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Aktuelle Öko-News







Solaranlagen-Portal.de • 26.07.10DBU fördert das Kühlen mit der SonneDas Centrum für Umwelt und Technologie in Osnabrück produziert Kälte aus Wärme. Foto: DBU Moderne Klimageräte kosten Energie und belasten das Klima. Dass der Sonne beim Kühlen eine zentrale Rolle zufallen kann, darauf weist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hin. “Bisher erfolgt die Kälteerzeugung überwiegend durch elektrisch betriebene Kältemaschinen. Das führt regelmäßig zu hohen Lastspitzen an heißen Sommertagen. Durch solare Kühlung kann diese Situation entschärft werden”, sagt DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers. Bisher hat die DBU bisher mit rund neun Millionen Euro über 50 Projekte zur Kühlung und Kälteerzeugung gefördert. “Schon heute wird weltweit mehr Energie für die Kühlung als für die Wärmeerzeugung benötigt”, erklärt Elpers. Der Energiebedarf zur Kühlung in Gebäuden steige weiter. Gegenwärtig gehe die Internationale Energie-Agentur davon aus, dass der Energiebedarf für Gebäudekühlung etwa doppelt so schnell wachse wie der Gesamtenergiebedarf von Gebäuden. Deshalb hat die DBU diese Thematik zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. Dass man Kälte aus Wärme erzeugen kann, beweisen die Phönix Sonnenwärme AG aus Berlin und das Institut für Luft- und Kältetechnik in Dresden. Sie haben in von der DBU geförderten Projekten die Leistungsfähigkeit spezieller Absorptionskältemaschinen in Feldtests nachgewiesen. “Die Projekte haben im Praxisbetrieb ihre Langzeittauglichkeit bewiesen”, sagt DBU-Energie-Experte Roland Digel. Es sei gelungen, 15 bis 20 Prozent der Sonnen- in Kälteenergie umzuwandeln. Absorptionskältemaschinen nutzen einen thermischen anstelle eines mechanischen Kompressors. Ansonsten läuft der Prozess vergleichbar dem herkömmlicher Kompressionskältemaschinen. Im Kühlkreislauf verdampft ein Kältemittel bei niedriger Temperatur, nimmt dabei Wärme auf, wird verdichtet und kondensiert bei hoher Temperatur unter Wärmeabgabe. In Absorptionskältemaschinen kommen ausschließlich klimaunschädliche Kältemittel zum Einsatz. Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen worden ist ein Projekt der PSE AG in Freiburg. Sie hat einen neuartigen konzentrierenden Kollektor entwickelt, der Temperaturen von deutlich über 100 Grad Celsius bei hohem Wirkungsgrad erreicht und damit für den Betrieb von Absorptionskältemaschinen geeignet. “Er bietet mittelfristig die Chance, Systeme zur solarthermischen Kühlung zu den bisher üblichen elektrisch betriebenen Kompressionskältemaschinen wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen”, sagt Diegel. Während des geförderten Projekts hat PSE ein Prototyp entwickelt, in Freiburg während einer Kühlperiode im Praxisbetrieb getestet und vermessen und so die Machbarkeit der Technologie nachgewiesen. “Die Betriebserfahrungen waren durchweg positiv. Drei Anlagen konnten in der Folge in Italien, Tunesien und Spanien realisiert werden.” Weitere Informationen: www.dbu.de
Solaranlagen-Portal.de • 26.07.10Solares Versuchskraftwerk geht in BetriebKontrollblick auf die dunklen Absorberrohre im Strahlungsempfänger des Versuchskraftwerks SOLHYCO. Foto: DLR Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben das solare Hybridkraftwerk SOLHYCO im südspanischen Almería in Betrieb genommen. Solange die Sonne scheint, kann das Kraftwerk mit Solarenergie betrieben werden. In der Nacht und bei Bewölkung kann mit Treibstoff zugefeuert werden. Das Versuchskraftwerk SOLHYCO ist auf dem großen Solarturm CESA-1 der Plataforma Solar de Almería installiert. Scheint die Sonne, lenken die Heliostate des Spiegelfeldes die Sonnenstrahlen auf einen dort in 60 Meter Höhe montierten Strahlungsempfänger. Die gebündelte Sonnenstrahlung erhitzt die im Strahlungsempfänger angebrachten metallischen Absorberrohre auf über 800 Grad Celsius. Die Hitze erwärmt die durch die Absorberrohre strömende Luft, die anschließend eine 100 Kilowatt starke Mikrogasturbine mit angeschlossenem Generator zur Stromproduktion antreibt. In der Nacht oder bei Wolken lässt sich die Mikrogasturbine mit Kraftstoff betreiben. Die Betreiber können dafür ganz unterschiedliche Treibstoffe wie Biodiesel, Biogas, Diesel oder Erdgas einsetzen. Durch die Nutzung der Solarenergie erwartet Projektleiter Peter Heller, dass bei einem typischen Dauerbetrieb einer solchen Anlage von etwa 4.000 Volllaststunden pro Jahr 36 Prozent des Brennstoffs eingespart werden können. Der Wirkungsgrad des Solarkraftwerkes ist besonders hoch, weil die Wärme in einem Rückgewinnungssystem wieder in die Turbine zurückgeleitet werden kann. Für die Zukunft planen die DLR-Forscher, ein fünf Megawatt großes Kraftwerk zu konzipieren. In einem ersten Teil des Projektes hatten die DLR-Energieforscher einen neuartigen effizienten Strahlungsempfänger, einen Rohrreceiver aus profilierten Mehrschichtrohren (PML = “Profiled Multilayer”) entwickelt. Ein Vorteil der Rohrreceiver gegenüber den bislang eingesetzten volumetrischen Receivern, poröse Keramik- oder Metallzylinder, ist die erhöhte Wirtschaftlichkeit durch niedrigere sicherheits- und betriebstechnische Anforderungen. Rohrreceiver sind einfacher aufgebaut, ihre Fertigung ist weitgehend automatisierbar, sie benötigen praktisch keine Wartung und sind auch in der Betriebsführung sehr einfach zu handhaben. Die PML-Rohre sind aus insgesamt drei unterschiedlichen Schichten aufgebaut: Die äußerste Metall-Schicht aus einer Hochtemperaturlegierung kann der starken Sonneneinstrahlung standhalten und ist korrosionsfest. Die folgende Kupferschicht verteilt die Hitze und sorgt dafür, dass das Rohr gleichmäßig heiß wird. Die innerste Metallschicht widersteht dem Innendruck infolge der durchströmenden komprimierten Luft und leitet die Wärme durch ein im Rohr eingeprägtes Profil an die Luft. Die Energieforscher gehen davon aus, dass sie bei Solarbetrieb 80 Prozent der auf den Receiver treffenden konzentrierten Sonnenstrahlung in Wärme umwandeln können. Weitere Informationen: www.dlr.de










Klimawandel • 29.07.10Greenpeace kritisiert ?Weiter So Haltung? 101 Tage nach der Ölkatastrophe von BPWährend der BP-Konzern am Montag seine Halbjahreszahlen vorstellte, protestieren Greenpeace-Aktivisten vor der BP-Zentrale in Bochum sowie an rund 50 Londoner Tankstellen. Denn während der Konzern mit seinem Firmenslogan “bp - beyond petroleum” (jenseits des Öls) versuche, sich als ökologisch orientiertes Unternehmen zu verkaufen, sieht die bittere Wahrheit ganz anders aus. Die ökologische Bilanz des Ölkonzerns ist mehr als miserabel, denn von seinen mehr als 200 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr investiert BP nicht einmal 0,5 Prozent in umwelt- und klimafreundliche Energien. In den kommenden Jahren sollen lediglich eine Milliarde Dollar in Erneuerbare Energien investiert werden, in riskante Ölförderprojekte sollen trotz der gigantischen Umweltkatastrophe der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko dagegen 19 Milliarden Dollar fließen. Dabei zeigt sich 101 Tage nach Beginn der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko überdeutlich, dass Ölbohrungen in der Tiefsee nicht beherrschbar sind und BP nichts aus dem Desaster gelernt hat. In Bochum erinnerten ölverschmierten Greenpeace-Aktivisten mit einem Banner mit der Aufschrift “BP: Raus aus der Tiefsee” an die Katastrophe und aus einem rund vier Meter hohen Förderturm spritzte Öl-Imitat u.a. auf die Flaggen von Aral und BP. Letztere waren im Anschluss wie die ausgebeutete Umgebung der Fördertürme dreckig und ölverschmiert. Zeitgleich haben Greenpeace-Aktivisten in London alle rund 50 BP-Tankstellen geschlossen. Die Aktivisten betätigen die Notschalter der Tankstellen. Um das Wiedereröffnen der Tankstellen zu verhindern, entfernen die Aktivisten einen Teil des Schalters. Hierdurch wird das wieder Einschalten der Zapfsäulen verhindert. Closed. Moving beyond petroleum (Geschlossen. Wir gehen weg vom Öl) stand auf Bannern. Dass es über kurz oder lang zu einer ähnlichen Umweltkatastrophe wie durch den Untergang der Deepwater Horizon kommen kann, lässt sich an den Zahlen erahnen: Weltweit leitet BP zurzeit 32 Ölförderprojekte in der Tiefsee, von denen allein bei 14 Projekten bereits Öl gefördert wird. Neun Tiefseeprojekte werden derzeit vorangetrieben, weitere neun Projekte in einer Tiefe von über 200 Metern sind in Planung. Aufgrund der sinkenden Ölreserven nehmen die Ölkonzerne in ihrer Gier in Kauf, in immer abgelegenere Gebiete vorzudringen, die häufig große Bedeutung für die Biodiversität, sowie lokale und globale Ökosysteme haben. Die bisherigen Notfallpläne sind, wie man gesehen hat, überhaupt nicht ausreichend und Ölkatastrophen werden somit billigend in Kauf genommen. “BP muss seine Unternehmensstrategie umkrempeln und sich von der Tiefsee-Ölförderung verabschieden” sagt dazu Karsten Smid, Energieexperte bei Greenpeace. “Das ist die einzig logische Konsequenz aus der Ölkatastrophe.” Greenpeace fordert aus diesem Grund den Stopp von Ölbohrungen unterhalb einer Wassertiefe von 200 Metern, vor allem vor dem Hintergrund, da Taucher dort nur noch eingeschränkt arbeiten können. Anfang August wird das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise eine dreimonatige Untersuchungstour in den Golf von Mexiko starten. Ziel der Reise ist es, Daten und Informationen über die Auswirkungen einer der größten Ölkatastrophen zu sammeln. Mit an Bord der Arctic Sunrise ist die deutsche Greenpeace-Aktivistin Regine Frerichs. Greenpeace Online-Petition: Raus aus der Tiefsee! Am heutigen Donnerstag, den 29. Juli 2010 sprudelt das giftige Öl aus der gesunkenen Bohrinsel Deepwater Horizon bereits seit 101 Tagen in den Golf von Mexiko und gefährdet damit die Ökosysteme des Meeres und der Küsten. Branchenriesen wie BP, Esso und Shell planen trotz dieser Katastrophe weitere Ölbohrungen in der Tiefsee, obwohl sie über keinerlei funktionierende Notfallpläne verfügen. Wenn auch Sie das verantwortungslos finden, unterschreiben Sie die Online-Petition von Greenpeace: Keine Öl-Bohrungen in der Tiefsee.
Klimawandel • 28.07.10Lohnt sich eine Solaranlage? Neuer Photovoltaik - Rechner der EnergieAgentur.NRW onlinePhotovoltaik-Anlagen liegen vor dem Hintergrund einer guten Rendite, steigender Energiepreise sowie dem Wunsch die Umwelt zu schonen und ein Stück unabhängiger zu sein weiter voll im Trend. Ob sich die Installation einer Solaranlage zur Stromerzeugung allerdings lohnt, welche Größe sie haben sollte und welche Kosten dafür zu erwarten sind, wissen viele erst einmal nicht. Hier hilft ab sofort der neue Photovoltaik-Rechner der EnergieAgentur.NRW, der einfach und bequem online abgerufen werden kann. Entwickelt wurde er in Zusammenarbeit mit Meteomedia Energy, der Energieservice-Abteilung der Meteomedia Gruppe, einem der führenden Wetterdienstleister in Europa. “Für die intelligente Nutzung regenerativer Energiequellen wie der Sonnenenergie sind präzise Wetterdaten die Voraussetzung. Meteomedia Energy unterstützt mit jahrelanger Erfahrung in der Energiewirtschaft und meteorologischer Fachkompetenz die EnergieAgentur.NRW gerne in diesem Projekt, denn den regenerativen Energien gehört in ökonomischer und ökologischer Hinsicht die Zukunft. Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit!”, erklärt Dipl.-Meteorologe Alexander Lehmann, Leiter der Abteilung Meteomedia Energy und Moderator zahlreicher Wetter-Sendungen. Hausbesitzer, die sich für die Installation einer Photovoltaik-Anlage interessieren oder dem Gedanken zumindest nicht abgeneigt sind, können sich über das übersichtliche Tool eine erste Hilfe einholen. Der Rechner fragt einige Angaben zum Gebäude ab und gibt auch Erklärungen dazu. Die Fläche, die sich zur Abschätzung eingeben lässt, ist auf maximal 250 m2 begrenzt. Denn das Tool ist für Gebäude von Privatpersonen konzipiert und nicht zur Planung von industriellen Anlagen. “Das neue Online-Hilfsmittel ist auch für Laien einfach zu bedienen und damit eine ideale Vorbereitung in der Planungsphase, um etwa einen Solar-Check durch einen speziell geschulten Handwerker durchführen zu lassen.”, erklärt Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Beim “Solar-Check NRW” prüft ein von der EnergieAgentur.NRW ausgebildeter Handwerker vor Ort die Möglichkeiten der Solarenergienutzung für ein Wohnhaus. Der Solar-Checker nimmt alle notwendigen Daten nach einer von der EnergieAgentur.NRW entwickelten Checkliste auf und gibt Empfehlungen zur Nutzung der Sonnenenergie. Der Hausbesitzer zahlt lediglich 25 Euro. Geprüft werden Wohngebäude, die über nicht mehr als sechs Wohneinheiten verfügen. Neben Dachfläche, Ausrichtung und Neigungswinkel spielt vor allem auch die erwartbare Sonneneinstrahlung am Gebäudestandort eine wichtige Rolle. Für die Abschätzung bkann der PV-Rechner auf die Daten von allen 780 Meteomedia-Stationen in Deutschland zugreifen, die neben anderen Werten auch Globalstrahlungsdaten liefern. Für die Schätzung werden die durchschnittlichen Strahlungswerte der vergangenen fünf Jahre verwendet. Insgesamt sind über 32 Millionen Datensätze von Meteomedia hinterlegt. Mit einem Mausklick kann der Nutzer die Station auswählen, die seinem Gebäude am nächsten liegt. Ausgehend von den konkreten Daten über Gebäude und Standort erstellt der PV-Rechner eine erste grobe Abschätzung zur einsetzbaren Größe am Gebäude und zum wirtschaftlichen Einsatz einer solchen Anlage. Zudem gibt es Informationen über die aktuellen Fördermöglichkeiten. Die Daten werden übersichtlich dargestellt und geben dem Gebäudebesitzer eine gute erste Orientierung für die weitere Planung seiner Photovoltaik-Anlage. Der neue PV-Rechner ist hier zu finden: www.energieagentur.nrw.de/pv.rechner

Gruene Autos • 29.07.10Tesla Roadster nun auch in Australien erhältlichWährend Elektromobilität für die meisten großen Autohersteller noch Zukunftsmusik ist, erobert das junge Unternehmen Tesla Motors mit seinem Elektro-Sportwagen Tesla Roadster nach und nach immer mehr Länder und Kontinente. Seit Ende Juli ist das Auto auch in Australien, dem sechstgrößten Staat der Erde, zugelassen und kann dort gekauft werden. Und der erste Roadster wurde natürlich auch bereits ausgeliefert. Der handgefertigte Sportwagen mit einer Karosserie aus Carbon ist das zur Zeit einzige Auto mit den Fahreigenschaften eines Supersportwagens und rein elektrischem Antrieb. Der Tesla Roadster kann in weniger als vier Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigt werden und verbraucht dabei keinen Tropfen Benzin. Wird er mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen geladen, verursacht er quasi keine Emissionen. Auch die Reichweite ist für ein batteriebetriebenes Elektroauto beeindruckend: 380 km können mit voll aufgeladenen Akkus zurück gelegt werden. Foto: Tesla Motors Der erste Kunde von Tesla in Australien ist Simon Hackett, ein erfogreicher Jungunternehmer, an die Rolle von Elektrofahrzeugen im Kampf um eine sauberere Welt glaubt. Er hält zudem mit 501 km den Rekord für die am weitesten zurück gelegte Strecke in einem Tesla Roadster mit nur einmal laden. “Der Tesla Roadster bietet ein einmaliges Fahrgefühl. Als ich erstmals die flüssige Fahrweise und die sofort zur Verfügung stehende Power gespürt hatte, konnte icht zurück,” sagt Simon Hackett. “In einem Tesla Roadster, weiss man einfach, das man die Zukunft fährt.” Der Roadster ist zudem deutlich wartungsärmer als ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor. Er benötigt weder Ölwechsel, noch muss der Auspuff dann und wann ausgetauscht werden. Die Tesla Roadsters haben auch keine Zündkerzen oder Kolben, die mit der Zeit verschleissen. Auch der Service von Tesla unterscheidet sich komplett von dem anderer Hersteller: Mobile Techniker, sogenannte Tesla Rangers, kommen zum Arbeitsplatz des Kunden oder zu ihm nach Hause um dort die jährlichen Inspektionen und Upgrades der Elektronik vorzunehmen oder andere Services durchzuführen. Der oft zeitaufwändige und ungeliebte Weg zur Werkstatt entfällt damit komplett. Bisher hat Tesla Motors mehr als 1.200 Roadsters an Kunden in mindestens 28 Länder verkauft. Das Unternehmen verkauft die Fahrzeuge direkt über das Internet sowie über ein wachsendes lokales Netzwerk an Showrooms.
Gruene Autos • 29.07.10Zehn Toyota Prius Plug - in Hybrid - Fahrzeuge in Deutschland im TestIm Rahmen eines internationalen Feldversuchs, an dem weltweit insgesamt 600 Fahrzeuge teilnehmen, wird auch in Deutschland die Alltagstauglichkeit des noch nicht zu kaufenden Toyota Prius Plug-In Hybrid getestet. Partner ist die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit ihren regionalen Projektpartnern Stadtwerke Karlsruhe, Stadtmobil Karlsruhe und dem Elektrizitätswerk Mittelbaden. Im Nachbarland Frankreich testet die EDF mit ihrer Tochter Electricité de Strasbourg im Zuge dieses Projektes 90 Autos. Das Besondere an der Plug-In Version des Toyota Prius ist, dass er rund 20 Kilometer rein elektrisch fahren und die Strommenge anschließend in 90 Minuten wieder aufgeladen werden kann. Der Vorteil gegenüber einem reinen Elektroauto: Mit dem Verbrennungsmotor, der sich bei hoher Leistungsanforderung oder niedrigem Akku-Ladezustand automatisch zuschaltet, hat der Hybrid eine Gesamtreichweite von ca. 1.150 Kilometer. Im Fokus der breit angelegten Studie stehen Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Fahrverhalten der Nutzer. Foto: Toyota In Deutschland und Frankreich sollen auch im grenzüberschreitenden Verkehr Erfahrungen gesammelt werden. Entlang der Rheinschiene von Lahr, Kehl und Offenburg bis Karlsruhe werden Ladestationen aufgebaut, an denen auch die französischen Testteilnehmer ihre Fahrzeuge laden können. Die deutschen Nutzer können ihrerseits an den Ladestationen auf französischer Seite Strom tanken. Der Test dauert drei Jahre und beginnt auf deutscher Seite im Herbst, wenn die ersten öffentlichen Ladestationen errichtet sind. Bis zum Herbst werden die Autos aber ebenfalls schon getestet, aufgeladen werden können sie auf den Betriebshöfen der EnBW und ihrer Partner. Stadtmobil Karlsruhe und Stadtwerke Karlsruhe übernehmen jeweils ein Fahrzeug für Testzwecke. Das Elektrizitätswerk Mittelbaden wird drei Fahrzeuge übernehmen und im Bereich Lahr ? Offenburg ? Kinzigtal und Kehl testen. Der Toyota Prius Plug-in Hybrid hat einen Normverbrauch von 2,6 Liter/100 km, das entspricht einem CO2 Ausstoß von 59g/km. Mit diesen Werten unterbietet er laut Hersteller die sparsamsten Diesel der Kompaktklasse deutlich. Mit seinem Hybrid-Antrieb legt der Wagen die Kurzstrecken für den täglichen Bedarf rein elektrisch zurück, kann aber dank Verbrennungsmotor auch ohne Einschränkung für Langstrecken, z.B. Urlaubsfahrten genutzt werden.




ÖkoEnergie-blog • 25.07.10Deutschland droht den Anschluß an die Elektromobilität zu verlierenIn einem mir kürzlich zugegangenen Artikel kommt der deutsche Autopapst Prof. Dr. Dudenhöffer zu vier Feststellungen: Die Elektromobilität hat für Deutschland das Potenzial von gut 100 000 Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie bzw vorgelagerte Industriezweige, wie zB Batterieerzeugung Das Ziel der deutschen Bundesregierung, bis 2020 1 MIO Elektroautos auf den Straßen Deutschlands zu haben wird nicht erreicht. Die Förderlandschaft in Deutschland ist wegen der Höhe und der föderalistischen Zersplitterung unzureichend für die Erreichung der Ziele Nur 2% der Lithium - Ionen Batterieproduktion ist in Deutschland aber 20 % aller weltweiten Autos werden in Deutschland produziert Wenn das stimmt, dann hat das natürlich auch Auswirkungen auf die österreichische Zulieferindustrie. Ziegt aber auch, dass Österreich förderungsmäßig nicht denselben Fehler machen soll wie Deutschland - nämlich zu gering und allenfalls zu kurzfristig zu fördern. Eines aber verschweigt Herr Prof Dudenhöffer aber ganz elegant. Die deutsche Autoindustrie hat den Zug der Zeit ganz einfach verschlafen und hinkt jetzt hinterher. Noch vor eineinhalb Jahren hat ein ehemaliger Konzernvorstand für Technik dessen Konzern viele Autos für das Volk herstellt in einem Vortrag eine halbe Stunde lang bewiesen, dass das mit dem Elektroauto nie was wird und der Verbrennungsmotor immer überlegen sein wird. Auch heute noch wird ein höchstrangiger deutscher Autoboss informell zitiert:” wir wollen Verbrennungsmotoren verkaufen!” Also bei soviel Vision ist die Förderlandschaft auch schon wurscht. Aber auch andere Autokonzerne in Deutschland versuchen die verschlafenen Jahre durch Joint Ventures mit anderen weiter fortgeschrittenen Chinesen zu kompensieren. Also einer der Gründe für das Nachhinken ist auch die fehlende Vision und die trügerische Sicherheit in die Verbrennungsmotoren. Dabei gibt Prof Dudenhöffer, im Anhang zu seinem Artikel, einen Ausblick auf 2025, den ich für sehr realistisch halte. Demnach werden 2025 von 87 Mio weltweit produzierten Autos rd 57 Mio in irgendeiner Art elektrifiziert sein. artikel-07-10-e-mobiliy-arbeitsplatze.pdf


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