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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 31 Minuten 16 Sekunden

Erneuerbare haben 4 Prozent mehr Anteil bei Strom

28. April 2017 - 7:57

Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich der Anteil Erneuerbarer Energien um vier Prozent von 48,1 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) auf 50,1 Mrd. kWh. Die höchste Zuwachsrate erzielte mit 36,7 Prozent auf 4,8 Mrd. kWh gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut die Windkraft offshore. Mit 29 Prozent auf 6 Mrd. kWh (4,6 Mrd. kWh) verzeichnete auch Strom aus Photovoltaikanlagen einen deutlichen Anstieg. Die Windkraft an Land, mit 22,4 Mrd. kWh die größte regenerative Erzeugungsquelle, legte um 3,1 Prozent zu. Eingebrochen ist lediglich die Erzeugung aus Wasserkraft. Sie ging aufgrund der geringen Niederschläge zu Jahresbeginn um 31,3 Prozent auf 3,7 Mrd. kWh gegenüber dem Vorjahreszeitraum (5,3 Mrd. kWh) zurück. "Um die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Energiewende nicht zu verlieren, müssen wir die Kosten in den Griff bekommen. Die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für offshore Wind haben gezeigt, dass wir mit dem EEG 2017 auf dem richtigem Weg sind", sagte Stefan Kapferer, Hauptgeschäftsführer des BDEW. Professor Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW, ergänzt: "Die aktuellen Zahlen sind Beleg für den Erfolg der Energiewende im Strombereich. Um zusätzlich zur Stromwende auch die Wärme- und Verkehrswende energisch weiter voranzubringen, gilt es unter anderem technologische Synergien zu nutzen und die Energiesektoren unter dem Dach der Energiewende sinnvoll und wirtschaftlich miteinander zu koppeln. Nur so kann der langfristig angelegte Umbau hin zu einem effizienten und klimaneutralen Energiesystem gelingen."

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CDU-Wirtschaftsrat will weiter Geld für Fossile

28. April 2017 - 7:56

"Die Heizungsmodernisierung ist ein sehr wirksames Instrument zur CO2-Reduzierung", sagt Eckard Veil, Vorsitzender der Landes-Fachkommission Energie des Wirtschaftsrates und Vorstand der ZEAG Energie AG in Heilbronn. Nach wie vor seien knapp 850.000 messpflichtige Heizungsanlagen in Baden Württemberg älter als 20 Jahre und böten Einsparpotential. "Da Brennwertheizungen über ein besonders gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis verfügen, stellen sie für viele Hausbesitzer einen idealen Einstieg in die Energiewende dar. Die Herausforderung liegt also darin, noch mehr Eigentümer zur Erneuerung ihrer Heizung zu motivieren", präzisiert Veil.

Daher sei es falsch, heute die Förderung effizienter Brennwerttechnik in Frage zu stellen. Diese Modernisierungsförderung sei für den Staat sehr effizient. 1.000 Euro Fördermittel lösten eine Investition von 10.000 Euro aus und bewirkten bis zu 30 Prozent Energie- und Treibhausgaseinsparung. Darüber hinaus böten Gas- und Öl-Brennwertheizungen mittels Power-to-Gas und Power-to-Liquid, bei fortschreitender Gebäudesanierung, langfristig eine treibhausgasneutrale Perspektive. Quelle: Wirtschaftsrat / pgl

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Gesetz zum Mieterstrom braucht Korrekturen

27. April 2017 - 7:45

Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßen den Referentenentwurf, fordern jedoch den Abbau weiterer Hürden für Mieterstromprojekten. Mieter würden immer noch nicht den Erzeugern von Eigenstrom in Einfamilienhäusern gleichgestellt, diese könnten sich nach wie vor deutlich günstiger selbst mit erneuerbarem Strom versorgen, kritisierte Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des DMB. Es dürfe aber keine Abnahmeverpflichtung für Mieter geben.

Ein entscheidendes Hemmnis für Mieterstromprojekte müsse ebenfalls aus dem Weg geräumt werden: Wohnungsunternehmen, die Strom aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) lokal erzeugen wollen, würden gravierend steuerlich benachteiligt. Sobald sie den erzeugten Strom ins allgemeine Netz einspeisen oder den Mietern zur Verfügung stellen, wird die eigentlich gewerbesteuerbefreite Vermietungstätigkeit gewerbesteuerpflichtig, so der Mieterbund. So generell ist diese Aussage aber kaum zu halten, es gibt einige Wohnungsgesellschaften, die Mieterstrom anbieten, ohne dass dies die Vermietungstätigkeit gewerbesteuerpflichtig macht. Es ist aber relativ komplex.

Zu prüfen sei außerdem, inwieweit der Kabinettsbeschluss Projekte im Quartierszusammenhang ermögliche, fordert der Mieterbund. Es mache keinen Sinn, sich in zusammenhängenden Wohnquartieren ein und desselben Wohnungsunternehmens auf einzelne Gebäude zu fokussieren. Der Bundesverband Solarwirtschaft schlägt dazu die Definition des "räumlichen Zusammenhangs" an, wie sie zum Beispiel im Stromsteuergesetz von der Bundesregierung bereits genutzt werde.Und die praktische Umsetzung von Mieterstromprojekten dürfe nicht durch zu hohe Anforderungen an die Messsysteme unterlaufen werden.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) sieht sich durch den Kabinettsbeschluss in der Hoffnung bestärkt, dass "noch in dieser Legislaturperiode wichtige Hemmnisse für solare Mieterstromangebote fallen. Dann könnten endlich auch Mieter vom preiswerten Solarstrom direkt profitieren." Das Gesetz sei notwendig, weil solare Mieterstromangebote heute noch mit der vollen EEG-Umlage von derzeit rund 7 Cent belastet würden, während im Eigenheim für den selbst genutzten Solarstrom keine EEG-Umlage anfällt. Diese Ungleichheiten würden "zumindest teilweise beseitigt werden."

Damit solare Mieterstromprojekte nun tatsächlich zum Standard im Neubau und Bestand werden können, sind nach BSW-Auffassung am Gesetzesentwurf einige Nachbesserungen vorzunehmen. So sollten nach Verbandssicht Betreiber kleiner Solarstromanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 Kilowattpeak von Lieferantenpflichten im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes befreit werden. Andernfalls wäre der Aufwand für Abrechnungs-, Informations- und Mitteilungspflichten unverhältnismäßig.

Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik bie Bündnis 90/Die Grünen fordert außerdem die Einbezeihung von Gewerbebetrieben in die Eigenstromregelung. Deren Ausschluss sei "besonders unsinnig, da gerade Supermärkte, Werkstätten oder Bürogebäude häufig über große Dachflächen verfügen und anliegende Gewerbetreibende gut mit sauberem Solarstrom versorgen könnten." pgl

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Brennstoffzellen-Heizungen fassen in Deutschland Fuß

27. April 2017 - 7:13

"Wir rechnen mit über 90.000 Brennstoffzellen-Heizgeräten und Netzersatzanlagen in 2022 für die Installation in Deutschland und im Export", so Manfred Stefener, Vorstandsvorsitzender der VDMA Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen und Geschäftsführer von Elcore. Mit einem zu erwartenden jährlichen Installationsvolumen von bis zu 70.000 Systemen in Deutschland solle das Niveau erreicht sein, dass es heute bei Wärmepumpen gebe, schätzt der VDMA.

Zusätzlich rechnen Hersteller mit jährlichen Exporten von zehntausenden Geräten. Gemeinsam mit zahlreichen größeren Anlagen in Gewerbegebäuden und Industrieanwendungen werden in Deutschland demnach in 2022 Brennstoffzellen mit zusammen über 100 Megawatt Leistung neu installiert. Aufgrund unzureichender Rahmenbedingungen für große stationäre Brennstoffzellen seien die Erwartungen hier gegenüber früheren Befragungen allerdings stark gesunken.

Förderprogramm sorgt für Umsatz

Einen deutlichen Push bei den Heizungen mit Brennstoffzellen bringt das Ende 2016 gestartete Förderprogramm 433 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Es gewährt Zuschüsse für stationäre Brennstoffzellen-Heizgeräte mit 0,25 bis fünf Kilowatt Leistung. "Die Nachfrage steigt zunehmend und kontinuierlich an. Das Förderprogramm KfW 433 leistet hierbei einen essenziellen Beitrag", beobachtet etwa Michael Mark von Senertec, das seit knapp einem Jahr mit dem Dachs InnoGen dieses Marktsegment abdeckt. Die Förderung besteht aus einem Festbetrag von 5.700 Euro und einem leistungsabhängigen Betrag von 450 Euro je angefangener 100 Wel Leistung.

Uneindeutig waren die Bekenntnisse der Hersteller zur Zukunft der Technik auf der ISH im März. Vaillant erklärte, man werde in absehbarer Zukunft kein Brennstoffzellenheizgerät auf den Markt bringen, hieß es auf der Messe. Vaillant ist dabei, die KWK-Palette zu bereinigen. Anfang des Jahres hatten die Remscheider bereits das Mikro-KWK Ecopower 1.0 abgekündigt. Auch bei Bosch gab es kein wirklich klares Bekenntnis zur offensiven Vermarktung von Brennwert-Heizungen. Es sei ein Nischenmarkt den man mit bediene, die Stückzahlen würden sich nicht dramatisch nach oben bewegen, kommentierte Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Thermotechnik entsprechende Fragen auf der ISH.

Ein-und Zweifamilienhäuser im Fokus

Offensiver gehen Viessmann, Elcore oder Senertec das Thema Brennstoffzellenheizungen an. Man rechne mit Stückzahlen im deutlich vierstelligen Bereich und sehe großes Zukunftspotential, hieß es dort. Viessmann vertreibt seit 2015 die Vitovalor 300-P mit dem Fokus Ein- und Zweifamilienhäuser. Auch Elcore mit der Elcore 2400 und Senertec mit der InnoGen adressieren dieses Marktsegment. Alle drei haben eine ähnliche Verteilung zwischen Strom- und Wärmeleistung von ungefähr 1 zu 2. Die Mehrzahl der Anlagen geht in kleinere Wohngebäude und Ein- und Zweifamilienhäuser, erklären Senertec und Elcore. Außerdem ist noch die Solidpower von Bluegen auf dem Markt, die aber eher Gewerbegebäude adressiert.

Elcore hat auf der ISH eine ganze Reihe von Innovationen angekündigt, die die weitere Marktdurchdringung erleichtern sollen. Eine davon ist die Erhöhung der Temperaturspreizung zwischen einem Vorlauf von nun bis zu 70 Grad und einem Rücklauf von 50 Grad. Das soll den Einsatz in Bestandsgebäuden einfacher machen. "Wir haben durch diese höhere Spreizung einen Vorteil und können in der Sanierung auch bestehende Gasheizungen mit Speicher und Brennstoffzellensystemen nachrüsten", erklärt Elcore-Chef Manfred Stefener. Aufgrund der Förderung, die es auch gebe, wenn man nur eine Brennstoffzellenheizung anschaffe, sei auch die Ergänzung bestehender Heizungen attraktiv. Geplant ist außerdem, die Anlagen im Contracting-Modell in Kooperation mit einer eigens gegründeten GmbH zu vermarkten, so Stefener weiter.

SOFC soll genug Strom für E-Autos liefern

Viessmann hat das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P mit neuer Bauhöhe sowie mit einer zusätzlichen Leistungsgröße von 26 Kilowatt im Spitzenlastmodul vorgestellt, die ab August 2017 verfügbar ist. Künftig setzt das Unternehmen auch auf eine SOFC-Variante mit höherem Stromertrag als Ergänzung zu derzeitigen Geräten auf Basis von PEM. Mit SOFC-Brennstoffzellenheizungen könne man auch Elektroautos versorgen, so der Hersteller. Allerdings dürften diese Geräte das Henne-Ei-Problem haben: derzeit gibt es kaum Elektroautos, folglich auch keinen Bedarf für Brennstoffzellen-Klein-KWKs mit hoher Stromleitung. Das verhindert den notwendigen Preisrückgang durch die Produktion großer Stückzahlen. "Für uns ist SOFC derzeit kein wesentliches Thema", erklärt Manfred Stefener. von Pia Grund-Ludwig

 

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FNR erneuert Übersicht zu Hackschnitzel-Heizungen

26. April 2017 - 7:48
 

Die einhundertzwanzig Seiten starke Broschüre umfasst über 300 Modelle von 22 Kesselherstellern im Leistungsbereich von 10 bis 10.000 kW. Die Marktübersicht "Hackschnitzel-Heizungen" der FNR bietet einen neutralen Überblick über einen Großteil der am Markt verfügbaren Modelle und eine Entscheidungshilfe bei der Planung einer neuen oder geänderten Wärmeversorgung.

Die verschiedenen Hackschnitzel-Kessel werden vergleichend in einer Marktübersicht und detailliert in Typenblättern vorgestellt. Zusätzlich finden sich Informationen zur Hackschnitzelerzeugung und -bereitstellung, zur Normung von Holzhackschnitzeln und aktuellen Emissionsanforderungen der Kleinfeuerungsanlagenverordnung für Holzfeuerungen bis 1.000 kW. Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie umfangreiche Adresshinweise runden die Marktübersicht ab.

Die Publikation steht in der FNR-Mediathek zum Download bereit. Die ständig aktualisierten Daten zu den Hackschnitzel-Heizungen finden sich in der FNR-Datenbank. Quelle: FNR / pgl

 

 

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Software übernimmt Dachauslegung mit PV

26. April 2017 - 7:22

Das Auslegungsprogramm Lorenz pro.tool führt seine Anwender in sechs Schritten zum fertigen Montagesystem. Sie müssen lediglich den Standort, Gebäudeparameter wie die vorhandene Dachform, die Abmessungen, den Eindeckungstyp und das zu verwendende Modul auswählen.

Nach der Wahl des Montagesystems und dem gewünschten Anordnen der Module auf dem Dach erstellt das Programm einen übersichtlichen Projektbericht inklusive Schnee- und Windlastberechnung, Modulbelegungsplan und Materialübersicht für Schräg- oder Flachdächer. Je nach Dachtyp und Eindeckung wird die verfügbare Dachfläche mit Solarmodulen aus der Moduldatenbank belegt. Störflächen wie zum Beispiel Fenster, Schornsteine, Gauben, Klimaanlagen oder eine Attika können eingefügt und im Modulbelegungsplan mit einer Verschattungsanalyse berücksichtigt werden.

Flachdächer lassen sich dank Google Maps bei Eingabe der Adresse besonders schnell mit Solarmodulen belegen. Durch die Maßstäblichkeit können nicht nur die Gebäudeabmessungen, sondern auch Größe und Position der vorhandenen Aufbauten, Fenster, Brandschutzwände und "andere Störer" erfasst werden. Somit ist eine schnelle Dachbelegung auch von größeren Flachdachanlagen oder auf komplexeren Dachstrukturen möglich. Quelle: Lorenz -Montagesysteme / pgl

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Strom und Wärme mit Blockchain handeln

25. April 2017 - 7:53

In den Denkmodellen der Block-Chainer kann ein Verbraucher alle paar Minuten Strom von einem anderen Lieferanten beziehen - je nachdem, wer gerade das günstigste Angebot macht. Praktisch umgesetzt wurde ein solcher Handel mit elektrischer Energie bereits in mehreren kleinen Versuchsprojekten in den Niederlanden, in den USA und auch in Deutschland. Hierzulande gibt es unter anderem Bestrebungen bei den Energieversorgern Innogy (RWE), Vattenfall und MVV Energie; Siemens ist in den USA aktiv.

Das technologische Prinzip eines "Blockchain" genannten digitalen Buchhaltungsjournals wird für Geld-Transaktionen schon seit 2009 genutzt, nämlich für die digitale Währung Bitcoin. Während jedoch das Bitcoin-System nur für das Überweisen von Währungseinheiten ausgelegt ist, funktioniert eine 2015 ersonnene Variante "Etherium" mit beliebigen Objekten - zum Beispiel auch mit Energie, solange das Stromnetz, das Internet und die ausführenden Computer bereits vorhanden sind.

So funktioniert Energiehandels mit Blockchains

Das hört sich zunächst einfach an, erfordert aber in der Praxis doch ein ziemlich kompliziertes Verfahren. Denn zur Dokumentation muss laufend das aktualisierte Buchhaltungsjournal, das alle bisherigen Geschäftsvorfälle enthält, dezentral bei einem Teil der Nutzer abgespeichert werden. Um eine denkbare allgemein verfügbare Blockchain für den Stromhandel - die es bisher nicht gibt - nutzen zu können, müsste ein Stromnachfrager erst einmal bei einer Wechselstuben-Plattform mit Eurogeld den nötigen Betrag der internen Verrechnungseinheit "Ether" eintauschen. Dann müsste er ein Programm, "Wallet" genannt, für den Zugang zur Blockchain auf seinem Rechner installieren. Damit lässt er ein Passwort aus mehreren Dutzend Zeichen ("privater Schlüssel") registrieren und kann nun Voraussetzungen für das Auslösen einer Transaktion eingeben.

Er kann diese in Wenn-dann-Form eingeben, die das System mit Hilfe von Javascript digital handhabbar macht. Diese Bedingungen können ziemlich anspruchsvoll definiert werden, etwa: "Wenn Anbieter A Solarstrom in den kommenden zwei Stunden für unter 9 Cent pro Kilowattstunde anbietet, will ich in dieser Zeit 2 Kilowattstunden Strom von ihm beziehen; sonst von Anbieter B für unter 12 Cent; sonst von Anbieter C."

Das so definierte Transaktionsangebot sendet das Wallet per Internet an alle anderen Wallets. Dadurch wird der Abschluss eines elektronischen Vertrags zwischen dem Stromnachfrager und zum Beispiel dem Betreiber einer Photovoltaikanlage eingeleitet.

Sind die privaten Schlüssel der beiden Handelspartner festgelegt, werden in einer darauf spezialisierten Rechnerfarm ("Miner") alle bisherigen Transaktionen des Stromnachfragers aus der Blockchain herausgesucht. Wenn der daraus ermittelte Saldo für das Bezahlen des Stroms ausreicht, prüft der Miner den letzten "Block", also gewissermaßen die letzte Seite des Buchhaltungsjournals, auf Korrektheit. Im positiven Fall erzeugt er einen neuen Block, der eine Art Prüfnummer der Vorgängerseite enthält sowie alle seit dem letzten Block im System aufgelaufenen Transaktionsvorschläge, einschließlich der gewünschten Stromlieferung.

Mathematisches Rätsel sichert das Verfahren

Schließlich muss der Miner schneller als die konkurrierenden Miner ein mathematisches Rätsel lösen, in das Daten des neuen Blocks einbezogen werden. Schafft er das, dann werden ab da alle anderen Netzwerkteilnehmer die Blockchain einschließlich der neuen Seite als korrekt anerkennen.

Durch die Prüfnummern sind alle aufeinander folgenden Journalseiten jeweils miteinander verbunden, so dass kein Inhalt einer einzelnen Seite nachträglich verändert werden kann, ohne dass es auffällt. Wenn das Wallet des Solarstromanbieters die Information über die aktualisierte Blockchain, die die neue Seite bereits enthält, bekommt, kann es einen Befehl an die Steuerungselektronik geben, um die Photovoltaikanlage für den vereinbarten Zeitraum Strom ins öffentliche Netz einspeisen zu lassen - aus dem es der Stromnachfrager gleichzeitig entnimmt.

Anhänger der Blockchain-Technologie sehen ein Zeitalter heraufziehen, in dem große Stromversorger nach und nach überflüssig werden und Kosten für den Handel mit Strom und Wärme eingespart werden. Es gibt jedoch viele offene Fragen. Wie werden den Nutzern die Kosten für das öffentliche Netz angelastet? Wer übernimmt die Verantwortung für eine durchgehende, zuverlässige Versorgung? Welche Versicherung ist bereit, Verträge in einem System finanziell abzusichern, bei denen die Vertragspartner über private Schlüssel pseudonymisiert sind?

Das System muss schneller und effizienter werden

Hinzu kommt, dass moderne Steuerungen für Photovoltaik und Stromspeicher in einer Größenordnung von Millisekunden messen und steuern. Die Zeit für das erstellen eines neuen Etherium-Blocks beträgt dagegen durchschnittlich 10 Sekunden - nach Expertenmeinung wäre das viel zu träge.

Ein weiteres Problem ist der Strombedarf der Rechnerfarmen für das Mining. Tobias Federico, einer der beiden Geschäftsführer der Beratungsfirma Energy Brainpool, bezifferte bei einer Tagung vor kurzem die auf eine Transaktion entfallende Strommenge mit 8 Kilowattstunden. Das heißt, in dem fiktiven Beispiel einer Haushaltsstromlieferung über zwei Stunden könnte der Bedarf für eine Blockchain durchaus viermal höher liegen als die mit dieser Transaktion gehandelte Energiemenge.

Sowohl das Problem der Trägheit als auch das des zu hohen Energieverbrauchs könnte eine Abwandlung beheben, bei der die Blockchain nicht mehr öffentlich, sondern nur noch für bestimmte Teilnehmer ("Konsortium-Blockchain") zugänglich ist oder gleich innerhalb eines Unternehmens läuft ("Enterprise-" oder "private" Blockchain). Ein Beispiel für Letzteres ist das Projekt "Brooklyn Microgrid" in New York, bei dem seit April 2016 zehn Gebäude Solarstrom austauschen. Fachleute schätzen, dass es noch zwei bis fünf Jahre dauern wird, bis mit Blockchains in größerem Maßstab Energie gehandelt werden wird. Von Alexander Morhart

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Grundstückspreise machen das Bauen teuer

25. April 2017 - 7:21

Das Bonner Beratungsinstitut untersuchte die Neubautätigkeit in den fünf Großstädten Aachen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg und Nürnberg und befragte Experten aus Wohnungsunternehmen und kommunalen Verwaltungen.

Der starke Wettbewerb um Baugrundstücke behindere nach Einschätzung der befragten Experten den bezahlbaren Wohnungsneubau. Daneben verhinderten komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie knappe Personalressourcen in den Verwaltungen eine rasche Reaktion auf die wachsende Nachfrage. Bürgerschaftliche und nachbarschaftliche Widerstände bei Neubauprojekten sorgten ebenfalls für Verzögerungen. Zudem verlängern Kapazitätsengpässe in Planungsbüros und Bauunternehmen die Planungs- und Bauzeiten.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks sieht in der Bereitstellung von Bauland den Schlüssel für den Bau neuer bezahlbarer Wohnungen: "Hier brauchen wir dringend Fortschritte. Die neue Baugebietskategorie Urbanes Gebiet schafft dafür wichtige Voraussetzungen. Aber auch die Verwaltungen brauchen mehr Ressourcen für ein aktives Flächenmanagement, das Eigentümer und Investoren systematisch einbezieht." 

In den fünf untersuchten Städten reagierten die lokalen Märkte trotz vieler wohnungspolitischer Initiativen zunächst nur langsam auf den Einwohnerzuwachs und die damit verbundene höhere Nachfrage nach Wohnungen. In den Kommunen dominierten im Untersuchungszeitraum 2014 bis 2016 kleinere Wohnungsbauprojekte, die überwiegend im Rahmen der Innenentwicklung realisiert wurden. Neue Wohnungen entstanden vor allem im mittleren und höheren Preissegment und in Mehrfamilienhäusern. Preisgünstiger Wohnraum wurde im freifinanzierten Wohnungsbau wegen der hohen Grundstückspreise hingegen nur selten geschaffen.

Eine zeitgleich erschienene Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Zentralen Immobilienausschusses weist auf weitere Kostentreiber hin. Beim Kauf einer Wohnung fallen in Deutschland Makler- und Notargebühren sowie Kosten für die Grundbucheintragung an. Außerdem haben seit 2007 14 von 16 Bundesländern den Satz für die Grunderwerbsteuer von ursprünglich 3,5 Prozent auf bis zu 6,5 Prozent angehoben. "Für eine Wohnimmobilie in Nordrhein-Westfalen mit einem Wert von 250.000 Euro müssten Käufer beispielhaft etwa 28.000 Euro Erwerbsnebenkosten zahlen, dies entspricht einer Quote von 11,6 Prozent am Immobilienpreis. Mehr als die Hälfte davon entfallen auf die Grunderwerbsteuer, so der Verband.

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Nebenkostenfaktor für Wohnungskäufer. "Während Bayern und Sachsen noch auf dem ursprünglichen Niveau von 3,5 Prozent verblieben sind, werden in Brandenburg, NRW, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen bereits 6,5 Prozent erhoben", erklärt Professor Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte des IW Köln. pgl

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Fenstermarkt ist in Europa im Plus

24. April 2017 - 7:49

Nach Einschätzung des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) und des Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn (KIM) erholt sich der Markt ein wenig von den Rückschlägen der vergangenen Jahre. 2009 waren es noch 161,3  Millionen FE.

Außer den europäischen Gesamtzahlen, die neben den 28 EU-Staaten auch die Nachbarn Norwegen, Schweiz, Russland, Ukraine und die Türkei umfassen, stellt die Studie auch die EU-Zahlen vor, die für 2016 mit 71,4 Millionen Fenstereinheiten und damit einem Zuwachs von 2,7 Prozent gegenüber den 69,5 Millionen FE für 2015 angegeben werden. Die EU-Länder haben damit einen Anteil von 55,2 Prozent am europäischen Fenstermarkt.

Von den rund 129,4 Millionen Fenstereinheiten, die für Gesamteuropa für 2016 genannt werden, werden in Norwegen, der Schweiz und der Türkei zusammen 26,9 Millionen FE (plus 1,2 Prozent gegenüber 2015) und 31,1 Millionen FE in Russland und der Ukraine (minus 1,5 Prozent gegenüber 2015) abgesetzt. Die Gesamtmarktanteile liegen für die Gruppe Norwegen, Schweiz und Türkei bei 20,8 Prozent und die Gruppe Russland und Ukraine bei 24,0 Prozent.

Für die Rahmenmaterialien liegen in der Studie die Zahlen bis 2015 vor. Demnach liegt der gesamteuropäische Anteil von Kunststoff seit Jahren relativ konstant bei über 61 Prozent. Während Metall und Holz geringfügig um wenige Zehntel Prozentpunkte auf 18 und 16 Prozent zurückgingen, hat Holz/Metall seit 2012 0,6 Prozent Anteil auf 4,2 Prozent im Jahr 2015 dazugewonnen.

Im EU-Bereich liegen für 2015 die Prozentanteile bei 51,3 für PVC, 22,2, für Metall, 20,8 für Holz und 5,7 für Holz/Metall mit ähnlicher Tendenz, das heißt auffällige Veränderungen gibt es seit 2012 nur bei Holz/Metall mit einem Prozent Zuwachs von 4,7 auf 5,7 Prozent, der im Wesentlichen bei Holz und Metall verloren ging. "Diese Unterschiede gegenüber Gesamteuropa erklären sich zum einen durch die klare Dominanz von Kunststoff in Russland und der Ukraine sowie durch die höheren Anteile von Metall- und Holzfenstern in den 28 EU-Staaten mit einer Vorliebe für Metall in Südeuropa und einer Präferenz für Holz in Nordeuropa", so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF. Quelle: VFF / pgl

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Bauunternehmer erwarten 2017 Umsatzrekord

23. April 2017 - 7:49

Die jüngste Konjunkturbefragung von BauInfoConsult unter Bauunternehmern ist deshalb rekordverdächtig: 96 Prozent der Bauunternehmer rechnen für 2017 weiter mit gleich guten oder noch höheren Unternehmensumsätzen wie 2016. Das ist die positivste Erwartung seit Anfang der BauInfoConsult-Konjunkturerhebungen Anfang 2007.

In telefonischen Interviews wurden im Frühjahr 142 Bauunternehmer nach ihren Umsatzerwartungen für 2017 befragt. Mit 39 Prozent geht deutlich mehr als jeder dritte befragte Bauunternehmer davon aus 2017 mehr Umsatz erzielen zu können als 2016. Fast zwei Drittel (57 Prozent) sind sich sicher, dass ihr Umsatz gleich hoch wie im Vorjahr ausfallen wird. Wenn man bedenkt, dass viele Bauunternehmer mangels Kapazitäten hohe Auftragsvorräte aus 2016 mit ins neue Jahr nehmen mussten, wird klar, dass auch diese Erwartung keineswegs auf Stagnation deutet, sondern vor allem die Hoffnung der Bauunternehmer auf weiterhin hohe Umsätze ausdrückt.

Selbst wenn die gute Binnenkonjunktur 2017 trotz der vielen internationalen Turbulenzen weiter anhält und der Baumotor weiter heiß läuft, könnten viele Unternehmen an ihre Kapazitätsgrenzen geraten: Und wenn so Projekte wegen Überlastung nach 2018 verschoben oder gar abgelehnt werden müssen, kann das den am Ende tatsächlich erzielten Umsatz schnell unter das eigentliche Potenzial rutschen lassen. Quelle: Bauinfoconsult / pgl

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Solarworld erhöht Leistung seiner Module

21. April 2017 - 7:36

Die weiße Gitternetzstruktur in den Zwischenräumen der Zellen reflektiert das Licht innerhalb des Moduls auf die bifacialen Zellen und erhöht so die Leistung auf aktuell 290 Watt. Gleichzeitig nutzen die verwendeten bifacialen Mono-PERC-Zellen die rückwärtig reflektierte Solareinstrahlung. Das soll den Ertrag noch einmal deutlich steigern.

Außerdem gibt es eine Variante mit durchsichtigen Zellzwischenräumen, die unter dem Namen Bisun protect clear mit aktuell 280 Watt Nennleistung vertrieben wird. Das Sonnenlicht kann hierbei durch das Glas zwischen den Zellen hindurchscheinen. Reflexionen werden auch hier durch die Zellrückseiten in höheren Stromertrag umgewandelt.

Die beiden bifacialen Module ersetzen das bisher monofaciale Glas-Glas-Modul Sunmodule Protect. Damit bietet jetzt jedes Glas-Glas-Modul von Solarworld den bifacialen Effekt als Zusatznutzen an. Die Modelle lassen sich als Glas-Glas Modul in Schrägdachinstallationen einsetzen. Die von SolarWorld weiterentwickelten bifacialen Zellen auf Basis der hocheffizienten Mono-PERC-Technologie ermöglichen zusätzlich die Nutzung des reflektierten Lichtes vom Untergrund und eröffnen somit neue Anwendungsfelder wie zum Beispiel auf hellen Flachdächern oder in Freifeldanlagen. Quelle: Solarworld / pgl

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Verbände wollen HBCD-Dämmung sicher verwerten

20. April 2017 - 7:05

Eingesetzt wurde HBCD bei Dämmstoffen aus EPS. In heute verkauften Dämmstoffen wird HBCD bereits nicht mehr verwendet. Kritisch ist aber der Umfang bei der Entsorgung aus dem Rückbau. Dort ist die Unterscheidung zwischen HBCD-freiem und HBCD-belastetem Material schwierig, aber möglich.

Die AG-Mitglieder sprechen sich in einem Positionspapier dafür aus, HBCD-haltige Dämmstoffabfälle wieder als "nicht gefährlichen Abfall" einzustufen, wie es bis Ende September 2016 der Fall war. Sie begrüßen das Engagement der Bundesländer und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, bis zum Ablauf des aktuellen Moratoriums eine deutschlandweit einheitliche, praxistaugliche Lösung zur Entsorgung solcher Abfälle zu erarbeiten.

Die in der AG EHDA vertretenen Verbände und Unternehmen bieten der Politik ihre Unterstützung bei der Erarbeitung einer Lösung an. Aus Sicht der Aktionsgemeinschaft sollte sich diese Lösung an europarechtlichen Vorgaben orientieren und eine reibungslose Entsorgung gewährleisten. Die AG betont, dass die energetische Verwertung HBCD-haltiger Dämmstoffabfälle in thermischen Abfallbehandlungsanlagen und gemischt mit anderen Abfällen einerseits ein jahrzehntelang bewährter, für Mensch und Umwelt sicherer und zudem wirtschaftlicher Prozess ist.

Andererseits haben die akuten Entsorgungsengpässe im Herbst 2016 gezeigt, dass die Einstufung von HBCD-haltigen Dämmstoffabfällen als "gefährlicher Abfall" nicht wie geplant zu einer besseren Nachverfolgung und Ausschleusung des als POP-Stoff klassifizierten HBCD führt. Stattdessen wurde ein etablierter Entsorgungsweg zum Erliegen gebracht. Durch die Rückkehr zur alten Verfahrensweise aus der Zeit vor dem 30.9.2016, gegebenenfalls ergänzt durch eine angepasste Dokumentationspflicht, könnten etablierte Wege der Ausschleusung und Zerstörung des POP-Stoffs HBCD wieder genutzt werden. Zur Zeit gibt es noch keine alternativen Verwertungsverfahren im Markt. Die AG EHDA sieht sich auch als Plattform, weitere Ansätze für zukünftige Entsorgungswege zu entwickeln. Quelle: AG EHDA / pgl

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Energiesprong europäisiert industrielle Sanierung

20. April 2017 - 7:00

Energiesprong will die Gebäudesanierung im industriellen Maßstab betreiben, um die Kosten zu senken. Dafür hat das staatliche Unternehmen Verträge mit mehreren großen Wohnungsgesellschaften in den Niederlanden über die Sanierung von insgesamt 11.000 Gebäuden geschlossen. Sie sollen auf Nullenergiestandard saniert werden.

Die beauftragten Firmen müssen eine Garantie auf die Energieeinsparungen über 30 Jahre geben wobei es ihnen überlassen ist, welche Technologie sie einsetzen. Wenn sich das Konzept als tragfähig herausstellt, sollen weitere 100.000 Wohnungen in den Niederlanden folgen.

In Deutschland sei man bereits mit vier bis fünf großen Wohnungsgesellschaften im Gespräch, die sich für das Konzept interessieren, berichtet Energiesprong-Manager Ron van Erck. "Wir wollen den Markt hier entwickeln und einen Vertrag über zunächst 5000 Einheiten abschließen." In einem Projekt der Dena soll der Markt vorbereitet werden.

Eine weitere Anerkennung für Energiesprong war der Ruf des Wahlkampfteams des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron. "Sie haben uns gefragt, ob wir ihnen ein paar Anregungen geben könne", sagt van Erck. Wenn Macron die Wahl gewinnt, könnte sich Energiesprong also auch auf den französischen Markt ausdehnen. Bereits jetzt sei ein achtköpfiges Team von Energiesprong in Frankreich aktiv und habe die ersten 24 Häuser saniert.

Auch einen Sprung über den Kanal hat Energiesprong gemacht und Aufträge für die ersten neun Gebäude im britischen Nottingham bekommen. 100 weitere sollen noch dieses Jahr folgen. In Großbritannien will das Unternehmen auch neue Gebäude im Null-Energie-Standard errichten: "Wir sehen hier wegen des Wohnraummangels einen großen Markt", sagt Ron van Erck.

Jüngster Partner ist das Programm RetrofitNY im amerikanischen Bundesstaat New York. "Die öffentlichen Wohnungsunternehmen dort haben das Problem, dass sie keine Schulden aufnehmen dürfen. Sie können also immer nur Reparaturen machen oder ganz wenig Häuser komplett sanieren", sagt van Erck. Zu diesen Partnern passt das Konzept von Energiesprong, die Sanierung durch öffentliche Partner vorfinanzieren zulassen. Die gesparten Energiekosten gehen dann in die Rückzahlung.

Im Heimatmarkt ist Energiesprong allerdings weiter im Rückstand hinter den ursprünglichen Plänen. 6000 Häuser sollten 2016 saniert sein, hatte Ron van Erck 2016 angekündigt. 1300 seien es dann gewesen, sagt er heute. Hinzu kamen 500 neu gebaute Häuser im Null-Energie-Standard.

Die Internationalisierung sei aber keine Antwort auf langsame Fortschritte im Heimatmarkt gewesen, stellt van Erck klar. "Es war von Anfang an Teil der Strategie von Energiesprong. Wenn man industriell arbeiten will, braucht man einen größeren Markt als die Niederlande", sagt er.

Bei den Wohnungsesellschaften setze das Konzept von Energiesprong aber ein gewisses Umdenken und neue Arten der Entscheidungsfindung voraus. "Für die First Movers ist das nicht immer leicht" hat Ron van Erck erfahren. "Da muss man manchmal etwas Händchen halten." Außerdem hätten die Baufirmen sich oft dafür entschieden, doch erst mal weniger Einheiten zu bauen, um gute Qualität zu liefern. Doch 9000 Häuser in den Niederlanden seien bereits für einen Sanierung durch Energiesprong reserviert. "Es funktioniert, aber es ist nicht einfach", fasst Ron van Erck die Fortschritte zusammen. von Susanne Ehlerding und Pia Grund-Ludwig

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ASD zeigt Stromspeicher mit Leistungsreserve

19. April 2017 - 8:41

Bei der Anschaffung eines  Stromspeichers muss man sich meist auf eine bestimmte Größe festlegen. Wenn Leistung und/oder Kapazität eines Speichers später nicht mehr passen, sind Erweiterungen nur schwer möglich. Es ist aber wahrscheinlich, dass sich die Anforderungen ändern. Wenn beispielsweise ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe dazukommen, wird mehr Leistung benötigt. Ändert sich die Größe der PV-Anlage oder auch eines Blockheizkraftwerks, wäre vielleicht eine Batterie mit höherer Kapazität sinnvoll, um mehr Strom speichern zu können. Mit vielen Speichern ist es aber schwierig, dieses nachträglich zu erhöhen.

Der Pacadu Flex bietet Reserven für Kapazität und Leistung sogar bei einer Erweiterung im laufenden Betrieb. Die kleinste Standardkonfiguration des Pacadu Home 64 liegt bei 2 kW Leistung und 5,1 kWh nutzbarer Kapazität und lässt sich auf bis zu 9 kW und 28,8 kWh aufstocken. Ist am Aufstellungsort genügend Platz vorhanden, dann steht mit diesem System darüber hinaus auch einem weiteren Ausbau nichts im Weg. Quelle: ASD / pgl

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Solarbranche sieht Ende der Talsohle

19. April 2017 - 7:27

Als Grund für die guten Geschäftserwartungen nennt der BSW gute Renditeerwartungen und Finanzierungskonditionen für Gewerbe- und Immobilienbesitzer und rechnet in den nächsten Monaten mit einer weiter anziehenden Nachfrage. "Lockten früher vor allem hohe Fördersätze, so sind es jetzt eher die niedrigen Anschaffungskosten für hochwertige Photovoltaiksysteme", sagt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig.

Solarstromanlagen gibt es mittlerweile schlüsselfertig für wenige tausend Euro. Beinahe jede zweite neue Solarstromanlage werde mittlerweile gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert, so der BSW. Solarstromspeicher gelten inzwischen als ausgereift. Laut Bundesnetzagentur wurden im letzten Jahr rund 51.900 neue Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 1,52 Gigawattpeak (GWp) installiert, 1.000 Anlagen mehr als im Vorjahr 2015 (1,46 GWp). Für dieses Jahr erwartet der BSW-Solar ein Marktwachstum im zweistelligen Prozentbereich. pgl

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Der Trend geht zur bedarfsgeführten Lüftung

18. April 2017 - 7:53

Seit 2012 ist der Marktanteil der dezentralen Systeme mit Wärmerückgewinnung in Deutschland von 16,9 auf 24,8 Prozent im Jahr 2016 gestiegen, der Anteil zentraler Wohnungslüftungsanlagen ist im Vergleich zu Österreich und der Schweiz mit 34,1 Prozent am geringsten. Das berichten die Marktforscher von Interconnection Consulting und stellen hierzulande eine spürbare Marktverschiebung fest.

Der Trend zu dezentralen Systemen zeigte sich auch auf der Frühjahrsmesse ISH in Frankfurt. So hat Vaillant sein Produktportfolio um die Geräte zur dezentralen Wohnraumlüftung namens recoVAIR erweitert. Sie arbeiten nach dem Push-Pull-Prinzip und benötigen bei der Montage lediglich einen Stromanschluss. Ein Kondensatablauf ist dem Hersteller zufolge nicht erforderlich. Vaillant preist das Gerät vor allem für die Nachrüstung im Bestand an. In puncto Energieeffizienz erhält das Gerät die Note A.

2018 steigen die Anforderungen

Seit Anfang 2016 müssen Wohnraumlüftungsgeräte wie Heizungen das farbige EU-Energie-Effizienzlabel tragen. Die Effizienzklassen reichen von A+ bis G, wobei Anlagen mit dem Label G mindestens so viel Primärenergie einsparen müssen, wie sie verbrauchen. 2018 werden die Anforderungen verschärft. Dann müssen Wohnungslüftungsgeräte deutlich mehr Primärenergie einsparen als sie verbrauchen.

Der recoVAIR von Vaillant ist mit Feuchtigkeitssensoren ausgerüstet, so dass die Anlage abhängig von der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum arbeitet. Über eine optionale Bedienkonsole kann außerdem eine CO2-Sensorik genutzt werden. Die Anlagen werden dann zusätzlich durch den CO2-Gehalt in der Raumluft gesteuert. Damit folgt Vaillant einem weiteren Trend der Branche: Feuchte- und CO2-Sensoren sowie oft auch VOC-Sensoren gehören inzwischen zum guten Ton - sowohl bei zentralen als auch bei dezentralen Geräten.

Wie bei vielen anderen Anbietern auch ist bei Zehnder die Ausrüstung der dezentralen Geräte ComfoAir 70 und ComfoSpot 50 mit Sensorik optional. Anwender haben die Wahl zwischen reinen Feuchtesensoren oder die Kombination aus Feuchtemessung, mit CO2- oder VOC-Messung. VOC steht für Volatile Organic Compounds, das sind flüchtige organische Verbindungen in der Raumluft etwa aus Kunst- oder Baustoffen, Möbeln oder Teppichen. Untergebracht ist die Sensorik jeweils auf einer Platine, deren Einbau dem Hersteller zufolge mit wenigen Handgriffen erfolgt. Auch das dezentrale Lüftungsgerät Zehnder ComfoSpot Twin40 für die paarweise Betriebsart kann mit einem Feuchtesensor ausgestattet werden.

Das Prinzip der feuchtegeführten Lüftung ist keineswegs neu. Pionier dieser Betriebsweise ist das französische Unternehmen Aereco, das vor allem für seine zentralen Abluftsysteme mit feuchtegeführten Zu- und Abluftventilen bekannt ist. Diese sind bereits seit 1984 auf dem Markt und inzwischen weltweit in mehr als fünf Millionen Wohneinheiten installiert worden.

Während die Mitbewerber auf dem Lüftungsmarkt nun auf den Zug der bedarfsgeführten Systeme aufspringen, folgt Aereco dem Trend hin zu dezentralen Systemen mit integrierter Wärmerückgewinnung. In Frankfurt stellte der Anbieter mit LAD easy und LAD cosy gleich zwei vor. LAD easy ist ein alternierendes Gerät, dessen Betrieb paarweise erfolgt. Das schraubenlose Befestigungssystem ist patentgeschützt. LAD cosy hingegen ist für die Be- und Entlüftung von größeren Räumen bis zu 50 Quadratmeter konzipiert. Das Gerät sieht aus wie ein moderner Heizkörper und lässt sich optional auch mit einem solchen kombinieren.

Feuchterückgewinnung ist oft Standard

Neben den bedarfsgeführten Anlagen haben die meisten Anbieter inzwischen auch Geräte im Angebot, die nicht nur die Wärme, sondern auch die Feuchtigkeit aus der Abluft zurückgewinnen und auf die Zuluft übertragen. Damit dürfte das Problem zu trockener Raumluft im Winter zunehmend der Vergangenheit angehören.

Interconnection Consulting erwartet, dass bis 2019 in Deutschland, Österreich und der Schweiz jährlich im Schnitt 6 Prozent mehr Lüftungsanlagen verkauft werden. 2016 betrug das mengenmäßige Wachstum 8 Prozent. Bezogen auf das Marktvolumen verzeichnete der deutsche Markt mit 9,7 Prozent das stärkste Wachstum (Marktvolumen 166 Millionen Euro). Der Markt für Haushaltsventilatoren in Deutschland sei traditionell sehr stark durch Abluftventilatoren in Küche und Bad geprägt. 2016 seien rund 600.000 dieser Ventilatoren verkauft worden. Dabei erzielen reine Luftsysteme ohne Wärmerückgewinnung einen Marktanteil von 74,9 Prozent. "Die Dynamik am Wärmerückgewinnungssektor war durch niedrige Energiepreise nicht so stark wie erwartet, dennoch wird sich das Wachstum in diesem Sektor auf absehbare Zeit fortsetzen", erklärt Neva Rukonic, Autorin der Studie. von Silke Thole

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Sanierungsindex DESAX flauer als im Vorjahr

18. April 2017 - 6:43

Der in den Frühjahrsmonaten übliche Knick fiel deutlicher aus als in den Vorjahren. Bei Heizungen lag der DESAX im März nur noch bei 161 (Januar 2017 bei 247), bei Dach und Dämmung bei 138 (Januar 182) und bei Fenstern bei 173 (Januar 233).

2016 ließ sich das Plus zu Jahresanfang mit den veränderten Förderkonditionen in den Bereichen Heizung und Lüftung erklären. 2017 gab es auch einen deutlichen Sprung nach oben im Vergleich zu den Dezemberwerten 2016, mit einer deutlichen Abflachung Richtung März. Orientierte man sich an den Vorjahren, dann sollte das Interesse im späteren Frühjahr bis zu Beginn des Sommers deutlich zunehmen.

Der Sanierungsindex DESAX wird gemeinsam von EnBauSa.de und Dämmen und Sanieren herausgegeben. Er zeigt das Online-Interesse an Sanierungsprojekten im Vergleich zum Basisjahr 2012. pgl

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Integrierter Wechselrichter reduziert Kosten

13. April 2017 - 7:55

Ein Projekt mit Namen PV-Pack ist jetzt gestartet. Es soll optimierte Kühlungs-, Verbindungs- und Aufbautechnik für effiziente, schnell getaktete und hochintegrierte Photovoltaik-Wechselrichter der Leistungsklasse 10 - 40 Kilowatt entwickeln. Die Ergebnisse sollen auch für Wechselrichter höherer Leistungen übertragbar sein. Mit an Bord sind neben dem Fraunhofer ISE die SMA Solar Technology AG, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, und die Phoenix Contact GmbH & Co. KG.

Am Anfang der Projektarbeit stand eine Kostenanalyse der mechanischen und elektromechanischen Komponenten, deren Kostenanteil bei heutigen Geräten bei bis zu 70 Prozent liegt. Zu den mechanischen Komponenten zählen das Gehäuse, die Kühlungskomponenten und Stützstrukturen. Die elektromechanischen Komponenten umfassen Bauteile wie Steckverbinder, Induktivitäten und Leiterkarten. "Ein Lösungsansatz zur Kostenreduktion besteht darin, die Technologien der verwendeten Komponenten aus den kleineren Leistungsklassen so zu optimieren, dass daraus Geräte mit größerer Leistung entwickelt werden können" so Sebastian Franz, verantwortlich für das Team "Schaltungsentwicklung und Hardware-Design" in der Abteilung Leistungselektronik und Netztechnologien des Fraunhofer ISE.

Zentrales Element des hochintegrierten Konzepts ist der sogenannte "Heiße Kern". Dabei können mehrseitig die auftretenden Verluste der Halbleiter über den Kühlkörper abgeführt werden. Durch die Abkopplung des Kühlkörpers vom Gehäuse konnten die Entwickler das maximale Temperaturniveau um 30 Prozent anheben und in Verbindung mit Sintermaterialien den Materialeinsatz maßgeblich reduzieren. Das Aufbaukonzept beinhaltet unterschiedliche Temperaturzonen, welche sich durch die Art der Kühlung, die maximalen Temperaturen und die IP-Schutzklassen differenzieren. So lassen sich die kühleren Zonen nutzen, um kostengünstige Bauteile mit geringeren Temperaturanforderungen einzusetzen.

Auch bei den Leiterkarten ließen sich durch den Einsatz von Standardtechnologien Kosten einsparen. Durch die gezielte Verwendung von Siliciumkarbid-Halbleitern (SiC) und den damit verbundenen höheren Taktfrequenzen gelang es den Forschern, die passiven Elemente erheblich zu verkleinern. Die Leistungsdichte ist höher, der Materialeinsatz geringer, so die Forscher.

Den Projektpartnern ist es gelungen, kostengünstige am Markt verfügbare Technologien aufzugreifen, diese zu modifizieren und optimal kombiniert in einem Gesamtgerätekonzept zu vereinen. Der maximal gemessene Wirkungsgrad des entwickelten Wechselrichters, inklusive Eigenverbrauch, beträgt 98,8 Prozent und der europäische Wirkungsgrad des Gesamtgeräts liegt bei 98,3 Prozent. Die Reduktion des Volumens konnte im Wesentlichen auch durch den Einsatz von kleineren mechanischen und elektromechanischen Komponenten erreicht werden. Dadurch wurde ein Gesamtgewicht inklusive Gehäuse von 58,5 kg bei einem Bauraum von 110 Litern erreicht. "Mit 1200 W/kg übersteigt die Leistungsdichte deutlich die von am Markt verfügbaren Geräten" so Sebastian Franz. Quelle: ISE / pgl

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Fensterbauer erwarten 2017 Umsatzplus

12. April 2017 - 7:42

Dies besagt die aktuelle Studie der vier führenden Branchenverbände. Im Laufe dieses Jahres können demnach rund 14,4 Millionen Fenstereinheiten vermarktet werden. Diese Entwicklung wird unterstützt durch die positiven gesamtwirtschaftlichen Prognosen sowie den anhaltend hohen Bedarf im Wohnbau aufgrund der Zuwanderung.

Das vergangene Jahr konnte laut Studie mit einem Plus von rund 3,3 Prozent ebenfalls recht ordentlich mit rund 13,8 Millionen vermarkteten Fenstereinheiten abgeschlossen werden. Für 2017 wird in den Bausegmenten Neubau und Renovierung sowie Wohn- und Nichtwohnbau wieder mit leichten bis ordentlichen Zuwächsen gerechnet.

56,1 Prozent aller produzierten Fenster werden 2017 voraussichtlich für die Renovierung beziehungsweise energetische Sanierung des Gebäudebestandes verwendet, das Marktvolumen steigt sich in diesem Bereich allerdings nur leicht um rund 0,2 Prozent. Die Zahl der im Neubau eingesetzten Fenster steigt mit plus 9 Prozent erheblich stärker an und erreicht damit einen Marktanteil von immerhin rund 43,9 Prozent.

Die Branchenstudie gibt zusätzlich zur Analyse der Bereiche Renovierung und Neubau auch Auskunft über die prozentuale Verteilung der Fenster im Wohn- und Nichtwohnbau. Für 2017 wird ein ordentlicher Anstieg der Wohnbauaktivitäten um 5,2 Prozent prognostiziert, aber auch im Nichtwohnbau wird im laufenden Jahr ein leichtes Wachstum in Höhe von 1,5 Prozent erwartet.

Holz-Metall-Fenster legen zu

Bei den Rahmenmaterialien liegt der Anteil der Holzfenster 2017 voraussichtlich bei recht konstanten 15 Prozent. "Die höchsten Zuwachsraten erwarten unsere Verbände mit 6,4 Prozent beim Absatz von Holz-Metall-Fenstern. Eine signifikante Verlagerung der Marktanteile im Bereich der einzelnen Rahmenmaterialien lässt sich aus der Studie nach wie vor nicht ableiten", so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF).

Der Marktanteil der Metallfenster liegt hochgerechnet bei rund 18 Prozent, nach 18,2 Prozent in 2016. Aufgrund der in den letzten Jahren eher unterdurchschnittlichen Entwicklung im Nichtwohnbau ist deren Marktvolumen geringfügig gesunken. Kunststofffenster werden ihren hohen Marktanteil weiter leicht ausbauen können. Mit einem Wachstum leicht über der Höhe des Gesamtmarktes wird deren Anteil in diesem Jahr bei voraussichtlich rund 57,8 Prozent liegen, nach rund 57,7 Prozent in 2016.

Der Absatz von Außentüren entwickelt sich derzeit nahezu identisch zum Fenstermarkt. 2017 werden in Deutschland rund 1,436 Millionen Außentüren verkauft, 2016 waren es noch rund 1,382 Millionen Stück. Die größten Steigerungsraten in den Bausegmenten werden 2017 dem Neubau mit ordentlichen 10,9 Prozent zugetraut, der Renovierungssektor legt leicht um 0,3 Prozent zu. Türen aus Aluminium liegen bei einem Marktanteil von 32,6 Prozent fast gleichauf mit Kunststofftüren (32,7 Prozent). VFF / pgl

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Knauf erweitert Engagement bei BIM

11. April 2017 - 7:14

Das Bauen der Zukunft wird maßgeblich von digitalen Prozessen geprägt. Dank BIM können alle Projektbeteiligten programm- und disziplinübergreifend zusammen arbeiten. Damit wird das Bauwerk in 3D-Modellen bei größtmöglicher Transparenz zuerst digital "gebaut" und es können alle Fragen und Details bereits im Vorfeld geklärt werden.

Bei größeren Bauvorhaben durch beispielsweise die öffentliche Hand oder international agierende Auftraggeber laufen Planung, Ausschreibung und Projektabwicklung bereits komplett auf der Basis von BIM. Seit Anfang 2017 hat Knauf deshalb sein umfangreiches Leistungsangebot im Bereich BIM noch einmal deutlich erweitert.

Im Bereich Trockenbau und Boden konnten Architekten, Planer, Projektsteurer und Fachunternehmer bereits für zahlreiche Knauf Konstruktionen auf so genannte BIM-Objekte zurückgreifen. Diese enthalten alle planungs- und ausführungsrelevanten Daten. Zu Metallständerwänden, Brandschutz-, Schallschutz- und Schachtwänden, Plattendecken, Cleaneo Akustikdecken oder freitragenden Decken genauso wie Fertigteilestrich oder Flächenhohlboden lassen sich damit Projekte in 3D als BIM-Modelle erstellen.

Neu hinzugekommen sind nun vor allem BIM-Objekte für den Bereich Putz und Fassade. So können nun auch alle Varianten des Fassadendämmsystems Knauf WARM-WAND in die digitale Planung mit BIM integriert werden. Aktuell sind damit für 84 Knauf Systeme BIM-Objekte im Format Revit 2016 verfügbar, die insgesamt 217 Varianten abbilden. Quelle: Knauf / pgl

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