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Öko-Branchenbuch, Öko-News und Öko-Jobs - alle Öko Unternehmen auf einen Blick

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News: In Zahlen - 912 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen

Ökotest - 0 sek. siden
912 Millionen Tonnen betrugen die Treibhausgasemissionen 2014 in Deutschland, berechnet in CO2-Äquivalenten. Vier Prozent davon gehen laut Umweltbundesamt auf das Konto unnötiger Lebensmittelabfälle.

Bangladesch: IFC-Programm soll Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie verbessern

epo - 2 timer 18 minutter siden

Paris. - Die International Finance Corporation (IFC), der privatwirtschaftliche Arm der Weltbank-Gruppe, bietet Zulieferern der Textilindustrie in Südasien ein Finanzierungsmodell an, um die Arbeitsbedingungen in der Textilbranche zu verbessern. Je mehr die Zulieferer ihrer Sozial- und Umweltstandards steigern, desto niedriger werden ihre Zinsen. IFC-Mitarbeiter Olaf Schmidt schildert in einem Beitrag für epo.de die Funktionsweise des Programms am Beispiel Bangladesch.

Atomstrom – Energie auf Kosten der Nachwelt

umweltnetz-schweiz.ch - 1. september 2015 - 16:15

Zurzeit wird viel darüber diskutiert, wie lange die fünf Schweizer Reaktoren noch laufen dürfen. Die Nagra untersucht derweil weiterhin geeignete Standorte für die Endlagerung. Weltweit gibt es noch kein einziges Atommüll-Endlager.

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Deutschland macht kräftigen Sprung bei Energieeffizienz

Enbausa - 1. september 2015 - 15:48
Um Waren im Wert von 1.000 Euro zu produzieren, werden in Deutschland derzeit 4,8 Gigajoule Energie benötigt. Das ist, so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen in ihrem jüngsten Bericht zur Entwicklung der Energieeffizienz in Deutschland, ein international hervorragender Wert. 2013 lag der Bedarf...

News: Gefragt - geantwortet - Keine Vorgaben für Mindestmengen

Ökotest - 1. september 2015 - 14:00
Gefragt - geantwortet: Fertiglasagne mit vier Prozent Käse, Milchreis mit 6,5 Prozent Reis. Wie sehr dürfen Hersteller an wertgebenden Zutaten sparen?

Climate Change: Eight countries to sharpen long-term adaptation strategies

epo - 1. september 2015 - 13:36

Rome. - A new UN programme funded by Germany will help eight developing countries revamp and strengthen their adaptation responses to climate change. Through the Integrating Agriculture in National Adaptation Plans programme, FAO and UNDP will work with ministries of agriculture in Nepal, Kenya, the Philippines, Thailand, Uganda, Uruguay, Viet Nam and Zambia to incorporate agricultural sectors into National Adaptation Plans (NAPs) in order to safeguard livelihoods, raise agricultural production and boost food security.

enviaM präsentiert Energiemanager für Photovoltaik-Anlagenbetreiber; Kooperation mit Kiwigrid und Solarwatt

SolarServer - 1. september 2015 - 12:28
Die envia Mitteldeutsche Energie AG (Chemnitz) präsentiert ein Gerät, das es für Hausbesitzer mit Photovoltaik-Anlagen einfacher machen soll, ihren Eigenverbrauch zu optimieren: Der enviaM Energiemanager erfasst in Echtzeit die Solarstrom-Erzeugung und kontrolliert gleichzeitig den Stromverbrauch der Geräte im Haushalt. Die technische Einrichtung passe den Verbrauch so an, dass möglichst viel eigener Solarstrom verbraucht wird, und helfe damit, die Stromkosten zu senken, berichtet envia in einer Pressemittteilung.

Barcamp Renewables geht in die vierte Runde; Diskussion und Wissensaustausch für die Erneuerbare-Energien-Branche

SolarServer - 1. september 2015 - 11:35
Wissensaustausch und Vernetzung sind für viele Akteure der Energiewende wichtig. Das Besondere am Barcamp Renewables ist, dass die inhaltliche Agenda erst am Veranstaltungstag von den Teilnehmern selbst entwickelt wird. Die Organisatoren aus den Reihen der Energieblogger gehen mit diesem Ansatz am 11. und 12.09.2015 bei der SMA Solar Academy (Niestetal) bereits in die vierte Runde. Die SolarAllianz Network SAN GmbH (Berlin) erwartet viele Unternehmen aus der Erneuerbaren-Branche.

Meyer Burger-Tochterunternehmen Roth & Rau AG firmiert künftig als Meyer Burger (Germany) AG

SolarServer - 1. september 2015 - 11:22
Die Aktionäre der Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) haben auf der Hauptversammlung dem Antrag zugestimmt, Roth & Rau in Meyer Burger (Germany) AG umzubenennen. Die Umfirmierung werde die Unternehmensmarke Meyer Burger weiter stärken und interne Prozessabläufe sowie die Zusammenarbeit optimieren, heißt es in der Pressemitteilung von Meyer Burger. Als Teil des fortlaufenden Fokussierungsprozesses auf ihre Kernkompetenzen hat die Meyer Burger (Germany) AG ihre Tochtergesellschaft Roth & Rau – Ortner GmbH an die HAP Holding GmbH (Dresden) verkauft.

Photovoltaik für den Bergbau: CRONIMET stellt Solar-Diesel-Hybridanlage der Megawattklasse in Südafrika fertig; Studie belegt hohes Kosteneinsparungs-Potenzial

SolarServer - 1. september 2015 - 11:18
Bergbauunternehmen zeigen ein immer größeres Interesse an Photovoltaik-Lösungen, da Solarenergie oft deutliche Kostenvorteile gegenüber konventionellen Energien aufweist, insbesondere in netzfernen Gebieten. Die CRONIMET Mining Power Solutions GmbH (CRMPS, Unterhaching) hat die weltweit erste Solar-Diesel-Hybridanlage der Megawatt-Klasse für die Thabazimbi Chrom-Mine der CRONIMET Chrome SA (Pty) Ltd. in Südafrika gebaut, berichtet CRMPS in einer Pressemitteilung.

Photovoltaik-Auktion in Brasilien abgeschlossen; 30 Solar-Projekte mit 834 MW erhalten Zuschlag

SolarServer - 1. september 2015 - 11:10
Das staatliche brasilianische Stromversorgungs-Unternehmen EPE, das die Energie-Auktionen in Brasilien durchführt, berichtete am 31.08.2015, dass bei der ersten Auktion 2015 insgesamt 30 Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 833,802 Megawatt einen Zuschlag erhalten hätten. Der durchschnittliche Solarstrom-Gebotspreis lag bei 83,30 US-Dollar pro Megawattstunde. Das sind 13,5 USD/MWh weniger als der Anfangspreis der Auktion.

Syrien: Anti-Terror-Gericht spricht Mazen Darwish frei

epo - 1. september 2015 - 9:50

Berlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die Entscheidung des syrischen Anti-Terror-Gerichts begrüßt, die Vorwürfe gegen Mazen Darwish und seine Mitarbeiter vom Syrischen Zentrum für Medien- und Meinungsfreiheit (SCM) fallen zu lassen. Nach Angaben des SCM entschied das Gericht in Damaskus, die Fälle Darwishs und seiner Mitangeklagten fielen unter eine kürzlich verkündete Amnestie. Außerdem wies der Richter den zentralen Vorwurf der Unterstützung des Terrorismus ausdrücklich ab.

Photovoltaik in Kalifornien: Canadian Solar kooperiert mit Southern Power beim Projekt „Tranquillity Solar Power” mit 200 MW

SolarServer - 1. september 2015 - 9:33
Canadian Solar Inc. (Guelph, Ontario, Kanada) berichtete am 31.08.2015, dass sein Tochterunternehmen Recurrent Energy, einer der größten Photovoltaik-Projektentwickler Nordamerikas, eine Vereinbarung mit Southern Power (Atlanta, Georgia, USA) unterzeichnet habe, einer Tochter der Southern Company. Southern Power übernimmt einen Mehrheitsanteil an dem „Tranquillity Solar Power“-Projekt mit 200 Megawatt (MW) im kalifornischen Bezirk Fresno. Das von Recurrent Energy entwickelte PV-Kraftwerk befindet sich im Bau und soll im vierten Quartal 2016 in Betrieb gehen.

Bundesnetzagentur meldet 160 MW Photovoltaik-Zubau im Juli 2015; Gesamtleistung übersteigt 39 GW

SolarServer - 1. september 2015 - 9:19
Die Bundesnetzagentur hat am 31.08.2015 die bei ihr registrierten Photovoltaik-Anlagen einschließlich der Summe der neu installierten Leistung geförderter PV-Anlagen veröffentlicht. Im Juli 2015 wurden in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 159,780 Megawatt (MWp) gemeldet. Damit übersteigt die insgesamt in Deutschland installierte Photovoltaik-Leistung 39.000 Megawatt.

Ulf Sieberg: „Wir benötigen eine Beratungsoffensive“

Pelletshome - 1. september 2015 - 9:00

Ein Effizienzlabel für alte Heizkessel führt die Bundesregierung ab 2016 ein. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt die Initiative, schlägt aber Nachbesserungen vor. Im Geespräch mit Pelletshome.com erläutert sie BEE-Referent Ulf Sieberg.

Herr Sieberg, der BEE begrüßt das neue Effizienzlabel für alte Heizungsanlagen. Welche Wirkung erhoffen Sie sich?
Das Labeln von Heizkesseln kann ein wichtiger Schritt sein, Hauseigentümern zu sensibilisieren, auf erneuerbare Energien umzusteigen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Eine umweltfreundliche Heizung ist einer der wichtigsten Bereiche, in denen private Verbraucher die Wärme- und damit die Energiewende unterstützen. Dazu muss sichergestellt werden, dass der Blick nicht nur auf den Heizkessel gerichtet wird, sondern auf die Heizungsanlagen insgesamt sowie auf den Energieträger und letztlich auf das Gebäude und seinen Standort im Quartier.

Die Bundesregierung gibt an, mit dem Gesetz die Tauschrate um 20 Prozent steigern zu können. Viele erneuern aber nicht einmal ihre alte Heizanlage, auch wenn Sie die Energieeinsparverordnung dazu eigentlich verpflichtet. Woran hakt es Ihrer Meinung nach?
Vielen Hauseigentümern sind die Vorgaben schlicht nicht bekannt. Wenn sie sie kennen, wissen sie oft nicht, was sie für ihr Haus oder für ihre Heizung vor dem Hintergrund der energie- und klimapolitischen Ziele genau bedeuten. Darüber hinaus hakt es am Vollzug. Dafür sind eigentlich die Länder zuständig. Ihnen fehlt es aber an Ressourcen, ihrer Überprüfungspflicht nachzukommen. Die Komplexität der Regelungen hat zudem  in den vergangenen Jahren derart überhandgenommen, dass selbst ausgewiesene Fachleute Schwierigkeiten haben, den Überblick zu behalten. Kurzum: Wo das Ordnungsrecht dem Namen nach Ordnung schaffen sollte, sorgt es mehr und mehr für Verwirrung. Verwirrung erzeugt aber keine Handlung, sondern eine abwartende Haltung. Ordnungsrecht per se ist deswegen nicht schlecht, nur muss es für einen verbindlich und langfristig angelegten sowie klaren Rahmen und für Investitionsanreize sorgen.

Der BEE schlägt vor, Hausbesitzerinnen und Besitzer zu verpflichten, ihre Mieterinnen und Mieter über die Effizienzklasse des Heizgeräts zu informieren. Was soll das bringen?
Bislang entscheiden Lage und Preis über die Wahl einer Mietwohnung. Künftig soll noch ein drittes Kriterium ausschlaggebend sein: die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser sowie die Energieeffizienz. Um das zu erreichen, müssen Mieterinnen und Mieter über ihre Heizung und ihre Möglichkeiten zur klimaschonenden Wärmeversorgung informiert sein. Dafür ist das Heizungslabel ein sehr gutes Instrument. Die Sichtbarkeit im Eingangsbereich eines vermieteten Wohngebäudes könnte maßgeblich zur Transparenz beitragen. Eine weitere Möglichkeit wäre die mindestens jährliche Betriebskostenabrechnung.

Die Ineffizienz alter Heizgeräte ist das eine, Energieverluste durch ein schlecht geplantes oder ausgeführtes Verteilsystem das andere. Greift das Gesetz eigentlich nicht zu kurz, wenn es sich allein auf den Wärmeerzeuger konzentriert?
Die Richtung des Gesetzes stimmt. Zumal das Gesetz nur ein Baustein im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz ist, den die Bundesregierung Ende 2014 beschlossen hat. Allerdings kann es mit dem Austausch des Heizkessels nicht getan sein. Vielmehr muss sichergestellt werden, dass der Hauseigentümer mindestens einen Heizungscheck in Anspruch nimmt. Dieser nimmt nicht nur die gesamte Heizungsanlage inklusive Verteilsystem unter die Lupe, sondern empfiehlt auch den Einsatz erneuerbarer Energien und verweist auf das Marktanreizprogramm zur Förderung Erneuerbarer Energien (MAP). Da Hauseigentümer erfahrungsgemäß jedes Bauteil im Abstand innerhalb mehrerer Jahrzehnte nur einmal anfassen, ist es umso wichtiger, dass die Modernisierung der Heiztechnik als Anlass für den Wechsel des Energieträgers genutzt und auf Erneuerbare umgestellt wird. Eine weiterführende Beratung schlägt aufeinander abgestimmte Maßnahmen vor, die von den langfristigen Klimazielen her gedacht sowohl die Wärmeversorgung zukunftsweisend auf Erneuerbare ausrichtet als auch den Energiebedarf reduziert.

Pro Jahr werden nur rund drei Prozent der Heizanlagen ausgetauscht. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 mindestens 14 Prozent des Wärmeverbrauchs mit Erneuerbaren Energien abzudecken, sei so nicht erreichbar, kritisiert der BEE. Dafür seien jedes Jahr mindestens eine Million Heizungsmodernisierungen erforderlich, die Effizienz und erneuerbare Energien verbinden. Besser noch wäre es, die Modernisierungsquote auf mindestens sechs Prozent zu verdoppeln. Mit welchen Maßnahmen ließe sich eine solche Tauschrate erreichen?
Entscheidend ist nicht allein, nur mehr Heizungen auszutauschen, sondern auch die Modernisierungswirkung. Es nutzt beispielsweise wenig, wenn zwar die Anzahl der Heizungsmodernisierungen steigt, allerdings lediglich von Öl auf Erdgas umgestellt wird. Denn bis zum Ablauf der Lebensdauer einer Heizungsanlage und leider oft auch darüber hinaus sind diese Maßnahmen für den Klimaschutz verloren. Für mehr Aktivitäten und eine hohe Wirkung brauchen wir deshalb eine Beratungsoffensive, die Hauseigentümern klar macht, welchen energetischen Zustand ihr Haus hat, worin ihr Beitrag für mehr Klimaschutz bestehen müsste und wie sie das mit Unterstützung des Staates erreichen können. Investitionen könnten dann auf Grundlage eines gebäudespezifischen Sanierungsfahrplans getroffen werden. Er beschreibt Ist- und Soll-Zustand und zeigt verschiedene Sanierungspfade auf, die an die wirtschaftliche Situation des Eigentümers angepasst sind. Mehr Geld vom Staat zum Beispiel zur Aufstockung des MAP ist sinnvoll, kann aber nicht die alleinige Lösung sein. Das Geld muss auch zielgerichtet und ergebnisorientiert eingesetzt werden. Vom Ende her  gedacht bedeutet das, in hohe Effizienzstandards und Erneuerbare zu investieren. Das Ordnungsrecht muss als Leitplanke klar und deutlich diesen Weg vorgeben und zusätzliche Investitionsanreize setzen.

Eine neue Heizung bedeutet nicht automatisch, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher auf erneuerbare Energien umsteigen. Welche Vorschläge macht der BEE, um die Energiewende auch im Heizungskeller voran zu bringen?
Die bestehenden Instrumente und der Rahmen aus Fordern, Fördern sowie Information und Beratung entwickeln derzeit nicht das gewünschte Tempo für die Wärmewende. Wir denken deshalb über einen neuen, intelligenteren Rahmen und neue Instrumente nach, die in die Zukunft weisen und Hauseigentümern die richtigen Investitionsanreize setzen. Dafür entwickeln wir gemeinsam mit unseren Mitgliedsverbänden eine Wärme- und Kältestrategie. Tabus darf es dabei nicht geben. Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich darauf einstellen, dass der Strukturwandel weg von einer fossilen hin in eine erneuerbare Welt mehr Tempo benötigt als es derzeit der Fall ist. Das gilt auch für den Heizungskeller. Dementsprechend muss die Bundesregierung ihr Engagement verstärken und Prioritäten für erneuerbare Energien setzen. Dazu gehört mindestens eine bundesweite und von regionalen Netzwerken getragene Kampagne für erneuerbare Wärme und Energieeffizienz. Die leitungsgebundene erneuerbare Wärme muss systematisch ausgebaut und erneuerbare Einzeltechnologien wie Pelletskessel und -öfen verstärkt integriert werden. Ordnungsrechtliche Vorschriften wie die Energiesparverordnung oder Erneuerbare-Wärme-Gesetz müssen klare Zielvorgaben machen. Erneuerbare Wärme muss wie im Stromsektor Vorfahrt haben. Steuergelder sollten zukünftig stärker dazu verwendet werden, Mehrkosten für hohe Anfangsinvestitionen zu überwinden. Zudem muss die Finanzierung erneuerbarer Energien haushaltsunabhängig gesichert werden.

Das nationale Effizienzlabel für Altanlagen wird dem Energieeffizienzlabel für Neuanlagen der EU ähneln. Werden auch die Grundlagen für die Berechnung der Effizienzklassen übereinstimmen? Wenn nicht, dann würde den Verbraucherinnen und Verbraucher eine Vergleichbarkeit nur vorgetäuscht. Nicht gerade ein transparentes Verfahren.
Der BEE begrüßt, dass sich das Design der Verbrauchskennzeichnung stark an den EU-Energieeffizienzlabeln für Neugeräte orientieren wird. Diese sind den Akteuren und Eigentümern bereits bekannt und sorgen so für den notwendigen Wiedererkennungseffekt sowie die erforderliche Aufmerksamkeit. Deshalb werden die Kessellabel von A++ bis G etikettiert sein, wie sie gemäß einer neuen EU-Richtlinie ab dem 26. September 2015  auch für alle neuen Raum- und Kombiheizgeräte gelten wird. In vier Jahren, zum 26. September 2019, wird diese EU-Einteilung erneut umgestellt und soll, so der derzeitige Stand, eine Skala von A+++ bis D vorweisen. Der BEE plädiert deshalb dafür, dass das Label für Altanlagen schon heute auf die Anforderung von 2019 ausgerichtet wird, um so unnötige Verwirrung zu vermeiden und schon heute für bessere Vergleichbarkeit in der nahen Zukunft zu sorgen. Eigentümer von ineffizienten Heizungskesseln könnten so zusätzlich zur Umstellung auf erneuerbare Energien animiert werden.

Sie arbeiten seit 1. Juli 2015 als Referent für Erneuerbare Wärmepolitik und Wärmewirtschaft beim BEE. Zuvor hat es diese Position nicht gegeben. Warum gibt es sie erst jetzt? Dass die Politik bei der Umgestaltung des Wärmemarkts nicht recht vorankommt, zeigt sich doch schon seit längerem.
Selbstverständlich hat der BEE mit seinen Mitgliedern auch vor dem 1. Juli 2015 intensiv zu Wärmethemen gearbeitet. Die zusätzliche Stelle unterstützt und vertieft die Zusammenarbeit der Verbände, um die Wärmewende, die in der Tat nur schwerfällig in die Pötte kommt, voranzubringen. Die zusätzliche Stelle war im Integrationsprozess des BEE entstanden, der genau das zum Ziel hatte: die Zusammenarbeit der Verbände weiter zu stärken, die Schlagkraft des BEE zu erhöhen und mit guten Lösungen zu einer spartenübergreifenden Energiewende beizutragen. Dem Wärmemarkt kommt eine sehr wichtige Rolle zu, die Politik und Verbände gleichermaßen ausfüllen müssen. Angesichts einer großen Akteursvielfalt mit heterogenen Interessen ist es nicht immer einfach, alle unter einen Hut zu bekommen. Als Dachverband ist es unsere Aufgabe, diesen Hut aufzusetzen und den Prozess mit übergreifenden Antworten und Vorschlägen konstruktiv zu begleiten. Nur wenn der Wärmemarkt entschlossen und gemeinsam auftritt, wird er die Politik zu einem größeren Engagement bewegen können.

Was gehört zu Ihren Hauptaufgaben?
Hauptaufgabe wird daher vor allem sein, den Anteil erneuerbarer Energien im Wärmemarkt zu erhöhen. Dazu gehören erneuerbare Einzeltechnologien genauso wie die netzgebundene Wärme. Der BEE wird deshalb als erstes gemeinsam mit seinen Wärmeverbänden eine übergreifende Wärme- und Kältestrategie verabschieden. Sie nimmt das Ziel der Bundesregierung in den Blick, den Primärenergiebedarf im Gebäudebereich bis 2050 um 80 Prozent gegenüber 2008 zu reduzieren. Zudem werden wir gleichzeitig auf potentielle Bündnispartner zugehen. Darüber hinaus werden wir die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz, die Zusammenführung von Energiesparverordnung oder Erneuerbare-Wärme-Gesetz und die Energieeffizienzstrategie Gebäude intensiv begleiten und eigene Vorschläge machen.

Weitere Informationen: www.bee-ev.org

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Neuer Bericht: Erneuerbare Stromerzeugung kostet gleich viel oder sogar weniger als mit neuen fossilen Kraftwerken

SolarServer - 1. september 2015 - 8:57
Ein neuer Bericht der internationalen Energieagentur (IEA) und der Kernenergie-Agentur (NEA) stellt die Kosten verschiedener Technologien zur Stromerzeugung auf der Welt im Detail einander gegenüber. Er zeigt, dass Erneuerbare-Energien-Anlagen Strom zu fast denselben oder sogar geringeren Kosten produzieren können als neue fossile Kraftwerke.

Finanzierung des Photovoltaik-Großprojekts „Los Santos Solar I Park“ in Mexiko abgeschlossen

SolarServer - 1. september 2015 - 8:49
Die nordamerikanische Entwicklungsbank (NADB, San Antonio, Texas, USA) und Buenavista Renewables (BVR, Mexiko-Stadt, Mexiko) haben einen Kreditvertrag über 15,5 Millionen US-Dollar für den Bau des Los Santos Solar I Parks mit 13,6 Megawatt in Ahumada (Chihuahua, Mexiko) unterzeichnet. Die Investitionsgesellschaft der US-Regierung (Overseas Private Investment Corporation, OPIC) unterstützt das Photovoltaik-Projekt ebenfalls mit einem Kredit.

KIT startet Projekt zur regionalen Erzeugung, Nutzung und Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien

SolarServer - 1. september 2015 - 8:43
Um den Ausbau von Stromfernleitungen zu vermeiden, sollte Strom aus erneuerbaren Energien, zum Beispiel Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen, lokal genutzt und gespeichert werden. Dies erfordert neue Konzepte der Nutzung, Umwandlung und Vorort-Speicherung in Städten und Gemeinden. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt mit Partnern im Projekt „RegEnKibo“ eine intelligente Netztechnik und -infrastruktur für die regionale Energieversorgung der Zukunft. Das Vorhaben in der Modellstadt Kirchheimbolanden wird vom BMWi über drei Jahre mit 2,2 Millionen Euro gefördert.

InvenSor bietet Finanzierungsmodelle für umweltfreundliche Adsorptionskältemaschinen

SolarServer - 1. september 2015 - 8:38
Immer mehr Industrieunternehmen setzen auf den cleveren Einsatz von Abwärme. Der Trend zu Adsorptionskälte-Maschinen sei nach wie vor ungebrochen, berichtet das Cleantech-Unternehmen InvenSor GmbH (Lutherstadt Wittenberg/Berlin). Der Hersteller von intelligenten Kälte- und Klimalösungen bietet mit ausgewählten Partnern ab sofort auch Finanzierungsmodelle für seine Adsorptionskälte-Maschinen und Systemlösungen an. Die Raten seien in der Regel niedriger als die eingesparten Kosten, betont InvenSor.

Umsatz mit Thermostatventilen wächst rasant

Enbausa - 1. september 2015 - 7:05
Der Umsatz mit intelligenten Thermostatventilen wird rasant wachsen von 152,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2014 auf 2,57 Milliarden Dollar 2019, prognostiziert das US-Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan. "Das schnell wachsende Bewusstsein der Kunden für die Benutzerfreundlichkeit...

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