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Aktualisiert: vor 1 Stunde 16 Minuten

Energiestrategie 2050: Schweizer wollen Energiewende

22. Mai 2017 - 17:52

Bei einer Volksabstimmung haben sich die Schweizerinnen und Schweizer für die Energiestrategie 2050 ihrer Regierung ausgesprochen. Sie sieht eine stärkere Förderung erneuerbare Energien vor sowie den Ausstieg aus der Atomenergie.

Energiestrategie 2050 erhöht Förderung für erneuerbare Energien

Bei der Energiestrategie 2050 handelt es sich um ein Maßnahmenpaket, um den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien wie Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie und Windkraft zu fördern. Außerdem verbietet es den Bau neuer Atomkraftwerke. Die alten dürfen allerdings weiterlaufen. Mit ihrem Ja stimmten die Schweizerinnen und Schweizer auch für eine Erhöhung des Netzzuschlags, mit dem die Bundesregierung erneuerbare Energien finanziert. Ein Haushalt mit vier Personen und einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden im Jahr wird dadurch rund 40 Franken pro Jahr mehr für seinen Strom bezahlen müssen. Stromintensive Firmen erhalten den Netzzuschlag dagegen unter gewissen Bedingungen rückerstattet. Die Voraussetzungen dafür werden mit der Energiestrategie 2050 erleichtert.

Der meiste Strom stammt aus Wasserkraft

Am 30. September 2016 hatten der Schweizer Nationalrat und der Ständerat die Energiestrategie 2050 mit deutlicher Mehrheit verabschiedet. Allein die rechtspopulistische SVP lehnte sie ab und hatte das Referendum angestrengt. Am Sonntag, den 21. Mai 2017, stimmten 58,2 Prozent der Schweizer Wahlberechtigten für die Energiestrategie 2050. Am deutlichsten fiel die Zustimmung in den Westschweizer Kantonen Wadt, Genf und Neuenburg mit jeweils über 70 Prozent aus. Vier den 26 Kantnone stimmten mit Nein: Aargau, Glarus, Obwalden und Schwyz. In der Schweiz wird Strom zu rund 60 Prozent aus Wasserkraft, zu 34 Prozent aus Kernkraft und zu vier Prozent aus erneuerbaren Energien produziert. An die Steckdosen wird aber nicht nur Strom aus Schweizer Produktion geliefert: Es herrscht ein reger Handel mit dem Ausland, bei dem Strom exportiert und importiert wird.

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Förderstrategie: BMWi stoppt Förderung fossiler Heizungen

21. Mai 2017 - 9:00

Ab 2019 will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) keine Förderzuschüsse mehr für fossile Heizkessel zahlen. Hybridsysteme, die erneuerbare Energien einbeziehen, sollen weiter gefördert werden.

Bis 2020 soll neue Förderstrategie umgesetzt sein

Der Förderstopp für Gas- und Ölheizungen, auch wenn es sich um Brennwertgeräte handelt, ist Teil der neuen Förderstrategie “Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien”, die das BMWi Mitte Mai vorgestellt hat. Mit ihr organisiert das Ministerium seine Förderprogramme für Energieeffizienz neu. Ab 2020 soll es vier Förderschwerpunkte geben: Energieberatung, energieeffiziente Gebäude, Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe sowie Wärmeinfrastruktur. “Alle Förderangebote werden als modular aufeinander aufbauende Bausteine in diesen vier Förderschwerpunkten gebündelt”, erklärt Staatssekretär Rainer Baake. Eine Konsequenz der neuen Förderstrategie: Das Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die KfW-Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren werden  zusammengefasst.

Künftig soll es nur noch eine Anlaufstelle geben

Mit der neuen Förderstrategie will das BMWI nach eigenen Aussagen die Programme künftig unbürokratisch und klar strukturiert gestalten, unter anderem indem die Förderbausteine kombinierbar aufgebaut sind. Danach gibt es Förderungen für den Einstieg in Energiesparmaßnahmen, ebenso wie für ganzheitliche, umfassende Sanierungsmaßnahmen. Je ambitionierter die Investition, desto attraktiver soll die Förderung ausfallen. Außerdem sollen sich Interessierte künftig nur noch an eine Stelle wenden können – egal, welche Förderung sie beantragen wollen. Auf diese Weise sollen die Förderangebote leichter gefunden werden können und der Zugang zur Förderung erleichtert werden. Die neue Kontaktstelle bündelt alle relevanten Informationen und begleitet interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Schrittweise von der Erstinformation bis zur Umsetzung einer Fördermaßnahme.

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Österreich: Pelletspreis im Mai 2017 weiter günstiger

20. Mai 2017 - 9:00

Der Pelletspreis im Mai 2017 ist in Österreich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 1,9 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im Mai 2017

Mit 229,40 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Mai 2017 laut PPA um 1,9 Prozent unter dem im Vorjahresmonat und 1,3 Prozent über dem im Mai vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 46,7 Prozent. Gas ist 79,4 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 233,20 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 222,90 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 225,10 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 194,13 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber April 2017 um 1,6 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im Mai 2017 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,90 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber April 2017 1,6 drei Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,59 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl extraleicht:    6,74 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Flüssiggas:              7,81 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Emil Sopper: “vita holz plus ist für uns ein Qualitätsprodukt”

17. Mai 2017 - 7:50

Mit vita holz bietet BayWa Energie eine neue Pelletsmarke an. Worin sie sich vom bisherigen Angebot unterscheidet, welche Bedeutung der Markenbildung zukommt und welche Perspektiven das Unternehmen für den Pelletsmarkt sieht, erläutert Emil Sopper, Leiter der Geschäftseinheit Holzpellets.

BaWwa Energie hat mit vita holz eine neue Pelletsmarke eingeführt. Warum?
Die Marke wurde bereits 2013 in unserer österreichischen Konzernbeteiligung WAV eingeführt – mit Erfolg. Das hat uns dazu bewogen, den gleichen Weg in Deutschland zu gehen. Dabei profitieren wir von Synergien innerhalb unseres Konzerns.

Welche konkreten Vorteile haben Kundinnen und Kunden von der neuen Marke?
Der Kunde kann sich bei den vita holz-Produkten – neben Pellets auch Holzbriketts, Kaminholz und Anfeuerholz – auf hohe Qualitätsstandards verlassen. Die Marke vita holz plus steht für Qualitätsmerkmale wie bestmögliche Verfügbarkeit, Transparenz der Warenherkunft aus regionaler Produktion, deutschlandweite Belieferung sowie die Expresslieferung von Sackware innerhalb von zwei Arbeitstagen.

Worin liegen die Unterschiede zum pellini-Angebot?
pellini Holzpellets sind ENplus A1 zertifiziert und sprechen vor allem den preisbewussten Kunden an. Es gibt sie nur als Sackware. Zu beziehen ist das Produkt auch im Handel oder in Kaminstudios, also nicht nur bei der BayWa. Die Marke vita holz plus erhalten Sie in Deutschland dagegen nur bei uns – im Internetshop oder in unseren Fachzentren in Süddeutschland. Ein weiterer Unterschied besteht in der regionalen Warenherkunft. Mit dem PEFC-Siegel von vita holz plus-Holzpellets geben wir dem Kunden zusätzlich die Gewissheit, dass das verwendete Sägerestholz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung und zertifizierten Quellen stammt.

Marken dienen zur Unterscheidung. Welche Kundengruppen unterscheiden Sie?
Mit den pellini sprechen wir vor allem den preisbewussten Endkunden an, aber auch den Handel. vita holz plus ist für uns ein Qualitätsprodukt, das sowohl in jedem Kaminofen wie auch in jedem Pelletskessel für die optimale Wärmeausbeute sorgt.

Inwiefern hat sich das Kundenverhalten in den vergangenen Jahren beim Pelletseinkauf geändert?
Wir stellen fest, dass Kunden die Produkteigenschaften heute stärker hinterfragen als früher. Sie wollen oftmals wissen, wo die Ware produziert wird. Insbesondere die transparente Herkunft der Rohstoffe ist ein Thema, aber auch Abrieb, Heizwert und Schüttdichte erachtet der Kunde als wichtig.

Welche Bedeutung kommt der Markenbildung im Pelletsmarkt zu beziehungsweise hat sie sich in den vergangenen Jahren geändert?
Gerade in den vergangenen Jahren ist das Angebot an Importware gewachsen und der Markt damit unübersichtlicher geworden. Vor diesem Hintergrund ist die Bedeutung von Marken gestiegen, weil sie dem Kunden Orientierung geben.

Wie beschreiben Sie die aktuelle Situation im Pelletsmarkt?
Bei der Nachfrage nach Pelletsheizungen zeichnet sich ein leicht steigender Trend im Vergleich zu 2016 ab. Wichtig für ein solides Wachstum sind jedoch immer auch politische Rahmenbedingungen, wie die MAP- und APEE-Förderung oder die Vergabe von KFW-Krediten. Im Rahmen der Wärmewende ist es aber auch wichtig, dass Verbraucher in Regionen mit viel Wald von fossilen auf regenerative Brennstoffe umstellen.

Welche Erwartungen haben Sie an dieses Jahr?
Nach einem normalen Winter hat sich die Nachfrage in diesem Jahr bisher gut entwickelt. Die Preise liegen leicht über denen des Vorjahres. So wie es momentan aussieht, dürften sich sowohl Nachfrage als auch Preisniveau das gesamte Jahr hindurch über den Werten des Vorjahres bewegen. So erwartet beispielsweise der Branchenverband DEPV ein Marktwachstum von zirka zehn Prozent. Aber wie immer in unserer Branche wird ganz viel vom Wetter abhängen.

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Woche der Sonne 2017 veröffentlicht Kampagnenzeitung

17. Mai 2017 - 7:48

Die Initiative Woche der Sonne 2017 informiert in ihrer neuen Kampagnenzeitung über den Einsatz erneuerbarer Energien im Eigenheim. “Als Sammlung vieler guter Argumente für den Umstieg auf Solar, Holzpellets und Wärmepumpe sollte sie bei keiner Veranstaltung der Woche der Sonne fehlen”, sagt Martin Bentele vom Deutschen Pelletinstitut.

Kampagnenzeitung präsentiert Anwendungsbeispiele für Pelletsheizungen

Die Woche der Sonne 2017 steht unter dem neuen Motto “Strom & Wärme im grünen Bereich”. Vom 17. bis 25. Juni werden sich Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit bei lokalen Veranstaltungen über erneuerbare Energien informieren können.”Die Kampagnenzeitung gibt wie jedes Jahr einen umfangreichen Überblick über die erneuerbaren Technologien und ist für angehende Selbstversorger und Heizungstauscher eine spannende Lektüre”, erläutert Bentele. Sie liefere wichtige Informationen über Holzpellets, Solarenergie, Speicher und Wärmepumpen, illustriere ihren Einsatz mit vielen Anwendungsbeispielen und biete ausführliche Hinweise zur staatlichen Förderung. Die Zeitung ist in Paketen mit jeweils 80 Exemplaren erhältlich. Organisatoren von Veranstaltungen für die Woche der Sonne 2017 können Sie im www.bsw-solar-shop.de bestellen.

Woche der Sonne 2017 bietet vielfältiges Informationsangebot

Mit Anlagenbesichtigungen, Informationsveranstaltungen, Sommerfesten oder Tagen der offenen Tür werben Handwerksbetriebe, Initiativen und Unternehmen während der Woche der Sonne 2017 für den Einsatz von Holzpellets und Sonnenenergie im eigenen Heim. Die Teilnahme an der Woche der Sonne 2017 ist kostenlos. Die in Eigenregie durchgeführten Veranstaltungen finden Sie im Kampagnenkalender auf www.woche-der-sonne.de. Seit ihrem Start im Jahr 2007 haben sich mehr als drei Millionen Menschen im Rahmen der Informations- und Marketingkampagne über Solartechnik und andere Klimaschutztechnologien informiert. Die Woche der Sonne wird von zahlreichen Handwerksverbänden, Verbraucherinitiativen und der Messe Intersolar Europe unterstützt.

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Schweiz: Pelletspreis im Mai 2017 sinkt weiter

17. Mai 2017 - 7:45

Der Pelletspreis im Mai 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 359,10 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent gesunken. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Günstiger als vor einem Jahr

Der Pelletspreis im Mai 2017 liegt laut Pelletpreis.ch nur um 1,6 Prozent über dem vor einem Jahr. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Mai 2008 kostete eine Tonne mit durchschnittlich 358,60 Franken fast genauso viel wie heute. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 24 Lieferanten.

  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 372,39 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von fünf Tonnen:   357,50 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von acht Tonnen:  347,52 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Mai 2017bei Abnahme von 17 Tonnen:       335,81 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Deutschland: Pelletspreis im Mai 2017 sinkt erneut

16. Mai 2017 - 9:00

Wie zu dieser Jahreszeit üblich ist der Pelletspreis im Mai 2017 gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 233,73 Euro pro Tonne. Das sind fünf Prozent beziehungsweise 12,35 Euro pro Tonne weniger als im Vormonat, aber 2,4 Prozent mehr als im Mai 2016.

„Der Sommer ist die beste Zeit, sich mit Holzpellets für die kommende Heizsaison zu versorgen. Wie üblich ist der Preis jetzt besonders niedrig“, erläutert DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Erfahrene Heizungsbesitzer würden den Umstand zum Brennstoffkauf nutzen und so Geld sparen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,67 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 14 Prozent, der zu Erdgas 18 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 241,84 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 246,15 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 244,90 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 233,10 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 233,31 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 231,91 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Mai 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 221,38 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 218,88 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 217,69 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Niederösterreich will Ölheizungen verbieten

15. Mai 2017 - 9:00

Umweltlandesrat Stephan Pernkopf In Niederösterreich sollen Neubauten künftig nicht mehr mit Ölheizungen gewärmt werden können. Ein entsprechendes Gesetz soll laut ORF am Donnerstag in einer Landtagssitzung beschlossen werden. Das Bundesland wäre das erste das ein Verbot für Ölheizungen ausspricht.

Landesrat sieht wirtschaftliche Chancen in Ölheizungsverbot

Um das Verbot für die fossilen Heizer durchzusetzen, soll der Landtag die Bauordnung entsprechend ändern. Während ÖVP und SPÖ hinter dem Vorhaben stehen, kommentiert die FPÖ das Verbot in einem Gespräch mit ORF.at als “Unsinn”. Bereits im Januar hatte die Energie- und Umweltagentur von Niederösterreich das Aus für Ölkessel ab 2019 angekündigt. Umweltlandesrat Stephan Pernkopf sieht im Umstieg von Ölheizungen auf Biomasse oder Wärmepumpen eine große Chance für die Niederösterreichische Wirtschaft. “Allein 2016 wurden in Niederösterreich durch Umwelttechnologie 2.250 Bauprojekte auf den Weg gebracht, mehr als eine Milliarde Euro investiert und damit nahezu 13.000 Arbeitsplätze gesichert beziehungsweise geschaffen”, wird er in einer Pressemitteilung vom 27. Januar 2017 zitiert. Auf den Umweltsektor, der stärker als die Gesamtwirtschaft wachse, würden mittlerweile elf Prozent des niederösterreichischen Bruttoregionalprodukts entfallen.

Bedeutung der Ölheizungen nimmt ab

Auch wenn ihr Anteil in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen ist – Ölheizungen spielen noch eine wichtige Rolle für den nationalen Heizungsmarkt. Jeder sechste Haushalt heizt sich mit dem fossilen Energieträger. Laut Zahlen von Statistik Austria gab es 2014 noch über 604.326 Öl-Zentralheizungen. Zehn Jahre zuvor waren es noch 802.099. Ölheizungen sind damit von Platz eins der wichtigsten Heizungsarten auf Platz vier abgerutscht. Die meisten Haushalte heizen inzwischen mit Fernwärme. Erdgasheizsysteme und Holzheizungen folgenden auf den Plätzen zwei und drei. Als erstes Land in Europa hat Dänemark bereits 2013 ein Verbot für Ölheizungen in Neubauten erlassen. Seit diesem Jahr dürfen auch in Bestandsgebäuden keine Ölheizungen mehr eingebaut werden.

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Pfinztal zahlt Pellets-Nahwärmenetz mit Contracting

9. Mai 2017 - 9:00

Pfinztal zeigt, wie eine Kommune mit geringen finanziellen Mitteln ihre Liegenschaften energetisch modernisieren kann. Die Gemeinde im Landkreis Karlsruhe hat ihren Bauhof, ein Kinder- und Jugendzentrum sowie Wohncontainer für Geflüchtete zu einem Nahwärmeverbund zusammengeschlossen. Die Wärme liefert eine Pelletsanlage.

Pfinztal verzichtet weitgehend auf fossile Brennstoffe

Initiiert hat das Projekt die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Die Baukosten von rund 440.000 Euro trägt die Firma Gauß Energie-Contracting. Sie übernimmt künftig auch den Betrieb, das Energiemanagement  und die Instandhaltung der Anlage. Entlohnt wird der Contractor zehn Jahre lang über die Wärmelieferung. Die rund 18.000 Einwohner zählende Gemeinde Pfinztal kann in ihrem Gebäudepark nun weitgehend auf fossile Brennstoffe verzichten. Erneuerbare Energien decken jetzt insgesamt rund 80 Prozent des Wärmebedarfs in den kommunalen Gebäuden. Mit der neuen Heiztechnik verringern sich die Energiekosten um 11.000 Euro pro Jahr. Pfinztal nutzte die Umbaumaßnahmen und errichtete außerdem eine Photovoltaikanlage auf dem Bauhofdach. Die 200 Quadratmeter große Solarstromanlage liefert eine Leistung von 28 Kilowatt.

Wie Contracting funktioniert

Energetische Sanierungen erfordern Investitionen, bevor Geld gespart werden kann. Mit Contracting können finanzielle klamme Gemeinden eine Modernisierung anstoßen. In Pfinztal zahlte die Kommune zum Beispiel lediglich einen Teil der Beratungsleistung an den Projektentwickler KEA. Die Landesenergieagentur erstellte ein Vorkonzept, organisierte die Förderung durch EU- und Bundesprogramme und unterstützte beim Vergabeverfahren. Auch die Vertragsgestaltung war Teil ihrer Arbeit. Die Investition tätigt ein Contracting-Unternehmen, das entweder über einen Grund- und Arbeitspreis oder über eine Einsparung bezahlt wird. Mischformen sind möglich. Nach einem festgelegten Zeitraum ist die Leistung des Contractors abgegolten, die Kommune kann weiterhin von der erneuerten Anlagentechnik profitieren.

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Cyclojekt: Partikelabscheider kombiniert zwei Verfahren

8. Mai 2017 - 9:00

Weniger Feinstaub: Holzbeschickte Feuerungsanlagen über 50 Kilowatt Leistung lassen sich künftig mit dem Partikelabscheider Cyclojekt von Kutzner + Weber ausstatten. Das Gerät vereint zwei Abscheideverfahren: die Fliehkraft und die elektrostatische Abscheidung.

Cyclojekt entfernt feine und grobe Staubpartikel

Das Abgas durchläuft beim Cyclojekt zunächst wie bei herkömmlichen elektrostatischen Partikelabscheidern von Kutzner + Weber eine Beladestrecke, in der die Verbrennungsrückstände elektrisch geladen werden. Die Staubkörner verbinden sich anschließend zu größeren Partikeln. Der nachgeschaltete Zyklon kann die gröberen Partikel genauso wie feinste Stäube, Flugasche oder sogar Rußflocken mithilfe der Fliehkraft abscheiden. Vor allem gröbere Partikel treten in größeren Anlagen häufiger auf und können zu Problemen führen. Entwickelt hat Abgasspezialist Kutzner + Weber den Cyclojekt in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik.

Kutzner + Weber bietet vier Leistungen an

Der Cyclojekt ersetzt die ansonsten notwendigen großen und damit aufwändigen Abscheideflächen. Er arbeitet laut Kutzner + Weber jederzeit unabhängig von der Feuerung im optimalen Bereich. „Unterstützt wird dies durch ein Saug-Zug-Gebläse zusammen mit einem Bypass“, erläutert das Unternehmen. Für den Kessel entstehe dadurch kein zusätzlicher Druckverlust. Ein Schneckensystem fördert den Staub automatisch in einen abnehmbaren Behälter oder in den Auffangbereich für die Kesselasche. Der Cyclojekt kann durch seine kompakte Bauweise auch in Bestandsanlagen installiert werden. Das System ist für die Leistungsklassen 80, 160, 240 und 320 Kilowatt geplant.

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Fraunhofer IBP-Kolloquium: Feinstaub mindern

7. Mai 2017 - 18:37

Wie sich der Feinstaubausstoß von Biomassekesseln mindern lässt, das kann man beim 7. Fachkolloqium des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (Fraunhofer IBP) diskutieren. Es findet am 18. Mai 2017 in Stuttgart statt.

Fraunhofer IBP organisiert Fachvorträge

Expertinnen und Experten stellen beim 7. Fachkolloquium des Fraunhofer IBP neue Maßnahmen und Technologien zur Minderung von gas- und staubförmigen Emissionen aus Biomassefeuerungen vor. Darüber hinaus sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren, welche normativen und technischen Anforderungen die Feuerstätten in der Zukunft erfüllen müssen, um einen ökonomischen und ökologischen Betrieb sowohl auf dem Prüfstand als auch in der Praxis erreichen zu können. Die Referentinnen und Referenten werden in ihren Vorträgen unter anderem die Anforderungen der neuen Normserie EN 165120 mit denen der Ökodesign-Richtlinie vergleichen. Weitere Vorträge werden konzeptionelle, konstruktive und regelungstechnische Maßnahmen zur Schadstoffminderung und Effizienzerhöhung von Scheitholzfeuerungen, integrierte Technologien und praxisgerechtes Monitoring in Biomasseheizkesseln sowie Erfahrungen bei der Überwachung von Biomasseheizkesseln vorstellen. Außerdem präsentiert die Firma Kutzner & Weber den Cyclojekt, einen Staubfilter, der mit elektrostatischer Ionisation und Fliehkraftabscheider arbeitet. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro.

Woran das Fraunhofer IBP forscht

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IBP forschen außer über klassische bauphysikalische Themen wie Akustik, Raumklima oder Wärmeschutz zu Fragestellungen der Umweltschutz- und Verbrennungstechnik. Rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen an den Standorten Holzkirchen, Kassel, Nürnberg, Rosenheim und  Stuttgart ihr Wissen ein. Der Fachbereich Verbrennungs- und Umweltschutztechnik befasst sich mit anwendungsorientierter Forschung und betreibt eine bauaufsichtlich anerkannte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für Feuerstätten und Abgasanlagen.

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10.000-Häuser-Programm: Bayern fördert wieder Heizungstausch

7. Mai 2017 - 9:00

Bauherren und Eigentümer in Bayern können seit dem 12. April 2017 wieder vom 10.000-Häuser-Programm profitieren. Es fördert unter anderem den Ersatz einer zwischen 25 und 30 Jahre alten Heizanlage, die nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegt, durch einen modernen Biomassekessel.

10.000-Häuser-Programm fördert Biomassekessel

Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus zwei Teilen. Zum einen fördert es mit dem Programmteil “EnergieSystemhaus” innovative Techniken und Energieeffizienz bei Neubauten und Sanierungen, zum anderen mit “Heizungstausch-Plus” den vorzeitigen Austausch ineffizienter Heizkessel oder die Erweiterung eines Heizsystems um innovative Techniken. Wer einen Öl- oder Gas-Brennwertkessel einbaut, bekommt 500 Euro. Für einen Biomassekessel, ein Blockheizkraftwerk oder eine Wärmepumpe gibt es 1.000 Euro. Wer zusätzlich eine Solarwärmeanlage installiert erhält bis zu 2.000 Euro mehr. Die Zuschüsse lassen sich zusätzlich zum Marktanreizprogramm oder zu einem KfW-Kredit beantragen.

10.000-Häuser-Programm läuft bis 2018

Bayern hat die Zahl der Heizungstausch-Förderfälle auf 5.000 begrenzt. Aufgrund der großen Nachfrage waren die verfügbaren Mittel für beide Programmteile im vergangenen Jahr frühzeitig ausgeschöpft. Der Programmteil Heizungstausch-Plus richtet sich an Gebäudeeigentümer von selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern, die außerhalb des Sanierungszyklus oder ohne eine Vollsanierung energetisch sinnvolle Maßnahmen an ihrem Gebäude durchführen wollen. Künftig sollen sie den Heizungstausch vorzeitig beginnen können, wenn sie ihren Antrag elektronisch gestellt haben. Das 10.000-Häuser-Programm startete am 15. September 2015 und läuft bis Ende September 2018.

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Kachelofen mit Pellets-Heizeinsatz modernisieren

6. Mai 2017 - 9:00

Revivo Mit einem nachgerüsteten Pellets-Heizeinsatz erfüllen auch alte Kachelöfen die gesetzlichen Anforderungen an den Schadstoffausstoß. Zwei Firmen haben kürzlich ihre Produkte vorgestellt. 

Pellets-Heizeinsatz macht Neu aus Alt

In Deutschland fordert die Bundesimmissionsschutzverordnung, schrittweise alte Öfen stillzulegen oder nachzurüsten. Ende 2017 trifft es all jene Modelle, die bis 1984 gebaut wurden und die strengen Grenzwerte für Kohlenmonoxid und Staub sowie die Mindestanforderungen an den Wirkungsgrad nicht einhalten. Für alle, die ihren Warmluftkachelofen weiterhin nutzen wollen, bietet Rika den Pellets-Heizeinsatz Revivo an. Der bestehende Warmluftofen wird mit einem Ausschnitt versehen, in den das Pelletsgerät eingesetzt wird. Rika liefert den Ausschnitt in zwei Größen, um möglichst viele Kachelöfen nachrüsten zu können. Mit einer Füllmenge von 50 Kilogramm und einer Heizleistung von 2,5 bis sechs Kilowatt kann der Pellets-Heizeinsatz bis zu 70 Stunden laufen. Die Holzpresslinge lassen sich bequem von vorn nachfüllen. Außer dem umweltfreundlichen Brennverhalten bringt die Pelletstechnologie einen weiteren Vorteil: Der Revivo lässt sich an das heimische Netzwerk andocken und kann somit über alle internetfähigen Endgeräte gesteuert werden.

Pvertical Ein Pellets-Heizeinsatz in zwei Ausführungen

Thermorossi hat seinen Pellets-Heizeinsatz für Kachelöfen speziell für geringe Einbaubreiten konzipiert. Mit 39 Zentimeter fällt der Pvertical recht schmal aus und passt so auch in kleinste Öffnungen. Der italienische Hersteller bietet zwei Ausführungen an: eine mit Sichtglasscheibe, um das Ambiente des Feuers zeigen und mehr Wärme abstrahlen zu können, eine mit Isoliertür, um so wenig Energie wie möglich in den Aufstellraum abzugeben. Mit dem Pvertical lassen sich die Warmluftschächte eines bestehenden Kachelofens weiter nutzen. Der englische Begriff vertical im Namen bezieht sich auf die vertikal ausgerichteten Rohrwärmetauscher im Heizeinsatz, wodurch Thermorossi die Tauscherfläche vergrößern und damit den Wirkungsgrad erhöhen konnte.

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Solarenergie Ulm finanziert Pelletswerk über Crowdfunding

5. Mai 2017 - 19:26

Solarenergie Ulm hat im März eine Produktionslinie für Holzpellets im österreichischen Sachsenburg erworben. Nun will die Firma ihren Ausbau über Crowdfunding finanzieren, bei dem sich Anlegerinnen und Anleger schon mit Beträgen ab 250 Euro beteiligen können.

Solarenergie Ulm will Pelletswerk im Sommer ausbauen

“Wir sehen im Markt für Holzpellets aktuell eine antizyklische Investitionsmöglichkeit, die kurz- bis mittelfristig überproportionale Entwicklungspotentiale bietet”, erklärt Solarenergie Ulm-Geschäftsführer Stefan Laternser. Das Projekt erfülle strenge wirtschaftliche Investitionskriterien. Die erworbene Produktionslinie will Laternser mit einem 10-Jahresvertrag an einen Hersteller verpachten und nach Vertragsende an ihn veräußern. Die Leistung der Pelletierlinie beträgt bis zu 30.000 Jahrestonnen. Im Sommer soll sie aufgrund der erwarteten Nachfrage an Pellets zum Weihnachtsgeschäft ausgebaut werden. Das dafür notwendige Kapital wirbt Solarenergie Ulm seit 11. April 2017 mit Crowdfunding über Econeers ein. Anlegerinnen und Anleger sollen bis zu 400.000 Euro beisteuern. Am 5. Mai 2017 hat Solarenergie Ulm bereits 211.250 Euro von 178 Menschen erhalten.

Wohin das Geld fließt

Sachsenburg liegt in Kärnten, einer der waldreichsten Gegenden Österreichs. Es herrschen laut Solarenergie Ulm beste Voraussetzungen, für den dort hergestellten regenerativen Ökobrennstoff. Von Sachsenburg werde das regionale Umfeld versorgt sowie der Export nach Italien organisiert. Die Nachfrage nach Pellets übersteige am Produktionsstandort die Fertigungsmöglichkeiten bei weitem. Auf der Dresdner Plattform Econeers können Interessierte bereits ab einem Betrag von 250 Euro in erneuerbare Energien und energieeffiziente Technologien investieren. Seit Gründung ihrer im Oktober 2013 haben mehr als 6.400 Menschen über 5,6 Millionen Euro in nachhaltige Projekte angelegt.

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Pellets – Markt und Trends veröffentlicht Marktübersicht wassergeführte Pelletsöfen

5. Mai 2017 - 9:00

In der neuen Ausgabe von Pellets – Markt und Trends finden Sie eine Marktübersicht mit wassergeführten Pelletsöfen. Außerdem im Heft: eine Nachschau der Heizungsmessen in Wels und Frankfurt.

Entdecken Sie die Neuheiten der Pelletsbranche

Mit ihrem Flammenspiel bringen wassergeführte Pelletsöfen nicht nur wohlige Atmosphäre in heimische Wohnzimmer, sie können zudem die Eigenheime komplett wärmen. In seiner Mai-Ausgabe hat Pellets – Markt und Trends eine Übersicht von Produkten zusammengestellt. Der Textbeitrag dazu präsentiert brandneue Modelle. Viele neue Produkte gab es im Frühjahr bei der Energiesparmesse in Wels und der ISH in Frankfurt zu sehen. In einem längeren Artikel stellt das Branchenmagazin die interessanten Entwicklungen vor. Dass Holzpellets sowohl im Alt- als auch im Neubau passen, zeigt Pellets – Markt und Trends mit der ersten Folge einer Best-Practice-Serie, in der gelungene Projekte mit Pelletsheizungen detailliert beschrieben werden. Den Anfang macht ab Seite 38 die Konkordia-Druckerei im badischen Bühl, wo in einem KfW-55-Altbau und einem KfW-70-Neubau zwei Pelletskessel ihren Dienst tun. Die aktuelle Ausgabe ist am 2. Mai 2017 erschienen.

Pellets – Markt und Trends informiert die Pelletsbranche

Als einzige deutschsprachige Fachzeitschrift beschäftigt sich Pellets – Markt und Trends ausschließlich mit dem modernen Brennstoff. In Interviews, Reportagen und Fachartikeln informiert sie über alles Wissenswerte einer wachsenden Branche des Wärmemarkts. Regelmäßige Marktübersichten bieten einen Überblick über das Produktangebot der Industrie. Als zusätzlichen Service veröffentlicht Pellets – Markt und Trends aktuelle Preisstatistiken sowie einen jährlichen Branchenreport, der die Stimmung im Markt widerspiegelt. Eine Serie mit Praxistipps liefert insbesondere Heizungsprofis wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit. Die einmal im Jahr erscheinende Sonderausgabe richtet sich mit Basisinformationen an Endverbraucher, um ihnen die Entscheidung für eine Pelletsheizung zu erleichtern.

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DEPI-Förderfibel informiert über Zuschüsse für Pelletsfeuerungen

3. Mai 2017 - 15:01

Geld vom Staat: Mit der Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) behalten Sie den Überblick, wenn es um eine staatliche Förderung ihrer neuen Pelletsanlage geht. Sie informiert über die Zuschüsse für Pelletsfeuerungen und andere Holzheizungen.

Förderfibel bietet Überblick

Wer klimafreundlich und komfortabel mit Holzpellets heizen möchte, den unterstützt  der Staat finanziell. Über das Marktanreizprogramm erhält man für eine neue Pelletsheizung mit Pufferspeicher mindestens 3.500 Euro beim Heizungstausch. Mit dem APEE-Zusatzbonus können Sie sogar mindestens 4.800 Euro beantragen. Den Durchblick über die vielfältigen Fördermöglichkeiten zu behalten, fällt jedoch nicht leicht. Welche Förderung gilt im Neubau, welche im Bestand? Wann muss der Förderantrag gestellt werden? Wie hoch ist die Fördersumme? Gibt es zusätzliche Programme in meinem Bundesland oder in meiner Kommune? In der Ende April veröffentlichten Förderfibel des (DEPI finden sie Antworten auf diese Fragen.

Staat unterstützt den Kauf von Pelletsheizungen

Die Broschüre gibt einen Überblick über die komplexe Förderung im Marktanreizprogramm und Anreizprogramm Energieeffizienz des Bundes sowie über relevante Programme der KfW-Bank. Rechenbeispiele beispielsweise für die Kombination einer Pellets- und Solaranlage veranschaulichen, wie hoch die Zuschüsse für die Gesamtinvestition ausfallen. So erhalten Heizungstauscher in der Regel ein Viertel bis ein Drittel der Investitionskosten in klimafreundliche Heiztechnik vom Staat zurück. Auch zum neuen Programm für die Heizungsoptimierung finden sich Informationen in der Förderfibel übersichtlich aufbereitet. Tabellen zu den Fördermöglichkeiten für Pellets- und Holzfeuerungen in Bundesländern und Kommunen vervollständigen die Broschüre.

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Österreich: Pelletspreis im April 2017 günstiger

25. April 2017 - 10:23

Der Pelletspreis im April 2017 ist in Österreich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 4,4 Prozent gesunken. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im April 2017

Mit 229,40 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im April 2017 laut PPA um 4,4 Prozent unter dem im Vorjahresmonat und zwei Prozent über dem im März vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 50,6 Prozent. Gas ist 76,1 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im April 2017 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 243,60 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 227,00Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 227,20 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im April 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 196,85 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber März 2017 um 4,3 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im April 2017 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,96 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber März 2017 um drei Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,68 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl extraleicht:    7,05 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Flüssiggas:              8,39 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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IWO: Verband wirbt mit Erneuerbaren für Heizöl

25. April 2017 - 9:33

Wer etwas für die Umwelt tun will, bleibt am besten bei einer Ölheizung – denn sie eignet sich bestens zur Kombination mit erneuerbare Energien. Mit diesem Scheinargument wirbt das Institut für Wärme und Öltechnik (IWO) seit einiger Zeit für die fossilen Anlagen.

IWO: Heizölbranche nutzt Erneuerbare als grünes Mäntelchen

Ölheizungen, das weiß inzwischen wohl jeder, sind nicht das beste Mittel, um die Kohlendioxidemissionen zu senken. Das weiß natürlich auch das IWO, eine Einrichtung der deutschen Mineralölwirtschaft, die 1984 als Institut für wirtschaftliche Ölheizung gegründet wurde und unter diesem Namen bis 2011 firmierte. Mit der Umbenennung hat sich der Lobbyinstitution neu ausgerichtet. Seitdem hängt sie sich an die erneuerbaren Energien an und propagiert sogenannte Hybridheizungen. Doch der neue Auftritt dient dem alten Ziel: den Verkauf von Ölheizungen ankurbeln. Viel ist auf den IWO-Internetseiten von Energieeffizienz und Energiewende zu lesen, und wie eine Ölheizung angeblich dazu beitragen kann, aber nichts, aber auch gar nichts über die Klimabilanz der fossilen Wärmeerzeuger. Klar ist: Selbst wer seine neue Ölheizung mit einer solaren Warmwasseranlage kombiniert, bindet sich für die nächsten zwei Jahrzehnte an einen umweltschädlichen Energieträger. Wertvolle Zeit für eine Energiewende im eigenen Heizungskeller geht verloren.

Klimaschutz: Mit welcher Technik Sie wirklich umweltfreundlich heizen

Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, kauft sich eine Pelletsheizung. Bei der Kohlendioxidbilanz schneidet sie nach aktuellen Rechnungen des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) an der Universität Stuttgart mit Abstand am besten ab. So stößt ein Pelletskessel zum Beispiel in einem gut gedämmten, neuen Einfamilienhaus 250 Kilogramm Kohlendioxidäquivalente je Kilowattstunde Nutzwärme aus, eine Ölheizung, selbst wenn es sich um ein modernes Brennwertgerät handelt und selbst sie von einer Solarwärmeanlage unterstützt wird, mit 2.400 Kilogramm CO2-Äquivalent aber fast das zehnfache. Übrigens: Auch eine Luftwärmepumpe kommt beim heutigen Strommix in Deutschland mit 1.621 Kilogramm kaum besser weg als eine Erdgasheizung mit Solarunterstützung. Die detaillierten Berechnungen der Stuttgarter Wissenschaftler, die auch die Heizkosten der Systeme nebeneinander stellen, finden Sie auf deren Internetseite unter Heizkostenvergleich. Vielleicht kann das IWO einmal dazu etwas schreiben.

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Kommunen und Innogy vergeben Klimaschutzpreis

24. April 2017 - 9:00

Ob die energiesparende Heizung für das Vereinsheim oder das Artenschutzprojekt für Tiere – vielfältige Ideen und Maßnahmen zeichnet der Klimaschutzpreis von Innogy aus. Bürgerinnen und Bürger, Firmen, Institutionen und Vereinekönnen sich ab sofort mit ihren Umweltschutzprojekten bewerben. Die drei besten Projekte werden mit jeweils 5.000 Euro prämiert.

Klimaschutzpreis zeichnet beispielhafte Projekte aus

“Beim Klimaschutzpreis geht es darum, Eigeninitiative zu zeigen und gemeinsam aktiv zu werden”, erklärt Christoph Marx, Leiter Kommunales Partnermanagement bei Innogy. Die eingereichten Aktivitäten könnten noch in der Planung, gerade in der Umsetzung oder bereits abgeschlossen sein. Wichtig sei, dass sie den Umwelt- und Klimaschutz in einer Stadt oder Gemeinde voranbringen. Im vergangenen Jahr haben zum Beispiel die Umwelt AG des Otto-Pankok-Gymnasiums in Essen mit ihrem Projekt “Was kostet die Jeans?” und die Lehmener Razejungen mit ihrem Vorhaben “Lavendel- und Naturkräuterfelsterrassen” (Foto) gewonnen.

Was es zu gewinnen gibt

Seit 2009 würdigt der Klimaschutzpreis regelmäßig gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie damit in die Öffentlichkeit. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient. Das Besondere an dem Wettbewerb: Keiner der Bewerberinnen und Bewerber geht leer aus. Wenn sie nicht einen der ersten drei Plätze erreichen, erhalten sie einen Sachpreis. Eine Bewerbung lohnt sich also in jedem Fall.

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Zwei Millionen Haushalte in Österreich heizen mit Holz

23. April 2017 - 9:00

In Österreich ist das Heizen mit Holz beliebt. Biomasse hat in Tirol und Vorarlberg das Heizöl als beliebtesten Brennstoff überholt. Darauf weist der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) hin.

Heizen mit Holz steht an erster Stelle

Biomasse ist in Österreich der bedeutendste Energieträger zur Beheizung von Wohnräumen, geht laut ÖBV aus den neusten Daten der Statistik Austria hervor. 2015/16 erreichte das Heizen mit Holz einen Anteil von fast 40 Prozent an der Raumwärmeversorgung in Österreich. Dahinter folgen Erdgas mit 22 Prozent und Heizöl mit 21 Prozent. Insgesamt würden unter Einbeziehung des durchschnittlichen Anteils biogener Fernwärme zwei Millionen heimische Haushalte das Heizen mit Holz, zum Beispiel mit Holzpellets, als Haupt- oder Zusatzheizung einsetzen. 2003/04 war Heizöl noch wichtigster Energieträger für Österreichs Raumheizungen. Seitdem hat sich sein Beitrag nahezu halbiert. Im Bundesländer-Vergleich weisen das Burgenland und Kärnten mit jeweils der Hälfte die höchsten Anteile von Bioenergie für Raumwärme auf. Dahinter folgen die Steiermark (49 Prozent) und Tirol (46 Prozent).

Bioenergie im Westen erstmals an erster Stelle

In Tirol und Vorarlberg hat Holz bei den Einzelfeuerungen 2015/16 erstmals Heizöl als wichtigsten Energieträger überholt. Damit setzte sich im Westen der Trend weg vom Heizöl hin zum Holz fort. In Tirol ging die Anzahl der Ölheizungen um zwölf Prozent zurück, während neun Prozent mehr Holzheizungen als Hauptheizsystem installiert wurden. Größere Zuwächse erzielte Heizöl dagegen in Oberösterreich und Wien. Seit 2003/04 ist der Einsatz von Holzbrennstoffen in Einzelfeuerungen bundesweit um etwa drei Prozent gestiegen, die biogene Fernwärmemenge hat sich in dieser Zeit mehr als verdreifacht. Als Hauptheizsystem liegt Fernwärme bezogen auf die Anzahl der Haushalte mit über einer Million Wohnsitzen an der Spitze. Der biogene Anteil der Fernwärme beträgt österreichweit etwa 45 Prozent, vor zehn Jahren waren es 21 Prozent.

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