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Online-Leitfaden hilft bei Entscheidung für Solarthermie

vor 2 Stunden 7 Minuten

Ein neuer Online-Leitfaden unterstützt Hauseigentümer auf ihrem Weg zur Solarthermie. Er ist das Ergebnis eines bundesweiten Verbrauchertests der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Praxistester berichten von ihren Erfahrungen mit Solarthermie

„Passt Solarthermie zu mir und meinem Haus? Diese Frage sollten sich Hausbesitzer vor allem dann stellen, wenn sie ihre alte Heizung tauschen“, erklärt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Der Praxistest zeige, wie wichtig eine unabhängige Energieberatung, eine gute Installation und eine kontinuierliche Überwachung seien. co2online hat beim Praxistest Solarthermie fast zwei Jahre lang neun Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer begleitet – vor, während und nach dem Einbau ihrer Solaranlage. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass sie nach dem Einbau von neuen Heizanlagen mit Solarthermie zwischen 17 und 54 Prozent an Heizenergie sparen. Ihre Erfahrungen sollen andere Verbraucherinnen und Verbraucher motivieren, den Einsatz der Solarthermie zu prüfen.

Online-Leitfaden nennt die fünf wichtigsten Erfahrungen der Praxistester

Der Online-Leitfaden begleitet Hausbesitzer in 15 übersichtlichen Schritten zur eigenen Solarthermieanlage. Hier die fünf wichtigsten Hinweise:

1. Energieberatung nutzen
Unabhängige Energieberaterinnen und Energieberater können einschätzen, ob sich Solarthermie lohnt. Außerdem kann sie die Größe der Anlage berechnen.

2. Fördermittel nicht vergessen
Bundesweite und regionale Förderprogramme unterstützen den Einbau einer Solarwärmeanlage.

3. Vorbegehung machen
Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sollten Details der Installation vor dem Einbau mit ihrem Handwerksbetrieb besprechen, zum Beispiel Kollektormontage und Leitungsverlegung.

4. Auf handwerkliche Qualität achten
Lassen Sie die Solaranlage nach den ersten Betriebswochen checken.

5. Erfolg langfristig kontrollieren
Beim Monitoring werden regelmäßig Erträge der Anlage ausgewertet. Mögliche Störungen lassen sich umgehend erkennen und beheben.

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Förderung für große Solaranlagen endet in drei Monaten

27. Juni 2017 - 9:00

Privatpersonen und Unternehmen in Österreich, die große Solaranlagen installieren wollen, können noch bis zum 22. September 2017 eine Förderung beantragen. Der Klima- und Energiefonds unterstützt Anlagen bis 10.000 Quadratmeter Kollektorfläche.

EU zahlt mit für große Solaranlagen

Mit zwei Programmen fördert der Klima- und Energiefonds große Solaranlagen. Mit der Förderaktion „Solarthermie – große Solaranlagen“ werden mindestens 100 Quadratmeter große Anlagen unterstützt, die entweder Prozesswärme in Produktionsbetrieben erzeugen, ihre Energie in netzgebundene Wärmeversorgungen speisen, über 20 Prozent des Gesamtwärmebedarfs eines Gewerbe- oder Dienstleistungsbetriebs bereitstellen oder neue Technologien und innovative Ansätze nutzen. „Mit der Förderung innovativer, großer Solaranlagen erschließen wir neue Anwendungsbereiche vom Tourismus über die Landwirtschaft bis hin zur Industrie“, erläutert Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth. Dank der EU-Kofinanzierung könne der Klima- und Energiefonds zusätzliche Förderanreize bieten.

Klima- und Energiefonds fördert auch umweltfreundliche Zusatzheizung in Solarhäusern

Mit der Förderaktion „Demoprojekt Solarhaus“ unterstützt der Klima- und Energiefonds außerdem große Solaranlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Solarhäuser müssen mindestens 70 Prozent ihres Heizbedarfs mit der Sonne decken – egal, ob es sich um Bestandsgebäude, Neubauten oder Sanierungsprojekte handelt. Vorteil des Programms: Der Klima- und Energiefonds bezuschusst außer dem Solarwärmesystem auch die Zusatzheizung, wenn es sich um einen Holzkessel oder eine Wärmepumpe handelt. Die Ausschreibungen der beiden Förderprogramme für große Solaranlagen enden am 22. September 2019. Bis dahin müssen Interessierte ihre vollständigen Antragsunterlagen online bei der Kommunalkredit Public Consulting eingegeben haben.

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Österreich: Pelletspreis im Juni 2017 bleibt stabil

23. Juni 2017 - 12:33

Der Pelletspreis im Juni 2017 ist in Österreich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im Juni 2017

Mit 225,50 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Juni 2017 laut PPA um 0,2 Prozent über dem im Vormonat und 1,4 Prozent über dem im Juni vor einem Jahr. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 42 Prozent. Gas ist 79 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 233,00 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 224,20 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 225,30 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 195,75 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Mai 2017 um 0,2 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Prozent gestiegen.

Österreichischer Pelletspreis im Juni 2017 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,89 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Mai 2017 um 0,2 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent gestiegen.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zurzeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,60 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl:                       6,52 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Strom:                     19,98 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Martin Bentele: “Die Politik hat versäumt, die von ihr beschlossenen Förderungen zu kommunizieren”

20. Juni 2017 - 13:00

Warum die Energiewende am Wärmemarkt stockt und weshalb sich Verbraucherinnen und Verbraucher keine Sorgen um die Versorgungssicherheit mit Holzpellets machen müssen, hat Martin Bentele in einem Interview mit der Firma Raiffeisen Bio-Brennstoffe erklärt. Das Gespräch mit dem Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) dokumentiert Pelletshome.com auszugsweise.

Wie bewerten Sie den Holzpelletmarkt 2017?
Wenn wir uns bei Marktteilnehmern umhören, dann haben wir beim Kesselzubau bisher ein Plus zwischen fünf und zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2016 war schon schwach, deswegen wird auch 2017 kein Superjahr werden. Wir leiden darunter, dass die Energiewende am Wärmemarkt nicht richtig vorankommt.

Woran liegt das?
Es fehlt vor Ort die Berufsgruppe, die die Menschen davon überzeugt, auf erneuerbare Wärmequellen umzustellen. Die Mehrheit der Heizungsbauer ist mit ihrem Alltagsgeschäft, und das sind vor allem fossile Heizungen und Bäder, voll ausgelastet und hat keinen Druck, sich mit der Materie zu befassen.

Für Pelletheizungen gibt es attraktive öffentliche Förderungen. Aber nur wenige Verbraucher wissen davon, zudem sind die Förderrichtlinien schwer überschaubar.
Es gibt sicherlich zehn Prozent der Verbraucher, die die Förderkulisse grob überblicken und sich wegen Spezialfragen dann an einen Fachmann wenden. Aber die meisten wissen eben nicht, welche Möglichkeiten es gibt. Wir haben an manchen Orten in Deutschland über Bundes-, Landes- und kommunale Förderung die Situation, dass man rund die Hälfte der Investitionskosten erstattet bekommt. Das Problem: Wir haben keine Berufsgruppe, die dem Verbraucher diese gute Nachricht überbringen will. Daran hakt es. Es gibt gute Heizungsbauer, die sich intensiv mit der Materie beschäftigen und sich mit erneuerbarer Wärme auskennen, aber es sind noch deutlich zu wenige. Außerdem hat es die Politik versäumt, die von ihr beschlossenen Förderungen von Beginn an auch zu kommunizieren. Es heißt nicht umsonst: “Tue Gutes und rede darüber”.

Verbraucher, die sich mit einer Umstellung der Heizung beschäftigen, hinterfragen häufig die Versorgungssicherheit bei Holzpellets. Können Sie die Bedenken zerstreuen?
Auf jeden Fall. In deutschen Wäldern stehen die größten Holzvorräte Mitteleuropas. Daraus ergibt sich, dass wir auch die meisten Sägewerke haben. In Deutschland wird das meiste Rundholz eingeschnitten und folglich fällt auch das meiste Sägerestholz an – alleine an Hackschnitzeln und Sägespänen sechs bis sieben Millionen Tonnen im Jahr. Zum Vergleich: Wir produzieren in Deutschland jährlich rund zwei Millionen Tonnen Pellets. Da ist also noch viel Luft nach oben.

Tut der Handel genug, um die Versorgungssicherheit bis zum Verbraucher zu gewährleisten?
Der qualifizierte Handel, und das sind in der Regel die ENplus-zertifizierten Unternehmen, wissen um die Bedeutung der Einlagerung im Herbst für die Versorgungssicherheit und handeln danach. Die Problemfälle findet man eher bei denjenigen Händlern, die Pellets ohne große Überzeugung nebenher verkaufen, aber dann laut schreien, wenn sie wegen ihrer eigenen Kurzsichtigkeit schlecht bevorratet sind.

Viele Handelsunternehmen setzen bei Pellets auf Eigenmarken. Welche Bedeutung hat das für den Markt?
Ich denke schon, dass eine Marke ein wichtiges Instrument der Kundenbindung ist. Sie stärkt das Vertrauen zum Händler und seinem Produkt. Für zehn Euro Preisvorteil wechselt dann niemand mehr so schnell den Anbieter. Das Zusammenspiel zwischen eigener Vertriebsmarke des Handels und ENplus-Zertifizierung funktioniert sehr gut.

Lassen sich die 33.000 zusätzlichen Pelletfeuerungen in 2017 noch erreichen, die Sie Jahresbeginn prognostiziert hatten?
Wir hatten von vornherein zurückhaltende Erwartungen formuliert. Daher gehen wir davon aus, dass wir das schaffen. Diese Zahl umfasst ja auch Öfen. Vor einigen Jahren hatten wir schon 33.000 neue Heizungen jährlich. Unser Anspruch muss es sein, einen jährlichen Anstieg zu bekommen, der in Richtung 50.000 geht, damit sich das Geschäft gut entwickelt.

Wann wird der Holzpelletmarkt nach den eher mageren Jahren 2016 und 2017 richtig anziehen und was muss dafür passieren?
Ich kann das nicht vorhersagen. Wir haben ein marktreifes Produkt, das dem Verbraucher einen vergleichbaren Komfort wie bei fossilen Feuerungen bietet, aber mit dem wir gigantisch viel Kohlendioxid einsparen können – und zwar auf eine sehr wirtschaftliche Weise. Vor diesem Hintergrund bin ich fest davon überzeugt, dass die Energiewende am Wärmemarkt mit Pellets irgendwann kommen wird. Ob das 2030 oder schon früher der Fall sein wird, vermag ich nicht zu sagen. Wir werden natürlich alles dafür tun, dass es so bald wie möglich passiert.

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Kinderarbeitsreport: Kinder leiden besonders unter Klimawandel

20. Juni 2017 - 10:00

Der Klimawandel verschärft die Ausbeutung von Kindern. So lautet das Fazit des Kinderarbeitsreports des Kinderhilfswerks terres de hommes.

Kinderarbeitsreport zeigt Zusammenhang zwischen Klimawandel und Ausbeutung von Kindern

“Saisonale oder permanente Migration scheint länderübergreifend die häufigste Strategie der Familie im Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu sein”, fasst terres de hommes-Vorstandssprecher Jörg Angerstein die Ergebnisse des Kinderarbeitsreports zusammen. “In den meisten von uns untersuchten Fällen führt das dazu, dass die Kinder in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen landen.” So hätten in Burkina Faso die Kombination aus ärmlichen Lebensverhältnissen, geringen Bildungschancen und schlechten Arbeitsbedingungen sowie der jüngste Goldrausch haben dafür gesorgt, dass immer mehr Kinder unter gefährlichen und schädlichen Bedingungen in Goldminen arbeiten müssten. Am Beispiel Nicaragua lässt sich zeigen, wie durch Umweltzerstörung neue Formen von Arbeit entstehen können. Große Mülldeponien stellen eine lukrative Einnahmequelle für diejenigen dar, die aufgrund extremer Witterungsbedingungen keine verlässliche Ernte erzielen.

terres de hommes untersuchte Situation in verschiedenen Ländern

Für ihren Kinderarbeitsreport hat terres de hommes außerdem die Situation in Indien, Nepal und Peru exemplarisch untersucht. In Indien zeigte sich, dass sich die Dauer der saisonalen Migration aufgrund des Klimawandels von drei auf sechs Monate verlängerte. Das hat zur Folge, dass dort viele Kinder arbeiten, anstatt zur Schule zu gehen. “Der Kinderarbeitsreport 2017 verdeutlicht, dass der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Kinderarbeit mehr Beachtung finden muss”, erklärt Angerstein. Nötig seien genauere Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen den beiden Phänomenen, mehr gezielte Präventionsprogramme sowie eine stärkere Verzahnung der beiden Politikfelder Umwelt und Kinderrechte. Insbesondere die Situation von Migrantinnen und Migranten müsse stärker ins Blickfeld nationaler und internationaler Politik rücken, damit Bildungszugänge für Kinder geschaffen und langfristige Perspektiven ermöglicht werden könnten.

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Zugbegrenzer Z 100

20. Juni 2017 - 8:00

Seinen neuen Zugbegrenzer Z 100 hat Kutzner + Weber für kleine Rohrdurchmesser konzipiert. Mit ihm lassen sich Wärmeerzeuger im Leistungsbereich bis 25 Kilowatt ausgestatten.

Zugbegrenzer einet sich für Holzöfen

Der Vorteil des Z 100: Er kann innen bündig im T-Stück des Rauchrohres installiert werden. “Damit eignet er sich insbesondere für den optisch dezenten Einbau im Aufstellraum”, erklärt Kutzner + Weber in einer Pressemitteilung. Die Bauweise sei vor allem für Gebäude mit einer geringen Heizlast interessant, etwa bei der Nutzung von holzbeschickten Wärmeerzeugern. So ließen sich moderne Pellets- oder Scheitholzöfen bis zu einem Rauchrohrdurchmesser von 120 mm mit einem Z 100 ausstatten. Kutzner + Weber bietet den Zugbegrenzer in den Varianten schwarz lackiert oder in Edelstahl an.

Z 100 regelt selbständig

Der Zugbegrenzer bewirkt einen stabilen Förderdruck (Zug) und damit eine optimale Verbrennung. Auf diese Weise hilft er Brennstoff einzusparen und schont außerdem Umwelt und Ressourcen. Die zum Patent angemeldete Neuentwicklung zeichnet sich laut Presseinformation durch ein exaktes Regelverhalten aus: Sobald der Schornsteinzug zu sehr ansteigt, reagiert der Z 100 eigenständig und lässt kontrolliert kühlere Raumluft einströmen. Im geschlossenen Zustand kann kein Staub in den Aufstellraum dringen, da der Zugbegrenzer durch seine Konstruktion abdichtet. Wird die Feuerstätte nicht betrieben, kann keine Luft aus dem Aufstellraum entweichen.

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Norwegen bereitet Verbot für Ölheizungen vor

18. Juni 2017 - 9:00

Wer in Norwegen heute noch mit Öl heizt, muss sich in den kommenden drei Jahren eine neue Heizung zulegen. Das sehen Pläne der Regierung vor. Bis 2020 will sie Ölheizungen verbieten.

Drei Jahre bleiben für Ölheizungstausch

“Ziel des Verbots ist es, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren”, erklärt Umweltminister Vidar Helgesen (Foto). Norwegen hat sich verpflichtet, bis in 13 Jahren 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990. Von dem Ölheizungsverbot erwartet sich die Regierung, die Kohlendioxidemissionen aus der Verbrennung des fossilen Energieträgers um mehr als die Hälfte senken zu können. Dazu will sie nicht nur Ölheizungen in Wohnhäusern verbieten. Das Gesetz soll auch für öffentliche Gebäude sowie Gewerbebauten gelten und neben Hauptheizungen auch Spitzenlastkessel betreffen. “Diejenigen, die derzeit mit Öl heizen, müssen bis 2020 eine andere Lösung finden”, sagt Helgesen. Mit Elektroheizungen, Holz- und Pelletskesseln sowie Wärmepumpen gebe es mehrere Alternativen.

Regierung will Ökoheizungen fördern

Um den Besitzerinnen und Besitzern einer Ölheizung den Wechsel zu erleichtern, will sie die Regierung beim Abbau der Brennstofftanks und beim Kauf von Ökoheizungen finanziell unterstützen. In Norwegen heizen die wenigsten mit Öl. Die staatliche Rundfunkgesellschaft NRK nennt 80.000 Ölheizungen bei einer Einwohnerzahl von 5,2 Millionen. Drei Viertel der Wohnungen werden dagegen mit Strom beheizt, der fast vollständig aus Wasserkraftwerken stammt. Dennoch freut sich die Umweltorganisation Zero Emission Ressource Organisation über das geplante Gesetz. “Norwegische Häuser werden nun zum ersten ölfreien Sektor der Welt werden”, zitiert NRK den Geschäftsführer der Organisation Zero Emission Ressource Organisation, Marius Holm. Norwegen könne zur Speerspitze im Kampf gegen den Klimawandel werden, wenn es das Gesetz beschließe.

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Schweiz: Pelletspreis im Juni 2017 bleibt günstig

17. Juni 2017 - 9:00

Der Pelletspreis im Juni 2017 ist in der Schweiz mit durchschnittlich 359,50 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat praktisch gleich geblieben. Der Anstieg betrug lediglich 0,1 Prozent. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch.

Der Pelletspreis im Juni 2017 liegt laut Pelletpreis.ch um 0,1 Prozent unter dem vor einem Jahr. Ein Blick weiter zurück zeigt die Preisstabilität des Brennstoffs: Im Juni 2008 kostete eine Tonne mit durchschnittlich 351,10 Franken. Der aktuelle Durchschnittspreis basiert auf den Angaben von 24 Lieferanten. Beim Brennstoffkostenvergleich liegen Pellets mit 7,33 Rapen pro Kilowattstunde vor Heizöl (7,54) und Erdgas (9,51).

  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von drei Tonnen: 372,31 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von fünf Tonnen:  357,68 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von acht Tonnen:  348,48 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 17 Tonnen:      335,99 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Deutschland: Pelletspreis im Juni 2017 sinkt weiter

16. Juni 2017 - 14:37

Bei steigenden Temperaturen ist der Pelletspreis im Juni 2017 erneut gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 231,88 Euro pro Tonne. Das sind 0,8 Prozent weniger als im Vormonat, aber 3,1 Prozent mehr als im Juni 2016.

Der DEPV rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihr Brennstofflager im Sommer aufzufüllen, das sie Pellets in den warmen Monaten besonders günstig kaufen können. “Das liegt unter anderem daran, dass im Sommer mehr Holz eingeschlagen wird und damit mehr Sägereststoffe als Rohstoff für die Pelletproduktion anfallen. Außerdem ist die Nachfrage geringer als im Winter”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,64 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt sieben Prozent, der zu Erdgas 22 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 240,95 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 243,42 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 242,42 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 231,82 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 230,52 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 229,60 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 219,72 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 215,62 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 214,24 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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KWK: HDG und Spanner Re² stellen gemeinsames Konzept vor

11. Juni 2017 - 20:17

HDG Bavaria und Spanner Re² verstärken ihre Zusammenarbeit bei der Kraft-Wärme-Kopplung. Dazu kombinieren sie  Hackschnitzelkessel mit Blockheizkraftwerken. 

Zwei Anlagen speisen einen Wärmespeicher

Als eine Kooperation auf Kundenwunsch lässt sich die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen beschreiben. “Viele unserer Kunden kombinieren schon seit Jahren unsere Hackschnitzelheizungen mit Holz-Kraft-Anlagen von Spanner Re²“, erklärt HDG-Geschäftsführer Martin Ecker (Foto). Ein Ansatz, der in Zukunft ausgebaut werden soll. Bei dem neuen Konzept speisen beide Anlagen die von ihnen erzeugte Wärme in einen gemeinsamen Speicher ein. Das Puffermanagement von HDG garantiert, dass möglichst viel Wärme der Spanner Re²-Blockheizkraftwerke genutzt wird. “Das optimiert die Laufzeit und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage”, erklärt Ecker. Die Wärmeversorgung sei jederzeit sichergestellt, denn das Hackschnitzelheizsystem von HDG schalte sich bei Bedarfsspitzen flexibel und vollautomatisch zu. Der Stromertrag der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage könne sowohl ins Netz abgegeben als auch für den Eigenbedarf verwendet werden.

Wenn stetig Strom und Wärme gebraucht werden

Das neue Konzept bietet sich immer dann an, wenn auch in den Sommermonaten kontinuierlich Strom und Wärme benötigt werden. Besonders häufig kommt das zum Beispiel in holzverarbeitenden und landwirtschaftlichen Betrieben, Hotels und Gaststätten oder in Nahwärmenetzen und Heizwerken vor. “Bei so viel Flexibilität hat auch die Politik erkannt, dass Holzhackschnitzel als Energieträger ein wichtiger Baustein der Energiewende sind und fördert über zahlreiche Programme sowohl die Anlagen selbst als auch die Einspeisung ins Stromnetz oder den Aufbau eines Wärmenetzes”, erklärt Ecker. Auf dem neuen Internetportal www.stromausholz.de informieren die beiden Firmen über das gemeinsame Konzept und stellen Beispiele aus der Praxis vor.

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Die BAFA-Zahlen im Mai 2017

9. Juni 2017 - 19:12

2.037 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Mai 2017 eingegangen – 35 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat Mai

Die Pelletsbranche kann sich freuen: Der Monat Mai hat ihr gute Antragszahlen im Marktanreizprogramm des BAFA beschert. Gegenüber dem Vormonat gingen 16 % mehr Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung ein, gegenüber dem Vorjahresmonat betrug die Steigerung sogar satte 35 Prozent. So gut stand die Branche in diesem Jahr im monatlichen Vergleich mit 2016 noch nicht da. Für Wärmepumpen gingen 24 Prozent mehr Anträge beim BAFA ein als im Vorjahresmonat. Allein die Solarthermie darbt weiter. Allerdings hat sich der Rückgang zu den Vormonaten im Jahr 2016 auf vier Prozent abgeschwächt, nach zuletzt konstant über 20 Prozent.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Thilo Jungkunz: “Holz und Solarthermie ermöglichen eine hundertprozentig erneuerbare Wärmeversorgung”

6. Juni 2017 - 10:00

Seit wenigen Monaten versorgt die Naturstrom AG die oberfränkische Gemeinde Hallerndorf über ein Leitungsnetz mit regenerativer Wärme. Erstmals speist der Ökostromanbieter in einem seiner dezentralen Wärmeprojekte auch Sonnenenergie in das Nahwärmenetz. Die Hauptlast tragen allerdings fünf mit Pellets befeuerte Holzkessel. Mit welchen Argumenten sich Hausbesitzer von einem Anschluss überzeugen lassen und welche unterschiedlichen Betreibermodelle sich anbieten, erläutert Naturstrom-Bereichsleiter Dezentrale Energieversorgung Thilo Jungkunz im Interview mit Pelletshome.com.

Herr Jungkunz, Ihre Firmenphilosophie lautet, allein mit erneuerbaren Energien ein Nahwärmenetz zu versorgen. Ist das ein Grund, warum sich Haushalte anschließen?
Die Kombination von Holz und Solarthermie bei der Wärmeerzeugung ermöglicht einen erneuerbaren Energieanteil an der kommunalen Nahwärmeversorgung von 100 Prozent. Das löst bei den Bürgerinnen und Bürger meist den berühmten Aha-Effekt aus. In den Köpfen ist oft noch verankert, dass es auch bei Nahwärmenetzen nicht ausschließlich mit erneuerbaren Energien geht, sondern beim Redundanzkessel meist auf Öl gesetzt wird. Mit unseren Nahwärmeprojekten haben wir bewiesen, dass ein 100 Prozent regenerativer Anteil funktioniert und es sich rechnet.

Was sind die Gründe für einen Anschluss?
Bauherren kommen bei der KfW in eine für sie bessere Förderklasse, wenn sie einen Nahwärmeanschluss und damit einen niedrigen Primärenergiefaktor nachweisen können. Viele Menschen bauen heutzutage keinen Keller mehr. Waschmaschine und Trockner müssen dann mit der Heizung in einen Hauswirtschaftsraum. Mit einem Nahwärmeanschluss sparen sie sich viel Platz für die Heiztechnik. Bei Mietswohnungen achten die Bewohner immer mehr auf die Energieeffizienz des Gebäudes. Ein Nahwärmeanschluss bietet nicht nur einen gewissen Komfortgewinn, auch der Wert der Immobilie steigt. Oft hilft der Investitionsstau im Heizungskeller. In Hallerndorf beispielsweise hatten fast 80 % der Abnehmer eine alte Ölheizung, welche größtenteils älter als 18 Jahre waren. Die Bürgerinnen und Bürger standen vor der Entscheidung, ob sie nochmal viel Geld für eine neue ausgeben sollten oder sich an die Nahwärme anschließen und damit all ihre Sorgen losbekommen. Das denke ich, war das Hauptargument. Wir sind zum richtigen Zeitpunkt gekommen.

Hört sich einfach an. Mehr braucht es nicht?
Doch, man muss zuerst das Vertrauen der Menschen gewinnen. Das schaffen wir durch Bürgersprechstunden, in denen wir individuelle Fragen beantworten. Beispielsweise wird häufig gefragt, ob es bei einem Nahwärmeanschluss verboten ist, weiter seinen Kachelofen oder eine bereits installierte Solarthermieanlage zu betreiben. Viele Wärmenetzbetreiber schließen solche Energieerzeugungsarten aus. Das machen wir nicht. Wenn jemand einen Kachelofen im Wohnzimmer stehen hat, ist das ok. Wenn jemand bereits eine Solarwärmeanlage installiert hat, kann er sie weiterhin nutzen. Wir schließen das Gebäude an das Nahwärmenetz an und stellen die Wärmeübergabestation leistungsgemäß ein. Durch Bürgerinformationsveranstaltungen, die Berichterstattung in der regionalen Presse aber insbesondere auch durch unsere projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit spricht sich das Projekt immer mehr im Ort rum. Wenn es dann um die technische Detailplanung geht, ist es entscheidend, die Leute mitzunehmen, weil für sie alles Neuland ist. Sie wollen natürlich wissen, wie die Wärme zukünftig erzeugt wird und wie sie bei ihnen zu Hause ankommt. Zusätzlich zu den vorher genannten Maßnahmen bieten wir interessierten Bürgerinnen und Bürger an, bereits in Betrieb befindliche Energiezentralen und regenerative Nahwärmenetze zu besichtigen. So können sie sich ein Bild machen.

Was kostet den Abnehmern die Wärme?
Der durchschnittliche Wärmetarif, Arbeitspreis plus Grundpreis, liegt bei 9,5 Eurocent pro Kilowattstunde für den Haushaltskunden. Der Tarif ist abhängig von der Größe der Übergabestation.

Unterscheiden sich die Preise der verschiedenen von ihnen gebauten Nahwärmenetze?
Nein, sie sind bei allen von Naturstrom realisierten Nahwärmeprojekten gleich. Wir bieten einen deutschlandweit einheitlichen Tarif. Das ist die Herausforderung, das Nahwärmenetz so zu planen, dass es sich für alle Beteiligten rechnet.

In Hallerndorf besitzt Naturstrom das Netz. Ist das in jedem Projekt der Fall?
Nein, in Moosach im Landkreis Ebersberg gibt es eine kommunale Genossenschaft, in welcher sich mehrere Gemeinden zusammengeschlossen haben. Das Konzept sieht vor, dass die kommunale Genossenschaft die Energiezentrale zusammen mit Naturstrom in einer gemeinsamen Gesellschaft betreiben wird. Die Gemeinde Moosach finanziert und betreibt das Nahwärmenetz, die Wärmekunden werden in einer Bürgerenergiegenossenschaft gebündelt. Wenn eine Gemeinde sich dazu entscheidet, selbst in das Nahwärmenetz zu investieren und es auch zu betreiben, besteht für sie die Möglichkeit, einen Teil ihrer Investition in das Nahwärmenetz über das Amt für ländliche Entwicklung gefördert zu bekommen. Außerdem können Synergien beim Ausbau des Breitbandzugangs genutzt werden. Um die Gemeinden entsprechend beraten zu können, haben wir zwei Mitarbeiterinnen eingestellt, die sich nur um Bürgerbeteiligungsmodelle und Fördermaßnahmen kümmern.

Das Konstrukt hängt dann von der Gemeinde ab?
Der Umstieg auf eine erneuerbare Nahwärmeversorgung kann nur in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erfolgen. Für den Auf- und Ausbau von Nahwärmenetzen sind klassische Akteure genauso notwendig wie Bürgerenergiegesellschaften. Die Kommune übernimmt dabei eine koordinierende Rolle. In Hallerndorf hatten wir die Gründung einer Genossenschaft als Betreibergesellschaft angeboten, damit sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Die Gemeinde wollte das aber nicht. Sie wollte alles in einer Hand sehen. Im oberfränkischen Marktschorgast haben wir eine komplett andere Konstellation. Dort betreibt Naturstrom das Nahwärmenetz und die Energiezentrale. Wir haben aber nur zwei Wärmekunden: die Genossenschaft, die alle Anschlussnehmer bündelt, und die Gemeinde mit den kommunalen Liegenschaften. Das ist für uns als Betreiber ideal, denn die Genossenschaft akquiriert ebenfalls neue Mitglieder, also zusätzliche Wärmekunden. Außerdem erledigt sie die Abrechnungen für die Wärmekunden. Bei den Nahwärmeprojekten in Rheinland-Pfalz betreibt eine GmbH & Co. KG als Bürgergesellschaft, in der die Bürger, Gemeinde und Naturstrom Anteile halten, das Nahwärmenetz und die Energiezentrale. Im thüringischen Bechstedt haben wir die Besonderheit, dass eine Bürgergenossenschaft das Nahwärmenetz und Naturstrom die Energiezentrale betreibt.

Sind schon Projekte gescheitert, weil sich zu wenig Abnehmer gefunden haben?
Es kommt häufig vor, dass sich mit Beginn der Tiefbau- und Rohrverlegearbeiten und in der Bauphase der eine oder andere doch noch dazu entschließt mitzumachen und sein Haus an die Nahwärmeversorgung anschließen lässt. Das ist unsere Erfahrung aus den bisher realisierten Nahwärmeprojekten und eine besondere Herausforderung in der technischen Planung und Netzdimensionierung. Wir haben eher das Problem, dass wir irgendwann sagen müssen, dass die geplante Netzinfrastruktur und Heiztechnik für weitere Anschlussnehmer nicht mehr ausreicht.

Einen Anschlusszwang halten Sie also nicht für notwendig?
Ein Anschlusszwang würde uns mehr Planungssicherheit geben. Klar. Eine Gemeinde kann in einem Neubaugebiet nach aktueller Rechtsprechung aber nur einen Anschlusszwang aussprechen, wenn ihr das Netz gehört und es auch betreibt. Das ist nicht immer der Fall, wie ich vorher erklärt habe. Wir stellen uns aber gerne dem Wettbewerb. In Hallerndorf, wo die Gemeinde nicht das Netz betreiben wollte, haben wir zum Beispiel die Bauherren mit einem Flyer über die Vorteile der Nahwärme informiert. Alle 29 haben sich für diese Lösung entschieden.

Eine ausführliche Version des Interviews ist in der April-Ausgabe von SONNE WIND & WÄRME erschienen.

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Marktübersicht Hackschnitzelheizungen neu aufgelegt

6. Juni 2017 - 9:00

Die fünfte, vollständig überarbeitete Auflage der Marktübersicht Hackschnitzelheizungen hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) veröffentlicht. Die 180 Seiten starke, ausschließlich als Download angebotene Broschüre beschreibt über 300 Modelle von 22 Kesselherstellern im Leistungsbereich von zehn bis 10.000 Kilowatt.

Marktübersicht Hackschnitzelheizungen  erläutert Wirtschaftlichkeit

Die Marktübersicht Hackschnitzelheizungen bietet einen unabhängigen und neutralen Überblick über einen Großteil der am Markt verfügbaren Modelle. Als wertvolle Entscheidungshilfe unterstützt sie bei der Planung einer neuen Wärmeversorgung. Sie stellt die verschiedenen Hackschnitzelkessel vergleichend Übersicht und detailliert in Typenblättern vor. Zusätzlich finden Sie Informationen zur Hackschnitzelerzeugung und -bereitstellung, zur Normung von Holzhackschnitzeln und zu aktuellen Emissionsanforderungen für Holzfeuerungen. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie umfangreiche Adresshinweise runden die Marktübersicht Hackschnitzelheizungen ab.

Stabile Brennstoffpreise machen Holzhackschnitzel attraktiv

Holzhackschnitzel fallen vor allem in der Land- und Forstwirtschaft sowie bei der Landschaftspflege an. Insbesondere für die Wärmeversorgung von Landwirtschaftsbetrieben, Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Gebäuden macht das Heizen mit Holzhackschnitzeln wirtschaftlich Sinn. Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen stellen sich Hackschnitzelheizungen laut FNR als ebenbürtig dar. Sie würden außerdem stabile Brennstoffpreise bieten. So sei die Nutzung von Restholz oft zentraler Bestandteil bei den Planungen in den zahlreichen Bioenergie-Regionen und Bioenergiedörfern.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Die FNR fungiert seit 1993 als Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Sie koordiniert Demonstrations-, Entwicklungs- und Forschungsprojekte mit nachwachsenden Rohstoffen. Außerdem sammelt sie aktuelles Fachwissen und stellt Interessierten die Veröffentlichungen zur Verfügung. Auch über Messen und Ausstellungen macht die FNR auf das Potenzial nachwachsender Rohstoffe aufmerksam. Die Koordinierung von EU-Projekten rundet ihre Tätigkeit auf europäischer Ebene ab.

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BBE fordert CO2-Bepreisung

5. Juni 2017 - 9:00

Um die Energiewende im Wärmemarkt voranzubringen, schlägt der Bundesverband Bioenergie eine verursachergerechte CO2-Bepreisung vor.

BBE bemängelt geringen Anteil von Ökoenergien am Wärmemarkt

“Eine Dekarbonisierung des Wärmemarktes ist für die Zielerreichung der Energiewende und des Klimaschutzes unabdingbar”, sagt BBE-Vorstand Artur Auernhammer. Der Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt erfolge gegenwärtig jedoch nur auf einem sehr niedrigen Niveau und das trotz eines erheblichen Sanierungs- und Investitionsstaus in den bundesdeutschen Heizungskellern und in der gewerblichen und industriellen Wärmenutzung. Als einen dynamischen und zielführenden Anreiz für den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Bioenergie im Wärmemarkt fordert der BBE daher für die neue Legislaturperiode eine verursachergerechte CO2-Bepreisung. Die Nutzung von Biomasse zur Wärmeerzeugung sollte dabei sowohl in effizienten dezentralen Heizungen als auch in Wärmenetzen weiter ausgebaut werden.

Auch Dachverband spricht sich für CO2-Bepreisung aus

Bereits im Januar hatte der Dachverband der Ökoenergiebranche, der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), eine CO2-Bepreisung im Wärmemarkt zur Diskussion gestellt. Die CO2-Bepreisung nutze die Marktkräfte und führe zu einem transparenten und faireren Wettbewerb zwischen den Energieträgern, in dem erneuerbare Energien punkten können, schrieb er in einer Presseinformation. Aus Verbandssicht führt der Instrumentenmix aus Fördern, Fordern und Informieren in seiner jetzigen Form führt nicht zu einem grundlegenden Strukturwandel auf dem Wärmemarkt. Zusätzlich zum Förderstopp für fossile Heizungen und zur CO2-Bepreisung werden aus Sicht des BEE auch mehr erneuerbare Energien in Wärmenetzen und in der Prozesswärme benötigt. Der BEE wurde 1991 als gemeinsame Interessenvertretung der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland gegründet. Der BBE bündelt die Interessen des bundesdeutschen Bioenergiemarktes. Er ist Mitglied im BEE.

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Verbrauch von Haushaltsenergie ist gestiegen

4. Juni 2017 - 9:00

Um 2,1 Prozent hat der Verbrauch von Haushaltsenergie 2015 gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) berechnet. Insgesamt habe sich der Energieverbrauch der Haushalte in den vergangenen zehn Jahren aber um 5,7 Prozent verringert.

Anteil erneuerbarer Energien an Haushaltsenergie steigt

Laut Destatis setzen immer mehr private Haushalte auf erneuerbare Energien. Seit 2005 ist der Einsatz von Holzheizungen, Solarthermieanlagen und Wärmepumpen um 53,9 Prozent gestiegen. Ihr Anteil am gesamten Energieverbrauch hat sich von 7,7 Prozent im Jahr 2005 auf 12,5 Prozent im Jahr 2015 erhöht. Vor allem Brennholz komme verstärkt in Zusatzheizungen zum Einsatz. So habe im Jahr 2014 bereits in jedem dritten Einfamilienhaus einen mit Holz oder Holzpellets befeuerter Einzelofen gestanden. Gestiegen ist allerdings auch der Erdgasverbrauch. Der fossile Energieträger zählt immer noch als wichtigster Brennstoff in privaten Haushalten mit einem Anteil von 40 Prozent an der gesamten Haushaltsenergie. Dagegen nimmt die Bedeutung von Heizöl weiter ab. Der Mineralölverbrauch – Heizöl und Flüssiggas – ist zwischen 2005 und 2015 um ein Viertel gesunken.

Haushaltsenergie geht vor allem fürs Heizen drauf

Die meiste Haushaltsenergie wird zum Heizen verbraucht. Der Heizverbrauch ist um drei Prozent gestiegen. Neben der gestiegenen Zahl der Haushalte haben die starken Preisrückgänge bei Heizöl und bei Erdgas dazu beigetragen, mutmaßt Destatis. Sie hätten zu einem Nachlassen der Sparanstrengungen der privaten Haushalte geführt haben können. Der Verbrauch für Raumwärme lag jedoch 2015 noch um 9,5 Prozent unter dem Niveau von 2005. Dier Rückgang bei Heizenergie gegenüber 2005 ergab sich trotz einer gestiegenen Zahl von Haushalten und einer größeren Wohnfläche. Diese Faktoren seien jedoch durch einen reduzierten Energieverbrauch je Quadratmeter Wohnfläche mehr als ausgeglichen worden.

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Energiewendeatlas online erschienen

3. Juni 2017 - 9:00

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat den Energiewendeatlas 2030 als Online-Publikation veröffentlicht. Auf rund 100 Seiten veranschaulicht er Schlüsselfragen für das Gelingen der Energiewende in Deutschland, vom weiteren zügigen Umbau im Stromsektor bis hin zum Durchbruch der erneuerbaren Energien im Wärme- und Verkehrsmarkt.

Energiewendeatlas 2030 beluchtet Chancen einer Systemtransformation

“Mit dem Energiewendeatlas 2030 greifen wir die Potenziale von Windkraft, Solarenergie und Co. auf und erweitern es um aktuelle Fragestellungen wie Netzausbau und Speicher”, AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. Der AEE-Energiewendeatlas 2030 zeigt die Chancen eines entschlossenen Ausbaus der erneuerbaren Energien, die sich im Laufe des nächsten Jahrzehnts eröffnen. Anknüpfend an ein erfolgreiches AEE-Vorgängerformat, den Potenzialatlas 2020, skizziert er nicht nur die mögliche Entwicklung der Erneuerbaren bis 2030t. Vielmehr beleuchtet er Fragen der Systemtransformation für eine von den erneuerbaren Energien geprägte Versorgung. “Die Systemtransformation ist kein Selbstzweck, sondern dringend notwendig, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht”, sagt Vohrer.

Best Practice-Projekte veranschaulichen Möglichkeiten der erneuerbaren Energien

Die mengenmäßigen Potenziale der erneuerbaren Technologien setzt der Energiewendeatlas nicht nur in den Kontext räumlicher, sondern auch technischer und regulatorischer Vorgaben. So zeigt das Beispiel Bayern, wie restriktive Abstandsregeln die Optionen zum Ausbau der Windkraft behindern. Im Bereich Solarenergie illustriert er unter anderem die nach wie vor großen Möglichkeiten für den Ausbau der Photovoltaik, zum Beispiel auf Dächern in Ballungsräumen. Für die Bioenergie beschreibt er die regionale Wertschöpfung. Neben Dutzenden von Themenkarten enthält der Energiewendeatlas eine Vielzahl von Best Practice-Projekten, die erfolgreich Wege zur Nutzung erneuerbarer Energien beschreiten.

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Zukunft Altbau: Wohngebäude bestmöglich energetisch sanieren

2. Juni 2017 - 9:00

Das baden-württembergische Informationsprogramm Zukunft Altbau hat eine Broschüre herausgegeben, die die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer guten Sanierung klärt. Auf 20 Seiten erfahren Wohngebäudeeigentümer, was alles zu einer sinnvollen energetischen Sanierung gehört, wer sie dabei unterstützt und wo sie finanzielle Förderung erhalten.

Zukunft Altbau informiert Hauseigentümer

Die Energiekosten auf wirtschaftliche Weise reduzieren, den Wohnkomfort steigern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – gute Gründe für die energetische Sanierung von Wohngebäuden gibt es viele. Eine Sanierung ist jedoch im Normalfall ein aufwändiges Vorhaben, bei dem etliche Stolpersteine zu bewältigen sind. In vielen Bestandsgebäuden älter als 20 Jahre gibt es von der Kellerdecke über die Außenwand und Fenster bis zum Dach viele energetische Schwachstellen. Wo am besten mit einer Sanierung angefangen werden sollte, wissen viele Wohngebäudeeigentümer nicht. Hier hilft die neue Broschüre von Zukunft Altbau weiter. Auch bei der Frage, wie sich Eigentümerinnen und Eigentümer durch Finanzierungszuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen bei eine Sanierungsvorhaben unterstützen lassen können, liefert die Broschüre wertvolle Antworten.

Gut beraten saniert es sich einfach besser

“Vor jeder Baumaßnahme sollte man eine unabhängige, qualifizierte Energieberatung in Anspruch nehmen”, rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. Bei einer energetischen Sanierung seien viele Aspekte zu bedenken und abzuwägen. Schlecht geplante Maßnahmen könnten optimale Lösungen verbauen. “Erfolgt die Sanierung auf der Grundlage einer Planung mit Blick fürs Ganze, liegen die Vorteile auf der Hand: Der Wert der Immobilie steigt und die Folgekosten reduzieren sich”, erläutert Hettler. Eine durchdachte Sanierung mache zudem unabhängiger von schwankenden Energiepreisen. Nicht zuletzt erhöhe sich der Wohnkomfort.

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GIH startet Pellets-Schulungen für Energieberater

1. Juni 2017 - 9:00

Der Verband der Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) kooperiert mit der Pelletsbranche. Ab Sommer schult er seine Mitglieder mit Webinaren und Weiterbildungen zum Heizen mit Holzpellets. Eine entsprechende Partnerschaft hat er mit dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) geschlossen.

 Die Partnerschaft

“Unsere Mitglieder haben ein großes Interesse daran, näher zusammenzurücken”, erklärt GIH-Vorsitzender Benjamin Weismann. Energieberaterinnen und Energieberater könnten sich auf diese Weise spezialisieren, die Pelletsbranche könnte einen Beitrag zur optimalen Einbindung der Anlagen in das energetische Gesamtkonzept erhalten. Beide Verbände treten dafür ein, dass nach einem durch das BAFA geförderten Einbau eines Pelletskessels auch die KfW-Förderung für die Baubegleitung möglich wird. Dadurch würden ein fachmännischer Einbau, die richtige Integration in das Gesamtsystem und ein optimaler Betrieb gesichert. Diese qualitätssichernde Maßnahme sei bei anderen Heizungsarten schon seit langem Standard.

Der GIH

Als Dachverband von dreizehn Mitgliedsvereinen vertritt der GIH rund 2.500 Energieberaterinnen und Energieberater bundesweit. Mitglied werden kann, wer eine technisch orientierte Ausbildung und eine anerkannte Zusatzqualifikation als geprüfter Energieberater besitzt. Die im GIH organisierten Energieexpertinnen übernehmen Beratungsleistungen für Gewerbe-, Industrie- und Wohngebäude sowie für kommunale Gebäude. Weitere Angebote wie Baubegleitung, Luftdichtigkeitsmessungen oder Wärmebildaufnahmen runden ihr Leistungsspektrum ab. Die ersten Landesverbände hatten sich 1999 als GIH Gebäudeenergieberater im Handwerk gegründet. Sie schlossen sich 2001 zum Bundesverband zusammen.

Die Termine
  • 10. Juli 2017, 17:00 – 18:00 Uhr
    Webinar: “Energiewende mit Pelletheizungen im Neubau und Bestand”
  • 20. Juli, 13:00 – 17:00 Uhr
    Präsenz-Schulung: “Energiewende mit Pelletheizungen im Neubau und Bestand” in der Elwertstraße 10, 70372 Stuttgart

Über rechtliche und technische Rahmenbedingungen für Planung und Einbau informiert jeweils der DEPV.

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Die BAFA-Zahlen im April 2017

30. Mai 2017 - 16:41

1.753 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im März 2017 eingegangen – fünf Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht aktuelle Zahlen

Die Tage werden wärmer, die Heizung wird weniger gebraucht – das spiegelt sich in den Zahlen der BAFA-Anträge für das Marktanreizprogramm wieder. Sowohl für Biomasseheizungen wie für Wärmepumpen gingen weniger Anträge bei der Förderstelle ein als im März. Allein die Solarthermie konnte ihr Niveau vom Vormonat halten. Doch insgesamt steckt sie weiter in der Krise. Gegenüber den Antragszahlen vor einem Jahr hat sich der Rückgang auf 23 Prozent erhöht. Biomasseheizungen und Wärmepumpen liegen gegenüber April 2016 bei einem Plus von rund fünf Prozent.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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Energiestrategie 2050: Schweizer wollen Energiewende

22. Mai 2017 - 17:52

Bei einer Volksabstimmung haben sich die Schweizerinnen und Schweizer für die Energiestrategie 2050 ihrer Regierung ausgesprochen. Sie sieht eine stärkere Förderung erneuerbare Energien vor sowie den Ausstieg aus der Atomenergie.

Energiestrategie 2050 erhöht Förderung für erneuerbare Energien

Bei der Energiestrategie 2050 handelt es sich um ein Maßnahmenpaket, um den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und erneuerbare Energien wie Biomasse, Geothermie, Sonnenenergie und Windkraft zu fördern. Außerdem verbietet es den Bau neuer Atomkraftwerke. Die alten dürfen allerdings weiterlaufen. Mit ihrem Ja stimmten die Schweizerinnen und Schweizer auch für eine Erhöhung des Netzzuschlags, mit dem die Bundesregierung erneuerbare Energien finanziert. Ein Haushalt mit vier Personen und einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden im Jahr wird dadurch rund 40 Franken pro Jahr mehr für seinen Strom bezahlen müssen. Stromintensive Firmen erhalten den Netzzuschlag dagegen unter gewissen Bedingungen rückerstattet. Die Voraussetzungen dafür werden mit der Energiestrategie 2050 erleichtert.

Der meiste Strom stammt aus Wasserkraft

Am 30. September 2016 hatten der Schweizer Nationalrat und der Ständerat die Energiestrategie 2050 mit deutlicher Mehrheit verabschiedet. Allein die rechtspopulistische SVP lehnte sie ab und hatte das Referendum angestrengt. Am Sonntag, den 21. Mai 2017, stimmten 58,2 Prozent der Schweizer Wahlberechtigten für die Energiestrategie 2050. Am deutlichsten fiel die Zustimmung in den Westschweizer Kantonen Wadt, Genf und Neuenburg mit jeweils über 70 Prozent aus. Vier den 26 Kantnone stimmten mit Nein: Aargau, Glarus, Obwalden und Schwyz. In der Schweiz wird Strom zu rund 60 Prozent aus Wasserkraft, zu 34 Prozent aus Kernkraft und zu vier Prozent aus erneuerbaren Energien produziert. An die Steckdosen wird aber nicht nur Strom aus Schweizer Produktion geliefert: Es herrscht ein reger Handel mit dem Ausland, bei dem Strom exportiert und importiert wird.

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