Feed-læser
Next Organic Berlin: Fachmesse für Bio und Kulinarisches (26. Mai 2013)
Die neue Messe Next Organic Berlin rund ums Thema Ernährung und Nachhaltigkeit lädt Fachbesucher und kulinarisch Interessierte in die Hauptstadt. Mit Live-Kochen, unbekannten Labels und neuen Wegen der fairen Lebensmittelherstellung möchte die Next Organic innovative Wege gehen.
Wer für das Wochenende noch nichts vor hat, dem könnte die Next Organic Berlin am 26. Mai 2013 genau richtig kommen. Am ehemaligen Flughafen Tempelhof versammeln sich über 120 Aussteller der verschiedensten Bereich rund um Essen und Genuss. Die Messe ist in dieser Form zwar neu und erstmalig, doch sie ging aus der Bio Messer Berlin hervor. Mit Erfahrung und zukunftsorientierten Ideen wollen die Veranstalter die ökologische und verantwortungsvolle Ernährung auf eine neue Ebene stellen. Denn Bio ist längst nicht alles.
Fotos: Next Organic Berlin
Neben den wichtigen Labeln und Zertifizierungen, gibt es auch zahlreiche weitere Möglichkeiten Lebensmittel nachhaltig und fair herzustellen, zu verarbeiten und genussvoll zu machen. So möchte die Next Organic Berlin vor allem die kleinen und noch unbekannten Label fördern und den Umgang mit Essen viel ganzheitlicher betrachten, als es die Verbraucher und Produzenten derzeit schon tun.
Die Schwerpunkte der Food-Messe liegen auf Brotwaren, Schokolade, sowie Wein und Genuss. Natürlich finden die Besucher hier allerhand Ökologisches, aber auch Unbekanntest und vor allem traditionell Handwerkliches. Neue Trends wie die vegane und rohe Küche dürfen natürlich auch nicht fehlen. Eine reine Produktpräsentation ist die Next Organic Berlin jedoch nicht: Live-Shows mit engagierten Köchen, Cateringarbeit und die hautnahe Verarbeitung von Lebensmitteln machen das “Essen” greifbar und zu etwas Lebendigem.
Next Organic Berlin
Sonntag, 26. Mai 2013
10 bis 18 Uhr
Flughafen Tempelhof
Platz der Luftbrücke 5
12101 Berlin
Eintritt: 20 Euro
Der Lächler vom Dienst
Internationale Energieagentur: Lob für Deutschland für Energiewende
2.980 Kilometer mit einem Liter Benzin beim 29. Shell Eco-marathon
Würden strassentaugliche und käufliche Autos auch nur annähernd an die Verbrauchsrekorde herankommen, die beim von Michelin unterstützten 29. Shell Eco-marathon erreicht wurden, dürften sich Umwelt und Klima freuen und auch die Autofahrer bräuchten nicht mehr unter den immer höheren Benzinpreisen zu ächzen. Bei den Fahrten rund um die AHOY Arena im Herzen Rotterdams hatten sich die Teams aus Schülern und Studenten auf die Jagd nach neuen Spitzenleistungen in Sachen Effizienz und Sparsamkeit gemacht. Das Ergebnis: In der Klasse der Prototypen mit Verbrennungsmotor kam das Fahrzeug des Teams “La Joliverie” aus dem französischen Nantes mit einem Liter Benzin unglaubliche 2.980 Kilometer weit und belegten damit den 1. Platz.
Foto: Shell (Filmausschnitt)
In der Kategorie der Prototypen mit alternativen Kraftstoffen schaffte es das Fahrzeug vom Team INSA-UPS mit 2.846,2 km/l fast ebenso weit und auch auf den ersten Platz. Mit einer Kilowattstunde Strom kam das Fahjrzeug des Teams “SCS Pasquet” zwar nicht annähernd an diese Rekorde heran, in der Klasse der batteriebetriebenen und elektrisch angetriebenen Prototypen kam es mit den 1.224,1 Kilometern aber auf den ersten Platz. Der Wert ist vor allem eine mehr als deutliche Steigerung gegenüber der höchsten Reichweite von 842 km/kWh im vergangenen Jahr.
Bestes deutsches Team bei den Prototypen waren die Studenten der Technischen Hochschule Mittelhessen, die mit einem Liter Benzin immerhin noch stolze 1.046 Kilometer weit kamen und damit auf den guten siebten Platz fuhren.
In der straßentauglicheren UrbanConcept-Klasse kam das Team SKAP der Warsaw University of Technology mit einer Reichweite von 334,2 Kilometern mit einem Liter auf den ersten Platz unter den Benzinern. Bei den Dieselfahrzeugen bewies der “Schluckspecht” der Hochschule Offenburg nur einen sehr sehr geringen Durst, denn er stellte mit einer Reichweite von 315,4 Kilometern mit nur einem Liter Diesel sogar einen neuen Rekord auf.
In der Kategorie der alternativen Kraftstoffe der UrbanConcepts schaffte es das Fahrzeug der DTU Roadrunners mit einer Strecke von 612,3 Kilometer mit einem Liter Ethanol an die Spitze. Das effizienteste Fahrzeug unter den batteriebetriebenen UrbanConcepts stammte vom Team Electricar Solution und fuhr mit 376,2 km/kWh auf den ersten Platz, bei den Fahrzeugen mit Wasserstoff kam der Spitzenreiter mit umgerechnet 145.7 km/kWh vom Team Polytech Nantes.
Miele bietet ersten Solartrockner an
Mit Sonnenenergie die Luft im Wäschetrockner erwärmen – diese Weltneuheit bringt Hausgeräte-Pionier Miele Ende Mai auf den Markt. Der „T 8881 S EcoComfort“ ist an die Heizungsanlage des Hauses angeschlossen, die ihrerseits mit der Solarthermieanlage auf dem Dach verbunden ist. Dies schont die Umwelt, denn der Solartrockner mit der Energieeffizienzklasse A+++ ist bis zu 80 Prozent sparsamer.
Der Solartrockner nutzt die Sonnenenergie direkt, also ohne Umwandlung in Strom. Basis hierfür ist eine Solarthermie-Anlage, die über einen Schichtenspeicher die Heizungsanlage mit warmem Wasser versorgt. Die erste Projektstudie hierzu präsentierten Miele und der Solarthermie-Spezialist Solvis bereits auf der IFA 2011. Nach Abschluss letzter Entwicklungsdetails sowie umfangreichen Produkttests, unter anderem zu der bei Miele üblichen Lebensdauer von 20 Jahren, ist das Gerät jetzt serienreif.
Weil der Solartrockner deutlich weniger Primärenergie benötigt, sinken die Energiekosten gegenüber einem ohnehin schon sehr energieeffizienten Wärmepumpentrockner noch einmal um bis zu 60 Prozent (Abluft-/Kondenstrockner etwa 80 Prozent). Bei üblicher Nutzung in einem Vier-Personen-Haushalt amortisieren sich die Mehrkosten des Gerätes (etwa 500 Euro) innerhalb von gut sieben Jahren. Praktisch: Im Sommer trägt der Solartrockner zur Auslastung der Solaranlage bei, im Winter ließe sich das Wasser im Schichtenspeicher ersatzweise auch durch Biomasse oder Erdwärme erwärmen.
Der Solartrockner ist mit dem Schichtenspeicher über vier Leitungen verbunden. Die erste führt warmes Wasser in den Trockner, das die Wärme in einem Wärmetauscher an die Trocknerluft abgibt. Dabei kühlt das Wasser ab und geht über eine zweite Leitung in den Schichtenspeicher zurück. Ein dritter Anschluss bringt kühleres Wasser aus dem Speicher in den Trockner, um die warme Trocknerluft wieder abzukühlen. In einem zweiten Wärmetauscher wird dann die feuchte Luft heruntergekühlt und das Wasser aus der Luft herauskondensiert. Dieses wird über eine vierte Leitung wieder in den Schichtenspeicher geführt. Durch das geschlossene Kreislaufsystem zwischen Solartrockner und Speicher arbeitet das System weitgehend ohne Temperaturverluste, denn die zum Trocknen entnommene Wärmemenge wird zum Großteil im Kondensierungsprozess dem Wasser im Schichtenspeicher wieder zugeführt.
Im Trockenergebnis ist der Solartrockner mit herkömmlichen Geräten vergleichbar. Die niedrige Temperatur der Prozessluft entspricht der im Wärmepumpentrockner, so dass die Textilien auch hier besonders geschont werden. Die Nutzung von solarerwärmtem Wasser ist auch für andere Miele-Hausgeräte wie Geschirrspüler und (Allwater-)Waschmaschine möglich.
Mehr Informationen: www.miele.de
Foto: Miele
Deutschen wollen Klimaschützer sein
Durch eine Selbstversorgung mit Pellets- und Solarwärme kann jeder die Energiewende in den eigenen vier Wänden umsetzen. Dass das von einem Großteil der Deutschen gewollt ist, zeigt eine Befragung von infratest/dimap von 2013. Mehr als jeder Dritte würde eine Pelletsheizung installieren; 60 % sind für die Errichtung einer Solaranlage auf ihrem Dach.
27 Jahre nach Tschernobyl und zwei Jahre nach Fukushima ist der Wunsch der Deutschen nach einer schnellen und konsequenten Energiewende ungebrochen. Zwar werden schon 13 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und 23 Prozent des deutschen Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien gedeckt, dieser Anteil soll aber nach Ansicht der Bürger schnell gesteigert werden, wie die infratest/dimap-Umfrage “Einstellungen zur Energiewende und Investitionsbereitschaft in Erneuerbare Energien” belegt. Mehr als jedem Zweiten der Befragten verläuft die Umsetzung der Energiewende bisher zu langsam.
Eigene Energieproduktion mit Holzpellets, Solarthermie und Photovoltaik
Technisch ist schon weit mehr möglich: Mit Holzpellets, Solarthermie und Photovoltaik können Haushalte bereits heute einen erheblichen Teil ihres Energieverbrauchs selbst decken und die Energiewende umsetzen. Wie die Befragung zeigt, wollen sich 76 Prozent der Deutschen selbst für die Energiewende engagieren, bei den Hausbesitzern sind es sogar 81 Prozent. Davon könnten sich 60 Prozent vorstellen, selbst eine Solaranlage auf dem Dach des von ihm bewohnten Ein- oder Mehrfamilienhauses zu errichten. Mehr als jeder Dritte würde einen mit Holzpellets betriebenen Heizkessel installieren.
“Das zeigt, die Bürger wollen die Energiewende selbst vorantreiben”, so Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar. “Förderprogramme für alle Technologien stehen bereit, um in Pellets, Solarwärme und Solarstrom zu investieren.”
Holzpellets & Solar verbinden Wirtschaftlichkeit und Ökologie
“Für die Wärmeversorgung sind die Technologien Solarwärme und Holzpellets eine hervorragende Kombination, die Wirtschaftlichkeit und Ökologie optimal vereint”, so Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV. “Pellets und Solar können gemeinsam bis zu 100 Prozent der Wärmeversorgung eines Haushalts sichern und werden staatlich mit attraktiven Förderprogrammen unterstützt. Durch die niedrigeren Betriebskosten gegenüber fossilen Energien lassen sich die Anlagen wirtschaftlich betreiben.”
Mehr Eigenverbrauch durch Speicherung von Solarstrom
Das neue Batteriespeicherprogramm der Bundesregierung macht die Investition in einen Solarstrom-Speicher angesichts weiterhin steigender Stromkosten zusätzlich attraktiv. “Mit einem Speicher kann der Eigenverbrauch gesteigert und der Strombezug um bis zu 60 Prozent reduziert werden”, so Jörg Mayer vom Bundesverband Solarwirtschaft. “Dadurch wird die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen erhöht und gleichzeitig die Umwelt geschont.”
Die infratest/dimap-Befragung belegt die hohe Bedeutung der Speichertechnologie. 63 Prozent der befragten Hausbesitzer geben an, sich bereits über die Speicherung des selbst erzeugten Solarstroms und die Eigenverbrauchsmöglichkeiten informiert zu haben. 47 Prozent der Hausbesitzer können sich sogar eine Investition in Solarstromspeicher vorstellen.
Schnelle Umsetzung der Energiewende mit verlässlicher Gesetzgebung
Die Befragung gibt Auskunft über die Ursachen, weshalb Hausbesitzer bisher nicht in erneuerbare Energien investiert haben. Neben Gründen wie fehlendem Kapital bemängeln 59 Prozent der Menschen, dass sich Gesetze und Förderbedingungen zu häufig ändern und die Investition unsicher wird. Mit Blick auf die Bundestagswahl erwarten die Bürger auch mehr Gerechtigkeit bei der Kostenverteilung zwischen Bürgern, Staat und Industrie (94 Prozent) und eine schnelle Umsetzung der Energiewende im Konsens mit allen Parteien (81 Prozent).
Die detaillierten Umfrageergebnisse von infratest/dimap unter:
http://www.woche-der-sonne.de/fileadmin/wds-media/Downloads/2013_Befragung_Woche_der_Sonne.pdf
Quelle: www.pelletsheizung.de
Foto: Martin Bentele, Geschäftsführer Deutsches Pelletinstitut/ DEPI
News: E10-Kraftstoff - Beliebter als gedacht
Solarmodule für Nullenergiehaus in Berlin-Marienfelde
Das Bundesbauamt setzt beim Neubau eines Zusatzgebäudes auf das Know-How von dem Solarsystemanbieter AS Solar. Das Unternehmen aus Hannover lieferten für das Nullenergiehaus hochwertige HIT Solarmodule von Panasonic. Das Haus soll seinen gesamten Energiebedarf durch regenerative Energieerzeugung decken.
Die gesamte Energieplanung für den Neubau in Berlin-Marienfelde hat das Ingenieursbüro Schimmel erstellt, Spezialisten für energetische Konzepte. Die Auswahl der Module erfolgte in kurzer Zeit: “Wir hatten den Energiebedarf des Hauses auf ca. 70 kWh kalkuliert, soviel Leistung muss die Solaranlage liefern. Da die Dachfläche aber begrenzt ist, kamen wir ganz schnell zu dem Ergebnis, dass sich dieser Ertrag nur mit den HIT Modulen realisieren lässt”, so Projektleiter Oliver Nienaber.
AS Solar lieferte 281 H250 Module, die dank der speziellen HIT-Technologie mit einer Moduleffizienz von 18.0% weit vor einem durchschnittlichen Poly-Modul liegen. Dieser Vorsprung an Effizienz, kombiniert mit einer Modulgröße, die unter dem Marktdurchschnitt liegt, bedeutet einen größeren Ertrag auch bei kleinen Flächen. Die Installation der richtungweisenden Panasonic Module wurde von der Wahl Elektro-Technik GmbH aus Berlin übernommen und dauerte insgesamt drei Tage.
Abgesehen von der Solaranlage setzt der Neubau noch auf weitere regenerative Energien: Eine grundwasserbasierte Wärmepumpe übernimmt die Wärme- und Kälteversorgung, Warmwasser wird über die ebenfalls auf dem Dach montierte Solarthermieanlage bereitgestellt. Eine leistungsgeregelte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für gutes Klima in den Räumen. Die Gebäudeausrüstung und die gesamte Beleuchtung und Büroausstattung wird nun ressourcenschonend über die Solarmodule mit Strom gesichert. So ist der Neubau konform zu den Anforderungen der EU-Richtlinien zur Gesamtenergieeffizienz von öffentlichen Gebäuden, die bis 2019 den Niedrigstenergiehausstatus erreichen müssen.
AS Solar Geschäftsführer Gerd Pommerien ist stolz auf die Kooperation: “Natürlich freuen wir uns, dass das Umweltbundesamt mit uns zusammenarbeitet. Das ist schon eine Art Ritterschlag, wenn die führenden deutschen Experten auf unsere Erfahrung und unser Fachwissen setzen.”
Mehr Informationen: www.bbr.bund.de und www.as-solar.com
Foto: AS Solar
Regenwetter fördert Kreativität
Umweltverbände: Endlagersuche nur mit Bürgerbeteiligung!
Solarthermie: Junkers bringt platzsparenden Warmwasserspeicher mit integrierter Solarstation auf den Markt
IBC SOLAR verbessert Photovoltaik-Planungssoftware PV Manager
Martifer Solar erhält Auftrag für ein Photovoltaik-Kraftwerk mit 30 MW in Mexiko
Trina Solar liefert Module für Photovoltaik-Anlage auf Bayerischer Staatskanzlei in München
aleo solar AG nimmt Gespräche mit potenziellen Investoren auf und präsentiert Solarmodul-Fertigungsstätte
AFASE appelliert anlässlich des Treffens von Merkel und Chinas Premier Li Keqiang, die Bundesregierung soll gegen EU-Zölle stimmen
Afrikanische Union soll mehr für Menschenrechte tun
Göttingen. - Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert. "Die AU ist noch weit davon entfernt, Konflikte erfolgreich schlichten und die Zivilbevölkerung schützen zu können", kritisierte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.
