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Aktualisiert: vor 17 Minuten 51 Sekunden

EU-Energieplan: Kaum Sonne im Winterpaket

vor 14 Stunden 14 Minuten

Die Europäische Kommission hat mit dem sogenannten Winterpaket seine künftige Energiepolitik festgeschrieben. Neue Richtlinien zur Energieeffizienz, zu erneuerbaren Energie und zum Strommarktdesign sowie eine überarbeitete Gebäuderichtlinie sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union erhalten. Bei Umweltverbänden kommt das Gesetzesbündel nicht gut an.

Energieeffizienzrichtlinie hält Fossilen mehrere Hintertürchen offen

Einen inneren Zusammenhang zwischen den verschiedenen Direktiven des Winterpakets vermisst der europäische Solarthermieverband ESTIF. “Auf der einen Seite wird die Erneuerbare-Energien-Richtlinie die Ökowärme fördern, auf der anderen Seite enthält die Energieeffizienzrichtlinie immer noch Schlupflöcher für die indirekte Förderung von fossilen Energieträgern“, kritisiert ESTIF-Geschäftsführer Pedro Dias. Er hält die angestrebten Ausbauziele für erneuerbare Energien der EU Kommission für zu schwach, um die Ziele für den Klimaschutz erreichen zu können.

Ausbauziel für Erneuerbare wird nicht erreicht

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem veröffentlichten Energieplan ein Hindernis für die Energiewende in Europa und eine Schutzgarantie für die alte Energiewirtschaft. “Beim Ausbau der erneuerbaren Energien sind die einzelnen Mitgliedstaaten künftig zu nichts mehr verpflichtet”, sagt BUND-Energieexpertin Tina Löffelsend. Die Kommission lasse die Frage unbeantwortet, wie das europäische Ausbauziel erreicht werden solle. Auch beim Energiesparen bringe das Winterpaket kaum Fortschritte.

Wirtschaftsminister wollen Winterpaket noch diskutieren

Als wichtigen Schritt, um den europäischen Energierahmen neu zu gestalten, begrüßt dagegen Deutschlands Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel das Winterpaket. Allerdings bemängelt er, dass der Vorschlag für die Erneuerbaren-Richtlinie die Chance verpasse, konkrete Rahmenvorgaben für die nationalen Fördersysteme zu setzen. “Mit einem Flickenteppich aus Einzelfallgenehmigungen werden wir nicht zur Nummer Eins im internationalen Rennen um die Arbeitsplätze von morgen”, sagt Gabriel. Sein Ministerkollege aus Österreich, Reinhold Mitterlehner, will die Vorschläge prüfen. Im Detail würden noch viele Diskussionen notwendig, bevor das Gesetzesbündel umgesetzt werden könne.

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Holzkessel Purowin gewinnt Umweltpreis

6. Dezember 2016 - 12:53

Für seinen Hackgutvergaser Purowin hat Windhager den Ecodesignpreis erhalten. Er zeichnet nachhaltige und herausragend gestaltete Dienstleistungen, Konzepte und Produkte aus.

Purowin hält selbstständig Glut

Windhager hat den Purowin absolut dicht aufgebaut, sodass das Glutbett ohne Brennstoff- oder Luftzufuhr bis zu vier Tage lang erhalten bleibt. In dieser Zeit heizt er sich von selbst wieder an und spart bis zu 90 Prozent an Zündenergie. Sein Brenner besteht aus hochlegiertem Edelstahl. Feinstaubpartikel werden durch eine bei der Verbrennung entstehende Aktivkohleschicht automatisch gefiltert und bleiben in der Asche zurück. Der Purowin entascht während des Betriebs über patentierte, doppelte Entaschungsplatten, sodass sein Vergaser nicht abgestellt werden muss. Anders als bei üblichen Rost-Lösungen können sich aufgrund der geschlossenen Platte keine Fremdkörper festsetzen. Dank der Technologie heizt er laut Firmenangaben so sauber, dass die Staubwerte kaum mehr messbar sind.

Neu entwickeltes System für die Austragung

Das Austragungs- und -Transportsystem für das Hackgut ist robust ausgeführt. Windhager hat dazu ein neuartiges Protektor-Rührwerk entwickelt, das sich durch Leichtgängigkeit und einen Motor mit geringem Stromverbrauch auszeichnet. Der Kessel benötigt für die komplette Raumaustragung im Durchschnitt nur 120 Watt. Das Getriebe liegt nicht wie herkömmlich direkt am Boden auf, sondern wird durch einen Schutzmantel befestigt, der das Gewicht des Hackguts in den Boden leitet. “So ergibt sich eine hohe Widerstandsfähigkeit auch bei kurzfristig starker Belastung, beispielsweise während des Befüllens”, schreibt Windhager in einer Produktinformation. Der Purowin sei zudem der weltweit erste Hackgutkessel, der den Brennstoff bis zu 25 Meter weit und sieben Meter hoch saugen könne.

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Klimawandel ausführlich und kostenfrei erklärt

29. November 2016 - 17:12

Die erste Gesamtübersicht zum Klima in Deutschland hat der Springer Verlag veröffentlicht. Die versammelt auf 352 Seiten alles, was Sie zum Klimawandel wissen müssen. Sie können die wertvollen Informationen entweder als Buch für 53,49 Euro kaufen oder als PDF kostenfrei herunterladen.

Über 100 Wissenschaftler äußern sich

Mit der Neuerscheinung “Klimawandel in Deutschland” liegt das Ergebnis einer ersten nationalen Untersuchung zum Forschungsstand in Sachen Klimawandel vor. Darin erfahren Sie, welche Folgen der Klimawandel mit sich bringt, welche Auswirkungen die Klimaveränderungen auf Gesellschaft und Wirtschaft haben werden und wie sich das Land dagegen wappnen kann. Insgesamt 126 Autorinnen und Autoren haben mit ihrem wissenschaftlichen Wissen beigetragen. Sie erklären bereits beobachtete und zukünftige Veränderungen, beschreiben Wetterkatastrophen und deren Folgen und wagen Projektionen für die Zukunft. Die Expertinnen und Experten stellen außerdem Handlungsmöglichkeiten zum Klimaschutz dar.

Verlag ermöglicht freien Zugang   zu Klimawissen

“Hervorzuheben ist der wegweisende Charakter des Werkes”, sagt Springer-Herausgeberin Merlet Behncke-Braunbeck. So erlaube es die Open-Access-Veröffentlichung allen am Thema Interessierten, aber auch Forscherinnen und Forschern sowie Meinungsbildnern einen kostenfreien elektronischen Zugang zu einem Buch mit hohen Standards. Auf der Internetseite des Verlags lässt sich das Werk als PDF herunterladen. Ziel des Buches ist es laut Behncke-Braunbeck die öffentliche Diskussion über die Herausforderungen des Klimawandels vorantreiben. Mit der Publikation reihe sich Deutschland in die Liste von Ländern wie die Österreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten ein, in denen derartige Berichte bereits vorliegen würden.

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Wenn Strom aus der Pelletsheizung kommt

29. November 2016 - 11:38

Im Leitl Vital Sonnenhaus Pro im oberösterreichischen Schwertberg heizt die Pelletsheizung nicht nur, sie erzeugt auch Strom. Die Technik kommt von der österreichischen Firma Ökofen. Sie hat einen Stirlingmotor in ihren Pellets-Brennwertkessel integriert.

Pelletsheizung unterstützt Photovoltaikanlage

Bauherr Boris Maier hat ein energieautarkes Einfamilienhaus errichtet. Um sich unabhängig zu machen, hat er für einen Pellematic Smart_e-Heizung entschieden. Sie vereint Brennwerttechnik und Stirlingmotor in einem Gerät. “Es blieb mir nichts anders übrig, denn Ökofen bietet diese Kombination weltweit als einziger Hersteller an”, erklärt Maier. Die Anlage bringt eine thermische Leistung von neune Kilowatt und erzeugt Strom mit 600 Watt elektrischer Leistung. Gerade in der Übergangszeit und im Winter, wenn weniger Stromertrag aus seiner Photovoltaikanlage zu erwarten ist, kommt der Strom in Maiers Eigenheim hauptsächlich von der Pelletsheizung. “Nur durch die Pellematic Smart_e kann das Haus auch im Winter im Inselbetrieb, das heißt ohne eine Verbindung zum Stromnetz, versorgt werden”, erläutert Maier.

Stirlingmotor lässt sich nachträglich einbauen

Ökofen bietet das Modul zur Stromerzeugung auch als Nachrüstsatz an. Mit ihm lässt sich die Pelletsheizung nachträglich zum eigenen Kraftwerk aufrüsten. Mit über 20 Jahren Erfahrung bei Biomasseheizungen gilt Ökofen als Pionier und Spezialist für Pelletsheizungen. Vieles, was heute zum Standard gehört, stammt aus der Entwicklungsabteilung des Unternehmens. Mehr als 70.000 Pelletsheizungen hat es bislang ausgeliefert. Der Exportanteil des Unternehmens beträgt aktuell etwa 90 Prozent. Der Vertrieb der Produkte erfolgt von der Zentrale in Niederkappel aus über regionale Vertriebspartner an das Fachhandwerk in 17 Länder weltweit. Ökofen besitzt Tochterfirmen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und der Schweiz.

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Pellets – Markt und Trends veröffentlicht Branchreport 2016

28. November 2016 - 12:17

Die Pelletsbranche geht von einem verhaltenen Wachstum im kommenden Jahr aus, wie der Branchenreport 2016 von Pellets – Markt und Trends ergeben hat. Außerdem in der neuen Ausgabe des Branchenmagazins: eine aktuelle Übersicht über die Pelletswerke in Deutschland.

Branche erwartet wenig Impulse in 2017

Der Pelletsbranche machten in diesem Jahr der milde Winter, der geringe Ölpreis und die Flaute auf dem Heizungsmarkt zu schaffen. Beim aktuellen Branchenreport gaben 27 Prozent der Unternehmen an, dass sie im laufenden Jahr bis zu zehn Prozent Wachstum verzeichnen konnten, für 37 Prozent gab es kein Wachstum. Einen weiteren Rückgang der Geschäfte musste ein knappes Viertel der Unternehmen verkraften, meist zwischen zehn und 20 Prozent. Das sind jedoch weniger als 2015, damals meldeten 36 Prozent Umsatzrückgänge. Vom kommenden Jahr versprechen sich die Branchenkenner relativ wenig Impulse. 42 Prozent erwarten kein Wachstum. 40 Prozent rechnen für ihr Unternehmen mit bis zu zehn Prozent Umsatzwachstum. 14 Prozent prognostizieren ein noch höheres Wachstum. Dass die Geschäfte 2017 schlechter laufen könnten als in diesem Jahr, befürchtet kaum jemand. Alle Ergebnisse des Branchenreports 2016 finden Sie im aktuellen Heft von Pellets – Markt und Trends. Es erscheint am 5. Dezember 2016.

Pellets – Markt und Trends informiert die Pelletsbranche

Als einzige deutschsprachige Fachzeitschrift beschäftigt sich Pellets – Markt und Trends ausschließlich mit dem modernen Brennstoff. In Interviews, Reportagen und Fachartikeln informiert sie über alles Wissenswerte einer wachsenden Branche des Wärmemarkts. Regelmäßige Marktübersichten bieten einen Überblick über das Produktangebot der Industrie. Als zusätzlichen Service veröffentlicht Pellets – Markt und Trends aktuelle Preisstatistiken sowie einen jährlichen Branchenreport, der die Stimmung im Markt widerspiegelt. Eine Serie mit Praxistipps liefert insbesondere Heizungsprofis wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit. Die einmal im Jahr erscheinende Sonderausgabe richtet sich mit Basisinformationen an Endverbraucher, um ihnen die Entscheidung für eine Pelletsheizung zu erleichtern.

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Manfred Faustmann leitet wieder Windhager Deutschland

27. November 2016 - 9:00

Zum 1. November 2016 hat Manfred Faustmann die Geschäftsführung bei Windhager Deutschland übernommen. Der 55-Jährige Maschinenbauingenieur war bereits bis 2010 bei Windhager als Geschäftsführer tätig. Nun soll er seine langjährige Branchen- und Markterfahrung wieder für den österreichischen Heizungsspezialisten einbringen.

Faustmann will Partner emotional angehen

Sich auf dem deutschen Markt für Biomasseheizkessel mit Windhager deutlich besser zu entwickeln, als der allgemeine Nachfragetrend es zur Zeit zeigt, das ist laut Firmenmitteilung Manfred Faustmanns Ziel. Dank der Innovationskraft der Firma, dem Know-how seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der langjährigen Erfahrungen innerhalb des Unternehmens sehe er gute Chancen, das Thema Biomasse bei Kundinnen und Kunden sowie bei Partnerunternehmen emotional wieder stärker in den Vordergrund zu rücken. Faustmann will dazu das Profil der Windhager-Produkte und der Serviceleistungen schärfen und hervorheben. Auch will er sich mehr als bisher um die große Zahl der mit dem Unternehmen verbundenen Heizungsbaubetriebe in Deutschland kümmern. Faustmann war zuvor als Geschäftsführer von Lohberger Heiztechnik beschäftigt.

Windhager liefert seit über 90 Jahren

Das 1921 in einer kleinen Schlosserei in Seekirchen gegründete Unternehmen Windhager zählt heute mit fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem europaweitem Partner-Netzwerk zu Österreichs großen Kesselherstellern. Windhager, das ausschließlich im Inland produziert, exportiert die Hälfte seiner Produkte vornehmlich nach Deutschland und in die Schweiz sowie nach Frankreich, Großbritannien und Italien. In der hauseigenen Forschungsabteilung entwickeln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter effiziente Zentralheizungstechnologien für Pellets und Holz, wie den 2011 kleinsten Pelletsbrenner der Welt oder die saubere Hackgutheizung Purowin.

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KWB will Systemlösungen anbieten

26. November 2016 - 9:00

Zwei neue Geschäftsführer haben die Leitung von KWB übernommen. Seit Mitte führen Claus Repnik (links im Bild) und Helmut Matschnig die Geschäfte des Biomassekesselherstellers aus St. Margarethen/Raab in der Steiermark.

Neues Management soll KWB neu ausrichten

Der neue Mehrheitseigentümer PDP Holding hat Claus Repnik und Helmut Matschnig zusammen mit den übrigen Gesellschaftern in die Geschäftsführung berufen – einstimmig, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Seit 9. September 2016 gehört der Kesselhersteller zu 75 Prozent der Beteiligungsfirma aus Salzburg (siehe Interview mit PDP-Geschäftsführer Rafael Walter). Sie investiert Kapital des Eigentümers Peter Daniell Porsche, einem Urenkel des Automobilkonstrukteurs Ferdinand Porsche. Die neuen Geschäftsführer teilen sich gleichgestellt die Aufgaben Controlling, Finanzen und Personalwesen sowie Marketing, Produktentwicklung und Vertrieb. Beide sollen das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der PDP Holding neu strukturieren und es als Anbieter von Systemlösungen mit unterschiedlichen Komponenten für eine nachhaltige und effiziente Wärme- und Energiegewinnung ausrichten.

Firmengründer bleibt Gesellschafter

Repnik kann auf langjährige Erfahrungen in der Leitung verschiedener Unternehmen, zum Beispiel des Verdichterherstellers ACC Austria, sowie als selbstständiger Unternehmensberater verweisen. Er bringt Kenntnisse über Restrukturierungsprozesse mit. Matschnig arbeitete seit 2007 als Vertriebs- und Marketingleiter für KWB. Davor war er unter anderem in der Entwicklungsabteilung von König Maschinen, einem Anbieter von Bäckereimaschinen, und als geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsgesellschaft BWL Research & Consulting tätig. Die bisherigen KWB-Geschäftsführer Erwin Stubenschrott, der das Unternehmen gegründet hat, und Stephan Jantscher haben ihre Funktionen laut Firmenmitteilung auf eigenen Wunsch und im Sinne einer rasch umsetzbaren Neuausrichtung zurückgelegt. Sie bleiben weiterhin Gesellschafter von KWB.

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Holz gewinnt Brennstoff-Ranking

25. November 2016 - 9:00

Ein eindeutiges Ergebnis hat Holz beim Brennstoff-Ranking der Landwirtschaftskammer Steiermark erzielt: Der klimafreundliche Brennstoff geht als Dreifach-Sieger hervor. Demnach liegen Hackschnitzel bei der Rangliste der günstigsten jährlichen Brennstoffkosten vor Scheitholz und Holzpellets.

Luftwärmepumpe verliert Brennstoff-Ranking

“Die Brennstoffkosten der fossilen Brennstoffe sind doppelt so teuer wie jene des natürlichen Brennstoffes Holz“, sagt Studienautor Christian Metschina. Für ein Einfamilienhaus mit einer Heizlast von 20 Kilowatt hat er Brennstoffkosten von 946 Euro für Hackgut, von 1.269 Euro für Brennholz und von 1.422 Euro für Pellets errechnet. Trotz anhaltend niedriger Preise bei den fossilen, klimaschädigenden Brennstoffen liegen Gas und Öl bei seinem Brennstoff-Ranking abgeschlagen dahinter. Laut Metschina kostet es derzeit 1.940 Euro, ein Einfamilienhaus mit Erdgas zu beheizen. 1.760 Euro machen die Heizkosten bei Heizöl aus. Als chancenlos bezeichnet die Landwirtschaftskammer Steiermark das Heizen mit einer Wärmepumpe in ihrem Brennstoff-Ranking. Mit 1.706 Euro bei der Erdwärmepumpe sowie 2.022 Euro bei der Luftwärmepumpe liegen ihre Brennstoffkosten deutlich über denen von Holzheizungen.

Landwirtschaftskammer kritisiert Holz-Sonderangebote

Auf heftige Kritik der Landwirtschaftskammer Steiermark stoßen jedoch die Holz-Sonderangebote vieler Baumärkte. Sie würden sich bei genauem Nachrechnen als Lockangebote und somit als Kostenfallen entpuppen. So werde meist aus dem Ausland importiertes und bewusst unzureichend deklariertes Holz verkauft, das einen wesentlich schlechteren Brennwert aufweise als heimisches Qualitätsbrennholz. Darüber hinaus entspreche das Verkaufsmaß vielerorts nicht dem üblichen Standardmaß von einem Raummeter. Stattdessen beziehe es sich auf kleinere Maßeinheiten, zum Beispiel 0,85 Raummeter. “Hier wird die Unwissenheit der Verbraucher ausgenützt”, klagt Metschina. Bei genauer Betrachtung würde ersichtlich, dass weder Qualität noch Herkunft oder Preis der Lockangebote nachzuvollziehen seien.

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HKI rät von gebrauchten Kaminöfen ab

24. November 2016 - 9:00

Alte Kaminöfen entsprechen oftmals nicht den gesetzlichen Anforderungen. Deshalb hält der HKI Industrieverbrand Haus-, Heiz- und Küchentechnik nichts vom Kauf gebrauchter Geräte.

Bescheinigung über Typprüfung kontrollieren

Gebrauchte Kaminöfen über Kleinanzeigen oder Online-Auktionshäuser zu kaufen, hört sich wie ein Schnäppchen an, kann aber Probleme mit sich bringen. So dürfen manche Heizgeräte nicht in Betrieb genommen werden oder müssen entsprechend kostspielig nachgerüstet werden. Denn während für Altgeräte, die bereits in Betrieb sind, noch bis 2024 Übergangsregelungen zum Bestandsschutz greifen, erlöschen diese beim Wechsel des Standorts. Darauf weist der HKI hin. Der Verband rät allen Interessenten, sich vor der Anschaffung einer gebrauchten Feuerstätte vom Vorbesitzer die Bescheinigung der Typprüfung vorlegen zu lassen. Außerdem können sie sich in der HKI-Feuerstätten-Datenbank unter www.ratgeber-ofen.de nachsehen, welche Kaminöfen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Informationsbroschüre klärt über Kaminöfen auf

“Wer sich für den Erwerb eines Kaminofens interessiert, sollte sich am besten für ein Neugerät entscheiden”, sagt HKI-Referent Daniel Jung, “Denn alle Neugeräte, die auf dem Markt sind, müssen die Grenzwerte verbindlich einhalten.” Das schone nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Um Interessenten vor dem Kauf umfassend über Kaminöfen zu informieren, haben der HKI und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe die Informationsbroschüre “Heizen mit Holz – so geht’s richtig” herausgegeben. Sie dokumentiert wichtige Tipps zum richtigen Heizen mit Holz, erklärt gängige Typen von Feuerstätten und gibt allen, die eine moderne Feuerstätte anschaffen oder einen alten Ofen tauschen wollen, wichtige Entscheidungshilfen. Die Broschüre, ein zugehöriger Informationsfilm und weitere Informationen stehen auf der Seite www.richtigheizenmitholz.de zur Verfügung.

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Österreich: Pelletspreis im November 2016 kaum gestiegen

23. November 2016 - 14:39

Der Pelletspreis im November 2016 ist im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat leicht um 0,7 Prozent gestiegen. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im November 2016

Mit 225,30 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im November 2016 laut PPA um 2,2 Prozent unter dem im Vorjahresmonat. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 39,7 Prozent. Gas ist 79,3 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 235,50 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 221,30 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 226,70 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 193,39 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber Oktober 2016 um 0,5 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,5 Prozent gesunken.

Österreichischer Pelletspreis Pelletspreis im November 2016für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,85 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber Oktober 2016 um 1,1 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zur Zeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,60 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl extraleicht:    6,43 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Flüssiggas:              7,81 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Erdgas:                     8,24 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Strom:                     20,59 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Deutschland: Pelletspreis im November 2016 günstiger als 2015

17. November 2016 - 19:29

Der Pelletspreis im November 2016 liegt in Deutschland bei durchschnittlich 230,20 Euro pro Tonne. Er ist gegenüber Oktober um 1,7 Prozent gestiegen, liegt aber um 2,3 Prozent unter dem im November 2015. Das berichtet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV).

“Ein leichter Preisanstieg in der kalten Jahreszeit ist üblich”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Aufgrund des heimischen, gut verfügbaren Energieträgers Holz sowie regionalen Produktions- und Vertriebsstrukturen würden Pellets an einem transparenten Markt ohne Spekulation gehandelt. Ein Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet laut DEPV 4,60 Cent. Das resultiert in einem Preisvorteil gegenüber Erdgas von 26,8 Prozent und zu Heizöl von 7,4 Prozent.

Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 238,79 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 243,92 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 246,56 Euro pro Tonne
Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 228,91 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 230,08 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 232,17 Euro pro Tonne
Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 215,49 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 215,35 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 212,63 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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400.000 Pelletsanlagen heizen in Deutschland

15. November 2016 - 12:13

In der Gemeinde Drebach im Erzgebirgskreis ist die 400.000ste Pelletsfeuerung in Deutschland in Betrieb gegangen. Der 26-Kilowatt-Pelletskessel beheizt eine zum Wohnhaus umgebaute Kirche.

DEPV hätte gerne früher gefeiert

Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV), zeichnete dort die 400.000ste Pelletsfeuerung in Deutschland aus und überreichte den Betreibern einen Gutschein für drei Tonnen Pellets.”Beim DEPV hätten wir dieses Jubiläum gerne schon drei Jahre früher begangen”, sagt Bentele. Die Flaute am Heizungsmarkt habe jedoch auch die Pelletsbranche ereilt. Dabei könnten Pelletsfeuerungen wesentlich zur Energiewende am Wärmemarkt beitragen. “Fakt ist, dass mit modernen Holzheizungen und automatischen Öfen auf sehr wirtschaftliche Art und Weise große Mengen Kohlendioxid eingespart werden können – bei gleichzeitig hervorragendem Emissionsverhalten.” So würden die Pelletsfeuerungen in Deutschland in diesem Jahr rund drei Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden.

400.000ste Pelletsanlage ersetzt Ölheizung

Bei der 400.000sten Pelletsheizung handelt es sich um einen Kessel der Firma HDG Bavaria. Sie ist Gewinner einer Auslosung unter Kessel- und Ofenherstellern. In Drebach ersetzt der Pelletskessel eine alte Ölheizung. Pelletsfeuerungen kommen nicht nur bei der Sanierung zum Einsatz, auch im Neubau und für Gewerbebetriebe eignen sie sich. So heizen unter den derzeit in Deutschland installierten Feuerungen 12.000 mit Leistungen über 50 Kilowatt. 250.500 Pelletskessel besitzen eine Leistung darunter. Hinzukommen 137.500 Pelletskaminöfen. Mit rund zwei Millionen Tonnen stellt Deutschland heute europaweit die meisten Pellets her. Die Produzenten verwenden zu 90 Prozent  im Sägewerk anfallende Holzspäne und Sägemehl als Rohstoff. Den Rest machen Rundhölzer aus, die entweder zu dünn oder zu dick zum Einsägen sind.

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EC Bioenergie verkauft Pellets ab Werk

14. November 2016 - 9:00

Einen Werksverkauf startet die EC Bioenergie in ihrer Pelletsproduktion in Dotternhausen bei Balingen am 26. November 2016.

EC Bioenergie bietet Heimatwärme

Brikettheizer, die keine billige Importware wollen, sondern heimischer Ware den Vorzug geben, können ab dem 26. November 2016 „echte Heimatwärme“ direkt vom Pelletswerk Dotternhausen in der Otto-Hahn-Str. 4 beziehen. Geöffnet hat der Werksverkauf samstags von zehn bis 16 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Seit dem Sommer 2015 produziert EC Bioenergie in Dotternhausen rund 45.000 Tonnen Holzpellets der Marke “wohl und warm” und Briketts aus frischem, unbehandeltem Nadelholz von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Region. Das Unternehmen stellt nicht nur Holzbrennstoffe für Privathaushalte, Kommunen und Wohnungsgesellschaften her. Außerdem erzeugt er jährlich rund neun Megawattstunden regenerativen Strom und speist ihn in das öffentliche Netz ein. Die im Heizkraftwerk erzeugte Wärme nutzt er für die Produktion von Briketts und Holzpellets.

Firma produziert mit Kreislaufkonzept

Die in Heidelberg ansässige EC Bioenergie ist seit 15 Jahren auf dem deutschen Pelletsmarkt tätig. Pionierarbeit hat das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2002 geleistet, als es mit einem ganzheitlichen Kreislaufkonzept begonnen hat. So erzeugt es Strom und Wärme aus Biomasse, verwendet die Abwärme zur Trocknung von Biomasse und stellt damit umweltfreundliche Energieträger her. EC Bioenergie versteht sich als Bioenergieexperte, Dienstleister und Problemlöser rund um das Heizen mit nachwachsenden Energieträgern. Er bietet für alle Anlagengrößen regionale Pelletswärme, Beratungsleistungen und Energiecontractinglösungen an. Seit 2014 gehört das Unternehmen zum Mischkonzern Josef Rettenmaier. Im Sommer 2015 hat es die Pelletswerke in Dotternausen und Morbach von der Juwi-Gruppe übernommen.

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Pelletsofen Ixbase erhält Designpreis

13. November 2016 - 9:00

Für seinen Pelletsofen Ixbase ist der Tübinger Hersteller Wodtke mit dem German Design Award 2017 ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als eine der weltweit anerkanntesten Auszeichnungen eines Design-Wettbewerbs. Vergeben wird er vom Rat für Formgebung.

Ixbase überzeugt mit Form und Technik

Der Ixbase vereint effiziente Wärmetechnologie – er lässt sich auch raumluftunabhängig betreiben – mit moderner Steuerungstechnik und bequemer Bedienung. Zahlreiche individuelle Einstellungen lassen sich entweder über ein Berührfeld oder über die Wodtke-App FireTouch im heimischen WLAN-Netz vornehmen. Über Internet kann der Ixbase weltweit über ein beliebiges Gerät mit Webbrowser, zum Beispiel einen Computer oder ein Smartphone, gesteuert beziehungsweise an- oder abgeschaltet werden. Der integrierte Raum- und Uhrenthermostat regelt im Automatikbetrieb die Leistung. Die aktuelle Raumtemperatur erhält er von einem solarbetriebenen Raumfühler. Der Ixbase-Pelletsofen heizt mit Nennwärmeleistungen von fünf oder sechs Kilowatt. Er weiß nicht nur optisch zu überzeugen. Mit einer eingebauten Batterie kann er Stromausfälle bis zu 24 Stunden überbrücken.

Wodtke hat den Designpreis schon mehrfach gewonnen

Wodtke kann sich nicht zum ersten Mal einen German Design Award in seine Vitrine stellen. Bereits in den Vorjahren hat das Unternehmen mehrfach die Auszeichnung gewonnen, so unter anderem für 2013 für seinen Kaminofen New Look und 2015 für seinen Pelletsofen Topline New Motion. Der German Design Award prämiert Produkt, die sich in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Gestaltungsqualität, Innovation und ökologische Qualität auszeichnen.

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Schweiz: Pelletspreis im November 2016 konstant

12. November 2016 - 9:00

Der Pelletspreis im November 2016ist in der Schweiz mit durchschnittlich 367,10 Franken pro Tonne gegenüber dem Vormonat um lediglich 0,5 Prozent gestiegen. Das meldet das Internetprotal Pelletpreis.ch. Gegenüber August 2015 sind die Preise um 3,3 Prozent gesunken.

Pellets und Öl praktisch gleich auf

Der Pelletsmarkt setzt laut Pelletpreis.ch die im Mai 2016 eingesetzte Tiefpreisphase fort und ist nun günstiger als Öl. Der Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl hat im Oktober über zwei Prozent betragen, der Preisvorteil gegenüber Gas hat sich auf über 20 Prozent belaufen. Gegenüber November 2008, dem ersten Jahr der unabhängigen Erhebung von Pelletpreis.ch, ist der Durchschnittspreis von Pellets von 379,20 auf 367,10 Franken gesunken.

  • Schweizer Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von drei Tonnen: 379,66 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von fünf Tonnen: 365,90 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von acht Tonnen: 355,66 Franken
  • Schweizer Pelletspreis im November 2016 bei Abnahme von 17 Tonnen: 340,38 Franken
Wie sich der Preis in der Schweiz entwickelt hat

In der Schweiz waren Pellets von Januar 2010 bis November 2014 durchgehend günstiger zu haben als Heizöl. Als die Heizölpreise im Sommer 2008 auf über 13 Rappen pro Kilowattstunde stiegen, betrug der Preisvorteil der Holzpresslinge mit etwa sieben Rappen rund 90 Prozent. Seitdem kostet Heizöl bis auf einige Ausnahmen weniger. Im Juni 2016 waren die beiden Brennstoffe gleich teuer.

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Hargassner setzt Filterbox von Schräder ein

11. November 2016 - 9:00

Hargassner bietet die neue Version der Filterbox-S für Feuerstätten bis 200 Kilowatt an. Die Partikelfilter sollen die Staubemissionen bei größeren Anlagen senken, die feine Holzabfälle verheizen, wie beispielsweise Schleifstaub, oder Miscanthus (Elefantengras) verbrennen. Zum Einsatz kommen sie außerdem, wenn Aufsichtsbehörden oder Fachplaner einen Partikelabscheider vorschreiben.

Filterbox fängt Staub elektrostatisch ein

Die Filterbox-S besteht aus modularen Kassettenelementen, die sich hinter dem Feuerungsstutzen in die Abgasanlage einbauen lassen. Die einzelnen, kompakten Bauteile der Filterbox sind jeweils für 100 Kilowatt Kesselpower ausgelegt und können in einer Einheit bis zu einer Leistung von 300 Kilowatt kombiniert werden. Um die Abgase der Kessel reinigen zu können, leitet sie die Filterbox vom Eingangsstutzen nach unten. Dort durchströmen sie Edelstahlrohre, in denen sie elektrostatisch aufgeladen und daraufhin abgeschieden werden. Der Feinstaub bleibt an der Abscheidefläche und der Elektrode haften. Erst danach gelangen die gereinigten Abgase in den Schornstein. Steigt die Staubbeladung der Elektrode an, passt eine intelligente Regelung die Stromwerte an, sodass die Abscheideleistung erhalten bleibt.

 Pelletskessel benötigen keinen Partikelfilter

Schräder gilt als Spezialist für elektrostatische Filtertechnik. Das Unternehmen bietet verschiedene Modelle für unterschiedliche Anlagengrößen an. Um handwerklich gesetzte Grund- und Kachelöfen mit einem Feinstaubfilter ausstatten zu können, hat es zum Beispiel den in diesem Jahr vorgestellten OekoTube-Inside entwickelt. Er wird im Kesselraum installiert, während der Staubfänger Future Refine in den Mündungsbereich der Abgasleitung gehört. Auf jede Art von Filtertechnik kann Hargassner bei seinen Wärmeerzeuger verzichten, wenn sie Hackgut oder Holzpellets verbrennen. Die Kessel halten nach Firmenaussage die Staubwertegrenzen der Bundesimmissionsschutzverordnung ein.

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Oktober 2016

9. November 2016 - 9:00

Der Pelletspreis im Oktober 2016 hat sich im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat uleicht um 0,3 Prozent nach oben bewegt. Das teilt der Branchenverband Pro Pellets Austria (PPA) mit.

Der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2016

Mit 223,70 Euro pro Tonne liegt der durchschnittliche Pelletspreis im Oktober 2016 um 2,4 Prozent unter dem im Vorjahresmonat. Gegenüber September 2016 ist er laut PPA um 0,3 Prozent gestiegen. Der Kostenvorteil gegenüber Heizöl extraleicht beträgt 28,7 Prozent. Gas ist 44,8 Prozent teurer als der Holzbrennstoff.

Österreichischer Pelletspreis im Oktober 2016 bei Abnahme von sechs Tonnen
  • West ((Tirol und Vorarlberg): 230,80 Euro pro Tonne
  • Nord (Nieder- und Oberösterreich, Salzburg, Wien): 220,60 Euro pro Tonne
  • Süd (Burgenland, Kärnten, Steiermark): 224,80 Euro pro Tonne
Österreichischer Pelletspreis im Oktober 2016 bei Abnahme von 17 Tonnen
  • 192,43 Euro pro Tonne

Der Gewerbepreis ist gegenüber September 2016 um 0,3 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent gesunken.

Österreichischer Pelletspreis im Oktober 2016 für einen 15-Kilogramm-Sack
  • 3,81 Euro

Der Preis für einen Pelletssack bei Bestellung einer Palette ist gegenüber September 2016 um 0,3 Prozent gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent gesunken.

Aktueller Vergleich der Energieträger

Zur Zeit kann laut PPA kein anderer Heizbrennstoff preislich mit Pellets mithalten. Der Heizkostenvergleich bezieht sich auf den Heizwert des Brennstoffs. Er berücksichtigt keine Wirkungsgrade von Heizsystemen.

  1. Pellets:                      4,56 Eurocent pro Kilowattstunde
  2. Heizöl extraleicht:    6,41 Eurocent pro Kilowattstunde
  3. Flüssiggas:              7,77 Eurocent pro Kilowattstunde
  4. Erdgas:                     8,26 Eurocent pro Kilowattstunde
  5. Strom:                     20,59 Eurocent pro Kilowattstunde
So ermittelt PPA die Preise

PPA ermittelt seit 2006 monatlich die Pelletspreise in Österreich. Dazu erfragt der Branchenverband die Angaben von 40 Brennstoffhändlern. Er erfasst auf diese Weise nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent der gehandelten Brennstoffmenge. Seine Erhebung stellt damit einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung der Marktpreise da. Den Durchschnittspreis ermittelt PPA, indem er die zwei niedrigsten und die zwei höchsten Händlerangaben streicht. Die Erhebung beim Handel findet grundsätzlich in der ersten Woche des Monats statt. Etwa drei Wochen später veröffentlicht PPA seine Resultate.

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Umweltminister will Ölheizungen verbieten

8. November 2016 - 21:24

Für ein Verbot von Ölheizungen hat sich Österreichs Umweltminister Andrä Rupprechter ausgesprochen. Das meldet der Kurier. “Ich fordere eine Diskussion zum Aus für Ölheizungen in Neubauten und bei anstehendem Kesseltausch”, zitiert ihn die Wiener Tageszeitung.

Dem internationalen Klimavertrag müssen nationale Taten folgen

Laut Kurier hat der Umweltminister bereits prüfen lassen, ob ein Verbot von Ölheizungen rechtlich zu verwirklichen ist. Dem Gutachten der Universität Wien nach könnten die Bundesländer bereits jetzt verfügen, das keine Ölheizungen mehr eingebaut werden dürfen. Für bestehende Anlagen wäre ein Ausstieg mit Übergangsfristen möglich. Umweltminister Rupprechter äußerte seinen Vorschlag nur wenige Tage nachdem das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft getreten ist. Die internationale Vereinbarung verpflichtet alle Staaten der Welt zu Klimaschutzmaßnahmen. Oberstes Ziel des Vertrags ist es, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten, idealerweise auf unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Bedeutung der Ölheizungen nimmt ab

Auch wenn ihr Anteil in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen ist – Ölheizungen spielen noch eine wichtige Rolle für den nationalen Heizungsmarkt. Jeder sechste Haushalt heizt sich mit dem fossilen Energieträger. Laut Zahlen von Statistik Austria gab es 2014 noch über 604.326 Öl-Zentralheizungen. Zehn Jahre zuvor waren es noch 802.099. Ölheizungen sind damit von Platz eins der wichtigsten Heizungsarten auf Platz vier abgerutscht. Die meisten Haushalte heizen inzwischen mit Fernwärme. Erdgasheizsysteme und Holzheizungen folgenden auf den Plätzen zwei und drei. Als erstes Land in Europa hat Dänemark bereits 2013 ein Verbot für Ölheizungen in Neubauten erlassen. Seit diesem Jahr dürfen auch in Bestandsgebäuden keine Ölheizungen mehr eingebaut werden.

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Sebastian Henghuber: “Pellets sind für die Zukunft mehr als gerüstet”

2. November 2016 - 10:00

Die MW Biomasse AG aus Irschenberg vermarktet seit zehn Jahren Pellets aus regionalen Rohstoffen. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Unternehmen der Forst- und Landwirtschaft. Im Gespräch mit Pelletshome.com geht Vorstand Sebastian Henghuber auf die Marktentwicklung der vergangenen Jahre ein.

Herr Henghuber, wie schätzen Sie die aktuelle Lage auf dem Pelletsmarkt ein?
Die Lage auf dem Pelletsmarkt ist aktuell sehr ruhig. Die Lagerkapazitäten bei den Herstellern sind groß und damit gibt es gute Preise.

War es vor zehn Jahren einfacher oder schwieriger, Pellets zu verkaufen?
Vor zehn Jahren war es schwieriger, da Pelletsheizungen erst am Kommen waren. Aktuell zeichnet sich eine leichte Flaute beim Neubau von Pelletsheizungen ab. Leider verleitet der günstige Ölpreis gerade zu Neuinvestitionen in Ölheizungen. Ich denke, dass man sich bei einer langfristigen Investition nicht von kurzfristigen Ereignissen verleiten lassen sollte. Die vergangenen zehn Jahre haben gezeigt, dass Pellets die komfortable, CO2-neutrale und krisensichere Wärmequelle sind.

In welchem Marktsegment machen Sie gerade mehr Dynamik aus: bei Privat- oder bei Gewerbekunden?
Das ist für mich schwer abzuschätzen, aber ich denke das Privatkundengeschäft ist momentan dynamischer.

Woran liegt das Ihrer Meinung nach?
Privathaushalte haben kleinere Heizungen und legen mehr Wert auf sehr gute Brennstoffqualität. Außerdem bevorzugen sie häufig  Pellets aus der Region. Für genau das steht die MW Biomasse AG. Größere Heizwerke beziehen oft Industriepellets, bei denen Regionalität und Qualität keine Rolle spielen. In diesem Segmentsehen wir nicht unser Kerngebiet.

An der MW Biomasse AG sind sechs verschiedene Unternehmen der regionalen Forst- und Landwirtschaft beteiligt, unter anderem die Waldbesitzervereinigungen Holzkirchen, Rosenheim und Traunstein. Wie ist es zu dem Zusammenschluss gekommen und mit welchem Ziel?
Bei unseren Gründerfirmen handelt es sich um land- und forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, die vor 50 Jahren von Bauern als Selbsthilfeeinrichtungen gegründet wurden. Im Jahr 2006 erkannte man die Entwicklungen der Holzenergie und beschloss, eine gemeinsame Firma für die regionale Vermarktung von Energieholz und für Wärmecontracting mit Holzheizwerken zu gründen. Den Beteiligten war bewusst, dass das nur gelingt, wenn man sich in einem starken Verbund spezialisiert und professionalisiert. Das oberste Ziel ist die Vermarktung von Energieholz aus unserer Region. Dazu gehören Pellets, die aus den Sägewerken stammen, an die unsere Waldbauern ihre Stämme verkaufen. Genauso die Hackschnitzel, die bei der Waldpflege anfallen. Die Hackschnitzel werden in unseren teils eigenen Heizwerken zu Wärme veredelt. Die Wärme liefern wir über unsere Nahwärmenetze an die Kunden. Nach zehn Jahren kann man sagen, dass es uns  als regionaler Energielieferant gelungen ist, den Markt für Holzenergieprodukte in unserer Region entscheidend mit aufzubauen.

Was macht Ihr Unternehmen aus?
Wir sind der regionale Energiedienstleister und Brennstofflieferant, der für hohe Qualität und Professionalität steht. Mit der Aufgabe, regionale Holzenergie der heimischen Land- und Frostwirte zu vermarkten. Mit diesem Produktportfolio sind wir einzigartig in Deutschland. Wir bieten die komplette Wertschöpfungskette aus einer Hand vom Energieholz im Wald bis hin zum warmen Wasser.

Sie haben kürzlich eine neue Geschäftsstelle in Irschenberg bezogen. Welche Veränderungen sind damit verbunden?
Wir haben hier ein sehr freundliches, lichtdurchflutetes Büro gebaut. Dabei war uns wichtig, dass das Gebäude unsere Leitbilder wiederspiegelt. Das Büro ist ein Holzbau aus massiven Dreischichtplatten aus regionalem Holz und entspricht dem modernen  Passivhausstandard. Beheizt wird das Gebäude mit einem Pelletsofen, der uns an kalten Tagen mit der angenehmen Wärme aus Holz empfängt. Es macht einfach Spaß, hier zu arbeiten.

Ihr Unternehmen bietet Wärmecontracting für gewerbliche Kunden und öffentliche Einrichtungen an. Wie fällt die Resonanz aus?
In den vergangenen zehn Jahren hat sich hier sehr viel getan. Anfangs mussten wir  noch die Funktionalität erklären und Bedenken ausräumen. Mittlerweile ist die Wärmedienstleistung flächendeckend bekannt und geschätzt. Wir beliefern nicht nur öffentliche und gewerbliche Kunden, sondern auch Privathaushalte und Mehrparteienhäuser. In den vergangenen Monaten spürten wir bei neuen Projekten den Einfluss des günstigen Ölpreises. In unseren bestehenden Netzen ist die Nachfrage ungebrochen beziehungsweise sogar in den vergangenen beiden Jahren noch gestiegen. Und seit Kurzem sind die Anfragen nach neuen Holz-Heizzentralen wieder merklich angestiegen, sodass von Licht am Horizont gesprochen werden kann.

Welche Holzenergie setzen Sie meist bei den Wärmeanlagen für Fabrikgebäude, Kliniken oder Wohnsiedlungen ein?
Hier setzen wir Waldhackschnitzel ein. Umso größer die Leistung der Heizung umso mehr rentiert sich die Investition in eine Hackschnitzelheizung.

Wo sehen Sie den Pelletsmarkt in zehn Jahren?
Ich sehe eine positive Zukunft der Pellets, da sie der CO2-neutrale, regionale Brennstoff sind, der einen vergleichbaren Komfort bietet wie eine fossile Heizung. Die Pellets sind für die Zukunft mehr als gerüstet.

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Feuerwunder präsentiert Vulkan-Pellet-Fire

31. Oktober 2016 - 17:58

Einen Pelletsbrenner für Freizeitaktivitäten stellt die Ideenwerkstatt mit dem Vulkan-Pellet-Fire vor. Er lässt sich ganzjährig als Grill- und Heizgerät im Freien verwenden und dient als wärmender Wegbegleiter, zum Beispiel bei der Jagd oder beim Camping.

Holzpellets im Freien nutzen

“Der Vulkan-Pellet-Fire ist ein echtes Multitalent, das auch im Outdoor-Bereich seine Stärken voll ausspielt”, sagt Uwe Buffi von der Mansfelder Ideenwerkstatt. Mit dem neuartigen Produkt lasse sich Wärme und Ambiente auf der Terrasse, dem Balkon oder beim Camping erleben. Die saubere und kontrollierte Holzvergasung der Pellets biete eine Alternative zu Scheitholz. “Ohne Flugasche und Funkenflug meistert der Brenner fast jede Herausforderung.” Der Vulkan-Pellet-Fire benötigt keine zusätzliche Energie.

Einfach Brenner mit Pellets füllen

So setzen Sie ihn ein: Den Brenner mit Pellets füllen und sicher platzieren. Einige Spritzer Grillanzünder oder einen Naturzündstoff auf die Holzpellets geben und zünden. Um die Holzvergasung zu aktivieren, Innenzylinder anheben und auf die im Außenzylinder befindlichen Pellets abstellen. Ein gleichmäßiger Abbrand der Holzpellets senkt den Innenzylinder von selbst und sorgt für einen hohen Wirkungsgrad bei klarem Flammenbild.

Passt auch in den Kamin

Doch der Vulkan-Pellet-Fire ist nicht nur etwas für draußen. In den eigenen vier Wänden passt er in kleine Öfen. Die Brennkammer der Feuerstellen bleibt unverändert. So können sich wechselseitig Scheitholz und Holzpellets ergänzen. Mit der Entwicklung des Vulkan-Pellet-Fire eröffnet die Ideenwerkstatt und ihre Marke Feuerwunder neue Einsatzmöglichkeiten für die kleinen Presslinge. Feuerwunder liefert die Brenner mit unterschiedlichen Beschichtungen und in verschiedenen Größen.

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