ auf das Fließverhalten auswirken. Sie verhalten sich oftmals störend in der Fördertechnik von Kesseln, Lagern und Öfen. Ich rede nicht von Überlängen, sondern von langen Pellets in der normkonformen Fraktion bis 39 Millimeter. Überlängen sind mit HD sowieso kein Thema mehr.

Welche Vorteile bringt HD?
Holzpellets mit einem hohen Solllängenanteil und einem möglichst geringen Anteil an kurzen Pellets und Bruchstücken verbrennen am saubersten. Bei Prüfstandtests haben Pellets in HD-Qualität gezeigt, dass sie gegenüber konventionellen Pellets effizienter verbrennen, mit reduzierten CO-Emissionen. Zudem erhöhen wir die Durchschnittslänge bei gleichzeitiger Reduktion der Langfraktion. Das bedeutet jede Tonne Pellets besteht aus deutlich weniger Pellets und damit auch weniger problematischen Stirnflächen. Denn genau dort entsteht ein Großteil des Bruchs und des Feinanteils beim Handling und Einblasen der Pellets.

Sehen Sie die Produktionsqualität mit HD an einem Optimum angelangt?
Nein, mit Sicherheit nicht. Wir greifen mit unserer HD-Technologie erst ein, wenn das Pellet bereits gepresst ist. Die Grundvoraussetzungen für gute Pellets werden vorher geschaffen: die richtigen Rohstoffe und deren Aufbereitung in Kombination mit einem guten technischen Equipment und fähigen Menschen. Da gibt es genug Stellschrauben für Optimierungen. Auch bei unserem HD-System überlegen wir ständig, an welcher Stelle wir noch besser werden können. Ob in der Bedienerfreundlichkeit oder den Produkteigenschaften, wir lernen ständig dazu. Die Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung unserer Technologie ein.

Wo in der Produktion ließe sich der Herstellprozess noch verbessern?
Das lässt sich nicht pauschalisieren. Jede Produktionsanlage unterscheidet sich. Bei dem einen ist die Siebtechnik verbesserungswürdig, bei dem anderen die Förderwege, das Qualitätsmanagement oder die Rohstoffzerkleinerung. Aus meiner Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass wir mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht haben. Das merkt man an der allgemeinen Produktqualität.

Sie verkaufen die Technologie nicht, sondern vergeben Nutzungsrechte an die Pelletsproduzenten. Warum?
Wir haben die Idee von einem Netzwerk mit Produzenten, Händlern und Verbrauchern, in dem alle Beteiligten von der verbesserten Qualität profitieren. Die geschützte Marke HD steht als verbindendes Element für die besonderen Produkteigenschaften. Wir können sie aber nur gewährleisten, wenn wir unsere HD-Partner gewissenhaft auswählen und ein nachhaltiges Qualitätsmonitoring durchführen können. Solche Dinge lassen sich sehr gut in Lizenzverträgen regeln, die auf eine langfristige Partnerschaft ausgelegt sind. Mit dem reinen Verkauf von Systemkomponenten hätten wir nur wenig Kontrolle über den Verbleib und Einsatz der Teile. Das hat für uns aus patentschutzrechtlichen Überlegungen eine gewisse Relevanz.

Wie hat die Branche anfangs auf Ihre Innovation reagiert und welche Rückmeldung bekommen Sie heute?
Wir sind seit Sommer 2014 mit der HD-Technologie auf dem Markt. Die Marktlage war seither für unsere Kunden, die Produzenten, eher schwierig. Aufgrund der milden Temperaturen der vergangenen beiden Winter war der Verbrauch geringer. Die Neuinstallationen von Pelletsfeuerungsanlagen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Umso zufriedener sind wir, dass wir trotz der widrigen Rahmenbedingungen so erfolgreich in den Markt starten konnten und unsere Entwicklung sehr erfreulich verläuft. Die Rückmeldungen sind in der Regel sehr gut. Am meisten freuen wir uns, wenn wir ein positives Feedback von Endkunden über unsere neue Internetseite bekommen. Das motiviert uns und zeigt uns dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wie schätzen Sie die aktuelle Lage im Pelletsmarkt ein?
Ich würde mir natürlich ein stärkeres Marktwachstum bei den Neuinstallationen wünschen. Das täte der gesamten Branche gut. Der normale Winter, den wir aktuell erleben, führt aus Sicht der Produzenten temporär zu einer gewissen Entspannung der Marktlage. In manchen Regionen hatten wir seit langem mal wieder ein Gleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot, teilweise gab es auch Lieferfristen von zwei bis drei Wochen. Das führt hoffentlich dazu, dass der Handel und die Kunden die Lager wieder verstärkt in den Sommermonaten füllen und sie damit zu einer stabilen Produktions- und Versorgungslage beitragen.

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Sonderausgabe informiert Verbraucherinnen und Verbraucher

27. Februar 2017 - 9:00

Alles Wissenswerte rund um die Planung, den Kauf und den Betrieb einer Pelletsheizung hat das Branchenmagazin Pellets – Markt und Trends in einer Sonderausgabe zusammengefasst. Sie erscheint Anfang März.

Sonderausgabe: Erfahren, wie Pelletsheiztechnik funktioniert

In seiner Sonderausgabe stellt Pellets – Markt und Trends die unterschiedlichen Heizungstypen vor und erklärt, worauf bei der Auswahl zu achten ist. Sie erfahren, wie ein Brennstofflager beschaffen sein muss, und erhalten Tipps zum Pelletskauf. Außerdem hat das Branchenmagazin recherchiert, wie der Bund, die Länder und einige Kommunen Pelletsheizungen finanziell fördern. Auf welche technischen Kriterien man beim Kauf eines Pelletskessels achten sollte, erklärt die Sonderausgabe ebenso wie das Zusammenspiel einer Pelletsheizung mit einer Solarwärmeanlage oder den Herstellprozess der kleinen Holzpresslinge. Vom schicken, neuen Mehrfamilienhaus bis zum renovierten Bauernhof – mit Pellets kann jeder sein heizen. In fünf kurzen Berichten erzählen Pelletsheizer von ihren Erfahrungen mit dem modernen Brennstoff.

Pellets – Markt und Trends informiert die Pelletsbranche

Als einzige deutschsprachige Fachzeitschrift beschäftigt sich Pellets – Markt und Trends ausschließlich mit dem modernen Brennstoff. In Interviews, Reportagen und Fachartikeln informiert sie über alles Wissenswerte einer wachsenden Branche des Wärmemarkts. Regelmäßige Marktübersichten bieten einen Überblick über das Produktangebot der Industrie. Als zusätzlichen Service veröffentlicht Pellets – Markt und Trends aktuelle Preisstatistiken sowie einen jährlichen Branchenreport, der die Stimmung im Markt widerspiegelt. Eine Serie mit Praxistipps liefert insbesondere Heizungsprofis wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit. Die einmal im Jahr erscheinende Sonderausgabe richtet sich mit Basisinformationen an Endverbraucher, um ihnen die Entscheidung für eine Pelletsheizung zu erleichtern.

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Holzkesselhersteller stellt Luftwärmepumpe Vampair vor

26. Februar 2017 - 9:00

Solarfocus bringt nach drei Jahren Forschung mit der Eigenentwicklung Vampair eine Luftwärmepumpe auf den Markt. Sie kann nicht nur heizen und Trinkwasser erwärmen, sondern auch kühlen.

Luftwärmepumpe heizt leise

Vampair saugt die Umgebungsluft an, entnimmt dieser die gespeicherte Energie und wandelt sie in nutzbare Heizenergie um. Besonders für den Neubau und für Gebäude ohne Keller oder bei niedrigen Vorlauftemperaturen hält Solarfocus eine Wärmepumpe für eine attraktive Heizungslösung. Wie umweltfreundlich die elektrische Heizung arbeitet, hängt davon ab, woher der Strom zu ihrem Betrieb stammt. Das Unternehmen hat bei seiner Entwicklung nach eigenen Aussagen besonders auf eine leise Betriebsart geachtet. Neben einem hocheffizienten Radial-Axial-Ventilator baut es deshalb zusätzlich schallreduzierende Lamellen in die Vampair eint. Ein sehr großzügig dimensionierter Lamellenverdampfer senke zudem den Lärm. Außerdem verbessere er die Wärmeübertragung aus der Luft auf das Kältemittel.

Vampair kennt das Wetter im Voraus

Selbst arktische Temperaturen bis minus 25 Grad Celsius lassen Vampair laut Solarfocus effizient arbeiten. Ermöglicht werde dies durch einen modulierenden Kompressor, der mit einer speziellen Zwischendampfeinspritzung ausgestattet ist. Auf diese Weise erziele die Vampair auch bei niedrigen Außentemperaturen hohe Wirkungsgrade. Zusätzlich arbeitet die Luftwärmepumpe mit Invertertechnologie, sodass sie die Heizleistung flexibel an den Wärmebedarf des Gebäudes anpassen kann. Die Regelung kann über eine Wetterfrosch-Funktion den Betrieb der Wärmepumpe an das Wetter anpassen. Um Langzeitversuche bei unterschiedlichen Temperaturen mit der Wärmepumpe simulieren zu können, hat Solarfocus eine eigene Klimakammer gebaut. Die Firma produziert sein neues Heizgerät im Stammwerk im oberösterreichischen St.Ulrich/Steyr.

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NRW verlängert Markteinführungsprogramm progres.nrw

25. Februar 2017 - 9:00

Eine neue Förderperiode seines Markteinführungsprogramms progres.nrw hat Nordrhein-Westfalen gestartet. Förderanträge für Energieeffizienz und erneuerbare Energien können Sie bei der Bezirksregierung Arnsberg stellen.

Programm fördert Klimaschutz und Wirtschaft

Mit progres.nrw unterstützt die nordrhein-westfälische Landesregierung umweltfreundliche Energietechniken. Zuschüsse zahlt sie unter anderem für Niedrigenergiehäuser, Pelletsheizungen und Sonnenkollektoren. Das Förderprogramm bildet einen wichtigen Beitrag zur Klimaschutzpolitik des Landes. 2016 hat Nordrhein-Westfallen über das Programm über 5.000 Projekte mit insgesamt 12 Millionen Euro bezuschusst. Die Maßnahmen haben laut Umweltminister Johannes Remmel zusätzliche Investitionen in Höhe von 72 Millionen Euro ausgelöst. Somit sei progres.nrw nicht nur ein Programm zum Klimaschutz, sondern gleichzeitig ein klimafreundliches Wirtschaftsförderungsprogramm. 2015 waren 6.000 Projekte mit 14 Millionen Euro gefördert worden.

Programm fördert Pelletsheizungen nur in Kombination mit einer Solarwärmeanlage

In diesem Jahr stehen progres.nrw wieder 12 Millionen Euro an Haushaltsmittel zur Verfügung. Das Programm richtet sich an private Eigentümerinnen und Eigentümer sowie an kleine und mittelständische Unternehmen. Pelletskesselanlagen fördert progres.nrw sowohl in Bestands- wie in Neubauten mit 1.750 Euro. Für einen Pelletsofen gibt es 750 Euro. Einen zusätzlichen Bonus von 250 Euro gewährt das Programm für Partikelfilter. Die Förderung für eine Biomasseanlage ist nur in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage möglich. Den Zuschuss für die Sonnenkollektoren müssen Sie separat beantragen. Auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg können Sie die neue Förderrichtlinie sowie die aktuellen Antragsvordrucke herunterladen.

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DEPV bilanziert enttäuschendes Pelletsjahr 2016

24. Februar 2017 - 9:00

Hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist das Pelletsjahr 2016 – sowohl was den Kesselabsatz als auch die Pelletsproduktion anbelangt. Das meldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

Pelletsjahr 2016 erfüllt Erwartungen nicht

„Trotz klimapolitischer Diskussionen und staatlicher Kampagne kam die Energiewende am Wärmemarkt auch 2016 nicht in Fahrt“, sagt DEPV-Vorsitzender Andreas Lingner. Den angestrebten Zubau von 38.000 neuen Pelletskesseln und -öfen habe die Branche mit 31.400 Stück nicht erreicht. Gegenüber dem schwachen Jahr 2015 musste die Branche im Pelletsjahr 2016 nochmal einen Rückgang von drei Prozent hinnehmen. Für dieses Jahr 2017 geht der DEPV von einem Markt von 33.000 Feuerungen aus. Damit würde der Gesamtbestand auf knapp 454.000 Anlagen wachsen.

DEPV fordert gesetzliche Vorgaben beim Heizungstausch

Lingner bekräftigt seinen Appell an die Politik, die attraktiven Förderprogramme breiter zu kommunizieren: „Heizungsbetreiber kennen häufig weder das einem Heizungstausch zugrunde liegende Klimaschutzpotential noch die Höhe der aktuellen staatlichen Zuschüsse.“ Außerdem weist er daraufhin, dass gesetzliche Vorgaben der Wärmewende auf die Sprünge helfen könnten, wie das Beispiel Baden-Württemberg mit seinem Erneuerbare-Wärme-Gesetz zeige. „ Baden-Württemberg ist das einzige Bundesland, das auch beim Heizungstausch einen gewissen Anteil an erneuerbaren Energien fordert.“ Der Südwesten hat seinen Anteil an den bundesweiten Installationen von Pelletsheizungen von 17,1 Prozent im Jahr 2009 auf 23,6 Prozent gesteigert. Demgegenüber sank Bayerns Anteil im gleichen Zeitraum von 35,7 auf 27,4 Prozent.

Produktion im Pelletsjahr 2016 geht leicht zurück

Auch die Brennstoffproduktion hat sich in Deutschland im Pelletsjahr 2016 nicht wie erwartet entwickelt. Als Gründe nennt der DEPV neben dem schwachen Zubau an Feuerungen den warmen Winter 2015/2016 sowie die kurzzeitigen Produktionsstopp der ehemaligen German Pellets-Werke, bevor sie von neuen Eigentümern übernommen wurden. Mit 1,95 Millionen Tonnen haben die deutschen Pelletsfertigungen im vergangenen Jahr 2,5 Prozent weniger Pellets als 2015 produziert. Der Verbrauch belief sich bundesweit auf zwei Millionen Tonnen. Wegen der wetterbedingten Nachfrage rechnet der Branchenverband für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Produktion auf 2,3 Millionen Tonnen.

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Österreich: Pelletspreis im Februar 2017 steigt

23. Februar 2017 - 15:54

Der Pelletspreis im Februar 2017 ist im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 3,7 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im Februar 2017

Mit 238,50 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Februar 2017 laut PPA um 0,6 Prozent über dem im Vorjahresmonat. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 47,4 Prozent. Gas ist 68,4 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Februar 2017 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 256,40 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 233,40 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 237,40 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Februar 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 204,10 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Januar 2017 um 3,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im Februar 2017 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 4,04 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Januar 2017 um 3,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,87 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl extraleicht:    7,17 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,20 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Flüssiggas:              8,61 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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