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Aktualisiert: vor 3 Minuten 11 Sekunden

Deutschland: Pelletspreis im August 2017 sinkt leicht

18. August 2017 - 9:00

Der Pelletspreis im August 2017 bleibt weiterhin günstig. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 230,46 Euro pro Tonne. Das sind 0,4 Prozent weniger als im Vormonat.

“In diesem Jahr zeigt sich bei Holzpellets wieder der typisch saisonale Preisverlauf”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Sommerpreise seien im August allerdings an ihrem Tiefpunkt angekommen. Es lohne sich deshalb, vor Beginn der Heizperiode den Füllstand des Lagers zu kontrollieren und beim zertifizierten ENplus-Händler eine Bestellung aufzugeben. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,61 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt zehn Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im August 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 240,05 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 239,40 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 239,52 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 231,24 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 228,17 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 226,72 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im August 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 217,64 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 215,07 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 211,53 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Giacomo Zanette: “Wir haben 2016 mit einem leichten Wachstum abgeschlossen”"

15. August 2017 - 9:00

Der italienische Holzofenhersteller MCZ hat seinen Umsatz in den vergangenen 15 Jahren von 8,3 auf beinahe 100 Millionen Euro gesteigert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankreich, Italien und Kroatien. Im Interview erläutert Firmenchef Giacomo Zanette die Unternehmensphilosophie.

Herr Zanette, wie ist das Jahr 2016 für MCZ gelaufen?
Der gesunkene Erdölpreis und die in vielen Ländern nicht mehr so großzügigen Steuererleichterungen und Zuschüsse für erneuerbare Energien haben das zwischen 2006 und 2013 erzielte starke Wachstum abrupt verlangsamt. Wir haben es trotzdem geschafft, das Jahr 2016 mit einem leichten Wachstum von zwei bis drei Prozent abzuschließen. Um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben, investieren wir in die Produktion von Geräten mit einer immer saubereren Verbrennung. Aber man darf nicht vergessen, dass es bei Kaminen und Öfen nicht nur um das Sparen geht, sondern dass sie als Einrichtungsgegenstände einen emotionalen Wert besitzen. Er lässt sich nicht rein über die Vernunft definieren.

Inweifern spiegelt sich das in Ihren Geräten wider?
MCZ hat früher als andere verstanden, welchen gefühlsmäßigen Wert Heizgeräte in einer Wohnung haben. Das Design war daher immer ein wichtiger Gesichtspunkt. 2011 haben wir den angesehenen IF Product Design Award für das Modell Toba erhalten. Wir zeichnen uns seit jeher durch ein Image von Eleganz, Technologie und Innovation aus, das wir mit timmungsvollen, die Gefühle ansprechenden Fotos vermitteln. Auch bei den Inhalten hebt sich MCZ ab. Wir versuchen, möglichst einfach und direkt über das Feuer in all seinen Facetten zu erzählen. Das Projekt yourfire.com ist zum Beispiel aus dem Wunsch heraus entstanden, den emotionalen Aspekt des Feuers auf neue Art zu vermitteln. Es sollen immer inhaltlich korrekte Informationen gegeben werden, die aber auch die Gefühle und Sinne ansprechen.

MCZ ist aus einem Baustoffhersteller entstanden. Wann und warum haben Sie sich dem Heizungsbereich zugewandt?
Die ersten Heizkamine haben wir um 1993 hergestellt. 1998 haben wir ein Fachunternehmen übernommen und begonnen, Kaminholzöfen herzustellen. Der große Wendepunkt kam Anfang 2000, als wir beschlossen, uns aus dem Bereich der Betonbodenbeläge zurückzuziehen. Wir haben den Geschäftsbereich MCZ Pavimentazioni verkauft und den Erlös vollständig in die Entwicklung der Holzheizsysteme investiert. Das war eine schwierige Entscheidung, weil die Bodenbeläge damals gute Gewinne erzielt haben. Wir haben aber geahnt, dass Kamine und Öfen bessere Zukunftsperspektiven bieten. Wir mussten mehrere Jahre warten, bis sich diese Ahnung bestätigt hat. Aber das Warten hat sich gelohnt. 2006 gab es plötzlich einen Boom vor allem bei Pelletsöfen, zuerst in Italien und dann auch im restlichen Europa. MCZ hatte zu der Zeit schon das Know-how und die Mittel, um mit bekannten Heizungsunternehmen konkurrieren zu können.

MCZ hat in den vergangenen Jahren mehrere Firmen übernommen. Warum?
Das Ziel der Gruppe ist es, ihren Marktanteil zu vergrößern, indem sie ihr Angebot durch Biomassegeräte verschiedener Kategorien ergänzt und unterschiedliche Preissegmente und Vertriebskanäle bedient. Um das zu erreichen, haben wir uns für Firmenübernahmen entschieden. Außerdem haben wir unsere Herstellungsprozesse nach den Prinzipien des Lean Manufacturing optimiert, um ein vielfältiges Angebot aufrechterhalten und zugleich eine hohe Produktionseffizienz in all unseren Geschäftsbereichen gewährleisten zu können.

Wie verteiben Sie Ihre Produkte?
Auf den für uns wichtigsten Märkten in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz ist die MCZ Group direkt tätig und hat sich ein eigenes Vertriebsnetz aufgebaut. In anderen Ländern wie Belgien, Polen oder Spanien verlassen wir uns auf teilweise sehr große Importeure.

Wo liegen Ihre wichtigsten Märkte?
Der französische Markt ist in Hinsicht auf den Umsatz für uns am wichtigsten. Ein Drittel unseres Gesamtumsatzes erwirtschaften wir in Frankreich.

Der Export spielt demnach eine große Rolle.
Für MCZ war von Anfang an klar, dass man sich nicht exklusiv auf den italienischen Markt konzentrieren kann. Heute kommen 70 Prozent unseres Umsatzes aus dem Export. Wir haben es geschafft, Geräte mit einem internationalen Design anzubieten, das nicht zu stark vom italienischen Geschmack beeinflusst ist. Aber vor allem haben wir ein gut organisiertes Kundendienst-Netzwerk in allen Ländern, in denen wir unsere Geräte vertreiben. Öfen, insbesondere Pelletsöfen, sind technisch komplexe Geräte, für die ein angemessener Service erforderlich ist. Die dafür zuständigen Fachtechniker werden hier im Unternehmen ständig aus- und weitergebildet.

Welche Perspektiven sehen Sie für den Pelletsmarkt?
Mittel- und langfristig erwarten wir ein gutes Wachstum des französischen Pelletsmarkts, der, im Gegensatz zu dem italienischen, noch nicht voll entwickelt ist. Mit wachsendem Interesse beobachten wir auch die neuen Märkte, zum Beispiel in China, Russland und den USA. Gleichzeitig beobachten wir auch, wie sich andere Heizsysteme zur Haushaltsenergiegewinnung, die nicht mit Biomasse funktionieren, wie zum Beispiel Solar- oder Erdwärmeanlagen, weiterentwickeln. Wir schließen nicht aus, dass sich in diesen Bereichen auch interessante Wachstumsperspektiven für unsere Gruppe eröffnen können.

Das Interview hat die Presseagentur ERGO zur Verfügung gestellt. Es wurde von der Pelletshome-Redaktion bearbeitet.

Vom Kochherd bis zum Heizkessel – dIe Marken der MCZ Group
Die Marke MCZ, die im mittleren bis oberen Marktsegment positioniert ist und ihre Geräte ausschließlich über Fachhändler vertreibt, hat Öfen und Kamine im Angebot, die sich durch hohe Leistungen und ein ausgesuchtes Design auszeichnen. Die Marke Red bietet Heizsysteme an, die sowohl mit Pellets als auch mit Sonnenenergie funktionieren und von Heizkesseln über Öfen und Boiler bis hin zu Solarkollektoren reichen. Bei Sergio Leoni und Arco handelt es sich um Nischenmarken. Die erste ist auf handgefertigte Keramiköfen spezialisiert, die zweite auf Holz- und Pelletsöfen aus Speckstein. Die Marke J.Corradi steht für klassische Kochherde, wie  man sie von früher kennt, allerdings mit modernem Design und einer besseren Leistung. Mit der Marke Sunday hat sich das Unternehmen eine gute Position auf dem europäischen Markt für gemauerte Gartengrills erarbeitet. Die Marke Cadel liegt im mittleren bis oberen Preissegment des spezialisierten Vertriebskanals, während die Pelletsöfen der Marke Freepoint über große europäische Handelsketten wie Leroy Merlin und Brico vertrieben werden. In diesem Jahr hat MCZ die traditionsreiche französische Kaminmarke Brisach übernommen.

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Kombikessel bekommen attraktive Förderung

13. August 2017 - 10:55

Kombinierte Pellets-Scheitholzkessel, sogenannte Kombikessel, sind nicht nur bei Waldbesitzern und Landwirten beliebt. Wer jetzt eine solche Anlage kauft, genießt nicht nur den Komfort, sondern seit dem 1. Januar 2017 deutlich höhere Fördermittel. Darauf weist das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) hin.

Kombikessel kann aus zwei Geräten bestehen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt im Marktanreizprogramm (MAP) für neue, sowohl mit Pellets als auch mit Scheitholz befeuerte Heizungen einen Zuschuss von mindestens 5.500 Euro. Dieser Fördersatz gilt unabhängig davon, ob ein Kombikessel oder zwei Geräte aufgestellt werden. Voraussetzung ist ein neuer ausreichend großer Pufferspeicher. Wird ein vorhandener Pufferspeicher weitergenutzt, beträgt die Mindestförderung 5.000 Euro.

Kombikessel mit Solar bekommen mehr Förderung

Wird eine besonders ineffiziente alte fossile Heizung ersetzt oder der neue Kombikessel mit einer Solaranlage kombiniert, gibt es attraktive Zusatzförderungen. Den Förderantrag müssen Sie spätestens neun Monate nach Inbetriebnahme direkt beim BAFA einreichen. Einige Kommunen fördern zusätzlich den Heizungstausch hin zu erneuerbaren Energien. Die meisten Programme lassen sich kombinieren, sodass sich noch höhere Fördersummen ergeben können.

Eine Liste der förderfähigen Anlagen finden Sie auf den Internetseiten der BAFA.
Das DEPI informiert in seiner Förderfibel ausführlich über Förderprogramme für Holzfeuerungen.

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PE1-Pelletskessel bekommen automatische Entaschung

12. August 2017 - 9:00

Fröling stattet seine Pelletskessel der Serie PE1 künftig auch in den Leistungsgrößen mit sieben und zehn Kilowatt mit einer Schnecke zur automatischen Entaschung aus. Dies führt zu wesentlich längeren Entleerintervallen der Ascheboxen.

PE1-Kessel heizen kompakt

Der österreichische Holzkesselhersteller Fröling bietet die Pelletsheizungen PE1 mit Leistungen zwischen sieben und 35 Kilowatt an. Nun entaschen auch die beiden kleinen Modelle automatisch. Die 180 Kilogramm schweren Kessel zeichnen sich außerdem durch seine kompakte und modulare Bauweise mit einer Grundfläche von 0,38 Quadratmetern aus. Zusätzlich zum minimalen Platzbedarf punkten die PE1-Modelle laut Firmenmitteilung mit einem leisen Betrieb, niedrigen Emissionen und einem geringen Stromverbrauch. Weil sich die PE1-Pelletskessel raumluftunabhängig betreiben lassen, eignen sie sich für den Neubau, zum Beispiel in Niedrigenergie- und Passivhäusern.

Kesselsteuerung kann mehr als nur ein Gerät regeln

Die Kesselsteuerung P 3200 der P1-Geräte kann nun bis zu 18 witterungsgeführte Heizkreise, bis zu acht Warmwasserbereiter und bis zu vier Pufferspeicher-Managementsysteme regeln. Sie kann mehr als nur den einen Heizkessel dirigieren. So kann sie zusätzlich einen Öl- oder Gaskessel, eine Solarwärmeanlage, einen frei wählbaren Differenzregler oder eine Zirkulationspumpe ansteuern.  Damit nicht genug. Mit einer Kaskadenfunktion kann die Kesselsteuerung mehrere Heizgeräte koordinieren, sodass sie entweder nacheinander oder miteinander auf den Heizbedarf eines Gebäudes reagieren können. Außerdem berechnet sie, wie viel Brennstoff der oder die Kessel nachlagen müssen, um die geforderte Temperatur halten zu können.

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Pelletskessel machen Wohnquartier zur Klimaschutzsiedlung

11. August 2017 - 8:51

In der Klimaschutzsiedlung Köln-Westerhoven heizen die Bewohnerinnen und Bewohner  umweltfreundlich. Die zwischen 2012 und 2016 gebauten Wohnhäuser werden von der Sonne und mit Pellets gewärmt.

Energieagentur NRW zeichnet Klimaschutzsiedlung aus

Sieben Kilometer südöstlich der Kölner Innenstadt heizen die Mieterinnen und Mieter der 84 Wohnungen in der Klimaschutzsiedlung Westerhoven mit Holz und Sonne. Solarkollektoren mit 230 Quadratmetern Fläche und vier 60-Kilowatt-Pelletskessel von HDG Bavaria liefern ihnen umweltfreundlich Wärme. Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich über dauerhaft niedrige Heizkosten in der Klimaschutzsiedlung freuen. Bereits im Februar hat die Energieagentur NRW das vorbildliche Wohnobjekt zum Projekt des Monats gekürt. Als Bestandteil der nordrhein-westfälischen Energie- und Klimaschutzstrategie will das Projekt “100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen” die wärmebedingten Kohlendioxid-Emissionen in Wohnsiedlungen senken. Planer und Investoren haben die Freiheit, aus einer großen Bandbreite innovativer Gebäudestandards und Versorgungsvarianten auszuwählen.

Pelletskessel und Sonnenkollektoren arbeiten zusammen

Von Beginn an stand für die GEWOG – Porzer Wohnungsbaugenossenschaft außer Frage, in Westerhoven auf erneuerbare Energien setzen zu wollen. Aufgrund der ideal gedämmten Gebäudehülle und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung reicht die Kombination aus Pelletsheiztechnik und Solarthermie, um die Wohnungen der Klimaschutzsiedlung zuverlässig mit Wärme zu versorgen. Eine speziell programmierte Software lässt die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Systemkomponenten sauber ineinandergreifen. “Eine hinterlegte Mindestlaufzeit garantiert beispielsweise, dass die Kessel in einem optimalen Zustand betrieben werden”, informiert HDG Bavaria in einem Presseschreiben. Dies garantiere gute Emissionswerte und schone die Kessel.

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Ökofen zieht positive Halbjahresbilanz

10. August 2017 - 9:00

Über eine positive Halbjahresbilanz freut sich der österreichische Pelletskesselhersteller Ökofen. Nach dem ersten Halbjahr vermeldet er ein Wachstum in Europa von über 30 Prozent.

Brennwerttechnik verbessert Halbjahresbilanz

Über die Hälfte tragen Produkte mit Brennwerttechnik, die Ökofen seit 2004 anbietet, zum Umsatz bei. “Wir freuen uns sehr, dass wir mit einer Bandbreite von fünf bis 256 Kilowatt das breiteste Produktspektrum in diesem Segment anbieten können”, sagt Deutschland-Geschäftsführerin Beate Schmidt-Menig (Foto). Einen besonders hohen Teil zu der positiven Halbjahresbilanz würden die beiden größten Absatzmärkte Deutschland und Frankreich beitragen.

Pellets-KWK eröffnet neue Märkte

Neue Absatzmärkte erhofft sich das Unternehmen von seiner stromerzeugenden Pelletsheizung. “Sie findet europaweit große Beachtung”, erklärt Schmidt-Menig. So würde die Anzahl an Installationen der Pellet-KWK-Lösung in Belgien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz steigen. Außerdem habe die Technik am Jahresanfang den Markteintritt in Japan ermöglicht. Ähnliches gilt für Nordamerika. Nachdem bereits erste Pilotanlagen installiert wurden, laufen aktuell vielversprechende Gespräche mit dem größten Energieversorgungsunternehmen in Neuengland über die weitere Vermarktung der Produkte.

Mit Basisversionen nach Osteuropa und Luft nach Argentinien

Doch nicht nur die High-Tech-Produkte sicherten die Halbjahresbilanz. So punktet Ökofen mit einer technisch stark reduzierten Produktvariante in Osteuropa. Eine positive Entwicklung verzeichnen auch Produkte wie die Pellematic Air, die beispielsweise in Argentinien einen großen Absatz findet. Die Luftgeräte werden dort erfolgreich in Betrieben der Geflügelzucht eingesetzt. “Das Potenzial für den sehr vielschichtigen Einsatz von Pelletskesseln ist weltweit vorhanden und enorm groß. Man muss nur zur richtigen Zeit mit den richtigen Kooperationspartnern die Einsatzmöglichkeiten entdecken und die Märkte  entwickeln”, sagt Schmidt-Menig.

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Sonnenhaus-Institut lädt zum Seminar „Sonnenhaus als Effizienzhaus“

9. August 2017 - 9:00

“Sonnenhaus als Effizienzhaus” – unter diesem Titel lädt das Sonnenhaus-Institut zu einem Fachseminar ein. Es findet am 27. September 2017 in München statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren alles die Sonnenhaus-Technik.

 

Sonnenhaus als Effizienzhaus: Grundlagen und Praxis

Das Seminar „Sonnenhaus als Effizienzhaus“ ist in zwei Blöcke unterteilt. Im ersten Teil dreht es sich um die Grundlagen des Sonnenhaus-Konzeptes. Das Gebäudekonzept mit den Hauptkomponenten Biomasse, Gebäudehülle, Photovoltaik, Solarthermie, Speicherung und Wärmedämmung wird in der Theorie und am Beispiel verschiedener Bauprojekte erläutert. Anschließend erörtern die Experten die Kosten für die Energietechnik, unterschiedliche Autarkiegrade und die Lebensdauer des Gebäudes beziehungsweise der Komponenten.

Sonnenhaus als Effizienzhaus: Technologie, Ergänzungsmöglichkeiten, Perspektiven

In Teil 2 werden die Anlagentechnik, Elektromobilität, Fördermöglichkeiten und Gebäudeentwürfe Beleuchtet. Außerdem stehen das das Sonnenhaus-Konzept in Mehrfamilienhäusern – Stichwort: Flatrate-Wohnen – und die Solarenergienutzung im Städtebau – Stichwort: Energieautarkie für Quartiere – beleuchtet. Der Regelungstechnik sowie der Auslegung und Bewirtschaftung von Energiespeichern kommt in zukunftsorientierten Gebäudekonzepten große Bedeutung zu. Auch darüber wird in dem Seminar berichtet.

Sie können die beiden Teile des Seminars “Sonnenhaus als Effizienzhaus” einzeln buchen. Veranstaltungsort am 27. September 2017 ist die Bayerische Ingenieurekammer-Bau in der Schloßschmidstraße 3 in München.

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Die BAFA-Zahlen im Juli 2017

7. August 2017 - 11:24

2.016 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Juli 2017 eingegangen – 5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat Juli

Die Pelletsbranche kann sich freuen: Der Monat Juli hat ihr vergleichsweise gute Antragszahlen im Marktanreizprogramm des BAFA beschert. Gegenüber dem Vormonat gingen fünf Prozent mehr Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung ein, nachdem sie den Monat Juni mit einem Minus von fünf Prozent abgeschlossen hatte. Für Wärmepumpen gingen 28 Prozent mehr Anträge beim BAFA ein als im Vorjahresmonat. Die Solarthermie steckt weiterhin Schwierigkeiten. Der Rückgang gegenüber dem Vormonat im Jahr 2016 beträgt zehn Prozent. Im Juni hatte er sogar 26 Prozent betragen.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Holzenergie gewinnt in der Schweiz an Bedeutung

1. August 2017 - 17:09

Holzenergie hat im vergangenen Jahr zehn Prozent des Schweizer Wärmebedarfs gedeckt. Das ergibt sich aus dem Vorabdruck der Schweizerischen Holzenergiestatistik 2016, den das Bundesamt für Energie veröffentlicht hat.

Energieholznutzung lässt sich ausbauen

Holzenergie ist hinter den fossilen Energieträgern Heizöl und Erdgas unbestritten die Nummer drei in der Wärmeversorgung. Darauf verweist der Verband Holzenergie Schweiz, der sich auf die Holzenergiestatistik 2016 beruft. Das Ende der Fahnenstange sei noch lange nicht erreicht. Vorsichtige Schätzungen würden davon ausgehen, dass sich die heutige Energieholznutzung von fünf Millionen Kubikmeter problemlos auf sieben bis acht Millionen Kubikmeter pro Jahr ausdehnen lasse, ohne den Wald zu übernutzen oder mit anderen Verwendungszwecken des Holzes zu konkurrieren.

Immer mehr Holzenergie von automatischen Anlagen

Die Anzahl von Holzheizanlagen ist laut Energieholz Schweiz in den vergangenen 26 Jahren zwar von 692.497 auf 573.532 um 17 Prozent gesunken. Doch sie verbrauchen heute 55 Prozent mehr Energieholz. “Der Rückgang bei der Anlagenzahl betraf ausschließlich die handbeschickten Geräte, während die Anzahl der automatischen Pellet- und Hackgutheizungen stark angestiegen ist”, erklärt der Verband in einer Presseinformation. Habe man 1990 noch fast drei Viertel des Energieholzes in kleinen, handbeschickten Anlagen genutzt, waren es 2016 weniger als 25 Prozent.

Über den Verein Holzenergie Schweiz

Seit bald 40 Jahren fördert Holzenergie Schweiz eine effiziente, sinnvolle und umweltgerechte energetische Verwendung von Holz, dem zweitwichtigsten erneuerbaren und einheimischen Energieträger der Schweiz. Mit einer Vielzahl von Dienstleistungen ist er Ansprechpartner Baufamilien, Fachleute und Politiker.

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KEA-Tagung informiert über Wärmenetze

1. August 2017 - 14:43

Wärmenetze ermöglichen den Einsatz erneuerbarer Energien im großen Stil. Auf der Fachtagung “Nahwärme kompakt” präsentiert das Kompetenzzentrum Wärmenetze der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg am 28. September 2017 in Karlsruhe nationale und internationale Erfahrungen.

Für die Wärmewende braucht es Wärmenetze

“Wärmenetze können künftig das Rückgrat der Wärmeversorgung bilden”, sagt Helmut Böhnisch, Leiter des KEA-Kompetenzzentrums Wärmenetze. Besonders, wenn sie mit Speichern kombiniert sind, erkennt er für sie positive Aussichten. Wärmenetze würden darüber hinaus sinnvoll verschiedene Techniken zur Wärmeerzeugung kombinieren und die Wärmeversorgung mit dem Stromsektor koppeln können. “Damit wird die Energieversorgung flexibel.” Wärmenetze sind jedoch nicht nur die Voraussetzung für den Einsatz zentraler, Kohlendioxid-armer Wärmeerzeuger. Sie müssen möglichst energieeffizient betrieben werden, das heißt möglichst wenig Wärme beim Transport verlieren. Wärmeverluste werden bei der Tagung ebenso diskutiert wie Die Bedeutung von Anschlussquoten und Kostenstruktur.

Projekt im Norden Dänemarks zeigt Potenziale auf

Wenn es um den Aufbau ökologischer Nahwärme geht, tut sich besonders Dänemark hervor. So hat zum Beispiel die Gemeinde Dronninglund im Norden des Landes ein Wärmenetz errichtet, das mit 1.350 Kundinnen und Kunden nahezu den gesamten Ort versorgt. Wärme liefert eine große thermische Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 37.600 Quadratmetern. Überschüssige Energie speichert ein saisonaler Wärmespeicher mit 60.000 Kubikmeter. Außerdem speisen eine große Wärmepumpe mit 2,1 Megawatt Leistung, ein Erdgas-Blockheizkraftwerk und ein Gaskessel ein. “Auf der diesjährigen ‚Nahwärme kompakt‘ stehen unter anderem die Erfahrungen aus Dänemark im Fokus”, sagt Böhnisch.

Infos zur Tagung “Nahwärme kompakt”

Die Veranstaltung richtet sich an Energiegenossenschaften, Kommunen und Stadtwerke genauso wie an Betreiber von Anlagen und Wärmenetzen, Forschungsinstitute, Planer und Projektentwickler. Tagungsort ist die Industrie- und Handelskammer in Karlsruhe. Eine Teilnahme kostet 75 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Bis zum 21. September 2017 ist eine Anmeldung möglich. Das vorläufige Programm und die Anmeldung finden Sie im Internet unter www.energiekompetenz-bw.de.

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Breuna als Energie-Kommune ausgezeichnet

30. Juli 2017 - 9:00

Beim Klimaschutz zieht ganz Breuna an einem Strang. Sein Ortsteil Wettesingen versorgt sich vollständig mit Ökowärme, unter anderem mit Energie aus drei Pelletskesseln. Nun hat die Agentur für erneuerbare Energie (AEE) die Gemeinde zur Energie-Kommune des Monats ernannt.

Ortsteil von Breuna versorgt sich selbst

“Als Kommune müssen wir ein Vorbild für unsere Bürgerinnen und Bürger sein”, sagt Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann Deshalb habe Breuna auf allen öffentlichen Gebäuden Photovoltaikanlagen installiert und das Rathaus mit einer Pelletsheizung ausgestattet ist. Den Ortsteil Wettesingen versorgen erneuerbare Energien sogar komplett mit umweltfreundlicher Wärme. Ein Biogas-Blockheizkraftwerk mit 366 Kilowatt Leistung speist seit 2014 das neu errichtete, zehn Kilometer lange Nahwärmenetz. Das Biogas stammt aus einer Biogasanlage und wird mithilfe einer Mikrogasleitung zum 400 Meter entfernten Blockheizkraftwerk transportiert. Während Blockheizkraftwerk, Biogasanlage und ein Biogaskessel liefern die Grund- und Mittellast, drei Pelletskessel mit insgesamt 1.640 Kilowatt die Spitzenlast. Zwei Pufferspeicher mit 36 und 120 Kubikmeter Inhalt ergänzen das Heizsystem. Sie können bei Bedarf zusätzliche Wärme in das Netz geben und die Spitzenlastkessel entlasten.

Energieprojekt schweißt Dorfgemeinschaft zusammen

Doch umweltfreundliche Energie ist nicht das einzige positive Resultat des Vorhabens in Breuna. Einen gesellschaftlichen Effekt beschreibt Dieter Hösl, Vorstandsvorsitzender der Wettesinger Energiegenossenschaft: “Das soziale Gefüge von Wettesingen hat sich durch das Projekt wieder gebildet. Darüber hinaus profitierten wir in den Diskussionen von dem Know-how der verschiedenen Akteure.” Der Aufwand für organisatorische Absprachen habe sich somit allemal gelohnt. Mithilfe der Blockheizkraftwerke und von Photovoltaikanlagen erzeugen die Wettesinger drei Mal so viel Strom als benötigt. Das Wärmenetz stellt Biogas-Wärme sowohl für 200 Privathaushalte als auch für die Industrie und kommunale Gebäude zur Verfügung. Ein ausführliches Portrait der Gemeinde Breuna finden Sie auf den Internetseiten von Kommunal Erneuerbar.

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Aktion Holzpellets: Pelletsheizungen erhalten Top-Bewertungen

29. Juli 2017 - 9:00

Auch nach Jahren zeigen sich Eigentümer von Pelletsheizanlagen zufrieden mit der wartungs- und störungsarmen Technik, wie eine Umfrage der Aktion Holzpellets ergeben hat.

Aktion Holzpellets findet lauter zufriedene Heizungsbesitzer

91 Prozent der 115 Befragten geben an, mit ihrer Heizung gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht zu haben. Sie liefe einwandfrei, die Entscheidung würde heute erneut für eine Holzpelletsanlage ausfallen – so die gleichlautende Meinung der Heizungsbesitzer. Der Großteil der Befragten heizt mit einer relativ neuen, unter fünf Jahre alten Pelletsheizung. Doch es haben sich auch Besitzer von bis zu 16 Jahre alten Heizungen an der Umfrage beteiligt. “Sie überzeugen noch heute im Betrieb, wie die Umfrage beweist”, sagt Larissa Mathiszik, Leiterin der Aktion Holzpellets. Die Kampagne bietet herstellerneutrale und kostenfreie Informationen zum Heizen mit Holzpellets sowie eine Übersicht über Händler und Hersteller in Nordrhein-Westfalen.

Wirtschaftliche Vorteile und ökologische Aspekte geben den Ausschlag

Die Anschaffungskosten für eine Pelletsheizung fallen meist höher aus als bei konventionellen Heizungssystemen. Aufgrund der auf Dauer günstigen Brennstoffpreise amortisiert sich die Investition laut Aktion Holzpellets aber nach wenigen Jahren. “Abhängig ist das beispielsweise vom Heizverhalten oder der zu beheizenden Fläche”, erklärt Mathiszik. Gut 40 Prozent der befragten Kesselbesitzer schätzen, dass sich ihre Investition nach zehn Jahren rechnet. Jeder Zweite hat Öl, 15 Prozent haben Gas durch Holzpellets ersetzt. Nachtspeicherheizungen haben sich vor der Heizungsmodernisierung in nur etwa zehn Prozent der befragten Haushalte befunden. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen spielt der ökologische Aspekt bei der Entscheidung für eine Pelletsheizung laut Aktion Holzpellets eine wichtige Rolle: Die Befragten gaben an, dass sie die alternative Heizmethode bevorzugen, da die Verbrennung Kohlendioxid-neutral verläuft.

 

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Halbjahresbilanz: Deutsche Hersteller steigern Pelletsproduktion

28. Juli 2017 - 13:35

Deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert haben die deutschen Hersteller ihre Pelletsproduktion. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtet, haben sie von Januar bis Juni 1,1 Millionen Tonnen hergestellt. Das entspricht einer Steigerung um 24 Prozent beziehungsweise um 220.000 Tonnen.

Pelletsproduktion bleibt hoch

Für das zweite Halbjahr rechnet der DEPV weiterhin mit einer Pelletsproduktion auf hohem Niveau, sodass die im Februar von ihm prognostizierte Jahresproduktionsmenge von 2,3 Millionen Tonnen erreicht wird. “Der Winter kann kommen”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele und verweist auf die gut gefüllten Lager der ENplus-zertifizierten Produzenten  Für eine gesicherte Versorgungslage diene neben der gesteigerten Produktion auch der gegenüber dem Vorjahr stabile Preis ein gutes Indiz.

Hersteller verarbeiten hauptsächlich Sägereste

Mit 99,9 Prozent entsprechen laut dem DEPV nahezu alle in Deutschland hergestellten Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1. Industrieware mit einem Anteil von 0,1 Prozent an der Pelletsproduktion bezeichnet der Branchenverband als absolutes Randsortiment. Als Hauptrohstoff für die Pelletsproduktion setzen die deutschen Hersteller hauptsächlich Sägerestholz (94 Prozent) ein. Ihr Exportanteil ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von elf auf 8,6 Prozent gesunken. Der Anteil an Sackware ist mit 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Er hat sich fast verdoppelt.

In Zahlen: Die Holzproduktion in Deutschland im ersten Halbjahr 2017
  • Produktionsmenge
    1.072.000 t
  • Qualitätsklasse
    ENplus A1: 99,9 %
    Industriepellets: 0,1 %
  • Handelsform
    Lose Ware: 79 %
    Sackware: 21 %
  • Rohstoffeinsatz Holzart
    Nadelholz: 99 %
    Laubholz: 1 %
  • Rohstoffeinsatz Holzsortiment
    Sägerestholz: 94 %
    Rundholz: 6 %
  • Absatzmarkt
    Inland: 91 %
    Ausland: 9 %

Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH

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Österreich: Pelletspreis im Juli 2017 steigt leicht

24. Juli 2017 - 16:11

Der Pelletspreis im Juli 2017 ist in Österreich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im Juli 2017

Mit 227,20 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juli 2017 laut PPA um 0,7 Prozent über dem im Vormonat und zwei Prozent über dem im Juli vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 38 Prozent. Gas ist 78 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 237,40 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 224,60 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 227,60 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 196,03 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Juni 2017 um 1,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im Juli 2017 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,87 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Juni 2017 um 0,6 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,64 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       6,39 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Forschung: Kaolinit senkt Feinstaubemissionen von Holzpellets

21. Juli 2017 - 10:18

Mischt man bei der Pelletsproduktion das Mineral Kaolinit zu, verringern sich die Feinstaubemissionen bei der späteren Verbrennung um die Hälfte. Das haben Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität Hamburg (TUHH) herausgefunden.

Saubere Verbrennung durch Presszusatz Kaolinit

“Dass die Ergebnisse so positiv ausfallen, hat uns selbst überrascht. Kein Additiv hat sich bisher als so effektiv herausgestellt wie Kaolinit”, sagt Doktorandin Theresa Hülsmann (Im Foto zweite von rechts), die das Projekt am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der TUHH betreut. Ihr Forscherinnenteam hatte herkömmliche und mit Kaolinit versetzte Pellets hergestellt. Im Anschluss haben sie die Presslinge in einer handelsüblichen Kleinfeuerungsanlage unter definierten Bedingungen verbrannt. Außerdem analysierten sie die Abgase der naturbelassenen als auch der mit Kaolinit versetzten Holzpellets hinsichtlich der Feinstaubemissionen. Der Vergleich verdeutlichte die merkliche Feinstaubreduktion durch das Presshilfsmittel.

Forscherin arbeitet an Mischpellets aus Holz und Stroh

“Die Maßnahme ist kostengünstig und leicht umzusetzen”, beschreibt Institutsleiter Martin Kaltschmitt einen Vorteil von Kaolinit als Presszusatz. Würden sich die Ergebnisse des Forscherteams auch in Feuerungsanalagen mit anderen Verbrennungstechniken bestätigen, könnte eine derartige Additivierung der Holzpellets in den europäischen Brennstoffnormen festgeschrieben und dadurch merklich zu einer umweltfreundlicheren Biomasseverbrennung beitragen. Um das Spektrum von Biobrennstoffen zu erweitern, arbeitet Hülsmann im weiteren Verlauf ihrer Arbeit an Mischpellets aus Holz und Stroh. “Stroh fällt in großen Mengen an und wird bisher nur teilweise genutzt”, erklärt die Wissenschaftlerin.

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Schweiz: Pelletspreis im Juli 2017 stabil

20. Juli 2017 - 11:10

Der Pelletspreis im Juli 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 358,90 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat praktisch gleich geblieben. Er hat lediglich einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat verzeichnet. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juli 2017 liegt laut Pelletpreis.ch um 0,3 Prozent über dem vor einem Jahr. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne mit durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 24 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,34 Rapen pro Kilowattstunde knapp hinter Heizöl (7,32), aber vor Erdgas (9,27).

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 372,11 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von fünf Tonnen: 356,97 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von acht Tonnen: 347,68 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen: 334,11 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Deutschland: Pelletspreis im Juli 2017 bleibt günstig

18. Juli 2017 - 9:59

Der Pelletspreis im Juli 2017 liegt saisonüblich auf niederigem Niveau. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 231,28 Euro pro Tonne. Das sind 0,3 Prozent weniger als im Vormonat.

“Die Sommermonate sind nicht nur für den Heizungstausch ideal, auch der Brennstoffpreis ist jetzt am niedrigsten”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der kaum merkliche Rückgang zum vergangenen Monat zeige, dass es für Verbraucherinnen und Verbraucher vor dem in der zweiten Jahreshälfte erwarteten Preisanstieg an der Zeit sei, ihr Brennstofflager zu füllen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,63 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt elf Prozent, der zu Erdgas 20 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 239,71 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 242,47 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 245,05 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 230,78 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 230,02 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 231,93 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juli 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 217,72 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 217,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 215,43 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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Marktbericht 2016 für innovative Energietechologien veröffentlicht

17. Juli 2017 - 9:00

Kein positives Fazit kann das österreichische Technologieministerium in seinem Marktbericht 2016 für innovative Energietechnologien ziehen. Anhaltend niedrige Heizöl- und Erdgaspreise, geringe Neubau- und Sanierungsraten sowie rückläufige Anreize aus Förderprogrammen hätten den Markt für erneuerbare Energien gehemmt. Gelitten hat darunter unter anderem der Absatz von Biomassekesseln.

Marktbericht 2016: Biomasse muss Einbußen hinnehmen

Im Jahr 2016 wurden auf dem österreichischen Markt 4.378 Pelletskessel, 3.177 typengeprüfte Stückholzkessel, 2.083 Hackschnitzelkessel sowie 696 Kombikessel abgesetzt. Hinzu kommen 8.638 Kaminöfen, 5.468 Holzherde und 1.773 Pelletsöfen. Die Absatzzahlen gingen damit weiter zurück. So sank die Zahl verkaufter Hackgutkessel gegenüber dem Vorjahr um 12,4 Prozent, die Zahl verkaufter Pelletskessel um 13,6 Prozent. Österreichische Biomassekesselhersteller setzen etwa 80 Prozent ihrer Produktion im Ausland ab. Sie haben 2016 einen Umsatz von 757 Millionen Euro erwirtschaftet.

Marktbericht 2016: Auch Solarthermie erzielt negatives Ergebnis

Einen Rückgang von 19 Prozent verzeichnete der Inlandsmarkt für Sonnenkollektoren. Insgesamt wurden 111.930 Quadratmeter thermische Kollektoren installiert. Das entspricht einer  Leistung von 78,4 Megawatt. Die österreichische Produktion von verglasten Flachkollektoren und Vakuumröhrenkollektoren verteilt sich auf 14 Unternehmen, wobei 80 Prozent der Produktion in der Hand von nur einem Unternehmen liegt. Die Firma Greenonetec gilt als der weltweit größte Hersteller von Flachkollektoren.

Marktbericht 2016: Wärmepumpen halten sich

Im Jahr 2016 konnten im Inlandsmarkt insgesamt 22.994 Wärmepumpen aller Kategorien und Leistungsklassen abgesetzt werden. Gegenüber dem Vorjahr blieben die Verkaufszahlen mit einem Minus von 0,1 Prozent nahezu konstant. Es wurden dreimal mehr Heizungswärmepumpen als Brauchwasserwärmepumpen verkauft. Als Gründe nennt der Marktbericht 2016 einen Trend  zu monovalenten Geräten.

 

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Greenpeace: Deutschland subventioniert fossile Energie mit Milliarden

14. Juli 2017 - 9:00

Eine Greenpeace-Studie zeigt: Die Bundesregierung begünstigt den Abbau und das klimaschädliche Verbrennen von Kohle, Öl, und Gas in Deutschland mit 46 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Politik verteuert die Energiewende und wälzt einen großen Teil der Folgekosten fossiler Energien auf die Gesellschaft ab, kritisiert die Umweltschutzorganisation.

Löwenanteil der klimaschädlichen Subventionen begünstigt den Verkehr

“Jeder für die dreckigen Energien verschleuderte Euro ist eine Investition in die weitere Klimazerstörung”, sagt Greenpeace-Energieexperte Tobias Austrup. Noch immer stünde bei fossilen Subventionen nicht die Schwarze Null, sondern ein tiefrotes Minus im Bundeshalthalt. Das zeige die Greenpeace-Studie “Subventionen für fossile Energien in Deutschland”, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag erstellt hat. Hauptnutznießer der Subventionen für fossile Energieträger ist mit 28,5 Milliarden Euro der Verkehr. Mit knapp acht Milliarden Euro handelt es sich beim künstlich verbilligten Diesel um die größte Einzelsubvention. Die Steuerbefreiung für Flugbenzin schlägt mit 7,5 Milliarden zu Buche, die Entfernungspauschale mit gut fünf Milliarden, die Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge mit 4,4 Milliarden und das Dienstwagen-Privileg mit drei Milliarden.

Greenpeace fordert Verkehrswende

“Seit einem Vierteljahrhundert hat der Verkehr keinerlei Beitrag zum Klimaschutz geleistet”, kritisiert Austrup. Im vergangenen Jahr habe der Ausstoß an Treibhausgasen im Verkehr laut Umweltbundesamt sogar ein Prozent über dem Wert von 1990 gelegen. “Die Verkehrswende kann nicht vorankommen, wenn Verbrennungsmotoren mit massiven Subventionen unterstützt werden.“ Der Anteil von Elektroautos bei Neuzulassungen in Deutschland lag laut Kraftfahrtbundesamt in den ersten fünf Monaten diesen Jahres bei lediglich 0,5 Prozent. Trotz der Kaufprämie der Bundesregierung sind die Zulassungszahlen demnach kaum gestiegen.

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Energetische Sanierung: Verbraucher wünschen steuerliche Abschreibung

13. Juli 2017 - 12:45

79 Prozent finden Klimaschutz wichtig, 68 Prozent wollen einen persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten und 59 Prozent wünschen sich eine steuerliche Abschreibung energetischer Modernisierungsmaßnahmen. Das sind drei Ergebnisse aus einer Befragung unter 1.043 Verbraucherinnen und Verbrauchern, die das Heiztechnikunternehmen Vaillant zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführt hat.

Nur die Hälfte will energetisch sanieren

Auch wenn viele zum Klimaschutz beitragen wollen, wird in Deutschland zu selten energetisch saniert. Durchschnittlich passiert das lediglich bei einem von hundert Gebäuden. Bei der Befragung antwortete fast die Hälfte, dass sie in den kommenden zwei Jahren Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz an ihrem Gebäude durchführen lassen wollen. Die andere Hälfte plant hingegen keine Sanierung. Grund: 39 Prozent von ihnen halten ihr Gebäude für ausreichend effizient. “In der Realität sind jedoch 75 Prozent der Gebäude im Bestand unzureichend effizient, wie Statistiken der Bundesregierung belegen”, sagt DUH-Teamleiterin Paula Brandmeyer. 36 Prozent der Befragten sehen in einem Kesseltausch und einem veränderten Heizverhalten den größten Hebel für die Energiewende im Eigenheim. Erst danach folgen mit 16 Prozent das Mobilitätsverhalten und mit 15 Prozent eine Senkung des Stromverbrauchs.

Verbraucher bevorzugen steuerliche Abschreibung

Ein Drittel der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher halten nennen die geringen Energiekosten als Grund, warum sie sich bei der energetischen Sanierung ihrer Immobilie zurückhalten. Auf die Frage, wie sich der Sanierungsstau auflösen ließe, gaben die Befragten eine deutliche Antwort: 59 Prozent würden Maßnahmen zur Heizkostensenkung ergreifen, wenn es für sie eine steuerliche Abschreibung gäbe. Eine Klimaabgabe auf fossile Energieträger würden 44 Prozent akzeptieren – insbesondere dann, wenn sie durch gezielte Förderprogramme wieder an die Eigenheimsanierer zurückfließen würde. Eine allgemeine Klimaabgabe ohne spezifischen Verwendungszweck wird hingegen kritisch gesehen und von weniger als 30 Prozent der Befragten befürwortet. Brandmeyer’s Fazit lautet: “Aus den vorangestellten Ergebnissen lässt sich ableiten, dass finanzielle Anreize – insbesondere die steuerliche Abschreibung – für die energetische Sanierung am wirkungsvollsten sind.”

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