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Klimawandel • 15.03.10REWE Green Building mit DGNB Gold und dem 1. Platz ?Stores of the year 2010? ausgezeichnetIm November 2009 wurde in Berlin der mehr als 1.800 Quadratmeter große REWE-Markt mit dem Titel “REWE Green Building” eröffnet. Weitaus interessanter als die schiere Größe der Verkaufsfläche ist allerdings die Tatsache, dass der Supermarkt CO2-neutral betrieben wird. Aus diesem Grund wurde er auch bereits als weltweit erster Supermarkt mit dem Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold des DGNB e.V. ausgezeichnet und gewann nun gegen mehr als 40 starke Konkurrenten den 1. Platz in der Kategorie “Food” beim “Stores of the year 2010″ Wettbewerb des Handelsverband Deutschland (HDE). Foto: Rewe Group Das REWE Green Building wurde nach modernsten Kenntnissen geplant und erbaut und verbraucht im Vergleich zu einem Standardbau fast 50 Prozent weniger Energie. Angefangen mit bester Dämmung in Form von Holz-Sandwich-Bauweise mit Zellulose-Füllung, über eine intelligente Tageslichtarchitektur bis zum Einsatz von erneuerbaren Energien folgte bei diesem Supermarkt alles dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach bzw. Vordach decken allein fast 32% des Energiebedarfs, bei der Heizung und Klimatisierung wird über Erdsonden ganzjährig Geothermie genutzt. Auch bei der Kühlung der Lebensmittel werden ausschließlich natürliche Kältemittel genutzt und verglaste Tiefkühlmöbel reduzieren den Kälteverlust an die Umgebung. Bei der Fußbodenreinigung, Toilettenspülung und Gartenbewässerung kommt natürliches Regenwasser zum Einsatz, was kostbares Trinkwasser einspart. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung in Berlin würdigte der Hauptgeschäftsführer des HDE, Stephan Genth,das REWE Green Building als “innovativ und richtungweisend” für die Branche. “Durch das REWE Green Building wird der Nachhaltigkeitsanspruch der REWE Group für die Kunden erlebbar und nachvollziehbar gemacht”, so Genth. “Das Unternehmen setzt damit eine echte Benchmark für das Thema “Nachhaltigkeit” und stellt messbar unter Beweis, dass man mit umweltfreundlichen Techniken sogar richtig sparen kann. Hierin steckt noch eine Menge Potenzial für die Zukunft.” Ende diesen Monats könnte Das REWE Green Building mit einem weiteren Preis ausgezeichnet werden: Denn am 4. Februar wurde es für eine weitere hochkarätige Auszeichnung nominiert. Es zählt zu den fünf Anwärtern für den von der EU-Kommission ausgelobten “Sustainable Energy Europe Award 2010″, der im Rahmen der Sustainable Energy Week der Europäischen Union am 23. März in Brüssel verliehen wird. Weitere ausführliche Informationen sind unter auf der Unternehmens-Homepage unter “REWE Group - Green Building” zu finden.
Klimawandel • 12.03.10Offizieller Trailer zum Film ?Die 4. Revolution ? Energy Autonomy?Anfang Januar wurde bereits über den Dokumentarfilm “Die 4. Revolution ? Energy Autonomy” von Carl-A. Fechner berichtet, der am 18. März 2010 in die Kinos kommt. Der Film steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist ? für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Damit soll eine globale Umstrukturierung einhergehen, die die Machtverhältnisse neu ordnet und das Kapital gerechter verteilt. Die Aussage des Films lautet: Es kann jetzt beginnen, wir müssen es nur tun! Das die in “Die 4. Revolution ? Energy Autonomy” genannten Ideen umsetzbar sind, zeigt der Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität. In vierjähriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen Müttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann für alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution ? Energy Autonomy. Buch und Regie: Carl-A. Fechner Protagonisten: Hermann Scheer, Bianca Jagger, Muhammad Yunus, Maximilian Gege, Matthias Willenbacher, Zhengrong Shi, Elon Musk, Maria Skyllas-Kazacos, Preben Maegaard, Ibrahim Togola

Gruene Autos • 16.03.10Politiker fahren auf Kosten der Allgemeinheit auch weiterhin spritfressende DienstwagenEigentlich sollten unsere Politiker ja eine Art Vorbildfunktion einnehmen, die Praxis sieht allerdings leider meist ganz anders aus. Gerne prangern Politiker seit der Finanz- und Wirtschaftskrise z.B. Banker und Manager als zu kurzsichtig und boniorientiert an, dabei werden Entscheidungen selbst immer nur mit Blick auf die nächste Wahl getroffen. Ein prominentes Beispiel dazu war die Abwrackprämie, die gerne als konsumstimulierend und kostenneutral verkauft wurde, im Endeffekt aber nur Nachfrage vorgezogen und damit den Steuerzahler viel Geld gekostet hat. Während man im Rahmen der Abwrackprämie ausserdem in der Öffentlichkeit gerne auf den Klimavorteil der verkauften Klein- und Kompaktfahrzeuge hinwies oder alternative Antriebe und die Fortschritte bei der Umweltverträglichkeit heimischer Autohersteller lobt, fahren die meisten Politiker selbst dann doch lieber echte Klimakiller. Bis auf ein paar lobenswerte Ausnahmen, die sich für “grüne” Dienstwagen entschieden haben, zeigt sich der Rest der Spitzenpolitiker völlig unbeeindruckt von der Klimadebatte. Alternativen, Einschränkungen und Verhaltensänderungen sollen wahrscheinlich nur für den gemeinen Bürger gelten. Anders lässt sich die Wahl der Dienstwagen leider nicht erklären. Negativstes Beispiel war der ohnehin nicht als Umweltfreund bekannte Ministerpräsident von Hessen, Roland Koch (CDU), mit einem VW Phaeton und 348g CO2/km. Direkt im Anschluß folgte NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) mit einem Audi A8 W12 quattro Langversion und 324g CO2/km. Glücklicherweise entscheidet sich aber auch eine zunehmende Zahl von Ministern bewusst für “zeitgemäßere” Fahrzeuge, die den Klimaschutz-Zielvorgaben der EU entsprechen oder immerhin näher kommen als in früheren Jahren. Drei positive Beispiele finden sich auch unter den Umweltministern und Senatorinnen der Länder. Eine kleine Gruppe vorbildlicher Politikerinnen und Politiker zeigen sich sogar als Vorreiter/innen beim Klima- und Umweltschutz: Katrin Lompscher (Berlin, 92g CO2/km, Toyota Prius Hybrid), Anja Hajduk (Hamburg, Toyota Prius Hybrid), Simone Peter (Saarland, 118g CO2/km, VW Passat Blue Motion) und Umweltsenator Reinhard Loske (Bremen, 144g CO2/km, Mercedes Benz E 250 CDI Blue Efficiency). Nach der vierte Dienstwagen-Erhebung durch die Deutschen Umwelthilfe forderte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Konsequenzen. Dabei geht es ihm nicht darum, dass Politiker in Zukunft auf einen VW Lupo umsteigen müssen. Er fordert aber eine Begrenzung der Emissionen auf 140g CO2/km. Schließlich bieten inzwischen auch praktisch alle deutschen Autohersteller “ministertaugliche” Limousinen mit CO2-optimierten Antrieben unter 140g CO2/km an. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Deutsche Bundestag schon im April 2009 für seine Fahrbereitschaft gefasst. NRW-Ministerpräsidenten ürgen Rüttgers (CDU) gab die Werte seines Dienstwagens übrigens erst nach gerichtlich durchgesetzter Auskunftspflicht bekannt. Bei den miserablen Werten wundert es allerdings keinen. Sein 450 PS starker Audi verbraucht im Stadtverkehr rund 20,1 Liter Benzin, was man sich aber wohl ohne schlechtes Gewissen leisten kann, wenn den Kraftstoff die Steuerzahler und die Klima-Quittung die nächsten Generationen zahlen. Weitere Ihnformationen: DUH “Politiker-Dienstwagen: Zwischen erwachendem Klimabewusstsein und ?Rent-a-Rüttgers?“, Pressemeldung vom 25. Februar 2010
Gruene Autos • 16.03.10Daimler und BYD wollen Elektroautos für den chinesischen Markt bauenAnfang März unterzeichneten die BYD ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Plan zum Aufbau einer umfassenden Technologie-Partnerschaft für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen für den chinesischen Markt. Beide Unternehmen wollen bei der Entwicklung völlig neuer Elektrofahrzeuge zusammenarbeiten, die spezifisch auf die Anforderungen den Markt in China zugeschnitten sind. Die Elektroautos sollen unter einer neuen Marke produziert und vermarktet werden. “Mit dieser Partnerschaft kreieren wir ein Win-Win-Geschäftsmodell mit sich perfekt ergänzenden Kompetenzen. Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit mit Daimler, dem Erfinder des Automobils, zusammenzuarbeiten”, sagte Wang Chuanfu, Vorsitzender und Präsident von BYD Company Limited. “Mit dieser Vereinbarung festigen wir unsere Position als eines des weltweit führenden Unternehmen, die die elektrische Mobilität vorantreiben. Das Know-how von Daimler in der Elektrofahrzeug-Architektur und BYD’s hervorragende Qualität im Bereich Akku-Technologie und E-Antrieb sind eine perfekte Kombination. So werden wir am Wachstumspotenzial der elektrischen Mobilität in China, dem derzeit größten Automobilmarkt der Welt, teilhaben können.”, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG. Wang und Dr. Zetsche erklärten einstimmig, dass Elektrofahrzeuge besonders gut für den Stadtverkehr geeignet seien. Mit seinen vielen Ballungsgebieten hat China das Potenzial, zu den größten Märkten der Welt für Null-Emissions-Fahrzeuge (beim Betrieb mit Strom aus Erneuerbaren Energien) zu werden. BYD und Daimler wollen mit der Kooperation das Wachstum der elektrische Mobilität in China beschleunigen. BYD, als einer der führenden Hersteller in der Entwicklung von Batterie-Technologie, hat in diesem Bereich seit 1995 investiert. Das Unternehmen blickt auf ein schnelles Wachstum seit der Eintritt in das Autogeschäft im Jahr 2003 zurück. Es ist der am schnellsten wachsenden chinesischen Automobilhersteller. Das Plug-In Hybridfahrzeug BYD F3-DM wurde bereits im Dezember 2008 eingeführt und in naher Zukunft wird das Unternehmen das Elektroauto BYD E6 auf den Markt bringen. Daimler ist führend in der Entwicklung von Automobil-Architekturen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. In 2010 wurde/wird der smart fortwo electric drive in ausgewählten europäischen Metropolen wie Berlin, Paris, Rom, Mailand, Pisa und Madrid sowie in Städten in der Schweiz, großbritannien und Nordamerika eingeführt. In naher Zukunft soll eine elektrische Version der Mercedes-Benz A-Klasse folgen.






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