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Verbände wollen HBCD-Dämmung sicher verwerten

Enbausa - 20. April 2017 - 7:05

Eingesetzt wurde HBCD bei Dämmstoffen aus EPS. In heute verkauften Dämmstoffen wird HBCD bereits nicht mehr verwendet. Kritisch ist aber der Umfang bei der Entsorgung aus dem Rückbau. Dort ist die Unterscheidung zwischen HBCD-freiem und HBCD-belastetem Material schwierig, aber möglich.

Die AG-Mitglieder sprechen sich in einem Positionspapier dafür aus, HBCD-haltige Dämmstoffabfälle wieder als "nicht gefährlichen Abfall" einzustufen, wie es bis Ende September 2016 der Fall war. Sie begrüßen das Engagement der Bundesländer und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, bis zum Ablauf des aktuellen Moratoriums eine deutschlandweit einheitliche, praxistaugliche Lösung zur Entsorgung solcher Abfälle zu erarbeiten.

Die in der AG EHDA vertretenen Verbände und Unternehmen bieten der Politik ihre Unterstützung bei der Erarbeitung einer Lösung an. Aus Sicht der Aktionsgemeinschaft sollte sich diese Lösung an europarechtlichen Vorgaben orientieren und eine reibungslose Entsorgung gewährleisten. Die AG betont, dass die energetische Verwertung HBCD-haltiger Dämmstoffabfälle in thermischen Abfallbehandlungsanlagen und gemischt mit anderen Abfällen einerseits ein jahrzehntelang bewährter, für Mensch und Umwelt sicherer und zudem wirtschaftlicher Prozess ist.

Andererseits haben die akuten Entsorgungsengpässe im Herbst 2016 gezeigt, dass die Einstufung von HBCD-haltigen Dämmstoffabfällen als "gefährlicher Abfall" nicht wie geplant zu einer besseren Nachverfolgung und Ausschleusung des als POP-Stoff klassifizierten HBCD führt. Stattdessen wurde ein etablierter Entsorgungsweg zum Erliegen gebracht. Durch die Rückkehr zur alten Verfahrensweise aus der Zeit vor dem 30.9.2016, gegebenenfalls ergänzt durch eine angepasste Dokumentationspflicht, könnten etablierte Wege der Ausschleusung und Zerstörung des POP-Stoffs HBCD wieder genutzt werden. Zur Zeit gibt es noch keine alternativen Verwertungsverfahren im Markt. Die AG EHDA sieht sich auch als Plattform, weitere Ansätze für zukünftige Entsorgungswege zu entwickeln. Quelle: AG EHDA / pgl

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Energiesprong europäisiert industrielle Sanierung

Enbausa - 20. April 2017 - 7:00

Energiesprong will die Gebäudesanierung im industriellen Maßstab betreiben, um die Kosten zu senken. Dafür hat das staatliche Unternehmen Verträge mit mehreren großen Wohnungsgesellschaften in den Niederlanden über die Sanierung von insgesamt 11.000 Gebäuden geschlossen. Sie sollen auf Nullenergiestandard saniert werden.

Die beauftragten Firmen müssen eine Garantie auf die Energieeinsparungen über 30 Jahre geben wobei es ihnen überlassen ist, welche Technologie sie einsetzen. Wenn sich das Konzept als tragfähig herausstellt, sollen weitere 100.000 Wohnungen in den Niederlanden folgen.

In Deutschland sei man bereits mit vier bis fünf großen Wohnungsgesellschaften im Gespräch, die sich für das Konzept interessieren, berichtet Energiesprong-Manager Ron van Erck. "Wir wollen den Markt hier entwickeln und einen Vertrag über zunächst 5000 Einheiten abschließen." In einem Projekt der Dena soll der Markt vorbereitet werden.

Eine weitere Anerkennung für Energiesprong war der Ruf des Wahlkampfteams des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron. "Sie haben uns gefragt, ob wir ihnen ein paar Anregungen geben könne", sagt van Erck. Wenn Macron die Wahl gewinnt, könnte sich Energiesprong also auch auf den französischen Markt ausdehnen. Bereits jetzt sei ein achtköpfiges Team von Energiesprong in Frankreich aktiv und habe die ersten 24 Häuser saniert.

Auch einen Sprung über den Kanal hat Energiesprong gemacht und Aufträge für die ersten neun Gebäude im britischen Nottingham bekommen. 100 weitere sollen noch dieses Jahr folgen. In Großbritannien will das Unternehmen auch neue Gebäude im Null-Energie-Standard errichten: "Wir sehen hier wegen des Wohnraummangels einen großen Markt", sagt Ron van Erck.

Jüngster Partner ist das Programm RetrofitNY im amerikanischen Bundesstaat New York. "Die öffentlichen Wohnungsunternehmen dort haben das Problem, dass sie keine Schulden aufnehmen dürfen. Sie können also immer nur Reparaturen machen oder ganz wenig Häuser komplett sanieren", sagt van Erck. Zu diesen Partnern passt das Konzept von Energiesprong, die Sanierung durch öffentliche Partner vorfinanzieren zulassen. Die gesparten Energiekosten gehen dann in die Rückzahlung.

Im Heimatmarkt ist Energiesprong allerdings weiter im Rückstand hinter den ursprünglichen Plänen. 6000 Häuser sollten 2016 saniert sein, hatte Ron van Erck 2016 angekündigt. 1300 seien es dann gewesen, sagt er heute. Hinzu kamen 500 neu gebaute Häuser im Null-Energie-Standard.

Die Internationalisierung sei aber keine Antwort auf langsame Fortschritte im Heimatmarkt gewesen, stellt van Erck klar. "Es war von Anfang an Teil der Strategie von Energiesprong. Wenn man industriell arbeiten will, braucht man einen größeren Markt als die Niederlande", sagt er.

Bei den Wohnungsesellschaften setze das Konzept von Energiesprong aber ein gewisses Umdenken und neue Arten der Entscheidungsfindung voraus. "Für die First Movers ist das nicht immer leicht" hat Ron van Erck erfahren. "Da muss man manchmal etwas Händchen halten." Außerdem hätten die Baufirmen sich oft dafür entschieden, doch erst mal weniger Einheiten zu bauen, um gute Qualität zu liefern. Doch 9000 Häuser in den Niederlanden seien bereits für einen Sanierung durch Energiesprong reserviert. "Es funktioniert, aber es ist nicht einfach", fasst Ron van Erck die Fortschritte zusammen. von Susanne Ehlerding und Pia Grund-Ludwig

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Verkehrslärm bedroht Artbestand von Singvögeln

Sonnenseite.com - 20. April 2017 - 5:38
Tiere verkürzen Gesang: Frequenz und Dauer von Autos beeinflusst
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GTM Research erwartet 85 Gigawatt Photovoltaik-Zubau 2017

Sonnenseite.com - 20. April 2017 - 4:19
Die Analysten gehen nun auch in diesem Jahr von einer weiter wachsenden Photovoltaik-Nachfrage aus. Der Zubau neuer Photovoltaik-Anlagen könnte sich gegenüber 2014 verdoppeln. Der Weltmarkt wird dabei erneut von China getrieben.
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Neuer Vertriebsleiter bei Logocos

biomarkt.Info - 20. April 2017 - 0:45

Klaus Janitschek ist seit Anfang April neuer Vertriebsleiter bei Logocos.

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Das Elektroauto als Energiespeicher nutzen

Sonnenseite.com - 20. April 2017 - 0:38
Während der Hannover Messe 2017 stellt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück mit seinen Kooperationspartnern zwei hochinnovative Projekte vor. 
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Tegut kauft Herzberger Bäckerei

biomarkt.Info - 20. April 2017 - 0:27

Die Herzberger Bäckerei soll künftig wieder zur Tegut-Gruppe gehören. Das teilten das Handelsunternehmen und der Noch-Inhaber W-E-G Stiftung mit.

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Bilanz der Großen Koalition: Verpasste Chancen, Blockade und Antworten von gestern

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - 20. April 2017 - 0:00
Die Große Koalition hat das Gesamtwohl und die Zukunft des Landes nicht im Blick. Jetzt ist die Zeit, sie abzulösen – das geht nur mit starken GRÜNEN.

Den Doppelpass nicht ideologisch aufheizen

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - 20. April 2017 - 0:00
In Deutschland muss ein Islam entstehen, der auf dem Boden der Verfassung steht und von Erdogan unabhängig ist, findet Cem Özdemir.

FAIR HANDELN Messe 2017## Deutsche Länder präsentieren ihr entwicklungspolitisches Engagement

epo - 20. April 2017 - 0:00

Wiesbaden. - Vom 20. bis 23. April 2017 können Interessierte sich im Rahmen der internationalen FAIR HANDELN Messe in der Messe Stuttgart über die entwicklungspolitischen Ziele und Aktivitäten der 16 Deutschen Länder informieren und diese näher kennenlernen. Denn auch wenn die Entwicklungspolitik in der Verantwortung des Bundes liegt, engagieren sich die Deutschen Länder seit mehr als 50 Jahren aktiv in der Entwicklungspolitik.

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Deutschland: Pelletspreis im April 2017 sinkt

Pelletshome - 19. April 2017 - 17:55

Saisonbedingt ist der Pelletspreis im April 2017 gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 246,08 Euro pro Tonne. Das sind 3,6 Prozent beziehungsweise 9,10 Euro pro Tonne weniger als im Vormonat und 6,1 Prozent mehr als im April 2016.

“Im Frühling sinkt der Preis für Pellets in der Regel deutlich”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Das sei der Grund, warum erfahrene Besitzerinnen und Besitzer von Pelletsheizungen ihr Lager außerhalb der Heizsaison füllen. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,92 Eurocents. Der Preisvorteil zu Erdgas und Heizöl beträgt knapp 15 Prozent.

Deutscher Pelletspreis im April 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
  • in Süddeutschland: 258,06 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 254,72 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 256,18 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im April 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
  • in Süddeutschland: 248,38 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 242,39 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 243,21 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im April 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
  • in Süddeutschland: 235,59 Euro pro Tonne
  • in Mitteldeutschland: 228,72 Euro pro Tonne
  • in Nord- und Ostdeutschland: 228,73 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

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In eigener Sache Nr 24

HumanNews - 19. April 2017 - 15:37

Unterwegs in den Sozialen Medien


Berlin/Cyberspace (HumanNews.de) - Letzte Woche bei uns auf Facebook und
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Preisschere bei Energieträgern öffnet sich weiter

SolarServer - 19. April 2017 - 14:12
Energie ist für die deutschen Verbraucher im März 2017 wieder günstiger geworden: Gegenüber Februar sanken die Energiepreise um 0,9 Prozent. Im Februar hatte sich der Anstieg mit 0,3 % zum Vormonat bereits abgeschwächt. Deutliche Preisrückgänge gab es beim Heizöl und bei den Kraftstoffen. Da auch Erdgas für den Verbraucher günstiger wurde, während Strom und Fernwärme teurer wurden, ging die Schere zwischen den fossilen und fossil-erneuerbaren Energieträgern weiter auseinander.

News: Im Interview - Neunfamilienhaus ohne Stromanschluss

Ökotest - 19. April 2017 - 14:00
Die Umwelt Arena Spreitenbach Schweiz errichtete das erste energieautarke Mehrfamilienhaus, das ohne zugeführte Energie von außen und damit ohne Stromanschluss auskommt. ÖKO-TEST fragte den Energiefachmann des Unternehmens Renato Nüesch, wie das geht.

Forscher entwickeln Elektrolyte für Redox-Flow-Batterien aus Lignin aus der Zellstoff-Herstellung

SolarServer - 19. April 2017 - 13:54
Die CMBlu Projekt AG (Alzenau) will mit fünf Partnern kostengünstige und nachhaltige organische Elektrolyte aus Lignin für Redox-Flow-Batterien entwickeln. Letztere eignen sich vor allem für die stationäre Speicherung von Solar- und Windstrom. Eine Zellstofffabrik liefert die Ligninsulfonate, die im Herstellungsprozess als Nebenprodukt anfallen. Die Projektpartner halten Kosten von 8 Cent pro Kilowattstunde gespeichertem Strom für möglich.

Volkswagen Studie I.D. CROZZ feiert in Shanghai Weltpremiere

Grüne Autos - 19. April 2017 - 13:09
Nach dem Dieselskandal rund um manipulierte Abgaswerte hat Volkswagen einen Richtungswechsel hin zur Elektromobilität angekündigt. Bis zum Jahr 2025 soll der Absatz von Elektroautos auf über eine Million Fahrzeuge pro Jahr ansteigen, wobei hierfür dann natürlich auch neue, attraktive Modelle gebraucht werden. Wie ein solches aussehen könnte, zeigt die Studie VW I.D. CROZZ in Shanghai, ...
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SolarWorld setzt auf bifaziales Glas-Glas-Modul

Sonnenseite.com - 19. April 2017 - 12:00
Das neue Bisun protect wartet auf mit einer speziellen weißen Beschichtung auf der Innenseite des rückseitigen Glases. Dadurch wird die Vorderseitenleistung noch einmal erhöht.
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Klimaschutz-Memento ## Schweizer Persönlichkeiten fordern den Ausstieg aus fossilen Energien

epo - 19. April 2017 - 11:50

Bern. - Die Anlagepolitik der Schweizer Nationalbank missachtet das UN-Klimaschutz­abkommen von Paris. Das hat die Klima-Aliianz in der Schweiz am Mittwoch beklagt. Mit einem Klimaschutz-Memento und einer Aktion der Klima-Allianz fordern 135 Persönlichkeiten die Schweizer Nationalbank anlässlich der Generalversammlung am 28. April 2017 auf, einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien vorzulegen. Die Investitionen der Nationalbank in Kohle, Erdöl und Erdgas entsprechen dem jährlichen CO₂-Ausstoss der gesamten Schweiz.

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Nigeria ## Kamerun zwingt Flüchtlinge zurück ins Konfliktgebiet

epo - 19. April 2017 - 11:16

Berlin. - Die kamerunische Armee zwingt nigerianische Flüchtlinge, in das Konfliktgebiet im Nordosten Nigerias zurückzukehren. Davon hat Ärzte ohne Grenzen am Mittwoch berichtet. Auch innerhalb des nigerianischen Bundesstaats Borno sind seit Jahresbeginn weitere Zehntausende auf der Flucht vor Gewalt und Unsicherheit. Die nigerianische Armee und die bewaffnete Gruppe Boko Haram bekämpfen sich in Borno seit Jahren.

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Photovoltaik-Produktionstechnik: Vollzugsbedingungen für CIGS-Aufträge für die Manz AG abschließend erfüllt

SolarServer - 19. April 2017 - 10:57
Wie die Manz AG (Reutlingen), Hightech-Maschinenbauer mit den Geschäftsbereichen „Solar“, „Electronics“ und „Energy Storage“, am 19.04.2017 bekannt gab, wurden alle behördlichen Genehmigungen im Zusammenhang mit der strategischen Zusammenarbeit mit Shanghai Electric und der Shenhua Group im Bereich der CIGS-Dünnschicht-Technologie und den daraus resultierenden Großaufträgen erteilt. Damit seien alle Vollzugsbedingungen für die Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 263 Millionen Euro erfüllt, berichtet das Unternehmen.

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