ÖKO-TEST Verlag GmbH

ÖKO-TEST Verlag GmbH

Niederlassung Augsburg

Beschreibung

Leser des ÖKO-TEST-Magazins dürfen weiterhin Bratwurst, Sauerkraut und Gummibärchen essen. Denn das ÖKO-TEST-Magazin ist kein neuer Miesmacher auf dem Markt, heißt es schon im Editorial der ersten Ausgabe. Dem ist ÖKO-TEST immer treu geblieben: Richtig gut leben lauten das Motto und der Untertitel des Heftes heute. Um seinen Leserinnen und Lesern das zu ermöglichen, untersucht ÖKO-TEST alles, was man zum Leben braucht. Kosmetik und Babynahrung, Waschmittel und Wandfarben, Schmerzmittel und Laptops, Pommes frites und Autos. In jüngster Zeit sind Finanzdienstleistungen, Versicherungen und Aktien hinzugekommen. In jeder Ausgabe finden sich 10 bis 12 verschiedene Tests mit insgesamt mehr als 200 Produkten. Insgesamt hat ÖKO-TEST in den 20 Jahren seines Bestehens weit mehr als 60.000 Produkte untersuchen lassen. An oberster Stelle steht dabei die Frage der gesundheitlichen Risiken. Immer wieder konnte ÖKO-TEST so auf Probleme aufmerksam machen. So waren es 1986 Pestizide in Babycremes, 1994 Spritzgifte in Babynahrung, jüngst das verbotene Antibiotikum Chloramphenicol in Shrimps. Ob es um Dioxin in Deorollern geht, um Faltencremes, die Falten machen oder um Schnupfenmittel, die selbst Dauerschnupfen hervorrufen: Wenn ÖKO-TEST seine Ergebnisse veröffentlicht, müssen die Hersteller ihre Produkte verbessern. Denn viele Verbraucher lassen dann schlechte Produkte im Regal stehen und setzen damit die Produzenten unter Druck. Immer wieder wird ÖKO-TEST von Herstellern verklagt und oft auch zunächst per einstweiliger Verfügung verurteilt, bestimmte Testergebnisse nicht mehr zu veröffentlichen. Doch von den über 100 Prozessen hat ÖKO-TEST nur einen - im Jahr 1988 - endgültig verloren. Der Grund sind die hohen Qualitätsstandards, die ÖKO-TEST an seine Untersuchungen anlegt. So hat das Landgericht Offenburg im Prozess um Chloramphenicol in Shrimps kürzlich bestätigt, dass die von ÖKO-TEST "angewandte Messmethode die nach dem momentanen Stand der Technik aufwendigste und modernste Messmethode überhaupt ist". Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass ÖKO-TEST Produkte und Dienstleistungen vor allem auf ihre Umweltverträglichkeit untersucht. Wenn ÖKO-TEST auffordert, die schönen Seiten der Ökologie zu entdecken, dann geht es dabei zum Beispiel um Genuss beim Essen. Denn wer beispielsweise einmal eine Bio-Tomate gegessen hat, weiß, dass Tomaten etwas anderes sein können als wässrige rote Kugeln aus Treibhäusern. Oder es geht um schicke Naturmode aus Wolle, Baumwolle und Seide - ohne Allergien auslösendes Formaldehyd oder krebsverdächtige Azo-Farben. So Aufsehen erregend die Tests wie der Nachweis von BSE-verdächtigem Hirn in Leberwurst im Februar 2001 oft sind: Die eigentliche Botschaft des ÖKO-TEST-Magazin sind nicht die schlechten Nachrichten, sondern die guten. Denn jeder Test zeigt: Zu allen bedenklichen Produkten gibt es immer auch gesunde Alternativen.

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