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Aktualisiert: vor 1 Stunde 19 Minuten

UN-Meereskonferenz## Rechte von Küstenbewohnern und Kleinfischern werden kaum wahrgenommen

8. Juni 2017 - 11:35

New York. - Anlässlich des UN-Tags der Weltmeere (8. Juni) haben Umwelt- und Entwicklungsverbände die Aufwertung von Meerespolitik durch die UN-Meereskonferenz begrüßt, die derzeit in New York stattfindet. Kritisch werden die Partnerschaften zwischen Staaten, Privatwirtschaft und Verbänden gewertet. Die wenigen Vertreter von Kleinfischerei und Küstenbewohnern sehen darin eine unheilige Allianz, die ihre traditionellen Rechte auf Fischgründe und Küstenzonen in Frage stellt.

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Hunger in Afrika## Internationale Gemeinschaft ignoriert Warnzeichen für humanitäre Krisen

8. Juni 2017 - 11:10

Berlin. - Die gegenwärtige Hungerkrise in Ostafrika offenbart in dramatischer Weise das Versagen der internationalen Gemeinschaft, Warnzeichen für humanitäre Krisen wahrzunehmen und rechtzeitig Präventionsmaßnahmen einzuleiten. Das haben Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe in einem gemeinsamen Statement anlässlich ihrer Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" erklärt. "Ohne katastrophale Bilder fehlt offenbar der Wille der humanitären Geber, frühzeitig auf Krisen zu reagieren, die sich schon lange angekündigt haben", kritisierten die beiden großen kirchlichen Katastrophenhilfswerke.

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G20-Konferenz## ONE veröffentlicht Bericht "Afrikas Jahrhundert"

8. Juni 2017 - 10:53

Berlin. - Wie die globale Gemeinschaft auf die wachsende jugendliche Bevölkerung in Afrika reagiert, wird den Lauf der Geschichte beeinflussen. Dies ist die Kernaussage des Berichts "Afrikas Jahrhundert", der am Donnerstag von der entwicklungspolitischen Organisation ONE veröffentlicht worden ist. Der Bericht erscheint mit Blick auf die G20-Konferenz "Partnerschaft mit Afrika", die vom 12. bis 13. Juni in Berlin stattfindet.

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Mexiko## Merkel soll für besseren Schutz von Journalisten eintreten

8. Juni 2017 - 0:00

Berlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, bei ihrer Mexiko-Reise Ende dieser Woche auf konkrete und schnelle Schritte für einen besseren Schutz von Journalisten zu dringen. Insbesondere sollte Merkel die mexikanische Regierung auffordern, die Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit der Vereinten Nationen und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einzuladen sowie die jüngsten Gewalttaten gegen Journalisten schnell aufzuklären. Seit Jahresbeginn sind in Mexiko schon sechs Journalisten ermordet worden.

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Welttag der Ozeane## Höchste Zeit für den Schutz der Ozeane vor Plastikmüll

8. Juni 2017 - 0:00

Bonn. - Unter dem Motto "Unsere Ozeane sind unsere Zukunft" wird am 8. Juni zum neunten Mal der Welttag der Ozeane gefeiert. Im Zentrum steht in diesem Jahr die Verschmutzung der Ozeane mit jährlich etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll. Rund um den diesjährigen Welttag findet in New York eine fünftägige Konferenz der Vereinten Nationen zur Zukunft der Ozeane statt, an der sich auch die UNESCO mit ihrer Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission beteiligt.

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EU## Konfliktmineralien-Verordnung tritt in Kraft

7. Juni 2017 - 11:13

Berlin. - Fast vier Jahre nach der politischen Ankündigung durch den damaligen EU-Handelsminister Karel de Gucht tritt am Donnerstag die Konfliktmineralien-Regulierung der Europäischen Union (EU) in Kraft. Erstmals wird somit in Europa die unternehmerische Sorgfaltspflicht im Rohstoffsektor gesetzlich verankert. Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen begrüßt die Verordnung, kritisiert jedoch, dass sie nur vier Rohstoffe betrifft, bei vielen Unternehmen nicht greift und die Berichterstattung erst ab 2021 verpflichtend ist.

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Seenotrettung im Mittelmeer## Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel

7. Juni 2017 - 10:39

Berlin. - Die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch und SOS Méditerranée haben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief zu einem klaren Bekenntnis zur Seenotrettung im Mittelmeer aufgefordert. Deutschland als größter EU-Mitgliedstaat müsse für genug staatliche Rettungsschiffe sorgen, sichere und legale Fluchtwege schaffen und den zunehmenden verbalen Angriffen auf Seenotretter entgegentreten.

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Afrika-Partnerschaftskonferenz der G20## Nichtstaatliche Organisationen kündigen Proteste an

7. Juni 2017 - 0:00

Berlin. - Die Bundesregierung lädt vom 12. bis 13. Juni zur "G20- Afrika-Partnerschaftskonferenz" nach Berlin ein. Zahlreiche nichtstaatliche Organisationen (NGOs) und Initiativen haben Proteste dagegen angekündigt. Die NGOs erinnern an die Berliner Afrika-Konferenz 1884/85: Wie damals gehe es auch heute weniger um Partnerschaft und Nachhaltigkeit, sondern um die Entwicklung neuer Märkte und die Wachstumspotenziale Europas.

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NGO-Positionspapier## Mehr reguläre Migrationswege schaffen, Fremdenfeindlichkeit entgegentreten

6. Juni 2017 - 14:03

Berlin. - Die Bundesregierung soll ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen und deutlich mehr reguläre Migrationswege schaffen. Das hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) am Dienstag gemeinsam mit mehr als 20 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Netzwerken in Berlin gefordert.

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Kolumbien## 581 Farc-Mitglieder und 72 Militärs aus der Haft entlassen

6. Juni 2017 - 11:03

Bogotá. - Im Zuge des Friedensprozesses sind 581 Mitglieder der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) sowie 72 Angehörige der kolumbianischen Sicherheitskräfte vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. Der kolumbianische Justizminister Enrique Gil Botero hat die Haftentlassungen in einem Interview mit einer Tageszeitung bestätigt.

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Antiterror-Kampf in der Sahara## Ursachen des Terrorismus und wachsender Instabilität werden ignoriert

6. Juni 2017 - 10:39

Göttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, mit ihrer Förderung einer internationalen Antiterror-Streitmacht in der Sahara die Ursachen des sich ausweitenden Terrorismus in der Sahel-Region zu ignorieren. Die EU habe am Sonntag 50 Millionen Euro für eine gemeinsame Streitmacht der Sahelstaaten für den Kampf gegen Terrorismus, Menschen- und Drogenhandel zur Verfügung gestellt.

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Amnesty-Jahresversammlung## Einmischen für die Menschenrechte und gegen Diskriminierung

6. Juni 2017 - 0:00

Hannover. - Amnesty International hat sich klar gegen alle Versuche gestellt, die "Menschenrechte einzuschränken und Ressentiments zu schüren, die diskriminieren und die Universalität der Menschenrechte in Frage stellen". Die Organisation forderte bei ihrer Jahresversammlung am Wochenende dazu auf, aktiv zu werden und sich gemeinsam einzumischen, wenn gesellschaftliche Gruppen ausgegrenzt und ihre Menschenrechte beschnitten werden.

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10 Jahre Gaza-Blockade## Frauen leiden unter Zwangsheirat, Hunger und Arbeitslosigkeit

4. Juni 2017 - 16:06

Berlin. - Zum 10. Jahrestag der Gaza-Blockade hat die Aktion gegen den Hunger eine düstere Bilanz gezogen. Vor allem die Situation der Frauen habe sich verschlechtert, berichtete die entwicklungspolitische Organisation in Berlin. Die Aktion gegen den Hunger konzentriert sich deshalb unter anderem darauf, Alleinverdienerinnen beim Aufbau eines Geschäfts zu helfen.

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Westsahara## Bundespräsident a.D. Horst Köhler wird UN-Sonderbeauftragter

2. Juni 2017 - 15:52

Göttingen. - Bundespräsident a.D. Horst Köhler ist zum UN-Sonderbeauftragten für die Westsahara berufen worden. Auf den Afrika-Kenner wartet nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in der Westsahara eine "Mammut-Aufgabe". "Als neuer UN-Sonderbeauftragter für die Westsahara den immer stärker eskalierenden Streit um die Zukunft des von Marokko besetzten Gebietes zu lösen, wird eine größere Herausforderung sein als das Amt des Bundespräsidenten", sagte GfbV-Afrikaexperte Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

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Weltklimaabkommen## Ausstieg der USA ist herber Rückschlag für globalen Klimaschutz

2. Juni 2017 - 11:09

Berlin. - Der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen ist aus der Sicht des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) ein "herber Rückschlag für den globalen Klimaschutz". Die Hilfsorganisation CARE spricht von einem "Schlag in die Magengrube für Millionen von Menschen in bitterer Armut, für die der Klimawandel bereits jetzt traurige Realität ist." Die Gesellschaft für bedrohte Völker wirft Trump vor, mit seinem Rückzug vom Welt-Klimavertrag das Überleben von Dutzenden indigenen Völkern zu gefährden.

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NGO-Bericht## Schutz von Kindern vor Gewalt ist Regierungen nur Cents wert

2. Juni 2017 - 0:00

Berlin. - Am 4. Juni wird weltweit der Kinder gedacht, die unter Gewalt und Aggression durch Krieg leiden müssen. Mehr als eine Milliarde Kinder sind davon betroffen – aus allen Ländern. Erstmals gibt es nun Berechnungen dazu, wie viel Regierungen im Kontext der internationalen Zusammenarbeit dagegen unternehmen. Mit dem Bericht "Counting Pennies" machen World Vision und weitere Hilfsorganisationen darauf aufmerksam, dass der Schutz der Kinder im Vergleich zu anderen Themen bisher nur einen geringen Stellenwert hat.

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US-Ausstieg aus Paris-Abkommen## Trumps Alleingang ist "ein Schlag ins Gesicht der gesamten Menschheit"

1. Juni 2017 - 22:52

Berlin. - Die Entscheidung der US-Regierung für den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen ist bei Umwelt- und Entwicklungsorganisationen auf heftige Kritik gestoßen. Germanwatch, Oxfam und Greenpeace warfen US-Präsident Donald Trump vor, sich der Realität zu verweigern. Die Entscheidung sei ein "Akt der Ignoranz", ein "Fußtritt für den globalen Klimaschutz" und eine moralische Bankrotterklärung. Zudem schade die US-Regierung der eigenen Wirtschaft.

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Mehr gemeinsames Engagement## Bund und Länder bauen Entwicklungspartnerschaft mit Afrika aus

1. Juni 2017 - 16:30

 

Berlin. - Bund und Länder werden ihr Engagement für nachhaltige Entwicklung in Afrika ausbauen. Darauf hat sich der Bund mit den Regierungschefs der Bundesländer auf der Ministerpräsidenten-Konferenz verständigt. Länder und Kommunen könnten dadurch ihre spezifischen Kompetenzen in die Entwicklungszusammenarbeit einbringen, teilte das Entwicklungsministerium am Donnerstag in Berlin mit.

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Cholera im Jemen## Mehr als 100 Kinder unter den Todesopfern

1. Juni 2017 - 11:18

Köln. - Die Cholera-Epidemie im Jemen hat innerhalb eines Monats mindestens 532 Menschen das Leben gekostet, darunter 109 Kinder. Dabei handele es sich nur um die bestätigten Cholera-Fälle – die tatsächlichen Opferzahlen lägen wahrscheinlich deutlich höher, berichtete das UN-Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag. Die Zahl der Verdachtsfälle sei in den vergangenen Tagen um 10.000 auf über 65.000 in die Höhe geschnellt. Täglich kommen rund 1.000 Kinder mit wässrigem Durchfall in die Gesundheitsstationen.

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Sri Lanka## Caritas leistet Nothilfe für Opfer von Überschwemmungen

1. Juni 2017 - 10:39

Freiburg. - Caritas international leistet akute Nothilfe für die Betroffenen der schweren Überschwemmungen in Sri Lanka. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes unterstützt in einem ersten Schritt die Überlebenshilfen der Caritas Sri Lanka mit 50.000 Euro. "Die Menschen benötigen jetzt schnelle und effektive Hilfe, um gerade die ersten Tage nach ihrer Flucht vor dem Wasser einigermaßen unbeschadet zu überleben", sagte Oliver Müller, der Leiter von Caritas international, am Donnerstag in Freiburg.

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