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Energetisch Bauen und Sanieren

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Energetisch Bauen und Sanieren - Nachrichten und aktuelle Entwicklungen
Aktualisiert: vor 51 Minuten 24 Sekunden

Groß-Wärmepumpe nutzt mehrere Wärmequellen

vor 7 Stunden 40 Minuten

Alternativ zur Geothermie können über den Sole/Wasser-Kreis aber auch verschiedene andere Abwärmequellen angezapft werden, die es beispielsweise überall dort gibt, wo gekühlt wird. Dadurch eigne sich System Zero für ganz unterschiedliche Anwendungsszenarien, so Glen Dimplex. Ob Warenlager, Rechenzentrum oder Wohnkomplex, das System mit einer Leistung von 60 kW passe immer. System Zero nutze die Abwärme, die etwa in Brauereien, Pharmaunternehmen oder Restaurantketten bei der Kühlung anfalle als Energiequelle zur Beheizung angrenzender Büros, Geschäfts- oder Lagerräume sowie auch zur Warmwasserbereitung. Dabei lassen sich auch mehrere Abwärmequellen parallel anschließen. Wenn stattdessen oder zusätzlich Geothermie verwendet wird, sind Glen Dimplex zufolge gegenüber reinen Sole/Wasser-Wärmepumpen weniger und weniger tiefe Sonden-Bohrungen nötig – was den Investitionsaufwand entscheidend reduziert.

Das System ermittelt abhängig vom verfügbaren Wärmeangebot automatisch den effizientesten Mix aus allen angeschlossenen Energiequellen– und nutzt deren unterschiedliche Temperaturniveaus optimal aus, verspricht der Anbieter. So könnten Spitzenlasten abgedeckt werden und im Teillastbetrieb würden höhere Leistungszahlen erreicht. Quelle: GDTS / sth

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BAFA-Programm Heizungsoptimierung läuft zäh

vor 8 Stunden 25 Sekunden

Laut Ministerium sollten "bis 2020 jährlich bis zu 2 Millionen Pumpen ausgetauscht und 200.000 hydraulische Abgleiche" durchgeführt werden. Dafür gibt es jeweils einen Zuschuss von 30 Prozent der Nettokosten.

Selbst wenn man optimistisch annimmt, dass durch die Werbekampagne "Deutschland macht's effizient" der Höhepunkt der Förder-Registrierungen zum Jahresdurchschnitt würde und jeder potenzielle Antragsteller nach der Registrierung den Austausch oder Abgleich auch tatsächlich vornehmen ließe, wären pro Jahr lediglich gut 123.000 Pumpen- und 41.000 Abgleichförderungen zu erwarten.

Pumpenaustausch lohnt sich

Zurzeit laufen in Deutschland rund 10 Millionen Heizungspumpen, die für das Förderprogramm infrage kommen. Meist wurden sie vor 2006 angeschafft, bevor Modelle mit hocheffizienter Antriebstechnik und Regelung auf den Markt kamen. Der Strombedarf einer solchen meist zu groß ausgelegten Heizungsumwälzpumpe beläuft sich in einem Einfamilienhaus mit drei Bewohnern typischerweise auf 500 Kilowattstunden pro Jahr. Das ist mehr als in der Regel für die gesamte Beleuchtung benötigt wird. Erfolgt der Austausch gegen ein modernes Modell, sind es noch etwa 75 Kilowattstunden pro Jahr.

Diese Berechnung gilt aber nur, wenn auch ein hydraulischer Abgleich erfolgt. Er stellt sicher, dass jeweils genau die Menge Heizungswasser - und nicht mehr - durch jeden Rohrnetzabschnitt gepumpt wird, die nötig ist, damit auch die weit von der Heizung entfernten Heizkörper warm genug werden.

Schon bisher wurden jährlich jeweils rund 1 Million Pumpen ausgetauscht. In einem Drittel der Fälle ging es zumindest den Besitzern kleinerer Häuser tatsächlich vor allem um die Stromeinsparung, wie eine bundesweite repräsentative Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ergeben hat. Dafür hatten die Austauschwilligen gute Gründe: Man braucht nur die jährliche Stromkosteneinsparung (im obigen Beispiel bei 26,5 ct/Kilowattstunde rund 113 Euro) dem Preis für eine neue Hocheffizienzpumpe mit Einbau (etwa 450 Euro) gegenüberzustellen.

Dabei sollte man aber aufpassen, denn bestellt der Handwerker wieder eine zu große Pumpe, geht die Rechnung nicht auf. Energieberater Königstein: "Manche Handwerker sind da fit, andere können das nicht. Die bestellen einfach nur beim Hersteller und fragen vielleicht noch kurz am Telefon: 'Welche Pumpe soll ich da eigentlich nehmen?'". In 25 Prozent der Fälle wurde bei der erwähnten Umfrage einfach eine Pumpe mit der gleichen Leistung eingebaut.

Viele Handwerker können hydraulischen Abgleich nicht

Die zweite Komponente des BAFA-30-Prozent-Förderprogramms ist der hydraulische Abgleich. Den bisher mit dem Programm erreichbaren gut 18.700 Abgleichförderungen (Hochrechnung auf ein Jahr) stehen nach einer Anfang März von Co2online veröffentlichten Auswertung 17,2 Millionen nicht abgeglichene Heizungsanlagen gegenüber. Bei jährlich etwa 210.000 Anlagen wird derzeit ein Abgleich vorgenommen, wie sich aus der Statistik des Industrieverbands BDH und der durchschnittlichen Optimierungsquote von jährlich 1 Prozent 2012 bis 2016 errechnen lässt.

Wie wirtschaftlich die Maßnahme für den Wohnhaus-Eigennutzer sein wird, lässt sich viel schwerer sagen als beim Pumpenaustausch. Hier wird eher Wärme (mit unsteten Preisen) als Strom eingespart; ob und wieviel, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die Kosten in einem Einfamilienhaus können 500, aber auch 800 Euro betragen. Die Berechnungen wann die Kosten eingespielt sind liegen weit auseinander.

Klarheit kann man sich preiswert mit dem "Heiz-Check" der Verbraucherzentrale verschaffen: Für höchstens 40 Euro kommt der Energieberater ins Haus. Dass viele schon diesen ersten Schritt nicht tun, liegt auch an der Situation im Handwerk. In den 70er Jahren war für einen Zentralheizungsbauer der korrekte Abgleich eines Heizungssystems noch Teil der Grundausbildung. Anders heute: Jetzt heißt der Heizungsbauer "Anlagenmechaniker für SHK", müsste oft erst eine zusätzliche Schulung machen - und damit nicht selten gegen sein wirtschaftliches Eigeninteresse handeln. Denn bezogen auf den Arbeitsaufwand ist so gut wie alles lukrativer als das Optimieren eines Heizsystems.

Auch Hauseigentümer sind eher bereit, Geld für ein neues Bad auszugeben als für die Modernisierung der Heizung. Das belegt eine zur ISH vorgelegte Befragung des Zentralverbands SHK zu den Kundenwünschen. Außerdem ist hydraulischer Abgleich nicht gleich hydraulischer Abgleich. Es gibt zwei Berechnungsverfahren: ein detailliertes Verfahren "B" und ein vereinfachtes, weniger wirksames "A", dessen Zulässigkeit nach langem Tauziehen zwischen Wissenschaft und Verbändelobby vor kurzem doch über den 1. Januar 2017 hinaus verlängert wurde.

Vertragsrecht als Hemmnis

Bei Neubau oder Modernisierung wirken diese Mechanismen ebenfalls, doch kommt hier noch ein Webfehler des Vertragsrechts hinzu. Ein Bauvertrag wird meist nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) abgeschlossen. Nach dieser wird der hydraulische Abgleich nicht im Leistungsverzeichnis separat ausgewiesen und dem Handwerker vergütet, sondern als "selbstverständlich angenommene Nebenleistung" betrachtet. Ob sie erbracht wurde, kann man als Laie nicht erkennen. Lässt der Bauherr die Ausführung also nicht kontrollieren, stellt sich ein Handwerker dann am besten, wenn er sich die sechs Stunden spart, die ein sorgfältiger Abgleich im Einfamilienhaus dauert, und stattdessen die Vorlauftemperatur oder die Pumpenleistung ein bisschen erhöht.

Doch sogar wenn es diese Hemmnisse nicht gäbe: Die meisten privaten Hausbesitzer interessieren sich derzeit einfach nicht für solche Themen. Thomas Königstein: "Es wäre gut, wenn in einem Gebäudeenergiegesetz ein Pumpenaustausch und der hydraulische Abgleich vorgeschrieben würden. Dann gäbe es einen Standard, und jeder wüsste, was er zu tun hat." Zum gleichen Fazit kommt Professor Dieter Wolff von der Ostfalia-Hochschule: "Nicht fördern, sondern vorschreiben! Sonst vergehen weitere 10 bis 20 Jahre." von Alexander Morhart

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Mieter schätzen Transparenz bei Heizkosten

vor 8 Stunden 10 Minuten

Auch Interesse an entsprechender Technik zur Unterstützung von richtigem Heizen und Lüften bestehe, so Techem in der Auswertung der Befragung. Rund 55 Prozent der Befragten seien aufgeschlossen gegenüber Automatisierungstechnik, die beispielsweise den Heizkörper herunter regelt, wenn ein Fenster geöffnet wird. Ebenfalls 55 Prozent seien an Echtzeithinweisen bei Lüftungsbedarf (via Touch-Display, Lämpchen, Tonsignal, App oder Online-Portal) interessiert. Mehr als 45 Prozent hätten Interesse an technischer Unterstützung zur einfacheren Steuerung der Heizkörper, zum Beispiel an programmierbaren Heizkörperthermostaten durch eine App.

Wie die Umfrage zeigt, sind bislang selbst einfachste Sensoren zur Unterstützung von energiesparendem Heizen und Lüften nur zu einem kleinen Teil in Wohnungen installiert. So verfügen weniger als 40 Prozent der Befragten über ein Thermometer und nur 13 Prozent über einen Feuchtigkeitsmesser. Über etwas weitergehende Technologie, wie etwa programmierbare Heizkörperthermostate, verfügt nur rund jeder Zehnte.

Im Rahmen der deutschlandweiten repräsentativen Studie, die von Techem in Auftrag gegeben wurde, hat Meinecke & Rosengarten das individuelle Heiz- und Lüftungsverhalten von Bewohnern in Mehrfamilienhäusern mit mindestens drei Wohnungen untersucht. Die Datenerhebung aus dem Sommer 2016 basiert auf einer Stichprobe aus 2.000 Befragten über 18 Jahren. Die Befragung beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Relevanz der Heizkosten, Motivation zur Verhaltensänderung, Wissensstand und Interesse der Bewohner, Heiz- und Lüftungsverhalten, technische Ausstattung der Wohnung und Interesse der Bewohner an verhaltensunterstützenden Angeboten. Quelle: Techem / pgl

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Handwerks-Barcamp adressiert Vordenker

27. März 2017 - 7:41

Oftmals ist es naheliegender als gedacht, denn das entsprechende Know-How ist meist schon im eigenen Unternehmen vorhanden. Um diese und viele andere Fragen zur digitalen Transformation am Bau zu klären, treffen sich die Vor- und Weiterdenker zum ersten Handwerkscamp in Deutschland am 1. und 2. April in Berlin. Durch den informellen Erfahrungsaustausch auf diesem Barcamp und die Diskussion auf Augenhöhe über alle Hierarchieebenen hinweg, entwickelt sich eine außerordentliche Dynamik. Ob Drohnen, BIM oder der Einsatz von Tablets oder 3D-Betondruck, das Bauhandwerk steht vor großen Herausforderungen. Die Bauwirtschaft gilt gemeinhin als technologisch rückständig. Wie kaum eine andere Branche steht sie daher zur Zukunftssicherung aktuell in der Verantwortung, sich mit der digitalen Transformation zu beschäftigen.

Natürlich wird man auch in Zukunft Bauleistungen nicht bei Amazon runterladen können. Doch neue Prozesse, digitale Hilfsmittel und visionäre Innovationen helfen der Bauwirtschaft, effizienter zu werden. Dies unterstützt auch die Politik und fördert das Bauen 4.0. So sollen beispielsweise ab 2020 alle öffentlichen Bauvorhaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nur noch nach dem sogenannten Building Information Modeling, kurz BIM, geplant und gebaut werden.

Doch wie können Handwerker das Know-How aufbauen? Die Handwerkskammern bieten Weiterbildungen an, und immer mehr Unternehmen veranstalten Kongresse zu diesem Thema. Erstaunlicherweise sind die eigentlichen Kompetenzen jedoch oftmals bereits im Betrieb vorhanden, sie können sich nur nicht entfalten. Denn die jüngere Generation ist mit dem Internet aufgewachsen und kann durchaus damit umgehen. Lediglich Hierarchiedenken und antiquierte Einstellungen verhindern, dass die eigenen Mitarbeiter Know-How und digitalen Sachverstand beruflich einsetzen. Hier sind die Chefs gefragt, Möglichkeiten einzuräumen, die Zukunftsausrichtung des Betriebs mitzugestalten.

Auf dem ersten Handwerkscamp in Deutschland treffen sich genau diese Vor- und Weiterdenker, um sich auf Augenhöhe über alle Hierarchieebenen hinweg auszutauschen. Ein Barcamp ist ein partizipatives Veranstaltungsformat, das ursprünglich aus der Tech-Szene kommt und den Teilnehmern ermöglicht, eigene Themen anzusprechen. "Das Schöne ist, dass jeder von seinen Erfahrungen berichten kann oder auch andere nach ihren Erlebnissen befragen kann", erklärt Handwerkscamp-Organisator Roland Riethmüller. Denn auf einem Barcamp wird Wissen weitergegeben und mit anderen geteilt.

Die Digitalisierung stellt alle Handwerker im Bauhandwerk vor ähnliche Herausforderungen. So kann der Malermeister über seine Erfahrungen mit Google Adwords berichten und der Dachdecker von seiner Drohne erzählen. Doch auch Diskussionen über die Meisterpflicht oder aktuelle Herausforderungen wie die Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffe können Themen auf dem Barcamp sein. Das ist das Spannende: Die Agenda entsteht erst am ersten Tag, wenn die Teilnehmer ihre Themen präsentieren. Die Teilnahme ist für Handwerker kostenlos. Quelle: Meistertipp / pgl

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"Mieterstrom-Gesetz kommt vor der Wahl"

27. März 2017 - 7:40

Das Wirtschaftsministerium sieht hohes Potenzial für Mieterstrom. Eine vom BMWi in Auftrag gegebenen Studie zum Mieterstrom hatte Anfang des Jahres ein Potential von 3,8 Millionen Wohnungen ergeben.

Die Solarbranche ist mit dem Vorschlag aber noch nicht zufrieden. So sollten nach Ansicht des Bundesverbands der Solarwirtschaft (BSW) Betreiber kleiner Solarstromanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 Kilowattpeak von Lieferantenpflichten im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes befreit werden. Andernfalls wäre der Aufwand für Abrechnungs-, Informations- und Mitteilungspflichten für diese unverhältnismäßig, so der BSW.

Nicht nachvollziehbar sei auch, warum solarer Mieterstrom nur förderwürdig werden solle, wenn er auf dem gleichen Gebäude geerntet wird, in dem der belieferte Mieter wohnt oder arbeitet. Vielmehr sollte die Förderung nach BSW-Empfehlungen auch dann gewährt werden, wenn zum Beispiel ein Mieter vom Dach seines Vermieters eines benachbarten Gebäudeensembles mit Solarstrom versorgt werden will und dabei das öffentliche Stromnetz nicht genutzt werde. Hier böte sich die Definition des "räumlichen Zusammenhangs" an.

Schließlich sei es für eine erfolgreiche Breitenanwendung notwendig, das sogenannte "Summenzählermodell" - als ein in der Praxis bereits erprobtes Messverfahren - für die Abrechnung von Mieterstrommodellen verpflichtend vorzuschreiben. Die Entscheidung über den Einsatz des vereinfachten Messverfahrens dürfe nicht von den Verteilnetzbetreibern oder den grundzuständigen Messbetreibern abhängig gemacht werden.

Der BSW-Solar erwartet, dass nach Inkrafttreten des Gesetzes Stadtwerke solaren Mieterstrom als Möglichkeit der Kundenbindung für sich entdecken werden. Wünschenswert sei aber auch, dass Wohnungsunternehmen ihre Steuerprivilegien für die Vermietung von Wohnraum im Falle einer Versorgung von Mietern mit Ökostrom künftig nicht verlieren. Auch hier bestünde noch Nachbesserungsbedarf. Quelle: BSW / pgl

 

 

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Mieten sind 2016 durchgehend gestiegen

26. März 2017 - 8:02

Im Schnitt stiegen die Mieten der im Jahr 2016 angebotenen Wohnungen in den Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern um 6,3 Prozent - auf 9,97 Euro pro Quadratmeter, so eine aktuelle Erhebung des Bundesinstituts für Bau- Stadt- und Raumforschung. In den anderen kreisfreien Großstädten legten die Angebotsmieten um 4,5 Prozent auf durchschnittlich 7,33 Euro pro Quadratmeter zu.

Auch in den städtischen Kreisen setzte sich die Dynamik fort. Dort erhöhten sich die Angebotsmieten im Schnitt auf 7,20 Euro pro Quadratmeter und damit verglichen mit dem Vorjahr um 4,6 Prozent. Die ländlichen Kreise haben weiterhin niedrige Mietenniveaus. Sie liegen im Schnitt bei 5,87 Euro je Quadratmeter, weisen aber ebenfalls im Durchschnitt leichte Mietensteigerungen auf. München bleibt für Wohnungssuchende mit durchschnittlich 15,65 Euro pro Quadratmeter die teuerste Großstadt Deutschlands. Es folgen Frankfurt am Main (12,76 Euro) und Stuttgart (11,93 Euro), Freiburg im Breisgau (11,39 Euro), Ingolstadt (11,14 Euro) und Hamburg (10,92 Euro). Rund um München, Frankfurt am Main und Stuttgart strahlen hohe Mieten besonders weit in den Pendlereinzugsbereich aus. In Metropolen wie Düsseldorf, Köln und Berlin reichen sie in der Regel hingegen nur ins engere Umland.

"Vor allem Zuwanderung aus dem In- und Ausland sowie Wohnungsengpässe in den wachsenden Großstädten führten im vergangenen Jahr zu weiter steigenden Mieten. Es braucht Zeit, bis sich das Wohnungsangebot im Neubau und Bestand der Nachfrage annähert und sich die Mietenentwicklung wieder beruhigt", sagt BBSR-Direktor Harald Herrmann.

Die Preise für erstmals vermietete Wohnungen stiegen gerade in den teuren Städten noch einmal deutlich: In München wurden erstmals vermietete Neubauwohnungen für durchschnittlich 17,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die Städte Freiburg im Breisgau, Stuttgart und Frankfurt am Main folgen mit durchschnittlichen Preisen zwischen 14,00 und 14,70 Euro pro Quadratmeter. "Die Mieten für Neubauten steigen nicht nur wegen der hohen Nachfrage nach Wohnraum. Der Wettbewerb um knappes Bauland und damit verbundene hohe Grundstückspreise sorgen für einen zusätzlichen Auftrieb", betont Herrmann. Aber nicht überall müssen Mieterhaushalte tief in die Tasche greifen. Vergleichsweise günstig bleiben die Angebotsmieten in vielen ländlichen Kreisen abseits der Ballungsräume. Am wenigsten müssen Wohnungssuchende in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) und Wunsiedel (Bayern) zahlen - durchschnittlich 4,30 Euro pro Quadratmeter. Quelle: BBSR / pgl

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Solarwatt zeigt komplett modularen PV-Speicher

24. März 2017 - 7:14

Das Speichersystem besteht ab sofort nur noch aus zwei Elementen in der Größe eines Schuhkartons: aus dem Batterie-Modul MyReserve Pack und dem MyReserve Command. In Letzterem steckt die gesamte Leistungselektronik des Speichers inklusive Anschlüssen, Sensoren und Software. Sollten Nutzer mehr Speicherkapazität oder Leistung benötigen, können unbegrenzt viele Module kombiniert werden. Dies ermöglicht eine Konfigurationen in einer Größenordnung von 2,2 kWh bis zu 2 MWh.

Sollte der Speicher an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden müssen, ist nur die Modifikation eines der Grundbausteine anstatt des gesamten Speichers notwendig. Die neuen Stromspeicher sind ab Sommer 2017 verfügbar. Zukünftig wird auch die Ankopplung weiterer grüner Energiequellen möglich sein. Damit kann auch Strom aus anderen lokal vorhandenen Quellen wie einer Windenergie- oder Biogasanlage an dem Ort gespeichert werden, wo er erzeugt wurde. Quelle: Solarwatt / pgl

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System vereint Heizung, Kühlung und Warmwasser

23. März 2017 - 7:22

Das Innenteil hat einen geringen Platzbedarf und kann daher ohne eigenen Heizraum untergebracht werden. Damit es sich ohne Probleme in den Wohnbereich einfügt hat Ochsner zudem das Design überarbeitet. Dieses wird 2017 schrittweise für alle Geräte eingeführt. Zudem läuft das Innengerät dem Hersteller zufolge nahezu geräuschlos.

Im Unterschied zu vielen anderen Split-Systemen ist ein Höhenversatz zwischen Außengerät und Innengerät von bis zu 15 Metern möglich. Dadurch kann der Multi Tower All in One auch in einem Spitzboden unterm Dach oder im Keller untergebracht werden. Das Gerät lässt sich in zwei Hälften zerlegen und dadurch auch an schwer zugängliche Aufstellorte transportieren.

Das Außengerät Ochsner Air Eagle arbeite ebenfalls sehr geräuscharm und sei damit auch gut geeignet für die Aufstellung auf kleineren Grundstücken in Neubaugebieten, so der Hersteller. Es ist ist als Horizontal-Splitverdampfer aufgebaut und in vielen unterschiedlichen RAL-Farben zu haben. Die Außeneinheit zeichnet sich dem Hersteller zufolge durch leise modulierende Ventilatoren, große Wärmetauscherflächen und einen weiten Lamellenabstand aus. Zur optimalen Leistungsanpassung besitzt es einen drehzahlgeregelten Kompressor. Als wirtschaftliche Alternative für Gebäude mit kleinerem Wärmebedarf bietet Ochsner den Multi Tower All in One auch mit den Außengeräten der Ochsner Air Basic-Baureihe an.

Zur Ausstattung des Multi Tower All in One gehören ein Heizungspufferspeicher mit 100 Litern Inhalt und ein Warmwasserspeicher mit 168 Litern. Im Sommer kann das Heizsystem auf Kühlbetrieb umgeschaltet werden. Mit Drei-Wege-Umschaltventil für die Warmwasserbereitung, einem Sicherheitsventil sowie einer Elektro-Zusatzheizung mit 8,8 kW bietet das Gerät technisch alles, was zu einer hoch entwickelten, modernen Wärmepumpe mit hoher Betriebssicherheit gehört, so Ochsner. Alle Komponenten für einen schnellen Anschluss an die Heizkreise seien ebenfalls bereits eingebaut. Quelle: Ochsner /sth

 

 

 

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Remeha bietet System-Kombi mit Mini-BHKW

23. März 2017 - 7:15

Der Gasbrennwertkessel arbeitet modulierend mit einer maximalen thermischen Leistung von 25 kW. Ergänzt um das Hochleistungs-Frischwassersystem mit 390 Liter Fassungsvermögen und Solartechnik wird er zum Hybridsystem CalentaSol 390. Der Frischwasserspeicher in dem Hybridsystem ist ausgerüstet mit einem speziell von Remeha für die Systemtechnik der Zukunft entwickelten Hochleistungs-Wärmetauscher aus Kupfer-Glattrohr. Er verfügt über eine effiziente Gesamtfläche von 1,6 m². Ein gemischter Heizkreis ist werkseitig ins System integriert, ein zweiter kann optional nachgerüstet werden.

CalentaSol 390 ist gedacht für Ein- und Zweifamilienhäuser und fasst auf kleinstem Raum alle Komponenten wie Speicher, Kessel, Heizkreise, Solarstation und Regelung in einer Einheit zusammen. Es nutzt Sonnenenergie, um im Winter und in den Übergangszeiten die Heizung und den Warmwasserbedarf zu unterstützen. Im Sommer übernimmt die Solaranlage die Warmwasserproduktion, sodass der Brennwertkessel ausgeschaltet bleibt.

Die Kombination aus Gas-Brennwertkessel, Speicher und einem Blockheizkraftwerk mit Verbrennungsmotor heißt Calenta eLina 390. Das System erzeugt Wärme und Strom. Das Mini-BHKW ist mit 2 oder 2,6 kW elektrischer Leistung erhältlich und zeichnet sich Remeha zufolge durch extrem lange Wartungsintervalle aus (alle 15.000 Betriebsstunden). Zudem ist eine Ladefunktion für ein Elektrofahrzeug integriert.

Mit dem Calenta eLina 390 mit 2 beziehungsweise 2,6 kW elektrischer Leistung ergänzt Remeha sein Mini-BHKW-System eVita mit 1,0 kW elektrischer Leistung und Stirlingmotor. Weitere Anlagen für den Commercial-Sektor mit 5, 7,5 und 11 kW elektrischer Leistung sind in der Planung, 20 kW und 50 kW bereits im Programm. Quelle: Remeha / sth

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Dachdecker haben Probleme mit Entsorgung von EPS

22. März 2017 - 8:17

Eine aktuelle Umfrage des ZVDH unter seinen Mitgliedsbetrieben scheine dies zu bestätigen, sagt ZVDH-Hauptgeschäftsführer Ulrich Marx: "Auch wenn die Umfrage nicht repräsentativ ist, so haben wir doch einen Eindruck über die jetzige Entsorgungssituation gewonnen. Es gibt immer noch Dachdeckerbetriebe, die HBDC-haltige Dämmstoffe nicht entsorgen können, weil sie keine Müllverbrennungsanlage finden, die bereit ist, diese anzunehmen. Andere Betriebe erwähnen die zum Teil immer noch hohen Kosten, die bei der Entsorgung anfallen. Insgesamt liegen die Spannbreiten unglaublicher Weise zwischen 200 und 5.000 Euro pro Tonne. Dieses Ungleichgewicht bei der Preisgestaltung ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir fordern daher, die Einstufung des Polystyrols als gefährlichen Stoff komplett wieder zurückzunehmen."

Dass die Stoffströme dokumentiert werden müssten und dies auch nachzuweisen sei, sei selbstverständlich, aber auch ohne die Einstufung als gefährlicher Abfallart möglich. Unverständlich sei das Beharren einzelner Umweltminister auf dem angeblichen Aushebeln des Umweltschutzes: Brom werde durch das Verbrennen unschädlich gemacht, es entstünden dabei auch keine giftigen Dämpfe. "Ob das Brom in den HBCD-haltigen Dämmstoffen im Baumischabfall oder als Monocharge verbrannt wird, ist hierfür völlig irrelevant. Selbst die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks folgt unserer Auffassung und hält die Einstufung für überzogen, zumal diese auch von der Europäischen Kommission nicht gefordert war", führt Marx weiter aus. Ende März tagt die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu diesem Thema. Quelle: ZVHD / pgl

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Trend zur Wärmepumpe ist ungebrochen

22. März 2017 - 8:03

2016 ist der Wärmepumpen-Markt um satte 17 Prozent gewachsen – kein Wunder also, dass viele Hersteller hier besondere Akzente setzen. Vaillant beispielsweise gründet zum 1. April die neue Geschäftseinheit "Wärmepumpen und Erneuerbare Energien". Diese soll dafür sorgen, dass das Unternehmen sein Ziel erreicht, "nicht nur mit effizienten Gasheizgeräten, sondern auch im Geschäft mit Wärmepumpen eine international führende Position einzunehmen", so Carsten Voigtländer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vaillant Group, auf der ISH-Pressekonferenz des Unternehmens. Bis zum Jahr 2021 will Vaillant Komplettanbieter für Wärmepumpen werden und seinen Marktanteil auf über 10 Prozent steigern. Derzeit liege man deutlich darunter. Im Gegenzug wird das Engagement im Bereich Brennstoffzellen-Heizgeräte auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt (EnBauSa.de berichtete).

Wandhängende Wärmepumpe für die Sanierung

Auf der Messe präsentierte das Unternehmen mit der kleinen Wärmepumpe geoTHERM eine Marktneuheit: Das Gerät mit 3 kW Heizleistung wird platzsparend wie ein Gas-Brennwertgerät an der Wand montiert. Als Wärmequelle dient eine Sonde oder ein Erdkollektor. Aufgrund der geringen Heizleistung könne die Wärmequelle relativ klein ausfallen, so der Hersteller, der mit dem Gerät neben energieeffizienten Neubauten auch auf den Sanierungsmarkt zielt. In Gebäuden mit mehreren Wohneinheiten ersetze die geoTHERM veraltete Gas-Heizwertgeräte. Die auf den einzelnen Etagen installierten Wärmepumpen würden an eine zentrale Erdbohrung angeschlossen.

Der Sanierungsmarkt ist aktuell noch das Sorgenkind der Wärmepumpenindustrie. Denn der Großteil der 2016 verkauften 66.500 Heizungswärmepumpen ging in den Neubau, im Gebäudebestand liegt der Marktanteil der Systeme unter fünf Prozent. Der Bundesverband Wärmepumpe stellt daher in diesem Jahr die Aufklärung der Endverbraucher und die Schulung der Fachkräfte im Bereich Sanierung mit Wärmepumpe ins Zentrum seiner Aktivitäten.

Viessmann glänzt mit hohem COP

Auch Branchenschwergewicht Viessmann zeigte auf der ISH neben Neuheiten in den Bereichen Gas- und Holzheizungen sowie Lüftung und Gebäudetechnik neue Wärmepumpen. Die Luft/Wasser-Split-Wärmepumpen Vitocal 200-S, 222-S und die Monoblock-Wärmepumpe Vitocal 200-A mit Leistungen von 4 bis 12 kW erzielen dem Hersteller zufolge COP-Spitzenwerte bis 5,1 bei einer Lufttemperatur von 7 und einer Wassertemperatur von 35 Grad Celsius (A7/W35 °C nach EN 14511). Der COP-Wert gibt das Verhältnis von Wärmeleistung und der dazu erforderlichen Antriebsenergie (Strom) an.

Als weiteren Pluspunkt führt Viessmann außerdem die geringe Geräuschentwicklung der Außeneinheiten der neuen Wärmepumpen an. Im Nachtbetrieb beträgt der Schalldruckpegel in drei Metern Abstand 35 dB(A). Damit sind die neuen Außeneinheiten Viessmann zufolge mit Abstand die leisesten dieser Bauart und erfüllen die Anforderungen der TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm).

Doch nicht nur die Großen der Branche, auch kleinere Anbieter erweitern ihr Portfolio um Wärmepumpen. So zum Beispiel der Holzheizungsspezialist KWB Biomasse, der künftig auch eine Brauchwasserwärmepumpe und eine Luft-Wärmepumpe mit 3,4 bis 14 kW Leistung anbietet. Je nach den ört­li­chen, bau­li­chen und kun­den­spe­zi­fi­schen Anforderungen hätten sowohl Pelletheizungen als auch Wärmepumpen ihre Daseinsberechtigung, schreibt Marketing-Leiter Frank Schönfelder in einem Gastbeitrag auf dem Blog EnWiPo.

Niedrige Schallemissionen sind wichtiges Kaufkriterium

Die Geräuschentwicklung vor allem der Außeneinheiten bei Split-Geräten ist offenbar ein entscheidendes Kriterium bei der Anschaffung von Luft/Wasser-Wärmepumpen. Zahlreiche Anbieter warten hier mit Verbesserungen auf. So ist es den Ingenieuren von Panasonic eigenen Angaben zufolge gelungen, die Geräuschentwicklung der Aquarea-Luft/Wasser-Wärmepumpen im Normal- und im Flüsterbetrieb noch einmal deutlich zu senken. SQ steht übrigens für "Super Quiet". Die T-CAP SQ mit 9 kW Leistung beispielsweise arbeitet dem Hersteller zufolge mit einem Schallleistungspegel von 61dB(A) bei A7/W55 deutlich leiser als die Luft/Wasser-Wärmepumpen anderer Hersteller in vergleichbaren Leistungsgrößen. Im schallreduzierten Flüsterbetrieb seien sogar Werte von 54 dB(A) erreichbar.

Auch Stiebel Eltron preist seine neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen WPL 09 mit 4,2 kW und WPL 17 mit 8,3 kW Heizleistung als besonders geeignet an, wenn es um geringe Schallemissionen geht. Dafür, dass die Geräuschentwicklung im Außenbereich deutlich reduziert wird, sorge schon allein die Innenaufstellung des Monoblock-Geräts. Darüber hinaus sei die Wärmepumpe aber auch sehr leise im Betrieb – durch eine intelligente Luftführung und die schallabsorbierenden Luftschläuche im Gerät, das mit Invertertechnologie arbeitet, seine Heizleistung also modulierend dem Wärmebedarf anpasst.

Glen Dimplex nimmt für sich in Anspruch, die Wärmepumpe neu erfunden zu haben: mit dem System M, einem modularen Heizkühlsystem, das sich einfach aussuchen, installieren und bedienen lasse. Tatsächlich überrascht der Anbieter mit vielen neuen und zum Teil durchaus ansprechenden Designs der System-M-Außeneinheiten. Bisher zeichneten sich die Dimplex-Geräte nicht gerade durch Schönheit aus. Die Außeneinheit von System M ist Dimplex zufolge außerdem mit einer Größe von 60 x 50 x 87 Zentimetern die kleinste Wärmepumpen-Außeneinheit auf dem Markt, darüber hinaus natürlich extrem leise sowie mit intelligenter Regelungstechnik ausgestattet, die laufend und für bis zu zehn unterschiedliche Räume die für die Wunschtemperatur niedrigst mögliche Rücklauftemperatur für einen effizienten Betrieb ermittelt. System M gibt es in verschiedenen Ausführungen von der Variante fürs kleine Eigenheim mit 4 oder 6 kW Heizleistung und einem integrierten 180-Liter-Warmwasserspeicher bis zu einem 16-kW-Gerät mit einem 240-Liter-Speicher. von Silke Thole

 

 

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Bauherren spielen bei BIM entscheidende Rolle

21. März 2017 - 8:00

Ein Stufenplan des Verkehrsministeriums hat das Ziel, BIM im Infrastrukturausbau bis 2020 zu realisieren, "uns wäre wichtig, dass auch andere Auftraggeber dem Beispiel folgen", ergänzte Krüger. 26 Pilotprojekte sind geplant.

Noch gebe es aber viele Hürden, so Frank Krüger. So seien Standards notwendig, um das Verfahren rechtssicher etablieren zu können, Regelungen, die den Zugriff auf die Modelldaten definieren, man benötige partnerschaftliche Vertragsmodelle und Personal, das sich mit BIM auskenne. Vor allem, so Krüger weiter, "müssen wir eine BIM-Kultur schaffen, es gibt noch einige Bereiche, die sehr zögernd an das Thema herangehen." Deutschland brauche sich aber dennoch nicht zu verstecken. Nur Finnland, Schweden, Norwegen und Großbritannien hätten mehr Erfahrung.

BIM-Standards für Infrastruktur fehlen noch

Um die Standardisierung voranzutreiben, gibt es unterschiedliche Initiativen. IFC ist der Standard, der sich im Hochbau durchgesetzt hat. Er beschreibt Gebäudemodelle digital und wird seit 2008 verwendet. Unternehmen können ihre Software auf IFC-Konformität zertifizieren lassen. Für Infrastrukturmaßnahmen fehlen entsprechende Standards noch, "sie sollen noch 2017 veröffentlicht werden", erklärte Krüger.

Ziel sei es außerdem, dass auch mittelständische und kleine Unternehmen BIM nutzen. Dazu dient ein Masterplan Bauen 4.0 mit konkreten Pilotprojekten. Auch das Projekt Bau Zeit setzt hier an. Ein Thema, das zu beackern sei, sei der Einsatz von Drohnen bei BIM und die Errichtung einer Daten-Cloud zur Aufnahme der BIM-Informationen. Ein nationales Kompetenzzentrum soll diese Fragen aufgreifen. Ähnliche Initiativen gebe es auch auf europäischer Ebene, berichtete Jan Tulke. Eine EU-BIM Task Group entwickelt bis Mitte des Jahres ein Handbuch mit dem Ziel, Orientierung in Europa zu geben.

Planung verändert sich mit BIM

Durch die Einführung von BIM ergäben sich eine ganze Reihe von Veränderungen in den Bau- und Planungsprozessen, betonte Tulke. So würden Modelle künftig per Laserscan erstellt und seien dann auch auf Tablets streambar. Augmented-Reality-Brillen könnten auf der Baustelle helfen, Baufortschritte zu überprüfen und auf eine Überstimmung mit den Plänen hin abzuchecken.

Tulke skizzierte auch Veränderungen im Vertrieb. So sei der Aufbau von Konfiguratoren möglich, die unterschiedliche BIM-Bausteine koppeln. In der Bauausfertigung könne es durch bessere Möglichkeiten zur Planung eine größere Vorfertigungstiefe und Just-in-time-Lieferung einzelner Montagebausteine geben. Die Montage selbst ließe sich mit Lasern unterstützten, die aus BIM-Modellen heraus Montagepunkte an die Wände projizieren und die Einbaukontrolle erleichtern.

Gleichzeitig wurde in den Diskussionen auf der ISH aber auch deutlich, dass viele Potenziale von BIM im Moment weder gesehen noch gehoben werden. Markus Beukenberg vom Präsidium der VdZ forderte einen Fokus auf die bessere Abstimmung der Gewerke. Man müsse außerdem berücksichtigen, dass Gebäude interagieren und kommunizieren, das sei ein Aspekt der bei BIM ebenso fehle wie die Anbindung an Sektorkoppelung oder Quartierslösungen. "Da haben wir noch einen langen Weg zu gehen", unterstrich Beukenberg.

Betrieb der Gebäude muss in den Mittelpunkt rücken

Einigkeit herrschte darüber, dass vor allem der Betrieb der Gebäude bei BIM stärker in den Fokus rücken müsse. "Der Betrieb ist teurer als das Erstellen. Der spätere Nutzer wüsste, wie er im Betrieb sparen könnte, fehlt aber häufig bei der Planung", so Beukenberg. "Wir planen das Bauen, dann wird es betrieben, es gibt keine Rückkoppelung von Planung zu Betrieb", monierte Anette von Hagel von der PKS Kommunikations- und Strategieberatung. Dabei böten digitale Zwillinge aus Planung und Betrieb Chancen, auszuwerten und zu optimieren. Auch das Thema Recycling könnte bei BIM eine Rolle spielen, etwa für Kupfer, Alu oder seltene Erden, die sich mit digitalen Modellen leichter wieder in den Kreislauf zurückbringen lassen, weil nachvollziehbar ist wo sie verbaut wurden. von Pia Grund-Ludwig

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Senertec setzt auf Strom-Community

21. März 2017 - 7:40

Dachs-Besitzer können künftig außerdem von einer Community profitieren, an die sie überschüssigen Strom abgeben können. Bislang gibt es solche Strom-Clouds vor allem für Erzeuger von Solarstrom. Wer als Dachs-Nutzer seinen Strom nicht braucht, verkauft ihn an Lichtblick. Dort steht er zunächst anderen Mitgliedern zur Verfügung. Das sei ein wichtiger Baustein in der Schwarmenergie-Strategie, erklärte Lichtblick-Chef Willfried Gillrath.

Das Geschäft mit Brennstoffzellen-Heizungen laufe gerade an, zirka 50 Anlagen seien bislang in Betrieb, sagt Michael Mark von Senertec. Damit sei man ganz zufrieden, es sei schließlich noch ein neues Feld. Der Dachs Innogen hat eine Leistung von bis zu 700 Watt elektrisch und 950 Watt thermisch. pgl

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Brötje stellt neue Kombisysteme vor

20. März 2017 - 8:16

Die Baureihe der Gas-Brennwertkessel im Bodenbereich ist jetzt durchgängig von 15 bis 610 kW verfügbar. Dazu werden neue Sonderlösungen gezeigt, die besonders klein und leicht und damit für den Objektbereich geeignet sind.

Neu im Programm ist die Kombination von Gas-Brennwertwandkessel WGB-M EVO mit integriertem Mischerheizkreis und modulierendem Erweiterungsmodul, der Solar-Pufferzentrale SPZ und den SolarPlan- sowie SolarPlus-Kollektoren. Gesteuert wird das System durch die ISR-Plus-Regelung direkt aus dem Heizkessel.

Ebenfalls eine Neuheit ist das Raumgerät ISR IDA mit ergänzender APP-Steuerung mit integrierte WLAN-Schnittstelle, über die sich die IDA mit dem heimischen Router verbindet. Damit wird die Fernsteuerung der Heizung über eine kostenfreie APP per Smartphone oder Tablet von überall möglich. Quelle: Brötje / pgl

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"Keine Verzögerung bei Smart Meters"

19. März 2017 - 8:09

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende gibt keine starren Fristen zur Einführung intelligenter Messsysteme nach dem Standard des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor. Entscheidend sei, dass der Rollout mit der rechtlich zulässigen Technik beginne. Dies könne nur dann geschehen, wenn das BSI zuvor eine Freigabe erteilt und veröffentlicht habe.

Nach der gesetzlichen Regelung sei dafür erforderlich, dass drei voneinander unabhängige Unternehmen Systeme am Markt anbieten würden, die den gesetzlichen Anforderungen vollumfänglich entsprechen würden. Damit solle auch der Wettbewerb zwischen den Herstellern gewährleistet werden. "Hersteller und Messstellenbetreiber haben daher den Rolloutbeginn selbst in der Hand", betont die Regierung.

Das BSI wolle noch in diesem Jahr eine erste Marktanalyse veröffentlichen, die Auskunft über die Marktreife von intelligenten Messsystemen und den Stand der Rollout-Vorbereitungen geben werde, berichtet die Regierung. Angesichts der erheblichen Anstrengungen von Herstellern und Messstellenbetreibern und des Umstandes, dass der Rechtsrahmen keinen starren Startzeitpunkt vorsieht, könne von Verzögerungen keine Rede sein. Quelle: hib / pgl

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HE Energy produziert Strom mit Holzheizung

17. März 2017 - 8:30

Die Ingenieure, die das Produkt entwickelt haben, arbeiten im Technologie- und Forschungszentrum der Hansestadt Wismar. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Hamburger Zebau unterstützt das Forschungsprojekt.

"Die Kombination von Wärme- und Stromerzeugung könnte ein Durchbruch für die Versorgung des privaten Hauseigentümers werden. Wenn die Leistungserzeugung des RHG sich im momentanen Werkstattbetrieb weiter so rasant entwickelt, steht dem Markt ab 2018 eine attraktive Versorgungslösung zur Verfügung", so Zebau-Geschäftsführer Peter Friemert.

Die eingesetzten thermoelektrischen Generatoren (TEG) werden normalerweise in der Raumfahrt zur Stromerzeugung eingesetzt. Sie benötigen keine beweglichen Bauteile und sind deshalb relativ geräuschlos und wartungsfrei. Sie sind in der Außenwand des Kamins fest verbaut und wandeln durch die benachbart liegende Wasserkühlung die Wärmeenergie des Feuers in elektrische Energie um.

Im Vergleich zu anderen Festbrennstoffkesseln werden durch die Holzvergasertechnik sehr niedrige Schadstoffemissionen und ein sehr hoher Wirkungsgrad erreicht. Bisher umfasst die Leistung 500 kWh - genug Strom für eine fünfköpfige Familie. Der Ofen erfülle die Anforderungen der Immissionsschutzverordnung BIMschV 2, so die Entwickler.

Die Koppelung der e-Kaminöfen mit Photovoltaik ermöglicht Eigenheimbesitzern einen weitgehenden Verzicht auf fossile Brennstoffe. Wie ein Notstromaggregat kann der e-Kaminofen beispielsweise bei einem Stromausfall für Wärme und Licht sorgen. Mit der angestrebten Stromernte von bis zu 0,5 Kilowatt deckt der e-Kaminofen den elektrischen Bedarf für die Heizungssteuerung und Pumpen, LED-Wohnraumbeleuchtung, Kühlschrank, Computer und mobile Endgeräte ab. Langfristig soll die Stromerzeugung bis zu einem Kilowatt Eigenverbrauch ermöglichen.

Die von fünfzehn Studierenden entwickelten Verkleidungen reichen von einfachen Gehäusen bis zu gestalterisch ansprechenden Lösungen in der Innenarchitektur. Im Sommersemester 2016 haben die Studierenden der Fakultät Gestaltung in Wismar rund dreißig Vorschläge für verschiedenste Design-Verkleidungen der e-Kaminöfen entworfen. Quelle: Zebau / pgl

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KWB integriert Wärmepumpen ins Programm

17. März 2017 - 8:30

Man sehe zum einen eine wachsende Komplexität der Produkte und zum anderen einen Trend, dass Hausbesitzer ihre Heizung selbst besitzen wollen. 

Mit Leasing-Modellen oder Heizungen zur Miete können man im Ein- und Zweifamilienbereich nicht punkten, so Matschnig.

Trotz wachsender Komplexität der Systeme müsse man es den Installateuren einfacher machen. Deshalb arbeite KWB für den Ein- und Zweifamilienbereich gemeinsam mit dem Installateur ein Gesamtkonzept aus und unterstütze ihn auch beim Einbau. Das gehe dann bis hin zum Service, der ein wichtiges neues Geschäftsfeld sei. Allerdings nicht in Konkurrenz zu Installateuren, sondern ergänzend, viele könnten den Service nicht mehr leisten, beobachtet Matschnig. Dazu bietet KWB eine Plattform, mit der Profis sich einen Überblick über verschiedene Anlagen verschaffen können. Sie soll ab Mai 2017 zur Verfügung stehen.

Für 2017 rechnet das Unternehmen in Deutschland mit einem leichten Plus im Vergleich zum schwachen Jahr 2016. pgl

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Bauvertragsrecht stärkt Rechte der Bauherren

16. März 2017 - 8:30

Das neue Gesetz räumt Verbrauchern ein Widerrufsrecht beim Abschluss von Bauverträgen ein. Unternehmen müssen außerdem verbindliche Angaben zur Fertigstellungszeit des Baus machen. Außerdem ist vorgeschrieben, dass Bauverträge eine genaue Baubeschreibung enthalten. Das erhöht die Vergleichbarkeit. Veränderte Regelungen gibt es auch zu.

Abschlagszahlungen sowie zur Übergabe von Bauunterlagen stärken insgesamt die Position der Bauherren und mindern ihre rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken.

Der BSB sieht aber weiteren Handlungsbedarf. "So ist für Verbraucher nicht nachvollziehbar, dass ihnen der Gesetzgeber kein Recht einräumt, gravierende Mängel bereits während der Bauphase bei der Baufirma geltend zu machen. Stattdessen müssen sie bis zur Bauabnahme warten", so der Verband in seiner Stellungnahme. Das sieht auch der Verband Wohneigentum so. "Ebenso wäre ein spezielles Sonderkündigungsrecht für private Bauherren bei Insolvenz des Bauunternehmens wünschenswert gewesen", so der Verband Wohneigentum weiter.

Er begrüßt außerdem die neuen Regelungen zur Preisanpassung bei Mehr- oder Minderleistungen, die die Kostenentwicklung bei Mängelbehebung eindämmen sollen. Er fordert aber außerdem verbraucherfreundliche Regelung des Bauträgervertragsrechts. "Diese Lücke ist angesichts der enormen Zunahme von Bauträgerangeboten so bald wie möglich zu schließen." pgl

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Digitialisierung ist Haupttrend bei Bosch

16. März 2017 - 7:42

Fast konnte man bei der Präsentation den Eindruck bekommen, dass der Kunde künftig König ist: Mit wenigen Klicks soll er bei Bosch Thermotechnik eine Anfrage nach einer neuen Heizung generieren können. Die Aufträge wickelt das Unternehmen nicht selbst ab, sondern gibt sie an Handwerkspartner weiter. Diese sollen dann auch schnell reagieren und innerhalb von 24 Stunden sagen, ob sie ein Angebot abgeben wollen. Reagieren sie nicht, geht die Anfrage zurück in den Pool.

10.000 Installateure habe man deutschlandweit, zirka 1000 seien für das Programm bislang registriert, erklärte Thomas Bauer, für Marketing und Vertrieb zuständig. Bundesweit ist die Zahl der Partner also überschaubar. Man müsse noch an der Geschwindigkeit in der Umsetzung von Heizungsprojekten arbeiten, gab Bauer zu. Unterstützung durch Online-Plattformen, die auch Angebote generieren, sei deshalb durchaus willkommen. Man müsse alle Akteure dafür gewinnen, mehr Heizungen zu verkaufen und dazu auch mehrkanalig unterwegs sein. Das kann als Bekenntnis zur Kooperation mit Online-Anbietern von Heizungstausch wie Thermondo gewertet werden, die mit eigenen Handwerkern arbeiten und an den klassischen Vertriebskanälen vorbei aktiv sind.

Insgesamt konzentrierte sich die Präsentation auf das Brot- und Butter-Geschäft und dessen Vereinfachung. So ist ein Modul Easy Service Pro neu, das die Inbetriebnahme von Heizungen mit wenigen Parametern erleichtert. Eine App erkennt das gewählte System und schlägt Einstellungen vor. Der Installateur entscheidet. Automatisierbar ist auch die Wartung, Installateure können viele Anlagen auf Dashboards aufschalten und sehen, ob einzelne Anlagen ausgefallen sind. Sie erhalten dann auch eine Anzeige, die wahrscheinliche Fehler anzeigt samt dazugehörigem Ersatzteil und Bestellnummer. Das soll die Zeiten für Reparatur und Wartung deutlich verkürzen. 

Ein laues Bekenntnis gab es zu Brennstoffzellen-KWKs. "Die Kosten für Brennstoffzellen-Heizungen sind hoch aufgrund des technischen Konzepts. Da werden sich die Stückzahlen nicht dramatisch nach oben bewegen. Es ist aber ein Nischenmarkt den wir weiter bedienen." Klarere Worte zu Junkers: Die Marke wird stärker als bislang Bosch untergeordnet, Buderus bleibt als starke eigene Marke bestehen. pgl

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Vaillant steigt bei Brennstoffzellen-KWK aus

15. März 2017 - 8:36

Auch bei einem anderen großen Heizungsbauer herrscht eher Skepsis in Sachen Brennstoffzellen. Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Thermotechnik hat zwar keinen Ausstieg angekündigt, zeigte sich aber auch nicht wirklich optimistisch: "Die Kosten für Brennstoffzellen-Heizungen sind hoch aufgrund des technischen Konzepts. Da werden sich die Stückzahlen nicht dramatisch nach oben bewegen. Es ist aber ein Nischenmarkt, den wir weiter bedienen."

Vaillants früherer Brennstoffzellenpartner Sunfire ist wenig begeistert vom Aus. Die Entscheidung, aus Entwicklung und Vertrieb von Mikro-KWK-Anlagen auf Basis von Brennstoffzellen auszusteigen, sei nicht nachvollziehbar: "Kleinkraftwerke werden unbedingt gebraucht, um die Wärmewende zu schaffen", argumentiert Sunfire-CEO Carl Berninghausen. "Den gesamten Wärmemarkt durch Wärmepumpen zu elektrifizieren führt in die energiepolitische Sackgasse, da erneuerbarer Strom speziell im Winter nur selten zur Verfügung steht. Erneuerbares Gas kann dagegen das gesamte Jahr Versorgungssicherheit gewährleisten", ergänzt er und kritisiert auch die aktuelle Studie der Agora Energiewende als zu Wärmepumpen-lastig. Dezentrale Mikro-KWK-Technologien spielten in der Studie hingegen keine Rolle, obwohl sie den Zusatzbedarf an Strom  in sonnenarmen Zeiten mit einem geringeren CO2-Ausstoß decken könnten.

Beim KWK-Spezialisten Senertec läuft das Geschäft mit Brennstoffzellen-Heizungen gerade an, zirka 50 Anlagen seien bislang in Betrieb, sagt Michael Mark von Senertec gegenüber EnBauSa.de. Damit sei man ganz zufrieden, es sei schließlich noch ein neues Feld. Der Dachs Innogen hat eine Leistung von bis zu 700 Watt elektrisch und 950 Watt thermisch. Elcore geht beim Thema Brennstoffzellen-KWK in die Offensive und hat zur ISH eine Kooperation mit E.ON angekündigt.

Beate Schmidt-Menig, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb bei Ökofen sieht bei einer neu angekündigten Kombination aus Pellet-Brennwertkessel, Speicher, PV und Stirling-Motor zur Stromerzeugung das Thema Autarkie im Mittelpunkt. Es gebe Kunden, denen Autarkie und Innovation wichtiger sei als die reine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. von Pia Grund-Ludwig und Silke Thole

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